Wikivoyage dewikivoyage https://de.wikivoyage.org/wiki/Hauptseite MediaWiki 1.47.0-wmf.14 first-letter Medium Spezial Diskussion Benutzer Benutzer Diskussion Wikivoyage Wikivoyage Diskussion Datei Datei Diskussion MediaWiki MediaWiki Diskussion Vorlage Vorlage Diskussion Hilfe Hilfe Diskussion Kategorie Kategorie Diskussion Portal Portal Diskussion Wahl Wahl Diskussion Thema Thema Diskussion Nachrichten Nachrichten Diskussion TimedText TimedText talk Modul Modul Diskussion Veranstaltung Veranstaltung Diskussion Ahlbeck 0 2225 1794522 1754962 2026-08-05T22:03:13Z Dirk Schmidt 15181 /* Mit dem Fahrrad */ 1794522 wikitext text/x-wiki {{quickbar Ort | TouriInfoWeb= [https://www.kaiserbaeder-auf-usedom.de/kontakt/# Touristinformation Ahlbeck] | TouriInfoTel= +49 (0)38378 499350 }} Das Seebad '''Ahlbeck''' ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Heringsdorf]]. Es liegt auf der Ostseeinsel [[Usedom]] im Landkreis Ostvorpommern, Bundesland [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Die Nachbarorte sind [[Heringsdorf]] und [[Bansin]]. == Hintergrund == [[File:DEU Ahlbeck COA.svg|80px|left]] {{Mapframe|53.9399 | 14.1921|zoom=14|type=geoline}} Ahlbeck entstand 2005 durch die Fusion der Gemeinden Ahlbeck, [[Heringsdorf]] und [[Bansin]] und bildet mit dem polnischen Świnoujście ([[Swinemünde]]) den Schwerpunkt des Tourismus im Osten Usedoms. Die drei Kaiserbäder und die polnische Stadt Swinemünde verbindet eine mehr als zwölf Kilometer lange Strandpromenade. Der feine Sandstrand von Swinemünde über Ahlbeck und Heringsdorf nach Bansin zieht sich, durchschnittlich 40&#x202F;m breit, mit insgesamt 42&#x202F;km Länge im weiteren Verlauf bis nach [[Peenemünde]]. Ahlbeck besitzt insbesondere entlang der parallel zur Strandpromenade verlaufenden Dünenstraße sehenswerte Bauten im Stil der klassizistischen Bäderarchitektur. Nach der politischen Wende wurde ab 1991 der Ortskern im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Ahlbeck ist außerdem bekannt für seine historische, 1899 errichtete, Seebrücke. Die Gemeinde Heringsdorf erhebt eine [[#Kurabgabe|Kurabgabe]]. Diese wird beim Vermieter entrichtet, der auch die KaiserbäderCard aushändig. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === {{vCard | type=airport | name=Flughafen Heringsdorf | directions=ca. 10&#x202F;km südlich von Ahlbeck | wikidata=Q531664 | description=Der Flughafen bietet Linienverbindungen von/zu verschiedenen Zielen in Deutschland, Österreich, Schweiz und Polen. Das Terminal befindet sich bei Zirchow. Die Buslinie 286 fährt unter anderem vom UBB-Haltepunkt "Seebad Ahlbeck"}} === Mit der Bahn === Die [https://www.ubb-online.com/ Usedomer Bäderbahn] {{Bahnlinie|RB|23||white|#0087CB}} von [[Züssow]] (Anschluss an die Strecke Berlin Hbf - Stralsund) und [[Wolgast]] kommend fährt stündlich bis [[Swinemünde]] (Świnoujście Centrum) in Polen. Der Bahnhof {{Marker| type=train| name=Seebad Ahlbeck |wikidata=Q9334882}} liegt südlich des Ortszentrums. In Ahlbeck gibt es außerdem die Haltepunkte {{Marker| type=train| name=Ahlbeck Ostseetherme |wikidata=Q9142726}} und {{Marker| type=train| name=Ahlbeck Grenze |wikidata=Q9142725}}. === Auf der Straße === Über die "Ostseeautobahn" A 20 gelangt man entweder (von Westen kommend) über die Anschlussstelle Gützkow, die B 111 und [[Wolgast]] auf die Insel Usedom. Zwischen [[Ückeritz]] und [[Pudagla]] zweigt die L 266 Richtung [[Bansin]], [[Heringsdorf]], Ahlbeck und [[Swinemünde]] ab. Von Süden kommend verlässt man die A 20 an der Anschlussstelle [[Pasewalk]]-Süd und gelangt über die B 109, [[Anklam]] und die B 110 auf die Insel Usedom. In Zirchow zweigt die L 266 Richtung Ahlbeck ab. Während der Hauptanreisezeiten im Sommer ist mit Verkehrsstaus zu rechnen. === Mit dem Schiff === Über den Hafen von Świnoujście. === Mit dem Fahrrad === * [[Ostseeküsten-Radweg/Mecklenburg-Vorpommern|Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern]] * [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] * [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]] === Zu Fuß === Der [[Europäischer Fernwanderweg E9|Europäische Fernwanderweg E9]] verläuft durch Ahlbeck. Die Promenade im Kurpark von Świnoujście ist hinter den Dünen durch den Wald als Fuß- und Fahrradweg nach Ahlbeck ausgebaut. == Mobilität == Die Schiffe der Reederei Adler verbinden unter anderem die Seebrücken der Usedomer Ostseebäder sowie Swinemünde in regelmäßigen Abständen miteinander. == Sehenswürdigkeiten == [[File:StrandDüne.JPG|thumb|Strand und Promenade von Ahlbeck]] * {{VCard|name=Seebrücke Ahlbeck|wikidata=Q1407464|description=Die älteste Seebrücke Deutschlands mit Restaurant über dem Strand und einem 280 Meter langem Seesteg in die Ostsee, an dessen Ende Ausflugsschiffe anlegen. Die Seebrücke diente mehrfach als Filmkulisse, beispielsweise für Loriots „Pappa ante portas.“|lastedit=2021-06-20}} * Eine '''Jugendstiluhr''' mit verspielter Girlanden-Ornamentik steht auf dem Platz vor der Seebrücke, ein Kurgast hat sie 1911 der Gemeinde gestiftet. * '''Aussichtsturm''' bei der Ostseetherme (mit Aufzug). * Kurz vor der Grenze nach Polen liegt das frühere '''Kaiser-Wilhelm-Kinderheim.''' Nach einer bewegten Geschichte wird es heute als ''Jugendferienpark Ahlbeck'' genutzt. Der Komplex wurde in den Jahren 1912 und 1913 erbaut, es ist neben anderen Gebäuden auch ein Pavillon erhalten. == Aktivitäten == [[File:Ahlbeck Strand von Seebrücke.JPG|thumb|Der Strand von der Seebrücke aus gesehen]] * {{vCard|type=spa|name=Ostseetherme Usedom |address=Lindenstraße 60, 17419 Seebad Ahlbeck |phone=+49 038378 2730 |email=info@ostseetherme-usedom.de |fax=+49 038378 22370 |url=https://www.ostseetherme-usedom.de/ |hours=|price=2 Std.: Erw. 11,50 €, Kinder 8,50 €|lastedit=2025-12-07 |lat=53.9455 | long=14.1785}} === Regelmäßige Veranstaltungen === * Am '''Valentinstag''' gibt es ein Schwimm-Event mit über 200 Schwimmern und mehr als 1000 Zuschauern * Am Samstag vor Christi Himmelfahrt ({{Christi Himmelfahrt|{{CURRENTYEAR}}}}) ist das '''[https://grandschlemm.de/ Grand Schlemm].''' Ab der Seebrücke in Ahlbeck kann man sich ein 10 Gänge Menü über ebensoviele Stationen erwandern. Von Ahlbeck nach [[Bansin]], direkt am Strand gibt es 10 Verpflegungsstationen von den Spitzenköchen der Insel. Das Ticket wird meist nur in Verbindung mit Übernachtungen angeboten. == Einkaufen == == Küche == * {{vCard |type=restaurant |name=Restaurant auf der Ahlbecker Seebrücke |facebook=RestaurantSeebruckeAhlbeck}} * {{vCard|type=restaurant|name=Reba Kiosk Ahlbeck|address=Promenade 3, 17419 Seebad Ahlbeck|phone=|email=|fax=|url=|hours= |price=|lat=53.941198|long=14.191511 | description = Kiosk an der Strandpromenade. }} == Nachtleben == Findet, wenn auch in geringem Umfang, eher in Świnoujście statt. == Unterkunft == [[File:Ahlbeck Hotel Ahlbecker Hof Promenade Springbrunnen 2013-08-26.jpg|thumb|Hotel Ahlbecker Hof (5 Sterne)]] * {{vCard | name = Seehotel Ahlbecker Hof | type = hotel, restaurant | url = https://www.seetel.de/hotels-residenzen/hotels-usedom/seehotel-ahlbecker-hof/hotel.html | address = Dünenstraße 47, 17419 Seebad Ahlbeck | lat = 53.94243 | long = 14.18882 | phone = +49 (0)38378 620 | fax = +49 (0)38378 62100 | email = ahlbecker-hof@seetel.de | facebook = Ahlbecker.Hof | checkin = ab 14:00 | checkout = bis 12:00 | price = EZ ab 129,-&nbsp;€/ÜF, DZ ab 149,-&nbsp;€/ÜF (ggf. zus. 25,-&nbsp;€/Hund) | subtype = 5, free wlan, garage, bike rental, lift, restaurant, spa, animals | lastedit = 2022-01-04 | description = Kleines Grandhotel direkt an der Strandpromenade mit 90 Zimmern und Suiten, Restaurant Blauer Salon und Restaurant Suan Thai mit thailändischer Küche, Wellness-Bereich. }} == Gesundheit == === Krankenhaus === * {{vCard | name = Kreiskrankenhaus Wolgast | type = hospital | wikidata = Q137647127 | hours = 24/7 (Notaufnahme) | lastedit = 2025-12-31 | description = Das 35{{nnbsp}}km entfernte Krankenhaus in Wolgast ist das nächstliegende Krankenhaus für die Grund- und Regelversorgung. }} * {{vCard | name = AMEOS Klinikum Anklam | type = hospital | wikidata = Q130396113 | directions = ca.&nbsp;48{{nnbsp}}km entfernt | hours = 24/7 (Notfallambulanz) | lastedit = 2024-10-02 | description = Aus dem im 19. Jahrhundert eröffneten Klinikum Anklam entwickelte sich das Kreiskrankenhaus Anklam, das heutige AMEOS Klinikum. Das Klinikum ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin Greifswald mit 101 Betten und ca.&nbsp;150&#x202F;Mitarbeitenden. }} == Praktische Hinweise == * {{vCard | name = Tourist-Information Seebad Ahlbeck | type = tourist information | url = https://www.kaiserbaeder-auf-usedom.de/kontakt/# | address = Dünenstraße 45, 17419 Seebad Ahlbeck | lat = 53.942252 | long = 14.189464 | phone = +49 (0)38378 499350 | email = ahlbeck@kaiserbaeder-auf-usedom.de | hours = Apr-Okt: Mo-Fr 09:00-18:00, Sa,So,Feiertage 10:00-15:00; Nov-Mar: Mo-Fr 09:00-16:00, Sa 10:00-15:00, Feiertage 10:00-15:00 | lastedit = 2023-09-10 | description = }} === Kurabgabe === [[File:Bansin Kurkartenautomat.JPG|thumb|180px|Kurkartenautomat]] Die [https://www.kaiserbaeder-auf-usedom.de/usedomcard/# Kurabgabe] wird beim Vermieter entrichtet, der auch die UsedomCard aushändigt. Eine weitere Möglichkeit ist die Tourist Information. Tageskarten, auch für den Strandzugang, können an den aufgestellten Automaten gelöst werden. ([https://www.kaiserbaeder-auf-usedom.de/wp-content/uploads/2023/03/KAS-Kurabgabesatzung-2023-Lesefassung.pdf Kurabgabensatzung-pdf]) Vorteile der Kurkarte: * Ermäßigte Eintrittspreise für Veranstaltungen und in der OstseeTherme * Kostenlose Kurkonzerte, Ortsführungen, Wanderungen und Radwanderungen des Eigenbetriebes Kaiserbäder Insel Usedom * Kostenfreier Ortsplan * Zudem bietet die UsedomCard die Möglichkeit, das gesamte Busstreckennetz der Usedomer Bäderbahn (UBB) von den Kaiserbädern bis nach Wolgast und nach Lubmin zum Nulltarif zu nutzen * und noch einiges mehr. {| class="prettytable" ! Hauptsaison<br />01.04. - 31.10 !! Nebensaison<br />01.11. - 31.03. !! Wer zahlen muss<br />{{Stand|2023}} |- | {{Center|&nbsp;3,10&#x202F;€&nbsp;}} || {{Center|&nbsp;2,40&#x202F;€&nbsp;}} || Tages- und Übernachtungsgäste |- | {{Center|&nbsp;0,00&#x202F;€&nbsp;}} || {{Center|&nbsp;0,00&#x202F;€&nbsp;}} || Kinder bis 6 Jahren sind befreit |- |} == Ausflüge == * {{vCard | name = Tonwerk Keramik | type = shop | url = https://www.tonwerk-keramik.de | address = Bergstr. 11, 17419 Korswandt | lat = 53.91997545067171 | long = 14.162410322272054 | phone = +49 (0)38378 499598 | fax = +49 (0)38378 499632 | email = tonwerk-keramik@gmx.de | hours = Mo-Fr.: 10:00-13:00 | lastedit = 2022-01-04 | description = Die Keramikmanufaktur bietet Gartenkeramik, Pflanztöpfe, Dekorationen, Wohnaccessoires sowie Architekturkeramik. Es gibt auch eine gemütliche Ferienwohnung. Eigene keramische Arbeiten sind nach Absprache ebenfalls möglich. }} * {{vCard | name = Hangar 10 | type = exhibition, amusement park | url = https://hangar10.de/ | address = An der Haffküste 1, 17419 Zirchow | directions = am Flughafen Heringsdorf | lat = 53.87703794586345 | long = 14.146524568712817 | phone = +49 (0)38376 29510 | fax = +49 (0)38376 295129 | email = info@hangar10.de | facebook = hangar10.airfighteracademy | hours = im Sommer: Mi-Mo 10:00-17:00 | price = Erw. (ab 18 J. 10,-&nbsp;€, Jugendl. (11-17 J.) 8,-&nbsp;€, Kinder (bis 10 J.) frei | lastedit = 2022-01-04 | description = Der "Hangar 10" ist eine Attraktion der Insel Usedom. In der Erlebniswelt des Hangar 10 hat man die Möglichkeit in die abenteuerliche Welt der Fliegerei mit flugfähigen, originalen, historischen Flugzeugen einzutauchen. Eine In- und Outdoor-Spielewelt bietet auch Kindern viel Abwechlung. }} == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle_Webseite}} {{Navigation Usedom}} {{class-2}} {{GeoData|lat=53.9399 | long=14.1921| zoom=13 }} {{IstInKat|Heringsdorf||Kurort in Mecklenburg-Vorpommern}} ro2rmmp4hikv02kzoe59qb1emsa2l7i Argolis 0 2355 1794581 1744977 2026-08-06T06:50:12Z DocWoKav 14575 1794581 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Argolis''' (Αργολίδα/Argolída) ist eine Region im Osten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Im Norden grenzt sie an die Region [[Korinthien]], im Süden und Westen an die Region [[Arkadien]]. Hauptstadt der Region ist die Hafenstadt [[Nafplion]]. == Regionen == == Orte == * '''[[Argos]]''' ist das wirtschaftliche und industrielle Zentrum der argolischen Ebene. Auch für den Verkehr stellt Argos einen wichtigen Knotenpunkt dar. Daneben reizt die Stadt mit archäologischen Stätten der Griechen und Römer sowie dem imposanten Burgberg Larissa. * '''[[Epidauros]]''', in der Antike war der Ort bedeutendstes Heilbad und beliebtester Kurort der altgriechischen Schickeria. Kein Wunder, die Patienten wurden von niemand Geringerem als Äskulap persönlich behandelt. * '''[[Ermioni]]''' * '''[[Heraion]]''' * '''[[Nafplio]]''' ist eine romantische kleine Hafenstadt die durch eine verwinkelte Altstadt mit schönen Plätzen besticht. Überragt wird die Stadt von der Palamidi-Festung die einen herrlichen Blick über den Argolischen Golf bietet. Nirgends sonst sind wohl auch so viele Tavernen, Bars und Restaurants auf dem Peloponnes zu finden. * '''[[Mykene]]''', hier entwickelte sich die erste Hochkultur auf dem europäischen Festland, das Löwentor und die Akropolis wurden durch die Grabungen von Schliemann weltbekannt. * '''[[Tiryns]]''', der historische Ort gehörte ebenfalls zur mykenischen Kultur. Das heutige ''Tirynthia'' ist ein kleiner Vorort von Nafplio. * '''[[Tolon]]''' * '''[[Troizen]]''' == Weitere Ziele == == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == * Das '''Theater von [[Epidauros]]''' liegt am Rande des Ausgrabungsareal in einen Berghang eingebettet. Das 14.000 Sitzplätze bietende Theater ist das am besten erhaltene in ganz Griechenland und beeindruckt noch heute durch eine perfekte Akustik. * Die '''Burg von [[Mykene]]''', in der einst Agamemnon geherrscht haben soll und in der Heinrich Schliemann seine ersten Ausgrabungen durchführte ist vor allem für das '''Löwentor''' berühmt. Die Schätze (z.&#x202F;B.&nbsp;''Agamemnons Goldmaske'') sind heute im Nationalmuseum in [[Athen]], doch die 3.000 Jahre alte Festung besticht auch ohne Gold. * Die '''Burg von [[Tiryns]]''' entstand in ihrer heutigen Form um 1200 vor Christus, nachdem die Vorgängerburg durch ein Erdbeben zerstört wurde. * Die '''Palamidi-Festung in [[Nafplio]]''' bietet von ihrem hohen Felsen oberhalb der romantischen Altstadt ein fantastischen Blick über den Argolischen Golf und das Hinterland. == Aktivitäten == == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == * Ein Katzensprung ist es zu den '''[[Saronische Inseln|Saronischen Inseln]]''', insbesondere da die Inseln von den schnellen Tragflächenbooten der '''[https://www.hellenicseaways.gr Flying Dolphins]''' angefahren werden. Autofähren kommen weniger zum Einsatz, da auf einigen Inseln Autos komplett verboten sind. Fährverbindungen bestehen unter anderem von: :* [[Methana]] nach [[Ägina]] :* [[Ermioni]] nach [[Poros]], [[Hydra]] und [[Spetses]], :* [[Portocheli]] nach [[Poros]], [[Hydra]] und [[Spetses]]. == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.66667| long= 22.83333| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} i8yt4ccx8euca715uxhxhcfxi8o51mj 1794582 1794581 2026-08-06T06:50:53Z DocWoKav 14575 /* Sehenswürdigkeiten */ 1794582 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Argolis''' (Αργολίδα/Argolída) ist eine Region im Osten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Im Norden grenzt sie an die Region [[Korinthien]], im Süden und Westen an die Region [[Arkadien]]. Hauptstadt der Region ist die Hafenstadt [[Nafplion]]. == Regionen == == Orte == * '''[[Argos]]''' ist das wirtschaftliche und industrielle Zentrum der argolischen Ebene. Auch für den Verkehr stellt Argos einen wichtigen Knotenpunkt dar. Daneben reizt die Stadt mit archäologischen Stätten der Griechen und Römer sowie dem imposanten Burgberg Larissa. * '''[[Epidauros]]''', in der Antike war der Ort bedeutendstes Heilbad und beliebtester Kurort der altgriechischen Schickeria. Kein Wunder, die Patienten wurden von niemand Geringerem als Äskulap persönlich behandelt. * '''[[Ermioni]]''' * '''[[Heraion]]''' * '''[[Nafplio]]''' ist eine romantische kleine Hafenstadt die durch eine verwinkelte Altstadt mit schönen Plätzen besticht. Überragt wird die Stadt von der Palamidi-Festung die einen herrlichen Blick über den Argolischen Golf bietet. Nirgends sonst sind wohl auch so viele Tavernen, Bars und Restaurants auf dem Peloponnes zu finden. * '''[[Mykene]]''', hier entwickelte sich die erste Hochkultur auf dem europäischen Festland, das Löwentor und die Akropolis wurden durch die Grabungen von Schliemann weltbekannt. * '''[[Tiryns]]''', der historische Ort gehörte ebenfalls zur mykenischen Kultur. Das heutige ''Tirynthia'' ist ein kleiner Vorort von Nafplio. * '''[[Tolon]]''' * '''[[Troizen]]''' == Weitere Ziele == == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == * Das '''Theater von [[Epidauros]]''' liegt am Rande des Ausgrabungsareal in einen Berghang eingebettet. Das 14.000 Sitzplätze bietende Theater ist das am besten erhaltene in ganz Griechenland und beeindruckt noch heute durch eine perfekte Akustik. * Die '''Burg von [[Mykene]]''', in der einst Agamemnon geherrscht haben soll und in der Heinrich Schliemann seine ersten Ausgrabungen durchführte ist vor allem für das '''Löwentor''' berühmt. Die Schätze (z.&#x202F;B.&nbsp;''Agamemnons Goldmaske'') sind heute im Nationalmuseum in [[Athen]], doch die 3.000 Jahre alte Festung besticht auch ohne Gold. * Die '''Burg von [[Tiryns]]''' entstand in ihrer heutigen Form um 1200 vor Christus, nachdem die Vorgängerburg durch ein Erdbeben zerstört wurde. * Die '''Palamidi-Festung in [[Nafplio]]''' bietet von ihrem hohen Felsen oberhalb der romantischen Altstadt ein fantastischen Blick über den Argolischen Golf und das Hinterland. * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. Teilnehmer kamen aus der gesamten Argolis. Das Heiligtum entstand vermutlich bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. und entwickelte sich zum religiösen Zentrum der Region. Obwohl es „Heraion von Argos“ heißt, lag es näher an Mykene. Die Kontrolle über das Heiligtum war daher lange ein Symbol für die politische Vorherrschaft in der Argolis. Als Argos im Laufe des 5. Jahrhunderts v. Chr. die Region dominierte, wurde das Heraion endgültig zu seinem Staatsheiligtum. Im Jahr 423 v. Chr. brannte der ältere Tempel ab – der Überlieferung nach durch ein versehentliches Feuer einer Priesterin. Anschließend wurde ein neuer, größerer dorischer Tempel errichtet. }} == Aktivitäten == == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == * Ein Katzensprung ist es zu den '''[[Saronische Inseln|Saronischen Inseln]]''', insbesondere da die Inseln von den schnellen Tragflächenbooten der '''[https://www.hellenicseaways.gr Flying Dolphins]''' angefahren werden. Autofähren kommen weniger zum Einsatz, da auf einigen Inseln Autos komplett verboten sind. Fährverbindungen bestehen unter anderem von: :* [[Methana]] nach [[Ägina]] :* [[Ermioni]] nach [[Poros]], [[Hydra]] und [[Spetses]], :* [[Portocheli]] nach [[Poros]], [[Hydra]] und [[Spetses]]. == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.66667| long= 22.83333| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} tchgzbgmbln5ofhs8vkx3bl77b5q26k 1794584 1794582 2026-08-06T06:53:25Z DocWoKav 14575 /* Sehenswürdigkeiten */ 1794584 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Argolis''' (Αργολίδα/Argolída) ist eine Region im Osten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Im Norden grenzt sie an die Region [[Korinthien]], im Süden und Westen an die Region [[Arkadien]]. Hauptstadt der Region ist die Hafenstadt [[Nafplion]]. == Regionen == == Orte == * '''[[Argos]]''' ist das wirtschaftliche und industrielle Zentrum der argolischen Ebene. Auch für den Verkehr stellt Argos einen wichtigen Knotenpunkt dar. Daneben reizt die Stadt mit archäologischen Stätten der Griechen und Römer sowie dem imposanten Burgberg Larissa. * '''[[Epidauros]]''', in der Antike war der Ort bedeutendstes Heilbad und beliebtester Kurort der altgriechischen Schickeria. Kein Wunder, die Patienten wurden von niemand Geringerem als Äskulap persönlich behandelt. * '''[[Ermioni]]''' * '''[[Heraion]]''' * '''[[Nafplio]]''' ist eine romantische kleine Hafenstadt die durch eine verwinkelte Altstadt mit schönen Plätzen besticht. Überragt wird die Stadt von der Palamidi-Festung die einen herrlichen Blick über den Argolischen Golf bietet. Nirgends sonst sind wohl auch so viele Tavernen, Bars und Restaurants auf dem Peloponnes zu finden. * '''[[Mykene]]''', hier entwickelte sich die erste Hochkultur auf dem europäischen Festland, das Löwentor und die Akropolis wurden durch die Grabungen von Schliemann weltbekannt. * '''[[Tiryns]]''', der historische Ort gehörte ebenfalls zur mykenischen Kultur. Das heutige ''Tirynthia'' ist ein kleiner Vorort von Nafplio. * '''[[Tolon]]''' * '''[[Troizen]]''' == Weitere Ziele == == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == {{Mapframe}} * {{vCard|type= archaeological site |name= Epidauros |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Mykene |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Tiryns |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Palamidi-Festung |description= }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. Teilnehmer kamen aus der gesamten Argolis. Das Heiligtum entstand vermutlich bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. und entwickelte sich zum religiösen Zentrum der Region. Obwohl es „Heraion von Argos“ heißt, lag es näher an Mykene. Die Kontrolle über das Heiligtum war daher lange ein Symbol für die politische Vorherrschaft in der Argolis. Als Argos im Laufe des 5. Jahrhunderts v. Chr. die Region dominierte, wurde das Heraion endgültig zu seinem Staatsheiligtum. Im Jahr 423 v. Chr. brannte der ältere Tempel ab – der Überlieferung nach durch ein versehentliches Feuer einer Priesterin. Anschließend wurde ein neuer, größerer dorischer Tempel errichtet. }} == Aktivitäten == == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == * Ein Katzensprung ist es zu den '''[[Saronische Inseln|Saronischen Inseln]]''', insbesondere da die Inseln von den schnellen Tragflächenbooten der '''[https://www.hellenicseaways.gr Flying Dolphins]''' angefahren werden. Autofähren kommen weniger zum Einsatz, da auf einigen Inseln Autos komplett verboten sind. Fährverbindungen bestehen unter anderem von: :* [[Methana]] nach [[Ägina]] :* [[Ermioni]] nach [[Poros]], [[Hydra]] und [[Spetses]], :* [[Portocheli]] nach [[Poros]], [[Hydra]] und [[Spetses]]. == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.66667| long= 22.83333| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} otfle76uzkbce34wqevrwajxy23qxd4 1794585 1794584 2026-08-06T06:54:15Z DocWoKav 14575 /* Sehenswürdigkeiten */ Geänderte vCard für Epidauros 1794585 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Argolis''' (Αργολίδα/Argolída) ist eine Region im Osten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Im Norden grenzt sie an die Region [[Korinthien]], im Süden und Westen an die Region [[Arkadien]]. Hauptstadt der Region ist die Hafenstadt [[Nafplion]]. == Regionen == == Orte == * '''[[Argos]]''' ist das wirtschaftliche und industrielle Zentrum der argolischen Ebene. Auch für den Verkehr stellt Argos einen wichtigen Knotenpunkt dar. Daneben reizt die Stadt mit archäologischen Stätten der Griechen und Römer sowie dem imposanten Burgberg Larissa. * '''[[Epidauros]]''', in der Antike war der Ort bedeutendstes Heilbad und beliebtester Kurort der altgriechischen Schickeria. Kein Wunder, die Patienten wurden von niemand Geringerem als Äskulap persönlich behandelt. * '''[[Ermioni]]''' * '''[[Heraion]]''' * '''[[Nafplio]]''' ist eine romantische kleine Hafenstadt die durch eine verwinkelte Altstadt mit schönen Plätzen besticht. Überragt wird die Stadt von der Palamidi-Festung die einen herrlichen Blick über den Argolischen Golf bietet. Nirgends sonst sind wohl auch so viele Tavernen, Bars und Restaurants auf dem Peloponnes zu finden. * '''[[Mykene]]''', hier entwickelte sich die erste Hochkultur auf dem europäischen Festland, das Löwentor und die Akropolis wurden durch die Grabungen von Schliemann weltbekannt. * '''[[Tiryns]]''', der historische Ort gehörte ebenfalls zur mykenischen Kultur. Das heutige ''Tirynthia'' ist ein kleiner Vorort von Nafplio. * '''[[Tolon]]''' * '''[[Troizen]]''' == Weitere Ziele == == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == {{Mapframe}} * {{vCard | name = Epidauros | type = archaeological site | wikidata = Q233576 }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Mykene |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Tiryns |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Palamidi-Festung |description= }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. Teilnehmer kamen aus der gesamten Argolis. Das Heiligtum entstand vermutlich bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. und entwickelte sich zum religiösen Zentrum der Region. Obwohl es „Heraion von Argos“ heißt, lag es näher an Mykene. Die Kontrolle über das Heiligtum war daher lange ein Symbol für die politische Vorherrschaft in der Argolis. Als Argos im Laufe des 5. Jahrhunderts v. Chr. die Region dominierte, wurde das Heraion endgültig zu seinem Staatsheiligtum. Im Jahr 423 v. Chr. brannte der ältere Tempel ab – der Überlieferung nach durch ein versehentliches Feuer einer Priesterin. Anschließend wurde ein neuer, größerer dorischer Tempel errichtet. }} == Aktivitäten == == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == * Ein Katzensprung ist es zu den '''[[Saronische Inseln|Saronischen Inseln]]''', insbesondere da die Inseln von den schnellen Tragflächenbooten der '''[https://www.hellenicseaways.gr Flying Dolphins]''' angefahren werden. Autofähren kommen weniger zum Einsatz, da auf einigen Inseln Autos komplett verboten sind. Fährverbindungen bestehen unter anderem von: :* [[Methana]] nach [[Ägina]] :* [[Ermioni]] nach [[Poros]], [[Hydra]] und [[Spetses]], :* [[Portocheli]] nach [[Poros]], [[Hydra]] und [[Spetses]]. == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.66667| long= 22.83333| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} gu5udr9gcuvr0jinpplzoyip7g34745 1794586 1794585 2026-08-06T06:56:39Z DocWoKav 14575 /* Sehenswürdigkeiten */ Geänderte vCard für Epidauros 1794586 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Argolis''' (Αργολίδα/Argolída) ist eine Region im Osten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Im Norden grenzt sie an die Region [[Korinthien]], im Süden und Westen an die Region [[Arkadien]]. Hauptstadt der Region ist die Hafenstadt [[Nafplion]]. == Regionen == == Orte == * '''[[Argos]]''' ist das wirtschaftliche und industrielle Zentrum der argolischen Ebene. Auch für den Verkehr stellt Argos einen wichtigen Knotenpunkt dar. Daneben reizt die Stadt mit archäologischen Stätten der Griechen und Römer sowie dem imposanten Burgberg Larissa. * '''[[Epidauros]]''', in der Antike war der Ort bedeutendstes Heilbad und beliebtester Kurort der altgriechischen Schickeria. Kein Wunder, die Patienten wurden von niemand Geringerem als Äskulap persönlich behandelt. * '''[[Ermioni]]''' * '''[[Heraion]]''' * '''[[Nafplio]]''' ist eine romantische kleine Hafenstadt die durch eine verwinkelte Altstadt mit schönen Plätzen besticht. Überragt wird die Stadt von der Palamidi-Festung die einen herrlichen Blick über den Argolischen Golf bietet. Nirgends sonst sind wohl auch so viele Tavernen, Bars und Restaurants auf dem Peloponnes zu finden. * '''[[Mykene]]''', hier entwickelte sich die erste Hochkultur auf dem europäischen Festland, das Löwentor und die Akropolis wurden durch die Grabungen von Schliemann weltbekannt. * '''[[Tiryns]]''', der historische Ort gehörte ebenfalls zur mykenischen Kultur. Das heutige ''Tirynthia'' ist ein kleiner Vorort von Nafplio. * '''[[Tolon]]''' * '''[[Troizen]]''' == Weitere Ziele == == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == {{Mapframe}} * {{vCard | name = Epidauros | type = archaeological site | wikidata = Q233576 | description = Epidauros war eine bedeutende antike Stadt und zählt heute zu den wichtigsten archäologischen Stätten Griechenlands. Die Stadt entwickelte sich bereits in mykenischer Zeit, erlangte ihre größte Bedeutung jedoch vom 6. bis zum 4. Jahrhundert v. Chr. als religiöses Zentrum des Heilgottes Asklepios. Das Heiligtum des Asklepios war das berühmteste Heilzentrum der griechischen Welt. Kranke und Hilfesuchende reisten aus dem gesamten Mittelmeerraum dorthin, um Heilung zu suchen. Die Behandlung umfasste rituelle Reinigungen, Opfer, körperliche Bewegung, Diäten und den sogenannten Tempelschlaf (Enkoimesis): Die Patienten übernachteten im Heiligtum und hofften auf heilende Träume, die von den Priestern gedeutet wurden. Zum Heiligtum gehörten zahlreiche Bauwerke, darunter Tempel, Altäre, Badeanlagen, Gästehäuser, eine Palästra, ein Stadion sowie die kreisförmige Tholos, deren genaue Funktion bis heute nicht vollständig geklärt ist. Das gesamte Heiligtum war somit nicht nur ein religiöses Zentrum, sondern auch ein Ort der Medizin, Bildung und Erholung. Besonders berühmt ist das große Theater von Epidauros. Es wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. nach den Plänen des Architekten Polyklet des Jüngeren erbaut. Es bot Platz für etwa 12.000 bis 14.000 Zuschauer:innen und gilt als das am besten erhaltene Theater der Antike. Weltweit bekannt ist es vor allem wegen seiner außergewöhnlichen Akustik: Selbst leise Geräusche auf der Bühne sind bis in die obersten Sitzreihen gut hörbar. Das Theater wird bis heute für Aufführungen antiker Dramen und Konzerte genutzt. Mit der Ausbreitung des Christentums verlor das Heiligtum allmählich an Bedeutung. Im 4. und 5. Jahrhundert n. Chr. wurde der Kult des Asklepios aufgegeben und die Anlage verfiel nach und nach. }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Mykene |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Tiryns |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Palamidi-Festung |description= }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. Teilnehmer kamen aus der gesamten Argolis. Das Heiligtum entstand vermutlich bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. und entwickelte sich zum religiösen Zentrum der Region. Obwohl es „Heraion von Argos“ heißt, lag es näher an Mykene. Die Kontrolle über das Heiligtum war daher lange ein Symbol für die politische Vorherrschaft in der Argolis. Als Argos im Laufe des 5. Jahrhunderts v. Chr. die Region dominierte, wurde das Heraion endgültig zu seinem Staatsheiligtum. Im Jahr 423 v. Chr. brannte der ältere Tempel ab – der Überlieferung nach durch ein versehentliches Feuer einer Priesterin. Anschließend wurde ein neuer, größerer dorischer Tempel errichtet. }} == Aktivitäten == == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == * Ein Katzensprung ist es zu den '''[[Saronische Inseln|Saronischen Inseln]]''', insbesondere da die Inseln von den schnellen Tragflächenbooten der '''[https://www.hellenicseaways.gr Flying Dolphins]''' angefahren werden. Autofähren kommen weniger zum Einsatz, da auf einigen Inseln Autos komplett verboten sind. Fährverbindungen bestehen unter anderem von: :* [[Methana]] nach [[Ägina]] :* [[Ermioni]] nach [[Poros]], [[Hydra]] und [[Spetses]], :* [[Portocheli]] nach [[Poros]], [[Hydra]] und [[Spetses]]. == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.66667| long= 22.83333| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} osmw9nduy3yg7cbaxebo0795ssu5ejs 1794627 1794586 2026-08-06T08:48:28Z DocWoKav 14575 /* Sehenswürdigkeiten */ 1794627 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Argolis''' (Αργολίδα/Argolída) ist eine Region im Osten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Im Norden grenzt sie an die Region [[Korinthien]], im Süden und Westen an die Region [[Arkadien]]. Hauptstadt der Region ist die Hafenstadt [[Nafplion]]. == Regionen == == Orte == * '''[[Argos]]''' ist das wirtschaftliche und industrielle Zentrum der argolischen Ebene. Auch für den Verkehr stellt Argos einen wichtigen Knotenpunkt dar. Daneben reizt die Stadt mit archäologischen Stätten der Griechen und Römer sowie dem imposanten Burgberg Larissa. * '''[[Epidauros]]''', in der Antike war der Ort bedeutendstes Heilbad und beliebtester Kurort der altgriechischen Schickeria. Kein Wunder, die Patienten wurden von niemand Geringerem als Äskulap persönlich behandelt. * '''[[Ermioni]]''' * '''[[Heraion]]''' * '''[[Nafplio]]''' ist eine romantische kleine Hafenstadt die durch eine verwinkelte Altstadt mit schönen Plätzen besticht. Überragt wird die Stadt von der Palamidi-Festung die einen herrlichen Blick über den Argolischen Golf bietet. Nirgends sonst sind wohl auch so viele Tavernen, Bars und Restaurants auf dem Peloponnes zu finden. * '''[[Mykene]]''', hier entwickelte sich die erste Hochkultur auf dem europäischen Festland, das Löwentor und die Akropolis wurden durch die Grabungen von Schliemann weltbekannt. * '''[[Tiryns]]''', der historische Ort gehörte ebenfalls zur mykenischen Kultur. Das heutige ''Tirynthia'' ist ein kleiner Vorort von Nafplio. * '''[[Tolon]]''' * '''[[Troizen]]''' == Weitere Ziele == == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == {{Mapframe}} * {{vCard | name = Epidauros | type = archaeological site | wikidata = Q233576 | description = Epidauros war eine bedeutende antike Stadt und zählt heute zu den wichtigsten archäologischen Stätten Griechenlands. Die Stadt entwickelte sich bereits in mykenischer Zeit, erlangte ihre größte Bedeutung jedoch vom 6. bis zum 4. Jahrhundert v. Chr. als religiöses Zentrum des Heilgottes Asklepios. Das Heiligtum des Asklepios war das berühmteste Heilzentrum der griechischen Welt. Kranke und Hilfesuchende reisten aus dem gesamten Mittelmeerraum dorthin, um Heilung zu suchen. Die Behandlung umfasste rituelle Reinigungen, Opfer, körperliche Bewegung, Diäten und den sogenannten Tempelschlaf (Enkoimesis): Die Patienten übernachteten im Heiligtum und hofften auf heilende Träume, die von den Priestern gedeutet wurden. Zum Heiligtum gehörten zahlreiche Bauwerke, darunter Tempel, Altäre, Badeanlagen, Gästehäuser, eine Palästra, ein Stadion sowie die kreisförmige Tholos, deren genaue Funktion bis heute nicht vollständig geklärt ist. Das gesamte Heiligtum war somit nicht nur ein religiöses Zentrum, sondern auch ein Ort der Medizin, Bildung und Erholung. Besonders berühmt ist das große Theater von Epidauros. Es wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. nach den Plänen des Architekten Polyklet des Jüngeren erbaut. Es bot Platz für etwa 12.000 bis 14.000 Zuschauer:innen und gilt als das am besten erhaltene Theater der Antike. Weltweit bekannt ist es vor allem wegen seiner außergewöhnlichen Akustik: Selbst leise Geräusche auf der Bühne sind bis in die obersten Sitzreihen gut hörbar. Das Theater wird bis heute für Aufführungen antiker Dramen und Konzerte genutzt. Mit der Ausbreitung des Christentums verlor das Heiligtum allmählich an Bedeutung. Im 4. und 5. Jahrhundert n. Chr. wurde der Kult des Asklepios aufgegeben und die Anlage verfiel nach und nach. }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Mykene |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Tiryns |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Palamidi-Festung |description= }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. Teilnehmer kamen aus der gesamten Argolis. Das Heiligtum entstand vermutlich bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. und entwickelte sich zum religiösen Zentrum der Region. Obwohl es „Heraion von Argos“ heißt, lag es näher an Mykene. Die Kontrolle über das Heiligtum war daher lange ein Symbol für die politische Vorherrschaft in der Argolis. Als Argos im Laufe des 5. Jahrhunderts v. Chr. die Region dominierte, wurde das Heraion endgültig zu seinem Staatsheiligtum. Im Jahr 423 v. Chr. brannte der ältere Tempel ab – der Überlieferung nach durch ein versehentliches Feuer einer Priesterin. Anschließend wurde ein neuer, größerer dorischer Tempel errichtet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Das antike Asine war eine bedeutende Küstenstadt. Ihre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zurück. Die Stadt war während der mykenischen Zeit besiedelt und blieb auch in der geometrischen, archaischen und klassischen Epoche bewohnt. In Homers „Ilias” wird Asine als eine der Städte genannt, die Schiffe für den Trojanischen Krieg stellten. Im frühen 8. Jahrhundert v. Chr. schloss sich Asine im Krieg zwischen Argos und Sparta den Spartanern an. Als Vergeltung zerstörte Argos die Stadt um 740 v. Chr. Ein Teil der Bevölkerung floh nach Messenien, wo die Spartaner ihnen eine neue Stadt namens Asine zuwiesen. }} == Aktivitäten == == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == * Ein Katzensprung ist es zu den '''[[Saronische Inseln|Saronischen Inseln]]''', insbesondere da die Inseln von den schnellen Tragflächenbooten der '''[https://www.hellenicseaways.gr Flying Dolphins]''' angefahren werden. Autofähren kommen weniger zum Einsatz, da auf einigen Inseln Autos komplett verboten sind. Fährverbindungen bestehen unter anderem von: :* [[Methana]] nach [[Ägina]] :* [[Ermioni]] nach [[Poros]], [[Hydra]] und [[Spetses]], :* [[Portocheli]] nach [[Poros]], [[Hydra]] und [[Spetses]]. == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.66667| long= 22.83333| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} 8crqzwh4xjx4dd3un42oecwhfeghzrd 1794667 1794627 2026-08-06T09:46:26Z DocWoKav 14575 /* Sehenswürdigkeiten */ 1794667 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Argolis''' (Αργολίδα/Argolída) ist eine Region im Osten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Im Norden grenzt sie an die Region [[Korinthien]], im Süden und Westen an die Region [[Arkadien]]. Hauptstadt der Region ist die Hafenstadt [[Nafplion]]. == Regionen == == Orte == * '''[[Argos]]''' ist das wirtschaftliche und industrielle Zentrum der argolischen Ebene. Auch für den Verkehr stellt Argos einen wichtigen Knotenpunkt dar. Daneben reizt die Stadt mit archäologischen Stätten der Griechen und Römer sowie dem imposanten Burgberg Larissa. * '''[[Epidauros]]''', in der Antike war der Ort bedeutendstes Heilbad und beliebtester Kurort der altgriechischen Schickeria. Kein Wunder, die Patienten wurden von niemand Geringerem als Äskulap persönlich behandelt. * '''[[Ermioni]]''' * '''[[Heraion]]''' * '''[[Nafplio]]''' ist eine romantische kleine Hafenstadt die durch eine verwinkelte Altstadt mit schönen Plätzen besticht. Überragt wird die Stadt von der Palamidi-Festung die einen herrlichen Blick über den Argolischen Golf bietet. Nirgends sonst sind wohl auch so viele Tavernen, Bars und Restaurants auf dem Peloponnes zu finden. * '''[[Mykene]]''', hier entwickelte sich die erste Hochkultur auf dem europäischen Festland, das Löwentor und die Akropolis wurden durch die Grabungen von Schliemann weltbekannt. * '''[[Tiryns]]''', der historische Ort gehörte ebenfalls zur mykenischen Kultur. Das heutige ''Tirynthia'' ist ein kleiner Vorort von Nafplio. * '''[[Tolon]]''' * '''[[Troizen]]''' == Weitere Ziele == == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == {{Mapframe}} * {{vCard | name = Epidauros | type = archaeological site | wikidata = Q233576 | description = Epidauros war eine bedeutende antike Stadt und zählt heute zu den wichtigsten archäologischen Stätten Griechenlands. Die Stadt entwickelte sich bereits in mykenischer Zeit, erlangte ihre größte Bedeutung jedoch vom 6. bis zum 4. Jahrhundert v. Chr. als religiöses Zentrum des Heilgottes Asklepios. Das Heiligtum des Asklepios war das berühmteste Heilzentrum der griechischen Welt. Kranke und Hilfesuchende reisten aus dem gesamten Mittelmeerraum dorthin, um Heilung zu suchen. Die Behandlung umfasste rituelle Reinigungen, Opfer, körperliche Bewegung, Diäten und den sogenannten Tempelschlaf (Enkoimesis): Die Patienten übernachteten im Heiligtum und hofften auf heilende Träume, die von den Priestern gedeutet wurden. Zum Heiligtum gehörten zahlreiche Bauwerke, darunter Tempel, Altäre, Badeanlagen, Gästehäuser, eine Palästra, ein Stadion sowie die kreisförmige Tholos, deren genaue Funktion bis heute nicht vollständig geklärt ist. Das gesamte Heiligtum war somit nicht nur ein religiöses Zentrum, sondern auch ein Ort der Medizin, Bildung und Erholung. Besonders berühmt ist das große Theater von Epidauros. Es wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. nach den Plänen des Architekten Polyklet des Jüngeren erbaut. Es bot Platz für etwa 12.000 bis 14.000 Zuschauer:innen und gilt als das am besten erhaltene Theater der Antike. Weltweit bekannt ist es vor allem wegen seiner außergewöhnlichen Akustik: Selbst leise Geräusche auf der Bühne sind bis in die obersten Sitzreihen gut hörbar. Das Theater wird bis heute für Aufführungen antiker Dramen und Konzerte genutzt. Mit der Ausbreitung des Christentums verlor das Heiligtum allmählich an Bedeutung. Im 4. und 5. Jahrhundert n. Chr. wurde der Kult des Asklepios aufgegeben und die Anlage verfiel nach und nach. }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Mykene |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Tiryns |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Palamidi-Festung |description= }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. Teilnehmer kamen aus der gesamten Argolis. Das Heiligtum entstand vermutlich bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. und entwickelte sich zum religiösen Zentrum der Region. Obwohl es „Heraion von Argos“ heißt, lag es näher an Mykene. Die Kontrolle über das Heiligtum war daher lange ein Symbol für die politische Vorherrschaft in der Argolis. Als Argos im Laufe des 5. Jahrhunderts v. Chr. die Region dominierte, wurde das Heraion endgültig zu seinem Staatsheiligtum. Im Jahr 423 v. Chr. brannte der ältere Tempel ab – der Überlieferung nach durch ein versehentliches Feuer einer Priesterin. Anschließend wurde ein neuer, größerer dorischer Tempel errichtet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Das antike Asine war eine bedeutende Küstenstadt. Ihre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zurück. Die Stadt war während der mykenischen Zeit besiedelt und blieb auch in der geometrischen, archaischen und klassischen Epoche bewohnt. In Homers „Ilias” wird Asine als eine der Städte genannt, die Schiffe für den Trojanischen Krieg stellten. Im frühen 8. Jahrhundert v. Chr. schloss sich Asine im Krieg zwischen Argos und Sparta den Spartanern an. Als Vergeltung zerstörte Argos die Stadt um 740 v. Chr. Ein Teil der Bevölkerung floh nach Messenien, wo die Spartaner ihnen eine neue Stadt namens Asine zuwiesen. }} * {{vCard | name = Lerna | type = archaeological site | wikidata = Q1236078 | description = Die antike Stadt Lerna war eine bedeutende prähistorische und mykenische Siedlung in der Argolis am Ufer des Argolischen Golfs. Der Ort ist vor allem für seine außergewöhnlich lange Besiedlungsgeschichte bekannt, die vom Neolithikum (ca. 6000 v. Chr.) bis in die mykenische Zeit reicht. Besonders bekannt ist Lerna für das sogenannte „Haus der Ziegel” (House of Tiles) aus der frühhelladischen Zeit (ca. 2500 v. Chr.). Es handelt sich um ein monumentales Gebäude mit Dachziegeln und komplexer Architektur, das zu den frühesten bekannten Großbauten Europas zählt. Die Anlage deutet auf eine hochentwickelte Gesellschaft mit organisierter Verwaltung und spezialisierten Handwerkern hin. In der griechischen Mythologie war Lerna vor allem durch die Lernäische Quelle und das Ungeheuer, die Lernäische Hydra, bekannt, die von Herakles im Rahmen seiner zwölf Aufgaben besiegt wurde. Neben den mythischen Erzählungen besaß der Ort auch religiöse Bedeutung, da die Quellen und Gewässer mit alten Kulten verbunden waren. }} == Aktivitäten == == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == * Ein Katzensprung ist es zu den '''[[Saronische Inseln|Saronischen Inseln]]''', insbesondere da die Inseln von den schnellen Tragflächenbooten der '''[https://www.hellenicseaways.gr Flying Dolphins]''' angefahren werden. Autofähren kommen weniger zum Einsatz, da auf einigen Inseln Autos komplett verboten sind. Fährverbindungen bestehen unter anderem von: :* [[Methana]] nach [[Ägina]] :* [[Ermioni]] nach [[Poros]], [[Hydra]] und [[Spetses]], :* [[Portocheli]] nach [[Poros]], [[Hydra]] und [[Spetses]]. == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.66667| long= 22.83333| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} 47j0arnz1emfq111gjh90mjhtk9dwvr Australien 0 2423 1794617 1773242 2026-08-06T07:47:03Z Wowo2024 53507 /* Weitere Ziele */ +Great Southern. 1794617 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Land | Religion=Anglikanisch 26,1 %, Römisch Katholisch 26 %, andere Christen 24,3 % | Stromnetz= | Stecksysteme= | Zeitzone= UTC+8–UTC+11 }} Der Staat und Kontinent '''Australien''' (offiziell '''Commonwealth of Australia'''), liegt „down under“ ({{deS|„weit unten“, „weit abseits“}}) auf der Südhalbkugel der Erde. Australien gilt geografisch nicht als Insel, sondern als Kontinent ([[Australien und Ozeanien]]). Es reizt durch die Mischung aus der extremen Hitze und Dürre im {{Marker | name =[[Outback]] | type =landscape | wikidata =Q569073 | status =top-sight}}, den Wolkenkratzer-Metropolen Sydney, Melbourne, Brisbane und Perth, sowie den Traumstränden mit Palmen und faszinierenden Sonnenuntergängen mit dem {{Marker | name =Großen Barriere-Riff | type =landscape | wikidata =Q7343 | status =top-sight | show =copy}}. Weil Australien aber ein [[w:Flächenstaat|Flächenstaat]] ist, muss man für eine Fahrt von den Stränden ins tiefe Landesinnere mehrere Tage einplanen. Die Natur in Australien ist spektakulär, kann jedoch durch zahlreiche giftige Spinnen und Schlangen gefährlich werden. == Geschichte == Etwa 63000 vor Christus ließen sich im heutigen Queensland die ersten indigenen Aborigines nieder. Ersten Kontakt zu Europäern hatten sie nachweislich im März 1606 durch den holländischen Kapitän [[w:Willem Jansz|Willem Jansz]], als dieser an der Westküste der {{Marker | name =Cape York-Halbinsel | type =peninsula | wikidata =Q233770}} am {{Marker | name =Pennefather River | type =river | lat =-12.2167 | long =141.7833 | wikidata =Q2405185}} an Land ging, wo er im Kampf mit Aborigines neun Mann verlor.<ref>[https://www.google.de/books/edition/The_A_to_Z_of_the_Discovery_and_Explorat/8MRFqxHl0I0C?hl=de&gbpv=1&dq=Willem+Jansz+march+1606&pg=PA115&printsec=frontcover Alan Day, ''The A to Z of the Discovery and Exploration of Australia'', Scarecrow Press, 2003, S. 115]</ref> Seine Bezeichnung „Nieuw Zelandt“ hat sich für diese Region nicht durchgesetzt, sondern erst bei der Benennung von [[Neuseeland]] durch Abel Tasman. Die Entdeckung Australiens wird [[w:James Cook|James Cook]] zugeschrieben, nachdem dieser am 19. April 1770 am {{Marker | name =Point Hicks | type =landscape | wikidata =Q7208041}} landete; die offizielle Besitznahme für England fand am 20. August 1770 auf der {{Marker | name =Possession Island | type =island | wikidata =Q1361133}} statt. Kapitän [[w:Arthur Phillip|Arthur Phillip]] ankerte am 26. Januar 1788 in der {{Marker | name =Sydney Cove | type =bay | wikidata =Q1756937}}, um dort mit Gefangenen aus England eine Strafkolonie ({{enS|''penal colony''}}) zu errichten. Die erste englische Kolonie wurde [[New South Wales]] (1788), gefolgt von [[Western Australia]] (1829), [[South Australia]] (1836), [[Victoria]] (1851), [[Queensland]] (1859) und [[Northern Territory]] (1863). Am 1. Januar 1901 schlossen sich diese sechs einzelnen australischen Kolonien zum ''Commonwealth of Australia'' zusammen.<ref>[https://www.google.de/books/edition/Das_Ausland/DiDIy_Me2ToC?hl=de&gbpv=1&dq=arthur+Phillip+1788+sydney+cove&pg=PA1031&printsec=frontcover J.F. Cotta'sche Buchhandlung (Hrsg.), ''Das Ausland'', Band 60, J.F. Cotta'sche Buchhandlung, 1887, S. 1031]</ref> Der Name „Australien“ geht auf ein mittelalterliches europäisches Konzept um 1650 unter dem lateinischen Namen „Terra Australis incognita“ ({{deS|''unbekanntes Südland''}}) eines hypothetischen Kontinents auf der Südhalbkugel zurück, das 1804 der englische Entdecker [[w:Matthew Flinders|Matthew Flinders]] nach seiner Umsegelung des Kontinents aufgriff und in seinem Buch popularisierte.<ref>Matthew Flinders, ''A Voyage to Terra Australis'', 1814, S. 1 ff.</ref> Die britische Kolonialverwaltung übernahm „Australia“ als offizielle Bezeichnung dieses Kontinents 1824 und führte sie 1828 in die Gesetzgebung ein. == Regionen == Australien ist in sechs Bundesstaaten und zwei Territorien gegliedert, die sich auch gut als regionale Einteilung nutzen lassen. {{Region List | title = Die Reiseregionen Australiens | map = Australia locator-MJC coloured (labelled).png|{{Region Item | color = #FF9966 | name = Westaustralien{{!}}Western Australia (WA) | description = WA nimmt ab dem Meridian 129°O den ganzen Westen Australiens ein, ist an der Küste vereinzelt besiedelt und im Landesinneren größtenteils Wüste. Der Norden ist tropisch heiß mit Monsun, im Südwesten ist es gemäßigt warm. Touristisch ist es der am wenigsten erschlossene und besuchte Teil Australiens, was auch die am meisten unberührte Landschaft bedeutet. |Perth|Fremantle|Bunbury|Broome}}|{{Region Item | color = #FFFF33 | name = Northern Territory{{!}}Northern Territory (NT) | description = NT ist aufgrund der geringen Bevölkerung kein eigener Bundesstaat. Vom tropischen Norden mit zwei Nationalsparks (Kakadu- und Litchfield-NP) erstreckt es sich bis tief ins Rote Zentrum mit dem berühmten Uluru (Ayers Rock) und den Katja Tjutas (Olgas). In NT kann der Weg zum Ziel werden, wenn mit der Eisenbahn "The Ghan" oder einem Allradfahrzeug auf den Tracks und Gravel Roads gefahren wird. |Darwin|Yulara|Alice Springs}}|{{Region Item | color = #CC99FF | name = Südaustralien{{!}}South Australia (SA) | description = SA schließt sich südlich an NT an. Die Sommer sind heiß und niederschlagsarm, die Winter bringen Regen, sind aber ansonsten mediterran mild. Bekannte Ziele sind Weinanbaugebiete wie das Barossa Valley oder die Insel Kangaroo Island. |Adelaide}}|{{Region Item | color = #9999FF | name = Queensland{{!}}Queensland (QLD) | description = Queensland schließt sich östlichen von NT und SA vom tropischen Nordzipfel Australiens bis zur Grenze nach NSW. Es ist berühmt für seine sonnigen Küsten (Sunshine, Gold Coast), den Daintree-Regenwald im Norden und natürlich das Great Barrier Reef mit zahlreichen Inseln wie den Whitsundays. Im Landesinneren kann das Outback erforscht werden. |Cairns|Brisbane}}|{{Region Item | color = #FF3366 | name = New South Wales{{!}}New South Wales (NSW) | description = NSW ist der am häufigsten besuchte Teil Australiens. Die Hafenstadt Sydney mit der Hafenbrücke und der Oper, die sonnigen Surf- und Badestrände nördlich und südlich davon, die Weinanbaugebiet rundherum ziehen viele Touristen wie Magnete an. Ein weiteres Ziel sind die Blue Mountains. Der Princes Highway kann nach Süden nach Melbourne, der Pacific Higway nach Norden nach Brisbane befahren werden. Im Landesinneren liegt das Hauptstadtterritorium. |Sydney}}|{{Region Item | color = #CC0033 | name = Australian Capital Territory{{!}}Australian Capital Territory (ACT) | description = Auf dem Reißbrett geplant ist die Hauptstadt-Enklave gespickt mit Geschichte, Museen und Galerien. Außerdem kann man hier aber auch das Outback genießen, per Fahrrad oder zu Fuß. |Canberra}}|{{Region Item | color = #99CC33 | name = Victoria (Australien){{!}}Victoria (VIC) | description = VIC ist relativ klein und durch zahlreiche Einwanderer sehr vielfältig, es liegt mit mediterranem Klima am südöstlichen Zipfel des australischen Festlandes. Melbourne als Hochburg in Sachen Sport und Mode, Essen und Trinken bietet sich als zentraler Ausgangspunkt an, gleich nebenbei liegt eines der vielen Weinanbaugebiete, das Yarra Valley. Entlang der Küste gibt es sowohl geschützte Badestrände als auch aufregende Surfgebiete (Surf Coast Shire), im Landesinneren kann in den alpinen Bereichen Wintersport betrieben werden. Neben mehreren Nationalparks ist vor allem die Great Ocean Road ein viel besuchtes Ziel. |Melbourne|Geelong|Ballarat}}|{{Region Item | color = #FFFF00 | name = Tasmanien{{!}}Tasmanien (TAS) | description = Vom Festland durch die Wasserstraße Bass Strait getrennt bietet die Insel eine ganz eigene Naturlandschaft, was sich in zahlreichen, gut erschlossenen Nationalparks zeigt. Zusätzliche Ziele sind die Inseln Bruny und Maria Island, die historische Stätten von Port Arthur und kleine Fischerdörfer im Westen oder Osten der Insel. Die Hauptstadt Hobart bietet gute Wassersportangebote, international anerkannte Museen und Galerien, gute Gastronomie mit eigenen Weinanbaugebieten. Im Gegensatz zu den Metropolen Melbourne und Sydney ist hier alles etwas gemütlicher und kleiner. |Hobart|Launceston (Tasmanien)|Devenport|Strahan}} }} Australien besitzt außerdem eine Reihe von Inselterritorien im Indischen und Pazifischen Ozean. * '''Inseln:''' ** {{vCard | name = Ashmore- und Cartierinseln | type = island | wikidata = Q133888 | description = Naturschutzgebiete, deren Besuch eine spezielle, stark beschränkte Genehmigung erfordert.<ref>[http://www.environment.gov.au/system/files/resources/69f1fee5-5dfb-4da8-93ac-99f2eb9ea65c/files/visitors-information-brochureashmore-cartier.pdf Regularien] (Stand 2013, eine Überarbeitung (Verschärfung) steht 2017 an.</ref>. }} ** {{vCard | name = Heard und McDonaldinseln | type = island | wikidata = Q131198 | description = Besuche dort haben eher Expeditionscharakter. Abgelegene und rauhe vulkanische Inseln, die UNESCO-Weltkulturerbe sind, bieten eine dramatische Landschaft und einzigartige Tierarten, ideal für erfahrene Abenteurer und Naturforschung. }} ** {{vCard | name = Keeling-Inseln | alt = Kokosinseln | type = island | wikidata = Q36004 | description = Diese abgelegenen tropischen Inseln sind bekannt für ihre wunderschönen Lagunen und unberührten Strände, ideal für Schnorcheln und Entspannung in einer idyllischen Umgebung. }} ** {{vCard | name = Torres-Strait-Inselgruppe | type = island | wikidata = Q1059258 | description = Eine faszinierende Sammlung von Inseln zwischen Australien und Papua-Neuguinea, die reich an Kultur, Geschichte und beeindruckenden Landschaften ist, perfekt für Abenteuer und kulturelle Erlebnisse. }} ** {{vCard | name = Lord-Howe-Insel | type = island | wikidata = Q104784 | description = Diese beeindruckendes UNESCO-Weltkulturerbestätte bietet unberührte Strände, spektakuläre Wanderwege und eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, perfekt für Naturliebhaber. }} ** {{vCard | name = Norfolk-Insel | type = island | wikidata = Q31057 | description = Mit ihrer faszinierenden Geschichte, beeindruckenden Klippen und einem entspannten Ambiente ist diese Insel ideal für Kulturinteressierte und Erholungssuchende, die sich in der Natur entspannen möchten. }} ** {{vCard | name = Weihnachtsinsel | type = island | wikidata = Q31063 | description = ekannt für die spektakuläre Wanderung der roten Krabben, begeistert diese tropische Insel mit ihrem üppigen Regenwald, beeindruckenden Klippen und außergewöhnlichen Tauchmöglichkeiten. }} ** Korallenseeinseln, ein dem [[Great Barrier Reef]] an der Küste [[Queensland]]s vorgelagertes Schutzgebiet, das administrativ dem Bund untersteht. *Zusätzlich unterhält Australien Stützpunkte in der Antarktis, das [https://www.antarctica.gov.au/ Australian Antarctic Territory]. == Städte == {{mapframe|lat=-23.9 | long=134.6|zoom= 3 }} [[Image:Sydney_Opera_House_Sails.jpg|thumb|Opernhaus von Sydney]] ;Hauptstädte * {{vCard | name = Adelaide | type = city | wikidata = Q5112 | description = Eine charmante Stadt mit malerischen Weingütern, Festivals und dem berühmten Adelaide Oval, das Kultur und Sport vereint. }} * {{vCard | name = Brisbane | type = city | wikidata = Q34932 | description = Die subtropische Stadt bietet eine lebendige Kunstszene, den Brisbane River und die Nähe zu den Stränden der Gold Coast. }} * {{vCard | name = Canberra | type = city | wikidata = Q3114 | description = Als Hauptstadt Australiens beheimatet Canberra nationale Wahrzeichen wie das Parlament und das Australian War Memorial sowie erstklassige Museen. }} * {{vCard | name = Darwin | type = city | wikidata = Q11568 | description = Diese tropische Stadt im Norden fasziniert mit ihrer Nähe zu Nationalparks wie Kakadu und ihrer entspannten Atmosphäre am Meer. }} * {{vCard | name = Hobart | type = city | wikidata = Q40191 | description = Die Hauptstadt Tasmaniens begeistert mit ihrem historischen Charme, dem Hafenviertel und dem berühmten Museum MONA. }} * {{vCard | name = Melbourne | type = city | wikidata = Q3141 | description = Eine kosmopolitische Stadt, bekannt für ihre erstklassige Kunstszene, Restaurants und das ikonische MCG-Stadion. }} * {{vCard | name = Perth | type = city | wikidata = Q3183 | description = Als abgelegenste Großstadt der Welt bietet Perth wunderschöne Strände, sonniges Wetter und den Kings Park mit Blick auf die Skyline. }} * {{vCard | name = Sydney | type = city | wikidata = Q3130 | description = Berühmt für das Opernhaus und die Harbour Bridge, bietet Sydney eine atemberaubende Küstenlandschaft und ein pulsierendes Stadtleben. }} ;Weitere touristisch interessante Städte * {{vCard | name =[[Alice Springs]] | type =town | wikidata =Q17872 | description =im Herzen Australiens gelegen, ist das Tor zum [[Outback]] und bietet beeindruckende Wüstenlandschaften sowie kulturelle Erlebnisse mit den indigenen Völkern.}} * {{vCard | name =[[Alstonville]] | type =town | wikidata =Q964216 | description =eingebettet in die grünen Hügel von New South Wales, ist bekannt für seine friedliche ländliche Atmosphäre und die schönen Macadamia-Plantagen.}} * {{vCard | name =[[Ballina]] | type =town | wikidata =Q805263 | description =liegt an der Mündung des Richmond River und bietet malerische Strände, ein maritimes Flair und spannende Walbeobachtungen.}} * {{vCard | name =[[Birdsville]] | type =village | wikidata =Q865118 | description =das Dorf in [[Queensland]] mit nur 110 Einwohnern ist Beginn oder Ende des berühmten [[Birdsville Track]], einer 517&#x202F;km langen Schotterpiste für Off-Road-Fans von/nach [[Marree]] ([[Südaustralien]]).}} * {{vCard | name =[[Cairns]] | type =town | wikidata =Q189133 | description =das Tor zum Great Barrier Reef, zieht Taucher und Naturliebhaber an, die das einzigartige Unterwasserwunderland erkunden wollen.}} * {{vCard | name =[[Evans Head]] | type =town | wikidata =Q14208816 | description =ein ruhiges Küstendorf, bietet schönen Strände und ist ideal für Erholung, Angeln und Surfen.}} * {{vCard | name =[[Grafton]] | type =town | wikidata =Q1025587 | description =ist für seine malerischen Jacaranda-Bäume und das jährliche Jacaranda Festival bekannt und bietet charmante historische Architektur.}} * {{vCard | name =[[Gold Coast (Australien)|Gold Coast]] | type =city | wikidata =Q140075 | description =ist Australiens Zentrum für Strandurlauber, Surfer und Freizeitpark-Fans mit einer lebendigen Stadtkulisse.}} * {{vCard | name =[[Iluka]] | type =town | wikidata =Q14934841 | description =ist ein ruhiger Küstenort am Rand des UNESCO-geschützten Iluka-Naturschutzgebiets, der für seine unberührte Natur und Strände bekannt ist.}} * {{vCard | name =[[Kuranda]] | type =town | wikidata =Q451609 | description =Dorf mit dem Endbahnhof des abenteuerlichen Touristenzuges [[Kuranda Scenic Railway]].}} * {{vCard | name =[[Launceston (Tasmanien)|Launceston]] | type =town | wikidata =Q339527 | description =in Tasmanien liegend, verbindet viktorianische Architektur mit modernen Kunst- und Kulinarik-Erlebnissen und ist das Tor zur spektakulären Cataract Gorge.}} * {{vCard | name =[[Lismore (New South Wales)|Lismore]] | type =town | wikidata =Q35001 | description =ist ein kulturelles Zentrum in der Region Northern Rivers mit einer lebendigen Kunstszene und einer Nähe zu spektakulären Regenwäldern.}} * {{vCard | name =[[Mackay]] | type =town | wikidata =Q704371 | description =bietet Zugang zu den traumhaften Whitsunday Islands und verbindet eine entspannte Küstenatmosphäre mit Zuckerrohrfeldern und tropischen Regenwäldern.}} * {{vCard | name =[[Maclean]] | type =town | wikidata =Q2021276 | description =auch als „Schottischste Stadt Australiens“ bekannt, bietet schottisches Flair in Down Under mit malerischer Flusslandschaft am Clarence River.}} * {{vCard | name =[[Newcastle (New South Wales)|Newcastle]] | type =town | wikidata =Q57278 | description =ist eine lebendige Hafenstadt mit einer spannenden Mischung aus Industriegeschichte, Kunst und endlosen Surfstränden.}} * {{vCard | name =[[Nimbin]] | type =town | wikidata =Q991237 | description =ist eine alternative, farbenfrohe Hippie-Stadt, berühmt für ihre künstlerische Szene und entspannte Atmosphäre inmitten üppiger Natur.}} * {{vCard | name =[[Townsville (Queensland)|Townsville]] | type =town | wikidata =Q190021 | description =liegt im Norden von Queensland und bietet Zugang zu tropischen Inseln, dem ''Great Barrier Reef'' und dem berühmten ''Castle Hill''.}} * {{vCard | name =[[Yamba]] | type =town | wikidata =Q2135834 | description =ist ein entspannter Küstenort mit wunderschönen Stränden, erstklassigen Surfspots und einer charmanten Atmosphäre für einen erholsamen Urlaub.}} == Weitere Ziele == Schon früh hat Australien angefangen, seine Natur durch großflächige Nationalparks zu schützen, 1879 wurde der erste, der {{Marker | name =[[Royal-Nationalpark]] | type =national park | wikidata =Q113523}} südlich von Sydney eingerichtet, er ist damit nach dem Yellowstone-Nationalpark in den USA der zweitälteste der Welt. Heute hat Australien 726 [[w:Nationalparks in Australien|Nationalparks]], etwa 12{{nnbsp}}% der Landesfläche sind geschützt, 15 Gebiete/Regionen gehören dem Weltkultur/-naturerbe an. Betrachtet man Australien als Staat, so ist es der Staat mit den weltweit meisten Nationalparks. Die Erreichbarkeit und die touristische Erschließung der Parks ist sehr unterschiedlich und wird bei den jeweiligen Artikeln beschrieben. ;Auswahl an Nationalparks * {{vCard | name = Broadwater National Park | type = national park | wikidata = Q922823 | description = Dieser Park an der Küste von New South Wales bietet malerische Dünenlandschaften, Lagunen und unberührte Strände, perfekt für Spaziergänge und Vogelbeobachtung. }} * {{vCard | name = Bundjalung National Park | type = national park | wikidata = Q1009360 | description = Umgeben von einsamen Stränden, Flüssen und dichten Wäldern bietet der Park großartige Gelegenheiten zum Campen, Wandern und Kanufahren. }} * {{vCard | name = Guy Fawkes River National Park | type = national park | wikidata = Q643478 | description = Bekannt für seine dramatischen Schluchten und Wasserfälle, bietet dieser abgelegene Park spannende Wanderungen und faszinierende historische Sehenswürdigkeiten. }} * {{vCard | name = Washpool National Park | type = national park | wikidata = Q2096005 | description = Als UNESCO-Weltnaturerbe punktet Washpool mit uralten Regenwäldern, klaren Bächen und malerischen Wanderwegen durch unberührte Natur. }} * {{vCard | name = Yuraygir National Park | type = national park | wikidata = Q1122053 | description = Der Nationalpark erstreckt sich über die längste naturbelassene Küste von New South Wales und ist ein Wander-, Camping- und Anglerparadies. }} * {{vCard | name = Nightcap National Park | type = national park | wikidata = Q1573530 | description = Ein üppiger Regenwaldpark mit wunderschönen Wasserfällen und zahlreichen Wanderwegen, der Teil des Gondwana-Regenwalds ist und ein Weltnaturerbe darstellt. }} * {{vCard | name = Nambung-Nationalpark | type = national park | wikidata = Q1362815 | description = Der Park beherbergt die berühmten Pinnacles, eine surreale Wüstenlandschaft aus Kalksteinsäulen, die besonders bei Sonnenuntergang eindrucksvoll ist. }} * {{vCard | name = Wilsons Promontory Nationalpark | type = national park | wikidata = Q384739 | description = Ein beliebtes Ziel für Naturfreunde, bietet dieser Park traumhafte Strände, dichte Wälder und zahlreiche Wanderwege. Die Tierwelt ist hier besonders vielfältig, und Besucher können Kängurus, Emus und verschiedene Vogelarten in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. }} ;UNESCO-Welterbe * {{vCard | name =[[Blue Mountains National Park]] | type =national park | wikidata =Q885558 | status =top-sight | description =ist ein 2417&#x202F;km² großer und Australiens meist besuchter Nationalpark. Lediglich 65&#x202F;km von Sydney entfernt, bietet er beeindruckende Schluchten, Canyons, Wasserfälle und malerische Aussichten. Die charakteristischen blau schimmernden Eukalyptuswälder laden zu zahlreichen Wanderungen ein, während die berühmte "Three Sisters"-Felsformation ein beliebter Fotostopp ist.}} * {{vCard | name = Daintree Nationalpark | type = national park | wikidata = Q1157644 | description = Als ältester Regenwald der Welt ist der Daintree ein UNESCO-Welterbe mit einer unglaublichen Artenvielfalt. Besucher können geführte Touren durch die üppige Vegetation unternehmen, in Süßwasserseen schwimmen oder die unberührten Strände erkunden, während sie die reiche Tierwelt, einschließlich Krokodilen und seltenen Vögeln, beobachten.}} * {{vCard | name = [[K'gari|Fraser Island]] | type = national park | wikidata = Q134905 | description = Die größte Sandinsel der Welt beeindruckt mit ihren Süßwasserseen, Regenwäldern und endlosen Stränden. Besucher können 4WD-Abenteuer unternehmen, die einzigartigen Ökosysteme erkunden und die atemberaubenden Landschaften von Lake McKenzie und den Maheno-Schiffswrack bewundern.}} * {{vCard | name = Gondwana-Regenwälder Australiens | type = national park | wikidata = Q643063 | description =sind ein 3687 km² Regenwald-Gebiet, das zu Queensland und New South Wales gehört.}} * {{vCard | name = Grampians Nationalpark | type = national park | wikidata = Q515047 | description = Dieser Park ist bekannt für seine dramatischen Berglandschaften, tiefen Schluchten und beeindruckenden Wasserfälle. Die Region ist nicht nur ein Paradies für Wanderer, sondern bietet auch faszinierende Felsmalereien der Aborigines, die die kulturelle Bedeutung des Gebiets unterstreichen.}} * {{vCard | name =[[Great Barrier Reef]] | type = national park | wikidata = Q7343 | status =top-sight | description = Als das größte Korallenriffsystem der Welt erstreckt sich dieser Park über 344.400 Quadratkilometer und beherbergt eine unglaubliche Vielfalt an Meereslebewesen. Schnorcheln und Tauchen sind hier unvergessliche Erlebnisse, während Bootstouren und Glasbodenbootfahrten den Zugang zu dieser farbenfrohen Unterwasserwelt ermöglichen.}} * {{vCard | name =[[Kakadu National Park]] | type = national park | status =top-sight | wikidata = Q189657 | description = Dieser riesige Nationalpark im Northern Territory ist nicht nur für seine beeindruckenden [[Wasserfälle]] und spektakulären Landschaften bekannt, sondern auch für seine kulturelle Bedeutung. Die traditionelle Kultur der Aborigines ist hier allgegenwärtig und Besucher können Felsmalereien, alte Zeremonien und Tierbeobachtungen, darunter Krokodile und zahlreiche Vogelarten, erleben.}} * {{vCard | name = Lord Howe Island | type = national park | wikidata = Q104784 | show = copy | description =ist eine zu New South Wales gehörende Insel.}} * {{vCard | name = Shark Bay | type = national park | wikidata = Q217487 | description =ein zu West-Australien gehörendes maritimes Schutzgebiet.}} * {{vCard | name = Tasmanische Wildnis | type = national park | wikidata = Q138170 | description =ein 15.842&#x202F;km² großes Schutzgebiet auf Tasmanien.}} * {{vCard | name = [[Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark]] | type = national park | wikidata = Q251999 | status =top-sight | description =Der ikonische Uluru, ein riesiger monolithischer Felsen, und die geheimnisvollen Kata Tjuta-Felsformationen sind zentrale Bestandteile dieses UNESCO-Weltkulturerbes. Die aboriginale Kultur ist hier tief verwurzelt, und geführte Touren bieten Einblicke in die Geschichten und Traditionen der Anangu, der traditionellen Eigentümer.}} * {{vCard | name = Wet Tropics of Queensland | type = national park | wikidata = Q1135808 | description =ein 8938&#x202F;km² großes Regenwald-Schutzgebiet in Queensland.}} * {{vCard | name = Willandra-Seenregion | type = national park | wikidata = Q747875 | description =eine rund 2400&#x202F;km² umfassende Fläche im Murray-River-Becken im südwestlichen New South Wales.}} ;Australische Fossilien-Stätten * {{Marker | name =[[Heard und McDonaldinseln]] | type =island | wikidata =Q131198 | show= copy }} (1997) * {{Marker | name =[[Macquarieinsel]] | type =island | wikidata =Q46650}} (1997) * {{Marker | name =[[Purnululu-Nationalpark]] | type =national park | wikidata =Q679568}} (2003) * {{Marker | name =Royal Exhibition Building | type =museum | wikidata =Q695935}} und {{Marker | name =Carlton Gardens | type =park | wikidata =Q829338}} in [[Melbourne]] (2004) * {{Marker | name =Sydney Opera House | type =building | wikidata =Q45178}} in [[Sydney]] (2007) * {{Marker | name =[[Australian Convict Sites]] | type =museum | wikidata =Q391496}} (2010) * {{Marker | name =[[Ningaloo Reef]] | type =reef | wikidata =Q1541665}} (2011) ;[[Reiserouten in Australien|'''Reiserouten in Australien''']]: * Reisezüge wie ''[[Indian-Pacific Railway]]'', ''[[The Ghan]]'', ''[[Great Southern]]'' oder ''[[The Overland]]'' * Straßen wie [[National Highway 1]], [[Great Ocean Road]], [[Stuart Highway]], [[Anne Beadell Highway]], [[Oodnadatta Track]] oder [[Birdsville Track]]. * Wandertracks wie der {{Marker | name =Larapinta-Trail | type =trail | lat =-23.583333 |long =132.6 | wikidata =Q1805876}} (223 km) oder der {{Marker | name =Overland-Track | type =trail | lat =41.72845 | long =145.98917 | wikidata =Q491216}} (65 km). * Natur- und Tierfreunde kommen auf der {{Marker | name =[[Känguru-Insel]] | type =island | wikidata =Q210371 | status =top-sight}} auf ihre Kosten. == Hintergrund == Sein Staatsgebiet umfasst das Festland des Kontinents [[Ozeanien und Australien]], die Insel [[Tasmanien]] sowie einige weitere Inseln im Pazifik. Australien erhebt außerdem auch Ansprüche auf einige Regionen in der [[Antarktis]]. Zusammen mit Neuseeland und den Inselstaaten wird es zu [[Ozeanien und Australien|Ozeanien]] gezählt. Die Hauptstadt ist [[Canberra]], große Metropolen sind [[Sydney]] und [[Melbourne]]. Die Entfernungen sind enorm: in Nord-Süd-Richtung etwa 3.700 km, in West-Ost-Richtung etwa 4.000&#x202F;km. Entsprechend vielfältig sind die klimatischen Bedingungen, die Landschaften, Fauna und Flora und natürlich auch die Reisezeiten. Die rund 24 Millionen Bewohner verteilen sich größtenteils auf die Küstenregionen, hier liegen auch die meisten Städte. Im Landesinneren gibt es große Bereiche, die völlig unbewohnt sind und dünn besiedelte Regionen. Rund 500.000 Einwohner bezeichnen sich als Aborigines bzw. haben solche Wurzeln. Die Kunst und Kultur der indigenen Völker entwickelt sich in den letzten Jahrzehnten auch immer mehr als touristische Attraktion. === Natur === Die Pflanzenvielfalt ist trotz teils stark unterschiedlicher klimatischer Bedingungen in Australien sehr hoch. Es wird geschätzt, dass etwa 27000 verschiedene Pflanzen und Bäume auf diesem Kontinent existieren. In sehr wasserreichen Regionen haben sich über die Jahrhunderte hinweg große Regenwälder gebildet. Je nach Gebiet wird zwischen Moos- Farn- und Lianenwäldern unterschieden. Teilweise haben sich auch Sumpflandschaften gebildet, in denen neben Eichen und Zedern sogar auch Palmen wachsen. Aber auch in den trockeneren Gegenden entwickelte sich mit der Zeit eine vielfältige Flora. Durch massive Rodungen hat die Gesamtfläche der Wälder von einst 43000{{nnbsp}}km² auf 30000{{nnbsp}}km² abgenommen.<ref>[https://www.australien.co.at/pflanzen Pflanzen in Australien], eingesehen am 2. Februar 2018.</ref> Wälder bestehen zu 95{{nnbsp}}% aus den 674 Arten von Eukalyptusbäumen, nur 5{{nnbsp}}% sind primärer Regenwald im tropischen Norden. Von besonderem Interesse ist die sehr endemische Tierwelt des Kontinents. Insbesondere [[w:Kängurus|Kängurus]] (61 Arten), [[w:Koala|Koalas]], [[w:Ameisenigel|Echidnas]], [[w:Emus|Emus]], [[w:Kasuar|Kasuare]], [[w:Jägerliest|Kookaburras]] („lachender Hans“), [[w:Wellensittich|Wellensittiche]] und [[w:Wombat|Wombats]] kennzeichnen die nur in Australien vorzufindende Tierwelt. Mit dem [[w:Taipan|Taipan]] verfügt der Kontinent über die giftigste Schlange der Welt, da sie sowohl hämo- als auch neurotoxisch ist. == Anreise == === Einreisebestimmungen === Flugkabinen werden immer noch mit Insektengift gesprüht, inzwischen jedoch nicht mehr immer während des Flugs mit Passagieren am Platz. Dabei kommt [[w:Permethrin|Permethrin]] bzw. [[w:Phenothrin|d-Phenothrin]] zum Einsatz,<ref>[https://abcnews.go.com/Travel/story?id=118829] (2016-08-17)</ref> das nach Aussage der Quarantänebehörde nicht gesundheitsschädlich sein soll -- angesichts der relevanten [[w:H- und P-Sätze|H- und P-Sätze]] erscheint diese Aussage nicht glaubhaft. ==== Visum ==== Für die Einreise nach Australien benötigt man in jedem Falle ein Visum. Für einen Urlaubsaufenthalt bis zu drei Monaten kann es für EU-Bürger problemlos im Internet beantragt werden. Ein [https://immi.homeaffairs.gov.au/visas/getting-a-visa/visa-listing '''eVisitor-System'''] hat das bisherige ETA-System für EU-Bürger abgelöst. Für Bürger der EU und der Schweiz kommt bei touristischen Besuchen in der Regel das Visum ''subclass 651'' zur Anwendung. Dieses Visum ist kostenfrei und gilt für beliebig viele Aufenthalte innerhalb zwölf Monaten, wobei der einzelne Aufenthalt nur noch maximal drei Monate dauern darf. Die Einreise nicht gestattet wird Tuberkulosekranken, Straftätern die jemals zu mehr als einem Jahr Haft verurteilt wurden (gleichgültig in welchen Land und auch dann wenn entsprechende Einträge z.&#x202F;B.&nbsp;im deutschen Register getilgt sein würden) sowie für Personen „üblen Charakters“ wozu man z.&#x202F;B.&nbsp;gerechnet wird wenn man aus Abschiebehaft entwischt ist. Für längere Reisen bis zu 12 Monaten kommt das kostenpflichtige (145 AUD, Stand 09/2019) Visum ''subclass 600'' in Betracht, hierfür müssen allerdings ausreichend finanzielle Mittel und eine Krankenversicherung für den Aufenthalt nachgewiesen werden. Für alle Visabeantragungen muss zunächst ein [https://online.immi.gov.au/lusc/login ImmiAccount] online angelegt werden, ein durchaus zeitraubender Prozess für den man auch über ausreichend gute Englischkenntnisse verfügen sollte. Wichtig: Diese Visa gelten nicht für in Deutschland lebende Nicht-EU-Bürger. Über weitere Visa informiert die eher unübersichtliche Website [http://www.germany.embassy.gov.au/belngerman/Visas_and_Migration.html australische Botschaft in Deutschland]. Für junge Menschen bis 30&nbsp;Jahren, die eine längere Reise mit gelegentlicher Arbeit verbinden wollen, kommt vor allem das Visum [https://germany.embassy.gov.au/beln/WHM_engl.html '''Working Holiday Maker (subclass 417)'''] in Betracht. ==== Deklaration bei Einreise ==== Um die Einfuhr unerwünschter Krankheiten, aber auch unerwünschter Pflanzensamen oder Insekten und anderer Tiere zu verhindern, gelten für Australien umfangreiche Einfuhrbeschränkungen, die auf der Homepage des [https://www.agriculture.gov.au/biosecurity-trade DAFF (Department of Agriculture, Fisheries and Forestry)] nachzulesen sind. Bei Einreise muss eine Deklarationskarte ausgefüllt werden. Diese ist nicht in Deutsch verfügbar, mehr Informationen gibt es auf der Seite des [https://www.abf.gov.au/entering-and-leaving-australia/crossing-the-border/at-the-border/incoming-passenger-card-(ipc) Australischen Department of Immigration and Citizenship]. Eingeführt werden dürfen allenfalls verpackte und bearbeitete Lebensmittel wie Schokolade. Die Einfuhr insbesondere von Obst, aber auch des Flugzeug-Essens ist verboten. Es stehen hierfür vor der „Bio-Security“ große Abfallbehälter bereit. Im Regelfall werden alle Reisenden bei der Einreise auf die Einhaltung der Quarantäne-Vorschriften überprüft. Hierzu werden Spürhunde, insbesondere Beagles, eingesetzt. Eine Gruppe von Reisenden muss sich dazu mit ihrem Gepäck hintereinander in eine Reihe stellen. Die Hunde zeigen einen Fund, der auch auf im Gepäck verbliebenen Gerüchen beruhen kann, durch stilles Hinsetzen an. Es erfolgt dann eine manuelle Prüfung durch einen Beamten an einem extra Tisch. Es empfiehlt sich, die Fragen zur „Bio-Security“ genau zu beantworten, um unnötigen Ärger und eine besondere kritische Herangehensweise des Beamten zu vermeiden. Besonders gründlich werden erfahrungsgemäß Reisende aus Südamerika und Afrika untersucht. Januar 2023 wurden die Bestimmungen verschärft. Nun sind bei Nicht-Angabe verbotener Artikel, das sind vereinfacht gesagt alle Lebensmittel (auch z.&#x202F;B. Fleisch in Dosen) und landwirtschaftlichen Produkte, Geldstrafen bis A$ 5500 möglich. Zugleich wird das Visum ungültig und der Täter mit dem nächsten Flug abgeschoben. Es gilt dann eine dreijährige Einreisesperre. Ansonsten gelten die üblichen Einfuhrverbote hinsichtlich geschützter Arten (sehr streng, z.&#x202F;B.&nbsp;auch pflanzliche Medizin), Waffen, Betäubungsmitteln und Pornographie (strikter ausgelegt als in Deutschland). Bei der Einfuhr verschreibungspflichtiger Medikamente wird geraten das Rezept mitzuführen. ==== Zollfreimengen ==== 2¼&nbsp;Liter Alkoholika und seit 1.&nbsp;Juli 2017 25&nbsp;g Tabak(produkte) jeder Art, zzgl. einer „angebrochenen Schachtel.“ === Flugzeug === Eine Flugreise aus dem deutschsprachigen Raum nach Australien ist nur mit mindestens einmaligem Umsteigen und häufig auch Tankstopps möglich und dauert je nach Route in der Regel mindestens 20 Stunden. Einzig aus London gibt es einen Nonstop-Flug, der nach 17 Stunden in der Luft in [[Perth]] ankommt. In naher Zukunft wird es durch die neuste Generation von Ultra-Langstreckenflugzeugen wie dem Airbus A350-900ULR auch weitere direkte und schnellere Verbindungen geben. Es gibt mit Stand 2025 zwei europäische Airlines, die selbst nach Australien fliegen: *[[British Airways]] aus [[London]] mit Zwischenlandung in [[Singapur]] nach '''Sydney''' *[[Turkish Airlines]] aus [[Istanbul]] mit Zwischenlandung in [[Kuala Lumpur]] nach '''Sydney''' und '''Melbourne''' Bei den Zwischenlandungen wird aufgetankt und die Kabine aufgeräumt, man muss das Flugzeug entsprechend etwa eine Stunde verlassen und steigt dann wieder ein. Im Gegenzug gibt es eine australische Airline, die selbst nach Europa kommt: *[[Qantas]] aus London mit Zwischenlandung in Singapur nach '''Sydney''' sowie nonstop (!) nach '''Perth''' Qantas ist Kooperationspartner von British Airways, die Flüge sind also mit Zubringern aus dem deutschsprachigen Raum buchbar. Die weiteren Alternativen sind die bekannten großen Airlines aus dem arabischen und asiatischen Raum, die sowohl deutschsprachige Ziele bedienen als auch Australien anfliegen, dabei auch teils weitere Ziele wie [[Adelaide]], [[Brisbane]] oder [[Cairns]] von ihren Drehkreuzen aus ansteuern. Infrage kommen hier meist [[Emirates]], [[Etihad Airways]], [[Qatar Airways]], [[Thai Airways International]] oder [[Singapore Airlines]]. === Schiff === Einige Kreuzfahrtschiffe fahren die Destination {{Marker | name =Port Jackson | type =harbor | wikidata =Q54504}}, den Naturhafen von Sydney, an. == Mobilität == [[File:Lasseter Highway1437.jpg|thumb|right|Wohnmobil auf dem Lasseter-Highway vorm Uluru]] [[File:Schienenverkehr in Australien de.png|thumb|right|Eisenbahnlinien, die von Passagieren genutzt werden]] Nicht nur bei der Einreise nach Australien sind Quarantäne-Vorschriften zu beachten. Auch bei längeren Reisen zwischen verschiedenen Regionen werden teilweise Grenzen und Kontrollpunkte der Bio-Security passiert, an denen man bestimmte tierische und pflanzliche Produkte entsorgen muß. In Flugzeugen und Zügen wird durch das Personal hierauf hingewiesen. Auch wenn es manchmal überflüssig erscheint, sollte man sich der einmaligen Natur zu Liebe an die Vorschriften halten. Mehr Infos [http://www.quarantinedomestic.gov.au/ Quarantine Domestic] === Mit dem Bus === Neben Billigfliegern sind Überlandbusse eine preiswerte Möglichkeit, die großen Entfernungen gut zu überwinden. Die meisten Städte sind gut mit Busverbindungen erschlossen. Man kann jedes touristische Highlight – sowie erstaunlich abgelegene Orte – problemlos mit gut organisierten Überlandbussen erreichen (Greyhound, etc. – es lohnt sich, Preise zu vergleichen!). Innerhalb der großen Städte ist ein eigener Pkw oftmals eher anstrengend und durch die sehr guten und günstigen öffentlichen Verkehrsmittel überflüssig. Die kleineren Städte sind so klein, dass man kein Verkehrsmittel benötigt, es sei denn, um diese wieder zu verlassen. Dennoch sind viele Orte nicht mit den Überlandbussen zu erreichen und die Ostküste ist viel besser erschlossen als die Westküste. Ein Expressbus fährt täglich von Sydney nach Port Macquarie und Ballina. Es verkehren natürlich auch mehrere Überlandlinien von Brisbane aus. Es sind, wie schon erwähnt, keine Zwischenstops in NSW möglich, wenn die Fahrt dort irgendwo beginnt! Größere Betreiber sind: * {{vCard|type=bus |name=Premier |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.premierms.com.au/newhome/home.asp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Ein Unternehmen, das zwischen Melbourne und Cairns die gesamte Ostküste bedient.}} * {{vCard|type=bus |name=Firefly |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.fireflyexpress.com.au/FFNew/Index.asp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Fahren von Adelaide über Melbourne und [[Wagga-Wagga]] nach Sydney.}} * {{vCard|type=bus |name=Integrity Coach Lines |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Die Lines bedienen die Westküste von Perth bis [[Broome]] und [[Port Headland]].}} * {{vCard|type=bus |name=Greyhound |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Der Anbieter mit dem größten Streckennetz. Es werden auch Pässe angeboten (z.&#x202F;B.&nbsp;10.000&#x202F;km für gut 1400 A$<!--2017-->), sogenannte ''Hop on, hop off''-Fahrkarten erlauben Fahrtunterbrechungen. Billig sind auch sie nicht.}} === Auf der Straße === [[Bild:Road Train Australia.jpg|thumb|Road Trains sind ein wichtiges Transportmittel im Outback.]] Um Australien in seiner Komplexität und seinem eigenen Rhythmus zu erleben, bietet es sich an, ein Auto zu mieten. Ob einen Pkw oder einen Campervan, Australien ist das Land des fahrbaren Untersatzes. Es gibt für jeden Geschmack ein Mobil und das zu angemessenen Konditionen. Oftmals eröffnen sich sehr gute Angebot-Pakete bereits beim Buchen des Fluges. Die Benzinpreise sind moderat, wenn auch mit hohen regionalen Schwankungen versehen. In abgelegenen Gegenden muss man schon mal tief in die Tasche greifen. Auch die Tankstellendichte ist in dünn besiedelten Gebieten bisweilen bedrohlich gering! Vor einer längeren Strecke ohne Tankmöglichkeit werden Sie von offiziellen Schildern darauf hingewiesen, wie lange der Weg bis zur nächsten Tankstelle ist und Ihnen empfohlen umzudrehen oder über genügend Reserven zu verfügen. Mit der Hilfe von anliegenden Farmen bei Treibstoffmangel ist mitunter nicht zu rechnen, da diese meist häufiger durch Touristen, die die Warnschilder nicht wahrgenommen haben gestört worden sind. In Australien benötigt man zum neuen EU-einheitlichen Kartenführerschein einen internationalen Führerschein. Der frühere EU-Führerschein mit mehrsprachiger Beschriftung wird auch akzeptiert. Mit anderen Führerscheinen gibt es schon bei der Anmietung Probleme. Es gibt einige mautpflichtige Motorways (“Tollways”), Stadttunnel und Brücken. Da einige Abschnitte keine klassischen Maut-Stationen aufweisen, kann man die Mautpflicht leicht übersehen, gerade wenn man sich noch nicht an den Linksverkehr gewöhnt hat. Auf diesen Abschnitten wird das Kennzeichen abfotografiert. Man kann binnen 24 - 48 Stunden nach Durchfahren die Maut noch ohne Strafe nachträglich entrichten, in dem man eine Telefonnummer der Gesellschaft anruft. Hierfür benötigt man Kennzeichen (“Plate”), Bundesstaat der Registrierung des Fahrzeuges (steht auf dem Kennzeichen) und eine Kreditkarte. Die meisten Mietwagen insbesondere der großen Vermieter sind mit einem sog. E-Tag ausgerüstet. Bei der Anmietung danach fragen! Hierdurch wird die Maut beim Befahren automatisch von der bei der Anmietung angegebenen Kreditkarte abgezogen. Also nicht wundern, wenn auf der Kreditkartenabrechnung später kryptische Kleinbeträge auftauchen. [[Datei:Down Under Driving Hints (6441004015).jpg|mini|Hinweisschild auf Linksverkehr]] In Australien besteht Linksverkehr. Die Straßenverkehrsordnung, wie auch die Beschilderung ist intuitiv zu nutzen und stellt für den gemeinen Europäer kein Problem dar. An Kreuzungen ohne Vorfahrtsregel gilt Rechts vor Links. Im Kreisverkehr wird bereits beim Einfahren (im Uhrzeigersinn linksherum) die Ausfahrt durch blinken angezeigt wird (also rechts blinken wenn die dritte Ausfahrt genutzt werden soll). Eine Kuriosität gibt es in Melbourne: den “Hook Turn,” bei dem man sich, um rechts abzubiegen, links einordnen muss (dient dazu, die Straßenbahn-Schienen freizuhalten). Die Distanzen sind enorm. Der Blick auf eine australische Straßenkarte weckt den Drang nach einem kleineren Maßstab, die Wahrheit jedoch ist: Mehr Straßen gibt es nicht. Man kann Australien auf Asphaltstraßen bereisen und viele Eindrücke sammeln. Die auf dem Mietvertrag befindliche Empfehlung, das Kfz nach Einbruch der Dunkelheit in abgelegenen Regionen nicht mehr zu fahren, sollte dringend befolgt werden, da in den frühen Abendstunden bis zum Morgengrauen immense Wildtiere die Straße kreuzen. Warnhinweise auf Wildtiere sollten ernstgenommen werden. Nur bei trockenem Wetter lohnt es sich, auch mal rechts und links der großen Highways auf den roten Gravel Roads zu streunen, eine der zahlreichen Feuerstellen zu nutzen und zu verweilen. Da schon geringer Niederschlag ausreicht, um die schönen roten Straßen in unpassierbare, rutschige Schlammtracks zu verwandeln, die nur noch mit Allradfahrzeugen befahren werden können. Viele Autovermietungsgesellschaften schließen allerdings die Nutzung der Gravel Roads bei nicht Allradfahrzeugen grundsätzlich aus. Autovermietungen: * {{vCard|type=car rental |name=World Wide Wheels |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.world-wide-wheels.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Schweizer Firma, die weltweit Autos und Camper vermietet.}} '''Wohnmobil:''' eine beliebte Art des Reisens durch Australien ist - auch und gerade für Reisende mit dünnerem Geldbeutel - das Wohnmobil. Verbreitet sind kleinere Fahrzeuge in Kastenwagen-Bauart ("campervans"), also etwas in der Tradition des alten VW-Bully. Auch Fahrzeuge auf Geländewagen-Basis (Toyota Landcruiser, Nissan Patrol) sind oft anzutreffen ("4WD camper", meist mit Hochdach). Wohnmobile werden von spezialisierten Autovermietungen angeboten. Zu den größten gehören * {{vCard|type=car rental |name=Jucy |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.jucy.com.au |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=car rental |name=Britz |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.britz.com |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard | name = Cruisin Motorhomes | type = car rental | url = https://www.cruisinmotorhomes.com.au/ }} * {{vCard | name = GoCheap Campervans | type = car rental | url = https://www.gocheapcampervans.com.au/ }} *{{VCard|name=Cruisin Tasmania|type=car rental|url=https://www.cruisintasmania.com.au/}} '''Mitfahrzentralen''' Angebote für Mitfahrgelegenheiten findet man auch in Kleinanzeigen. *[https://www.moovl.com.au/ '''Moovl''']. Ein Mitfahrdienst ähnlich wie BlaBlaCar in Europa. *{{vCard|type=car rental|name=Bushride|url=https://bushride.com|description=Ein Mitfahrdienst wie BlaBlaCar in Europa.}} * {{vCard | name = Share your ride | type = car rental | url = https://www.shareyourride.net/carpool/Australia/ | description = Mitfahrgelegenheiten zwischen grossen Städten, beliebt bei Backpackern und Studenten. }} * {{vCard|type=car rental |name=Coseats |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.coseats.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Eine Mitfahrzentrale, die auch “girls only” und “Campervan Relocations” anbietet. Letztere bedeutet, dass man ein Wohnmobil innerhalb einer bestimmten Frist überführt, eine Kaution von A$&nbsp;1000 wird verlangt.}} '''Autostop''' Es gelten in Australien die üblichen Bedenken gegenüber dieser Art von Fortbewegung.<ref>Seit der Verurteilung von Ivan Milat 1996, einem Serienmörder, der sechs Tramper umbrachte, kam es seit nun zwanzig Jahren zu keinen weiteren Morden mehr in New South Wales.</ref> Wer jedoch angesichts der exorbitanten Bus- und Bahnpreise sein Budget schonen muss, kann darauf angewiesen sein. Es ist zwischen den großen Städten auch vergleichsweise problemlos. Zwar sind die Regeln in den einzelnen Staaten unterschiedlich, prinzipiell kann man wenn man ein Verkehrshindernis darstellt mit Strafe belegt werden. Besonders streng sind die Bestimmungen in Queensland -- dort ist das stehen auf der Straße, Verkehrsinseln und der befestigten “shoulder” verboten. LKW-Fahrern ist die Mitnahme von Personen oft von der Firma aus verboten, Gefahrguttransporter dürfen prinzipiell keine zweite Person im Führerhaus haben. Es ist ratsam sich im Outback nur an “road houses” (Tankstellen, meist mit Pub und horrenden Preisen) absetzen zu lassen, selbst wenn der Fahrer noch 200&#x202F;km weiter fahren würde (die nächste Tankstelle aber 300&#x202F;km entfernt ist). Auf jeden Fall sollte man einen Schlafsack, ausreichend Trinkwasser (Tageshitze!) und Vorräte mitnehmen &ndash; Wartezeiten von zwei Tagen sind nicht nur im Norden von Westaustralien möglich. Genug Geld für den ein Mal pro Woche durchkommenden Fernbus sollte man ggf. auch mitnehmen. === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airline |name=Qantas |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.qantas.com |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Qantas ist der "Flag carrier" von Australien und die einzige internationale Fluggesellschaft Australiens. Bietet bei Abflügen aus Europa Pakete an, bei dem Inlandsflüge sehr günstig als Kupons dazu erwerben kann. Qantas ist Teil der Allianz Oneworld und bietet viele Flüge in Kooperation mit British Airways an.}} In Australien gibt es neben der australischen Airline Qantas drei große Billigflieger: * {{vCard|type=airline |name=Jetstar |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.jetstar.com |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Eine Tochtergesellschaft von Qantas und bietet eine große Vielfalt von Strecken in Australien an.}} * {{vCard|type=airline |name=Virgin Blue |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.virgin-blue.com.au |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Gehört zur Virgin Gruppe von Richard Branson und bietet sogar Flüge nach Neuseeland und in die Südsee an.}} * {{vCard|type=airline |name=Tiger Airways |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.tigerairways.com |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Tiger Airways bietet nach einem zwischenzeitlichen Grounding wieder inländische Verbindungen und Flüge Richtung Asien an.}} === Mit der Bahn === {{Hauptartikel|Reisen mit dem Zug in Australien}} Zugfahren in Australien ist eher etwas für Liebhaber mit viel Zeit und dickem Geldbeutel. == Sprache == Amts- und Umgangssprache ist ''Australisches Englisch'', das sich sowohl in der Aussprache als auch im Wortschatz vom [[Sprachführer Englisch|britischen/amerikanischen Englisch]] unterscheidet; es wird ''Aussie Strine'' genannt. Je weiter im Landesinneren des Outback, desto mehr wird genuschelt. „Hotels“ sind in Australien keine Unterkünfte, sondern Kneipen ({{enS|''pubs''}}), „Stations“ sind keine Bahnhöfe, sondern eine Farm/Ranch. „Arvo“ ist der Nachmittag ({{enS|''afternoon''}}), „esky“ ist eine „air condition“ oder eine Kühlbox, „servo“ eine Tankstelle, „tucker“ sind Speisen ({{enS|''meals''}}). Entweder muss man in Gaststätten den Alkohol mitbringen („bring your own“, BYO) oder es wird dort „bevy“ (Bier) oder „goon“ (preiswerter Wein) serviert.<ref>„BYO“ war die Folge davon, dass eine Alkohol-Schanklizenz teuer ist. In solchen Lokalen wird eine „corkage fee“ erhoben.</ref> Pommes Frites heißen „hot chips“ („chips“ in England, „fries“ in den USA). Wenngleich mit abnehmender Tendenz, Schafe ({{enS|s''heep''}}) heißen „jumbuck“. Was Australier überhaupt nicht tolerieren, sind „dole bludger“, also arbeitsscheue Personen („bludger“), die von der Sozialhilfe leben („dole“). Weitere, wirklich wichtige Aussie-Wörter sind: * „Mate“ – Kumpel oder Kollege, wird für beide Geschlechter gebraucht, jedoch häufiger für Männer. * „stubbie“ – eine Flasche Bier, wird immer sehr kalt getrunken. Bier ist das australische Nationalgetränk. * „G'day“ – Guten Tag, wird immer zur Begrüßung genuschelt. * "No worries" - Kein Ding bzw. Kein Problem, als Antwort auf 'Thank You' (bzw. 'Thanks Mate') * „Brollie“ – Umbrella, also Regenschirm, den man in Australien allerdings nicht oft benötigt. == Aktivitäten == == Einkaufen == Es gibt keine allgemein geregelten Öffnungszeiten. Jeder kann also sein Geschäft öffnen, wie's gefällt. Allerdings, kann man dadurch nie sicher sein, ob man nicht vor verschlossenen Türen stehen wird. Kaufhäuser haben im Regelfall Mo – So bis 17:00 Uhr geöffnet, außer an hohen Feiertagen. * Beliebte Souvenirs sind von Aborigines gefertigte Gegenstände wie Schnitzereien (''Bumerangs'') und ''Didgeridoos''. Leider fehlt bei einigen dieser Gegenstände, vornehmlich in touristischen Zentren angeboten, die Beschriftung ''Made in Australia''. Es gibt aber auch Läden, bei denen erkenntlich ist, dass sie ihre Waren nur von einheimischen Künstlern beziehen. * Australien ist das Land der ''[[w:Opal|Opale]]''. Echte Steine sind nicht billig, wohl auch nicht viel billiger als in Europa, aber man findet eine riesige Auswahl wie sonst nirgendwo. Das Opal-Zentrum ist {{Marker | name =[[Coober Pedy]] | type =city | wikidata =Q779188}} im Outback am Stuart Highway. Auch das Ansehen lohnt sich. Der Unterschied zwischen ''schwarzen'' und ''weißen'' Opalen ist im übrigen weniger die Farbe des Schmuckstücks als die Farbe der Grundsubstanz. * Abseits der großen Städte gibt es teilweise kein Telefonnetz, und damit funktionieren auch bargeldlose Zahlungen nicht. Es ist daher ratsam, bei Ausflügen außerhalb der belebten Städte genügend Bargeld und Münzen zum Wechseln mitzuführen. Währung in Australien ist der Australische Dollar, kurz AUD. Ein AUD entspricht Anfang August 2024 etwa 0.65&#x202F;€, ein € entspricht 1,65&nbsp;AUD. 1 und 2 Cent-Münzen wurden aus dem Verkehr gezogen. Beträge werden an der Kasse gerundet. Hinsichtlich ''Tabakprodukten'' versucht man das Rauchen durch extreme Verteuerung zu unterdrücken. Bis 2026 soll der durchschnittliche Preis pro Schachtel auf A$ 60 steigen. Es versteht sich von selbst, dass Tabakprodukte nur hinter blickdichten Schränken ohne Werbung angeboten werden dürfen. E-Zigaretten sind komplett verboten, außer man hat für Nikotin ein Rezept vom Arzt. Die damit zusammenhängenden Strafen (dem hier adaptierten britischen Recht fehlt das Konzept der „Verhältnismäßigkeit” bei staatlichem Handeln) sind drakonisch, z.&#x202F;B. bei Besitz von 2-5 kg ohne Lizenz angebautem Tabak bis 5 Jahre Gefängnis oder/und Geldstrafe A$ 62.600−313.000. == Küche == Australien war lange ein klassisches Einwanderungsland, so dass die [[w:Essen und Trinken in Australien|Australische Küche]] von vielen Einflüssen geprägt ist. Eine traditionelle australische Küche gibt es nur begrenzt. Ganz klassisch kommt Fleisch (v.a. Rind und Lamm) auf den Tisch mit ''Veggies'' (in salzlosem Wasser gegartem Gemüse). Ganz wichtig (und typisch „Oz“) sind ''Barbies'' (BBQ's) am Strand oder auch sonst überall. An (fast) jedem Parkplatz bzw. in jedem Park findet man neben Sitzbänken auch (in der Regel) kostenfreie Grillmöglichkeiten. {{Anekdote|heading=(un)bekannte Hamburgerkette? |text=Burger King ist in Australien zwar vertreten, firmiert allerdings unter dem Namen '''Hungry Jacks''', nachdem seinerzeit die Rechte an dem Namen in Australien schon durch einen kleinen Takeaway in Queensland belegt waren.|float=|header=|size=|styles=}} Gut zu wissen: Australier essen praktisch salzlos. Also immer ein wenig Salz dabei haben... Klassischer australischer Brotaufstrich ist das [[w:Vegemite|Vegemite]] auf dem ''Vegemite-Sandwich''. Es handelt sich um einen dunkelbraunen konzentrierten Hefe-Extrakt mit salzigem, malzigem und leicht bitteren Geschmack. Ansonsten gibt es viele asiatische Einflüsse, vor allem in Großstädten in Form von asiatischen Schnellrestaurants (chinesisch, japanisch). Typisch australische Genüsse: * '''Vegemite''' ist ein sehr populärer Brotaufstrich (das britische Pendant ist ''Marmite''), den man in Australien häufig auf Toast isst. Er ist dunkelbraun bis schwarz, geschmacksintensiv, salzig und sehr gewöhnungsbedürftig. Gerade deutsche Besucher verwechseln es beim Versuch gerne mit Nuss-Nougat-Cremes! * '''Billy Tea''' besteht aus einer Handvoll Teeblätter, welche in einem schwarzen Billy (Eimer) direkt auf dem Feuer erwärmt und danach am Henkel geschleudert werden. * '''Pavlova''' ist ein Dessert aus Baisers. * '''Meat Pies''' sind kleine Pasteten, die mit verschiedenen Dingen gefüllt werden (z.&#x202F;B.&nbsp;Lamm-Minze), das Innere ist meist zu heiß und ziemlich klebrig. * '''Beetroot''', Rote Beete ist ziemlich beliebt und findet sogar auf jedem Burger Platz. * '''Tim Tam's''', sehr leckere typisch australische Schokokekse, eignen sich auch gut als Souvenir. * '''Känguruh-/Krokodil-Fleisch''', sollte man in Australien auf jeden Fall mal probieren! Recht günstig und sehr lecker (ein bisschen wie Wild). Bis vor wenigen Jahren war Känguruh in vielen Bundesstaaten nicht zum menschlichen Verzehr käuflich, da eine ordentliche Schlachtung nicht gesichert war. Für viele ältere Australier handelt es sich immer noch um „Hundefutter“. Den Briten sei Dank, auch in Australien wird Tee sehr geschätzt. Man findet immer wieder kleine Teahouses, welche Devonshire Tea und Scones anbieten. Auswärts essen: Da viele Restaurants keine Lizenz für den Alkoholausschank haben, ist '''BYO''' angesagt: Bring Your Own, d.&nbsp;h. die Gäste bringen ihre alkoholischen Getränke selber mit (vorher im Bottle Shop besorgen) und zahlen dafür ein kleines Korkgeld an den Kellner. Die Wechselrate in der Gastronomie ist sehr hoch und am besten man fragt vor Ort im Hostel oder Hotel nach Empfehlungen. == Nachtleben == Australier gehen nach der Arbeit gerne auf ein Bier oder ein Glas Wein in eine Bar. Beim Essen gehen gilt oft ''BYO.'' * '''Sydney''' Seit der 200-Jahrfeier 1988, ist Darling Harbor zu einem Ausgehviertel ausgebaut worden. Dort gibt es Bars, Clubs und Kneipen. Kings Cross ist das andere Amüsierviertel. Dieses ist teilweise recht herunter gekommen und wird gerade saniert. Die Gegend war immer schon auch Rotlichtviertel mit leicht verfügbaren Drogen, auch wenn die Polizei angefangen hat, die Gegend stärker zu kontrollieren. Am Wochenende ist in beiden Gegenden sehr viel los. Die 2014 eingeführten [[wp:en:Sydney lockout laws|Sperrzeiten:]] 1.30&nbsp;Uhr letzter Einlaß, 3.00 Schließung sind umstritten. * '''Melbourne''' sieht sich als kulinarische und kulturelle Hauptstadt Australiens. Restaurants sind die ganze Woche über gut besucht. Ausgehen gehört zum Lebensstil. In den Clubs wird vor allem europäische und landeseigene Musik gespielt. * '''Alice Springs''' Ein Wüstenkaff, welches voll von Touristen ist. Boyangles ist die grösste und beliebteste Bar. Eigentlich ist fast jeden Abend etwas los, da viele Touren in Alice starten oder enden. * '''Adelaide''' Die Stadt der Kirchen hat in der Rundle Street auch ein sehr lebhaftes Ausgehviertel. In der Nähe der Uni ist zum Wochenende hin auch viel los. == Unterkunft == Man kann in Australien sehr günstig in sogenannten '''Hostels für Backpacker''' übernachten. Manche davon sind dem Internationalen Jugendherbergsverband angeschlossen (wer eine Mitgliedskarte vom DJH hat bekommt in eben diesen Hostels sogar noch Vergünstigungen). Australien ist super auf den Rucksacktourismus eingestellt. Wer also keine hohen Ansprüche hat und gerne Menschen verschiedener Nationalitäten und Altersklassen kennenlernen möchte, ist in den Hostels gut aufgehoben.<br /> Wer mit dem '''Zelt oder Camper''' unterwegs ist, findet in ganz Australien gute und saubere Zeltplätze und Caravan Parks zu günstigen Preisen, meist sogar einiges günstiger als Hotels. Die meisten Plätze haben auch eine Gemeinschaftsküche, Camp Kitchen, immer überdacht, aber meistens draussen. Wer Zeltplätze auch ohne eigenes Zelt oder Camper benutzen möchte, kann fast auf jedem Campingplatz sogenannte Cabins oder Onsitevans mieten. Beide sind mit eigener Küche, inkl. Kochutensilien und Geschirr, ausgerüstet. Daher auch für Backpacker mit eigenem Auto geeignet. Besonders empfehlenswert ist die [https://www.big4.com.au/ Big4 Campingplatzkette]. == Lernen und Studieren == == Arbeiten == Australien hat sehr strenge Einreisebestimmungen. Ein Touristenvisum berechtigt nicht zur Arbeitsaufnahme. Wenn man beabsichtigt längere Zeit in Australien zu verbringen, sollte man ein [https://www.border.gov.au/Trav/Visa-1/417- Working Holiday-Visum] beantragen, das zur Arbeitsaufnahme mit einigen Bedingungen und dem Aufenthalt für ein Jahr berechtigt. Aufgrund der guten Situation der Wirtschaft sucht Australien viele qualifizierte Arbeitnehmer. Für Details ist es am besten auf die Homepage der australischen Botschaft zu gehen, denn hier wird genau beschrieben unter welchen Voraussetzungen Arbeiten in Australien möglich ist. == Feiertage == {{Feiertage Anfang}} {{Feiertag | datum= 01-01 | New Year´s Day | Neujahr }} {{Feiertag | datum= 01-26 | Australia Day | Jahrestag der ersten britischen Besiedelung Australiens im Jahr 1788, früher: ''Foundation Day'' oder ''Anniversary Day'' }} {{Feiertag | datum1= {{Ostern|Format=Y-m-d|diff=-2}} | datum2= {{Ostern|{{NextYear}} |Format=Y-m-d|diff=-2}} | | Karfreitag }} {{Feiertag | datum1= {{Ostern|Format=Y-m-d|diff=1}} | datum2= {{Ostern|{{NextYear}} |Format=Y-m-d|diff=1}} | | Ostermontag }} {{Feiertag | datum= 04-25 | {{Wikipedia | name = Anzac Day | wikidata = Q433119 }} | Jahrestag, an dem das ''Australia and New Zealand Army Corps'' im Jahr 1915 auf der türkischen Halbinsel Gallipoli landete und dort massakriert wurde }} {{Feiertag | datum= 12-25 | Christmas | Weihnachten }} {{Feiertag | datum= 12-26 | Boxing Day | 2. Weihnachtstag }} {{Feiertage Ende}} ''Labour Day'' (Tag der Arbeit) und ''Queens Birthday'' werden in allen Bundesstaaten begangen, jedoch zu unterschiedlichen Terminen. Eine Besonderheit stellt der erste Dienstag im November dar. Der ''Melbourne-Cup-Day'' ist nur in Victoria regulärer Feiertag, dennoch steht das Land an diesem Nachmittag de facto still. Im übrigen gibt es lokale Feiertage. Näheres ist der [http://australia.gov.au/topics/australian-facts-and-figures/public-holidays Website der australischen Regierung] zu entnehmen. Wirklich vollkommene Arbeitsruhe herrscht nur an Karfreitag und 25.&nbsp;Dezember. === Schulferien === Die „großen Sommerferien“ beginnen - in den einzelnen Staaten abweichend - eine oder zwei Wochen vor Weihnachten, man sollte Unterkunft, aber auch Fernbusse entsprechend vorausbuchen. Ferienende ist normalerweise das letzte Wochenende im Januar. Weiterhin üblich sind 10-14 Tage im April (unabhängig von Ostern), Juli und Ende September/Anfang Oktober. == Sicherheit == Man kann sich in Australien sehr sicher fühlen. In den Städten ist die Kriminalität höher, wie überall, aber vergleichsweise gering, da schon viele Städte kameraüberwacht sind. Misstrauen neugierigen Australiern gegenüber ist unangemessen, die Australier sind so. An touristischen Plätzen ist allerdings Vorsicht geboten. Hier werden bisweilen Autos aufgebrochen. Wildes Campen ist nicht überall erlaubt. Im Outback, abseits der geteerten Straßen, sollte man möglichst keinen Alkohol, Benzin, Klebstoff, Nagellack oder ähnliches mit sich führen, da es entwendet und als Rauschmittel missbraucht werden könnte. Vereinzelt weisen große Warntafeln an den Pisten darauf hin. Die Warntafeln dienen dem Schutz der Ureinwohner. Generell ist es anzuraten, Gebiete der Ureinwohner ausschließlich mit Dieselfahrzeugen zu befahren, da schon so mancher Benziner des Nachts um sein Benzin erleichtert wurde. Flugzeuge im Outback werden mit speziellem Flugbenzin geflogen, das nicht als Suchtmittel missbraucht werden kann. == Gesundheit == {{Quickbar Notruf}} Australien ist ein Land mit vielen giftigen Tieren, denen man aber mit einem umsichtigen Verhalten aus dem Weg gehen kann. Wichtigste Regel ist, Kontakt mit unbekannten Tieren zu vermeiden und sich ruhig zu bewegen, damit sich Schlangen oder ähnliche Tiere nicht angegriffen fühlen. Trotz allem ist die Gefahr, im Straßenverkehr verletzt oder getötet zu werden, um Größenordnungen höher, als unangenehme Bekanntschaft mit der australischen Fauna zu machen. * '''Giftige Tiere:''' Um gesund zu bleiben, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die meisten giftigen Tiere dieser Erde in Australien beheimatet sind. Von den 15 giftigsten Schlangen der Welt leben 14 in Australien. Ein paar einfache Faustregeln zu beachten schadet darum nicht: ** Querfeldein durch den Busch bewegt man sich möglichst laut, dann sieht man zwar nicht viele '''Schlangen''', wird aber auch nicht gebissen. Lange Hosen und festes Schuhwerk können schützen. Wenn man eine Schlange überrascht: Sofort anhalten und langsam den Rückzug antreten. In den meisten Fällen schauen sich beide Seiten gleich erschreckt an. ** Beim Holzsammeln nicht beherzt in die Scheite greifen, immer zuerst gegen das Holz treten, damit die '''Spinnen''' die Möglichkeit zur Flucht haben. Die hochgiftige Redback sitzt gerne unter Gegenständen. Ein weiteres Muss ist das Kontrollieren des Toilettensitzes. Zur Ausstattung vieler Campgrounds gehören Chemie-Toiletten oder Plumpsklos. Unter der Klobrille findet man manchmal die White Tail, deren Gift für den Fall, dass man dagegen allergisch ist, ebenfalls lebensbedrohlich sein kann. Auch die Sitze der öffentlichen Toiletten checken, die White Tail ist nicht nur draußen zugegen. ** Der Funnel-Web Spider (dt. Sydney-Trichternetzspinne) kommt in New South Wales und im südlichen Queensland vor. Sie lebt in Spalten und kleinen Höhlen im Mauerwerk, auch in den Städten. Der Biss dieser Spinne kann unter Umständen tödlich sein. Deshalb nie in Spalten oder Risse im Mauerwerk fassen. ** In der nordwestlichen Küstenregion ist die nachtaktive Aga-Kröte weit verbreitet, sie setzt sich mit giftigen Hautsekreten gegen Fressfeinde und potentielle Angreifer zur Wehr. Bei Bedrohung (z.&#x202F;B.&nbsp;Annäherung eines Fotoapparates) kann die Absonderung des Sekrets auch spritzend erfolgen. Sieht man in Queensland, inzwischen leider auch im Territory und im nördlichen Westaustralien, einen Autofahrer Schlangenlinien fahren, so ist der meist nicht alkoholisiert, sondern überfährt so viele wie möglich dieser Schädlinge. ** Vor dem '''Schwimmen und Schnorcheln''' erkundigen, was in diesem Gewässer für Tiere beheimatet sind. Schilder, die vor Steinfischen, Krokodilen, Haien, Quallen etc. warnen, muss man ernst nehmen. Insbesondere: *** '''Krokodile''': Es gibt in Australien Süßwasserkrokodile ("Freshies") und Salzwasserkrokodile ("Salties"). Süßwasserkrokodile sind nach australischen Maßstäben harmlos - angeblich baden Australier in Gewässern, in denen Süßwasserkrokodile leben. Zur Nachahmung ist dies sicher nicht zu empfehlen. Mit den Salzwasserkrokodilen ist definitiv nicht zu spaßen. Sie sind große, massige Kampfmaschinen. Auch wenn der Name nicht darauf hindeutet, sind Salzwasserkrokodile durchaus auch im Süßwasser anzutreffen, sie schwimmen von der Mündung des Flusses mehrere hundert Kilometer flussaufwärts. Es kann nicht deutlich genug darauf hingewiesen werden, dass Warnschilder und Hinweise Einheimischer unbedingt zu beachten sind! *** '''Quallen''': Bekanntester und gefährlichster Vertreter ist die Würfelqualle (Box Jellyfish). Diese Qualle ist genauso klein wie giftig. Es ist ein fataler Fehler anzunehmen, eine überstandene Berührung einer nordeuropäischen Feuerqualle bedeute, dass eine kleine Würfelqualle auch kein ernstes Problem sein kann. Eine Berührung einer einzigen Würfelqualle soll die Hölle sein und kann schnell zu Kreislaufversagen führen. Nesselfäden auf der Haut dürfen nicht berührt oder entfernt werden. Einzige Linderung ist Essig, der an Badestränden häufig wie Rettungsringe aufgestellt wird. *** '''Kegelschnecke''': Hübsche, am Strand liegende Kegelschnecken sollte man liegen lassen. Kegelschnecken verfügen über einen giftspritzenden Tentakel mit dem sie normalerweise Beute jagen. Dieser Tentakel wird aber auch zur Verteidigung eingesetzt - mit fatalen Folgen für den neugierigen Touristen. *** '''Blaugeringter Oktopus''': Bei Ebbe zwischen Steinen oder Korallenriffen anzutreffen. Das Gift seines Bisses ist sehr schmerzhaft und kann tödlich sein. ** Immer gut auf die Einheimischen hören und sich daran halten, dann passiert auch nichts. Überängstlichkeit schadet mehr als dass sie nützt. * '''Unterwegs in der Natur''': Da die Natur Australiens Fehler weniger verzeiht, als man aus Europa gewohnt ist, sind einige Grundregeln zu beachten. Man sollte speziell im Outback nie alleine unterwegs sein. Jenseits der Ballungszentren ist die Bevölkerungsdichte sehr gering. Ein Reisepartner, der Hilfe holen kann, kann Leben retten. Als Absicherung kann man auch eine Funkausrüstung (lizenzpflichtiger Amateurfunk, o. ä.) mit sich führen. Ein Handy nützt wegen fehlender Netzabdeckung im Outback nichts. Bei Fahrten ins entlegene Outback immer jemanden - Polizei, Roadhouse oder Vermieter etc. - darüber informieren und die Ankunftszeit oder die Rückkehr festlegen und rückmelden, da sonst bei längerer Abwesenheit eine Suche gestartet wird. Bei Autopannen sollte man immer beim Fahrzeug bleiben. Es bietet Sicherheit und Schutz, und bei einer Suche ist das Auto aus der Luft besser zu entdecken als eine einzelne Person. Muss man das Fahrzeug dennoch verlassen, sollte man nur in den kühlen Stunden und nachts marschieren und immer wieder Signale hinterlassen, sodass sich Suchtrupps orientieren können. Folgendes ist insbesondere zu beachten: * '''Sonne''': In Australien legen sich nur Touristen in die Sonne. Der in Europa so sehr geschätzte Teint findet dort keine Freunde. Die Sonne ist selbst bei starker Bewölkung nicht zu unterschätzen. Man sollte dringend darauf achten, eine Kopfbedeckung zu tragen, die Augen ausreichend zu schützen und langärmelige Oberteile zu tragen. Das Aufbringen von Sonnenschutzmitteln ist obligatorisch, die großen Supermärkte verkaufen Eigenmarken ab Lichtschutzfaktor 30 in kleinen praktischen Kanistern. Diese Mittel sind günstig und gut verträglich. * '''Dehydrierung''': Unterwegs sollte man stets darauf achten, genügend Trinkwasser dabei zu haben. Die Entfernungen sind groß und der Weg zum nächsten Kiosk oder Brunnen wird in der Regel unterschätzt. An den großen Highways in trockenen Gegenden wird Trinkwasser für Notfälle bereitgestellt. In Südaustralien befindet sich dieses in grünen, litfasssäulenähnlichen Behältern, ansonsten findet man Wasser in den üblichen Tanks. * '''Aussichtspunkte''': In vielen Regionen Australiens sind Aussichtspunkte nicht in dem Maße abgesichert, wie der gemeine Europäer es gewohnt ist. Brüchige Steilklippen oder Höhlen sind oftmals weder gesichert noch durch Warnschilder gekennzeichnet und für jedermann zugänglich. Gesunder Menschenverstand im Umgang mit Risiken und Naturgewalten sowie der eigenen Leistungsfähigkeit sind hier geboten. * '''Medizinische Versorgung''': Falls man doch einmal das Pech hat und medizinische Versorgung benötigt, ist man in Australien gut aufgehoben. Die Versorgung ist gut und bezahlbar. In kleineren Orten findet man Praktische Ärzte. In den Städten gibt es Krankenhäuser, die mit allen modernen Geräten ausgestattet sind. Der australische Allgemeinmediziner verfügt nicht über die für den Deutschen gewohnte Geräte-Ausstattung. Für eine Ultraschall-Untersuchung beispielsweise muss man in ein Krankenhaus. Dadurch bleiben die anfallenden Kosten überschaubar. == Klima und Reisezeit == Auf der südlichen Halbkugel verlaufen die Jahreszeiten genau anders herum als in Europa. So fällt der Winter auf unsere Sommerzeit und umgekehrt. Das Frühjahr kann jedoch in weiten Teilen des Landes weitaus größere Temperaturschwankungen als in Mitteleuropa mit sich bringen, so sind im Oktober/November sowohl Nachttemperaturen bis nahe an den Gefrierpunkt, als auch Temperaturen deutlich über 30&#x202F;°C möglich. Allergiker müssen beachten, dass natürlich auch die Allergiezeiten entsprechend umgekehrt sind und sich dementsprechend ggf. mit Medikamenten ausrüsten. == Regeln und Respekt == '''Wasser:''' Australien ist ein sehr trockenes Land. Der Wassermangel hat in den letzten Jahren durch den Klimawandel rasant an Dramatik zugenommen. Respektiere die örtlichen „Wasserrestriktionen“ und verschwende kein Wasser. Nicht zu lange Duschen, beim Rasieren Wasser nicht laufen lassen, zum Waschen des Autos einen Eimer und Schwamm benutzen usw. == Post und Telekommunikation == In jeder größeren Stadt gibt es Internet-Cafés. In Melbourne, Sydney und anderen Ballungsgebieten bieten Restaurants, Bars und Libaries oftmals zeitlich begrenzten (45&nbsp;90 Minuten) und relativ langsamen Internetzugang per Wlan an, gekoppelt an den Verzehr oder gegen geringe Gebühr. Technisch entspricht australisches Internet im Jahre 2017 etwa deutschen Angeboten vor 2010. Selbst der schnellste Anbieter wirbt mit Höchstgeschwindigkeit 40 Mbit, üblicher sind 12 oder 18. Die in Unterkünften angebotenen "free WiFi" sind fast immer zeitlich oder in Geschwindigkeit herab gesetzt. Dies dient als Anreiz Premium zu verkaufen. Ähnliches gilt für offene Netze die in Innenstädten oder Einkaufszentren zur Verfügung stehen. ;Post Die in staatlicher Hand befindliche australische Post [https://auspost.com.au/ auspost] ist in fast jedem noch so kleinen Ort zufinden, wenn dann vielleicht auch an der Tankstelle oder im Laden. Die Postkarten-, Brief- und Paketpreise nach Europa sind deutlich teurer als von Europa nach Australien (2017 kostet ein Brief bis 50&nbsp;g nach Europa $2,95, bis 250&nbsp;g $8,00). Päckchen sind sehr teuer, so beträgt der Preis für 2&#x202F;kg per See $44,60 und Luftpost $95,75. Auch kräftig sind die Zuschläge für Einschreiben. Die zeitweise gültige Vorschrift, dass beim Auslandsversand von Päckchen ein Ausweis vorzuzeigen war, wurde wieder abgeschafft. Nun werden prinzipiell all ins Ausland gehenden Sendungen automatisiert geprüft (“screening”). === Mobilfunk === Seit August 2021 ist die Benutzung der verbliebenen 150.000 Münztelefone von Telstra für Inlandsgepräche kostenfrei. <!-- update 2017-08-01, Preise und Links geprüft --> Es gibt drei große Mobilfunkanbieter. In größeren Städten ist 2017 4G der Standard (LTE), in abgelegeneren Gebieten steht nur UMTS zur Verfügung. GSM gibt es seit 2016 nicht mehr. Bei allen drei Anbietern gilt, dass die für Reisende sinnvollen Prepaid-Angebote vergleichsweise teuer sind. Es gibt jedoch etliche günstigere Wiederverkäufer (“virtual network operators”). Prepaid-Nutzer müssen sich vor dem ersten Telefonat ausweisen, die Seriennummer der SIM-Karte wird erfasst. Gemeinsam ist fast allen Prepaid-Angeboten, dass alle 28/35&nbsp;Tage nachgeladen werden muss, sonst wird die Nummer gesperrt. Es gibt eine Vielzahl von Plänen mit unterschiedlichsten Freiminuten, Datenvolumen usw. ;Telstra [https://www.telstra.com.au Telstra] hat die beste [https://www.telstra.com.au/coverage-networks/our-coverage Abdeckung] auch entlang wichtigerer Straßen im Outback. Wer in wirklich abgelegenen Gebieten unterwegs ist, wird auf das Satellitennetz dieser Firma zurückgreifen müssen. Wiederverkäufer: ''Lycamobile'', mit eingeschränktem Datenzugang. ''[https://www.aldimobile.com.au Aldi Mobile]'', deren SIM in den [https://www.aldi.com.au/en/shopping-at-aldi/store-locations-and-opening-hours/ etwa 600 Supermärkten] der Firma erhältlich sind und die 5G-Datenverbindungen bieten. Attraktiv besonders für Reisende aus Deutschland und der Schweiz, da es ein Prepaid-Angebot (30 Tage gültig) gibt, mit dem man für 29 AU$ eine Flatrate für Telefonate von Australien nach Deutschland bekommt (in die Schweiz 100 Freiminuten für Anrufe zu Festnetz-Anschlüssen). ''[http://boost.com.au/ Boost Mobile]'' bietet interessante Datenpakete. ''Woolworths Mobile'' wird in deren Geschäften und vielen Tankstellen vertrieben &ndash; preislich wenig attraktiv. ;Optus [http://www.optus.com.au Optus] und die Tochtergesellschaft ''Virgin Mobile'' decken die Küstengebiete, auch um Perth, [https://www.optus.com.au/shop/mobile/network/coverage hinreichend ab]. Der Minutenpreis für Gespräche nach Deutschland beträgt 2017 10¢. Wiederverkaufer: ''Amaysim'' bietet neben den landesüblichen Daten/Telefonie-Paketen auch eine [https://www.amaysim.com.au/plans/mobile-plans 365 Tage gültige „normale“ Prepaid-Karte], d.&nbsp;h. jedes Gespräch wird einzeln abgerechnet. Die Tarife von ''Dodo'' und die der Supermarktkette ''Coles Prepaid'' eignen sich vor allem für Vieltelefonierer, die Datenpakete sind teuer. ''[https://www.yomojo.com.au Yomojo]'' ist preislich am oberen Ende, das Unternehmen erhält viele schlechte Kundenbewertungen. ;Vodafone [http://www.vodafone.com.au Vodafone] hat bei weitem die [https://www.vodafone.com.au/network/coverage-checker schlechteste Abdeckung] und ist nur in Städten zu empfehlen. Deutsche Vodafone-Kunden sollten auf das Roaming mit ihrer heimatlichen Nummer verzichten, der Preis (Zone „Welt 2“) beträgt 6,6997&#x202F;€/Min! Mit dem speziellen 365-Tage-Prepaid-Paket kostet eine Minute in die BRD 80¢. Wiederverkäufer: ''Hello Mobile'', ''Lebara Mobile'' und ''[https://www.gotalk.com.au/ Gotalk]'' sind besonders für Auslandstelefonate günstig (letzter Deutschland 30¢ Grundgebühr +&nbsp;1,2¢/min). == Praktische Hinweise == === Sommerzeit === Die Sommerzeit beginnt am ersten Oktoberwochenende, Ende ist am ersten Aprilwochenende. In Queensland, Westaustralien und Northern Territory gibt es keine Sommerzeit. === Medien === Wer die englische Sprache einigermaßen beherrscht, kann sich in den australischen Zeitungen und Rundfunksendern recht gut informieren. Die Programme des [https://www.abc.net.au/radio/ australischen Hörfunks ABC] kann man per Livestream weltweit hören. Fernsehnachrichten findet man im [http://www.youtube.com/user/NewsOnABC YouTube-Kanal der ABC]. Informationen über Deutschland spielen allerdings so gut wie keine Rolle, hier kann vor allem das Internet hilfreich sein. Deutsche Tageszeitungen sind praktisch nirgendwo erhältlich, es gibt allerdings eine deutschsprachige Wochenzeitung [https://www.woche.com.au/ '''Die Woche'''], in der einige wichtige Wochenereignisse meist nach dpa-Meldungen aufgearbeitet werden, ausserdem erfährt man alles über die deutschen Communities in Australien. Der Hörfunk- und Fernsehsender [https://www.sbs.com.au/ '''SBS'''] bringt mehrmals in der Woche morgens die deutschen Nachrichten der [http://www.dw-world.de ''Deutschen Welle''] und am frühen Abend die englischen Nachrichten der Deutschen Welle (die auch das Nachrichtenradio ABC NewsRadio zu bestimmten Zeiten übernimmt), ausserdem auch immer wieder Liveübertragungen aus der Champions League. === Bargeld === Das bezahlen mit Kredit- und Debitkarten, auch kontaktlos und für Kleinbeträge haben an den allermeisten Orten das Bargeld abgelöst. Supermärkte, Tankstellen, Bäckereien, Cafés und zum Teil sogar Marktstände haben Bezahlterminals, die Visa oder Mastercard akzeptieren. Natürlich ist es empfehlenswert, Bargeld für Notfälle mitzuführen, falls ein Terminal wegen Verbindungsproblemen nicht funktionieren sollte oder ein Händler auf einem lokalen Markt keines anbieten kann. Überall sehr gut hat sich die kostenlose Revolut-Karte bewährt. Jeder Kauf ist sofort auf dem Smartphone ersichtlich und es wird immer der jeweils günstigste und aktuellste Wechselkurs verwendet. Die Bargeldbeschaffung ist meist problemlos über alle Geldautomaten möglich, bei manchen Heimatbanken muss man diese Funktion bzw. das Reiseland allerdings vor der Reise erst freischalten lassen. Die Gebühren am Automaten sind ähnlich wie bei uns und gehen ganz schön ins Geld, allerdings hat die weitverbreitete ''westpac'' eine Kooperation mit einigen Banken (z.&#x202F;B.&nbsp;Deutsche Bank und Barcleys), hier hebt man dann kostenfrei ab . Ein weitverbreiteter Trick ist das Angebot bei Abhebung einen Umtauschkurs anzuzeigen und damit die Abhebung sofort in Euro zu diesem Kurs zu machen. Es empfielt sich dies abzulehnen, da der Kurs immer sehr viel schlechter ist als der bei der deutschen Hausbank abgerechnete, man bezahlt sonst versteckte Gebühren von oft 1-2 Cent pro Euro Abhebung. Für Reisen in abgelegene Gebiete kann es sinnvoll sein einen “passbook account” bei der ''CommBank'' zu eröffnen, die meisten Postagenturen im Outback fungieren als Filiale. Wechselstuben, gerade in Flughäfen, nehmen exorbitante Gebühren, die nicht angeschrieben sind. Unbedingt vorher erfragen! === Öffentliche Toiletten === Sind in fast allen größeren Parks und den Innenstädten sowie allen Einkaufszentren vorhanden. Sie sind immer gepflegt, sauber und kostenfrei. Behindertentoiletten sind zahlreich und (noch) ohne speziellen Schlüssel zugänglich. == Auslandsvertretungen == == Literatur == Das Angebot an deutschsprachigen Reiseführen ist sehr gut. == Weblinks == * [http://www.gov.au/ Website der australischen Regierung] * [http://www.australia.com Website australisches Fremdenverkehrsamt] auch in deutscher Sprache verfügbar * [http://www.germany.embassy.gov.au/ Website der australischen Botschaft in Deutschland] mit Einreise- und sonstigen Reiseinformationen * [https://www.fremdenverkehrsamt.com/australien.html Übersicht Adressen der Fremdenverkehrsämter der australischen Bundesstaaten] == Einzelnachweise == <references /> {{GeoData| lat= -30.87977| long= 131.6129| radius= }} {{IstInKat|Ozeanien und Australien}} {{class-4}} {{Navigation Australien}} 8af80vdo5qofsfxquxuz77axmvp5zez 1794620 1794617 2026-08-06T08:31:33Z Wowo2024 53507 /* Weitere Ziele */ +Kuranda Scenic Railway. 1794620 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Land | Religion=Anglikanisch 26,1 %, Römisch Katholisch 26 %, andere Christen 24,3 % | Stromnetz= | Stecksysteme= | Zeitzone= UTC+8–UTC+11 }} Der Staat und Kontinent '''Australien''' (offiziell '''Commonwealth of Australia'''), liegt „down under“ ({{deS|„weit unten“, „weit abseits“}}) auf der Südhalbkugel der Erde. Australien gilt geografisch nicht als Insel, sondern als Kontinent ([[Australien und Ozeanien]]). Es reizt durch die Mischung aus der extremen Hitze und Dürre im {{Marker | name =[[Outback]] | type =landscape | wikidata =Q569073 | status =top-sight}}, den Wolkenkratzer-Metropolen Sydney, Melbourne, Brisbane und Perth, sowie den Traumstränden mit Palmen und faszinierenden Sonnenuntergängen mit dem {{Marker | name =Großen Barriere-Riff | type =landscape | wikidata =Q7343 | status =top-sight | show =copy}}. Weil Australien aber ein [[w:Flächenstaat|Flächenstaat]] ist, muss man für eine Fahrt von den Stränden ins tiefe Landesinnere mehrere Tage einplanen. Die Natur in Australien ist spektakulär, kann jedoch durch zahlreiche giftige Spinnen und Schlangen gefährlich werden. == Geschichte == Etwa 63000 vor Christus ließen sich im heutigen Queensland die ersten indigenen Aborigines nieder. Ersten Kontakt zu Europäern hatten sie nachweislich im März 1606 durch den holländischen Kapitän [[w:Willem Jansz|Willem Jansz]], als dieser an der Westküste der {{Marker | name =Cape York-Halbinsel | type =peninsula | wikidata =Q233770}} am {{Marker | name =Pennefather River | type =river | lat =-12.2167 | long =141.7833 | wikidata =Q2405185}} an Land ging, wo er im Kampf mit Aborigines neun Mann verlor.<ref>[https://www.google.de/books/edition/The_A_to_Z_of_the_Discovery_and_Explorat/8MRFqxHl0I0C?hl=de&gbpv=1&dq=Willem+Jansz+march+1606&pg=PA115&printsec=frontcover Alan Day, ''The A to Z of the Discovery and Exploration of Australia'', Scarecrow Press, 2003, S. 115]</ref> Seine Bezeichnung „Nieuw Zelandt“ hat sich für diese Region nicht durchgesetzt, sondern erst bei der Benennung von [[Neuseeland]] durch Abel Tasman. Die Entdeckung Australiens wird [[w:James Cook|James Cook]] zugeschrieben, nachdem dieser am 19. April 1770 am {{Marker | name =Point Hicks | type =landscape | wikidata =Q7208041}} landete; die offizielle Besitznahme für England fand am 20. August 1770 auf der {{Marker | name =Possession Island | type =island | wikidata =Q1361133}} statt. Kapitän [[w:Arthur Phillip|Arthur Phillip]] ankerte am 26. Januar 1788 in der {{Marker | name =Sydney Cove | type =bay | wikidata =Q1756937}}, um dort mit Gefangenen aus England eine Strafkolonie ({{enS|''penal colony''}}) zu errichten. Die erste englische Kolonie wurde [[New South Wales]] (1788), gefolgt von [[Western Australia]] (1829), [[South Australia]] (1836), [[Victoria]] (1851), [[Queensland]] (1859) und [[Northern Territory]] (1863). Am 1. Januar 1901 schlossen sich diese sechs einzelnen australischen Kolonien zum ''Commonwealth of Australia'' zusammen.<ref>[https://www.google.de/books/edition/Das_Ausland/DiDIy_Me2ToC?hl=de&gbpv=1&dq=arthur+Phillip+1788+sydney+cove&pg=PA1031&printsec=frontcover J.F. Cotta'sche Buchhandlung (Hrsg.), ''Das Ausland'', Band 60, J.F. Cotta'sche Buchhandlung, 1887, S. 1031]</ref> Der Name „Australien“ geht auf ein mittelalterliches europäisches Konzept um 1650 unter dem lateinischen Namen „Terra Australis incognita“ ({{deS|''unbekanntes Südland''}}) eines hypothetischen Kontinents auf der Südhalbkugel zurück, das 1804 der englische Entdecker [[w:Matthew Flinders|Matthew Flinders]] nach seiner Umsegelung des Kontinents aufgriff und in seinem Buch popularisierte.<ref>Matthew Flinders, ''A Voyage to Terra Australis'', 1814, S. 1 ff.</ref> Die britische Kolonialverwaltung übernahm „Australia“ als offizielle Bezeichnung dieses Kontinents 1824 und führte sie 1828 in die Gesetzgebung ein. == Regionen == Australien ist in sechs Bundesstaaten und zwei Territorien gegliedert, die sich auch gut als regionale Einteilung nutzen lassen. {{Region List | title = Die Reiseregionen Australiens | map = Australia locator-MJC coloured (labelled).png|{{Region Item | color = #FF9966 | name = Westaustralien{{!}}Western Australia (WA) | description = WA nimmt ab dem Meridian 129°O den ganzen Westen Australiens ein, ist an der Küste vereinzelt besiedelt und im Landesinneren größtenteils Wüste. Der Norden ist tropisch heiß mit Monsun, im Südwesten ist es gemäßigt warm. Touristisch ist es der am wenigsten erschlossene und besuchte Teil Australiens, was auch die am meisten unberührte Landschaft bedeutet. |Perth|Fremantle|Bunbury|Broome}}|{{Region Item | color = #FFFF33 | name = Northern Territory{{!}}Northern Territory (NT) | description = NT ist aufgrund der geringen Bevölkerung kein eigener Bundesstaat. Vom tropischen Norden mit zwei Nationalsparks (Kakadu- und Litchfield-NP) erstreckt es sich bis tief ins Rote Zentrum mit dem berühmten Uluru (Ayers Rock) und den Katja Tjutas (Olgas). In NT kann der Weg zum Ziel werden, wenn mit der Eisenbahn "The Ghan" oder einem Allradfahrzeug auf den Tracks und Gravel Roads gefahren wird. |Darwin|Yulara|Alice Springs}}|{{Region Item | color = #CC99FF | name = Südaustralien{{!}}South Australia (SA) | description = SA schließt sich südlich an NT an. Die Sommer sind heiß und niederschlagsarm, die Winter bringen Regen, sind aber ansonsten mediterran mild. Bekannte Ziele sind Weinanbaugebiete wie das Barossa Valley oder die Insel Kangaroo Island. |Adelaide}}|{{Region Item | color = #9999FF | name = Queensland{{!}}Queensland (QLD) | description = Queensland schließt sich östlichen von NT und SA vom tropischen Nordzipfel Australiens bis zur Grenze nach NSW. Es ist berühmt für seine sonnigen Küsten (Sunshine, Gold Coast), den Daintree-Regenwald im Norden und natürlich das Great Barrier Reef mit zahlreichen Inseln wie den Whitsundays. Im Landesinneren kann das Outback erforscht werden. |Cairns|Brisbane}}|{{Region Item | color = #FF3366 | name = New South Wales{{!}}New South Wales (NSW) | description = NSW ist der am häufigsten besuchte Teil Australiens. Die Hafenstadt Sydney mit der Hafenbrücke und der Oper, die sonnigen Surf- und Badestrände nördlich und südlich davon, die Weinanbaugebiet rundherum ziehen viele Touristen wie Magnete an. Ein weiteres Ziel sind die Blue Mountains. Der Princes Highway kann nach Süden nach Melbourne, der Pacific Higway nach Norden nach Brisbane befahren werden. Im Landesinneren liegt das Hauptstadtterritorium. |Sydney}}|{{Region Item | color = #CC0033 | name = Australian Capital Territory{{!}}Australian Capital Territory (ACT) | description = Auf dem Reißbrett geplant ist die Hauptstadt-Enklave gespickt mit Geschichte, Museen und Galerien. Außerdem kann man hier aber auch das Outback genießen, per Fahrrad oder zu Fuß. |Canberra}}|{{Region Item | color = #99CC33 | name = Victoria (Australien){{!}}Victoria (VIC) | description = VIC ist relativ klein und durch zahlreiche Einwanderer sehr vielfältig, es liegt mit mediterranem Klima am südöstlichen Zipfel des australischen Festlandes. Melbourne als Hochburg in Sachen Sport und Mode, Essen und Trinken bietet sich als zentraler Ausgangspunkt an, gleich nebenbei liegt eines der vielen Weinanbaugebiete, das Yarra Valley. Entlang der Küste gibt es sowohl geschützte Badestrände als auch aufregende Surfgebiete (Surf Coast Shire), im Landesinneren kann in den alpinen Bereichen Wintersport betrieben werden. Neben mehreren Nationalparks ist vor allem die Great Ocean Road ein viel besuchtes Ziel. |Melbourne|Geelong|Ballarat}}|{{Region Item | color = #FFFF00 | name = Tasmanien{{!}}Tasmanien (TAS) | description = Vom Festland durch die Wasserstraße Bass Strait getrennt bietet die Insel eine ganz eigene Naturlandschaft, was sich in zahlreichen, gut erschlossenen Nationalparks zeigt. Zusätzliche Ziele sind die Inseln Bruny und Maria Island, die historische Stätten von Port Arthur und kleine Fischerdörfer im Westen oder Osten der Insel. Die Hauptstadt Hobart bietet gute Wassersportangebote, international anerkannte Museen und Galerien, gute Gastronomie mit eigenen Weinanbaugebieten. Im Gegensatz zu den Metropolen Melbourne und Sydney ist hier alles etwas gemütlicher und kleiner. |Hobart|Launceston (Tasmanien)|Devenport|Strahan}} }} Australien besitzt außerdem eine Reihe von Inselterritorien im Indischen und Pazifischen Ozean. * '''Inseln:''' ** {{vCard | name = Ashmore- und Cartierinseln | type = island | wikidata = Q133888 | description = Naturschutzgebiete, deren Besuch eine spezielle, stark beschränkte Genehmigung erfordert.<ref>[http://www.environment.gov.au/system/files/resources/69f1fee5-5dfb-4da8-93ac-99f2eb9ea65c/files/visitors-information-brochureashmore-cartier.pdf Regularien] (Stand 2013, eine Überarbeitung (Verschärfung) steht 2017 an.</ref>. }} ** {{vCard | name = Heard und McDonaldinseln | type = island | wikidata = Q131198 | description = Besuche dort haben eher Expeditionscharakter. Abgelegene und rauhe vulkanische Inseln, die UNESCO-Weltkulturerbe sind, bieten eine dramatische Landschaft und einzigartige Tierarten, ideal für erfahrene Abenteurer und Naturforschung. }} ** {{vCard | name = Keeling-Inseln | alt = Kokosinseln | type = island | wikidata = Q36004 | description = Diese abgelegenen tropischen Inseln sind bekannt für ihre wunderschönen Lagunen und unberührten Strände, ideal für Schnorcheln und Entspannung in einer idyllischen Umgebung. }} ** {{vCard | name = Torres-Strait-Inselgruppe | type = island | wikidata = Q1059258 | description = Eine faszinierende Sammlung von Inseln zwischen Australien und Papua-Neuguinea, die reich an Kultur, Geschichte und beeindruckenden Landschaften ist, perfekt für Abenteuer und kulturelle Erlebnisse. }} ** {{vCard | name = Lord-Howe-Insel | type = island | wikidata = Q104784 | description = Diese beeindruckendes UNESCO-Weltkulturerbestätte bietet unberührte Strände, spektakuläre Wanderwege und eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, perfekt für Naturliebhaber. }} ** {{vCard | name = Norfolk-Insel | type = island | wikidata = Q31057 | description = Mit ihrer faszinierenden Geschichte, beeindruckenden Klippen und einem entspannten Ambiente ist diese Insel ideal für Kulturinteressierte und Erholungssuchende, die sich in der Natur entspannen möchten. }} ** {{vCard | name = Weihnachtsinsel | type = island | wikidata = Q31063 | description = ekannt für die spektakuläre Wanderung der roten Krabben, begeistert diese tropische Insel mit ihrem üppigen Regenwald, beeindruckenden Klippen und außergewöhnlichen Tauchmöglichkeiten. }} ** Korallenseeinseln, ein dem [[Great Barrier Reef]] an der Küste [[Queensland]]s vorgelagertes Schutzgebiet, das administrativ dem Bund untersteht. *Zusätzlich unterhält Australien Stützpunkte in der Antarktis, das [https://www.antarctica.gov.au/ Australian Antarctic Territory]. == Städte == {{mapframe|lat=-23.9 | long=134.6|zoom= 3 }} [[Image:Sydney_Opera_House_Sails.jpg|thumb|Opernhaus von Sydney]] ;Hauptstädte * {{vCard | name = Adelaide | type = city | wikidata = Q5112 | description = Eine charmante Stadt mit malerischen Weingütern, Festivals und dem berühmten Adelaide Oval, das Kultur und Sport vereint. }} * {{vCard | name = Brisbane | type = city | wikidata = Q34932 | description = Die subtropische Stadt bietet eine lebendige Kunstszene, den Brisbane River und die Nähe zu den Stränden der Gold Coast. }} * {{vCard | name = Canberra | type = city | wikidata = Q3114 | description = Als Hauptstadt Australiens beheimatet Canberra nationale Wahrzeichen wie das Parlament und das Australian War Memorial sowie erstklassige Museen. }} * {{vCard | name = Darwin | type = city | wikidata = Q11568 | description = Diese tropische Stadt im Norden fasziniert mit ihrer Nähe zu Nationalparks wie Kakadu und ihrer entspannten Atmosphäre am Meer. }} * {{vCard | name = Hobart | type = city | wikidata = Q40191 | description = Die Hauptstadt Tasmaniens begeistert mit ihrem historischen Charme, dem Hafenviertel und dem berühmten Museum MONA. }} * {{vCard | name = Melbourne | type = city | wikidata = Q3141 | description = Eine kosmopolitische Stadt, bekannt für ihre erstklassige Kunstszene, Restaurants und das ikonische MCG-Stadion. }} * {{vCard | name = Perth | type = city | wikidata = Q3183 | description = Als abgelegenste Großstadt der Welt bietet Perth wunderschöne Strände, sonniges Wetter und den Kings Park mit Blick auf die Skyline. }} * {{vCard | name = Sydney | type = city | wikidata = Q3130 | description = Berühmt für das Opernhaus und die Harbour Bridge, bietet Sydney eine atemberaubende Küstenlandschaft und ein pulsierendes Stadtleben. }} ;Weitere touristisch interessante Städte * {{vCard | name =[[Alice Springs]] | type =town | wikidata =Q17872 | description =im Herzen Australiens gelegen, ist das Tor zum [[Outback]] und bietet beeindruckende Wüstenlandschaften sowie kulturelle Erlebnisse mit den indigenen Völkern.}} * {{vCard | name =[[Alstonville]] | type =town | wikidata =Q964216 | description =eingebettet in die grünen Hügel von New South Wales, ist bekannt für seine friedliche ländliche Atmosphäre und die schönen Macadamia-Plantagen.}} * {{vCard | name =[[Ballina]] | type =town | wikidata =Q805263 | description =liegt an der Mündung des Richmond River und bietet malerische Strände, ein maritimes Flair und spannende Walbeobachtungen.}} * {{vCard | name =[[Birdsville]] | type =village | wikidata =Q865118 | description =das Dorf in [[Queensland]] mit nur 110 Einwohnern ist Beginn oder Ende des berühmten [[Birdsville Track]], einer 517&#x202F;km langen Schotterpiste für Off-Road-Fans von/nach [[Marree]] ([[Südaustralien]]).}} * {{vCard | name =[[Cairns]] | type =town | wikidata =Q189133 | description =das Tor zum Great Barrier Reef, zieht Taucher und Naturliebhaber an, die das einzigartige Unterwasserwunderland erkunden wollen.}} * {{vCard | name =[[Evans Head]] | type =town | wikidata =Q14208816 | description =ein ruhiges Küstendorf, bietet schönen Strände und ist ideal für Erholung, Angeln und Surfen.}} * {{vCard | name =[[Grafton]] | type =town | wikidata =Q1025587 | description =ist für seine malerischen Jacaranda-Bäume und das jährliche Jacaranda Festival bekannt und bietet charmante historische Architektur.}} * {{vCard | name =[[Gold Coast (Australien)|Gold Coast]] | type =city | wikidata =Q140075 | description =ist Australiens Zentrum für Strandurlauber, Surfer und Freizeitpark-Fans mit einer lebendigen Stadtkulisse.}} * {{vCard | name =[[Iluka]] | type =town | wikidata =Q14934841 | description =ist ein ruhiger Küstenort am Rand des UNESCO-geschützten Iluka-Naturschutzgebiets, der für seine unberührte Natur und Strände bekannt ist.}} * {{vCard | name =[[Kuranda]] | type =town | wikidata =Q451609 | description =Dorf mit dem Endbahnhof des abenteuerlichen Touristenzuges [[Kuranda Scenic Railway]].}} * {{vCard | name =[[Launceston (Tasmanien)|Launceston]] | type =town | wikidata =Q339527 | description =in Tasmanien liegend, verbindet viktorianische Architektur mit modernen Kunst- und Kulinarik-Erlebnissen und ist das Tor zur spektakulären Cataract Gorge.}} * {{vCard | name =[[Lismore (New South Wales)|Lismore]] | type =town | wikidata =Q35001 | description =ist ein kulturelles Zentrum in der Region Northern Rivers mit einer lebendigen Kunstszene und einer Nähe zu spektakulären Regenwäldern.}} * {{vCard | name =[[Mackay]] | type =town | wikidata =Q704371 | description =bietet Zugang zu den traumhaften Whitsunday Islands und verbindet eine entspannte Küstenatmosphäre mit Zuckerrohrfeldern und tropischen Regenwäldern.}} * {{vCard | name =[[Maclean]] | type =town | wikidata =Q2021276 | description =auch als „Schottischste Stadt Australiens“ bekannt, bietet schottisches Flair in Down Under mit malerischer Flusslandschaft am Clarence River.}} * {{vCard | name =[[Newcastle (New South Wales)|Newcastle]] | type =town | wikidata =Q57278 | description =ist eine lebendige Hafenstadt mit einer spannenden Mischung aus Industriegeschichte, Kunst und endlosen Surfstränden.}} * {{vCard | name =[[Nimbin]] | type =town | wikidata =Q991237 | description =ist eine alternative, farbenfrohe Hippie-Stadt, berühmt für ihre künstlerische Szene und entspannte Atmosphäre inmitten üppiger Natur.}} * {{vCard | name =[[Townsville (Queensland)|Townsville]] | type =town | wikidata =Q190021 | description =liegt im Norden von Queensland und bietet Zugang zu tropischen Inseln, dem ''Great Barrier Reef'' und dem berühmten ''Castle Hill''.}} * {{vCard | name =[[Yamba]] | type =town | wikidata =Q2135834 | description =ist ein entspannter Küstenort mit wunderschönen Stränden, erstklassigen Surfspots und einer charmanten Atmosphäre für einen erholsamen Urlaub.}} == Weitere Ziele == Schon früh hat Australien angefangen, seine Natur durch großflächige Nationalparks zu schützen, 1879 wurde der erste, der {{Marker | name =[[Royal-Nationalpark]] | type =national park | wikidata =Q113523}} südlich von Sydney eingerichtet, er ist damit nach dem Yellowstone-Nationalpark in den USA der zweitälteste der Welt. Heute hat Australien 726 [[w:Nationalparks in Australien|Nationalparks]], etwa 12{{nnbsp}}% der Landesfläche sind geschützt, 15 Gebiete/Regionen gehören dem Weltkultur/-naturerbe an. Betrachtet man Australien als Staat, so ist es der Staat mit den weltweit meisten Nationalparks. Die Erreichbarkeit und die touristische Erschließung der Parks ist sehr unterschiedlich und wird bei den jeweiligen Artikeln beschrieben. ;Auswahl an Nationalparks * {{vCard | name = Broadwater National Park | type = national park | wikidata = Q922823 | description = Dieser Park an der Küste von New South Wales bietet malerische Dünenlandschaften, Lagunen und unberührte Strände, perfekt für Spaziergänge und Vogelbeobachtung. }} * {{vCard | name = Bundjalung National Park | type = national park | wikidata = Q1009360 | description = Umgeben von einsamen Stränden, Flüssen und dichten Wäldern bietet der Park großartige Gelegenheiten zum Campen, Wandern und Kanufahren. }} * {{vCard | name = Guy Fawkes River National Park | type = national park | wikidata = Q643478 | description = Bekannt für seine dramatischen Schluchten und Wasserfälle, bietet dieser abgelegene Park spannende Wanderungen und faszinierende historische Sehenswürdigkeiten. }} * {{vCard | name = Washpool National Park | type = national park | wikidata = Q2096005 | description = Als UNESCO-Weltnaturerbe punktet Washpool mit uralten Regenwäldern, klaren Bächen und malerischen Wanderwegen durch unberührte Natur. }} * {{vCard | name = Yuraygir National Park | type = national park | wikidata = Q1122053 | description = Der Nationalpark erstreckt sich über die längste naturbelassene Küste von New South Wales und ist ein Wander-, Camping- und Anglerparadies. }} * {{vCard | name = Nightcap National Park | type = national park | wikidata = Q1573530 | description = Ein üppiger Regenwaldpark mit wunderschönen Wasserfällen und zahlreichen Wanderwegen, der Teil des Gondwana-Regenwalds ist und ein Weltnaturerbe darstellt. }} * {{vCard | name = Nambung-Nationalpark | type = national park | wikidata = Q1362815 | description = Der Park beherbergt die berühmten Pinnacles, eine surreale Wüstenlandschaft aus Kalksteinsäulen, die besonders bei Sonnenuntergang eindrucksvoll ist. }} * {{vCard | name = Wilsons Promontory Nationalpark | type = national park | wikidata = Q384739 | description = Ein beliebtes Ziel für Naturfreunde, bietet dieser Park traumhafte Strände, dichte Wälder und zahlreiche Wanderwege. Die Tierwelt ist hier besonders vielfältig, und Besucher können Kängurus, Emus und verschiedene Vogelarten in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. }} ;UNESCO-Welterbe * {{vCard | name =[[Blue Mountains National Park]] | type =national park | wikidata =Q885558 | status =top-sight | description =ist ein 2417&#x202F;km² großer und Australiens meist besuchter Nationalpark. Lediglich 65&#x202F;km von Sydney entfernt, bietet er beeindruckende Schluchten, Canyons, Wasserfälle und malerische Aussichten. Die charakteristischen blau schimmernden Eukalyptuswälder laden zu zahlreichen Wanderungen ein, während die berühmte "Three Sisters"-Felsformation ein beliebter Fotostopp ist.}} * {{vCard | name = Daintree Nationalpark | type = national park | wikidata = Q1157644 | description = Als ältester Regenwald der Welt ist der Daintree ein UNESCO-Welterbe mit einer unglaublichen Artenvielfalt. Besucher können geführte Touren durch die üppige Vegetation unternehmen, in Süßwasserseen schwimmen oder die unberührten Strände erkunden, während sie die reiche Tierwelt, einschließlich Krokodilen und seltenen Vögeln, beobachten.}} * {{vCard | name = [[K'gari|Fraser Island]] | type = national park | wikidata = Q134905 | description = Die größte Sandinsel der Welt beeindruckt mit ihren Süßwasserseen, Regenwäldern und endlosen Stränden. Besucher können 4WD-Abenteuer unternehmen, die einzigartigen Ökosysteme erkunden und die atemberaubenden Landschaften von Lake McKenzie und den Maheno-Schiffswrack bewundern.}} * {{vCard | name = Gondwana-Regenwälder Australiens | type = national park | wikidata = Q643063 | description =sind ein 3687 km² Regenwald-Gebiet, das zu Queensland und New South Wales gehört.}} * {{vCard | name = Grampians Nationalpark | type = national park | wikidata = Q515047 | description = Dieser Park ist bekannt für seine dramatischen Berglandschaften, tiefen Schluchten und beeindruckenden Wasserfälle. Die Region ist nicht nur ein Paradies für Wanderer, sondern bietet auch faszinierende Felsmalereien der Aborigines, die die kulturelle Bedeutung des Gebiets unterstreichen.}} * {{vCard | name =[[Great Barrier Reef]] | type = national park | wikidata = Q7343 | status =top-sight | description = Als das größte Korallenriffsystem der Welt erstreckt sich dieser Park über 344.400 Quadratkilometer und beherbergt eine unglaubliche Vielfalt an Meereslebewesen. Schnorcheln und Tauchen sind hier unvergessliche Erlebnisse, während Bootstouren und Glasbodenbootfahrten den Zugang zu dieser farbenfrohen Unterwasserwelt ermöglichen.}} * {{vCard | name =[[Kakadu National Park]] | type = national park | status =top-sight | wikidata = Q189657 | description = Dieser riesige Nationalpark im Northern Territory ist nicht nur für seine beeindruckenden [[Wasserfälle]] und spektakulären Landschaften bekannt, sondern auch für seine kulturelle Bedeutung. Die traditionelle Kultur der Aborigines ist hier allgegenwärtig und Besucher können Felsmalereien, alte Zeremonien und Tierbeobachtungen, darunter Krokodile und zahlreiche Vogelarten, erleben.}} * {{vCard | name = Lord Howe Island | type = national park | wikidata = Q104784 | show = copy | description =ist eine zu New South Wales gehörende Insel.}} * {{vCard | name = Shark Bay | type = national park | wikidata = Q217487 | description =ein zu West-Australien gehörendes maritimes Schutzgebiet.}} * {{vCard | name = Tasmanische Wildnis | type = national park | wikidata = Q138170 | description =ein 15.842&#x202F;km² großes Schutzgebiet auf Tasmanien.}} * {{vCard | name = [[Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark]] | type = national park | wikidata = Q251999 | status =top-sight | description =Der ikonische Uluru, ein riesiger monolithischer Felsen, und die geheimnisvollen Kata Tjuta-Felsformationen sind zentrale Bestandteile dieses UNESCO-Weltkulturerbes. Die aboriginale Kultur ist hier tief verwurzelt, und geführte Touren bieten Einblicke in die Geschichten und Traditionen der Anangu, der traditionellen Eigentümer.}} * {{vCard | name = Wet Tropics of Queensland | type = national park | wikidata = Q1135808 | description =ein 8938&#x202F;km² großes Regenwald-Schutzgebiet in Queensland.}} * {{vCard | name = Willandra-Seenregion | type = national park | wikidata = Q747875 | description =eine rund 2400&#x202F;km² umfassende Fläche im Murray-River-Becken im südwestlichen New South Wales.}} ;[[Reiserouten in Australien|'''Reiserouten in Australien''']]: * Reisezüge wie ''[[Indian-Pacific Railway]]'', ''[[The Ghan]]'', ''[[Great Southern]]'' oder ''[[The Overland]]'' * [[Panoramastraße#Panoramazüge|Panoramazüge]] wie die [[Kuranda Scenic Railway]] * Straßen wie [[National Highway 1]], [[Great Ocean Road]], [[Stuart Highway]], [[Anne Beadell Highway]], [[Oodnadatta Track]] oder [[Birdsville Track]]. * Wandertracks wie der {{Marker | name =Larapinta-Trail | type =trail | lat =-23.583333 |long =132.6 | wikidata =Q1805876}} (223 km) oder der {{Marker | name =Overland-Track | type =trail | lat =41.72845 | long =145.98917 | wikidata =Q491216}} (65 km). * Natur- und Tierfreunde kommen auf der {{Marker | name =[[Känguru-Insel]] | type =island | wikidata =Q210371 | status =top-sight}} auf ihre Kosten. ;Australische Fossilien-Stätten * {{Marker | name =[[Heard und McDonaldinseln]] | type =island | wikidata =Q131198 | show= copy }} (1997) * {{Marker | name =[[Macquarieinsel]] | type =island | wikidata =Q46650}} (1997) * {{Marker | name =[[Purnululu-Nationalpark]] | type =national park | wikidata =Q679568}} (2003) * {{Marker | name =Royal Exhibition Building | type =museum | wikidata =Q695935}} und {{Marker | name =Carlton Gardens | type =park | wikidata =Q829338}} in [[Melbourne]] (2004) * {{Marker | name =Sydney Opera House | type =building | wikidata =Q45178}} in [[Sydney]] (2007) * {{Marker | name =[[Australian Convict Sites]] | type =museum | wikidata =Q391496}} (2010) * {{Marker | name =[[Ningaloo Reef]] | type =reef | wikidata =Q1541665}} (2011) == Hintergrund == Sein Staatsgebiet umfasst das Festland des Kontinents [[Ozeanien und Australien]], die Insel [[Tasmanien]] sowie einige weitere Inseln im Pazifik. Australien erhebt außerdem auch Ansprüche auf einige Regionen in der [[Antarktis]]. Zusammen mit Neuseeland und den Inselstaaten wird es zu [[Ozeanien und Australien|Ozeanien]] gezählt. Die Hauptstadt ist [[Canberra]], große Metropolen sind [[Sydney]] und [[Melbourne]]. Die Entfernungen sind enorm: in Nord-Süd-Richtung etwa 3.700 km, in West-Ost-Richtung etwa 4.000&#x202F;km. Entsprechend vielfältig sind die klimatischen Bedingungen, die Landschaften, Fauna und Flora und natürlich auch die Reisezeiten. Die rund 24 Millionen Bewohner verteilen sich größtenteils auf die Küstenregionen, hier liegen auch die meisten Städte. Im Landesinneren gibt es große Bereiche, die völlig unbewohnt sind und dünn besiedelte Regionen. Rund 500.000 Einwohner bezeichnen sich als Aborigines bzw. haben solche Wurzeln. Die Kunst und Kultur der indigenen Völker entwickelt sich in den letzten Jahrzehnten auch immer mehr als touristische Attraktion. === Natur === Die Pflanzenvielfalt ist trotz teils stark unterschiedlicher klimatischer Bedingungen in Australien sehr hoch. Es wird geschätzt, dass etwa 27000 verschiedene Pflanzen und Bäume auf diesem Kontinent existieren. In sehr wasserreichen Regionen haben sich über die Jahrhunderte hinweg große Regenwälder gebildet. Je nach Gebiet wird zwischen Moos- Farn- und Lianenwäldern unterschieden. Teilweise haben sich auch Sumpflandschaften gebildet, in denen neben Eichen und Zedern sogar auch Palmen wachsen. Aber auch in den trockeneren Gegenden entwickelte sich mit der Zeit eine vielfältige Flora. Durch massive Rodungen hat die Gesamtfläche der Wälder von einst 43000{{nnbsp}}km² auf 30000{{nnbsp}}km² abgenommen.<ref>[https://www.australien.co.at/pflanzen Pflanzen in Australien], eingesehen am 2. Februar 2018.</ref> Wälder bestehen zu 95{{nnbsp}}% aus den 674 Arten von Eukalyptusbäumen, nur 5{{nnbsp}}% sind primärer Regenwald im tropischen Norden. Von besonderem Interesse ist die sehr endemische Tierwelt des Kontinents. Insbesondere [[w:Kängurus|Kängurus]] (61 Arten), [[w:Koala|Koalas]], [[w:Ameisenigel|Echidnas]], [[w:Emus|Emus]], [[w:Kasuar|Kasuare]], [[w:Jägerliest|Kookaburras]] („lachender Hans“), [[w:Wellensittich|Wellensittiche]] und [[w:Wombat|Wombats]] kennzeichnen die nur in Australien vorzufindende Tierwelt. Mit dem [[w:Taipan|Taipan]] verfügt der Kontinent über die giftigste Schlange der Welt, da sie sowohl hämo- als auch neurotoxisch ist. == Anreise == === Einreisebestimmungen === Flugkabinen werden immer noch mit Insektengift gesprüht, inzwischen jedoch nicht mehr immer während des Flugs mit Passagieren am Platz. Dabei kommt [[w:Permethrin|Permethrin]] bzw. [[w:Phenothrin|d-Phenothrin]] zum Einsatz,<ref>[https://abcnews.go.com/Travel/story?id=118829] (2016-08-17)</ref> das nach Aussage der Quarantänebehörde nicht gesundheitsschädlich sein soll -- angesichts der relevanten [[w:H- und P-Sätze|H- und P-Sätze]] erscheint diese Aussage nicht glaubhaft. ==== Visum ==== Für die Einreise nach Australien benötigt man in jedem Falle ein Visum. Für einen Urlaubsaufenthalt bis zu drei Monaten kann es für EU-Bürger problemlos im Internet beantragt werden. Ein [https://immi.homeaffairs.gov.au/visas/getting-a-visa/visa-listing '''eVisitor-System'''] hat das bisherige ETA-System für EU-Bürger abgelöst. Für Bürger der EU und der Schweiz kommt bei touristischen Besuchen in der Regel das Visum ''subclass 651'' zur Anwendung. Dieses Visum ist kostenfrei und gilt für beliebig viele Aufenthalte innerhalb zwölf Monaten, wobei der einzelne Aufenthalt nur noch maximal drei Monate dauern darf. Die Einreise nicht gestattet wird Tuberkulosekranken, Straftätern die jemals zu mehr als einem Jahr Haft verurteilt wurden (gleichgültig in welchen Land und auch dann wenn entsprechende Einträge z.&#x202F;B.&nbsp;im deutschen Register getilgt sein würden) sowie für Personen „üblen Charakters“ wozu man z.&#x202F;B.&nbsp;gerechnet wird wenn man aus Abschiebehaft entwischt ist. Für längere Reisen bis zu 12 Monaten kommt das kostenpflichtige (145 AUD, Stand 09/2019) Visum ''subclass 600'' in Betracht, hierfür müssen allerdings ausreichend finanzielle Mittel und eine Krankenversicherung für den Aufenthalt nachgewiesen werden. Für alle Visabeantragungen muss zunächst ein [https://online.immi.gov.au/lusc/login ImmiAccount] online angelegt werden, ein durchaus zeitraubender Prozess für den man auch über ausreichend gute Englischkenntnisse verfügen sollte. Wichtig: Diese Visa gelten nicht für in Deutschland lebende Nicht-EU-Bürger. Über weitere Visa informiert die eher unübersichtliche Website [http://www.germany.embassy.gov.au/belngerman/Visas_and_Migration.html australische Botschaft in Deutschland]. Für junge Menschen bis 30&nbsp;Jahren, die eine längere Reise mit gelegentlicher Arbeit verbinden wollen, kommt vor allem das Visum [https://germany.embassy.gov.au/beln/WHM_engl.html '''Working Holiday Maker (subclass 417)'''] in Betracht. ==== Deklaration bei Einreise ==== Um die Einfuhr unerwünschter Krankheiten, aber auch unerwünschter Pflanzensamen oder Insekten und anderer Tiere zu verhindern, gelten für Australien umfangreiche Einfuhrbeschränkungen, die auf der Homepage des [https://www.agriculture.gov.au/biosecurity-trade DAFF (Department of Agriculture, Fisheries and Forestry)] nachzulesen sind. Bei Einreise muss eine Deklarationskarte ausgefüllt werden. Diese ist nicht in Deutsch verfügbar, mehr Informationen gibt es auf der Seite des [https://www.abf.gov.au/entering-and-leaving-australia/crossing-the-border/at-the-border/incoming-passenger-card-(ipc) Australischen Department of Immigration and Citizenship]. Eingeführt werden dürfen allenfalls verpackte und bearbeitete Lebensmittel wie Schokolade. Die Einfuhr insbesondere von Obst, aber auch des Flugzeug-Essens ist verboten. Es stehen hierfür vor der „Bio-Security“ große Abfallbehälter bereit. Im Regelfall werden alle Reisenden bei der Einreise auf die Einhaltung der Quarantäne-Vorschriften überprüft. Hierzu werden Spürhunde, insbesondere Beagles, eingesetzt. Eine Gruppe von Reisenden muss sich dazu mit ihrem Gepäck hintereinander in eine Reihe stellen. Die Hunde zeigen einen Fund, der auch auf im Gepäck verbliebenen Gerüchen beruhen kann, durch stilles Hinsetzen an. Es erfolgt dann eine manuelle Prüfung durch einen Beamten an einem extra Tisch. Es empfiehlt sich, die Fragen zur „Bio-Security“ genau zu beantworten, um unnötigen Ärger und eine besondere kritische Herangehensweise des Beamten zu vermeiden. Besonders gründlich werden erfahrungsgemäß Reisende aus Südamerika und Afrika untersucht. Januar 2023 wurden die Bestimmungen verschärft. Nun sind bei Nicht-Angabe verbotener Artikel, das sind vereinfacht gesagt alle Lebensmittel (auch z.&#x202F;B. Fleisch in Dosen) und landwirtschaftlichen Produkte, Geldstrafen bis A$ 5500 möglich. Zugleich wird das Visum ungültig und der Täter mit dem nächsten Flug abgeschoben. Es gilt dann eine dreijährige Einreisesperre. Ansonsten gelten die üblichen Einfuhrverbote hinsichtlich geschützter Arten (sehr streng, z.&#x202F;B.&nbsp;auch pflanzliche Medizin), Waffen, Betäubungsmitteln und Pornographie (strikter ausgelegt als in Deutschland). Bei der Einfuhr verschreibungspflichtiger Medikamente wird geraten das Rezept mitzuführen. ==== Zollfreimengen ==== 2¼&nbsp;Liter Alkoholika und seit 1.&nbsp;Juli 2017 25&nbsp;g Tabak(produkte) jeder Art, zzgl. einer „angebrochenen Schachtel.“ === Flugzeug === Eine Flugreise aus dem deutschsprachigen Raum nach Australien ist nur mit mindestens einmaligem Umsteigen und häufig auch Tankstopps möglich und dauert je nach Route in der Regel mindestens 20 Stunden. Einzig aus London gibt es einen Nonstop-Flug, der nach 17 Stunden in der Luft in [[Perth]] ankommt. In naher Zukunft wird es durch die neuste Generation von Ultra-Langstreckenflugzeugen wie dem Airbus A350-900ULR auch weitere direkte und schnellere Verbindungen geben. Es gibt mit Stand 2025 zwei europäische Airlines, die selbst nach Australien fliegen: *[[British Airways]] aus [[London]] mit Zwischenlandung in [[Singapur]] nach '''Sydney''' *[[Turkish Airlines]] aus [[Istanbul]] mit Zwischenlandung in [[Kuala Lumpur]] nach '''Sydney''' und '''Melbourne''' Bei den Zwischenlandungen wird aufgetankt und die Kabine aufgeräumt, man muss das Flugzeug entsprechend etwa eine Stunde verlassen und steigt dann wieder ein. Im Gegenzug gibt es eine australische Airline, die selbst nach Europa kommt: *[[Qantas]] aus London mit Zwischenlandung in Singapur nach '''Sydney''' sowie nonstop (!) nach '''Perth''' Qantas ist Kooperationspartner von British Airways, die Flüge sind also mit Zubringern aus dem deutschsprachigen Raum buchbar. Die weiteren Alternativen sind die bekannten großen Airlines aus dem arabischen und asiatischen Raum, die sowohl deutschsprachige Ziele bedienen als auch Australien anfliegen, dabei auch teils weitere Ziele wie [[Adelaide]], [[Brisbane]] oder [[Cairns]] von ihren Drehkreuzen aus ansteuern. Infrage kommen hier meist [[Emirates]], [[Etihad Airways]], [[Qatar Airways]], [[Thai Airways International]] oder [[Singapore Airlines]]. === Schiff === Einige Kreuzfahrtschiffe fahren die Destination {{Marker | name =Port Jackson | type =harbor | wikidata =Q54504}}, den Naturhafen von Sydney, an. == Mobilität == [[File:Lasseter Highway1437.jpg|thumb|right|Wohnmobil auf dem Lasseter-Highway vorm Uluru]] [[File:Schienenverkehr in Australien de.png|thumb|right|Eisenbahnlinien, die von Passagieren genutzt werden]] Nicht nur bei der Einreise nach Australien sind Quarantäne-Vorschriften zu beachten. Auch bei längeren Reisen zwischen verschiedenen Regionen werden teilweise Grenzen und Kontrollpunkte der Bio-Security passiert, an denen man bestimmte tierische und pflanzliche Produkte entsorgen muß. In Flugzeugen und Zügen wird durch das Personal hierauf hingewiesen. Auch wenn es manchmal überflüssig erscheint, sollte man sich der einmaligen Natur zu Liebe an die Vorschriften halten. Mehr Infos [http://www.quarantinedomestic.gov.au/ Quarantine Domestic] === Mit dem Bus === Neben Billigfliegern sind Überlandbusse eine preiswerte Möglichkeit, die großen Entfernungen gut zu überwinden. Die meisten Städte sind gut mit Busverbindungen erschlossen. Man kann jedes touristische Highlight – sowie erstaunlich abgelegene Orte – problemlos mit gut organisierten Überlandbussen erreichen (Greyhound, etc. – es lohnt sich, Preise zu vergleichen!). Innerhalb der großen Städte ist ein eigener Pkw oftmals eher anstrengend und durch die sehr guten und günstigen öffentlichen Verkehrsmittel überflüssig. Die kleineren Städte sind so klein, dass man kein Verkehrsmittel benötigt, es sei denn, um diese wieder zu verlassen. Dennoch sind viele Orte nicht mit den Überlandbussen zu erreichen und die Ostküste ist viel besser erschlossen als die Westküste. Ein Expressbus fährt täglich von Sydney nach Port Macquarie und Ballina. Es verkehren natürlich auch mehrere Überlandlinien von Brisbane aus. Es sind, wie schon erwähnt, keine Zwischenstops in NSW möglich, wenn die Fahrt dort irgendwo beginnt! Größere Betreiber sind: * {{vCard|type=bus |name=Premier |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.premierms.com.au/newhome/home.asp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Ein Unternehmen, das zwischen Melbourne und Cairns die gesamte Ostküste bedient.}} * {{vCard|type=bus |name=Firefly |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.fireflyexpress.com.au/FFNew/Index.asp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Fahren von Adelaide über Melbourne und [[Wagga-Wagga]] nach Sydney.}} * {{vCard|type=bus |name=Integrity Coach Lines |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Die Lines bedienen die Westküste von Perth bis [[Broome]] und [[Port Headland]].}} * {{vCard|type=bus |name=Greyhound |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Der Anbieter mit dem größten Streckennetz. Es werden auch Pässe angeboten (z.&#x202F;B.&nbsp;10.000&#x202F;km für gut 1400 A$<!--2017-->), sogenannte ''Hop on, hop off''-Fahrkarten erlauben Fahrtunterbrechungen. Billig sind auch sie nicht.}} === Auf der Straße === [[Bild:Road Train Australia.jpg|thumb|Road Trains sind ein wichtiges Transportmittel im Outback.]] Um Australien in seiner Komplexität und seinem eigenen Rhythmus zu erleben, bietet es sich an, ein Auto zu mieten. Ob einen Pkw oder einen Campervan, Australien ist das Land des fahrbaren Untersatzes. Es gibt für jeden Geschmack ein Mobil und das zu angemessenen Konditionen. Oftmals eröffnen sich sehr gute Angebot-Pakete bereits beim Buchen des Fluges. Die Benzinpreise sind moderat, wenn auch mit hohen regionalen Schwankungen versehen. In abgelegenen Gegenden muss man schon mal tief in die Tasche greifen. Auch die Tankstellendichte ist in dünn besiedelten Gebieten bisweilen bedrohlich gering! Vor einer längeren Strecke ohne Tankmöglichkeit werden Sie von offiziellen Schildern darauf hingewiesen, wie lange der Weg bis zur nächsten Tankstelle ist und Ihnen empfohlen umzudrehen oder über genügend Reserven zu verfügen. Mit der Hilfe von anliegenden Farmen bei Treibstoffmangel ist mitunter nicht zu rechnen, da diese meist häufiger durch Touristen, die die Warnschilder nicht wahrgenommen haben gestört worden sind. In Australien benötigt man zum neuen EU-einheitlichen Kartenführerschein einen internationalen Führerschein. Der frühere EU-Führerschein mit mehrsprachiger Beschriftung wird auch akzeptiert. Mit anderen Führerscheinen gibt es schon bei der Anmietung Probleme. Es gibt einige mautpflichtige Motorways (“Tollways”), Stadttunnel und Brücken. Da einige Abschnitte keine klassischen Maut-Stationen aufweisen, kann man die Mautpflicht leicht übersehen, gerade wenn man sich noch nicht an den Linksverkehr gewöhnt hat. Auf diesen Abschnitten wird das Kennzeichen abfotografiert. Man kann binnen 24 - 48 Stunden nach Durchfahren die Maut noch ohne Strafe nachträglich entrichten, in dem man eine Telefonnummer der Gesellschaft anruft. Hierfür benötigt man Kennzeichen (“Plate”), Bundesstaat der Registrierung des Fahrzeuges (steht auf dem Kennzeichen) und eine Kreditkarte. Die meisten Mietwagen insbesondere der großen Vermieter sind mit einem sog. E-Tag ausgerüstet. Bei der Anmietung danach fragen! Hierdurch wird die Maut beim Befahren automatisch von der bei der Anmietung angegebenen Kreditkarte abgezogen. Also nicht wundern, wenn auf der Kreditkartenabrechnung später kryptische Kleinbeträge auftauchen. [[Datei:Down Under Driving Hints (6441004015).jpg|mini|Hinweisschild auf Linksverkehr]] In Australien besteht Linksverkehr. Die Straßenverkehrsordnung, wie auch die Beschilderung ist intuitiv zu nutzen und stellt für den gemeinen Europäer kein Problem dar. An Kreuzungen ohne Vorfahrtsregel gilt Rechts vor Links. Im Kreisverkehr wird bereits beim Einfahren (im Uhrzeigersinn linksherum) die Ausfahrt durch blinken angezeigt wird (also rechts blinken wenn die dritte Ausfahrt genutzt werden soll). Eine Kuriosität gibt es in Melbourne: den “Hook Turn,” bei dem man sich, um rechts abzubiegen, links einordnen muss (dient dazu, die Straßenbahn-Schienen freizuhalten). Die Distanzen sind enorm. Der Blick auf eine australische Straßenkarte weckt den Drang nach einem kleineren Maßstab, die Wahrheit jedoch ist: Mehr Straßen gibt es nicht. Man kann Australien auf Asphaltstraßen bereisen und viele Eindrücke sammeln. Die auf dem Mietvertrag befindliche Empfehlung, das Kfz nach Einbruch der Dunkelheit in abgelegenen Regionen nicht mehr zu fahren, sollte dringend befolgt werden, da in den frühen Abendstunden bis zum Morgengrauen immense Wildtiere die Straße kreuzen. Warnhinweise auf Wildtiere sollten ernstgenommen werden. Nur bei trockenem Wetter lohnt es sich, auch mal rechts und links der großen Highways auf den roten Gravel Roads zu streunen, eine der zahlreichen Feuerstellen zu nutzen und zu verweilen. Da schon geringer Niederschlag ausreicht, um die schönen roten Straßen in unpassierbare, rutschige Schlammtracks zu verwandeln, die nur noch mit Allradfahrzeugen befahren werden können. Viele Autovermietungsgesellschaften schließen allerdings die Nutzung der Gravel Roads bei nicht Allradfahrzeugen grundsätzlich aus. Autovermietungen: * {{vCard|type=car rental |name=World Wide Wheels |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.world-wide-wheels.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Schweizer Firma, die weltweit Autos und Camper vermietet.}} '''Wohnmobil:''' eine beliebte Art des Reisens durch Australien ist - auch und gerade für Reisende mit dünnerem Geldbeutel - das Wohnmobil. Verbreitet sind kleinere Fahrzeuge in Kastenwagen-Bauart ("campervans"), also etwas in der Tradition des alten VW-Bully. Auch Fahrzeuge auf Geländewagen-Basis (Toyota Landcruiser, Nissan Patrol) sind oft anzutreffen ("4WD camper", meist mit Hochdach). Wohnmobile werden von spezialisierten Autovermietungen angeboten. Zu den größten gehören * {{vCard|type=car rental |name=Jucy |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.jucy.com.au |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=car rental |name=Britz |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.britz.com |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard | name = Cruisin Motorhomes | type = car rental | url = https://www.cruisinmotorhomes.com.au/ }} * {{vCard | name = GoCheap Campervans | type = car rental | url = https://www.gocheapcampervans.com.au/ }} *{{VCard|name=Cruisin Tasmania|type=car rental|url=https://www.cruisintasmania.com.au/}} '''Mitfahrzentralen''' Angebote für Mitfahrgelegenheiten findet man auch in Kleinanzeigen. *[https://www.moovl.com.au/ '''Moovl''']. Ein Mitfahrdienst ähnlich wie BlaBlaCar in Europa. *{{vCard|type=car rental|name=Bushride|url=https://bushride.com|description=Ein Mitfahrdienst wie BlaBlaCar in Europa.}} * {{vCard | name = Share your ride | type = car rental | url = https://www.shareyourride.net/carpool/Australia/ | description = Mitfahrgelegenheiten zwischen grossen Städten, beliebt bei Backpackern und Studenten. }} * {{vCard|type=car rental |name=Coseats |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.coseats.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Eine Mitfahrzentrale, die auch “girls only” und “Campervan Relocations” anbietet. Letztere bedeutet, dass man ein Wohnmobil innerhalb einer bestimmten Frist überführt, eine Kaution von A$&nbsp;1000 wird verlangt.}} '''Autostop''' Es gelten in Australien die üblichen Bedenken gegenüber dieser Art von Fortbewegung.<ref>Seit der Verurteilung von Ivan Milat 1996, einem Serienmörder, der sechs Tramper umbrachte, kam es seit nun zwanzig Jahren zu keinen weiteren Morden mehr in New South Wales.</ref> Wer jedoch angesichts der exorbitanten Bus- und Bahnpreise sein Budget schonen muss, kann darauf angewiesen sein. Es ist zwischen den großen Städten auch vergleichsweise problemlos. Zwar sind die Regeln in den einzelnen Staaten unterschiedlich, prinzipiell kann man wenn man ein Verkehrshindernis darstellt mit Strafe belegt werden. Besonders streng sind die Bestimmungen in Queensland -- dort ist das stehen auf der Straße, Verkehrsinseln und der befestigten “shoulder” verboten. LKW-Fahrern ist die Mitnahme von Personen oft von der Firma aus verboten, Gefahrguttransporter dürfen prinzipiell keine zweite Person im Führerhaus haben. Es ist ratsam sich im Outback nur an “road houses” (Tankstellen, meist mit Pub und horrenden Preisen) absetzen zu lassen, selbst wenn der Fahrer noch 200&#x202F;km weiter fahren würde (die nächste Tankstelle aber 300&#x202F;km entfernt ist). Auf jeden Fall sollte man einen Schlafsack, ausreichend Trinkwasser (Tageshitze!) und Vorräte mitnehmen &ndash; Wartezeiten von zwei Tagen sind nicht nur im Norden von Westaustralien möglich. Genug Geld für den ein Mal pro Woche durchkommenden Fernbus sollte man ggf. auch mitnehmen. === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airline |name=Qantas |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.qantas.com |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Qantas ist der "Flag carrier" von Australien und die einzige internationale Fluggesellschaft Australiens. Bietet bei Abflügen aus Europa Pakete an, bei dem Inlandsflüge sehr günstig als Kupons dazu erwerben kann. Qantas ist Teil der Allianz Oneworld und bietet viele Flüge in Kooperation mit British Airways an.}} In Australien gibt es neben der australischen Airline Qantas drei große Billigflieger: * {{vCard|type=airline |name=Jetstar |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.jetstar.com |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Eine Tochtergesellschaft von Qantas und bietet eine große Vielfalt von Strecken in Australien an.}} * {{vCard|type=airline |name=Virgin Blue |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.virgin-blue.com.au |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Gehört zur Virgin Gruppe von Richard Branson und bietet sogar Flüge nach Neuseeland und in die Südsee an.}} * {{vCard|type=airline |name=Tiger Airways |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.tigerairways.com |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Tiger Airways bietet nach einem zwischenzeitlichen Grounding wieder inländische Verbindungen und Flüge Richtung Asien an.}} === Mit der Bahn === {{Hauptartikel|Reisen mit dem Zug in Australien}} Zugfahren in Australien ist eher etwas für Liebhaber mit viel Zeit und dickem Geldbeutel. == Sprache == Amts- und Umgangssprache ist ''Australisches Englisch'', das sich sowohl in der Aussprache als auch im Wortschatz vom [[Sprachführer Englisch|britischen/amerikanischen Englisch]] unterscheidet; es wird ''Aussie Strine'' genannt. Je weiter im Landesinneren des Outback, desto mehr wird genuschelt. „Hotels“ sind in Australien keine Unterkünfte, sondern Kneipen ({{enS|''pubs''}}), „Stations“ sind keine Bahnhöfe, sondern eine Farm/Ranch. „Arvo“ ist der Nachmittag ({{enS|''afternoon''}}), „esky“ ist eine „air condition“ oder eine Kühlbox, „servo“ eine Tankstelle, „tucker“ sind Speisen ({{enS|''meals''}}). Entweder muss man in Gaststätten den Alkohol mitbringen („bring your own“, BYO) oder es wird dort „bevy“ (Bier) oder „goon“ (preiswerter Wein) serviert.<ref>„BYO“ war die Folge davon, dass eine Alkohol-Schanklizenz teuer ist. In solchen Lokalen wird eine „corkage fee“ erhoben.</ref> Pommes Frites heißen „hot chips“ („chips“ in England, „fries“ in den USA). Wenngleich mit abnehmender Tendenz, Schafe ({{enS|s''heep''}}) heißen „jumbuck“. Was Australier überhaupt nicht tolerieren, sind „dole bludger“, also arbeitsscheue Personen („bludger“), die von der Sozialhilfe leben („dole“). Weitere, wirklich wichtige Aussie-Wörter sind: * „Mate“ – Kumpel oder Kollege, wird für beide Geschlechter gebraucht, jedoch häufiger für Männer. * „stubbie“ – eine Flasche Bier, wird immer sehr kalt getrunken. Bier ist das australische Nationalgetränk. * „G'day“ – Guten Tag, wird immer zur Begrüßung genuschelt. * "No worries" - Kein Ding bzw. Kein Problem, als Antwort auf 'Thank You' (bzw. 'Thanks Mate') * „Brollie“ – Umbrella, also Regenschirm, den man in Australien allerdings nicht oft benötigt. == Aktivitäten == == Einkaufen == Es gibt keine allgemein geregelten Öffnungszeiten. Jeder kann also sein Geschäft öffnen, wie's gefällt. Allerdings, kann man dadurch nie sicher sein, ob man nicht vor verschlossenen Türen stehen wird. Kaufhäuser haben im Regelfall Mo – So bis 17:00 Uhr geöffnet, außer an hohen Feiertagen. * Beliebte Souvenirs sind von Aborigines gefertigte Gegenstände wie Schnitzereien (''Bumerangs'') und ''Didgeridoos''. Leider fehlt bei einigen dieser Gegenstände, vornehmlich in touristischen Zentren angeboten, die Beschriftung ''Made in Australia''. Es gibt aber auch Läden, bei denen erkenntlich ist, dass sie ihre Waren nur von einheimischen Künstlern beziehen. * Australien ist das Land der ''[[w:Opal|Opale]]''. Echte Steine sind nicht billig, wohl auch nicht viel billiger als in Europa, aber man findet eine riesige Auswahl wie sonst nirgendwo. Das Opal-Zentrum ist {{Marker | name =[[Coober Pedy]] | type =city | wikidata =Q779188}} im Outback am Stuart Highway. Auch das Ansehen lohnt sich. Der Unterschied zwischen ''schwarzen'' und ''weißen'' Opalen ist im übrigen weniger die Farbe des Schmuckstücks als die Farbe der Grundsubstanz. * Abseits der großen Städte gibt es teilweise kein Telefonnetz, und damit funktionieren auch bargeldlose Zahlungen nicht. Es ist daher ratsam, bei Ausflügen außerhalb der belebten Städte genügend Bargeld und Münzen zum Wechseln mitzuführen. Währung in Australien ist der Australische Dollar, kurz AUD. Ein AUD entspricht Anfang August 2024 etwa 0.65&#x202F;€, ein € entspricht 1,65&nbsp;AUD. 1 und 2 Cent-Münzen wurden aus dem Verkehr gezogen. Beträge werden an der Kasse gerundet. Hinsichtlich ''Tabakprodukten'' versucht man das Rauchen durch extreme Verteuerung zu unterdrücken. Bis 2026 soll der durchschnittliche Preis pro Schachtel auf A$ 60 steigen. Es versteht sich von selbst, dass Tabakprodukte nur hinter blickdichten Schränken ohne Werbung angeboten werden dürfen. E-Zigaretten sind komplett verboten, außer man hat für Nikotin ein Rezept vom Arzt. Die damit zusammenhängenden Strafen (dem hier adaptierten britischen Recht fehlt das Konzept der „Verhältnismäßigkeit” bei staatlichem Handeln) sind drakonisch, z.&#x202F;B. bei Besitz von 2-5 kg ohne Lizenz angebautem Tabak bis 5 Jahre Gefängnis oder/und Geldstrafe A$ 62.600−313.000. == Küche == Australien war lange ein klassisches Einwanderungsland, so dass die [[w:Essen und Trinken in Australien|Australische Küche]] von vielen Einflüssen geprägt ist. Eine traditionelle australische Küche gibt es nur begrenzt. Ganz klassisch kommt Fleisch (v.a. Rind und Lamm) auf den Tisch mit ''Veggies'' (in salzlosem Wasser gegartem Gemüse). Ganz wichtig (und typisch „Oz“) sind ''Barbies'' (BBQ's) am Strand oder auch sonst überall. An (fast) jedem Parkplatz bzw. in jedem Park findet man neben Sitzbänken auch (in der Regel) kostenfreie Grillmöglichkeiten. {{Anekdote|heading=(un)bekannte Hamburgerkette? |text=Burger King ist in Australien zwar vertreten, firmiert allerdings unter dem Namen '''Hungry Jacks''', nachdem seinerzeit die Rechte an dem Namen in Australien schon durch einen kleinen Takeaway in Queensland belegt waren.|float=|header=|size=|styles=}} Gut zu wissen: Australier essen praktisch salzlos. Also immer ein wenig Salz dabei haben... Klassischer australischer Brotaufstrich ist das [[w:Vegemite|Vegemite]] auf dem ''Vegemite-Sandwich''. Es handelt sich um einen dunkelbraunen konzentrierten Hefe-Extrakt mit salzigem, malzigem und leicht bitteren Geschmack. Ansonsten gibt es viele asiatische Einflüsse, vor allem in Großstädten in Form von asiatischen Schnellrestaurants (chinesisch, japanisch). Typisch australische Genüsse: * '''Vegemite''' ist ein sehr populärer Brotaufstrich (das britische Pendant ist ''Marmite''), den man in Australien häufig auf Toast isst. Er ist dunkelbraun bis schwarz, geschmacksintensiv, salzig und sehr gewöhnungsbedürftig. Gerade deutsche Besucher verwechseln es beim Versuch gerne mit Nuss-Nougat-Cremes! * '''Billy Tea''' besteht aus einer Handvoll Teeblätter, welche in einem schwarzen Billy (Eimer) direkt auf dem Feuer erwärmt und danach am Henkel geschleudert werden. * '''Pavlova''' ist ein Dessert aus Baisers. * '''Meat Pies''' sind kleine Pasteten, die mit verschiedenen Dingen gefüllt werden (z.&#x202F;B.&nbsp;Lamm-Minze), das Innere ist meist zu heiß und ziemlich klebrig. * '''Beetroot''', Rote Beete ist ziemlich beliebt und findet sogar auf jedem Burger Platz. * '''Tim Tam's''', sehr leckere typisch australische Schokokekse, eignen sich auch gut als Souvenir. * '''Känguruh-/Krokodil-Fleisch''', sollte man in Australien auf jeden Fall mal probieren! Recht günstig und sehr lecker (ein bisschen wie Wild). Bis vor wenigen Jahren war Känguruh in vielen Bundesstaaten nicht zum menschlichen Verzehr käuflich, da eine ordentliche Schlachtung nicht gesichert war. Für viele ältere Australier handelt es sich immer noch um „Hundefutter“. Den Briten sei Dank, auch in Australien wird Tee sehr geschätzt. Man findet immer wieder kleine Teahouses, welche Devonshire Tea und Scones anbieten. Auswärts essen: Da viele Restaurants keine Lizenz für den Alkoholausschank haben, ist '''BYO''' angesagt: Bring Your Own, d.&nbsp;h. die Gäste bringen ihre alkoholischen Getränke selber mit (vorher im Bottle Shop besorgen) und zahlen dafür ein kleines Korkgeld an den Kellner. Die Wechselrate in der Gastronomie ist sehr hoch und am besten man fragt vor Ort im Hostel oder Hotel nach Empfehlungen. == Nachtleben == Australier gehen nach der Arbeit gerne auf ein Bier oder ein Glas Wein in eine Bar. Beim Essen gehen gilt oft ''BYO.'' * '''Sydney''' Seit der 200-Jahrfeier 1988, ist Darling Harbor zu einem Ausgehviertel ausgebaut worden. Dort gibt es Bars, Clubs und Kneipen. Kings Cross ist das andere Amüsierviertel. Dieses ist teilweise recht herunter gekommen und wird gerade saniert. Die Gegend war immer schon auch Rotlichtviertel mit leicht verfügbaren Drogen, auch wenn die Polizei angefangen hat, die Gegend stärker zu kontrollieren. Am Wochenende ist in beiden Gegenden sehr viel los. Die 2014 eingeführten [[wp:en:Sydney lockout laws|Sperrzeiten:]] 1.30&nbsp;Uhr letzter Einlaß, 3.00 Schließung sind umstritten. * '''Melbourne''' sieht sich als kulinarische und kulturelle Hauptstadt Australiens. Restaurants sind die ganze Woche über gut besucht. Ausgehen gehört zum Lebensstil. In den Clubs wird vor allem europäische und landeseigene Musik gespielt. * '''Alice Springs''' Ein Wüstenkaff, welches voll von Touristen ist. Boyangles ist die grösste und beliebteste Bar. Eigentlich ist fast jeden Abend etwas los, da viele Touren in Alice starten oder enden. * '''Adelaide''' Die Stadt der Kirchen hat in der Rundle Street auch ein sehr lebhaftes Ausgehviertel. In der Nähe der Uni ist zum Wochenende hin auch viel los. == Unterkunft == Man kann in Australien sehr günstig in sogenannten '''Hostels für Backpacker''' übernachten. Manche davon sind dem Internationalen Jugendherbergsverband angeschlossen (wer eine Mitgliedskarte vom DJH hat bekommt in eben diesen Hostels sogar noch Vergünstigungen). Australien ist super auf den Rucksacktourismus eingestellt. Wer also keine hohen Ansprüche hat und gerne Menschen verschiedener Nationalitäten und Altersklassen kennenlernen möchte, ist in den Hostels gut aufgehoben.<br /> Wer mit dem '''Zelt oder Camper''' unterwegs ist, findet in ganz Australien gute und saubere Zeltplätze und Caravan Parks zu günstigen Preisen, meist sogar einiges günstiger als Hotels. Die meisten Plätze haben auch eine Gemeinschaftsküche, Camp Kitchen, immer überdacht, aber meistens draussen. Wer Zeltplätze auch ohne eigenes Zelt oder Camper benutzen möchte, kann fast auf jedem Campingplatz sogenannte Cabins oder Onsitevans mieten. Beide sind mit eigener Küche, inkl. Kochutensilien und Geschirr, ausgerüstet. Daher auch für Backpacker mit eigenem Auto geeignet. Besonders empfehlenswert ist die [https://www.big4.com.au/ Big4 Campingplatzkette]. == Lernen und Studieren == == Arbeiten == Australien hat sehr strenge Einreisebestimmungen. Ein Touristenvisum berechtigt nicht zur Arbeitsaufnahme. Wenn man beabsichtigt längere Zeit in Australien zu verbringen, sollte man ein [https://www.border.gov.au/Trav/Visa-1/417- Working Holiday-Visum] beantragen, das zur Arbeitsaufnahme mit einigen Bedingungen und dem Aufenthalt für ein Jahr berechtigt. Aufgrund der guten Situation der Wirtschaft sucht Australien viele qualifizierte Arbeitnehmer. Für Details ist es am besten auf die Homepage der australischen Botschaft zu gehen, denn hier wird genau beschrieben unter welchen Voraussetzungen Arbeiten in Australien möglich ist. == Feiertage == {{Feiertage Anfang}} {{Feiertag | datum= 01-01 | New Year´s Day | Neujahr }} {{Feiertag | datum= 01-26 | Australia Day | Jahrestag der ersten britischen Besiedelung Australiens im Jahr 1788, früher: ''Foundation Day'' oder ''Anniversary Day'' }} {{Feiertag | datum1= {{Ostern|Format=Y-m-d|diff=-2}} | datum2= {{Ostern|{{NextYear}} |Format=Y-m-d|diff=-2}} | | Karfreitag }} {{Feiertag | datum1= {{Ostern|Format=Y-m-d|diff=1}} | datum2= {{Ostern|{{NextYear}} |Format=Y-m-d|diff=1}} | | Ostermontag }} {{Feiertag | datum= 04-25 | {{Wikipedia | name = Anzac Day | wikidata = Q433119 }} | Jahrestag, an dem das ''Australia and New Zealand Army Corps'' im Jahr 1915 auf der türkischen Halbinsel Gallipoli landete und dort massakriert wurde }} {{Feiertag | datum= 12-25 | Christmas | Weihnachten }} {{Feiertag | datum= 12-26 | Boxing Day | 2. Weihnachtstag }} {{Feiertage Ende}} ''Labour Day'' (Tag der Arbeit) und ''Queens Birthday'' werden in allen Bundesstaaten begangen, jedoch zu unterschiedlichen Terminen. Eine Besonderheit stellt der erste Dienstag im November dar. Der ''Melbourne-Cup-Day'' ist nur in Victoria regulärer Feiertag, dennoch steht das Land an diesem Nachmittag de facto still. Im übrigen gibt es lokale Feiertage. Näheres ist der [http://australia.gov.au/topics/australian-facts-and-figures/public-holidays Website der australischen Regierung] zu entnehmen. Wirklich vollkommene Arbeitsruhe herrscht nur an Karfreitag und 25.&nbsp;Dezember. === Schulferien === Die „großen Sommerferien“ beginnen - in den einzelnen Staaten abweichend - eine oder zwei Wochen vor Weihnachten, man sollte Unterkunft, aber auch Fernbusse entsprechend vorausbuchen. Ferienende ist normalerweise das letzte Wochenende im Januar. Weiterhin üblich sind 10-14 Tage im April (unabhängig von Ostern), Juli und Ende September/Anfang Oktober. == Sicherheit == Man kann sich in Australien sehr sicher fühlen. In den Städten ist die Kriminalität höher, wie überall, aber vergleichsweise gering, da schon viele Städte kameraüberwacht sind. Misstrauen neugierigen Australiern gegenüber ist unangemessen, die Australier sind so. An touristischen Plätzen ist allerdings Vorsicht geboten. Hier werden bisweilen Autos aufgebrochen. Wildes Campen ist nicht überall erlaubt. Im Outback, abseits der geteerten Straßen, sollte man möglichst keinen Alkohol, Benzin, Klebstoff, Nagellack oder ähnliches mit sich führen, da es entwendet und als Rauschmittel missbraucht werden könnte. Vereinzelt weisen große Warntafeln an den Pisten darauf hin. Die Warntafeln dienen dem Schutz der Ureinwohner. Generell ist es anzuraten, Gebiete der Ureinwohner ausschließlich mit Dieselfahrzeugen zu befahren, da schon so mancher Benziner des Nachts um sein Benzin erleichtert wurde. Flugzeuge im Outback werden mit speziellem Flugbenzin geflogen, das nicht als Suchtmittel missbraucht werden kann. == Gesundheit == {{Quickbar Notruf}} Australien ist ein Land mit vielen giftigen Tieren, denen man aber mit einem umsichtigen Verhalten aus dem Weg gehen kann. Wichtigste Regel ist, Kontakt mit unbekannten Tieren zu vermeiden und sich ruhig zu bewegen, damit sich Schlangen oder ähnliche Tiere nicht angegriffen fühlen. Trotz allem ist die Gefahr, im Straßenverkehr verletzt oder getötet zu werden, um Größenordnungen höher, als unangenehme Bekanntschaft mit der australischen Fauna zu machen. * '''Giftige Tiere:''' Um gesund zu bleiben, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die meisten giftigen Tiere dieser Erde in Australien beheimatet sind. Von den 15 giftigsten Schlangen der Welt leben 14 in Australien. Ein paar einfache Faustregeln zu beachten schadet darum nicht: ** Querfeldein durch den Busch bewegt man sich möglichst laut, dann sieht man zwar nicht viele '''Schlangen''', wird aber auch nicht gebissen. Lange Hosen und festes Schuhwerk können schützen. Wenn man eine Schlange überrascht: Sofort anhalten und langsam den Rückzug antreten. In den meisten Fällen schauen sich beide Seiten gleich erschreckt an. ** Beim Holzsammeln nicht beherzt in die Scheite greifen, immer zuerst gegen das Holz treten, damit die '''Spinnen''' die Möglichkeit zur Flucht haben. Die hochgiftige Redback sitzt gerne unter Gegenständen. Ein weiteres Muss ist das Kontrollieren des Toilettensitzes. Zur Ausstattung vieler Campgrounds gehören Chemie-Toiletten oder Plumpsklos. Unter der Klobrille findet man manchmal die White Tail, deren Gift für den Fall, dass man dagegen allergisch ist, ebenfalls lebensbedrohlich sein kann. Auch die Sitze der öffentlichen Toiletten checken, die White Tail ist nicht nur draußen zugegen. ** Der Funnel-Web Spider (dt. Sydney-Trichternetzspinne) kommt in New South Wales und im südlichen Queensland vor. Sie lebt in Spalten und kleinen Höhlen im Mauerwerk, auch in den Städten. Der Biss dieser Spinne kann unter Umständen tödlich sein. Deshalb nie in Spalten oder Risse im Mauerwerk fassen. ** In der nordwestlichen Küstenregion ist die nachtaktive Aga-Kröte weit verbreitet, sie setzt sich mit giftigen Hautsekreten gegen Fressfeinde und potentielle Angreifer zur Wehr. Bei Bedrohung (z.&#x202F;B.&nbsp;Annäherung eines Fotoapparates) kann die Absonderung des Sekrets auch spritzend erfolgen. Sieht man in Queensland, inzwischen leider auch im Territory und im nördlichen Westaustralien, einen Autofahrer Schlangenlinien fahren, so ist der meist nicht alkoholisiert, sondern überfährt so viele wie möglich dieser Schädlinge. ** Vor dem '''Schwimmen und Schnorcheln''' erkundigen, was in diesem Gewässer für Tiere beheimatet sind. Schilder, die vor Steinfischen, Krokodilen, Haien, Quallen etc. warnen, muss man ernst nehmen. Insbesondere: *** '''Krokodile''': Es gibt in Australien Süßwasserkrokodile ("Freshies") und Salzwasserkrokodile ("Salties"). Süßwasserkrokodile sind nach australischen Maßstäben harmlos - angeblich baden Australier in Gewässern, in denen Süßwasserkrokodile leben. Zur Nachahmung ist dies sicher nicht zu empfehlen. Mit den Salzwasserkrokodilen ist definitiv nicht zu spaßen. Sie sind große, massige Kampfmaschinen. Auch wenn der Name nicht darauf hindeutet, sind Salzwasserkrokodile durchaus auch im Süßwasser anzutreffen, sie schwimmen von der Mündung des Flusses mehrere hundert Kilometer flussaufwärts. Es kann nicht deutlich genug darauf hingewiesen werden, dass Warnschilder und Hinweise Einheimischer unbedingt zu beachten sind! *** '''Quallen''': Bekanntester und gefährlichster Vertreter ist die Würfelqualle (Box Jellyfish). Diese Qualle ist genauso klein wie giftig. Es ist ein fataler Fehler anzunehmen, eine überstandene Berührung einer nordeuropäischen Feuerqualle bedeute, dass eine kleine Würfelqualle auch kein ernstes Problem sein kann. Eine Berührung einer einzigen Würfelqualle soll die Hölle sein und kann schnell zu Kreislaufversagen führen. Nesselfäden auf der Haut dürfen nicht berührt oder entfernt werden. Einzige Linderung ist Essig, der an Badestränden häufig wie Rettungsringe aufgestellt wird. *** '''Kegelschnecke''': Hübsche, am Strand liegende Kegelschnecken sollte man liegen lassen. Kegelschnecken verfügen über einen giftspritzenden Tentakel mit dem sie normalerweise Beute jagen. Dieser Tentakel wird aber auch zur Verteidigung eingesetzt - mit fatalen Folgen für den neugierigen Touristen. *** '''Blaugeringter Oktopus''': Bei Ebbe zwischen Steinen oder Korallenriffen anzutreffen. Das Gift seines Bisses ist sehr schmerzhaft und kann tödlich sein. ** Immer gut auf die Einheimischen hören und sich daran halten, dann passiert auch nichts. Überängstlichkeit schadet mehr als dass sie nützt. * '''Unterwegs in der Natur''': Da die Natur Australiens Fehler weniger verzeiht, als man aus Europa gewohnt ist, sind einige Grundregeln zu beachten. Man sollte speziell im Outback nie alleine unterwegs sein. Jenseits der Ballungszentren ist die Bevölkerungsdichte sehr gering. Ein Reisepartner, der Hilfe holen kann, kann Leben retten. Als Absicherung kann man auch eine Funkausrüstung (lizenzpflichtiger Amateurfunk, o. ä.) mit sich führen. Ein Handy nützt wegen fehlender Netzabdeckung im Outback nichts. Bei Fahrten ins entlegene Outback immer jemanden - Polizei, Roadhouse oder Vermieter etc. - darüber informieren und die Ankunftszeit oder die Rückkehr festlegen und rückmelden, da sonst bei längerer Abwesenheit eine Suche gestartet wird. Bei Autopannen sollte man immer beim Fahrzeug bleiben. Es bietet Sicherheit und Schutz, und bei einer Suche ist das Auto aus der Luft besser zu entdecken als eine einzelne Person. Muss man das Fahrzeug dennoch verlassen, sollte man nur in den kühlen Stunden und nachts marschieren und immer wieder Signale hinterlassen, sodass sich Suchtrupps orientieren können. Folgendes ist insbesondere zu beachten: * '''Sonne''': In Australien legen sich nur Touristen in die Sonne. Der in Europa so sehr geschätzte Teint findet dort keine Freunde. Die Sonne ist selbst bei starker Bewölkung nicht zu unterschätzen. Man sollte dringend darauf achten, eine Kopfbedeckung zu tragen, die Augen ausreichend zu schützen und langärmelige Oberteile zu tragen. Das Aufbringen von Sonnenschutzmitteln ist obligatorisch, die großen Supermärkte verkaufen Eigenmarken ab Lichtschutzfaktor 30 in kleinen praktischen Kanistern. Diese Mittel sind günstig und gut verträglich. * '''Dehydrierung''': Unterwegs sollte man stets darauf achten, genügend Trinkwasser dabei zu haben. Die Entfernungen sind groß und der Weg zum nächsten Kiosk oder Brunnen wird in der Regel unterschätzt. An den großen Highways in trockenen Gegenden wird Trinkwasser für Notfälle bereitgestellt. In Südaustralien befindet sich dieses in grünen, litfasssäulenähnlichen Behältern, ansonsten findet man Wasser in den üblichen Tanks. * '''Aussichtspunkte''': In vielen Regionen Australiens sind Aussichtspunkte nicht in dem Maße abgesichert, wie der gemeine Europäer es gewohnt ist. Brüchige Steilklippen oder Höhlen sind oftmals weder gesichert noch durch Warnschilder gekennzeichnet und für jedermann zugänglich. Gesunder Menschenverstand im Umgang mit Risiken und Naturgewalten sowie der eigenen Leistungsfähigkeit sind hier geboten. * '''Medizinische Versorgung''': Falls man doch einmal das Pech hat und medizinische Versorgung benötigt, ist man in Australien gut aufgehoben. Die Versorgung ist gut und bezahlbar. In kleineren Orten findet man Praktische Ärzte. In den Städten gibt es Krankenhäuser, die mit allen modernen Geräten ausgestattet sind. Der australische Allgemeinmediziner verfügt nicht über die für den Deutschen gewohnte Geräte-Ausstattung. Für eine Ultraschall-Untersuchung beispielsweise muss man in ein Krankenhaus. Dadurch bleiben die anfallenden Kosten überschaubar. == Klima und Reisezeit == Auf der südlichen Halbkugel verlaufen die Jahreszeiten genau anders herum als in Europa. So fällt der Winter auf unsere Sommerzeit und umgekehrt. Das Frühjahr kann jedoch in weiten Teilen des Landes weitaus größere Temperaturschwankungen als in Mitteleuropa mit sich bringen, so sind im Oktober/November sowohl Nachttemperaturen bis nahe an den Gefrierpunkt, als auch Temperaturen deutlich über 30&#x202F;°C möglich. Allergiker müssen beachten, dass natürlich auch die Allergiezeiten entsprechend umgekehrt sind und sich dementsprechend ggf. mit Medikamenten ausrüsten. == Regeln und Respekt == '''Wasser:''' Australien ist ein sehr trockenes Land. Der Wassermangel hat in den letzten Jahren durch den Klimawandel rasant an Dramatik zugenommen. Respektiere die örtlichen „Wasserrestriktionen“ und verschwende kein Wasser. Nicht zu lange Duschen, beim Rasieren Wasser nicht laufen lassen, zum Waschen des Autos einen Eimer und Schwamm benutzen usw. == Post und Telekommunikation == In jeder größeren Stadt gibt es Internet-Cafés. In Melbourne, Sydney und anderen Ballungsgebieten bieten Restaurants, Bars und Libaries oftmals zeitlich begrenzten (45&nbsp;90 Minuten) und relativ langsamen Internetzugang per Wlan an, gekoppelt an den Verzehr oder gegen geringe Gebühr. Technisch entspricht australisches Internet im Jahre 2017 etwa deutschen Angeboten vor 2010. Selbst der schnellste Anbieter wirbt mit Höchstgeschwindigkeit 40 Mbit, üblicher sind 12 oder 18. Die in Unterkünften angebotenen "free WiFi" sind fast immer zeitlich oder in Geschwindigkeit herab gesetzt. Dies dient als Anreiz Premium zu verkaufen. Ähnliches gilt für offene Netze die in Innenstädten oder Einkaufszentren zur Verfügung stehen. ;Post Die in staatlicher Hand befindliche australische Post [https://auspost.com.au/ auspost] ist in fast jedem noch so kleinen Ort zufinden, wenn dann vielleicht auch an der Tankstelle oder im Laden. Die Postkarten-, Brief- und Paketpreise nach Europa sind deutlich teurer als von Europa nach Australien (2017 kostet ein Brief bis 50&nbsp;g nach Europa $2,95, bis 250&nbsp;g $8,00). Päckchen sind sehr teuer, so beträgt der Preis für 2&#x202F;kg per See $44,60 und Luftpost $95,75. Auch kräftig sind die Zuschläge für Einschreiben. Die zeitweise gültige Vorschrift, dass beim Auslandsversand von Päckchen ein Ausweis vorzuzeigen war, wurde wieder abgeschafft. Nun werden prinzipiell all ins Ausland gehenden Sendungen automatisiert geprüft (“screening”). === Mobilfunk === Seit August 2021 ist die Benutzung der verbliebenen 150.000 Münztelefone von Telstra für Inlandsgepräche kostenfrei. <!-- update 2017-08-01, Preise und Links geprüft --> Es gibt drei große Mobilfunkanbieter. In größeren Städten ist 2017 4G der Standard (LTE), in abgelegeneren Gebieten steht nur UMTS zur Verfügung. GSM gibt es seit 2016 nicht mehr. Bei allen drei Anbietern gilt, dass die für Reisende sinnvollen Prepaid-Angebote vergleichsweise teuer sind. Es gibt jedoch etliche günstigere Wiederverkäufer (“virtual network operators”). Prepaid-Nutzer müssen sich vor dem ersten Telefonat ausweisen, die Seriennummer der SIM-Karte wird erfasst. Gemeinsam ist fast allen Prepaid-Angeboten, dass alle 28/35&nbsp;Tage nachgeladen werden muss, sonst wird die Nummer gesperrt. Es gibt eine Vielzahl von Plänen mit unterschiedlichsten Freiminuten, Datenvolumen usw. ;Telstra [https://www.telstra.com.au Telstra] hat die beste [https://www.telstra.com.au/coverage-networks/our-coverage Abdeckung] auch entlang wichtigerer Straßen im Outback. Wer in wirklich abgelegenen Gebieten unterwegs ist, wird auf das Satellitennetz dieser Firma zurückgreifen müssen. Wiederverkäufer: ''Lycamobile'', mit eingeschränktem Datenzugang. ''[https://www.aldimobile.com.au Aldi Mobile]'', deren SIM in den [https://www.aldi.com.au/en/shopping-at-aldi/store-locations-and-opening-hours/ etwa 600 Supermärkten] der Firma erhältlich sind und die 5G-Datenverbindungen bieten. Attraktiv besonders für Reisende aus Deutschland und der Schweiz, da es ein Prepaid-Angebot (30 Tage gültig) gibt, mit dem man für 29 AU$ eine Flatrate für Telefonate von Australien nach Deutschland bekommt (in die Schweiz 100 Freiminuten für Anrufe zu Festnetz-Anschlüssen). ''[http://boost.com.au/ Boost Mobile]'' bietet interessante Datenpakete. ''Woolworths Mobile'' wird in deren Geschäften und vielen Tankstellen vertrieben &ndash; preislich wenig attraktiv. ;Optus [http://www.optus.com.au Optus] und die Tochtergesellschaft ''Virgin Mobile'' decken die Küstengebiete, auch um Perth, [https://www.optus.com.au/shop/mobile/network/coverage hinreichend ab]. Der Minutenpreis für Gespräche nach Deutschland beträgt 2017 10¢. Wiederverkaufer: ''Amaysim'' bietet neben den landesüblichen Daten/Telefonie-Paketen auch eine [https://www.amaysim.com.au/plans/mobile-plans 365 Tage gültige „normale“ Prepaid-Karte], d.&nbsp;h. jedes Gespräch wird einzeln abgerechnet. Die Tarife von ''Dodo'' und die der Supermarktkette ''Coles Prepaid'' eignen sich vor allem für Vieltelefonierer, die Datenpakete sind teuer. ''[https://www.yomojo.com.au Yomojo]'' ist preislich am oberen Ende, das Unternehmen erhält viele schlechte Kundenbewertungen. ;Vodafone [http://www.vodafone.com.au Vodafone] hat bei weitem die [https://www.vodafone.com.au/network/coverage-checker schlechteste Abdeckung] und ist nur in Städten zu empfehlen. Deutsche Vodafone-Kunden sollten auf das Roaming mit ihrer heimatlichen Nummer verzichten, der Preis (Zone „Welt 2“) beträgt 6,6997&#x202F;€/Min! Mit dem speziellen 365-Tage-Prepaid-Paket kostet eine Minute in die BRD 80¢. Wiederverkäufer: ''Hello Mobile'', ''Lebara Mobile'' und ''[https://www.gotalk.com.au/ Gotalk]'' sind besonders für Auslandstelefonate günstig (letzter Deutschland 30¢ Grundgebühr +&nbsp;1,2¢/min). == Praktische Hinweise == === Sommerzeit === Die Sommerzeit beginnt am ersten Oktoberwochenende, Ende ist am ersten Aprilwochenende. In Queensland, Westaustralien und Northern Territory gibt es keine Sommerzeit. === Medien === Wer die englische Sprache einigermaßen beherrscht, kann sich in den australischen Zeitungen und Rundfunksendern recht gut informieren. Die Programme des [https://www.abc.net.au/radio/ australischen Hörfunks ABC] kann man per Livestream weltweit hören. Fernsehnachrichten findet man im [http://www.youtube.com/user/NewsOnABC YouTube-Kanal der ABC]. Informationen über Deutschland spielen allerdings so gut wie keine Rolle, hier kann vor allem das Internet hilfreich sein. Deutsche Tageszeitungen sind praktisch nirgendwo erhältlich, es gibt allerdings eine deutschsprachige Wochenzeitung [https://www.woche.com.au/ '''Die Woche'''], in der einige wichtige Wochenereignisse meist nach dpa-Meldungen aufgearbeitet werden, ausserdem erfährt man alles über die deutschen Communities in Australien. Der Hörfunk- und Fernsehsender [https://www.sbs.com.au/ '''SBS'''] bringt mehrmals in der Woche morgens die deutschen Nachrichten der [http://www.dw-world.de ''Deutschen Welle''] und am frühen Abend die englischen Nachrichten der Deutschen Welle (die auch das Nachrichtenradio ABC NewsRadio zu bestimmten Zeiten übernimmt), ausserdem auch immer wieder Liveübertragungen aus der Champions League. === Bargeld === Das bezahlen mit Kredit- und Debitkarten, auch kontaktlos und für Kleinbeträge haben an den allermeisten Orten das Bargeld abgelöst. Supermärkte, Tankstellen, Bäckereien, Cafés und zum Teil sogar Marktstände haben Bezahlterminals, die Visa oder Mastercard akzeptieren. Natürlich ist es empfehlenswert, Bargeld für Notfälle mitzuführen, falls ein Terminal wegen Verbindungsproblemen nicht funktionieren sollte oder ein Händler auf einem lokalen Markt keines anbieten kann. Überall sehr gut hat sich die kostenlose Revolut-Karte bewährt. Jeder Kauf ist sofort auf dem Smartphone ersichtlich und es wird immer der jeweils günstigste und aktuellste Wechselkurs verwendet. Die Bargeldbeschaffung ist meist problemlos über alle Geldautomaten möglich, bei manchen Heimatbanken muss man diese Funktion bzw. das Reiseland allerdings vor der Reise erst freischalten lassen. Die Gebühren am Automaten sind ähnlich wie bei uns und gehen ganz schön ins Geld, allerdings hat die weitverbreitete ''westpac'' eine Kooperation mit einigen Banken (z.&#x202F;B.&nbsp;Deutsche Bank und Barcleys), hier hebt man dann kostenfrei ab . Ein weitverbreiteter Trick ist das Angebot bei Abhebung einen Umtauschkurs anzuzeigen und damit die Abhebung sofort in Euro zu diesem Kurs zu machen. Es empfielt sich dies abzulehnen, da der Kurs immer sehr viel schlechter ist als der bei der deutschen Hausbank abgerechnete, man bezahlt sonst versteckte Gebühren von oft 1-2 Cent pro Euro Abhebung. Für Reisen in abgelegene Gebiete kann es sinnvoll sein einen “passbook account” bei der ''CommBank'' zu eröffnen, die meisten Postagenturen im Outback fungieren als Filiale. Wechselstuben, gerade in Flughäfen, nehmen exorbitante Gebühren, die nicht angeschrieben sind. Unbedingt vorher erfragen! === Öffentliche Toiletten === Sind in fast allen größeren Parks und den Innenstädten sowie allen Einkaufszentren vorhanden. Sie sind immer gepflegt, sauber und kostenfrei. Behindertentoiletten sind zahlreich und (noch) ohne speziellen Schlüssel zugänglich. == Auslandsvertretungen == == Literatur == Das Angebot an deutschsprachigen Reiseführen ist sehr gut. == Weblinks == * [http://www.gov.au/ Website der australischen Regierung] * [http://www.australia.com Website australisches Fremdenverkehrsamt] auch in deutscher Sprache verfügbar * [http://www.germany.embassy.gov.au/ Website der australischen Botschaft in Deutschland] mit Einreise- und sonstigen Reiseinformationen * [https://www.fremdenverkehrsamt.com/australien.html Übersicht Adressen der Fremdenverkehrsämter der australischen Bundesstaaten] == Einzelnachweise == <references /> {{GeoData| lat= -30.87977| long= 131.6129| radius= }} {{IstInKat|Ozeanien und Australien}} {{class-4}} {{Navigation Australien}} 5cd11k98chp5ikuanpdjxxqokbsixpq Delhi 0 3057 1794544 1794039 2026-08-06T05:06:03Z DerFussi 6 Doppelte ID gefixt 1794544 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Bundesstaat Indien}} '''Delhi''' ist die größte Stadt und Hauptstadt [[Indien]]s. == Hintergrund == {{Marker | name =Delhi | type =city | wikidata =Q1353}} gehört – wie in den meisten Bundesstaaten üblich – nicht zu einem der indischen Bundesstaaten, sondern liegt im eigens für Delhi geschaffenen {{Marker | name =National Capital Territory of Delhi (NCT) | type =region | wikidata =Q9357528}}. Dieses ''National Capital Territory of Delhi'' besteht aus drei Städten: ''Old Delhi'', die alte Mogulstadt; ''New Delhi'', 1920 von den britischen Kolonialherren angelegt, und ''Delhi Cantonment''. Allgemein wird all dies unter ''Delhi'' oder ''Greater Capital Area'' zusammengefasst. Die gesamte ''Greater Capital Area'' steht unter Verwaltung der Zentralregierung, gehört also zu keinem Bundesstaat. Einige der Vororte liegen bereits in den Nachbarstaaten [[Haryana]] und [[Uttar Pradesh]], werden aber städtebaulich noch Delhi zugerechnet. Geografisch ist Delhi ein Teil [[Nordindien]]s. Die Namensherkunft von Delhi ist umstritten. 50 vor Christus soll ein gewisser Raja Dhilipa gelebt haben, der die Stadt mit seinem Namen versehen habe.<ref>[https://www.google.de/books/edition/Delhi/aZeFAAAAIAAJ?hl=de&gbpv=1&dq=delhi++Raja+Dhilipa&pg=PA5&printsec=frontcover Joseph David Beglar, ''Archaeological Survey of India'', Volume IV, Office of the Superintendant of Government Printing, 1874, S. 5]</ref> Eine andere Deutung geht davon aus, dass König Anangpal Tomar II. eine eiserne Säule zum heutigen Delhi verlegen und dort aufstellen ließ, die wegen des losen Untergrunds („dhilli“ oder „dhila“) jedoch keinen sicheren Halt hatte. Diese beiden Annahmen sind durch historische Daten belegt. Einige Linguisten vertreten die Ansicht, dass die Stadt als Schwelle zur Ganges-Ebene (Sanskrit „dehlali, dehleez“) fungiere. Während der Regentschaft von Anangpal Tomar II. zirkulierten Münzen mit der Bezeichnung „dehliwal“. Die britische Kolonialverwaltung anglisierte diese Worte als „Delhi“. == Stadtteile == Die Stadt wird administrativ in [[w:en:Districts of Delhi|elf Bezirke]] untergliedert. Touristisch von Interesse sind allerdings nur wenige: {{Region List | title = Die Bezirke Delhis | imagemap = {{Mapframe| 28.63 | 77.1 | zoom = 10 | name = Gliederung von Delhi (11 Bezirke) | show = districts | id = Q107941 | type = geoshape | fill = #FFA500 | fill-opacity = 0.8 | title = [[Delhi/Zentrum|Zentraldelhi]] | id2 = Q987 | type2 = geoshape | fill2 = #EE82EE | fill-opacity2 = 0.8 | title2 = [[Neu-Delhi]] | id3 = Q2061938 | type3 = geoshape | fill3 = #FFC0CB | fill-opacity3 = 0.8 | title3 = [[Delhi/Süden|Süd-Delhi]] | id4 = Q2379189 | type4 = geoshape | fill4 = #90EE90 | fill-opacity4 = 0.8 | title4 = [[Delhi/Südwesten|Südwest-Delhi]] | id5 = Q549807 | type5 = geoshape | fill5 = #4169E1 | fill-opacity5 = 0.8 | title5 = West-Delhi | id6 = Q766125 | type6 = geoshape | fill6 = #8FBC8F | fill-opacity6 = 0.8 | title6 = Nordwest-Delhi | id7 = Q693367 | type7 = geoshape | fill7 = #D2B48C | fill-opacity7 = 0.8 | title7 = Nord-Delhi | id8 = Q429329 | type8 = geoshape | fill8 = #7CFC00 | fill-opacity8 = 0.8 | title8 = Nordost-Delhi | id9 = Q107960 | type9 = geoshape | fill9 = #CD5C5C | fill-opacity9 = 0.8 | title9 = Ost-Delhi | id10 = Q25553535 | type10 = geoshape | fill10 = #87CEFA | fill-opacity10 = 0.8 | title10 = Südost-Delhi | id11 = Q83486 | type11 = geoshape | fill11 = #98FB98 | fill-opacity11 = 0.8 | title11 = Shahdara }} | {{Region Item | color = #FFA500 | name = Delhi/Zentrum {{!}} Zentraldelhi | description = Rotes Fort, Raj Ghat, Jama Masjid }} | {{Region Item | color = #EE82EE | name = Neu-Delhi | description = Parlamentsgebäude, India Gate, Nationalmuseum, Jantar Mantar, Lakshmi Narajan-Tempel }} | {{Region Item | color = #FFC0CB | name = Delhi/Süden {{!}} Süd-Delhi | description = Qutb Minar, Mahrauli Archeological Park }} | {{Region Item | color = #90EE90 | name = Delhi/Südwesten {{!}} Südwest-Delhi | description = }} | {{Region Item | color = #4169E1 | name = West-Delhi | description = }} | {{Region Item | color = #8FBC8F | name = Nordwest-Delhi | description = }} | {{Region Item | color = #D2B48C | name = Nord-Delhi | description = }} | {{Region Item | color = #7CFC00 | name = Nordost-Delhi | description = }} | {{Region Item | color = #CD5C5C | name = Ost-Delhi | description = Akshardham-Tempel }} | {{Region Item | color = #87CEFA | name = Südost-Delhi | description = Humayun-Mausoleum, Lotustempel der Bahá'í, Purana Qila, Nizamuddin Dargah }} | {{Region Item | color = #98FB98 | name = Shahdara | description = }} }} [[Datei:Chandni Chowk, 2008 (10).JPG|mini|''Central Delhi'': Die geschäftige und chaotische Geschäftsstraße ''Chandni Chowk'']] Es gibt 13 Distrikte in Delhi: * {{Marker | name =Central Delhi district | type =region | wikidata =Q107941 | show =copy}} * {{Marker | name =Central North Delhi | type =region | lat =28.748444 | long =77.143910}} * {{Marker | name =East Delhi district | type =region | wikidata =Q107960 | show =copy}} * {{Marker | name =New Delhi district | type =region | wikidata =Q8560886}} * {{Marker | name =North Delhi district | type =region | wikidata =Q693367 | show =copy}} * {{Marker | name =North East Delhi district | type =region | wikidata =Q429329 | show =copy}} * {{Marker | name =North West Delhi district| type =region | wikidata =Q766125 | show =copy}} * {{Marker | name =Old Delhi | type =region | wikidata =Q3242297}} * {{Marker | name =Outer North Delhi | type =region | lat =28.827327 | long =77.148615}} * {{Marker | name =South Delhi district | type =region | wikidata =Q2061938 | show =copy}} * {{Marker | name =South East Delhi district | type =region | wikidata =Q25553535 | show =copy}} * {{Marker | name =South West Delhi district | type =region | wikidata =Q2379189 | show =copy}} * {{Marker | name =West Delhi district | type =region | wikidata =Q549807 | show =copy}} {{Marker | name =Mehrauli | type =region | wikidata =Q2988403}} ist der älteste Stadtteil von Delhi, der um 1060 bereits bewohnt war. {{Marker | name =Old Delhi | type =region | wikidata =Q3242297 | show =copy}} ist ein Stadtteil mit verwinkelten Altstadtgassen voller kleiner Geschäfte und Märkte. {{Marker | name =Lutyens' Delhi | type =region | wikidata =Q3595640}} ist ein Stadtteil, in dem viele Kolonialbauten von den britischen Architekten Edwin Lutyens und Herbert Baker stehen. == Geschichte == [[Datei:Round Bations of Rai Pithora.jpg|mini|Fort Qila Rai Pithora]] [[Datei:Iron Pillar -anaiyaslens.jpg|mini|Die Eiserne Säule]] Das Epos [[w:Mahabharata|Mahabharata]] beschrieb die Region bereits 1500 vor Christus um das heutige Delhi als {{Marker | name =Indraprastha | type =town | wikidata =Q1975540}} und ummauerte Hauptstadt der Region.<ref>[https://www.google.de/books/edition/Delhi_s_Changing_Built_Environment/pitEDwAAQBAJ?hl=de&gbpv=1&dq=delhi+Indraprastha&pg=PR17&printsec=frontcover Piyush Tiwari/Jyoti Rao, ''Delhi's Changing Built Environment'', CRC Press, 2018, S. XVII]</ref> Die Stadtmauern waren 9&#x202F;km lang. Historiker bringen Indraprastha in Verbindung mit dem alten {{Marker | name =Fort Purana Qila | type =fort | wikidata =Q1151529 | show= copy}}, dessen Vorläufer um 1000 vor Christus entstand. Die damals regierenden Puruvanshi gelten als Vorfahren des späteren Hindu-Königs Anangpal Tomar I. Dieser Anangpal Tomar I. gilt als Gründer der Stadt Delhi, deren Gründungsjahr auf 736 nach Christus datiert wird.<ref>[https://www.google.de/books/edition/Million_Cities_of_India/LtVkEQAAQBAJ?hl=de&gbpv=1&dq=delhi+Anangpal+II&pg=PA153&printsec=frontcover Rameshwar Prasad Misra, ''Million Cities of India'', Volume II, Concept Publishing Company, 2019, S. 153 f.]</ref> Dessen Nachfolger König Anangpal Tomar II. ließ die Stadt ab 1052 weiterbauen.<ref>[https://www.google.de/books/edition/Cyclop%C3%A6dia_of_India_and_of_Eastern_and/bWsIAAAAQAAJ?hl=de&gbpv=1&dq=delhi+Anangpal+II&pg=RA3-PA32&printsec=frontcover Edward Balfour, C''yclopædia of India and of Eastern and Southern Asia'', Volum III, Scottish and Adelphi Presses, 1873, S. 32]</ref> Sie hieß damals Dhillikapuri oder Dhilli<ref>Richard J Cohen, ''An Early Attestation of the Toponym Ḍhillī'', in: Journal of the American Oriental Society, 1989, S. 513–519</ref>, zu deren Schutz er zwischen 1052 und 1060 das {{Marker | name =Fort Lal Kot | type =fort | wikidata =Q14512138}} errichten ließ. Inschriften auf dem 7,21 Meter hohen (davon 1,12 Meter im Boden) und 6,5 Tonnen schweren {{Marker | name =Eisenpfeiler von Delhi | type =archaeological site | wikidata =Q543419}} durch König Chandragupta II. beweisen, dass der Pfeiler ursprünglich woanders gestanden hat und dort zwischen 375 und 413 nach Christus durch Chandragupta II. geschaffen wurde. Der Eisenpfeiler ist extrem korrosionsbeständig. Das Monument weist kaum Spuren von Rost auf, weil die Säule nicht aus reinem Eisen besteht, sondern aus sehr hochwertigem Schmiedeeisen mit einem ungewöhnlich hohen Phosphor- und geringen Schwefelgehalt, die auf der Oberfläche eine kristalline Schutzschicht gebildet haben. Der letzte Hindu-König Phritvhiraj Chauhan regierte Delhi ab 1178, benannte das Fort ''Lal Kot'' in ''Qila Rai Pithora'' um und fiel im Jahre 1192 in der {{Marker | name =Zweiten Schlacht von Tarain | type =landscape | wikidata =Q2890128 | show =none}} gegen die vordringenden Moslems unter Muhammad von Ghor (1144-1206), dessen Nachfolger Qutb ud-Din Aibak (1150-1210) im Jahre 1206 zum ersten Sultan von Delhi ernannt wurde. Dieser ließ 27 Hindu- und Jain-Tempel zerstören und an ihrer Stelle Moscheen errichten. Unter seiner Herrschaft kam die Stadt nicht zur Ruhe. Das {{Marker | name =Siri Fort | type =fort | wikidata =Q12069185 | show =copy}} wurde um 1303 von Sultan Alauddin Khalji erbaut. Es diente als Schutz vor den einfallenden Mongolen. Der usbekische Kriegsherr Timur (1336-1405) marschierte 1398 in Delhi ein, plünderte und lies etwa 50.000 Bürger töten. Das Sultanat endete schließlich 1412. Der Mongolen-Herrscher Shah Jahan (1592-1666) ließ 1639 eine Stadtmauer errichten und machte Delhi 1649 zur Hauptstadt seines Reiches, was bis 1857 Bestand hatte.<ref>Rameshwar Prasad Misra, ''Million Cities of India'', Volume II, Concept Publishing Company, 2019, S. 153</ref> Jahan ließ übrigens ab 1631 das weltberühmte Mausoleum [[Taj Mahal]] in [[Agra]] errichten. Historiker fassen die verschiedenen geschichtlichen Perioden zusammen als {{Marker | name =Seven Cities of Delhi | type =viewpoint | wikidata =Q12159392}}:<ref>Piyush Tiwari/Jyoti Rao, ''Delhi's Changing Built Environmen''t, CRC Press, 2018, S. XX</ref> {| class="wikitable" style="padding:1em; vertical-align:top; border:2px;" |- ! Stadtname ! Erbauer ! Jahr |- | {{Marker | name =Fort Lal Kot | type =fort | wikidata =Q14512138 | show =copy}} || Anangpal II. || 1052 |- | {{Marker | name =Siri Fort | type =fort | wikidata =Q12069185 | show =copy}} || Alauddin Khilji || 1303 |- | {{Marker | name =Tughlaqabad Fort | type =fort | wikidata =Q2511605}} || Ghiyat al-Din Tughlaq || 1321 |- | {{Marker | name =Jahanpanah | type =fort | wikidata =Q2335256}} || Muhammad bin Tughluq || 1325 |- | {{Marker | name =Feroz Shah Kotla | type =fort | wikidata =Q1187568}} || Firuz Shah Tughluq || 1354 |- | {{Marker | name =Dinpanah | type =fort | wikidata =Q1151529 | show =copy}} || Humayun || 1533 |- | {{Marker | name =Shahjahanabad (Purani Dilli) | type =fort | wikidata =Q41654005}} || Shah Jahan || 1639 |} Shahjahanabad wurde genau 100 Jahre später, im Februar 1739, durch den iranischen Herrscher Nadir Shah erobert und eingenommen, im September 1757 okkupierte der Afghane Ahmad Shah Durani die Stadt. In der {{Marker | name =Schlacht von Delhi | type =landscape | wikidata =Q4870862}} besiegte die britische ''East India Company'' am 11. September 1803 die moslemischen Marathas. Am 12. Dezember 1911 wurde die Stadt in ''New Delhi'' umbenannt und an Stelle von [[Kalkutta]] zur neuen indischen Hauptstadt erklärt. Die Gründungs-Feierlichkeiten fanden erst am 13. Februar 1931 statt. Dem Beispiel folgten andere Städte wie Bombay, Madras oder Kalkutta, um sich auch von den ehemaligen anglisierten Städtenamen zu distanzieren. == Klima == Delhi liegt in den Subtropen mit feuchtem Klima. Regenzeit herrscht hier zwischen Juli und September, wo die Tagestemperaturen bei 35&#x202F;°C liegen. In diesem Zeitraum fallen pro Monat über 200&#x202F;mm Regen, verteilt auf bis zu 13 Regentage pro Monat. Die Trockenzeit liegt zwischen November und Mai. In diesem Zeitraum weisen die kältesten Tage mit 21&#x202F;°C durchschnittlicher Höchsttemperatur im Januar (es kann auch zu Nachfrost mit -1&#x202F;°C kommen) und die heißesten Tage mit 39&#x202F;°C durchschnittlicher Höchsttemperatur im Mai/Juni auf. Dann können Höchstwerte von 47&#x202F;°C erreicht werden. Die relative Luftfeuchtigkeit beträgt in der Trockenzeit mindestens 34&#x202F;% (April/Mai) und in der Regenzeit am höchsten 73&#x202F;% (Juli/August). {{Klimatab-col|ort=Delhi|sourcelink=https://klima.org/indien/klima-delhi/ |sourcetext=klima.org / Klima / Asien / Indien / Delhi |xt=1|xtjan=21|xtfeb=23|xtmar=31|xtapr=36|xtmai=41|xtjun=39|xtjul=36|xtaug=34|xtsep=34|xtoct=34|xtnov=30|xtdec=23 |nt=1|ntjan=7|ntfeb=9|ntmar=14|ntapr=21|ntmai=26|ntjun=28|ntjul=27|ntaug=26|ntsep=24|ntoct=19|ntnov=11|ntdec=8 |rd=1|rdjan=2|rdfeb=2|rdmar=1|rdapr=1|rdmai=2|rdjun=4|rdjul=8|rdaug=8|rdsep=4|rdoct=1|rdnov=0|rddec=1 |sd=1|sdjan=8|sdfeb=9|sdmar=10|sdapr=9|sdmai=10|sdjun=8|sdjul=7|sdaug=6|sdsep=8|sdoct=9|sdnov=9|sddec=7 }} Die häufige Inversionswetterlage ist die Hauptursache für den ungesunden Smog in Delhi, denn sie verhindert, dass Abgase, Staub und Rauch in höhere Luftschichten aufsteigen und dort abziehen können. Deshalb ist es oft diesig, was sich auf Atmung und Sichtweite auswirkt. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === [[Datei:Indira Gandhi International Airport - October 2018.jpg|mini|Indira Gandhi International Airport]] {{vCard| type= airport | name= Indira Gandhi International Airport | wikidata= Q821275 | address= | directions = Metrostation: IGI Airport; Terminal 1–IGI Airport | phone= | email= feedback.igiairport@gmrgroup.in | fax= | youtube= | facebook= DelhiAirport | instagram= delhiairport | twitter= DelhiAirport | lastedit= 2020-03-22 | description= Internationaler Flughafen von Delhi }} Der Indira Gandhi International Airport liegt im Südwesten der Stadt. Da fast alle Flüge aus Europa zwischen 00:00 und 05:00&#x202F;Uhr nachts ankommen, kann es dementsprechend recht lange dauern, alle Einreiseformalitäten zu durchlaufen. Wer glücklich ist, wird danach am Ausgang abgeholt, andere müssen mit einem Taxi oder einer Rikscha den Weg antreten. Die Fahrt sollte mit einer Motorrikscha zwischen ₹ 150 und 200 kosten, dabei ist es nicht ratsam, auf das Einschalten des Taxameters zu bestehen, falls man sich in Delhi nicht extrem gut auskennt. Wegen der späten Nachtstunde der Ankunft ist es ratsam, ein Hotelzimmer vorher zu reservieren. Die Taxi-/Rikschafahrer werden dann in der Regel behaupten, das Hotel sei abgebrannt, überbucht, oder von Aufständischen angegriffen worden. Das zielt darauf ab, die Reisenden in andere Hotels zu locken, wo die Taxifahrer Provision bekommen. Diese Provision wird dann direkt auf den Zimmerpreis aufgeschlagen. Da hilft es, wenn man sehr strikt und konsequent ist und erklärt, dass man nirgends anders hin will als zur angegebenen Adresse. Eine Möglichkeit, dies zu umgehen, ist die '''Prepaid-Taxi Booth''' im Inneren des Flughafengebäudes, wo man eine Taxifahrt zu einem festgesetzten Preis und Ziel erstehen kann. === Mit der Bahn === [[Datei:New Delhi railway station (42629661512).jpg|mini|Ankunftstafel der New Delhi Rly. Stn.]] Bahnhöfe der Kategorie A-1: * {{vCard | name = Old Delhi Railway Station | type =railway station| wikidata =Q3633132 | alt = Delhi Junction | directions = Metrostation: Chandni Chowk | lastedit = 2020-03-24 }} * {{vCard | name = New Delhi Railway Station | type = train | wikidata = Q2742296 | directions = Metrostation: New Delhi | lastedit = 2020-03-24 }} * {{vCard | name = Hazrat Nizamuddin Railway Station | type = train | wikidata = Q2723139 | directions = Metrostation: Hazrat Nizamuddin | lastedit = 2020-03-24 }} * {{vCard | name = Anand Vihar Terminal Railway Station | type = train | wikidata = Q4751289 | directions = Metrostation: Anand Vihar | lastedit = 2020-03-24 }} Bahnhöfe der Kategorie A: * {{vCard | name = Delhi Sarai Rohilla Railway Station | type = train | wikidata = Q3635051 | directions = Metrostation: Shastri Nagar | lastedit = 2020-03-24 }} * {{vCard | name = Delhi Cantonment Railway Station | type = train | wikidata = Q16955670 | directions = Metrostation: Delhi Cantonment | lastedit = 2020-03-24 }} Es gibt in Delhi vier Bahnhöfe, die recht weit voneinander entfernt liegen: Old Delhi Railway Station, New Delhi Railway Station, Nizamuddin Station und Sahai Rohilla. Vor Reiseantritt also darüber informieren und die Wegstrecke zeitlich einplanen. Tickets können direkt im Bahnhof gebucht werden, normalerweise wird man vorher aber von ''Touts'' abgefangen, die behaupten, der einzige offizielle Ticketschalter wäre ihr Reisebüro. Oft steht es sogar auf den Geschäftsschildern, man sollte sich aber nicht davon beirren lassen, da sich der wirkliche Schalter im Bahnhof befindet. Tickets können hier auch mit US-Dollar bezahlt werden. === Mit dem Bus === [[Datei:Anand Vihar ISBT.jpg|mini|Interstate Bus Terminal (ISBT)]] * {{vCard | name = Kashmere Gate ISBT | type = bus | wikidata = Q24718484 | alt = Maharana Pratap Interstate Bus Terminal | directions = Metrostation: Kashmere Gate | lastedit = 2020-03-24 | description = bedeutendster Überlandbusbahnhof in Delhi }} * {{vCard | name = Anand Vihar ISBT | type = bus | wikidata = Q28170125 | alt = Swami Vivekanand Interstate Bus Terminal | directions = Metrostation: Anand Vihar | lastedit = 2020-03-24 | description = Überlandbusbahnhof in East Delhi }} * {{vCard | name = Sarai Kale Khan ISBT | type = bus | wikidata = Q24932184 | alt = Veer Hakikat Rai Interstate Bus Terminal | directions = Metrostation: Hazrat Nizamuddin | lastedit = 2020-03-24 | description = Überlandbusbahnhof in South Delhi }} Viele Busse aus [[Himachal Pradesh]], [[Rajasthan]], [[Haryana]] und weiteren Bundesstaaten erreichen Delhi am Busbahnhof Kashmere Gate. ;International Vom Ambedkar Bus Terminal, beim Delhi Gate: * nach [[Kathmandu]] 1167&#x202F;km für ₹2800 {{Stand|2021|12}}. * [[Lahore#Mit dem Bus|Delhi-Lahore-Buslinie]], seit 2019 ausgesetzt {{Stand|2022|09}}. === Auf der Straße === Delhi ist bestens an das indische Straßennetz angebunden und auf Fernstraßen aus allen Richtungen zu erreichen. Dazu zählen die fünf National Highways {{RSIGN|IN|N|1}} NH 1 (Attari-Delhi), {{RSIGN|IN|N|2}} NH 2 ([[Kolkata]]-Delhi), {{RSIGN|IN|N|8}} NH 8 ([[Mumbai]]-Delhi), {{RSIGN|IN|N|10}} NH 10 (Fazilka-Delhi) und {{RSIGN|IN|N|24}} NH 24 (Lucknow-Delhi) sowie die Mautautobahnen Delhi-Gurugram Expressway, Delhi Noida Direct Flyway (DND Flyway) und Delhi Faridabad Skyway (Badarpur Tollway). In Delhi ist es möglich, sich für mehrere Tage bis hin zu Wochen ein Auto mit Fahrer zu mieten. Dies kann in staatlich geprüften Tourismusinformationszentren gemacht werden. Auf diesem Weg können Autotouren in Delhi, aber auch nach anderen Städten und Rundreisen durch verschiedene Bundesstaaten gemietet werden. Der Maximalpreis für eine 2-wöchige Tour sollte bei nicht mehr als 400 US-Dollar pro Person liegen. Dieser Preis ist allerdings schon sehr hoch angesetzt und es muss daran gedacht werden, nach der Tour ein obligatorisches Trinkgeld von 10&#x202F;% für den Fahrer zu veranschlagen. == Mobilität == === Metro === [[Datei:Delhi metro rail network.svg|mini|300px|Linienplan der Metro (2020)]] {{Infobox|Automation auf indisch|Um die Automaten für alle nutzbar zu machen - inklusive der Touristen aus aller Welt und der Zuwanderer, die weder Hindi noch Englisch, sondern eine der zahlreichen anderen indischen Sprachen sprechen - sitzt neben jedem Automaten ein Bediener. Wer Probleme mit der Automatenbedienung hat, nennt diesem sein Fahrtziel, gibt ihm seinen Geldschein, und er wechselt das Geld (in der Hand hält er einen Stapel Geldscheine), drückt die korrekten Tasten am Automaten und händigt Wechselgeld und Token aus. Eine wahrlich indische Lösung!|bild=[[Datei:Delhi_Metro_logo.svg|20px]]}} [[Datei:Old-delhi.jpg|right|mini|Straßenszene in Old Delhi, Nähe Jama Masjid.]] Delhi verfügt über eine moderne {{Marker | name =Delhi Metro | wikidata =Q271195}}. Die erste Linie wurde 2002 eröffnet. Heute stehen neun Linien mit über 280 Metrostationen zur Verfügung. Die Metro ist teils als U-Bahn, teils als Hochbahn realisiert. Jeder Linie ist eine Farbe zugeordnet, so dass auch [[w:Devanagari|Devanagari]]-unkundige Touristen und Analphabeten sich zurechtfinden können. Die Informationssysteme sind ganz überwiegend zweisprachig (Hindi und Englisch). Betriebszeiten sind ca. von 06:00 bis 23:00&#x202F;Uhr. Eine Fahrt kostet je nach Entfernung zwischen ₹ 10 und 70 {{Stand|2020}}. Kinder unter 90 cm Körpergröße in Begleitung eines Erwachsenen fahren kostenlos. Für ₹ 70 (~ ca. € 0,85) fährt man mehr als 50&#x202F;km und ist länger als eine Stunde mit der Metro unterwegs. Gelegenheitsnutzer können in jeder Metrostation am Automaten oder am Schalter ein Token ("Chip") für eine Einzelfahrt kaufen, mit denen sie nach dem obligatorischen Sicherheitscheck (Taschendurchleuchtung und Metalldetektoren) die Eingangssperren zur Metrostation passieren können. Nach der Fahrt kann man nach Einwurf des Token in die Ausgangssperre die Metrostation verlassen. Wer länger als ein oder zwei Tage in Delhi bleibt, sollte für ₹ 150 eine wiederaufladbare Smart Card im ''customer care center'' der nächsten Metrostation kaufen. Davon sind ₹ 50 Pfand (₹ 30 werden bei Rückgabe der Karte erstattet), ₹ 100 können für Fahrten genutzt werden. Das ist komfortabler als der ständige Tokenkauf (mit Warteschlange) und eröffnet um 10-20 % rabattierte Fahrpreise. Neben der regulären smart card gibt es eine spezielle Tourist Card für unbegrenzte Fahrten an einem Tag (₹ 200) bzw. an drei Tagen (₹ 500). Ob sich das gegenüber der regulären smart card lohnt, ist ein Rechenexempel. Bei Rückgabe der Tourist Card werden ₹ 50 erstattet. In jedem Waggon gibt es neben den allgemeinen Sitzplätzen getrennt gekennzeichnete Sitzplätze für Senioren (ab 60 J.), für Frauen und für "differently abled" Fahrgäste. Wer nicht zur jeweiligen Gruppe zählt, muss den Sitz ggf. räumen. Daneben gibt es noch Sitze, die man salomonisch denen überlassen soll, die ihn nötiger haben als man selbst. Außerdem gibt es für Frauen einen eigenen Waggon am Anfang bzw. am Ende des Zuges (siehe Hinweistafeln auf dem Bahnsteig). Männern, die dort einsteigen, droht ein Bußgeld von ₹ 250. In der Rush hour empfiehlt sich die Nutzung dieses speziellen Waggons, außerhalb der Rush hour fahren Frauen auch in den anderen Waggons problemlos. In der Rush hour fahren auch Männer besser in den peripheren Waggons, da diese weniger voll sind als die teilweise extrem überfüllten mittleren Waggons. So bietet man auch Taschendieben schlechtere Chancen. Das britische Erbe zeigt sich in der Metro darin, dass für die Fußgängerströme in Gängen, auf Treppen und Rolltreppen sowie auf den Verbindungswegen in Umsteigestationen Linksverkehr gilt. Also bitte links stehen und schleichen und rechts überholen! Für Smartphonenutzer ist die App [https://play.google.com/store/apps/details?id=com.sraoss.dmrc Delhi Metro Rail] empfehlenswert. Damit kann man die nächstgelegene Metrostation finden, die Route von Station A nach Station B suchen, Entfernung, Preis und Fahrzeit erkunden, den richtigen Bahnsteig und später den richtigen Ausgang finden, Informationen zu Sehenswürdigkeiten in der Umgebung lesen und Vieles mehr. Internetempfang ist im gesamten Metronetz - auch in den U-Bahn-Bereichen - kein Problem. ;Delhis „Vororte“ Die Millionenstadt {{Marker | name = Gurugram | wikidata = Q238508 }} südwestlich von Delhi wird von ca. 06:00-22:00 Uhr im 4-Minutentakt durch die Hochbahn {{Sitelinks | name = Rapid Metro Gurgaon | wikidata = Q7294170 }} erschlossen. Am der Station {{marker | name = Sikanderpur | wikidata = Q11307061 }} ist sie mit der gelben Linie verknüpft. Obwohl Metro Delhi ebenfalls der Betreiber ist, gelten andere Tarife (₹ 20 bzw. ₹ 35/Fahrt). Auf gut 11&#x202F;km gibt es 11 Halte. Die Zwillings-Großstädte {{Marker | name = Noida | wikidata = Q278204 }} und {{Marker | name = Greater Noida | wikidata = Q2711899 }} südöstlich von Delhi werden von ca. 06:00-22:00 h (sonntags erst ab ca. 08:00 h) im 10-15-Minutentakt von der Hochbahn {{Sitelinks | name = Noida Metro | wikidata = Q16909221 }} bedient. Die einzige Linie hat 21 Stationen auf knapp 30&#x202F;km und nähert sich der blauen Linie bis auf 400&#x202F;m, was auf Netzplänen gerne als Übergang ({{Marker | name = Sector-51 | wikidata = Q61445024 }}/{{Marker | name = Sector-52 | wikidata = Q28169402 }}) dargestellt wird. Nach [[Meerut]] kann man von New Ashok Nagar – Sarai Kale Khan fahren, ab hier als ''Meerut Metro'' geht es direkt weiter nach Meerut South — Modipuram. === StadtBusse === Frauen fahren umsonst, trotzdem beim Schaffner 'Zählkarte' geben lassen. Fahrpreis (Männer) min. 5Rs - max. 25Rs (Nov. 2025) Google Maps hilft perfekt, StadtBus Fahrten zu machen: Start - und Ziel eingeben und - schwupps - bekommst Du die korrekten Nummer(n), genaue Abfahrts - und - Ankunfts Haltestelle, Zeiten und oft sogar die Preise angezeigt. Tickets gibt es beim freundlichen Fahrbegleiter im Bus gegen Bargeld. Über 90&#x202F;% der Buslinien werden von der {{Sitelinks | name = Delhi Transport Corporation | wikidata = Q3595653 }} betrieben. In Delhi gibt es über 800 Buslinien ([http://www.delhihelp.com/DTC-Bus-Routes.aspx Auswahl]), aber kaum veröffentlichte Netz- oder Fahrpläne. Das Fahrtziel ist außen auf dem Bus angeschrieben (leider nur in Devanagari, nicht in Englisch) und wird vom Schaffner im Hindi-Singsang ausgerufen. App :[https://play.google.com/store/apps/details?id=com.dimts.delhiautojunction&hl=en_IN&gl=US Poochh-O] hilft! Fahrpreis entfernungsabhängig (₹ 5-15, in klimatisierten Bussen ₹ 10-25). Eine Tageskarte "Green Card" kostet ₹ 40 non-AC/₹ 50 AC. Offizielle Bushaltestellen sind am charakteristischen Unterstand erkennbar. Mit 102&#x202F;km Fahrstrecke rund um Delhi ist die Outer Mudrika-Buslinie (OMS) die längste Buslinie in Delhi. Ebenfalls feste Linien fahren eine Reihe von '''Autorikschas'''. Der Preis ist geringer als in individuell gecharterten Rikschas, dafür teilt man sich die Sitzplätze mit anderen Fahrgästen, die das gleiche Fahrtziel haben. Wie oft in Indien kann es voll werden. Auch hier ist man auf Hilfe von Einheimischen angewiesen, um die gewünschte Linie und den Fahrpreis herauszufinden. === Taxis, Rikschas und Bikes === Während man in den [[w:D-A-CH|D-A-CH]]-Ländern nur vierrädrige Transportmittel zur Personenbeförderung kennt, hat man in Delhi die Auswahl zwischen vier Rädern (Taxis), drei Rädern ([[w:Autorikscha|Autorikschas]]) und zwei Rädern (Bikes). Der Preis steigt mit der Anzahl der Räder (und somit dem Komfort), ist aber generell Verhandlungssache. Die offiziell vorgeschriebenen Taxameter in Taxis und Rikschas kommen in der Praxis nicht zum Einsatz. Um keine Mondpreise zahlen zu müssen (die Fahrer haben einen Riecher für unerfahrene Neuankömmlinge), empfiehlt sich die Nutzung von Apps wie [https://play.google.com/store/apps/details?id=com.dimts.delhiautojunction&hl=en_IN&gl=US Poochh-O], [https://play.google.com/store/apps/details?id=com.olacabs.customer&hl=en_IN&gl=US Ola], [https://play.google.com/store/apps/details?id=com.ubercab&hl=en_IN&gl=US Uber] oder [https://play.google.com/store/apps/details?id=com.rapido.passenger&hl=en_IN&gl=US Rapido], zumindest zur Preisverhandlung. Bezahlt wird am Ende der Fahrt. Wurde die Fahrt über eine App vermittelt, bewertet man sich im Anschluss gegenseitig. Es empfiehlt sich, genügend Kleingeld in der Tasche zu haben, da manche Fahrer aus Prinzip nicht wechseln können. Zur Rushhour kann es passieren, dass Fahrer über eine App eine Fahrt übernehmen, dann aber eine andere direkt verhandelte Fahrt vorziehen. Ärgerlich, aber man sollte sich klarmachen, dass Uber & Co. teils heftige Provisionen kassieren, die den Gewinn des Fahrers schmälern. An touristisch frequentierten Rikschaplätzen verhandelt man nicht mit den Fahrern direkt, sondern mit einem von den Fahrern beauftragten Mittelsmann, der gut Englisch spricht, die Touristen zur Rikschanutzung animiert, Preis und Leistungen verhandelt und die Fahrten dann auf die Fahrer verteilt. Biketaxis sind schnell, da sie jede Lücke im hauptstädtischen Verkehrswahnsinn nutzen können, erfordern aber das größte Vertrauen in den Fahrer und gute Nerven. Nicht alle Fahrer bringen einen Helm für den Fahrgast mit. Seit einem Supreme Court-Urteil von 1998 wurde der gesamte öffentliche Nahverkehr zwecks Luftreinhaltung auf CNG (komprimiertes Erdgas) umgestellt. == Sehenswürdigkeiten == {{mapframe | type= geoline | stroke= #FF0000 | stroke-width= 2 | stroke-opacity= 1 | id =Q1353}} [[Datei:Purana Qila in Delhi 03-2016 img1.jpg|mini|Das Alte Fort aus 1538]] [[Datei:Jama Masjid, Delhi.jpg|mini|Die Jama-Moschee]] [[Datei:Kashmiri Gate( front view).JPG|mini|Das Kashmiri-Tor]] [[Datei:A fountain in-front of the Humayun's tomb.jpg|mini|Humayun-Mausoleum]] [[Datei:Old Delhi Railway Station (DLI).jpg|mini|Der alte Bahnhof von Delhi]] [[Datei:Lotus temple daytime.jpg|mini|Der Lotus-Tempel]] ;Historische Bauwerke Religiöse Stätten der Hindus, Muslime, Sikhs und Baha’i werden barfuß betreten. Oft gibt es nahebei ein Schuhdepot, wo man seine Schuhe kostenlos deponieren kann (gegen Marke). Wer es den Indern nicht gleich tun möchte, kann Strümpfe tragen. In Sikh-Gurdwaras muss zudem der Kopf bedeckt werden. Oft werden am Zugang Tücher dafür zur Verfügung gestellt. In einigen Tempeln empfiehlt es sich, keine Kleidungsstücke zu tragen, die Leder oder sonstige tierische Produkte (Fell) enthalten, auch keine Ledergürtel. * {{vCard | name =Ashoka Felsen-Edikt, Bahapur | type =archaeological site | wikidata = Q138497689 | description =sind Felsgravuren aus der [[w:Ashoka|Ashoka-Ära]] zwischen 273 und 236 vor Christus, die den Bürgern die Moral und Ideale des zivilisierten Lebens beibringen sollten, um Frieden und Harmonie in das riesige Reich zu bringen.}} * {{vCard | name =Qutb Minar | type =tower | wikidata =Q187635 | status =top-sight | hours =07:00-18:00 | price =Ausländer ₹550 (online), ₹600 (Barzahlung) | description =das Axenminarett aus Sandstein ist ein zwischen 1199 und 1220 errichteter 72,5&#x202F;m hoher Siegesturm mit 399 Stufen. Der Turm verjüngt sich vom Sockel mit einem Durchmesser von 13,32&#x202F;m bis zur Spitze von 2,75&#x202F;m. Der Bau begann unter Qutb-ud-Din Aibak und endete unter dessen Schwiegersohn Iltutmish.}} * {{vCard | name =Siri Fort | type =fort | wikidata =Q12069185 | hours =09:00-17:00 | description =das 1303 erbaute Fort diente als Schutz vor den einfallenden Mongolen.}} * {{vCard | name =Alai Minar | type =building | wikidata =Q62915972 | status =top-sight | hours =07:00-17:00 | price =Ausländer ₹550-₹600 | description =der 1311 begonnene Bau sollte doppelt so hoch werden wie Qutb Minar, wurde jedoch mit dem Tod des Erbauers Sultan Alauddin Khalji 1316 auf einer Höhe von 24,5 Metern eingestellt.}} * {{vCard | name =Ashoka-Säule | type =tower | wikidata =Q41653542 | hours =06:00-17:00 | price =Ausländer ₹250 | description =ist eine 10&#x202F;m hohe Sandstein-Säule des Herrschers Ashoka aus Meerut, die zwischen 268 und 232 vor Christus errichtet und erst 1356 zum heutigen Platz transportiert wurde.}} * {{vCard | name =Purana Qila | type =fort | hours =07:00-17:00 | price =Ausländer ₹300 | wikidata =Q1151529 | status =top-sight | description =das „Alte Fort“ wurde 1533 vom zweiten Mogul-Kaiser Humayun begonnen und später von Sher Shah Suri 1538 fertiggestellt.}} ** {{vCard | name =Qila-i-Kuhna Mosque | type =mosque | wikidata =Q19895556 | description =die 1541 erbaute Moschee gehört zum Purana Qila-Komplex.}} ** {{vCard | name =Sher Mandal | type =building | wikidata =Q63929741 | description =1556 errichtetes Bauwerk, dessen Zweck umstritten ist. Es gehört zum Purana Qila-Komplex.}} * {{vCard | name =Humayun-Mausoleum | type =tomb | wikidata =Q189648 | hours =06:00-18:00 | price =₹600 | description =zwischen 1565 und 1572 erbautes Mausoleum für den Mogul-Kaiser Humayun inmitten eines nach persischem Vorbild angelegten Gartens; [[Welterbe/Asien und Ozeanien#Indien|Weltkulturerbe]].}} * {{vCard | name =Rotes Fort | type =fort | wikidata =Q45957 | alt =Lal Qila | status =top-sight | directions =Metrostation: Chandni Chowk | hours =di-so 08:00-21:00 | price =₹600 (Museum + ₹350, online ₹550, Museum + ₹320) | description =1638 bis 1648 als Teil der Stadtbefestigung mit 14 Toren erbaut vom Mogul-Kaiser Shah Jahan. Die dicken, roten Sandsteinmauern mit Türmen und Zinnen sind von einem Burggraben umgeben. [[Welterbe/Asien und Ozeanien#Indien|Weltkulturerbe]]; imposante Festungs- und Palastanlage in Mogul-Architektur.}} * {{vCard | name =Safdarjung Mausoleum | type =mausoleum | wikidata =Q375624 | price =₹300 | description =1754 erbautes Grabmal des Safdarjung inmitten eines weitläufigen Parks.}} * {{vCard | name =William Fraser Bungalow | type =house | lat =28.667 | long =77.2324 | hours =mo-sa 10:00-19:00 | description =für den britischen Kolonialbeamten William Fraser (1784-1835) 1803 erbautes Wohnhaus, das als erster Kolonialbau in Delhi gilt. Es dient heute als Verwaltungssitz der Northern Railway.}} * {{vCard | name =Kashmiri Gate | type =gate | wikidata =Q1196073 | description =1835 erbautes Tor in Old Delhi, das einen Durchgang zur Stadtmauer von Shahjanabad ermöglichte.}} * {{vCard | name =Delhi Junction railway station | type =railway station | wikidata =Q3633132 | show =copy | description =im April 1864 eröffneter Bahnhof für die Bahnstrecke nach Kalkutta. Der noch heute benutzte Bahnhof fertigt täglich 250 Züge ab.}} * {{vCard | name =Central Secretariat Library | type =library | hours =mo-fr 09:00-18:30 | wikidata =Q105324817 | description =1891 in Kalkutta als ''Imperial Secretariat Library'' gegründet und 1969 nach Delhi verlegt.}} * {{vCard | name =Old Parliament House | type =building | hours =11:00-17:00 | wikidata =Q15275136 | description =am 18. Januar 1927 eröffnetes altes Parlamentsgebäude, das zwischen dem 26. Januar 1950 und dem 18. September 2023 der Sitz des indischen Parlaments war.}} * {{vCard | name =Secretariat Building | type =building | wikidata =Q15275798 | description =1927 erbauter Gebäudeblock mit zwei Flügeln, in dem einige Ministerien und das Büro des Premierministers untergebracht sind.}} * {{Marker | name =Lutyens Bungalow Zone | type =region | wikidata =Q16965215}}: ein Stadtbezirk innerhalb von {{Marker | name =Lutyens' Delhi | type =region | wikidata =Q3595640 | show =copy}} mit Bungalows für hochrangige Politiker und Beamte, darunter: ** {{vCard | name =Bikaner House | type =house | wikidata =Q16823226 | description =1929 für den Maharaja von Bikaner erbaut.}} ** {{vCard | name =Udaipur House | type =house | wikidata =Q16918744 | description =1929 für die Maharanas von Udaipur erbaut.}} ** {{vCard | name =Patiala House | type =house | wikidata =Q16896467 | description =um 1930 für den Maharaja Yadavindra Singh erbaut.}} ** {{vCard | name =Hyderabad House | type =house | wikidata =Q5953898 | description =1931 für Mir Osman Ali Khan erbaut, dem letzten Nizam von Hyderabad.}} ** {{vCard | name =Baroda House | type =house | wikidata =Q16207035 | description =1936 für den Maharaja von Baroda erbaut.}} ** {{vCard | name =Jaipur House | type = | wikidata =Q16849360 | description =1938 für Maharaja Man Singh II. erbaut.}} * {{vCard | name =Rashtrapati Bhavan | type =building | hours =09:30-16:30 | price =₹230 für Ausländer | wikidata =Q677555 | description =das 1929 erbaute ''Viceroy's House'' ist heute der Präsidentenpalast.}} * {{vCard | name =India Gate | type =gate | wikidata =Q245347 | status =top-sight | description =am 7. Februar 1931 eröffneter 42&#x202F;m hoher Triumphbogen nach dem Muster des Pariser Triumphbogens; erinnert an die Soldaten, die für Britisch-Indien im Ersten Weltkrieg ihr Leben ließen.}} * {{vCard | name =Old Secretariat Building | type =building | wikidata =Q5253776 | description =am 7. März 1912 eröffnet, beherbergt heute die ''Delhi Legislative Assembly''.}} ;Tempel, Moscheen und Kirchen [[Datei:Quwwat-al-Islam Mosque, Delhi.jpg|mini|Die Quwwat-al-Islam-Moschee]] [[Datei:St.james b.jpg|mini|St. James' Church]] [[Datei:Laxminarayan Temple in New Delhi 03-2016.jpg|mini|Lakshmi Narajan-Tempel]] * {{vCard | name =Quwwatul-Islam Moschee | type =mosque | status =top-sight | wikidata =Q10648170 | description =1197 fertig gestellte älteste Moschee in Zentralindien.}} * {{vCard | name =Alai Darwaza | type =gate | wikidata =Q61638119 | description =der 1311 erbaute Torbau ist der erste monumentale islamische Torbau in Indien. In seiner Architektur und Dekorfreude nimmt er zahlreiche Charakteristika der späteren Mogul-Architektur vorweg.}} * {{vCard | name =Nizamuddin Dargah | type =shrine | wikidata =Q2983384 | description =1325 erbauter Schrein über dem Grab des Sufi-Heiligen Hazrat Nizamuddin (1238–1325) im muslimischen Viertel.}} * {{vCard | name=Jama Masjid | type =mosque | wikidata =Q233678 | url =https://www.quran.org.in | price =Eintritt frei, aber obligatorische Fotogebühr von ₹300 (Smartphones) | status =top-sight | description =am 23. Juli 1656 durch Syed Abdul Ghafoor Shah Bukhari eingeweihte und eine der größten Moscheen Indiens mit einem Gebetsraum für 25.000 Gläubige. Die Minarette sind 40&#x202F;m hoch.}} * {{vCard | name =St. James' Church | type =church | wikidata =Q2985087 | description =eine 1836 erbaute Kirche aus der Kolonialzeit in Alt-Delhi. Sie war einst die offizielle Kirche des britischen Vizekönigs von Indien. Sie ist eine der ältesten Kirchen der Stadt und ist noch immer Teil der Diözese Delhi der ''Church of North India''.}} * {{vCard | name =Lakshmi Narajan Tempel | type =temple | wikidata =Q2426584 | alt =Birla Mandir | url =http://delhitourism.gov.in/delhitourism/tourist_place/birla_mandir.jsp | address = Mandir Marg, Near, Gole Market, New Delhi, Delhi 110001 | phone =+91 11 23363637 | hours = tgl. 07:00-12:00 und 14:00-21:00 | price =Eintritt frei | description =einer der wenigen typisch nordindischen Hindu-Tempelbauten Delhis, 1939 eingeweiht durch Mahatma Gandhi mit der Maßgabe, offen für Mitglieder aller Kasten einschließlich der Unberührbaren zu sein.}} * {{vCard | name =Lotus-Tempel | type =temple | hours =di-so 09:00-17:30 | price =Eintritt frei | status =top-sight | wikidata =Q940843 | description =1986 mit 27 freistehenden Marmor-Ummantelungen erbaut, die eine Lotus-Blüte symbolisieren.}} * {{vCard | name =Akshardham-Tempel | type =temple | wikidata =Q1849858 | alt =Swami Narayana Akshardham Mandir | email =info@akshardham.com | directions =Metrostation: Akshardham | phone =+91-11-4344 2344 | hours =di-so 09:30-20:00 | price =Eintritt: Tempel frei, Ausstellungen: ₹220, Wassershow: ₹80 | description =2005 eröffneter, einem Sozialreformer des 18. Jahrhunderts gewidmeter, Hindu-Tempelkomplex im historischen Stil mit 3D-Panoramen, Multimedia, Infotainment und allabendlicher Wassershow.}} ;Moderne Bauten * {{vCard | name =India International Centre | type =building | wikidata =Q15228643 | description =1962 errichtetes Gebäude einer Nicht-Regierungsorganisation mit Mitgliedern höherer Kasten.}} * {{vCard | name =Vikas Minar | type =skyscraper | wikidata =Q112109001 | description =das 1976 eröffnete 23-Etagen zählende Gebäude gilt mit 82 Metern Höhe als der erste Wolkenkratzer von Delhi.}} * {{vCard | name =Palika Kendra | type =skyscraper | wikidata =Q97357472 | description =1984 erbaut, 21 Etagen auf 91 Metern Höhe beinhaltet der Wolkenkratzer das Hauptquartier des ''New Delhi Municipal Council''.}} * {{vCard | name =Sansad Bhavan | type =building | wikidata =Q106103956 | description =am 23. Mai 2023 eröffnetes neues Parlamentsgebäude.}} * {{vCard | name =Bharat Mandapam | type =building | wikidata =Q2723163 | description =am 26. Juli 2023 eröffnetes Konferenz- und Messezentrum mit 7.000 Sitzplätzen.}} ;Museen [[Datei:India Delhi Jantar Mantar observatory 1.jpg|mini|Das Observatorium ''Jantar Mantar'']] * {{vCard | name =Jantar Mantar | type =observatory | hours =09:00-18:00 | price =₹300 | wikidata =Q2045115 | description =1724 erbaute, eine der fünf Sternwarten des Jai Singh II. (1699–1743).}} * {{vCard | name =National Museum | type =museum | hours =di-so 10:00-18:00 | price =₹650 (inkl. 75 min Audioguide in Deutsch) | wikidata =Q1356138 | description =am 15. August 1949 eingeweihtes Museum gilt als das 'schönste' des Landes und hat vielfältige Kulturschätze aus mehr als 5000 Jahren zu bieten; allerdings sind die Erläuterungen dazu äußerst spärlich bis gar nicht vorhanden.}} * {{vCard | name= Raj Ghat | type =memorial | wikidata =Q1210083 | description =am 30. Mai 1951 eröffnete Gedenkstätte für den Vater der Nation, Mahatma Gandhi}} * {{vCard | name =National Handicrafts and Handlooms Museum | type =museum | hours =di-so 10:00-18:00 | price =frei für Inder, Ausländer: ₹300 pro Person | wikidata =Q3630755 | description =1956 eröffnetes und eines der größten Kunsthandwerksmuseen in Indien.}} * {{vCard | name =National Gandhi Museum | type =museum | hours =10:00-17:00 | wikidata =Q2991098 | description =1961 gegründetes und dem Staatsvater Gandhi gewidmetes Muuseum.}} * {{vCard | name =National Rail Museum | type =museum | hours = 10:00-17:00 | price =wochentags ₹50, Wochenende ₹100 | wikidata =Q1138924 | description =1977 eröffnetes Museum, das die Geschichte der durch die Kolonialmacht England ab dem 16. April 1853 installierten Eisenbahn darstellt.}} * {{vCard | name =Indira Gandhi Memorial | type =museum | hours =09:30-17:00 | wikidata =Q109546844 | description =war ursprünglich ein Bungalow, der nach der Ermordung Indira Gandhis am 31. Oktober 1984 in ein Museum umgewandelt wurde.}} * {{vCard | name =National Science Centre | type =museum | hours =09:30-18:00 | price =₹80 pro Person | wikidata =Q6978272 | description =das 1992 gegründete Wissenschaftsmuseum zeigt Exponate aus den Themenbereichen wissenschaftliches und technologisches Erbe, menschliche Biologie, Geschichte der Erde; Informationsrevolution; aufkommende Technologien und das Lebenselixier Wasser.}} * {{vCard | name =Rashtrapati Bhavan Museum | type =museum | hours =09:30-17:00 | price =₹50 pro Person | wikidata =Q73126204 | description =am 25. Juli 2014 eröffnetes biografisches Museum, das den Präsidenten Indiens von seiner Gründung als Republik bis heute gewidmet ist.}} ;Parks und Zoos * {{vCard | name =Mehrauli Archaeological Park | type =park | wikidata =Q6809814 | description =die zu dem Baukomplex gehörenden, verstreut liegenden Bauten stammen zumeist aus der islamischen Zeit.}} * {{vCard | name =Lodi Gardens | type =park | wikidata =Q2985076 | description =1936 angelegter 360.000&#x202F;m² großer Park mit Grabstätten ab 1444 (Mohammed Shah) der Sayyid- und Lodi-Herrscher-Dynastien.}} * {{vCard | name =Garden of Five Senses | type =park | wikidata =Q5522390 | description =der 20 Hektar große „Garten der fünf Sinne“ wurde im Februar 2003 eröffnet.}} * {{vCard | name =Central Park | type =park | wikidata =Q118893906 | description =im Park mit der Nationalflagge Indiens gibt es musikalische Springbrunnen und ein Open-air-Amphitheater.}} * {{vCard | name =National Zoological Park Delhi | type =zoo | wikidata =Q3364809 | description =am 1. November 1959 eröffneter Zoo mit über 1300 Tieren in mehr als 130 Arten.}} ;Straßen, Plätze * {{Marker | name =Chandni Chowk | wikidata =Q3236763}}: die bereits 1650 von Shah Jahan erbaute Straße ist die geschäftigste Einkaufstraße in ganz Indien. Sie reicht vom Roten Fort bis zur {{Marker | name =Fatehpuri-Moschee | type =mosque | wikidata =Q1110101}}. * {{vCard | name =Kartavya Path / Rajpath | type =road | wikidata =Q2504164 | description = „Königsstraße“, der 3&#x202F;km lange Staatsboulevard Indiens, an dessen Anfang das ''India Gate'' steht.}} * {{vCard | name =Jan Path | type =road | wikidata =Q3635068 | description =die „Volksstraße“ mit umfangreichen Marktflächen.}} * {{vCard | name =Connaught Place | type =square | wikidata =Q2341950 | description =seit 1933 gewerblicher Mittelpunkt der Stadt, auch Einkaufsmeile und Nachtleben sind vorhanden.}} == Küche == [[Datei:Indian samosa.jpg|mini|Indisches Streetfood (Samosas)]] Die [[w:Indische Küche|indische Küche]] ist eine konzeptionell vegetarische Küche, deren Kochstile stark regional geprägt sind. Der Verzicht auf Fleisch ist allerdings im Hinduismus kein Dogma. Tabu ist jedoch der Verzehr von Rindfleisch, weil die Kuh eine besondere Bedeutung besitzt. Sie ist ein unantastbares Symbol für Fruchtbarkeit, Muttererde und das Leben selbst und wird als wunscherfüllende Göttin ({{hiS|''kamadhenu''}}) verehrt, weshalb Hindus aus Respekt und Gewaltlosigkeit ({{hiS|''ahimsa''}}) kein Rindfleisch verzehren. Wesentlicher Bestandteil der Speisen sind als wichtigste Beilage Reis, der in den Varianten Basmati-, Kurkuma- oder Jeera-Reis vorkommt oder Maniokmehl ({{hiS|''cassava''}}) oder Hülsenfrüchte. Diese Beilagen werden mit unzähligen Arten von Currys als Gewürzmischung von Koreander, Kurkuma, Kreuzkümmel, Boxhornklee und vor allem Ingwer serviert. Das beliebte Fladenbrot wird aus Weizen hergestellt; Joghurt ist allgegenwärtig, zumal er die Schärfe aus dem Curry gut neutralisiert. Selbst in Großstädten wie Delhi gibt es nur wenige Restaurants, in denen Fleischgerichte angeboten werden. Typische Gerichte sind ''Dal'' (Eintopf mit Linsen, Kurkuma und Ingwer) und ''Biryani'' (Basmatireis mit Gemüse, Hühnchen- oder Lammfleisch). Empfehlenswert sind nur Restaurants, die weder Plastik-Geschirr noch Papp-Teller anbieten. Zu beachten ist, dass mittel- oder unterklassige Restaurants oft nicht die hygienischen europäischen Standards erfüllen und auch Plastikgeschirr mit Papptellern anbieten. Ein gutes Restaurant mit nordindischer Küche ist das {{Marker | name =Bukhara | type =restaurant | lat =28.597298 | long =77.173717}} (''Sardar Patel Marg''; geöffnet tgl. 12:30-23:45), gehobene indische Küche bieten das {{Marker | name =Indian Accent | type =restaurant | lat =28.592055 | long =77.23801}} (''Lodhi Rd''; 12:00-00:00) oder das {{Marker | name =Daryaganj Restaurant | type =restaurant | lat =28.642157 | long =77.106156}} (''Shop #11, Pacific Mall''; 12:00-23:00). * {{VCard|name=Sagar Ratna|type=restaurant|lastedit=2020-07-28|address=18, Defence Colony Market, New Delhi|url=https://sagarratna.in/|facebook=sagarratnaindia|lat=28.5733064|long=77.2295434|phone=+91 11 24333658, +91 11 24333440|email=sr.defcol18@sagarratna.in|hours=täglich 08:00-22:15 |description=Wer in Delhi original südindische Küche genießen möchte, sollte sich auf jeden Fall dieses saubere, meist von der indischen Mittelklasse besuchte, in der ''Defense Colony'' gelegene Restaurant nicht entgehen lassen.}} * {{VCard|name=Mainland China|type=restaurant|address=Plot No. 4, Local Shopping Centre, Masjid Moth, Greater Kailash II, New Delhi, Delhi 110048|phone=+91 11 29222125, +91 11 29222126|mobile=+91 93101 49803| lat =28.543693 | long =77.239078 | description=Es ist interessant, wie unterschiedlich die chinesische Küche dem jeweils örtlichen Gaumen und den dort vorhandenen Zutaten angepasst werden kann. Auch wenn man nach Indien gekommen ist, um original indische Küche zu genießen, so sollte man sich dieses ''Upper Class Restaurant'' nicht entgehen lassen. Es ist mit Wartezeiten zu rechnen, wenn man nicht schon vorher einen Tisch reserviert hat.}} == Einkaufen == [[Datei:Delhi main bazaar.jpg|mini|Bazar in Delhi]] Delhi ist ein wahres Einkaufsparadies, wo es alles zu kaufen gibt. An fast allen Straßenständen ist Verhandeln ein wichtiger Teil des Geschäfts, es sei denn, die Preise sind ausdrücklich als "fixed prices" deklariert. Sogar in größeren Läden oder Kaufhäusern kann man manchmal über den Preis verhandeln. Mit einem freundlichen Lächeln hat man meistens mehr Erfolg. Die meisten Geschäfte sind von ca. 10:00 bis 20:00&#x202F;Uhr geöffnet, überwiegend auch sonntags. Zwei sehr belebte Marktstraßen sind: * {{Marker | name =Jan Path | type =road | wikidata =Q3635068 | show =copy}}: die „Volksstraße“ mit umfangreichen Marktflächen, geöffnet von 10:30-20:00 Uhr: ** Der Hauptmarkt mit Läden für feste Preise, hochwertige Textilien, Kunsthandwerk. ** Gujarati Market: mit der Gujarati-Handwerkskunst. ** Tibetan Market: Berühmt für seinen Silber-Schmuck. * {{Marker | name =Connaught Place | type =square | wikidata =Q2341950 | show =copy}}: gewerblicher Mittelpunkt der Stadt, er besteht aus einem äußeren (''Connaught Circle''), mittleren (''Middle Cirkle'') und einem inneren Kreisverkehr (''Inner Cirkle''): ** {{Marker | name =Palika Bazaar | type =shop | wikidata =Q7127533}}: Elektronik und Kleidung. Das {{Marker | name =Pahar Ganj | type =market | wikidata =Q61414562}} ist ein chaotisch-hektisches Basar-Viertel mit sehr vielen Läden. Große Shopping Centres sind {{Marker | name =Mall of India | type =mall | wikidata =Q6743993}}, {{Marker | name =Select Citywalk | type =mall | wikidata = Q7447639}}, {{Marker | name =Ambience Mall Gurgaon | type =mall | wikidata =Q28153963}} oder {{Marker | name =Vegas Mall | type =mall | wikidata =Q120075973}}. Asiens größter, seit dem 17. Jahrhundert existierender Markt für Gewürze ist {{Marker | name = Khari Baoli | wikidata = Q6400651 }}. Neben Gewürzen werden dort Kräuter, Nüsse und andere Lebensmittel wie Reis und Tee gehandelt. Die abgeschlossenen Kolonien und Stadtteile haben jeweils einen eigenen Markt, auf dem man sich für den täglichen Bedarf eindecken kann. Wenn man des Feilschens müde ist, bieten staatlich geführte ''Warenhäuser'' mit Festpreisen wie [https://www.cottageemporium.in/corporate-info/ Central Cottage Emporium] in der Nähe vom Connaught Circus eine erholsame Abwechslung. Beim Verhandeln lässt sich aber oft ein besserer Preis erzielen. {{Marker | name = Dilli Haat | wikidata = Q3595641 | url = http://delhitourism.gov.in/delhitourism/tourist_place/dilli_haat_INA.jsp }} (Metro: Dilli Haat/INA, Gate 5), von Behörden initiiert, ist einem Dorfmarkt grob nachempfunden. Man zahlt ₹ 100 Eintritt und bekommt dafür zweiwöchentlich wechselnde Kunsthandwerker aus verschiedenen indischen Regionen an open air Marktständen und oft auch kulturelle Veranstaltungen. Hier kann man diverse Souvenirs einkaufen und hinterher an den Ständen die verschiedenen lokalen Küchen Indiens kosten. Aufgrund des Eintritts fehlt aber das Flair indischer Märkte, und mancher Händler verlangt Phantasiepreise von den Touristen. Vorsicht: "Delhi Haat" ist nicht "Dilli Haat", sondern ein Laden, der Fahrern Provision zahlt, die Touristen dorthin fahren statt zum gewünschten open air-Handwerkermarkt. "Echte" Ableger des Dilli Haat (INA) sind die in [http://delhitourism.gov.in/delhitourism/tourist_place/pitampura.jsp Pitampura] und [http://delhitourism.gov.in/delhitourism/tourist_place/dilli_haat_janakpuri.jsp Janakpuri]. Wer seinen indischen Freunden etwas Europäisches kochen oder backen will oder einfach Sehnsucht nach europäischen Lebensmitteln hat, wird bei [https://www.modernbazaar.online/location Modernbazaar] fündig. Neben einem guten Dutzend über Delhi und Umgebung verteilten Läden wird auch ein Lieferdienst angeboten. So exotisch manche dieser Produkte aus indischer Sicht sind, so exotisch ist mancher Preis dafür aus europäischer Sicht. == Nachtleben == Das Nachtleben in Delhi spielt sich überwiegend in den Bars und Diskotheken der Hotels der Mittel- und Oberklasse ab. So befindet sich beispielsweise der elektrisierende Nachtclub {{Marker | name =Privee | type =club | lat =28.621072 | long =77.217932}} (''19 Ashoka Rd''; geöffnet mi-so 22:30-05:00) mit ausgefallenen Drinks, kreativer Beleuchtung und DJs im dortigen ''Eros-Hotel''. Öffentliches Nachtleben gibt es am ''Connaught Place'': {{Marker | name =Lord of the Drinks | type =bar | lat =28.631967 | long =77.216903}} (''G-72 Radial Rd #2 Block G'', ''Connaught Place''; 11:00-01:00) mit Livemusik, Karaoke und Tanz, {{Marker | name =My Bar Headquarters | type =bar | lat =28.630767 | long =77.219615}} (''49 Connaught Place''; 11:00-01:00), {{Marker | name =My Bar Square | type =bar | lat =28.633036 | long =77.221483}} (''35 Inner Cirkle''; 12:00-01:00) oder {{Marker | name =Tamasha | type =bar | lat =28.629777 | long =77.221718}} (''28A KG Marg''; 10:30-00:30). == Unterkunft == [[Datei:Imperial Hotel, Delhi.jpg|mini|Das 1931 erbaute ''Imperial Hotel'']] Die Webseite ''Booking.com'' listet für Delhi 2.227 Hotels aller Kategorien auf. Hier eine Auswahl: === Günstig === * {{Marker | name =Hostel Smyle Inn | type =hostel | lat =28.641856 | long =77.214813}} (''916 Gali Chandi Wali'', Main Bazaar, Paharganj 110055) * {{Marker | name =Joey's Hostel New Delhi | type =hostel | lat =28.629161 | long =77.274529}} (''1/49 Lalita Park'', Laxmi nagar, Main Vikas Marg) * {{Marker | name =The Hosteller New Delhi | type =hostel | lat =28.570969 | long =77.259867}} (''A-10, Mathura Rd'', Near Ashram Chowk Block A, Friends Colony East) === Mittel === * {{Marker | name =Hotel Chanchal Continental | type =hotel | lat =28.645672 | long =77.216938}} (''8524 Arakashan Rd'') * {{Marker | name =Hotel Major's Den | type =hotel | lat =28.641071 | long =77.211745}} (''Lakshmi Narayan Str'', behind Imperial Cinema) * {{Marker | name =Hotel Vintage Inn | type =hotel | lat =28.641497 | long =77.214322}} (''901 Chandi Wali Str'') === Luxus === * {{Marker | name =Hyatt Regency Delhi | type = hotel | wikidata =Q12459704}} (''Bhikaiji Cama Place'') * {{Marker | name =Le Meridien | type =hotel | wikidata =Q111402157}} (''Windsor Place'') * {{Marker | name =Pullman New Delhi Aerocity Hotel | type =hotel | wikidata =Q111402142}} (''Asset No 2, GMR Hospitality District'', IGI Airport) * {{Marker | name =Taj Mahal Hotel | type = hotel | wikidata =Q7676722}} (''Mansingh Road No. 1'') * {{Marker | name =The Imperial | type =hotel | wikidata =Q15707404}} (''Janpath Lane'', Connaught Place) * {{Marker | name =The Oberoi | type =hotel | wikidata =Q111402143}} (''Dr. Zakir Hussain Marg'') == Aktivitäten == [[Datei:Schlangenbeschwörer-Delhi-1973.jpg|mini|Schlangenbeschwörer in Delhi]] === Schwimmen === Der Besuch eines Schwimmbad kann bei der Hitze wünschenswert, aber mit Schwierigkeiten verbunden sein. Bei einigen Bäder muß man eine Schwimmprüfung ablegen, andere verlangen ein Gesundheitszeugnis. Oft ist der Zutritt „nur für Mitglieder,“ die Beiträge für mehrere Monate im voraus leisten. Manche private stehen nur Einwohnern bestimmter Stadtviertel zur Verfügung. Natürlich gibt es auch hier fast immer die landesüblichen Ausländerspezialpreise. * {{vCard|type=swimming pool|name=Pacific Sports Complex|name-local=पसिफ़िक स्पोर्ट्स कॉम्प्लेक्स|alt=|address=Lajpat Nagar, New Delhi|directions=|phone=|url=|hours=5.00-22.00|price=500 Rs./h oder 6000 Rs./3 Monate|lat=28.560274275602843|long=77.23352573671562|lastedit=2024-08-04|description=Wird abends schnell voll.|wikidata=}} * {{vCard|type=swimming pool|name=Khajan Singh Swimming Academy|name-local=y|alt=|address=Baba Gang Nath Marg, New Delhi|directions=in der alten Jawaharlal Nehru University केंद्रीय विद्यालय JNU|phone=|url=|hours=Di. Ruhetag|price=200 Rs./h oder 2500 Rs./Monat|lat=28.548020446364756|long= 77.17629032322078|lastedit=2024-08-04|description=Familien- und kinderfreundlich, daher sehr voll an Wochenenden. Gesundheitszeugnis und verpflichtende Schwimmstunde bei erstem Besuch.|wikidata=}} * {{vCard|type=swimming pool|name=Shyama Prasad Mukherjee Swimming Pool Complex|name-local=डॉ श्यामा प्रसाद मुखर्जी स्विमिंग पूल कॉम्प्लेक्स|alt=SPM|address=Mother Teresa Crescent, Talkatora Garden, New Delhi|directions=|phone=|url=https://sportsauthorityofindia.nic.in/sai/stadiaSpmsp |hours=5.00-21.00, Mo. geschl.|price=2500 Rs./Monat|lat=28.622417246475905|long= 77.19367353856404|lastedit=2024-08-04|description=50 m-Becken in Halle. Primär für Sportschwimmer.|wikidata=}} * {{vCard|type=swimming pool|name=Yamuna Sports Complex|alt=|address=Master Sonmath Marg, Surajmal Vihar, Delhi|directions=|phone=|url=https://dda.gov.in/yamuna-sports-complex |hours=6.00-12.00, 15.00-21.00 nur mit Reservierung. Montags und 1. Dez.-31. Jan. geschl.|price=|lat=|long=|lastedit=2024-08-04|description=Nur für Mitglieder der DDA (Ausländer zahlen 4fachen Beitrag), was u.a. ein Gesundheitszeugnis erfordert.|wikidata=}} * {{vCard|type=swimming pool|name=Shangri-la Eros New Delhi|name-local=y|alt=|address=Ashoka Road, Connaught Place, New Delhi|directions=im gleichnamigen Luxushotel|phone=|url=|hours=7.00-22.00|price=18000 Rs./Monat|lat=|long=|lastedit=2024-08-04|description=|wikidata=}} * Die Hotelpools im ''Hyatt Regency,'' ''Radisson Blu'' und ''Sheraton'' können tageweise genutzt werden. Hier zahlt man 2024 von 1500-3500 Rs., meist inklusive Fitneßstudio. == Sicherheit == [[Datei:Blow Horn (4189256708).jpg|mini|Auf liebevoll handbemalten LKW wird immer wieder zur Benutzung der Hupe aufgefordert ("Blow Horn")]] Speziell in Delhi ist es in letzter Zeit verstärkt zu sexuellen Übergriffen auf ausländische Frauen gekommen. Frauen sollten sich daher unter ''keinerlei'' Umständen nach ca. 21:00-22:00&#x202F;Uhr allein (ohne männliche Begleitung) irgendwo auf der Straße bewegen. Auch Busse und Taxis sind nicht sicher. Am besten immer vor dem Einsteigen vor dem Taxifahrer sein Kennzeichen aufschreiben und einem Freund oder Bekannten per SMS oder Telefon Bescheid geben. Obwohl es in Delhi schon viele Frauen gibt, die den Sari gegen Jeans und Shirt getauscht haben, sieht man trotzdem noch äußerst selten bis gar keine Frauen in Shorts, Miniröcken oder Trägershirts, was sicherlich seine Gründe hat. Da man als Tourist sowieso schon auffällt, sollte man sich nicht noch zusätzlich nach indischer Anschauung aufreizend kleiden und so vielleicht mit der Kleidung ungewollt Signale aussenden, die von indischen Männern missverstanden werden können. Der Straßenverkehr stellt in der "Road Death Capital of the World" eine besondere Gefahr dar, der mit Respekt begegnet werden sollte. == Gesundheit == [[Datei:A Traffic police personel keeping watch at the traffic movement in the morning dense fog in New Delhi on January 29, 2007.jpg|mini|Polizist im dichten Smog von Delhi (2007)]] Delhi ist berüchtigt für die extrem hohe Luftverschmutzung. Insbesondere in den Wintermonaten von November bis Februar hängt die giftige Smogglocke dauerhaft über dem Großraum Delhi. Die relevanten Luftwerte (z.&#x202F;B.&nbsp;[[w:PM10|PM10]], [[w:PM2,5|PM2,5]]) kann man beim [https://app.cpcbccr.com/AQI_India/ Central Pollution Control Board] abfragen. Nicht nur Reisende mit Vorerkrankungen (z.&#x202F;B.&nbsp;Asthma, Lunge, Herz) sollten vor der Reise ihren Arzt konsultieren. Zum Vergleich: Die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation für PM10 liegt bei 50 µg/m³ im Tagesmittel, für PM2,5 bei 25 µg/m³ im Tagesmittel. Neben den allgemeinen Gesundheitshinweisen für Indien gilt für Delhi ganz besonders: kein Leitungswasser trinken (wird oftmals Gästen in Restaurants und in Privatheimen zur Begrüßung angeboten), auch nicht beim Zähne putzen. Unbedenklich ist das sogenannte "RO water", d.&#x202F;h.&nbsp;Wasser, das in häuslichen Anlagen u.a. mittels ''<u>R</u>everse <u>O</u>smosis'' (Umkehrosmose) aufbereitet wurde. Die Wasserqualität ist zumeist so schlecht, dass Hepatitis-Gefahr besteht oder Magen-Darmbeschwerden auftreten können. Ratsam ist es auch, auf unpasteurisierte Milch, Eiswürfel, unversiegelte Mineralwässer, ungekochtes Gemüse und ungeschältes Obst zu verzichten. Bei längerem Aufenthalt in Delhi ist der Kauf eines guten Wasserfilters eine gute Idee, allerdings schützt auch dieser nicht zuverlässig vor den gesundheitlich bedenklichen Folgen schlechter Wasserqualität. Als relativ sichere kulinarische Zubereitungen können aufgrund der Hitzeanwendung gelten: ''Dal'' (Linsen/Bohnengericht), ''Aloo Mater'' (Kartoffelgericht z.&#x202F;B.&nbsp;mit Erbsen) etc. Auch Tee kann zu den gesundheitlich unbedenklichen Getränken gezählt werden (d.&#x202F;h.&nbsp;aber nur mit pasteurisierter Milch), ebenso wie u.a. versiegeltes 'Kinley' Mineralwasser oder das nationale Bisleri-Mineralwasser und Fruchtgetränke wie 'Frooti'. Allgemein gilt hier der Tropengrundsatz, nur gekochte, gebratene Speisen und Schalenobst zu verzehren ({{enS|''cook it, boil it, peel it, or forget it''}}), so dass auch Salate jeder Art Tabu sind. Den permanenten Verkehrslärm (die Hupe ist das wichtigste Bauteil am Auto und wird ständig betätigt) kann man nicht vermeiden, höchstens mit Ohrstöpseln ein wenig dämpfen. Der Fahrstil ist chaotisch, Verkehrsregeln werden häufig nicht beachtet, so dass man oft Zeuge von Verkehrsunfällen werden kann. == Praktische Hinweise == === Besucherzentrum === Das {{Marker | name =Delhi Tourism information centre | type =tourist information | lat =28.643755 | long =77.218989}} befindet sich am ''Ratan Lal Market, Chelmsford Rd'' und ist zwischen 10:00 und 19:00&#x202F;Uhr geöffnet. === Konsulate === Die meisten Konsulate sind im Botschaftsviertel von [[Neu-Delhi#Konsulate|Neu-Delhi]]. == Literatur == {{siehe auch|Indien#Literatur|titel1=Reiseführer über Indien}} * Anuradha Chaturvedi/Dharmendar Kanwar/Ranjana Sengupta, ''Delhi, Agra & Jaipur'', DK Verlag Dorling Kindersley, 2018; {{ISBN|978-3831020966}} * Rashmi Sadana, ''The Moving City: Scenes from the Delhi Metro and the Social Life of Infrastructure'', University of California Press, 2022; {{ISBN|978-0520383951}}. == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} * [https://www.delhitourism.gov.in/delhitourism/index.jsp Delhi Tourism (englisch)] * [https://suzannewandersdelhi.com/ Suzanne Wanders Delhi] {{en|“A complete guide for visitors to Delhi”}} == Einzelnachweise == <references /> {{GeoData| lat= 28.66667| long= 77.21667| radius= }} {{IstInKat|Zentralindien}} {{class-4}} {{Unesco|Kontinent = Asien |Land = Indien}} {{Navigation Indien}} 5w69qr4r28j1tiyfddfimaikrhcfl7p Eisenach 0 3534 1794438 1794238 2026-08-05T16:15:25Z Ousw 57729 /* Wartburg */ Aussage in Quelle falsch, vgl. w:Wiedmann-Bibel 1794438 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort}} Die ''Wartburgstadt'' '''Eisenach''' mit knapp 42.000 Einwohnern liegt im Wartburgkreis im Westen [[Thüringen]]s. Bekannt ist Eisenach als Lutherstadt mit Wartburg und Bachhaus, Sehenswürdigkeiten, die auch von vielen ausländischen Gästen besucht werden. Attraktiv ist auch die Stadt selbst mit vielen gut restaurierten Villen aus der Gründerzeit. Eisenach liegt auf 221&#x202F;m Meereshöhe am Nordwestende des [[Thüringer Wald]]es, wo Hörsel und Nesse zusammenfließen. == Hintergrund == {{Mapframe|50.972|10.3156|zoom=13|type=geoline}} Eisenach ist eine der ältesten Städte [[Thüringen]]s und wird um 1180 erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter ist ihre Geschichte mit der der Wartburg eng verflochten. Von 1596 bis 1741 war die Stadt Residenz einer ernestinischen Herzogslinie. Am 1. September 1810 wurde sie durch die Explosion mehrerer französischer Pulverwagen stark beschädigt, zum Gedenken wurde der "schwarze Brunnen" errichtet. Am 8. August 1869 wurden in Eisenach von August Bebel und Wilhelm Liebknecht die Sozialdemokratische Deutsche Arbeiterpartei, eine der Vorläuferparteien der SPD, gegründet. == Anreise == {{quickbar table begin}} {{quickbar header|Entfernungen}} {{quickbar item|heading=[[Frankfurt am Main]]|value=196{{nnbsp}}km}} {{quickbar item|heading=[[Erfurt]]|value=65{{nnbsp}}km}} {{quickbar item|heading=[[Kassel]]|value=135{{nnbsp}}km}} {{quickbar item|heading=[[Leipzig]]|value=193{{nnbsp}}km}} {{quickbar item|heading=[[Gotha]]|value=39{{nnbsp}}km}} {{quickbar item|heading=[[Coburg]]|value=123{{nnbsp}}km}} {{quickbar item|heading=[[Fulda]]|value=109{{nnbsp}}km}} {{quickbar table end}} === Mit dem Flugzeug === Die nächsten Verkehrsflughäfen mit Linienverkehr sind der {{marker|type=airport|name=[[Flughafen Leipzig Halle]]|wikidata=Q668382}} oder der {{marker|type=airport|name=[[Flughafen Frankfurt am Main]]|wikidata=Q46033}}, die etwa gleich weit von Eisenach entfernt sind. Am näher gelegene Flughafen {{marker|type=airport|name=[[Flughafen Erfurt-Weimar|Erfurt]]|wikidata=Q703794}}, ca. 65&#x202F;km entfernt, starten und landen nur noch Chartermaschinen. === Mit der Bahn === Der {{vCard | name = [[Eisenach Hauptbahnhof|Hauptbahnhof Eisenach]] | type = rail | wikidata = Q319908 | subtype = cafe, toilet, waiting room | show = symbol | lastedit = 2026-07-25 | description = ist ICE- und IC-Halt für Züge in Richtung Leipzig/Halle/Berlin, Frankfurt am Main, und Kassel/Ruhrgebiet. }} Von Frankfurt aus dauert die Anreise im Idealfall 1:45&nbsp;Stunden, von Leipzig sind es mit der schnellsten Verbindung 1:12&nbsp;Stunden, von Erfurt mit dem ICE 25&nbsp;Minuten und mit Regionalzügen 45&nbsp;Minuten. Regionalzüge kommen aus [[Bebra]], [[Erfurt]] und [[Meiningen]]. Die von [http://www.rail-fresh.com/ rail & fresh] betriebenen Toiletten befinden sich im Empfangsgebäude und sind täglich 6:00–22:00 geöffnet. Der beim Bezahlen der 1,50{{nnbsp}}€ ausgegebene 50{{nnbsp}}Cent–Bon kann bei der Filiale der ''Wiener Feinbäckerei'' im Bahnhof drei Jahre lang ab einem Mindestverkaufswert von 2,50{{nnbsp}}€ eingelöst werden (pro Bezahlvorgang nur einer). Diese Gutscheine sind in allen Bahnhöfen nutzbar, in denen rail & fresh oder [https://www.sanifair.de/ SANIFAIR] WCs betreiben, die Partner unterscheiden sich aber jeweils. === Mit dem Bus === Flixbus fährt Eisenach täglich von Berlin/Erfurt sowie von Düsseldorf/Marburg aus an. Eine weitere Verbindung, die mehrmals in der Woche bedient wird, verbindet Kassel im Chemnitz/Prag mit Halt in Eisenach. Der {{Marker|type=bus |name=Fernbushalt |lat=50.9785 | long=10.3255 }} liegt in der Uferstrasse 40, etwa 500&#x202F;m vom Bahnhof entfernt. === Auf der Straße === Eisenach liegt an der {{RSIGN|DE|A|4}}, Bad Hersfeld - Dresden. Es gibt drei Abfahrten: Eisenach-Weststadt, Eisenach-Mitte, Eisenach-Oststadt; von jeder ist die Stadt nach wenigen Kilometern erreichbar. === Mit dem Fahrrad === Der [[Radfernweg Thüringer Städtekette]] beginnt in Eisenach. Auch die [[Waldrandroute]] entlang der Thüringer Waldes führt durch Eisenach. Überregional wird Eisenach von der [[D-Route 4: Mittelland-Route]] erschlossen. === Mit dem Schiff === Weder die Hörsel noch die westlich vorbei fließende Werra sind schiffbar. == Mobilität == Am Karlsplatz finden sich auch heutzutage (Stand 2021) noch Reste der Straßenbahnschienen, aber eine Straßenbahn fährt hier schon lange nicht mehr. Die Innenstadt kann man aber auch gut zu Fuß erkunden, so dass man auf den öffentlichen Nahverkehr nicht angewiesen ist. Das Parken ist in der Innenstadt auch möglich, jedoch nicht kostenlos. == Sehenswürdigkeiten == === Wartburg === [[Datei:Thuringia Eisenach asv2020-07 img23 Wartburg Castle.jpg|mini|Blick auf die berühmte Wartburg]] * {{Marker | name = Wartburg | type = castle | lat = 50.9667 | long = 10.3065 | wikidata=Q151545 }} − Nicht nur von nationaler Bedeutung ist die '''[http://www.wartburg-eisenach.de/ Wartburg]''', die im Süden die Stadt überragt. Zu Fuß benötigt man für den Aufstieg zur Burg von der Stadtmitte ca. 45 bis 60 Minuten, je nach Kondition, da es teilweise recht steil ist. Die Wege im Wald sind aber gepflegt, so dass man zwar festes Schuhwerk, aber keine Wanderschuhe benötigt. Die Wartburg selbst ist nicht mehr in dem Zustand, in der sie sich zur Zeit Luthers befand, weil im 19. Jahrhundert zahlreiche Änderungen an den Räumlichkeiten vorgenommen wurden. So erscheint das Mittelalter in den Räumen in der Version, die sich der Zeitgeist des 19. Jahrhunderts vorgestellt hatte. Aufgrund der Vielzahl der Räumlichkeiten sollte man ausreichend Zeit zur Besichtigung einplanen. Seit 1999 gehört die Wartburg zum [[Welterbe/Europa#Deutschland|Weltkulturerbe der UNESCO]]. ** '''Museum mit Lutherstube''' — Hier wohnte und arbeitete Martin Luther von Mai 1521 bis März 1522 an der Übersetzung des Neuen Testaments ins Deutsche. Luther lebte in dieser Zeit als „Junker Jörg“ auf der Burg, um der Verfolgung zu entgehen. Den berühmten Tintenfleck an der Wand findet man dort nicht mehr. Im Museum sind ein Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren sowie weitere Gemälde aus seiner Werkstatt ausgestellt. Außerdem findet man hier den Dürerschrank aus dem Jahr 1520. ** '''Eintritt:''' Besuch der Außenanlagen, Burghöfe und des Thüringer Erlebnisportals ist kostenlos. Besichtigung der Innenräume täglich im Rahmen einer Führung (stündlich 10:00–17:00) oder individuell (Audiogiude möglich) 13{{nnbsp}}€, Studenten und Auszubildende 9{{nnbsp}}€, Schüler 5{{nnbsp }}€, Familienermäßigungen verfügbar. Fotoerlaubnis 2{{nnbsp}}€, Eintritt Südturm 1{{nnbsp}}€ {{Stand|2026|08}} ** '''Öffnungszeiten:''' *** Tickets: Sommer 10:00–17:00, Winter 09:30–15:00 *** Außenanlage: Sommer 08:00–20:00, Winter 10:00−16:30 *** Shop: Sommer 10:00–18:00, Winter 10:00–16:00 {{Stand|2026|08}} ** '''Parken:''' Der Großparkplatz liegt 500&#x202F;m von der Burg entfernt. Parkgebühren pro Tag: PKW 7{{nnbsp}}€, Motorrad 3{{nnbsp}}€, Wohnmobil 12{{nnbsp}}€, Bus 25{{nnbsp}}€, Stundentarife verfügbar {{Stand|2026|08}}. ** '''Kontakt:''' Wartburg-Stiftung Eisenach, Besucherservice, Auf der Wartburg 1, 99817 Eisenach, Tel.: {{LinkPhone | phone = +49 (0)3691 250-0}}, Fax: +49 (0)3691 203342, [http://www.wartburg-eisenach.de www.wartburg-eisenach.de] ** '''Vorschläge für Wanderungen''' auch zusammen mit der Drachen- und Landgrafenschlucht findet man bei der [[#vCard_Drachenschlucht|Drachenschlucht]]. : '''Freiluft-Ausstellung der [[w:Wiedmann-Bibel|Wiedmann-Bibel]] 2022''' : Ein echtes Kuriosum darf nicht unerwähnt bleiben, das einen Besuch mehr als wert war: Zum 500-jährigen Jubiläum der Erstübersetzung des Neuen Testaments durch Martin Luther auf der Wartburg wurden entlang des Fußwegs zur Wartburg von Mai bis Oktober 2022 die in 16&nbsp;Jahren geschaffenen 3333 Bilder der 19 Leporellos (die einzige komplett gemalte Bibel der Welt) des Malers, Bildhauers, Musikers, Komponisten, Schriftstellers und Galeristen [[w:Willy Wiedmann|Willy Wiedmann]] in Abbildungen bester Qualität ausgestellt.<ref>{{Internetquelle |autor= |url=https://www.eisenach.info/eisenacher-pilgerbibel |titel=Eisenacher Pilgerbibel |werk=eisenach.info |hrsg=Eisenach-Wartburgregion Touristik GmbH |sprache=de |abruf=2026-08-01}}</ref><ref>{{Internetquelle |autor=Cornelia Biesecke |url=https://www.ekmd.de/glaube/radio-andachten/augenblick-mal-mdr-thueringen/eine-aussergewoehnliche-bibel.html |titel=Eine außergewöhnliche Bibel |werk=ekmd.de |hrsg=Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) |datum=2022-04-30 |sprache=de |abruf=2026-08-01}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.wartburgradio.org/jahresprogramm-500-jahre-bibeluebersetzung/ |titel=Jahresprogramm „500 Jahre Bibelübersetzung“ – Wartburg-Radio |werk=wartburgradio.org |hrsg=Wartburg-Radio 96.5, Offener Hörfunkkanal Eisenach e. V. |datum=2022-03-17 |sprache=de |abruf=2026-08-04}}</ref> : Besonders bedauert der Autor dieses Absatzes, der die Ausstellung zweimal abgegangen ist, dass er nicht weiß, wo der fahrbare Stand, der auf gut halbem Wege u.{{nnbsp}}a. [[w:Thüringer Rostbratwurst|Thüringer Rostbratwürste]] allererster Sahne im Angebot hatte, inzwischen verkauft. === Bauwerke und Museen === * {{vCard | type = château | name = Stadtschloss | address = Markt 24, 99817 Eisenach | phone = +49 (0)3691 670 450 | email = museum@eisenach.de | url = https://www.eisenach.info/kunst-und-kultur/museen/stadtschloss | hours = Mi–So,Fe 10:00–17:00, Gruppenbesuche außerhalb der Öffnungszeiten und Führungen auf Anfrage | price = Museum: Erw. 4&#x202F;€, diverse Ermäßigungen | lat = 50.9757 | long = 10.3202 | description = Kunsthandwerkliche Ausstellungen. Das Stadtschloss wurde im 18.&nbsp;Jahrhundert erbaut. Es beherbergt heute das [https://www.eisenach.de/kultur/museen/thueringer-museum-eisenach/ Thüringer Museum Eisenach] mit einer Porzellansammlung. Dauerausstellung: „Reise durch das Thüringer Rokoko – Porzellane seit 1760“. Außerdem ist im Stadtschloss die Tourist-Information zu finden. | lastedit = 2026-07-23 }} * {{vCard | name = Bachhaus | type = house | address = Frauenplan 21, 99817 Eisenach | url = https://bachhaus-eisenach.de/ | lat = 50.9717 | long = 10.3218 | phone = +49 (0)3691 7934-0 | fax = +49 (0)3691 7934-24 | email = info@bachhaus.de | hours = tägl. 10:00–18:00 | description = Das mögliche Geburtshaus (bis heute ist nicht geklärt, ob es wirklich das Geburtshaus Bachs war) wurde 1907 als erstes Bach-Museum eingerichtet. Für den Besuch mit der Vorführung alter Musikinstrumente sollte man ungefähr 90 Minuten einplanen, denn stündlich erklingt live ein Bachkonzert auf fünf historischen Tasteninstrumenten. | price = Erw. 14,50&#x202F;€, diverse Ermäßigungen und Bach-Luther-Kombiticket zusammen mit dem Lutherhaus. | lastedit = 2026-07-23 }} * {{vCard | name = Lutherhaus | type = house | address = Lutherplatz 8, 99817 Eisenach | url = https://www.lutherhaus-eisenach.com/ | lat = 50.9735 | long = 10.3201 | phone = +49 (0)3691 29830 | email = mweise@lutherhaus-eisenach.de | hours = Di–So 10:00–17:00, feiertags geöffnet, Schließzeit 24.12.–31.12. | description = Im Gegensatz zum Bachhaus gibt es hier nur wenig über den Namensgeber des Hauses zu erfahren. | price = Erw. 11&#x202F;€, diverse Ermäßigungen und Bach-Luther-Kombiticket zusammen mit dem Bachhaus. | lastedit = 2026-07-23 }} * {{vCard|type=museum, house|name=Reuter-Wagner-Museum|wikidata=Q1351312|address=Reuterweg 2, 99817 Eisenach| phone=+49 (0)3691 743-293|email=museum@eisenach.de|hours=Mi–So,Fe 14:00–17:00|price=Erw. 4&#x202F;€, diverse Ermäßigungen| description= Die Villa des Mundart-Dichters Fritz Reuter steht am Fuße der Wartburg und beinhaltet auch eine der größte Ausstellungen über Richard Wagner. Außerdem finden dort Trauungen des Standesamtes Eisenach statt. | lastedit = 2026-07-23 }} === Kirchen === * {{Marker | name = Georgenkirche | type = church | lat = 50.9744 | long = 10.3196 }}, am Markt, Haupt-, Stadt- und Pfarrkirche, um 1180 erbaut. 1221 Hochzeitskirche der Hl. Elisabeth, 1685 Taufkirche von Johann Sebastian Bach. Öffnungszeiten: Mo-So: 10-12 Uhr und 14-16 Uhr * {{Marker | name = Elisabethkirche | type = church | lat = 50.9764 | long = 10.3207 }}, Sophienstr. 10/12, einzige katholische Kirche der Stadt, neugotisch, 1888 geweiht. * {{Marker | name = Nikolaikirche | type = church | lat = 50.9760 | long = 10.3259 }}, Karlsplatz, um 1180 erbaut, romanischer Baustil. Öffnungszeiten: Mai-Oktober 10-12 Uhr und 15-17 Uhr. * {{vCard|type =church|name=Predigerkirche|address=Predigerplatz 2, Eisenach| phone=+49 (0)3691 784678|email=museum@eisenach.de|fax=+49 (0)3691 670 450|url=http://www.museen.thueringen.de/museum/DE-MUS-868113|hours=Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr|price=Eintritt 4 €|lat=50.9743|long=10.3167|description= In der 1240 geweihten Kirche des Predigerklosters kann die Sammlung „Mittelalterliche Kunst in Thüringen“ mit Altären, Madonnen- und Heiligenfiguren aus Thüringen besichtigt werden. Eintritt 4&#x202F;€ (Stand März 2015).}} === Denkmäler === * {{Marker | name = Bachdenkmal | type = memorial | lat = 50.9717 | long = 10.3222 }}, Frauenplan, 1884 schuf Adolf von Donndorf dieses Denkmal für den großen Komponisten in dessen Geburtsstadt. * {{Marker | name = Lutherdenkmal | type = memorial | lat = 50.9755 | long = 10.3253 }}, Karlsplatz, ebenfalls von Adolf von Donndorf entworfen, 1895 geweiht. * {{Marker | name = Burschenschaftsdenkmal | type = memorial| lat = 50.9665 | long = 10.3350 }}, An der Göpelskuppe, 1902 eingeweiht, Rundbau, 33&#x202F;m hoch. Ehrenmal der Burschenschaften. Öffnungszeiten: Mo-So 10-18 Uhr * {{Marker | name = Synagogendenkmal | type = memorial| lat = 50.9789 | long = 10.3191 }}, Karl-Marx-Straße, Gedenkstätte an der Stelle der während der "Reichskristallnacht" am 9. November 1938 zerstörten Synagoge. === Museen === * {{Marker | name = Automobile Welt | type = museum | url = https://awe-museum.de/ | lat = 50.9815 | long = 10.3248 }} - Das Museum ist in einer Halle des ehemaligen Wartburgwerkes untergebracht. Es zeigt eine Sammlung historischer Autos, u.a. mit einem alten Wartburg von 1899. Der Eintritt beträgt 5&#x202F;€ (März 2015) und es sind ca. 50 Autos aus allen Epochen der Eisenacher Automobilindustrie zu sehen. Dazu gehören Nachbauten englischer Fahrzeuge, Dixi, BMW, EMW, IFA, Wartburg und Opel. Öffnungszeiten des Museum: vom April bis Oktober Dienstag bis Sonntag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, von November bis März Dienstag bis Sonntag von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr. * {{Marker | name = Gedenkstätte Goldener Löwe | type = museum | lat = 50.9689 | long = 10.3226 }}, in dem ehemaligen Gasthaus wurde 1869 die Sozialdemokratische Deutsche Arbeiterpartei gegründet. * {{Marker | name = Alte Mälzerei | type = museum | lat = 50.9818 | long = 10.3335}}, in dem 1873 als Malz- und Malzkaffeefabrik errichteten Gebäude befinden sich neben einem Industriemuseum der Jazzkeller "Posaune" sowie das Lippmann+Rau-Musikarchiv für Jazz und populäre Musik. - [http://www.lr-musikarchiv.de www.lr-musikarchiv.de] === Straßen und Plätze === * {{vCard|name=Karlsplatz |wikidata=|type=square |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=50.97544 |long=10.32546 |lastedit=|description=Mit Lutherdenkmal, Nikolaitor und Nikolaikirche.}} * {{vCard|name=Marktplatz |wikidata=|type=square |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Mit Rathaus, Stadtschloss, Georgenkirche und Creutznacher Haus.}} * {{vCard|name=Lutherplatz |wikidata=|type=square |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=50.97365 |long=10.31994 |lastedit=|description=Mit dem bekannten Lutherhaus.}} Wer aufmerksam durch die Stadt schlendert und vielleicht zu Boden schaut, wird hier und da Stolpersteine entdecken, die vor dem letzten Wohnhaus eines während der Nazizeit verfolgten und ermordeten oder in den Tod getriebenen Juden in den Bürgersteig eingelassen sind, um an dessen Schicksal zu mahnen. Näheres bei [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Eisenach Wikipedia]. === Parks === * {{vCard|name=Stadtpark |wikidata=|type=park |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Der Stadtpark beginnt an der Bahnhofsstraße und umfasst 26,7 Hektar. In der Mitte des Parks befindet sich das ehemalige Landeskirchenamt in einem herrschaftlichen Gebäude.}} === Verschiedenes === {{Scroll Gallery | eisenach_smallest_house_of_germany_wv_ds_10_2007_one.jpg|hochkant{{!}}Das schmalste Haus Deutschlands duckt sich zwischen die Nachbarbauten | eisenach_smallest_house_of_germany_wv_ds_10_2007_two.jpg|hochkant{{!}}Hier der Bau in groß }} {{Scroll Gallery | title = Impressionen Drachenschlucht | Drachenschlucht Eingang Nord.JPG | | Eisenach Drachenschlucht 017.jpg | | Drachenschlucht Weg Durch Die Schlucht 5.JPG | | Im mittleren Teil der Drachenschlucht bei Eisenach 5.jpg | upright{{!}} | Drachenschlucht Wanderung.jpg | upright{{!}} | Drachenschlucht Juni 2022 1.jpg | upright{{!}} | Drachenschlucht Hohe Sonne Eisenach (1 von 1).jpg | upright{{!}} | Drachenschlucht Wasserfall vor der Schlucht 1.JPG | upright{{!}} | ESA Tafel Wichmannpromenade.jpg | upright{{!}}Rückweg durch die Landgrafenschlucht, im Tal dann die ''Wichmannpromenade'' }} * {{Marker | name = Schmales Haus | type = house | lat = 50.9737 | long = 10.3233 | image = eisenach_smallest_house_of_germany_wv_ds_10_2007_two.jpg }} - Das „schmalste Haus Deutschlands“ liegt am Johannisplatz. Das zweistöckige Haus ist nur 2,05&#x202F;m breit, dafür aber 8,5&#x202F;m hoch. Es besitzt 20 Quadratmeter Wohnfläche. Wann das Häuschen genau errichtet wurde, ist unbekannt. Man schätzt sein Alter aber auf etwa 250&nbsp;Jahre. Das „Handtuchhaus“ kann nach Vereinbarung besichtigt werden: Klaus Trippstein Johannisplatz 9; 99817 Eisenach; Tel. bzw. Fax: {{LinkPhone | phone = +49 (0)3691 210999}} * {{Marker | name = [[w:Drachenschlucht|Drachenschlucht]] | id = Drachenschlucht | url = https://www.drachenschlucht-eisenach.de/ | type = canyon | lat = 50.9530 | long = 10.3082 | image = Im mittleren Teil der Drachenschlucht bei Eisenach 5.jpg }} - Die urige, etwa 3&#x202F;km lange Schlucht liegt südlich der Stadt. Der untere Einstieg befindet sich am Parkplatz am Königstein an der B&nbsp;19. Von hier kann man durch die Schlucht bis zur ''Hohen Sonne'' (Pass mit Ausflugsgastronomie: Hotel mit Gaststätte und Biergarten, ab 11:30 Uhr Fensterverkauf von vielen Eissorten, Getränken und einigen Gerichten wie beispielsweise gute [[w:Bratwurst#Thüringer Rostbratwurst|Thüringer Rostbratwürste]] für 4{{nnbsp}}€) am [[Rennsteig|Rennsteig]] bergan wandern. Besonders interessant ist der 168&#x202F;m lange untere Teil der Schlucht, der an der schmalsten Stelle nur 68 cm breit ist. Ein Pfad mit Metalllaufgittern über einem Bachbett erschließt hier die Klamm. Im weiteren Verlauf wird dem Wanderer mit am Boden verlegten Holzbohlen bzw. Holztreppen das Vorwärtskommen erleichtert. Um nicht den gleichen Weg zurückgehen zu müssen, kann man entweder über die [https://www.drachenschlucht-eisenach.de/landgrafenschlucht/ Landgrafenschlucht] in die entgegengesetzte Richtung talwärts oder alternativ gleich zur Wartburg weiter wandern (bzw. entsprechend umgekehrt).<br>Zugehörige Tourenvorschläge vor allem inklusive Busanbindung findet man auf der Seite ''[https://www.vg-wartburgregion.de/ausflugstipps/einsteigen-erleben/drachenschlucht-wartburg/ In und um Eisenach: Drachenschlucht & Wartburg]'' und in den zugehörigen Fahrplänen mit Beschreibung von Varianten: [https://www.eisenach.de/fileadmin/user_upload/Service/Parken_Toiletten/Fahrplan_Linie190.pdf Linie 190 (ZOB – Mariental – Wartburg) als PDF] und [https://www.eisenach.de/fileadmin/user_upload/Service/Parken_Toiletten/Fahrplan_Linie3.pdf Linie 3 (ZOB – Mariental – Hohe Sonne) als PDF]. Ergänzend die [https://www.vg-wartburgregion.de/route/fahrplaene/linienfahrplaene/ Übersicht der Linienfahrpläne]. == Aktivitäten == * '''Stadtführungen''' - Es werden verschiedene Führungen angeboten. Zu den klassischen Stadtführungen (von April bis Oktober täglich um 10.30 und 14.00 Uhr; von November bis März Montags bis Donnerstags 10.20, Freitags 14.00, Samstag 10.30 und 14.00 Uhr; Dauer jeweils 90 Minuten) kommen noch Kostümführungen an Sonntagen zwischen Ostern und Oktober sowie Nachtwächter- oder Weihnachtsmannführungen. Die Führungen starten immer an der Touristeninformation im Stadtschloss am Markt. * '''Wanderungen''' im [[Thüringer Wald]]: z.&#x202F;B. auf dem nördlichen [[Rennsteig|Rennsteig]] * '''Theater''' - Opern- und Theaterausführungen * {{vCard | name = Capitol | type = cinema | url = http://capitol-filmtheater-eisenach.kino-zeit.de | address = Alexanderstraße 12, 99817 Eisenach | lat = 50.97576 | long = 10.32105 | phone = +49 (0)3691 75760 | description = Kino mit fünf Sälen. }} * {{vCard|name=Kulturfabrik Alte Mälzerei |wikidata=|type=club |address=Palmental 1, 99817 Eisenach |fax=|url=http://jazzclub-eisenach.de |hours=|price=|lat=50.98190 |long=10.33460 | phone = +49 (0)36920 8410 | email = info@lippmann-rau-stiftung.de | description=Das alte Fabrikgebäude liegt zwischen Palmental und Karolinenstraße und bietet Jazzmusik, aber auch andere kulturelle Veranstaltungen. Träger ist die '' Lippmann + Rau-Stiftung'' und es befindet sich dort auch das ''Lippmann + Rau-Musikarchiv''. | lastedit = 2026-07-23 }} == Einkaufen == Die Haupteinkaufsstraße ist die Karlstraße, die direkt am alten Rathaus am Markt beginnt. Dort findet man die klassischen Filialen oder kleinen Läden. Weitere Geschäfte sind in den Nebenstraßen zu finden. Die typischen Touristensouvenirs gibt es im Bachhaus: von der Büste über Pralinen oder Likör ist dort alles rund um das Thema Johann Sebastian Bach zu finden. * {{vCard|name=PEP Prima Einkaufs-Park |wikidata=|type=mall |address=Neue Wiese 1, 99817 Eisenach |phone=+49 03691 890176 |email=|fax=|url=https://www.pep-eisenach.de/ |hours=Mo – Fr 9.00 – 20.00 Uhr, Sa 9.00 – 18.00 Uhr |price=|lat=50.99748 |long=10.35375 |lastedit=|description=}} * {{vCard|name=Forum Eisenach |wikidata=|type=mall |address=Bleichrasen 41, 99817 Eisenach |phone=+49 03643 8674409 |email=|fax=|url=https://forum-eisenach.de/ |hours=Mo – Sa 7.00 – 22.00 Uhr |price= |lat=50.97795 |long=10.30857 |lastedit=|description=}} == Küche == === Günstig === * '''Mobile Grills in der Fußgängerzone''' - Hier wird die bekannte Thüringer Rostbratwurst angeboten (Preis: 2,80&#x202F;€ im September 2021) * '''Viele kleine Döner- und Asia-Imbisse''' mit Sitzplätzen * {{vCard | name = Das total verrückte Kartoffelhaus | type = restaurant | url = https://kartoffelhaus-eisenach.de/ | address = Sophienstraße 44, 99817 Eisenach | lat = 50.97673 | long = 10.32324 | phone = +49 (0)3691 721568 | fax = +49 (0)3691 721568 | email = wir@kartoffelhaus-eisenach.de | description = Uriges Lokal, liebevoll eingerichtet. Ein Biergarten ist ebenfalls vorhanden. }} === Mittel === * {{vCard| type=restaurant | subtype=| name=Pizzeria/Trattoria La Grappa| address=Frauenburg 8-10, 99817 Eisenach | directions=| phone=+49 (0)3691 733860| mobile=| fax=|lat=50.97287 |long=10.32325 | email=| url=http://www.lagrappa-eisenach.de/| hours=| price=|description= Kleines Restaurant mit Terrasse und Sitzplätzen unter Bäumen. Sehr schmackhafte italienische Gerichte.}} * {{vCard| type=restaurant | subtype=| name=Ristorante Michelangelo| address=Karlsplatz 21, 99817 Eisenach | directions=Innenstadt| phone=+49 (0)3691 734081| mobile=| fax=|lat=50.97626 |long=10.32485 | email=michelangelo.eisenach@googlemail.com| url=http://www.italiener-eisenach.de| hours=| price=|description= Italienisches Restaurant mit guter Speisekarte und ausgezeichneten Service. Sehr schöner Innenhof und weitere Plätze im Freien.}} *{{vCard|type=cafe |name=Cafe Toccata|address=Markt 2, 99817 Eisenach |phone=+49 (0)3691 21 75 88|email=|fax=+49 (0)3691 88 35 25|url=https://www.cafe-toccata.de/|hours=Mo – Fr ab 9.00 Uhr, Sa + So ab 10.00 Uhr, jeweils bis 22.00 Uhr. |price=|lat=50.97506 |long=10.32041 }} === Gehoben === * {{vCard|type=restaurant |name=Weinrestaurant Turmschänke |address=Karlsplatz 28, 99817 Eisenach |phone=+49 (0)3691 213533 |email= |fax=+49 (0)3691 888812 |url=http://turmschaenke-eisenach.de/ |hours= Mo – Sa ab 18.00 Uhr, So ist Ruhetag |price= |lat=50.97547 |long=10.32608 |lastedit=|description= }} * {{vCard|type=restaurant |name=Delphi |address=Theaterplatz 8, 99817 Eisenach |phone=+49 (0)3691 215260 |email=info@delphi-eisenach.de |fax= |url=http://www.delphi-eisenach.de/ |hours= täglich 11.30 – 14.30 Uhr + 17.30 – 0.00 Uhr |price= |lat=50.97807 |long=10.32314 |lastedit=|description=Griechische und mediterrane Speisen. }} * {{vCard|type=restaurant |name=Steakhaus zum Ritter |address=Rittergasse 3, 99817 Eisenach |phone=+49 (0)3691 743388 |email= info@steakhaus-zum-ritter.de |fax=+49 (0)3691 743389 |url=http://steakhaus-zum-ritter.de/wb/ |hours= Mo – So 11.30 – 14.00 Uhr + 17.30 – 23.00 Uhr |price= |lat=50.97147 |long=10.32316 |lastedit=|description=Das Steakhaus liegt im Zentrum von Eisenach am Frauenberg, gleich neben dem bekannten Bachhaus. }} * {{vCard|name=Weinrestaurant Baron|type=restaurant|url=https://www.baron-eisenach.de/|email=info@baron-eisenach.de|address=Karlsplatz 13, 99817 Eisenach|phone=+49 (0)3691 2453240|facebook=baroneisenach |hours=Mo-Sa ab 17 Uhr (Feiertage ab 11:30)|lastedit=2020-11-01|description=Modernes Restaurant und Weinbar mit mediterraner und internationaler Küche, 120 Weinen und Terrasse.|lat=50.975761|long=10.324843 }} * {{vCard | name = Restaurant Heimat | type = restaurant | url = https://www.restaurantheimat.de/ | address = Markt 10, 99817 Eisenach | directions = Direkt neben Lutherhaus & Markt | lat = 50.97370 | long = 10.31944 | phone = 03691 2454134 | email = kontakt@restaurantheimat.de | facebook = RestaurantHeimat | instagram = heimateisenach | twitter = cthomasrestaur1 | hours = Mo-So 11:00 - 22:00 | payment = Bar, Visa, Master, EC | lastedit = 2021-03-28 | description = Thüringer und deutsche Küche, auch vegetarische und vegane Gerichte. }} == Nachtleben == * {{vCard|type=bar |name=Spitz |address=Alexanderstr. 28, 99817 Eisenach |phone=|email=info@spitz-eisenach.de |fax=|url=http://www.spitz-eisenach.de/ |hours=|price=|lat=50.97615 |long=10.32346 |lastedit=|description= }} * {{vCard | name = Bühne Schlachthof Eisenach | type = theater | url = http://www.schlachthof-eisenach.de | address = Langensalzaer Straße 43, 99817 Eisenach | lat = 50.97840 | long = 10.34220 | email = mail@schlachthof-eisenach.de | description = Auftritte verschiedener lokaler Bands. }} * {{vCard | name = Edison Bar | type = bar | url = https://www.edison-bar.de | address = Markt 10, 99817 Eisenach | lat = 50.97367 | long = 10.31952 | phone = +49 (0)369 12454134 | facebook = EdisonBarEisenach }} == Unterkunft == Bei der Übernachtung in Eisenach ist zu beachten, dass pro Übernachtung und Person eine Tourismusförderabgabe, je nach Unterkunftskategorie, von 1 bis 2&#x202F;€ anfällt ([https://www.eisenach.info/service/aktuelles/content/detail/ewt-begru-t-neue-gastefuhrer-7286822 Info Stadt Eisenach]). Die Abgabe ist bei der Bezahlung des Hotelzimmers zu entrichten. === Günstig === * {{vCard|type=youth hostel |name=Jugendherberge Eisenach |address=Mariental 24, 99817 Eisenach |phone=+49 (0)3691 743259 |email=|fax=|url=https://www.jugendherberge.de/jugendherbergen/eisenach/portraet/ |hours=|price=|lat=50.96274 |long=10.31442 |lastedit=|description=}} * {{vCard| type = hotel |name=Gasthof "Am Storchenturm" |address=Georgenstraße 43a, 99817 Eisenach |phone= +49 (0)3691 733263 |email=info@gasthof-am-storchenturm.de |fax=03691 733265 |url=https://gasthof-am-storchenturm.de/ |hours= |price=EZ ab 23 €, DZ ab 36&#x202F;€ |lat=50.97612 |long=10.31514 |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=hotel |name=Hotel Klostergarten |address=Am Klosterholz 23, 98817 Eisenach | phone=+49 (0)3691 785166 |email=info@hotel-klostergarten.de |fax= |url=https://www.hotel-klostergarten.de/ |hours= |price=EZ ab 45 €, DZ ab 65&#x202F;€ |lat=50.97590 |long=10.29824 |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=boarding house |name=Tor zum Rennsteig |address=Unterstraße 2-4, 99817 Eisenach-Hörschel |phone=+49 (0)36928 92699 |email= info@rennsteig-beginn.de |fax=+49 (0)36928 92690 |url=https://www.rennsteig-beginn.de/ |hours=|price=EZ ab 35 €, DZ ab 60&#x202F;€ |lat=51.00721 |long=10.22824 |lastedit=|description=Das dazugehörige Gasthaus hat folgende Öffnungszeiten: täglich ab 11.00 Uhr, Di ist Ruhetag.}} * {{vCard|type=hotel |name=Landhotel "Zur guten Quelle" |address=Hörscheler Str. 14, 99817 Eisenach-Neuenhof |phone=+49 (0)36928 90375 |email= info@landhotel-gute-quelle.de |fax=+49 (0)36928 96715 |url=https://www.landhotel-gute-quelle.de/ |hours=|price=EZ ab 39 €, DZ ab 55&#x202F;€ |lat=50.99678 |long=10.21372 |lastedit=|description=Die dazugehörige Gaststube hat folgende Öffnungszeiten: Di – Sa 17.00 – 23.00 Uhr, So 12.00 – 14.00 Uhr + 16.00 – 23.00 Uhr, Mo ist Ruhetag.}} * {{vCard|type=boarding house |name=Pension am Rennsteig |address=Eisenacher Weg 19, 99817 Eisenach-Neuenhof |phone=+49 (0)36928 90455 |email=info@pension-am-rennsteig.de |fax=+49 (0)36928 96762 |url=https://www.pension-am-rennsteig.de/ |hours= |price=EZ ab 30 €, DZ ab 40&#x202F;€ (jeweils ohne Frühstück zuzüglich Tourismusabgabe!) |lat=50.99770 |long=10.21794 |lastedit=|description=}} === Mittel === * {{vCard|type=hotel |name=Ibis Hotel Eisenach |address=Am Grundbach 1, 99819 Eisenach |phone=+49 (0)36920 82100 |email= |fax=+49 (0)36920 82299 |url=http://www.hotel-eisenach.com/ |hours= |price=EZ ab 49&#x202F;€ |lat=50.99510 |long=10.37464 |lastedit= |description=Frühstück gibt es von 4.00 – 12.00 Uhr. Im dazugehörigen Bistro können auch kleine Snacks rund um die Uhr bestellt werden.}} * {{vCard|type=hotel |name=Hotel Klostergarten |address=Am Klosterholz 23, 99817 Eisenach |phone=+49 (0)3691 785166 |email=info@hotel-klostergarten.de |fax=+49 (0)3691 785148 |url=https://www.hotel-klostergarten.de/ |hours= |price=EZ ab 45 €, DZ ab 65&#x202F;€ |lat=50.97590 |long=10.29824 |lastedit= |description=Erreichbar täglich 6.00 bis 22.00 Uhr.}} * {{vCard|type=hotel |name=Hotel Haus Hainstein |address=Am Hainstein 16, 99817 Eisenach |phone=+49 (0)3691 2420 |email=haushainstein@t-online.de |fax=+49 (0)3691 242109 |url=https://www.haushainstein.de/ |hours= |price=EZ ab 60, DZ ab 86&#x202F;€ |lat=50.96898 |long=10.31627 |lastedit=|description=Im dazugehörigen Restaurant "Lutherstube" gibt es sowohl nationale Küche als auch Thüringer Spezialitäten.}} * {{vCard|type=hotel |name=Hotel "An der Linde" |address=Zum Wehr 2, 99817 Eisenach |phone=+49 (0)36920 81133 |email=info@hotel-anderlinde.de |fax= |url=http://www.hotel-anderlinde.de/ |hours= |price=EZ 45 €, DZ 64&#x202F;€ |lat=50.99006 |long=10.38301 |lastedit=|description=Zusätzlich gibt es ein Restaurant und einen Biergarten.}} * {{vCard | name = Hostel / Pension Alte Brauerei | type = hotel | url = https://www.hostel-pension-eisenach.de/ | address = Wartburgallee 25a, 99817 Eisenach | lat = 50.97294479725669 | long = 10.325348910171128 | phone = +493691238030 | fax = +493691238033 | email = info@hostel-pension-eisenach.de | price = ab 45&#x202F;€ (EZ) / 50&#x202F;€ (DZ) / Nacht | lastedit = 2022-08-23 | description = Hostel mit Frühstück, im Gebäude bzw. auf dem Gelände einer alten Brauerei gelegen. }} === Gehoben === * {{vCard|type=hotel |name=Glockenhof|address=Grimmelgasse 4, 99817 Eisenach (Nähe Bachhaus) |phone=+49 (0)3691 23 40|email=info@glockenhof.de |fax=+49 (0)3691 234131 |url=https://www.glockenhof.de |hours=|price=88 € pro Nacht im Doppelzimmer|lat=50.97191 |long=10.32497 }} * {{vCard|type=hotel |name=Steigenberger Hotel 'Thüringer Hof' |address=Karlsplatz 11, 99817 Eisenach |phone=+49 (0)3691 280 |email=|fax=+49 (0)3691 28190 |url=https://www.eisenach.steigenberger.de/ |hours=|price=EZ ab 79 €, DZ ab 90&#x202F;€ |lat=50.97578 |long=10.32475 |lastedit=|description=Die Geschichte des Hauses reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, 4 Sterne, 127 Zimmer, Innenstadt; Am Karlsplatz.}} * {{vCard|type=hotel |name=Hotel auf der Wartburg |address=Auf der Wartburg 2, 99817 Eisenach |phone=+49 (0)3691 797223 |email=info@wartburghotel.de |fax=+49 (0)3691 797200 |url=https://www.wartburghotel.de/ |hours=|price=|lat=50.96699 |long=10.30592 |lastedit=|description=Hotel direkt auf der Wartburg, 5 Sterne, 35 Zimmer, unterschiedliche Arrangements möglich.}} * {{vCard|type=hotel |name=Hotel "Haus Hainstein" |address=Am Hainstein 16, 99817 Eisenach |phone=+49 (0)3691 2420 |email=haushainstein@t-online.de |fax=+49 (0)3691 242109 |url=https://www.haushainstein.de/ |hours= |price=EZ ab 60 €, DZ ab 86 €. |lat=50.96898 |long=10.31627 |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=hotel |name=Land- und Golfhotel Alte Fliegerschule |address=Am Weinberg 1/Nessetalstraße, 99817 Eisenach/Stockhausen |phone=+49 (0)3691 8680 |email=info@landhotel-eisenach.de |fax=+49 (0)3691 868200 |url=https://www.landhotel-eisenach.de/ |hours= |price=EZ ab 59 €, DZ ab 79&#x202F;€ |lat=50.99074 |long=10.38188 |lastedit=|description=Das Hotel bietet zusätzlich mehrere Restaurants an.}} * {{vCard|type=hotel |name=CITY HOTEL |address=Bahnhofstraße 25, 99817 Eisenach |phone=+49 (0)3691 2098-0 |email=info@cityhotel-eisenach.de |fax=+49 (0)3691 2098-120 |url=https://www.cityhotel-eisenach.de/ |hours= |price=EZ ab 57 €, DZ ab 79 €. |lat=50.97655 |long=10.32942 |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=hotel |name=Luther Hotel Eisenacher Hof |address=Katharinenstraße 11-13, 99817 Eisenach |phone=+49 (0)3691 2939-0 |email=info@eisenacherhof.de |fax=+49 (0)3691 293926 |url=http://www.eisenacherhof.de/home.html |hours= |price=EZ ab 69 €, DZ ab 89&#x202F;€ |lat=50.97593 |long=10.31368 | lastedit = 2015-11-28 |description=Das dazugehörige Erlebnis-Restaurant hat folgende Öffnungszeiten: Mo – Sa ab 17.00 Uhr, So 11.00 – 15.00 Uhr + ab 18.00 Uhr, Sa auch 12.00 – 14.00 Uhr}} * {{vCard | type = hotel | name = Suites MITTE | alt = Apart-Hotel Eisenach | url = https://www.apart-hotel-eisenach.de/ | email = info@suites-mitte.de | address = Kleine Löbergasse 2 | lat = 50.973198 | long = 10.323974 | phone = +49 (0)3691 7 41 43 70 | checkin = 15.00 Uhr | checkout = 11.00 Uhr | price = ab 53,00&#x202F;€ p.P. (bei einer Belegung von 2 Personen pro Apartment) | lastedit = 2019-10-30 | comment = Apart-Hotel im Zentrum von Eisenach | facebook = SuitesMITTE | instagram = suites_mitte_eisenach | subtype = upmarket | description = Apart-Hotel, acht helle Suiten mit Südbalkon für jeweils 1-4 Personen mit extra Schlafzimmer. Eichendielen, Boxspringbetten, Designmöbel, bodengleiche Duschen, Küchenzeile. }} * {{vCard | type = hotel | name = Kaiserhof | url = https://www.kaiserhof-eisenach.de/ | email = info@kaiserhof-eisenach.de | address = Wartburgallee 2 | lat = 50.9758 | long = 10.3269 | phone = +49 (0)3691 8 88 90 | checkin = 15.00 Uhr | checkout = 11.00 Uhr | price = ab ca. 85&#x202F;€ p.P. | lastedit = 2021-08-23 | description = Seit 1897, neue Ausstattung im Stil dieser Zeit (Kerzenlampen auf den Gängen etc.) }} == Sicherheit == * {{vCard|name=Polizeiinspektion Eisenach |wikidata=|type=police |address=Ernst-Thälmann-Straße 78, 99817 Eisenach |phone=+49 03691 2610 |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=50.99120 |long=10.30407 |lastedit=|description=}} * {{vCard|name=Polizeiinspektion Eisenach |wikidata=|type=police |address=Nordplatz 1B, 99817 Eisenach |phone=+49 03691 734786 |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=50.99530 |long=10.30870 |lastedit=|description=}} == Gesundheit == === Krankenhäuser === * {{vCard|name=St. Georg Klinikum |wikidata=|type=hospital |address=Mühlhäuser Str. 94-95, 99817 Eisenach |phone=+49 03691 6980 |email= |fax=+49 03691 6987100 |url=http://www.stgeorgklinikum.de |hours=|price=|lat=50.98860 |long=10.31609 |lastedit=|description=}} == Praktische Hinweise == * {{vCard|name=Touristeninformation |wikidata=|type=tourist information |address=Markt 24, 99817 Eisenach |phone=+49 03691 79230 |email=info@eisenach.info |fax= |url=https://www.eisenach.info/ |hours=10.00 – 17.00 Uhr (werktags bis 18.00 Uhr) |price=|lat=50.97504 |long=10.32007 |lastedit=|description=}} * {{vCard|name=Hauptfiliale der Deutschen Post |wikidata=|type=post |address=Markt 3, 99817 Eisenach |phone=|email=|fax=|url=|hours=Mo – Fr 9.00 – 18.00 Uhr, Sa 9.00 – 12.00 Uhr |price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * Öffentliche Toilette: Auf dem Johannisplatz findet sich eine riesige moderne öffentliche Toilette. == Ausflüge == * '''[[Nationalpark Hainich]] mit Baumkronenpfad''' - Der Buchenwald-Nationalpark liegt etwa 15&#x202F;km nordöstlich von Eisenach. * '''[https://www.schloss-wilhelmsthal.de Schloss Wilhelmstal]''' (ca. 8&#x202F;km südlich direkt an der B 19 Richtung Bad Salzungen) - kleinerer, sehenswerter Bau mit Park * '''[[Ilmenau]]''' (60{{nnbsp}}km südöstlich, B 88) - Goethestadt * '''[[Bad Salzungen]]''' (28{{nnbsp}}km südlich, B 19) - Kur- und Kreisstadt * '''[[Heldrastein]]''' (ca. 25&#x202F;km nordwestlich) - geschichtsträchtiger Aussichtsberg an der Werra * '''[[Creuzburg]]''' (ca. 12&#x202F;km nordwestlich, B 7) - sehenswerte gleichnamige Burg sowie die historische Werrabrücke * '''[[Bad Langensalza]]''' - Die Rosenstadt liegt nördlich von Eisenach. <!-- == Literatur == --> == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} === Webcam === * [http://www.mdr.de/thueringen/cams/ Großansicht der Wartburg] - Kamera des MDR == Einzelnachweise == <references /> {{class-3}} {{GeoData| lat= 50.97611| long= 10.32056| radius= }} {{IstInKat|Thüringer Wald}} {{Unesco|Kontinent = Europa |Deutschland}} c67z8kmou6o684g3j6a0t59wx1tf1mu Fehmarn 0 3622 1794429 1794347 2026-08-05T14:16:22Z Eduard47 17518 /* Jugendherberge, Ferienheime */ Geänderte vCard für Liesenbergs Küstenbauernhof – Tel. 1794429 wikitext text/x-wiki {{quickbar Ort | Namen= Fehmarn <small> (deutsch) </small> <br />Femern <small>(dänisch) </small> | TouriInfoWeb= [https://www.fehmarn.de/de/ Tourismus-Service-Fehmarn] | TouriInfoTel= +49 (0)4371 506333 }} Die Ostseeinsel '''Fehmarn''' liegt vor der Halbinsel [[Wagrien]] im Kreis Ostholstein in [[Schleswig-Holstein]]. Hauptort und Verwaltungssitz ist Burg auf Fehmarn. Die Insel ist durch Landwirtschaft und Tourismus geprägt. Sie ist über die 963&#x202F;m lange Fehmarnsundbrücke mit dem Festland verbunden. Die Fähre über den Fehmarnbelt zum 18&#x202F;km entfernten [[Rødby]] in [[Dänemark]] benötigt etwa 45&#x202F;Minuten. == Hintergrund == [[File:DEU Stadt Fehmarn COA.svg|left|80px]] {{Mapframe|54.463|11.162|zoom=11|width=500|type=geoline}} Die Insel Fehmarn ist neben [[Rügen]] und [[Usedom]] eine der bekanntesten deutschen Ostseeinseln. Seit einer Kommunalreform im Jahr 2003 sind die Ortschaften auf Fehmarn zur „Stadt Fehmarn“ zusammengeschlossen, doch gibt es immer noch eine deutliche Kluft zwischen dem Westen und dem Osten der Insel, geteilt durch den Verlauf der internationalen Straße {{RSIGN|DE|B|207|E|47}} und Bahnlinie im Zuge der sogenannten Vogelfluglinie. Im Westteil liegen die ehemaligen Gemeinden Landkirchen und Westfehmarn (Hauptort Petersdorf). Der Teil östlich der Vogelfluglinie ist vor allem geprägt durch den Hauptort Burg auf Fehmarn mit dem vorgelagerten Strand Burgtiefe, einem kurtaxpflichtigen Sandstrand mit angrenzendem Hallenbad sowie einem begehbaren Wintergarten mit offenen Restaurants. Fehmarn besitzt einige unterschiedliche Küstenlandschaften: Die Nordküste der Insel Fehmarn, zwischen dem Markelsdorfer Huk und Puttgarden, ist eine Dünenlandschaft mit Nehrungshaken und Binnenseen. Die Ostküste ist steinig und hat eine Steilküste. Der Südstrand bei Burgtiefe und dem Wulfener Hals sind die südlichsten, zudem die weißesten Sandstrände der Insel. Die Stadt Fehmarn hat {{Wikidata||p=P1082}}&#x202F;Einwohner auf einer Fläche von 185,48&#x202F;km², das entspricht etwa 68&#x202F;Einwohner pro km². Auf fast gleich großer Fläche, nämlich 186,45&#x202F;km², hat [[Nürnberg]] {{Wikidata|Q2090|p=P1082}}&#x202F;Einwohner, dort „drängen“ sich somit immerhin 2.744&#x202F;Einwohner pro&nbsp;km². Obwohl Fehmarn seit der Kommunalreform nicht nur eine Insel, sondern auch eine Stadt ist, werden die Ausdrücke „in“ bzw. „aus Fehmarn“ nicht gerne gehört und von Einheimischen in der Regel umgehend zu „auf“ bzw. „von Fehmarn“ korrigiert. Die Einwohner der Insel bezeichnet man als '''Fehmaraner'''. Bitte nicht Fehmarner, Fehmer oder ähnliches. Man sollte es auch nicht krumm nehmen, wenn man etwas rauer und meist direkt angesprochen wird. Die Fehmaraner sind deswegen nicht weniger freundlich. Selten gibt es ein Fleckchen Erde, das gastfreundlicher ist. === Die Vogelfluglinie === * '''1231:''' Erste Erwähnung der ehem. Fährstelle "Großenbrode" am Fehmarnbelt. Bereits im Mittelalter führte ein Pilgerweg als Schiffsverbindung von Dänemark über Fehmarn nach Holstein. * '''1753:''' Es wurden erste Überlegungen für eine regelmäßige Fährverbindung zwischen Fehmarn und Lolland angestellt. * '''1853:''' Der Glückstädter Ingenieur Gustav Krönke erhält von der dänischen Regierung die Genehmigung zum Bau einer Eisenbahnlinie auf Lolland. Auch darf er einen Fährhafen in Syltholm (ebenfalls auf Lolland) bauen. * '''1922:''' Pläne für den Bau der Fehmarnsundbrücke wurden aufgrund der Weltwirtschaftskrise nicht umgesetzt. * '''1940:''' Während der NS-Herrschaft wurde mit dem Bau der Fehmarnsundbrücke begonnen. * '''1958:''' Nachdem auf der Fährverbindung von Großenbrode (Holstein) - Gedser (Lolland) der Verkehr nicht mehr problemlos bewältigt werden konnte, entschied man sich zum Bau der Vogelfluglinie (Staatsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Dänemark). * '''1963:''' Einweihung der Vogelfluglinie mit Fehmarnsundbrücke, Fährhafen Puttgarden auf Fehmarn und dem Fährhafen auf Lolland. * '''um 2000:''' Bereits in den neunziger Jahren des 20.&#x202F;Jahrhunderts wurde mit Projektstudien zum Bau einer Brücke bzw. eines Tunnels am Fehmarnbelt begonnen, da der Verkehr weiter zugenommen hat. * '''Mitte 2007:''' Eine Absichtserklärung zwischen Deutschland und Dänemark zum Bau einer festen Verbindung zwischen Lolland und Fehmarn wurde unterzeichnet. Die Brücke über den Fehmarnbelt soll bis 2018 fertig sein. * '''2010:''' Es wird entschieden, dass der Tunnel gebaut wird. Zentrum der Bauarbeiten wird der dänische Hafen Rødby. === Ortsteile === [[File:Fehmarn Gemarkungen.png|thumb]] {{2 Spalten| * {{Marker|type=village|name=Bannesdorf|wikidata= Q806882}} hat etwa 720&#x202F;Einwohner, St.-Johannis-Kirche aus dem 13.&#x202F;Jahrhundert * {{Marker|type=village|name= Burg |wikidata= Q896928 |url= http://www.burg-fehmarn.de/v2/index.php }} ist mit etwa 6.000&#x202F;Einwohnern das Zentrum der Insel, alle Geschäfte einschl. Kaufhaus finden sich hier. Sehenswert sind die Kirche und das benachbarte Heimatmuseum. * {{Marker|type=village|name= Dänschendorf |wikidata= Q1270371 }} ist ein kleines Dorf nahe Petersdorf, sehr ruhig, Suchtklinik, zum steinigen Strand in Altenteil sind es etwa 3&#x202F;km. * {{Marker|type=village|name= Landkirchen |wikidata= Q1803046 }} bietet einige Geschäfte (Lebensmittel), sehenswerte Kirche mit hölzernem Kirchturm, schöne Bauernhäuser * {{Marker|type=village|name= Lemkenhafen |wikidata= Q1816884 }} ist ein ehem. Fischerdorf mit heute etwa 250&#x202F;Einwohnern, Fischrestaurants, sehr schöne Lage am Wasser * {{Marker|type=village|name= Petersdorf|wikidata= Q2079598 }} ist kleinstädtisch, Lebensmittelgeschäfte, Apotheke, Angelbedarf, Restaurants, Physiotherapie, westlich davon das Naturschutzgebiet Wallnau * {{Marker|type=village|name= Puttgarden |wikidata= Q705348 }} ist geprägt durch den Fährhafen und den etwas verstaubten Fährbahnhof (nach Wegfall des Güterverkehrs). Ländlich, in den Wohnbereichen trotz der Fähre ruhig, Strand, Campingplatz * {{Marker|type=village|name= Sulsdorf| lat=54.45886 | long=11.04343 }} ist dörflich, 1&#x202F;km landeinwärts vor Orth, ruhige Lage. Geeignet für Wanderer, Radfahrer, Angler, Surfer und Kiter. Zum steinigen Naturstrand „Püttsee“ sind es 2&#x202F;km. * {{Marker|type=village|name= Orth |wikidata= Q2031739 }} ist ein kleiner Ort mit einem ehemaligen, sehr malerischen Fischerhafen mit etwa 60&#x202F;Einwohnern, heute stark frequentierter Sportboothafen }} Weiterhin gibt es auf Fehmarn diverse [[w:Fehmarn#Gemeindegliederung|Dörfer]], die allerdings touristisch eher unbedeutend sind. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * Der {{marker|type=airport|wikidata=Q27706|name=Flughafen Hamburg}} ist der nächstgelegene Verkehrsflughafen, (144&#x202F;km) über {{RSIGN|DE|A|1|E|47}} * Vom {{marker|type=airport|wikidata=Q206277|name=Flughafen Kopenhagen-Kastrup}}, dän.: Københavns Lufthavne) geht es nur über die Fähre [[Rødby]]-Puttgarden nach Fehmarn, (192&#x202F;km) über {{RSIGN|DK|E|20|E|47}} * Der {{Marker|type=airport|wikidata=Q1433587|name=Flugplatz Fehmarn-Neujellingsdorf}} ist Deutschlands kleinster Flugplatz. Er ist für Flugzeuge bis 2000&#x202F;kg geeignet und verfügt über eine 590&#x202F;m Graspiste. * Der {{Marker|type=airport|wikidata=Q20462557|name=Flugplatz Grube}} kann von Flugzeugen bis 2.000&#x202F;kg und Helikoptern bis 5.700&#x202F;kg angeflogen werden. Er liegt etwa 30&#x202F;km entfernt unmittelbar an der {{RSIGN|DE|B|501}}, von dort über die {{RSIGN|DE|A|1|E|47}} nach Fehmarn. === Mit der Bahn === [[File:Fehmarn Puttgarden 114.jpg|thumb|Fährbahnhof Puttgarden]] Bahnstationen sind: {{Marker | name = Bahnhof Fehmarn-Puttgarden | type = train | wikidata=Q481496}} und {{Marker | name = Bahnhof Fehmarn-Burg | type = train | wikidata=Q15635107}}. Der Regionalverkehr verbindet [[Lübeck]] und an Sommerwochenenden auch Hamburg mit Puttgarden. Betreiber der Strecke ist die Deutsche Bahn AG. Betreiber des Bahnhofs Puttgarden ist die Reederei Scandlines (mit besetztem Fahrkartenschalter, außerhalb der Dienstzeiten DB-Fahrkartenautomat), des Bahnhofs Fehmarn-Burg die Bahngesellschaft AKN (DB-Fahrkartenautomat für Regional- und Fernverkehr, kein Schalter). Fahrkarten-Tipp für Ausflüge: Das Schleswig-Holstein Ticket, gültig ab 9&#x202F;Uhr für bis zu 5&#x202F;Personen, gilt auf allen Nahverkehrszügen in Schleswig-Holstein und Hamburg (hier sogar einschl. Verbund). [[File:Achtung.png|20px|left]]&nbsp;Ab 31.08.2022 gibt es aufgrund der Baumaßnahmen für den Fehmarnbelttunnel für voraussichtlich 7&#x202F;Jahre keinen Bahnverkehr von und nach Fehmarn. Anstelle der Bahnverbindung fährt ab Lübeck Hbf der [https://regional.bahn.de/regionen/schleswig-holstein/fahrplan/fehmarnbeltquerung Expressbus X85] immer auf Minute :12 nach Puttgarden. === Mit dem Bus === Die [https://www.bahn.de/autokraft/view/fahrplan/kursbuchtmpl.shtml Autokraft] bietet diverse Überlandbuslinien nach Fehmarn an. Über [[Kiel]] kann in Oldenburg (Holstein) über die Linie Oldenburg (Holstein) - Heiligenhafen - Burg&#x202F;a.&#x202F;F. - Puttgarden&#x202F;a.&#x202F;F. angereist werden.<br> Auch mit [https://www.busliniensuche.de/ Fernbussen] ist die Anreise möglich. Diese fahren allerdings überwiegend Puttgarden an. === Auf der Straße === [[Image:Fehmarnsundbrücke 059a.jpg|thumb|Fehmarnsundbrücke]] Die Anreise mit dem Automobil erfolgt über die Autobahn {{RSIGN|DE|A|1|E|47}} bis [[Heiligenhafen]], die dort übergeht in die Bundesstraße {{RSIGN|DE|B|207|E|47}}.<br> Die 1963 erbaute {{Marker Kopie|Q503740}} '''Fehmarnsundbrücke''', eine kombinierte Eisenbahn- und Straßenbrücke, verbindet die Insel mit dem Festland. Sie ist bei starkem Sturm temporär gesperrt. === Mit dem Schiff === * Von {{Marker|type=port|name=[[Rødby]]|wikidata=Q1011683}} ([[Dänemark]]) bieten die [https://www.scandlines.de/uber-scandlines/anniversary Scandlines-Fähren] halbstündliche Verbindungen nach Puttgarden. Fehmarn ist ein Paradies für Wassersportler. Mehrere Yachthäfen bieten auch Nichtmitgliedern freie Liegeplätze an, so zum Beispiel: * {{vCard | name = Yachthafen Burgstaaken | type = marina | url = https://www.balticsailing.de/yachthafen-burgstaaken | address = Hafenstraße, 23769 Fehmarn, OT Burg | directions = Nahe dem idyllischen Fischereihafen | lat = 54.42157 | long = 11.19009 | phone = +49 (0)4371 864606 | fax = +49 (0)4371 861230 | email = info@yachthafen-burgstaaken.de | lastedit = 2023-07-09 | description = Der Yachthafen Burgstaaken verfügt über eine intakte Infrastruktur mit zahlreichen Bootsbetrieben und bietet einen umfangreichen Service. Liegeplätze: 200 (es gibt Gastliegeplätze), Bootsgröße: bis 15&#x202F;m, Wassertiefe: 1,70 bis 3,00&#x202F;m, [https://www.esys.org/rev_info/Deutschland/Burgstaaken_(Fehmarn).html Details]. }} * {{vCard | name = Yachthafen Burgtiefe | type = marina | url = https://www.segeln-sh.de/partnerhaefen/yachthafen-burgtiefe-8 | address = Am Yachthafen 14,23769 Fehmarn, OT Burgtiefe | lat = 54.41266 | long = 11.19981 | phone = +49 (0)4371 8888900 | fax = +49(0)4371 8888906 | email = info@yachthafen-burgtiefe.de | lastedit = 2023-07-09 | description = Der geräumige, in den Jahren 2020-2022 modernisierte Yachthafen liegt gut geschützt im Burger Binnensee. Rund ums Schiff sind alle Serviceleistungen verfügbar. Liegeplätze: 600, Bootsgröße: 5 bis 20&#x202F;m, Wassertiefe: 1,40 bis 3,50&#x202F;m, [https://www.esys.org/rev_info/Deutschland/Burgtiefe_(Fehmarn).html Details]. }} * {{vCard|type=marina|name=Bootswerft Schaich| comment=ehem. Beelitz-Werft/Martin-Werft |address=Fehmarnsund 6, 23769 Fehmarn|directions=Im ehemaligen Fährhafen|phone=+49 (0)4371 6713|email=post@bootswerft-schaich.de|fax=+49 (0)4371 1848|url=https://wp2019.bootswerft-schaich.de/hafen/|lat=54.40375 | long=11.11917|lastedit=2021-03-17|description=Marina der Bootswerft Schaich mit umfassenden Service rund um die Yacht bis 70'. Slip mit 20&#x202F;t Tragfähigkeit, Kräne bis 25&#x202F;t Tragkraft, Takelmast. Liegeplätze: 100, Bootsgröße: 5 bis 25&#x202F;m, Wassertiefe: bis 2,50&#x202F;m, [https://www.esys.org/rev_info/Deutschland/Bootswerft_Schaich_(Fehmarn).html Details]}} * {{vCard|type=marina|name=Sportboothafen Lemkenhafen|address=Am Hafen 3, 23769 Fehmarn OT Lemkenhafen|phone=+49 (0)4372 1250|mobile=+49 (0)163 3717096|email=svlfhafenmeister@svlf.de|fax=|url=https://www.svlf.de/|hours=|price=|lat=54.44587 | long=11.08840|lastedit=2018-06-26|description=Liegeplätze des Segler Verein Lemkenhafen Fehmarn e.&#x202F;V. mitten in einem Landschaftsschutzgebiet. Bootsgröße: 5 bis 18&#x202F;m, Wassertiefe: bis 2,50&#x202F;m, [https://www.esys.org/rev_info/Deutschland/Lemkenhafen.html Details]}} * {{vCard|type=marina|name=Yachthafen Orth|address=Am Hafen/Orth, 23769 Fehmarn |phone=+49 (0)4372 1282|mobile=+49 (0)174 6764167|email=hafenmeisterorth@gmx.de|fax=|url=http://www.hafen-orth.de|hours=|price=|lat=54.4461 | long=11.0503|lastedit=2018-06-26|description=im idyllischen ehemaligen Fischereihafen, Liegeplätze: 150, Wassertiefe: bis 3,00&#x202F;m, [https://www.esys.org/rev_info/Deutschland/Orth.html Details] }} === Mit dem Fahrrad === * Die EuroVelo 10, auch als [[Ostseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|Ostseeküstenradweg]] bzw. D2 bezeichnet, führt einmal rund um die Insel. * Der [[Mönchsweg|Mönchsweg]] führt von [[Glückstadt]] aus einmal quer durch Schleswig-Holstein bis nach Fehmarn. === Zu Fuß === Über Fehmarn verläuft die [http://www.deutsche-jakobswege.de/via%20scandinavica.html Via Scandinavica] als Verbindung zwischen den skandinavischen Pilgerwegen und den Jakobswegen in Deutschland. == Mobilität == Buslinien verkehren zwar, sind aber lückenhaft. Wer Ausflüge vorhat, muss gut planen, um nicht am Nachmittag ohne Rückfahrmöglichkeit da zu stehen. Busse mit gleichen Nummern fahren nicht immer dieselbe Strecke - man sollte sicherheitshalber die meist freundlichen Busfahrer fragen. Darüber hinaus werden auch Verbindungen auf das Festland angeboten. Ein [http://www.buergerbus-fehmarn.de/seite/565406/das-streckennetz.html Bürgerbussystem] schließt außerdem einige Lücken des ÖPNV. Die Radwege sind (mit Ausnahme einzelner Kreis- und Landesstraßen, z.&#x202F;B.&nbsp;Dänschendorf - Gammendorf oder Landkirchen - Avendorf) sehr gut ausgebaut und man kann eigentlich überall mit dem Fahrrad hinkommen. Besonders angenehm sind die vielen asphaltierten Feldwege, die weitab belebter Straßen zum Radeln einladen. Wer mag, kann die gesamte Insel auf dem oder unmittelbar am Deich umrunden; hierfür sollte man aber schon einen ganzen Tag einplanen. Es gibt zahlreiche Fahrradverleihe, hier sind nur einige genannt: * {{vCard|type=bicycle rental|name=Sunny Bike Burg a.F.|address=Gertrudenthaler Strasse 3, 23769 Fehmarn OT Burg|phone=+49 (0)4371 883 988|email=info@sunny.bike|fax=+49 (0)4371 8993898|url=https://sunny.bike/|hours=täglich 09:00-18:00|price=ab 6&#x202F;€|lat=54.44461|long=11.18135|lastedit=2022-02-08|description=Fahrradverleih / Vermietung von Fahrrädern, E-Bikes, Lastenrädern, Fahrrad-Anhängern, SUPs (Stand-Up-Paddleboards)}} * {{vCard|type=bicycle rental|name=Sunny Bike Meeschendorf|address=Meeschendorf 23, 23769 Fehmarn OT Meeschendorf|phone=+49 (0)4371 6049 726|email=info@sunny.bike|fax=+49 (0)4371 8993898|url=https://sunny.bike/|hours=täglich 09:00-18:00|price=ab 6&#x202F;€|lat=54.42409|long=11.25072|lastedit=2022-02-08|description=Fahrradverleih / Vermietung von Fahrrädern, E-Bikes, Lastenrädern, Fahrrad-Anhängern, SUPs (Stand-Up-Paddleboards)}} * {{vCard|type=bicycle rental|name=Connys Fahrradladen|address=Süderstraße 24, 23769 Fehmarn OT Burg|phone=+49 (0)4371 1303|email=info@fehmarn-fahrrad.de|fax=+49 (0)4371 6624|url=https://www.fehmarn-fahrrad.de/|hours=Mo-Sa 09:00-18:00 / So+Feiertag 10:00-13:00|price=|lat=54.43452 | long=11.19792|lastedit=2018-06-24|description=Verkauf und Vermietung von Fahrrädern, Tandems, Rollern, Quads}} * {{vCard|type=bicycle rental|name=Connys Fahrradladen|address=Südstrandpromenade, 23769 Fehmarn Burgtiefe|directions=am IFA Hotel (Südstrand)|phone=+49 (0)4371 1303|email=info@fehmarn-fahrrad.de|fax=+49 (0)4371 6624|url=https://www.fehmarn-fahrrad.de/|hours=täglich 09:00-13:00|price=|lat=54.41203 | long=11.21058|lastedit=2018-06-24|description=Verkauf und Vermietung von Fahrrädern, Tandems, Rollern, Quads}} * {{vCard|type=bicycle rental|name=E-Bike Vermietung am Niobe|address=23769 Fehmarn Gammendorf|directions=gegenüber dem Restaurant "Am Niobe"|phone=+49 (0)174 5780954|email=nowak.detlef@freenet.de|fax=|url=|hours=|price=|lat=54.52167 | long=11.15389|lastedit=2018-06-24|description=}} * {{vCard|type=bicycle rental|name=2Rad-Fehmarn|address=Kirchblick 4 (ehemals Meisterstrasse), 23769 Fehmarn OT Landkirchen|phone=+49 (0)4371 8898044|mobile=+49 (0)151 41295931|email=info@2rad-fehmarn.de|fax=|url=https://www.2rad-fehmarn.de/|facebook=2radfehmarn|hours=Mo-Sa 09:30–13:00 und 17:00–18:00|price=|lat=54.45147 | long=11.14669|lastedit=2018-06-24|description=liefert die Räder bis zur Ferienwohnung}} * {{vCard|type=bicycle rental|name=2Rad Freund|address=Kabunskoppel 40, 23769 Fehmarn OT Puttgarden|phone=+49 (0)175 2747040|email=info@2rad-freund.de|fax=|url=http://2rad-freund.de/|hours=Mo-Fr 10:00-13:00 + 17:00-19:00; Sa 10:00-14:00|price=|lat=54.49809 | long=11.21004|lastedit=2018-06-26|description=Kleiner Fahrradverkauf, -Reparatur und -Verleih}} * {{vCard|type=bicycle rental|name=Fahrradverleih Grimm|address=Staakensweg 67, 23769 Fehmarn OT: Burg|phone=+49 (0)4371 4824|email=info@fahrradverleih-grimm.de|fax=|url=http://fahrradverleih-grimm.de/|hours=Mo-Sa 09:00-18:00, So 10:00-18:00|price=|lat=54.42922 | long=11.19449|lastedit=2018-06-26|description=Seit 30&#x202F;Jahren vor Ort, Verleih von robusten Cityrädern mit 7-Gang-Nabenschaltung}} Fehmarn ist nicht nur eine Insel mit der dafür üblichen eingeschränkten Infrastruktur, auch das angrenzende Festland ist sehr ländlich strukturiert. Wege muss man über Landstraßen zurücklegen, Bahnverbindungen sind meist regionale (Bummel-)Züge mit großen Umwegen. Auch kurze Entfernungen können sich in die Länge ziehen. Burg ist durch eine sogenannte Pförtnerampel vor übermäßigem Autoverkehr in der Innenstadt geschützt, was zu teilweise langen Staus in der Hauptsaison tagsüber auf dem Landkirchener Weg führt. Wer Burg auf dem Weg nach Burgtiefe (Strand) umfahren möchte, wählt schon die Ausfahrt Avendorf (erste Ausfahrt nach der Fehmarnsundbrücke) und folgt der Beschilderung nach Burg (Nebenstrecke). == Sehenswürdigkeiten == {{Scroll Gallery |title=Sehenswürdigkeiten |Fehmarnbrücke Durchfahrt.JPG|Fehmarnsundbrücke |Puttgarden-Rødby (11853324645).jpg|Fährhafen Puttgarden |Niobe Fehmarn 1.jpg|Niobe-Denkmal |Jimi Hendrix Gedenkstein auf Fehmarn 3.jpg|hochkant{{!}}Jimi Hendrix Gedenkstein |Harbor of Orth, Fehmarn 20140812 1.jpg|Hafen Orth |Langbett Wulfener Berg 2014.jpg|Langbett am Wulfener Berg |2017-08-26-Alversteen-4308.jpg|Hünengrab Alvensteen |BurgruineGlambek-msu-5081.jpg|Burgruine Glambek}} * Die erste Sehenswürdigkeit von Fehmarn fällt dem Besucher schon ins Auge, bevor er auf der Insel angekommen ist: Die {{Marker|type=bridge|name=Fehmarnsundbrücke|wikidata=Q503740}}, auch Kleiderbügel genannt, überspannt mit 963&#x202F;m Länge den Fehmarnsund. Dadurch kann die Insel ohne Nutzung einer Fähre sowohl von Fahrzeugen wie auch von der Bahn erreicht werden. 1963 wurde die Brücke eröffnet, 1999 dann unter Denkmalschutz gestellt. Heute ist sie ein Wahrzeichen der Insel. * {{Marker|type=Port|name=Fährhafen Puttgarden|wikidata=Q32239654}} - Auch wenn man nicht nach Dänemark möchte, lohnt ein Besuch am Fährhafen. Auf einem Spaziergang über die Westmole kann man den großen Fähren ganz nahe kommen. Auch ziehen die Seeschiffe recht dicht vorüber. Mit richtiger Kleidung ist der Ausflug auf den Molenkopf auch bei schlechtem Wetter ein Erlebnis. Von der Fußgängerbrücke, die die Fahrspuren der Fährzufahrt überspannt, hat man einen sehr schönen Blick auf die Be- und Entladung der Fährschiffe. Der im Hafen vertäute "Border Shop" ist ein 8.000&#x202F;m² großes, schwimmendes Einkaufszentrum. Der Einkauf von Bier und Spirituosen ist nur möglich auf dem Weg Richtung Skandinavien. Allerdings sind die Artikel dort nicht unbedingt günstiger als in Deutschland, und es sind daher vornehmlich Skandinavier, die dort Bier und Hochprozentiges in größeren Mengen einkaufen. * Das {{Marker|type=memorial|name=Niobe-Denkmal|lat=54.52160 | long=11.15908|wikidata=Q877162|url=https://www.kiel.de/de/bildung_wissenschaft/stadtarchiv/erinnerungstage.php?id=191}} an der Nordküste am Gammendorfer Strand erinnert an den Untergang des Segelschulschiffes Niobe der Reichsmarine. Ein Mast und ein Gedenkstein erinnern an das tragische Ende der Besatzung des Segelschulschiffes, das am 26.07.1932 nordwestlich von Fehmarn sank. Von der 109&#x202F;Mann starken Besatzung kamen 69&#x202F;Seemänner ums Leben. * Das {{Marker|type=memorial|wikidata=Q1872372|name=Denkmal für Jimi Hendrix|url=https://www.ostsee-urlaub-portal.de/ausflugsziele-sehenswertes/kuriositaeten/fehmarn-jimi-hendrix-gedenkstein.htm}} am Campingplatz Flügge im Westen der Insel erinnert an dessen letzten Auftritt vor 25.000&#x202F;Besuchern vor seinem Tod auf dem chaotisch verlaufenen "Love and Peace Festival" vom 4. bis 6.&nbsp;September&nbsp;1970. * {{Marker|type=marina|name=Hafen Orth|lat=54.4470 | long=11.0500|url=https://www.hafen-orth.de/}} - Obschon heute nur noch als Marina genutzt, hat sich der Orther Hafen den Charme der alten Zeit bewahrt. Hier stehen noch die alten Speicherhäuser, liegen noch die Schienen der Inselbahn und das Denkmal, das die Orther dem Stifter des Hafens, Kaiser Wilhelm&#x202F;II., am Ostufer gesetzt haben, ist kürzlich weiß angestrichen worden, ohne damit moderner geworden zu sein. Vor der Rückfahrt kehre man im Café oder einem der Restaurants ein. Preiswerter und herzhafter isst man bei Cap Orth am Ende des Hafens, der ''Futterkutter'' - eine schwimmende Imbissbude - ist leider 2010 gesunken. Orth ist ein besonderer Tipp für Surfer und Kiter. '''Wandertipp:''' Spaziergang ab Hafen Orth über den Deich zum Leuchtturm Flügge (etwa 2,5&#x202F;km einfach). Der Weg ist auch mit dem Rad fahrbar. * Bei Wulfen liegt das {{Marker|type=tomb|name=Langbett|lat=54.40539 | long=11.16231|url=http://natuerlichfehmarn.de/ausflugsziel-langbett/}}, ein 60&#x202F;m langer Nachbau eines Großsteingrabes auf einem vor über 5.000 Jahren bedeutendem Gräberfeld. Die eindrucksvollen Hünengräber verschwanden nach und nach. Die Grabhügel wurden als Steinbruch genutzt zur Materialgewinnung für den Haus- und Deichbau. Es wurde im Jahr 2010 nachgebaut. Dafür sammelte man Steine von ganz Fehmarn ein und erstellte einen 60&#x202F;m langen Nachbau mit zwei Grabkammern. Heute kann das Langbett jederzeit besichtigt und betreten werden. Hinweistafeln geben umfangreiche Auskunft. * Das {{Marker|type=tomb|name=Hünengrab Alvensteen|lat=54.418048|long=11.099128|url=http://natuerlichfehmarn.de/ausflugsziel-alvensteen/}} ist kein Nachbau, sondern ein Original, das an dieser Stelle auf einer kleinen Anhöhe errichtet wurde. Es liegt südlich von Gold nahe am Strand in einem kleinen Wäldchen. Die Anlage ist frei zugänglich und kann jederzeit besichtigt werden. Es besteht noch aus vier Trägersteinen an den Langseiten und einem Deckstein. Der Abschlussstein und die zwei Eintrittssteine sind aber nicht mehr vorhanden. * Die {{Marker|type=ruins|wikidata=Q325366|name=Burgruine Glambek }} wurde 1210 vom Dänenkönig Waldemar&#x202F;II. als mächtige Backsteinfestung mit 4&#x202F;Meter hohen Ringmauern erbaut. Von 1558 bis 1628 diente sie noch als Lagerhalle für Holz und Getreide und wurde dann bei einem Kampf zerstört. Nachdem ein Großteil der Steine abgetragen worden war, verschwand sie unter Flugsand. Eine große Sturmflut 1872 spülte sie wieder frei. Die Ruine liegt in Burgtiefe unmittelbar vor dem IFA-Hotel. Heute empfängt den Besucher nur noch Mystik und Romantik. Es sind noch ein Bergfriedrest, Mauerreste, Wassergraben und ein Wallrest vorhanden. Das Areal kann nur von außen besichtigt werden.([https://www.fehmarn.de/media/pdf/FEHM-14_Flyer_Glambek_web.pdf Geschichte der Festung-pdf]){{-}} === Kirchen === {{Scroll Gallery |title=Fehmarns Kirchen und Kapellen |St Nikolai Burg Fehmarn 2011.jpg|hochkant{{!}}St. Nikolai-Kirche, Burg |Burg StNicolai n O.JPG|St. Nikolai-Kirche, Burg |St.-Jürgen-Kapelle (Burg auf Fehmarn)111.jpg|St.-Jürgen-Kapelle, Burg |DenkmalStJuergenFehmarn00001.jpg|St.-Jürgen-Kapelle, Burg |Petersdorf Fehmarn St Johannis v S.jpg|hochkant{{!}}St. Johannis-Kirche, Petersdorf |2017-08-16-Kirche Petersdorf-3663.jpg|St. Johannis-Kirche, Petersdorf |Fehmarn - Landkirchen - Kirche.JPG|St. Petri-Kirche, Landkirchen |Fehmarn StPetri n O.JPG|St. Petri-Kirche, Landkirchen |Johanniskirche Bannesdorf Fehmarn251.jpg|St. Johannis-Kirche, Bannesdorf |Heiligenhafen 258.jpg|St. Johannis-Kirche, Bannesdorf }} *{{vCard|type=church|name=St. Nikolai-Kirche|wikidata=Q2321874|address=Breite Straße 47, 23769 Fehmarn OT Burg|phone=+49 (0) 4371 2250|email=kirche-burg@t-online.de|fax=+49 (0) 4371 4001|url=https://www.st-nikolai-kirche-burg.de|lastedit=2018-07-08|description= Die gotische Backsteinkirche wurde zwischen 1230 und 1250 erbaut. Der älteste Teil der Kirche stammt aus dem Übergang von der Romanik zur Gotik. Der Glockenturm stammt aus dem dritten Bauabschnitt; er wurde 1513 fertiggestellt. Er war zunächst mit einem Spitzdach versehen, das am 3. November 1760 durch einen schweren Nordweststurm zerstört wurde. 1763 war die spätbarocke Turmhaube fertiggestellt. Sehenswert ist der spätgotische quergeteilte Flügelschrein aus Holz. Bedeutend ist auch die Bronzetaufe, die auf dem Rücken dreier Löwen ruht. Kirchturmbesteigungen unter dem Motto "Burg aus der Vogelperspektive" werden in der Saison jeweils samstags angeboten. }} *{{vCard|type=church|name= St.-Jürgen-Kapelle |wikidata= Q1793784 |address=Kapellenweg 13, 23769 Fehmarn OT Burg|lat=54.43285 | long=11.20282 |lastedit=2018-07-05|description= Die kleine evangelische Kapelle ist ein gotischer Backsteinbau mit einem Fundament aus Findlingen und einem Satteldach. An den Außenmauern der Kapelle fallen unter anderem die für die Zeit der Gotik typischen Spitzbogenfenster auf. Ursprünglich war die Kapelle Teil eines Siechenhauses, in dem an Pest und Aussatz (Lepra) erkrankte Menschen gepflegt wurden. Später wurde sie zeitweise als Waffenarsenal und auch als Pferdestall genutzt. Im Innern der St.-Jürgen-Kapelle sind ein Sakramentshäuschen aus Holz aus dem 13.&#x202F;Jahrhundert sowie gut erhaltene Wandmalereien aus dem 15.&#x202F;Jahrhundert sehenswert. Die Kapelle ist nur zu Gottesdienstzeiten und nach telefonischer Absprache mit der Stadtverwaltung Burg geöffnet. }} *{{vCard|type=church|name= St. Johannis-Kirche |wikidata= Q2319492|address= An der Kirche 4, 23769 Fehmarn OT Petersdorf |phone=+49 (0) 4371 209 |fax=+49 (0) 4372 806844 |url= http://www.kirche-petersdorf.de/| lastedit=2018-07-05|description=Der über 60&#x202F;m hohe Turm der St. Johannis-Kirche überragt Petersdorf und weist den Weg dorthin. Er wurde schon im 16.&#x202F;Jh. von der Schifffahrt als Tageslandmarke benutzt. Erbaut wurde die Kirche im ersten Drittel des 13.&#x202F;Jahrhunderts, der Turm hält seit 1567 allen Naturgewalten stand. Der Kirchhof um die Kirche ist umgeben von einem Ring Linden, bestehend aus 64&#x202F;Bäumen, die an den Deutsch-Dänischen Krieg von 1864 erinnern sollten. Sehenswert ist im Innern der Kirche das pokalförmige Taufbecken aus gotländischem Kalkstein aus dem 13.&#x202F;Jahrhundert. }} *{{vCard|type=church|name= St. Petri-Kirche Landkirchen |wikidata= Q1147430|address= Hauptstraße 32, 23769 Fehmarn OT Landkirchen, |phone=+49 (0)4371 6894 |email=kirchengemeinde.landkirchen@t-online.de |fax=+49 (0) 4371 9300 |url=https://www.nordkirche.de/adressen/institutionen/detailansicht/institution/landkirchen-auf-fehmarn/ |lastedit=2018-07-08|description=Die St. Petri Kirche aus dem 13.&#x202F;Jhd. ist eine der schönsten frühgotischen Backsteinkirchen in Schleswig-Holstein. In ihr findet man die Marienkrone aus der Zeit um 1390 und eines der wertvollsten Votivschiffe der Welt, die hanseatische Kogge von 1617. Auch beherbergt sie den "Landesblock" - eine schwere Truhe, geschnitzt aus einem Eichenstamm, in der sich alle wichtigen Dokumente Fehmarns befanden. Der hölzerne Glockenturm steht etwas abseits.}} *{{vCard|type=church|name=St. Johannis-Kirche |wikidata= Q23900332 |address=Rosenstraße 17, 23769 Fehmarn OT Bannesdorf |phone=+49 (0) 4371 3341 |email=St.Johannis-Fehmarn@outlook.de|fax=+49 (0) 4372-806844|url=http://www.kirche-petersdorf.de/st.%20johannis%20bannesdorf | lastedit=2018-07-08|description=Die Kirche wurde vermutlich wie andere Pfarrkirchen der Insel Fehmarn im 13.&#x202F;Jahrhundert gebaut. Urkundlich erwähnt wird St. Johannis zum ersten Mal 1359. Der hölzerne Glockenturm stammt von 1701. Sie ist die kleinste der 4&nbsp;Pfarrkirchen Fehmarns. Der Chorraum ist einfach und klar gestaltet. Sehenswert ist der Rokokoaltar aus dem Jahr 1777 und die alte romanische Taufe aus gotländischem Kalkstein. Außerdem gibt es einen Backsteinchor mit Resten spätgotischer Bemalung.}} *{{vCard|type=church|name=St. Franziskus Xaverius-Kirche|wikidata=|address= Blieschendorfer Weg 13, 23769 Fehmarn OT Burg|phone=+49 (0) 4371 2897 |email= kath.fehmarn@t-online.de |fax=+49 (0) 4371 9322 |url= http://kathkirche-oldenburg.de/index.php/pfarrei/st-franziskus-xaverius | lat=54.43506 | long=11.19220| lastedit=2018-07-08|description= Die römisch katholische Kirche wurde 1954 bis 1955 erbaut und am 3. Dezember 1955 geweiht.}} *{{vCard|type=church|name= Peter und Paul Kapelle |wikidata=|address=Johannisberg, 23769 Fehmarn OT Johannisberg|url= http://natuerlichfehmarn.de/ausflugsziel-gedenkstaette-peter-und-paul-kapelle/ | lat=54.5022 | long=11.1917| lastedit=2018-07-08|description= Bis zur Reformation diente die Peter und Paul Kapelle den Fehmaranern als Wallfahrtsort. Heute erinnert auf dem Weg zum Puttgardener Strand eine kleine Schutzhütte mit einem kleinen Glockenturm an das ehemalige Gotteshaus. Eine Gedenktafel informiert die Pilger über die Geschichte der Peter und Paul Kapelle. Der eichene Opferstock, der sogenannte „Strandblock", der früher vor der Kapelle am offenen Strand stand, befindet sich heute in der Burger Sankt Jürgen Kapelle. }} === Leuchttürme und ähnliches === Auf Fehmarn gibt es 5&nbsp;Leuchttürme. Besonders sehenswert ist der Leuchtturm Flügge, da er bestiegen werden kann. Neu ist seit Oktober 2021 der Aussichtsturm am Hafen in Burgtiefe. {{Scroll Gallery |title=Fehmarns Leuchttürme |Flügger leuchtturm.jpg|hochkant{{!}}Leuchtturm Flügge |Leuchtturm Flügge 2013e.jpg|Wendeltreppe im Leuchtturm Flügge |Fehmarn lighthouse Staberhuk 02.jpg|hochkant{{!}}Leuchtturm Staberhuk |Fehmarn lighthouse Staberhuk 03.jpg|Küste und Leuchtturm Staberhuk |Fehmarn lighthouse Westermarkelsdorf 01.jpg|hochkant{{!}}Leuchtturm Westermarkelsdorf |Fehmarn Westermarkelsdorf Leuchtturm.jpg|Leuchtturm und Wohnhaus Westermarkelsdorf |Fehmarn lighthouse Strukkamphuk 01.jpg|hochkant{{!}}Leuchtturm Strukkamphuk |Leuchtturm Strukkamphuk 2013b.jpg|Leuchtturm Strukkamhuk |Fehmarn Marienleuchte lighthouse 01.jpg|hochkant{{!}}Leuchtturm Marienleuchte |Fehmarn Marienleuchte Leuchtturm neu.jpg|Leuchtturm Marienleuchte |Fehmarn Marienleuchte Leuchtturm alt.jpg|Der alte Leuchtturm Marienleuchte |Fmt-puttgarden-voll.jpg|hochkant{{!}}Fernmeldeturm der Telekom |Burgtiefe Yachthafen Aussichtsturm 02.jpg|Aussichtsturm in Burgtiefe }} * {{vCard | type=lighthouse | name=Leuchtturm Flügge | directions=Am Strand von Flügge, ab Hof Flügge 1,5&#x202F;km zu Fuß | phone=+49 (0)4372 806456 | mobile=+49 (0)160 1428668 | email=lt-flue@gmx.de | hours=1. Apr.-31.Okt.: Di-So 10:00-17:00 | price=Erw. 3,00&#x202F;€, Kinder 1,00&#x202F;€ | wikidata=Q1821427 | subtype = register office | lastedit=2018-06-27 | description=Das im Südwesten der Insel liegende, 1916 fertig gestellte Bauwerk kann bestiegen werden. Ein schöner Rundblick bietet sich aus 37,5&#x202F;m Höhe nach Überwindung von 162&nbsp;Stufen. Das Leuchtfeuer wurde 1977 automatisiert, es gibt daher keinen Leuchtturmwärter. Am Fuß des Turm gibt es im Kaffeegarten neben leckerem Kuchen, warmen und kalten Getränken, auch ein kleines Angebot an herzhaften Speisen. Seit 2005 werden an einigen wenigen Tagen im Jahr standesamtliche Trauungen im Flügger Leuchtturm durchgeführt, dabei ist die Anzahl der Hochzeits-Teilnehmer auf 12&nbsp;Personen begrenzt. }} * {{vCard|type=lighthouse|name=Leuchtturm Staberhuk|address=Staberhuk, 23769 Fehmarn|directions=An der Süd-Ost-Spitze Fehmarns|wikidata=Q1707940|lastedit=2018-06-27|description=Das an der Süd-Ost-Spitze der Insel liegende, 1903 fertig gestellte Bauwerk kann nicht bestiegen werden. Es bietet aber von außen ein seltenes Erscheinungsbild. Erbaut ursprünglich aus gelbem Backstein. Diese wurden später auf der Westseite gegen rote Ziegelsteine ausgetauscht, da die gelben Steine an der Westseite den wechselnden Witterungseinflüssen nicht standhielten. Auffällig ist auch die besondere Stämmigkeit des Turms, da dieser keine gewöhnliche Laterne tragen sollte, sondern die gusseiserne Konstruktion des ehemaligen Leuchtturms von Helgoland. Die Südostspitze Fehmarns am Turm besitzt übrigens einen sehenswerten Naturstrand mit kleiner Steilküste. }} * {{vCard|type=lighthouse|name=Leuchtturm Westermarkelsdorf|address=Westermarkelsdorf, 23769 Fehmarn|directions=An der Nord-West-Spitze der Insel, etwas außerhalb des Ortes |wikidata=Q1471332|lastedit=2018-06-27|description=Sehenswerter, historischer Leuchtturm von 1881 im Nordwesten von Fehmarn, der allerdings nicht bestiegen werden kann. Er wurde hinter dem Deich errichtet und weist der Schifffahrt als Orientierungs- und Warnfeuer den Weg in den Fehmarnbelt. Der ursprünglich rund 10&#x202F;m hohe Turm wurde 1902 auf die heutige Höhe von 17,7&#x202F;m erhöht. Es handelt sich um einen achteckigen Turm aus Backsteinmauerwerk mit einer Galerie. Ein Wohnhaus für den Leuchtturmwärter ist direkt angebaut, das Leuchtfeuer ist aber automatisiert. Turm und Gebäude sind gelb gestrichen, die aufgesetzte Laterne rot. Der Turm steht unter Denkmalschutz. Im Umfeld und im Leuchtturm selbst befindet sich eine Messstation des Deutschen Wetterdienstes. }} * {{vCard|type=lighthouse|name=Leuchtturm Strukkamphuk|address=Strukkamp 4C, 23769 Fehmarn|directions=An der Süd-West-Spitze der Insel, neben dem Campingplatz|wikidata=Q1349230|lastedit=2018-06-27|description=Minileuchtturm nahe der Fehmarnsundbrücke. Das Bauwerk ist nicht zugänglich. Der im Jahr 1896 aus Eisen errichtete 5&#x202F;m hohe achteckige Leuchtturm wurde 1935 durch einen weißen runden Betonturm (5&#x202F;m ) ersetzt. Seit 2003 steht der Leuchtturm unter Denkmalschutz. }} * {{vCard|type=lighthouse|name=Alter Leuchtturm Marienleuchte|address=Rethen, 23769 Fehmarn|directions=An der Nord-Ost-Spitze der Insel, neben dem Fährhafen Puutgarden|wikidata=Q118727843|lastedit=2018-06-27|description=Modernes Leuchtfeuer von 1964 im Nordosten von Fehmarn. Das Bauwerk ist nicht zugänglich. Da eine erforderliche Erhöhung des alten Turmes wegen des schlechten baulichen Zustandes nicht möglich war, wurde 1964 nördlich des alten Turmes ein schlanker 33&#x202F;m hoher Stahlbeton-Leuchtturm errichtet. Der rot-weiß waagerecht gestreifte Turm aus Stahlbeton, der zusätzlich außen zum Schutz vor Witterungseinflüsse mit Glasalplatten verkleidet wurde, sei hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt, eine Sehenswürdigkeit ist er nicht. }} * {{vCard|type=communication tower|name=Fernmeldeturm der Telekom|address=Zu den Höfen, 23769 Fehmarn OT Puttgarden|wikidata=Q21064926|lastedit=2018-07-08|description=Der Fernmeldeturm der Telekom ist mit 115&#x202F;m Höhe das höchste Bauwerk auf der Insel und schon von weitem zu sehen. Es ist aber trotzdem kein Leuchtturm. }} * {{vCard | name = Aussichtsturm | type = viewpoint, observation tower | url = https://www.fehmarn.de/poi/aussichtsturm-am-yachthafen-burgtiefe | address = Am Yachthafen, 23769 Fehmarn OT Burgtiefe | directions = an der Hafenspitze | lat = 54.41405455216341 | long = 11.195311876361073 | hours = 24/7 | subtype = wheelchair | lastedit = 2022-01-19 | description = Seit Oktober 2021 bietet der neue 16,50&#x202F;m hohe, barrierefreie und frei zugängliche Aussichtsturm einen hervorragenden Rundblick über Burgtiefe, den Yachthafen, den Burger Binnensee und die offene Ostsee. Nach Überwindung von 72&#x202F;Stufen – oder mit dem rollstuhlgerechten Aufzug – kann man von der Plattform mit 7,30&#x202F;m Durchmesser den 360°&#x202F;Blick genießen. Die Fassade des Turms ist mit 12.500&nbsp;Holzschindeln aus wetterfester Alaska-Zeder verkleidet. Nachts wird der Turm in unterschiedlichen Farben angestrahlt. Er ist aber trotzdem kein Leuchtturm. }} === Museen und Ausstellungen === [[File:Mühle "Jachen Flünk", Lemkenhafen auf Fehmarn - panoramio.jpg|thumb|hochkant|Mühle „Jachen Flünk“, Lemkenhafen]] [[File:U11-Steuerbord (cropped).jpg|thumb|U11 und U-Bootmuseum, Burgstaaken]] [[File:U-Boot U11 - S190 5.jpg|thumb|Seenotrettungskreuzer und U11, Burgstaaken]] [[File:Mandarinfisch Meereszentrum Fehmarn.jpg|thumb|Mandarinfisch im Meereszentrum Fehmarn]] * {{vCard|type=museum|name=Segeltuchwindmühle „Jachen Flünk“|address=Mühlenweg 45, 23769 Fehmarn OT Lemkenhafen|wikidata=Q18288529|phone=+49 (0)4372 1894|hours=01.06.-31.10. täglich außer Mittwochs 10:00-17:00|price=Erw. 4,50&#x202F;€, Kinder 1,00&#x202F;€|lastedit=2018-06-27|description= Die Mühle in Lemkenhafen wurde 1787 erbaut. In der ersten Hälfte des 20.&#x202F;Jahrhunderts lief das Müllergeschäft nicht mehr so gut, und 1954 wurde der Betrieb eingestellt. Seit 1961 steht die Mühle als Mühlen- und Landwirtschaftsmuseum der Öffentlichkeit zur Verfügung. Heute ist „Jachen Flünk“ die älteste komplett erhaltene, und mit Windsegeln funktionstüchtige, Windmühle Schleswig-Holsteins. Hier können Besucher die historische Maschinerie der Mühle betrachten. Auch werden Modelle von Fehmarner Bauernhöfen und eine komplett eingerichtete Schmiede gezeigt. Landwirtschaftliche Geräte, historische Dokumente und alte Fotografien veranschaulichen das damalige Leben und die Arbeit der Menschen auf Fehmarn.}} * {{vCard | name = U-Boot U-11 | type = museum ship | wikidata = Q1566337 | address = Burgstaaken 89, 23769 Fehmarn/OT Burg | phone = +49 (0)4371 8891055 | hours = Apr-Okt: täglich 10:00-18:00, Nov: täglich 10:00-16:00, Dez-Febr: Fr-So 10:00-16:00 | price = Erw. 6,50&#x202F;€, Kinder (4-14&#x202F;J) 4,50&#x202F;€, Familien (2+2) 19,00&#x202F;€ | lastedit = 2023-06-28 | description = Im Hafen von Burgstaaken liegt ein ausgemustertes U-Boot der Bundesmarine, welches besichtigt werden kann. Das U-Boot wurde 1968 von der Bundeswehr in Dienst gestellt, 1988 umgebaut und 2005 zum Museum umgerüstet. Das Boot ist 43,50&#x202F;m lang, 4,60&#x202F;m breit und hat eine Gesamthöhe von 9,80&#x202F;m. Dabei wiegt es heute 520&#x202F;Tonnen. Abgerundet wird der Museumsbesuch durch die benachbarte Ausstellung, die viel Wissenswertes über die deutsche U-Boot-Flotte der Nachkriegszeit vermittelt. }} * {{vCard|type=museum|name=Seenotrettungsmuseum|address=Burgstaaken 89, 23769 Fehmarn|directions=Im Hafen Burgstaaken|phone=+49 (0)4371 8797777|mobile=+49 (0)172 9495966|email=leu@oleu.de|fax=|url=https://www.seenotrettungsmuseum-fehmarn.de/|hours=Ostern bis Ende Oktober ab 10:00|price=Erw. 6,00&#x202F;€, Kinder 4,00&#x202F;€, Fam. 15,00&#x202F;€|lat=54.41954 | long=11.19242|lastedit=2018-07-03|description=Im Oktober 2014 konnte in Burgstaaken das Seenotrettungsmuseum eröffnet werden. Zuvor hatte der Seenotrettungskreuzer ''Arwed Emminghaus'' für immer das Wasser verlassen. Dieser legendäre Kreuzer ist zweifelsfrei heute die Hauptattraktion des Museums. Vorgeschaltet ist die Ausstellung „Abenteuer Seenotrettung“, mit einem Kino, Kinderecke und vielen Ausstellungsstücken aus der Zeit der Seenotrettung der letzten 150&nbsp;Jahre. Der Besucher erhält einen hervorragenden Eindruck von der Arwed Emminghaus, der traditionsreichen Rettungstechnik und der Seenotrettung auf der Insel Fehmarn. Ein Besuch dieses Museums sollte niemand versäumen.}} * {{vCard|type=museum|name=Peter-Wiepert-Museum|alt=Fehmarn-Museum Burg|address=Breite Straße 49, 23769 Fehmarn OT Burg|directions=Direkt neben der St.-Nikolai-Kirche in Burg|phone=+49 (0)4371 6257 |email=|fax=|url=http://www.museum-fehmarn.de/peterwiepert.html|hours=01.06.-31.10. Di-So 11:00-16:00|price=Erw. 3,50&#x202F;€, Kinder 1,00&#x202F;€|lat=54.4363 | long=11.1965|lastedit=2018-06-28|description=Das 1897 gegründete Heimatmuseum informiert heute in 23&nbsp;Räumen zu den Themen Regionalgeschichte, Geologie, Seefahrt und Handwerk auf der Insel. Zum Thema Geologie kann eine Steinsammlung von der Insel angeschaut werden.}} * {{vCard|type=museum|name=E. L. Kirchner-Dokumentation|address=Bahnhofstraße 47, 23769 Fehmarn OT Burg|directions=In der Stadtbücherei Fehmarn|phone=+49 (0)4371 1222|email=info@kirchnervereinfehmarn.de|fax=|url=https://www.kirchnervereinfehmarn.de/|hours=Mo-Fr 9:30–12:00 + 14:30–18:30, Mi-Nachmittag geschlossen|price=|lat=54.44146 | long=11.19187|lastedit=2018-07-03|description=Ernst Ludwig Kirchner, deutscher Expressionist und einer der bedeutendsten Maler des 20.&#x202F;Jahrhunderts, lebte und malte vier Sommer lang auf Fehmarn. In der ''E.&#x202F;L.&#x202F;Kirchner-Dokumentation'' präsentiert der Ernst Ludwig Kirchner Verein Reproduktionen der wichtigsten Bilder in Originalgröße, historische Fotografien, Reproduktionen von Skizzenblättern und viele Informationen zum Leben und Schaffen Kirchners. }} * {{vCard | name = Meereszentrum Fehmarn | type = aquarium | wikidata = Q18288410 | url = https://mega-meereswelten.de/ | address = Gertrudenthaler Straße 12, 23769 Fehmarn OT Burg | phone = +49 (0)4371 4416 | hours = April-Okt. tägl. 10:00-18:00 / Nov.-März 11:00-17:00 | price = Erw. 12,00&#x202F;€, Kinder (4-15&#x202F;J.) 8,00&#x202F;€ | subtype = wheelchair | lastedit = 2023-06-28 | description = Das Meereszentrum zeigt auf 3.000&#x202F;m² Fläche eine einzigartige Ausstellung über das Leben der Haie. In der Korallenwelt leben unzählige bunte Korallenfische der tropischen Meere. Über 35&nbsp;Einzelaquarien und ein Unterwassertunnel beherbergen echte lebende Korallengärten mit unzähligen Fischschwärmen. }} * {{vCard|type=museum|name=Galileo-Wissenswelt|address=Mummendorfer Weg 11b, 23769 Fehmarn OT Burg|directions=Am Ortseingang von Burg, Zufahrt vom Kreisverkehr|phone=+49 (0)4371 864446|email=|fax=|url=https://www.galileo-fehmarn.de/|hours=März-Nov. täglich 10:00-18:00, Winter Sa+So 10:00-16:00|price=Einzelpreis Erw. 11,00&#x202F;€, Kinder 10,00&#x202F;€, Kombiticket 4 Museen 18,00&#x202F;€|lat=54.4434 | long=11.1750|lastedit=2018-07-05|description=Die Galileo-Wissenswelt besteht aus 4&nbsp;einzelnen Museen bzw. Ausstellungen für die einzeln Eintritt gezahlt werden muss. Es gibt allerdings ein Kombiticket, das den Besuch etwas vergünstigt. Die Museen „Naturkunde“ (Urzeit) und „Technik“ liegen am Ortseingang von Burg, die Museen „Übersee“ (Kunst - Kultur - Völkerforum) und „[https://www.dunkelexperiment.de/ Dunkelexperiment]“ befinden sich am Hafen Burgstaaken.}} * {{vCard|type=exhibition|name=Schmetterlingspark|address=Mummendorfer Weg 11a, 23769 Fehmarn OT Burg|directions=Am Ortseingang von Burg, Zufahrt vom Kreisverkehr|phone=+49 (0)4371 8893363|email=|fax=|url=https://www.schmetterlingspark-fehmarn.de|hours=März-Nov. täglich 10:30-17:30, Juli+Aug. 10:00-18:00|price=Erw. 8,00&#x202F;€, Kinder 4,00-6,00&#x202F;€|lat=54.4432 | long=11.1759|lastedit=2018-07-05|description=Große Freiflughalle (1.000&#x202F;m²) mit Glasdach, drittgrößter Schmetterlingspark Deutschlands mit hunderten von Schmetterlingen.}} === Naturschutzgebiete === [[File:WallnauInformationsschild.jpg|thumb|Informationsschild]] [[File:Charolaisrinder im Naturschutzgebiet "Grüner Brink" Bild-Nr.100 2200.JPG|thumb|Naturschutzgebiet "Grüner Brink"]] [[File:Krummsteert.jpg|thumb|Krummsteert von oben]] * Sehr interessant ist das {{Marker|type=bird watching|name=Wasservogelschutzgebiet Wallnau|wikidata=Q896492|url=http://www.nabu-wallnau.de}} auch für die ganze Familie. Aufgrund seiner günstigen Lage an den Zugwegen der Land- und Wasservögel und wegen seines reichhaltigen Nahrungsangebotes ist Wallnau ein begehrter Rastplatz für die im Frühjahr und Herbst zwischen Brut- und Überwinterungsgebieten ziehenden Vögel. Zahlreiche z.&#x202F;T.&nbsp;seltene Vogelarten lassen sich im Frühjahr im Naturschutzgebiet bei der Brut und Aufzucht ihrer Jungen beobachten. In Wallnau können aber das ganze Jahr über große Mengen an Vögeln angetroffen werden, insgesamt wurden über 280&nbsp;Vogelarten in Wallnau registriert. Rund 10&#x202F;ha des insgesamt knapp 300&#x202F;ha großen Areals sind für Besucher geöffnet und zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Ein Rundgang im NABU-Wasservogelreservat Wallnau startet im "Alten Gutshaus", dem Herzstück des {{Marker|type=tourist information|name=Informationszentrums|lat=54.47835 | long=11.01395|url=https://wallnau.nabu.de/wallnaubesuch/infozentrum/17461.html}}. Dort können auch Ferngläser ausgeliehen werden. Der Besucherbereich des Schutzgebietes ist ganzjährig von 10:00 bis 17:00 Uhr zugänglich. Das Infozentrum mit Shop und Bistro ist vom 1. März bis Ende Oktober ebenfalls von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Die Teilnahme an der Führung "Erlebnis Wasservogelreservat" ist im Eintrittspreis ins NABU-Wasservogelreservat Wallnau enthalten. Der Nabu bietet übrigens auch Natur-Audioreiseführer zu zehn Küstenabschnitten von Fehmarn. Die MP3-Dateien können kostenfrei von der [http://www.nabu-wallnau.de/besucher/erleben/audio Internetseite das NABU] heruntergeladen werden. * Das {{Marker|type=nature reserve|name=Naturschutzgebiet Grüner Brink|wikidata=Q1552075|url=https://schleswig-holstein.nabu.de/natur-und-landschaft/nabu-schutzgebiete/gruener-brink/02992.html}} ist ein an der Nordküste Fehmarns gelegenes, 134&#x202F;ha großes Naturschutzgebiet. Es wurde bereits 1938 unter Schutz gestellt. Es besteht aus einem 2,5&#x202F;km langen und bis zu 180&#x202F;m breiten Landstreifen zwischen dem 1872 erbauten Deich und der Ostsee. Nur bei starkem Hochwasser fließt jetzt noch salziges Ostseewasser in die kleinen Strandseen. Im Jahresverlauf nutzen bis zu 170&nbsp;Vogelarten die verschiedenen Lebensräume des Grünen Brink. Das Gebiet ist durch Wege erschlossen, von denen aus sich die Vogelwelt hervorragend beobachten lässt. Bester Startpunkt für einen Spaziergang ist der Parkplatz am Badestrand Grüner Brink, ca.&nbsp;3&#x202F;km westlich des Fährhafens von Puttgarden. Im Sommerhalbjahr betreut ein NABU-Naturschutzwart den "Grünen Brink". * Das {{Marker|type=nature reserve|wikidata=Q1790194|name=Naturschutzgebiet Krummsteert–Sulsdorfer Wiek|url=https://www.fehmarn-travel.de/Regionales/Fehmarn-Sehenswuerdigkeiten-Highlights/Krummsteert-Sulsdorfer-Wiek/}} mit seinen etwa 300&nbsp;ha liegt an der Süd-West-Spitze der Insel. Das Gebiet umfasst auch Teile der Ostsee, ebenso den "Krummsteert" (niederdeutsch für "krummer Schwanz"). Dieser Teil darf nicht betreten werden. Der Deich zwischen dem Orther Hafen und dem Leuchtturm Flügge führt entlang der Sulsdorfer Wiek und gibt den Blick frei auf Salzwiesen, schillernde Wasserflächen und dichte Schilfgürtel. Der Weg endet am Leuchtturm Flügge, dessen Besucherplattform einen herrlichen Ausblick über den Krummsteert bis hin zur Ostseeküste des Festlands bietet. Das Naturschutzgebiet besteht aus vier verschiedenen Ökosystemen: eine Nehrungshalbinsel - den Krummsteert, eine Flachwasserbucht um Salzwiesen mit Brackwasserteichen und eine eingedeichte einstige Meeresbucht. Das vom NABU betreute Naturschutzgebiet Krummsteert-Sulsdorfer Wiek bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. * Das {{Marker|type=nature reserve|wikidata=Q23701757|name=Naturschutzgebiet Nördliche Seeniederung}} erstreckt sich über die gesamte nordwestliche Küste Fehmarns. Es reicht vom Fastensee nördlich von Bojendorf über die Markelsdorfer Huk bis zum Grünen Brink und schließt die vielen Binnenseen mit ein. Diese Binnenseen sind ein wichtiger Brut- und Lebensraum für seltene Seeschwalben, Watvögel und Schilfbewohner. Vom Deich und von der {{Marker|type=viewpoint|name=Aussichtsplattform an der Markelsdorfer Huk|lat=54.53516|long= 11.06816|url=http://natuerlichfehmarn.de/ausflugsziel-aussichtsplattform-markelsdorfer-huk/}} aus hat man einen schönen Blick auf die Landschaft und ihre Vogelwelt. Erreichbar ist die Plattform aus Richtung Altenteil (Parkplatz am Strand) über den Deich und den Campingplatz Fehmarnbelt. Dies ist auch die beste Route für Fahrradfahrer. == Aktivitäten == === An Land === Fehmarn bietet ein wunderschönes Naturerlebnis. Es gibt außer dem Südstrand mit seinem weißen und feinen Sand auch viele Naturstrände an der Westküste und im Norden der Insel, die zum Entdecken einladen. Da es bei schlechtem Wetter auch starken Wind geben kann, kann es empfindlich kühl werden. Auch im Sommer ist ein Satz entsprechende Kleidung sinnvoll. Die touristische Infrastruktur Fehmarns ist in erster Linie auf Familien mit kleinen Kindern ausgerichtet. Für die Kinder gibt es zahlreiche Aktivitäten, die allerdings auch nicht ganz billig sind. Attraktionen mit 1 bis 2 Stunden Spaß kosten etwa 5 bis 8 Euro für den Erwachsenen und 3 bis 4 Euro für Kinder. Wenn eine vierköpfige Familie einiges davon mitnimmt, kann sich das summieren.<br> Trotz aller Sportmöglichkeiten ist Fehmarn eher etwas für Leute, die etwas Ruhe suchen. Jugendliche und junge Erwachsene, die um die Häuser ziehen wollen, sind hier eher falsch. Und am Abend wird es in der Nebensaison auf Fehmarn ganz schnell sehr ruhig. ==== Radfahren, Wandern, Walken und Laufen ==== [[File:Fehmarn 1656.jpg|thumb|Der [[Ostseeküsten-Radweg/Schleswig-Holstein|Ostseeküsten-Radweg]] an der Westküste]] Für ausdauernde Radfahrer ist eine Umrundung der Insel überwiegend auf dem Deich möglich. Wer sein eigenes Rad nicht dabei hat, kann sich ein geeignetes Rad an diversen Stationen ausleihen, siehe Abschnitt [[#Mobilität|Mobilität]]. Auf Fehmarn ist viel für Fahrradfahrer getan worden. Es sind mehrere Rundtouren von jeweils 20–30&#x202F;km möglich. Alle Dörfer und befahrbaren Küstenabschnitte sind in das Radwegenetz eingebunden. Die Fahrradvermieter helfen gern mit Routenvorschlägen. Viele Laufstrecken und einige Radtouren gibt es [http://natuerlichfehmarn.de/bewegen/ hier] sowie von den Internetportalen wie z.&#x202F;B.&nbsp;[https://www.komoot.de/ Kommot.de] oder auch [https://www.routeyou.com/de-de/location/bike/47408811/fahrradfahren-in-fehmarn-ubersicht-aller-fahrradrouten hier]. Auch die [https://www.fehmarn.de/de/fehmarn/aktiv_erkunden_im_meer_aktiv/fahrradfahren.php Touristinformationen] in Burgtiefe und Burg helfen mit Tipps und halten Kartenmaterial bereit. ==== Golfen ==== Der {{Marker|type=golf|lat=54.4060 |long=11.1667|name=Golfpark Fehmarn |url=https://www.golfpark-fehmarn.de/}} bei Wulfen ist eine erste Adresse für geübte Golfer und solche, die es noch werden wollen. Die 18-Loch Anlage (Par&nbsp;72) ist ganzjährig bespielbar, und das ganz ohne strikte Kleiderordnung. Auf dem Kurzlochplatz (Par&nbsp;56) können Einsteiger ihre ersten Runden auch ohne Platzreife spielen, die öffentliche Driving Range steht allen Golfinteressierten kostenlos zur Verfügung. ==== Reiten ==== Fehmarn ist ein Paradies für Pferdefreunde - sowohl für Reiter mit eigenem Pferd wie auch für Urlauber, die ohne eigenen Vierbeiner anreisen. Gästen, die den Reitsport testen möchten, steht eine Vielzahl an Gestüten, Pony- und Ferienhöfen zur Auswahl, die Schnupperstunden, Kurse und auch Ausritte in der Gruppe anbieten. Urlauber mit Pferd finden [https://www.fehmarn.de/de/fehmarn/aktiv_erkunden_im_meer_aktiv/reiten.php dort] (siehe Karte) auch die passende Unterkunft für ihren Begleiter. ==== Kino ==== {{vCard|type=cinema|name=Burg Filmtheater |address=Breite Straße 13a, 23769 Fehmarn OT Burg|phone=+49 (0)4371 6728|email=info@burgfilmtheater.de|fax=|url=https://www.burgfilmtheater.de/|hours=täglich 3 bis 4 Vorstellungen|price=bis 19:00: 8,50&#x202F;€, ab 19:00: 9,00&#x202F;€ / Kinderkino: 7,50&#x202F;€, Kinder bis 14 J. 6,00&#x202F;€|lat=54.43801 | long=11.19708|lastedit=2018-07-10|description=Das Burg Filmtheater ist ein klassisches „Kuschelkino“ im Stil der 70er Jahre, trotz der plüschigen und romantischen Atmosphäre des Kinos sind Bild und Ton aber auf neuestem technischen Stand. }} === Am, im und auf dem Wasser === Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Wassersport, Fehmarn ist das beste deutsche Windsurf- und Kiterevier. An vielen Bereichen ist eine Strandgebühr zu entrichten. Besitzer der sogenannnten Ostseecard müssen keine zusätzliche Gebühr entrichten; dies gilt für sämtliche Strände. Am ebenfalls gebührenpflichtigen Südstrand in Burgtiefe kann man auch den Segel- und Surfschein machen und sich Motorboote ausleihen, für die nur ein PKW-Führerschein benötigt wird. Dort gibt es auch mehrere Spielplätze, einen Minigolfplatz und ein Vitarium, in dem allerlei Essen, Spiele und Shopping angeboten wird. ==== Angeln ==== Fehmarn ist ein Paradies für Angler. Am Fehmarnsund kann man Plattfisch fangen, ein Dorsch am Haken ist hier auch keine Seltenheit. Die Top-Fangplätze für Meerforellen sind Westermarkelsdorf und die Ostküste. Wer auf die Jagd nach Hornhecht gehen möchte, kann dies in Flügge, Marienleuchte und Presen tun. Die besten Plätze für das Brandungsangeln befinden sich in Westermarkelsdorf und an der Nord- und Ostküste. An der Nordküste gelten Altenteil, Teichhof und Niobe als gute Plattfischreviere. Marienleuchte, Presen und Staberhuk an der Ostküste der Insel sind als gute Dorschfanggründe bekannt. Als Spinnfischer ist man an der Ostküste sowie in Westermarkelsdorf und Flügge genau richtig. Man kann aber auch mit Angelkuttern hinausfahren. Hierzu sollte man aber zeitig vor dem Ablegen an Bord sein, da man sich nur so die besten Angelplätze (am Heck) sichern kann. Hauptfang ist Dorsch. Zum Angeln vom Kutter aus braucht man keinen [https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/F/fischerei/Startseite_Box_Angelfischerei.html;jsessionid=58C472B40A734B51B75E6464B3D0EDA8 Angelschein]. Auskunft, Urlauberfischereischein und Fischereiabgabe-Marken gibt es im {{Marker|type=town hall |lat=54.44054 |long=11.19618 |name=Bürgerbüro|url=https://www.stadtfehmarn.de/Stadt/Stadtverwaltung/Verwaltungsgeb%C3%A4ude/Verwaltungsgeb%C3%A4ude-Bahnhofstra%C3%9Fe}} in der Bahnhofstraße 5 im OT-Burg (Tel.: +49 (0)4371 506641 oder -506642). ==== Baden ==== Die 78&#x202F;km lange Küstenlinie der Insel bietet 20&nbsp;feine Sandstrände, Naturstrände und sogar Steilküste. Wer ins Meer will, dem sollte klar sein, dass die Ostsee ein recht kühles Gewässer ist. Otto-Normalschwimmer wird sich auf die wenigen Wochen im Hochsommer beschränken. Infos zu den aktuellen Wassertemperaturen siehe Abschnitt [[#Klima|Klima]]. Die [https://www.kreis-oh.de/Wirtschaft_Tourismus/Urlaubsregion_Ostholstein/Badeinformationen/ Badewasserqualität] ist an allen Stränden Fehmarns sehr gut. Der EU-Badegewässerbericht hat den Badeorten an Nord- und Ostsee saubere Küsten wie seit 20 Jahren nicht mehr bescheinigt. * '''Strände:''' Während im Süden schöne Sandstrände liegen, zeigt sich Fehmarn im Osten mit seiner Steilküste von der raueren Seite. Der Norden ist wiederum von herrlichen Dünenlandschaften mit Binnenseen geprägt – und im Westen erleben Sie die großartigsten Sonnenuntergänge. Strände ohne Trubel und mit viel Natur finden sich z.&#x202F;B.&nbsp;in Püttsee, Flügge oder Westermarkelsdorf. In Wallnau und Bojendorf gibt mehr Steine als Sand, dafür kann man hier aber Strandkörbe mieten. Der Südstrand in Burgtiefe an der Südküste ist der bekannteste Badestrand auf Fehmarn. Hier bleibt kein Wunsch offen, wenn man Trubel in der Hochsaison sucht. Kinder können an der bewachten Flachwasserzone gefahrlos planschen. Auch am Wulfener Hals, westlich vom Burger Binnensee gibt es ein weites Flachwassergebiet. * {{vCard|type=swimming pool|name=FehMare|address=Zur Strandpromenade 6, 23769 Fehmarn OT Burgtiefe|directions=direkt an der Südstrandpromenade|phone=+49 (0)4371 889960|email=info@fehmare.de|fax=|url=|hours=HS täglich 10:00-19:00; ab Ende Aug.: Mo, Di, Do, Fr 13:00-20:00, Mi 13:00-16:00, Sa+So 10:00-19:00|price=Badewelt: Erw. 13,00&#x202F;€, Kinder 6,00&#x202F;€ / inkl. Sauna- und Wellnesswelt erhöhter Eintritt|lat=54.41161 | long=11.20917|lastedit=2018-07-10|description=Meerwasser-Wellenbad auf über 4.500&#x202F;m² verteilt auf drei Ebenen mit Meerblick, Sauna- und Wellnesswelt, Sauna mit Panorama-Meerblick, Dampfbad, Dachterrasse und Dachsauna}} ==== Surfen und Kiten ==== Die Surf- und Kitemöglichkeiten auf Fehmarn sind legendär. Die Zwillinge Manfred und Jürgen Charchulla (* 30. Januar 1939 in Kahlberg, Ostpreußen) ("Surftwins") haben schon 1975 am Burger Binnensee eine Surfschule gegründet. Diese und auch ein Surfmuseum gibt es nach wie vor. Heute gibt es an Fehmarns Stränden etwa [https://windsport.de/Windsurf-und-Kitespots-auf-Fehmarn 20 Surf- und Kitespots], die für jede Windrichtung und für jede Könnensstufe die richtigen Bedingungen bieten. Eine [https://www.stoertenbecker.de/fehmarn/spotkarte.php Übersichtskarte] zeigt die bekanntesten. Surfschulen und -shops sind an den Stränden nicht zu übersehen. == Einkaufen == '''Erweiterte Öffnungszeiten''' laut Bäderregelung ab 2026:<br /> Auch auf der gesamten Insel {{PAGENAME}} gilt ab 2026 wieder die Bäderregelung. Das bedeutet, dass in dem Zeitraum vom 15.{{nnbsp}}März bis 31.{{nnbsp}}Oktober und 17.{{nnbsp}}Dezember bis 8.{{nnbsp}}Januar auch am Sonntag jeweils für sechs Stunden zwischen 11 und 19 Uhr eingekauft werden kann. Es dürfen nur Waren verkauft werden, die für den touristischen Bedarf typisch sind (u.{{nnbsp}}a. Lebensmittel, Souvenirs, Strandartikel). Möbelhäuser, Autohäuser, Baumärkte und Fachmärkte für Elektrogroßgeräte dürfen nicht öffnen. Die Regelung gilt vorerst bis zum 13.{{nnbsp}}Dezember{{nnbsp}}2028. <ref>[https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/VII/Presse/PI/2023/IV_2023/231016_Baederverordnung Landesportal Schleswig-Holstein]</ref> {{Stand|2026|03|ablauf=2028}} In den meisten Orten der Insel gibt es Einkaufsmöglichkeiten für den kleinen täglichen Bedarf. Für größere Einkäufe bietet sich das {{Marker|type=business park|lat=54.4438 |long=11.1814|name=Gewerbegebiet}} am Ortseingang von Burg mit allen namhaften Discountern an. Aber auch im Zentrum von Burg gibt es diverse Geschäfte, die zum Shoppen einladen. Der im Fährhafen in Puttgarden vertäute {{Marker|type=mall|lat=54.5040 |long=11.2267|name=Border Shop |url=https://www.scandlines.de/inspiration_ostsee/bordershop}} ist ein 8000 m² großes, schwimmendes Einkaufszentrum. Der Einkauf von Bier und Spirituosen ist nur möglich auf dem Weg Richtung Skandinavien. Allerdings sind die Artikel dort nicht unbedingt günstiger als in Deutschland, und es sind daher vornehmlich Skandinavier, die dort Bier und Hochprozentiges in größeren Mengen einkaufen. Aber es gibt nicht nur Getränke zu kaufen, es gibt auch eine große Auswahl an Schokolade, Lakritz, Bonbons und anderen Süßwaren, auch Non-Food-Artikel sind vorrätig. ([https://www.reisecenter-fehmarn.de/fehmarn-inselgeschichte-der-bordershop-in-puttgarden-216-3.html mehr]) * {{vCard | name = Fehmarn Rapskissen | type = shop | url = https://rapskissen.com/ | address = Ratsollweg 19, 23769 Fehmarn, OT Petersdorf | lat = 54.48372598733337 | long = 11.075554469715845 | phone = +49 (0)4372 1269 | fax = +49 (0)4372 806 37 16 | email = info@rapskissen.com | facebook = 143236412527957 | hours = Mo-Fr 10:00-15:00 | lastedit = 2021-05-18 | description = Natürlich gibt es auf der Insel überall die üblichen Souvenirs zu kaufen. Eine Besonderheit aber sind die Rapskissen aus Fehmarn. Eine kleine Manufaktur in Petersdorf stellt aus gereinigten Rapsflanzen Wärme oder Kälte speichernde Kissen her. Diese sind sogar ganz offiziell ein ''Medizinprodukt der Klasse eins zur Wärme- und Kälteanwendung am Menschen'' und somit ein schönes Mitbringsel von der Insel. }} == Küche == In dieser Beziehung bleibt auf Fehmarn kein kulinarischer Wunsch unerfüllt. Ob man sich in der "Traube" von einem Sterne-Koch bekochen lässt oder im "Goldenen Anker" riesige Portionen von ausgezeichnetem Fisch mit Salzkartoffeln verputzt - man hat die freie Wahl. Es gibt sogar einen McDonald's in Burg. Empfehlenswerte Restaurants (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) und deren beste Gerichte (eigene Meinung): * {{vCard|name=Margaretenhof |wikidata=|type=restaurant |address=Neujellingsdorf |phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=1/2 junge Flugente.}} * {{vCard|name=Lotsenhus |wikidata=|type=restaurant |address=Burgstaaken |phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Spareribs, Krabben in Öl.}} * {{vCard|name=Aalhus |wikidata=|type=restaurant |address=Landkirchen |phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Speckscholle mit Salzkartoffeln.}} * {{vCard|name=Zum goldenen Anker |wikidata=|type=restaurant |address=Burgstaaken |phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Generell sehr guter Fisch.}} * {{vCard|name=Steakhus |wikidata=|type=restaurant |address=Burg |phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Pfeffersteak mit Pommes und Kräuterbaguette.}} * {{vCard|name=Waldpavillion |wikidata=|type=restaurant |address=Katharinenhof |phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Von der Terrasse hat man den schönsten Blick auf den Fehmarnbelt, empfehlenswert: Ostseescholle).}} Es gibt jedoch noch viele andere sehr gute Restaurants. == Nachtleben == Es gibt eine Disco und mehrere Bars in Burg. Ansonsten dreht das Nachtleben erst im Sommer richtig auf, wenn viele '''[https://www.fehmarn-party.de/ Partys]''' und Veranstaltungen stattfinden, wie z.&#x202F;B.&nbsp;das Beachvolleyball-Turnier. == Unterkunft == === Jugendherberge, Ferienheime === * {{vCard|type=youth hostel|subtype=wheelchair|name=DJH Jugendherberge Fehmarn|address=Mathildenstr. 34, 23769 Fehmarn OT Burg|phone=+49 (0)4371 2150|email=fehmarn@jugendherberge.de|fax=+49 (0)4371 6680|url=https://www.jugendherberge.de/jugendherbergen/fehmarn-513/portraet|hours=|price=ab 24,20&#x202F;€/N|lat=54.43219 | long=11.20132|lastedit=2018-07-14|description=Zentral in Burg gelegene Jugendherberge der Hauskategorie "Standard" mit 182 Betten in 43 Zimmern. Übernachten kann man im Haupthaus (überwiegend 6-Bettzimmer), oder in einem der individuellen Blockhäuser mit je 2 Doppelstockbetten. }} * {{vCard|type=hostel|name=Erholungsstätte Meeschendorf|address=Meeschendorf 102, 23769 Fehmarn OT Meeschendorf|phone=+49 (0)4371 6896|email=|fax=+49 (0)4371 879392|url=http://www.fehmarnfreizeit.de/|hours=|price=ab 24,-&nbsp;€/N inkl. Frühstück, zzgl. ggf. Zusatzkosten|lat=54.41310 | long=11.24374|lastedit=2018-07-17|description=Ferien-Einrichtung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg mit 200 Betten, insbesondere für Familien und Gruppen, eigener Strand und direkter Zugang zum Meer, Halb- und Vollpension möglich}} * {{vCard|type=hostel|name=Jugendlandheim Lemkenhafen|address=Königstraße 10, 23769 Fehmarn OT Lemkenhafen|phone=+49 (0)4372 1801|email=kontakt@jlhfehmarn.de|fax=+49 (0)4372 1566|url=https://www.jugendlandheim-fehmarn.de/|hours=|price=ab 25,-&nbsp;€/N inkl. Frühstück|lat=54.44588 | long=11.08987|lastedit=2018-07-17|description=Jugendlandheim des "Harksheider Jugendlandheim e.V.". Das Haus bietet Platz für insgesamt 85 Personen, umfangreiches Freizeitangebot, Kooperation mit der Surfschule "Surfspot Lemkenhafen", Domizil für Klassenreisen und für einen preiswerten Wochenendurlaub für Familien.}} * {{vCard | name = Liesenbergs Küstenbauernhof | type = holiday flat | url = https://www.kuestenbauernhof.de/ | address = Katharinenhof 14, 23769 Fehmarn | lat = 54.43405 | long = 11.28706 | phone = +49 (0)4371 502380 | lastedit = 2026-08-05 | description = Ferienbauernhof im Ortsteil Katharinenhof an der Ostküste, etwa 300 m von der Ostsee entfernt. Angeboten werden Ferienwohnungen und Ferienhäuser. Zur Anlage gehören Spielmöglichkeiten für Kinder, Hoftiere und ein Wellnessbereich. }} === Camping- und Wohnmobilstellplätze === Wer Camping und Caravaning bevorzugt, ist auf Fehmarn richtig. Es gibt rund um die Insel '''[https://www.campingparadies-fehmarn.de/ 16 Campingplätze]''' mit unterschiedlichster Ausstattung und Qualität. Die Auswahl reicht vom Camping auf dem Bauernhof bis zum 5-Sterne-Platz. <div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed"> '''Campingplätze''' auf Fehmarn: <div class="mw-collapsible-content"> * {{vCard|type=campsite|name=Campingplatz Strukkamphuk |address=Camping Strukkamphuk, 23769 Fehmarn|directions=Strukkamp durch Richtung Süden bis zum Campingplatz|phone=+49 (0)4371 2194|email=camping@strukkamphuk.de|fax=+49 (0)4371 87178|url=https://www.strukkamphuk.de/ |facebook=camping.strukkamphuk|hours=|price=|lat=54.4121 | long=11.1006|lastedit=2018-07-16|description=25 Hektar und ca. 650 Stellplätze (90 - 180 qm), Strom-, Frisch- und Abwasseranschluß an jedem Platz (16 A), zusätzlich separater '''Wohnmobilstellplatz''', DTV + DCC: 5 Sterne }} * {{vCard|type=campsite|name=Camping Sulsdorf |address=Dörpdiek 10, 23769 Fehmarn OT Sulsdorf |directions=in Ortsmitte Sulsdorf |phone=+49 (0)4372 707|email=info@bauernhof-kleingarn.de |fax=+49 (0)4372 792|url=https://bauernhof-kleingarn.de/camping/ |facebook=Bauernhof.Kleingarn.auf.Fehmarn|hours=|price=5,-&nbsp;€/Platz+N zzgl. 5,-&nbsp;€/PN|lat=54.45835 | long=11.04229|lastedit=2018-07-18|description=Camping auf dem Bauernhof, keine Buchung, keine Reservierung, Waschhaus mit Duschen, Toiletten, Spüle und Waschmaschine in angrenzender Scheune. Zusätzlicher Platz im Gollendorfer Weg 11 am Ortseingang}} * {{vCard|type=campsite|name=Campingplatz Flüggerteich |address=23769 Fehmarn OT Flüggerteich |directions= |phone=+49 (0)4372 349 |email=info@flueggerteich.de |fax=+49 (0)4372 737 |url=https://www.flueggerteich.de/ |facebook=Campingplatz.Flueggerteich.Fehmarn|hours=|price=|lat=54.4532 | long=11.0131|lastedit=2018-07-18|description=überschaubarer Platz mit 97 großzügig (90 bis 120 m²) geschnittenen Rasenparzellen für Zelte, Wohnwagen und Wohnmobile, größtenteils mit Wasser- und Abwasseranschluss und Strom, behindertengerechtes Familienbad mit Wickeltisch und Babybadewanne, Miet-Wohnwagen und komfortable Miet-Bauwagen, DTV: 4 Sterne, DCC: 3 Sterne}} * {{vCard|type=campsite|name=Camping Flügger Strand |address=Flügge 2, 23769 Fehmarn OT Flügge |directions= |phone=+49 (0)4372 714|email=info@fluegger-strand.de |fax=|url=https://www.fluegger-strand.de|facebook=campingflueggerstrand |hours=|price=|lat=54.45340 | long=11.00772|lastedit=2018-07-18|description=Unmittelbar am Strand gelegener Platz mit 500 Stellplätzen, Stellplätze 80 m², 90-120 m², oder >120 m², alle mit Stromanschluss, tw. Abwasseranschluss, Ver- und Entsorgungsstation für Wohnmobile, Mietwohnwagen in 1. Reihe, ADAC: 4,5 Sterne, DCC: 4 Sterne }} * {{vCard|type=campsite|name=Strandcamping Wallnau |address=Wallnau 1, 23769 Fehmarn OT Bojendorf|directions= |phone=+49 (0)4372 456|email=wallnau@strandcamping.de |fax=+49 (0)4372 1829|url=https://www.strandcamping.de/|facebook=camping.wallnau |hours=|price=|lat=54.4895 | long=11.0181|lastedit=2018-07-18|description=Familien- und Aktiv-Campingplatz unmittelbar am mehrere Kilometer langen Strand der naturbelassenen Westküste, 3 Kategorien von Standplätzen auf parzellierter Rasenfläche: bis 98 m², 99-114 m², ab 115 m², Miet-Wohnwagen und -Mobilheime, diverse Wassersportangebote, Ponyhof, Abenteuerspielplätze, DTV: 4 Sterne, DCC: 5 Sterne}} * {{vCard|type=campsite|name=Camping auf dem Inselhof |address=Westermarkelsdorf 2, 23769 Fehmarn OT Westermarkelsdorf |directions= |phone=+49 (0)4372 806688|email=clemens@inselhof-fehmarn.de |fax=+49 (0)4372 806689|url=https://www.inselhof-fehmarn.de/mini_camping.php|facebook=InselhofFehmarn|hours=|price=|lat=54.5207 | long=11.0546|lastedit=2018-07-18|description=Mini-Campingplatz in verträumtem Garten hinter dem Bauernhaus, nur 5 Stellplätze auf 2500 m², 14 Ferienwohnungen auf dem Inselhof, Sauna, Tennisplatz, Brötchenservice}} * {{vCard | name = Ahoi-Camp Fehmarn | type = campsite | url = https://ahoi-camp-fehmarn.de/ | address = Altenteil 21, 23769 Fehmarn OT Altenteil | directions = Am Ende der Asphaltstraße über den Deich | lat = 54.530817186929966 | long = 11.076837444293192 | phone = +49 (0)4372 9999778 | mobile = +49 (0)172 6873315 | email = moin@ahoi-camps.de | facebook = ahoicamp | instagram = ahoicamp | hours = 01.04.-30.09 | checkin = Rezeption: 09:00-19:00 (24&nbsp;h bei online-Buchung) | checkout = bis 12:00 | price = Gestaffelt nach Saison und Platzgröße und -lage | subtype = wheelchair, cafe, playground | lastedit = 2022-04-10 | description = Naturplatz unmittelbar am Nordstrand mit 377 Stellplätzen zwischen 50 und 110&nbsp;m², alle inkl. Stromversorgung und oftmals mit Wasseranschluss, separate Stellplätze für kleinere Camper, Bullis und Zelte, Frischwasserversorgung sowie Entsorgung für Grauwasser- und Camper-WC, CaféBar „Sand-Tropez“ mit Kaffee, Kuchen vom Hofladen und Feierabendbier, 24-Std.-Zufahrt durch Schranke mit Kennzeichen-Erfassung bei online-Buchung. Der Platz bietet ideale Windsurf‑, Kite- und SUP-Bedingungen. }} * {{vCard | name = Belt Camping | type = campsite | url = https://www.belt-camping-fehmarn.de/ | address = Altenteil 24, 23769 Fehmarn OT Altenteil | lat = 54.52885151007398 | long = 11.092200331972762 | phone = +49 (0)4372 391 | fax = +49 (0)4372 1691 | email = info@belt-camping.de | facebook = beltcampingfehmarn | lastedit = 2022-04-10 | description = Mitten im Naturschutzgebiet, 260 komfortable Stellplätze zwischen 70 m² und >120 m², Strom (16A) und Wasser ist an jedem Platz vorhanden, 2 komfortable Sanitäranlagen mit behindertengerechtem Bad, Waschmaschinenraum, Trockner und Bügelraum, Restaurant mit Sonnenterrasse, Kiosk, Mietwohnwagen, Ver- und Entsorgungsstation für Wohnmobile, zusätzlich separater '''Wohnmobilstellplatz''', ADAC: 4 Sterne. }} * {{vCard|type=campsite|name=Camping am Deich |address=Wenkendorf 100, 23769 Fehmarn OT Wenkendorf |directions= |phone=+49 (0)4372 777|email=info@urlaub-in-der-ersten-reihe.de |fax=+49 (0)4371 8895883|url=https://www.urlaub-in-der-ersten-reihe.de |hours=|price=|lat=54.5265 | long=11.1176|lastedit=2018-07-19|description=kleiner (50 Stellplätze) familiärer Platz in idyllische Lage direkt am Landschaftsschutzgebiet "Nördliche Seeniederung", nur 30 Meter vom Ostsee-Strand, behindertengerechte Sanitäranlagen, Waschmaschinen, Trockner, kleine Gaststätte, keine laute Action, keine störende Animation, DCC: 4 Sterne}} * {{vCard|type=campsite|name=Camping am Niobe |address=Gammendorf 1, 23769 Fehmarn OT Gammendorf-Strand |directions= |phone=+49 (0)4371 3286|email=info@camping-am-niobe.de|fax=+49 (0)4371 503783|url=https://www.camping-am-niobe.de/ |hours=|price=|lat=54.5224 | long=11.1479|lastedit=2018-07-19|description=Direkt am kilometerlangen Naturbadestrand am Niobe Denkmal, offenes Rasengelände, teilweise mit Baumbestand, die Plätze (80 bzw. 100 m²) sind mit Strom, Frisch- u. Abwasser ausgestattet, kinderfreundliche Waschbecken, zwei Familienbäder, eine Behinderteneinrichtung, Trockner sowie Waschmaschinen, diverse Mietwohnwagen und [http://www.strandhus-niobe.de/125.html Mobilheime], Restaurant, Imbiss, SB-Markt, Fahrradverleih, zusätzlich separater '''Wohnmobilstellplatz''', DTV + DCC: 4 Sterne}} * {{vCard|type=campsite|name=Campingplatz Puttgarden |address=Strandweg 1, 23769 Puttgarden OT Fehmarn |directions=am nördlichen Ortsrand von Puttgarden |phone=+49 (0)4371 3492|email=camping-clausen@t-online.de |fax=+49 (0)4371 3492|url=http://www.fischerhof-katrin.de/links.html|hours=|price=|lat=54.5039 | long=11.2147|lastedit=2018-07-19|description=Zelt-, Wohnwagen- und Wohnmobilstandplätze, Blick auf den Schiffsanleger vom Fährhafen, moderne Sanitärgebäude, SB-Markt, Gaststätte, ideal für Sportangler }} * {{vCard|type=campsite|name=Camping Klausdorfer Strand |address=Klausdorfer Strandweg 100, 23769 Fehmarn OT Klausdorf |directions= |phone=+49 (0)4371 2549 |email=info@camping-klausdorferstrand.de |fax=+49 (0)4371 2481|url=https://www.camping-klausdorferstrand.de |hours=|price=|lat=54.4561 | long=11.2732|lastedit=2018-07-19|description=450 großzügige, komfortable Plätze für Wohnwagen, Wohnmobile oder Zelte mit Strom-, Wasser- und Kanalanschluss, von Hecken umgebenes Wiesengelände, Mietwohnwagen, Behindertengerechte Bäder, Sauna mit Meerblick, Whirlpool und Massage, Waschmaschinen und Trockner, Restaurant, SB-Markt, Fahrrad- und Kettcarverleih, zusätzlich separater '''Wohnmobilstellplatz''', DTV + DCC: 4 Sterne }} * {{vCard|type=campsite|name=Campingplatz Ostsee |address=23769 Fehmarn OT Katharinenhof |directions= |phone=+49 (0)4371 9032|email=info@camping-katharinenhof.de |fax=+49 (0)4371 863590|url=https://www.camping-katharinenhof.de/ |facebook=Campingplatz.Ostsee.Katharinenhof|hours=|price=|lat=54.4434 | long=11.2782|lastedit=2018-07-19|description=Nur von einem kleinen Waldstreifen und einer romantischen Steilküste vom Meer getrennt, 472 großzügige Stellplätze (100 - 110 qm), überwiegend mit Hecken abgetrennt, größtenteils mit Wasser- u. Abwasseranschluß, komfortable, beheizte, behindertengerechte Sanitäranlagen, Wohnmobil-Ver- und Entsorgung, Mietwohnwagen, Hundedusche, Tauchflaschen-Füllstation, Bootslipanlage, Fahrradverleih, DTV: 4 Sterne, DCC: 5 Sterne, ADAC: 4,5 Sterne}} * {{vCard|type=campsite|name=Camping-Südstrand |address=23769 Fehmarn OT Meeschendorf |directions=am Ortseingang Meeschendorf rechts ab entsprechend der Hinweisschilder |phone=+49 (0)4371 2189|email=info@camping-suedstrand.de |fax=+49 (0)4371 4990|url=http://www.camping-suedstrand.de/|facebook=campingsuedstrandfehmarn |hours=|price=|lat=54.41339 | long=11.25064|lastedit=2018-07-19|description=Inmitten von Feldern unmittelbar am Meer, mit einem langen Sandstrand, 450 Stellplätze (80 - 140 m²) auf naturbelassenem Gelände, durch Hecken und Büsche gegliedert, alle Stellplätze mit Wasser/Abwasser/Strom/viele mit W-LAN, günstige 50 m² Plätze für kleine Zelte bis 3&#x202F;m auf der Zeltwiese, Kinderwickelraum, Rolli-Bad, Fahrradvermietung, separater Hundestrand, Mietwohnwagen, Mietzelte, Shop, Restaurant, großzügige Spielplätze, Hochseilgarten, Cat- & Surfschule, Tauchschule, zusätzlich separater '''Wohnmobilstellplatz''', DCC: 5 Sterne }} * {{vCard|type=campsite|name=Insel-Camp Fehmarn |address=Meeschendorf, 23769 Fehmarn OT Meeschendorf |directions= |phone=+49 (0)4371 50300|email=info@inselcamp.de |fax=+49 (0)4371 503010|url=https://www.inselcamp.de/de/camping-ostsee-fehmarn/ |facebook=Inselcamp|hours=|price=|lat=54.4144 | long=11.2457|lastedit=2018-07-19|description=Komfort-Campingplatz direkt am feinsandigen, weitläufigen Ostsee-Strand, großzügig angelegt (90-200 m²) mit direktem Frisch- & Abwasser-, Strom- (Standard 10 A, auf Wunsch 16 A), Kabel TV-Anschluss, Wifi, Fahrradvermietung, Restaurant, SB-Markt, Sauna, Waschmaschinen und Trockner, Geschirrspüler, keine Kochgelegenheiten, Babybad, Behindertenbad, zusätzlich separater '''Wohnmobilstellplatz''', DTV: 5 Sterne, CampingInfo Award 2018, ADAC Superplatz 2018, DCC: 5 Sterne}} * {{vCard|type=campsite|name=Europa Camping |address=Meeschendorf, 23769 Fehmarn OT Meeschendorf |directions= |phone=+49 (0)4371 2419|email=info@europacamping-vintz.de |url=https://europacamping-vintz.de/ |facebook=Europa-Camping-417612771624337 |hours=|price=|lat=54.4149 | long=11.2438|lastedit=2018-07-19|description=130 großzügig parzellierte Stellplätze mit Stromanschluss ( 16 Amp ), ca. 200&#x202F;m vom Strand entfernt, moderne Sanitäranlagen, Mietwohnwagen, Restaurant, Kiosk, Imbiss, DTV: 3 Sterne }} * {{vCard|type=campsite|name=Camping- und Ferienpark Wulfener Hals |address=Wulfener Hals Weg 100, 23769 Fehmarn OT Wulfen |directions=am Golfplatz vorbei in ca. 800&#x202F;m |phone=+49 (0)4371 86280|email=info@wulfenerhals.de|url=https://www.wulfenerhals.de/ |facebook=campingfehmarn|hours=|price=|lat=54.406120 | long=11.177130|lastedit=2018-07-19|description=Mehrfach ausgezeichneter Platz, Stellplätze 80 bis 260 m² in verschiedenen Stellplatzbereichen, viele Bäume und Büsche, komfortable Stellplätze mit Strom-, Wasser- und Abwasseranschluss, Kabel-TV-Netz (tw. mit Sky-Empfang), komfortable Sanitäranlagen auch für Menschen mit Handicap, Waschmaschinen, Trockner, 3 Restaurants, Ferienwohnungen, Miet-Wohnwagen und -Mobilheime, 2 Kinderspielplätze, Wlan, Kite-Surfen, Bogenschießen, Tauchen, Kat-Segeln, Surf-, Segel-, Tauch- und Golfschule, Fahrradverleih, beheiztes Freibad, Sauna, Solarium, Supermarkt, Surfparadies für Könner und Anfänger, Animationsprogramm, zusätzlich separater '''Wohnmobilstellplatz''', DTV: 5 Sterne, ADAC: BestCamping 2015, DCC: 5 Sterne}} * {{vCard|type=campsite|name=Miramar Camping auf Fehmarn |address=Fehmarnsund 70, 23769 Fehmarn OT Fehmarnsund|directions= |phone=+49 (0)4371 3220|email=campingmiramar@t-online.de |fax=+49 (0)4371 868044|url=https://www.camping-miramar.de/ |facebook=Camping-Miramar-Fehmarn-181692675176218 |hours=|price=|lat=54.4045 | long=11.1412|lastedit=2018-07-19|description=Direkt an einem natürlichen Sandstrand, 520 Stellplätze, die Touristenplätze liegen alle in unmittelbarer Nähe zum Strand, als Untergrund dient gut befestigter, gepflegter Rasen, Komfortplätze mit 120 m², alle Plätze verfügen über Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüsse, 3 Sanitärgebäude, 2 Waschsalons, mehrere Waschküchen, Familienduschen, eine Hundedusche und Behinderteneinrichtungen, [https://www.ehler-fehmarn.de/wohnwagen/ Mietwohnwagen], Animationsprogramm, sportliches Programm, Sauna, Restaurant, SB-Markt, Beachbar, zusätzlich separater '''Wohnmobilstellplatz''', DTV: 4 Sterne, DCC: 5 Sterne}} </div> </div> Zusätzlich gibt es mehrere '''[https://www.fehmarn.de/fileadmin/Mediendatenbank/Pdf/Flyer/Fehmarn_Wohnmobilstellplaetze.pdf Wohnmobilstellplätze]''' (pdf-Liste), teilweise ohne Versorgung, auf öffentlichen Parkplätzen. Aber auch viele der o. g. Campingplätze verfügen über separate Bereiche für Wohnmobile. === Ferienwohnungen, Pensionen, Bauernhöfe, Reiterhöfe === Die meisten Urlauber werden in Bungalows, Ferienappartments und den drei Hotelhochhäusern am Südstrand unterkommen. Von dort sind es nur ein paar Meter bis zum schönen, sauberen und weißen Badestrand. Es gibt aber in fast allen Orten sehr schöne Pensionen und an fast allen Häusern steht "Fremdenzimmer", aber nicht immer "Zimmer frei". Man sollte deshalb früh reservieren, da in der Hochsaison sonst kaum Zimmer zu haben sind. Dann versorgen schließlich 13.000 Einwohner über 50.000 Gäste. Der Osten der Insel um die "Hauptstadt" Burg ist touristisch besser erschlossen: wer einen gepflegten Strand und reichlich Restaurants, Cafés, Bars usw. sucht, ist hier gut versorgt. Dafür sind die schmalen Straßen in Burg regelmäßig in der Hauptsaison verstopft und der Weg vom Strand in die Stadt kann dann lange dauern. Der Westen der Insel ist weniger mondän, hier kommt man gut unter, wenn man gern wandert, Rad fährt und an Naturstränden unbewacht badet. Über die ganze Insel verteilt bieten viele Bauern- und Reiterhöfe Zimmer, Wohnungen und Bungalows an. Diese ähneln teilweise hochwertigen Resorts. Am Südstrand ist ein weiteres Hotel mit 800 Betten geplant. * Eine komfortable '''[https://www.fehmarn.de/de/angebote_und_buchung/buchungstool.php#!m/1/search/list Zimmersuche und -buchung]''' bietet die Webseite der Touristinformation mit über 900 Angeboten aller Kategorien. * '''[https://www.fehmarn.de/de/angebote_und_buchung/last-minute.php Last-Minute-Angebote]''' findet man auf der Internetseite der Touristinformation. * '''[https://www.meeresblick.de/ostsee-hausboot-antje-frieda-fehmarn Ostsee Hausboot Antje Frieda]''' - Festliegendes Hausboot in Burgstaaken auf Fehmarn. === Hotels === Hotels sind auf Fehmarn nur in begrenzter Anzahl vorhanden, dafür sind aber einige recht hoch und mit großer Bettenzahl: * {{vCard|type=hotel|name=Hotel Dania|address=Fährhafenstraße 1, 23769 Fehmarn OT Puttgarden|phone=+49 (0)4371 8660|email=Hotel-Dania@t-online.de|fax=+49 (0)4371 866166 |url=http://www.hotel-dania.de|hours=|price=DZ ab 115,- €/N inkl. Frühstück|lat=54.49718 | long=11.22007|lastedit=2018-07-14|description=Etwas in die Jahre gekommenes Hotel im Charme der späten Sechziger mit sehr gutem Restaurant, vor allem für müde Fährpassagiere und Gruppen geeignet. Zimmer tw. mit Blick über den Fährhafen Puttgarden bis zur dänischen Insel Lolland. Das Zimmer, in dem Jimi Hendrix genächtigt hat, dürfte sich seitdem kaum verändert haben.}} * {{vCard|type=hotel |subtype=3 |name=IFA Hotel Fehmarn |address=Zur Strandpromenade 1, 23769 Fehmarn OT Burgtiefe|phone=+49 (0)4371 890|email=fehmarn@ifahotels.com|fax=+49 (0)4371 892000|url=http://www.ifa-fehmarn-hotel.com/|hours=|price=DZ ab 65,-&nbsp;€/PN|lat=54.41202 | long=11.21167|lastedit=2018-07-14|description=3 Hochhäuser, alle Zimmer mit Seeblick und ausgestatteter Pantry-Küche, diverse Ferienwohnungen in separaten Gebäuden. Angeschlossenes "Vitarium" (Freizeit unter Glas) mit Spielplatz, Restaurant und Geschäften.}} * {{vCard|type=hotel|name=Avalon Hotel Bellevue|address=Bellevue 1, 23769 Fehmarn |phone=+49 (0)4372 805850|email=info@avalon-bellevue.de|fax=|url=https://www.avalon-bellevue.de/|hours=|price=DZ ab 119,-&nbsp;€/N inkl. Frühstück|lat=54.45854 | long=11.08612|lastedit=2018-01-14|description=Stilvolles Hotel mit 98 Zimmern und Apartments in 6 Häusern auf dem ehemaligen Gutshof Bellevue in grüner Alleinlage inmitten der weitläufigen Felder im Südwesten Fehmarns nahe Lemkenhafen. }} * {{vCard|type=hotel|name=Aparthotel Museumshof|address=Katharinenhof 12, 23769 Fehmarn OT Katharinenhof|phone=+49 (0)4371 888760|email=info@aparthotel-museumshof.de|fax=|url=https://www.aparthotel-museumshof.de/|hours=|price=DZ ab 99,-&nbsp;€/N inkl. Frühstück|lat=54.43545 | long=11.27908|lastedit=2018-07-14|description=80 komfortable Hotelzimmer und Ferienwohnungen in 6 Häusern aus rotem Backstein auf weitläufigem Gelände.}} * {{vCard|type=hotel|subtype=4 |name=Strandhotel Bene |address=Am Südstrand 17, 23769 Fehmarn OT Burgtiefe|phone=+49 (0)4371 8653|email=kontakt@bene-fehmarn.de|fax=+49 (0)4371 3765|url=https://www.bene-fehmarn.de/|hours=|price=DZ 120,-&nbsp;€/N inkl. Frühstück|lat=54.41001 | long=11.20208|lastedit=2018-07-15|description=43 Zimmer direkt am langen, feinsandigen Südstrand}} * {{vCard|type=hotel|subtype=3S |name=Hotel Sonneninsel Fehmarn |address=Sundstraat 22, 23769 Fehmarn OT Avendorf|phone=+49 (0)4371 862845|fax=+49 (0)4371 3723|email=info@hotel-sonneninsel-fehmarn.de|url=https://www.hotel-sonneninsel-fehmarn.de/|facebook=hotelsonneninselfehmarn|lat=54.4169 | long=11.1372|price=ab 80,-€/N, Hunde zus. 8,-€/N|description=30 Zimmer, DZ alle mit Küchenzeile, Geschirr und Besteck, Fahrradvermietung für Gäste 9,00&#x202F;€ pro Tag}} == Klima == Im Sommer sehr angenehmes Klima, da es nicht zu heiß wird und meistens ein angenehm kühler Wind weht. Fehmarn hat mit die meisten Sonnenstunden in Deutschland. Doch auch außerhalb der Saison ist Fehmarn immer eine Reise wert. Besonders die saubere, klare Meeresluft ist zu erwähnen. * '''[http://www.bsh.de/aktdat/bm/wOWasserMess.htm Wassertemperaturen für die Deutsche Ostseeküste mit Daten für Fehmarn] ''' - Seite des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie == Sicherheit == Fehmarn gilt als grundsätzlich sehr sicher. Insbesondere an den Stränden sollte man aber auch hier die notwendige Vorsicht walten lassen. * Die {{Marker|type=police|lat=54.44161 |long=11.19358|name=Polizeistation Fehmarn}} (Tel.: {{LinkPhone | phone =+49 (0)4371 50308-0}}) in der Kaestnerstr. 2A in Burg ist zentral für alle Ortsteile zuständig. * Im Fährbahnhof Puttgarden haben die {{Marker|type=police|lat=54.5011|long=11.2262|name=Wasserschutzpolizei}} (Tel.: {{LinkPhone | phone =+49 (0)4371 86418-0)}} und die '''Bundespolizei''' (Tel.: {{LinkPhone | phone =+49 (0)4371 5020-0)}} ihre Dienststellen. == Gesundheit == === Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte === Auf der Insel gibt es eine recht gute Versorgung mit Ärzten aller Fachrichtungen. Ebenso sind ausreichend Zahnärzte und auch Tierärzte erreichbar. Eine detaillierte Arztsuche bietet [https://www.fehmarn.de/de/service/insel_abc.php die Seite Fehmarn.de]. === Krankenhäuser === * {{vCard | name = Inselklinik Fehmarn | alt = Sana-Klinik | type = hospital | url = https://www.sana-oh.de/fehmarn | address = Mummendorfer Weg 12, 23769 Fehmarn OT Burg | lat = 54.4415 | long = 11.1756 | phone = +49 (0)4371 5040 | email = info.oh@sana.de | description = Die Inselklinik verfügt über verschiedene Fachabteilungen und steht auch für Notfälle zur Verfügung. }} Weitergehende Informationen finden sich auf der Webseite [https://www.fehmarn.de/de/service/notfall_info.php Fehmarn.de]. == Praktische Hinweise == * '''Kurabgabe:''' Die Stadt Fehmarn erhebt eine '''Kurabgabe''', dafür gibt es die [https://www.fehmarn.de/service/ostseecard Ostseecard]. Die Ostseecard berechtigt für die Dauer des Aufenthaltes zur Nutzung diverser Angebote und Serviceleistungen. Darüber hinaus erhält man eine Reihe von Ermäßigungen auf Fehmarn. Auch kann man damit das kostenfreie [https://www.fehmarn.de/service#c2693 WLAN-Netzwerk] ''#im.meer.wlan'' nutzen. Darüberhinaus gilt die Ostseecard in vielen Orten an der Ostseeküste ([https://www.fehmarn.de/fileadmin/fehmarn/Dateien/Business/Anerkennung_Kurkarte_G%C3%A4stekarte_2024.pdf siehe Liste-pdf]). Bei verschiedenen Übernachtungsangeboten ist die Kurabgabe bereits im Übernachtungspreis enthalten.<br /> Die Kurabgabe in der Hauptsaison 2026 {{Zukunft|2027|01}} (15.5. - 14.9.) beträgt 2,30&#x202F;€/Tag (ab 18&#x202F;J.), in der Nebensaison 1,50&#x202F;€/Tag. Schwerbehinderte Personen >80% erhalten eine Ermäßigung von 50&#x202F;% auf die Kurabgabe. Für Tagesgäste beträgt in der Hauptsaison 2026 die Kurabgabe 2,50{{nnbsp}}€ * {{vCard | name = Tourismus-Service Fehmarn | type = tourist information | url = https://www.fehmarn.de/service/kontakt#c2323 | address = Zur Strandpromenade 4, 23769 Fehmarn OT Burgtiefe | directions = direkt am Südstrand in Burgtiefe | lat = 54.4120 | long = 11.2095 | phone = +49 (0)4371 506300 | email = suedstrand@fehmarn.de | facebook = sonneninsel.fehmarn | instagram = fehmarn.de | youtube = UC4VOElrl-SUWsLm-3J2Vwtg | hours = Ende März - Ende Oktober: Mo-Fr 09:00-17:00; Sa, So 10:00-15:00 | lastedit = 2024-08-29 | description = Büro des Tourismus-Service Fehmarn. }} * {{vCard|type=tourist information|name=Tourismus-Service Fehmarn|address=Burg, Bahnhofstraße 30, 23769 Fehmarn OT Burg|phone=+49 (0)4371 506-358|email=burg@fehmarn.de|fax=|url=https://www.fehmarn.de/service/kontakt#c2323|hours=Ende März - Ende Oktober: Mo-Fr 09:00-18:00, Sa+So 10:00-15:00|price=|lat=54.44032 | long=11.19421|lastedit=2020-09-27|description=Büro des Tourismus-Service Fehmarn, Zentrale Zimmervermittlung Tel. {{LinkPhone | phone = +49-4371-506333 | format = true }} }} * {{rolli|rot}} - {{rolli|grün}} '''[https://www.fehmarn.de/service#c2683 Informationen über Barrierefreiheit]''': Die Tourist-Information hat eine [https://stadtfehmarn.de/media/custom/1066_538_1.PDF?undefined= Broschüre (pdf)] (Stand: 2017) über Barrierefreiheit aufgelegt. Aktuelle Informationen sind auch unter der Telefon-Nr. {{LinkPhone|phone=+49 (0)4371 506333}} erhältlich. Natürlich sind die Örtlichkeiten auch auf [https://wheelmap.org/ wheelmap.org] zu finden. *Die Hauptfiliale der ''Post'' (hier werden auch ''Postbank''-Dienste angeboten, aber kein Geldautomat) befindet sich am Markt in Burg im Kaufhaus Stolz. Weitere Poststellen gibt es am Landkirchener Weg in Burg und in Landkirchen (alle ohne Postbank-Dienste). Die ''Deutsche Bank'' unterhält einen Geldautomaten am Markt in Burg (ohne Zweigstelle). Alle übrigen Geldautomaten (Landkirchen, Petersdorf) gehören der ''Sparkasse'' und der ''Volksbank Ostholstein Plön'', letztere nimmt aber nicht am Bankcard-Service-Netz der Volksbanken teil. Auf den deutschen Schiffen der Reederei Scandlines (MS Deutschland, MS Schleswig-Holstein) ist ein Geldautomat der ''Reisebank'', auf den dänischen nicht. === Sprache === Die Sprache auf Fehmarn ist deutsch. Bedingt durch den internationalen Verkehr auf der Vogelfluglinie kommen jedoch Gäste aus allen Teilen der Welt durch Fehmarn. In den Geschäften kann man in fast allen skandinavischen Sprachen, vorrangig [[Sprachführer Dänisch|Dänisch]], und [[Sprachführer Englisch|Englisch]] einkaufen. === Zeitungen, Presse === * Das '''[https://www.fehmarn24.de Fehmarnsche Tageblatt]''' (auch: fehmarn24.de) erscheint werktäglich als Print- und als Online-Ausgabe. * Die '''[https://www.ln-online.de/Lokales/Ostholstein Lokalausgabe der Lübecker Nachrichten]''' informiert werktäglich in als Print- und als Online-Ausgabe. * Immer am Freitag erscheint der kostenlose '''[https://www.urlaubs-kurier.de/ Urlaubs-Kurier]''' als Print- und Online-Ausgabe mit aktuellen Informationen rund um die Ferien in Ostholstein und an der Ostsee zwischen Fehmarn und Lübeck. * Das [https://www.der-reporter.de/startseite/fehmarn Familienwochenblatt '''„der reporter“'''] ist ein kostenloses Anzeigenblatt. * Das '''[https://www.fehmarn-magazin.de/ Fehmarn-Magazin]''' ist eine jährlich erscheinende Broschüre und ist sowohl beim Tourismusservice Fehmarn, in vielen Geschäften, Cafés und Restaurants, auf Campingplätzen und auch online kostenlos erhältlich. == Ausflüge == === &hellip;auf der Insel === [[File:Flugplatz Fehmarn (1).jpg|thumb|Flugplatz Fehmarn mit Tower, Abfertigung, Wartelounge]] Der {{Marker Kopie|Q1433587}} [https://www.fehmarn-air.de/ Flugplatz Fehmarn-Neujellingsdorf] ist nach Angaben des Betreibers Deutschlands kleinster Flugplatz. Der Platz bietet sich an für Rundflüge über die Insel, bei Bedarf auch mal woanders hin. Auch ohne zu fliegen ist er ein interessantes [http://natuerlichfehmarn.de/ausflugsziel-flugplatz-fehmarn/ Ausflugsziel], weil er eben anders ist als andere Flugplätze. Er ist schließlich ein "Sonderlandeplatz". === &hellip;zum Festland === * [[Heiligenhafen]] (hübsche Kleinstadt mit nettem Hafen, Angelfahrten und schönem Kurzentrum im Ferienpark) * Seebäderstraße mit [[Dahme (Holstein)|Dahme]], [[Kellenhusen]], [[Grömitz]], [[Neustadt in Holstein|Neustadt]] * [[Grömitz#Sehenswürdigkeiten|Cismar (Ortsteil von Grömitz)]], ehemaliges Benediktinerkloster * [https://www.hansapark.de/ Hansa-Park] in [[Sierksdorf]] * [[Holsteinische Schweiz]] ([[Plön]], [[Malente]]) * Freilichtmuseum in [[Oldenburg in Holstein|Oldenburg]] * Für Tagesausflüge bieten sich [[Kiel]], [[Lübeck]] oder [[Hamburg]] an. === &hellip;nach Dänemark === * Zwischen Puttgarden und Rødby verkehren halbstündlich die Scandlines-Fähren, mit denen man einen Tagesausflug bis nach Kopenhagen unternehmen kann. Reservierung ist nur bei sehr starkem Verkehrsaufkommen empfehlenswert, die Kapazitäten reichen im Allgemeinen aus. In der Hochsaison gibt es z.&#x202F;T.&nbsp;lange Wartezeiten und Staus auf der zuführenden Bundesstraße. Auf den Schiffen gibt es sehr ordentliche Restaurants, mangels Konkurrenz aber teuer, Geschäfte (Alkohol, Parfümerie, Süßwaren, Kleidung) und eine Wechselstube. Die Überfahrt dauert 45 Minuten. In Rødby-Fähre besteht für Landgang-Passagiere Anschluss an verschiedene lokale Buslinien nach [[Rødby]] und [[w:Maribo|Maribo]] und vereinzelt an Regionalzüge nach [[w:Nykøbing Falster|Nykøbing]]. * Wer mit dem Auto auf die Fähre nach Dänemark fährt, kann den {{Marker|type=amusement park|name=Knuthenborg Safaripark|wikidata=Q1777677}} besuchen. Ein riesiger Park mit uralten Bäumen und freilaufenden Nashörnern, Giraffen, Tigern, Bisons, usw, durch den Sie mit Ihrem Auto hindurch fahren können. Sehr empfehlenswert. Der Park ist gut ausgeschildert und liegt ca. 20 Minuten vom Fährhafen Rødby-Fähre entfernt in der Nähe des Städtchens Bandholm. * Rødbyhavn hat westlich des Fährhafens einen sehr schönen Sandstrand für Spaziergänge oder Radtouren. == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} * [https://www.bahn.de/autokraft/view/fahrplan/kursbuchtmpl.shtml Website von Autokraft] Buslinien auf und nach Fehmarn * [https://www.scandlines.de Website von Scandlines] Informationen und Fahrplan der Fähren über den Fehmarnbelt * [https://www.reisecenter-fehmarn.de/ Reisecenter Fehmarn] Unterkunftsverzeichnis und allgemeine Informationen über Fehmarn * [http://www.puttgarden.net/ Puttgarden.net] Private Webseite mit vielen Informationen über Puttgarden * [https://fehmarn-kultur.de/ FehmarnKultur] Sehr interessante Webseite über kulturelle Veranstaltungen, Künstler und deren Orte * [https://www.merian.de/europa/deutschland/artikel/surfen-auf-fehmarn Surfen auf Fehmarn] Netter MERIAN-Artikel * [https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/wunderschoen/video-fehmarn---inselglueck-fuer-alle-102.html Fehmarn - Inselglück für alle] Video des WDR aus der Reihe "Wunderschön" == Einzelnachweise == <references /> {{GeoData| lat = 54.463 | long = 11.162 | zoom = 11 }} {{IstInKat|Holsteinische Ostseeküste|}} {{class-4}} ly9cq4agkvh78fbvxpeldpmqubucyo8 Greifswald 0 3844 1794525 1742620 2026-08-05T22:06:58Z Dirk Schmidt 15181 /* Mit dem Fahrrad */ +rad 1794525 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | TouriInfoWeb = [https://www.greifswald.info/service/greifswald-information/ Greifswald-Information] | TouriInfoTel = +49 (0)3834 85361380 | Bild = }} Die Hanse- und Universitätsstadt '''Greifswald''' im nordöstlichen [[Mecklenburg-Vorpommern]] ist nicht nur Sitz eines evangelischen Bischofs mit dazugehörigem Dom, sondern auch Heimathafen des stadteigenen Segelschulschiffes [https://www.sssgreif.de "Greif"] (ex ''"Wilhelm Pieck"''). Die Stadt liegt an dem Ryck am [[Greifswalder Bodden]], der den Zugang zur [[Ostsee]] bildet. == Hintergrund == [[File:DEU Greifswald COA.svg|80px|left]] {{Mapframe|54.088|13.409|zoom=12|type=geoline}} Die Stadt ist unter anderem Geburtsort eines der berühmtesten deutschen Maler der Frühromantik, '''Caspar David Friedrich,''' der hier im Jahre 1774 im damals zu Schweden gehörenden Greifswald zur Welt kam. Zu Schweden kam Greifswald im Zuge des Dreißigjährigen Krieges im Jahr 1631. Ein weiterer berühmter Sohn der Stadt ist der Schriftsteller '''Hans Fallada,''' nach welchem die Bibliothek der Stadt benannt ist. Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich 1248 als ''Gripheswald''. Bereits 30 Jahre später wird die Stadt erstmals als Mitglied der Hanse aufgeführt. == Anreise == Greifswald ist unmittelbar an den Bahn- und Straßenfernverkehr angebunden. Obwohl eine Hafenstadt, gibt es keine reguläre Fährverbindung nach Greifswald. === Mit dem Flugzeug === Die nächstgelegenen Flughäfen sind der {{Marker|type=airport|name=Flughafen Rostock|wikidata=Q820223|show=none}} oder der {{Marker|type=airport|name=Flughafen Berlin Brandenburg|wikidata=Q160556|show=none}}. In den Sommermonaten ist der {{Marker|type=airport|name=Flughafen Heringsdorf|wikidata=Q531664|show=none}} der am nächsten gelegene Flughafen mit Linienverkehr (Taxi vorbestellen!). === Mit der Bahn === * {{vCard | name = Bahnhof Greifswald | type = rail | wikidata = Q800835 | description = Greifswald verfügt über einen Fernbahnhof, der mit IC- und ICE-Zügen am Fernbahnverkehr teilnimmt. So gibt es unter anderem eine Direktverbindung mit IC von [[Stuttgart]] und EC von Prag über Berlin nach Greifswald. Betreiber sind für Fernverkehr und Regional-Express die [http://reiseauskunft.deutschebahn.de Deutsche Bahn]. }} * {{vCard|type=train|name=Haltepunkt Greifswald Süd|wikidata=Q5607279|description=Am Haltepunkt Greifswald-Süd halten lediglich Regional-Express-Züge.}} === Mit dem Bus === Fernbusse fahren aus Richtung Berlin, Leipzig und Dresden. Es gibt zwei Fernbushalte: den Zentralen Omnibusbahnhof vor dem Bahnhof sowie das Klinikum Greifswald (Anklamer Straße). === Auf der Straße === Die schnellste Anbindung für den Fernverkehr bietet die A20, die sogenannte ''Ostseeautobahn''. Aus westlicher Richtung kommend ist die Ausfahrt 25 ''Greifswald'' und aus östlicher Richtung die Ausfahrt 27 ''Gützkow'' sinnvoll. Erstere führt via Bundesstraße 109 und letztere via Bundesstraße 111 nach Greifswald. Für die Anfahrt von Rügen bietet sich die Bundesstraße 96 an. === Mit dem Schiff === Der nächstgelegene Fährhafen ist [[Stralsund]]. Die Stadt kann aber von Yachten problemlos angelaufen werden. Greifswald besitzt in den Ortsteilen Wieck und Eldena eine Marina, in welcher Yachten vor Anker gehen können. === Mit dem Fahrrad === Der [[Ostseeküsten-Radweg (Mecklenburg-Vorpommern)|Ostseeküsten-Radweg]] und die [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]] führen durch Greifswald. == Mobilität == *[https://www.sw-greifswald.de/Leistung/OEPNV/VBG '''Stadtbusse'''] *[http://www.vbg-l.de '''Überlandbusse'''] == Sehenswürdigkeiten == === Kirchen === [[Datei:Greifswald St Jacobi Kanzel & Altar.jpg|mini|Innenraum der St.-Jacobi-Kirche]] * {{vCard |type=church |url=https://www.dom-greifswald.de |name=Dom St. Nikolai|wikidata=Q1236551|description=Der Dom ist die größte Kirche vor Ort und gleichzeitig Bischofssitz des Kirchenkreises Pommern in der Evangelischen Nordkirche. Eintritt frei, jedoch wird eine Spende als Sanierungsbeitrag erbeten, der Turm kann gegen Entgelt bestiegen werden. |lat=54.095417 |long=13.377542 }} * {{vCard | type = church | name = St. Marien | alt = „Dicke Marie“ | lat = 54.096944 | long = 13.383889 | wikidata = Q1238725 | description = Backsteinbau mit massigem, dreistöckigem Turm. Eine einheitlich gotische Hallenkirche, bei der nur die Pfeilerformen die Entstehungszeit verraten. }} * {{vCard | type = church | name = St. Jacobi | lat = 54.095278 | long = 13.373056 | wikidata = Q672676 | description = Weitere backsteingotische Kirche, dreischiffig, mit quadratischem Westturm, aufwändig gestaltetem Westportal. }} === Burgen, Schlösser und Paläste === * Überreste der historischen Befestigungsanlagen === Bauwerke === * {{vCard | type = town hall | name = Greifswalder Rathaus | lat = 54.095758 | long = 13.380511 | wikidata = Q1545500 | description = ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert und gotisch, später in barockem Stil verändert. }} * hanseatische Bürgerhäuser am {{marker|name=Markt 11|wikidata=Q14912928}} und 15 im Stil der Backsteingotik * Campus der Ernst-Moritz-Arndt-Universität mit barockem {{marker|name=Hauptgebäude|wikidata=Q2496366}} und Bibliothek === Denkmäler === * {{vCard | type = memorial | name = Rubenow-Denkmal | address = Rubenowplatz | lat = 54.095305 | long = 13.37468 | directions = vor der Theologischen Fakultät | wikidata = Q2171530 | description = Zu Ehren des einstigen Bürgermeisters und Mitbegründers der Universität Heinrich Rubenow }} === Museen === [[Datei:Croy-Teppich Greifswald.png|thumb|right|300px|Croy-Teppich von 1554/1556]] * {{vCard | name = Pommersches Landesmuseum | type = museum | wikidata = Q1639759 | url = https://www.pommersches-landesmuseum.de | address = Rakower Straße 9, 17489 Greifswald | lat = 54.094722 | long = 13.3825 | phone = +49 (0)3834 8312 0 | fax = +49 (0)3834 831211 | email = info@pommersches-landesmuseum.de | facebook = PommerschesLandesmuseum | youtube = @PommerschesLandesmuseum | hours = täglich außer Mo 10 bis 18 Uhr (Mai bis Oktober) bzw. bis 17 Uhr (November bis April); abweichende Zeiten zu Weihnachten und Neujahr | lastedit = 2024-11-01 | description = Das Museum zeigt Stücke der regionalen Geschichte von den naturräumlichen Gegebenheiten über die handels- politische und kulturelle Entwicklung; Gemäldegalerie; Sonderausstellungen. Herausragendes Exponat ist der (der Universität gehörende) '''Croy-Teppich,''' eine 1554 gefertigte 7&#x202F;m × 4,5&#x202F;m große Bildwirkerei, auf der anlässlich der Eheschließung des pommerschen Herzogs Philipp I. mit Maria von Sachsen, Schwester des sächsischen Kurfürsten, die beiden Fürstenfamilien nebst den Wittenberger Reformatoren Luther, Melanchthon und Bugenhagen nach zeichnerischen Vorlagen der Cranach-Werkstatt dargestellt sind. }} * {{vCard | type = museum | name = Caspar-David-Friedrich-Zentrum | url = https://www.caspar-david-friedrich-gesellschaft.de | email = zentrum@caspar-david-friedrich-gesellschaft.de | address = Lange Straße 57, 17489 Greifswald | lat = 54.095950 | long = 13.376950 | phone = +49 (0)3834 884568 | hours = '''Öffnungszeiten''': Juni bis Oktober: Di-So 11-17 Uhr; November bis Mai: Di-Sa 11-17 Uhr | price = '''Eintrittspreise''': Erwachsene 3,50 Euro, Ermäßigt 2,50 Euro. CDF-Kombiticket (für den Besuch des Caspar-David-Friedrich-Zentrums und des Pommerschen Landesmuseums Greifswald): Erwachsene 7,50 Euro, Ermäßigt 4,50 Euro | wikidata = Q41529797 | description = In der historischen Friedrichschen Seifensiederei, welche gleichzeitig Friedrichs Geburtsstätte ist, wird das Erbe des bedeutendsten Romantik-Künstler bewahrt. Forschung zu Leben und Werk Caspar David Friedrichs, Führungen, verschiedene Workshops und wechselnde Ausstellungen gehören zum Repertoire des Zentrums. }} === Straßen und Plätze === {{panorama |bild=Greifswald Panorama view.jpg |breite=1200px |unterschrift=Panorama des Marktplatzes}} * prächtiger '''Marktplatz,''' umgeben von zahlreichen historischen Gebäuden === Parks === * {{vCard |type=zoo |name=Tierpark Greifswald |url=https://www.tierpark-greifswald.de/ }} * {{vCard |type=botanical garden |wikidata=Q56640901 |name=Botanischer Garten und Arboretum der Universität }} === Verschiedenes === [[Datei:Greifswald Klosterruine Eldena Kirche Ost 2014-11-30.jpg|mini|Klosterruine Eldena]] * Ortsteile '''Wieck''' und '''Eldena,''' ehemalige Fischerdörfer, die ihren kleinteiligen maritimen Charakter bewahrt haben * {{vCard | type = ruins | name = Klosterruine Eldena | lat = 54.089167 | long = 13.452222 | directions = 5&#x202F;km östlich des Stadtzentrums an der Wolgaster Landstraße | wikidata = Q455794 | description = Romantische Ruine des gotischen Zisterzienserklosters, bekannt als Motiv von Gemälden Caspar David Friedrichs. Erreichbar mit dem Stadtbus Linie 2 bis Endstation {{marker|name=Wieck Brücke|type=bridge|wikidata=Q2568241}} (eine norddeutsche „Brücke von Arles“), dann ca. 450&#x202F;m Fußweg. }} * Naturschutzgebiet Eldena, 407 ha große Waldfläche südlich des OT Eldena * {{marker|type=trail|name=Caspar-David-Friedrich-Bildweg|wikidata=Q18019000}}: 18 Kilometer langer Rundweg, der an 15 Aussichtspunkte führt, die den Maler zu Werken inspiriert haben, bzw. zu Orten mit biographischer Bedeutung. == Aktivitäten == * Programmkinos: Filmclub „Casablanca“, Koeppenhaus, Initiative KinoAufSegeln === Regelmäßige Veranstaltungen === * Veranstaltungen im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern * {{vCard|name=Kulturfestival Nordischer Klang |wikidata=|type=festival |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-01-20 |description=Jährlich im Mai.}} * {{vCard|name=Greifswalder Bachwoche |wikidata=|type=festival |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-01-20 |description=Jährlich im Mai/Juni.}} * {{vCard|name=Eldenaer Jazz Evenings |wikidata=|type=festival |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-01-20 |description=Jährlich an zwei Tagen Anfang Juli.}} * {{vCard|name=Fischerfest Gaffelrigg |wikidata=|type=festival |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-01-20 |description=Mit Feuerwerk „Ryck in Flammen“ am 3. Wochenende im Juli.}} * {{vCard|name=Deutsch-polnisches Kulturfestival polenmARkT |wikidata=|type=festival |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-01-20 |description=Jährlich im November.}} == Einkaufen == Sowohl Richtung Stralsund als auch Richtung Süden liegen große Einkaufszentren vor den Toren der Stadt, in der Innenstadt finden sich aber viele kleine Geschäfte, in denen es sich ebenfalls gut einkaufen lässt. == Küche == * {{vCard|name=Störtebeker Braugasthaus |wikidata=|type=restaurant |address=Markt 13, 17489 Greifswald |phone=+49 03834 57830 |email=|url=https://www.fritz-braugasthaus.de/ |hours=täglich ab 11:00 |price=|lat=54.09566 |long=13.38246 |lastedit=2026-01-17 |description=Regionale Bio-Küche. Das Fleisch stammt vom nahe gelegenen [https://www.landwert.de/ LandWert Hof Stahlbrode].}} * {{vCard | name = Natürlich Büttner's | type = restaurant | url = https://natuerlich-buettners.de/ | address = Rakower Str. 9, 17489 Greifswald | directions = Im Pommerschen Landesmuseum | lat = 54.09497 | long = 13.38246 | phone = +49 03834 8870737 | email = info@natuerlich-buettners.de | hours = Fr, Sa 12:00-22:00, So 9:30-18:00; Mo-Do: Exklusive Buchungen, Caterings, Kochkurse | subtype = restaurant | lastedit = 2026-01-19 | description = Restaurant mit u.&#x202F;a. saisonalen Veranstaltungen, besonderen Event-Angeboten. }} * {{vCard|name=Fischer-Hütte |wikidata=|type=restaurant |address=An der Mühle 12, 17493 Greifswald OT Wieck |phone=+49 03834 839654 |email=info@fischer-huette.de |url=https://fischer-huette.de/ |hours=Mo-Fr 11:30-22:00, Sa+So 11:00-22:00 |price=|lat=54.09320 |long=13.44938 |lastedit=2026-01-22 |description=Fischrestaurant.}} * {{vCard|name=Brasserie Hermann |wikidata=|type=restaurant |address=Gützkower Str. 1, 17489 Greifswald |phone=+49 03834 527521 |email=info@brasseriehermann.de |url=https://www.brasseriehermann.de/ |hours=Mo-Fr 11:30-14:30 + 17:00-0:00, Sa 17:00-0:00, So 10:00-14:00 + 17:00-20:00 |price=|lat=54.09245 |long=13.38008 |lastedit=2026-01-22 |description=}} * {{vCard | name = Restaurant Akropolis | type = restaurant | url = https://akropolis-in-greifswald.de/ | address = Lomonossowallee 5, 17491 Greifswald | lat = 54.08275 | long = 13.40696 | phone = +49 03834 883338 | hours = So-Do 11:30-14:30 + 17:00-22:00, Fr+Sa 11:30-14:30 + 17:00-23:00 | subtype = greek | lastedit = 2026-01-19}} * {{vCard | name = Restaurant Athos | type = restaurant | url = https://www.athos-greifswald.de/ | address = Brandteichstraße 30, 17489 Greifswald | lat = 54.08164 | long = 13.37469 | phone = +49 03834 886400 | email = info@athos-greifswald.de | hours = täglich 11:30–14:30 + 17:30–23:30 | subtype = greek, delivery | lastedit = 2026-01-19}} * {{vCard | name = Restaurant Athen | type = restaurant | address = Marienstraße 22, 17489 Greifswald | lat = 54.09605 | long = 13.38840 | phone = +49 03834 899638 | facebook = GriechischesRestaurantAthen | hours = Di 17:30–22:00, Mi-So 11:30–14:30 + 17:30–22:00 | subtype = greek | lastedit = 2026-01-19 }} * {{vCard|name=Wild Western Restaurant + Cocktailbar |wikidata=|type=restaurant |address=Schuhhagen 30, 17489 Greifswald |phone=+49 03834 8868561 |email=maxkirschstein0@gmail.com |url=https://www.wildwestern-restaurant.de/ |hours=Di-Do 17:00–21:00, Fr+Sa 17:00–22:00 |price=|lat=54.09583 |long=13.38521 |lastedit=2026-01-17 |description=}} * {{vCard|name=L'Osteria |wikidata=|type=restaurant |address=Anklamer Str. 108, 17489 Greifswald |phone=+49 03834 4419258 |email=|url=https://losteria.net/de/restaurants/restaurant/greifswald/ |hours=Mo-Do 11:30–22:30, Fr+Sa 11:30–23:00, So 12:00–22:30 |price=|lat=54.09412 |long=13.38835 |lastedit=2026-01-17 |description=}} * {{vCard|name=Restaurant San Remo |wikidata=|type=restaurant |address=Lange Reihe 61, 17489 Greifswald |phone=+49 03834 512299 |email=emilio.donnadio@gmail.com |url=https://restaurant-san-remo.de/ |hours=Di 17:00-22:00, Mi-So 11:00-13:45 + 17:00-22:00 |price=|lat=54.09050 |long=13.38469 |lastedit=2026-01-17 |description=}} * {{vCard|name=La Piazza |wikidata=|type=restaurant |address=Markt 3, 17489 Greifswald |phone=+49 03834 897939 |email=ciro_gentile@web.de |url=https://la-piazza-greifswald.eatbu.com/?lang=de |hours=täglich 11:00-22:00 |price=|lat=54.09622 |long=13.38133 |lastedit=2026-01-20 |description=}} * {{vCard|name=Rialto Pizzeria und Eiscafė |wikidata=|type=restaurant |address=Fischmarkt 29, 17489 Greifswald |phone=+49 03834 4394303 |email=Info@la-terazza-ruegen.de |url=https://pizzeria-eiskaffee-rialto-greifswald.eatbu.com/?lang=de |hours=täglich 11:00-22:00 |price=|lat=54.09576 |long=13.37955 |lastedit=2026-01-20 |description=}} * {{vCard|name=Ristorante ILPonte |wikidata=|type=restaurant |address=An der Mühle 6, 17493 Greifswald OT Wieck |phone=+49 03834 830024 |email=info@ristorante-il-ponte.de |url=https://ristorante-il-ponte.de/ |hours=Mo-Fr 11:30-14:00 + 17:00-22:30, Sa+So 11:30-22:30 |price=|lat=54.09269 |long=13.44769 |lastedit=2026-01-20 |description=}} * {{vCard|name=Jack & Richie's Steakhaus |wikidata=|type=restaurant |address=An der Mühle 8, 17493 Greifswald OT Wieck |phone=+49 03834 4705108 |email=|url=https://www.steakhouse-greifswald.de/ |hours=Mo-Fr 17:00–22:00, Sa+So 11:30–22:00 |price=|lat=54.09285 |long=13.44885 |lastedit=2026-01-20 |description=}} * {{vCard | name = Reusenhaus | type = restaurant | address = Dorfstraße 103, 17493 Greifswald OT Wieck | lat = 54.09462 | long = 13.44937 | phone = +49 03834 2315918 | hours = Mi-So 11:30–18:00 | subtype = takeaway, fish restaurant | lastedit = 2026-01-24 | description = Direkt am Hafen gelegenes kleines Fischrestaurant mit Imbiss, beliebt wegen seiner Fischbrötchen. }} * {{vCard|name=Asia-Restaurant Shanghai |wikidata=|type=restaurant |address=Hafenstraße 32a, 17489 Greifswald |phone=+49 03834 831057 |email=|url=https://www.asia-shanghai.de/ |hours=täglich 11:00-14:30 + 17:00-22:00 |price=|lat=54.09893 |long=13.38715 |lastedit=2026-01-17 |description=}} == Nachtleben == Das Nachtleben wird durch 4 Studentenclubs bestimmt. * {{vCard|name=Studentenclub Kiste |wikidata=|type=club |address=Makarenkostraße 49, 17491 Greifswald |phone=|email=vorstand@kistehgw.de |url=https://kistehgw.de/ |hours=|price=|lat=54.08327 |long=13.41754 |lastedit=2026-01-17 |description=}} * {{vCard|name=Geographenkeller |wikidata=|type=club |address=Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 16, 17489 Greifswald |phone=|email=|url=http://www.geokeller.de/|hours=Mo 20:00–22:00, Do 19:00–0:00, Fr 22:00–4:00 |price=|lat=54.09236 |long=13.40520 |lastedit=2026-01-17 |description=}} * {{vCard|name=Geologenkeller |wikidata=|type=club |address=Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 16, 17489 Greifswald |phone=|email=info@geologenkeller.de |url=http://www.geologenkeller.de/ |hours=|price=|lat=54.09190 |long=13.40474 |lastedit=2026-01-17 |description=}} * {{vCard |type=club |name=Club 9 |url=https://www.club-9.de/ }} Aber auch kommerzielle Clubs und Bars sind zu finden: * {{vCard |type=bar |name=TV-Club }} * {{vCard|name=Exil Music Pub |wikidata=|type=pub |address=Steinbeckerstraße 16, 17489 Greifswald |phone=|email=|url=|hours=täglich 19:00–2:00 |price=|lat=54.09689 |long=13.37827 |lastedit=2026-01-20 |description=}} * {{vCard|name=Ravic |wikidata=|type=bar |address=Johann-Sebastian-Bach-Straße 20, 17489 Greifswald |phone=+49 0170 5819378 |email=|url=|hours=So-Do 19:00–3:00, Fr+Sa 19:00–4:00 |price=|lat=54.09672 |long=13.38086 |lastedit=2026-01-20 |description=}} * {{vCard|name=CoMix die Bar |wikidata=|type=bar |address= Steinbeckerstraße 30, 17489 Greifswald |phone=+49 03834 7754325 |email=|url=|hours=Mo-Do 17:00–0:00, Fr 17:00–2:00, Sa 15:00–2:00, So 18:00–22:00 |price=|lat=54.09691 |long=13.37870 |lastedit=2026-01-20 |description=}} * {{vCard|name=BT-Club |wikidata=|type=club |address=Brandteichstraße 22, 17489 Greifswald |phone=|email=|url=https://bt-club.de/ |hours=Fr+Sa 20:00–5:00 |price=|lat=54.08259 |long=13.37498 |lastedit=2026-01-17 |description=}} * {{vCard|name=Greifen |wikidata=|type=bar |address=Fischstraße 16, 17489 Greifswald |phone=+49 03834 8833711 |email=|url=https://www.greifenbar.de/ |hours=Do-Sa 20:00–2:00 |price=|lat=54.09656 |long=13.37951 |lastedit=2026-01-22 |description=}} === Kino === * {{vCard|name=CineStar Greifswald |wikidata=|type=cinema |address=Lange Str. 40, 17489 Greifswald |phone=|email=|url=https://www.cinestar.de/kino-greifswald |hours=|price=|lat=54.09671 |long=13.37557 |lastedit=2026-01-19 |description=}} === Theater === * {{vCard|name=Theater Vorpommern |wikidata=|type=theater |address=Robert-Blum-Straße 2, 17489 Greifswald |phone=+49 03834 57220 |email=|url=https://www.theater-vorpommern.de/de |hours=|price=|lat=54.09372 |long=13.38905 |lastedit=2026-01-19 |description=}} == Unterkunft == Die Stadt erhebt von Erwachsenen eine '''Bettensteuer''' vom 3,00{{nnbsp}}€/Nacht. Befreit sind Klassenfahrten u.{{nnbsp}}ä. * {{vCard|name=VCH-Hotel |wikidata=|type=hotel |address=Wilhelm-Holtz-Straße 5-8, 17489 Greifswald |phone=+49 03834 5160 |email=info@vchhotel-greifswald.de |fax=+49 03834 516516 |url=https://www.vchhotel-greifswald.de/ |hours=|price=EZ ab 72&#x202F;€, DZ ab 105&#x202F;€ |lat=54.07935 |long=13.37677 |lastedit=2026-01-15 |description=}} * {{vCard|name=Hôtel Galerie |wikidata=|type=hotel |address=Mühlenstraße 10, 17489 Greifswald |phone=+49 03834 7737830 |fax=+49 03834 7737831 |email=info@hotelgalerie-greifswald.de |url=https://hotelgalerie.de/ |hours=|price=EZ ab 85&#x202F;€, DZ ab 116&#x202F;€ |lat=54.09552 |long=13.38258 |lastedit=2026-01-21 |description=}} * {{vCard|name=Hotel am Dom |wikidata=|type=hotel |address=Lange Str. 44, 17489 Greifswald |phone=+49 03834 79750 |fax=+49 03834 797511 |url=https://hotel-am-dom-greifswald.de/ |hours=|price=EZ ab 75&#x202F;€, DZ ab 110&#x202F;€ |lat=54.09614 |long=13.37582 |lastedit=2026-01-21 |description=}} * {{vCard|name=Hotel + Restaurant Alter Speicher |wikidata=|type=hotel |address=Roßmühlenstraße 25, 17489 Greifswald |phone=+49 03834 77700 |fax=+49 03834 777077 |email=info@alter-speicher.de |url=https://alter-speicher.de/ |hours=|price=EZ ab 80&#x202F;€, DZ ab 100&#x202F;€ |lat=54.09844 |long=13.37941 |lastedit=2026-01-21 |description=}} * {{vCard|name=Vario Gästehaus |wikidata=|type=guest house |address=Mendelejewweg 16, 17491 Greifswald |phone=+49 03834 812146 |email=info@variogh.de |url=https://www.variogh.de/vario-geschaeftsfuehrungs-service-gmbh/g%C3%A4stehaus.html |hours=|price=EZ ab 45&#x202F;€, DZ ab 60&#x202F;€ |lat=54.07890 |long=13.41785 |lastedit=2026-01-15 |description=}} * {{vCard|name=Pensione da Vito |wikidata=|type=boarding house |address=Lange Reihe 61, 17489 Greifswald |phone=+49 0157 31587155 |email=info@pension-vito.de |url=https://www.pension-vito.de/ |hours=|price=EZ ab 70&#x202F;€, DZ ab 95&#x202F;€ |lat=54.09047 |long=13.38474 |lastedit=2026-01-19 |description=}} * {{vCard|name=Pension Augenblick |wikidata=|type=boarding house |address=Anklamer Str. 84, 17489 Greifswald |phone=+49 03834 8886747 |fax=+49 03834 8886748 |email=info@augenblick-pension.de |url=https://www.augenblick-pension.de/ |hours=|price=EZ ab 60&#x202F;€, DZ ab 80&#x202F;€ |lat=54.09175 |long=13.39395 |lastedit=2026-01-19 |description=}} * {{vCard|name=Hotel Maria |wikidata=|type=hotel |address=Dorfstraße 46a, 17493 Greifswald OT Wieck |phone=+49 03834 841426 |fax=+49 03834 840136 |email=info@hotel-maria.de |url=https://www.hotel-maria.de/ |hours=|price=EZ ab 90&#x202F;€, DZ ab 125&#x202F;€ |lat=54.09802 |long=13.44977 |lastedit=2026-01-20 |description=}} * {{vCard|name=Hotel Zur Brücke |wikidata=|type=hotel |address=An der Mühle 6, 17493 Greifswald OT Wieck |phone=+49 03834 836160 |fax=+49 03834 8361634 |email=info@zur-bruecke.de |url=https://www.zur-bruecke.de/ |hours=|price=EZ ab 78&#x202F;€, DZ ab 118&#x202F;€ |lat=54.09268 |long=13.44750 |lastedit=2026-01-20 |description=}} * {{vCard|name=Ryck-Hotel + Restaurant |wikidata=|type=hotel |address=Rosenstraße 17B, 17493 Greifswald OT Wieck |phone=+49 03834 83300 |fax=+49 03834 833032 |email=info@ryck-hotel.de |url=https://www.ryck-hotel.de/ |hours=|price=|lat=54.09581 |long=13.44746 |lastedit=2026-01-20 |description=}} * {{vCard|name=Hotel Zur Fähre |wikidata=|type=hotel |address=Fährweg 2, 17493 Greifswald |phone=|email=|url=https://www.zurfaehre.net/ |hours=|price=|lat=54.09378 |long=13.44764 |lastedit=2026-01-20 |description=}} * {{vCard|name=Pension Alte Schmiede |wikidata=|type=boarding house |address=Wolgaster Landstraße 42, 17493 Greifswald |phone=+49 03834 8314585 |email=robert.beuster@web.de |url=http://www.gasthof-schmiede.de/ |hours=|price=EZ ab 55&#x202F;€, DZ ab 75&#x202F;€ |lat=54.08774 |long=13.45445 |lastedit=2026-01-20 |description=}} * {{vCard|name=Jugendherberge Greifswald |wikidata=|type=youth hostel |address=Pestalozzistraße 11/12, 17489 Greifswald |phone=+49 03834 51690 |email=jh-greifswald@jugendherberge.de |url=https://www.jugendherberge.de/jugendherbergen/greifswald/ |hours=|price=|lat=54.08680 |long=13.38358 |lastedit=2026-01-20 |description=}} * {{vCard|name=Camping an der Dänischen Wiek |wikidata=|type=campsite |address=Wolgaster Landstraße 47, 17493 Greifswald |phone=+ 49 03834 5355280 |fax=+ 49 03834 5355281 |email=info@camping-greifswald.de |url=https://www.camping-greifswald.de/ |hours=|price=|lat=54.08788 |long=13.46054 |lastedit=2026-01-20 |description=}} == Sicherheit == * {{vCard|name=Polizeihauptrevier Greifswald |wikidata=|type=police |address=Brinkstraße 13, 17489 Greifswald |phone=+49 03834 5400 |email=|url=|hours=|price=|lat=54.09101 |long=13.38708 |lastedit=2026-01-15 |description=}} == Gesundheit == === Krankenhäuser === * {{vCard | name = Universitätsklinikum Greifswald | type = hospital | wikidata = Q2496421 | hours = 24/7 (Zentrale Notaufnahme) | lastedit = 2026-01-16 }} === Apotheken === Mit insgesamt 16 Apotheken im Stadtbereich ist Greifswald gut versorgt. Dadurch ist auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten immer eine Apotheke im Notdienst in der Stadt erreichbar. == Praktische Hinweise == * {{vCard|type=tourist information|name=Greifswald-Information|address=Rathaus/Markt, 17489 Greifswald|phone=+49 (0)3834 85361380|email=stadtinformation@greifswald-marketing.de |hours=Mo-Fr 10:00-17:00, Sa 10:00-16:00 |url=https://www.greifswald.info/service/greifswald-information/|lat=54.09575 | long=13.38082|description= }} * {{vCard|type=tourist information|name=Wieck-Information|address=Am Hafen 3, 17493 Greifswald-Wieck|phone=|email=|url=https://www.greifswald.info/service/greifswald-information/|lat=54.09520 | long=13.45093|description= }} == Ausflüge == *'''Greifswalder Bodden''' mit seiner einzigartigen Landschaft, nordöstlich der Stadt *{{vCard | type = château | name = Schloss Griebenow | address = Gemeinde Süderholz | lat = 54.08 | long = 13.246944 | directions = 11&#x202F;km westlich von Greifswald | wikidata = Q1257012 | description = barock bis klassizistisch, mit Schlosspark }} *{{marker|name=Schloss Ludwigsburg|wikidata=Q2242276}}, historische Schlossruine, 14&#x202F;km nordöstlich (mit dem Fahrrad ca. eine Stunde je Richtung; oder 35 Minuten mit Bus 517 ab ZOB Greifswald; im Sommer besteht die Möglichkeit, mit der Fähre von Greifswald-Wieck nach Ludwigsburg zu fahren). Geht man aus dem Ort noch ca. ½ Stunde weiter, kann man in einem Strandrestaurant DDR-nostalgisch essen und erlebt einen sehr schönen, bewaldeten Strandabschnitt. *'''Lubmin''' Seebad mit sehr schönem Waldabschnitt, 20&#x202F;km östlich (mit dem Fahrrad über den Ostseeküsten-Radweg erreichbar, oder 35 Minuten mit Bus 518 ab ZOB Greifswald); ehemaliges Kernkraftwerk (Besichtigung möglich) *'''[[Rügen]],''' die Überfahrt ist mit der [http://www.weisse-flotte.de/main/fahrplaene/ruegenfaehre/ Rügenfähre Stahlbrode–Glewitz] (22 km nördlich von Greifswald) möglich, mit der Bahn fährt man (Umsteigen in Stralsund) 50 Minuten nach Altefähr, 1:10 Std. nach Bergen, gut 1½ Stunden nach Binz. *'''[[Peenemünde]]''' ehem. Raketenversuchsgelände des Deutschen Reichs, 30&#x202F;km östlich (mit dem Fahrrad über Fähre Kröslin–Peenemünde) bzw. knapp 50&#x202F;km mit dem Auto *'''[[Stralsund]]''' mit dem Ozeaneum und einer wunderbaren historischen Altstadt, 35&#x202F;km nordwestlich (20–25 Minuten mit dem Zug, oder mit dem Fahrrad über den Ostseeküsten-Radweg) *'''[[Usedom]],''' über Straßenbrücke der B 111 bei Wolgast (30 km östlich von Greifswald) oder Fähre Kröslin–Peenemünde (nur Personen, Fahrräder; 28&#x202F;km östlich von Greifswald), mit der Usedomer Bäderbahn fährt man eine Stunde nach [[Zinnowitz]], 1½ Std. nach [[Bansin]], 1:40 Std. nach [[Heringsdorf]], knapp zwei Stunden nach [[Swinoujscie]] *'''[[Stettin]]''' (Polen) (Anreise auch mit der Bahn möglich, sehr empfehlenswert als Tagestour) == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle_Webseite}} {{class-2}} {{GeoData| lat= 54.08333| long= 13.38333| radius= 50000}} {{IstInKat|Vorpommern}} cddlrgzvm442n4ps128mhvuygbartie Gīza/Doqqi 0 4152 1794432 1794371 2026-08-05T15:15:50Z RolandUnger 3 /* Museen */ +WP-Links 1794432 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Namen = Ed-Duqqī '''·''' {{ar|الدقي}} | Bild = [[Datei:Dokki, Giza.JPG|mini|300px|Blick über ed-Doqqi]] }} '''Ed-Doqqi''' (auch Dokki, {{arS|الدقي|w=ad-Duqqī}}, {{audio|LL-Q13955 (ara)-Raghda (Akbarali)-الدقي.wav|Aussprache Hocharabisch}}, im Dialekt ''id-Do'ī'') ist ein Stadtteil in [[Gīza|el-Gīza]] auf dem westlichen Nilufer. == Benachbarte Stadtteile == {{Mapframe | 30.0404 | 31.2091 | zoom = 13 | name = Stadtteilplan ed-Duqqī | width = 300 | height = 200 | type = geomask | coord = 30.05503,31.20347; 30.05436,31.20293; 30.05307,31.20257; 30.05255,31.20156; 30.05146,31.20036; 30.05027,31.19947; 30.04831,31.19779; 30.04557,31.19505; 30.04381,31.19349; 30.04252,31.19290; 30.03957,31.19439; 30.03725,31.19546; 30.03311,31.19738; 30.02975,31.19893; 30.02732,31.20030; 30.02737,31.20132; 30.03146,31.21666; 30.03110,31.21852; 30.03068,31.22090; 30.03482,31.22317; 30.03673,31.22341; 30.03740,31.22252; 30.03751,31.22162; 30.04061,31.22090; 30.04686,31.21935; 30.04681,31.21792; 30.04542,31.21213; 30.04764,31.21141; 30.05038,31.21015; 30.05069,31.20992; 30.05121,31.20950; 30.05503,31.20347 | type2 = geoline | id2 = Q5017774 | stroke2 = {{Cairo Metro|Linie = 1 }} | stroke-opacity2 = 1 | stroke-width2 = 3 | type3 = geoline | id3 = Q5017773 | stroke3 = {{Cairo Metro|Linie = 2 }} | stroke-opacity3 = 1 | stroke-width3 = 3 | type4 = geoline | id4 = Q5017776 | stroke4 = {{Cairo Metro|Linie = 3 }} | stroke-opacity4 = 1 | stroke-width4 = 3 }} * '''[[Ganūb el-Gīza]]''' ({{ar|جنوب الجيزة|w=Ǧanūb al-Ǧīza}}) * '''Būlāq ad-Dakrūr''' == Hintergrund == == Anreise == Ed-Doqqi ist mit der Metro über die {{Font color|{{Cairo Metro|Linie = 2}}|'''Linie 2'''}} nach El Mounib erreichbar. Entlang der Tahrir St. gibt es die Haltestellen {{Marker | name = El Dokki | name-local = y | name-map = Metrostation El Dokki | type = subway | wikidata = Q10275690 | lat = 30.0382 | long = 31.2120 | styles = station }} im Stadtteilzentrum und {{Marker | name = El Bohooth | name-local = y | name-map = Metrostation El Bohooth | type = subway | wikidata = Q10275604 | lat = 30.0357 | long = 31.2002 | styles = station }} im Westen sowie auf der Nilinsel el-Gazīra die Haltestelle {{Marker | name = Opera | name-local = y | name-map = Metrostation Opera | type = subway | wikidata = Q10275827 | lat = 30.0420 | long = 31.2252 | styles = station }}. Im Westen des Stadtteil befindet sich die Busstation {{Marker | name = Boulaq Dakrour | name-map = Busstation Boulaq Dakrour | type = bus | lat = 30.040845 | long = 31.194295 }}. == Sehenswürdigkeiten == === Museen === [[Datei:GizaMahmoudKhalilMuseum.jpg|mini|Muḥammad-Maḥmūd-Chalīl-Museum]] * <section begin="khalilMuseum" />{{vCard | name = Muḥammad-Maḥmūd-Chalīl-Museum | name-local = متحف محمد محمود خليل | alt = Mrs. & Mr. Mahmoud Khalil Museum | wikidata = Q4115728 | type = museum | lat = 30.035592 | long = 31.219146 | image = GizaMahmoudKhalilMuseum.jpg | hours = Di–Do, Sa–So 10:00–18:00, Fr 14:00–20:00 | price = {{EGP|100}} | section-from = Gīza/Doqqi | status = top-sight | lastedit = 2025-2-20 | description = Das Museum in Doqqi in el-Gīza beherbergt die bedeutendste Gemäldesammlung Ägyptens. Der Namensgeber, Politiker und Kunstsammler {{Wikipedia | Mohammed Mahmoud Khalil | Q3139180 }} (1877–1941) hat hier Meisterwerke des 19. Jahrhunderts von überwiegend französischen Künstlern der klassischen französischen Moderne in den Stilrichtungen Realismus, Impressionismus, Post-Impressionismus und Synthetismus gesammelt und später dem ägyptischen Staat geschenkt: {{Wikipedia | Gustave Courbet | Q34618 }}, {{Wikipedia | Edgar Degas | Q46373 }}, {{Wikipedia | Eugène Delacroix | Q33477 }}, {{Wikipedia | Paul Gauguin | Q37693 }}, {{Wikipedia | Édouard Manet | Q40599 }}, {{Wikipedia | Claude Monet | Q296 }}, {{Wikipedia | Camille Pissarro | Q134741 }}, {{Wikipedia | Pierre-Auguste Renoir | Q39931 }}, {{Wikipedia | Auguste Rodin | Q30755 }}, {{Wikipedia | Henri Rousseau | Q156386 }} und {{Wikipedia | Henri de Toulouse-Lautrec | Q82445 }}. Leider wurde das Gemälde „Vase mit Mohnblumen“ des niederländischen Malers {{Wikipedia | Vincent van Gogh | Q5582 }} am 21. August 2010 gestohlen. Gemälde und Plastiken sind auf drei Etagen ausgestellt und mit einer Beschilderung in arabischer und englischer Sprache versehen. Fotografie ist (nur) mit Smartphones möglich. ''Bitte den Reisepass mitbringen.'' }}<section end="khalilMuseum" /> {{Mapframe | lat = 30.04675 | long = 31.20996 | zoom = 17 | width = 300 | height = 300 | name = Lageplan des Ägyptischen Landwirtschaftsmuseums | show = agrMuseum }} * {{vCard | name = Ägyptisches Landwirtschaftsmuseum | wikidata = Q2420309 | type = museum | url = n | price = {{EGP|120}} (Ausländer) | lat = 30.04591 | long = 31.21084 | hours = täglich 9:00–15:00 | description = Der Museumskomplex befindet sich in einem großen Park, der für die Kairoer das eigentliche Ziel darstellt. Das 1938 zur Zeit des Königs {{Wikipedia | Fārūq | Q213001 }} eröffnete Museum – man sieht dem Museum sein Alter leider an – stellt u.{{nnbsp}}a. Haus- und Nutztiere, das ländliche Leben in verschiedenen Szenen und Modelle zur Bewässerung Ägyptens vor. Das gesamte Areal gehörte einst zum Anwesen der Prinzessin {{Wikipedia | Fāṭima Ismāʿīl | Q20421882 }} (auch ''Fatma Ismail'', 1853–1920), Tochter des Chediven {{Wikipedia | Ismāʿīl Pascha | Q159378 }} (1830–1895, Regierungszeit 1863–1879) und seiner ersten Ehefrau {{Wikipedia | Schaharat Fizā Hānim | Q104154065 }} {{ar|شهرت فزا هانم|inKlammern=ja}}. Das Anwesen ist reichlich 400{{nnbsp}}m von Westen nach Osten breit, 300{{nnbsp}}m von Norden nach Süden lang und umfasst eine Fläche von etwa 150.000{{nnbsp}}m². Die Prinzessin Fāṭima Ismāʿīl war bekannt für ihre große Nächstenliebe und ihr Engagement für wohltätige Zwecke, förderte Kunst und Kultur und setzte sich auch finanziell für die Gründung der seinerzeit privaten {{Wikipedia | Universität Kairo | Q194445 }} ein. Noch vor ihrem Tod verzichtete sie auf ihr Grundstück und vermachte es dem ägyptischen Königreich. Zum Museumskomplex gehören acht Gebäude. }} ** {{vCard | name = Haupteingang des Museums | type = gate | lat = 30.04590 | long = 31.21101 | map-group = agrMuseum }} ** {{vCard | name = Museum für wissenschaftliche Sammlungen | type = museum, palace | wikidata = Q136333389 | address = n | address-local = n | lat = 30.04648 | long = 31.21050 | map-group = agrMuseum | status = top-sight | description = Das Hauptmuseum ist im ehemaligen Palast der Fāṭima Ismāʿīl untergebracht, und man erreicht es über seinen Eingang im Westen. Im Untergeschoss werden der Nil, seine Staudämme, das alltägliche dörfliche Leben und Trachten der Bauernfamilien thematisiert. Im Obergeschoss befinden sich zahlreiche Tierpräparate und ein Walskelett. }} ** {{vCard | name = Museum der Kulturerbesammlungen | type = museum, palace | wikidata = Q136054979 | address = n | address-local = n | lat = 30.04620 | long = 31.21132 | map-group = agrMuseum | status = top-sight | description = Das einstige Gästehaus der Fāṭima Ismāʿīl mit dem Eingang im Westen beherbergt Sammlungen der Schönen Künste mit dem Schwerpunkt Landwirtschaft und Möbel aus dem 19. Jahrhundert. Das Museum befindet sich unmittelbar hinter dem Haupteingang auf der rechten Seite. }} ** {{vCard | name = Museum des botanischen Reichtums | alt = Kingdom of Plants | type = museum | wikidata = Q136335162 | address = n | address-local = n | lat = 30.04753 | long = 31.20995 | map-group = agrMuseum | description = Das Museum zeigt seine Sammlung an Pflanzenpräparaten. }} ** {{vCard | name = Museum „Syrischer Saal“ | name-local = متحف البهو السوري | type = museum | lat = 30.04784 | long = 31.20983 | map-group = agrMuseum | description = }} ** {{vCard | name = Baumwollmuseum | alt = The Cotton Museum of Cairo | type = museum | wikidata = Q136304780 | address = n | address-local = n | url = https://www.thecottonmuseum.com/en | phone = +20 (0)2 3761 6874 | email = info@thecottonmuseum.com | hours = täglich 9:00–15:00 | lat = 30.04588 | long = 31.20918 | map-group = agrMuseum | description = Das 1996 errichtete Gebäude widmet sich ausschließlich dem Anbau und der Verarbeitung von Baumwolle. }} ** {{vCard | name = Museum für altägyptische Landwirtschaft | type = museum | wikidata = Q22689512 | lat = 30.04778 | long = 31.20848 | status = top-sight | map-group = agrMuseum | description = Das erst 1996 eröffnete Museum präsentiert auf zwei Geschossen Repliken von Kunstwerken mit Bezug zur Landwirtschaft, Dioramen, Tiermumien, Tierskeletten und landwirtschaftliche Erzeugnisse, die meist als Grabbeigaben in altägyptischen Gräbern dienten. }} ** {{vCard | name = Museum für Landwirtschaft in der griechischen, römischen, koptischen und islamischen Ära | name-local = متحف الزراعة في العصر اليوناني، الروماني، القبطي، الإسلامي | type = museum | lat = 30.04596 | long = 31.21069 | map-group = agrMuseum | description = ''Das Museum war 5/2026 noch geschlossen.'' }} ** {{vCard | name = Museum der ägyptisch-chinesischen Freundschaft | type = museum | wikidata = Q136295517 | address = n | address-local = n | lat = 30.04588 | long = 31.21041 | map-group = agrMuseum | description = Im Museum werden hauptsächlich chinesische Staatsgeschenke gezeigt. }} ** {{vCard | name = Bibliothek mit Kinosaal | name-local = المكتبة الرئيسية ثم قاعة للسينما | type = library, cinema | lat = 30.04662 | long = 31.20901 | map-group = agrMuseum | description = }} ** {{vCard | name = Moschee des Landwirtschaftsmuseums | name-local = مسجد المتحف الزراعي | type = mosque | lat = 30.04558 | long = 31.20980 | map-group = agrMuseum }} ** Im Westen des Museumskomplexes befindet sich eine große Freifläche für temporäre Ausstellungen wie der Frühlingsblumenmesse. === Parks === * {{vCard | name = Park am Muḥammad-Maḥmūd-Chalīl-Museum | type = park | address = 1 Kafour St., El Doqqi, El Giza }} * {{vCard | name = Park am Landwirtschaftsministerium | type = park | address = El Thawra St., Doqqi }} * {{vCard | name = Spring Flower Exhibition | type = exhibition | description = Jährliche Blumenverkaufsausstellung auf dem Gelände des Landwirtschaftsmuseums, die jeweils im Mai stattfindet. }} == Aktivitäten == === Kinos === * {{vCard | name = Tahrir | type = cinema | address = 112 Tahrir St., Doqqi | lat = 30.039159 | long = 31.214486 | phone = +20 (0)2 3335 4726, (0)2 3338 2886 }} === Galerien === * {{vCard | name = Fonoon | type = gallery | address = 14 Jeddah St., Doqqi | phone = +20 (0)2 3761 3668 | hours = Täglich von 10:00 bis 22:00 Uhr | description = Private Galerie. }} * {{vCard | name = Russian Culture Center | type = gallery | address = 127 El Tahrir St., Doqqi | lat = 30.038616 | long = 31.214508 | image = Russian Cultural Center Cairo.JPG | phone = +20 (0)2 3337 0577 }} == Einkaufen == === Schmuck === * {{vCard | name = Bashayer | type = shop | address = 58 Mosadaq St., Doqqi | facebook = bashayergallery | phone = +20 (0)2 3336 1006 | mobile = +20 (0)10 1030 0979 | email = bashayergallery@gmail.com | description = Erzeugnisse des ägyptischen Handwerks, darunter Keramik, Schmuck, Teppiche u.&nbsp;a. }} * {{vCard | name = Om El Saad | type = shop | address = 58 Mosadaq St., Doqqi | phone = +20 (0)2 3749 8685 | description = Schmuckgeschäft. }} === Sportartikel === * {{vCard | name = Al Ahly Official Store | type = shop | address = 25 Mecca St., Mohi El Din Abul Ezz St., Doqqi | lat = 30.048368 | long = 31.199176 | phone = +20 (0)2 3760 2649, 16161 | email = customer.service@soccerunitedegypt.com | description = Fan-Shop des Fußballclubs Al Ahly. Weitere Geschäfte in Nasr City, 26 El Batrawy St., Ain Shams, 128 Ahmed Esmat St., und in der Dandy Mall an der Cairo-Alex Desert Road. }} == Küche == === Fastfood === * {{vCard | name = Gad | type = fast food | subtype = budget | address = 97 El Tahrir St., Doqqi | lat = 30.03754 | long = 31.209170 | phone = +20 (0)2 3762 2667 | description = Fastfood, ägyptische Küche. }} * {{vCard | name= KFC | type= fast food | subtype= budget | address= 9 El Sad El Aly St., Doqqi | phone= 19019 | description = Gebratene Hühnchen. }} * {{vCard | name = Koshary El-Kodwa | type = fast food | subtype = budget | address = 3 Kuwait St., Doqqi | directions = Abzweig El Tahrir St. | name-local = كشري القدوة | name-latin = Kuscharī al-Qudwa | lat = 30.039772 | long = 31.216702 | phone = +20 (0)2 3760 3537, (0)2 3760 8523, (0)10 1700 0809 | hours = Täglich 24 Stunden | description = Preisgünstiges Restaurant für ägyptische Küche, Kuschari (lose oder mit Leber, Würstchen, Hühnchen, Schawarma), Auflaufgerichte, Salate und Nachtisch. Die Besonderheit liegt in der Kombination von Kuschari und Fleisch. Freihauslieferung. }} * {{vCard | name = McDonald’s | type = fast food | subtype = budget | address = 10 El Messaha St., Doqqi & Nadi El Seid St., Doqqi | lat = 30.03570 | long = 31.21412 | phone = 19991 | description = Amerikanisches Fastfood. }} * {{vCard | name= Mo’men | type= fast food | subtype= budget | address= 66 Tharwat St., Doqqi | directions= gegenüber der Cairo University | phone= 16600 | description = Hühnchen- und Fisch-Fastfood. }} * {{vCard | name = El Omda | type = fast food | subtype = budget | address = 131 El Tahrir St., Doqqi | lat = 30.03892 | long = 31.215428 | phone = +20 (0)2 3336 8320 | description = Ägyptische Küche, Kuschari. }} * {{vCard | name= Pizza Hut | type= fast food | subtype= budget | address= 64 Mosadaq St., Doqqi & 10 Hussein Wassef St., Doqqi | phone= 19000 | description = Pizzas. }} === Restaurants === * {{vCard | name= Abou el-Sid | type= restaurant | subtype= midrange | address= 8 Amman Sq., Doqqi | phone= +20 (0)2 3749 7326 | description = Ägyptische Küche. }} * {{vCard | name= Cortigiano | type= restaurant | subtype= midrange | address= 44 Michel Bakhoum St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3337 4838, (0)2 3336 0620 | hours= Täglich 13 Uhr bis 1 Uhr nachts | description = Italienische Küche. }} * {{vCard | name= El-Set Hosneya | type= restaurant | subtype= midrange | address= 47 Michel Bakhoum, Doqqi | phone= +20 (0)2 3338 6007 | description = Ägyptische/orientalische Küche. }} * {{vCard | name= Kastan’s | type= restaurant | subtype= midrange | address= 12 Amine el-Refaay St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3338 4516 | description = Fischrestaurant. }} * {{vCard | name= Pastaweesy | type= restaurant | subtype= midrange | address= 50 Mohy El Din Abou El Ezz St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3338 8547 | mobile= +20 (0)11 1004 4944 | hours= Täglich 10 bis 0:30 Uhr | description = Pasta. }} * {{vCard | name = Sea Gull | type = restaurant | subtype = midrange | address = 106 El-Nil St., Doqqi | directions = zwischen 6.-Oktober- und el-Gala'-Brücke | lat = 30.044560 | long = 31.219250 | phone = +20 (0)2 3749 4244, (0)2 3749 1588, (0)2 3749 4474 | fax = +20 (0)2 3749 5174 | hours = Täglich von 13 bis 2 Uhr | description = Fischrestaurant, Niederlassung des Restaurants des gleichen Namens in [[Alexandria]]. }} * {{vCard | name= Sheboya | type= restaurant | subtype= midrange | address= 11 Ahmed Sami Sq., Doqqi | phone= +20 (0)2 3748 3812, (0)2 3748 3813 | description = Fischrestaurant. }} === Cafés === * {{vCard | name= ‘3al Ahwa’ Café | type= cafe | subtype= midrange | address= 5 Ammar St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3761 8485 }} * {{vCard | name= Chocofolie | type= cafe | subtype= midrange | address= 33 Amman St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3761 3389 | description = Café und Chocolatier. }} * {{vCard | name = Cilantro | type = cafe | subtype = midrange | address = 10 El Messaha Sq., Doqqi | lat = 30.035628 | long = 31.213942 | phone = +20 (0)2 3335 2482, (0)2 3748 5942 | description = American-style café. }} * {{vCard | name= Momento Café | type= cafe | subtype= midrange | address= 37 Amman St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3762 9486 }} * {{vCard | name = Tabasco Café | type = cafe | subtype = midrange | address = 7 Mosadak St., Doqqi | lat = 30.040529 | long = 31.209052 | phone = +20 (0)2 3762 2060 }} == Nachtleben == === Bars === * {{vCard | name= Bull’s Eye Pub | type= bar | address= 32 Geddah St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3761 6888 }} * {{vCard | name= Nomad | type= bar | address= King Hotel, 20 Abdel Rahim Sabri St., Doqqi | directions= hinter dem Kino Tahrir | phone= +20 (0)2 3335 0869, (0)2 3335 0939 }} * {{vCard | name= Tabasco | type= bar | address= 8 Amman Sq., Doqqi | phone= +20 (0)2 3336 5583 }} === Clubs === * {{vCard | name = Cairo Yacht Club | type = club | subtype = midrange | lastedit = 2016-06-19 | address = 120 El Nil St. | lat = 30.033935 | long = 31.219926 | phone = +20 (0)2 3748 9415, (0)2 3749 9441 | description = Mit Restaurant. }} == Unterkunft == === Günstig === ==== 1-Stern-Hotels ==== * {{vCard | type= hotel | subtype= budget | name= Regency Hotel | address= 3 Abdel Azim Rashed St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3335 0243, (0)2 3335 2159 | fax= +20 (0)2 3749 5190 | description = 1-Stern-Hotel mit 62 Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Tonsi Hotel | type = hotel | subtype = budget | alt = Tonsy Hotel | address = 143 El Tahrir St., Doqqi | lat = 30.039340 | long = 31.217480 | phone = +20 (0)2 3748 4600, (0)2 3748 4844 | description = 1-Stern-Hotel mit 37 zumeist Zweibettzimmern. }} ==== 2-Sterne-Hotels ==== * {{vCard | name= Aman Hotel | type= hotel | subtype= budget | address= 58A Giza St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3760 6602, (0)2 3760 6603, (0)2 3760 6605 | fax= +20 (0)2 3748 9857 | email= aman.hotel@gmail.com | description = 2-Sterne-Hotel mit 144 Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Dreamers Hotel | type = hotel | subtype = budget | address = 5 Jeddah St., Doqqi | lat = 30.044075 | long = 31.194118 | phone = +20 (0)2 3735 0665, (0)2 3337 9540, (0)2 3736 4851 | description = 2-Sterne-Hotel mit 82 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Noran Hotel | type = hotel | subtype = budget | alt = Nouran Hotel | address = 13 Mohamed Khalaf St., Doqqi | lat = 30.03999 | long = 31.21411 | phone = +20 (0)2 3760 4447, (0)2 3760 4448 | fax = +20 (0)2 3760 4446 | description = 2-Sterne-Hotel mit 32 Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Rose Hotel | type = hotel | subtype = budget | address = 6 Iran St., Dokki Sq. | lat = 30.038807 | long = 31.210174 | phone = +20 (0)2 3337 9946, (0)2 3337 8464 | description = 2-Sterne-Hotel mit 39 Zweibettzimmern. }} === Mittel === ==== 3-Sterne-Hotels ==== * {{vCard | name= Concorde Hotel | type= hotel | subtype= midrange | address= 146 El Tahrir St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3336 1193, (0)2 3336 1198, (0)2 3336 1194 | fax= +20 (0)2 3336 1189 | email= concorde@online.com.eg | description = 3-Sterne-Hotel mit 71 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Indiana Hotel | type = hotel | wikidata = Q111857755 | subtype = midrange | address = 16 El Saraya St., Vinny Sq, Doqqi | lat = 30.043488 | long = 31.217043 | phone = +20 (0)2 3335 4503, (0)2 3335 4422, (0)2 3748 8523 | fax = +20 (0)2 3760 7947 | email = indianahotel@hotmail.com | description = 3-Sterne-Hotel mit 126 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Kanzy Hotel | type = hotel | subtype = midrange | address = 9 Abu Bakr el Sedeek St., Doqqi | lat = 30.041490 | long = 31.198291 | phone = +20 (0)2 3337 9461, (0)2 3337 9443, (0)2 3337 8505 | fax = +20 (0)2 3337 5312 | description = 3-Sterne-Hotel mit 44 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = King Hotel | type = hotel | subtype = midrange | address = 20 Abdel Rehim Sabry St., Doqqi | lat = 30.04100 | long = 31.21437 | phone = +20 (0)2 3335 0939, (0)2 3335 0869 | fax = +20 (0)2 3761 0802 | email = king@soficom.com.eg | description = 3-Sterne-Hotel mit 80 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Marwa Palace Hotel | type = hotel | subtype = midrange | address = 11 El Khateb St., Doqqi | lat = 30.032216 | long = 31.213765 | phone = +20 (0)2 3748 8830, (0)2 3761 1030 | email = info@marwapalacehotel.com | description = 3-4-Sterne-Hotel, saubere Zimmer, sehr empfehlenswert. }} * {{vCard | name = Pharaohs Hotel | type = hotel | subtype = midrange | address = 12 Lotfi Hassouna St., Doqqi | lat = 30.04225 | long = 31.21850 | phone = +20 (0)2 3761 0871, (0)2 3761 0872, (0)2 3761 0873 | fax = +20 (0)2 3761 0874 | description = 3-Sterne-Hotel mit 102 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name= Raja Hotel | type= hotel | subtype= midrange | address= 34 Mohey Eldin Abul Ezz, Doqqi | phone= +20 (0)2 3760 4299, (0)2 3760 4298, (0)2 3760 4034 | fax= +20 (0)2 3748 2767 | description = 3-Sterne-Hotel mit 84 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Santana Hotel | type = hotel | wikidata = Q111857756 | subtype = budget | address = 7 Ahmed el Melhy St, Doqqi | lat = 30.043813 | long = 31.216908 | phone = +20 (0)2 3337 6424, (0)2 3337 6425, (0)2 3337 2121 | fax = +20 (0)2 3335 1201 | description = 2-Sterne-Hotel mit 48 Zweibettzimmern. }} === Gehoben === ==== 5-Sterne-Hotels ==== * {{vCard | name = Pyramisa Suites Hotel | alt = Pyramisa Hotel | type = hotel | wikidata = Q111400558 | subtype = upmarket | address = 60 Giza St., Doqqi | url = https://www.pyramisahotels.com/cairo-home | phone = +20 (0)2 3336 7000, (0)2 3336 8000, (0)2 3336 9000 | fax = +20 (0)2 3760 5347 | lat = 30.03752 | long = 31.21791 | description = 5-Sterne-Hotel mit 377 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Safir Cairo Hotel | type = hotel | wikidata = Q111400557 | subtype = upmarket | address = El Missaha Sq., P O.Box 138, Orman, Doqqi | phone = +20 (0)2 37482424, (0)2 3748 2828 | fax = +20 (0)2 3760 8453 | email = ressce@safirhotels.com.eg | lat = 30.03516 | long = 31.21339 | description = 5-Sterne-Hotel mit 90 Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Sheraton Cairo Hotel | type = hotel | wikidata = Q111400562 | subtype = upmarket | address = Galaa Sq., Doqqi | phone = +20 (0)2 3336 9700, (0)2 3336 9800 | fax = +20 (0)2 3336 4602 | email = csher@rite.com | lat = 30.038893 | long = 31.219845 | description = 5-Sterne-Hotel mit 660 zumeist Zweibettzimmern. }} == Lernen == * {{vCard | name = Deutsche Evangelische Oberschule Kairo | type = school | wikidata = Q1202403 | lastedit = 2016-06-24 | address = 6 Doqqi St., Doqqi | url = https://deokairo.com/ | lat = 30.032411 | long = 31.210680 | phone = +20 (0)2 3748 1475 | description = 1873 gegründete, anerkannte deutsche Auslandsschule. Nach zwölf Schuljahren kann das deutsche Abitur erworben werden. }} == Praktische Hinweise == === Banken === * {{vCard | name = HSBC | type = bank | address = Sadd el Aly St., Doqqi | lat = 30.04139 | long = 31.21748 }} === Botschaften === In Doqqi befinden sich mehrere [[Kairo/Botschaften|Botschaften]], darunter die Botschaften Russlands, Syriens, Jordaniens und Pakistans. == Literatur == * {{Buch | Autor = Raafat, Samir W. | Titel = Cairo, the glory years : who built what, when, why and for whom.. | Ort = Alexandria | Verlag = Harpocrates Publishing | Jahr = 2003, <sup>2</sup>2005 | Seiten = 233–273 | ISBN = 978-977-5845-08-5 }} == Weblinks == * [https://egy.com/giza/ Giza & Dokki] von Samir Raafat, in Englisch {{Class-3}} {{GeoData| lat= 30.0410 | long = 31.2091 | zoom = 14 }} {{IstIn|Gīza|Gīza (Gouvernement)}} [[en:Cairo/Dokki and Mohandiseen]] {{SORTIERUNG:Giza/Doqqi}} [[Kategorie:Giza]] [[Kategorie:Gouvernement el-Giza]] [[Kategorie:Parks in Ägypten]] dvnwwa77mm79qkbagzrvdqywncbr114 1794433 1794432 2026-08-05T15:17:32Z RolandUnger 3 /* Museen */ 1794433 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Namen = Ed-Duqqī '''·''' {{ar|الدقي}} | Bild = [[Datei:Dokki, Giza.JPG|mini|300px|Blick über ed-Doqqi]] }} '''Ed-Doqqi''' (auch Dokki, {{arS|الدقي|w=ad-Duqqī}}, {{audio|LL-Q13955 (ara)-Raghda (Akbarali)-الدقي.wav|Aussprache Hocharabisch}}, im Dialekt ''id-Do'ī'') ist ein Stadtteil in [[Gīza|el-Gīza]] auf dem westlichen Nilufer. == Benachbarte Stadtteile == {{Mapframe | 30.0404 | 31.2091 | zoom = 13 | name = Stadtteilplan ed-Duqqī | width = 300 | height = 200 | type = geomask | coord = 30.05503,31.20347; 30.05436,31.20293; 30.05307,31.20257; 30.05255,31.20156; 30.05146,31.20036; 30.05027,31.19947; 30.04831,31.19779; 30.04557,31.19505; 30.04381,31.19349; 30.04252,31.19290; 30.03957,31.19439; 30.03725,31.19546; 30.03311,31.19738; 30.02975,31.19893; 30.02732,31.20030; 30.02737,31.20132; 30.03146,31.21666; 30.03110,31.21852; 30.03068,31.22090; 30.03482,31.22317; 30.03673,31.22341; 30.03740,31.22252; 30.03751,31.22162; 30.04061,31.22090; 30.04686,31.21935; 30.04681,31.21792; 30.04542,31.21213; 30.04764,31.21141; 30.05038,31.21015; 30.05069,31.20992; 30.05121,31.20950; 30.05503,31.20347 | type2 = geoline | id2 = Q5017774 | stroke2 = {{Cairo Metro|Linie = 1 }} | stroke-opacity2 = 1 | stroke-width2 = 3 | type3 = geoline | id3 = Q5017773 | stroke3 = {{Cairo Metro|Linie = 2 }} | stroke-opacity3 = 1 | stroke-width3 = 3 | type4 = geoline | id4 = Q5017776 | stroke4 = {{Cairo Metro|Linie = 3 }} | stroke-opacity4 = 1 | stroke-width4 = 3 }} * '''[[Ganūb el-Gīza]]''' ({{ar|جنوب الجيزة|w=Ǧanūb al-Ǧīza}}) * '''Būlāq ad-Dakrūr''' == Hintergrund == == Anreise == Ed-Doqqi ist mit der Metro über die {{Font color|{{Cairo Metro|Linie = 2}}|'''Linie 2'''}} nach El Mounib erreichbar. Entlang der Tahrir St. gibt es die Haltestellen {{Marker | name = El Dokki | name-local = y | name-map = Metrostation El Dokki | type = subway | wikidata = Q10275690 | lat = 30.0382 | long = 31.2120 | styles = station }} im Stadtteilzentrum und {{Marker | name = El Bohooth | name-local = y | name-map = Metrostation El Bohooth | type = subway | wikidata = Q10275604 | lat = 30.0357 | long = 31.2002 | styles = station }} im Westen sowie auf der Nilinsel el-Gazīra die Haltestelle {{Marker | name = Opera | name-local = y | name-map = Metrostation Opera | type = subway | wikidata = Q10275827 | lat = 30.0420 | long = 31.2252 | styles = station }}. Im Westen des Stadtteil befindet sich die Busstation {{Marker | name = Boulaq Dakrour | name-map = Busstation Boulaq Dakrour | type = bus | lat = 30.040845 | long = 31.194295 }}. == Sehenswürdigkeiten == === Museen === [[Datei:GizaMahmoudKhalilMuseum.jpg|mini|Muḥammad-Maḥmūd-Chalīl-Museum]] * <section begin="khalilMuseum" />{{vCard | name = Muḥammad-Maḥmūd-Chalīl-Museum | name-local = متحف محمد محمود خليل | alt = Mrs. & Mr. Mahmoud Khalil Museum | wikidata = Q4115728 | type = museum | lat = 30.035592 | long = 31.219146 | image = GizaMahmoudKhalilMuseum.jpg | hours = Di–Do, Sa–So 10:00–18:00, Fr 14:00–20:00 | price = {{EGP|100}} | section-from = Gīza/Doqqi | status = top-sight | lastedit = 2025-2-20 | description = Das Museum in Doqqi in el-Gīza beherbergt die bedeutendste Gemäldesammlung Ägyptens. Der Namensgeber, Politiker und Kunstsammler {{Wikipedia | Mohammed Mahmoud Khalil | Q3139180 }} (1877–1941) hat hier Meisterwerke des 19. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von überwiegend französischen Künstlern der klassischen französischen Moderne in den Stilrichtungen Realismus, Impressionismus, Post-Impressionismus und Synthetismus gesammelt und später dem ägyptischen Staat geschenkt: {{Wikipedia | Gustave Courbet | Q34618 }}, {{Wikipedia | Edgar Degas | Q46373 }}, {{Wikipedia | Eugène Delacroix | Q33477 }}, {{Wikipedia | Paul Gauguin | Q37693 }}, {{Wikipedia | Édouard Manet | Q40599 }}, {{Wikipedia | Claude Monet | Q296 }}, {{Wikipedia | Camille Pissarro | Q134741 }}, {{Wikipedia | Pierre-Auguste Renoir | Q39931 }}, {{Wikipedia | Auguste Rodin | Q30755 }}, {{Wikipedia | Henri Rousseau | Q156386 }} und {{Wikipedia | Henri de Toulouse-Lautrec | Q82445 }}. Leider wurde das Gemälde „Vase mit Mohnblumen“ des niederländischen Malers {{Wikipedia | Vincent van Gogh | Q5582 }} am 21. August 2010 gestohlen. Gemälde und Plastiken sind auf drei Etagen ausgestellt und mit einer Beschilderung in arabischer und englischer Sprache versehen. Fotografie ist (nur) mit Smartphones möglich. ''Bitte den Reisepass mitbringen.'' }}<section end="khalilMuseum" /> {{Mapframe | lat = 30.04675 | long = 31.20996 | zoom = 17 | width = 300 | height = 300 | name = Lageplan des Ägyptischen Landwirtschaftsmuseums | show = agrMuseum }} * {{vCard | name = Ägyptisches Landwirtschaftsmuseum | wikidata = Q2420309 | type = museum | url = n | price = {{EGP|120}} (Ausländer) | lat = 30.04591 | long = 31.21084 | hours = täglich 9:00–15:00 | description = Der Museumskomplex befindet sich in einem großen Park, der für die Kairoer das eigentliche Ziel darstellt. Das 1938 zur Zeit des Königs {{Wikipedia | Fārūq | Q213001 }} eröffnete Museum – man sieht dem Museum sein Alter leider an – stellt u.{{nnbsp}}a. Haus- und Nutztiere, das ländliche Leben in verschiedenen Szenen und Modelle zur Bewässerung Ägyptens vor. Das gesamte Areal gehörte einst zum Anwesen der Prinzessin {{Wikipedia | Fāṭima Ismāʿīl | Q20421882 }} (auch ''Fatma Ismail'', 1853–1920), Tochter des Chediven {{Wikipedia | Ismāʿīl Pascha | Q159378 }} (1830–1895, Regierungszeit 1863–1879) und seiner ersten Ehefrau {{Wikipedia | Schaharat Fizā Hānim | Q104154065 }} {{ar|شهرت فزا هانم|inKlammern=ja}}. Das Anwesen ist reichlich 400{{nnbsp}}m von Westen nach Osten breit, 300{{nnbsp}}m von Norden nach Süden lang und umfasst eine Fläche von etwa 150.000{{nnbsp}}m². Die Prinzessin Fāṭima Ismāʿīl war bekannt für ihre große Nächstenliebe und ihr Engagement für wohltätige Zwecke, förderte Kunst und Kultur und setzte sich auch finanziell für die Gründung der seinerzeit privaten {{Wikipedia | Universität Kairo | Q194445 }} ein. Noch vor ihrem Tod verzichtete sie auf ihr Grundstück und vermachte es dem ägyptischen Königreich. Zum Museumskomplex gehören acht Gebäude. }} ** {{vCard | name = Haupteingang des Museums | type = gate | lat = 30.04590 | long = 31.21101 | map-group = agrMuseum }} ** {{vCard | name = Museum für wissenschaftliche Sammlungen | type = museum, palace | wikidata = Q136333389 | address = n | address-local = n | lat = 30.04648 | long = 31.21050 | map-group = agrMuseum | status = top-sight | description = Das Hauptmuseum ist im ehemaligen Palast der Fāṭima Ismāʿīl untergebracht, und man erreicht es über seinen Eingang im Westen. Im Untergeschoss werden der Nil, seine Staudämme, das alltägliche dörfliche Leben und Trachten der Bauernfamilien thematisiert. Im Obergeschoss befinden sich zahlreiche Tierpräparate und ein Walskelett. }} ** {{vCard | name = Museum der Kulturerbesammlungen | type = museum, palace | wikidata = Q136054979 | address = n | address-local = n | lat = 30.04620 | long = 31.21132 | map-group = agrMuseum | status = top-sight | description = Das einstige Gästehaus der Fāṭima Ismāʿīl mit dem Eingang im Westen beherbergt Sammlungen der Schönen Künste mit dem Schwerpunkt Landwirtschaft und Möbel aus dem 19. Jahrhundert. Das Museum befindet sich unmittelbar hinter dem Haupteingang auf der rechten Seite. }} ** {{vCard | name = Museum des botanischen Reichtums | alt = Kingdom of Plants | type = museum | wikidata = Q136335162 | address = n | address-local = n | lat = 30.04753 | long = 31.20995 | map-group = agrMuseum | description = Das Museum zeigt seine Sammlung an Pflanzenpräparaten. }} ** {{vCard | name = Museum „Syrischer Saal“ | name-local = متحف البهو السوري | type = museum | lat = 30.04784 | long = 31.20983 | map-group = agrMuseum | description = }} ** {{vCard | name = Baumwollmuseum | alt = The Cotton Museum of Cairo | type = museum | wikidata = Q136304780 | address = n | address-local = n | url = https://www.thecottonmuseum.com/en | phone = +20 (0)2 3761 6874 | email = info@thecottonmuseum.com | hours = täglich 9:00–15:00 | lat = 30.04588 | long = 31.20918 | map-group = agrMuseum | description = Das 1996 errichtete Gebäude widmet sich ausschließlich dem Anbau und der Verarbeitung von Baumwolle. }} ** {{vCard | name = Museum für altägyptische Landwirtschaft | type = museum | wikidata = Q22689512 | lat = 30.04778 | long = 31.20848 | status = top-sight | map-group = agrMuseum | description = Das erst 1996 eröffnete Museum präsentiert auf zwei Geschossen Repliken von Kunstwerken mit Bezug zur Landwirtschaft, Dioramen, Tiermumien, Tierskeletten und landwirtschaftliche Erzeugnisse, die meist als Grabbeigaben in altägyptischen Gräbern dienten. }} ** {{vCard | name = Museum für Landwirtschaft in der griechischen, römischen, koptischen und islamischen Ära | name-local = متحف الزراعة في العصر اليوناني، الروماني، القبطي، الإسلامي | type = museum | lat = 30.04596 | long = 31.21069 | map-group = agrMuseum | description = ''Das Museum war 5/2026 noch geschlossen.'' }} ** {{vCard | name = Museum der ägyptisch-chinesischen Freundschaft | type = museum | wikidata = Q136295517 | address = n | address-local = n | lat = 30.04588 | long = 31.21041 | map-group = agrMuseum | description = Im Museum werden hauptsächlich chinesische Staatsgeschenke gezeigt. }} ** {{vCard | name = Bibliothek mit Kinosaal | name-local = المكتبة الرئيسية ثم قاعة للسينما | type = library, cinema | lat = 30.04662 | long = 31.20901 | map-group = agrMuseum | description = }} ** {{vCard | name = Moschee des Landwirtschaftsmuseums | name-local = مسجد المتحف الزراعي | type = mosque | lat = 30.04558 | long = 31.20980 | map-group = agrMuseum }} ** Im Westen des Museumskomplexes befindet sich eine große Freifläche für temporäre Ausstellungen wie der Frühlingsblumenmesse. === Parks === * {{vCard | name = Park am Muḥammad-Maḥmūd-Chalīl-Museum | type = park | address = 1 Kafour St., El Doqqi, El Giza }} * {{vCard | name = Park am Landwirtschaftsministerium | type = park | address = El Thawra St., Doqqi }} * {{vCard | name = Spring Flower Exhibition | type = exhibition | description = Jährliche Blumenverkaufsausstellung auf dem Gelände des Landwirtschaftsmuseums, die jeweils im Mai stattfindet. }} == Aktivitäten == === Kinos === * {{vCard | name = Tahrir | type = cinema | address = 112 Tahrir St., Doqqi | lat = 30.039159 | long = 31.214486 | phone = +20 (0)2 3335 4726, (0)2 3338 2886 }} === Galerien === * {{vCard | name = Fonoon | type = gallery | address = 14 Jeddah St., Doqqi | phone = +20 (0)2 3761 3668 | hours = Täglich von 10:00 bis 22:00 Uhr | description = Private Galerie. }} * {{vCard | name = Russian Culture Center | type = gallery | address = 127 El Tahrir St., Doqqi | lat = 30.038616 | long = 31.214508 | image = Russian Cultural Center Cairo.JPG | phone = +20 (0)2 3337 0577 }} == Einkaufen == === Schmuck === * {{vCard | name = Bashayer | type = shop | address = 58 Mosadaq St., Doqqi | facebook = bashayergallery | phone = +20 (0)2 3336 1006 | mobile = +20 (0)10 1030 0979 | email = bashayergallery@gmail.com | description = Erzeugnisse des ägyptischen Handwerks, darunter Keramik, Schmuck, Teppiche u.&nbsp;a. }} * {{vCard | name = Om El Saad | type = shop | address = 58 Mosadaq St., Doqqi | phone = +20 (0)2 3749 8685 | description = Schmuckgeschäft. }} === Sportartikel === * {{vCard | name = Al Ahly Official Store | type = shop | address = 25 Mecca St., Mohi El Din Abul Ezz St., Doqqi | lat = 30.048368 | long = 31.199176 | phone = +20 (0)2 3760 2649, 16161 | email = customer.service@soccerunitedegypt.com | description = Fan-Shop des Fußballclubs Al Ahly. Weitere Geschäfte in Nasr City, 26 El Batrawy St., Ain Shams, 128 Ahmed Esmat St., und in der Dandy Mall an der Cairo-Alex Desert Road. }} == Küche == === Fastfood === * {{vCard | name = Gad | type = fast food | subtype = budget | address = 97 El Tahrir St., Doqqi | lat = 30.03754 | long = 31.209170 | phone = +20 (0)2 3762 2667 | description = Fastfood, ägyptische Küche. }} * {{vCard | name= KFC | type= fast food | subtype= budget | address= 9 El Sad El Aly St., Doqqi | phone= 19019 | description = Gebratene Hühnchen. }} * {{vCard | name = Koshary El-Kodwa | type = fast food | subtype = budget | address = 3 Kuwait St., Doqqi | directions = Abzweig El Tahrir St. | name-local = كشري القدوة | name-latin = Kuscharī al-Qudwa | lat = 30.039772 | long = 31.216702 | phone = +20 (0)2 3760 3537, (0)2 3760 8523, (0)10 1700 0809 | hours = Täglich 24 Stunden | description = Preisgünstiges Restaurant für ägyptische Küche, Kuschari (lose oder mit Leber, Würstchen, Hühnchen, Schawarma), Auflaufgerichte, Salate und Nachtisch. Die Besonderheit liegt in der Kombination von Kuschari und Fleisch. Freihauslieferung. }} * {{vCard | name = McDonald’s | type = fast food | subtype = budget | address = 10 El Messaha St., Doqqi & Nadi El Seid St., Doqqi | lat = 30.03570 | long = 31.21412 | phone = 19991 | description = Amerikanisches Fastfood. }} * {{vCard | name= Mo’men | type= fast food | subtype= budget | address= 66 Tharwat St., Doqqi | directions= gegenüber der Cairo University | phone= 16600 | description = Hühnchen- und Fisch-Fastfood. }} * {{vCard | name = El Omda | type = fast food | subtype = budget | address = 131 El Tahrir St., Doqqi | lat = 30.03892 | long = 31.215428 | phone = +20 (0)2 3336 8320 | description = Ägyptische Küche, Kuschari. }} * {{vCard | name= Pizza Hut | type= fast food | subtype= budget | address= 64 Mosadaq St., Doqqi & 10 Hussein Wassef St., Doqqi | phone= 19000 | description = Pizzas. }} === Restaurants === * {{vCard | name= Abou el-Sid | type= restaurant | subtype= midrange | address= 8 Amman Sq., Doqqi | phone= +20 (0)2 3749 7326 | description = Ägyptische Küche. }} * {{vCard | name= Cortigiano | type= restaurant | subtype= midrange | address= 44 Michel Bakhoum St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3337 4838, (0)2 3336 0620 | hours= Täglich 13 Uhr bis 1 Uhr nachts | description = Italienische Küche. }} * {{vCard | name= El-Set Hosneya | type= restaurant | subtype= midrange | address= 47 Michel Bakhoum, Doqqi | phone= +20 (0)2 3338 6007 | description = Ägyptische/orientalische Küche. }} * {{vCard | name= Kastan’s | type= restaurant | subtype= midrange | address= 12 Amine el-Refaay St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3338 4516 | description = Fischrestaurant. }} * {{vCard | name= Pastaweesy | type= restaurant | subtype= midrange | address= 50 Mohy El Din Abou El Ezz St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3338 8547 | mobile= +20 (0)11 1004 4944 | hours= Täglich 10 bis 0:30 Uhr | description = Pasta. }} * {{vCard | name = Sea Gull | type = restaurant | subtype = midrange | address = 106 El-Nil St., Doqqi | directions = zwischen 6.-Oktober- und el-Gala'-Brücke | lat = 30.044560 | long = 31.219250 | phone = +20 (0)2 3749 4244, (0)2 3749 1588, (0)2 3749 4474 | fax = +20 (0)2 3749 5174 | hours = Täglich von 13 bis 2 Uhr | description = Fischrestaurant, Niederlassung des Restaurants des gleichen Namens in [[Alexandria]]. }} * {{vCard | name= Sheboya | type= restaurant | subtype= midrange | address= 11 Ahmed Sami Sq., Doqqi | phone= +20 (0)2 3748 3812, (0)2 3748 3813 | description = Fischrestaurant. }} === Cafés === * {{vCard | name= ‘3al Ahwa’ Café | type= cafe | subtype= midrange | address= 5 Ammar St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3761 8485 }} * {{vCard | name= Chocofolie | type= cafe | subtype= midrange | address= 33 Amman St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3761 3389 | description = Café und Chocolatier. }} * {{vCard | name = Cilantro | type = cafe | subtype = midrange | address = 10 El Messaha Sq., Doqqi | lat = 30.035628 | long = 31.213942 | phone = +20 (0)2 3335 2482, (0)2 3748 5942 | description = American-style café. }} * {{vCard | name= Momento Café | type= cafe | subtype= midrange | address= 37 Amman St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3762 9486 }} * {{vCard | name = Tabasco Café | type = cafe | subtype = midrange | address = 7 Mosadak St., Doqqi | lat = 30.040529 | long = 31.209052 | phone = +20 (0)2 3762 2060 }} == Nachtleben == === Bars === * {{vCard | name= Bull’s Eye Pub | type= bar | address= 32 Geddah St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3761 6888 }} * {{vCard | name= Nomad | type= bar | address= King Hotel, 20 Abdel Rahim Sabri St., Doqqi | directions= hinter dem Kino Tahrir | phone= +20 (0)2 3335 0869, (0)2 3335 0939 }} * {{vCard | name= Tabasco | type= bar | address= 8 Amman Sq., Doqqi | phone= +20 (0)2 3336 5583 }} === Clubs === * {{vCard | name = Cairo Yacht Club | type = club | subtype = midrange | lastedit = 2016-06-19 | address = 120 El Nil St. | lat = 30.033935 | long = 31.219926 | phone = +20 (0)2 3748 9415, (0)2 3749 9441 | description = Mit Restaurant. }} == Unterkunft == === Günstig === ==== 1-Stern-Hotels ==== * {{vCard | type= hotel | subtype= budget | name= Regency Hotel | address= 3 Abdel Azim Rashed St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3335 0243, (0)2 3335 2159 | fax= +20 (0)2 3749 5190 | description = 1-Stern-Hotel mit 62 Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Tonsi Hotel | type = hotel | subtype = budget | alt = Tonsy Hotel | address = 143 El Tahrir St., Doqqi | lat = 30.039340 | long = 31.217480 | phone = +20 (0)2 3748 4600, (0)2 3748 4844 | description = 1-Stern-Hotel mit 37 zumeist Zweibettzimmern. }} ==== 2-Sterne-Hotels ==== * {{vCard | name= Aman Hotel | type= hotel | subtype= budget | address= 58A Giza St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3760 6602, (0)2 3760 6603, (0)2 3760 6605 | fax= +20 (0)2 3748 9857 | email= aman.hotel@gmail.com | description = 2-Sterne-Hotel mit 144 Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Dreamers Hotel | type = hotel | subtype = budget | address = 5 Jeddah St., Doqqi | lat = 30.044075 | long = 31.194118 | phone = +20 (0)2 3735 0665, (0)2 3337 9540, (0)2 3736 4851 | description = 2-Sterne-Hotel mit 82 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Noran Hotel | type = hotel | subtype = budget | alt = Nouran Hotel | address = 13 Mohamed Khalaf St., Doqqi | lat = 30.03999 | long = 31.21411 | phone = +20 (0)2 3760 4447, (0)2 3760 4448 | fax = +20 (0)2 3760 4446 | description = 2-Sterne-Hotel mit 32 Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Rose Hotel | type = hotel | subtype = budget | address = 6 Iran St., Dokki Sq. | lat = 30.038807 | long = 31.210174 | phone = +20 (0)2 3337 9946, (0)2 3337 8464 | description = 2-Sterne-Hotel mit 39 Zweibettzimmern. }} === Mittel === ==== 3-Sterne-Hotels ==== * {{vCard | name= Concorde Hotel | type= hotel | subtype= midrange | address= 146 El Tahrir St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3336 1193, (0)2 3336 1198, (0)2 3336 1194 | fax= +20 (0)2 3336 1189 | email= concorde@online.com.eg | description = 3-Sterne-Hotel mit 71 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Indiana Hotel | type = hotel | wikidata = Q111857755 | subtype = midrange | address = 16 El Saraya St., Vinny Sq, Doqqi | lat = 30.043488 | long = 31.217043 | phone = +20 (0)2 3335 4503, (0)2 3335 4422, (0)2 3748 8523 | fax = +20 (0)2 3760 7947 | email = indianahotel@hotmail.com | description = 3-Sterne-Hotel mit 126 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Kanzy Hotel | type = hotel | subtype = midrange | address = 9 Abu Bakr el Sedeek St., Doqqi | lat = 30.041490 | long = 31.198291 | phone = +20 (0)2 3337 9461, (0)2 3337 9443, (0)2 3337 8505 | fax = +20 (0)2 3337 5312 | description = 3-Sterne-Hotel mit 44 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = King Hotel | type = hotel | subtype = midrange | address = 20 Abdel Rehim Sabry St., Doqqi | lat = 30.04100 | long = 31.21437 | phone = +20 (0)2 3335 0939, (0)2 3335 0869 | fax = +20 (0)2 3761 0802 | email = king@soficom.com.eg | description = 3-Sterne-Hotel mit 80 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Marwa Palace Hotel | type = hotel | subtype = midrange | address = 11 El Khateb St., Doqqi | lat = 30.032216 | long = 31.213765 | phone = +20 (0)2 3748 8830, (0)2 3761 1030 | email = info@marwapalacehotel.com | description = 3-4-Sterne-Hotel, saubere Zimmer, sehr empfehlenswert. }} * {{vCard | name = Pharaohs Hotel | type = hotel | subtype = midrange | address = 12 Lotfi Hassouna St., Doqqi | lat = 30.04225 | long = 31.21850 | phone = +20 (0)2 3761 0871, (0)2 3761 0872, (0)2 3761 0873 | fax = +20 (0)2 3761 0874 | description = 3-Sterne-Hotel mit 102 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name= Raja Hotel | type= hotel | subtype= midrange | address= 34 Mohey Eldin Abul Ezz, Doqqi | phone= +20 (0)2 3760 4299, (0)2 3760 4298, (0)2 3760 4034 | fax= +20 (0)2 3748 2767 | description = 3-Sterne-Hotel mit 84 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Santana Hotel | type = hotel | wikidata = Q111857756 | subtype = budget | address = 7 Ahmed el Melhy St, Doqqi | lat = 30.043813 | long = 31.216908 | phone = +20 (0)2 3337 6424, (0)2 3337 6425, (0)2 3337 2121 | fax = +20 (0)2 3335 1201 | description = 2-Sterne-Hotel mit 48 Zweibettzimmern. }} === Gehoben === ==== 5-Sterne-Hotels ==== * {{vCard | name = Pyramisa Suites Hotel | alt = Pyramisa Hotel | type = hotel | wikidata = Q111400558 | subtype = upmarket | address = 60 Giza St., Doqqi | url = https://www.pyramisahotels.com/cairo-home | phone = +20 (0)2 3336 7000, (0)2 3336 8000, (0)2 3336 9000 | fax = +20 (0)2 3760 5347 | lat = 30.03752 | long = 31.21791 | description = 5-Sterne-Hotel mit 377 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Safir Cairo Hotel | type = hotel | wikidata = Q111400557 | subtype = upmarket | address = El Missaha Sq., P O.Box 138, Orman, Doqqi | phone = +20 (0)2 37482424, (0)2 3748 2828 | fax = +20 (0)2 3760 8453 | email = ressce@safirhotels.com.eg | lat = 30.03516 | long = 31.21339 | description = 5-Sterne-Hotel mit 90 Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Sheraton Cairo Hotel | type = hotel | wikidata = Q111400562 | subtype = upmarket | address = Galaa Sq., Doqqi | phone = +20 (0)2 3336 9700, (0)2 3336 9800 | fax = +20 (0)2 3336 4602 | email = csher@rite.com | lat = 30.038893 | long = 31.219845 | description = 5-Sterne-Hotel mit 660 zumeist Zweibettzimmern. }} == Lernen == * {{vCard | name = Deutsche Evangelische Oberschule Kairo | type = school | wikidata = Q1202403 | lastedit = 2016-06-24 | address = 6 Doqqi St., Doqqi | url = https://deokairo.com/ | lat = 30.032411 | long = 31.210680 | phone = +20 (0)2 3748 1475 | description = 1873 gegründete, anerkannte deutsche Auslandsschule. Nach zwölf Schuljahren kann das deutsche Abitur erworben werden. }} == Praktische Hinweise == === Banken === * {{vCard | name = HSBC | type = bank | address = Sadd el Aly St., Doqqi | lat = 30.04139 | long = 31.21748 }} === Botschaften === In Doqqi befinden sich mehrere [[Kairo/Botschaften|Botschaften]], darunter die Botschaften Russlands, Syriens, Jordaniens und Pakistans. == Literatur == * {{Buch | Autor = Raafat, Samir W. | Titel = Cairo, the glory years : who built what, when, why and for whom.. | Ort = Alexandria | Verlag = Harpocrates Publishing | Jahr = 2003, <sup>2</sup>2005 | Seiten = 233–273 | ISBN = 978-977-5845-08-5 }} == Weblinks == * [https://egy.com/giza/ Giza & Dokki] von Samir Raafat, in Englisch {{Class-3}} {{GeoData| lat= 30.0410 | long = 31.2091 | zoom = 14 }} {{IstIn|Gīza|Gīza (Gouvernement)}} [[en:Cairo/Dokki and Mohandiseen]] {{SORTIERUNG:Giza/Doqqi}} [[Kategorie:Giza]] [[Kategorie:Gouvernement el-Giza]] [[Kategorie:Parks in Ägypten]] cx8vvggwig2cvvgcg02n38nye6om1ks 1794434 1794433 2026-08-05T15:22:10Z RolandUnger 3 /* Museen */ +WP-Links 1794434 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Namen = Ed-Duqqī '''·''' {{ar|الدقي}} | Bild = [[Datei:Dokki, Giza.JPG|mini|300px|Blick über ed-Doqqi]] }} '''Ed-Doqqi''' (auch Dokki, {{arS|الدقي|w=ad-Duqqī}}, {{audio|LL-Q13955 (ara)-Raghda (Akbarali)-الدقي.wav|Aussprache Hocharabisch}}, im Dialekt ''id-Do'ī'') ist ein Stadtteil in [[Gīza|el-Gīza]] auf dem westlichen Nilufer. == Benachbarte Stadtteile == {{Mapframe | 30.0404 | 31.2091 | zoom = 13 | name = Stadtteilplan ed-Duqqī | width = 300 | height = 200 | type = geomask | coord = 30.05503,31.20347; 30.05436,31.20293; 30.05307,31.20257; 30.05255,31.20156; 30.05146,31.20036; 30.05027,31.19947; 30.04831,31.19779; 30.04557,31.19505; 30.04381,31.19349; 30.04252,31.19290; 30.03957,31.19439; 30.03725,31.19546; 30.03311,31.19738; 30.02975,31.19893; 30.02732,31.20030; 30.02737,31.20132; 30.03146,31.21666; 30.03110,31.21852; 30.03068,31.22090; 30.03482,31.22317; 30.03673,31.22341; 30.03740,31.22252; 30.03751,31.22162; 30.04061,31.22090; 30.04686,31.21935; 30.04681,31.21792; 30.04542,31.21213; 30.04764,31.21141; 30.05038,31.21015; 30.05069,31.20992; 30.05121,31.20950; 30.05503,31.20347 | type2 = geoline | id2 = Q5017774 | stroke2 = {{Cairo Metro|Linie = 1 }} | stroke-opacity2 = 1 | stroke-width2 = 3 | type3 = geoline | id3 = Q5017773 | stroke3 = {{Cairo Metro|Linie = 2 }} | stroke-opacity3 = 1 | stroke-width3 = 3 | type4 = geoline | id4 = Q5017776 | stroke4 = {{Cairo Metro|Linie = 3 }} | stroke-opacity4 = 1 | stroke-width4 = 3 }} * '''[[Ganūb el-Gīza]]''' ({{ar|جنوب الجيزة|w=Ǧanūb al-Ǧīza}}) * '''Būlāq ad-Dakrūr''' == Hintergrund == == Anreise == Ed-Doqqi ist mit der Metro über die {{Font color|{{Cairo Metro|Linie = 2}}|'''Linie 2'''}} nach El Mounib erreichbar. Entlang der Tahrir St. gibt es die Haltestellen {{Marker | name = El Dokki | name-local = y | name-map = Metrostation El Dokki | type = subway | wikidata = Q10275690 | lat = 30.0382 | long = 31.2120 | styles = station }} im Stadtteilzentrum und {{Marker | name = El Bohooth | name-local = y | name-map = Metrostation El Bohooth | type = subway | wikidata = Q10275604 | lat = 30.0357 | long = 31.2002 | styles = station }} im Westen sowie auf der Nilinsel el-Gazīra die Haltestelle {{Marker | name = Opera | name-local = y | name-map = Metrostation Opera | type = subway | wikidata = Q10275827 | lat = 30.0420 | long = 31.2252 | styles = station }}. Im Westen des Stadtteil befindet sich die Busstation {{Marker | name = Boulaq Dakrour | name-map = Busstation Boulaq Dakrour | type = bus | lat = 30.040845 | long = 31.194295 }}. == Sehenswürdigkeiten == === Museen === [[Datei:GizaMahmoudKhalilMuseum.jpg|mini|Muḥammad-Maḥmūd-Chalīl-Museum]] * <section begin="khalilMuseum" />{{vCard | name = Muḥammad-Maḥmūd-Chalīl-Museum | name-local = متحف محمد محمود خليل | alt = Mrs. & Mr. Mahmoud Khalil Museum | wikidata = Q4115728 | type = museum | lat = 30.035592 | long = 31.219146 | image = GizaMahmoudKhalilMuseum.jpg | hours = Di–Do, Sa–So 10:00–18:00, Fr 14:00–20:00 | price = {{EGP|100}} | section-from = Gīza/Doqqi | status = top-sight | lastedit = 2025-2-20 | description = Das Museum in Doqqi in el-Gīza beherbergt die bedeutendste Gemäldesammlung Ägyptens. Der Namensgeber, Politiker und Kunstsammler {{Wikipedia | Mohammed Mahmoud Khalil | Q3139180 }} (1877–1941) hat hier Meisterwerke des 19. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von überwiegend französischen Künstlern der klassischen französischen Moderne in den Stilrichtungen {{Wikipedia | Realismus | Q10857409 }}, {{Wikipedia | Impressionismus | Q40415 }}, {{Wikipedia | Post-Impressionismus | Q166713 }} und {{Wikipedia | Synthetismus | Q847847 }} gesammelt und später dem ägyptischen Staat geschenkt: {{Wikipedia | Gustave Courbet | Q34618 }}, {{Wikipedia | Edgar Degas | Q46373 }}, {{Wikipedia | Eugène Delacroix | Q33477 }}, {{Wikipedia | Paul Gauguin | Q37693 }}, {{Wikipedia | Édouard Manet | Q40599 }}, {{Wikipedia | Claude Monet | Q296 }}, {{Wikipedia | Camille Pissarro | Q134741 }}, {{Wikipedia | Pierre-Auguste Renoir | Q39931 }}, {{Wikipedia | Auguste Rodin | Q30755 }}, {{Wikipedia | Henri Rousseau | Q156386 }} und {{Wikipedia | Henri de Toulouse-Lautrec | Q82445 }}. Leider wurde das Gemälde „Vase mit Mohnblumen“ des niederländischen Malers {{Wikipedia | Vincent van Gogh | Q5582 }} am 21. August 2010 gestohlen. Gemälde und Plastiken sind auf drei Etagen ausgestellt und mit einer Beschilderung in arabischer und englischer Sprache versehen. Fotografie ist (nur) mit Smartphones möglich. ''Bitte den Reisepass mitbringen.'' }}<section end="khalilMuseum" /> {{Mapframe | lat = 30.04675 | long = 31.20996 | zoom = 17 | width = 300 | height = 300 | name = Lageplan des Ägyptischen Landwirtschaftsmuseums | show = agrMuseum }} * {{vCard | name = Ägyptisches Landwirtschaftsmuseum | wikidata = Q2420309 | type = museum | url = n | price = {{EGP|120}} (Ausländer) | lat = 30.04591 | long = 31.21084 | hours = täglich 9:00–15:00 | description = Der Museumskomplex befindet sich in einem großen Park, der für die Kairoer das eigentliche Ziel darstellt. Das 1938 zur Zeit des Königs {{Wikipedia | Fārūq | Q213001 }} eröffnete Museum – man sieht dem Museum sein Alter leider an – stellt u.{{nnbsp}}a. Haus- und Nutztiere, das ländliche Leben in verschiedenen Szenen und Modelle zur Bewässerung Ägyptens vor. Das gesamte Areal gehörte einst zum Anwesen der Prinzessin {{Wikipedia | Fāṭima Ismāʿīl | Q20421882 }} (auch ''Fatma Ismail'', 1853–1920), Tochter des Chediven {{Wikipedia | Ismāʿīl Pascha | Q159378 }} (1830–1895, Regierungszeit 1863–1879) und seiner ersten Ehefrau {{Wikipedia | Schaharat Fizā Hānim | Q104154065 }} {{ar|شهرت فزا هانم|inKlammern=ja}}. Das Anwesen ist reichlich 400{{nnbsp}}m von Westen nach Osten breit, 300{{nnbsp}}m von Norden nach Süden lang und umfasst eine Fläche von etwa 150.000{{nnbsp}}m². Die Prinzessin Fāṭima Ismāʿīl war bekannt für ihre große Nächstenliebe und ihr Engagement für wohltätige Zwecke, förderte Kunst und Kultur und setzte sich auch finanziell für die Gründung der seinerzeit privaten {{Wikipedia | Universität Kairo | Q194445 }} ein. Noch vor ihrem Tod verzichtete sie auf ihr Grundstück und vermachte es dem ägyptischen Königreich. Zum Museumskomplex gehören acht Gebäude. }} ** {{vCard | name = Haupteingang des Museums | type = gate | lat = 30.04590 | long = 31.21101 | map-group = agrMuseum }} ** {{vCard | name = Museum für wissenschaftliche Sammlungen | type = museum, palace | wikidata = Q136333389 | address = n | address-local = n | lat = 30.04648 | long = 31.21050 | map-group = agrMuseum | status = top-sight | description = Das Hauptmuseum ist im ehemaligen Palast der Fāṭima Ismāʿīl untergebracht, und man erreicht es über seinen Eingang im Westen. Im Untergeschoss werden der Nil, seine Staudämme, das alltägliche dörfliche Leben und Trachten der Bauernfamilien thematisiert. Im Obergeschoss befinden sich zahlreiche Tierpräparate und ein Walskelett. }} ** {{vCard | name = Museum der Kulturerbesammlungen | type = museum, palace | wikidata = Q136054979 | address = n | address-local = n | lat = 30.04620 | long = 31.21132 | map-group = agrMuseum | status = top-sight | description = Das einstige Gästehaus der Fāṭima Ismāʿīl mit dem Eingang im Westen beherbergt Sammlungen der Schönen Künste mit dem Schwerpunkt Landwirtschaft und Möbel aus dem 19. Jahrhundert. Das Museum befindet sich unmittelbar hinter dem Haupteingang auf der rechten Seite. }} ** {{vCard | name = Museum des botanischen Reichtums | alt = Kingdom of Plants | type = museum | wikidata = Q136335162 | address = n | address-local = n | lat = 30.04753 | long = 31.20995 | map-group = agrMuseum | description = Das Museum zeigt seine Sammlung an Pflanzenpräparaten. }} ** {{vCard | name = Museum „Syrischer Saal“ | name-local = متحف البهو السوري | type = museum | lat = 30.04784 | long = 31.20983 | map-group = agrMuseum | description = }} ** {{vCard | name = Baumwollmuseum | alt = The Cotton Museum of Cairo | type = museum | wikidata = Q136304780 | address = n | address-local = n | url = https://www.thecottonmuseum.com/en | phone = +20 (0)2 3761 6874 | email = info@thecottonmuseum.com | hours = täglich 9:00–15:00 | lat = 30.04588 | long = 31.20918 | map-group = agrMuseum | description = Das 1996 errichtete Gebäude widmet sich ausschließlich dem Anbau und der Verarbeitung von Baumwolle. }} ** {{vCard | name = Museum für altägyptische Landwirtschaft | type = museum | wikidata = Q22689512 | lat = 30.04778 | long = 31.20848 | status = top-sight | map-group = agrMuseum | description = Das erst 1996 eröffnete Museum präsentiert auf zwei Geschossen Repliken von Kunstwerken mit Bezug zur Landwirtschaft, Dioramen, Tiermumien, Tierskeletten und landwirtschaftliche Erzeugnisse, die meist als Grabbeigaben in altägyptischen Gräbern dienten. }} ** {{vCard | name = Museum für Landwirtschaft in der griechischen, römischen, koptischen und islamischen Ära | name-local = متحف الزراعة في العصر اليوناني، الروماني، القبطي، الإسلامي | type = museum | lat = 30.04596 | long = 31.21069 | map-group = agrMuseum | description = ''Das Museum war 5/2026 noch geschlossen.'' }} ** {{vCard | name = Museum der ägyptisch-chinesischen Freundschaft | type = museum | wikidata = Q136295517 | address = n | address-local = n | lat = 30.04588 | long = 31.21041 | map-group = agrMuseum | description = Im Museum werden hauptsächlich chinesische Staatsgeschenke gezeigt. }} ** {{vCard | name = Bibliothek mit Kinosaal | name-local = المكتبة الرئيسية ثم قاعة للسينما | type = library, cinema | lat = 30.04662 | long = 31.20901 | map-group = agrMuseum | description = }} ** {{vCard | name = Moschee des Landwirtschaftsmuseums | name-local = مسجد المتحف الزراعي | type = mosque | lat = 30.04558 | long = 31.20980 | map-group = agrMuseum }} ** Im Westen des Museumskomplexes befindet sich eine große Freifläche für temporäre Ausstellungen wie der Frühlingsblumenmesse. === Parks === * {{vCard | name = Park am Muḥammad-Maḥmūd-Chalīl-Museum | type = park | address = 1 Kafour St., El Doqqi, El Giza }} * {{vCard | name = Park am Landwirtschaftsministerium | type = park | address = El Thawra St., Doqqi }} * {{vCard | name = Spring Flower Exhibition | type = exhibition | description = Jährliche Blumenverkaufsausstellung auf dem Gelände des Landwirtschaftsmuseums, die jeweils im Mai stattfindet. }} == Aktivitäten == === Kinos === * {{vCard | name = Tahrir | type = cinema | address = 112 Tahrir St., Doqqi | lat = 30.039159 | long = 31.214486 | phone = +20 (0)2 3335 4726, (0)2 3338 2886 }} === Galerien === * {{vCard | name = Fonoon | type = gallery | address = 14 Jeddah St., Doqqi | phone = +20 (0)2 3761 3668 | hours = Täglich von 10:00 bis 22:00 Uhr | description = Private Galerie. }} * {{vCard | name = Russian Culture Center | type = gallery | address = 127 El Tahrir St., Doqqi | lat = 30.038616 | long = 31.214508 | image = Russian Cultural Center Cairo.JPG | phone = +20 (0)2 3337 0577 }} == Einkaufen == === Schmuck === * {{vCard | name = Bashayer | type = shop | address = 58 Mosadaq St., Doqqi | facebook = bashayergallery | phone = +20 (0)2 3336 1006 | mobile = +20 (0)10 1030 0979 | email = bashayergallery@gmail.com | description = Erzeugnisse des ägyptischen Handwerks, darunter Keramik, Schmuck, Teppiche u.&nbsp;a. }} * {{vCard | name = Om El Saad | type = shop | address = 58 Mosadaq St., Doqqi | phone = +20 (0)2 3749 8685 | description = Schmuckgeschäft. }} === Sportartikel === * {{vCard | name = Al Ahly Official Store | type = shop | address = 25 Mecca St., Mohi El Din Abul Ezz St., Doqqi | lat = 30.048368 | long = 31.199176 | phone = +20 (0)2 3760 2649, 16161 | email = customer.service@soccerunitedegypt.com | description = Fan-Shop des Fußballclubs Al Ahly. Weitere Geschäfte in Nasr City, 26 El Batrawy St., Ain Shams, 128 Ahmed Esmat St., und in der Dandy Mall an der Cairo-Alex Desert Road. }} == Küche == === Fastfood === * {{vCard | name = Gad | type = fast food | subtype = budget | address = 97 El Tahrir St., Doqqi | lat = 30.03754 | long = 31.209170 | phone = +20 (0)2 3762 2667 | description = Fastfood, ägyptische Küche. }} * {{vCard | name= KFC | type= fast food | subtype= budget | address= 9 El Sad El Aly St., Doqqi | phone= 19019 | description = Gebratene Hühnchen. }} * {{vCard | name = Koshary El-Kodwa | type = fast food | subtype = budget | address = 3 Kuwait St., Doqqi | directions = Abzweig El Tahrir St. | name-local = كشري القدوة | name-latin = Kuscharī al-Qudwa | lat = 30.039772 | long = 31.216702 | phone = +20 (0)2 3760 3537, (0)2 3760 8523, (0)10 1700 0809 | hours = Täglich 24 Stunden | description = Preisgünstiges Restaurant für ägyptische Küche, Kuschari (lose oder mit Leber, Würstchen, Hühnchen, Schawarma), Auflaufgerichte, Salate und Nachtisch. Die Besonderheit liegt in der Kombination von Kuschari und Fleisch. Freihauslieferung. }} * {{vCard | name = McDonald’s | type = fast food | subtype = budget | address = 10 El Messaha St., Doqqi & Nadi El Seid St., Doqqi | lat = 30.03570 | long = 31.21412 | phone = 19991 | description = Amerikanisches Fastfood. }} * {{vCard | name= Mo’men | type= fast food | subtype= budget | address= 66 Tharwat St., Doqqi | directions= gegenüber der Cairo University | phone= 16600 | description = Hühnchen- und Fisch-Fastfood. }} * {{vCard | name = El Omda | type = fast food | subtype = budget | address = 131 El Tahrir St., Doqqi | lat = 30.03892 | long = 31.215428 | phone = +20 (0)2 3336 8320 | description = Ägyptische Küche, Kuschari. }} * {{vCard | name= Pizza Hut | type= fast food | subtype= budget | address= 64 Mosadaq St., Doqqi & 10 Hussein Wassef St., Doqqi | phone= 19000 | description = Pizzas. }} === Restaurants === * {{vCard | name= Abou el-Sid | type= restaurant | subtype= midrange | address= 8 Amman Sq., Doqqi | phone= +20 (0)2 3749 7326 | description = Ägyptische Küche. }} * {{vCard | name= Cortigiano | type= restaurant | subtype= midrange | address= 44 Michel Bakhoum St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3337 4838, (0)2 3336 0620 | hours= Täglich 13 Uhr bis 1 Uhr nachts | description = Italienische Küche. }} * {{vCard | name= El-Set Hosneya | type= restaurant | subtype= midrange | address= 47 Michel Bakhoum, Doqqi | phone= +20 (0)2 3338 6007 | description = Ägyptische/orientalische Küche. }} * {{vCard | name= Kastan’s | type= restaurant | subtype= midrange | address= 12 Amine el-Refaay St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3338 4516 | description = Fischrestaurant. }} * {{vCard | name= Pastaweesy | type= restaurant | subtype= midrange | address= 50 Mohy El Din Abou El Ezz St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3338 8547 | mobile= +20 (0)11 1004 4944 | hours= Täglich 10 bis 0:30 Uhr | description = Pasta. }} * {{vCard | name = Sea Gull | type = restaurant | subtype = midrange | address = 106 El-Nil St., Doqqi | directions = zwischen 6.-Oktober- und el-Gala'-Brücke | lat = 30.044560 | long = 31.219250 | phone = +20 (0)2 3749 4244, (0)2 3749 1588, (0)2 3749 4474 | fax = +20 (0)2 3749 5174 | hours = Täglich von 13 bis 2 Uhr | description = Fischrestaurant, Niederlassung des Restaurants des gleichen Namens in [[Alexandria]]. }} * {{vCard | name= Sheboya | type= restaurant | subtype= midrange | address= 11 Ahmed Sami Sq., Doqqi | phone= +20 (0)2 3748 3812, (0)2 3748 3813 | description = Fischrestaurant. }} === Cafés === * {{vCard | name= ‘3al Ahwa’ Café | type= cafe | subtype= midrange | address= 5 Ammar St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3761 8485 }} * {{vCard | name= Chocofolie | type= cafe | subtype= midrange | address= 33 Amman St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3761 3389 | description = Café und Chocolatier. }} * {{vCard | name = Cilantro | type = cafe | subtype = midrange | address = 10 El Messaha Sq., Doqqi | lat = 30.035628 | long = 31.213942 | phone = +20 (0)2 3335 2482, (0)2 3748 5942 | description = American-style café. }} * {{vCard | name= Momento Café | type= cafe | subtype= midrange | address= 37 Amman St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3762 9486 }} * {{vCard | name = Tabasco Café | type = cafe | subtype = midrange | address = 7 Mosadak St., Doqqi | lat = 30.040529 | long = 31.209052 | phone = +20 (0)2 3762 2060 }} == Nachtleben == === Bars === * {{vCard | name= Bull’s Eye Pub | type= bar | address= 32 Geddah St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3761 6888 }} * {{vCard | name= Nomad | type= bar | address= King Hotel, 20 Abdel Rahim Sabri St., Doqqi | directions= hinter dem Kino Tahrir | phone= +20 (0)2 3335 0869, (0)2 3335 0939 }} * {{vCard | name= Tabasco | type= bar | address= 8 Amman Sq., Doqqi | phone= +20 (0)2 3336 5583 }} === Clubs === * {{vCard | name = Cairo Yacht Club | type = club | subtype = midrange | lastedit = 2016-06-19 | address = 120 El Nil St. | lat = 30.033935 | long = 31.219926 | phone = +20 (0)2 3748 9415, (0)2 3749 9441 | description = Mit Restaurant. }} == Unterkunft == === Günstig === ==== 1-Stern-Hotels ==== * {{vCard | type= hotel | subtype= budget | name= Regency Hotel | address= 3 Abdel Azim Rashed St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3335 0243, (0)2 3335 2159 | fax= +20 (0)2 3749 5190 | description = 1-Stern-Hotel mit 62 Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Tonsi Hotel | type = hotel | subtype = budget | alt = Tonsy Hotel | address = 143 El Tahrir St., Doqqi | lat = 30.039340 | long = 31.217480 | phone = +20 (0)2 3748 4600, (0)2 3748 4844 | description = 1-Stern-Hotel mit 37 zumeist Zweibettzimmern. }} ==== 2-Sterne-Hotels ==== * {{vCard | name= Aman Hotel | type= hotel | subtype= budget | address= 58A Giza St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3760 6602, (0)2 3760 6603, (0)2 3760 6605 | fax= +20 (0)2 3748 9857 | email= aman.hotel@gmail.com | description = 2-Sterne-Hotel mit 144 Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Dreamers Hotel | type = hotel | subtype = budget | address = 5 Jeddah St., Doqqi | lat = 30.044075 | long = 31.194118 | phone = +20 (0)2 3735 0665, (0)2 3337 9540, (0)2 3736 4851 | description = 2-Sterne-Hotel mit 82 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Noran Hotel | type = hotel | subtype = budget | alt = Nouran Hotel | address = 13 Mohamed Khalaf St., Doqqi | lat = 30.03999 | long = 31.21411 | phone = +20 (0)2 3760 4447, (0)2 3760 4448 | fax = +20 (0)2 3760 4446 | description = 2-Sterne-Hotel mit 32 Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Rose Hotel | type = hotel | subtype = budget | address = 6 Iran St., Dokki Sq. | lat = 30.038807 | long = 31.210174 | phone = +20 (0)2 3337 9946, (0)2 3337 8464 | description = 2-Sterne-Hotel mit 39 Zweibettzimmern. }} === Mittel === ==== 3-Sterne-Hotels ==== * {{vCard | name= Concorde Hotel | type= hotel | subtype= midrange | address= 146 El Tahrir St., Doqqi | phone= +20 (0)2 3336 1193, (0)2 3336 1198, (0)2 3336 1194 | fax= +20 (0)2 3336 1189 | email= concorde@online.com.eg | description = 3-Sterne-Hotel mit 71 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Indiana Hotel | type = hotel | wikidata = Q111857755 | subtype = midrange | address = 16 El Saraya St., Vinny Sq, Doqqi | lat = 30.043488 | long = 31.217043 | phone = +20 (0)2 3335 4503, (0)2 3335 4422, (0)2 3748 8523 | fax = +20 (0)2 3760 7947 | email = indianahotel@hotmail.com | description = 3-Sterne-Hotel mit 126 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Kanzy Hotel | type = hotel | subtype = midrange | address = 9 Abu Bakr el Sedeek St., Doqqi | lat = 30.041490 | long = 31.198291 | phone = +20 (0)2 3337 9461, (0)2 3337 9443, (0)2 3337 8505 | fax = +20 (0)2 3337 5312 | description = 3-Sterne-Hotel mit 44 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = King Hotel | type = hotel | subtype = midrange | address = 20 Abdel Rehim Sabry St., Doqqi | lat = 30.04100 | long = 31.21437 | phone = +20 (0)2 3335 0939, (0)2 3335 0869 | fax = +20 (0)2 3761 0802 | email = king@soficom.com.eg | description = 3-Sterne-Hotel mit 80 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Marwa Palace Hotel | type = hotel | subtype = midrange | address = 11 El Khateb St., Doqqi | lat = 30.032216 | long = 31.213765 | phone = +20 (0)2 3748 8830, (0)2 3761 1030 | email = info@marwapalacehotel.com | description = 3-4-Sterne-Hotel, saubere Zimmer, sehr empfehlenswert. }} * {{vCard | name = Pharaohs Hotel | type = hotel | subtype = midrange | address = 12 Lotfi Hassouna St., Doqqi | lat = 30.04225 | long = 31.21850 | phone = +20 (0)2 3761 0871, (0)2 3761 0872, (0)2 3761 0873 | fax = +20 (0)2 3761 0874 | description = 3-Sterne-Hotel mit 102 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name= Raja Hotel | type= hotel | subtype= midrange | address= 34 Mohey Eldin Abul Ezz, Doqqi | phone= +20 (0)2 3760 4299, (0)2 3760 4298, (0)2 3760 4034 | fax= +20 (0)2 3748 2767 | description = 3-Sterne-Hotel mit 84 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Santana Hotel | type = hotel | wikidata = Q111857756 | subtype = budget | address = 7 Ahmed el Melhy St, Doqqi | lat = 30.043813 | long = 31.216908 | phone = +20 (0)2 3337 6424, (0)2 3337 6425, (0)2 3337 2121 | fax = +20 (0)2 3335 1201 | description = 2-Sterne-Hotel mit 48 Zweibettzimmern. }} === Gehoben === ==== 5-Sterne-Hotels ==== * {{vCard | name = Pyramisa Suites Hotel | alt = Pyramisa Hotel | type = hotel | wikidata = Q111400558 | subtype = upmarket | address = 60 Giza St., Doqqi | url = https://www.pyramisahotels.com/cairo-home | phone = +20 (0)2 3336 7000, (0)2 3336 8000, (0)2 3336 9000 | fax = +20 (0)2 3760 5347 | lat = 30.03752 | long = 31.21791 | description = 5-Sterne-Hotel mit 377 zumeist Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Safir Cairo Hotel | type = hotel | wikidata = Q111400557 | subtype = upmarket | address = El Missaha Sq., P O.Box 138, Orman, Doqqi | phone = +20 (0)2 37482424, (0)2 3748 2828 | fax = +20 (0)2 3760 8453 | email = ressce@safirhotels.com.eg | lat = 30.03516 | long = 31.21339 | description = 5-Sterne-Hotel mit 90 Zweibettzimmern. }} * {{vCard | name = Sheraton Cairo Hotel | type = hotel | wikidata = Q111400562 | subtype = upmarket | address = Galaa Sq., Doqqi | phone = +20 (0)2 3336 9700, (0)2 3336 9800 | fax = +20 (0)2 3336 4602 | email = csher@rite.com | lat = 30.038893 | long = 31.219845 | description = 5-Sterne-Hotel mit 660 zumeist Zweibettzimmern. }} == Lernen == * {{vCard | name = Deutsche Evangelische Oberschule Kairo | type = school | wikidata = Q1202403 | lastedit = 2016-06-24 | address = 6 Doqqi St., Doqqi | url = https://deokairo.com/ | lat = 30.032411 | long = 31.210680 | phone = +20 (0)2 3748 1475 | description = 1873 gegründete, anerkannte deutsche Auslandsschule. Nach zwölf Schuljahren kann das deutsche Abitur erworben werden. }} == Praktische Hinweise == === Banken === * {{vCard | name = HSBC | type = bank | address = Sadd el Aly St., Doqqi | lat = 30.04139 | long = 31.21748 }} === Botschaften === In Doqqi befinden sich mehrere [[Kairo/Botschaften|Botschaften]], darunter die Botschaften Russlands, Syriens, Jordaniens und Pakistans. == Literatur == * {{Buch | Autor = Raafat, Samir W. | Titel = Cairo, the glory years : who built what, when, why and for whom.. | Ort = Alexandria | Verlag = Harpocrates Publishing | Jahr = 2003, <sup>2</sup>2005 | Seiten = 233–273 | ISBN = 978-977-5845-08-5 }} == Weblinks == * [https://egy.com/giza/ Giza & Dokki] von Samir Raafat, in Englisch {{Class-3}} {{GeoData| lat= 30.0410 | long = 31.2091 | zoom = 14 }} {{IstIn|Gīza|Gīza (Gouvernement)}} [[en:Cairo/Dokki and Mohandiseen]] {{SORTIERUNG:Giza/Doqqi}} [[Kategorie:Giza]] [[Kategorie:Gouvernement el-Giza]] [[Kategorie:Parks in Ägypten]] 37a2fydls0tt5kzpz8ha7phth4066jf Messenien 0 4797 1794604 1684903 2026-08-06T07:16:14Z DocWoKav 14575 /* Sehenswürdigkeiten */ 1794604 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region}} '''Messenien''' (Μεσσηνία/Messinía) ist eine Region im Südwesten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Im Osten grenzt sie an die Region [[Lakonien]], im Norden an die Regionen [[Arkadien]] und [[Elis]]. Die Hauptstadt der [http://www.openstreetmap.org/relation/959149#map=10/37.0535/21.9260 Präfektur Messenien] ist [[Kalamata]]. == Regionen == == Orte == * '''[[Kalamata]]''': wirtschaftliche Zentrum des südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Kalamata hat einen Flughafen mit internationalen Verbindungen, vorwiegend für Charterflüge. * '''[[Iamia]]''': Siedlung * '''[[Kardamili]]''': kleiner Ort von ca 350 Einw. attraktiv für Individualtouristen * '''[[Koroni]]''': Fischerdorf * '''[[Messene]]''' * '''[[Methoni]]''': kleine Dorf, das im Gegensatz zu Pylos oder Koroni noch verschlafen wirkt und vom Tourismus verschont blieb. Da überrascht die gewaltige Festungsanlage der Venezianer, die halbverfallen heute vom Meer umspült wird. * '''[[Petalidi]]''' * '''[[Pylos]]''': kleines Fischerdörfchen im Südwesten des Peloponnes, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer. * '''[[Stoupa]]''': kleiner Ort mit einem der wenigen Sandstrände der [[Mani]]-Halbinsel. == Weitere Ziele == * {{vCard | name = Mani | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Halbinsel: die recht verlassene, steinreiche Region des "mittleren Fingers" der Peloponnes}} == Hintergrund == == Anreise == Von Athen aus kommt man entweder per Bahn oder mit dem Auto nach Kalamata. Kalamata hat auch einen Flughafen, der von Charter-Fluggesellschaften wie auch Regionalflügen, unter anderem von Athen aus (Olympic Airways), angeflogen wird. Bis 2011 bediente eine Schmalspur-Bahn in sieben Stunden die Strecke von Athen bis nach Kalamata. == Mobilität == Wie auf dem ganzen Peloponnes sind auch die Städte Messeniens durch ein mehr oder weniger gut ausgebautes '''Busnetz''' miteinander verbunden. Zwischen den größeren Städten und Orten verkehren mehrere Busse täglich, kleinere Orte werden eventuell nur ein oder zweimal am Tag angefahren. In jedem Fall sollte man sich rechtzeitig, am besten einen Tag vorher, über die Abfahrtszeiten informieren um sicherzugehen, dass man auch an den gewünschten Ort gelangt und nicht den einzigen Bus am Vormittag gerade verpasst hat. == Sehenswürdigkeiten == * {{vCard|type= archaeological site |name= Nichoria |description= }} * Mykenischer '''Palast des Nestor''' bei [[Pylos]] * '''Venezianische Festungen''' locken bei [[Pylos]], [[Methoni]] und [[Koroni]] * Antike '''[[Messene]]''' 20 Kilometer nördlich von Kalamata * '''Stadtpark von [[Kalamata]]''' mit alten Eisenbahnfahrzeugen der Schmalspurbahn * {{vCard | name = Vathia | type = archaeological site | wikidata =Q21591351 | description = sehr fotogene Ruinendorf. }} == Aktivitäten == == Küche == == Nachtleben == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.16667| long= 22| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} 1380smiogpaj1wzzzqsr5e6mryvg30r 1794606 1794604 2026-08-06T07:17:45Z DocWoKav 14575 /* Sehenswürdigkeiten */ Geänderte vCard für Nichoria 1794606 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region}} '''Messenien''' (Μεσσηνία/Messinía) ist eine Region im Südwesten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Im Osten grenzt sie an die Region [[Lakonien]], im Norden an die Regionen [[Arkadien]] und [[Elis]]. Die Hauptstadt der [http://www.openstreetmap.org/relation/959149#map=10/37.0535/21.9260 Präfektur Messenien] ist [[Kalamata]]. == Regionen == == Orte == * '''[[Kalamata]]''': wirtschaftliche Zentrum des südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Kalamata hat einen Flughafen mit internationalen Verbindungen, vorwiegend für Charterflüge. * '''[[Iamia]]''': Siedlung * '''[[Kardamili]]''': kleiner Ort von ca 350 Einw. attraktiv für Individualtouristen * '''[[Koroni]]''': Fischerdorf * '''[[Messene]]''' * '''[[Methoni]]''': kleine Dorf, das im Gegensatz zu Pylos oder Koroni noch verschlafen wirkt und vom Tourismus verschont blieb. Da überrascht die gewaltige Festungsanlage der Venezianer, die halbverfallen heute vom Meer umspült wird. * '''[[Petalidi]]''' * '''[[Pylos]]''': kleines Fischerdörfchen im Südwesten des Peloponnes, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer. * '''[[Stoupa]]''': kleiner Ort mit einem der wenigen Sandstrände der [[Mani]]-Halbinsel. == Weitere Ziele == * {{vCard | name = Mani | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Halbinsel: die recht verlassene, steinreiche Region des "mittleren Fingers" der Peloponnes}} == Hintergrund == == Anreise == Von Athen aus kommt man entweder per Bahn oder mit dem Auto nach Kalamata. Kalamata hat auch einen Flughafen, der von Charter-Fluggesellschaften wie auch Regionalflügen, unter anderem von Athen aus (Olympic Airways), angeflogen wird. Bis 2011 bediente eine Schmalspur-Bahn in sieben Stunden die Strecke von Athen bis nach Kalamata. == Mobilität == Wie auf dem ganzen Peloponnes sind auch die Städte Messeniens durch ein mehr oder weniger gut ausgebautes '''Busnetz''' miteinander verbunden. Zwischen den größeren Städten und Orten verkehren mehrere Busse täglich, kleinere Orte werden eventuell nur ein oder zweimal am Tag angefahren. In jedem Fall sollte man sich rechtzeitig, am besten einen Tag vorher, über die Abfahrtszeiten informieren um sicherzugehen, dass man auch an den gewünschten Ort gelangt und nicht den einzigen Bus am Vormittag gerade verpasst hat. == Sehenswürdigkeiten == * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 }} * Mykenischer '''Palast des Nestor''' bei [[Pylos]] * '''Venezianische Festungen''' locken bei [[Pylos]], [[Methoni]] und [[Koroni]] * Antike '''[[Messene]]''' 20 Kilometer nördlich von Kalamata * '''Stadtpark von [[Kalamata]]''' mit alten Eisenbahnfahrzeugen der Schmalspurbahn * {{vCard | name = Vathia | type = archaeological site | wikidata =Q21591351 | description = sehr fotogene Ruinendorf. }} == Aktivitäten == == Küche == == Nachtleben == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.16667| long= 22| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} df82gsen5wvn6k1e2g4rhm719ftz45p 1794631 1794606 2026-08-06T08:56:46Z DocWoKav 14575 /* Sehenswürdigkeiten */ Geänderte vCard für Nichoria 1794631 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region}} '''Messenien''' (Μεσσηνία/Messinía) ist eine Region im Südwesten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Im Osten grenzt sie an die Region [[Lakonien]], im Norden an die Regionen [[Arkadien]] und [[Elis]]. Die Hauptstadt der [http://www.openstreetmap.org/relation/959149#map=10/37.0535/21.9260 Präfektur Messenien] ist [[Kalamata]]. == Regionen == == Orte == * '''[[Kalamata]]''': wirtschaftliche Zentrum des südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Kalamata hat einen Flughafen mit internationalen Verbindungen, vorwiegend für Charterflüge. * '''[[Iamia]]''': Siedlung * '''[[Kardamili]]''': kleiner Ort von ca 350 Einw. attraktiv für Individualtouristen * '''[[Koroni]]''': Fischerdorf * '''[[Messene]]''' * '''[[Methoni]]''': kleine Dorf, das im Gegensatz zu Pylos oder Koroni noch verschlafen wirkt und vom Tourismus verschont blieb. Da überrascht die gewaltige Festungsanlage der Venezianer, die halbverfallen heute vom Meer umspült wird. * '''[[Petalidi]]''' * '''[[Pylos]]''': kleines Fischerdörfchen im Südwesten des Peloponnes, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer. * '''[[Stoupa]]''': kleiner Ort mit einem der wenigen Sandstrände der [[Mani]]-Halbinsel. == Weitere Ziele == * {{vCard | name = Mani | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Halbinsel: die recht verlassene, steinreiche Region des "mittleren Fingers" der Peloponnes}} == Hintergrund == == Anreise == Von Athen aus kommt man entweder per Bahn oder mit dem Auto nach Kalamata. Kalamata hat auch einen Flughafen, der von Charter-Fluggesellschaften wie auch Regionalflügen, unter anderem von Athen aus (Olympic Airways), angeflogen wird. Bis 2011 bediente eine Schmalspur-Bahn in sieben Stunden die Strecke von Athen bis nach Kalamata. == Mobilität == Wie auf dem ganzen Peloponnes sind auch die Städte Messeniens durch ein mehr oder weniger gut ausgebautes '''Busnetz''' miteinander verbunden. Zwischen den größeren Städten und Orten verkehren mehrere Busse täglich, kleinere Orte werden eventuell nur ein oder zweimal am Tag angefahren. In jedem Fall sollte man sich rechtzeitig, am besten einen Tag vorher, über die Abfahrtszeiten informieren um sicherzugehen, dass man auch an den gewünschten Ort gelangt und nicht den einzigen Bus am Vormittag gerade verpasst hat. == Sehenswürdigkeiten == * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Die antike Stadt Nichoria war in der mykenischen Zeit eine bedeutende Siedlung in der Region Messenien. Die auf einem Hügel nahe der Bucht von Messenien gelegene Siedlung war vom späten 2. Jahrtausend v. Chr. bis in die frühe Eisenzeit bewohnt. Sie zählt zu den wichtigsten Fundorten für das Verständnis der Gesellschaft nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur. Nichoria war vermutlich ein lokales Verwaltungs- und Handelszentrum mit einer befestigten Siedlung, Wohnhäusern, Werkstätten und einem wichtigen Herrenhaus (Megaron), das möglicherweise als Sitz eines lokalen Herrschers diente. Archäologische Funde wie Keramik, Werkzeuge, Waffen und Grabbeigaben geben Einblick in das Alltagsleben, die Wirtschaft und die sozialen Strukturen der Bewohner. Besonders bedeutsam ist Nichoria für die Erforschung der sogenannten dunklen Jahrhunderte Griechenlands (ca. 1100–800 v. Chr.), da die Siedlung zeigt, dass auch nach dem Ende der mykenischen Paläste komplexe Gemeinschaften mit politischen und wirtschaftlichen Strukturen weiterbestanden. }} * Mykenischer '''Palast des Nestor''' bei [[Pylos]] * '''Venezianische Festungen''' locken bei [[Pylos]], [[Methoni]] und [[Koroni]] * Antike '''[[Messene]]''' 20 Kilometer nördlich von Kalamata * '''Stadtpark von [[Kalamata]]''' mit alten Eisenbahnfahrzeugen der Schmalspurbahn * {{vCard | name = Vathia | type = archaeological site | wikidata =Q21591351 | description = sehr fotogene Ruinendorf. }} == Aktivitäten == == Küche == == Nachtleben == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.16667| long= 22| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} 87dpd7ccqk6wrgetvl8i8kw2m6nkjjt 1794633 1794631 2026-08-06T09:00:52Z DocWoKav 14575 /* Sehenswürdigkeiten */ 1794633 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region}} '''Messenien''' (Μεσσηνία/Messinía) ist eine Region im Südwesten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Im Osten grenzt sie an die Region [[Lakonien]], im Norden an die Regionen [[Arkadien]] und [[Elis]]. Die Hauptstadt der [http://www.openstreetmap.org/relation/959149#map=10/37.0535/21.9260 Präfektur Messenien] ist [[Kalamata]]. == Regionen == == Orte == * '''[[Kalamata]]''': wirtschaftliche Zentrum des südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Kalamata hat einen Flughafen mit internationalen Verbindungen, vorwiegend für Charterflüge. * '''[[Iamia]]''': Siedlung * '''[[Kardamili]]''': kleiner Ort von ca 350 Einw. attraktiv für Individualtouristen * '''[[Koroni]]''': Fischerdorf * '''[[Messene]]''' * '''[[Methoni]]''': kleine Dorf, das im Gegensatz zu Pylos oder Koroni noch verschlafen wirkt und vom Tourismus verschont blieb. Da überrascht die gewaltige Festungsanlage der Venezianer, die halbverfallen heute vom Meer umspült wird. * '''[[Petalidi]]''' * '''[[Pylos]]''': kleines Fischerdörfchen im Südwesten des Peloponnes, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer. * '''[[Stoupa]]''': kleiner Ort mit einem der wenigen Sandstrände der [[Mani]]-Halbinsel. == Weitere Ziele == * {{vCard | name = Mani | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Halbinsel: die recht verlassene, steinreiche Region des "mittleren Fingers" der Peloponnes}} == Hintergrund == == Anreise == Von Athen aus kommt man entweder per Bahn oder mit dem Auto nach Kalamata. Kalamata hat auch einen Flughafen, der von Charter-Fluggesellschaften wie auch Regionalflügen, unter anderem von Athen aus (Olympic Airways), angeflogen wird. Bis 2011 bediente eine Schmalspur-Bahn in sieben Stunden die Strecke von Athen bis nach Kalamata. == Mobilität == Wie auf dem ganzen Peloponnes sind auch die Städte Messeniens durch ein mehr oder weniger gut ausgebautes '''Busnetz''' miteinander verbunden. Zwischen den größeren Städten und Orten verkehren mehrere Busse täglich, kleinere Orte werden eventuell nur ein oder zweimal am Tag angefahren. In jedem Fall sollte man sich rechtzeitig, am besten einen Tag vorher, über die Abfahrtszeiten informieren um sicherzugehen, dass man auch an den gewünschten Ort gelangt und nicht den einzigen Bus am Vormittag gerade verpasst hat. == Sehenswürdigkeiten == * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Die antike Stadt Nichoria war in der mykenischen Zeit eine bedeutende Siedlung in der Region Messenien. Die auf einem Hügel nahe der Bucht von Messenien gelegene Siedlung war vom späten 2. Jahrtausend v. Chr. bis in die frühe Eisenzeit bewohnt. Sie zählt zu den wichtigsten Fundorten für das Verständnis der Gesellschaft nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur. Nichoria war vermutlich ein lokales Verwaltungs- und Handelszentrum mit einer befestigten Siedlung, Wohnhäusern, Werkstätten und einem wichtigen Herrenhaus (Megaron), das möglicherweise als Sitz eines lokalen Herrschers diente. Archäologische Funde wie Keramik, Werkzeuge, Waffen und Grabbeigaben geben Einblick in das Alltagsleben, die Wirtschaft und die sozialen Strukturen der Bewohner. Besonders bedeutsam ist Nichoria für die Erforschung der sogenannten dunklen Jahrhunderte Griechenlands (ca. 1100–800 v. Chr.), da die Siedlung zeigt, dass auch nach dem Ende der mykenischen Paläste komplexe Gemeinschaften mit politischen und wirtschaftlichen Strukturen weiterbestanden. }} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Die antike Stadt Messene wurde im Jahr 369 v. Chr. nach der Befreiung Messeniens von der spartanischen Herrschaft durch die Thebaner gegründet. Die Stadt entwickelte sich zu einem wichtigen politischen, kulturellen und militärischen Zentrum der Messenier. Sie war durch eine gewaltige Stadtmauer mit Türmen und Toren geschützt. Sie besaß eine für ihre Zeit außergewöhnlich gut erhaltene städtische Anlage mit einem großen Theater, einer Agora, einem Stadion, Heiligtümern und öffentlichen Gebäuden. Von besonderer Bedeutung waren die Heiligtümer des Zeus Soter, der Artemis Laphria und der Asklepios-Kult, der eine wichtige Rolle im religiösen Leben der Stadt spielte. Dank ihrer planmäßigen Anlage nach dem hippodamischen Stadtprinzip gilt Messene als eines der eindrucksvollsten Beispiele einer hellenistischen Stadt. Während der hellenistischen und römischen Zeit blieb die Stadt ein wohlhabendes Zentrum, bevor sie später an Bedeutung verlor. }} * Mykenischer '''Palast des Nestor''' bei [[Pylos]] * '''Venezianische Festungen''' locken bei [[Pylos]], [[Methoni]] und [[Koroni]] * Antike '''[[Messene]]''' 20 Kilometer nördlich von Kalamata * '''Stadtpark von [[Kalamata]]''' mit alten Eisenbahnfahrzeugen der Schmalspurbahn * {{vCard | name = Vathia | type = archaeological site | wikidata =Q21591351 | description = sehr fotogene Ruinendorf. }} == Aktivitäten == == Küche == == Nachtleben == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.16667| long= 22| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} qo53ce3tx1d15o073gn9sy5tyis5gr4 1794634 1794633 2026-08-06T09:01:06Z DocWoKav 14575 /* Sehenswürdigkeiten */ 1794634 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region}} '''Messenien''' (Μεσσηνία/Messinía) ist eine Region im Südwesten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Im Osten grenzt sie an die Region [[Lakonien]], im Norden an die Regionen [[Arkadien]] und [[Elis]]. Die Hauptstadt der [http://www.openstreetmap.org/relation/959149#map=10/37.0535/21.9260 Präfektur Messenien] ist [[Kalamata]]. == Regionen == == Orte == * '''[[Kalamata]]''': wirtschaftliche Zentrum des südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Kalamata hat einen Flughafen mit internationalen Verbindungen, vorwiegend für Charterflüge. * '''[[Iamia]]''': Siedlung * '''[[Kardamili]]''': kleiner Ort von ca 350 Einw. attraktiv für Individualtouristen * '''[[Koroni]]''': Fischerdorf * '''[[Messene]]''' * '''[[Methoni]]''': kleine Dorf, das im Gegensatz zu Pylos oder Koroni noch verschlafen wirkt und vom Tourismus verschont blieb. Da überrascht die gewaltige Festungsanlage der Venezianer, die halbverfallen heute vom Meer umspült wird. * '''[[Petalidi]]''' * '''[[Pylos]]''': kleines Fischerdörfchen im Südwesten des Peloponnes, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer. * '''[[Stoupa]]''': kleiner Ort mit einem der wenigen Sandstrände der [[Mani]]-Halbinsel. == Weitere Ziele == * {{vCard | name = Mani | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Halbinsel: die recht verlassene, steinreiche Region des "mittleren Fingers" der Peloponnes}} == Hintergrund == == Anreise == Von Athen aus kommt man entweder per Bahn oder mit dem Auto nach Kalamata. Kalamata hat auch einen Flughafen, der von Charter-Fluggesellschaften wie auch Regionalflügen, unter anderem von Athen aus (Olympic Airways), angeflogen wird. Bis 2011 bediente eine Schmalspur-Bahn in sieben Stunden die Strecke von Athen bis nach Kalamata. == Mobilität == Wie auf dem ganzen Peloponnes sind auch die Städte Messeniens durch ein mehr oder weniger gut ausgebautes '''Busnetz''' miteinander verbunden. Zwischen den größeren Städten und Orten verkehren mehrere Busse täglich, kleinere Orte werden eventuell nur ein oder zweimal am Tag angefahren. In jedem Fall sollte man sich rechtzeitig, am besten einen Tag vorher, über die Abfahrtszeiten informieren um sicherzugehen, dass man auch an den gewünschten Ort gelangt und nicht den einzigen Bus am Vormittag gerade verpasst hat. == Sehenswürdigkeiten == * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Die antike Stadt Nichoria war in der mykenischen Zeit eine bedeutende Siedlung in der Region Messenien. Die auf einem Hügel nahe der Bucht von Messenien gelegene Siedlung war vom späten 2. Jahrtausend v. Chr. bis in die frühe Eisenzeit bewohnt. Sie zählt zu den wichtigsten Fundorten für das Verständnis der Gesellschaft nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur. Nichoria war vermutlich ein lokales Verwaltungs- und Handelszentrum mit einer befestigten Siedlung, Wohnhäusern, Werkstätten und einem wichtigen Herrenhaus (Megaron), das möglicherweise als Sitz eines lokalen Herrschers diente. Archäologische Funde wie Keramik, Werkzeuge, Waffen und Grabbeigaben geben Einblick in das Alltagsleben, die Wirtschaft und die sozialen Strukturen der Bewohner. Besonders bedeutsam ist Nichoria für die Erforschung der sogenannten dunklen Jahrhunderte Griechenlands (ca. 1100–800 v. Chr.), da die Siedlung zeigt, dass auch nach dem Ende der mykenischen Paläste komplexe Gemeinschaften mit politischen und wirtschaftlichen Strukturen weiterbestanden. }} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Die antike Stadt Messene wurde im Jahr 369 v. Chr. nach der Befreiung Messeniens von der spartanischen Herrschaft durch die Thebaner gegründet. Die Stadt entwickelte sich zu einem wichtigen politischen, kulturellen und militärischen Zentrum der Messenier. Sie war durch eine gewaltige Stadtmauer mit Türmen und Toren geschützt. Sie besaß eine für ihre Zeit außergewöhnlich gut erhaltene städtische Anlage mit einem großen Theater, einer Agora, einem Stadion, Heiligtümern und öffentlichen Gebäuden. Von besonderer Bedeutung waren die Heiligtümer des Zeus Soter, der Artemis Laphria und der Asklepios-Kult, der eine wichtige Rolle im religiösen Leben der Stadt spielte. Dank ihrer planmäßigen Anlage nach dem hippodamischen Stadtprinzip gilt Messene als eines der eindrucksvollsten Beispiele einer hellenistischen Stadt. Während der hellenistischen und römischen Zeit blieb die Stadt ein wohlhabendes Zentrum, bevor sie später an Bedeutung verlor. }} * Mykenischer '''Palast des Nestor''' bei [[Pylos]] * '''Venezianische Festungen''' locken bei [[Pylos]], [[Methoni]] und [[Koroni]] * '''Stadtpark von [[Kalamata]]''' mit alten Eisenbahnfahrzeugen der Schmalspurbahn * {{vCard | name = Vathia | type = archaeological site | wikidata =Q21591351 | description = sehr fotogene Ruinendorf. }} == Aktivitäten == == Küche == == Nachtleben == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.16667| long= 22| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} 6t0iynbgwvn7rm4b8b9audoc7ppsq45 New York City 0 5036 1794409 1793304 2026-08-05T12:38:51Z Wowo2024 53507 1794409 wikitext text/x-wiki {{quickbar Ort | Karte= us-ny | Bild=[[Bild:New York City night skyline by 500px 1.jpg|thumb|300px|Skyline von New York]] | TouriInfoWeb=[https://www.nyc.gov www.nyc.gov] }} '''New York City''' (auch bekannt als „The Big Apple“, „NYC“ oder einfach nur „New York“) ist nach Anzahl der Einwohner die größte Stadt in den [[Vereinigte Staaten von Amerika|USA]] und zählt zu den größten Städten der Welt. New York ist ein globales Zentrum für Medien, Unterhaltung, Kunst, Mode, Forschung, Finanzen und Handel. Von der [[Statue of Liberty National Monument|Freiheitsstatue]] im Hafen bis zum [[Empire State Building]] hoch über der Skyline von [[New York City/Manhattan|Manhattan]], von der U-Bahn bis zu den Wolkenkratzern der [[Manhattan/Financial District|Wall Street]], von den auffällig leuchtenden Schildern des [[Manhattan/Times Square|Times Squares]] bis zu der natürlichen Schönheit des [[Manhattan/Central Park|Central Parks]] und vom Yankee Stadion in der [[New York City/Bronx|Bronx]] bis zu [[Brooklyn/Coney Island|Coney Island]] in [[New York City/Brooklyn|Brooklyn]], das sind Wahrzeichen von New York und bedeutende Sehenswürdigkeiten in ganz Amerika. New York City liegt im Süden des US-Bundesstaates [[New York (Bundesstaat)|New York]] an der Mündung des Hudson Rivers und bildet gemeinsam mit [[Long Island]] und ausgedehnten Teilen der Bundesstaaten New York, [[New Jersey]], [[Pennsylvania]] und [[Connecticut]] die [[New York Metropolitan Area]], die mit ihren fast 19 Millionen Einwohnern als eine der bevölkerungsreichsten Stadtregionen der Welt gilt. == Stadtteile == Von den Einheimischen wird New York in die verschiedensten Distrikte und Viertel unterteilt, außerdem gibt es mehrere verwaltungstechnische Unterteilungen. Die eigentliche Stadt New York besteht aus fünf '''Boroughs''', welche gleichzeitig fünf separate Counties darstellen. Jeder Borough wird sowohl von einer Stadtteil- als auch von einer Countyadministration verwaltet und besitzt seine jeweiligen kulturellen Eigenheiten - jeder von ihnen könnte praktisch eine eigene Stadt bilden. {{Region List | title = Die fünf New Yorker Bezirke | map = 5 Boroughs Labels New York City Map.png | version = 1 | {{Region Item | color = #364B9E | name = New York City/Manhattan{{!}}1 Manhattan | description = (New York County) - liegt auf der gleichnamigen Insel zwischen dem Hudson River und dem East River. Manhattan besteht aus vielen unterschiedlichen und einzigartigen Nachbarschaften und ist die meistbesuchte Gegend in New York City.}} | {{Region Item | color = #FADC3B | name = New York City/Brooklyn{{!}}2 Brooklyn | description = (Kings County) - der bevölkerungsmäßig größte Bezirk und eigentlich eine eigene Stadt in sich. Liegt südlich und östlich von Manhattan gegenüber dem East River.}} | {{Region Item | color = #F4893A | name = New York City/Queens{{!}}3 Queens | description = (Queens County) - U-förmig und östlich von Manhattan, ebenfalls gegenüber dem East River gelegen, außerdem nördlich, östlich und südlich von Brooklyn.}} | {{Region Item | color = #DE4136 | name = New York City/Bronx{{!}}4 Bronx | description = (Bronx County) - unmittelbar nördlich der Manhattan-Insel gelegen. Der einzige Teil von New York City, der geographisch auf dem Festland liegt.}} | {{Region Item | color = #954292 | name = New York City/Staten Island{{!}}5 Staten Island | description = (Richmond County) - eine große Insel südlich von Manhattan.}} }} == Hintergrund == New York City ist ein globales Zentrum der internationalen Finanz-, Politik-, Film-, Musik-, Mode- und Kulturwelt und gehört zu den wichtigsten und einflussreichsten Städten der Welt. Viele hochrangige Museen, Galerien und Theater sind in dieser Stadt beheimatet. Neben vielen weltweit agierenden Unternehmen haben auch die Vereinten Nationen hier ihren Sitz. Der Einfluss dieser Stadt auf das Weltgeschehen ist nicht zu unterschätzen. Viele hier getroffene Entscheidungen wirken sich auf große Teile der Welt aus. Einwanderer und deren Familien aus über 180 verschiedenen Nationen haben in New York eine Heimat gefunden. Viele Reisende zieht daher die Kultur, das Feeling und der Kosmopolitismus nach New York. === Sprache === Englisch ist die Hauptsprache in New York und wird von großen Teilen gesprochen. Allerdings kann man in den vielen verschiedenen Gemeinden Sprachen aus der ganzen Welt wahrnehmen. Es gibt viele spanischsprachige Stadtteile mit einer großen Latino und hispanischen Gemeinde. Es ist möglich auch ohne Englischkenntnisse nur mit Spanisch in New York zu recht zu kommen, allerdings ist dies ziemlich schwierig. Viele Betriebe in den kommerziellen und touristischen Gebieten haben Personal mit Spanischkenntnissen. Die Dienstleistungen der Stadtverwaltung stehen neben Englisch auch in Chinesisch und Spanisch zur Verfügung. === Klima === New York City hat ein feuchtes kontinentales Klima und alle vier Jahreszeiten sind wahrnehmbar. Von Juni bis September ist es heiß und feucht, von September bis Dezember herrscht ein kühles und trockenes Herbstklima, von Dezember bis März gibt es einen kalten Winter und von März bis Juni einen feuchten Frühling. Die Temperaturen schwanken sehr. Der kälteste Monat ist der Januar mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur von nur 3{{nnbsp}}°C. Der wärmste Monat ist der Juli mit einer Tagesdurchschnittstemperatur von 29{{nnbsp}}°C. Meistens schwanken die Temperaturen im verlaufe des Jahres zwischen –18{{nnbsp}}°C und 38 °C, wobei es teilweise auch Abweichungen geben kann. Es ist nicht unüblich, dass auf einen sonnigen Tag im Januar mit 16&#x202F;°C ein verschneiter Tag mit –3{{nnbsp}}°C folgt. Weiterhin wird New York zeitweise von Schneestürmen heimgesucht, welche bis zu 60 cm Neuschnee in bis zu 48 Stunden bringen können. Auch wenn Schneegestöber während der Wintermonate üblich sind, bleibt der Schnee meist nur wenige Tage liegen. Schneestürme treten meist zwischen frühstem Thanksgiving (dem vierten Donnerstag im November) bis spätestens der zweiten Aprilwoche auf, dieser große Zeitraum entspricht allerdings nicht der Norm. Während des Sommers und Herbstes kann es zudem auch tropische Stürme geben. === Bevölkerung === Die Vielfalt reicht von den reichsten, berühmtesten Menschen Amerikas bis zu Obdachlosen. Seit die Stadt von den Niederländern gegründet wurde hat sich im Laufe der Zeit eine vielfältige und kulturreiche Stadt entwickelt. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === [[Image:Airports New York City Map.png|thumb|Lage der New Yorker Großflughäfen (1) John F Kennedy (JFK), (2) La Guardia (LGA), (3) Newark (EWR)|right|300px]] New York City ist von fast allen Ländern der Welt mit dem Flugzeug zu erreichen. Es befinden sich drei große und mehrere kleine Flughäfen in der Region. Der [[John F. Kennedy International Airport]] (JFK) und der [[Newark Liberty International Airport]] (EWR) sind große internationale Flughäfen, wohingegen der [[Flughafen New York-LaGuardia|LaGuardia Airport]] ein dichtes Netz an Inlandsflügen sowie einige Routen nach Kanada abfertigt. ==== Großflughäfen ==== Im Stadtgebiet von New York City gibt es zwei große Flughäfen: * {{marker|type=airport |name=[[John F. Kennedy International Airport]] |wikidata=Q8685 }}. Dieser Großflughafen, der von vielen Flughäfen in Europa direkt angeflogen wird, liegt am südlichen Rande von [[New York City/Queens|Queens]]. Für Einzelheiten über diesen Flughafen siehe den Artikel über [[John F. Kennedy International Airport|JFK]]. * {{marker|type=airport |name=[[Flughafen New York-LaGuardia|LaGuardia Airport]] |wikidata=Q319654}} LaGuardia liegt im Norden von Queens, [[New York City/Manhattan|Manhattan]] ist von hier aus deutlich schneller zu erreichen als von JFK aus, in diesem Flughafen werden jedoch fast nur Inlandsflüge abgewickelt. Für Einzelheiten über diesen Flughafen siehe den Artikel über [[Flughafen New York-LaGuardia|LaGuardia]]. Westlich von New York City in [[Newark (New Jersey)|Newark]], aber näher an Downtown Manhattan als die vorgenannten Flughäfen, liegt der Flughafen * {{marker|type=airport |name=[[Newark Liberty International Airport]] |wikidata=Q466786}}. Eine gute Alternative bildet der Newark Liberty International, der zwar in [[Newark (New Jersey)]] liegt und von europäischen Touristen darum oft übersehen wird, zu vielen Punkten in New York City (z.&#x202F;B.&nbsp;Penn Station und World Trade Center in [[New York City/Manhattan|Manhattan]]) jedoch eine schnellere Verbindung bietet als JFK. Ebenso wie JFK wird auch EWR von vielen Flughäfen in Europa direkt angeflogen - einige Airlines, beispielsweise die [[Lufthansa]], fliegen auch beide an. Aufgrund der Lage in New Jersey sind Autoanmietungen deutlich günstiger als in New York. ==== Weitere Flughäfen ==== Einige weitere Flughäfen in der [[New York Metropolitan Area]] (außerhalb des Stadtgebiets von New York City) kommen hauptsächlich für Inlandsflüge in Betracht: * {{vCard|type=airport |name=Long Island MacArthur Airport |wikidata=Q937590 |show=none|address=am Rande von [[Bohemia (New York)|Bohemia]], [[Long Island]] |phone=|email=|fax= |url=http://macarthurairport.com |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Ein kleinerer Flughafen gut 86&#x202F;km östlich von Manhattan. Für Einzelheiten über diesen Flughafen siehe den Artikel über [[Long Island]].}} * {{vCard|type=airport |name=Teterboro Airport |wikidata=Q1433053 |address=am Rande von [[Hackensack]], [[New Jersey]] |phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Ein kleinerer Flughafen gut 20&#x202F;km nordwestlich von Manhattan, sehr beliebt bei Business- und Privatjets.}} * {{vCard|type=airport |name=Westchester County Airport |wikidata=Q2876027 |show=none|address=am Rande von [[White Plains]] in [[Westchester County]] |phone=|email=|fax= |url=https://www.whiteplainsairport.com |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Ein kleinerer Flughafen gut 50&#x202F;km nördlich von Manhattan, den viele amerikanische und kanadische Reisende wählen, wenn ihr Ziel im Norden der [[New York Metropolitan Area]] (z.&nbsp;B. in [[New York City/Bronx|The Bronx]], [[Mount Vernon (New York)|Mount Vernon]], [[New Rochelle]] oder [[Yonkers]]) liegt. Für Einzelheiten über diesen Flughafen siehe den Artikel über [[Westchester County]].}} ==== Inter-Flughafen-Transfer ==== * '''Bus/U-Bahn''' – Reisen zwischen den Flughäfen mit Bus/U-Bahn/PATH-Zügen ist die günstigste Möglichkeit, erfordert allerdings häufiges Umsteigen und planen Sie mindestens 2 Stunden hierfür ein. * '''Taxi''' – Die schnellste Option, den Flughafen zu wechseln, ist ein Taxi zu benutzen. Ein Taxi zwischen JFK und LGA kostet zwischen 25&#x202F;$ und 29&#x202F;$ und braucht etwa 30 Minuten. Ein Taxi zwischen LGA und EWR kostet etwa 78&#x202F;$ plus Maut und braucht etwa 60–75 Minuten. Ein Taxi zwischen JFK und EWR kostet etwa 85&#x202F;$ plus Maut und nimmt eine Zeit von ebenfalls 60–75 Minuten in Anspruch. === Mit dem Hubschrauber === In [[New York City/Manhattan|Manhattan]] gibt es zwei Hubschrauberlandeplätze: *Auf dem {{marker|type=airport|name=Downtown Manhattan Heliport|wikidata=Q1575175}} landen Geschäftsreisende, die mit Linienhubschraubern einfliegen, und starten Rundflüge über die Stadt.<br>''Für Einzelheiten über diesen Flughafen siehe den Artikel über [[New York City/Manhattan|Manhattan]].'' *Auch vom {{marker|type=airport|name=VIP Heliport|wikidata=Q7984216}} (W 30th St, am Ufer des Hudson River) starten Rundflüge. === Mit der Bahn === [[Image:Grand Central Station Main Concourse Jan 2006.jpg|300px|thumb|Grand Central Station]] :''Für Einzelheiten siehe die Artikel über [[New York City/Manhattan#Anreise|Manhattan]], [[New York City/Queens#Anreise|Queens]] und [[New York City/Brooklyn#Anreise|Brooklyn]].'' ''Siehe auch:'' [[Bahnreisen in den USA]] Folgende Verkehrsunternehmen fahren mit ihren Zügen Terminals im Stadtgebiet von New York City an: * Fernzüge der landesweit operierenden Eisenbahngesellschaft [http://www.amtrak.com/ '''Amtrak'''] fahren mit 14 ihrer Linien die {{marker| type=train| name=Pennsylvania_Station (Penn Station)| wikidata=Q54451}} in [[New York City/Manhattan|Manhattan]] an. * Regionalzüge der Verkehrsgesellschaft [http://www.mta.info/ '''Metropolitan Transportation Authority (MTA)'''] verbinden '''Penn Station''' mit Orten in [[New Jersey]], mit [[New York City/Queens|Queens]], [[New York City/Brooklyn|Brooklyn]] und anderen Orten auf [[Long Island]]. In der {{marker|type=train|name=Grand Central Station|wikidata=Q11290}} und in der {{marker|type=train|name=Harlem-125th St Station|wikidata=Q5658643}} halten MTA-Züge aus nördlichen und nordöstlichen Vor- und Nachbarstädten. MTA betreibt auch eine Bahnlinie auf [[New York City/Staten Island|Staten Island]]. * Die regionale Verkehrsgesellschaft [https://www.njtransit.com/ '''New Jersey Transit (NJ Transit)'''] verbindet Penn Station mit verschiedenen Orten in [[New Jersey]]. * Die regionale Verkehrsgesellschaft [http://www.panynj.gov/CommutingTravel/path/html/ '''Port Authority Trans-Hudson (PATH)'''] fährt von [[New Jersey]] aus mehrere Haltepunkte im Süden [[New York City/Manhattan|Manhattans]] an. === Mit dem Bus === :''Für detaillierte Informationen über die Anreise mit dem Bus siehe die Artikel über [[New York City/Manhattan#Anreise|Manhattan]], [[New York City/Bronx#Anreise|Bronx]], [[New York City/Brooklyn#Anreise|Brooklyn]], [[New York City/Queens#Anreise|Queens]] und [[New York City/Staten Island#Anreise|Staten Island]].'' Der wichtigste Busbahnhof, den nicht nur die landesweit operierende Busgesellschaft [https://www.greyhound.com/ '''Greyhound'''], sondern auch viele regionale Anbieter, auch Flughafenbusse, nutzen, ist der {{marker|type=bus|name=Port Authority Bus Terminal|wikidata=Q1190614}} in Manhattan. Weitere Busbahnhöfe im Stadtgebiet sind (Details in den Stadtteilartikeln): *Brooklyn (288 Livingston St, Ecke Bond St) *Manhattan: Ecke State St & Bridge St (wird nur gelegentlich angefahren) *Manhattan: Ecke Church St & Chambers St (wird nur gelegentlich angefahren) *Manhattan: Ecke Church St & Worth St (wird nur gelegentlich angefahren) *Queens: Queens Village (Ecke Hillside Ave & Springfield Blvd) Folgende regionale Verkehrsgesellschaften betreiben in New York City und darüber hinaus Buslinien: *[http://www.mta.info/ '''Metropolitan Transportation Authority (MTA)'''] unterhält in allen fünf ''Boroughs'' von New York City sowie in [[Nassau County (New York)|Nassau County]] ein enges Netz von Regional- und Lokalbussen. *[https://www.njtransit.com/ '''New Jersey Transit (NJ Transit)'''] betreibt in [[New Jersey]] viele regionale und lokale Buslinien, von denen einige auch [[New York City/Manhattan|Manhattan]] anfahren. === Auf der Straße === :''Für detaillierte Informationen über die Anreise mit dem Auto siehe die Artikel über [[New York City/Manhattan#Anreise|Manhattan]], [[New York City/Bronx#Anreise|Bronx]], [[New York City/Brooklyn#Anreise|Brooklyn]], [[New York City/Queens#Anreise|Queens]] und [[New York City/Staten Island#Anreise|Staten Island]].'' Unabhängig davon, dass man sich gut überlegen sollte, New York mit dem Auto anzufahren (in der Stadt ist eben Verkehr einer richtigen Metropole und das Verständnis der New Yorker für unsicher den Weg suchende Kraftfahrer ist begrenzt und richtig spannend wird es das Auto loszuwerden), erreichen zahlreiche Autobahnen die Stadt, u.a. die Ostküstenautobahn Interstate 95, die von Florida bis Maine führt. Zu beachten ist, dass vier der fünf New Yorker Stadtteile auf Inseln liegen und nur über Brücken bzw. Tunneln erreicht werden können, die allesamt mautpflichtig sind. Da die New Yorker und die Menschen, die nach New York zum Arbeiten kommen, dazu neigen, die Stadt über das Wochenende zu verlassen, kann man damit rechnen, dass von Freitag nachmittags bis Sonnabend Vormittag die Straßen, die aus der Stadt hinausführen, verstopft sind. Umgekehrt sind am Sonntag Nachmittag die Straßen, die in die Stadt hineinführen, verstopft. Rund um die amerikanischen Feiertage kann sich der New Yorker Staukalender leicht verschieben. Als Faustregel gilt jedoch, dass – wenn man schon mit dem Auto nach New York City reisen muss – das Wochenende hierfür die beste Zeit ist. Auch ist das Parken am Wochenende meist billiger als an Werktagen. New York City ist einer der größten Verkehrsknoten, die durch viele [[Interstate Highways]] verbunden werden. Dazu gehören insbesondere der {{RSIGN|US|I|78}}, {{RSIGN|US|I|81}}, {{RSIGN|US|I|87}}, {{RSIGN|US|I|95}}, {{RSIGN|US|I|278}}, {{RSIGN|US|I|295}}, {{RSIGN|US|I|478}}, {{RSIGN|US|I|495}} oder {{RSIGN|US|I|678}}. Die Interstates mit zweistelligen Nummern sind echte Interstate Highways, die mit dreistelligen sind Verbindungs-Highways. === Mit dem Schiff === Auch mit dem Schiff kann man anreisen. Im Frühjahr 2004 hat die Queen Mary 2 der Cunard-Flotte den Liniendienst von Southampton nach New York übernommen, einige Male jeden Sommer startet sie auch von Hamburg aus nach New York. Der Terminal der QM2 ist in {{marker|type=port|name=Brooklyn Cruise Terminal|wikidata=Q4974810}}. Weitere Kreuzfahrtterminals sind der {{marker|type=port|name=Manhattan Cruise Terminal|lat=40.768|long= -73.9966}} und der {{marker|type=port|name=Cape Liberty Cruise Port|lat=40.6646|long=-74.07462}} in Bayonne, NJ. == Mobilität == === Auf der Straße === {{Mapframe|40.77|-73.95|zoom=11|height=450|width=450}} Besser nicht mit dem Auto in die Stadt fahren, es sei denn, es ist unvermeidlich! Insbesondere ein „Gridlock“ – wenn die Kreuzungen wieder einmal versperrt sind und sich nichts vor noch zurück bewegt – kann sehr nervenaufreibend sein. Knapp und teuer ist, besonders in Manhattan, auch der Parkraum. Eine halbe Stunde Parken kann schon einmal 10&#x202F;$ kosten. Weiterhin hat New York ebenfalls eine Citymaut eingeführt, bekannt als Congestion Pricing, die jährlich ansteigt. Aktuell ist hauptsächlich Downtown Manhattan bemautet, aber es kann zu Ausweitungen kommen. Details gibt es auf der Webseite der [https://www.mta.info/agency/bridges-and-tunnels/congestion-relief-zone MTA]. === Taxi === [[File:17-08-islcanus-RalfR-DSC 4720 1.jpg|thumb|auch nachts sind die gelben Taxis überall verfügbar]] * '''Yellow Cabs''' bewegen sich meistens in [[New York City/Manhattan|Manhattan]] oder stehen an den Flughäfen. In anderen Bezirken sind sie eher selten anzutreffen. Der Preis startet mit 2,50&#x202F;$ Grundgebühr und 0,50&#x202F;$ Steuern, für jede halbe Meile muss man 0,40&#x202F;$ zusätzlich bezahlen. Außerdem gibt es einen Nachtzuschlag von 0,50&#x202F;$ zwischen 20:00 Uhr und 06:00 Uhr und einen Rushhourzuschlag für die Zeit von 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr Montags bis Freitags von 1 $. Das Geben von Trinkgeld ist wie in allen Teilen von Amerika üblich. Alle gelben Taxis akzeptieren Visa, MasterCard und AmericanExpress für die Zahlung. Im unwahrscheinlichen Fall, dass das Kartenlesegerät defekt ist, wird Sie der Taxifahrer vor der Fahrt darauf hinweisen. Um ein Taxi anzuhalten, stellen Sie sich an den Straßenrand (ohne den Verkehr zu behindern) und strecken Ihren Arm über den Kopf in die Höhe. Das Leuchtschild auf dem Taxi gibt Auskunft über den Status des Taxis: ** Wenn das Leuchtschild aus ist, ist das Taxi besetzt oder anderweitig nicht verfügbar. ** Wenn das Leuchtschild an ist können Sie das Taxi benutzen. * '''Borough Taxis''' wurden 2013 wegen der Knappheit von Yellow Cabs außerhalb von [[New York City/Manhattan|Manhattan]] eingeführt. Im Gegensatz zu den Yellow Cabs sind die Taxis hellgrün. Diese Fahrzeuge dürfen Teile Manhattans und die Flughäfen nicht aufnehmen, allerdings dürfen sie Passagiere auch in diesen Bereichen absetzen. Die Tarife und Regeln sind ansonsten mit denen der Yellow Cabs identisch. * '''Graue oder schwarze Wagen''', besser bekannt als „car services“ oder „livery cabs“, können nur per Telefon angefordert werden und sind nicht an die Taxitarife gebunden. Fragen Sie unbedingt schon am Telefon nach dem Tarif, damit Sie keine böse Überraschung erleben. Auf der Unterseite der Kennzeichen steht „Livery“ oder „TLC“. ==== Taxi Grundregeln ==== * Alle lizenzierten Taxis (gelb für Manhattan und grün für die anderen Stadtteile) und Limousinen sind berechtigt vier Fahrgäste aufzunehmen, drei auf der Rückbank und einer auf dem Beifahrersitz. Einige neuere Minivans und SUVs sind berechtigt auch mehr als vier Fahrgäste aufzunehmen. Größere Fahrzeuge können bestellt werden, auch sinnvoll für die An- bzw. Abreise vom Flughafen mit viel Gepäck, bei einem der vielen Unternehmen in den gelben Seiten. === U-Bahn (Subway) und Bus === New York hat zwei verschiedene U-Bahn-Systeme. Die weltbekannte Subway fährt rund um die Uhr und wird von der Metropolitan Transportation Authority (MTA) betrieben. Die Linien können entweder Express oder Local sein, das heißt, sie halten entweder nur an ausgewählten Haltestellen (Express) oder an allen (Local). Die MTA betreibt auch den Großteil der Busse in New York. Die Buslinien sind entweder „normale" Local-Busse, Select Bus Service, die nur an ausgewählten Haltestellen halten, oder Express-Busse, die eher wie ein Reisebus sind, Highways nutzen und dementsprechend weitere Distanzen für einen höheren Preis (2026: 7,25 $) zurücklegen. Bei Select Bus Service erfolgt der Einstieg an allen Türen, ansonsten vorn. Das gelbe Band kann bedenkenlos gezogen werden, um einen [https://www.mta.info/guides/riding-the-bus#:~:text=pull%20a%20yellow%20cord%20along%20the%20windows Haltewunsch zu signalisieren], es ist kein Alarm. Die einfachste und beste Art, den Fahrpreis zu bezahlen, ist kontaktlos per Debit- oder Kreditkarte: 2026 kostet eine Fahrt 3 $ pro Person, und der Fahrpreis pro Woche ist automatisch auf derzeit 35 $ begrenzt (ohne Expressbusse) oder 67 $ (mit Expressbussen). Als Alternative zur kontaktlosen Kartenzahlung kann auch eine OMNY-Karte am Automaten gekauft und aufgeladen werden, die dann genauso wie eine Bankkarte verwendet werden kann. MetroCards werden seit dem 1. Januar 2026 nicht mehr verkauft oder aufgeladen. Es ist geplant, auch die Akzeptanz von MetroCards zu beenden, daher empfiehlt es sich, das Guthaben so weit wie möglich aufzubrauchen. [https://www.mta.info/guides/riding-the-bus#:~:text=Cash%20is%20currently,retail%20locations. Mit dem Ende der MetroCard als Zahlungsmittel wird an Bord von Bussen auch kein Bargeld mehr akzeptiert]; bis dahin kann noch mit exaktem Münzgeld bezahlt werden. Die Wochenlimits sowie der Einzelfahrpreis können sich ändern; aktuelle Werte, auch für Expressbusse, finden sich auf der [https://www.mta.info/fares-tolls Website der MTA]. Weiterhin gibt es '''PATH''', ein unabhängiges U-Bahnsystem der Port Authority of New York and New Jersey, das Manhattan mit New Jersey verbindet. In New York City hält PATH am World Trade Center, Christopher Street, 9th Street, 14th Street, 23rd Street und 33rd Street. PATH fährt wie die Subway rund um die Uhr, jedoch in unabhängigen Stationen, die auch keine OMNY-Karten akzeptieren. Kontaktlose Kartenzahlung wird als Teil des [https://www.tappandride.com/ TAPP-Programms] akzeptiert. Als Pendant zu der OMNY-Karte gibt es bei PATH die [https://www.tappandride.com/TAPP-card TAPP-Karte]. Eine Einzelfahrt kostet pro Person derzeit (Juli 2026) 3,25 $, der Preis ändert sich jedoch und steht online auf der Webseite des [https://www.panynj.gov/path/en/fares.html Betreibers]. === Mit dem Schiff === [[Datei:USA-NY-staten island ferry boat.jpg|300px|thumb|Staten Island Ferry]] New York ist eine Stadt am Wasser, deshalb lässt sich auch so manche Strecke mit dem Schiff zurücklegen. Es ist zwar selten die schnellste Möglichkeit. Allerdings kommt in jedem Fall der Aussichtsaspekt hinzu. * {{vCard|type=ferry|name=Staten Island Ferry|address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.siferry.com/|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=({{Symbol|NYCS-bull-trans-1.svg|text=Linie 1}}{{Symbol|NYCS-bull-trans-R.svg|text=Linie R}} ''South Ferry – Whitehall Street'') bietet eine kostenlose Rundfahrt mit guter Sicht auf die Skyline von Manhattan sowie die Freiheitsstatue. Die Fähre fährt im 20-Minuten-Takt und am besten versucht man, beim Aussteigen recht weit vorne zu sein, um gleich wieder zurückfahren zu können. Einfach Sitzenbleiben ist nicht erlaubt und lohnt auch meist nicht, da eine andere Fähre früher zurückfährt. Am besten sollte man so früh wie möglich am Fährterminal sein und versuchen so früh wie möglich auf das Schiff zu kommen, um einen guten Stehplatz an der Reling zu bekommen. An der rechten Seite der Fähre (von Manhattan Richtung Staten Island) sieht man die Freiheitsstatue und hat eine sehr gute Sicht auf Manhattan.}} * {{vCard|type=ferry|name=East River Ferry|address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.ferry.nyc/routes-and-schedules/route/east-river/|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Auch die East River Ferry bietet sich als Alternative zur U-Bahn und den Bussen an. Darüber hinaus hat man von ihr einen sehr schönen Blick auf die Skyline des östlichen Teils von Manhattan. Vor allem kann man von ihr aus die Brooklyn Bridge sehr gut sehen. Sie startet in Manhattan an der East 34th Street und fährt über Brooklyn bis an den Anleger Wall Street. Eine Einzelfahrt kostet 3 $.}} === Mit dem Fahrrad === [[Datei:NYC-manhattan-citybike.JPG|300px|thumb|City-Bikes in Downtown Manhattan]] Das Netz von Fahrradwegen in New York wird beständig ausgebaut und Fahrradfahrer sind in den Straßenschluchten Manhattans längst ein alltäglicher Anblick. Auch als Tourist kann man bei entsprechendem Wetter also an der Oberfläche bleiben und statt der Subway einfach das Rad nehmen. {{Bixi |Name=Citi Bike |Ort=New York |Stationsdichte=mittel |Gebiet=umfasst beinahe ganz Manhattan und Teile von Brooklyn |Link=www.citibikenyc.com/ |Preis24=12,00 $ |Preis72=24,00 $ |Dauer2=drei Tage |Kaution=101 $ }} === Zu Fuß === Die Entfernungen in Manhattan sind enorm. Zum Beispiel benötigt man für die Strecke Battery Park (Südspitze Manhattans) zum Central Park ca. 1,5 Stunden. Die Entfernung beträgt 7,7&#x202F;km (!). Auf den Bürgersteigen drängt sich auch (vor allem auf den Avenues) ein dichter Strom an Fußgängern, sodass man auch dort nicht allzu schnell voran kommt. Daher ist New York nicht allzu fußgängerfreundlich, wobei Nebenstraßen häufig deutlich entspannter sind. Daher sollte man, wenn möglich, zumindest für größere Distanzen auf die U-Bahn zurückgreifen. == Sehenswürdigkeiten == === Für Aussichtssüchtige === [[Datei:Zeitgeist-Erlebnisreisen-Gruppenreise-in-die-USA-New-York-Blick-vom-Empire-State-Building-Skyline.jpg|mini|Blick von der Aussichtsplattform des Empire State Building]] Die bekanntesten Aussichtspunkte liegen dort, wo die Stadt dramatisch in die Vertikale gebaut ist: in [[New York City/Manhattan|Manhattan]]. Aussichtsdecks befinden sich z.&nbsp;B. auf dem Empire State Building ([[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]]) und auf dem Rockefeller Center ([[Manhattan/Midtown|Midtown]]). Seit 2015 ist auch die Aussichtsplattform im 100. Stock des One World Trade Center ([[Manhattan/Financial District|Financial District]]) eröffnet. Ganz kostenlos ist jedoch die spektakuläre Aussicht, die man von den folgenden Punkten genießen kann: *Brooklyn Bridge (''siehe'' [[Manhattan/Civic Center|Civic Center]]) *Frank Sinatra Drive in [[Hoboken]], New Jersey :''Für Detailinformationen über Aussichtspunkte in [[New York City/Manhattan|Manhattan]] siehe dort.'' === Museen === Die größte Zahl von Museen findet man in [[New York City/Manhattan|Manhattan]] (siehe [[New York City/Manhattan#Sehenswürdigkeiten|dort]]). Darunter sind berühmte Einrichtungen wie das American Museum of Natural History, das „Guggenheim“ und das Metropolitan Museum of Art. Weniger bekannt ist, dass auch die anderen ''Boroughs'' von New York City viele hochkarätige Museen beherbergen: *In der '''[[New York City/Bronx#Sehenswürdigkeiten|Bronx]]''' findet man [[w:en:Fort Schuyler|Fort Schuyler]] und das [http://www.sunymaritime.edu/Maritime%20Museum/index.aspx Maritime Industry Museum]. *In '''[[New York City/Brooklyn#Sehenswürdigkeiten|Brooklyn]]''' kann man das [https://www.bchildmus.org/ Brooklyn Children's Museum], die Sammlungen der [http://www.brooklynhistory.org/default/index.html Brooklyn Historical Society], das [https://www.brooklynmuseum.org/ Brooklyn Museum], das [https://www.jcm.museum/ Jewish Children's Museum], das [https://www.thelivingtorahmuseum.com/ Living Torah Museum], das [http://www.nyc.com/arts__attractions/Museum_of_Contemporary_African_Diasporan_Arts_MoCADA.702513/editorial.aspx Museum of Contemporary African Diasporan Arts], das [http://www.mta.info/mta/museum/ New York Transit Museum] und das [https://www.weeksvillesociety.org/ Weeksville Heritage Center] besuchen. *In '''[[New York City/Queens#Sehenswürdigkeiten|Queens]]''' befinden sich das [http://www.movingimage.us/site/site.php American Museum of the Moving Image], das [https://www.flcart.org/info/ Fisher Landau Center] (inzwischen geschlossen und nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich), das [http://www.africanart.org/ Museum of African Art], die [http://www.nyscience.org/ New York Hall of Science], das [https://www.noguchi.org/ Noguchi Museum], das [https://www.ps1.org/ P.S.1 Contemporary Art Center], das [http://www.queensfarm.org/ Queens County Farm Museum], das [https://www.queensmuseum.org/ Queens Museum of Art], das [https://sculpture-center.org// SculptureCenter] und der [https://www.socratessculpturepark.org/ Socrates Sculpture Park]. *Auf '''[[New York City/Staten Island#Sehenswürdigkeiten|Staten Island]]''' können die [http://www.historicrichmondtown.org/ Historic Richmond Town], das [https://www.tibetanmuseum.org/ Jacques Marchais Museum of Tibetan Art], das [http://statenislandkids.org/ Staten Island Children's Museum] und das [http://www.statenislandmuseum.org/ Staten Island Institute of Arts] besucht werden. === Zoos und Aquarien === * {{vCard |name=Bronx Zoo |type=zoo |wikidata=Q739792 |directions=[[New York City/Bronx|Bronx]] |description=der größte und attraktivste Zoo der Stadt}} * {{vCard |name=Central Park Zoo |type=zoo |wikidata=Q954207 |directions=[[New York City/Manhattan|Manhattan]] |description=kleiner Tierpark im [[Manhattan/Central Park|Central Park]]}} * {{vCard |name=New York Aquarium |type=aquarium |wikidata=Q1060884 |directions=[[New York City/Brooklyn|Brooklyn]]}} * {{vCard |name=Prospect Park Zoo |type=zoo |wikidata=Q1058899 |directions=[[New York City/Brooklyn|Brooklyn]]}} * {{vCard |name=Queens Zoo |type=zoo |wikidata=Q901214 |directions=[[New York City/Queens|Queens]]}} * {{vCard |name=Staten Island Zoo |type=zoo |wikidata=Q4193914 |directions=[[New York City/Staten Island|Staten Island]]}} * {{vCard | name = American Museum of Natural History | type = zoo | wikidata = Q217717 | description =in der [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] von Manhattan besitzt ein ''Butterfly Conservatory'' (Schmetterlingshaus). Gänzlich umsonst kann man Tiere im Zoogeschäft ansehen. Viele Zoofachhandlungen bieten eine reiche Auswahl von Krabbeltieren, Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und kleinen Säugetieren und sind ähnlich unterhaltsam wie Parks, in denen man Eintritt bezahlen muss. Ein Blick in die Gelben Seiten lohnt sich. }} === Nationale Gedenkstätten === Nicht jeder Tourist interessiert sich für die amerikanische Geschichte. Einige Gedenkstätten sind dennoch sehenswert. '''Nationalmonumente''' - in New York City findet man * {{vCard |name=Castle Clinton National Monument |type=monument |wikidata=Q1049423 |description=Festungsanlage in [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]]}} * {{vCard |name=Governors Island National Monument |type=monument |wikidata=Q5589777 |description=Festungsanlagen auf der Insel [[Manhattan/Governors Island|Governors Island]]}} * {{vCard |name=Statue of Liberty National Monument |type=monument |wikidata=Q359939 |description=Freiheitsstatue und Immigrationsmuseum}} * {{vCard |name=African Burial Ground |type=monument |wikidata=Q383996 |description=historische Begräbnisstätte im Stadtteil [[Manhattan/Civic Center|Civic Center]]}} '''Nationale Gedenkstätten''' ''(National Memorial)'' * {{vCard |name=Federal Hall |type=memorial |wikidata=Q858689 |directions=im [[Manhattan/Financial District|Financial District]] |description=Hier legte ''George'' Washington seinen Amtseid ab, hier wurde die ''Bill of Rights'' verabschiedet.}} * {{vCard |name=General Grant National Memorial |type=memorial |wikidata=Q1025105 |description=Mausoleum des 18. Präsidenten der USA im Stadtteil [[Manhattan/Morningside Heights|Morningside Heights]]}} * {{vCard |name=Hamilton Grange National Memorial |type=memorial |wikidata=Q1542563 |description=Haus von Alexander Hamilton, einer der Gründerväter der USA, [[Manhattan/Hamilton Heights|Hamilton Heights]]}} === Sightseeing Pässe === Wer viel Sightseeing in New York machen möchte, ist schnell eine Menge Geld los, denn Eintrittskarten für Aussichtsplattformen, Museen, Stadtrundfahrten etc. sind kostspielig. Geld sparen lässt sich mit den Sightseeing-Pässen verschiedener Anbieter. Die am weitesten verbreiteten Pässe sind: * New York Pass * New York Explorer Pass * New York Sightseeing Pass * New York CityPASS Diese New York Pässe funktionieren auf verschiedene Weisen: Entweder du kannst innerhalb begrenzter Zeit so viele Attraktionen besichtigen, wie du möchtest oder du entscheidest dich vor dem Kauf, wie viele Sehenswürdigkeiten du besuchen möchtest. Wer die teuersten Leistungen nutzt, wird in jedem Fall Geld sparen. In den meisten Pässen sind die wichtigsten Attraktionen der Stadt (insbesondere Manhattan) enthalten. Informationen zu Funktionsweise, Gültigkeit, Attraktionen, Preise etc. gibt es u.a. beim [https://www.newyorkpassvergleich.de/ New York Pass Vergleich] oder auf einer [https://www.bestnewyorkpass.com/en/ mehrsprachigen Seite]. == Aktivitäten == [[Image:Toys'R'Us store in Time Square, NYC 2005.jpg|thumb|Nahe Times Square.]] New York City ist verdienterweise berühmt für seine einzigartige Bühnen- und Theaterlandschaft. Die Mehrzahl der Theater befindet sich in [[New York City/Manhattan|Manhattan]] und hier wiederum vor allem im Bereich [[Manhattan/Times Square|Times Square]]. Opernfreunde kommen in der „Met“ und der New York City Opera (beide im Stadtteil [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]]) auf ihre Kosten. :''Für Bühnen und Theater in [[New York City/Manhattan|Manhattan]] siehe dort.'' Doch auch in den übrigen ''Boroughs'' gibt es Bühnen und Ensembles, die sich nicht zu verstecken brauchen, z.&nbsp;B.: *In der [[New York City/Bronx|Bronx]] kann man die [https://www.bronxopera.org/ Bronx Opera] besuchen. *In [[New York City/Brooklyn|Brooklyn]] gibt es die [http://www.operabrooklyn.com/ Opera Company of Brooklyn], die [http://www.bam.org/ Brooklyn Academy of Music] und das [http://www.brooklyncenter.com/ Brooklyn Center for the Performing Arts]. == Einkaufen == :''Für Informationen über Einkaufsmöglichkeiten in [[New York City/Manhattan|Manhattan]] siehe [[New York City/Manhattan#Einkaufen|dort]].'' [[New York City/Manhattan|Manhattan]] besitzt eine Vielzahl von Shopping-Distrikten, von denen die Kaufhausmeile an 5th Avenue im Stadtteil [[Manhattan/Midtown|Midtown]] der berühmteste sein dürfte. Interessanter als die vielen exklusiven Kaufhäuser und Edelboutiquen sind jedoch die zahllosen unabhängigen kleinen Einzelhändler, die – über die ganze Stadt verteilt – Ungewöhnliches bieten, das man im Einerlei der amerikanischen Shopping-Malls sonst vergeblich sucht. Stöbern und ein genaues Studium der Gelben Seiten zahlt sich in New York City aus. Für Schnäppchen-Jäger lohnt sich auch ein Blick in die Läden von T.J. Maxx (in D als TK Maxx bekannt) und Marshall's. Auch übrigen ''Boroughs'' haben ihre Einkaufsviertel: *[[New York City/Bronx#Einkaufen|Bronx]] **Fordham Road *[[New York City/Brooklyn#Einkaufen|Brooklyn]] **Fulton Street Mall *[[New York City/Queens#Einkaufen|Queens]] **165th Street ** {{vCard|type=mall |name=Queens Center Mall |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.shopqueenscenter.com/home.asp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} *[[New York City/Staten Island#Einkaufen|Staten Island]] ** {{vCard|type=mall |name=Staten Island Mall |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.statenisland-mall.com/html/index7.asp |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} *[[Manhattan/SoHo|SoHo]] **Broadway und Spring St. == Küche == Wenn man weiß, wo man hingehen muss, ist New York City ein kulinarisches Paradies, das sich mit kaum einer anderen Stadt im amerikanischen Osten vergleichen lässt. In sämtlichen ''Boroughs'' ([[New York City/Manhattan#Küche|Manhattan]], [[New York City/Bronx#Küche|Bronx]], [[New York City/Brooklyn#Küche|Brooklyn]], [[New York City/Queens#Küche|Queens]], [[New York City/Staten Island#Küche|Staten Island]]) wimmelt es sowohl von interessanten ethnischen Restaurants als auch von exklusiven Spitzenrestaurants. :''Für detaillierte Informationen siehe die einzelnen Stadtteilartikel.'' == Nachtleben == Das Nachtleben spielt sich vor allem rund um den Times Square ab. Hier gibt es zahlreiche Bars und Restaurants oder auch andere Veranstaltungen wie z.&#x202F;B.&nbsp;Musicals. == Unterkunft == {{Ambox |small=right |type=notice |text=Das am 5. Sept. 2023 in Kraft getretene „Gesetz Nr. 18“ verbietet Kurzzeitvermietungen Privater, die nicht selbst in der Stadt wohnen, sofern keine Sondergenehmigung beantragt wurde. Damit ist das Angebot entsprechender Internet-Portale zu Beginn um neunzig Prozent gesunken.}} Die Webseite ''Booking.com'' listet für New York City 1.585 Hotels/Lodges/Motels aller Kategorien auf. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass das Preisniveau für Unterkünfte in Manhattan deutlich über dem Niveau anderer Großstädte der USA liegt. Die meisten Reisenden konzentrieren sich bei ihrem New York-Besuch auf [[New York City/Manhattan|Manhattan]]. Um sich weite Wege zu ersparen, wählt man in diesem Fall am besten eine Unterkunft [[New York City/Manhattan|dort]]. Beträchtliche Bettenkapazitäten (und durchschnittlich deutlich niedrigere Preise) findet man jedoch auch in anderen Teilen der [[New York Metropolitan Area]], etwa im Bereich der Flughäfen und in [[Brooklyn]]. Eine preiswerte Alternative zu den recht teuren Unterkünften in Manhattan sind günstige Ferienwohnungen in Staten Island im Stadtteil St. George. Das liegt nahe der Staten Island Fährstation, die von dort in etwa 5–10 Minuten, je nach Lage der Unterkunft zu Fuß zu erreichen ist. Die Fähre selbst ist kostenfrei, fährt alle 15–30 Minuten, bietet nebenher schönen Panoramablick auf Manhattans Skyline und Jersey City und legt direkt an der Südspitze von Manhattan an. Ferienwohnungen gibt es je nach Jahreszeit und Größe ab etwa 80 US-Dollar pro Tag. == Lernen == In New York City gibt es eine große Zahl von Colleges und Universitäten, von denen die Columbia University in [[New York City/Manhattan|Manhattan]] die bekannteste ist. :''Für detaillierte Informationen über Colleges und Universitäten in [[New York City/Manhattan|Manhattan]] siehe [[New York City/Manhattan#Lernen|dort]].'' Interessante Studienmöglichkeiten werden jedoch auch in den übrigen ''Boroughs'' geboten. Hier befinden sich folgende Hochschulen: *In der '''[[New York City/Bronx|Bronx]]''': [http://www.boricuacollege.edu/ Boricua College], einige Tochterorganisationen der [http://portal.cuny.edu/portal/site/cuny/index.jsp?front_door=true City University of New York/CUNY] ([https://www.bcc.cuny.edu/ Bronx Community College], [http://www.hostos.cuny.edu/ Hostos Community College], [http://www.lehman.edu/lehman/ Lehman College]), [https://www.mountsaintvincent.edu/ College of Mount Saint Vincent], [http://www.fordham.edu/ Fordham University], [https://www.manhattan.edu/ Manhattan College], [http://www.monroecollege.edu/ Monroe College], [http://www.sunymaritime.edu/ SUNY Maritime College], [http://www.aecom.yu.edu/home/ Albert Einstein College of Medicine] *In '''[[New York City/Brooklyn|Brooklyn]]''': [http://www.boricuacollege.edu/ Boricua College], [https://www.bramsonort.edu/ Bramson ORT College], [https://www.brooklaw.edu/ Brooklyn Law School], einige Tochterorganisationen der [http://portal.cuny.edu/portal/site/cuny/index.jsp?front_door=true City University of New York/CUNY] ([https://www.brooklyn.cuny.edu/pub/ Brooklyn College], [https://www.kbcc.cuny.edu/ Kingsborough Community College], [https://www.mec.cuny.edu/ Medgar Evers College], [https://www.citytech.cuny.edu/ New York City College of Technology]), [http://www.liu.edu/liu_start.html Long Island University], [http://www.poly.edu/ Polytechnic University of New York], [https://www.pratt.edu/ Pratt Institute], [http://www.stfranciscollege.edu/ St. Francis College], [https://www.sjcny.edu/ St. Joseph's College], [http://downstate.edu/ SUNY Downstate Medical Center] *In '''[[New York City/Queens|Queens]]''': [https://www.bramsonort.edu/ Bramson ORT College], [http://www.bcl.edu/ Briarcliffe College], einige Tochterorganisationen der [http://portal.cuny.edu/portal/site/cuny/index.jsp?front_door=true City University of New York/CUNY] ([http://www.law.cuny.edu/app/index.jsp CUNY Law School], [https://www.lagcc.cuny.edu/ LaGuardia Community College], [https://www.qc.cuny.edu/ Queens College], [http://www.qcc.cuny.edu/ Queensborough Community College], [https://york.cuny.edu/ York College]), Long Island City-Campus der [http://www.devry.edu/ DeVry University], [http://www.plazacollege.edu/ Plaza College], [https://www.stjohns.edu/ St. John's University], [https://www.vaughn.edu/ Vaughn College of Aeronautics & Technology] *Auf '''[[New York City/Staten Island|Staten Island]]''': eine Tochterorganisationen der [http://portal.cuny.edu/portal/site/cuny/index.jsp?front_door=true City University of New York/CUNY] ([https://www.csi.cuny.edu/ College of Staten Island]), [https://www.wagner.edu/ Wagner College] == Sicherheit == Grundsätzlich ist New York City für Touristen eine vergleichsweise sichere Stadt, durch die massive Präsenz von Sicherheitskräften hat sich der schlechte Ruf diesbezüglich seit den 1990er-Jahren für Einwohner wie Besucher enorm gebessert und zumindest tagsüber sind die für Touristen interessanten Gebiete weitgehend unproblematisch zu besuchen. Spät abends ist auch ein Besuch des Broadway oder Times Square kein Problem, sofern man nicht in ausgestorbene Nebenstraßen wandert. Es gilt jedoch dennoch jederzeit auf die '''Wertsachen''' zu achten und Taschen, Smartphones etc. nicht unbedacht liegen zu lassen, allzu locker zu halten oder unbedarft neben sich abzustellen - wie in jeder internationalen Metropole lädt auch dies Gelegenheitsdiebe ein. Man wird zwangsläufig auch auf '''Obdachlose''' und offenkundig Drogenabhängige treffen, die jedoch meist harmlos sind - von sich auffällig verhaltenden Personen sollte man ausreichend Sicherheitsabstand halten bzw. auch beobachten, wie Einheimische sich verhalten. Man wird in einer Stadt wie dem Big Apple auch vielen anderen mehr oder kuriosen Gestalten begegnen, mit einem knappen "Sorry, gotta go." wird man auch diese aber rasch los. Es gibt jedoch auch in New York einige Viertel, die man auf jeden Fall nachts als Touristen ohne Ortskenntnis mit eingeschränkten Sprachkenntnissen aber sicherheitshalber auch tagsüber meiden sollte. '''Grundsätzlich nicht besuchen''' sollte man die Viertel sehr weit östlich in Brooklyn und Queens (insbesondere East New York, Brownsville, East Flatbush und Cypress Hills gelten als ''gefährlich'') sowie in Manhattan alles nördlich der 125 St. bzw. der Columbia University. In Midtown Manhattan ist aufgrund vieler Obdachloser und Drogenkonsumenten zu jeder Tageszeit westlich der 8th Avenue Wachsamkeit geboten, für den Besuch der Hudson Yards empfiehlt es sich daher auf den Hauptstraßen wie etwa der 42nd St. zu bleiben. Der Central Park ist nach der Dämmerung leider ebenso zu meiden. Auch die Bronx ist selbst tagsüber mit Vorsicht zu genießen, man sollte sich auf Hauptverkehrsstraßen und den Besuch des Yankee Stadium sowie des Bontanischen Gartens beschränken. Grundsätzlich gilt, leere Nebenstraßen und Gassen eher zu meiden und in der Nähe der verkehrsreichen Hauptstraßen zu bleiben - dies erleichtert auch die Orientierung im Straßengitter. "Problematischere" Viertel sind häufig auch schnell an der Bebauung zu erkennen. Spät nachts sind auch leere Stationen der '''Subway''' nicht immer völlig sicher, wenn es nicht vermeidbar ist versuchen sie Stationen zu nutzen, die rund um die Uhr einen besetzten Schalter haben (Beschilderung "24 hour booth") und halten sie sich am Bahnsteig in der Nähe anderer Personen auf. In jedem Zug gibt es in der Mitte einen Schaffner, fahren Sie in dessen Nähe. == Gesundheit == :''Für detaillierte Informationen über Krankenhäuser und medizinische Notdienste in den einzelnen Boroughs siehe dort.'' Für medizinische Notfälle gilt in New York City dasselbe, was auch überall sonst in den USA gilt (siehe [[Vereinigte Staaten von Amerika#Gesundheit|dort]]). Eine Reisekrankenversicherung, die die USA ausdrücklich einschließt, ist unerlässlich. Da beim Arzt und im Krankenhaus sofortige Bezahlung verlangt wird, benötigt man auch eine Kreditkarte (vorzugsweise Visa). In Fällen, die keinen Aufschub erlauben, ruft man entweder über 911 einen Krankenwagen oder begibt sich selbst zum ''Emergency Room'' des nächstgelegenen Krankenhauses. In New York City stehen auch zahnärztliche und kinderärztliche Notdienste zur Verfügung (in den meisten kleineren Städten gibt es die nicht). Da der ''Emergency Room'' keine angenehme Erfahrung ist, bemüht man sich in allen weniger dramatischen Fällen um einen Termin bei einem niedergelassenen (Fach-)Arzt. In New York City bestehen Aussichten, durch entsprechende Recherchen sogar einen deutsch sprechenden Arzt zu finden. == Praktische Hinweise == === Trinkgeld === Vor einigen Jahren wurden alle Taxen in New York so ausgerüstet, dass diese auch Kreditkartenzahlungen entgegen nehmen können. Um das Trinkgeldniveau halten oder sogar ausbauen zu können, wurden bei den Lesegeräten Tasten mit vorbelegten Vorschlägen (15 %, 20 %, 30 %) geschaffen. Diese Neuerung ist so erfolgreich, dass die Fahrer ihr Trinkgeld erhöhen konnten und dies jetzt auch von Restaurants nachgeahmt wird. Hier liegen die vorgeschlagenen Trinkgeldsätze in ähnlichen Höhen und von den jahrelang praktizierten 10&#x202F;% ist keine Rede mehr. Einige Restaurants haben auch schon zwei Arten von Trinkgeldern eingeführt. Der Service wird auf den Preis automatisch aufgeschlagen („Gratuity“) und dann gibt es auf dem Beleg noch ein Feld für den „Additional Tip“. === Schlange stehen === In New York wie auch in anderen Orten der USA werden Lastspitzen bei Veranstaltungen nicht über mehr Personal, sondern über längere Warteschlangen abgefedert. Dies bedeutet, dass der Weg zur Eintrittskarte oder zum Hot Dog doch deutlich länger ist, als man es normalerweise gewohnt ist. === Post === Briefmarken werden nicht in den Geschäften verkauft, in denen man Postkarten erwerben kann, sondern nur in den Filialen der US-Post. Die typischen blauen Briefkästen findet man an vielen Straßenecken. === Telekommunikation === Internetcafes lassen sich nur mit großer Mühe finden. Hingegen gibt es in sehr vielen Restaurants und Cafes (vor allem bei Ketten) freie WLAN-Hotspots, an denen man sich mit seinem Smartphone oder Tablet ins Internet verbinden kann. In manchen Parks sowie auf dem Times Square funktioniert dies sogar im Freien. === Marihuana === Marihuana ist seit 2021 legal. Inzwischen ist auch der Verkauf legal (Mindestalter ist, wie beim Alkohol, 21 Jahre) - schwieriger ist es, angesichts der Rauchverbote in der Stadt einen Ort zum legalen Rauchen zu finden. Flughäfen unterliegen dem Bundesrecht - d. h., auch wenn man in Bundesstaaten mit legalem Cannabis, wie etwa Kalifornien, fliegt, darf kein Cannabis mitgeführt werden. == Ausflüge == Die Einheimischen würden fragen, warum Sie New York überhaupt verlassen wollen. Aber New York ist auch ein wunderbarer Ausgangspunkt, um die umliegenden Gegenden zu besuchen. Außerdem ist New York City der ideale Ausgangspunkt für eine Weiter- oder Rundreise zu den [[Niagarafälle]]n. Siehe dazu den Routenvorschlag [[Von New York City zu den Niagarafällen|Von New York City zu den Niagarafällen]]. * {{Marker | name =Circle Line Sightseeing Cruises | type =tour operator | wikidata =Q1092781 | status =top-sight}} ist ein Veranstalter, der mit Schiffen ganz Manhattan umrundet, dabei 20 Brücken passiert und die vom ''East River'', ''Harlem River'' und ''Hudson River'' aus sichtbare Skyline der Stadt erläutert. Das Schiff fährt auch anfangs in die Nähe der [[Freiheitsstatue]], hält dort an und kehrt nach 2:30 Stunden (kürzere Touren sind möglich) und 56&#x202F;km Strecke zur Pier 83 an der ''W 43rd Street'' zurück. * [[Long Island|'''Long Island''']] – Wenn Sie im Sommer nach New York reisen ist es eine wunderbare Idee Long Island zu bereisen. Mit seinen langen, weißen Sandstränden können Sie beides haben – Großstadt und Strandurlaub. Viele New Yorker verbringen an den warmen Wochenenden ihre Zeit hier. Nehmen Sie die „Long Island Rail Road“ von der „Penn Station“ nach „Long Beach“ (9 $ Off-Peak und 12,50&#x202F;$ Peak) und von dort aus südlich an den Strand. Machen Sie einen Tagesausflug zum Hampton Jitney von verschieden Stationen in NYC nach „East End“, wo sich auf der „North Folk“ das Long Island Weinland befindet und auf der „South Fork“ die Hamptons. == Literatur == * {{Buch |Titel=NFT: not for tourists guide to New York City |Ort=New York, NY |Verlag=Skyhorse Publishing |Datum=2015 |Auflage=16th edition |ISBN=978-1-62914-635-5 |Sprache=en |Kommentar=Handliches, extrem informationsreiches und übersichtlich gestaltetes Nachschlagewerk mit nützlichen Adressen – z.&#x202F;B. Hotels, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten – in Manhattan, Brooklyn und Jersey City; da detaillierte Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten fehlen, für Touristen nicht ganz so interessant, aber für Umsiedler sehr hilfreich.}} == Weblinks == * [https://www.usatipps.de/Reiseziele/50_Bundesstaaten/Nordosten/New_York/New_York_City/new_york_city.html www.usatipps.de] * [https://www.nyc-guide.de www.NYC-Guide.de] * Echt New York [https://www.echtnewyork.com] ENY bietet Touren und hilft bei der Unterkunftssuche in New York * [http://www.archiplanet.org/wiki/New_York%2C_New_York New York City] bei Archiplanet == Einzelnachweise == <references /> {{class-3}} {{Navigation NYC}} {{GeoData| lat= 40.71435| long= -74.00597| radius= 15000}} {{IstInKat|New York (Bundesstaat)}} t3p0wts7jpmzs0hf09wlnqvq2cqz4it Papua-Neuguinea 0 5243 1794437 1776386 2026-08-05T15:55:23Z Glasi1 42139 /* Unterkunft */ Satzbau verbessert. 1794437 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Land | Religion= Katholiken 22 %, Lutheraner 16 %, Sonstige | Zeitzone= MEZ+9 h }} '''Papua-Neuguinea''' liegt in [[Ozeanien und Australien|Ozeanien]] im [[Pazifik]] auf der Insel [[Neuguinea]] und gehört zu [[Melanesien]]. == Hintergrund == Der Staat besteht aus der östlichen Hälfte der Insel Neuguinea und etlichen Inseln. Angrenzende Länder sind [[Indonesien]] ([[Westneuguinea]]), die [[Salomonen]] und im Süden [[Australien]], mit dem während der letzten Eiszeit bis vor 8000&#x202F;Jahren eine Landbrücke bestand. == Regionen == === Gliederung === Das Staatsgebiet von Papua-Neuguinea ist in rund 20 Provinzen gegliedert. Davon liegen etwa 85&#x202F;% auf der Osthälfte der Insel Neuguinea ''(auf malaiisch: Papua)''. Ein Teil der Provinzen sind Berg-Provinzen im Inneren der Insel, die Küsten-Provinzen grenzen im Süden an das '''Korallenmeer''', im Osten ist die '''Salomonensee''', an der Nordküste liegt die '''Bismarcksee'''. Die Inselwelt des [[w:Bismarck-Archipel|Bismarck-Archipels]] besteht aus etwa 200&nbsp;Inseln mit zusammen fast 50.000&#x202F;km² Land. Die größte Insel ist [[Neubritannien]], die etwa 520 Kilometer lang, aber weniger als dreißig Kilometer breit ist. Die größte Stadt war Rabaul, bis sie 1994 durch einen Vulkanausbruch fast vollständig zerstört wurde. Hauptort ist heute [[Kokopo]]. Ebenfalls langgestreckt ist das 8650&#x202F;km² große [[Neuirland]], es liegt nordöstlich von Neubritannien. Auf den acht Vitu-Inseln leben zusammen keine 14.000&nbsp;Menschen. Zwölf kleine Inseln bilden die Gruppe der Duke-of-York-Inseln. Den nördlichsten Teil des Archipels, knapp unter dem Äquator, bilden die bis in die 1920er Jahre fast unberührten Inseln um [[Manus]]. Die Autonome Region [[w:Bougainville (autonome Region)|Bougainville]] liegt im Osten des Staates und hieß bis&nbsp;2005 ''North Solomons Province.'' Die einheimischen Bewohner führten von&nbsp;1989 bis&nbsp;1997 einen Guerillakrieg gegen die Wirtschaftsinteressen der hier aktiven Minengesellschaften. In einem&nbsp;2019 durchgeführten Unabhängigkeitsreferendum sprachen sich die Bewohner für eine Unabhängigkeit aus. === Kiriwina === An den südöstlichen Zipfel der Insel, Provinz Milne Bay mit der Hauptstadt [[Alotau]] schließen sich der [[Louisiade-Archipel]] und die [[Trobriard-Inseln]] oder auch ''Kiriwina-Inseln'' an. Kreuzfahrtschiffe steuern des öfteren zu deren Hauptinsel Kiriwina, früher auch '''Boyowa''' genannt. Ihr Hauptort '''Losuia''' liegt in einer Bucht im nördlichen Teil der Insel. Dort setzen sie ihre Passagiere dann mittels Tenderbooten an Land. Nicht vergessen: Sonnenschutz, Mückenschutz und Trinkwasser mitnehmen. Sehenswert: Strände, Korallenriffe, Regenwald, Höhlen. Es gibt Süßkartoffeln, Maniok und '''Yamswurzeln'''. Und Vorführungen von Tänzen und Kämpfen. == Städte == {{Mapframe}} [[Datei:Port Moresby Town2 Mschlauch.jpg|thumb|Port Moresby]] Ein eher neues Konzept in Papua-Neuguinea sind „Städte“ – meist Siedlungen aus Wellblechhütten mit geringer Infrastruktur. Dementsprechend gibt es dort keine klassischen touristischen Attraktionen. * {{vCard | name = Port Moresby | type = city | wikidata = Q36526 | description = Die Hauptstadt ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes und hat eine moderne Architektur sowie eine beeindruckende Lage an einem riesigen Naturhafen. }} * {{vCard | name = Wewak | type = city | wikidata = Q1017763 | description = Diese Küstenstadt dient als Ausgangspunkt für Expeditionen auf dem Sepik-Fluss und war ein bedeutender Schauplatz im Zweiten Weltkrieg. }} * {{vCard | name = Madang | type = city | wikidata = Q586673 | description = Der Ort liegt an einer malerischen Küste. Dort gibt es Korallenriffe und riesige Schwärme von Flughunden. }} * {{vCard | name = Lae | type = city | wikidata = Q612250 | description = Als zweitgrößte Stadt und wichtigster Industriehafen bildet sie das Tor zum Hochland und ist für ihre üppigen botanischen Gärten bekannt. }} * {{vCard | name = Mount Hagen | type = city | wikidata = Q1017362 | description = Diese Hochlandstadt ist bekannt für ihr jährliches Kulturfestival, bei dem Stämme ihre traditionellen Tänze und Kostüme präsentieren. }} * {{vCard | name = Daru | type = city | wikidata = Q499375 | description = Diese isolierte Inselstadt an der Mündung des Fly River dient als Hauptstadt der Western Province und ist ein bedeutendes Zentrum für den Fischfang sowie ein wichtiger Handelspunkt nahe der Grenze zu Australien. }} == Weitere Ziele == === Inseln === * {{vCard | name = Bismarck-Archipel | type = island | wikidata = Q154628 | description = mit [[Neubritannien]] und [[Neuirland]]. Diese ausgedehnte Inselgruppe nördlich von Neuguinea ist geprägt von spektakulären Vulkanlandschaften, einer bewegten deutschen Kolonialgeschichte und einigen der artenreichsten Korallenriffe der Welt. }} * {{vCard | name = Bougainville | type = island | wikidata = Q18826 | description = Die geografisch zu den Salomonen gehörende Inselregion ist bekannt für ihre dichten Regenwälder, ihre bedeutende Bergbauhistorie und das fortwährende Streben nach politischer Unabhängigkeit von Papua-Neuguinea. }} === Nationalparks und geschützte Gebiete === * Baiyer River Sanctuary, 120&#x202F;km² * McAdam-Nationalpark, 20&#x202F;km² * Tonda Wildlife Management Area * [[Port Moresby#Varirata Nationalpark|Varirata Nationalpark]] * '''Kuk Early Agricultural Site''', Weltkulturerbe seit&nbsp;2008 In der Nähe von [[Mount Hagen]], der viertgrößten Stadt des Inselstaates liegt die Historische Agrarlandschaft von Kuk in einer Höhe von rund 1.500&#x202F;m. Ausgrabungen in dem Feuchtgebiet haben ergeben, dass hier schon seit 7.000&#x202F;Jahren, möglicherweise seit 10.000&#x202F;Jahren fast ohne Unterbrechung Landwirtschaft betrieben wurde. Angebaut wurden vor allem Taro, Zuckerrohr und Bananen, die Arbeitsgeräte bestanden durchweg aus Holz. Seit&nbsp;2008 gehört diese Agrarlandschaft zum Weltkulturerbe der UNESCO. * Black Cat Track, Provinz Morobe * [[Sepik]] == Geschichte == {{Scroll Gallery |title = Alltag in PNG |Bild:Damage from mudslide, southern highlands, PNG.jpg|Erdrutsch im südlichen Hochland (2012). |Bild:Daru Waterfront (10691180695).jpg|Am Meer bei Daru. |Bild:Squatters at Rubish Tip in Port Moresby.jpg|Hütte in Pt.&nbsp;Moresby. |Bild:OkTediMine.jpg|OK-Tedi-Mine. }} In der Spätphase der kolonialen Aufteilung des Globus wurden vor allem die Randgebiete der zweitgrößten Insel der Welt durch Handelsgesellschaften, dann den Heimatstaaten dieser kolonisiert. Man betrieb Kokosplantagenwirtschaft, sammelte [[w:Steinnuss|Steinnüsse]] und exportierte [[w:Seegurke|Seegurke]]n nach China. Die Eingeborenen galten als zu primitiv, um derartige Arbeiten kommerziell gewinnbringend durchzuführen. Daher importierte man Vertragsarbeiter, vielfach [[w:en:Chinese people in Papua New Guinea|aus China]], später verstärkt Indien, die oft unter sklavenartigen Bedingungen gehalten wurden. Die Grenzziehung zwischen [[w:Deutsch-Neuguinea|Deutsch-Neuguinea]] im Norden und dem britischen [[w:Britisch-Neuguinea|Britisch-Neuguinea]] verlief in etwa in der Inselmitte. Seit 1906 stand das südliche Gebiet als [[w:Territorium Papua|Territorium Papua]] unter australischer Verwaltung. Kurz nach Beginn des ersten Weltkriegs wurde der deutsche Teil entgegen anderslautender völkerrechtlicher Abmachungen besetzt. Nach dem Versailler Abkommen verwaltete Australien das gesamte Gebiet als Mandat für den Völkerbund und später die UNO. Die wirtschaftliche Entwicklung hielt sich in Grenzen, dafür durften vor allem evangelikale Missionare auf Seelenfang gehen, sie bekehrten rund zwei Drittel der Bevölkerung. [[w:Cargo-Kult|Cargo-Kulte]] gibt es auch. Auch nach dem japanischen Präventivschlag im Dezember 1941 wurden Teile des Festlandes und die meisten Inseln besetzt. Sie waren 1943/1945 heftig umkämpft. Es kam zu zahlreichen Kriegsverbrechen, die [[w:Kriegsverbrecherprozesse in Neuguinea|japanischerseits begangenen]] wurden gesühnt. Etliche Überbleibsel der Zeit kann man heute noch finden, viele Wracks sind als künstliche Atolle fischreich und für Taucher attraktiv. Das auch heute noch schwer zugängliche Inselinnere mit seinen bedeutenden Bodenschätzen wurde später, vielfach erst nach der Unabhängigkeit, erschlossen. Neuguinea besitzt den größten Tropenwald Australasiens, die reichhaltigsten Korallenriffe der Welt und die reichste Biodiversität außerhalb des Amazonas. Weltweit einzigartig ist auch die Anzahl von über eintausend indigenen Sprachen. Die Lebensart der abgeschieden im Hochland lebenden melanesischen Eingeborenen wird oft als „steinzeitlich“ beschrieben. Nach einer ersten Wahl 1972 folgte 1975 die Unabhängigkeit. PNG ist auch heute noch wirtschaftlich von Australien abhängig, das in Fällen von Regierungskrisen auch immer Mal wieder Truppen entsendet. == Anreise == {{Tipp|Viele in Europa angebotene Flüge gehen über Brisbane. Es ist zu prüfen ob eventuell ein [[Australien#Einreisebestimmungen|australisches Visum]] nötig ist.}} Alle EU- und EFTA-Staatsangehörigen können ein [https://ica.gov.pg/visa e-Visum] beantragen. Das für 60 Tage gültige {{en|“Easy Visitor Permit”}} ist nicht verlängerbar und berechtigt zur einmaligen Einreise. Alternativ gibt es verlängerbare Touristenvisa, wobei für Gruppen- und Individualreisen unterschieden wird. Die Antragsgebühr ist in allen Fällen US$ 50. {{Stand|2025|11}} Das ''visa-on-arrival'' am Flughafen Pt. Moresby gibt es für Europäer nicht mehr, Weniger als 72 Stunden vor Ankunft muß eine kombinierte '''Zollerklärung und [https://pngdac.ica.gov.pg/sbs-dac-ui/#/home Einreisekarte]''' (“PNG Digital Arrival Card”) online beantragt werden. {{vCard|type=embassy|before=PNG hat in Europa nur eine konsularische Vertretung, die|name=Brüsseler Botschaft|address=Avenue De Tervuren 430, Woluwe St. Pierre, 1150 Brüssel|phone=+32 2 779 06 09 |fax=+32 2 772 70 88|url=|hours=|price=Visumsgebühren {{Stand|2019}} sind einheitlich für touristische Zwecke 400&nbsp;Kina, für Geschäftsreisende 1000&nbsp;Kina. Überzieht man seinen Aufenthalt um mehr als 28 Tage wird eine Strafe von mindestens 3000&nbsp;Kina fällig.|lat=|long=|lastedit=2019-03-16|description=Ggf. erteilt der Honorarkonsul in Berlin Auskünfte (honorarkonsul-png@fww-gmbh.de). Asienreisende können ein ggf. nötiges Visum in Singapur oder Manila beantragen. In Jayapura und im australischen Brisbane gibt es Konsulate.}} Visumsverlängerungen sind im chaotischen Ausländeramt des Außenministerium in Pt.&nbsp;Moresby möglich, 30 Tage kosten 400&nbsp;Kina (jeder Reisende muss selbst entscheiden, ob sich der Aufwand lohnt, da Überziehen von max. 28 Tagen keine Strafe nach sich zieht). Zur Beantragung einer Arbeitserlaubnis muss ein Gesundheitszeugnis mit negativem HIV-Antikörperbefund vorgelegt werden. Aus Deutschland kamen inn den Jahren vor Corona jährlich 2500-3500 Besucher. === Zoll === Bargeldbeträge über 20.000&nbsp;Kina sind bei Ankunft zu deklarieren. Falls Zoll auf bestimmte Artikel erhoben wird, kommen weitere 10&#x202F;% Einfuhrumsatzsteuer dazu. Es gelten die üblichen [http://customs.gov.pg/border-security/travellers/prohibited-imports-exports/ Einfuhrverbote] für Waffen, Drogen, Pornographie usw. Dazu gibt es Quarantänebestimmungen für Pflanzen, Tiere und Lebensmittel, die bei Einfuhr zu deklarieren sind. Über Einzelheiten informiert die [http://www.naqia.gov.pg NAQIA]. Einfach gesagt ist, abgesehen von Konserven, nur Frischware, die aus Australien oder Neuseeland kommt, erlaubt. '''Ausfuhr:''' Als genehmigungspflichtige/verbotene Antiquität gilt so ziemlich alles vor 1960 hergestellte. Entsprechende Erlaubnisse erteilt das Nationalmuseum in Pt.&nbsp;Moresby. Bei Souvenirs aus Pflanzen- und Tierteilen sind die Artenschutzvorschriften (Federn, Muscheln, Korallen) der EU zu bedenken. Wer über Australien zurückreist, sollte die dortigen strengen Quarantänevorschriften bedenken. Gegenstände, die irgendwie in Verdacht stehen, Schädlinge enthalten zu können (z.&#x202F;B.&nbsp;wurmstichiges Holz) werden mit größtem Misstrauen betrachtet. Lebensmittel und Paradiesvogelfedern gehen gar nicht. ;Zollfreimengen (ab 18) * 2 Liter Alkohol * 250 Zigaretten oder 250&#x202F;g Tabak(produkte) * 500&#x202F;g bzw. 1 Liter Parfüm * Geschenke bis 1000&nbsp;Kina (Neuware, ggf. vorher Verpackung entsorgen) === Flugzeug === Die Einreise erfolgt in den meisten Fällen mit [http://www.airniugini.com.pg/ Air Niugini] nach Umstieg in Singapur oder Brisbane. Die größte Airline Papua-Neuguineas bietet internationale Flüge von und nach Australien, Singapur, Tokio, Bangkok und Manila, fliegt aber selbst nicht direkt nach Europa. === Auto/Motorrad/Fahrrad === Von [[Jayapura]] kommend über den einzigen [[Jayapura#Grenzübergang Skouw/Wutung|Landgrenzübergang Skouw/Wutung]] (9.00-17.00 Uhr PNG-Zeit). Die erste Stadt auf PNG-Seite ist Vanimo. Zwischen [[Wewak]] und Aitape gibt es eine Straße, den Abschnitt Vanimo bis Aitape muss man in offenen Motorkanus überbrücken. (Beachte, dass bei Einreise nach PNG über diese Grenze die Visumsfreiheit nicht gilt. Es gibt ein PNG-Konsulat in Jayapura.) === Schiff === Kreuzfahrtreisende, die sich nur kurz visumsfrei (bzw. mit ''Border Visa'') an Land begeben dürfen, zahlen eine Transitgebühr von 100&nbsp;Kina. Eher theoretisch ist 2019 noch die Möglichkeit legal per Eingeborenenboot von den [[Bougainville#Salomonen|Salomonen nach Bougainville]] zu fahren. ;Segelyachten Die Zeit des Nord-Ost-Monsuns, Dezember bis April/Mai, ist zum Segeln wenig geeignet. Formalitäten zur Einreise lassen sich in dreizehn Häfen erledigen: * auf der Hauptinsel: Alotau, Daru, Lae, Madang, Oro Bay (Dyke Ackland Bay), Port Moresby, Samarai (kein Visa on arrival), Vanimo, Wewak * auf [[Bougainville]]: Buka, Kieta * New Britain: Kimbe, Rabaul * New Ireland: Feni Islands, Kavieng, Lihir Island * Manus: Lorengau Zur Einreise benötigt man entweder ein im Voraus zu beantragendes ''yachtperson visa'' oder erhält ein ''visa on arrival.''Für das ''Pratique'' der Quarantänebehörde, die man zuerst aufsuchen sollte, wird eine Gebühr erhoben. Ansonsten ist der restliche Verwaltungsaufwand gebührenfrei, Schmiergelder werden nicht verlangt. Der ''Royal Papua Yacht Club'' in Port Moresby hat seinen eigenen gesicherten Hafen. Ersatzteile und Zubehör (''chandlery'') sind allenfalls in Pt.&nbsp;Moresby und Lae erhältlich. 2-Takt-Mischung heißt ''Zoom''. == Mobilität == Es herrscht Linksverkehr. === Flugplätze === [[File:Tufi-Airport1.JPG|thumb|Das Terminal am {{Marker |type=airport |name=Flugplatz Tufi |wikidata=Q7851501 |show=none}}.]] Eine [[w:en:List of airports in Papua New Guinea|Übersicht der kleineren Flugplätze]] bietet die englische Wikipedia. Neben [http://www.airniugini.com.pg/fly/route-maps/ Air Niugini] (und Tochter ''Link PNG'') bedient den Inlandsmarkt [http://www.pngair.com.pg/en/schedulemap/ PNG Air] (bis 2016 ''Airlines PNG''). Gerade für Ziele im Hochland hat sie das bessere Streckennetz. ''North Coast Aviation'' hat die Basis in Lae. Kleinflugzeuge zur Charter hat auch die ''Mission Aviation Fellowship.'' Air Air Niugini bietet Tauchern, die aus dem Ausland kommen für Anschlußflüge zusätzliche 15&#x202F;kg Freigepäck, wenn dies bei Buchung angemeldet wird. Bei kommerziellen Inlandsflügen macht der Anteil an Steuern und Gebühren 50-60% aus. Es kann günstiger sein Anschlußflüge schon im Ausland zu buchen. === Fähren === Es gibt keinen Passagierdienst entlang der Südküste. ''Chebu Shipping'' verbindet wöchentlich Rabaul ↔ Buka (auf Bougainville; 400 K), Kimbe und Lae (Buka ↔ Lae, 545 K., 2019). Mitfahrgelegenheiten auf Frachtern müssen in den Häfen erfragt werden. In den Küstenstädten gibt es normalerweise regelmäßigen Motorboot-Verkehr zu den angrenzenden Dörfern und Inseln. Kleine offene Boote (''banana boats'') mit Außenbordmotor verbinden verschiedene Küstenorte und fahren ab wenn voll. Sie sind bei rauher See nicht ungefährlich. ''Lutheran Shipping'' mit Hauptsitz in Madang ging 2014 pleite, wurde aber im Frühjahr 2019 mit Staatshilfen wieder in Betrieb gesetzt ([https://www.bismark.com.pg/wp-content/FTP/Schedule/Schedule.pdf Fahrpläne 2023]). Teilweise handelt es sich um Frachtschiffe mit zusätzlichem Personenverkehr. Informationen besorgt man sich am besten vor Ort, da Zeitpläne sich kurzfristig ändern können. === Public Motor Vehicle === PMV ist die Sammelbezeichnung für jede Art von öffentlichem Nahverkehr, seien es 7sitzige Isuzu-Minibusse, LKWs, Lieferwagen oder auch Kanus. Gemeinsam ist ihnen, dass abgefahren wird wenn „voll.“ In Städten bedienen PMVs fixe Strecken und Haltestellen, das Ziel ist angeschrieben. In sehr abgelegenen Gegenden gibt es oft nur eine meist morgendliche Verbindung täglich. Üblicherweise wird in der Nähe des Markts abgefahren. === Mietwagen === Für Touristen genügt der heimatliche Führerschein, allerdings gilt ein Mindestalter von 25 Jahren. Die Preise sind hoch, Kilometer, Versicherung und Steuer gehen immer extra. Allrad ist für Überlandfahrten unerlässlich. Es herrscht Linksverkehr, die Höchstgeschwindigkeit ist 60&#x202F;km/h innerorts und 75&#x202F;km/h auf Landstraßen. Die wichtigste Straße ist der ''Highlands Highway'' (''Okuk'') von Lae nach Lake Kopiago über Goroka. Port Moresby ist mit keiner anderen größeren Stadt per Straße verbunden. Außerhalb der Hauptstadt ist der Straßenzustand meist schlecht. == Sprache == Auf Papua-Neuguinea gibt es eine unglaubliche Sprachenvielfalt. Für Touristen ist es sehr schwierig, die Sprachen der Bevölkerung Papuas zu erlernen. Bevor man jedoch nach Neuguinea fährt, sollte man sich wenigstens einen Grundwortschatz im relativ verbreiteten “Pidgin English” (''[[w:Tok Pisin|Tok Pisin]]'') aneignen. In den Städten kommt man auch mit Englisch ganz gut zurecht. == Aktivitäten == * [[Port Moresby#Ausflüge|Kokoda Track]] fünftägige Wanderroute durch Regenwälder von der Küste auf bis zu 2190 Meter Höhe. == Einkaufen == [[File:Papua-1-.png|thumb|Neuguineeische Münzen. 1&nbsp;Kina = 100 Toea (sprich ''To'ja'')]] Die Landeswährung '''Kina''' ist vergleichsweise stabil, aber überbewertet, um €&nbsp;1 = 3,8&nbsp;Kina (Schwankung 3,5-4 in den Jahren 2016 bis März 2019). Die Preise sind generell hoch, im Hochland noch höher. Lebenshaltungskosten sind etwa ein Drittel über denen Deutschlands. Der Mehrwertsteuersatz (GST) ist zehn Prozent (2019). Das Land wendet etwa die Hälfte seiner Wirtschaftsleistung für Importe auf. In Zeiten der Devisenknappheit, zuletzt 2017, werden diese bevorzugt Importeuren von Grundnahrungsmitteln zugeteilt, bei anderen Waren kann es zu Verknappungen kommen. Kreditkarten akzeptieren allenfalls bessere Geschäfte und Hotels in der Stadt. Aufs Land sollte man ausreichend kleine Scheine mitnehmen, Wechselgeld kann knapp sein. Ladenöffnungszeiten sind unbestimmt, aber meist 9.00-17.00/18.00 Uhr. Wochenende ist normalerweise ab Samstag Mittag und Sonntag. Banken öffnen von 8.45 bis 15.00/16.00 Uhr, Behörden 7.45 bis 16.00 Uhr mit einer längeren Mittagspause. Auf Märkten wird nicht gehandelt. Allenfalls Kunsthandwerker, die für Touristen produzieren, lassen sich auf etwa die Hälfte herunterdrücken. == Küche == Mahlzeiten in einfachen Restaurants kosten 20-60&nbsp;Kina, ein dreigängiges Menü für zwei im günstigsten Fall 100, realistischer 200-240&nbsp;Kina. Getränke: Eine Flasche Bier 11-13&nbsp;Kina, Wasser oder Softdrinks 3-3,50&nbsp;Kina. Die wichtigste Mahlzeit ist das Abendessen, Mittags gibt es weniger. Wie auch in [[Westneuguinea#Küche|Westneuguinea]] sind die wichtigsten Stärkequellen Sago, Süßkartoffeln und Taro. Im ländlichen Raum erfolgt die Gemüseversorgung aus dem eigenen Garten. Frischer Fisch ist weit verfügbar, selbst ins Hochland wird er eingeflogen. Schweine werden zu Festlichkeiten im Erdofen zubereitet. Im Alltag gibt es meist Huhn oder das unverständlicherweise beliebte Dosenfleisch (Spam o.ä.). Frisches Gemüse kauft man auf den Märkten, im Hochland gedeihen sogar Erdbeeren und Blumenkohl. In den ''Kai''-Bars in Orten erhält man billig Frittiertes nach australischen Vorbildern. Die lokalen Biere ''South Pacific Lager'' und Schnäpse zeichnen sich nicht durch übermäßig guten Geschmack aus. == Nachtleben == [[Datei:Papua New Guinea, administrative divisions - de - colored.svg|mini|Die einzelnen Provinzen von PNG farblich unterschieden]] == Unterkunft == Die hohen Übernachtungspreise stehen in keinem Verhältnis zur gebotenen Qualität. Bessere Hotels sind auf Beschäftigte der Bergbaukonzerne mit Spesenkonto ausgerichtet. Die Mehrwertsteuer von zehn Prozent ist in der mittleren und gehobenen Kategorie nicht im Zimmerpreis mit ausgewiesen. Günstigere Alternativen auf dem Lande sind die privaten oder von Missionen betriebenen Gästehäuser. Gerade bei letzteren sind die Hausordnungen oft streng (Rauch- und Alkoholverbot, Tischgebet). Camping ist nicht üblich und bedürfte normalerweise der Erlaubnis des traditionellen Landbesitzers. In Dörfern gibt es verschiedenste Arten von ''village accomodation'' entweder bei Familien oder in der Schule o.ä. Preise sind Verhandlungssache 40-50&nbsp;Kina (mit Mahlzeit) sind 2017 angemessen. In manchen Stammesgebieten gibt es separate Männer- und Frauenhäuser (für Verwitwete und Unverheiratete), die für das andere Geschlecht Taboo sind, aber auch auch als Gästeunterkünfte dienen. == Lernen und Studieren == == Feiertage == Jede Provinz hat ihren eigenen jährlichen Feiertag, der normalerweise auf einen Montag oder Freitag gelegt wird. {{Feiertage Anfang}} {{Feiertag |datum=01-01 |Neujahr |Der Jahresbeginn des gregorianischen Jahres wird, wie überall auf der Welt, auch in Papua-Neuguinea im ganzen Land gefeiert.}} {{Feiertag | datum1= {{Ostern|Format=Y-m-d|diff=-2}} | datum2= {{Ostern|{{NextYear}}|Format=Y-m-d|diff=-2}} | Ostern | Karfreitag }} {{Feiertag | datum1= {{Ostern|Format=Y-m-d|diff=1}} | datum2= {{Ostern|{{NextYear}}|Format=Y-m-d|diff=1}} | Ostern | Ostermontag }} {{Feiertag |datum=04-23 |Remembrance Day |}} {{Feiertag | 2. Samstag im Juni | Queens Birthday | }} {{Feiertag |datum=09-16 |Unabhängigkeitstag |}} {{Feiertag |<!-- -->{{Nächster Termin nach Jahr | Regel= %y-12-25| Format= D, j. M Y | Wartetage= 8 }} und<br /><!-- -->{{Nächster Termin nach Jahr | Regel= %y-12-26| Format= D, j. M Y | Wartetage= 7 }}<!-- -->| Weihnachten<!-- -->| }} {{Feiertage Ende}} == Sicherheit == {{Reisewarnung|D-A-CH=D|datum=05.01.2026|tag=05|monat=01|jahr=2026|text=„Von nicht notwendigen Reisen in die Hochlandprovinzen von Papua-Neuguinea (Southern und Western Highlands, Hela und Enga) und auf die Insel Bougainville wird abgeraten. …“}} {{Reisewarnung|D-A-CH=A|datum=31.03.2026|tag=31|monat=03|jahr=2026|text=„Für Papua-Neuguinea besteht aufgrund sehr hoher Kriminalität, politischer Spannungen und Stammeskonflikte eine erhöhte Vorsicht. Besonders in Städten wie Port Moresby, Lae und Mount Hagen sind bewaffnete Raubüberfälle und Gewalt häufig. …“}} {{Reisewarnung|D-A-CH=CH|datum=14.10.2025|tag=14|monat=10|jahr=2025|text=„Der persönlichen Sicherheit ist grösste Aufmerksamkeit zu schenken. Wegen verschiedener hoher Risiken wird von touristischen und anderen nicht dringenden Reisen in einzelne Landesteile abgeraten. Viele Stammesgruppen lebten bis vor kurzem isoliert und waren teilweise verfeindet. Ihr Zusammentreffen in einem modernen Staat ist mit sozialen und politischen Schwierigkeiten verbunden. Die Kriminalitätsrate ist sehr hoch und kriminelle Handlungen sind meist mit Gewalt verbunden. …“}} [[Datei:Saltwater crocodile.jpg|thumb|Die bis zu 7 Meter lang werdenden Salzwasserkrokodile fallen Menschen an]] Zahltag ist am Freitag jeder zweiten Woche. Dann kann es wegen vieler Betrunkener zu brenzligen Situationen kommen. Außerhalb der drei großen Städte ist die Sicherheitslage ausreichend. Kriminalität in öffentlichen Verkehrsmitteln ist am hellichten Tag auch kein Problem. Raubüberfälle kommen vor, es empfiehlt sich eine angemessene Menge Bargeld zum „abliefern“ mitzuführen. Die städtischen Gangsterbanden heißen ''raskols.'' Die unterbezahlte Polizei hat wenig Interesse, gegen sie vorzugehen oder einem Touristen, der Opfer geworden ist, allzusehr zu helfen. Nächtliche Straßenkontrollen gibt es, korruptes Verhalten gegenüber Ausländern ist dabei eher selten, kommt aber vor. Die in wohlhabenderen Vierteln und Geschäften zahlreichen privaten Sicherheitskräfte werden schnell gewalttätig. Gewaltausbrüche zwischen Stämmen, die immer wieder vorkommen, betreffen Außenstehende normalerweise nicht. Die deutsche Botschaft empfiehlt auch 2019 noch, sich vor Reiseantritt nach [[Bougainville]] bei der Provinzverwaltunng zur Sicherheitslage zu erkundigen (☎&nbsp;+675 973 9798). Die ''Constitutional and Law Reform Commission'' ging für 2013-2016 davon aus, dass landesweit jährlich 150 bis 200 Frauen als Hexen getötet werden, oft treiben sie dann ohne Kopf in Flüssen. Homosexualität zwischen Männern ist mit bis zu 14 Jahren strafbewehrt. 2011-2018 kam es zu lediglich einer Verurteilung auf Bewährung. Die gesellschaftliche Ablehnung ist jedoch stark. In Hanuabada, bei Pt.&nbsp;Moresby, hat sich eine Siedlung gebildet, in der Schwule ihre Lebensform vergleichsweise offen praktizieren. Auch Ehebruch ist noch strafbar, hier werden aber nur Geldstrafen verhängt. Prostitution ist illegal, findet aber vor allem in Pt.&nbsp;Moresby zu niedrigen Preisen statt. Nach der Schließung des australischen Flüchtlingslagers Ende 2017 auf Manus haben sich etliche der nun unversorgten Frauen diesem Beruf zugewandt. PNG hat die höchste Rate an HIV-Infektionen im pazifischen Raum. PNG liegt in der pazifischen Erdbebenzone. Besonders der Nordwesten ist betroffen, auch gibt es Vulkanausbrüche, die Evakuierungen nötig machen. == Gesundheit == {{Quickbar Notruf}} [[File:Brown tree snake - Boiga irregularis.jpg|thumb|Bisse der am häufigsten vorkommenden, aggressiven Baumschlange, der braunen Nachtbaumnatter (''Boiga irregularis'') sind nie tödlich, verursachen aber Schwellungen und leichte Lähmungen]] Eine halbwegs ordentliche medizinische Versorgung mit Spezialisten ist nur in Port Moresby und Lae gesichert. Vor Reisen in abgelegene Gebiete sollte man prüfen, ob die eigene Reisekrankenversicherung Hubschrauber-Rettungsflüge mit einschließt. In größeren Ortschaften kann das Leitungswasser getrunken werden. Im Hochland sind die Gebirgsbäche klar. [[Tropenkrankheiten#Malaria (Plasmodium falciparum)|Malaria]] tritt in allen Gebieten unter 1000 Metern auf. Das Betelnußkauen ist weit verbreitet. Anders als in Indien beißt man einfach in die ganze Frucht, Kalk wird nicht immer verwendet.<br /> Schlangen verstecken sich gerne unter den Abfallhaufen von Kokosnußhüllen. Häufig sind auch [[w:Hundertfüßer|Hundertfüssler]] (''Scolopendra sp.'') deren im ersten Beinpaar sitzendes Gift bei Berührung äußerst schmerzhaft ist. Zu [https://web.archive.org/web/20190322105348/http://www.cctcpng.org/webpages/wp-content/uploads/2017/07/Venomous-Bites-and-Stings-in-PNG-1.pdf Giftschlangen in PNG und Behandlung] (engl.) Rollstuhlgerechte Einrichtungen sucht man vergebens. == Klima und Reisezeit == {{Scroll Gallery |title = Klimadiagramme PNG |Bild:Koppen-Geiger Map PNG future.svg|Klimaregionen nach Köppen-Geiger. |Bild:Klimadiagramm-metrisch-deutsch-Daru-PapuaNeuguinea-1957-1973.png|Daru (6&#x202F;m ü. NN). |Bild:Klimadiagramm-metrisch-deutsch-Madang-PapuaNeuguinea-1961-1990.png|Madang (Nordküste, 8&#x202F;m ü. NN). |Bild:Klimadiagramm-metrisch-deutsch-PortMoresby-PapuaNeuguinea-1961-1990.png|Pt.&nbsp;Moresby (Südküste, 42&#x202F;m ü. NN). |Bild:Klimadiagramm-metrisch-deutsch-Rabaul-PapuaNeuguinea-1961-1990.png|Rabaul (Insel Neubritannien, 8&#x202F;m ü. NN). |Bild:Klimadiagramm-metrisch-deutsch-Wabag-PapuaNeuguinea-1953-1967.png|Wabag (Hochland, 1981&#x202F;m ü. NN). }} Die Temperaturen sind in niedrigen Lagen ganzjährig tropisch heiß. An der Südküste gibt es eine ausgeprägte Regenzeit von Januar bis Mai. An der Nordküste sind die Unterschiede nicht so stark ausgeprägt. Zum Tauchen ist die Trockenzeit April/Mai bis Dezember empfehlenswert. == Regeln und Respekt == == Post und Telekommunikation == [[File:Type I.png|thumb|Es sind Stecker vom australischen Typ in Gebrauch]] Eingeborene in traditioneller Tracht lassen sich eine Photoerlaubnis gerne mit 10&nbsp;Kina bezahlen. === Telekommunikation === Falls es Internetcafés gibt, wird preislich kräftig hingelangt, 15-30&nbsp;Kina/Std. sind nicht unüblich. Sim-Karten müssen in zugelassenen Geschäften registriert werden. 4G/LTE gibt es 2018 erst in Pt.&nbsp;Moresby und Lae, in kleineren Ortschaften telefoniert man noch mit GSM. Ländliche Regionen sind ohne Dienst. Anbieter: *''Digicell'' ([https://www.digicelgroup.com/pg/en/mobile/explore/network/coverage---map.html Abdeckung]) *''B-Mobile'' ist der örtliche Ableger des Vodafone-Konzerns. Das Starterpaket ''RedISim'' kostet 10&nbsp;Kina. Angeboten werden ''Moa''-Pakete mit kurzer Laufzeit und gewissen Freiminuten und -SMS, dazu mickrige Datenmengen. Kauft man Datenvolumen dazu, bekommt man qualitätsabhängig für 30-40&nbsp;Kina ein GB! === Post === Die [http://www.postpng.com.pg/ Post] im Lande ist zuverlässig. Es gibt keine Hauszustellung, geliefert wird prinzipiell an Postfächer in einem der vierzig Postämter. === Rundfunk === Es gibt zwei terrestrische Fernsehsender, das private ''EM TV'' und das erst 2008 eingerichtete staatliche ''Kundu 2'' (NTS). „Kabelfernsehen“ sind eingespeiste australische Satellitenkanäle. == Praktische Hinweise == == Auslandsvertretungen == == Literatur == Die ethnologische, linguistische und biologische Diversität hat zahlreiche Forscher inspiriert, deren Erkenntnisse sind allerdings weit verstreut in entsprechenden Fachzeitschriften. Missionsorganisationen produzieren bis heute „Erbauliches.“ Die meisten Völkerkundemuseen des deutschsprachigen Raums haben entsprechende Abteilungen. * Oxana Günther: ''Ausdruck von Vergleich und Graduierung im Tok Pisin: liklik, moa, moa moa und vieles mehr im Pidgin-Englisch von Papua-Neuguinea.'' AVM, München 2010, {{ISBN|978-3-89975365-3}} * Sindy Herrmann: ''West-Papua in Reiseberichten: Alterität und Forschungsreisen in den 1950er und 1960er Jahren.'' Regiospectra, Berlin 2010 * Steffen Keulig: ''Alptraum Zivilisation – Zurück in die Steinzeit. Eine Reise zu den Waldmenschen Neuguineas.'' Überarbeitete Auflage, Meridian, Rostock 2015, {{ISBN|3-934121-04-7}} * Albrecht G. Schaefer: ''Pidgin English (Tok Pisin) für Papua Neuguinea - Wort für Wort.''{{ISBN|978-3-89416-089-0}} * Hans Wefer: ''Niugini Pasin oder in der Südsee leben: Eine tropische Ethnogeschichte.'' novum, Neckenmarkt 2008, {{ISBN|978-3-85022177-1}} ;Landkarten * ''Papua-Neuguinea, Indonesien: West-Papua, Molukken;'' 1:2 Mio., 2015; {{ISBN|978-3-8317-7264-3}} * [https://legacy.lib.utexas.edu/maps/ams/new_guinea/index.html Kartenblätter der US Army] 1:250', Series T504, U.S. Army Map Service, 1964- Topographische Karten basieren vielfach noch auf den von den Amerikanern 1943 erstellten Landaufnahmen. Dieses Material kann von der [https://legacy.lib.utexas.edu/maps/papua_new_guinea.html Perry-Castañeda Library Map Collection] heruntergeladen werden. Vor Ort bekommt man topographische Karten eventuell beim ''National Mapping Bureau'' in der Hauptstadt. == Weblinks == <!-- alle geprüft 2019-03-16 --> * [https://www.papuanewguinea.travel/ Papua New Guinea Travel] (offizielle Fremdenverkehrsinfo; englisch) * [http://pngndc.gov.pg/ National Disaster Centre] (Situation zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen) * [http://www.pngmet.gov.pg/ PNG-Wetterdienst] (englisch) ;Nachrichtenseiten * [https://postcourier.com.pg/ Post Courier] * [https://www.thenational.com.pg/ National], der Verlag publiziert auch das ''Sunday Chronicle'' {{Related|Welterbe in Papua-Neuguinea}} {{class-3}}{{Unesco|Kontinent=Ozeanien|Land=Papua Neuguinea}}{{GeoData| lat=-6.31499 | long=143.95555 | radius= }}{{IstInKat|Melanesien}} 2je4x6xctjjnkpiebjlda589761kf9h Peloponnes 0 5279 1794572 1762572 2026-08-06T06:37:34Z DocWoKav 14575 /* Mykenische Kultur */ 1794572 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Peristeria-Tholosgräber |description= }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} 1g3n0f14rk3cvyjlvqbnflhyl58drum 1794573 1794572 2026-08-06T06:40:39Z DocWoKav 14575 /* Mykenische Kultur */ Geänderte vCard für Peristeria-Tholosgräber 1794573 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} qfh1japx186fmnexrhszq2e1a5x575g 1794574 1794573 2026-08-06T06:42:37Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ 1794574 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Asine |description= }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} m3ndfweg9opap5tye6nn2ac4w45tnmc 1794575 1794574 2026-08-06T06:45:30Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ Geänderte vCard für Asine 1794575 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Das antike Asine war eine bedeutende Küstenstadt. Ihre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zurück. Die Stadt war während der mykenischen Zeit besiedelt und blieb auch in der geometrischen, archaischen und klassischen Epoche bewohnt. In Homers „Ilias” wird Asine als eine der Städte genannt, die Schiffe für den Trojanischen Krieg stellten. Im frühen 8. Jahrhundert v. Chr. schloss sich Asine im Krieg zwischen Argos und Sparta den Spartanern an. Als Vergeltung zerstörte Argos die Stadt um 740 v. Chr. Ein Teil der Bevölkerung floh nach Messenien, wo die Spartaner ihnen eine neue Stadt namens Asine zuwiesen. }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} lwj16wofrkv4gjpio2skcl60dfhq82e 1794576 1794575 2026-08-06T06:46:37Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ 1794576 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Das antike Asine war eine bedeutende Küstenstadt. Ihre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zurück. Die Stadt war während der mykenischen Zeit besiedelt und blieb auch in der geometrischen, archaischen und klassischen Epoche bewohnt. In Homers „Ilias” wird Asine als eine der Städte genannt, die Schiffe für den Trojanischen Krieg stellten. Im frühen 8. Jahrhundert v. Chr. schloss sich Asine im Krieg zwischen Argos und Sparta den Spartanern an. Als Vergeltung zerstörte Argos die Stadt um 740 v. Chr. Ein Teil der Bevölkerung floh nach Messenien, wo die Spartaner ihnen eine neue Stadt namens Asine zuwiesen. }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Heraion von Argos |description= }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} hdnwkdav3srh36vdk4jctxzbks7lnkg 1794579 1794576 2026-08-06T06:48:54Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ Geänderte vCard für Heraion von Argos 1794579 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Das antike Asine war eine bedeutende Küstenstadt. Ihre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zurück. Die Stadt war während der mykenischen Zeit besiedelt und blieb auch in der geometrischen, archaischen und klassischen Epoche bewohnt. In Homers „Ilias” wird Asine als eine der Städte genannt, die Schiffe für den Trojanischen Krieg stellten. Im frühen 8. Jahrhundert v. Chr. schloss sich Asine im Krieg zwischen Argos und Sparta den Spartanern an. Als Vergeltung zerstörte Argos die Stadt um 740 v. Chr. Ein Teil der Bevölkerung floh nach Messenien, wo die Spartaner ihnen eine neue Stadt namens Asine zuwiesen. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. Teilnehmer kamen aus der gesamten Argolis. Das Heiligtum entstand vermutlich bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. und entwickelte sich zum religiösen Zentrum der Region. Obwohl es „Heraion von Argos“ heißt, lag es näher an Mykene. Die Kontrolle über das Heiligtum war daher lange ein Symbol für die politische Vorherrschaft in der Argolis. Als Argos im Laufe des 5. Jahrhunderts v. Chr. die Region dominierte, wurde das Heraion endgültig zu seinem Staatsheiligtum. Im Jahr 423 v. Chr. brannte der ältere Tempel ab – der Überlieferung nach durch ein versehentliches Feuer einer Priesterin. Anschließend wurde ein neuer, größerer dorischer Tempel errichtet. }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} 59eh8ouhuw8g47lecedf3zpzvc8hukv 1794587 1794579 2026-08-06T06:57:46Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ 1794587 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Das antike Asine war eine bedeutende Küstenstadt. Ihre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zurück. Die Stadt war während der mykenischen Zeit besiedelt und blieb auch in der geometrischen, archaischen und klassischen Epoche bewohnt. In Homers „Ilias” wird Asine als eine der Städte genannt, die Schiffe für den Trojanischen Krieg stellten. Im frühen 8. Jahrhundert v. Chr. schloss sich Asine im Krieg zwischen Argos und Sparta den Spartanern an. Als Vergeltung zerstörte Argos die Stadt um 740 v. Chr. Ein Teil der Bevölkerung floh nach Messenien, wo die Spartaner ihnen eine neue Stadt namens Asine zuwiesen. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Mantinea |description= }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} ijkkk703eqng4axz7ya4dvxrtenq3mo 1794588 1794587 2026-08-06T06:58:29Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ Geänderte vCard für Mantinea 1794588 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Das antike Asine war eine bedeutende Küstenstadt. Ihre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zurück. Die Stadt war während der mykenischen Zeit besiedelt und blieb auch in der geometrischen, archaischen und klassischen Epoche bewohnt. In Homers „Ilias” wird Asine als eine der Städte genannt, die Schiffe für den Trojanischen Krieg stellten. Im frühen 8. Jahrhundert v. Chr. schloss sich Asine im Krieg zwischen Argos und Sparta den Spartanern an. Als Vergeltung zerstörte Argos die Stadt um 740 v. Chr. Ein Teil der Bevölkerung floh nach Messenien, wo die Spartaner ihnen eine neue Stadt namens Asine zuwiesen. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} t756i1c5nq7090pfjcm8xcttvkods8t 1794603 1794588 2026-08-06T07:14:32Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ 1794603 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Das antike Asine war eine bedeutende Küstenstadt. Ihre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zurück. Die Stadt war während der mykenischen Zeit besiedelt und blieb auch in der geometrischen, archaischen und klassischen Epoche bewohnt. In Homers „Ilias” wird Asine als eine der Städte genannt, die Schiffe für den Trojanischen Krieg stellten. Im frühen 8. Jahrhundert v. Chr. schloss sich Asine im Krieg zwischen Argos und Sparta den Spartanern an. Als Vergeltung zerstörte Argos die Stadt um 740 v. Chr. Ein Teil der Bevölkerung floh nach Messenien, wo die Spartaner ihnen eine neue Stadt namens Asine zuwiesen. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Nichoria |description= }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} h7p8muvum2xp8fviyun3fn8fh8ttx5r 1794605 1794603 2026-08-06T07:16:44Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ Geänderte vCard für Nichoria 1794605 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Das antike Asine war eine bedeutende Küstenstadt. Ihre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zurück. Die Stadt war während der mykenischen Zeit besiedelt und blieb auch in der geometrischen, archaischen und klassischen Epoche bewohnt. In Homers „Ilias” wird Asine als eine der Städte genannt, die Schiffe für den Trojanischen Krieg stellten. Im frühen 8. Jahrhundert v. Chr. schloss sich Asine im Krieg zwischen Argos und Sparta den Spartanern an. Als Vergeltung zerstörte Argos die Stadt um 740 v. Chr. Ein Teil der Bevölkerung floh nach Messenien, wo die Spartaner ihnen eine neue Stadt namens Asine zuwiesen. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} ohfzq7q8hsw1vlxc007cwvwi0j3it2q 1794607 1794605 2026-08-06T07:18:14Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ 1794607 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Das antike Asine war eine bedeutende Küstenstadt. Ihre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zurück. Die Stadt war während der mykenischen Zeit besiedelt und blieb auch in der geometrischen, archaischen und klassischen Epoche bewohnt. In Homers „Ilias” wird Asine als eine der Städte genannt, die Schiffe für den Trojanischen Krieg stellten. Im frühen 8. Jahrhundert v. Chr. schloss sich Asine im Krieg zwischen Argos und Sparta den Spartanern an. Als Vergeltung zerstörte Argos die Stadt um 740 v. Chr. Ein Teil der Bevölkerung floh nach Messenien, wo die Spartaner ihnen eine neue Stadt namens Asine zuwiesen. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} t756i1c5nq7090pfjcm8xcttvkods8t 1794608 1794607 2026-08-06T07:18:42Z DocWoKav 14575 /* Mykenische Kultur */ 1794608 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Das antike Asine war eine bedeutende Küstenstadt. Ihre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zurück. Die Stadt war während der mykenischen Zeit besiedelt und blieb auch in der geometrischen, archaischen und klassischen Epoche bewohnt. In Homers „Ilias” wird Asine als eine der Städte genannt, die Schiffe für den Trojanischen Krieg stellten. Im frühen 8. Jahrhundert v. Chr. schloss sich Asine im Krieg zwischen Argos und Sparta den Spartanern an. Als Vergeltung zerstörte Argos die Stadt um 740 v. Chr. Ein Teil der Bevölkerung floh nach Messenien, wo die Spartaner ihnen eine neue Stadt namens Asine zuwiesen. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} t2p99qt08ggx1w91y11e658ofdz9aun 1794609 1794608 2026-08-06T07:19:36Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ 1794609 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Das antike Asine war eine bedeutende Küstenstadt. Ihre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zurück. Die Stadt war während der mykenischen Zeit besiedelt und blieb auch in der geometrischen, archaischen und klassischen Epoche bewohnt. In Homers „Ilias” wird Asine als eine der Städte genannt, die Schiffe für den Trojanischen Krieg stellten. Im frühen 8. Jahrhundert v. Chr. schloss sich Asine im Krieg zwischen Argos und Sparta den Spartanern an. Als Vergeltung zerstörte Argos die Stadt um 740 v. Chr. Ein Teil der Bevölkerung floh nach Messenien, wo die Spartaner ihnen eine neue Stadt namens Asine zuwiesen. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 }} * {{vCard|type= archaeological site |name=Asea |description= }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} 53jqs1z1yvfpo4nvvyduxebkaddg97c 1794611 1794609 2026-08-06T07:21:30Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ 1794611 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Das antike Asine war eine bedeutende Küstenstadt. Ihre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zurück. Die Stadt war während der mykenischen Zeit besiedelt und blieb auch in der geometrischen, archaischen und klassischen Epoche bewohnt. In Homers „Ilias” wird Asine als eine der Städte genannt, die Schiffe für den Trojanischen Krieg stellten. Im frühen 8. Jahrhundert v. Chr. schloss sich Asine im Krieg zwischen Argos und Sparta den Spartanern an. Als Vergeltung zerstörte Argos die Stadt um 740 v. Chr. Ein Teil der Bevölkerung floh nach Messenien, wo die Spartaner ihnen eine neue Stadt namens Asine zuwiesen. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 }} * {{vCard|type= archaeological site |name=Asea |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Phigaleia |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name=Lykosoura |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kleonai |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Lerna |description= }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} iwwsfy1sg9oacl8qza8p2723ah7gad6 1794612 1794611 2026-08-06T07:22:46Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ 1794612 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Das antike Asine war eine bedeutende Küstenstadt. Ihre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zurück. Die Stadt war während der mykenischen Zeit besiedelt und blieb auch in der geometrischen, archaischen und klassischen Epoche bewohnt. In Homers „Ilias” wird Asine als eine der Städte genannt, die Schiffe für den Trojanischen Krieg stellten. Im frühen 8. Jahrhundert v. Chr. schloss sich Asine im Krieg zwischen Argos und Sparta den Spartanern an. Als Vergeltung zerstörte Argos die Stadt um 740 v. Chr. Ein Teil der Bevölkerung floh nach Messenien, wo die Spartaner ihnen eine neue Stadt namens Asine zuwiesen. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 }} * {{vCard|type= archaeological site |name=Asea |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Phigaleia |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name=Lykosoura |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kleonai |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Lerna |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Gortys |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kakovatos|description= }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} k9t12xtqtwu748eeur6iz6xlgl06brp 1794622 1794612 2026-08-06T08:41:03Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ Geänderte vCard für Asea 1794622 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Das antike Asine war eine bedeutende Küstenstadt. Ihre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zurück. Die Stadt war während der mykenischen Zeit besiedelt und blieb auch in der geometrischen, archaischen und klassischen Epoche bewohnt. In Homers „Ilias” wird Asine als eine der Städte genannt, die Schiffe für den Trojanischen Krieg stellten. Im frühen 8. Jahrhundert v. Chr. schloss sich Asine im Krieg zwischen Argos und Sparta den Spartanern an. Als Vergeltung zerstörte Argos die Stadt um 740 v. Chr. Ein Teil der Bevölkerung floh nach Messenien, wo die Spartaner ihnen eine neue Stadt namens Asine zuwiesen. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Phigaleia |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name=Lykosoura |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kleonai |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Lerna |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Gortys |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kakovatos|description= }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} bikmnrxnbc5uzunnmi1vbdm5jcup7e5 1794623 1794622 2026-08-06T08:41:32Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ Geänderte vCard für Asea 1794623 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Das antike Asine war eine bedeutende Küstenstadt. Ihre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zurück. Die Stadt war während der mykenischen Zeit besiedelt und blieb auch in der geometrischen, archaischen und klassischen Epoche bewohnt. In Homers „Ilias” wird Asine als eine der Städte genannt, die Schiffe für den Trojanischen Krieg stellten. Im frühen 8. Jahrhundert v. Chr. schloss sich Asine im Krieg zwischen Argos und Sparta den Spartanern an. Als Vergeltung zerstörte Argos die Stadt um 740 v. Chr. Ein Teil der Bevölkerung floh nach Messenien, wo die Spartaner ihnen eine neue Stadt namens Asine zuwiesen. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Phigaleia |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name=Lykosoura |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kleonai |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Lerna |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Gortys |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kakovatos|description= }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} p12p2zeepbn37qsx2yq789eemgvwn2k 1794626 1794623 2026-08-06T08:46:53Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ Geänderte vCard für Mantinea 1794626 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Das antike Asine war eine bedeutende Küstenstadt. Ihre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) zurück. Die Stadt war während der mykenischen Zeit besiedelt und blieb auch in der geometrischen, archaischen und klassischen Epoche bewohnt. In Homers „Ilias” wird Asine als eine der Städte genannt, die Schiffe für den Trojanischen Krieg stellten. Im frühen 8. Jahrhundert v. Chr. schloss sich Asine im Krieg zwischen Argos und Sparta den Spartanern an. Als Vergeltung zerstörte Argos die Stadt um 740 v. Chr. Ein Teil der Bevölkerung floh nach Messenien, wo die Spartaner ihnen eine neue Stadt namens Asine zuwiesen. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Phigaleia |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name=Lykosoura |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kleonai |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Lerna |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Gortys |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kakovatos|description= }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} nyxnmxbi68i7g96cyakj8yzdy2yts6b 1794628 1794626 2026-08-06T08:49:12Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ 1794628 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Sie war eine mykenische und später griechische Küstenstadt in der Argolis, die durch ihre befestigte Akropolis, ihre lange Siedlungsgeschichte und ihre Rolle als wichtiger Hafenort bekannt war. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Phigaleia |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name=Lykosoura |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kleonai |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Lerna |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Gortys |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kakovatos|description= }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} g21uud9g8d8s8k3hn77zfcf5xwdlml1 1794629 1794628 2026-08-06T08:50:59Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ Geänderte vCard für Phigaleia 1794629 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Sie war eine mykenische und später griechische Küstenstadt in der Argolis, die durch ihre befestigte Akropolis, ihre lange Siedlungsgeschichte und ihre Rolle als wichtiger Hafenort bekannt war. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Sie war eine arkadische Stadt, bekannt für ihre beeindruckende Lage in den Bergen, ihre Teilnahme an den politischen Bündnissen Arkadiens und vor allem für den nahegelegenen Tempel des Apollon Epikourios in Bassai, der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. }} * {{vCard|type= archaeological site |name=Lykosoura |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kleonai |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Lerna |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Gortys |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kakovatos|description= }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} hguu8msr8q9x01765tgbea15uynolku 1794632 1794629 2026-08-06T08:57:11Z DocWoKav 14575 /* Mykenische Kultur */ Geänderte vCard für Nichoria 1794632 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Antikes Nichoria war eine bedeutende mykenische Siedlung in Messenien, die durch ihre gut erhaltenen Wohnanlagen, das Herrscherhaus und ihre wichtige Rolle beim Verständnis der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur bekannt ist. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Sie war eine mykenische und später griechische Küstenstadt in der Argolis, die durch ihre befestigte Akropolis, ihre lange Siedlungsgeschichte und ihre Rolle als wichtiger Hafenort bekannt war. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Sie war eine arkadische Stadt, bekannt für ihre beeindruckende Lage in den Bergen, ihre Teilnahme an den politischen Bündnissen Arkadiens und vor allem für den nahegelegenen Tempel des Apollon Epikourios in Bassai, der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. }} * {{vCard|type= archaeological site |name=Lykosoura |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kleonai |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Lerna |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Gortys |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kakovatos|description= }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} q5e46pg73bix51ot36h7tgs7xw62leh 1794635 1794632 2026-08-06T09:02:30Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ Geänderte vCard für Lykosoura 1794635 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Antikes Nichoria war eine bedeutende mykenische Siedlung in Messenien, die durch ihre gut erhaltenen Wohnanlagen, das Herrscherhaus und ihre wichtige Rolle beim Verständnis der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur bekannt ist. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Sie war eine mykenische und später griechische Küstenstadt in der Argolis, die durch ihre befestigte Akropolis, ihre lange Siedlungsgeschichte und ihre Rolle als wichtiger Hafenort bekannt war. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Sie war eine arkadische Stadt, bekannt für ihre beeindruckende Lage in den Bergen, ihre Teilnahme an den politischen Bündnissen Arkadiens und vor allem für den nahegelegenen Tempel des Apollon Epikourios in Bassai, der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kleonai |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Lerna |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Gortys |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kakovatos|description= }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} 7w5kvg22sve1abgtgmmgrama0ame0mu 1794636 1794635 2026-08-06T09:04:09Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ Geänderte vCard für Lykosoura 1794636 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Antikes Nichoria war eine bedeutende mykenische Siedlung in Messenien, die durch ihre gut erhaltenen Wohnanlagen, das Herrscherhaus und ihre wichtige Rolle beim Verständnis der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur bekannt ist. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Sie war eine mykenische und später griechische Küstenstadt in der Argolis, die durch ihre befestigte Akropolis, ihre lange Siedlungsgeschichte und ihre Rolle als wichtiger Hafenort bekannt war. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Sie war eine arkadische Stadt, bekannt für ihre beeindruckende Lage in den Bergen, ihre Teilnahme an den politischen Bündnissen Arkadiens und vor allem für den nahegelegenen Tempel des Apollon Epikourios in Bassai, der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Antikes Lykosoura war eine der ältesten Städte Arkadiens und ein bedeutendes religiöses Zentrum, das vor allem durch das Heiligtum der Despoina und die kunstvollen Kultstatuen bekannt wurde. }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kleonai |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Lerna |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Gortys |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kakovatos|description= }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} c504pvveudyjyqzp0qkasavaz2ylyip 1794638 1794636 2026-08-06T09:07:05Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ Geänderte vCard für Kleonai 1794638 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Antikes Nichoria war eine bedeutende mykenische Siedlung in Messenien, die durch ihre gut erhaltenen Wohnanlagen, das Herrscherhaus und ihre wichtige Rolle beim Verständnis der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur bekannt ist. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Sie war eine mykenische und später griechische Küstenstadt in der Argolis, die durch ihre befestigte Akropolis, ihre lange Siedlungsgeschichte und ihre Rolle als wichtiger Hafenort bekannt war. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Sie war eine arkadische Stadt, bekannt für ihre beeindruckende Lage in den Bergen, ihre Teilnahme an den politischen Bündnissen Arkadiens und vor allem für den nahegelegenen Tempel des Apollon Epikourios in Bassai, der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Antikes Lykosoura war eine der ältesten Städte Arkadiens und ein bedeutendes religiöses Zentrum, das vor allem durch das Heiligtum der Despoina und die kunstvollen Kultstatuen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Kleonai | type = archaeological site | wikidata = Q1774167 }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Lerna |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Gortys |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kakovatos|description= }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} 0ot202zvpb06yth6faybw75ohe5dpii 1794639 1794638 2026-08-06T09:07:41Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ Geänderte vCard für Lerna 1794639 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Antikes Nichoria war eine bedeutende mykenische Siedlung in Messenien, die durch ihre gut erhaltenen Wohnanlagen, das Herrscherhaus und ihre wichtige Rolle beim Verständnis der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur bekannt ist. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Sie war eine mykenische und später griechische Küstenstadt in der Argolis, die durch ihre befestigte Akropolis, ihre lange Siedlungsgeschichte und ihre Rolle als wichtiger Hafenort bekannt war. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Sie war eine arkadische Stadt, bekannt für ihre beeindruckende Lage in den Bergen, ihre Teilnahme an den politischen Bündnissen Arkadiens und vor allem für den nahegelegenen Tempel des Apollon Epikourios in Bassai, der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Antikes Lykosoura war eine der ältesten Städte Arkadiens und ein bedeutendes religiöses Zentrum, das vor allem durch das Heiligtum der Despoina und die kunstvollen Kultstatuen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Kleonai | type = archaeological site | wikidata = Q1774167 }} * {{vCard | name = Lerna | type = archaeological site | wikidata = Q1236078 }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Gortys |description= }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kakovatos|description= }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} 4aiq7wryhxjhqrd9dnihfvcwwnkssxd 1794640 1794639 2026-08-06T09:08:18Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ Geänderte vCard für Gortys 1794640 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Antikes Nichoria war eine bedeutende mykenische Siedlung in Messenien, die durch ihre gut erhaltenen Wohnanlagen, das Herrscherhaus und ihre wichtige Rolle beim Verständnis der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur bekannt ist. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Sie war eine mykenische und später griechische Küstenstadt in der Argolis, die durch ihre befestigte Akropolis, ihre lange Siedlungsgeschichte und ihre Rolle als wichtiger Hafenort bekannt war. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Sie war eine arkadische Stadt, bekannt für ihre beeindruckende Lage in den Bergen, ihre Teilnahme an den politischen Bündnissen Arkadiens und vor allem für den nahegelegenen Tempel des Apollon Epikourios in Bassai, der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Antikes Lykosoura war eine der ältesten Städte Arkadiens und ein bedeutendes religiöses Zentrum, das vor allem durch das Heiligtum der Despoina und die kunstvollen Kultstatuen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Kleonai | type = archaeological site | wikidata = Q1774167 }} * {{vCard | name = Lerna | type = archaeological site | wikidata = Q1236078 }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Kakovatos|description= }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} g1oppbq9k23ug7sjok7rsw4uf0695e5 1794641 1794640 2026-08-06T09:12:16Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ Geänderte vCard für Kakovatos 1794641 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Antikes Nichoria war eine bedeutende mykenische Siedlung in Messenien, die durch ihre gut erhaltenen Wohnanlagen, das Herrscherhaus und ihre wichtige Rolle beim Verständnis der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur bekannt ist. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Sie war eine mykenische und später griechische Küstenstadt in der Argolis, die durch ihre befestigte Akropolis, ihre lange Siedlungsgeschichte und ihre Rolle als wichtiger Hafenort bekannt war. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Sie war eine arkadische Stadt, bekannt für ihre beeindruckende Lage in den Bergen, ihre Teilnahme an den politischen Bündnissen Arkadiens und vor allem für den nahegelegenen Tempel des Apollon Epikourios in Bassai, der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Antikes Lykosoura war eine der ältesten Städte Arkadiens und ein bedeutendes religiöses Zentrum, das vor allem durch das Heiligtum der Despoina und die kunstvollen Kultstatuen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Kleonai | type = archaeological site | wikidata = Q1774167 }} * {{vCard | name = Lerna | type = archaeological site | wikidata = Q1236078 }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 }} * {{vCard | name = Kakovatos | type = archaeological site | lat = 37.46397 | long = 21.67087 | description = Antikes Kakovatos war eine bedeutende mykenische Siedlung, die vor allem durch ihre frühmykenischen Tholos-Gräber und archäologischen Funde bekannt ist. Die Siedlung florierte im 16.–15. Jahrhundert v. Chr. }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} tr8navrm7246briyq2uwlzyedbwsj68 1794642 1794641 2026-08-06T09:12:49Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ 1794642 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Antikes Nichoria war eine bedeutende mykenische Siedlung in Messenien, die durch ihre gut erhaltenen Wohnanlagen, das Herrscherhaus und ihre wichtige Rolle beim Verständnis der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur bekannt ist. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Sie war eine mykenische und später griechische Küstenstadt in der Argolis, die durch ihre befestigte Akropolis, ihre lange Siedlungsgeschichte und ihre Rolle als wichtiger Hafenort bekannt war. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Sie war eine arkadische Stadt, bekannt für ihre beeindruckende Lage in den Bergen, ihre Teilnahme an den politischen Bündnissen Arkadiens und vor allem für den nahegelegenen Tempel des Apollon Epikourios in Bassai, der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Antikes Lykosoura war eine der ältesten Städte Arkadiens und ein bedeutendes religiöses Zentrum, das vor allem durch das Heiligtum der Despoina und die kunstvollen Kultstatuen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Kleonai | type = archaeological site | wikidata = Q1774167 }} * {{vCard | name = Lerna | type = archaeological site | wikidata = Q1236078 }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} bvaqpxyw5s90wahoq2uptb2u18wisqb 1794643 1794642 2026-08-06T09:13:25Z DocWoKav 14575 /* Mykenische Kultur */ 1794643 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Antikes Nichoria war eine bedeutende mykenische Siedlung in Messenien, die durch ihre gut erhaltenen Wohnanlagen, das Herrscherhaus und ihre wichtige Rolle beim Verständnis der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur bekannt ist. }} * {{vCard | name = Kakovatos | type = archaeological site | lat = 37.46397 | long = 21.67087 | description = Antikes Kakovatos war eine bedeutende mykenische Siedlung, die vor allem durch ihre frühmykenischen Tholos-Gräber und archäologischen Funde bekannt ist. Die Siedlung florierte im 16.–15. Jahrhundert v. Chr. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Sie war eine mykenische und später griechische Küstenstadt in der Argolis, die durch ihre befestigte Akropolis, ihre lange Siedlungsgeschichte und ihre Rolle als wichtiger Hafenort bekannt war. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Sie war eine arkadische Stadt, bekannt für ihre beeindruckende Lage in den Bergen, ihre Teilnahme an den politischen Bündnissen Arkadiens und vor allem für den nahegelegenen Tempel des Apollon Epikourios in Bassai, der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Antikes Lykosoura war eine der ältesten Städte Arkadiens und ein bedeutendes religiöses Zentrum, das vor allem durch das Heiligtum der Despoina und die kunstvollen Kultstatuen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Kleonai | type = archaeological site | wikidata = Q1774167 }} * {{vCard | name = Lerna | type = archaeological site | wikidata = Q1236078 }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} reho62xysbx19e4q0ro1gb0q2x5klqf 1794647 1794643 2026-08-06T09:23:49Z DocWoKav 14575 /* Mykenische Kultur */ 1794647 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora in [[Korinthien]]. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Antikes Nichoria war eine bedeutende mykenische Siedlung in Messenien, die durch ihre gut erhaltenen Wohnanlagen, das Herrscherhaus und ihre wichtige Rolle beim Verständnis der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur bekannt ist. }} * {{vCard | name = Kakovatos | type = archaeological site | lat = 37.46397 | long = 21.67087 | description = Antikes Kakovatos war eine bedeutende mykenische Siedlung, die vor allem durch ihre frühmykenischen Tholos-Gräber und archäologischen Funde bekannt ist. Die Siedlung florierte im 16.–15. Jahrhundert v. Chr. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Sie war eine mykenische und später griechische Küstenstadt in der Argolis, die durch ihre befestigte Akropolis, ihre lange Siedlungsgeschichte und ihre Rolle als wichtiger Hafenort bekannt war. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Sie war eine arkadische Stadt, bekannt für ihre beeindruckende Lage in den Bergen, ihre Teilnahme an den politischen Bündnissen Arkadiens und vor allem für den nahegelegenen Tempel des Apollon Epikourios in Bassai, der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Antikes Lykosoura war eine der ältesten Städte Arkadiens und ein bedeutendes religiöses Zentrum, das vor allem durch das Heiligtum der Despoina und die kunstvollen Kultstatuen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Kleonai | type = archaeological site | wikidata = Q1774167 }} * {{vCard | name = Lerna | type = archaeological site | wikidata = Q1236078 }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} s73gqg3u1lljgbtd8nas9tc3gzd0xlw 1794660 1794647 2026-08-06T09:38:59Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ Geänderte vCard für Kleonai 1794660 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora in [[Korinthien]]. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Antikes Nichoria war eine bedeutende mykenische Siedlung in Messenien, die durch ihre gut erhaltenen Wohnanlagen, das Herrscherhaus und ihre wichtige Rolle beim Verständnis der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur bekannt ist. }} * {{vCard | name = Kakovatos | type = archaeological site | lat = 37.46397 | long = 21.67087 | description = Antikes Kakovatos war eine bedeutende mykenische Siedlung, die vor allem durch ihre frühmykenischen Tholos-Gräber und archäologischen Funde bekannt ist. Die Siedlung florierte im 16.–15. Jahrhundert v. Chr. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Sie war eine mykenische und später griechische Küstenstadt in der Argolis, die durch ihre befestigte Akropolis, ihre lange Siedlungsgeschichte und ihre Rolle als wichtiger Hafenort bekannt war. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Sie war eine arkadische Stadt, bekannt für ihre beeindruckende Lage in den Bergen, ihre Teilnahme an den politischen Bündnissen Arkadiens und vor allem für den nahegelegenen Tempel des Apollon Epikourios in Bassai, der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Antikes Lykosoura war eine der ältesten Städte Arkadiens und ein bedeutendes religiöses Zentrum, das vor allem durch das Heiligtum der Despoina und die kunstvollen Kultstatuen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Kleonai | type = archaeological site | wikidata = Q1774167 | description = Antikes Kleonai war eine bedeutende Stadt im antiken Korinthien und vor allem durch ihre Verbindung mit den Nemeischen Spielen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Lerna | type = archaeological site | wikidata = Q1236078 }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} bu6swt75of1rak3f4a6hx9ki6k02ex7 1794661 1794660 2026-08-06T09:39:42Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ 1794661 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora in [[Korinthien]]. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Antikes Nichoria war eine bedeutende mykenische Siedlung in Messenien, die durch ihre gut erhaltenen Wohnanlagen, das Herrscherhaus und ihre wichtige Rolle beim Verständnis der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur bekannt ist. }} * {{vCard | name = Kakovatos | type = archaeological site | lat = 37.46397 | long = 21.67087 | description = Antikes Kakovatos war eine bedeutende mykenische Siedlung, die vor allem durch ihre frühmykenischen Tholos-Gräber und archäologischen Funde bekannt ist. Die Siedlung florierte im 16.–15. Jahrhundert v. Chr. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Sie war eine mykenische und später griechische Küstenstadt in der Argolis, die durch ihre befestigte Akropolis, ihre lange Siedlungsgeschichte und ihre Rolle als wichtiger Hafenort bekannt war. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Sie war eine arkadische Stadt, bekannt für ihre beeindruckende Lage in den Bergen, ihre Teilnahme an den politischen Bündnissen Arkadiens und vor allem für den nahegelegenen Tempel des Apollon Epikourios in Bassai, der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Antikes Lykosoura war eine der ältesten Städte Arkadiens und ein bedeutendes religiöses Zentrum, das vor allem durch das Heiligtum der Despoina und die kunstvollen Kultstatuen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Kleonai | type = archaeological site | wikidata = Q1774167 | description = Antikes Kleonai war eine bedeutende Stadt im antiken [[Korinthien]] und vor allem durch ihre Verbindung mit den Nemeischen Spielen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Lerna | type = archaeological site | wikidata = Q1236078 }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} i69zgxoepa2vwmtj5xiabxooqunqec8 1794663 1794661 2026-08-06T09:43:29Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ Geänderte vCard für Lerna 1794663 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora in [[Korinthien]]. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Antikes Nichoria war eine bedeutende mykenische Siedlung in Messenien, die durch ihre gut erhaltenen Wohnanlagen, das Herrscherhaus und ihre wichtige Rolle beim Verständnis der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur bekannt ist. }} * {{vCard | name = Kakovatos | type = archaeological site | lat = 37.46397 | long = 21.67087 | description = Antikes Kakovatos war eine bedeutende mykenische Siedlung, die vor allem durch ihre frühmykenischen Tholos-Gräber und archäologischen Funde bekannt ist. Die Siedlung florierte im 16.–15. Jahrhundert v. Chr. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Sie war eine mykenische und später griechische Küstenstadt in der Argolis, die durch ihre befestigte Akropolis, ihre lange Siedlungsgeschichte und ihre Rolle als wichtiger Hafenort bekannt war. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Sie war eine arkadische Stadt, bekannt für ihre beeindruckende Lage in den Bergen, ihre Teilnahme an den politischen Bündnissen Arkadiens und vor allem für den nahegelegenen Tempel des Apollon Epikourios in Bassai, der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Antikes Lykosoura war eine der ältesten Städte Arkadiens und ein bedeutendes religiöses Zentrum, das vor allem durch das Heiligtum der Despoina und die kunstvollen Kultstatuen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Kleonai | type = archaeological site | wikidata = Q1774167 | description = Antikes Kleonai war eine bedeutende Stadt im antiken [[Korinthien]] und vor allem durch ihre Verbindung mit den Nemeischen Spielen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Lerna | type = archaeological site | wikidata = Q1236078 | description = Antikes Lerna war eine bedeutende prähistorische und mykenische Siedlung in der Argolis am Ufer des Argolischen Golfs. Der Ort ist vor allem für seine außergewöhnlich lange Besiedlungsgeschichte bekannt, die vom Neolithikum (ca. 6000 v. Chr.) bis in die mykenische Zeit reicht. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} osl2wdnepqcwd2d41ztbbejs7nyohij 1794664 1794663 2026-08-06T09:44:11Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ 1794664 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora in [[Korinthien]]. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Antikes Nichoria war eine bedeutende mykenische Siedlung in Messenien, die durch ihre gut erhaltenen Wohnanlagen, das Herrscherhaus und ihre wichtige Rolle beim Verständnis der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur bekannt ist. }} * {{vCard | name = Kakovatos | type = archaeological site | lat = 37.46397 | long = 21.67087 | description = Antikes Kakovatos war eine bedeutende mykenische Siedlung, die vor allem durch ihre frühmykenischen Tholos-Gräber und archäologischen Funde bekannt ist. Die Siedlung florierte im 16.–15. Jahrhundert v. Chr. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Sie war eine mykenische und später griechische Küstenstadt in der Argolis, die durch ihre befestigte Akropolis, ihre lange Siedlungsgeschichte und ihre Rolle als wichtiger Hafenort bekannt war. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Sie war eine arkadische Stadt, bekannt für ihre beeindruckende Lage in den Bergen, ihre Teilnahme an den politischen Bündnissen Arkadiens und vor allem für den nahegelegenen Tempel des Apollon Epikourios in Bassai, der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Antikes Lykosoura war eine der ältesten Städte Arkadiens und ein bedeutendes religiöses Zentrum, das vor allem durch das Heiligtum der Despoina und die kunstvollen Kultstatuen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Kleonai | type = archaeological site | wikidata = Q1774167 | description = Antikes Kleonai war eine bedeutende Stadt im antiken [[Korinthien]] und vor allem durch ihre Verbindung mit den Nemeischen Spielen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} ojskv7fbebz8xvg0hvy7s6moats3v6l 1794665 1794664 2026-08-06T09:44:36Z DocWoKav 14575 /* Mykenische Kultur */ 1794665 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora in [[Korinthien]]. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Antikes Nichoria war eine bedeutende mykenische Siedlung in Messenien, die durch ihre gut erhaltenen Wohnanlagen, das Herrscherhaus und ihre wichtige Rolle beim Verständnis der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur bekannt ist. }} * {{vCard | name = Kakovatos | type = archaeological site | lat = 37.46397 | long = 21.67087 | description = Antikes Kakovatos war eine bedeutende mykenische Siedlung, die vor allem durch ihre frühmykenischen Tholos-Gräber und archäologischen Funde bekannt ist. Die Siedlung florierte im 16.–15. Jahrhundert v. Chr. }} * {{vCard | name = Lerna | type = archaeological site | wikidata = Q1236078 | description = Antikes Lerna war eine bedeutende prähistorische und mykenische Siedlung in der Argolis am Ufer des Argolischen Golfs. Der Ort ist vor allem für seine außergewöhnlich lange Besiedlungsgeschichte bekannt, die vom Neolithikum (ca. 6000 v. Chr.) bis in die mykenische Zeit reicht. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Sie war eine mykenische und später griechische Küstenstadt in der Argolis, die durch ihre befestigte Akropolis, ihre lange Siedlungsgeschichte und ihre Rolle als wichtiger Hafenort bekannt war. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Sie war eine arkadische Stadt, bekannt für ihre beeindruckende Lage in den Bergen, ihre Teilnahme an den politischen Bündnissen Arkadiens und vor allem für den nahegelegenen Tempel des Apollon Epikourios in Bassai, der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Antikes Lykosoura war eine der ältesten Städte Arkadiens und ein bedeutendes religiöses Zentrum, das vor allem durch das Heiligtum der Despoina und die kunstvollen Kultstatuen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Kleonai | type = archaeological site | wikidata = Q1774167 | description = Antikes Kleonai war eine bedeutende Stadt im antiken [[Korinthien]] und vor allem durch ihre Verbindung mit den Nemeischen Spielen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} b9si9rgs43phtf2vacy3ylznumhjyii 1794668 1794665 2026-08-06T09:47:30Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ Geänderte vCard für Gortys 1794668 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora in [[Korinthien]]. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Antikes Nichoria war eine bedeutende mykenische Siedlung in Messenien, die durch ihre gut erhaltenen Wohnanlagen, das Herrscherhaus und ihre wichtige Rolle beim Verständnis der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur bekannt ist. }} * {{vCard | name = Kakovatos | type = archaeological site | lat = 37.46397 | long = 21.67087 | description = Antikes Kakovatos war eine bedeutende mykenische Siedlung, die vor allem durch ihre frühmykenischen Tholos-Gräber und archäologischen Funde bekannt ist. Die Siedlung florierte im 16.–15. Jahrhundert v. Chr. }} * {{vCard | name = Lerna | type = archaeological site | wikidata = Q1236078 | description = Antikes Lerna war eine bedeutende prähistorische und mykenische Siedlung in der Argolis am Ufer des Argolischen Golfs. Der Ort ist vor allem für seine außergewöhnlich lange Besiedlungsgeschichte bekannt, die vom Neolithikum (ca. 6000 v. Chr.) bis in die mykenische Zeit reicht. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Sie war eine mykenische und später griechische Küstenstadt in der Argolis, die durch ihre befestigte Akropolis, ihre lange Siedlungsgeschichte und ihre Rolle als wichtiger Hafenort bekannt war. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Sie war eine arkadische Stadt, bekannt für ihre beeindruckende Lage in den Bergen, ihre Teilnahme an den politischen Bündnissen Arkadiens und vor allem für den nahegelegenen Tempel des Apollon Epikourios in Bassai, der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Antikes Lykosoura war eine der ältesten Städte Arkadiens und ein bedeutendes religiöses Zentrum, das vor allem durch das Heiligtum der Despoina und die kunstvollen Kultstatuen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Kleonai | type = archaeological site | wikidata = Q1774167 | description = Antikes Kleonai war eine bedeutende Stadt im antiken [[Korinthien]] und vor allem durch ihre Verbindung mit den Nemeischen Spielen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Die Stadt entwickelte sich bereits in der mykenischen Zeit und war in der Antike vor allem für ihr Heiligtum des Asklepios, des Gottes der Heilkunst, bekannt. }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} 01ncdss37puqlt8o67exulemx32qud0 1794673 1794668 2026-08-06T09:54:19Z DocWoKav 14575 /* Hellenistisch-Römisch */ 1794673 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region Griechenland}} Die (häufig auch: der) '''Peloponnes''' liegt im Süden [[Griechenland]]s. Obwohl sie durch den künstlichen ''Kanal von Korinth'' von dem Festland abgetrennt ist, stellt sie eine Halbinsel dar und bildet die Verlängerung des Balkans. Der Peloponnes bietet herrliche Strände, antike Stätten wie Olympia, Mykene und Epidaurus, malerische Bergdörfer, spektakuläre Schluchten wie die Lousios-Schlucht und kulinarische Highlights in idyllischen Küstenorten. == Hintergrund == Der '''Name''' der Peloponnes heißt so viel wie "Insel des Pelops". Pelops ist ein mythologischer König, der große Teile von [[Elis]] und [[Arkadien]] eroberte. Später wurde die ganze Halbinsel nach ihm benannt. Zu sehen ist Pelops unter anderem am Ostgiebel des Zeustempels in [[Olympia (Griechenland) | Olympia]]. Die Peloponnes ist abgesehen von [[Kreta]] die südlichste griechische Region. Die Temperaturen liegen etwa um 3&#x202F;°C höher als auf dem Festland. Dennoch ermöglichen die bis zu 2.400&#x202F;m hohen Berge rund 20 Skigebiete. Auch wenn die Länge ihrer Pisten nicht mit denen alpiner Gebiete konkurrieren können, sind sie meist von Ende Dezember bis Mitte März in Betrieb. Die Peloponnes ist altes Kulturland und bietet einzigartige archäologische Stätten der Antike und des Mittelalters. Mykener, antike Griechen, Römer, Byzantiner, Venezianer, Franken, Osmanen, Franzosen und Engländer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Auch landschaftlich hat die Halbinsel viel zu bieten: das Spektrum reicht von schönen Badestränden über weite Ebenen hin bis zu Hochgebirgen. == Regionen == [[File:Karte Peloponnes2.jpg|thumb|300px|]] Die Peloponnes setzt sich aus folgenden Präfekturen zusammen: * {{vCard | name = [[Achaia]] | type = region| show = none | wikidata = Q2495811 | description = Hauptstadt [[Patras]] }} * {{vCard | name = [[Korinthien]] | type = region| show = none | wikidata = Q208306 | description = Hauptstadt [[Korinth]] }} * {{vCard | name = [[Elis]] | type = region| show = none | wikidata = Q1063649 | description = Hauptstadt Pyrgos }} * {{vCard | name = [[Arkadien]] | type = region | show = none| wikidata = Q170054 | description = Hauptstadt Tripoli }} * {{vCard | name = [[Argolis]] | type = region| show = none | wikidata = Q191897 | description = Hauptstadt [[Nafplio]] }} * {{vCard | name = [[Messenien]] | type = region | wikidata = Q11723843 | show = none | description = dessen Hauptstadt Kalamata ist, verführt mit Olivenhainen, den beeindruckenden Grotten von Diros, der antiken Stadt Messene und einer atemberaubenden Küstenlandschaft am Ionischen Meer. }} * {{vCard | name = [[Lakonien]] | type = region | wikidata = Q190216 | show = none | description = mit [[Sparta]] als Hauptstadt, hält die Erinnerungen an das antike Sparta und die byzantinische Festung von [[Mystras]] lebendig, während die Küstenstadt [[Gythio]] mit ihrem Charme die Besucher verzaubert. }} == Orte == {{Scroll Gallery |title=Orte |width=250 |maxHeight =250 |File:Patras from the fortress.jpg|Patras von Festung aus gesehen |File:Korinth BW 2017-10-10 10-54-58.jpg|Antikes Korinth |File:Korinth BW 2017-10-10 09-53-23.jpg|Kanal von Korinth |File:Dimotiki agora Pyrgos03.jpg|Dimotiki Agora Pyrgos |File:Greece Tripoli11.jpg|Tripoli |File:Μπούρτζι 8266.jpg|Naphplion, Insel Bourtzi |File:20190508 015 pylos.jpg| Pylos |File:Kalamata, Peloponnese, Greece.jpg|Kalamata |File:A section of remaining wall in ancient Sparta, looking towards the town of Sparta.jpg|Ein Abschnitt der verbliebenen Mauer im alten Sparta |File:20190510 378 mystras.jpg|Mystras |File:Stoupa village in Greece.JPG|Stoupa |File:Gr97Gythion2.jpg|Gythion }} {{Mapframe}} * {{vCard | type = city | name = [[Patras]] | wikidata = Q133123 | description = Patras ist nach [[Athen]] und [[Thessaloniki]] die drittgrößte Stadt Griechenlands und verfügt über einen wichtigen Hafen, der insbesondere günstig für Fährverbindungen nach Italien liegt. Die Stadt am Eingang des Golfes von Korinth wird oft von Touristen lediglich als Durchgangsstation angefahren, hat jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.}} * {{vCard | type = city | name = [[Korinth]] | wikidata = Q103011 | description = Die Stadt am gleichnamigen Isthmus von Korinth ist heute eine laute und moderne griechische Stadt. Beeindruckend liegt die Festung Akrokorinth auf einem Berg oberhalb der Stadt. Daneben wartet auch das Ausgrabungsgelände des antiken Korinth auf eine Erkundung.}} * {{vCard | type = city | name = Pyrgos | lat = 37.6723 | long = 21.4393 | wikidata = Q216307 | description = Wenig reizvoll ist die moderne Stadt Pyrgos, die unweit von [[Olympia (Griechenland) | Olympia]] an der Westküste der Peloponnes liegt.}} * {{vCard | type = city | name = Tripoli | lat = 37.5104 | long = 22.372 | wikidata = Q193409 | description = Tripols liegt schön am Rande einer Hochebene, man findet vergleichsweise gute Einkaufsmöglichkeiten, und die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Straßen - womit auch schon die touristischen Vorzüge der Stadt beschrieben wären.}} * {{vCard | name = [[Nafplion]] | type = city | wikidata = Q202337 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Nafplion war einst die erste Hauptstadt Griechenlands. Herrschaftlich thront die Palimidifestung über der Altstadt und bietet einen schönen Panoramablick über den Argolischen Golf. Obwohl die Stadt fest in der Hand von Touristen ist, besticht sie durch ein einzigartiges Flair. Restaurants, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden und Pensionen reihen sich in schön restaurierten Häusern aneinander. }} * {{vCard | type = city | name = [[Pylos]] | lat = 36.9137 | long = 21.6964 | wikidata = Q7263152 | description = Das kleine Fischerdörfchen, in dem der Tourismus schon lange angekommen ist, liegt im Südwesten der Peloponnes. Das Dorf schmiegt sich reizvoll an einen Hang und bietet vielerorts einen schönen Ausblick über die historisch bedeutende Bucht. In unmittelbarer Nähe befinden sich schöne Strände, der Palast des Nestor und eine verfallene Festung der Venezianer und ein sehenswertes Aquädukt. }} * {{vCard | type = city | name = Kalamata | lat = 37.034 | long = 22.110 | wikidata = Q167895 | description = Die laute Stadt Kalamata ist das wirtschaftliche Zentrum der südlichen Peloponnes. Aus ihrem Umland stammt auch das berühmte Kalamata-Olivenöl. Neben der Altstadt und dem großen Kiesstrand bietet die Stadt vor allem eine gute Ausgangsbasis für Tagestouren. Von der Burgruine mit seiner reichen Geschichte auf einem felsigen Hügel im Nordwesten der Stadt Kalamata hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Auf dem Hügel gab es vor dem trojanischen Krieg eine antike Akropolis und später eine byzantinische Festung. Die Ruinen, von heute, sind die Überreste der Burg, die Anfang der 13. Jahrhundert während der fränkischen Besatzung dort (wieder) errichtet wurde.}} * {{vCard | type = city | name = [[Sparta]] | wikidata = Q5690 | description = Nur eine kleine unscheinbare Ausgrabungsstätte zeugt heute vom ehemaligen Ruhm der Stadt, nachdem Sparta von den Osmanen einst dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Touristen zieht es heute ins nahegelegene '''[[Mystras]]''', dem mit Abstand wichtigsten byzantinischen Monument in Griechenland.}} * {{vCard | type = city | name = Stoupa | lat = 36.8448 | long = 22.2597 | wikidata = Q7620562 | description = Kleiner Badeort am Eingang in die Mani. Geprägt von kleineren Hotels und Pensionen, vielen Ferienhäusern und Wohnungen. Da es keine Großhotels gibt, ist der Ort sogar in der Hochsaison noch immer charmant und etwas verschlafen. Direkt im Ort gibt es zwei Strände, "Kalogria" ist einer der bekanntesten in Messenien weil er wunderbar feinen Sand hat. In unmittelbarer Umgebung finden sich zwei weitere Strände, eher mit Kies. Die Landschaft lädt zu Wanderungen ein - besser nicht im heißen Sommer allerdings. Schöne Ausflüge, z.&nbsp;B. mit dem gemieteten Motorroller, gehen nach Agios Nikolaos, Kastania, Kardamyli.}} * {{vCard | type = city | name = [[Gythio]] | wikidata = Q992256 | description = Die kleine Küstenstadt ist das touristische Zentrum des Lakonischen Golfes.}} == Weitere Ziele == ===Highlights=== * '''Städte''': Patras, Nafplion * '''Antike Stätten''': Mykene, Olympia, Epidauros * '''Burgen''': Methoni, Monemvasia * '''Landschaften''': Mani-Halbinsel, Louisos-Schlucht * '''Klöster''': Agia Lávra, Méga Spileo === Archäologische Stätten === {{Scroll Gallery |title=Archäologische Stätten |width=250 |maxHeight =250 |File:Lion Gate - Mycenae by Joy of Museums.jpg|Mykene |File:A higher view of the interior.jpg|Tiryns |File:Nestor Palace - panoramio (1).jpg|Nestor Palace |File:Heraion of Perachora, Greece 11.jpg|Heraion von Perachora |File:Stadium at Olympia 2013.JPG|Stadium in Olympia |File:Greece Epidauros - ancient theatre.jpg|Antikes Theater in Epidauros |File:Asclepeion Ancient Messene (3).jpg|Asclepeion in Messene |File:20190507 146 bassae.jpg|Apollontempel bei Bassae |File:Mantineiatheat2.jpg|Mantineia |File:Nemea Stadion 2008-09-12.jpg|Nemea Stadion |File:Eva dolianon2.jpg|Villa des Herodes Atticus |File:Archaeological site of the Temple of Athena Alea at Tegea (2017, image 1).jpg|Tempel der Athene in Tegea |Arkadiko bridge, mycenaean, Late Heladic age, 202418.jpg|Arkadiko Brücke }} ==== Mykenische Kultur ==== (ca. 1600-1100 vor Christus): Überall auf dem Peloponnes finden sich archäologische Stätten, die von vielen vergangenen Kulturen zeugen. Die bedeutendsten Stätten der mykenischen Kultur sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Mykene]] | wikidata = Q132564 | description = war in vorklassischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Griechenlands, nach ihr wurde die mykenische Kultur benannt. Erhalten und ausgegraben sind heute u. a. die Ruinen der mykenischen Oberstadt. Erwähnenswert sind die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tiryns | wikidata = Q217379 | description = Tiryns war eine wichtige mykenische Siedlung. 1,5&#x202F;km vom Meer entfernt kontrollierte es die Handelswege zwischen dem Festland und den Zentren der Ägäis. Es wird angenommen, dass Tiryns als Hafen von Mykene fungierte, vor allem, weil es dessen Ruhm nie erreichte. Heute ist Tiryns eine bekannte, aber wenig besuchte archäologische Stätte.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nestorpalast | wikidata = Q2047396 | description = Überreste eines großen mykenischen Palasts und Verwaltungszentrums aus der späthelladischen Zeit.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora in [[Korinthien]]. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Pavlopetri | wikidata = Q966038 | description = Die versunkene Stadt Pavlopetri vor der Küste des südlichen Lakoniens ist etwa 5.000 Jahre alt und damit eine der ältesten versunkenen Städte sowie die älteste im Mittelmeer.}} * {{vCard | name = Brücken von Arkadiko | type = archaeological site | wikidata = Q254087 | description = 3.300 Jahre alte Streitwagenbrücke, die noch heute genutzt wird. Die Arkadiko-Brücke wurde zwischen 1300 und 1190 v. Chr. erbaut und ist damit eine der ältesten noch existierenden Bogenbrücken. Erbaut an einer Straße, die Tiryns mit Epidauros verband, war es Teil eines größeren Militärstraßensystems. }} * {{vCard | name = Mykeneischer Friedhof von Aidonia | type = archaeological site | wikidata = Q404064 | description = Das Gräberfeld aus dem 15.–13. Jahrhundert v. Chr. umfasst bisher 24 Kammergräber, von denen die meisten einen monumentalen Zugang (Dromos) haben. Ein weiteres Schachtgrab, in dem das Skelett eines Pferdes ohne Kopf gefunden wurde, erinnert an die Bestattungsgebräuche des minoischen Kretas. Die Funde belegen, dass die hier Bestatteten einen hohen sozialen Rang innehatten und enge Beziehungen zu Mykene und der übrigen Argolis pflegten. }} * {{vCard | name = Peristeria-Tholosgräber | type = archaeological site | wikidata = Q122828682 | description = Es sind eine Gruppe mykenischer Kuppelgräber und gehören zu den bedeutendsten Grabanlagen der frühen mykenischen Kultur (ca. 17.–15. Jahrhundert v. Chr.). Peristeria war bereits vor dem Aufstieg des Palastes von Pylos ein bedeutendes Machtzentrum in Messenien. Die reichen Grabbeigaben – Goldschmuck, Waffen, Gefäße sowie Halbedelsteine wie Amethyst und Bernstein – zeigen, dass hier eine wohlhabende Oberschicht lebte, die enge Kontakte zum minoischen Kreta unterhielt. }} * {{vCard | name = Nichoria | type = archaeological site | wikidata = Q1595514 | description = Antikes Nichoria war eine bedeutende mykenische Siedlung in Messenien, die durch ihre gut erhaltenen Wohnanlagen, das Herrscherhaus und ihre wichtige Rolle beim Verständnis der Übergangszeit nach dem Zusammenbruch der mykenischen Palastkultur bekannt ist. }} * {{vCard | name = Kakovatos | type = archaeological site | lat = 37.46397 | long = 21.67087 | description = Antikes Kakovatos war eine bedeutende mykenische Siedlung, die vor allem durch ihre frühmykenischen Tholos-Gräber und archäologischen Funde bekannt ist. Die Siedlung florierte im 16.–15. Jahrhundert v. Chr. }} * {{vCard | name = Lerna | type = archaeological site | wikidata = Q1236078 | description = Antikes Lerna war eine bedeutende prähistorische und mykenische Siedlung in der Argolis am Ufer des Argolischen Golfs. Der Ort ist vor allem für seine außergewöhnlich lange Besiedlungsgeschichte bekannt, die vom Neolithikum (ca. 6000 v. Chr.) bis in die mykenische Zeit reicht. }} ==== Hellenistisch-Römisch ==== Die antiken Stätten weisen mitunter verschiedene Bauphasen hellenistischer (750-146 v. Chr.) und römischer Herrschaft (146 v. Chr.-395 n. Chr) auf. Wichtige Stätten sind: * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] | wikidata = Q38888 | description = war das Heiligtum des Zeus. Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Am Rande des antiken Heiligtums befindet sich die moderne Stadt Archea Olymbia.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = [[Epidauros]] | wikidata = Q233576 | description = ist die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios (Asklepieion) und dessen Vater Apollon in Griechenland. Besonders bekannt ist das gut erhaltene Theater. Seit 1988 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.}} * {{vCard | name = Messene | type = archaeological site | wikidata = Q1022117 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14806 | description = Diese antike Stadt blieb im Gegensatz zu den meisten anderen von den späteren Siedlungen unberührt und ist daher hervorragend erhalten. Die Ausgrabung dieser Stätte fand erst vor relativ kurzer Zeit statt, verglichen mit den Stätten von Epidaurus und Delphi, was erklärt, warum sie immer noch ein kaum bekanntes Ziel ist. Trotzdem ist die archäologische Stätte des antiken Messene angesichts ihrer Größe wohl eine der beeindruckendsten. Das Gelände wurde in den letzten 100 Jahren kontinuierlich ausgegraben, aber nur ein Drittel seiner Gesamtgröße wurde bisher fertiggestellt! }} * {{vCard | name = Apollontempel bei Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q38278862 | url = https://whc.unesco.org/en/list/392/ | description = gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist der am zweitbesten erhaltene griechische Tempel des Mutterlandes (nach dem Hephaisteion in Athen). Er war dem Heilgott Apollon Epikourios geweiht. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Altgriechische Stadt mit wechselvoller Geschichte. Heute sind einige Ausgrabungen zu besichtigen. Landschaftlich schön gelegen. }} * {{vCard | type = archaeological site | name = Nemea | wikidata = Q748108 | description = Vom Heiligtum sind noch ein Heroon (wahrscheinlich des Opheltes) aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. sowie einige Schatzhäuser erhalten, ferner ein großes Bad für die Athleten mit mehreren Waschtrögen. Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Villa des Herodes Atticus | wikidata = Q16329251 | description = antike römische Villa des Herodes Atticus, am Rande der Gemeinde Doliana.}} * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Temple des Herkules | type = archaeological site | lat = 37.81742 | long = 22.77135 | description = Landschaftlich schön gelegene Reste eines Tempels. }} * {{vCard | name = Pyramide von Hellinikon | type = archaeological site | wikidata = Q493527 | description = In der Nähe von Argos gibt es Überreste kleiner pyramidenförmiger Bauten aus megalithischen Steinblöcken. Die Pyramide von Hellinikon ist die bekannteste. Ihre Datierung ist umstritten – einige Forscher vermuten, sie sei älter als die ägyptischen Pyramiden, während die klassische Archäologie sie eher in die hellenistische Zeit einordnet. }} * {{vCard | name = Asine | type = archaeological site | wikidata = Q1154474 | description = Sie war eine mykenische und später griechische Küstenstadt in der Argolis, die durch ihre befestigte Akropolis, ihre lange Siedlungsgeschichte und ihre Rolle als wichtiger Hafenort bekannt war. }} * {{vCard | name = Heraion von Argos | type = archaeological site | wikidata = Q1607754 | description = Das Heraion von Argos war das wichtigste Heiligtum der Göttin Hera in der Argolis und eines der bedeutendsten Hera-Heiligtümer des antiken Griechenlands. Zu Ehren Heras wurden regelmäßig die Heraia, ein großes religiöses Fest mit sportlichen Wettkämpfen und Prozessionen, gefeiert. }} * {{vCard | name = Mantinea | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | description = Sie war eine bedeutende arkadische Polis, bekannt für ihre mächtigen Stadtmauern, ihre Rolle in den politischen Konflikten Griechenlands und besonders für die Schlacht von Mantinea im Jahr 362 v. Chr., die den Machtkampf zwischen Theben und Sparta prägte. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Asea war eine kleine antike Stadt, die strategisch günstig an wichtigen Verkehrswegen zwischen den Regionen Lakonien und Messenien lag. Bereits in mykenischer Zeit war Asea besiedelt und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Kultstätte, insbesondere durch die Verehrung der Götter Poseidon und Athene. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Sie war eine arkadische Stadt, bekannt für ihre beeindruckende Lage in den Bergen, ihre Teilnahme an den politischen Bündnissen Arkadiens und vor allem für den nahegelegenen Tempel des Apollon Epikourios in Bassai, der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Antikes Lykosoura war eine der ältesten Städte Arkadiens und ein bedeutendes religiöses Zentrum, das vor allem durch das Heiligtum der Despoina und die kunstvollen Kultstatuen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Kleonai | type = archaeological site | wikidata = Q1774167 | description = Antikes Kleonai war eine bedeutende Stadt im antiken [[Korinthien]] und vor allem durch ihre Verbindung mit den Nemeischen Spielen bekannt wurde. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Die Stadt entwickelte sich bereits in der mykenischen Zeit und war in der Antike vor allem für ihr Heiligtum des Asklepios, des Gottes der Heilkunst, bekannt. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = archaeological site | wikidata = Q36024972 | description = Das antike Megalopolis war eine der bedeutendsten Städte [[Arkadiens]] und wurde im Jahr 371 v. Chr. nach dem Sieg Thebens über Sparta gegründet. }} ==== Oströmisch-Byzantinisch ==== Aus der byzantinischen Zeit (395-1204) stehen noch einige Befestigungsanlagen, die in der Folge teilweise auch von Franken, Venezianern, Osmanen und anderen genutzt wurden, so z.&#x202F;B.: {{Scroll Gallery |title=Burgen |width=250 |maxHeight =250 |File:Methoni Castle 11.jpg|Methoni Burg |File:GR-monemvasia-felsen.jpg|Monemvasia-Felsen |File:Chlemoutsi-08.jpg|Chlemoutsi |File:Karytaina Castle 01.jpg|Karytaina |File:Kyparissia.jpg|Kyparissia |File:Castle of Ali Pasha, Parga, 03.jpg|Androusa |File:Pylos1.jpg|Pylos-Niokastro |File:Κάστρο Κορώνης 2091.jpg|Koroni |File:Argos2.jpg|Argos }} * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name=Methoni |wikidata= Q998805}}, Die Burg von Methoni-eigentlich eine befestigte Stadt-ist eine der wichtigsten und schönsten Burgen Griechenlands. Sie wurde von den Venezianern nach 1209 an einem strategischen Ort auf einem Felsen errichtet, der das Meer durchquert und durch einen künstlichen Wassergraben vom Land getrennt ist. * {{Marker|type= archaeological site| lat= | long= |name= [[Monemvasia]] |wikidata= Q654616}}, Monemvasia ist eine der wichtigsten mittelalterlichen Festungsstädte Griechenlands. Es ist auch eine der schönsten Burgen der Welt. Das Gebiet besteht zum größten Teil aus einem großen Plateau in etwa 100&#x202F;m Höhe, bis zu 300&#x202F;m breit und 1&#x202F;km lang. Hier befindet sich eine mächtige mittelalterliche Festung. Die Stadtmauer und viele byzantinische Kirchen stammen noch aus dem Mittelalter. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Chlemoutsi |wikidata=Q913308 }}: Chlemoutsi ist eine mittelalterliche Burg, die von den Kreuzfahrern des Fürstentums Achaia als Hauptfestung erbaut wurde, und ist vielleicht die schönste Festung der frühen Frangokratia-Periode in Griechenland. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Karytaina |wikidata=Q574916 }}: Die Burg wurde während der fränkischen Besetzung im 13. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 1245) von dem berühmten französischen Ritter Geoffroy de Briel, Baron von Karytaina, erbaut. De Briel, in Griechenland geboren, ist eine der führenden Persönlichkeiten in der Chronik der Morea. * {{Marker|type=castle | lat= | long= |name=Burg Kyparissia |wikidata= Q1026705}}: Die Burg von Kyparissia ist auch als die Burg von Arcadia bekannt, der mittelalterliche Name der Stadt. Sie wurde von den Franken an der Stelle einer früheren byzantinischen Festung erbaut. Es wurde eine der wichtigsten Burgen der fränkischen Morea. * {{Marker|type=castle | lat=37.1079 | long=21.9459|name=Burg Androusa |wikidata= }}: Der Höhepunkt in der Geschichte der Burg ist, dass sie der Sitz der berüchtigten Söldner der „Navarrese Company“ war, die die letzten fränkischen Machthaber des Fürstentums Achaia waren. Zu dieser Zeit, gegen Ende des 14. Jahrhunderts, war es eine der wichtigsten Burgen auf dem Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=36.9121 | long=21.6908 |name=Festung Niokastro (Pylos) |wikidata=}}: Niokastro wurde 1573 von den Türken gebaut und 1686 von den Venezianern erobert. 1715 kam es erneut unter türkische Herrschaft, zusammen mit den Schlössern Koroni und Palionavarino. In der Nähe von Pylos befindet sich noch die ältere Burg von Navarino, genannt Palaiokastro oder Palaionavarino. Ebenfalls sehr sehenswert. * {{Marker|type=castle | lat=36.7948 | long=21.9616 |name=Festung Koroni |wikidata=Q954866}}: Eine Burg mit beeindruckenden Befestigungen am südwestlichen Ende des Peloponnes, die seit dem 7. Jahrhundert nach Christus bestand und im 13. Jahrhundert von den Venezianern fertiggestellt und rekonstruiert wurde. Die Stadt florierte in den folgenden Jahrhunderten, aber sie befand sich ständig inmitten des langen Konflikts zwischen Venezianern und Türken. * {{Marker|type=castle | lat=36.9940 | long=22.7055 |name= Burg Geraki|wikidata= }}: Die Burgruine von Geraki wurde auf einem niedrigen Hügel der südöstlichen Hänge des Parnon-Berges von den Franken erbaut. Es war einst eine der wichtigsten Burgen des Peloponnes. * {{Marker|type=castle | lat=37.6366 | long=22.7157 |name=Burg Argos |wikidata= }}: Eine der antiken Burgen Griechenlands. Der Ort war seit der Urzeit befestigt und blieb bis in das 19. Jahrhundert eine mächtige Festung durch die Klassik und das Mittelalter. * {{vCard | type = castle | name = Burg Agia Paraskevi | url = https://www.visitvatika.gr/el/culture/monuments/agia-paraskevi-castle.html | lat = 36.53047 | long = 23.07181 | description = Sehr sehenswerte Burg, besonders wegen der schönen Lage.}} Man findet auf dem Peleponnes noch sehr viele weitere, zum Teil sehr schön gelegene Burgen und Befestigungsanlagen, eine Karte [https://www.kastra.eu/home__en.php| hier]. ===Klöster=== {{Scroll Gallery |title=Klöster |width=250 |maxHeight =250 |File:Agia Lavra monastery (September 2016), view from Greek Independence War monument.jpg|Agia Lavra Kloster |Bild:GR-loukous-kloster.jpg|Kirche Kloster Loukous |Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|Aquädukt beim Kloster Loukous |Bild:GR-mega-spilaio-aussen.jpg|Kloster Mega Spiiaio |Bild:GR-mega-spilaio-ikonostase.jpg|Ikonostase Kloster Mega Spilaio |Bild:GR-mega-spilaio-hoehle.jpg|Quelle in der Höhle des Klosters Mega Spilaio |Αγία Θεοδώρα (Βάστα Αρκαδίας) - panoramio.jpg| Kirche Agia Theodora |Μονή Έλωνας -2.jpg|Kloster Elona }} Mitunter sehr alt sind auch die Klöster des Peloponnes, die oft einen Besuch lohnen. Einige Klöster spielten in der Vergangenheit - insbesondere während der osmanischen Herrschaft - eine wichtige Rolle bei der Überlieferung des griechischen Brauchtums und der Sprache und bildeten Keimzellen des beginnenden griechischen Freiheitskampfes. Bedeutsame und schön gelegene Klöster sind: * {{vCard | type = monastery | name = Taxiarchis | lat = 38.1744 | long = 22.0378 | description = bekanntes Kloster bei Aigio}} * {{vCard | type = monastery | name = Méga Spileo | lat = 38.0898 | long = 22.1757 | wikidata = Q1917135 | description = Die drei untersten Stockwerke erfüllen den Raum einer Höhle, die höheren waren darüber wie Schwalbennester an die noch etwa 190&#x202F;m ansteigende Felswand geklebt. In der im zweiten Stock befindlichen Kirche wird ein Marienbild als Werk des Apostels Lukas gezeigt, welchem das Kloster seinen Ruf als Wallfahrtsort verdankt. Das nach Gründungslegenden aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster wurde im 13. Jahrhundert von der Kaiserin Euphrosyne neu begründet und erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1640. An der Wende zum 20. Jahrhundert galt es als größtes und angesehenstes Kloster Griechenlands mit (1889) 109 Bewohnern. Am 8. Dezember 1943 wurde es von der deutschen Wehrmacht zerstört, dabei wurden auch 22 Mönche und Besucher ermordet. Das Kloster macht von außen einen recht modernen Eindruck, es wurde um 1950 wieder neu erbaut. Über den Baustil kann man geteilter Meinung sein. Innerhalb der Klostermauern soll nicht fotografiert werden, auf keinen Fall mit Blitz. Die Klosterkirche hat ein sehenswertes Portal aus Bronze, zu beachten auch die Ikonen und die recht düster wirkende Ausmalung der Kuppel aus dem Jahr 1653. Im Klostermuseum sind liturgische Gewänder und Gefäße ausgestellt. Einen Stock tiefer gelangt man in die Höhle, der dortigen Quelle werden heilende Wirkungen zugeschrieben.}} * {{vCard | type = monastery | name = Agia Lávra | lat = 38.0128 | long = 22.0811 | wikidata = Q2519943 | description = Es wurde im Jahr 961 auf dem Berg Gelmos in einer Höhe von 961&#x202F;m erbaut. Es ist eines der ältesten Klöster der Peloponnes sowie ein Symbol der Unabhängigkeit Griechenlands. Hier wurde am 25. März 1821 die Fahne der griechischen Befreiungsarmee gesegnet. Auf dieses Datum geht auch der griechische Nationalfeiertag am 25. März zurück. Das Kloster wurde im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und um 1850 wieder aufgebaut.}} * {{vCard | name = Evrostina Kirche | type = church | wikidata = Q12877397 | lat = 38.07101 | long = 22.39310 | description = Sehr sehenswerte Kirchenanlage, vor allem auch wegen des wunderbaren Ausblicke. }} * {{vCard | type = monastery | name = Emialon | lat = 37.5787 | long = 22.0580 | wikidata = Q21588795 | description = Eines der schönsten, wenn auch weniger bekannten Klöster. Es wurde im Jahre 1608 gegründet und ursprünglich in den Felsen gebaut, wo der Besucher heute viele der Ruinen der ersten Zellen sehen kann. Ganz in der Nähe lohnt auch ein Freilichtmuseum mit dem Thema Wasserbau einen Besuch.}} * {{vCard | type = monastery | name = Prodromou und Filosofou | lat = 37.5176 | long = 22.0981 | description = und noch weitere sehenswerte Klöster bei Dimitsana}} * {{vCard | name = Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | lat = 37.4138 | long = 22.6835 | description = Das Kloster nahe Astros heißt eigentlich Moni Metamorphossis Sotiros Loukous. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des Herodes Atticus. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt und mindestens so sehenswert ist, wie das Kloster selber. }} * {{vCard | name = Kirche Agia Theodora | type = church | wikidata = Q20552366 | description = Sie gilt als eine der einzigartigsten Kirchen der Welt und ist im Guinness-Buch als „Wunderkirche“ eingetragen. Die kleine byzantinische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, auf deren Dach 17 Stechpalmen und Ahornbäume wachsen. Noch interessanter an diesen meist über 30 Meter hohen Bäumen ist, dass ihre Wurzeln unsichtbar sind: Nur eine armdicke Wurzel ist neben dem Eingang sichtbar. Noch erstaunlicher ist, dass es auch in der winzigen tonnengewölbten Kapelle keine Spur von Bäumen oder Wurzeln gibt, außer einem feinen Stückchen Grün. Und es gibt noch eine weitere erstaunliche Tatsache über den Ort: Unter der Kapelle fließt ein Fluss, der die Bäume bewässert. Es ist definitiv ein Wunder der Natur und für die Gläubigen ein Zeichen der Macht Gottes. }} * {{vCard | name = Kloster Elona | type = church | wikidata = Q1694216 | description = Felsenkloster aus dem 13. Jahrhundert, das wie ein Adlerhorst über dem Bach Aiorgitiki im Südosten von Parnon zu schweben scheint! Die Aussicht auf die Schlucht von Dafnoula ist beeindruckend. }} * {{vCard | name = Kloster Agiou Nikolaou Sintzas | type = church | wikidata = Q33108841 | description = Beeindruckendes Felsenkloster mit herrlicher Aussicht. Eine schmale kurvige Straße führt zum Kloster. }} * {{vCard | name = Kloster Timios Prodromos | type = church | lat = 37.37834 | long = 22.57042 | description = Sehr schönes, renoviertes Felsenkloster mit sehr guter Aussicht. Die schmale Asphaltstraße ist etwas beschwerlich und erfordert Vorsicht. }} * {{vCard | name = Kloster St. Johannes der Täufer | type = church | lat = 37.54848 | long = 22.05327 | description = Sehenswertes Felsenkloster. Die Aussicht vom Kloster ist herrlich. Ende der Besichtigung um 13 Uhr. }} === Landschaften === {{Scroll Gallery |title=Naturschönheiten |width=250 |maxHeight =250 |File:Odontotos.jpg|Vouraikos Zug |File:Φαράγγι Βουραϊκού.JPG|Vouraikos-Schlucht |File:Lousiosgorge with-monasteries.jpg|Lousios Schlucht mit Klöstern |File:Wiki Ga 16.jpg|Taygetos-Gebirge |File:Vathia Mani Greece 2.jpg|Vathia Mani |File:Diros Cave.JPG|Diros Höhle |File:Kastania Cave.jpg|Kastania Höhle |File:Σπηλαιο καψια.jpg|Kapsia Höhle |File:Kaiadas View 23.jpg|Kaiadas Höhle |File:Lake cave (1).JPG| Lakes Höhle |File:023Σπήλαιο Φράχθι Ερμιονίδας.jpg|Franchthi Höhle |File:Polylimnio.jpg|Polylimnio |File:Nedariversp!ros.jpg|Neda Wasserfall |File:Wasserfall Kalamari Katarakt bei Gialova 2.JPG|Wasserfall Kalamari }} * {{vCard | name = Doxa See | alt = Feneos See | type = landscape | lat = 37.92919 | long = 22.28584 | description = Sehr schön gelegener Bergsee auf über 800{{nnbsp}}m. }} * {{vCard | type = landscape | name = Vouraikós-Schlucht | wikidata = Q1871901 | description = Der kleine Fluss Vouraikós entspringt in den Aroania-Bergen (auch Chelmos-Gebirge) und mündet in Diakopto in den Golf von Korinth. Wanderungen in der Vouraikós-Schlucht im Oberlauf des Flusses sind recht populär. Durch das Tal führt die Trasse einer Schmalspur-Zahnradbahn, deren Gleise erst in den letzten Jahren renoviert wurden. Täglich fahren drei Züge zwischen Diakopton und Kalavrita. Mit dem ''Kalvarita City Pass'' ist die Anfahrt aus Patras und der Besuch zweier Museen inklusive. Im März 2026 wurde der Betrieb aus Sicherheitsgründen „bis auf weiteres“ eingestellt. {{Zukunft|2026|09}} }} * {{vCard | type = landscape | name = Louisos-Schlucht | wikidata = Q1872337 | description = Die Lousios-Schlucht wurde vom gleichnamigen Fluss Lousios gebildet, einem Nebenfluss des Alfios. Sie hat eine Länge von ca. 5.000&#x202F;m und verläuft in Nord-Süd-Richtung. Durch die Klamm führt ein gut ausgebauter und populärer Wanderweg. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft ''Dimitsana''. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike ''Gortys'' mit einem frei zugänglichen '''Asklepios-Heiligtum'''. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten '''Klöster Prodromou und Philosophou''' (alt und neu). Die aus osmanischer Zeit erhaltenen Manuskripte und Schriftrollen werden heute im Museum in Dimitsana aufbewahrt. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou (neu) werden auch heute von Mönchen bewohnt. Besucher sind bei Einhaltung der Kleidervorschriften willkommen.}} * {{vCard | name = Mani-Halbinsel | type = landscape | wikidata = Q745295 | description = Die Mani, geprägt vom bis zu 2400&#x202F;m hohen Taygetos-Gebirge und dessen südlichsten Ausläufern war bis ins 20. Jahrhundert wegen ihrer Unwegsamkeit Rückzugsgebiet für viele Menschen auf der Flucht vor fremden Eroberern und aus dem gleichen Grund auch ideal für Piraten. Durch die besondere Topographie war die Mani ein Landstrich fast frei von staatlichen Eingriffen und entwickelte einen besonderen Menschenschlag mit eigener Kulturform. Obwohl es an befestigten Orten schon viel früher einzelne Kirchen gab, fasste das Christentum erst im 9. Jahrhundert richtig Fuß, als unzählige Kirchen und Kirchlein gebaut und mit teils noch heute wunderschönen Fresken geschmückt wurden. Keine der „Besatzungsmächte“ über die Jahrhunderte hinweg konnte jedoch die Maniaten unterdrücken, sie blieben immer frei, wild, unberechenbar und untereinander zerstritten, was sich in den teils sehr hohen maniotischen Wehr- und Wohntürmen ausdrückt. Familienfehden über Generationen hinweg drückten den Maniaten ihren Stempel auf. Gerade in diesem Landstrich wurden die Anfänge der griechischen Befreiung von der 400-jährigen Herrschaft des Osmanischen Reiches organisiert und gestartet. Wichtige touristische Orte sind das unterhalb von [[Areopoli]] gelegene ''Itylo'' und das etwas nördlich gelegene ''Stoupa'' auf der sonnigen Seite der Mani. Die Tropfsteinhöhle bei ''Pyrgos Dirou'', die per Boot befahren werden kann, sowie das Dorf ''Vathia'' mit zwölf gut restaurierten Wohntürmen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Mani. Einer der ältesten Orte der Mani könnte ''Kardamili'' sein, das schon in der Ilias des Homer erwähnt wird. }} * {{vCard | type = cave | name = Höhlen von Pirgos Dirou | wikidata = Q2455477 | description = Die Tropfsteinhöhle bei Pyrgos Dirou ist eine von drei Höhlen, die direkt am Meer an der Bucht von Diros gelegen sind. Die auch Glyfada oder Vlychada genannte Tropfsteinhöhle ist touristisch erschlossen und eine der Hauptattraktionen der Mani-Halbinsel. Besucher können die Höhle auf einer etwa 2.800&#x202F;m langen Bootsfahrt von etwa 25 Minuten Dauer und einem anschließenden etwa 300&#x202F;m langen Steig besichtigen. Die Boote werden dabei von den Führern durch das Felslabyrinth mit engen Durchfahrten und großen Hallen gestakt.}} * {{vCard | name = Kastania Höhle | type = cave | wikidata = Q16330306 | address = n | phone = n | email = n | description = große, sehr sehenswerte Tropfsteinhöhle. }} * {{vCard | name = Diros Höhle | type = landscape | description = Ein sehr schönes Höhlensystem, dass in einer ca. 20 minütigen Bootsfahrt gezeigt wird. Gelegentlich heißt es Kopf einziehen, da die Decke sehr niedrig ist. Platzangst sollte der Höhlenbesucher nicht haben. Lange Wartezeiten einkalkulieren. }} * {{vCard | type = cave | name = Kapsia Höhle | wikidata = Q38283235 | description = Interessante Höhle. Sicherer Durchgang. Am eingängigsten (wenn auch etwas gruselig) sind die menschlichen Knochen gefangener Opfer aus der alten Vergangenheit, Knochen sind eins mit dem Felsen geworden.}} * {{vCard | type = cave | name = Kaiades Höhle | wikidata = Q12878616 | description = Angeblich ein Ort, in den die alten Spartaner behinderte oder Säuglingsbabys geworfen haben sollen, um ihre eugenische Rasse zu sichern.}} * {{vCard | type = cave | name = Lakes Höhle | wikidata = Q16328676 | description = Die sehr sehenswerte Höhle ist ein alter unterirdischer Fluss, der aus drei Ebenen besteht. Ende Winter, wenn der Schnee schmilzt, verwandelt er sich in einen fließenden Fluss mit Wasserfällen. Im Sommer trocknet er aus und hinterlässt 13 Seen.}} * {{vCard | name = Franchthi Höhle | type = cave | wikidata = Q1441331 | description = Die Höhle ist eine der weltweit wichtigsten archäologischen Fundstätten, da sie eine fast lückenlose Besiedlung über 35.000 Jahre hinweg (von ca. 38.000 bis 3.000 v. Chr.) dokumentiert und somit den Übergang vom eiszeitlichen Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern des Neolithikums lückenlos nachvollziehbar macht. Zu den bedeutendsten Entdeckungen gehören Obsidianfunde von der Insel Milos, die eine organisierte Seefahrt bereits vor über 13.000 Jahren belegen, sowie einige der ältesten menschlichen Bestattungen und Nachweise für die früheste Domestizierung von Tieren und Pflanzen in Europa. Die sehenswerte Höhle ist ausschließlich über einen ca 20 minütigen Fußweg vom nördlich gelegenen Lambayana Strand in Fourni erreichbar. Dort ist der offiziell ausgeschilderte Parkplatz für den keineswegs barrierefreien Fußweg zur Franchthi Höhle. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Polylimnio Wasserfalle | lat = 36.9840 | long = 21.8543| description = Die Natur ist von atemberaubender Schönheit. Das völlig unbebaute und wenig erschlossene Areal ist (noch) nicht touristisch überlaufen und lädt zum Entspannen und Baden im erfrischend kühlen Nass ein. Der Weg durch die Schlucht ist gut zu gehen, die letzte Etappe führt aber einen steilen Pfad empor, der neben Zeit und einiger Erfahrung auch gutes Schuhwerk erfordert. Auf jeden Fall Badesachen mitnehmen!}} * {{vCard | name = Neda Wasserfall | type = waterfall | wikidata = Q1641987 | lat = 37.3947 | long = 21.8217 | description = Schöner Wasserfall mit kleinem Badesee in herrlicher Umgebung. Nur etwas beschwerlich zu Fuß und über Feldweg erreichbar. Der Fluss Neda mit seinen Wasserfällen gehört zu den geschützten Naturlandschaften Griechenlands. }} * {{vCard | type = waterfall | name = Stenosia & Kalamaris Wasserfälle | lat = 36.9591 | long = 21.7475 | description = Toller Wasserfall und kleiner See mit kleinem Rastplatz oben, feste Schuhe mitnehmen! Man kann ziemlich weit runter laufen, aber nicht ganz einfach mit auch rutschigen Passagen. Nicht für ältere oder behinderte Menschen! Der Kalamaris Wasserfall und See liegt etwa 2&#x202F;km weiter östlich im Paralleltal. Sehr schöner Wasserfall in toller Landschaft. Auch nur zu Fuß erreichbar.}} * {{vCard | type = waterfall | name = Nemouta Wasserfälle | lat = 37.6922 | long = 21.8034 | description = In dieser wassereichen Umgebung befinden sich eine ganz Reihe schöner Wasserfälle in wunderbarer Umgebung. Erreichbar nur zu Fuß. Die Zufahrt zu den Wasserfällen ist nicht einfach. Auch die Beschilderung ist lückenhaft, so dass man die Dorfbewohner fragen sollte, wenn man Zweifel hat. Von Nemouta geht es in zahllosen teilweise sehr steilen Serpentinen in das wunderschöne Tal. Vom großen Parkplatz aus kann man dann zu den Wasserfällen, eine Tafel zeigt die Standorte der Waserfälle an. Festes Schuhwerk sollte man dabei haben wenn man diese schönen noch eher unbekannten Wasserfälle besuchen will.}} * {{vCard | name = Doxa Bergsee | type = landscape | wikidata = Q3565135 | description = Der Stausee auf 900&#x202F;m ist ein beliebtes Ausflugsziel und zum Schwimmen geeignet. }} * {{vCard | name = Menalon | type = mountain | wikidata = Q2703145 | show= wikilink | description = Mit einer Höhe von 1.981 Metern ist es die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer und die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge.}} * {{vCard | name = Taygetos-Gebirge | type = landscape | wikidata = Q515809 | url = http://www.mani.org.gr/en/taigetos/taig1/taig1.htm | description = Der Gebirgszug trennt [[Lakonien]] von [[Messenien]]. Höchster Gipfel ist der '''Profitis Ilias''' und mit 2.407&#x202F;m einer der höchsten Berge Griechenlands. Er liegt südwestlich von [[Sparta]]. Das Taygetos-Gebirge ist heute touristisch gut erschlossen. Zahlreiche Wanderwege wie der [[Europäischer Fernwanderweg E4]] laden zu ausgedehnten Touren ein. Das Taygetos-Gebirge gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. }} * {{vCard | name = Elafonisos | type = island | wikidata = Q96408 | description = Die kleine Insel ist ein idyllisches Reiseziel, bekannt für seine traumhaften Strände, wie z.&#x202F;B. Simos Beach, die zu den besten in Europa zählen, kristallklares Wasser, Wassersportmöglichkeiten und schöne Natur. Die Preise für Unterkunft und Verpflegung sind unverhältnismäßig hoch. In der Hochsaison (Juli, August) platzt die Insel wegen des Übertourismus aus allen Nähten. Die Anreise mit dem Auto ist relativ einfach, die Überfahrt mit der Fähre dauert von {{marker | name = Fährhafen | type =port | lat=36.52106| long= 22.97947 }} nur 10 Minuten. Nahe der Insel liegt die versunkene 5000 Jahre alte Stadt '''Pavlopetri''' in der Bucht von Vatika. Die Ruinen liegen sehr flach, meist 1 bis 5 m Tiefe. }} * {{vCard | name = Doline von Didima | type = landscape | wikidata = Q123168527 | description = Die Dolinen sind zwei spektakuläre, kreisrunde Einsturzkrater, die durch die Verwitterung von Kalkstein entstanden sind. Die „kleine Doline“ ist besonders bekannt, da man sie durch einen Felstunnel betreten kann und sie zwei winzige, direkt in die Felswand gebaute byzantinische Kapellen (Agios Georgios und Metamorphosis) beherbergt. Im Gegensatz dazu ist die „große Doline“ am Berghang deutlich weitläufiger, aber schwerer zugänglich und dient primär als imposantes Fotomotiv aus der Ferne. Geologisch handelt es sich nicht um Meteoriteneinschläge, wie lokale Legenden oft besagen, sondern um klassische Karstphänomene, die bereits in der Jungsteinzeit als Zufluchtsorte genutzt wurden. }} ===Sonstiges=== [[File:2007 Greece Corinth Canal 01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | type = village | name = Kalávryta | wikidata = Q2579077 | description = Der Ort Kalávryta, erreichbar von Diakopto über eine kurvenreiche Landstraße und die Zahnradbahn, ist Zentrum des gleichnamigen Gemeindebezirks. Die Erinnerung an die Massenhinrichtung des deutschen Militärs vom 13. Dez. 1943 wird aufrecht erhalten durch ein Mahnmal und durch das [https://www.dmko.gr/ Museum der Stadt Kalavryta]}} * {{vCard | type = village | name = Vatheia | wikidata = Q2511324 | description = Der Ort Vathia besteht zumeist aus wenig bewohnten Wohntürmen, die sich festungsähnlich auf der Spitze eines Felsvorsprungs unweit des Messenischen Golfs konzentrieren. Einige Wohntürme werden als Ferienwohnungen genutzt. Die pittoreske Lage des Ortes bildet auch einen Anziehungspunkt für Touristen. Aufgrund des besonderen architektonischen Wertes wurde das Dorf unter Denkmalschutz gestellt. An ausgewählten Gebäude-Ensembles aus Wohntürmen, Ölmühlen und anderen Gebäuden wurden Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, und sie wurden zu kleinen Hotels und Pensionen umgebaut }} * {{vCard | type = landscape | name = Kanal von Korinth | wikidata = Q182873 | description = Der Kanal trennt mit einer Länge von 6.346&#x202F;m den Peloponnes vom griechischen Festland. Er wurde erbaut in den Jahren 1881-1883 und verbindet den Golf von Korinth mit dem Saronischen Golf. Die Seitenwände des Kanals haben einen Neigungswinkel zwischen 71° und 77°, sie sind an den höchsten Stellen über 80&#x202F;m hoch. Der Gedanke, an dieser Stelle einen Kanal zu bauen, stammt jedoch aus der Antike. Von 600 v.Chr. bis 100 v. Chr. gab es den Diolkos, einen gepflasterten Weg mit Spurrillen, auf dem Schiffe über das Land transportiert wurden. Unter der Herrschaft des römischen Kaisers Nero wurde schließlich der Bau des Kanals in Angriff genommen. Drei Monate später starb der Herrscher, die Arbeiten wurden wieder eingstellt. Da der Kanal an der Wasseroberfläche nur 24&#x202F;m breit ist, wird er heute überwiegend von Touristenschiffen und Fischerbooten durchquert. Ein guter Beobachtungspunkt liegt bei Isthmia an einer Straßenbrücke in der Nähe des Isthmia Prime Hotels, sie überquert den Kanal neben der Autobahn A8 Athen - Patras. Die beste Beobachtungszeit ist gegen 10 Uhr, da dann die Sonne auf die Wasserfläche trifft. Unter der Straßenbrücke ist ein Eisensteg, von dort gibt es auch Bungee-Jumping.}} == Anreise == === Mit dem Schiff === Mit der Fähre ab [[Venedig]] oder deutlich kürzer und billiger von [[Ancona]], [[Brindisi]], [[Triest]] oder [[Otranto]]. Ankunft im Hafen von [[Patras]]. {{marker|type=ship|name=[[Katakolo]]|lat=37.6518|long=21.3162}} an der Westküste ist Hafen für Kreuzfahrtschiffe, der vor allem für Ausflüge nach Olympia genutzt wird. === Mit dem Auto === Die Autobahn '''A8''' verbindet die Peloponnes bei Isthmia mit dem griechischen Festland, sie kommt von [[Athen]] und zieht sich an der Küste des Golfs von Korinth entlang bis [[Patras]]. Sie ist seit 2017 voll ausgebaut, Orte werden meist großräumig umfahren, die Straßenverhältnisse sind gut. Die sonstige Verkehrsführung auf den Landstraßen ist meist einspurig, Überholen ist manchmal möglich. Der Fahrstil auf dieser Straße der Nordküste entlang ist selbst für griechische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Von der Westküste Griechenlands gelangt man über die [[Rio-Andirrio-Brücke]] bei [[Patras]] auf die Peloponnes. === Mit dem Flugzeug === Preiswerte Charterflüge zum {{marker |type = airport |name = Flughafen Kalamata |wikidata = Q924954 |show = none}} sind von deutschsprachigen Ländern aus erhältlich. Der {{marker |type = airport |name = Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos |wikidata = Q211734 |show = none}} wird täglich im Linienverkehr angeflogen. Mit der [[w:Proastiakos|S-Bahn-Proastiakos]] nach [[Korinth]] kann die Peloponnes bequem erreicht werden. == Mobilität == Es ist empfehlenswert eine Rundreise mit einem eigenen Fahrzeug zu machen. Zwar kommt man an die meisten Sehenswürdigkeiten auch per Bus, das ist aber sehr zeitaufwendig. ''[https://www.hellenictrain.gr/en EVU HellenicTrain],'' eine Tochter der italienischen Bahn Mitte März 2023 wieder einen regelmäßigen Zugbetrieb, auch auf lange stillgelegten Lokalbahnstrecken am Peloponnes wieder aufgenommen. Siehe den [https://www.hellenictrain.gr/sites/default/files/2023-04/TRAIN%20SERVICES%20FROM%2007-04-2023.pdf Fahrplan April 2023]. == Aktivitäten == ===Strände=== {{mapframe| show= beach}} [[File:Voidokilia Beach1.jpg|thumb|Voidokilia Beach]] [[File:Elafonisos island Simos Beach.jpg|thumb|Elafonisos island Simos Beach]] Der Peleponnes bietet eine endlose Zahl schöner Strände, manche abgelegene sind auch geeignet als [http://www.capnbarefoot.info/mainland:peloponnese FKK Strände]. :Einige der bekanntesten und natürlich gut besuchten Strände sind: * {{vCard | type = beach | name = Glyfa Beach | wikidata = Q53629575 | map-group =beach| description = Sehr langer Sandstrand, stellenweise wenig überlaufen.}} * {{vCard | type = beach | name = Kourouta Beach | wikidata = Q53632570 | map-group =beach| description = sehr gut erschlossener, sehr langer Sandstrand}} * {{vCard | type = beach | name = Zacharo Beach | wikidata = Q8063926 | map-group =beach | description = sehr guter, sehr langer Sandstrand, nur zum Teil mit Beachbars und Liegen.}} * {{vCard | type = beach | name = Romanos Beach | lat = 36.9846 | long = 21.6536 | map-group =beach| description = Die Landschaft ist sehr schön. Sandstrand mit klarem Wasser. }} * {{vCard | name = Voidokilia (Ochsenbauchbucht) | type = beach | wikidata = Q890802 | lat = 36.9634 | long = 21.6628 | map-group = beach | description = kreisrunde Bucht mit feinem Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Golden Sand (Gialova Beach) | lat = 36.9508 | long = 21.6988 | map-group =beach| description = langgestreckte Sandstrand in direkter Nachbarschaft zur Ochsenbauchbucht.}} * {{vCard | type = beach | name = Kalamata Beach | wikidata = Q53632885 | map-group =beach | description = langer, organisierter Sandstrand mit allen touristischen Angeboten }} * {{vCard | type = beach | name = Foneas Beach | wikidata = Q25162387 | map-group =beach | description = Toller Kiesstrand mit Sonnenuntergang- Parkplatz & Imbiss vorhanden. Sauber. }} * {{vCard | type = beach | name = Skoutari Beach | lat = 36.6654 | long = 22.5038 | map-group =beach| description = Schöner Strand, Parkmöglichkeiten, Taverne, klares Wasser, mit Kies oder Sand. }} * {{vCard | type = beach | name = Mavrovouni Beach | lat = 36.7302 | long = 22.5590| map-group =beach | description = Lange Strandlänge, größtenteils organisiert, Sand mit nicht so flachem Wasser.}} * {{vCard | type = beach | name = Plytras Beach | wikidata = Q53633575| map-group =beach | description = Klares Wasser und flacher Sand. Idealer Strand für Familien mit Kindern }} * {{vCard | type = beach | name = Elafonisos – Simos Beach | lat = 36.4669 | long = 22.9779 | map-group =beach| description = es ist ein faszinierender Doppelstrand und ein beeindruckendes Naturschauspiel.}} * {{vCard | type = beach | name = Karathona Beach | wikidata = Q53632512 | map-group =beach| description = Toller, langer Strand, etwas außerhalb von Nafplio. Viele Strandbars }} * {{vCard | type = beach | name = Tolo Beach | wikidata = Q53629189 | map-group =beach | description = langgestreckter, beliebter Sandstrand}} ===Wandern=== Auch zum [https://de.wikiloc.com/routen/wandern/griechenland/peloponnes '''Wandern'''] finden sich viele interessante Pfade, z.&#x202F;B.&nbsp;in den oben erwähnten Schluchten und zu den Wasserfällen. == Küche == Siehe auch: '''[[Essen und Trinken in Griechenland]]'''. Viele Gerichte werden mit viel Öl und viel Knoblauch zubereitet und zeichnen sich in der Regel durch einen hohen Fleischanteil aus. Lamm, Huhn, Rind und Schwein werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem in Küstennähe gibt es oft auch eine beachtliche Auswahl an Fischgerichten, die oft etwas teurer als Fleischgerichte sind. Die griechischen Fanggründe sind so überfischt, dass der Fisch von weit her gebracht werden muss. Zu jedem Essen bekommt man zu Beginn einen Korb mit Brot gereicht. '''Vorspeisen''', die man oft auf den Karten einer Taverna findet, sind gefüllte Weinblattröllchen, gebratene Zucchini, Tsatsiki, Meeresfrüchte oder Thunfischsalat. Die bekanntesten '''Hauptspeisen''' sind wahrscheinlich ''Giros'', ''Moussaka'' (Auflauf aus Hackfleisch, Auberginen, Kartoffeln) und ''Souvlaki'' (Schweine- oder Hammelfleischspieße). Beliebte '''Nachspeisen''' sind ''Baklava'' (Blätterteig mit Honig und Nüssen gefüllt) und Joghurt mit Honig. == Sprache == Wegen der großen Zahl an Touristen kommt man mit Englisch überall zurecht, Deutsch wird auch viel verstanden. == Sicherheit == Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität sehr gering und man kann sich überall frei bewegen. == Klima == Heiße, trockene Sommer und kühle, milde Winter. Der Unterschied bei den Temperaturen und Regen ist naturgemäß hoch zwischen Küste und Gebirge. Saison ist Ende April bis Mitte November. {| class="multiline" |- ! Monat !! Jan !! Feb !! Mär !! Apr !! Mai !! Jun !! Jul !! Aug !! Sep !! Okt !! Nov !! Dez |- | max.Temperatur in (&deg;C ) || 14 || 15|| 17 || 20 || 25|| '''29''' || '''32''' || '''32''' || '''28'''|| 24 || 19 || 15 |- | min. Temperatur (&deg;C) || 6 || 6 || 8 || 10 || 15 || 20 || 22 || 21 || 19 || 14 || 11 || 8 |- | Niederschlag (Tage) || 8 || 8 || 7 || 5 || 5 || 2 || 1 || 2 || 3|| 5|| 7 || 9 |- | Niederschlag (mm) || 79 || 75 || 58 || 38 || 29 || 9 || 4 || 8 || 20 || 73 || 96 || 110 |- | Sonnenschein (Std) ||4||5||6||8||10||11||12||12||9||7||5||4 |- |Wassertemperatur (&deg;C ) ||15||14||14||16||18||'''21'''||'''23'''||'''24'''||'''23'''||'''22'''||19||16 |- |} == Ausflüge == * [[Athen]] * [[Saronische Inseln]] == Weblinks == * [http://www.peloponnese.eu| Web-Page Peleponnes (Englisch)] {{Navigationsleiste Griechenland Regionen}} {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}}{{ZdM|Datum=2021-05}} {{GeoData| lat= 37.5| long= 22| radius= 10000}}{{class-4}} {{IstInKat|Griechenland}} i3wicrfap4fuwh3p3ysb6jagfv7z9rk Stralsund 0 6005 1794400 1793996 2026-08-05T12:21:58Z Keuk 5582 /* Verschiedenes */ 1794400 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | TouriInfoWeb= [https://www.stralsundtourismus.de/de/willkommen Tourismuszentrale der Hansestadt Stralsund] | TouriInfoTel= +49 (0)3831 252340 }}{{ZdM|Datum=2022-10}} '''Stralsund''' ist eine Kreisstadt im Landkreis Vorpommern-Rügen in [[Mecklenburg-Vorpommern]] und liegt direkt am Übergang zur Insel [[Rügen]]. Sie führt die amtliche Bezeichnung „Hansestadt Stralsund“. == Hintergrund == [[File:DEU Stralsund COA.svg|80px|left]] {{Mapframe|54.312|13.087|zoom=14|type=geoline}} Die Siedlung Strale ist seit dem 10.&#x202F;Jahrhundert bekannt. Stralsund wurde 1234 gegründet und erhielt das Stadtrecht nach Rostocker bzw. Lübecker Vorbild. Sie war im 14.&#x202F;Jahrhundert nach Lübeck die bedeutendste Hansestadt im südlichen Ostseeraum. Nach dem Niedergang der Hanse nahm Stralsunds Bedeutung ab. Nach dem Dreißigjährigen Krieg folgte eine fast 200-jährige Zeit der Zugehörigkeit zum Königreich Schweden als Teil von Schwedisch-Pommern. 1815 kam Stralsund dann wieder zu Preußen und wurde Sitz eines Regierungsbezirks. Am 1.&#x202F;Mai&#x202F;1945 wurde Stralsund von der Roten Armee besetzt; nach dem Zweiten Weltkrieg war Stralsund ab 1945 Teil der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. Während der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) wurden in der Stadt zahlreiche Plattenbausiedlungen errichtet, der historische Altstadtkern allerdings verkam. Ab 1990 wurde der historische Stadtkern mit dem Altstadthafen mit Hilfe der Programme zur Städtebauförderung und zum städtebaulichen Denkmalschutz gründlich saniert, das Wohnumfeld der Plattenbausiedlungen wurde verbessert und ein Wohnungsrückbau eingeleitet. Heute zählt Stralsund 8 Stadtgebiete mit insgesamt 24 Stadtteilen. Die Altstadt von Stralsund gehört zusammen mit [[Wismar]] seit 2002 zum [[Welterbe/Europa#Deutschland|Weltkulturerbe]] der UNESCO. 2016 wurde Stralsund die Bezeichnung ''staatlich anerkannter Erholungsort'' verliehen. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der [https://www.eurob.org/ Europäischen Route der Backsteingotik], einem für den Norden Europas einzigartigen Baustil. Die Stadt gehört zum ehemaligen Wahlkreis der Altbundeskanzlerin Angela Merkel. Diese hat Stralsund schon oft besucht und auch häufig Besuch mitgebracht. So war etwa der ehemalige US-Präsident George W. Bush 2006 in Stralsund, und 2012 fand hier der Ostseeratsgipfel statt. Aber auch einige Königinnen und Könige, Prinzessinnen und Prinzen haben Stralsund einen Besuch abgestattet. Stralsund ist das „Tor zur Insel Rügen“. Die einzige Landverbindung dorthin führt durch Stralsund und über die [[#vCard_Q457377|Rügenbrücke]] oder über die [[#vCard_Q46998739|Ziegelgrabenbrücke]]. Um die vielen Sehenswürdigkeiten, ihre Geschichte und dazu ein paar nette Geschichten intensiv genießen zu können, sollte man sich unbedingt einer der zahlreich angebotenen [[#Führungen|Führungen]] anschließen. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard | name = Flughafen Rostock Laage | type = airport | wikidata = Q820223 | lastedit = 2021-12-25 | description = Der etwa 70&#x202F;km südwestlich gelegene Flughafen Rostock Laage ist ein Regionalflughafen mit nur wenigen Charterflugverbindungen. }} * Weitere Verkehrsflughäfen mit zahlreichen Linienflügen und umsteigefreier Zuganbindung sind der ** {{Marker|type=airport|name=Flughafen Hamburg|wikidata=Q27706|show=none}} (etwa 280&nbsp;km) und der ** {{Marker|type=airport|name=Flughafen Berlin Brandenburg|wikidata=Q160556|show=none}} (etwa 310&nbsp;km). * {{vCard| name = Ostseeflughafen Stralsund-Barth| type = airport | wikidata=Q317619 |lastedit=2020-10-10| description=Der Flughafen im 31&#x202F;km entfernten [[Barth]] bietet sich als ehemaliger Militärflughafen nicht nur Kleinflugzeugen als Ziel an. Auch Maschinen über 5,7&nbsp;t können hier landen. }} * {{vCard | name = Flugplatz Stralsund | comment = Sonderlandeplatz | type = landing site | wikidata = Q12695159 | directions = etwa 3&nbsp;km nordwestlich | description = Der Flugplatz Stralsund verfügt über eine 900&#x202F;m lange und 40&#x202F;m breite Graspiste und ist für Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultraleichtflugzeuge und Motorflugzeuge mit einem Höchstabfluggewicht von bis zu 5,7&#x202F;t zugelassen. }} === Mit der Bahn === {{vCard | name = Stralsund Hauptbahnhof | type = train | wikidata = Q320175 | directions = etwa 1,5&#x202F;km südwestlich des Zentrums | description = wird von ICE- und IC-Zügen aus Richtung Berlin und Hamburg (über Rostock) angefahren, die teilweise nach [[Binz]] auf Rügen weiterfahren. Aus Richtung Rostock und Berlin fahren auch Regionalexpresszüge nach Stralsund. Von Berlin benötigt man etwa 3, von Hamburg {{frac|2|3|4}} Stunden. }} Weitere Verkehrshalte im Stadtgebiet sind {{Marker|type=train|name=Stralsund-Grünhufe|wikidata=Q50330497}} (an der Strecke nach Rostock) und {{Marker|type=train|name=Stralsund-Rügendamm|wikidata=Q16900769}} (an der Strecke nach Rügen), an denen Regionalzüge halten. === Mit dem Bus === Der {{Marker|type=bus|name=Busbahnhof|lat=54.3088 | long=13.0885}} mit dem Fernbushalt von Flixbus und anderen Anbietern befindet sich am Weidendamm, etwa 500&#x202F;m östlich des Hauptbahnhofs. Auch Regionalbusse aus dem Umland enden bzw. starten hier. === Auf der Straße === Stralsund ist über die Ostseeautobahn {{RSIGN|DE|A|20|Bundesautobahn 20|22}} angebunden. An der Anschlussstelle {{Ausfahrt|Stralsund,|24,}} zweigt die kreuzungsfrei ausgebaute Bundesstraße {{RSIGN|DE|B|96}} ab, die nach etwa 30&#x202F;km Stralsund erreicht. Weitere Bundesstraßen sind die parallel zur Ostseeautobahn verlaufende {{RSIGN|DE|B|105}}, sowie von Süden die {{RSIGN|DE|B|194}}. === Mit dem Schiff === * Direkte Verbindungen von Fernfähren nach Stralsund bestehen nicht. Es gibt aber die Möglichkeit für die Anreise mit Fähren von Schweden und Dänemark über den [[Sassnitz#Mit dem Schiff|Fährhafen in Sassnitz-Mukran]] auf Rügen und den [[Rostock#Mit dem Schiff|Rostocker Hafen]]. * Von Stralsund aus verkehren Fähren im Nahverkehr nach Neuendorf, Vitte und Kloster (alle auf [[Hiddensee]]) und Altefähr (Rügen). Der {{marker|type=ferry|name=Fährhafen|lat=54.3170 | long=13.0956}} liegt nordöstlich der Altstadt. Hier verkehren auch Ausflugsschiffe und gelegentlich Kreuzfahrtschiffe. * {{vCard | name = Citymarina Stralsund | type = marina | url = https://www.citymarina-stralsund.de/ | address = Seestraße 14a, 18439 Stralsund | lat = 54.318167 | long = 13.100833 | phone = +49 (0)3831 444978 | fax = +49 (0)3831 289528 | email = info@citymarina-stralsund.de | hours = 15.04.—31.10 | payment = Maestro, Visa, Mastercard | subtype = wlan, dogs | lastedit = 2021-08-24 | description = Die Citymarina bietet für Sportschiffe an 9&nbsp;Schwimmstegen 300&nbsp;Liegeplätze mit allem Komfort unmittelbar am Rande der Altstadt, geschützt durch eine 450&#x202F;m lange Mole. }} [[File:Dänholm Hafen - panoramio.jpg|thumb|Dänholm Hafen]] * {{vCard | name = Wassersportzentrum Dänholm | type = marina | url = http://www.wsz-ev.de/ | address = Liebitzweg 22, 18439 Stralsund | directions = am Westufer der Insel Dänholm | lat = 54.312 | long = 13.108 | phone = +49 (0)3831 297854 | mobile = +49 (0)1522 6563178 (Hafenmeister) | email = hafenmeister@wsz-ev.de | description = Das Wassersportzentrum bietet 22&nbsp;Plätze (Bootslänge bis 12&#x202F;m) am modernen Schwimmsteg und weitere Plätze im Hafen, soweit grün beschildert. Auch ist Kranen bis 10&nbsp;t und Slippen im Hafen möglich. }} * {{vCard | name = Wassersportverein Am Fischergraben | type = marina | url = http://wsv-amfischergraben-ev-stralsund.de | address = Selliner Weg 22, 18439 Stralsund | directions = im OT-Andershof | lat = 54.28379927451128 | long = 13.104299812765094 | phone = +49 (0)3831 270735 | email = info@wsv-amfischergraben-ev-stralsund.de | description = Im Hafen des Wassersportvereins stehen einige Gastliegeplätze für Boote bis 9&#x202F;m Länge und 1,5&#x202F;m Tiefgang zu moderaten Preisen zur Verfügung. Vom Hafen gelangt man nach etwa 4&#x202F;km bequem zu Fuß in die Innenstadt, oder nach 9&#x202F;Minuten mit dem Bus. }} === Mit dem Fahrrad === * Der [[Ostseeküsten-Radweg/Mecklenburg-Vorpommern|Ostseeküsten-Radweg]] ist die internationale Baltic Sea Cycle Route oder Hansa circuit, umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer und führt auch durch Stralsund. * Der [[Radfernweg Hamburg–Rügen]] verbindet auf etwa 520&#x202F;km die norddeutsche Metropole [[Hamburg]] mit [[Rügen]] und führt dabei u.&#x202F;a.&nbsp;durch [[Schwerin]] und [[Güstrow]]. * Wer vom [[Radfernweg Berlin - Usedom]] in [[Anklam]] Richtung [[Greifswald]] abzweigt, kommt über den [[Ostseeküsten-Radweg/Mecklenburg-Vorpommern|Ostseeküsten-Radweg]] ebenfalls nach Stralsund. === Zu Fuß === * Der [[Hanseatenweg]] führt über 550&#x202F;km von [[Hamburg]] über [[Lübeck]], [[Wismar]], [[Rostock]], und [[Ribnitz-Damgarten]] nach Stralsund und weiter nach [[Stettin]]. {{Panorama|bild=2014-07-17 Stralsund Panorama.JPG|unterschrift=Panorama von Stralsund (von der Marienkirche)|breite=1500px}} == Mobilität == Die Innenstadt, Altstadt und der Hafen liegen dicht beieinander und sind am besten zu Fuß zu erkunden. === ÖPNV === Stralsund besitzt ein [https://www.vvr-bus.de/media/download/netzplan/vvr_gesamtplan_neu_winter_2021.pdf ÖPNV-Netz] mit mehreren Buslinien, die das gesamte [https://www.vvr-bus.de/media/download/netzplan/liniennetz-hst_winter_2021_end.pdf Stadtgebiet] erschließen. Wochentags fahren die Busse zwischen den frühen Morgen- und den Abendstunden (bis ca.&nbsp;20&#x202F;Uhr). Am Wochenende und feiertags ist der Dienst eingeschränkt. Nachts fahren keine Busse. Die VVR (Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen) bieten weit über Stralsunds Stadtgrenzen hinaus ein recht dichtes [https://www.vvr-bus.de/bediengebiete/nordvorpommern/fahrplan/ Liniennetz] mit interessanten [https://www.vvr-bus.de/vvr/preise-vvr/ Preisen]. Bushaltestellen sind vergleichsweise weit auseinander. Ein Einzelfahrschein kostet 2,50&#x202F;€ (ermäßigt 1,90&#x202F;€), eine Tageskarte 7,60&#x202F;€ (ermäßigt 5,70&#x202F;€). Ermäßigung gilt für Kinder von 6 bis einschließlich 14&#x202F;Jahre. Für die Fahrradmitnahme in den Bussen ist eine Fahrradkarte zu 3,00&#x202F;€ zu lösen. Diese gilt aber nicht für E-Bikes! {{Stand|2024|07}} === [[Bild:Zeichen 314 - Parken, StVO 2017.svg|25px|sub]] Parken === In der gesamten Altstadt Stralsunds gibt es ausschließlich bewirtschafteten Parkraum. Außerdem ist der Großteil der Parkplätze auf Anwohnerparken beschränkt. * [[Bild:Zeichen 314-50 - Parkhaus, Parkgarage, StVO 2017.svg|20px|sub]] Mehrere große Parkhäuser bieten ausreichend aber relativ teure Parkmöglichkeiten. * [[Bild:Zeichen 316 - Parken und Reisen, StVO 1992.svg|20px|sub]] Um stressfrei in die Altstadt Stralsunds zu gelangen, sollte man das Auto auf einem [https://hansestadt-stralsund.de/de/stadt_informationen/parken/p_r_parkplaetze Park & Ride-Platz] abstellen und bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Sehenswürdigkeiten Stralsunds fahren oder diese schon auf dem Weg zu Fuß erkunden (Fußwege ca. 20–30&#x202F;Min.). :: '''Tipp:''' Am {{Marker|type=parking |lat=54.30425 |long=13.10281 |name=P&R–Platz „Mahnkesche Wiese“ bzw. „Schwarze Kuppe“| image = Zeichen 316 - Parken und Reisen, StVO 1992.svg}} kann man gemeinsam mit der Parkgebühr ein ÖPNV-Tagesticket für 5,00&#x202F;€ lösen. Dieses ist gültig für max.&nbsp;2 Erwachsene und 3&nbsp;Kinder von 6 bis einschließlich 14&#x202F;Jahre. Die Bushaltestelle {{Station|„Schwarze Kuppe“|{{Bus}}}} befindet sich direkt am P&R-Platz. {{Stand|2022|09}} === Fahrrad und Roller === Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Rad-Wander-Wegen, die durch die Altstadt und in das Umland führen. Ohnehin ist das Fahrrad für Stralsund und die Umgebung das ideale Fortbewegungsmittel. Wer sein eigenes nicht dabei hat, kann sich eines leihen bei: [https://www.stralsundtourismus.de/de/stadt-mit-natur/stralsund-per-rad/fahrrad-service Fahrrad-Verleih] Stralsund hat mit [https://moin-sharing.app/scooters/ Moin-Sharing] mindestens einen E-Roller, genannt E-Scooter, Anbieter. == Sehenswürdigkeiten == Um die vielen Sehenswürdigkeiten, ihre Geschichte und dazu ein paar nette Geschichten intensiv genießen zu können, sollte man sich unbedingt einer der zahlreich angebotenen [[#Führungen|Führungen]] anschließen. === Kirchen === {{Scroll Gallery |title=Kirchen |width=250 |maxHeight =250 |Stralsund - Marienkirche - 2018-05-29 18-55-40.jpg|Kirche St. Marien |01 Stralsund St Marien 001.jpg|Kirche St. Marien |Marienkirche Stralsund 2025.jpg|Marienkirche Stralsund 1298 erstmals erwähnt |DSC02930.jpeg - Stralsund.jpg|Kirche St. Marien, Eingangsportal |00 3903 Kirche St. Marien in Stralsund.jpg|Kirche St. Marien, Innenraum |Marienkirche Stralsund Interior 2025.jpg|Mittelschiff der Marienkirche in Stralsund |00 1905 Stellwagen-Orgel Stralsund.jpg|Kirche St. Marien, Orgel |Marienkirche Stralsund Orgel 2025.jpg|Stellwagen Barockorgel in der Marienkirche Stralsund von 1659 |00 2904 Marienkrönungsaltar Stralsund.jpg|Kirche St. Marien, Altar |Stralsund (2013-07-08), by Klugschnacker in Wikipedia (137).JPG|Heilgeistkirche |Stralsund (2013-07-08), by Klugschnacker in Wikipedia (14).JPG|Heilgeistkirche |Heilgeistkirche Stralsund 2025.jpg|Heilgeistkirche in Stralsund |Stralsund, Germany, Heilgeistkirche, Haupteingang (2006-10-29).JPG|Heilgeistkirche, Haupteingang |Heilgeistkirche Stralsund.JPG|Heilgeistkirche, Innenraum |Heilgeistkirche Stralsund Interior 2025.jpg|Innenraum der Heilgeistkirche in Stralsund |Stralsund Heilgeistkirche Orgelbuehne 01.JPG|Heilgeistkirche, Orgel |Stralsund Heilgeistkirche Altar 02.JPG|Heilgeistkirche, Altar |Heilgeistkirche Stralsund Altar 2025.jpg|Altar der Heilgeistkirche von 1775 |Stralsund St Jakobi.jpg|Kirche St. Jakobi |2008 Stralsund - Sankt-Jakobi-Kirche (1) (14687757044).jpg|Kirche St. Jakobi |Kirche St. Jakobi Stralsund 20181101 001.jpg|Kirche St. Jakobi, Haupteingang |Kulturkirche St. Jakobi 05.jpg|Kirche St. Jakobi, Innraum |Stralsund Jakobi Orgel (06).jpg|Kirche St. Jakobi, Orgel |Interior of St Jakobi in Stralsund (2011) DSCI1467 (6100005360).jpg|Kirche St. Jakobi, Altar |Stralsund St Nikolai.jpg|Kirche St. Nikolai |Stralsund, St Nikolai (2007-01-24) a.JPG|Kirche St. Nikolai |Stralsund, St Nikolai (2008-07-12) a.JPG|Kirche St. Nikolai, Türme |Western portal of St Nikolai in Stralsund-2612.jpg|Kirche St. Nikolai, Haupteingang |St. Nikolai (42217946160).jpg|Kirche St. Nikolai, Innenraum |01 Stralsund St Nikolai 035.jpg|Kirche St. Nikolai, Orgel |Stralsund Nikolaikirche Lettner.jpg|Kirche St. Nikolai, Hauptaltar |Stralsund, Nikolaikirche, Astronomische Uhr (2012-12-29) 1, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Kirche St. Nikolai, Astronomische Uhr }} *{{vCard | name = St. Marien | type = church | wikidata = Q704346 | description = Die mächtige Basilika mit ihrem fast 33&#x202F;m hohen Mittelschiff und beeindruckender Wirkung im Äußeren wie im Inneren wurde im Wesentlichen im 15.&#x202F;Jahrhundert erbaut. Die bekanntesten Ausstattungsstücke sind der Marienkrönungsaltar, die Taufe und die große Stellwagen-Orgel von 1659, die regelmäßig in Konzerten zu hören ist. Von der 90&#x202F;m hohen '''Aussichtskanzel''' im insgesamt 104&#x202F;m hohen Turm hat man einen schönen Blick über die Stadt (Zugang über 366&nbsp;Stufen). Die südlich neben dem Westturm stehende Apollonienkapelle beherbergt heute eine Ausstellung des Baltischen Orgel Centrums. }} *{{vCard | name = Heilgeistkirche | type = church | wikidata = Q1594832 | description = Aus dem 13.&nbsp;Jahrhundert und an das Heilgeistspital angeschlossen. Sie bildete stets das natürliche Zentrum des Stralsunder "Elendenquartiers". Besonders schön sind die barocke Farbfassade aus dem Jahre 1715 sowie der pittoreske Blätterbewuchs. Im Heilgeisthospital ist besonders der Innenhof mit seinen Säulengalerien sehenswert. }} * {{vCard | name = St. Jakobi | alt = Kulturkirche | type = church, event venue | group = religion | wikidata = Q882586 | url = https://kdw-hst.de/kultur-und-freizeit/kulturkirche-st-jakobi | description = Die Kirche St. Jakobi wurde im 14.&nbsp;Jahrhundert ursprünglich als Hallenkirche angelegt und später zur Basilika umgebaut. Nachdem die Kirche im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe beschädigt worden war, wird sie heute hauptsächlich als Kulturkirche für Lesungen, Ausstellungen und Konzerte benutzt. Sie hat seit 2020 eine neue Orgel im Gehäuse der alten Mehmel-Orgel, die im Sommer in Orgelkonzerten zu hören ist. }} *{{vCard | name = St. Nikolai | type = church | wikidata = Q458410 | price = Erw. ab 18&#x202F;J.: 4,-&#x202F;€ (Erhaltungsbeitrag), sonn- und feiertags frei | description = St. Nikolai ist die älteste Stralsunder Kirche. Gebaut wurde sie von 1234 bis 1279. Am Anfang des 14.&#x202F;Jahrhunderts wurden das Langhaus und der Turm abgerissen. Danach begannen Bauarbeiten, die schließlich zu einem neuen Langhaus und einer Doppelturmanlage führten. Der Südturm ist 102&#x202F;m hoch, der hohe Chor und das Langhaus der Kirche kommen auf eine Höhe von bis zu 29&#x202F;m. St. Nikolai befindet sich direkt neben dem Rathaus und war die Kirche der Reichen und Mächtigen – sprich: der Ratsherren. Die Kirche wurde mit 56 Altären ausgestattet, die jedoch 1525 im Zuge der Reformation größtenteils entfernt wurden. Trotzdem ist die Kirche eine der prächtigsten Nordeuropas. In den letzten Jahren wurde begonnen, den Innenraum nach langen Recherchen wieder im Stil des 14.&nbsp;Jahrhunderts zu gestalten; die farbenprächtige Wiederherstellung ist schon in einem großen Teil des Hauptschiffs erfolgt. Die astronomische Uhr hinter dem Hauptaltar ist die älteste erhaltene im Ostseeraum. Die restaurierte Buchholz-Orgel von 1841 ist im Sommer regelmäßig in Konzerten zu hören. |status = top-sight }} === Burgen, Schlösser und Paläste === [[File:Stralsund, Germany, Badenstraße, Schwedisches Regierungspalais (2006-09-29).JPG|thumb|Meyerfeldtsches Palais]] * {{vCard | name = Meyerfeldtsches Palais | type = building | wikidata = Q1926347 | description = Das barocke ehemalige Schwedische Regierungspalais wurde in den Jahren 1726 bis 1730 errichtet. Es diente als Wohnsitz des als schwedischen Generalgouverneur amtierenden Grafen Johann August Meyerfeldt. Von den 49 Räumen des Gebäudes wurden acht zu Wohnzwecken der Familie Meyerfeldt genutzt. Die übrigen Räume dienten Dienstzwecken sowie zur Repräsentation und als Wohnräume der Bediensteten. Nach dem Tod des Grafen Meyerfeldt war es für kurze Zeit, von 1802 bis 1803, Sitz des Oberappellationsgerichts für die schwedischen Lehen im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Heute ist das sanierte Gebäude Sitz des städtischen Bauamtes.}} === Bauwerke === {{Scroll Gallery |title=Bauwerke |width=250 |maxHeight =250 |2008 Stralsund - Rathaus (02) - Alter Markt (14639477223).jpg|Stralsunder Rathaus |2008 Stralsund - Rathaus (06) - Badenstrasse (14436195919).jpg|Stralsunder Rathaus, Badenstrasse |2008 Stralsund - Rathaus (08) - Eingang Ossenreyerstrasse (Barockportal mit Stadtwappen aus der Schwedenzeit) (14626990725).jpg|Stralsunder Rathaus, Eingang Ossenreyerstrasse |Stralsunder Stadtwappen aus der Schwedenzeit.JPG|Stralsunder Stadtwappen aus der Schwedenzeit am Rathaus |LöwenscherSaal.JPG|Stralsunder Rathaus, Löwenscher Saal |Stralsund, Strelasundquerung, Ziegelgrabenbrücke vom Dänholm gesehen, schließt, 09 (2012-01-26) by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Ziegelgrabenbrücke |Stralsund, Ziegelgrabenbrücke beim Heben, mit Schiffsdurchfahrt der Vistamar, g.JPG|Ziegelgrabenbrücke, mit Schiffsdurchfahrt der Vistamar |Stralsund, Blick von der Marienkirche (2013-07-07-), by Klugschnacker in Wikipedia (24).JPG|Rügenbrücke, Blick von der Marienkirche |Neue Brücke nach Rügen Stralsund - panoramio.jpg|Rügenbrücke |Stralsund, Kampischer Hof, zum Knieperwall (2012-04-10) 1, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Kampischer Hof |Stadtmauer (2008-05-05).JPG|Stadtmauer |Stralsund, Fährwall, Johanniskloster, Stadtmauer (2012-03-04), by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Stadtmauer am Fährwall |2008 Stralsund - Kniepertor (1) (14814700004).jpg|Kniepertor |2008 Stralsund - Kniepertor (2) (14794199276).jpg|Kniepertor |Kütertor Stralsund.jpg|Kütertor |Stralsund, Kütertor stadtauswärts führend.jpg|Kütertor |01 Stralsund Rathaus Marktplatz 008.jpg|Wulflamhaus |2008 Stralsund - Altstadt (21) - Scheelehaus (14889376132).jpg|Scheelehaus }} * {{vCard | name = Stralsunder Rathaus | type = town hall, register office | wikidata = Q315605 | description = Es zählt zu den schönsten Profanbauten der norddeutschen Backsteingotik und bildet mit der Nikolaikirche ein einprägsames Ensemble dieser Epoche. Der Baubeginn reicht auf die Jahre 1300–1310 zurück. Im Verlauf der Jahrhunderte erfuhr das Rathaus mehrmals Veränderungen. Im Rathaus waren der Stadtrat sowie einige Organe der Rechtsprechung untergebracht. Darüber hinaus diente es im Mittelalter dem Handel als Kaufhaus und bot auch Lagermöglichkeiten im Kellergewölbe. Der Ratskeller entstand als einheitlicher Lagerraum mit 1400&#x202F;m² und ist somit der größte zusammenhängende Keller in Nordeuropa. Im Inneren der in sich geschlossen konzipierten, in vier Flügeln angelegten Anlage befinden sich zwei Laubenhallen sowie eine Galerie, die sich über zwei Geschosse erstreckt. Seit den 1990er Jahren befinden sich hier die Stadtverwaltung und die Räume der Bürgerschaft sowie das Stralsunder Standesamt. }} * {{vCard | name = Ziegelgrabenbrücke | type = bridge | wikidata = Q46998739 | directions = im Verlauf der {{RSIGN|DE|L|296}} | description = Die alte Brücke über den Strelasund ist 133&#x202F;m lang und verbindet das Festland mit der noch zu Stralsund gehörenden Insel Dänholm. Die als Klappbrücke ausgeführte Brücke wird täglich zu festgelegten Zeiten für den Schiffsverkehr geöffnet. Im Norden schließt an die alte Ziegelgrabenbrücke der Rügendamm an. Von der Insel Dänholm nach Rügen führt dann die feste, nicht öffnungsfähige, Rügendammbrücke (Strelasundbrücke). Dieser gesamte Verlauf ist sowohl für den Fahrzeugverkehr, die Bahn wie auch für Radfahrer und Fußgänger passierbar. }} * {{vCard | name = Rügenbrücke | type = bridge | wikidata = Q457377 | directions = im Verlauf der {{RSIGN|DE|B|96}} | description = Die 42&#x202F;m hohe Brücke ist das neue Wahrzeichen der Stadt. Das Bauwerk ist über 4000&#x202F;m lang. Der Pylon der Hängebrücke ragt 128&#x202F;m in den Himmel. Die Brücke ist nur mit Kraftfahrzeugen zugänglich (mautfrei). Für Fußgänger und Radfahrer ist das Bauwerk gesperrt. Bei einem Spaziergang über den alten Rügendamm kann man das Bauwerk aber gut einsehen. }} * {{vCard | name = Kampischer Hof | type = building complex | wikidata = Q1656641 | lastedit = 2019-08-24 | description = Der Kampische Hof diente als mittelalterliche Stadtniederlassung des Klosters Neuenkamp. Die Zisterziensermönche, die seit 1233 in ihrem Kloster nahe Stralsund lebten, errichteten einen Hof, der ihnen als Warenspeicher und als Unterkunft bei Reisen in die Stadt diente. Im Kern stammt der um einen Innenhof angelegte dreiflüglige Komplex noch aus dem 13.&#x202F;Jahrhundert. Die verputzte barocke Fassade sowie das Rundbogenportal stammen aus einer im 18.&#x202F;Jahrhundert durchgeführten Umbaumaßnahme. Die beiden Flügelbauten mit Backsteinfassade dagegen sind noch weitgehend in ihrer mittelalterlichen Form erhalten. }} * {{vCard | name = Stadtbefestigungen | type = city wall | wikidata = Q2353301 | description = Die Stralsunder Stadtbefestigungen waren ein System aus fester Stadtmauer, Stadttoren sowie Bastionen und Teichen. Zwei von vormals zehn der Stralsunder Stadttore sowie ein Teil der Stadtmauer sind noch erhalten. }} :* {{vCard | name = Stadtmauer | type = city wall | description = Im Jahr 1256 wird erstmals die [[w:Stralsunder Stadtbefestigungen#Stadtmauer|Stadtmauer]] erwähnt, die auf einer Länge von 3100 Metern die gesamte Stadt umgab und ursprünglich aus Erdwällen bestand, die mit Palisaden bestückt waren. Von den Preußen wurden die Mauern und Befestigungen ab 1815 weiter ausgebaut. Die Zunahme des Verkehrs und der Platzbedarf für Neubauten führte ab 1873 dazu, dass die Festungsbauten zum großen Teil abgebaut wurden. Heute ist von der Stadtmauer nur noch ein kleiner Teil erhalten. Große Abschnitte der Stadtmauer mit Wiekhäusern sind noch am ''Knieperwall'' und ''Fährwall'' erhalten. Teilweise wird die Stadtmauer dabei durch Außenmauern von Wohnhäusern und Klosteranlagen gebildet. In den 1980er Jahren im Zuge der Stadtsanierung gründlich überarbeitet, bietet dieser erhaltene Teil der Stadtmauer einen imposanten Anblick. }} :* {{vCard | name = Kniepertor | type = gate | wikidata = Q1668751 | address = Knieperstraße, 18439 Stralsund | description = Das Kniepertor ist eines der zehn ehemaligen Stadttore der Hansestadt Stralsund. Das aus Backstein errichtete, ziegelgedeckte Torbauwerk ist eines der landwärts gelegenen Tore ganz im Norden der Stralsunder Stadtbefestigungen. Es wurde erstmals 1293 urkundlich erwähnt. Das Tor spielte mehrmals in der Geschichte der Stadt eine bedeutende Rolle. Am Tor sind auch heute noch Halterungen für die Sperrketten zu sehen, mit denen die Straße bei offenem Tor vor anstürmenden Angreifern geschützt werden konnte. 1967 wurde der Torturm zu Wohnzwecken umgebaut. Seit dem Ende der 1990er Jahre ist die Passage Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. }} :* {{vCard | name = Kütertor | type = gate | wikidata = Q1797411 | address = Knieperwall, 18439 Stralsund | description = Das 1281 erstmals urkundlich erwähnte Kütertor ist das zweite der noch erhaltenen Stadttore Stralsunds. Es gehörte zu den fünf landseitigen Toren der Stralsunder Stadtbefestigungen. Zu dieser Zeit war es ein einfaches Turmbauwerk in der Stadtmauer. Im Jahr 1446 wurde das Kütertor neu errichtet, bis 1862 diente das Torhaus als Gefängnis. Von 1963 bis 2003 war das Kütertor Bestandteil einer Jugendherberge. In den Jahren 2012 bis 2015 wurde das Kütertor samt anliegender Bauten zu einem Wohnareal umgebaut. Das Torgebäude ist etwa 15 Meter hoch und überspannt die Straße in ganzer Breite. }} * {{vCard | name = Wulflamhaus | type = building | wikidata = Q1502336 | description = Das Wulflamhaus liegt am Alten Markt gegenüber dem Rathaus. Das aus dem 14.&#x202F;Jahrhundert stammende Wohnhaus gehörte dem Ratsherren und Bürgermeister Bertram Wulflam, der das Haus 1358 erbauen ließ. Das Haus ist stilistisch der norddeutschen Backsteingotik zuzuordnen und bietet eine beeindruckende Giebelfassade. Im Inneren des Hauses sind Wandmalereien aus dem 15.&#x202F;Jahrhundert erhalten geblieben. In der Stadtverwaltung befinden sich die Pressestelle der Hansestadt und ein Restaurant. }} * {{vCard | name = Scheelehaus | type = building | wikidata = Q1627386 | description = Das viergeschossige Scheelehaus, erbaut im 14.&#x202F;Jahrhundert als Dielenhaus, ist lange Zeit der Wohnort von [[w:Carl Wilhelm Scheele|Carl Wilhelm Scheele]], dem Entdecker des Elements [[w:Sauerstoff|Sauerstoff]], gewesen. Die beiden Giebelhäuser werden zusammen als Scheelehaus bezeichnet. Gebaut wurden beide im 14.&#x202F;Jahrhundert. }} === Denkmäler === [[File:Ernst Thaelmann Denkmal Stralsund.jpg|thumb|Ernst Thälmann Denkmal]] [[File:Fachwerkhäuser und Mahnmal Innenhof St.-Johanniskloster Stralsund 1.jpg|thumb|Judenstele im St.-Johanniskloster, Innenhof]] * {{vCard | type = memorial | name = Ernst-Thälmann-Denkmal | wikidata = Q14906618 | directions = an der Sundpromenade | description = Die übermannshohe Bronzeplastik erinnert an den Politiker und Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) in der Weimarer Republik }} * {{vCard | type = memorial |name = Ferdinand von Schill-Denkmal | wikidata = Q15844317 | directions = gegenüber dem Theater | description = Das Schill-Denkmal in Stralsund erinnert an den preußischen Offizier Ferdinand von Schill, der als Freikorpsführer (Schillsches Freikorps 1806/1807 und Schillsche Jäger) bekannt wurde; er starb bei Kämpfen in Stralsund }} * {{vCard | type = memorial | name = Lambert-Steinwich-Denkmal | wikidata = Q14907057 | directions = in der Parkanlage Wulflamufer | description = Denkmal zur Erinnerung an Lambert Steinwich, 1616 bis 1629 Bürgermeister von Stralsund }} * {{vCard | type = memorial | name = Kriegerehrenmal | wikidata = Q14540552 | before = {{Marker Kopie|Q458410}} | directions = in der Nikolaikirche | description = In einer Fensternische der südlichen Turmhalle der Nikolaikirche ruht gegenüber von vier Treppenstufen ein schlichter viereckiger Steinsockel. Auf ihm steht eine 3,10&#x202F;m hohe Bronzeplastik. An beiden Seiten der Plastik stehen auf Bronzetafeln die Namen der Gefallenen der Weltkriege }} * {{vCard | type = memorial | name = Judenstele | before = {{Marker Kopie|Q1698954}} | directions = auf dem Hof des St.-Johannisklosters | description = Die Stele erinnert seit 1988 an die Geschichte der Juden in Stralsund und die nahezu vollständige Vernichtung der Stralsunder jüdischen Gemeinde durch die Nationalsozialisten. }} === Museen === {{Scroll Gallery |title=Museen |width=250 |maxHeight =250 |Meeresmuseum (44122756062).jpg|Meeresmuseum |Stralsund, Meeresmuseum in der Katharinenkirche, Ausstellungshalle (2012-04-10) 4, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Meeresmuseum, Ausstellungshalle |Stralsund, Ozeaneum (2008-08-28) a.JPG|Ozeaneum |Grosses Becken im Ozeaneum - panoramio.jpg|Grosses Becken im Ozeaneum |Pinguine auf dem Ozeaneum - panoramio.jpg|Pinguine auf dem Ozeaneum |Stralsund, Nautineum, Halle (2013-07-30), by Klugschnacker in Wikipedia.JPG|Nautineum auf der Insel Kleiner Dänholm |Stralsund Nautineum Dänholm.jpg|Nautineum |Born auf dem Darß, Germany - panoramio.jpg|Natureum, Leuchtturm "Darßer Ort" |Stralsund, Germany, Kulturhistorisches Museum (2006-10-18).JPG|Stralsund Museum (ehem. Kulturhistorisches Museum) |Mönchstraße 38, Stralsund.jpg|Museumshaus Mönchstraße 38 |Marinemuseum Dänholm.jpg|Marinemuseum |Mil Mi-8 Bundeswehr.jpg|Marinemuseum, Mi-8 Hubschrauber |Kleines Torpedoschnellboot Projekt 131 Libelle.jpg|Marinemuseum, kleines Torpedoschnellboot |Stralsund, Ossenreyerstraße, Welterbeausstellung - panoramio.jpg|Welterbeausstellung, Ossenreyerstraße 1 |Stralsund, Ossenreyerstraße 1, Hackertscher Tapetensaal, 21 (2011-09-06, by Klugschnacker in Wikipedia).jpg|Welterbeausstellung, Hackertscher Tapetensaal }} === Deutsche Meeresmuseum === * Das '''Deutsche Meeresmuseum''' mit seinen drei Abteilungen an verschiedenen Standorten in Stralsund und einer vierten, der Außenstelle am Darßer Ort bei [[Prerow]]: :* {{vCard | name = Meeresmuseum | type = museum | address = Besuchereingang: Mönchstraße 45/Ecke Bielkenhagen, 18439 Stralsund |lastedit=2026-02-25| hours = 9.30-17.00|price= Erw. 20 €, erm. 16 €, Kinder 12 €| url=https://www.deutsches-meeresmuseum.de/ | description = Das Meeresmuseum im ehemaligen Katharinenkloster ist die Keimzelle der heutigen vier Abteilungen des Deutschen Meeresmuseums. Es bietet dem Besucher eine Vielzahl an Aquarien unterschiedlicher Klimazonen und Ausstellungen mit dem Schwerpunkt meereskundlicher Forschung.| wikidata = Q1205830}} :* {{vCard | name = Ozeaneum | type = museum | wikidata = Q525190 | hours = Sep-Jun: tägl. 9:30-17:00, Jul-Aug: tägl. 9:30-19:00 | price = Erw. (25-65&#x202F;J.): 18,00&#x202F;€, erm (17-24&#x202F;J, >66&#x202F;J.): 14,00&#x202F;€, Kinder (4–16&#x202F;J.) 8,00&#x202F | subtype = noanimals | lastedit = 2024-07-01 | description = Das Ozeaneum zeigt in 39 Schaubecken rund 7000 Meeresbewohner aus der Ostsee, der Nordsee und des Nordatlantiks. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace steuerte eine Ausstellung mit fünf Walmodellen im Maßstab 1:1 bei, und auf dem Dach des futuristischen Gebäudes direkt am Hafen residiert eine kleine Gruppe Pinguine. }} :* {{vCard | name = Nautineum | type = museum | wikidata = Q1660509 | subtype = wheelchair partially, dogs | lastedit = 2021-08-31 | description = Das Nautineum liegt auf der Insel ''Kleiner Dänholm'' zwischen dem Festland und Rügen. Das nur von Mai bis Oktober geöffnete Freigelände zeigt unter anderem viele Großexponate aus den Bereichen Fischerei und Meeresforschung. }} :* {{vCard | name = Natureum Darßer Ort | type = open air museum | wikidata = Q1970271 | directions = am „Darßer Ort“ bei [[Prerow]], ca. 60&#x202F;km | description = Das Natureum ist die vierte Abteilung des Deutschen Meeresmuseum. Hier werden den Besuchern mit dem ''Ostsee-Aquarium'', zahlreichen Tierpräparaten und einem Blick vom 35&#x202F;m hohen, in das Natureum integrierten {{Sitelinks | name = Leuchtturm Darßer Ort| wikidata = Q1720366}} die einzigartige Beschaffenheit und die Flora und Fauna der Darßer Landschaft anschaulich präsentiert. Ein Museumscafé ergänzt das Angebot. }} === Weitere Museen === * {{vCard | name = Stralsund Museum | alt = ehem. Kulturhistorisches Museum | type = museum | wikidata = Q1791753 | youtube = https://www.youtube.com/watch?v=3Owp6aycN0&#x202F;M | hours = Voraussichtlich bis Ende 2024{{Zukunft|2024}} wegen Bauarbeiten geschlossen | description = Das 1858 gegründete Museum ist das älteste Mecklenburg-Vorpommerns. Es befindet sich im ehemaligen Dominikanerkloster St.&#x202F;Katharinen. Besondere Sehenswürdigkeiten in diesem Museum sind einerseits das Kloster selbst, andererseits aber auch die Ausstellungsobjekte wie der [[w:Hiddenseer Goldschmuck|Hiddenseer Goldschmuck]], der Paramentenschatz, das Koggensiegel, das Globenpaar, verschiedene Urkunden nebst der Urkunde, mit der Stralsund das Stadtrecht verliehen wurde sowie verschiedene mittelalterliche Waffen. }} * {{vCard | name = Museumshaus Mönchstraße 38 | type = museum | wikidata = Q114703015 | url = https://www.stralsund-museum.de/Museen/Museumshaus/ | address = Mönchstraße 38, 18439 Stralsund | lat = 54.31184262534146 | long = 13.08836399851024 | phone = +49 (0)3831 253605 | email = museum@stralsund.de | hours = Di–So 10:00–17:00 | lastedit = 2023-01-03 | description = Das [[w:Mönchstraße 38 (Stralsund)|„Museumshaus Mönchstraße 38“]] ist eine Nebenstelle des Stralsund Museums, damit das größte Einzelexponat und nur wenige Meter davon entfernt. Das Giebelhaus wurde im 14.&nbsp;Jahrhundert als Krämerhaus errichtet und ist eines der ältesten Bürgerhäuser der Stadt. Ein Rundgang durch das von unterschiedlichen Stilarten und Epochen geprägte Gebäude ist eine lebendige Geschichtsstunde. Die ältesten Gebäudedetails findet man im Keller und im obersten der vier Speicherböden. Das noch immer funktionierende gotische Aufzugsrad im Spitzboden ist eines der ältesten Nordeuropas. Spuren gotischer Malerei sind an der überlieferten Holzbalkendecke ebenso zu entdecken wie die Reste eines barocken Kamins am Treppenaufgang in das erste Stockwerk. Einrichtungsgegenstände aus dem Museumsbestand und Funde, die bei der Sanierung zum Vorschein kamen, komplettieren die Ausstellung. }} * {{vCard | name = Marinemuseum | type = museum | wikidata = Q1898444 | hours = 01.05.–31.10.: Di–So 10:00–17:00 | lastedit = 2022-10-07 | description = Das Marinemuseum ist ebenfalls eine Außenstelle des Stralsund Museums. Es liegt auf dem Dänholm, dem Geburtsort der deutschen Marine. Der Weg zur so genannten Sternschanze ist mit Seezeichen gut markiert. Zu den Highlights des Museums gehören das Original eines Marinehubschraubers und eines Torpedoschnellbootes. Die Schausammlung beinhaltet eine Auswahl an Bildern, Übersichten, Schemata, Uniformen, Waffen, Flaggen, Dokumenten, Modellen und Ausrüstungsgegenständen. Doch neben diesen Attraktionen ist auch die Geschichte interessant, die das Museum erzählt: Die Geschichte von der strategischen Bedeutung des Dänholms, die Geschichte der preußischen und späteren deutschen Marine, aber auch die Geschichte zahlloser geborgener Schiffswracks und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), die in Stralsund auch die Bewachung des Strandes zur Badezeit übernimmt. }} * {{vCard | name = Welterbe-Ausstellung | type = exhibition, building | url = https://www.wismar-stralsund.de/welterbe_erleben/besucherzentren/welterbe-ausstellung_stralsund/ | address = Ossenreyerstraße 1, 18439 Stralsund | directions = im barocken Olthofschen Palais am Rathaus | lat = 54.31567276177073 | long = 13.08993007480417 | phone = +49 (0)3831 252 310 | email = kultur@stralsund.de | hours = Ausstellung: tägl. 11:00-17:00, Hackertscher Tapetensaal: nur Führungen, Do 16:00 | price = kostenfrei | subtype = wheelchair | lastedit = 2022-10-05 | description = Die Ausstellung informiert sowohl über die Welterbestadt Stralsund als auch über das Welterbeprogramm der UNESCO. Das Welterbe stellt sich hier anschaulich und kurzweilig vor, z.&nbsp;B. durch den Animationsfilm „Welterbe&#x202F;–&#x202F;Warum?“. Er zeigt den Stadtgrundriss im Wandel der Zeit und erzählt zugleich aus der Vergangenheit. Im Rahmen von Führungen kann auch der Hackertsche Tapetensaal jeden Donnerstag um 16:00&#x202F;Uhr bewundert werden. Das Gebäude in der {{Sitelinks | name = Ossenreyerstraße 1| wikidata = Q2034605}} wurde in den Jahren 1691/1692 für den Kaufmann Daniel Schlomann errichtet, in den 1980er Jahren von polnischen Spezialisten saniert und beherbergte zuletzt eine Bibliothek, musste aber Anfang der 2000er Jahre wegen erhöhter Schadstoffkonzentration gesperrt werden. Nach einer umfangreichen Sanierung zog im Jahr 2011 die Welterbe-Ausstellung dort ein. }} === Straßen und Plätze === {{Scroll Gallery |title=Altstadt |width=250 |maxHeight =250 |Alter Markt (Stralsund), 2019 (03).jpg|Alter Markt |2008 Stralsund - Alter Markt (2) (14835257462).jpg|Alter Markt |Stralsund Alter Markt 07.jpg|Alter Markt |Neuer Markt (Stralsund), 2019 (01).jpg|Neuer Markt |Stralsund, Neuer Markt 13 bis 17 (2012-02-27), by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Neuer Markt |Badenstraße in Stralsund (2017).jpg|Badenstraße |Stralsund, Dielenhaus in der Mühlenstraße (2022-01-10), by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Dielenhaus in der Mühlenstraße |Hafen Stralsund (44170675761).jpg|Die Mole im Hafen |Sundpromenade Frühling.JPG|Sundpromenade im Frühling }} In der Altstadt sieht man eine Besonderheit im Straßenverlauf, die heute nur noch in wenigen Städten zu beobachten ist: Die Straßen liegen noch genau dort, wo sie schon vor Hunderten von Jahren gelegen haben. Auch die Häuser, die sich an diesen Straßen reihen, weisen zumeist ein beträchtliches Alter auf. * {{Marker | type=square | name=Alter Markt | wikidata=Q438095}} - mit {{Marker Kopie|wikidata=Q315605}} '''Rathaus''', {{Marker Kopie|wikidata=Q458410}} '''Nikolaikirche''', {{Marker|type=building|name=Artushof|wikidata=Q715758}}, {{Marker Kopie|Q1502336}} '''Wulflamhaus''' und {{Marker|type=building|name=Commandantenhus|wikidata=Q1115047}}. Vom Alten Markt führt die Fährstraße zum Hafen, in der einige schöne Bürgerhäuser, unter anderem das {{Marker Kopie|Q1627386}} '''Scheelehaus''' zu besichtigen sind. : Ein Abstecher in die Schillstraße führt zum {{marker|name=St.-Johanniskloster|type=building|wikidata=Q1698954}}, in dem der schöne mittelalterliche Kreuzgang und die Ruine des Chores der gotischen Kirche sehenswert sind. Das Johanniskloster wurde im Jahre 1254 als Kloster der Franziskaner errichtet. Auf dem Hof des Klosters steht eine Judenstele als Erinnerung an die nahezu vollständige Vertreibung und Vernichtung der Stralsunder Juden durch die Nationalsozialisten. Im Innenhof der Kirchenruine mahnt eine Nachbildung der Pieta von Ernst Barlach an die Schrecken des Krieges. Das Innere des Klostergebäudes ist wegen Sanierungsarbeiten bis auf Weiteres nicht zugänglich. {{Stand|2022|09}} * {{Marker | type=square | name=Neuer Markt | wikidata=Q14912853}} - mit {{Marker Kopie|Q704346}} '''Marienkirche''' und Wochenmarkt. Vom Neuen Markt aus führt die Frankenstraße zum Hafen, in der noch einige schöne Giebelhäuser (besonders die Gruppe Frankenstraße 28 bis 35) erhalten sind. Besonders sehenswert ist das gotische {{Marker| type=building | name=Haus Frankenstraße 28 | wikidata=Q18534304}} mit einer kostenlos zu besichtigenden Sammlung von mittelalterlichen Bausteinen und Fundstücken. Beachtenswert ist auch das {{Marker Kopie|Museumshaus Mönchstraße 38|name}} '''[[#vCard_Q114703015|Museumhaus Mönchstraße 38]]''', in dem zahlreiche Zeitschichten vom Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit konserviert wurden. * '''Badenstraße''', unter anderem mit den Bürgerhäusern {{marker|type=building|name=Badenstraße 44|wikidata=Q16054508}} und {{marker|type=building|name=Badenstraße 45|wikidata=Q16054510}} * '''Mühlenstraße''' mit einer schönen Gruppe von Giebelhäusern, unter anderem mit dem {{marker|type=building|name=Dielenhaus|wikidata=Q1220697}} * '''Fußgängerzone zwischen Altem und Neuem Markt''' - In der Fußgängerzone rund um die Ossenreyerstraße, die sich zwischen Altem und Neuem Markt erstreckt, sind vor allem kleinere Geschäfte und Restaurants beheimatet. Aber auch Servicecenter (wie etwa von der Telekom) und Filialen größerer Ketten findet man hier. Während eines gemütlichen Bummels durch die Stadt kann man so seine Besorgungen erledigen. * '''Hafeninsel''' - Auf der Hafeninsel befinden sich das Ozeaneum sowie mehrere alte Speicher. Ideal für Spaziergänge sowie um sich von der Architektur aus der Hansezeit beeindrucken zu lassen. * Die {{Marker | type = quay | name = Mole | lat = 54.318594 | long = 13.097207}} welche sich im Hafen finden lässt, ist ein perfekter Ort für einen kurzen Spaziergang. Auch die Aussicht ist exzellent. Tipp: Wer Kinder hat, sollte sich unbedingt mit ihnen die hier liegenden Segelboote anschauen. Im Sommer: Jeden Mittwoch ab 18 Uhr kann man von hier die "Stralsunder Mittwochsregatta" beobachten. * Die {{Marker | type = promenade | name = Sundpromenade | lat = 54.324095753795824 | long= 13.086760685144824}} entlang des Strelasundes ist nicht nur ein langer, breiter Fußweg- und Fahrradweg, sie ist die ideale, schönste und auch schnellste Verbindung zwischen Knieper Nord und Altstadt. Die Promenade wurde schon 1928 als attraktive öffentliche Flaniermeile vom „Nassen Dreieck“ bis zur Schwedenschanze angelegt. Sie wurde in den vergangenenen Jahren mehrfach erneuert, umgestaltet, aufgewertet und erweitert in Richtung Norden. === Parks === [[File:2016 12 ZooStralsund Löwe IMG 1556.JPG|mini|Löwe im Zoo Stralsund]] [[File:Mahnkesche Mühle im Tierpark Stralsund (2012-06-25), by Klugschnacker in Wikipedia (3).JPG|thumb|upright|Mahnkesche Mühle im Tierpark Stralsund]] [[File:Halbinsel Devin Bakenberg 1.jpg|thumb|Halbinsel Devin]] * {{vCard| type=zoo | name=Tierpark Stralsund |wikidata=Q2432298 | hours = Apr-Sep: 09:00–18:30, Mär+Okt: 09:00–17:00, Nov–Feb: 10:00–16:00 | description=In naturnah gestalteten Anlagen leben Löwen, Schimpansen, Wölfe, Bären und Bisons. Wie auf einem Bauernhof geht es in den Haustierbereichen zu. Mit rund 1.000 Tieren in über 150 Arten und Formen zeigt der Stralsunder Zoo biologische Vielfalt. Große Staudenquartiere und Parkgehölze ergänzen das Bild.}} * Ein schöner Spaziergang kann durch die parkähnliche Anlage vor dem {{Marker Kopie|Q1797411}} Kütertor über den Küterdamm unternommen werden. Man hat von dort einen unvergesslichen Blick auf die Altstadt. * Der {{Marker | type = lake | name = Moorteich | lat = 54.316148947155746 | long = 13.068582811864312 }} im '''Stadtwald''' kann auf einer etwa 4&#x202F;km Wanderung herrlich umrundet werden. Trotz der baulichen Entwicklung Stralsunds über die ehemaligen Festungsanlagen hinaus konnte das Moorteichufer mit dem Ende des 19.&#x202F;Jahrhunderts angelegten, angrenzenden Stadtwald seinen Charakter als größte öffentliche Parkanlage der Stadt bewahren und blieb frei von jeglicher Bebauung. Im Westen schließt unmittelbar der Tierpark an. * Der {{Marker | type = island | name = Dänholm |wikidata = Q661261}} — oder genauer: Die Insel Dänholm — mit ihrer Fläche von 95&#x202F;ha ist durch einen künstlich angelegten Hafen in einen größeren und einen kleineren Teil getrennt. Ihre wechselvolle Geschichte ist überwiegend militärisch, aber auch gärtnerisch geprägt. Der Dänholm wurde lange Zeit militärisch genutzt und gilt als die Geburtsstätte der Preußischen Marine. Diese sorgte neben umfangreichen baulichen Erweiterungen auch für Alleen entlang wichtiger Wege sowie für gezielte Gehölzanpflanzungen auf der Sternschanze und auf den Grünflächen zwischen den militärischen Gebäuden. Die Bürgerschaft der Stadt Stralsund beschloss im Juni 2022, den 10,4&#x202F;ha großen „kleinen Dänholm“ zu erwerben. Geplant ist die Nutzung als Naherholungsgebiet. ([https://www.youtube.com/watch?v=ESZY3y0lNkY Video] des NDR aus der Reihe „die nordstory“, 59&#x202F;min) * Der {{Marker | type = park | name = Park Devin | lat = 54.26805382995693 | long = 13.136249853198775}} direkt am Strelasund im östlich gelegenen Stadtteil Devin bietet schöne Spazierwege, einen kleinen Badestrand und einen Anlegesteg. Mit der Errichtung eines Restaurationsgebäudes begann 1887 die bis heute anhaltende, traditionsreiche Geschichte des Kurhauses. Es befindet sich an der höchsten Stelle eines natürlich geformten, stark bewegten Geländes, welches den reizvollen Rahmen für die als Landschaftspark angelegten Deviner Anlagen bildet. Von hier aus ergeben sich malerische Blicke zur Deviner Bucht und nach Stralsund. Das [[#vCard_Kurhaus Devin|Kurhaus Devin]] ist heute ein beliebtes Ausflugrestaurant und Hotel mit 30 Zimmern. * Östlich des Parks Devin liegt das 106&#x202F;ha große {{Marker | type = nature reserve | name = Naturschutzgebiet Halbinsel Devin | wikidata = Q1971023}} mit seiner waldfreien Moränenlandschaft mit Kleingewässern, Mooren und Magerrasen, die steil zum Wasser hin abfällt. Es kann auf ausgewiesenen Wegen betreten werden. Das Schutzgebiet wird betreut vom [https://halbinsel-devin.de/ Förderverein für Landschaft und Naturschutz Devin e.V.]. Die Halbinsel Devin ist seit ihrer Öffnung als Naturschutzgebiet im Jahre 1993 zu einem beliebten Ausflugsziel geworden und lädt mit ihrer Hügellandschaft zum Spazieren ein. * Die {{Marker | type = park | name = Brunnenaue | lat = 54.32106879289409 | long = 13.080552550353485 }} wurde im Jahr 1630 als Heilquelle erstmalig erwähnt und ist somit die älteste Parkanlage Stralsunds. Seit einer Umgestaltung in den 1960er Jahren prägen ein großzügiges Wegesystem, weite zentrale Wiesenflächen, ein Spielplatz und der schon 1874 errichtete Springbrunnen den Park. Der Park ist heute ein zentrales Bindeglied zwischen Wohngebieten, der Sundpromenade und den Wallanlagen um die Altstadt. === Verschiedenes === * {{vCard | name = Gorch Fock I | type = museum ship | wikidata = Q557286 | price ≈ 4 €| lastedit = 2026-08-05 | description = Die Gorch Fock lief nach nur 100 Tagen Bauzeit am 03.05.1933 bei der Hamburger Werft Blohm+Voss vom Stapel. In den letzten Kriegstagen versenkt ein Sprengkommando der deutschen Wehrmacht das Schiff 1945 im Strelasund. Zwei Jahre später wird die Bark gehoben und instand gesetzt. Ab 1951 ist das Schiff unter dem Namen TOWARISCHTSCH wieder unter Segeln. 1992 wechselt die Gorch Fock unter ukrainische Flagge. Wegen notwendiger Reparaturen und damit zusammenhängender Finanzierungsprobleme wird das Schiff schließlich 2003 nach Stralsund verkauft und instand gesetzt und wieder auf den alten Namen „Gorch Fock“ getauft. Heute kann das 82,1&#x202F;m lange, als Bark getakelte Segelschulschiff an der Fährbrücke, der sogenannten „Ballastkiste“, gegen Eintritt besichtigt werden. }} * {{vCard | name=Theater | wikidata=Q2353352 | url=https://www.theater-vorpommern.de/ | description=Das Theater am Olof-Palme-Platz wurde am 16. September 1916 eröffnet. Das Gebäude ist das dritte Theater in der Stralsunder Geschichte. Das vormalige Theater am Alten Markt musste aufgrund neuer Brandschutzvorschriften 1912 geschlossen werden. Das derzeitige Gebäude wurde 2005 bis 2008 renoviert. Auf dem Spielplan stehen Opern, Musicals, Operetten, Dramen, Komödien, Ballette, Konzerte und Gastspiele.}} <gallery mode="packed" heights="150"> 2008 Segelschulschiff »Gorch Fock (1)« im Stralsunder Hafen vor Anker (2) (14732914875).jpg|Gorch Fock I 2008 Segelschulschiff »Gorch Fock (1)« im Stralsunder Hafen vor Anker (6) (14740783302).jpg|Gorch Fock I Stralsund, Gorch Fock02.jpg|Gorch Fock I Stralsund Olof-Palme-Platz Theater.jpg|Theater Stralsund </gallery> == Aktivitäten == * {{vCard | name = Freizeitpark und Badeparadies Hanse-Dom | type = amusement park, indoor pool | url = https://www.hansedom.de/ | address = Grünhufer Bogen 18-20, 18437 Stralsund | directions = im OT-Grünhufe | lat = 54.3203 | long = 13.0436 | phone = +49 (0)3831 3733430 | fax = +49 (0)3831 3733344 | email = info@hansedom.de | description = Erlebnis- und Freizeitpark auf 120.000 m² mit Badeparadies, in dem Familien, Actionfans und Ruhesuchende auf ihre Kosten kommen. }} * {{vCard | name = Waldseilpark-Rügen | alt = Kletterwald Rügen-Stralsund | type = ropes course | url = https://www.waldseilpark-ruegen.de/ | address = Klingenberg 25, 18573 Altefähr | lat = 54.33219 | long = 13.11778 | phone = +49 (0)38306 239758 | mobile = +49 (0)172 9400864 | email = info@waldseilpark-ruegen.de | hours = Mai-Nov | lastedit = 2023-03-16 | description = Der Kletterwald in Altefähr - auf der gegenüberliegenden Seite des Strelasundes - bietet Abenteuer für jung und alt mit unbeschreiblichem Blick auf die Silhouette der Hansestadt auf 8&nbsp;unterschiedlichen Kletterstrecken in bis zu 12&#x202F;m Höhe. Mindestkörpergröße 1,10&#x202F;m, Kinder unter 12&nbsp;Jahren klettern nur in aktiver Begleitung eines Erwachsenen. }} [[File:Stralsunder Strand.JPG|thumb|500px|Stralsunder Strand]] *'''Im Sommer:''' - Der neu ausgebaute Strand (durch die DLRG abgesichert) lädt zum Baden, Sonnenbaden und Sportmachen ein. Entlang der Sundpromenade findet sich eine malerische Spazier- und Joggingstrecke. Für längere Läufe, Fahrradtouren oder ähnliche Aktivitäten bietet sich eine Strecke über die umliegenden Dörfer wie Prohn und Parow an. Zudem findet einmal im Jahr das Sundschwimmen mit mehr als 1000 Teilnehmern statt, die quer durch den Strelasund von Altefähr nach Stralsund schwimmen. * Der '''[https://www.auf-nach-mv.de/radweg-oestlicher-backstein-rundweg Östliche Backstein-Rundweg]''' ist ein 305&#x202F;km langer Radrundweg. * Der 275&#x202F;km lange '''[https://www.auf-nach-mv.de/radweg-ruegen-rundweg Rügen-Radrundweg]''' beginnt direkt nach der Überquerung des Strelasunds. === Veranstaltungen === Neben den nachfolgend genannten, jährlich stattfindenden Highlights gibt es eine Fülle von Veranstaltungen wie z.&#x202F;B. Märkte oder sehr interessante [[#Führungen|Führungen]] unterschiedlichster Art, auch Nachtwächterführungen. Eine detaillierte Übersicht bietet der stets aktuelle [https://www.stralsund.de/shared/veranstaltungen/ Veranstaltungskalender] der Tourismuszentrale. * Die '''[https://mregatta.de Mittwochsregatta]''' ist die größte regelmäßige Regatta Deutschlands. Von Mai bis September bieten die Wassersportler auf dem Sund vor der beeindruckenden Kulisse der Hansestadt ein imposantes Bild. Teilnehmen können alle Schiffe, Jollen und Katamarane, die sich bis zum jeweiligen Mittwoch gemeldet haben, nicht nur einheimische Segler, sondern auch Gäste aus Nah und Fern. Die Startlinie ist direkt vor der Nordmole. Der Regattaabend endet mit der Auswertung im Goldenen Anker auf der Hafeninsel bei einem gemütlichen Getränk. Dabei kann man gemeinsam Seemannsgarn spinnen und über Gott, die Welt und das Segeln sinnieren. * Die '''[https://www.wallensteintage.de/ Wallensteintage]''' sind ein historisches Volksfest mit langer Tradition. Jeweils Mitte Juli jeden Jahres finden die viertägigen Veranstaltungen statt. Von Freitag bis Sonntag wird dabei mit einem historischen Volksfest mit Festumzug, Markttreiben und zahlreichen Veranstaltungen der Abwehr der Belagerung der Stadt Stralsund durch Wallenstein gedacht. * Der '''[https://www.stralsund-triathlon.de Triathlon Stralsund]''' wird im August in der Stadt und am Ufer des Strelasundes veranstaltet. * Zu den '''[https://www.stralsunder-orgeltage.de/ Stralsunder Orgeltagen]''' im September öffnen die drei Backsteinbasiliken St.&#x202F;Nikolai, St.&#x202F;Marien und St.&#x202F;Jakobi ihre Pforten und laden zum Lauschen ein. [[File:Rügenbrücke in Stralsund, Brückenlauf 2007 1 (2007-10-21).JPG|thumb|Rügenbrückenlauf]] * Beim '''[https://www.ruegenmarathon.de/ Rügenbrücken-Marathon]''' im Oktober kommen rund 4.000 Laufbegeisterte an den Sund, um auf verschiedenen Distanzen (von 6&#x202F;km bis Marathon) die einmalige Möglichkeit zu nutzen, auf des Schusters Rappen die Rügenbrücke zu überqueren. * Die '''[https://ketterechts.eu/tour-dallee-ruegen-radfahren-mit-prominenten/ Tour d` Allée Rügen]''' findet zeitgleich mit dem Marathon statt. Die Fahrradtour startet in Stralsund und führt etwa 50&#x202F;km über die für den Autoverkehr gesperrte Strelasundbrücke durch Altefähr, Gustow, Garz, [[Putbus]], Zirkow und schließlich zum Ziel in [[Sellin]] bis kurz vor die Seebrücke. Die Tour ist eine Veranstaltung für alle Altersstrukturen. Hier fahren Kinder mit ihren Eltern und Großeltern in einem gemäßigten Tempo mit dem Rad durch die Alleen. Viele ehemalige Radsportler aus verschiedenen Generationen unterstützen durch ihre Teilnahme das Anliegen der Tour d' Allée. : Die Tour d` Allée Rügen und der Rügenbrücken-Marathon finden immer zeitgleich statt, da nur an diesem einen Tag im Jahr die Rügenbrücke für sportliche Zwecke geöffnet wird. == Einkaufen == [[File:Stralsund - Heilgeiststraße 10 - Fishhandel Rasmus - 2018-05-29 19-18-25.jpg|thumb|upright|Fischhandel Rasmus]] * Im Stadtteil Grünhufe, in unmittelbarer Nähe zum Hansedom, befindet sich der {{Marker | type=mall | name=Strelapark | url=https://www.strelapark.de | lat=54.32054306501162 | long=13.047521456042515}}, ein großes Einkaufszentrum. * Ein zweites Einkaufszentrum, das {{Marker | type=mall | name=Ostseecenter | url=https://www.ostseecenter-stralsund.de/ | lat=54.30252 | long=13.02282}}, liegt im Westen der Stadt an der B 105. * Wer kleinere Geschäfte bevorzugt, sollte sich in der Innenstadt (zwischen Altem und Neuem Markt) umsehen. Der Vorteil hier: Die Geschäfte liegen alle dicht beieinander und sind durch eine Fußgängerzone verbunden. * {{vCard | name = Fischhandel und Räucherei Rasmus | type = shop | url = https://fischhandel-rasmus.de | address = Heilgeiststraße 10, 18439 Stralsund | lat = 54.31359 | long = 13.08850 | phone = +49 (0)3831 281538 | fax = +49 (0)3831 281535 | email = info@fischhandel-rasmus.de | description = Von hier kommt der [https://fischhandel-rasmus.de/bismarckhering/ Original Stralsunder Bismarckhering!] Das Rezept für den Original Stralsunder Bismarckhering wurde Mitte des 19.&nbsp;Jahrhunderts vom Stralsunder Johann Wiechmann und seiner Frau Karoline erfunden. Ihren berühmten Namen bekam die Wiechmannsche Heringsspezialität im Jahr 1871. Im Laden des Fischhandel Rasmus gibt es aber nicht nur dieses Stralsunder Kulturgut sondern auch frischen Fisch, Räucherware, Fischsalate und Fischbrötchen. }} * {{vCard | name = Rösterei Kontor Scheele | comment = Kaffeerösterei und -verkauf | type = shop, crafts shop | url = https://www.scheelehof.de/de/gastronomie/kontor-scheele | address = Fährstraße 23-25, 18439 Stralsund | directions = im Romantikhotel "Scheelehof" | phone = +49 (0)3831 28 33 119 | fax = +49 (0)3831 283 34 88 | email = info@kontor.de | hours = Mo-Sa 10:00-17:00, So+Feiertage 10:00-15:00 | lastedit = 2022-09-11 | before = {{Marker Kopie|Q111388501}} | description = Mehrfach ausgezeichnete Kaffeerösterei. Hier kann man seinen Lieblingskaffee aus über 15&nbsp;unterschiedlichen Kaffeesorten und -mischungen finden. Jeden 1.&nbsp;Samstag im Monat, immer 15:00&#x202F;Uhr, kann man an einer Kaffeeverkostung teilnehmen (Dauer ca.&nbsp;1&#x202F;Stunde, Kosten: 30,-&#x202F;€/P inkl. 125&#x202F;g Kaffee nach Wahl). }} * {{vCard | name = Bio-Insel | comment = Naturkostladen | type = shop | url = https://bioinsel.net/ | address = Tribseer Damm 75, 18437 Stralsund | directions = Im Gebäude des Stralsunder Hauptbahnhofs | lat = 54.30893 | long = 13.07699 | phone = +49 3831 666072 | hours = täglich 7:00-19:00 | lastedit = 2023-05-07 | description = Ein Biosupermarkt, der wegen seiner Lage im Stralsunder Hauptbahnhof ''jeden'' Tag von 7 bis 19 Uhr geöffnet hat. Es gibt auch Backwaren, Snacks und Getränke, allerdings nur zum mitnehmen. }} === Wochenmärkte === * {{Marker | type=market | name=Trelleborger Platz |lat=54.32810751942173 | long=13.054745934356271 }}, Montag und Donnerstag, 7:30 - 13:00 Uhr * {{Marker Kopie|Q14912853}} '''Neuer Markt''', Dienstag und Freitag, 7:30 - 15:00 Uhr == Küche == [[File:Fischbroetchen Luebeck 04 2008 001.jpg|mini|Fischbrötchen]] [[File:2008 Stralsund - Hafenansichten (17) - Hier gibt's was auf die Hand Fischbrötchen mit Räucherfisch! Guten Hunger! (14770533066).jpg|thumb|Hier gibt's was auf die Hand Fischbrötchen mit Räucherfisch]] Restaurants und Cafés findet man vor allem in der Nähe des Alten und Neuen Marktes sowie auf und in der Nähe der Hafeninsel. Auf der Hafeninsel, in der Nähe des Ozeaneums, liegen besonders im Sommer mehrere Fischkutter vor Anker, von denen direkt Fischbrötchen, Räucherfisch usw. verkauft werden. === Kneipen === * {{vCard | name = Scheels | comment = Kellerkneipe | type = pub | url = https://www.scheelehof.de/de/gastronomie/scheels | address = Fährstraße 23-25, 18439 Stralsund | directions = im Romantikhotel "Scheelehof" | phone = +49 (0)3831 28 33 114 | fax = +49 (0)3831 283 34 88 | email = info@scheelehof.de | hours = Di-Sa ab 20:00 | lastedit = 2022-09-11 | before = {{Marker Kopie|Q111388501}} | description = Urige Kellerkneipe im Scheelehof. Immer samstags (Oktober - Mai) erklingt ab 20:00 Uhr in der behaglichen Kellerkneipe Live-Musik. Verschiedenste Solokünstler und Bands musizieren auf Augenhöhe mit den Gästen. }} * {{vCard | name = Zum Goldenen Anker | type = pub | address = An der Fährbrücke 8, 18439 Stralsund | directions = am Liegeplatz der Gorch Fock I | lat = 54.31708 | long = 13.09826| phone = +49 (0)3831 6735037 | hours = tägl. 12:00-23:00 | subtype = terrace | lastedit = 2022-09-17 | description = Urige Hafenkneipe mit großem Aussenbereich. }} * {{vCard | name = Zur Fähre | type = pub | url = https://www.zurfaehre-kneipe.de/ | address = Fährstraße 17, 18439 Stralsund | lat = 54.3164 | long = 13.09389 | phone = +49 (0)3831 297196 | mobile = +49 (0)171 2763442 | email = zurfaehre@web.de | youtube = https://www.youtube.com/watch?v=NrtUSh4o_oc | hours = tägl. ab 18:00 | lastedit = 2022-09-17 }} : Bereits im Jahre 1332 findet die heutige Hafenkneipe „Zur Fähre“ erstmals Erwähnung im zweiten Stralsunder Stadtbuch. Das 1278 errichtete Fährtor präsentierte dem Ankömmling aus Richtung Hafen als einziges der Stralsunder Stadttore die Traufe (Regenrinne) statt des Giebels. In Zusammenhang mit dem Bau des Fährtores wurde das Haus, heute Fährstraße 17, errichtet. Das Haus Nummer 17 scheint einen Schutzengel zu haben. Keiner der großen Stadtbrände, keines der über 80 Hochwasser und auch keine Beschießung und Belagerung gefährdeten jemals seinen Bestand. Während der Hansezeit muss an dem wohl wichtigsten Seetor reger Betrieb geherrscht haben. Tagelöhner, Seeleute, Patrizier – das ganze bunte, mittelalterliche Treiben – passierten den sundseitigen Haupteingang zur Stadt. „Zur Fähre“ ist somit die älteste Kneipe der Stadt und die älteste Hafenkneipe Europas. Aus Tradition wird täglich um 19:00 Uhr geglast (die Glocke geläutet) und jeden Sonntag um 15:00 Uhr lädt die Wirtin um über Geschichte und Geschichten der Kneipe und des Hauses zu berichten. === Cafés === [[File:Stralsund, Böttcherstraße 31 (2012-05-12), by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|thumb|upright|Café Kelm]] * {{vCard | name = Café Kelm | type = cafe | address = Böttcherstraße 31, 18439 Stralsund | lat = 54.312994869118256 | long = 13.089588990472627 | phone = +49 (0)3831 667790 | email = cafekelm@gmx.de | facebook = 179211128760319 | hours = Mo-Fr 10:00-19:00, Sa 11:00-18:00 | lastedit = 2022-05-23 | description = Ein kleines, gemütlich eingerichtetes Café, zwischen Altem und Neuem Markt gelegen. Es gibt Kuchen und Torten (u.&#x202F;a. eine Joghurt-Sanddorn-Torte) sowie Waffeln und fair gehandelten Kaffee. }} * {{vCard | name = Brasserie Grand Café | type = brasserie, cafeteria | url = https://brasserie-stralsund.de/ | address = Neuer Markt 2, 18439 Stralsund | lat = 54.310673 | long = 13.086985 | phone = +49 (0)3831 703514 | fax = +49 (0)3831 703516 | email = info@brasserie-stralsund.de | hours = Mo-Fr 10:30-23:00, Sa,So 09:00-23:00 | subtype = terrace, beer garden | lastedit = 2021-12-25 | description = Mitten in der Altstadt gelegen bietet die Brassserie ein Stück Paris in Mecklenburg-Vorpommern. }} * {{vCard | name = Gumpfer - Café Stralsund | type = cafe | url = https://www.gumpfer.de/#stralsund | address = Am Ozeaneum, 18439 Stralsund | lat = 54.315342 | long = 13.097922 | phone = +49 (0)3831 285923 | fax = +49 (0)3831 285924 | hours = tägl. 09:00-18:00 | subtype = terrace | description = Das Café verfügt neben Innen- und Außenplätzen über eine gläserne Konditorei, wo man den Konditoren bei der Kuchen- und Tortenproduktion zusehen kann. }} === Restaurants === ==== Günstig ==== * {{vCard | name = Die Suppenmacher | url = https://diesuppenmacher.de/ | address = Böttcherstraße 36, 18439 Stralsund | directions = gegenüber vom Meeresmuseum | phone=+49 (0)3831-469891 | lat = 54.312897 | long = 13.088291 | type = restaurant | hours = Mo-Fr 11:00-15:00 | description = Täglich frisch zubereitete Suppen, Salate und Desserts. }} * {{vCard | name = Nur Fisch | alt = Das Fischbistro | type = bistro | address = Heilgeiststrasse 92, 18439 Stralsund | lat = 54.31379026065628 | long = 13.088499781395985 | phone = +49 (0)3831 306609 | email = info@fischwerk-ruegen.de | facebook = nurfisch | instagram = nurfisch | hours = Mo-Sa 11:00-15:00 | subtype = seafood | lastedit = 2021-12-25 | description = Beliebtes Fischbistro in der Altstadt. }} * {{vCard | name = Fischhalle | comment = Restaurant mit Fischverkauf | type = restaurant, shop | address = Neue Badenstraße 2, 18439 Stralsund | directions = beim Ozeaneum | lat = 54.31515 | long = 13.09781 | phone = +49 (0)3831 278366 | hours = tägl. 10:00-18:00 | lastedit = 2025-01-07 | description = Beliebtes Fischrestaurant im Herzen von Stralsund, direkt neben Gorch Fock und Ozeaneum. }} ==== Mittel ==== [[File:Stralsund, Am Fischmarkt 13, Kronlastadie (2012-09-15) 1, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|thumb|Dolden Mädel Braugasthaus]] * {{vCard | name = Goldener Löwe | type = restaurant | url = https://www.goldener-loewe-stralsund.de/ | address = Alter Markt 1, 18439 Stralsund | lat = 54.316312 | long = 13.090886 | phone = +49 (0)3831 306390 | fax = +49 (0)3831 30 63 91 | hours = tägl. 09:00-23:00 | subtype = terrace, european, regional | description = Traditionsreiches Restaurant seit über 300 Jahren mit großer Terrasse auf dem „Alten Markt". }} * {{vCard | name = Osteria dell'Oca | type = restaurant | url = https://www.gans-einfach-lecker.de/ | address = Neuer Markt 1, 18439 Stralsund | lat = 54.310582 | long = 13.0874 | phone = +49 (0)3831 3097910 | email = info@gans-einfach-lecker.de | hours = tägl. 11:30-14:30 + 17:00-22:30 | subtype = italian, pizza | lastedit = 2021-12-25 | description = Traditionelles italienisches Restaurant mit dem Fokus auf die originalgetreue Küche der Osteria. }} * {{vCard | name = Dolden Mädel Braugasthaus | type = restaurant | url = https://doldenmaedel.de/stralsund/ | address = Am Fischmarkt 13A, 18439 Stralsund | lat = 54.31427655768104 | long = 13.096799553104626 | phone = +49 (0)3831 35700 | email = stralsund@doldenmaedel.de | facebook = doldenmaedelstralsund | hours = Di-So 12:00-24:00 | subtype = german, vegan | lastedit = 2021-12-25 | description = Dolden Mädel steht für handwerklich gebraute Biere (15 verschiedene Biere vom Fass und Craft Beer) sowie für beste Speisen mit Fleisch aus artgerechter Haltung und ausgewählten regionalen Produkten. }} * {{vCard | name = Restaurant Kurhaus Devin | type = restaurant | url = https://www.kurhaus-devin.de/restaurant/ | address = Deviner Park 1, 18439 Stralsund | directions = ca. 7&#x202F;westlich im Park Devin | phone = +49 (0)3831 6676450 | fax = +49 (0)3831 6676444 | email = info@kurhaus-devin.de | subtype = winter room, terrace, regional | before = {{Marker Kopie|Kurhaus Devin|name}} | description = Beliebtes Ausflugrestaurant mitten im Park Devin. }} ==== Gehoben ==== [[File:Stralsund - Fährstraße 23-24 - 2018-05-29 16-34-00.jpg|thumb|Zum Scheele]] * {{vCard | name = Zum Scheele | type = restaurant | url = https://www.scheelehof.de/de/gastronomie/zum-scheele | address = Fährstraße 23-25, 18439 Stralsund | directions = im Romantikhotel "Scheelehof" | phone = +49 (0)3831 28 33 112 | fax = +49 (0)3831 283 34 88 | email = info@scheelehof.de | hours = tägl. 12:00–23:00 | subtype = international, regional | lastedit = 2022-09-11 | before = {{Marker Kopie|Q111388501}} | description = Feines Restaurant im edlen Scheelehof, in der guten Stube des mittelalterlichen Kaufmannshauses mit Galerie, Wintergarten und historischem Innenhof. Motto: ''„Von genial regional bis kreativ weltoffen“''. }} == Nachtleben == * {{vCard | name = Knuts Bar | comment = Studentenkeller | type = bar | url = https://derstudentenkeller.de/index.php/KnutsBar.html | address = Mönchstraße 41, 18439 Stralsund | lat = 54.31230261394179 | long = 13.088330612458321 | phone = +49 (0)3831 281888 | hours = Do-Sa 20:00-0:00 | lastedit = 2022-09-11 | description = }} * {{vCard | name = Zapf-Bar | type = bar | address = Heilgeiststraße 50, 18439 Stralsund | lat = 54.313860691651314 | long = 13.095576125275402 | mobile = +49 (0)174 7617007 | hours = Di-So 19:30-01:00 | lastedit = 2022-09-11 | description = Gemütliche Kellerbar mit dem gewissen Etwas im Herzen der Altstadt. Geboten wird gute Musik, leckere Getränke und kleine Snacks. }} == Unterkunft == Die Stadt Stralsund erhebt eine Bettensteuer für alle touristischen Gäste der Stadt Stralsund. Diese beträgt fünf Prozent des Netto-Übernachtungspreises und muss von den Gästen im Hotel entrichtet werden. === Camping === * {{vCard | name = Caravanstellplatz „An der Rügenbrücke“ | type = caravan site | url = http://caravanstellplatz-stralsund.de | address = Werftstraße 9a, 18439 Stralsund | lat = 54.30255752180508 | long = 13.098714284105005 | phone = +49 (0)3831 6679777 | fax = +49 (0)3831 6679779 | email = info@caravanstellplatz-ruegenbruecke.de | youtube = https://www.youtube.com/watch?v=6_T015Oydx4&list=PLy_mCWTt5O1LRy-DRcUScO4beJG6XSipH&index=36 | hours = 24/7 | subtype = free wlan | lastedit = 2022-02-11 | description = Komfortabler Stellplatz für 70 Wohnmobile, 15 Minuten von Altstadt und Hafen entfernt. Jeder Stellplatz hat eine Stromsäule (16A Absicherung), Toiletten- und Grauwasserentsorgung sowie Frischwasser vorhanden. Gegenüber: Caravan-Center mit Shop für Bedarfsreparaturen, Einbauten und Innen- und Außenreinigung. }} * {{vCard | name = Wohnmobilstellplatz Stralsund | type = caravan site | url = https://wohnmobilstellplatz-stralsund.de/ | address = Boddenweg 3, 18439 Stralsund | directions = im OT-Andershof | lat = 54.27606 | long = 13.10855 | phone = +49 (0)3831 3092023 | fax = +49 (0)3831 3092025 | email = info@wohnmobilstellplatz-stralsund.de | hours = 01.03. - 30.11 | price = 18,-&nbsp;€/N (inkl. 4 Brötchen/Fzg), zzgl. Strom, Dusche, Frischwasser | subtype = wlan, bike rental, 24-hour reception, dogs | lastedit = 2022-10-12 | description = Beliebter Stellplatz mit Ver- und Entsorgung für 35 Wohnmobile bis 10&#x202F;m und 7,5&nbsp;t, Bushaltestelle {{Station|„Schwarze Kuppe“|{{Bus}}}} befindet sich direkt am Platz. }} * {{vCard | name = Caravan & Wohnmobil Stellplatz | type = caravan site | url = https://caravanplatz-stralsund.de/ | address = Am Feldrein 19a, 18437 Stralsund | lat = 54.30034155886219 | long = 13.024784398370665 | phone = +49 (0)3831 4444726 | mobile = +49 (0)172 8866530 | email = info@caravanplatz-stralsund.de | price = 12,-&nbsp;€/N inkl. kompl. Ver- und Entsorgung | lastedit = 2021-09-11 | description = Privater Stellplatz im Gewerbegebiet am westlichen Stadtrand, nahe der B 105, in direkter Nähe zum Ostseecenter. }} === Günstig === *{{vCard | name = Hostel Stralsund | type = hostel | url = http://www.hostel-stralsund.de | address = Reiferbahn 11, 18439 Stralsund | directions = am Hafen gelegen, 10 min Fußweg bis zur Altstadt | lat = 54.308537 | long = 13.102592 | phone = +49 (0)3831 284740 | fax = +49 (0)3831 284741 | email = info@hostel-stralsund.com | checkin = 16:00-19:00 | checkout = bis 10:00 | price = ab 18,-&nbsp;€/Ü (im 6-Bettzimmer) | subtype = free wlan, bicycle stand, bike rental | lastedit = 2021-08-29 | description = Hostel mit 60 Betten in 17 Zimmern (1- bis 6-Bettzimmer). }} *{{vCard | name = Younior Hotel | type = hotel | url = http://www.younior-hotel.de | address = Tribseer Damm 78, 18439 Hansestadt Stralsund | lat = 54.308891 | long = 13.082866 | phone = +49 (0)3831 278299 | tollfree = 0800 6060880 | fax = +49 (0)3831 285496 | email = info@younior-hotel.de | price = Erw. ab 32,-&nbsp;€/Ü, Kinder-/Jugendgruppe ab 17,-&nbsp;€/PÜ | subtype = animals | lastedit = 2021-08-30 | description = Hotel mit 300 Betten in 60 Mehrbettzimmern, überwiegend für Kinder- und Jugendgruppen, aber auch Einzelreisende. }} * {{vCard | name = DJH-Jugendherberge Stralsund | type = youth hostel | url = https://www.jugendherberge.de/jugendherbergen/stralsund-185/portraet/ | address = Strandstraße 21, 18439 Stralsund, OT Devin | lat = 54.26750 | long = 13.14220 | phone = +49 (0)3831 490289 | fax = +49 (0)3831 490291 | email = jh-stralsund@jugendherberge.de | hours = ganzjährig | checkin = 15:00-18:00 | checkout = 09:30-10:00 | price = ab 27,-&nbsp;€/ÜF | subtype = wheelchair, wlan, bicycle stand, cafe | lastedit = 2021-08-29 | description = Ruhig gelegenes Ferienhausdorf mit 199 Betten in 51 Zimmern (2- bis 6-Bettzimmer, 13 rollstuhlgerechte Zimmer) direkt am Strelasund mit eigener Badestelle und riesigem Grüngelände, mit Fahrradstation und Bushaltestelle direkt am Gelände. Die Jugendherberge ist besonders geeignet für Familien. }} === Mittel === [[File:Tribseer Straße 15, Stralsund.jpg|thumb|upright|Altstadt Hotel Peiß]] *{{vCard | name = Haus Wullfcrona | type = hotel garni | url = https://www.haus-wullfcrona.de/ | address = Heilgeiststraße 30, 18439 Stralsund | lat = 54.313841 | long = 13.091650 | phone = +49 (0)3831 303970 | fax = +49 (0)3831 3039715 | email = info@haus-wullfcrona.de | checkin = 15:00-18:00 (später nach Absprache) | checkout = bis 11:00 | price = EZ ab 65,-&nbsp;€/ÜF, DZ ab 85,-&nbsp;€/ÜF, Junior Suite ab 105,-&nbsp;€/ÜF (2 Pers.) | subtype = free wlan, bike rental, animals | lastedit = 2021-12-25 | description = Kleines Hotel in einem 1743 errichteten, barocken Giebelhaus im Zentrum der historischen Altstadt. Die 15 Zimmer und Junior Suiten überzeugen durch eine moderne, stilvolle Einrichtung. }} * {{vCard | name = Altstadt Hotel Peiß | type = hotel garni | url = https://www.altstadt-hotel-peiss.de | address = Tribseer Straße 15, 18439 Stralsund | lat = 54.310520742856305 | long = 13.08633315699927 | phone = +49 (0)3831 303580 | fax = +49 (0)3831 3035899 | email = info@altstadt-hotel-peiss.de | facebook = 209362189080115 | price = EZ ab 55,-&nbsp;€/ÜF, DZ ab 65,-&nbsp;€/ÜF, Apartment ab 100,-&nbsp;€/ÜF | subtype = 3, free wlan, noanimals | lastedit = 2021-12-25 | description = Das traditionsreiche Haus in unmittelbarer Nähe zum Neuen Markt verfügt über 12 große, freundlich eingerichtete Zimmer und 1 Apartment. }} * {{vCard | name = Hiddenseer Hotel | type = hotel, restaurant | url = https://hotel-hiddenseer.de/ | address = Hafenstraße 12, 18439 Stralsund | directions = Anfahrt über "Neue Badenstraße 3" | lat = 54.31512360041833 | long = 13.098206972320321 | phone = +49 (0)3831 289239-0 | fax = +49 (0)3831 289239-99 | email = info@hotel-hiddenseer.de | facebook = hotelhiddenseer | checkin = ab 15:00 | checkout = bis 10:30 | subtype = 3, wlan, restaurant | lastedit = 2021-12-25 | description = Sehr schön direkt am Hafen gelegenes Hotel, Zimmer tlw. mit Seeblick. }} * {{vCard | name = Hotel am Jungfernstieg | type = hotel garni | wikidata = Q111851867 | subtype = parking, bike rental | description = Familiengeführtes garni Hotel in unmittelbarer Bahnhofs- und Altstadtnähe mit 33 Zimmern und 3 Suiten. Zusätzlich stehen in der „Villa am Jungfernstieg“ 3 Doppel­zimmer und 3 Familien­zimmer zur Verfügung. }} * {{vCard | name = Kurhaus Devin | id = Kurhaus Devin | type = restaurant, hotel | group = sleep | url = https://www.kurhaus-devin.de/hotel/ | address = Deviner Park 1, 18439 Stralsund | directions = ca. 7&#x202F;westlich im Park Devin | lat = 54.26657561779094 | long = 13.137331320799989 | phone = +49 (0)3831 6676450 | fax = +49 (0)3831 6676444 | email = info@kurhaus-devin.de | checkin = ab 15:00 | checkout = bis 11:00 | price = EZ ab 68,00&#x202F;€/Ü, DZ ab 96,00&#x202F;€/Ü | subtype = free wlan, bike rental, restaurant, sauna, spa, animals | description = Ruhig im Park Devin gelegenes, familiär geführtes Hotel mit 30 Zimmern und beliebtem Ausflugsrestaurant. Die etwa 7&#x202F;km bis ins Stadtzentrum können bequem mit dem ÖPNV-Buslinie 3 zurückgelegt werden. Die Busfahrt ist für die Hotelgäste kostenlos. Das Kurhaus Devin ist Stralsunds erstes Hotel mit hauseigener Salzgrotte. }} === Gehoben === [[File:Stralsund, Seestraße 10 (2012-03-04) 1, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|thumb|Hotel Hafenresidenz]] *{{vCard | name = Scheelehof | type = hotel, pub, restaurant | wikidata = Q111388501 | price = EZ ab 99,-&nbsp;€/ÜF, DZ ab 125,-&nbsp;€/ÜF (ggf. zus. 12,-€/Hund) | subtype = | lastedit = 2022-09-11 | description = Romantik-Hotel in fünf historischen Gebäuden aus verschiedenen Jahrhunderten mit 87 individuellen Zimmern. Im Haus gibt es außerdem das Restaurant „Zum Scheele“, die Kellerkneipe „Scheels“ und eine hauseigene Bio-Kaffee-Rösterei. }} * {{vCard | name = Hotel Hafenresidenz | type = hotel, bar, restaurant | url = https://www.hotel-hafenresidenz.de | address = Seestraße 10-13, 18439 Stralsund | lat = 54.31828543076195 | long = 13.093272344357041 | phone = +49 (0)3831 292120 | email = info@hotel-hafenresidenz.de | facebook = 224966147528588 | instagram = hotelhafenresidenz | youtube = UC8R5fJJewdgyO4tarGFgeQQ | subtype = 4, free wlan, bar, fitness center, restaurant, sauna | description = Direkt an der Waterkant des Strelasunds gelegenes Hotel mit 71 Hotelzimmern und Suiten mit See- oder Altstadtblick, Restaurant, Bar und Terrasse. }} * {{vCard | name = Wyndham Stralsund HanseDom | type = hotel, restaurant | url = https://www.wyndhamstralsund.com/ | address = Grünhufer Bogen 18 - 20, 18437 Stralsund | directions = ca.&nbsp;4&#x202F;km nordwestlich der Altstadt | lat = 54.31987 | long = 13.04486 | phone = +49 (0)3831 37730 | email = info@wyndhamstralsund.com | facebook = HotelStralsund | instagram = wyndham_stralsund_hansedom | checkin = 15:00 | checkout = 11:00 | price = WZ ab 44,00&#x202F;€/ÜF, DZ ab 59,00&#x202F;€/ÜF | payment = Visa, Mastercard, Amex | subtype = free wlan, wheelchair, restaurant, roof terrace, sauna, paid parking, bicycle rental, charging station, pets | lastedit = 2024-09-25 | description = Wellnesshotel mit 114 Zimmern, 3 Restaurants und einer Bar, nicht weit vom Zoo. }} == Lernen == * {{Sitelinks | name = Hochschule Stralsund (FH) | wikidata = Q1391231 }} Die „University of Applied Sciences“ besteht seit 1991, vom Campus aus blickt man auf die Insel [[Rügen]]. == Sicherheit == * {{vCard | name = Polizeiinspektion Stralsund | type = police | url = https://www.polizei.mvnet.de/Polizei/PPNB/PI-HST/ | address = Frankendamm 21, 18439 Stralsund | lat = 54.30829 | long = 13.09733 | phone = +49 (0)3831 2450 | fax = +49 (0)3831 245260 | email = pi.stralsund@polmv.de | description = Der Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund erstreckt sich auf den gesamten Landkreis Vorpommern-Rügen. }} * {{vCard | name = Polizeihauptrevier Stralsund | type = police | address = Böttcherstraße 19, 18439 Stralsund | lat = 54.31337 | long = 13.09192 | phone = +49 (0)3831 28900 | fax = +49 (0)3831 2890672 | email = phr.stralsund@polmv.de | hours = 24/7 | lastedit = 2021-12-24 | description = }} * {{vCard | name = Wasserschutzpolizeiinspektion Stralsund | type = police | url = https://www.polizei.mvnet.de/Polizei/LWSPA/Inspektionen-der-Landeswasserschutzpolizei/ | address = Am Querkanal 6, 18439 Stralsund | lat = 54.31487 | long = 13.09780 | phone = +49 (0)3831 26140 | fax = +49 (0)3831 2614226 | email = wspi.stralsund@polmv.de | description = }} == Gesundheit == [[File:Stralsund, Krankenhaus am Sund, a.JPG|thumb|Krankenhaus am Sund]] Alle Straßen der Innenstadt sind mit Kopfstein oder bei Regen glitschigen Granitplatten gepflastert. Für hochhackige Schuhe ist das gefährlich, gegenüber Rollstuhlfahrern eine Rücksichtslosigkeit sonders gleichen. Ihnen ist ohne Hilfspersonen vom Besuch abzuraten . Selbst die Behindertentoiletten an Alten Markt sind in Keller nur über den Rathauspförtner erreichbar. Die am Bahnhof meist defekt. === Apotheken === In Stralsund gibt es insgesamt 21 Apotheken, allein in der Altstadt sind 7 Apotheken zu finden. Ein Hinweis an den Apotheken nennt den jeweils aktuellen Notdienst, der sich immer im Stadtbereich der Stadt befindet. === Ärzte === * [https://www.medizin-hst.de '''Ärztegemeinschaft am Strelasund'''] === Krankenhäuser === * {{vCard | name = Helios Hanseklinikum Stralsund | alt = Krankenhaus am Sund | comment = Somatische Versorgung | type = health center, hospital | url = https://www.helios-gesundheit.de/kliniken/stralsund/ | address = Große Parower Straße 47-53, 18435 Stralsund | lat = 54.32894 | long = 13.08 | phone = +49 (0)3831 35-0 | fax = +49 (0)3831 35-2005 | email = info.stralsund@helios-gesundheit.de | facebook = HeliosHanseklinikumStralsund | instagram = helioshanseklinikumstralsund | youtube = UCRfTrfxtWvCx41A56J9GtDg | hours = 24/7 | description = Das Helios Hanseklinikum Stralsund ist mit 19 Fachabteilungen und 923 Betten das größte Krankenhaus in der Region. Das Hanseklinikum ist akademisches Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin Greifswald und beschäftigt mehr als 1.500 Mitarbeiter. }} == Praktische Hinweise == [[File:Stralsund, Alter Markt 9 (2008-05-05).JPG|right|100px]] * {{vCard | name = Tourismuszentrale der Hansestadt Stralsund | type = tourist information | url = https://www.stralsundtourismus.de/de/service-fuer-unsere-gaeste/unsere-oeffnungszeiten | address = Alter Markt 9, 18439 Stralsund | lat = 54.315829 | long = 13.089653 | phone = +49 (0)3831 252340 | fax = +49 (0)3831 252358 | email = info@stralsundtourismus.de | facebook = stralsundtourismus | hours = Mo-Fr 10:00-18:00, Sa,So,Feiertage 10:00-15:00 | lastedit = 2022-09-12 | description = }} Frei zugängliches WLAN findet man am Strand. Postfilialen gibt es im Strelapark, am Neuen Markt sowie im Markant in der Rudolph-Virchow-Straße. Zudem bieten einige kleinere Geschäfte Paketabgabestellen für Hermes und DHL an. === Führungen === Die historische Altstadt gehört seit 2002 zum [[Welterbe/Europa#Deutschland|Weltkulturerbe]] der UNESCO und glänzt mit einer Vielzahl sehenswerter Gebäude. Um diese Stätten und die zugehörigen Hintergründe ausführlich zu erkunden, sollte man sich einer der sehr interessanten [https://www.stralsundtourismus.de/de/stadtfuehrungen-und-gruppenangebote Stadtführungen] anschließen. * Eine detaillierte Übersicht (Führungen unterschiedlichster Art und Dauer, auch Nachtwächterführungen) bietet der stets aktuelle [https://www.stralsund.de/shared/veranstaltungen/ Veranstaltungskalender] der Tourismuszentrale. * Auch der [https://www.gaestefuehrer-stralsund.de/ Stralsunder Gästeführerverein] hat einige interessante Themenführungen im Angebot. * Man kann aber auch Stralsund vom Wasser aus erleben, z.&#x202F;B. bei einer [https://www.getyourguide.de/stralsund-l149931/stralsund-2-stundige-gefuhrte-kajak-tour-t389716/ 2-stündigen geführten Kajak-Tour] * oder aber die Natur der Stadt bei einer moderierten [https://www.stralsunder-akademie.de/veranstaltungen/fuehrungen.html Führung] der „Stralsunder Akademie für Garten- und Landschaftskultur“ erleben. * Nach einer [https://www.stoertebeker-brauquartier.com/spannende-brauereifuehrungen spannenden Brauereiführung] gibt es eine kleine Brauspezialitäten-Verkostung. * '''[https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/hafentouren-stralsund Hafentour]''' ''(Die Hansestadt vom Wasser aus erleben)'': Moderierte Rundfahrt mit einem Fahrgastschiff der Weißen Flotte, auch um die Insel Dänholm, Fahrzeit etwa 1 Stunde. == Ausflüge == [[File:Brandshagen, Nordvorpommern, Dorfkirche Ansicht 2 (2008-07-29).JPG|mini|Dorfkirche Brandshagen]] [[File:Insel Hiddensee 01.JPG|mini|Ausflugsschiff nach Hiddensee]] [[File:Hiddensee asv2022-08 img39 Leuchtturm Dornbusch.jpg|mini|upright|Insel Hiddensee, Leuchtturm-Dornbusch]] * Fahrt mit der [http://www.weisse-flotte.de/main/fahrplaene/stralsund-altefaehr/ Fähre] nach {{Marker|type=village|name=Altefähr|wikidata=Q304646}} auf Rügen (bis zu fünfmal täglich; Hin- und Rückfahrt: Erw.: 7,00&#x202F;€/P, Kinder (4-14&#x202F;J.): 3,20&#x202F;€, Familie (2+3): 18,20&#x202F;€, Fahrrad: 5,50&#x202F;€, Hund: 3,20&#x202F;€ {{Stand|2023}} * Brandshagen: gotische {{marker|type=church|name=Marienkirche|wikidata=Q1897786}} aus dem 13.&nbsp;Jahrhundert, eine der größten Dorfkirchen in Norddeutschland (11&#x202F;km südöstlich von Stralsund) * Weitere beachtliche Dorfkirchen<br /> :in der Umgebung: {{marker|name=Dorfkirche Prohn|wikidata=Q1244632}}, {{marker|name=Dorfkirche Niepars|wikidata=Q1244573}}, {{marker|name=Dorfkirche Abtshagen|wikidata=Q1594831}}, {{marker|type=church|name=Dorfkirche Pütte|wikidata=Q1244634}}. Ungewöhnlich groß und als Basilika eine Ausnahme unter den Dorfkirchen ist die etwas weiter entfernte {{marker|name=Dorfkirche Starkow|wikidata=Q2316320}} mit bemerkenswertem Pfarrgarten. :sowie auf Rügen: {{marker|name=Dorfkirche Samtens|wikidata=Q1742674}} und {{marker|name=Dorfkirche Rambin|wikidata=Q1736355}} und noch [[w:Liste der Kirchen auf Rügen|viele]] andere. * Nach Groß Mohrdorf in das {{Marker | type=tourist information | name=Kranich-Informationszentrum | url=https://www.kraniche.de | lat=54.38967553899623 | long=12.949900569538292}} (15&#x202F;km nordwestlich von Stralsund, 40 Minuten mit dem Bus) * Fahrradtour nach {{Marker|type=village|name=Barhöft|wikidata=Q808175}}, dem nördlichsten Punkt des vorpommerschen Festlands, im [[Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft]] (einfache Strecke 17&#x202F;km) oder durch die umliegenden Dörfer * Ausflüge nach '''[[Greifswald]]''' (35&#x202F;km südöstlich, 20&#x202F;Minuten mit dem Zug) oder '''[[Rostock]]''' (75&#x202F;km westlich, knappe Stunde mit dem Zug) * [https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-hiddensee „Tageskreuzfahrt“ mit dem Schiff] zur Insel '''[[Hiddensee]]''' von April bis Oktober (ganzjährig ab Schaprode). Durch mehrere Abfahrten täglich ist ein mehrstündiger Aufenthalt auf der Insel möglich. Dadurch bietet sich die Hinfahrt nach Neuendorf an mit anschließendem Spaziergang über die Insel und Rückfahrt ab Kloster. Auch Fahrradtouren auf der Insel sind möglich. Die Anmietung eines Rades auf der Insel ist problemlos möglich und erheblich günstiger als die Mitnahme des eigenen Rades auf der Fähre. Die Fahrt dauert 90&#x202F;Minuten nach Neuendorf; 2&#x202F;Std. nach Vitte und {{frac|2|1|2}} Std. nach Kloster, Fahrtkosten für eine Tagesrückfahrt (inkl. Kurabgabe): Erw.: 24,50&#x202F;€, Kínder: (4–14&#x202F;J.) 11,90&#x202F;€, Fam. (2+3): 61,90&#x202F;€, Fahrrad 13,00&#x202F;€, Hund 11,90&#x202F;€ {{Stand|2023}} * Ausflug zur Insel '''[[Rügen]]''' (stündlicher Regionalexpress: halbe Stunde nach Bergen, 50 Minuten nach Sassnitz, knappe Stunde nach Binz) oder auf '''[[Fischland-Darß-Zingst]]''' (45&#x202F;km nach Zingst, mit Bahn und Bus 1:20&#x202F;Std.) * '''[https://www.mecklenburger-radtour.de Mehrtägige Fahrradtouren]''' ab oder nach Stralsund inkl. Übernachtung und Gepäcktranfer sind eine ideale Ergänzung für einen Urlaub in Stralsund. == Literatur == === Presse, Zeitungen === * In Stralsund erscheint die [[w:Ostsee-Zeitung|Ostsee-Zeitung]] (OZ) mit einer eigenständigen Lokalausgabe, der [https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-ruegen/stralsund/ Stralsunder Zeitung]. * Daneben existieren kostenlose Anzeigenblätter wie [https://epaper.ostsee-anzeiger.de/ Ostseeanzeiger Stralsund] (gehört zur OZ), ''Stralsunder Blitz'' ([https://www.blitzverlag.de/e-paper/ Blitz-Verlag]) und die Sonntagszeitung [https://www.zeitung-am-strelasund.de/ ZAS (Zeitung am Strelasund)]. == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} * [https://www.youtube.com/watch?v=8qOPd0pka0E Stralsund: Altstadtflair am Meer] Video des SR (29 min) * [https://www.youtube.com/watch?v=k5-uD6QR9jA Hansestadt Stralsund - ein Kurzportrait] Video von stralsundtourismus (2:53 min) * [https://www.ardmediathek.de/video/maretv/die-hansestadt-stralsund-welterbe-an-der-meerenge/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9lZGUyNTAwYy1hYmMzLTQwZGEtYTBhOC04ZjRmMjEzN2YxZjM Die Hansestadt Stralsund - Welterbe an der Meerenge] Video von mareTV (44 min) {{GeoData| lat= 54.31462| long= 13.09201| zoom=12}} {{IstInKat|Vorpommern}} {{Unesco|Kontinent = Europa |Deutschland}} {{class-4}} 2mz2y3enkiit6a9fpu6yt66ivuvd672 1794413 1794400 2026-08-05T12:47:36Z Keuk 5582 /* Deutsche Meeresmuseum */ Keine Se ihre erm. Ehr 1794413 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | TouriInfoWeb= [https://www.stralsundtourismus.de/de/willkommen Tourismuszentrale der Hansestadt Stralsund] | TouriInfoTel= +49 (0)3831 252340 }}{{ZdM|Datum=2022-10}} '''Stralsund''' ist eine Kreisstadt im Landkreis Vorpommern-Rügen in [[Mecklenburg-Vorpommern]] und liegt direkt am Übergang zur Insel [[Rügen]]. Sie führt die amtliche Bezeichnung „Hansestadt Stralsund“. == Hintergrund == [[File:DEU Stralsund COA.svg|80px|left]] {{Mapframe|54.312|13.087|zoom=14|type=geoline}} Die Siedlung Strale ist seit dem 10.&#x202F;Jahrhundert bekannt. Stralsund wurde 1234 gegründet und erhielt das Stadtrecht nach Rostocker bzw. Lübecker Vorbild. Sie war im 14.&#x202F;Jahrhundert nach Lübeck die bedeutendste Hansestadt im südlichen Ostseeraum. Nach dem Niedergang der Hanse nahm Stralsunds Bedeutung ab. Nach dem Dreißigjährigen Krieg folgte eine fast 200-jährige Zeit der Zugehörigkeit zum Königreich Schweden als Teil von Schwedisch-Pommern. 1815 kam Stralsund dann wieder zu Preußen und wurde Sitz eines Regierungsbezirks. Am 1.&#x202F;Mai&#x202F;1945 wurde Stralsund von der Roten Armee besetzt; nach dem Zweiten Weltkrieg war Stralsund ab 1945 Teil der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. Während der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) wurden in der Stadt zahlreiche Plattenbausiedlungen errichtet, der historische Altstadtkern allerdings verkam. Ab 1990 wurde der historische Stadtkern mit dem Altstadthafen mit Hilfe der Programme zur Städtebauförderung und zum städtebaulichen Denkmalschutz gründlich saniert, das Wohnumfeld der Plattenbausiedlungen wurde verbessert und ein Wohnungsrückbau eingeleitet. Heute zählt Stralsund 8 Stadtgebiete mit insgesamt 24 Stadtteilen. Die Altstadt von Stralsund gehört zusammen mit [[Wismar]] seit 2002 zum [[Welterbe/Europa#Deutschland|Weltkulturerbe]] der UNESCO. 2016 wurde Stralsund die Bezeichnung ''staatlich anerkannter Erholungsort'' verliehen. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der [https://www.eurob.org/ Europäischen Route der Backsteingotik], einem für den Norden Europas einzigartigen Baustil. Die Stadt gehört zum ehemaligen Wahlkreis der Altbundeskanzlerin Angela Merkel. Diese hat Stralsund schon oft besucht und auch häufig Besuch mitgebracht. So war etwa der ehemalige US-Präsident George W. Bush 2006 in Stralsund, und 2012 fand hier der Ostseeratsgipfel statt. Aber auch einige Königinnen und Könige, Prinzessinnen und Prinzen haben Stralsund einen Besuch abgestattet. Stralsund ist das „Tor zur Insel Rügen“. Die einzige Landverbindung dorthin führt durch Stralsund und über die [[#vCard_Q457377|Rügenbrücke]] oder über die [[#vCard_Q46998739|Ziegelgrabenbrücke]]. Um die vielen Sehenswürdigkeiten, ihre Geschichte und dazu ein paar nette Geschichten intensiv genießen zu können, sollte man sich unbedingt einer der zahlreich angebotenen [[#Führungen|Führungen]] anschließen. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard | name = Flughafen Rostock Laage | type = airport | wikidata = Q820223 | lastedit = 2021-12-25 | description = Der etwa 70&#x202F;km südwestlich gelegene Flughafen Rostock Laage ist ein Regionalflughafen mit nur wenigen Charterflugverbindungen. }} * Weitere Verkehrsflughäfen mit zahlreichen Linienflügen und umsteigefreier Zuganbindung sind der ** {{Marker|type=airport|name=Flughafen Hamburg|wikidata=Q27706|show=none}} (etwa 280&nbsp;km) und der ** {{Marker|type=airport|name=Flughafen Berlin Brandenburg|wikidata=Q160556|show=none}} (etwa 310&nbsp;km). * {{vCard| name = Ostseeflughafen Stralsund-Barth| type = airport | wikidata=Q317619 |lastedit=2020-10-10| description=Der Flughafen im 31&#x202F;km entfernten [[Barth]] bietet sich als ehemaliger Militärflughafen nicht nur Kleinflugzeugen als Ziel an. Auch Maschinen über 5,7&nbsp;t können hier landen. }} * {{vCard | name = Flugplatz Stralsund | comment = Sonderlandeplatz | type = landing site | wikidata = Q12695159 | directions = etwa 3&nbsp;km nordwestlich | description = Der Flugplatz Stralsund verfügt über eine 900&#x202F;m lange und 40&#x202F;m breite Graspiste und ist für Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultraleichtflugzeuge und Motorflugzeuge mit einem Höchstabfluggewicht von bis zu 5,7&#x202F;t zugelassen. }} === Mit der Bahn === {{vCard | name = Stralsund Hauptbahnhof | type = train | wikidata = Q320175 | directions = etwa 1,5&#x202F;km südwestlich des Zentrums | description = wird von ICE- und IC-Zügen aus Richtung Berlin und Hamburg (über Rostock) angefahren, die teilweise nach [[Binz]] auf Rügen weiterfahren. Aus Richtung Rostock und Berlin fahren auch Regionalexpresszüge nach Stralsund. Von Berlin benötigt man etwa 3, von Hamburg {{frac|2|3|4}} Stunden. }} Weitere Verkehrshalte im Stadtgebiet sind {{Marker|type=train|name=Stralsund-Grünhufe|wikidata=Q50330497}} (an der Strecke nach Rostock) und {{Marker|type=train|name=Stralsund-Rügendamm|wikidata=Q16900769}} (an der Strecke nach Rügen), an denen Regionalzüge halten. === Mit dem Bus === Der {{Marker|type=bus|name=Busbahnhof|lat=54.3088 | long=13.0885}} mit dem Fernbushalt von Flixbus und anderen Anbietern befindet sich am Weidendamm, etwa 500&#x202F;m östlich des Hauptbahnhofs. Auch Regionalbusse aus dem Umland enden bzw. starten hier. === Auf der Straße === Stralsund ist über die Ostseeautobahn {{RSIGN|DE|A|20|Bundesautobahn 20|22}} angebunden. An der Anschlussstelle {{Ausfahrt|Stralsund,|24,}} zweigt die kreuzungsfrei ausgebaute Bundesstraße {{RSIGN|DE|B|96}} ab, die nach etwa 30&#x202F;km Stralsund erreicht. Weitere Bundesstraßen sind die parallel zur Ostseeautobahn verlaufende {{RSIGN|DE|B|105}}, sowie von Süden die {{RSIGN|DE|B|194}}. === Mit dem Schiff === * Direkte Verbindungen von Fernfähren nach Stralsund bestehen nicht. Es gibt aber die Möglichkeit für die Anreise mit Fähren von Schweden und Dänemark über den [[Sassnitz#Mit dem Schiff|Fährhafen in Sassnitz-Mukran]] auf Rügen und den [[Rostock#Mit dem Schiff|Rostocker Hafen]]. * Von Stralsund aus verkehren Fähren im Nahverkehr nach Neuendorf, Vitte und Kloster (alle auf [[Hiddensee]]) und Altefähr (Rügen). Der {{marker|type=ferry|name=Fährhafen|lat=54.3170 | long=13.0956}} liegt nordöstlich der Altstadt. Hier verkehren auch Ausflugsschiffe und gelegentlich Kreuzfahrtschiffe. * {{vCard | name = Citymarina Stralsund | type = marina | url = https://www.citymarina-stralsund.de/ | address = Seestraße 14a, 18439 Stralsund | lat = 54.318167 | long = 13.100833 | phone = +49 (0)3831 444978 | fax = +49 (0)3831 289528 | email = info@citymarina-stralsund.de | hours = 15.04.—31.10 | payment = Maestro, Visa, Mastercard | subtype = wlan, dogs | lastedit = 2021-08-24 | description = Die Citymarina bietet für Sportschiffe an 9&nbsp;Schwimmstegen 300&nbsp;Liegeplätze mit allem Komfort unmittelbar am Rande der Altstadt, geschützt durch eine 450&#x202F;m lange Mole. }} [[File:Dänholm Hafen - panoramio.jpg|thumb|Dänholm Hafen]] * {{vCard | name = Wassersportzentrum Dänholm | type = marina | url = http://www.wsz-ev.de/ | address = Liebitzweg 22, 18439 Stralsund | directions = am Westufer der Insel Dänholm | lat = 54.312 | long = 13.108 | phone = +49 (0)3831 297854 | mobile = +49 (0)1522 6563178 (Hafenmeister) | email = hafenmeister@wsz-ev.de | description = Das Wassersportzentrum bietet 22&nbsp;Plätze (Bootslänge bis 12&#x202F;m) am modernen Schwimmsteg und weitere Plätze im Hafen, soweit grün beschildert. Auch ist Kranen bis 10&nbsp;t und Slippen im Hafen möglich. }} * {{vCard | name = Wassersportverein Am Fischergraben | type = marina | url = http://wsv-amfischergraben-ev-stralsund.de | address = Selliner Weg 22, 18439 Stralsund | directions = im OT-Andershof | lat = 54.28379927451128 | long = 13.104299812765094 | phone = +49 (0)3831 270735 | email = info@wsv-amfischergraben-ev-stralsund.de | description = Im Hafen des Wassersportvereins stehen einige Gastliegeplätze für Boote bis 9&#x202F;m Länge und 1,5&#x202F;m Tiefgang zu moderaten Preisen zur Verfügung. Vom Hafen gelangt man nach etwa 4&#x202F;km bequem zu Fuß in die Innenstadt, oder nach 9&#x202F;Minuten mit dem Bus. }} === Mit dem Fahrrad === * Der [[Ostseeküsten-Radweg/Mecklenburg-Vorpommern|Ostseeküsten-Radweg]] ist die internationale Baltic Sea Cycle Route oder Hansa circuit, umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer und führt auch durch Stralsund. * Der [[Radfernweg Hamburg–Rügen]] verbindet auf etwa 520&#x202F;km die norddeutsche Metropole [[Hamburg]] mit [[Rügen]] und führt dabei u.&#x202F;a.&nbsp;durch [[Schwerin]] und [[Güstrow]]. * Wer vom [[Radfernweg Berlin - Usedom]] in [[Anklam]] Richtung [[Greifswald]] abzweigt, kommt über den [[Ostseeküsten-Radweg/Mecklenburg-Vorpommern|Ostseeküsten-Radweg]] ebenfalls nach Stralsund. === Zu Fuß === * Der [[Hanseatenweg]] führt über 550&#x202F;km von [[Hamburg]] über [[Lübeck]], [[Wismar]], [[Rostock]], und [[Ribnitz-Damgarten]] nach Stralsund und weiter nach [[Stettin]]. {{Panorama|bild=2014-07-17 Stralsund Panorama.JPG|unterschrift=Panorama von Stralsund (von der Marienkirche)|breite=1500px}} == Mobilität == Die Innenstadt, Altstadt und der Hafen liegen dicht beieinander und sind am besten zu Fuß zu erkunden. === ÖPNV === Stralsund besitzt ein [https://www.vvr-bus.de/media/download/netzplan/vvr_gesamtplan_neu_winter_2021.pdf ÖPNV-Netz] mit mehreren Buslinien, die das gesamte [https://www.vvr-bus.de/media/download/netzplan/liniennetz-hst_winter_2021_end.pdf Stadtgebiet] erschließen. Wochentags fahren die Busse zwischen den frühen Morgen- und den Abendstunden (bis ca.&nbsp;20&#x202F;Uhr). Am Wochenende und feiertags ist der Dienst eingeschränkt. Nachts fahren keine Busse. Die VVR (Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen) bieten weit über Stralsunds Stadtgrenzen hinaus ein recht dichtes [https://www.vvr-bus.de/bediengebiete/nordvorpommern/fahrplan/ Liniennetz] mit interessanten [https://www.vvr-bus.de/vvr/preise-vvr/ Preisen]. Bushaltestellen sind vergleichsweise weit auseinander. Ein Einzelfahrschein kostet 2,50&#x202F;€ (ermäßigt 1,90&#x202F;€), eine Tageskarte 7,60&#x202F;€ (ermäßigt 5,70&#x202F;€). Ermäßigung gilt für Kinder von 6 bis einschließlich 14&#x202F;Jahre. Für die Fahrradmitnahme in den Bussen ist eine Fahrradkarte zu 3,00&#x202F;€ zu lösen. Diese gilt aber nicht für E-Bikes! {{Stand|2024|07}} === [[Bild:Zeichen 314 - Parken, StVO 2017.svg|25px|sub]] Parken === In der gesamten Altstadt Stralsunds gibt es ausschließlich bewirtschafteten Parkraum. Außerdem ist der Großteil der Parkplätze auf Anwohnerparken beschränkt. * [[Bild:Zeichen 314-50 - Parkhaus, Parkgarage, StVO 2017.svg|20px|sub]] Mehrere große Parkhäuser bieten ausreichend aber relativ teure Parkmöglichkeiten. * [[Bild:Zeichen 316 - Parken und Reisen, StVO 1992.svg|20px|sub]] Um stressfrei in die Altstadt Stralsunds zu gelangen, sollte man das Auto auf einem [https://hansestadt-stralsund.de/de/stadt_informationen/parken/p_r_parkplaetze Park & Ride-Platz] abstellen und bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Sehenswürdigkeiten Stralsunds fahren oder diese schon auf dem Weg zu Fuß erkunden (Fußwege ca. 20–30&#x202F;Min.). :: '''Tipp:''' Am {{Marker|type=parking |lat=54.30425 |long=13.10281 |name=P&R–Platz „Mahnkesche Wiese“ bzw. „Schwarze Kuppe“| image = Zeichen 316 - Parken und Reisen, StVO 1992.svg}} kann man gemeinsam mit der Parkgebühr ein ÖPNV-Tagesticket für 5,00&#x202F;€ lösen. Dieses ist gültig für max.&nbsp;2 Erwachsene und 3&nbsp;Kinder von 6 bis einschließlich 14&#x202F;Jahre. Die Bushaltestelle {{Station|„Schwarze Kuppe“|{{Bus}}}} befindet sich direkt am P&R-Platz. {{Stand|2022|09}} === Fahrrad und Roller === Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Rad-Wander-Wegen, die durch die Altstadt und in das Umland führen. Ohnehin ist das Fahrrad für Stralsund und die Umgebung das ideale Fortbewegungsmittel. Wer sein eigenes nicht dabei hat, kann sich eines leihen bei: [https://www.stralsundtourismus.de/de/stadt-mit-natur/stralsund-per-rad/fahrrad-service Fahrrad-Verleih] Stralsund hat mit [https://moin-sharing.app/scooters/ Moin-Sharing] mindestens einen E-Roller, genannt E-Scooter, Anbieter. == Sehenswürdigkeiten == Um die vielen Sehenswürdigkeiten, ihre Geschichte und dazu ein paar nette Geschichten intensiv genießen zu können, sollte man sich unbedingt einer der zahlreich angebotenen [[#Führungen|Führungen]] anschließen. === Kirchen === {{Scroll Gallery |title=Kirchen |width=250 |maxHeight =250 |Stralsund - Marienkirche - 2018-05-29 18-55-40.jpg|Kirche St. Marien |01 Stralsund St Marien 001.jpg|Kirche St. Marien |Marienkirche Stralsund 2025.jpg|Marienkirche Stralsund 1298 erstmals erwähnt |DSC02930.jpeg - Stralsund.jpg|Kirche St. Marien, Eingangsportal |00 3903 Kirche St. Marien in Stralsund.jpg|Kirche St. Marien, Innenraum |Marienkirche Stralsund Interior 2025.jpg|Mittelschiff der Marienkirche in Stralsund |00 1905 Stellwagen-Orgel Stralsund.jpg|Kirche St. Marien, Orgel |Marienkirche Stralsund Orgel 2025.jpg|Stellwagen Barockorgel in der Marienkirche Stralsund von 1659 |00 2904 Marienkrönungsaltar Stralsund.jpg|Kirche St. Marien, Altar |Stralsund (2013-07-08), by Klugschnacker in Wikipedia (137).JPG|Heilgeistkirche |Stralsund (2013-07-08), by Klugschnacker in Wikipedia (14).JPG|Heilgeistkirche |Heilgeistkirche Stralsund 2025.jpg|Heilgeistkirche in Stralsund |Stralsund, Germany, Heilgeistkirche, Haupteingang (2006-10-29).JPG|Heilgeistkirche, Haupteingang |Heilgeistkirche Stralsund.JPG|Heilgeistkirche, Innenraum |Heilgeistkirche Stralsund Interior 2025.jpg|Innenraum der Heilgeistkirche in Stralsund |Stralsund Heilgeistkirche Orgelbuehne 01.JPG|Heilgeistkirche, Orgel |Stralsund Heilgeistkirche Altar 02.JPG|Heilgeistkirche, Altar |Heilgeistkirche Stralsund Altar 2025.jpg|Altar der Heilgeistkirche von 1775 |Stralsund St Jakobi.jpg|Kirche St. Jakobi |2008 Stralsund - Sankt-Jakobi-Kirche (1) (14687757044).jpg|Kirche St. Jakobi |Kirche St. Jakobi Stralsund 20181101 001.jpg|Kirche St. Jakobi, Haupteingang |Kulturkirche St. Jakobi 05.jpg|Kirche St. Jakobi, Innraum |Stralsund Jakobi Orgel (06).jpg|Kirche St. Jakobi, Orgel |Interior of St Jakobi in Stralsund (2011) DSCI1467 (6100005360).jpg|Kirche St. Jakobi, Altar |Stralsund St Nikolai.jpg|Kirche St. Nikolai |Stralsund, St Nikolai (2007-01-24) a.JPG|Kirche St. Nikolai |Stralsund, St Nikolai (2008-07-12) a.JPG|Kirche St. Nikolai, Türme |Western portal of St Nikolai in Stralsund-2612.jpg|Kirche St. Nikolai, Haupteingang |St. Nikolai (42217946160).jpg|Kirche St. Nikolai, Innenraum |01 Stralsund St Nikolai 035.jpg|Kirche St. Nikolai, Orgel |Stralsund Nikolaikirche Lettner.jpg|Kirche St. Nikolai, Hauptaltar |Stralsund, Nikolaikirche, Astronomische Uhr (2012-12-29) 1, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Kirche St. Nikolai, Astronomische Uhr }} *{{vCard | name = St. Marien | type = church | wikidata = Q704346 | description = Die mächtige Basilika mit ihrem fast 33&#x202F;m hohen Mittelschiff und beeindruckender Wirkung im Äußeren wie im Inneren wurde im Wesentlichen im 15.&#x202F;Jahrhundert erbaut. Die bekanntesten Ausstattungsstücke sind der Marienkrönungsaltar, die Taufe und die große Stellwagen-Orgel von 1659, die regelmäßig in Konzerten zu hören ist. Von der 90&#x202F;m hohen '''Aussichtskanzel''' im insgesamt 104&#x202F;m hohen Turm hat man einen schönen Blick über die Stadt (Zugang über 366&nbsp;Stufen). Die südlich neben dem Westturm stehende Apollonienkapelle beherbergt heute eine Ausstellung des Baltischen Orgel Centrums. }} *{{vCard | name = Heilgeistkirche | type = church | wikidata = Q1594832 | description = Aus dem 13.&nbsp;Jahrhundert und an das Heilgeistspital angeschlossen. Sie bildete stets das natürliche Zentrum des Stralsunder "Elendenquartiers". Besonders schön sind die barocke Farbfassade aus dem Jahre 1715 sowie der pittoreske Blätterbewuchs. Im Heilgeisthospital ist besonders der Innenhof mit seinen Säulengalerien sehenswert. }} * {{vCard | name = St. Jakobi | alt = Kulturkirche | type = church, event venue | group = religion | wikidata = Q882586 | url = https://kdw-hst.de/kultur-und-freizeit/kulturkirche-st-jakobi | description = Die Kirche St. Jakobi wurde im 14.&nbsp;Jahrhundert ursprünglich als Hallenkirche angelegt und später zur Basilika umgebaut. Nachdem die Kirche im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe beschädigt worden war, wird sie heute hauptsächlich als Kulturkirche für Lesungen, Ausstellungen und Konzerte benutzt. Sie hat seit 2020 eine neue Orgel im Gehäuse der alten Mehmel-Orgel, die im Sommer in Orgelkonzerten zu hören ist. }} *{{vCard | name = St. Nikolai | type = church | wikidata = Q458410 | price = Erw. ab 18&#x202F;J.: 4,-&#x202F;€ (Erhaltungsbeitrag), sonn- und feiertags frei | description = St. Nikolai ist die älteste Stralsunder Kirche. Gebaut wurde sie von 1234 bis 1279. Am Anfang des 14.&#x202F;Jahrhunderts wurden das Langhaus und der Turm abgerissen. Danach begannen Bauarbeiten, die schließlich zu einem neuen Langhaus und einer Doppelturmanlage führten. Der Südturm ist 102&#x202F;m hoch, der hohe Chor und das Langhaus der Kirche kommen auf eine Höhe von bis zu 29&#x202F;m. St. Nikolai befindet sich direkt neben dem Rathaus und war die Kirche der Reichen und Mächtigen – sprich: der Ratsherren. Die Kirche wurde mit 56 Altären ausgestattet, die jedoch 1525 im Zuge der Reformation größtenteils entfernt wurden. Trotzdem ist die Kirche eine der prächtigsten Nordeuropas. In den letzten Jahren wurde begonnen, den Innenraum nach langen Recherchen wieder im Stil des 14.&nbsp;Jahrhunderts zu gestalten; die farbenprächtige Wiederherstellung ist schon in einem großen Teil des Hauptschiffs erfolgt. Die astronomische Uhr hinter dem Hauptaltar ist die älteste erhaltene im Ostseeraum. Die restaurierte Buchholz-Orgel von 1841 ist im Sommer regelmäßig in Konzerten zu hören. |status = top-sight }} === Burgen, Schlösser und Paläste === [[File:Stralsund, Germany, Badenstraße, Schwedisches Regierungspalais (2006-09-29).JPG|thumb|Meyerfeldtsches Palais]] * {{vCard | name = Meyerfeldtsches Palais | type = building | wikidata = Q1926347 | description = Das barocke ehemalige Schwedische Regierungspalais wurde in den Jahren 1726 bis 1730 errichtet. Es diente als Wohnsitz des als schwedischen Generalgouverneur amtierenden Grafen Johann August Meyerfeldt. Von den 49 Räumen des Gebäudes wurden acht zu Wohnzwecken der Familie Meyerfeldt genutzt. Die übrigen Räume dienten Dienstzwecken sowie zur Repräsentation und als Wohnräume der Bediensteten. Nach dem Tod des Grafen Meyerfeldt war es für kurze Zeit, von 1802 bis 1803, Sitz des Oberappellationsgerichts für die schwedischen Lehen im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Heute ist das sanierte Gebäude Sitz des städtischen Bauamtes.}} === Bauwerke === {{Scroll Gallery |title=Bauwerke |width=250 |maxHeight =250 |2008 Stralsund - Rathaus (02) - Alter Markt (14639477223).jpg|Stralsunder Rathaus |2008 Stralsund - Rathaus (06) - Badenstrasse (14436195919).jpg|Stralsunder Rathaus, Badenstrasse |2008 Stralsund - Rathaus (08) - Eingang Ossenreyerstrasse (Barockportal mit Stadtwappen aus der Schwedenzeit) (14626990725).jpg|Stralsunder Rathaus, Eingang Ossenreyerstrasse |Stralsunder Stadtwappen aus der Schwedenzeit.JPG|Stralsunder Stadtwappen aus der Schwedenzeit am Rathaus |LöwenscherSaal.JPG|Stralsunder Rathaus, Löwenscher Saal |Stralsund, Strelasundquerung, Ziegelgrabenbrücke vom Dänholm gesehen, schließt, 09 (2012-01-26) by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Ziegelgrabenbrücke |Stralsund, Ziegelgrabenbrücke beim Heben, mit Schiffsdurchfahrt der Vistamar, g.JPG|Ziegelgrabenbrücke, mit Schiffsdurchfahrt der Vistamar |Stralsund, Blick von der Marienkirche (2013-07-07-), by Klugschnacker in Wikipedia (24).JPG|Rügenbrücke, Blick von der Marienkirche |Neue Brücke nach Rügen Stralsund - panoramio.jpg|Rügenbrücke |Stralsund, Kampischer Hof, zum Knieperwall (2012-04-10) 1, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Kampischer Hof |Stadtmauer (2008-05-05).JPG|Stadtmauer |Stralsund, Fährwall, Johanniskloster, Stadtmauer (2012-03-04), by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Stadtmauer am Fährwall |2008 Stralsund - Kniepertor (1) (14814700004).jpg|Kniepertor |2008 Stralsund - Kniepertor (2) (14794199276).jpg|Kniepertor |Kütertor Stralsund.jpg|Kütertor |Stralsund, Kütertor stadtauswärts führend.jpg|Kütertor |01 Stralsund Rathaus Marktplatz 008.jpg|Wulflamhaus |2008 Stralsund - Altstadt (21) - Scheelehaus (14889376132).jpg|Scheelehaus }} * {{vCard | name = Stralsunder Rathaus | type = town hall, register office | wikidata = Q315605 | description = Es zählt zu den schönsten Profanbauten der norddeutschen Backsteingotik und bildet mit der Nikolaikirche ein einprägsames Ensemble dieser Epoche. Der Baubeginn reicht auf die Jahre 1300–1310 zurück. Im Verlauf der Jahrhunderte erfuhr das Rathaus mehrmals Veränderungen. Im Rathaus waren der Stadtrat sowie einige Organe der Rechtsprechung untergebracht. Darüber hinaus diente es im Mittelalter dem Handel als Kaufhaus und bot auch Lagermöglichkeiten im Kellergewölbe. Der Ratskeller entstand als einheitlicher Lagerraum mit 1400&#x202F;m² und ist somit der größte zusammenhängende Keller in Nordeuropa. Im Inneren der in sich geschlossen konzipierten, in vier Flügeln angelegten Anlage befinden sich zwei Laubenhallen sowie eine Galerie, die sich über zwei Geschosse erstreckt. Seit den 1990er Jahren befinden sich hier die Stadtverwaltung und die Räume der Bürgerschaft sowie das Stralsunder Standesamt. }} * {{vCard | name = Ziegelgrabenbrücke | type = bridge | wikidata = Q46998739 | directions = im Verlauf der {{RSIGN|DE|L|296}} | description = Die alte Brücke über den Strelasund ist 133&#x202F;m lang und verbindet das Festland mit der noch zu Stralsund gehörenden Insel Dänholm. Die als Klappbrücke ausgeführte Brücke wird täglich zu festgelegten Zeiten für den Schiffsverkehr geöffnet. Im Norden schließt an die alte Ziegelgrabenbrücke der Rügendamm an. Von der Insel Dänholm nach Rügen führt dann die feste, nicht öffnungsfähige, Rügendammbrücke (Strelasundbrücke). Dieser gesamte Verlauf ist sowohl für den Fahrzeugverkehr, die Bahn wie auch für Radfahrer und Fußgänger passierbar. }} * {{vCard | name = Rügenbrücke | type = bridge | wikidata = Q457377 | directions = im Verlauf der {{RSIGN|DE|B|96}} | description = Die 42&#x202F;m hohe Brücke ist das neue Wahrzeichen der Stadt. Das Bauwerk ist über 4000&#x202F;m lang. Der Pylon der Hängebrücke ragt 128&#x202F;m in den Himmel. Die Brücke ist nur mit Kraftfahrzeugen zugänglich (mautfrei). Für Fußgänger und Radfahrer ist das Bauwerk gesperrt. Bei einem Spaziergang über den alten Rügendamm kann man das Bauwerk aber gut einsehen. }} * {{vCard | name = Kampischer Hof | type = building complex | wikidata = Q1656641 | lastedit = 2019-08-24 | description = Der Kampische Hof diente als mittelalterliche Stadtniederlassung des Klosters Neuenkamp. Die Zisterziensermönche, die seit 1233 in ihrem Kloster nahe Stralsund lebten, errichteten einen Hof, der ihnen als Warenspeicher und als Unterkunft bei Reisen in die Stadt diente. Im Kern stammt der um einen Innenhof angelegte dreiflüglige Komplex noch aus dem 13.&#x202F;Jahrhundert. Die verputzte barocke Fassade sowie das Rundbogenportal stammen aus einer im 18.&#x202F;Jahrhundert durchgeführten Umbaumaßnahme. Die beiden Flügelbauten mit Backsteinfassade dagegen sind noch weitgehend in ihrer mittelalterlichen Form erhalten. }} * {{vCard | name = Stadtbefestigungen | type = city wall | wikidata = Q2353301 | description = Die Stralsunder Stadtbefestigungen waren ein System aus fester Stadtmauer, Stadttoren sowie Bastionen und Teichen. Zwei von vormals zehn der Stralsunder Stadttore sowie ein Teil der Stadtmauer sind noch erhalten. }} :* {{vCard | name = Stadtmauer | type = city wall | description = Im Jahr 1256 wird erstmals die [[w:Stralsunder Stadtbefestigungen#Stadtmauer|Stadtmauer]] erwähnt, die auf einer Länge von 3100 Metern die gesamte Stadt umgab und ursprünglich aus Erdwällen bestand, die mit Palisaden bestückt waren. Von den Preußen wurden die Mauern und Befestigungen ab 1815 weiter ausgebaut. Die Zunahme des Verkehrs und der Platzbedarf für Neubauten führte ab 1873 dazu, dass die Festungsbauten zum großen Teil abgebaut wurden. Heute ist von der Stadtmauer nur noch ein kleiner Teil erhalten. Große Abschnitte der Stadtmauer mit Wiekhäusern sind noch am ''Knieperwall'' und ''Fährwall'' erhalten. Teilweise wird die Stadtmauer dabei durch Außenmauern von Wohnhäusern und Klosteranlagen gebildet. In den 1980er Jahren im Zuge der Stadtsanierung gründlich überarbeitet, bietet dieser erhaltene Teil der Stadtmauer einen imposanten Anblick. }} :* {{vCard | name = Kniepertor | type = gate | wikidata = Q1668751 | address = Knieperstraße, 18439 Stralsund | description = Das Kniepertor ist eines der zehn ehemaligen Stadttore der Hansestadt Stralsund. Das aus Backstein errichtete, ziegelgedeckte Torbauwerk ist eines der landwärts gelegenen Tore ganz im Norden der Stralsunder Stadtbefestigungen. Es wurde erstmals 1293 urkundlich erwähnt. Das Tor spielte mehrmals in der Geschichte der Stadt eine bedeutende Rolle. Am Tor sind auch heute noch Halterungen für die Sperrketten zu sehen, mit denen die Straße bei offenem Tor vor anstürmenden Angreifern geschützt werden konnte. 1967 wurde der Torturm zu Wohnzwecken umgebaut. Seit dem Ende der 1990er Jahre ist die Passage Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. }} :* {{vCard | name = Kütertor | type = gate | wikidata = Q1797411 | address = Knieperwall, 18439 Stralsund | description = Das 1281 erstmals urkundlich erwähnte Kütertor ist das zweite der noch erhaltenen Stadttore Stralsunds. Es gehörte zu den fünf landseitigen Toren der Stralsunder Stadtbefestigungen. Zu dieser Zeit war es ein einfaches Turmbauwerk in der Stadtmauer. Im Jahr 1446 wurde das Kütertor neu errichtet, bis 1862 diente das Torhaus als Gefängnis. Von 1963 bis 2003 war das Kütertor Bestandteil einer Jugendherberge. In den Jahren 2012 bis 2015 wurde das Kütertor samt anliegender Bauten zu einem Wohnareal umgebaut. Das Torgebäude ist etwa 15 Meter hoch und überspannt die Straße in ganzer Breite. }} * {{vCard | name = Wulflamhaus | type = building | wikidata = Q1502336 | description = Das Wulflamhaus liegt am Alten Markt gegenüber dem Rathaus. Das aus dem 14.&#x202F;Jahrhundert stammende Wohnhaus gehörte dem Ratsherren und Bürgermeister Bertram Wulflam, der das Haus 1358 erbauen ließ. Das Haus ist stilistisch der norddeutschen Backsteingotik zuzuordnen und bietet eine beeindruckende Giebelfassade. Im Inneren des Hauses sind Wandmalereien aus dem 15.&#x202F;Jahrhundert erhalten geblieben. In der Stadtverwaltung befinden sich die Pressestelle der Hansestadt und ein Restaurant. }} * {{vCard | name = Scheelehaus | type = building | wikidata = Q1627386 | description = Das viergeschossige Scheelehaus, erbaut im 14.&#x202F;Jahrhundert als Dielenhaus, ist lange Zeit der Wohnort von [[w:Carl Wilhelm Scheele|Carl Wilhelm Scheele]], dem Entdecker des Elements [[w:Sauerstoff|Sauerstoff]], gewesen. Die beiden Giebelhäuser werden zusammen als Scheelehaus bezeichnet. Gebaut wurden beide im 14.&#x202F;Jahrhundert. }} === Denkmäler === [[File:Ernst Thaelmann Denkmal Stralsund.jpg|thumb|Ernst Thälmann Denkmal]] [[File:Fachwerkhäuser und Mahnmal Innenhof St.-Johanniskloster Stralsund 1.jpg|thumb|Judenstele im St.-Johanniskloster, Innenhof]] * {{vCard | type = memorial | name = Ernst-Thälmann-Denkmal | wikidata = Q14906618 | directions = an der Sundpromenade | description = Die übermannshohe Bronzeplastik erinnert an den Politiker und Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) in der Weimarer Republik }} * {{vCard | type = memorial |name = Ferdinand von Schill-Denkmal | wikidata = Q15844317 | directions = gegenüber dem Theater | description = Das Schill-Denkmal in Stralsund erinnert an den preußischen Offizier Ferdinand von Schill, der als Freikorpsführer (Schillsches Freikorps 1806/1807 und Schillsche Jäger) bekannt wurde; er starb bei Kämpfen in Stralsund }} * {{vCard | type = memorial | name = Lambert-Steinwich-Denkmal | wikidata = Q14907057 | directions = in der Parkanlage Wulflamufer | description = Denkmal zur Erinnerung an Lambert Steinwich, 1616 bis 1629 Bürgermeister von Stralsund }} * {{vCard | type = memorial | name = Kriegerehrenmal | wikidata = Q14540552 | before = {{Marker Kopie|Q458410}} | directions = in der Nikolaikirche | description = In einer Fensternische der südlichen Turmhalle der Nikolaikirche ruht gegenüber von vier Treppenstufen ein schlichter viereckiger Steinsockel. Auf ihm steht eine 3,10&#x202F;m hohe Bronzeplastik. An beiden Seiten der Plastik stehen auf Bronzetafeln die Namen der Gefallenen der Weltkriege }} * {{vCard | type = memorial | name = Judenstele | before = {{Marker Kopie|Q1698954}} | directions = auf dem Hof des St.-Johannisklosters | description = Die Stele erinnert seit 1988 an die Geschichte der Juden in Stralsund und die nahezu vollständige Vernichtung der Stralsunder jüdischen Gemeinde durch die Nationalsozialisten. }} === Museen === {{Scroll Gallery |title=Museen |width=250 |maxHeight =250 |Meeresmuseum (44122756062).jpg|Meeresmuseum |Stralsund, Meeresmuseum in der Katharinenkirche, Ausstellungshalle (2012-04-10) 4, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Meeresmuseum, Ausstellungshalle |Stralsund, Ozeaneum (2008-08-28) a.JPG|Ozeaneum |Grosses Becken im Ozeaneum - panoramio.jpg|Grosses Becken im Ozeaneum |Pinguine auf dem Ozeaneum - panoramio.jpg|Pinguine auf dem Ozeaneum |Stralsund, Nautineum, Halle (2013-07-30), by Klugschnacker in Wikipedia.JPG|Nautineum auf der Insel Kleiner Dänholm |Stralsund Nautineum Dänholm.jpg|Nautineum |Born auf dem Darß, Germany - panoramio.jpg|Natureum, Leuchtturm "Darßer Ort" |Stralsund, Germany, Kulturhistorisches Museum (2006-10-18).JPG|Stralsund Museum (ehem. Kulturhistorisches Museum) |Mönchstraße 38, Stralsund.jpg|Museumshaus Mönchstraße 38 |Marinemuseum Dänholm.jpg|Marinemuseum |Mil Mi-8 Bundeswehr.jpg|Marinemuseum, Mi-8 Hubschrauber |Kleines Torpedoschnellboot Projekt 131 Libelle.jpg|Marinemuseum, kleines Torpedoschnellboot |Stralsund, Ossenreyerstraße, Welterbeausstellung - panoramio.jpg|Welterbeausstellung, Ossenreyerstraße 1 |Stralsund, Ossenreyerstraße 1, Hackertscher Tapetensaal, 21 (2011-09-06, by Klugschnacker in Wikipedia).jpg|Welterbeausstellung, Hackertscher Tapetensaal }} === Deutsche Meeresmuseum === * Das '''Deutsche Meeresmuseum''' mit seinen drei Abteilungen an verschiedenen Standorten in Stralsund und einer vierten, der Außenstelle am Darßer Ort bei [[Prerow]]: :* {{vCard | name = Meeresmuseum | type = museum | address = Besuchereingang: Mönchstraße 45/Ecke Bielkenhagen, 18439 Stralsund |lastedit=2026-02-25| hours = 9.30-17.00|price= Erw. 20 €, erm. 16 €, Kinder 12 €| url=https://www.deutsches-meeresmuseum.de/ | description = Das Meeresmuseum im ehemaligen Katharinenkloster ist die Keimzelle der heutigen vier Abteilungen des Deutschen Meeresmuseums. Es bietet dem Besucher eine Vielzahl an Aquarien unterschiedlicher Klimazonen und Ausstellungen mit dem Schwerpunkt meereskundlicher Forschung.| wikidata = Q1205830}} :* {{vCard | name = Ozeaneum | type = museum | wikidata = Q525190 | hours = Sep-Jun: tägl. 9:30-17:00, Jul-Aug: tägl. 9:30-19:00 | price = Erw. : 20,00&#x202F;€, erm : 16,00&#x202F;€, Kinder (4–16&#x202F;J.) 12,00&#x202F;€ | subtype = noanimals | lastedit = 2026-08-05 | description = Das Ozeaneum zeigt in 39 Schaubecken rund 7000 Meeresbewohner aus der Ostsee, der Nordsee und des Nordatlantiks. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace steuerte eine Ausstellung mit fünf Walmodellen im Maßstab 1:1 bei, und auf dem Dach des futuristischen Gebäudes direkt am Hafen residiert eine kleine Gruppe Pinguine. }} :* {{vCard | name = Nautineum | type = museum | wikidata = Q1660509 | subtype = wheelchair partially, dogs | lastedit = 2021-08-31 | description = Das Nautineum liegt auf der Insel ''Kleiner Dänholm'' zwischen dem Festland und Rügen. Das nur von Mai bis Oktober geöffnete Freigelände zeigt unter anderem viele Großexponate aus den Bereichen Fischerei und Meeresforschung. }} :* {{vCard | name = Natureum Darßer Ort | type = open air museum | wikidata = Q1970271 | directions = am „Darßer Ort“ bei [[Prerow]], ca. 60&#x202F;km | description = Das Natureum ist die vierte Abteilung des Deutschen Meeresmuseum. Hier werden den Besuchern mit dem ''Ostsee-Aquarium'', zahlreichen Tierpräparaten und einem Blick vom 35&#x202F;m hohen, in das Natureum integrierten {{Sitelinks | name = Leuchtturm Darßer Ort| wikidata = Q1720366}} die einzigartige Beschaffenheit und die Flora und Fauna der Darßer Landschaft anschaulich präsentiert. Ein Museumscafé ergänzt das Angebot. }} === Weitere Museen === * {{vCard | name = Stralsund Museum | alt = ehem. Kulturhistorisches Museum | type = museum | wikidata = Q1791753 | youtube = https://www.youtube.com/watch?v=3Owp6aycN0&#x202F;M | hours = Voraussichtlich bis Ende 2024{{Zukunft|2024}} wegen Bauarbeiten geschlossen | description = Das 1858 gegründete Museum ist das älteste Mecklenburg-Vorpommerns. Es befindet sich im ehemaligen Dominikanerkloster St.&#x202F;Katharinen. Besondere Sehenswürdigkeiten in diesem Museum sind einerseits das Kloster selbst, andererseits aber auch die Ausstellungsobjekte wie der [[w:Hiddenseer Goldschmuck|Hiddenseer Goldschmuck]], der Paramentenschatz, das Koggensiegel, das Globenpaar, verschiedene Urkunden nebst der Urkunde, mit der Stralsund das Stadtrecht verliehen wurde sowie verschiedene mittelalterliche Waffen. }} * {{vCard | name = Museumshaus Mönchstraße 38 | type = museum | wikidata = Q114703015 | url = https://www.stralsund-museum.de/Museen/Museumshaus/ | address = Mönchstraße 38, 18439 Stralsund | lat = 54.31184262534146 | long = 13.08836399851024 | phone = +49 (0)3831 253605 | email = museum@stralsund.de | hours = Di–So 10:00–17:00 | lastedit = 2023-01-03 | description = Das [[w:Mönchstraße 38 (Stralsund)|„Museumshaus Mönchstraße 38“]] ist eine Nebenstelle des Stralsund Museums, damit das größte Einzelexponat und nur wenige Meter davon entfernt. Das Giebelhaus wurde im 14.&nbsp;Jahrhundert als Krämerhaus errichtet und ist eines der ältesten Bürgerhäuser der Stadt. Ein Rundgang durch das von unterschiedlichen Stilarten und Epochen geprägte Gebäude ist eine lebendige Geschichtsstunde. Die ältesten Gebäudedetails findet man im Keller und im obersten der vier Speicherböden. Das noch immer funktionierende gotische Aufzugsrad im Spitzboden ist eines der ältesten Nordeuropas. Spuren gotischer Malerei sind an der überlieferten Holzbalkendecke ebenso zu entdecken wie die Reste eines barocken Kamins am Treppenaufgang in das erste Stockwerk. Einrichtungsgegenstände aus dem Museumsbestand und Funde, die bei der Sanierung zum Vorschein kamen, komplettieren die Ausstellung. }} * {{vCard | name = Marinemuseum | type = museum | wikidata = Q1898444 | hours = 01.05.–31.10.: Di–So 10:00–17:00 | lastedit = 2022-10-07 | description = Das Marinemuseum ist ebenfalls eine Außenstelle des Stralsund Museums. Es liegt auf dem Dänholm, dem Geburtsort der deutschen Marine. Der Weg zur so genannten Sternschanze ist mit Seezeichen gut markiert. Zu den Highlights des Museums gehören das Original eines Marinehubschraubers und eines Torpedoschnellbootes. Die Schausammlung beinhaltet eine Auswahl an Bildern, Übersichten, Schemata, Uniformen, Waffen, Flaggen, Dokumenten, Modellen und Ausrüstungsgegenständen. Doch neben diesen Attraktionen ist auch die Geschichte interessant, die das Museum erzählt: Die Geschichte von der strategischen Bedeutung des Dänholms, die Geschichte der preußischen und späteren deutschen Marine, aber auch die Geschichte zahlloser geborgener Schiffswracks und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), die in Stralsund auch die Bewachung des Strandes zur Badezeit übernimmt. }} * {{vCard | name = Welterbe-Ausstellung | type = exhibition, building | url = https://www.wismar-stralsund.de/welterbe_erleben/besucherzentren/welterbe-ausstellung_stralsund/ | address = Ossenreyerstraße 1, 18439 Stralsund | directions = im barocken Olthofschen Palais am Rathaus | lat = 54.31567276177073 | long = 13.08993007480417 | phone = +49 (0)3831 252 310 | email = kultur@stralsund.de | hours = Ausstellung: tägl. 11:00-17:00, Hackertscher Tapetensaal: nur Führungen, Do 16:00 | price = kostenfrei | subtype = wheelchair | lastedit = 2022-10-05 | description = Die Ausstellung informiert sowohl über die Welterbestadt Stralsund als auch über das Welterbeprogramm der UNESCO. Das Welterbe stellt sich hier anschaulich und kurzweilig vor, z.&nbsp;B. durch den Animationsfilm „Welterbe&#x202F;–&#x202F;Warum?“. Er zeigt den Stadtgrundriss im Wandel der Zeit und erzählt zugleich aus der Vergangenheit. Im Rahmen von Führungen kann auch der Hackertsche Tapetensaal jeden Donnerstag um 16:00&#x202F;Uhr bewundert werden. Das Gebäude in der {{Sitelinks | name = Ossenreyerstraße 1| wikidata = Q2034605}} wurde in den Jahren 1691/1692 für den Kaufmann Daniel Schlomann errichtet, in den 1980er Jahren von polnischen Spezialisten saniert und beherbergte zuletzt eine Bibliothek, musste aber Anfang der 2000er Jahre wegen erhöhter Schadstoffkonzentration gesperrt werden. Nach einer umfangreichen Sanierung zog im Jahr 2011 die Welterbe-Ausstellung dort ein. }} === Straßen und Plätze === {{Scroll Gallery |title=Altstadt |width=250 |maxHeight =250 |Alter Markt (Stralsund), 2019 (03).jpg|Alter Markt |2008 Stralsund - Alter Markt (2) (14835257462).jpg|Alter Markt |Stralsund Alter Markt 07.jpg|Alter Markt |Neuer Markt (Stralsund), 2019 (01).jpg|Neuer Markt |Stralsund, Neuer Markt 13 bis 17 (2012-02-27), by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Neuer Markt |Badenstraße in Stralsund (2017).jpg|Badenstraße |Stralsund, Dielenhaus in der Mühlenstraße (2022-01-10), by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Dielenhaus in der Mühlenstraße |Hafen Stralsund (44170675761).jpg|Die Mole im Hafen |Sundpromenade Frühling.JPG|Sundpromenade im Frühling }} In der Altstadt sieht man eine Besonderheit im Straßenverlauf, die heute nur noch in wenigen Städten zu beobachten ist: Die Straßen liegen noch genau dort, wo sie schon vor Hunderten von Jahren gelegen haben. Auch die Häuser, die sich an diesen Straßen reihen, weisen zumeist ein beträchtliches Alter auf. * {{Marker | type=square | name=Alter Markt | wikidata=Q438095}} - mit {{Marker Kopie|wikidata=Q315605}} '''Rathaus''', {{Marker Kopie|wikidata=Q458410}} '''Nikolaikirche''', {{Marker|type=building|name=Artushof|wikidata=Q715758}}, {{Marker Kopie|Q1502336}} '''Wulflamhaus''' und {{Marker|type=building|name=Commandantenhus|wikidata=Q1115047}}. Vom Alten Markt führt die Fährstraße zum Hafen, in der einige schöne Bürgerhäuser, unter anderem das {{Marker Kopie|Q1627386}} '''Scheelehaus''' zu besichtigen sind. : Ein Abstecher in die Schillstraße führt zum {{marker|name=St.-Johanniskloster|type=building|wikidata=Q1698954}}, in dem der schöne mittelalterliche Kreuzgang und die Ruine des Chores der gotischen Kirche sehenswert sind. Das Johanniskloster wurde im Jahre 1254 als Kloster der Franziskaner errichtet. Auf dem Hof des Klosters steht eine Judenstele als Erinnerung an die nahezu vollständige Vertreibung und Vernichtung der Stralsunder Juden durch die Nationalsozialisten. Im Innenhof der Kirchenruine mahnt eine Nachbildung der Pieta von Ernst Barlach an die Schrecken des Krieges. Das Innere des Klostergebäudes ist wegen Sanierungsarbeiten bis auf Weiteres nicht zugänglich. {{Stand|2022|09}} * {{Marker | type=square | name=Neuer Markt | wikidata=Q14912853}} - mit {{Marker Kopie|Q704346}} '''Marienkirche''' und Wochenmarkt. Vom Neuen Markt aus führt die Frankenstraße zum Hafen, in der noch einige schöne Giebelhäuser (besonders die Gruppe Frankenstraße 28 bis 35) erhalten sind. Besonders sehenswert ist das gotische {{Marker| type=building | name=Haus Frankenstraße 28 | wikidata=Q18534304}} mit einer kostenlos zu besichtigenden Sammlung von mittelalterlichen Bausteinen und Fundstücken. Beachtenswert ist auch das {{Marker Kopie|Museumshaus Mönchstraße 38|name}} '''[[#vCard_Q114703015|Museumhaus Mönchstraße 38]]''', in dem zahlreiche Zeitschichten vom Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit konserviert wurden. * '''Badenstraße''', unter anderem mit den Bürgerhäusern {{marker|type=building|name=Badenstraße 44|wikidata=Q16054508}} und {{marker|type=building|name=Badenstraße 45|wikidata=Q16054510}} * '''Mühlenstraße''' mit einer schönen Gruppe von Giebelhäusern, unter anderem mit dem {{marker|type=building|name=Dielenhaus|wikidata=Q1220697}} * '''Fußgängerzone zwischen Altem und Neuem Markt''' - In der Fußgängerzone rund um die Ossenreyerstraße, die sich zwischen Altem und Neuem Markt erstreckt, sind vor allem kleinere Geschäfte und Restaurants beheimatet. Aber auch Servicecenter (wie etwa von der Telekom) und Filialen größerer Ketten findet man hier. Während eines gemütlichen Bummels durch die Stadt kann man so seine Besorgungen erledigen. * '''Hafeninsel''' - Auf der Hafeninsel befinden sich das Ozeaneum sowie mehrere alte Speicher. Ideal für Spaziergänge sowie um sich von der Architektur aus der Hansezeit beeindrucken zu lassen. * Die {{Marker | type = quay | name = Mole | lat = 54.318594 | long = 13.097207}} welche sich im Hafen finden lässt, ist ein perfekter Ort für einen kurzen Spaziergang. Auch die Aussicht ist exzellent. Tipp: Wer Kinder hat, sollte sich unbedingt mit ihnen die hier liegenden Segelboote anschauen. Im Sommer: Jeden Mittwoch ab 18 Uhr kann man von hier die "Stralsunder Mittwochsregatta" beobachten. * Die {{Marker | type = promenade | name = Sundpromenade | lat = 54.324095753795824 | long= 13.086760685144824}} entlang des Strelasundes ist nicht nur ein langer, breiter Fußweg- und Fahrradweg, sie ist die ideale, schönste und auch schnellste Verbindung zwischen Knieper Nord und Altstadt. Die Promenade wurde schon 1928 als attraktive öffentliche Flaniermeile vom „Nassen Dreieck“ bis zur Schwedenschanze angelegt. Sie wurde in den vergangenenen Jahren mehrfach erneuert, umgestaltet, aufgewertet und erweitert in Richtung Norden. === Parks === [[File:2016 12 ZooStralsund Löwe IMG 1556.JPG|mini|Löwe im Zoo Stralsund]] [[File:Mahnkesche Mühle im Tierpark Stralsund (2012-06-25), by Klugschnacker in Wikipedia (3).JPG|thumb|upright|Mahnkesche Mühle im Tierpark Stralsund]] [[File:Halbinsel Devin Bakenberg 1.jpg|thumb|Halbinsel Devin]] * {{vCard| type=zoo | name=Tierpark Stralsund |wikidata=Q2432298 | hours = Apr-Sep: 09:00–18:30, Mär+Okt: 09:00–17:00, Nov–Feb: 10:00–16:00 | description=In naturnah gestalteten Anlagen leben Löwen, Schimpansen, Wölfe, Bären und Bisons. Wie auf einem Bauernhof geht es in den Haustierbereichen zu. Mit rund 1.000 Tieren in über 150 Arten und Formen zeigt der Stralsunder Zoo biologische Vielfalt. Große Staudenquartiere und Parkgehölze ergänzen das Bild.}} * Ein schöner Spaziergang kann durch die parkähnliche Anlage vor dem {{Marker Kopie|Q1797411}} Kütertor über den Küterdamm unternommen werden. Man hat von dort einen unvergesslichen Blick auf die Altstadt. * Der {{Marker | type = lake | name = Moorteich | lat = 54.316148947155746 | long = 13.068582811864312 }} im '''Stadtwald''' kann auf einer etwa 4&#x202F;km Wanderung herrlich umrundet werden. Trotz der baulichen Entwicklung Stralsunds über die ehemaligen Festungsanlagen hinaus konnte das Moorteichufer mit dem Ende des 19.&#x202F;Jahrhunderts angelegten, angrenzenden Stadtwald seinen Charakter als größte öffentliche Parkanlage der Stadt bewahren und blieb frei von jeglicher Bebauung. Im Westen schließt unmittelbar der Tierpark an. * Der {{Marker | type = island | name = Dänholm |wikidata = Q661261}} — oder genauer: Die Insel Dänholm — mit ihrer Fläche von 95&#x202F;ha ist durch einen künstlich angelegten Hafen in einen größeren und einen kleineren Teil getrennt. Ihre wechselvolle Geschichte ist überwiegend militärisch, aber auch gärtnerisch geprägt. Der Dänholm wurde lange Zeit militärisch genutzt und gilt als die Geburtsstätte der Preußischen Marine. Diese sorgte neben umfangreichen baulichen Erweiterungen auch für Alleen entlang wichtiger Wege sowie für gezielte Gehölzanpflanzungen auf der Sternschanze und auf den Grünflächen zwischen den militärischen Gebäuden. Die Bürgerschaft der Stadt Stralsund beschloss im Juni 2022, den 10,4&#x202F;ha großen „kleinen Dänholm“ zu erwerben. Geplant ist die Nutzung als Naherholungsgebiet. ([https://www.youtube.com/watch?v=ESZY3y0lNkY Video] des NDR aus der Reihe „die nordstory“, 59&#x202F;min) * Der {{Marker | type = park | name = Park Devin | lat = 54.26805382995693 | long = 13.136249853198775}} direkt am Strelasund im östlich gelegenen Stadtteil Devin bietet schöne Spazierwege, einen kleinen Badestrand und einen Anlegesteg. Mit der Errichtung eines Restaurationsgebäudes begann 1887 die bis heute anhaltende, traditionsreiche Geschichte des Kurhauses. Es befindet sich an der höchsten Stelle eines natürlich geformten, stark bewegten Geländes, welches den reizvollen Rahmen für die als Landschaftspark angelegten Deviner Anlagen bildet. Von hier aus ergeben sich malerische Blicke zur Deviner Bucht und nach Stralsund. Das [[#vCard_Kurhaus Devin|Kurhaus Devin]] ist heute ein beliebtes Ausflugrestaurant und Hotel mit 30 Zimmern. * Östlich des Parks Devin liegt das 106&#x202F;ha große {{Marker | type = nature reserve | name = Naturschutzgebiet Halbinsel Devin | wikidata = Q1971023}} mit seiner waldfreien Moränenlandschaft mit Kleingewässern, Mooren und Magerrasen, die steil zum Wasser hin abfällt. Es kann auf ausgewiesenen Wegen betreten werden. Das Schutzgebiet wird betreut vom [https://halbinsel-devin.de/ Förderverein für Landschaft und Naturschutz Devin e.V.]. Die Halbinsel Devin ist seit ihrer Öffnung als Naturschutzgebiet im Jahre 1993 zu einem beliebten Ausflugsziel geworden und lädt mit ihrer Hügellandschaft zum Spazieren ein. * Die {{Marker | type = park | name = Brunnenaue | lat = 54.32106879289409 | long = 13.080552550353485 }} wurde im Jahr 1630 als Heilquelle erstmalig erwähnt und ist somit die älteste Parkanlage Stralsunds. Seit einer Umgestaltung in den 1960er Jahren prägen ein großzügiges Wegesystem, weite zentrale Wiesenflächen, ein Spielplatz und der schon 1874 errichtete Springbrunnen den Park. Der Park ist heute ein zentrales Bindeglied zwischen Wohngebieten, der Sundpromenade und den Wallanlagen um die Altstadt. === Verschiedenes === * {{vCard | name = Gorch Fock I | type = museum ship | wikidata = Q557286 | price ≈ 4 €| lastedit = 2026-08-05 | description = Die Gorch Fock lief nach nur 100 Tagen Bauzeit am 03.05.1933 bei der Hamburger Werft Blohm+Voss vom Stapel. In den letzten Kriegstagen versenkt ein Sprengkommando der deutschen Wehrmacht das Schiff 1945 im Strelasund. Zwei Jahre später wird die Bark gehoben und instand gesetzt. Ab 1951 ist das Schiff unter dem Namen TOWARISCHTSCH wieder unter Segeln. 1992 wechselt die Gorch Fock unter ukrainische Flagge. Wegen notwendiger Reparaturen und damit zusammenhängender Finanzierungsprobleme wird das Schiff schließlich 2003 nach Stralsund verkauft und instand gesetzt und wieder auf den alten Namen „Gorch Fock“ getauft. Heute kann das 82,1&#x202F;m lange, als Bark getakelte Segelschulschiff an der Fährbrücke, der sogenannten „Ballastkiste“, gegen Eintritt besichtigt werden. }} * {{vCard | name=Theater | wikidata=Q2353352 | url=https://www.theater-vorpommern.de/ | description=Das Theater am Olof-Palme-Platz wurde am 16. September 1916 eröffnet. Das Gebäude ist das dritte Theater in der Stralsunder Geschichte. Das vormalige Theater am Alten Markt musste aufgrund neuer Brandschutzvorschriften 1912 geschlossen werden. Das derzeitige Gebäude wurde 2005 bis 2008 renoviert. Auf dem Spielplan stehen Opern, Musicals, Operetten, Dramen, Komödien, Ballette, Konzerte und Gastspiele.}} <gallery mode="packed" heights="150"> 2008 Segelschulschiff »Gorch Fock (1)« im Stralsunder Hafen vor Anker (2) (14732914875).jpg|Gorch Fock I 2008 Segelschulschiff »Gorch Fock (1)« im Stralsunder Hafen vor Anker (6) (14740783302).jpg|Gorch Fock I Stralsund, Gorch Fock02.jpg|Gorch Fock I Stralsund Olof-Palme-Platz Theater.jpg|Theater Stralsund </gallery> == Aktivitäten == * {{vCard | name = Freizeitpark und Badeparadies Hanse-Dom | type = amusement park, indoor pool | url = https://www.hansedom.de/ | address = Grünhufer Bogen 18-20, 18437 Stralsund | directions = im OT-Grünhufe | lat = 54.3203 | long = 13.0436 | phone = +49 (0)3831 3733430 | fax = +49 (0)3831 3733344 | email = info@hansedom.de | description = Erlebnis- und Freizeitpark auf 120.000 m² mit Badeparadies, in dem Familien, Actionfans und Ruhesuchende auf ihre Kosten kommen. }} * {{vCard | name = Waldseilpark-Rügen | alt = Kletterwald Rügen-Stralsund | type = ropes course | url = https://www.waldseilpark-ruegen.de/ | address = Klingenberg 25, 18573 Altefähr | lat = 54.33219 | long = 13.11778 | phone = +49 (0)38306 239758 | mobile = +49 (0)172 9400864 | email = info@waldseilpark-ruegen.de | hours = Mai-Nov | lastedit = 2023-03-16 | description = Der Kletterwald in Altefähr - auf der gegenüberliegenden Seite des Strelasundes - bietet Abenteuer für jung und alt mit unbeschreiblichem Blick auf die Silhouette der Hansestadt auf 8&nbsp;unterschiedlichen Kletterstrecken in bis zu 12&#x202F;m Höhe. Mindestkörpergröße 1,10&#x202F;m, Kinder unter 12&nbsp;Jahren klettern nur in aktiver Begleitung eines Erwachsenen. }} [[File:Stralsunder Strand.JPG|thumb|500px|Stralsunder Strand]] *'''Im Sommer:''' - Der neu ausgebaute Strand (durch die DLRG abgesichert) lädt zum Baden, Sonnenbaden und Sportmachen ein. Entlang der Sundpromenade findet sich eine malerische Spazier- und Joggingstrecke. Für längere Läufe, Fahrradtouren oder ähnliche Aktivitäten bietet sich eine Strecke über die umliegenden Dörfer wie Prohn und Parow an. Zudem findet einmal im Jahr das Sundschwimmen mit mehr als 1000 Teilnehmern statt, die quer durch den Strelasund von Altefähr nach Stralsund schwimmen. * Der '''[https://www.auf-nach-mv.de/radweg-oestlicher-backstein-rundweg Östliche Backstein-Rundweg]''' ist ein 305&#x202F;km langer Radrundweg. * Der 275&#x202F;km lange '''[https://www.auf-nach-mv.de/radweg-ruegen-rundweg Rügen-Radrundweg]''' beginnt direkt nach der Überquerung des Strelasunds. === Veranstaltungen === Neben den nachfolgend genannten, jährlich stattfindenden Highlights gibt es eine Fülle von Veranstaltungen wie z.&#x202F;B. Märkte oder sehr interessante [[#Führungen|Führungen]] unterschiedlichster Art, auch Nachtwächterführungen. Eine detaillierte Übersicht bietet der stets aktuelle [https://www.stralsund.de/shared/veranstaltungen/ Veranstaltungskalender] der Tourismuszentrale. * Die '''[https://mregatta.de Mittwochsregatta]''' ist die größte regelmäßige Regatta Deutschlands. Von Mai bis September bieten die Wassersportler auf dem Sund vor der beeindruckenden Kulisse der Hansestadt ein imposantes Bild. Teilnehmen können alle Schiffe, Jollen und Katamarane, die sich bis zum jeweiligen Mittwoch gemeldet haben, nicht nur einheimische Segler, sondern auch Gäste aus Nah und Fern. Die Startlinie ist direkt vor der Nordmole. Der Regattaabend endet mit der Auswertung im Goldenen Anker auf der Hafeninsel bei einem gemütlichen Getränk. Dabei kann man gemeinsam Seemannsgarn spinnen und über Gott, die Welt und das Segeln sinnieren. * Die '''[https://www.wallensteintage.de/ Wallensteintage]''' sind ein historisches Volksfest mit langer Tradition. Jeweils Mitte Juli jeden Jahres finden die viertägigen Veranstaltungen statt. Von Freitag bis Sonntag wird dabei mit einem historischen Volksfest mit Festumzug, Markttreiben und zahlreichen Veranstaltungen der Abwehr der Belagerung der Stadt Stralsund durch Wallenstein gedacht. * Der '''[https://www.stralsund-triathlon.de Triathlon Stralsund]''' wird im August in der Stadt und am Ufer des Strelasundes veranstaltet. * Zu den '''[https://www.stralsunder-orgeltage.de/ Stralsunder Orgeltagen]''' im September öffnen die drei Backsteinbasiliken St.&#x202F;Nikolai, St.&#x202F;Marien und St.&#x202F;Jakobi ihre Pforten und laden zum Lauschen ein. [[File:Rügenbrücke in Stralsund, Brückenlauf 2007 1 (2007-10-21).JPG|thumb|Rügenbrückenlauf]] * Beim '''[https://www.ruegenmarathon.de/ Rügenbrücken-Marathon]''' im Oktober kommen rund 4.000 Laufbegeisterte an den Sund, um auf verschiedenen Distanzen (von 6&#x202F;km bis Marathon) die einmalige Möglichkeit zu nutzen, auf des Schusters Rappen die Rügenbrücke zu überqueren. * Die '''[https://ketterechts.eu/tour-dallee-ruegen-radfahren-mit-prominenten/ Tour d` Allée Rügen]''' findet zeitgleich mit dem Marathon statt. Die Fahrradtour startet in Stralsund und führt etwa 50&#x202F;km über die für den Autoverkehr gesperrte Strelasundbrücke durch Altefähr, Gustow, Garz, [[Putbus]], Zirkow und schließlich zum Ziel in [[Sellin]] bis kurz vor die Seebrücke. Die Tour ist eine Veranstaltung für alle Altersstrukturen. Hier fahren Kinder mit ihren Eltern und Großeltern in einem gemäßigten Tempo mit dem Rad durch die Alleen. Viele ehemalige Radsportler aus verschiedenen Generationen unterstützen durch ihre Teilnahme das Anliegen der Tour d' Allée. : Die Tour d` Allée Rügen und der Rügenbrücken-Marathon finden immer zeitgleich statt, da nur an diesem einen Tag im Jahr die Rügenbrücke für sportliche Zwecke geöffnet wird. == Einkaufen == [[File:Stralsund - Heilgeiststraße 10 - Fishhandel Rasmus - 2018-05-29 19-18-25.jpg|thumb|upright|Fischhandel Rasmus]] * Im Stadtteil Grünhufe, in unmittelbarer Nähe zum Hansedom, befindet sich der {{Marker | type=mall | name=Strelapark | url=https://www.strelapark.de | lat=54.32054306501162 | long=13.047521456042515}}, ein großes Einkaufszentrum. * Ein zweites Einkaufszentrum, das {{Marker | type=mall | name=Ostseecenter | url=https://www.ostseecenter-stralsund.de/ | lat=54.30252 | long=13.02282}}, liegt im Westen der Stadt an der B 105. * Wer kleinere Geschäfte bevorzugt, sollte sich in der Innenstadt (zwischen Altem und Neuem Markt) umsehen. Der Vorteil hier: Die Geschäfte liegen alle dicht beieinander und sind durch eine Fußgängerzone verbunden. * {{vCard | name = Fischhandel und Räucherei Rasmus | type = shop | url = https://fischhandel-rasmus.de | address = Heilgeiststraße 10, 18439 Stralsund | lat = 54.31359 | long = 13.08850 | phone = +49 (0)3831 281538 | fax = +49 (0)3831 281535 | email = info@fischhandel-rasmus.de | description = Von hier kommt der [https://fischhandel-rasmus.de/bismarckhering/ Original Stralsunder Bismarckhering!] Das Rezept für den Original Stralsunder Bismarckhering wurde Mitte des 19.&nbsp;Jahrhunderts vom Stralsunder Johann Wiechmann und seiner Frau Karoline erfunden. Ihren berühmten Namen bekam die Wiechmannsche Heringsspezialität im Jahr 1871. Im Laden des Fischhandel Rasmus gibt es aber nicht nur dieses Stralsunder Kulturgut sondern auch frischen Fisch, Räucherware, Fischsalate und Fischbrötchen. }} * {{vCard | name = Rösterei Kontor Scheele | comment = Kaffeerösterei und -verkauf | type = shop, crafts shop | url = https://www.scheelehof.de/de/gastronomie/kontor-scheele | address = Fährstraße 23-25, 18439 Stralsund | directions = im Romantikhotel "Scheelehof" | phone = +49 (0)3831 28 33 119 | fax = +49 (0)3831 283 34 88 | email = info@kontor.de | hours = Mo-Sa 10:00-17:00, So+Feiertage 10:00-15:00 | lastedit = 2022-09-11 | before = {{Marker Kopie|Q111388501}} | description = Mehrfach ausgezeichnete Kaffeerösterei. Hier kann man seinen Lieblingskaffee aus über 15&nbsp;unterschiedlichen Kaffeesorten und -mischungen finden. Jeden 1.&nbsp;Samstag im Monat, immer 15:00&#x202F;Uhr, kann man an einer Kaffeeverkostung teilnehmen (Dauer ca.&nbsp;1&#x202F;Stunde, Kosten: 30,-&#x202F;€/P inkl. 125&#x202F;g Kaffee nach Wahl). }} * {{vCard | name = Bio-Insel | comment = Naturkostladen | type = shop | url = https://bioinsel.net/ | address = Tribseer Damm 75, 18437 Stralsund | directions = Im Gebäude des Stralsunder Hauptbahnhofs | lat = 54.30893 | long = 13.07699 | phone = +49 3831 666072 | hours = täglich 7:00-19:00 | lastedit = 2023-05-07 | description = Ein Biosupermarkt, der wegen seiner Lage im Stralsunder Hauptbahnhof ''jeden'' Tag von 7 bis 19 Uhr geöffnet hat. Es gibt auch Backwaren, Snacks und Getränke, allerdings nur zum mitnehmen. }} === Wochenmärkte === * {{Marker | type=market | name=Trelleborger Platz |lat=54.32810751942173 | long=13.054745934356271 }}, Montag und Donnerstag, 7:30 - 13:00 Uhr * {{Marker Kopie|Q14912853}} '''Neuer Markt''', Dienstag und Freitag, 7:30 - 15:00 Uhr == Küche == [[File:Fischbroetchen Luebeck 04 2008 001.jpg|mini|Fischbrötchen]] [[File:2008 Stralsund - Hafenansichten (17) - Hier gibt's was auf die Hand Fischbrötchen mit Räucherfisch! Guten Hunger! (14770533066).jpg|thumb|Hier gibt's was auf die Hand Fischbrötchen mit Räucherfisch]] Restaurants und Cafés findet man vor allem in der Nähe des Alten und Neuen Marktes sowie auf und in der Nähe der Hafeninsel. Auf der Hafeninsel, in der Nähe des Ozeaneums, liegen besonders im Sommer mehrere Fischkutter vor Anker, von denen direkt Fischbrötchen, Räucherfisch usw. verkauft werden. === Kneipen === * {{vCard | name = Scheels | comment = Kellerkneipe | type = pub | url = https://www.scheelehof.de/de/gastronomie/scheels | address = Fährstraße 23-25, 18439 Stralsund | directions = im Romantikhotel "Scheelehof" | phone = +49 (0)3831 28 33 114 | fax = +49 (0)3831 283 34 88 | email = info@scheelehof.de | hours = Di-Sa ab 20:00 | lastedit = 2022-09-11 | before = {{Marker Kopie|Q111388501}} | description = Urige Kellerkneipe im Scheelehof. Immer samstags (Oktober - Mai) erklingt ab 20:00 Uhr in der behaglichen Kellerkneipe Live-Musik. Verschiedenste Solokünstler und Bands musizieren auf Augenhöhe mit den Gästen. }} * {{vCard | name = Zum Goldenen Anker | type = pub | address = An der Fährbrücke 8, 18439 Stralsund | directions = am Liegeplatz der Gorch Fock I | lat = 54.31708 | long = 13.09826| phone = +49 (0)3831 6735037 | hours = tägl. 12:00-23:00 | subtype = terrace | lastedit = 2022-09-17 | description = Urige Hafenkneipe mit großem Aussenbereich. }} * {{vCard | name = Zur Fähre | type = pub | url = https://www.zurfaehre-kneipe.de/ | address = Fährstraße 17, 18439 Stralsund | lat = 54.3164 | long = 13.09389 | phone = +49 (0)3831 297196 | mobile = +49 (0)171 2763442 | email = zurfaehre@web.de | youtube = https://www.youtube.com/watch?v=NrtUSh4o_oc | hours = tägl. ab 18:00 | lastedit = 2022-09-17 }} : Bereits im Jahre 1332 findet die heutige Hafenkneipe „Zur Fähre“ erstmals Erwähnung im zweiten Stralsunder Stadtbuch. Das 1278 errichtete Fährtor präsentierte dem Ankömmling aus Richtung Hafen als einziges der Stralsunder Stadttore die Traufe (Regenrinne) statt des Giebels. In Zusammenhang mit dem Bau des Fährtores wurde das Haus, heute Fährstraße 17, errichtet. Das Haus Nummer 17 scheint einen Schutzengel zu haben. Keiner der großen Stadtbrände, keines der über 80 Hochwasser und auch keine Beschießung und Belagerung gefährdeten jemals seinen Bestand. Während der Hansezeit muss an dem wohl wichtigsten Seetor reger Betrieb geherrscht haben. Tagelöhner, Seeleute, Patrizier – das ganze bunte, mittelalterliche Treiben – passierten den sundseitigen Haupteingang zur Stadt. „Zur Fähre“ ist somit die älteste Kneipe der Stadt und die älteste Hafenkneipe Europas. Aus Tradition wird täglich um 19:00 Uhr geglast (die Glocke geläutet) und jeden Sonntag um 15:00 Uhr lädt die Wirtin um über Geschichte und Geschichten der Kneipe und des Hauses zu berichten. === Cafés === [[File:Stralsund, Böttcherstraße 31 (2012-05-12), by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|thumb|upright|Café Kelm]] * {{vCard | name = Café Kelm | type = cafe | address = Böttcherstraße 31, 18439 Stralsund | lat = 54.312994869118256 | long = 13.089588990472627 | phone = +49 (0)3831 667790 | email = cafekelm@gmx.de | facebook = 179211128760319 | hours = Mo-Fr 10:00-19:00, Sa 11:00-18:00 | lastedit = 2022-05-23 | description = Ein kleines, gemütlich eingerichtetes Café, zwischen Altem und Neuem Markt gelegen. Es gibt Kuchen und Torten (u.&#x202F;a. eine Joghurt-Sanddorn-Torte) sowie Waffeln und fair gehandelten Kaffee. }} * {{vCard | name = Brasserie Grand Café | type = brasserie, cafeteria | url = https://brasserie-stralsund.de/ | address = Neuer Markt 2, 18439 Stralsund | lat = 54.310673 | long = 13.086985 | phone = +49 (0)3831 703514 | fax = +49 (0)3831 703516 | email = info@brasserie-stralsund.de | hours = Mo-Fr 10:30-23:00, Sa,So 09:00-23:00 | subtype = terrace, beer garden | lastedit = 2021-12-25 | description = Mitten in der Altstadt gelegen bietet die Brassserie ein Stück Paris in Mecklenburg-Vorpommern. }} * {{vCard | name = Gumpfer - Café Stralsund | type = cafe | url = https://www.gumpfer.de/#stralsund | address = Am Ozeaneum, 18439 Stralsund | lat = 54.315342 | long = 13.097922 | phone = +49 (0)3831 285923 | fax = +49 (0)3831 285924 | hours = tägl. 09:00-18:00 | subtype = terrace | description = Das Café verfügt neben Innen- und Außenplätzen über eine gläserne Konditorei, wo man den Konditoren bei der Kuchen- und Tortenproduktion zusehen kann. }} === Restaurants === ==== Günstig ==== * {{vCard | name = Die Suppenmacher | url = https://diesuppenmacher.de/ | address = Böttcherstraße 36, 18439 Stralsund | directions = gegenüber vom Meeresmuseum | phone=+49 (0)3831-469891 | lat = 54.312897 | long = 13.088291 | type = restaurant | hours = Mo-Fr 11:00-15:00 | description = Täglich frisch zubereitete Suppen, Salate und Desserts. }} * {{vCard | name = Nur Fisch | alt = Das Fischbistro | type = bistro | address = Heilgeiststrasse 92, 18439 Stralsund | lat = 54.31379026065628 | long = 13.088499781395985 | phone = +49 (0)3831 306609 | email = info@fischwerk-ruegen.de | facebook = nurfisch | instagram = nurfisch | hours = Mo-Sa 11:00-15:00 | subtype = seafood | lastedit = 2021-12-25 | description = Beliebtes Fischbistro in der Altstadt. }} * {{vCard | name = Fischhalle | comment = Restaurant mit Fischverkauf | type = restaurant, shop | address = Neue Badenstraße 2, 18439 Stralsund | directions = beim Ozeaneum | lat = 54.31515 | long = 13.09781 | phone = +49 (0)3831 278366 | hours = tägl. 10:00-18:00 | lastedit = 2025-01-07 | description = Beliebtes Fischrestaurant im Herzen von Stralsund, direkt neben Gorch Fock und Ozeaneum. }} ==== Mittel ==== [[File:Stralsund, Am Fischmarkt 13, Kronlastadie (2012-09-15) 1, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|thumb|Dolden Mädel Braugasthaus]] * {{vCard | name = Goldener Löwe | type = restaurant | url = https://www.goldener-loewe-stralsund.de/ | address = Alter Markt 1, 18439 Stralsund | lat = 54.316312 | long = 13.090886 | phone = +49 (0)3831 306390 | fax = +49 (0)3831 30 63 91 | hours = tägl. 09:00-23:00 | subtype = terrace, european, regional | description = Traditionsreiches Restaurant seit über 300 Jahren mit großer Terrasse auf dem „Alten Markt". }} * {{vCard | name = Osteria dell'Oca | type = restaurant | url = https://www.gans-einfach-lecker.de/ | address = Neuer Markt 1, 18439 Stralsund | lat = 54.310582 | long = 13.0874 | phone = +49 (0)3831 3097910 | email = info@gans-einfach-lecker.de | hours = tägl. 11:30-14:30 + 17:00-22:30 | subtype = italian, pizza | lastedit = 2021-12-25 | description = Traditionelles italienisches Restaurant mit dem Fokus auf die originalgetreue Küche der Osteria. }} * {{vCard | name = Dolden Mädel Braugasthaus | type = restaurant | url = https://doldenmaedel.de/stralsund/ | address = Am Fischmarkt 13A, 18439 Stralsund | lat = 54.31427655768104 | long = 13.096799553104626 | phone = +49 (0)3831 35700 | email = stralsund@doldenmaedel.de | facebook = doldenmaedelstralsund | hours = Di-So 12:00-24:00 | subtype = german, vegan | lastedit = 2021-12-25 | description = Dolden Mädel steht für handwerklich gebraute Biere (15 verschiedene Biere vom Fass und Craft Beer) sowie für beste Speisen mit Fleisch aus artgerechter Haltung und ausgewählten regionalen Produkten. }} * {{vCard | name = Restaurant Kurhaus Devin | type = restaurant | url = https://www.kurhaus-devin.de/restaurant/ | address = Deviner Park 1, 18439 Stralsund | directions = ca. 7&#x202F;westlich im Park Devin | phone = +49 (0)3831 6676450 | fax = +49 (0)3831 6676444 | email = info@kurhaus-devin.de | subtype = winter room, terrace, regional | before = {{Marker Kopie|Kurhaus Devin|name}} | description = Beliebtes Ausflugrestaurant mitten im Park Devin. }} ==== Gehoben ==== [[File:Stralsund - Fährstraße 23-24 - 2018-05-29 16-34-00.jpg|thumb|Zum Scheele]] * {{vCard | name = Zum Scheele | type = restaurant | url = https://www.scheelehof.de/de/gastronomie/zum-scheele | address = Fährstraße 23-25, 18439 Stralsund | directions = im Romantikhotel "Scheelehof" | phone = +49 (0)3831 28 33 112 | fax = +49 (0)3831 283 34 88 | email = info@scheelehof.de | hours = tägl. 12:00–23:00 | subtype = international, regional | lastedit = 2022-09-11 | before = {{Marker Kopie|Q111388501}} | description = Feines Restaurant im edlen Scheelehof, in der guten Stube des mittelalterlichen Kaufmannshauses mit Galerie, Wintergarten und historischem Innenhof. Motto: ''„Von genial regional bis kreativ weltoffen“''. }} == Nachtleben == * {{vCard | name = Knuts Bar | comment = Studentenkeller | type = bar | url = https://derstudentenkeller.de/index.php/KnutsBar.html | address = Mönchstraße 41, 18439 Stralsund | lat = 54.31230261394179 | long = 13.088330612458321 | phone = +49 (0)3831 281888 | hours = Do-Sa 20:00-0:00 | lastedit = 2022-09-11 | description = }} * {{vCard | name = Zapf-Bar | type = bar | address = Heilgeiststraße 50, 18439 Stralsund | lat = 54.313860691651314 | long = 13.095576125275402 | mobile = +49 (0)174 7617007 | hours = Di-So 19:30-01:00 | lastedit = 2022-09-11 | description = Gemütliche Kellerbar mit dem gewissen Etwas im Herzen der Altstadt. Geboten wird gute Musik, leckere Getränke und kleine Snacks. }} == Unterkunft == Die Stadt Stralsund erhebt eine Bettensteuer für alle touristischen Gäste der Stadt Stralsund. Diese beträgt fünf Prozent des Netto-Übernachtungspreises und muss von den Gästen im Hotel entrichtet werden. === Camping === * {{vCard | name = Caravanstellplatz „An der Rügenbrücke“ | type = caravan site | url = http://caravanstellplatz-stralsund.de | address = Werftstraße 9a, 18439 Stralsund | lat = 54.30255752180508 | long = 13.098714284105005 | phone = +49 (0)3831 6679777 | fax = +49 (0)3831 6679779 | email = info@caravanstellplatz-ruegenbruecke.de | youtube = https://www.youtube.com/watch?v=6_T015Oydx4&list=PLy_mCWTt5O1LRy-DRcUScO4beJG6XSipH&index=36 | hours = 24/7 | subtype = free wlan | lastedit = 2022-02-11 | description = Komfortabler Stellplatz für 70 Wohnmobile, 15 Minuten von Altstadt und Hafen entfernt. Jeder Stellplatz hat eine Stromsäule (16A Absicherung), Toiletten- und Grauwasserentsorgung sowie Frischwasser vorhanden. Gegenüber: Caravan-Center mit Shop für Bedarfsreparaturen, Einbauten und Innen- und Außenreinigung. }} * {{vCard | name = Wohnmobilstellplatz Stralsund | type = caravan site | url = https://wohnmobilstellplatz-stralsund.de/ | address = Boddenweg 3, 18439 Stralsund | directions = im OT-Andershof | lat = 54.27606 | long = 13.10855 | phone = +49 (0)3831 3092023 | fax = +49 (0)3831 3092025 | email = info@wohnmobilstellplatz-stralsund.de | hours = 01.03. - 30.11 | price = 18,-&nbsp;€/N (inkl. 4 Brötchen/Fzg), zzgl. Strom, Dusche, Frischwasser | subtype = wlan, bike rental, 24-hour reception, dogs | lastedit = 2022-10-12 | description = Beliebter Stellplatz mit Ver- und Entsorgung für 35 Wohnmobile bis 10&#x202F;m und 7,5&nbsp;t, Bushaltestelle {{Station|„Schwarze Kuppe“|{{Bus}}}} befindet sich direkt am Platz. }} * {{vCard | name = Caravan & Wohnmobil Stellplatz | type = caravan site | url = https://caravanplatz-stralsund.de/ | address = Am Feldrein 19a, 18437 Stralsund | lat = 54.30034155886219 | long = 13.024784398370665 | phone = +49 (0)3831 4444726 | mobile = +49 (0)172 8866530 | email = info@caravanplatz-stralsund.de | price = 12,-&nbsp;€/N inkl. kompl. Ver- und Entsorgung | lastedit = 2021-09-11 | description = Privater Stellplatz im Gewerbegebiet am westlichen Stadtrand, nahe der B 105, in direkter Nähe zum Ostseecenter. }} === Günstig === *{{vCard | name = Hostel Stralsund | type = hostel | url = http://www.hostel-stralsund.de | address = Reiferbahn 11, 18439 Stralsund | directions = am Hafen gelegen, 10 min Fußweg bis zur Altstadt | lat = 54.308537 | long = 13.102592 | phone = +49 (0)3831 284740 | fax = +49 (0)3831 284741 | email = info@hostel-stralsund.com | checkin = 16:00-19:00 | checkout = bis 10:00 | price = ab 18,-&nbsp;€/Ü (im 6-Bettzimmer) | subtype = free wlan, bicycle stand, bike rental | lastedit = 2021-08-29 | description = Hostel mit 60 Betten in 17 Zimmern (1- bis 6-Bettzimmer). }} *{{vCard | name = Younior Hotel | type = hotel | url = http://www.younior-hotel.de | address = Tribseer Damm 78, 18439 Hansestadt Stralsund | lat = 54.308891 | long = 13.082866 | phone = +49 (0)3831 278299 | tollfree = 0800 6060880 | fax = +49 (0)3831 285496 | email = info@younior-hotel.de | price = Erw. ab 32,-&nbsp;€/Ü, Kinder-/Jugendgruppe ab 17,-&nbsp;€/PÜ | subtype = animals | lastedit = 2021-08-30 | description = Hotel mit 300 Betten in 60 Mehrbettzimmern, überwiegend für Kinder- und Jugendgruppen, aber auch Einzelreisende. }} * {{vCard | name = DJH-Jugendherberge Stralsund | type = youth hostel | url = https://www.jugendherberge.de/jugendherbergen/stralsund-185/portraet/ | address = Strandstraße 21, 18439 Stralsund, OT Devin | lat = 54.26750 | long = 13.14220 | phone = +49 (0)3831 490289 | fax = +49 (0)3831 490291 | email = jh-stralsund@jugendherberge.de | hours = ganzjährig | checkin = 15:00-18:00 | checkout = 09:30-10:00 | price = ab 27,-&nbsp;€/ÜF | subtype = wheelchair, wlan, bicycle stand, cafe | lastedit = 2021-08-29 | description = Ruhig gelegenes Ferienhausdorf mit 199 Betten in 51 Zimmern (2- bis 6-Bettzimmer, 13 rollstuhlgerechte Zimmer) direkt am Strelasund mit eigener Badestelle und riesigem Grüngelände, mit Fahrradstation und Bushaltestelle direkt am Gelände. Die Jugendherberge ist besonders geeignet für Familien. }} === Mittel === [[File:Tribseer Straße 15, Stralsund.jpg|thumb|upright|Altstadt Hotel Peiß]] *{{vCard | name = Haus Wullfcrona | type = hotel garni | url = https://www.haus-wullfcrona.de/ | address = Heilgeiststraße 30, 18439 Stralsund | lat = 54.313841 | long = 13.091650 | phone = +49 (0)3831 303970 | fax = +49 (0)3831 3039715 | email = info@haus-wullfcrona.de | checkin = 15:00-18:00 (später nach Absprache) | checkout = bis 11:00 | price = EZ ab 65,-&nbsp;€/ÜF, DZ ab 85,-&nbsp;€/ÜF, Junior Suite ab 105,-&nbsp;€/ÜF (2 Pers.) | subtype = free wlan, bike rental, animals | lastedit = 2021-12-25 | description = Kleines Hotel in einem 1743 errichteten, barocken Giebelhaus im Zentrum der historischen Altstadt. Die 15 Zimmer und Junior Suiten überzeugen durch eine moderne, stilvolle Einrichtung. }} * {{vCard | name = Altstadt Hotel Peiß | type = hotel garni | url = https://www.altstadt-hotel-peiss.de | address = Tribseer Straße 15, 18439 Stralsund | lat = 54.310520742856305 | long = 13.08633315699927 | phone = +49 (0)3831 303580 | fax = +49 (0)3831 3035899 | email = info@altstadt-hotel-peiss.de | facebook = 209362189080115 | price = EZ ab 55,-&nbsp;€/ÜF, DZ ab 65,-&nbsp;€/ÜF, Apartment ab 100,-&nbsp;€/ÜF | subtype = 3, free wlan, noanimals | lastedit = 2021-12-25 | description = Das traditionsreiche Haus in unmittelbarer Nähe zum Neuen Markt verfügt über 12 große, freundlich eingerichtete Zimmer und 1 Apartment. }} * {{vCard | name = Hiddenseer Hotel | type = hotel, restaurant | url = https://hotel-hiddenseer.de/ | address = Hafenstraße 12, 18439 Stralsund | directions = Anfahrt über "Neue Badenstraße 3" | lat = 54.31512360041833 | long = 13.098206972320321 | phone = +49 (0)3831 289239-0 | fax = +49 (0)3831 289239-99 | email = info@hotel-hiddenseer.de | facebook = hotelhiddenseer | checkin = ab 15:00 | checkout = bis 10:30 | subtype = 3, wlan, restaurant | lastedit = 2021-12-25 | description = Sehr schön direkt am Hafen gelegenes Hotel, Zimmer tlw. mit Seeblick. }} * {{vCard | name = Hotel am Jungfernstieg | type = hotel garni | wikidata = Q111851867 | subtype = parking, bike rental | description = Familiengeführtes garni Hotel in unmittelbarer Bahnhofs- und Altstadtnähe mit 33 Zimmern und 3 Suiten. Zusätzlich stehen in der „Villa am Jungfernstieg“ 3 Doppel­zimmer und 3 Familien­zimmer zur Verfügung. }} * {{vCard | name = Kurhaus Devin | id = Kurhaus Devin | type = restaurant, hotel | group = sleep | url = https://www.kurhaus-devin.de/hotel/ | address = Deviner Park 1, 18439 Stralsund | directions = ca. 7&#x202F;westlich im Park Devin | lat = 54.26657561779094 | long = 13.137331320799989 | phone = +49 (0)3831 6676450 | fax = +49 (0)3831 6676444 | email = info@kurhaus-devin.de | checkin = ab 15:00 | checkout = bis 11:00 | price = EZ ab 68,00&#x202F;€/Ü, DZ ab 96,00&#x202F;€/Ü | subtype = free wlan, bike rental, restaurant, sauna, spa, animals | description = Ruhig im Park Devin gelegenes, familiär geführtes Hotel mit 30 Zimmern und beliebtem Ausflugsrestaurant. Die etwa 7&#x202F;km bis ins Stadtzentrum können bequem mit dem ÖPNV-Buslinie 3 zurückgelegt werden. Die Busfahrt ist für die Hotelgäste kostenlos. Das Kurhaus Devin ist Stralsunds erstes Hotel mit hauseigener Salzgrotte. }} === Gehoben === [[File:Stralsund, Seestraße 10 (2012-03-04) 1, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|thumb|Hotel Hafenresidenz]] *{{vCard | name = Scheelehof | type = hotel, pub, restaurant | wikidata = Q111388501 | price = EZ ab 99,-&nbsp;€/ÜF, DZ ab 125,-&nbsp;€/ÜF (ggf. zus. 12,-€/Hund) | subtype = | lastedit = 2022-09-11 | description = Romantik-Hotel in fünf historischen Gebäuden aus verschiedenen Jahrhunderten mit 87 individuellen Zimmern. Im Haus gibt es außerdem das Restaurant „Zum Scheele“, die Kellerkneipe „Scheels“ und eine hauseigene Bio-Kaffee-Rösterei. }} * {{vCard | name = Hotel Hafenresidenz | type = hotel, bar, restaurant | url = https://www.hotel-hafenresidenz.de | address = Seestraße 10-13, 18439 Stralsund | lat = 54.31828543076195 | long = 13.093272344357041 | phone = +49 (0)3831 292120 | email = info@hotel-hafenresidenz.de | facebook = 224966147528588 | instagram = hotelhafenresidenz | youtube = UC8R5fJJewdgyO4tarGFgeQQ | subtype = 4, free wlan, bar, fitness center, restaurant, sauna | description = Direkt an der Waterkant des Strelasunds gelegenes Hotel mit 71 Hotelzimmern und Suiten mit See- oder Altstadtblick, Restaurant, Bar und Terrasse. }} * {{vCard | name = Wyndham Stralsund HanseDom | type = hotel, restaurant | url = https://www.wyndhamstralsund.com/ | address = Grünhufer Bogen 18 - 20, 18437 Stralsund | directions = ca.&nbsp;4&#x202F;km nordwestlich der Altstadt | lat = 54.31987 | long = 13.04486 | phone = +49 (0)3831 37730 | email = info@wyndhamstralsund.com | facebook = HotelStralsund | instagram = wyndham_stralsund_hansedom | checkin = 15:00 | checkout = 11:00 | price = WZ ab 44,00&#x202F;€/ÜF, DZ ab 59,00&#x202F;€/ÜF | payment = Visa, Mastercard, Amex | subtype = free wlan, wheelchair, restaurant, roof terrace, sauna, paid parking, bicycle rental, charging station, pets | lastedit = 2024-09-25 | description = Wellnesshotel mit 114 Zimmern, 3 Restaurants und einer Bar, nicht weit vom Zoo. }} == Lernen == * {{Sitelinks | name = Hochschule Stralsund (FH) | wikidata = Q1391231 }} Die „University of Applied Sciences“ besteht seit 1991, vom Campus aus blickt man auf die Insel [[Rügen]]. == Sicherheit == * {{vCard | name = Polizeiinspektion Stralsund | type = police | url = https://www.polizei.mvnet.de/Polizei/PPNB/PI-HST/ | address = Frankendamm 21, 18439 Stralsund | lat = 54.30829 | long = 13.09733 | phone = +49 (0)3831 2450 | fax = +49 (0)3831 245260 | email = pi.stralsund@polmv.de | description = Der Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund erstreckt sich auf den gesamten Landkreis Vorpommern-Rügen. }} * {{vCard | name = Polizeihauptrevier Stralsund | type = police | address = Böttcherstraße 19, 18439 Stralsund | lat = 54.31337 | long = 13.09192 | phone = +49 (0)3831 28900 | fax = +49 (0)3831 2890672 | email = phr.stralsund@polmv.de | hours = 24/7 | lastedit = 2021-12-24 | description = }} * {{vCard | name = Wasserschutzpolizeiinspektion Stralsund | type = police | url = https://www.polizei.mvnet.de/Polizei/LWSPA/Inspektionen-der-Landeswasserschutzpolizei/ | address = Am Querkanal 6, 18439 Stralsund | lat = 54.31487 | long = 13.09780 | phone = +49 (0)3831 26140 | fax = +49 (0)3831 2614226 | email = wspi.stralsund@polmv.de | description = }} == Gesundheit == [[File:Stralsund, Krankenhaus am Sund, a.JPG|thumb|Krankenhaus am Sund]] Alle Straßen der Innenstadt sind mit Kopfstein oder bei Regen glitschigen Granitplatten gepflastert. Für hochhackige Schuhe ist das gefährlich, gegenüber Rollstuhlfahrern eine Rücksichtslosigkeit sonders gleichen. Ihnen ist ohne Hilfspersonen vom Besuch abzuraten . Selbst die Behindertentoiletten an Alten Markt sind in Keller nur über den Rathauspförtner erreichbar. Die am Bahnhof meist defekt. === Apotheken === In Stralsund gibt es insgesamt 21 Apotheken, allein in der Altstadt sind 7 Apotheken zu finden. Ein Hinweis an den Apotheken nennt den jeweils aktuellen Notdienst, der sich immer im Stadtbereich der Stadt befindet. === Ärzte === * [https://www.medizin-hst.de '''Ärztegemeinschaft am Strelasund'''] === Krankenhäuser === * {{vCard | name = Helios Hanseklinikum Stralsund | alt = Krankenhaus am Sund | comment = Somatische Versorgung | type = health center, hospital | url = https://www.helios-gesundheit.de/kliniken/stralsund/ | address = Große Parower Straße 47-53, 18435 Stralsund | lat = 54.32894 | long = 13.08 | phone = +49 (0)3831 35-0 | fax = +49 (0)3831 35-2005 | email = info.stralsund@helios-gesundheit.de | facebook = HeliosHanseklinikumStralsund | instagram = helioshanseklinikumstralsund | youtube = UCRfTrfxtWvCx41A56J9GtDg | hours = 24/7 | description = Das Helios Hanseklinikum Stralsund ist mit 19 Fachabteilungen und 923 Betten das größte Krankenhaus in der Region. Das Hanseklinikum ist akademisches Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin Greifswald und beschäftigt mehr als 1.500 Mitarbeiter. }} == Praktische Hinweise == [[File:Stralsund, Alter Markt 9 (2008-05-05).JPG|right|100px]] * {{vCard | name = Tourismuszentrale der Hansestadt Stralsund | type = tourist information | url = https://www.stralsundtourismus.de/de/service-fuer-unsere-gaeste/unsere-oeffnungszeiten | address = Alter Markt 9, 18439 Stralsund | lat = 54.315829 | long = 13.089653 | phone = +49 (0)3831 252340 | fax = +49 (0)3831 252358 | email = info@stralsundtourismus.de | facebook = stralsundtourismus | hours = Mo-Fr 10:00-18:00, Sa,So,Feiertage 10:00-15:00 | lastedit = 2022-09-12 | description = }} Frei zugängliches WLAN findet man am Strand. Postfilialen gibt es im Strelapark, am Neuen Markt sowie im Markant in der Rudolph-Virchow-Straße. Zudem bieten einige kleinere Geschäfte Paketabgabestellen für Hermes und DHL an. === Führungen === Die historische Altstadt gehört seit 2002 zum [[Welterbe/Europa#Deutschland|Weltkulturerbe]] der UNESCO und glänzt mit einer Vielzahl sehenswerter Gebäude. Um diese Stätten und die zugehörigen Hintergründe ausführlich zu erkunden, sollte man sich einer der sehr interessanten [https://www.stralsundtourismus.de/de/stadtfuehrungen-und-gruppenangebote Stadtführungen] anschließen. * Eine detaillierte Übersicht (Führungen unterschiedlichster Art und Dauer, auch Nachtwächterführungen) bietet der stets aktuelle [https://www.stralsund.de/shared/veranstaltungen/ Veranstaltungskalender] der Tourismuszentrale. * Auch der [https://www.gaestefuehrer-stralsund.de/ Stralsunder Gästeführerverein] hat einige interessante Themenführungen im Angebot. * Man kann aber auch Stralsund vom Wasser aus erleben, z.&#x202F;B. bei einer [https://www.getyourguide.de/stralsund-l149931/stralsund-2-stundige-gefuhrte-kajak-tour-t389716/ 2-stündigen geführten Kajak-Tour] * oder aber die Natur der Stadt bei einer moderierten [https://www.stralsunder-akademie.de/veranstaltungen/fuehrungen.html Führung] der „Stralsunder Akademie für Garten- und Landschaftskultur“ erleben. * Nach einer [https://www.stoertebeker-brauquartier.com/spannende-brauereifuehrungen spannenden Brauereiführung] gibt es eine kleine Brauspezialitäten-Verkostung. * '''[https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/hafentouren-stralsund Hafentour]''' ''(Die Hansestadt vom Wasser aus erleben)'': Moderierte Rundfahrt mit einem Fahrgastschiff der Weißen Flotte, auch um die Insel Dänholm, Fahrzeit etwa 1 Stunde. == Ausflüge == [[File:Brandshagen, Nordvorpommern, Dorfkirche Ansicht 2 (2008-07-29).JPG|mini|Dorfkirche Brandshagen]] [[File:Insel Hiddensee 01.JPG|mini|Ausflugsschiff nach Hiddensee]] [[File:Hiddensee asv2022-08 img39 Leuchtturm Dornbusch.jpg|mini|upright|Insel Hiddensee, Leuchtturm-Dornbusch]] * Fahrt mit der [http://www.weisse-flotte.de/main/fahrplaene/stralsund-altefaehr/ Fähre] nach {{Marker|type=village|name=Altefähr|wikidata=Q304646}} auf Rügen (bis zu fünfmal täglich; Hin- und Rückfahrt: Erw.: 7,00&#x202F;€/P, Kinder (4-14&#x202F;J.): 3,20&#x202F;€, Familie (2+3): 18,20&#x202F;€, Fahrrad: 5,50&#x202F;€, Hund: 3,20&#x202F;€ {{Stand|2023}} * Brandshagen: gotische {{marker|type=church|name=Marienkirche|wikidata=Q1897786}} aus dem 13.&nbsp;Jahrhundert, eine der größten Dorfkirchen in Norddeutschland (11&#x202F;km südöstlich von Stralsund) * Weitere beachtliche Dorfkirchen<br /> :in der Umgebung: {{marker|name=Dorfkirche Prohn|wikidata=Q1244632}}, {{marker|name=Dorfkirche Niepars|wikidata=Q1244573}}, {{marker|name=Dorfkirche Abtshagen|wikidata=Q1594831}}, {{marker|type=church|name=Dorfkirche Pütte|wikidata=Q1244634}}. Ungewöhnlich groß und als Basilika eine Ausnahme unter den Dorfkirchen ist die etwas weiter entfernte {{marker|name=Dorfkirche Starkow|wikidata=Q2316320}} mit bemerkenswertem Pfarrgarten. :sowie auf Rügen: {{marker|name=Dorfkirche Samtens|wikidata=Q1742674}} und {{marker|name=Dorfkirche Rambin|wikidata=Q1736355}} und noch [[w:Liste der Kirchen auf Rügen|viele]] andere. * Nach Groß Mohrdorf in das {{Marker | type=tourist information | name=Kranich-Informationszentrum | url=https://www.kraniche.de | lat=54.38967553899623 | long=12.949900569538292}} (15&#x202F;km nordwestlich von Stralsund, 40 Minuten mit dem Bus) * Fahrradtour nach {{Marker|type=village|name=Barhöft|wikidata=Q808175}}, dem nördlichsten Punkt des vorpommerschen Festlands, im [[Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft]] (einfache Strecke 17&#x202F;km) oder durch die umliegenden Dörfer * Ausflüge nach '''[[Greifswald]]''' (35&#x202F;km südöstlich, 20&#x202F;Minuten mit dem Zug) oder '''[[Rostock]]''' (75&#x202F;km westlich, knappe Stunde mit dem Zug) * [https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-hiddensee „Tageskreuzfahrt“ mit dem Schiff] zur Insel '''[[Hiddensee]]''' von April bis Oktober (ganzjährig ab Schaprode). Durch mehrere Abfahrten täglich ist ein mehrstündiger Aufenthalt auf der Insel möglich. Dadurch bietet sich die Hinfahrt nach Neuendorf an mit anschließendem Spaziergang über die Insel und Rückfahrt ab Kloster. Auch Fahrradtouren auf der Insel sind möglich. Die Anmietung eines Rades auf der Insel ist problemlos möglich und erheblich günstiger als die Mitnahme des eigenen Rades auf der Fähre. Die Fahrt dauert 90&#x202F;Minuten nach Neuendorf; 2&#x202F;Std. nach Vitte und {{frac|2|1|2}} Std. nach Kloster, Fahrtkosten für eine Tagesrückfahrt (inkl. Kurabgabe): Erw.: 24,50&#x202F;€, Kínder: (4–14&#x202F;J.) 11,90&#x202F;€, Fam. (2+3): 61,90&#x202F;€, Fahrrad 13,00&#x202F;€, Hund 11,90&#x202F;€ {{Stand|2023}} * Ausflug zur Insel '''[[Rügen]]''' (stündlicher Regionalexpress: halbe Stunde nach Bergen, 50 Minuten nach Sassnitz, knappe Stunde nach Binz) oder auf '''[[Fischland-Darß-Zingst]]''' (45&#x202F;km nach Zingst, mit Bahn und Bus 1:20&#x202F;Std.) * '''[https://www.mecklenburger-radtour.de Mehrtägige Fahrradtouren]''' ab oder nach Stralsund inkl. Übernachtung und Gepäcktranfer sind eine ideale Ergänzung für einen Urlaub in Stralsund. == Literatur == === Presse, Zeitungen === * In Stralsund erscheint die [[w:Ostsee-Zeitung|Ostsee-Zeitung]] (OZ) mit einer eigenständigen Lokalausgabe, der [https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-ruegen/stralsund/ Stralsunder Zeitung]. * Daneben existieren kostenlose Anzeigenblätter wie [https://epaper.ostsee-anzeiger.de/ Ostseeanzeiger Stralsund] (gehört zur OZ), ''Stralsunder Blitz'' ([https://www.blitzverlag.de/e-paper/ Blitz-Verlag]) und die Sonntagszeitung [https://www.zeitung-am-strelasund.de/ ZAS (Zeitung am Strelasund)]. == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} * [https://www.youtube.com/watch?v=8qOPd0pka0E Stralsund: Altstadtflair am Meer] Video des SR (29 min) * [https://www.youtube.com/watch?v=k5-uD6QR9jA Hansestadt Stralsund - ein Kurzportrait] Video von stralsundtourismus (2:53 min) * [https://www.ardmediathek.de/video/maretv/die-hansestadt-stralsund-welterbe-an-der-meerenge/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9lZGUyNTAwYy1hYmMzLTQwZGEtYTBhOC04ZjRmMjEzN2YxZjM Die Hansestadt Stralsund - Welterbe an der Meerenge] Video von mareTV (44 min) {{GeoData| lat= 54.31462| long= 13.09201| zoom=12}} {{IstInKat|Vorpommern}} {{Unesco|Kontinent = Europa |Deutschland}} {{class-4}} kkcpbo2vnbnu49swhtsy3hp9jwtvhyq 1794526 1794413 2026-08-05T22:08:04Z Dirk Schmidt 15181 /* Mit dem Fahrrad */ erg rad 1794526 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | TouriInfoWeb= [https://www.stralsundtourismus.de/de/willkommen Tourismuszentrale der Hansestadt Stralsund] | TouriInfoTel= +49 (0)3831 252340 }}{{ZdM|Datum=2022-10}} '''Stralsund''' ist eine Kreisstadt im Landkreis Vorpommern-Rügen in [[Mecklenburg-Vorpommern]] und liegt direkt am Übergang zur Insel [[Rügen]]. Sie führt die amtliche Bezeichnung „Hansestadt Stralsund“. == Hintergrund == [[File:DEU Stralsund COA.svg|80px|left]] {{Mapframe|54.312|13.087|zoom=14|type=geoline}} Die Siedlung Strale ist seit dem 10.&#x202F;Jahrhundert bekannt. Stralsund wurde 1234 gegründet und erhielt das Stadtrecht nach Rostocker bzw. Lübecker Vorbild. Sie war im 14.&#x202F;Jahrhundert nach Lübeck die bedeutendste Hansestadt im südlichen Ostseeraum. Nach dem Niedergang der Hanse nahm Stralsunds Bedeutung ab. Nach dem Dreißigjährigen Krieg folgte eine fast 200-jährige Zeit der Zugehörigkeit zum Königreich Schweden als Teil von Schwedisch-Pommern. 1815 kam Stralsund dann wieder zu Preußen und wurde Sitz eines Regierungsbezirks. Am 1.&#x202F;Mai&#x202F;1945 wurde Stralsund von der Roten Armee besetzt; nach dem Zweiten Weltkrieg war Stralsund ab 1945 Teil der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. Während der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) wurden in der Stadt zahlreiche Plattenbausiedlungen errichtet, der historische Altstadtkern allerdings verkam. Ab 1990 wurde der historische Stadtkern mit dem Altstadthafen mit Hilfe der Programme zur Städtebauförderung und zum städtebaulichen Denkmalschutz gründlich saniert, das Wohnumfeld der Plattenbausiedlungen wurde verbessert und ein Wohnungsrückbau eingeleitet. Heute zählt Stralsund 8 Stadtgebiete mit insgesamt 24 Stadtteilen. Die Altstadt von Stralsund gehört zusammen mit [[Wismar]] seit 2002 zum [[Welterbe/Europa#Deutschland|Weltkulturerbe]] der UNESCO. 2016 wurde Stralsund die Bezeichnung ''staatlich anerkannter Erholungsort'' verliehen. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der [https://www.eurob.org/ Europäischen Route der Backsteingotik], einem für den Norden Europas einzigartigen Baustil. Die Stadt gehört zum ehemaligen Wahlkreis der Altbundeskanzlerin Angela Merkel. Diese hat Stralsund schon oft besucht und auch häufig Besuch mitgebracht. So war etwa der ehemalige US-Präsident George W. Bush 2006 in Stralsund, und 2012 fand hier der Ostseeratsgipfel statt. Aber auch einige Königinnen und Könige, Prinzessinnen und Prinzen haben Stralsund einen Besuch abgestattet. Stralsund ist das „Tor zur Insel Rügen“. Die einzige Landverbindung dorthin führt durch Stralsund und über die [[#vCard_Q457377|Rügenbrücke]] oder über die [[#vCard_Q46998739|Ziegelgrabenbrücke]]. Um die vielen Sehenswürdigkeiten, ihre Geschichte und dazu ein paar nette Geschichten intensiv genießen zu können, sollte man sich unbedingt einer der zahlreich angebotenen [[#Führungen|Führungen]] anschließen. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard | name = Flughafen Rostock Laage | type = airport | wikidata = Q820223 | lastedit = 2021-12-25 | description = Der etwa 70&#x202F;km südwestlich gelegene Flughafen Rostock Laage ist ein Regionalflughafen mit nur wenigen Charterflugverbindungen. }} * Weitere Verkehrsflughäfen mit zahlreichen Linienflügen und umsteigefreier Zuganbindung sind der ** {{Marker|type=airport|name=Flughafen Hamburg|wikidata=Q27706|show=none}} (etwa 280&nbsp;km) und der ** {{Marker|type=airport|name=Flughafen Berlin Brandenburg|wikidata=Q160556|show=none}} (etwa 310&nbsp;km). * {{vCard| name = Ostseeflughafen Stralsund-Barth| type = airport | wikidata=Q317619 |lastedit=2020-10-10| description=Der Flughafen im 31&#x202F;km entfernten [[Barth]] bietet sich als ehemaliger Militärflughafen nicht nur Kleinflugzeugen als Ziel an. Auch Maschinen über 5,7&nbsp;t können hier landen. }} * {{vCard | name = Flugplatz Stralsund | comment = Sonderlandeplatz | type = landing site | wikidata = Q12695159 | directions = etwa 3&nbsp;km nordwestlich | description = Der Flugplatz Stralsund verfügt über eine 900&#x202F;m lange und 40&#x202F;m breite Graspiste und ist für Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultraleichtflugzeuge und Motorflugzeuge mit einem Höchstabfluggewicht von bis zu 5,7&#x202F;t zugelassen. }} === Mit der Bahn === {{vCard | name = Stralsund Hauptbahnhof | type = train | wikidata = Q320175 | directions = etwa 1,5&#x202F;km südwestlich des Zentrums | description = wird von ICE- und IC-Zügen aus Richtung Berlin und Hamburg (über Rostock) angefahren, die teilweise nach [[Binz]] auf Rügen weiterfahren. Aus Richtung Rostock und Berlin fahren auch Regionalexpresszüge nach Stralsund. Von Berlin benötigt man etwa 3, von Hamburg {{frac|2|3|4}} Stunden. }} Weitere Verkehrshalte im Stadtgebiet sind {{Marker|type=train|name=Stralsund-Grünhufe|wikidata=Q50330497}} (an der Strecke nach Rostock) und {{Marker|type=train|name=Stralsund-Rügendamm|wikidata=Q16900769}} (an der Strecke nach Rügen), an denen Regionalzüge halten. === Mit dem Bus === Der {{Marker|type=bus|name=Busbahnhof|lat=54.3088 | long=13.0885}} mit dem Fernbushalt von Flixbus und anderen Anbietern befindet sich am Weidendamm, etwa 500&#x202F;m östlich des Hauptbahnhofs. Auch Regionalbusse aus dem Umland enden bzw. starten hier. === Auf der Straße === Stralsund ist über die Ostseeautobahn {{RSIGN|DE|A|20|Bundesautobahn 20|22}} angebunden. An der Anschlussstelle {{Ausfahrt|Stralsund,|24,}} zweigt die kreuzungsfrei ausgebaute Bundesstraße {{RSIGN|DE|B|96}} ab, die nach etwa 30&#x202F;km Stralsund erreicht. Weitere Bundesstraßen sind die parallel zur Ostseeautobahn verlaufende {{RSIGN|DE|B|105}}, sowie von Süden die {{RSIGN|DE|B|194}}. === Mit dem Schiff === * Direkte Verbindungen von Fernfähren nach Stralsund bestehen nicht. Es gibt aber die Möglichkeit für die Anreise mit Fähren von Schweden und Dänemark über den [[Sassnitz#Mit dem Schiff|Fährhafen in Sassnitz-Mukran]] auf Rügen und den [[Rostock#Mit dem Schiff|Rostocker Hafen]]. * Von Stralsund aus verkehren Fähren im Nahverkehr nach Neuendorf, Vitte und Kloster (alle auf [[Hiddensee]]) und Altefähr (Rügen). Der {{marker|type=ferry|name=Fährhafen|lat=54.3170 | long=13.0956}} liegt nordöstlich der Altstadt. Hier verkehren auch Ausflugsschiffe und gelegentlich Kreuzfahrtschiffe. * {{vCard | name = Citymarina Stralsund | type = marina | url = https://www.citymarina-stralsund.de/ | address = Seestraße 14a, 18439 Stralsund | lat = 54.318167 | long = 13.100833 | phone = +49 (0)3831 444978 | fax = +49 (0)3831 289528 | email = info@citymarina-stralsund.de | hours = 15.04.—31.10 | payment = Maestro, Visa, Mastercard | subtype = wlan, dogs | lastedit = 2021-08-24 | description = Die Citymarina bietet für Sportschiffe an 9&nbsp;Schwimmstegen 300&nbsp;Liegeplätze mit allem Komfort unmittelbar am Rande der Altstadt, geschützt durch eine 450&#x202F;m lange Mole. }} [[File:Dänholm Hafen - panoramio.jpg|thumb|Dänholm Hafen]] * {{vCard | name = Wassersportzentrum Dänholm | type = marina | url = http://www.wsz-ev.de/ | address = Liebitzweg 22, 18439 Stralsund | directions = am Westufer der Insel Dänholm | lat = 54.312 | long = 13.108 | phone = +49 (0)3831 297854 | mobile = +49 (0)1522 6563178 (Hafenmeister) | email = hafenmeister@wsz-ev.de | description = Das Wassersportzentrum bietet 22&nbsp;Plätze (Bootslänge bis 12&#x202F;m) am modernen Schwimmsteg und weitere Plätze im Hafen, soweit grün beschildert. Auch ist Kranen bis 10&nbsp;t und Slippen im Hafen möglich. }} * {{vCard | name = Wassersportverein Am Fischergraben | type = marina | url = http://wsv-amfischergraben-ev-stralsund.de | address = Selliner Weg 22, 18439 Stralsund | directions = im OT-Andershof | lat = 54.28379927451128 | long = 13.104299812765094 | phone = +49 (0)3831 270735 | email = info@wsv-amfischergraben-ev-stralsund.de | description = Im Hafen des Wassersportvereins stehen einige Gastliegeplätze für Boote bis 9&#x202F;m Länge und 1,5&#x202F;m Tiefgang zu moderaten Preisen zur Verfügung. Vom Hafen gelangt man nach etwa 4&#x202F;km bequem zu Fuß in die Innenstadt, oder nach 9&#x202F;Minuten mit dem Bus. }} === Mit dem Fahrrad === * Der [[Ostseeküsten-Radweg (Mecklenburg-Vorpommern)|Ostseeküsten-Radweg]] ist die internationale Baltic Sea Cycle Route oder Hansa circuit, umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer und führt auch durch Stralsund. Auf der Strecke verläuft hier auch die [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]]. * Der [[Radfernweg Hamburg–Rügen]] verbindet auf etwa 520&#x202F;km die norddeutsche Metropole [[Hamburg]] mit [[Rügen]] und führt dabei u.&#x202F;a.&nbsp;durch [[Schwerin]] und [[Güstrow]]. * Wer vom [[Radfernweg Berlin - Usedom]] in [[Anklam]] Richtung [[Greifswald]] abzweigt, kommt über den [[Ostseeküsten-Radweg/Mecklenburg-Vorpommern|Ostseeküsten-Radweg]] ebenfalls nach Stralsund. === Zu Fuß === * Der [[Hanseatenweg]] führt über 550&#x202F;km von [[Hamburg]] über [[Lübeck]], [[Wismar]], [[Rostock]], und [[Ribnitz-Damgarten]] nach Stralsund und weiter nach [[Stettin]]. {{Panorama|bild=2014-07-17 Stralsund Panorama.JPG|unterschrift=Panorama von Stralsund (von der Marienkirche)|breite=1500px}} == Mobilität == Die Innenstadt, Altstadt und der Hafen liegen dicht beieinander und sind am besten zu Fuß zu erkunden. === ÖPNV === Stralsund besitzt ein [https://www.vvr-bus.de/media/download/netzplan/vvr_gesamtplan_neu_winter_2021.pdf ÖPNV-Netz] mit mehreren Buslinien, die das gesamte [https://www.vvr-bus.de/media/download/netzplan/liniennetz-hst_winter_2021_end.pdf Stadtgebiet] erschließen. Wochentags fahren die Busse zwischen den frühen Morgen- und den Abendstunden (bis ca.&nbsp;20&#x202F;Uhr). Am Wochenende und feiertags ist der Dienst eingeschränkt. Nachts fahren keine Busse. Die VVR (Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen) bieten weit über Stralsunds Stadtgrenzen hinaus ein recht dichtes [https://www.vvr-bus.de/bediengebiete/nordvorpommern/fahrplan/ Liniennetz] mit interessanten [https://www.vvr-bus.de/vvr/preise-vvr/ Preisen]. Bushaltestellen sind vergleichsweise weit auseinander. Ein Einzelfahrschein kostet 2,50&#x202F;€ (ermäßigt 1,90&#x202F;€), eine Tageskarte 7,60&#x202F;€ (ermäßigt 5,70&#x202F;€). Ermäßigung gilt für Kinder von 6 bis einschließlich 14&#x202F;Jahre. Für die Fahrradmitnahme in den Bussen ist eine Fahrradkarte zu 3,00&#x202F;€ zu lösen. Diese gilt aber nicht für E-Bikes! {{Stand|2024|07}} === [[Bild:Zeichen 314 - Parken, StVO 2017.svg|25px|sub]] Parken === In der gesamten Altstadt Stralsunds gibt es ausschließlich bewirtschafteten Parkraum. Außerdem ist der Großteil der Parkplätze auf Anwohnerparken beschränkt. * [[Bild:Zeichen 314-50 - Parkhaus, Parkgarage, StVO 2017.svg|20px|sub]] Mehrere große Parkhäuser bieten ausreichend aber relativ teure Parkmöglichkeiten. * [[Bild:Zeichen 316 - Parken und Reisen, StVO 1992.svg|20px|sub]] Um stressfrei in die Altstadt Stralsunds zu gelangen, sollte man das Auto auf einem [https://hansestadt-stralsund.de/de/stadt_informationen/parken/p_r_parkplaetze Park & Ride-Platz] abstellen und bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Sehenswürdigkeiten Stralsunds fahren oder diese schon auf dem Weg zu Fuß erkunden (Fußwege ca. 20–30&#x202F;Min.). :: '''Tipp:''' Am {{Marker|type=parking |lat=54.30425 |long=13.10281 |name=P&R–Platz „Mahnkesche Wiese“ bzw. „Schwarze Kuppe“| image = Zeichen 316 - Parken und Reisen, StVO 1992.svg}} kann man gemeinsam mit der Parkgebühr ein ÖPNV-Tagesticket für 5,00&#x202F;€ lösen. Dieses ist gültig für max.&nbsp;2 Erwachsene und 3&nbsp;Kinder von 6 bis einschließlich 14&#x202F;Jahre. Die Bushaltestelle {{Station|„Schwarze Kuppe“|{{Bus}}}} befindet sich direkt am P&R-Platz. {{Stand|2022|09}} === Fahrrad und Roller === Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Rad-Wander-Wegen, die durch die Altstadt und in das Umland führen. Ohnehin ist das Fahrrad für Stralsund und die Umgebung das ideale Fortbewegungsmittel. Wer sein eigenes nicht dabei hat, kann sich eines leihen bei: [https://www.stralsundtourismus.de/de/stadt-mit-natur/stralsund-per-rad/fahrrad-service Fahrrad-Verleih] Stralsund hat mit [https://moin-sharing.app/scooters/ Moin-Sharing] mindestens einen E-Roller, genannt E-Scooter, Anbieter. == Sehenswürdigkeiten == Um die vielen Sehenswürdigkeiten, ihre Geschichte und dazu ein paar nette Geschichten intensiv genießen zu können, sollte man sich unbedingt einer der zahlreich angebotenen [[#Führungen|Führungen]] anschließen. === Kirchen === {{Scroll Gallery |title=Kirchen |width=250 |maxHeight =250 |Stralsund - Marienkirche - 2018-05-29 18-55-40.jpg|Kirche St. Marien |01 Stralsund St Marien 001.jpg|Kirche St. Marien |Marienkirche Stralsund 2025.jpg|Marienkirche Stralsund 1298 erstmals erwähnt |DSC02930.jpeg - Stralsund.jpg|Kirche St. Marien, Eingangsportal |00 3903 Kirche St. Marien in Stralsund.jpg|Kirche St. Marien, Innenraum |Marienkirche Stralsund Interior 2025.jpg|Mittelschiff der Marienkirche in Stralsund |00 1905 Stellwagen-Orgel Stralsund.jpg|Kirche St. Marien, Orgel |Marienkirche Stralsund Orgel 2025.jpg|Stellwagen Barockorgel in der Marienkirche Stralsund von 1659 |00 2904 Marienkrönungsaltar Stralsund.jpg|Kirche St. Marien, Altar |Stralsund (2013-07-08), by Klugschnacker in Wikipedia (137).JPG|Heilgeistkirche |Stralsund (2013-07-08), by Klugschnacker in Wikipedia (14).JPG|Heilgeistkirche |Heilgeistkirche Stralsund 2025.jpg|Heilgeistkirche in Stralsund |Stralsund, Germany, Heilgeistkirche, Haupteingang (2006-10-29).JPG|Heilgeistkirche, Haupteingang |Heilgeistkirche Stralsund.JPG|Heilgeistkirche, Innenraum |Heilgeistkirche Stralsund Interior 2025.jpg|Innenraum der Heilgeistkirche in Stralsund |Stralsund Heilgeistkirche Orgelbuehne 01.JPG|Heilgeistkirche, Orgel |Stralsund Heilgeistkirche Altar 02.JPG|Heilgeistkirche, Altar |Heilgeistkirche Stralsund Altar 2025.jpg|Altar der Heilgeistkirche von 1775 |Stralsund St Jakobi.jpg|Kirche St. Jakobi |2008 Stralsund - Sankt-Jakobi-Kirche (1) (14687757044).jpg|Kirche St. Jakobi |Kirche St. Jakobi Stralsund 20181101 001.jpg|Kirche St. Jakobi, Haupteingang |Kulturkirche St. Jakobi 05.jpg|Kirche St. Jakobi, Innraum |Stralsund Jakobi Orgel (06).jpg|Kirche St. Jakobi, Orgel |Interior of St Jakobi in Stralsund (2011) DSCI1467 (6100005360).jpg|Kirche St. Jakobi, Altar |Stralsund St Nikolai.jpg|Kirche St. Nikolai |Stralsund, St Nikolai (2007-01-24) a.JPG|Kirche St. Nikolai |Stralsund, St Nikolai (2008-07-12) a.JPG|Kirche St. Nikolai, Türme |Western portal of St Nikolai in Stralsund-2612.jpg|Kirche St. Nikolai, Haupteingang |St. Nikolai (42217946160).jpg|Kirche St. Nikolai, Innenraum |01 Stralsund St Nikolai 035.jpg|Kirche St. Nikolai, Orgel |Stralsund Nikolaikirche Lettner.jpg|Kirche St. Nikolai, Hauptaltar |Stralsund, Nikolaikirche, Astronomische Uhr (2012-12-29) 1, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Kirche St. Nikolai, Astronomische Uhr }} *{{vCard | name = St. Marien | type = church | wikidata = Q704346 | description = Die mächtige Basilika mit ihrem fast 33&#x202F;m hohen Mittelschiff und beeindruckender Wirkung im Äußeren wie im Inneren wurde im Wesentlichen im 15.&#x202F;Jahrhundert erbaut. Die bekanntesten Ausstattungsstücke sind der Marienkrönungsaltar, die Taufe und die große Stellwagen-Orgel von 1659, die regelmäßig in Konzerten zu hören ist. Von der 90&#x202F;m hohen '''Aussichtskanzel''' im insgesamt 104&#x202F;m hohen Turm hat man einen schönen Blick über die Stadt (Zugang über 366&nbsp;Stufen). Die südlich neben dem Westturm stehende Apollonienkapelle beherbergt heute eine Ausstellung des Baltischen Orgel Centrums. }} *{{vCard | name = Heilgeistkirche | type = church | wikidata = Q1594832 | description = Aus dem 13.&nbsp;Jahrhundert und an das Heilgeistspital angeschlossen. Sie bildete stets das natürliche Zentrum des Stralsunder "Elendenquartiers". Besonders schön sind die barocke Farbfassade aus dem Jahre 1715 sowie der pittoreske Blätterbewuchs. Im Heilgeisthospital ist besonders der Innenhof mit seinen Säulengalerien sehenswert. }} * {{vCard | name = St. Jakobi | alt = Kulturkirche | type = church, event venue | group = religion | wikidata = Q882586 | url = https://kdw-hst.de/kultur-und-freizeit/kulturkirche-st-jakobi | description = Die Kirche St. Jakobi wurde im 14.&nbsp;Jahrhundert ursprünglich als Hallenkirche angelegt und später zur Basilika umgebaut. Nachdem die Kirche im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe beschädigt worden war, wird sie heute hauptsächlich als Kulturkirche für Lesungen, Ausstellungen und Konzerte benutzt. Sie hat seit 2020 eine neue Orgel im Gehäuse der alten Mehmel-Orgel, die im Sommer in Orgelkonzerten zu hören ist. }} *{{vCard | name = St. Nikolai | type = church | wikidata = Q458410 | price = Erw. ab 18&#x202F;J.: 4,-&#x202F;€ (Erhaltungsbeitrag), sonn- und feiertags frei | description = St. Nikolai ist die älteste Stralsunder Kirche. Gebaut wurde sie von 1234 bis 1279. Am Anfang des 14.&#x202F;Jahrhunderts wurden das Langhaus und der Turm abgerissen. Danach begannen Bauarbeiten, die schließlich zu einem neuen Langhaus und einer Doppelturmanlage führten. Der Südturm ist 102&#x202F;m hoch, der hohe Chor und das Langhaus der Kirche kommen auf eine Höhe von bis zu 29&#x202F;m. St. Nikolai befindet sich direkt neben dem Rathaus und war die Kirche der Reichen und Mächtigen – sprich: der Ratsherren. Die Kirche wurde mit 56 Altären ausgestattet, die jedoch 1525 im Zuge der Reformation größtenteils entfernt wurden. Trotzdem ist die Kirche eine der prächtigsten Nordeuropas. In den letzten Jahren wurde begonnen, den Innenraum nach langen Recherchen wieder im Stil des 14.&nbsp;Jahrhunderts zu gestalten; die farbenprächtige Wiederherstellung ist schon in einem großen Teil des Hauptschiffs erfolgt. Die astronomische Uhr hinter dem Hauptaltar ist die älteste erhaltene im Ostseeraum. Die restaurierte Buchholz-Orgel von 1841 ist im Sommer regelmäßig in Konzerten zu hören. |status = top-sight }} === Burgen, Schlösser und Paläste === [[File:Stralsund, Germany, Badenstraße, Schwedisches Regierungspalais (2006-09-29).JPG|thumb|Meyerfeldtsches Palais]] * {{vCard | name = Meyerfeldtsches Palais | type = building | wikidata = Q1926347 | description = Das barocke ehemalige Schwedische Regierungspalais wurde in den Jahren 1726 bis 1730 errichtet. Es diente als Wohnsitz des als schwedischen Generalgouverneur amtierenden Grafen Johann August Meyerfeldt. Von den 49 Räumen des Gebäudes wurden acht zu Wohnzwecken der Familie Meyerfeldt genutzt. Die übrigen Räume dienten Dienstzwecken sowie zur Repräsentation und als Wohnräume der Bediensteten. Nach dem Tod des Grafen Meyerfeldt war es für kurze Zeit, von 1802 bis 1803, Sitz des Oberappellationsgerichts für die schwedischen Lehen im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Heute ist das sanierte Gebäude Sitz des städtischen Bauamtes.}} === Bauwerke === {{Scroll Gallery |title=Bauwerke |width=250 |maxHeight =250 |2008 Stralsund - Rathaus (02) - Alter Markt (14639477223).jpg|Stralsunder Rathaus |2008 Stralsund - Rathaus (06) - Badenstrasse (14436195919).jpg|Stralsunder Rathaus, Badenstrasse |2008 Stralsund - Rathaus (08) - Eingang Ossenreyerstrasse (Barockportal mit Stadtwappen aus der Schwedenzeit) (14626990725).jpg|Stralsunder Rathaus, Eingang Ossenreyerstrasse |Stralsunder Stadtwappen aus der Schwedenzeit.JPG|Stralsunder Stadtwappen aus der Schwedenzeit am Rathaus |LöwenscherSaal.JPG|Stralsunder Rathaus, Löwenscher Saal |Stralsund, Strelasundquerung, Ziegelgrabenbrücke vom Dänholm gesehen, schließt, 09 (2012-01-26) by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Ziegelgrabenbrücke |Stralsund, Ziegelgrabenbrücke beim Heben, mit Schiffsdurchfahrt der Vistamar, g.JPG|Ziegelgrabenbrücke, mit Schiffsdurchfahrt der Vistamar |Stralsund, Blick von der Marienkirche (2013-07-07-), by Klugschnacker in Wikipedia (24).JPG|Rügenbrücke, Blick von der Marienkirche |Neue Brücke nach Rügen Stralsund - panoramio.jpg|Rügenbrücke |Stralsund, Kampischer Hof, zum Knieperwall (2012-04-10) 1, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Kampischer Hof |Stadtmauer (2008-05-05).JPG|Stadtmauer |Stralsund, Fährwall, Johanniskloster, Stadtmauer (2012-03-04), by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Stadtmauer am Fährwall |2008 Stralsund - Kniepertor (1) (14814700004).jpg|Kniepertor |2008 Stralsund - Kniepertor (2) (14794199276).jpg|Kniepertor |Kütertor Stralsund.jpg|Kütertor |Stralsund, Kütertor stadtauswärts führend.jpg|Kütertor |01 Stralsund Rathaus Marktplatz 008.jpg|Wulflamhaus |2008 Stralsund - Altstadt (21) - Scheelehaus (14889376132).jpg|Scheelehaus }} * {{vCard | name = Stralsunder Rathaus | type = town hall, register office | wikidata = Q315605 | description = Es zählt zu den schönsten Profanbauten der norddeutschen Backsteingotik und bildet mit der Nikolaikirche ein einprägsames Ensemble dieser Epoche. Der Baubeginn reicht auf die Jahre 1300–1310 zurück. Im Verlauf der Jahrhunderte erfuhr das Rathaus mehrmals Veränderungen. Im Rathaus waren der Stadtrat sowie einige Organe der Rechtsprechung untergebracht. Darüber hinaus diente es im Mittelalter dem Handel als Kaufhaus und bot auch Lagermöglichkeiten im Kellergewölbe. Der Ratskeller entstand als einheitlicher Lagerraum mit 1400&#x202F;m² und ist somit der größte zusammenhängende Keller in Nordeuropa. Im Inneren der in sich geschlossen konzipierten, in vier Flügeln angelegten Anlage befinden sich zwei Laubenhallen sowie eine Galerie, die sich über zwei Geschosse erstreckt. Seit den 1990er Jahren befinden sich hier die Stadtverwaltung und die Räume der Bürgerschaft sowie das Stralsunder Standesamt. }} * {{vCard | name = Ziegelgrabenbrücke | type = bridge | wikidata = Q46998739 | directions = im Verlauf der {{RSIGN|DE|L|296}} | description = Die alte Brücke über den Strelasund ist 133&#x202F;m lang und verbindet das Festland mit der noch zu Stralsund gehörenden Insel Dänholm. Die als Klappbrücke ausgeführte Brücke wird täglich zu festgelegten Zeiten für den Schiffsverkehr geöffnet. Im Norden schließt an die alte Ziegelgrabenbrücke der Rügendamm an. Von der Insel Dänholm nach Rügen führt dann die feste, nicht öffnungsfähige, Rügendammbrücke (Strelasundbrücke). Dieser gesamte Verlauf ist sowohl für den Fahrzeugverkehr, die Bahn wie auch für Radfahrer und Fußgänger passierbar. }} * {{vCard | name = Rügenbrücke | type = bridge | wikidata = Q457377 | directions = im Verlauf der {{RSIGN|DE|B|96}} | description = Die 42&#x202F;m hohe Brücke ist das neue Wahrzeichen der Stadt. Das Bauwerk ist über 4000&#x202F;m lang. Der Pylon der Hängebrücke ragt 128&#x202F;m in den Himmel. Die Brücke ist nur mit Kraftfahrzeugen zugänglich (mautfrei). Für Fußgänger und Radfahrer ist das Bauwerk gesperrt. Bei einem Spaziergang über den alten Rügendamm kann man das Bauwerk aber gut einsehen. }} * {{vCard | name = Kampischer Hof | type = building complex | wikidata = Q1656641 | lastedit = 2019-08-24 | description = Der Kampische Hof diente als mittelalterliche Stadtniederlassung des Klosters Neuenkamp. Die Zisterziensermönche, die seit 1233 in ihrem Kloster nahe Stralsund lebten, errichteten einen Hof, der ihnen als Warenspeicher und als Unterkunft bei Reisen in die Stadt diente. Im Kern stammt der um einen Innenhof angelegte dreiflüglige Komplex noch aus dem 13.&#x202F;Jahrhundert. Die verputzte barocke Fassade sowie das Rundbogenportal stammen aus einer im 18.&#x202F;Jahrhundert durchgeführten Umbaumaßnahme. Die beiden Flügelbauten mit Backsteinfassade dagegen sind noch weitgehend in ihrer mittelalterlichen Form erhalten. }} * {{vCard | name = Stadtbefestigungen | type = city wall | wikidata = Q2353301 | description = Die Stralsunder Stadtbefestigungen waren ein System aus fester Stadtmauer, Stadttoren sowie Bastionen und Teichen. Zwei von vormals zehn der Stralsunder Stadttore sowie ein Teil der Stadtmauer sind noch erhalten. }} :* {{vCard | name = Stadtmauer | type = city wall | description = Im Jahr 1256 wird erstmals die [[w:Stralsunder Stadtbefestigungen#Stadtmauer|Stadtmauer]] erwähnt, die auf einer Länge von 3100 Metern die gesamte Stadt umgab und ursprünglich aus Erdwällen bestand, die mit Palisaden bestückt waren. Von den Preußen wurden die Mauern und Befestigungen ab 1815 weiter ausgebaut. Die Zunahme des Verkehrs und der Platzbedarf für Neubauten führte ab 1873 dazu, dass die Festungsbauten zum großen Teil abgebaut wurden. Heute ist von der Stadtmauer nur noch ein kleiner Teil erhalten. Große Abschnitte der Stadtmauer mit Wiekhäusern sind noch am ''Knieperwall'' und ''Fährwall'' erhalten. Teilweise wird die Stadtmauer dabei durch Außenmauern von Wohnhäusern und Klosteranlagen gebildet. In den 1980er Jahren im Zuge der Stadtsanierung gründlich überarbeitet, bietet dieser erhaltene Teil der Stadtmauer einen imposanten Anblick. }} :* {{vCard | name = Kniepertor | type = gate | wikidata = Q1668751 | address = Knieperstraße, 18439 Stralsund | description = Das Kniepertor ist eines der zehn ehemaligen Stadttore der Hansestadt Stralsund. Das aus Backstein errichtete, ziegelgedeckte Torbauwerk ist eines der landwärts gelegenen Tore ganz im Norden der Stralsunder Stadtbefestigungen. Es wurde erstmals 1293 urkundlich erwähnt. Das Tor spielte mehrmals in der Geschichte der Stadt eine bedeutende Rolle. Am Tor sind auch heute noch Halterungen für die Sperrketten zu sehen, mit denen die Straße bei offenem Tor vor anstürmenden Angreifern geschützt werden konnte. 1967 wurde der Torturm zu Wohnzwecken umgebaut. Seit dem Ende der 1990er Jahre ist die Passage Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. }} :* {{vCard | name = Kütertor | type = gate | wikidata = Q1797411 | address = Knieperwall, 18439 Stralsund | description = Das 1281 erstmals urkundlich erwähnte Kütertor ist das zweite der noch erhaltenen Stadttore Stralsunds. Es gehörte zu den fünf landseitigen Toren der Stralsunder Stadtbefestigungen. Zu dieser Zeit war es ein einfaches Turmbauwerk in der Stadtmauer. Im Jahr 1446 wurde das Kütertor neu errichtet, bis 1862 diente das Torhaus als Gefängnis. Von 1963 bis 2003 war das Kütertor Bestandteil einer Jugendherberge. In den Jahren 2012 bis 2015 wurde das Kütertor samt anliegender Bauten zu einem Wohnareal umgebaut. Das Torgebäude ist etwa 15 Meter hoch und überspannt die Straße in ganzer Breite. }} * {{vCard | name = Wulflamhaus | type = building | wikidata = Q1502336 | description = Das Wulflamhaus liegt am Alten Markt gegenüber dem Rathaus. Das aus dem 14.&#x202F;Jahrhundert stammende Wohnhaus gehörte dem Ratsherren und Bürgermeister Bertram Wulflam, der das Haus 1358 erbauen ließ. Das Haus ist stilistisch der norddeutschen Backsteingotik zuzuordnen und bietet eine beeindruckende Giebelfassade. Im Inneren des Hauses sind Wandmalereien aus dem 15.&#x202F;Jahrhundert erhalten geblieben. In der Stadtverwaltung befinden sich die Pressestelle der Hansestadt und ein Restaurant. }} * {{vCard | name = Scheelehaus | type = building | wikidata = Q1627386 | description = Das viergeschossige Scheelehaus, erbaut im 14.&#x202F;Jahrhundert als Dielenhaus, ist lange Zeit der Wohnort von [[w:Carl Wilhelm Scheele|Carl Wilhelm Scheele]], dem Entdecker des Elements [[w:Sauerstoff|Sauerstoff]], gewesen. Die beiden Giebelhäuser werden zusammen als Scheelehaus bezeichnet. Gebaut wurden beide im 14.&#x202F;Jahrhundert. }} === Denkmäler === [[File:Ernst Thaelmann Denkmal Stralsund.jpg|thumb|Ernst Thälmann Denkmal]] [[File:Fachwerkhäuser und Mahnmal Innenhof St.-Johanniskloster Stralsund 1.jpg|thumb|Judenstele im St.-Johanniskloster, Innenhof]] * {{vCard | type = memorial | name = Ernst-Thälmann-Denkmal | wikidata = Q14906618 | directions = an der Sundpromenade | description = Die übermannshohe Bronzeplastik erinnert an den Politiker und Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) in der Weimarer Republik }} * {{vCard | type = memorial |name = Ferdinand von Schill-Denkmal | wikidata = Q15844317 | directions = gegenüber dem Theater | description = Das Schill-Denkmal in Stralsund erinnert an den preußischen Offizier Ferdinand von Schill, der als Freikorpsführer (Schillsches Freikorps 1806/1807 und Schillsche Jäger) bekannt wurde; er starb bei Kämpfen in Stralsund }} * {{vCard | type = memorial | name = Lambert-Steinwich-Denkmal | wikidata = Q14907057 | directions = in der Parkanlage Wulflamufer | description = Denkmal zur Erinnerung an Lambert Steinwich, 1616 bis 1629 Bürgermeister von Stralsund }} * {{vCard | type = memorial | name = Kriegerehrenmal | wikidata = Q14540552 | before = {{Marker Kopie|Q458410}} | directions = in der Nikolaikirche | description = In einer Fensternische der südlichen Turmhalle der Nikolaikirche ruht gegenüber von vier Treppenstufen ein schlichter viereckiger Steinsockel. Auf ihm steht eine 3,10&#x202F;m hohe Bronzeplastik. An beiden Seiten der Plastik stehen auf Bronzetafeln die Namen der Gefallenen der Weltkriege }} * {{vCard | type = memorial | name = Judenstele | before = {{Marker Kopie|Q1698954}} | directions = auf dem Hof des St.-Johannisklosters | description = Die Stele erinnert seit 1988 an die Geschichte der Juden in Stralsund und die nahezu vollständige Vernichtung der Stralsunder jüdischen Gemeinde durch die Nationalsozialisten. }} === Museen === {{Scroll Gallery |title=Museen |width=250 |maxHeight =250 |Meeresmuseum (44122756062).jpg|Meeresmuseum |Stralsund, Meeresmuseum in der Katharinenkirche, Ausstellungshalle (2012-04-10) 4, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Meeresmuseum, Ausstellungshalle |Stralsund, Ozeaneum (2008-08-28) a.JPG|Ozeaneum |Grosses Becken im Ozeaneum - panoramio.jpg|Grosses Becken im Ozeaneum |Pinguine auf dem Ozeaneum - panoramio.jpg|Pinguine auf dem Ozeaneum |Stralsund, Nautineum, Halle (2013-07-30), by Klugschnacker in Wikipedia.JPG|Nautineum auf der Insel Kleiner Dänholm |Stralsund Nautineum Dänholm.jpg|Nautineum |Born auf dem Darß, Germany - panoramio.jpg|Natureum, Leuchtturm "Darßer Ort" |Stralsund, Germany, Kulturhistorisches Museum (2006-10-18).JPG|Stralsund Museum (ehem. Kulturhistorisches Museum) |Mönchstraße 38, Stralsund.jpg|Museumshaus Mönchstraße 38 |Marinemuseum Dänholm.jpg|Marinemuseum |Mil Mi-8 Bundeswehr.jpg|Marinemuseum, Mi-8 Hubschrauber |Kleines Torpedoschnellboot Projekt 131 Libelle.jpg|Marinemuseum, kleines Torpedoschnellboot |Stralsund, Ossenreyerstraße, Welterbeausstellung - panoramio.jpg|Welterbeausstellung, Ossenreyerstraße 1 |Stralsund, Ossenreyerstraße 1, Hackertscher Tapetensaal, 21 (2011-09-06, by Klugschnacker in Wikipedia).jpg|Welterbeausstellung, Hackertscher Tapetensaal }} === Deutsche Meeresmuseum === * Das '''Deutsche Meeresmuseum''' mit seinen drei Abteilungen an verschiedenen Standorten in Stralsund und einer vierten, der Außenstelle am Darßer Ort bei [[Prerow]]: :* {{vCard | name = Meeresmuseum | type = museum | address = Besuchereingang: Mönchstraße 45/Ecke Bielkenhagen, 18439 Stralsund |lastedit=2026-02-25| hours = 9.30-17.00|price= Erw. 20 €, erm. 16 €, Kinder 12 €| url=https://www.deutsches-meeresmuseum.de/ | description = Das Meeresmuseum im ehemaligen Katharinenkloster ist die Keimzelle der heutigen vier Abteilungen des Deutschen Meeresmuseums. Es bietet dem Besucher eine Vielzahl an Aquarien unterschiedlicher Klimazonen und Ausstellungen mit dem Schwerpunkt meereskundlicher Forschung.| wikidata = Q1205830}} :* {{vCard | name = Ozeaneum | type = museum | wikidata = Q525190 | hours = Sep-Jun: tägl. 9:30-17:00, Jul-Aug: tägl. 9:30-19:00 | price = Erw. : 20,00&#x202F;€, erm : 16,00&#x202F;€, Kinder (4–16&#x202F;J.) 12,00&#x202F;€ | subtype = noanimals | lastedit = 2026-08-05 | description = Das Ozeaneum zeigt in 39 Schaubecken rund 7000 Meeresbewohner aus der Ostsee, der Nordsee und des Nordatlantiks. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace steuerte eine Ausstellung mit fünf Walmodellen im Maßstab 1:1 bei, und auf dem Dach des futuristischen Gebäudes direkt am Hafen residiert eine kleine Gruppe Pinguine. }} :* {{vCard | name = Nautineum | type = museum | wikidata = Q1660509 | subtype = wheelchair partially, dogs | lastedit = 2021-08-31 | description = Das Nautineum liegt auf der Insel ''Kleiner Dänholm'' zwischen dem Festland und Rügen. Das nur von Mai bis Oktober geöffnete Freigelände zeigt unter anderem viele Großexponate aus den Bereichen Fischerei und Meeresforschung. }} :* {{vCard | name = Natureum Darßer Ort | type = open air museum | wikidata = Q1970271 | directions = am „Darßer Ort“ bei [[Prerow]], ca. 60&#x202F;km | description = Das Natureum ist die vierte Abteilung des Deutschen Meeresmuseum. Hier werden den Besuchern mit dem ''Ostsee-Aquarium'', zahlreichen Tierpräparaten und einem Blick vom 35&#x202F;m hohen, in das Natureum integrierten {{Sitelinks | name = Leuchtturm Darßer Ort| wikidata = Q1720366}} die einzigartige Beschaffenheit und die Flora und Fauna der Darßer Landschaft anschaulich präsentiert. Ein Museumscafé ergänzt das Angebot. }} === Weitere Museen === * {{vCard | name = Stralsund Museum | alt = ehem. Kulturhistorisches Museum | type = museum | wikidata = Q1791753 | youtube = https://www.youtube.com/watch?v=3Owp6aycN0&#x202F;M | hours = Voraussichtlich bis Ende 2024{{Zukunft|2024}} wegen Bauarbeiten geschlossen | description = Das 1858 gegründete Museum ist das älteste Mecklenburg-Vorpommerns. Es befindet sich im ehemaligen Dominikanerkloster St.&#x202F;Katharinen. Besondere Sehenswürdigkeiten in diesem Museum sind einerseits das Kloster selbst, andererseits aber auch die Ausstellungsobjekte wie der [[w:Hiddenseer Goldschmuck|Hiddenseer Goldschmuck]], der Paramentenschatz, das Koggensiegel, das Globenpaar, verschiedene Urkunden nebst der Urkunde, mit der Stralsund das Stadtrecht verliehen wurde sowie verschiedene mittelalterliche Waffen. }} * {{vCard | name = Museumshaus Mönchstraße 38 | type = museum | wikidata = Q114703015 | url = https://www.stralsund-museum.de/Museen/Museumshaus/ | address = Mönchstraße 38, 18439 Stralsund | lat = 54.31184262534146 | long = 13.08836399851024 | phone = +49 (0)3831 253605 | email = museum@stralsund.de | hours = Di–So 10:00–17:00 | lastedit = 2023-01-03 | description = Das [[w:Mönchstraße 38 (Stralsund)|„Museumshaus Mönchstraße 38“]] ist eine Nebenstelle des Stralsund Museums, damit das größte Einzelexponat und nur wenige Meter davon entfernt. Das Giebelhaus wurde im 14.&nbsp;Jahrhundert als Krämerhaus errichtet und ist eines der ältesten Bürgerhäuser der Stadt. Ein Rundgang durch das von unterschiedlichen Stilarten und Epochen geprägte Gebäude ist eine lebendige Geschichtsstunde. Die ältesten Gebäudedetails findet man im Keller und im obersten der vier Speicherböden. Das noch immer funktionierende gotische Aufzugsrad im Spitzboden ist eines der ältesten Nordeuropas. Spuren gotischer Malerei sind an der überlieferten Holzbalkendecke ebenso zu entdecken wie die Reste eines barocken Kamins am Treppenaufgang in das erste Stockwerk. Einrichtungsgegenstände aus dem Museumsbestand und Funde, die bei der Sanierung zum Vorschein kamen, komplettieren die Ausstellung. }} * {{vCard | name = Marinemuseum | type = museum | wikidata = Q1898444 | hours = 01.05.–31.10.: Di–So 10:00–17:00 | lastedit = 2022-10-07 | description = Das Marinemuseum ist ebenfalls eine Außenstelle des Stralsund Museums. Es liegt auf dem Dänholm, dem Geburtsort der deutschen Marine. Der Weg zur so genannten Sternschanze ist mit Seezeichen gut markiert. Zu den Highlights des Museums gehören das Original eines Marinehubschraubers und eines Torpedoschnellbootes. Die Schausammlung beinhaltet eine Auswahl an Bildern, Übersichten, Schemata, Uniformen, Waffen, Flaggen, Dokumenten, Modellen und Ausrüstungsgegenständen. Doch neben diesen Attraktionen ist auch die Geschichte interessant, die das Museum erzählt: Die Geschichte von der strategischen Bedeutung des Dänholms, die Geschichte der preußischen und späteren deutschen Marine, aber auch die Geschichte zahlloser geborgener Schiffswracks und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), die in Stralsund auch die Bewachung des Strandes zur Badezeit übernimmt. }} * {{vCard | name = Welterbe-Ausstellung | type = exhibition, building | url = https://www.wismar-stralsund.de/welterbe_erleben/besucherzentren/welterbe-ausstellung_stralsund/ | address = Ossenreyerstraße 1, 18439 Stralsund | directions = im barocken Olthofschen Palais am Rathaus | lat = 54.31567276177073 | long = 13.08993007480417 | phone = +49 (0)3831 252 310 | email = kultur@stralsund.de | hours = Ausstellung: tägl. 11:00-17:00, Hackertscher Tapetensaal: nur Führungen, Do 16:00 | price = kostenfrei | subtype = wheelchair | lastedit = 2022-10-05 | description = Die Ausstellung informiert sowohl über die Welterbestadt Stralsund als auch über das Welterbeprogramm der UNESCO. Das Welterbe stellt sich hier anschaulich und kurzweilig vor, z.&nbsp;B. durch den Animationsfilm „Welterbe&#x202F;–&#x202F;Warum?“. Er zeigt den Stadtgrundriss im Wandel der Zeit und erzählt zugleich aus der Vergangenheit. Im Rahmen von Führungen kann auch der Hackertsche Tapetensaal jeden Donnerstag um 16:00&#x202F;Uhr bewundert werden. Das Gebäude in der {{Sitelinks | name = Ossenreyerstraße 1| wikidata = Q2034605}} wurde in den Jahren 1691/1692 für den Kaufmann Daniel Schlomann errichtet, in den 1980er Jahren von polnischen Spezialisten saniert und beherbergte zuletzt eine Bibliothek, musste aber Anfang der 2000er Jahre wegen erhöhter Schadstoffkonzentration gesperrt werden. Nach einer umfangreichen Sanierung zog im Jahr 2011 die Welterbe-Ausstellung dort ein. }} === Straßen und Plätze === {{Scroll Gallery |title=Altstadt |width=250 |maxHeight =250 |Alter Markt (Stralsund), 2019 (03).jpg|Alter Markt |2008 Stralsund - Alter Markt (2) (14835257462).jpg|Alter Markt |Stralsund Alter Markt 07.jpg|Alter Markt |Neuer Markt (Stralsund), 2019 (01).jpg|Neuer Markt |Stralsund, Neuer Markt 13 bis 17 (2012-02-27), by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Neuer Markt |Badenstraße in Stralsund (2017).jpg|Badenstraße |Stralsund, Dielenhaus in der Mühlenstraße (2022-01-10), by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Dielenhaus in der Mühlenstraße |Hafen Stralsund (44170675761).jpg|Die Mole im Hafen |Sundpromenade Frühling.JPG|Sundpromenade im Frühling }} In der Altstadt sieht man eine Besonderheit im Straßenverlauf, die heute nur noch in wenigen Städten zu beobachten ist: Die Straßen liegen noch genau dort, wo sie schon vor Hunderten von Jahren gelegen haben. Auch die Häuser, die sich an diesen Straßen reihen, weisen zumeist ein beträchtliches Alter auf. * {{Marker | type=square | name=Alter Markt | wikidata=Q438095}} - mit {{Marker Kopie|wikidata=Q315605}} '''Rathaus''', {{Marker Kopie|wikidata=Q458410}} '''Nikolaikirche''', {{Marker|type=building|name=Artushof|wikidata=Q715758}}, {{Marker Kopie|Q1502336}} '''Wulflamhaus''' und {{Marker|type=building|name=Commandantenhus|wikidata=Q1115047}}. Vom Alten Markt führt die Fährstraße zum Hafen, in der einige schöne Bürgerhäuser, unter anderem das {{Marker Kopie|Q1627386}} '''Scheelehaus''' zu besichtigen sind. : Ein Abstecher in die Schillstraße führt zum {{marker|name=St.-Johanniskloster|type=building|wikidata=Q1698954}}, in dem der schöne mittelalterliche Kreuzgang und die Ruine des Chores der gotischen Kirche sehenswert sind. Das Johanniskloster wurde im Jahre 1254 als Kloster der Franziskaner errichtet. Auf dem Hof des Klosters steht eine Judenstele als Erinnerung an die nahezu vollständige Vertreibung und Vernichtung der Stralsunder Juden durch die Nationalsozialisten. Im Innenhof der Kirchenruine mahnt eine Nachbildung der Pieta von Ernst Barlach an die Schrecken des Krieges. Das Innere des Klostergebäudes ist wegen Sanierungsarbeiten bis auf Weiteres nicht zugänglich. {{Stand|2022|09}} * {{Marker | type=square | name=Neuer Markt | wikidata=Q14912853}} - mit {{Marker Kopie|Q704346}} '''Marienkirche''' und Wochenmarkt. Vom Neuen Markt aus führt die Frankenstraße zum Hafen, in der noch einige schöne Giebelhäuser (besonders die Gruppe Frankenstraße 28 bis 35) erhalten sind. Besonders sehenswert ist das gotische {{Marker| type=building | name=Haus Frankenstraße 28 | wikidata=Q18534304}} mit einer kostenlos zu besichtigenden Sammlung von mittelalterlichen Bausteinen und Fundstücken. Beachtenswert ist auch das {{Marker Kopie|Museumshaus Mönchstraße 38|name}} '''[[#vCard_Q114703015|Museumhaus Mönchstraße 38]]''', in dem zahlreiche Zeitschichten vom Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit konserviert wurden. * '''Badenstraße''', unter anderem mit den Bürgerhäusern {{marker|type=building|name=Badenstraße 44|wikidata=Q16054508}} und {{marker|type=building|name=Badenstraße 45|wikidata=Q16054510}} * '''Mühlenstraße''' mit einer schönen Gruppe von Giebelhäusern, unter anderem mit dem {{marker|type=building|name=Dielenhaus|wikidata=Q1220697}} * '''Fußgängerzone zwischen Altem und Neuem Markt''' - In der Fußgängerzone rund um die Ossenreyerstraße, die sich zwischen Altem und Neuem Markt erstreckt, sind vor allem kleinere Geschäfte und Restaurants beheimatet. Aber auch Servicecenter (wie etwa von der Telekom) und Filialen größerer Ketten findet man hier. Während eines gemütlichen Bummels durch die Stadt kann man so seine Besorgungen erledigen. * '''Hafeninsel''' - Auf der Hafeninsel befinden sich das Ozeaneum sowie mehrere alte Speicher. Ideal für Spaziergänge sowie um sich von der Architektur aus der Hansezeit beeindrucken zu lassen. * Die {{Marker | type = quay | name = Mole | lat = 54.318594 | long = 13.097207}} welche sich im Hafen finden lässt, ist ein perfekter Ort für einen kurzen Spaziergang. Auch die Aussicht ist exzellent. Tipp: Wer Kinder hat, sollte sich unbedingt mit ihnen die hier liegenden Segelboote anschauen. Im Sommer: Jeden Mittwoch ab 18 Uhr kann man von hier die "Stralsunder Mittwochsregatta" beobachten. * Die {{Marker | type = promenade | name = Sundpromenade | lat = 54.324095753795824 | long= 13.086760685144824}} entlang des Strelasundes ist nicht nur ein langer, breiter Fußweg- und Fahrradweg, sie ist die ideale, schönste und auch schnellste Verbindung zwischen Knieper Nord und Altstadt. Die Promenade wurde schon 1928 als attraktive öffentliche Flaniermeile vom „Nassen Dreieck“ bis zur Schwedenschanze angelegt. Sie wurde in den vergangenenen Jahren mehrfach erneuert, umgestaltet, aufgewertet und erweitert in Richtung Norden. === Parks === [[File:2016 12 ZooStralsund Löwe IMG 1556.JPG|mini|Löwe im Zoo Stralsund]] [[File:Mahnkesche Mühle im Tierpark Stralsund (2012-06-25), by Klugschnacker in Wikipedia (3).JPG|thumb|upright|Mahnkesche Mühle im Tierpark Stralsund]] [[File:Halbinsel Devin Bakenberg 1.jpg|thumb|Halbinsel Devin]] * {{vCard| type=zoo | name=Tierpark Stralsund |wikidata=Q2432298 | hours = Apr-Sep: 09:00–18:30, Mär+Okt: 09:00–17:00, Nov–Feb: 10:00–16:00 | description=In naturnah gestalteten Anlagen leben Löwen, Schimpansen, Wölfe, Bären und Bisons. Wie auf einem Bauernhof geht es in den Haustierbereichen zu. Mit rund 1.000 Tieren in über 150 Arten und Formen zeigt der Stralsunder Zoo biologische Vielfalt. Große Staudenquartiere und Parkgehölze ergänzen das Bild.}} * Ein schöner Spaziergang kann durch die parkähnliche Anlage vor dem {{Marker Kopie|Q1797411}} Kütertor über den Küterdamm unternommen werden. Man hat von dort einen unvergesslichen Blick auf die Altstadt. * Der {{Marker | type = lake | name = Moorteich | lat = 54.316148947155746 | long = 13.068582811864312 }} im '''Stadtwald''' kann auf einer etwa 4&#x202F;km Wanderung herrlich umrundet werden. Trotz der baulichen Entwicklung Stralsunds über die ehemaligen Festungsanlagen hinaus konnte das Moorteichufer mit dem Ende des 19.&#x202F;Jahrhunderts angelegten, angrenzenden Stadtwald seinen Charakter als größte öffentliche Parkanlage der Stadt bewahren und blieb frei von jeglicher Bebauung. Im Westen schließt unmittelbar der Tierpark an. * Der {{Marker | type = island | name = Dänholm |wikidata = Q661261}} — oder genauer: Die Insel Dänholm — mit ihrer Fläche von 95&#x202F;ha ist durch einen künstlich angelegten Hafen in einen größeren und einen kleineren Teil getrennt. Ihre wechselvolle Geschichte ist überwiegend militärisch, aber auch gärtnerisch geprägt. Der Dänholm wurde lange Zeit militärisch genutzt und gilt als die Geburtsstätte der Preußischen Marine. Diese sorgte neben umfangreichen baulichen Erweiterungen auch für Alleen entlang wichtiger Wege sowie für gezielte Gehölzanpflanzungen auf der Sternschanze und auf den Grünflächen zwischen den militärischen Gebäuden. Die Bürgerschaft der Stadt Stralsund beschloss im Juni 2022, den 10,4&#x202F;ha großen „kleinen Dänholm“ zu erwerben. Geplant ist die Nutzung als Naherholungsgebiet. ([https://www.youtube.com/watch?v=ESZY3y0lNkY Video] des NDR aus der Reihe „die nordstory“, 59&#x202F;min) * Der {{Marker | type = park | name = Park Devin | lat = 54.26805382995693 | long = 13.136249853198775}} direkt am Strelasund im östlich gelegenen Stadtteil Devin bietet schöne Spazierwege, einen kleinen Badestrand und einen Anlegesteg. Mit der Errichtung eines Restaurationsgebäudes begann 1887 die bis heute anhaltende, traditionsreiche Geschichte des Kurhauses. Es befindet sich an der höchsten Stelle eines natürlich geformten, stark bewegten Geländes, welches den reizvollen Rahmen für die als Landschaftspark angelegten Deviner Anlagen bildet. Von hier aus ergeben sich malerische Blicke zur Deviner Bucht und nach Stralsund. Das [[#vCard_Kurhaus Devin|Kurhaus Devin]] ist heute ein beliebtes Ausflugrestaurant und Hotel mit 30 Zimmern. * Östlich des Parks Devin liegt das 106&#x202F;ha große {{Marker | type = nature reserve | name = Naturschutzgebiet Halbinsel Devin | wikidata = Q1971023}} mit seiner waldfreien Moränenlandschaft mit Kleingewässern, Mooren und Magerrasen, die steil zum Wasser hin abfällt. Es kann auf ausgewiesenen Wegen betreten werden. Das Schutzgebiet wird betreut vom [https://halbinsel-devin.de/ Förderverein für Landschaft und Naturschutz Devin e.V.]. Die Halbinsel Devin ist seit ihrer Öffnung als Naturschutzgebiet im Jahre 1993 zu einem beliebten Ausflugsziel geworden und lädt mit ihrer Hügellandschaft zum Spazieren ein. * Die {{Marker | type = park | name = Brunnenaue | lat = 54.32106879289409 | long = 13.080552550353485 }} wurde im Jahr 1630 als Heilquelle erstmalig erwähnt und ist somit die älteste Parkanlage Stralsunds. Seit einer Umgestaltung in den 1960er Jahren prägen ein großzügiges Wegesystem, weite zentrale Wiesenflächen, ein Spielplatz und der schon 1874 errichtete Springbrunnen den Park. Der Park ist heute ein zentrales Bindeglied zwischen Wohngebieten, der Sundpromenade und den Wallanlagen um die Altstadt. === Verschiedenes === * {{vCard | name = Gorch Fock I | type = museum ship | wikidata = Q557286 | price ≈ 4 €| lastedit = 2026-08-05 | description = Die Gorch Fock lief nach nur 100 Tagen Bauzeit am 03.05.1933 bei der Hamburger Werft Blohm+Voss vom Stapel. In den letzten Kriegstagen versenkt ein Sprengkommando der deutschen Wehrmacht das Schiff 1945 im Strelasund. Zwei Jahre später wird die Bark gehoben und instand gesetzt. Ab 1951 ist das Schiff unter dem Namen TOWARISCHTSCH wieder unter Segeln. 1992 wechselt die Gorch Fock unter ukrainische Flagge. Wegen notwendiger Reparaturen und damit zusammenhängender Finanzierungsprobleme wird das Schiff schließlich 2003 nach Stralsund verkauft und instand gesetzt und wieder auf den alten Namen „Gorch Fock“ getauft. Heute kann das 82,1&#x202F;m lange, als Bark getakelte Segelschulschiff an der Fährbrücke, der sogenannten „Ballastkiste“, gegen Eintritt besichtigt werden. }} * {{vCard | name=Theater | wikidata=Q2353352 | url=https://www.theater-vorpommern.de/ | description=Das Theater am Olof-Palme-Platz wurde am 16. September 1916 eröffnet. Das Gebäude ist das dritte Theater in der Stralsunder Geschichte. Das vormalige Theater am Alten Markt musste aufgrund neuer Brandschutzvorschriften 1912 geschlossen werden. Das derzeitige Gebäude wurde 2005 bis 2008 renoviert. Auf dem Spielplan stehen Opern, Musicals, Operetten, Dramen, Komödien, Ballette, Konzerte und Gastspiele.}} <gallery mode="packed" heights="150"> 2008 Segelschulschiff »Gorch Fock (1)« im Stralsunder Hafen vor Anker (2) (14732914875).jpg|Gorch Fock I 2008 Segelschulschiff »Gorch Fock (1)« im Stralsunder Hafen vor Anker (6) (14740783302).jpg|Gorch Fock I Stralsund, Gorch Fock02.jpg|Gorch Fock I Stralsund Olof-Palme-Platz Theater.jpg|Theater Stralsund </gallery> == Aktivitäten == * {{vCard | name = Freizeitpark und Badeparadies Hanse-Dom | type = amusement park, indoor pool | url = https://www.hansedom.de/ | address = Grünhufer Bogen 18-20, 18437 Stralsund | directions = im OT-Grünhufe | lat = 54.3203 | long = 13.0436 | phone = +49 (0)3831 3733430 | fax = +49 (0)3831 3733344 | email = info@hansedom.de | description = Erlebnis- und Freizeitpark auf 120.000 m² mit Badeparadies, in dem Familien, Actionfans und Ruhesuchende auf ihre Kosten kommen. }} * {{vCard | name = Waldseilpark-Rügen | alt = Kletterwald Rügen-Stralsund | type = ropes course | url = https://www.waldseilpark-ruegen.de/ | address = Klingenberg 25, 18573 Altefähr | lat = 54.33219 | long = 13.11778 | phone = +49 (0)38306 239758 | mobile = +49 (0)172 9400864 | email = info@waldseilpark-ruegen.de | hours = Mai-Nov | lastedit = 2023-03-16 | description = Der Kletterwald in Altefähr - auf der gegenüberliegenden Seite des Strelasundes - bietet Abenteuer für jung und alt mit unbeschreiblichem Blick auf die Silhouette der Hansestadt auf 8&nbsp;unterschiedlichen Kletterstrecken in bis zu 12&#x202F;m Höhe. Mindestkörpergröße 1,10&#x202F;m, Kinder unter 12&nbsp;Jahren klettern nur in aktiver Begleitung eines Erwachsenen. }} [[File:Stralsunder Strand.JPG|thumb|500px|Stralsunder Strand]] *'''Im Sommer:''' - Der neu ausgebaute Strand (durch die DLRG abgesichert) lädt zum Baden, Sonnenbaden und Sportmachen ein. Entlang der Sundpromenade findet sich eine malerische Spazier- und Joggingstrecke. Für längere Läufe, Fahrradtouren oder ähnliche Aktivitäten bietet sich eine Strecke über die umliegenden Dörfer wie Prohn und Parow an. Zudem findet einmal im Jahr das Sundschwimmen mit mehr als 1000 Teilnehmern statt, die quer durch den Strelasund von Altefähr nach Stralsund schwimmen. * Der '''[https://www.auf-nach-mv.de/radweg-oestlicher-backstein-rundweg Östliche Backstein-Rundweg]''' ist ein 305&#x202F;km langer Radrundweg. * Der 275&#x202F;km lange '''[https://www.auf-nach-mv.de/radweg-ruegen-rundweg Rügen-Radrundweg]''' beginnt direkt nach der Überquerung des Strelasunds. === Veranstaltungen === Neben den nachfolgend genannten, jährlich stattfindenden Highlights gibt es eine Fülle von Veranstaltungen wie z.&#x202F;B. Märkte oder sehr interessante [[#Führungen|Führungen]] unterschiedlichster Art, auch Nachtwächterführungen. Eine detaillierte Übersicht bietet der stets aktuelle [https://www.stralsund.de/shared/veranstaltungen/ Veranstaltungskalender] der Tourismuszentrale. * Die '''[https://mregatta.de Mittwochsregatta]''' ist die größte regelmäßige Regatta Deutschlands. Von Mai bis September bieten die Wassersportler auf dem Sund vor der beeindruckenden Kulisse der Hansestadt ein imposantes Bild. Teilnehmen können alle Schiffe, Jollen und Katamarane, die sich bis zum jeweiligen Mittwoch gemeldet haben, nicht nur einheimische Segler, sondern auch Gäste aus Nah und Fern. Die Startlinie ist direkt vor der Nordmole. Der Regattaabend endet mit der Auswertung im Goldenen Anker auf der Hafeninsel bei einem gemütlichen Getränk. Dabei kann man gemeinsam Seemannsgarn spinnen und über Gott, die Welt und das Segeln sinnieren. * Die '''[https://www.wallensteintage.de/ Wallensteintage]''' sind ein historisches Volksfest mit langer Tradition. Jeweils Mitte Juli jeden Jahres finden die viertägigen Veranstaltungen statt. Von Freitag bis Sonntag wird dabei mit einem historischen Volksfest mit Festumzug, Markttreiben und zahlreichen Veranstaltungen der Abwehr der Belagerung der Stadt Stralsund durch Wallenstein gedacht. * Der '''[https://www.stralsund-triathlon.de Triathlon Stralsund]''' wird im August in der Stadt und am Ufer des Strelasundes veranstaltet. * Zu den '''[https://www.stralsunder-orgeltage.de/ Stralsunder Orgeltagen]''' im September öffnen die drei Backsteinbasiliken St.&#x202F;Nikolai, St.&#x202F;Marien und St.&#x202F;Jakobi ihre Pforten und laden zum Lauschen ein. [[File:Rügenbrücke in Stralsund, Brückenlauf 2007 1 (2007-10-21).JPG|thumb|Rügenbrückenlauf]] * Beim '''[https://www.ruegenmarathon.de/ Rügenbrücken-Marathon]''' im Oktober kommen rund 4.000 Laufbegeisterte an den Sund, um auf verschiedenen Distanzen (von 6&#x202F;km bis Marathon) die einmalige Möglichkeit zu nutzen, auf des Schusters Rappen die Rügenbrücke zu überqueren. * Die '''[https://ketterechts.eu/tour-dallee-ruegen-radfahren-mit-prominenten/ Tour d` Allée Rügen]''' findet zeitgleich mit dem Marathon statt. Die Fahrradtour startet in Stralsund und führt etwa 50&#x202F;km über die für den Autoverkehr gesperrte Strelasundbrücke durch Altefähr, Gustow, Garz, [[Putbus]], Zirkow und schließlich zum Ziel in [[Sellin]] bis kurz vor die Seebrücke. Die Tour ist eine Veranstaltung für alle Altersstrukturen. Hier fahren Kinder mit ihren Eltern und Großeltern in einem gemäßigten Tempo mit dem Rad durch die Alleen. Viele ehemalige Radsportler aus verschiedenen Generationen unterstützen durch ihre Teilnahme das Anliegen der Tour d' Allée. : Die Tour d` Allée Rügen und der Rügenbrücken-Marathon finden immer zeitgleich statt, da nur an diesem einen Tag im Jahr die Rügenbrücke für sportliche Zwecke geöffnet wird. == Einkaufen == [[File:Stralsund - Heilgeiststraße 10 - Fishhandel Rasmus - 2018-05-29 19-18-25.jpg|thumb|upright|Fischhandel Rasmus]] * Im Stadtteil Grünhufe, in unmittelbarer Nähe zum Hansedom, befindet sich der {{Marker | type=mall | name=Strelapark | url=https://www.strelapark.de | lat=54.32054306501162 | long=13.047521456042515}}, ein großes Einkaufszentrum. * Ein zweites Einkaufszentrum, das {{Marker | type=mall | name=Ostseecenter | url=https://www.ostseecenter-stralsund.de/ | lat=54.30252 | long=13.02282}}, liegt im Westen der Stadt an der B 105. * Wer kleinere Geschäfte bevorzugt, sollte sich in der Innenstadt (zwischen Altem und Neuem Markt) umsehen. Der Vorteil hier: Die Geschäfte liegen alle dicht beieinander und sind durch eine Fußgängerzone verbunden. * {{vCard | name = Fischhandel und Räucherei Rasmus | type = shop | url = https://fischhandel-rasmus.de | address = Heilgeiststraße 10, 18439 Stralsund | lat = 54.31359 | long = 13.08850 | phone = +49 (0)3831 281538 | fax = +49 (0)3831 281535 | email = info@fischhandel-rasmus.de | description = Von hier kommt der [https://fischhandel-rasmus.de/bismarckhering/ Original Stralsunder Bismarckhering!] Das Rezept für den Original Stralsunder Bismarckhering wurde Mitte des 19.&nbsp;Jahrhunderts vom Stralsunder Johann Wiechmann und seiner Frau Karoline erfunden. Ihren berühmten Namen bekam die Wiechmannsche Heringsspezialität im Jahr 1871. Im Laden des Fischhandel Rasmus gibt es aber nicht nur dieses Stralsunder Kulturgut sondern auch frischen Fisch, Räucherware, Fischsalate und Fischbrötchen. }} * {{vCard | name = Rösterei Kontor Scheele | comment = Kaffeerösterei und -verkauf | type = shop, crafts shop | url = https://www.scheelehof.de/de/gastronomie/kontor-scheele | address = Fährstraße 23-25, 18439 Stralsund | directions = im Romantikhotel "Scheelehof" | phone = +49 (0)3831 28 33 119 | fax = +49 (0)3831 283 34 88 | email = info@kontor.de | hours = Mo-Sa 10:00-17:00, So+Feiertage 10:00-15:00 | lastedit = 2022-09-11 | before = {{Marker Kopie|Q111388501}} | description = Mehrfach ausgezeichnete Kaffeerösterei. Hier kann man seinen Lieblingskaffee aus über 15&nbsp;unterschiedlichen Kaffeesorten und -mischungen finden. Jeden 1.&nbsp;Samstag im Monat, immer 15:00&#x202F;Uhr, kann man an einer Kaffeeverkostung teilnehmen (Dauer ca.&nbsp;1&#x202F;Stunde, Kosten: 30,-&#x202F;€/P inkl. 125&#x202F;g Kaffee nach Wahl). }} * {{vCard | name = Bio-Insel | comment = Naturkostladen | type = shop | url = https://bioinsel.net/ | address = Tribseer Damm 75, 18437 Stralsund | directions = Im Gebäude des Stralsunder Hauptbahnhofs | lat = 54.30893 | long = 13.07699 | phone = +49 3831 666072 | hours = täglich 7:00-19:00 | lastedit = 2023-05-07 | description = Ein Biosupermarkt, der wegen seiner Lage im Stralsunder Hauptbahnhof ''jeden'' Tag von 7 bis 19 Uhr geöffnet hat. Es gibt auch Backwaren, Snacks und Getränke, allerdings nur zum mitnehmen. }} === Wochenmärkte === * {{Marker | type=market | name=Trelleborger Platz |lat=54.32810751942173 | long=13.054745934356271 }}, Montag und Donnerstag, 7:30 - 13:00 Uhr * {{Marker Kopie|Q14912853}} '''Neuer Markt''', Dienstag und Freitag, 7:30 - 15:00 Uhr == Küche == [[File:Fischbroetchen Luebeck 04 2008 001.jpg|mini|Fischbrötchen]] [[File:2008 Stralsund - Hafenansichten (17) - Hier gibt's was auf die Hand Fischbrötchen mit Räucherfisch! Guten Hunger! (14770533066).jpg|thumb|Hier gibt's was auf die Hand Fischbrötchen mit Räucherfisch]] Restaurants und Cafés findet man vor allem in der Nähe des Alten und Neuen Marktes sowie auf und in der Nähe der Hafeninsel. Auf der Hafeninsel, in der Nähe des Ozeaneums, liegen besonders im Sommer mehrere Fischkutter vor Anker, von denen direkt Fischbrötchen, Räucherfisch usw. verkauft werden. === Kneipen === * {{vCard | name = Scheels | comment = Kellerkneipe | type = pub | url = https://www.scheelehof.de/de/gastronomie/scheels | address = Fährstraße 23-25, 18439 Stralsund | directions = im Romantikhotel "Scheelehof" | phone = +49 (0)3831 28 33 114 | fax = +49 (0)3831 283 34 88 | email = info@scheelehof.de | hours = Di-Sa ab 20:00 | lastedit = 2022-09-11 | before = {{Marker Kopie|Q111388501}} | description = Urige Kellerkneipe im Scheelehof. Immer samstags (Oktober - Mai) erklingt ab 20:00 Uhr in der behaglichen Kellerkneipe Live-Musik. Verschiedenste Solokünstler und Bands musizieren auf Augenhöhe mit den Gästen. }} * {{vCard | name = Zum Goldenen Anker | type = pub | address = An der Fährbrücke 8, 18439 Stralsund | directions = am Liegeplatz der Gorch Fock I | lat = 54.31708 | long = 13.09826| phone = +49 (0)3831 6735037 | hours = tägl. 12:00-23:00 | subtype = terrace | lastedit = 2022-09-17 | description = Urige Hafenkneipe mit großem Aussenbereich. }} * {{vCard | name = Zur Fähre | type = pub | url = https://www.zurfaehre-kneipe.de/ | address = Fährstraße 17, 18439 Stralsund | lat = 54.3164 | long = 13.09389 | phone = +49 (0)3831 297196 | mobile = +49 (0)171 2763442 | email = zurfaehre@web.de | youtube = https://www.youtube.com/watch?v=NrtUSh4o_oc | hours = tägl. ab 18:00 | lastedit = 2022-09-17 }} : Bereits im Jahre 1332 findet die heutige Hafenkneipe „Zur Fähre“ erstmals Erwähnung im zweiten Stralsunder Stadtbuch. Das 1278 errichtete Fährtor präsentierte dem Ankömmling aus Richtung Hafen als einziges der Stralsunder Stadttore die Traufe (Regenrinne) statt des Giebels. In Zusammenhang mit dem Bau des Fährtores wurde das Haus, heute Fährstraße 17, errichtet. Das Haus Nummer 17 scheint einen Schutzengel zu haben. Keiner der großen Stadtbrände, keines der über 80 Hochwasser und auch keine Beschießung und Belagerung gefährdeten jemals seinen Bestand. Während der Hansezeit muss an dem wohl wichtigsten Seetor reger Betrieb geherrscht haben. Tagelöhner, Seeleute, Patrizier – das ganze bunte, mittelalterliche Treiben – passierten den sundseitigen Haupteingang zur Stadt. „Zur Fähre“ ist somit die älteste Kneipe der Stadt und die älteste Hafenkneipe Europas. Aus Tradition wird täglich um 19:00 Uhr geglast (die Glocke geläutet) und jeden Sonntag um 15:00 Uhr lädt die Wirtin um über Geschichte und Geschichten der Kneipe und des Hauses zu berichten. === Cafés === [[File:Stralsund, Böttcherstraße 31 (2012-05-12), by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|thumb|upright|Café Kelm]] * {{vCard | name = Café Kelm | type = cafe | address = Böttcherstraße 31, 18439 Stralsund | lat = 54.312994869118256 | long = 13.089588990472627 | phone = +49 (0)3831 667790 | email = cafekelm@gmx.de | facebook = 179211128760319 | hours = Mo-Fr 10:00-19:00, Sa 11:00-18:00 | lastedit = 2022-05-23 | description = Ein kleines, gemütlich eingerichtetes Café, zwischen Altem und Neuem Markt gelegen. Es gibt Kuchen und Torten (u.&#x202F;a. eine Joghurt-Sanddorn-Torte) sowie Waffeln und fair gehandelten Kaffee. }} * {{vCard | name = Brasserie Grand Café | type = brasserie, cafeteria | url = https://brasserie-stralsund.de/ | address = Neuer Markt 2, 18439 Stralsund | lat = 54.310673 | long = 13.086985 | phone = +49 (0)3831 703514 | fax = +49 (0)3831 703516 | email = info@brasserie-stralsund.de | hours = Mo-Fr 10:30-23:00, Sa,So 09:00-23:00 | subtype = terrace, beer garden | lastedit = 2021-12-25 | description = Mitten in der Altstadt gelegen bietet die Brassserie ein Stück Paris in Mecklenburg-Vorpommern. }} * {{vCard | name = Gumpfer - Café Stralsund | type = cafe | url = https://www.gumpfer.de/#stralsund | address = Am Ozeaneum, 18439 Stralsund | lat = 54.315342 | long = 13.097922 | phone = +49 (0)3831 285923 | fax = +49 (0)3831 285924 | hours = tägl. 09:00-18:00 | subtype = terrace | description = Das Café verfügt neben Innen- und Außenplätzen über eine gläserne Konditorei, wo man den Konditoren bei der Kuchen- und Tortenproduktion zusehen kann. }} === Restaurants === ==== Günstig ==== * {{vCard | name = Die Suppenmacher | url = https://diesuppenmacher.de/ | address = Böttcherstraße 36, 18439 Stralsund | directions = gegenüber vom Meeresmuseum | phone=+49 (0)3831-469891 | lat = 54.312897 | long = 13.088291 | type = restaurant | hours = Mo-Fr 11:00-15:00 | description = Täglich frisch zubereitete Suppen, Salate und Desserts. }} * {{vCard | name = Nur Fisch | alt = Das Fischbistro | type = bistro | address = Heilgeiststrasse 92, 18439 Stralsund | lat = 54.31379026065628 | long = 13.088499781395985 | phone = +49 (0)3831 306609 | email = info@fischwerk-ruegen.de | facebook = nurfisch | instagram = nurfisch | hours = Mo-Sa 11:00-15:00 | subtype = seafood | lastedit = 2021-12-25 | description = Beliebtes Fischbistro in der Altstadt. }} * {{vCard | name = Fischhalle | comment = Restaurant mit Fischverkauf | type = restaurant, shop | address = Neue Badenstraße 2, 18439 Stralsund | directions = beim Ozeaneum | lat = 54.31515 | long = 13.09781 | phone = +49 (0)3831 278366 | hours = tägl. 10:00-18:00 | lastedit = 2025-01-07 | description = Beliebtes Fischrestaurant im Herzen von Stralsund, direkt neben Gorch Fock und Ozeaneum. }} ==== Mittel ==== [[File:Stralsund, Am Fischmarkt 13, Kronlastadie (2012-09-15) 1, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|thumb|Dolden Mädel Braugasthaus]] * {{vCard | name = Goldener Löwe | type = restaurant | url = https://www.goldener-loewe-stralsund.de/ | address = Alter Markt 1, 18439 Stralsund | lat = 54.316312 | long = 13.090886 | phone = +49 (0)3831 306390 | fax = +49 (0)3831 30 63 91 | hours = tägl. 09:00-23:00 | subtype = terrace, european, regional | description = Traditionsreiches Restaurant seit über 300 Jahren mit großer Terrasse auf dem „Alten Markt". }} * {{vCard | name = Osteria dell'Oca | type = restaurant | url = https://www.gans-einfach-lecker.de/ | address = Neuer Markt 1, 18439 Stralsund | lat = 54.310582 | long = 13.0874 | phone = +49 (0)3831 3097910 | email = info@gans-einfach-lecker.de | hours = tägl. 11:30-14:30 + 17:00-22:30 | subtype = italian, pizza | lastedit = 2021-12-25 | description = Traditionelles italienisches Restaurant mit dem Fokus auf die originalgetreue Küche der Osteria. }} * {{vCard | name = Dolden Mädel Braugasthaus | type = restaurant | url = https://doldenmaedel.de/stralsund/ | address = Am Fischmarkt 13A, 18439 Stralsund | lat = 54.31427655768104 | long = 13.096799553104626 | phone = +49 (0)3831 35700 | email = stralsund@doldenmaedel.de | facebook = doldenmaedelstralsund | hours = Di-So 12:00-24:00 | subtype = german, vegan | lastedit = 2021-12-25 | description = Dolden Mädel steht für handwerklich gebraute Biere (15 verschiedene Biere vom Fass und Craft Beer) sowie für beste Speisen mit Fleisch aus artgerechter Haltung und ausgewählten regionalen Produkten. }} * {{vCard | name = Restaurant Kurhaus Devin | type = restaurant | url = https://www.kurhaus-devin.de/restaurant/ | address = Deviner Park 1, 18439 Stralsund | directions = ca. 7&#x202F;westlich im Park Devin | phone = +49 (0)3831 6676450 | fax = +49 (0)3831 6676444 | email = info@kurhaus-devin.de | subtype = winter room, terrace, regional | before = {{Marker Kopie|Kurhaus Devin|name}} | description = Beliebtes Ausflugrestaurant mitten im Park Devin. }} ==== Gehoben ==== [[File:Stralsund - Fährstraße 23-24 - 2018-05-29 16-34-00.jpg|thumb|Zum Scheele]] * {{vCard | name = Zum Scheele | type = restaurant | url = https://www.scheelehof.de/de/gastronomie/zum-scheele | address = Fährstraße 23-25, 18439 Stralsund | directions = im Romantikhotel "Scheelehof" | phone = +49 (0)3831 28 33 112 | fax = +49 (0)3831 283 34 88 | email = info@scheelehof.de | hours = tägl. 12:00–23:00 | subtype = international, regional | lastedit = 2022-09-11 | before = {{Marker Kopie|Q111388501}} | description = Feines Restaurant im edlen Scheelehof, in der guten Stube des mittelalterlichen Kaufmannshauses mit Galerie, Wintergarten und historischem Innenhof. Motto: ''„Von genial regional bis kreativ weltoffen“''. }} == Nachtleben == * {{vCard | name = Knuts Bar | comment = Studentenkeller | type = bar | url = https://derstudentenkeller.de/index.php/KnutsBar.html | address = Mönchstraße 41, 18439 Stralsund | lat = 54.31230261394179 | long = 13.088330612458321 | phone = +49 (0)3831 281888 | hours = Do-Sa 20:00-0:00 | lastedit = 2022-09-11 | description = }} * {{vCard | name = Zapf-Bar | type = bar | address = Heilgeiststraße 50, 18439 Stralsund | lat = 54.313860691651314 | long = 13.095576125275402 | mobile = +49 (0)174 7617007 | hours = Di-So 19:30-01:00 | lastedit = 2022-09-11 | description = Gemütliche Kellerbar mit dem gewissen Etwas im Herzen der Altstadt. Geboten wird gute Musik, leckere Getränke und kleine Snacks. }} == Unterkunft == Die Stadt Stralsund erhebt eine Bettensteuer für alle touristischen Gäste der Stadt Stralsund. Diese beträgt fünf Prozent des Netto-Übernachtungspreises und muss von den Gästen im Hotel entrichtet werden. === Camping === * {{vCard | name = Caravanstellplatz „An der Rügenbrücke“ | type = caravan site | url = http://caravanstellplatz-stralsund.de | address = Werftstraße 9a, 18439 Stralsund | lat = 54.30255752180508 | long = 13.098714284105005 | phone = +49 (0)3831 6679777 | fax = +49 (0)3831 6679779 | email = info@caravanstellplatz-ruegenbruecke.de | youtube = https://www.youtube.com/watch?v=6_T015Oydx4&list=PLy_mCWTt5O1LRy-DRcUScO4beJG6XSipH&index=36 | hours = 24/7 | subtype = free wlan | lastedit = 2022-02-11 | description = Komfortabler Stellplatz für 70 Wohnmobile, 15 Minuten von Altstadt und Hafen entfernt. Jeder Stellplatz hat eine Stromsäule (16A Absicherung), Toiletten- und Grauwasserentsorgung sowie Frischwasser vorhanden. Gegenüber: Caravan-Center mit Shop für Bedarfsreparaturen, Einbauten und Innen- und Außenreinigung. }} * {{vCard | name = Wohnmobilstellplatz Stralsund | type = caravan site | url = https://wohnmobilstellplatz-stralsund.de/ | address = Boddenweg 3, 18439 Stralsund | directions = im OT-Andershof | lat = 54.27606 | long = 13.10855 | phone = +49 (0)3831 3092023 | fax = +49 (0)3831 3092025 | email = info@wohnmobilstellplatz-stralsund.de | hours = 01.03. - 30.11 | price = 18,-&nbsp;€/N (inkl. 4 Brötchen/Fzg), zzgl. Strom, Dusche, Frischwasser | subtype = wlan, bike rental, 24-hour reception, dogs | lastedit = 2022-10-12 | description = Beliebter Stellplatz mit Ver- und Entsorgung für 35 Wohnmobile bis 10&#x202F;m und 7,5&nbsp;t, Bushaltestelle {{Station|„Schwarze Kuppe“|{{Bus}}}} befindet sich direkt am Platz. }} * {{vCard | name = Caravan & Wohnmobil Stellplatz | type = caravan site | url = https://caravanplatz-stralsund.de/ | address = Am Feldrein 19a, 18437 Stralsund | lat = 54.30034155886219 | long = 13.024784398370665 | phone = +49 (0)3831 4444726 | mobile = +49 (0)172 8866530 | email = info@caravanplatz-stralsund.de | price = 12,-&nbsp;€/N inkl. kompl. Ver- und Entsorgung | lastedit = 2021-09-11 | description = Privater Stellplatz im Gewerbegebiet am westlichen Stadtrand, nahe der B 105, in direkter Nähe zum Ostseecenter. }} === Günstig === *{{vCard | name = Hostel Stralsund | type = hostel | url = http://www.hostel-stralsund.de | address = Reiferbahn 11, 18439 Stralsund | directions = am Hafen gelegen, 10 min Fußweg bis zur Altstadt | lat = 54.308537 | long = 13.102592 | phone = +49 (0)3831 284740 | fax = +49 (0)3831 284741 | email = info@hostel-stralsund.com | checkin = 16:00-19:00 | checkout = bis 10:00 | price = ab 18,-&nbsp;€/Ü (im 6-Bettzimmer) | subtype = free wlan, bicycle stand, bike rental | lastedit = 2021-08-29 | description = Hostel mit 60 Betten in 17 Zimmern (1- bis 6-Bettzimmer). }} *{{vCard | name = Younior Hotel | type = hotel | url = http://www.younior-hotel.de | address = Tribseer Damm 78, 18439 Hansestadt Stralsund | lat = 54.308891 | long = 13.082866 | phone = +49 (0)3831 278299 | tollfree = 0800 6060880 | fax = +49 (0)3831 285496 | email = info@younior-hotel.de | price = Erw. ab 32,-&nbsp;€/Ü, Kinder-/Jugendgruppe ab 17,-&nbsp;€/PÜ | subtype = animals | lastedit = 2021-08-30 | description = Hotel mit 300 Betten in 60 Mehrbettzimmern, überwiegend für Kinder- und Jugendgruppen, aber auch Einzelreisende. }} * {{vCard | name = DJH-Jugendherberge Stralsund | type = youth hostel | url = https://www.jugendherberge.de/jugendherbergen/stralsund-185/portraet/ | address = Strandstraße 21, 18439 Stralsund, OT Devin | lat = 54.26750 | long = 13.14220 | phone = +49 (0)3831 490289 | fax = +49 (0)3831 490291 | email = jh-stralsund@jugendherberge.de | hours = ganzjährig | checkin = 15:00-18:00 | checkout = 09:30-10:00 | price = ab 27,-&nbsp;€/ÜF | subtype = wheelchair, wlan, bicycle stand, cafe | lastedit = 2021-08-29 | description = Ruhig gelegenes Ferienhausdorf mit 199 Betten in 51 Zimmern (2- bis 6-Bettzimmer, 13 rollstuhlgerechte Zimmer) direkt am Strelasund mit eigener Badestelle und riesigem Grüngelände, mit Fahrradstation und Bushaltestelle direkt am Gelände. Die Jugendherberge ist besonders geeignet für Familien. }} === Mittel === [[File:Tribseer Straße 15, Stralsund.jpg|thumb|upright|Altstadt Hotel Peiß]] *{{vCard | name = Haus Wullfcrona | type = hotel garni | url = https://www.haus-wullfcrona.de/ | address = Heilgeiststraße 30, 18439 Stralsund | lat = 54.313841 | long = 13.091650 | phone = +49 (0)3831 303970 | fax = +49 (0)3831 3039715 | email = info@haus-wullfcrona.de | checkin = 15:00-18:00 (später nach Absprache) | checkout = bis 11:00 | price = EZ ab 65,-&nbsp;€/ÜF, DZ ab 85,-&nbsp;€/ÜF, Junior Suite ab 105,-&nbsp;€/ÜF (2 Pers.) | subtype = free wlan, bike rental, animals | lastedit = 2021-12-25 | description = Kleines Hotel in einem 1743 errichteten, barocken Giebelhaus im Zentrum der historischen Altstadt. Die 15 Zimmer und Junior Suiten überzeugen durch eine moderne, stilvolle Einrichtung. }} * {{vCard | name = Altstadt Hotel Peiß | type = hotel garni | url = https://www.altstadt-hotel-peiss.de | address = Tribseer Straße 15, 18439 Stralsund | lat = 54.310520742856305 | long = 13.08633315699927 | phone = +49 (0)3831 303580 | fax = +49 (0)3831 3035899 | email = info@altstadt-hotel-peiss.de | facebook = 209362189080115 | price = EZ ab 55,-&nbsp;€/ÜF, DZ ab 65,-&nbsp;€/ÜF, Apartment ab 100,-&nbsp;€/ÜF | subtype = 3, free wlan, noanimals | lastedit = 2021-12-25 | description = Das traditionsreiche Haus in unmittelbarer Nähe zum Neuen Markt verfügt über 12 große, freundlich eingerichtete Zimmer und 1 Apartment. }} * {{vCard | name = Hiddenseer Hotel | type = hotel, restaurant | url = https://hotel-hiddenseer.de/ | address = Hafenstraße 12, 18439 Stralsund | directions = Anfahrt über "Neue Badenstraße 3" | lat = 54.31512360041833 | long = 13.098206972320321 | phone = +49 (0)3831 289239-0 | fax = +49 (0)3831 289239-99 | email = info@hotel-hiddenseer.de | facebook = hotelhiddenseer | checkin = ab 15:00 | checkout = bis 10:30 | subtype = 3, wlan, restaurant | lastedit = 2021-12-25 | description = Sehr schön direkt am Hafen gelegenes Hotel, Zimmer tlw. mit Seeblick. }} * {{vCard | name = Hotel am Jungfernstieg | type = hotel garni | wikidata = Q111851867 | subtype = parking, bike rental | description = Familiengeführtes garni Hotel in unmittelbarer Bahnhofs- und Altstadtnähe mit 33 Zimmern und 3 Suiten. Zusätzlich stehen in der „Villa am Jungfernstieg“ 3 Doppel­zimmer und 3 Familien­zimmer zur Verfügung. }} * {{vCard | name = Kurhaus Devin | id = Kurhaus Devin | type = restaurant, hotel | group = sleep | url = https://www.kurhaus-devin.de/hotel/ | address = Deviner Park 1, 18439 Stralsund | directions = ca. 7&#x202F;westlich im Park Devin | lat = 54.26657561779094 | long = 13.137331320799989 | phone = +49 (0)3831 6676450 | fax = +49 (0)3831 6676444 | email = info@kurhaus-devin.de | checkin = ab 15:00 | checkout = bis 11:00 | price = EZ ab 68,00&#x202F;€/Ü, DZ ab 96,00&#x202F;€/Ü | subtype = free wlan, bike rental, restaurant, sauna, spa, animals | description = Ruhig im Park Devin gelegenes, familiär geführtes Hotel mit 30 Zimmern und beliebtem Ausflugsrestaurant. Die etwa 7&#x202F;km bis ins Stadtzentrum können bequem mit dem ÖPNV-Buslinie 3 zurückgelegt werden. Die Busfahrt ist für die Hotelgäste kostenlos. Das Kurhaus Devin ist Stralsunds erstes Hotel mit hauseigener Salzgrotte. }} === Gehoben === [[File:Stralsund, Seestraße 10 (2012-03-04) 1, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|thumb|Hotel Hafenresidenz]] *{{vCard | name = Scheelehof | type = hotel, pub, restaurant | wikidata = Q111388501 | price = EZ ab 99,-&nbsp;€/ÜF, DZ ab 125,-&nbsp;€/ÜF (ggf. zus. 12,-€/Hund) | subtype = | lastedit = 2022-09-11 | description = Romantik-Hotel in fünf historischen Gebäuden aus verschiedenen Jahrhunderten mit 87 individuellen Zimmern. Im Haus gibt es außerdem das Restaurant „Zum Scheele“, die Kellerkneipe „Scheels“ und eine hauseigene Bio-Kaffee-Rösterei. }} * {{vCard | name = Hotel Hafenresidenz | type = hotel, bar, restaurant | url = https://www.hotel-hafenresidenz.de | address = Seestraße 10-13, 18439 Stralsund | lat = 54.31828543076195 | long = 13.093272344357041 | phone = +49 (0)3831 292120 | email = info@hotel-hafenresidenz.de | facebook = 224966147528588 | instagram = hotelhafenresidenz | youtube = UC8R5fJJewdgyO4tarGFgeQQ | subtype = 4, free wlan, bar, fitness center, restaurant, sauna | description = Direkt an der Waterkant des Strelasunds gelegenes Hotel mit 71 Hotelzimmern und Suiten mit See- oder Altstadtblick, Restaurant, Bar und Terrasse. }} * {{vCard | name = Wyndham Stralsund HanseDom | type = hotel, restaurant | url = https://www.wyndhamstralsund.com/ | address = Grünhufer Bogen 18 - 20, 18437 Stralsund | directions = ca.&nbsp;4&#x202F;km nordwestlich der Altstadt | lat = 54.31987 | long = 13.04486 | phone = +49 (0)3831 37730 | email = info@wyndhamstralsund.com | facebook = HotelStralsund | instagram = wyndham_stralsund_hansedom | checkin = 15:00 | checkout = 11:00 | price = WZ ab 44,00&#x202F;€/ÜF, DZ ab 59,00&#x202F;€/ÜF | payment = Visa, Mastercard, Amex | subtype = free wlan, wheelchair, restaurant, roof terrace, sauna, paid parking, bicycle rental, charging station, pets | lastedit = 2024-09-25 | description = Wellnesshotel mit 114 Zimmern, 3 Restaurants und einer Bar, nicht weit vom Zoo. }} == Lernen == * {{Sitelinks | name = Hochschule Stralsund (FH) | wikidata = Q1391231 }} Die „University of Applied Sciences“ besteht seit 1991, vom Campus aus blickt man auf die Insel [[Rügen]]. == Sicherheit == * {{vCard | name = Polizeiinspektion Stralsund | type = police | url = https://www.polizei.mvnet.de/Polizei/PPNB/PI-HST/ | address = Frankendamm 21, 18439 Stralsund | lat = 54.30829 | long = 13.09733 | phone = +49 (0)3831 2450 | fax = +49 (0)3831 245260 | email = pi.stralsund@polmv.de | description = Der Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund erstreckt sich auf den gesamten Landkreis Vorpommern-Rügen. }} * {{vCard | name = Polizeihauptrevier Stralsund | type = police | address = Böttcherstraße 19, 18439 Stralsund | lat = 54.31337 | long = 13.09192 | phone = +49 (0)3831 28900 | fax = +49 (0)3831 2890672 | email = phr.stralsund@polmv.de | hours = 24/7 | lastedit = 2021-12-24 | description = }} * {{vCard | name = Wasserschutzpolizeiinspektion Stralsund | type = police | url = https://www.polizei.mvnet.de/Polizei/LWSPA/Inspektionen-der-Landeswasserschutzpolizei/ | address = Am Querkanal 6, 18439 Stralsund | lat = 54.31487 | long = 13.09780 | phone = +49 (0)3831 26140 | fax = +49 (0)3831 2614226 | email = wspi.stralsund@polmv.de | description = }} == Gesundheit == [[File:Stralsund, Krankenhaus am Sund, a.JPG|thumb|Krankenhaus am Sund]] Alle Straßen der Innenstadt sind mit Kopfstein oder bei Regen glitschigen Granitplatten gepflastert. Für hochhackige Schuhe ist das gefährlich, gegenüber Rollstuhlfahrern eine Rücksichtslosigkeit sonders gleichen. Ihnen ist ohne Hilfspersonen vom Besuch abzuraten . Selbst die Behindertentoiletten an Alten Markt sind in Keller nur über den Rathauspförtner erreichbar. Die am Bahnhof meist defekt. === Apotheken === In Stralsund gibt es insgesamt 21 Apotheken, allein in der Altstadt sind 7 Apotheken zu finden. Ein Hinweis an den Apotheken nennt den jeweils aktuellen Notdienst, der sich immer im Stadtbereich der Stadt befindet. === Ärzte === * [https://www.medizin-hst.de '''Ärztegemeinschaft am Strelasund'''] === Krankenhäuser === * {{vCard | name = Helios Hanseklinikum Stralsund | alt = Krankenhaus am Sund | comment = Somatische Versorgung | type = health center, hospital | url = https://www.helios-gesundheit.de/kliniken/stralsund/ | address = Große Parower Straße 47-53, 18435 Stralsund | lat = 54.32894 | long = 13.08 | phone = +49 (0)3831 35-0 | fax = +49 (0)3831 35-2005 | email = info.stralsund@helios-gesundheit.de | facebook = HeliosHanseklinikumStralsund | instagram = helioshanseklinikumstralsund | youtube = UCRfTrfxtWvCx41A56J9GtDg | hours = 24/7 | description = Das Helios Hanseklinikum Stralsund ist mit 19 Fachabteilungen und 923 Betten das größte Krankenhaus in der Region. Das Hanseklinikum ist akademisches Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin Greifswald und beschäftigt mehr als 1.500 Mitarbeiter. }} == Praktische Hinweise == [[File:Stralsund, Alter Markt 9 (2008-05-05).JPG|right|100px]] * {{vCard | name = Tourismuszentrale der Hansestadt Stralsund | type = tourist information | url = https://www.stralsundtourismus.de/de/service-fuer-unsere-gaeste/unsere-oeffnungszeiten | address = Alter Markt 9, 18439 Stralsund | lat = 54.315829 | long = 13.089653 | phone = +49 (0)3831 252340 | fax = +49 (0)3831 252358 | email = info@stralsundtourismus.de | facebook = stralsundtourismus | hours = Mo-Fr 10:00-18:00, Sa,So,Feiertage 10:00-15:00 | lastedit = 2022-09-12 | description = }} Frei zugängliches WLAN findet man am Strand. Postfilialen gibt es im Strelapark, am Neuen Markt sowie im Markant in der Rudolph-Virchow-Straße. Zudem bieten einige kleinere Geschäfte Paketabgabestellen für Hermes und DHL an. === Führungen === Die historische Altstadt gehört seit 2002 zum [[Welterbe/Europa#Deutschland|Weltkulturerbe]] der UNESCO und glänzt mit einer Vielzahl sehenswerter Gebäude. Um diese Stätten und die zugehörigen Hintergründe ausführlich zu erkunden, sollte man sich einer der sehr interessanten [https://www.stralsundtourismus.de/de/stadtfuehrungen-und-gruppenangebote Stadtführungen] anschließen. * Eine detaillierte Übersicht (Führungen unterschiedlichster Art und Dauer, auch Nachtwächterführungen) bietet der stets aktuelle [https://www.stralsund.de/shared/veranstaltungen/ Veranstaltungskalender] der Tourismuszentrale. * Auch der [https://www.gaestefuehrer-stralsund.de/ Stralsunder Gästeführerverein] hat einige interessante Themenführungen im Angebot. * Man kann aber auch Stralsund vom Wasser aus erleben, z.&#x202F;B. bei einer [https://www.getyourguide.de/stralsund-l149931/stralsund-2-stundige-gefuhrte-kajak-tour-t389716/ 2-stündigen geführten Kajak-Tour] * oder aber die Natur der Stadt bei einer moderierten [https://www.stralsunder-akademie.de/veranstaltungen/fuehrungen.html Führung] der „Stralsunder Akademie für Garten- und Landschaftskultur“ erleben. * Nach einer [https://www.stoertebeker-brauquartier.com/spannende-brauereifuehrungen spannenden Brauereiführung] gibt es eine kleine Brauspezialitäten-Verkostung. * '''[https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/hafentouren-stralsund Hafentour]''' ''(Die Hansestadt vom Wasser aus erleben)'': Moderierte Rundfahrt mit einem Fahrgastschiff der Weißen Flotte, auch um die Insel Dänholm, Fahrzeit etwa 1 Stunde. == Ausflüge == [[File:Brandshagen, Nordvorpommern, Dorfkirche Ansicht 2 (2008-07-29).JPG|mini|Dorfkirche Brandshagen]] [[File:Insel Hiddensee 01.JPG|mini|Ausflugsschiff nach Hiddensee]] [[File:Hiddensee asv2022-08 img39 Leuchtturm Dornbusch.jpg|mini|upright|Insel Hiddensee, Leuchtturm-Dornbusch]] * Fahrt mit der [http://www.weisse-flotte.de/main/fahrplaene/stralsund-altefaehr/ Fähre] nach {{Marker|type=village|name=Altefähr|wikidata=Q304646}} auf Rügen (bis zu fünfmal täglich; Hin- und Rückfahrt: Erw.: 7,00&#x202F;€/P, Kinder (4-14&#x202F;J.): 3,20&#x202F;€, Familie (2+3): 18,20&#x202F;€, Fahrrad: 5,50&#x202F;€, Hund: 3,20&#x202F;€ {{Stand|2023}} * Brandshagen: gotische {{marker|type=church|name=Marienkirche|wikidata=Q1897786}} aus dem 13.&nbsp;Jahrhundert, eine der größten Dorfkirchen in Norddeutschland (11&#x202F;km südöstlich von Stralsund) * Weitere beachtliche Dorfkirchen<br /> :in der Umgebung: {{marker|name=Dorfkirche Prohn|wikidata=Q1244632}}, {{marker|name=Dorfkirche Niepars|wikidata=Q1244573}}, {{marker|name=Dorfkirche Abtshagen|wikidata=Q1594831}}, {{marker|type=church|name=Dorfkirche Pütte|wikidata=Q1244634}}. Ungewöhnlich groß und als Basilika eine Ausnahme unter den Dorfkirchen ist die etwas weiter entfernte {{marker|name=Dorfkirche Starkow|wikidata=Q2316320}} mit bemerkenswertem Pfarrgarten. :sowie auf Rügen: {{marker|name=Dorfkirche Samtens|wikidata=Q1742674}} und {{marker|name=Dorfkirche Rambin|wikidata=Q1736355}} und noch [[w:Liste der Kirchen auf Rügen|viele]] andere. * Nach Groß Mohrdorf in das {{Marker | type=tourist information | name=Kranich-Informationszentrum | url=https://www.kraniche.de | lat=54.38967553899623 | long=12.949900569538292}} (15&#x202F;km nordwestlich von Stralsund, 40 Minuten mit dem Bus) * Fahrradtour nach {{Marker|type=village|name=Barhöft|wikidata=Q808175}}, dem nördlichsten Punkt des vorpommerschen Festlands, im [[Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft]] (einfache Strecke 17&#x202F;km) oder durch die umliegenden Dörfer * Ausflüge nach '''[[Greifswald]]''' (35&#x202F;km südöstlich, 20&#x202F;Minuten mit dem Zug) oder '''[[Rostock]]''' (75&#x202F;km westlich, knappe Stunde mit dem Zug) * [https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-hiddensee „Tageskreuzfahrt“ mit dem Schiff] zur Insel '''[[Hiddensee]]''' von April bis Oktober (ganzjährig ab Schaprode). Durch mehrere Abfahrten täglich ist ein mehrstündiger Aufenthalt auf der Insel möglich. Dadurch bietet sich die Hinfahrt nach Neuendorf an mit anschließendem Spaziergang über die Insel und Rückfahrt ab Kloster. Auch Fahrradtouren auf der Insel sind möglich. Die Anmietung eines Rades auf der Insel ist problemlos möglich und erheblich günstiger als die Mitnahme des eigenen Rades auf der Fähre. Die Fahrt dauert 90&#x202F;Minuten nach Neuendorf; 2&#x202F;Std. nach Vitte und {{frac|2|1|2}} Std. nach Kloster, Fahrtkosten für eine Tagesrückfahrt (inkl. Kurabgabe): Erw.: 24,50&#x202F;€, Kínder: (4–14&#x202F;J.) 11,90&#x202F;€, Fam. (2+3): 61,90&#x202F;€, Fahrrad 13,00&#x202F;€, Hund 11,90&#x202F;€ {{Stand|2023}} * Ausflug zur Insel '''[[Rügen]]''' (stündlicher Regionalexpress: halbe Stunde nach Bergen, 50 Minuten nach Sassnitz, knappe Stunde nach Binz) oder auf '''[[Fischland-Darß-Zingst]]''' (45&#x202F;km nach Zingst, mit Bahn und Bus 1:20&#x202F;Std.) * '''[https://www.mecklenburger-radtour.de Mehrtägige Fahrradtouren]''' ab oder nach Stralsund inkl. Übernachtung und Gepäcktranfer sind eine ideale Ergänzung für einen Urlaub in Stralsund. == Literatur == === Presse, Zeitungen === * In Stralsund erscheint die [[w:Ostsee-Zeitung|Ostsee-Zeitung]] (OZ) mit einer eigenständigen Lokalausgabe, der [https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-ruegen/stralsund/ Stralsunder Zeitung]. * Daneben existieren kostenlose Anzeigenblätter wie [https://epaper.ostsee-anzeiger.de/ Ostseeanzeiger Stralsund] (gehört zur OZ), ''Stralsunder Blitz'' ([https://www.blitzverlag.de/e-paper/ Blitz-Verlag]) und die Sonntagszeitung [https://www.zeitung-am-strelasund.de/ ZAS (Zeitung am Strelasund)]. == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} * [https://www.youtube.com/watch?v=8qOPd0pka0E Stralsund: Altstadtflair am Meer] Video des SR (29 min) * [https://www.youtube.com/watch?v=k5-uD6QR9jA Hansestadt Stralsund - ein Kurzportrait] Video von stralsundtourismus (2:53 min) * [https://www.ardmediathek.de/video/maretv/die-hansestadt-stralsund-welterbe-an-der-meerenge/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9lZGUyNTAwYy1hYmMzLTQwZGEtYTBhOC04ZjRmMjEzN2YxZjM Die Hansestadt Stralsund - Welterbe an der Meerenge] Video von mareTV (44 min) {{GeoData| lat= 54.31462| long= 13.09201| zoom=12}} {{IstInKat|Vorpommern}} {{Unesco|Kontinent = Europa |Deutschland}} {{class-4}} fqwnftfp1sg388gu8peva6m41hvxm6l 1794568 1794526 2026-08-06T06:27:31Z RolandUnger 3 /* Verschiedenes */ Parameterfehler 1794568 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | TouriInfoWeb= [https://www.stralsundtourismus.de/de/willkommen Tourismuszentrale der Hansestadt Stralsund] | TouriInfoTel= +49 (0)3831 252340 }}{{ZdM|Datum=2022-10}} '''Stralsund''' ist eine Kreisstadt im Landkreis Vorpommern-Rügen in [[Mecklenburg-Vorpommern]] und liegt direkt am Übergang zur Insel [[Rügen]]. Sie führt die amtliche Bezeichnung „Hansestadt Stralsund“. == Hintergrund == [[File:DEU Stralsund COA.svg|80px|left]] {{Mapframe|54.312|13.087|zoom=14|type=geoline}} Die Siedlung Strale ist seit dem 10.&#x202F;Jahrhundert bekannt. Stralsund wurde 1234 gegründet und erhielt das Stadtrecht nach Rostocker bzw. Lübecker Vorbild. Sie war im 14.&#x202F;Jahrhundert nach Lübeck die bedeutendste Hansestadt im südlichen Ostseeraum. Nach dem Niedergang der Hanse nahm Stralsunds Bedeutung ab. Nach dem Dreißigjährigen Krieg folgte eine fast 200-jährige Zeit der Zugehörigkeit zum Königreich Schweden als Teil von Schwedisch-Pommern. 1815 kam Stralsund dann wieder zu Preußen und wurde Sitz eines Regierungsbezirks. Am 1.&#x202F;Mai&#x202F;1945 wurde Stralsund von der Roten Armee besetzt; nach dem Zweiten Weltkrieg war Stralsund ab 1945 Teil der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. Während der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) wurden in der Stadt zahlreiche Plattenbausiedlungen errichtet, der historische Altstadtkern allerdings verkam. Ab 1990 wurde der historische Stadtkern mit dem Altstadthafen mit Hilfe der Programme zur Städtebauförderung und zum städtebaulichen Denkmalschutz gründlich saniert, das Wohnumfeld der Plattenbausiedlungen wurde verbessert und ein Wohnungsrückbau eingeleitet. Heute zählt Stralsund 8 Stadtgebiete mit insgesamt 24 Stadtteilen. Die Altstadt von Stralsund gehört zusammen mit [[Wismar]] seit 2002 zum [[Welterbe/Europa#Deutschland|Weltkulturerbe]] der UNESCO. 2016 wurde Stralsund die Bezeichnung ''staatlich anerkannter Erholungsort'' verliehen. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der [https://www.eurob.org/ Europäischen Route der Backsteingotik], einem für den Norden Europas einzigartigen Baustil. Die Stadt gehört zum ehemaligen Wahlkreis der Altbundeskanzlerin Angela Merkel. Diese hat Stralsund schon oft besucht und auch häufig Besuch mitgebracht. So war etwa der ehemalige US-Präsident George W. Bush 2006 in Stralsund, und 2012 fand hier der Ostseeratsgipfel statt. Aber auch einige Königinnen und Könige, Prinzessinnen und Prinzen haben Stralsund einen Besuch abgestattet. Stralsund ist das „Tor zur Insel Rügen“. Die einzige Landverbindung dorthin führt durch Stralsund und über die [[#vCard_Q457377|Rügenbrücke]] oder über die [[#vCard_Q46998739|Ziegelgrabenbrücke]]. Um die vielen Sehenswürdigkeiten, ihre Geschichte und dazu ein paar nette Geschichten intensiv genießen zu können, sollte man sich unbedingt einer der zahlreich angebotenen [[#Führungen|Führungen]] anschließen. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard | name = Flughafen Rostock Laage | type = airport | wikidata = Q820223 | lastedit = 2021-12-25 | description = Der etwa 70&#x202F;km südwestlich gelegene Flughafen Rostock Laage ist ein Regionalflughafen mit nur wenigen Charterflugverbindungen. }} * Weitere Verkehrsflughäfen mit zahlreichen Linienflügen und umsteigefreier Zuganbindung sind der ** {{Marker|type=airport|name=Flughafen Hamburg|wikidata=Q27706|show=none}} (etwa 280&nbsp;km) und der ** {{Marker|type=airport|name=Flughafen Berlin Brandenburg|wikidata=Q160556|show=none}} (etwa 310&nbsp;km). * {{vCard| name = Ostseeflughafen Stralsund-Barth| type = airport | wikidata=Q317619 |lastedit=2020-10-10| description=Der Flughafen im 31&#x202F;km entfernten [[Barth]] bietet sich als ehemaliger Militärflughafen nicht nur Kleinflugzeugen als Ziel an. Auch Maschinen über 5,7&nbsp;t können hier landen. }} * {{vCard | name = Flugplatz Stralsund | comment = Sonderlandeplatz | type = landing site | wikidata = Q12695159 | directions = etwa 3&nbsp;km nordwestlich | description = Der Flugplatz Stralsund verfügt über eine 900&#x202F;m lange und 40&#x202F;m breite Graspiste und ist für Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultraleichtflugzeuge und Motorflugzeuge mit einem Höchstabfluggewicht von bis zu 5,7&#x202F;t zugelassen. }} === Mit der Bahn === {{vCard | name = Stralsund Hauptbahnhof | type = train | wikidata = Q320175 | directions = etwa 1,5&#x202F;km südwestlich des Zentrums | description = wird von ICE- und IC-Zügen aus Richtung Berlin und Hamburg (über Rostock) angefahren, die teilweise nach [[Binz]] auf Rügen weiterfahren. Aus Richtung Rostock und Berlin fahren auch Regionalexpresszüge nach Stralsund. Von Berlin benötigt man etwa 3, von Hamburg {{frac|2|3|4}} Stunden. }} Weitere Verkehrshalte im Stadtgebiet sind {{Marker|type=train|name=Stralsund-Grünhufe|wikidata=Q50330497}} (an der Strecke nach Rostock) und {{Marker|type=train|name=Stralsund-Rügendamm|wikidata=Q16900769}} (an der Strecke nach Rügen), an denen Regionalzüge halten. === Mit dem Bus === Der {{Marker|type=bus|name=Busbahnhof|lat=54.3088 | long=13.0885}} mit dem Fernbushalt von Flixbus und anderen Anbietern befindet sich am Weidendamm, etwa 500&#x202F;m östlich des Hauptbahnhofs. Auch Regionalbusse aus dem Umland enden bzw. starten hier. === Auf der Straße === Stralsund ist über die Ostseeautobahn {{RSIGN|DE|A|20|Bundesautobahn 20|22}} angebunden. An der Anschlussstelle {{Ausfahrt|Stralsund,|24,}} zweigt die kreuzungsfrei ausgebaute Bundesstraße {{RSIGN|DE|B|96}} ab, die nach etwa 30&#x202F;km Stralsund erreicht. Weitere Bundesstraßen sind die parallel zur Ostseeautobahn verlaufende {{RSIGN|DE|B|105}}, sowie von Süden die {{RSIGN|DE|B|194}}. === Mit dem Schiff === * Direkte Verbindungen von Fernfähren nach Stralsund bestehen nicht. Es gibt aber die Möglichkeit für die Anreise mit Fähren von Schweden und Dänemark über den [[Sassnitz#Mit dem Schiff|Fährhafen in Sassnitz-Mukran]] auf Rügen und den [[Rostock#Mit dem Schiff|Rostocker Hafen]]. * Von Stralsund aus verkehren Fähren im Nahverkehr nach Neuendorf, Vitte und Kloster (alle auf [[Hiddensee]]) und Altefähr (Rügen). Der {{marker|type=ferry|name=Fährhafen|lat=54.3170 | long=13.0956}} liegt nordöstlich der Altstadt. Hier verkehren auch Ausflugsschiffe und gelegentlich Kreuzfahrtschiffe. * {{vCard | name = Citymarina Stralsund | type = marina | url = https://www.citymarina-stralsund.de/ | address = Seestraße 14a, 18439 Stralsund | lat = 54.318167 | long = 13.100833 | phone = +49 (0)3831 444978 | fax = +49 (0)3831 289528 | email = info@citymarina-stralsund.de | hours = 15.04.—31.10 | payment = Maestro, Visa, Mastercard | subtype = wlan, dogs | lastedit = 2021-08-24 | description = Die Citymarina bietet für Sportschiffe an 9&nbsp;Schwimmstegen 300&nbsp;Liegeplätze mit allem Komfort unmittelbar am Rande der Altstadt, geschützt durch eine 450&#x202F;m lange Mole. }} [[File:Dänholm Hafen - panoramio.jpg|thumb|Dänholm Hafen]] * {{vCard | name = Wassersportzentrum Dänholm | type = marina | url = http://www.wsz-ev.de/ | address = Liebitzweg 22, 18439 Stralsund | directions = am Westufer der Insel Dänholm | lat = 54.312 | long = 13.108 | phone = +49 (0)3831 297854 | mobile = +49 (0)1522 6563178 (Hafenmeister) | email = hafenmeister@wsz-ev.de | description = Das Wassersportzentrum bietet 22&nbsp;Plätze (Bootslänge bis 12&#x202F;m) am modernen Schwimmsteg und weitere Plätze im Hafen, soweit grün beschildert. Auch ist Kranen bis 10&nbsp;t und Slippen im Hafen möglich. }} * {{vCard | name = Wassersportverein Am Fischergraben | type = marina | url = http://wsv-amfischergraben-ev-stralsund.de | address = Selliner Weg 22, 18439 Stralsund | directions = im OT-Andershof | lat = 54.28379927451128 | long = 13.104299812765094 | phone = +49 (0)3831 270735 | email = info@wsv-amfischergraben-ev-stralsund.de | description = Im Hafen des Wassersportvereins stehen einige Gastliegeplätze für Boote bis 9&#x202F;m Länge und 1,5&#x202F;m Tiefgang zu moderaten Preisen zur Verfügung. Vom Hafen gelangt man nach etwa 4&#x202F;km bequem zu Fuß in die Innenstadt, oder nach 9&#x202F;Minuten mit dem Bus. }} === Mit dem Fahrrad === * Der [[Ostseeküsten-Radweg (Mecklenburg-Vorpommern)|Ostseeküsten-Radweg]] ist die internationale Baltic Sea Cycle Route oder Hansa circuit, umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer und führt auch durch Stralsund. Auf der Strecke verläuft hier auch die [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]]. * Der [[Radfernweg Hamburg–Rügen]] verbindet auf etwa 520&#x202F;km die norddeutsche Metropole [[Hamburg]] mit [[Rügen]] und führt dabei u.&#x202F;a.&nbsp;durch [[Schwerin]] und [[Güstrow]]. * Wer vom [[Radfernweg Berlin - Usedom]] in [[Anklam]] Richtung [[Greifswald]] abzweigt, kommt über den [[Ostseeküsten-Radweg/Mecklenburg-Vorpommern|Ostseeküsten-Radweg]] ebenfalls nach Stralsund. === Zu Fuß === * Der [[Hanseatenweg]] führt über 550&#x202F;km von [[Hamburg]] über [[Lübeck]], [[Wismar]], [[Rostock]], und [[Ribnitz-Damgarten]] nach Stralsund und weiter nach [[Stettin]]. {{Panorama|bild=2014-07-17 Stralsund Panorama.JPG|unterschrift=Panorama von Stralsund (von der Marienkirche)|breite=1500px}} == Mobilität == Die Innenstadt, Altstadt und der Hafen liegen dicht beieinander und sind am besten zu Fuß zu erkunden. === ÖPNV === Stralsund besitzt ein [https://www.vvr-bus.de/media/download/netzplan/vvr_gesamtplan_neu_winter_2021.pdf ÖPNV-Netz] mit mehreren Buslinien, die das gesamte [https://www.vvr-bus.de/media/download/netzplan/liniennetz-hst_winter_2021_end.pdf Stadtgebiet] erschließen. Wochentags fahren die Busse zwischen den frühen Morgen- und den Abendstunden (bis ca.&nbsp;20&#x202F;Uhr). Am Wochenende und feiertags ist der Dienst eingeschränkt. Nachts fahren keine Busse. Die VVR (Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen) bieten weit über Stralsunds Stadtgrenzen hinaus ein recht dichtes [https://www.vvr-bus.de/bediengebiete/nordvorpommern/fahrplan/ Liniennetz] mit interessanten [https://www.vvr-bus.de/vvr/preise-vvr/ Preisen]. Bushaltestellen sind vergleichsweise weit auseinander. Ein Einzelfahrschein kostet 2,50&#x202F;€ (ermäßigt 1,90&#x202F;€), eine Tageskarte 7,60&#x202F;€ (ermäßigt 5,70&#x202F;€). Ermäßigung gilt für Kinder von 6 bis einschließlich 14&#x202F;Jahre. Für die Fahrradmitnahme in den Bussen ist eine Fahrradkarte zu 3,00&#x202F;€ zu lösen. Diese gilt aber nicht für E-Bikes! {{Stand|2024|07}} === [[Bild:Zeichen 314 - Parken, StVO 2017.svg|25px|sub]] Parken === In der gesamten Altstadt Stralsunds gibt es ausschließlich bewirtschafteten Parkraum. Außerdem ist der Großteil der Parkplätze auf Anwohnerparken beschränkt. * [[Bild:Zeichen 314-50 - Parkhaus, Parkgarage, StVO 2017.svg|20px|sub]] Mehrere große Parkhäuser bieten ausreichend aber relativ teure Parkmöglichkeiten. * [[Bild:Zeichen 316 - Parken und Reisen, StVO 1992.svg|20px|sub]] Um stressfrei in die Altstadt Stralsunds zu gelangen, sollte man das Auto auf einem [https://hansestadt-stralsund.de/de/stadt_informationen/parken/p_r_parkplaetze Park & Ride-Platz] abstellen und bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Sehenswürdigkeiten Stralsunds fahren oder diese schon auf dem Weg zu Fuß erkunden (Fußwege ca. 20–30&#x202F;Min.). :: '''Tipp:''' Am {{Marker|type=parking |lat=54.30425 |long=13.10281 |name=P&R–Platz „Mahnkesche Wiese“ bzw. „Schwarze Kuppe“| image = Zeichen 316 - Parken und Reisen, StVO 1992.svg}} kann man gemeinsam mit der Parkgebühr ein ÖPNV-Tagesticket für 5,00&#x202F;€ lösen. Dieses ist gültig für max.&nbsp;2 Erwachsene und 3&nbsp;Kinder von 6 bis einschließlich 14&#x202F;Jahre. Die Bushaltestelle {{Station|„Schwarze Kuppe“|{{Bus}}}} befindet sich direkt am P&R-Platz. {{Stand|2022|09}} === Fahrrad und Roller === Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Rad-Wander-Wegen, die durch die Altstadt und in das Umland führen. Ohnehin ist das Fahrrad für Stralsund und die Umgebung das ideale Fortbewegungsmittel. Wer sein eigenes nicht dabei hat, kann sich eines leihen bei: [https://www.stralsundtourismus.de/de/stadt-mit-natur/stralsund-per-rad/fahrrad-service Fahrrad-Verleih] Stralsund hat mit [https://moin-sharing.app/scooters/ Moin-Sharing] mindestens einen E-Roller, genannt E-Scooter, Anbieter. == Sehenswürdigkeiten == Um die vielen Sehenswürdigkeiten, ihre Geschichte und dazu ein paar nette Geschichten intensiv genießen zu können, sollte man sich unbedingt einer der zahlreich angebotenen [[#Führungen|Führungen]] anschließen. === Kirchen === {{Scroll Gallery |title=Kirchen |width=250 |maxHeight =250 |Stralsund - Marienkirche - 2018-05-29 18-55-40.jpg|Kirche St. Marien |01 Stralsund St Marien 001.jpg|Kirche St. Marien |Marienkirche Stralsund 2025.jpg|Marienkirche Stralsund 1298 erstmals erwähnt |DSC02930.jpeg - Stralsund.jpg|Kirche St. Marien, Eingangsportal |00 3903 Kirche St. Marien in Stralsund.jpg|Kirche St. Marien, Innenraum |Marienkirche Stralsund Interior 2025.jpg|Mittelschiff der Marienkirche in Stralsund |00 1905 Stellwagen-Orgel Stralsund.jpg|Kirche St. Marien, Orgel |Marienkirche Stralsund Orgel 2025.jpg|Stellwagen Barockorgel in der Marienkirche Stralsund von 1659 |00 2904 Marienkrönungsaltar Stralsund.jpg|Kirche St. Marien, Altar |Stralsund (2013-07-08), by Klugschnacker in Wikipedia (137).JPG|Heilgeistkirche |Stralsund (2013-07-08), by Klugschnacker in Wikipedia (14).JPG|Heilgeistkirche |Heilgeistkirche Stralsund 2025.jpg|Heilgeistkirche in Stralsund |Stralsund, Germany, Heilgeistkirche, Haupteingang (2006-10-29).JPG|Heilgeistkirche, Haupteingang |Heilgeistkirche Stralsund.JPG|Heilgeistkirche, Innenraum |Heilgeistkirche Stralsund Interior 2025.jpg|Innenraum der Heilgeistkirche in Stralsund |Stralsund Heilgeistkirche Orgelbuehne 01.JPG|Heilgeistkirche, Orgel |Stralsund Heilgeistkirche Altar 02.JPG|Heilgeistkirche, Altar |Heilgeistkirche Stralsund Altar 2025.jpg|Altar der Heilgeistkirche von 1775 |Stralsund St Jakobi.jpg|Kirche St. Jakobi |2008 Stralsund - Sankt-Jakobi-Kirche (1) (14687757044).jpg|Kirche St. Jakobi |Kirche St. Jakobi Stralsund 20181101 001.jpg|Kirche St. Jakobi, Haupteingang |Kulturkirche St. Jakobi 05.jpg|Kirche St. Jakobi, Innraum |Stralsund Jakobi Orgel (06).jpg|Kirche St. Jakobi, Orgel |Interior of St Jakobi in Stralsund (2011) DSCI1467 (6100005360).jpg|Kirche St. Jakobi, Altar |Stralsund St Nikolai.jpg|Kirche St. Nikolai |Stralsund, St Nikolai (2007-01-24) a.JPG|Kirche St. Nikolai |Stralsund, St Nikolai (2008-07-12) a.JPG|Kirche St. Nikolai, Türme |Western portal of St Nikolai in Stralsund-2612.jpg|Kirche St. Nikolai, Haupteingang |St. Nikolai (42217946160).jpg|Kirche St. Nikolai, Innenraum |01 Stralsund St Nikolai 035.jpg|Kirche St. Nikolai, Orgel |Stralsund Nikolaikirche Lettner.jpg|Kirche St. Nikolai, Hauptaltar |Stralsund, Nikolaikirche, Astronomische Uhr (2012-12-29) 1, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Kirche St. Nikolai, Astronomische Uhr }} *{{vCard | name = St. Marien | type = church | wikidata = Q704346 | description = Die mächtige Basilika mit ihrem fast 33&#x202F;m hohen Mittelschiff und beeindruckender Wirkung im Äußeren wie im Inneren wurde im Wesentlichen im 15.&#x202F;Jahrhundert erbaut. Die bekanntesten Ausstattungsstücke sind der Marienkrönungsaltar, die Taufe und die große Stellwagen-Orgel von 1659, die regelmäßig in Konzerten zu hören ist. Von der 90&#x202F;m hohen '''Aussichtskanzel''' im insgesamt 104&#x202F;m hohen Turm hat man einen schönen Blick über die Stadt (Zugang über 366&nbsp;Stufen). Die südlich neben dem Westturm stehende Apollonienkapelle beherbergt heute eine Ausstellung des Baltischen Orgel Centrums. }} *{{vCard | name = Heilgeistkirche | type = church | wikidata = Q1594832 | description = Aus dem 13.&nbsp;Jahrhundert und an das Heilgeistspital angeschlossen. Sie bildete stets das natürliche Zentrum des Stralsunder "Elendenquartiers". Besonders schön sind die barocke Farbfassade aus dem Jahre 1715 sowie der pittoreske Blätterbewuchs. Im Heilgeisthospital ist besonders der Innenhof mit seinen Säulengalerien sehenswert. }} * {{vCard | name = St. Jakobi | alt = Kulturkirche | type = church, event venue | group = religion | wikidata = Q882586 | url = https://kdw-hst.de/kultur-und-freizeit/kulturkirche-st-jakobi | description = Die Kirche St. Jakobi wurde im 14.&nbsp;Jahrhundert ursprünglich als Hallenkirche angelegt und später zur Basilika umgebaut. Nachdem die Kirche im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe beschädigt worden war, wird sie heute hauptsächlich als Kulturkirche für Lesungen, Ausstellungen und Konzerte benutzt. Sie hat seit 2020 eine neue Orgel im Gehäuse der alten Mehmel-Orgel, die im Sommer in Orgelkonzerten zu hören ist. }} *{{vCard | name = St. Nikolai | type = church | wikidata = Q458410 | price = Erw. ab 18&#x202F;J.: 4,-&#x202F;€ (Erhaltungsbeitrag), sonn- und feiertags frei | description = St. Nikolai ist die älteste Stralsunder Kirche. Gebaut wurde sie von 1234 bis 1279. Am Anfang des 14.&#x202F;Jahrhunderts wurden das Langhaus und der Turm abgerissen. Danach begannen Bauarbeiten, die schließlich zu einem neuen Langhaus und einer Doppelturmanlage führten. Der Südturm ist 102&#x202F;m hoch, der hohe Chor und das Langhaus der Kirche kommen auf eine Höhe von bis zu 29&#x202F;m. St. Nikolai befindet sich direkt neben dem Rathaus und war die Kirche der Reichen und Mächtigen – sprich: der Ratsherren. Die Kirche wurde mit 56 Altären ausgestattet, die jedoch 1525 im Zuge der Reformation größtenteils entfernt wurden. Trotzdem ist die Kirche eine der prächtigsten Nordeuropas. In den letzten Jahren wurde begonnen, den Innenraum nach langen Recherchen wieder im Stil des 14.&nbsp;Jahrhunderts zu gestalten; die farbenprächtige Wiederherstellung ist schon in einem großen Teil des Hauptschiffs erfolgt. Die astronomische Uhr hinter dem Hauptaltar ist die älteste erhaltene im Ostseeraum. Die restaurierte Buchholz-Orgel von 1841 ist im Sommer regelmäßig in Konzerten zu hören. |status = top-sight }} === Burgen, Schlösser und Paläste === [[File:Stralsund, Germany, Badenstraße, Schwedisches Regierungspalais (2006-09-29).JPG|thumb|Meyerfeldtsches Palais]] * {{vCard | name = Meyerfeldtsches Palais | type = building | wikidata = Q1926347 | description = Das barocke ehemalige Schwedische Regierungspalais wurde in den Jahren 1726 bis 1730 errichtet. Es diente als Wohnsitz des als schwedischen Generalgouverneur amtierenden Grafen Johann August Meyerfeldt. Von den 49 Räumen des Gebäudes wurden acht zu Wohnzwecken der Familie Meyerfeldt genutzt. Die übrigen Räume dienten Dienstzwecken sowie zur Repräsentation und als Wohnräume der Bediensteten. Nach dem Tod des Grafen Meyerfeldt war es für kurze Zeit, von 1802 bis 1803, Sitz des Oberappellationsgerichts für die schwedischen Lehen im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Heute ist das sanierte Gebäude Sitz des städtischen Bauamtes.}} === Bauwerke === {{Scroll Gallery |title=Bauwerke |width=250 |maxHeight =250 |2008 Stralsund - Rathaus (02) - Alter Markt (14639477223).jpg|Stralsunder Rathaus |2008 Stralsund - Rathaus (06) - Badenstrasse (14436195919).jpg|Stralsunder Rathaus, Badenstrasse |2008 Stralsund - Rathaus (08) - Eingang Ossenreyerstrasse (Barockportal mit Stadtwappen aus der Schwedenzeit) (14626990725).jpg|Stralsunder Rathaus, Eingang Ossenreyerstrasse |Stralsunder Stadtwappen aus der Schwedenzeit.JPG|Stralsunder Stadtwappen aus der Schwedenzeit am Rathaus |LöwenscherSaal.JPG|Stralsunder Rathaus, Löwenscher Saal |Stralsund, Strelasundquerung, Ziegelgrabenbrücke vom Dänholm gesehen, schließt, 09 (2012-01-26) by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Ziegelgrabenbrücke |Stralsund, Ziegelgrabenbrücke beim Heben, mit Schiffsdurchfahrt der Vistamar, g.JPG|Ziegelgrabenbrücke, mit Schiffsdurchfahrt der Vistamar |Stralsund, Blick von der Marienkirche (2013-07-07-), by Klugschnacker in Wikipedia (24).JPG|Rügenbrücke, Blick von der Marienkirche |Neue Brücke nach Rügen Stralsund - panoramio.jpg|Rügenbrücke |Stralsund, Kampischer Hof, zum Knieperwall (2012-04-10) 1, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Kampischer Hof |Stadtmauer (2008-05-05).JPG|Stadtmauer |Stralsund, Fährwall, Johanniskloster, Stadtmauer (2012-03-04), by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Stadtmauer am Fährwall |2008 Stralsund - Kniepertor (1) (14814700004).jpg|Kniepertor |2008 Stralsund - Kniepertor (2) (14794199276).jpg|Kniepertor |Kütertor Stralsund.jpg|Kütertor |Stralsund, Kütertor stadtauswärts führend.jpg|Kütertor |01 Stralsund Rathaus Marktplatz 008.jpg|Wulflamhaus |2008 Stralsund - Altstadt (21) - Scheelehaus (14889376132).jpg|Scheelehaus }} * {{vCard | name = Stralsunder Rathaus | type = town hall, register office | wikidata = Q315605 | description = Es zählt zu den schönsten Profanbauten der norddeutschen Backsteingotik und bildet mit der Nikolaikirche ein einprägsames Ensemble dieser Epoche. Der Baubeginn reicht auf die Jahre 1300–1310 zurück. Im Verlauf der Jahrhunderte erfuhr das Rathaus mehrmals Veränderungen. Im Rathaus waren der Stadtrat sowie einige Organe der Rechtsprechung untergebracht. Darüber hinaus diente es im Mittelalter dem Handel als Kaufhaus und bot auch Lagermöglichkeiten im Kellergewölbe. Der Ratskeller entstand als einheitlicher Lagerraum mit 1400&#x202F;m² und ist somit der größte zusammenhängende Keller in Nordeuropa. Im Inneren der in sich geschlossen konzipierten, in vier Flügeln angelegten Anlage befinden sich zwei Laubenhallen sowie eine Galerie, die sich über zwei Geschosse erstreckt. Seit den 1990er Jahren befinden sich hier die Stadtverwaltung und die Räume der Bürgerschaft sowie das Stralsunder Standesamt. }} * {{vCard | name = Ziegelgrabenbrücke | type = bridge | wikidata = Q46998739 | directions = im Verlauf der {{RSIGN|DE|L|296}} | description = Die alte Brücke über den Strelasund ist 133&#x202F;m lang und verbindet das Festland mit der noch zu Stralsund gehörenden Insel Dänholm. Die als Klappbrücke ausgeführte Brücke wird täglich zu festgelegten Zeiten für den Schiffsverkehr geöffnet. Im Norden schließt an die alte Ziegelgrabenbrücke der Rügendamm an. Von der Insel Dänholm nach Rügen führt dann die feste, nicht öffnungsfähige, Rügendammbrücke (Strelasundbrücke). Dieser gesamte Verlauf ist sowohl für den Fahrzeugverkehr, die Bahn wie auch für Radfahrer und Fußgänger passierbar. }} * {{vCard | name = Rügenbrücke | type = bridge | wikidata = Q457377 | directions = im Verlauf der {{RSIGN|DE|B|96}} | description = Die 42&#x202F;m hohe Brücke ist das neue Wahrzeichen der Stadt. Das Bauwerk ist über 4000&#x202F;m lang. Der Pylon der Hängebrücke ragt 128&#x202F;m in den Himmel. Die Brücke ist nur mit Kraftfahrzeugen zugänglich (mautfrei). Für Fußgänger und Radfahrer ist das Bauwerk gesperrt. Bei einem Spaziergang über den alten Rügendamm kann man das Bauwerk aber gut einsehen. }} * {{vCard | name = Kampischer Hof | type = building complex | wikidata = Q1656641 | lastedit = 2019-08-24 | description = Der Kampische Hof diente als mittelalterliche Stadtniederlassung des Klosters Neuenkamp. Die Zisterziensermönche, die seit 1233 in ihrem Kloster nahe Stralsund lebten, errichteten einen Hof, der ihnen als Warenspeicher und als Unterkunft bei Reisen in die Stadt diente. Im Kern stammt der um einen Innenhof angelegte dreiflüglige Komplex noch aus dem 13.&#x202F;Jahrhundert. Die verputzte barocke Fassade sowie das Rundbogenportal stammen aus einer im 18.&#x202F;Jahrhundert durchgeführten Umbaumaßnahme. Die beiden Flügelbauten mit Backsteinfassade dagegen sind noch weitgehend in ihrer mittelalterlichen Form erhalten. }} * {{vCard | name = Stadtbefestigungen | type = city wall | wikidata = Q2353301 | description = Die Stralsunder Stadtbefestigungen waren ein System aus fester Stadtmauer, Stadttoren sowie Bastionen und Teichen. Zwei von vormals zehn der Stralsunder Stadttore sowie ein Teil der Stadtmauer sind noch erhalten. }} :* {{vCard | name = Stadtmauer | type = city wall | description = Im Jahr 1256 wird erstmals die [[w:Stralsunder Stadtbefestigungen#Stadtmauer|Stadtmauer]] erwähnt, die auf einer Länge von 3100 Metern die gesamte Stadt umgab und ursprünglich aus Erdwällen bestand, die mit Palisaden bestückt waren. Von den Preußen wurden die Mauern und Befestigungen ab 1815 weiter ausgebaut. Die Zunahme des Verkehrs und der Platzbedarf für Neubauten führte ab 1873 dazu, dass die Festungsbauten zum großen Teil abgebaut wurden. Heute ist von der Stadtmauer nur noch ein kleiner Teil erhalten. Große Abschnitte der Stadtmauer mit Wiekhäusern sind noch am ''Knieperwall'' und ''Fährwall'' erhalten. Teilweise wird die Stadtmauer dabei durch Außenmauern von Wohnhäusern und Klosteranlagen gebildet. In den 1980er Jahren im Zuge der Stadtsanierung gründlich überarbeitet, bietet dieser erhaltene Teil der Stadtmauer einen imposanten Anblick. }} :* {{vCard | name = Kniepertor | type = gate | wikidata = Q1668751 | address = Knieperstraße, 18439 Stralsund | description = Das Kniepertor ist eines der zehn ehemaligen Stadttore der Hansestadt Stralsund. Das aus Backstein errichtete, ziegelgedeckte Torbauwerk ist eines der landwärts gelegenen Tore ganz im Norden der Stralsunder Stadtbefestigungen. Es wurde erstmals 1293 urkundlich erwähnt. Das Tor spielte mehrmals in der Geschichte der Stadt eine bedeutende Rolle. Am Tor sind auch heute noch Halterungen für die Sperrketten zu sehen, mit denen die Straße bei offenem Tor vor anstürmenden Angreifern geschützt werden konnte. 1967 wurde der Torturm zu Wohnzwecken umgebaut. Seit dem Ende der 1990er Jahre ist die Passage Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. }} :* {{vCard | name = Kütertor | type = gate | wikidata = Q1797411 | address = Knieperwall, 18439 Stralsund | description = Das 1281 erstmals urkundlich erwähnte Kütertor ist das zweite der noch erhaltenen Stadttore Stralsunds. Es gehörte zu den fünf landseitigen Toren der Stralsunder Stadtbefestigungen. Zu dieser Zeit war es ein einfaches Turmbauwerk in der Stadtmauer. Im Jahr 1446 wurde das Kütertor neu errichtet, bis 1862 diente das Torhaus als Gefängnis. Von 1963 bis 2003 war das Kütertor Bestandteil einer Jugendherberge. In den Jahren 2012 bis 2015 wurde das Kütertor samt anliegender Bauten zu einem Wohnareal umgebaut. Das Torgebäude ist etwa 15 Meter hoch und überspannt die Straße in ganzer Breite. }} * {{vCard | name = Wulflamhaus | type = building | wikidata = Q1502336 | description = Das Wulflamhaus liegt am Alten Markt gegenüber dem Rathaus. Das aus dem 14.&#x202F;Jahrhundert stammende Wohnhaus gehörte dem Ratsherren und Bürgermeister Bertram Wulflam, der das Haus 1358 erbauen ließ. Das Haus ist stilistisch der norddeutschen Backsteingotik zuzuordnen und bietet eine beeindruckende Giebelfassade. Im Inneren des Hauses sind Wandmalereien aus dem 15.&#x202F;Jahrhundert erhalten geblieben. In der Stadtverwaltung befinden sich die Pressestelle der Hansestadt und ein Restaurant. }} * {{vCard | name = Scheelehaus | type = building | wikidata = Q1627386 | description = Das viergeschossige Scheelehaus, erbaut im 14.&#x202F;Jahrhundert als Dielenhaus, ist lange Zeit der Wohnort von [[w:Carl Wilhelm Scheele|Carl Wilhelm Scheele]], dem Entdecker des Elements [[w:Sauerstoff|Sauerstoff]], gewesen. Die beiden Giebelhäuser werden zusammen als Scheelehaus bezeichnet. Gebaut wurden beide im 14.&#x202F;Jahrhundert. }} === Denkmäler === [[File:Ernst Thaelmann Denkmal Stralsund.jpg|thumb|Ernst Thälmann Denkmal]] [[File:Fachwerkhäuser und Mahnmal Innenhof St.-Johanniskloster Stralsund 1.jpg|thumb|Judenstele im St.-Johanniskloster, Innenhof]] * {{vCard | type = memorial | name = Ernst-Thälmann-Denkmal | wikidata = Q14906618 | directions = an der Sundpromenade | description = Die übermannshohe Bronzeplastik erinnert an den Politiker und Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) in der Weimarer Republik }} * {{vCard | type = memorial |name = Ferdinand von Schill-Denkmal | wikidata = Q15844317 | directions = gegenüber dem Theater | description = Das Schill-Denkmal in Stralsund erinnert an den preußischen Offizier Ferdinand von Schill, der als Freikorpsführer (Schillsches Freikorps 1806/1807 und Schillsche Jäger) bekannt wurde; er starb bei Kämpfen in Stralsund }} * {{vCard | type = memorial | name = Lambert-Steinwich-Denkmal | wikidata = Q14907057 | directions = in der Parkanlage Wulflamufer | description = Denkmal zur Erinnerung an Lambert Steinwich, 1616 bis 1629 Bürgermeister von Stralsund }} * {{vCard | type = memorial | name = Kriegerehrenmal | wikidata = Q14540552 | before = {{Marker Kopie|Q458410}} | directions = in der Nikolaikirche | description = In einer Fensternische der südlichen Turmhalle der Nikolaikirche ruht gegenüber von vier Treppenstufen ein schlichter viereckiger Steinsockel. Auf ihm steht eine 3,10&#x202F;m hohe Bronzeplastik. An beiden Seiten der Plastik stehen auf Bronzetafeln die Namen der Gefallenen der Weltkriege }} * {{vCard | type = memorial | name = Judenstele | before = {{Marker Kopie|Q1698954}} | directions = auf dem Hof des St.-Johannisklosters | description = Die Stele erinnert seit 1988 an die Geschichte der Juden in Stralsund und die nahezu vollständige Vernichtung der Stralsunder jüdischen Gemeinde durch die Nationalsozialisten. }} === Museen === {{Scroll Gallery |title=Museen |width=250 |maxHeight =250 |Meeresmuseum (44122756062).jpg|Meeresmuseum |Stralsund, Meeresmuseum in der Katharinenkirche, Ausstellungshalle (2012-04-10) 4, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Meeresmuseum, Ausstellungshalle |Stralsund, Ozeaneum (2008-08-28) a.JPG|Ozeaneum |Grosses Becken im Ozeaneum - panoramio.jpg|Grosses Becken im Ozeaneum |Pinguine auf dem Ozeaneum - panoramio.jpg|Pinguine auf dem Ozeaneum |Stralsund, Nautineum, Halle (2013-07-30), by Klugschnacker in Wikipedia.JPG|Nautineum auf der Insel Kleiner Dänholm |Stralsund Nautineum Dänholm.jpg|Nautineum |Born auf dem Darß, Germany - panoramio.jpg|Natureum, Leuchtturm "Darßer Ort" |Stralsund, Germany, Kulturhistorisches Museum (2006-10-18).JPG|Stralsund Museum (ehem. Kulturhistorisches Museum) |Mönchstraße 38, Stralsund.jpg|Museumshaus Mönchstraße 38 |Marinemuseum Dänholm.jpg|Marinemuseum |Mil Mi-8 Bundeswehr.jpg|Marinemuseum, Mi-8 Hubschrauber |Kleines Torpedoschnellboot Projekt 131 Libelle.jpg|Marinemuseum, kleines Torpedoschnellboot |Stralsund, Ossenreyerstraße, Welterbeausstellung - panoramio.jpg|Welterbeausstellung, Ossenreyerstraße 1 |Stralsund, Ossenreyerstraße 1, Hackertscher Tapetensaal, 21 (2011-09-06, by Klugschnacker in Wikipedia).jpg|Welterbeausstellung, Hackertscher Tapetensaal }} === Deutsche Meeresmuseum === * Das '''Deutsche Meeresmuseum''' mit seinen drei Abteilungen an verschiedenen Standorten in Stralsund und einer vierten, der Außenstelle am Darßer Ort bei [[Prerow]]: :* {{vCard | name = Meeresmuseum | type = museum | address = Besuchereingang: Mönchstraße 45/Ecke Bielkenhagen, 18439 Stralsund |lastedit=2026-02-25| hours = 9.30-17.00|price= Erw. 20 €, erm. 16 €, Kinder 12 €| url=https://www.deutsches-meeresmuseum.de/ | description = Das Meeresmuseum im ehemaligen Katharinenkloster ist die Keimzelle der heutigen vier Abteilungen des Deutschen Meeresmuseums. Es bietet dem Besucher eine Vielzahl an Aquarien unterschiedlicher Klimazonen und Ausstellungen mit dem Schwerpunkt meereskundlicher Forschung.| wikidata = Q1205830}} :* {{vCard | name = Ozeaneum | type = museum | wikidata = Q525190 | hours = Sep-Jun: tägl. 9:30-17:00, Jul-Aug: tägl. 9:30-19:00 | price = Erw. : 20,00&#x202F;€, erm : 16,00&#x202F;€, Kinder (4–16&#x202F;J.) 12,00&#x202F;€ | subtype = noanimals | lastedit = 2026-08-05 | description = Das Ozeaneum zeigt in 39 Schaubecken rund 7000 Meeresbewohner aus der Ostsee, der Nordsee und des Nordatlantiks. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace steuerte eine Ausstellung mit fünf Walmodellen im Maßstab 1:1 bei, und auf dem Dach des futuristischen Gebäudes direkt am Hafen residiert eine kleine Gruppe Pinguine. }} :* {{vCard | name = Nautineum | type = museum | wikidata = Q1660509 | subtype = wheelchair partially, dogs | lastedit = 2021-08-31 | description = Das Nautineum liegt auf der Insel ''Kleiner Dänholm'' zwischen dem Festland und Rügen. Das nur von Mai bis Oktober geöffnete Freigelände zeigt unter anderem viele Großexponate aus den Bereichen Fischerei und Meeresforschung. }} :* {{vCard | name = Natureum Darßer Ort | type = open air museum | wikidata = Q1970271 | directions = am „Darßer Ort“ bei [[Prerow]], ca. 60&#x202F;km | description = Das Natureum ist die vierte Abteilung des Deutschen Meeresmuseum. Hier werden den Besuchern mit dem ''Ostsee-Aquarium'', zahlreichen Tierpräparaten und einem Blick vom 35&#x202F;m hohen, in das Natureum integrierten {{Sitelinks | name = Leuchtturm Darßer Ort| wikidata = Q1720366}} die einzigartige Beschaffenheit und die Flora und Fauna der Darßer Landschaft anschaulich präsentiert. Ein Museumscafé ergänzt das Angebot. }} === Weitere Museen === * {{vCard | name = Stralsund Museum | alt = ehem. Kulturhistorisches Museum | type = museum | wikidata = Q1791753 | youtube = https://www.youtube.com/watch?v=3Owp6aycN0&#x202F;M | hours = Voraussichtlich bis Ende 2024{{Zukunft|2024}} wegen Bauarbeiten geschlossen | description = Das 1858 gegründete Museum ist das älteste Mecklenburg-Vorpommerns. Es befindet sich im ehemaligen Dominikanerkloster St.&#x202F;Katharinen. Besondere Sehenswürdigkeiten in diesem Museum sind einerseits das Kloster selbst, andererseits aber auch die Ausstellungsobjekte wie der [[w:Hiddenseer Goldschmuck|Hiddenseer Goldschmuck]], der Paramentenschatz, das Koggensiegel, das Globenpaar, verschiedene Urkunden nebst der Urkunde, mit der Stralsund das Stadtrecht verliehen wurde sowie verschiedene mittelalterliche Waffen. }} * {{vCard | name = Museumshaus Mönchstraße 38 | type = museum | wikidata = Q114703015 | url = https://www.stralsund-museum.de/Museen/Museumshaus/ | address = Mönchstraße 38, 18439 Stralsund | lat = 54.31184262534146 | long = 13.08836399851024 | phone = +49 (0)3831 253605 | email = museum@stralsund.de | hours = Di–So 10:00–17:00 | lastedit = 2023-01-03 | description = Das [[w:Mönchstraße 38 (Stralsund)|„Museumshaus Mönchstraße 38“]] ist eine Nebenstelle des Stralsund Museums, damit das größte Einzelexponat und nur wenige Meter davon entfernt. Das Giebelhaus wurde im 14.&nbsp;Jahrhundert als Krämerhaus errichtet und ist eines der ältesten Bürgerhäuser der Stadt. Ein Rundgang durch das von unterschiedlichen Stilarten und Epochen geprägte Gebäude ist eine lebendige Geschichtsstunde. Die ältesten Gebäudedetails findet man im Keller und im obersten der vier Speicherböden. Das noch immer funktionierende gotische Aufzugsrad im Spitzboden ist eines der ältesten Nordeuropas. Spuren gotischer Malerei sind an der überlieferten Holzbalkendecke ebenso zu entdecken wie die Reste eines barocken Kamins am Treppenaufgang in das erste Stockwerk. Einrichtungsgegenstände aus dem Museumsbestand und Funde, die bei der Sanierung zum Vorschein kamen, komplettieren die Ausstellung. }} * {{vCard | name = Marinemuseum | type = museum | wikidata = Q1898444 | hours = 01.05.–31.10.: Di–So 10:00–17:00 | lastedit = 2022-10-07 | description = Das Marinemuseum ist ebenfalls eine Außenstelle des Stralsund Museums. Es liegt auf dem Dänholm, dem Geburtsort der deutschen Marine. Der Weg zur so genannten Sternschanze ist mit Seezeichen gut markiert. Zu den Highlights des Museums gehören das Original eines Marinehubschraubers und eines Torpedoschnellbootes. Die Schausammlung beinhaltet eine Auswahl an Bildern, Übersichten, Schemata, Uniformen, Waffen, Flaggen, Dokumenten, Modellen und Ausrüstungsgegenständen. Doch neben diesen Attraktionen ist auch die Geschichte interessant, die das Museum erzählt: Die Geschichte von der strategischen Bedeutung des Dänholms, die Geschichte der preußischen und späteren deutschen Marine, aber auch die Geschichte zahlloser geborgener Schiffswracks und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), die in Stralsund auch die Bewachung des Strandes zur Badezeit übernimmt. }} * {{vCard | name = Welterbe-Ausstellung | type = exhibition, building | url = https://www.wismar-stralsund.de/welterbe_erleben/besucherzentren/welterbe-ausstellung_stralsund/ | address = Ossenreyerstraße 1, 18439 Stralsund | directions = im barocken Olthofschen Palais am Rathaus | lat = 54.31567276177073 | long = 13.08993007480417 | phone = +49 (0)3831 252 310 | email = kultur@stralsund.de | hours = Ausstellung: tägl. 11:00-17:00, Hackertscher Tapetensaal: nur Führungen, Do 16:00 | price = kostenfrei | subtype = wheelchair | lastedit = 2022-10-05 | description = Die Ausstellung informiert sowohl über die Welterbestadt Stralsund als auch über das Welterbeprogramm der UNESCO. Das Welterbe stellt sich hier anschaulich und kurzweilig vor, z.&nbsp;B. durch den Animationsfilm „Welterbe&#x202F;–&#x202F;Warum?“. Er zeigt den Stadtgrundriss im Wandel der Zeit und erzählt zugleich aus der Vergangenheit. Im Rahmen von Führungen kann auch der Hackertsche Tapetensaal jeden Donnerstag um 16:00&#x202F;Uhr bewundert werden. Das Gebäude in der {{Sitelinks | name = Ossenreyerstraße 1| wikidata = Q2034605}} wurde in den Jahren 1691/1692 für den Kaufmann Daniel Schlomann errichtet, in den 1980er Jahren von polnischen Spezialisten saniert und beherbergte zuletzt eine Bibliothek, musste aber Anfang der 2000er Jahre wegen erhöhter Schadstoffkonzentration gesperrt werden. Nach einer umfangreichen Sanierung zog im Jahr 2011 die Welterbe-Ausstellung dort ein. }} === Straßen und Plätze === {{Scroll Gallery |title=Altstadt |width=250 |maxHeight =250 |Alter Markt (Stralsund), 2019 (03).jpg|Alter Markt |2008 Stralsund - Alter Markt (2) (14835257462).jpg|Alter Markt |Stralsund Alter Markt 07.jpg|Alter Markt |Neuer Markt (Stralsund), 2019 (01).jpg|Neuer Markt |Stralsund, Neuer Markt 13 bis 17 (2012-02-27), by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Neuer Markt |Badenstraße in Stralsund (2017).jpg|Badenstraße |Stralsund, Dielenhaus in der Mühlenstraße (2022-01-10), by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|Dielenhaus in der Mühlenstraße |Hafen Stralsund (44170675761).jpg|Die Mole im Hafen |Sundpromenade Frühling.JPG|Sundpromenade im Frühling }} In der Altstadt sieht man eine Besonderheit im Straßenverlauf, die heute nur noch in wenigen Städten zu beobachten ist: Die Straßen liegen noch genau dort, wo sie schon vor Hunderten von Jahren gelegen haben. Auch die Häuser, die sich an diesen Straßen reihen, weisen zumeist ein beträchtliches Alter auf. * {{Marker | type=square | name=Alter Markt | wikidata=Q438095}} - mit {{Marker Kopie|wikidata=Q315605}} '''Rathaus''', {{Marker Kopie|wikidata=Q458410}} '''Nikolaikirche''', {{Marker|type=building|name=Artushof|wikidata=Q715758}}, {{Marker Kopie|Q1502336}} '''Wulflamhaus''' und {{Marker|type=building|name=Commandantenhus|wikidata=Q1115047}}. Vom Alten Markt führt die Fährstraße zum Hafen, in der einige schöne Bürgerhäuser, unter anderem das {{Marker Kopie|Q1627386}} '''Scheelehaus''' zu besichtigen sind. : Ein Abstecher in die Schillstraße führt zum {{marker|name=St.-Johanniskloster|type=building|wikidata=Q1698954}}, in dem der schöne mittelalterliche Kreuzgang und die Ruine des Chores der gotischen Kirche sehenswert sind. Das Johanniskloster wurde im Jahre 1254 als Kloster der Franziskaner errichtet. Auf dem Hof des Klosters steht eine Judenstele als Erinnerung an die nahezu vollständige Vertreibung und Vernichtung der Stralsunder Juden durch die Nationalsozialisten. Im Innenhof der Kirchenruine mahnt eine Nachbildung der Pieta von Ernst Barlach an die Schrecken des Krieges. Das Innere des Klostergebäudes ist wegen Sanierungsarbeiten bis auf Weiteres nicht zugänglich. {{Stand|2022|09}} * {{Marker | type=square | name=Neuer Markt | wikidata=Q14912853}} - mit {{Marker Kopie|Q704346}} '''Marienkirche''' und Wochenmarkt. Vom Neuen Markt aus führt die Frankenstraße zum Hafen, in der noch einige schöne Giebelhäuser (besonders die Gruppe Frankenstraße 28 bis 35) erhalten sind. Besonders sehenswert ist das gotische {{Marker| type=building | name=Haus Frankenstraße 28 | wikidata=Q18534304}} mit einer kostenlos zu besichtigenden Sammlung von mittelalterlichen Bausteinen und Fundstücken. Beachtenswert ist auch das {{Marker Kopie|Museumshaus Mönchstraße 38|name}} '''[[#vCard_Q114703015|Museumhaus Mönchstraße 38]]''', in dem zahlreiche Zeitschichten vom Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit konserviert wurden. * '''Badenstraße''', unter anderem mit den Bürgerhäusern {{marker|type=building|name=Badenstraße 44|wikidata=Q16054508}} und {{marker|type=building|name=Badenstraße 45|wikidata=Q16054510}} * '''Mühlenstraße''' mit einer schönen Gruppe von Giebelhäusern, unter anderem mit dem {{marker|type=building|name=Dielenhaus|wikidata=Q1220697}} * '''Fußgängerzone zwischen Altem und Neuem Markt''' - In der Fußgängerzone rund um die Ossenreyerstraße, die sich zwischen Altem und Neuem Markt erstreckt, sind vor allem kleinere Geschäfte und Restaurants beheimatet. Aber auch Servicecenter (wie etwa von der Telekom) und Filialen größerer Ketten findet man hier. Während eines gemütlichen Bummels durch die Stadt kann man so seine Besorgungen erledigen. * '''Hafeninsel''' - Auf der Hafeninsel befinden sich das Ozeaneum sowie mehrere alte Speicher. Ideal für Spaziergänge sowie um sich von der Architektur aus der Hansezeit beeindrucken zu lassen. * Die {{Marker | type = quay | name = Mole | lat = 54.318594 | long = 13.097207}} welche sich im Hafen finden lässt, ist ein perfekter Ort für einen kurzen Spaziergang. Auch die Aussicht ist exzellent. Tipp: Wer Kinder hat, sollte sich unbedingt mit ihnen die hier liegenden Segelboote anschauen. Im Sommer: Jeden Mittwoch ab 18 Uhr kann man von hier die "Stralsunder Mittwochsregatta" beobachten. * Die {{Marker | type = promenade | name = Sundpromenade | lat = 54.324095753795824 | long= 13.086760685144824}} entlang des Strelasundes ist nicht nur ein langer, breiter Fußweg- und Fahrradweg, sie ist die ideale, schönste und auch schnellste Verbindung zwischen Knieper Nord und Altstadt. Die Promenade wurde schon 1928 als attraktive öffentliche Flaniermeile vom „Nassen Dreieck“ bis zur Schwedenschanze angelegt. Sie wurde in den vergangenenen Jahren mehrfach erneuert, umgestaltet, aufgewertet und erweitert in Richtung Norden. === Parks === [[File:2016 12 ZooStralsund Löwe IMG 1556.JPG|mini|Löwe im Zoo Stralsund]] [[File:Mahnkesche Mühle im Tierpark Stralsund (2012-06-25), by Klugschnacker in Wikipedia (3).JPG|thumb|upright|Mahnkesche Mühle im Tierpark Stralsund]] [[File:Halbinsel Devin Bakenberg 1.jpg|thumb|Halbinsel Devin]] * {{vCard| type=zoo | name=Tierpark Stralsund |wikidata=Q2432298 | hours = Apr-Sep: 09:00–18:30, Mär+Okt: 09:00–17:00, Nov–Feb: 10:00–16:00 | description=In naturnah gestalteten Anlagen leben Löwen, Schimpansen, Wölfe, Bären und Bisons. Wie auf einem Bauernhof geht es in den Haustierbereichen zu. Mit rund 1.000 Tieren in über 150 Arten und Formen zeigt der Stralsunder Zoo biologische Vielfalt. Große Staudenquartiere und Parkgehölze ergänzen das Bild.}} * Ein schöner Spaziergang kann durch die parkähnliche Anlage vor dem {{Marker Kopie|Q1797411}} Kütertor über den Küterdamm unternommen werden. Man hat von dort einen unvergesslichen Blick auf die Altstadt. * Der {{Marker | type = lake | name = Moorteich | lat = 54.316148947155746 | long = 13.068582811864312 }} im '''Stadtwald''' kann auf einer etwa 4&#x202F;km Wanderung herrlich umrundet werden. Trotz der baulichen Entwicklung Stralsunds über die ehemaligen Festungsanlagen hinaus konnte das Moorteichufer mit dem Ende des 19.&#x202F;Jahrhunderts angelegten, angrenzenden Stadtwald seinen Charakter als größte öffentliche Parkanlage der Stadt bewahren und blieb frei von jeglicher Bebauung. Im Westen schließt unmittelbar der Tierpark an. * Der {{Marker | type = island | name = Dänholm |wikidata = Q661261}} — oder genauer: Die Insel Dänholm — mit ihrer Fläche von 95&#x202F;ha ist durch einen künstlich angelegten Hafen in einen größeren und einen kleineren Teil getrennt. Ihre wechselvolle Geschichte ist überwiegend militärisch, aber auch gärtnerisch geprägt. Der Dänholm wurde lange Zeit militärisch genutzt und gilt als die Geburtsstätte der Preußischen Marine. Diese sorgte neben umfangreichen baulichen Erweiterungen auch für Alleen entlang wichtiger Wege sowie für gezielte Gehölzanpflanzungen auf der Sternschanze und auf den Grünflächen zwischen den militärischen Gebäuden. Die Bürgerschaft der Stadt Stralsund beschloss im Juni 2022, den 10,4&#x202F;ha großen „kleinen Dänholm“ zu erwerben. Geplant ist die Nutzung als Naherholungsgebiet. ([https://www.youtube.com/watch?v=ESZY3y0lNkY Video] des NDR aus der Reihe „die nordstory“, 59&#x202F;min) * Der {{Marker | type = park | name = Park Devin | lat = 54.26805382995693 | long = 13.136249853198775}} direkt am Strelasund im östlich gelegenen Stadtteil Devin bietet schöne Spazierwege, einen kleinen Badestrand und einen Anlegesteg. Mit der Errichtung eines Restaurationsgebäudes begann 1887 die bis heute anhaltende, traditionsreiche Geschichte des Kurhauses. Es befindet sich an der höchsten Stelle eines natürlich geformten, stark bewegten Geländes, welches den reizvollen Rahmen für die als Landschaftspark angelegten Deviner Anlagen bildet. Von hier aus ergeben sich malerische Blicke zur Deviner Bucht und nach Stralsund. Das [[#vCard_Kurhaus Devin|Kurhaus Devin]] ist heute ein beliebtes Ausflugrestaurant und Hotel mit 30 Zimmern. * Östlich des Parks Devin liegt das 106&#x202F;ha große {{Marker | type = nature reserve | name = Naturschutzgebiet Halbinsel Devin | wikidata = Q1971023}} mit seiner waldfreien Moränenlandschaft mit Kleingewässern, Mooren und Magerrasen, die steil zum Wasser hin abfällt. Es kann auf ausgewiesenen Wegen betreten werden. Das Schutzgebiet wird betreut vom [https://halbinsel-devin.de/ Förderverein für Landschaft und Naturschutz Devin e.V.]. Die Halbinsel Devin ist seit ihrer Öffnung als Naturschutzgebiet im Jahre 1993 zu einem beliebten Ausflugsziel geworden und lädt mit ihrer Hügellandschaft zum Spazieren ein. * Die {{Marker | type = park | name = Brunnenaue | lat = 54.32106879289409 | long = 13.080552550353485 }} wurde im Jahr 1630 als Heilquelle erstmalig erwähnt und ist somit die älteste Parkanlage Stralsunds. Seit einer Umgestaltung in den 1960er Jahren prägen ein großzügiges Wegesystem, weite zentrale Wiesenflächen, ein Spielplatz und der schon 1874 errichtete Springbrunnen den Park. Der Park ist heute ein zentrales Bindeglied zwischen Wohngebieten, der Sundpromenade und den Wallanlagen um die Altstadt. === Verschiedenes === * {{vCard | name = Gorch Fock I | type = museum ship | wikidata = Q557286 | price = 4 € | lastedit = 2026-08-05 | description = Die Gorch Fock lief nach nur 100 Tagen Bauzeit am 03.05.1933 bei der Hamburger Werft Blohm+Voss vom Stapel. In den letzten Kriegstagen versenkt ein Sprengkommando der deutschen Wehrmacht das Schiff 1945 im Strelasund. Zwei Jahre später wird die Bark gehoben und instand gesetzt. Ab 1951 ist das Schiff unter dem Namen TOWARISCHTSCH wieder unter Segeln. 1992 wechselt die Gorch Fock unter ukrainische Flagge. Wegen notwendiger Reparaturen und damit zusammenhängender Finanzierungsprobleme wird das Schiff schließlich 2003 nach Stralsund verkauft und instand gesetzt und wieder auf den alten Namen „Gorch Fock“ getauft. Heute kann das 82,1&#x202F;m lange, als Bark getakelte Segelschulschiff an der Fährbrücke, der sogenannten „Ballastkiste“, gegen Eintritt besichtigt werden. }} * {{vCard | name=Theater | wikidata=Q2353352 | url=https://www.theater-vorpommern.de/ | description=Das Theater am Olof-Palme-Platz wurde am 16. September 1916 eröffnet. Das Gebäude ist das dritte Theater in der Stralsunder Geschichte. Das vormalige Theater am Alten Markt musste aufgrund neuer Brandschutzvorschriften 1912 geschlossen werden. Das derzeitige Gebäude wurde 2005 bis 2008 renoviert. Auf dem Spielplan stehen Opern, Musicals, Operetten, Dramen, Komödien, Ballette, Konzerte und Gastspiele.}} <gallery mode="packed" heights="150"> 2008 Segelschulschiff »Gorch Fock (1)« im Stralsunder Hafen vor Anker (2) (14732914875).jpg|Gorch Fock I 2008 Segelschulschiff »Gorch Fock (1)« im Stralsunder Hafen vor Anker (6) (14740783302).jpg|Gorch Fock I Stralsund, Gorch Fock02.jpg|Gorch Fock I Stralsund Olof-Palme-Platz Theater.jpg|Theater Stralsund </gallery> == Aktivitäten == * {{vCard | name = Freizeitpark und Badeparadies Hanse-Dom | type = amusement park, indoor pool | url = https://www.hansedom.de/ | address = Grünhufer Bogen 18-20, 18437 Stralsund | directions = im OT-Grünhufe | lat = 54.3203 | long = 13.0436 | phone = +49 (0)3831 3733430 | fax = +49 (0)3831 3733344 | email = info@hansedom.de | description = Erlebnis- und Freizeitpark auf 120.000 m² mit Badeparadies, in dem Familien, Actionfans und Ruhesuchende auf ihre Kosten kommen. }} * {{vCard | name = Waldseilpark-Rügen | alt = Kletterwald Rügen-Stralsund | type = ropes course | url = https://www.waldseilpark-ruegen.de/ | address = Klingenberg 25, 18573 Altefähr | lat = 54.33219 | long = 13.11778 | phone = +49 (0)38306 239758 | mobile = +49 (0)172 9400864 | email = info@waldseilpark-ruegen.de | hours = Mai-Nov | lastedit = 2023-03-16 | description = Der Kletterwald in Altefähr - auf der gegenüberliegenden Seite des Strelasundes - bietet Abenteuer für jung und alt mit unbeschreiblichem Blick auf die Silhouette der Hansestadt auf 8&nbsp;unterschiedlichen Kletterstrecken in bis zu 12&#x202F;m Höhe. Mindestkörpergröße 1,10&#x202F;m, Kinder unter 12&nbsp;Jahren klettern nur in aktiver Begleitung eines Erwachsenen. }} [[File:Stralsunder Strand.JPG|thumb|500px|Stralsunder Strand]] *'''Im Sommer:''' - Der neu ausgebaute Strand (durch die DLRG abgesichert) lädt zum Baden, Sonnenbaden und Sportmachen ein. Entlang der Sundpromenade findet sich eine malerische Spazier- und Joggingstrecke. Für längere Läufe, Fahrradtouren oder ähnliche Aktivitäten bietet sich eine Strecke über die umliegenden Dörfer wie Prohn und Parow an. Zudem findet einmal im Jahr das Sundschwimmen mit mehr als 1000 Teilnehmern statt, die quer durch den Strelasund von Altefähr nach Stralsund schwimmen. * Der '''[https://www.auf-nach-mv.de/radweg-oestlicher-backstein-rundweg Östliche Backstein-Rundweg]''' ist ein 305&#x202F;km langer Radrundweg. * Der 275&#x202F;km lange '''[https://www.auf-nach-mv.de/radweg-ruegen-rundweg Rügen-Radrundweg]''' beginnt direkt nach der Überquerung des Strelasunds. === Veranstaltungen === Neben den nachfolgend genannten, jährlich stattfindenden Highlights gibt es eine Fülle von Veranstaltungen wie z.&#x202F;B. Märkte oder sehr interessante [[#Führungen|Führungen]] unterschiedlichster Art, auch Nachtwächterführungen. Eine detaillierte Übersicht bietet der stets aktuelle [https://www.stralsund.de/shared/veranstaltungen/ Veranstaltungskalender] der Tourismuszentrale. * Die '''[https://mregatta.de Mittwochsregatta]''' ist die größte regelmäßige Regatta Deutschlands. Von Mai bis September bieten die Wassersportler auf dem Sund vor der beeindruckenden Kulisse der Hansestadt ein imposantes Bild. Teilnehmen können alle Schiffe, Jollen und Katamarane, die sich bis zum jeweiligen Mittwoch gemeldet haben, nicht nur einheimische Segler, sondern auch Gäste aus Nah und Fern. Die Startlinie ist direkt vor der Nordmole. Der Regattaabend endet mit der Auswertung im Goldenen Anker auf der Hafeninsel bei einem gemütlichen Getränk. Dabei kann man gemeinsam Seemannsgarn spinnen und über Gott, die Welt und das Segeln sinnieren. * Die '''[https://www.wallensteintage.de/ Wallensteintage]''' sind ein historisches Volksfest mit langer Tradition. Jeweils Mitte Juli jeden Jahres finden die viertägigen Veranstaltungen statt. Von Freitag bis Sonntag wird dabei mit einem historischen Volksfest mit Festumzug, Markttreiben und zahlreichen Veranstaltungen der Abwehr der Belagerung der Stadt Stralsund durch Wallenstein gedacht. * Der '''[https://www.stralsund-triathlon.de Triathlon Stralsund]''' wird im August in der Stadt und am Ufer des Strelasundes veranstaltet. * Zu den '''[https://www.stralsunder-orgeltage.de/ Stralsunder Orgeltagen]''' im September öffnen die drei Backsteinbasiliken St.&#x202F;Nikolai, St.&#x202F;Marien und St.&#x202F;Jakobi ihre Pforten und laden zum Lauschen ein. [[File:Rügenbrücke in Stralsund, Brückenlauf 2007 1 (2007-10-21).JPG|thumb|Rügenbrückenlauf]] * Beim '''[https://www.ruegenmarathon.de/ Rügenbrücken-Marathon]''' im Oktober kommen rund 4.000 Laufbegeisterte an den Sund, um auf verschiedenen Distanzen (von 6&#x202F;km bis Marathon) die einmalige Möglichkeit zu nutzen, auf des Schusters Rappen die Rügenbrücke zu überqueren. * Die '''[https://ketterechts.eu/tour-dallee-ruegen-radfahren-mit-prominenten/ Tour d` Allée Rügen]''' findet zeitgleich mit dem Marathon statt. Die Fahrradtour startet in Stralsund und führt etwa 50&#x202F;km über die für den Autoverkehr gesperrte Strelasundbrücke durch Altefähr, Gustow, Garz, [[Putbus]], Zirkow und schließlich zum Ziel in [[Sellin]] bis kurz vor die Seebrücke. Die Tour ist eine Veranstaltung für alle Altersstrukturen. Hier fahren Kinder mit ihren Eltern und Großeltern in einem gemäßigten Tempo mit dem Rad durch die Alleen. Viele ehemalige Radsportler aus verschiedenen Generationen unterstützen durch ihre Teilnahme das Anliegen der Tour d' Allée. : Die Tour d` Allée Rügen und der Rügenbrücken-Marathon finden immer zeitgleich statt, da nur an diesem einen Tag im Jahr die Rügenbrücke für sportliche Zwecke geöffnet wird. == Einkaufen == [[File:Stralsund - Heilgeiststraße 10 - Fishhandel Rasmus - 2018-05-29 19-18-25.jpg|thumb|upright|Fischhandel Rasmus]] * Im Stadtteil Grünhufe, in unmittelbarer Nähe zum Hansedom, befindet sich der {{Marker | type=mall | name=Strelapark | url=https://www.strelapark.de | lat=54.32054306501162 | long=13.047521456042515}}, ein großes Einkaufszentrum. * Ein zweites Einkaufszentrum, das {{Marker | type=mall | name=Ostseecenter | url=https://www.ostseecenter-stralsund.de/ | lat=54.30252 | long=13.02282}}, liegt im Westen der Stadt an der B 105. * Wer kleinere Geschäfte bevorzugt, sollte sich in der Innenstadt (zwischen Altem und Neuem Markt) umsehen. Der Vorteil hier: Die Geschäfte liegen alle dicht beieinander und sind durch eine Fußgängerzone verbunden. * {{vCard | name = Fischhandel und Räucherei Rasmus | type = shop | url = https://fischhandel-rasmus.de | address = Heilgeiststraße 10, 18439 Stralsund | lat = 54.31359 | long = 13.08850 | phone = +49 (0)3831 281538 | fax = +49 (0)3831 281535 | email = info@fischhandel-rasmus.de | description = Von hier kommt der [https://fischhandel-rasmus.de/bismarckhering/ Original Stralsunder Bismarckhering!] Das Rezept für den Original Stralsunder Bismarckhering wurde Mitte des 19.&nbsp;Jahrhunderts vom Stralsunder Johann Wiechmann und seiner Frau Karoline erfunden. Ihren berühmten Namen bekam die Wiechmannsche Heringsspezialität im Jahr 1871. Im Laden des Fischhandel Rasmus gibt es aber nicht nur dieses Stralsunder Kulturgut sondern auch frischen Fisch, Räucherware, Fischsalate und Fischbrötchen. }} * {{vCard | name = Rösterei Kontor Scheele | comment = Kaffeerösterei und -verkauf | type = shop, crafts shop | url = https://www.scheelehof.de/de/gastronomie/kontor-scheele | address = Fährstraße 23-25, 18439 Stralsund | directions = im Romantikhotel "Scheelehof" | phone = +49 (0)3831 28 33 119 | fax = +49 (0)3831 283 34 88 | email = info@kontor.de | hours = Mo-Sa 10:00-17:00, So+Feiertage 10:00-15:00 | lastedit = 2022-09-11 | before = {{Marker Kopie|Q111388501}} | description = Mehrfach ausgezeichnete Kaffeerösterei. Hier kann man seinen Lieblingskaffee aus über 15&nbsp;unterschiedlichen Kaffeesorten und -mischungen finden. Jeden 1.&nbsp;Samstag im Monat, immer 15:00&#x202F;Uhr, kann man an einer Kaffeeverkostung teilnehmen (Dauer ca.&nbsp;1&#x202F;Stunde, Kosten: 30,-&#x202F;€/P inkl. 125&#x202F;g Kaffee nach Wahl). }} * {{vCard | name = Bio-Insel | comment = Naturkostladen | type = shop | url = https://bioinsel.net/ | address = Tribseer Damm 75, 18437 Stralsund | directions = Im Gebäude des Stralsunder Hauptbahnhofs | lat = 54.30893 | long = 13.07699 | phone = +49 3831 666072 | hours = täglich 7:00-19:00 | lastedit = 2023-05-07 | description = Ein Biosupermarkt, der wegen seiner Lage im Stralsunder Hauptbahnhof ''jeden'' Tag von 7 bis 19 Uhr geöffnet hat. Es gibt auch Backwaren, Snacks und Getränke, allerdings nur zum mitnehmen. }} === Wochenmärkte === * {{Marker | type=market | name=Trelleborger Platz |lat=54.32810751942173 | long=13.054745934356271 }}, Montag und Donnerstag, 7:30 - 13:00 Uhr * {{Marker Kopie|Q14912853}} '''Neuer Markt''', Dienstag und Freitag, 7:30 - 15:00 Uhr == Küche == [[File:Fischbroetchen Luebeck 04 2008 001.jpg|mini|Fischbrötchen]] [[File:2008 Stralsund - Hafenansichten (17) - Hier gibt's was auf die Hand Fischbrötchen mit Räucherfisch! Guten Hunger! (14770533066).jpg|thumb|Hier gibt's was auf die Hand Fischbrötchen mit Räucherfisch]] Restaurants und Cafés findet man vor allem in der Nähe des Alten und Neuen Marktes sowie auf und in der Nähe der Hafeninsel. Auf der Hafeninsel, in der Nähe des Ozeaneums, liegen besonders im Sommer mehrere Fischkutter vor Anker, von denen direkt Fischbrötchen, Räucherfisch usw. verkauft werden. === Kneipen === * {{vCard | name = Scheels | comment = Kellerkneipe | type = pub | url = https://www.scheelehof.de/de/gastronomie/scheels | address = Fährstraße 23-25, 18439 Stralsund | directions = im Romantikhotel "Scheelehof" | phone = +49 (0)3831 28 33 114 | fax = +49 (0)3831 283 34 88 | email = info@scheelehof.de | hours = Di-Sa ab 20:00 | lastedit = 2022-09-11 | before = {{Marker Kopie|Q111388501}} | description = Urige Kellerkneipe im Scheelehof. Immer samstags (Oktober - Mai) erklingt ab 20:00 Uhr in der behaglichen Kellerkneipe Live-Musik. Verschiedenste Solokünstler und Bands musizieren auf Augenhöhe mit den Gästen. }} * {{vCard | name = Zum Goldenen Anker | type = pub | address = An der Fährbrücke 8, 18439 Stralsund | directions = am Liegeplatz der Gorch Fock I | lat = 54.31708 | long = 13.09826| phone = +49 (0)3831 6735037 | hours = tägl. 12:00-23:00 | subtype = terrace | lastedit = 2022-09-17 | description = Urige Hafenkneipe mit großem Aussenbereich. }} * {{vCard | name = Zur Fähre | type = pub | url = https://www.zurfaehre-kneipe.de/ | address = Fährstraße 17, 18439 Stralsund | lat = 54.3164 | long = 13.09389 | phone = +49 (0)3831 297196 | mobile = +49 (0)171 2763442 | email = zurfaehre@web.de | youtube = https://www.youtube.com/watch?v=NrtUSh4o_oc | hours = tägl. ab 18:00 | lastedit = 2022-09-17 }} : Bereits im Jahre 1332 findet die heutige Hafenkneipe „Zur Fähre“ erstmals Erwähnung im zweiten Stralsunder Stadtbuch. Das 1278 errichtete Fährtor präsentierte dem Ankömmling aus Richtung Hafen als einziges der Stralsunder Stadttore die Traufe (Regenrinne) statt des Giebels. In Zusammenhang mit dem Bau des Fährtores wurde das Haus, heute Fährstraße 17, errichtet. Das Haus Nummer 17 scheint einen Schutzengel zu haben. Keiner der großen Stadtbrände, keines der über 80 Hochwasser und auch keine Beschießung und Belagerung gefährdeten jemals seinen Bestand. Während der Hansezeit muss an dem wohl wichtigsten Seetor reger Betrieb geherrscht haben. Tagelöhner, Seeleute, Patrizier – das ganze bunte, mittelalterliche Treiben – passierten den sundseitigen Haupteingang zur Stadt. „Zur Fähre“ ist somit die älteste Kneipe der Stadt und die älteste Hafenkneipe Europas. Aus Tradition wird täglich um 19:00 Uhr geglast (die Glocke geläutet) und jeden Sonntag um 15:00 Uhr lädt die Wirtin um über Geschichte und Geschichten der Kneipe und des Hauses zu berichten. === Cafés === [[File:Stralsund, Böttcherstraße 31 (2012-05-12), by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|thumb|upright|Café Kelm]] * {{vCard | name = Café Kelm | type = cafe | address = Böttcherstraße 31, 18439 Stralsund | lat = 54.312994869118256 | long = 13.089588990472627 | phone = +49 (0)3831 667790 | email = cafekelm@gmx.de | facebook = 179211128760319 | hours = Mo-Fr 10:00-19:00, Sa 11:00-18:00 | lastedit = 2022-05-23 | description = Ein kleines, gemütlich eingerichtetes Café, zwischen Altem und Neuem Markt gelegen. Es gibt Kuchen und Torten (u.&#x202F;a. eine Joghurt-Sanddorn-Torte) sowie Waffeln und fair gehandelten Kaffee. }} * {{vCard | name = Brasserie Grand Café | type = brasserie, cafeteria | url = https://brasserie-stralsund.de/ | address = Neuer Markt 2, 18439 Stralsund | lat = 54.310673 | long = 13.086985 | phone = +49 (0)3831 703514 | fax = +49 (0)3831 703516 | email = info@brasserie-stralsund.de | hours = Mo-Fr 10:30-23:00, Sa,So 09:00-23:00 | subtype = terrace, beer garden | lastedit = 2021-12-25 | description = Mitten in der Altstadt gelegen bietet die Brassserie ein Stück Paris in Mecklenburg-Vorpommern. }} * {{vCard | name = Gumpfer - Café Stralsund | type = cafe | url = https://www.gumpfer.de/#stralsund | address = Am Ozeaneum, 18439 Stralsund | lat = 54.315342 | long = 13.097922 | phone = +49 (0)3831 285923 | fax = +49 (0)3831 285924 | hours = tägl. 09:00-18:00 | subtype = terrace | description = Das Café verfügt neben Innen- und Außenplätzen über eine gläserne Konditorei, wo man den Konditoren bei der Kuchen- und Tortenproduktion zusehen kann. }} === Restaurants === ==== Günstig ==== * {{vCard | name = Die Suppenmacher | url = https://diesuppenmacher.de/ | address = Böttcherstraße 36, 18439 Stralsund | directions = gegenüber vom Meeresmuseum | phone=+49 (0)3831-469891 | lat = 54.312897 | long = 13.088291 | type = restaurant | hours = Mo-Fr 11:00-15:00 | description = Täglich frisch zubereitete Suppen, Salate und Desserts. }} * {{vCard | name = Nur Fisch | alt = Das Fischbistro | type = bistro | address = Heilgeiststrasse 92, 18439 Stralsund | lat = 54.31379026065628 | long = 13.088499781395985 | phone = +49 (0)3831 306609 | email = info@fischwerk-ruegen.de | facebook = nurfisch | instagram = nurfisch | hours = Mo-Sa 11:00-15:00 | subtype = seafood | lastedit = 2021-12-25 | description = Beliebtes Fischbistro in der Altstadt. }} * {{vCard | name = Fischhalle | comment = Restaurant mit Fischverkauf | type = restaurant, shop | address = Neue Badenstraße 2, 18439 Stralsund | directions = beim Ozeaneum | lat = 54.31515 | long = 13.09781 | phone = +49 (0)3831 278366 | hours = tägl. 10:00-18:00 | lastedit = 2025-01-07 | description = Beliebtes Fischrestaurant im Herzen von Stralsund, direkt neben Gorch Fock und Ozeaneum. }} ==== Mittel ==== [[File:Stralsund, Am Fischmarkt 13, Kronlastadie (2012-09-15) 1, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|thumb|Dolden Mädel Braugasthaus]] * {{vCard | name = Goldener Löwe | type = restaurant | url = https://www.goldener-loewe-stralsund.de/ | address = Alter Markt 1, 18439 Stralsund | lat = 54.316312 | long = 13.090886 | phone = +49 (0)3831 306390 | fax = +49 (0)3831 30 63 91 | hours = tägl. 09:00-23:00 | subtype = terrace, european, regional | description = Traditionsreiches Restaurant seit über 300 Jahren mit großer Terrasse auf dem „Alten Markt". }} * {{vCard | name = Osteria dell'Oca | type = restaurant | url = https://www.gans-einfach-lecker.de/ | address = Neuer Markt 1, 18439 Stralsund | lat = 54.310582 | long = 13.0874 | phone = +49 (0)3831 3097910 | email = info@gans-einfach-lecker.de | hours = tägl. 11:30-14:30 + 17:00-22:30 | subtype = italian, pizza | lastedit = 2021-12-25 | description = Traditionelles italienisches Restaurant mit dem Fokus auf die originalgetreue Küche der Osteria. }} * {{vCard | name = Dolden Mädel Braugasthaus | type = restaurant | url = https://doldenmaedel.de/stralsund/ | address = Am Fischmarkt 13A, 18439 Stralsund | lat = 54.31427655768104 | long = 13.096799553104626 | phone = +49 (0)3831 35700 | email = stralsund@doldenmaedel.de | facebook = doldenmaedelstralsund | hours = Di-So 12:00-24:00 | subtype = german, vegan | lastedit = 2021-12-25 | description = Dolden Mädel steht für handwerklich gebraute Biere (15 verschiedene Biere vom Fass und Craft Beer) sowie für beste Speisen mit Fleisch aus artgerechter Haltung und ausgewählten regionalen Produkten. }} * {{vCard | name = Restaurant Kurhaus Devin | type = restaurant | url = https://www.kurhaus-devin.de/restaurant/ | address = Deviner Park 1, 18439 Stralsund | directions = ca. 7&#x202F;westlich im Park Devin | phone = +49 (0)3831 6676450 | fax = +49 (0)3831 6676444 | email = info@kurhaus-devin.de | subtype = winter room, terrace, regional | before = {{Marker Kopie|Kurhaus Devin|name}} | description = Beliebtes Ausflugrestaurant mitten im Park Devin. }} ==== Gehoben ==== [[File:Stralsund - Fährstraße 23-24 - 2018-05-29 16-34-00.jpg|thumb|Zum Scheele]] * {{vCard | name = Zum Scheele | type = restaurant | url = https://www.scheelehof.de/de/gastronomie/zum-scheele | address = Fährstraße 23-25, 18439 Stralsund | directions = im Romantikhotel "Scheelehof" | phone = +49 (0)3831 28 33 112 | fax = +49 (0)3831 283 34 88 | email = info@scheelehof.de | hours = tägl. 12:00–23:00 | subtype = international, regional | lastedit = 2022-09-11 | before = {{Marker Kopie|Q111388501}} | description = Feines Restaurant im edlen Scheelehof, in der guten Stube des mittelalterlichen Kaufmannshauses mit Galerie, Wintergarten und historischem Innenhof. Motto: ''„Von genial regional bis kreativ weltoffen“''. }} == Nachtleben == * {{vCard | name = Knuts Bar | comment = Studentenkeller | type = bar | url = https://derstudentenkeller.de/index.php/KnutsBar.html | address = Mönchstraße 41, 18439 Stralsund | lat = 54.31230261394179 | long = 13.088330612458321 | phone = +49 (0)3831 281888 | hours = Do-Sa 20:00-0:00 | lastedit = 2022-09-11 | description = }} * {{vCard | name = Zapf-Bar | type = bar | address = Heilgeiststraße 50, 18439 Stralsund | lat = 54.313860691651314 | long = 13.095576125275402 | mobile = +49 (0)174 7617007 | hours = Di-So 19:30-01:00 | lastedit = 2022-09-11 | description = Gemütliche Kellerbar mit dem gewissen Etwas im Herzen der Altstadt. Geboten wird gute Musik, leckere Getränke und kleine Snacks. }} == Unterkunft == Die Stadt Stralsund erhebt eine Bettensteuer für alle touristischen Gäste der Stadt Stralsund. Diese beträgt fünf Prozent des Netto-Übernachtungspreises und muss von den Gästen im Hotel entrichtet werden. === Camping === * {{vCard | name = Caravanstellplatz „An der Rügenbrücke“ | type = caravan site | url = http://caravanstellplatz-stralsund.de | address = Werftstraße 9a, 18439 Stralsund | lat = 54.30255752180508 | long = 13.098714284105005 | phone = +49 (0)3831 6679777 | fax = +49 (0)3831 6679779 | email = info@caravanstellplatz-ruegenbruecke.de | youtube = https://www.youtube.com/watch?v=6_T015Oydx4&list=PLy_mCWTt5O1LRy-DRcUScO4beJG6XSipH&index=36 | hours = 24/7 | subtype = free wlan | lastedit = 2022-02-11 | description = Komfortabler Stellplatz für 70 Wohnmobile, 15 Minuten von Altstadt und Hafen entfernt. Jeder Stellplatz hat eine Stromsäule (16A Absicherung), Toiletten- und Grauwasserentsorgung sowie Frischwasser vorhanden. Gegenüber: Caravan-Center mit Shop für Bedarfsreparaturen, Einbauten und Innen- und Außenreinigung. }} * {{vCard | name = Wohnmobilstellplatz Stralsund | type = caravan site | url = https://wohnmobilstellplatz-stralsund.de/ | address = Boddenweg 3, 18439 Stralsund | directions = im OT-Andershof | lat = 54.27606 | long = 13.10855 | phone = +49 (0)3831 3092023 | fax = +49 (0)3831 3092025 | email = info@wohnmobilstellplatz-stralsund.de | hours = 01.03. - 30.11 | price = 18,-&nbsp;€/N (inkl. 4 Brötchen/Fzg), zzgl. Strom, Dusche, Frischwasser | subtype = wlan, bike rental, 24-hour reception, dogs | lastedit = 2022-10-12 | description = Beliebter Stellplatz mit Ver- und Entsorgung für 35 Wohnmobile bis 10&#x202F;m und 7,5&nbsp;t, Bushaltestelle {{Station|„Schwarze Kuppe“|{{Bus}}}} befindet sich direkt am Platz. }} * {{vCard | name = Caravan & Wohnmobil Stellplatz | type = caravan site | url = https://caravanplatz-stralsund.de/ | address = Am Feldrein 19a, 18437 Stralsund | lat = 54.30034155886219 | long = 13.024784398370665 | phone = +49 (0)3831 4444726 | mobile = +49 (0)172 8866530 | email = info@caravanplatz-stralsund.de | price = 12,-&nbsp;€/N inkl. kompl. Ver- und Entsorgung | lastedit = 2021-09-11 | description = Privater Stellplatz im Gewerbegebiet am westlichen Stadtrand, nahe der B 105, in direkter Nähe zum Ostseecenter. }} === Günstig === *{{vCard | name = Hostel Stralsund | type = hostel | url = http://www.hostel-stralsund.de | address = Reiferbahn 11, 18439 Stralsund | directions = am Hafen gelegen, 10 min Fußweg bis zur Altstadt | lat = 54.308537 | long = 13.102592 | phone = +49 (0)3831 284740 | fax = +49 (0)3831 284741 | email = info@hostel-stralsund.com | checkin = 16:00-19:00 | checkout = bis 10:00 | price = ab 18,-&nbsp;€/Ü (im 6-Bettzimmer) | subtype = free wlan, bicycle stand, bike rental | lastedit = 2021-08-29 | description = Hostel mit 60 Betten in 17 Zimmern (1- bis 6-Bettzimmer). }} *{{vCard | name = Younior Hotel | type = hotel | url = http://www.younior-hotel.de | address = Tribseer Damm 78, 18439 Hansestadt Stralsund | lat = 54.308891 | long = 13.082866 | phone = +49 (0)3831 278299 | tollfree = 0800 6060880 | fax = +49 (0)3831 285496 | email = info@younior-hotel.de | price = Erw. ab 32,-&nbsp;€/Ü, Kinder-/Jugendgruppe ab 17,-&nbsp;€/PÜ | subtype = animals | lastedit = 2021-08-30 | description = Hotel mit 300 Betten in 60 Mehrbettzimmern, überwiegend für Kinder- und Jugendgruppen, aber auch Einzelreisende. }} * {{vCard | name = DJH-Jugendherberge Stralsund | type = youth hostel | url = https://www.jugendherberge.de/jugendherbergen/stralsund-185/portraet/ | address = Strandstraße 21, 18439 Stralsund, OT Devin | lat = 54.26750 | long = 13.14220 | phone = +49 (0)3831 490289 | fax = +49 (0)3831 490291 | email = jh-stralsund@jugendherberge.de | hours = ganzjährig | checkin = 15:00-18:00 | checkout = 09:30-10:00 | price = ab 27,-&nbsp;€/ÜF | subtype = wheelchair, wlan, bicycle stand, cafe | lastedit = 2021-08-29 | description = Ruhig gelegenes Ferienhausdorf mit 199 Betten in 51 Zimmern (2- bis 6-Bettzimmer, 13 rollstuhlgerechte Zimmer) direkt am Strelasund mit eigener Badestelle und riesigem Grüngelände, mit Fahrradstation und Bushaltestelle direkt am Gelände. Die Jugendherberge ist besonders geeignet für Familien. }} === Mittel === [[File:Tribseer Straße 15, Stralsund.jpg|thumb|upright|Altstadt Hotel Peiß]] *{{vCard | name = Haus Wullfcrona | type = hotel garni | url = https://www.haus-wullfcrona.de/ | address = Heilgeiststraße 30, 18439 Stralsund | lat = 54.313841 | long = 13.091650 | phone = +49 (0)3831 303970 | fax = +49 (0)3831 3039715 | email = info@haus-wullfcrona.de | checkin = 15:00-18:00 (später nach Absprache) | checkout = bis 11:00 | price = EZ ab 65,-&nbsp;€/ÜF, DZ ab 85,-&nbsp;€/ÜF, Junior Suite ab 105,-&nbsp;€/ÜF (2 Pers.) | subtype = free wlan, bike rental, animals | lastedit = 2021-12-25 | description = Kleines Hotel in einem 1743 errichteten, barocken Giebelhaus im Zentrum der historischen Altstadt. Die 15 Zimmer und Junior Suiten überzeugen durch eine moderne, stilvolle Einrichtung. }} * {{vCard | name = Altstadt Hotel Peiß | type = hotel garni | url = https://www.altstadt-hotel-peiss.de | address = Tribseer Straße 15, 18439 Stralsund | lat = 54.310520742856305 | long = 13.08633315699927 | phone = +49 (0)3831 303580 | fax = +49 (0)3831 3035899 | email = info@altstadt-hotel-peiss.de | facebook = 209362189080115 | price = EZ ab 55,-&nbsp;€/ÜF, DZ ab 65,-&nbsp;€/ÜF, Apartment ab 100,-&nbsp;€/ÜF | subtype = 3, free wlan, noanimals | lastedit = 2021-12-25 | description = Das traditionsreiche Haus in unmittelbarer Nähe zum Neuen Markt verfügt über 12 große, freundlich eingerichtete Zimmer und 1 Apartment. }} * {{vCard | name = Hiddenseer Hotel | type = hotel, restaurant | url = https://hotel-hiddenseer.de/ | address = Hafenstraße 12, 18439 Stralsund | directions = Anfahrt über "Neue Badenstraße 3" | lat = 54.31512360041833 | long = 13.098206972320321 | phone = +49 (0)3831 289239-0 | fax = +49 (0)3831 289239-99 | email = info@hotel-hiddenseer.de | facebook = hotelhiddenseer | checkin = ab 15:00 | checkout = bis 10:30 | subtype = 3, wlan, restaurant | lastedit = 2021-12-25 | description = Sehr schön direkt am Hafen gelegenes Hotel, Zimmer tlw. mit Seeblick. }} * {{vCard | name = Hotel am Jungfernstieg | type = hotel garni | wikidata = Q111851867 | subtype = parking, bike rental | description = Familiengeführtes garni Hotel in unmittelbarer Bahnhofs- und Altstadtnähe mit 33 Zimmern und 3 Suiten. Zusätzlich stehen in der „Villa am Jungfernstieg“ 3 Doppel­zimmer und 3 Familien­zimmer zur Verfügung. }} * {{vCard | name = Kurhaus Devin | id = Kurhaus Devin | type = restaurant, hotel | group = sleep | url = https://www.kurhaus-devin.de/hotel/ | address = Deviner Park 1, 18439 Stralsund | directions = ca. 7&#x202F;westlich im Park Devin | lat = 54.26657561779094 | long = 13.137331320799989 | phone = +49 (0)3831 6676450 | fax = +49 (0)3831 6676444 | email = info@kurhaus-devin.de | checkin = ab 15:00 | checkout = bis 11:00 | price = EZ ab 68,00&#x202F;€/Ü, DZ ab 96,00&#x202F;€/Ü | subtype = free wlan, bike rental, restaurant, sauna, spa, animals | description = Ruhig im Park Devin gelegenes, familiär geführtes Hotel mit 30 Zimmern und beliebtem Ausflugsrestaurant. Die etwa 7&#x202F;km bis ins Stadtzentrum können bequem mit dem ÖPNV-Buslinie 3 zurückgelegt werden. Die Busfahrt ist für die Hotelgäste kostenlos. Das Kurhaus Devin ist Stralsunds erstes Hotel mit hauseigener Salzgrotte. }} === Gehoben === [[File:Stralsund, Seestraße 10 (2012-03-04) 1, by Klugschnacker in Wikipedia.jpg|thumb|Hotel Hafenresidenz]] *{{vCard | name = Scheelehof | type = hotel, pub, restaurant | wikidata = Q111388501 | price = EZ ab 99,-&nbsp;€/ÜF, DZ ab 125,-&nbsp;€/ÜF (ggf. zus. 12,-€/Hund) | subtype = | lastedit = 2022-09-11 | description = Romantik-Hotel in fünf historischen Gebäuden aus verschiedenen Jahrhunderten mit 87 individuellen Zimmern. Im Haus gibt es außerdem das Restaurant „Zum Scheele“, die Kellerkneipe „Scheels“ und eine hauseigene Bio-Kaffee-Rösterei. }} * {{vCard | name = Hotel Hafenresidenz | type = hotel, bar, restaurant | url = https://www.hotel-hafenresidenz.de | address = Seestraße 10-13, 18439 Stralsund | lat = 54.31828543076195 | long = 13.093272344357041 | phone = +49 (0)3831 292120 | email = info@hotel-hafenresidenz.de | facebook = 224966147528588 | instagram = hotelhafenresidenz | youtube = UC8R5fJJewdgyO4tarGFgeQQ | subtype = 4, free wlan, bar, fitness center, restaurant, sauna | description = Direkt an der Waterkant des Strelasunds gelegenes Hotel mit 71 Hotelzimmern und Suiten mit See- oder Altstadtblick, Restaurant, Bar und Terrasse. }} * {{vCard | name = Wyndham Stralsund HanseDom | type = hotel, restaurant | url = https://www.wyndhamstralsund.com/ | address = Grünhufer Bogen 18 - 20, 18437 Stralsund | directions = ca.&nbsp;4&#x202F;km nordwestlich der Altstadt | lat = 54.31987 | long = 13.04486 | phone = +49 (0)3831 37730 | email = info@wyndhamstralsund.com | facebook = HotelStralsund | instagram = wyndham_stralsund_hansedom | checkin = 15:00 | checkout = 11:00 | price = WZ ab 44,00&#x202F;€/ÜF, DZ ab 59,00&#x202F;€/ÜF | payment = Visa, Mastercard, Amex | subtype = free wlan, wheelchair, restaurant, roof terrace, sauna, paid parking, bicycle rental, charging station, pets | lastedit = 2024-09-25 | description = Wellnesshotel mit 114 Zimmern, 3 Restaurants und einer Bar, nicht weit vom Zoo. }} == Lernen == * {{Sitelinks | name = Hochschule Stralsund (FH) | wikidata = Q1391231 }} Die „University of Applied Sciences“ besteht seit 1991, vom Campus aus blickt man auf die Insel [[Rügen]]. == Sicherheit == * {{vCard | name = Polizeiinspektion Stralsund | type = police | url = https://www.polizei.mvnet.de/Polizei/PPNB/PI-HST/ | address = Frankendamm 21, 18439 Stralsund | lat = 54.30829 | long = 13.09733 | phone = +49 (0)3831 2450 | fax = +49 (0)3831 245260 | email = pi.stralsund@polmv.de | description = Der Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Stralsund erstreckt sich auf den gesamten Landkreis Vorpommern-Rügen. }} * {{vCard | name = Polizeihauptrevier Stralsund | type = police | address = Böttcherstraße 19, 18439 Stralsund | lat = 54.31337 | long = 13.09192 | phone = +49 (0)3831 28900 | fax = +49 (0)3831 2890672 | email = phr.stralsund@polmv.de | hours = 24/7 | lastedit = 2021-12-24 | description = }} * {{vCard | name = Wasserschutzpolizeiinspektion Stralsund | type = police | url = https://www.polizei.mvnet.de/Polizei/LWSPA/Inspektionen-der-Landeswasserschutzpolizei/ | address = Am Querkanal 6, 18439 Stralsund | lat = 54.31487 | long = 13.09780 | phone = +49 (0)3831 26140 | fax = +49 (0)3831 2614226 | email = wspi.stralsund@polmv.de | description = }} == Gesundheit == [[File:Stralsund, Krankenhaus am Sund, a.JPG|thumb|Krankenhaus am Sund]] Alle Straßen der Innenstadt sind mit Kopfstein oder bei Regen glitschigen Granitplatten gepflastert. Für hochhackige Schuhe ist das gefährlich, gegenüber Rollstuhlfahrern eine Rücksichtslosigkeit sonders gleichen. Ihnen ist ohne Hilfspersonen vom Besuch abzuraten . Selbst die Behindertentoiletten an Alten Markt sind in Keller nur über den Rathauspförtner erreichbar. Die am Bahnhof meist defekt. === Apotheken === In Stralsund gibt es insgesamt 21 Apotheken, allein in der Altstadt sind 7 Apotheken zu finden. Ein Hinweis an den Apotheken nennt den jeweils aktuellen Notdienst, der sich immer im Stadtbereich der Stadt befindet. === Ärzte === * [https://www.medizin-hst.de '''Ärztegemeinschaft am Strelasund'''] === Krankenhäuser === * {{vCard | name = Helios Hanseklinikum Stralsund | alt = Krankenhaus am Sund | comment = Somatische Versorgung | type = health center, hospital | url = https://www.helios-gesundheit.de/kliniken/stralsund/ | address = Große Parower Straße 47-53, 18435 Stralsund | lat = 54.32894 | long = 13.08 | phone = +49 (0)3831 35-0 | fax = +49 (0)3831 35-2005 | email = info.stralsund@helios-gesundheit.de | facebook = HeliosHanseklinikumStralsund | instagram = helioshanseklinikumstralsund | youtube = UCRfTrfxtWvCx41A56J9GtDg | hours = 24/7 | description = Das Helios Hanseklinikum Stralsund ist mit 19 Fachabteilungen und 923 Betten das größte Krankenhaus in der Region. Das Hanseklinikum ist akademisches Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin Greifswald und beschäftigt mehr als 1.500 Mitarbeiter. }} == Praktische Hinweise == [[File:Stralsund, Alter Markt 9 (2008-05-05).JPG|right|100px]] * {{vCard | name = Tourismuszentrale der Hansestadt Stralsund | type = tourist information | url = https://www.stralsundtourismus.de/de/service-fuer-unsere-gaeste/unsere-oeffnungszeiten | address = Alter Markt 9, 18439 Stralsund | lat = 54.315829 | long = 13.089653 | phone = +49 (0)3831 252340 | fax = +49 (0)3831 252358 | email = info@stralsundtourismus.de | facebook = stralsundtourismus | hours = Mo-Fr 10:00-18:00, Sa,So,Feiertage 10:00-15:00 | lastedit = 2022-09-12 | description = }} Frei zugängliches WLAN findet man am Strand. Postfilialen gibt es im Strelapark, am Neuen Markt sowie im Markant in der Rudolph-Virchow-Straße. Zudem bieten einige kleinere Geschäfte Paketabgabestellen für Hermes und DHL an. === Führungen === Die historische Altstadt gehört seit 2002 zum [[Welterbe/Europa#Deutschland|Weltkulturerbe]] der UNESCO und glänzt mit einer Vielzahl sehenswerter Gebäude. Um diese Stätten und die zugehörigen Hintergründe ausführlich zu erkunden, sollte man sich einer der sehr interessanten [https://www.stralsundtourismus.de/de/stadtfuehrungen-und-gruppenangebote Stadtführungen] anschließen. * Eine detaillierte Übersicht (Führungen unterschiedlichster Art und Dauer, auch Nachtwächterführungen) bietet der stets aktuelle [https://www.stralsund.de/shared/veranstaltungen/ Veranstaltungskalender] der Tourismuszentrale. * Auch der [https://www.gaestefuehrer-stralsund.de/ Stralsunder Gästeführerverein] hat einige interessante Themenführungen im Angebot. * Man kann aber auch Stralsund vom Wasser aus erleben, z.&#x202F;B. bei einer [https://www.getyourguide.de/stralsund-l149931/stralsund-2-stundige-gefuhrte-kajak-tour-t389716/ 2-stündigen geführten Kajak-Tour] * oder aber die Natur der Stadt bei einer moderierten [https://www.stralsunder-akademie.de/veranstaltungen/fuehrungen.html Führung] der „Stralsunder Akademie für Garten- und Landschaftskultur“ erleben. * Nach einer [https://www.stoertebeker-brauquartier.com/spannende-brauereifuehrungen spannenden Brauereiführung] gibt es eine kleine Brauspezialitäten-Verkostung. * '''[https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/hafentouren-stralsund Hafentour]''' ''(Die Hansestadt vom Wasser aus erleben)'': Moderierte Rundfahrt mit einem Fahrgastschiff der Weißen Flotte, auch um die Insel Dänholm, Fahrzeit etwa 1 Stunde. == Ausflüge == [[File:Brandshagen, Nordvorpommern, Dorfkirche Ansicht 2 (2008-07-29).JPG|mini|Dorfkirche Brandshagen]] [[File:Insel Hiddensee 01.JPG|mini|Ausflugsschiff nach Hiddensee]] [[File:Hiddensee asv2022-08 img39 Leuchtturm Dornbusch.jpg|mini|upright|Insel Hiddensee, Leuchtturm-Dornbusch]] * Fahrt mit der [http://www.weisse-flotte.de/main/fahrplaene/stralsund-altefaehr/ Fähre] nach {{Marker|type=village|name=Altefähr|wikidata=Q304646}} auf Rügen (bis zu fünfmal täglich; Hin- und Rückfahrt: Erw.: 7,00&#x202F;€/P, Kinder (4-14&#x202F;J.): 3,20&#x202F;€, Familie (2+3): 18,20&#x202F;€, Fahrrad: 5,50&#x202F;€, Hund: 3,20&#x202F;€ {{Stand|2023}} * Brandshagen: gotische {{marker|type=church|name=Marienkirche|wikidata=Q1897786}} aus dem 13.&nbsp;Jahrhundert, eine der größten Dorfkirchen in Norddeutschland (11&#x202F;km südöstlich von Stralsund) * Weitere beachtliche Dorfkirchen<br /> :in der Umgebung: {{marker|name=Dorfkirche Prohn|wikidata=Q1244632}}, {{marker|name=Dorfkirche Niepars|wikidata=Q1244573}}, {{marker|name=Dorfkirche Abtshagen|wikidata=Q1594831}}, {{marker|type=church|name=Dorfkirche Pütte|wikidata=Q1244634}}. Ungewöhnlich groß und als Basilika eine Ausnahme unter den Dorfkirchen ist die etwas weiter entfernte {{marker|name=Dorfkirche Starkow|wikidata=Q2316320}} mit bemerkenswertem Pfarrgarten. :sowie auf Rügen: {{marker|name=Dorfkirche Samtens|wikidata=Q1742674}} und {{marker|name=Dorfkirche Rambin|wikidata=Q1736355}} und noch [[w:Liste der Kirchen auf Rügen|viele]] andere. * Nach Groß Mohrdorf in das {{Marker | type=tourist information | name=Kranich-Informationszentrum | url=https://www.kraniche.de | lat=54.38967553899623 | long=12.949900569538292}} (15&#x202F;km nordwestlich von Stralsund, 40 Minuten mit dem Bus) * Fahrradtour nach {{Marker|type=village|name=Barhöft|wikidata=Q808175}}, dem nördlichsten Punkt des vorpommerschen Festlands, im [[Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft]] (einfache Strecke 17&#x202F;km) oder durch die umliegenden Dörfer * Ausflüge nach '''[[Greifswald]]''' (35&#x202F;km südöstlich, 20&#x202F;Minuten mit dem Zug) oder '''[[Rostock]]''' (75&#x202F;km westlich, knappe Stunde mit dem Zug) * [https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-hiddensee „Tageskreuzfahrt“ mit dem Schiff] zur Insel '''[[Hiddensee]]''' von April bis Oktober (ganzjährig ab Schaprode). Durch mehrere Abfahrten täglich ist ein mehrstündiger Aufenthalt auf der Insel möglich. Dadurch bietet sich die Hinfahrt nach Neuendorf an mit anschließendem Spaziergang über die Insel und Rückfahrt ab Kloster. Auch Fahrradtouren auf der Insel sind möglich. Die Anmietung eines Rades auf der Insel ist problemlos möglich und erheblich günstiger als die Mitnahme des eigenen Rades auf der Fähre. Die Fahrt dauert 90&#x202F;Minuten nach Neuendorf; 2&#x202F;Std. nach Vitte und {{frac|2|1|2}} Std. nach Kloster, Fahrtkosten für eine Tagesrückfahrt (inkl. Kurabgabe): Erw.: 24,50&#x202F;€, Kínder: (4–14&#x202F;J.) 11,90&#x202F;€, Fam. (2+3): 61,90&#x202F;€, Fahrrad 13,00&#x202F;€, Hund 11,90&#x202F;€ {{Stand|2023}} * Ausflug zur Insel '''[[Rügen]]''' (stündlicher Regionalexpress: halbe Stunde nach Bergen, 50 Minuten nach Sassnitz, knappe Stunde nach Binz) oder auf '''[[Fischland-Darß-Zingst]]''' (45&#x202F;km nach Zingst, mit Bahn und Bus 1:20&#x202F;Std.) * '''[https://www.mecklenburger-radtour.de Mehrtägige Fahrradtouren]''' ab oder nach Stralsund inkl. Übernachtung und Gepäcktranfer sind eine ideale Ergänzung für einen Urlaub in Stralsund. == Literatur == === Presse, Zeitungen === * In Stralsund erscheint die [[w:Ostsee-Zeitung|Ostsee-Zeitung]] (OZ) mit einer eigenständigen Lokalausgabe, der [https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-ruegen/stralsund/ Stralsunder Zeitung]. * Daneben existieren kostenlose Anzeigenblätter wie [https://epaper.ostsee-anzeiger.de/ Ostseeanzeiger Stralsund] (gehört zur OZ), ''Stralsunder Blitz'' ([https://www.blitzverlag.de/e-paper/ Blitz-Verlag]) und die Sonntagszeitung [https://www.zeitung-am-strelasund.de/ ZAS (Zeitung am Strelasund)]. == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} * [https://www.youtube.com/watch?v=8qOPd0pka0E Stralsund: Altstadtflair am Meer] Video des SR (29 min) * [https://www.youtube.com/watch?v=k5-uD6QR9jA Hansestadt Stralsund - ein Kurzportrait] Video von stralsundtourismus (2:53 min) * [https://www.ardmediathek.de/video/maretv/die-hansestadt-stralsund-welterbe-an-der-meerenge/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9lZGUyNTAwYy1hYmMzLTQwZGEtYTBhOC04ZjRmMjEzN2YxZjM Die Hansestadt Stralsund - Welterbe an der Meerenge] Video von mareTV (44 min) {{GeoData| lat= 54.31462| long= 13.09201| zoom=12}} {{IstInKat|Vorpommern}} {{Unesco|Kontinent = Europa |Deutschland}} {{class-4}} hrelulpo05m6jc48rckzloag2o1mc5q Wismar 0 6489 1794527 1762983 2026-08-05T22:09:30Z Dirk Schmidt 15181 /* Mit dem Schiff */ + rad 1794527 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | TouriInfoWeb= [https://www.wismar.de/Tourismus-Welterbe Tourist-Information] | TouriInfoTel=+49 (0)3841 19433 }} Die Hansestadt '''Wismar''' liegt an der Ostseeküste [[Mecklenburg-Vorpommern]]s, am Rande der von der Insel [[Poel]] geschützten Wismarbucht. Sie ist die sechstgrößte Stadt des Bundeslandes. Die Altstadt von Wismar wurde 2002 gemeinsam mit der Altstadt von [[Stralsund]] in die [[Welterbe/Europa#Deutschland|Weltkulturerbeliste der UNESCO]] aufgenommen. == Hintergrund == [[File:DEU Wismar COA.svg|80px|left|Wappen Wismar]] {{Mapframe|53.8945|11.4650|zoom=14|type=geoline}} [[File:19-07-27-Wismar-Innenstadt-DJI 0058-Panorama-2.jpg|mini|Innenstadt mit Marktplatz]] [[Datei:Wismar_Marktplatz.jpg|mini|hochkant=1.5|Marktplatz mit dem Staffelgiebelhaus, Haus der Alte Schwede und der wiederaufgebauten Gaststätte Reuterhaus]] [[Datei:Wismar_Brückenhaus.jpg|mini|Brückenhaus]] [[File:Wismar Frische Grube St Nikolai 6556.jpg|mini|hochkant|Mühlenbach, genannt ''Grube'']] Die Region um Wismar war definitiv schon lange besiedelt. Doch spielte diese weder zur Zeit der Germanen vor der Völkerwanderung, noch während der Herrschaft der Abodriten eine wichtige Rolle. Erst nach dem 1167 das Reich der Abodriten von Heinrich dem Löwen niedergeschlagen und damit das Herzogtum von Mecklenburg gegründet wurde kam es hier an strategisch günstiger Lage zur Stadtgründung. Die Stadt, deren Ursprung in das 12. Jh. zurückreicht, erhielt 1229 das [[Schwerin|schwerinische]], 1266 das lübische Stadtrecht und kam 1301 an [[Mecklenburg]]. Im 13. Jh. trat Wismar dem Hansebund bei und wurde, obwohl 1376 die Pest an die 10.000 Menschen hinwegraffte, eine bedeutende Stadt. Ende des 14. Jahrhunderts verzeichnen die Stadtchroniken den Stadtverweis eines Herrn Störtebecker. Es gilt als sicher, dass es sich hierbei um den berühmten Piraten handelt. Doch einen Nachweis der Herkunft des Freiräubers aus Wismar beweist dieses jedoch nicht. Hier tendiert die aktuelle Forschung eher zum Großraum [[Danzig]]. Der Legende nach soll in dieser Zeit auch Till Eulenspiegel hier gewirkt haben. Doch ab dem 16. Jh. wendete sich das Blatt, als die Hanse an Einfluss verlor. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Stadt am 7. Januar 1632 von den Schweden eingenommen. Im Westfälischen Frieden 1648 wurde die Stadt zugleich mit der Herrschaft Wismar, welche die zusammen etwa 6000 Einwohner zählenden Domanialämter Neukloster und Poel umfasste, endgültig an Schweden abgetreten. 1675 wurde die stark befestigte Stadt durch die [[Dänemark|Dänen]] belagert und durch Kapitulation erobert, jedoch 1678 wieder herausgegeben. 1712 wurde sie wieder von den Dänen, 1716 aber von den Dänen, Preußen und Hannoveranern belagert, die Besatzung durch Hunger zur Übergabe gezwungen und darauf die Festung geschleift. 1803 wurde die ganze Herrschaft Wismar von [[Schweden]] im Pfandvertrag von Malmö an Mecklenburg-Schwerin für 1.258.000 Taler für 100 Jahre verpfändet und auf dem Landtag zu Malchin 1828 unter die Landstände aufgenommen. Im Vertrag von Stockholm vom 20. Juni 1903 wurde die endgültige Rückgabe von Wismar an Mecklenburg geregelt. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * Der {{Marker|type=airport|wikidata=Q27706|name=Flughafen Hamburg}} ist der nächstgelegene Verkehrsflughafen mit internationalen Verbindungen (etwa 127&nbsp;km) * Der {{Marker|type=airport|wikidata=Q820223|name=Flughafen Rostock Laage}} östlich von Wismar ist der einzige Verkehrsflughafen in noch akzeptabler Entfernung, hat aber nur wenige regelmäßige Verbindungen (etwa 80&nbsp;km) * Der {{Marker|type=airport|wikidata=Q1433949|name=Flugplatz Wismar}} liegt am nördlichen Stadtrand und steht Sport- und Geschäftsfliegern von 07:00 bis 17:00 offen. === Mit der Bahn === * {{vCard|type=train|name=Bahnhof Wismar|wikidata=Q8027670| lastedit = 2024-08-04 |description=Der nördlich der Altstadt gelegene Bahnhof ist Endpunkt dreier Linien:}} :* {{Bahnlinie|RE|8||white|#7B6DAC|#7B6DAC}} – [[Bad Kleinen]] – [[Schwerin]] (''Hamburg'') – [[Ludwigslust]] – [[Wittenberge]] – [[Berlin]] - &#x2708;, im Zweistundentakt, :* verstärkt durch die etwas langsamere {{Bahnlinie|RB|17||white|#DB6EAB|#DB6EAB}} – Bad Kleinen (''Güstrow'') - Ludwigslust, ebenfalls im Zweistundentakt. :* {{Bahnlinie|RB|11||white|#EE1C23|#EE1C23}} – [[Bad Doberan]] ('''''{{Tooltip|mindestens zweistündlich diese dampfbetriebene Strecke, siehe Ausflüge|z.&#x202F;T.}}''' Kühlungsborn'') – [[Rostock]], im Stundentakt. Die nächsten Fernbahnhöfe sind Bad Kleinen in südlicher und Rostock in östlicher Richtung. Die Fahrtzeit von Schwerin beträgt 30 Minuten, von Rostock 1:10 Std., von Hamburg 2:10 Std. (mit Umstieg in Schwerin). Von Berlin hat man zwei Optionen: Die direkte RE-Verbindung dauert 3:10 Std., die Umsteigeverbindung mit IC/EC über Ludwigslust 2:45 Std. Aus Richtung [[Lübeck]] kommend, muss man in [[Grevesmühlen]] auf den Bus umsteigen (Lübeck – Wismar insgesamt 1:20 Std). === Mit dem Bus === Der {{marker|type=bus|name=zentrale Busbahnhof|lat=53.8971 | long=11.4654}} ist Knotenpunkt der Stadt- und Regionalbuslinien und liegt in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof. Auch Fernbusse von Flixbus halten hier. === Auf der Straße === An der Stadt führt die {{RSIGN|DE|A|20}} von [[Rostock]] nach [[Lübeck]] vorbei. Ende 2009 wurde außerdem die {{RSIGN|DE|A|14}} aus [[Schwerin]] vollständig fertig gestellt. Damit wird auch die Anreise aus Schwerin und [[Berlin]] erheblich beschleunigt. === Mit dem Schiff === Es gibt eine regelmäßige Fährverbindung zwischen Wismar und Kirchdorf auf der Insel Poel. Zudem werden auch Hafenrundfahrten und Tagesausflüge unter anderem mit dem Nachbau einer hanseatischen Kogge, der [[w:Poeler Kogge|Wissemara]] angeboten. === Mit dem Fahrrad === Der [[Ostseeküsten-Radweg (Mecklenburg-Vorpommern)|Ostseeküsten-Radweg]] und die [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]] führen durch Wismar. == Mobilität == Der öffentliche Nahverkehr im Stadtgebiet wird von der Gesellschaft [https://www.nahbus.de/ Nahbus] betrieben. Es gibt sechs Stadtbus-Linien (erkennbar an einstelligen Liniennummern). Hinzu kommen die Regionalbuslinien, die Wismar mit dem Umland verbinden und an dreistelligen Liniennummern erkennbar sind. [https://www.nahbus.de/fahrplan/liniennetzplaene '''Liniennetzplan'''] Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich innerhalb der Altstadt, die einen Durchmesser von etwa 1,2&#x202F;km hat, von engen Gassen, Fußgängerzonen und wenigen Parkplätzen geprägt ist. Hier bewegt man sich am besten zu Fuß. == Sehenswürdigkeiten == [[Datei:11 Wismar St Marien 001.jpg|mini|hochkant|St. Marien]] Wismar ist Drehort vieler Außenaufnahmen der ZDF-Serie ''SOKO Wismar''. Der aufmerksame Zuschauer der Serie kann hierbei auf den Geschmack kommen, die Stadt, besonders die Altstadt, von Wismar zu besuchen. === Kirchen === [[Datei:Wismar Georgenkirche Blick auf Nikolaikirche.JPG|mini|Nikolaikirche]] * {{vCard |type=church |name=Marienkirche|wikidata=Q1897884|hours=im Sommerhalbjahr täglich 10:00-18:00, im Winterhalbjahr täglich 10:00-16:00| lastedit = 2025-10-01 |description= Der 80 Meter hohe Turm ist von weitem zu sehen und daher nicht zu verfehlen. Zu recht wird dieser auch als Wahrzeichen von Wismar gehandelt. Schon im 13. Jh. stand hier die so genannte Ratskirche, die im 14. Jh. durch eine gewaltige Kirche (doppelt so hoch und doppelt so breit) überbaut wurde. Der 80 Meter hohe Turm wurde anfangs sogar noch von einer höheren Turmspitze gekrönt. Diese wurde während eines Orkans zerstört und durch die heutige flachere ersetzt. Bis zum zweiten Weltkrieg galt diese Kirche als eine der schönsten Backsteinkirchen im norddeutschen Raum. Im Zweiten Weltkrieg wurde diese stark beschädigt und, obwohl restaurierbar, 1960 gesprengt. Nur den Turm ließ man stehen. Eine Mauer zeichnet heute wieder die Umrisse der einstigen Kirche. Um 12:00 Uhr, 17:00 Uhr und 19:00 Uhr spielt das Uhrwerk ein Glockenspiel. Im unteren Teil des Turmes ist ein kleines Kino eingerichtet, in dem ein informativer Film familiengerecht über den Bau der Kirche in 3D gezeigt wird. Die Vorstellungen finden alle 20 Minuten statt und dauern 10 Minuten. Außerdem gibt es täglich Turmführungen (im Sommerhalbjahr stündlich von 11:00-17:00, ab Oktober einmal täglich). Am Eingang kann man sich dafür anmelden. Die Führung ist begrenzt auf 15 Teilnehmer und kostet 5,-€ je Erwachsenen. In 45 Minuten besteigt man den 80 Meter hohen Turm und erfährt vieles über die Stadtgeschichte. Über kleine Fenster erhält man die Möglichkeit zum Fotografieren und zum Genießen der Aussicht. Am Ende freut sich der Führer natürlich über ein Trinkgeld. }} * Die schlichte danebenstehende {{marker|type=church|name=Neue Kirche|wikidata=Q1689450}}, eine der Notkirchen von Otto Bartning, wurde aus den Trümmerziegeln der zerstörten Marienkirche erbaut und steht nun selbst unter Denkmalschutz. * {{vCard | type = church | name = Georgenkirche | wikidata = Q1508738 | description = Auch dieses monumentale Bauwerk basiert auf einem Bau aus dem 13. Jh. Das Gotteshaus der Handwerker und Gewerbeeintreiber wurde in den folgenden Jahrhunderten mehrfach überbaut und verändert, bis es im Jahre 1594 fertiggestellt wurde. Eigentlich war hier auch geplant, einen großen Turm hinzuzufügen, doch der Stern der Stadt hatte bereits seinen Zenit überschritten und einige Jahrzehnte später brach der Dreißigjährige Krieg aus. Im Zweiten Weltkrieg wurde auch diese Kirche schwer beschädigt, wurde aber im Gegensatz zur Marienkirche nicht gesprengt, sondern nur ihrem Verfall überlassen. Am 25. Januar 1990 stürzte durch einen Orkan der Giebel des Nordquerhauses ein und zerstörte dabei zwei angrenzende Häuser. Dieses war ein Weckruf, denn seither wird diese Kirche restauriert. Spendengelder von insgesamt 40 Millionen Euro machten die Restaurierung des Gebäudes möglich, die bis in das Jahr 2010 abgeschlossen werden konnte. Momentan steht die Restaurierung von Fresken oder Altaraufbauten im Vordergrund. Auf dem Turm ist eine Aussichtsplattform errichtet worden. Die Besichtigung ist zwischen 11:00 Uhr und 16:00 Uhr kostenlos möglich. Eine Spende für weitere Restaurierungsarbeiten ist jederzeit willkommen. }} * {{vCard | name = Nikolaikirche | type = church | wikidata = Q877183 | url = https://kirchen-in-wismar.de/kirchen-und-tourismus/st-nikolai/ | description = Diese Kirche aus dem 14. Jahrhundert ist im nördlichen Teil der Innenstadt zu finden. Sie galt als Kirche der Schiffer und Fahrensleute und beeindruckt durch vor allem durch das 37 Meter hohe Mittelschiff. Dieses ist in Deutschland das vierthöchste. Nur in [[Köln]], [[Ulm]] und [[Lübeck]] findet sich ein höheres Mittelschiff. Ursprünglich trug der Turm eine schlanke Turmspitze. Doch diese wurde im Jahre 1703 auch durch einen Sturm herunter gerissen. Dabei stürzte diese auf das Kirchenschiff und beschädigte dieses. Die Reparaturen wurden im Barockstil durchgeführt. Die Kirche ist von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr kostenlos zugänglich und zeigt neben ihrer Größe noch Teile der originalen Inneneinrichtung und viele Grabplatten mit alten Inschriften. Zudem ist hier ein gotisches Hochaltarretabel aus dem 15. Jahrhundert zu sehen, welches mit 42 Heiligenfiguren auf der Vorder- und 16 Maltafeln das größte seiner Art im gesamten Ostseeraum ist. Einst hat dieses in der Georgenkirche gestanden. Nach Abschluss aller Restaurierungsarbeiten soll dieses auch wieder dort hin ziehen. Regelmäßig werden Führungen zum Dachstuhl und den Gewölben angeboten, die einen bleibenden Eindruck über die Dimensionen des Bauwerks vermitteln - sehr zu empfehlen für alle, die in der Lage sind, die über 37 Höhenmeter in einer engen Wendeltreppe zu bewältigen.| status = top-sight }} * {{vCard | type = church | name = Heiligen-Geist-Kirche | wikidata = Q1595126 | description = Diese rechteckige Kirche im gotischen Stil wurde im 15.Jahrhundert vollendet. Im Innenraum wurde im 17. Jahrhundert eine barocke Deckenmalerei hinzugefügt. Diese zeigt alttestamentarische Szenen und ist heute noch zu besichtigen. Das Nordfenster enthält wertvolle mittelalterliche Glasmalereien aus der zerstörten Marienkirche. An der Kirche befindet sich das so genannte lange Haus. Dieses wurde ursprünglich als Krankenhaus angelegt und lange Zeit als Altersheim genutzt. }} === Burgen, Schlösser und Paläste === [[Datei:11 Wismar Fürstenhof 015.jpg|mini|Fürstenhof]] * {{vCard |type=palace |name=Fürstenhof |description=Ursprünglich wurde diese Anlage im Jahre 1512 als Residenz der mecklenburgischen Herzöge errichtet. Zunächst bestand der Hof nur aus einem zweistöckigen Bau im gotischen Stil, der direkt an die Georgenkirche angrenzte. 1553 wurde der Bau auf drei Stockwerke erweitert und wesentlich vergrößert. Allerdings erfolgte diese bauliche Maßnahme nach italienischen Vorbildern. Die Stockwerke wurden durch Friese getrennt und ein reichlich verzierter Hofzugang integriert. Die Friese stellen Themen aus der Sagenwelt der Klassik und Gleichnisse der Bibel dar. Als die Schweden die Stadt übernahmen, wurde in der Residenz das höchste Gericht der Schweden auf dem Kontinent eingerichtet. Auch zu DDR-Zeiten war hier der Sitz des Kreisgerichtes. Heute ist hat das Amtsgericht Wismar hier seinen Sitz. |wikidata=Q1483313}} === Bauwerke === [[Datei:2012.02.26.111552 Rathaus Wismar.jpg|mini|Rathaus]] [[Datei:Alter Schwede Wismar 2017-08.jpg|mini|Gebäude ''Seestern'' und ''Alter Schwede'' am Marktplatz]] * {{vCard |type=town hall |name=Rathaus |description=Schon im Jahre 1319 wurde hier an der Nordseite des Marktplatzes ein Rathaus errichtet. Dieses stürzte aber im Jahre 1807 teilweise ein. Auf den Überresten des alten Rathauses errichtete man 1819 nach Plänen des Ludwigsluster Hofbaumeisters Georg Barca ein neues Rathaus im klassizistischen Stil. Dieses beinhaltet immer noch Überreste des alten Rathauses und befindet sich in einem hervorragenden Zustand. Besonders sehenswert ist das gotische Kellergewölbe, in dem sich ein kleines Museum zur Stadt Wismar befindet. Leider ist die Luftqualität im Kellergewölbe nicht besonders gut, so dass dieser Umstand den Besuch des Museums schmälert. Der Eingang zum Museum befindet sich an der Ostseite. Hier führt eine Treppe ins Gewölbe. Der Eintritt ist kostenlos. |wikidata=Q2132634}} * {{marker |type=building |name=Alter Schwede |wikidata=Q14477405}} Das älteste noch erhaltene Bürgerhaus von Wismar stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist leicht an dem gotischen Backsteingiebel zu erkennen. Ursprünglich wurde dieses als Wohn- und Geschäftshaus angelegt, wobei in den oberen Räumlichkeiten der Speicher war. Den Namen verdankt dieses Haus allerdings einer Gastwirtschaft aus dem Jahre 1878, die bis heute hier ihren Sitz hat und an die schwedische Periode zwischen 1648 und 1803 erinnert. Unmittelbar daneben steht das {{marker|type=building |name=Reuterhaus|wikidata=Q1286925}}, in dem [[w:Fritz Reuter|Fritz Reuter]] seinen ersten Verlagsvertrag mit dem Verleger [[w:Carl Hinstorff|Carl Hinstorff]] unterschrieb. * Zwischen Marktplatz und der Marienkirche liegt das {{marker|type=building |name=Archidiakonat|wikidata=Q633701}}, ebenfalls ein charakteristisches Giebelhaus der Backsteingotik. Wenige Schritte weiter stand die {{marker|type=ruins |name=Alte Schule|wikidata=Q19681439}}, ebenfalls ein typisches Gebäude der Backsteingotik, an die nur noch die unter dem Straßenniveau konservierten Grundmauern erinnern. * {{vCard | type = building | name = Zum Weinberg | lat = 53.892311 | long = 11.466870 | description = Das Gebäude aus dem Jahr 1355 ist hinter dem Rathaus zu finden. Dieses wurde im Jahr 1575 im Renaissancestil neu eingerichtet. Ab dem Jahre 1648 wurde dieses Haus als Weinhandlung genutzt. Aus jenem Jahr stammt auch die bemalte Balkendecke.}} * {{vCard | type = building | name = Schabbelhaus | wikidata = Q2327176 | description = Das schöne Backsteingiebelhaus mit Sandsteingliederungen wurde 1571 durch den Baumeister Philipp Brandin errichtet. Die Diele im Erdgeschoss vermittelt eine lebendige Vorstellung vom Aussehen eines wohlhabenden Bürgerhauses zur Hansezeit. }} * {{vCard | type = monument | name = Zeughaus | wikidata = Q439771 | lastedit = 2019-10-26 | description = Das barocke Zeughaus Wismar aus der Zeit um 1700 beherbergt heute die Stadtbibliothek und ein Kulturzentrum. }} === Denkmäler === * {{vCard |type=monument |name=Wasserkunst |description=Bis 1897 diente dieses Denkmal noch zur Wasserversorgung der Wismarer Bürger und ist auf dem Marktplatz zu finden. Errichtet wurde dieses zwischen 1580 und 1602 vom Niederländer Philipp Brandin im niederländischen Renaissancestil. Die hier zu sehenden Spruchbänder in lateinischer und deutscher Sprache berichten von der früheren Trinkwasserversorgung. |wikidata=Q2551233}} === Museen === [[Datei:Wismar schabbelhaus.jpg|mini|Schabbelhaus – Sitz des Stadtgeschichtlichen Museums]] * {{vCard|type= museum|name=Stadtgeschichtliches Museum der Hansestadt Wismar|address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.schabbellhaus.de/|hours=|price=|lat=53.89507 | long=11.46646 |wikidata=Q2327176 | show = copy }} * {{vCard | type = museum | name = Lokschuppen Wismar | alt = Eisenbahnmuseum Wismar |wikidata=Q65971335| hours = jeden 1. Sonnabend im Monat 10:00-16:00 | lastedit = 2019-07-29 | description = Sammlung, Restaurierung und Betrieb von Fahrzeugen, vorrangig mit Bezug zur Wismarer Eisenbahngeschichte bzw. zum ehemaligen Wismarer Eisenbahnbetrieb. Exponate: Diesellokomotiven, Triebwagen/Beiwagen, Reisezugwagen, Güterwagen, Bahndienstfahrzeuge, Straßenfahrzeuge }} * {{vCard | type = monument | name = Welt-Erbe-Haus | wikidata = Q19753368 | lastedit = 2019-10-26 | description = Ausstellung zur Altstadt als Weltkulturerbe }} * {{vCard | type = monument | name = phanTechnikum | hours = Di-So 10:00-17:00 | wikidata = Q2399460 | lastedit = 2019-10-26 | description = Technikmuseum mit zahlreichen Experimenten und einer Ausstellung zu Technikgeschichte }} === Straßen und Plätze === [[Datei:Wismar hafen.jpg|mini|Wismarer Hafen]] [[File:19-07-27-Hafen-Wismar-DJI 0059-Panorama.jpg|mini|Hafengelände]] * Der {{Marker|type=square|lat=53.89154 |long=11.46610|name=Marktplatz | wikidata=Q99431216 }} liegt im Zentrum der Altstadt von Wismar und ist mit 1 ha der größte Marktplatz an der Ostsee. Zentrales Element ist hier das Rathaus an der Nordseite und die Wasserkunst im Südosten des Platzes. Gesäumt wird der Platz von zahlreichen alten Gebäuden wie dem Gasthaus Alter Schwede an der Ostseite. * '''Alter Hafen''' – Dieser ist zum größten Teil begehbar, am Ende befindet sich eine Kunstgalerie im {{marker|type=building|name=Baumhaus|wikidata=Q19753369}}. Weiterhin gibt es auf der anderen Straßenseite 2 Eiscafes ''' Al Porto''' und '''Eiscafe Bütow'''. Teile der originalen Stadtmauer und 2 Kanonen sind auch noch erhalten. Auf dem restlichen Gelände befinden sich die Werft und der Seehafen. Es gibt auch Hafenrundfahrten und eine Fährverbindung zur Insel [[Poel]]. * {{Marker |type=stream |name=Grube |wikidata=Q1305327}} - Dieser früher schiffbare Kanal zieht sich vom Hafen durch die Altstadt. Besonders die Passage an der Nikolaikirche ist reizvoll für einen Spaziergang. === Parks === * {{vCard |type=park |name=Bürgerpark mit Aussichtsturm |description=Die Parkanlage liegt etwa 3&#x202F;km westlich der Stadtmitte. Zur Landesgartenschau im Jahr 2002 wurde der 37&#x202F;m hohe Aussichtsturm errichtet. Für die Besteigung des luftigen, abgespannten Stahlrohrturms muss man schon etwas schwindelfrei sein. Von der 28&#x202F;m hohen Plattform hat man einen sehenswerten Rundblick. |wikidata=Q780438}} * {{vCard |type=park |name=Lindengarten |description=Früher stand hier am östlichen Rand der Altstadt ein Teil der schwedischen Befestigungsanlage. Im Jahre 1815 wurde hier mit Spendengeldern dieser Park errichtet. Heute locken alte Bäume und ein Spazierweg mit Sitzbänken am Mühlenbach zum kurzen Verschnaufen. |wikidata=Q19753377}} === Verschiedenes === * 1881 wurde der erste Karstadt eröffnet. Das Stammhaus ist seit den 1990er Jahren wieder im Besitz der Karstadt AG. * {{vCard | name = Persiluhr | type = monument | url = https://www.myheimat.de/wismar/kultur/die-weisse-dame-wird-95-d2806244.html | address = an der Bahnhofstraße Mühlenstraße. | image = Wismar Persil-Uhr (2).jpg | lastedit = 2020-04-05 }} == Aktivitäten == * Hafenrundfahrt ([https://www.adler-schiffe.de/ab-wismar-und-poel/hafenrundfahrt.php Adler Schiffe]), Abfahrt ab Alter Hafen 7 === Regelmäßige Veranstaltungen === * Von Mitte März bis Anfang April sind die [http://www.heringstage-wismar.de/ Wismarer Heringstage] == Einkaufen == * An der Krämerstraße steht das {{marker|type=department store|name=Karstadt-Kaufhaus|lat=53.892460|long=11.464680}}, das Stammhaus des Unternehmers [[w:Rudolph Karstadt|Rudolph Karstadt]]. Zahlreiche Giebelhäuser mit kleinen Läden sind in dieser Straße zu finden. == Küche == Wismar liegt an der Ostseeküste und so liegt der Fischgenuss nah: * {{VCard| type= restaurant | name=Seeperle| address=Schiffbauerdamm 3, 23966 Wismar, Deutschland| directions= | phone=+49 (0)3841 3266813| fax=+49 (0)3841 3266820| email=oberdeck@seeperle-wismar.de| url=https://www.seeperle-wismar.de/| hours= | description= In Wismar die erste Adresse, wenn es um Fisch geht. In der Kombüse geht es um den schnellen Hunger. Wer die feinere gepflegtere Art wünscht, geht in das Restaurant Oberdeck. Über Tag gibt es auf einem Kutter im Hafen Frischfischverkauf. }} * {{VCard| type= restaurant, hotel| name=Hotel Restaurant Wismar| address=Breite Straße 10, 23966 Wismar, Deutschland| directions= | phone=+49 (0)3841 283880| fax=| email=| url=http://www.hotel-restaurant-wismar.de/restaurant.htm| checkout= | description= Auch hier stehen die Fischgerichte im Vordergrund. Doch hier können sich auch die Fleischalternativen sehen lassen. }} Traditionelle Gerichte mit lokalen Getränken: * {{vCard | name = Brauhaus am Lohberg | type = restaurant, brewery | wikidata = Q101471697 | lastedit = 2024-03-02 | description = Letzter Brauort des traditionellen Bierstils der Wismarer Mumme serviert in einem historischen Speichergebäude in Nähe des Hafens. }} Doch auch wer die Abwechslung in der internationalen Küche sucht, wird in Wismar fündig: * {{VCard| type= restaurant| name=Rialto| address=Dankwartstr. 40 A, 23966 Wismar, Deutschland| directions= | phone=+49 (0)3841 285005| fax=+49 (0)3841 288395| email=| url=| hours= | description= Eines der besten Restaurants bietet italienische Küche zu guten Preisen. Das Ambiente ist trotz der Größe des Restaurants gut gewählt. }} * {{VCard| type= restaurant| name=Kroatien| address=Frische Grube 31 , 23966 Wismar, Deutschland| directions= | phone=+49 (0)3841 3033190| fax=| email=| url=| hours= |description= Gutes Balkan-Restaurant zu guten Preisen. Der Platz ist begrenzt, daher sollte man einen Tisch reservieren.}} Werners Eiscafé in der Mecklenburger Straße 1a ist das ältestes Eiscafé von Wismar, in dem das Eis noch selber hergestellt wird. == Nachtleben == * {{VCard| type= bar, hotel| name=Hotel New Orleans| address=Runde Grube, 23966 Wismar, Deutschland| directions= Gegenüber vom altem Hafen| phone=+49 (0)3841 26860| fax=+49 (0)3841 268610| email=service@hotel-new-orleans.de| url=http://www.hotel-new-orleans.de/| hours= | checkin= | checkout= | price= |description= Hotel mit geräumiger American Bar und Restaurant. Aus der Küche kommt so manch ein Burger, während sich die illustre Gesellschaft um die Cocktails kümmert. Dazu gibt es am Wochenende auch mal Live-Musik.}} * {{VCard| type= bar| name=Kai Bar, Café| address=Alter Holzhafen 3, 23966 Wismar, Deutschland| directions= Direkt am alten Hafen | phone=+49 (0)3841 229 822| fax=| email=info@kaibarcafe.de| url=http://www.kaibarcafe.de/| hours= | description= Zu cooler Musik lässt sich hier wunderbar entspannt den Abend verbringen. Dazu gibt es Kuchen und Schokolade.}} * {{VCard| type= bar| name=Der Schlauch, Kneipe, Pub| address= Lübsche Str. 18, 23966 Wismar, Deutschland| directions=in der Altstadt| phone=+49 3841 282960| fax=| email=| url=| hours= | description= Kleine, schmale, gemütliche Kneipe, hat auch einen Tisch draußen an der Straße und ein paar Plätze im Hof nach hinten raus. Bier, auch Guinness, aber auch eine gute Auswahl an Whiskey und Spirituosen.}} == Unterkunft == * {{VCard| type= hotel | name=STEIGENBERGER HOTEL STADT HAMBURG| address=Am Markt 24, 23966 Wismar, Deutschland| directions= | phone=+49 (0)3841 239-0| fax=+49 (0)3841 239-239| email=wismar@steigenberger.de| url=https://www.steigenberger.com/Wismar/| hours= | checkin= | checkout= | price= }} * {{VCard| type= hotel| name=City Partner Hotel Alter Speicher| address=Bohrstraße 12 + 12a, 23966 Wismar, Deutschland| directions= | phone=+49 (0)3841 211746| fax=+49 (0)3841 211747| email=wismar@hotel-alter-speicher.de| url=http://www.hotel-alter-speicher.de/| hours= | checkin= | checkout= | price= }} * {{VCard| type= hotel| name=Hotel Restaurant Wismar| address=Breite Strasse 10, 23966 Wismar, Deutschland| directions= | phone=+49 (0)3841 227340| fax=+49 (0)3841 22734222| email=info@hotel-restaurant-wismar.de| url=http://www.hotel-restaurant-wismar.de/hotel.htm| hours= | checkin= | checkout= | price= }} * {{VCard| type= hotel| name=Hotel Am Hafen| address=Spiegelberg 61-65, 23966 Wismar, Deutschland| directions= | phone=+49 (0)3841 4260| fax=+49 (0)3841 426666| email=info@hotel-am-alten-hafen.de| url=https://www.hotel-am-alten-hafen.de/| hours= | checkin= | checkout= | price= }} * {{VCard| type= hotel| name=Fründts Hotel| address=Schweinsbrücke 1-3, 23966 Wismar, Deutschland| directions= | phone=+49 (0)3841 2256982| fax=+49 (0)3841 2256984| email=info@hotel-stadtwismar.de| url=https://www.hotel-stadtwismar.de/| hours= | checkin= | checkout= | price= }} == Gesundheit == === Krankenhäuser === * {{vCard | type = hospital | name = Sana HANSE-Klinikum Wismar |wikidata=Q62023499| lastedit = 2020-07-04 | description = Klinik mit Schwerpunktversorgung mit 13 medizinischen Fachabteilungen, 505 Betten und 960 Mitarbeitern.}} == Praktische Hinweise == * {{vCard|type=tourist information |name=Tourist-Information Wismar |address=Lübsche Straße 23 a, 23966 Wismar |phone=+49 (0)3841 19433 |email=touristinfo@wismar.de |fax=+49 (0)3841 22529128|url=https://www.wismar.de/Tourismus/|hours=täglich, Apr-Sep 09:00-17:00, Okt-Mär 10:00-16:00|price= |lat=53.89205 |long=11.46215 | lastedit = 2024-08-03 |description=}} == Ausflüge == * {{Marker|type=island|name=[[Poel]]|wikidata=Q3193}}, die "Hausinsel" von Wismar, lockt mit herrlichen weißen Sandstränden, sehenswerte {{marker|type=church|name=Dorfkirche Kirchdorf|wikidata=Q1244417}} * Drei sehenswerte Dorfkirchen der Backsteingotik: {{Marker|type=church|name=Dorfkirche Zurow|wikidata=Q28748084}}, {{Marker|type=church|name=Dorfkirche Hohenkirchen|wikidata=Q16454}}, {{Marker|type=church|name=Dorfkirche Hornstorf|wikidata=Q28805438}}, alle unter dem Einfluss der Wismarer Pfarrkirchen * {{Marker|type=village|name=Dorf Mecklenburg|wikidata=Q263981}}: Backstein-Dorfkirche aus dem 14. Jahrhundert; Holländerwindmühle von 1849; von der einstigen slawischen Burg, die dem ganzen Land Mecklenburg seinen Namen gab, ist nur ein Erdwall erhalten (6&#x202F;km südlich) * {{Marker|type=village|name=Neukloster|wikidata=Q540063}}: gotische {{Marker|type=church|name=Klosterkirche Sonnenkamp|wikidata=Q1765077}} mit Glasmalereien aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, Schnitzaltar aus dem frühen 16. Jahrhundert, ehemalige Propstei (17&#x202F;km östlich) * {{Marker|type=village|name=[[Boltenhagen]]|wikidata=Q631074}} Ostseebad mit herrlichem Sandstrand (23&#x202F;km westlich) * {{Marker|type=village|name=[[Klütz]]|wikidata=Q507165}} mit Barockschloss Bothmer, Schlossinsel und Landschaftsgarten (23&#x202F;km westlich) * {{Marker|type=town|name=[[Bad Doberan]]|wikidata=Q9536}} mit dem Doberaner Münster und der Mecklenburgischen Bäderbahn Molli (44&#x202F;km östlich) * {{Marker|type=city|name=[[Rostock]]|wikidata=Q2861}} (knapp 60&#x202F;km östlich, 1:10 Std. mit der Bahn) == Literatur == * Friedrich Schlie: ''Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin.'' II. Band: ''Die Amtsgerichtsbezirke Wismar, Grevesmühlen, Rehna, Gadebusch und Schwerin.'' Schwerin 1898, Neudruck Schwerin 1992, S. 1–221. {{ISBN|3910179061}} * Friedrich Techen: ''Geschichte der Seestadt Wismar''. Wismar 1929 * Angela Pfotenhauer, Elmar Lixenfeld: ''Wismar und Stralsund – Welterbe''. Monumente-Edition. Monumente-Publikation der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Bonn 2004, {{ISBN|3-936942-55-2}} (Paperback) oder {{ISBN|3-936942-56-0}} (Festeinband) * Ingo Ulpts: ''Die Bettelorden in Mecklenburg''. Saxonia Franciscana 6. Werl 1995 == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} * [https://wismar-kalender.de/ Website mit historischen Bildern von Wismar] {{class-3}}{{Ferientipps}}{{Unesco|Kontinent = Europa |Deutschland}} {{GeoData| lat= 53.8925| long= 11.465| radius= 1000}} {{IstInKat|Mecklenburgische Ostseeküste}} l97gw978g2vfzvn69b8ue18aivbkuqg Radfahren in Deutschland 0 7268 1794492 1793821 2026-08-05T20:28:12Z Dirk Schmidt 15181 /* Radnetz Deutschland */ 1794492 wikitext text/x-wiki [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Mecklenburg-Vorpommern: Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] [[Deutschland]] ist schön, es lohnt sich in den Sattel zu schwingen. Mehrere hundert Radfernwege und Regionalrouten erwarten den Radreisenden. Das 10.700&#x202F;km lange [[#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] verbindet viele dieser Regionen miteinander - von der See bis zu den Alpen, vom Rhein bis zur Oder - ist allerdings in Teilen noch im Aufbau. Zusätzlich durchziehen viele [[#Flussradwege|Flussrouten]] Deutschland. Sie zählen oftmals zu den beliebtesten Radwanderwegen in Deutschland. Aber es gibt in Deutschland auch viele regionale Angebote für die nächste Radreise. Fasst je Reiseregion hält mittlerweile einen oder oft sogar verschiedene Mehrtagesrundkurse bereit. [[File:Rhein radweg zwischen nierstein und nackenheim 08 2008.jpg|thumb|Linker Rhein-Radweg an der Rheinterrasse in den Weinbergen zwischen Nierstein und Nackenheim. Hier in der milden [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinischen Tiefebene]] zieht der Frühling schon zeitiger ein, als in anderen Teilen Deutschlands.]] [[Bild:Fahrrad Panorama.jpg|mini|360° Panorama eines bepackten Fahrrads an der Ems. [https://panoviewer.toolforge.org/#Fahrrad_Panorama.jpg Öffnung der Bilddatei im 360-Grad-Modus]]] {{Scroll Gallery |title = Radtunnel in Deutschland |Bild:Kanonenbahn-Radweg_01.jpg|Der Küllsteder Tunnel auf dem [[w:Kanonenbahn-Radweg|Kanonenbahn-Radweg]] ist mit 1530&#x202F;m Deutschlands längster Fahrradtunnel. Durch den Tunnel führen ein Draisinengleis und die Radroute. Der nur etwa 30&#x202F;km lange, aber hoch attraktive Kanonenbahn-Radweg lässt sich ideal ab Eschwege zur Radanreise an den [[Unstrut-Radweg]] nutzen. |Bild:Rhön_milseburgradweg_im_tunnel_ds_wv_09_2011.jpg|Im Milseburgtunnel. Das Bauwerk am attraktiven [[Milseburgradweg]] in der Rhön ist mit 1187&#x202F;m Deutschlands zweitlängster Fahrradtunnel |Bild:Alter_Elbtunnel_(St._Pauli).jpg|Ein besonderer Fahrrad- und Fußgängertunnel ist der [[w:St. Pauli-Elbtunnel|Alte Elbtunnel]] in Hamburg. Seit ein paar Jahren darf das Bauwerk nur noch vom Rad- und Fußverkehr genutzt werden. Die D-Route 7 führt durch das Bauwerk. |Bild:Kyll-03.jpg|Bahn und Radverkehr gemeinsam in einem Tunnel? Auch das gibt es: Am [[Kyll-Radweg]] in der Eifel teilen sich Zug und Fahrrad eine Röhre. Das ist möglich, da das Bauwerk einst für zwei Gleise ausgelegt wurde. |Bild:Georgsberg-Tunnel Ilz total.jpg|Aber auch neu werden noch Tunnel für den Rad- und Fußverkehr gebaut: In [[Passau]] erschließt der rund 100&#x202F;m lange [[w:Georgsbergtunnel|Georgsbergtunnel]] nun sicher die Stadtteile nördlich der Itz. Auch radtouristisch kann das Bauwerk für Touren in der Region Passau genutzt werden. }} == Hintergrund == Das Radwandern hat sich in Deutschland als mehrtägige Radreise mittlerweile zu einer etablierten Urlaubsform entwickelt. Dazu kommt das Radfahren als beliebte Urlaubsaktivität und Tagesausflug in der Freizeit. Für neue Radroutenartikel auf Wikivoyage gibt es den Hilfsartikel [[Wikivoyage:Vorgabe für Radrouten]]. '''Wie viele Radwanderstrecken bzw. Radwanderrouten besitzt Deutschland?''' Nun, die genaue Zahl ist nicht bekannt. Mit „Radweg“ werden hier auf Wikivoyage radtouristische Strecken bezeichnet, die in der Regel eine Wegweisung mit einem eigenem Routenlogo besitzen. In einer Pressemitteilung des ADFC zur Tourismusmesse CMT sprach der Fahrradclub Anfang 2025 von 320 Radfernwegen mit insgesamt 97.000 Kilometern Länge.<ref>[https://www.adfc.de/pressemitteilung/reisen-auf-raedern-adfc-tipps-fuer-den-radurlaub-2025 ADFC-Meldung von 17. Januar 2025: "Reisen auf Rädern: ADFC-Tipps für den Radurlaub 2025 "] - abgerufen 02-2026</ref> Hierbei handelt es sich allerdings nur um eine Schätzung der Radfernwege. Dazu kommen noch diverse Regionalrouten und lokale Rundtouren mit eigenem Streckenlogo. In der Kategorie [https://de.wikivoyage.org/wiki/Kategorie:Radrouten_in_Deutschland_gesamt Radrouten in Deutschland gesamt] sind Stand Anfang 2026 auf Wikivoyage "nur" um die 220 Strecken gesammelt. Zu diesen Radrouten gibt es also eigene Artikel. Aber wer sich die Länderübersichten auf Wikivoyage ansieht, stellt schnell fest, das viele Regionalrouten noch keinen Artikel besitzen. Auch finden sich bei kürzeren Strecken die Infos teilweise in den Regionalartikeln. Die Wikipedia listet Stand Anfang 2026 in der [[w:Kategorie:Radwanderweg in Deutschland|Kategorie:Radwanderweg in Deutschland]] rund 280 Strecken. Achtung: In der Kategorie werden auch ehemalige aufgelöste Strecken gelistet. Für ein Lexikon ergibt das auch Sinn. Real dürfte Deutschland mit allen Radwanderstrecken vielleicht sogar mehr als 1000 Radwanderouten mit eigenem Routenlogo besitzen. Viele Ferienregionen besitzen neben Radfernwegen und Regionalrouten noch diverse Tagestouren oder Lokale Runden mit Routenlogos. Es gibt zu all diesen Routen in Summe schlicht keine deutsche Gesamtstatistik. Aber: Laut Meldung auf "Routeyou.cm" von Oktober 2025 sind in der Datenbank von Openstreetmap für Deutschland 1557 Radrouten erfasst. Es handelt sich hierbei um "Relationen" als Radroute. <ref>[https://www.routeyou.com/en/news/view/12600? Meldung in EN auf routeyou.com vom 20. Oktober 2025: "Explore 16,601 new & updated signposted routes across Germany"] - abgerufen 02-2026</ref> Viele dieser "Relationen" sind in den Routenartikeln auf Wikivoyage auch unter GPS-Daten entsprechend verlinkt. '''Fazit:''' Es gibt also schlicht keine vollständige offizielle Übersicht aller in Deutschland ausgeschilderten Radwanderrouten. Die absolute Netzlänge lässt sich sowieso noch schwerer feststellen, denn viele Radwanderrouten überlagern sich. Aber wie auch immer: Vermutlich ist Deutschland das Land der Welt, das bezogen auf seine Größe am meisten thematische Radwanderrouten mit eigenem Routenlogo besitzt. Es sollte sich zwischen Nord- und Ostsee sowie den Alpen für jeden die passende Strecke finden. === Knotenpunktnetze: Radeln nach Zahlen === [[datei:2017-08-21-bonn-graurheindorf-mondorfer-faehre-03.jpg|mini|In NRW sind die Knotenpunkte meist mit einer Übersichtskarte ausgestattet. Die Richtungsschilder bei den Routenlogos geben die nächsten Knotenpunkte an. In NRW ist im Landesnetz übrigens die Wegweisung rot, da Schwerpunkt Alltag. Aber viele der Strecken sind natürlich auch gleichermaßen beliebte Radwanderstrecken.]] Jeder Knoten des regionalen Radwandernetzes trägt hier eine Nummer. Vom eigenen Standort sind immer alle nächsten Knoten des Netzes ausgeschildert. Oft steht an den Knoten auch eine Übersichtskarte des Netzbereichs. Der eigene Standpunkt ist in der Infotafel entsprechend markiert. Vorteil: Man kann sich im Knotenpunktnetz individuelle Rundtouren zusammenstellen. Einfach eine handvoll Ziffern notieren statt aufwendige Liste der Ortsnamen. Vor allem das landesweite Knotenpunktnetz der Niederlande ist bekannt. Dieses niederländische Netz besteht meist nur aus Zwischenwegweisern und ist teilweise sehr verwinkelt. Aber auch in Deutschland besitzen immer mehr Regionen ein Knotenpunktnetz. Vor allem in Norddeutschland erstellen immer mehr Regionen solch eine Zusatzwegweisung, wie beispielsweise in Ostfriesland oder im Emsland. Sogar das landesweite [[w:Radverkehrsnetz NRW|Radverkehrsnetz NRW]] wurde um ein Knotenpunktnetz ergänzt. Zusätzlich gibt es in Deutschland in der Regel fast immer Vollwegweiser mit Ortsnamen und sowieso weiteren Routenlogos. Diese doppelte Vorgehensweise ergibt für eine umfassende Orientierung auch Sinn. === Tourenradeln: Ein Blick zurück === [[Datei:Radler-Streifzüge durch die Mark Brandenburg, II. Durch die Märkische Schweiz (Oskar Kilian, 1898).pdf|mini|Titel: Radler-Streifzüge durch die Mark Brandenburg von - II. Durch die Märkische Schweiz von 1898]] Mit dem Aufkommen des „[[w:Sicherheitsniederrad|Niedersicherheitsrades]]“ (dem Vorläufer des modernen Fahrrads) kam auch die erste Radwanderliteratur auf den Markt. Der 1884 gegründete [[w:Bund Deutscher Radfahrer|Bund Deutscher Radfahrer]] gab für viele deutsche Regionen Tourenbücher heraus. Diese Führer enthielten noch keine Karten wie heute, sondern textbasierte Wegbeschreibungen, Entfernungsangaben in Kilometern und Hinweisen zu Steigungsverhältnissen. Oft waren die Tourenbeschreibungen in Listenform abgedruckt. Auf Wikisource findet sich eine Zusammenstellung zum Thema [https://de.wikisource.org/wiki/Tourenb%C3%BCcher_f%C3%BCr_Radfahrer Tourenbücher für Radfahrer]. Die Liste verweist auf historische, frei zugängliche, digitalisierte Radtourenbücher. == Übersicht: Radfernwege und Regionalrouten nach Bundesländern == [[Datei:Main Radweg bei Freudenberg.JPG|mini|Der Main-Radweg in Bayern bzw. Unterfranken bei Freudenberg im Spessart bzw. bayerischen Odenwald.]] <!-- Bitte die Länderlisten nicht in "Radfahren in XY-Bundesland" umbenennen. Die umfangreichere Vorgabe "Radfahren in XY-Staat" ist für eigenständige Staaten gedacht. Die Routenliste der Bundesländer sind sozusagen ausgelagerte Teile des Artikels "Radfahren in Deutschland". --> In diese Übersichtsartikeln sind die Radfernwege und Regionalrouten nach Bundesländern gelistet: * '''[[Radrouten in Baden-Württemberg]]''' * '''[[Radrouten in Bayern]]''' * '''[[Radrouten in Berlin und Brandenburg]]''' * '''[[Radrouten in Hessen]]''' * '''[[Radrouten in Mecklenburg-Vorpommern]]''' * '''[[Radrouten in Niedersachsen und Bremen]]''' * '''[[Radrouten in Nordrhein-Westfalen]]''' * '''[[Radrouten in Rheinland-Pfalz]]''' * '''[[Radrouten im Saarland]]''' * '''[[Radrouten in Sachsen]]''' * '''[[Radrouten in Sachsen-Anhalt]]''' * '''[[Radrouten in Schleswig-Holstein und Hamburg]]''' * '''[[Radrouten in Thüringen]]''' ''Anmerkung: Bitte die Wegelisten in diesem Artikel und in den Länderübersichten '''nicht''' in Tabellenform ändern. Tabellen sind in der mobilen Nutzung sehr sperrig.'' == Übersicht: Fahrradfahren in deutschen Großstädten == * [[Fahrradfahren in Frankfurt am Main]] * [[Fahrradfahren in Hamburg]] * [[Fahrradfahren in Köln]] == Radnetz Deutschland == [[File:Radwegweisung d 9 fulda radweg ds 12 2006.jpg|thumb|normgerechter Hauptwegweiser am Fulda-Radweg (R1) mit Logoeinschub für die D-Route 9, Bild von 2006. Dies ist das alte Logo der D-Routen. Dieses Logo kann teilweise noch in der Beschilderung zu sehen sein.]] [[Datei:D-Route_D1_Logo_2023.svg|thumb|Das aktuelle Logo der D-Routen. Bei Neubeschilderung wird das neue Logo nach und nach aktualisiert.]] Die Länge des nationalen Radnetzes für Deutschland beträgt knapp 11.000&#x202F;km. Die Strecken verteilen sich auf 14 Routen. *'''[[D-Route 1: Nordseeküstenroute]]''' - identisch mit dem [[Nordseeküsten-Radweg (Niedersachsen)|Nordseeküsten-Radweg in Niedersachsen]] und [[Nordseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|in Schleswig-Holstein]] (907&#x202F;km). *'''[[D-Route 2: Ostseeküstenroute]]''' - identisch mit dem [[Ostseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein]] und [[Ostseeküsten-Radweg (Mecklenburg-Vorpommern)|in Mecklenburg-Vorpommern]] (1055&#x202F;km). *'''[[D-Route 3: Europaradweg R1]]''' - deutscher Teil des EuroVelo 2: Niederländische Grenze, Münsterland, Weserbergland, Harz, Wittenberg, Berlin, Oder, Polnische Grenze (960&#x202F;km). *'''[[D-Route 4: Mittelland-Route]]''' - in großen Teilen neue Route durch die Mitte: Aachen - Bonn - Siegen - Biedenkopf - Bad Hersfeld - Eisenach - Erfurt - Jena - Chemnitz - Zittau (1026&#x202F;km). *'''[[D-Route 5: Saar-Mosel-Main]]''' - im wesentlichen Zusammenfassung vorhandener Flussradwege von [[Saar-Radweg|Saar]] - [[Mosel-Radweg|Mosel]] - [[Rhein-Radweg (Mittelrhein): Mainz − Bonn|Mittelrhein]] und [[Main-Radweg|Main]]. Die Route endet nach Querung des [[Fichtelgebirge|Fichtelgebirges]] in Oberfranken an der Grenze zu Tschechien (1021&#x202F;km). *'''D-Route 6: Donauroute''' - Weil am Rhein - Basel - Hochrhein - Tuttlingen - [[Donau-Radweg (Deutschland)|Deutsche Donau bis Passau]]. Deutscher Teil des EuroVelo 6 (733&#x202F;km). *'''[[D-Route 7: Pilgerroute]]''' - Die Strecke führt von Aachen über Bonn, Ruhrgebiet, Münster, Osnabrück, Bremen und Hamburg nach Flensburg. Sie ist der deutsche Teil des EuroVelo 3 (1121&#x202F;km). *'''[[Rhein-Radweg|D-Route 8: Rhein-Route]]''' - identisch mit dem deutschen Anteil am Rhein-Radweg vom Bodensee bis zur niederländischen Grenze (1019&#x202F;km). *'''[[D-Route 9: Weser - Romantische Straße]]''' - im wesentlichen Zusammenfassung vorhandener Flussradwege: Bremerhaven - [[Weser-Radweg]] - Hann Münden - [[Fulda-Radweg]] - Hess. Radfernweg R2 - unteres Sinntal - Gemünden - Maintal mit Stück [[Main-Radweg]] - Würzburg - [[Romantische Straße (Radroute)|Romantische Straße]] - Füssen (1288&#x202F;km). *'''[[D-Route 10: Elberadweg]]''' - identisch mit dem deutschen Anteil am vorhandenen internationalen [[Elbe-Radweg]] (1328&#x202F;km, Kilometerzahl für Strecken beiderseits der Elbe, der deutsche Abschnitt des Elbe-Radwegs ist real also nur halb so lang). Artikel im Detail: [[Elberadweg (Sächsische Schweiz–Magdeburg)]] und [[Elberadweg (Magdeburg–Cuxhaven)]] *'''[[D-Route 11: Ostsee–Oberbayern]]''' - neue Zusammenfassung vorhandener Radrouten: Rostock - Mecklenburgische Seenplatte - Berlin; [[Radfernweg Berlin - Kopenhagen]], Berlin - Potsam - Wittenberg Dessau - Bernburg (Saale): [[Europaradweg R1]], Ab Bernburg (Saale) bis Fichtelgebirge: [[Saale-Radwanderweg]] - Bayreuth - Main-Radweg - Bamberg - Nürnberg - Kelheim - Landshut - Isar-Radweg - München - Rosenheim - Salzburg (1697&#x202F;km, '''Deutschlands vermutlich längste Radroute'''). *'''[[Oder-Neisse-Radweg|D-Route 12: Oder-Neiße-Radweg]]''' - die schon komplett bestehende Route wurde als erste D-Route geplant: Zittau - Neiße - Oder - Usedom (630&#x202F;km). *'''[[D-Route 13: Iron Curtain Trail]]''' - Die Radroute entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von Travemünde bis Hof bildet seit 2025 die 13. D-Route. Es handelt sich um den Abschnitt der "EuroVelo-Route 13" (EV13) auf deutschem Boden. * '''[[Radweg Deutsche Einheit]]''' - Zum Netz gehört ferner auch der rund 1100&#x202F;km lange Radweg Deutsche Einheit von Bonn nach Berlin Weitere offizielle Infos siehe [https://www.radnetz-deutschland.de radnetz-deutschland.de] (auch kurze Routeninfos) [[Datei:Mapillary_(aceini)_2020-09-03_07H07M19S133_(303599884692731_at_xnzblummq9z7imaa3wq2fh_taken_with_OnePlus_HD1903).jpg|mini|alt=Bild im Reiseführer „Radfahren in Deutschland“ auf Wikivoyage: Blick den Weserradweg aufwärts nördlich Bodenwerder. Vorne liegt der Weserradweg als breiter Asphaltweg. Zu sehen ist ein Radler mit roter Jacke von hinten. Rechts ist liegt in den Wiesen die Weser. Im Hintergrund zeigt das Bild bewaldete Höhen des Weserberglandes.|D-Route 9: Fahrt die Weser aufwärts kurz vor Bodenwerder.]] === Anmerkungen zum Radnetz Deutschland === Das Radnetz entstand laut ADFC ab 1998.<ref>adfc.de, Artikel [https://www.adfc.de/artikel/das-radnetz-deutschland Das Radnetz Deutschland] - abgerufen 25. Juni 2026</ref> Ziel war es damals gewesen, die am meisten genutzten Radfernwege miteinander zu verbinden. Allerdings wurde dabei oftmals bekannten deutschen Radfernwegen, wie dem Nordseeküsten-Radweg, dem Ostseeküsten-Radweg oder auch dem Rhein-Radweg einfach das „Label“ D-Route verliehen. Viele neue Radrouten entstanden durch das Radnetz Deutschland leider nicht. Von einem systematisch geplanten radtouristischen Netz, das beispielsweise die Menschen in den Bevölkerungsschwerpunkten abholt, kann daher leider auch fast 30 Jahre später nicht gesprochen werden. Klassische „Quellen“ wäre z.{{nnbsp}}B. die [https://deutsche-metropolregionen.org/#das-sind-wir 11 deutschen Metropolregionen]. *Wie kommt man zielorientiert, aber natürlich radtouristisch auf attraktiven Wegen von einer deutschen Metropole in die nächste deutsche Metropole? *Wie kommt man von den größten deutschen Ballungsräumen auf radtouristisch attraktiven Wegen in die beliebtesten deutschen Ferienregionen? *Wie kommt man von den 11 deutschen Metropolregionen in die angrenzenden Metropolen der Nachbarländer? Diese eigentlich relevanten Fragen kann das Radnetz Deutschland leider auch fast 30 Jahren nach seiner ersten Konzeption nicht umfassend beantworten. Teilweise sind wichtige Metropolverbindungen per Rad, sofern gerade Abschnitt einer Flussroute, abgedeckt. Andere wichtige Verbindungen fehlen dagegen komplett. Beispielsweise liegen die Ballungsräume Hannover, Stuttgart und sogar auch das Ruhrgebiet abseits des bisherigens Radnetzes Deutschland. Schon alleine dieser Umstand zeigt, dass das bisherige nationale Radnetz viele deutschlandweit relevanten Korridore nicht abdeckt. Daher wurde hier in Wikivoyage angefangen, relevante '''[[#Städteverbindungen|Städteverbindungen per Rad in Deutschland]]''' zu sammeln. Denn das Städtereisen boomt schon lange. Und warum nicht von einer attraktiven Stadt zur nächsten Stadt radeln? == Flussradwege == <!--Bitte hier nicht jeden kleinen Nebenfluss listen, sonst werden die Listen zu lang.--> In diesem Abschnitt sind die wichtigsten Flussrouten deutschlandweit zusammengefasst - sortiert nach den Flusssystemen. Flussradwege gehören in Deutschland oft mit zu den beliebtesten Radrouten. Auch einige Seen können umradelt werden. Bekannt ist der [[Bodensee-Radweg]]. Aber auch Deuschlands größter Binnensee, die Müritz, kann per [[Müritz-Rundweg|Fahrrad erkundet werden]]. Listen nach ''Nebenflüsse geordnet flussabwärts'' ===Donau === [[Datei:Donautal vom Knopfmacherfelsen.jpg|mini|Blick vom Knopfmacherfelsen in der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] ins Donautal. Das Teilstück im [[Donaubergland#Radwandern|Durchbruchstal der Donau]] ist das landschaftlich attraktivste Stück des Deutschen Donau-Radwegs.]] [[Bild:RadelnBrückeEssing.jpg|mini|Im Altmühltal: Radfahrer auf der Brücke bei Essing. Der [[Altmühltal-Radweg]] ist mit Gründung 1979 einer der ältesten deutschen Radfernwege. Die Strecke erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.]] · · · ''Radweg-Name - Mündungs-Ort - (Länder)'' *'''[[Donau-Radweg (Deutschland)]]''' **'''[[Iller-Radweg]]''' - [[Ulm]] - (Bayern) **'''[[Lechradweg]]''' - [[Marxheim]] - (Bayern) **'''[[Altmühltal-Radweg]]''' - [[Kelheim]] - (Bayern) **'''[[Tauber-Altmühl-Radweg]]''' - [[Wertheim]] und [[Kelheim]] - (Bayern, Baden Württemberg) **'''[[Fünf-Flüsse-Radweg]]''' entlang der Naab - [[Regensburg]] - (Bayern) **'''[[Naabtal-Radweg]]''' entlang der Naab - [[Regensburg]] - (Bayern) **'''[[Isar-Radweg]]''' - [[Deggendorf]] - (Bayern) **'''[[Vilstalradweg]]''' - [[Vilshofen an der Donau]] - (Bayern) **'''[[Inn-Radweg]]''' - [[Passau]] - (Schweiz, Österreich, Bayern) === Elbe === · · · ''Radweg-Name - Mündungs-Ort - (Länder)'' *'''[[Elbe-Radweg]]''' - [[Cuxhaven]] - (Tschechien, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg) **'''[[Muldental-Radweg]]''' - [[Dessau]] - (Sachsen, Sachsen-Anhalt) **'''[[Schwarze Elster-Radweg]]''' - [[Elster (Elbe)]] - (Sachsen, Sachsen-Anhalt) **'''[[Saale-Radwanderweg]]''' - [[Barby]] - (Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt) ***'''[[Ilmtal-Radweg]]''' - [[Großheringen]] - (Thüringen) ***'''[[Unstrut-Radweg]]''' - [[Naumburg (Saale)|Naumburg]] - (Thüringen, Sachsen-Anhalt) ****'''[[Gera-Radweg]]''' - [[Gebesee]] - (Thüringen) ***'''[[Elster-Radweg]]''' - [[Halle (Saale)]] - (Sachsen, Sachsen-Anhalt) **'''[[Havelradweg]]''' - [[Havelberg]] - (Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg) ***'''[[Spree-Radweg]]''' - [[Berlin/Spandau]] - (Sachsen, Brandenburg, Berlin) **'''[[Ilmenau-Radweg]]''' - [[Winsen (Luhe)]] - (Niedersachsen) **'''[[Oste-Radweg]]''' - [[Neuhaus (Oste)]] - (Niedersachsen) === Ems === [[Bild:Emsradweg,Dortmund-Ems-Kanal, Lingen.jpg|mini|Kein Fluss aber ebenfalls entspannt zu fahren: Klassischer Kanalradweg bei Lingen an der [[Dortmund-Ems-Kanal-Route]]. Wer vom Ruhrpott an die Nordsee möchte, kann hier gut entlang radeln.]] · · · ''Radweg-Name - Mündungs-Ort - (Länder)'' *'''[[Ems-Radweg]]''' - [[Emden]] - (Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen) **'''[[Werse-Radweg]]''' - nördlich [[Münster]] - (Nordrhein-Westfalen) **'''[[Dortmund-Ems-Kanal-Route]]''' - [[Dortmund]] - [[Emden]] - (Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen) **'''[[Hase-Radweg]]''' bzw. '''[[Hase-Ems-Tour]]''' - [[Meppen]] - (Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen) === Maas === · · · ''Radweg-Name - Mündungs-Ort - (Länder)'' *'''[[RurUfer-Radweg]]''' - [[Roermond]] (NL) - (Belgien, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niederlande) === Oder === · · · ''Radweg-Name - Mündungs-Ort - (Länder)'' *'''[[Oder-Neiße-Radweg]]''' - [[Usedom]] - (Tschechien, Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Grenze zu Polen) === Rhein === [[Bild:Loreley_blick_gipfel_ds_wv_06_2008.jpg|mini|Das Mittelrheintal ist mit der attraktivste Teil des über 1300&#x202F;km langen [[Rhein-Radweg]]. Hier ein Talblick im Aufstieg zu Fuß auf die [[Loreley]].]] [[Bild:Mosel bei Pünderich.jpg|mini|Die Mosel bei Pünderich]] · · · ''Radweg-Name - Mündungs-Ort - (Länder)'' *'''[[Rhein-Radweg]]''' - [[Rotterdam]] (NL) - (Schweiz, Österreich, Deutschland, Frankreich, Niederlande) **'''[[Bodensee-Radweg]]''' - [[Stein am Rhein]] - (Österreich, Bayern, Baden-Württemberg, Schweiz) **'''[[Neckartal-Radweg]]''' - [[Mannheim]] - (Baden-Württemberg) ***'''[[Kocher-Jagst-Radweg]]''' - [[Bad Friedrichshall]] - (Baden-Württemberg) **'''[[Main-Radweg]]''' - [[Mainz]] / [[Wiesbaden]] - (Bayern, Baden-Württemberg, Hessen) *** mit den kurzen Abstechern zu den beiden Quellen: '''[[Weißmain-Radweg]]''' und '''[[Rotmain-Radweg]]''' ***'''[[Main-Donau-Kanal (Radroute)]]''' - [[Bamberg]] - [[Kelheim]] (Bayern) ****'''[[Fünf-Flüsse-Radweg]]''' - [[Nürnberg]] - [[Regensburg]] (Bayern) ***'''[[Radweg Liebliches Taubertal|Radweg "Liebliches Taubertal"]]''' - [[Wertheim]] - (Bayern, Baden Württemberg) ***'''[[Tauber-Altmühl-Radweg]]''' - [[Wertheim]] und [[Kelheim]] - (Bayern, Baden Württemberg) **'''[[Nahe-Radweg]]''' - [[Bingen am Rhein]] - (Saarland, Rheinland-Pfalz) **'''[[Lahnradweg]]''' - [[Lahnstein]] - (Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz) **'''[[Mosel-Radweg]]''' - [[Koblenz]] - (Frankreich (Lothringen), Rheinland-Pfalz) ***'''[[Kylltal-Radweg]]''' - [[Trier]] - (Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz) ***'''[[Saar-Radweg]]''' - [[Konz]] - (Frankreich (Bas-Rhin und Moselle), Saarland, Rheinland-Pfalz) **'''[[Ruhrtal-Radweg]]''' - von [[Winterberg]] über [[Schwerte]] entlang der [[Ruhr]] nach [[Duisburg]] zur Mündung (NRW) **'''[[Römer-Lippe-Route]]''' - von [[Detmold]] (Startpunkt ist das Hermannsdenkmal) über [[Paderborn]], [[Lippstadt]] und andere Orte entlang der Lippe bis nach [[Xanten]] (NRW) === Weser === [[Bild:Weser_rw_gegenueber_fuerstenberg_bahnbruecke_ds_wv_08_2007.jpg|mini|Imposant: Das Bahnviadukt am [[Weser-Radweg]] gegenüber von Fürstenberg]] [[Bild:Werrad_rw_hedmuenden_wv_ds_05_2007.jpg|mini|Idyllisch: Der [[Werra-Radweg]] bei Hedemünden.]] · · · ''Radweg-Name - Mündungs-Ort - (Länder)'' *'''[[Weser-Radweg]]''' - [[Bremerhaven]] - (Hessen, Niedersachsen, NRW, Bremen) **'''[[Werra-Radweg]]''' - [[Hann. Münden]] - (Thüringen, Hessen, Niedersachsen **'''[[Fulda-Radweg]]''' - [[Hann. Münden]] - (Hessen, Niedersachsen) ***'''[[Eder-Radweg]]''' / Ederauenweg - [[Edermünde]] / [[Guxhagen]] - (Nordrhein-Westfalen, Hessen) ****'''[[Schwalm-Radweg]]''' - [[Felsberg_(Hessen)|Felsberg]]-Altenburg - (Hessen) **'''[[Diemel-Radweg]]''' - [[Bad Karlshafen]] - (Hessen, Nordrhein-Westfalen) **'''[[Werre-Radweg]]''' - [[Bad Oeynhausen]] - (Nordrhein-Westfalen) **'''[[Aller-Radweg]]''' - [[Verden]] - (Niedersachsen, Sachsen-Anhalt) ***'''[[Leine-Heide-Radweg]]''' - [[Hodenhagen]] - (Niedersachsen, Thüringen) **'''[[Wümme-Radweg]]''' - [[Bremen/Nord|Bremen-Vegesack]] - (Niedersachsen) **'''[[Hunte-Radweg]]''' - [[Elsfleth]] - (Niedersachsen) == Sonstige überregionale Radfernwege == Im Folgenden eine Auswahl bedeutender überregionaler Radrouten in Deutschland. Die Strecken verlaufen meist Bundeslandübergreifend bzw. international länderübergreifend und sind kein Flussradweg: *'''[[Bodensee-Radweg]]''' - Dreiländertour durch Deutschland Österreich und die Schweiz *'''[[Bodensee-Königssee-Radweg]]''' - Entlang der deutschen Alpen zwischen den beiden berühmten Seen * '''[[Elbe-Oderhaff-Radweg]]''' - von [[Lüneburg]] über die Elbe und Mecklenburgische Seenplatte nach [[Ueckermünde]] am Oderhaff. Wer möchte kann seine Radreise mit einer Zusatzetappe nach [[Usedom]] an die Ostsee krönen. * '''[[Europa-Radweg Eiserner Vorhang]]''' (Iron Courtain Trail ICT) - Der Radweg ist Teil der EuroVelo-Route 13 (EV 13) (Norwegen - Mitteleuropa - Schwarzes Meer). *'''[[Limes-Radweg]]''' − Entlang dieses Weltkulturerbes duch Süd- und Westdeutschland * '''[[Mönchsweg]]''' - ab Bremen über [[Glückstadt]] bis nach [[Fehmarn]] * '''[[Paneuropa-Radweg]]''' - Von Paris über Süddeutschland nach Prag ([[w:Paneuropa-Radweg|Wikipediaartikel]]) * '''[[Radfernweg Berlin–Usedom]]''' - Von Berlin durch die Uckermark nach Usedom * '''[[Radfernweg Hamburg–Rügen]]''' - Von Hamburg durch Mecklenburg-Vorpommern zur Deutschlands größter Insel * '''[[Radfernweg München–Venezia]]''' - Die rund 560{{nnbsp}}km lange Strecke führt von der bayerischen Landeshauptstadt über den Tegernsee, Achensee, [[Innsbruck]] Richtung Brenner. Weiter geht es durch die Dolomiten an die Adria ins weltberühmte [[Venedig]]. * '''[[Romantische Straße (Radroute)]]''' - Von Würzburg über viele historische Städte nach Füssen im Allgäu. * '''[[Radtour Via Regia (Deutschland)]]''' - Der Streckenvorschlag folgt der alten Handelsroute durch Deutschland. Von Saarbrücken geht es über Frankfurt am Main, Eisenach, Erfurt und Leipzig nach Görlitz. * '''[[Via Claudia Augusta (Radweg)]]''' Von Donauwörth über die Alpen: Füssen, Fernpass, Reschenpass, Vinschgau, Meran, Bozen und durch das Etschtal Richtung Poebene, ein möglicher Endpunkt ist hier Venedig. Wer möchte kann von der Etsch auch hinüber zum Gardasee radeln. == Städteverbindungen == [[Datei:Paneuroparadweg Schild.png|mini|alternativtext=Logo des Paneuroparadweg: zu finden an der Grenze nahe Eslarn]] [[Datei:Paneuropa-Radweg Schautafel (2).jpg|mini|Paneuroparadweg in der Oberpfalz: Hier denkt man europäisch: Eine internationale Radroute zwischen Paris und Prag.]] Städtereisen liegen schon lange im Trend. Warum nicht von einer deutschen Metropole zur anderen per Rad reisen? Oder eine Metropole per Rad in einem der Nachbarländer besuchen? In Deutschland gibt es zwar mehrere hundert Radfernwege. Aber bei Verbindungen, die beispielweise die bekannten 11 deutschen Metropolregionen auf radtouristisch attraktiven, aber trotzdem zielgerichteten Strecken verbinden, herrscht in Deutschland teilweise noch Nachholbedarf. Einige Verbindungen wurden allerdings bereits realisiert. Andere Verbindungen sind nicht extra als Radfernweg beschildert, aber schon "eingefahren". Zu diesen Strecken gibt es Radreiseliteratur und es finden sich viele Infos im Netz. ''- sortiert alphabetisch nach dem 1. Ortsnamen bzw. Hauptnamen der Route. Das Wort Radweg, Radfernweg ist für die Einsortierung also nicht relevant -'' * '''[[Radweg Berlin–Amsterdam]]''' - Während es den bekannten Radfernweg von Berlin nach Kopenhagen gibt, existiert interessanterweise kein Radfernweg von Berlin nach Westen Richtung Amsterdam oder auch nur Hannover. Die Strecke ist etwa 750 bis 800{{nnbsp}}km lang. Im Netz finden sich mittlerweile diverse Routenvorschläge, wie man zwischen Berlin und Amsterdam einen Radurlaub absolvieren kann. Teilweise gibt es sogar Tourenvorschläge von offiziellen Tourismusverbänden, wie hier von [https://www.schaumburgerland-tourismus.de/de/tour/fernradwege/fernradweg-amsterdam-berlin-abschnitt-minden-magdeburg/24120203/ Schaumburger Land Tourismus für den Abschnitt Magdeburg - Minden]. * '''[[Radweg Berlin–Dresden]]''' - Von Berlin in das [[w:Elbflorenz|Elbflorenz]] radeln? Der ADFC Sachsen hat dazu einen Streckenvorschlag ausgearbeitet. Die Route führt über 251&#x202F;km von Berlin über [[Königs Wusterhausen]], Lübben und Lübbenau am [[Spreewald]], [[Senftenberg]] mit dem Lausitzer Seenland nach Dresden. Dieser wird 2026 in Dresden bzw. Sachsen ausgeschildert. Auch in Brandenburg sollen im Landkreis Oberspreewald / Lausitz Routenlogos in das bestehende Radnetz eingehängt werden. * '''[[Radfernweg Berlin–Kopenhagen]]''' - Von Berlin über die Mecklenburgische Seeplatte, Ostsee per Fähre und weiter durch Dänemark nach Kopenhagen. * '''[[Radweg Berlin–Leipzig]]''' - Von Berlin über den Fläming und durch die Dübener Heide nach Leipzig * '''[[Radfernweg Hamburg–Bremen]]''' - Der Radweg ist Teil der deutschen Pilgerroute (D7), [[w:Radfernweg Hamburg–Bremen|Artikel in der Wikipedia]]. * '''[[Radtour Hessische Städtekette]]''' - Der Tourenvorschlag ersetzt die fehlende zentrale Hauptroute zwischen Nord-, Mittel- und Südhessen. Es geht von Bad Karlshafen über Kassel, Marburg, Gießen, Frankfurt am Main und Darmstadt nach Heppenheim an die Bergstraße. * '''[[Radfernweg München–Prag]]''' - 474&#x202F;km von München über Regensburg und Furth im Wald nach Prag. Als eigenständige Radroute mit eigenen Logo, Webauftritt usw. existiert die Route allerdings nicht. Trotzdem lohnt es sich zwischen den Metropolen auf Tour zu gehen. * '''[[Paneuropa-Radweg]]''' - Von Paris über Süddeutschland nach Prag (Info [[w:Paneuropa-Radweg|Wikipediaartikel]]). Von Süddeutschland stellt die Route beispielsweise eine Verbindungen von Heidelberg über Nürnberg nach Prag her. Durchgängig beschildert als Paneuropa-Radweg von Paris nach Prag ist die Strecke nicht. In Süddeutschland finden sich in der Oberpfalz allerdings bereits Abschnitte mit dem Routenlogo. == Bahntrassenradwege == {{Mapframe | lat = 51.40| long = 10.42 |zoom = 6|width=420 |height= 480 | name = Auswahl herausragende Bahnradwege in Deutschland: Klick auf die Linie öffnet den Artikel.}} {{Mapshape|wikidata=Q14535978|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1943846|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1882266|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q322905|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1799492|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1283677|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1799976|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1935788|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q140298612|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q889221|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1299214|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q139487604|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q26836593|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q801791|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q76831997|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q26046155|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} [[Datei:Tunnel Auerswalde mit Chemnitzbrücken-kol.jpg|mini|[[Chemnitztalradweg]] in Sachsen ([https://chemnitztalradweg.de Info])]] Eine Besonderheit sind Radwege, die auf den Trassen ehemaliger Bahnstrecken angelegt wurden. Diese Wege werden als Bahntrassenradwege bezeichnet. Diese Trassen wurden im 19. Und frühen 20. Jahrhundert mit sehr günstigem Höhenprofil angelegt, da es den Dampflokomotiven an der nötigen Kraft mangelte, größere Steigungen (noch heute sind Bahnstrecken, die mehr als 4% Steigung haben, eine große Seltenheit) zu meistern. Dämme, Viadukte und Tunnel wurden gebaut, um Berg und Tal auszugleichen. Jetzt profitieren die Radfahrer davon, da die Trassen für flache und komfortable Wege genutzt werden können. * Zur Übersicht [[Bahntrassenradwege]] in Deutschland und International als Liste. == Fahrradmuseen in Deutschland == [[Datei:2 Räder – 200 Jahre 51.jpg|mini|Laufrad im Deutschen Fahrradmuseum in Bad Brückenau]] Hier werden Museen gelistet, die sich speziell mit dem Thema "Fahrrad" beschäftigen oder die zumindest eine nennenswerte Fahrradabteilung oder -sammlung besitzen. Die weiterführenden Informationen (Eintritt, Öffnungszeiten) werden in den Ortsartikeln abgelegt (sofern vorhanden). Bitte keine Museen hier ablegen, die nur einzelne Exponate zum Thema Fahrrad zeigen. Das sprengt den Rahmen dieser Liste. * '''Deutsches Fahrradmuseum''' in der bayerischen Rhön in [[Bad Brückenau#vCard Q23787539|Bad Brückenau]] - Vollständige Fahrradsammlung mit mehr als 230 Rädern. * '''Fahrradsammlung im Verkehrszentrum des Deutschen Museums''' in [[München/Museen#Deutsches Museum Verkehrszentrum|München]] - Der "Fahrradvorhang" ist in Halle III zu finden. *'''Fahrradsammlung des [https://technikmuseum.berlin/ Deutschen Technikmuseums]''' in Berlin * '''Fahrradmuseum "Pedalwelt"''' in [[Heimbuchenthal#Sehenswürdigkeiten|Heimbuchenthal]] im Spessart. - Das kleine private Museum zeigt Liegeräder und sonstige Spezialräder. Das Museum ist momentan geschlossen. Aktuelles siehe [https://www.pedalwelt.de/ Museumseite]. * '''RadHaus''' des [https://www.stadtmuseum-einbeck.de Stadtmuseums Einbeck] - modern präsentierte Fahrradausstellung. * '''Rheinhessisches Fahrradmuseum''' in [[Gau-Algesheim]] in Rheinhessen. Das kleine Museum auf Schloss Ardeck zeigt 3 Ausstellungen zum Thema "Fahrrad": Das Fahrrad im Alltag, das Fahrrad in der Kunst, das Fahrrad als Sportgerät. · [https://www.fahrradmuseum-rheinhessen.de/ Museumsseite] * '''Fahrradsammlung im Verkehrsmuseum Dresden''' - Info auf der Seite des [https://www.verkehrsmuseum-dresden.de Verkehrsmuseums Dresden] unter "Straßenverkehr". Es sind etwa 30 Räder ausgestellt. * '''Deutsches Zweirad- und NSU-Museum Neckarsulm''' - Das Museum mit Schwerpunkt Motorrad besitzt auch einen Fahrradraum. Museumsinfo siehe Artikel [[Neckarsulm#Sehenswürdigkeiten|Neckarsulm]]. * '''Zweirad- und Technikmuseum Werder''' westlich von Berlin - Neben diversen Motorrädern werden auch 40 Fahrräder gezeigt. · [https://www.zweiradmuseum-werder.de Museumseite]. * '''Fahrradmuseum Dresden''' - Fahrradsammlung der Fahrrad-Veteranen-Freunde-Dresden 1990 e.V. im Umweltzentrum Dresden. Öffnungszeiten unklar. Vereinsseite der [https://www.fahrrad-veteranen-freunde-dresden.de/ Fahrrad-Veteranen-Freunde-Dresden]. == Draisinenstrecken == [[Bild:Draisine036.JPG|thumb|Kanonenbahn im thüringischen [[Eichsfeld#Draisinenfahrten auf der Kanonenbahn|Eichsfeld]]: Mit der Fahrraddraisine über das Lengenfelder Viadukt nach Großbartloff, mit 4 Tunneln und einem großen Viadukt. Parallel der Strecke gibt es seit 2019 auch den [[Kanonenbahn-Radweg]]]] * Die Strecken sind in der Übersicht '''[[Draisinenstrecken in Deutschland]]''' gelistet. == Reisezeit == Die klassische deutsche Radsaison beginnt im Mai und endet im Oktober. Besonders günstig sind die Übergangsmonate Mai und September aufgrund der milderen Temperaturen. Zu jeder Jahreszeit gibt es Schönwetterphasen die sich für längere Radwanderungen eignen. Besonders in milden Regionen wie z.&#x202F;B. am [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrhein]] sind häufig bereits März und April schöne Radreisemonate. Die Flussrouten sind im deutschen Mittelgebirgsgürtel allgemein etwas milder und vom Wind geschützter. Das allgemein wechselhafte Wetter kann immer für Überraschungen sorgen. [[Bild:Radweg auf der Vennquerbahn-8427.jpg|mini|Sommer Mitte Juli 2015 auf der Vennquerbahn. Der 38{{nnbsp}}km lange Bahnradweg ist ab Bahnhhof Jünkerath ein attraktiver Einstieg in die bekannte [[Vennbahn]].]] == Radtransport == {{Hauptartikel|Fahrradtransport}} === Mit der Bahn === ==== Nahverkehr ==== [[File:Fahrradwagen Kurhessenbahn.JPG|thumb|Ein Triebwagen der Baureihe 628 von der [[Kurhessenbahn]] wurde zum Fahrradwagen umgebaut und bietet Platz für bis zu 65 Fahrräder.]] Fast alle Nahverkehrszüge in Deutschland (IRE, RE, RB, S-Bahn) nehmen Fährräder mit, sofern Platz vorhanden ist. Am Zugende oder Zuganfang sind die Türen mit Fahrradsymbolen gekennzeichnet, dort kann man einfach einsteigen. Eine Reservierung von Fahrradstellplätzen ist im Nahverkehr nicht notwendig bzw, möglich. Ist das Radabteil voll, muss man auf den nächsten Zug warten. An vielen beliebten Radrouten verkehren zu Hauptzeiten des Radtourismus Sonderzüge, die stark erweiterte Fahrradtransportmöglichkeiten bieten. Zur Mitnahme eines Fahrrades existiert die deutschlandweit gültige [https://www.bahn.de/angebot/zusatzticket/fahrrad/tageskarte-nahverkehr DB-Fahrradtageskarte Nahverkehr], (Preis: 7,50&#x202F;€ in 2026), diese gilt an einem ausgewählten Tag ab 00 Uhr bis 03 Uhr des Folgetages, jedoch bestehen teilweise Einschränkungen der Fahrradmitnahme zu den Stoßzeiten. In Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Thüringen und Sachsen-Anhalt ist die Fahrradmitnahme jedoch von Montag bis Freitag ab 09 Uhr sowie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ganztags kostenlos möglich. In Hessen ist die Mitnahme an allen Tagen frei, jedoch nur mit einer Verkehrsverbundkarte oder einem Hessenticket. Die DB-Fahrradtageskarte Nahverkehr ist eine Ergänzung zu Einzelfahrscheinen des DB-Tarifes sowie zu den Ländertickets, sowie dem Quer-durchs-Land-Ticket, reist der Fahrradhalter jedoch mit einer Fahrkarte eines [[w:Verkehrsverbund|Verbundtarifes]], so muss die Fahrradkarte erworben werden, welcher der hiesige [[w:Liste deutscher Tarif- und Verkehrsverbünde|Verkehrsverbund]] anbietet, da die Fahrradkarte dem Tarif der Fahrkarte des Fahrradhalters entsprechen muss. In der Regel gelten die Regelungen zur Fahrradmitnahme identisch bei den Privatbahnen in Deutschland, wenn diese Mitglied im [[w:Tarifverband der Bundeseigenen und Nichtbundeseigenen Eisenbahnen in Deutschland|Tarifverband TBNE]] sind. *'''Radgruppen im Nahverkehr:''' Gruppen ab 6 Personen, die zusammen reisen, müssen sich laut Beförderungsbedingungen der DB auch im Nahverkehr anmelden. Die Anmeldung muss mindestens sechs Tage vor Reiseantritt erfolgen (siehe auch ''[http://www.bahn.de/p/view/mobilitaet/fahrrad/bike/06rad_gruppe.shtml Radgruppen bei der Bahn]''. Achtung: Die Anmeldung ist ''keine rechtsverbindliche Reservierung'', aber dennoch Pflicht. ''In der Praxis nutzen diverse kleinere Radgruppen (zwischen 6 bis 10 Personen) den Nahverkehr der DB auch ohne Anmeldung.'' Dies ist auch nicht verwunderlich, da durch die Anmeldung keine rechtsverbindliche Reservierung mit Anspruch auf einen Fahrradstellplatz erfolgt. Eine Reservierung im Fernverkehr der DB für Fahrräder ist natürlich rechtsverbindlich. Hier erhält man seinen persönlichen Fahrradstellplatz Die Anmeldung für den Nahverkehr, die bei ''größeren Gruppen sicher sinnvoll ist,'' ist über DB-Verkaufsstellen oder über die telefonische Auskunft der DB möglich: 01806 / 996633 ''(Kosten 20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, 60 Cent pro Anruf aus dem deutschen Handynetz)'' ==== Fernverkehr ==== [[Datei:Intercity-Zug • Fahrradstellplätze.JPG|miniatur|Fahrradstellplätze mit zugehörigen Reservierungsanzeigen in einem Intercity]] In Intercityzügen (IC/EC), dem [[w:EuroNight|EuroNight]] (EN) sowie dem [[w:ÖBB Nightjet|Nightjet]] (NJ) ist die Fahrradmitnahme möglich. Die Stellplätze sind '''reservierungspflichtig.''' Damit ist man auf den entsprechenden Zug festgelegt und besitzt einen persönlichen Fahrradstellplatz. Der Preis der Fahrradkarte im Fernverkehr variiert laut DB ''je nach Entfernung, Buchungstag und Auslastung der Züge ab 7,99 Euro bis 14,99 Euro''. Im internationalen Verkehr geht es ab 7,99 Euro los (Datenstand 2026, [https://www.bahn.de/angebot/zusatzticket/fahrrad/fahrradkarte-fernverkehr Info der DB]). Im '''ICE''' ist eine Fahrradmitnahme nicht in allen Zügen möglich. Die Fahrplanauskunft der DB zeigt bei aktivisierter Option "Fahrradmitnahme" nur entsprechende Züge mit Radabteil an. Klappräder gelten als Handgepäck und können zusammengeklappt mitgenommen werden. Im [[w:Railjet|Railjet]] (RJ) ist die Fahrradmitnahme möglich, jedoch ebenfalls reservierungspflichtig. ==== Nachtzüge ==== In der Regel ist die Fahrradmitnahme in [[w:Nachtzug|Nachtzügen]], welche in Deutschland verkehren (EuroNight und ÖBB-Nightjet) möglich, jedoch reservierungspflichtig. Reservierungen können an Fahrscheinautomaten der DB, online, in DB-Reisezenteren, in Reisenbüros mit DB-Lizenz sowie telefonisch unter 01806/996633 gebucht werden. Mit der Nachtzugreise gewinnt man nicht nur einen Urlaubstag, sondern kommt auch entspannt am Ziel an. Wer z.&#x202F;B. aus Süddeutschland kommt und an Nord- oder Ostsee radeln möchte, für den bietet sich ein Nachtzug an. In Gegenrichtung gilt das natürlich ebenso. Weitere Infos: [http://www.nachtzugreise.de '''www.nachtzugreise.de'''] (offizielle Seite der DB). ==== Falt- und Klappräder ==== Seit 1.1.2012 sind '''zusammengeklappte Fahrräder''', die wie Handgepäck in den Zügen untergebracht werden können, vom Beförderungs- und Reservierungsentgelt ausgenommen. Das heißt, dass zusammengeklappte Fahrräder unentgeltlich und auch in ICE's mitgenommen werden können. Die frühere Verpackungspflicht ist nicht mehr vorhanden. ==== Weiterführende Informationen ==== * '''[https://www.bahn.de/service/individuelle-reise/fahrrad offizielle Fahrradinfos]''' der deutschen Bahn. * Auskünfte erteilt auch die telefonische Auskunft der DB: 01805 - 996633 (14 Cent/ Minute aus dem Festnetz, Mobilfunkpreise sind anbieterabhängig) === Mit dem Bus === ==== Mit Stadt- und Regionalbussen ==== [[Mit dem Linienbus durch Deutschland|Stadt- und Regionalbusse in Deutschland]] verfügen zumeist über ein Mehrzweckabteil, welches für den Transport von Rollstühlen, Kinderwagen, Fahrrädern und Gepäck eingerichtet ist. Zu beachten ist jedoch, das nach den Beförderungsbedingungen Rollstühle und Kinderwagen Vorrang gegenüber Fahrrädern und Gepäck haben. Stadt- und Regionalbusse haben zumeist keine eigenen Tarife, sondern sind in die Verkehrsverbünde und Tarifgemeinschaften integriert, in manchen Verkehrsverbünden ist die Fahrradmitnahme kostenlos, andere Verkehrsverbünde sehen den obligatorischen Kauf einer Fahrradkarte vor. In den Bussen gelten zeitliche Einschränkungen zu den Hauptverkehrszeiten von Montag bis Freitag zwischen 06 Uhr und 09 Uhr sowie teilweise zwischen 16 Uhr und 18 Uhr, zudem sind auch außerhalb der Stoßzeiten Fahrradanhänger, Tandems sowie kennzeichenpflichtige Fahrräder mit Motorausrüstung von der Mitnahme ausgeschlossen. ==== Mit Fernbussen ==== Die [[Fernbusse in Deutschland]] verfügen teilweise über die Möglichkeit einer Fahrradmitnahme. Die Unternehmen Flixbus, Eurolines sowie IC-Bus verfügen an einigen der Busse über Heck-Fahrradträger bzw. Fahrradanhänger, hier ist die Fahrradmitnahme möglich, jedoch kostenpflichtig und nur nach vorheriger Reservierung. Die Reservierung kann online auf der Website der Fernbusunternehmen, per App, in den Kundenzentren, telefonisch unter der Servicehotline sowie bei Vertragspartnern der Busunternehmen durchgeführt werden. Nicht jeder Bus, sondern nur vereinzelte Busse verfügen über die Möglichkeit der Fahrradmitnahme, daher muss man sich in jedem Fall vorab ausreichend informieren. == Fahrradausleihe == {{Hauptartikel|Bike Sharing}} In Deutschland besonders aktiv sind [[Bike Sharing#Call a Bike|Call a Bike]] und [[Bike Sharing#Nextbike|Nextbike]]. == Unterkunft == === Hotels und Pensionen === [[Datei:Blick am Markplatz in Aub Sommer 2015 DS.JPG|mini|gemütlicher Marktplatz der Kleinstadt Aub am [[Gaubahn-Radweg]]: Hier findet sich zur Übernachtung ein Gasthof.]] Wie auf einer mehrtägigen Radreise in Deutschland übernachten? Nun, die klassische Variante ist die Nutzung von '''Hotels und Pensionen'''. Mittlerweile haben sich Stand 2025 an den klassischen Flussradwegen in Deutschland diverse Beherbergungsbetriebe auf Radreisende eingestellt (siehe auch ADFC-Projekt [https://www.bettundbike.de Bett und Bike]). Wer im Hotel oder der Pension übernachtet und sich komplett über die Gastronomie verpflegt, sollte Stand 2025 auch bei eher günstigem bis mittlerem Übernachtungspreis mit etwa mindestens 150 € Tagebudget kalkulieren: Übernachtung Einzelzimmer inkl. Frühstück 80 bis 100 €, Mittagseinkehr pauschal grob 25 €, Abendeinkehr grob 25 €). Je nach Unterkunft und "Einkehrstandard" sind auch 200 € möglich. Hinzu kommen noch Eintrittsgelder für Sehenswürdigkeiten und natürlich die Reisekosten, wie beispielsweise die Bahn. Reist man zu zweit, spart spart man pro Kopf etwas beim Zimmer. Einzelzimmer kosten meist rund 70 bis 80 Prozent des Preises einen Doppelzimmers. === Radurlaub mit Zelt und Selbstversorgung === [[Datei:Fuji Jari devant le mont St Michel (cropped).jpg|mini|Symbolbild Gravelbike mit klassischer Bikepackingausstattung für Mehrtagestouren (Motiv in Frankreich vor St. Michel)]] Diese Urlaubsvariante auf dem Fahrrad wird heute oft als '''[[Bikepacking]]''' bezeichnet. Mit Zelt und Selbstversorgung kommt man bei den Reisekosten bedeutend günstiger weg. Vorteil: Man ist näher an der Natur, muss aber auch mehr Gepäck mit nehmen: Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kochausstattung usw. Mit dem E-Bike merkt man das Gewicht des Gepäcks allerdings nicht mehr so groß, wie bei Fahrt ohne Motorunterstützung. Sinnvoll ist ein Fahrrad mit Hinterrad-Gepäckträger inklusive klassischen Fahrradtaschen. Wer länger fährt montiert teilweise noch einen Vorderradträger. Klassisches Bikepacking im engeren Sinn seit den 2010erJahren nutzt übrigens meist ein Fahrrad bzw. "[[w:Gravelbike|Gravelbike]]" ohne Gepäckträger. Mit Rad und Zelt muss man sich hier beim Gepäck aber stark beschränken. Weitere Infos zum Thema siehe Artikel [[Bikepacking]]. Zurück zum Thema Rad und Zelt in Deutschland: [[Datei:Eurobike 2025, Frankfurt am Main (P1048295).jpg|mini|Bildfund auf Commons: Camping auf dem Lastenrad? Dieses Konzept wurde auf der Eurobike 2025 in Frankfurt am Main vorgestellt]] Campingplätze kosten in Deutschland Stand 2025 für Einzelreisende meist um die 20 Euro bis 25 Euro pro Nacht. In Ausnahme gibt es auch noch kleine sehr einfache Plätze für um die 15 Euro. Aber wenn der Platz an einem prominenten Reiseziel liegt, es gerade Hochsaison ist und man eine komplette Parzelle mieten muss, können auch 30 bis in Ausnahme maximal 40 € als Übernachtungspreis fällig werden. Reist man zu Zweit kommen man etwas günstiger weg, da für das Zelt oder die Parzelle meist ein Pauschalpreis gilt. Mit Verpflegung komplett über günstige Discounter kann als Einzelreisender in Deutschland 2025 grob mit einem Tagesbudget von 35 bis 50 Euro gerechnet werden. Hinzu kommen noch Eintrittsgelder für Sehenswürdigkeiten und natürlich die Reisekosten, wie beispielsweise die Bahn. Wer einkehrt hat entsprechende Mehrkosten. ==== feste Unterkünfte auf Campingplätzen ==== Oft bieten Camppingplätze heute auch ein paar feste Unterkünfte an. Teilweise können Mietwohnwagen, Bauwagen, Mobilheime oder auch die bekannten Campingfässer aus Holz gemietet werden. Die Mobilheime besitzen je nach Gestaltung auch die Ausstattung einer kompletten kleinen Wohnung. Oft gibt es einen Service für Bettwäsche. Je nach Ausstattung und Service variieren hier die Preise. Man zahlt hier natürlich schon bedeutend mehr als bei Übernachtung im eigenen Zelt. ==== Fahrradwohnwagen - die eigene feste Unterkunft immer dabei ==== [[Datei:Dü15.jpg|mini|Radreisen mit dem [[w:Fahrradanhänger#Fahrradwohnwagen|Fahrradwohnwagen]]? Ein Tüfter präsentiert hier auf Commons stolz seinen vermutlich selbst gebauten (?) Fahrradwohnwagen.]] Wem das Zelt zu „wetternah“ ist, kann mit einem Fahrradanhänger mit Schlaffunktion auf die Radreise gehen. Hierfür sollte man allerdings unbedingt ein Pedelec nutzen. Sonst fällt das Ziehen vor allem bei jeder kleinen Steigung sehr schwer. Diese oft einachsigen Hänger sind meist etwa 2{{nnbsp}}m lang, 0,8{{nnbsp}}m bis 1{{nnbsp}}m breit und 1,3{{nnbsp}}m bis 1,5{{nnbsp}}m hoch. Das Leergewicht beträgt meist 50 bis 100 kg – je nach Größe des Selbstbau auch mehr. Etwa seit dem Jahr 2000 hat sich beschleunigt durch die Coronazeit hier im deutschen Sprachraum eine kleine Szene von gleichgesinnten Radurlaubern mit Fahrradwohnwagen gebildet. Der Austausch findet u. a. über Youtube und im [https://fahrradwagen.com Fahrradwagenforum] statt. Auf Youtube finden sich zahlreiche Videobeiträge vom Bau der Wohnwagen. Auch viele Reisevideos werden geteilt. Viele Youtuber nutzen für das Ziehen ihrer Wohnwagen ein Liege-Trike. Teilweise kommen auch 4-rädrige Liege-Quads zum Einsatz. Aufbauend auf die Liegequads wird teilweise auch an Fahrradwohnmobilen gewerkelt. Die Gespanne mit Liegetrike und Fahrradwohnwagen sind meist um die 5{{nnbsp}}m lang. Wer nicht selbst basteln möchte: Einige wenige kleine Firmen bieten auch fertig aufgebaute Fahrradwohnwagen an. Hier zahlt man Stand 2026 ab 6000 € bis ab 8000{{nnbsp}}€ für einen fertigen Hänger. Es gibt auch Mietangebote. Wer sich für diese spezielle Unterkunftsart auf Radreisen näher interessiert: einfach im Netz oder auch Youtube entsprechend suchen. ==== Wildcamping in Deutschland? ==== Auch wenn es auf Portalen wie Youtube oft auch in Deutschland praktiziert wird: Das Wildcamping ist in Deutschland verboten. Es gibt auch keine Bestrebungen es zu legalisieren. Schon die Sanitärsituation würde in einem dicht besiedeltem Land und an den viel befahrenen Flussradwegen mit Freigabe des Camping problematisch werden. Teilweise finden sich schon heute von Tagesbesuchern bei öfter genutzten Rastplätzen entsprechende „Toilettenecken“. Hier muss aber leider klar gesagt werden: An vielen, auch bekannten Radwanderrouten fehlen leider Stand 2026 immer noch in regelmäßigen Abständen öffentliche Toiletten. Obwohl auch Radreisende in immer mehr Orten Kurtaxe bzw. Übernachtungssteuern bezahlen, fehlt es hier in diesem Bereich an grundlegendster radtouristischer Infrastruktur. Noch zur Info: [https://www.spiegel.de/reise/deutschland/wildcampen-boofen-biwakieren-warum-zelten-inmitten-der-natur-ein-problem-ist-a-1e53eb71-54b6-4b6b-a692-f1a0072be3c6 Artikel zur Problematik Wildcamping im Spiegel von 2021] Eine legale '''Alternative zum Wildcampen''' sind teilweise in Mittelgebirgen abseits der Flussradwege sogenannnte '''Trekkingplätze bzw. Naturlagerplätze'''. Primar sind diese Plätze für Wanderer mit Leichtzelt angelegt worden, können aber auch von Bikepackern genutzt werden. Teilweise bieten die Naturparks sogar auch sportliche Tourenvorschläge für das Gravelbike rund um die Trekkingplätze an. Immer mehr Naturparks bieten diese Übernachtungsvariante noch mit Standdard unterhalb des Campingsplatzes an. Es gibt oft kleine Einzelplätze für bis zu vier Zelten (oft nur max. acht Personen pro Trekkingplatz insgesamt). Man findet vor Ort eine Zeltstelle, oft auch eine ebene Terrasse aus Holz. Dazu gibt es eine Sitzgruppe. Als Sanitäranlage gibt es in der Regel ein "Herzehäuschen" mit Komposttoilette, das etwas abseits steht. Teilweise findet sich, je nach Standort und lokaler Regelung, auch eine Feuerstelle. ''Um eine Überbelegung zu vermeiden müssen die Plätze in der Regel vorreserviert werden.'' Man bucht meist digital. Meist ist der Platz mit einer Buchung dann auch belegt (hier genau in die entsprechenden Buchungsinfos des Anbieters schauen). So ist man also hier mit seinen Reisepartnern dann auch wirklich abseits in der Natur. Die Gebühren betragen hier meist 15{{nnbsp}}€ bis 20{{nnbsp}}€ für eine Person im Einzelzelt. Bucht man für mehrere Personen bzw. Zelte wird es oft günstiger. Dafür übernachtet man hier ganz legal und erhält digital, sofern vorhanden, auch die Gästekarte. Mit der Gästekarte kann z.{{nnbsp}}B. teilweise der lokale und regionale ÖPNV genutzt werden kann. Die meisten Trekkingplätze sind zum Schutz der Natur im Winterhalbjahr nicht buchbar. '''Vorhandene Trekkingplätze sind meist in der [https://opencampingmap.org OpenCampingMap] gelistet (grüne Symbole)'''. Eine legale Alternative zum Wildcamping ist '''nach Absprache die Nutzung privater Flächen.''' Beispielsweise stellen im Portal [https://1nitetent.com/ 1nitetent] Menschen Ihren privaten Grund unentgeltlich für eine Übernachtung zur Verfügung. Die Regelung: Es gibt ein Stück Boden zum Zelten und man darf unentgeltlich '''eine Nacht bleiben'''. Sofern vorhanden kann oft auch eine Toilette oder Dusche genutzt werden. Meist finden sich die Stellen im privaten Garten am Wohnhaus. Nur selten können Stellen genutzt werden, die abseits der Orte liegen. === Weblinks Thema Unterkunft === <!-- hier bitte keine Radreiseveransdtalter und einzelne Unterkünfte Listen. --> *'''[https://www.bettundbike.de Bett und Bike]''': Verzeichnis fahrradfreundlicher Beherbergungsbetriebe, die die Kriterien des ADFC erfüllen (deutschlandweit). Aufnahme auch für nur eine Nacht. Sichere Abstellmöglichkeit für Fahrräder usw.. * Mit der '''[https://opencampingmap.org OpenCampingMap]''' lassen sich auf Datenbasis von Openstreetmap schnell Campingplätze finden. *'''[https://www.dachgeber.de/ ADFC-Dachgeber]''' - deutschlandweites Gastgeberverzeichnis für Reiseradler. Gegen Erstattung der Sachkosten (Buchdruck) kann man sich hier eintragen lassen. Die Liste steht allen Radreisenden offen, (nicht nur '''[https://adfc.de ADFC]'''-Mitgliedern). *'''[http://www.djh.de Deutsches Jugendherbergswerk]''' - Die Anzahl der Jugendherbergen hat in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten stetig abgenommen. Teilweise bestehen auch noch weitere Jugendhäuser, die in freie Trägerschaft übergingen. == Orientierung == [[Datei:Strassen_Uebersichetskarte_von_Deutschland_u._-_Deutsch_OEsterreich_für_Radfahrer..._-_btv1b53029301h.jpg|mini|250px|historischer Fund auf Wikimedia Commons: Eine "Fahrradkarte" des Bundes Deutscher Radfahrer von 1896 zur Zeit des [[w:Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreichs]]. Die Legende beschränkt sich allerdings auf Haupt- und Nebenrouten auf Straßen. Ferner gibt es eine Kilometrierung. Eine separate Infrastruktur für den Radtourismus gab es damals natürlich noch nicht.]] [[Datei:DC Cycling Map 1884.jpg|mini|Weiterer Fund auf Wikimedia Commons: Anfänge der Radnavigation auf Papier: Der Capital Bicycle Club gab bereits 1884 für Washington DC eine "Fahrradkarte" heraus. Die Legende beschränkte sich allerdings auf "befestigte Straßen".]] === Mit Outdoor-Apps auf dem Smartphone === Das Thema Radnavigation mit Outdoor-Apps auf dem Smartphone soll hier nur kurz angerissen werden. Hier gibt es vielfältige Apps, die auch eine Radnavigation anbieten. Bekannte Produkte sind z.{{nnbsp}}B. '''Komoot''' oder auch '''Outdooractive'''. Auch '''OsmAnd''' oder '''Naviki''' sind öfter genannte Namen. Noch recht jung ist das Projekt '''VeloPlanner'''. Eine Listung aller Produkte würde diesen Abschnitt überfrachten. Die meisten Apps bauen auf Openstreetmap als Datensatz auf. Oft bieten Apps kostenfreie Grundangebote und kostenpflichtige Premiumdienste. Die offiziellen Radroutenplaner der Bundesländer besitzen teilweise auch eigene Apps, die kostenfrei gnutzt werden können. In vielen der Apps können selbst erstellte GPX-Tracks bzw. GPX-Dateien hochgeladen werden. In den bekannten Apps sind viele Radfernwege auch oft bereits als eingestellte Tourenvorschläge enthalten. Natürlich lassen sich in den Apps in der Regel auch eigene Touren planen. Große Apps wie Komoot besitzen auch eine Art soziales Netzwerk: Tourenvorschläge können mit anderen Nutzern geteilt werden, Sehenswerte Punkte (POI ''Point of interest'') kommentiert werden, eigene Bilder hochgeladen werden usw.. Oft wird auch der '''Fahrradmodus von Google Maps''' zur Radnavigation eingesetzt. Allerdings ist Google Maps keine auf Outdoor-Tourismus bzw. Fahrrad spezialisierte Anwendung. Nach Berichten im Netz sind die vorgeschlagenen Streckenführungen wohl öfter schlechter als bei den bekannten spezialisierten Apps. Bekannte Radfernwege bieten teilweise sogar auch eigene Apps an. Beispielsweise besitzt der beliebte [https://www.weserradweg-info.de/de/p/die-weser-radweg-app/49236204/ Weser-Radweg eine eigene App]. ==== Erstellung eigener GPX-Daten mit dem brouter.de ==== Eigene GPX-Daten für individuelle Tourenverläufe lassen sich z.{{nnbsp}}B. gut mit dem auf Openstreetmap-Daten basierenden [https://brouter.de/brouter-web/#map=12/49.3802/10.0794/standard,Waymarked_Trails-Cycling brouter.de] planen. Dazu links im Menue auf "Stift" gehen und entsprechend in die Karte Klicken. Der Router orientiert sich bei eingeschalteter Ebene "Radfahren (markierte Routen)" bevorzugt an den in Openstreetmap eingearbeiteten, markierten Radrouten. Die so verab erstellten GPX-Daten können dann in die jeweils genutzte Outdoor-App oder das GPS-Gerät zur Navigation importiert werden. Für Details zum Import sich im Netz in die entsprechend genutzte App einlesen. === Digitale Radwanderkarten auf dem Smartphone === Diese Anwendungen sind funktionell zwischen klassischen Papierkarten und digitalen Radnavis bzw. Outdoor-Apps angesiedelt. Beispielsweise haben es z.{{nnbsp}}B. die ADFC-Regionalkarten als eigene ADFC-Karten-App auf das Smartphone geschafft. Stand 2025 gibt es hier Apps für iOS / iPhone und Andriod / Google (Apps siehe jeweilige "Stores"). Nach dem Kauf der entsprechenden digitalen Variante der Karte wird die Datei auf das Gerät heruntergeladen. Preis Stand 2026 2,99€ digital gegenüber Papierkarte je nach Auflage 9,95 € bis 10,95 €). Die digitale Karte wird auf dem Smartphone als Rastergrafik in verschiedenen Zoomstufen dargestellt. Ergänzend gibt es in höheren Zoomstufen eine Openstreetmap-Karte, für die Mobilfunkempfang nötig ist. Offline ist also nur die gekaufte digitale ADFC-Karte. Die eigene Position wird vom Gerät auf der Karte dargestellt. GPX-Verläufe der Touren und Radfernwege der gekauften Karte sind einblendbar. Eigene GPS-Tracks können aufgezeichnet oder importiert werden. Eine grundlegende Routingfunktion mit Darstellung als einfache Routenlinie ist in der ADFC Karten App integriert. '''Achtung:''' Die ADFC-Karten App ist '''nicht als "Radnavi"''' aufgebaut bzw. gedacht. Es gibt keine Sprachansage, keine Pfeilanzeige usw. Auch besitzt die App keine "soziale Netzwerkfunktion" wie z.{{nnbsp}}B. Komoot. Wer das vertraute Kartenbild der ADFC-Reginalkarten auf dem Smartphone dabei haben möchte, kann hier allerdings die frühere Papierkarte digital nutzen. Die ADFC-Karten besitzen aber eine unterschiedliche Aktualität. === Mit dem klasssichen GPS-Gerät === Das Smartphone hat mittlerweile den klassischen GPS-Geräten den Rang abgelaufen. Die Infos dazu sollen hier aber noch gelistet bleiben, denn die Geräte existieren Stand 2025 als eigene Gerätekategorie weiterhin. Als Alternative zu kostenpflichtigen, oft sehr teuren digitalen Karten für GPS-Geräte können Karten aus dem OpenStreetMap-Projekt (OSM) verwendet werden. Für verschiedene Anbieter von GPS-Geräten sind kostenlose Karten im Internet erhältlich. Für Garmin-GPS gibt es eine sehr gute Unterstützung und viele Karten zum kostenlosen Download. Eine Übersicht gibt es im [http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:OSM_Map_On_Garmin/Download OSM-Wiki]. '''Zum "Fahrradmodus" bei Auto-Navigationsgeräten:''' Bei Navigationsgeräten für Kraftfahrzeuge wird teilweise damit geworben, dass diese Geräte einen Fahrradmodus besitzen. Dieser besteht allerdings teilweise nur darin, dass für Radfahrer verbotene Straßen (Autobahnen und Kraftfahrstraßen) nicht in die Route eingebunden werden. Ausgewiesene Radwanderwege und Radverkehrsnetze in Städten kennen diese Geräte dann in der Regel nicht. Ein Problem ist ferner, dass die Geräte meist nicht für die Anforderungen am Fahrrad konstruiert sind (zum Beispiel hinsichtlich der Erschütterungsempfindlichkeit und Wasserdichtigkeit). Wird bei Autonavigationssystemen also zusätzlich mit dem Argument "Fahrrad und Wandern" geworben, sollte man diese Angebote ganz genau prüfen. Ein weiterer Nachteil ist die begrenzte Akkulaufzeit, die man entweder mit externen Akkus verlängern kann, oder man betreibt das Gerät an einer Stromversorgung, die durch den Nabendynamo betrieben wird. Ein GPS-fähiges Smartphone oder Tablet kann auch zur Navigation eingesetzt werden und stellt derzeit die Methode der Wahl dar. Navigationssoftware gibt es viele, z.&#x202F;B. OsmAnd, Locus, Runtastic oder Oruxmaps. Es gibt viele weitere Programme für Android und iPhone, siehe OSM-Wiki [http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Anwender#Karte_auf_Mobiltelefon_verwenden]. Wer ein Android-Gerät hat, kann bei [https://www.openandromaps.org/ OpenAndroMaps] vorbei schauen. Die Karten werden ständig aktualisiert und sind für viele Routen im Detail verfügbar. Auf Grund des schlechten Mobilfunkempfangs in Deutschlands Ferienregionen ist es von Vorteil, wenn die Karten bereits vor Reiseantritt heruntergeladen wurden und offline zur Verfügung stehen. === Radwanderkarten und Radwanderführer === Auch wenn heute oft mit dem Radnavi mit Apps wie Komoot, Outdooractive usw. geradelt wird, bietet sich an, eine Karte als "back up" dabei zu haben. Denn eine Papierkarte hat kein Problem mit einem leeren Handyakku oder auch kein Problem mit fehlendem Mobilfunkempfang. Hier die wichtigsten deutschlandweiten Karten- bze. Literaturserien für Tourenradler. Wer sich als Einsteiger mit dem Thema Radwandern beschäftigt sollte einfach mal in einen gut sortierten Buchladen gehen und die verschiedenen Kartenserien in die Hand nehmen. So merkt man, was einem am besten zusagt. * '''Radreiseführer [https://www.esterbauer.com Verlag Esterbauer]''' - Dieser Verlag gibt die bekannten blauen '''Bikeline-Führer''' zu diversen Radrouten heraus. Die Reihe hat sich in den letzten Jahrzehnten zum umfangreichen "Standardwerk" im Bereich Radreiseliteratur entwickelt. Es gibt fast für jede längere Radwanderstrecke in Mitteleuropa einen Radreiseführer der Reihe. Stand 2025 sind die Führer trotz Digitalisierung weiterhin beliebt. Sie werden recht zeitnah aktualisiert. Und dies ist auch verständlich, denn ein Buch hat keine Probleme mit leerem Akku oder fehlendem Mobilfunkempfang. Ferner sind im Verlag Esterbauer auch Radkarten im Angebot. * '''ADFC-Regionalkarten 1:50.000 oder 1:75.000''' - Mit mehr als 100 Titeln sehr umfangreiche Kartenserie, die viele Urlaubsregionen und Ballungsräume in Deutschland abdeckt (Stand 2025 fläckendeckend für ganz Deutschland). :Die Karten besitzen eine sehr detaillierte Legende hinsichtlich der Oberflächenbeschaffenheit und Verkehrsbelastung der Routen. So sind zum Beispiel in den Karten gefährliche Straßen, die man unbedingt meiden sollte noch einmal extra gekennzeichnet. Ferner enthalten die Karten Tagestourenvorschlägen und radspezifischen Informationen zur Region (z.&#x202F;B. zum Thema Rad & Bahn). Mittlerweile ist die Blattabdeckung von vielen Regionen so gut, dass man sich auch längere Touren für den Radurlaub aus verschiedenen Kartenblättern zusammenstellen kann. Die Karten werden auf wetterfestem und reißfesten Papier gedruckt. Zusätzlich gibt es gpx-Tracks und Höhenprofile der Themenrouten und Radfernwege zum Download. :Nachteil der ADFC-Regionalkarten ist leider die sehr unhandliche Dreifachfaltung, die die Handhabung der Karte auf Touren sehr erschwert. Hier ist die digitale Variante der Karte auf dem Smartphone handlicher (ADFC-Karten-App für Android und I-Phone siehe in den entsprechendn Verzeichnissen). weiteres siehe '''[https://www.fahrrad-buecher-karten.de fahrrad-buecher-karten.de]''' - Produktseite, seit 2025 gehören die ADFC-Radkarten zur Kompass Karten GmbH * '''ADFC-Radtourenkarten Deutschland 1:150.000''' - Bundesweite Kartenserie des Fahrradclubs, die ganz Deutschland mit 27 Blättern abdeckt. ''Eher nur als Planungskarte für einen längeren Radurlaub geeignet, da die Routeninfos leider nicht sehr detailliert sind.'' So ist es z.&#x202F;B. in den Karten sehr schwierig, ruhige verkehrsfreie land- und forstwirtschaftliche Wege von Nebenstraßen oder Hauptstraßen mit Radwegen zu unterscheiden. weiteres siehe Marke '''[https://www.fahrrad-buecher-karten.de ahrrad-buecher-karten.de]''' - Produktseite, seit 2025 gehören die ADFC-Radkarten zur Kompass Karten GmbH * Der Vollständigkeit halber: Neben den oben genannten Kartenserien sei noch auf die '''amtlichen, topographischen Freizeitkarten''' der bundesweiten Landesvermessungsämter hingewiesen. In der Vergangenheit haben alle Landesvermessungsämter entsprechende Karten herausgegeben. Ob das Stand 2026 noch so ist, ist nicht bekannt. Wer sich für sein Bundesland dafür interesssiert einfach im Netz entsprechend suchen. Die Karten meist im Maßstab 1:50.000 enthalten Radrouten meist als grüne Linie (verkehrsfreie Strecke) und als gestrichelte Linie (Strecke auf der Straße). Obwohl die Routeninfos nicht sehr detailliert ausfallen, sind die Karten bei einigen Tourenradlern beliebt, da sie eine sehr genaue Kartengrundlage besitzen. So kann man sich zum Beispiel auf Waldwegen auch abseits ausgeschilderter Radrouten recht gut orientieren (vorausgesetzt man beherrscht das Kartenlesen gut). Aufgrund des Maßstab 1:50.000 sind die Karten für die komplette Planung eines längeren Radurlaubs aber nicht geeignet, da man sonst einen ganzen Stapel Karten mitnehmen muss. *Sonst haben bedingt durch die Digitalisierung regionale Kleinverlage ihre Tätigkeit oftmals eingestellt. == Literatur == === Deutschlandweite Informationen === Es gibt Stand 2026 diverse Übersichtsbücher zu Radfernwegen und thematischen Radrouten in Deutschland. Hier bitte im Detail im Buchhandel selbst suchen. Und hier bitte nicht alle diese Werke listen. Das sprengt den Rahmen dieser Liste. Im Folgenden eine kleine Übersicht zu bekannten Übersichtswerken der bekannten Verlage: * {{Buch |Titel=Buch "RadFernWege Deutschland" |Verlag=[https://www.esterbauer.com Esterbauer] |Kommentar= Der Übersichtsband stellt 300 der bekanntesten und beliebtesten Radrouten Deutschlands vor (Insgesamt 79000{{nnbsp}}km Routen). Die einzelnen Wege sind mit einem Kurzprofil dargestellt. Eine ausführlichere Streckenbeschreibung stellt Landschaft und Sehenswürdigkeiten vor. Achtung: Der Band kann keinen detaillierten Radreiseführer (Bikeline-Reihe), wie sie Esterbauer auch herausbringt, ersetzen. Das Buch wird alle paar Jahre aktualisiert. |Auflage=9 |Datum=2024 |ISBN=3-85000-098-2 |Format=15,2 cm x 3,6 cm x 22 cm; 640 Seiten, Taschenbuchbindung}} * {{Buch |Titel=ADFC-Ratgeber 260 Radfernwege in Deutschland |Autor=Thomas Froitzheim und Frank Hofmann |Verlag=Bielefelder Verlag GmbH&Co.KG (BVA) |Kommentar=Kurzbeschreibung der Routen, schematische Ausschnittskarten, separate Übersichtskarte Deutschland. Das Werk ging 2025 mit dem gesamten Bereich der ADFC-Radwanderliteratur an den Kompass Kartenverlag über. |Auflage=14 |Datum=2026-05 |ISBN=978-3991545842 |Format=14,5 cm x 1,4 cm x 21 cm, 304 Seiten}} * {{Buch |Titel=Deutschlands schönste Radfernwege: 50 traumhafte Touren zwischen Küste und Alpen |Auflage=1 |Verlag=Bruckmann |Ort=München |Datum=2020 |ISBN=978-3765450464 |Kommentar=Im Werk wird jeder Weg auf reich bebilderten Seiten beschrieben: Kurzinfos, Höhenprofil, Streckenführung, Highlights und Tipps. Extra: - Mit GPS-Tracks für jede Tour zum Nachradeln, im Anhang weitere 260 Radfernwege.|Format=17,1cm x 2 cm x 233 cm, 288 Seiten}} * {{Buch |Titel=Broschüre "Deutschland per Rad entdecken" |Kommentar=Das Heft im DIN A4-Format erscheint alle zwei Jahre und wird von Deutschland Tourismus in Zusammenarbeit mit dem [https://www.adfc.de/artikel/deutschland-per-rad-entdecken-2025-und-2026 ADFC herausgegeben]. Alle Routen finden sich zudem auf den ADFC-Internetseiten unter [https://www.adfc-radtourismus.de/ www.adfc-radtourismus.de].}} === [[Radwanderliteratur Deutschlandweit - Verlagsübersicht|Radwanderliteratur Deutschlandweit - Verlagsübersicht]] === In diesem Artikel sind einige Verlage aufgelistet, die Radwanderliteratur (Radkarten, Führer usw.) für Deutschland herausbringen. Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. == Weblinks == '''Deutschlandweite Verbände''' *'''[https://www.adfc.de ADFC Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V.]''' *'''[https://www.rad-net.de Bund Deutscher Radfahrer]''' *'''[https://www.dimb.de Deutsche Initiative Mountain Bike DIMB]''' '''Sonstige lesenswerte, deutschlandweite Radseiten''' *'''[https://radreise-wiki.de Radreise-Wiki]''' - Das Wiki gehört zum bekannten '''[https://www.rad-forum.de/ Radreise & Fernradler Forum]'''. Im Wiki sind ebenfalls viele Infos zu Strecken, Radtechnik, Ausrüstung usw. zu finden. *[https://www.bahntrassenradeln.de/ '''www.bahntrassenradeln.de'''] - die private Seite von Achim Bartoschek enthält ein weltweites Archiv von Bahntrassenradwegen. Deutschland wird natürlich auch ausführlich behandelt. *'''[http://wiki.openstreetmap.org/index.php/WikiProject_Germany/Radfernwege Radfernwege bei OpenStreetMap]''' <!-- Bitte hier keine Seiten von Radreiseveranstaltern bzw. -vermittlern einfügen --> {{IstIn|Radreisen in Europa}}{{ZdM|Art=Thema|Datum=2020-11}} [[Kategorie:Radreisen in Deutschland]] [[Kategorie:Radwege in Deutschland| ]] {{class-4}} == Einzelnachweise == aildasc38wxrnfur06y3415sxujx91b Rennsteig 0 7420 1794436 1789866 2026-08-05T15:51:03Z Dirk Schmidt 15181 /* 9. Etappe: Steinbach am Wald - Blankenstein an der Saale (28{{nnbsp}}km) */ 1794436 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Art=Thema|Datum=2018-05}}{{Wanderweg|kat=Wandern in Deutschland}} Der 168{{nnbsp}}km lange '''Rennsteig''' ist ein bekannter Höhenwanderweg im [[Thüringer Wald]]. Die Strecke führt auf dem "Rückgrat [[Thüringen|Thüringens]]" von Hörschel an der Werra bis nach Blankenstein an die Selbitz. Mit rund 100.000 Wanderern jährlich ist der Rennsteig der am meisten frequentierte Weitwanderweg Deutschlands. Im Winter verwandeln sich große Teile des Weges in die recht schneesichere "Rennsteigloipe". [[Bild:R_wie_rennsteig_bei_oberhof_d_schmidt_03_2005.jpg|thumb|Wegstein am Rennsteig (gesehen zwischen Oberhof/ Rondell und dem Großen Beerberg)]] == Kurzdaten und Streckenprofil == [[Datei:Rennsteig.JPG|mini|Traditionelle Hinweistafel am Rennsteig]] *'''Länge: 168{{nnbsp}}km''' *'''Start:''' [[Eisenach/Hörschel|Hörschel]] an der Werra *'''Ziel:''' Blankenstein an der Selbitz *'''Markierung:''' Wegzeichen ist ein weißes "R". *'''Charakter:''' Höhenweg bzw. Kammweg im Mittelgebirge, meist in Waldlage, oft werden breite geschotterte Fahrwege im Forst genutzt ("Waldautobahn"). Schmale Wanderpfade sind die Ausnahme, Talblicke sind teilweise vorhanden *'''Beste Reisezeit:''' Mai bis September *'''Schwierigkeitsgrad:''' leicht bis mittel *'''Höhenmeter:''' 3750{{nnbsp}}hm im Anstieg / 3500{{nnbsp}}hm im Abstieg (nach Openstreetmap) * '''Etappen:''' 6 bis 9 Tage *'''GPX-Daten:''' Streckenverlauf Unstrut-Radweg von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://hiking.waymarkedtrails.org/#route?id=398874&type=relation&map=9.0/50.7216/11.4925 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Hier kann auch ein Höhenprofil eingesehen werden. == Hintergrund == {{Mapframe|50.741547|10.93|width= 500|height= 400|zoom=8|type=geoline| name =Karte bzw. Routenplan Rennsteig. Für die Darstellung der Anschlusswege bei den Ebenen "Wanderwege" anklicken.}} {{Mapshape|wikidata=Q139056|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} Der Rennsteig ist eine Fernverbindung, die bereits im Mittelalter zum Reisen diente. Die erste Erwähnung stammt aus dem 9. Jahrhundert. Der traditionelle Wandergruß auf dem Rennsteig lautet übrigens '''"Gut Runst"'''. "Runst" bedeutet schlicht Rennsteigwanderung. Darunter versteht man allerdings die traditionelle Rennsteigwanderung in 6 Etappen. Es soll angeblich Glück bringen, bei Hörschel einen Stein aus der Werra mit zu nehmen und diesen dann bei Blankenberg in die Selbitz zu werfen. Der Rennsteig endet in Blankenstein übrigens nicht - wie zum Teil geschrieben - an der Saale, sondern an der Selbitz. Vom Wegende bis zur Selbitzmündung sind es aber nur ein paar hundert Meter. === Rennsteiglied === Der Text für das Rennsteiglied stammt von [[w:Karl Müller (Autor)|Karl "Kaschi" Müller]] (* 23. März 1925; † 13. Juni 2011 in Suhl) ehemaliger Suhler Lehrer, die Melodie vom Suhler Friseurmeister und Heimat- und Volksmusikanten [[w:Herbert Roth|Herbert Roth]] (* 14. Dezember 1926 in Suhl; † 17. Oktober 1983 in Suhl). Die beiden waren Wanderfreunde. Erstmals öffentlich vorgetragen wurde das Lied am 14. April 1951 im damaligen Gemeindesaal und heutigen Hotel "Zum Goldenen Hirsch" in Hirschbach bei [[Suhl]]. 1996 wurde zu Ehren von Herbert Roth am Rennsteig bei [[#Oberhof - Schmiedefeld|Gehlberg]] und 2{{nnbsp}}km unterhalb der Schmücke (Waldhotel) ein Gedenkstein gesetzt. In der weiteren Folge wurde aus dem in Hochdeutsch vorgetragenem Rennsteiglied eines der bekanntesten deutschen Volkslieder. Es gilt als die eigentliche "Landeshymne Thüringens" und wird auch über die Grenzen Thüringens hinaus öfter gesungen als die offizielle Thüringer Hymne, das ist [[w:Thüringen, holdes Land|"Thüringen, holdes Land"]]. Es gibt sogar Versionen in russischer, finnischer oder chinesischer Sprache. Für jeden musikalischen Wanderfreund in den Thüringer Mittelgebirgen ist die Melodie Pflicht. Bekannte deutschsprachige Interpreten des Rennsteiglieds sind zum Beispiel Heino oder auch Gunther Emmerlich. Refrain: :... :''"Diesen Weg auf den Höh'n bin ich oft gegangen, Vöglein sangen Lieder.'' :''Bin ich weit in der Welt, habe ich Verlangen, Thüringer Wald, nur nach dir."'' :... == Vorbereitung == === Reisezeit === Beste Reisezeit für den Rennsteig ist Mai bis September. Bei der Wandervorbereitung ist zu beachten, dass der Rennsteig auf etwa 700 bis 800{{nnbsp}}m über dem Meeresspiegel liegt. Während es im März oder April im Flachland bereits frühlingshaft sein kann, finden sich am Rennsteig unter Umständen noch diverse Schneereste. Auch im Sommer ist das Klima hier oben feuchter als im Flachland. Bei großer Hitze ist es dafür meist ein paar Grad kühler. Essenziell für eine Wanderung ist daher ein entsprechender Regenschutz. Der September bietet oft schöne Spätsommertage. Es ist nicht mehr so heiß wie im Juli oder August. Auch der Oktober kann je nach aktueller Witterung noch schöne Wandertage für deine mehrtageswanderung bieten. '''Rennsteigwanderung im Winter?''' Prinzipiell ist an kalten klaren Tagen mit Hochdruckeinfluss auch hier eine Wanderung attraktiv. Voraussetzung für eine Winterweanderung ist natürlich entsprechend warme Kleidung und warmes Schuhwerk. Sofern es z.{{nnbsp}}B. im November noch keinen Schnee gegeben hat, oder sich die Schneehöhe im Rahmen hält kann auch hier die Route gut begangen werden. Bei Hochdruckeinfluss wandert man im Thüringer Wald dann oft über dem Hochnebel. Solche Wetterlagen sind vor allem für Tageswanderungen sehr beliebt. Bei Schneehöhen, die das Spuren von Loipen erlauben (ab rund 30{{nnbsp}}cm) verwandeln sich allerdings großte Teile des Rennsteig in eine Langlaufloipe. Das begehen ist dann meist trotzdem noch gestattet, kann aber örtlich auch eingeschränkt werden. Aber auch bei Freigabe: ein richtig entspanntes Wandern ist dies nicht. Hier ist entsprechend gegenseitige Rücksichtnahme erforderlich. Am Besten bei gespurter Rennsteigloipe auch einfach auf die Langlaufski umsteigen. === Tageswanderungen === Viele Wanderfreunde unternehmen am Rennsteig Tageswanderungen. Dazu stehen an den meisten Straßen, die den Kamm queren, Wanderparkplätze zur Verfügung. ===Planung am Rennsteig: Etappen für Mehrtageswanderung === [[Datei:Karte Verlauf Rennsteig.png|mini|Übersichtskarte des Rennsteig mit Hervorhebung der Topografie]] Für eine klassische Rennsteigwanderung sollte man einen Mehrtagesrucksack bis zu 30{{nnbsp}}km am Tag tragen können (oder einen Wanderwagen nutzen, Infos dazu siehe Abschnitt unten). Entsprechende Kondition wird natürlich ebenfalls benötigt. Wenn man eine Mehrtageswanderung unternehmen möchte, reist man am besten mit der Bahn an (Vorteil: flexible Rückfahrt). Die folgende Schwierigkeitseinteilung der [[#Streckenbeschreibung mit Etappen|Etappen]] ist darauf ausgelegt, dass man sein Gepäck selbst trägt. Für die gesamten 168{{nnbsp}}km kann man bei mittlerer Kondition etwa 7 - 8 Tage einplanen. Wer allerdings Anfänger beim Wandern ist, sollte zwei Wochen Urlaub mit 10 Etappen einplanen. Mit evtl. Aufenthaltstagen unterwegs sind auch 14 Tage noch sinnvoll. Wer sehr gut zu Fuß unterwegs ist, kann den Rennsteig natürlich auch in den traditionellen 6 Etappen bewältigen. Dann ergeben sich allerdings stramme Tagesetappen von 30 - 33{{nnbsp}}km. Die '''traditionellen 6 Etappen''' sind laut Wikipediaartikel "Rennsteig" übrigens wie folgt aufgeteilt: * [[Hörschel]] – [[Großer Inselsberg]]: 32,8{{nnbsp}}km * [[Großer Inselsberg]] – [[Oberhof]]: 30,8{{nnbsp}}km * [[Oberhof]] – Kahlert (gehört zur Gemeinde [[Neustadt am Rennsteig]]): 27,0{{nnbsp}}km * Kahlert – [[Steinheid]], Ortsteil Limbach: 19,7{{nnbsp}}km * [[Steinheid]], Ortsteil Limbach – [[Steinbach am Wald]]: 30,0{{nnbsp}}km * [[Steinbach am Wald]] – [[Blankenstein (Rosenthal am Rennsteig)|Blankenstein]]: 28,0{{nnbsp}}km Mit bis zu 33{{nnbsp}}km ist diese Aufteilung aber etwas für sehr Sportliche (besonders wenn man auf dem Rücken mit Mehrtagesrucksack unterwegs ist). Besonders die erste Etappe von Hörschel zum Großen Inselsberg hat es dabei in sich: Es sind nicht nur fast 33{{nnbsp}}km zu bewältigen, sondern es geht zusätzlich auch noch einen ''Großteil der Strecke bergauf!'' (mindestens etwa 800 Höhenmeter - evtl. sogar noch mehr, da nicht detailliert mit "verlorenen Höhenmetern" gemessen wurde). Im Wikivoyageartikel ist der Rennsteig daher in '''9 Etappen''' eingeteilt, die auch durchschnittlich trainierte Aktivsportler schaffen. Lediglich die letzte Etappe ist mit der traditionellen Aufteilung identisch. Hier geht es aber oft bergab und nach mehr als einer Woche wandern treten auch erste Trainingseffekte auf, so dass 28{{nnbsp}}km dann auch besser zu schaffen sind. Die [[#Streckenbeschreibung mit Etappen|Routenbeschreibung hier auf Wikivoyage]] wurde mit 9 Abschnitten weitgehend auf die Anfängervariante mit 10 Tagesetappen zugeschnitten. Dabei wurde auch Wert auf Etappenorte gelegt, die möglichst eine gute Infrastruktur besitzen. Falls man sein Gepäck nicht selbst tragen möchte, bieten die Tourismusverbände organisierte Mehrtagestouren mit Gepäcktransport an. === Unterkünfte === Als Kammweg verläuft der Rennsteig oftmals abseits der Orte. Dennoch finden sich auch einige Unterkünfte als Gasthöfe und Höhenhotels direkt an der Route. So kann man im Endbereich von vielen Etappen auch direkt am Wanderweg übernachten. Allerdings sind hier die Bettenkapazitäten begrenzt. Die in der [[#Streckenbeschreibung mit Etappen|Streckenbeschreibung]] gewählten Etappen wurden so ausgewählt, das immer ein Ferienort im Bereich des ETappenendes zu finden ist. Dafür muss man natürlich schon einmal 2 bis 3{{nnbsp}}km Abstecher ins Tal absolvieren. === Gepäckfrage auf Mehrtageswanderungen === '''Rucksack, Wanderwagen, Pauschale mit Gepäcktransport oder Standquartier mit Tagestransfers?''' Wer seine Gelenke und den Rücken entlasten möchte kann natürlich möglichst leicht packen. Aber ein gewisses Gewicht wird man immer dabei haben. '''Der Rennsteig ist bis auf wenige Abschnitte "rollfähig"'''. Diese wenigen Lücken für "Räder" können meist auch auf nahen Alternativwegen umgangen werden. So ist der Einsatz eines '''gelängegängigen Wanderwagen''' durchaus sinnvoll. Mittlerweile gibt es sehr ausgefeilte Rollwagen, mit denen der Rucksack hinter sich her gezogen werden kann. Dabei sollte der Wanderwagen natürlich möglichst leicht, aber trotzdem noch robust genug sein, um den Mehrtagesrucksack sicher auch über holprige Wege ziehen zu können. Ferner benötigt der Wagen eine ausreichende Spurbreite, damit er auf holprigem Untergrund nicht gleich umfällt. Zusätzlich sollte ein solcher Wanderwagen natürlich auch mit Rucksack auf nicht rollfähigen Strecken möglich gut tragbar sein. Die Konstruktion sollte ferner für den Auto- oder Bahntransport faltbar sein. Innovativ: Als Gestänge dienen teilweise die eigenen ausziehbaren Wanderstöcke. Je nachdem, wie viel Gepäck man dabei hat, gibt es für unterschiedliche Zuladungen ausgelegte Konstruktionen. Je nach Konstruktion gibt es Wanderwägen, die klassischen Einkaufstrolleys ähndeln, oder Rollwagen mit weitgehend mittigem Lagepunkt über der Achse. Im Netz finden sich diverse Anbieter. Sonst sehenswert zum Thema Wanderwagen: MDR Einfach Genial von 2024: Folge "Rucksack im Wanderwagen: Ziehen statt Schleppen": [https://www.youtube.com/watch?v=44DXOGB0jQo Folge auf Youtube]. Sonst kann für den Rennsteig auch einfach eine Pauschale mit Gepäcktransport gebucht werden. Einige Hotels bieten Reisepakete mit Standquartier und Tagestransfers zu den entsprechenden Einstiegspunkten am Rennsteig an. Hier bitte einfach im Netz danach suchen ''(bitte nicht hier im Artikel listen. Wikivoyage ist kein Werbeportal).'' === Rennsteig als Trekkingtour mit Leichtzelt? === Das Wildcampen ist nicht gestattet. Auch das Übernachten in öffentlichen Schutzhütten ist nicht gestattet. Im Internet finden sich allerdings Reiseberichte, die diese Variante mit Schutzhütten empfehlen. Solch ein Verhalten wird wohl teilweise geduldet. Wer sich erst sehr spät am Abend in der Schutzhütte niederlässt und früh am Morgen wieder aufbricht wird wohl teilweise geduldet. Aber sinnvoll ist solch eine Nutzung der Schutzhütten eher nicht (z.{{nnbsp}}B. fehlende Sanitäreinrichtungen). Ein legales Trekkingangebot mit offiziellen Naturlagerplätzen, wie es das beispielsweise in anderen Deutschen Mittelgebirgsregionen bereits gibt, fehlt bisher am Rennsteig bzw. im Thüringer Wald. Lediglich im Frankenwald gibt es einige offizielle Naturlagerplätze. Mit offiziellen Campingplätzen ist der Rensteig leider eher arm bestückt. Einige Plätze gibt es, diese liegen allerdings eher in Tallagen abseits des Rennsteigs. Campingplätze und Naturlagerplätze können der [https://opencampingmap.org/de/#10/50.6155/10.9506/1/1/bef OpenCampingMap] entnommen werden. Fazit: Für das wichtige Thema Trekking besitzt der Rennsteig aktuell (Stand 04-2026) kein durchgehendes touristisches Angebot. Hier fehlt eine übergreifende Konzeption an Naturlagerplätze wie es sie an anderen Wanderrouten bereits gibt. Beispielsweise finden sich im nördlichen Sauerland 13 Naturlagerplätze ([https://www.trekkingpark.de www.trekkingpark.de]) bezogen auf die 66{{nnbsp}}km lange Strecke des '''Diemelsteig'''. === Skiwanderweg Rennsteig === In der kalten Jahreszeit verwandeln sich große Teile des Rennsteigs in einen regionalen Skiwanderweg. Dieser wird in der Regel zweispurig hergestellt, und man nutzt dann eine Spur je Fahrtrichtung. Recht schneesicher ist der Skiwanderweg Rennsteig zwischen '''Grenzwiese am [[Großer Inselsberg|Großen Inselsberg]]''' und '''[[Neuhaus am Rennweg]]'''. Die 75 - 85{{nnbsp}}km lange Strecke (grobe Schätzung) liegt durchgehend oberhalb von 700{{nnbsp}}m Höhe (meist sogar oberhalb von 800 m). Sportlichen Mehrtagestouren steht also bei schönem Winterwetter nichts im Wege. Allerdings ist zu beachten, dass es zwischen Grenzwiese und Oberhof auf 35{{nnbsp}}km keinen Ort an der Strecke gibt (lediglich vereinzelte Beherbergungsbetriebe sind auf dem Gebirgskamm vorhanden). Zwischen Oberhof und Neuhaus am Rennweg findet man dagegen etwa alle 12 - 15{{nnbsp}}km einen größeren Ort mit einem umfangreicheren Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten. So kann man auch als "Nichtprofi" eine Mehrtagestour gut absolvieren. Für 15{{nnbsp}}km täglich auf Langlaufski benötigt man natürlich trotzdem eine gewisse Grundkondition, muss aber lange nicht so fit sein als wenn man 30 - 40{{nnbsp}}km pro Tag plant. Diese Distanz ist für sportliche Frühaufsteher auch an kurzen Wintertagen um die Jahreswende zu schaffen (wenn man von 8 bis 16 Uhr ohne längere Pausen unterwegs ist). Auch gut für eine Streckentour: Sowohl [[Oberhof]] als auch [[Neuhaus am Rennweg]] sind recht gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Eine Wintersportkarte ist im Abschnitt [[#Literatur|Literatur]] gelistet. === Radwanderweg Rennsteig === Im Sommer sind auch die Radler im Rennsteig-Gebiet unterwegs. Der [[Rennsteig-Radwanderweg|Rennsteig-Radwanderweg]] nutzt allerdings nur auf einer Strecke von 26{{nnbsp}}km den Wanderweg. == Anreise == === Mit der Bahn === '''Anreise:''' * {{Marker | name = Bahnhof Hörschel | type= rail | wikidata = Q116017357|url = https://www.bahnhof.de/hoerschel}} - Hörschel besitzt Bahnanschluss an die Strecke Bebra - Eisenach. Hier halten Regionalbahnen der Linie Bebra - Eisenach. Nächster Fernverkehrshalt ist Eisenach (IC/ICE-Halt). '''Abreise:''' * {{Marker | name = Bahnhof Blankenstein (Saale) | type= rail | wikidata = Q56525680 |url = https://www.bahnhof.de/blankenstein-saale}} - Hier besteht Bahnanschluss nach Saalfeld. Am {{Marker | name = Bahnhof Saalfeld (Saale) | type= rail | wikidata = Q320974 |url = https://www.bahnhof.de/saalfeld-saale}} halten Regionalexpresszüge nach Leipzig und Nürnberg. Wer mit dem RE nach Süden möchte kann auch bereits im {{Marker | name = Bahnhof Kaulsdorf (Saale) | type= rail | wikidata = Q110384744 |url = https://www.bahnhof.de/kaulsdorf-saale}} Bahnhof in den RE nach Nürnberg umsteigen. Sonst kann mit Regionalbahnen Erfurt erreicht werden. Der Bahnhof Saalfeld (Saale) ist seit 2017 kein ICE-Halt mehr, es halten nur noch einzelne IC-Züge. * weitere [[#Varianten für die Abreise|Varianten für die Abreise]] am Ende der Etappenbeschreibung. === Auf der Straße === Für Tageswanderungen stehen an den meisten Straßen, die den Kamm queren, Wanderparkplätze zur Verfügung. Bei Mehrtagestouren ist die Anreise per KFZ eher umständlich, da man zurück zum PKW muss. Ein gebührenfreier Wanderparkplatz findet sich in Hörschel direkt am Ortseingang. Ob das Kfz hier für länger als 24 Stunden abgestellt werden darf, ist nicht bekannt. Die Bahnrückfahrt von Blankenstein Richtung Hörschel erfolgt über Saalfeld und Erfurt und Eisenach. Man müsste sich hier dann an einem Bahnhof einen Parkplatz für mindestens eine Woche organisieren. == Streckenbeschreibung mit Etappen == Die '''9 einfacheren Etappen''' dieser Streckenbeschreibung wurden so eingeteilt, dass immer Übernachtungsorte möglichst nah am Ende der beschriebenen Tagesetappe des Rennsteigs liegen. Die Etappenkilometer in der Einleitung werden etwa von Ortsmitte zu Ortsmitte angegeben. Je nach Übernachtungsort können sich daher abweichende Etappenlängen ergeben. Falls man sich unterwegs mal den einen oder anderen Ruhetag gönnen möchte (die Muskeln danken es unter Umständen) sind 2 Wochen Urlaub für den Rennsteig gut geplant. Hinweise: * '''Rkm''' steht für Rennsteigkilometer und ist die durchgehende Kilometrierung für die gesamte Route ab Hörschel. Die Daten stammen von der Seite des Rennsteigvereins, und können daher als offizielle Kilometrierung angesehen werden. * Die vorne stehenden Kilometer sind die Etappenkilometer bezogen auf das beschriebene Teilstück der Route. * Details zu Gastronomie und Unterkunften, werden hier nicht vermerkt (Ausnahme Ruhetage Gastronomie). weitere Detailinfos, wie Zimmerpreise, Telefonnummern, werden in den Ortsartikeln abgelegt. Hier in der Etappenbeschreibung maximal ein Verweis auf die Internetseite des Betriebs sofern er außerorts in Alleinlage am Rennsteig liegt bzw. Ortsartikel fehlt. ===1. Etappe: [[Hörschel]] bzw. [[Eisenach]] – [[Ruhla]] (etwa 21{{nnbsp}}km) === {{Scroll Gallery|title = Etappe Hörschel - Ruhla |File:ESA HOERSCHEL 2.jpg|Rennsteigwanderhaus in Hörschel |File:WAK CLAUSBERG Siedlung2.JPG|Ansiedlung Clausberg: ehemalige Landarbeiterhäuser, die zum Gut gehörten. |File:ESA DKM Vachaer Stein.jpg|upright{{!}}historischer Wegeobelisk "Vachaer oder Förthaer Stein" }} Für die Anreise nach Hörschel besteht Bahnanschluss an die Strecke Bebra - Eisenach. Die Etappe gewinnt bis kurz vor Ruhla kontinuierlich an Höhe. Es gibt einige Blicke zur Wartburg. Im ersten Teil der Etappe dominiert noch Laubwald, der im zweiten Teil der Wanderung mehr und mehr in Nadelwald übergeht. Entfernung: {{Marker | name = [[Hörschel]]| type= City | wikidata = Q1548490}} - Ascherbrück am Rennsteig - {{Marker | name = [[Ruhla]] | type= City | wikidata = Q494627}} (Ortsmitte): '''etwa 21 km''' '''Eckpunkte der Strecke:''' *{{Marker | name =Km 0: Hörschel: Routenbeginn an der Werra (200 m; Rkm 0,0)| type = waypoint |group = gold | lat = 51.00777 | long = 10.22759}} - mit Schutzhütte, Rastplatz, Toilette (Gebühr 50 Cent), Blick auf die drei Werrabrücken nördlich Hörschel). Hier findet sich auch ein "Steinbehälter" mit Vorrratssteinen als "Rennsteigstein". Denn nach alter Sitte ist es Brauch, einen Stein aus der Werra auf die Rennsteigwanderung mitzunehmen und in Blankenstein in die Selbnitz zu werfen. * {{Marker | name =Km 0,3: Hörschel: Rennsteigwanderhaus | type = see | lat = 51.00583 | long = 10.22669 }} - Touristinformation, Ausstellung über den Rennsteig, Natur und Geologie des Werratals und des nördlichen Thüringer Waldes. Öffnungszeiten des Rennsteigwanderhauses siehe [[Hörschel#Sehenswürdigkeiten|Artikel Hörschel]]. *{{Marker | name =Km 2: Großer Eichelberg (339 m)| type = view | lat = 50.99458 | long = 10.22852}} - Schutzhütte, schöner Blick auf das Werratal * {{Marker | name =Km 3,7: Schutzhütte "Flüchtiger Hirsch"| type = shelter | lat = 50.98068 | long = 10.22922 |show =symbol | image = Stedtfeld11 Schutzhütte Flüchtiger Hirsch.JPG}} - an der Route eine Schutzhütte * {{Marker | name =Km 6,9: Ansiedlung Clausberg | type = waypoint| group= gold | lat = 50.96124 | long = 10.24756 }} - "Runst Rast": Bank unter einem stattlichen Baum; ferner gut zu wissen: Briefkasten direkt an der Route (zum Einwurf von Ansichtskarten). *{{Marker | name =Km 8,7: Vachaer oder Förthaer Stein (372 m; Rkm 8,7): Querung der B 84 | type = parking | lat = 50.95346 | long = 10.25544 }} - Querung der B 84, Bushaltestelle, Parkplatz und Schutzhütte. Die Bundesstraße 84 war hier einst ist die historische Handelstraße von [[Frankfurt am Main]] nach [[Leipzig]]. Am Obelisk stehen Bänke (ohne Lehne). *{{Marker | name =Km 11,5: Wilde Sau (ca. 380 m) | type = view | lat = 50.94561 | long = 10.29148 }} - Rastplatz, Blick zur Wartburg * {{Marker | name =Km 12: Krumme Kahre | type = shelter | lat = 50.94107 | long = 10.29063 |show = symbol}} - Rastplatz mit Schutzhütte :→ Kurz hinter der "Krummen Kahre" kommt man an einem Aussichtspunkt mit Blick zur Wartburg vorbei. *{{Marker | name =Km 14,6: Hohe Sonne (434 m; Rkm 14,6) Hohe Sonne: Parkplatz, Ausflugsgastronomie mit Biergarten | type = restaurant | lat = 50.93216 | long = 10.31889 | show = noname }} '''Km 14,6: Hohe Sonne (434 m; Rkm 14,6)''' - Querung der B 19, Parkplatz, Ausflugsgastronomie mit Biergarten, Jagdschloss Hohe Sonne (leer stehend, siehe auch [[:Wikipedia:de:Jagdschloss Hohe Sonne|Wikipediaartikel]]) *{{Marker | name =Km 19: Ascherbrück: Berggasthof | type = restaurant | lat = 50.89481 | long = 10.34128 | show = noname }} '''Km 19: Ascherbrück (553 m)''' - Querung Straße, Parkplatz, [http://www.hubertushaus-ruhla.de/ Gasthof] mit Übernachtungsmöglichkeit. Von hier sind es zur Ortsmitte von [[Ruhla]] etwa 1,5{{nnbsp}}km. Im Ort findet man diverse Gästebetten. ===2. Etappe: [[Ruhla]] – [[Großer Inselsberg|Gr. Inselsberg]] (etwa 17 - 20{{nnbsp}}km) === {{Scroll Gallery|title = Unterwegs zwischen Ruhla, Inselsberg und Grenzwiese |Bild:RUHLA KAHL.jpg|Aussicht am Glöckner im Jahr 2008, nachdem Sturm Kyrill den Wald gefällt hatte. |File:RUHLA GLOECKNER.jpg|Steingruppe des Glöckner |Bild:Thueringer_wald_scheffeldenkmal_am_dreiherrnstein_ds_wv_10_2006.jpg|upright{{!}}Scheffeldenkmal am Dreiherrnstein: Joseph Victor von Scheffel (1826 – 1886) war ein deutscher Schriftsteller und Dichter. Näheres siehe [[:Wikipedia:Joseph Victor von Scheffel|Wikipediaartikel zur Person]]. |Bild:SM Dreiherrenstein 01.jpg|Ausflugsgaststätte am Dreiherrnstein/ Scheffeldenkmal |Bild:Thuringian_forest_oberer_inselsberg_view_to_north_ds_10_2006.jpg|Im Anstieg zum Großen Inselsberg: Nordblick vom Oberen Inselsberg |Bild:SM Kleiner Inselsberg Rennsteig.jpg|An der Grenzwiese }} Etappe Ruhla Ortsmitte - Großer Inselsberg '''etwa 17 km'''. Auf dem [[Großer Inselsberg|Großen Inselsberg]] gibt es eine Jugendherberge und auf dem Kleinen Inselsberg 2 Pensionen. Sollte man auf dem Inselsberg kein Übernachtungsquartier bekommen, so kann man von der Grenzwiese 2,5{{nnbsp}}km bergab nach [[Brotterode]] oder 5,5{{nnbsp}}km bergab nach [[Bad Tabarz]] laufen. Der Rennsteig verläuft direkt über den Gipfel des 916{{nnbsp}}m hohen "Großen Inselsberges". Die dortige interaktive 360° HD- [http://inselsberg.panomax.de/ Panoramakamera] zeigt einen großen Teil des Rennsteiges zwischen Eisenach und Oberhof. '''Eckpunkte der Strecke:''' * {{Marker | name = km 0: Ascherbrück (553 m) | type= parking | lat = 50.894625| long = 10.341198}} - Querung Straße, Parkplatz, Waldgasthof "Hubertushof" *{{Marker | name = km 2: Ruhlaer Häuschen (630 m) | type= shelter| lat = 50.880960| long =10.338408 |image = Ruhlaer Häuschen (Rennsteig) 9.jpg | show =symbol}} - Rastplatz mit Schutzhütte, Steinerer Wegweiser *{{Marker | name = Km 5: Glöckner | type= shelter | lat = 50.86339| long =10.37041| image = RUHLA GLOECKNER.jpg | show =symbol}} - Rastplatz mit Schutzhütte, Steingruppe des Glöckner mit schönem '''Talblick nach Süden''' * {{Marker | name = km 6: Straßenkreuzung Glasbach (643 m)| type= parking | lat = 50.860218| long = 10.380825| image = Liebenstein24_Glasbach_-_Straßenkreuzung.JPG}} - Straßenkreuzung, kleiner Parkplatz, Bushaltestelle "Glasbach" * {{Marker | name = Schillerbuche / Rennsteig-Portal Bad Liebenstein - Schweina - Steinbach (etwa 640 m)| type= parking| lat = 50.858981| long = 10.383832|image = Steinbach24 Wohnmobilstellplatz Pic3.JPG }} - großer Parkplatz (gebührenpflichtig), Imbiss, öffentliche Toilette, Spielplatz, Wohnmobilstellplatz *{{Marker | name = km 8,5: Dreiherrnstein/ Scheffeldenkmal (740 m)| type= monument | lat =50.84996 | long = 10.41228 }} - Parkplatz, {{Marker | name = Waldschänke "Dreiherrnstein" |type= restaurant | lat = 50.849653 | long = 10.411973| url = https://gasthausrennsteig.de}} (geöffnet Sa, So und feiertags) *{{Marker | name =km 10,5: Felsklippe "Beerbergstein" (etwa 780 m) | type= waypoint |group = gold | lat = 50.845121| long =10.441791 }} - Die kleine Felsklippe liegt etwas abseits des Weges (ist vom Rennsteig ausgeschildert). Der Aussichtspunkt auf der Klippe ist weitgehend zugewachsen (Stand 10-2007). Die in vielen Karten verzeichnete "Höhle" in der Klippe ist eher ein etwas ausgeprägterer Felsüberhang. *{{Marker | name = km 11: Oberer Beerberg (über 800 m)| type= view | lat = 50.845636| long = 10.447690}} - kleine Felsklippe mit etwas Aussicht. *{{Marker | name = km 12: Rastplatz Venetianierstein (etwa 825 m) | type= shelter| lat =50.845862| long = 10.455224 | show =symbol}} - Schutzhütte kurz vor dem steilen Schlussanstieg auf den Inselsberg. Der Venetianierstein liegt nahe der Hütte. *{{Marker | name = km 13: Großer Inselsberg (917 m; Rkm 32,7)| type= see | lat = 50.850623| long =10.467168 }} - Der [[Großer Inselsberg|Große Inselsberg]] ist der bekannteste Berg des nördlichen Thüringer Waldes. Auf dem Berg gibt es eine Jugendherberge und zwei Berggasthöfe. Im Februar 2015 wurde auf dem Bergplateau ein neuer 21{{nnbsp}}m hoher Aussichtsturm eröffnet, der einen 360°-Rundumblick ermöglicht. An klaren Tagen kann man von hier bis zum 106{{nnbsp}}km entfernten [[Brocken]] im [[Harz]] schauen. *{{Marker | name = km 13,3: Reitsteine (auf etwa 880 m; Rkm 33,0)| type= view | lat = 50.847915| long =10.472320 }} - Felsklippe kurz unterhalb des Inselsberggipfels mit schönem Talblick Richtung Brotterode. *{{Marker | name = km 15: Grenzwiese (723 m) | type= parking |lat = 50.844843| long = 10.480893}} - gut besuchte Passhöhe an der Straße Bad Tabarz-Brotterode, Großparkplatz mit Gebühren, Gastronomie mit ein paar Übernachtungsmöglichkeiten, Bushaltestelle; [https://www.sommerrodelbahn-inselsberg.de/ Sommerrodelbahn] mit Abenteuerspielplatz. Märchenwaldpfad (Irrgarten mit Märchentafeln; Eintritt frei) ===3. Etappe: [[Großer Inselsberg|Inselsberg]] – [[Tambach-Dietharz]] (etwa 19{{nnbsp}}km) === {{Scroll Gallery|title = Entdeckungen zwischen Brotterode und Tambach-Dietharz |File:Brotterode-Trusetal Landesstraße L 1024 lub 2025-04-14 img01 Wegweiserstein.jpg|upright{{!}}Wegweiserstein an der Grenzwiese |File:Spiessbergturm tower germany 2024.jpg|Spießbergturm |File:Steinkreuz Finsterbergen 2011-04-15 01.jpg|upright{{!}}Possenröder Kreuz |File:Spitterfall 2.jpg|upright{{!}}Spitterfall im Herbst |File:Spitterfall.jpg|Spitterfall mit Sonnenimpression |File:Thüringer Wald Ebertswiese.jpg|Wiesengelände der Ebertswiese mit Schlangenknöterich; im Hintergrund das Berghotel |File:RennsteigAlteAusspanne.jpg|Alte Ausspanne }} Entfernung Inselsberg - Alte Ausspanne am Rennsteig - Tambach-Dietharz (Ortsmitte): '''etwa 19{{nnbsp}}km''' Etappe {{Marker | name = [[Brotterode]] | type= City | wikidata = Q632250}} - Grenzwiese am Rennsteig - Alte Ausspanne am Rennsteig - {{Marker | name = [[Tambach-Dietharz]] | type= City | wikidata = Q530007}} - (Ortsmitte): '''etwa 19 - 20{{nnbsp}}km''' '''Eckpunkte der Strecke:''' *{{Marker | name = Km 0: Grenzwiese (723 m)|type= parking | lat = 50.84469 | long = 10.48132}} - Querung Straße Bad Tabarz-Brotterode, Großparkplatz, Gastronomie, Bushaltestelle, weitere Infos siehe oben vorherige Etappe. * {{Marker | name = Km 1,5: Großer Jagdberg (814 m) |type= shelter | lat = 50.835768| long = 10.495704 | show = symbol}} - Schutzhütte mit Rastplatz * {{Marker | name = Km 2,6: Am Jagdberg (716 m) |type= shelter | lat = 50.836845| long = 10.509979| show = symbol}} - Schutzhütte mit Rastplatz * {{Marker | name = Km 3,1: Prinz Andreas-Eck (721 m) |type= shelter | lat = 50.836591| long = 10.516148| show = symbol}} - Schutzhütte mit Rastplatz, Abzweig zum [https://www.spiessberg.de Spiessberghaus] (900{{nnbsp}}m). Hier kann übernachtet werden. [[Datei:AK Heuberghaus (um 1910).jpg|mini|Blick zurück am Rennsteig: Die Passhöhe Heuberghaus um 1910]] *{{Marker | name = Km 4: Heuberghaus (etwa 700 m) | type= restaurant | lat = 50.83265 | long = 10.52644 }} - Querung Straße, Parkplatz, [http://www.heuberghaus-am-rennsteig.de Bergasthof Heuberghaus] mit Übernachtungsmöglichkeit. * {{Marker | name =Km 5,7: Spießbergturm | type= viewpoint | lat = 50.817202| long = 10.541972 |image = Spiessbergturm tower germany 2024.jpg}} - Aussichtsturm aus Holz *{{Marker | name = Km 6,7: Possenröder Kreuz (etwa 700 m) | type= shelter | lat = 50.81319 | long = 10.54208 | show = symbol |image = Steinkreuz Finsterbergen 2011-04-15 01.jpg }} - Wegekreuz, Rastplatz mit Schutzhütte. *{{Marker | name = Km 10: Abzweig zum Spitterfall | type= waypoint| group= gold | lat = 50.78836 | long = 10.53874 }} - 350{{nnbsp}}m talwärts bis zum {{Marker | name = Splitterfall | type= waterfall | lat = 50.78845 | long = 10.54346 | show = noname |image = Spitterfall 2.jpg}} Spitterfall. Die Spitter, ein kleiner Bach, der auf der Ebertswiese entspringt, fließt nordöstlich der Ebertswiese in vier Kaskaden zu Tal. Mit 19{{nnbsp}}m Höhe ist dies der höchste natürliche Wasserfall Thüringens. Entlang der Spitter gelangt man auf Wanderpfaden zur Ebertswiese und zurück zum Rennsteig. *{{Marker | name = Km 10,5: Ebertswiese (etwa 780 m; Rkm 44,4)| type= restaurant| lat = 50.78377 | long = 10.53774 |image = Thüringer Wald Ebertswiese.jpg}} - schönes Wiesengelände (Naturschutzgebiet) in Kammlage, [https://www.ebertswiese.de Berghotel] (Gastronomie und Übernachtung), An der Ebertswiese bietet sich ein Abstecher zum '''Bergsee''' an (Abstecher vom Rennsteig ca. 1{{nnbsp}}km einfach). Der See liegt in einem ehemaligen Steinbruch. Im gern besuchten Bergsee kann man schwimmen und es gibt Bänke und eine Schutzhütte für die Rast. Etwa 500{{nnbsp}}m nordöstlich des Berghotels liegt der '''Spitterfall''' (siehe oben). Am Südrand der Ebertswiese quert der Bachlauf der Spitter als ''einziges, fließendes Gewässer'' den Verlauf des Rennsteiges. *{{Marker | name = Km 12,0: Alte Ausspanne| type= shelter | lat = 50.78424 | long = 10.55894 | show = symbol |image = RennsteigAlteAusspanne.jpg}} - Rastplatz mit Schutzhütte. '''Wer in Tambach-Dietharz übernachtet, verlässt hier am besten den Rennsteig.''' Über den Lutherweg sind es über die Spitalswiese (Schutzhütte) rund 4{{nnbsp}}km abwärts bis in die Ortsmitte. *{{Marker | name = Km 13,8: Neue Ausspanne (etwa 710 m) | type= parking | lat = 50.770662 | long = 10.565581}} - Querung Straße Tambach-Dietharz - Floh-Seligenthal, Parkplatz mit Gebühren, Imbiss mit Biergarten, '''Rennsteighaus''' (Servicestation für Wanderer und Rennsteigbesucher mit gebührenpflichtiger Toilette), Schutzhütte, Bushaltestelle, Wandertransfers und Übernachtung im [https://www.hotel-thueringer-hof.de/ Hotel Thüringer Hof ***s] in [[Floh-Seligenthal|Struth-Helmershof]] möglich. ===4. Etappe: [[Tambach-Dietharz]] – [[Oberhof]] (etwa 22 bis 23{{nnbsp}}km) === Entfernung {{Marker | name = [[Tambach-Dietharz]] | type= City | wikidata =Q530007 | show = copy }} - Alte Ausspanne am Rennsteig - Stein 16 am Rennsteig - {{Marker | name = Oberhof | type= City | wikidata = Q489215}}: '''23 km''' Wer von Tambach-Dietharz über die Talsperre Schmalwasser und den naturnahen Wanderweg am Badgraben (Markierung grünes Quadrat) wandert, erreicht bereits nach etwa 17 bis 18{{nnbsp}}km Oberhof. Bei dieser Variante trifft man am Hirtenrasen wieder auf den Rennsteig. {{Scroll Gallery|title = Oberhof-Rondell |File:Waldarbeiterdenkmal3.JPG|Das Forstarbeiterdenkmal |Bild:oberhof_denkmal_am_rondell_ds_wv_12_2008.jpg|Wintertraum am Rondell bei Oberhof |Bild:oberhof_obelisk_am_rondell_ds_wv_12_2008.jpg|upright{{!}}Der Obelisk in groß. |Bild:Rennsteiggarten.JPG|Rennsteiggarten }} '''Eckpunkte der Strecke:''' *{{Marker | name = km 0: Neue Ausspanne (etwa 710 m) | type = waypoint | group = gold | lat = 50.77013 | long = 10.56537 }} - Passhöhe an der Straße Tambach-Dietharz - Floh-Seligenthal, Parkplatz mit Imbiss, Schutzhütte, Bushaltestelle *{{Marker | name = Km 0,5: Kramerod (765 m): Aussichtsturm| type = view | lat = 50.765311 | long = 10.562850 }} - kleinerer Aussichtsturm aus Holz *{{Marker | name = Km 1,5: An der Weidensuhlwiese (etwa 750 m)| type = shelter | lat = 50.76089 | long = 10.56339 | show = symbol}} - Rastplatz mit Schutzhütte *{{Marker | name = Km 2,5: Am Sperrhügel (etwa 840 m) | type = shelter| lat = 50.74386 | long = 10.57389 | show = symbol}} - Rastplatz mit Schutzhütte *{{Marker | name =Km 4,5: Wegkreuzung bei den Neuhöfer Wiesen | type = shelter| lat = 50.73617 | long = 10.58532 | show = symbol}} - Rastplatz mit Schutzhütte *{{Marker | name =Km 7: Am Wachsenrasen | type = shelter| lat = 50.73537 | long = 10.62028| show = symbol}} - Rastplatz mit steinerner Schutzhütte *{{Marker | name = Km 7,7: Hoher Schorn (855 m): Aussichtsturm| type = view | lat = 50.731590 | long = 10.627073 }} - kleinerer Aussichtsturm aus Holz mit Westblick. Die überdachte Aussichtkanzel bietet einen Regenschutz. * {{Marker | name = Km 8,3: Abzweig zum Aussichtspunkt Donnershauk | type = waypoint | group = gold| lat = 50.72301 | long = 10.64373 }} - Abzweig zum Aussichtspunkt Donnershauk. Wer in Tambach-Dietharz übernachtet hat, trifft hier evtl. wieder auf den Rennsteig. Der {{Marker | name = Aussichtspunkt Donnershauk | type= view | lat = 50.722377| long = 10.638778}} ist eher unbekannt, aber bei guter Sicht netter kleiner Blick bis Richtung [[Rhön]]. Der Abstecher vom Rennsteig beträgt etwa 800{{nnbsp}}m einfach. * {{Marker | name = Km 9,2: Hirtenrasen |type= waypoint |group = gold | lat = 50.724466 | long = 10.643885}} - Rastplatz mit Picknichtisch * {{Marker | name = Km 10,3: Gustav-Freytag-Stein| type = shelter | lat = 50.715814 | long = 10.649542 | show =symbol}} - Rastplatz mit Schutzhütte * {{Marker | name = Km 11,5: Skihütte Axel |type= shelter | lat = 50.709891| long = 10.664670 | show =symbol | image = Skihütte Axel - panoramio.jpg}} - Ein paar Meter von der Route entfernt liegt hier ein Rastplatz mit Schutzhütte. *{{Marker | name =Km 13,8: Oberhof-Grenzadler | type = parking | lat = 50.70565 | long = 10.69403 }} - Parkplatz. Hier liegt die bekannte '''Rennsteigarena Oberhof''', in der im Winter die nordischen Wettkämpfe stattfinden. Seit 2014 steht hier das Rennsteighaus Oberhof (kostenfreie öffentliche Toiletten, Duschen, Spinte, Ruhemöglichkeit geöffnet täglich 8-22{{nnbsp}}Uhr). Ferner gibt es am Grenzadler auch verschiedene Gastronomie. Von hier verkehrt auch eine Buslinie (Nr. 423) ins 1,5{{nnbsp}}km entfernte '''[[Oberhof]]''' die ebenfalls das Rondell und den Bahnhof Zella-Mehlis anfährt. Der alte Bahnhof Oberhof ist kein Bahnhalt mehr. *{{Marker | name =Km 15: Rastplatz / Wegkreuzung "Hütte am Stein 16" | type = shelter | lat = 50.69927 | long = 10.71093 | show =symbol}} - Rastplatz mit Schutzhütte. : → Wer in Oberhof übernachtet, verlässt am besten hier den Rennsteig. Bis zur Ortsmitte sind es etwa 1,5{{nnbsp}}km. *{{Marker | name = Km 16,2: Oberhof-Rondell (826 m; Rkm 64,0)| type = see | lat = 50.69402 | long = 10.72032 }} - Querung der Bundesstraße über eine schön geschwungene Fußgängerbrücke. Nördlich der Bundesstraße liegt das [[w:Waldarbeiterdenkmal|Waldarbeiterdenkmal]] (aus DDR Zeiten), südlich der Straße der Obelisk am Großparkplatz. Der 7&#x202F;m hohe Obelisk erinnert an den Bau der ersten gut ausgebauten Landstraße hier über die Höhe. 1830 bis 1832 wurde im Abschnitt Gotha – Oberhof – Zella-Mehlis eine Chaussee errichtet. Bauleiter war der gothaische Hauptmann und Straßenbauer Julius von Plänckner. Seit 2003 nutzt der Fernverkehr auf der Straße den 7916&#x202F;m langen [[w:Rennsteigtunnel|Rennsteigtunnel]] der Autobahn. Ferner besteht am Rondell Anschluss an den Bus Richtung Oberhof-Bahnhof bzw. Oberhof-Stadtmitte. Am Rondell befindet sich der Zugang zum bekannten '''Rennsteiggarten'''. In diesem Botanischen Garten kann man im Sommerhalbjahr u. a. Hochgebirgspflanzen anschauen ([[Oberhof#Sehenswürdigkeiten|Rennsteiggarten]] besuchen (Eintritt)). '''Achtung:''' Der alte Bahnhof Oberhof ist '''kein Bahnhalt''' mehr. Hier ab Grenadler mit dem Bus zum nächsten Bahnhof Zella-Mehlis fahren. ===5. Etappe: [[Oberhof]] – [[Schmiedefeld am Rennsteig]] (etwa 15 bis 17{{nnbsp}}km) === [[Bild:Thueringer_wald_plaeckners_aussicht_wv_ds_12_2008.jpg|thumb|upright|Aussichtskanzel Pläckners Aussicht]] Zwischen Oberhof und Schmiedefeld quert der Rennsteig die Gipfelregion des Thüringer Waldes. Hier findet man die drei höchsten Berge des Gebirges. Die Tagesetappe wurde eher kurz gewählt, damit genügend Zeit für die "Bergschau" etwas abseits der Route bleibt. Lohnende Abstecher sind der Besuch des '''[[Schneekopf|Schneekopfes]]''' (mit 973{{nnbsp}}m höchster Berg des Thüringer Waldes) und evtl. auch des '''Großen Finsterberges'''. Von beiden Bergen hat man eine attraktive Talsicht. Entfernung Zentrum von {{Marker | name = Oberhof | type= City | wikidata =Q489215 | show = copy }} bis {{Marker | name = [[Schmiedefeld am Rennsteig]] | type= City | wikidata =Q631546 }}-Ortsmitte: '''etwa 15 km''' (mit Abstecher auf den Schneekopf und den Großen Finsterberg zwischen '''18 bis 20{{nnbsp}}km''') '''Eckpunkte der Strecke:''' * {{Marker | name = Km 0 Oberhof-Rondell (826 m; Rkm 64,0)| type= waypoint |group = gold | lat = 50.693957| long = 10.720510}} - Infos siehe oben vorherige Etappe * {{Marker | name = Km 4,9 Pläckners Aussicht am Großen Beerberg (etwa 970 m; Rkm 68,9) | type= view | lat = 50.656616| long = 10.743481}} - Der Rennsteig streift den Gipfel des 982{{nnbsp}}m höchsten Berges des Thüringer Waldes. Hier befindet sich auch der höchste Punkt des gesamten Rennsteigs. Hier direkt am Weg liegt nahe dem Gipfel der '''Aussichtspunkt "Pläckners Aussicht"''' mit Blick nach Suhl. An der etwa 3{{nnbsp}}m hohen Aussichtskanzel informieren Tafeln über den Rennsteigpionier Pläckner. Sonst besteht am Großen Beerberg keine Aussichtsmöglichkeit. Der bewaldete Gipfel ist als Hochmoor seit 1939 geschützt und darf nicht betreten werden. {{Scroll Gallery |title= Erlebnis Schneekopf |SchneekopfLuft.jpg|Blick auf den Schneekopf Richtung Norden: Oben der Ausssichtsturm, darüber liegt in der Ferne Oberhof. Dann ist der Sendeturm zu sehen. Da drunter liegt vorne die Wanderherberge (Neue Gehlberger Hütte). Rechts ist hinten in klein die Autobahnbrücke über das Tal der wilden Gera zu erkennen. |Gipfel schneekopf gehlberg 2020.jpg|Luftbild Türme im Detail |Schneekopf, Wegweiser.jpg|upright{{!}}beim Schneekopf: Kunst als Wegweiser |Schneekopf (6).jpg|steil hinauf zum Gipfel |Schneekopf blick oberhof d schmidt 12 2008 commons.jpg|Winterblick nach Oberhof |Thueringer wald schneekopf wintersonne wv ds 12 2008.jpg|Winteridyll, aber auch mit Wintersonne ist Sonnecreme sinnvoll |Fernmeldeturm auf dem Schneekopf im Winter.jpg|upright{{!}}Winterzauber am Fernmeldeturm |Schneekopf, Thüringer Wald im Winter.JPG|Winterabend am Schneekopf }} * {{Marker | name =Km 6,6 Abzweig Schneekopf 978 m: Aussichtsturm, auch von der Gipfelkuppe schöne Ausblicke, Berghütte| type= view | lat = 50.666165| long =10.763705 }} - Vom baumfreien Gipfel hat man einen der schönsten '''Panoramarundblicke im Thüringer Wald'''. Der etwa 1,5{{nnbsp}}km lange Abstecher vom Rennsteig lohnt bei gutem Wetter in jedem Fall. Im Juni 2008 wurde auf dem Berg der neu errichtete Aussichtsturm eröffnet. Der Turm macht den Berg quasi zum "Eintausender". Die verglaste Aussichtsplattform (ohne Aufzug) liegt auf 1001{{nnbsp}}m und 12,5 cm über dem Meer. Öffnungszeiten und Eintritt siehe Artikel [[Schneekopf]]. * {{Marker | name =Km 7,3 Ansiedlung [[Schmücke]] (auf etwa 900 m): Großer Berggasthof| type= restaurant | lat = 50.65369 | long =10.77377 | show = noname }} '''Km 7,3 Ansiedlung [[Schmücke]] (auf etwa 900 m)''' - Hier kann man im [http://www.waldhotel-schmuecke.de Waldhotel Schmucke] einkehren und auch übernachten. * {{Marker | name = Km 8,0 Borstenplatz (879 m; Rkm 71,8): Herbert-Roth-Gedenkstei| type= waypoint |group = gold | lat = 50.646324| long = 10.772932 }} - Hier steht der Herbert-Roth-Gedenkstein. Er erinnert an den Suhler Komponisten [[:Wikipedia:de:Herbert Roth|Herbert Roth]] (1926 - 1983). Herbert Roth komponierte das bekannte [[:Wikipedia:de:Rennsteiglied|Rennsteiglied]]. *{{Marker | name = Großer Finsterberg: frei zugängliche Aussichtskanzel (Abstecher einfach guter Kilomter)| type= view| lat =50.636731 | long = 10.800312 }} - Auf dem mit 944{{nnbsp}}m Höhe dritthöchsten Berg des Thüringer Waldes steht eine frei zugängliche Aussichtskanzel. Ein Abstecher vom Rennsteig ist möglich und lohnend (guter Kilometer einfach). *{{Marker | name =Km 14,8 Bahnhof Rennsteig (etwa 750 m) | type = waypoint |group = gold | lat = 50.61531 | long = 10.83556 | show = noname }} '''Km 14,8 Bahnhof Rennsteig (etwa 750 m)''' im Bereich der Passhöhe: "formaler" Endpunkt dieser Rennsteigetappe, keine Übernachtungsmöglichkeiten, Bahnanschluss mit Touristikverkehr (Kein regulärer Schienenverkehr), weitere Infos siehe folgende Etappe [[Bild:Frauenwald 1.jpg|thumb|Blick über die Hochebene nach Frauenwald.]] '''Alternative Übernachtungsmöglichkeiten zu [[Schmiedefeld am Rennsteig]]''' (verlängert die Etappe um etwa 2 - 4 km): *Wer nicht weit von der Strecke abweichen möchte, kann im [https://www.waldhotel-rennsteighoehe.de/ Waldhotel Rennsteighöhe (Frauenwald)], das östlich des Bahnhofs "Rennsteig" in Alleinlage direkt am Kamm liegt, übernachten. Als Ausflugsprogramm kann man hier auch gleich noch den ehemaligen '''NVA-Bunker''' besichtigen. *Eine weitere Möglichkeit zum Übernachten ist {{Marker | name = Frauenwald | type= city | wikidata = Q818898}}. Der Erholungsort liegt ''landschaftlich sehr schön'' auf einer sonnigen Hochfläche etwa 2 -3{{nnbsp}}km südlich des Kammwegs. Mit einem Abstecher zum Ort erleidet man relativ zum Rennsteig keine großen Höhenverluste, da Frauenwald auf etwa 750{{nnbsp}}m Höhe liegt. {{Panorama|bild=Thueringer_wald_pano_plaeckners_aussicht_wv_ds12_2008.jpg|unterschrift=Wintertraum an der Pläckners Aussicht am Rennsteig. Der Aussichtspunkt auf 970{{nnbsp}}m Höhe am Beerberg ist einer der bekanntesten Talblicke am Rennsteig. Im Winter dient der Wanderweg als Loipe. |breite=800px}} === 6. Etappe: [[Schmiedefeld am Rennsteig]] - [[Masserberg]]: etwa 20{{nnbsp}}km === Die Etappe führt weiter in klassischer Kammlage im Wald. Der Rennsteig quert die parallele Höhenstraße mehrmals. Wer sich Zeit nimmt kann das Bunkermuseum auf Höhe Frauenwald besuchen. Entfernung Ortsmitte {{Marker | name = [[Schmiedefeld am Rennsteig]] | type= City | wikidata = Q631546 | show = copy }} - Ortsmitte {{Marker | name = [[Masserberg]] | type= City | wikidata = Q559759}}: '''etwa 20 km''' '''Eckpunkte der Strecke:''' [[Image:Rennsteig-bahnhofrennsteig.jpg|thumb|Bahnhof Rennsteig]] [[Image:GDHS NW.JPG|thumb|upright|"Großer" Dreiherrenstein]] *{{Marker | name = Km 0,0: Bahnhof Rennsteig (etwa 750 m) | type = restaurant | lat = 50.61531 | long = 10.83556 | show = noname |image = Rennsteig-bahnhofrennsteig.jpg}} '''Km 0,0: Bahnhof Rennsteig (etwa 750 m)''' - ehemaliger Kammbahnhof der Rennsteigbahn, in dem heute ein Informationszentrum des Biosphärenreservats "Vessetal" untergebracht ist. Ferner ist die Einkehr in die Gastronomie ("historischer Güterboden", Dienstag und Mittwoch Ruhetage) möglich. Weitere Infos: [http://www.bahnhof-rennsteig.de www.bahnhof-rennsteig.de]. Lesenswert ist auch der Wikipediaartikel zum [[w:Bahnhof Rennsteig|Bahnhof Rennsteig]]. *{{Marker | name = Km 1,2: Abzweig zum Bunkermuseum am Waldhotel Rennsteighöhe| type = waypoint |group = gold | lat = 50.60628 | long = 10.84630 }} - 250{{nnbsp}}m Abzweig zum {{Marker | name = Bunkermuseum am Waldhotel Rennsteighöhe | type = museum | lat = 50.60628 | long = 10.84630 | show = noname |url= https://www.bunkermuseum-frauenwald.de}} '''Bunkermuseum''' am Waldhotel Rennsteighöhe. Das Bunkermuseum ist für Interessierte einen Abstecher wert. Der komplett erhaltene Bunker der Staatssicherheit aus DDR-Zeiten kann besichtigt werden ([http://www.waldhotel-rennsteighoehe.de/html/stasi_bunkermuseum.html Info zu Führungszeiten], Treffpunkt für Führungen ist am Waldhotel). Im [http://www.waldhotel-rennsteighoehe.de Waldhotel] kann man übernachten und einkehren. *{{Marker | name =Km 2,1: Am Meisenhügel (Rastplatz mit Schutzhütte) | type = shelter | lat = 50.603288| long = 10.853634 | show = symbol }} - gelegen an der Strecke nach Allzunah. *{{Marker | name = Km 2,6: Wegkreuzung bei Allzunah (775 m) (Anschluss nach Frauenwald)| type = parking | lat = 50.60588 | long = 10.86233 | show = noname }} - Schutzhütte, Wanderparkplatz. Hier Anschluss nach '''[[Frauenwald]]''' (Abstecher 2{{nnbsp}}km einfach). Die kleine Ansiedlung Allzunah liegt direkt am Kamm. Sie gehört politisch zu [[Frauenwald]]. *{{Marker | name = Km 4,2: Rastplatz mit Schutzhütte | type = shelter | lat = 50.60838 | long = 10.87955 | show = symbol }}'''Km 4,2: Rastplatz mit Schutzhütte''' auf halber Strecke zwischen Großer Hundskopf und Dreiherrnstein. *{{Marker | name = Km 5,5: Großer Dreiherrenstein (808 m) | type = parking | lat = 50.61042 | long = 10.89375 | show = noname }} '''Km 5,5: Großer Dreiherrenstein (808 m)''' - Parkplatz, Einkehrmöglichkeit in der Wanderbaude (seit 2021 wieder offen, Mi Ruhetag). Der Grenzstein wird meist nur kurz "Dreiherrenstein" genannt. Die erste Erwähnung der historischen Wegekreuzung und des Grenzpunkts sind in der Hennebergischen Wälderbeschreibung aus dem Jahre 1587 zu finden ("Dreier Herren Stein"). Im heute hier stehenden Grenzstein mit den Wappen der damaligen Grenzanrainer ist die Jahreszahl 1596 eingehauen (weitere Infos siehe Wikipediaartikel "[[:Wikipedia:de:Großer Dreiherrenstein|Großer Dreiherrenstein]]"). :Einkehrmöglichkeit in der [http://www.dreiherrenstein.de Waldbaude "Großer Dreiherrenstein"] *{{Marker | name = Km 5,6: Mitte des Rennsteigs | type = waypoint |group = gold | lat = 50.60954 | long = 10.89620 | show = noname }}'''Km 5,6: "Mitte des Rennsteigs"''' - die "Mitte" des Rennsteigs liegt nur ein paar hundert Meter hinter dem Großen Dreiherrenstein *{{Marker | name = Km 7,4: Alte Landesgrenze | name-map = Km 7,4: Alte Landesgrenze (Schutzhütte, Bushalt)| type = shelter | lat = 50.597976| long = 10.907471 | show = symbol | image = Landesgrenzstein_am_Rennsteig_(3).jpg}} - alter kleiner Landesgrenzstein, Schutzhütte, Bushalt [[Datei:Dorfplatz Neustadt.JPG|mini|Dorfplatz Neustadt am Rennsteig]] * '''Km 10,4:''' {{Marker | name = [[Neustadt am Rennsteig]] | type = village | lat = 50.58272 | long = 10.93400 | wikidata = }} '''Kreisel / Dorfplatz mit Rennsteigmuseum''' - Das kleine Museum beherbergt eine Bibliothek zum Rennsteig. Es gibt zahlreiche Bücher über den Wanderweg sowie eine umfangreiche Dokumentation über die Grenzsteine am Weg. Öffnungszeiten siehe [[Neustadt am Rennsteig#Sehenswürdigkeiten|Artikel Neustadt am Rennsteig]]. Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten im Ort. Einen kleinen Supermarkt zur Selbstverpflegung findet man übrigens nach dem Kreisel östlich der Hauptstraße. '''Öffentliche Toiletten''' im Gemeindezentrum am Kreisel. :~ [[File:Sinnbild Wanderer.svg|20px]] ~> Parallel zur Kammstraße geht es Richtung Kahlert. In diesem Abschnitt bleibt der Kamm noch weitgehend waldfrei, so dass sich einige '''Talblicke''' ergeben. *{{Marker | name = Km 12,3: Kahlert (kleine Ansiedlung)| type = shelter | lat = 50.56791 | long = 10.93369 | show = symbol | image = Kahlert-Neustadt.jpg}} - Schutzhütte an der Straßenkreuzung. Kahlert ist eine kleine Ansiedlung am Kamm, die zu Neustadt am Rennsteig gehört. :~ [[File:Sinnbild Wanderer.svg|20px]] ~> Auf den nun folgenden 4{{nnbsp}}km bis zum "Straßenpass" Schwarzenhauptwiese führt der Rennsteig wiederum parallel der Kammstraße. *{{Marker | name =Km 16,4: Pass "Schwalbenhauptwiese" (703{{nnbsp}}m | type = shelter | lat = 50.5335 | long = 10.9442 | show = symbol }} - Schutzhütte und Parkplatz. Hier treffen sich vier Straßen. Wer sich die Karte großräumig etwas näher anschaut, wird feststellen, dass es sich um einen topografisch günstigen Übergang von der Werraniederung südlich des Gebirge durch das Schwarzatal zum Saaletal nördlich des Thüringer Waldes handelt (daher evtl. alter regionaler Handelsweg?). *{{Marker | name =Km 16,6: Denkmal Triniusstein mit Einkehrmöglichkeit Triniusbaude (etwa 710 m)| type = restaurant | lat = 50.53123 | long = 10.94414 }} - Der Triniusstein ist kurz hinter dem Pass zu finden. Gedenkstein an [[:Wikipedia:de:August Trinius|August Trinius]] (1851 - 1919), der als Wanderschriftsteller mehrere Bücher über den Rennsteig verfasste. Im Bereich des Gedenksteins liegt auch die '''Triniusbaude''' (Einkehrmöglichkeit). :~ [[File:Sinnbild Wanderer.svg|20px]] ~> Der Rennsteig verlässt nun die Kammstraße. Auf schönen, kleinen Pfaden geht es abseits des Verkehrs durch den Wald stetig ansteigend (zum Teil über ein paar Stufen) hinauf bis zum Ersteberg. *{{Marker | name = Km 17,8: Rastplatz Ersteberg (auf etwa 825 m) | type = shelter | lat = 50.52339 | long = 10.94686 | show = symbol }} - Rastplatz mit Schutzhütte im Wald. Der Borkenkäfer hat hier auch sein Werk hinterlassen. :~ [[File:Sinnbild Wanderer.svg|20px]] ~> Auf Fahrwegen umgeht die Route den Skilift am Ersteberg. Vor Masserberg öffnet sich die Landschaft wieder und man hat einen netten '''Talblick''' Richtung Südwesten. [[Datei:Masserberg-Rennsteig-Straßenstein.jpg|mini|Rennsteig in Masserberg: Blick auf den 2002 wiedererrichteten Obelisken. Entfernungen: Hörschel 98,2 km, Hörschel 70,1{{nnbsp}}km.]] * {{Marker | name =Km 19,5: Masserberg: Querung an der Hauptstraße (etwa 785 m) | type = waypoint |group = gold | lat = 50.51783 | long = 10.96548 }} - Parkplatz "Rennsteig" mit "Busbahnhof" von {{Marker | name = [[Masserberg]] | type= City | wikidata = Q559759| show = copy}}. Servicepiunkt '''Rennsteighaus''' auf dem Parkplatz (u. a. Toiletten und Duschen, sind gebührenpflichtig). Ferner findet sich hier ein Obelisk mit Sitzbank, der 2002 vom Thüringer Waldverein Masserberg wieder errichtet wurde. Daneben steht am Wegweiser ein putziges kleines Rennsteigmännchen aus Holz. Vom Standort hier sind es nur ein paar hundert Meter bis zur Ortsmitte von Masserberg. Noch näher ist die '''Therme''', in der man sich nach der Etappe entspannen kann. ===7. Etappe: [[Masserberg]] – [[Neuhaus am Rennweg]] (etwa 20{{nnbsp}}km) === {{Scroll Gallery|title = Etappe Masserberg - Neuhaus am Rennweg |Bild:Eisfelder-Ausspanne.jpg|Eisfelder-Ausspanne hinter Masserberg |Bild:Aussichtspunkt_weidmannsheil_winter_ds_01_2010.jpg|upright{{!}}Der Aussichtspunkt "Weidmannsheil" vor Neuhaus ist auf jeden Fall einen Abstecher wert. Vom Rennsteig aus kann man eine kleine Schleife laufen, die knapp einen Kilometer länger ist. Der Aussichtspunkt ist vom Rennsteig aus ausgeschildert. Bei diesem Winterbesuch war das Wetter leider sehr dunstig. }} Der Rennsteig führt direkt durch beide Orte. Entfernung {{Marker | name = [[Masserberg]] | type= City | wikidata =Q559759 | show = copy }} - {{Marker | name = Neuhaus am Rennweg | type= City | wikidata =Q371158 }}: '''etwa 20 km''' '''Eckpunkte der Strecke:''' * {{Marker | name = Masserberg: Querung an der Hauptstraße (etwa 785 m) |type= waypoint |group = gold | lat = 50.51779| long = 10.96550}} - Infos siehe oben * {{Marker | name = Aussichtsturm Rennsteigwarte auf dem Eselsberg (841 m) |type= view | lat =50.510752 | long = 10.969554}} - 30{{nnbsp}}m hoher Aussichtsturm, das Panorama ist unterhalb der Fensterverglasung mit Beschriftung der Objekte in besten Fotos wiedergegeben. Eine Empfehlung für viele Aussichtstürme in Deutschland. [https://webcams.masserberg.de/turmcam.jpg Webcam am Turm]. Gastronomie am Turm, Öffnungszeiten Turm: Mo-So 11-17 Uhr; Eintritt 1{{nnbsp}}€ * '''Dreiherrnstein auf der Hohen Heide (832 m) Rkm 100,0''' - Der Grenzstein trennte einst die drei Fürstentümer Schwarzburg-Rudolstadt, Sachsen-Meiningen und Schwarzburg-Sondershausen. Der Stein markiert ab Hörschel die 100-Kilometer-Marke auf der traditionellen Laufrichtung des Rennsteigs. * {{Marker | name = Eisfelder Ausspanne (757 m) |type= shelter| lat = 50.492730| long = 10.987809 | show = symbol}} - Rastplatz mit Schutzhütte. Über das Wegkreuz mit 6 Wegen verlief in früheren Zeiten übrigens die kürzeste Postkutschenstrecke vom Werratal in das Schwarzatal. * '''Pechleite (839 m)''' - Rastplatz mit Schutzhütte und dem Germarstein. Der weiße Quarzstein markierte eine Grenze. * {{Marker | name = Friedrichshöhe |type= city | lat = 50.478305 | long = 11.014668 }} '''(800 m)''' - kleinste Gemeinde Thüringens mit Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten. Im Weiler findet sich das '''Infozentrum des Naturpark Thüringer Wald'''. Gezeigt wird eine Ausstellung zum Naturraum Thüringer Wald mit "Ton-Bild-Schauen" (Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-17 Uhr, Tel.: 036704-70990). Wanderparkplätze am östlichen Ortseingang. * {{Marker | name = Dreistromstein (812 m) |type= waypoint |group = gold |wikidata = Q831466}} - Der Stein kennzeichnet die Wasserscheide zwischen Rhein, Weser und Elbe. * {{Marker | name = Limbach (737 m) |type= city | lat = 50.476547| long = 11.069246}} - Kleiner Ort am Rennsteig. Gastronomie, Unterkünfte * {{Marker | name = Sandberg (828 m) |type= waypoint |group = gold | lat =50.478865 | long = 11.088735}} - Grenzstein, Gipfelschild mit Höhenangabe am Weg. * {{Marker | name = Steinheider Hütte / Sandwieschen (777 m) |type= parking | lat = 50.485419 | long = 11.097372 }} - Parkplatz, Rastplatz mit Schutzhütte. Zur '''Schwarzaquelle''' sind es von hier nur 400{{nnbsp}}m (allerdings steiler bergab). :~ [[File:Sinnbild Wanderer.svg|20px]] ~> Auf dem weiteren Weg nach Neuhaus lohnt ein Abstecher von der Route zum {{Marker | name = Aussichtspunkt "Weidmannsheil" |type= viewpoint | lat = 50.492449| long = 11.096791 | image = Aussichtspunkt weidmannsheil winter ds 01 2010.jpg}}. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Talsperre Scheibe-Alsbach und die Höhen des Gebirges. * {{Marker | name = Rennsteigbaude Bernhardsthal (819 m) |type= waypoint |group = gold | lat = 50.501892| long = 11.115664 }} - Übernachtungsmöglichkeit in den [https://www.wanderhuetten-am-rennsteig.de Wanderhütten am Rennsteig] * {{Marker | name = Bahnhof Neuhaus am Rennweg (830 m) |type= rail | lat =50.50687 | long = 11.136950 }} - Ende der Etappe. Von hier besteht Bahnanschluss über Sonneberg nach Bamberg. Wer in Neuhaus nicht übernachtet, sollte unbedingt einen Abstecher zur sehenswerten Holzkirche der Rennsteigstadt machen. Wer "Marschverpflegung" benötigt, findet kurz vor dem Bahnhof direkt einen Supermarkt (Lidl). Gastronomie und Gästebetten siehe Stadtartikel [[Neuhaus am Rennweg]]. ===8. Etappe: [[Neuhaus am Rennweg]] – [[Steinbach am Wald]] (etwa 21 bis 22{{nnbsp}}km) === [[Bild:neuhaus_am_rennweg_holzkirche_ds_01_2010.jpg|thumb|Lädt zur Besichtigung am Rennsteig ein: Die Holzkirche in [[Neuhaus am Rennweg]]]] [[Datei:Triniusblick-Rennsteig.jpg|mini|Triniusblick am Rennsteig zwischen Ernstthal und Spechtsbrunn: Waldmotiv von 2014. Aktuell in 2026 hat der Borkenkäfer hier die Landschaft weitgehend entwaldet. Die Fichtenbestände mussten aufgrund Käferbefall großflächig gefällt werden.]] Die Etappe führt über die Höhen Richtung Bayern. Vom [[Thüringer Schiefergebirge]] geht es nahtlos in den [[Frankenwald]] über. Seit 2024 hat der [[w:Borkenkäfer|Borkenkäfer]] hier im Bereich der Fichtenbestände begünstigt durch den Klimawandel ganze Arbeit geleistet: Ein Großteil des befallenen Nadelwaldes musste gefällt werden. Mehrere trockene Jahre in Kombination mit warmen Sommern haben die Fichten-Monokulturen anfällig für den Käfer gemacht. Die Flächen werden natürlich mit widerstandsfähigeren Mischwäldern wieder aufgeforstet. Bis auf den Schadflächen wieder höhere Wälder zu finden sind vergehen natürlich einige Jahre. Der Sachverhalt wird z.{{nnbsp}}B. hier der Seite der [https://www.thueringerbergbahn.com/ueberobs/weiteres/unser-wald/ Thüringer Bergbahn näher erläutert]. Informativ ist auch dieser Beitrag des [https://www.youtube.com/watch?v=IktC4qe56rc Bayerischen Rundfunks auf Youtube]. So ergeben sich hier auf dieser 8. Etappe nun vielfältige Fernblicke, aber man ist auf längeren Wegstrecken nicht mehr im eigentlichen Wald unterwegs. Entfernung komplett auf dem Rennsteig von {{Marker | name = Neuhaus am Rennweg | type= City | wikidata = Q371158 | show = copy }} (Bahnhof) bis {{Marker | name = Steinbach am Wald | type= City | wikidata = Q506223}} (Ortsmitte): '''etwa 21 bis 22{{nnbsp}}km''' '''Eckpunkte der Strecke:''' * {{Marker | name =Km 0: Bahnhof Neuhaus am Rennweg (830 m)| type= waypoint |group = gold | lat =50.50687 | long = 11.13695 }} - Start der Etappe. * {{Marker | name =Km 1,3: Kustel beim Igelshieb in Neuhaus am Rennweg| type= see | lat = 50.50199| long =11.15176 }} - Seit September 2011 steht hier direkt am Rennsteig der "Kustel". Die putzige, mannshohe Holzskulptur ist das heimliche Maskottchen der Rennsteigstadt Neuhaus am Rennweg. Kustel bedeutet übrigens so viel wie "Tannenzapfen". * {{Marker | name = Km 1,6: Rastplatz Igelshieb| type= shelter | lat = 50.502950 | long = 11.154926 | show = symbol}} - Schutzhütte, Sitzgruppe * {{Marker | name = Km 3,2: Abzweig Bahnhof Ernsthal am Rennsteig | type= waypoint |group = gold | lat = 50.495146| long = 11.165918 }} - Anschluss an die Linie Neuhaus am Rennweg - Sonneberg * {{Marker | name = Km 5,5: Denkmal bei Lauscha-Ernstthal (etwa 810 m)| type= shelter | lat = 50.491399| long = 11.191109| show = symbol | image = Kriegerdenkmal-Rennsteig.jpg}} - Schutzhütte, Denkmal des Thüringer Wintersportverbands für seine Gefallenen im I. Weltkrieg 1914 - 1918. * {{Marker | name = Km 6,3: Rastplatz "Laubeshütte" (etwa 825 m)| type= waypoint |group = gold | lat = 50.487873 | long = 11.198909}} - bis 2024 mitten im Wald etwa 1,5{{nnbsp}}km östlich von Ernsthal am Rennsteig gelegen. Es ist ein kurzer Abstecher (100 m) zum {{Marker | name = Aussichtspunkt "[[Frankenwald|Frankwaldblick]]" | type= see | lat = 50.487323| long = 11.200154}} möglich. Nun aber auch bereits vom Rennsteig Talblick. :→ Im weiteren Verlauf Richtung Brand geht es am Höchsten Punkt am Rennsteig im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt vorbei. Der Kamm hier oben ist aktuell weitgehend waldfrei. Weiter östlich findet sich der {{Marker | name = Aussichtspunkt Triniusblick | type= viewpoint | lat = 50.493228 | long = 11.212728}}. * {{Marker | name = Km 8,6: Berggasthof & Finnhütten "Am Brand" (etwa 780 m)| type= restaurant| lat = 50.496320 | long = 11.228081}} - Einkehrmöglichkeit und Übernachtungsmöglichkeit in 8 kleinen Spitzgiebelhäuschen aus Holz ([https://www.thueringen.info/berggasthof-finnhuetten-am-brand.html Info]) * {{Marker | name = Km 10,8: Spechtsbrunn (etwa 700 m) | type= city| lat =50.494047| long = 11.255885 }} - Kleines Dorf am Kamm; [https://www.gasthaus-am-rennsteig.de/ Gasthaus] an der Route, Matthäuskirche mit sehenswerter Innenausstattung. * {{Marker | name = Km 11,7: Kalte Küche | type= waypoint |group = gold | lat = 50.491057 | long = 11.265975}} - Straßenverzweigung östlich Spechtsbrunn mit [https://www.frankenwald-tourismus.de/detail/id=6087f2f00d7ea872058c6c9c Naturparkinformationszentrum], Schutzhütte, Wanderparkplatz, als Gastronomie ein Imbiss vorhanden. * {{Marker | name =Km 14,4: Schildwiese | type= shelter | lat = 50.481937| long = 11.298854 | image = Lichtenhain-Grenzstein-Schildwiese-1727.jpg| show = symbol}} - Schutzhütte, Bushalt, alter Landesgrenzstein, Mahnmal Rennsteig [https://www.tettau.de/freizeit-und-tourismus/frankenwaldhuette/ Einkehrmöglichkeit Frankenwaldhütte] mit stark eingeschränkten Öffnungszeiten. :→ Zwischen Schildwiese und Steinbach verläuft der offizielle Rennsteig auf 7{{nnbsp}}km sehr eintönig auf einem asphaltierten Geh- und Radweg entlang der Kammstraße. Deshalb wurde nördlich im Wald eine neue Alternativstrecke auf Pfaden und Forstwegen eingerichtet (Markierung "blaues R"). * {{Marker | name =Km 21,7: Ortsmitte Steinbach am Wald (etwa 600 m) | type = waypoint |group = gold | lat = 50.441559| long = 11.371086 |image = Obelisk_Steinbach_am_Wald_(5).jpg }} - Obelisk "Rennsteig", Rastplatz, schönes Kunstwerk auf dem Kreisel. Im Ort [[Steinbach am Wald]] besteht Bahnanschluss an die Hauptstrecke Saalfeld - Bamberg. === 9. Etappe: [[Steinbach am Wald]] - [[Blankenstein]] an der Saale (28{{nnbsp}}km) === Diese letzte längere Etappe ist identisch mit der 6. traditionellen Rennsteigetappe. Da es in Summe meist bergab geht ist diese Schlussstrecke vergleichsweise einfach zu bewältigen. Je näher man dem Saaletal kommt, um so mehr weicht der Wald zurück. Auf dieser Etappe hat der Borkenkäfer ebenfalls die Fichtenbestände weitgehend geschädigt. Wem die Tageswanderung mit 29{{nnbsp}}km zu lang ist kann auf halber Strecke noch einmal in Crumbach übernachten. Hier gibt es einen [https://www.gasthaus-grumbach.de/ kleinen Gasthof] mit zwei Doppelzimmern. Entfernung komplett auf dem Rennsteig von {{Marker | name = Steinbach am Wald | type= City | wikidata = Q506223 | show = copy }} (Ortsmitte) bis {{Marker | name = [[Blankenstein (Rosenthal am Rennsteig)|Blankenstein]] | type= City | wikidata = Q627672}}: '''28{{nnbsp}}km'''. '''Eckpunkte der Strecke:''' [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010]] * {{Marker | name = Km 0: Bereich Kreisel Steinbach am Wald |type = waypoint |group = gold | lat = 50.441231| long = 11.372083 }} - Etappenstart *{{Marker | name =Km 6,0: Abzweig zum Wetzstein mit Altvaterturm (792 m)| type = view | lat = 50.441074| long = 11.441295 }} - Der Abstecher ist lohnend, da auf dem Berg der schmucke, 35{{nnbsp}}m hohe '''Altvaterturm''' steht.In Laufrichtung des Rennsteig kann vom Turm über Wege im Bereich der Kreisstraße Brennersgrün erreicht werden (Umweg über Turm 1,3{{nnbsp}}km). Öffnungszeiten Stand 2025: April - Oktober: Fr, Sa, So und feiertags von 11-17:Uhr. Gaststätte aktuell nicht bewirtschaftet weitere Infos [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.]). Hintergrund zum Bauwerk siehe auch Wikipediaartikel "[[w:Altvaterturm_(Wetzstein)|Altvaterturm (Wetzstein)]]". Der Rennsteig selbst verläuft ein Stück südlich am Gipfel vorbei (ohne Sicht auf das Bauwerk ). *'''Km 8,3: Brennersgrün''' - Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten im Ort * {{Marker | name =Km 8,6: Miniaturwelt Brennersgrün | type = see | lat = 50.43455 | long = 11.46865 }} - Das Kunstwerk liegt am südlichen Ortsausgang. Es zeigt 70 aus Naturmaterialien hergestellte künstlerische Objekte und nachgeahmte Modelle von Gebäuden aus der Rennsteigregion (sogenanntes "Moosdorf"). Die 200 qm große Miniaturwelt ist frei zugänglich. Es kommt daher schon mal zu Unordnung, wenn sich ein Tier an den Kunstwerken zu schaffen macht. *{{Marker | name = Km 11,9: Straßenquerung bei Grumbach | type = shelter | lat = 50.43015 | long = 11.50443 | show = symbol}} - Schutzhütte *{{Marker | name =Km 14,4: Rodacherbrunn | type = restaurant | lat = 50.43013 | long = 11.50445 }} - Imbiss, Schutzhütte am Waldrand östlich der Ansiedlung * {{Marker | name = Km 19: Am Kulmberg |type= shelter | lat = 50.416551 | long = 11.595479| show = symbol}} - Schutzhütte mit Rastplatz * {{Marker | name = Km 20: Am Hohlebrunn |type= shelter | lat = 50.408466 | long = 11.592540 | show = symbol}} - Schutzhütte mit Rastplatz * {{Marker | name = Km 21,7: Rastplatz Am Beerholz (666 m)| type = view | lat = 50.40670 | long = 11.61335 }} - Rastplatz als Picknickplatz mit Wetterschutz, Aussichtspunkt *{{Marker | name =Km 22,3: Schlegel | type = waypoint |group = gold| lat = 50.40520 | long = 11.62091 }} - kleines Dorf mit Gastronomie ::~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Wiesenweg führt aus dem Dorf heraus. Es ergeben sich schöne Ausblick. Der wWg führt im weiteren Verlauf als Wiesenpfad entlang der Landstraße. Unterwegs kommt man am {{Marker | name = Rastplatz Wegespinne |type= shelter | lat = 50.403437| long = 11.653544 | show = symbol}} vorbei. Hier findet sich an der Straßenkreuzung ein Wanderparkplatz sowie eine komfortable Schutzhütte. *{{Marker | name =Km 26,1: Kießling (570{{nnbsp}}m)| type = waypoint |group = gold | lat = 50.40773 | long = 11.67061 }} - kleines Dorf auf der Höhe vor Blankenstein, Talblicke ::~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht weiter auf dem Naturpfad entlang der Landstraße. Nach Osten ergeben sich Ausblicke Richtung Saaletal. Kurz vor Blankenstein zweigt die Route nach rechts von der Landstraße ab. Es geht steil in den Ort hinab. [[Datei:Am Rennsteig 1 - panoramio.jpg|mini|"Wanderschuhdenkmal" am Ende des Rennsteig]] *{{Marker | name =Km 28,7: Blankenstein, Ende des Rennsteigs an der Selbnitzbrücke (etwa 420{{nnbsp}}m, Rkm 168,3)| type = see| lat = 50.40064 | long = 11.69960 | image = Am Rennsteig 1 - panoramio.jpg}} - Wer möchte kann hier seinen von der Werra als Glücksbringer mitgebrachten Stein in die Selbnitz werfen. Ferner stehen hier als letzte Rennsteigexponate noch ein "Wanderschuhdenkmal" und ein Gedenkstein an Julius von Plänckner. Gut zu wissen: 80{{nnbsp}}m nördlich befindet sich eine öffentliche Toilette. === Varianten für die Abreise === * Der {{Marker |type=rail|name=Bahnhof Blankenstein (Saale) |lat=50.401235 |long=11.698117| wikidata = Q56525680| url = https://www.bahnhof.de/blankenstein-saale | show = copy }} befindet sich in nahe des Wegendes. Vom Bahnhof besteht Richtung Norden Bahnanschluss Richtung Saalfeld (Saale) (Fahrzeit 1 h und 15 Minuten). In Saalfeld mit dem Regionalverkehr weiter Richtung Erfurt, Jena und Bamberg. Seit 2017 ist Saalfeld kein ICE-Halt mehr. * Wer Richtung Süden Abreisen möchte kann auch noch einmal in Blankenstein übernachten. Am nächsten Tag dann eine gemütliche Wanderung durch das reizvolle [[w:Höllental|Höllental]] mit seinen Felsklippen. Nach etwa 8{{nnbsp}}km ist der {{Marker |type= rail |name=Haltepunkt Höllenthal |lat=50.363881 |long=11.683743 | wikidata = Q116017347 | url = https://www.bahnhof.de/hoellenthal}} erreicht (Bedarfshalt). Von hier besteht Bahnanschluss nach Hof (Fahrzeit etwa 40 Minuten). Von Hof Hauptbahnhof gibt es mit dem Regionalexpress direkte Verbindungen Richtung Nürnberg und Dresden. * Alternativ kann man den Rennsteig auch schon vorher verlassen und nach {{Marker | name = [[Bad Steben]] | type= City | wikidata = Q522305}} wandern. Entfernung dann ebenfalls etwa '''29{{nnbsp}}km'''. Vom '''Bahnhof Bad Steben''' besteht ebenfalls Bahnanschluss nach Hof (Fahrzeit etwa 45 Minuten). == Ausflüge == Wer nach einer Rennsteigwanderung Lust auf Kultur hat, kann mit einem "Stadttag" in [[Erfurt]] oder [[Weimar]] den Thüringenurlaub abrunden. Weiter zu Fuß? Der '''[https://www.kammweg.de/ Kammweg]''' ist eine Wanderweg, der von [[Altenberg (Erzgebirge)|Altenberg]]-Geising im [[Osterzgebirge]] durch das Vogtland nach [[Blankenstein]] in Thüringen zum Rennsteig führt. In 17 Tagesetappen können die insgesamt 286 Kilometer, mit rund 2600 Höhenmetern bewältigt werden. == Literatur == *'''Allgemein: Rennsteigliteratur im Verlag Grünes Herz''' - Der Verlag mit Sitz in [[Ilmenau]] gibt zahlreiche Wanderkarten und -führer für die Region Thüringer Wald heraus. Auch zum Rennsteig gibt es natürlich einige Führer. · Erwähnenswert ist der Rennsteigführer "Von Blankenstein nach Hörschel". Das Buch von Horst Golchert ({{ISBN|978-3-86636-153-9}}, 6,95 €) beschreibt den Wanderweg ''entgegen'' der üblichen Laufrichtung. · Infos zu den weiteren Titeln : siehe [http://gruenes-herz.de Verlag Grünes Herz]. * '''Hikeline Wanderführer "Fernwanderweg Rennsteig"''' - Führer mit genauen Karten im Maßstab 1:35.000. · 2. Auflage Juni 2010, {{ISBN|978-3-85000-505-0}}, Spiralbindung, erschienen für 13,90{{nnbsp}}€ im [https://www.esterbauer.com Verlag Esterbauer]. * '''Wanderführer Rennsteig & Thüringer Wald''' - Rennsteig in beiden Verlaufsrichtungen und 17 Rundwanderungen; Dumont Reiseverlag; {{ISBN|978-3-770180-455}}; 5. Auflage März 2012; 12,99{{nnbsp}}€ * '''Für Ski Nordisch auf dem Rennsteig:''' 3-teiliges Kartenset "Wintersport im Thüringer Wald". Die Karten in einer Schutzhülle zeigen Skiwanderwege, Loipen und Pisten. {{ISBN|978-3-86973-015-8}} der Auflage 2011/ 2012: 4,50{{nnbsp}}€ [http://www.shop.kk-verlag.de Kartographische Kommunalen Verlagsgesellschaft mbH] == Weblinks == * [https://www.rennsteigverein.de www.rennsteigverein.de] - Wanderverein zur Route * [https://www.rennsteigregion-im-frankenwald.de rennsteigregion-im-frankenwald.de] - Touristinformation der Rennsteigregion im Frankenwald * [https://www.rennsteig-rueger.de www.rennsteig-rueger.de] - private, nichtkommerzielle Seite von Ulrich Rüger zum Wanderweg mit präzise recherierten Hintergrundinfos und aktuellen Jahreschroniken zum Wanderweg (Jahre 2008 bis 2011) {{class-4}} {{IstIn|Wandern in Deutschland}} [[Kategorie:Wanderwege in Thüringen]] [[Kategorie:Routenkarten überarbeiten]] cd8vhl3e4ao62shydpx54dxw3ofgx8b Emden 0 7659 1794481 1785961 2026-08-05T20:10:31Z MTheiler 21272 /* Denkmäler und Skulpturen */ 2 Bilder 1794481 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Datum=2020-09}} {{quickbar Ort | TouriInfoWeb=[https://www.emden-touristik.de/ Emden-Touristik.de] | TouriInfoTel=+49 (0)4921 9740 0 }} '''Emden''' ist eine Seehafenstadt am Dollart in [[Ostfriesland]] im Bundesland [[Niedersachsen]]. == Hintergrund == [[File:DEU Emden COA.svg|80px|left|Wappen Emdens]] {{Mapframe|53.3670|7.2060|zoom=14|type=geoline}} '''Emden''' liegt im Mündungsgebiet der Ems in [[Ostfriesland]], südlich der Stadt liegt zudem die Bucht Dollart. Emden ist nicht nur die kleinste kreisfreie, sondern auch die westlichste Seehafenstadt Deutschlands. Die 1.200-jährige Stadtgeschichte ist eng mit dem Seehafen verknüpft. Das Stadtbild von Emden wird von 150 Kilometern Kanälen und den typischen Backsteinbauten geprägt. Die Stadt lässt sich sehr schön per Kanu- oder Tretbootfahrt vom Wasser her erkunden. Für alle, die es gemütlich mögen, bieten sich Hafen- oder Grachtenfahrten an. Die Einwohner heißen ''Emder''. Emden gehörte neben Genf und Wittenberg im 16. Jahrhundert zu den bedeutendsten Stätten der Reformation. Die Taufe von 300 Erwachsenen in einem Vorraum der Großen Kirche war der Beginn der Täuferbewegung in Nordwestdeutschland und den Niederlanden. Die Synode von Emden (1571) war die erste Nationalsynode der niederländischen Reformierten. Seit 2013 trägt Emden als erstem Ort auf dem Kontinent den Titel „Reformationsstadt Europas“. Als Einkaufsstadt versorgt Emden im Wesentlichen die umliegenden Gemeinden. Als Arbeitsort hingegen hat die Stadt eine überragende Bedeutung für die gesamte Region Ostfriesland und teilweise darüber hinaus. Größtes zusammenhängendes Waldgebiet ist der Emder Wall. Der den 1990er-Jahren angelegte Stadtwald im äußersten Norden Emdens ist noch im Entstehen begriffen. Etwa 7,7 Prozent (865 Hektar) der Stadtfläche sind Wasserfläche. Das sind sowohl die Hafenfläche wie auch etwa 150 Kilometer Kanäle. Auch liegen zwei Seen, das Uphuser Meer und das Bansmeer, auf dem Gebiet der Stadt Emden. Alle Seen sind über Kanäle mit dem Emder Hafen und dem ostfriesischen Wasserstraßennetz verbunden. Über den Ems-Jade-Kanal und weitere Abzweigungen ist eine Fahrt bis nach Oldenburg und zur Weser möglich. In der Stadt Emden sind zwei Naturschutzgebiete ausgewiesen, die sich beide im Osten Emdens befinden. Dieses sind das Bansmeer und dessen Umgebung sowie das 200 Hektar große Petkumer Deichvorland. Das außendeichs gelegene Gebiet ist zum großen Teil Bestandteil des EU-Vogelschutzgebietes Emsmarsch von Leer bis Emden. [[File:Emden Stadtteile.svg|thumb|200px|left|Emden Stadtteile]] Emden hat 20 Stadtteile, die jedoch in der städtischen Einwohnerstatistik nicht alle separat aufgeführt, sondern teils zusammengefasst sind. Durch mehrere Eingemeindungen (zuletzt 1972) wurde die Stadtfläche erheblich vergrößert. Das Stadtzentrum lässt sich in folgende Viertel unterteilen: Altstadt, Behördenviertel, Bentinkshof, Boltentor, Groß-Faldern und Klein-Faldern. Die drei größten Stadtteile sind laut Statistik der Stadt Emden das Stadtzentrum (etwa 9000 Einwohner), Barenburg (etwa 7000 Einwohner) und Borssum/Hilmarsum (etwa 6000 Einwohner). == Anreise == {{Scroll Gallery |title=Anreise nach Emden |width=250 |maxHeight =200 |2013-05-03 Fotoflug Leer Papenburg DSCF7195.jpg|Flugplatz Emden |Flug Emden 2010 151.JPG|Emden Hauptbahnhof |Emden Außenhafen Bhf-8539.jpg|Bahnhof Emden Außenhafen |Emden Außenhafen-8565.jpg|Bahnhof Emden Außenhafen }} === Mit dem Flugzeug === * Der {{Marker|wikidata=Q665365|type=airport|name=Flughafen Bremen|zoom=9}} ist der nächste (131&#x202F;km) Verkehrsflughafen. Mit dem Auto dauert der Transfer nach Emden etwa 1,5 Stunden, mit der Bahn benötigt man etwa 2,5 Stunden. * Der {{Marker|wikidata=Q9694|type=airport|name=Flughafen Amsterdam-Schiphol|zoom=8}} ist zwar etwas weiter (290&#x202F;km) mit dem Auto entfernt, bietet aber eine wesentlich breitere Auswahl an Flügen. * Vom {{Marker|wikidata=Q567426|type=airport|name=Flugplatz Emden|zoom=13}} findet neben der Sport- und Geschäftsfliegerei vor allem der Linienverkehr zu den ostfriesischen Inseln statt. * Der {{Marker|wikidata=Q1272354|type=airport|name=Flugplatz Leer-Papenburg|zoom=11}} liegt nur ca. 28&#x202F;km südlich von Emden und bietet gute Bedingungen für eine Anreise. === Mit der Bahn === * Am {{Marker|wikidata=Q320682|type=train|name=Hauptbahnhof Emden}} verkehren folgende Linien im Eisenbahnnahverkehr sowie im Fernverkehr: * '''IC'''{{Bahnlinie|IC|35}} Norddeich Mole – Norddeich – Norden – '''Emden''' – Leer – Papenburg – Meppen – Lingen – Rheine – [[Münster (Westfalen) Hauptbahnhof|Münster]] – Duisburg – Düsseldorf – Köln – Bonn – Koblenz Hbf * '''IC'''{{Bahnlinie|IC|56}} Norddeich Mole – Norddeich – Norden – '''Emden''' – Leer – Oldenburg – Bremen – Hannover – Magdeburg – Leipzig Hbf * {{Bahnlinie|RE|1}} Hannover Hbf – Nienburg (Weser) – Verden – Bremen – Oldenburg – Leer (Ostfriesland) – '''Emden Hbf''' – Norden - Norddeich Mole * {{Bahnlinie|RE|15}} '''Emden Hbf''' – Leer (Ostfriesland) – Meppen – Lingen an der Ems – Rheine – [[Münster (Westfalen) Hauptbahnhof|Münster (Westf) Hbf]] * In [[Norddeich|Norddeich-Mole]] bestehen mit den öffentlichen Fähren Anschlussmöglichkeiten nach [[Juist]] [[Borkum]] und [[Norderney]]. Der Hauptbahnhof ist barrierefrei {{rolli|grün}}. Allerdings sollten Menschen, die auf den Transport mit dem Fahrstuhl angewiesen sind, unbedingt viel Zeit zum Ein-, Aus- und Umsteigen in Emden Hauptbahnhof einplanen, da die Fahrstühle klein sind und insbesondere zu Ferienzeiten ein sehr großer Andrang von Reisenden mit großen Koffern, Kinderwagen und beladenen Fahrrädern herrscht. Am Bahnhof gibt es eine gute touristische Infrastruktur mit Reisezentrum, Gastronomie und Tourist-Information.<br /> Die Öffnungszeiten des DB-Reisezentrums in Emden Hbf sind: * Montag bis Freitag: 08:00 Uhr - 12:30 Uhr sowie 13:30 Uhr bis 18:00 Uhr * Samstag: 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr * Sonntag und Feiertage in Niedersachsen: Geschlossen Die Fahrscheinautomaten in Emden Hauptbahnhof können täglich 24 Stunden/Tag genutzt werden. * Vom {{Marker|wikidata=Q800727|type=train|name=Bahnhof Emden Außenhafen}} legen die Fähren nach [[Borkum]] ab. Es besteht über die Emder Hafenbahn Anschluss an den Hauptbahnhof. Auch der Bahnhof Emden-Außenhafen ist barrierefrei {{rolli|grün}}. === Mit dem Bus === * Der {{Marker|type=bus|name=ZOB|lat=53.36919 | long=7.19685}} unmittelbar vor dem Hauptbahnhof wird von mehreren Fernbuslinien angefahren. === Auf der Straße === * Die Stadt liegt an der Bundesautobahn {{RSIGN|DE|A|31}}, die als Halbring um die Stadt führt. Um in die Stadt zu gelangen, stehen mehrere Ausfahrten zur Verfügung. * Die {{RSIGN|DE|B|210}} verbindet Emden mit [[Wilhelmshaven]]. Auch gelangt man hierüber zu den ostfriesischen Nordseebädern und zu den Inseln. * Für Reisende zur Insel Borkum stehen an der Mole in Emden-Außenhafen mit den {{Marker|type=parking|name=Borkumgaragen|lat=53.3459 | long=7.1847|url=https://www.ag-ems.de/reiseinformationen/parken.html}} große Abstellmöglichkeiten (überdacht und freistehend) zur Verfügung. Auch befindet sich hier eine Ladestation für E-Autos. === Mit dem Schiff === * Von Emden Außenhafen gibt es eine regelmäßige Fährverbindung nach [[Borkum]]. * Beim {{Marker|type=marina|name=Emder Yacht Club e.V.|lat=53.3431 | long=7.1892|url=http://emderyachtclub.de/cms/}} im Außenhafen stehen diverse Gastliegeplätze für Sportboote zur Verfügung. (Hafenmeister-Telefon: {{LinkPhone|phone=+49 (0)175 7528918}}) * Im {{Marker|type=Marina|name=Yachthafen Alter Binnenhafen "Marina Emden"|lat=53.36334 | long=7.20755|url=https://www.ag-ems.de/ausfluege/ausflugstipps-in-emden/binnenhafen-emden.html}} der AG Ems gibt es diverse Gastliegeplätze (Telefon: {{LinkPhone|phone=+49 (0)1805 180182}}) * In der {{Marker|type=marina|name=Marina Emden|lat=53.3434 | long=7.1937|url=http://www.marina-emden.de/}} stehen ebenfalls einige Gastliegeplätze zur Verfügung. (Telefon: {{LinkPhone|phone=+49 (0)4921 954591}}) === Mit dem Fahrrad === Emden ist ein Knotenpunkt mehrerer internationaler und nationaler Radwege und wird demzufolge auch von Radreisenden stark frequentiert. Unter anderem führen folgende Radwege durch die Stadt: * Die '''[[Dortmund-Ems-Kanal-Route]]''' verbindet das [[Ruhrgebiet]] mit der Nordsee. *'''[[Dollard Route|Dollard Route]]''' - Delfzijl (Niederlande) - Emden (Niedersachsen) 204&#x202F;km ([http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordtour/Eine-Dollard-Radtour-ueberwindet-Grenzen,nordtour7772.html Video des NDR, 3:23 Min]) *'''[[Ems-Radweg|Ems-Radweg]]''' - Radfernweg 1 des Niedersachsen-Netzes *'''[[Nordseeküsten-Radweg (Niedersachsen)|Nordseeküsten-Radweg]]''' - Radfernweg 9 des Niedersachsen-Netzes Zentraler Radweg ist der Wall, der nordöstlich um die Altstadt herumführt, und auf dem unter anderem der Nordseeküsten-Radweg entlang geführt wird. == Mobilität == Die Innenstadt ist in mehreren Teilen Fußgängerzone. Die Zufahrt mit dem eigenen Auto ist daher nur eingeschränkt möglich. Größere Parkmöglichkeiten bietet beispielsweise das Bahnhofsparkhaus mit knapp 400 Plätzen. Für Reisende zur Insel Borkum stehen an der Mole in Emden-Außenhafen mit den [https://www.ag-ems.de/reiseinformationen/parken.html Borkumgaragen] große Abstellmöglichkeiten (überdacht und freistehend) zur Verfügung. Auch befindet sich hier eine Ladestation für E-Autos. * Der '''ÖPNV''' Emdens wird durch die Stadtbuslinien der [https://stadtwerke-emden.de/verkehr/stadtverkehr/ SVE] und die Regionalbusse der [http://www.weser-ems-bus.de/weseremsbus/view/index.shtml Weser-Ems-GmbH], einer DB-Tochter, bedient.<br /> :[https://stadtwerke-emden.de/fileadmin/media/dokumente/verkehr/stadtverkehr/OEPNV2018/Liniennetzplan_Emden_-_schematisch_-_MONITOR_-_2019-09.pdf Liniennetzplan Emden (pdf)]<br /> * Wenn abends und am Wochenende der normale Bus nicht mehr fährt, übernimmt das AST, das [https://stadtwerke-emden.de/verkehr/stadtverkehr/service/ Anrufsammeltaxi]. * Der [http://www.weser-ems-bus.de/weseremsbus/view/angebot/buslinien/urlauberbus-aurich.shtml Urlauberbus] kann für nur 1,- € pro Person und Strecke in den Landkreisen Ammerland, Aurich, Friesland, Leer und Wittmund sowie in den beiden Städten Emden und Wilhelmshaven genutzt werden. * Emden hat ein gut ausgebautes Radwegnetz, so existieren an nahezu allen Hauptverkehrsstraßen Radwege. Mehr darüber unter [[#Aktivitäten|Aktivitäten/Radfahren]] == Sehenswürdigkeiten == === Kirchen === {{Scroll Gallery |title=Kirchen in Emden |width=250 |maxHeight =200 |Emden Neue Kirche.jpg|Neue Kirche |Emden Neue Kirche Süden.jpg|Neue Kirche |Emden Neue Kirche Innen Norden 43.jpg|Neue Kirche, Innenraum |Emden Neue Kirche Orgel.jpg|Neue Kirche, Orgel |Emden Neue Kirche Taufbecken.jpg|Neue Kirche, Taufbecken |Emden Neue Kirche Nordostportal.jpg|Neue Kirche, Nord-Ost-Portal |Emden Neue Kirche Böttcherkrone.jpg|Neue Kirche, Böttcherkrone |Emden Grosse Kirche 2015.jpg|Große Kirche |Emden, Große Kirche, 2010-06 CN-02.jpg|Große Kirche |Große Kirche Emden II DSC 0620.jpg|Große Kirche |Swiss Church Emden0.jpg|Große Kirche / Schweizer Kirche |Innenraum dergrßenkirche4.jpg|Große Kirche, Innenraum |Johannes a Lasco Bibliothek emden.jpg|Große Kirche, Johannes a Lasco Bibliothek |Grabmal Enno in der Grossen Kirche von Emden41.jpg|Große Kirche, Grabmal des Grafen Enno II. |Emden Martin-Luther-Kirche.jpg|Martin-Luther-Kirche |MartinLutherChurchEmden.JPG|Martin-Luther-Kirche |StMichaelEmden.JPG|St. Michael |OldReformedChurchEmden.JPG|evangelisch-altreformierte Kirche |Borssum Jugendstilkirche (1).jpg|reformierte Kirche Borssum |Borssum Jugendstilkirche Innenraum (4).jpg|reformierte Kirche Borssum, Innenraum |Borssum Jugendstilkirche Orgel (3).jpg|reformierte Kirche Borssum, Orgel }} * Die {{Marker|type=church|name=Neue Kirche|url=http://www.neue-kirche-emden.de/|wikidata=Q1979591}} (evangelisch-reformiert) wurde in der Zeit von 1643 bis 1648 gegen Ende des 30jährigen Krieges von Martin Faber, einem Emder Architekten und Ratsherrn, im Stil des niederländischen, bewusst schlicht gehaltenen Frühbarocks, erbaut. Orgel und Gestühl erhielt sie erst 1818. Der auffällige Glockenturm zeigt eine Nachbildung der Habsburger Kaiserkrone. * Die {{Marker|type=church|name=Große Kirche/Schweizer Kirche|wikidata=Q1548231|url=https://www.emden-touristik.de/themen/fuehrungen-mehr/reformationsroute/reformationsroute1/poi/grosse-kirche.html?cHash=2dec5d6106}} (evangelisch-reformiert) wurde schon im 16. Jahrhundert weithin als „Moederkerk van de Nederlandse Reformatie“ gepriesen. Die Geschichte der im Mittelalter geweihten Kirche lässt sich bis ins 9. Jahrhundert zurückverfolgen. 1520 fand in dieser Kirche der erste protestantische Gottesdienst statt. Sie zählt zu den bedeutendsten Stätten ostfriesischer Geschichte. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche am 11. Dezember 1943 bei einem Bombenangriff zerstört. Auf einem Teil der Grundmauern wurde mit Hilfe der Evangelischen Kirchen der Schweiz von 1948 bis 1949 ein neues Gotteshaus aufgebaut, der sogenannten "Schweizer Kirche". Der Chor aus dem 15. Jahrhundert blieb auch lange nach dem Krieg als Ruine und Mahnmal stehen und wurde zwischen 1992 und 1995 in einen Bibliotheksneubau integriert, der Altes und Neues architektonisch verbindet und beherbergt heute die [[#Museen|Johannes a Lasco Bibliothek]], die als eine der wichtigsten theologischen Spezialbibliotheken in Deutschland gilt. * Die {{Marker|type=church|name=Martin-Luther-Kirche|wikidata=Q1903218|url=http://www.martin-luther-emden.landeskirche-hannovers.de/}} (evangelisch-lutherisch) an der Bollwerkstraße im Herzen Emdens wurde 1775 im Rokoko-Stil erbaut. Beim Bombenangriff am 7. Juni 1942 wurde diese Kirche mitsamt der Inneneinrichtung zerstört. Am 14. Dezember 1958 wurde der Neubau, eine dreischiffige Basilika, eingeweiht. Das Gotteshaus wurde unmittelbar an dem alten Stadtgraben gebaut und prägt mit seinem 50&#x202F;m hohen Kirchturm das Stadtbild von Emden. Die heutige Orgel wurde 1995 erbaut. Sie ist mit 44 Registern die größte Orgel in Emden und die zweitgrößte in Ostfriesland. * Die {{Marker|type=church|name=Pfarrkirche St. Michael|wikidata=Q2321589|url=http://www.kath-kirche-emden.de/}} (katholisch) im "Hof von Holland" entstand 1806, wurde aber am 6. September 1944 bei einem Luftangriff zerstört. Die heutige Pfarrkirche St. Michael wurde in den Jahren 1946 – 1950 erbaut. * Die {{Marker|type=church|name=Kirche St. Walburga|lat=53.37706 | long=7.21625|url=http://www.kath-kirche-emden.de/pdf/Hintergrundinfo%20St.%20Walburga.pdf}} (katholisch) in der Hermann-Löns-Str. 9 ist die zweite katholische Kirche in Emden. Sie wurde 1957 geweiht. Der Barock-Altar, der den modernen Kirchenraum schmückt, wurde bereits 1749 geschaffen und stammt aus der abgebrochenen St. Antonius-Kirche in Wahn im Hümmling. * Die {{Marker|type=church|name=Evangelisch-altreformierte Kirche|lat=53.3683 | long=7.2107|url=https://www.altreformiert-campen-emden.de/}} liegt etwas versteckt in der Osterstraße 35. Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahre 1950. Die Gemeinde hat 2015 mit der in [[Campen]] fusioniert. Die evangelisch-altreformierte Kirche ist eine reformierte Freikirche altkonfessioneller Prägung. * Die {{Marker|type=church|name=Reformierte Kirche Borssum|wikidata=Q1482736|url=http://www.borssum.reformiert.de/}} an der Petkumer Str. 241 im Stadtteil Borssum ist eine sehenswerte Jugendstilkirche. Sie wurde in den Jahren 1912/13 erbaut und besteht aus dem Langhaus, einem eingezogenen Chor und einem wuchtigen Querbau. Der fast quadratische Innenraum wird durch die Säulen der Empore in drei Schiffe geteilt. Ältester Einrichtungsgegenstand ist das Taufbecken, das aus der alten Kirche überführt wurde. === Bauwerke === {{Scroll Gallery |title=Bauwerke in Emden |width=250 |maxHeight =200 |Pelzerhaus, Pelzerhäuser 11-12, Ostfriesisches Landesmuseum Emden - panoramio.jpg|Pelzerhäuser |Pelzerhäuser Emden64.jpg|Pelzerhäuser |Hafentor in Emden.jpg|Hafentor |Emden fd (7).JPG|Hafentor und Feuerschiff |Flug Emden 2010 190.JPG|Kesselschleuse |Kesselschleuse 3972.JPG|Ausflugsschiff in der Kesselschleuse |Muehle Vrouw Johanna Emden.jpg|Mühle „De Vrouw Johanna" |Baujahr Johannamühle.JPG|Mühle „De Vrouw Johanna" |Wasserturm in Emden.jpg|Wasserturm |Emden Wasserturm 2.jpg|Blick auf den nächtlich beleuchteten Wasserturm |Emden Chinesentempel.jpg|Chinesentempel }} * {{vCard | name = Pelzerhäuser | type = museum | wikidata = Q2068415 | hours = Di-So: 10:00-17:00 | lastedit = 2023-11-12 | description = Die Pelzerhäuser sind die einzig erhalten gebliebenen Renaissance-Bürgerhäuser an der mittelalterlichen Pelzhändlerstraße (heute Pelzerstraße 11/12) in der Altstadt. Die Häuser wurden ab 1570 bzw. 1587 an dem früheren Lauf der Ems errichtet. Während die Fassade zur Pelzerstraße 1909 unter Verwendung alter Sandsteine völlig erneuert wurde, ist der Kern des Hauses Originalsubstanz aus dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts. Die Pelzerhäuser beherbergen heute eine Außenstelle des Ostfriesischen Landesmuseums, hier finden thematische Sonderausstellungen statt. Im Erdgeschoss befindet sich eine historisch eingerichtete Teestube, das ''[https://agilio.de/gastronomie/kulturcafe-im-pelzerhaus kulturcafé]''. }} * Das {{Marker|type=building|name=Hafentor|lat=53.36483|long=7.20611}} ist das einzig erhalten gebliebene von mehreren künstlerisch bedeutenden Stadttoren, die in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet wurden. Auf dem Torbogen steht der lateinische Sinnspruch „Et pons est Embdae et portus et aura deus“ („Gott ist für Emden Brücke, Hafen und Segelwind“). * {{vCard|type=lock|name=Kesselschleuse|wikidata=Q965772| lastedit = 2020-08-03 |description=Die Kesselschleuse verbindet vier Wasserstraßen miteinander. Sie ist die einzige Rundkammerschleuse Europas und daher ein einzigartiges Bauwerk. Die in den 1880er Jahren erbaute Schleuse erfüllt noch heute eine wichtige Funktion im Wasserstraßennetz Emdens und steht unter Denkmalschutz. Die Schleuse besteht aus einer Zentralkammer, dem sogenannten Kessel, der einen Durchmesser von 33 Metern hat und vier weiteren, etwas kleineren Schleusenkammern. Über eine dieser vier Kammern werden ankommende Schiffe in die kreisrunde Zentralkammer geschleust und können den Schleusenkessel in drei Richtungen durch eine der anderen Schleusenkammern wieder verlassen. Für den Gütertransport hat die Kesselschleuse kaum noch Bedeutung. Umso bedeutender ist ihre Funktion als Kreuzungspunkt für die Sportschifffahrt innerhalb des ostfriesischen Wasserstraßennetzes. Heute werden jährlich ungefähr 2800 Schiffe geschleust.}} * {{vCard|type=mill|name=Mühle „De Vrouw Johanna"|wikidata=Q1180473| lastedit = 2020-08-03 |description=Die Mühle „De Vrouw Johanna" nebst Müllerhaus wurde im Jahre 1804/1805 errichtet. Bei dem Galerieholländer handelt es sich um eine aus Ziegelsteinen errichtete dreistöckige Mühle, deren Unterbau eine Höhe von 12,35&#x202F;m bis zur Oberkante der Galerie besitzt. Die Gesamthöhe der Windmühle beträgt 25,00{{nnbsp}}m. Die Windmühle "De Vrouw Johanna" kann nach Rücksprache mit dem Vorsitzenden des Emder Mühlenvereins, Herrn Tilmann, besichtigt werden. [https://www.emdermuehlenverein.de/texte_index/johanna_muehle_emden_2010.pdf Detaillierte Geschichte der Mühle (pdf)]}} * {{vCard | name = Wasserturm | type = tower | address = Abdenastraße | wikidata=Q1644809 | lastedit = 2020-08-03 | description = Der Wasserturm aus den Jahren 1910 bis 1912 ist weiterhin in Betrieb. Mit seinen 42 Metern Höhe überragt er die meisten Gebäude der Stadt und ist ein bedeutendes Beispiel eines technischen Bauwerks vom Anfang des 20. Jahrhunderts in Emden. Seit 1999 steht der Wasserturm unter Denkmalschutz. Er ist nicht zu besichtigen. }} * {{vCard | name = Chinesen-Tempel | alt = Brückenkiosk | type = building | wikidata = Q140387710 | hours = Apr-Okt: Di-Fr 11:00-17:00 | lastedit = 2026-06-30 | description = Gebäude ohne Ecken und Kanten, dafür mit Kunst im Innern. Der Chinesen-Tempel entstand Ende der 20er Jahre. Das Gebäude ohne Ecken und Kanten wurde damals als Bedürfnisanstalt genutzt. Heute befindet sich in dem leicht fernöstlich angehauchten Gebäude eine Künstlerwerkstatt und Galerie. }} === Denkmäler und Skulpturen === {{Scroll Gallery |title=Denkmäler und Skulpturen in Emden |width=250 |maxHeight =200 |Dampflokomotive 043 903-4.jpg|Denkmallok |Emden msu-0011.jpg|Denkmallok |Emden Kunsthalle 2015.jpg|Die große Maya vor der Kunsthalle |Emden Skulptur Strassenfegerin Peterke-01.JPG|Strassenfegerin Peterke |Jantje-Vis.jpeg|Fischermädchen Jantje Vis |Emden, Fürbringer-Brunnen -- 2016 -- 5485.jpg|Fürbringer-Brunnen |Emden, Fürbringer-Brunnen -- 2016 -- 5483.jpg|Fürbringer-Brunnen |Emden, Skulptur am Ratsdelft -- 2016 -- 5499.jpg|Anker am Ratsdelft }} * Die {{Marker|type=memorial|name=Dampflok|lat=53.36844|long=7.19678|url=https://www.ed-muenster.de/emder-denkmallok/index.html}} der Baureihe 044 (später 043) ist wohl das größte (23,9{{nnbsp}}m lang) und vor allem das schwerste (ca. 106 Tonnen) Denkmal in Emden. Sie ist eine der letzten Dampfloks, die planmäßig bei der Deutschen Bundesbahn im Einsatz waren. Die alte Dampflok am Emder Bahnhof erinnert an die Erzzüge, die vom Hafen ins Ruhrgebiet fuhren. * {{Marker|type=memorial|name=Die große Maya|lat=53.36953 | long=7.20344}}, eine nackte Frauenfigur, steht rund 50&#x202F;m vor der Kunsthalle Emden. Sie wurde im Jahr 1942 von dem Künstler Gerhard Marcks aus Bronze geschaffen, an ihrem jetzigen Platz steht die Frauenfigur seit dem Jahr 2007. * Die {{Marker|type=memorial|name=Peterke|lat=53.36675 | long=7.20469| image = Emden Skulptur Strassenfegerin Peterke-01.JPG| url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens235}}, eine Skulptur zur Erinnerung an die Straßenfegerin Peterke de Boer. Sockelinschrift: 1887 - 1956 "Peterke" Emder Strassenfegerin. * Die Bronzebüste {{Marker|type=memorial|name="Heinrich von Stephan"|lat=53.36778 | long=7.20947|url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens233}} am Stephansplatz des Künstlers Georg Küsthardt (Hildesheim 1863 - Hannover 1903) zur Erinnerung an den Generalpostdirektor und Staatssekretär des Reichspostamts (1931 - 1897). * {{Marker|type=memorial|name=Jantje Vis|lat=53.36671 | long=7.20595|url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens001}} war ein Emder Fischermädchen. Die Bronzeskulptur von Karl-Ludwig Böke (Leer 1927 - Oldenburg 1996) steht auf dem Rathausplatz an den Delfttreppen. * Der {{Marker|type=memorial|name=Fürbringer-Brunnen|lat=53.36745 | long=7.20578|url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens232}} im Stadtgarten wurde geschaffen von Georg Küsthardt (Hildesheim 1863 - Hannover 1903). Er ist gewidmet dem Oberbürgermeister Leo Fürbringer zu seinem 25jährigen Amtsjubiläum am 19. Juli 1900 von der Bürgerschaft der Stadt Emden. * Die {{Marker|type=memorial|name=Ottifanten|lat=53.35799 | long=7.18945|url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens236}} wurden von Otto Waalkes 1987 seinem Stadtteil Transvaal gestiftet. * {{Marker|type=memorial|name=Friedrich der Große und der Große Kurfürst|lat=53.33723 | long=7.02756|url=http://www.vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens237}} haben sich um Ostfriesland verdient gemacht: der Große Kurfürst durch die Förderung des Seehandels in Emden und Friedrich II. durch die Urbarmachung von Mooren und den Küstenschutz. Am Siel und Schöpfwerk Knock stehen heute deren Denkmäler. * {{vCard | name = Delftspucker | type = monument | address = Am Delft, 26721 Emden | lat = 53.36654 | long = 7.20563 | price = Kostenlos |image=Delftspucker - Skulptur am Rathausdelft in Emden (2024).jpg| lastedit = 2024-05-27 | description = }} === Museen === {{Scroll Gallery |title=Museen in Emden |width=250 |maxHeight =200 |Kunsthalle emden pano.jpg|Kunsthalle |Kunsthalle Emden Eingangsbereich.jpg|Kunsthalle, Eingangsbereich |Emden Rathaus 001.jpg|Ostfriesisches Landesmuseum |Landesmuseum, Rathaus Emden-LF.jpg|Ostfriesisches Landesmuseum |Emden, -Dat Otto Huus- -- 2016 -- 5510.jpg|Dat Otto Huus |Otto-Huus.jpg|Dat Otto Huus |Jalb.jpg|Johannes a Lasco Bibliothek, Große Kirche |HGG-Bunkermuseum-Emden.JPG|Bunkermuseum }} * {{vCard | type = museum | name = Kunsthalle Emden | hours = Di - Fr 10:00 - 17:00, Sa, So + Feiertage: 11:00 - 17:00 Uhr | price = Erw. 9&#x202F;€ Kinder bis 17 Jahre frei; Kombikarte Kunsthalle Emden/Ostfriesisches Landesmuseum Emden 14&#x202F;€ | wikidata = Q896726 | lastedit = 2020-01-16 | description = Die Kunsthalle in Emden wurde 1986 durch das Mäzenatentum von Henri Nannen, dem Gründer und langjährigen Chefredakteur des STERN, und seiner Ehefrau Eske ins Leben gerufen. Etwa ein Drittel der 1500 Exponate stammt aus deren privater Sammlung. Das Herz des Museums ist die Sammlung mit Kunst des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, Werke großer Expressionisten. Ein weiterer Höhepunkt ist die Kunst aus der Glasnost-Zeit. {{rolli|grün}} (Ausnahme: Empore) }} * {{vCard|type=museum|name=Ostfriesische Landesmuseum|directions=Rathaus am Delft|hours=Di-So sowie feiertags 10:00-17:00|price=Erw. 8,- €, ermäßigt: 4,- €, Kinder bis 15 Jahre frei; Kombikarte Kunsthalle Emden/Ostfriesisches Landesmuseum Emden 14,-&nbsp;€ |wikidata=Q1378648|description=Das Ostfriesische Landesmuseum Emden ist das kultur-, kunst- und landesgeschichtliche Museum Ostfrieslands. Es versteht sich als ein europäisches Regionalmuseum. Es behandelt die geografische und kulturelle Geschichte des (ost-)friesischen Küstenraumes sowie die Geschichte der Stadt Emden und den jeweiligen Kontext zur europäischen Entwicklung. Die Dauerausstellung ist als Themenausstellung konzipiert und erstreckt sich über vier Etagen auf 2.880 qm Ausstellungsfläche, darunter die Emder Rüstkammer, die Gemäldegalerie, das Silberkabinett und seit 2012 die Neue Galerie.{{rolli|grün}} }} * {{vCard | name = Dat Otto Huus | type = museum | wikidata = Q25692078 | hours = Mo-Fr: 11:00-17:00 Uhr, Sa: 11:00-14:00 Uhr, So/Feiertags: 11:00-15:00 Uhr | price = Erw. 4,00&#x202F;€, Kinder 2,00&#x202F;€ | payment = Nur Barzahlung | lastedit = 2024-05-28 | description = Ein Museum, in dem man lachen kann! Ein Museum über Otto, dem berühmtesten Komiker Deutschlands, dem erfolgreichsten Komödiaten südlich der Waterkant, dem größten Sohn der Stadt. ([https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/Besuch-im-Otto-Huus-Emden,schorseunterwegs604.html Video des NDR, 2:18 Min)]. }} * {{vCard|type=museum|name=Johannes á Lasco Bibliothek|hours=Bibliothek: Mo-Fr: 14:00-17:00 / Museum: Mo-Sa: 14:00-17:00 (Apr.-Okt. auch So)|price=Erw.: 5,- €, erm. 3,-&nbsp;€| lastedit = 2019-07-16 |wikidata=Q1425545|description=Die Johannes á Lasco Bibliothek ist eine einmalige Spezialbibliothek für reformierten Protestantismus. Darüber hinaus dient sie aber auch als Veranstaltungsraum für Konzerte und Ausstellungen. Die Johannes á Lasco Bibliothek ist aber auch ein musealer Raum. In der Ruine der ehemaligen Moederkerk Emdens finden sich zahlreiche Exponate aus der Geschichte des reformierten Protestantismus. Darüber hinaus werden in kleinen Kabinetten Sonderausstellungen dargeboten. {{rolli|grün}}: Alle Ausstellungsräume mit Ausnahme eines Zimmers im 3. Stock sind für Bibliotheks-, Museumsbesucher mit Behinderung zugänglich; im Hause befindet sich ein Rollstuhl. }} * {{vCard|type=museum|name=Bunkermuseum |wikidata=Q15108171| lastedit = 2019-07-16 |description=Das Bunkermuseum ist ein Regionalmuseum für die Epoche von 1933 bis 1948 in Emden und Ostfriesland. Es wurde 1995 in einem authentischen Bunker des Zweiten Weltkriegs in der Emder Innenstadt eröffnet. Es zeigt die Geschichte der Bunker, in 26 Räumen mit jeweils verschiedenen thematischen Schwerpunkten, die Verfolgung und Unterdrückung durch die Nationalsozialisten in der Stadt Emden von 1933 bis 1945 aber auch die Nachkriegszeit bis Anfang der 1950er Jahre. }} * {{vCard|type=museum|name=Maritime Museum|address=Emsstr. 12, 26721 Emden|phone=+49 (0)4921 584923|email=seefahrtsfreunde-emden@t-online.de|lat=53.36565 | long=7.20364|url=https://www.seefahrtsfreunde-emden.de/museeum/|hours=Do, Fr, Sa 10:00-13:00|price=kostenlos|description= Das Maritime Museum der Freunde der Seefahrt e.V. ist eine maritime Ausstellung für Seh- und Seeleute mit Reedereiflaggen, Reedereibroschüren, Nachschlagwerken, Schiffsmodellen, Exponaten aus vergangener Seefahrtszeit und vielen Fotos und Bildern. }} ==== Schwimmende Museen ==== {{Scroll Gallery |title=Schwimmende Museen |width=250 |maxHeight =200 |Feuerschiff Amrumbank (Deutsche Bucht) Emden 01.JPG|Feuerschiff "Deutsche Bucht" ex "Amrumbank" |AMRUMBANK 4566.jpg|Feuerschiff "Deutsche Bucht" ex "Amrumbank" |Emden, Museumsschiff -Georg Breusing- -- 2016 -- 5502.jpg|Seenotrettungskreuzer "Georg Breusing" |Emden Rathaus 001.jpg|Seenotrettungskreuzer "Georg Breusing" und Rathaus |AE7 Emden31.jpg|Heringslogger "AE 7-Stadt Emden" |Emden01.jpg|Heringslogger "AE 7-Stadt Emden" }} * {{vCard|type=museum ship|name=Feuerschiff „Amrumbank“/„Deutsche Bucht“|wikidata=Q1409666| lastedit = 2019-07-15 |description= Das Feuerschiff wurde 1917 unter dem Namen "Amrumbank" in Dienst gestellt, später dann verlegt auf die Position "Deutsche Bucht". Seit dem 3. August 1984 hat es einen festen Liegeplatz im Emder Ratsdelft und ist heute schwimmendes Museum, Restaurant und manchmal auch Trauungszimmer.}} * {{vCard|type=museum ship|name=Seenot-Rettungskreuzer "Georg Breusing" |wikidata=Q1503802| lastedit = 2019-07-15 |description=Der Seenot-Rettungskreuzer "Georg Breusing" war von 1963 bis Juli 1988 von der DGzRS-Station Borkum aus im Einsatz. 1988 übernahm der privat eingetragene Verein Förderkreis Rettungskreuzer „Georg Breusing" e.V. das Schiff und betreibt es als schwimmendes Museum, informiert über das Seenotrettungswesen an den Küsten Deutschlands und über die Arbeit der [https://www.seenotretter.de/wer-wir-sind/ Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)]. }} * {{vCard | name = Heringslogger "AE 7-Stadt Emden" | type = museum ship | wikidata = Q2326404 | url = https://www.heringslogger.de/ | lastedit = 2022-07-17 | description = Der Heringslogger "AE 7-Stadt Emden" war 1908 auf einer Werft in Scheveningen/NL erbaut worden um für niederländische Rechnung als Logger auf Heringsfang zu fahren. 1976 kam schließlich das endgültige Aus für die Emder Heringsfischerei. 1987 stiftete Herr Werner Kühn aus Bremerhaven dem "Arbeitskreis Museumslogger e. V. Emden" seinen hölzernen Segellogger. Vom Arbeitskreis Museumslogger wurde der Logger dann 1988/89 in eigener Regie nach Bauplänen aus dem Visserijmuseum Vlaardingen/NL und der Meyer-Werft in Papenburg außen und innen originalgetreu restauriert. Im ehemaligen Laderaum ist eine ständige Ausstellung zur Geschichte der Emder Heringsfischerei zu sehen. }} === Straßen und Plätze === * Der {{Marker|type=park|name=Stadtgarten|lat=53.36721 | long=7.20583}} ist der zentrale Punkt in Emden und Mittelpunkt der Altstadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten und netten Cafés und Restaurants in der großen Fußgängerzone. === Parks und Seen === {{Scroll Gallery |title=Parks und Seen |width=250 |maxHeight =200 |EmdenWallVogelsangzwinger.jpg|Wallanlagen |EmdenFriedhofTholenswehrAllee.jpg|Zentralfriedhof |Emden-Stadtgraben-2002.jpg|Stadtgraben |EmdenUphuserMeer1.jpg|Uphuser Meer (Ostseite) mit Wochenendhäusern |Bansmeer.jpg|Das Bansmeer vom östlichen Ufer aus gesehen }} * Die {{Marker|type=park|name=Wallanlagen|lat=53.3732 | long=7.2113|url=https://www.emden-touristik.de/themen/fuehrungen-mehr/reformationsroute/reformationsroute1/poi/stadtwall.html?cHash=87760942b2}} waren einst eine frühneuzeitliche Stadtbefestigung und sind heute eine Naherholungs- und Grünanlage in der Stadt.Sie sind in ihrer Erhaltung einzigartig in Deutschland. Der Wall ist in acht Teile gegliedert. Die drei nach Mühlen benannten Zwinger haben ihren Namen von den dort stehenden Mühlen, die Gelbe Mühle ist jedoch nicht mehr erhalten. Der Wall wird umflossen vom Stadtgraben, dort haben eine Reihe von Sportvereinen ihr Domizil. Die Wege auf dem Wall dürfen sowohl von Fußgängern wie auch Radfahrern benutzt werden, ungeeignet sind die Wege dagegen für Inline-Skater. Eine durchgehende Wanderung von einem zum anderen Ende des Walls ist problemlos möglich. Heute mit einer Vielzahl von Bäumen bestanden, wird der Wall von den Emdern als Naherholungsgebiet geschätzt. * Der {{Marker|type=park|name=Stadtwald|lat=53.3960 | long=7.2188|url=http://www.stadtwald-emden.de/}} mit seiner jetzt 71 Hektar großen Fläche ist ein Naherholungsgebiet mit einer Kombination aus Wald und Wiesenlandschaft. Dort sind Laub- und Edellaubhölzer wie Eiche, Esche, Ahorn, Kirsche, Buche und Erle angepflanzt worden, umgeben von heimischen Sträuchern, so dass sich ein abgestufter Waldrand ergibt. * Der {{Marker|type=park|name=Zentralfriedhof |lat=53.3764 | long=7.2254}} ist insbesondere in seinem älteren Teil parkähnlich angelegt. Er liegt zwischen den Stadtteilen Tholenswehr und Wolthusen. * Der {{Marker|type=park|name=Burgplatz|lat=53.36643 | long=7.20044|url=https://www.emden-touristik.de/themen/fuehrungen-mehr/reformationsroute/reformationsroute1/poi/burgplatz.html?cHash=5536e0968b}} gehört zu den gern besuchten Grünanlagen der Stadt. Er liegt in der Innenstadt auf dem Gelände der mittelalterlichen und später geschleiften Burg Emden. Ein idealer Ort, um unweit des Zentrums in grüner Umgebung zu entspannen. * Der {{Marker|type=park|name=Stephansplatz|lat=53.36743 | long=7.20949}} im Stadtteil Groß-Faldern wurde im Bett einer nach dem Krieg mit Trümmerschutt verfüllten Gracht, dem Brauersgraben, angelegt und ist neben dem Burgplatz der zweite zentrumsnahe Park. Hier wurde auch ein wunderschöner Wasserspielplatz angelegt. An der Nordseite lädt das [[Emden#vCard_Café Einstein|Café Einstein]] nicht nur tagsüber zum Verweilen ein. * Der {{Marker|type=park|name=Friesenhügel|lat=53.37338 | long=7.19003|url=http://damals-in-ostfriesland.de/2014/02/26/friesenhuegel-in-emden-ehem-muelldeponie/}} war ehemals eine Mülldeponie und wurde 2012 aufwändig rekultiviert und zu einem 16&#x202F;m hohen Aussichtspunkt umgestaltet. Er bietet bei klaren Sichtverhältnissen einen Ausblick, der bis zu den naheliegenden Nordseehäfen reicht. Im Winter bietet sich der Hügel zum Rodeln an. Für Besucher gibt es im Umgebungsbereich der Ubierstraße genügend Parkplätze. * Das {{Marker | type=lake | name=Uphuser Meer |wikidata=Q2499648}} ist ein Binnensee östlich des Stadtgebietes und wird in erster Linie als Naherholungsgebiet genutzt. An seinem Ostufer befindet sich eine Ferienhauskolonie. Daher gibt es kaum öffentlich zugängliche Plätze an dieser Seeuferseite. Segeln und Angeln sind die bevorzugten Freizeitaktivitäten. Das Uphuser Meer ist mit dem innerostfriesischen Wasserstraßennetz als auch – über den Emder Hafen und seine Seeschleusen – mit der Hochsee verbunden. Das Westufer des Sees ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und nicht zugänglich. * Das {{Marker | type=lake | name=Bansmeer |wikidata=Q806957}} ist ein etwa 24&nbsp;ha großer und flach eingedeichter, weitgehend naturnaher See etwa 4&#x202F;km östlich des Stadtgebietes. Er ist ca. 1&#x202F;m tief, hat aber wegen früherer Sandentnahme eine Stelle mit einer Tiefe bis zu 17{{nnbsp}}m. Seit 1975 sind das Bansmeer und seine Umgebung als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Es gehört zu den Feuchtgebieten von internationaler Bedeutung und stellt eine wertvolle Lebensstätte für bedrohte Tier- und Pflanzenarten und Lebensgemeinschaften dar. Es ist nicht erlaubt, das Bansmeer mit Booten zu befahren. Eine Befischung des Sees vom Ufer aus ist nicht gestattet. * Das {{Marker | type=lake | name=Kleine Meer |wikidata=Q1746745}}, auch Hieve genannt, grenzt an die Stadt Emden und liegt nordöstlich der Stadt auf dem Gebiet der Gemeinde Hinte. Das Kleine Meer ist als Freizeit- und Erholungsgebiet beliebt. Vor allem Segler, Surfer, Angler und zahlreiche Wochenendhäuser prägen das Bild. Die Verbindung zum ostfriesischen Wasserstraßennetz erfolgt durch den einzigen Abfluss, das Kurze Tief. * Das {{Marker | type=lake | name=Große Meer |wikidata=Q1549188}} ist ein natürlich entstandener Niedermoorsee, durch einen kurzen Kanal mit dem Kleinen Meer verbunden. Es ist – bis auf wenige tiefere Stellen – nur 0,5 bis 1,0 Meter tief, liegt aber durch künstliche Entwässerung 1,4 Meter unter dem Meeresspiegel (NN). Der See ist mit einer freien Wasserfläche von etwa 289 Hektar (mit Röhrichtverlandungszonen ca. 400 ha) der viertgrößte See in Niedersachsen. Das Große Meer gliedert sich in zwei nahezu getrennte Wasserflächen (Nord- und Südteil). Das Naturschutzgebiet „Südteil Großes Meer“ wurde 1974 ausgewiesen und wird von einem 2500 Hektar großen Landschaftsschutzgebiet umgeben. Mit seinem ausgedehnten Schilf-/Röhrichtgürtel und dem angrenzenden Feuchtgrünland sind das Große Meer und sein Umfeld ein Brut- und Lebensraum von überregionaler Bedeutung. Der Nordteil wird dagegen als Freizeit- und Erholungsgebiet genutzt und bietet Raum für Angel- und Wassersport. Auch ein großer, schön gelegener [[Emden#vCard_Campingplatz Großes Meer|Campingplatz]] befindet sich am Ufer des Großen Meeres. == Aktivitäten == === Radfahren === [[File:Am Deich vor Emden.jpg|thumb|Radfahren am Deich vor Emden]] In Emden und drumherum ist das Fahrrad ein bevorzugtes Verkehrsmittel. Eine große Anzahl ausgewählter Radtouren findet man auf der Webseite der [https://www.emden-touristik.de/themen/freizeit-tipps/radrouten.html Touristen-Information]. Wer kein eigenes Rad dabei hat, kann sich eins ausleihen bei: * {{vCard | name = Fahrradladen Neef | type = bicycle rental | url = https://www.fahrradladen-neef.de/ | address = Twixlumer Straße 6, 26723 Emden-Larrelt | lat = 53.36627 | long = 7.14737 | phone = +49 (0)4921 6404 | fax = +49 (0)4921 680690 | email = info@fahrradladen-neef.de | hours = Mo-Fr: 08:00-13:00 Uhr und 15:00-18:00 Uhr, Samstag geschlossen | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih, auch E-Bikes (mit Ladestation) und Liegeräder.}} * {{vCard | name = Fahrradverleih am Wohnmobilstellplatz | type = bicycle rental | url = https://www.ag-ems.de/ausfluege/binnenhafen | address = Am Eisenbahndock | lat = 53.36335 | long = 7.20846 | phone = +49 (0)160 3624744 | price = 8,- €/Tag | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih mit kostenloser E-Bike Ladestetion. }} * {{vCard | name = Paddel & Pedal – Station Emden | type = bicycle rental | url = https://www.ag-ems.de/ausfluege/paddel-und-pedal-station | address = Am Marienwehrster Zwinger 13, 26721 Emden | lat = 53.37335 | long = 7.21404 | phone = +49 (0)160 3692739 | hours = Mo-Fr: 08:00-17:00 Uhr, Sa. und So. 09:00-18:00 Uhr | price = 7,- €/Tag | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih und Kanuverleih, kostenlose E-Bike Ladestation, sehr beliebt ist die Kombination aus Kanu & Rad (auch Transfer möglich), auch Stand Up Paddling! }} * {{vCard | name = Fahrradverleih 'Am Borkumanleger' | type = bicycle rental | url = https://www.ostfriesland.travel/sehenswuerdigkeiten/sehenswuerdigkeit/fahrradverleih-ag-ems-emden | address = Zum Borkumanleger, 26725 Emden | lat = 53.34435 | long = 7.18654 | phone = +49 (0)1805 180182 | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih, kostenlose E-Bike Ladestation. }} * {{vCard | name = Bootsverleih Am Wasserturm | type = bicycle rental | url = https://www.bootsverleih-emden.de/ | address = Außer dem Beckhofstor (Am Wasserturm, hinter dem Polizeigebäude), 26721 Emden | lat = 53.36952 | long = 7.19844 | phone = +49 (0)170 4422310 | email = bootsverleih-emden@ewetel.net | hours = Mo–Fr: 13:00-18:00 Uhr, Sa, So und an Feiertagen: 10:00-18:00 Uhr, in den Ferien: 10:00-18:00 Uhr | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih, Kanus, Kajaks, Tretboote. }} * Im Umland bieten mehrere '''[https://www.paddelundpedal.de/ Verleihstationen]''' Fahrräder und Kanus an nach dem Motto "Hier starten - dort abgeben". === Schwimmen === [[File:Flug Emden 2010 189.JPG|thumb|300px|Van Ameren Bad]] * {{vCard | name = Friesentherme | type = swimming | url = https://www.friesentherme-emden.de | address = Theaterstr. 2, 26721 Emden | lat = 53.3743 | long = 7.2021 | phone = +49 (0)4921 396000 | fax = +49 (0)4921 396002 | email = info@friesentherme-emden.de | hours = Mo: 10:00-15:00 Uhr, Di-So: 10:00-21:00 Uhr | price = Erw.: 6,- €, Kinder: 4,- € | lastedit = 2021-11-14 | description = Erlebnisbad, Sauna und Wellness. }} * {{vCard | name = Van Ameren Bad | type = swimming | url = http://www.buergerbad.de/ | address = An der Kesselschleuse 4, 26725 Emden | lat = 53.36645 | long = 7.22038 | phone = +49 (0)4921 22854 | fax = +49 (0)4921 588087 | hours = Mai bis einschl. August: Mo–Fr: 06:00–20:00 Uhr, Sa + So: 08:00–19:00 Uhr | price = Erw.: 3,50&#x202F;€, Kinder: 1,50&#x202F;€ | lastedit = 2021-11-14 | description = Freibad mit großem Schwimmbecken, Kinderbecken, Rutschen, großzügige Rasenflächen, Kiosk. }} * {{vCard|type=swimming|name=Freibad Borssum|address=Lindenweg 3,26725 Emden|phone=+49 (0)4921 |email=|fax=|url=https://www.friesentherme-emden.de/bad/freibad/|hours=Mai bis Ende August: Mo–Fr: 06:00–20:00 Uhr, Sa, So & Feiertage: 08:00–18:00 Uhr|price=Erw.: 3,- €, Kinder: 1,- €|lat=53.34700|long=7.22445| lastedit = 2017-01-19 |description=Freibad mit Schwimmerbecken, Nichtschwimmerbecken mit Wasserrutsche, Planschbecken, riesige Liegewiese, Beachvolleyballfeld, Kiosk}} === Auf dem Wasser === Die vielen Wasserwege in Emden und um Emden herum bieten allerlei Möglichkeiten, wie [https://www.emden-touristik.de/themen/freizeit-tipps/hafen-kanalfahrten.html Kanal- und Grachtenfahrten], [http://windloop-emden.de/ Kite- und Windsurfen], [https://einstein-emden.de/sup-in-emden/ Stand Up Paddling (SUP)]. === Theater === [[File:EmdenNordseehalleStirnseite.JPG|thumb|300px|Nordseehalle]] [[File:EmdenBarenburgKulturbunker.jpg|thumb|300px|Kulturbunker]] * Das {{Marker|type=theater|name=Neue Theater|lat=53.37485 | long=7.20345|url=https://neuestheater.emden.de/}} ist eine kulturellen Drehscheibe ohne eigenes Ensemble und zugleich das größte Theater der Stadt. Es wurde 1970 erbaut und wird genutzt für Veranstaltungen aus den Bereichen Schauspiel, Musiktheater, Show aber auch Tagungen und Kongresse. Es ist u. a. Spielstätte der Landesbühne Niedersachsen Nord sowie des Internationalen Filmfests Emden-Norderney und gehört zum Betrieb Nordseehalle der Stadt Emden. * Die {{Marker|type=theater|name=Nordseehalle|lat=53.37781 | long=7.20335|url=https://nordseehalle.emden.de/}} wurde 1972 erbaut und ist eine Veranstaltungs- und Mehrzweckhalle und als solche die größte ihrer Art in Ostfriesland. Genutzt wird sie für Veranstaltungen aus den Bereichen TV-Produktion, Konzert, Sport, Show und Messe. * Das {{Marker|type=theater|name=Friesenbühne|lat=53.36724 | long=7.21201|url=https://www.friesenbuehne.de/}}, oder auch das "Lüttje Huus" genannt, ist der älteste Emder Theaterverein. Das Lüttje Huus ist ein ehemaliges Lagerhaus und wurde mit viel Engagement in liebevoller Eigenarbeit umgebaut. Das kleine Zimmertheater verfügt über 87 Sitzplätze. * Der {{Marker|type=theater|name=Kulturbunker|lat=53.38033 | long=7.21550|url=http://www.kulturbunker-emden.de/}} im Ortsteil Barenburg ist ein ehemalige Luftschutzbunker. Heute findet man im Kulturbunker ein umfangreiches Kulturangebot aus Musik und Tanz, Kultur und Kunst, Feiern und Festen. * Die {{Marker|type=theater|name=Spöldeel Transvaal|lat=53.35870 | long=7.19188|url=https://www.spoeldeel-transvaal.de/}} ist eine Heimatbühne, die heute in der Aula der Cirksenaschule spielt und die Zuschauer immer wieder mit seinen Stücken begeistert. === Kino === * Das {{Marker|type=cinema|name=Cinestar|lat=53.36823 | long=7.19810|url=https://www.cinestar.de/de/kino/emden-cinestar/}} mit seinen 6 Kinosälen befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofs, unmittelbar am Parkhaus am Wasserturm. Es ist mit modernster Technik ausgestatt. {{rolli|grün}} === Veranstaltungen === * Im Februar gibt es in der Nordseehalle mit 800 m² Eisfläche die größte temporäre '''Eisbahn''' Ostfrieslands. * Ende April findet ein kleiner '''Maimarkt''' im Stadtgarten mit bunten Buden und Karussells statt. Am 30. April wird der Maibaum aufgestellt, und rund um den Maibaum wird gegessen, getrunken, gefeiert und in den Mai getanzt. * Ende Mai dreht sich in Emden wieder alles um kleine Fische, denn die '''Matjestage''' werden dann in der Seehafenstadt Emden gefeiert. Viele Traditionsschiffe aus dem In- und Ausland werden an diesen Tagen im Binnenhafen und Ratsdelft festmachen und einen Hauch aus der längst vergangenen Seefahrerromantik in die Stadt zurückbringen. Abends sorgen diverse Livebands für Unterhaltung und tragen zur Kurzweil beim Bummeln über das Festgelände bei. * Während der Matjestage veranstaltet die Emder Laufgemeinschaft e.V. ihren traditionellen '''[http://www.emder-lg.de/matjeslauf Matjeslauf]''', ein Laufereignis für Jung und Alt über unterschiedliche Distanzen. * Anfang Juni findet das '''[https://www.filmfest-emden.de/ Internationale Filmfest]''' statt. Es zählt zu den bundesweit beachteten und international anerkannten Filmfestivals in Deutschland und ist in erster Linie ein großes Publikumsfestival für seine rund 24 000 Besucher. * Das '''Delft- & Hafenfest''' Mitte Juli ist ein großes Fest mit maritimen Flair. Mit vielen Schaustellern und abwechslungsreichem Bühnenprogramm wird der Delft zum Publikumsmagneten. * Anfang August kann man sich bei '''Emden á la Carte''' im Stadtgarten kulinarisch verwöhnen lassen und vieles an den Ständen zu kleinen Preisen probieren. Zahlreiche gastronomische Betriebe präsentieren sich mit ihren Köstlichkeiten. * Mitte August gibt es bei der '''Emder Hafenmeile''' auf dem Wasser viel zu erleben. Dann sind mehr als 1000 Paddler und 300 Ruderer im Emder Gewässer unterwegs. Bei der "Deutschen Hochschulmeisterschaft im Drachenboot" kämpfen mehr als 50 Mannschaften gegeneinander. * Das traditionelle '''Schützenfest''' findet Mitte September statt. Mehr als 60 Schaustellergeschäfte bilden auf dem Schützenplatz eine Meile des Vergnügens. * Ab Ende November bis Silvester verzaubert der '''Emder Engelkemarkt''' am Ratsdelft und im Stadtgarten mit seinem weihnachtlichen Budenzauber die Stadt. Vor der malerischen Kulisse des beleuchteten Rathauses liegt das besinnlich gestaltete Weihnachtsdorf. Einen aktuellen '''[https://www.emden-touristik.de/veranstaltungskalender Veranstaltungskalender]''' mit den genauen Terminen und noch vielen weiteren Veranstaltungen gibt es auf der Internetseite der Emden-Touristik. === Sonstiges === * Das {{Marker|type=company|name=Volkswagenwerk|lat=53.34959 | long=7.16521|url=http://www.volkswagen.de/de/erleben/Werkbesichtigung/emden.html|zoom=14}} kann zu bestimmten Terminen besichtigt werden. Details sollten vorher unbedingt geklärt werden. * Die {{Marker|type=amusement park|name=Emder Miniaturdampfeisenbahn|lat=53.36830|long=7.19609|url=https://minibahn-emden.de/}} hinter der Güterzuglok am Bahnhof fährt bei gutem Wetter auf einem Gelände mit ca. 650&#x202F;m Gleis, das liebevoll von Hobby-Eisenbahnern gestaltet wurde und gepflegt wird. Kinder erleben hier ein nostalgisches Eisenbahn-Abenteuer auf einer Lokomotive, die wie ein echter Zug durch einen Tunnel fährt und an einer schönen Landschaft vorbeikommt. * Das {{Marker|type=amusement park|name=Ökowerk|lat=53.33734 | long=7.22905|url=https://www.oekowerk-emden.de/|zoom=13}} am Kaierweg 40a ist ein regionales Umweltbildungszentrum für kleine und große Ökologen und Gartenfreunde. Kinder können hier Natur hautnah erleben und selbständig erforschen. Das Gelände ist während der Öffnungszeiten für einen erlebnisreichen Spaziergang kostenlos zugänglich. Auf dieser Wanderung geht man durch einen Hexengarten, auf einen Wildbienenlehrpfad, kommt an einem Libellenteich vorbei. Viel Spaß kann man in den unterschiedlichen Weidenlabyrinthen haben. Im Archeprojekt kann man alte Haustierrassen und alte Obstsorten entdecken. Kinder erforschen das weitläufige Gelände auf einer Öko-Rallye. * Im {{Marker|type=amusement park|name=Abenteuerland Okidoki|lat=53.36941|long=7.18838|url=http://www.okidoki-emden.de/|zoom=15}} in der Langobardenstr. 4 können Kinder sich auch bei schlechtem Wetter vergnügen. Alles was ein Kinderherz begehrt ist in einer großen Halle, Piratenschiff, Kartbahn, Trampolin und ein Wabbelberg. == Einkaufen == Aufgrund der Größe der Stadt macht das Einkaufen Spaß. Es gibt verschiedene Möglichkeiten: * Im {{Marker|type=shopping street|name=Stadtzentrum|lat=53.36751 | long=7.20482}} findet man in der groß angelegten Fußgängerzone "Zwischen beiden Märkten" alles was das Herz begehrt, auch Souvenir-Läden, Straßencafés, Restaurants und Lokale. * Das {{Marker|type=mall|name=DollartCenter|lat=53.3623|long=7.1694|url=https://www.doc-emden.de/}} im Ortsteil Larrelt ist mit etwa 40 Fachgeschäften auf einer Fläche 23.000 m² eines der größten Einkaufszentren Ostfrieslands. * Der {{Marker|type=market|name=Wochenmarkt|lat=53.36784|long=7.20292}} bietet jeden Dienstag, Freitag und Samstag 08:00 - 13:00 Uhr auf dem Neuen Markt die Möglichkeit frische regionale Produkte einzukaufen. * {{vCard | name = Thiele Tee Kontor | type = shop | url = https://www.thiele-tee.de/ | address = Faldernstr. 31, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 25184 | hours = Mo-Fr: 10:00-18:00, Sa: 09:30-14:30 | lat = 53.36603 | long = 7.20918 | lastedit = 2020-08-02 | description = Tee ist in Ostfriesland des Tages Anfang und Ende. Den echten Ostfriesentee gibt es bei Thiele Tee. Die Firma Thiele & Freese ist marktführend bei den Teekennern im äußersten Nordwesten. Ostfriesland und der echte Ostfriesentee gehören sein weit über 400 Jahren zusammen. }} == Küche == Die Nähe zur Nordsee und die Tradition als Fischereihafen verpflichten. Fisch gehört zu den kulinarischen Spezialitäten Emdens. Der Matjes in diversen Zubereitungsvarianten ist dabei das wohl wichtigste Gericht. Die jährlichen [https://www.emden-touristik.de/themen/veranstaltungen/matjestage.html Emder Matjestage] immer Ende Mai bieten ausreichend Gelegenheit, diese Köstlichkeit in allen ihren Variationen zu probieren. Aus dem nahen [[Greetsiel]] kommen tagfrische Krabben. Aber auch Süßwasserfische aus den umliegenden Gewässern findet man häufig auf der Speisekarte. Beliebt ist dabei das Räuchern des Fisches. Nicht zu vergessen das Labskaus, oder im Winter Grünkohl mit Pinkel, Kassler, Kochwurst und Speck. Kohlessen sind oft Bestandteil einer Boßeltour. Dazu gehört ein Klarer (Korn). * {{vCard | name = Leckerpott | type = restaurant | url = https://leckerpott-emden.de/ | address = Am Delft 6/7, 26721 Emden | lat = 53.36610 | long = 7.20544 | phone = +49 (0)4921 8204646 | email = info@leckerpott-emden.de | hours = täglich 11:00-14:00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2022-03-24 | description = Am Emder Ratsdelft gelegenes Restaurant mit traditioneller ostfriesischer Küche, auch auf moderne Art und Weise zubereitet, mit Zutaten von regionalen Anbietern. Das Restaurant wird als Inklusionsbetrieb geführt. }} * {{vCard | name = Restaurant Goldener Adler | type = restaurant | address = Neutorstraße 5, 26721 Emden | directions = im Hotel Goldener Adler | phone = +49 (0)4921 92730 | fax = +49 (0)4921 927339 | email = info@goldener-adler-emden.de | hours = täglich 12:0014:00 und 17:30-21:30 | lastedit = 2022-03-24 | before = {{Marker Kopie|Hotel Goldener Adler|name}} | description = Die Küche des Restaurants wird vom Chef des Hauses selbst geleitet, sie wird allen kulinarischen Ansprüchen gerecht mit einheimischen und internationalen Spezialitäten, im Sommer auch auf der windgeschützten Innenhof-Terrasse. }} * {{vCard | name = Restaurant El Rancho | type = restaurant | url = https://www.elrancho-emden.de/ | email = info@elrancho-emden.de | address = Brückstraße 35, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 34499 | hours = Mi-So 11:30-14:00 + 18:00-21:00 | lat = 53.36707 | long = 7.20897 | lastedit = 2020-08-03 | description = Internationale Küche und Argentinische Steaks im Herzen der Stadt, internationales Restaurant mit regionalem Charme: Steaks, Fisch, Vegetarisches. Mit ca. 60 Innen- und im Sommer 20 Terrassenplätzen }} * {{vCard | name = Parkrestaurant | type = restaurant | url = https://www.parkhotel-emden.de/parkrestaurant.html | address = Friedrich-Ebert-Str. 73-75, 26725 Emden | directions = im Upstalsboom Parkhotel | phone = +49 (0)4921 8280 | fax = +49 (0)4921 828599 | email = parkhotel@upstalsboom.de | hours = täglich 06:30-10:00 + 11:30-14:00 +18:00-22:00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | before = {{Marker Kopie|Upstalsboom Parkhotel - Emden|name}} | description = Restaurant mit einer leichten und kreativen Küche, Außenterrasse unter uraltem Baumbestand. }} * {{vCard | name = Restaurant & Cafe "Strandlust" | type = restaurant | url = https://www.ag-ems.de/ausfluege/cafe-und-restaurant-strandlust | address = Jannes-Ohling-Straße 39, 26723 Emden OT-Knock | directions = im OT-Knock | lat = 53.35629 | long = 7.00320 | phone = +49 4927 187830 | email = gastro@ag-ems.de | hours = Apr-Ende Okt, Mi-Sa: 12:00-Sonnenuntergang; So: 09:00-Sonnenuntergang | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | description = Für Spaziergänger, Hundeliebhaber und Romantiker ein beliebtes Ausflugsziel für frisch Verliebte, Familien oder jeden, der ein bisschen Ruhe vom Alltag braucht. Ausblick auf die Weite der Nordsee inklusive! }} * {{vCard | name = Restaurant Feuerschiff Emden | type = restaurant | url = https://www.feuerschiff-emden.de/ | address = Georg-Breusing-Promenade, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 9996500 | email = info@feuerschiff-emden.de | hours = Ab 01.April täglich 12:00-14:00 und 17:30-21:30 | lastedit = 2022-03-24 | before = {{Marker Kopie|Q1409666}} | description = Ostfriesische Spezialitäten (Fisch- und Krabbenspezialitäten) in einem maritimen und nautischen Flair auf dem original-eingerichteten Feuerschiff "Deutsche Bucht" mit Blick auf den Delft, sowohl im Schiff wie auch an Deck. }} * {{vCard | name = Fährhaus | type = restaurant | url = https://www.ag-ems.de/planen-service/gastronomie/das-faehrhaus-gastronomie-und-event-terminal | address = Zum Borkumanleger 8, 26723 Emden | directions = unmittelbar am Fähranleger der Borkumfähre | lat = 53.34361 | long = 7.18604 | phone = +49 (0)4921 8907340 | email = info@das-faehrhaus.de | hours = Mi-So: 12:00-22:00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | description = Selbstbedienungs-Restaurant und Cafe, maritime Leckereien, Kaffee und Kuchen bei lebhafter Kulisse und echtem Hafenflair. }} * {{vCard | name = Emder Fischerstube | type = restaurant | url = https://www.hotel-in-emden.de/restaurant | address = Courbierestraße 6, 26725 Emden | directions = im Hotel Faldernpoort | phone = +49 (0)4921 97520 | fax = +49 (0)4921 28761 | email = info@faldernpoort.de | hours = Mo-Sa ab 17:30 | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | before = {{Marker Kopie|Faldernpoort|name}} | description = Restaurant mit 50 Sitzplätzen mit ostfriesischer Küche in gemütlich rustikaler Atmosphäre. }} * {{vCard | name = AMIGOS Restaurant | type = restaurant | url = http://www.amigos-emden.de/ | address = Bollwerkstraße 52, 26725 Emden | lat = 53.36920 | long = 7.21203 | phone = +49 (0)4921 999177 | hours = Di-Sa: 17:30-23:00; So + Feiertage: 11:30-14:00 + 17:30-23:00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | description = Mexikanische und internationale Küche in der Innenstadt. Die Küche ist -normalerweise- nicht sehr scharf. }} * {{vCard | name = Pizzeria Aurora | type = restaurant | url = https://www.aurora-emden.de/ | email = info@aurora-emden.de | address = Zwischen beiden Märkten 6, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 586705 | mobile = +49 (0)151 14120261 | hours = So-Do: 11:00-24:00; Fr,Sa: 11:00-01:00 | lat = 53.36761 | long = 7.20455 | lastedit = 2020-08-03 | description = Pizzeria im Herzen der Stadt, Pizza-, Nudel-, und Salatgerichte, auch außer Haus }} * {{vCard | name = La Cucina di Santino | type = restaurant | address = Neuer Markt 7, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 927676 | facebook = La-Cucina-di-Santino-2087965074586954 | hours = täglich 12:00-14:30 + 17:00-0:00 | lat = 53.36769 | long = 7.20372 | lastedit = 2020-08-03 | description = Italienisches Restaurant im Zentrum der Stadt, glutenfreie Gerichte, vegane Nudeln und mediterrane Spezialitäten }} * {{vCard | name = Café & Restaurant Henri’s | type = restaurant | url = https://henri-s.com/ | address = Hinter dem Rahmen 5a, 26721 Emden | lat = 53.36974 | long = 7.20380 | phone = +49 (0)4921 450041 | email = henris@obw-emden.de | hours = Di-So 09:00-18.00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2023-11-12 | description = Café und Restaurant der ''Ostfriesische Beschäftigungs- und Wohnstätten GmbH (obw)'' mit lichtdurchflutetem Wintergarten und Terrasse. Die Küche kreiert täglich raffinierte Speisen, verwendet selbstverständlich frische Lebensmittel, möglichst von regionalen Erzeugern. Der Betrieb wird als Inklusionsbetrieb geführt . }} * {{vCard | name = Café Einstein | type = bar, cafe, pub | comment = Café – Bar – Wohnzimmer - Kneipe | url = https://einstein-emden.de | email = albert@einstein-emden.de | address = Bollwerkstraße 24, 26725 Emden | directions = am Stephansplatz | phone = +49 (0)4921 29111 | hours = Mo-Do: 11:00-01:00; Fr: 11:00-02:00; Sa: 11:00-03:00; So: 14:00-22:00 | lat = 53.36885 | long = 7.20950 | lastedit = 2020-08-04 | description = Das Café Einstein ist Café und Kult-Kneipe, geprägt durch eine bunt gemischte Altersstruktur und bekannt für Gemütlichkeit, eine persönliche Atmosphäre und Naturnähe, mit Bestuhlung auf dem Stephansplatz, die bei Weitem nicht nur Eltern mit Kindern aufgrund des angrenzenden Spielplatzes nutzen. In der Emder Innenstadt gibt es kein anderes Café, in dem man mitten im Grünen Kaffeespezialitäten und Kuchen genießen kann. Immer dienstags ab 20:00 Uhr findet unter dem Namen ''Kulturdienstag'' Programm statt. Oft treten lokale und überregionale, kleine und große Künstler auf. }} == Nachtleben == Rund um den Neuen Markt bietet Emden eine bunte und vielfältige Kneipenszene und eine abwechslungsreiche gastronomische Welt. Hier finden Nachtschwärmer, egal ob jung oder alt, genau das Passende, von gemütlicher Kneipe bis hin zur Diskothek. == Unterkunft == === Camping === [[File:Flug Emden 2010 048.JPG|thumb|Wohnmobilstellplatz am Yacht Club im Außenhafen]] * {{vCard | name = Wohnmobilstellplatz "Alter Binnenhafen" | type = caravan site | url = https://www.ag-ems.de/ausfluege/binnenhafen | address = Am Eisenbahndock, 26721 Emden | lat = 53.36311 | long = 7.20822 | phone = +49 (0)160 3624744 | fax = +49 (0)4921 8907405 | email = info@ag-ems.de | lastedit = 2023-11-12 | description = Der Wohnmobilstellplatz am Binnenhafen neben dem Yachthafen bietet 35 Wohnmobilen Platz. Geboten werden dort Strom, Frischwasser, Entsorgung, Waschen und Trocknen sowie Duschen. Mitgebrachte Boote können an der vorhandenen Slip-Anlage zu Wasser gelassen werden. }} : Ausführlicher Bericht zu diesem [https://meincamp.de/wohnmobilstellplatz-emden-alter-binnenhafen/ Wohnmobilstellplatz] als Videocast. * {{vCard|type=caravan site|name=Wohnmobilstellplatz Friesentherme|lat=53.37483 | long=7.20194|address=Theaterstrasse , 26721 Emden|phone=+49(0)4921 83500|lastedit=2020-08-03|description= Der Wohnmobilstellplatz Friesentherme bietet Platz für 4 Wohnmobile. Es gibt zwar eine Stromsäule, Entsorgung ist leider nicht möglich.}} * {{vCard|type=caravan site|name=Wohnmobilstellplatz am Yacht Club|directions= im Außenhafen|lat=53.33771 | long=7.18385|address=An der Nesserlander Schleuse, 26723 Emden|url=https://www.promobil.de/stellplatz/stellplatz-am-yacht-club-588f1e61721d54a52815f3f7.html|price= 5,-&nbsp;€/N|lastedit=2020-08-03|description= Ganzjährig nutzbarer Stellplatz ohne Ausstattung für 10 Wohnmobile}} * {{vCard|type= campsite|name=Campingplatz Knock|address=Am Mahlbusen 1, 26723 Emden OT-Knock| directions = etwa 15&#x202F;km westlich des Stadtzentrums |phone=+49 (0)4927 567|email= info@campingplatz-knock.de |fax=+49 (0)4927 1379|url=http://www.campingplatz-knock.de|hours=Ostern bis Anfang Oktober|price=|lat=53.34586 | long=7.03531|lastedit=2020-08-04|description=Der Campingplatz liegt im Erholungsgebiet an der Knock zwischen Nordsee und Emsmündung. Freizeitmöglichkeiten: Baden im Meer oder im Binnengewässer, Surfen oder Kiten, ideal zum Drachen steigen lassen, Fahrradfahren, Wandern, Angeln. Ausstattung: Ver- und Entsorgung für Wohnmobile, rollstuhlgerechte Sanitärausstattung, Waschmaschine/Wäschetrockner, Kleiner Kinderspielplatz, Stromanschluss}} * {{vCard | name = Campingplatz Großes Meer | type = campsite | url = https://www.grossesmeer.de/camping/campingplatz | email = campingplatz@grossesmeer.de | address = Am Gästehafen 1, 26624 Südbrookmerland | directions = etwa 17&#x202F;km nördlich des Stadtzentrums | phone = +49 (0)4942 20472028 | fax = +49 (0)4942 20472001 | hours = Mitte März - Anfang November | lat = 53.4433 | long = 7.3080 | lastedit = 2020-08-04 | description = Großer Campingplatz am Nordostufer des Großen Meeres hervorragend eingebettet in der Naturlandschaft und von Bäumen und Hecken umrandet. }} === Günstig === [[File:Seemannsmission Emden.jpg|thumb|Seemannheim Emden]] Die Touristen-Information bietet auf ihrer [https://www.emden-touristik.de/uebernachten/unterkuenfte-in-emden-umgebung#/unterkuenfte Internetseite] eine komfortable Buchungsmöglichkeit nicht nur für die Hotels der Stadt, sondern auch für Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Pensionen und Bauernhöfe. * {{vCard | name = Jugendherberge Emden | type = youth hostel | url = http://www.jugendherberge.de/Jugendherbergen/Emden581/Portraet | address = Thorner Straße 3 (ehemals An der Kesselschleuse 5), 26725 Emden | lat = 53.36550 | long = 7.21986 | phone = +49 (0)4921 23797 | fax = +49 (0)4921 32161 | email = emden@jugendherberge.de | hours = Ganzjährig, 06:30 - 22:00 | checkin = 16:00 - 19:00 | price = ab 30,50&#x202F;€/Nacht | subtype = nowheelchair, wlan, bike rental | lastedit = 2021-10-04 | description = Schön gelegen an der alten Kesselschleuse etwas außerhalb der Altstadt, neben dem Freibad und direkt an der Route des Nordseeküsten-Radwegs und zahlreicher anderer Fernradwege. Die Jugendherberge mit 144 Betten in 32 Zimmern ist eher klein und beschaulich, nicht auf dem allerneuesten Stand, bietet aber mit einem neuen Anbau, mehreren Aufenthaltsräumen und WLAN in den öffentlichen Räumen einen recht guten Standard. Seit April 2011 stehen im ehemaligen, jetzt sanierten Schleusenknechtehaus an der Rundkammerschleuse, 36 Betten zur Verfügung. Die Jugendherberge Emden verfügt über eigene Kanadier. }} * {{vCard | name = Seemannsheim Emden | type = hotel garni | alt = Seemannsmission | url = https://seemannsheim-emden.de | email = info@seemannsheim-emden.de | address = Am Seemannsheim 1, 26723 Emden | phone = +49 (0)4921 92080 | fax = +49 (0)4921 20839 | checkin = 08:00-22:00 | price = EZ: 40,- €/ÜF / DZ: 65,- €/ÜF | lat = 53.34715 | long = 7.18842 | lastedit = 2020-08-03 | description = Im Seemannsheim der Ostfriesischen Evangelischen Seemannsmission e.V. kann man auch als Nicht-Seemann übernachten. }} === Mittel === [[File:Hotel Großer Kurfürst Emden (2007).jpg|thumb|Hotel Großer Kurfürst]] * {{vCard | name = Alt Emden Bürgerhaus | subtype = 3 | type = hotel garni | url = https://www.emden-touristik.de/uebernachten/unterkuenfte-in-emden-umgebung#/unterkuenfte/OFR/a5da9bcc-3c32-4b6f-aac7-2520271710ba/alt-emder-buergerhaus?useDetailSearch=false | email = info@buergerhaus-emden.de | address = Friedrich-Ebert-Straße 33, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 976100 | fax = +49 (0)4921 976129 | lat = 53.36556 | long = 7.21437 | lastedit = 2020-08-01 | description = Familiär geführtes Hotel in Jugendstilhaus mit moderner Ausstattung , direkt am Stadtwall }} * {{vCard | name = Heerens Hotel | subtype = 3 | type = hotel | url = https://www.heerenshotel.de/de/ | email = info@heerenshotel.de | address = Friedrich-Ebert-Str. 67, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 23740 | fax = +49 (0)4921 23158 | price = DZ ab 88,- €/ÜF | lat = 53.36401 | long = 7.21424 | lastedit = 2020-08-01 | description = Stilvolles Hotel mit 20 Zimmern in denkmalgeschütztem Gebäude direkt am grünen Stadtwall }} * {{vCard | name = Hotel am Boltentor | subtype = 3 | type = hotel garni | url = https://hotel-am-boltentor.de/ | email = mail@hotel-am-boltentor.de | address = Hinter dem Rahmen 10, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 97270 | fax = +49 (0)4921 972733 | price = DZ ab 120,- €/ÜF | lat = 53.36963 | long = 7.20227 | lastedit = 2020-08-01 | description = Modernes Hotel, zentral und ruhig gelegen, direkt an den Wallanlagen }} * {{vCard | name = Hotel Goldener Adler | subtype = 3 | type = hotel | url = https://www.goldener-adler-emden.de/ | email = info@goldener-adler-emden.de | address = Neutorstraße 5, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 92730 | fax = +49 (0)4921 927339 | price = DZ ab 74,- €/Ü zzgl. Frühstück 10,50&#x202F;€/P | lat = 53.36658 | long = 7.20683 | lastedit = 2020-08-01 | description = Hotel mit 18 Zimmern im Zentrum, zentral und doch ruhig gelegen direkt neben dem Rathaus }} * {{vCard | name = Hotel Großer Kurfürst | subtype = 3 | type = hotel garni | url = https://www.gut-hotels.de/de/hotel/stadtguthotelgrosserkurfuerst | email = hotelkurfuerst@aol.com | address = Neutorstraße 41, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 20303 | fax = +49 (0)4921 32824 | price = DZ ab 94,- €/ÜF | lat = 53.36929 | long = 7.20566 | lastedit = 2020-08-01 }} * {{vCard | name = Ems Hotel | type = hotel garni | url = https://www.ems-hotel.com | email = info@ems-hotel.de | address = Nesserlander Straße 129 A, 26723 Emden | phone = +49 (0)4921 93900 | fax = +49 (0)4921 939093 | checkin = 13:00-20:00 | price = DZ ab 93,- €/ÜF | lat = 53.34601 | long = 7.18712 | lastedit = 2020-08-01 | description = Hotel mit 10 Zimmern am Außenhafen in der Nähe des Borkum Kais, etwa 2&#x202F;km bis Zentrum }} === Gehoben === * {{vCard | name = Faldernpoort | subtype = 4 | type = hotel | url = https://www.hotel-in-emden.de/ | email = info@faldernpoort.de | address = Courbièrestr. 6, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 97520 | fax = +49 (0)4921 28761 | price = DZ ab 105,-  €/ÜF | lat = 53.36336 | long = 7.21477 | lastedit = 2020-07-31 | description = Modernes Hotel mit 60 Zimmern und Restaurant "Fischerstube" nur wenige Minuten von der Innenstadt entfernt. }} * {{vCard | name = Upstalsboom Parkhotel - Emden | subtype = 4 | type = hotel | url = https://www.parkhotel-emden.de/ | email = parkhotel@upstalsboom.de | address = Friedrich-Ebert-Str. 73-75, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 8280 | fax = +49 (0)4921 828599 | price = ab 124,- €/ÜF | lat = 53.36333 | long = 7.21395 | lastedit = 2020-07-31 | description = Großes Hotel mit 95 Zimmern, Restaurant und Relaxbereich in der Nähe der Innenstadt }} * {{vCard | name = Hotel am Delft | subtype = 4 | type = hotel | url = https://www.hotel-am-delft.de/ | email = info@hotel-am-delft.de | address = Am Delft 27, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 39190 | fax = +49 (0)4921 3919190 | price = DZ ab 125,- €/ÜF | lat = 53.36371 | long = 7.20558 | lastedit = 2020-07-31 | description = Stilvolles Hotel mit 120 Zimmern in der Innenstadt direkt am Hafen mit modernem Fitness- und Saunabereich, Zimmer tlw. mit Blick auf den Delft, Restaurant mit Außenterrasse an der Promenade }} == Sicherheit == * {{vCard|type= police|name= Polizeikommissariat Emden|lat= 53.36939|long= 7.19743|address= Bahnhofsplatz 3, 26721 Emden|phone= +49(0)4921 8910|fax= +49 (0)4921 891250| url=https://www.pd-os.polizei-nds.de/dienstsstellen/polizeiinspektion_leer_emden/polizeikommissariat_emden/-64.html | lastedit=2020-08-01}} * {{vCard|type= police|name= Bundespolizeirevier Emden|lat= 53.34654|long= 7.18863|address= Am Seemannsheim 5, 26723 Emden|phone= +49(0)4921 959590|fax= +49(0)4921 56966|email=bpolr.emden@polizei.bund.de | url=https://www.bundespolizei.de/SharedDocs/Webs/Web/Organisationseinheiten/BPOLR/Emden.html?nn=5931928 | lastedit=2020-08-01}} * {{vCard|type= police|name= Wasserschutzpolizeistation Emden|lat= 53.34659|long= 7.18917|address= Am Seemansheim 4, 26723 Emden|phone= +49(0)4921 903330 | fax= +49 (0)4921 90333150 | url=https://www.pd-ol.polizei-nds.de/dienststellen/wasserschutzpolizeiinspektion/organisation_wspi/wasserschutzpolizeistation-emden-111122.html| lastedit=2020-08-01}} == Gesundheit == In Emden ist eine gute Versorgung gewährleistet. * Apotheken gibt es in Emden ausreichend, der Weg zu einer Apotheke ist nicht weit. Der Apotheken-Notdienst kann allerdings auch schon mal ins Umland führen. * Mehrere Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte im gesamten Stadtgebiet sorgen für eine gute Grundversorgung. * {{vCard|type= health center|name= Medizinisches Versorgungszentrum|address=Bolardusstraße 20a, 26721 Emden|lat= 53.37591|long= 7.21222|url=http://mvz-emden.de/| lastedit= 2020-08-01 |description= Die Praxen des MVZ Klinikum Emden befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Klinikum Emden. Im MVZ haben mehrere Fachärzte ihren Praxen. Fachbereiche: Kardiologie, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Gynäkologie, Chirurgie. Im [http://www.aerztehaus-emden.de/ Ärztehaus] findet man auch eine Hausarztpraxis sowie einen Facharzt für Innere Medizin und Rettungsmedizin}} * {{vCard|wikidata= Q15117106|type=hospital|name= Klinikum Emden|alt= Hans-Susemihl-Krankenhaus | lastedit= 2020-08-01 |description= Das Klinikum Emden ist das einzige Krankenhaus in Emden. Es verfügt über 350 stationäre Betten und eine Zentrale Notaufnahme.}} == Praktische Hinweise == * Die {{Marker|type=administration|name=Stadtverwaltung (Bürgerbüro)|lat=53.36471 | long=7.20172|url=https://www.emden.de/rathaus/}} befindet sich mit allen Abteilungen am Frickensteinplatz 2. * {{vCard | name = Tourist-Information & Kulturbüro | type = tourist information | url = https://www.emden-touristik.de/ | address = Alter Markt 2a, 26721 Emden | directions = im Pavillon am Stadtgarten | lat = 53.36722 | long = 7.20531 | phone = +49 (0)4921 9740 0 | fax = +49 (0)4921 9740 9 | email = ti@wfs-emden.de | hours = Mo-Fr: 10:00-18:00, Sa: 10:00-14:00 | lastedit = 2021-10-04 | description = }} * {{vCard | name = Tourist-Information & Mobilitätszentrale Emden | type = tourist information | url = http://www.emden-touristik.de/ | address = Bahnhofsplatz 11, 26721 Emden | directions = am Eingang zum Hbf. | lat = 53.36907 | long = 7.19609 | phone = +49 (0)4921 9740 0 | fax = +49 (0)4921 9740 9 | email = ti@wfs-emden.de | hours = Mo-Fr: 09:00-17:00, Sa: 10:00-14:00 | lastedit = 2021-10-04 | description = }} * {{vCard | name = Deutsche Post | type = post | address = Bahnhofsplatz 9, 26721 Emden | hours = Mo-Fr: 09:00-12:30 + 14:30-18:00; Sa: 09:00-12:30 | lat = 53.37002 | long = 7.19610 | lastedit = 2020-08-02 | description = Postamt mit Paketshop und Postbank }} == Ausflüge == {{Scroll Gallery |title=Ausflugsziele |width=250 |maxHeight =200 |Hauptstrand Borkum - panoramio.jpg|Borkum, Hauptstrand |Van Petkum naar Ditzum, Duitsland 10&#x202F;€ - panoramio.jpg|Fähre Petkum - Ditzum |Flug Emden zum Pilsumer Leuchtturm 2010 039.JPG|Sperrwerk Knock |Flug Leer nach Emden 2010 252.JPG|Emssperrwerk bei [[Gandersum]] |Luetetsburgschloss5.jpg|Schloss Lütetsburg |Moormuseum Moordorf view.jpg|Moormuseum Moordorf |Heuler, Seehundstation Norddeich (10572373446).jpg|Heuler in der Seehundstation [[Norddeich]] |08 Suurhuser Kirche (bei Emden, Ostfriesland).jpg|Kirche in Suurhusen mit dem schiefen Turm |Rysum mit Kirche-20090603.jpg|Rysum mit Kirche |Greetsiel (Ostfriesland) - Germany 17.JPG|Der Hafen in [[Greetsiel]] |Pilsumer Leuchtturm 2010-10 CN-I.jpg|Pilsumer Leuchtturm |Campener Leuchtturm, 2010-06 CN-02.jpg|Campener Leuchtturm }} Durch die zentrale Lage ist Emden der perfekte Startpunkt für zahlreiche Ausflüge. Eine Übersicht über verschiedene Möglichkeiten und dazugehörige Fahrpläne bietet eine [https://www.emden-touristik.de/service-information/fahrplaene Internetseite] der Tourist-Information. * {{Marker|type=island|name=[[Borkum]]|lat=53.58806|long=6.66972|zoom=10}} ist via Fähre, Katamaran oder Flugzeug zu erreichen und unbedingt einen Tagesausflug wert.<!-- --> * {{Marker|wikidata=Q2035500|type=train|name=Ostfriesische Küstenbahn|zoom=10}} Diese Eisenbahnlinie wird auf dem westlichen Abschnitt zwischen den Bahnhöfen {{Marker|type=train|name=[[Norden (Ostfriesland)|Norden]]|lat=53.58787|long=7.21951|zoom=10}} und {{Marker|type=train|name=[[Dornum]]|lat=53.64368|long=7.43426|zoom=10}} als Museumsbahn betrieben. Während der Sommersaison finden an Sonntagen sowie an gesetzlichen Feiertagen in Niedersachsen Sonderfahrten statt, welche durch den Verein [http://www.küstenbahn-ostfriesland.de/ Museumseisenbahn "Küstenbahn Ostfriesland e.V."] mit historischen Eisenbahnfahrzeugen durchgeführt werden. Auf dem Streckenabschnitt Norden - Dornum findet ausschließlich touristischer Verkehr, jedoch kein planmäßiger SPNV statt.<!-- --> * Vom {{Marker|type=ferry|name=Fähranleger|lat=53.3307 | long=7.2708|zoom=13}} in {{Wikipedia| Petkum | Q1295706}} kann man nach einer 20-minütigen Emsüberquerung mit der kleinen nostalgischen [https://www.landkreis-leer.de/F%C3%A4hre-Ditzum/ Auto- und Personenfähre] nach {{Marker|name = Ditzum |type=village|wikidata=Q319195}} übersetzen. Mit der {{Wikipedia | Fähre Ditzum–Petkum| Q1478763}} ist man schnell in Emden. Hinweis für Autofahrer: Rauf auf die Fähre geht es rückwärts, runter dann vorwärts! : Erwähnenswert ist außerdem das historische Tonnensiel in Petkum. In Ditzum stehen 2 schöne [https://www.ankerplatz-blank-ditzum.de/ Wohnmobilstellplätze] zur Verfügung. <!-- --> * Die {{Marker|type=beach|name=Knock|wikidata=Q1373322|zoom=12}}, etwa 15&#x202F;km nordwestlich von Emden, bietet lange Deiche und einen kleinen Sandstrand in fast völliger Abgeschiedenheit.<!-- --> * Von der {{Marker|type=quay|name=Ostmole|lat=53.33987|long=7.18543|zoom=13}} (Emden-Außenhafen, gegenüber vom Borkumanleger!) kann man mit der [https://www.dollard-route.de/faehrverbindungen.html Fähre] einen Ausflug ins holländische {{Marker|type=city|name=[[Delfzijl]]|lat=53.3318 | long=6.9316}} machen. Insbesondere für ambitionierte Radfahrer bietet sich dieser Ausflug als Bestandteil der [[Dollard Route|Dollard Route]] an.<!-- --> * Das {{Marker|type=hydraulic structure|name=Emssperrwerk|wikidata=Q897206|zoom=12}} bei [[Gandersum]] dient zum Küstenschutz vor Sturmfluten und zum Aufstau der Ems bei Überführungen der Luxusliner der Meyer Werft. Wer mehr über das High–Tech Werk an der Ems erfahren will, kann an Ems–Sperrwerk Führungen teilnehmen (Mai bis Ende September: jeden Samstag um 15.00 Uhr).<!-- --> * Die {{Marker|type=shipyard|name=Meyer Werft|lat=53.09878 | long=7.35829|wikidata=Q705377|zoom=10}} in [[Papenburg]] ist vor allem bekannt durch den Bau großer, moderner und anspruchsvoller Kreuzfahrtschiffe. Sie wurde 1795 gegründet und befindet sich in siebter Generation im Familienbesitz. Die Werft kann nach Anmeldung besichtigt werden. Das [https://www.meyerwerft.de/de/meyerwerft_de/besucher/besichtigung_der_werft/besichtigung_der_werft.jsp Besucherzentrum] mit einer Ausstellungsfläche von 3.500 qm ist werktags von 09:00 bis 17:00 geöffnet, von April bis Oktober auch sonntags von 09:00 bis 14:00 Uhr.<!-- --> * Das {{Marker|type=amusement park|name=Miniaturland|lat=53.23180 | long=7.42924|url=https://www.leeraner-miniaturland.de/|zoom=11}} in [[Leer]] bildet seit 2011 die Region mitsamt ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf inzwischen mehr als 1.000 qm in einer einzigartigen Modellandschaft im Maßstab 1:87 originalgetreu ab. Im Außenbereich begeistern die 15.000 qm große Parklandschaft mit der großen, selbst steuerbaren Garteneisenbahn und einer 18-Loch-Minigolfanlage.<!-- --> * Der {{Marker|type=park|name=Schlosspark Lütetsburg|wikidata=Q2242308|url=http://www.schlosspark-luetetsburg.com/de/|zoom=10}}, das Lebenswerk von Reichsfreiherr Edzard Mauritz zu Inn- und Knyphausen, entstand im frühromantischen Stil und gehört zu den wenigen erhaltenen Beispielen dieses Typs auf dem europäischen Kontinent, auf einer Fläche von ca. 30 ha – und ist damit der größte private Englische Landschaftsgarten Norddeutschlands. Das heutige Schloss Lütetsburg, ein Neubau im modernen Stil, wurde auf den Grundmauern von 1517 errichtet. Die Vierflügelanlage wurde nach einem schweren Brand im Jahre 1956, der das gesamte Schloss vernichtete, neu erbaut. Eine Besichtigung des privat bewohnten Schlosses ist nicht möglich. Der Park ist ganzjährig geöffnet: Mai–Sept.: 08:00–21:00 Uhr, Okt.– Apr: 10:00–17:00 Uhr.<!-- --> * Das {{Marker|type=museum|name=Moormuseum Moordorf e.V.|wikidata=Q1946899|zoom=11}} in Südbrookmerland-Moordorf ist ein am Rande des Hochmoors gelegenes Freilichtmuseum. Hier erfährt man alles über das Leben, Wohnen, Torfabbau, Handwerkstechniken im Moor. Das Moormuseum Moordorf ist eines der eigenwilligsten Museen in Nordwestdeutschland und daher zu einem Anziehungspunkt geworden. Es ist eines der meistbesuchten Museen in Ostfriesland. Das „Museum der Armut“, wie es auch genannt wird, stellt in urwüchsiger Moorlandschaft die schwierige 200-jährige Entwicklungsgeschichte einer ostfriesischen Moorkolonie dar. Geöffnet von Frühlingsanfang (20.03.) bis 31. Oktober, täglich von 10:00–18:00 Uhr, Einlass bis 17:00 Uhr.<!-- --> * Der {{Marker|type=amusement park|name=Kraxelmaxel Kletterwald|lat=53.48105 | long=7.51618|url=http://www.kraxelmaxel.de/|zoom=11}} in [[Aurich]] auf etwa 1 Hektar Waldfläche verfügt über 7 Parcours in Höhen zwischen 3 und 10 Metern mit über 60 Übungen, die für abwechslungsreichen Kletterspaß sorgen. Es empfiehlt sich eine vorherige [http://www.kraxelmaxel.de/content/oeffnungszeiten-aurich Anmeldung].<!-- --> * In der {{Marker|type=zoo |name=Seehundstation Nationalpark-Haus|lat=53.61264|long=7.15977|url=http://www.seehundstation-norddeich.de/2014/seehundstation/|zoom=10}} in [[Norddeich]] werden kleine Seehunde, die ohne ihre Mutter gefunden werden, aufgezogen. Hier hat man die Möglichkeit bei der Fütterung der kleinen Seehunde zu zuschauen und erfährt in einer Ausstellung viel über den Lebensraum der kleinen Heuler. Mit einer Kombikarte kann man nicht nur die Seehundstation, sondern auch das {{Marker|type=Museum|name=Waloseum|lat=53.63494|long=7.20315|url=http://www.seehundstation-norddeich.de/2014/seehundstation/waloseum/|zoom=10}} besuchen. Das Wal–Erlebniscenter liegt nur wenige Kilometer von der Station entfernt. Dort erfährt man viel über Wale und Delfine und entdeckt die Hauptattraktion, das Skelett eines Pottwals.<!-- --> * Der {{Marker|type=church|name="Schiefe Turm" |wikidata=Q132031|url=https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Schiefer-Turm-macht-Suurhusen-weltbekannt,suurhusen146.html|zoom=13}} von [[Suurhusen]] ist der schiefste Turm der Welt, schiefer als der Turm von [[Pisa]]. Der Suurhuser Kirchturm hat einen Neigungswinkel von etwa 5,19 Grad, die Neigung des Turms in Pisa beträgt nur 3,97 Grad. Bei einem Urlaub in Ostfriesland sollten man sich einen Blick auf den schiefsten Turm der Welt nicht entgehen lassen.<!-- --> * Die '''[[Krummhörn]]''' ist eine Gemeinde im Landkreis Aurich, bestehend aus 19 ehemalig selbstständigen Gemeinden. Sie ist durch ihre vielen historischen Kirchen und Orgeln bekannt, aber auch für den größten und kleinsten Leuchtturm in Deutschland: :* Das Dorf {{Marker|type=village|name=Rysum|wikidata=Q319148|zoom=12}} ist ein typisches Rundwarfendorf, d.&#x202F;h.&nbsp;es liegt auf einem künstlich angelegtem Hügel, der lange vor dem Deichbau als einzig wirksamer Hochwasserschutz diente. Die kleinen Lohnen (kleine Straßen) und liebevoll restaurierte Häuser laden zum Bummeln ein. Auch sollte man einen Blick in die Rysumer Kirche nicht vergessen, denn dort befindet sich die älteste, noch bespielbare Orgel aus dem Jahre 1457.<!-- --> :* Das Fischerdorf {{Marker|type=village|name=[[Greetsiel]]|wikidata=Q453572|zoom=11}} bietet einen sehenswerten Hafen mit der größten Kutterflotte Ostfriesland, die historische Häuserzeile aus dem 17. Jh., die Zwillingsmühlen , das 200 Jahre alte Sieltor und vieles mehr. Auch von hier kann man an ausgewählten Terminen eine Ausflugsfahrt nach Borkum unternehmen.<!-- --> :* Der {{Marker|type=lighthouse|name=Pilsumer Leuchtturm|wikidata=Q539709|url=http://www.greetsiel.de/sehenswertes-kultur-und-natur/pilsumer-leuchtturm.html|zoom=11}} ist zwar mit seinen ca. 11&#x202F;m Höhe und seinen 28 Stufen der kleinste Leuchtturm Ostfrieslands, gilt aber gleichzeitig als Wahrzeichen der Ferienregion Krummhörn - Greetsiel. Er wurde bekannt durch einen Film mit Otto Waalkes.<!-- --> :* Der größte Leuchtturm Deutschlands mit 65&#x202F;m Höhe ist der {{Marker|type=lighthouse|name=Campener Leuchtturm|wikidata=Q284886|zoom=12}} von 1892. 308 Stufen führen zu einer Aussichtsplattform, von der aus man einen beeindruckenden Blick über die Krummhörn bis hin zu den holländischen Nachbarn hat.<!-- --> * Die Ostfriesischen Inseln lassen sich per Flugzeug mit der [https://www.fliegofd.de/sonderfluege/inselhopping.html OFD] als ''Inselhopping'' besuchen. == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} * '''[https://www.emden-touristik.de/ Tourist-Information Emden]''' * '''[https://www.ostfriesland.de Ostfriesland Touristik]''' * '''[http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/Der-Hafen-von-Emden,dienordstory590.html Der Hafen von Emden]''' Video des NDR (58:23 Min) {{class-4}} {{GeoData| lat= 53.37222| long= 7.20667| zoom= 11}} {{IstInKat|Ostfriesland}} 256f1v4x8mz389lxpd609f75jgf1inr 1794484 1794481 2026-08-05T20:15:02Z MTheiler 21272 /* Denkmäler und Skulpturen */ 1794484 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Datum=2020-09}} {{quickbar Ort | TouriInfoWeb=[https://www.emden-touristik.de/ Emden-Touristik.de] | TouriInfoTel=+49 (0)4921 9740 0 }} '''Emden''' ist eine Seehafenstadt am Dollart in [[Ostfriesland]] im Bundesland [[Niedersachsen]]. == Hintergrund == [[File:DEU Emden COA.svg|80px|left|Wappen Emdens]] {{Mapframe|53.3670|7.2060|zoom=14|type=geoline}} '''Emden''' liegt im Mündungsgebiet der Ems in [[Ostfriesland]], südlich der Stadt liegt zudem die Bucht Dollart. Emden ist nicht nur die kleinste kreisfreie, sondern auch die westlichste Seehafenstadt Deutschlands. Die 1.200-jährige Stadtgeschichte ist eng mit dem Seehafen verknüpft. Das Stadtbild von Emden wird von 150 Kilometern Kanälen und den typischen Backsteinbauten geprägt. Die Stadt lässt sich sehr schön per Kanu- oder Tretbootfahrt vom Wasser her erkunden. Für alle, die es gemütlich mögen, bieten sich Hafen- oder Grachtenfahrten an. Die Einwohner heißen ''Emder''. Emden gehörte neben Genf und Wittenberg im 16. Jahrhundert zu den bedeutendsten Stätten der Reformation. Die Taufe von 300 Erwachsenen in einem Vorraum der Großen Kirche war der Beginn der Täuferbewegung in Nordwestdeutschland und den Niederlanden. Die Synode von Emden (1571) war die erste Nationalsynode der niederländischen Reformierten. Seit 2013 trägt Emden als erstem Ort auf dem Kontinent den Titel „Reformationsstadt Europas“. Als Einkaufsstadt versorgt Emden im Wesentlichen die umliegenden Gemeinden. Als Arbeitsort hingegen hat die Stadt eine überragende Bedeutung für die gesamte Region Ostfriesland und teilweise darüber hinaus. Größtes zusammenhängendes Waldgebiet ist der Emder Wall. Der den 1990er-Jahren angelegte Stadtwald im äußersten Norden Emdens ist noch im Entstehen begriffen. Etwa 7,7 Prozent (865 Hektar) der Stadtfläche sind Wasserfläche. Das sind sowohl die Hafenfläche wie auch etwa 150 Kilometer Kanäle. Auch liegen zwei Seen, das Uphuser Meer und das Bansmeer, auf dem Gebiet der Stadt Emden. Alle Seen sind über Kanäle mit dem Emder Hafen und dem ostfriesischen Wasserstraßennetz verbunden. Über den Ems-Jade-Kanal und weitere Abzweigungen ist eine Fahrt bis nach Oldenburg und zur Weser möglich. In der Stadt Emden sind zwei Naturschutzgebiete ausgewiesen, die sich beide im Osten Emdens befinden. Dieses sind das Bansmeer und dessen Umgebung sowie das 200 Hektar große Petkumer Deichvorland. Das außendeichs gelegene Gebiet ist zum großen Teil Bestandteil des EU-Vogelschutzgebietes Emsmarsch von Leer bis Emden. [[File:Emden Stadtteile.svg|thumb|200px|left|Emden Stadtteile]] Emden hat 20 Stadtteile, die jedoch in der städtischen Einwohnerstatistik nicht alle separat aufgeführt, sondern teils zusammengefasst sind. Durch mehrere Eingemeindungen (zuletzt 1972) wurde die Stadtfläche erheblich vergrößert. Das Stadtzentrum lässt sich in folgende Viertel unterteilen: Altstadt, Behördenviertel, Bentinkshof, Boltentor, Groß-Faldern und Klein-Faldern. Die drei größten Stadtteile sind laut Statistik der Stadt Emden das Stadtzentrum (etwa 9000 Einwohner), Barenburg (etwa 7000 Einwohner) und Borssum/Hilmarsum (etwa 6000 Einwohner). == Anreise == {{Scroll Gallery |title=Anreise nach Emden |width=250 |maxHeight =200 |2013-05-03 Fotoflug Leer Papenburg DSCF7195.jpg|Flugplatz Emden |Flug Emden 2010 151.JPG|Emden Hauptbahnhof |Emden Außenhafen Bhf-8539.jpg|Bahnhof Emden Außenhafen |Emden Außenhafen-8565.jpg|Bahnhof Emden Außenhafen }} === Mit dem Flugzeug === * Der {{Marker|wikidata=Q665365|type=airport|name=Flughafen Bremen|zoom=9}} ist der nächste (131&#x202F;km) Verkehrsflughafen. Mit dem Auto dauert der Transfer nach Emden etwa 1,5 Stunden, mit der Bahn benötigt man etwa 2,5 Stunden. * Der {{Marker|wikidata=Q9694|type=airport|name=Flughafen Amsterdam-Schiphol|zoom=8}} ist zwar etwas weiter (290&#x202F;km) mit dem Auto entfernt, bietet aber eine wesentlich breitere Auswahl an Flügen. * Vom {{Marker|wikidata=Q567426|type=airport|name=Flugplatz Emden|zoom=13}} findet neben der Sport- und Geschäftsfliegerei vor allem der Linienverkehr zu den ostfriesischen Inseln statt. * Der {{Marker|wikidata=Q1272354|type=airport|name=Flugplatz Leer-Papenburg|zoom=11}} liegt nur ca. 28&#x202F;km südlich von Emden und bietet gute Bedingungen für eine Anreise. === Mit der Bahn === * Am {{Marker|wikidata=Q320682|type=train|name=Hauptbahnhof Emden}} verkehren folgende Linien im Eisenbahnnahverkehr sowie im Fernverkehr: * '''IC'''{{Bahnlinie|IC|35}} Norddeich Mole – Norddeich – Norden – '''Emden''' – Leer – Papenburg – Meppen – Lingen – Rheine – [[Münster (Westfalen) Hauptbahnhof|Münster]] – Duisburg – Düsseldorf – Köln – Bonn – Koblenz Hbf * '''IC'''{{Bahnlinie|IC|56}} Norddeich Mole – Norddeich – Norden – '''Emden''' – Leer – Oldenburg – Bremen – Hannover – Magdeburg – Leipzig Hbf * {{Bahnlinie|RE|1}} Hannover Hbf – Nienburg (Weser) – Verden – Bremen – Oldenburg – Leer (Ostfriesland) – '''Emden Hbf''' – Norden - Norddeich Mole * {{Bahnlinie|RE|15}} '''Emden Hbf''' – Leer (Ostfriesland) – Meppen – Lingen an der Ems – Rheine – [[Münster (Westfalen) Hauptbahnhof|Münster (Westf) Hbf]] * In [[Norddeich|Norddeich-Mole]] bestehen mit den öffentlichen Fähren Anschlussmöglichkeiten nach [[Juist]] [[Borkum]] und [[Norderney]]. Der Hauptbahnhof ist barrierefrei {{rolli|grün}}. Allerdings sollten Menschen, die auf den Transport mit dem Fahrstuhl angewiesen sind, unbedingt viel Zeit zum Ein-, Aus- und Umsteigen in Emden Hauptbahnhof einplanen, da die Fahrstühle klein sind und insbesondere zu Ferienzeiten ein sehr großer Andrang von Reisenden mit großen Koffern, Kinderwagen und beladenen Fahrrädern herrscht. Am Bahnhof gibt es eine gute touristische Infrastruktur mit Reisezentrum, Gastronomie und Tourist-Information.<br /> Die Öffnungszeiten des DB-Reisezentrums in Emden Hbf sind: * Montag bis Freitag: 08:00 Uhr - 12:30 Uhr sowie 13:30 Uhr bis 18:00 Uhr * Samstag: 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr * Sonntag und Feiertage in Niedersachsen: Geschlossen Die Fahrscheinautomaten in Emden Hauptbahnhof können täglich 24 Stunden/Tag genutzt werden. * Vom {{Marker|wikidata=Q800727|type=train|name=Bahnhof Emden Außenhafen}} legen die Fähren nach [[Borkum]] ab. Es besteht über die Emder Hafenbahn Anschluss an den Hauptbahnhof. Auch der Bahnhof Emden-Außenhafen ist barrierefrei {{rolli|grün}}. === Mit dem Bus === * Der {{Marker|type=bus|name=ZOB|lat=53.36919 | long=7.19685}} unmittelbar vor dem Hauptbahnhof wird von mehreren Fernbuslinien angefahren. === Auf der Straße === * Die Stadt liegt an der Bundesautobahn {{RSIGN|DE|A|31}}, die als Halbring um die Stadt führt. Um in die Stadt zu gelangen, stehen mehrere Ausfahrten zur Verfügung. * Die {{RSIGN|DE|B|210}} verbindet Emden mit [[Wilhelmshaven]]. Auch gelangt man hierüber zu den ostfriesischen Nordseebädern und zu den Inseln. * Für Reisende zur Insel Borkum stehen an der Mole in Emden-Außenhafen mit den {{Marker|type=parking|name=Borkumgaragen|lat=53.3459 | long=7.1847|url=https://www.ag-ems.de/reiseinformationen/parken.html}} große Abstellmöglichkeiten (überdacht und freistehend) zur Verfügung. Auch befindet sich hier eine Ladestation für E-Autos. === Mit dem Schiff === * Von Emden Außenhafen gibt es eine regelmäßige Fährverbindung nach [[Borkum]]. * Beim {{Marker|type=marina|name=Emder Yacht Club e.V.|lat=53.3431 | long=7.1892|url=http://emderyachtclub.de/cms/}} im Außenhafen stehen diverse Gastliegeplätze für Sportboote zur Verfügung. (Hafenmeister-Telefon: {{LinkPhone|phone=+49 (0)175 7528918}}) * Im {{Marker|type=Marina|name=Yachthafen Alter Binnenhafen "Marina Emden"|lat=53.36334 | long=7.20755|url=https://www.ag-ems.de/ausfluege/ausflugstipps-in-emden/binnenhafen-emden.html}} der AG Ems gibt es diverse Gastliegeplätze (Telefon: {{LinkPhone|phone=+49 (0)1805 180182}}) * In der {{Marker|type=marina|name=Marina Emden|lat=53.3434 | long=7.1937|url=http://www.marina-emden.de/}} stehen ebenfalls einige Gastliegeplätze zur Verfügung. (Telefon: {{LinkPhone|phone=+49 (0)4921 954591}}) === Mit dem Fahrrad === Emden ist ein Knotenpunkt mehrerer internationaler und nationaler Radwege und wird demzufolge auch von Radreisenden stark frequentiert. Unter anderem führen folgende Radwege durch die Stadt: * Die '''[[Dortmund-Ems-Kanal-Route]]''' verbindet das [[Ruhrgebiet]] mit der Nordsee. *'''[[Dollard Route|Dollard Route]]''' - Delfzijl (Niederlande) - Emden (Niedersachsen) 204&#x202F;km ([http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordtour/Eine-Dollard-Radtour-ueberwindet-Grenzen,nordtour7772.html Video des NDR, 3:23 Min]) *'''[[Ems-Radweg|Ems-Radweg]]''' - Radfernweg 1 des Niedersachsen-Netzes *'''[[Nordseeküsten-Radweg (Niedersachsen)|Nordseeküsten-Radweg]]''' - Radfernweg 9 des Niedersachsen-Netzes Zentraler Radweg ist der Wall, der nordöstlich um die Altstadt herumführt, und auf dem unter anderem der Nordseeküsten-Radweg entlang geführt wird. == Mobilität == Die Innenstadt ist in mehreren Teilen Fußgängerzone. Die Zufahrt mit dem eigenen Auto ist daher nur eingeschränkt möglich. Größere Parkmöglichkeiten bietet beispielsweise das Bahnhofsparkhaus mit knapp 400 Plätzen. Für Reisende zur Insel Borkum stehen an der Mole in Emden-Außenhafen mit den [https://www.ag-ems.de/reiseinformationen/parken.html Borkumgaragen] große Abstellmöglichkeiten (überdacht und freistehend) zur Verfügung. Auch befindet sich hier eine Ladestation für E-Autos. * Der '''ÖPNV''' Emdens wird durch die Stadtbuslinien der [https://stadtwerke-emden.de/verkehr/stadtverkehr/ SVE] und die Regionalbusse der [http://www.weser-ems-bus.de/weseremsbus/view/index.shtml Weser-Ems-GmbH], einer DB-Tochter, bedient.<br /> :[https://stadtwerke-emden.de/fileadmin/media/dokumente/verkehr/stadtverkehr/OEPNV2018/Liniennetzplan_Emden_-_schematisch_-_MONITOR_-_2019-09.pdf Liniennetzplan Emden (pdf)]<br /> * Wenn abends und am Wochenende der normale Bus nicht mehr fährt, übernimmt das AST, das [https://stadtwerke-emden.de/verkehr/stadtverkehr/service/ Anrufsammeltaxi]. * Der [http://www.weser-ems-bus.de/weseremsbus/view/angebot/buslinien/urlauberbus-aurich.shtml Urlauberbus] kann für nur 1,- € pro Person und Strecke in den Landkreisen Ammerland, Aurich, Friesland, Leer und Wittmund sowie in den beiden Städten Emden und Wilhelmshaven genutzt werden. * Emden hat ein gut ausgebautes Radwegnetz, so existieren an nahezu allen Hauptverkehrsstraßen Radwege. Mehr darüber unter [[#Aktivitäten|Aktivitäten/Radfahren]] == Sehenswürdigkeiten == === Kirchen === {{Scroll Gallery |title=Kirchen in Emden |width=250 |maxHeight =200 |Emden Neue Kirche.jpg|Neue Kirche |Emden Neue Kirche Süden.jpg|Neue Kirche |Emden Neue Kirche Innen Norden 43.jpg|Neue Kirche, Innenraum |Emden Neue Kirche Orgel.jpg|Neue Kirche, Orgel |Emden Neue Kirche Taufbecken.jpg|Neue Kirche, Taufbecken |Emden Neue Kirche Nordostportal.jpg|Neue Kirche, Nord-Ost-Portal |Emden Neue Kirche Böttcherkrone.jpg|Neue Kirche, Böttcherkrone |Emden Grosse Kirche 2015.jpg|Große Kirche |Emden, Große Kirche, 2010-06 CN-02.jpg|Große Kirche |Große Kirche Emden II DSC 0620.jpg|Große Kirche |Swiss Church Emden0.jpg|Große Kirche / Schweizer Kirche |Innenraum dergrßenkirche4.jpg|Große Kirche, Innenraum |Johannes a Lasco Bibliothek emden.jpg|Große Kirche, Johannes a Lasco Bibliothek |Grabmal Enno in der Grossen Kirche von Emden41.jpg|Große Kirche, Grabmal des Grafen Enno II. |Emden Martin-Luther-Kirche.jpg|Martin-Luther-Kirche |MartinLutherChurchEmden.JPG|Martin-Luther-Kirche |StMichaelEmden.JPG|St. Michael |OldReformedChurchEmden.JPG|evangelisch-altreformierte Kirche |Borssum Jugendstilkirche (1).jpg|reformierte Kirche Borssum |Borssum Jugendstilkirche Innenraum (4).jpg|reformierte Kirche Borssum, Innenraum |Borssum Jugendstilkirche Orgel (3).jpg|reformierte Kirche Borssum, Orgel }} * Die {{Marker|type=church|name=Neue Kirche|url=http://www.neue-kirche-emden.de/|wikidata=Q1979591}} (evangelisch-reformiert) wurde in der Zeit von 1643 bis 1648 gegen Ende des 30jährigen Krieges von Martin Faber, einem Emder Architekten und Ratsherrn, im Stil des niederländischen, bewusst schlicht gehaltenen Frühbarocks, erbaut. Orgel und Gestühl erhielt sie erst 1818. Der auffällige Glockenturm zeigt eine Nachbildung der Habsburger Kaiserkrone. * Die {{Marker|type=church|name=Große Kirche/Schweizer Kirche|wikidata=Q1548231|url=https://www.emden-touristik.de/themen/fuehrungen-mehr/reformationsroute/reformationsroute1/poi/grosse-kirche.html?cHash=2dec5d6106}} (evangelisch-reformiert) wurde schon im 16. Jahrhundert weithin als „Moederkerk van de Nederlandse Reformatie“ gepriesen. Die Geschichte der im Mittelalter geweihten Kirche lässt sich bis ins 9. Jahrhundert zurückverfolgen. 1520 fand in dieser Kirche der erste protestantische Gottesdienst statt. Sie zählt zu den bedeutendsten Stätten ostfriesischer Geschichte. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche am 11. Dezember 1943 bei einem Bombenangriff zerstört. Auf einem Teil der Grundmauern wurde mit Hilfe der Evangelischen Kirchen der Schweiz von 1948 bis 1949 ein neues Gotteshaus aufgebaut, der sogenannten "Schweizer Kirche". Der Chor aus dem 15. Jahrhundert blieb auch lange nach dem Krieg als Ruine und Mahnmal stehen und wurde zwischen 1992 und 1995 in einen Bibliotheksneubau integriert, der Altes und Neues architektonisch verbindet und beherbergt heute die [[#Museen|Johannes a Lasco Bibliothek]], die als eine der wichtigsten theologischen Spezialbibliotheken in Deutschland gilt. * Die {{Marker|type=church|name=Martin-Luther-Kirche|wikidata=Q1903218|url=http://www.martin-luther-emden.landeskirche-hannovers.de/}} (evangelisch-lutherisch) an der Bollwerkstraße im Herzen Emdens wurde 1775 im Rokoko-Stil erbaut. Beim Bombenangriff am 7. Juni 1942 wurde diese Kirche mitsamt der Inneneinrichtung zerstört. Am 14. Dezember 1958 wurde der Neubau, eine dreischiffige Basilika, eingeweiht. Das Gotteshaus wurde unmittelbar an dem alten Stadtgraben gebaut und prägt mit seinem 50&#x202F;m hohen Kirchturm das Stadtbild von Emden. Die heutige Orgel wurde 1995 erbaut. Sie ist mit 44 Registern die größte Orgel in Emden und die zweitgrößte in Ostfriesland. * Die {{Marker|type=church|name=Pfarrkirche St. Michael|wikidata=Q2321589|url=http://www.kath-kirche-emden.de/}} (katholisch) im "Hof von Holland" entstand 1806, wurde aber am 6. September 1944 bei einem Luftangriff zerstört. Die heutige Pfarrkirche St. Michael wurde in den Jahren 1946 – 1950 erbaut. * Die {{Marker|type=church|name=Kirche St. Walburga|lat=53.37706 | long=7.21625|url=http://www.kath-kirche-emden.de/pdf/Hintergrundinfo%20St.%20Walburga.pdf}} (katholisch) in der Hermann-Löns-Str. 9 ist die zweite katholische Kirche in Emden. Sie wurde 1957 geweiht. Der Barock-Altar, der den modernen Kirchenraum schmückt, wurde bereits 1749 geschaffen und stammt aus der abgebrochenen St. Antonius-Kirche in Wahn im Hümmling. * Die {{Marker|type=church|name=Evangelisch-altreformierte Kirche|lat=53.3683 | long=7.2107|url=https://www.altreformiert-campen-emden.de/}} liegt etwas versteckt in der Osterstraße 35. Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahre 1950. Die Gemeinde hat 2015 mit der in [[Campen]] fusioniert. Die evangelisch-altreformierte Kirche ist eine reformierte Freikirche altkonfessioneller Prägung. * Die {{Marker|type=church|name=Reformierte Kirche Borssum|wikidata=Q1482736|url=http://www.borssum.reformiert.de/}} an der Petkumer Str. 241 im Stadtteil Borssum ist eine sehenswerte Jugendstilkirche. Sie wurde in den Jahren 1912/13 erbaut und besteht aus dem Langhaus, einem eingezogenen Chor und einem wuchtigen Querbau. Der fast quadratische Innenraum wird durch die Säulen der Empore in drei Schiffe geteilt. Ältester Einrichtungsgegenstand ist das Taufbecken, das aus der alten Kirche überführt wurde. === Bauwerke === {{Scroll Gallery |title=Bauwerke in Emden |width=250 |maxHeight =200 |Pelzerhaus, Pelzerhäuser 11-12, Ostfriesisches Landesmuseum Emden - panoramio.jpg|Pelzerhäuser |Pelzerhäuser Emden64.jpg|Pelzerhäuser |Hafentor in Emden.jpg|Hafentor |Emden fd (7).JPG|Hafentor und Feuerschiff |Flug Emden 2010 190.JPG|Kesselschleuse |Kesselschleuse 3972.JPG|Ausflugsschiff in der Kesselschleuse |Muehle Vrouw Johanna Emden.jpg|Mühle „De Vrouw Johanna" |Baujahr Johannamühle.JPG|Mühle „De Vrouw Johanna" |Wasserturm in Emden.jpg|Wasserturm |Emden Wasserturm 2.jpg|Blick auf den nächtlich beleuchteten Wasserturm |Emden Chinesentempel.jpg|Chinesentempel }} * {{vCard | name = Pelzerhäuser | type = museum | wikidata = Q2068415 | hours = Di-So: 10:00-17:00 | lastedit = 2023-11-12 | description = Die Pelzerhäuser sind die einzig erhalten gebliebenen Renaissance-Bürgerhäuser an der mittelalterlichen Pelzhändlerstraße (heute Pelzerstraße 11/12) in der Altstadt. Die Häuser wurden ab 1570 bzw. 1587 an dem früheren Lauf der Ems errichtet. Während die Fassade zur Pelzerstraße 1909 unter Verwendung alter Sandsteine völlig erneuert wurde, ist der Kern des Hauses Originalsubstanz aus dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts. Die Pelzerhäuser beherbergen heute eine Außenstelle des Ostfriesischen Landesmuseums, hier finden thematische Sonderausstellungen statt. Im Erdgeschoss befindet sich eine historisch eingerichtete Teestube, das ''[https://agilio.de/gastronomie/kulturcafe-im-pelzerhaus kulturcafé]''. }} * Das {{Marker|type=building|name=Hafentor|lat=53.36483|long=7.20611}} ist das einzig erhalten gebliebene von mehreren künstlerisch bedeutenden Stadttoren, die in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet wurden. Auf dem Torbogen steht der lateinische Sinnspruch „Et pons est Embdae et portus et aura deus“ („Gott ist für Emden Brücke, Hafen und Segelwind“). * {{vCard|type=lock|name=Kesselschleuse|wikidata=Q965772| lastedit = 2020-08-03 |description=Die Kesselschleuse verbindet vier Wasserstraßen miteinander. Sie ist die einzige Rundkammerschleuse Europas und daher ein einzigartiges Bauwerk. Die in den 1880er Jahren erbaute Schleuse erfüllt noch heute eine wichtige Funktion im Wasserstraßennetz Emdens und steht unter Denkmalschutz. Die Schleuse besteht aus einer Zentralkammer, dem sogenannten Kessel, der einen Durchmesser von 33 Metern hat und vier weiteren, etwas kleineren Schleusenkammern. Über eine dieser vier Kammern werden ankommende Schiffe in die kreisrunde Zentralkammer geschleust und können den Schleusenkessel in drei Richtungen durch eine der anderen Schleusenkammern wieder verlassen. Für den Gütertransport hat die Kesselschleuse kaum noch Bedeutung. Umso bedeutender ist ihre Funktion als Kreuzungspunkt für die Sportschifffahrt innerhalb des ostfriesischen Wasserstraßennetzes. Heute werden jährlich ungefähr 2800 Schiffe geschleust.}} * {{vCard|type=mill|name=Mühle „De Vrouw Johanna"|wikidata=Q1180473| lastedit = 2020-08-03 |description=Die Mühle „De Vrouw Johanna" nebst Müllerhaus wurde im Jahre 1804/1805 errichtet. Bei dem Galerieholländer handelt es sich um eine aus Ziegelsteinen errichtete dreistöckige Mühle, deren Unterbau eine Höhe von 12,35&#x202F;m bis zur Oberkante der Galerie besitzt. Die Gesamthöhe der Windmühle beträgt 25,00{{nnbsp}}m. Die Windmühle "De Vrouw Johanna" kann nach Rücksprache mit dem Vorsitzenden des Emder Mühlenvereins, Herrn Tilmann, besichtigt werden. [https://www.emdermuehlenverein.de/texte_index/johanna_muehle_emden_2010.pdf Detaillierte Geschichte der Mühle (pdf)]}} * {{vCard | name = Wasserturm | type = tower | address = Abdenastraße | wikidata=Q1644809 | lastedit = 2020-08-03 | description = Der Wasserturm aus den Jahren 1910 bis 1912 ist weiterhin in Betrieb. Mit seinen 42 Metern Höhe überragt er die meisten Gebäude der Stadt und ist ein bedeutendes Beispiel eines technischen Bauwerks vom Anfang des 20. Jahrhunderts in Emden. Seit 1999 steht der Wasserturm unter Denkmalschutz. Er ist nicht zu besichtigen. }} * {{vCard | name = Chinesen-Tempel | alt = Brückenkiosk | type = building | wikidata = Q140387710 | hours = Apr-Okt: Di-Fr 11:00-17:00 | lastedit = 2026-06-30 | description = Gebäude ohne Ecken und Kanten, dafür mit Kunst im Innern. Der Chinesen-Tempel entstand Ende der 20er Jahre. Das Gebäude ohne Ecken und Kanten wurde damals als Bedürfnisanstalt genutzt. Heute befindet sich in dem leicht fernöstlich angehauchten Gebäude eine Künstlerwerkstatt und Galerie. }} === Denkmäler und Skulpturen === {{Scroll Gallery |title=Denkmäler und Skulpturen in Emden |width=250 |maxHeight =200 |Dampflokomotive 043 903-4.jpg|Denkmallok |Emden msu-0011.jpg|Denkmallok |Emden Kunsthalle 2015.jpg|Die große Maya vor der Kunsthalle |Emden Skulptur Strassenfegerin Peterke-01.JPG|Strassenfegerin Peterke |Jantje-Vis.jpeg|Fischermädchen Jantje Vis |Emden, Fürbringer-Brunnen -- 2016 -- 5485.jpg|Fürbringer-Brunnen |Emden, Fürbringer-Brunnen -- 2016 -- 5483.jpg|Fürbringer-Brunnen |Emden, Skulptur am Ratsdelft -- 2016 -- 5499.jpg|Anker am Ratsdelft }} * Die {{Marker|type=memorial|name=Dampflok|lat=53.36844|long=7.19678|url=https://www.ed-muenster.de/emder-denkmallok/index.html}} der Baureihe 044 (später 043) ist wohl das größte (23,9{{nnbsp}}m lang) und vor allem das schwerste (ca. 106 Tonnen) Denkmal in Emden. Sie ist eine der letzten Dampfloks, die planmäßig bei der Deutschen Bundesbahn im Einsatz waren. Die alte Dampflok am Emder Bahnhof erinnert an die Erzzüge, die vom Hafen ins Ruhrgebiet fuhren. * {{Marker|type=memorial|name=Die große Maya|lat=53.36953 | long=7.20344}}, eine nackte Frauenfigur, steht rund 50&#x202F;m vor der Kunsthalle Emden. Sie wurde im Jahr 1942 von dem Künstler Gerhard Marcks aus Bronze geschaffen, an ihrem jetzigen Platz steht die Frauenfigur seit dem Jahr 2007. * Die {{Marker|type=memorial|name=Peterke|lat=53.36675 | long=7.20469| image = Emden Skulptur Strassenfegerin Peterke-01.JPG| url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens235}}, eine Skulptur zur Erinnerung an die Straßenfegerin Peterke de Boer. Sockelinschrift: 1887 - 1956 "Peterke" Emder Strassenfegerin. * Die Bronzebüste {{Marker|type=memorial|name="Heinrich von Stephan"|lat=53.36778 | long=7.20947|url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens233}} am Stephansplatz des Künstlers Georg Küsthardt (Hildesheim 1863 - Hannover 1903) zur Erinnerung an den Generalpostdirektor und Staatssekretär des Reichspostamts (1931 - 1897). * {{Marker|type=memorial|name=Jantje Vis|lat=53.36671 | long=7.20595|url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens001}} war ein Emder Fischermädchen. Die Bronzeskulptur von Karl-Ludwig Böke (Leer 1927 - Oldenburg 1996) steht auf dem Rathausplatz an den Delfttreppen. * Der {{Marker|type=memorial|name=Fürbringer-Brunnen|lat=53.36745 | long=7.20578|url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens232}} im Stadtgarten wurde geschaffen von Georg Küsthardt (Hildesheim 1863 - Hannover 1903). Er ist gewidmet dem Oberbürgermeister Leo Fürbringer zu seinem 25jährigen Amtsjubiläum am 19. Juli 1900 von der Bürgerschaft der Stadt Emden. * Die {{Marker|type=memorial|name=Ottifanten|lat=53.35799 | long=7.18945|image= Ottifanten-Statue in Emden.jpg |url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens236}} wurden von Otto Waalkes 1987 seinem Stadtteil Transvaal gestiftet. * {{Marker|type=memorial|name=Friedrich der Große und der Große Kurfürst|lat=53.33723 | long=7.02756|url=http://www.vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens237}} haben sich um Ostfriesland verdient gemacht: der Große Kurfürst durch die Förderung des Seehandels in Emden und Friedrich II. durch die Urbarmachung von Mooren und den Küstenschutz. Am Siel und Schöpfwerk Knock stehen heute deren Denkmäler. * {{vCard | name = Delftspucker | type = monument | address = Am Delft, 26721 Emden | lat = 53.36654 | long = 7.20563 | price = Kostenlos |image=Delftspucker - Skulptur am Rathausdelft in Emden (2024).jpg| lastedit = 2024-05-27 | description = }} === Museen === {{Scroll Gallery |title=Museen in Emden |width=250 |maxHeight =200 |Kunsthalle emden pano.jpg|Kunsthalle |Kunsthalle Emden Eingangsbereich.jpg|Kunsthalle, Eingangsbereich |Emden Rathaus 001.jpg|Ostfriesisches Landesmuseum |Landesmuseum, Rathaus Emden-LF.jpg|Ostfriesisches Landesmuseum |Emden, -Dat Otto Huus- -- 2016 -- 5510.jpg|Dat Otto Huus |Otto-Huus.jpg|Dat Otto Huus |Jalb.jpg|Johannes a Lasco Bibliothek, Große Kirche |HGG-Bunkermuseum-Emden.JPG|Bunkermuseum }} * {{vCard | type = museum | name = Kunsthalle Emden | hours = Di - Fr 10:00 - 17:00, Sa, So + Feiertage: 11:00 - 17:00 Uhr | price = Erw. 9&#x202F;€ Kinder bis 17 Jahre frei; Kombikarte Kunsthalle Emden/Ostfriesisches Landesmuseum Emden 14&#x202F;€ | wikidata = Q896726 | lastedit = 2020-01-16 | description = Die Kunsthalle in Emden wurde 1986 durch das Mäzenatentum von Henri Nannen, dem Gründer und langjährigen Chefredakteur des STERN, und seiner Ehefrau Eske ins Leben gerufen. Etwa ein Drittel der 1500 Exponate stammt aus deren privater Sammlung. Das Herz des Museums ist die Sammlung mit Kunst des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, Werke großer Expressionisten. Ein weiterer Höhepunkt ist die Kunst aus der Glasnost-Zeit. {{rolli|grün}} (Ausnahme: Empore) }} * {{vCard|type=museum|name=Ostfriesische Landesmuseum|directions=Rathaus am Delft|hours=Di-So sowie feiertags 10:00-17:00|price=Erw. 8,- €, ermäßigt: 4,- €, Kinder bis 15 Jahre frei; Kombikarte Kunsthalle Emden/Ostfriesisches Landesmuseum Emden 14,-&nbsp;€ |wikidata=Q1378648|description=Das Ostfriesische Landesmuseum Emden ist das kultur-, kunst- und landesgeschichtliche Museum Ostfrieslands. Es versteht sich als ein europäisches Regionalmuseum. Es behandelt die geografische und kulturelle Geschichte des (ost-)friesischen Küstenraumes sowie die Geschichte der Stadt Emden und den jeweiligen Kontext zur europäischen Entwicklung. Die Dauerausstellung ist als Themenausstellung konzipiert und erstreckt sich über vier Etagen auf 2.880 qm Ausstellungsfläche, darunter die Emder Rüstkammer, die Gemäldegalerie, das Silberkabinett und seit 2012 die Neue Galerie.{{rolli|grün}} }} * {{vCard | name = Dat Otto Huus | type = museum | wikidata = Q25692078 | hours = Mo-Fr: 11:00-17:00 Uhr, Sa: 11:00-14:00 Uhr, So/Feiertags: 11:00-15:00 Uhr | price = Erw. 4,00&#x202F;€, Kinder 2,00&#x202F;€ | payment = Nur Barzahlung | lastedit = 2024-05-28 | description = Ein Museum, in dem man lachen kann! Ein Museum über Otto, dem berühmtesten Komiker Deutschlands, dem erfolgreichsten Komödiaten südlich der Waterkant, dem größten Sohn der Stadt. ([https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/Besuch-im-Otto-Huus-Emden,schorseunterwegs604.html Video des NDR, 2:18 Min)]. }} * {{vCard|type=museum|name=Johannes á Lasco Bibliothek|hours=Bibliothek: Mo-Fr: 14:00-17:00 / Museum: Mo-Sa: 14:00-17:00 (Apr.-Okt. auch So)|price=Erw.: 5,- €, erm. 3,-&nbsp;€| lastedit = 2019-07-16 |wikidata=Q1425545|description=Die Johannes á Lasco Bibliothek ist eine einmalige Spezialbibliothek für reformierten Protestantismus. Darüber hinaus dient sie aber auch als Veranstaltungsraum für Konzerte und Ausstellungen. Die Johannes á Lasco Bibliothek ist aber auch ein musealer Raum. In der Ruine der ehemaligen Moederkerk Emdens finden sich zahlreiche Exponate aus der Geschichte des reformierten Protestantismus. Darüber hinaus werden in kleinen Kabinetten Sonderausstellungen dargeboten. {{rolli|grün}}: Alle Ausstellungsräume mit Ausnahme eines Zimmers im 3. Stock sind für Bibliotheks-, Museumsbesucher mit Behinderung zugänglich; im Hause befindet sich ein Rollstuhl. }} * {{vCard|type=museum|name=Bunkermuseum |wikidata=Q15108171| lastedit = 2019-07-16 |description=Das Bunkermuseum ist ein Regionalmuseum für die Epoche von 1933 bis 1948 in Emden und Ostfriesland. Es wurde 1995 in einem authentischen Bunker des Zweiten Weltkriegs in der Emder Innenstadt eröffnet. Es zeigt die Geschichte der Bunker, in 26 Räumen mit jeweils verschiedenen thematischen Schwerpunkten, die Verfolgung und Unterdrückung durch die Nationalsozialisten in der Stadt Emden von 1933 bis 1945 aber auch die Nachkriegszeit bis Anfang der 1950er Jahre. }} * {{vCard|type=museum|name=Maritime Museum|address=Emsstr. 12, 26721 Emden|phone=+49 (0)4921 584923|email=seefahrtsfreunde-emden@t-online.de|lat=53.36565 | long=7.20364|url=https://www.seefahrtsfreunde-emden.de/museeum/|hours=Do, Fr, Sa 10:00-13:00|price=kostenlos|description= Das Maritime Museum der Freunde der Seefahrt e.V. ist eine maritime Ausstellung für Seh- und Seeleute mit Reedereiflaggen, Reedereibroschüren, Nachschlagwerken, Schiffsmodellen, Exponaten aus vergangener Seefahrtszeit und vielen Fotos und Bildern. }} ==== Schwimmende Museen ==== {{Scroll Gallery |title=Schwimmende Museen |width=250 |maxHeight =200 |Feuerschiff Amrumbank (Deutsche Bucht) Emden 01.JPG|Feuerschiff "Deutsche Bucht" ex "Amrumbank" |AMRUMBANK 4566.jpg|Feuerschiff "Deutsche Bucht" ex "Amrumbank" |Emden, Museumsschiff -Georg Breusing- -- 2016 -- 5502.jpg|Seenotrettungskreuzer "Georg Breusing" |Emden Rathaus 001.jpg|Seenotrettungskreuzer "Georg Breusing" und Rathaus |AE7 Emden31.jpg|Heringslogger "AE 7-Stadt Emden" |Emden01.jpg|Heringslogger "AE 7-Stadt Emden" }} * {{vCard|type=museum ship|name=Feuerschiff „Amrumbank“/„Deutsche Bucht“|wikidata=Q1409666| lastedit = 2019-07-15 |description= Das Feuerschiff wurde 1917 unter dem Namen "Amrumbank" in Dienst gestellt, später dann verlegt auf die Position "Deutsche Bucht". Seit dem 3. August 1984 hat es einen festen Liegeplatz im Emder Ratsdelft und ist heute schwimmendes Museum, Restaurant und manchmal auch Trauungszimmer.}} * {{vCard|type=museum ship|name=Seenot-Rettungskreuzer "Georg Breusing" |wikidata=Q1503802| lastedit = 2019-07-15 |description=Der Seenot-Rettungskreuzer "Georg Breusing" war von 1963 bis Juli 1988 von der DGzRS-Station Borkum aus im Einsatz. 1988 übernahm der privat eingetragene Verein Förderkreis Rettungskreuzer „Georg Breusing" e.V. das Schiff und betreibt es als schwimmendes Museum, informiert über das Seenotrettungswesen an den Küsten Deutschlands und über die Arbeit der [https://www.seenotretter.de/wer-wir-sind/ Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)]. }} * {{vCard | name = Heringslogger "AE 7-Stadt Emden" | type = museum ship | wikidata = Q2326404 | url = https://www.heringslogger.de/ | lastedit = 2022-07-17 | description = Der Heringslogger "AE 7-Stadt Emden" war 1908 auf einer Werft in Scheveningen/NL erbaut worden um für niederländische Rechnung als Logger auf Heringsfang zu fahren. 1976 kam schließlich das endgültige Aus für die Emder Heringsfischerei. 1987 stiftete Herr Werner Kühn aus Bremerhaven dem "Arbeitskreis Museumslogger e. V. Emden" seinen hölzernen Segellogger. Vom Arbeitskreis Museumslogger wurde der Logger dann 1988/89 in eigener Regie nach Bauplänen aus dem Visserijmuseum Vlaardingen/NL und der Meyer-Werft in Papenburg außen und innen originalgetreu restauriert. Im ehemaligen Laderaum ist eine ständige Ausstellung zur Geschichte der Emder Heringsfischerei zu sehen. }} === Straßen und Plätze === * Der {{Marker|type=park|name=Stadtgarten|lat=53.36721 | long=7.20583}} ist der zentrale Punkt in Emden und Mittelpunkt der Altstadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten und netten Cafés und Restaurants in der großen Fußgängerzone. === Parks und Seen === {{Scroll Gallery |title=Parks und Seen |width=250 |maxHeight =200 |EmdenWallVogelsangzwinger.jpg|Wallanlagen |EmdenFriedhofTholenswehrAllee.jpg|Zentralfriedhof |Emden-Stadtgraben-2002.jpg|Stadtgraben |EmdenUphuserMeer1.jpg|Uphuser Meer (Ostseite) mit Wochenendhäusern |Bansmeer.jpg|Das Bansmeer vom östlichen Ufer aus gesehen }} * Die {{Marker|type=park|name=Wallanlagen|lat=53.3732 | long=7.2113|url=https://www.emden-touristik.de/themen/fuehrungen-mehr/reformationsroute/reformationsroute1/poi/stadtwall.html?cHash=87760942b2}} waren einst eine frühneuzeitliche Stadtbefestigung und sind heute eine Naherholungs- und Grünanlage in der Stadt.Sie sind in ihrer Erhaltung einzigartig in Deutschland. Der Wall ist in acht Teile gegliedert. Die drei nach Mühlen benannten Zwinger haben ihren Namen von den dort stehenden Mühlen, die Gelbe Mühle ist jedoch nicht mehr erhalten. Der Wall wird umflossen vom Stadtgraben, dort haben eine Reihe von Sportvereinen ihr Domizil. Die Wege auf dem Wall dürfen sowohl von Fußgängern wie auch Radfahrern benutzt werden, ungeeignet sind die Wege dagegen für Inline-Skater. Eine durchgehende Wanderung von einem zum anderen Ende des Walls ist problemlos möglich. Heute mit einer Vielzahl von Bäumen bestanden, wird der Wall von den Emdern als Naherholungsgebiet geschätzt. * Der {{Marker|type=park|name=Stadtwald|lat=53.3960 | long=7.2188|url=http://www.stadtwald-emden.de/}} mit seiner jetzt 71 Hektar großen Fläche ist ein Naherholungsgebiet mit einer Kombination aus Wald und Wiesenlandschaft. Dort sind Laub- und Edellaubhölzer wie Eiche, Esche, Ahorn, Kirsche, Buche und Erle angepflanzt worden, umgeben von heimischen Sträuchern, so dass sich ein abgestufter Waldrand ergibt. * Der {{Marker|type=park|name=Zentralfriedhof |lat=53.3764 | long=7.2254}} ist insbesondere in seinem älteren Teil parkähnlich angelegt. Er liegt zwischen den Stadtteilen Tholenswehr und Wolthusen. * Der {{Marker|type=park|name=Burgplatz|lat=53.36643 | long=7.20044|url=https://www.emden-touristik.de/themen/fuehrungen-mehr/reformationsroute/reformationsroute1/poi/burgplatz.html?cHash=5536e0968b}} gehört zu den gern besuchten Grünanlagen der Stadt. Er liegt in der Innenstadt auf dem Gelände der mittelalterlichen und später geschleiften Burg Emden. Ein idealer Ort, um unweit des Zentrums in grüner Umgebung zu entspannen. * Der {{Marker|type=park|name=Stephansplatz|lat=53.36743 | long=7.20949}} im Stadtteil Groß-Faldern wurde im Bett einer nach dem Krieg mit Trümmerschutt verfüllten Gracht, dem Brauersgraben, angelegt und ist neben dem Burgplatz der zweite zentrumsnahe Park. Hier wurde auch ein wunderschöner Wasserspielplatz angelegt. An der Nordseite lädt das [[Emden#vCard_Café Einstein|Café Einstein]] nicht nur tagsüber zum Verweilen ein. * Der {{Marker|type=park|name=Friesenhügel|lat=53.37338 | long=7.19003|url=http://damals-in-ostfriesland.de/2014/02/26/friesenhuegel-in-emden-ehem-muelldeponie/}} war ehemals eine Mülldeponie und wurde 2012 aufwändig rekultiviert und zu einem 16&#x202F;m hohen Aussichtspunkt umgestaltet. Er bietet bei klaren Sichtverhältnissen einen Ausblick, der bis zu den naheliegenden Nordseehäfen reicht. Im Winter bietet sich der Hügel zum Rodeln an. Für Besucher gibt es im Umgebungsbereich der Ubierstraße genügend Parkplätze. * Das {{Marker | type=lake | name=Uphuser Meer |wikidata=Q2499648}} ist ein Binnensee östlich des Stadtgebietes und wird in erster Linie als Naherholungsgebiet genutzt. An seinem Ostufer befindet sich eine Ferienhauskolonie. Daher gibt es kaum öffentlich zugängliche Plätze an dieser Seeuferseite. Segeln und Angeln sind die bevorzugten Freizeitaktivitäten. Das Uphuser Meer ist mit dem innerostfriesischen Wasserstraßennetz als auch – über den Emder Hafen und seine Seeschleusen – mit der Hochsee verbunden. Das Westufer des Sees ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und nicht zugänglich. * Das {{Marker | type=lake | name=Bansmeer |wikidata=Q806957}} ist ein etwa 24&nbsp;ha großer und flach eingedeichter, weitgehend naturnaher See etwa 4&#x202F;km östlich des Stadtgebietes. Er ist ca. 1&#x202F;m tief, hat aber wegen früherer Sandentnahme eine Stelle mit einer Tiefe bis zu 17{{nnbsp}}m. Seit 1975 sind das Bansmeer und seine Umgebung als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Es gehört zu den Feuchtgebieten von internationaler Bedeutung und stellt eine wertvolle Lebensstätte für bedrohte Tier- und Pflanzenarten und Lebensgemeinschaften dar. Es ist nicht erlaubt, das Bansmeer mit Booten zu befahren. Eine Befischung des Sees vom Ufer aus ist nicht gestattet. * Das {{Marker | type=lake | name=Kleine Meer |wikidata=Q1746745}}, auch Hieve genannt, grenzt an die Stadt Emden und liegt nordöstlich der Stadt auf dem Gebiet der Gemeinde Hinte. Das Kleine Meer ist als Freizeit- und Erholungsgebiet beliebt. Vor allem Segler, Surfer, Angler und zahlreiche Wochenendhäuser prägen das Bild. Die Verbindung zum ostfriesischen Wasserstraßennetz erfolgt durch den einzigen Abfluss, das Kurze Tief. * Das {{Marker | type=lake | name=Große Meer |wikidata=Q1549188}} ist ein natürlich entstandener Niedermoorsee, durch einen kurzen Kanal mit dem Kleinen Meer verbunden. Es ist – bis auf wenige tiefere Stellen – nur 0,5 bis 1,0 Meter tief, liegt aber durch künstliche Entwässerung 1,4 Meter unter dem Meeresspiegel (NN). Der See ist mit einer freien Wasserfläche von etwa 289 Hektar (mit Röhrichtverlandungszonen ca. 400 ha) der viertgrößte See in Niedersachsen. Das Große Meer gliedert sich in zwei nahezu getrennte Wasserflächen (Nord- und Südteil). Das Naturschutzgebiet „Südteil Großes Meer“ wurde 1974 ausgewiesen und wird von einem 2500 Hektar großen Landschaftsschutzgebiet umgeben. Mit seinem ausgedehnten Schilf-/Röhrichtgürtel und dem angrenzenden Feuchtgrünland sind das Große Meer und sein Umfeld ein Brut- und Lebensraum von überregionaler Bedeutung. Der Nordteil wird dagegen als Freizeit- und Erholungsgebiet genutzt und bietet Raum für Angel- und Wassersport. Auch ein großer, schön gelegener [[Emden#vCard_Campingplatz Großes Meer|Campingplatz]] befindet sich am Ufer des Großen Meeres. == Aktivitäten == === Radfahren === [[File:Am Deich vor Emden.jpg|thumb|Radfahren am Deich vor Emden]] In Emden und drumherum ist das Fahrrad ein bevorzugtes Verkehrsmittel. Eine große Anzahl ausgewählter Radtouren findet man auf der Webseite der [https://www.emden-touristik.de/themen/freizeit-tipps/radrouten.html Touristen-Information]. Wer kein eigenes Rad dabei hat, kann sich eins ausleihen bei: * {{vCard | name = Fahrradladen Neef | type = bicycle rental | url = https://www.fahrradladen-neef.de/ | address = Twixlumer Straße 6, 26723 Emden-Larrelt | lat = 53.36627 | long = 7.14737 | phone = +49 (0)4921 6404 | fax = +49 (0)4921 680690 | email = info@fahrradladen-neef.de | hours = Mo-Fr: 08:00-13:00 Uhr und 15:00-18:00 Uhr, Samstag geschlossen | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih, auch E-Bikes (mit Ladestation) und Liegeräder.}} * {{vCard | name = Fahrradverleih am Wohnmobilstellplatz | type = bicycle rental | url = https://www.ag-ems.de/ausfluege/binnenhafen | address = Am Eisenbahndock | lat = 53.36335 | long = 7.20846 | phone = +49 (0)160 3624744 | price = 8,- €/Tag | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih mit kostenloser E-Bike Ladestetion. }} * {{vCard | name = Paddel & Pedal – Station Emden | type = bicycle rental | url = https://www.ag-ems.de/ausfluege/paddel-und-pedal-station | address = Am Marienwehrster Zwinger 13, 26721 Emden | lat = 53.37335 | long = 7.21404 | phone = +49 (0)160 3692739 | hours = Mo-Fr: 08:00-17:00 Uhr, Sa. und So. 09:00-18:00 Uhr | price = 7,- €/Tag | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih und Kanuverleih, kostenlose E-Bike Ladestation, sehr beliebt ist die Kombination aus Kanu & Rad (auch Transfer möglich), auch Stand Up Paddling! }} * {{vCard | name = Fahrradverleih 'Am Borkumanleger' | type = bicycle rental | url = https://www.ostfriesland.travel/sehenswuerdigkeiten/sehenswuerdigkeit/fahrradverleih-ag-ems-emden | address = Zum Borkumanleger, 26725 Emden | lat = 53.34435 | long = 7.18654 | phone = +49 (0)1805 180182 | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih, kostenlose E-Bike Ladestation. }} * {{vCard | name = Bootsverleih Am Wasserturm | type = bicycle rental | url = https://www.bootsverleih-emden.de/ | address = Außer dem Beckhofstor (Am Wasserturm, hinter dem Polizeigebäude), 26721 Emden | lat = 53.36952 | long = 7.19844 | phone = +49 (0)170 4422310 | email = bootsverleih-emden@ewetel.net | hours = Mo–Fr: 13:00-18:00 Uhr, Sa, So und an Feiertagen: 10:00-18:00 Uhr, in den Ferien: 10:00-18:00 Uhr | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih, Kanus, Kajaks, Tretboote. }} * Im Umland bieten mehrere '''[https://www.paddelundpedal.de/ Verleihstationen]''' Fahrräder und Kanus an nach dem Motto "Hier starten - dort abgeben". === Schwimmen === [[File:Flug Emden 2010 189.JPG|thumb|300px|Van Ameren Bad]] * {{vCard | name = Friesentherme | type = swimming | url = https://www.friesentherme-emden.de | address = Theaterstr. 2, 26721 Emden | lat = 53.3743 | long = 7.2021 | phone = +49 (0)4921 396000 | fax = +49 (0)4921 396002 | email = info@friesentherme-emden.de | hours = Mo: 10:00-15:00 Uhr, Di-So: 10:00-21:00 Uhr | price = Erw.: 6,- €, Kinder: 4,- € | lastedit = 2021-11-14 | description = Erlebnisbad, Sauna und Wellness. }} * {{vCard | name = Van Ameren Bad | type = swimming | url = http://www.buergerbad.de/ | address = An der Kesselschleuse 4, 26725 Emden | lat = 53.36645 | long = 7.22038 | phone = +49 (0)4921 22854 | fax = +49 (0)4921 588087 | hours = Mai bis einschl. August: Mo–Fr: 06:00–20:00 Uhr, Sa + So: 08:00–19:00 Uhr | price = Erw.: 3,50&#x202F;€, Kinder: 1,50&#x202F;€ | lastedit = 2021-11-14 | description = Freibad mit großem Schwimmbecken, Kinderbecken, Rutschen, großzügige Rasenflächen, Kiosk. }} * {{vCard|type=swimming|name=Freibad Borssum|address=Lindenweg 3,26725 Emden|phone=+49 (0)4921 |email=|fax=|url=https://www.friesentherme-emden.de/bad/freibad/|hours=Mai bis Ende August: Mo–Fr: 06:00–20:00 Uhr, Sa, So & Feiertage: 08:00–18:00 Uhr|price=Erw.: 3,- €, Kinder: 1,- €|lat=53.34700|long=7.22445| lastedit = 2017-01-19 |description=Freibad mit Schwimmerbecken, Nichtschwimmerbecken mit Wasserrutsche, Planschbecken, riesige Liegewiese, Beachvolleyballfeld, Kiosk}} === Auf dem Wasser === Die vielen Wasserwege in Emden und um Emden herum bieten allerlei Möglichkeiten, wie [https://www.emden-touristik.de/themen/freizeit-tipps/hafen-kanalfahrten.html Kanal- und Grachtenfahrten], [http://windloop-emden.de/ Kite- und Windsurfen], [https://einstein-emden.de/sup-in-emden/ Stand Up Paddling (SUP)]. === Theater === [[File:EmdenNordseehalleStirnseite.JPG|thumb|300px|Nordseehalle]] [[File:EmdenBarenburgKulturbunker.jpg|thumb|300px|Kulturbunker]] * Das {{Marker|type=theater|name=Neue Theater|lat=53.37485 | long=7.20345|url=https://neuestheater.emden.de/}} ist eine kulturellen Drehscheibe ohne eigenes Ensemble und zugleich das größte Theater der Stadt. Es wurde 1970 erbaut und wird genutzt für Veranstaltungen aus den Bereichen Schauspiel, Musiktheater, Show aber auch Tagungen und Kongresse. Es ist u. a. Spielstätte der Landesbühne Niedersachsen Nord sowie des Internationalen Filmfests Emden-Norderney und gehört zum Betrieb Nordseehalle der Stadt Emden. * Die {{Marker|type=theater|name=Nordseehalle|lat=53.37781 | long=7.20335|url=https://nordseehalle.emden.de/}} wurde 1972 erbaut und ist eine Veranstaltungs- und Mehrzweckhalle und als solche die größte ihrer Art in Ostfriesland. Genutzt wird sie für Veranstaltungen aus den Bereichen TV-Produktion, Konzert, Sport, Show und Messe. * Das {{Marker|type=theater|name=Friesenbühne|lat=53.36724 | long=7.21201|url=https://www.friesenbuehne.de/}}, oder auch das "Lüttje Huus" genannt, ist der älteste Emder Theaterverein. Das Lüttje Huus ist ein ehemaliges Lagerhaus und wurde mit viel Engagement in liebevoller Eigenarbeit umgebaut. Das kleine Zimmertheater verfügt über 87 Sitzplätze. * Der {{Marker|type=theater|name=Kulturbunker|lat=53.38033 | long=7.21550|url=http://www.kulturbunker-emden.de/}} im Ortsteil Barenburg ist ein ehemalige Luftschutzbunker. Heute findet man im Kulturbunker ein umfangreiches Kulturangebot aus Musik und Tanz, Kultur und Kunst, Feiern und Festen. * Die {{Marker|type=theater|name=Spöldeel Transvaal|lat=53.35870 | long=7.19188|url=https://www.spoeldeel-transvaal.de/}} ist eine Heimatbühne, die heute in der Aula der Cirksenaschule spielt und die Zuschauer immer wieder mit seinen Stücken begeistert. === Kino === * Das {{Marker|type=cinema|name=Cinestar|lat=53.36823 | long=7.19810|url=https://www.cinestar.de/de/kino/emden-cinestar/}} mit seinen 6 Kinosälen befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofs, unmittelbar am Parkhaus am Wasserturm. Es ist mit modernster Technik ausgestatt. {{rolli|grün}} === Veranstaltungen === * Im Februar gibt es in der Nordseehalle mit 800 m² Eisfläche die größte temporäre '''Eisbahn''' Ostfrieslands. * Ende April findet ein kleiner '''Maimarkt''' im Stadtgarten mit bunten Buden und Karussells statt. Am 30. April wird der Maibaum aufgestellt, und rund um den Maibaum wird gegessen, getrunken, gefeiert und in den Mai getanzt. * Ende Mai dreht sich in Emden wieder alles um kleine Fische, denn die '''Matjestage''' werden dann in der Seehafenstadt Emden gefeiert. Viele Traditionsschiffe aus dem In- und Ausland werden an diesen Tagen im Binnenhafen und Ratsdelft festmachen und einen Hauch aus der längst vergangenen Seefahrerromantik in die Stadt zurückbringen. Abends sorgen diverse Livebands für Unterhaltung und tragen zur Kurzweil beim Bummeln über das Festgelände bei. * Während der Matjestage veranstaltet die Emder Laufgemeinschaft e.V. ihren traditionellen '''[http://www.emder-lg.de/matjeslauf Matjeslauf]''', ein Laufereignis für Jung und Alt über unterschiedliche Distanzen. * Anfang Juni findet das '''[https://www.filmfest-emden.de/ Internationale Filmfest]''' statt. Es zählt zu den bundesweit beachteten und international anerkannten Filmfestivals in Deutschland und ist in erster Linie ein großes Publikumsfestival für seine rund 24 000 Besucher. * Das '''Delft- & Hafenfest''' Mitte Juli ist ein großes Fest mit maritimen Flair. Mit vielen Schaustellern und abwechslungsreichem Bühnenprogramm wird der Delft zum Publikumsmagneten. * Anfang August kann man sich bei '''Emden á la Carte''' im Stadtgarten kulinarisch verwöhnen lassen und vieles an den Ständen zu kleinen Preisen probieren. Zahlreiche gastronomische Betriebe präsentieren sich mit ihren Köstlichkeiten. * Mitte August gibt es bei der '''Emder Hafenmeile''' auf dem Wasser viel zu erleben. Dann sind mehr als 1000 Paddler und 300 Ruderer im Emder Gewässer unterwegs. Bei der "Deutschen Hochschulmeisterschaft im Drachenboot" kämpfen mehr als 50 Mannschaften gegeneinander. * Das traditionelle '''Schützenfest''' findet Mitte September statt. Mehr als 60 Schaustellergeschäfte bilden auf dem Schützenplatz eine Meile des Vergnügens. * Ab Ende November bis Silvester verzaubert der '''Emder Engelkemarkt''' am Ratsdelft und im Stadtgarten mit seinem weihnachtlichen Budenzauber die Stadt. Vor der malerischen Kulisse des beleuchteten Rathauses liegt das besinnlich gestaltete Weihnachtsdorf. Einen aktuellen '''[https://www.emden-touristik.de/veranstaltungskalender Veranstaltungskalender]''' mit den genauen Terminen und noch vielen weiteren Veranstaltungen gibt es auf der Internetseite der Emden-Touristik. === Sonstiges === * Das {{Marker|type=company|name=Volkswagenwerk|lat=53.34959 | long=7.16521|url=http://www.volkswagen.de/de/erleben/Werkbesichtigung/emden.html|zoom=14}} kann zu bestimmten Terminen besichtigt werden. Details sollten vorher unbedingt geklärt werden. * Die {{Marker|type=amusement park|name=Emder Miniaturdampfeisenbahn|lat=53.36830|long=7.19609|url=https://minibahn-emden.de/}} hinter der Güterzuglok am Bahnhof fährt bei gutem Wetter auf einem Gelände mit ca. 650&#x202F;m Gleis, das liebevoll von Hobby-Eisenbahnern gestaltet wurde und gepflegt wird. Kinder erleben hier ein nostalgisches Eisenbahn-Abenteuer auf einer Lokomotive, die wie ein echter Zug durch einen Tunnel fährt und an einer schönen Landschaft vorbeikommt. * Das {{Marker|type=amusement park|name=Ökowerk|lat=53.33734 | long=7.22905|url=https://www.oekowerk-emden.de/|zoom=13}} am Kaierweg 40a ist ein regionales Umweltbildungszentrum für kleine und große Ökologen und Gartenfreunde. Kinder können hier Natur hautnah erleben und selbständig erforschen. Das Gelände ist während der Öffnungszeiten für einen erlebnisreichen Spaziergang kostenlos zugänglich. Auf dieser Wanderung geht man durch einen Hexengarten, auf einen Wildbienenlehrpfad, kommt an einem Libellenteich vorbei. Viel Spaß kann man in den unterschiedlichen Weidenlabyrinthen haben. Im Archeprojekt kann man alte Haustierrassen und alte Obstsorten entdecken. Kinder erforschen das weitläufige Gelände auf einer Öko-Rallye. * Im {{Marker|type=amusement park|name=Abenteuerland Okidoki|lat=53.36941|long=7.18838|url=http://www.okidoki-emden.de/|zoom=15}} in der Langobardenstr. 4 können Kinder sich auch bei schlechtem Wetter vergnügen. Alles was ein Kinderherz begehrt ist in einer großen Halle, Piratenschiff, Kartbahn, Trampolin und ein Wabbelberg. == Einkaufen == Aufgrund der Größe der Stadt macht das Einkaufen Spaß. Es gibt verschiedene Möglichkeiten: * Im {{Marker|type=shopping street|name=Stadtzentrum|lat=53.36751 | long=7.20482}} findet man in der groß angelegten Fußgängerzone "Zwischen beiden Märkten" alles was das Herz begehrt, auch Souvenir-Läden, Straßencafés, Restaurants und Lokale. * Das {{Marker|type=mall|name=DollartCenter|lat=53.3623|long=7.1694|url=https://www.doc-emden.de/}} im Ortsteil Larrelt ist mit etwa 40 Fachgeschäften auf einer Fläche 23.000 m² eines der größten Einkaufszentren Ostfrieslands. * Der {{Marker|type=market|name=Wochenmarkt|lat=53.36784|long=7.20292}} bietet jeden Dienstag, Freitag und Samstag 08:00 - 13:00 Uhr auf dem Neuen Markt die Möglichkeit frische regionale Produkte einzukaufen. * {{vCard | name = Thiele Tee Kontor | type = shop | url = https://www.thiele-tee.de/ | address = Faldernstr. 31, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 25184 | hours = Mo-Fr: 10:00-18:00, Sa: 09:30-14:30 | lat = 53.36603 | long = 7.20918 | lastedit = 2020-08-02 | description = Tee ist in Ostfriesland des Tages Anfang und Ende. Den echten Ostfriesentee gibt es bei Thiele Tee. Die Firma Thiele & Freese ist marktführend bei den Teekennern im äußersten Nordwesten. Ostfriesland und der echte Ostfriesentee gehören sein weit über 400 Jahren zusammen. }} == Küche == Die Nähe zur Nordsee und die Tradition als Fischereihafen verpflichten. Fisch gehört zu den kulinarischen Spezialitäten Emdens. Der Matjes in diversen Zubereitungsvarianten ist dabei das wohl wichtigste Gericht. Die jährlichen [https://www.emden-touristik.de/themen/veranstaltungen/matjestage.html Emder Matjestage] immer Ende Mai bieten ausreichend Gelegenheit, diese Köstlichkeit in allen ihren Variationen zu probieren. Aus dem nahen [[Greetsiel]] kommen tagfrische Krabben. Aber auch Süßwasserfische aus den umliegenden Gewässern findet man häufig auf der Speisekarte. Beliebt ist dabei das Räuchern des Fisches. Nicht zu vergessen das Labskaus, oder im Winter Grünkohl mit Pinkel, Kassler, Kochwurst und Speck. Kohlessen sind oft Bestandteil einer Boßeltour. Dazu gehört ein Klarer (Korn). * {{vCard | name = Leckerpott | type = restaurant | url = https://leckerpott-emden.de/ | address = Am Delft 6/7, 26721 Emden | lat = 53.36610 | long = 7.20544 | phone = +49 (0)4921 8204646 | email = info@leckerpott-emden.de | hours = täglich 11:00-14:00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2022-03-24 | description = Am Emder Ratsdelft gelegenes Restaurant mit traditioneller ostfriesischer Küche, auch auf moderne Art und Weise zubereitet, mit Zutaten von regionalen Anbietern. Das Restaurant wird als Inklusionsbetrieb geführt. }} * {{vCard | name = Restaurant Goldener Adler | type = restaurant | address = Neutorstraße 5, 26721 Emden | directions = im Hotel Goldener Adler | phone = +49 (0)4921 92730 | fax = +49 (0)4921 927339 | email = info@goldener-adler-emden.de | hours = täglich 12:0014:00 und 17:30-21:30 | lastedit = 2022-03-24 | before = {{Marker Kopie|Hotel Goldener Adler|name}} | description = Die Küche des Restaurants wird vom Chef des Hauses selbst geleitet, sie wird allen kulinarischen Ansprüchen gerecht mit einheimischen und internationalen Spezialitäten, im Sommer auch auf der windgeschützten Innenhof-Terrasse. }} * {{vCard | name = Restaurant El Rancho | type = restaurant | url = https://www.elrancho-emden.de/ | email = info@elrancho-emden.de | address = Brückstraße 35, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 34499 | hours = Mi-So 11:30-14:00 + 18:00-21:00 | lat = 53.36707 | long = 7.20897 | lastedit = 2020-08-03 | description = Internationale Küche und Argentinische Steaks im Herzen der Stadt, internationales Restaurant mit regionalem Charme: Steaks, Fisch, Vegetarisches. Mit ca. 60 Innen- und im Sommer 20 Terrassenplätzen }} * {{vCard | name = Parkrestaurant | type = restaurant | url = https://www.parkhotel-emden.de/parkrestaurant.html | address = Friedrich-Ebert-Str. 73-75, 26725 Emden | directions = im Upstalsboom Parkhotel | phone = +49 (0)4921 8280 | fax = +49 (0)4921 828599 | email = parkhotel@upstalsboom.de | hours = täglich 06:30-10:00 + 11:30-14:00 +18:00-22:00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | before = {{Marker Kopie|Upstalsboom Parkhotel - Emden|name}} | description = Restaurant mit einer leichten und kreativen Küche, Außenterrasse unter uraltem Baumbestand. }} * {{vCard | name = Restaurant & Cafe "Strandlust" | type = restaurant | url = https://www.ag-ems.de/ausfluege/cafe-und-restaurant-strandlust | address = Jannes-Ohling-Straße 39, 26723 Emden OT-Knock | directions = im OT-Knock | lat = 53.35629 | long = 7.00320 | phone = +49 4927 187830 | email = gastro@ag-ems.de | hours = Apr-Ende Okt, Mi-Sa: 12:00-Sonnenuntergang; So: 09:00-Sonnenuntergang | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | description = Für Spaziergänger, Hundeliebhaber und Romantiker ein beliebtes Ausflugsziel für frisch Verliebte, Familien oder jeden, der ein bisschen Ruhe vom Alltag braucht. Ausblick auf die Weite der Nordsee inklusive! }} * {{vCard | name = Restaurant Feuerschiff Emden | type = restaurant | url = https://www.feuerschiff-emden.de/ | address = Georg-Breusing-Promenade, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 9996500 | email = info@feuerschiff-emden.de | hours = Ab 01.April täglich 12:00-14:00 und 17:30-21:30 | lastedit = 2022-03-24 | before = {{Marker Kopie|Q1409666}} | description = Ostfriesische Spezialitäten (Fisch- und Krabbenspezialitäten) in einem maritimen und nautischen Flair auf dem original-eingerichteten Feuerschiff "Deutsche Bucht" mit Blick auf den Delft, sowohl im Schiff wie auch an Deck. }} * {{vCard | name = Fährhaus | type = restaurant | url = https://www.ag-ems.de/planen-service/gastronomie/das-faehrhaus-gastronomie-und-event-terminal | address = Zum Borkumanleger 8, 26723 Emden | directions = unmittelbar am Fähranleger der Borkumfähre | lat = 53.34361 | long = 7.18604 | phone = +49 (0)4921 8907340 | email = info@das-faehrhaus.de | hours = Mi-So: 12:00-22:00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | description = Selbstbedienungs-Restaurant und Cafe, maritime Leckereien, Kaffee und Kuchen bei lebhafter Kulisse und echtem Hafenflair. }} * {{vCard | name = Emder Fischerstube | type = restaurant | url = https://www.hotel-in-emden.de/restaurant | address = Courbierestraße 6, 26725 Emden | directions = im Hotel Faldernpoort | phone = +49 (0)4921 97520 | fax = +49 (0)4921 28761 | email = info@faldernpoort.de | hours = Mo-Sa ab 17:30 | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | before = {{Marker Kopie|Faldernpoort|name}} | description = Restaurant mit 50 Sitzplätzen mit ostfriesischer Küche in gemütlich rustikaler Atmosphäre. }} * {{vCard | name = AMIGOS Restaurant | type = restaurant | url = http://www.amigos-emden.de/ | address = Bollwerkstraße 52, 26725 Emden | lat = 53.36920 | long = 7.21203 | phone = +49 (0)4921 999177 | hours = Di-Sa: 17:30-23:00; So + Feiertage: 11:30-14:00 + 17:30-23:00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | description = Mexikanische und internationale Küche in der Innenstadt. Die Küche ist -normalerweise- nicht sehr scharf. }} * {{vCard | name = Pizzeria Aurora | type = restaurant | url = https://www.aurora-emden.de/ | email = info@aurora-emden.de | address = Zwischen beiden Märkten 6, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 586705 | mobile = +49 (0)151 14120261 | hours = So-Do: 11:00-24:00; Fr,Sa: 11:00-01:00 | lat = 53.36761 | long = 7.20455 | lastedit = 2020-08-03 | description = Pizzeria im Herzen der Stadt, Pizza-, Nudel-, und Salatgerichte, auch außer Haus }} * {{vCard | name = La Cucina di Santino | type = restaurant | address = Neuer Markt 7, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 927676 | facebook = La-Cucina-di-Santino-2087965074586954 | hours = täglich 12:00-14:30 + 17:00-0:00 | lat = 53.36769 | long = 7.20372 | lastedit = 2020-08-03 | description = Italienisches Restaurant im Zentrum der Stadt, glutenfreie Gerichte, vegane Nudeln und mediterrane Spezialitäten }} * {{vCard | name = Café & Restaurant Henri’s | type = restaurant | url = https://henri-s.com/ | address = Hinter dem Rahmen 5a, 26721 Emden | lat = 53.36974 | long = 7.20380 | phone = +49 (0)4921 450041 | email = henris@obw-emden.de | hours = Di-So 09:00-18.00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2023-11-12 | description = Café und Restaurant der ''Ostfriesische Beschäftigungs- und Wohnstätten GmbH (obw)'' mit lichtdurchflutetem Wintergarten und Terrasse. Die Küche kreiert täglich raffinierte Speisen, verwendet selbstverständlich frische Lebensmittel, möglichst von regionalen Erzeugern. Der Betrieb wird als Inklusionsbetrieb geführt . }} * {{vCard | name = Café Einstein | type = bar, cafe, pub | comment = Café – Bar – Wohnzimmer - Kneipe | url = https://einstein-emden.de | email = albert@einstein-emden.de | address = Bollwerkstraße 24, 26725 Emden | directions = am Stephansplatz | phone = +49 (0)4921 29111 | hours = Mo-Do: 11:00-01:00; Fr: 11:00-02:00; Sa: 11:00-03:00; So: 14:00-22:00 | lat = 53.36885 | long = 7.20950 | lastedit = 2020-08-04 | description = Das Café Einstein ist Café und Kult-Kneipe, geprägt durch eine bunt gemischte Altersstruktur und bekannt für Gemütlichkeit, eine persönliche Atmosphäre und Naturnähe, mit Bestuhlung auf dem Stephansplatz, die bei Weitem nicht nur Eltern mit Kindern aufgrund des angrenzenden Spielplatzes nutzen. In der Emder Innenstadt gibt es kein anderes Café, in dem man mitten im Grünen Kaffeespezialitäten und Kuchen genießen kann. Immer dienstags ab 20:00 Uhr findet unter dem Namen ''Kulturdienstag'' Programm statt. Oft treten lokale und überregionale, kleine und große Künstler auf. }} == Nachtleben == Rund um den Neuen Markt bietet Emden eine bunte und vielfältige Kneipenszene und eine abwechslungsreiche gastronomische Welt. Hier finden Nachtschwärmer, egal ob jung oder alt, genau das Passende, von gemütlicher Kneipe bis hin zur Diskothek. == Unterkunft == === Camping === [[File:Flug Emden 2010 048.JPG|thumb|Wohnmobilstellplatz am Yacht Club im Außenhafen]] * {{vCard | name = Wohnmobilstellplatz "Alter Binnenhafen" | type = caravan site | url = https://www.ag-ems.de/ausfluege/binnenhafen | address = Am Eisenbahndock, 26721 Emden | lat = 53.36311 | long = 7.20822 | phone = +49 (0)160 3624744 | fax = +49 (0)4921 8907405 | email = info@ag-ems.de | lastedit = 2023-11-12 | description = Der Wohnmobilstellplatz am Binnenhafen neben dem Yachthafen bietet 35 Wohnmobilen Platz. Geboten werden dort Strom, Frischwasser, Entsorgung, Waschen und Trocknen sowie Duschen. Mitgebrachte Boote können an der vorhandenen Slip-Anlage zu Wasser gelassen werden. }} : Ausführlicher Bericht zu diesem [https://meincamp.de/wohnmobilstellplatz-emden-alter-binnenhafen/ Wohnmobilstellplatz] als Videocast. * {{vCard|type=caravan site|name=Wohnmobilstellplatz Friesentherme|lat=53.37483 | long=7.20194|address=Theaterstrasse , 26721 Emden|phone=+49(0)4921 83500|lastedit=2020-08-03|description= Der Wohnmobilstellplatz Friesentherme bietet Platz für 4 Wohnmobile. Es gibt zwar eine Stromsäule, Entsorgung ist leider nicht möglich.}} * {{vCard|type=caravan site|name=Wohnmobilstellplatz am Yacht Club|directions= im Außenhafen|lat=53.33771 | long=7.18385|address=An der Nesserlander Schleuse, 26723 Emden|url=https://www.promobil.de/stellplatz/stellplatz-am-yacht-club-588f1e61721d54a52815f3f7.html|price= 5,-&nbsp;€/N|lastedit=2020-08-03|description= Ganzjährig nutzbarer Stellplatz ohne Ausstattung für 10 Wohnmobile}} * {{vCard|type= campsite|name=Campingplatz Knock|address=Am Mahlbusen 1, 26723 Emden OT-Knock| directions = etwa 15&#x202F;km westlich des Stadtzentrums |phone=+49 (0)4927 567|email= info@campingplatz-knock.de |fax=+49 (0)4927 1379|url=http://www.campingplatz-knock.de|hours=Ostern bis Anfang Oktober|price=|lat=53.34586 | long=7.03531|lastedit=2020-08-04|description=Der Campingplatz liegt im Erholungsgebiet an der Knock zwischen Nordsee und Emsmündung. Freizeitmöglichkeiten: Baden im Meer oder im Binnengewässer, Surfen oder Kiten, ideal zum Drachen steigen lassen, Fahrradfahren, Wandern, Angeln. Ausstattung: Ver- und Entsorgung für Wohnmobile, rollstuhlgerechte Sanitärausstattung, Waschmaschine/Wäschetrockner, Kleiner Kinderspielplatz, Stromanschluss}} * {{vCard | name = Campingplatz Großes Meer | type = campsite | url = https://www.grossesmeer.de/camping/campingplatz | email = campingplatz@grossesmeer.de | address = Am Gästehafen 1, 26624 Südbrookmerland | directions = etwa 17&#x202F;km nördlich des Stadtzentrums | phone = +49 (0)4942 20472028 | fax = +49 (0)4942 20472001 | hours = Mitte März - Anfang November | lat = 53.4433 | long = 7.3080 | lastedit = 2020-08-04 | description = Großer Campingplatz am Nordostufer des Großen Meeres hervorragend eingebettet in der Naturlandschaft und von Bäumen und Hecken umrandet. }} === Günstig === [[File:Seemannsmission Emden.jpg|thumb|Seemannheim Emden]] Die Touristen-Information bietet auf ihrer [https://www.emden-touristik.de/uebernachten/unterkuenfte-in-emden-umgebung#/unterkuenfte Internetseite] eine komfortable Buchungsmöglichkeit nicht nur für die Hotels der Stadt, sondern auch für Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Pensionen und Bauernhöfe. * {{vCard | name = Jugendherberge Emden | type = youth hostel | url = http://www.jugendherberge.de/Jugendherbergen/Emden581/Portraet | address = Thorner Straße 3 (ehemals An der Kesselschleuse 5), 26725 Emden | lat = 53.36550 | long = 7.21986 | phone = +49 (0)4921 23797 | fax = +49 (0)4921 32161 | email = emden@jugendherberge.de | hours = Ganzjährig, 06:30 - 22:00 | checkin = 16:00 - 19:00 | price = ab 30,50&#x202F;€/Nacht | subtype = nowheelchair, wlan, bike rental | lastedit = 2021-10-04 | description = Schön gelegen an der alten Kesselschleuse etwas außerhalb der Altstadt, neben dem Freibad und direkt an der Route des Nordseeküsten-Radwegs und zahlreicher anderer Fernradwege. Die Jugendherberge mit 144 Betten in 32 Zimmern ist eher klein und beschaulich, nicht auf dem allerneuesten Stand, bietet aber mit einem neuen Anbau, mehreren Aufenthaltsräumen und WLAN in den öffentlichen Räumen einen recht guten Standard. Seit April 2011 stehen im ehemaligen, jetzt sanierten Schleusenknechtehaus an der Rundkammerschleuse, 36 Betten zur Verfügung. Die Jugendherberge Emden verfügt über eigene Kanadier. }} * {{vCard | name = Seemannsheim Emden | type = hotel garni | alt = Seemannsmission | url = https://seemannsheim-emden.de | email = info@seemannsheim-emden.de | address = Am Seemannsheim 1, 26723 Emden | phone = +49 (0)4921 92080 | fax = +49 (0)4921 20839 | checkin = 08:00-22:00 | price = EZ: 40,- €/ÜF / DZ: 65,- €/ÜF | lat = 53.34715 | long = 7.18842 | lastedit = 2020-08-03 | description = Im Seemannsheim der Ostfriesischen Evangelischen Seemannsmission e.V. kann man auch als Nicht-Seemann übernachten. }} === Mittel === [[File:Hotel Großer Kurfürst Emden (2007).jpg|thumb|Hotel Großer Kurfürst]] * {{vCard | name = Alt Emden Bürgerhaus | subtype = 3 | type = hotel garni | url = https://www.emden-touristik.de/uebernachten/unterkuenfte-in-emden-umgebung#/unterkuenfte/OFR/a5da9bcc-3c32-4b6f-aac7-2520271710ba/alt-emder-buergerhaus?useDetailSearch=false | email = info@buergerhaus-emden.de | address = Friedrich-Ebert-Straße 33, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 976100 | fax = +49 (0)4921 976129 | lat = 53.36556 | long = 7.21437 | lastedit = 2020-08-01 | description = Familiär geführtes Hotel in Jugendstilhaus mit moderner Ausstattung , direkt am Stadtwall }} * {{vCard | name = Heerens Hotel | subtype = 3 | type = hotel | url = https://www.heerenshotel.de/de/ | email = info@heerenshotel.de | address = Friedrich-Ebert-Str. 67, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 23740 | fax = +49 (0)4921 23158 | price = DZ ab 88,- €/ÜF | lat = 53.36401 | long = 7.21424 | lastedit = 2020-08-01 | description = Stilvolles Hotel mit 20 Zimmern in denkmalgeschütztem Gebäude direkt am grünen Stadtwall }} * {{vCard | name = Hotel am Boltentor | subtype = 3 | type = hotel garni | url = https://hotel-am-boltentor.de/ | email = mail@hotel-am-boltentor.de | address = Hinter dem Rahmen 10, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 97270 | fax = +49 (0)4921 972733 | price = DZ ab 120,- €/ÜF | lat = 53.36963 | long = 7.20227 | lastedit = 2020-08-01 | description = Modernes Hotel, zentral und ruhig gelegen, direkt an den Wallanlagen }} * {{vCard | name = Hotel Goldener Adler | subtype = 3 | type = hotel | url = https://www.goldener-adler-emden.de/ | email = info@goldener-adler-emden.de | address = Neutorstraße 5, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 92730 | fax = +49 (0)4921 927339 | price = DZ ab 74,- €/Ü zzgl. Frühstück 10,50&#x202F;€/P | lat = 53.36658 | long = 7.20683 | lastedit = 2020-08-01 | description = Hotel mit 18 Zimmern im Zentrum, zentral und doch ruhig gelegen direkt neben dem Rathaus }} * {{vCard | name = Hotel Großer Kurfürst | subtype = 3 | type = hotel garni | url = https://www.gut-hotels.de/de/hotel/stadtguthotelgrosserkurfuerst | email = hotelkurfuerst@aol.com | address = Neutorstraße 41, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 20303 | fax = +49 (0)4921 32824 | price = DZ ab 94,- €/ÜF | lat = 53.36929 | long = 7.20566 | lastedit = 2020-08-01 }} * {{vCard | name = Ems Hotel | type = hotel garni | url = https://www.ems-hotel.com | email = info@ems-hotel.de | address = Nesserlander Straße 129 A, 26723 Emden | phone = +49 (0)4921 93900 | fax = +49 (0)4921 939093 | checkin = 13:00-20:00 | price = DZ ab 93,- €/ÜF | lat = 53.34601 | long = 7.18712 | lastedit = 2020-08-01 | description = Hotel mit 10 Zimmern am Außenhafen in der Nähe des Borkum Kais, etwa 2&#x202F;km bis Zentrum }} === Gehoben === * {{vCard | name = Faldernpoort | subtype = 4 | type = hotel | url = https://www.hotel-in-emden.de/ | email = info@faldernpoort.de | address = Courbièrestr. 6, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 97520 | fax = +49 (0)4921 28761 | price = DZ ab 105,-  €/ÜF | lat = 53.36336 | long = 7.21477 | lastedit = 2020-07-31 | description = Modernes Hotel mit 60 Zimmern und Restaurant "Fischerstube" nur wenige Minuten von der Innenstadt entfernt. }} * {{vCard | name = Upstalsboom Parkhotel - Emden | subtype = 4 | type = hotel | url = https://www.parkhotel-emden.de/ | email = parkhotel@upstalsboom.de | address = Friedrich-Ebert-Str. 73-75, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 8280 | fax = +49 (0)4921 828599 | price = ab 124,- €/ÜF | lat = 53.36333 | long = 7.21395 | lastedit = 2020-07-31 | description = Großes Hotel mit 95 Zimmern, Restaurant und Relaxbereich in der Nähe der Innenstadt }} * {{vCard | name = Hotel am Delft | subtype = 4 | type = hotel | url = https://www.hotel-am-delft.de/ | email = info@hotel-am-delft.de | address = Am Delft 27, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 39190 | fax = +49 (0)4921 3919190 | price = DZ ab 125,- €/ÜF | lat = 53.36371 | long = 7.20558 | lastedit = 2020-07-31 | description = Stilvolles Hotel mit 120 Zimmern in der Innenstadt direkt am Hafen mit modernem Fitness- und Saunabereich, Zimmer tlw. mit Blick auf den Delft, Restaurant mit Außenterrasse an der Promenade }} == Sicherheit == * {{vCard|type= police|name= Polizeikommissariat Emden|lat= 53.36939|long= 7.19743|address= Bahnhofsplatz 3, 26721 Emden|phone= +49(0)4921 8910|fax= +49 (0)4921 891250| url=https://www.pd-os.polizei-nds.de/dienstsstellen/polizeiinspektion_leer_emden/polizeikommissariat_emden/-64.html | lastedit=2020-08-01}} * {{vCard|type= police|name= Bundespolizeirevier Emden|lat= 53.34654|long= 7.18863|address= Am Seemannsheim 5, 26723 Emden|phone= +49(0)4921 959590|fax= +49(0)4921 56966|email=bpolr.emden@polizei.bund.de | url=https://www.bundespolizei.de/SharedDocs/Webs/Web/Organisationseinheiten/BPOLR/Emden.html?nn=5931928 | lastedit=2020-08-01}} * {{vCard|type= police|name= Wasserschutzpolizeistation Emden|lat= 53.34659|long= 7.18917|address= Am Seemansheim 4, 26723 Emden|phone= +49(0)4921 903330 | fax= +49 (0)4921 90333150 | url=https://www.pd-ol.polizei-nds.de/dienststellen/wasserschutzpolizeiinspektion/organisation_wspi/wasserschutzpolizeistation-emden-111122.html| lastedit=2020-08-01}} == Gesundheit == In Emden ist eine gute Versorgung gewährleistet. * Apotheken gibt es in Emden ausreichend, der Weg zu einer Apotheke ist nicht weit. Der Apotheken-Notdienst kann allerdings auch schon mal ins Umland führen. * Mehrere Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte im gesamten Stadtgebiet sorgen für eine gute Grundversorgung. * {{vCard|type= health center|name= Medizinisches Versorgungszentrum|address=Bolardusstraße 20a, 26721 Emden|lat= 53.37591|long= 7.21222|url=http://mvz-emden.de/| lastedit= 2020-08-01 |description= Die Praxen des MVZ Klinikum Emden befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Klinikum Emden. Im MVZ haben mehrere Fachärzte ihren Praxen. Fachbereiche: Kardiologie, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Gynäkologie, Chirurgie. Im [http://www.aerztehaus-emden.de/ Ärztehaus] findet man auch eine Hausarztpraxis sowie einen Facharzt für Innere Medizin und Rettungsmedizin}} * {{vCard|wikidata= Q15117106|type=hospital|name= Klinikum Emden|alt= Hans-Susemihl-Krankenhaus | lastedit= 2020-08-01 |description= Das Klinikum Emden ist das einzige Krankenhaus in Emden. Es verfügt über 350 stationäre Betten und eine Zentrale Notaufnahme.}} == Praktische Hinweise == * Die {{Marker|type=administration|name=Stadtverwaltung (Bürgerbüro)|lat=53.36471 | long=7.20172|url=https://www.emden.de/rathaus/}} befindet sich mit allen Abteilungen am Frickensteinplatz 2. * {{vCard | name = Tourist-Information & Kulturbüro | type = tourist information | url = https://www.emden-touristik.de/ | address = Alter Markt 2a, 26721 Emden | directions = im Pavillon am Stadtgarten | lat = 53.36722 | long = 7.20531 | phone = +49 (0)4921 9740 0 | fax = +49 (0)4921 9740 9 | email = ti@wfs-emden.de | hours = Mo-Fr: 10:00-18:00, Sa: 10:00-14:00 | lastedit = 2021-10-04 | description = }} * {{vCard | name = Tourist-Information & Mobilitätszentrale Emden | type = tourist information | url = http://www.emden-touristik.de/ | address = Bahnhofsplatz 11, 26721 Emden | directions = am Eingang zum Hbf. | lat = 53.36907 | long = 7.19609 | phone = +49 (0)4921 9740 0 | fax = +49 (0)4921 9740 9 | email = ti@wfs-emden.de | hours = Mo-Fr: 09:00-17:00, Sa: 10:00-14:00 | lastedit = 2021-10-04 | description = }} * {{vCard | name = Deutsche Post | type = post | address = Bahnhofsplatz 9, 26721 Emden | hours = Mo-Fr: 09:00-12:30 + 14:30-18:00; Sa: 09:00-12:30 | lat = 53.37002 | long = 7.19610 | lastedit = 2020-08-02 | description = Postamt mit Paketshop und Postbank }} == Ausflüge == {{Scroll Gallery |title=Ausflugsziele |width=250 |maxHeight =200 |Hauptstrand Borkum - panoramio.jpg|Borkum, Hauptstrand |Van Petkum naar Ditzum, Duitsland 10&#x202F;€ - panoramio.jpg|Fähre Petkum - Ditzum |Flug Emden zum Pilsumer Leuchtturm 2010 039.JPG|Sperrwerk Knock |Flug Leer nach Emden 2010 252.JPG|Emssperrwerk bei [[Gandersum]] |Luetetsburgschloss5.jpg|Schloss Lütetsburg |Moormuseum Moordorf view.jpg|Moormuseum Moordorf |Heuler, Seehundstation Norddeich (10572373446).jpg|Heuler in der Seehundstation [[Norddeich]] |08 Suurhuser Kirche (bei Emden, Ostfriesland).jpg|Kirche in Suurhusen mit dem schiefen Turm |Rysum mit Kirche-20090603.jpg|Rysum mit Kirche |Greetsiel (Ostfriesland) - Germany 17.JPG|Der Hafen in [[Greetsiel]] |Pilsumer Leuchtturm 2010-10 CN-I.jpg|Pilsumer Leuchtturm |Campener Leuchtturm, 2010-06 CN-02.jpg|Campener Leuchtturm }} Durch die zentrale Lage ist Emden der perfekte Startpunkt für zahlreiche Ausflüge. Eine Übersicht über verschiedene Möglichkeiten und dazugehörige Fahrpläne bietet eine [https://www.emden-touristik.de/service-information/fahrplaene Internetseite] der Tourist-Information. * {{Marker|type=island|name=[[Borkum]]|lat=53.58806|long=6.66972|zoom=10}} ist via Fähre, Katamaran oder Flugzeug zu erreichen und unbedingt einen Tagesausflug wert.<!-- --> * {{Marker|wikidata=Q2035500|type=train|name=Ostfriesische Küstenbahn|zoom=10}} Diese Eisenbahnlinie wird auf dem westlichen Abschnitt zwischen den Bahnhöfen {{Marker|type=train|name=[[Norden (Ostfriesland)|Norden]]|lat=53.58787|long=7.21951|zoom=10}} und {{Marker|type=train|name=[[Dornum]]|lat=53.64368|long=7.43426|zoom=10}} als Museumsbahn betrieben. Während der Sommersaison finden an Sonntagen sowie an gesetzlichen Feiertagen in Niedersachsen Sonderfahrten statt, welche durch den Verein [http://www.küstenbahn-ostfriesland.de/ Museumseisenbahn "Küstenbahn Ostfriesland e.V."] mit historischen Eisenbahnfahrzeugen durchgeführt werden. Auf dem Streckenabschnitt Norden - Dornum findet ausschließlich touristischer Verkehr, jedoch kein planmäßiger SPNV statt.<!-- --> * Vom {{Marker|type=ferry|name=Fähranleger|lat=53.3307 | long=7.2708|zoom=13}} in {{Wikipedia| Petkum | Q1295706}} kann man nach einer 20-minütigen Emsüberquerung mit der kleinen nostalgischen [https://www.landkreis-leer.de/F%C3%A4hre-Ditzum/ Auto- und Personenfähre] nach {{Marker|name = Ditzum |type=village|wikidata=Q319195}} übersetzen. Mit der {{Wikipedia | Fähre Ditzum–Petkum| Q1478763}} ist man schnell in Emden. Hinweis für Autofahrer: Rauf auf die Fähre geht es rückwärts, runter dann vorwärts! : Erwähnenswert ist außerdem das historische Tonnensiel in Petkum. In Ditzum stehen 2 schöne [https://www.ankerplatz-blank-ditzum.de/ Wohnmobilstellplätze] zur Verfügung. <!-- --> * Die {{Marker|type=beach|name=Knock|wikidata=Q1373322|zoom=12}}, etwa 15&#x202F;km nordwestlich von Emden, bietet lange Deiche und einen kleinen Sandstrand in fast völliger Abgeschiedenheit.<!-- --> * Von der {{Marker|type=quay|name=Ostmole|lat=53.33987|long=7.18543|zoom=13}} (Emden-Außenhafen, gegenüber vom Borkumanleger!) kann man mit der [https://www.dollard-route.de/faehrverbindungen.html Fähre] einen Ausflug ins holländische {{Marker|type=city|name=[[Delfzijl]]|lat=53.3318 | long=6.9316}} machen. Insbesondere für ambitionierte Radfahrer bietet sich dieser Ausflug als Bestandteil der [[Dollard Route|Dollard Route]] an.<!-- --> * Das {{Marker|type=hydraulic structure|name=Emssperrwerk|wikidata=Q897206|zoom=12}} bei [[Gandersum]] dient zum Küstenschutz vor Sturmfluten und zum Aufstau der Ems bei Überführungen der Luxusliner der Meyer Werft. Wer mehr über das High–Tech Werk an der Ems erfahren will, kann an Ems–Sperrwerk Führungen teilnehmen (Mai bis Ende September: jeden Samstag um 15.00 Uhr).<!-- --> * Die {{Marker|type=shipyard|name=Meyer Werft|lat=53.09878 | long=7.35829|wikidata=Q705377|zoom=10}} in [[Papenburg]] ist vor allem bekannt durch den Bau großer, moderner und anspruchsvoller Kreuzfahrtschiffe. Sie wurde 1795 gegründet und befindet sich in siebter Generation im Familienbesitz. Die Werft kann nach Anmeldung besichtigt werden. Das [https://www.meyerwerft.de/de/meyerwerft_de/besucher/besichtigung_der_werft/besichtigung_der_werft.jsp Besucherzentrum] mit einer Ausstellungsfläche von 3.500 qm ist werktags von 09:00 bis 17:00 geöffnet, von April bis Oktober auch sonntags von 09:00 bis 14:00 Uhr.<!-- --> * Das {{Marker|type=amusement park|name=Miniaturland|lat=53.23180 | long=7.42924|url=https://www.leeraner-miniaturland.de/|zoom=11}} in [[Leer]] bildet seit 2011 die Region mitsamt ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf inzwischen mehr als 1.000 qm in einer einzigartigen Modellandschaft im Maßstab 1:87 originalgetreu ab. Im Außenbereich begeistern die 15.000 qm große Parklandschaft mit der großen, selbst steuerbaren Garteneisenbahn und einer 18-Loch-Minigolfanlage.<!-- --> * Der {{Marker|type=park|name=Schlosspark Lütetsburg|wikidata=Q2242308|url=http://www.schlosspark-luetetsburg.com/de/|zoom=10}}, das Lebenswerk von Reichsfreiherr Edzard Mauritz zu Inn- und Knyphausen, entstand im frühromantischen Stil und gehört zu den wenigen erhaltenen Beispielen dieses Typs auf dem europäischen Kontinent, auf einer Fläche von ca. 30 ha – und ist damit der größte private Englische Landschaftsgarten Norddeutschlands. Das heutige Schloss Lütetsburg, ein Neubau im modernen Stil, wurde auf den Grundmauern von 1517 errichtet. Die Vierflügelanlage wurde nach einem schweren Brand im Jahre 1956, der das gesamte Schloss vernichtete, neu erbaut. Eine Besichtigung des privat bewohnten Schlosses ist nicht möglich. Der Park ist ganzjährig geöffnet: Mai–Sept.: 08:00–21:00 Uhr, Okt.– Apr: 10:00–17:00 Uhr.<!-- --> * Das {{Marker|type=museum|name=Moormuseum Moordorf e.V.|wikidata=Q1946899|zoom=11}} in Südbrookmerland-Moordorf ist ein am Rande des Hochmoors gelegenes Freilichtmuseum. Hier erfährt man alles über das Leben, Wohnen, Torfabbau, Handwerkstechniken im Moor. Das Moormuseum Moordorf ist eines der eigenwilligsten Museen in Nordwestdeutschland und daher zu einem Anziehungspunkt geworden. Es ist eines der meistbesuchten Museen in Ostfriesland. Das „Museum der Armut“, wie es auch genannt wird, stellt in urwüchsiger Moorlandschaft die schwierige 200-jährige Entwicklungsgeschichte einer ostfriesischen Moorkolonie dar. Geöffnet von Frühlingsanfang (20.03.) bis 31. Oktober, täglich von 10:00–18:00 Uhr, Einlass bis 17:00 Uhr.<!-- --> * Der {{Marker|type=amusement park|name=Kraxelmaxel Kletterwald|lat=53.48105 | long=7.51618|url=http://www.kraxelmaxel.de/|zoom=11}} in [[Aurich]] auf etwa 1 Hektar Waldfläche verfügt über 7 Parcours in Höhen zwischen 3 und 10 Metern mit über 60 Übungen, die für abwechslungsreichen Kletterspaß sorgen. Es empfiehlt sich eine vorherige [http://www.kraxelmaxel.de/content/oeffnungszeiten-aurich Anmeldung].<!-- --> * In der {{Marker|type=zoo |name=Seehundstation Nationalpark-Haus|lat=53.61264|long=7.15977|url=http://www.seehundstation-norddeich.de/2014/seehundstation/|zoom=10}} in [[Norddeich]] werden kleine Seehunde, die ohne ihre Mutter gefunden werden, aufgezogen. Hier hat man die Möglichkeit bei der Fütterung der kleinen Seehunde zu zuschauen und erfährt in einer Ausstellung viel über den Lebensraum der kleinen Heuler. Mit einer Kombikarte kann man nicht nur die Seehundstation, sondern auch das {{Marker|type=Museum|name=Waloseum|lat=53.63494|long=7.20315|url=http://www.seehundstation-norddeich.de/2014/seehundstation/waloseum/|zoom=10}} besuchen. Das Wal–Erlebniscenter liegt nur wenige Kilometer von der Station entfernt. Dort erfährt man viel über Wale und Delfine und entdeckt die Hauptattraktion, das Skelett eines Pottwals.<!-- --> * Der {{Marker|type=church|name="Schiefe Turm" |wikidata=Q132031|url=https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Schiefer-Turm-macht-Suurhusen-weltbekannt,suurhusen146.html|zoom=13}} von [[Suurhusen]] ist der schiefste Turm der Welt, schiefer als der Turm von [[Pisa]]. Der Suurhuser Kirchturm hat einen Neigungswinkel von etwa 5,19 Grad, die Neigung des Turms in Pisa beträgt nur 3,97 Grad. Bei einem Urlaub in Ostfriesland sollten man sich einen Blick auf den schiefsten Turm der Welt nicht entgehen lassen.<!-- --> * Die '''[[Krummhörn]]''' ist eine Gemeinde im Landkreis Aurich, bestehend aus 19 ehemalig selbstständigen Gemeinden. Sie ist durch ihre vielen historischen Kirchen und Orgeln bekannt, aber auch für den größten und kleinsten Leuchtturm in Deutschland: :* Das Dorf {{Marker|type=village|name=Rysum|wikidata=Q319148|zoom=12}} ist ein typisches Rundwarfendorf, d.&#x202F;h.&nbsp;es liegt auf einem künstlich angelegtem Hügel, der lange vor dem Deichbau als einzig wirksamer Hochwasserschutz diente. Die kleinen Lohnen (kleine Straßen) und liebevoll restaurierte Häuser laden zum Bummeln ein. Auch sollte man einen Blick in die Rysumer Kirche nicht vergessen, denn dort befindet sich die älteste, noch bespielbare Orgel aus dem Jahre 1457.<!-- --> :* Das Fischerdorf {{Marker|type=village|name=[[Greetsiel]]|wikidata=Q453572|zoom=11}} bietet einen sehenswerten Hafen mit der größten Kutterflotte Ostfriesland, die historische Häuserzeile aus dem 17. Jh., die Zwillingsmühlen , das 200 Jahre alte Sieltor und vieles mehr. Auch von hier kann man an ausgewählten Terminen eine Ausflugsfahrt nach Borkum unternehmen.<!-- --> :* Der {{Marker|type=lighthouse|name=Pilsumer Leuchtturm|wikidata=Q539709|url=http://www.greetsiel.de/sehenswertes-kultur-und-natur/pilsumer-leuchtturm.html|zoom=11}} ist zwar mit seinen ca. 11&#x202F;m Höhe und seinen 28 Stufen der kleinste Leuchtturm Ostfrieslands, gilt aber gleichzeitig als Wahrzeichen der Ferienregion Krummhörn - Greetsiel. Er wurde bekannt durch einen Film mit Otto Waalkes.<!-- --> :* Der größte Leuchtturm Deutschlands mit 65&#x202F;m Höhe ist der {{Marker|type=lighthouse|name=Campener Leuchtturm|wikidata=Q284886|zoom=12}} von 1892. 308 Stufen führen zu einer Aussichtsplattform, von der aus man einen beeindruckenden Blick über die Krummhörn bis hin zu den holländischen Nachbarn hat.<!-- --> * Die Ostfriesischen Inseln lassen sich per Flugzeug mit der [https://www.fliegofd.de/sonderfluege/inselhopping.html OFD] als ''Inselhopping'' besuchen. == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} * '''[https://www.emden-touristik.de/ Tourist-Information Emden]''' * '''[https://www.ostfriesland.de Ostfriesland Touristik]''' * '''[http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/Der-Hafen-von-Emden,dienordstory590.html Der Hafen von Emden]''' Video des NDR (58:23 Min) {{class-4}} {{GeoData| lat= 53.37222| long= 7.20667| zoom= 11}} {{IstInKat|Ostfriesland}} 1a8bcb9mxe304njc6iyl4elgcrxn49d 1794488 1794484 2026-08-05T20:20:31Z MTheiler 21272 /* Denkmäler und Skulpturen */ image 1794488 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Datum=2020-09}} {{quickbar Ort | TouriInfoWeb=[https://www.emden-touristik.de/ Emden-Touristik.de] | TouriInfoTel=+49 (0)4921 9740 0 }} '''Emden''' ist eine Seehafenstadt am Dollart in [[Ostfriesland]] im Bundesland [[Niedersachsen]]. == Hintergrund == [[File:DEU Emden COA.svg|80px|left|Wappen Emdens]] {{Mapframe|53.3670|7.2060|zoom=14|type=geoline}} '''Emden''' liegt im Mündungsgebiet der Ems in [[Ostfriesland]], südlich der Stadt liegt zudem die Bucht Dollart. Emden ist nicht nur die kleinste kreisfreie, sondern auch die westlichste Seehafenstadt Deutschlands. Die 1.200-jährige Stadtgeschichte ist eng mit dem Seehafen verknüpft. Das Stadtbild von Emden wird von 150 Kilometern Kanälen und den typischen Backsteinbauten geprägt. Die Stadt lässt sich sehr schön per Kanu- oder Tretbootfahrt vom Wasser her erkunden. Für alle, die es gemütlich mögen, bieten sich Hafen- oder Grachtenfahrten an. Die Einwohner heißen ''Emder''. Emden gehörte neben Genf und Wittenberg im 16. Jahrhundert zu den bedeutendsten Stätten der Reformation. Die Taufe von 300 Erwachsenen in einem Vorraum der Großen Kirche war der Beginn der Täuferbewegung in Nordwestdeutschland und den Niederlanden. Die Synode von Emden (1571) war die erste Nationalsynode der niederländischen Reformierten. Seit 2013 trägt Emden als erstem Ort auf dem Kontinent den Titel „Reformationsstadt Europas“. Als Einkaufsstadt versorgt Emden im Wesentlichen die umliegenden Gemeinden. Als Arbeitsort hingegen hat die Stadt eine überragende Bedeutung für die gesamte Region Ostfriesland und teilweise darüber hinaus. Größtes zusammenhängendes Waldgebiet ist der Emder Wall. Der den 1990er-Jahren angelegte Stadtwald im äußersten Norden Emdens ist noch im Entstehen begriffen. Etwa 7,7 Prozent (865 Hektar) der Stadtfläche sind Wasserfläche. Das sind sowohl die Hafenfläche wie auch etwa 150 Kilometer Kanäle. Auch liegen zwei Seen, das Uphuser Meer und das Bansmeer, auf dem Gebiet der Stadt Emden. Alle Seen sind über Kanäle mit dem Emder Hafen und dem ostfriesischen Wasserstraßennetz verbunden. Über den Ems-Jade-Kanal und weitere Abzweigungen ist eine Fahrt bis nach Oldenburg und zur Weser möglich. In der Stadt Emden sind zwei Naturschutzgebiete ausgewiesen, die sich beide im Osten Emdens befinden. Dieses sind das Bansmeer und dessen Umgebung sowie das 200 Hektar große Petkumer Deichvorland. Das außendeichs gelegene Gebiet ist zum großen Teil Bestandteil des EU-Vogelschutzgebietes Emsmarsch von Leer bis Emden. [[File:Emden Stadtteile.svg|thumb|200px|left|Emden Stadtteile]] Emden hat 20 Stadtteile, die jedoch in der städtischen Einwohnerstatistik nicht alle separat aufgeführt, sondern teils zusammengefasst sind. Durch mehrere Eingemeindungen (zuletzt 1972) wurde die Stadtfläche erheblich vergrößert. Das Stadtzentrum lässt sich in folgende Viertel unterteilen: Altstadt, Behördenviertel, Bentinkshof, Boltentor, Groß-Faldern und Klein-Faldern. Die drei größten Stadtteile sind laut Statistik der Stadt Emden das Stadtzentrum (etwa 9000 Einwohner), Barenburg (etwa 7000 Einwohner) und Borssum/Hilmarsum (etwa 6000 Einwohner). == Anreise == {{Scroll Gallery |title=Anreise nach Emden |width=250 |maxHeight =200 |2013-05-03 Fotoflug Leer Papenburg DSCF7195.jpg|Flugplatz Emden |Flug Emden 2010 151.JPG|Emden Hauptbahnhof |Emden Außenhafen Bhf-8539.jpg|Bahnhof Emden Außenhafen |Emden Außenhafen-8565.jpg|Bahnhof Emden Außenhafen }} === Mit dem Flugzeug === * Der {{Marker|wikidata=Q665365|type=airport|name=Flughafen Bremen|zoom=9}} ist der nächste (131&#x202F;km) Verkehrsflughafen. Mit dem Auto dauert der Transfer nach Emden etwa 1,5 Stunden, mit der Bahn benötigt man etwa 2,5 Stunden. * Der {{Marker|wikidata=Q9694|type=airport|name=Flughafen Amsterdam-Schiphol|zoom=8}} ist zwar etwas weiter (290&#x202F;km) mit dem Auto entfernt, bietet aber eine wesentlich breitere Auswahl an Flügen. * Vom {{Marker|wikidata=Q567426|type=airport|name=Flugplatz Emden|zoom=13}} findet neben der Sport- und Geschäftsfliegerei vor allem der Linienverkehr zu den ostfriesischen Inseln statt. * Der {{Marker|wikidata=Q1272354|type=airport|name=Flugplatz Leer-Papenburg|zoom=11}} liegt nur ca. 28&#x202F;km südlich von Emden und bietet gute Bedingungen für eine Anreise. === Mit der Bahn === * Am {{Marker|wikidata=Q320682|type=train|name=Hauptbahnhof Emden}} verkehren folgende Linien im Eisenbahnnahverkehr sowie im Fernverkehr: * '''IC'''{{Bahnlinie|IC|35}} Norddeich Mole – Norddeich – Norden – '''Emden''' – Leer – Papenburg – Meppen – Lingen – Rheine – [[Münster (Westfalen) Hauptbahnhof|Münster]] – Duisburg – Düsseldorf – Köln – Bonn – Koblenz Hbf * '''IC'''{{Bahnlinie|IC|56}} Norddeich Mole – Norddeich – Norden – '''Emden''' – Leer – Oldenburg – Bremen – Hannover – Magdeburg – Leipzig Hbf * {{Bahnlinie|RE|1}} Hannover Hbf – Nienburg (Weser) – Verden – Bremen – Oldenburg – Leer (Ostfriesland) – '''Emden Hbf''' – Norden - Norddeich Mole * {{Bahnlinie|RE|15}} '''Emden Hbf''' – Leer (Ostfriesland) – Meppen – Lingen an der Ems – Rheine – [[Münster (Westfalen) Hauptbahnhof|Münster (Westf) Hbf]] * In [[Norddeich|Norddeich-Mole]] bestehen mit den öffentlichen Fähren Anschlussmöglichkeiten nach [[Juist]] [[Borkum]] und [[Norderney]]. Der Hauptbahnhof ist barrierefrei {{rolli|grün}}. Allerdings sollten Menschen, die auf den Transport mit dem Fahrstuhl angewiesen sind, unbedingt viel Zeit zum Ein-, Aus- und Umsteigen in Emden Hauptbahnhof einplanen, da die Fahrstühle klein sind und insbesondere zu Ferienzeiten ein sehr großer Andrang von Reisenden mit großen Koffern, Kinderwagen und beladenen Fahrrädern herrscht. Am Bahnhof gibt es eine gute touristische Infrastruktur mit Reisezentrum, Gastronomie und Tourist-Information.<br /> Die Öffnungszeiten des DB-Reisezentrums in Emden Hbf sind: * Montag bis Freitag: 08:00 Uhr - 12:30 Uhr sowie 13:30 Uhr bis 18:00 Uhr * Samstag: 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr * Sonntag und Feiertage in Niedersachsen: Geschlossen Die Fahrscheinautomaten in Emden Hauptbahnhof können täglich 24 Stunden/Tag genutzt werden. * Vom {{Marker|wikidata=Q800727|type=train|name=Bahnhof Emden Außenhafen}} legen die Fähren nach [[Borkum]] ab. Es besteht über die Emder Hafenbahn Anschluss an den Hauptbahnhof. Auch der Bahnhof Emden-Außenhafen ist barrierefrei {{rolli|grün}}. === Mit dem Bus === * Der {{Marker|type=bus|name=ZOB|lat=53.36919 | long=7.19685}} unmittelbar vor dem Hauptbahnhof wird von mehreren Fernbuslinien angefahren. === Auf der Straße === * Die Stadt liegt an der Bundesautobahn {{RSIGN|DE|A|31}}, die als Halbring um die Stadt führt. Um in die Stadt zu gelangen, stehen mehrere Ausfahrten zur Verfügung. * Die {{RSIGN|DE|B|210}} verbindet Emden mit [[Wilhelmshaven]]. Auch gelangt man hierüber zu den ostfriesischen Nordseebädern und zu den Inseln. * Für Reisende zur Insel Borkum stehen an der Mole in Emden-Außenhafen mit den {{Marker|type=parking|name=Borkumgaragen|lat=53.3459 | long=7.1847|url=https://www.ag-ems.de/reiseinformationen/parken.html}} große Abstellmöglichkeiten (überdacht und freistehend) zur Verfügung. Auch befindet sich hier eine Ladestation für E-Autos. === Mit dem Schiff === * Von Emden Außenhafen gibt es eine regelmäßige Fährverbindung nach [[Borkum]]. * Beim {{Marker|type=marina|name=Emder Yacht Club e.V.|lat=53.3431 | long=7.1892|url=http://emderyachtclub.de/cms/}} im Außenhafen stehen diverse Gastliegeplätze für Sportboote zur Verfügung. (Hafenmeister-Telefon: {{LinkPhone|phone=+49 (0)175 7528918}}) * Im {{Marker|type=Marina|name=Yachthafen Alter Binnenhafen "Marina Emden"|lat=53.36334 | long=7.20755|url=https://www.ag-ems.de/ausfluege/ausflugstipps-in-emden/binnenhafen-emden.html}} der AG Ems gibt es diverse Gastliegeplätze (Telefon: {{LinkPhone|phone=+49 (0)1805 180182}}) * In der {{Marker|type=marina|name=Marina Emden|lat=53.3434 | long=7.1937|url=http://www.marina-emden.de/}} stehen ebenfalls einige Gastliegeplätze zur Verfügung. (Telefon: {{LinkPhone|phone=+49 (0)4921 954591}}) === Mit dem Fahrrad === Emden ist ein Knotenpunkt mehrerer internationaler und nationaler Radwege und wird demzufolge auch von Radreisenden stark frequentiert. Unter anderem führen folgende Radwege durch die Stadt: * Die '''[[Dortmund-Ems-Kanal-Route]]''' verbindet das [[Ruhrgebiet]] mit der Nordsee. *'''[[Dollard Route|Dollard Route]]''' - Delfzijl (Niederlande) - Emden (Niedersachsen) 204&#x202F;km ([http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordtour/Eine-Dollard-Radtour-ueberwindet-Grenzen,nordtour7772.html Video des NDR, 3:23 Min]) *'''[[Ems-Radweg|Ems-Radweg]]''' - Radfernweg 1 des Niedersachsen-Netzes *'''[[Nordseeküsten-Radweg (Niedersachsen)|Nordseeküsten-Radweg]]''' - Radfernweg 9 des Niedersachsen-Netzes Zentraler Radweg ist der Wall, der nordöstlich um die Altstadt herumführt, und auf dem unter anderem der Nordseeküsten-Radweg entlang geführt wird. == Mobilität == Die Innenstadt ist in mehreren Teilen Fußgängerzone. Die Zufahrt mit dem eigenen Auto ist daher nur eingeschränkt möglich. Größere Parkmöglichkeiten bietet beispielsweise das Bahnhofsparkhaus mit knapp 400 Plätzen. Für Reisende zur Insel Borkum stehen an der Mole in Emden-Außenhafen mit den [https://www.ag-ems.de/reiseinformationen/parken.html Borkumgaragen] große Abstellmöglichkeiten (überdacht und freistehend) zur Verfügung. Auch befindet sich hier eine Ladestation für E-Autos. * Der '''ÖPNV''' Emdens wird durch die Stadtbuslinien der [https://stadtwerke-emden.de/verkehr/stadtverkehr/ SVE] und die Regionalbusse der [http://www.weser-ems-bus.de/weseremsbus/view/index.shtml Weser-Ems-GmbH], einer DB-Tochter, bedient.<br /> :[https://stadtwerke-emden.de/fileadmin/media/dokumente/verkehr/stadtverkehr/OEPNV2018/Liniennetzplan_Emden_-_schematisch_-_MONITOR_-_2019-09.pdf Liniennetzplan Emden (pdf)]<br /> * Wenn abends und am Wochenende der normale Bus nicht mehr fährt, übernimmt das AST, das [https://stadtwerke-emden.de/verkehr/stadtverkehr/service/ Anrufsammeltaxi]. * Der [http://www.weser-ems-bus.de/weseremsbus/view/angebot/buslinien/urlauberbus-aurich.shtml Urlauberbus] kann für nur 1,- € pro Person und Strecke in den Landkreisen Ammerland, Aurich, Friesland, Leer und Wittmund sowie in den beiden Städten Emden und Wilhelmshaven genutzt werden. * Emden hat ein gut ausgebautes Radwegnetz, so existieren an nahezu allen Hauptverkehrsstraßen Radwege. Mehr darüber unter [[#Aktivitäten|Aktivitäten/Radfahren]] == Sehenswürdigkeiten == === Kirchen === {{Scroll Gallery |title=Kirchen in Emden |width=250 |maxHeight =200 |Emden Neue Kirche.jpg|Neue Kirche |Emden Neue Kirche Süden.jpg|Neue Kirche |Emden Neue Kirche Innen Norden 43.jpg|Neue Kirche, Innenraum |Emden Neue Kirche Orgel.jpg|Neue Kirche, Orgel |Emden Neue Kirche Taufbecken.jpg|Neue Kirche, Taufbecken |Emden Neue Kirche Nordostportal.jpg|Neue Kirche, Nord-Ost-Portal |Emden Neue Kirche Böttcherkrone.jpg|Neue Kirche, Böttcherkrone |Emden Grosse Kirche 2015.jpg|Große Kirche |Emden, Große Kirche, 2010-06 CN-02.jpg|Große Kirche |Große Kirche Emden II DSC 0620.jpg|Große Kirche |Swiss Church Emden0.jpg|Große Kirche / Schweizer Kirche |Innenraum dergrßenkirche4.jpg|Große Kirche, Innenraum |Johannes a Lasco Bibliothek emden.jpg|Große Kirche, Johannes a Lasco Bibliothek |Grabmal Enno in der Grossen Kirche von Emden41.jpg|Große Kirche, Grabmal des Grafen Enno II. |Emden Martin-Luther-Kirche.jpg|Martin-Luther-Kirche |MartinLutherChurchEmden.JPG|Martin-Luther-Kirche |StMichaelEmden.JPG|St. Michael |OldReformedChurchEmden.JPG|evangelisch-altreformierte Kirche |Borssum Jugendstilkirche (1).jpg|reformierte Kirche Borssum |Borssum Jugendstilkirche Innenraum (4).jpg|reformierte Kirche Borssum, Innenraum |Borssum Jugendstilkirche Orgel (3).jpg|reformierte Kirche Borssum, Orgel }} * Die {{Marker|type=church|name=Neue Kirche|url=http://www.neue-kirche-emden.de/|wikidata=Q1979591}} (evangelisch-reformiert) wurde in der Zeit von 1643 bis 1648 gegen Ende des 30jährigen Krieges von Martin Faber, einem Emder Architekten und Ratsherrn, im Stil des niederländischen, bewusst schlicht gehaltenen Frühbarocks, erbaut. Orgel und Gestühl erhielt sie erst 1818. Der auffällige Glockenturm zeigt eine Nachbildung der Habsburger Kaiserkrone. * Die {{Marker|type=church|name=Große Kirche/Schweizer Kirche|wikidata=Q1548231|url=https://www.emden-touristik.de/themen/fuehrungen-mehr/reformationsroute/reformationsroute1/poi/grosse-kirche.html?cHash=2dec5d6106}} (evangelisch-reformiert) wurde schon im 16. Jahrhundert weithin als „Moederkerk van de Nederlandse Reformatie“ gepriesen. Die Geschichte der im Mittelalter geweihten Kirche lässt sich bis ins 9. Jahrhundert zurückverfolgen. 1520 fand in dieser Kirche der erste protestantische Gottesdienst statt. Sie zählt zu den bedeutendsten Stätten ostfriesischer Geschichte. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche am 11. Dezember 1943 bei einem Bombenangriff zerstört. Auf einem Teil der Grundmauern wurde mit Hilfe der Evangelischen Kirchen der Schweiz von 1948 bis 1949 ein neues Gotteshaus aufgebaut, der sogenannten "Schweizer Kirche". Der Chor aus dem 15. Jahrhundert blieb auch lange nach dem Krieg als Ruine und Mahnmal stehen und wurde zwischen 1992 und 1995 in einen Bibliotheksneubau integriert, der Altes und Neues architektonisch verbindet und beherbergt heute die [[#Museen|Johannes a Lasco Bibliothek]], die als eine der wichtigsten theologischen Spezialbibliotheken in Deutschland gilt. * Die {{Marker|type=church|name=Martin-Luther-Kirche|wikidata=Q1903218|url=http://www.martin-luther-emden.landeskirche-hannovers.de/}} (evangelisch-lutherisch) an der Bollwerkstraße im Herzen Emdens wurde 1775 im Rokoko-Stil erbaut. Beim Bombenangriff am 7. Juni 1942 wurde diese Kirche mitsamt der Inneneinrichtung zerstört. Am 14. Dezember 1958 wurde der Neubau, eine dreischiffige Basilika, eingeweiht. Das Gotteshaus wurde unmittelbar an dem alten Stadtgraben gebaut und prägt mit seinem 50&#x202F;m hohen Kirchturm das Stadtbild von Emden. Die heutige Orgel wurde 1995 erbaut. Sie ist mit 44 Registern die größte Orgel in Emden und die zweitgrößte in Ostfriesland. * Die {{Marker|type=church|name=Pfarrkirche St. Michael|wikidata=Q2321589|url=http://www.kath-kirche-emden.de/}} (katholisch) im "Hof von Holland" entstand 1806, wurde aber am 6. September 1944 bei einem Luftangriff zerstört. Die heutige Pfarrkirche St. Michael wurde in den Jahren 1946 – 1950 erbaut. * Die {{Marker|type=church|name=Kirche St. Walburga|lat=53.37706 | long=7.21625|url=http://www.kath-kirche-emden.de/pdf/Hintergrundinfo%20St.%20Walburga.pdf}} (katholisch) in der Hermann-Löns-Str. 9 ist die zweite katholische Kirche in Emden. Sie wurde 1957 geweiht. Der Barock-Altar, der den modernen Kirchenraum schmückt, wurde bereits 1749 geschaffen und stammt aus der abgebrochenen St. Antonius-Kirche in Wahn im Hümmling. * Die {{Marker|type=church|name=Evangelisch-altreformierte Kirche|lat=53.3683 | long=7.2107|url=https://www.altreformiert-campen-emden.de/}} liegt etwas versteckt in der Osterstraße 35. Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahre 1950. Die Gemeinde hat 2015 mit der in [[Campen]] fusioniert. Die evangelisch-altreformierte Kirche ist eine reformierte Freikirche altkonfessioneller Prägung. * Die {{Marker|type=church|name=Reformierte Kirche Borssum|wikidata=Q1482736|url=http://www.borssum.reformiert.de/}} an der Petkumer Str. 241 im Stadtteil Borssum ist eine sehenswerte Jugendstilkirche. Sie wurde in den Jahren 1912/13 erbaut und besteht aus dem Langhaus, einem eingezogenen Chor und einem wuchtigen Querbau. Der fast quadratische Innenraum wird durch die Säulen der Empore in drei Schiffe geteilt. Ältester Einrichtungsgegenstand ist das Taufbecken, das aus der alten Kirche überführt wurde. === Bauwerke === {{Scroll Gallery |title=Bauwerke in Emden |width=250 |maxHeight =200 |Pelzerhaus, Pelzerhäuser 11-12, Ostfriesisches Landesmuseum Emden - panoramio.jpg|Pelzerhäuser |Pelzerhäuser Emden64.jpg|Pelzerhäuser |Hafentor in Emden.jpg|Hafentor |Emden fd (7).JPG|Hafentor und Feuerschiff |Flug Emden 2010 190.JPG|Kesselschleuse |Kesselschleuse 3972.JPG|Ausflugsschiff in der Kesselschleuse |Muehle Vrouw Johanna Emden.jpg|Mühle „De Vrouw Johanna" |Baujahr Johannamühle.JPG|Mühle „De Vrouw Johanna" |Wasserturm in Emden.jpg|Wasserturm |Emden Wasserturm 2.jpg|Blick auf den nächtlich beleuchteten Wasserturm |Emden Chinesentempel.jpg|Chinesentempel }} * {{vCard | name = Pelzerhäuser | type = museum | wikidata = Q2068415 | hours = Di-So: 10:00-17:00 | lastedit = 2023-11-12 | description = Die Pelzerhäuser sind die einzig erhalten gebliebenen Renaissance-Bürgerhäuser an der mittelalterlichen Pelzhändlerstraße (heute Pelzerstraße 11/12) in der Altstadt. Die Häuser wurden ab 1570 bzw. 1587 an dem früheren Lauf der Ems errichtet. Während die Fassade zur Pelzerstraße 1909 unter Verwendung alter Sandsteine völlig erneuert wurde, ist der Kern des Hauses Originalsubstanz aus dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts. Die Pelzerhäuser beherbergen heute eine Außenstelle des Ostfriesischen Landesmuseums, hier finden thematische Sonderausstellungen statt. Im Erdgeschoss befindet sich eine historisch eingerichtete Teestube, das ''[https://agilio.de/gastronomie/kulturcafe-im-pelzerhaus kulturcafé]''. }} * Das {{Marker|type=building|name=Hafentor|lat=53.36483|long=7.20611}} ist das einzig erhalten gebliebene von mehreren künstlerisch bedeutenden Stadttoren, die in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet wurden. Auf dem Torbogen steht der lateinische Sinnspruch „Et pons est Embdae et portus et aura deus“ („Gott ist für Emden Brücke, Hafen und Segelwind“). * {{vCard|type=lock|name=Kesselschleuse|wikidata=Q965772| lastedit = 2020-08-03 |description=Die Kesselschleuse verbindet vier Wasserstraßen miteinander. Sie ist die einzige Rundkammerschleuse Europas und daher ein einzigartiges Bauwerk. Die in den 1880er Jahren erbaute Schleuse erfüllt noch heute eine wichtige Funktion im Wasserstraßennetz Emdens und steht unter Denkmalschutz. Die Schleuse besteht aus einer Zentralkammer, dem sogenannten Kessel, der einen Durchmesser von 33 Metern hat und vier weiteren, etwas kleineren Schleusenkammern. Über eine dieser vier Kammern werden ankommende Schiffe in die kreisrunde Zentralkammer geschleust und können den Schleusenkessel in drei Richtungen durch eine der anderen Schleusenkammern wieder verlassen. Für den Gütertransport hat die Kesselschleuse kaum noch Bedeutung. Umso bedeutender ist ihre Funktion als Kreuzungspunkt für die Sportschifffahrt innerhalb des ostfriesischen Wasserstraßennetzes. Heute werden jährlich ungefähr 2800 Schiffe geschleust.}} * {{vCard|type=mill|name=Mühle „De Vrouw Johanna"|wikidata=Q1180473| lastedit = 2020-08-03 |description=Die Mühle „De Vrouw Johanna" nebst Müllerhaus wurde im Jahre 1804/1805 errichtet. Bei dem Galerieholländer handelt es sich um eine aus Ziegelsteinen errichtete dreistöckige Mühle, deren Unterbau eine Höhe von 12,35&#x202F;m bis zur Oberkante der Galerie besitzt. Die Gesamthöhe der Windmühle beträgt 25,00{{nnbsp}}m. Die Windmühle "De Vrouw Johanna" kann nach Rücksprache mit dem Vorsitzenden des Emder Mühlenvereins, Herrn Tilmann, besichtigt werden. [https://www.emdermuehlenverein.de/texte_index/johanna_muehle_emden_2010.pdf Detaillierte Geschichte der Mühle (pdf)]}} * {{vCard | name = Wasserturm | type = tower | address = Abdenastraße | wikidata=Q1644809 | lastedit = 2020-08-03 | description = Der Wasserturm aus den Jahren 1910 bis 1912 ist weiterhin in Betrieb. Mit seinen 42 Metern Höhe überragt er die meisten Gebäude der Stadt und ist ein bedeutendes Beispiel eines technischen Bauwerks vom Anfang des 20. Jahrhunderts in Emden. Seit 1999 steht der Wasserturm unter Denkmalschutz. Er ist nicht zu besichtigen. }} * {{vCard | name = Chinesen-Tempel | alt = Brückenkiosk | type = building | wikidata = Q140387710 | hours = Apr-Okt: Di-Fr 11:00-17:00 | lastedit = 2026-06-30 | description = Gebäude ohne Ecken und Kanten, dafür mit Kunst im Innern. Der Chinesen-Tempel entstand Ende der 20er Jahre. Das Gebäude ohne Ecken und Kanten wurde damals als Bedürfnisanstalt genutzt. Heute befindet sich in dem leicht fernöstlich angehauchten Gebäude eine Künstlerwerkstatt und Galerie. }} === Denkmäler und Skulpturen === {{Scroll Gallery |title=Denkmäler und Skulpturen in Emden |width=250 |maxHeight =200 |Dampflokomotive 043 903-4.jpg|Denkmallok |Emden msu-0011.jpg|Denkmallok |Emden Kunsthalle 2015.jpg|Die große Maya vor der Kunsthalle |Emden Skulptur Strassenfegerin Peterke-01.JPG|Strassenfegerin Peterke |Jantje-Vis.jpeg|Fischermädchen Jantje Vis |Emden, Fürbringer-Brunnen -- 2016 -- 5485.jpg|Fürbringer-Brunnen |Emden, Fürbringer-Brunnen -- 2016 -- 5483.jpg|Fürbringer-Brunnen |Emden, Skulptur am Ratsdelft -- 2016 -- 5499.jpg|Anker am Ratsdelft }} * Die {{Marker|type=memorial|name=Dampflok|lat=53.36844|long=7.19678|url=https://www.ed-muenster.de/emder-denkmallok/index.html}} der Baureihe 044 (später 043) ist wohl das größte (23,9{{nnbsp}}m lang) und vor allem das schwerste (ca. 106 Tonnen) Denkmal in Emden. Sie ist eine der letzten Dampfloks, die planmäßig bei der Deutschen Bundesbahn im Einsatz waren. Die alte Dampflok am Emder Bahnhof erinnert an die Erzzüge, die vom Hafen ins Ruhrgebiet fuhren. * {{Marker|type=memorial|name=Die große Maya|lat=53.36953 | long=7.20344}}, eine nackte Frauenfigur, steht rund 50&#x202F;m vor der Kunsthalle Emden. Sie wurde im Jahr 1942 von dem Künstler Gerhard Marcks aus Bronze geschaffen, an ihrem jetzigen Platz steht die Frauenfigur seit dem Jahr 2007. * Die {{Marker|type=memorial|name=Peterke|lat=53.36675 | long=7.20469| image = Emden Skulptur Strassenfegerin Peterke-01.JPG| url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens235}}, eine Skulptur zur Erinnerung an die Straßenfegerin Peterke de Boer. Sockelinschrift: 1887 - 1956 "Peterke" Emder Strassenfegerin. * Die Bronzebüste {{Marker|type=memorial|name="Heinrich von Stephan"|lat=53.36778 | long=7.20947|url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens233}} am Stephansplatz des Künstlers Georg Küsthardt (Hildesheim 1863 - Hannover 1903) zur Erinnerung an den Generalpostdirektor und Staatssekretär des Reichspostamts (1931 - 1897). * {{Marker|type=memorial|name=Jantje Vis|lat=53.36671 | long=7.20595|image=Jantje Vis, Emder Fischermädchen (2024).jpg| url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens001}} war ein Emder Fischermädchen. Die Bronzeskulptur von Karl-Ludwig Böke (Leer 1927 - Oldenburg 1996) steht auf dem Rathausplatz an den Delfttreppen. * Der {{Marker|type=memorial|name=Fürbringer-Brunnen|lat=53.36745 | long=7.20578|url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens232}} im Stadtgarten wurde geschaffen von Georg Küsthardt (Hildesheim 1863 - Hannover 1903). Er ist gewidmet dem Oberbürgermeister Leo Fürbringer zu seinem 25jährigen Amtsjubiläum am 19. Juli 1900 von der Bürgerschaft der Stadt Emden. * Die {{Marker|type=memorial|name=Ottifanten|lat=53.35799 | long=7.18945|image= Ottifanten-Statue in Emden.jpg |url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens236}} wurden von Otto Waalkes 1987 seinem Stadtteil Transvaal gestiftet. * {{Marker|type=memorial|name=Friedrich der Große und der Große Kurfürst|lat=53.33723 | long=7.02756|url=http://www.vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens237}} haben sich um Ostfriesland verdient gemacht: der Große Kurfürst durch die Förderung des Seehandels in Emden und Friedrich II. durch die Urbarmachung von Mooren und den Küstenschutz. Am Siel und Schöpfwerk Knock stehen heute deren Denkmäler. * {{vCard | name = Delftspucker | type = monument | address = Am Delft, 26721 Emden | lat = 53.36654 | long = 7.20563 | price = Kostenlos |image=Delftspucker - Skulptur am Rathausdelft in Emden (2024).jpg| lastedit = 2024-05-27 | description = }} === Museen === {{Scroll Gallery |title=Museen in Emden |width=250 |maxHeight =200 |Kunsthalle emden pano.jpg|Kunsthalle |Kunsthalle Emden Eingangsbereich.jpg|Kunsthalle, Eingangsbereich |Emden Rathaus 001.jpg|Ostfriesisches Landesmuseum |Landesmuseum, Rathaus Emden-LF.jpg|Ostfriesisches Landesmuseum |Emden, -Dat Otto Huus- -- 2016 -- 5510.jpg|Dat Otto Huus |Otto-Huus.jpg|Dat Otto Huus |Jalb.jpg|Johannes a Lasco Bibliothek, Große Kirche |HGG-Bunkermuseum-Emden.JPG|Bunkermuseum }} * {{vCard | type = museum | name = Kunsthalle Emden | hours = Di - Fr 10:00 - 17:00, Sa, So + Feiertage: 11:00 - 17:00 Uhr | price = Erw. 9&#x202F;€ Kinder bis 17 Jahre frei; Kombikarte Kunsthalle Emden/Ostfriesisches Landesmuseum Emden 14&#x202F;€ | wikidata = Q896726 | lastedit = 2020-01-16 | description = Die Kunsthalle in Emden wurde 1986 durch das Mäzenatentum von Henri Nannen, dem Gründer und langjährigen Chefredakteur des STERN, und seiner Ehefrau Eske ins Leben gerufen. Etwa ein Drittel der 1500 Exponate stammt aus deren privater Sammlung. Das Herz des Museums ist die Sammlung mit Kunst des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, Werke großer Expressionisten. Ein weiterer Höhepunkt ist die Kunst aus der Glasnost-Zeit. {{rolli|grün}} (Ausnahme: Empore) }} * {{vCard|type=museum|name=Ostfriesische Landesmuseum|directions=Rathaus am Delft|hours=Di-So sowie feiertags 10:00-17:00|price=Erw. 8,- €, ermäßigt: 4,- €, Kinder bis 15 Jahre frei; Kombikarte Kunsthalle Emden/Ostfriesisches Landesmuseum Emden 14,-&nbsp;€ |wikidata=Q1378648|description=Das Ostfriesische Landesmuseum Emden ist das kultur-, kunst- und landesgeschichtliche Museum Ostfrieslands. Es versteht sich als ein europäisches Regionalmuseum. Es behandelt die geografische und kulturelle Geschichte des (ost-)friesischen Küstenraumes sowie die Geschichte der Stadt Emden und den jeweiligen Kontext zur europäischen Entwicklung. Die Dauerausstellung ist als Themenausstellung konzipiert und erstreckt sich über vier Etagen auf 2.880 qm Ausstellungsfläche, darunter die Emder Rüstkammer, die Gemäldegalerie, das Silberkabinett und seit 2012 die Neue Galerie.{{rolli|grün}} }} * {{vCard | name = Dat Otto Huus | type = museum | wikidata = Q25692078 | hours = Mo-Fr: 11:00-17:00 Uhr, Sa: 11:00-14:00 Uhr, So/Feiertags: 11:00-15:00 Uhr | price = Erw. 4,00&#x202F;€, Kinder 2,00&#x202F;€ | payment = Nur Barzahlung | lastedit = 2024-05-28 | description = Ein Museum, in dem man lachen kann! Ein Museum über Otto, dem berühmtesten Komiker Deutschlands, dem erfolgreichsten Komödiaten südlich der Waterkant, dem größten Sohn der Stadt. ([https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/Besuch-im-Otto-Huus-Emden,schorseunterwegs604.html Video des NDR, 2:18 Min)]. }} * {{vCard|type=museum|name=Johannes á Lasco Bibliothek|hours=Bibliothek: Mo-Fr: 14:00-17:00 / Museum: Mo-Sa: 14:00-17:00 (Apr.-Okt. auch So)|price=Erw.: 5,- €, erm. 3,-&nbsp;€| lastedit = 2019-07-16 |wikidata=Q1425545|description=Die Johannes á Lasco Bibliothek ist eine einmalige Spezialbibliothek für reformierten Protestantismus. Darüber hinaus dient sie aber auch als Veranstaltungsraum für Konzerte und Ausstellungen. Die Johannes á Lasco Bibliothek ist aber auch ein musealer Raum. In der Ruine der ehemaligen Moederkerk Emdens finden sich zahlreiche Exponate aus der Geschichte des reformierten Protestantismus. Darüber hinaus werden in kleinen Kabinetten Sonderausstellungen dargeboten. {{rolli|grün}}: Alle Ausstellungsräume mit Ausnahme eines Zimmers im 3. Stock sind für Bibliotheks-, Museumsbesucher mit Behinderung zugänglich; im Hause befindet sich ein Rollstuhl. }} * {{vCard|type=museum|name=Bunkermuseum |wikidata=Q15108171| lastedit = 2019-07-16 |description=Das Bunkermuseum ist ein Regionalmuseum für die Epoche von 1933 bis 1948 in Emden und Ostfriesland. Es wurde 1995 in einem authentischen Bunker des Zweiten Weltkriegs in der Emder Innenstadt eröffnet. Es zeigt die Geschichte der Bunker, in 26 Räumen mit jeweils verschiedenen thematischen Schwerpunkten, die Verfolgung und Unterdrückung durch die Nationalsozialisten in der Stadt Emden von 1933 bis 1945 aber auch die Nachkriegszeit bis Anfang der 1950er Jahre. }} * {{vCard|type=museum|name=Maritime Museum|address=Emsstr. 12, 26721 Emden|phone=+49 (0)4921 584923|email=seefahrtsfreunde-emden@t-online.de|lat=53.36565 | long=7.20364|url=https://www.seefahrtsfreunde-emden.de/museeum/|hours=Do, Fr, Sa 10:00-13:00|price=kostenlos|description= Das Maritime Museum der Freunde der Seefahrt e.V. ist eine maritime Ausstellung für Seh- und Seeleute mit Reedereiflaggen, Reedereibroschüren, Nachschlagwerken, Schiffsmodellen, Exponaten aus vergangener Seefahrtszeit und vielen Fotos und Bildern. }} ==== Schwimmende Museen ==== {{Scroll Gallery |title=Schwimmende Museen |width=250 |maxHeight =200 |Feuerschiff Amrumbank (Deutsche Bucht) Emden 01.JPG|Feuerschiff "Deutsche Bucht" ex "Amrumbank" |AMRUMBANK 4566.jpg|Feuerschiff "Deutsche Bucht" ex "Amrumbank" |Emden, Museumsschiff -Georg Breusing- -- 2016 -- 5502.jpg|Seenotrettungskreuzer "Georg Breusing" |Emden Rathaus 001.jpg|Seenotrettungskreuzer "Georg Breusing" und Rathaus |AE7 Emden31.jpg|Heringslogger "AE 7-Stadt Emden" |Emden01.jpg|Heringslogger "AE 7-Stadt Emden" }} * {{vCard|type=museum ship|name=Feuerschiff „Amrumbank“/„Deutsche Bucht“|wikidata=Q1409666| lastedit = 2019-07-15 |description= Das Feuerschiff wurde 1917 unter dem Namen "Amrumbank" in Dienst gestellt, später dann verlegt auf die Position "Deutsche Bucht". Seit dem 3. August 1984 hat es einen festen Liegeplatz im Emder Ratsdelft und ist heute schwimmendes Museum, Restaurant und manchmal auch Trauungszimmer.}} * {{vCard|type=museum ship|name=Seenot-Rettungskreuzer "Georg Breusing" |wikidata=Q1503802| lastedit = 2019-07-15 |description=Der Seenot-Rettungskreuzer "Georg Breusing" war von 1963 bis Juli 1988 von der DGzRS-Station Borkum aus im Einsatz. 1988 übernahm der privat eingetragene Verein Förderkreis Rettungskreuzer „Georg Breusing" e.V. das Schiff und betreibt es als schwimmendes Museum, informiert über das Seenotrettungswesen an den Küsten Deutschlands und über die Arbeit der [https://www.seenotretter.de/wer-wir-sind/ Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)]. }} * {{vCard | name = Heringslogger "AE 7-Stadt Emden" | type = museum ship | wikidata = Q2326404 | url = https://www.heringslogger.de/ | lastedit = 2022-07-17 | description = Der Heringslogger "AE 7-Stadt Emden" war 1908 auf einer Werft in Scheveningen/NL erbaut worden um für niederländische Rechnung als Logger auf Heringsfang zu fahren. 1976 kam schließlich das endgültige Aus für die Emder Heringsfischerei. 1987 stiftete Herr Werner Kühn aus Bremerhaven dem "Arbeitskreis Museumslogger e. V. Emden" seinen hölzernen Segellogger. Vom Arbeitskreis Museumslogger wurde der Logger dann 1988/89 in eigener Regie nach Bauplänen aus dem Visserijmuseum Vlaardingen/NL und der Meyer-Werft in Papenburg außen und innen originalgetreu restauriert. Im ehemaligen Laderaum ist eine ständige Ausstellung zur Geschichte der Emder Heringsfischerei zu sehen. }} === Straßen und Plätze === * Der {{Marker|type=park|name=Stadtgarten|lat=53.36721 | long=7.20583}} ist der zentrale Punkt in Emden und Mittelpunkt der Altstadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten und netten Cafés und Restaurants in der großen Fußgängerzone. === Parks und Seen === {{Scroll Gallery |title=Parks und Seen |width=250 |maxHeight =200 |EmdenWallVogelsangzwinger.jpg|Wallanlagen |EmdenFriedhofTholenswehrAllee.jpg|Zentralfriedhof |Emden-Stadtgraben-2002.jpg|Stadtgraben |EmdenUphuserMeer1.jpg|Uphuser Meer (Ostseite) mit Wochenendhäusern |Bansmeer.jpg|Das Bansmeer vom östlichen Ufer aus gesehen }} * Die {{Marker|type=park|name=Wallanlagen|lat=53.3732 | long=7.2113|url=https://www.emden-touristik.de/themen/fuehrungen-mehr/reformationsroute/reformationsroute1/poi/stadtwall.html?cHash=87760942b2}} waren einst eine frühneuzeitliche Stadtbefestigung und sind heute eine Naherholungs- und Grünanlage in der Stadt.Sie sind in ihrer Erhaltung einzigartig in Deutschland. Der Wall ist in acht Teile gegliedert. Die drei nach Mühlen benannten Zwinger haben ihren Namen von den dort stehenden Mühlen, die Gelbe Mühle ist jedoch nicht mehr erhalten. Der Wall wird umflossen vom Stadtgraben, dort haben eine Reihe von Sportvereinen ihr Domizil. Die Wege auf dem Wall dürfen sowohl von Fußgängern wie auch Radfahrern benutzt werden, ungeeignet sind die Wege dagegen für Inline-Skater. Eine durchgehende Wanderung von einem zum anderen Ende des Walls ist problemlos möglich. Heute mit einer Vielzahl von Bäumen bestanden, wird der Wall von den Emdern als Naherholungsgebiet geschätzt. * Der {{Marker|type=park|name=Stadtwald|lat=53.3960 | long=7.2188|url=http://www.stadtwald-emden.de/}} mit seiner jetzt 71 Hektar großen Fläche ist ein Naherholungsgebiet mit einer Kombination aus Wald und Wiesenlandschaft. Dort sind Laub- und Edellaubhölzer wie Eiche, Esche, Ahorn, Kirsche, Buche und Erle angepflanzt worden, umgeben von heimischen Sträuchern, so dass sich ein abgestufter Waldrand ergibt. * Der {{Marker|type=park|name=Zentralfriedhof |lat=53.3764 | long=7.2254}} ist insbesondere in seinem älteren Teil parkähnlich angelegt. Er liegt zwischen den Stadtteilen Tholenswehr und Wolthusen. * Der {{Marker|type=park|name=Burgplatz|lat=53.36643 | long=7.20044|url=https://www.emden-touristik.de/themen/fuehrungen-mehr/reformationsroute/reformationsroute1/poi/burgplatz.html?cHash=5536e0968b}} gehört zu den gern besuchten Grünanlagen der Stadt. Er liegt in der Innenstadt auf dem Gelände der mittelalterlichen und später geschleiften Burg Emden. Ein idealer Ort, um unweit des Zentrums in grüner Umgebung zu entspannen. * Der {{Marker|type=park|name=Stephansplatz|lat=53.36743 | long=7.20949}} im Stadtteil Groß-Faldern wurde im Bett einer nach dem Krieg mit Trümmerschutt verfüllten Gracht, dem Brauersgraben, angelegt und ist neben dem Burgplatz der zweite zentrumsnahe Park. Hier wurde auch ein wunderschöner Wasserspielplatz angelegt. An der Nordseite lädt das [[Emden#vCard_Café Einstein|Café Einstein]] nicht nur tagsüber zum Verweilen ein. * Der {{Marker|type=park|name=Friesenhügel|lat=53.37338 | long=7.19003|url=http://damals-in-ostfriesland.de/2014/02/26/friesenhuegel-in-emden-ehem-muelldeponie/}} war ehemals eine Mülldeponie und wurde 2012 aufwändig rekultiviert und zu einem 16&#x202F;m hohen Aussichtspunkt umgestaltet. Er bietet bei klaren Sichtverhältnissen einen Ausblick, der bis zu den naheliegenden Nordseehäfen reicht. Im Winter bietet sich der Hügel zum Rodeln an. Für Besucher gibt es im Umgebungsbereich der Ubierstraße genügend Parkplätze. * Das {{Marker | type=lake | name=Uphuser Meer |wikidata=Q2499648}} ist ein Binnensee östlich des Stadtgebietes und wird in erster Linie als Naherholungsgebiet genutzt. An seinem Ostufer befindet sich eine Ferienhauskolonie. Daher gibt es kaum öffentlich zugängliche Plätze an dieser Seeuferseite. Segeln und Angeln sind die bevorzugten Freizeitaktivitäten. Das Uphuser Meer ist mit dem innerostfriesischen Wasserstraßennetz als auch – über den Emder Hafen und seine Seeschleusen – mit der Hochsee verbunden. Das Westufer des Sees ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und nicht zugänglich. * Das {{Marker | type=lake | name=Bansmeer |wikidata=Q806957}} ist ein etwa 24&nbsp;ha großer und flach eingedeichter, weitgehend naturnaher See etwa 4&#x202F;km östlich des Stadtgebietes. Er ist ca. 1&#x202F;m tief, hat aber wegen früherer Sandentnahme eine Stelle mit einer Tiefe bis zu 17{{nnbsp}}m. Seit 1975 sind das Bansmeer und seine Umgebung als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Es gehört zu den Feuchtgebieten von internationaler Bedeutung und stellt eine wertvolle Lebensstätte für bedrohte Tier- und Pflanzenarten und Lebensgemeinschaften dar. Es ist nicht erlaubt, das Bansmeer mit Booten zu befahren. Eine Befischung des Sees vom Ufer aus ist nicht gestattet. * Das {{Marker | type=lake | name=Kleine Meer |wikidata=Q1746745}}, auch Hieve genannt, grenzt an die Stadt Emden und liegt nordöstlich der Stadt auf dem Gebiet der Gemeinde Hinte. Das Kleine Meer ist als Freizeit- und Erholungsgebiet beliebt. Vor allem Segler, Surfer, Angler und zahlreiche Wochenendhäuser prägen das Bild. Die Verbindung zum ostfriesischen Wasserstraßennetz erfolgt durch den einzigen Abfluss, das Kurze Tief. * Das {{Marker | type=lake | name=Große Meer |wikidata=Q1549188}} ist ein natürlich entstandener Niedermoorsee, durch einen kurzen Kanal mit dem Kleinen Meer verbunden. Es ist – bis auf wenige tiefere Stellen – nur 0,5 bis 1,0 Meter tief, liegt aber durch künstliche Entwässerung 1,4 Meter unter dem Meeresspiegel (NN). Der See ist mit einer freien Wasserfläche von etwa 289 Hektar (mit Röhrichtverlandungszonen ca. 400 ha) der viertgrößte See in Niedersachsen. Das Große Meer gliedert sich in zwei nahezu getrennte Wasserflächen (Nord- und Südteil). Das Naturschutzgebiet „Südteil Großes Meer“ wurde 1974 ausgewiesen und wird von einem 2500 Hektar großen Landschaftsschutzgebiet umgeben. Mit seinem ausgedehnten Schilf-/Röhrichtgürtel und dem angrenzenden Feuchtgrünland sind das Große Meer und sein Umfeld ein Brut- und Lebensraum von überregionaler Bedeutung. Der Nordteil wird dagegen als Freizeit- und Erholungsgebiet genutzt und bietet Raum für Angel- und Wassersport. Auch ein großer, schön gelegener [[Emden#vCard_Campingplatz Großes Meer|Campingplatz]] befindet sich am Ufer des Großen Meeres. == Aktivitäten == === Radfahren === [[File:Am Deich vor Emden.jpg|thumb|Radfahren am Deich vor Emden]] In Emden und drumherum ist das Fahrrad ein bevorzugtes Verkehrsmittel. Eine große Anzahl ausgewählter Radtouren findet man auf der Webseite der [https://www.emden-touristik.de/themen/freizeit-tipps/radrouten.html Touristen-Information]. Wer kein eigenes Rad dabei hat, kann sich eins ausleihen bei: * {{vCard | name = Fahrradladen Neef | type = bicycle rental | url = https://www.fahrradladen-neef.de/ | address = Twixlumer Straße 6, 26723 Emden-Larrelt | lat = 53.36627 | long = 7.14737 | phone = +49 (0)4921 6404 | fax = +49 (0)4921 680690 | email = info@fahrradladen-neef.de | hours = Mo-Fr: 08:00-13:00 Uhr und 15:00-18:00 Uhr, Samstag geschlossen | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih, auch E-Bikes (mit Ladestation) und Liegeräder.}} * {{vCard | name = Fahrradverleih am Wohnmobilstellplatz | type = bicycle rental | url = https://www.ag-ems.de/ausfluege/binnenhafen | address = Am Eisenbahndock | lat = 53.36335 | long = 7.20846 | phone = +49 (0)160 3624744 | price = 8,- €/Tag | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih mit kostenloser E-Bike Ladestetion. }} * {{vCard | name = Paddel & Pedal – Station Emden | type = bicycle rental | url = https://www.ag-ems.de/ausfluege/paddel-und-pedal-station | address = Am Marienwehrster Zwinger 13, 26721 Emden | lat = 53.37335 | long = 7.21404 | phone = +49 (0)160 3692739 | hours = Mo-Fr: 08:00-17:00 Uhr, Sa. und So. 09:00-18:00 Uhr | price = 7,- €/Tag | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih und Kanuverleih, kostenlose E-Bike Ladestation, sehr beliebt ist die Kombination aus Kanu & Rad (auch Transfer möglich), auch Stand Up Paddling! }} * {{vCard | name = Fahrradverleih 'Am Borkumanleger' | type = bicycle rental | url = https://www.ostfriesland.travel/sehenswuerdigkeiten/sehenswuerdigkeit/fahrradverleih-ag-ems-emden | address = Zum Borkumanleger, 26725 Emden | lat = 53.34435 | long = 7.18654 | phone = +49 (0)1805 180182 | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih, kostenlose E-Bike Ladestation. }} * {{vCard | name = Bootsverleih Am Wasserturm | type = bicycle rental | url = https://www.bootsverleih-emden.de/ | address = Außer dem Beckhofstor (Am Wasserturm, hinter dem Polizeigebäude), 26721 Emden | lat = 53.36952 | long = 7.19844 | phone = +49 (0)170 4422310 | email = bootsverleih-emden@ewetel.net | hours = Mo–Fr: 13:00-18:00 Uhr, Sa, So und an Feiertagen: 10:00-18:00 Uhr, in den Ferien: 10:00-18:00 Uhr | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih, Kanus, Kajaks, Tretboote. }} * Im Umland bieten mehrere '''[https://www.paddelundpedal.de/ Verleihstationen]''' Fahrräder und Kanus an nach dem Motto "Hier starten - dort abgeben". === Schwimmen === [[File:Flug Emden 2010 189.JPG|thumb|300px|Van Ameren Bad]] * {{vCard | name = Friesentherme | type = swimming | url = https://www.friesentherme-emden.de | address = Theaterstr. 2, 26721 Emden | lat = 53.3743 | long = 7.2021 | phone = +49 (0)4921 396000 | fax = +49 (0)4921 396002 | email = info@friesentherme-emden.de | hours = Mo: 10:00-15:00 Uhr, Di-So: 10:00-21:00 Uhr | price = Erw.: 6,- €, Kinder: 4,- € | lastedit = 2021-11-14 | description = Erlebnisbad, Sauna und Wellness. }} * {{vCard | name = Van Ameren Bad | type = swimming | url = http://www.buergerbad.de/ | address = An der Kesselschleuse 4, 26725 Emden | lat = 53.36645 | long = 7.22038 | phone = +49 (0)4921 22854 | fax = +49 (0)4921 588087 | hours = Mai bis einschl. August: Mo–Fr: 06:00–20:00 Uhr, Sa + So: 08:00–19:00 Uhr | price = Erw.: 3,50&#x202F;€, Kinder: 1,50&#x202F;€ | lastedit = 2021-11-14 | description = Freibad mit großem Schwimmbecken, Kinderbecken, Rutschen, großzügige Rasenflächen, Kiosk. }} * {{vCard|type=swimming|name=Freibad Borssum|address=Lindenweg 3,26725 Emden|phone=+49 (0)4921 |email=|fax=|url=https://www.friesentherme-emden.de/bad/freibad/|hours=Mai bis Ende August: Mo–Fr: 06:00–20:00 Uhr, Sa, So & Feiertage: 08:00–18:00 Uhr|price=Erw.: 3,- €, Kinder: 1,- €|lat=53.34700|long=7.22445| lastedit = 2017-01-19 |description=Freibad mit Schwimmerbecken, Nichtschwimmerbecken mit Wasserrutsche, Planschbecken, riesige Liegewiese, Beachvolleyballfeld, Kiosk}} === Auf dem Wasser === Die vielen Wasserwege in Emden und um Emden herum bieten allerlei Möglichkeiten, wie [https://www.emden-touristik.de/themen/freizeit-tipps/hafen-kanalfahrten.html Kanal- und Grachtenfahrten], [http://windloop-emden.de/ Kite- und Windsurfen], [https://einstein-emden.de/sup-in-emden/ Stand Up Paddling (SUP)]. === Theater === [[File:EmdenNordseehalleStirnseite.JPG|thumb|300px|Nordseehalle]] [[File:EmdenBarenburgKulturbunker.jpg|thumb|300px|Kulturbunker]] * Das {{Marker|type=theater|name=Neue Theater|lat=53.37485 | long=7.20345|url=https://neuestheater.emden.de/}} ist eine kulturellen Drehscheibe ohne eigenes Ensemble und zugleich das größte Theater der Stadt. Es wurde 1970 erbaut und wird genutzt für Veranstaltungen aus den Bereichen Schauspiel, Musiktheater, Show aber auch Tagungen und Kongresse. Es ist u. a. Spielstätte der Landesbühne Niedersachsen Nord sowie des Internationalen Filmfests Emden-Norderney und gehört zum Betrieb Nordseehalle der Stadt Emden. * Die {{Marker|type=theater|name=Nordseehalle|lat=53.37781 | long=7.20335|url=https://nordseehalle.emden.de/}} wurde 1972 erbaut und ist eine Veranstaltungs- und Mehrzweckhalle und als solche die größte ihrer Art in Ostfriesland. Genutzt wird sie für Veranstaltungen aus den Bereichen TV-Produktion, Konzert, Sport, Show und Messe. * Das {{Marker|type=theater|name=Friesenbühne|lat=53.36724 | long=7.21201|url=https://www.friesenbuehne.de/}}, oder auch das "Lüttje Huus" genannt, ist der älteste Emder Theaterverein. Das Lüttje Huus ist ein ehemaliges Lagerhaus und wurde mit viel Engagement in liebevoller Eigenarbeit umgebaut. Das kleine Zimmertheater verfügt über 87 Sitzplätze. * Der {{Marker|type=theater|name=Kulturbunker|lat=53.38033 | long=7.21550|url=http://www.kulturbunker-emden.de/}} im Ortsteil Barenburg ist ein ehemalige Luftschutzbunker. Heute findet man im Kulturbunker ein umfangreiches Kulturangebot aus Musik und Tanz, Kultur und Kunst, Feiern und Festen. * Die {{Marker|type=theater|name=Spöldeel Transvaal|lat=53.35870 | long=7.19188|url=https://www.spoeldeel-transvaal.de/}} ist eine Heimatbühne, die heute in der Aula der Cirksenaschule spielt und die Zuschauer immer wieder mit seinen Stücken begeistert. === Kino === * Das {{Marker|type=cinema|name=Cinestar|lat=53.36823 | long=7.19810|url=https://www.cinestar.de/de/kino/emden-cinestar/}} mit seinen 6 Kinosälen befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofs, unmittelbar am Parkhaus am Wasserturm. Es ist mit modernster Technik ausgestatt. {{rolli|grün}} === Veranstaltungen === * Im Februar gibt es in der Nordseehalle mit 800 m² Eisfläche die größte temporäre '''Eisbahn''' Ostfrieslands. * Ende April findet ein kleiner '''Maimarkt''' im Stadtgarten mit bunten Buden und Karussells statt. Am 30. April wird der Maibaum aufgestellt, und rund um den Maibaum wird gegessen, getrunken, gefeiert und in den Mai getanzt. * Ende Mai dreht sich in Emden wieder alles um kleine Fische, denn die '''Matjestage''' werden dann in der Seehafenstadt Emden gefeiert. Viele Traditionsschiffe aus dem In- und Ausland werden an diesen Tagen im Binnenhafen und Ratsdelft festmachen und einen Hauch aus der längst vergangenen Seefahrerromantik in die Stadt zurückbringen. Abends sorgen diverse Livebands für Unterhaltung und tragen zur Kurzweil beim Bummeln über das Festgelände bei. * Während der Matjestage veranstaltet die Emder Laufgemeinschaft e.V. ihren traditionellen '''[http://www.emder-lg.de/matjeslauf Matjeslauf]''', ein Laufereignis für Jung und Alt über unterschiedliche Distanzen. * Anfang Juni findet das '''[https://www.filmfest-emden.de/ Internationale Filmfest]''' statt. Es zählt zu den bundesweit beachteten und international anerkannten Filmfestivals in Deutschland und ist in erster Linie ein großes Publikumsfestival für seine rund 24 000 Besucher. * Das '''Delft- & Hafenfest''' Mitte Juli ist ein großes Fest mit maritimen Flair. Mit vielen Schaustellern und abwechslungsreichem Bühnenprogramm wird der Delft zum Publikumsmagneten. * Anfang August kann man sich bei '''Emden á la Carte''' im Stadtgarten kulinarisch verwöhnen lassen und vieles an den Ständen zu kleinen Preisen probieren. Zahlreiche gastronomische Betriebe präsentieren sich mit ihren Köstlichkeiten. * Mitte August gibt es bei der '''Emder Hafenmeile''' auf dem Wasser viel zu erleben. Dann sind mehr als 1000 Paddler und 300 Ruderer im Emder Gewässer unterwegs. Bei der "Deutschen Hochschulmeisterschaft im Drachenboot" kämpfen mehr als 50 Mannschaften gegeneinander. * Das traditionelle '''Schützenfest''' findet Mitte September statt. Mehr als 60 Schaustellergeschäfte bilden auf dem Schützenplatz eine Meile des Vergnügens. * Ab Ende November bis Silvester verzaubert der '''Emder Engelkemarkt''' am Ratsdelft und im Stadtgarten mit seinem weihnachtlichen Budenzauber die Stadt. Vor der malerischen Kulisse des beleuchteten Rathauses liegt das besinnlich gestaltete Weihnachtsdorf. Einen aktuellen '''[https://www.emden-touristik.de/veranstaltungskalender Veranstaltungskalender]''' mit den genauen Terminen und noch vielen weiteren Veranstaltungen gibt es auf der Internetseite der Emden-Touristik. === Sonstiges === * Das {{Marker|type=company|name=Volkswagenwerk|lat=53.34959 | long=7.16521|url=http://www.volkswagen.de/de/erleben/Werkbesichtigung/emden.html|zoom=14}} kann zu bestimmten Terminen besichtigt werden. Details sollten vorher unbedingt geklärt werden. * Die {{Marker|type=amusement park|name=Emder Miniaturdampfeisenbahn|lat=53.36830|long=7.19609|url=https://minibahn-emden.de/}} hinter der Güterzuglok am Bahnhof fährt bei gutem Wetter auf einem Gelände mit ca. 650&#x202F;m Gleis, das liebevoll von Hobby-Eisenbahnern gestaltet wurde und gepflegt wird. Kinder erleben hier ein nostalgisches Eisenbahn-Abenteuer auf einer Lokomotive, die wie ein echter Zug durch einen Tunnel fährt und an einer schönen Landschaft vorbeikommt. * Das {{Marker|type=amusement park|name=Ökowerk|lat=53.33734 | long=7.22905|url=https://www.oekowerk-emden.de/|zoom=13}} am Kaierweg 40a ist ein regionales Umweltbildungszentrum für kleine und große Ökologen und Gartenfreunde. Kinder können hier Natur hautnah erleben und selbständig erforschen. Das Gelände ist während der Öffnungszeiten für einen erlebnisreichen Spaziergang kostenlos zugänglich. Auf dieser Wanderung geht man durch einen Hexengarten, auf einen Wildbienenlehrpfad, kommt an einem Libellenteich vorbei. Viel Spaß kann man in den unterschiedlichen Weidenlabyrinthen haben. Im Archeprojekt kann man alte Haustierrassen und alte Obstsorten entdecken. Kinder erforschen das weitläufige Gelände auf einer Öko-Rallye. * Im {{Marker|type=amusement park|name=Abenteuerland Okidoki|lat=53.36941|long=7.18838|url=http://www.okidoki-emden.de/|zoom=15}} in der Langobardenstr. 4 können Kinder sich auch bei schlechtem Wetter vergnügen. Alles was ein Kinderherz begehrt ist in einer großen Halle, Piratenschiff, Kartbahn, Trampolin und ein Wabbelberg. == Einkaufen == Aufgrund der Größe der Stadt macht das Einkaufen Spaß. Es gibt verschiedene Möglichkeiten: * Im {{Marker|type=shopping street|name=Stadtzentrum|lat=53.36751 | long=7.20482}} findet man in der groß angelegten Fußgängerzone "Zwischen beiden Märkten" alles was das Herz begehrt, auch Souvenir-Läden, Straßencafés, Restaurants und Lokale. * Das {{Marker|type=mall|name=DollartCenter|lat=53.3623|long=7.1694|url=https://www.doc-emden.de/}} im Ortsteil Larrelt ist mit etwa 40 Fachgeschäften auf einer Fläche 23.000 m² eines der größten Einkaufszentren Ostfrieslands. * Der {{Marker|type=market|name=Wochenmarkt|lat=53.36784|long=7.20292}} bietet jeden Dienstag, Freitag und Samstag 08:00 - 13:00 Uhr auf dem Neuen Markt die Möglichkeit frische regionale Produkte einzukaufen. * {{vCard | name = Thiele Tee Kontor | type = shop | url = https://www.thiele-tee.de/ | address = Faldernstr. 31, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 25184 | hours = Mo-Fr: 10:00-18:00, Sa: 09:30-14:30 | lat = 53.36603 | long = 7.20918 | lastedit = 2020-08-02 | description = Tee ist in Ostfriesland des Tages Anfang und Ende. Den echten Ostfriesentee gibt es bei Thiele Tee. Die Firma Thiele & Freese ist marktführend bei den Teekennern im äußersten Nordwesten. Ostfriesland und der echte Ostfriesentee gehören sein weit über 400 Jahren zusammen. }} == Küche == Die Nähe zur Nordsee und die Tradition als Fischereihafen verpflichten. Fisch gehört zu den kulinarischen Spezialitäten Emdens. Der Matjes in diversen Zubereitungsvarianten ist dabei das wohl wichtigste Gericht. Die jährlichen [https://www.emden-touristik.de/themen/veranstaltungen/matjestage.html Emder Matjestage] immer Ende Mai bieten ausreichend Gelegenheit, diese Köstlichkeit in allen ihren Variationen zu probieren. Aus dem nahen [[Greetsiel]] kommen tagfrische Krabben. Aber auch Süßwasserfische aus den umliegenden Gewässern findet man häufig auf der Speisekarte. Beliebt ist dabei das Räuchern des Fisches. Nicht zu vergessen das Labskaus, oder im Winter Grünkohl mit Pinkel, Kassler, Kochwurst und Speck. Kohlessen sind oft Bestandteil einer Boßeltour. Dazu gehört ein Klarer (Korn). * {{vCard | name = Leckerpott | type = restaurant | url = https://leckerpott-emden.de/ | address = Am Delft 6/7, 26721 Emden | lat = 53.36610 | long = 7.20544 | phone = +49 (0)4921 8204646 | email = info@leckerpott-emden.de | hours = täglich 11:00-14:00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2022-03-24 | description = Am Emder Ratsdelft gelegenes Restaurant mit traditioneller ostfriesischer Küche, auch auf moderne Art und Weise zubereitet, mit Zutaten von regionalen Anbietern. Das Restaurant wird als Inklusionsbetrieb geführt. }} * {{vCard | name = Restaurant Goldener Adler | type = restaurant | address = Neutorstraße 5, 26721 Emden | directions = im Hotel Goldener Adler | phone = +49 (0)4921 92730 | fax = +49 (0)4921 927339 | email = info@goldener-adler-emden.de | hours = täglich 12:0014:00 und 17:30-21:30 | lastedit = 2022-03-24 | before = {{Marker Kopie|Hotel Goldener Adler|name}} | description = Die Küche des Restaurants wird vom Chef des Hauses selbst geleitet, sie wird allen kulinarischen Ansprüchen gerecht mit einheimischen und internationalen Spezialitäten, im Sommer auch auf der windgeschützten Innenhof-Terrasse. }} * {{vCard | name = Restaurant El Rancho | type = restaurant | url = https://www.elrancho-emden.de/ | email = info@elrancho-emden.de | address = Brückstraße 35, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 34499 | hours = Mi-So 11:30-14:00 + 18:00-21:00 | lat = 53.36707 | long = 7.20897 | lastedit = 2020-08-03 | description = Internationale Küche und Argentinische Steaks im Herzen der Stadt, internationales Restaurant mit regionalem Charme: Steaks, Fisch, Vegetarisches. Mit ca. 60 Innen- und im Sommer 20 Terrassenplätzen }} * {{vCard | name = Parkrestaurant | type = restaurant | url = https://www.parkhotel-emden.de/parkrestaurant.html | address = Friedrich-Ebert-Str. 73-75, 26725 Emden | directions = im Upstalsboom Parkhotel | phone = +49 (0)4921 8280 | fax = +49 (0)4921 828599 | email = parkhotel@upstalsboom.de | hours = täglich 06:30-10:00 + 11:30-14:00 +18:00-22:00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | before = {{Marker Kopie|Upstalsboom Parkhotel - Emden|name}} | description = Restaurant mit einer leichten und kreativen Küche, Außenterrasse unter uraltem Baumbestand. }} * {{vCard | name = Restaurant & Cafe "Strandlust" | type = restaurant | url = https://www.ag-ems.de/ausfluege/cafe-und-restaurant-strandlust | address = Jannes-Ohling-Straße 39, 26723 Emden OT-Knock | directions = im OT-Knock | lat = 53.35629 | long = 7.00320 | phone = +49 4927 187830 | email = gastro@ag-ems.de | hours = Apr-Ende Okt, Mi-Sa: 12:00-Sonnenuntergang; So: 09:00-Sonnenuntergang | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | description = Für Spaziergänger, Hundeliebhaber und Romantiker ein beliebtes Ausflugsziel für frisch Verliebte, Familien oder jeden, der ein bisschen Ruhe vom Alltag braucht. Ausblick auf die Weite der Nordsee inklusive! }} * {{vCard | name = Restaurant Feuerschiff Emden | type = restaurant | url = https://www.feuerschiff-emden.de/ | address = Georg-Breusing-Promenade, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 9996500 | email = info@feuerschiff-emden.de | hours = Ab 01.April täglich 12:00-14:00 und 17:30-21:30 | lastedit = 2022-03-24 | before = {{Marker Kopie|Q1409666}} | description = Ostfriesische Spezialitäten (Fisch- und Krabbenspezialitäten) in einem maritimen und nautischen Flair auf dem original-eingerichteten Feuerschiff "Deutsche Bucht" mit Blick auf den Delft, sowohl im Schiff wie auch an Deck. }} * {{vCard | name = Fährhaus | type = restaurant | url = https://www.ag-ems.de/planen-service/gastronomie/das-faehrhaus-gastronomie-und-event-terminal | address = Zum Borkumanleger 8, 26723 Emden | directions = unmittelbar am Fähranleger der Borkumfähre | lat = 53.34361 | long = 7.18604 | phone = +49 (0)4921 8907340 | email = info@das-faehrhaus.de | hours = Mi-So: 12:00-22:00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | description = Selbstbedienungs-Restaurant und Cafe, maritime Leckereien, Kaffee und Kuchen bei lebhafter Kulisse und echtem Hafenflair. }} * {{vCard | name = Emder Fischerstube | type = restaurant | url = https://www.hotel-in-emden.de/restaurant | address = Courbierestraße 6, 26725 Emden | directions = im Hotel Faldernpoort | phone = +49 (0)4921 97520 | fax = +49 (0)4921 28761 | email = info@faldernpoort.de | hours = Mo-Sa ab 17:30 | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | before = {{Marker Kopie|Faldernpoort|name}} | description = Restaurant mit 50 Sitzplätzen mit ostfriesischer Küche in gemütlich rustikaler Atmosphäre. }} * {{vCard | name = AMIGOS Restaurant | type = restaurant | url = http://www.amigos-emden.de/ | address = Bollwerkstraße 52, 26725 Emden | lat = 53.36920 | long = 7.21203 | phone = +49 (0)4921 999177 | hours = Di-Sa: 17:30-23:00; So + Feiertage: 11:30-14:00 + 17:30-23:00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | description = Mexikanische und internationale Küche in der Innenstadt. Die Küche ist -normalerweise- nicht sehr scharf. }} * {{vCard | name = Pizzeria Aurora | type = restaurant | url = https://www.aurora-emden.de/ | email = info@aurora-emden.de | address = Zwischen beiden Märkten 6, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 586705 | mobile = +49 (0)151 14120261 | hours = So-Do: 11:00-24:00; Fr,Sa: 11:00-01:00 | lat = 53.36761 | long = 7.20455 | lastedit = 2020-08-03 | description = Pizzeria im Herzen der Stadt, Pizza-, Nudel-, und Salatgerichte, auch außer Haus }} * {{vCard | name = La Cucina di Santino | type = restaurant | address = Neuer Markt 7, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 927676 | facebook = La-Cucina-di-Santino-2087965074586954 | hours = täglich 12:00-14:30 + 17:00-0:00 | lat = 53.36769 | long = 7.20372 | lastedit = 2020-08-03 | description = Italienisches Restaurant im Zentrum der Stadt, glutenfreie Gerichte, vegane Nudeln und mediterrane Spezialitäten }} * {{vCard | name = Café & Restaurant Henri’s | type = restaurant | url = https://henri-s.com/ | address = Hinter dem Rahmen 5a, 26721 Emden | lat = 53.36974 | long = 7.20380 | phone = +49 (0)4921 450041 | email = henris@obw-emden.de | hours = Di-So 09:00-18.00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2023-11-12 | description = Café und Restaurant der ''Ostfriesische Beschäftigungs- und Wohnstätten GmbH (obw)'' mit lichtdurchflutetem Wintergarten und Terrasse. Die Küche kreiert täglich raffinierte Speisen, verwendet selbstverständlich frische Lebensmittel, möglichst von regionalen Erzeugern. Der Betrieb wird als Inklusionsbetrieb geführt . }} * {{vCard | name = Café Einstein | type = bar, cafe, pub | comment = Café – Bar – Wohnzimmer - Kneipe | url = https://einstein-emden.de | email = albert@einstein-emden.de | address = Bollwerkstraße 24, 26725 Emden | directions = am Stephansplatz | phone = +49 (0)4921 29111 | hours = Mo-Do: 11:00-01:00; Fr: 11:00-02:00; Sa: 11:00-03:00; So: 14:00-22:00 | lat = 53.36885 | long = 7.20950 | lastedit = 2020-08-04 | description = Das Café Einstein ist Café und Kult-Kneipe, geprägt durch eine bunt gemischte Altersstruktur und bekannt für Gemütlichkeit, eine persönliche Atmosphäre und Naturnähe, mit Bestuhlung auf dem Stephansplatz, die bei Weitem nicht nur Eltern mit Kindern aufgrund des angrenzenden Spielplatzes nutzen. In der Emder Innenstadt gibt es kein anderes Café, in dem man mitten im Grünen Kaffeespezialitäten und Kuchen genießen kann. Immer dienstags ab 20:00 Uhr findet unter dem Namen ''Kulturdienstag'' Programm statt. Oft treten lokale und überregionale, kleine und große Künstler auf. }} == Nachtleben == Rund um den Neuen Markt bietet Emden eine bunte und vielfältige Kneipenszene und eine abwechslungsreiche gastronomische Welt. Hier finden Nachtschwärmer, egal ob jung oder alt, genau das Passende, von gemütlicher Kneipe bis hin zur Diskothek. == Unterkunft == === Camping === [[File:Flug Emden 2010 048.JPG|thumb|Wohnmobilstellplatz am Yacht Club im Außenhafen]] * {{vCard | name = Wohnmobilstellplatz "Alter Binnenhafen" | type = caravan site | url = https://www.ag-ems.de/ausfluege/binnenhafen | address = Am Eisenbahndock, 26721 Emden | lat = 53.36311 | long = 7.20822 | phone = +49 (0)160 3624744 | fax = +49 (0)4921 8907405 | email = info@ag-ems.de | lastedit = 2023-11-12 | description = Der Wohnmobilstellplatz am Binnenhafen neben dem Yachthafen bietet 35 Wohnmobilen Platz. Geboten werden dort Strom, Frischwasser, Entsorgung, Waschen und Trocknen sowie Duschen. Mitgebrachte Boote können an der vorhandenen Slip-Anlage zu Wasser gelassen werden. }} : Ausführlicher Bericht zu diesem [https://meincamp.de/wohnmobilstellplatz-emden-alter-binnenhafen/ Wohnmobilstellplatz] als Videocast. * {{vCard|type=caravan site|name=Wohnmobilstellplatz Friesentherme|lat=53.37483 | long=7.20194|address=Theaterstrasse , 26721 Emden|phone=+49(0)4921 83500|lastedit=2020-08-03|description= Der Wohnmobilstellplatz Friesentherme bietet Platz für 4 Wohnmobile. Es gibt zwar eine Stromsäule, Entsorgung ist leider nicht möglich.}} * {{vCard|type=caravan site|name=Wohnmobilstellplatz am Yacht Club|directions= im Außenhafen|lat=53.33771 | long=7.18385|address=An der Nesserlander Schleuse, 26723 Emden|url=https://www.promobil.de/stellplatz/stellplatz-am-yacht-club-588f1e61721d54a52815f3f7.html|price= 5,-&nbsp;€/N|lastedit=2020-08-03|description= Ganzjährig nutzbarer Stellplatz ohne Ausstattung für 10 Wohnmobile}} * {{vCard|type= campsite|name=Campingplatz Knock|address=Am Mahlbusen 1, 26723 Emden OT-Knock| directions = etwa 15&#x202F;km westlich des Stadtzentrums |phone=+49 (0)4927 567|email= info@campingplatz-knock.de |fax=+49 (0)4927 1379|url=http://www.campingplatz-knock.de|hours=Ostern bis Anfang Oktober|price=|lat=53.34586 | long=7.03531|lastedit=2020-08-04|description=Der Campingplatz liegt im Erholungsgebiet an der Knock zwischen Nordsee und Emsmündung. Freizeitmöglichkeiten: Baden im Meer oder im Binnengewässer, Surfen oder Kiten, ideal zum Drachen steigen lassen, Fahrradfahren, Wandern, Angeln. Ausstattung: Ver- und Entsorgung für Wohnmobile, rollstuhlgerechte Sanitärausstattung, Waschmaschine/Wäschetrockner, Kleiner Kinderspielplatz, Stromanschluss}} * {{vCard | name = Campingplatz Großes Meer | type = campsite | url = https://www.grossesmeer.de/camping/campingplatz | email = campingplatz@grossesmeer.de | address = Am Gästehafen 1, 26624 Südbrookmerland | directions = etwa 17&#x202F;km nördlich des Stadtzentrums | phone = +49 (0)4942 20472028 | fax = +49 (0)4942 20472001 | hours = Mitte März - Anfang November | lat = 53.4433 | long = 7.3080 | lastedit = 2020-08-04 | description = Großer Campingplatz am Nordostufer des Großen Meeres hervorragend eingebettet in der Naturlandschaft und von Bäumen und Hecken umrandet. }} === Günstig === [[File:Seemannsmission Emden.jpg|thumb|Seemannheim Emden]] Die Touristen-Information bietet auf ihrer [https://www.emden-touristik.de/uebernachten/unterkuenfte-in-emden-umgebung#/unterkuenfte Internetseite] eine komfortable Buchungsmöglichkeit nicht nur für die Hotels der Stadt, sondern auch für Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Pensionen und Bauernhöfe. * {{vCard | name = Jugendherberge Emden | type = youth hostel | url = http://www.jugendherberge.de/Jugendherbergen/Emden581/Portraet | address = Thorner Straße 3 (ehemals An der Kesselschleuse 5), 26725 Emden | lat = 53.36550 | long = 7.21986 | phone = +49 (0)4921 23797 | fax = +49 (0)4921 32161 | email = emden@jugendherberge.de | hours = Ganzjährig, 06:30 - 22:00 | checkin = 16:00 - 19:00 | price = ab 30,50&#x202F;€/Nacht | subtype = nowheelchair, wlan, bike rental | lastedit = 2021-10-04 | description = Schön gelegen an der alten Kesselschleuse etwas außerhalb der Altstadt, neben dem Freibad und direkt an der Route des Nordseeküsten-Radwegs und zahlreicher anderer Fernradwege. Die Jugendherberge mit 144 Betten in 32 Zimmern ist eher klein und beschaulich, nicht auf dem allerneuesten Stand, bietet aber mit einem neuen Anbau, mehreren Aufenthaltsräumen und WLAN in den öffentlichen Räumen einen recht guten Standard. Seit April 2011 stehen im ehemaligen, jetzt sanierten Schleusenknechtehaus an der Rundkammerschleuse, 36 Betten zur Verfügung. Die Jugendherberge Emden verfügt über eigene Kanadier. }} * {{vCard | name = Seemannsheim Emden | type = hotel garni | alt = Seemannsmission | url = https://seemannsheim-emden.de | email = info@seemannsheim-emden.de | address = Am Seemannsheim 1, 26723 Emden | phone = +49 (0)4921 92080 | fax = +49 (0)4921 20839 | checkin = 08:00-22:00 | price = EZ: 40,- €/ÜF / DZ: 65,- €/ÜF | lat = 53.34715 | long = 7.18842 | lastedit = 2020-08-03 | description = Im Seemannsheim der Ostfriesischen Evangelischen Seemannsmission e.V. kann man auch als Nicht-Seemann übernachten. }} === Mittel === [[File:Hotel Großer Kurfürst Emden (2007).jpg|thumb|Hotel Großer Kurfürst]] * {{vCard | name = Alt Emden Bürgerhaus | subtype = 3 | type = hotel garni | url = https://www.emden-touristik.de/uebernachten/unterkuenfte-in-emden-umgebung#/unterkuenfte/OFR/a5da9bcc-3c32-4b6f-aac7-2520271710ba/alt-emder-buergerhaus?useDetailSearch=false | email = info@buergerhaus-emden.de | address = Friedrich-Ebert-Straße 33, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 976100 | fax = +49 (0)4921 976129 | lat = 53.36556 | long = 7.21437 | lastedit = 2020-08-01 | description = Familiär geführtes Hotel in Jugendstilhaus mit moderner Ausstattung , direkt am Stadtwall }} * {{vCard | name = Heerens Hotel | subtype = 3 | type = hotel | url = https://www.heerenshotel.de/de/ | email = info@heerenshotel.de | address = Friedrich-Ebert-Str. 67, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 23740 | fax = +49 (0)4921 23158 | price = DZ ab 88,- €/ÜF | lat = 53.36401 | long = 7.21424 | lastedit = 2020-08-01 | description = Stilvolles Hotel mit 20 Zimmern in denkmalgeschütztem Gebäude direkt am grünen Stadtwall }} * {{vCard | name = Hotel am Boltentor | subtype = 3 | type = hotel garni | url = https://hotel-am-boltentor.de/ | email = mail@hotel-am-boltentor.de | address = Hinter dem Rahmen 10, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 97270 | fax = +49 (0)4921 972733 | price = DZ ab 120,- €/ÜF | lat = 53.36963 | long = 7.20227 | lastedit = 2020-08-01 | description = Modernes Hotel, zentral und ruhig gelegen, direkt an den Wallanlagen }} * {{vCard | name = Hotel Goldener Adler | subtype = 3 | type = hotel | url = https://www.goldener-adler-emden.de/ | email = info@goldener-adler-emden.de | address = Neutorstraße 5, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 92730 | fax = +49 (0)4921 927339 | price = DZ ab 74,- €/Ü zzgl. Frühstück 10,50&#x202F;€/P | lat = 53.36658 | long = 7.20683 | lastedit = 2020-08-01 | description = Hotel mit 18 Zimmern im Zentrum, zentral und doch ruhig gelegen direkt neben dem Rathaus }} * {{vCard | name = Hotel Großer Kurfürst | subtype = 3 | type = hotel garni | url = https://www.gut-hotels.de/de/hotel/stadtguthotelgrosserkurfuerst | email = hotelkurfuerst@aol.com | address = Neutorstraße 41, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 20303 | fax = +49 (0)4921 32824 | price = DZ ab 94,- €/ÜF | lat = 53.36929 | long = 7.20566 | lastedit = 2020-08-01 }} * {{vCard | name = Ems Hotel | type = hotel garni | url = https://www.ems-hotel.com | email = info@ems-hotel.de | address = Nesserlander Straße 129 A, 26723 Emden | phone = +49 (0)4921 93900 | fax = +49 (0)4921 939093 | checkin = 13:00-20:00 | price = DZ ab 93,- €/ÜF | lat = 53.34601 | long = 7.18712 | lastedit = 2020-08-01 | description = Hotel mit 10 Zimmern am Außenhafen in der Nähe des Borkum Kais, etwa 2&#x202F;km bis Zentrum }} === Gehoben === * {{vCard | name = Faldernpoort | subtype = 4 | type = hotel | url = https://www.hotel-in-emden.de/ | email = info@faldernpoort.de | address = Courbièrestr. 6, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 97520 | fax = +49 (0)4921 28761 | price = DZ ab 105,-  €/ÜF | lat = 53.36336 | long = 7.21477 | lastedit = 2020-07-31 | description = Modernes Hotel mit 60 Zimmern und Restaurant "Fischerstube" nur wenige Minuten von der Innenstadt entfernt. }} * {{vCard | name = Upstalsboom Parkhotel - Emden | subtype = 4 | type = hotel | url = https://www.parkhotel-emden.de/ | email = parkhotel@upstalsboom.de | address = Friedrich-Ebert-Str. 73-75, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 8280 | fax = +49 (0)4921 828599 | price = ab 124,- €/ÜF | lat = 53.36333 | long = 7.21395 | lastedit = 2020-07-31 | description = Großes Hotel mit 95 Zimmern, Restaurant und Relaxbereich in der Nähe der Innenstadt }} * {{vCard | name = Hotel am Delft | subtype = 4 | type = hotel | url = https://www.hotel-am-delft.de/ | email = info@hotel-am-delft.de | address = Am Delft 27, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 39190 | fax = +49 (0)4921 3919190 | price = DZ ab 125,- €/ÜF | lat = 53.36371 | long = 7.20558 | lastedit = 2020-07-31 | description = Stilvolles Hotel mit 120 Zimmern in der Innenstadt direkt am Hafen mit modernem Fitness- und Saunabereich, Zimmer tlw. mit Blick auf den Delft, Restaurant mit Außenterrasse an der Promenade }} == Sicherheit == * {{vCard|type= police|name= Polizeikommissariat Emden|lat= 53.36939|long= 7.19743|address= Bahnhofsplatz 3, 26721 Emden|phone= +49(0)4921 8910|fax= +49 (0)4921 891250| url=https://www.pd-os.polizei-nds.de/dienstsstellen/polizeiinspektion_leer_emden/polizeikommissariat_emden/-64.html | lastedit=2020-08-01}} * {{vCard|type= police|name= Bundespolizeirevier Emden|lat= 53.34654|long= 7.18863|address= Am Seemannsheim 5, 26723 Emden|phone= +49(0)4921 959590|fax= +49(0)4921 56966|email=bpolr.emden@polizei.bund.de | url=https://www.bundespolizei.de/SharedDocs/Webs/Web/Organisationseinheiten/BPOLR/Emden.html?nn=5931928 | lastedit=2020-08-01}} * {{vCard|type= police|name= Wasserschutzpolizeistation Emden|lat= 53.34659|long= 7.18917|address= Am Seemansheim 4, 26723 Emden|phone= +49(0)4921 903330 | fax= +49 (0)4921 90333150 | url=https://www.pd-ol.polizei-nds.de/dienststellen/wasserschutzpolizeiinspektion/organisation_wspi/wasserschutzpolizeistation-emden-111122.html| lastedit=2020-08-01}} == Gesundheit == In Emden ist eine gute Versorgung gewährleistet. * Apotheken gibt es in Emden ausreichend, der Weg zu einer Apotheke ist nicht weit. Der Apotheken-Notdienst kann allerdings auch schon mal ins Umland führen. * Mehrere Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte im gesamten Stadtgebiet sorgen für eine gute Grundversorgung. * {{vCard|type= health center|name= Medizinisches Versorgungszentrum|address=Bolardusstraße 20a, 26721 Emden|lat= 53.37591|long= 7.21222|url=http://mvz-emden.de/| lastedit= 2020-08-01 |description= Die Praxen des MVZ Klinikum Emden befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Klinikum Emden. Im MVZ haben mehrere Fachärzte ihren Praxen. Fachbereiche: Kardiologie, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Gynäkologie, Chirurgie. Im [http://www.aerztehaus-emden.de/ Ärztehaus] findet man auch eine Hausarztpraxis sowie einen Facharzt für Innere Medizin und Rettungsmedizin}} * {{vCard|wikidata= Q15117106|type=hospital|name= Klinikum Emden|alt= Hans-Susemihl-Krankenhaus | lastedit= 2020-08-01 |description= Das Klinikum Emden ist das einzige Krankenhaus in Emden. Es verfügt über 350 stationäre Betten und eine Zentrale Notaufnahme.}} == Praktische Hinweise == * Die {{Marker|type=administration|name=Stadtverwaltung (Bürgerbüro)|lat=53.36471 | long=7.20172|url=https://www.emden.de/rathaus/}} befindet sich mit allen Abteilungen am Frickensteinplatz 2. * {{vCard | name = Tourist-Information & Kulturbüro | type = tourist information | url = https://www.emden-touristik.de/ | address = Alter Markt 2a, 26721 Emden | directions = im Pavillon am Stadtgarten | lat = 53.36722 | long = 7.20531 | phone = +49 (0)4921 9740 0 | fax = +49 (0)4921 9740 9 | email = ti@wfs-emden.de | hours = Mo-Fr: 10:00-18:00, Sa: 10:00-14:00 | lastedit = 2021-10-04 | description = }} * {{vCard | name = Tourist-Information & Mobilitätszentrale Emden | type = tourist information | url = http://www.emden-touristik.de/ | address = Bahnhofsplatz 11, 26721 Emden | directions = am Eingang zum Hbf. | lat = 53.36907 | long = 7.19609 | phone = +49 (0)4921 9740 0 | fax = +49 (0)4921 9740 9 | email = ti@wfs-emden.de | hours = Mo-Fr: 09:00-17:00, Sa: 10:00-14:00 | lastedit = 2021-10-04 | description = }} * {{vCard | name = Deutsche Post | type = post | address = Bahnhofsplatz 9, 26721 Emden | hours = Mo-Fr: 09:00-12:30 + 14:30-18:00; Sa: 09:00-12:30 | lat = 53.37002 | long = 7.19610 | lastedit = 2020-08-02 | description = Postamt mit Paketshop und Postbank }} == Ausflüge == {{Scroll Gallery |title=Ausflugsziele |width=250 |maxHeight =200 |Hauptstrand Borkum - panoramio.jpg|Borkum, Hauptstrand |Van Petkum naar Ditzum, Duitsland 10&#x202F;€ - panoramio.jpg|Fähre Petkum - Ditzum |Flug Emden zum Pilsumer Leuchtturm 2010 039.JPG|Sperrwerk Knock |Flug Leer nach Emden 2010 252.JPG|Emssperrwerk bei [[Gandersum]] |Luetetsburgschloss5.jpg|Schloss Lütetsburg |Moormuseum Moordorf view.jpg|Moormuseum Moordorf |Heuler, Seehundstation Norddeich (10572373446).jpg|Heuler in der Seehundstation [[Norddeich]] |08 Suurhuser Kirche (bei Emden, Ostfriesland).jpg|Kirche in Suurhusen mit dem schiefen Turm |Rysum mit Kirche-20090603.jpg|Rysum mit Kirche |Greetsiel (Ostfriesland) - Germany 17.JPG|Der Hafen in [[Greetsiel]] |Pilsumer Leuchtturm 2010-10 CN-I.jpg|Pilsumer Leuchtturm |Campener Leuchtturm, 2010-06 CN-02.jpg|Campener Leuchtturm }} Durch die zentrale Lage ist Emden der perfekte Startpunkt für zahlreiche Ausflüge. Eine Übersicht über verschiedene Möglichkeiten und dazugehörige Fahrpläne bietet eine [https://www.emden-touristik.de/service-information/fahrplaene Internetseite] der Tourist-Information. * {{Marker|type=island|name=[[Borkum]]|lat=53.58806|long=6.66972|zoom=10}} ist via Fähre, Katamaran oder Flugzeug zu erreichen und unbedingt einen Tagesausflug wert.<!-- --> * {{Marker|wikidata=Q2035500|type=train|name=Ostfriesische Küstenbahn|zoom=10}} Diese Eisenbahnlinie wird auf dem westlichen Abschnitt zwischen den Bahnhöfen {{Marker|type=train|name=[[Norden (Ostfriesland)|Norden]]|lat=53.58787|long=7.21951|zoom=10}} und {{Marker|type=train|name=[[Dornum]]|lat=53.64368|long=7.43426|zoom=10}} als Museumsbahn betrieben. Während der Sommersaison finden an Sonntagen sowie an gesetzlichen Feiertagen in Niedersachsen Sonderfahrten statt, welche durch den Verein [http://www.küstenbahn-ostfriesland.de/ Museumseisenbahn "Küstenbahn Ostfriesland e.V."] mit historischen Eisenbahnfahrzeugen durchgeführt werden. Auf dem Streckenabschnitt Norden - Dornum findet ausschließlich touristischer Verkehr, jedoch kein planmäßiger SPNV statt.<!-- --> * Vom {{Marker|type=ferry|name=Fähranleger|lat=53.3307 | long=7.2708|zoom=13}} in {{Wikipedia| Petkum | Q1295706}} kann man nach einer 20-minütigen Emsüberquerung mit der kleinen nostalgischen [https://www.landkreis-leer.de/F%C3%A4hre-Ditzum/ Auto- und Personenfähre] nach {{Marker|name = Ditzum |type=village|wikidata=Q319195}} übersetzen. Mit der {{Wikipedia | Fähre Ditzum–Petkum| Q1478763}} ist man schnell in Emden. Hinweis für Autofahrer: Rauf auf die Fähre geht es rückwärts, runter dann vorwärts! : Erwähnenswert ist außerdem das historische Tonnensiel in Petkum. In Ditzum stehen 2 schöne [https://www.ankerplatz-blank-ditzum.de/ Wohnmobilstellplätze] zur Verfügung. <!-- --> * Die {{Marker|type=beach|name=Knock|wikidata=Q1373322|zoom=12}}, etwa 15&#x202F;km nordwestlich von Emden, bietet lange Deiche und einen kleinen Sandstrand in fast völliger Abgeschiedenheit.<!-- --> * Von der {{Marker|type=quay|name=Ostmole|lat=53.33987|long=7.18543|zoom=13}} (Emden-Außenhafen, gegenüber vom Borkumanleger!) kann man mit der [https://www.dollard-route.de/faehrverbindungen.html Fähre] einen Ausflug ins holländische {{Marker|type=city|name=[[Delfzijl]]|lat=53.3318 | long=6.9316}} machen. Insbesondere für ambitionierte Radfahrer bietet sich dieser Ausflug als Bestandteil der [[Dollard Route|Dollard Route]] an.<!-- --> * Das {{Marker|type=hydraulic structure|name=Emssperrwerk|wikidata=Q897206|zoom=12}} bei [[Gandersum]] dient zum Küstenschutz vor Sturmfluten und zum Aufstau der Ems bei Überführungen der Luxusliner der Meyer Werft. Wer mehr über das High–Tech Werk an der Ems erfahren will, kann an Ems–Sperrwerk Führungen teilnehmen (Mai bis Ende September: jeden Samstag um 15.00 Uhr).<!-- --> * Die {{Marker|type=shipyard|name=Meyer Werft|lat=53.09878 | long=7.35829|wikidata=Q705377|zoom=10}} in [[Papenburg]] ist vor allem bekannt durch den Bau großer, moderner und anspruchsvoller Kreuzfahrtschiffe. Sie wurde 1795 gegründet und befindet sich in siebter Generation im Familienbesitz. Die Werft kann nach Anmeldung besichtigt werden. Das [https://www.meyerwerft.de/de/meyerwerft_de/besucher/besichtigung_der_werft/besichtigung_der_werft.jsp Besucherzentrum] mit einer Ausstellungsfläche von 3.500 qm ist werktags von 09:00 bis 17:00 geöffnet, von April bis Oktober auch sonntags von 09:00 bis 14:00 Uhr.<!-- --> * Das {{Marker|type=amusement park|name=Miniaturland|lat=53.23180 | long=7.42924|url=https://www.leeraner-miniaturland.de/|zoom=11}} in [[Leer]] bildet seit 2011 die Region mitsamt ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf inzwischen mehr als 1.000 qm in einer einzigartigen Modellandschaft im Maßstab 1:87 originalgetreu ab. Im Außenbereich begeistern die 15.000 qm große Parklandschaft mit der großen, selbst steuerbaren Garteneisenbahn und einer 18-Loch-Minigolfanlage.<!-- --> * Der {{Marker|type=park|name=Schlosspark Lütetsburg|wikidata=Q2242308|url=http://www.schlosspark-luetetsburg.com/de/|zoom=10}}, das Lebenswerk von Reichsfreiherr Edzard Mauritz zu Inn- und Knyphausen, entstand im frühromantischen Stil und gehört zu den wenigen erhaltenen Beispielen dieses Typs auf dem europäischen Kontinent, auf einer Fläche von ca. 30 ha – und ist damit der größte private Englische Landschaftsgarten Norddeutschlands. Das heutige Schloss Lütetsburg, ein Neubau im modernen Stil, wurde auf den Grundmauern von 1517 errichtet. Die Vierflügelanlage wurde nach einem schweren Brand im Jahre 1956, der das gesamte Schloss vernichtete, neu erbaut. Eine Besichtigung des privat bewohnten Schlosses ist nicht möglich. Der Park ist ganzjährig geöffnet: Mai–Sept.: 08:00–21:00 Uhr, Okt.– Apr: 10:00–17:00 Uhr.<!-- --> * Das {{Marker|type=museum|name=Moormuseum Moordorf e.V.|wikidata=Q1946899|zoom=11}} in Südbrookmerland-Moordorf ist ein am Rande des Hochmoors gelegenes Freilichtmuseum. Hier erfährt man alles über das Leben, Wohnen, Torfabbau, Handwerkstechniken im Moor. Das Moormuseum Moordorf ist eines der eigenwilligsten Museen in Nordwestdeutschland und daher zu einem Anziehungspunkt geworden. Es ist eines der meistbesuchten Museen in Ostfriesland. Das „Museum der Armut“, wie es auch genannt wird, stellt in urwüchsiger Moorlandschaft die schwierige 200-jährige Entwicklungsgeschichte einer ostfriesischen Moorkolonie dar. Geöffnet von Frühlingsanfang (20.03.) bis 31. Oktober, täglich von 10:00–18:00 Uhr, Einlass bis 17:00 Uhr.<!-- --> * Der {{Marker|type=amusement park|name=Kraxelmaxel Kletterwald|lat=53.48105 | long=7.51618|url=http://www.kraxelmaxel.de/|zoom=11}} in [[Aurich]] auf etwa 1 Hektar Waldfläche verfügt über 7 Parcours in Höhen zwischen 3 und 10 Metern mit über 60 Übungen, die für abwechslungsreichen Kletterspaß sorgen. Es empfiehlt sich eine vorherige [http://www.kraxelmaxel.de/content/oeffnungszeiten-aurich Anmeldung].<!-- --> * In der {{Marker|type=zoo |name=Seehundstation Nationalpark-Haus|lat=53.61264|long=7.15977|url=http://www.seehundstation-norddeich.de/2014/seehundstation/|zoom=10}} in [[Norddeich]] werden kleine Seehunde, die ohne ihre Mutter gefunden werden, aufgezogen. Hier hat man die Möglichkeit bei der Fütterung der kleinen Seehunde zu zuschauen und erfährt in einer Ausstellung viel über den Lebensraum der kleinen Heuler. Mit einer Kombikarte kann man nicht nur die Seehundstation, sondern auch das {{Marker|type=Museum|name=Waloseum|lat=53.63494|long=7.20315|url=http://www.seehundstation-norddeich.de/2014/seehundstation/waloseum/|zoom=10}} besuchen. Das Wal–Erlebniscenter liegt nur wenige Kilometer von der Station entfernt. Dort erfährt man viel über Wale und Delfine und entdeckt die Hauptattraktion, das Skelett eines Pottwals.<!-- --> * Der {{Marker|type=church|name="Schiefe Turm" |wikidata=Q132031|url=https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Schiefer-Turm-macht-Suurhusen-weltbekannt,suurhusen146.html|zoom=13}} von [[Suurhusen]] ist der schiefste Turm der Welt, schiefer als der Turm von [[Pisa]]. Der Suurhuser Kirchturm hat einen Neigungswinkel von etwa 5,19 Grad, die Neigung des Turms in Pisa beträgt nur 3,97 Grad. Bei einem Urlaub in Ostfriesland sollten man sich einen Blick auf den schiefsten Turm der Welt nicht entgehen lassen.<!-- --> * Die '''[[Krummhörn]]''' ist eine Gemeinde im Landkreis Aurich, bestehend aus 19 ehemalig selbstständigen Gemeinden. Sie ist durch ihre vielen historischen Kirchen und Orgeln bekannt, aber auch für den größten und kleinsten Leuchtturm in Deutschland: :* Das Dorf {{Marker|type=village|name=Rysum|wikidata=Q319148|zoom=12}} ist ein typisches Rundwarfendorf, d.&#x202F;h.&nbsp;es liegt auf einem künstlich angelegtem Hügel, der lange vor dem Deichbau als einzig wirksamer Hochwasserschutz diente. Die kleinen Lohnen (kleine Straßen) und liebevoll restaurierte Häuser laden zum Bummeln ein. Auch sollte man einen Blick in die Rysumer Kirche nicht vergessen, denn dort befindet sich die älteste, noch bespielbare Orgel aus dem Jahre 1457.<!-- --> :* Das Fischerdorf {{Marker|type=village|name=[[Greetsiel]]|wikidata=Q453572|zoom=11}} bietet einen sehenswerten Hafen mit der größten Kutterflotte Ostfriesland, die historische Häuserzeile aus dem 17. Jh., die Zwillingsmühlen , das 200 Jahre alte Sieltor und vieles mehr. Auch von hier kann man an ausgewählten Terminen eine Ausflugsfahrt nach Borkum unternehmen.<!-- --> :* Der {{Marker|type=lighthouse|name=Pilsumer Leuchtturm|wikidata=Q539709|url=http://www.greetsiel.de/sehenswertes-kultur-und-natur/pilsumer-leuchtturm.html|zoom=11}} ist zwar mit seinen ca. 11&#x202F;m Höhe und seinen 28 Stufen der kleinste Leuchtturm Ostfrieslands, gilt aber gleichzeitig als Wahrzeichen der Ferienregion Krummhörn - Greetsiel. Er wurde bekannt durch einen Film mit Otto Waalkes.<!-- --> :* Der größte Leuchtturm Deutschlands mit 65&#x202F;m Höhe ist der {{Marker|type=lighthouse|name=Campener Leuchtturm|wikidata=Q284886|zoom=12}} von 1892. 308 Stufen führen zu einer Aussichtsplattform, von der aus man einen beeindruckenden Blick über die Krummhörn bis hin zu den holländischen Nachbarn hat.<!-- --> * Die Ostfriesischen Inseln lassen sich per Flugzeug mit der [https://www.fliegofd.de/sonderfluege/inselhopping.html OFD] als ''Inselhopping'' besuchen. == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} * '''[https://www.emden-touristik.de/ Tourist-Information Emden]''' * '''[https://www.ostfriesland.de Ostfriesland Touristik]''' * '''[http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/Der-Hafen-von-Emden,dienordstory590.html Der Hafen von Emden]''' Video des NDR (58:23 Min) {{class-4}} {{GeoData| lat= 53.37222| long= 7.20667| zoom= 11}} {{IstInKat|Ostfriesland}} 9phnj2d2xp7ddxwqbi5a3bx6mc1jleh 1794491 1794488 2026-08-05T20:25:18Z MTheiler 21272 /* Mittel */ image 1794491 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Datum=2020-09}} {{quickbar Ort | TouriInfoWeb=[https://www.emden-touristik.de/ Emden-Touristik.de] | TouriInfoTel=+49 (0)4921 9740 0 }} '''Emden''' ist eine Seehafenstadt am Dollart in [[Ostfriesland]] im Bundesland [[Niedersachsen]]. == Hintergrund == [[File:DEU Emden COA.svg|80px|left|Wappen Emdens]] {{Mapframe|53.3670|7.2060|zoom=14|type=geoline}} '''Emden''' liegt im Mündungsgebiet der Ems in [[Ostfriesland]], südlich der Stadt liegt zudem die Bucht Dollart. Emden ist nicht nur die kleinste kreisfreie, sondern auch die westlichste Seehafenstadt Deutschlands. Die 1.200-jährige Stadtgeschichte ist eng mit dem Seehafen verknüpft. Das Stadtbild von Emden wird von 150 Kilometern Kanälen und den typischen Backsteinbauten geprägt. Die Stadt lässt sich sehr schön per Kanu- oder Tretbootfahrt vom Wasser her erkunden. Für alle, die es gemütlich mögen, bieten sich Hafen- oder Grachtenfahrten an. Die Einwohner heißen ''Emder''. Emden gehörte neben Genf und Wittenberg im 16. Jahrhundert zu den bedeutendsten Stätten der Reformation. Die Taufe von 300 Erwachsenen in einem Vorraum der Großen Kirche war der Beginn der Täuferbewegung in Nordwestdeutschland und den Niederlanden. Die Synode von Emden (1571) war die erste Nationalsynode der niederländischen Reformierten. Seit 2013 trägt Emden als erstem Ort auf dem Kontinent den Titel „Reformationsstadt Europas“. Als Einkaufsstadt versorgt Emden im Wesentlichen die umliegenden Gemeinden. Als Arbeitsort hingegen hat die Stadt eine überragende Bedeutung für die gesamte Region Ostfriesland und teilweise darüber hinaus. Größtes zusammenhängendes Waldgebiet ist der Emder Wall. Der den 1990er-Jahren angelegte Stadtwald im äußersten Norden Emdens ist noch im Entstehen begriffen. Etwa 7,7 Prozent (865 Hektar) der Stadtfläche sind Wasserfläche. Das sind sowohl die Hafenfläche wie auch etwa 150 Kilometer Kanäle. Auch liegen zwei Seen, das Uphuser Meer und das Bansmeer, auf dem Gebiet der Stadt Emden. Alle Seen sind über Kanäle mit dem Emder Hafen und dem ostfriesischen Wasserstraßennetz verbunden. Über den Ems-Jade-Kanal und weitere Abzweigungen ist eine Fahrt bis nach Oldenburg und zur Weser möglich. In der Stadt Emden sind zwei Naturschutzgebiete ausgewiesen, die sich beide im Osten Emdens befinden. Dieses sind das Bansmeer und dessen Umgebung sowie das 200 Hektar große Petkumer Deichvorland. Das außendeichs gelegene Gebiet ist zum großen Teil Bestandteil des EU-Vogelschutzgebietes Emsmarsch von Leer bis Emden. [[File:Emden Stadtteile.svg|thumb|200px|left|Emden Stadtteile]] Emden hat 20 Stadtteile, die jedoch in der städtischen Einwohnerstatistik nicht alle separat aufgeführt, sondern teils zusammengefasst sind. Durch mehrere Eingemeindungen (zuletzt 1972) wurde die Stadtfläche erheblich vergrößert. Das Stadtzentrum lässt sich in folgende Viertel unterteilen: Altstadt, Behördenviertel, Bentinkshof, Boltentor, Groß-Faldern und Klein-Faldern. Die drei größten Stadtteile sind laut Statistik der Stadt Emden das Stadtzentrum (etwa 9000 Einwohner), Barenburg (etwa 7000 Einwohner) und Borssum/Hilmarsum (etwa 6000 Einwohner). == Anreise == {{Scroll Gallery |title=Anreise nach Emden |width=250 |maxHeight =200 |2013-05-03 Fotoflug Leer Papenburg DSCF7195.jpg|Flugplatz Emden |Flug Emden 2010 151.JPG|Emden Hauptbahnhof |Emden Außenhafen Bhf-8539.jpg|Bahnhof Emden Außenhafen |Emden Außenhafen-8565.jpg|Bahnhof Emden Außenhafen }} === Mit dem Flugzeug === * Der {{Marker|wikidata=Q665365|type=airport|name=Flughafen Bremen|zoom=9}} ist der nächste (131&#x202F;km) Verkehrsflughafen. Mit dem Auto dauert der Transfer nach Emden etwa 1,5 Stunden, mit der Bahn benötigt man etwa 2,5 Stunden. * Der {{Marker|wikidata=Q9694|type=airport|name=Flughafen Amsterdam-Schiphol|zoom=8}} ist zwar etwas weiter (290&#x202F;km) mit dem Auto entfernt, bietet aber eine wesentlich breitere Auswahl an Flügen. * Vom {{Marker|wikidata=Q567426|type=airport|name=Flugplatz Emden|zoom=13}} findet neben der Sport- und Geschäftsfliegerei vor allem der Linienverkehr zu den ostfriesischen Inseln statt. * Der {{Marker|wikidata=Q1272354|type=airport|name=Flugplatz Leer-Papenburg|zoom=11}} liegt nur ca. 28&#x202F;km südlich von Emden und bietet gute Bedingungen für eine Anreise. === Mit der Bahn === * Am {{Marker|wikidata=Q320682|type=train|name=Hauptbahnhof Emden}} verkehren folgende Linien im Eisenbahnnahverkehr sowie im Fernverkehr: * '''IC'''{{Bahnlinie|IC|35}} Norddeich Mole – Norddeich – Norden – '''Emden''' – Leer – Papenburg – Meppen – Lingen – Rheine – [[Münster (Westfalen) Hauptbahnhof|Münster]] – Duisburg – Düsseldorf – Köln – Bonn – Koblenz Hbf * '''IC'''{{Bahnlinie|IC|56}} Norddeich Mole – Norddeich – Norden – '''Emden''' – Leer – Oldenburg – Bremen – Hannover – Magdeburg – Leipzig Hbf * {{Bahnlinie|RE|1}} Hannover Hbf – Nienburg (Weser) – Verden – Bremen – Oldenburg – Leer (Ostfriesland) – '''Emden Hbf''' – Norden - Norddeich Mole * {{Bahnlinie|RE|15}} '''Emden Hbf''' – Leer (Ostfriesland) – Meppen – Lingen an der Ems – Rheine – [[Münster (Westfalen) Hauptbahnhof|Münster (Westf) Hbf]] * In [[Norddeich|Norddeich-Mole]] bestehen mit den öffentlichen Fähren Anschlussmöglichkeiten nach [[Juist]] [[Borkum]] und [[Norderney]]. Der Hauptbahnhof ist barrierefrei {{rolli|grün}}. Allerdings sollten Menschen, die auf den Transport mit dem Fahrstuhl angewiesen sind, unbedingt viel Zeit zum Ein-, Aus- und Umsteigen in Emden Hauptbahnhof einplanen, da die Fahrstühle klein sind und insbesondere zu Ferienzeiten ein sehr großer Andrang von Reisenden mit großen Koffern, Kinderwagen und beladenen Fahrrädern herrscht. Am Bahnhof gibt es eine gute touristische Infrastruktur mit Reisezentrum, Gastronomie und Tourist-Information.<br /> Die Öffnungszeiten des DB-Reisezentrums in Emden Hbf sind: * Montag bis Freitag: 08:00 Uhr - 12:30 Uhr sowie 13:30 Uhr bis 18:00 Uhr * Samstag: 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr * Sonntag und Feiertage in Niedersachsen: Geschlossen Die Fahrscheinautomaten in Emden Hauptbahnhof können täglich 24 Stunden/Tag genutzt werden. * Vom {{Marker|wikidata=Q800727|type=train|name=Bahnhof Emden Außenhafen}} legen die Fähren nach [[Borkum]] ab. Es besteht über die Emder Hafenbahn Anschluss an den Hauptbahnhof. Auch der Bahnhof Emden-Außenhafen ist barrierefrei {{rolli|grün}}. === Mit dem Bus === * Der {{Marker|type=bus|name=ZOB|lat=53.36919 | long=7.19685}} unmittelbar vor dem Hauptbahnhof wird von mehreren Fernbuslinien angefahren. === Auf der Straße === * Die Stadt liegt an der Bundesautobahn {{RSIGN|DE|A|31}}, die als Halbring um die Stadt führt. Um in die Stadt zu gelangen, stehen mehrere Ausfahrten zur Verfügung. * Die {{RSIGN|DE|B|210}} verbindet Emden mit [[Wilhelmshaven]]. Auch gelangt man hierüber zu den ostfriesischen Nordseebädern und zu den Inseln. * Für Reisende zur Insel Borkum stehen an der Mole in Emden-Außenhafen mit den {{Marker|type=parking|name=Borkumgaragen|lat=53.3459 | long=7.1847|url=https://www.ag-ems.de/reiseinformationen/parken.html}} große Abstellmöglichkeiten (überdacht und freistehend) zur Verfügung. Auch befindet sich hier eine Ladestation für E-Autos. === Mit dem Schiff === * Von Emden Außenhafen gibt es eine regelmäßige Fährverbindung nach [[Borkum]]. * Beim {{Marker|type=marina|name=Emder Yacht Club e.V.|lat=53.3431 | long=7.1892|url=http://emderyachtclub.de/cms/}} im Außenhafen stehen diverse Gastliegeplätze für Sportboote zur Verfügung. (Hafenmeister-Telefon: {{LinkPhone|phone=+49 (0)175 7528918}}) * Im {{Marker|type=Marina|name=Yachthafen Alter Binnenhafen "Marina Emden"|lat=53.36334 | long=7.20755|url=https://www.ag-ems.de/ausfluege/ausflugstipps-in-emden/binnenhafen-emden.html}} der AG Ems gibt es diverse Gastliegeplätze (Telefon: {{LinkPhone|phone=+49 (0)1805 180182}}) * In der {{Marker|type=marina|name=Marina Emden|lat=53.3434 | long=7.1937|url=http://www.marina-emden.de/}} stehen ebenfalls einige Gastliegeplätze zur Verfügung. (Telefon: {{LinkPhone|phone=+49 (0)4921 954591}}) === Mit dem Fahrrad === Emden ist ein Knotenpunkt mehrerer internationaler und nationaler Radwege und wird demzufolge auch von Radreisenden stark frequentiert. Unter anderem führen folgende Radwege durch die Stadt: * Die '''[[Dortmund-Ems-Kanal-Route]]''' verbindet das [[Ruhrgebiet]] mit der Nordsee. *'''[[Dollard Route|Dollard Route]]''' - Delfzijl (Niederlande) - Emden (Niedersachsen) 204&#x202F;km ([http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordtour/Eine-Dollard-Radtour-ueberwindet-Grenzen,nordtour7772.html Video des NDR, 3:23 Min]) *'''[[Ems-Radweg|Ems-Radweg]]''' - Radfernweg 1 des Niedersachsen-Netzes *'''[[Nordseeküsten-Radweg (Niedersachsen)|Nordseeküsten-Radweg]]''' - Radfernweg 9 des Niedersachsen-Netzes Zentraler Radweg ist der Wall, der nordöstlich um die Altstadt herumführt, und auf dem unter anderem der Nordseeküsten-Radweg entlang geführt wird. == Mobilität == Die Innenstadt ist in mehreren Teilen Fußgängerzone. Die Zufahrt mit dem eigenen Auto ist daher nur eingeschränkt möglich. Größere Parkmöglichkeiten bietet beispielsweise das Bahnhofsparkhaus mit knapp 400 Plätzen. Für Reisende zur Insel Borkum stehen an der Mole in Emden-Außenhafen mit den [https://www.ag-ems.de/reiseinformationen/parken.html Borkumgaragen] große Abstellmöglichkeiten (überdacht und freistehend) zur Verfügung. Auch befindet sich hier eine Ladestation für E-Autos. * Der '''ÖPNV''' Emdens wird durch die Stadtbuslinien der [https://stadtwerke-emden.de/verkehr/stadtverkehr/ SVE] und die Regionalbusse der [http://www.weser-ems-bus.de/weseremsbus/view/index.shtml Weser-Ems-GmbH], einer DB-Tochter, bedient.<br /> :[https://stadtwerke-emden.de/fileadmin/media/dokumente/verkehr/stadtverkehr/OEPNV2018/Liniennetzplan_Emden_-_schematisch_-_MONITOR_-_2019-09.pdf Liniennetzplan Emden (pdf)]<br /> * Wenn abends und am Wochenende der normale Bus nicht mehr fährt, übernimmt das AST, das [https://stadtwerke-emden.de/verkehr/stadtverkehr/service/ Anrufsammeltaxi]. * Der [http://www.weser-ems-bus.de/weseremsbus/view/angebot/buslinien/urlauberbus-aurich.shtml Urlauberbus] kann für nur 1,- € pro Person und Strecke in den Landkreisen Ammerland, Aurich, Friesland, Leer und Wittmund sowie in den beiden Städten Emden und Wilhelmshaven genutzt werden. * Emden hat ein gut ausgebautes Radwegnetz, so existieren an nahezu allen Hauptverkehrsstraßen Radwege. Mehr darüber unter [[#Aktivitäten|Aktivitäten/Radfahren]] == Sehenswürdigkeiten == === Kirchen === {{Scroll Gallery |title=Kirchen in Emden |width=250 |maxHeight =200 |Emden Neue Kirche.jpg|Neue Kirche |Emden Neue Kirche Süden.jpg|Neue Kirche |Emden Neue Kirche Innen Norden 43.jpg|Neue Kirche, Innenraum |Emden Neue Kirche Orgel.jpg|Neue Kirche, Orgel |Emden Neue Kirche Taufbecken.jpg|Neue Kirche, Taufbecken |Emden Neue Kirche Nordostportal.jpg|Neue Kirche, Nord-Ost-Portal |Emden Neue Kirche Böttcherkrone.jpg|Neue Kirche, Böttcherkrone |Emden Grosse Kirche 2015.jpg|Große Kirche |Emden, Große Kirche, 2010-06 CN-02.jpg|Große Kirche |Große Kirche Emden II DSC 0620.jpg|Große Kirche |Swiss Church Emden0.jpg|Große Kirche / Schweizer Kirche |Innenraum dergrßenkirche4.jpg|Große Kirche, Innenraum |Johannes a Lasco Bibliothek emden.jpg|Große Kirche, Johannes a Lasco Bibliothek |Grabmal Enno in der Grossen Kirche von Emden41.jpg|Große Kirche, Grabmal des Grafen Enno II. |Emden Martin-Luther-Kirche.jpg|Martin-Luther-Kirche |MartinLutherChurchEmden.JPG|Martin-Luther-Kirche |StMichaelEmden.JPG|St. Michael |OldReformedChurchEmden.JPG|evangelisch-altreformierte Kirche |Borssum Jugendstilkirche (1).jpg|reformierte Kirche Borssum |Borssum Jugendstilkirche Innenraum (4).jpg|reformierte Kirche Borssum, Innenraum |Borssum Jugendstilkirche Orgel (3).jpg|reformierte Kirche Borssum, Orgel }} * Die {{Marker|type=church|name=Neue Kirche|url=http://www.neue-kirche-emden.de/|wikidata=Q1979591}} (evangelisch-reformiert) wurde in der Zeit von 1643 bis 1648 gegen Ende des 30jährigen Krieges von Martin Faber, einem Emder Architekten und Ratsherrn, im Stil des niederländischen, bewusst schlicht gehaltenen Frühbarocks, erbaut. Orgel und Gestühl erhielt sie erst 1818. Der auffällige Glockenturm zeigt eine Nachbildung der Habsburger Kaiserkrone. * Die {{Marker|type=church|name=Große Kirche/Schweizer Kirche|wikidata=Q1548231|url=https://www.emden-touristik.de/themen/fuehrungen-mehr/reformationsroute/reformationsroute1/poi/grosse-kirche.html?cHash=2dec5d6106}} (evangelisch-reformiert) wurde schon im 16. Jahrhundert weithin als „Moederkerk van de Nederlandse Reformatie“ gepriesen. Die Geschichte der im Mittelalter geweihten Kirche lässt sich bis ins 9. Jahrhundert zurückverfolgen. 1520 fand in dieser Kirche der erste protestantische Gottesdienst statt. Sie zählt zu den bedeutendsten Stätten ostfriesischer Geschichte. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche am 11. Dezember 1943 bei einem Bombenangriff zerstört. Auf einem Teil der Grundmauern wurde mit Hilfe der Evangelischen Kirchen der Schweiz von 1948 bis 1949 ein neues Gotteshaus aufgebaut, der sogenannten "Schweizer Kirche". Der Chor aus dem 15. Jahrhundert blieb auch lange nach dem Krieg als Ruine und Mahnmal stehen und wurde zwischen 1992 und 1995 in einen Bibliotheksneubau integriert, der Altes und Neues architektonisch verbindet und beherbergt heute die [[#Museen|Johannes a Lasco Bibliothek]], die als eine der wichtigsten theologischen Spezialbibliotheken in Deutschland gilt. * Die {{Marker|type=church|name=Martin-Luther-Kirche|wikidata=Q1903218|url=http://www.martin-luther-emden.landeskirche-hannovers.de/}} (evangelisch-lutherisch) an der Bollwerkstraße im Herzen Emdens wurde 1775 im Rokoko-Stil erbaut. Beim Bombenangriff am 7. Juni 1942 wurde diese Kirche mitsamt der Inneneinrichtung zerstört. Am 14. Dezember 1958 wurde der Neubau, eine dreischiffige Basilika, eingeweiht. Das Gotteshaus wurde unmittelbar an dem alten Stadtgraben gebaut und prägt mit seinem 50&#x202F;m hohen Kirchturm das Stadtbild von Emden. Die heutige Orgel wurde 1995 erbaut. Sie ist mit 44 Registern die größte Orgel in Emden und die zweitgrößte in Ostfriesland. * Die {{Marker|type=church|name=Pfarrkirche St. Michael|wikidata=Q2321589|url=http://www.kath-kirche-emden.de/}} (katholisch) im "Hof von Holland" entstand 1806, wurde aber am 6. September 1944 bei einem Luftangriff zerstört. Die heutige Pfarrkirche St. Michael wurde in den Jahren 1946 – 1950 erbaut. * Die {{Marker|type=church|name=Kirche St. Walburga|lat=53.37706 | long=7.21625|url=http://www.kath-kirche-emden.de/pdf/Hintergrundinfo%20St.%20Walburga.pdf}} (katholisch) in der Hermann-Löns-Str. 9 ist die zweite katholische Kirche in Emden. Sie wurde 1957 geweiht. Der Barock-Altar, der den modernen Kirchenraum schmückt, wurde bereits 1749 geschaffen und stammt aus der abgebrochenen St. Antonius-Kirche in Wahn im Hümmling. * Die {{Marker|type=church|name=Evangelisch-altreformierte Kirche|lat=53.3683 | long=7.2107|url=https://www.altreformiert-campen-emden.de/}} liegt etwas versteckt in der Osterstraße 35. Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahre 1950. Die Gemeinde hat 2015 mit der in [[Campen]] fusioniert. Die evangelisch-altreformierte Kirche ist eine reformierte Freikirche altkonfessioneller Prägung. * Die {{Marker|type=church|name=Reformierte Kirche Borssum|wikidata=Q1482736|url=http://www.borssum.reformiert.de/}} an der Petkumer Str. 241 im Stadtteil Borssum ist eine sehenswerte Jugendstilkirche. Sie wurde in den Jahren 1912/13 erbaut und besteht aus dem Langhaus, einem eingezogenen Chor und einem wuchtigen Querbau. Der fast quadratische Innenraum wird durch die Säulen der Empore in drei Schiffe geteilt. Ältester Einrichtungsgegenstand ist das Taufbecken, das aus der alten Kirche überführt wurde. === Bauwerke === {{Scroll Gallery |title=Bauwerke in Emden |width=250 |maxHeight =200 |Pelzerhaus, Pelzerhäuser 11-12, Ostfriesisches Landesmuseum Emden - panoramio.jpg|Pelzerhäuser |Pelzerhäuser Emden64.jpg|Pelzerhäuser |Hafentor in Emden.jpg|Hafentor |Emden fd (7).JPG|Hafentor und Feuerschiff |Flug Emden 2010 190.JPG|Kesselschleuse |Kesselschleuse 3972.JPG|Ausflugsschiff in der Kesselschleuse |Muehle Vrouw Johanna Emden.jpg|Mühle „De Vrouw Johanna" |Baujahr Johannamühle.JPG|Mühle „De Vrouw Johanna" |Wasserturm in Emden.jpg|Wasserturm |Emden Wasserturm 2.jpg|Blick auf den nächtlich beleuchteten Wasserturm |Emden Chinesentempel.jpg|Chinesentempel }} * {{vCard | name = Pelzerhäuser | type = museum | wikidata = Q2068415 | hours = Di-So: 10:00-17:00 | lastedit = 2023-11-12 | description = Die Pelzerhäuser sind die einzig erhalten gebliebenen Renaissance-Bürgerhäuser an der mittelalterlichen Pelzhändlerstraße (heute Pelzerstraße 11/12) in der Altstadt. Die Häuser wurden ab 1570 bzw. 1587 an dem früheren Lauf der Ems errichtet. Während die Fassade zur Pelzerstraße 1909 unter Verwendung alter Sandsteine völlig erneuert wurde, ist der Kern des Hauses Originalsubstanz aus dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts. Die Pelzerhäuser beherbergen heute eine Außenstelle des Ostfriesischen Landesmuseums, hier finden thematische Sonderausstellungen statt. Im Erdgeschoss befindet sich eine historisch eingerichtete Teestube, das ''[https://agilio.de/gastronomie/kulturcafe-im-pelzerhaus kulturcafé]''. }} * Das {{Marker|type=building|name=Hafentor|lat=53.36483|long=7.20611}} ist das einzig erhalten gebliebene von mehreren künstlerisch bedeutenden Stadttoren, die in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet wurden. Auf dem Torbogen steht der lateinische Sinnspruch „Et pons est Embdae et portus et aura deus“ („Gott ist für Emden Brücke, Hafen und Segelwind“). * {{vCard|type=lock|name=Kesselschleuse|wikidata=Q965772| lastedit = 2020-08-03 |description=Die Kesselschleuse verbindet vier Wasserstraßen miteinander. Sie ist die einzige Rundkammerschleuse Europas und daher ein einzigartiges Bauwerk. Die in den 1880er Jahren erbaute Schleuse erfüllt noch heute eine wichtige Funktion im Wasserstraßennetz Emdens und steht unter Denkmalschutz. Die Schleuse besteht aus einer Zentralkammer, dem sogenannten Kessel, der einen Durchmesser von 33 Metern hat und vier weiteren, etwas kleineren Schleusenkammern. Über eine dieser vier Kammern werden ankommende Schiffe in die kreisrunde Zentralkammer geschleust und können den Schleusenkessel in drei Richtungen durch eine der anderen Schleusenkammern wieder verlassen. Für den Gütertransport hat die Kesselschleuse kaum noch Bedeutung. Umso bedeutender ist ihre Funktion als Kreuzungspunkt für die Sportschifffahrt innerhalb des ostfriesischen Wasserstraßennetzes. Heute werden jährlich ungefähr 2800 Schiffe geschleust.}} * {{vCard|type=mill|name=Mühle „De Vrouw Johanna"|wikidata=Q1180473| lastedit = 2020-08-03 |description=Die Mühle „De Vrouw Johanna" nebst Müllerhaus wurde im Jahre 1804/1805 errichtet. Bei dem Galerieholländer handelt es sich um eine aus Ziegelsteinen errichtete dreistöckige Mühle, deren Unterbau eine Höhe von 12,35&#x202F;m bis zur Oberkante der Galerie besitzt. Die Gesamthöhe der Windmühle beträgt 25,00{{nnbsp}}m. Die Windmühle "De Vrouw Johanna" kann nach Rücksprache mit dem Vorsitzenden des Emder Mühlenvereins, Herrn Tilmann, besichtigt werden. [https://www.emdermuehlenverein.de/texte_index/johanna_muehle_emden_2010.pdf Detaillierte Geschichte der Mühle (pdf)]}} * {{vCard | name = Wasserturm | type = tower | address = Abdenastraße | wikidata=Q1644809 | lastedit = 2020-08-03 | description = Der Wasserturm aus den Jahren 1910 bis 1912 ist weiterhin in Betrieb. Mit seinen 42 Metern Höhe überragt er die meisten Gebäude der Stadt und ist ein bedeutendes Beispiel eines technischen Bauwerks vom Anfang des 20. Jahrhunderts in Emden. Seit 1999 steht der Wasserturm unter Denkmalschutz. Er ist nicht zu besichtigen. }} * {{vCard | name = Chinesen-Tempel | alt = Brückenkiosk | type = building | wikidata = Q140387710 | hours = Apr-Okt: Di-Fr 11:00-17:00 | lastedit = 2026-06-30 | description = Gebäude ohne Ecken und Kanten, dafür mit Kunst im Innern. Der Chinesen-Tempel entstand Ende der 20er Jahre. Das Gebäude ohne Ecken und Kanten wurde damals als Bedürfnisanstalt genutzt. Heute befindet sich in dem leicht fernöstlich angehauchten Gebäude eine Künstlerwerkstatt und Galerie. }} === Denkmäler und Skulpturen === {{Scroll Gallery |title=Denkmäler und Skulpturen in Emden |width=250 |maxHeight =200 |Dampflokomotive 043 903-4.jpg|Denkmallok |Emden msu-0011.jpg|Denkmallok |Emden Kunsthalle 2015.jpg|Die große Maya vor der Kunsthalle |Emden Skulptur Strassenfegerin Peterke-01.JPG|Strassenfegerin Peterke |Jantje-Vis.jpeg|Fischermädchen Jantje Vis |Emden, Fürbringer-Brunnen -- 2016 -- 5485.jpg|Fürbringer-Brunnen |Emden, Fürbringer-Brunnen -- 2016 -- 5483.jpg|Fürbringer-Brunnen |Emden, Skulptur am Ratsdelft -- 2016 -- 5499.jpg|Anker am Ratsdelft }} * Die {{Marker|type=memorial|name=Dampflok|lat=53.36844|long=7.19678|url=https://www.ed-muenster.de/emder-denkmallok/index.html}} der Baureihe 044 (später 043) ist wohl das größte (23,9{{nnbsp}}m lang) und vor allem das schwerste (ca. 106 Tonnen) Denkmal in Emden. Sie ist eine der letzten Dampfloks, die planmäßig bei der Deutschen Bundesbahn im Einsatz waren. Die alte Dampflok am Emder Bahnhof erinnert an die Erzzüge, die vom Hafen ins Ruhrgebiet fuhren. * {{Marker|type=memorial|name=Die große Maya|lat=53.36953 | long=7.20344}}, eine nackte Frauenfigur, steht rund 50&#x202F;m vor der Kunsthalle Emden. Sie wurde im Jahr 1942 von dem Künstler Gerhard Marcks aus Bronze geschaffen, an ihrem jetzigen Platz steht die Frauenfigur seit dem Jahr 2007. * Die {{Marker|type=memorial|name=Peterke|lat=53.36675 | long=7.20469| image = Emden Skulptur Strassenfegerin Peterke-01.JPG| url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens235}}, eine Skulptur zur Erinnerung an die Straßenfegerin Peterke de Boer. Sockelinschrift: 1887 - 1956 "Peterke" Emder Strassenfegerin. * Die Bronzebüste {{Marker|type=memorial|name="Heinrich von Stephan"|lat=53.36778 | long=7.20947|url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens233}} am Stephansplatz des Künstlers Georg Küsthardt (Hildesheim 1863 - Hannover 1903) zur Erinnerung an den Generalpostdirektor und Staatssekretär des Reichspostamts (1931 - 1897). * {{Marker|type=memorial|name=Jantje Vis|lat=53.36671 | long=7.20595|image=Jantje Vis, Emder Fischermädchen (2024).jpg| url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens001}} war ein Emder Fischermädchen. Die Bronzeskulptur von Karl-Ludwig Böke (Leer 1927 - Oldenburg 1996) steht auf dem Rathausplatz an den Delfttreppen. * Der {{Marker|type=memorial|name=Fürbringer-Brunnen|lat=53.36745 | long=7.20578|url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens232}} im Stadtgarten wurde geschaffen von Georg Küsthardt (Hildesheim 1863 - Hannover 1903). Er ist gewidmet dem Oberbürgermeister Leo Fürbringer zu seinem 25jährigen Amtsjubiläum am 19. Juli 1900 von der Bürgerschaft der Stadt Emden. * Die {{Marker|type=memorial|name=Ottifanten|lat=53.35799 | long=7.18945|image= Ottifanten-Statue in Emden.jpg |url=http://vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens236}} wurden von Otto Waalkes 1987 seinem Stadtteil Transvaal gestiftet. * {{Marker|type=memorial|name=Friedrich der Große und der Große Kurfürst|lat=53.33723 | long=7.02756|url=http://www.vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dens237}} haben sich um Ostfriesland verdient gemacht: der Große Kurfürst durch die Förderung des Seehandels in Emden und Friedrich II. durch die Urbarmachung von Mooren und den Küstenschutz. Am Siel und Schöpfwerk Knock stehen heute deren Denkmäler. * {{vCard | name = Delftspucker | type = monument | address = Am Delft, 26721 Emden | lat = 53.36654 | long = 7.20563 | price = Kostenlos |image=Delftspucker - Skulptur am Rathausdelft in Emden (2024).jpg| lastedit = 2024-05-27 | description = }} === Museen === {{Scroll Gallery |title=Museen in Emden |width=250 |maxHeight =200 |Kunsthalle emden pano.jpg|Kunsthalle |Kunsthalle Emden Eingangsbereich.jpg|Kunsthalle, Eingangsbereich |Emden Rathaus 001.jpg|Ostfriesisches Landesmuseum |Landesmuseum, Rathaus Emden-LF.jpg|Ostfriesisches Landesmuseum |Emden, -Dat Otto Huus- -- 2016 -- 5510.jpg|Dat Otto Huus |Otto-Huus.jpg|Dat Otto Huus |Jalb.jpg|Johannes a Lasco Bibliothek, Große Kirche |HGG-Bunkermuseum-Emden.JPG|Bunkermuseum }} * {{vCard | type = museum | name = Kunsthalle Emden | hours = Di - Fr 10:00 - 17:00, Sa, So + Feiertage: 11:00 - 17:00 Uhr | price = Erw. 9&#x202F;€ Kinder bis 17 Jahre frei; Kombikarte Kunsthalle Emden/Ostfriesisches Landesmuseum Emden 14&#x202F;€ | wikidata = Q896726 | lastedit = 2020-01-16 | description = Die Kunsthalle in Emden wurde 1986 durch das Mäzenatentum von Henri Nannen, dem Gründer und langjährigen Chefredakteur des STERN, und seiner Ehefrau Eske ins Leben gerufen. Etwa ein Drittel der 1500 Exponate stammt aus deren privater Sammlung. Das Herz des Museums ist die Sammlung mit Kunst des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, Werke großer Expressionisten. Ein weiterer Höhepunkt ist die Kunst aus der Glasnost-Zeit. {{rolli|grün}} (Ausnahme: Empore) }} * {{vCard|type=museum|name=Ostfriesische Landesmuseum|directions=Rathaus am Delft|hours=Di-So sowie feiertags 10:00-17:00|price=Erw. 8,- €, ermäßigt: 4,- €, Kinder bis 15 Jahre frei; Kombikarte Kunsthalle Emden/Ostfriesisches Landesmuseum Emden 14,-&nbsp;€ |wikidata=Q1378648|description=Das Ostfriesische Landesmuseum Emden ist das kultur-, kunst- und landesgeschichtliche Museum Ostfrieslands. Es versteht sich als ein europäisches Regionalmuseum. Es behandelt die geografische und kulturelle Geschichte des (ost-)friesischen Küstenraumes sowie die Geschichte der Stadt Emden und den jeweiligen Kontext zur europäischen Entwicklung. Die Dauerausstellung ist als Themenausstellung konzipiert und erstreckt sich über vier Etagen auf 2.880 qm Ausstellungsfläche, darunter die Emder Rüstkammer, die Gemäldegalerie, das Silberkabinett und seit 2012 die Neue Galerie.{{rolli|grün}} }} * {{vCard | name = Dat Otto Huus | type = museum | wikidata = Q25692078 | hours = Mo-Fr: 11:00-17:00 Uhr, Sa: 11:00-14:00 Uhr, So/Feiertags: 11:00-15:00 Uhr | price = Erw. 4,00&#x202F;€, Kinder 2,00&#x202F;€ | payment = Nur Barzahlung | lastedit = 2024-05-28 | description = Ein Museum, in dem man lachen kann! Ein Museum über Otto, dem berühmtesten Komiker Deutschlands, dem erfolgreichsten Komödiaten südlich der Waterkant, dem größten Sohn der Stadt. ([https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/Besuch-im-Otto-Huus-Emden,schorseunterwegs604.html Video des NDR, 2:18 Min)]. }} * {{vCard|type=museum|name=Johannes á Lasco Bibliothek|hours=Bibliothek: Mo-Fr: 14:00-17:00 / Museum: Mo-Sa: 14:00-17:00 (Apr.-Okt. auch So)|price=Erw.: 5,- €, erm. 3,-&nbsp;€| lastedit = 2019-07-16 |wikidata=Q1425545|description=Die Johannes á Lasco Bibliothek ist eine einmalige Spezialbibliothek für reformierten Protestantismus. Darüber hinaus dient sie aber auch als Veranstaltungsraum für Konzerte und Ausstellungen. Die Johannes á Lasco Bibliothek ist aber auch ein musealer Raum. In der Ruine der ehemaligen Moederkerk Emdens finden sich zahlreiche Exponate aus der Geschichte des reformierten Protestantismus. Darüber hinaus werden in kleinen Kabinetten Sonderausstellungen dargeboten. {{rolli|grün}}: Alle Ausstellungsräume mit Ausnahme eines Zimmers im 3. Stock sind für Bibliotheks-, Museumsbesucher mit Behinderung zugänglich; im Hause befindet sich ein Rollstuhl. }} * {{vCard|type=museum|name=Bunkermuseum |wikidata=Q15108171| lastedit = 2019-07-16 |description=Das Bunkermuseum ist ein Regionalmuseum für die Epoche von 1933 bis 1948 in Emden und Ostfriesland. Es wurde 1995 in einem authentischen Bunker des Zweiten Weltkriegs in der Emder Innenstadt eröffnet. Es zeigt die Geschichte der Bunker, in 26 Räumen mit jeweils verschiedenen thematischen Schwerpunkten, die Verfolgung und Unterdrückung durch die Nationalsozialisten in der Stadt Emden von 1933 bis 1945 aber auch die Nachkriegszeit bis Anfang der 1950er Jahre. }} * {{vCard|type=museum|name=Maritime Museum|address=Emsstr. 12, 26721 Emden|phone=+49 (0)4921 584923|email=seefahrtsfreunde-emden@t-online.de|lat=53.36565 | long=7.20364|url=https://www.seefahrtsfreunde-emden.de/museeum/|hours=Do, Fr, Sa 10:00-13:00|price=kostenlos|description= Das Maritime Museum der Freunde der Seefahrt e.V. ist eine maritime Ausstellung für Seh- und Seeleute mit Reedereiflaggen, Reedereibroschüren, Nachschlagwerken, Schiffsmodellen, Exponaten aus vergangener Seefahrtszeit und vielen Fotos und Bildern. }} ==== Schwimmende Museen ==== {{Scroll Gallery |title=Schwimmende Museen |width=250 |maxHeight =200 |Feuerschiff Amrumbank (Deutsche Bucht) Emden 01.JPG|Feuerschiff "Deutsche Bucht" ex "Amrumbank" |AMRUMBANK 4566.jpg|Feuerschiff "Deutsche Bucht" ex "Amrumbank" |Emden, Museumsschiff -Georg Breusing- -- 2016 -- 5502.jpg|Seenotrettungskreuzer "Georg Breusing" |Emden Rathaus 001.jpg|Seenotrettungskreuzer "Georg Breusing" und Rathaus |AE7 Emden31.jpg|Heringslogger "AE 7-Stadt Emden" |Emden01.jpg|Heringslogger "AE 7-Stadt Emden" }} * {{vCard|type=museum ship|name=Feuerschiff „Amrumbank“/„Deutsche Bucht“|wikidata=Q1409666| lastedit = 2019-07-15 |description= Das Feuerschiff wurde 1917 unter dem Namen "Amrumbank" in Dienst gestellt, später dann verlegt auf die Position "Deutsche Bucht". Seit dem 3. August 1984 hat es einen festen Liegeplatz im Emder Ratsdelft und ist heute schwimmendes Museum, Restaurant und manchmal auch Trauungszimmer.}} * {{vCard|type=museum ship|name=Seenot-Rettungskreuzer "Georg Breusing" |wikidata=Q1503802| lastedit = 2019-07-15 |description=Der Seenot-Rettungskreuzer "Georg Breusing" war von 1963 bis Juli 1988 von der DGzRS-Station Borkum aus im Einsatz. 1988 übernahm der privat eingetragene Verein Förderkreis Rettungskreuzer „Georg Breusing" e.V. das Schiff und betreibt es als schwimmendes Museum, informiert über das Seenotrettungswesen an den Küsten Deutschlands und über die Arbeit der [https://www.seenotretter.de/wer-wir-sind/ Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)]. }} * {{vCard | name = Heringslogger "AE 7-Stadt Emden" | type = museum ship | wikidata = Q2326404 | url = https://www.heringslogger.de/ | lastedit = 2022-07-17 | description = Der Heringslogger "AE 7-Stadt Emden" war 1908 auf einer Werft in Scheveningen/NL erbaut worden um für niederländische Rechnung als Logger auf Heringsfang zu fahren. 1976 kam schließlich das endgültige Aus für die Emder Heringsfischerei. 1987 stiftete Herr Werner Kühn aus Bremerhaven dem "Arbeitskreis Museumslogger e. V. Emden" seinen hölzernen Segellogger. Vom Arbeitskreis Museumslogger wurde der Logger dann 1988/89 in eigener Regie nach Bauplänen aus dem Visserijmuseum Vlaardingen/NL und der Meyer-Werft in Papenburg außen und innen originalgetreu restauriert. Im ehemaligen Laderaum ist eine ständige Ausstellung zur Geschichte der Emder Heringsfischerei zu sehen. }} === Straßen und Plätze === * Der {{Marker|type=park|name=Stadtgarten|lat=53.36721 | long=7.20583}} ist der zentrale Punkt in Emden und Mittelpunkt der Altstadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten und netten Cafés und Restaurants in der großen Fußgängerzone. === Parks und Seen === {{Scroll Gallery |title=Parks und Seen |width=250 |maxHeight =200 |EmdenWallVogelsangzwinger.jpg|Wallanlagen |EmdenFriedhofTholenswehrAllee.jpg|Zentralfriedhof |Emden-Stadtgraben-2002.jpg|Stadtgraben |EmdenUphuserMeer1.jpg|Uphuser Meer (Ostseite) mit Wochenendhäusern |Bansmeer.jpg|Das Bansmeer vom östlichen Ufer aus gesehen }} * Die {{Marker|type=park|name=Wallanlagen|lat=53.3732 | long=7.2113|url=https://www.emden-touristik.de/themen/fuehrungen-mehr/reformationsroute/reformationsroute1/poi/stadtwall.html?cHash=87760942b2}} waren einst eine frühneuzeitliche Stadtbefestigung und sind heute eine Naherholungs- und Grünanlage in der Stadt.Sie sind in ihrer Erhaltung einzigartig in Deutschland. Der Wall ist in acht Teile gegliedert. Die drei nach Mühlen benannten Zwinger haben ihren Namen von den dort stehenden Mühlen, die Gelbe Mühle ist jedoch nicht mehr erhalten. Der Wall wird umflossen vom Stadtgraben, dort haben eine Reihe von Sportvereinen ihr Domizil. Die Wege auf dem Wall dürfen sowohl von Fußgängern wie auch Radfahrern benutzt werden, ungeeignet sind die Wege dagegen für Inline-Skater. Eine durchgehende Wanderung von einem zum anderen Ende des Walls ist problemlos möglich. Heute mit einer Vielzahl von Bäumen bestanden, wird der Wall von den Emdern als Naherholungsgebiet geschätzt. * Der {{Marker|type=park|name=Stadtwald|lat=53.3960 | long=7.2188|url=http://www.stadtwald-emden.de/}} mit seiner jetzt 71 Hektar großen Fläche ist ein Naherholungsgebiet mit einer Kombination aus Wald und Wiesenlandschaft. Dort sind Laub- und Edellaubhölzer wie Eiche, Esche, Ahorn, Kirsche, Buche und Erle angepflanzt worden, umgeben von heimischen Sträuchern, so dass sich ein abgestufter Waldrand ergibt. * Der {{Marker|type=park|name=Zentralfriedhof |lat=53.3764 | long=7.2254}} ist insbesondere in seinem älteren Teil parkähnlich angelegt. Er liegt zwischen den Stadtteilen Tholenswehr und Wolthusen. * Der {{Marker|type=park|name=Burgplatz|lat=53.36643 | long=7.20044|url=https://www.emden-touristik.de/themen/fuehrungen-mehr/reformationsroute/reformationsroute1/poi/burgplatz.html?cHash=5536e0968b}} gehört zu den gern besuchten Grünanlagen der Stadt. Er liegt in der Innenstadt auf dem Gelände der mittelalterlichen und später geschleiften Burg Emden. Ein idealer Ort, um unweit des Zentrums in grüner Umgebung zu entspannen. * Der {{Marker|type=park|name=Stephansplatz|lat=53.36743 | long=7.20949}} im Stadtteil Groß-Faldern wurde im Bett einer nach dem Krieg mit Trümmerschutt verfüllten Gracht, dem Brauersgraben, angelegt und ist neben dem Burgplatz der zweite zentrumsnahe Park. Hier wurde auch ein wunderschöner Wasserspielplatz angelegt. An der Nordseite lädt das [[Emden#vCard_Café Einstein|Café Einstein]] nicht nur tagsüber zum Verweilen ein. * Der {{Marker|type=park|name=Friesenhügel|lat=53.37338 | long=7.19003|url=http://damals-in-ostfriesland.de/2014/02/26/friesenhuegel-in-emden-ehem-muelldeponie/}} war ehemals eine Mülldeponie und wurde 2012 aufwändig rekultiviert und zu einem 16&#x202F;m hohen Aussichtspunkt umgestaltet. Er bietet bei klaren Sichtverhältnissen einen Ausblick, der bis zu den naheliegenden Nordseehäfen reicht. Im Winter bietet sich der Hügel zum Rodeln an. Für Besucher gibt es im Umgebungsbereich der Ubierstraße genügend Parkplätze. * Das {{Marker | type=lake | name=Uphuser Meer |wikidata=Q2499648}} ist ein Binnensee östlich des Stadtgebietes und wird in erster Linie als Naherholungsgebiet genutzt. An seinem Ostufer befindet sich eine Ferienhauskolonie. Daher gibt es kaum öffentlich zugängliche Plätze an dieser Seeuferseite. Segeln und Angeln sind die bevorzugten Freizeitaktivitäten. Das Uphuser Meer ist mit dem innerostfriesischen Wasserstraßennetz als auch – über den Emder Hafen und seine Seeschleusen – mit der Hochsee verbunden. Das Westufer des Sees ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und nicht zugänglich. * Das {{Marker | type=lake | name=Bansmeer |wikidata=Q806957}} ist ein etwa 24&nbsp;ha großer und flach eingedeichter, weitgehend naturnaher See etwa 4&#x202F;km östlich des Stadtgebietes. Er ist ca. 1&#x202F;m tief, hat aber wegen früherer Sandentnahme eine Stelle mit einer Tiefe bis zu 17{{nnbsp}}m. Seit 1975 sind das Bansmeer und seine Umgebung als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Es gehört zu den Feuchtgebieten von internationaler Bedeutung und stellt eine wertvolle Lebensstätte für bedrohte Tier- und Pflanzenarten und Lebensgemeinschaften dar. Es ist nicht erlaubt, das Bansmeer mit Booten zu befahren. Eine Befischung des Sees vom Ufer aus ist nicht gestattet. * Das {{Marker | type=lake | name=Kleine Meer |wikidata=Q1746745}}, auch Hieve genannt, grenzt an die Stadt Emden und liegt nordöstlich der Stadt auf dem Gebiet der Gemeinde Hinte. Das Kleine Meer ist als Freizeit- und Erholungsgebiet beliebt. Vor allem Segler, Surfer, Angler und zahlreiche Wochenendhäuser prägen das Bild. Die Verbindung zum ostfriesischen Wasserstraßennetz erfolgt durch den einzigen Abfluss, das Kurze Tief. * Das {{Marker | type=lake | name=Große Meer |wikidata=Q1549188}} ist ein natürlich entstandener Niedermoorsee, durch einen kurzen Kanal mit dem Kleinen Meer verbunden. Es ist – bis auf wenige tiefere Stellen – nur 0,5 bis 1,0 Meter tief, liegt aber durch künstliche Entwässerung 1,4 Meter unter dem Meeresspiegel (NN). Der See ist mit einer freien Wasserfläche von etwa 289 Hektar (mit Röhrichtverlandungszonen ca. 400 ha) der viertgrößte See in Niedersachsen. Das Große Meer gliedert sich in zwei nahezu getrennte Wasserflächen (Nord- und Südteil). Das Naturschutzgebiet „Südteil Großes Meer“ wurde 1974 ausgewiesen und wird von einem 2500 Hektar großen Landschaftsschutzgebiet umgeben. Mit seinem ausgedehnten Schilf-/Röhrichtgürtel und dem angrenzenden Feuchtgrünland sind das Große Meer und sein Umfeld ein Brut- und Lebensraum von überregionaler Bedeutung. Der Nordteil wird dagegen als Freizeit- und Erholungsgebiet genutzt und bietet Raum für Angel- und Wassersport. Auch ein großer, schön gelegener [[Emden#vCard_Campingplatz Großes Meer|Campingplatz]] befindet sich am Ufer des Großen Meeres. == Aktivitäten == === Radfahren === [[File:Am Deich vor Emden.jpg|thumb|Radfahren am Deich vor Emden]] In Emden und drumherum ist das Fahrrad ein bevorzugtes Verkehrsmittel. Eine große Anzahl ausgewählter Radtouren findet man auf der Webseite der [https://www.emden-touristik.de/themen/freizeit-tipps/radrouten.html Touristen-Information]. Wer kein eigenes Rad dabei hat, kann sich eins ausleihen bei: * {{vCard | name = Fahrradladen Neef | type = bicycle rental | url = https://www.fahrradladen-neef.de/ | address = Twixlumer Straße 6, 26723 Emden-Larrelt | lat = 53.36627 | long = 7.14737 | phone = +49 (0)4921 6404 | fax = +49 (0)4921 680690 | email = info@fahrradladen-neef.de | hours = Mo-Fr: 08:00-13:00 Uhr und 15:00-18:00 Uhr, Samstag geschlossen | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih, auch E-Bikes (mit Ladestation) und Liegeräder.}} * {{vCard | name = Fahrradverleih am Wohnmobilstellplatz | type = bicycle rental | url = https://www.ag-ems.de/ausfluege/binnenhafen | address = Am Eisenbahndock | lat = 53.36335 | long = 7.20846 | phone = +49 (0)160 3624744 | price = 8,- €/Tag | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih mit kostenloser E-Bike Ladestetion. }} * {{vCard | name = Paddel & Pedal – Station Emden | type = bicycle rental | url = https://www.ag-ems.de/ausfluege/paddel-und-pedal-station | address = Am Marienwehrster Zwinger 13, 26721 Emden | lat = 53.37335 | long = 7.21404 | phone = +49 (0)160 3692739 | hours = Mo-Fr: 08:00-17:00 Uhr, Sa. und So. 09:00-18:00 Uhr | price = 7,- €/Tag | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih und Kanuverleih, kostenlose E-Bike Ladestation, sehr beliebt ist die Kombination aus Kanu & Rad (auch Transfer möglich), auch Stand Up Paddling! }} * {{vCard | name = Fahrradverleih 'Am Borkumanleger' | type = bicycle rental | url = https://www.ostfriesland.travel/sehenswuerdigkeiten/sehenswuerdigkeit/fahrradverleih-ag-ems-emden | address = Zum Borkumanleger, 26725 Emden | lat = 53.34435 | long = 7.18654 | phone = +49 (0)1805 180182 | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih, kostenlose E-Bike Ladestation. }} * {{vCard | name = Bootsverleih Am Wasserturm | type = bicycle rental | url = https://www.bootsverleih-emden.de/ | address = Außer dem Beckhofstor (Am Wasserturm, hinter dem Polizeigebäude), 26721 Emden | lat = 53.36952 | long = 7.19844 | phone = +49 (0)170 4422310 | email = bootsverleih-emden@ewetel.net | hours = Mo–Fr: 13:00-18:00 Uhr, Sa, So und an Feiertagen: 10:00-18:00 Uhr, in den Ferien: 10:00-18:00 Uhr | lastedit = 2021-11-14 | description = Fahrradverleih, Kanus, Kajaks, Tretboote. }} * Im Umland bieten mehrere '''[https://www.paddelundpedal.de/ Verleihstationen]''' Fahrräder und Kanus an nach dem Motto "Hier starten - dort abgeben". === Schwimmen === [[File:Flug Emden 2010 189.JPG|thumb|300px|Van Ameren Bad]] * {{vCard | name = Friesentherme | type = swimming | url = https://www.friesentherme-emden.de | address = Theaterstr. 2, 26721 Emden | lat = 53.3743 | long = 7.2021 | phone = +49 (0)4921 396000 | fax = +49 (0)4921 396002 | email = info@friesentherme-emden.de | hours = Mo: 10:00-15:00 Uhr, Di-So: 10:00-21:00 Uhr | price = Erw.: 6,- €, Kinder: 4,- € | lastedit = 2021-11-14 | description = Erlebnisbad, Sauna und Wellness. }} * {{vCard | name = Van Ameren Bad | type = swimming | url = http://www.buergerbad.de/ | address = An der Kesselschleuse 4, 26725 Emden | lat = 53.36645 | long = 7.22038 | phone = +49 (0)4921 22854 | fax = +49 (0)4921 588087 | hours = Mai bis einschl. August: Mo–Fr: 06:00–20:00 Uhr, Sa + So: 08:00–19:00 Uhr | price = Erw.: 3,50&#x202F;€, Kinder: 1,50&#x202F;€ | lastedit = 2021-11-14 | description = Freibad mit großem Schwimmbecken, Kinderbecken, Rutschen, großzügige Rasenflächen, Kiosk. }} * {{vCard|type=swimming|name=Freibad Borssum|address=Lindenweg 3,26725 Emden|phone=+49 (0)4921 |email=|fax=|url=https://www.friesentherme-emden.de/bad/freibad/|hours=Mai bis Ende August: Mo–Fr: 06:00–20:00 Uhr, Sa, So & Feiertage: 08:00–18:00 Uhr|price=Erw.: 3,- €, Kinder: 1,- €|lat=53.34700|long=7.22445| lastedit = 2017-01-19 |description=Freibad mit Schwimmerbecken, Nichtschwimmerbecken mit Wasserrutsche, Planschbecken, riesige Liegewiese, Beachvolleyballfeld, Kiosk}} === Auf dem Wasser === Die vielen Wasserwege in Emden und um Emden herum bieten allerlei Möglichkeiten, wie [https://www.emden-touristik.de/themen/freizeit-tipps/hafen-kanalfahrten.html Kanal- und Grachtenfahrten], [http://windloop-emden.de/ Kite- und Windsurfen], [https://einstein-emden.de/sup-in-emden/ Stand Up Paddling (SUP)]. === Theater === [[File:EmdenNordseehalleStirnseite.JPG|thumb|300px|Nordseehalle]] [[File:EmdenBarenburgKulturbunker.jpg|thumb|300px|Kulturbunker]] * Das {{Marker|type=theater|name=Neue Theater|lat=53.37485 | long=7.20345|url=https://neuestheater.emden.de/}} ist eine kulturellen Drehscheibe ohne eigenes Ensemble und zugleich das größte Theater der Stadt. Es wurde 1970 erbaut und wird genutzt für Veranstaltungen aus den Bereichen Schauspiel, Musiktheater, Show aber auch Tagungen und Kongresse. Es ist u. a. Spielstätte der Landesbühne Niedersachsen Nord sowie des Internationalen Filmfests Emden-Norderney und gehört zum Betrieb Nordseehalle der Stadt Emden. * Die {{Marker|type=theater|name=Nordseehalle|lat=53.37781 | long=7.20335|url=https://nordseehalle.emden.de/}} wurde 1972 erbaut und ist eine Veranstaltungs- und Mehrzweckhalle und als solche die größte ihrer Art in Ostfriesland. Genutzt wird sie für Veranstaltungen aus den Bereichen TV-Produktion, Konzert, Sport, Show und Messe. * Das {{Marker|type=theater|name=Friesenbühne|lat=53.36724 | long=7.21201|url=https://www.friesenbuehne.de/}}, oder auch das "Lüttje Huus" genannt, ist der älteste Emder Theaterverein. Das Lüttje Huus ist ein ehemaliges Lagerhaus und wurde mit viel Engagement in liebevoller Eigenarbeit umgebaut. Das kleine Zimmertheater verfügt über 87 Sitzplätze. * Der {{Marker|type=theater|name=Kulturbunker|lat=53.38033 | long=7.21550|url=http://www.kulturbunker-emden.de/}} im Ortsteil Barenburg ist ein ehemalige Luftschutzbunker. Heute findet man im Kulturbunker ein umfangreiches Kulturangebot aus Musik und Tanz, Kultur und Kunst, Feiern und Festen. * Die {{Marker|type=theater|name=Spöldeel Transvaal|lat=53.35870 | long=7.19188|url=https://www.spoeldeel-transvaal.de/}} ist eine Heimatbühne, die heute in der Aula der Cirksenaschule spielt und die Zuschauer immer wieder mit seinen Stücken begeistert. === Kino === * Das {{Marker|type=cinema|name=Cinestar|lat=53.36823 | long=7.19810|url=https://www.cinestar.de/de/kino/emden-cinestar/}} mit seinen 6 Kinosälen befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofs, unmittelbar am Parkhaus am Wasserturm. Es ist mit modernster Technik ausgestatt. {{rolli|grün}} === Veranstaltungen === * Im Februar gibt es in der Nordseehalle mit 800 m² Eisfläche die größte temporäre '''Eisbahn''' Ostfrieslands. * Ende April findet ein kleiner '''Maimarkt''' im Stadtgarten mit bunten Buden und Karussells statt. Am 30. April wird der Maibaum aufgestellt, und rund um den Maibaum wird gegessen, getrunken, gefeiert und in den Mai getanzt. * Ende Mai dreht sich in Emden wieder alles um kleine Fische, denn die '''Matjestage''' werden dann in der Seehafenstadt Emden gefeiert. Viele Traditionsschiffe aus dem In- und Ausland werden an diesen Tagen im Binnenhafen und Ratsdelft festmachen und einen Hauch aus der längst vergangenen Seefahrerromantik in die Stadt zurückbringen. Abends sorgen diverse Livebands für Unterhaltung und tragen zur Kurzweil beim Bummeln über das Festgelände bei. * Während der Matjestage veranstaltet die Emder Laufgemeinschaft e.V. ihren traditionellen '''[http://www.emder-lg.de/matjeslauf Matjeslauf]''', ein Laufereignis für Jung und Alt über unterschiedliche Distanzen. * Anfang Juni findet das '''[https://www.filmfest-emden.de/ Internationale Filmfest]''' statt. Es zählt zu den bundesweit beachteten und international anerkannten Filmfestivals in Deutschland und ist in erster Linie ein großes Publikumsfestival für seine rund 24 000 Besucher. * Das '''Delft- & Hafenfest''' Mitte Juli ist ein großes Fest mit maritimen Flair. Mit vielen Schaustellern und abwechslungsreichem Bühnenprogramm wird der Delft zum Publikumsmagneten. * Anfang August kann man sich bei '''Emden á la Carte''' im Stadtgarten kulinarisch verwöhnen lassen und vieles an den Ständen zu kleinen Preisen probieren. Zahlreiche gastronomische Betriebe präsentieren sich mit ihren Köstlichkeiten. * Mitte August gibt es bei der '''Emder Hafenmeile''' auf dem Wasser viel zu erleben. Dann sind mehr als 1000 Paddler und 300 Ruderer im Emder Gewässer unterwegs. Bei der "Deutschen Hochschulmeisterschaft im Drachenboot" kämpfen mehr als 50 Mannschaften gegeneinander. * Das traditionelle '''Schützenfest''' findet Mitte September statt. Mehr als 60 Schaustellergeschäfte bilden auf dem Schützenplatz eine Meile des Vergnügens. * Ab Ende November bis Silvester verzaubert der '''Emder Engelkemarkt''' am Ratsdelft und im Stadtgarten mit seinem weihnachtlichen Budenzauber die Stadt. Vor der malerischen Kulisse des beleuchteten Rathauses liegt das besinnlich gestaltete Weihnachtsdorf. Einen aktuellen '''[https://www.emden-touristik.de/veranstaltungskalender Veranstaltungskalender]''' mit den genauen Terminen und noch vielen weiteren Veranstaltungen gibt es auf der Internetseite der Emden-Touristik. === Sonstiges === * Das {{Marker|type=company|name=Volkswagenwerk|lat=53.34959 | long=7.16521|url=http://www.volkswagen.de/de/erleben/Werkbesichtigung/emden.html|zoom=14}} kann zu bestimmten Terminen besichtigt werden. Details sollten vorher unbedingt geklärt werden. * Die {{Marker|type=amusement park|name=Emder Miniaturdampfeisenbahn|lat=53.36830|long=7.19609|url=https://minibahn-emden.de/}} hinter der Güterzuglok am Bahnhof fährt bei gutem Wetter auf einem Gelände mit ca. 650&#x202F;m Gleis, das liebevoll von Hobby-Eisenbahnern gestaltet wurde und gepflegt wird. Kinder erleben hier ein nostalgisches Eisenbahn-Abenteuer auf einer Lokomotive, die wie ein echter Zug durch einen Tunnel fährt und an einer schönen Landschaft vorbeikommt. * Das {{Marker|type=amusement park|name=Ökowerk|lat=53.33734 | long=7.22905|url=https://www.oekowerk-emden.de/|zoom=13}} am Kaierweg 40a ist ein regionales Umweltbildungszentrum für kleine und große Ökologen und Gartenfreunde. Kinder können hier Natur hautnah erleben und selbständig erforschen. Das Gelände ist während der Öffnungszeiten für einen erlebnisreichen Spaziergang kostenlos zugänglich. Auf dieser Wanderung geht man durch einen Hexengarten, auf einen Wildbienenlehrpfad, kommt an einem Libellenteich vorbei. Viel Spaß kann man in den unterschiedlichen Weidenlabyrinthen haben. Im Archeprojekt kann man alte Haustierrassen und alte Obstsorten entdecken. Kinder erforschen das weitläufige Gelände auf einer Öko-Rallye. * Im {{Marker|type=amusement park|name=Abenteuerland Okidoki|lat=53.36941|long=7.18838|url=http://www.okidoki-emden.de/|zoom=15}} in der Langobardenstr. 4 können Kinder sich auch bei schlechtem Wetter vergnügen. Alles was ein Kinderherz begehrt ist in einer großen Halle, Piratenschiff, Kartbahn, Trampolin und ein Wabbelberg. == Einkaufen == Aufgrund der Größe der Stadt macht das Einkaufen Spaß. Es gibt verschiedene Möglichkeiten: * Im {{Marker|type=shopping street|name=Stadtzentrum|lat=53.36751 | long=7.20482}} findet man in der groß angelegten Fußgängerzone "Zwischen beiden Märkten" alles was das Herz begehrt, auch Souvenir-Läden, Straßencafés, Restaurants und Lokale. * Das {{Marker|type=mall|name=DollartCenter|lat=53.3623|long=7.1694|url=https://www.doc-emden.de/}} im Ortsteil Larrelt ist mit etwa 40 Fachgeschäften auf einer Fläche 23.000 m² eines der größten Einkaufszentren Ostfrieslands. * Der {{Marker|type=market|name=Wochenmarkt|lat=53.36784|long=7.20292}} bietet jeden Dienstag, Freitag und Samstag 08:00 - 13:00 Uhr auf dem Neuen Markt die Möglichkeit frische regionale Produkte einzukaufen. * {{vCard | name = Thiele Tee Kontor | type = shop | url = https://www.thiele-tee.de/ | address = Faldernstr. 31, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 25184 | hours = Mo-Fr: 10:00-18:00, Sa: 09:30-14:30 | lat = 53.36603 | long = 7.20918 | lastedit = 2020-08-02 | description = Tee ist in Ostfriesland des Tages Anfang und Ende. Den echten Ostfriesentee gibt es bei Thiele Tee. Die Firma Thiele & Freese ist marktführend bei den Teekennern im äußersten Nordwesten. Ostfriesland und der echte Ostfriesentee gehören sein weit über 400 Jahren zusammen. }} == Küche == Die Nähe zur Nordsee und die Tradition als Fischereihafen verpflichten. Fisch gehört zu den kulinarischen Spezialitäten Emdens. Der Matjes in diversen Zubereitungsvarianten ist dabei das wohl wichtigste Gericht. Die jährlichen [https://www.emden-touristik.de/themen/veranstaltungen/matjestage.html Emder Matjestage] immer Ende Mai bieten ausreichend Gelegenheit, diese Köstlichkeit in allen ihren Variationen zu probieren. Aus dem nahen [[Greetsiel]] kommen tagfrische Krabben. Aber auch Süßwasserfische aus den umliegenden Gewässern findet man häufig auf der Speisekarte. Beliebt ist dabei das Räuchern des Fisches. Nicht zu vergessen das Labskaus, oder im Winter Grünkohl mit Pinkel, Kassler, Kochwurst und Speck. Kohlessen sind oft Bestandteil einer Boßeltour. Dazu gehört ein Klarer (Korn). * {{vCard | name = Leckerpott | type = restaurant | url = https://leckerpott-emden.de/ | address = Am Delft 6/7, 26721 Emden | lat = 53.36610 | long = 7.20544 | phone = +49 (0)4921 8204646 | email = info@leckerpott-emden.de | hours = täglich 11:00-14:00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2022-03-24 | description = Am Emder Ratsdelft gelegenes Restaurant mit traditioneller ostfriesischer Küche, auch auf moderne Art und Weise zubereitet, mit Zutaten von regionalen Anbietern. Das Restaurant wird als Inklusionsbetrieb geführt. }} * {{vCard | name = Restaurant Goldener Adler | type = restaurant | address = Neutorstraße 5, 26721 Emden | directions = im Hotel Goldener Adler | phone = +49 (0)4921 92730 | fax = +49 (0)4921 927339 | email = info@goldener-adler-emden.de | hours = täglich 12:0014:00 und 17:30-21:30 | lastedit = 2022-03-24 | before = {{Marker Kopie|Hotel Goldener Adler|name}} | description = Die Küche des Restaurants wird vom Chef des Hauses selbst geleitet, sie wird allen kulinarischen Ansprüchen gerecht mit einheimischen und internationalen Spezialitäten, im Sommer auch auf der windgeschützten Innenhof-Terrasse. }} * {{vCard | name = Restaurant El Rancho | type = restaurant | url = https://www.elrancho-emden.de/ | email = info@elrancho-emden.de | address = Brückstraße 35, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 34499 | hours = Mi-So 11:30-14:00 + 18:00-21:00 | lat = 53.36707 | long = 7.20897 | lastedit = 2020-08-03 | description = Internationale Küche und Argentinische Steaks im Herzen der Stadt, internationales Restaurant mit regionalem Charme: Steaks, Fisch, Vegetarisches. Mit ca. 60 Innen- und im Sommer 20 Terrassenplätzen }} * {{vCard | name = Parkrestaurant | type = restaurant | url = https://www.parkhotel-emden.de/parkrestaurant.html | address = Friedrich-Ebert-Str. 73-75, 26725 Emden | directions = im Upstalsboom Parkhotel | phone = +49 (0)4921 8280 | fax = +49 (0)4921 828599 | email = parkhotel@upstalsboom.de | hours = täglich 06:30-10:00 + 11:30-14:00 +18:00-22:00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | before = {{Marker Kopie|Upstalsboom Parkhotel - Emden|name}} | description = Restaurant mit einer leichten und kreativen Küche, Außenterrasse unter uraltem Baumbestand. }} * {{vCard | name = Restaurant & Cafe "Strandlust" | type = restaurant | url = https://www.ag-ems.de/ausfluege/cafe-und-restaurant-strandlust | address = Jannes-Ohling-Straße 39, 26723 Emden OT-Knock | directions = im OT-Knock | lat = 53.35629 | long = 7.00320 | phone = +49 4927 187830 | email = gastro@ag-ems.de | hours = Apr-Ende Okt, Mi-Sa: 12:00-Sonnenuntergang; So: 09:00-Sonnenuntergang | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | description = Für Spaziergänger, Hundeliebhaber und Romantiker ein beliebtes Ausflugsziel für frisch Verliebte, Familien oder jeden, der ein bisschen Ruhe vom Alltag braucht. Ausblick auf die Weite der Nordsee inklusive! }} * {{vCard | name = Restaurant Feuerschiff Emden | type = restaurant | url = https://www.feuerschiff-emden.de/ | address = Georg-Breusing-Promenade, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 9996500 | email = info@feuerschiff-emden.de | hours = Ab 01.April täglich 12:00-14:00 und 17:30-21:30 | lastedit = 2022-03-24 | before = {{Marker Kopie|Q1409666}} | description = Ostfriesische Spezialitäten (Fisch- und Krabbenspezialitäten) in einem maritimen und nautischen Flair auf dem original-eingerichteten Feuerschiff "Deutsche Bucht" mit Blick auf den Delft, sowohl im Schiff wie auch an Deck. }} * {{vCard | name = Fährhaus | type = restaurant | url = https://www.ag-ems.de/planen-service/gastronomie/das-faehrhaus-gastronomie-und-event-terminal | address = Zum Borkumanleger 8, 26723 Emden | directions = unmittelbar am Fähranleger der Borkumfähre | lat = 53.34361 | long = 7.18604 | phone = +49 (0)4921 8907340 | email = info@das-faehrhaus.de | hours = Mi-So: 12:00-22:00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | description = Selbstbedienungs-Restaurant und Cafe, maritime Leckereien, Kaffee und Kuchen bei lebhafter Kulisse und echtem Hafenflair. }} * {{vCard | name = Emder Fischerstube | type = restaurant | url = https://www.hotel-in-emden.de/restaurant | address = Courbierestraße 6, 26725 Emden | directions = im Hotel Faldernpoort | phone = +49 (0)4921 97520 | fax = +49 (0)4921 28761 | email = info@faldernpoort.de | hours = Mo-Sa ab 17:30 | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | before = {{Marker Kopie|Faldernpoort|name}} | description = Restaurant mit 50 Sitzplätzen mit ostfriesischer Küche in gemütlich rustikaler Atmosphäre. }} * {{vCard | name = AMIGOS Restaurant | type = restaurant | url = http://www.amigos-emden.de/ | address = Bollwerkstraße 52, 26725 Emden | lat = 53.36920 | long = 7.21203 | phone = +49 (0)4921 999177 | hours = Di-Sa: 17:30-23:00; So + Feiertage: 11:30-14:00 + 17:30-23:00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2020-08-03 | description = Mexikanische und internationale Küche in der Innenstadt. Die Küche ist -normalerweise- nicht sehr scharf. }} * {{vCard | name = Pizzeria Aurora | type = restaurant | url = https://www.aurora-emden.de/ | email = info@aurora-emden.de | address = Zwischen beiden Märkten 6, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 586705 | mobile = +49 (0)151 14120261 | hours = So-Do: 11:00-24:00; Fr,Sa: 11:00-01:00 | lat = 53.36761 | long = 7.20455 | lastedit = 2020-08-03 | description = Pizzeria im Herzen der Stadt, Pizza-, Nudel-, und Salatgerichte, auch außer Haus }} * {{vCard | name = La Cucina di Santino | type = restaurant | address = Neuer Markt 7, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 927676 | facebook = La-Cucina-di-Santino-2087965074586954 | hours = täglich 12:00-14:30 + 17:00-0:00 | lat = 53.36769 | long = 7.20372 | lastedit = 2020-08-03 | description = Italienisches Restaurant im Zentrum der Stadt, glutenfreie Gerichte, vegane Nudeln und mediterrane Spezialitäten }} * {{vCard | name = Café & Restaurant Henri’s | type = restaurant | url = https://henri-s.com/ | address = Hinter dem Rahmen 5a, 26721 Emden | lat = 53.36974 | long = 7.20380 | phone = +49 (0)4921 450041 | email = henris@obw-emden.de | hours = Di-So 09:00-18.00 | subtype = wheelchair | lastedit = 2023-11-12 | description = Café und Restaurant der ''Ostfriesische Beschäftigungs- und Wohnstätten GmbH (obw)'' mit lichtdurchflutetem Wintergarten und Terrasse. Die Küche kreiert täglich raffinierte Speisen, verwendet selbstverständlich frische Lebensmittel, möglichst von regionalen Erzeugern. Der Betrieb wird als Inklusionsbetrieb geführt . }} * {{vCard | name = Café Einstein | type = bar, cafe, pub | comment = Café – Bar – Wohnzimmer - Kneipe | url = https://einstein-emden.de | email = albert@einstein-emden.de | address = Bollwerkstraße 24, 26725 Emden | directions = am Stephansplatz | phone = +49 (0)4921 29111 | hours = Mo-Do: 11:00-01:00; Fr: 11:00-02:00; Sa: 11:00-03:00; So: 14:00-22:00 | lat = 53.36885 | long = 7.20950 | lastedit = 2020-08-04 | description = Das Café Einstein ist Café und Kult-Kneipe, geprägt durch eine bunt gemischte Altersstruktur und bekannt für Gemütlichkeit, eine persönliche Atmosphäre und Naturnähe, mit Bestuhlung auf dem Stephansplatz, die bei Weitem nicht nur Eltern mit Kindern aufgrund des angrenzenden Spielplatzes nutzen. In der Emder Innenstadt gibt es kein anderes Café, in dem man mitten im Grünen Kaffeespezialitäten und Kuchen genießen kann. Immer dienstags ab 20:00 Uhr findet unter dem Namen ''Kulturdienstag'' Programm statt. Oft treten lokale und überregionale, kleine und große Künstler auf. }} == Nachtleben == Rund um den Neuen Markt bietet Emden eine bunte und vielfältige Kneipenszene und eine abwechslungsreiche gastronomische Welt. Hier finden Nachtschwärmer, egal ob jung oder alt, genau das Passende, von gemütlicher Kneipe bis hin zur Diskothek. == Unterkunft == === Camping === [[File:Flug Emden 2010 048.JPG|thumb|Wohnmobilstellplatz am Yacht Club im Außenhafen]] * {{vCard | name = Wohnmobilstellplatz "Alter Binnenhafen" | type = caravan site | url = https://www.ag-ems.de/ausfluege/binnenhafen | address = Am Eisenbahndock, 26721 Emden | lat = 53.36311 | long = 7.20822 | phone = +49 (0)160 3624744 | fax = +49 (0)4921 8907405 | email = info@ag-ems.de | lastedit = 2023-11-12 | description = Der Wohnmobilstellplatz am Binnenhafen neben dem Yachthafen bietet 35 Wohnmobilen Platz. Geboten werden dort Strom, Frischwasser, Entsorgung, Waschen und Trocknen sowie Duschen. Mitgebrachte Boote können an der vorhandenen Slip-Anlage zu Wasser gelassen werden. }} : Ausführlicher Bericht zu diesem [https://meincamp.de/wohnmobilstellplatz-emden-alter-binnenhafen/ Wohnmobilstellplatz] als Videocast. * {{vCard|type=caravan site|name=Wohnmobilstellplatz Friesentherme|lat=53.37483 | long=7.20194|address=Theaterstrasse , 26721 Emden|phone=+49(0)4921 83500|lastedit=2020-08-03|description= Der Wohnmobilstellplatz Friesentherme bietet Platz für 4 Wohnmobile. Es gibt zwar eine Stromsäule, Entsorgung ist leider nicht möglich.}} * {{vCard|type=caravan site|name=Wohnmobilstellplatz am Yacht Club|directions= im Außenhafen|lat=53.33771 | long=7.18385|address=An der Nesserlander Schleuse, 26723 Emden|url=https://www.promobil.de/stellplatz/stellplatz-am-yacht-club-588f1e61721d54a52815f3f7.html|price= 5,-&nbsp;€/N|lastedit=2020-08-03|description= Ganzjährig nutzbarer Stellplatz ohne Ausstattung für 10 Wohnmobile}} * {{vCard|type= campsite|name=Campingplatz Knock|address=Am Mahlbusen 1, 26723 Emden OT-Knock| directions = etwa 15&#x202F;km westlich des Stadtzentrums |phone=+49 (0)4927 567|email= info@campingplatz-knock.de |fax=+49 (0)4927 1379|url=http://www.campingplatz-knock.de|hours=Ostern bis Anfang Oktober|price=|lat=53.34586 | long=7.03531|lastedit=2020-08-04|description=Der Campingplatz liegt im Erholungsgebiet an der Knock zwischen Nordsee und Emsmündung. Freizeitmöglichkeiten: Baden im Meer oder im Binnengewässer, Surfen oder Kiten, ideal zum Drachen steigen lassen, Fahrradfahren, Wandern, Angeln. Ausstattung: Ver- und Entsorgung für Wohnmobile, rollstuhlgerechte Sanitärausstattung, Waschmaschine/Wäschetrockner, Kleiner Kinderspielplatz, Stromanschluss}} * {{vCard | name = Campingplatz Großes Meer | type = campsite | url = https://www.grossesmeer.de/camping/campingplatz | email = campingplatz@grossesmeer.de | address = Am Gästehafen 1, 26624 Südbrookmerland | directions = etwa 17&#x202F;km nördlich des Stadtzentrums | phone = +49 (0)4942 20472028 | fax = +49 (0)4942 20472001 | hours = Mitte März - Anfang November | lat = 53.4433 | long = 7.3080 | lastedit = 2020-08-04 | description = Großer Campingplatz am Nordostufer des Großen Meeres hervorragend eingebettet in der Naturlandschaft und von Bäumen und Hecken umrandet. }} === Günstig === [[File:Seemannsmission Emden.jpg|thumb|Seemannheim Emden]] Die Touristen-Information bietet auf ihrer [https://www.emden-touristik.de/uebernachten/unterkuenfte-in-emden-umgebung#/unterkuenfte Internetseite] eine komfortable Buchungsmöglichkeit nicht nur für die Hotels der Stadt, sondern auch für Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Pensionen und Bauernhöfe. * {{vCard | name = Jugendherberge Emden | type = youth hostel | url = http://www.jugendherberge.de/Jugendherbergen/Emden581/Portraet | address = Thorner Straße 3 (ehemals An der Kesselschleuse 5), 26725 Emden | lat = 53.36550 | long = 7.21986 | phone = +49 (0)4921 23797 | fax = +49 (0)4921 32161 | email = emden@jugendherberge.de | hours = Ganzjährig, 06:30 - 22:00 | checkin = 16:00 - 19:00 | price = ab 30,50&#x202F;€/Nacht | subtype = nowheelchair, wlan, bike rental | lastedit = 2021-10-04 | description = Schön gelegen an der alten Kesselschleuse etwas außerhalb der Altstadt, neben dem Freibad und direkt an der Route des Nordseeküsten-Radwegs und zahlreicher anderer Fernradwege. Die Jugendherberge mit 144 Betten in 32 Zimmern ist eher klein und beschaulich, nicht auf dem allerneuesten Stand, bietet aber mit einem neuen Anbau, mehreren Aufenthaltsräumen und WLAN in den öffentlichen Räumen einen recht guten Standard. Seit April 2011 stehen im ehemaligen, jetzt sanierten Schleusenknechtehaus an der Rundkammerschleuse, 36 Betten zur Verfügung. Die Jugendherberge Emden verfügt über eigene Kanadier. }} * {{vCard | name = Seemannsheim Emden | type = hotel garni | alt = Seemannsmission | url = https://seemannsheim-emden.de | email = info@seemannsheim-emden.de | address = Am Seemannsheim 1, 26723 Emden | phone = +49 (0)4921 92080 | fax = +49 (0)4921 20839 | checkin = 08:00-22:00 | price = EZ: 40,- €/ÜF / DZ: 65,- €/ÜF | lat = 53.34715 | long = 7.18842 | lastedit = 2020-08-03 | description = Im Seemannsheim der Ostfriesischen Evangelischen Seemannsmission e.V. kann man auch als Nicht-Seemann übernachten. }} === Mittel === [[File:Hotel Großer Kurfürst Emden (2007).jpg|thumb|Hotel Großer Kurfürst]] * {{vCard | name = Alt Emden Bürgerhaus | subtype = 3 | type = hotel garni | url = https://www.emden-touristik.de/uebernachten/unterkuenfte-in-emden-umgebung#/unterkuenfte/OFR/a5da9bcc-3c32-4b6f-aac7-2520271710ba/alt-emder-buergerhaus?useDetailSearch=false | email = info@buergerhaus-emden.de | address = Friedrich-Ebert-Straße 33, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 976100 | fax = +49 (0)4921 976129 | lat = 53.36556 | long = 7.21437 | lastedit = 2020-08-01 | description = Familiär geführtes Hotel in Jugendstilhaus mit moderner Ausstattung , direkt am Stadtwall }} * {{vCard | name = Heerens Hotel | subtype = 3 | type = hotel | url = https://www.heerenshotel.de/de/ | email = info@heerenshotel.de | address = Friedrich-Ebert-Str. 67, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 23740 | fax = +49 (0)4921 23158 | price = DZ ab 88,- €/ÜF | lat = 53.36401 | long = 7.21424 | lastedit = 2020-08-01 | description = Stilvolles Hotel mit 20 Zimmern in denkmalgeschütztem Gebäude direkt am grünen Stadtwall }} * {{vCard | name = Hotel am Boltentor | subtype = 3 | type = hotel garni | url = https://hotel-am-boltentor.de/ | email = mail@hotel-am-boltentor.de | address = Hinter dem Rahmen 10, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 97270 | fax = +49 (0)4921 972733 | price = DZ ab 120,- €/ÜF | lat = 53.36963 | long = 7.20227 | lastedit = 2020-08-01 | description = Modernes Hotel, zentral und ruhig gelegen, direkt an den Wallanlagen }} * {{vCard | name = Hotel Goldener Adler | subtype = 3 | type = hotel |image=Hotel Restaurant "Goldener Adler" in Emden (2024).jpg | url = https://www.goldener-adler-emden.de/ | email = info@goldener-adler-emden.de | address = Neutorstraße 5, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 92730 | fax = +49 (0)4921 927339 | price = DZ ab 74,- €/Ü zzgl. Frühstück 10,50&#x202F;€/P | lat = 53.36658 | long = 7.20683 | lastedit = 2020-08-01 | description = Hotel mit 18 Zimmern im Zentrum, zentral und doch ruhig gelegen direkt neben dem Rathaus }} * {{vCard | name = Hotel Großer Kurfürst | subtype = 3 | type = hotel garni |image=Hotel Großer Kurfürst Emden (2007).jpg| url = https://www.gut-hotels.de/de/hotel/stadtguthotelgrosserkurfuerst | email = hotelkurfuerst@aol.com | address = Neutorstraße 41, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 20303 | fax = +49 (0)4921 32824 | price = DZ ab 94,- €/ÜF | lat = 53.36929 | long = 7.20566 | lastedit = 2020-08-01 }} * {{vCard | name = Ems Hotel | type = hotel garni | url = https://www.ems-hotel.com | email = info@ems-hotel.de | address = Nesserlander Straße 129 A, 26723 Emden | phone = +49 (0)4921 93900 | fax = +49 (0)4921 939093 | checkin = 13:00-20:00 | price = DZ ab 93,- €/ÜF | lat = 53.34601 | long = 7.18712 | lastedit = 2020-08-01 | description = Hotel mit 10 Zimmern am Außenhafen in der Nähe des Borkum Kais, etwa 2&#x202F;km bis Zentrum }} === Gehoben === * {{vCard | name = Faldernpoort | subtype = 4 | type = hotel | url = https://www.hotel-in-emden.de/ | email = info@faldernpoort.de | address = Courbièrestr. 6, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 97520 | fax = +49 (0)4921 28761 | price = DZ ab 105,-  €/ÜF | lat = 53.36336 | long = 7.21477 | lastedit = 2020-07-31 | description = Modernes Hotel mit 60 Zimmern und Restaurant "Fischerstube" nur wenige Minuten von der Innenstadt entfernt. }} * {{vCard | name = Upstalsboom Parkhotel - Emden | subtype = 4 | type = hotel | url = https://www.parkhotel-emden.de/ | email = parkhotel@upstalsboom.de | address = Friedrich-Ebert-Str. 73-75, 26725 Emden | phone = +49 (0)4921 8280 | fax = +49 (0)4921 828599 | price = ab 124,- €/ÜF | lat = 53.36333 | long = 7.21395 | lastedit = 2020-07-31 | description = Großes Hotel mit 95 Zimmern, Restaurant und Relaxbereich in der Nähe der Innenstadt }} * {{vCard | name = Hotel am Delft | subtype = 4 | type = hotel | url = https://www.hotel-am-delft.de/ | email = info@hotel-am-delft.de | address = Am Delft 27, 26721 Emden | phone = +49 (0)4921 39190 | fax = +49 (0)4921 3919190 | price = DZ ab 125,- €/ÜF | lat = 53.36371 | long = 7.20558 | lastedit = 2020-07-31 | description = Stilvolles Hotel mit 120 Zimmern in der Innenstadt direkt am Hafen mit modernem Fitness- und Saunabereich, Zimmer tlw. mit Blick auf den Delft, Restaurant mit Außenterrasse an der Promenade }} == Sicherheit == * {{vCard|type= police|name= Polizeikommissariat Emden|lat= 53.36939|long= 7.19743|address= Bahnhofsplatz 3, 26721 Emden|phone= +49(0)4921 8910|fax= +49 (0)4921 891250| url=https://www.pd-os.polizei-nds.de/dienstsstellen/polizeiinspektion_leer_emden/polizeikommissariat_emden/-64.html | lastedit=2020-08-01}} * {{vCard|type= police|name= Bundespolizeirevier Emden|lat= 53.34654|long= 7.18863|address= Am Seemannsheim 5, 26723 Emden|phone= +49(0)4921 959590|fax= +49(0)4921 56966|email=bpolr.emden@polizei.bund.de | url=https://www.bundespolizei.de/SharedDocs/Webs/Web/Organisationseinheiten/BPOLR/Emden.html?nn=5931928 | lastedit=2020-08-01}} * {{vCard|type= police|name= Wasserschutzpolizeistation Emden|lat= 53.34659|long= 7.18917|address= Am Seemansheim 4, 26723 Emden|phone= +49(0)4921 903330 | fax= +49 (0)4921 90333150 | url=https://www.pd-ol.polizei-nds.de/dienststellen/wasserschutzpolizeiinspektion/organisation_wspi/wasserschutzpolizeistation-emden-111122.html| lastedit=2020-08-01}} == Gesundheit == In Emden ist eine gute Versorgung gewährleistet. * Apotheken gibt es in Emden ausreichend, der Weg zu einer Apotheke ist nicht weit. Der Apotheken-Notdienst kann allerdings auch schon mal ins Umland führen. * Mehrere Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte im gesamten Stadtgebiet sorgen für eine gute Grundversorgung. * {{vCard|type= health center|name= Medizinisches Versorgungszentrum|address=Bolardusstraße 20a, 26721 Emden|lat= 53.37591|long= 7.21222|url=http://mvz-emden.de/| lastedit= 2020-08-01 |description= Die Praxen des MVZ Klinikum Emden befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Klinikum Emden. Im MVZ haben mehrere Fachärzte ihren Praxen. Fachbereiche: Kardiologie, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Gynäkologie, Chirurgie. Im [http://www.aerztehaus-emden.de/ Ärztehaus] findet man auch eine Hausarztpraxis sowie einen Facharzt für Innere Medizin und Rettungsmedizin}} * {{vCard|wikidata= Q15117106|type=hospital|name= Klinikum Emden|alt= Hans-Susemihl-Krankenhaus | lastedit= 2020-08-01 |description= Das Klinikum Emden ist das einzige Krankenhaus in Emden. Es verfügt über 350 stationäre Betten und eine Zentrale Notaufnahme.}} == Praktische Hinweise == * Die {{Marker|type=administration|name=Stadtverwaltung (Bürgerbüro)|lat=53.36471 | long=7.20172|url=https://www.emden.de/rathaus/}} befindet sich mit allen Abteilungen am Frickensteinplatz 2. * {{vCard | name = Tourist-Information & Kulturbüro | type = tourist information | url = https://www.emden-touristik.de/ | address = Alter Markt 2a, 26721 Emden | directions = im Pavillon am Stadtgarten | lat = 53.36722 | long = 7.20531 | phone = +49 (0)4921 9740 0 | fax = +49 (0)4921 9740 9 | email = ti@wfs-emden.de | hours = Mo-Fr: 10:00-18:00, Sa: 10:00-14:00 | lastedit = 2021-10-04 | description = }} * {{vCard | name = Tourist-Information & Mobilitätszentrale Emden | type = tourist information | url = http://www.emden-touristik.de/ | address = Bahnhofsplatz 11, 26721 Emden | directions = am Eingang zum Hbf. | lat = 53.36907 | long = 7.19609 | phone = +49 (0)4921 9740 0 | fax = +49 (0)4921 9740 9 | email = ti@wfs-emden.de | hours = Mo-Fr: 09:00-17:00, Sa: 10:00-14:00 | lastedit = 2021-10-04 | description = }} * {{vCard | name = Deutsche Post | type = post | address = Bahnhofsplatz 9, 26721 Emden | hours = Mo-Fr: 09:00-12:30 + 14:30-18:00; Sa: 09:00-12:30 | lat = 53.37002 | long = 7.19610 | lastedit = 2020-08-02 | description = Postamt mit Paketshop und Postbank }} == Ausflüge == {{Scroll Gallery |title=Ausflugsziele |width=250 |maxHeight =200 |Hauptstrand Borkum - panoramio.jpg|Borkum, Hauptstrand |Van Petkum naar Ditzum, Duitsland 10&#x202F;€ - panoramio.jpg|Fähre Petkum - Ditzum |Flug Emden zum Pilsumer Leuchtturm 2010 039.JPG|Sperrwerk Knock |Flug Leer nach Emden 2010 252.JPG|Emssperrwerk bei [[Gandersum]] |Luetetsburgschloss5.jpg|Schloss Lütetsburg |Moormuseum Moordorf view.jpg|Moormuseum Moordorf |Heuler, Seehundstation Norddeich (10572373446).jpg|Heuler in der Seehundstation [[Norddeich]] |08 Suurhuser Kirche (bei Emden, Ostfriesland).jpg|Kirche in Suurhusen mit dem schiefen Turm |Rysum mit Kirche-20090603.jpg|Rysum mit Kirche |Greetsiel (Ostfriesland) - Germany 17.JPG|Der Hafen in [[Greetsiel]] |Pilsumer Leuchtturm 2010-10 CN-I.jpg|Pilsumer Leuchtturm |Campener Leuchtturm, 2010-06 CN-02.jpg|Campener Leuchtturm }} Durch die zentrale Lage ist Emden der perfekte Startpunkt für zahlreiche Ausflüge. Eine Übersicht über verschiedene Möglichkeiten und dazugehörige Fahrpläne bietet eine [https://www.emden-touristik.de/service-information/fahrplaene Internetseite] der Tourist-Information. * {{Marker|type=island|name=[[Borkum]]|lat=53.58806|long=6.66972|zoom=10}} ist via Fähre, Katamaran oder Flugzeug zu erreichen und unbedingt einen Tagesausflug wert.<!-- --> * {{Marker|wikidata=Q2035500|type=train|name=Ostfriesische Küstenbahn|zoom=10}} Diese Eisenbahnlinie wird auf dem westlichen Abschnitt zwischen den Bahnhöfen {{Marker|type=train|name=[[Norden (Ostfriesland)|Norden]]|lat=53.58787|long=7.21951|zoom=10}} und {{Marker|type=train|name=[[Dornum]]|lat=53.64368|long=7.43426|zoom=10}} als Museumsbahn betrieben. Während der Sommersaison finden an Sonntagen sowie an gesetzlichen Feiertagen in Niedersachsen Sonderfahrten statt, welche durch den Verein [http://www.küstenbahn-ostfriesland.de/ Museumseisenbahn "Küstenbahn Ostfriesland e.V."] mit historischen Eisenbahnfahrzeugen durchgeführt werden. Auf dem Streckenabschnitt Norden - Dornum findet ausschließlich touristischer Verkehr, jedoch kein planmäßiger SPNV statt.<!-- --> * Vom {{Marker|type=ferry|name=Fähranleger|lat=53.3307 | long=7.2708|zoom=13}} in {{Wikipedia| Petkum | Q1295706}} kann man nach einer 20-minütigen Emsüberquerung mit der kleinen nostalgischen [https://www.landkreis-leer.de/F%C3%A4hre-Ditzum/ Auto- und Personenfähre] nach {{Marker|name = Ditzum |type=village|wikidata=Q319195}} übersetzen. Mit der {{Wikipedia | Fähre Ditzum–Petkum| Q1478763}} ist man schnell in Emden. Hinweis für Autofahrer: Rauf auf die Fähre geht es rückwärts, runter dann vorwärts! : Erwähnenswert ist außerdem das historische Tonnensiel in Petkum. In Ditzum stehen 2 schöne [https://www.ankerplatz-blank-ditzum.de/ Wohnmobilstellplätze] zur Verfügung. <!-- --> * Die {{Marker|type=beach|name=Knock|wikidata=Q1373322|zoom=12}}, etwa 15&#x202F;km nordwestlich von Emden, bietet lange Deiche und einen kleinen Sandstrand in fast völliger Abgeschiedenheit.<!-- --> * Von der {{Marker|type=quay|name=Ostmole|lat=53.33987|long=7.18543|zoom=13}} (Emden-Außenhafen, gegenüber vom Borkumanleger!) kann man mit der [https://www.dollard-route.de/faehrverbindungen.html Fähre] einen Ausflug ins holländische {{Marker|type=city|name=[[Delfzijl]]|lat=53.3318 | long=6.9316}} machen. Insbesondere für ambitionierte Radfahrer bietet sich dieser Ausflug als Bestandteil der [[Dollard Route|Dollard Route]] an.<!-- --> * Das {{Marker|type=hydraulic structure|name=Emssperrwerk|wikidata=Q897206|zoom=12}} bei [[Gandersum]] dient zum Küstenschutz vor Sturmfluten und zum Aufstau der Ems bei Überführungen der Luxusliner der Meyer Werft. Wer mehr über das High–Tech Werk an der Ems erfahren will, kann an Ems–Sperrwerk Führungen teilnehmen (Mai bis Ende September: jeden Samstag um 15.00 Uhr).<!-- --> * Die {{Marker|type=shipyard|name=Meyer Werft|lat=53.09878 | long=7.35829|wikidata=Q705377|zoom=10}} in [[Papenburg]] ist vor allem bekannt durch den Bau großer, moderner und anspruchsvoller Kreuzfahrtschiffe. Sie wurde 1795 gegründet und befindet sich in siebter Generation im Familienbesitz. Die Werft kann nach Anmeldung besichtigt werden. Das [https://www.meyerwerft.de/de/meyerwerft_de/besucher/besichtigung_der_werft/besichtigung_der_werft.jsp Besucherzentrum] mit einer Ausstellungsfläche von 3.500 qm ist werktags von 09:00 bis 17:00 geöffnet, von April bis Oktober auch sonntags von 09:00 bis 14:00 Uhr.<!-- --> * Das {{Marker|type=amusement park|name=Miniaturland|lat=53.23180 | long=7.42924|url=https://www.leeraner-miniaturland.de/|zoom=11}} in [[Leer]] bildet seit 2011 die Region mitsamt ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf inzwischen mehr als 1.000 qm in einer einzigartigen Modellandschaft im Maßstab 1:87 originalgetreu ab. Im Außenbereich begeistern die 15.000 qm große Parklandschaft mit der großen, selbst steuerbaren Garteneisenbahn und einer 18-Loch-Minigolfanlage.<!-- --> * Der {{Marker|type=park|name=Schlosspark Lütetsburg|wikidata=Q2242308|url=http://www.schlosspark-luetetsburg.com/de/|zoom=10}}, das Lebenswerk von Reichsfreiherr Edzard Mauritz zu Inn- und Knyphausen, entstand im frühromantischen Stil und gehört zu den wenigen erhaltenen Beispielen dieses Typs auf dem europäischen Kontinent, auf einer Fläche von ca. 30 ha – und ist damit der größte private Englische Landschaftsgarten Norddeutschlands. Das heutige Schloss Lütetsburg, ein Neubau im modernen Stil, wurde auf den Grundmauern von 1517 errichtet. Die Vierflügelanlage wurde nach einem schweren Brand im Jahre 1956, der das gesamte Schloss vernichtete, neu erbaut. Eine Besichtigung des privat bewohnten Schlosses ist nicht möglich. Der Park ist ganzjährig geöffnet: Mai–Sept.: 08:00–21:00 Uhr, Okt.– Apr: 10:00–17:00 Uhr.<!-- --> * Das {{Marker|type=museum|name=Moormuseum Moordorf e.V.|wikidata=Q1946899|zoom=11}} in Südbrookmerland-Moordorf ist ein am Rande des Hochmoors gelegenes Freilichtmuseum. Hier erfährt man alles über das Leben, Wohnen, Torfabbau, Handwerkstechniken im Moor. Das Moormuseum Moordorf ist eines der eigenwilligsten Museen in Nordwestdeutschland und daher zu einem Anziehungspunkt geworden. Es ist eines der meistbesuchten Museen in Ostfriesland. Das „Museum der Armut“, wie es auch genannt wird, stellt in urwüchsiger Moorlandschaft die schwierige 200-jährige Entwicklungsgeschichte einer ostfriesischen Moorkolonie dar. Geöffnet von Frühlingsanfang (20.03.) bis 31. Oktober, täglich von 10:00–18:00 Uhr, Einlass bis 17:00 Uhr.<!-- --> * Der {{Marker|type=amusement park|name=Kraxelmaxel Kletterwald|lat=53.48105 | long=7.51618|url=http://www.kraxelmaxel.de/|zoom=11}} in [[Aurich]] auf etwa 1 Hektar Waldfläche verfügt über 7 Parcours in Höhen zwischen 3 und 10 Metern mit über 60 Übungen, die für abwechslungsreichen Kletterspaß sorgen. Es empfiehlt sich eine vorherige [http://www.kraxelmaxel.de/content/oeffnungszeiten-aurich Anmeldung].<!-- --> * In der {{Marker|type=zoo |name=Seehundstation Nationalpark-Haus|lat=53.61264|long=7.15977|url=http://www.seehundstation-norddeich.de/2014/seehundstation/|zoom=10}} in [[Norddeich]] werden kleine Seehunde, die ohne ihre Mutter gefunden werden, aufgezogen. Hier hat man die Möglichkeit bei der Fütterung der kleinen Seehunde zu zuschauen und erfährt in einer Ausstellung viel über den Lebensraum der kleinen Heuler. Mit einer Kombikarte kann man nicht nur die Seehundstation, sondern auch das {{Marker|type=Museum|name=Waloseum|lat=53.63494|long=7.20315|url=http://www.seehundstation-norddeich.de/2014/seehundstation/waloseum/|zoom=10}} besuchen. Das Wal–Erlebniscenter liegt nur wenige Kilometer von der Station entfernt. Dort erfährt man viel über Wale und Delfine und entdeckt die Hauptattraktion, das Skelett eines Pottwals.<!-- --> * Der {{Marker|type=church|name="Schiefe Turm" |wikidata=Q132031|url=https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Schiefer-Turm-macht-Suurhusen-weltbekannt,suurhusen146.html|zoom=13}} von [[Suurhusen]] ist der schiefste Turm der Welt, schiefer als der Turm von [[Pisa]]. Der Suurhuser Kirchturm hat einen Neigungswinkel von etwa 5,19 Grad, die Neigung des Turms in Pisa beträgt nur 3,97 Grad. Bei einem Urlaub in Ostfriesland sollten man sich einen Blick auf den schiefsten Turm der Welt nicht entgehen lassen.<!-- --> * Die '''[[Krummhörn]]''' ist eine Gemeinde im Landkreis Aurich, bestehend aus 19 ehemalig selbstständigen Gemeinden. Sie ist durch ihre vielen historischen Kirchen und Orgeln bekannt, aber auch für den größten und kleinsten Leuchtturm in Deutschland: :* Das Dorf {{Marker|type=village|name=Rysum|wikidata=Q319148|zoom=12}} ist ein typisches Rundwarfendorf, d.&#x202F;h.&nbsp;es liegt auf einem künstlich angelegtem Hügel, der lange vor dem Deichbau als einzig wirksamer Hochwasserschutz diente. Die kleinen Lohnen (kleine Straßen) und liebevoll restaurierte Häuser laden zum Bummeln ein. Auch sollte man einen Blick in die Rysumer Kirche nicht vergessen, denn dort befindet sich die älteste, noch bespielbare Orgel aus dem Jahre 1457.<!-- --> :* Das Fischerdorf {{Marker|type=village|name=[[Greetsiel]]|wikidata=Q453572|zoom=11}} bietet einen sehenswerten Hafen mit der größten Kutterflotte Ostfriesland, die historische Häuserzeile aus dem 17. Jh., die Zwillingsmühlen , das 200 Jahre alte Sieltor und vieles mehr. Auch von hier kann man an ausgewählten Terminen eine Ausflugsfahrt nach Borkum unternehmen.<!-- --> :* Der {{Marker|type=lighthouse|name=Pilsumer Leuchtturm|wikidata=Q539709|url=http://www.greetsiel.de/sehenswertes-kultur-und-natur/pilsumer-leuchtturm.html|zoom=11}} ist zwar mit seinen ca. 11&#x202F;m Höhe und seinen 28 Stufen der kleinste Leuchtturm Ostfrieslands, gilt aber gleichzeitig als Wahrzeichen der Ferienregion Krummhörn - Greetsiel. Er wurde bekannt durch einen Film mit Otto Waalkes.<!-- --> :* Der größte Leuchtturm Deutschlands mit 65&#x202F;m Höhe ist der {{Marker|type=lighthouse|name=Campener Leuchtturm|wikidata=Q284886|zoom=12}} von 1892. 308 Stufen führen zu einer Aussichtsplattform, von der aus man einen beeindruckenden Blick über die Krummhörn bis hin zu den holländischen Nachbarn hat.<!-- --> * Die Ostfriesischen Inseln lassen sich per Flugzeug mit der [https://www.fliegofd.de/sonderfluege/inselhopping.html OFD] als ''Inselhopping'' besuchen. == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} * '''[https://www.emden-touristik.de/ Tourist-Information Emden]''' * '''[https://www.ostfriesland.de Ostfriesland Touristik]''' * '''[http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/Der-Hafen-von-Emden,dienordstory590.html Der Hafen von Emden]''' Video des NDR (58:23 Min) {{class-4}} {{GeoData| lat= 53.37222| long= 7.20667| zoom= 11}} {{IstInKat|Ostfriesland}} ei1pntixd5tfh5zlp0ox4k4eyktcj6i Lahnradweg 0 7872 1794613 1793079 2026-08-06T07:23:15Z Dirk Schmidt 15181 /* 2. Etappe: Bad Laasphe - Marburg (49{{nnbsp}}km) */ korr 1794613 wikitext text/x-wiki [[Datei:Lahn Radweg.svg|mini|Lahnradweg Routenlogo]] Der 245{{nnbsp}}km lange '''Lahnradweg''' begleitet die Lahn von ihrer Quelle im Rothaargebirge bis zur Mündung in den Rhein. Die Strecke zählt zu den beliebtesten [[Radfahren in Deutschland|Radfernwegen in Deutschland]]. Bis 2019 hieß er noch ''Lahntalradweg''. Die gut ausgebaute Strecke lässt sich in fünf Etappen erkunden. Auf der Route warten historische Städte wie Marburg, Wetzlar, Weilburg, Limburg oder auch Bad Ems auf Entdeckung. Im weiteren Verlauf werden die Etappen mit Karten, Sehenswürdigkeiten und praktischen Hinweisen ausführlich beschrieben. Die schönsten Abschnitte des Lahnradwegs finden sich im Unterlauf zwischen Weilburg und Limburg (40{{nnbsp}}km), sowie zwischen Limburg und Lahnstein an der Mündung zum Rhein (65{{nnbsp}}km). Wer für ein Wochenende mal die Lahn kurz kennenlernen möchte, ist hier richtig. Die bekannte Bergwertung bei Laurenburg ist seit 2023 Geschichte. Es geht nun über zwei neue Brücken im Tal entlang. [[Datei:Runkel Lahn.jpg|mini|Die Lahn bei Runkel zwischen Weilburg und Limburg]] == Streckenprofil == [[Datei:Cölbe Lahntalradweg Infotafel 1.jpg|mini|Lahnradweg Übersichtskarte]] [[Datei:Cölbe Lahntalradweg Infotafel Höhenprofil.jpg|mini|Lahnradweg Höhenprofil, in der Bildvergrößerung lesbar]] *'''Länge: 245&#x202F;km ''' *'''Ausschilderung:''' Die Strecke besitzt die üblichen grün-weißen Pfeilwegweiser mit grün-weißem Fahrradlogo und der Aufschrift "Lahnradweg". Streckenweise wird man zusammen mit den Hessischen Radfernwegen R2 oder R7 geführt. Zusätzliche Informationstafeln der einzelnen Anrainergemeinden mit Übersichtskarte und Hinweisen. *'''Steigungen / Gefälle:''' Auch wenn der Lahnradweg einem Flusstal folgt, ist ein Pedelec zweckmäßig. Es gibt kräftiges Gefälle auf den ersten Kilometern von der Quelle aus, dann mäßiges Gefälle und etwas unruhiges Profil auf den nächsten Kilometern bis Bad Laasphe. Im Mittel- und Unterlauf der Lahn eben, Ausnahme: Mehrere Berg- und Talstrecken zwischen Obernhof und Nassau: davon die stärkste Steigung führt mit 16% zum Kloster Arnstein, hier Bahnutzung möglich. *'''Wegzustand:''' Der Radwanderweg ist meist gut in Asphalt ausgebaut. *'''Verkehrsbelastung:''' Die Radstrecke ist außerorts meist verkehrsfrei geführt. Innerorts werden natürlich auch Straßen zusammen mit Kfz genutzt. *'''Geeignetes Fahrrad:''' Im Oberlauf ist berggängige Schaltung erforderlich. Ein Pedelec bzw. E-Bike erleichtert die Fahrt. *'''Familieneignung:''' bis auf den bergigen Oberlauf ja. Die Strecke ist geeignet für Kinder ab 10 Jahren, die selbständig sicher im Verkehr mit Kfz radeln können. *'''Inlinereignung:''' durchgängig nein, lokal möglich **viele kurze Abschnitte zw. Bad Laasphe - Marburg **Abschnitt zw. Marburg und Nieder-/ Oberweimar [[Bild:Nassau (Lahn), die Lahn-1.jpg|mini|Lahnblick von der Kettenbrücke in Nassau]] == Hintergrund == Die '''[[Lahntal|Lahn]]''' entspringt im südlichen [[Rothaargebirge]] ganz in der Nähe der beiden anderen Flüsse der Region Sieg und Eder. Die Quelle liegt auf 610&#x202F;m Höhe bei Lahnhof (NRW). Sie mündet bei [[Lahnstein]] in den Rhein. vgl. auch Regionen '''[[Lahntal]]''', [[Rothaargebirge]], [[Westerwald]], [[Taunus]], [[Mittelrheintal]]. == Vorbereitung == === Karte des Lahnradweg === {{mapframe | name= Für die Darstellung der weiteren Strecken bei den Ebenen „Radwege“ anklicken. }} {{Mapshape|wikidata=Q1253784|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte sind die wichtigsten „Point of Interests“ (POI), also Orte der Etappen, am Lanhnradweg gelistet. In Auswahl sind Rastplätze mit Wetterschutz und bezogen auf die Etappen Campingplätze genannt. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. === Reisedauer und Etappen === Für eine Radreise entlang der Lahn sollte man sich '''eine Woche''' Zeit nehmen. Nach 5 Etappen entlang der Lahn kann die Radreise für die volle Woche noch einen oder zwei Tage entlang des Rheins fortgesetzt werden. Wer nur wenig Zeit hat: Die '''schönsten Abschnitte''' des Lahnradwegs finden sich im Unterlauf. Hier bietet sich eine Wochenendtour mit zwei Etappen an: *Etappe Weilburg bis Limburg (40{{nnbsp}}km). Limburg mit Altstadt und Dom ist eine attraktive Etappenstadt *Etappe Limburg bis Lahnstein an der Mündung zum Rhein (65{{nnbsp}}km). Die bekannte Bergwertung bei Laurenburg ist seit 2023 Geschichte. Es geht nun über zwei neue Brücken im Tal entlang. Dank der guten Einbindung in die Bahn lassen sich auch '''Tagestouren''' gut organisieren. === Reisezeit === Beste Reisezeit ist zwischen Mai und September. Auch der Oktober kann je nach aktueller Witterung noch schöne Radreisetage bieten. Ende März bis in den April hinein hängen schöne Radreisetage sehr stark von der Witterung bzw. dem Frühlingseinzug ab. Im hoch gelegenem Quellbereich kann es gegen Ende März bzw. Anfang April durchaus noch Wintereinbrücke mit typischen Aprilwetter geben. === ADFC-Zertifizierung === Die Radroute darf Stand 2026 den Titel „ADFC-Qualitätsradroute mit 3 von 5 Sternen“ tragen. Dies ist eine solide Bewertung im strengen Bewertungsverfahren des ADFC. Das Zertifikat wird jeweils für 3 Jahre vergeben. Dann muss sich die Route einer Nachprüfung unterziehen. [https://www.adfc-radtourismus.de/lahnradweg/ Zur Einzelbewertung des ADFC]. === Unterkunft === In den Dörfern und Städten finden sich ausreichend Unterkünfte. Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige Campingplätze sind bezogen auf die Etappenstädte zusätzlich in der Streckenbeschreibung gelistet. === Aktuelle Umleitungen === Auf der offziellen Touristikseite daslahntal.de wird [https://www.daslahntal.de/entdecken-und-erleben/radfahren/radwege-umleitungen/#filter=r-fullyTranslatedLangus-&zc=10.,8.33588,50.52827 zu aktuellen Baustellen und Umleitungen informiert]. == Anreise == === Mit der Bahn === [[Datei:Lahntalbahn Burg Schadeck 2022d.jpg|mini|Lahntalbahn vor [[w:Burg Schadeck|Burg Schadeck]] bei Runkel (Burg privat, kein Zugang)]] Von der Etappenplanung her eignen sich {{Marker | name = Siegen Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q324364 |url = https://www.bahnhof.de/siegen-hbf}} und {{Marker | name = Bahnhof Lützel | type= rail| lat = 50.96699| long = 8.17426|url = https://www.bahnhof.de/luetzel | wikidata = Q116017602}} zur Bahnanreise. Mit Tagestour zur Lahnquelle ist auch der {{Marker | name = Bahnhof Bad Laasphe | type= rail | wikidata = Q800427|url = https://www.bahnhof.de/bad-laasphe}} sinnvoll. Hier dann zwei Nächte in Bad Laasphe und Tagestour zur Quelle. '''Weitere Infos zu allen drei Varianten siehe Abschnitt [[#Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten|Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten]]'''. Sonst: Nächstgelegener Bahnhof auf der Route zur Lahnquelle (610{{nnbsp}}m) ist {{Marker | name = Bahnhof Feudingen| type= rail | wikidata = Q133807972|url = https://www.bahnhof.de/feudingen}} (392{{nnbsp}}m), der ebenfalls auf der Strecke [[Kreuztal]]–[[Bad Laasphe]] (Ober Lahntalbahn) liegt. Von dort sind es 10&#x202F;km zur Lahnquelle. '''Wichtig:''' * Das Hessenticket gilt von Marburg kommend bis zum {{Marker | name = Bahnhalt Bad Laasphe-Niederlaasphe | type= rail | wikidata = Q129485155|url = https://www.bahnhof.de/bad-laasphe-niederlaasphe}} in NRW. * Sonst sind auf der Lahntalbahn im Abschnitt Gießen bzw. Wetzlar bis Koblenz zum Hauptausflugszeiten die Transportkapazitäten für Fahrräder oft überfüllt. Hier also einen entsprechenden zeitlichen Puffer einplanen, da evtl. ein späterer Zug genommen werden muss. * Aufgrund von Sanierungsarbeiten im Bahnetz allgemein, kann es öfter zu Schienenersatzverkehr mit Bussen kommen. Hier ist eine Fahrradmitnahme in der Regel nicht möglich. Zu Baustellen die aktuelle Fahrplanabfrage beachten. ====Weitere Infos Bahn bezüglich der Gesamtstrecke ==== Zwischen Marburg und Lahnstein ist der Lahnradweg komplett mit SPNV-Anschlüssen abgedeckt. Fernzüge aus Frankfurt (Main), Kassel, Hannover und Hamburg halten in Gießen und Marburg. Folgende Bahnlinien verkehren auf dem genannten Abschnitt: Regionalexpresslinien: * {{Bahnlinie|RE|20}} (Main-Lahn-Bahn): Frankfurt Hbf – Frankfurt-Höchst – Niedernhausen – ''Limburg (Lahn)'' * {{Bahnlinie|RE|25}} (Lahntal-Express): Koblenz Hbf – ''Niederlahnstein – Bad Ems – Nassau (Lahn) – Diez – Limburg (Lahn) – Weilburg – Wetzlar – Gießen'' * {{Bahnlinie|RE|30}} (Main-Weser-Bahn): Frankfurt Hbf – Friedberg (Hess) – ''Gießen – Marburg (Lahn)'' – Stadtallendorf – Kassel-Wilhelmshöhe – Kassel Hbf (auf derselben Strecke fahren auch Intercitys, Fahrradmitnahme reservierungspflichtig) * {{Bahnlinie|RE|98}} (Main-Sieg-Express): Frankfurt (Main) – Friedberg – ''Gießen – Marburg'' [[Datei:Luftbild der Gießener Innenstadt. Blick zum Neustädter Tor. - panoramio.jpg|thumb|Gießen mit Haltepunkt Oswaldsgarten, Spielplatz und Liegewiesenbereich direkt an der Lahnbrücke, Nähe zum Gießkannenmuseum]] Regionalbahnlinien: * {{Bahnlinie|RB|23}} (Lahn-Eifel-Bahn): Mayen – Andernach – Koblenz – ''Niederlahnstein – Bad Ems – Nassau – Diez – Limburg (Lahn)'' * {{Bahnlinie|RB|25}} (Lahntalbahn): Fulda – Alsfeld (Oberhessen) – ''Gießen – Wetzlar – Weilburg – Eschhofen – Limburg (Lahn)'' (Trotz Sonderwagen für die Fahrradmitnahme sind die Fahrradmitnahme-Kapazitäten auf der Lahntalbahn zu Hauptausflugszeiten oft erschöpft.) * {{Bahnlinie|RB|41}} (Mittelhessen-Express): Frankfurt Hbf – Friedberg – Butzbach – ''Gießen – Marburg (Lahn)'' – Neustadt (Hessen) Bei Einstieg in den Lahnradweg in Gießen empfiehlt sich die Zugstation Gießen-Oswaldsgarten (Aufzug). Danach über die Lahnbrücke und direkt nach der Brücke links. Ein Hinweis zur Verwendung des Hessentickets: Das Hessenticket ist nicht über das Angebot der Deutsche Bahn (etwa Internet oder DB Navigator) kaufbar. Es kann an den Bahnhöfen in Hessen gekauft werden (etwa vorab in Limburg an der Lahn, wenn man von Koblenz zurückfahren will). Ein Kauf über das Internet ist über die Internetseite /[https://www.rmv.de rmv.de] und dann auf dieser Seite Anwahl (rechts oben) des Punktes meinRMV nach Registrierung eine online Bestellung möglich. [[Datei:Bahnhof Nassau 3.jpg|mini|Lahntalbahn im Bahnhof Nassau]] ==== Regelungen zur Fahrradmitnahme im Nahverkehr ==== Auf dem in '''Hessen''' liegenden Streckenabschnitten (zwischen Niederlaasphe und Limburg) ist die Fahrradmitnahme in Nahverkehrszügen grundsätzlich kostenfrei.<ref>{{Internet|Titel=Mitnahme von Fahrrädern, E-Scootern und Co.|URL=https://www.rmv.de/c/de/fahrplan/flexible-mobilitaet/bike-ride-carsharing-und-mehr/fahrrad/fahrradmitnahme|Website=Rhein-Main-Verkehrsverbund|Abruf=2023-09-01|Sprache=de}}</ref> Auf dem in '''Rheinland-Pfalz''' liegendem Streckenabschnitt der [[Lahntalbahn]] zwischen Diez und Limburg gilt: Die Fahrradmitnahme ist von Montag bis Freitag ab 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages sowie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ganztägig kostenlos möglich. Nur von Montag bis Freitag vor 9 Uhr ist der Kauf einer Fahrradkarte obligatorisch. Als Fahrradkarte werktags vor 9:00 Uhr ist im Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) zusätzlich ein Einzelfahrschein der Preisstufe 4 zu lösen (Kosten 4,00&#x202F;€ mit Stand 05-2026, [https://www.vrminfo.de/fahrkarten/tickets/fahrradkarte/ Infos des VRM]). Die deutschlandweit gültige Fahrradtageskarte Nahverkehr der DB kostet 7,50&#x202F;€ (Stand 05-2026). Wer mit dem Deutschlandticket verbundübergreifend durch Gebiete mit kostenpflichtiger Fahrradmitnahme reist benötigt diese Fahrradkarte. Ist man nur in Bereichen bzw. zu Zeiten mit kostenfreier Radmitnahme in der Bahn (z.{{nnbsp}}B. in Hessen), benötigt man auch mit dem Deutschlandticket keine Fahrradkarte. Grundsätzlich gilt, dass die Fahrradkarte dem Tarif der Fahrkarte des Fahrradhalters entsprechen muss: Reist der Fahrradhalter mit einer Fahrkarte des DB-Tarifes, ist die [http://www.bahn.de/fahrradmitnahme DB-Fahrradtageskarte Nahverkehr] notwendig. Ist der Fahrradhalter mit einer Fahrkarte des VRM-Tarif unterwegs, so ist der Kauf der VRM-Fahrradkarte notwendig. Nach den Beförderungsbedingungen der DB Regio sowie der Hessischen Landesbahn sind Fahrradanhänger, Tandems sowie versicherungskennzeichenpflichtige Fahrräder mit Motorausrüstung von der Fahrradmitnahme ausgeschlossen. === Mit dem Bus === ==== Freizeitbus Oberursel–Weilburg ==== Von Mai bis Oktober fährt regelmäßig Samstags, Sonn- und Feiertags der Weiltal-Bus mit Fahrrad-Anhänger an die Lahn. Die Freizeitbuslinie startet an der Endstation der Frankfurter U-Bahn (U3) Oberursel-Hohemark. Über den den Taunus-Pass Sandplacken (669&#x202F;m ü. NN) fährt der Bus über Weilmünster nach Weilburg ([https://www.rmv.de/c/de/start/vldw/mobilitaet-vor-ort/freizeitlinien/weiltalbus Infos des RMV]). ==== Fernbusverkehr ==== Anschlussmöglichkeiten an den öffentlichen [[Fernbusse in Deutschland|Fernbusverkehr]] sind die Haltestellen: * Koblenz, ZOB am Hbf, unmittelbar südlich des Busbahnhofes der Stadt/ und Regionalbusse * Limburg, Brüsseler Straße, am Bahnhof Limburg-Süd * Gießen, Fernbushaltestelle * Montabaur, ZOB am Bahnhof Montabaur Die Haltestellen werden durch [https://www.flixbus.de Flixbus] sowie teilweise durch [https://www.eurolines.de Eurolines] bedient. * [http://www.busliniensuche.de Busliniensuche.de] === Mit dem Fahrrad === Nächster Radfernweg: * [[D-Route_4:_Mittelland-Route|D 4: Mittelland-Route]] – Übergang an der Lahnquelle (Netphen-Lahnhof); zwischen Bad Laasphe und Cölbe laufen Lahnradweg und D4 gleich. * In der Nähe: [[Siegtal-Radweg]] – Übergang zwischen Netphen-Walpersdorf und Lahnquelle Will man erst im weiteren Verlauf des Lahnradwegs einsteigen, eignen sich folgende Radwege als Zubringer: * Seenradweg · (44 km) · in Wallau (Ortsteil von [[Biedenkopf]]) * [[Hessischer Radfernweg R8]] · (295 km) · in Wallau (Ortsteil von [[Biedenkopf]]) und [[Limburg an der Lahn|Limburg]] * Treisbachtalradweg · (24 km) · in [[Biedenkopf]] * [[Lahn-Eder-Radweg]] · (29 km) · in Lahntal-Sarnau * [[Hessischer Radfernweg R2]] · (195 km) · mitlaufender Weg, der in Cölbe abzweigt. * Salzböderadweg · (27 km) · in Odenhausen (Ortsteil von Lollar) − Verbindung zum Seenradweg * Radwanderweg Lumda-Wieseck · (45 km) · bei Lollar * [[Hessischer Radfernweg R7]] · (215 km) · mitlaufender Weg zwischen Gießen und Limburg * Kallenbachtalradweg · in [[Löhnberg]] nördlich von Weilburg * [[Weiltalweg]] · (48 km) · am südlichen Stadtrand von [[Weilburg]] * Kerkerbachradweg · Kerkerbach (Ortsteil von [[Runkel]]) * [[Aartalradweg (Taunus)]] · (45 km) · in [[Diez]] * [[Limes-Radweg]] · (818 km) · in [[Bad Ems]] == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == Im Quellbereich der Lahn ergeben sich verschiedene Varianten für den Routeneinstieg: === 1. Etappe: Siegen Hbf / Lützel Bf – Lahnquelle – Bad Laasphe (etwa 50 bzw. 32{{nnbsp}}km) === {{Maplink |lat = 50.9442| long = 8.2617 |zoom=11 |name=Etappenkarte ''Siegen Hbf / Lützel Bf – Lahnquelle – Bad Laasphe''}} [[Datei:Eder191.JPG|mini|An der Lahnquelle bei Lahnhof 610&#x202F;m ü.NN]] ==== 1. Variante ab Siegen Hbf (etwa 50 km) ==== Vom {{Marker | name = Siegen Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q324364 | show = copy}} (auf etwa 250{{nnbsp}}m Höhe) über die [[D-Route 4: Mittelland-Route]] Richtung Lahnquelle fahren. '''Km 0:''' {{Marker | name = Siegen Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q324364 | show = copy}} (240{{nnbsp}}m Höhe) - Einstieg in die Tour hinauf zur Lahnquelle : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Hauptbahnhof der [[D-Route 4: Mittelland-Route]] folgen. Es geht unterhalb der Hochstraße Richtung {{Marker | name = Siegen-Weidenau | type= quarter | wikidata = Q831279}}. Wer noch Verpflegung benötigt: Im Siegland-Center findet sich ein Lebensmittelmarkt (Rewe). Östlich von {{Marker | name = Dreis-Tiefenbach | type= quarter | wikidata = Q1258051}} wird es grüner. '''Km 10:''' {{Marker | name = Netphen | type= town | wikidata = Q10950}} (280{{nnbsp}}m Höhe) - Hier noch ein Lebensmittelmarkt (Rewe) an der Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Netphen beginnt der eigentliche Anstieg hinauf zur Lahnquelle. Die Forstwege sind im Steigungsbereich asphaltiert. Man kommt an der schön gelegenen {{Marker | name = Obernautalsperre | type= lake | wikidata = Q46480345}} (370{{nnbsp}}m Höhe, Km 15) vorbei. [[Datei:Netphen Obernautalsperre.jpg|mini|Blick auf die Obernautalsperre mit Entnahmeturm. In der Trinkwassertalsperre ist Baden verboten.]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Forsthaus Hohenroth mit Cafe |type= restaurant | lat = 50.930522 | long = 8.190855| url= https://cafe-hohenroth.de/}} (640{{nnbsp}}m Höhe) - Hier ist der Kamm erreicht. Hohenroth steht für „Hohe Rodung“. Wildgehege mit Beobachtungspunkt, [https://www.waldland-hohenroth.de/ Waldinformationszentrum]. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Knotenpunkt 17 nach rechts auf die Kammstraße auffahren. Diese ruhige Landstraße führt hügelig bis zu Lahnquelle. '''Km 28:''' {{Marker | name = Lahnquelle | type = spring | wikidata = Q17577217 | show = copy}} - Im [https://www.forsthaus-lahnquelle.de/ Forsthaus Lahnquelle] Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit. Von hier sind es bis Bad Laasphe etwa 20{{nnbsp}}km. Strecke siehe Absatz unten. ==== 2. Variante ab Lützel Bf (etwa 32{{nnbsp}}km) ==== Wer weniger Steigungen möchte fährt mit der Regionalbahn bis zum {{Marker | name = Bahnhof Lützel | type= rail| lat = 50.96699| long = 8.17426|url = https://www.bahnhof.de/luetzel| wikidata = Q116017602|show = copy}} auf 550{{nnbsp}}m Höhe. So spart man etwa 18{{nnbsp}}km Strecke und 300 Höhenmeter ein. Über die hügelige Höhenstraße ist die Lahnquelle mit recht wenigen Höhenmetern erreichbar. ==== 3. Variante: Bahnanreise nach Bad Laasphe, Tages-Rundtour zur Quelle ==== Bahnanreise nach Bad Laasphe. Zwei Übernachtungen in der Kleinstadt. Am Aufenthaltstag Tagesrundtour hinauf zur Quelle. Für diese Tagestour ist aufgrund der schon markanten Steigungen (etwa 400 Höhenmeter) ein Pedelec sinnvoll. Auf dem Hinweg (etwa 16{{nnbsp}}km) die D-Route 4 über Banfe nutzen. 10{{nnbsp}}km der Strecke verlaufen auf ruhigen Landstraßen. Unterwegs gibt es vor dem Schlussanstieg zur Quelle eine {{Marker | name = starke Zwischensteigung | name-map = Auf der D-Route 4: starke Zwischensteigung (Rampe auf Landstraße östlich Banfe, hier 100 Höhenmeter mit bis zu 12{{nnbsp}}%) |type= waypoint |group = gold | lat = 50.91396 | long = 8.33073}} (Rampe auf Landstraße östlich Banfe, hier 100 Höhenmeter mit bis zu 12{{nnbsp}}%). Rückweg talwärts auf dem Lahnradweg über Feudingen, teilweise hier Hügel (Rückweg etwa 20{{nnbsp}}km). Gesamte Tagesrunde ab Bad Laasphe knapp 40{{nnbsp}}km. [[Datei:ProfilLahntalradweg-a.png|mini|center|800px|Höhenprofil von der Quelle bis Cölbe bei Marburg]] ==== Strecke Lahnquelle bis Bad Laasphe ==== [[Datei:Lahnquelle 2014.JPG|mini|Blick auf den Teich der Lahnquelle. In trockenen Sommern versiegt der Abfluss des Teichs schon einmal.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Lahnquelle | type = spring | wikidata = Q17577217 | show = copy}} - Im [https://www.forsthaus-lahnquelle.de/ Forsthaus Lahnquelle] Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit. Die Lahnquelle selbst ist ein Tümpel. Je nach Niederschlagssituation besitzt er einen Abfluss. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Lahnhof bzw. der Lahnquelle in 610&#x202F;m Höhe 300 Meter auf der Straße. Dann geht es links kräftig bergab auf einem geschotterten Waldweg. Die Route führt nun durch ein ruhiges Waldtal, das sich mehr und mehr öffnet. Nach 3&#x202F;km bergab kommt auf einer Nebenstraße Asphalt. [[Datei:Volkholz (Bad Laasphe)-1.jpg|mini|Auf der ruhigen Landstraße beim Weiler Volkholz]] :~> Beim Weiler Volkholz findet sich der {{Marker | name = Rastplatz Osterbachhütte |type= shelter | lat = 50.928148 | long = 8.283871| image= Osterbachhütte-1.jpg|show = symbol}}. Ab hier noch einmal rund 3{{nnbsp}}km Schotterweg bis Feudingen. '''Km 10:''' {{Marker | name = Feudingen | type = village | wikidata = Q1409428 }} (393&#x202F;m) - Dorf mit Einkehrmöglichkeiten. Lebensmittelmarkt (Edeka). Bahnanschluss an die obere Lahntalbahn Richtung Marburg. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> hügeliger geschotterter Waldweg. Zwischen Feudingen und Wahlbachsmühle ein {{Marker | name = größerer Hügel | name-map = größerer Hügel mit etwa 40 bis 50 Höhenmetern. Unterhalb der Wahlbachsmühle finden sich noch weitere Hügel.|type= waypoint |group = gold | lat = 50.94848| long = 8.34495 }} mit etwa 40 bis 50 Höhenmetern. Unterhalb der Wahlbachsmühle finden sich noch weitere Hügel. '''Km 20:''' {{Marker | name = Bad Laasphe | type = town | wikidata = Q6755 }} (323&#x202F;m) - Mit vollständig erhaltener historische Altstadt mit Fachwerkhäusern, einer durchgehenden Kopfsteinbepflasterung, dem Altstadtbrunnen sowie Fragmenten der alten Stadtmauer. [[Datei:Burg Biedenkopf.jpg|mini|Schloss Biedenkopf]] === 2. Etappe: Bad Laasphe - Marburg (49{{nnbsp}}km) === {{Maplink |lat = 50.8424| long = 8.5865 |zoom=11 |name=Etappenkarte ''Bad Laasphe - Marburg''}} Kürzere entspannte Etappe in die lebendige Universitätsstadt Marburg. So ist nachmittags Zeit in Marburg Altstadt und Landgrafenschloß zu erkunden. Höhenbilanz: -145 Hm, also es geht in Summe abwärts. [[Datei:Hochwasserumleitung am Lahntalradweg mit Wegweisung, Unterquerung K 79 bei Sterzhausen mit Hochwassermulde 2017-03-27.jpg|mini|Hochwasserumleitung bei Sterzhausen (kreuzungsfrei befahrbare Strecke durch Feuchtgebiet unter Kreisstrasse K&nbsp;79)]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Laasphe | type = town | wikidata = Q6755 | show = copy }} (323&#x202F;m) - Etappenbeginn in der Stadtmitte am Wilhelmsplatz (Knotenpunkt 21). : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Niederlaasphe und {{Marker | name = Wallau | type = city | wikidata = Q1247578}} (295&#x202F;m) überquert der Radweg die Grenze nach Hessen. Ab hier verläuft der Lahnradweg zusammen mit dem [[Hessischer Radfernweg R2|Hessischen Radfernweg R2]] bis nach Cölbe vor Marburg auf asphaltierten Wegen. '''Km 11:''' {{Marker | name = Biedenkopf | type = city | wikidata = Q552554}} 290&#x202F;m ü.NHN. Das imposante Schloss Biedenkopf wird von der historischen Altstadt umgeben. '''Km 19:''' {{Marker | name = Bahnhof Friedensdorf (Lahn) | type= rail | wikidata = Q800787|url = https://www.bahnhof.de/friedensdorf-lahn}} in {{Marker | name = Dautphetal | type = village | wikidata = Q635365}} 288 (250–400) - Die {{Marker | name = Martinskirche | type= church | wikidata = Q15294501| show = symbol}} in Dautphe hat vielleicht das älteste Kirchendach Deutschlands (aber eher wenig interessant). : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Dörfer der Gemeinde {{Marker | name = Lahntal | type = city | wikidata = Q263773}} geht es flussabwärts. Unterwegs kann auf zwei Campingplätzen übernachtet werden ({{Marker | name = Campingplatz Auenland | type= campsite | lat = 50.862775 | long = 8.628484| url = https://www.campingplatz-auenland.de}} und {{Marker | name = Camping Kernbach | type= campsite | lat = 50.853542| long = 8.652254 | url = http://www.camping-kernbach.de}}). Dies sind die beiden letzten Plätze vor Marburg. Bei Sterzhausen gibt es einen {{Marker | name = Röhrendurchlass unter der Kreisstraße | name-map = Röhrendurchlass unter der Kreisstraße (Wetterschutz bei einem Schauer) |type= waypoint |group = gold | lat = 50.855496 | long = 8.696145| image = Lahntalradweg mit Röhrendurchlass, Unterquerung K 79 bei Sterzhausen mit Hochwassermulde der Lahn 2017-03-27.jpg}}. Gut zu Wissen: Wer Verpflegung benötigt kann über die Kreisstraße {{Marker | name = zwei Lebenmittelmärkte | name-map = zwei Lebenmittelmärkte (Aldi und Rewe) |type= shop | lat = 50.859472 | long = 8.696167| show = symbol}} erreichen. '''Km 36:''' '''[[Lahntal|Goßfelden]]''' (216&#x202F;m) - Vor dem Dorf befindet sich das {{marker |name=Otto-Ubbelohde-Haus |wikidata=Q76633990|type=museum |lat=50.86770 |long=8.74749 |url=https://www.otto-ubbelohde.de/| show = symbol }} mit Museum. Otto Ubbelohde war ein bedeutender Landschaftsmaler und illustrierte die Grimm'schen Märchen. Das Schaffen von Ubbelohde in wechselnden Ausstellungen wird präsentiert. ::→ Im Ortsteil Sarnau beginnt der [[Lahn-Eder-Radweg]] Richtung Frankenberg. Im Bereich des Museum findet sich auch ein Picknickplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Sarnau steht eine {{Marker | name = Sitzgruppe mit Wetterdach |type= shelter | lat = 50.868571 | long = 8.753861| show = symbol}}. Auf breiten Asphaltwegen ist durch die Lahnauen schnell Cölbe erreicht. Unterwegs hat man an der {{Marker | name = Lahnbrücke | name-map = Lahnbrücke mit schönem Flussblick|type= waypoint |group = gold | lat = 50.868989 | long = 8.780887}} einen schönen Flussblick. Hier mündet die [[w:Wetschaft|Wetschaft]] in die Lahn. '''Km 42:''' {{Marker | name = Cölbe | type = village | wikidata = Q560951}} (206&#x202F;m) - Abzweig des [[Hessischer Radfernweg R2|Hess. Radfernweges R2]] nach Osten Richtung [[Stadtallendorf]]. Der {{Marker | name = Bahhof Cölbe | wikidata = Q800639| url = https://www.bahnhof.de/coelbe}} ist ein Knotenpunkt mit Zügen in 4 Richtungen (Frankenberg, Biedenkopf, Treysa, Marburg), leider bisher nicht mit Aufzügen ausgestattet. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In der Ortsdurchfahrt Cölbe schlechte nichtbenutzungspflichte Bürgersteigradwege. Wer einen Fahrradwohnwagen dabei hat nutzt hier am besten die Straße. ==== Etappenstadt Marburg ==== [[Datei:Marburg Lahn 01a.jpg|mini|Flussblick in Marburg mit Altstadt und Landgrafenschloss]] [[Datei:Marburg Weidenhäuser Brücke 2018-02-09 Nordseite Pano von NW.jpg|mini|Marburg: Der Weg unter der Weidenhäuser Brücke ist reiner Gehweg. Hier oben der ausgeschilderten Radroute folgen und die Fußgängerampel an der Straße nutzen.]] '''Km 49:''' {{ Marker | name = Marburg | type = city | wikidata = Q3869}} (178&#x202F;m) - Etappenende an der Weidenhäuser Brücke. Die Universitätsstadt besitzt eine lebendige historische Fachwerk-Altstadt und das Landgrafenschloss über der Stadt. In die Oberstadt führen 2 kostenlose Fahrstühle. Sowohl unten am Radweg an der Lahn, wie auch in der Oberstadt finden sich diverse Einkehrmöglichkeiten. :* {{Marker | name = [[Marburg#Camping|Campingplatz]] | type= campsite | lat = 50.799776| long = 8.767852}} - Direkt an der Radroute an der Lahn gelegen. Die Bundesstraße B3 findet sich in Hörweite. :*'''Route im Stadtbereich Marburg:''' Wochentags um die Mittagszeit kann es auf dem {{Marker | name = Weg an der Zentralmensa | name-map = Weg an der Zentralmensa: Zu Mittagszeit kann es hier sehr voll werden (evtl. absteigen) |type= waypoint |group = gold | lat = 50.808670 | long = 8.775930}} der Philipps-Universität sehr voll werden. An Wochenenden und in den Sommermonaten gilt dies für das gesamte Stück ab Mensa bis zum Aqua Mar. Hier langsam fahren, da in diesem Bereich teilweise verwinkelte enge Strecke mit Fußweg / Radfahrer frei bzw. Verkehrsberuhigter Bereich. Bei viel Fußverkehr absteigen und einfach ein Stück schieben. Die Hauptstraße zur Weidenhäuser Brücke wird an der {{Marker | name = Fußgängerampel Erlenring / Weidenhäuser Straße |type= waypoint |group = gold | lat = 50.807601 | long = 8.773908}} sicher gequert. Der Weg unter der Weidenhäuser Brücke ist reiner Gehweg. Am Ende der Wehrgasse (Vorsicht, sehr eng) lädt z.{{nnbsp}}B. das Ufercafé mit Selbstbedienung zur Pause ein. Auch ein Bootsverleih ist angeschlossen. ===3. Etappe: Marburg - Wetzlar (54{{nnbsp}}km) === {{Maplink |lat = 50.6925| long = 8.7252 |zoom= 10|name=Etappenkarte ''Marburg - Wetzlar''}} [[Datei:Lahnaue vom Lahntalradweg bei Sichertshausen 2015-11-05 (2).JPG|mini|Lahnaue bei Sichertshausen nahe Schloss Friedelhausen]] Das Lahntal weitet sich und die Route wird jetzt recht flach und familientauglich. Das Tal ist nun recht urban mit hoher Besiedelung. Der Lahnradweg bleibt aber oft außerhalb der Orte. Steigungen: - 20 Höhenmeter in Summe. Es geht also weitgehend eben. '''Km 0: Marburg''' - Etappenstart am Erlenring Höhe Weidenhäuser Brücke :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Lahnradweg wird bis Niederweimar komplett verkehrsfrei durch die Lahnauen geführt. Mit der Bundesstraße B3 quert man die Lahn. Dann geht es parallel der Bahn zum Baggersee bei Niederweimar. '''Km 8:''' {{marker| name = [[Weimar (Lahn)|Niederweimar]] | type = city | wikidata = Q1988742 }} - 175&#x202F;m, ein See und ein Bahnhaltepunkt (Gleise stufenfrei erreichbar). In der Ortsmitte findet sich ein Supermarkt (Edeka). Dies ist eine gute Gelegenheit bis Gießen den Getränkevorrat aufzufüllen: Dafür am Bahnhaltepunkt über die Bahnbrücke ins Dorf fahren. Bis zur Kreuzung (Ampel) und etwa 50&#x202F;m nach links. Fahrtzeit vom Radweg: ca. 5 Minuten. Sonst lädt der Baggersee Weimarer See direkt am Weg zum Baden ein (Eintritt am Seepark, auch FKK-Bereich, Gastronomie, Wasserskilift). '''Km 10:''' {{marker| name = Argenstein | type = city | wikidata = Q644913}} (173{{nnbsp}}m) - Kurz vor Argenstein findet sich das archäologische {{Marker | name = Freilichtmuseum Zeiteninsel | type= museum | wikidata = Q131597840| url = http://www.zeiteninsel.de}}. [[Datei:Normal floods in Weimar-Roth, Germany river Lahn (1) 2015-12-02.JPG|mini|wegen der Nähe zum manchmal wilden Fluss Lahn ist die Strecke bei Hochwasser nicht überall befahrbar. Hier bei Roth gibt es noch keine Röhrenbrücke oder Hochwasserumleitung wie andernorts.]] '''Km 11:''' {{marker| name = Roth | type = city | lat = 50.72851 | long = 8.7267 }} (171{{nnbsp}}m) - Landsynagoge, geöffnet an zwei Sonntagen im Monaten. '''Km 15: Abzweig nach''' {{marker| name = Fronhausen | type = city | wikidata = Q624872 }} (175{{nnbsp}}m) - Bahnhaltepunkt der abseits des Radwegs liegt. Gleise in beide Richtungen (Gießen, Marburg) stufenfrei erreichbar. [[Datei:Lange-Hessen-Radweg und Lahntalradweg Alte Lahnbrücke Sichertshausen 2015-11-05.JPG|mini|Wegweisung "Lange Hessen-Radweg" nach Amöneburg in Sichertshausen]] '''Km 18:''' {{marker| name = Sichertshausen | type = city | wikidata = Q2281336 }} (170{{nnbsp}}m) - Hier geht es über die Alten Lahnbrücke. ::→ In dem kleinen Ort an der Alten Lahnbrücke zweigt am Dorfgemeinschaftshaus der [[Lange-Hessen-Radweg]] nach [[Amöneburg]] ab. '''Km 22:''' {{marker| name = Odenhausen | type = city | wikidata = Q2014310 }} - 174{{nnbsp}}m, Bahnhaltepunkt "Friedelhausen". Beide Gleise sind stufenfrei erreichbar, jedoch nicht barrierefrei. Der Zugang zum Gleis Richtung Marburg ist direkt neben der Treppe, nicht befestigt und nach Regen recht rutschig. ::→ Ab Odenhausen kann der [[Salzböde-Radweg]] erreicht werden. Der Salzböde-Radweg führt nach etwa 6&#x202F;km direkt an der Schmelzmühle vorbei, einem beliebten Ausflugsziel mit Gartenwirtschaft mitten im Salzböde-Tal. '''Km 26:''' {{marker| name = Lollar | type = city | wikidata = Q625061 }} - 169{{nnbsp}}m,Bahnhaltepunkt, Burg Staufenberg, Beginn des ''Lumda-Wieseck-Radweg''. Bahnhof Stufenfrei, Zufahrt Stufenfrei Richtung Züge Gießen die Bahnunterführung an der Bahnhofstraße. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Lollar und Wißmar ist die grundsanierte {{Marker | name = Lahnbrücke |type= waypoint |group = gold | lat = 50.638609| long = 8.688678 }} seit März 2026 wieder befahrbar. Die ehemalige Bahnbrücke wird nun in ganzer Breite als Geh- und Radweg genutzt. Auf Hockerbänken kann der Flussblick genossen werden. '''Km 28:''' {{marker| name = Wißmar | type = city | wikidata = Q2587037 }} (183{{nnbsp}}m) - {{Marker | name = Wißmarer See |type= lake | lat =50.640235 | long = 8.689005}} etwas abseits der Route (Strandbad mit Eintritt. Im Bad Minigolf, Einkehrmöglichkeit). Am See ferner ein {{Marker | name = Campingplatz | type= campsite | lat = 50.639895 | long = 8.690400 | url = https://www.wissmarer-see.de}}. {{Marker | name = Hessisches Holz- und Technikmuseum | type= museum|lat = 50.637404 | long = 8.685800 | wikidata = Q76634280}} direkt am Radweg. [[Datei:Gießen Christoph-Rübsamen-Steg04 2014-05-03.jpg|mini|Christoph Rübsamen Steg]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Felder und über die Autobahn radelt man Richtung Gießen. Vor der Stadt kommt man wieder an die Lahn. Hier quert die Route am {{Marker | name = Christoph-Rübsamen-Steg | type= monument | wikidata = Q70203024}} den Fluss. Es gibt Sitzgelegenheiten. [[Datei:Hessengiezh.jpg|mini|Altes Schloss Gießen]] '''Km 35:''' {{Marker | name = Abzweig Hessischer Radfernweg R7 |type= waypoint |group = gold | lat =50.590140 | long = 8.669978 }} - Der R7 führt durch die Bahnunterführung Richtung Innenstadt von {{marker| name = Gießen | type = city | wikidata = Q3874 }} (160&#x202F;m). Ein Abstecher lohnt durchaus. Eine hist. Altstadt wie in Marburg darf man aber nicht erwarten, da im II. Weltkrieg viel zerstört wurde: Altes Schloss, diverse Einkehrmöglichkeiten, Alter Botanischer Garten. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route umgeht das Stadtzentrum westlich in einem grünen Bereich an der Lahn. Direkt an der Strecke: {{Marker | name = Bahnhalt Gießen Oswaldsgarten | type= rail | wikidata = Q116019499|url = https://www.bahnhof.de/giessen-oswaldsgarten}} (Aufzug vorhanden). Auch der {{Marker | name = Bahnhof Gießen | type= rail | wikidata = Q462086|url = https://www.bahnhof.de/giessen }} ist nicht weit. :~> Südlich Gießen wechselt die Route an einer {{Marker | name = Straßenbrücke |type= waypoint |group = gold | lat = 50.573504 | long =8.645167 }} wieder die Flussseite. Achtung: Für größere Gespanne, wie Liegtrikes mit Fahrradwohnwagen kann es auf der Nordseite der Brücken eng werden. Hier besitzt der Radweg eine enge Kehre, die von Geländern eingerahmt ist ([https://www.mapillary.com/app/?lat=50.574615810912206&lng=8.645634314732547&z=16.85339641738739&pKey=1175234476966112&focus=photo Bilder auf Mapillary]). Mit Fahrradwohnwagen am Besten nicht die Brücke nutzen. Eine Ausweichstrecke besteht über den Dutenhofener See. Diese Route auch auch noch nicht mal sehr viel Länger. Hier findet sich auch ein Campingplatz. '''Km 46:''' {{Marker| name = Rastplatz Dorla | type = area | symbol = picnic-site| lat = 50.575020| long = 8.559739 | show = Symbol }} mit gerne besuchtem '''Imbiss''', auch beliebter Rastplatz bei Wasserwanderern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oft direkt an der Lahn entlang geht es nach Wetzlar hinein. [[Datei:Wetzlarskyline.jpg|mini|Wetzlar]] '''Km 54:''' {{Marker| name = Wetzlar | type = city | wikidata = Q4178 | lat = 50.556351 | long = 8.497603}} (156&#x202F;m) - Etappenende am Abzweig Alte Lahnbrücke: historische Fachwerkaltstadt mit Dom ::'''Camping:''' {{Marker | name = [[Wetzlar#Camping|Campingplatz Wetzlar]] | type = campsite | lat = 50.57218 | long = 8.50890}} ===4. Etappe Wetzlar - Limburg (etwa 66&#x202F;km) === Ab Wetzlar wird das Lahntal wieder enger. Bis Löhnberg ist das Tal noch viel mit Kfz-Verkehr belastet. Danach findet sich aber ein attraktives Flusstal. Ein Stopp bietet sich vor allem in Weilburg an. ==== Abschnitt Wetzlar - Weilburg: 29&#x202F;km ==== {{Maplink |lat = 50.5224| long = 8.3939 |zoom= 12|name=Etappenkarte ''Wetzlar - Weilburg''}} Der Abschnitt Wetzlar bis Löhnberg ist Abschnittsweise dem Verkehrslärm ausgeliefert und auch sonst teilweise recht unattraktiv. Die Lahn sieht man nicht so oft. '''Km 0:''' {{marker| name = Wetzlar | type = city | wikidata = Q4178 | show = copy }} (156&#x202F;m) - Etappenstart am Abzweig Alte Lahnbrücke : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Westlich Wetzlar geht es vor Oberbiel entlang der Schnellstraße Verkehrslärm. Oberbiel gehört zur Gemeinde {{Marker | name = Solms | type= town | wikidata = Q566156 }}. Hier liegt rechts auf dem Berg {{Marker | name = Kloster Altenberg | type= monastery | wikidata = Q1236115|url= https://www.klosterkirche-altenberg.de| show = symbol}}. [[Datei:Braunfels - Marktplatz mit Brunnen und Fachwerkhäusern.jpg|mini|Marktplatz Braunfels 5{{nnbsp}}km abseits der Route.]] '''Km 10:''' Abzweig in Burgsolm nach {{Marker | name = Braunfels | type= town | wikidata = Q525612}}. Das schöne Fachwerkstädtchen liegt abseits der Lahn (Abstecher 5&#x202F;km einfach). : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vor Stockhausen wird mit der Bundesstraße die Lahn gequert. Der Radweg besitzt an der {{Marker | name = Brücke enge Kehren im Gefälle | name-map = Radweg ab Brücke mit etwas enge Kehren im Gefälle |type= waypoint |group = gold | lat = 50.53805 | long = 8.32723}}. Wer mit Normalrad und Kinderhänger fährt sollte hier noch um die Kurven kommen. Mehrspurer mit größerem Wenderadius, wie Liegetrikes mit Fahrradwohnwagen, müssen hier evtl. rangieren bzw. abkoppeln ([https://www.mapillary.com/app/?lat=50.53831882220621&lng=8.328434872473508&z=19.00052725986165&pKey=125112816431941&focus=photo Bilder auf Mapillary]). '''Km 19:''' {{Marker | name = Biskirchen | type= village | wikidata = Q866370}} - '''Abzeig zum Ulmentalradweg.''' Der Bahnradweg führt hinauf in den Westerwald. Für Selbstverpfleger Lebensmittelmarkt (Netto) direkt an der Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Biskirchen auf der Landstraße Richtung Löhnberg. Das die parallele B 49 den meisten Verkehr aufnimmt, ist die Landstraße wenig befahren. Am Werksgelände der Neuselters Mineralquelle findet sich ein {{Marker | name = Trinkbrunnen |type= waypoint |group = gold | lat = 50.529525 | long = 8.299157 }}. Sofern in Betrieb, kann man hier Wasser mit markantem Mineralgeschmack zapfen. : ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung''' vor Löhnberg: Hier muss auf rund 600{{nnbsp}}m die {{Marker | name = viel befahrene Anschlussstelle | name-map = Abschnitt auf viel befahrener Anschlussstelle |type= waypoint |group = gold | lat = 50.51841| long = 8.27230 }} gequert werden. Viel Kfz-Verkehr. Es gibt eine inoffizelle Umfahrung mit Abenteuercharakter: Und zwar kann man mit dem Kallenbach die B 49 schiebend unterqueren. Ein rund 0,5{{nnbsp}}m breiter, verwinkelter Schotterweg führt durch die {{Marker | name = Bachunterführung | name-map = Alternative zur Fahrt über die Anschlussstelle: Bachunterführung mit 0,5 m breiten Schotterweg (Schiebestrecke, aber verkehrsfrei)|type= waypoint |group = gold | lat = 50.519519 | long = 8.273419}}. In der Unterführung muss man auf dem schrägen Seitenbereich schieben. Vor Nutzung der Unterführung auf Gegenverkehr lauschen. Diese Alternative ist nichts für Mehrspurer oder auch auch Gespanne mit Anhänger. Bei Hochwasser bzw. höhererm Wasserstand auf eine Nutzung verzichten. Schilder weisen auf Nutzung auf eigene Gefahr hin. Bilder Unterführung siehe auch [https://www.mapillary.com/app/?lat=50.519488073535996&lng=8.273208676661852&z=18.336078076486757&pKey=801470268008568&focus=photo hier auf Mapillary]. : ~> Am Ortseingang findet sich der {{Marker | name = Rastplatz Sauerborn Lohnberg |type= shelter | lat = 50.515425 | long = 8.274502| show = symbol}}. Aus der Mineralquelle kommt entsprechend eisenhaltig schmeckendes Wasser. '''Km 24:''' {{Marker | name = Löhnberg | type= town | wikidata = Q599984}} − Ab hier wird die Lahn zum Naturerlebnis, weg von der Schnellstraße B49. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die historische '''Lahnbrücke Löhnberg''' geht es an das naturnahe Lahnufer. Am "Kiosk an der Schleuse" findet sich ein Selbstbedienungsautomat. : ~> Vor Weilburg nun ein schönes Streckenstück direkt unten am Leinpfad der Lahn. [[Datei:Schloss Weilburg-Lahn 946-zfh.jpg|mini|Lahnschleife unterhalb Schloss Weilburg]] '''Km 29:''' {{marker | name = Weilburg | type = city | wikidata = Q573599 | lat = 50.487033| long = 8.261483}} (137&#x202F;m) - Abzweig Altstadt an der Steinernen Brücke. Hier lohnt ein Abstecher in Altstadt auf dem Berg. Oben wartet das Schloss mit barockem Schlossgarten und Blick aufs Lahntal. {{Marker | name = E-Bike-Ladestation und Fahrradständer |type= waypoint |group = gold | lat = 50.485677 | long = 8.258851}} an der Mauerstraße. Auf dem Parkdeck stehen fünf {{Marker | name = Fahrradboxen |type= waypoint |group = gold | lat = 50.484183 | long = 8.259093}} (elektronisches Schließsystem, laut Openstreetmap mit Gebühr). Der Bahnhof Weilburg hat Aufzüge. Schiffstunnel unten an der Lahn. [[Datei:Weilburg Steinerne Brücke 961-h.jpg|mini|[[Weilburg]]: Steinerne Lahnbrücke und Schloss]] ==== Abschnitt Weilburg – Limburg (37{{nnbsp}}km) ==== {{Maplink |lat = 50.4310 | long = 8.1512 |zoom= 12|name=Etappenkarte ''Weilburg – Limburg''}} Hier beginnt zwischen Weilburg und Limburg ein '''sehr schöner Abschnitt des Lahntals.''' Es ist eng, grün und ohne Verkehrsgeräusche. Es siedeln oft nur Camper, auf der Lahn tummeln sich die Kanuten. [[Datei:Lahn-20.jpg|thumb|Lahnradweg im engen, grünen Tal unterhalb Weilburg]] '''Km 31:''' {{Marker | name = Südlich Weilburg in Guntersau | name-map = Südlich Weilburg in Guntersau: Anschluss an den Weiltalweg Richtung Taunus / Großer Feldberg |type= waypoint |group = gold | lat = 50.473908| long = 8.260887 }} - Anschluss an den [[Weiltalweg]] zum [[Großer Feldberg|Feldberg]] im Hohen Taunus '''Km 37: Abzweig Gräveneck''' – Camping mit Einkehrmöglichkeit und Bahnhof '''Km 43: Aumenau''' An der {{Marker | name = Brücke Aumenau sehr enge Kehre | name-map = Brücke Aumenau mit sehr enger 180-Grad-Kehre |type= waypoint |group = gold | lat = 50.401979| long = 8.253007 }} Brücke Aumenau sehr enge 180-Grad-Kehre. Wer mit einem Mehrspurer bzw. mit großen Anhänger-Gespann, wie Liegetrike mit Fahrradwohnwagen, unterwegs ist, muss hier vermutlich abkoppeln und manuell um die Kurve schieben ([https://www.mapillary.com/app/?lat=50.40199320271134&lng=8.253020068293836&z=19.334546778983306&pKey=529858728175455&focus=photo Bilder auf Mapillary]). Oben an der Straße gibt es auch noch eine enge 90-Grad-Kurve. Umfahrung sonst über die Landstraße L3063 Aumenau - Villmar über die Höhe. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der „Lückenschluss Villmar“ wurde bereits 2006 fertiggestellt. Man fährt weit abseits der Straßen durchgehend im lieblichen Tal an der Lahn entlang. '''Km 51:''' {{Marker | name = Villmar | type= village | wikidata = Q621483}} – Hier liegt die "Marmorbrücke". Vor der Brücke: Schaustücke vom ehemaligen Marmorabbau. Wer sich für das Thema interessiert, kann das {{Marker | name = Lahn-Marmor-Museum |type = museum | wikidata = Q47460660 | url = https://www.lahn-marmor-museum.de }} besuchen. Sonst hier am Lahnufer {{Marker| name = Rastplätze | type = area | symbol = picnic-site| lat = 50.394139| long = 8.188071 | show = Symbol }} und ein Spielplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die Brücke auf die andere Seite wechseln. Unterhalb Villmar geht es wieder direkt am Fluss nach Runkel. Am anderen Ufer liegt die Felsklippe ''' Bodenstein''' (Bodensteiner Ley). Auf der Klippe steht das {{Marker | name = König-Konrad-Denkmal | type= monument| wikidata = Q1147672}}. Wer auf die Felsklippe mit Tablick möchte, muss ab Villmar die Landstraße nehmen. '''Km 55:''' {{Marker | name = Runkel | type= village | wikidata = Q635806}} – winziges Städtchen mit der Burg Runkel. Bekanntes Fotomotiv ist der Blick über den Fluss auf den Burgfelsen. ::→ Anschluss an den [[Kerkerbachtal-Radweg]] hinauf zu den Höhen des [[Westerwald|Westerwaldes]]. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In '''Dehrn''' Rastplatz mit Schutzhütte [[Datei:St. Lubentius über der Lahn.jpg|mini| 150px|St. Lubentius über der Lahn]] '''Km 63: Dietkirchen''' – {{Marker | name = Lubentius-Basilika | type= church | wikidata = Q2320355| show = symbol}} aus dem 11. Jahrhundert. Rastplatz am Lahnufer mit Toilette und Spielplatz :: → Anschluss an den [[Hessischer Radfernweg R8|Hess. Radfernweg R8]] über [[Idstein]] nach Frankfurt [[File:Dom Nordwestansicht.JPG|thumb|Limburger Dom über der Lahn]] '''Km 66:''' {{Marker | name =[[Limburg an der Lahn]] | type = town | lat = 50.391482 | long = 8.065386 | wikidata = Q16026| image = Limburger Dom BW 4.jpg }} (108&#x202F;m) – Etappenende an der alten Lahnbrücke: Fachwerkaltstadt mit vielen verwinkelten Gassen und dem Dom. :*Camping: {{Marker | name = [[Limburg an der Lahn#Camping|Camping Resort Limburg]] | type= campsite | lat = 50.388943 | long = 8.073991 }}. Zwei weitere Campingplätze finden sich bei Diez 6{{nnbsp}}km flussabwärts: {{Marker | name = [[Diez#Camping|Campingplatz Zum neuen Mühlchen]] | type= campsite | lat = 50.384349| long = 8.008406 }} und {{Marker | name = [[Diez#Camping|Campingplatz Oranienstein]] | type= campsite | lat = 50.381436 | long = 8.000568}} :: → Anschluss an den [[Hessischer Radfernweg R8|Hess. Radfernweg R8]] Richtung Westerwald ===5. Etappe: Limburg - Koblenz (71&#x202F;km) === [[Datei:Diez Lahn.jpg|mini|alte Lahnbrücke Diez: wird auf dem Lahndradweg gequert.]] ==== Abschnitt Limburg - Laurenburg (30{{nnbsp}}km) ==== {{Maplink |lat = 50.35970 | long = 7.98981 |zoom=13 |name=Etappenkarte ''Limburg - Laurenburg''}} '''Km 0:''' {{Marker | name =[[Limburg an der Lahn]] | type = town | lat = 50.391482 | long = 8.065386 | wikidata = Q16026| image = Limburger Dom BW 4.jpg| show = copy}} (108&#x202F;m) – Etappenstart an der alten Lahnbrücke :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf den ersten Kilometern bis Diez radelt man noch im Talbecken von Limburg. Es geht verkehrsfrei auf Asphalt und abseits von Straßen am Fluss entlang. Ab Diez wird das Tal wieder enger. '''Km 8:''' {{Marker | name = [[Diez]] | type= town | wikidata = Q504031}} - Altstadt mit Grafenschloss Diez (heute Jugendherberge). :→ Anschluss an den [[Aartalradweg (Taunus)|Aartalradweg]], der hier endet. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Altstadt in Diez geht es zunächst über die alte Lahnbrücke und durch ein Kleingartengelände. Dann erwartet einen ein wunderschöner Abschnitt „Natur pur“ in aller Stille. Das Tal wird schroff und außer Bahn und Radweg gibt es keine weitere Verkehrslinie am Fluss. [[Datei:Balduinstein, center from west.jpg|mini|Blick auf Balduinstein mit Lahntalbahn und Burgruine (privat, kein Zugang)]] '''Km 14:''' {{Marker | name = Balduinstein | type = village | wikidata = Q569828 }} - Direkt im Ort findet sich die {{Marker | name = Ruine Balduinstein (privat, kein Zugang) | type= castle | wikidata = Q1010901 }}. Hoch weit oberhalb des Dorfes thront unübersehbar {{Marker | name = Schloss Schaumburg | type= castle | wikidata = Q871412 }}. Das in Privatbesitz befindliche Ensemble wird Umfangreich saniert. Daher ist die Anlage Stand 01-2026 wohl geschlossen. Es soll nach Abschluss der Sanierung ein Schlossmuseum mit Cafe entstehen. Für aktuelle Infos siehe [https://www.eventsimschloss.de eventsimschloss.de]. [[Datei:Untere Lahnradwegbrücke Geilnau-Laurenburg 2025a.jpg|mini|Untere Brücke des neuen Wegabschnitts zwischen Geilnau und Laurenburg]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der lange geplante '''Lückenschluss Geilnau - Laurenburg''' wurde am 20. März 2023 feierlich eröffnet. Der neue 7&#x202F;km lange Radweg überquert zwei mal die Lahn. Die Strecke über den Berg gehört damit der Vergangenheit an. '''Km 26:''' {{Marker | name = Laurenburg | type = village | wikidata = Q631748}} - Über dem Weiler thront die {{Marker | name = [[Laurenburg#Sehenswürdigkeiten|Burgruine Laurenburg]] | type = castle | wikidata = Q653085}}. Von der Burganlage ist noch der große Bergfried erhalten. Hier hat ein kleines Militärmuseum seinen Sitz. Das Burggelände ist frei zugänglich. Die Gebäude mit Ausblick vom Bergfried sind zu den Öffnungszeiten zugänglich. Weitere Infos im [[Laurenburg#Sehenswürdigkeiten|Artikel Laurenburg]]. ==== Abschnitt Laurenburg − Lahnstein: 36&#x202F;km ==== [[File:Lahn-08.jpg|mini|Im engen untersten Lahntal stapeln sich die Wege]] Addierte Höhenmeter Laurenburg − Lahnstein: 214 Hm <br> Lahnstein − Laurenburg: 259{{nnbsp}}Hm :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Laurenburg verläuft der Lahnradweg knapp 3&#x202F;km an der Bundesstraße 417 auf einem erhöhten Fuß-Radweg. Anschließend geht es unten am Fluss auf dem Asphaltweg weiter, vor Straßenlärm geschützt an der Schleuse Kalkofen vorbei. [[Datei:Obernhof von Osten 01.jpg|mini|Die Lahn bei Obernhof.]] [[Datei:Obernhof Goethepunkt Aussichtspanorama ks01.jpg|mini|Aussichtspanorama am Goethepunkt]] '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Nassau (Lahn)#Obernhof|Obernhof]] | type= city | wikidata = Q641379}} - Hier liegen die ersten Weinberge im Tal. Im Ort finden sich einige Einkehrmöglichkeiten. Politisch gehört Obernhof zur Verbandsgemeinde Nassau. Wer möchte kann zu Fuß eine kurze aber steile Wanderung hinauf zur {{Marker | name = Aussichtskanzel Goethepunkt | type= view | lat = 50.319713 | long = 7.859430| image = Obernhof Goethepunkt Aussichtspanorama ks01.jpg}} unternehmen: etwa 1,5{{nnbsp}}km einfach mit 200 Höhenmeter durch die Weinberge, feste Schuhe notwendig, je nach Wegwahl Fahrweg oder felsiger Bergwanderpfad mit Kletterstellen, Rad im Bereich der Lahnbrücke parken. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In Obernhof über die Lahnbrücke auf die linke Lahnseite fahren und dann rechts die Arnsteiner Straße hoch zum romanischen {{Marker | name = Kloster Arnstein | type= monastery | wikidata = Q880223| show = symbol}} (Öffnungszeiten der Anlage und Klosterladen siehe [https://dionysios-trikkis-kloster.com Heiliges Orthodoxes Kloster Dionysios Trikkis & Stagon]). Die Straße zum auf 139&#x202F;m Höhe gelegenen Kloster führt steil bergauf: Auf einer Länge von ca. 700&#x202F;m sind es zuerst 16{{nnbsp}}% Steigung, dann noch einmal 7{{nnbsp}}%. Ab dem Kloster führt der Weg mit 2&#x202F;% Gefälle durch den Wald abwärts. Insgesamt sind auf der 7&#x202F;km langen Strecke bis Nassau 128 Höhenmeter zu überwinden. Der teilweise kurvige Asphaltweg ist noch befriedigend fahrbar, weißt aber einzelne Schadstellen auf. Daher in den Abfahrten vorsichtig fahren. Unterwegs kommt man an einem {{Marker | name = Aussichtspunkt | type= viewpoint| lat = 50.311112 | long = 7.837576 | image = Schloss Langenau und Kloster Arnstein vom Lahntalradweg.jpg | show = symbol}} mit Ostblick zurück auf Schloss Langenau und Kloster Arnstein vorbei. :~> Bis Nassau folgen noch einige weitere Berg- und Talstrecken. '''Die Strecke Obernhof bis Nassau ist aber komplett asphaltiert.''' :'''Alternative Bundesstraße bis Nassau?''' [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Achtung: Die Bundestraße ist für den durchschnittlichen Radreisenden keine sichere Alternative. Die Strecke ist zwar ebener, aber stark befahren. Auf kürzeren Abschnitten gibt es zwar befahrbare Seitenstreifen. Aber der größere Teil des Bundesstraßenabschnitts muss im Mischverkehr mit Kfz auf der Fahrbahn zurückgelegt werden! Diese Abschnitte sind kurvig und besitzen längere Überholverbote mit durchgezogenen Mittellinien. :Wer kein Pedelec hat und mit dem „Bio-Bike“ keine Bergwertungen bezwingen möchte, nutzt für eine Station einfach die Lahntalbahn. {{Scroll Gallery |title = Ansichten aus Nassau |Bild:Nassau_an_der_Lahn.jpg|Blick über die Lahn auf Nassau. Im Park bzw. an der Promenade auf der Stadtseite kann man schön Pause machen. |Bild:Kettenbrücke Nassau Lahn (01).jpg|Wer in die Altstadt möchte, quert die Kettenbrücke. |Bild:Nassau (Lahn), die Lahn-1.jpg|Blick von der Kettenbrücke, die Promenade lädt zur Rast ein |Bild:Am Adelsheimer Hof 1 Nassau 20200919 0002.jpg|Das schmucke Fachwerkrathaus |Bild:Nassau (Lahn), Blick zur Burg.jpg|Blick von der Altstadt zur Burg |Burg-Nassau-JR-G6-4572-2010-05-23.jpg|Der Bergfried kann kostenfrei bestiegen werden. Einkehrmöglichkeit in der Burgschänke |Bild:Burg_Nassau-06-Aussicht.jpg|Blick vom Turm }} '''Km 41:''' {{Marker | name = [[Nassau (Lahn)|Nassau]] | type= city | wikidata = Q158216}} - Über die Hängebrücke lohnt ein Abstecher in das nette Städtchen. Die kleine Altstadt lädt zum Verweilen ein. Hier findet sich das hübsche {{Marker | name = Fachwerkrathaus | type= monument | lat = 50.313328 | long = 7.797686 | show = symbol}}. An der Promenade kurz unterhalb der Kettenbrücke laden Bänke zu einer Pause ein. Weiter nördlich findet sich im {{Marker | name = Steinpark | type= park | lat = 50.315267 | long = 7.792874 | show = symbol}} ein beliebtes Café & Restaurant im Steinpark mit Biergarten. Auch eine Spielplatz sowie eine Minigolfanlage liegen hier. Gehenüber thront {{Marker | name = Burg Nassau | type= castle | wikidata = Q144672 | show = symbol}} auf der Höhe. Ab der Kettenbrücke ist der Aufstieg über Waldpfade möglich (festes Schuhwerk). Die Auffahrt per Fahrrad erfolgt über den Stadtteil Bergnassau am Sattel der B 260 (am Lahnradweg bei Einfahrt nach Nassau auf dem Hügel). Der Bergfried kann kostenlos bestiegen werden. Schöner Blick auf das Lahntal. Einkehrmöglichkeit in der Burgschänke. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> 9&#x202F;km geht es auf fast flachem und verkehrsfreiem Wege weiter bis Bad Ems. :Ab Dausenau ist der Radweg bis zum Rhein durchgehend flach, ohne Steigung. [[File:Lahnblick_bei _bad_ems_ds_wv_06_2008.jpg|mini|Lahn in [[Bad Ems]]]] '''Km 50:''' {{Marker | name = Bad Ems | type= city | wikidata = Q490670}} - Die bekannte Kurstadt besitzt sehenswerte (z.&#x202F;T.&nbsp;Barock- und Jugendstil-)Architektur. Über die Fußgängerbrücke gelangt man zum Kurhaus und barocken Badeschloss, zur Kurpromenade mit kleinem Kurpark und dem imposanten Kursaalgebäude mit Marmorsaal und Kurtheater. ::→ Anschluss an den sehr bergigen, anspruchsvollen [[Limes-Radweg]], der hier das Lahntal quert. [[Datei:Lahnmuendung_mit_schloss_stolzenfels_ds_08_2007.jpg|mini|Lahnmündung zwischen [[Lahnstein|Ober- und Niederlahnstein]] am Rhein. Im Hintergrund auf der anderen Rheinseite liegt Schloss Stolzenfels.]] '''Km 62:''' {{Marker | name = [[Lahnstein]] | type = city | wikidata = Q569639 }} - Lahnmündung in den Rhein, über Lahnstein thront die Burg Lahneck. Zum Bahnhof Niederlahnstein sind es rund 1,5&#x202F;km und zum Bahnhof Oberlahnstein etwa 2&#x202F;km Es bietet sich an, die Etappe in {{Marker | name = Koblenz| type= city | wikidata = Q3104}} enden zu lassen. Nach {{Marker | name = Koblenz Hauptbahnhof | type= rail | wikidata =Q469682|url = https://www.bahnhof.de/koblenz-hbf}} ('''Km 71''') sind es von Lahnstein noch rund 10{{nnbsp}}km. Eine Sehenswürdigkeit ist hier das {{Marker | name = Deutsche Eck | type= monument | wikidata = Q700785}} an der Moselmündung. Spektakulär ist die Fahrt mit der {{Marker | name = Seilbahn Koblenz | type= rail | wikidata = Q2147949| url = https://www.seilbahn-koblenz.de/}} Seilbahn hinauf zur {{Marker | name = [[Koblenz#Denkmäler und Brunnen|Festung Ehrenbreitstein]] | type= castle | wikidata = Q50712| show = symbol}}. Für diesen Ausflug bietet sich zum Abschluss der Radreise ein Aufenthaltstag in Koblenz an. Koblenz bietet darüber hinaus [[Koblenz#Museen|verschiedene Museen]]. <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern. [[Checkliste Ausrüstung auf Radreisen#Fahrradhelm|Weitere Infos zum Helm siehe hier]]. == Weiter geht’s == * [[Rhein-Radweg|Rheinradweg]] (1320{{nnbsp}}km) rechtsrheinisch in Lahnstein * [[Mosel-Radweg|Moselradweg]] (304{{nnbsp}}km) über Rhein-Radweg von Koblenz == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel=Lahn-Radweg: Von der Quelle zum Rhein 1:50.000|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2025|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=978-3711103109|Kommentar=17,00 €|Sprache=|Online= }} * {{Karte|Titel=ADFC-Regionalkarte "Lahntal"|Verlag=[https://www.fahrrad-buecher-karten.de BVA BikeMedia]|Datum=2024|ISBN=978-3-96990-232-5|Maßstab=1:75000|Kommentar=10,95 €. Die Karte deckt das gesamte Lahntal mit dem [[Lahn-Dill-Bergland]] ab.}} == GPX-Daten == * Streckenverlauf Lahnradweg als offizieller GPX-Track vom Radroutenplaner Hessen zum Herunterladen als [https://radroutenplaner.hessen.de/wp-content/uploads/2017/02/Lahnradweg.gpx GPX-Datei auf radroutenplaner.hessen.de] * Streckenverlauf Lahnradweg als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen / GPX-Download als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=2073143&type=relation&map=9.0/50.6284/8.6457 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Weblinks == <!-- Dieser Abschnitt ist vor allem für Hinweise auf offizielle Informationen gedacht oder evtl. noch weiter ähnliche Infos gedacht (Radreisewiki, in Ausnahme Infos des ADFC). Links auf Radreiseangebote und -vermitteler oder ähnliches gehören nicht in diesen Artikel bzw. gehören allgemein nicht in Wikivoyage. siehe auch https://de.wikivoyage.org/wiki/Wikivoyage:Was_wir_wollen_und_was_nicht --> * [https://radroutenplaner.hessen.de/themenrouten/lahntalradweg/ '''Radroutenplaner Hessen: Lahnradweg'''] * [https://www.daslahntal.de/entdecken-und-erleben/radfahren/lahnradweg/ '''Lahntal Tourismus Verband''' e.V.] - offizielle Seite zum Lahntal bzw. Lahnradweg * [https://www.adfc-radtourismus.de/lahnradweg/ Informationen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) zum Lahnradweg] == Einzelnachweise == <references /> <!--{{PortalLink|Portal:Fahrrad}}--> {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Nordrhein-Westfalen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Rheinland-Pfalz]] [[Kategorie:Siegerland]] [[Kategorie:Rothaargebirge]] [[Kategorie:Westerwald]] [[Kategorie:Taunus]] [[Kategorie:Mittelrheintal]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-4}} {{Radweg|kat=Radwege in Hessen}} rcxsgjwmkpjhrcqjic909e0f96ax730 Herkules-Wartburg-Radweg 0 8202 1794566 1794319 2026-08-06T06:25:11Z RolandUnger 3 +show = copy 1794566 wikitext text/x-wiki [[File:Bergpark Wilhelmshöhe Kassel Herkules 550-vff.jpg|thumb|250px|Der kupferne Herkulesstatue schaut auf Kassel]] Der '''Herkules-Wartburg-Radweg''' ist ein 112&#x202F;km langer Radwanderweg zwischen dem [[Bergpark Wilhelmshöhe#Herkules|Herkules]] und der [[Eisenach#Wartburg|Wartburg]] von [[Kassel]] über [[Hessisch Lichtenau]] und [[Waldkappel]] nach [[Eisenach]]. Zusätzlich ist eine 105&#x202F;km langer Alternativroute durch die Täler von Gelster und Werra ausgeschildert, sodass sich zwischen [[Hessisch Lichtenau]] und [[Creuzburg]] ein attraktiver 190&#x202F;km langer Rundkurs ergibt. Zeitlich eignet sich die 112&#x202F;km lange Hauptroute von Kassel nach Eisenach für ein verlängertes Wochenende. == Streckenprofil == [[File:Blick auf Wartburg.JPG|thumb|250px|Blick vom Südturm auf den Innenhof der Wartburg]] [[File:Lossetalradweg.svg|thumb|x125px|Routenlogo]] <div class="tright" style="clear:none">[[File:Signet Herkules Wartburg Radweg.png|thumb|ohne|x125px|Routenlogo]]</div> * '''Länge:''' Insgesamt hat der Herkules-Wartburg-Radwanderweg eine Länge von circa 215&#x202F;km. Die Hauptroute allein zwischen [[Kassel]] und [[Eisenach]] ist ungefähr 112&#x202F;km lang, die Alternativroute allein entlang Gelster und Werra ist um die 105&#x202F;km lang. * '''Ausschilderung:''' Die Radroute ist sowohl in [[Hessen]], als auch in [[Thüringen]] einheitlich ausgeschildert, nämlich mit einem eigenen Logo und mittelgroßen Zwischenwegweisern. Die Ausschilderungqualität insgesamt kann allerdings nur als befriedigend bewertet werden. * '''Steigungen:''' Neben den starken Anstiegen hinauf zum [[Bergpark Wilhelmshöhe#Herkules|Herkules]] und zur [[Eisenach#Wartburg|Wartburg]] muss man auch zwischendurch immer wieder kleinere Anstiege meistern. Weiter gilt es die beiden Pässe bei [[Hessisch Lichtenau]]-Walburg und im [[Ringgau]] zwischen Netra und Lüderbach zu überwinden. * '''Wegzustand:''' Größtenteils verläuft der Herkules-Wartburg-Radweg auf asphaltierten Wegen (über 80 %), allerdings auch immer wieder über geschotterte Wege, sodass die Radroute nicht durchgängig mit dem Rennrad befahrbar ist. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts ist die Strecke meist verkehrsfrei geführt. Innerorts werden Straßen direkt befahren. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Tourenrad mit 7 Gang Nabenschaltung ist ausreichend, besser sind aber mehr Gänge. * '''Familieneignung:''' Die Strecke ist durchgehend geeignet für Kinder ab 10 bis 12 Jahren, die selbständig sicher im Verkehr mit Kfz radeln können. * '''Inlinereignung:''' Die Radroute ist nicht durchgehend mit Inlinern oder dem Rennrad befahrbar. Auf längere asphaltierte Abschnitte wird in der Streckenbeschreibung hingewiesen. == Hintergrund == Der [[Bergpark Wilhelmshöhe#Herkules|Herkules]] ist eines der ältesten Bauwerke im [[Bergpark Wilhelmshöhe]] und wurde mit diesem zusammen 2013 [[Welterbe/Europa#Deutschland|UNESCO-Weltkulturerbe]]. In den letzten Jahren wurde das imposante Bauwerk aufwendig saniert, ist nun aber wieder in der Regel frei zugänglich. Vom Fuß des Herkules oberhalb der Kaskaden oder von der Aussichtsplattform hat man eine wunderschöne Aussicht über das ganze [[Region Kassel|Kasseler Becken]]. Die [[Eisenach#Wartburg|Wartburg]] hatte eine wichtige Bedeutung in der [[Deutschland|deutschen]] Geschichte und ist bereits seit 1999 [[Welterbe/Europa#Deutschland|UNESCO-Weltkulturerbe]]. Sie ist das Wahrzeichen [[Eisenach]]s und hat jährlich um die 350.000 Besucher. Auch von ihr hat man eine sehr schöne Panoramaaussicht in den umliegenden [[Thüringer Wald]], sei es vom Burghof oder dem höher liegenden Bergfried. Zur Zeit wird zwischen [[Kassel]] und [[Herleshausen]] die Bundesautobahn 44 gebaut. Diese verläuft zwischen [[Kassel]] und [[Wehretal]] im Bereich des Herkules-Wartburg-Radweg. Hierbei wird bzw. wurde das Tal teilweise überformt. Durch die vielen Tunnel und Lärmschutzwälle ist der Vekrehrslärm aber weitgehend gedämpft. An vielen Stellen merkt man an der Route auch fast gar nicht, das noch eine Autobahn im Tal verläuft. == Vorbereitung == Zeitlich eignet sich die Hauptroute Kassel - Eisenach mit entsprechendem Besichtigungsprogramm für ein verlängertes Wochenende. Wer möchte kann nach Osten hin die Radreise auf dem [[Radfernweg Thüringer Städtekette]] fortsetzen. === In einer Woche von Kassel nach Erfurt === Wer eine Woche Zeit hat, kann den Herkules-Wartburg-Radweg gut in eine Tour von [[Kassel]] bis [[Erfurt]] einbinden (etwa 180{{nnbsp}}km in drei Etappen). *'''Samstag:''' Bahnanreise nach Kassel, nachmittags und abends Besuch der Stadtmitte von Kassel mit Karlsaue *'''Sonntag:''' Besuch des [[Bergpark Wilhelmshöhe]] mit den Wasserspielen. Es bietet sich an, das Rad unten gegen 12 Uhr am Besucherzentrum zu Parken und gemütlich zu Fuß zum Herkules hoch zu laufen. Die Wasserspiele beginnen um 14:15 Uhr oben am Herkules. *'''Montag:''' Etappe [[Kassel]] - [[Waldkappel]] (etwa 50 km). Waldkappel ist ein ländlicher Etappenort. Wer möchte kann am Nachmittag zum Mäuseturm wandern, oder eine kleine Radtour per Pedelec in den reizvollen Schemmerngrund zum Aussichtsturm Ziegenküppel unternehmen. Übernachtung direkt im Schemmerngrund: [[Waldkappel#Unterkunft|Landhotel zum Stern]] in Burghofen. *'''Dienstag:''' Etappe [[Waldkappel]] - [[Eisenach]] (etwa 50 km) *'''Mittwoch:''' Aufenthaltstag in Eisenach mit Besichtigung der [[Eisenach#Wartburg|Wartburg]]. *'''Donnerstag:''' Etappe auf dem Radfernweg Thüringer Städtekette von [[Eisenach]] nach Erfurt (etwa 75 km). Gotha bietet sich für die Mittagspause an. *'''Freitag:''' Stadtbesichtigung von [[Erfurt]]. *'''Samstag:''' Bahnabreise ab Erfurt. == Anreise == [[File:Herkules-Wartburg002a.jpg|thumb|250px|Wegweiser des Herkules-Wartburg-Radwanderwegs]] === Mit Öffentlichen Verkehrsmitteln === Der Herkules-Wartburg-Radweg kann relativ gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. * '''[[Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe]]''' - Der [[Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe]] ist der Fernbahnhof in [[Kassel]], hier halten neben den Regionalzügen auch fast alle Fernverkehrszüge, welche die Schnellfahrstrecke [[Hannover]]-[[Würzburg]] befahren. Vom Bahnhof Wilhelmshöhe kann man mit der [http://www.kvg.de/fileadmin/kvg-ks/dokumente/Fahrplan/Fahrplanbuch/003.pdf Straßenbahnlinie 3] und den Buslinien [http://www.kvg.de/fileadmin/kvg-ks/dokumente/Fahrplan/Fahrplanbuch/022.pdf 22] oder [http://www.kvg.de/fileadmin/kvg-ks/dokumente/Fahrplan/Fahrplanbuch/023_S.pdf 23] (kostenlose Fahrradmitnahme - Busse nehmen in der Regel 1-2 Fahrräder mit, solange es die Betriebslage zulässt) zum [[Bergpark Wilhelmshöhe#Herkules|Herkules]] hinauffahren. * '''[[Kassel Hauptbahnhof]]''' - Seit der [[Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe]] 1991 eröffnet wurde, verkehren am [[Kassel Hauptbahnhof|Kasseler Hauptbahnhof]] nur noch Regionalzüge und seit 2005 auch RegioTrams. * '''Bahnstrecke Kassel–Waldkappel''' - Seit 2006 verkehrt auf der Lossetalbahn die [http://www.kvg.de/fileadmin/kvg-ks/dokumente/Fahrplan/Fahrplanbuch/004.pdf Straßenbahnlinie 4], die auch am [[Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe]] hält. Dadurch hat auch [[Hessisch Lichtenau]] sozusagen einen eigenen Bahnhof, genauso wie [[Helsa]] und [[Kaufungen]] und weitere Ortsteile im Lossetal. Die Straßenbahnen können in der Regel 6-8 Fahrräder mitnehmen (kostenlos). * '''Fahrradbusse Werra-Meißner-Kreis''' - Im Werra-Meißner-Kreis verkehren in den Sommermonaten 2 Fahrradbusse: Die [http://www.nvv.de/fileadmin/nvv/download/fahrplaene/200.pdf Linie 200] ([[Hessisch Lichtenau]] - [[Waldkappel]] - [[Eschwege]]) und die [http://www.nvv.de/fileadmin/nvv/download/fahrplaene/290.pdf Linie 290] ([[Hessisch Lichtenau]] - [[Hoher Meißner]] - [[Eschwege]]). Beide fahren mit einem Fahrradanhänger; Gruppen ab 4 Personen (4 Fahrrädern) sollten sich vorher anmelden (siehe Fahrplan). * '''Bahnstrecke Göttingen–Bebra''' - Bahnhöfe an der Alternativroute findet man in [[Witzenhausen]], [[Bad Sooden-Allendorf]] und [[Eschwege]], der nächste Bahnhof an der Hauptroute befindet sich in [[Wehretal]]-Reichensachsen (3&#x202F;km vom Herkules-Wartburg-Radweg entfernt). Auf der Bahnstrecke verkehrt meist stündlich die [[cantus Verkehrsgesellschaft]] ([http://www.nvv.de/fileadmin/nvv/download/fahrplaene/R7.pdf KBS 613]). * '''Bahnstrecke Halle–Bebra''' - Bahnhöfe an der Hauptroute sind Hörschel, [[Eisenach]]-Opelwerk, [[Eisenach]] West und [[Bahnhof Eisenach|Eisenach Hauptbahnhof]]. Auf der Bahnstrecke verkehrt stündlich die [[cantus Verkehrsgesellschaft]] ([http://www.nvv.de/fileadmin/nvv/download/fahrplaene/R6.pdf KBS 605]). * '''[[Bahnhof Eisenach|Eisenach Hauptbahnhof]]''' - Vom Bahnhof verkehren neben Regionalzügen auch fast alle Fernverkehrszüge zwischen [[Frankfurt am Main]] und [[Leipzig]]. Vom Vorplatz des Bahnhofsgebäudes verkehren Busse der [https://www.wartburgmobil.info/unternehmen/fahrgastinfo/ Verkehrsunternehmens Wartburgmobil] hinauf zur [[Eisenach#Wartburg|Wartburg]]. === Mit dem Fahrrad === In [[Kassel]] hat der Herkules-Wartburg-Radweg unter anderem Anschluss an den [[Fulda-Radweg|Hess. Radfernweg R1 (Fulda-Radweg)]] nach [[Melsungen]] und [[Hann. Münden]], in Hoheneiche an den [[Hess. Radfernweg R5: Eder - Fulda - Werra|Hess. Radfernweg R5]] nach [[Eschwege]] und [[Rotenburg an der Fulda]] und in [[Creuzburg]] an den [[Werratal-Radweg]] nach [[Wanfried]] und [[Vacha]]. Letzterer verläuft zwischen [[Witzenhausen]] und [[Creuzburg]] zudem mit der Alternativroute des Herkules-Wartburg-Radwegs zusammen. In Hörschel hat man weiter Anschluss an den [[Rennsteig-Radwanderweg]] nach [[Oberhof]] und in [[Eisenach]] an den Radweg [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]] nach [[Gotha]]. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == Im Folgenden wird die Hauptroute Kassel - Eisenach (112{{nnbsp}}km) beschrieben. {{Panorama|bild=Pano_bergpark_kassel_wv_ds_05_2008.jpg|unterschrift=Vom Startpunkt des Herkules-Wartburg-Radweg, dem Herkules, hat man diese Panoramaaussicht über das gesamte Kasseler Becken.|breite=1100px}} {{Mapframe|51.122|9.8|zoom=9|name=Orte am Herkules-Wartburg-Radweg. Für die Darstellung aller Radrouten bei den Ebenen "Radwege" anklicken.}|group=track | id = Q1610074|type=geoline|stroke=#FF0000|stroke-width=3|stroke-opacity=0.7}} {{Scroll Gallery |title = Bergpark Wilhelmshöhe |width = 250 |maxHeight= 250 |File:Kassel besucherzentrum herkules ds wv 09 2011.jpg|Besucherzentrum mit Bushaltestelle hinter dem Herkules |File:Kasselsteig markierung am altenkutschweg zum herkules.ds wmc 05 2013.jpg|Der Schlangenweg ist auch als Kassel-Steig markiert |File:Bergpark Wilhelmshoehe Aquaedukt.jpg|Das Aquädukt während der beleuchteten Wasserspiele |File:Schloss Wilhelmshöhe, Kassel.jpg|Das Schloss Wilhelmshöhe vom Fuß des Schlosshangs aufgenommen |File:Tram-Station Kassel Wilhelmshöhe 745-vh.jpg|Die Straßenbahnendstation (Unterführung wurde mittlerweile abgerissen und durch Treppen ersetzt) }} === 1. Etappe: Kassel - Hessisch Lichtenau (39&#x202F;km) === [[File:Bergpark Wilhelmshöhe Schlosscafé Kassel 736-vh.jpg|thumb|250px|Im Schlosscafé direkt am Herkules-Wartburg-Radweg kann man eine Rast auf dem mühevollen Anstieg hinauf zum Herkules einlegen]] [[File:Kassel Bundessozialgericht Nordseite.jpg|thumb|250px|Nordseite des Bundessozialgerichts - im Vordergrund auf der Straße verläuft der Herkules-Wartburg-Radweg]] [[File:Anatol Herzfeld Traumschiff documenta 6 in Kassel.JPG|thumb|250px|Das documenta-Kunstwerk "Traumschiff Tante Olga" vor der Heinrich-Schütz Schule]] {{Scroll Gallery |title = Kassel - Kaufungen |width = 250 |maxHeight= 250 |File:Kassel vorderer westen am goethestern ds wv 06 2011.jpg|Der Goethestern im vorderen Westen, in der Verlängerung der Goethestraße ist der Herkules zu sehen |File:Kassel fridericianum.jpg|Das Fridericianum am Friedrichsplatz, aufgenommen während der documenta XII im Jahr 2007 (das Mohnfeld im Vordergrund ist ein Kunstwerk) |File:Kassel orangerie wv ds 07 2006.jpg|Auch an der Orangerie in der Karlsaue kommt man vorbei, allerdings verläuft der Radweg auf deren Rückseite |File:Radweg Kassel Papierfabrik.JPG|Durch das Lossetal zwischen Forstfeld und Papierfabrik, ... |File:Radweg Kaufungen Papierfabrik.JPG|...sowie zwischen Papierfabrik und Niederkaufungen }} [[File:Documenta 12 Kassel Germany (1402766668).jpg|thumb|250px|Das documenta-Kunstwerk Rahmenbau am Friedrichsplatz]] [[File:Steinertsee, Kaufungen, Hessen.JPG|thumb|250px|Der Steinertsee in Oberkaufungen ist ein beliebtes Ausflugsziel im Sommer]] [[File:Kaufungen 001.jpg|thumb|250px|Die Stiftskirche in Oberkaufungen]] {{Scroll Gallery |title = Kaufungen - Hessisch Lichtenau |width = 250 |maxHeight= 250 |File:Radweg Helsa Kaufungen.JPG|Zwischen Oberkaufungen und Helsa radelt man entlang der Leipziger Straße (Kreisstraße 7) |File:Helsa Mühlrad (2).JPG|Eine der Sehenswürdigkeiten in Helsa ist das Mühlrad unweit des Radwegs |File:Radweg Helsa Eschenstruth.JPG|Kurvig, aber noch asphaltiert an der Lossetalbahn entlang |File:Herkules-Wartburg065.jpg|Am Waldrand entlang ist der Radweg dann nur noch geschottert |File:Mausoleum der Stiftung der Brüder Lenoir.jpg|Das Mausoleum der Stiftung der Gebrüder Lenoir ist von Fürstenhagen über die Lenoirstraße zu erreichen }} Die erste Etappe des Herkules-Wartburg-Radwegs ist recht kurz. So ist vormittags Zeit für die Bahnanreise. Oder man kann sich noch den Bergpark und die weiteren Sehenswürdigkeiten von Kassel etwas näher ansehen. Wer Kassel richtig kennenlernen möchte, sollte einen Aufenthaltstag einplanen. Die Etappe verlässt das [[Region Kassel|Kasseler Becken]] nach Ost und führt stetig, aber meist sanft das Lossetal bergan. Etappenort ist die Kleine Stadt [[Hessisch Lichtenau]] mit Altstadt. Die Höhenmeter betragen in Fahrtrichtung [[Kassel]]-[[Hessisch Lichtenau]] um die 370 m, in Gegenrichtung rund 520&#x202F;m. '''Km 0:''' {{Marker | name = Herkules | type = see | lat = 51.31606 | long = 9.39377 }} (525 m) - Die Kupferstatue des griechischen Halbgottes Herakles (lateinisch Hercules, eingedeutscht Herkules) ist das Wahrzeichen von [[Kassel]] und der Startpunkt des Herkules-Wartburg-Radwegs. Er ist in den Jahren 1701 bis 1717 nach Entwürfen des Italieners Giovanni Francesco Guerniero entstanden und somit eines der ältesten Bauwerke des [[Bergpark Wilhelmshöhe|Bergparks Wilhelmshöhe]]. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Besucherzentrum am Parkplatz hinter dem [[Bergpark Wilhelmshöhe#Herkules|Herkules]] schiebt man zunächst einmal um diesen herum. Bitte diese 300{{nnbsp}}m lange Schiebestrecke respektieren. Vorne ergibt sich ein schöner Aussicht über das [[Region Kassel|Kasseler Becken]]. Am Waldrand dem 1. Radwegweiser den Schlangenweg hinab zum [https://www.kaskaden-wirtschaft.de/ Kaskaden-Restaurant] folgen. Der Schlangenweg ist durch die Schotterdecke nicht für Rennräder geeignet. Ab Einstieg Schlangenweg ist auf der Route das Radfahren gestattet. Aber bitte nicht abseits der Route im Bergpark Radfahren. Das ist nicht erlaubt. '''Km 3:''' {{Marker | name = [[Bergpark Wilhelmshöhe]] | type = see | lat = 51.31712 | long = 9.40925 }} (220 - 525 m) - Am 23. Juni 2013 wurde der [[Bergpark Wilhelmshöhe]] als [[Welterbe/Europa#Deutschland|UNESCO-Weltkulturerbe]] anerkannt und ist mit einer Fläche von 2,4 Quadratkilometern der größte Bergpark in [[Europa]]. Der Herkules-Wartburg-Radweg passiert den [[Bergpark Wilhelmshöhe]] auf den einzig zum Radfahren zugelassenen asphaltierten breiten Kommunalstraßen. Man kommt unter anderem an den Kaskaden, der Teufelsbrücke mit Plutogrotte, dem Aquädukt und dem Schloss Wilhelmshöhe mit Ballhaus und Gewächshaus vorbei. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Schloss Wilhelmshöhe radelt man auf der Tulpenallee leicht kurvig bergab. Über den Parkplatz Ochsenallee (Kopfsteinpflaster) folgt man der Beschildung hinein nach Bad Wilhelmshöhe. '''Km 6:''' {{Marker | name = Bad Wilhelmshöhe | type = city | lat = 51.31508 | long = 9.44003 }} (195 m) - Als Radfahrer auf dem Herkules-Wartburg-Radweg lernt man Bad Wilhelmshöhe, einen circa 11.960 Einwohner großen Stadtteil von [[Kassel]] kennen. Es geht durch den alten Ortskern Wahlershausen. Neben vielen alten Fachwerkhäusern kommt man auch an mehreren Restaurants vorbei. Die Route überquert die Drusel und folgt der teilweise mit Kopfsteinpfalster befestigten Langen Straße. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Unter der Schnellfahrstrecke [[Hannover]]-[[Würzburg]] und der Main-Weser-Bahn hindurch (zum [[Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe]] den lokalen ausgeschilderten Radwegen die Bremelbach- oder Heerstraße hinauf folgen, siehe Karte) kommt man am Bundessozialgerichtes, sowie der Heinrich-Schütz-Schule (gegenüber Aschrottpark) vorbei und erreicht die Goetheanlage, an der man nördlich auf der Goethestraße vorbei radelt. '''Km 8:''' {{Marker | name = Vorderer Westen | type = city | lat = 51.31468 | long = 9.46703 }} (175 m) - Der um die 15.560 Einwohner große Stadtteil von [[Kassel]] ist durch eine dichte gründerzeitliche Bebauung geprägt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Gothestraße wurde als Fahrradstraße ausgebaut. Neben einigen Restaurants kommt man am Goethestern (Platz mit Blumeninsel) vorbei. Im Bereich der Fußgängerzone an der Goethestraße auf 300{{nnbsp}}m bitte langsam fahren. Über die Fahrradstraßen in der Nebelthaustraße, Luisenstraße und der Straße Königstor erreicht man die Innenstadt von [[Kassel]]. '''Km 9:''' {{Marker | name = Mitte (Kassel) | type = city | lat = 51.31367 | long = 9.49445 }} (165 m) - Die [[Kassel]]er Innenstadt befindet sich im circa 3985 Einwohner großen Stadtteil Mitte. Vorbei kommt man unter anderem an den Sehenswürdigkeiten Opernplatz mit Louis-Spohr-Denkmal, Friedrichsplatz mit Fridericianum und Landgraf Friedrich II.-Denkmal, sowie Staatstheater. Den [[Kassel Hauptbahnhof|Kasseler Hauptbahnhof]] erreicht man über den [[Kassel-Edersee-Radweg]]. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Man fährt kurz auf einem geschotterten Weg über den Friedrichsplatz, bevor man zwischen documenta-Halle und Staatstheater auf der Du-Ry-Straße hindurch fährt und dann auf der Straße An der Karlsaue zur [[Kassel#Orangerie|Orangerie]] hinunterradelt. '''Km 10:''' {{Marker | name = [[Karlsaue]] | type = see | lat = 51.30205 | long = 9.49951 }} (140 m) - Der 1,50 km² große Staatspark Karlsaue befindet sich im [[Kassel]]er Stadtteil Südstadt. Er ist eine öffentliche, ursprünglich barocke Parkanlage. Sehenswert sind zum Beispiel die [[Kassel/Karlsaue#Orangerie|Orangerie]] (mit Gastronomie) und die [[Kassel/Karlsaue#Blumeninsel Siebenbergen|Insel Siebenbergen]]. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Auedamm fährt man zunächst ein kurzes Stück auf dem [[Fulda-Radweg|Hess. Radfernweg R1 (Fulda-Radweg)]], bevor die Fulda über die Schwimmbadbrücke (Startpunkt des mit dem Herkules-Wartburg-Radweg parallel verlaufenden [[Lossetalweg]]s) überquert und auf geschotterten Wegen durch die Fuldaaue (auch Buga genannt, da Gelände der Bundesgartenschau 1981) radelt. Nach Überquerung der Bundesstraße 83 fährt man weiter auf Schotterwegen ohne Steigungen am Wahlebach entlang. '''Km 14:''' {{Marker | name = Waldau | type = city | lat = 51.29395 | long = 9.52594 }} (150 m) - In dem circa 6440 Einwohner großen Stadtteil von [[Kassel]] verläuft der Herkules-Wartburg-Radweg meist entlang es Wahlebachs, sodass man von dem Stadtteil selbst eigentlich nicht wirklich viel zu sehen bekommt. Die meisten Häuser, heute genannt Wohnstadt Waldau, stammen aus den sechziger Jahren und sind durch ihre funktionale Bauweise gekennzeichnet. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nun am anderen Ufer des Wahlebachs entlang vorbei an einigen Kunstwerken des ARS-Natura Wanderwegs (markiert mit einem weißen X) trifft man wieder auf die [[Entdecker-Runde Kassel]], mit welcher man zusammen auf der Lindenbergstraße den Wahlebach verlässt und nach Norden radelt. Einzig in diesem Abschnitt verlaufen [[Lossetalweg]] und Herkules-Wartburg-Radweg auf unterschiedlichen Strecken (siehe Karte). '''Km 15:''' {{Marker | name = Forstfeld | type = city | lat = 51.29351 | long = 9.54489 }} (155 m) - Der gut 6740 Einwohner große Stadtteil von [[Kassel]] ist der ist der letzte [[Kassel]]er Stadtteil, welchen man als Radfahrer auf dem Herkules-Wartburg-Radweg durchfahren muss. Er wird über mehrere Wohngebietsstraßen durchfahren. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vorbei an der Straßenbahnhaltestelle Lindenberg erreicht man die Losse, welcher man unter der Bundesautobahn 7 hindurch zurück zur Bundesstraße 7 folgt. Die [[Entdecker-Runde Kassel]] zweigt übrigens an der Losse vom Herkules-Wartburg-Radweg ab und führt in den alten Ortskern von Bettenhausen. '''Km 18:''' {{Marker | name = Papierfabrik | type = village | lat = 51.29280 | long = 9.56496 }} (160 m) - Der kleine Ortsteil von [[Kaufungen]] liegt circa 300 Meter südlich der Radroute und ist durch das große Industriegebiet geprägt, das 1839 durch die Errichtung einer Papierfabrik errichtet wurde. Daher auch der Name, obwohl es die Papierfabrik schon lange nicht mehr gibt. ::→ zwischen Papierfabrik und Hessisch Lichtenau begleitet der [[Lossetal-Radweg]] die Radroute. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Man radelt erst auf geschotterten, später dann auf asphaltierten Wegen durch die Felder im Lossetal. Der Verkehrslärm der Autobahn A7 und der Bundesstraße B 7 ist je nach Windrichtung zu hören. '''Km 21:''' {{Marker | name = Niederkaufungen | type = city | lat = 51.28624 | long = 9.60238 }} (180 m) - Der heute mit Oberkaufungen zusammengewachsene Ortsteil von [[Kaufungen]] wird direkt an der Losse entlang durchfahren. Es gibt einige mit Kopfsteinpflaster befestigte Wohngebietsstraßen. Hier liegen einige hübsche Fachwerkhäuser. Am alten Backhaus an der Losse schöner Rastplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf asphaltierten Straßen radelt man nördlich des Steinertsees an der kleinen Miniatur-Dampfbahnanlage [http://www.steinertseebahn.de/Modell-Bahn-Club_Kassel_e.V/Home.html Steinertseebahn] vorbei. Die '''Freizeitanlage Steinertsee''' lädt zur Pause ein. '''Km 24:''' {{Marker | name = Oberkaufungen | type = city | lat = 51.28283 | long = 9.63375 }} (205 m) - In Oberkaufungen befindet sich die sehenswerte Stiftskirche, die als das bedeutendste spätottonische Bauwerk [[Nordhessen]]s gilt. Früher einmal war sie Teil des Benediktinerinnenkloster Kaufungens, welches 1017 von Kaiserin Kunigunde gegründet wurde. Wie in Niederkaufungen gibt es im Ort viele Fachwerkhäuser. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberkaufungen wird auf der Leipziger Straße verlassen. Bald verläuft ein asphaltierter separater Fuß- und Radweg an der Landstraße ({{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte|type= shelter | lat = 51.267943 | long = 9.670844| show = noname,symbol}}). '''Km 29:''' {{Marker | name =[[ Helsa ]]| type = city | lat = 51.25721 | long = 9.68527 }} (260 m) - Die insgesamt um die 5575 Einwohner große Gemeinde [[Helsa]] ist durch viele Fachwerkhäuser geprägt. Sehenswert ist auch das historische {{Marker | name = Mühlrad |type= watermill | lat = 51.258440| long = 9.684387| show = symbol}}, welches frei zugänglich ist. Es werden Führungen durch den [https://www.muehle-helsa.de/ Arbeitskreis Historisches Mühlrad Helsa e.V.] angeboten. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vorbei am Freibad Helsa (seit 2013 geschlossen) unterquert man auf asphaltierten Wegen zweimal die Lossetalbahn, bevor man auf einem Schotterweg am Waldrand entlang mit Blick auf die Baustelle der Bundesautobahn 44 die Siedlung Waldhof (zu [[Helsa]]-Eschenstruth; Straßenbahnhaltestelle) erreicht. Über die Wilhelm-Ströpke-Straße erreicht man den Bf. Eschenstruth (Halt der Straßenbahn). '''Km 33:''' {{Marker | name = Eschenstruth | type = city | lat = 51.22657 | long = 9.67189 }} (310 m) - Der circa 1800 Einwohner große Ortsteil von [[Helsa]] liegt im Lossetal. Der Ort wird teilweise vom zweitlängsten Autobahntunnel [[Deutschland]]s, dem Tunnel Hirschhagen der neuen Bundesautobahn 44, untertunnelt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald, bzw. am Waldrand und der Lossetalbahn entlang erreicht man schnell auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg ohne Schlaglöcher Fürstenhagen. '''Km 36:''' {{Marker | name = Fürstenhagen | type = city | lat = 51.21282 | long = 9.69302 }} (335 m) ist mit gut 1990 Einwohnern der größte Stadtteil von [[Hessisch Lichtenau]]. Auch in diesem Ort kann man viele alte Fachwerkhäuser betrachten, weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kirche und die mit Linden eingefasste ehemalige Gerichtsstätte unterhalb dieser. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die Schulstraße und die Fürstenhagener Straße erreicht man schnell [[Hessisch Lichtenau]]. Wer in der kleinen Stadt abkürzen will folgt einfach dem Mühlweg und nicht dem Schlenker des Herkules-Wartburg-Radwegs durch den alten Stadtkern. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hessisch Lichtenau| type = town | lat = 51.19704 | long = 9.72100 | wikidata = Q558563}} (380 m) - Die circa 11.910 Einwohner große Stadt war 2006 Veranstaltungsort des 46. Hessentages und besitzt auch seitdem einen eigenen Straßenbahnanschluss. Auf dem [http://www.hessisch-lichtenau.de/kultur-tourismus/frau-holle-rundweg.html Frau-Holle-Rundweg] lernt man in 12 Stationen wissenswertes und informatives über Frau Holle und ihrer Verbindung zu [[Hessisch Lichtenau]] (kurz übrigens HeLi). ::→ Zwei Orte weiter südlich, in [[Spangenberg]]-Schnellrode, startet der [[Chattengau-Fulda-Radweg]]. === 2. Etappe: Hessisch Lichtenau - Creuzburg (52&#x202F;km) === [[File:Herkules-Wartburg068.jpg|thumb|250px|Infotafel am Autohof Hessisch Lichtenau, im Hintergrund der "überdimensionale Rastplatz".]] [[File:Wehretalbrücke Walburg HeLi.jpg|thumb|250px|Am anderen Ende der Wehretalbrücke verläuft der Herkules-Wartburg-Radweg unter dieser hindurch]] [[File:Herkules-Wartburg076 - Eisenbahnviadukt bei Waldkappel.jpg|thumb|250px|Altes Eisenbahnviadukt der Kanonenbahn bei Waldkappel]] Diese landschaftlich schöne, zweite Etappe führt erst durch das Wehretal bergab. Das Tal wurde durch die Autobahn A 44 landschaftlich neu geprägt. Die Autobahn findet sich aber meist hinter Dämmen und in Tunnelanlagen. So ist der Verkehrslärm weitgehend gedämpft. Im zweiten Anstieg der Etappe wird der schöne Ringgau durchfahren. Die Höhenmeter betragen in Fahrtrichtung [[Hessisch Lichtenau]]-[[Wehretal]] um die 70 m, in Gegenrichtung rund 260&#x202F;m. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hessisch Lichtenau | type = town | lat = 51.19704 | long = 9.72100 | wikidata = Q558563| show = copy }} - Etappenstart am Rathaus in der Altstadt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Man radelt zunächst zum Autohof mit seinem überdimensionalen Rastplatz (erster Scheitelpunkt des Herkules-Wartburg-Radwegs). Dann geht es unter auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg unweit der Landesstraße bergab. '''Km 43:''' {{Marker | name = Walburg | type = city | lat = 51.19954 | long = 9.76754 }} (350 m) - [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung:''' In der Ortsdurchfahrt muss man für gut einen Kilomter auf die schon stärker befahrene ORtsdruchfart. Im gut 740 Einwohner großen Stadtteil von [[Hessisch Lichtenau]] zweigt die Alternativstrecke von der Hauptstrecke des Herkules-Wartburg-Radwegs zum Werratal ab (siehe auch Artikel [[Gelster-Radweg]]) :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter bergab auf asphaltiertem Radweg (Vorsicht: landwirtschaftliche Fahrzeuge!) fährt man durch die Felder des '''Wehretals''' - einer der schönsten Streckenabschnitte. '''Km 54:''' {{Marker | name = [[Waldkappel]] | type= City | wikidata = Q550835}}: hier kleiner Zeltplatz, Freibad und Aussichtsturm auf dem Mäuseberg :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf asphaltiertem Wirtschaftweg entlang der Wehre erreicht man über Bischhausen und Hoheneiche das Dorf Wichmannshausen. '''Km 65:''' {{Marker | name = Wichmannshausen | type= City | wikidata = Q2567502}} - Hier trifft der Radweg auf den [[Hessischer Radfernweg R5|Hessischen Radfernweg R5]] nach Sontra oder Eschwege. [[File:Wasserschloss Netra (2009).jpg|thumb|250px|Wasserschloss Netra (privat, kein Zugang)]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wichmannshausen aus geht es bergauf entlang der Netra in die Berge des [[Ringgau|Ringgaus]]. Abseits der Straße am Hang verläuft der schön asphaltierte Rad- und Wirtschaftsweg. '''Km 70:''' {{Marker | name = [[Datterode]] | type= City | wikidata = Q1172725 }}: In Datterode wechselt die Route auf die rechte Talseite. Es geht etwas stärker bergauf Richtung Röhrda. Im Tal verläuft die hier weniger stark befahrene B7. * {{Marker | name = [[Ringgau|Röhrda]] | type= village | wikidata = Q1477080}}: Immer noch bergauf führt die Route nach Netra. '''Km 76:''' {{Marker | name = [[Ringgau|Netra]] | type= village | wikidata = Q1978645}} - In Ringgau-'''Netra''' hat man den 2. Gipfel der Radroute fast erreicht. Bei der Einfahrt in den Ort fällt der Blick sofort auf das alte Wasserschloss (privat, kein Zugang) und die wuchtige Kirche des Ortes. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zügig bergab führt die asphaltierte Strecke in den kleinen Ort Lüderbach kurz vor der Grenze nach Thüringen. '''Km 80:''' {{Marker | name = Lüderbach | type= City | wikidata = Q1880233}}: Die Geschichte des Ortes ist eng mit der ehemaligen DDR-Grenze verwoben, die Amerikaner betrieben dort einen Observations-Posten (OP India). Wesentlich älter, nämlich aus dem 18. Jahrhundert, ist die Grabpyramide der Familie von Capellan auf dem "Kirchberg". :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Etwas verwinkelte Streckenführung vor der Stadt Creuzburg. Der Radweg macht eine große Schleife um schließlich die Werra zu überqueren. '''Km 91:''' {{Marker | name = [[Creuzburg]] | type= City | wikidata = Q529842 }} - Die alte Stadt wird von der Burg überragt (Hotel). Das kleine Etappenstädtchen besitzt ein paar Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. Über die Steinerne Werrabrücke vorbei an der Liborius-Kapelle führt der Radweg weiter Richtung Hörschel. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An hier geht es entlang der Werra auf dem Werralradweg Richtung Hörschel. === 3. Etappe: Creuzburg - Eisenach (19&#x202F;km) === Kurze Etappe. So ist nachmittags Zeit die Wartburg zu besichtigen. [[File:Herkules-Wartburg104b.jpg|thumb|Grabpyramide der Familie von Capellan in Lüderbach]] '''Km 91:''' {{Marker | name = [[Creuzburg]] | type= City | wikidata = Q529842 | show = copy }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die alte Werrabrücke geht es Richtung Hörschel. '''Km 98:''' {{Marker | name = Hörschel | type= village | wikidata =Q1548490 }} - '''km 96''': Hier besteht die Anbindung an den [[Rennsteig-Radwanderweg]], dem Höhenradweg des Thüringer Waldes. Ferne gibt es hier einen '''Bahnhof''', da dem Regionalbahnen der Linie Bebra-Eisenach halten. '''Km 108:''' {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= City | wikidata = Q7070}} am Markt. Hoch thront die Wartburg über der Stadt. Die Route endet an der berühmten Höhenburg. ::→Wer möchte kann ab Eisenach auf dem [[Radfernweg Thüringer Städtekette]] die kulturellen Schätze Thüringens entdecken. === Alternativstrecke durch das Werratal === [[File:Herkules-Wartburg069a.jpg|thumb|left|100px|Alternativstrecke entlang der Werra]] Zusätzlich zu der 112&#x202F;km langen Hauptstrecke des Herkules-Wartburg-Radwegs wurde eine circa 105&#x202F;km lange Alternativstrecke durch das Gelstertal und das [[Werratal]] ausgeschildert. Sie beginnt in [[Hessisch Lichtenau]]-Walburg und verläuft zusammen mit dem [[Gelster-Radweg]] nach [[Witzenhausen]], von wo sie dann mit dem [[Werratal-Radweg]] über [[Bad Sooden-Allendorf]], [[Eschwege]], [[Wanfried]], [[Treffurt]] und [[Mihla]] nach [[Creuzburg]] führt, wo man schließlich wieder auf die Hauptstrecke trifft. Die Streckenbeschreibung der Herkules-Wartburg-Radweg Alternativstrecke zwischen [[Hessisch Lichtenau]]-Walburg und [[Witzenhausen]] im Gelstertal findet man im Artikel [[Gelster-Radweg]] und die zwischen [[Witzenhausen]] und [[Creuzburg]] im [[Werratal]] im Artikel [[Werratal-Radweg]], da diese beiden Radwege identisch mit der Herkules-Wartburg-Radweg Alternativstrecke verlaufen. <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern. [[Checkliste Ausrüstung auf Radreisen#Fahrradhelm|Weitere Infos zum Helm siehe hier]]. == Weiter geht's == Wer möchte kann die Tour in Eisenach auf dem '''[[Radfernweg Thüringer Städtekette]]''' Richtung Osten nach [[Erfurt]] oder auch [[Altenburg]] fortsetzen. == GPX-Daten == * Streckenverlauf Herkules-Wartburg-Radweg als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen (GPX-Download) als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=14287492&map=9.0/51.1538/10.1228 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org] * offizielle GPX-Daten der [https://www.naturparkfrauholle.land/fileadmin/user_upload/downloads/Herkules-Wartburg-Radweg/HWR_Alternative.gpx Alternativstrecke durch das Gelster- und Werratal von naturparkfrauholle.land] == Literatur == * '''ADFC-Regionalkarte "Kassel / Nordhessen"''' 1:75000, 6. überarbeitete und erweiterte Auflage von 2019, {{ISBN|978-3870738884}}, 8,95 €, Bielefelder Verlag. Die Karte stellt die gesamte Kernstrecke der Radroute von Kassel bis Eisenach da. Die Schleife über das Werratal ist ebenfalls komplett enthalten. * '''HR Naturpark Habichtswald / Reinhardswald''' - Topographische Freizeitkarte 1:50 000, {{ISBN|978-3-89446-319-9}}, 9,50 €, gemeinschaftlich herausgegeben vom Hessisch-Waldeckischen Gebirgs- und Heimatverein e.V. und dem Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (2012). * '''MK Meißner-Kaufunger Wald''' Südliches Leinetal - Topographische Freizeitkarte 1:50 000, {{ISBN|978-3-89446-318-2}}, 9,50 €, gemeinschaftlich herausgegeben von Werratal Tourismus Marketing GmbH und dem Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (2012). == Weblinks == * [http://www.herkules-wartburg-radweg.de '''Radtouristikseite Herkules-Wartburg-Radweg'''] <!--{{PortalLink|Portal:Fahrrad}}--> {{IstIn|Radrouten in Hessen}} [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} {{Radweg|kat=Radwege in Hessen}} 0faafof0c9fb7iuwklvl25ptw8tk8d8 Ostseeküsten-Radweg (Mecklenburg-Vorpommern) 0 8539 1794431 1794395 2026-08-05T15:12:16Z Dirk Schmidt 15181 /* Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten */ 1794431 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Art=Thema|Datum=2020-08}} [[File:2019 - Nationalpark Jasmund - 01.jpg|thumb|Kreideklippen im [[Nationalpark Jasmund]] auf Rügen]] Der Ostseeküsten-Radweg ist die internationale '''Baltic Sea Cycle Route''' oder Hansa circuit und umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer. Die Ostseeküste in [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg und Vorpommern]] ist reich an Natur- und Kulturgütern. Nicht umsonst hat sich die Küste in den letzten Jahrzehnten zu einer der beliebtesten deutschen Ferienregionen gemausert. == Streckenprofil == [[File:ostseekuesten radweg logo ges auf ruegen ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Ostseeküsten-Radwegs]] * '''Länge: 670&#x202F;km''' * '''Ausschilderung:''' ja * '''Steigungen:''' Die Route beistzt meistens nur leichte Anstiege, allerdings sind einige steilere kurze Rampen dabei. * '''Wegzustand:''' Der Ausbauzustand ist stark wechselnd. Von gut ausgebauten Wirtschaftswegen bis hin zu naturnahen, mit Pfützen übersäten Klippenrandwegen ist alles dabei. * '''Verkehrsbelastung:''' saisonal und regional sehr unterschiedlich. In der Hochsaison insbesondere in und um die Seebäder viele Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Strecke. Sonst hinsichtlich Kfz-Verkehr außerorts oft verkehrsfrei geführt bzw. Radwege an Landstraßen. Es werden allerdings auch öfter ruhige Nebenstraßen gemeinsam mit Kfz genutzt. Stark befahrene Straßenabschnitte zusammen mit Kfz sind die Ausnahme. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Rad mit 7-Gangschaltung, da es teilweise Hügel gibt und weil man öfter mit dem Wind kämpfen muss. Pedelec daher sinnvoll. * '''Familieneignung:''' insgesamt lokal oft gut für Familien geeignet. * '''Inlinereignung:''' lokal evtl. gegeben, durchgängig aber nein == Hintergrund == Die Strecke gehört als "D-Route 2: Ostseeküstenroute" zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == {{Scroll Gallery |title=Orte entlang der Ostseeküste von "Meck-Pom". |File:Lübeck rathaus.jpg|Rathaus Lübeck - Die Hansestadt in Schleswig-Holstein ist ein attraktiver Startort. |File:Travemuende old town.jpg|Travemünde Altstadt |File:Hafen von Wismar.jpg|Hafen von Wismar |File:Rerik 2010-by-RaBoe-078.jpg|Rerik |File:Aerial View Kühlungsborn Luftbild Seebad Marina.jpg|Kühlungsborn Seebad Marina |File:Rostock asv2018-05 img42 aerial view.jpg|Rostock |File:Rostock asv2018-05 img65 Warnemuende view from lighthouse.jpg|Warnemünde |File:Ahrenshoop, Germany - panoramio (1).jpg|Ahrenshoop |File:Barth, Luftbild von Westen, 2018.jpg|Barth |File:DSC03000.jpeg - Stralsund (49172357558).jpg|Stralsund |File:Marktplatz in Gingst (Rügen) (1) (11987060693).jpg|Marktplatz in Gingst (Rügen) |File:Kap Arkona 2012.JPG|Kap Arkona |File:Altstadt von Sassnitz.jpg|Altstadt von Sassnitz |File:Sellin am Abend 20180521 12.jpg|Sellin |File:Mönchgut Greifswalder Bodden Blick.jpg|Mönchgut Greifswalder Bodden |File:Luftbild Putbus auf Rügen Stadtmitte Zentrum - Ostsee-Insel - Foto Wolfgang Pehlemann Steinberg IMG 0575.jpg|Putbus |File:Greifswald - Town Hall.jpg|Greifswald Rathausplatz |File:Wolgast Rathausplatz 2013-06-21 25c.jpg|Wolgast Rathausplatz |File:Dorfkirche Ahlbeck (b.Ueckermünde) 2015 NE.jpg|Dorfkirche Ahlbeck }} Wer den gesamten Küstenabschnitt von Travemünde bis Ahlbeck auf Usedom intensiv mit allen Städten und wichtigen Sehenswürdigkeiten bereisen möchte sollte sich '''zwei Wochen''' Zeit nehmen. Bei '''nur einer Woche''' wäre der Abschnitt von Rostock über den Darß und die komplette Rügenrunde ein attraktives Programm. Mit dem Zug Hinfahrt bis Roststock Hauptbahnhof bzw. der S-Bahn bis Warnemünde und Rückfahrt dann ab Stralsund. Sowohl Rostock wie Stralsund sind Fernverkehrshalte. Als Alternative könnte auch Greifwald dienen. Hier ebenfalls guter Bahnanschluss. Sonst kann die Strecke zwischen Zingst und Hiddensee mit der direkten Schiffsverbindung auch um zwei Etappen mit gut 100 km abgekürzt werden. Besonders in der Hochsaison sind die Seebäder oft weitgehend ausgebucht. Wer hier fährt sollte vorab alles reservieren. Allerdings ist für eine Radtour an der teilweise viel besuchten Küste eher das ruhigere Frühjahr oder auch der Spätsommer bzw. Frühherbst eine attraktive Reisezeit. Abseits der üblichen Reisewochenenden im Frühjahr geht es hier noch etwas geruhsamer zu. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Lübeck und Travemünde besitzen gute Bahnanbindungen ab Hamburg. Auch Ahlbeck auf Usedom ist über die Usedomer Bäderbahn an das Bahnnetz auf dem Festland angebunden. === Mit dem Fahrrad === * [[Ostseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein]] * Der internationale [[Iron Curtain Trail]] (EuroVelo 13/„Grünes Band Deutschland“) führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von der Grenze zu Tschechien unter anderem über den [[Harz]] und die [[Elbe]] nach Travemünde. <!-- === Auf der Straße === --> === Radanreise Lübeck Travemünde === Um per Fahrrad von Lübeck an die Ostsee zu gelangen, bieten sich drei Routen an: * Ab Lübeck Altstadt über die Radroute der alten Salzstraße nach Travemünde (23&#x202F;km). Infos siehe Beschreibung erste Etappe. * Via [https://herrentunnel.de/ Herrentunnel] direkt nach [[Travemünde]]. Durch den für Fußgänger und Radfahrer gesperrten Tunnel fährt ein Pendelbus. Der Bus-Shuttle befördert Fußgänger und Radler kostenlos zwischen den speziellen Haltestellen auf der Herreninsel und Lübeck Siems. Nach dem Übersetzen mit der kostenpflichtigen Fähre am Priwall erreicht man Mecklenburg-Vorpommern. Man verlässt schlagartig den Rummel an der Lübecker Bucht und radelt nun durch den ruhigen [[Klützer Winkel]] (Lübeck-Hbf > Priwallfähre: ca. 18&#x202F;km) * Via [[Dassow]] direkt zum [[Klützer Winkel]]. Bei Harkensee stößt man dann auf den Ostseeküsten-Radweg. Dassow besitzt eine gemütliche Altstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == Eine Radreise auf dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern beginnt man am besten in [[Schleswig-Holstein]]. "Km" steht für "Etappenkilometer" bezogen auf die Tagesstrecke ohne Abstecher. {{mapframe| lat = 54.249 | long = 12.513|zoom = 8 |width= full|height= 400 | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q140320013|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1647178|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} ===1. Etappe: Lübeck – Travemünde – Wismar (etwa 60 – 80&#x202F;km) === [[Datei:Ostseeküstenradweg vom Lübeck-Travemünde nach Mecklenburg-Vorpommern - panoramio (3).jpg|mini|Klassischer Blick Ostseeküstenradweg auf dem Klützer Winkel]] Je nach gewünschter Etappenlänge Start in Lübeck-Hauptbahnhof (75&#x202F;km) nah der Altstadt oder im Seebad Travemünde (55&#x202F;km). Tagesziel ist [[Wismar]]. Die Strecke bietet individuell viele Möglichkeiten, direkt der Küstenlinie folgend, den Blick aufs offene Meer zu genießen. Man kann teilweise individuell direkt auf kleinen Pfaden am Steilufer entlang fahren. Die Entfernung erreicht dann aber mehr Kilometer. Und diese inoffiziellen Küstenpfaden sind nicht vor Klippenabbrüchen abgesichert. '''Km 0:''' {{Marker | name = Lübeck Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q564926|url = https://www.bahnhof.de/luebeck-hbf}} - Lübeck besitzt gute Bahnanbindungen. Wer die alte Hansestadt von {{Marker | name = Lübeck | type = city | wikidata = Q2843 }} noch nicht kennt, für den lohnt eine Stadtbesichtigung. Die mittelalterliche Altstadt ist Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO. [[Datei:Alte Salzstraße Logo.svg|mini|Das Routenlogo der Alten Salzstraße führt auf ruhigen Strecken von Lübeck-Stadtmitte Richtung Travemünde.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Neben den bereits unter Anreise erwähnten Radrouten bietet sich zwischen Lübeck und Travemünde vor allem die '''[[Alte Salzstraße (Radroute)|Radroute der Alten Salzstraße]]''' an. Nach 20&#x202F;km ist auf dieser weitgehend ruhigen und grünen Strecke Travemünde erreicht. Die Radroute führt teilweise direkt als {{Marker | name = Uferweg an der Trave |type= waypoint |group = gold | lat = 53.90871| long = 10.71377}} entlang. Hier im Landschaftsschutzgebiet Schwartauwiesen Schotterstrecke. Ab Sereetz werden dann schattige Forstwege durch den Wald genutzt (ebenfalls Schotter). Nördlich des Waldhusener Forst lohnt ein Stopp am {{Marker | name = [[w:Pöppendorfer Großsteingrab|Pöppendorfer Großsteingrab]] | type= megalithic tomb | lat = 53.92699| long = 10.80578| image = Lübeck Pöppendorf Grosssteingrab S.JPG}}. Von hier rollt man auf ruhigen, asphaltierten Nebenstraßen Richtung Travemünde. Das Maritimhotel ist als Landmarke bereits von weitem zu sehen. '''Km 23:''' {{Marker | name = [[Travemünde]] | type = city | wikidata = Q321792 }} - Das zur Hansestadt gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In Travemünde mit der Fähre Richtung Mecklenburg-Vorpommern übersetzen. Es gibt zwei Fähren: Die Autofähre, oder die kleinere Fußgänger- und Fahrradfähre vorne an der Mole. Fährtickets gibt es an beiden Fähren nur am Automaten. :Von Travemünde sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Boltenhagen. Hat man den Privall hinter sich gelassen, wird es schnell ruhiger. Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} und {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die Hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. [[Datei:Ausssichtsplattform Hoher Schoenberg blick Luebeck.jpg|mini|Aussichtsplattform Hoher Schönberg: Blick Juni 2024 Richtung Travemünde. Der Mohn blüht. ]] '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Etwas weiter bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. '''Km 53:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es rund 30&#x202F;km bis zum Hafen an der Wismarer Altstadt. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. Im weiteren Verlauf Richtung Wismar dann wieder ruhigere Nebenstraße. '''Km 80:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ===2. Etappe: Wismar – Warnemünde (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = Unterwegs zwischen Wismar und Warnemünde |Bild:2023.09.23.144438 Betonschiff Redentin (Wismar) DE.jpg|Blick auf das "Betonschiff von Redentin". Aufgrund von Stahlmangel erbaute man im II. Weltkrieg einige Schiffe aus Beton. Weiteres siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. |Bild:Baltic_Sea_view_from_Schmiedeberg_hill_in_Rerik,_2025-06-23.jpg|In Rerik hat man vom Schmiedeberg einen schönen Küstenblick. |Bild:Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg|Nördlich Rerik lohnt der kleine Abstecher zum Leuchttturm Buk bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). |Bild:Kuehlung.jpg|Blick vom Leuchtturm Richtung Kühlungsborn |Bild:Strandpromenade kuehlungsborn.JPG|Strandpromenade Kühlungsborn |Bild:Denkmalensemble Kurhaus Heiligendamm.jpg|Blick von der Seebrücke auf das Denkmalensemble Heiligendamm - heute als Grandhotel genutzt. }} Von Wismar geht es weiter Richtung Rostock-[[Warnemünde]]. "Point of Interests" sind Rerik, der Panoramablick vom Leuchtturm bei Basdorf, die Seepromenade Kühlungsborn, Heiligendamm und der Gespensterwald bei Nienhagen. Wer möchte kann die Etappe mit einer weiteren Übernachtung in [[Rerik]] halbieren. '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Industrie am Hafen verlässt die Route Wismar nach Norden. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Ab Redentin wird auf straßenbegleitenden Radwegen Groß-Strömkendorf erreicht. [[Datei:Timmendorf 2012 02.jpg|mini|Insel Poel: Hafen Timmendorf mit Leuchtturm]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Wismar - Poel zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 31:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Rerik und Kühlungsborn lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung) '''Km 45:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Marina Kühlungsborn ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis Heiligendamm. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 50:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. ::Als Abstecher ist ein Besuch von {{marker | name = Bad Doberan | type = city | wikidata = Q9536 }} möglich (plus 7{{nnbsp}}km). Die Stadt besitzt ein historisches Münster. Den Weg dorthin kann man ab Kühlungsborn auch mit der {{marker | name = Mecklenburgischen Bäderbahn Molli | type = train | wikidata = Q9643 }} zurücklegen (Dampf-Schmalspurbahn, 15{{nnbsp}}km Strecke mit Fahrzeit 45{{nnbsp}}Min, Radtransport möglich, [https://www.molli-bahn.de www.molli-bahn.de). {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke vor Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Bald taucht die Route in ein dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen ein. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. '''Km 58:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = city | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Nienhagen ist es nicht mehr weit bis Warnemünde. Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 71:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. === 3. Etappe: Warnemünde – Prerow (57&#x202F;km) === [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn. Die Tagesstrecke startet mit einer Fahrt auf der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Fähre etwa 6{{nnbsp}}km Radweg an der Straße bis östlich Markgrafenheide. :Auf dem Weg zum Ostseebad Graal-Müritz schwenkt die Route {{Marker | name = hier von der Straße| name-map = Abzweig von der Landstraße Richtung Graal-Müritz|type= waypoint |group = gold | lat = 54.190943| long = 12.181692 }} bzw. Küste weg. Es geht um das {{marker | name = NSG Heiligensee und Hütelmoor | type = landscape | wikidata = Q1971027 }} herum und man taucht in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Die Weg sind nun geschottert, aber in der Regel gut fahrbar. Unterwegs bieten bei Regen Schutzhütten Unterschlupf. Als Erstes kommt man an der {{Marker | name = Schutzhütte an der Kuhschneise |type= shelter | lat = 54.20028| long = 12.18564| show = symbol}} vorbei. Als nächstes kann ein kleiner Abstecher zum {{Marker | name = Aussichtspunkt Moorhof | type= view | lat = 54.215059| long = 12.186531}} gemacht werden. Von der offenen Holzkanzel hat man einen kleinen Ausblick auf das NSG Heiligensee und Hütelmoor. Dann fährt man noch an der {{Marker | name = Schutzhütte Höhe Vierbirkenschneise |type= shelter | lat = 54.228454| long = 12.200009 | show = symbol}} vorbei. '''Km 17:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Seebrücke auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Dierhagen. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. '''Km: 25''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von hier ist es über das {{marker | name = Fischland | type = landscape | wikidata = Q895518 }} nicht mehr weit zum {{marker | name = Fischland-Darß-Zingst | type = peninsula | wikidata = Q702188 }} mit seinen gemütlichen Ferienorten. :{{Marker | name = Abzweig zur Fischlandkirche | type= waypoint |group = gold | lat = 54.34786 | long =12.38654 }} - Wer zur Fischlandkirche (Turmaufstieg) und dem hübschen Hafen von Wustrow möchte, zweigt hier vom Küstenweg ab. [[File:Kirche Wustrow (Fischland) Ausblick auf Saaler Bodden und Ostsee.JPG|mini|Blick von der Fischlandkirche Richtung Bodden.]] '''Km 33:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km 37:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Erstes Seebad in Vorpommern. Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[Datei:Weststrand_Darß_NLP_Vorpommersche_Boddenlandschaft_2023-06-07_73.jpg|mini|Auf dem Darß: Es bietet sich an den wilden Weststrand im Nationalpark als extra Tagestour zu besuchen.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Alternative abseits der Strecke zwischen Ahrenshoop und Prerow: Individuelle Erkundung des {{Marker | name = [[w:Darßer Ort|Darßer Ort]] | type= see | lat = 54.472500| long = 12.502613| wikidata = Q1720366}} mit Leuchtturm, (besteigbar) und dem wilden Weststrand auf dem Darß. :Es bietet sich aber eher an, dem Ostseeküstenradweg über die reizvollen Dörfer {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} (Km 44) und {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} (Km 50) entlang des Bodden zu folgen und die Tour zum Darßer Ort auf den nächsten Tag zu verschieben. '''Km 57:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie.ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ===4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) === [[File:Darßbahn vor Meiningenbrücke.jpg|thumb|Ostseeküstenradweg, hier parallel zur stillgelegten Strecke der Darßbahn am Bodstedter Bodden]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Zingst. Der Ostseeküsten-Radweg führt wesltich am Seebad vorbei. '''Km 8:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. : → Von Zingst kann man mit dem Fahrgastschiff direkt zur autofreien Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971}} übersetzen (Fahrzeit 3,5 Stunden, Verkehr in der Saison, aber nicht täglich ([https://www.reederei-zingst.de/fahrplan/zingst-insel-hiddensee Fahrplan und Preise]). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst verlassen. Durch die Boddenwiesen des Bodstedter Bodden geht es parallel der alten Trasse der Darßbahn Richtung Barth. '''Km 20:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Barth am Barther Bodden, geht es weiter zum "Tor der Insel [[Rügen]]", nach Stralsund. Die Strecke führt landschaftlich schön am Bodden entlang. Die Wege sind meist asphaltiert. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] *Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. * Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). '''Km 50:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. '''Km 52: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 63:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt mit Rathaus, Theater, Kulturhistorisches Museum, Ozeaneum - Deutsches Meeresmuseum, Museum Nautineum auf der Insel Dänholm, Kulturkirche St. Jakob, Kirchen: St. Marien, Kirche St. Nikolai, ehem. Kloster St. Johannis, Heiliggeistkloster === Rund um die Ostseeinsel Rügen === [[File:ruegen radrundweg logo ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Rügenradrundwegs]] Von Stralsund über den Rügendamm erreicht der Radurlauber die größte deutsche Ferieninsel {{Marker|type= island|name= Rügen|wikidata= Q3237}} Brückenfans können zuvor die neue Autobrücke zur Insel "ablichten". Der Ostseeküsten-Radweg umrundet die Insel komplett. Allein dieser Abschnitt der Radroute kann problemlos einen ganzen Urlaub für eine Woche füllen. ===5. Etappe: Stralsund − Schaprode / Hiddensee (etwa 52&#x202F;km) === Die 52{{nnbsp}}km sind ohne Umrundung der Insel Ummanz. Wer die Insel Ummanz komplett umrundet ist bis Schaprode etwa 72{{nnbsp}}km unterwegs. Wer möchte kann von Stralsund auch direkt mit dem Schiff nach Hiddensee fahren: Fahrradmitnahme möglich, Fahrzeit bis Neuendorf auf Hiddensee 90 Minuten, saionaler Verkehr, [https://www.reederei-hiddensee.de/fahrpreise/stralsund Fahrplan und Fahrzeiten]. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727| show = copy}} - Etappenstart am Hafen an der Altstadt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die Ziegelgrabenbrücke und den Rügendamm wird Deutschlands größte Insel erreicht. Ìn Sichtweite liegt die imposante Rügenbrücke. Die ältere [https://www.elwis.de/DE/dynamisch/Bfs/bfsMeldung:316167:elwis_bfs_showBfs Zugbrücke] am Rügendamm wird mehrmals am Tag für jeweils 20 Minuten hochgezogen, um den Schiffen eine Durchfahrt zu ermöglichen (evtl. also eine Pause). '''Km 6: [[Altefähr]]''' − schöner Blick auf Stralsund und Fährverbindung nach Stralsund, {{marker | name = St. Nikolai Altefähr | type = church | wikidata = Q2316603 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Altefähr landschaftlich schöner, aber naturnaher Uferweg. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Teilweise hier auch sehr schlechte Oberfläche als Erd-Spurweg mit massiver Grasnarbe in der Mitte. Hier unterwegs ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.35446| long = 13.12304| show = symbol}}. '''Km 17:''' {{Marker | name = Rambin | type= village | wikidata =Q639946 }} − schmucke {{marker | name = Dorfkirche Rambin | type = church | wikidata = Q1736355 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküstenradweg schwenkt nun nach Norden. Auf ruhigen Nebenstraßen geht es landschaftlich schön durch kleine Weiler. Der Bodden liegt teilweise in Sichtweite. Teilweise werden auch Betonspurwege genutzt. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Nördlich Düßnitz ein kurzes {{Marker | name = Stück sehr grober Schotterweg (etwa 800{{nnbsp}}m) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.39232| long = 13.25955}}. '''Km 33:''' {{Marker | name = Abzweig zur Insel Umanz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.44232| long = 13.21479}} - Hier ist eine Rundfahrt auf der {{Marker | name = [[Ummanz|Insel Ummanz]]| type= landscape | wikidata = Q706702}} möglich. Die Insel ist durch eine Brücke mit Rügen verbunden (eine Runde ca.&nbsp;20{{nnbsp}}km extra), Nationalparkinformationsstellung Waase, schöne {{marker | name = Dorfkirche Waase | type = church | wikidata = Q2316475 }} mit wertvollem Antwerpener Schnitzaltar '''Km 37:''' {{Marker | name = Gingst | type = city | wikidata = Q560992 }} − Historische Handwerkerstuben, Rügen Park Gingst (Miniaturen und Freizeitpark). Die sehenswerte {{marker | name = Dorfkirche Gingst | type = church | wikidata = Q2221932 }} hat eine historische Orgel. [[File:Ferry Wittow Breetzer Bodden 2021-09-17 06.jpg|thumb|Wittower Fähre]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Achtung: Nördlich Gingst muss für 6{{nnbsp}}km bis Trent eine stärker befahrene Landstraße genutzt werden. :Vor Grankevitz dann wieder Radweg an der Straße bis Schaprode. '''Km 52:''' {{Marker | name = [[Schaprode]] | type= city | wikidata = Q320637 }} - Überfahrt zur Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q3218}} möglich, es bietet sich hier dann ein Aufenthaltstag an, bzw. zwei Nächte direkt auf Hiddensee. ===6. Etappe: Schaprode / Hiddensee - Kap Arkona (etwa 46&#x202F;km) === [[File:kap arkona vom hochuferweg peilturm vitte ds wv 08 2010.jpg|thumb|Blick auf Kap Arkona in "Pastell". Standort: Hochuferweg vom Peilturm nach Vitt. Der Peilturm ist im Bild über der Steilküste zu erkennen.]] Kürzere Etappe. Wer auf Hiddensee übernachtet hat, hat so noch genügend Zeit für die Schiffspassage nach Schaprode. '''Km 0:''' '''Schaprode''' - Etappenstart am Hafen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Überfahrt mit der {{Marker | name = Wittower Fähre | type= ferry | wikidata = Q1253307 |url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/wittower-faehre }} auf die Halbinsel Wittow '''Km 12: Hafen Wittower Fähre''' - Hier landet die Fähre auf der Halbinsel Wittow an. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Wiek]] | type= city | wikidata = Q673783}} − Hafenort, Dorfkirche Wiek '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Dranske]] | type= city | wikidata = Q561023}} − Badeort, Marinehistorisches Museum Bug :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Schotterwege entlang der Nordküste von Rügen. Oberhalb der Klippen wird Kap Arkona erreicht. '''Km 46:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type = see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578}} − Leuchttürme Kap Arkona. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich im Weiler Putgarten. Wer noch etwas weiter möchte kann auch entlang der Küste bis Juliusruh fahren (dann 55{{nnbsp}}km). Vorteil: Die Etappe nach Sassnitz ist so kürzer. Das heißt man hat am Folgetag mehr Zeit für den Nationalpark Jasmund. Sonst finden sich landeinwärts in Altenkirchen weitere Gästebetten. ===7. Etappe Kap Arkona − Sassnitz (etwa 50&#x202F;km) === Diese Etappe besitzt landschaftlich viele verschiedene Eindrücke. Es geht von der Halbinsel Wittmund über die Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Erst eben, wird es dann zum Ende der Tagesstrecke hügelig bis bergig. [[Datei:Juliusruh, die Schaabe, Breege (2011-05-21).JPG|mini|Luftbild mit Blick auf Juliusruh (Vorne) und die [[w:Nehrung|Nehrung]] Schaabe (mittig). Die Schaabe verbindet die Halbinseln Wittmund und Jasmund. Viel Kiefernwald und ein langer Sandstrand prägt diese Landschaft]] [[Datei:1024 Stubbenkammer, Blick auf den Königsstuhl-5721.jpg|mini|Im Herbst färben sich die Blätter im Nationalpark Jasmund.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type= see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578| show = copy }} - Etappenstart '''Km 1: Kapelle von Vitt''' - Ein Abstecher in das viel besuchte, aber romantische '''[[Kap_Arkona#Fischerdorf_Vitt|Fischerdorf Vitt]]''' lohnt. Das Fahrrad am besten oben im Bereich der Kapelle an den Radständern parken. Dann Spaziergang durch das kleine Dorf. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Schotterwegen geht es oberhalb der Steilküste Richtung Juliusruh. '''Km 9:''' {{Marker | name = [[Breege|Juliusruh-Breege]] | type= city | wikidata = Q654993}} - Seebad mit langem Badestrand, Park Juliusruh: spätbarocke Parkanlage um 1800 (ein unspektakulärer naturnaher Park), zum Ort gehört auch das Dorf Breege am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein asphaltierter Radweg führt über die Nehrung [[w:Schaabe|Schaabe]] Richtung Halbinsel Jasmund. '''Km 19:''' {{Marker | name = Glowe | type= city | wikidata = Q561014}} - Seebad mit Promenade und Yachthafen. Im Hafen Aussichtsplattform auf dem Molengebäude. Einkehrmöglichkeiten sowie Toiletten. '''Km 23:''' {{Marker | name = Schloss Spyker | type= see | wikidata =Q458600 |url = no }} − ältestes Schloss auf Rügen mit herrlichem Schlosspark '''Km 27:''' {{Marker | name = Neddesitz | type= city | wikidata = Q137913752}} − Jasmar Therme im Ort. Wer sich speziell für das Thema Kreide interessiert kann einen kleinen Abstecher zum [https://www.kreidemuseum.de/ Kreidemuseum Gummanz] machen. Und für Freunde von Findlingen findet sich nördlch des Dorfes der [[w:Opferstein von Quoltitz|Opferstein von Quoltitz]]. Zugang allerdings über sehr naturnahe Wege, die für Tourenräder nicht geeignet sind. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Aussichtsreich aber sehr hügelig geht es über Nardevitz und Nipmerow Richtung Lohme. Befahren werden gut betonierte Feldwege und asphaltierte Nebenstraßen (teilweise Spurwege). Es ergeben sich immer wieder schöne Blicke auf die Ostsee. '''Km 34:''' {{Marker | name = Lohme | type= city | wikidata = Q642689}} − kleiner Ferienort oben am Steilufer mit Seeblick, Einkehrmöglichkeiten, Schwanenstein (162 t Findling) {{Scroll Gallery |title = Unterwegs im Nationalpark Jasmund |Bild:Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 36.jpg|Ein uriger Wald: Radroute im Nationalpark zwischen Lohme und Königsstuhl |Bild:Nationalpark Jasmund Nationalparkzentrum 01.jpg|Nationalparkzentrum am Königsstuhl |Bild:Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-8-Asio.JPG|Bekannteste Sehenswürdigkeit im Park ist der Königsstuhl. Die Klippe war früher direkt mit Eintrittskarte des Infozentrums zugänglich. Der Zugang wurde aber zu unsicher. |Bild:Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-1-Asio.jpg|Daher hat man mit einem aufwendigen Skywalk einen Ersatz geschaffen (Eintritt zum Infozentrum inklusive). |Bild:Skywalk_Koenigsstuhl,_Sassnitz_(P1032385).jpg|upright{{!}}Der Aussichtspunkt ist nun auch barrierefrei zugänglich. |Bild:Nationalpark-Jasmund_Königsstuhl-Skywalk_20240905_135207.jpg|Blick Richtung Klippen. |Bild:Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-7-Asio.JPG|Vorne wandelt man hoch über den Klippen. |Bild:Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg|Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. |Bild:L_303_in_NLP_Jasmund_2023-05-22_02.jpg|Nach Querung der Landstraße L303 nahe des Großparkplatzes (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. |Bild:Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 15.jpg|Unterwegs im Buchenwald Richtung Sassnitz. }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Lohme taucht die Route in das Reich der Buchen des {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund]] | type= landscape | wikidata = Q679173}} ein. Im Nationalpark dürfen nur für das Fahrrad markierte Wege mit dem Rad befahren werden. '''Km 38:''' {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Königsstuhl im Nationalpark Jasmund]] | type= see | wikidata = Q315124}} - Der Felsen ist mit seinen 117 Metern die höchste Erhebung der Stubbenkammer und gehört zum [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Nationalpark-Zentrum]] (Eintritt für Zentrum und Skywalk über dem Felsen), lohnenswerter kurzer Fußweg zur Viktoria-Sicht (frei zugänglich, hier ebenfalls spektakuläre Tiefsicht, evtl. kurze Wartezeit am kleinem Steg). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig {{Marker | name = Verzweig bei Lohme: Abzweig sichere Strecke Richtung Sassnitz | type= waypoint |group = gold | lat = 54.572258 | long = 13.644547| show = noname |image = Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg}} nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. :Nach Querung der Landstraße L303 am {{Marker | name = Großparkplatz bei Hagen mit Toilette | type= waypoint |group = gold | lat = 54.561960 | long = 13.627671| show = noname}} Großparkplatz (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. :Hinweis: Der Ostseeküstenradweg führt laut Openstreetmap (Stand 03-2026) in Sassnitz angeblich nordwestlich an der Stadt vorbei. Laut offiziellen Daten von [https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] geht die Route aber durch die Stadt. Hier gibt es auch einiges zu sehen. [[Datei:Altstadt von Sassnitz.jpg|mini|Altstadt von Sassnitz]] '''Km 50:''' {{Marker | name = Sassnitz | type = city | wikidata = Q494631 | lat = 54.515253| long = 13.650942 }} − Etappenende am Hafen. Sassnitz liegt bergig am Hang der Halbinsel Jasmund. Sehenswertes: Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum, U-Boot H.M.S. Otus, St.-Johannis-Kirche, Tierpark Sassnitz am Steinbachweg 4, Schmetterlingspark und Atelierhaus an der Straße der Jugend 6. ===8: Etappe: Sassnitz – Sellin (29&#x202F;km) === [[File:20-07-06-Prora-RalfR-DJI 0120.jpg|thumb|Die ehemaligen Gebäude von Prora]] Kurze Etappe, aber es gibt viel zu sehen. '''Km 0:''' '''Sassnitz''' - Etappenstart am Hafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung:''' Im Bereich der Hafenanlagen von Mukran muss für einen guten Kilometer die starke befahrene Landstraße genutzt werden. Das Schieben auf dem Gehweg bzw. auf einem Trampelpfad ist aber möglich. Ein Lückenschluss des Radwegs im Bereich der Bahnbrücke ist wohl lange angedacht, aber bisher nicht umgesetzt. '''Km 9:''' Der Abstecher ins {{Marker | name = [[Feuersteinfelder (Rügen)|Naturschutzgebiet Feuersteinfelder]] | type= landscape | wikidata = Q1409723}} in der Schmalen Heide lohnt: Sandwege, evtl. schieben, am Hauptweg das Rad parken und zu Fuß auf die Pfade an den Feuersteinfeldern. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf gut ausgebautem Asphaltweg ist schnell Prora bzw. Binz erreicht. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Binz#Seebad Prora|Seebad Prora]] | type= building complex | wikidata = Q685448}} − ehemaliges „Kraft durch Freude“ Seebad aus der NS-Zeit, Dokumentationszentrum Prora, Eisenbahn- und Technikmuseum Rügen '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz]] | type= City | wikidata = Q523490}} − Bekanntes Seebad mit Binzer Kurpark, Park der Sinne am Schmachter See, Erlebnisbad Vitamar [[Datei:2015 Granitz 11.jpg|mini|Herbst am Schwarzen See]] [[Datei:Jagdschloss Granitz (2011-05-21) 15.JPG|mini|Jagdschloss Granitz aus der Luft]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Binz tauchz die Route in den bergigen Buchenwald der Granitz ein. Der Radweg verläuft hier geschotterten Forstwegen. Das Hügelland steht als {{Marker | name = Naturschutzgebiet Granitz | type= landscape | wikidata = Q1744193}} unter Schutz. Der Wanderpfad an der Steilküste der Granitz von Binz nach Sellin ist überigens für Radfahrende gesperrt. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz#vCard_Q315676|Jagdschloss Granitz]] | type= see | lat = 54.38067| long = 13.62725 | wikidata = Q315676}} Der kleine Abstecher lohnt in jedem Fall. Im Jagdschloss (Eintritt) kann der Schlossturm bestiegen werden. Achtung: Für die frei liegende Innentreppe muss man schon etwas schwindelfrei sein. Vor oben, aus rund 125 m über dem Meer, ergibt sich ein Rundblick über weite Teile der Insel Rügen. Gut zu Wissen: Unterhalb des Jagdschlosses findet sich eine übernachtete Fahrradabstellanlage. Auch Schließfächer für Gepäck sind vorhanden. '''Km 26:''' {{Marker | name = Schwarzer See | type= lake | wikidata = Q1403005}} - Der urige Waldsee befindet sich im östlichen Teil des Naturschutzgebiet Granitz in Richtung Sellin. Der kurze Weg zum Aussichtssteg darf nur zu Fuß genutzt werden. Das Fahrrad einfach an den Anlehnbügeln am Forstweg abschließen. '''Km 29:''' Seebad {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173}} - Etappenende in der Ortsmitte: Bäderarchitektur mit alten Villen, bekanntes Fotomotiv ist die Seebrücke. === 9. Etappe: Tagestour ab Sellin auf die Halbinsel Mönchgut === [[Datei:Zicker See.jpg|mini|Halbinsel Mönchgut: Blick von den Zickerschen Bergen. Das kleine, aber sehr reizvolle Hügelland darf nur zu Fuß betreten werden. ]] [[Datei:Übersicht_über_die_Zickerschen_Berge.jpg|mini|Übersicht über die Zickerschen Berge (Mai 2016)]] Es bietet sich an die {{Marker | name = [[w:Mönchgut|Halbinsel Mönchgut]] | type = landscape | wikidata = Q316623 }} ab {{Marker | name = Sellin | type= village | wikidata =Q541654 | show = copy}} oder auch {{Marker | name = Baabe | type= village | wikidata =Q630177}} als Tagestour zu erkunden. So spart man sich eine Quartierssuche. Je nach gewählten Zielen ist man zwischen 40 bis 60&#x202F;km unterwegs. Rundtour: * Von Sellin führt der Östseeküstenradweg landeinwärts durch den Wald. So kommt man seitlich mäßig steil an Göhren vorbei. Alternative: Es darf die Strandpromenade über Baabe nach Göhren auch mit dem Fahrrad genutzt werden. Dies ist bis Göhren die attraktivere Strecke. Aber man muss dann einen sehr steilen Hügel im Ortszentrum von {{Marker | name = Göhren | type= village | wikidata = Q628382}} überwinden (auf der Fahrbahn zusammen, mit je nach Saison, viel KFZ-Verkehr im Ort). * Südlich Göhren geht es wieder auf dem Rügenrundweg über {{Marker | name = Lobbe | type= village | wikidata = Q1712959 }} und dem Ostseebad {{Marker | name = Thiessow | type= village | wikidata = Q641879 }} zum Ort {{Marker | name = Klein Zicker | type= village | wikidata = Q1746275}}. Hier ist Endstation. * Wer noch über ausreichend Energie verfügt, kann auf dem Rückweg zu Fuß einen Abstecher in die '''Zickerschen Berge''' machen. Ausgangspunkt für diesen Spaziergang ist der reizvolle Ort {{Marker | name = Groß Zicker | type= village | wikidata = Q85519182}}, der malerisch zu Füßen des Hügelzugs liegt. In den Zickerschen Bergen ist das Radfahren nicht erlaubt. * Rückkehr nach Sellin: {{Marker | name = Windschöpfwerk Lobbe | type= see | wikidata = Q2584004}}, {{Marker | name = Middelhagen | type= village | wikidata = Q560996}}, Fliegerberg (kleiner Ausblick auf den Bodden), Baabe Hafen. ===10. Etappe: Sellin − Greifswald (etwa 66&#x202F;km oder rund 100&#x202F;km) === [[Datei:Putbus (2011-05-21) 7.JPG|mini|Putbus aus der Luft]] Diese längere Etappe lässt sich mit Übernachtung in Stralsund in zwei Teiletappen teilen: *Sellin - Stralsund: 64{{nnbsp}}km *Stralsund - Greifswald: 36{{nnbsp}}km Da Stralsund schon erkundet wurde, bietet es sich an, den Ostseeküstenradweg über die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23754 | long = 13.30444}} abzukürzen. Dann verkürzt sich die Etappe Sellin − Greifswald auf rund 66{{nnbsp}}km. Die Glewitzer Fähre, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). So erspart man sich auch 10{{nnbsp}}km Pflasterstraße. Wer nur den Rügen-Rundweg fährt schließt seine Inselrunde sowieso in Stralsund ab. ==== Sellin – Abzweig Glewitzer Fähre (40{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Ruegen urwald goor boddenkueste ds wv 08 2010.jpg|mini|An der Boddenküste des Urwaldes „Goor“]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Seelin auf Nebenstraßen entlang des Selliner See bis kurz vor {{Marker | name = Moritzdorf | type= village | wikidata = Q1948159}}. Über einen Hügel wird Seedorf erreicht. '''Km 6:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q1464035}} - Malerisch am Neuensiener See gelegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach Überquerung der Brücke am Zuflusses zum Neuensiener See wird es wieder hügelig. Wer möchte kann einen Stopp an den {{Marker | name = [[w:Großsteingräber bei Lancken-Granitz|Großsteingräbern bei Lancken-Granitz]] | type= see | wikidata = Q832458 }} machen. :Beim Dorf Groß Stresow erreicht man die malerische Boddenküste. Es geht reizvoll entlang des Ufers über Muglitz bis vor Freetz. '''Km 15:''' {{Marker | name = Abzweig Urwald Goor |type= waypoint |group = gold | lat = 54.34504 | long = 13.54013}} - Laut offiziellen Daten auf https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] führt der Ostseeküsten-Radweg nördlich über Vilmnitz vorbei. Es bietet sich aber an direkt durch den {{Marker | name = Urwald Goor | type= landscape | lat = 54.34381| long = 13.52435 | wikidata = Q1537715}} zu fahren. Denn das Waldgebiet ist sehenswert. Stand 2010 durfte auf den Hauptwegen im NSG Rad gefahren werden. Die kleinen Wanderpfade sind aus Naturschutzgründen aber für das Radfahren gesperrt. Neben der reizvollen Boddenküste im Waldbereich mit kleinem Kliff ist auch der Totholzbaum der Schirmeiche im hinteren Teil des Goor-Waldes sehenswert :Am Westrand der Goor liegt das rekonstruierte Badehaus der Fürsten von Putbus (heute ein Hotel). '''Km 18:''' {{Marker | name = Lauterbach | type= village | wikidata = Q1808626}} - Der kurze Abstecher zum Hafen lohnt. Die streng geschützte Insel [[w:Vilm|Vilm]] kann nur im Rahmen von geführten Touren per Schiff besucht werden ([https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-vilm-besuchen Info]). '''Km 20:''' {{Marker | name = Putbus | type = town | wikidata = Q572006 }} mit Rondell (''Circus'') und Stadtmitte, {{marker | name = Schlosskirche Putbus | type = church | wikidata = Q2244595 }}, Schlosspark mit einigen historischen Sehenswürdigkeiten. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Größtenteils auf der Trasse der eher Kleinbahn geht es nun Richtung Garz. Die Strecke führt komplett abseits des Verkehr und auch größerer Orte durch viel Natur. Die Radroute ist hier ein naturnaher Weg mit wassergebundener Feinschotterdecke. Es gibt meist eine breite massive Grasnarbe in der Mitte. '''Km 32:''' {{Marker | name = [[Garz auf Rügen|Garz]] | type= city | wikidata = Q161898}} − älteste Stadt von Rügen. Die ländliche Kleinstadt wurde auf den Überresten der slawischen Burg Charenza gegründet, abseits in der Stadtmitte: Einkehrmöglichkeiten und ein Lebensmittelmarkt (Edeka). In Garz findet sich auch das {{Marker | name = Ernst-Moritz-Arndt-Museum | type= museum | wikidata = Q76635299}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg umrundet die Stadt Garz westlich und führt dann östlich am Garzer See entlang. :Südlich Garz macht die Radroute einen Schlenker an die [[w:Schoritzer Wiek|Schoritzer Wiek]]. Wer aufgrund evtl. fortgeschrittener Zeit schnell zur Glewitzer Fähre möchte kann diesen Schlenker auch über den gut ausgebauten Radweg an der Landstraße abkürzen (spart 3,5{{nnbsp}}km), zeitlich maximal 1/2 Std.). Auf dem Schlenker findet sich in Groß Schoritz das {{Marker | name = Ernst Moritz Arndt-Geburtshaus | type= see | lat = 54.276692 | long = 13.366172|url = https://www.ernst-moritz-arndt-gesellschaft.de|image = Gross_Schoritz_EMArndt_Geburtshaus.jpg}} Das Haus kann regulär '''nicht besichtigt werden.''' Es werden Veranstaltungen angeboten. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Glewitzer Fähre |type= waypoint |group = gold | lat =54.27951 | long = 13.34665}} - Die Etappe verlässt hier den Ostseeküstenradweg und nutzt die direkte Variante Richtung Greifswald. ==== Abzweig Glewitzer Fähre - Greifswald (28{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG|mini|Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach 6{{nnbsp}}km auf dem gut ausgebauten Radweg an der Landstraße ist die Fähre erreicht. Die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23749| long =13.30359 | image = Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG |url =https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre }}, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). Die fähre benötigt vom Weiler Glewitzer Fähre auf Rügen bis Stahlrode auf dem Festland 15 Minuten Fahrzeit (Strecke 1,8{{nnbsp}}km). :Ab Stahlrode (Einkehrmöglichkeiten am Hafen) geht es auf gutem Radweg an der Landstraße bis Reinberg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Hier trift man wieder auf den Ostseeküsten-Radweg. Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Reinberg und Abzweig Gristow '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 56:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nun ist es nicht mehr weit bis zur alten Hansestadt Greifswald. Ab Abzweig Gristow fährt man auf Asphalt hinein nach Mesekenhagen. Die Ortsdurchfahrt ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. Südlich Mesekenhagen folgen bis Greifswald gut asphaltierte Radwege. '''Km 66:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Hier beginnt die Altstadt von {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }}. Die lebendige Universitätsstadt ist besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== Variante über Stralsund in zwei Teiletappen ==== [[Datei:Poseritz imgp7701.jpg|mini|Ortsansicht in Poseritz mit Kirche]] Diese Variante ist rund 100{{nnbsp}}km lang. Hier optional noch einmal in Stralsund übernachten. Vom Abzweig Glewitzer Fähre bei Puddemin den Ostseeküsten-Radweg einfach weiter nach Stralsund folgen: * '''Puddemin''' - kleiner Hafen, der zur Pause einlädt. Hier findet sich das {{Marker | name = Hafenrestaurant Puddemin| type = restaurant | lat = 54.279041| long = 13.333671| url = https://hafen-restaurant-puddemin.de/}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut asphaltierten Trasse der Kleinbahn geht es über den Weiler '''Nepamitz''' nach Poseritz. Teilweise fährt man entlang von Landstraßen. * {{marker | name = Poseritz − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q2316464 }} - kleiner Abstecher von der Route. Am Ortseingang direkt an der Strecke: {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.295733| long = 13.277460 | show = symbol}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am südlichen Ortseingang Poseritz biegt der Radweg südlich nach Venwitz ab. Vom Weiler Venwitz hier geht es dann nordwestlich über Sissow nach Gustow. Die landschaftlich schöne Strecke nutzt teilweise die Trasse der ehemaligen Rügenschen Kleinbahn. Der Weg ist gut asphaltiert oder verläuft auf gut fahrbaren Betonspurwegen. Vor Gustow findet sich ein kleiner {{Marker | name = Rastplatz (ohne Regenschutz) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.291411| long = 13.216016 }}. * {{marker | name = Gustow − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244343 }} - Abstecher Dorfkirche 500{{nnbsp}}m von der Route. {{Marker | name = Imbiss "Zum Reiter" | type = restaurant | lat = 54.302125 | long = 13.209348}} im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Nesebanz und Klein Bandlevitz geht es weiter nach Gährlerfähre. Erst hier erreicht man wieder das Wasser, inzwischen ist man kurz vor dem Rügendamm angelangt. Teilweise Schotterstrecken. :Über den Rügendamm und die Insel Dänholm erreicht man wieder das Festland. * [[Stralsund]]: Übernachtung und am nächsten Tag Fahrt nach Greifswald. Jede Teiletappe rund 40{{nnbsp}}km. === 11. Etappe: Greifswald − Wolgast (51&#x202F;km) === Von Greifswald führt diese Etappe über das Seebad Lubmin nach Wolgast, dem Tor zur Insel Usedom. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. :~> Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 30:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 39''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen, in der Saison {{Marker | name = Personen- und Fahrradfähre nach Usedom | type= ferry | lat = 54.14122| long = 13.74948| url = https://www.schifffahrt-apollo.de/faehre/}}. Die Fähre schippert nach {{Marker | name = Peenemünde | type= village | wikidata = Q490398}}. So kann der Schlenker über Wolgast abgekürzt werden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Kröslin und Groß Ernsthof wird Wolgast angefahren. In diesem Abschntt teilweise Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. Vor Wolgast bei Tannenkamp wieder ruhige Wege am Wasser. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] '''Km 51''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. ===12. Etappe: Wolgast − Ahlbeck auf Usedom (etwa 40&#x202F;km) === [[File:Feininger-Tour 38.jpg|thumb|Feininger-Tour, Standort 38]] Wie an einer Perlenkette reihen sich auf {{Marker | name = Usedom | type = island | wikidata = Q3255 }} die Seebäder (auch: Kaiserbäder) auf: [[Zinnowitz]], [[Zempin]], [[Koserow]], [[Ückeritz]], [[Heringsdorf]] und [[Ahlbeck]] an der polnischen Grenze. Mit einem Badeaufenthalt kann man hier den eventuell vorhandenen Muskelkater der Radreise "auskurieren". Die ''Feininger-Radtour'' rund um die sogenannten Kaiserbäder verläuft teilweise auf dem Ostseeküsten-Radweg. Deckungsgleich sind auch Abschnitte in und um [[Swinemünde]], vgl. das Buch [http://www.papileo.de ''Papileo auf Usedom''], das die Tour und Feiningers Wirken auf Usedom sehr detailliert beschreibt, sowie die Orte, an denen die einzelnen Kunstwerke entstanden. '''Zur Strecke:''' '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. Hinter Mahlzow wird die laute Bundesstraße verlassen. :Es folgt ein ruhiger Schotterweg bis Mölschow. Zwischen '''Mölschow''' und {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} rollt man leicht auf Asphalt dahin. '''Km 10:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} - Hier erreicht man die Ostseeküste Usedoms. Die Route folgt nun der "Perlenschnur der Seebäder" bis Ahlbeck. '''Km 12:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 15:''' {{Marker | name = [[Zempin]] | type = village | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 22:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 26:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Bansin]] | type = village | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} - an der Seebrücke '''Km 37:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf]] | type = village | wikidata = | lat =53.956250 | long = 14.170078}} - an der Seebrücke '''Km 39:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. Hier endet eine Erlebisreiche Radreise auf dem Ostseeküstenradweg in "Meck-Pom". Das beliebte Seebad besitzt Bahnanschluss an die Usedomer Bäderbahn. Über Wolgast besteht Anschluss zum Bahnhof Züssow auf dem Festland. Ab Züssow verkehren Regionalexpresszüge Richtung Berlin und Stralsund. {{Panorama|bild=Heringsdorf Strand Panorama.jpg|unterschrift=Die Ostsee ist erreicht: Der Strand von Heringsdorf|breite=1500px}} == Weiter geht's == * Wer möchte, kann die gesamte [[Ostseeküsten-Radweg|Ostsee]] umradeln. * Weiterfahrt nach Berlin auf dem [[Radfernweg Berlin - Usedom]]. * oder ab ins Landesinnere von Mecklenburg-Vorpommern über den [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] zur Meckenburgischen Seenplatte. == GPX-Daten == * Streckenverlauf Ostseeküsten-Radweg (Abschnitt Flensburg - Ahlbeck auf Usedom) von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=16413681&type=relation&map=8.0/54.211/13.6805 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], Daten ohne Rügen-Rundweg. * Streckenverlauf Rügen-Rundweg von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=3209281&type=relation&map=9.0/54.4646/13.7843 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg 2: Mecklenburg-Vorpommern • Von Lübeck nach Ahlbeck/Usedom. Mit Rügen-Rundweg|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2024|Auflage=18|Band=|Seiten= 160|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN= 978-3711102270|Kommentar= 16&nbsp;€|Sprache=|Online= }} * {{Buch|Autor= Axel von Blomberg, Kai-Uwe Thiessenhusen |Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg Mecklenburg-Vorpommern|Ort=|Verlag=grünes Herz|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=166|Seitenanzahl=| Reihe = |ISBN= 978-3866363960|Kommentar= 12&nbsp;€|Sprache=|Online= }} == Weblinks == <!-- Dieser Abschnitt ist vor allem für Hinweise auf offizielle Informationen gedacht oder evtl. noch weitere ähnliche Infos gedacht (Radreisewiki, in Ausnahme Infos des ADFC). Links auf Radreiseangebote und -vermitteler oder Ähnliches gehören nicht in diesen Artikel bzw. gehören allgemein nicht in Wikivoyage. siehe auch https://de.wikivoyage.org/wiki/Wikivoyage:Was_wir_wollen_und_was_nicht --> * [https://www.auf-nach-mv.de/ostseekuesten-radfernweg Offizielle Seite: Ostseeküsten-Radweg] {{IstIn|D-Route 2: Ostseeküstenroute}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} {{Radweg|kat=Radwege in Mecklenburg-Vorpommern}} 5f15q9ji8zr3zaao4y2bdv5mpwrmqk2 1794442 1794431 2026-08-05T16:43:39Z Eduard47 17518 /* Vorbereitung */ vereinfacht, + Umbruch 1794442 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Art=Thema|Datum=2020-08}} [[File:2019 - Nationalpark Jasmund - 01.jpg|thumb|Kreideklippen im [[Nationalpark Jasmund]] auf Rügen]] Der Ostseeküsten-Radweg ist die internationale '''Baltic Sea Cycle Route''' oder Hansa circuit und umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer. Die Ostseeküste in [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg und Vorpommern]] ist reich an Natur- und Kulturgütern. Nicht umsonst hat sich die Küste in den letzten Jahrzehnten zu einer der beliebtesten deutschen Ferienregionen gemausert. == Streckenprofil == [[File:ostseekuesten radweg logo ges auf ruegen ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Ostseeküsten-Radwegs]] * '''Länge: 670&#x202F;km''' * '''Ausschilderung:''' ja * '''Steigungen:''' Die Route beistzt meistens nur leichte Anstiege, allerdings sind einige steilere kurze Rampen dabei. * '''Wegzustand:''' Der Ausbauzustand ist stark wechselnd. Von gut ausgebauten Wirtschaftswegen bis hin zu naturnahen, mit Pfützen übersäten Klippenrandwegen ist alles dabei. * '''Verkehrsbelastung:''' saisonal und regional sehr unterschiedlich. In der Hochsaison insbesondere in und um die Seebäder viele Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Strecke. Sonst hinsichtlich Kfz-Verkehr außerorts oft verkehrsfrei geführt bzw. Radwege an Landstraßen. Es werden allerdings auch öfter ruhige Nebenstraßen gemeinsam mit Kfz genutzt. Stark befahrene Straßenabschnitte zusammen mit Kfz sind die Ausnahme. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Rad mit 7-Gangschaltung, da es teilweise Hügel gibt und weil man öfter mit dem Wind kämpfen muss. Pedelec daher sinnvoll. * '''Familieneignung:''' insgesamt lokal oft gut für Familien geeignet. * '''Inlinereignung:''' lokal evtl. gegeben, durchgängig aber nein == Hintergrund == Die Strecke gehört als "D-Route 2: Ostseeküstenroute" zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == {{Scroll Gallery |title=Orte entlang der Ostseeküste von<br />"Meck-Pom". |Lübeck rathaus.jpg|Rathaus Lübeck - Die Hansestadt in Schleswig-Holstein ist ein attraktiver Startort. |Travemuende old town.jpg|Travemünde Altstadt |Hafen von Wismar.jpg|Hafen von Wismar |Rerik 2010-by-RaBoe-078.jpg|Rerik |Aerial View Kühlungsborn Luftbild Seebad Marina.jpg|Kühlungsborn Seebad Marina |Rostock asv2018-05 img42 aerial view.jpg|Rostock |Rostock asv2018-05 img65 Warnemuende view from lighthouse.jpg|Warnemünde |Ahrenshoop, Germany - panoramio (1).jpg|Ahrenshoop |Barth, Luftbild von Westen, 2018.jpg|Barth |DSC03000.jpeg - Stralsund (49172357558).jpg|Stralsund |Marktplatz in Gingst (Rügen) (1) (11987060693).jpg|Marktplatz in Gingst (Rügen) |Kap Arkona 2012.JPG|Kap Arkona |Altstadt von Sassnitz.jpg|Altstadt von Sassnitz |Sellin am Abend 20180521 12.jpg|Sellin |Mönchgut Greifswalder Bodden Blick.jpg|Mönchgut Greifswalder Bodden |Luftbild Putbus auf Rügen Stadtmitte Zentrum - Ostsee-Insel - Foto Wolfgang Pehlemann Steinberg IMG 0575.jpg|Putbus |Greifswald - Town Hall.jpg|Greifswald Rathausplatz |Wolgast Rathausplatz 2013-06-21 25c.jpg|Wolgast Rathausplatz |Dorfkirche Ahlbeck (b.Ueckermünde) 2015 NE.jpg|Dorfkirche Ahlbeck }} Wer den gesamten Küstenabschnitt von Travemünde bis Ahlbeck auf Usedom intensiv mit allen Städten und wichtigen Sehenswürdigkeiten bereisen möchte sollte sich '''zwei Wochen''' Zeit nehmen. Bei '''nur einer Woche''' wäre der Abschnitt von Rostock über den Darß und die komplette Rügenrunde ein attraktives Programm. Mit dem Zug Hinfahrt bis Roststock Hauptbahnhof bzw. der S-Bahn bis Warnemünde und Rückfahrt dann ab Stralsund. Sowohl Rostock wie Stralsund sind Fernverkehrshalte. Als Alternative könnte auch Greifwald dienen. Hier ebenfalls guter Bahnanschluss. Sonst kann die Strecke zwischen Zingst und Hiddensee mit der direkten Schiffsverbindung auch um zwei Etappen mit gut 100 km abgekürzt werden. Besonders in der Hochsaison sind die Seebäder oft weitgehend ausgebucht. Wer hier fährt sollte vorab alles reservieren. Allerdings ist für eine Radtour an der teilweise viel besuchten Küste eher das ruhigere Frühjahr oder auch der Spätsommer bzw. Frühherbst eine attraktive Reisezeit. Abseits der üblichen Reisewochenenden im Frühjahr geht es hier noch etwas geruhsamer zu. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Lübeck und Travemünde besitzen gute Bahnanbindungen ab Hamburg. Auch Ahlbeck auf Usedom ist über die Usedomer Bäderbahn an das Bahnnetz auf dem Festland angebunden. === Mit dem Fahrrad === * [[Ostseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein]] * Der internationale [[Iron Curtain Trail]] (EuroVelo 13/„Grünes Band Deutschland“) führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von der Grenze zu Tschechien unter anderem über den [[Harz]] und die [[Elbe]] nach Travemünde. <!-- === Auf der Straße === --> === Radanreise Lübeck Travemünde === Um per Fahrrad von Lübeck an die Ostsee zu gelangen, bieten sich drei Routen an: * Ab Lübeck Altstadt über die Radroute der alten Salzstraße nach Travemünde (23&#x202F;km). Infos siehe Beschreibung erste Etappe. * Via [https://herrentunnel.de/ Herrentunnel] direkt nach [[Travemünde]]. Durch den für Fußgänger und Radfahrer gesperrten Tunnel fährt ein Pendelbus. Der Bus-Shuttle befördert Fußgänger und Radler kostenlos zwischen den speziellen Haltestellen auf der Herreninsel und Lübeck Siems. Nach dem Übersetzen mit der kostenpflichtigen Fähre am Priwall erreicht man Mecklenburg-Vorpommern. Man verlässt schlagartig den Rummel an der Lübecker Bucht und radelt nun durch den ruhigen [[Klützer Winkel]] (Lübeck-Hbf > Priwallfähre: ca. 18&#x202F;km) * Via [[Dassow]] direkt zum [[Klützer Winkel]]. Bei Harkensee stößt man dann auf den Ostseeküsten-Radweg. Dassow besitzt eine gemütliche Altstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == Eine Radreise auf dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern beginnt man am besten in [[Schleswig-Holstein]]. "Km" steht für "Etappenkilometer" bezogen auf die Tagesstrecke ohne Abstecher. {{mapframe| lat = 54.249 | long = 12.513|zoom = 8 |width= full|height= 400 | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q140320013|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1647178|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} ===1. Etappe: Lübeck – Travemünde – Wismar (etwa 60 – 80&#x202F;km) === [[Datei:Ostseeküstenradweg vom Lübeck-Travemünde nach Mecklenburg-Vorpommern - panoramio (3).jpg|mini|Klassischer Blick Ostseeküstenradweg auf dem Klützer Winkel]] Je nach gewünschter Etappenlänge Start in Lübeck-Hauptbahnhof (75&#x202F;km) nah der Altstadt oder im Seebad Travemünde (55&#x202F;km). Tagesziel ist [[Wismar]]. Die Strecke bietet individuell viele Möglichkeiten, direkt der Küstenlinie folgend, den Blick aufs offene Meer zu genießen. Man kann teilweise individuell direkt auf kleinen Pfaden am Steilufer entlang fahren. Die Entfernung erreicht dann aber mehr Kilometer. Und diese inoffiziellen Küstenpfaden sind nicht vor Klippenabbrüchen abgesichert. '''Km 0:''' {{Marker | name = Lübeck Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q564926|url = https://www.bahnhof.de/luebeck-hbf}} - Lübeck besitzt gute Bahnanbindungen. Wer die alte Hansestadt von {{Marker | name = Lübeck | type = city | wikidata = Q2843 }} noch nicht kennt, für den lohnt eine Stadtbesichtigung. Die mittelalterliche Altstadt ist Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO. [[Datei:Alte Salzstraße Logo.svg|mini|Das Routenlogo der Alten Salzstraße führt auf ruhigen Strecken von Lübeck-Stadtmitte Richtung Travemünde.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Neben den bereits unter Anreise erwähnten Radrouten bietet sich zwischen Lübeck und Travemünde vor allem die '''[[Alte Salzstraße (Radroute)|Radroute der Alten Salzstraße]]''' an. Nach 20&#x202F;km ist auf dieser weitgehend ruhigen und grünen Strecke Travemünde erreicht. Die Radroute führt teilweise direkt als {{Marker | name = Uferweg an der Trave |type= waypoint |group = gold | lat = 53.90871| long = 10.71377}} entlang. Hier im Landschaftsschutzgebiet Schwartauwiesen Schotterstrecke. Ab Sereetz werden dann schattige Forstwege durch den Wald genutzt (ebenfalls Schotter). Nördlich des Waldhusener Forst lohnt ein Stopp am {{Marker | name = [[w:Pöppendorfer Großsteingrab|Pöppendorfer Großsteingrab]] | type= megalithic tomb | lat = 53.92699| long = 10.80578| image = Lübeck Pöppendorf Grosssteingrab S.JPG}}. Von hier rollt man auf ruhigen, asphaltierten Nebenstraßen Richtung Travemünde. Das Maritimhotel ist als Landmarke bereits von weitem zu sehen. '''Km 23:''' {{Marker | name = [[Travemünde]] | type = city | wikidata = Q321792 }} - Das zur Hansestadt gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In Travemünde mit der Fähre Richtung Mecklenburg-Vorpommern übersetzen. Es gibt zwei Fähren: Die Autofähre, oder die kleinere Fußgänger- und Fahrradfähre vorne an der Mole. Fährtickets gibt es an beiden Fähren nur am Automaten. :Von Travemünde sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Boltenhagen. Hat man den Privall hinter sich gelassen, wird es schnell ruhiger. Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} und {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die Hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. [[Datei:Ausssichtsplattform Hoher Schoenberg blick Luebeck.jpg|mini|Aussichtsplattform Hoher Schönberg: Blick Juni 2024 Richtung Travemünde. Der Mohn blüht. ]] '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Etwas weiter bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. '''Km 53:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es rund 30&#x202F;km bis zum Hafen an der Wismarer Altstadt. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. Im weiteren Verlauf Richtung Wismar dann wieder ruhigere Nebenstraße. '''Km 80:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ===2. Etappe: Wismar – Warnemünde (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = Unterwegs zwischen Wismar und Warnemünde |Bild:2023.09.23.144438 Betonschiff Redentin (Wismar) DE.jpg|Blick auf das "Betonschiff von Redentin". Aufgrund von Stahlmangel erbaute man im II. Weltkrieg einige Schiffe aus Beton. Weiteres siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. |Bild:Baltic_Sea_view_from_Schmiedeberg_hill_in_Rerik,_2025-06-23.jpg|In Rerik hat man vom Schmiedeberg einen schönen Küstenblick. |Bild:Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg|Nördlich Rerik lohnt der kleine Abstecher zum Leuchttturm Buk bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). |Bild:Kuehlung.jpg|Blick vom Leuchtturm Richtung Kühlungsborn |Bild:Strandpromenade kuehlungsborn.JPG|Strandpromenade Kühlungsborn |Bild:Denkmalensemble Kurhaus Heiligendamm.jpg|Blick von der Seebrücke auf das Denkmalensemble Heiligendamm - heute als Grandhotel genutzt. }} Von Wismar geht es weiter Richtung Rostock-[[Warnemünde]]. "Point of Interests" sind Rerik, der Panoramablick vom Leuchtturm bei Basdorf, die Seepromenade Kühlungsborn, Heiligendamm und der Gespensterwald bei Nienhagen. Wer möchte kann die Etappe mit einer weiteren Übernachtung in [[Rerik]] halbieren. '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Industrie am Hafen verlässt die Route Wismar nach Norden. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Ab Redentin wird auf straßenbegleitenden Radwegen Groß-Strömkendorf erreicht. [[Datei:Timmendorf 2012 02.jpg|mini|Insel Poel: Hafen Timmendorf mit Leuchtturm]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Wismar - Poel zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 31:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Rerik und Kühlungsborn lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung) '''Km 45:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Marina Kühlungsborn ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis Heiligendamm. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 50:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. ::Als Abstecher ist ein Besuch von {{marker | name = Bad Doberan | type = city | wikidata = Q9536 }} möglich (plus 7{{nnbsp}}km). Die Stadt besitzt ein historisches Münster. Den Weg dorthin kann man ab Kühlungsborn auch mit der {{marker | name = Mecklenburgischen Bäderbahn Molli | type = train | wikidata = Q9643 }} zurücklegen (Dampf-Schmalspurbahn, 15{{nnbsp}}km Strecke mit Fahrzeit 45{{nnbsp}}Min, Radtransport möglich, [https://www.molli-bahn.de www.molli-bahn.de). {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke vor Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Bald taucht die Route in ein dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen ein. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. '''Km 58:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = city | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Nienhagen ist es nicht mehr weit bis Warnemünde. Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 71:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. === 3. Etappe: Warnemünde – Prerow (57&#x202F;km) === [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn. Die Tagesstrecke startet mit einer Fahrt auf der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Fähre etwa 6{{nnbsp}}km Radweg an der Straße bis östlich Markgrafenheide. :Auf dem Weg zum Ostseebad Graal-Müritz schwenkt die Route {{Marker | name = hier von der Straße| name-map = Abzweig von der Landstraße Richtung Graal-Müritz|type= waypoint |group = gold | lat = 54.190943| long = 12.181692 }} bzw. Küste weg. Es geht um das {{marker | name = NSG Heiligensee und Hütelmoor | type = landscape | wikidata = Q1971027 }} herum und man taucht in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Die Weg sind nun geschottert, aber in der Regel gut fahrbar. Unterwegs bieten bei Regen Schutzhütten Unterschlupf. Als Erstes kommt man an der {{Marker | name = Schutzhütte an der Kuhschneise |type= shelter | lat = 54.20028| long = 12.18564| show = symbol}} vorbei. Als nächstes kann ein kleiner Abstecher zum {{Marker | name = Aussichtspunkt Moorhof | type= view | lat = 54.215059| long = 12.186531}} gemacht werden. Von der offenen Holzkanzel hat man einen kleinen Ausblick auf das NSG Heiligensee und Hütelmoor. Dann fährt man noch an der {{Marker | name = Schutzhütte Höhe Vierbirkenschneise |type= shelter | lat = 54.228454| long = 12.200009 | show = symbol}} vorbei. '''Km 17:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Seebrücke auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Dierhagen. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. '''Km: 25''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von hier ist es über das {{marker | name = Fischland | type = landscape | wikidata = Q895518 }} nicht mehr weit zum {{marker | name = Fischland-Darß-Zingst | type = peninsula | wikidata = Q702188 }} mit seinen gemütlichen Ferienorten. :{{Marker | name = Abzweig zur Fischlandkirche | type= waypoint |group = gold | lat = 54.34786 | long =12.38654 }} - Wer zur Fischlandkirche (Turmaufstieg) und dem hübschen Hafen von Wustrow möchte, zweigt hier vom Küstenweg ab. [[File:Kirche Wustrow (Fischland) Ausblick auf Saaler Bodden und Ostsee.JPG|mini|Blick von der Fischlandkirche Richtung Bodden.]] '''Km 33:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km 37:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Erstes Seebad in Vorpommern. Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[Datei:Weststrand_Darß_NLP_Vorpommersche_Boddenlandschaft_2023-06-07_73.jpg|mini|Auf dem Darß: Es bietet sich an den wilden Weststrand im Nationalpark als extra Tagestour zu besuchen.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Alternative abseits der Strecke zwischen Ahrenshoop und Prerow: Individuelle Erkundung des {{Marker | name = [[w:Darßer Ort|Darßer Ort]] | type= see | lat = 54.472500| long = 12.502613| wikidata = Q1720366}} mit Leuchtturm, (besteigbar) und dem wilden Weststrand auf dem Darß. :Es bietet sich aber eher an, dem Ostseeküstenradweg über die reizvollen Dörfer {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} (Km 44) und {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} (Km 50) entlang des Bodden zu folgen und die Tour zum Darßer Ort auf den nächsten Tag zu verschieben. '''Km 57:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie.ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ===4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) === [[File:Darßbahn vor Meiningenbrücke.jpg|thumb|Ostseeküstenradweg, hier parallel zur stillgelegten Strecke der Darßbahn am Bodstedter Bodden]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Zingst. Der Ostseeküsten-Radweg führt wesltich am Seebad vorbei. '''Km 8:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. : → Von Zingst kann man mit dem Fahrgastschiff direkt zur autofreien Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971}} übersetzen (Fahrzeit 3,5 Stunden, Verkehr in der Saison, aber nicht täglich ([https://www.reederei-zingst.de/fahrplan/zingst-insel-hiddensee Fahrplan und Preise]). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst verlassen. Durch die Boddenwiesen des Bodstedter Bodden geht es parallel der alten Trasse der Darßbahn Richtung Barth. '''Km 20:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Barth am Barther Bodden, geht es weiter zum "Tor der Insel [[Rügen]]", nach Stralsund. Die Strecke führt landschaftlich schön am Bodden entlang. Die Wege sind meist asphaltiert. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] *Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. * Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). '''Km 50:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. '''Km 52: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 63:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt mit Rathaus, Theater, Kulturhistorisches Museum, Ozeaneum - Deutsches Meeresmuseum, Museum Nautineum auf der Insel Dänholm, Kulturkirche St. Jakob, Kirchen: St. Marien, Kirche St. Nikolai, ehem. Kloster St. Johannis, Heiliggeistkloster === Rund um die Ostseeinsel Rügen === [[File:ruegen radrundweg logo ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Rügenradrundwegs]] Von Stralsund über den Rügendamm erreicht der Radurlauber die größte deutsche Ferieninsel {{Marker|type= island|name= Rügen|wikidata= Q3237}} Brückenfans können zuvor die neue Autobrücke zur Insel "ablichten". Der Ostseeküsten-Radweg umrundet die Insel komplett. Allein dieser Abschnitt der Radroute kann problemlos einen ganzen Urlaub für eine Woche füllen. ===5. Etappe: Stralsund − Schaprode / Hiddensee (etwa 52&#x202F;km) === Die 52{{nnbsp}}km sind ohne Umrundung der Insel Ummanz. Wer die Insel Ummanz komplett umrundet ist bis Schaprode etwa 72{{nnbsp}}km unterwegs. Wer möchte kann von Stralsund auch direkt mit dem Schiff nach Hiddensee fahren: Fahrradmitnahme möglich, Fahrzeit bis Neuendorf auf Hiddensee 90 Minuten, saionaler Verkehr, [https://www.reederei-hiddensee.de/fahrpreise/stralsund Fahrplan und Fahrzeiten]. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727| show = copy}} - Etappenstart am Hafen an der Altstadt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die Ziegelgrabenbrücke und den Rügendamm wird Deutschlands größte Insel erreicht. Ìn Sichtweite liegt die imposante Rügenbrücke. Die ältere [https://www.elwis.de/DE/dynamisch/Bfs/bfsMeldung:316167:elwis_bfs_showBfs Zugbrücke] am Rügendamm wird mehrmals am Tag für jeweils 20 Minuten hochgezogen, um den Schiffen eine Durchfahrt zu ermöglichen (evtl. also eine Pause). '''Km 6: [[Altefähr]]''' − schöner Blick auf Stralsund und Fährverbindung nach Stralsund, {{marker | name = St. Nikolai Altefähr | type = church | wikidata = Q2316603 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Altefähr landschaftlich schöner, aber naturnaher Uferweg. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Teilweise hier auch sehr schlechte Oberfläche als Erd-Spurweg mit massiver Grasnarbe in der Mitte. Hier unterwegs ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.35446| long = 13.12304| show = symbol}}. '''Km 17:''' {{Marker | name = Rambin | type= village | wikidata =Q639946 }} − schmucke {{marker | name = Dorfkirche Rambin | type = church | wikidata = Q1736355 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküstenradweg schwenkt nun nach Norden. Auf ruhigen Nebenstraßen geht es landschaftlich schön durch kleine Weiler. Der Bodden liegt teilweise in Sichtweite. Teilweise werden auch Betonspurwege genutzt. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Nördlich Düßnitz ein kurzes {{Marker | name = Stück sehr grober Schotterweg (etwa 800{{nnbsp}}m) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.39232| long = 13.25955}}. '''Km 33:''' {{Marker | name = Abzweig zur Insel Umanz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.44232| long = 13.21479}} - Hier ist eine Rundfahrt auf der {{Marker | name = [[Ummanz|Insel Ummanz]]| type= landscape | wikidata = Q706702}} möglich. Die Insel ist durch eine Brücke mit Rügen verbunden (eine Runde ca.&nbsp;20{{nnbsp}}km extra), Nationalparkinformationsstellung Waase, schöne {{marker | name = Dorfkirche Waase | type = church | wikidata = Q2316475 }} mit wertvollem Antwerpener Schnitzaltar '''Km 37:''' {{Marker | name = Gingst | type = city | wikidata = Q560992 }} − Historische Handwerkerstuben, Rügen Park Gingst (Miniaturen und Freizeitpark). Die sehenswerte {{marker | name = Dorfkirche Gingst | type = church | wikidata = Q2221932 }} hat eine historische Orgel. [[File:Ferry Wittow Breetzer Bodden 2021-09-17 06.jpg|thumb|Wittower Fähre]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Achtung: Nördlich Gingst muss für 6{{nnbsp}}km bis Trent eine stärker befahrene Landstraße genutzt werden. :Vor Grankevitz dann wieder Radweg an der Straße bis Schaprode. '''Km 52:''' {{Marker | name = [[Schaprode]] | type= city | wikidata = Q320637 }} - Überfahrt zur Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q3218}} möglich, es bietet sich hier dann ein Aufenthaltstag an, bzw. zwei Nächte direkt auf Hiddensee. ===6. Etappe: Schaprode / Hiddensee - Kap Arkona (etwa 46&#x202F;km) === [[File:kap arkona vom hochuferweg peilturm vitte ds wv 08 2010.jpg|thumb|Blick auf Kap Arkona in "Pastell". Standort: Hochuferweg vom Peilturm nach Vitt. Der Peilturm ist im Bild über der Steilküste zu erkennen.]] Kürzere Etappe. Wer auf Hiddensee übernachtet hat, hat so noch genügend Zeit für die Schiffspassage nach Schaprode. '''Km 0:''' '''Schaprode''' - Etappenstart am Hafen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Überfahrt mit der {{Marker | name = Wittower Fähre | type= ferry | wikidata = Q1253307 |url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/wittower-faehre }} auf die Halbinsel Wittow '''Km 12: Hafen Wittower Fähre''' - Hier landet die Fähre auf der Halbinsel Wittow an. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Wiek]] | type= city | wikidata = Q673783}} − Hafenort, Dorfkirche Wiek '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Dranske]] | type= city | wikidata = Q561023}} − Badeort, Marinehistorisches Museum Bug :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Schotterwege entlang der Nordküste von Rügen. Oberhalb der Klippen wird Kap Arkona erreicht. '''Km 46:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type = see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578}} − Leuchttürme Kap Arkona. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich im Weiler Putgarten. Wer noch etwas weiter möchte kann auch entlang der Küste bis Juliusruh fahren (dann 55{{nnbsp}}km). Vorteil: Die Etappe nach Sassnitz ist so kürzer. Das heißt man hat am Folgetag mehr Zeit für den Nationalpark Jasmund. Sonst finden sich landeinwärts in Altenkirchen weitere Gästebetten. ===7. Etappe Kap Arkona − Sassnitz (etwa 50&#x202F;km) === Diese Etappe besitzt landschaftlich viele verschiedene Eindrücke. Es geht von der Halbinsel Wittmund über die Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Erst eben, wird es dann zum Ende der Tagesstrecke hügelig bis bergig. [[Datei:Juliusruh, die Schaabe, Breege (2011-05-21).JPG|mini|Luftbild mit Blick auf Juliusruh (Vorne) und die [[w:Nehrung|Nehrung]] Schaabe (mittig). Die Schaabe verbindet die Halbinseln Wittmund und Jasmund. Viel Kiefernwald und ein langer Sandstrand prägt diese Landschaft]] [[Datei:1024 Stubbenkammer, Blick auf den Königsstuhl-5721.jpg|mini|Im Herbst färben sich die Blätter im Nationalpark Jasmund.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type= see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578| show = copy }} - Etappenstart '''Km 1: Kapelle von Vitt''' - Ein Abstecher in das viel besuchte, aber romantische '''[[Kap_Arkona#Fischerdorf_Vitt|Fischerdorf Vitt]]''' lohnt. Das Fahrrad am besten oben im Bereich der Kapelle an den Radständern parken. Dann Spaziergang durch das kleine Dorf. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Schotterwegen geht es oberhalb der Steilküste Richtung Juliusruh. '''Km 9:''' {{Marker | name = [[Breege|Juliusruh-Breege]] | type= city | wikidata = Q654993}} - Seebad mit langem Badestrand, Park Juliusruh: spätbarocke Parkanlage um 1800 (ein unspektakulärer naturnaher Park), zum Ort gehört auch das Dorf Breege am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein asphaltierter Radweg führt über die Nehrung [[w:Schaabe|Schaabe]] Richtung Halbinsel Jasmund. '''Km 19:''' {{Marker | name = Glowe | type= city | wikidata = Q561014}} - Seebad mit Promenade und Yachthafen. Im Hafen Aussichtsplattform auf dem Molengebäude. Einkehrmöglichkeiten sowie Toiletten. '''Km 23:''' {{Marker | name = Schloss Spyker | type= see | wikidata =Q458600 |url = no }} − ältestes Schloss auf Rügen mit herrlichem Schlosspark '''Km 27:''' {{Marker | name = Neddesitz | type= city | wikidata = Q137913752}} − Jasmar Therme im Ort. Wer sich speziell für das Thema Kreide interessiert kann einen kleinen Abstecher zum [https://www.kreidemuseum.de/ Kreidemuseum Gummanz] machen. Und für Freunde von Findlingen findet sich nördlch des Dorfes der [[w:Opferstein von Quoltitz|Opferstein von Quoltitz]]. Zugang allerdings über sehr naturnahe Wege, die für Tourenräder nicht geeignet sind. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Aussichtsreich aber sehr hügelig geht es über Nardevitz und Nipmerow Richtung Lohme. Befahren werden gut betonierte Feldwege und asphaltierte Nebenstraßen (teilweise Spurwege). Es ergeben sich immer wieder schöne Blicke auf die Ostsee. '''Km 34:''' {{Marker | name = Lohme | type= city | wikidata = Q642689}} − kleiner Ferienort oben am Steilufer mit Seeblick, Einkehrmöglichkeiten, Schwanenstein (162 t Findling) {{Scroll Gallery |title = Unterwegs im Nationalpark Jasmund |Bild:Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 36.jpg|Ein uriger Wald: Radroute im Nationalpark zwischen Lohme und Königsstuhl |Bild:Nationalpark Jasmund Nationalparkzentrum 01.jpg|Nationalparkzentrum am Königsstuhl |Bild:Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-8-Asio.JPG|Bekannteste Sehenswürdigkeit im Park ist der Königsstuhl. Die Klippe war früher direkt mit Eintrittskarte des Infozentrums zugänglich. Der Zugang wurde aber zu unsicher. |Bild:Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-1-Asio.jpg|Daher hat man mit einem aufwendigen Skywalk einen Ersatz geschaffen (Eintritt zum Infozentrum inklusive). |Bild:Skywalk_Koenigsstuhl,_Sassnitz_(P1032385).jpg|upright{{!}}Der Aussichtspunkt ist nun auch barrierefrei zugänglich. |Bild:Nationalpark-Jasmund_Königsstuhl-Skywalk_20240905_135207.jpg|Blick Richtung Klippen. |Bild:Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-7-Asio.JPG|Vorne wandelt man hoch über den Klippen. |Bild:Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg|Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. |Bild:L_303_in_NLP_Jasmund_2023-05-22_02.jpg|Nach Querung der Landstraße L303 nahe des Großparkplatzes (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. |Bild:Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 15.jpg|Unterwegs im Buchenwald Richtung Sassnitz. }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Lohme taucht die Route in das Reich der Buchen des {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund]] | type= landscape | wikidata = Q679173}} ein. Im Nationalpark dürfen nur für das Fahrrad markierte Wege mit dem Rad befahren werden. '''Km 38:''' {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Königsstuhl im Nationalpark Jasmund]] | type= see | wikidata = Q315124}} - Der Felsen ist mit seinen 117 Metern die höchste Erhebung der Stubbenkammer und gehört zum [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Nationalpark-Zentrum]] (Eintritt für Zentrum und Skywalk über dem Felsen), lohnenswerter kurzer Fußweg zur Viktoria-Sicht (frei zugänglich, hier ebenfalls spektakuläre Tiefsicht, evtl. kurze Wartezeit am kleinem Steg). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig {{Marker | name = Verzweig bei Lohme: Abzweig sichere Strecke Richtung Sassnitz | type= waypoint |group = gold | lat = 54.572258 | long = 13.644547| show = noname |image = Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg}} nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. :Nach Querung der Landstraße L303 am {{Marker | name = Großparkplatz bei Hagen mit Toilette | type= waypoint |group = gold | lat = 54.561960 | long = 13.627671| show = noname}} Großparkplatz (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. :Hinweis: Der Ostseeküstenradweg führt laut Openstreetmap (Stand 03-2026) in Sassnitz angeblich nordwestlich an der Stadt vorbei. Laut offiziellen Daten von [https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] geht die Route aber durch die Stadt. Hier gibt es auch einiges zu sehen. [[Datei:Altstadt von Sassnitz.jpg|mini|Altstadt von Sassnitz]] '''Km 50:''' {{Marker | name = Sassnitz | type = city | wikidata = Q494631 | lat = 54.515253| long = 13.650942 }} − Etappenende am Hafen. Sassnitz liegt bergig am Hang der Halbinsel Jasmund. Sehenswertes: Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum, U-Boot H.M.S. Otus, St.-Johannis-Kirche, Tierpark Sassnitz am Steinbachweg 4, Schmetterlingspark und Atelierhaus an der Straße der Jugend 6. ===8: Etappe: Sassnitz – Sellin (29&#x202F;km) === [[File:20-07-06-Prora-RalfR-DJI 0120.jpg|thumb|Die ehemaligen Gebäude von Prora]] Kurze Etappe, aber es gibt viel zu sehen. '''Km 0:''' '''Sassnitz''' - Etappenstart am Hafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung:''' Im Bereich der Hafenanlagen von Mukran muss für einen guten Kilometer die starke befahrene Landstraße genutzt werden. Das Schieben auf dem Gehweg bzw. auf einem Trampelpfad ist aber möglich. Ein Lückenschluss des Radwegs im Bereich der Bahnbrücke ist wohl lange angedacht, aber bisher nicht umgesetzt. '''Km 9:''' Der Abstecher ins {{Marker | name = [[Feuersteinfelder (Rügen)|Naturschutzgebiet Feuersteinfelder]] | type= landscape | wikidata = Q1409723}} in der Schmalen Heide lohnt: Sandwege, evtl. schieben, am Hauptweg das Rad parken und zu Fuß auf die Pfade an den Feuersteinfeldern. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf gut ausgebautem Asphaltweg ist schnell Prora bzw. Binz erreicht. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Binz#Seebad Prora|Seebad Prora]] | type= building complex | wikidata = Q685448}} − ehemaliges „Kraft durch Freude“ Seebad aus der NS-Zeit, Dokumentationszentrum Prora, Eisenbahn- und Technikmuseum Rügen '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz]] | type= City | wikidata = Q523490}} − Bekanntes Seebad mit Binzer Kurpark, Park der Sinne am Schmachter See, Erlebnisbad Vitamar [[Datei:2015 Granitz 11.jpg|mini|Herbst am Schwarzen See]] [[Datei:Jagdschloss Granitz (2011-05-21) 15.JPG|mini|Jagdschloss Granitz aus der Luft]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Binz tauchz die Route in den bergigen Buchenwald der Granitz ein. Der Radweg verläuft hier geschotterten Forstwegen. Das Hügelland steht als {{Marker | name = Naturschutzgebiet Granitz | type= landscape | wikidata = Q1744193}} unter Schutz. Der Wanderpfad an der Steilküste der Granitz von Binz nach Sellin ist überigens für Radfahrende gesperrt. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz#vCard_Q315676|Jagdschloss Granitz]] | type= see | lat = 54.38067| long = 13.62725 | wikidata = Q315676}} Der kleine Abstecher lohnt in jedem Fall. Im Jagdschloss (Eintritt) kann der Schlossturm bestiegen werden. Achtung: Für die frei liegende Innentreppe muss man schon etwas schwindelfrei sein. Vor oben, aus rund 125 m über dem Meer, ergibt sich ein Rundblick über weite Teile der Insel Rügen. Gut zu Wissen: Unterhalb des Jagdschlosses findet sich eine übernachtete Fahrradabstellanlage. Auch Schließfächer für Gepäck sind vorhanden. '''Km 26:''' {{Marker | name = Schwarzer See | type= lake | wikidata = Q1403005}} - Der urige Waldsee befindet sich im östlichen Teil des Naturschutzgebiet Granitz in Richtung Sellin. Der kurze Weg zum Aussichtssteg darf nur zu Fuß genutzt werden. Das Fahrrad einfach an den Anlehnbügeln am Forstweg abschließen. '''Km 29:''' Seebad {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173}} - Etappenende in der Ortsmitte: Bäderarchitektur mit alten Villen, bekanntes Fotomotiv ist die Seebrücke. === 9. Etappe: Tagestour ab Sellin auf die Halbinsel Mönchgut === [[Datei:Zicker See.jpg|mini|Halbinsel Mönchgut: Blick von den Zickerschen Bergen. Das kleine, aber sehr reizvolle Hügelland darf nur zu Fuß betreten werden. ]] [[Datei:Übersicht_über_die_Zickerschen_Berge.jpg|mini|Übersicht über die Zickerschen Berge (Mai 2016)]] Es bietet sich an die {{Marker | name = [[w:Mönchgut|Halbinsel Mönchgut]] | type = landscape | wikidata = Q316623 }} ab {{Marker | name = Sellin | type= village | wikidata =Q541654 | show = copy}} oder auch {{Marker | name = Baabe | type= village | wikidata =Q630177}} als Tagestour zu erkunden. So spart man sich eine Quartierssuche. Je nach gewählten Zielen ist man zwischen 40 bis 60&#x202F;km unterwegs. Rundtour: * Von Sellin führt der Östseeküstenradweg landeinwärts durch den Wald. So kommt man seitlich mäßig steil an Göhren vorbei. Alternative: Es darf die Strandpromenade über Baabe nach Göhren auch mit dem Fahrrad genutzt werden. Dies ist bis Göhren die attraktivere Strecke. Aber man muss dann einen sehr steilen Hügel im Ortszentrum von {{Marker | name = Göhren | type= village | wikidata = Q628382}} überwinden (auf der Fahrbahn zusammen, mit je nach Saison, viel KFZ-Verkehr im Ort). * Südlich Göhren geht es wieder auf dem Rügenrundweg über {{Marker | name = Lobbe | type= village | wikidata = Q1712959 }} und dem Ostseebad {{Marker | name = Thiessow | type= village | wikidata = Q641879 }} zum Ort {{Marker | name = Klein Zicker | type= village | wikidata = Q1746275}}. Hier ist Endstation. * Wer noch über ausreichend Energie verfügt, kann auf dem Rückweg zu Fuß einen Abstecher in die '''Zickerschen Berge''' machen. Ausgangspunkt für diesen Spaziergang ist der reizvolle Ort {{Marker | name = Groß Zicker | type= village | wikidata = Q85519182}}, der malerisch zu Füßen des Hügelzugs liegt. In den Zickerschen Bergen ist das Radfahren nicht erlaubt. * Rückkehr nach Sellin: {{Marker | name = Windschöpfwerk Lobbe | type= see | wikidata = Q2584004}}, {{Marker | name = Middelhagen | type= village | wikidata = Q560996}}, Fliegerberg (kleiner Ausblick auf den Bodden), Baabe Hafen. ===10. Etappe: Sellin − Greifswald (etwa 66&#x202F;km oder rund 100&#x202F;km) === [[Datei:Putbus (2011-05-21) 7.JPG|mini|Putbus aus der Luft]] Diese längere Etappe lässt sich mit Übernachtung in Stralsund in zwei Teiletappen teilen: *Sellin - Stralsund: 64{{nnbsp}}km *Stralsund - Greifswald: 36{{nnbsp}}km Da Stralsund schon erkundet wurde, bietet es sich an, den Ostseeküstenradweg über die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23754 | long = 13.30444}} abzukürzen. Dann verkürzt sich die Etappe Sellin − Greifswald auf rund 66{{nnbsp}}km. Die Glewitzer Fähre, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). So erspart man sich auch 10{{nnbsp}}km Pflasterstraße. Wer nur den Rügen-Rundweg fährt schließt seine Inselrunde sowieso in Stralsund ab. ==== Sellin – Abzweig Glewitzer Fähre (40{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Ruegen urwald goor boddenkueste ds wv 08 2010.jpg|mini|An der Boddenküste des Urwaldes „Goor“]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Seelin auf Nebenstraßen entlang des Selliner See bis kurz vor {{Marker | name = Moritzdorf | type= village | wikidata = Q1948159}}. Über einen Hügel wird Seedorf erreicht. '''Km 6:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q1464035}} - Malerisch am Neuensiener See gelegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach Überquerung der Brücke am Zuflusses zum Neuensiener See wird es wieder hügelig. Wer möchte kann einen Stopp an den {{Marker | name = [[w:Großsteingräber bei Lancken-Granitz|Großsteingräbern bei Lancken-Granitz]] | type= see | wikidata = Q832458 }} machen. :Beim Dorf Groß Stresow erreicht man die malerische Boddenküste. Es geht reizvoll entlang des Ufers über Muglitz bis vor Freetz. '''Km 15:''' {{Marker | name = Abzweig Urwald Goor |type= waypoint |group = gold | lat = 54.34504 | long = 13.54013}} - Laut offiziellen Daten auf https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] führt der Ostseeküsten-Radweg nördlich über Vilmnitz vorbei. Es bietet sich aber an direkt durch den {{Marker | name = Urwald Goor | type= landscape | lat = 54.34381| long = 13.52435 | wikidata = Q1537715}} zu fahren. Denn das Waldgebiet ist sehenswert. Stand 2010 durfte auf den Hauptwegen im NSG Rad gefahren werden. Die kleinen Wanderpfade sind aus Naturschutzgründen aber für das Radfahren gesperrt. Neben der reizvollen Boddenküste im Waldbereich mit kleinem Kliff ist auch der Totholzbaum der Schirmeiche im hinteren Teil des Goor-Waldes sehenswert :Am Westrand der Goor liegt das rekonstruierte Badehaus der Fürsten von Putbus (heute ein Hotel). '''Km 18:''' {{Marker | name = Lauterbach | type= village | wikidata = Q1808626}} - Der kurze Abstecher zum Hafen lohnt. Die streng geschützte Insel [[w:Vilm|Vilm]] kann nur im Rahmen von geführten Touren per Schiff besucht werden ([https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-vilm-besuchen Info]). '''Km 20:''' {{Marker | name = Putbus | type = town | wikidata = Q572006 }} mit Rondell (''Circus'') und Stadtmitte, {{marker | name = Schlosskirche Putbus | type = church | wikidata = Q2244595 }}, Schlosspark mit einigen historischen Sehenswürdigkeiten. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Größtenteils auf der Trasse der eher Kleinbahn geht es nun Richtung Garz. Die Strecke führt komplett abseits des Verkehr und auch größerer Orte durch viel Natur. Die Radroute ist hier ein naturnaher Weg mit wassergebundener Feinschotterdecke. Es gibt meist eine breite massive Grasnarbe in der Mitte. '''Km 32:''' {{Marker | name = [[Garz auf Rügen|Garz]] | type= city | wikidata = Q161898}} − älteste Stadt von Rügen. Die ländliche Kleinstadt wurde auf den Überresten der slawischen Burg Charenza gegründet, abseits in der Stadtmitte: Einkehrmöglichkeiten und ein Lebensmittelmarkt (Edeka). In Garz findet sich auch das {{Marker | name = Ernst-Moritz-Arndt-Museum | type= museum | wikidata = Q76635299}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg umrundet die Stadt Garz westlich und führt dann östlich am Garzer See entlang. :Südlich Garz macht die Radroute einen Schlenker an die [[w:Schoritzer Wiek|Schoritzer Wiek]]. Wer aufgrund evtl. fortgeschrittener Zeit schnell zur Glewitzer Fähre möchte kann diesen Schlenker auch über den gut ausgebauten Radweg an der Landstraße abkürzen (spart 3,5{{nnbsp}}km), zeitlich maximal 1/2 Std.). Auf dem Schlenker findet sich in Groß Schoritz das {{Marker | name = Ernst Moritz Arndt-Geburtshaus | type= see | lat = 54.276692 | long = 13.366172|url = https://www.ernst-moritz-arndt-gesellschaft.de|image = Gross_Schoritz_EMArndt_Geburtshaus.jpg}} Das Haus kann regulär '''nicht besichtigt werden.''' Es werden Veranstaltungen angeboten. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Glewitzer Fähre |type= waypoint |group = gold | lat =54.27951 | long = 13.34665}} - Die Etappe verlässt hier den Ostseeküstenradweg und nutzt die direkte Variante Richtung Greifswald. ==== Abzweig Glewitzer Fähre - Greifswald (28{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG|mini|Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach 6{{nnbsp}}km auf dem gut ausgebauten Radweg an der Landstraße ist die Fähre erreicht. Die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23749| long =13.30359 | image = Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG |url =https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre }}, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). Die fähre benötigt vom Weiler Glewitzer Fähre auf Rügen bis Stahlrode auf dem Festland 15 Minuten Fahrzeit (Strecke 1,8{{nnbsp}}km). :Ab Stahlrode (Einkehrmöglichkeiten am Hafen) geht es auf gutem Radweg an der Landstraße bis Reinberg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Hier trift man wieder auf den Ostseeküsten-Radweg. Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Reinberg und Abzweig Gristow '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 56:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nun ist es nicht mehr weit bis zur alten Hansestadt Greifswald. Ab Abzweig Gristow fährt man auf Asphalt hinein nach Mesekenhagen. Die Ortsdurchfahrt ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. Südlich Mesekenhagen folgen bis Greifswald gut asphaltierte Radwege. '''Km 66:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Hier beginnt die Altstadt von {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }}. Die lebendige Universitätsstadt ist besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== Variante über Stralsund in zwei Teiletappen ==== [[Datei:Poseritz imgp7701.jpg|mini|Ortsansicht in Poseritz mit Kirche]] Diese Variante ist rund 100{{nnbsp}}km lang. Hier optional noch einmal in Stralsund übernachten. Vom Abzweig Glewitzer Fähre bei Puddemin den Ostseeküsten-Radweg einfach weiter nach Stralsund folgen: * '''Puddemin''' - kleiner Hafen, der zur Pause einlädt. Hier findet sich das {{Marker | name = Hafenrestaurant Puddemin| type = restaurant | lat = 54.279041| long = 13.333671| url = https://hafen-restaurant-puddemin.de/}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut asphaltierten Trasse der Kleinbahn geht es über den Weiler '''Nepamitz''' nach Poseritz. Teilweise fährt man entlang von Landstraßen. * {{marker | name = Poseritz − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q2316464 }} - kleiner Abstecher von der Route. Am Ortseingang direkt an der Strecke: {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.295733| long = 13.277460 | show = symbol}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am südlichen Ortseingang Poseritz biegt der Radweg südlich nach Venwitz ab. Vom Weiler Venwitz hier geht es dann nordwestlich über Sissow nach Gustow. Die landschaftlich schöne Strecke nutzt teilweise die Trasse der ehemaligen Rügenschen Kleinbahn. Der Weg ist gut asphaltiert oder verläuft auf gut fahrbaren Betonspurwegen. Vor Gustow findet sich ein kleiner {{Marker | name = Rastplatz (ohne Regenschutz) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.291411| long = 13.216016 }}. * {{marker | name = Gustow − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244343 }} - Abstecher Dorfkirche 500{{nnbsp}}m von der Route. {{Marker | name = Imbiss "Zum Reiter" | type = restaurant | lat = 54.302125 | long = 13.209348}} im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Nesebanz und Klein Bandlevitz geht es weiter nach Gährlerfähre. Erst hier erreicht man wieder das Wasser, inzwischen ist man kurz vor dem Rügendamm angelangt. Teilweise Schotterstrecken. :Über den Rügendamm und die Insel Dänholm erreicht man wieder das Festland. * [[Stralsund]]: Übernachtung und am nächsten Tag Fahrt nach Greifswald. Jede Teiletappe rund 40{{nnbsp}}km. === 11. Etappe: Greifswald − Wolgast (51&#x202F;km) === Von Greifswald führt diese Etappe über das Seebad Lubmin nach Wolgast, dem Tor zur Insel Usedom. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. :~> Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 30:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 39''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen, in der Saison {{Marker | name = Personen- und Fahrradfähre nach Usedom | type= ferry | lat = 54.14122| long = 13.74948| url = https://www.schifffahrt-apollo.de/faehre/}}. Die Fähre schippert nach {{Marker | name = Peenemünde | type= village | wikidata = Q490398}}. So kann der Schlenker über Wolgast abgekürzt werden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Kröslin und Groß Ernsthof wird Wolgast angefahren. In diesem Abschntt teilweise Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. Vor Wolgast bei Tannenkamp wieder ruhige Wege am Wasser. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] '''Km 51''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. ===12. Etappe: Wolgast − Ahlbeck auf Usedom (etwa 40&#x202F;km) === [[File:Feininger-Tour 38.jpg|thumb|Feininger-Tour, Standort 38]] Wie an einer Perlenkette reihen sich auf {{Marker | name = Usedom | type = island | wikidata = Q3255 }} die Seebäder (auch: Kaiserbäder) auf: [[Zinnowitz]], [[Zempin]], [[Koserow]], [[Ückeritz]], [[Heringsdorf]] und [[Ahlbeck]] an der polnischen Grenze. Mit einem Badeaufenthalt kann man hier den eventuell vorhandenen Muskelkater der Radreise "auskurieren". Die ''Feininger-Radtour'' rund um die sogenannten Kaiserbäder verläuft teilweise auf dem Ostseeküsten-Radweg. Deckungsgleich sind auch Abschnitte in und um [[Swinemünde]], vgl. das Buch [http://www.papileo.de ''Papileo auf Usedom''], das die Tour und Feiningers Wirken auf Usedom sehr detailliert beschreibt, sowie die Orte, an denen die einzelnen Kunstwerke entstanden. '''Zur Strecke:''' '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. Hinter Mahlzow wird die laute Bundesstraße verlassen. :Es folgt ein ruhiger Schotterweg bis Mölschow. Zwischen '''Mölschow''' und {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} rollt man leicht auf Asphalt dahin. '''Km 10:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} - Hier erreicht man die Ostseeküste Usedoms. Die Route folgt nun der "Perlenschnur der Seebäder" bis Ahlbeck. '''Km 12:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 15:''' {{Marker | name = [[Zempin]] | type = village | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 22:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 26:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Bansin]] | type = village | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} - an der Seebrücke '''Km 37:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf]] | type = village | wikidata = | lat =53.956250 | long = 14.170078}} - an der Seebrücke '''Km 39:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. Hier endet eine Erlebisreiche Radreise auf dem Ostseeküstenradweg in "Meck-Pom". Das beliebte Seebad besitzt Bahnanschluss an die Usedomer Bäderbahn. Über Wolgast besteht Anschluss zum Bahnhof Züssow auf dem Festland. Ab Züssow verkehren Regionalexpresszüge Richtung Berlin und Stralsund. {{Panorama|bild=Heringsdorf Strand Panorama.jpg|unterschrift=Die Ostsee ist erreicht: Der Strand von Heringsdorf|breite=1500px}} == Weiter geht's == * Wer möchte, kann die gesamte [[Ostseeküsten-Radweg|Ostsee]] umradeln. * Weiterfahrt nach Berlin auf dem [[Radfernweg Berlin - Usedom]]. * oder ab ins Landesinnere von Mecklenburg-Vorpommern über den [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] zur Meckenburgischen Seenplatte. == GPX-Daten == * Streckenverlauf Ostseeküsten-Radweg (Abschnitt Flensburg - Ahlbeck auf Usedom) von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=16413681&type=relation&map=8.0/54.211/13.6805 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], Daten ohne Rügen-Rundweg. * Streckenverlauf Rügen-Rundweg von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=3209281&type=relation&map=9.0/54.4646/13.7843 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg 2: Mecklenburg-Vorpommern • Von Lübeck nach Ahlbeck/Usedom. Mit Rügen-Rundweg|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2024|Auflage=18|Band=|Seiten= 160|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN= 978-3711102270|Kommentar= 16&nbsp;€|Sprache=|Online= }} * {{Buch|Autor= Axel von Blomberg, Kai-Uwe Thiessenhusen |Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg Mecklenburg-Vorpommern|Ort=|Verlag=grünes Herz|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=166|Seitenanzahl=| Reihe = |ISBN= 978-3866363960|Kommentar= 12&nbsp;€|Sprache=|Online= }} == Weblinks == <!-- Dieser Abschnitt ist vor allem für Hinweise auf offizielle Informationen gedacht oder evtl. noch weitere ähnliche Infos gedacht (Radreisewiki, in Ausnahme Infos des ADFC). Links auf Radreiseangebote und -vermitteler oder Ähnliches gehören nicht in diesen Artikel bzw. gehören allgemein nicht in Wikivoyage. siehe auch https://de.wikivoyage.org/wiki/Wikivoyage:Was_wir_wollen_und_was_nicht --> * [https://www.auf-nach-mv.de/ostseekuesten-radfernweg Offizielle Seite: Ostseeküsten-Radweg] {{IstIn|D-Route 2: Ostseeküstenroute}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} {{Radweg|kat=Radwege in Mecklenburg-Vorpommern}} p1rs2ljuolysrrh4lmd7zv3gx8xpi6d 1794443 1794442 2026-08-05T16:45:03Z Eduard47 17518 /* 1. Etappe: Lübeck – Travemünde – Wismar (etwa 60 – 80&#x202F;km) */ ScrollGallery vereinfacht 1794443 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Art=Thema|Datum=2020-08}} [[File:2019 - Nationalpark Jasmund - 01.jpg|thumb|Kreideklippen im [[Nationalpark Jasmund]] auf Rügen]] Der Ostseeküsten-Radweg ist die internationale '''Baltic Sea Cycle Route''' oder Hansa circuit und umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer. Die Ostseeküste in [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg und Vorpommern]] ist reich an Natur- und Kulturgütern. Nicht umsonst hat sich die Küste in den letzten Jahrzehnten zu einer der beliebtesten deutschen Ferienregionen gemausert. == Streckenprofil == [[File:ostseekuesten radweg logo ges auf ruegen ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Ostseeküsten-Radwegs]] * '''Länge: 670&#x202F;km''' * '''Ausschilderung:''' ja * '''Steigungen:''' Die Route beistzt meistens nur leichte Anstiege, allerdings sind einige steilere kurze Rampen dabei. * '''Wegzustand:''' Der Ausbauzustand ist stark wechselnd. Von gut ausgebauten Wirtschaftswegen bis hin zu naturnahen, mit Pfützen übersäten Klippenrandwegen ist alles dabei. * '''Verkehrsbelastung:''' saisonal und regional sehr unterschiedlich. In der Hochsaison insbesondere in und um die Seebäder viele Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Strecke. Sonst hinsichtlich Kfz-Verkehr außerorts oft verkehrsfrei geführt bzw. Radwege an Landstraßen. Es werden allerdings auch öfter ruhige Nebenstraßen gemeinsam mit Kfz genutzt. Stark befahrene Straßenabschnitte zusammen mit Kfz sind die Ausnahme. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Rad mit 7-Gangschaltung, da es teilweise Hügel gibt und weil man öfter mit dem Wind kämpfen muss. Pedelec daher sinnvoll. * '''Familieneignung:''' insgesamt lokal oft gut für Familien geeignet. * '''Inlinereignung:''' lokal evtl. gegeben, durchgängig aber nein == Hintergrund == Die Strecke gehört als "D-Route 2: Ostseeküstenroute" zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == {{Scroll Gallery |title=Orte entlang der Ostseeküste von<br />"Meck-Pom". |Lübeck rathaus.jpg|Rathaus Lübeck - Die Hansestadt in Schleswig-Holstein ist ein attraktiver Startort. |Travemuende old town.jpg|Travemünde Altstadt |Hafen von Wismar.jpg|Hafen von Wismar |Rerik 2010-by-RaBoe-078.jpg|Rerik |Aerial View Kühlungsborn Luftbild Seebad Marina.jpg|Kühlungsborn Seebad Marina |Rostock asv2018-05 img42 aerial view.jpg|Rostock |Rostock asv2018-05 img65 Warnemuende view from lighthouse.jpg|Warnemünde |Ahrenshoop, Germany - panoramio (1).jpg|Ahrenshoop |Barth, Luftbild von Westen, 2018.jpg|Barth |DSC03000.jpeg - Stralsund (49172357558).jpg|Stralsund |Marktplatz in Gingst (Rügen) (1) (11987060693).jpg|Marktplatz in Gingst (Rügen) |Kap Arkona 2012.JPG|Kap Arkona |Altstadt von Sassnitz.jpg|Altstadt von Sassnitz |Sellin am Abend 20180521 12.jpg|Sellin |Mönchgut Greifswalder Bodden Blick.jpg|Mönchgut Greifswalder Bodden |Luftbild Putbus auf Rügen Stadtmitte Zentrum - Ostsee-Insel - Foto Wolfgang Pehlemann Steinberg IMG 0575.jpg|Putbus |Greifswald - Town Hall.jpg|Greifswald Rathausplatz |Wolgast Rathausplatz 2013-06-21 25c.jpg|Wolgast Rathausplatz |Dorfkirche Ahlbeck (b.Ueckermünde) 2015 NE.jpg|Dorfkirche Ahlbeck }} Wer den gesamten Küstenabschnitt von Travemünde bis Ahlbeck auf Usedom intensiv mit allen Städten und wichtigen Sehenswürdigkeiten bereisen möchte sollte sich '''zwei Wochen''' Zeit nehmen. Bei '''nur einer Woche''' wäre der Abschnitt von Rostock über den Darß und die komplette Rügenrunde ein attraktives Programm. Mit dem Zug Hinfahrt bis Roststock Hauptbahnhof bzw. der S-Bahn bis Warnemünde und Rückfahrt dann ab Stralsund. Sowohl Rostock wie Stralsund sind Fernverkehrshalte. Als Alternative könnte auch Greifwald dienen. Hier ebenfalls guter Bahnanschluss. Sonst kann die Strecke zwischen Zingst und Hiddensee mit der direkten Schiffsverbindung auch um zwei Etappen mit gut 100 km abgekürzt werden. Besonders in der Hochsaison sind die Seebäder oft weitgehend ausgebucht. Wer hier fährt sollte vorab alles reservieren. Allerdings ist für eine Radtour an der teilweise viel besuchten Küste eher das ruhigere Frühjahr oder auch der Spätsommer bzw. Frühherbst eine attraktive Reisezeit. Abseits der üblichen Reisewochenenden im Frühjahr geht es hier noch etwas geruhsamer zu. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Lübeck und Travemünde besitzen gute Bahnanbindungen ab Hamburg. Auch Ahlbeck auf Usedom ist über die Usedomer Bäderbahn an das Bahnnetz auf dem Festland angebunden. === Mit dem Fahrrad === * [[Ostseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein]] * Der internationale [[Iron Curtain Trail]] (EuroVelo 13/„Grünes Band Deutschland“) führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von der Grenze zu Tschechien unter anderem über den [[Harz]] und die [[Elbe]] nach Travemünde. <!-- === Auf der Straße === --> === Radanreise Lübeck Travemünde === Um per Fahrrad von Lübeck an die Ostsee zu gelangen, bieten sich drei Routen an: * Ab Lübeck Altstadt über die Radroute der alten Salzstraße nach Travemünde (23&#x202F;km). Infos siehe Beschreibung erste Etappe. * Via [https://herrentunnel.de/ Herrentunnel] direkt nach [[Travemünde]]. Durch den für Fußgänger und Radfahrer gesperrten Tunnel fährt ein Pendelbus. Der Bus-Shuttle befördert Fußgänger und Radler kostenlos zwischen den speziellen Haltestellen auf der Herreninsel und Lübeck Siems. Nach dem Übersetzen mit der kostenpflichtigen Fähre am Priwall erreicht man Mecklenburg-Vorpommern. Man verlässt schlagartig den Rummel an der Lübecker Bucht und radelt nun durch den ruhigen [[Klützer Winkel]] (Lübeck-Hbf > Priwallfähre: ca. 18&#x202F;km) * Via [[Dassow]] direkt zum [[Klützer Winkel]]. Bei Harkensee stößt man dann auf den Ostseeküsten-Radweg. Dassow besitzt eine gemütliche Altstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == Eine Radreise auf dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern beginnt man am besten in [[Schleswig-Holstein]]. "Km" steht für "Etappenkilometer" bezogen auf die Tagesstrecke ohne Abstecher. {{mapframe| lat = 54.249 | long = 12.513|zoom = 8 |width= full|height= 400 | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q140320013|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1647178|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} ===1. Etappe: Lübeck – Travemünde – Wismar (etwa 60 – 80&#x202F;km) === [[Datei:Ostseeküstenradweg vom Lübeck-Travemünde nach Mecklenburg-Vorpommern - panoramio (3).jpg|mini|Klassischer Blick Ostseeküstenradweg auf dem Klützer Winkel]] Je nach gewünschter Etappenlänge Start in Lübeck-Hauptbahnhof (75&#x202F;km) nah der Altstadt oder im Seebad Travemünde (55&#x202F;km). Tagesziel ist [[Wismar]]. Die Strecke bietet individuell viele Möglichkeiten, direkt der Küstenlinie folgend, den Blick aufs offene Meer zu genießen. Man kann teilweise individuell direkt auf kleinen Pfaden am Steilufer entlang fahren. Die Entfernung erreicht dann aber mehr Kilometer. Und diese inoffiziellen Küstenpfaden sind nicht vor Klippenabbrüchen abgesichert. '''Km 0:''' {{Marker | name = Lübeck Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q564926|url = https://www.bahnhof.de/luebeck-hbf}} - Lübeck besitzt gute Bahnanbindungen. Wer die alte Hansestadt von {{Marker | name = Lübeck | type = city | wikidata = Q2843 }} noch nicht kennt, für den lohnt eine Stadtbesichtigung. Die mittelalterliche Altstadt ist Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO. [[Datei:Alte Salzstraße Logo.svg|mini|Das Routenlogo der Alten Salzstraße führt auf ruhigen Strecken von Lübeck-Stadtmitte Richtung Travemünde.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Neben den bereits unter Anreise erwähnten Radrouten bietet sich zwischen Lübeck und Travemünde vor allem die '''[[Alte Salzstraße (Radroute)|Radroute der Alten Salzstraße]]''' an. Nach 20&#x202F;km ist auf dieser weitgehend ruhigen und grünen Strecke Travemünde erreicht. Die Radroute führt teilweise direkt als {{Marker | name = Uferweg an der Trave |type= waypoint |group = gold | lat = 53.90871| long = 10.71377}} entlang. Hier im Landschaftsschutzgebiet Schwartauwiesen Schotterstrecke. Ab Sereetz werden dann schattige Forstwege durch den Wald genutzt (ebenfalls Schotter). Nördlich des Waldhusener Forst lohnt ein Stopp am {{Marker | name = [[w:Pöppendorfer Großsteingrab|Pöppendorfer Großsteingrab]] | type= megalithic tomb | lat = 53.92699| long = 10.80578| image = Lübeck Pöppendorf Grosssteingrab S.JPG}}. Von hier rollt man auf ruhigen, asphaltierten Nebenstraßen Richtung Travemünde. Das Maritimhotel ist als Landmarke bereits von weitem zu sehen. '''Km 23:''' {{Marker | name = [[Travemünde]] | type = city | wikidata = Q321792 }} - Das zur Hansestadt gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In Travemünde mit der Fähre Richtung Mecklenburg-Vorpommern übersetzen. Es gibt zwei Fähren: Die Autofähre, oder die kleinere Fußgänger- und Fahrradfähre vorne an der Mole. Fährtickets gibt es an beiden Fähren nur am Automaten. :Von Travemünde sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Boltenhagen. Hat man den Privall hinter sich gelassen, wird es schnell ruhiger. Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} und {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die Hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. [[Datei:Ausssichtsplattform Hoher Schoenberg blick Luebeck.jpg|mini|Aussichtsplattform Hoher Schönberg: Blick Juni 2024 Richtung Travemünde. Der Mohn blüht. ]] '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Etwas weiter bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. '''Km 53:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es rund 30&#x202F;km bis zum Hafen an der Wismarer Altstadt. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. Im weiteren Verlauf Richtung Wismar dann wieder ruhigere Nebenstraße. '''Km 80:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ===2. Etappe: Wismar – Warnemünde (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = Unterwegs zwischen Wismar und Warnemünde |Bild:2023.09.23.144438 Betonschiff Redentin (Wismar) DE.jpg|Blick auf das "Betonschiff von Redentin". Aufgrund von Stahlmangel erbaute man im II. Weltkrieg einige Schiffe aus Beton. Weiteres siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. |Bild:Baltic_Sea_view_from_Schmiedeberg_hill_in_Rerik,_2025-06-23.jpg|In Rerik hat man vom Schmiedeberg einen schönen Küstenblick. |Bild:Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg|Nördlich Rerik lohnt der kleine Abstecher zum Leuchttturm Buk bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). |Bild:Kuehlung.jpg|Blick vom Leuchtturm Richtung Kühlungsborn |Bild:Strandpromenade kuehlungsborn.JPG|Strandpromenade Kühlungsborn |Bild:Denkmalensemble Kurhaus Heiligendamm.jpg|Blick von der Seebrücke auf das Denkmalensemble Heiligendamm - heute als Grandhotel genutzt. }} Von Wismar geht es weiter Richtung Rostock-[[Warnemünde]]. "Point of Interests" sind Rerik, der Panoramablick vom Leuchtturm bei Basdorf, die Seepromenade Kühlungsborn, Heiligendamm und der Gespensterwald bei Nienhagen. Wer möchte kann die Etappe mit einer weiteren Übernachtung in [[Rerik]] halbieren. '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Industrie am Hafen verlässt die Route Wismar nach Norden. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Ab Redentin wird auf straßenbegleitenden Radwegen Groß-Strömkendorf erreicht. [[Datei:Timmendorf 2012 02.jpg|mini|Insel Poel: Hafen Timmendorf mit Leuchtturm]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Wismar - Poel zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 31:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Rerik und Kühlungsborn lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung) '''Km 45:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Marina Kühlungsborn ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis Heiligendamm. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 50:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. ::Als Abstecher ist ein Besuch von {{marker | name = Bad Doberan | type = city | wikidata = Q9536 }} möglich (plus 7{{nnbsp}}km). Die Stadt besitzt ein historisches Münster. Den Weg dorthin kann man ab Kühlungsborn auch mit der {{marker | name = Mecklenburgischen Bäderbahn Molli | type = train | wikidata = Q9643 }} zurücklegen (Dampf-Schmalspurbahn, 15{{nnbsp}}km Strecke mit Fahrzeit 45{{nnbsp}}Min, Radtransport möglich, [https://www.molli-bahn.de www.molli-bahn.de). {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke vor Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Bald taucht die Route in ein dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen ein. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. '''Km 58:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = city | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Nienhagen ist es nicht mehr weit bis Warnemünde. Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 71:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. === 3. Etappe: Warnemünde – Prerow (57&#x202F;km) === [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn. Die Tagesstrecke startet mit einer Fahrt auf der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Fähre etwa 6{{nnbsp}}km Radweg an der Straße bis östlich Markgrafenheide. :Auf dem Weg zum Ostseebad Graal-Müritz schwenkt die Route {{Marker | name = hier von der Straße| name-map = Abzweig von der Landstraße Richtung Graal-Müritz|type= waypoint |group = gold | lat = 54.190943| long = 12.181692 }} bzw. Küste weg. Es geht um das {{marker | name = NSG Heiligensee und Hütelmoor | type = landscape | wikidata = Q1971027 }} herum und man taucht in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Die Weg sind nun geschottert, aber in der Regel gut fahrbar. Unterwegs bieten bei Regen Schutzhütten Unterschlupf. Als Erstes kommt man an der {{Marker | name = Schutzhütte an der Kuhschneise |type= shelter | lat = 54.20028| long = 12.18564| show = symbol}} vorbei. Als nächstes kann ein kleiner Abstecher zum {{Marker | name = Aussichtspunkt Moorhof | type= view | lat = 54.215059| long = 12.186531}} gemacht werden. Von der offenen Holzkanzel hat man einen kleinen Ausblick auf das NSG Heiligensee und Hütelmoor. Dann fährt man noch an der {{Marker | name = Schutzhütte Höhe Vierbirkenschneise |type= shelter | lat = 54.228454| long = 12.200009 | show = symbol}} vorbei. '''Km 17:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Seebrücke auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Dierhagen. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. '''Km: 25''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von hier ist es über das {{marker | name = Fischland | type = landscape | wikidata = Q895518 }} nicht mehr weit zum {{marker | name = Fischland-Darß-Zingst | type = peninsula | wikidata = Q702188 }} mit seinen gemütlichen Ferienorten. :{{Marker | name = Abzweig zur Fischlandkirche | type= waypoint |group = gold | lat = 54.34786 | long =12.38654 }} - Wer zur Fischlandkirche (Turmaufstieg) und dem hübschen Hafen von Wustrow möchte, zweigt hier vom Küstenweg ab. [[File:Kirche Wustrow (Fischland) Ausblick auf Saaler Bodden und Ostsee.JPG|mini|Blick von der Fischlandkirche Richtung Bodden.]] '''Km 33:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km 37:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Erstes Seebad in Vorpommern. Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[Datei:Weststrand_Darß_NLP_Vorpommersche_Boddenlandschaft_2023-06-07_73.jpg|mini|Auf dem Darß: Es bietet sich an den wilden Weststrand im Nationalpark als extra Tagestour zu besuchen.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Alternative abseits der Strecke zwischen Ahrenshoop und Prerow: Individuelle Erkundung des {{Marker | name = [[w:Darßer Ort|Darßer Ort]] | type= see | lat = 54.472500| long = 12.502613| wikidata = Q1720366}} mit Leuchtturm, (besteigbar) und dem wilden Weststrand auf dem Darß. :Es bietet sich aber eher an, dem Ostseeküstenradweg über die reizvollen Dörfer {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} (Km 44) und {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} (Km 50) entlang des Bodden zu folgen und die Tour zum Darßer Ort auf den nächsten Tag zu verschieben. '''Km 57:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie.ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ===4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) === [[File:Darßbahn vor Meiningenbrücke.jpg|thumb|Ostseeküstenradweg, hier parallel zur stillgelegten Strecke der Darßbahn am Bodstedter Bodden]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Zingst. Der Ostseeküsten-Radweg führt wesltich am Seebad vorbei. '''Km 8:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. : → Von Zingst kann man mit dem Fahrgastschiff direkt zur autofreien Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971}} übersetzen (Fahrzeit 3,5 Stunden, Verkehr in der Saison, aber nicht täglich ([https://www.reederei-zingst.de/fahrplan/zingst-insel-hiddensee Fahrplan und Preise]). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst verlassen. Durch die Boddenwiesen des Bodstedter Bodden geht es parallel der alten Trasse der Darßbahn Richtung Barth. '''Km 20:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Barth am Barther Bodden, geht es weiter zum "Tor der Insel [[Rügen]]", nach Stralsund. Die Strecke führt landschaftlich schön am Bodden entlang. Die Wege sind meist asphaltiert. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] *Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. * Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). '''Km 50:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. '''Km 52: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 63:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt mit Rathaus, Theater, Kulturhistorisches Museum, Ozeaneum - Deutsches Meeresmuseum, Museum Nautineum auf der Insel Dänholm, Kulturkirche St. Jakob, Kirchen: St. Marien, Kirche St. Nikolai, ehem. Kloster St. Johannis, Heiliggeistkloster === Rund um die Ostseeinsel Rügen === [[File:ruegen radrundweg logo ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Rügenradrundwegs]] Von Stralsund über den Rügendamm erreicht der Radurlauber die größte deutsche Ferieninsel {{Marker|type= island|name= Rügen|wikidata= Q3237}} Brückenfans können zuvor die neue Autobrücke zur Insel "ablichten". Der Ostseeküsten-Radweg umrundet die Insel komplett. Allein dieser Abschnitt der Radroute kann problemlos einen ganzen Urlaub für eine Woche füllen. ===5. Etappe: Stralsund − Schaprode / Hiddensee (etwa 52&#x202F;km) === Die 52{{nnbsp}}km sind ohne Umrundung der Insel Ummanz. Wer die Insel Ummanz komplett umrundet ist bis Schaprode etwa 72{{nnbsp}}km unterwegs. Wer möchte kann von Stralsund auch direkt mit dem Schiff nach Hiddensee fahren: Fahrradmitnahme möglich, Fahrzeit bis Neuendorf auf Hiddensee 90 Minuten, saionaler Verkehr, [https://www.reederei-hiddensee.de/fahrpreise/stralsund Fahrplan und Fahrzeiten]. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727| show = copy}} - Etappenstart am Hafen an der Altstadt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die Ziegelgrabenbrücke und den Rügendamm wird Deutschlands größte Insel erreicht. Ìn Sichtweite liegt die imposante Rügenbrücke. Die ältere [https://www.elwis.de/DE/dynamisch/Bfs/bfsMeldung:316167:elwis_bfs_showBfs Zugbrücke] am Rügendamm wird mehrmals am Tag für jeweils 20 Minuten hochgezogen, um den Schiffen eine Durchfahrt zu ermöglichen (evtl. also eine Pause). '''Km 6: [[Altefähr]]''' − schöner Blick auf Stralsund und Fährverbindung nach Stralsund, {{marker | name = St. Nikolai Altefähr | type = church | wikidata = Q2316603 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Altefähr landschaftlich schöner, aber naturnaher Uferweg. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Teilweise hier auch sehr schlechte Oberfläche als Erd-Spurweg mit massiver Grasnarbe in der Mitte. Hier unterwegs ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.35446| long = 13.12304| show = symbol}}. '''Km 17:''' {{Marker | name = Rambin | type= village | wikidata =Q639946 }} − schmucke {{marker | name = Dorfkirche Rambin | type = church | wikidata = Q1736355 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküstenradweg schwenkt nun nach Norden. Auf ruhigen Nebenstraßen geht es landschaftlich schön durch kleine Weiler. Der Bodden liegt teilweise in Sichtweite. Teilweise werden auch Betonspurwege genutzt. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Nördlich Düßnitz ein kurzes {{Marker | name = Stück sehr grober Schotterweg (etwa 800{{nnbsp}}m) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.39232| long = 13.25955}}. '''Km 33:''' {{Marker | name = Abzweig zur Insel Umanz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.44232| long = 13.21479}} - Hier ist eine Rundfahrt auf der {{Marker | name = [[Ummanz|Insel Ummanz]]| type= landscape | wikidata = Q706702}} möglich. Die Insel ist durch eine Brücke mit Rügen verbunden (eine Runde ca.&nbsp;20{{nnbsp}}km extra), Nationalparkinformationsstellung Waase, schöne {{marker | name = Dorfkirche Waase | type = church | wikidata = Q2316475 }} mit wertvollem Antwerpener Schnitzaltar '''Km 37:''' {{Marker | name = Gingst | type = city | wikidata = Q560992 }} − Historische Handwerkerstuben, Rügen Park Gingst (Miniaturen und Freizeitpark). Die sehenswerte {{marker | name = Dorfkirche Gingst | type = church | wikidata = Q2221932 }} hat eine historische Orgel. [[File:Ferry Wittow Breetzer Bodden 2021-09-17 06.jpg|thumb|Wittower Fähre]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Achtung: Nördlich Gingst muss für 6{{nnbsp}}km bis Trent eine stärker befahrene Landstraße genutzt werden. :Vor Grankevitz dann wieder Radweg an der Straße bis Schaprode. '''Km 52:''' {{Marker | name = [[Schaprode]] | type= city | wikidata = Q320637 }} - Überfahrt zur Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q3218}} möglich, es bietet sich hier dann ein Aufenthaltstag an, bzw. zwei Nächte direkt auf Hiddensee. ===6. Etappe: Schaprode / Hiddensee - Kap Arkona (etwa 46&#x202F;km) === [[File:kap arkona vom hochuferweg peilturm vitte ds wv 08 2010.jpg|thumb|Blick auf Kap Arkona in "Pastell". Standort: Hochuferweg vom Peilturm nach Vitt. Der Peilturm ist im Bild über der Steilküste zu erkennen.]] Kürzere Etappe. Wer auf Hiddensee übernachtet hat, hat so noch genügend Zeit für die Schiffspassage nach Schaprode. '''Km 0:''' '''Schaprode''' - Etappenstart am Hafen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Überfahrt mit der {{Marker | name = Wittower Fähre | type= ferry | wikidata = Q1253307 |url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/wittower-faehre }} auf die Halbinsel Wittow '''Km 12: Hafen Wittower Fähre''' - Hier landet die Fähre auf der Halbinsel Wittow an. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Wiek]] | type= city | wikidata = Q673783}} − Hafenort, Dorfkirche Wiek '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Dranske]] | type= city | wikidata = Q561023}} − Badeort, Marinehistorisches Museum Bug :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Schotterwege entlang der Nordküste von Rügen. Oberhalb der Klippen wird Kap Arkona erreicht. '''Km 46:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type = see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578}} − Leuchttürme Kap Arkona. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich im Weiler Putgarten. Wer noch etwas weiter möchte kann auch entlang der Küste bis Juliusruh fahren (dann 55{{nnbsp}}km). Vorteil: Die Etappe nach Sassnitz ist so kürzer. Das heißt man hat am Folgetag mehr Zeit für den Nationalpark Jasmund. Sonst finden sich landeinwärts in Altenkirchen weitere Gästebetten. ===7. Etappe Kap Arkona − Sassnitz (etwa 50&#x202F;km) === Diese Etappe besitzt landschaftlich viele verschiedene Eindrücke. Es geht von der Halbinsel Wittmund über die Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Erst eben, wird es dann zum Ende der Tagesstrecke hügelig bis bergig. [[Datei:Juliusruh, die Schaabe, Breege (2011-05-21).JPG|mini|Luftbild mit Blick auf Juliusruh (Vorne) und die [[w:Nehrung|Nehrung]] Schaabe (mittig). Die Schaabe verbindet die Halbinseln Wittmund und Jasmund. Viel Kiefernwald und ein langer Sandstrand prägt diese Landschaft]] [[Datei:1024 Stubbenkammer, Blick auf den Königsstuhl-5721.jpg|mini|Im Herbst färben sich die Blätter im Nationalpark Jasmund.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type= see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578| show = copy }} - Etappenstart '''Km 1: Kapelle von Vitt''' - Ein Abstecher in das viel besuchte, aber romantische '''[[Kap_Arkona#Fischerdorf_Vitt|Fischerdorf Vitt]]''' lohnt. Das Fahrrad am besten oben im Bereich der Kapelle an den Radständern parken. Dann Spaziergang durch das kleine Dorf. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Schotterwegen geht es oberhalb der Steilküste Richtung Juliusruh. '''Km 9:''' {{Marker | name = [[Breege|Juliusruh-Breege]] | type= city | wikidata = Q654993}} - Seebad mit langem Badestrand, Park Juliusruh: spätbarocke Parkanlage um 1800 (ein unspektakulärer naturnaher Park), zum Ort gehört auch das Dorf Breege am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein asphaltierter Radweg führt über die Nehrung [[w:Schaabe|Schaabe]] Richtung Halbinsel Jasmund. '''Km 19:''' {{Marker | name = Glowe | type= city | wikidata = Q561014}} - Seebad mit Promenade und Yachthafen. Im Hafen Aussichtsplattform auf dem Molengebäude. Einkehrmöglichkeiten sowie Toiletten. '''Km 23:''' {{Marker | name = Schloss Spyker | type= see | wikidata =Q458600 |url = no }} − ältestes Schloss auf Rügen mit herrlichem Schlosspark '''Km 27:''' {{Marker | name = Neddesitz | type= city | wikidata = Q137913752}} − Jasmar Therme im Ort. Wer sich speziell für das Thema Kreide interessiert kann einen kleinen Abstecher zum [https://www.kreidemuseum.de/ Kreidemuseum Gummanz] machen. Und für Freunde von Findlingen findet sich nördlch des Dorfes der [[w:Opferstein von Quoltitz|Opferstein von Quoltitz]]. Zugang allerdings über sehr naturnahe Wege, die für Tourenräder nicht geeignet sind. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Aussichtsreich aber sehr hügelig geht es über Nardevitz und Nipmerow Richtung Lohme. Befahren werden gut betonierte Feldwege und asphaltierte Nebenstraßen (teilweise Spurwege). Es ergeben sich immer wieder schöne Blicke auf die Ostsee. '''Km 34:''' {{Marker | name = Lohme | type= city | wikidata = Q642689}} − kleiner Ferienort oben am Steilufer mit Seeblick, Einkehrmöglichkeiten, Schwanenstein (162 t Findling) {{Scroll Gallery |title = Unterwegs im Nationalpark Jasmund |Bild:Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 36.jpg|Ein uriger Wald: Radroute im Nationalpark zwischen Lohme und Königsstuhl |Bild:Nationalpark Jasmund Nationalparkzentrum 01.jpg|Nationalparkzentrum am Königsstuhl |Bild:Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-8-Asio.JPG|Bekannteste Sehenswürdigkeit im Park ist der Königsstuhl. Die Klippe war früher direkt mit Eintrittskarte des Infozentrums zugänglich. Der Zugang wurde aber zu unsicher. |Bild:Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-1-Asio.jpg|Daher hat man mit einem aufwendigen Skywalk einen Ersatz geschaffen (Eintritt zum Infozentrum inklusive). |Bild:Skywalk_Koenigsstuhl,_Sassnitz_(P1032385).jpg|upright{{!}}Der Aussichtspunkt ist nun auch barrierefrei zugänglich. |Bild:Nationalpark-Jasmund_Königsstuhl-Skywalk_20240905_135207.jpg|Blick Richtung Klippen. |Bild:Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-7-Asio.JPG|Vorne wandelt man hoch über den Klippen. |Bild:Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg|Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. |Bild:L_303_in_NLP_Jasmund_2023-05-22_02.jpg|Nach Querung der Landstraße L303 nahe des Großparkplatzes (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. |Bild:Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 15.jpg|Unterwegs im Buchenwald Richtung Sassnitz. }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Lohme taucht die Route in das Reich der Buchen des {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund]] | type= landscape | wikidata = Q679173}} ein. Im Nationalpark dürfen nur für das Fahrrad markierte Wege mit dem Rad befahren werden. '''Km 38:''' {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Königsstuhl im Nationalpark Jasmund]] | type= see | wikidata = Q315124}} - Der Felsen ist mit seinen 117 Metern die höchste Erhebung der Stubbenkammer und gehört zum [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Nationalpark-Zentrum]] (Eintritt für Zentrum und Skywalk über dem Felsen), lohnenswerter kurzer Fußweg zur Viktoria-Sicht (frei zugänglich, hier ebenfalls spektakuläre Tiefsicht, evtl. kurze Wartezeit am kleinem Steg). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig {{Marker | name = Verzweig bei Lohme: Abzweig sichere Strecke Richtung Sassnitz | type= waypoint |group = gold | lat = 54.572258 | long = 13.644547| show = noname |image = Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg}} nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. :Nach Querung der Landstraße L303 am {{Marker | name = Großparkplatz bei Hagen mit Toilette | type= waypoint |group = gold | lat = 54.561960 | long = 13.627671| show = noname}} Großparkplatz (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. :Hinweis: Der Ostseeküstenradweg führt laut Openstreetmap (Stand 03-2026) in Sassnitz angeblich nordwestlich an der Stadt vorbei. Laut offiziellen Daten von [https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] geht die Route aber durch die Stadt. Hier gibt es auch einiges zu sehen. [[Datei:Altstadt von Sassnitz.jpg|mini|Altstadt von Sassnitz]] '''Km 50:''' {{Marker | name = Sassnitz | type = city | wikidata = Q494631 | lat = 54.515253| long = 13.650942 }} − Etappenende am Hafen. Sassnitz liegt bergig am Hang der Halbinsel Jasmund. Sehenswertes: Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum, U-Boot H.M.S. Otus, St.-Johannis-Kirche, Tierpark Sassnitz am Steinbachweg 4, Schmetterlingspark und Atelierhaus an der Straße der Jugend 6. ===8: Etappe: Sassnitz – Sellin (29&#x202F;km) === [[File:20-07-06-Prora-RalfR-DJI 0120.jpg|thumb|Die ehemaligen Gebäude von Prora]] Kurze Etappe, aber es gibt viel zu sehen. '''Km 0:''' '''Sassnitz''' - Etappenstart am Hafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung:''' Im Bereich der Hafenanlagen von Mukran muss für einen guten Kilometer die starke befahrene Landstraße genutzt werden. Das Schieben auf dem Gehweg bzw. auf einem Trampelpfad ist aber möglich. Ein Lückenschluss des Radwegs im Bereich der Bahnbrücke ist wohl lange angedacht, aber bisher nicht umgesetzt. '''Km 9:''' Der Abstecher ins {{Marker | name = [[Feuersteinfelder (Rügen)|Naturschutzgebiet Feuersteinfelder]] | type= landscape | wikidata = Q1409723}} in der Schmalen Heide lohnt: Sandwege, evtl. schieben, am Hauptweg das Rad parken und zu Fuß auf die Pfade an den Feuersteinfeldern. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf gut ausgebautem Asphaltweg ist schnell Prora bzw. Binz erreicht. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Binz#Seebad Prora|Seebad Prora]] | type= building complex | wikidata = Q685448}} − ehemaliges „Kraft durch Freude“ Seebad aus der NS-Zeit, Dokumentationszentrum Prora, Eisenbahn- und Technikmuseum Rügen '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz]] | type= City | wikidata = Q523490}} − Bekanntes Seebad mit Binzer Kurpark, Park der Sinne am Schmachter See, Erlebnisbad Vitamar [[Datei:2015 Granitz 11.jpg|mini|Herbst am Schwarzen See]] [[Datei:Jagdschloss Granitz (2011-05-21) 15.JPG|mini|Jagdschloss Granitz aus der Luft]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Binz tauchz die Route in den bergigen Buchenwald der Granitz ein. Der Radweg verläuft hier geschotterten Forstwegen. Das Hügelland steht als {{Marker | name = Naturschutzgebiet Granitz | type= landscape | wikidata = Q1744193}} unter Schutz. Der Wanderpfad an der Steilküste der Granitz von Binz nach Sellin ist überigens für Radfahrende gesperrt. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz#vCard_Q315676|Jagdschloss Granitz]] | type= see | lat = 54.38067| long = 13.62725 | wikidata = Q315676}} Der kleine Abstecher lohnt in jedem Fall. Im Jagdschloss (Eintritt) kann der Schlossturm bestiegen werden. Achtung: Für die frei liegende Innentreppe muss man schon etwas schwindelfrei sein. Vor oben, aus rund 125 m über dem Meer, ergibt sich ein Rundblick über weite Teile der Insel Rügen. Gut zu Wissen: Unterhalb des Jagdschlosses findet sich eine übernachtete Fahrradabstellanlage. Auch Schließfächer für Gepäck sind vorhanden. '''Km 26:''' {{Marker | name = Schwarzer See | type= lake | wikidata = Q1403005}} - Der urige Waldsee befindet sich im östlichen Teil des Naturschutzgebiet Granitz in Richtung Sellin. Der kurze Weg zum Aussichtssteg darf nur zu Fuß genutzt werden. Das Fahrrad einfach an den Anlehnbügeln am Forstweg abschließen. '''Km 29:''' Seebad {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173}} - Etappenende in der Ortsmitte: Bäderarchitektur mit alten Villen, bekanntes Fotomotiv ist die Seebrücke. === 9. Etappe: Tagestour ab Sellin auf die Halbinsel Mönchgut === [[Datei:Zicker See.jpg|mini|Halbinsel Mönchgut: Blick von den Zickerschen Bergen. Das kleine, aber sehr reizvolle Hügelland darf nur zu Fuß betreten werden. ]] [[Datei:Übersicht_über_die_Zickerschen_Berge.jpg|mini|Übersicht über die Zickerschen Berge (Mai 2016)]] Es bietet sich an die {{Marker | name = [[w:Mönchgut|Halbinsel Mönchgut]] | type = landscape | wikidata = Q316623 }} ab {{Marker | name = Sellin | type= village | wikidata =Q541654 | show = copy}} oder auch {{Marker | name = Baabe | type= village | wikidata =Q630177}} als Tagestour zu erkunden. So spart man sich eine Quartierssuche. Je nach gewählten Zielen ist man zwischen 40 bis 60&#x202F;km unterwegs. Rundtour: * Von Sellin führt der Östseeküstenradweg landeinwärts durch den Wald. So kommt man seitlich mäßig steil an Göhren vorbei. Alternative: Es darf die Strandpromenade über Baabe nach Göhren auch mit dem Fahrrad genutzt werden. Dies ist bis Göhren die attraktivere Strecke. Aber man muss dann einen sehr steilen Hügel im Ortszentrum von {{Marker | name = Göhren | type= village | wikidata = Q628382}} überwinden (auf der Fahrbahn zusammen, mit je nach Saison, viel KFZ-Verkehr im Ort). * Südlich Göhren geht es wieder auf dem Rügenrundweg über {{Marker | name = Lobbe | type= village | wikidata = Q1712959 }} und dem Ostseebad {{Marker | name = Thiessow | type= village | wikidata = Q641879 }} zum Ort {{Marker | name = Klein Zicker | type= village | wikidata = Q1746275}}. Hier ist Endstation. * Wer noch über ausreichend Energie verfügt, kann auf dem Rückweg zu Fuß einen Abstecher in die '''Zickerschen Berge''' machen. Ausgangspunkt für diesen Spaziergang ist der reizvolle Ort {{Marker | name = Groß Zicker | type= village | wikidata = Q85519182}}, der malerisch zu Füßen des Hügelzugs liegt. In den Zickerschen Bergen ist das Radfahren nicht erlaubt. * Rückkehr nach Sellin: {{Marker | name = Windschöpfwerk Lobbe | type= see | wikidata = Q2584004}}, {{Marker | name = Middelhagen | type= village | wikidata = Q560996}}, Fliegerberg (kleiner Ausblick auf den Bodden), Baabe Hafen. ===10. Etappe: Sellin − Greifswald (etwa 66&#x202F;km oder rund 100&#x202F;km) === [[Datei:Putbus (2011-05-21) 7.JPG|mini|Putbus aus der Luft]] Diese längere Etappe lässt sich mit Übernachtung in Stralsund in zwei Teiletappen teilen: *Sellin - Stralsund: 64{{nnbsp}}km *Stralsund - Greifswald: 36{{nnbsp}}km Da Stralsund schon erkundet wurde, bietet es sich an, den Ostseeküstenradweg über die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23754 | long = 13.30444}} abzukürzen. Dann verkürzt sich die Etappe Sellin − Greifswald auf rund 66{{nnbsp}}km. Die Glewitzer Fähre, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). So erspart man sich auch 10{{nnbsp}}km Pflasterstraße. Wer nur den Rügen-Rundweg fährt schließt seine Inselrunde sowieso in Stralsund ab. ==== Sellin – Abzweig Glewitzer Fähre (40{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Ruegen urwald goor boddenkueste ds wv 08 2010.jpg|mini|An der Boddenküste des Urwaldes „Goor“]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Seelin auf Nebenstraßen entlang des Selliner See bis kurz vor {{Marker | name = Moritzdorf | type= village | wikidata = Q1948159}}. Über einen Hügel wird Seedorf erreicht. '''Km 6:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q1464035}} - Malerisch am Neuensiener See gelegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach Überquerung der Brücke am Zuflusses zum Neuensiener See wird es wieder hügelig. Wer möchte kann einen Stopp an den {{Marker | name = [[w:Großsteingräber bei Lancken-Granitz|Großsteingräbern bei Lancken-Granitz]] | type= see | wikidata = Q832458 }} machen. :Beim Dorf Groß Stresow erreicht man die malerische Boddenküste. Es geht reizvoll entlang des Ufers über Muglitz bis vor Freetz. '''Km 15:''' {{Marker | name = Abzweig Urwald Goor |type= waypoint |group = gold | lat = 54.34504 | long = 13.54013}} - Laut offiziellen Daten auf https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] führt der Ostseeküsten-Radweg nördlich über Vilmnitz vorbei. Es bietet sich aber an direkt durch den {{Marker | name = Urwald Goor | type= landscape | lat = 54.34381| long = 13.52435 | wikidata = Q1537715}} zu fahren. Denn das Waldgebiet ist sehenswert. Stand 2010 durfte auf den Hauptwegen im NSG Rad gefahren werden. Die kleinen Wanderpfade sind aus Naturschutzgründen aber für das Radfahren gesperrt. Neben der reizvollen Boddenküste im Waldbereich mit kleinem Kliff ist auch der Totholzbaum der Schirmeiche im hinteren Teil des Goor-Waldes sehenswert :Am Westrand der Goor liegt das rekonstruierte Badehaus der Fürsten von Putbus (heute ein Hotel). '''Km 18:''' {{Marker | name = Lauterbach | type= village | wikidata = Q1808626}} - Der kurze Abstecher zum Hafen lohnt. Die streng geschützte Insel [[w:Vilm|Vilm]] kann nur im Rahmen von geführten Touren per Schiff besucht werden ([https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-vilm-besuchen Info]). '''Km 20:''' {{Marker | name = Putbus | type = town | wikidata = Q572006 }} mit Rondell (''Circus'') und Stadtmitte, {{marker | name = Schlosskirche Putbus | type = church | wikidata = Q2244595 }}, Schlosspark mit einigen historischen Sehenswürdigkeiten. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Größtenteils auf der Trasse der eher Kleinbahn geht es nun Richtung Garz. Die Strecke führt komplett abseits des Verkehr und auch größerer Orte durch viel Natur. Die Radroute ist hier ein naturnaher Weg mit wassergebundener Feinschotterdecke. Es gibt meist eine breite massive Grasnarbe in der Mitte. '''Km 32:''' {{Marker | name = [[Garz auf Rügen|Garz]] | type= city | wikidata = Q161898}} − älteste Stadt von Rügen. Die ländliche Kleinstadt wurde auf den Überresten der slawischen Burg Charenza gegründet, abseits in der Stadtmitte: Einkehrmöglichkeiten und ein Lebensmittelmarkt (Edeka). In Garz findet sich auch das {{Marker | name = Ernst-Moritz-Arndt-Museum | type= museum | wikidata = Q76635299}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg umrundet die Stadt Garz westlich und führt dann östlich am Garzer See entlang. :Südlich Garz macht die Radroute einen Schlenker an die [[w:Schoritzer Wiek|Schoritzer Wiek]]. Wer aufgrund evtl. fortgeschrittener Zeit schnell zur Glewitzer Fähre möchte kann diesen Schlenker auch über den gut ausgebauten Radweg an der Landstraße abkürzen (spart 3,5{{nnbsp}}km), zeitlich maximal 1/2 Std.). Auf dem Schlenker findet sich in Groß Schoritz das {{Marker | name = Ernst Moritz Arndt-Geburtshaus | type= see | lat = 54.276692 | long = 13.366172|url = https://www.ernst-moritz-arndt-gesellschaft.de|image = Gross_Schoritz_EMArndt_Geburtshaus.jpg}} Das Haus kann regulär '''nicht besichtigt werden.''' Es werden Veranstaltungen angeboten. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Glewitzer Fähre |type= waypoint |group = gold | lat =54.27951 | long = 13.34665}} - Die Etappe verlässt hier den Ostseeküstenradweg und nutzt die direkte Variante Richtung Greifswald. ==== Abzweig Glewitzer Fähre - Greifswald (28{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG|mini|Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach 6{{nnbsp}}km auf dem gut ausgebauten Radweg an der Landstraße ist die Fähre erreicht. Die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23749| long =13.30359 | image = Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG |url =https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre }}, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). Die fähre benötigt vom Weiler Glewitzer Fähre auf Rügen bis Stahlrode auf dem Festland 15 Minuten Fahrzeit (Strecke 1,8{{nnbsp}}km). :Ab Stahlrode (Einkehrmöglichkeiten am Hafen) geht es auf gutem Radweg an der Landstraße bis Reinberg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Hier trift man wieder auf den Ostseeküsten-Radweg. Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Reinberg und Abzweig Gristow '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 56:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nun ist es nicht mehr weit bis zur alten Hansestadt Greifswald. Ab Abzweig Gristow fährt man auf Asphalt hinein nach Mesekenhagen. Die Ortsdurchfahrt ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. Südlich Mesekenhagen folgen bis Greifswald gut asphaltierte Radwege. '''Km 66:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Hier beginnt die Altstadt von {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }}. Die lebendige Universitätsstadt ist besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== Variante über Stralsund in zwei Teiletappen ==== [[Datei:Poseritz imgp7701.jpg|mini|Ortsansicht in Poseritz mit Kirche]] Diese Variante ist rund 100{{nnbsp}}km lang. Hier optional noch einmal in Stralsund übernachten. Vom Abzweig Glewitzer Fähre bei Puddemin den Ostseeküsten-Radweg einfach weiter nach Stralsund folgen: * '''Puddemin''' - kleiner Hafen, der zur Pause einlädt. Hier findet sich das {{Marker | name = Hafenrestaurant Puddemin| type = restaurant | lat = 54.279041| long = 13.333671| url = https://hafen-restaurant-puddemin.de/}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut asphaltierten Trasse der Kleinbahn geht es über den Weiler '''Nepamitz''' nach Poseritz. Teilweise fährt man entlang von Landstraßen. * {{marker | name = Poseritz − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q2316464 }} - kleiner Abstecher von der Route. Am Ortseingang direkt an der Strecke: {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.295733| long = 13.277460 | show = symbol}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am südlichen Ortseingang Poseritz biegt der Radweg südlich nach Venwitz ab. Vom Weiler Venwitz hier geht es dann nordwestlich über Sissow nach Gustow. Die landschaftlich schöne Strecke nutzt teilweise die Trasse der ehemaligen Rügenschen Kleinbahn. Der Weg ist gut asphaltiert oder verläuft auf gut fahrbaren Betonspurwegen. Vor Gustow findet sich ein kleiner {{Marker | name = Rastplatz (ohne Regenschutz) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.291411| long = 13.216016 }}. * {{marker | name = Gustow − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244343 }} - Abstecher Dorfkirche 500{{nnbsp}}m von der Route. {{Marker | name = Imbiss "Zum Reiter" | type = restaurant | lat = 54.302125 | long = 13.209348}} im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Nesebanz und Klein Bandlevitz geht es weiter nach Gährlerfähre. Erst hier erreicht man wieder das Wasser, inzwischen ist man kurz vor dem Rügendamm angelangt. Teilweise Schotterstrecken. :Über den Rügendamm und die Insel Dänholm erreicht man wieder das Festland. * [[Stralsund]]: Übernachtung und am nächsten Tag Fahrt nach Greifswald. Jede Teiletappe rund 40{{nnbsp}}km. === 11. Etappe: Greifswald − Wolgast (51&#x202F;km) === Von Greifswald führt diese Etappe über das Seebad Lubmin nach Wolgast, dem Tor zur Insel Usedom. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. :~> Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 30:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 39''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen, in der Saison {{Marker | name = Personen- und Fahrradfähre nach Usedom | type= ferry | lat = 54.14122| long = 13.74948| url = https://www.schifffahrt-apollo.de/faehre/}}. Die Fähre schippert nach {{Marker | name = Peenemünde | type= village | wikidata = Q490398}}. So kann der Schlenker über Wolgast abgekürzt werden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Kröslin und Groß Ernsthof wird Wolgast angefahren. In diesem Abschntt teilweise Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. Vor Wolgast bei Tannenkamp wieder ruhige Wege am Wasser. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] '''Km 51''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. ===12. Etappe: Wolgast − Ahlbeck auf Usedom (etwa 40&#x202F;km) === [[File:Feininger-Tour 38.jpg|thumb|Feininger-Tour, Standort 38]] Wie an einer Perlenkette reihen sich auf {{Marker | name = Usedom | type = island | wikidata = Q3255 }} die Seebäder (auch: Kaiserbäder) auf: [[Zinnowitz]], [[Zempin]], [[Koserow]], [[Ückeritz]], [[Heringsdorf]] und [[Ahlbeck]] an der polnischen Grenze. Mit einem Badeaufenthalt kann man hier den eventuell vorhandenen Muskelkater der Radreise "auskurieren". Die ''Feininger-Radtour'' rund um die sogenannten Kaiserbäder verläuft teilweise auf dem Ostseeküsten-Radweg. Deckungsgleich sind auch Abschnitte in und um [[Swinemünde]], vgl. das Buch [http://www.papileo.de ''Papileo auf Usedom''], das die Tour und Feiningers Wirken auf Usedom sehr detailliert beschreibt, sowie die Orte, an denen die einzelnen Kunstwerke entstanden. '''Zur Strecke:''' '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. Hinter Mahlzow wird die laute Bundesstraße verlassen. :Es folgt ein ruhiger Schotterweg bis Mölschow. Zwischen '''Mölschow''' und {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} rollt man leicht auf Asphalt dahin. '''Km 10:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} - Hier erreicht man die Ostseeküste Usedoms. Die Route folgt nun der "Perlenschnur der Seebäder" bis Ahlbeck. '''Km 12:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 15:''' {{Marker | name = [[Zempin]] | type = village | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 22:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 26:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Bansin]] | type = village | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} - an der Seebrücke '''Km 37:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf]] | type = village | wikidata = | lat =53.956250 | long = 14.170078}} - an der Seebrücke '''Km 39:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. Hier endet eine Erlebisreiche Radreise auf dem Ostseeküstenradweg in "Meck-Pom". Das beliebte Seebad besitzt Bahnanschluss an die Usedomer Bäderbahn. Über Wolgast besteht Anschluss zum Bahnhof Züssow auf dem Festland. Ab Züssow verkehren Regionalexpresszüge Richtung Berlin und Stralsund. {{Panorama|bild=Heringsdorf Strand Panorama.jpg|unterschrift=Die Ostsee ist erreicht: Der Strand von Heringsdorf|breite=1500px}} == Weiter geht's == * Wer möchte, kann die gesamte [[Ostseeküsten-Radweg|Ostsee]] umradeln. * Weiterfahrt nach Berlin auf dem [[Radfernweg Berlin - Usedom]]. * oder ab ins Landesinnere von Mecklenburg-Vorpommern über den [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] zur Meckenburgischen Seenplatte. == GPX-Daten == * Streckenverlauf Ostseeküsten-Radweg (Abschnitt Flensburg - Ahlbeck auf Usedom) von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=16413681&type=relation&map=8.0/54.211/13.6805 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], Daten ohne Rügen-Rundweg. * Streckenverlauf Rügen-Rundweg von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=3209281&type=relation&map=9.0/54.4646/13.7843 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg 2: Mecklenburg-Vorpommern • Von Lübeck nach Ahlbeck/Usedom. Mit Rügen-Rundweg|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2024|Auflage=18|Band=|Seiten= 160|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN= 978-3711102270|Kommentar= 16&nbsp;€|Sprache=|Online= }} * {{Buch|Autor= Axel von Blomberg, Kai-Uwe Thiessenhusen |Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg Mecklenburg-Vorpommern|Ort=|Verlag=grünes Herz|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=166|Seitenanzahl=| Reihe = |ISBN= 978-3866363960|Kommentar= 12&nbsp;€|Sprache=|Online= }} == Weblinks == <!-- Dieser Abschnitt ist vor allem für Hinweise auf offizielle Informationen gedacht oder evtl. noch weitere ähnliche Infos gedacht (Radreisewiki, in Ausnahme Infos des ADFC). Links auf Radreiseangebote und -vermitteler oder Ähnliches gehören nicht in diesen Artikel bzw. gehören allgemein nicht in Wikivoyage. siehe auch https://de.wikivoyage.org/wiki/Wikivoyage:Was_wir_wollen_und_was_nicht --> * [https://www.auf-nach-mv.de/ostseekuesten-radfernweg Offizielle Seite: Ostseeküsten-Radweg] {{IstIn|D-Route 2: Ostseeküstenroute}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} {{Radweg|kat=Radwege in Mecklenburg-Vorpommern}} 853s01akfyurpnfal2bv61ghhjxzjbs 1794444 1794443 2026-08-05T16:46:21Z Eduard47 17518 /* 2. Etappe: Wismar – Warnemünde (etwa 70&#x202F;km) */ ScrollGallery vereinfacht 1794444 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Art=Thema|Datum=2020-08}} [[File:2019 - Nationalpark Jasmund - 01.jpg|thumb|Kreideklippen im [[Nationalpark Jasmund]] auf Rügen]] Der Ostseeküsten-Radweg ist die internationale '''Baltic Sea Cycle Route''' oder Hansa circuit und umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer. Die Ostseeküste in [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg und Vorpommern]] ist reich an Natur- und Kulturgütern. Nicht umsonst hat sich die Küste in den letzten Jahrzehnten zu einer der beliebtesten deutschen Ferienregionen gemausert. == Streckenprofil == [[File:ostseekuesten radweg logo ges auf ruegen ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Ostseeküsten-Radwegs]] * '''Länge: 670&#x202F;km''' * '''Ausschilderung:''' ja * '''Steigungen:''' Die Route beistzt meistens nur leichte Anstiege, allerdings sind einige steilere kurze Rampen dabei. * '''Wegzustand:''' Der Ausbauzustand ist stark wechselnd. Von gut ausgebauten Wirtschaftswegen bis hin zu naturnahen, mit Pfützen übersäten Klippenrandwegen ist alles dabei. * '''Verkehrsbelastung:''' saisonal und regional sehr unterschiedlich. In der Hochsaison insbesondere in und um die Seebäder viele Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Strecke. Sonst hinsichtlich Kfz-Verkehr außerorts oft verkehrsfrei geführt bzw. Radwege an Landstraßen. Es werden allerdings auch öfter ruhige Nebenstraßen gemeinsam mit Kfz genutzt. Stark befahrene Straßenabschnitte zusammen mit Kfz sind die Ausnahme. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Rad mit 7-Gangschaltung, da es teilweise Hügel gibt und weil man öfter mit dem Wind kämpfen muss. Pedelec daher sinnvoll. * '''Familieneignung:''' insgesamt lokal oft gut für Familien geeignet. * '''Inlinereignung:''' lokal evtl. gegeben, durchgängig aber nein == Hintergrund == Die Strecke gehört als "D-Route 2: Ostseeküstenroute" zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == {{Scroll Gallery |title=Orte entlang der Ostseeküste von<br />"Meck-Pom". |Lübeck rathaus.jpg|Rathaus Lübeck - Die Hansestadt in Schleswig-Holstein ist ein attraktiver Startort. |Travemuende old town.jpg|Travemünde Altstadt |Hafen von Wismar.jpg|Hafen von Wismar |Rerik 2010-by-RaBoe-078.jpg|Rerik |Aerial View Kühlungsborn Luftbild Seebad Marina.jpg|Kühlungsborn Seebad Marina |Rostock asv2018-05 img42 aerial view.jpg|Rostock |Rostock asv2018-05 img65 Warnemuende view from lighthouse.jpg|Warnemünde |Ahrenshoop, Germany - panoramio (1).jpg|Ahrenshoop |Barth, Luftbild von Westen, 2018.jpg|Barth |DSC03000.jpeg - Stralsund (49172357558).jpg|Stralsund |Marktplatz in Gingst (Rügen) (1) (11987060693).jpg|Marktplatz in Gingst (Rügen) |Kap Arkona 2012.JPG|Kap Arkona |Altstadt von Sassnitz.jpg|Altstadt von Sassnitz |Sellin am Abend 20180521 12.jpg|Sellin |Mönchgut Greifswalder Bodden Blick.jpg|Mönchgut Greifswalder Bodden |Luftbild Putbus auf Rügen Stadtmitte Zentrum - Ostsee-Insel - Foto Wolfgang Pehlemann Steinberg IMG 0575.jpg|Putbus |Greifswald - Town Hall.jpg|Greifswald Rathausplatz |Wolgast Rathausplatz 2013-06-21 25c.jpg|Wolgast Rathausplatz |Dorfkirche Ahlbeck (b.Ueckermünde) 2015 NE.jpg|Dorfkirche Ahlbeck }} Wer den gesamten Küstenabschnitt von Travemünde bis Ahlbeck auf Usedom intensiv mit allen Städten und wichtigen Sehenswürdigkeiten bereisen möchte sollte sich '''zwei Wochen''' Zeit nehmen. Bei '''nur einer Woche''' wäre der Abschnitt von Rostock über den Darß und die komplette Rügenrunde ein attraktives Programm. Mit dem Zug Hinfahrt bis Roststock Hauptbahnhof bzw. der S-Bahn bis Warnemünde und Rückfahrt dann ab Stralsund. Sowohl Rostock wie Stralsund sind Fernverkehrshalte. Als Alternative könnte auch Greifwald dienen. Hier ebenfalls guter Bahnanschluss. Sonst kann die Strecke zwischen Zingst und Hiddensee mit der direkten Schiffsverbindung auch um zwei Etappen mit gut 100 km abgekürzt werden. Besonders in der Hochsaison sind die Seebäder oft weitgehend ausgebucht. Wer hier fährt sollte vorab alles reservieren. Allerdings ist für eine Radtour an der teilweise viel besuchten Küste eher das ruhigere Frühjahr oder auch der Spätsommer bzw. Frühherbst eine attraktive Reisezeit. Abseits der üblichen Reisewochenenden im Frühjahr geht es hier noch etwas geruhsamer zu. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Lübeck und Travemünde besitzen gute Bahnanbindungen ab Hamburg. Auch Ahlbeck auf Usedom ist über die Usedomer Bäderbahn an das Bahnnetz auf dem Festland angebunden. === Mit dem Fahrrad === * [[Ostseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein]] * Der internationale [[Iron Curtain Trail]] (EuroVelo 13/„Grünes Band Deutschland“) führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von der Grenze zu Tschechien unter anderem über den [[Harz]] und die [[Elbe]] nach Travemünde. <!-- === Auf der Straße === --> === Radanreise Lübeck Travemünde === Um per Fahrrad von Lübeck an die Ostsee zu gelangen, bieten sich drei Routen an: * Ab Lübeck Altstadt über die Radroute der alten Salzstraße nach Travemünde (23&#x202F;km). Infos siehe Beschreibung erste Etappe. * Via [https://herrentunnel.de/ Herrentunnel] direkt nach [[Travemünde]]. Durch den für Fußgänger und Radfahrer gesperrten Tunnel fährt ein Pendelbus. Der Bus-Shuttle befördert Fußgänger und Radler kostenlos zwischen den speziellen Haltestellen auf der Herreninsel und Lübeck Siems. Nach dem Übersetzen mit der kostenpflichtigen Fähre am Priwall erreicht man Mecklenburg-Vorpommern. Man verlässt schlagartig den Rummel an der Lübecker Bucht und radelt nun durch den ruhigen [[Klützer Winkel]] (Lübeck-Hbf > Priwallfähre: ca. 18&#x202F;km) * Via [[Dassow]] direkt zum [[Klützer Winkel]]. Bei Harkensee stößt man dann auf den Ostseeküsten-Radweg. Dassow besitzt eine gemütliche Altstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == Eine Radreise auf dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern beginnt man am besten in [[Schleswig-Holstein]]. "Km" steht für "Etappenkilometer" bezogen auf die Tagesstrecke ohne Abstecher. {{mapframe| lat = 54.249 | long = 12.513|zoom = 8 |width= full|height= 400 | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q140320013|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1647178|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} ===1. Etappe: Lübeck – Travemünde – Wismar (etwa 60 – 80&#x202F;km) === [[Datei:Ostseeküstenradweg vom Lübeck-Travemünde nach Mecklenburg-Vorpommern - panoramio (3).jpg|mini|Klassischer Blick Ostseeküstenradweg auf dem Klützer Winkel]] Je nach gewünschter Etappenlänge Start in Lübeck-Hauptbahnhof (75&#x202F;km) nah der Altstadt oder im Seebad Travemünde (55&#x202F;km). Tagesziel ist [[Wismar]]. Die Strecke bietet individuell viele Möglichkeiten, direkt der Küstenlinie folgend, den Blick aufs offene Meer zu genießen. Man kann teilweise individuell direkt auf kleinen Pfaden am Steilufer entlang fahren. Die Entfernung erreicht dann aber mehr Kilometer. Und diese inoffiziellen Küstenpfaden sind nicht vor Klippenabbrüchen abgesichert. '''Km 0:''' {{Marker | name = Lübeck Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q564926|url = https://www.bahnhof.de/luebeck-hbf}} - Lübeck besitzt gute Bahnanbindungen. Wer die alte Hansestadt von {{Marker | name = Lübeck | type = city | wikidata = Q2843 }} noch nicht kennt, für den lohnt eine Stadtbesichtigung. Die mittelalterliche Altstadt ist Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO. [[Datei:Alte Salzstraße Logo.svg|mini|Das Routenlogo der Alten Salzstraße führt auf ruhigen Strecken von Lübeck-Stadtmitte Richtung Travemünde.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Neben den bereits unter Anreise erwähnten Radrouten bietet sich zwischen Lübeck und Travemünde vor allem die '''[[Alte Salzstraße (Radroute)|Radroute der Alten Salzstraße]]''' an. Nach 20&#x202F;km ist auf dieser weitgehend ruhigen und grünen Strecke Travemünde erreicht. Die Radroute führt teilweise direkt als {{Marker | name = Uferweg an der Trave |type= waypoint |group = gold | lat = 53.90871| long = 10.71377}} entlang. Hier im Landschaftsschutzgebiet Schwartauwiesen Schotterstrecke. Ab Sereetz werden dann schattige Forstwege durch den Wald genutzt (ebenfalls Schotter). Nördlich des Waldhusener Forst lohnt ein Stopp am {{Marker | name = [[w:Pöppendorfer Großsteingrab|Pöppendorfer Großsteingrab]] | type= megalithic tomb | lat = 53.92699| long = 10.80578| image = Lübeck Pöppendorf Grosssteingrab S.JPG}}. Von hier rollt man auf ruhigen, asphaltierten Nebenstraßen Richtung Travemünde. Das Maritimhotel ist als Landmarke bereits von weitem zu sehen. '''Km 23:''' {{Marker | name = [[Travemünde]] | type = city | wikidata = Q321792 }} - Das zur Hansestadt gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In Travemünde mit der Fähre Richtung Mecklenburg-Vorpommern übersetzen. Es gibt zwei Fähren: Die Autofähre, oder die kleinere Fußgänger- und Fahrradfähre vorne an der Mole. Fährtickets gibt es an beiden Fähren nur am Automaten. :Von Travemünde sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Boltenhagen. Hat man den Privall hinter sich gelassen, wird es schnell ruhiger. Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} und {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die Hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. [[Datei:Ausssichtsplattform Hoher Schoenberg blick Luebeck.jpg|mini|Aussichtsplattform Hoher Schönberg: Blick Juni 2024 Richtung Travemünde. Der Mohn blüht. ]] '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Etwas weiter bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. '''Km 53:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es rund 30&#x202F;km bis zum Hafen an der Wismarer Altstadt. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. Im weiteren Verlauf Richtung Wismar dann wieder ruhigere Nebenstraße. '''Km 80:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ===2. Etappe: Wismar – Warnemünde (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = Unterwegs zwischen Wismar und Warnemünde |2023.09.23.144438 Betonschiff Redentin (Wismar) DE.jpg|Blick auf das "Betonschiff von Redentin". Aufgrund von Stahlmangel erbaute man im II. Weltkrieg einige Schiffe aus Beton. Weiteres siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. |Baltic_Sea_view_from_Schmiedeberg_hill_in_Rerik,_2025-06-23.jpg|In Rerik hat man vom Schmiedeberg einen schönen Küstenblick. |Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg|Nördlich Rerik lohnt der kleine Abstecher zum Leuchttturm Buk bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). |Kuehlung.jpg|Blick vom Leuchtturm Richtung Kühlungsborn |Strandpromenade kuehlungsborn.JPG|Strandpromenade Kühlungsborn |Denkmalensemble Kurhaus Heiligendamm.jpg|Blick von der Seebrücke auf das Denkmalensemble Heiligendamm - heute als Grandhotel genutzt. }} Von Wismar geht es weiter Richtung Rostock-[[Warnemünde]]. "Point of Interests" sind Rerik, der Panoramablick vom Leuchtturm bei Basdorf, die Seepromenade Kühlungsborn, Heiligendamm und der Gespensterwald bei Nienhagen. Wer möchte kann die Etappe mit einer weiteren Übernachtung in [[Rerik]] halbieren. '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Industrie am Hafen verlässt die Route Wismar nach Norden. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Ab Redentin wird auf straßenbegleitenden Radwegen Groß-Strömkendorf erreicht. [[Datei:Timmendorf 2012 02.jpg|mini|Insel Poel: Hafen Timmendorf mit Leuchtturm]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Wismar - Poel zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 31:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Rerik und Kühlungsborn lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung) '''Km 45:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Marina Kühlungsborn ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis Heiligendamm. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 50:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. ::Als Abstecher ist ein Besuch von {{marker | name = Bad Doberan | type = city | wikidata = Q9536 }} möglich (plus 7{{nnbsp}}km). Die Stadt besitzt ein historisches Münster. Den Weg dorthin kann man ab Kühlungsborn auch mit der {{marker | name = Mecklenburgischen Bäderbahn Molli | type = train | wikidata = Q9643 }} zurücklegen (Dampf-Schmalspurbahn, 15{{nnbsp}}km Strecke mit Fahrzeit 45{{nnbsp}}Min, Radtransport möglich, [https://www.molli-bahn.de www.molli-bahn.de). {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke vor Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Bald taucht die Route in ein dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen ein. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. '''Km 58:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = city | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Nienhagen ist es nicht mehr weit bis Warnemünde. Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 71:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. === 3. Etappe: Warnemünde – Prerow (57&#x202F;km) === [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn. Die Tagesstrecke startet mit einer Fahrt auf der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Fähre etwa 6{{nnbsp}}km Radweg an der Straße bis östlich Markgrafenheide. :Auf dem Weg zum Ostseebad Graal-Müritz schwenkt die Route {{Marker | name = hier von der Straße| name-map = Abzweig von der Landstraße Richtung Graal-Müritz|type= waypoint |group = gold | lat = 54.190943| long = 12.181692 }} bzw. Küste weg. Es geht um das {{marker | name = NSG Heiligensee und Hütelmoor | type = landscape | wikidata = Q1971027 }} herum und man taucht in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Die Weg sind nun geschottert, aber in der Regel gut fahrbar. Unterwegs bieten bei Regen Schutzhütten Unterschlupf. Als Erstes kommt man an der {{Marker | name = Schutzhütte an der Kuhschneise |type= shelter | lat = 54.20028| long = 12.18564| show = symbol}} vorbei. Als nächstes kann ein kleiner Abstecher zum {{Marker | name = Aussichtspunkt Moorhof | type= view | lat = 54.215059| long = 12.186531}} gemacht werden. Von der offenen Holzkanzel hat man einen kleinen Ausblick auf das NSG Heiligensee und Hütelmoor. Dann fährt man noch an der {{Marker | name = Schutzhütte Höhe Vierbirkenschneise |type= shelter | lat = 54.228454| long = 12.200009 | show = symbol}} vorbei. '''Km 17:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Seebrücke auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Dierhagen. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. '''Km: 25''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von hier ist es über das {{marker | name = Fischland | type = landscape | wikidata = Q895518 }} nicht mehr weit zum {{marker | name = Fischland-Darß-Zingst | type = peninsula | wikidata = Q702188 }} mit seinen gemütlichen Ferienorten. :{{Marker | name = Abzweig zur Fischlandkirche | type= waypoint |group = gold | lat = 54.34786 | long =12.38654 }} - Wer zur Fischlandkirche (Turmaufstieg) und dem hübschen Hafen von Wustrow möchte, zweigt hier vom Küstenweg ab. [[File:Kirche Wustrow (Fischland) Ausblick auf Saaler Bodden und Ostsee.JPG|mini|Blick von der Fischlandkirche Richtung Bodden.]] '''Km 33:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km 37:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Erstes Seebad in Vorpommern. Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[Datei:Weststrand_Darß_NLP_Vorpommersche_Boddenlandschaft_2023-06-07_73.jpg|mini|Auf dem Darß: Es bietet sich an den wilden Weststrand im Nationalpark als extra Tagestour zu besuchen.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Alternative abseits der Strecke zwischen Ahrenshoop und Prerow: Individuelle Erkundung des {{Marker | name = [[w:Darßer Ort|Darßer Ort]] | type= see | lat = 54.472500| long = 12.502613| wikidata = Q1720366}} mit Leuchtturm, (besteigbar) und dem wilden Weststrand auf dem Darß. :Es bietet sich aber eher an, dem Ostseeküstenradweg über die reizvollen Dörfer {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} (Km 44) und {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} (Km 50) entlang des Bodden zu folgen und die Tour zum Darßer Ort auf den nächsten Tag zu verschieben. '''Km 57:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie.ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ===4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) === [[File:Darßbahn vor Meiningenbrücke.jpg|thumb|Ostseeküstenradweg, hier parallel zur stillgelegten Strecke der Darßbahn am Bodstedter Bodden]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Zingst. Der Ostseeküsten-Radweg führt wesltich am Seebad vorbei. '''Km 8:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. : → Von Zingst kann man mit dem Fahrgastschiff direkt zur autofreien Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971}} übersetzen (Fahrzeit 3,5 Stunden, Verkehr in der Saison, aber nicht täglich ([https://www.reederei-zingst.de/fahrplan/zingst-insel-hiddensee Fahrplan und Preise]). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst verlassen. Durch die Boddenwiesen des Bodstedter Bodden geht es parallel der alten Trasse der Darßbahn Richtung Barth. '''Km 20:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Barth am Barther Bodden, geht es weiter zum "Tor der Insel [[Rügen]]", nach Stralsund. Die Strecke führt landschaftlich schön am Bodden entlang. Die Wege sind meist asphaltiert. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] *Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. * Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). '''Km 50:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. '''Km 52: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 63:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt mit Rathaus, Theater, Kulturhistorisches Museum, Ozeaneum - Deutsches Meeresmuseum, Museum Nautineum auf der Insel Dänholm, Kulturkirche St. Jakob, Kirchen: St. Marien, Kirche St. Nikolai, ehem. Kloster St. Johannis, Heiliggeistkloster === Rund um die Ostseeinsel Rügen === [[File:ruegen radrundweg logo ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Rügenradrundwegs]] Von Stralsund über den Rügendamm erreicht der Radurlauber die größte deutsche Ferieninsel {{Marker|type= island|name= Rügen|wikidata= Q3237}} Brückenfans können zuvor die neue Autobrücke zur Insel "ablichten". Der Ostseeküsten-Radweg umrundet die Insel komplett. Allein dieser Abschnitt der Radroute kann problemlos einen ganzen Urlaub für eine Woche füllen. ===5. Etappe: Stralsund − Schaprode / Hiddensee (etwa 52&#x202F;km) === Die 52{{nnbsp}}km sind ohne Umrundung der Insel Ummanz. Wer die Insel Ummanz komplett umrundet ist bis Schaprode etwa 72{{nnbsp}}km unterwegs. Wer möchte kann von Stralsund auch direkt mit dem Schiff nach Hiddensee fahren: Fahrradmitnahme möglich, Fahrzeit bis Neuendorf auf Hiddensee 90 Minuten, saionaler Verkehr, [https://www.reederei-hiddensee.de/fahrpreise/stralsund Fahrplan und Fahrzeiten]. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727| show = copy}} - Etappenstart am Hafen an der Altstadt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die Ziegelgrabenbrücke und den Rügendamm wird Deutschlands größte Insel erreicht. Ìn Sichtweite liegt die imposante Rügenbrücke. Die ältere [https://www.elwis.de/DE/dynamisch/Bfs/bfsMeldung:316167:elwis_bfs_showBfs Zugbrücke] am Rügendamm wird mehrmals am Tag für jeweils 20 Minuten hochgezogen, um den Schiffen eine Durchfahrt zu ermöglichen (evtl. also eine Pause). '''Km 6: [[Altefähr]]''' − schöner Blick auf Stralsund und Fährverbindung nach Stralsund, {{marker | name = St. Nikolai Altefähr | type = church | wikidata = Q2316603 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Altefähr landschaftlich schöner, aber naturnaher Uferweg. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Teilweise hier auch sehr schlechte Oberfläche als Erd-Spurweg mit massiver Grasnarbe in der Mitte. Hier unterwegs ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.35446| long = 13.12304| show = symbol}}. '''Km 17:''' {{Marker | name = Rambin | type= village | wikidata =Q639946 }} − schmucke {{marker | name = Dorfkirche Rambin | type = church | wikidata = Q1736355 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküstenradweg schwenkt nun nach Norden. Auf ruhigen Nebenstraßen geht es landschaftlich schön durch kleine Weiler. Der Bodden liegt teilweise in Sichtweite. Teilweise werden auch Betonspurwege genutzt. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Nördlich Düßnitz ein kurzes {{Marker | name = Stück sehr grober Schotterweg (etwa 800{{nnbsp}}m) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.39232| long = 13.25955}}. '''Km 33:''' {{Marker | name = Abzweig zur Insel Umanz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.44232| long = 13.21479}} - Hier ist eine Rundfahrt auf der {{Marker | name = [[Ummanz|Insel Ummanz]]| type= landscape | wikidata = Q706702}} möglich. Die Insel ist durch eine Brücke mit Rügen verbunden (eine Runde ca.&nbsp;20{{nnbsp}}km extra), Nationalparkinformationsstellung Waase, schöne {{marker | name = Dorfkirche Waase | type = church | wikidata = Q2316475 }} mit wertvollem Antwerpener Schnitzaltar '''Km 37:''' {{Marker | name = Gingst | type = city | wikidata = Q560992 }} − Historische Handwerkerstuben, Rügen Park Gingst (Miniaturen und Freizeitpark). Die sehenswerte {{marker | name = Dorfkirche Gingst | type = church | wikidata = Q2221932 }} hat eine historische Orgel. [[File:Ferry Wittow Breetzer Bodden 2021-09-17 06.jpg|thumb|Wittower Fähre]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Achtung: Nördlich Gingst muss für 6{{nnbsp}}km bis Trent eine stärker befahrene Landstraße genutzt werden. :Vor Grankevitz dann wieder Radweg an der Straße bis Schaprode. '''Km 52:''' {{Marker | name = [[Schaprode]] | type= city | wikidata = Q320637 }} - Überfahrt zur Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q3218}} möglich, es bietet sich hier dann ein Aufenthaltstag an, bzw. zwei Nächte direkt auf Hiddensee. ===6. Etappe: Schaprode / Hiddensee - Kap Arkona (etwa 46&#x202F;km) === [[File:kap arkona vom hochuferweg peilturm vitte ds wv 08 2010.jpg|thumb|Blick auf Kap Arkona in "Pastell". Standort: Hochuferweg vom Peilturm nach Vitt. Der Peilturm ist im Bild über der Steilküste zu erkennen.]] Kürzere Etappe. Wer auf Hiddensee übernachtet hat, hat so noch genügend Zeit für die Schiffspassage nach Schaprode. '''Km 0:''' '''Schaprode''' - Etappenstart am Hafen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Überfahrt mit der {{Marker | name = Wittower Fähre | type= ferry | wikidata = Q1253307 |url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/wittower-faehre }} auf die Halbinsel Wittow '''Km 12: Hafen Wittower Fähre''' - Hier landet die Fähre auf der Halbinsel Wittow an. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Wiek]] | type= city | wikidata = Q673783}} − Hafenort, Dorfkirche Wiek '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Dranske]] | type= city | wikidata = Q561023}} − Badeort, Marinehistorisches Museum Bug :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Schotterwege entlang der Nordküste von Rügen. Oberhalb der Klippen wird Kap Arkona erreicht. '''Km 46:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type = see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578}} − Leuchttürme Kap Arkona. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich im Weiler Putgarten. Wer noch etwas weiter möchte kann auch entlang der Küste bis Juliusruh fahren (dann 55{{nnbsp}}km). Vorteil: Die Etappe nach Sassnitz ist so kürzer. Das heißt man hat am Folgetag mehr Zeit für den Nationalpark Jasmund. Sonst finden sich landeinwärts in Altenkirchen weitere Gästebetten. ===7. Etappe Kap Arkona − Sassnitz (etwa 50&#x202F;km) === Diese Etappe besitzt landschaftlich viele verschiedene Eindrücke. Es geht von der Halbinsel Wittmund über die Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Erst eben, wird es dann zum Ende der Tagesstrecke hügelig bis bergig. [[Datei:Juliusruh, die Schaabe, Breege (2011-05-21).JPG|mini|Luftbild mit Blick auf Juliusruh (Vorne) und die [[w:Nehrung|Nehrung]] Schaabe (mittig). Die Schaabe verbindet die Halbinseln Wittmund und Jasmund. Viel Kiefernwald und ein langer Sandstrand prägt diese Landschaft]] [[Datei:1024 Stubbenkammer, Blick auf den Königsstuhl-5721.jpg|mini|Im Herbst färben sich die Blätter im Nationalpark Jasmund.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type= see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578| show = copy }} - Etappenstart '''Km 1: Kapelle von Vitt''' - Ein Abstecher in das viel besuchte, aber romantische '''[[Kap_Arkona#Fischerdorf_Vitt|Fischerdorf Vitt]]''' lohnt. Das Fahrrad am besten oben im Bereich der Kapelle an den Radständern parken. Dann Spaziergang durch das kleine Dorf. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Schotterwegen geht es oberhalb der Steilküste Richtung Juliusruh. '''Km 9:''' {{Marker | name = [[Breege|Juliusruh-Breege]] | type= city | wikidata = Q654993}} - Seebad mit langem Badestrand, Park Juliusruh: spätbarocke Parkanlage um 1800 (ein unspektakulärer naturnaher Park), zum Ort gehört auch das Dorf Breege am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein asphaltierter Radweg führt über die Nehrung [[w:Schaabe|Schaabe]] Richtung Halbinsel Jasmund. '''Km 19:''' {{Marker | name = Glowe | type= city | wikidata = Q561014}} - Seebad mit Promenade und Yachthafen. Im Hafen Aussichtsplattform auf dem Molengebäude. Einkehrmöglichkeiten sowie Toiletten. '''Km 23:''' {{Marker | name = Schloss Spyker | type= see | wikidata =Q458600 |url = no }} − ältestes Schloss auf Rügen mit herrlichem Schlosspark '''Km 27:''' {{Marker | name = Neddesitz | type= city | wikidata = Q137913752}} − Jasmar Therme im Ort. Wer sich speziell für das Thema Kreide interessiert kann einen kleinen Abstecher zum [https://www.kreidemuseum.de/ Kreidemuseum Gummanz] machen. Und für Freunde von Findlingen findet sich nördlch des Dorfes der [[w:Opferstein von Quoltitz|Opferstein von Quoltitz]]. Zugang allerdings über sehr naturnahe Wege, die für Tourenräder nicht geeignet sind. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Aussichtsreich aber sehr hügelig geht es über Nardevitz und Nipmerow Richtung Lohme. Befahren werden gut betonierte Feldwege und asphaltierte Nebenstraßen (teilweise Spurwege). Es ergeben sich immer wieder schöne Blicke auf die Ostsee. '''Km 34:''' {{Marker | name = Lohme | type= city | wikidata = Q642689}} − kleiner Ferienort oben am Steilufer mit Seeblick, Einkehrmöglichkeiten, Schwanenstein (162 t Findling) {{Scroll Gallery |title = Unterwegs im Nationalpark Jasmund |Bild:Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 36.jpg|Ein uriger Wald: Radroute im Nationalpark zwischen Lohme und Königsstuhl |Bild:Nationalpark Jasmund Nationalparkzentrum 01.jpg|Nationalparkzentrum am Königsstuhl |Bild:Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-8-Asio.JPG|Bekannteste Sehenswürdigkeit im Park ist der Königsstuhl. Die Klippe war früher direkt mit Eintrittskarte des Infozentrums zugänglich. Der Zugang wurde aber zu unsicher. |Bild:Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-1-Asio.jpg|Daher hat man mit einem aufwendigen Skywalk einen Ersatz geschaffen (Eintritt zum Infozentrum inklusive). |Bild:Skywalk_Koenigsstuhl,_Sassnitz_(P1032385).jpg|upright{{!}}Der Aussichtspunkt ist nun auch barrierefrei zugänglich. |Bild:Nationalpark-Jasmund_Königsstuhl-Skywalk_20240905_135207.jpg|Blick Richtung Klippen. |Bild:Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-7-Asio.JPG|Vorne wandelt man hoch über den Klippen. |Bild:Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg|Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. |Bild:L_303_in_NLP_Jasmund_2023-05-22_02.jpg|Nach Querung der Landstraße L303 nahe des Großparkplatzes (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. |Bild:Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 15.jpg|Unterwegs im Buchenwald Richtung Sassnitz. }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Lohme taucht die Route in das Reich der Buchen des {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund]] | type= landscape | wikidata = Q679173}} ein. Im Nationalpark dürfen nur für das Fahrrad markierte Wege mit dem Rad befahren werden. '''Km 38:''' {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Königsstuhl im Nationalpark Jasmund]] | type= see | wikidata = Q315124}} - Der Felsen ist mit seinen 117 Metern die höchste Erhebung der Stubbenkammer und gehört zum [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Nationalpark-Zentrum]] (Eintritt für Zentrum und Skywalk über dem Felsen), lohnenswerter kurzer Fußweg zur Viktoria-Sicht (frei zugänglich, hier ebenfalls spektakuläre Tiefsicht, evtl. kurze Wartezeit am kleinem Steg). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig {{Marker | name = Verzweig bei Lohme: Abzweig sichere Strecke Richtung Sassnitz | type= waypoint |group = gold | lat = 54.572258 | long = 13.644547| show = noname |image = Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg}} nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. :Nach Querung der Landstraße L303 am {{Marker | name = Großparkplatz bei Hagen mit Toilette | type= waypoint |group = gold | lat = 54.561960 | long = 13.627671| show = noname}} Großparkplatz (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. :Hinweis: Der Ostseeküstenradweg führt laut Openstreetmap (Stand 03-2026) in Sassnitz angeblich nordwestlich an der Stadt vorbei. Laut offiziellen Daten von [https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] geht die Route aber durch die Stadt. Hier gibt es auch einiges zu sehen. [[Datei:Altstadt von Sassnitz.jpg|mini|Altstadt von Sassnitz]] '''Km 50:''' {{Marker | name = Sassnitz | type = city | wikidata = Q494631 | lat = 54.515253| long = 13.650942 }} − Etappenende am Hafen. Sassnitz liegt bergig am Hang der Halbinsel Jasmund. Sehenswertes: Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum, U-Boot H.M.S. Otus, St.-Johannis-Kirche, Tierpark Sassnitz am Steinbachweg 4, Schmetterlingspark und Atelierhaus an der Straße der Jugend 6. ===8: Etappe: Sassnitz – Sellin (29&#x202F;km) === [[File:20-07-06-Prora-RalfR-DJI 0120.jpg|thumb|Die ehemaligen Gebäude von Prora]] Kurze Etappe, aber es gibt viel zu sehen. '''Km 0:''' '''Sassnitz''' - Etappenstart am Hafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung:''' Im Bereich der Hafenanlagen von Mukran muss für einen guten Kilometer die starke befahrene Landstraße genutzt werden. Das Schieben auf dem Gehweg bzw. auf einem Trampelpfad ist aber möglich. Ein Lückenschluss des Radwegs im Bereich der Bahnbrücke ist wohl lange angedacht, aber bisher nicht umgesetzt. '''Km 9:''' Der Abstecher ins {{Marker | name = [[Feuersteinfelder (Rügen)|Naturschutzgebiet Feuersteinfelder]] | type= landscape | wikidata = Q1409723}} in der Schmalen Heide lohnt: Sandwege, evtl. schieben, am Hauptweg das Rad parken und zu Fuß auf die Pfade an den Feuersteinfeldern. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf gut ausgebautem Asphaltweg ist schnell Prora bzw. Binz erreicht. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Binz#Seebad Prora|Seebad Prora]] | type= building complex | wikidata = Q685448}} − ehemaliges „Kraft durch Freude“ Seebad aus der NS-Zeit, Dokumentationszentrum Prora, Eisenbahn- und Technikmuseum Rügen '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz]] | type= City | wikidata = Q523490}} − Bekanntes Seebad mit Binzer Kurpark, Park der Sinne am Schmachter See, Erlebnisbad Vitamar [[Datei:2015 Granitz 11.jpg|mini|Herbst am Schwarzen See]] [[Datei:Jagdschloss Granitz (2011-05-21) 15.JPG|mini|Jagdschloss Granitz aus der Luft]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Binz tauchz die Route in den bergigen Buchenwald der Granitz ein. Der Radweg verläuft hier geschotterten Forstwegen. Das Hügelland steht als {{Marker | name = Naturschutzgebiet Granitz | type= landscape | wikidata = Q1744193}} unter Schutz. Der Wanderpfad an der Steilküste der Granitz von Binz nach Sellin ist überigens für Radfahrende gesperrt. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz#vCard_Q315676|Jagdschloss Granitz]] | type= see | lat = 54.38067| long = 13.62725 | wikidata = Q315676}} Der kleine Abstecher lohnt in jedem Fall. Im Jagdschloss (Eintritt) kann der Schlossturm bestiegen werden. Achtung: Für die frei liegende Innentreppe muss man schon etwas schwindelfrei sein. Vor oben, aus rund 125 m über dem Meer, ergibt sich ein Rundblick über weite Teile der Insel Rügen. Gut zu Wissen: Unterhalb des Jagdschlosses findet sich eine übernachtete Fahrradabstellanlage. Auch Schließfächer für Gepäck sind vorhanden. '''Km 26:''' {{Marker | name = Schwarzer See | type= lake | wikidata = Q1403005}} - Der urige Waldsee befindet sich im östlichen Teil des Naturschutzgebiet Granitz in Richtung Sellin. Der kurze Weg zum Aussichtssteg darf nur zu Fuß genutzt werden. Das Fahrrad einfach an den Anlehnbügeln am Forstweg abschließen. '''Km 29:''' Seebad {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173}} - Etappenende in der Ortsmitte: Bäderarchitektur mit alten Villen, bekanntes Fotomotiv ist die Seebrücke. === 9. Etappe: Tagestour ab Sellin auf die Halbinsel Mönchgut === [[Datei:Zicker See.jpg|mini|Halbinsel Mönchgut: Blick von den Zickerschen Bergen. Das kleine, aber sehr reizvolle Hügelland darf nur zu Fuß betreten werden. ]] [[Datei:Übersicht_über_die_Zickerschen_Berge.jpg|mini|Übersicht über die Zickerschen Berge (Mai 2016)]] Es bietet sich an die {{Marker | name = [[w:Mönchgut|Halbinsel Mönchgut]] | type = landscape | wikidata = Q316623 }} ab {{Marker | name = Sellin | type= village | wikidata =Q541654 | show = copy}} oder auch {{Marker | name = Baabe | type= village | wikidata =Q630177}} als Tagestour zu erkunden. So spart man sich eine Quartierssuche. Je nach gewählten Zielen ist man zwischen 40 bis 60&#x202F;km unterwegs. Rundtour: * Von Sellin führt der Östseeküstenradweg landeinwärts durch den Wald. So kommt man seitlich mäßig steil an Göhren vorbei. Alternative: Es darf die Strandpromenade über Baabe nach Göhren auch mit dem Fahrrad genutzt werden. Dies ist bis Göhren die attraktivere Strecke. Aber man muss dann einen sehr steilen Hügel im Ortszentrum von {{Marker | name = Göhren | type= village | wikidata = Q628382}} überwinden (auf der Fahrbahn zusammen, mit je nach Saison, viel KFZ-Verkehr im Ort). * Südlich Göhren geht es wieder auf dem Rügenrundweg über {{Marker | name = Lobbe | type= village | wikidata = Q1712959 }} und dem Ostseebad {{Marker | name = Thiessow | type= village | wikidata = Q641879 }} zum Ort {{Marker | name = Klein Zicker | type= village | wikidata = Q1746275}}. Hier ist Endstation. * Wer noch über ausreichend Energie verfügt, kann auf dem Rückweg zu Fuß einen Abstecher in die '''Zickerschen Berge''' machen. Ausgangspunkt für diesen Spaziergang ist der reizvolle Ort {{Marker | name = Groß Zicker | type= village | wikidata = Q85519182}}, der malerisch zu Füßen des Hügelzugs liegt. In den Zickerschen Bergen ist das Radfahren nicht erlaubt. * Rückkehr nach Sellin: {{Marker | name = Windschöpfwerk Lobbe | type= see | wikidata = Q2584004}}, {{Marker | name = Middelhagen | type= village | wikidata = Q560996}}, Fliegerberg (kleiner Ausblick auf den Bodden), Baabe Hafen. ===10. Etappe: Sellin − Greifswald (etwa 66&#x202F;km oder rund 100&#x202F;km) === [[Datei:Putbus (2011-05-21) 7.JPG|mini|Putbus aus der Luft]] Diese längere Etappe lässt sich mit Übernachtung in Stralsund in zwei Teiletappen teilen: *Sellin - Stralsund: 64{{nnbsp}}km *Stralsund - Greifswald: 36{{nnbsp}}km Da Stralsund schon erkundet wurde, bietet es sich an, den Ostseeküstenradweg über die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23754 | long = 13.30444}} abzukürzen. Dann verkürzt sich die Etappe Sellin − Greifswald auf rund 66{{nnbsp}}km. Die Glewitzer Fähre, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). So erspart man sich auch 10{{nnbsp}}km Pflasterstraße. Wer nur den Rügen-Rundweg fährt schließt seine Inselrunde sowieso in Stralsund ab. ==== Sellin – Abzweig Glewitzer Fähre (40{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Ruegen urwald goor boddenkueste ds wv 08 2010.jpg|mini|An der Boddenküste des Urwaldes „Goor“]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Seelin auf Nebenstraßen entlang des Selliner See bis kurz vor {{Marker | name = Moritzdorf | type= village | wikidata = Q1948159}}. Über einen Hügel wird Seedorf erreicht. '''Km 6:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q1464035}} - Malerisch am Neuensiener See gelegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach Überquerung der Brücke am Zuflusses zum Neuensiener See wird es wieder hügelig. Wer möchte kann einen Stopp an den {{Marker | name = [[w:Großsteingräber bei Lancken-Granitz|Großsteingräbern bei Lancken-Granitz]] | type= see | wikidata = Q832458 }} machen. :Beim Dorf Groß Stresow erreicht man die malerische Boddenküste. Es geht reizvoll entlang des Ufers über Muglitz bis vor Freetz. '''Km 15:''' {{Marker | name = Abzweig Urwald Goor |type= waypoint |group = gold | lat = 54.34504 | long = 13.54013}} - Laut offiziellen Daten auf https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] führt der Ostseeküsten-Radweg nördlich über Vilmnitz vorbei. Es bietet sich aber an direkt durch den {{Marker | name = Urwald Goor | type= landscape | lat = 54.34381| long = 13.52435 | wikidata = Q1537715}} zu fahren. Denn das Waldgebiet ist sehenswert. Stand 2010 durfte auf den Hauptwegen im NSG Rad gefahren werden. Die kleinen Wanderpfade sind aus Naturschutzgründen aber für das Radfahren gesperrt. Neben der reizvollen Boddenküste im Waldbereich mit kleinem Kliff ist auch der Totholzbaum der Schirmeiche im hinteren Teil des Goor-Waldes sehenswert :Am Westrand der Goor liegt das rekonstruierte Badehaus der Fürsten von Putbus (heute ein Hotel). '''Km 18:''' {{Marker | name = Lauterbach | type= village | wikidata = Q1808626}} - Der kurze Abstecher zum Hafen lohnt. Die streng geschützte Insel [[w:Vilm|Vilm]] kann nur im Rahmen von geführten Touren per Schiff besucht werden ([https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-vilm-besuchen Info]). '''Km 20:''' {{Marker | name = Putbus | type = town | wikidata = Q572006 }} mit Rondell (''Circus'') und Stadtmitte, {{marker | name = Schlosskirche Putbus | type = church | wikidata = Q2244595 }}, Schlosspark mit einigen historischen Sehenswürdigkeiten. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Größtenteils auf der Trasse der eher Kleinbahn geht es nun Richtung Garz. Die Strecke führt komplett abseits des Verkehr und auch größerer Orte durch viel Natur. Die Radroute ist hier ein naturnaher Weg mit wassergebundener Feinschotterdecke. Es gibt meist eine breite massive Grasnarbe in der Mitte. '''Km 32:''' {{Marker | name = [[Garz auf Rügen|Garz]] | type= city | wikidata = Q161898}} − älteste Stadt von Rügen. Die ländliche Kleinstadt wurde auf den Überresten der slawischen Burg Charenza gegründet, abseits in der Stadtmitte: Einkehrmöglichkeiten und ein Lebensmittelmarkt (Edeka). In Garz findet sich auch das {{Marker | name = Ernst-Moritz-Arndt-Museum | type= museum | wikidata = Q76635299}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg umrundet die Stadt Garz westlich und führt dann östlich am Garzer See entlang. :Südlich Garz macht die Radroute einen Schlenker an die [[w:Schoritzer Wiek|Schoritzer Wiek]]. Wer aufgrund evtl. fortgeschrittener Zeit schnell zur Glewitzer Fähre möchte kann diesen Schlenker auch über den gut ausgebauten Radweg an der Landstraße abkürzen (spart 3,5{{nnbsp}}km), zeitlich maximal 1/2 Std.). Auf dem Schlenker findet sich in Groß Schoritz das {{Marker | name = Ernst Moritz Arndt-Geburtshaus | type= see | lat = 54.276692 | long = 13.366172|url = https://www.ernst-moritz-arndt-gesellschaft.de|image = Gross_Schoritz_EMArndt_Geburtshaus.jpg}} Das Haus kann regulär '''nicht besichtigt werden.''' Es werden Veranstaltungen angeboten. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Glewitzer Fähre |type= waypoint |group = gold | lat =54.27951 | long = 13.34665}} - Die Etappe verlässt hier den Ostseeküstenradweg und nutzt die direkte Variante Richtung Greifswald. ==== Abzweig Glewitzer Fähre - Greifswald (28{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG|mini|Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach 6{{nnbsp}}km auf dem gut ausgebauten Radweg an der Landstraße ist die Fähre erreicht. Die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23749| long =13.30359 | image = Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG |url =https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre }}, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). Die fähre benötigt vom Weiler Glewitzer Fähre auf Rügen bis Stahlrode auf dem Festland 15 Minuten Fahrzeit (Strecke 1,8{{nnbsp}}km). :Ab Stahlrode (Einkehrmöglichkeiten am Hafen) geht es auf gutem Radweg an der Landstraße bis Reinberg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Hier trift man wieder auf den Ostseeküsten-Radweg. Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Reinberg und Abzweig Gristow '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 56:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nun ist es nicht mehr weit bis zur alten Hansestadt Greifswald. Ab Abzweig Gristow fährt man auf Asphalt hinein nach Mesekenhagen. Die Ortsdurchfahrt ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. Südlich Mesekenhagen folgen bis Greifswald gut asphaltierte Radwege. '''Km 66:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Hier beginnt die Altstadt von {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }}. Die lebendige Universitätsstadt ist besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== Variante über Stralsund in zwei Teiletappen ==== [[Datei:Poseritz imgp7701.jpg|mini|Ortsansicht in Poseritz mit Kirche]] Diese Variante ist rund 100{{nnbsp}}km lang. Hier optional noch einmal in Stralsund übernachten. Vom Abzweig Glewitzer Fähre bei Puddemin den Ostseeküsten-Radweg einfach weiter nach Stralsund folgen: * '''Puddemin''' - kleiner Hafen, der zur Pause einlädt. Hier findet sich das {{Marker | name = Hafenrestaurant Puddemin| type = restaurant | lat = 54.279041| long = 13.333671| url = https://hafen-restaurant-puddemin.de/}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut asphaltierten Trasse der Kleinbahn geht es über den Weiler '''Nepamitz''' nach Poseritz. Teilweise fährt man entlang von Landstraßen. * {{marker | name = Poseritz − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q2316464 }} - kleiner Abstecher von der Route. Am Ortseingang direkt an der Strecke: {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.295733| long = 13.277460 | show = symbol}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am südlichen Ortseingang Poseritz biegt der Radweg südlich nach Venwitz ab. Vom Weiler Venwitz hier geht es dann nordwestlich über Sissow nach Gustow. Die landschaftlich schöne Strecke nutzt teilweise die Trasse der ehemaligen Rügenschen Kleinbahn. Der Weg ist gut asphaltiert oder verläuft auf gut fahrbaren Betonspurwegen. Vor Gustow findet sich ein kleiner {{Marker | name = Rastplatz (ohne Regenschutz) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.291411| long = 13.216016 }}. * {{marker | name = Gustow − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244343 }} - Abstecher Dorfkirche 500{{nnbsp}}m von der Route. {{Marker | name = Imbiss "Zum Reiter" | type = restaurant | lat = 54.302125 | long = 13.209348}} im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Nesebanz und Klein Bandlevitz geht es weiter nach Gährlerfähre. Erst hier erreicht man wieder das Wasser, inzwischen ist man kurz vor dem Rügendamm angelangt. Teilweise Schotterstrecken. :Über den Rügendamm und die Insel Dänholm erreicht man wieder das Festland. * [[Stralsund]]: Übernachtung und am nächsten Tag Fahrt nach Greifswald. Jede Teiletappe rund 40{{nnbsp}}km. === 11. Etappe: Greifswald − Wolgast (51&#x202F;km) === Von Greifswald führt diese Etappe über das Seebad Lubmin nach Wolgast, dem Tor zur Insel Usedom. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. :~> Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 30:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 39''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen, in der Saison {{Marker | name = Personen- und Fahrradfähre nach Usedom | type= ferry | lat = 54.14122| long = 13.74948| url = https://www.schifffahrt-apollo.de/faehre/}}. Die Fähre schippert nach {{Marker | name = Peenemünde | type= village | wikidata = Q490398}}. So kann der Schlenker über Wolgast abgekürzt werden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Kröslin und Groß Ernsthof wird Wolgast angefahren. In diesem Abschntt teilweise Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. Vor Wolgast bei Tannenkamp wieder ruhige Wege am Wasser. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] '''Km 51''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. ===12. Etappe: Wolgast − Ahlbeck auf Usedom (etwa 40&#x202F;km) === [[File:Feininger-Tour 38.jpg|thumb|Feininger-Tour, Standort 38]] Wie an einer Perlenkette reihen sich auf {{Marker | name = Usedom | type = island | wikidata = Q3255 }} die Seebäder (auch: Kaiserbäder) auf: [[Zinnowitz]], [[Zempin]], [[Koserow]], [[Ückeritz]], [[Heringsdorf]] und [[Ahlbeck]] an der polnischen Grenze. Mit einem Badeaufenthalt kann man hier den eventuell vorhandenen Muskelkater der Radreise "auskurieren". Die ''Feininger-Radtour'' rund um die sogenannten Kaiserbäder verläuft teilweise auf dem Ostseeküsten-Radweg. Deckungsgleich sind auch Abschnitte in und um [[Swinemünde]], vgl. das Buch [http://www.papileo.de ''Papileo auf Usedom''], das die Tour und Feiningers Wirken auf Usedom sehr detailliert beschreibt, sowie die Orte, an denen die einzelnen Kunstwerke entstanden. '''Zur Strecke:''' '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. Hinter Mahlzow wird die laute Bundesstraße verlassen. :Es folgt ein ruhiger Schotterweg bis Mölschow. Zwischen '''Mölschow''' und {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} rollt man leicht auf Asphalt dahin. '''Km 10:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} - Hier erreicht man die Ostseeküste Usedoms. Die Route folgt nun der "Perlenschnur der Seebäder" bis Ahlbeck. '''Km 12:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 15:''' {{Marker | name = [[Zempin]] | type = village | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 22:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 26:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Bansin]] | type = village | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} - an der Seebrücke '''Km 37:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf]] | type = village | wikidata = | lat =53.956250 | long = 14.170078}} - an der Seebrücke '''Km 39:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. Hier endet eine Erlebisreiche Radreise auf dem Ostseeküstenradweg in "Meck-Pom". Das beliebte Seebad besitzt Bahnanschluss an die Usedomer Bäderbahn. Über Wolgast besteht Anschluss zum Bahnhof Züssow auf dem Festland. Ab Züssow verkehren Regionalexpresszüge Richtung Berlin und Stralsund. {{Panorama|bild=Heringsdorf Strand Panorama.jpg|unterschrift=Die Ostsee ist erreicht: Der Strand von Heringsdorf|breite=1500px}} == Weiter geht's == * Wer möchte, kann die gesamte [[Ostseeküsten-Radweg|Ostsee]] umradeln. * Weiterfahrt nach Berlin auf dem [[Radfernweg Berlin - Usedom]]. * oder ab ins Landesinnere von Mecklenburg-Vorpommern über den [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] zur Meckenburgischen Seenplatte. == GPX-Daten == * Streckenverlauf Ostseeküsten-Radweg (Abschnitt Flensburg - Ahlbeck auf Usedom) von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=16413681&type=relation&map=8.0/54.211/13.6805 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], Daten ohne Rügen-Rundweg. * Streckenverlauf Rügen-Rundweg von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=3209281&type=relation&map=9.0/54.4646/13.7843 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg 2: Mecklenburg-Vorpommern • Von Lübeck nach Ahlbeck/Usedom. Mit Rügen-Rundweg|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2024|Auflage=18|Band=|Seiten= 160|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN= 978-3711102270|Kommentar= 16&nbsp;€|Sprache=|Online= }} * {{Buch|Autor= Axel von Blomberg, Kai-Uwe Thiessenhusen |Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg Mecklenburg-Vorpommern|Ort=|Verlag=grünes Herz|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=166|Seitenanzahl=| Reihe = |ISBN= 978-3866363960|Kommentar= 12&nbsp;€|Sprache=|Online= }} == Weblinks == <!-- Dieser Abschnitt ist vor allem für Hinweise auf offizielle Informationen gedacht oder evtl. noch weitere ähnliche Infos gedacht (Radreisewiki, in Ausnahme Infos des ADFC). Links auf Radreiseangebote und -vermitteler oder Ähnliches gehören nicht in diesen Artikel bzw. gehören allgemein nicht in Wikivoyage. siehe auch https://de.wikivoyage.org/wiki/Wikivoyage:Was_wir_wollen_und_was_nicht --> * [https://www.auf-nach-mv.de/ostseekuesten-radfernweg Offizielle Seite: Ostseeküsten-Radweg] {{IstIn|D-Route 2: Ostseeküstenroute}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} {{Radweg|kat=Radwege in Mecklenburg-Vorpommern}} jgtoxlbkay2rf8x6ha5gxg0sis4e94b 1794445 1794444 2026-08-05T16:47:56Z Eduard47 17518 /* 7. Etappe Kap Arkona − Sassnitz (etwa 50&#x202F;km) */ ScrollGallery vereinfacht 1794445 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Art=Thema|Datum=2020-08}} [[File:2019 - Nationalpark Jasmund - 01.jpg|thumb|Kreideklippen im [[Nationalpark Jasmund]] auf Rügen]] Der Ostseeküsten-Radweg ist die internationale '''Baltic Sea Cycle Route''' oder Hansa circuit und umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer. Die Ostseeküste in [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg und Vorpommern]] ist reich an Natur- und Kulturgütern. Nicht umsonst hat sich die Küste in den letzten Jahrzehnten zu einer der beliebtesten deutschen Ferienregionen gemausert. == Streckenprofil == [[File:ostseekuesten radweg logo ges auf ruegen ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Ostseeküsten-Radwegs]] * '''Länge: 670&#x202F;km''' * '''Ausschilderung:''' ja * '''Steigungen:''' Die Route beistzt meistens nur leichte Anstiege, allerdings sind einige steilere kurze Rampen dabei. * '''Wegzustand:''' Der Ausbauzustand ist stark wechselnd. Von gut ausgebauten Wirtschaftswegen bis hin zu naturnahen, mit Pfützen übersäten Klippenrandwegen ist alles dabei. * '''Verkehrsbelastung:''' saisonal und regional sehr unterschiedlich. In der Hochsaison insbesondere in und um die Seebäder viele Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Strecke. Sonst hinsichtlich Kfz-Verkehr außerorts oft verkehrsfrei geführt bzw. Radwege an Landstraßen. Es werden allerdings auch öfter ruhige Nebenstraßen gemeinsam mit Kfz genutzt. Stark befahrene Straßenabschnitte zusammen mit Kfz sind die Ausnahme. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Rad mit 7-Gangschaltung, da es teilweise Hügel gibt und weil man öfter mit dem Wind kämpfen muss. Pedelec daher sinnvoll. * '''Familieneignung:''' insgesamt lokal oft gut für Familien geeignet. * '''Inlinereignung:''' lokal evtl. gegeben, durchgängig aber nein == Hintergrund == Die Strecke gehört als "D-Route 2: Ostseeküstenroute" zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == {{Scroll Gallery |title=Orte entlang der Ostseeküste von<br />"Meck-Pom". |Lübeck rathaus.jpg|Rathaus Lübeck - Die Hansestadt in Schleswig-Holstein ist ein attraktiver Startort. |Travemuende old town.jpg|Travemünde Altstadt |Hafen von Wismar.jpg|Hafen von Wismar |Rerik 2010-by-RaBoe-078.jpg|Rerik |Aerial View Kühlungsborn Luftbild Seebad Marina.jpg|Kühlungsborn Seebad Marina |Rostock asv2018-05 img42 aerial view.jpg|Rostock |Rostock asv2018-05 img65 Warnemuende view from lighthouse.jpg|Warnemünde |Ahrenshoop, Germany - panoramio (1).jpg|Ahrenshoop |Barth, Luftbild von Westen, 2018.jpg|Barth |DSC03000.jpeg - Stralsund (49172357558).jpg|Stralsund |Marktplatz in Gingst (Rügen) (1) (11987060693).jpg|Marktplatz in Gingst (Rügen) |Kap Arkona 2012.JPG|Kap Arkona |Altstadt von Sassnitz.jpg|Altstadt von Sassnitz |Sellin am Abend 20180521 12.jpg|Sellin |Mönchgut Greifswalder Bodden Blick.jpg|Mönchgut Greifswalder Bodden |Luftbild Putbus auf Rügen Stadtmitte Zentrum - Ostsee-Insel - Foto Wolfgang Pehlemann Steinberg IMG 0575.jpg|Putbus |Greifswald - Town Hall.jpg|Greifswald Rathausplatz |Wolgast Rathausplatz 2013-06-21 25c.jpg|Wolgast Rathausplatz |Dorfkirche Ahlbeck (b.Ueckermünde) 2015 NE.jpg|Dorfkirche Ahlbeck }} Wer den gesamten Küstenabschnitt von Travemünde bis Ahlbeck auf Usedom intensiv mit allen Städten und wichtigen Sehenswürdigkeiten bereisen möchte sollte sich '''zwei Wochen''' Zeit nehmen. Bei '''nur einer Woche''' wäre der Abschnitt von Rostock über den Darß und die komplette Rügenrunde ein attraktives Programm. Mit dem Zug Hinfahrt bis Roststock Hauptbahnhof bzw. der S-Bahn bis Warnemünde und Rückfahrt dann ab Stralsund. Sowohl Rostock wie Stralsund sind Fernverkehrshalte. Als Alternative könnte auch Greifwald dienen. Hier ebenfalls guter Bahnanschluss. Sonst kann die Strecke zwischen Zingst und Hiddensee mit der direkten Schiffsverbindung auch um zwei Etappen mit gut 100 km abgekürzt werden. Besonders in der Hochsaison sind die Seebäder oft weitgehend ausgebucht. Wer hier fährt sollte vorab alles reservieren. Allerdings ist für eine Radtour an der teilweise viel besuchten Küste eher das ruhigere Frühjahr oder auch der Spätsommer bzw. Frühherbst eine attraktive Reisezeit. Abseits der üblichen Reisewochenenden im Frühjahr geht es hier noch etwas geruhsamer zu. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Lübeck und Travemünde besitzen gute Bahnanbindungen ab Hamburg. Auch Ahlbeck auf Usedom ist über die Usedomer Bäderbahn an das Bahnnetz auf dem Festland angebunden. === Mit dem Fahrrad === * [[Ostseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein]] * Der internationale [[Iron Curtain Trail]] (EuroVelo 13/„Grünes Band Deutschland“) führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von der Grenze zu Tschechien unter anderem über den [[Harz]] und die [[Elbe]] nach Travemünde. <!-- === Auf der Straße === --> === Radanreise Lübeck Travemünde === Um per Fahrrad von Lübeck an die Ostsee zu gelangen, bieten sich drei Routen an: * Ab Lübeck Altstadt über die Radroute der alten Salzstraße nach Travemünde (23&#x202F;km). Infos siehe Beschreibung erste Etappe. * Via [https://herrentunnel.de/ Herrentunnel] direkt nach [[Travemünde]]. Durch den für Fußgänger und Radfahrer gesperrten Tunnel fährt ein Pendelbus. Der Bus-Shuttle befördert Fußgänger und Radler kostenlos zwischen den speziellen Haltestellen auf der Herreninsel und Lübeck Siems. Nach dem Übersetzen mit der kostenpflichtigen Fähre am Priwall erreicht man Mecklenburg-Vorpommern. Man verlässt schlagartig den Rummel an der Lübecker Bucht und radelt nun durch den ruhigen [[Klützer Winkel]] (Lübeck-Hbf > Priwallfähre: ca. 18&#x202F;km) * Via [[Dassow]] direkt zum [[Klützer Winkel]]. Bei Harkensee stößt man dann auf den Ostseeküsten-Radweg. Dassow besitzt eine gemütliche Altstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == Eine Radreise auf dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern beginnt man am besten in [[Schleswig-Holstein]]. "Km" steht für "Etappenkilometer" bezogen auf die Tagesstrecke ohne Abstecher. {{mapframe| lat = 54.249 | long = 12.513|zoom = 8 |width= full|height= 400 | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q140320013|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1647178|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} ===1. Etappe: Lübeck – Travemünde – Wismar (etwa 60 – 80&#x202F;km) === [[Datei:Ostseeküstenradweg vom Lübeck-Travemünde nach Mecklenburg-Vorpommern - panoramio (3).jpg|mini|Klassischer Blick Ostseeküstenradweg auf dem Klützer Winkel]] Je nach gewünschter Etappenlänge Start in Lübeck-Hauptbahnhof (75&#x202F;km) nah der Altstadt oder im Seebad Travemünde (55&#x202F;km). Tagesziel ist [[Wismar]]. Die Strecke bietet individuell viele Möglichkeiten, direkt der Küstenlinie folgend, den Blick aufs offene Meer zu genießen. Man kann teilweise individuell direkt auf kleinen Pfaden am Steilufer entlang fahren. Die Entfernung erreicht dann aber mehr Kilometer. Und diese inoffiziellen Küstenpfaden sind nicht vor Klippenabbrüchen abgesichert. '''Km 0:''' {{Marker | name = Lübeck Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q564926|url = https://www.bahnhof.de/luebeck-hbf}} - Lübeck besitzt gute Bahnanbindungen. Wer die alte Hansestadt von {{Marker | name = Lübeck | type = city | wikidata = Q2843 }} noch nicht kennt, für den lohnt eine Stadtbesichtigung. Die mittelalterliche Altstadt ist Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO. [[Datei:Alte Salzstraße Logo.svg|mini|Das Routenlogo der Alten Salzstraße führt auf ruhigen Strecken von Lübeck-Stadtmitte Richtung Travemünde.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Neben den bereits unter Anreise erwähnten Radrouten bietet sich zwischen Lübeck und Travemünde vor allem die '''[[Alte Salzstraße (Radroute)|Radroute der Alten Salzstraße]]''' an. Nach 20&#x202F;km ist auf dieser weitgehend ruhigen und grünen Strecke Travemünde erreicht. Die Radroute führt teilweise direkt als {{Marker | name = Uferweg an der Trave |type= waypoint |group = gold | lat = 53.90871| long = 10.71377}} entlang. Hier im Landschaftsschutzgebiet Schwartauwiesen Schotterstrecke. Ab Sereetz werden dann schattige Forstwege durch den Wald genutzt (ebenfalls Schotter). Nördlich des Waldhusener Forst lohnt ein Stopp am {{Marker | name = [[w:Pöppendorfer Großsteingrab|Pöppendorfer Großsteingrab]] | type= megalithic tomb | lat = 53.92699| long = 10.80578| image = Lübeck Pöppendorf Grosssteingrab S.JPG}}. Von hier rollt man auf ruhigen, asphaltierten Nebenstraßen Richtung Travemünde. Das Maritimhotel ist als Landmarke bereits von weitem zu sehen. '''Km 23:''' {{Marker | name = [[Travemünde]] | type = city | wikidata = Q321792 }} - Das zur Hansestadt gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In Travemünde mit der Fähre Richtung Mecklenburg-Vorpommern übersetzen. Es gibt zwei Fähren: Die Autofähre, oder die kleinere Fußgänger- und Fahrradfähre vorne an der Mole. Fährtickets gibt es an beiden Fähren nur am Automaten. :Von Travemünde sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Boltenhagen. Hat man den Privall hinter sich gelassen, wird es schnell ruhiger. Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} und {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die Hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. [[Datei:Ausssichtsplattform Hoher Schoenberg blick Luebeck.jpg|mini|Aussichtsplattform Hoher Schönberg: Blick Juni 2024 Richtung Travemünde. Der Mohn blüht. ]] '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Etwas weiter bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. '''Km 53:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es rund 30&#x202F;km bis zum Hafen an der Wismarer Altstadt. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. Im weiteren Verlauf Richtung Wismar dann wieder ruhigere Nebenstraße. '''Km 80:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ===2. Etappe: Wismar – Warnemünde (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = Unterwegs zwischen Wismar und Warnemünde |2023.09.23.144438 Betonschiff Redentin (Wismar) DE.jpg|Blick auf das "Betonschiff von Redentin". Aufgrund von Stahlmangel erbaute man im II. Weltkrieg einige Schiffe aus Beton. Weiteres siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. |Baltic_Sea_view_from_Schmiedeberg_hill_in_Rerik,_2025-06-23.jpg|In Rerik hat man vom Schmiedeberg einen schönen Küstenblick. |Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg|Nördlich Rerik lohnt der kleine Abstecher zum Leuchttturm Buk bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). |Kuehlung.jpg|Blick vom Leuchtturm Richtung Kühlungsborn |Strandpromenade kuehlungsborn.JPG|Strandpromenade Kühlungsborn |Denkmalensemble Kurhaus Heiligendamm.jpg|Blick von der Seebrücke auf das Denkmalensemble Heiligendamm - heute als Grandhotel genutzt. }} Von Wismar geht es weiter Richtung Rostock-[[Warnemünde]]. "Point of Interests" sind Rerik, der Panoramablick vom Leuchtturm bei Basdorf, die Seepromenade Kühlungsborn, Heiligendamm und der Gespensterwald bei Nienhagen. Wer möchte kann die Etappe mit einer weiteren Übernachtung in [[Rerik]] halbieren. '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Industrie am Hafen verlässt die Route Wismar nach Norden. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Ab Redentin wird auf straßenbegleitenden Radwegen Groß-Strömkendorf erreicht. [[Datei:Timmendorf 2012 02.jpg|mini|Insel Poel: Hafen Timmendorf mit Leuchtturm]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Wismar - Poel zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 31:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Rerik und Kühlungsborn lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung) '''Km 45:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Marina Kühlungsborn ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis Heiligendamm. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 50:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. ::Als Abstecher ist ein Besuch von {{marker | name = Bad Doberan | type = city | wikidata = Q9536 }} möglich (plus 7{{nnbsp}}km). Die Stadt besitzt ein historisches Münster. Den Weg dorthin kann man ab Kühlungsborn auch mit der {{marker | name = Mecklenburgischen Bäderbahn Molli | type = train | wikidata = Q9643 }} zurücklegen (Dampf-Schmalspurbahn, 15{{nnbsp}}km Strecke mit Fahrzeit 45{{nnbsp}}Min, Radtransport möglich, [https://www.molli-bahn.de www.molli-bahn.de). {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke vor Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Bald taucht die Route in ein dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen ein. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. '''Km 58:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = city | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Nienhagen ist es nicht mehr weit bis Warnemünde. Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 71:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. === 3. Etappe: Warnemünde – Prerow (57&#x202F;km) === [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn. Die Tagesstrecke startet mit einer Fahrt auf der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Fähre etwa 6{{nnbsp}}km Radweg an der Straße bis östlich Markgrafenheide. :Auf dem Weg zum Ostseebad Graal-Müritz schwenkt die Route {{Marker | name = hier von der Straße| name-map = Abzweig von der Landstraße Richtung Graal-Müritz|type= waypoint |group = gold | lat = 54.190943| long = 12.181692 }} bzw. Küste weg. Es geht um das {{marker | name = NSG Heiligensee und Hütelmoor | type = landscape | wikidata = Q1971027 }} herum und man taucht in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Die Weg sind nun geschottert, aber in der Regel gut fahrbar. Unterwegs bieten bei Regen Schutzhütten Unterschlupf. Als Erstes kommt man an der {{Marker | name = Schutzhütte an der Kuhschneise |type= shelter | lat = 54.20028| long = 12.18564| show = symbol}} vorbei. Als nächstes kann ein kleiner Abstecher zum {{Marker | name = Aussichtspunkt Moorhof | type= view | lat = 54.215059| long = 12.186531}} gemacht werden. Von der offenen Holzkanzel hat man einen kleinen Ausblick auf das NSG Heiligensee und Hütelmoor. Dann fährt man noch an der {{Marker | name = Schutzhütte Höhe Vierbirkenschneise |type= shelter | lat = 54.228454| long = 12.200009 | show = symbol}} vorbei. '''Km 17:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Seebrücke auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Dierhagen. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. '''Km: 25''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von hier ist es über das {{marker | name = Fischland | type = landscape | wikidata = Q895518 }} nicht mehr weit zum {{marker | name = Fischland-Darß-Zingst | type = peninsula | wikidata = Q702188 }} mit seinen gemütlichen Ferienorten. :{{Marker | name = Abzweig zur Fischlandkirche | type= waypoint |group = gold | lat = 54.34786 | long =12.38654 }} - Wer zur Fischlandkirche (Turmaufstieg) und dem hübschen Hafen von Wustrow möchte, zweigt hier vom Küstenweg ab. [[File:Kirche Wustrow (Fischland) Ausblick auf Saaler Bodden und Ostsee.JPG|mini|Blick von der Fischlandkirche Richtung Bodden.]] '''Km 33:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km 37:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Erstes Seebad in Vorpommern. Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[Datei:Weststrand_Darß_NLP_Vorpommersche_Boddenlandschaft_2023-06-07_73.jpg|mini|Auf dem Darß: Es bietet sich an den wilden Weststrand im Nationalpark als extra Tagestour zu besuchen.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Alternative abseits der Strecke zwischen Ahrenshoop und Prerow: Individuelle Erkundung des {{Marker | name = [[w:Darßer Ort|Darßer Ort]] | type= see | lat = 54.472500| long = 12.502613| wikidata = Q1720366}} mit Leuchtturm, (besteigbar) und dem wilden Weststrand auf dem Darß. :Es bietet sich aber eher an, dem Ostseeküstenradweg über die reizvollen Dörfer {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} (Km 44) und {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} (Km 50) entlang des Bodden zu folgen und die Tour zum Darßer Ort auf den nächsten Tag zu verschieben. '''Km 57:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie.ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ===4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) === [[File:Darßbahn vor Meiningenbrücke.jpg|thumb|Ostseeküstenradweg, hier parallel zur stillgelegten Strecke der Darßbahn am Bodstedter Bodden]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Zingst. Der Ostseeküsten-Radweg führt wesltich am Seebad vorbei. '''Km 8:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. : → Von Zingst kann man mit dem Fahrgastschiff direkt zur autofreien Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971}} übersetzen (Fahrzeit 3,5 Stunden, Verkehr in der Saison, aber nicht täglich ([https://www.reederei-zingst.de/fahrplan/zingst-insel-hiddensee Fahrplan und Preise]). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst verlassen. Durch die Boddenwiesen des Bodstedter Bodden geht es parallel der alten Trasse der Darßbahn Richtung Barth. '''Km 20:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Barth am Barther Bodden, geht es weiter zum "Tor der Insel [[Rügen]]", nach Stralsund. Die Strecke führt landschaftlich schön am Bodden entlang. Die Wege sind meist asphaltiert. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] *Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. * Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). '''Km 50:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. '''Km 52: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 63:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt mit Rathaus, Theater, Kulturhistorisches Museum, Ozeaneum - Deutsches Meeresmuseum, Museum Nautineum auf der Insel Dänholm, Kulturkirche St. Jakob, Kirchen: St. Marien, Kirche St. Nikolai, ehem. Kloster St. Johannis, Heiliggeistkloster === Rund um die Ostseeinsel Rügen === [[File:ruegen radrundweg logo ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Rügenradrundwegs]] Von Stralsund über den Rügendamm erreicht der Radurlauber die größte deutsche Ferieninsel {{Marker|type= island|name= Rügen|wikidata= Q3237}} Brückenfans können zuvor die neue Autobrücke zur Insel "ablichten". Der Ostseeküsten-Radweg umrundet die Insel komplett. Allein dieser Abschnitt der Radroute kann problemlos einen ganzen Urlaub für eine Woche füllen. ===5. Etappe: Stralsund − Schaprode / Hiddensee (etwa 52&#x202F;km) === Die 52{{nnbsp}}km sind ohne Umrundung der Insel Ummanz. Wer die Insel Ummanz komplett umrundet ist bis Schaprode etwa 72{{nnbsp}}km unterwegs. Wer möchte kann von Stralsund auch direkt mit dem Schiff nach Hiddensee fahren: Fahrradmitnahme möglich, Fahrzeit bis Neuendorf auf Hiddensee 90 Minuten, saionaler Verkehr, [https://www.reederei-hiddensee.de/fahrpreise/stralsund Fahrplan und Fahrzeiten]. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727| show = copy}} - Etappenstart am Hafen an der Altstadt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die Ziegelgrabenbrücke und den Rügendamm wird Deutschlands größte Insel erreicht. Ìn Sichtweite liegt die imposante Rügenbrücke. Die ältere [https://www.elwis.de/DE/dynamisch/Bfs/bfsMeldung:316167:elwis_bfs_showBfs Zugbrücke] am Rügendamm wird mehrmals am Tag für jeweils 20 Minuten hochgezogen, um den Schiffen eine Durchfahrt zu ermöglichen (evtl. also eine Pause). '''Km 6: [[Altefähr]]''' − schöner Blick auf Stralsund und Fährverbindung nach Stralsund, {{marker | name = St. Nikolai Altefähr | type = church | wikidata = Q2316603 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Altefähr landschaftlich schöner, aber naturnaher Uferweg. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Teilweise hier auch sehr schlechte Oberfläche als Erd-Spurweg mit massiver Grasnarbe in der Mitte. Hier unterwegs ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.35446| long = 13.12304| show = symbol}}. '''Km 17:''' {{Marker | name = Rambin | type= village | wikidata =Q639946 }} − schmucke {{marker | name = Dorfkirche Rambin | type = church | wikidata = Q1736355 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküstenradweg schwenkt nun nach Norden. Auf ruhigen Nebenstraßen geht es landschaftlich schön durch kleine Weiler. Der Bodden liegt teilweise in Sichtweite. Teilweise werden auch Betonspurwege genutzt. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Nördlich Düßnitz ein kurzes {{Marker | name = Stück sehr grober Schotterweg (etwa 800{{nnbsp}}m) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.39232| long = 13.25955}}. '''Km 33:''' {{Marker | name = Abzweig zur Insel Umanz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.44232| long = 13.21479}} - Hier ist eine Rundfahrt auf der {{Marker | name = [[Ummanz|Insel Ummanz]]| type= landscape | wikidata = Q706702}} möglich. Die Insel ist durch eine Brücke mit Rügen verbunden (eine Runde ca.&nbsp;20{{nnbsp}}km extra), Nationalparkinformationsstellung Waase, schöne {{marker | name = Dorfkirche Waase | type = church | wikidata = Q2316475 }} mit wertvollem Antwerpener Schnitzaltar '''Km 37:''' {{Marker | name = Gingst | type = city | wikidata = Q560992 }} − Historische Handwerkerstuben, Rügen Park Gingst (Miniaturen und Freizeitpark). Die sehenswerte {{marker | name = Dorfkirche Gingst | type = church | wikidata = Q2221932 }} hat eine historische Orgel. [[File:Ferry Wittow Breetzer Bodden 2021-09-17 06.jpg|thumb|Wittower Fähre]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Achtung: Nördlich Gingst muss für 6{{nnbsp}}km bis Trent eine stärker befahrene Landstraße genutzt werden. :Vor Grankevitz dann wieder Radweg an der Straße bis Schaprode. '''Km 52:''' {{Marker | name = [[Schaprode]] | type= city | wikidata = Q320637 }} - Überfahrt zur Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q3218}} möglich, es bietet sich hier dann ein Aufenthaltstag an, bzw. zwei Nächte direkt auf Hiddensee. ===6. Etappe: Schaprode / Hiddensee - Kap Arkona (etwa 46&#x202F;km) === [[File:kap arkona vom hochuferweg peilturm vitte ds wv 08 2010.jpg|thumb|Blick auf Kap Arkona in "Pastell". Standort: Hochuferweg vom Peilturm nach Vitt. Der Peilturm ist im Bild über der Steilküste zu erkennen.]] Kürzere Etappe. Wer auf Hiddensee übernachtet hat, hat so noch genügend Zeit für die Schiffspassage nach Schaprode. '''Km 0:''' '''Schaprode''' - Etappenstart am Hafen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Überfahrt mit der {{Marker | name = Wittower Fähre | type= ferry | wikidata = Q1253307 |url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/wittower-faehre }} auf die Halbinsel Wittow '''Km 12: Hafen Wittower Fähre''' - Hier landet die Fähre auf der Halbinsel Wittow an. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Wiek]] | type= city | wikidata = Q673783}} − Hafenort, Dorfkirche Wiek '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Dranske]] | type= city | wikidata = Q561023}} − Badeort, Marinehistorisches Museum Bug :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Schotterwege entlang der Nordküste von Rügen. Oberhalb der Klippen wird Kap Arkona erreicht. '''Km 46:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type = see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578}} − Leuchttürme Kap Arkona. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich im Weiler Putgarten. Wer noch etwas weiter möchte kann auch entlang der Küste bis Juliusruh fahren (dann 55{{nnbsp}}km). Vorteil: Die Etappe nach Sassnitz ist so kürzer. Das heißt man hat am Folgetag mehr Zeit für den Nationalpark Jasmund. Sonst finden sich landeinwärts in Altenkirchen weitere Gästebetten. ===7. Etappe Kap Arkona − Sassnitz (etwa 50&#x202F;km) === Diese Etappe besitzt landschaftlich viele verschiedene Eindrücke. Es geht von der Halbinsel Wittmund über die Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Erst eben, wird es dann zum Ende der Tagesstrecke hügelig bis bergig. [[Datei:Juliusruh, die Schaabe, Breege (2011-05-21).JPG|mini|Luftbild mit Blick auf Juliusruh (Vorne) und die [[w:Nehrung|Nehrung]] Schaabe (mittig). Die Schaabe verbindet die Halbinseln Wittmund und Jasmund. Viel Kiefernwald und ein langer Sandstrand prägt diese Landschaft]] [[Datei:1024 Stubbenkammer, Blick auf den Königsstuhl-5721.jpg|mini|Im Herbst färben sich die Blätter im Nationalpark Jasmund.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type= see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578| show = copy }} - Etappenstart '''Km 1: Kapelle von Vitt''' - Ein Abstecher in das viel besuchte, aber romantische '''[[Kap_Arkona#Fischerdorf_Vitt|Fischerdorf Vitt]]''' lohnt. Das Fahrrad am besten oben im Bereich der Kapelle an den Radständern parken. Dann Spaziergang durch das kleine Dorf. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Schotterwegen geht es oberhalb der Steilküste Richtung Juliusruh. '''Km 9:''' {{Marker | name = [[Breege|Juliusruh-Breege]] | type= city | wikidata = Q654993}} - Seebad mit langem Badestrand, Park Juliusruh: spätbarocke Parkanlage um 1800 (ein unspektakulärer naturnaher Park), zum Ort gehört auch das Dorf Breege am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein asphaltierter Radweg führt über die Nehrung [[w:Schaabe|Schaabe]] Richtung Halbinsel Jasmund. '''Km 19:''' {{Marker | name = Glowe | type= city | wikidata = Q561014}} - Seebad mit Promenade und Yachthafen. Im Hafen Aussichtsplattform auf dem Molengebäude. Einkehrmöglichkeiten sowie Toiletten. '''Km 23:''' {{Marker | name = Schloss Spyker | type= see | wikidata =Q458600 |url = no }} − ältestes Schloss auf Rügen mit herrlichem Schlosspark '''Km 27:''' {{Marker | name = Neddesitz | type= city | wikidata = Q137913752}} − Jasmar Therme im Ort. Wer sich speziell für das Thema Kreide interessiert kann einen kleinen Abstecher zum [https://www.kreidemuseum.de/ Kreidemuseum Gummanz] machen. Und für Freunde von Findlingen findet sich nördlch des Dorfes der [[w:Opferstein von Quoltitz|Opferstein von Quoltitz]]. Zugang allerdings über sehr naturnahe Wege, die für Tourenräder nicht geeignet sind. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Aussichtsreich aber sehr hügelig geht es über Nardevitz und Nipmerow Richtung Lohme. Befahren werden gut betonierte Feldwege und asphaltierte Nebenstraßen (teilweise Spurwege). Es ergeben sich immer wieder schöne Blicke auf die Ostsee. '''Km 34:''' {{Marker | name = Lohme | type= city | wikidata = Q642689}} − kleiner Ferienort oben am Steilufer mit Seeblick, Einkehrmöglichkeiten, Schwanenstein (162 t Findling) {{Scroll Gallery |title = Unterwegs im Nationalpark Jasmund |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 36.jpg|Ein uriger Wald: Radroute im Nationalpark zwischen Lohme und Königsstuhl |Nationalpark Jasmund Nationalparkzentrum 01.jpg|Nationalparkzentrum am Königsstuhl |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-8-Asio.JPG|Bekannteste Sehenswürdigkeit im Park ist der Königsstuhl. Die Klippe war früher direkt mit Eintrittskarte des Infozentrums zugänglich. Der Zugang wurde aber zu unsicher. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-1-Asio.jpg|Daher hat man mit einem aufwendigen Skywalk einen Ersatz geschaffen (Eintritt zum Infozentrum inklusive). |Skywalk_Koenigsstuhl,_Sassnitz_(P1032385).jpg|upright{{!}}Der Aussichtspunkt ist nun auch barrierefrei zugänglich. |Nationalpark-Jasmund_Königsstuhl-Skywalk_20240905_135207.jpg|Blick Richtung Klippen. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-7-Asio.JPG|Vorne wandelt man hoch über den Klippen. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg|Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. |L_303_in_NLP_Jasmund_2023-05-22_02.jpg|Nach Querung der Landstraße L303 nahe des Großparkplatzes (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 15.jpg|Unterwegs im Buchenwald Richtung Sassnitz. }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Lohme taucht die Route in das Reich der Buchen des {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund]] | type= landscape | wikidata = Q679173}} ein. Im Nationalpark dürfen nur für das Fahrrad markierte Wege mit dem Rad befahren werden. '''Km 38:''' {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Königsstuhl im Nationalpark Jasmund]] | type= see | wikidata = Q315124}} - Der Felsen ist mit seinen 117 Metern die höchste Erhebung der Stubbenkammer und gehört zum [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Nationalpark-Zentrum]] (Eintritt für Zentrum und Skywalk über dem Felsen), lohnenswerter kurzer Fußweg zur Viktoria-Sicht (frei zugänglich, hier ebenfalls spektakuläre Tiefsicht, evtl. kurze Wartezeit am kleinem Steg). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig {{Marker | name = Verzweig bei Lohme: Abzweig sichere Strecke Richtung Sassnitz | type= waypoint |group = gold | lat = 54.572258 | long = 13.644547| show = noname |image = Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg}} nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. :Nach Querung der Landstraße L303 am {{Marker | name = Großparkplatz bei Hagen mit Toilette | type= waypoint |group = gold | lat = 54.561960 | long = 13.627671| show = noname}} Großparkplatz (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. :Hinweis: Der Ostseeküstenradweg führt laut Openstreetmap (Stand 03-2026) in Sassnitz angeblich nordwestlich an der Stadt vorbei. Laut offiziellen Daten von [https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] geht die Route aber durch die Stadt. Hier gibt es auch einiges zu sehen. [[Datei:Altstadt von Sassnitz.jpg|mini|Altstadt von Sassnitz]] '''Km 50:''' {{Marker | name = Sassnitz | type = city | wikidata = Q494631 | lat = 54.515253| long = 13.650942 }} − Etappenende am Hafen. Sassnitz liegt bergig am Hang der Halbinsel Jasmund. Sehenswertes: Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum, U-Boot H.M.S. Otus, St.-Johannis-Kirche, Tierpark Sassnitz am Steinbachweg 4, Schmetterlingspark und Atelierhaus an der Straße der Jugend 6. ===8: Etappe: Sassnitz – Sellin (29&#x202F;km) === [[File:20-07-06-Prora-RalfR-DJI 0120.jpg|thumb|Die ehemaligen Gebäude von Prora]] Kurze Etappe, aber es gibt viel zu sehen. '''Km 0:''' '''Sassnitz''' - Etappenstart am Hafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung:''' Im Bereich der Hafenanlagen von Mukran muss für einen guten Kilometer die starke befahrene Landstraße genutzt werden. Das Schieben auf dem Gehweg bzw. auf einem Trampelpfad ist aber möglich. Ein Lückenschluss des Radwegs im Bereich der Bahnbrücke ist wohl lange angedacht, aber bisher nicht umgesetzt. '''Km 9:''' Der Abstecher ins {{Marker | name = [[Feuersteinfelder (Rügen)|Naturschutzgebiet Feuersteinfelder]] | type= landscape | wikidata = Q1409723}} in der Schmalen Heide lohnt: Sandwege, evtl. schieben, am Hauptweg das Rad parken und zu Fuß auf die Pfade an den Feuersteinfeldern. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf gut ausgebautem Asphaltweg ist schnell Prora bzw. Binz erreicht. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Binz#Seebad Prora|Seebad Prora]] | type= building complex | wikidata = Q685448}} − ehemaliges „Kraft durch Freude“ Seebad aus der NS-Zeit, Dokumentationszentrum Prora, Eisenbahn- und Technikmuseum Rügen '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz]] | type= City | wikidata = Q523490}} − Bekanntes Seebad mit Binzer Kurpark, Park der Sinne am Schmachter See, Erlebnisbad Vitamar [[Datei:2015 Granitz 11.jpg|mini|Herbst am Schwarzen See]] [[Datei:Jagdschloss Granitz (2011-05-21) 15.JPG|mini|Jagdschloss Granitz aus der Luft]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Binz tauchz die Route in den bergigen Buchenwald der Granitz ein. Der Radweg verläuft hier geschotterten Forstwegen. Das Hügelland steht als {{Marker | name = Naturschutzgebiet Granitz | type= landscape | wikidata = Q1744193}} unter Schutz. Der Wanderpfad an der Steilküste der Granitz von Binz nach Sellin ist überigens für Radfahrende gesperrt. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz#vCard_Q315676|Jagdschloss Granitz]] | type= see | lat = 54.38067| long = 13.62725 | wikidata = Q315676}} Der kleine Abstecher lohnt in jedem Fall. Im Jagdschloss (Eintritt) kann der Schlossturm bestiegen werden. Achtung: Für die frei liegende Innentreppe muss man schon etwas schwindelfrei sein. Vor oben, aus rund 125 m über dem Meer, ergibt sich ein Rundblick über weite Teile der Insel Rügen. Gut zu Wissen: Unterhalb des Jagdschlosses findet sich eine übernachtete Fahrradabstellanlage. Auch Schließfächer für Gepäck sind vorhanden. '''Km 26:''' {{Marker | name = Schwarzer See | type= lake | wikidata = Q1403005}} - Der urige Waldsee befindet sich im östlichen Teil des Naturschutzgebiet Granitz in Richtung Sellin. Der kurze Weg zum Aussichtssteg darf nur zu Fuß genutzt werden. Das Fahrrad einfach an den Anlehnbügeln am Forstweg abschließen. '''Km 29:''' Seebad {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173}} - Etappenende in der Ortsmitte: Bäderarchitektur mit alten Villen, bekanntes Fotomotiv ist die Seebrücke. === 9. Etappe: Tagestour ab Sellin auf die Halbinsel Mönchgut === [[Datei:Zicker See.jpg|mini|Halbinsel Mönchgut: Blick von den Zickerschen Bergen. Das kleine, aber sehr reizvolle Hügelland darf nur zu Fuß betreten werden. ]] [[Datei:Übersicht_über_die_Zickerschen_Berge.jpg|mini|Übersicht über die Zickerschen Berge (Mai 2016)]] Es bietet sich an die {{Marker | name = [[w:Mönchgut|Halbinsel Mönchgut]] | type = landscape | wikidata = Q316623 }} ab {{Marker | name = Sellin | type= village | wikidata =Q541654 | show = copy}} oder auch {{Marker | name = Baabe | type= village | wikidata =Q630177}} als Tagestour zu erkunden. So spart man sich eine Quartierssuche. Je nach gewählten Zielen ist man zwischen 40 bis 60&#x202F;km unterwegs. Rundtour: * Von Sellin führt der Östseeküstenradweg landeinwärts durch den Wald. So kommt man seitlich mäßig steil an Göhren vorbei. Alternative: Es darf die Strandpromenade über Baabe nach Göhren auch mit dem Fahrrad genutzt werden. Dies ist bis Göhren die attraktivere Strecke. Aber man muss dann einen sehr steilen Hügel im Ortszentrum von {{Marker | name = Göhren | type= village | wikidata = Q628382}} überwinden (auf der Fahrbahn zusammen, mit je nach Saison, viel KFZ-Verkehr im Ort). * Südlich Göhren geht es wieder auf dem Rügenrundweg über {{Marker | name = Lobbe | type= village | wikidata = Q1712959 }} und dem Ostseebad {{Marker | name = Thiessow | type= village | wikidata = Q641879 }} zum Ort {{Marker | name = Klein Zicker | type= village | wikidata = Q1746275}}. Hier ist Endstation. * Wer noch über ausreichend Energie verfügt, kann auf dem Rückweg zu Fuß einen Abstecher in die '''Zickerschen Berge''' machen. Ausgangspunkt für diesen Spaziergang ist der reizvolle Ort {{Marker | name = Groß Zicker | type= village | wikidata = Q85519182}}, der malerisch zu Füßen des Hügelzugs liegt. In den Zickerschen Bergen ist das Radfahren nicht erlaubt. * Rückkehr nach Sellin: {{Marker | name = Windschöpfwerk Lobbe | type= see | wikidata = Q2584004}}, {{Marker | name = Middelhagen | type= village | wikidata = Q560996}}, Fliegerberg (kleiner Ausblick auf den Bodden), Baabe Hafen. ===10. Etappe: Sellin − Greifswald (etwa 66&#x202F;km oder rund 100&#x202F;km) === [[Datei:Putbus (2011-05-21) 7.JPG|mini|Putbus aus der Luft]] Diese längere Etappe lässt sich mit Übernachtung in Stralsund in zwei Teiletappen teilen: *Sellin - Stralsund: 64{{nnbsp}}km *Stralsund - Greifswald: 36{{nnbsp}}km Da Stralsund schon erkundet wurde, bietet es sich an, den Ostseeküstenradweg über die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23754 | long = 13.30444}} abzukürzen. Dann verkürzt sich die Etappe Sellin − Greifswald auf rund 66{{nnbsp}}km. Die Glewitzer Fähre, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). So erspart man sich auch 10{{nnbsp}}km Pflasterstraße. Wer nur den Rügen-Rundweg fährt schließt seine Inselrunde sowieso in Stralsund ab. ==== Sellin – Abzweig Glewitzer Fähre (40{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Ruegen urwald goor boddenkueste ds wv 08 2010.jpg|mini|An der Boddenküste des Urwaldes „Goor“]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Seelin auf Nebenstraßen entlang des Selliner See bis kurz vor {{Marker | name = Moritzdorf | type= village | wikidata = Q1948159}}. Über einen Hügel wird Seedorf erreicht. '''Km 6:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q1464035}} - Malerisch am Neuensiener See gelegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach Überquerung der Brücke am Zuflusses zum Neuensiener See wird es wieder hügelig. Wer möchte kann einen Stopp an den {{Marker | name = [[w:Großsteingräber bei Lancken-Granitz|Großsteingräbern bei Lancken-Granitz]] | type= see | wikidata = Q832458 }} machen. :Beim Dorf Groß Stresow erreicht man die malerische Boddenküste. Es geht reizvoll entlang des Ufers über Muglitz bis vor Freetz. '''Km 15:''' {{Marker | name = Abzweig Urwald Goor |type= waypoint |group = gold | lat = 54.34504 | long = 13.54013}} - Laut offiziellen Daten auf https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] führt der Ostseeküsten-Radweg nördlich über Vilmnitz vorbei. Es bietet sich aber an direkt durch den {{Marker | name = Urwald Goor | type= landscape | lat = 54.34381| long = 13.52435 | wikidata = Q1537715}} zu fahren. Denn das Waldgebiet ist sehenswert. Stand 2010 durfte auf den Hauptwegen im NSG Rad gefahren werden. Die kleinen Wanderpfade sind aus Naturschutzgründen aber für das Radfahren gesperrt. Neben der reizvollen Boddenküste im Waldbereich mit kleinem Kliff ist auch der Totholzbaum der Schirmeiche im hinteren Teil des Goor-Waldes sehenswert :Am Westrand der Goor liegt das rekonstruierte Badehaus der Fürsten von Putbus (heute ein Hotel). '''Km 18:''' {{Marker | name = Lauterbach | type= village | wikidata = Q1808626}} - Der kurze Abstecher zum Hafen lohnt. Die streng geschützte Insel [[w:Vilm|Vilm]] kann nur im Rahmen von geführten Touren per Schiff besucht werden ([https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-vilm-besuchen Info]). '''Km 20:''' {{Marker | name = Putbus | type = town | wikidata = Q572006 }} mit Rondell (''Circus'') und Stadtmitte, {{marker | name = Schlosskirche Putbus | type = church | wikidata = Q2244595 }}, Schlosspark mit einigen historischen Sehenswürdigkeiten. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Größtenteils auf der Trasse der eher Kleinbahn geht es nun Richtung Garz. Die Strecke führt komplett abseits des Verkehr und auch größerer Orte durch viel Natur. Die Radroute ist hier ein naturnaher Weg mit wassergebundener Feinschotterdecke. Es gibt meist eine breite massive Grasnarbe in der Mitte. '''Km 32:''' {{Marker | name = [[Garz auf Rügen|Garz]] | type= city | wikidata = Q161898}} − älteste Stadt von Rügen. Die ländliche Kleinstadt wurde auf den Überresten der slawischen Burg Charenza gegründet, abseits in der Stadtmitte: Einkehrmöglichkeiten und ein Lebensmittelmarkt (Edeka). In Garz findet sich auch das {{Marker | name = Ernst-Moritz-Arndt-Museum | type= museum | wikidata = Q76635299}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg umrundet die Stadt Garz westlich und führt dann östlich am Garzer See entlang. :Südlich Garz macht die Radroute einen Schlenker an die [[w:Schoritzer Wiek|Schoritzer Wiek]]. Wer aufgrund evtl. fortgeschrittener Zeit schnell zur Glewitzer Fähre möchte kann diesen Schlenker auch über den gut ausgebauten Radweg an der Landstraße abkürzen (spart 3,5{{nnbsp}}km), zeitlich maximal 1/2 Std.). Auf dem Schlenker findet sich in Groß Schoritz das {{Marker | name = Ernst Moritz Arndt-Geburtshaus | type= see | lat = 54.276692 | long = 13.366172|url = https://www.ernst-moritz-arndt-gesellschaft.de|image = Gross_Schoritz_EMArndt_Geburtshaus.jpg}} Das Haus kann regulär '''nicht besichtigt werden.''' Es werden Veranstaltungen angeboten. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Glewitzer Fähre |type= waypoint |group = gold | lat =54.27951 | long = 13.34665}} - Die Etappe verlässt hier den Ostseeküstenradweg und nutzt die direkte Variante Richtung Greifswald. ==== Abzweig Glewitzer Fähre - Greifswald (28{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG|mini|Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach 6{{nnbsp}}km auf dem gut ausgebauten Radweg an der Landstraße ist die Fähre erreicht. Die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23749| long =13.30359 | image = Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG |url =https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre }}, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). Die fähre benötigt vom Weiler Glewitzer Fähre auf Rügen bis Stahlrode auf dem Festland 15 Minuten Fahrzeit (Strecke 1,8{{nnbsp}}km). :Ab Stahlrode (Einkehrmöglichkeiten am Hafen) geht es auf gutem Radweg an der Landstraße bis Reinberg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Hier trift man wieder auf den Ostseeküsten-Radweg. Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Reinberg und Abzweig Gristow '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 56:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nun ist es nicht mehr weit bis zur alten Hansestadt Greifswald. Ab Abzweig Gristow fährt man auf Asphalt hinein nach Mesekenhagen. Die Ortsdurchfahrt ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. Südlich Mesekenhagen folgen bis Greifswald gut asphaltierte Radwege. '''Km 66:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Hier beginnt die Altstadt von {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }}. Die lebendige Universitätsstadt ist besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== Variante über Stralsund in zwei Teiletappen ==== [[Datei:Poseritz imgp7701.jpg|mini|Ortsansicht in Poseritz mit Kirche]] Diese Variante ist rund 100{{nnbsp}}km lang. Hier optional noch einmal in Stralsund übernachten. Vom Abzweig Glewitzer Fähre bei Puddemin den Ostseeküsten-Radweg einfach weiter nach Stralsund folgen: * '''Puddemin''' - kleiner Hafen, der zur Pause einlädt. Hier findet sich das {{Marker | name = Hafenrestaurant Puddemin| type = restaurant | lat = 54.279041| long = 13.333671| url = https://hafen-restaurant-puddemin.de/}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut asphaltierten Trasse der Kleinbahn geht es über den Weiler '''Nepamitz''' nach Poseritz. Teilweise fährt man entlang von Landstraßen. * {{marker | name = Poseritz − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q2316464 }} - kleiner Abstecher von der Route. Am Ortseingang direkt an der Strecke: {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.295733| long = 13.277460 | show = symbol}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am südlichen Ortseingang Poseritz biegt der Radweg südlich nach Venwitz ab. Vom Weiler Venwitz hier geht es dann nordwestlich über Sissow nach Gustow. Die landschaftlich schöne Strecke nutzt teilweise die Trasse der ehemaligen Rügenschen Kleinbahn. Der Weg ist gut asphaltiert oder verläuft auf gut fahrbaren Betonspurwegen. Vor Gustow findet sich ein kleiner {{Marker | name = Rastplatz (ohne Regenschutz) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.291411| long = 13.216016 }}. * {{marker | name = Gustow − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244343 }} - Abstecher Dorfkirche 500{{nnbsp}}m von der Route. {{Marker | name = Imbiss "Zum Reiter" | type = restaurant | lat = 54.302125 | long = 13.209348}} im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Nesebanz und Klein Bandlevitz geht es weiter nach Gährlerfähre. Erst hier erreicht man wieder das Wasser, inzwischen ist man kurz vor dem Rügendamm angelangt. Teilweise Schotterstrecken. :Über den Rügendamm und die Insel Dänholm erreicht man wieder das Festland. * [[Stralsund]]: Übernachtung und am nächsten Tag Fahrt nach Greifswald. Jede Teiletappe rund 40{{nnbsp}}km. === 11. Etappe: Greifswald − Wolgast (51&#x202F;km) === Von Greifswald führt diese Etappe über das Seebad Lubmin nach Wolgast, dem Tor zur Insel Usedom. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. :~> Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 30:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 39''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen, in der Saison {{Marker | name = Personen- und Fahrradfähre nach Usedom | type= ferry | lat = 54.14122| long = 13.74948| url = https://www.schifffahrt-apollo.de/faehre/}}. Die Fähre schippert nach {{Marker | name = Peenemünde | type= village | wikidata = Q490398}}. So kann der Schlenker über Wolgast abgekürzt werden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Kröslin und Groß Ernsthof wird Wolgast angefahren. In diesem Abschntt teilweise Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. Vor Wolgast bei Tannenkamp wieder ruhige Wege am Wasser. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] '''Km 51''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. ===12. Etappe: Wolgast − Ahlbeck auf Usedom (etwa 40&#x202F;km) === [[File:Feininger-Tour 38.jpg|thumb|Feininger-Tour, Standort 38]] Wie an einer Perlenkette reihen sich auf {{Marker | name = Usedom | type = island | wikidata = Q3255 }} die Seebäder (auch: Kaiserbäder) auf: [[Zinnowitz]], [[Zempin]], [[Koserow]], [[Ückeritz]], [[Heringsdorf]] und [[Ahlbeck]] an der polnischen Grenze. Mit einem Badeaufenthalt kann man hier den eventuell vorhandenen Muskelkater der Radreise "auskurieren". Die ''Feininger-Radtour'' rund um die sogenannten Kaiserbäder verläuft teilweise auf dem Ostseeküsten-Radweg. Deckungsgleich sind auch Abschnitte in und um [[Swinemünde]], vgl. das Buch [http://www.papileo.de ''Papileo auf Usedom''], das die Tour und Feiningers Wirken auf Usedom sehr detailliert beschreibt, sowie die Orte, an denen die einzelnen Kunstwerke entstanden. '''Zur Strecke:''' '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. Hinter Mahlzow wird die laute Bundesstraße verlassen. :Es folgt ein ruhiger Schotterweg bis Mölschow. Zwischen '''Mölschow''' und {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} rollt man leicht auf Asphalt dahin. '''Km 10:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} - Hier erreicht man die Ostseeküste Usedoms. Die Route folgt nun der "Perlenschnur der Seebäder" bis Ahlbeck. '''Km 12:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 15:''' {{Marker | name = [[Zempin]] | type = village | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 22:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 26:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Bansin]] | type = village | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} - an der Seebrücke '''Km 37:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf]] | type = village | wikidata = | lat =53.956250 | long = 14.170078}} - an der Seebrücke '''Km 39:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. Hier endet eine Erlebisreiche Radreise auf dem Ostseeküstenradweg in "Meck-Pom". Das beliebte Seebad besitzt Bahnanschluss an die Usedomer Bäderbahn. Über Wolgast besteht Anschluss zum Bahnhof Züssow auf dem Festland. Ab Züssow verkehren Regionalexpresszüge Richtung Berlin und Stralsund. {{Panorama|bild=Heringsdorf Strand Panorama.jpg|unterschrift=Die Ostsee ist erreicht: Der Strand von Heringsdorf|breite=1500px}} == Weiter geht's == * Wer möchte, kann die gesamte [[Ostseeküsten-Radweg|Ostsee]] umradeln. * Weiterfahrt nach Berlin auf dem [[Radfernweg Berlin - Usedom]]. * oder ab ins Landesinnere von Mecklenburg-Vorpommern über den [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] zur Meckenburgischen Seenplatte. == GPX-Daten == * Streckenverlauf Ostseeküsten-Radweg (Abschnitt Flensburg - Ahlbeck auf Usedom) von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=16413681&type=relation&map=8.0/54.211/13.6805 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], Daten ohne Rügen-Rundweg. * Streckenverlauf Rügen-Rundweg von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=3209281&type=relation&map=9.0/54.4646/13.7843 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg 2: Mecklenburg-Vorpommern • Von Lübeck nach Ahlbeck/Usedom. Mit Rügen-Rundweg|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2024|Auflage=18|Band=|Seiten= 160|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN= 978-3711102270|Kommentar= 16&nbsp;€|Sprache=|Online= }} * {{Buch|Autor= Axel von Blomberg, Kai-Uwe Thiessenhusen |Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg Mecklenburg-Vorpommern|Ort=|Verlag=grünes Herz|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=166|Seitenanzahl=| Reihe = |ISBN= 978-3866363960|Kommentar= 12&nbsp;€|Sprache=|Online= }} == Weblinks == <!-- Dieser Abschnitt ist vor allem für Hinweise auf offizielle Informationen gedacht oder evtl. noch weitere ähnliche Infos gedacht (Radreisewiki, in Ausnahme Infos des ADFC). Links auf Radreiseangebote und -vermitteler oder Ähnliches gehören nicht in diesen Artikel bzw. gehören allgemein nicht in Wikivoyage. siehe auch https://de.wikivoyage.org/wiki/Wikivoyage:Was_wir_wollen_und_was_nicht --> * [https://www.auf-nach-mv.de/ostseekuesten-radfernweg Offizielle Seite: Ostseeküsten-Radweg] {{IstIn|D-Route 2: Ostseeküstenroute}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} {{Radweg|kat=Radwege in Mecklenburg-Vorpommern}} bhl69b0pckpdmo156k67vteewsbphoq 1794553 1794445 2026-08-06T05:50:02Z Dirk Schmidt 15181 /* Vorbereitung */ + wichtige Punkte Vorbereitung mit Texten von mir 1794553 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Art=Thema|Datum=2020-08}} [[File:2019 - Nationalpark Jasmund - 01.jpg|thumb|Kreideklippen im [[Nationalpark Jasmund]] auf Rügen]] Der Ostseeküsten-Radweg ist die internationale '''Baltic Sea Cycle Route''' oder Hansa circuit und umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer. Die Ostseeküste in [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg und Vorpommern]] ist reich an Natur- und Kulturgütern. Nicht umsonst hat sich die Küste in den letzten Jahrzehnten zu einer der beliebtesten deutschen Ferienregionen gemausert. == Streckenprofil == [[File:ostseekuesten radweg logo ges auf ruegen ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Ostseeküsten-Radwegs]] * '''Länge: 670&#x202F;km''' * '''Ausschilderung:''' ja * '''Steigungen:''' Die Route beistzt meistens nur leichte Anstiege, allerdings sind einige steilere kurze Rampen dabei. * '''Wegzustand:''' Der Ausbauzustand ist stark wechselnd. Von gut ausgebauten Wirtschaftswegen bis hin zu naturnahen, mit Pfützen übersäten Klippenrandwegen ist alles dabei. * '''Verkehrsbelastung:''' saisonal und regional sehr unterschiedlich. In der Hochsaison insbesondere in und um die Seebäder viele Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Strecke. Sonst hinsichtlich Kfz-Verkehr außerorts oft verkehrsfrei geführt bzw. Radwege an Landstraßen. Es werden allerdings auch öfter ruhige Nebenstraßen gemeinsam mit Kfz genutzt. Stark befahrene Straßenabschnitte zusammen mit Kfz sind die Ausnahme. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Rad mit 7-Gangschaltung, da es teilweise Hügel gibt und weil man öfter mit dem Wind kämpfen muss. Pedelec daher sinnvoll. * '''Familieneignung:''' insgesamt lokal oft gut für Familien geeignet. * '''Inlinereignung:''' lokal evtl. gegeben, durchgängig aber nein == Hintergrund == Die Strecke gehört als "D-Route 2: Ostseeküstenroute" zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == {{Scroll Gallery |title=Orte entlang der Ostseeküste von<br />"Meck-Pom". |Lübeck rathaus.jpg|Rathaus Lübeck - Die Hansestadt in Schleswig-Holstein ist ein attraktiver Startort. |Travemuende old town.jpg|Travemünde Altstadt |Hafen von Wismar.jpg|Hafen von Wismar |Rerik 2010-by-RaBoe-078.jpg|Rerik |Aerial View Kühlungsborn Luftbild Seebad Marina.jpg|Kühlungsborn Seebad Marina |Rostock asv2018-05 img42 aerial view.jpg|Rostock |Rostock asv2018-05 img65 Warnemuende view from lighthouse.jpg|Warnemünde |Ahrenshoop, Germany - panoramio (1).jpg|Ahrenshoop |Barth, Luftbild von Westen, 2018.jpg|Barth |DSC03000.jpeg - Stralsund (49172357558).jpg|Stralsund |Marktplatz in Gingst (Rügen) (1) (11987060693).jpg|Marktplatz in Gingst (Rügen) |Kap Arkona 2012.JPG|Kap Arkona |Altstadt von Sassnitz.jpg|Altstadt von Sassnitz |Sellin am Abend 20180521 12.jpg|Sellin |Mönchgut Greifswalder Bodden Blick.jpg|Mönchgut Greifswalder Bodden |Luftbild Putbus auf Rügen Stadtmitte Zentrum - Ostsee-Insel - Foto Wolfgang Pehlemann Steinberg IMG 0575.jpg|Putbus |Greifswald - Town Hall.jpg|Greifswald Rathausplatz |Wolgast Rathausplatz 2013-06-21 25c.jpg|Wolgast Rathausplatz |Dorfkirche Ahlbeck (b.Ueckermünde) 2015 NE.jpg|Dorfkirche Ahlbeck }} === Karte des Ostseeküsten-Radweg === In der interaktiven Karte sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen, am Ostseeküsten-Radweg gelistet. In Auswahl sind Rastplätze mit Wetterschutz und bezogen auf die Etappen, in Auswahl Sehenswürdigkeiten genannt. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind bei größeren Orten in den Ortsartikeln vermerkt. === Reisezeit und Etappen === Wer den gesamten Küstenabschnitt von Travemünde bis Ahlbeck auf Usedom intensiv mit allen Städten und wichtigen Sehenswürdigkeiten bereisen möchte, sollte sich '''zwei Wochen''' Zeit nehmen. Bei '''nur einer Woche''' wäre der Abschnitt von Rostock über den Darß und die komplette Rügenrunde ein attraktives Programm. Mit dem Zug Hinfahrt bis Roststock Hauptbahnhof bzw. der S-Bahn bis Warnemünde und Rückfahrt dann ab Stralsund. Sowohl Rostock wie Stralsund sind Fernverkehrshalte. Als Alternative könnte auch Greifwald dienen. Hier ebenfalls guter Bahnanschluss. Sonst kann die Strecke zwischen Zingst und Hiddensee mit der direkten Schiffsverbindung auch um zwei Etappen mit gut 100 km abgekürzt werden. === Reisezeit === Beste Reisezeit für den Ostseeküsten-Radweg ist von Mai bis September. Im Gegensatz zu Süddeutschland ist der April im Nordosten Deutschlands oft noch recht kühl und es grünt auch noch wenig. Je nach Frühlingseinzug und Witterung kann aber auch der April bereits schöne Radreisetage bieten – dies gilt vor allem für die 2. Monatshälfte. Im Frühling können sich bei Wind von der See lokal auch bei sonnigem Wetter recht frische Temperatur ergeben. Ähnlich sieht es im Oktober aus. Auch hier sind schöne Radreisetage möglich, allerdings sehr von der aktuellen Witterung abhängig. === Fahrtrichtung === Traditionell wird meist von der Lübecker Bucht nach Usedom gefahren. Dies ist von der Windrichtung her etwas optimaler. Aber das hängt natürlich von der akutellen Wetterlage ab. Ein Streckenbeschreibung von Usedom zur Lübecker Bucht ist im Artikel [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]] zu finden. Die D13 bzw. Eurovelo-Route EV13 liegt auf dem Ostseeküsten-Radweg. Der Rügenrundweg gehört allerdings nicht zur D13 bzw. EV13. === Unterkünfte === Besonders in der Hochsaison sind die Seebäder oft weitgehend ausgebucht. Wer hier fährt sollte vorab alles reservieren. Allerdings ist für eine Radtour an der teilweise viel besuchten Küste eher das ruhigere Frühjahr oder auch der Spätsommer bzw. Frühherbst eine attraktive Reisezeit. Abseits der üblichen Reisewochenenden im Frühjahr geht es hier noch etwas geruhsamer zu. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres zu den Betrieben siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] === Camping === Eine naturnahe Reisevariante ist das '''[[Bikepacking]] mit Zelt'''. Entlang der Strecke finden sich ausreichend Campingplätze. Die Plätze sind gut über die [https://opencampingmap.org/de/way/350215769#10/53.3979/11.8639/1/1/bef Opencampingmap] zu finden. Etappenbezogene Campingplätze sind in Auswahl in der Streckenbeschreibung gelistet. Details zu den Campingplätzen und weiteren Unterkünften siehe Ortsartikel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Lübeck und Travemünde besitzen gute Bahnanbindungen ab Hamburg. Auch Ahlbeck auf Usedom ist über die Usedomer Bäderbahn an das Bahnnetz auf dem Festland angebunden. === Mit dem Fahrrad === * [[Ostseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein]] * Der internationale [[Iron Curtain Trail]] (EuroVelo 13/„Grünes Band Deutschland“) führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von der Grenze zu Tschechien unter anderem über den [[Harz]] und die [[Elbe]] nach Travemünde. <!-- === Auf der Straße === --> === Radanreise Lübeck Travemünde === Um per Fahrrad von Lübeck an die Ostsee zu gelangen, bieten sich drei Routen an: * Ab Lübeck Altstadt über die Radroute der alten Salzstraße nach Travemünde (23&#x202F;km). Infos siehe Beschreibung erste Etappe. * Via [https://herrentunnel.de/ Herrentunnel] direkt nach [[Travemünde]]. Durch den für Fußgänger und Radfahrer gesperrten Tunnel fährt ein Pendelbus. Der Bus-Shuttle befördert Fußgänger und Radler kostenlos zwischen den speziellen Haltestellen auf der Herreninsel und Lübeck Siems. Nach dem Übersetzen mit der kostenpflichtigen Fähre am Priwall erreicht man Mecklenburg-Vorpommern. Man verlässt schlagartig den Rummel an der Lübecker Bucht und radelt nun durch den ruhigen [[Klützer Winkel]] (Lübeck-Hbf > Priwallfähre: ca. 18&#x202F;km) * Via [[Dassow]] direkt zum [[Klützer Winkel]]. Bei Harkensee stößt man dann auf den Ostseeküsten-Radweg. Dassow besitzt eine gemütliche Altstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == Eine Radreise auf dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern beginnt man am besten in [[Schleswig-Holstein]]. "Km" steht für "Etappenkilometer" bezogen auf die Tagesstrecke ohne Abstecher. {{mapframe| lat = 54.249 | long = 12.513|zoom = 8 |width= full|height= 400 | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q140320013|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1647178|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} ===1. Etappe: Lübeck – Travemünde – Wismar (etwa 60 – 80&#x202F;km) === [[Datei:Ostseeküstenradweg vom Lübeck-Travemünde nach Mecklenburg-Vorpommern - panoramio (3).jpg|mini|Klassischer Blick Ostseeküstenradweg auf dem Klützer Winkel]] Je nach gewünschter Etappenlänge Start in Lübeck-Hauptbahnhof (75&#x202F;km) nah der Altstadt oder im Seebad Travemünde (55&#x202F;km). Tagesziel ist [[Wismar]]. Die Strecke bietet individuell viele Möglichkeiten, direkt der Küstenlinie folgend, den Blick aufs offene Meer zu genießen. Man kann teilweise individuell direkt auf kleinen Pfaden am Steilufer entlang fahren. Die Entfernung erreicht dann aber mehr Kilometer. Und diese inoffiziellen Küstenpfaden sind nicht vor Klippenabbrüchen abgesichert. '''Km 0:''' {{Marker | name = Lübeck Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q564926|url = https://www.bahnhof.de/luebeck-hbf}} - Lübeck besitzt gute Bahnanbindungen. Wer die alte Hansestadt von {{Marker | name = Lübeck | type = city | wikidata = Q2843 }} noch nicht kennt, für den lohnt eine Stadtbesichtigung. Die mittelalterliche Altstadt ist Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO. [[Datei:Alte Salzstraße Logo.svg|mini|Das Routenlogo der Alten Salzstraße führt auf ruhigen Strecken von Lübeck-Stadtmitte Richtung Travemünde.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Neben den bereits unter Anreise erwähnten Radrouten bietet sich zwischen Lübeck und Travemünde vor allem die '''[[Alte Salzstraße (Radroute)|Radroute der Alten Salzstraße]]''' an. Nach 20&#x202F;km ist auf dieser weitgehend ruhigen und grünen Strecke Travemünde erreicht. Die Radroute führt teilweise direkt als {{Marker | name = Uferweg an der Trave |type= waypoint |group = gold | lat = 53.90871| long = 10.71377}} entlang. Hier im Landschaftsschutzgebiet Schwartauwiesen Schotterstrecke. Ab Sereetz werden dann schattige Forstwege durch den Wald genutzt (ebenfalls Schotter). Nördlich des Waldhusener Forst lohnt ein Stopp am {{Marker | name = [[w:Pöppendorfer Großsteingrab|Pöppendorfer Großsteingrab]] | type= megalithic tomb | lat = 53.92699| long = 10.80578| image = Lübeck Pöppendorf Grosssteingrab S.JPG}}. Von hier rollt man auf ruhigen, asphaltierten Nebenstraßen Richtung Travemünde. Das Maritimhotel ist als Landmarke bereits von weitem zu sehen. '''Km 23:''' {{Marker | name = [[Travemünde]] | type = city | wikidata = Q321792 }} - Das zur Hansestadt gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In Travemünde mit der Fähre Richtung Mecklenburg-Vorpommern übersetzen. Es gibt zwei Fähren: Die Autofähre, oder die kleinere Fußgänger- und Fahrradfähre vorne an der Mole. Fährtickets gibt es an beiden Fähren nur am Automaten. :Von Travemünde sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Boltenhagen. Hat man den Privall hinter sich gelassen, wird es schnell ruhiger. Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} und {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die Hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. [[Datei:Ausssichtsplattform Hoher Schoenberg blick Luebeck.jpg|mini|Aussichtsplattform Hoher Schönberg: Blick Juni 2024 Richtung Travemünde. Der Mohn blüht. ]] '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Etwas weiter bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. '''Km 53:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es rund 30&#x202F;km bis zum Hafen an der Wismarer Altstadt. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. Im weiteren Verlauf Richtung Wismar dann wieder ruhigere Nebenstraße. '''Km 80:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ===2. Etappe: Wismar – Warnemünde (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = Unterwegs zwischen Wismar und Warnemünde |2023.09.23.144438 Betonschiff Redentin (Wismar) DE.jpg|Blick auf das "Betonschiff von Redentin". Aufgrund von Stahlmangel erbaute man im II. Weltkrieg einige Schiffe aus Beton. Weiteres siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. |Baltic_Sea_view_from_Schmiedeberg_hill_in_Rerik,_2025-06-23.jpg|In Rerik hat man vom Schmiedeberg einen schönen Küstenblick. |Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg|Nördlich Rerik lohnt der kleine Abstecher zum Leuchttturm Buk bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). |Kuehlung.jpg|Blick vom Leuchtturm Richtung Kühlungsborn |Strandpromenade kuehlungsborn.JPG|Strandpromenade Kühlungsborn |Denkmalensemble Kurhaus Heiligendamm.jpg|Blick von der Seebrücke auf das Denkmalensemble Heiligendamm - heute als Grandhotel genutzt. }} Von Wismar geht es weiter Richtung Rostock-[[Warnemünde]]. "Point of Interests" sind Rerik, der Panoramablick vom Leuchtturm bei Basdorf, die Seepromenade Kühlungsborn, Heiligendamm und der Gespensterwald bei Nienhagen. Wer möchte kann die Etappe mit einer weiteren Übernachtung in [[Rerik]] halbieren. '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Industrie am Hafen verlässt die Route Wismar nach Norden. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Ab Redentin wird auf straßenbegleitenden Radwegen Groß-Strömkendorf erreicht. [[Datei:Timmendorf 2012 02.jpg|mini|Insel Poel: Hafen Timmendorf mit Leuchtturm]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Wismar - Poel zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 31:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Rerik und Kühlungsborn lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung) '''Km 45:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Marina Kühlungsborn ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis Heiligendamm. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 50:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. ::Als Abstecher ist ein Besuch von {{marker | name = Bad Doberan | type = city | wikidata = Q9536 }} möglich (plus 7{{nnbsp}}km). Die Stadt besitzt ein historisches Münster. Den Weg dorthin kann man ab Kühlungsborn auch mit der {{marker | name = Mecklenburgischen Bäderbahn Molli | type = train | wikidata = Q9643 }} zurücklegen (Dampf-Schmalspurbahn, 15{{nnbsp}}km Strecke mit Fahrzeit 45{{nnbsp}}Min, Radtransport möglich, [https://www.molli-bahn.de www.molli-bahn.de). {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke vor Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Bald taucht die Route in ein dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen ein. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. '''Km 58:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = city | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Nienhagen ist es nicht mehr weit bis Warnemünde. Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 71:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. === 3. Etappe: Warnemünde – Prerow (57&#x202F;km) === [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn. Die Tagesstrecke startet mit einer Fahrt auf der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Fähre etwa 6{{nnbsp}}km Radweg an der Straße bis östlich Markgrafenheide. :Auf dem Weg zum Ostseebad Graal-Müritz schwenkt die Route {{Marker | name = hier von der Straße| name-map = Abzweig von der Landstraße Richtung Graal-Müritz|type= waypoint |group = gold | lat = 54.190943| long = 12.181692 }} bzw. Küste weg. Es geht um das {{marker | name = NSG Heiligensee und Hütelmoor | type = landscape | wikidata = Q1971027 }} herum und man taucht in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Die Weg sind nun geschottert, aber in der Regel gut fahrbar. Unterwegs bieten bei Regen Schutzhütten Unterschlupf. Als Erstes kommt man an der {{Marker | name = Schutzhütte an der Kuhschneise |type= shelter | lat = 54.20028| long = 12.18564| show = symbol}} vorbei. Als nächstes kann ein kleiner Abstecher zum {{Marker | name = Aussichtspunkt Moorhof | type= view | lat = 54.215059| long = 12.186531}} gemacht werden. Von der offenen Holzkanzel hat man einen kleinen Ausblick auf das NSG Heiligensee und Hütelmoor. Dann fährt man noch an der {{Marker | name = Schutzhütte Höhe Vierbirkenschneise |type= shelter | lat = 54.228454| long = 12.200009 | show = symbol}} vorbei. '''Km 17:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Seebrücke auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Dierhagen. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. '''Km: 25''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von hier ist es über das {{marker | name = Fischland | type = landscape | wikidata = Q895518 }} nicht mehr weit zum {{marker | name = Fischland-Darß-Zingst | type = peninsula | wikidata = Q702188 }} mit seinen gemütlichen Ferienorten. :{{Marker | name = Abzweig zur Fischlandkirche | type= waypoint |group = gold | lat = 54.34786 | long =12.38654 }} - Wer zur Fischlandkirche (Turmaufstieg) und dem hübschen Hafen von Wustrow möchte, zweigt hier vom Küstenweg ab. [[File:Kirche Wustrow (Fischland) Ausblick auf Saaler Bodden und Ostsee.JPG|mini|Blick von der Fischlandkirche Richtung Bodden.]] '''Km 33:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km 37:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Erstes Seebad in Vorpommern. Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[Datei:Weststrand_Darß_NLP_Vorpommersche_Boddenlandschaft_2023-06-07_73.jpg|mini|Auf dem Darß: Es bietet sich an den wilden Weststrand im Nationalpark als extra Tagestour zu besuchen.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Alternative abseits der Strecke zwischen Ahrenshoop und Prerow: Individuelle Erkundung des {{Marker | name = [[w:Darßer Ort|Darßer Ort]] | type= see | lat = 54.472500| long = 12.502613| wikidata = Q1720366}} mit Leuchtturm, (besteigbar) und dem wilden Weststrand auf dem Darß. :Es bietet sich aber eher an, dem Ostseeküstenradweg über die reizvollen Dörfer {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} (Km 44) und {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} (Km 50) entlang des Bodden zu folgen und die Tour zum Darßer Ort auf den nächsten Tag zu verschieben. '''Km 57:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie.ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ===4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) === [[File:Darßbahn vor Meiningenbrücke.jpg|thumb|Ostseeküstenradweg, hier parallel zur stillgelegten Strecke der Darßbahn am Bodstedter Bodden]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Zingst. Der Ostseeküsten-Radweg führt wesltich am Seebad vorbei. '''Km 8:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. : → Von Zingst kann man mit dem Fahrgastschiff direkt zur autofreien Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971}} übersetzen (Fahrzeit 3,5 Stunden, Verkehr in der Saison, aber nicht täglich ([https://www.reederei-zingst.de/fahrplan/zingst-insel-hiddensee Fahrplan und Preise]). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst verlassen. Durch die Boddenwiesen des Bodstedter Bodden geht es parallel der alten Trasse der Darßbahn Richtung Barth. '''Km 20:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Barth am Barther Bodden, geht es weiter zum "Tor der Insel [[Rügen]]", nach Stralsund. Die Strecke führt landschaftlich schön am Bodden entlang. Die Wege sind meist asphaltiert. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] *Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. * Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). '''Km 50:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. '''Km 52: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 63:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt mit Rathaus, Theater, Kulturhistorisches Museum, Ozeaneum - Deutsches Meeresmuseum, Museum Nautineum auf der Insel Dänholm, Kulturkirche St. Jakob, Kirchen: St. Marien, Kirche St. Nikolai, ehem. Kloster St. Johannis, Heiliggeistkloster === Rund um die Ostseeinsel Rügen === [[File:ruegen radrundweg logo ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Rügenradrundwegs]] Von Stralsund über den Rügendamm erreicht der Radurlauber die größte deutsche Ferieninsel {{Marker|type= island|name= Rügen|wikidata= Q3237}} Brückenfans können zuvor die neue Autobrücke zur Insel "ablichten". Der Ostseeküsten-Radweg umrundet die Insel komplett. Allein dieser Abschnitt der Radroute kann problemlos einen ganzen Urlaub für eine Woche füllen. ===5. Etappe: Stralsund − Schaprode / Hiddensee (etwa 52&#x202F;km) === Die 52{{nnbsp}}km sind ohne Umrundung der Insel Ummanz. Wer die Insel Ummanz komplett umrundet ist bis Schaprode etwa 72{{nnbsp}}km unterwegs. Wer möchte kann von Stralsund auch direkt mit dem Schiff nach Hiddensee fahren: Fahrradmitnahme möglich, Fahrzeit bis Neuendorf auf Hiddensee 90 Minuten, saionaler Verkehr, [https://www.reederei-hiddensee.de/fahrpreise/stralsund Fahrplan und Fahrzeiten]. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727| show = copy}} - Etappenstart am Hafen an der Altstadt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die Ziegelgrabenbrücke und den Rügendamm wird Deutschlands größte Insel erreicht. Ìn Sichtweite liegt die imposante Rügenbrücke. Die ältere [https://www.elwis.de/DE/dynamisch/Bfs/bfsMeldung:316167:elwis_bfs_showBfs Zugbrücke] am Rügendamm wird mehrmals am Tag für jeweils 20 Minuten hochgezogen, um den Schiffen eine Durchfahrt zu ermöglichen (evtl. also eine Pause). '''Km 6: [[Altefähr]]''' − schöner Blick auf Stralsund und Fährverbindung nach Stralsund, {{marker | name = St. Nikolai Altefähr | type = church | wikidata = Q2316603 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Altefähr landschaftlich schöner, aber naturnaher Uferweg. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Teilweise hier auch sehr schlechte Oberfläche als Erd-Spurweg mit massiver Grasnarbe in der Mitte. Hier unterwegs ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.35446| long = 13.12304| show = symbol}}. '''Km 17:''' {{Marker | name = Rambin | type= village | wikidata =Q639946 }} − schmucke {{marker | name = Dorfkirche Rambin | type = church | wikidata = Q1736355 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküstenradweg schwenkt nun nach Norden. Auf ruhigen Nebenstraßen geht es landschaftlich schön durch kleine Weiler. Der Bodden liegt teilweise in Sichtweite. Teilweise werden auch Betonspurwege genutzt. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Nördlich Düßnitz ein kurzes {{Marker | name = Stück sehr grober Schotterweg (etwa 800{{nnbsp}}m) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.39232| long = 13.25955}}. '''Km 33:''' {{Marker | name = Abzweig zur Insel Umanz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.44232| long = 13.21479}} - Hier ist eine Rundfahrt auf der {{Marker | name = [[Ummanz|Insel Ummanz]]| type= landscape | wikidata = Q706702}} möglich. Die Insel ist durch eine Brücke mit Rügen verbunden (eine Runde ca.&nbsp;20{{nnbsp}}km extra), Nationalparkinformationsstellung Waase, schöne {{marker | name = Dorfkirche Waase | type = church | wikidata = Q2316475 }} mit wertvollem Antwerpener Schnitzaltar '''Km 37:''' {{Marker | name = Gingst | type = city | wikidata = Q560992 }} − Historische Handwerkerstuben, Rügen Park Gingst (Miniaturen und Freizeitpark). Die sehenswerte {{marker | name = Dorfkirche Gingst | type = church | wikidata = Q2221932 }} hat eine historische Orgel. [[File:Ferry Wittow Breetzer Bodden 2021-09-17 06.jpg|thumb|Wittower Fähre]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Achtung: Nördlich Gingst muss für 6{{nnbsp}}km bis Trent eine stärker befahrene Landstraße genutzt werden. :Vor Grankevitz dann wieder Radweg an der Straße bis Schaprode. '''Km 52:''' {{Marker | name = [[Schaprode]] | type= city | wikidata = Q320637 }} - Überfahrt zur Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q3218}} möglich, es bietet sich hier dann ein Aufenthaltstag an, bzw. zwei Nächte direkt auf Hiddensee. ===6. Etappe: Schaprode / Hiddensee - Kap Arkona (etwa 46&#x202F;km) === [[File:kap arkona vom hochuferweg peilturm vitte ds wv 08 2010.jpg|thumb|Blick auf Kap Arkona in "Pastell". Standort: Hochuferweg vom Peilturm nach Vitt. Der Peilturm ist im Bild über der Steilküste zu erkennen.]] Kürzere Etappe. Wer auf Hiddensee übernachtet hat, hat so noch genügend Zeit für die Schiffspassage nach Schaprode. '''Km 0:''' '''Schaprode''' - Etappenstart am Hafen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Überfahrt mit der {{Marker | name = Wittower Fähre | type= ferry | wikidata = Q1253307 |url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/wittower-faehre }} auf die Halbinsel Wittow '''Km 12: Hafen Wittower Fähre''' - Hier landet die Fähre auf der Halbinsel Wittow an. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Wiek]] | type= city | wikidata = Q673783}} − Hafenort, Dorfkirche Wiek '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Dranske]] | type= city | wikidata = Q561023}} − Badeort, Marinehistorisches Museum Bug :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Schotterwege entlang der Nordküste von Rügen. Oberhalb der Klippen wird Kap Arkona erreicht. '''Km 46:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type = see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578}} − Leuchttürme Kap Arkona. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich im Weiler Putgarten. Wer noch etwas weiter möchte kann auch entlang der Küste bis Juliusruh fahren (dann 55{{nnbsp}}km). Vorteil: Die Etappe nach Sassnitz ist so kürzer. Das heißt man hat am Folgetag mehr Zeit für den Nationalpark Jasmund. Sonst finden sich landeinwärts in Altenkirchen weitere Gästebetten. ===7. Etappe Kap Arkona − Sassnitz (etwa 50&#x202F;km) === Diese Etappe besitzt landschaftlich viele verschiedene Eindrücke. Es geht von der Halbinsel Wittmund über die Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Erst eben, wird es dann zum Ende der Tagesstrecke hügelig bis bergig. [[Datei:Juliusruh, die Schaabe, Breege (2011-05-21).JPG|mini|Luftbild mit Blick auf Juliusruh (Vorne) und die [[w:Nehrung|Nehrung]] Schaabe (mittig). Die Schaabe verbindet die Halbinseln Wittmund und Jasmund. Viel Kiefernwald und ein langer Sandstrand prägt diese Landschaft]] [[Datei:1024 Stubbenkammer, Blick auf den Königsstuhl-5721.jpg|mini|Im Herbst färben sich die Blätter im Nationalpark Jasmund.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type= see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578| show = copy }} - Etappenstart '''Km 1: Kapelle von Vitt''' - Ein Abstecher in das viel besuchte, aber romantische '''[[Kap_Arkona#Fischerdorf_Vitt|Fischerdorf Vitt]]''' lohnt. Das Fahrrad am besten oben im Bereich der Kapelle an den Radständern parken. Dann Spaziergang durch das kleine Dorf. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Schotterwegen geht es oberhalb der Steilküste Richtung Juliusruh. '''Km 9:''' {{Marker | name = [[Breege|Juliusruh-Breege]] | type= city | wikidata = Q654993}} - Seebad mit langem Badestrand, Park Juliusruh: spätbarocke Parkanlage um 1800 (ein unspektakulärer naturnaher Park), zum Ort gehört auch das Dorf Breege am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein asphaltierter Radweg führt über die Nehrung [[w:Schaabe|Schaabe]] Richtung Halbinsel Jasmund. '''Km 19:''' {{Marker | name = Glowe | type= city | wikidata = Q561014}} - Seebad mit Promenade und Yachthafen. Im Hafen Aussichtsplattform auf dem Molengebäude. Einkehrmöglichkeiten sowie Toiletten. '''Km 23:''' {{Marker | name = Schloss Spyker | type= see | wikidata =Q458600 |url = no }} − ältestes Schloss auf Rügen mit herrlichem Schlosspark '''Km 27:''' {{Marker | name = Neddesitz | type= city | wikidata = Q137913752}} − Jasmar Therme im Ort. Wer sich speziell für das Thema Kreide interessiert kann einen kleinen Abstecher zum [https://www.kreidemuseum.de/ Kreidemuseum Gummanz] machen. Und für Freunde von Findlingen findet sich nördlch des Dorfes der [[w:Opferstein von Quoltitz|Opferstein von Quoltitz]]. Zugang allerdings über sehr naturnahe Wege, die für Tourenräder nicht geeignet sind. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Aussichtsreich aber sehr hügelig geht es über Nardevitz und Nipmerow Richtung Lohme. Befahren werden gut betonierte Feldwege und asphaltierte Nebenstraßen (teilweise Spurwege). Es ergeben sich immer wieder schöne Blicke auf die Ostsee. '''Km 34:''' {{Marker | name = Lohme | type= city | wikidata = Q642689}} − kleiner Ferienort oben am Steilufer mit Seeblick, Einkehrmöglichkeiten, Schwanenstein (162 t Findling) {{Scroll Gallery |title = Unterwegs im Nationalpark Jasmund |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 36.jpg|Ein uriger Wald: Radroute im Nationalpark zwischen Lohme und Königsstuhl |Nationalpark Jasmund Nationalparkzentrum 01.jpg|Nationalparkzentrum am Königsstuhl |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-8-Asio.JPG|Bekannteste Sehenswürdigkeit im Park ist der Königsstuhl. Die Klippe war früher direkt mit Eintrittskarte des Infozentrums zugänglich. Der Zugang wurde aber zu unsicher. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-1-Asio.jpg|Daher hat man mit einem aufwendigen Skywalk einen Ersatz geschaffen (Eintritt zum Infozentrum inklusive). |Skywalk_Koenigsstuhl,_Sassnitz_(P1032385).jpg|upright{{!}}Der Aussichtspunkt ist nun auch barrierefrei zugänglich. |Nationalpark-Jasmund_Königsstuhl-Skywalk_20240905_135207.jpg|Blick Richtung Klippen. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-7-Asio.JPG|Vorne wandelt man hoch über den Klippen. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg|Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. |L_303_in_NLP_Jasmund_2023-05-22_02.jpg|Nach Querung der Landstraße L303 nahe des Großparkplatzes (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 15.jpg|Unterwegs im Buchenwald Richtung Sassnitz. }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Lohme taucht die Route in das Reich der Buchen des {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund]] | type= landscape | wikidata = Q679173}} ein. Im Nationalpark dürfen nur für das Fahrrad markierte Wege mit dem Rad befahren werden. '''Km 38:''' {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Königsstuhl im Nationalpark Jasmund]] | type= see | wikidata = Q315124}} - Der Felsen ist mit seinen 117 Metern die höchste Erhebung der Stubbenkammer und gehört zum [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Nationalpark-Zentrum]] (Eintritt für Zentrum und Skywalk über dem Felsen), lohnenswerter kurzer Fußweg zur Viktoria-Sicht (frei zugänglich, hier ebenfalls spektakuläre Tiefsicht, evtl. kurze Wartezeit am kleinem Steg). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig {{Marker | name = Verzweig bei Lohme: Abzweig sichere Strecke Richtung Sassnitz | type= waypoint |group = gold | lat = 54.572258 | long = 13.644547| show = noname |image = Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg}} nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. :Nach Querung der Landstraße L303 am {{Marker | name = Großparkplatz bei Hagen mit Toilette | type= waypoint |group = gold | lat = 54.561960 | long = 13.627671| show = noname}} Großparkplatz (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. :Hinweis: Der Ostseeküstenradweg führt laut Openstreetmap (Stand 03-2026) in Sassnitz angeblich nordwestlich an der Stadt vorbei. Laut offiziellen Daten von [https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] geht die Route aber durch die Stadt. Hier gibt es auch einiges zu sehen. [[Datei:Altstadt von Sassnitz.jpg|mini|Altstadt von Sassnitz]] '''Km 50:''' {{Marker | name = Sassnitz | type = city | wikidata = Q494631 | lat = 54.515253| long = 13.650942 }} − Etappenende am Hafen. Sassnitz liegt bergig am Hang der Halbinsel Jasmund. Sehenswertes: Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum, U-Boot H.M.S. Otus, St.-Johannis-Kirche, Tierpark Sassnitz am Steinbachweg 4, Schmetterlingspark und Atelierhaus an der Straße der Jugend 6. ===8: Etappe: Sassnitz – Sellin (29&#x202F;km) === [[File:20-07-06-Prora-RalfR-DJI 0120.jpg|thumb|Die ehemaligen Gebäude von Prora]] Kurze Etappe, aber es gibt viel zu sehen. '''Km 0:''' '''Sassnitz''' - Etappenstart am Hafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung:''' Im Bereich der Hafenanlagen von Mukran muss für einen guten Kilometer die starke befahrene Landstraße genutzt werden. Das Schieben auf dem Gehweg bzw. auf einem Trampelpfad ist aber möglich. Ein Lückenschluss des Radwegs im Bereich der Bahnbrücke ist wohl lange angedacht, aber bisher nicht umgesetzt. '''Km 9:''' Der Abstecher ins {{Marker | name = [[Feuersteinfelder (Rügen)|Naturschutzgebiet Feuersteinfelder]] | type= landscape | wikidata = Q1409723}} in der Schmalen Heide lohnt: Sandwege, evtl. schieben, am Hauptweg das Rad parken und zu Fuß auf die Pfade an den Feuersteinfeldern. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf gut ausgebautem Asphaltweg ist schnell Prora bzw. Binz erreicht. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Binz#Seebad Prora|Seebad Prora]] | type= building complex | wikidata = Q685448}} − ehemaliges „Kraft durch Freude“ Seebad aus der NS-Zeit, Dokumentationszentrum Prora, Eisenbahn- und Technikmuseum Rügen '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz]] | type= City | wikidata = Q523490}} − Bekanntes Seebad mit Binzer Kurpark, Park der Sinne am Schmachter See, Erlebnisbad Vitamar [[Datei:2015 Granitz 11.jpg|mini|Herbst am Schwarzen See]] [[Datei:Jagdschloss Granitz (2011-05-21) 15.JPG|mini|Jagdschloss Granitz aus der Luft]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Binz tauchz die Route in den bergigen Buchenwald der Granitz ein. Der Radweg verläuft hier geschotterten Forstwegen. Das Hügelland steht als {{Marker | name = Naturschutzgebiet Granitz | type= landscape | wikidata = Q1744193}} unter Schutz. Der Wanderpfad an der Steilküste der Granitz von Binz nach Sellin ist überigens für Radfahrende gesperrt. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz#vCard_Q315676|Jagdschloss Granitz]] | type= see | lat = 54.38067| long = 13.62725 | wikidata = Q315676}} Der kleine Abstecher lohnt in jedem Fall. Im Jagdschloss (Eintritt) kann der Schlossturm bestiegen werden. Achtung: Für die frei liegende Innentreppe muss man schon etwas schwindelfrei sein. Vor oben, aus rund 125 m über dem Meer, ergibt sich ein Rundblick über weite Teile der Insel Rügen. Gut zu Wissen: Unterhalb des Jagdschlosses findet sich eine übernachtete Fahrradabstellanlage. Auch Schließfächer für Gepäck sind vorhanden. '''Km 26:''' {{Marker | name = Schwarzer See | type= lake | wikidata = Q1403005}} - Der urige Waldsee befindet sich im östlichen Teil des Naturschutzgebiet Granitz in Richtung Sellin. Der kurze Weg zum Aussichtssteg darf nur zu Fuß genutzt werden. Das Fahrrad einfach an den Anlehnbügeln am Forstweg abschließen. '''Km 29:''' Seebad {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173}} - Etappenende in der Ortsmitte: Bäderarchitektur mit alten Villen, bekanntes Fotomotiv ist die Seebrücke. === 9. Etappe: Tagestour ab Sellin auf die Halbinsel Mönchgut === [[Datei:Zicker See.jpg|mini|Halbinsel Mönchgut: Blick von den Zickerschen Bergen. Das kleine, aber sehr reizvolle Hügelland darf nur zu Fuß betreten werden. ]] [[Datei:Übersicht_über_die_Zickerschen_Berge.jpg|mini|Übersicht über die Zickerschen Berge (Mai 2016)]] Es bietet sich an die {{Marker | name = [[w:Mönchgut|Halbinsel Mönchgut]] | type = landscape | wikidata = Q316623 }} ab {{Marker | name = Sellin | type= village | wikidata =Q541654 | show = copy}} oder auch {{Marker | name = Baabe | type= village | wikidata =Q630177}} als Tagestour zu erkunden. So spart man sich eine Quartierssuche. Je nach gewählten Zielen ist man zwischen 40 bis 60&#x202F;km unterwegs. Rundtour: * Von Sellin führt der Östseeküstenradweg landeinwärts durch den Wald. So kommt man seitlich mäßig steil an Göhren vorbei. Alternative: Es darf die Strandpromenade über Baabe nach Göhren auch mit dem Fahrrad genutzt werden. Dies ist bis Göhren die attraktivere Strecke. Aber man muss dann einen sehr steilen Hügel im Ortszentrum von {{Marker | name = Göhren | type= village | wikidata = Q628382}} überwinden (auf der Fahrbahn zusammen, mit je nach Saison, viel KFZ-Verkehr im Ort). * Südlich Göhren geht es wieder auf dem Rügenrundweg über {{Marker | name = Lobbe | type= village | wikidata = Q1712959 }} und dem Ostseebad {{Marker | name = Thiessow | type= village | wikidata = Q641879 }} zum Ort {{Marker | name = Klein Zicker | type= village | wikidata = Q1746275}}. Hier ist Endstation. * Wer noch über ausreichend Energie verfügt, kann auf dem Rückweg zu Fuß einen Abstecher in die '''Zickerschen Berge''' machen. Ausgangspunkt für diesen Spaziergang ist der reizvolle Ort {{Marker | name = Groß Zicker | type= village | wikidata = Q85519182}}, der malerisch zu Füßen des Hügelzugs liegt. In den Zickerschen Bergen ist das Radfahren nicht erlaubt. * Rückkehr nach Sellin: {{Marker | name = Windschöpfwerk Lobbe | type= see | wikidata = Q2584004}}, {{Marker | name = Middelhagen | type= village | wikidata = Q560996}}, Fliegerberg (kleiner Ausblick auf den Bodden), Baabe Hafen. ===10. Etappe: Sellin − Greifswald (etwa 66&#x202F;km oder rund 100&#x202F;km) === [[Datei:Putbus (2011-05-21) 7.JPG|mini|Putbus aus der Luft]] Diese längere Etappe lässt sich mit Übernachtung in Stralsund in zwei Teiletappen teilen: *Sellin - Stralsund: 64{{nnbsp}}km *Stralsund - Greifswald: 36{{nnbsp}}km Da Stralsund schon erkundet wurde, bietet es sich an, den Ostseeküstenradweg über die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23754 | long = 13.30444}} abzukürzen. Dann verkürzt sich die Etappe Sellin − Greifswald auf rund 66{{nnbsp}}km. Die Glewitzer Fähre, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). So erspart man sich auch 10{{nnbsp}}km Pflasterstraße. Wer nur den Rügen-Rundweg fährt schließt seine Inselrunde sowieso in Stralsund ab. ==== Sellin – Abzweig Glewitzer Fähre (40{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Ruegen urwald goor boddenkueste ds wv 08 2010.jpg|mini|An der Boddenküste des Urwaldes „Goor“]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Seelin auf Nebenstraßen entlang des Selliner See bis kurz vor {{Marker | name = Moritzdorf | type= village | wikidata = Q1948159}}. Über einen Hügel wird Seedorf erreicht. '''Km 6:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q1464035}} - Malerisch am Neuensiener See gelegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach Überquerung der Brücke am Zuflusses zum Neuensiener See wird es wieder hügelig. Wer möchte kann einen Stopp an den {{Marker | name = [[w:Großsteingräber bei Lancken-Granitz|Großsteingräbern bei Lancken-Granitz]] | type= see | wikidata = Q832458 }} machen. :Beim Dorf Groß Stresow erreicht man die malerische Boddenküste. Es geht reizvoll entlang des Ufers über Muglitz bis vor Freetz. '''Km 15:''' {{Marker | name = Abzweig Urwald Goor |type= waypoint |group = gold | lat = 54.34504 | long = 13.54013}} - Laut offiziellen Daten auf https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] führt der Ostseeküsten-Radweg nördlich über Vilmnitz vorbei. Es bietet sich aber an direkt durch den {{Marker | name = Urwald Goor | type= landscape | lat = 54.34381| long = 13.52435 | wikidata = Q1537715}} zu fahren. Denn das Waldgebiet ist sehenswert. Stand 2010 durfte auf den Hauptwegen im NSG Rad gefahren werden. Die kleinen Wanderpfade sind aus Naturschutzgründen aber für das Radfahren gesperrt. Neben der reizvollen Boddenküste im Waldbereich mit kleinem Kliff ist auch der Totholzbaum der Schirmeiche im hinteren Teil des Goor-Waldes sehenswert :Am Westrand der Goor liegt das rekonstruierte Badehaus der Fürsten von Putbus (heute ein Hotel). '''Km 18:''' {{Marker | name = Lauterbach | type= village | wikidata = Q1808626}} - Der kurze Abstecher zum Hafen lohnt. Die streng geschützte Insel [[w:Vilm|Vilm]] kann nur im Rahmen von geführten Touren per Schiff besucht werden ([https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-vilm-besuchen Info]). '''Km 20:''' {{Marker | name = Putbus | type = town | wikidata = Q572006 }} mit Rondell (''Circus'') und Stadtmitte, {{marker | name = Schlosskirche Putbus | type = church | wikidata = Q2244595 }}, Schlosspark mit einigen historischen Sehenswürdigkeiten. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Größtenteils auf der Trasse der eher Kleinbahn geht es nun Richtung Garz. Die Strecke führt komplett abseits des Verkehr und auch größerer Orte durch viel Natur. Die Radroute ist hier ein naturnaher Weg mit wassergebundener Feinschotterdecke. Es gibt meist eine breite massive Grasnarbe in der Mitte. '''Km 32:''' {{Marker | name = [[Garz auf Rügen|Garz]] | type= city | wikidata = Q161898}} − älteste Stadt von Rügen. Die ländliche Kleinstadt wurde auf den Überresten der slawischen Burg Charenza gegründet, abseits in der Stadtmitte: Einkehrmöglichkeiten und ein Lebensmittelmarkt (Edeka). In Garz findet sich auch das {{Marker | name = Ernst-Moritz-Arndt-Museum | type= museum | wikidata = Q76635299}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg umrundet die Stadt Garz westlich und führt dann östlich am Garzer See entlang. :Südlich Garz macht die Radroute einen Schlenker an die [[w:Schoritzer Wiek|Schoritzer Wiek]]. Wer aufgrund evtl. fortgeschrittener Zeit schnell zur Glewitzer Fähre möchte kann diesen Schlenker auch über den gut ausgebauten Radweg an der Landstraße abkürzen (spart 3,5{{nnbsp}}km), zeitlich maximal 1/2 Std.). Auf dem Schlenker findet sich in Groß Schoritz das {{Marker | name = Ernst Moritz Arndt-Geburtshaus | type= see | lat = 54.276692 | long = 13.366172|url = https://www.ernst-moritz-arndt-gesellschaft.de|image = Gross_Schoritz_EMArndt_Geburtshaus.jpg}} Das Haus kann regulär '''nicht besichtigt werden.''' Es werden Veranstaltungen angeboten. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Glewitzer Fähre |type= waypoint |group = gold | lat =54.27951 | long = 13.34665}} - Die Etappe verlässt hier den Ostseeküstenradweg und nutzt die direkte Variante Richtung Greifswald. ==== Abzweig Glewitzer Fähre - Greifswald (28{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG|mini|Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach 6{{nnbsp}}km auf dem gut ausgebauten Radweg an der Landstraße ist die Fähre erreicht. Die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23749| long =13.30359 | image = Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG |url =https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre }}, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). Die fähre benötigt vom Weiler Glewitzer Fähre auf Rügen bis Stahlrode auf dem Festland 15 Minuten Fahrzeit (Strecke 1,8{{nnbsp}}km). :Ab Stahlrode (Einkehrmöglichkeiten am Hafen) geht es auf gutem Radweg an der Landstraße bis Reinberg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Hier trift man wieder auf den Ostseeküsten-Radweg. Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Reinberg und Abzweig Gristow '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 56:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nun ist es nicht mehr weit bis zur alten Hansestadt Greifswald. Ab Abzweig Gristow fährt man auf Asphalt hinein nach Mesekenhagen. Die Ortsdurchfahrt ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. Südlich Mesekenhagen folgen bis Greifswald gut asphaltierte Radwege. '''Km 66:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Hier beginnt die Altstadt von {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }}. Die lebendige Universitätsstadt ist besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== Variante über Stralsund in zwei Teiletappen ==== [[Datei:Poseritz imgp7701.jpg|mini|Ortsansicht in Poseritz mit Kirche]] Diese Variante ist rund 100{{nnbsp}}km lang. Hier optional noch einmal in Stralsund übernachten. Vom Abzweig Glewitzer Fähre bei Puddemin den Ostseeküsten-Radweg einfach weiter nach Stralsund folgen: * '''Puddemin''' - kleiner Hafen, der zur Pause einlädt. Hier findet sich das {{Marker | name = Hafenrestaurant Puddemin| type = restaurant | lat = 54.279041| long = 13.333671| url = https://hafen-restaurant-puddemin.de/}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut asphaltierten Trasse der Kleinbahn geht es über den Weiler '''Nepamitz''' nach Poseritz. Teilweise fährt man entlang von Landstraßen. * {{marker | name = Poseritz − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q2316464 }} - kleiner Abstecher von der Route. Am Ortseingang direkt an der Strecke: {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.295733| long = 13.277460 | show = symbol}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am südlichen Ortseingang Poseritz biegt der Radweg südlich nach Venwitz ab. Vom Weiler Venwitz hier geht es dann nordwestlich über Sissow nach Gustow. Die landschaftlich schöne Strecke nutzt teilweise die Trasse der ehemaligen Rügenschen Kleinbahn. Der Weg ist gut asphaltiert oder verläuft auf gut fahrbaren Betonspurwegen. Vor Gustow findet sich ein kleiner {{Marker | name = Rastplatz (ohne Regenschutz) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.291411| long = 13.216016 }}. * {{marker | name = Gustow − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244343 }} - Abstecher Dorfkirche 500{{nnbsp}}m von der Route. {{Marker | name = Imbiss "Zum Reiter" | type = restaurant | lat = 54.302125 | long = 13.209348}} im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Nesebanz und Klein Bandlevitz geht es weiter nach Gährlerfähre. Erst hier erreicht man wieder das Wasser, inzwischen ist man kurz vor dem Rügendamm angelangt. Teilweise Schotterstrecken. :Über den Rügendamm und die Insel Dänholm erreicht man wieder das Festland. * [[Stralsund]]: Übernachtung und am nächsten Tag Fahrt nach Greifswald. Jede Teiletappe rund 40{{nnbsp}}km. === 11. Etappe: Greifswald − Wolgast (51&#x202F;km) === Von Greifswald führt diese Etappe über das Seebad Lubmin nach Wolgast, dem Tor zur Insel Usedom. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. :~> Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 30:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 39''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen, in der Saison {{Marker | name = Personen- und Fahrradfähre nach Usedom | type= ferry | lat = 54.14122| long = 13.74948| url = https://www.schifffahrt-apollo.de/faehre/}}. Die Fähre schippert nach {{Marker | name = Peenemünde | type= village | wikidata = Q490398}}. So kann der Schlenker über Wolgast abgekürzt werden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Kröslin und Groß Ernsthof wird Wolgast angefahren. In diesem Abschntt teilweise Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. Vor Wolgast bei Tannenkamp wieder ruhige Wege am Wasser. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] '''Km 51''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. ===12. Etappe: Wolgast − Ahlbeck auf Usedom (etwa 40&#x202F;km) === [[File:Feininger-Tour 38.jpg|thumb|Feininger-Tour, Standort 38]] Wie an einer Perlenkette reihen sich auf {{Marker | name = Usedom | type = island | wikidata = Q3255 }} die Seebäder (auch: Kaiserbäder) auf: [[Zinnowitz]], [[Zempin]], [[Koserow]], [[Ückeritz]], [[Heringsdorf]] und [[Ahlbeck]] an der polnischen Grenze. Mit einem Badeaufenthalt kann man hier den eventuell vorhandenen Muskelkater der Radreise "auskurieren". Die ''Feininger-Radtour'' rund um die sogenannten Kaiserbäder verläuft teilweise auf dem Ostseeküsten-Radweg. Deckungsgleich sind auch Abschnitte in und um [[Swinemünde]], vgl. das Buch [http://www.papileo.de ''Papileo auf Usedom''], das die Tour und Feiningers Wirken auf Usedom sehr detailliert beschreibt, sowie die Orte, an denen die einzelnen Kunstwerke entstanden. '''Zur Strecke:''' '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. Hinter Mahlzow wird die laute Bundesstraße verlassen. :Es folgt ein ruhiger Schotterweg bis Mölschow. Zwischen '''Mölschow''' und {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} rollt man leicht auf Asphalt dahin. '''Km 10:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} - Hier erreicht man die Ostseeküste Usedoms. Die Route folgt nun der "Perlenschnur der Seebäder" bis Ahlbeck. '''Km 12:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 15:''' {{Marker | name = [[Zempin]] | type = village | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 22:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 26:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Bansin]] | type = village | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} - an der Seebrücke '''Km 37:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf]] | type = village | wikidata = | lat =53.956250 | long = 14.170078}} - an der Seebrücke '''Km 39:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. Hier endet eine Erlebisreiche Radreise auf dem Ostseeküstenradweg in "Meck-Pom". Das beliebte Seebad besitzt Bahnanschluss an die Usedomer Bäderbahn. Über Wolgast besteht Anschluss zum Bahnhof Züssow auf dem Festland. Ab Züssow verkehren Regionalexpresszüge Richtung Berlin und Stralsund. {{Panorama|bild=Heringsdorf Strand Panorama.jpg|unterschrift=Die Ostsee ist erreicht: Der Strand von Heringsdorf|breite=1500px}} == Weiter geht's == * Wer möchte, kann die gesamte [[Ostseeküsten-Radweg|Ostsee]] umradeln. * Weiterfahrt nach Berlin auf dem [[Radfernweg Berlin - Usedom]]. * oder ab ins Landesinnere von Mecklenburg-Vorpommern über den [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] zur Meckenburgischen Seenplatte. == GPX-Daten == * Streckenverlauf Ostseeküsten-Radweg (Abschnitt Flensburg - Ahlbeck auf Usedom) von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=16413681&type=relation&map=8.0/54.211/13.6805 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], Daten ohne Rügen-Rundweg. * Streckenverlauf Rügen-Rundweg von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=3209281&type=relation&map=9.0/54.4646/13.7843 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg 2: Mecklenburg-Vorpommern • Von Lübeck nach Ahlbeck/Usedom. Mit Rügen-Rundweg|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2024|Auflage=18|Band=|Seiten= 160|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN= 978-3711102270|Kommentar= 16&nbsp;€|Sprache=|Online= }} * {{Buch|Autor= Axel von Blomberg, Kai-Uwe Thiessenhusen |Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg Mecklenburg-Vorpommern|Ort=|Verlag=grünes Herz|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=166|Seitenanzahl=| Reihe = |ISBN= 978-3866363960|Kommentar= 12&nbsp;€|Sprache=|Online= }} == Weblinks == <!-- Dieser Abschnitt ist vor allem für Hinweise auf offizielle Informationen gedacht oder evtl. noch weitere ähnliche Infos gedacht (Radreisewiki, in Ausnahme Infos des ADFC). Links auf Radreiseangebote und -vermitteler oder Ähnliches gehören nicht in diesen Artikel bzw. gehören allgemein nicht in Wikivoyage. siehe auch https://de.wikivoyage.org/wiki/Wikivoyage:Was_wir_wollen_und_was_nicht --> * [https://www.auf-nach-mv.de/ostseekuesten-radfernweg Offizielle Seite: Ostseeküsten-Radweg] {{IstIn|D-Route 2: Ostseeküstenroute}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} {{Radweg|kat=Radwege in Mecklenburg-Vorpommern}} he4p9w4vwx0y3qafzq9f8cu9c3s0o7i 1794554 1794553 2026-08-06T05:52:47Z Dirk Schmidt 15181 Format: Mapframe nach Oben 1794554 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Art=Thema|Datum=2020-08}} [[File:2019 - Nationalpark Jasmund - 01.jpg|thumb|Kreideklippen im [[Nationalpark Jasmund]] auf Rügen]] Der Ostseeküsten-Radweg ist die internationale '''Baltic Sea Cycle Route''' oder Hansa circuit und umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer. Die Ostseeküste in [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg und Vorpommern]] ist reich an Natur- und Kulturgütern. Nicht umsonst hat sich die Küste in den letzten Jahrzehnten zu einer der beliebtesten deutschen Ferienregionen gemausert. == Streckenprofil == [[File:ostseekuesten radweg logo ges auf ruegen ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Ostseeküsten-Radwegs]] * '''Länge: 670&#x202F;km''' * '''Ausschilderung:''' ja * '''Steigungen:''' Die Route beistzt meistens nur leichte Anstiege, allerdings sind einige steilere kurze Rampen dabei. * '''Wegzustand:''' Der Ausbauzustand ist stark wechselnd. Von gut ausgebauten Wirtschaftswegen bis hin zu naturnahen, mit Pfützen übersäten Klippenrandwegen ist alles dabei. * '''Verkehrsbelastung:''' saisonal und regional sehr unterschiedlich. In der Hochsaison insbesondere in und um die Seebäder viele Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Strecke. Sonst hinsichtlich Kfz-Verkehr außerorts oft verkehrsfrei geführt bzw. Radwege an Landstraßen. Es werden allerdings auch öfter ruhige Nebenstraßen gemeinsam mit Kfz genutzt. Stark befahrene Straßenabschnitte zusammen mit Kfz sind die Ausnahme. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Rad mit 7-Gangschaltung, da es teilweise Hügel gibt und weil man öfter mit dem Wind kämpfen muss. Pedelec daher sinnvoll. * '''Familieneignung:''' insgesamt lokal oft gut für Familien geeignet. * '''Inlinereignung:''' lokal evtl. gegeben, durchgängig aber nein == Hintergrund == Die Strecke gehört als "D-Route 2: Ostseeküstenroute" zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == === Karte des Ostseeküsten-Radweg === {{mapframe| lat = 54.249 | long = 12.513|zoom = 8 |width= full|height= 400 | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q140320013|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1647178|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen, am Ostseeküsten-Radweg gelistet. In Auswahl sind Rastplätze mit Wetterschutz und bezogen auf die Etappen, in Auswahl Sehenswürdigkeiten genannt. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind bei größeren Orten in den Ortsartikeln vermerkt. === Reisezeit und Etappen === Wer den gesamten Küstenabschnitt von Travemünde bis Ahlbeck auf Usedom intensiv mit allen Städten und wichtigen Sehenswürdigkeiten bereisen möchte, sollte sich '''zwei Wochen''' Zeit nehmen. Bei '''nur einer Woche''' wäre der Abschnitt von Rostock über den Darß und die komplette Rügenrunde ein attraktives Programm. Mit dem Zug Hinfahrt bis Roststock Hauptbahnhof bzw. der S-Bahn bis Warnemünde und Rückfahrt dann ab Stralsund. Sowohl Rostock wie Stralsund sind Fernverkehrshalte. Als Alternative könnte auch Greifwald dienen. Hier ebenfalls guter Bahnanschluss. Sonst kann die Strecke zwischen Zingst und Hiddensee mit der direkten Schiffsverbindung auch um zwei Etappen mit gut 100 km abgekürzt werden. === Reisezeit === Beste Reisezeit für den Ostseeküsten-Radweg ist von Mai bis September. Im Gegensatz zu Süddeutschland ist der April im Nordosten Deutschlands oft noch recht kühl und es grünt auch noch wenig. Je nach Frühlingseinzug und Witterung kann aber auch der April bereits schöne Radreisetage bieten – dies gilt vor allem für die 2. Monatshälfte. Im Frühling können sich bei Wind von der See lokal auch bei sonnigem Wetter recht frische Temperatur ergeben. Ähnlich sieht es im Oktober aus. Auch hier sind schöne Radreisetage möglich, allerdings sehr von der aktuellen Witterung abhängig. === Fahrtrichtung === Traditionell wird meist von der Lübecker Bucht nach Usedom gefahren. Dies ist von der Windrichtung her etwas optimaler. Aber das hängt natürlich von der akutellen Wetterlage ab. Ein Streckenbeschreibung von Usedom zur Lübecker Bucht ist im Artikel [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]] zu finden. Die D13 bzw. Eurovelo-Route EV13 liegt auf dem Ostseeküsten-Radweg. Der Rügenrundweg gehört allerdings nicht zur D13 bzw. EV13. === Unterkünfte === Besonders in der Hochsaison sind die Seebäder oft weitgehend ausgebucht. Wer hier fährt sollte vorab alles reservieren. Allerdings ist für eine Radtour an der teilweise viel besuchten Küste eher das ruhigere Frühjahr oder auch der Spätsommer bzw. Frühherbst eine attraktive Reisezeit. Abseits der üblichen Reisewochenenden im Frühjahr geht es hier noch etwas geruhsamer zu. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres zu den Betrieben siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] === Camping === Eine naturnahe Reisevariante ist das '''[[Bikepacking]] mit Zelt'''. Entlang der Strecke finden sich ausreichend Campingplätze. Die Plätze sind gut über die [https://opencampingmap.org/de/way/350215769#10/53.3979/11.8639/1/1/bef Opencampingmap] zu finden. Etappenbezogene Campingplätze sind in Auswahl in der Streckenbeschreibung gelistet. Details zu den Campingplätzen und weiteren Unterkünften siehe Ortsartikel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Lübeck und Travemünde besitzen gute Bahnanbindungen ab Hamburg. Auch Ahlbeck auf Usedom ist über die Usedomer Bäderbahn an das Bahnnetz auf dem Festland angebunden. === Mit dem Fahrrad === * [[Ostseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein]] * Der internationale [[Iron Curtain Trail]] (EuroVelo 13/„Grünes Band Deutschland“) führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von der Grenze zu Tschechien unter anderem über den [[Harz]] und die [[Elbe]] nach Travemünde. <!-- === Auf der Straße === --> === Radanreise Lübeck Travemünde === Um per Fahrrad von Lübeck an die Ostsee zu gelangen, bieten sich drei Routen an: * Ab Lübeck Altstadt über die Radroute der alten Salzstraße nach Travemünde (23&#x202F;km). Infos siehe Beschreibung erste Etappe. * Via [https://herrentunnel.de/ Herrentunnel] direkt nach [[Travemünde]]. Durch den für Fußgänger und Radfahrer gesperrten Tunnel fährt ein Pendelbus. Der Bus-Shuttle befördert Fußgänger und Radler kostenlos zwischen den speziellen Haltestellen auf der Herreninsel und Lübeck Siems. Nach dem Übersetzen mit der kostenpflichtigen Fähre am Priwall erreicht man Mecklenburg-Vorpommern. Man verlässt schlagartig den Rummel an der Lübecker Bucht und radelt nun durch den ruhigen [[Klützer Winkel]] (Lübeck-Hbf > Priwallfähre: ca. 18&#x202F;km) * Via [[Dassow]] direkt zum [[Klützer Winkel]]. Bei Harkensee stößt man dann auf den Ostseeküsten-Radweg. Dassow besitzt eine gemütliche Altstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == Eine Radreise auf dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern beginnt man am besten in [[Schleswig-Holstein]]. "Km" steht für "Etappenkilometer" bezogen auf die Tagesstrecke ohne Abstecher. {{Scroll Gallery |title=Orte entlang der Ostseeküste von<br />"Meck-Pom". |Lübeck rathaus.jpg|Rathaus Lübeck - Die Hansestadt in Schleswig-Holstein ist ein attraktiver Startort. |Travemuende old town.jpg|Travemünde Altstadt |Hafen von Wismar.jpg|Hafen von Wismar |Rerik 2010-by-RaBoe-078.jpg|Rerik |Aerial View Kühlungsborn Luftbild Seebad Marina.jpg|Kühlungsborn Seebad Marina |Rostock asv2018-05 img42 aerial view.jpg|Rostock |Rostock asv2018-05 img65 Warnemuende view from lighthouse.jpg|Warnemünde |Ahrenshoop, Germany - panoramio (1).jpg|Ahrenshoop |Barth, Luftbild von Westen, 2018.jpg|Barth |DSC03000.jpeg - Stralsund (49172357558).jpg|Stralsund |Marktplatz in Gingst (Rügen) (1) (11987060693).jpg|Marktplatz in Gingst (Rügen) |Kap Arkona 2012.JPG|Kap Arkona |Altstadt von Sassnitz.jpg|Altstadt von Sassnitz |Sellin am Abend 20180521 12.jpg|Sellin |Mönchgut Greifswalder Bodden Blick.jpg|Mönchgut Greifswalder Bodden |Luftbild Putbus auf Rügen Stadtmitte Zentrum - Ostsee-Insel - Foto Wolfgang Pehlemann Steinberg IMG 0575.jpg|Putbus |Greifswald - Town Hall.jpg|Greifswald Rathausplatz |Wolgast Rathausplatz 2013-06-21 25c.jpg|Wolgast Rathausplatz |Dorfkirche Ahlbeck (b.Ueckermünde) 2015 NE.jpg|Dorfkirche Ahlbeck }} ===1. Etappe: Lübeck – Travemünde – Wismar (etwa 60 – 80&#x202F;km) === [[Datei:Ostseeküstenradweg vom Lübeck-Travemünde nach Mecklenburg-Vorpommern - panoramio (3).jpg|mini|Klassischer Blick Ostseeküstenradweg auf dem Klützer Winkel]] Je nach gewünschter Etappenlänge Start in Lübeck-Hauptbahnhof (75&#x202F;km) nah der Altstadt oder im Seebad Travemünde (55&#x202F;km). Tagesziel ist [[Wismar]]. Die Strecke bietet individuell viele Möglichkeiten, direkt der Küstenlinie folgend, den Blick aufs offene Meer zu genießen. Man kann teilweise individuell direkt auf kleinen Pfaden am Steilufer entlang fahren. Die Entfernung erreicht dann aber mehr Kilometer. Und diese inoffiziellen Küstenpfaden sind nicht vor Klippenabbrüchen abgesichert. '''Km 0:''' {{Marker | name = Lübeck Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q564926|url = https://www.bahnhof.de/luebeck-hbf}} - Lübeck besitzt gute Bahnanbindungen. Wer die alte Hansestadt von {{Marker | name = Lübeck | type = city | wikidata = Q2843 }} noch nicht kennt, für den lohnt eine Stadtbesichtigung. Die mittelalterliche Altstadt ist Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO. [[Datei:Alte Salzstraße Logo.svg|mini|Das Routenlogo der Alten Salzstraße führt auf ruhigen Strecken von Lübeck-Stadtmitte Richtung Travemünde.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Neben den bereits unter Anreise erwähnten Radrouten bietet sich zwischen Lübeck und Travemünde vor allem die '''[[Alte Salzstraße (Radroute)|Radroute der Alten Salzstraße]]''' an. Nach 20&#x202F;km ist auf dieser weitgehend ruhigen und grünen Strecke Travemünde erreicht. Die Radroute führt teilweise direkt als {{Marker | name = Uferweg an der Trave |type= waypoint |group = gold | lat = 53.90871| long = 10.71377}} entlang. Hier im Landschaftsschutzgebiet Schwartauwiesen Schotterstrecke. Ab Sereetz werden dann schattige Forstwege durch den Wald genutzt (ebenfalls Schotter). Nördlich des Waldhusener Forst lohnt ein Stopp am {{Marker | name = [[w:Pöppendorfer Großsteingrab|Pöppendorfer Großsteingrab]] | type= megalithic tomb | lat = 53.92699| long = 10.80578| image = Lübeck Pöppendorf Grosssteingrab S.JPG}}. Von hier rollt man auf ruhigen, asphaltierten Nebenstraßen Richtung Travemünde. Das Maritimhotel ist als Landmarke bereits von weitem zu sehen. '''Km 23:''' {{Marker | name = [[Travemünde]] | type = city | wikidata = Q321792 }} - Das zur Hansestadt gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In Travemünde mit der Fähre Richtung Mecklenburg-Vorpommern übersetzen. Es gibt zwei Fähren: Die Autofähre, oder die kleinere Fußgänger- und Fahrradfähre vorne an der Mole. Fährtickets gibt es an beiden Fähren nur am Automaten. :Von Travemünde sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Boltenhagen. Hat man den Privall hinter sich gelassen, wird es schnell ruhiger. Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} und {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die Hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. [[Datei:Ausssichtsplattform Hoher Schoenberg blick Luebeck.jpg|mini|Aussichtsplattform Hoher Schönberg: Blick Juni 2024 Richtung Travemünde. Der Mohn blüht. ]] '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Etwas weiter bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. '''Km 53:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es rund 30&#x202F;km bis zum Hafen an der Wismarer Altstadt. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. Im weiteren Verlauf Richtung Wismar dann wieder ruhigere Nebenstraße. '''Km 80:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ===2. Etappe: Wismar – Warnemünde (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = Unterwegs zwischen Wismar und Warnemünde |2023.09.23.144438 Betonschiff Redentin (Wismar) DE.jpg|Blick auf das "Betonschiff von Redentin". Aufgrund von Stahlmangel erbaute man im II. Weltkrieg einige Schiffe aus Beton. Weiteres siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. |Baltic_Sea_view_from_Schmiedeberg_hill_in_Rerik,_2025-06-23.jpg|In Rerik hat man vom Schmiedeberg einen schönen Küstenblick. |Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg|Nördlich Rerik lohnt der kleine Abstecher zum Leuchttturm Buk bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). |Kuehlung.jpg|Blick vom Leuchtturm Richtung Kühlungsborn |Strandpromenade kuehlungsborn.JPG|Strandpromenade Kühlungsborn |Denkmalensemble Kurhaus Heiligendamm.jpg|Blick von der Seebrücke auf das Denkmalensemble Heiligendamm - heute als Grandhotel genutzt. }} Von Wismar geht es weiter Richtung Rostock-[[Warnemünde]]. "Point of Interests" sind Rerik, der Panoramablick vom Leuchtturm bei Basdorf, die Seepromenade Kühlungsborn, Heiligendamm und der Gespensterwald bei Nienhagen. Wer möchte kann die Etappe mit einer weiteren Übernachtung in [[Rerik]] halbieren. '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Industrie am Hafen verlässt die Route Wismar nach Norden. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Ab Redentin wird auf straßenbegleitenden Radwegen Groß-Strömkendorf erreicht. [[Datei:Timmendorf 2012 02.jpg|mini|Insel Poel: Hafen Timmendorf mit Leuchtturm]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Wismar - Poel zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 31:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Rerik und Kühlungsborn lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung) '''Km 45:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Marina Kühlungsborn ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis Heiligendamm. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 50:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. ::Als Abstecher ist ein Besuch von {{marker | name = Bad Doberan | type = city | wikidata = Q9536 }} möglich (plus 7{{nnbsp}}km). Die Stadt besitzt ein historisches Münster. Den Weg dorthin kann man ab Kühlungsborn auch mit der {{marker | name = Mecklenburgischen Bäderbahn Molli | type = train | wikidata = Q9643 }} zurücklegen (Dampf-Schmalspurbahn, 15{{nnbsp}}km Strecke mit Fahrzeit 45{{nnbsp}}Min, Radtransport möglich, [https://www.molli-bahn.de www.molli-bahn.de). {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke vor Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Bald taucht die Route in ein dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen ein. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. '''Km 58:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = city | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Nienhagen ist es nicht mehr weit bis Warnemünde. Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 71:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. === 3. Etappe: Warnemünde – Prerow (57&#x202F;km) === [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn. Die Tagesstrecke startet mit einer Fahrt auf der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Fähre etwa 6{{nnbsp}}km Radweg an der Straße bis östlich Markgrafenheide. :Auf dem Weg zum Ostseebad Graal-Müritz schwenkt die Route {{Marker | name = hier von der Straße| name-map = Abzweig von der Landstraße Richtung Graal-Müritz|type= waypoint |group = gold | lat = 54.190943| long = 12.181692 }} bzw. Küste weg. Es geht um das {{marker | name = NSG Heiligensee und Hütelmoor | type = landscape | wikidata = Q1971027 }} herum und man taucht in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Die Weg sind nun geschottert, aber in der Regel gut fahrbar. Unterwegs bieten bei Regen Schutzhütten Unterschlupf. Als Erstes kommt man an der {{Marker | name = Schutzhütte an der Kuhschneise |type= shelter | lat = 54.20028| long = 12.18564| show = symbol}} vorbei. Als nächstes kann ein kleiner Abstecher zum {{Marker | name = Aussichtspunkt Moorhof | type= view | lat = 54.215059| long = 12.186531}} gemacht werden. Von der offenen Holzkanzel hat man einen kleinen Ausblick auf das NSG Heiligensee und Hütelmoor. Dann fährt man noch an der {{Marker | name = Schutzhütte Höhe Vierbirkenschneise |type= shelter | lat = 54.228454| long = 12.200009 | show = symbol}} vorbei. '''Km 17:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Seebrücke auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Dierhagen. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. '''Km: 25''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von hier ist es über das {{marker | name = Fischland | type = landscape | wikidata = Q895518 }} nicht mehr weit zum {{marker | name = Fischland-Darß-Zingst | type = peninsula | wikidata = Q702188 }} mit seinen gemütlichen Ferienorten. :{{Marker | name = Abzweig zur Fischlandkirche | type= waypoint |group = gold | lat = 54.34786 | long =12.38654 }} - Wer zur Fischlandkirche (Turmaufstieg) und dem hübschen Hafen von Wustrow möchte, zweigt hier vom Küstenweg ab. [[File:Kirche Wustrow (Fischland) Ausblick auf Saaler Bodden und Ostsee.JPG|mini|Blick von der Fischlandkirche Richtung Bodden.]] '''Km 33:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km 37:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Erstes Seebad in Vorpommern. Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[Datei:Weststrand_Darß_NLP_Vorpommersche_Boddenlandschaft_2023-06-07_73.jpg|mini|Auf dem Darß: Es bietet sich an den wilden Weststrand im Nationalpark als extra Tagestour zu besuchen.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Alternative abseits der Strecke zwischen Ahrenshoop und Prerow: Individuelle Erkundung des {{Marker | name = [[w:Darßer Ort|Darßer Ort]] | type= see | lat = 54.472500| long = 12.502613| wikidata = Q1720366}} mit Leuchtturm, (besteigbar) und dem wilden Weststrand auf dem Darß. :Es bietet sich aber eher an, dem Ostseeküstenradweg über die reizvollen Dörfer {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} (Km 44) und {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} (Km 50) entlang des Bodden zu folgen und die Tour zum Darßer Ort auf den nächsten Tag zu verschieben. '''Km 57:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie.ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ===4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) === [[File:Darßbahn vor Meiningenbrücke.jpg|thumb|Ostseeküstenradweg, hier parallel zur stillgelegten Strecke der Darßbahn am Bodstedter Bodden]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Zingst. Der Ostseeküsten-Radweg führt wesltich am Seebad vorbei. '''Km 8:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. : → Von Zingst kann man mit dem Fahrgastschiff direkt zur autofreien Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971}} übersetzen (Fahrzeit 3,5 Stunden, Verkehr in der Saison, aber nicht täglich ([https://www.reederei-zingst.de/fahrplan/zingst-insel-hiddensee Fahrplan und Preise]). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst verlassen. Durch die Boddenwiesen des Bodstedter Bodden geht es parallel der alten Trasse der Darßbahn Richtung Barth. '''Km 20:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Barth am Barther Bodden, geht es weiter zum "Tor der Insel [[Rügen]]", nach Stralsund. Die Strecke führt landschaftlich schön am Bodden entlang. Die Wege sind meist asphaltiert. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] *Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. * Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). '''Km 50:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. '''Km 52: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 63:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt mit Rathaus, Theater, Kulturhistorisches Museum, Ozeaneum - Deutsches Meeresmuseum, Museum Nautineum auf der Insel Dänholm, Kulturkirche St. Jakob, Kirchen: St. Marien, Kirche St. Nikolai, ehem. Kloster St. Johannis, Heiliggeistkloster === Rund um die Ostseeinsel Rügen === [[File:ruegen radrundweg logo ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Rügenradrundwegs]] Von Stralsund über den Rügendamm erreicht der Radurlauber die größte deutsche Ferieninsel {{Marker|type= island|name= Rügen|wikidata= Q3237}} Brückenfans können zuvor die neue Autobrücke zur Insel "ablichten". Der Ostseeküsten-Radweg umrundet die Insel komplett. Allein dieser Abschnitt der Radroute kann problemlos einen ganzen Urlaub für eine Woche füllen. ===5. Etappe: Stralsund − Schaprode / Hiddensee (etwa 52&#x202F;km) === Die 52{{nnbsp}}km sind ohne Umrundung der Insel Ummanz. Wer die Insel Ummanz komplett umrundet ist bis Schaprode etwa 72{{nnbsp}}km unterwegs. Wer möchte kann von Stralsund auch direkt mit dem Schiff nach Hiddensee fahren: Fahrradmitnahme möglich, Fahrzeit bis Neuendorf auf Hiddensee 90 Minuten, saionaler Verkehr, [https://www.reederei-hiddensee.de/fahrpreise/stralsund Fahrplan und Fahrzeiten]. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727| show = copy}} - Etappenstart am Hafen an der Altstadt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die Ziegelgrabenbrücke und den Rügendamm wird Deutschlands größte Insel erreicht. Ìn Sichtweite liegt die imposante Rügenbrücke. Die ältere [https://www.elwis.de/DE/dynamisch/Bfs/bfsMeldung:316167:elwis_bfs_showBfs Zugbrücke] am Rügendamm wird mehrmals am Tag für jeweils 20 Minuten hochgezogen, um den Schiffen eine Durchfahrt zu ermöglichen (evtl. also eine Pause). '''Km 6: [[Altefähr]]''' − schöner Blick auf Stralsund und Fährverbindung nach Stralsund, {{marker | name = St. Nikolai Altefähr | type = church | wikidata = Q2316603 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Altefähr landschaftlich schöner, aber naturnaher Uferweg. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Teilweise hier auch sehr schlechte Oberfläche als Erd-Spurweg mit massiver Grasnarbe in der Mitte. Hier unterwegs ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.35446| long = 13.12304| show = symbol}}. '''Km 17:''' {{Marker | name = Rambin | type= village | wikidata =Q639946 }} − schmucke {{marker | name = Dorfkirche Rambin | type = church | wikidata = Q1736355 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküstenradweg schwenkt nun nach Norden. Auf ruhigen Nebenstraßen geht es landschaftlich schön durch kleine Weiler. Der Bodden liegt teilweise in Sichtweite. Teilweise werden auch Betonspurwege genutzt. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Nördlich Düßnitz ein kurzes {{Marker | name = Stück sehr grober Schotterweg (etwa 800{{nnbsp}}m) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.39232| long = 13.25955}}. '''Km 33:''' {{Marker | name = Abzweig zur Insel Umanz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.44232| long = 13.21479}} - Hier ist eine Rundfahrt auf der {{Marker | name = [[Ummanz|Insel Ummanz]]| type= landscape | wikidata = Q706702}} möglich. Die Insel ist durch eine Brücke mit Rügen verbunden (eine Runde ca.&nbsp;20{{nnbsp}}km extra), Nationalparkinformationsstellung Waase, schöne {{marker | name = Dorfkirche Waase | type = church | wikidata = Q2316475 }} mit wertvollem Antwerpener Schnitzaltar '''Km 37:''' {{Marker | name = Gingst | type = city | wikidata = Q560992 }} − Historische Handwerkerstuben, Rügen Park Gingst (Miniaturen und Freizeitpark). Die sehenswerte {{marker | name = Dorfkirche Gingst | type = church | wikidata = Q2221932 }} hat eine historische Orgel. [[File:Ferry Wittow Breetzer Bodden 2021-09-17 06.jpg|thumb|Wittower Fähre]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Achtung: Nördlich Gingst muss für 6{{nnbsp}}km bis Trent eine stärker befahrene Landstraße genutzt werden. :Vor Grankevitz dann wieder Radweg an der Straße bis Schaprode. '''Km 52:''' {{Marker | name = [[Schaprode]] | type= city | wikidata = Q320637 }} - Überfahrt zur Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q3218}} möglich, es bietet sich hier dann ein Aufenthaltstag an, bzw. zwei Nächte direkt auf Hiddensee. ===6. Etappe: Schaprode / Hiddensee - Kap Arkona (etwa 46&#x202F;km) === [[File:kap arkona vom hochuferweg peilturm vitte ds wv 08 2010.jpg|thumb|Blick auf Kap Arkona in "Pastell". Standort: Hochuferweg vom Peilturm nach Vitt. Der Peilturm ist im Bild über der Steilküste zu erkennen.]] Kürzere Etappe. Wer auf Hiddensee übernachtet hat, hat so noch genügend Zeit für die Schiffspassage nach Schaprode. '''Km 0:''' '''Schaprode''' - Etappenstart am Hafen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Überfahrt mit der {{Marker | name = Wittower Fähre | type= ferry | wikidata = Q1253307 |url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/wittower-faehre }} auf die Halbinsel Wittow '''Km 12: Hafen Wittower Fähre''' - Hier landet die Fähre auf der Halbinsel Wittow an. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Wiek]] | type= city | wikidata = Q673783}} − Hafenort, Dorfkirche Wiek '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Dranske]] | type= city | wikidata = Q561023}} − Badeort, Marinehistorisches Museum Bug :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Schotterwege entlang der Nordküste von Rügen. Oberhalb der Klippen wird Kap Arkona erreicht. '''Km 46:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type = see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578}} − Leuchttürme Kap Arkona. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich im Weiler Putgarten. Wer noch etwas weiter möchte kann auch entlang der Küste bis Juliusruh fahren (dann 55{{nnbsp}}km). Vorteil: Die Etappe nach Sassnitz ist so kürzer. Das heißt man hat am Folgetag mehr Zeit für den Nationalpark Jasmund. Sonst finden sich landeinwärts in Altenkirchen weitere Gästebetten. ===7. Etappe Kap Arkona − Sassnitz (etwa 50&#x202F;km) === Diese Etappe besitzt landschaftlich viele verschiedene Eindrücke. Es geht von der Halbinsel Wittmund über die Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Erst eben, wird es dann zum Ende der Tagesstrecke hügelig bis bergig. [[Datei:Juliusruh, die Schaabe, Breege (2011-05-21).JPG|mini|Luftbild mit Blick auf Juliusruh (Vorne) und die [[w:Nehrung|Nehrung]] Schaabe (mittig). Die Schaabe verbindet die Halbinseln Wittmund und Jasmund. Viel Kiefernwald und ein langer Sandstrand prägt diese Landschaft]] [[Datei:1024 Stubbenkammer, Blick auf den Königsstuhl-5721.jpg|mini|Im Herbst färben sich die Blätter im Nationalpark Jasmund.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type= see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578| show = copy }} - Etappenstart '''Km 1: Kapelle von Vitt''' - Ein Abstecher in das viel besuchte, aber romantische '''[[Kap_Arkona#Fischerdorf_Vitt|Fischerdorf Vitt]]''' lohnt. Das Fahrrad am besten oben im Bereich der Kapelle an den Radständern parken. Dann Spaziergang durch das kleine Dorf. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Schotterwegen geht es oberhalb der Steilküste Richtung Juliusruh. '''Km 9:''' {{Marker | name = [[Breege|Juliusruh-Breege]] | type= city | wikidata = Q654993}} - Seebad mit langem Badestrand, Park Juliusruh: spätbarocke Parkanlage um 1800 (ein unspektakulärer naturnaher Park), zum Ort gehört auch das Dorf Breege am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein asphaltierter Radweg führt über die Nehrung [[w:Schaabe|Schaabe]] Richtung Halbinsel Jasmund. '''Km 19:''' {{Marker | name = Glowe | type= city | wikidata = Q561014}} - Seebad mit Promenade und Yachthafen. Im Hafen Aussichtsplattform auf dem Molengebäude. Einkehrmöglichkeiten sowie Toiletten. '''Km 23:''' {{Marker | name = Schloss Spyker | type= see | wikidata =Q458600 |url = no }} − ältestes Schloss auf Rügen mit herrlichem Schlosspark '''Km 27:''' {{Marker | name = Neddesitz | type= city | wikidata = Q137913752}} − Jasmar Therme im Ort. Wer sich speziell für das Thema Kreide interessiert kann einen kleinen Abstecher zum [https://www.kreidemuseum.de/ Kreidemuseum Gummanz] machen. Und für Freunde von Findlingen findet sich nördlch des Dorfes der [[w:Opferstein von Quoltitz|Opferstein von Quoltitz]]. Zugang allerdings über sehr naturnahe Wege, die für Tourenräder nicht geeignet sind. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Aussichtsreich aber sehr hügelig geht es über Nardevitz und Nipmerow Richtung Lohme. Befahren werden gut betonierte Feldwege und asphaltierte Nebenstraßen (teilweise Spurwege). Es ergeben sich immer wieder schöne Blicke auf die Ostsee. '''Km 34:''' {{Marker | name = Lohme | type= city | wikidata = Q642689}} − kleiner Ferienort oben am Steilufer mit Seeblick, Einkehrmöglichkeiten, Schwanenstein (162 t Findling) {{Scroll Gallery |title = Unterwegs im Nationalpark Jasmund |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 36.jpg|Ein uriger Wald: Radroute im Nationalpark zwischen Lohme und Königsstuhl |Nationalpark Jasmund Nationalparkzentrum 01.jpg|Nationalparkzentrum am Königsstuhl |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-8-Asio.JPG|Bekannteste Sehenswürdigkeit im Park ist der Königsstuhl. Die Klippe war früher direkt mit Eintrittskarte des Infozentrums zugänglich. Der Zugang wurde aber zu unsicher. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-1-Asio.jpg|Daher hat man mit einem aufwendigen Skywalk einen Ersatz geschaffen (Eintritt zum Infozentrum inklusive). |Skywalk_Koenigsstuhl,_Sassnitz_(P1032385).jpg|upright{{!}}Der Aussichtspunkt ist nun auch barrierefrei zugänglich. |Nationalpark-Jasmund_Königsstuhl-Skywalk_20240905_135207.jpg|Blick Richtung Klippen. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-7-Asio.JPG|Vorne wandelt man hoch über den Klippen. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg|Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. |L_303_in_NLP_Jasmund_2023-05-22_02.jpg|Nach Querung der Landstraße L303 nahe des Großparkplatzes (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 15.jpg|Unterwegs im Buchenwald Richtung Sassnitz. }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Lohme taucht die Route in das Reich der Buchen des {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund]] | type= landscape | wikidata = Q679173}} ein. Im Nationalpark dürfen nur für das Fahrrad markierte Wege mit dem Rad befahren werden. '''Km 38:''' {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Königsstuhl im Nationalpark Jasmund]] | type= see | wikidata = Q315124}} - Der Felsen ist mit seinen 117 Metern die höchste Erhebung der Stubbenkammer und gehört zum [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Nationalpark-Zentrum]] (Eintritt für Zentrum und Skywalk über dem Felsen), lohnenswerter kurzer Fußweg zur Viktoria-Sicht (frei zugänglich, hier ebenfalls spektakuläre Tiefsicht, evtl. kurze Wartezeit am kleinem Steg). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig {{Marker | name = Verzweig bei Lohme: Abzweig sichere Strecke Richtung Sassnitz | type= waypoint |group = gold | lat = 54.572258 | long = 13.644547| show = noname |image = Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg}} nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. :Nach Querung der Landstraße L303 am {{Marker | name = Großparkplatz bei Hagen mit Toilette | type= waypoint |group = gold | lat = 54.561960 | long = 13.627671| show = noname}} Großparkplatz (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. :Hinweis: Der Ostseeküstenradweg führt laut Openstreetmap (Stand 03-2026) in Sassnitz angeblich nordwestlich an der Stadt vorbei. Laut offiziellen Daten von [https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] geht die Route aber durch die Stadt. Hier gibt es auch einiges zu sehen. [[Datei:Altstadt von Sassnitz.jpg|mini|Altstadt von Sassnitz]] '''Km 50:''' {{Marker | name = Sassnitz | type = city | wikidata = Q494631 | lat = 54.515253| long = 13.650942 }} − Etappenende am Hafen. Sassnitz liegt bergig am Hang der Halbinsel Jasmund. Sehenswertes: Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum, U-Boot H.M.S. Otus, St.-Johannis-Kirche, Tierpark Sassnitz am Steinbachweg 4, Schmetterlingspark und Atelierhaus an der Straße der Jugend 6. ===8: Etappe: Sassnitz – Sellin (29&#x202F;km) === [[File:20-07-06-Prora-RalfR-DJI 0120.jpg|thumb|Die ehemaligen Gebäude von Prora]] Kurze Etappe, aber es gibt viel zu sehen. '''Km 0:''' '''Sassnitz''' - Etappenstart am Hafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung:''' Im Bereich der Hafenanlagen von Mukran muss für einen guten Kilometer die starke befahrene Landstraße genutzt werden. Das Schieben auf dem Gehweg bzw. auf einem Trampelpfad ist aber möglich. Ein Lückenschluss des Radwegs im Bereich der Bahnbrücke ist wohl lange angedacht, aber bisher nicht umgesetzt. '''Km 9:''' Der Abstecher ins {{Marker | name = [[Feuersteinfelder (Rügen)|Naturschutzgebiet Feuersteinfelder]] | type= landscape | wikidata = Q1409723}} in der Schmalen Heide lohnt: Sandwege, evtl. schieben, am Hauptweg das Rad parken und zu Fuß auf die Pfade an den Feuersteinfeldern. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf gut ausgebautem Asphaltweg ist schnell Prora bzw. Binz erreicht. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Binz#Seebad Prora|Seebad Prora]] | type= building complex | wikidata = Q685448}} − ehemaliges „Kraft durch Freude“ Seebad aus der NS-Zeit, Dokumentationszentrum Prora, Eisenbahn- und Technikmuseum Rügen '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz]] | type= City | wikidata = Q523490}} − Bekanntes Seebad mit Binzer Kurpark, Park der Sinne am Schmachter See, Erlebnisbad Vitamar [[Datei:2015 Granitz 11.jpg|mini|Herbst am Schwarzen See]] [[Datei:Jagdschloss Granitz (2011-05-21) 15.JPG|mini|Jagdschloss Granitz aus der Luft]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Binz tauchz die Route in den bergigen Buchenwald der Granitz ein. Der Radweg verläuft hier geschotterten Forstwegen. Das Hügelland steht als {{Marker | name = Naturschutzgebiet Granitz | type= landscape | wikidata = Q1744193}} unter Schutz. Der Wanderpfad an der Steilküste der Granitz von Binz nach Sellin ist überigens für Radfahrende gesperrt. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz#vCard_Q315676|Jagdschloss Granitz]] | type= see | lat = 54.38067| long = 13.62725 | wikidata = Q315676}} Der kleine Abstecher lohnt in jedem Fall. Im Jagdschloss (Eintritt) kann der Schlossturm bestiegen werden. Achtung: Für die frei liegende Innentreppe muss man schon etwas schwindelfrei sein. Vor oben, aus rund 125 m über dem Meer, ergibt sich ein Rundblick über weite Teile der Insel Rügen. Gut zu Wissen: Unterhalb des Jagdschlosses findet sich eine übernachtete Fahrradabstellanlage. Auch Schließfächer für Gepäck sind vorhanden. '''Km 26:''' {{Marker | name = Schwarzer See | type= lake | wikidata = Q1403005}} - Der urige Waldsee befindet sich im östlichen Teil des Naturschutzgebiet Granitz in Richtung Sellin. Der kurze Weg zum Aussichtssteg darf nur zu Fuß genutzt werden. Das Fahrrad einfach an den Anlehnbügeln am Forstweg abschließen. '''Km 29:''' Seebad {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173}} - Etappenende in der Ortsmitte: Bäderarchitektur mit alten Villen, bekanntes Fotomotiv ist die Seebrücke. === 9. Etappe: Tagestour ab Sellin auf die Halbinsel Mönchgut === [[Datei:Zicker See.jpg|mini|Halbinsel Mönchgut: Blick von den Zickerschen Bergen. Das kleine, aber sehr reizvolle Hügelland darf nur zu Fuß betreten werden. ]] [[Datei:Übersicht_über_die_Zickerschen_Berge.jpg|mini|Übersicht über die Zickerschen Berge (Mai 2016)]] Es bietet sich an die {{Marker | name = [[w:Mönchgut|Halbinsel Mönchgut]] | type = landscape | wikidata = Q316623 }} ab {{Marker | name = Sellin | type= village | wikidata =Q541654 | show = copy}} oder auch {{Marker | name = Baabe | type= village | wikidata =Q630177}} als Tagestour zu erkunden. So spart man sich eine Quartierssuche. Je nach gewählten Zielen ist man zwischen 40 bis 60&#x202F;km unterwegs. Rundtour: * Von Sellin führt der Östseeküstenradweg landeinwärts durch den Wald. So kommt man seitlich mäßig steil an Göhren vorbei. Alternative: Es darf die Strandpromenade über Baabe nach Göhren auch mit dem Fahrrad genutzt werden. Dies ist bis Göhren die attraktivere Strecke. Aber man muss dann einen sehr steilen Hügel im Ortszentrum von {{Marker | name = Göhren | type= village | wikidata = Q628382}} überwinden (auf der Fahrbahn zusammen, mit je nach Saison, viel KFZ-Verkehr im Ort). * Südlich Göhren geht es wieder auf dem Rügenrundweg über {{Marker | name = Lobbe | type= village | wikidata = Q1712959 }} und dem Ostseebad {{Marker | name = Thiessow | type= village | wikidata = Q641879 }} zum Ort {{Marker | name = Klein Zicker | type= village | wikidata = Q1746275}}. Hier ist Endstation. * Wer noch über ausreichend Energie verfügt, kann auf dem Rückweg zu Fuß einen Abstecher in die '''Zickerschen Berge''' machen. Ausgangspunkt für diesen Spaziergang ist der reizvolle Ort {{Marker | name = Groß Zicker | type= village | wikidata = Q85519182}}, der malerisch zu Füßen des Hügelzugs liegt. In den Zickerschen Bergen ist das Radfahren nicht erlaubt. * Rückkehr nach Sellin: {{Marker | name = Windschöpfwerk Lobbe | type= see | wikidata = Q2584004}}, {{Marker | name = Middelhagen | type= village | wikidata = Q560996}}, Fliegerberg (kleiner Ausblick auf den Bodden), Baabe Hafen. ===10. Etappe: Sellin − Greifswald (etwa 66&#x202F;km oder rund 100&#x202F;km) === [[Datei:Putbus (2011-05-21) 7.JPG|mini|Putbus aus der Luft]] Diese längere Etappe lässt sich mit Übernachtung in Stralsund in zwei Teiletappen teilen: *Sellin - Stralsund: 64{{nnbsp}}km *Stralsund - Greifswald: 36{{nnbsp}}km Da Stralsund schon erkundet wurde, bietet es sich an, den Ostseeküstenradweg über die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23754 | long = 13.30444}} abzukürzen. Dann verkürzt sich die Etappe Sellin − Greifswald auf rund 66{{nnbsp}}km. Die Glewitzer Fähre, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). So erspart man sich auch 10{{nnbsp}}km Pflasterstraße. Wer nur den Rügen-Rundweg fährt schließt seine Inselrunde sowieso in Stralsund ab. ==== Sellin – Abzweig Glewitzer Fähre (40{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Ruegen urwald goor boddenkueste ds wv 08 2010.jpg|mini|An der Boddenküste des Urwaldes „Goor“]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Seelin auf Nebenstraßen entlang des Selliner See bis kurz vor {{Marker | name = Moritzdorf | type= village | wikidata = Q1948159}}. Über einen Hügel wird Seedorf erreicht. '''Km 6:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q1464035}} - Malerisch am Neuensiener See gelegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach Überquerung der Brücke am Zuflusses zum Neuensiener See wird es wieder hügelig. Wer möchte kann einen Stopp an den {{Marker | name = [[w:Großsteingräber bei Lancken-Granitz|Großsteingräbern bei Lancken-Granitz]] | type= see | wikidata = Q832458 }} machen. :Beim Dorf Groß Stresow erreicht man die malerische Boddenküste. Es geht reizvoll entlang des Ufers über Muglitz bis vor Freetz. '''Km 15:''' {{Marker | name = Abzweig Urwald Goor |type= waypoint |group = gold | lat = 54.34504 | long = 13.54013}} - Laut offiziellen Daten auf https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] führt der Ostseeküsten-Radweg nördlich über Vilmnitz vorbei. Es bietet sich aber an direkt durch den {{Marker | name = Urwald Goor | type= landscape | lat = 54.34381| long = 13.52435 | wikidata = Q1537715}} zu fahren. Denn das Waldgebiet ist sehenswert. Stand 2010 durfte auf den Hauptwegen im NSG Rad gefahren werden. Die kleinen Wanderpfade sind aus Naturschutzgründen aber für das Radfahren gesperrt. Neben der reizvollen Boddenküste im Waldbereich mit kleinem Kliff ist auch der Totholzbaum der Schirmeiche im hinteren Teil des Goor-Waldes sehenswert :Am Westrand der Goor liegt das rekonstruierte Badehaus der Fürsten von Putbus (heute ein Hotel). '''Km 18:''' {{Marker | name = Lauterbach | type= village | wikidata = Q1808626}} - Der kurze Abstecher zum Hafen lohnt. Die streng geschützte Insel [[w:Vilm|Vilm]] kann nur im Rahmen von geführten Touren per Schiff besucht werden ([https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-vilm-besuchen Info]). '''Km 20:''' {{Marker | name = Putbus | type = town | wikidata = Q572006 }} mit Rondell (''Circus'') und Stadtmitte, {{marker | name = Schlosskirche Putbus | type = church | wikidata = Q2244595 }}, Schlosspark mit einigen historischen Sehenswürdigkeiten. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Größtenteils auf der Trasse der eher Kleinbahn geht es nun Richtung Garz. Die Strecke führt komplett abseits des Verkehr und auch größerer Orte durch viel Natur. Die Radroute ist hier ein naturnaher Weg mit wassergebundener Feinschotterdecke. Es gibt meist eine breite massive Grasnarbe in der Mitte. '''Km 32:''' {{Marker | name = [[Garz auf Rügen|Garz]] | type= city | wikidata = Q161898}} − älteste Stadt von Rügen. Die ländliche Kleinstadt wurde auf den Überresten der slawischen Burg Charenza gegründet, abseits in der Stadtmitte: Einkehrmöglichkeiten und ein Lebensmittelmarkt (Edeka). In Garz findet sich auch das {{Marker | name = Ernst-Moritz-Arndt-Museum | type= museum | wikidata = Q76635299}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg umrundet die Stadt Garz westlich und führt dann östlich am Garzer See entlang. :Südlich Garz macht die Radroute einen Schlenker an die [[w:Schoritzer Wiek|Schoritzer Wiek]]. Wer aufgrund evtl. fortgeschrittener Zeit schnell zur Glewitzer Fähre möchte kann diesen Schlenker auch über den gut ausgebauten Radweg an der Landstraße abkürzen (spart 3,5{{nnbsp}}km), zeitlich maximal 1/2 Std.). Auf dem Schlenker findet sich in Groß Schoritz das {{Marker | name = Ernst Moritz Arndt-Geburtshaus | type= see | lat = 54.276692 | long = 13.366172|url = https://www.ernst-moritz-arndt-gesellschaft.de|image = Gross_Schoritz_EMArndt_Geburtshaus.jpg}} Das Haus kann regulär '''nicht besichtigt werden.''' Es werden Veranstaltungen angeboten. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Glewitzer Fähre |type= waypoint |group = gold | lat =54.27951 | long = 13.34665}} - Die Etappe verlässt hier den Ostseeküstenradweg und nutzt die direkte Variante Richtung Greifswald. ==== Abzweig Glewitzer Fähre - Greifswald (28{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG|mini|Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach 6{{nnbsp}}km auf dem gut ausgebauten Radweg an der Landstraße ist die Fähre erreicht. Die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23749| long =13.30359 | image = Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG |url =https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre }}, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). Die fähre benötigt vom Weiler Glewitzer Fähre auf Rügen bis Stahlrode auf dem Festland 15 Minuten Fahrzeit (Strecke 1,8{{nnbsp}}km). :Ab Stahlrode (Einkehrmöglichkeiten am Hafen) geht es auf gutem Radweg an der Landstraße bis Reinberg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Hier trift man wieder auf den Ostseeküsten-Radweg. Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Reinberg und Abzweig Gristow '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 56:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nun ist es nicht mehr weit bis zur alten Hansestadt Greifswald. Ab Abzweig Gristow fährt man auf Asphalt hinein nach Mesekenhagen. Die Ortsdurchfahrt ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. Südlich Mesekenhagen folgen bis Greifswald gut asphaltierte Radwege. '''Km 66:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Hier beginnt die Altstadt von {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }}. Die lebendige Universitätsstadt ist besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== Variante über Stralsund in zwei Teiletappen ==== [[Datei:Poseritz imgp7701.jpg|mini|Ortsansicht in Poseritz mit Kirche]] Diese Variante ist rund 100{{nnbsp}}km lang. Hier optional noch einmal in Stralsund übernachten. Vom Abzweig Glewitzer Fähre bei Puddemin den Ostseeküsten-Radweg einfach weiter nach Stralsund folgen: * '''Puddemin''' - kleiner Hafen, der zur Pause einlädt. Hier findet sich das {{Marker | name = Hafenrestaurant Puddemin| type = restaurant | lat = 54.279041| long = 13.333671| url = https://hafen-restaurant-puddemin.de/}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut asphaltierten Trasse der Kleinbahn geht es über den Weiler '''Nepamitz''' nach Poseritz. Teilweise fährt man entlang von Landstraßen. * {{marker | name = Poseritz − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q2316464 }} - kleiner Abstecher von der Route. Am Ortseingang direkt an der Strecke: {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.295733| long = 13.277460 | show = symbol}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am südlichen Ortseingang Poseritz biegt der Radweg südlich nach Venwitz ab. Vom Weiler Venwitz hier geht es dann nordwestlich über Sissow nach Gustow. Die landschaftlich schöne Strecke nutzt teilweise die Trasse der ehemaligen Rügenschen Kleinbahn. Der Weg ist gut asphaltiert oder verläuft auf gut fahrbaren Betonspurwegen. Vor Gustow findet sich ein kleiner {{Marker | name = Rastplatz (ohne Regenschutz) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.291411| long = 13.216016 }}. * {{marker | name = Gustow − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244343 }} - Abstecher Dorfkirche 500{{nnbsp}}m von der Route. {{Marker | name = Imbiss "Zum Reiter" | type = restaurant | lat = 54.302125 | long = 13.209348}} im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Nesebanz und Klein Bandlevitz geht es weiter nach Gährlerfähre. Erst hier erreicht man wieder das Wasser, inzwischen ist man kurz vor dem Rügendamm angelangt. Teilweise Schotterstrecken. :Über den Rügendamm und die Insel Dänholm erreicht man wieder das Festland. * [[Stralsund]]: Übernachtung und am nächsten Tag Fahrt nach Greifswald. Jede Teiletappe rund 40{{nnbsp}}km. === 11. Etappe: Greifswald − Wolgast (51&#x202F;km) === Von Greifswald führt diese Etappe über das Seebad Lubmin nach Wolgast, dem Tor zur Insel Usedom. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. :~> Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 30:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 39''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen, in der Saison {{Marker | name = Personen- und Fahrradfähre nach Usedom | type= ferry | lat = 54.14122| long = 13.74948| url = https://www.schifffahrt-apollo.de/faehre/}}. Die Fähre schippert nach {{Marker | name = Peenemünde | type= village | wikidata = Q490398}}. So kann der Schlenker über Wolgast abgekürzt werden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Kröslin und Groß Ernsthof wird Wolgast angefahren. In diesem Abschntt teilweise Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. Vor Wolgast bei Tannenkamp wieder ruhige Wege am Wasser. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] '''Km 51''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. ===12. Etappe: Wolgast − Ahlbeck auf Usedom (etwa 40&#x202F;km) === [[File:Feininger-Tour 38.jpg|thumb|Feininger-Tour, Standort 38]] Wie an einer Perlenkette reihen sich auf {{Marker | name = Usedom | type = island | wikidata = Q3255 }} die Seebäder (auch: Kaiserbäder) auf: [[Zinnowitz]], [[Zempin]], [[Koserow]], [[Ückeritz]], [[Heringsdorf]] und [[Ahlbeck]] an der polnischen Grenze. Mit einem Badeaufenthalt kann man hier den eventuell vorhandenen Muskelkater der Radreise "auskurieren". Die ''Feininger-Radtour'' rund um die sogenannten Kaiserbäder verläuft teilweise auf dem Ostseeküsten-Radweg. Deckungsgleich sind auch Abschnitte in und um [[Swinemünde]], vgl. das Buch [http://www.papileo.de ''Papileo auf Usedom''], das die Tour und Feiningers Wirken auf Usedom sehr detailliert beschreibt, sowie die Orte, an denen die einzelnen Kunstwerke entstanden. '''Zur Strecke:''' '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. Hinter Mahlzow wird die laute Bundesstraße verlassen. :Es folgt ein ruhiger Schotterweg bis Mölschow. Zwischen '''Mölschow''' und {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} rollt man leicht auf Asphalt dahin. '''Km 10:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} - Hier erreicht man die Ostseeküste Usedoms. Die Route folgt nun der "Perlenschnur der Seebäder" bis Ahlbeck. '''Km 12:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 15:''' {{Marker | name = [[Zempin]] | type = village | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 22:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 26:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Bansin]] | type = village | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} - an der Seebrücke '''Km 37:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf]] | type = village | wikidata = | lat =53.956250 | long = 14.170078}} - an der Seebrücke '''Km 39:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. Hier endet eine Erlebisreiche Radreise auf dem Ostseeküstenradweg in "Meck-Pom". Das beliebte Seebad besitzt Bahnanschluss an die Usedomer Bäderbahn. Über Wolgast besteht Anschluss zum Bahnhof Züssow auf dem Festland. Ab Züssow verkehren Regionalexpresszüge Richtung Berlin und Stralsund. {{Panorama|bild=Heringsdorf Strand Panorama.jpg|unterschrift=Die Ostsee ist erreicht: Der Strand von Heringsdorf|breite=1500px}} == Weiter geht's == * Wer möchte, kann die gesamte [[Ostseeküsten-Radweg|Ostsee]] umradeln. * Weiterfahrt nach Berlin auf dem [[Radfernweg Berlin - Usedom]]. * oder ab ins Landesinnere von Mecklenburg-Vorpommern über den [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] zur Meckenburgischen Seenplatte. == GPX-Daten == * Streckenverlauf Ostseeküsten-Radweg (Abschnitt Flensburg - Ahlbeck auf Usedom) von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=16413681&type=relation&map=8.0/54.211/13.6805 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], Daten ohne Rügen-Rundweg. * Streckenverlauf Rügen-Rundweg von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=3209281&type=relation&map=9.0/54.4646/13.7843 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg 2: Mecklenburg-Vorpommern • Von Lübeck nach Ahlbeck/Usedom. Mit Rügen-Rundweg|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2024|Auflage=18|Band=|Seiten= 160|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN= 978-3711102270|Kommentar= 16&nbsp;€|Sprache=|Online= }} * {{Buch|Autor= Axel von Blomberg, Kai-Uwe Thiessenhusen |Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg Mecklenburg-Vorpommern|Ort=|Verlag=grünes Herz|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=166|Seitenanzahl=| Reihe = |ISBN= 978-3866363960|Kommentar= 12&nbsp;€|Sprache=|Online= }} == Weblinks == <!-- Dieser Abschnitt ist vor allem für Hinweise auf offizielle Informationen gedacht oder evtl. noch weitere ähnliche Infos gedacht (Radreisewiki, in Ausnahme Infos des ADFC). Links auf Radreiseangebote und -vermitteler oder Ähnliches gehören nicht in diesen Artikel bzw. gehören allgemein nicht in Wikivoyage. siehe auch https://de.wikivoyage.org/wiki/Wikivoyage:Was_wir_wollen_und_was_nicht --> * [https://www.auf-nach-mv.de/ostseekuesten-radfernweg Offizielle Seite: Ostseeküsten-Radweg] {{IstIn|D-Route 2: Ostseeküstenroute}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} {{Radweg|kat=Radwege in Mecklenburg-Vorpommern}} 0oednzm7a125jtyftg9x6y0kuqov7js 1794555 1794554 2026-08-06T05:53:42Z Dirk Schmidt 15181 /* Reisezeit */ 1794555 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Art=Thema|Datum=2020-08}} [[File:2019 - Nationalpark Jasmund - 01.jpg|thumb|Kreideklippen im [[Nationalpark Jasmund]] auf Rügen]] Der Ostseeküsten-Radweg ist die internationale '''Baltic Sea Cycle Route''' oder Hansa circuit und umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer. Die Ostseeküste in [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg und Vorpommern]] ist reich an Natur- und Kulturgütern. Nicht umsonst hat sich die Küste in den letzten Jahrzehnten zu einer der beliebtesten deutschen Ferienregionen gemausert. == Streckenprofil == [[File:ostseekuesten radweg logo ges auf ruegen ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Ostseeküsten-Radwegs]] * '''Länge: 670&#x202F;km''' * '''Ausschilderung:''' ja * '''Steigungen:''' Die Route beistzt meistens nur leichte Anstiege, allerdings sind einige steilere kurze Rampen dabei. * '''Wegzustand:''' Der Ausbauzustand ist stark wechselnd. Von gut ausgebauten Wirtschaftswegen bis hin zu naturnahen, mit Pfützen übersäten Klippenrandwegen ist alles dabei. * '''Verkehrsbelastung:''' saisonal und regional sehr unterschiedlich. In der Hochsaison insbesondere in und um die Seebäder viele Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Strecke. Sonst hinsichtlich Kfz-Verkehr außerorts oft verkehrsfrei geführt bzw. Radwege an Landstraßen. Es werden allerdings auch öfter ruhige Nebenstraßen gemeinsam mit Kfz genutzt. Stark befahrene Straßenabschnitte zusammen mit Kfz sind die Ausnahme. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Rad mit 7-Gangschaltung, da es teilweise Hügel gibt und weil man öfter mit dem Wind kämpfen muss. Pedelec daher sinnvoll. * '''Familieneignung:''' insgesamt lokal oft gut für Familien geeignet. * '''Inlinereignung:''' lokal evtl. gegeben, durchgängig aber nein == Hintergrund == Die Strecke gehört als "D-Route 2: Ostseeküstenroute" zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == === Karte des Ostseeküsten-Radweg === {{mapframe| lat = 54.249 | long = 12.513|zoom = 8 |width= full|height= 400 | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q140320013|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1647178|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen, am Ostseeküsten-Radweg gelistet. In Auswahl sind Rastplätze mit Wetterschutz und bezogen auf die Etappen, in Auswahl Sehenswürdigkeiten genannt. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind bei größeren Orten in den Ortsartikeln vermerkt. === Reisezeit und Etappen === Wer den gesamten Küstenabschnitt von Travemünde bis Ahlbeck auf Usedom intensiv mit allen Städten und wichtigen Sehenswürdigkeiten bereisen möchte, sollte sich '''zwei Wochen''' Zeit nehmen. Bei '''nur einer Woche''' wäre der Abschnitt von Rostock über den Darß und die komplette Rügenrunde ein attraktives Programm. Mit dem Zug Hinfahrt bis Roststock Hauptbahnhof bzw. der S-Bahn bis Warnemünde und Rückfahrt dann ab Stralsund. Sowohl Rostock wie Stralsund sind Fernverkehrshalte. Als Alternative könnte auch Greifwald dienen. Hier ebenfalls guter Bahnanschluss. Sonst kann die Strecke zwischen Zingst und Hiddensee mit der direkten Schiffsverbindung auch um zwei Etappen mit gut 100 km abgekürzt werden. === Reisezeit === Beste Reisezeit für den Ostseeküsten-Radweg ist von Mai bis September. Im Gegensatz zu Süddeutschland ist der April im Nordosten Deutschlands oft noch recht kühl und es grünt auch noch wenig. Je nach Frühlingseinzug und Witterung kann aber auch der April bereits schöne Radreisetage bieten – dies gilt vor allem für die 2. Monatshälfte. Im Frühling können sich bei Wind von der See lokal auch bei sonnigem Wetter recht frische Temperaturen ergeben. Ähnlich sieht es im Oktober aus. Auch hier sind schöne Radreisetage möglich, allerdings sehr von der aktuellen Witterung abhängig. === Fahrtrichtung === Traditionell wird meist von der Lübecker Bucht nach Usedom gefahren. Dies ist von der Windrichtung her etwas optimaler. Aber das hängt natürlich von der akutellen Wetterlage ab. Ein Streckenbeschreibung von Usedom zur Lübecker Bucht ist im Artikel [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]] zu finden. Die D13 bzw. Eurovelo-Route EV13 liegt auf dem Ostseeküsten-Radweg. Der Rügenrundweg gehört allerdings nicht zur D13 bzw. EV13. === Unterkünfte === Besonders in der Hochsaison sind die Seebäder oft weitgehend ausgebucht. Wer hier fährt sollte vorab alles reservieren. Allerdings ist für eine Radtour an der teilweise viel besuchten Küste eher das ruhigere Frühjahr oder auch der Spätsommer bzw. Frühherbst eine attraktive Reisezeit. Abseits der üblichen Reisewochenenden im Frühjahr geht es hier noch etwas geruhsamer zu. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres zu den Betrieben siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] === Camping === Eine naturnahe Reisevariante ist das '''[[Bikepacking]] mit Zelt'''. Entlang der Strecke finden sich ausreichend Campingplätze. Die Plätze sind gut über die [https://opencampingmap.org/de/way/350215769#10/53.3979/11.8639/1/1/bef Opencampingmap] zu finden. Etappenbezogene Campingplätze sind in Auswahl in der Streckenbeschreibung gelistet. Details zu den Campingplätzen und weiteren Unterkünften siehe Ortsartikel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Lübeck und Travemünde besitzen gute Bahnanbindungen ab Hamburg. Auch Ahlbeck auf Usedom ist über die Usedomer Bäderbahn an das Bahnnetz auf dem Festland angebunden. === Mit dem Fahrrad === * [[Ostseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein]] * Der internationale [[Iron Curtain Trail]] (EuroVelo 13/„Grünes Band Deutschland“) führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von der Grenze zu Tschechien unter anderem über den [[Harz]] und die [[Elbe]] nach Travemünde. <!-- === Auf der Straße === --> === Radanreise Lübeck Travemünde === Um per Fahrrad von Lübeck an die Ostsee zu gelangen, bieten sich drei Routen an: * Ab Lübeck Altstadt über die Radroute der alten Salzstraße nach Travemünde (23&#x202F;km). Infos siehe Beschreibung erste Etappe. * Via [https://herrentunnel.de/ Herrentunnel] direkt nach [[Travemünde]]. Durch den für Fußgänger und Radfahrer gesperrten Tunnel fährt ein Pendelbus. Der Bus-Shuttle befördert Fußgänger und Radler kostenlos zwischen den speziellen Haltestellen auf der Herreninsel und Lübeck Siems. Nach dem Übersetzen mit der kostenpflichtigen Fähre am Priwall erreicht man Mecklenburg-Vorpommern. Man verlässt schlagartig den Rummel an der Lübecker Bucht und radelt nun durch den ruhigen [[Klützer Winkel]] (Lübeck-Hbf > Priwallfähre: ca. 18&#x202F;km) * Via [[Dassow]] direkt zum [[Klützer Winkel]]. Bei Harkensee stößt man dann auf den Ostseeküsten-Radweg. Dassow besitzt eine gemütliche Altstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == Eine Radreise auf dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern beginnt man am besten in [[Schleswig-Holstein]]. "Km" steht für "Etappenkilometer" bezogen auf die Tagesstrecke ohne Abstecher. {{Scroll Gallery |title=Orte entlang der Ostseeküste von<br />"Meck-Pom". |Lübeck rathaus.jpg|Rathaus Lübeck - Die Hansestadt in Schleswig-Holstein ist ein attraktiver Startort. |Travemuende old town.jpg|Travemünde Altstadt |Hafen von Wismar.jpg|Hafen von Wismar |Rerik 2010-by-RaBoe-078.jpg|Rerik |Aerial View Kühlungsborn Luftbild Seebad Marina.jpg|Kühlungsborn Seebad Marina |Rostock asv2018-05 img42 aerial view.jpg|Rostock |Rostock asv2018-05 img65 Warnemuende view from lighthouse.jpg|Warnemünde |Ahrenshoop, Germany - panoramio (1).jpg|Ahrenshoop |Barth, Luftbild von Westen, 2018.jpg|Barth |DSC03000.jpeg - Stralsund (49172357558).jpg|Stralsund |Marktplatz in Gingst (Rügen) (1) (11987060693).jpg|Marktplatz in Gingst (Rügen) |Kap Arkona 2012.JPG|Kap Arkona |Altstadt von Sassnitz.jpg|Altstadt von Sassnitz |Sellin am Abend 20180521 12.jpg|Sellin |Mönchgut Greifswalder Bodden Blick.jpg|Mönchgut Greifswalder Bodden |Luftbild Putbus auf Rügen Stadtmitte Zentrum - Ostsee-Insel - Foto Wolfgang Pehlemann Steinberg IMG 0575.jpg|Putbus |Greifswald - Town Hall.jpg|Greifswald Rathausplatz |Wolgast Rathausplatz 2013-06-21 25c.jpg|Wolgast Rathausplatz |Dorfkirche Ahlbeck (b.Ueckermünde) 2015 NE.jpg|Dorfkirche Ahlbeck }} ===1. Etappe: Lübeck – Travemünde – Wismar (etwa 60 – 80&#x202F;km) === [[Datei:Ostseeküstenradweg vom Lübeck-Travemünde nach Mecklenburg-Vorpommern - panoramio (3).jpg|mini|Klassischer Blick Ostseeküstenradweg auf dem Klützer Winkel]] Je nach gewünschter Etappenlänge Start in Lübeck-Hauptbahnhof (75&#x202F;km) nah der Altstadt oder im Seebad Travemünde (55&#x202F;km). Tagesziel ist [[Wismar]]. Die Strecke bietet individuell viele Möglichkeiten, direkt der Küstenlinie folgend, den Blick aufs offene Meer zu genießen. Man kann teilweise individuell direkt auf kleinen Pfaden am Steilufer entlang fahren. Die Entfernung erreicht dann aber mehr Kilometer. Und diese inoffiziellen Küstenpfaden sind nicht vor Klippenabbrüchen abgesichert. '''Km 0:''' {{Marker | name = Lübeck Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q564926|url = https://www.bahnhof.de/luebeck-hbf}} - Lübeck besitzt gute Bahnanbindungen. Wer die alte Hansestadt von {{Marker | name = Lübeck | type = city | wikidata = Q2843 }} noch nicht kennt, für den lohnt eine Stadtbesichtigung. Die mittelalterliche Altstadt ist Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO. [[Datei:Alte Salzstraße Logo.svg|mini|Das Routenlogo der Alten Salzstraße führt auf ruhigen Strecken von Lübeck-Stadtmitte Richtung Travemünde.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Neben den bereits unter Anreise erwähnten Radrouten bietet sich zwischen Lübeck und Travemünde vor allem die '''[[Alte Salzstraße (Radroute)|Radroute der Alten Salzstraße]]''' an. Nach 20&#x202F;km ist auf dieser weitgehend ruhigen und grünen Strecke Travemünde erreicht. Die Radroute führt teilweise direkt als {{Marker | name = Uferweg an der Trave |type= waypoint |group = gold | lat = 53.90871| long = 10.71377}} entlang. Hier im Landschaftsschutzgebiet Schwartauwiesen Schotterstrecke. Ab Sereetz werden dann schattige Forstwege durch den Wald genutzt (ebenfalls Schotter). Nördlich des Waldhusener Forst lohnt ein Stopp am {{Marker | name = [[w:Pöppendorfer Großsteingrab|Pöppendorfer Großsteingrab]] | type= megalithic tomb | lat = 53.92699| long = 10.80578| image = Lübeck Pöppendorf Grosssteingrab S.JPG}}. Von hier rollt man auf ruhigen, asphaltierten Nebenstraßen Richtung Travemünde. Das Maritimhotel ist als Landmarke bereits von weitem zu sehen. '''Km 23:''' {{Marker | name = [[Travemünde]] | type = city | wikidata = Q321792 }} - Das zur Hansestadt gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In Travemünde mit der Fähre Richtung Mecklenburg-Vorpommern übersetzen. Es gibt zwei Fähren: Die Autofähre, oder die kleinere Fußgänger- und Fahrradfähre vorne an der Mole. Fährtickets gibt es an beiden Fähren nur am Automaten. :Von Travemünde sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Boltenhagen. Hat man den Privall hinter sich gelassen, wird es schnell ruhiger. Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} und {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die Hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. [[Datei:Ausssichtsplattform Hoher Schoenberg blick Luebeck.jpg|mini|Aussichtsplattform Hoher Schönberg: Blick Juni 2024 Richtung Travemünde. Der Mohn blüht. ]] '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Etwas weiter bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. '''Km 53:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es rund 30&#x202F;km bis zum Hafen an der Wismarer Altstadt. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. Im weiteren Verlauf Richtung Wismar dann wieder ruhigere Nebenstraße. '''Km 80:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ===2. Etappe: Wismar – Warnemünde (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = Unterwegs zwischen Wismar und Warnemünde |2023.09.23.144438 Betonschiff Redentin (Wismar) DE.jpg|Blick auf das "Betonschiff von Redentin". Aufgrund von Stahlmangel erbaute man im II. Weltkrieg einige Schiffe aus Beton. Weiteres siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. |Baltic_Sea_view_from_Schmiedeberg_hill_in_Rerik,_2025-06-23.jpg|In Rerik hat man vom Schmiedeberg einen schönen Küstenblick. |Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg|Nördlich Rerik lohnt der kleine Abstecher zum Leuchttturm Buk bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). |Kuehlung.jpg|Blick vom Leuchtturm Richtung Kühlungsborn |Strandpromenade kuehlungsborn.JPG|Strandpromenade Kühlungsborn |Denkmalensemble Kurhaus Heiligendamm.jpg|Blick von der Seebrücke auf das Denkmalensemble Heiligendamm - heute als Grandhotel genutzt. }} Von Wismar geht es weiter Richtung Rostock-[[Warnemünde]]. "Point of Interests" sind Rerik, der Panoramablick vom Leuchtturm bei Basdorf, die Seepromenade Kühlungsborn, Heiligendamm und der Gespensterwald bei Nienhagen. Wer möchte kann die Etappe mit einer weiteren Übernachtung in [[Rerik]] halbieren. '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Industrie am Hafen verlässt die Route Wismar nach Norden. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Ab Redentin wird auf straßenbegleitenden Radwegen Groß-Strömkendorf erreicht. [[Datei:Timmendorf 2012 02.jpg|mini|Insel Poel: Hafen Timmendorf mit Leuchtturm]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Wismar - Poel zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 31:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Rerik und Kühlungsborn lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung) '''Km 45:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Marina Kühlungsborn ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis Heiligendamm. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 50:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. ::Als Abstecher ist ein Besuch von {{marker | name = Bad Doberan | type = city | wikidata = Q9536 }} möglich (plus 7{{nnbsp}}km). Die Stadt besitzt ein historisches Münster. Den Weg dorthin kann man ab Kühlungsborn auch mit der {{marker | name = Mecklenburgischen Bäderbahn Molli | type = train | wikidata = Q9643 }} zurücklegen (Dampf-Schmalspurbahn, 15{{nnbsp}}km Strecke mit Fahrzeit 45{{nnbsp}}Min, Radtransport möglich, [https://www.molli-bahn.de www.molli-bahn.de). {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke vor Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Bald taucht die Route in ein dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen ein. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. '''Km 58:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = city | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Nienhagen ist es nicht mehr weit bis Warnemünde. Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 71:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. === 3. Etappe: Warnemünde – Prerow (57&#x202F;km) === [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn. Die Tagesstrecke startet mit einer Fahrt auf der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Fähre etwa 6{{nnbsp}}km Radweg an der Straße bis östlich Markgrafenheide. :Auf dem Weg zum Ostseebad Graal-Müritz schwenkt die Route {{Marker | name = hier von der Straße| name-map = Abzweig von der Landstraße Richtung Graal-Müritz|type= waypoint |group = gold | lat = 54.190943| long = 12.181692 }} bzw. Küste weg. Es geht um das {{marker | name = NSG Heiligensee und Hütelmoor | type = landscape | wikidata = Q1971027 }} herum und man taucht in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Die Weg sind nun geschottert, aber in der Regel gut fahrbar. Unterwegs bieten bei Regen Schutzhütten Unterschlupf. Als Erstes kommt man an der {{Marker | name = Schutzhütte an der Kuhschneise |type= shelter | lat = 54.20028| long = 12.18564| show = symbol}} vorbei. Als nächstes kann ein kleiner Abstecher zum {{Marker | name = Aussichtspunkt Moorhof | type= view | lat = 54.215059| long = 12.186531}} gemacht werden. Von der offenen Holzkanzel hat man einen kleinen Ausblick auf das NSG Heiligensee und Hütelmoor. Dann fährt man noch an der {{Marker | name = Schutzhütte Höhe Vierbirkenschneise |type= shelter | lat = 54.228454| long = 12.200009 | show = symbol}} vorbei. '''Km 17:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Seebrücke auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Dierhagen. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. '''Km: 25''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von hier ist es über das {{marker | name = Fischland | type = landscape | wikidata = Q895518 }} nicht mehr weit zum {{marker | name = Fischland-Darß-Zingst | type = peninsula | wikidata = Q702188 }} mit seinen gemütlichen Ferienorten. :{{Marker | name = Abzweig zur Fischlandkirche | type= waypoint |group = gold | lat = 54.34786 | long =12.38654 }} - Wer zur Fischlandkirche (Turmaufstieg) und dem hübschen Hafen von Wustrow möchte, zweigt hier vom Küstenweg ab. [[File:Kirche Wustrow (Fischland) Ausblick auf Saaler Bodden und Ostsee.JPG|mini|Blick von der Fischlandkirche Richtung Bodden.]] '''Km 33:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km 37:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Erstes Seebad in Vorpommern. Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[Datei:Weststrand_Darß_NLP_Vorpommersche_Boddenlandschaft_2023-06-07_73.jpg|mini|Auf dem Darß: Es bietet sich an den wilden Weststrand im Nationalpark als extra Tagestour zu besuchen.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Alternative abseits der Strecke zwischen Ahrenshoop und Prerow: Individuelle Erkundung des {{Marker | name = [[w:Darßer Ort|Darßer Ort]] | type= see | lat = 54.472500| long = 12.502613| wikidata = Q1720366}} mit Leuchtturm, (besteigbar) und dem wilden Weststrand auf dem Darß. :Es bietet sich aber eher an, dem Ostseeküstenradweg über die reizvollen Dörfer {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} (Km 44) und {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} (Km 50) entlang des Bodden zu folgen und die Tour zum Darßer Ort auf den nächsten Tag zu verschieben. '''Km 57:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie.ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ===4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) === [[File:Darßbahn vor Meiningenbrücke.jpg|thumb|Ostseeküstenradweg, hier parallel zur stillgelegten Strecke der Darßbahn am Bodstedter Bodden]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Zingst. Der Ostseeküsten-Radweg führt wesltich am Seebad vorbei. '''Km 8:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. : → Von Zingst kann man mit dem Fahrgastschiff direkt zur autofreien Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971}} übersetzen (Fahrzeit 3,5 Stunden, Verkehr in der Saison, aber nicht täglich ([https://www.reederei-zingst.de/fahrplan/zingst-insel-hiddensee Fahrplan und Preise]). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst verlassen. Durch die Boddenwiesen des Bodstedter Bodden geht es parallel der alten Trasse der Darßbahn Richtung Barth. '''Km 20:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Barth am Barther Bodden, geht es weiter zum "Tor der Insel [[Rügen]]", nach Stralsund. Die Strecke führt landschaftlich schön am Bodden entlang. Die Wege sind meist asphaltiert. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] *Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. * Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). '''Km 50:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. '''Km 52: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 63:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt mit Rathaus, Theater, Kulturhistorisches Museum, Ozeaneum - Deutsches Meeresmuseum, Museum Nautineum auf der Insel Dänholm, Kulturkirche St. Jakob, Kirchen: St. Marien, Kirche St. Nikolai, ehem. Kloster St. Johannis, Heiliggeistkloster === Rund um die Ostseeinsel Rügen === [[File:ruegen radrundweg logo ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Rügenradrundwegs]] Von Stralsund über den Rügendamm erreicht der Radurlauber die größte deutsche Ferieninsel {{Marker|type= island|name= Rügen|wikidata= Q3237}} Brückenfans können zuvor die neue Autobrücke zur Insel "ablichten". Der Ostseeküsten-Radweg umrundet die Insel komplett. Allein dieser Abschnitt der Radroute kann problemlos einen ganzen Urlaub für eine Woche füllen. ===5. Etappe: Stralsund − Schaprode / Hiddensee (etwa 52&#x202F;km) === Die 52{{nnbsp}}km sind ohne Umrundung der Insel Ummanz. Wer die Insel Ummanz komplett umrundet ist bis Schaprode etwa 72{{nnbsp}}km unterwegs. Wer möchte kann von Stralsund auch direkt mit dem Schiff nach Hiddensee fahren: Fahrradmitnahme möglich, Fahrzeit bis Neuendorf auf Hiddensee 90 Minuten, saionaler Verkehr, [https://www.reederei-hiddensee.de/fahrpreise/stralsund Fahrplan und Fahrzeiten]. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727| show = copy}} - Etappenstart am Hafen an der Altstadt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die Ziegelgrabenbrücke und den Rügendamm wird Deutschlands größte Insel erreicht. Ìn Sichtweite liegt die imposante Rügenbrücke. Die ältere [https://www.elwis.de/DE/dynamisch/Bfs/bfsMeldung:316167:elwis_bfs_showBfs Zugbrücke] am Rügendamm wird mehrmals am Tag für jeweils 20 Minuten hochgezogen, um den Schiffen eine Durchfahrt zu ermöglichen (evtl. also eine Pause). '''Km 6: [[Altefähr]]''' − schöner Blick auf Stralsund und Fährverbindung nach Stralsund, {{marker | name = St. Nikolai Altefähr | type = church | wikidata = Q2316603 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Altefähr landschaftlich schöner, aber naturnaher Uferweg. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Teilweise hier auch sehr schlechte Oberfläche als Erd-Spurweg mit massiver Grasnarbe in der Mitte. Hier unterwegs ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.35446| long = 13.12304| show = symbol}}. '''Km 17:''' {{Marker | name = Rambin | type= village | wikidata =Q639946 }} − schmucke {{marker | name = Dorfkirche Rambin | type = church | wikidata = Q1736355 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküstenradweg schwenkt nun nach Norden. Auf ruhigen Nebenstraßen geht es landschaftlich schön durch kleine Weiler. Der Bodden liegt teilweise in Sichtweite. Teilweise werden auch Betonspurwege genutzt. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Nördlich Düßnitz ein kurzes {{Marker | name = Stück sehr grober Schotterweg (etwa 800{{nnbsp}}m) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.39232| long = 13.25955}}. '''Km 33:''' {{Marker | name = Abzweig zur Insel Umanz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.44232| long = 13.21479}} - Hier ist eine Rundfahrt auf der {{Marker | name = [[Ummanz|Insel Ummanz]]| type= landscape | wikidata = Q706702}} möglich. Die Insel ist durch eine Brücke mit Rügen verbunden (eine Runde ca.&nbsp;20{{nnbsp}}km extra), Nationalparkinformationsstellung Waase, schöne {{marker | name = Dorfkirche Waase | type = church | wikidata = Q2316475 }} mit wertvollem Antwerpener Schnitzaltar '''Km 37:''' {{Marker | name = Gingst | type = city | wikidata = Q560992 }} − Historische Handwerkerstuben, Rügen Park Gingst (Miniaturen und Freizeitpark). Die sehenswerte {{marker | name = Dorfkirche Gingst | type = church | wikidata = Q2221932 }} hat eine historische Orgel. [[File:Ferry Wittow Breetzer Bodden 2021-09-17 06.jpg|thumb|Wittower Fähre]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Achtung: Nördlich Gingst muss für 6{{nnbsp}}km bis Trent eine stärker befahrene Landstraße genutzt werden. :Vor Grankevitz dann wieder Radweg an der Straße bis Schaprode. '''Km 52:''' {{Marker | name = [[Schaprode]] | type= city | wikidata = Q320637 }} - Überfahrt zur Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q3218}} möglich, es bietet sich hier dann ein Aufenthaltstag an, bzw. zwei Nächte direkt auf Hiddensee. ===6. Etappe: Schaprode / Hiddensee - Kap Arkona (etwa 46&#x202F;km) === [[File:kap arkona vom hochuferweg peilturm vitte ds wv 08 2010.jpg|thumb|Blick auf Kap Arkona in "Pastell". Standort: Hochuferweg vom Peilturm nach Vitt. Der Peilturm ist im Bild über der Steilküste zu erkennen.]] Kürzere Etappe. Wer auf Hiddensee übernachtet hat, hat so noch genügend Zeit für die Schiffspassage nach Schaprode. '''Km 0:''' '''Schaprode''' - Etappenstart am Hafen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Überfahrt mit der {{Marker | name = Wittower Fähre | type= ferry | wikidata = Q1253307 |url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/wittower-faehre }} auf die Halbinsel Wittow '''Km 12: Hafen Wittower Fähre''' - Hier landet die Fähre auf der Halbinsel Wittow an. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Wiek]] | type= city | wikidata = Q673783}} − Hafenort, Dorfkirche Wiek '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Dranske]] | type= city | wikidata = Q561023}} − Badeort, Marinehistorisches Museum Bug :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Schotterwege entlang der Nordküste von Rügen. Oberhalb der Klippen wird Kap Arkona erreicht. '''Km 46:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type = see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578}} − Leuchttürme Kap Arkona. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich im Weiler Putgarten. Wer noch etwas weiter möchte kann auch entlang der Küste bis Juliusruh fahren (dann 55{{nnbsp}}km). Vorteil: Die Etappe nach Sassnitz ist so kürzer. Das heißt man hat am Folgetag mehr Zeit für den Nationalpark Jasmund. Sonst finden sich landeinwärts in Altenkirchen weitere Gästebetten. ===7. Etappe Kap Arkona − Sassnitz (etwa 50&#x202F;km) === Diese Etappe besitzt landschaftlich viele verschiedene Eindrücke. Es geht von der Halbinsel Wittmund über die Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Erst eben, wird es dann zum Ende der Tagesstrecke hügelig bis bergig. [[Datei:Juliusruh, die Schaabe, Breege (2011-05-21).JPG|mini|Luftbild mit Blick auf Juliusruh (Vorne) und die [[w:Nehrung|Nehrung]] Schaabe (mittig). Die Schaabe verbindet die Halbinseln Wittmund und Jasmund. Viel Kiefernwald und ein langer Sandstrand prägt diese Landschaft]] [[Datei:1024 Stubbenkammer, Blick auf den Königsstuhl-5721.jpg|mini|Im Herbst färben sich die Blätter im Nationalpark Jasmund.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type= see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578| show = copy }} - Etappenstart '''Km 1: Kapelle von Vitt''' - Ein Abstecher in das viel besuchte, aber romantische '''[[Kap_Arkona#Fischerdorf_Vitt|Fischerdorf Vitt]]''' lohnt. Das Fahrrad am besten oben im Bereich der Kapelle an den Radständern parken. Dann Spaziergang durch das kleine Dorf. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Schotterwegen geht es oberhalb der Steilküste Richtung Juliusruh. '''Km 9:''' {{Marker | name = [[Breege|Juliusruh-Breege]] | type= city | wikidata = Q654993}} - Seebad mit langem Badestrand, Park Juliusruh: spätbarocke Parkanlage um 1800 (ein unspektakulärer naturnaher Park), zum Ort gehört auch das Dorf Breege am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein asphaltierter Radweg führt über die Nehrung [[w:Schaabe|Schaabe]] Richtung Halbinsel Jasmund. '''Km 19:''' {{Marker | name = Glowe | type= city | wikidata = Q561014}} - Seebad mit Promenade und Yachthafen. Im Hafen Aussichtsplattform auf dem Molengebäude. Einkehrmöglichkeiten sowie Toiletten. '''Km 23:''' {{Marker | name = Schloss Spyker | type= see | wikidata =Q458600 |url = no }} − ältestes Schloss auf Rügen mit herrlichem Schlosspark '''Km 27:''' {{Marker | name = Neddesitz | type= city | wikidata = Q137913752}} − Jasmar Therme im Ort. Wer sich speziell für das Thema Kreide interessiert kann einen kleinen Abstecher zum [https://www.kreidemuseum.de/ Kreidemuseum Gummanz] machen. Und für Freunde von Findlingen findet sich nördlch des Dorfes der [[w:Opferstein von Quoltitz|Opferstein von Quoltitz]]. Zugang allerdings über sehr naturnahe Wege, die für Tourenräder nicht geeignet sind. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Aussichtsreich aber sehr hügelig geht es über Nardevitz und Nipmerow Richtung Lohme. Befahren werden gut betonierte Feldwege und asphaltierte Nebenstraßen (teilweise Spurwege). Es ergeben sich immer wieder schöne Blicke auf die Ostsee. '''Km 34:''' {{Marker | name = Lohme | type= city | wikidata = Q642689}} − kleiner Ferienort oben am Steilufer mit Seeblick, Einkehrmöglichkeiten, Schwanenstein (162 t Findling) {{Scroll Gallery |title = Unterwegs im Nationalpark Jasmund |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 36.jpg|Ein uriger Wald: Radroute im Nationalpark zwischen Lohme und Königsstuhl |Nationalpark Jasmund Nationalparkzentrum 01.jpg|Nationalparkzentrum am Königsstuhl |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-8-Asio.JPG|Bekannteste Sehenswürdigkeit im Park ist der Königsstuhl. Die Klippe war früher direkt mit Eintrittskarte des Infozentrums zugänglich. Der Zugang wurde aber zu unsicher. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-1-Asio.jpg|Daher hat man mit einem aufwendigen Skywalk einen Ersatz geschaffen (Eintritt zum Infozentrum inklusive). |Skywalk_Koenigsstuhl,_Sassnitz_(P1032385).jpg|upright{{!}}Der Aussichtspunkt ist nun auch barrierefrei zugänglich. |Nationalpark-Jasmund_Königsstuhl-Skywalk_20240905_135207.jpg|Blick Richtung Klippen. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-7-Asio.JPG|Vorne wandelt man hoch über den Klippen. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg|Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. |L_303_in_NLP_Jasmund_2023-05-22_02.jpg|Nach Querung der Landstraße L303 nahe des Großparkplatzes (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 15.jpg|Unterwegs im Buchenwald Richtung Sassnitz. }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Lohme taucht die Route in das Reich der Buchen des {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund]] | type= landscape | wikidata = Q679173}} ein. Im Nationalpark dürfen nur für das Fahrrad markierte Wege mit dem Rad befahren werden. '''Km 38:''' {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Königsstuhl im Nationalpark Jasmund]] | type= see | wikidata = Q315124}} - Der Felsen ist mit seinen 117 Metern die höchste Erhebung der Stubbenkammer und gehört zum [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Nationalpark-Zentrum]] (Eintritt für Zentrum und Skywalk über dem Felsen), lohnenswerter kurzer Fußweg zur Viktoria-Sicht (frei zugänglich, hier ebenfalls spektakuläre Tiefsicht, evtl. kurze Wartezeit am kleinem Steg). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig {{Marker | name = Verzweig bei Lohme: Abzweig sichere Strecke Richtung Sassnitz | type= waypoint |group = gold | lat = 54.572258 | long = 13.644547| show = noname |image = Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg}} nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. :Nach Querung der Landstraße L303 am {{Marker | name = Großparkplatz bei Hagen mit Toilette | type= waypoint |group = gold | lat = 54.561960 | long = 13.627671| show = noname}} Großparkplatz (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. :Hinweis: Der Ostseeküstenradweg führt laut Openstreetmap (Stand 03-2026) in Sassnitz angeblich nordwestlich an der Stadt vorbei. Laut offiziellen Daten von [https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] geht die Route aber durch die Stadt. Hier gibt es auch einiges zu sehen. [[Datei:Altstadt von Sassnitz.jpg|mini|Altstadt von Sassnitz]] '''Km 50:''' {{Marker | name = Sassnitz | type = city | wikidata = Q494631 | lat = 54.515253| long = 13.650942 }} − Etappenende am Hafen. Sassnitz liegt bergig am Hang der Halbinsel Jasmund. Sehenswertes: Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum, U-Boot H.M.S. Otus, St.-Johannis-Kirche, Tierpark Sassnitz am Steinbachweg 4, Schmetterlingspark und Atelierhaus an der Straße der Jugend 6. ===8: Etappe: Sassnitz – Sellin (29&#x202F;km) === [[File:20-07-06-Prora-RalfR-DJI 0120.jpg|thumb|Die ehemaligen Gebäude von Prora]] Kurze Etappe, aber es gibt viel zu sehen. '''Km 0:''' '''Sassnitz''' - Etappenstart am Hafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung:''' Im Bereich der Hafenanlagen von Mukran muss für einen guten Kilometer die starke befahrene Landstraße genutzt werden. Das Schieben auf dem Gehweg bzw. auf einem Trampelpfad ist aber möglich. Ein Lückenschluss des Radwegs im Bereich der Bahnbrücke ist wohl lange angedacht, aber bisher nicht umgesetzt. '''Km 9:''' Der Abstecher ins {{Marker | name = [[Feuersteinfelder (Rügen)|Naturschutzgebiet Feuersteinfelder]] | type= landscape | wikidata = Q1409723}} in der Schmalen Heide lohnt: Sandwege, evtl. schieben, am Hauptweg das Rad parken und zu Fuß auf die Pfade an den Feuersteinfeldern. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf gut ausgebautem Asphaltweg ist schnell Prora bzw. Binz erreicht. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Binz#Seebad Prora|Seebad Prora]] | type= building complex | wikidata = Q685448}} − ehemaliges „Kraft durch Freude“ Seebad aus der NS-Zeit, Dokumentationszentrum Prora, Eisenbahn- und Technikmuseum Rügen '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz]] | type= City | wikidata = Q523490}} − Bekanntes Seebad mit Binzer Kurpark, Park der Sinne am Schmachter See, Erlebnisbad Vitamar [[Datei:2015 Granitz 11.jpg|mini|Herbst am Schwarzen See]] [[Datei:Jagdschloss Granitz (2011-05-21) 15.JPG|mini|Jagdschloss Granitz aus der Luft]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Binz tauchz die Route in den bergigen Buchenwald der Granitz ein. Der Radweg verläuft hier geschotterten Forstwegen. Das Hügelland steht als {{Marker | name = Naturschutzgebiet Granitz | type= landscape | wikidata = Q1744193}} unter Schutz. Der Wanderpfad an der Steilküste der Granitz von Binz nach Sellin ist überigens für Radfahrende gesperrt. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz#vCard_Q315676|Jagdschloss Granitz]] | type= see | lat = 54.38067| long = 13.62725 | wikidata = Q315676}} Der kleine Abstecher lohnt in jedem Fall. Im Jagdschloss (Eintritt) kann der Schlossturm bestiegen werden. Achtung: Für die frei liegende Innentreppe muss man schon etwas schwindelfrei sein. Vor oben, aus rund 125 m über dem Meer, ergibt sich ein Rundblick über weite Teile der Insel Rügen. Gut zu Wissen: Unterhalb des Jagdschlosses findet sich eine übernachtete Fahrradabstellanlage. Auch Schließfächer für Gepäck sind vorhanden. '''Km 26:''' {{Marker | name = Schwarzer See | type= lake | wikidata = Q1403005}} - Der urige Waldsee befindet sich im östlichen Teil des Naturschutzgebiet Granitz in Richtung Sellin. Der kurze Weg zum Aussichtssteg darf nur zu Fuß genutzt werden. Das Fahrrad einfach an den Anlehnbügeln am Forstweg abschließen. '''Km 29:''' Seebad {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173}} - Etappenende in der Ortsmitte: Bäderarchitektur mit alten Villen, bekanntes Fotomotiv ist die Seebrücke. === 9. Etappe: Tagestour ab Sellin auf die Halbinsel Mönchgut === [[Datei:Zicker See.jpg|mini|Halbinsel Mönchgut: Blick von den Zickerschen Bergen. Das kleine, aber sehr reizvolle Hügelland darf nur zu Fuß betreten werden. ]] [[Datei:Übersicht_über_die_Zickerschen_Berge.jpg|mini|Übersicht über die Zickerschen Berge (Mai 2016)]] Es bietet sich an die {{Marker | name = [[w:Mönchgut|Halbinsel Mönchgut]] | type = landscape | wikidata = Q316623 }} ab {{Marker | name = Sellin | type= village | wikidata =Q541654 | show = copy}} oder auch {{Marker | name = Baabe | type= village | wikidata =Q630177}} als Tagestour zu erkunden. So spart man sich eine Quartierssuche. Je nach gewählten Zielen ist man zwischen 40 bis 60&#x202F;km unterwegs. Rundtour: * Von Sellin führt der Östseeküstenradweg landeinwärts durch den Wald. So kommt man seitlich mäßig steil an Göhren vorbei. Alternative: Es darf die Strandpromenade über Baabe nach Göhren auch mit dem Fahrrad genutzt werden. Dies ist bis Göhren die attraktivere Strecke. Aber man muss dann einen sehr steilen Hügel im Ortszentrum von {{Marker | name = Göhren | type= village | wikidata = Q628382}} überwinden (auf der Fahrbahn zusammen, mit je nach Saison, viel KFZ-Verkehr im Ort). * Südlich Göhren geht es wieder auf dem Rügenrundweg über {{Marker | name = Lobbe | type= village | wikidata = Q1712959 }} und dem Ostseebad {{Marker | name = Thiessow | type= village | wikidata = Q641879 }} zum Ort {{Marker | name = Klein Zicker | type= village | wikidata = Q1746275}}. Hier ist Endstation. * Wer noch über ausreichend Energie verfügt, kann auf dem Rückweg zu Fuß einen Abstecher in die '''Zickerschen Berge''' machen. Ausgangspunkt für diesen Spaziergang ist der reizvolle Ort {{Marker | name = Groß Zicker | type= village | wikidata = Q85519182}}, der malerisch zu Füßen des Hügelzugs liegt. In den Zickerschen Bergen ist das Radfahren nicht erlaubt. * Rückkehr nach Sellin: {{Marker | name = Windschöpfwerk Lobbe | type= see | wikidata = Q2584004}}, {{Marker | name = Middelhagen | type= village | wikidata = Q560996}}, Fliegerberg (kleiner Ausblick auf den Bodden), Baabe Hafen. ===10. Etappe: Sellin − Greifswald (etwa 66&#x202F;km oder rund 100&#x202F;km) === [[Datei:Putbus (2011-05-21) 7.JPG|mini|Putbus aus der Luft]] Diese längere Etappe lässt sich mit Übernachtung in Stralsund in zwei Teiletappen teilen: *Sellin - Stralsund: 64{{nnbsp}}km *Stralsund - Greifswald: 36{{nnbsp}}km Da Stralsund schon erkundet wurde, bietet es sich an, den Ostseeküstenradweg über die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23754 | long = 13.30444}} abzukürzen. Dann verkürzt sich die Etappe Sellin − Greifswald auf rund 66{{nnbsp}}km. Die Glewitzer Fähre, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). So erspart man sich auch 10{{nnbsp}}km Pflasterstraße. Wer nur den Rügen-Rundweg fährt schließt seine Inselrunde sowieso in Stralsund ab. ==== Sellin – Abzweig Glewitzer Fähre (40{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Ruegen urwald goor boddenkueste ds wv 08 2010.jpg|mini|An der Boddenküste des Urwaldes „Goor“]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Seelin auf Nebenstraßen entlang des Selliner See bis kurz vor {{Marker | name = Moritzdorf | type= village | wikidata = Q1948159}}. Über einen Hügel wird Seedorf erreicht. '''Km 6:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q1464035}} - Malerisch am Neuensiener See gelegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach Überquerung der Brücke am Zuflusses zum Neuensiener See wird es wieder hügelig. Wer möchte kann einen Stopp an den {{Marker | name = [[w:Großsteingräber bei Lancken-Granitz|Großsteingräbern bei Lancken-Granitz]] | type= see | wikidata = Q832458 }} machen. :Beim Dorf Groß Stresow erreicht man die malerische Boddenküste. Es geht reizvoll entlang des Ufers über Muglitz bis vor Freetz. '''Km 15:''' {{Marker | name = Abzweig Urwald Goor |type= waypoint |group = gold | lat = 54.34504 | long = 13.54013}} - Laut offiziellen Daten auf https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] führt der Ostseeküsten-Radweg nördlich über Vilmnitz vorbei. Es bietet sich aber an direkt durch den {{Marker | name = Urwald Goor | type= landscape | lat = 54.34381| long = 13.52435 | wikidata = Q1537715}} zu fahren. Denn das Waldgebiet ist sehenswert. Stand 2010 durfte auf den Hauptwegen im NSG Rad gefahren werden. Die kleinen Wanderpfade sind aus Naturschutzgründen aber für das Radfahren gesperrt. Neben der reizvollen Boddenküste im Waldbereich mit kleinem Kliff ist auch der Totholzbaum der Schirmeiche im hinteren Teil des Goor-Waldes sehenswert :Am Westrand der Goor liegt das rekonstruierte Badehaus der Fürsten von Putbus (heute ein Hotel). '''Km 18:''' {{Marker | name = Lauterbach | type= village | wikidata = Q1808626}} - Der kurze Abstecher zum Hafen lohnt. Die streng geschützte Insel [[w:Vilm|Vilm]] kann nur im Rahmen von geführten Touren per Schiff besucht werden ([https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-vilm-besuchen Info]). '''Km 20:''' {{Marker | name = Putbus | type = town | wikidata = Q572006 }} mit Rondell (''Circus'') und Stadtmitte, {{marker | name = Schlosskirche Putbus | type = church | wikidata = Q2244595 }}, Schlosspark mit einigen historischen Sehenswürdigkeiten. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Größtenteils auf der Trasse der eher Kleinbahn geht es nun Richtung Garz. Die Strecke führt komplett abseits des Verkehr und auch größerer Orte durch viel Natur. Die Radroute ist hier ein naturnaher Weg mit wassergebundener Feinschotterdecke. Es gibt meist eine breite massive Grasnarbe in der Mitte. '''Km 32:''' {{Marker | name = [[Garz auf Rügen|Garz]] | type= city | wikidata = Q161898}} − älteste Stadt von Rügen. Die ländliche Kleinstadt wurde auf den Überresten der slawischen Burg Charenza gegründet, abseits in der Stadtmitte: Einkehrmöglichkeiten und ein Lebensmittelmarkt (Edeka). In Garz findet sich auch das {{Marker | name = Ernst-Moritz-Arndt-Museum | type= museum | wikidata = Q76635299}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg umrundet die Stadt Garz westlich und führt dann östlich am Garzer See entlang. :Südlich Garz macht die Radroute einen Schlenker an die [[w:Schoritzer Wiek|Schoritzer Wiek]]. Wer aufgrund evtl. fortgeschrittener Zeit schnell zur Glewitzer Fähre möchte kann diesen Schlenker auch über den gut ausgebauten Radweg an der Landstraße abkürzen (spart 3,5{{nnbsp}}km), zeitlich maximal 1/2 Std.). Auf dem Schlenker findet sich in Groß Schoritz das {{Marker | name = Ernst Moritz Arndt-Geburtshaus | type= see | lat = 54.276692 | long = 13.366172|url = https://www.ernst-moritz-arndt-gesellschaft.de|image = Gross_Schoritz_EMArndt_Geburtshaus.jpg}} Das Haus kann regulär '''nicht besichtigt werden.''' Es werden Veranstaltungen angeboten. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Glewitzer Fähre |type= waypoint |group = gold | lat =54.27951 | long = 13.34665}} - Die Etappe verlässt hier den Ostseeküstenradweg und nutzt die direkte Variante Richtung Greifswald. ==== Abzweig Glewitzer Fähre - Greifswald (28{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG|mini|Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach 6{{nnbsp}}km auf dem gut ausgebauten Radweg an der Landstraße ist die Fähre erreicht. Die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23749| long =13.30359 | image = Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG |url =https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre }}, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). Die fähre benötigt vom Weiler Glewitzer Fähre auf Rügen bis Stahlrode auf dem Festland 15 Minuten Fahrzeit (Strecke 1,8{{nnbsp}}km). :Ab Stahlrode (Einkehrmöglichkeiten am Hafen) geht es auf gutem Radweg an der Landstraße bis Reinberg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Hier trift man wieder auf den Ostseeküsten-Radweg. Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Reinberg und Abzweig Gristow '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 56:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nun ist es nicht mehr weit bis zur alten Hansestadt Greifswald. Ab Abzweig Gristow fährt man auf Asphalt hinein nach Mesekenhagen. Die Ortsdurchfahrt ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. Südlich Mesekenhagen folgen bis Greifswald gut asphaltierte Radwege. '''Km 66:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Hier beginnt die Altstadt von {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }}. Die lebendige Universitätsstadt ist besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== Variante über Stralsund in zwei Teiletappen ==== [[Datei:Poseritz imgp7701.jpg|mini|Ortsansicht in Poseritz mit Kirche]] Diese Variante ist rund 100{{nnbsp}}km lang. Hier optional noch einmal in Stralsund übernachten. Vom Abzweig Glewitzer Fähre bei Puddemin den Ostseeküsten-Radweg einfach weiter nach Stralsund folgen: * '''Puddemin''' - kleiner Hafen, der zur Pause einlädt. Hier findet sich das {{Marker | name = Hafenrestaurant Puddemin| type = restaurant | lat = 54.279041| long = 13.333671| url = https://hafen-restaurant-puddemin.de/}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut asphaltierten Trasse der Kleinbahn geht es über den Weiler '''Nepamitz''' nach Poseritz. Teilweise fährt man entlang von Landstraßen. * {{marker | name = Poseritz − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q2316464 }} - kleiner Abstecher von der Route. Am Ortseingang direkt an der Strecke: {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.295733| long = 13.277460 | show = symbol}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am südlichen Ortseingang Poseritz biegt der Radweg südlich nach Venwitz ab. Vom Weiler Venwitz hier geht es dann nordwestlich über Sissow nach Gustow. Die landschaftlich schöne Strecke nutzt teilweise die Trasse der ehemaligen Rügenschen Kleinbahn. Der Weg ist gut asphaltiert oder verläuft auf gut fahrbaren Betonspurwegen. Vor Gustow findet sich ein kleiner {{Marker | name = Rastplatz (ohne Regenschutz) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.291411| long = 13.216016 }}. * {{marker | name = Gustow − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244343 }} - Abstecher Dorfkirche 500{{nnbsp}}m von der Route. {{Marker | name = Imbiss "Zum Reiter" | type = restaurant | lat = 54.302125 | long = 13.209348}} im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Nesebanz und Klein Bandlevitz geht es weiter nach Gährlerfähre. Erst hier erreicht man wieder das Wasser, inzwischen ist man kurz vor dem Rügendamm angelangt. Teilweise Schotterstrecken. :Über den Rügendamm und die Insel Dänholm erreicht man wieder das Festland. * [[Stralsund]]: Übernachtung und am nächsten Tag Fahrt nach Greifswald. Jede Teiletappe rund 40{{nnbsp}}km. === 11. Etappe: Greifswald − Wolgast (51&#x202F;km) === Von Greifswald führt diese Etappe über das Seebad Lubmin nach Wolgast, dem Tor zur Insel Usedom. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. :~> Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 30:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 39''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen, in der Saison {{Marker | name = Personen- und Fahrradfähre nach Usedom | type= ferry | lat = 54.14122| long = 13.74948| url = https://www.schifffahrt-apollo.de/faehre/}}. Die Fähre schippert nach {{Marker | name = Peenemünde | type= village | wikidata = Q490398}}. So kann der Schlenker über Wolgast abgekürzt werden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Kröslin und Groß Ernsthof wird Wolgast angefahren. In diesem Abschntt teilweise Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. Vor Wolgast bei Tannenkamp wieder ruhige Wege am Wasser. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] '''Km 51''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. ===12. Etappe: Wolgast − Ahlbeck auf Usedom (etwa 40&#x202F;km) === [[File:Feininger-Tour 38.jpg|thumb|Feininger-Tour, Standort 38]] Wie an einer Perlenkette reihen sich auf {{Marker | name = Usedom | type = island | wikidata = Q3255 }} die Seebäder (auch: Kaiserbäder) auf: [[Zinnowitz]], [[Zempin]], [[Koserow]], [[Ückeritz]], [[Heringsdorf]] und [[Ahlbeck]] an der polnischen Grenze. Mit einem Badeaufenthalt kann man hier den eventuell vorhandenen Muskelkater der Radreise "auskurieren". Die ''Feininger-Radtour'' rund um die sogenannten Kaiserbäder verläuft teilweise auf dem Ostseeküsten-Radweg. Deckungsgleich sind auch Abschnitte in und um [[Swinemünde]], vgl. das Buch [http://www.papileo.de ''Papileo auf Usedom''], das die Tour und Feiningers Wirken auf Usedom sehr detailliert beschreibt, sowie die Orte, an denen die einzelnen Kunstwerke entstanden. '''Zur Strecke:''' '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. Hinter Mahlzow wird die laute Bundesstraße verlassen. :Es folgt ein ruhiger Schotterweg bis Mölschow. Zwischen '''Mölschow''' und {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} rollt man leicht auf Asphalt dahin. '''Km 10:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} - Hier erreicht man die Ostseeküste Usedoms. Die Route folgt nun der "Perlenschnur der Seebäder" bis Ahlbeck. '''Km 12:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 15:''' {{Marker | name = [[Zempin]] | type = village | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 22:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 26:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Bansin]] | type = village | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} - an der Seebrücke '''Km 37:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf]] | type = village | wikidata = | lat =53.956250 | long = 14.170078}} - an der Seebrücke '''Km 39:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. Hier endet eine Erlebisreiche Radreise auf dem Ostseeküstenradweg in "Meck-Pom". Das beliebte Seebad besitzt Bahnanschluss an die Usedomer Bäderbahn. Über Wolgast besteht Anschluss zum Bahnhof Züssow auf dem Festland. Ab Züssow verkehren Regionalexpresszüge Richtung Berlin und Stralsund. {{Panorama|bild=Heringsdorf Strand Panorama.jpg|unterschrift=Die Ostsee ist erreicht: Der Strand von Heringsdorf|breite=1500px}} == Weiter geht's == * Wer möchte, kann die gesamte [[Ostseeküsten-Radweg|Ostsee]] umradeln. * Weiterfahrt nach Berlin auf dem [[Radfernweg Berlin - Usedom]]. * oder ab ins Landesinnere von Mecklenburg-Vorpommern über den [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] zur Meckenburgischen Seenplatte. == GPX-Daten == * Streckenverlauf Ostseeküsten-Radweg (Abschnitt Flensburg - Ahlbeck auf Usedom) von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=16413681&type=relation&map=8.0/54.211/13.6805 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], Daten ohne Rügen-Rundweg. * Streckenverlauf Rügen-Rundweg von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=3209281&type=relation&map=9.0/54.4646/13.7843 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg 2: Mecklenburg-Vorpommern • Von Lübeck nach Ahlbeck/Usedom. Mit Rügen-Rundweg|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2024|Auflage=18|Band=|Seiten= 160|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN= 978-3711102270|Kommentar= 16&nbsp;€|Sprache=|Online= }} * {{Buch|Autor= Axel von Blomberg, Kai-Uwe Thiessenhusen |Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg Mecklenburg-Vorpommern|Ort=|Verlag=grünes Herz|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=166|Seitenanzahl=| Reihe = |ISBN= 978-3866363960|Kommentar= 12&nbsp;€|Sprache=|Online= }} == Weblinks == <!-- Dieser Abschnitt ist vor allem für Hinweise auf offizielle Informationen gedacht oder evtl. noch weitere ähnliche Infos gedacht (Radreisewiki, in Ausnahme Infos des ADFC). Links auf Radreiseangebote und -vermitteler oder Ähnliches gehören nicht in diesen Artikel bzw. gehören allgemein nicht in Wikivoyage. siehe auch https://de.wikivoyage.org/wiki/Wikivoyage:Was_wir_wollen_und_was_nicht --> * [https://www.auf-nach-mv.de/ostseekuesten-radfernweg Offizielle Seite: Ostseeküsten-Radweg] {{IstIn|D-Route 2: Ostseeküstenroute}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} {{Radweg|kat=Radwege in Mecklenburg-Vorpommern}} 41wm4wjuuz8q1ja1rkw7ham5pidrp1s 1794556 1794555 2026-08-06T05:55:39Z Dirk Schmidt 15181 /* 3. Etappe: Warnemünde – Prerow (57&#x202F;km) */ korr 1794556 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Art=Thema|Datum=2020-08}} [[File:2019 - Nationalpark Jasmund - 01.jpg|thumb|Kreideklippen im [[Nationalpark Jasmund]] auf Rügen]] Der Ostseeküsten-Radweg ist die internationale '''Baltic Sea Cycle Route''' oder Hansa circuit und umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer. Die Ostseeküste in [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg und Vorpommern]] ist reich an Natur- und Kulturgütern. Nicht umsonst hat sich die Küste in den letzten Jahrzehnten zu einer der beliebtesten deutschen Ferienregionen gemausert. == Streckenprofil == [[File:ostseekuesten radweg logo ges auf ruegen ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Ostseeküsten-Radwegs]] * '''Länge: 670&#x202F;km''' * '''Ausschilderung:''' ja * '''Steigungen:''' Die Route beistzt meistens nur leichte Anstiege, allerdings sind einige steilere kurze Rampen dabei. * '''Wegzustand:''' Der Ausbauzustand ist stark wechselnd. Von gut ausgebauten Wirtschaftswegen bis hin zu naturnahen, mit Pfützen übersäten Klippenrandwegen ist alles dabei. * '''Verkehrsbelastung:''' saisonal und regional sehr unterschiedlich. In der Hochsaison insbesondere in und um die Seebäder viele Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Strecke. Sonst hinsichtlich Kfz-Verkehr außerorts oft verkehrsfrei geführt bzw. Radwege an Landstraßen. Es werden allerdings auch öfter ruhige Nebenstraßen gemeinsam mit Kfz genutzt. Stark befahrene Straßenabschnitte zusammen mit Kfz sind die Ausnahme. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Rad mit 7-Gangschaltung, da es teilweise Hügel gibt und weil man öfter mit dem Wind kämpfen muss. Pedelec daher sinnvoll. * '''Familieneignung:''' insgesamt lokal oft gut für Familien geeignet. * '''Inlinereignung:''' lokal evtl. gegeben, durchgängig aber nein == Hintergrund == Die Strecke gehört als "D-Route 2: Ostseeküstenroute" zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == === Karte des Ostseeküsten-Radweg === {{mapframe| lat = 54.249 | long = 12.513|zoom = 8 |width= full|height= 400 | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q140320013|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1647178|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen, am Ostseeküsten-Radweg gelistet. In Auswahl sind Rastplätze mit Wetterschutz und bezogen auf die Etappen, in Auswahl Sehenswürdigkeiten genannt. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind bei größeren Orten in den Ortsartikeln vermerkt. === Reisezeit und Etappen === Wer den gesamten Küstenabschnitt von Travemünde bis Ahlbeck auf Usedom intensiv mit allen Städten und wichtigen Sehenswürdigkeiten bereisen möchte, sollte sich '''zwei Wochen''' Zeit nehmen. Bei '''nur einer Woche''' wäre der Abschnitt von Rostock über den Darß und die komplette Rügenrunde ein attraktives Programm. Mit dem Zug Hinfahrt bis Roststock Hauptbahnhof bzw. der S-Bahn bis Warnemünde und Rückfahrt dann ab Stralsund. Sowohl Rostock wie Stralsund sind Fernverkehrshalte. Als Alternative könnte auch Greifwald dienen. Hier ebenfalls guter Bahnanschluss. Sonst kann die Strecke zwischen Zingst und Hiddensee mit der direkten Schiffsverbindung auch um zwei Etappen mit gut 100 km abgekürzt werden. === Reisezeit === Beste Reisezeit für den Ostseeküsten-Radweg ist von Mai bis September. Im Gegensatz zu Süddeutschland ist der April im Nordosten Deutschlands oft noch recht kühl und es grünt auch noch wenig. Je nach Frühlingseinzug und Witterung kann aber auch der April bereits schöne Radreisetage bieten – dies gilt vor allem für die 2. Monatshälfte. Im Frühling können sich bei Wind von der See lokal auch bei sonnigem Wetter recht frische Temperaturen ergeben. Ähnlich sieht es im Oktober aus. Auch hier sind schöne Radreisetage möglich, allerdings sehr von der aktuellen Witterung abhängig. === Fahrtrichtung === Traditionell wird meist von der Lübecker Bucht nach Usedom gefahren. Dies ist von der Windrichtung her etwas optimaler. Aber das hängt natürlich von der akutellen Wetterlage ab. Ein Streckenbeschreibung von Usedom zur Lübecker Bucht ist im Artikel [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]] zu finden. Die D13 bzw. Eurovelo-Route EV13 liegt auf dem Ostseeküsten-Radweg. Der Rügenrundweg gehört allerdings nicht zur D13 bzw. EV13. === Unterkünfte === Besonders in der Hochsaison sind die Seebäder oft weitgehend ausgebucht. Wer hier fährt sollte vorab alles reservieren. Allerdings ist für eine Radtour an der teilweise viel besuchten Küste eher das ruhigere Frühjahr oder auch der Spätsommer bzw. Frühherbst eine attraktive Reisezeit. Abseits der üblichen Reisewochenenden im Frühjahr geht es hier noch etwas geruhsamer zu. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres zu den Betrieben siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] === Camping === Eine naturnahe Reisevariante ist das '''[[Bikepacking]] mit Zelt'''. Entlang der Strecke finden sich ausreichend Campingplätze. Die Plätze sind gut über die [https://opencampingmap.org/de/way/350215769#10/53.3979/11.8639/1/1/bef Opencampingmap] zu finden. Etappenbezogene Campingplätze sind in Auswahl in der Streckenbeschreibung gelistet. Details zu den Campingplätzen und weiteren Unterkünften siehe Ortsartikel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Lübeck und Travemünde besitzen gute Bahnanbindungen ab Hamburg. Auch Ahlbeck auf Usedom ist über die Usedomer Bäderbahn an das Bahnnetz auf dem Festland angebunden. === Mit dem Fahrrad === * [[Ostseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein]] * Der internationale [[Iron Curtain Trail]] (EuroVelo 13/„Grünes Band Deutschland“) führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von der Grenze zu Tschechien unter anderem über den [[Harz]] und die [[Elbe]] nach Travemünde. <!-- === Auf der Straße === --> === Radanreise Lübeck Travemünde === Um per Fahrrad von Lübeck an die Ostsee zu gelangen, bieten sich drei Routen an: * Ab Lübeck Altstadt über die Radroute der alten Salzstraße nach Travemünde (23&#x202F;km). Infos siehe Beschreibung erste Etappe. * Via [https://herrentunnel.de/ Herrentunnel] direkt nach [[Travemünde]]. Durch den für Fußgänger und Radfahrer gesperrten Tunnel fährt ein Pendelbus. Der Bus-Shuttle befördert Fußgänger und Radler kostenlos zwischen den speziellen Haltestellen auf der Herreninsel und Lübeck Siems. Nach dem Übersetzen mit der kostenpflichtigen Fähre am Priwall erreicht man Mecklenburg-Vorpommern. Man verlässt schlagartig den Rummel an der Lübecker Bucht und radelt nun durch den ruhigen [[Klützer Winkel]] (Lübeck-Hbf > Priwallfähre: ca. 18&#x202F;km) * Via [[Dassow]] direkt zum [[Klützer Winkel]]. Bei Harkensee stößt man dann auf den Ostseeküsten-Radweg. Dassow besitzt eine gemütliche Altstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == Eine Radreise auf dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern beginnt man am besten in [[Schleswig-Holstein]]. "Km" steht für "Etappenkilometer" bezogen auf die Tagesstrecke ohne Abstecher. {{Scroll Gallery |title=Orte entlang der Ostseeküste von<br />"Meck-Pom". |Lübeck rathaus.jpg|Rathaus Lübeck - Die Hansestadt in Schleswig-Holstein ist ein attraktiver Startort. |Travemuende old town.jpg|Travemünde Altstadt |Hafen von Wismar.jpg|Hafen von Wismar |Rerik 2010-by-RaBoe-078.jpg|Rerik |Aerial View Kühlungsborn Luftbild Seebad Marina.jpg|Kühlungsborn Seebad Marina |Rostock asv2018-05 img42 aerial view.jpg|Rostock |Rostock asv2018-05 img65 Warnemuende view from lighthouse.jpg|Warnemünde |Ahrenshoop, Germany - panoramio (1).jpg|Ahrenshoop |Barth, Luftbild von Westen, 2018.jpg|Barth |DSC03000.jpeg - Stralsund (49172357558).jpg|Stralsund |Marktplatz in Gingst (Rügen) (1) (11987060693).jpg|Marktplatz in Gingst (Rügen) |Kap Arkona 2012.JPG|Kap Arkona |Altstadt von Sassnitz.jpg|Altstadt von Sassnitz |Sellin am Abend 20180521 12.jpg|Sellin |Mönchgut Greifswalder Bodden Blick.jpg|Mönchgut Greifswalder Bodden |Luftbild Putbus auf Rügen Stadtmitte Zentrum - Ostsee-Insel - Foto Wolfgang Pehlemann Steinberg IMG 0575.jpg|Putbus |Greifswald - Town Hall.jpg|Greifswald Rathausplatz |Wolgast Rathausplatz 2013-06-21 25c.jpg|Wolgast Rathausplatz |Dorfkirche Ahlbeck (b.Ueckermünde) 2015 NE.jpg|Dorfkirche Ahlbeck }} ===1. Etappe: Lübeck – Travemünde – Wismar (etwa 60 – 80&#x202F;km) === [[Datei:Ostseeküstenradweg vom Lübeck-Travemünde nach Mecklenburg-Vorpommern - panoramio (3).jpg|mini|Klassischer Blick Ostseeküstenradweg auf dem Klützer Winkel]] Je nach gewünschter Etappenlänge Start in Lübeck-Hauptbahnhof (75&#x202F;km) nah der Altstadt oder im Seebad Travemünde (55&#x202F;km). Tagesziel ist [[Wismar]]. Die Strecke bietet individuell viele Möglichkeiten, direkt der Küstenlinie folgend, den Blick aufs offene Meer zu genießen. Man kann teilweise individuell direkt auf kleinen Pfaden am Steilufer entlang fahren. Die Entfernung erreicht dann aber mehr Kilometer. Und diese inoffiziellen Küstenpfaden sind nicht vor Klippenabbrüchen abgesichert. '''Km 0:''' {{Marker | name = Lübeck Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q564926|url = https://www.bahnhof.de/luebeck-hbf}} - Lübeck besitzt gute Bahnanbindungen. Wer die alte Hansestadt von {{Marker | name = Lübeck | type = city | wikidata = Q2843 }} noch nicht kennt, für den lohnt eine Stadtbesichtigung. Die mittelalterliche Altstadt ist Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO. [[Datei:Alte Salzstraße Logo.svg|mini|Das Routenlogo der Alten Salzstraße führt auf ruhigen Strecken von Lübeck-Stadtmitte Richtung Travemünde.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Neben den bereits unter Anreise erwähnten Radrouten bietet sich zwischen Lübeck und Travemünde vor allem die '''[[Alte Salzstraße (Radroute)|Radroute der Alten Salzstraße]]''' an. Nach 20&#x202F;km ist auf dieser weitgehend ruhigen und grünen Strecke Travemünde erreicht. Die Radroute führt teilweise direkt als {{Marker | name = Uferweg an der Trave |type= waypoint |group = gold | lat = 53.90871| long = 10.71377}} entlang. Hier im Landschaftsschutzgebiet Schwartauwiesen Schotterstrecke. Ab Sereetz werden dann schattige Forstwege durch den Wald genutzt (ebenfalls Schotter). Nördlich des Waldhusener Forst lohnt ein Stopp am {{Marker | name = [[w:Pöppendorfer Großsteingrab|Pöppendorfer Großsteingrab]] | type= megalithic tomb | lat = 53.92699| long = 10.80578| image = Lübeck Pöppendorf Grosssteingrab S.JPG}}. Von hier rollt man auf ruhigen, asphaltierten Nebenstraßen Richtung Travemünde. Das Maritimhotel ist als Landmarke bereits von weitem zu sehen. '''Km 23:''' {{Marker | name = [[Travemünde]] | type = city | wikidata = Q321792 }} - Das zur Hansestadt gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In Travemünde mit der Fähre Richtung Mecklenburg-Vorpommern übersetzen. Es gibt zwei Fähren: Die Autofähre, oder die kleinere Fußgänger- und Fahrradfähre vorne an der Mole. Fährtickets gibt es an beiden Fähren nur am Automaten. :Von Travemünde sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Boltenhagen. Hat man den Privall hinter sich gelassen, wird es schnell ruhiger. Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} und {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die Hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. [[Datei:Ausssichtsplattform Hoher Schoenberg blick Luebeck.jpg|mini|Aussichtsplattform Hoher Schönberg: Blick Juni 2024 Richtung Travemünde. Der Mohn blüht. ]] '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Etwas weiter bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. '''Km 53:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es rund 30&#x202F;km bis zum Hafen an der Wismarer Altstadt. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. Im weiteren Verlauf Richtung Wismar dann wieder ruhigere Nebenstraße. '''Km 80:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ===2. Etappe: Wismar – Warnemünde (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = Unterwegs zwischen Wismar und Warnemünde |2023.09.23.144438 Betonschiff Redentin (Wismar) DE.jpg|Blick auf das "Betonschiff von Redentin". Aufgrund von Stahlmangel erbaute man im II. Weltkrieg einige Schiffe aus Beton. Weiteres siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. |Baltic_Sea_view_from_Schmiedeberg_hill_in_Rerik,_2025-06-23.jpg|In Rerik hat man vom Schmiedeberg einen schönen Küstenblick. |Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg|Nördlich Rerik lohnt der kleine Abstecher zum Leuchttturm Buk bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). |Kuehlung.jpg|Blick vom Leuchtturm Richtung Kühlungsborn |Strandpromenade kuehlungsborn.JPG|Strandpromenade Kühlungsborn |Denkmalensemble Kurhaus Heiligendamm.jpg|Blick von der Seebrücke auf das Denkmalensemble Heiligendamm - heute als Grandhotel genutzt. }} Von Wismar geht es weiter Richtung Rostock-[[Warnemünde]]. "Point of Interests" sind Rerik, der Panoramablick vom Leuchtturm bei Basdorf, die Seepromenade Kühlungsborn, Heiligendamm und der Gespensterwald bei Nienhagen. Wer möchte kann die Etappe mit einer weiteren Übernachtung in [[Rerik]] halbieren. '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Industrie am Hafen verlässt die Route Wismar nach Norden. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Ab Redentin wird auf straßenbegleitenden Radwegen Groß-Strömkendorf erreicht. [[Datei:Timmendorf 2012 02.jpg|mini|Insel Poel: Hafen Timmendorf mit Leuchtturm]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Wismar - Poel zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 31:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Rerik und Kühlungsborn lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung) '''Km 45:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Marina Kühlungsborn ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis Heiligendamm. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 50:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. ::Als Abstecher ist ein Besuch von {{marker | name = Bad Doberan | type = city | wikidata = Q9536 }} möglich (plus 7{{nnbsp}}km). Die Stadt besitzt ein historisches Münster. Den Weg dorthin kann man ab Kühlungsborn auch mit der {{marker | name = Mecklenburgischen Bäderbahn Molli | type = train | wikidata = Q9643 }} zurücklegen (Dampf-Schmalspurbahn, 15{{nnbsp}}km Strecke mit Fahrzeit 45{{nnbsp}}Min, Radtransport möglich, [https://www.molli-bahn.de www.molli-bahn.de). {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke vor Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Bald taucht die Route in ein dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen ein. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. '''Km 58:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = city | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Nienhagen ist es nicht mehr weit bis Warnemünde. Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 71:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. === 3. Etappe: Warnemünde – Prerow (57&#x202F;km) === [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn. Die Tagesstrecke startet mit einer Fahrt auf der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Fähre etwa 6{{nnbsp}}km Radweg an der Straße bis östlich Markgrafenheide. :Auf dem Weg zum Ostseebad Graal-Müritz schwenkt die Route {{Marker | name = hier von der Straße| name-map = Abzweig von der Landstraße Richtung Graal-Müritz|type= waypoint |group = gold | lat = 54.190943| long = 12.181692 }} bzw. Küste weg. Es geht um das {{marker | name = NSG Heiligensee und Hütelmoor | type = landscape | wikidata = Q1971027 }} herum und man taucht in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Die Weg sind nun geschottert, aber in der Regel gut fahrbar. Unterwegs bieten bei Regen Schutzhütten Unterschlupf. Als Erstes kommt man an der {{Marker | name = Schutzhütte an der Kuhschneise |type= shelter | lat = 54.20028| long = 12.18564| show = symbol}} vorbei. Als nächstes kann ein kleiner Abstecher zum {{Marker | name = Aussichtspunkt Moorhof | type= view | lat = 54.215059| long = 12.186531}} gemacht werden. Von der offenen Holzkanzel hat man einen kleinen Ausblick auf das NSG Heiligensee und Hütelmoor. Dann fährt man noch an der {{Marker | name = Schutzhütte Höhe Vierbirkenschneise |type= shelter | lat = 54.228454| long = 12.200009 | show = symbol}} vorbei. '''Km 17:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Seebrücke auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Dierhagen. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. '''Km: 25''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von hier ist es über das {{marker | name = Fischland | type = landscape | wikidata = Q895518 }} nicht mehr weit zum {{marker | name = Fischland-Darß-Zingst | type = peninsula | wikidata = Q702188 }} mit seinen gemütlichen Ferienorten. :{{Marker | name = Abzweig zur Fischlandkirche | type= waypoint |group = gold | lat = 54.34786 | long =12.38654 }} - Wer zur Fischlandkirche (Turmaufstieg) und dem hübschen Hafen von Wustrow möchte, zweigt hier vom Küstenweg ab. [[File:Kirche Wustrow (Fischland) Ausblick auf Saaler Bodden und Ostsee.JPG|mini|Blick von der Fischlandkirche Richtung Bodden.]] '''Km 33:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km 37:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Erstes Seebad in Vorpommern. Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[Datei:Weststrand_Darß_NLP_Vorpommersche_Boddenlandschaft_2023-06-07_73.jpg|mini|Auf dem Darß: Es bietet sich an den wilden Weststrand im Nationalpark als extra Tagestour zu besuchen.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Alternative abseits der Strecke zwischen Ahrenshoop und Prerow: Individuelle Erkundung des {{Marker | name = [[w:Darßer Ort|Darßer Ort]] | type= see | lat = 54.472500| long = 12.502613| wikidata = Q1720366}} mit Leuchtturm, (besteigbar) und dem wilden Weststrand auf dem Darß. :Es bietet sich aber eher an, dem Ostseeküstenradweg über die reizvollen Dörfer {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} (Km 44) und {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} (Km 50) entlang des Bodden zu folgen und die Tour zum Darßer Ort auf den nächsten Tag zu verschieben. '''Km 57:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ===4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) === [[File:Darßbahn vor Meiningenbrücke.jpg|thumb|Ostseeküstenradweg, hier parallel zur stillgelegten Strecke der Darßbahn am Bodstedter Bodden]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Zingst. Der Ostseeküsten-Radweg führt wesltich am Seebad vorbei. '''Km 8:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. : → Von Zingst kann man mit dem Fahrgastschiff direkt zur autofreien Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971}} übersetzen (Fahrzeit 3,5 Stunden, Verkehr in der Saison, aber nicht täglich ([https://www.reederei-zingst.de/fahrplan/zingst-insel-hiddensee Fahrplan und Preise]). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst verlassen. Durch die Boddenwiesen des Bodstedter Bodden geht es parallel der alten Trasse der Darßbahn Richtung Barth. '''Km 20:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Barth am Barther Bodden, geht es weiter zum "Tor der Insel [[Rügen]]", nach Stralsund. Die Strecke führt landschaftlich schön am Bodden entlang. Die Wege sind meist asphaltiert. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] *Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. * Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). '''Km 50:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. '''Km 52: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 63:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt mit Rathaus, Theater, Kulturhistorisches Museum, Ozeaneum - Deutsches Meeresmuseum, Museum Nautineum auf der Insel Dänholm, Kulturkirche St. Jakob, Kirchen: St. Marien, Kirche St. Nikolai, ehem. Kloster St. Johannis, Heiliggeistkloster === Rund um die Ostseeinsel Rügen === [[File:ruegen radrundweg logo ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Rügenradrundwegs]] Von Stralsund über den Rügendamm erreicht der Radurlauber die größte deutsche Ferieninsel {{Marker|type= island|name= Rügen|wikidata= Q3237}} Brückenfans können zuvor die neue Autobrücke zur Insel "ablichten". Der Ostseeküsten-Radweg umrundet die Insel komplett. Allein dieser Abschnitt der Radroute kann problemlos einen ganzen Urlaub für eine Woche füllen. ===5. Etappe: Stralsund − Schaprode / Hiddensee (etwa 52&#x202F;km) === Die 52{{nnbsp}}km sind ohne Umrundung der Insel Ummanz. Wer die Insel Ummanz komplett umrundet ist bis Schaprode etwa 72{{nnbsp}}km unterwegs. Wer möchte kann von Stralsund auch direkt mit dem Schiff nach Hiddensee fahren: Fahrradmitnahme möglich, Fahrzeit bis Neuendorf auf Hiddensee 90 Minuten, saionaler Verkehr, [https://www.reederei-hiddensee.de/fahrpreise/stralsund Fahrplan und Fahrzeiten]. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727| show = copy}} - Etappenstart am Hafen an der Altstadt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die Ziegelgrabenbrücke und den Rügendamm wird Deutschlands größte Insel erreicht. Ìn Sichtweite liegt die imposante Rügenbrücke. Die ältere [https://www.elwis.de/DE/dynamisch/Bfs/bfsMeldung:316167:elwis_bfs_showBfs Zugbrücke] am Rügendamm wird mehrmals am Tag für jeweils 20 Minuten hochgezogen, um den Schiffen eine Durchfahrt zu ermöglichen (evtl. also eine Pause). '''Km 6: [[Altefähr]]''' − schöner Blick auf Stralsund und Fährverbindung nach Stralsund, {{marker | name = St. Nikolai Altefähr | type = church | wikidata = Q2316603 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Altefähr landschaftlich schöner, aber naturnaher Uferweg. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Teilweise hier auch sehr schlechte Oberfläche als Erd-Spurweg mit massiver Grasnarbe in der Mitte. Hier unterwegs ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.35446| long = 13.12304| show = symbol}}. '''Km 17:''' {{Marker | name = Rambin | type= village | wikidata =Q639946 }} − schmucke {{marker | name = Dorfkirche Rambin | type = church | wikidata = Q1736355 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküstenradweg schwenkt nun nach Norden. Auf ruhigen Nebenstraßen geht es landschaftlich schön durch kleine Weiler. Der Bodden liegt teilweise in Sichtweite. Teilweise werden auch Betonspurwege genutzt. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Nördlich Düßnitz ein kurzes {{Marker | name = Stück sehr grober Schotterweg (etwa 800{{nnbsp}}m) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.39232| long = 13.25955}}. '''Km 33:''' {{Marker | name = Abzweig zur Insel Umanz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.44232| long = 13.21479}} - Hier ist eine Rundfahrt auf der {{Marker | name = [[Ummanz|Insel Ummanz]]| type= landscape | wikidata = Q706702}} möglich. Die Insel ist durch eine Brücke mit Rügen verbunden (eine Runde ca.&nbsp;20{{nnbsp}}km extra), Nationalparkinformationsstellung Waase, schöne {{marker | name = Dorfkirche Waase | type = church | wikidata = Q2316475 }} mit wertvollem Antwerpener Schnitzaltar '''Km 37:''' {{Marker | name = Gingst | type = city | wikidata = Q560992 }} − Historische Handwerkerstuben, Rügen Park Gingst (Miniaturen und Freizeitpark). Die sehenswerte {{marker | name = Dorfkirche Gingst | type = church | wikidata = Q2221932 }} hat eine historische Orgel. [[File:Ferry Wittow Breetzer Bodden 2021-09-17 06.jpg|thumb|Wittower Fähre]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Achtung: Nördlich Gingst muss für 6{{nnbsp}}km bis Trent eine stärker befahrene Landstraße genutzt werden. :Vor Grankevitz dann wieder Radweg an der Straße bis Schaprode. '''Km 52:''' {{Marker | name = [[Schaprode]] | type= city | wikidata = Q320637 }} - Überfahrt zur Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q3218}} möglich, es bietet sich hier dann ein Aufenthaltstag an, bzw. zwei Nächte direkt auf Hiddensee. ===6. Etappe: Schaprode / Hiddensee - Kap Arkona (etwa 46&#x202F;km) === [[File:kap arkona vom hochuferweg peilturm vitte ds wv 08 2010.jpg|thumb|Blick auf Kap Arkona in "Pastell". Standort: Hochuferweg vom Peilturm nach Vitt. Der Peilturm ist im Bild über der Steilküste zu erkennen.]] Kürzere Etappe. Wer auf Hiddensee übernachtet hat, hat so noch genügend Zeit für die Schiffspassage nach Schaprode. '''Km 0:''' '''Schaprode''' - Etappenstart am Hafen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Überfahrt mit der {{Marker | name = Wittower Fähre | type= ferry | wikidata = Q1253307 |url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/wittower-faehre }} auf die Halbinsel Wittow '''Km 12: Hafen Wittower Fähre''' - Hier landet die Fähre auf der Halbinsel Wittow an. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Wiek]] | type= city | wikidata = Q673783}} − Hafenort, Dorfkirche Wiek '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Dranske]] | type= city | wikidata = Q561023}} − Badeort, Marinehistorisches Museum Bug :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Schotterwege entlang der Nordküste von Rügen. Oberhalb der Klippen wird Kap Arkona erreicht. '''Km 46:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type = see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578}} − Leuchttürme Kap Arkona. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich im Weiler Putgarten. Wer noch etwas weiter möchte kann auch entlang der Küste bis Juliusruh fahren (dann 55{{nnbsp}}km). Vorteil: Die Etappe nach Sassnitz ist so kürzer. Das heißt man hat am Folgetag mehr Zeit für den Nationalpark Jasmund. Sonst finden sich landeinwärts in Altenkirchen weitere Gästebetten. ===7. Etappe Kap Arkona − Sassnitz (etwa 50&#x202F;km) === Diese Etappe besitzt landschaftlich viele verschiedene Eindrücke. Es geht von der Halbinsel Wittmund über die Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Erst eben, wird es dann zum Ende der Tagesstrecke hügelig bis bergig. [[Datei:Juliusruh, die Schaabe, Breege (2011-05-21).JPG|mini|Luftbild mit Blick auf Juliusruh (Vorne) und die [[w:Nehrung|Nehrung]] Schaabe (mittig). Die Schaabe verbindet die Halbinseln Wittmund und Jasmund. Viel Kiefernwald und ein langer Sandstrand prägt diese Landschaft]] [[Datei:1024 Stubbenkammer, Blick auf den Königsstuhl-5721.jpg|mini|Im Herbst färben sich die Blätter im Nationalpark Jasmund.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type= see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578| show = copy }} - Etappenstart '''Km 1: Kapelle von Vitt''' - Ein Abstecher in das viel besuchte, aber romantische '''[[Kap_Arkona#Fischerdorf_Vitt|Fischerdorf Vitt]]''' lohnt. Das Fahrrad am besten oben im Bereich der Kapelle an den Radständern parken. Dann Spaziergang durch das kleine Dorf. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Schotterwegen geht es oberhalb der Steilküste Richtung Juliusruh. '''Km 9:''' {{Marker | name = [[Breege|Juliusruh-Breege]] | type= city | wikidata = Q654993}} - Seebad mit langem Badestrand, Park Juliusruh: spätbarocke Parkanlage um 1800 (ein unspektakulärer naturnaher Park), zum Ort gehört auch das Dorf Breege am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein asphaltierter Radweg führt über die Nehrung [[w:Schaabe|Schaabe]] Richtung Halbinsel Jasmund. '''Km 19:''' {{Marker | name = Glowe | type= city | wikidata = Q561014}} - Seebad mit Promenade und Yachthafen. Im Hafen Aussichtsplattform auf dem Molengebäude. Einkehrmöglichkeiten sowie Toiletten. '''Km 23:''' {{Marker | name = Schloss Spyker | type= see | wikidata =Q458600 |url = no }} − ältestes Schloss auf Rügen mit herrlichem Schlosspark '''Km 27:''' {{Marker | name = Neddesitz | type= city | wikidata = Q137913752}} − Jasmar Therme im Ort. Wer sich speziell für das Thema Kreide interessiert kann einen kleinen Abstecher zum [https://www.kreidemuseum.de/ Kreidemuseum Gummanz] machen. Und für Freunde von Findlingen findet sich nördlch des Dorfes der [[w:Opferstein von Quoltitz|Opferstein von Quoltitz]]. Zugang allerdings über sehr naturnahe Wege, die für Tourenräder nicht geeignet sind. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Aussichtsreich aber sehr hügelig geht es über Nardevitz und Nipmerow Richtung Lohme. Befahren werden gut betonierte Feldwege und asphaltierte Nebenstraßen (teilweise Spurwege). Es ergeben sich immer wieder schöne Blicke auf die Ostsee. '''Km 34:''' {{Marker | name = Lohme | type= city | wikidata = Q642689}} − kleiner Ferienort oben am Steilufer mit Seeblick, Einkehrmöglichkeiten, Schwanenstein (162 t Findling) {{Scroll Gallery |title = Unterwegs im Nationalpark Jasmund |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 36.jpg|Ein uriger Wald: Radroute im Nationalpark zwischen Lohme und Königsstuhl |Nationalpark Jasmund Nationalparkzentrum 01.jpg|Nationalparkzentrum am Königsstuhl |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-8-Asio.JPG|Bekannteste Sehenswürdigkeit im Park ist der Königsstuhl. Die Klippe war früher direkt mit Eintrittskarte des Infozentrums zugänglich. Der Zugang wurde aber zu unsicher. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-1-Asio.jpg|Daher hat man mit einem aufwendigen Skywalk einen Ersatz geschaffen (Eintritt zum Infozentrum inklusive). |Skywalk_Koenigsstuhl,_Sassnitz_(P1032385).jpg|upright{{!}}Der Aussichtspunkt ist nun auch barrierefrei zugänglich. |Nationalpark-Jasmund_Königsstuhl-Skywalk_20240905_135207.jpg|Blick Richtung Klippen. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-7-Asio.JPG|Vorne wandelt man hoch über den Klippen. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg|Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. |L_303_in_NLP_Jasmund_2023-05-22_02.jpg|Nach Querung der Landstraße L303 nahe des Großparkplatzes (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 15.jpg|Unterwegs im Buchenwald Richtung Sassnitz. }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Lohme taucht die Route in das Reich der Buchen des {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund]] | type= landscape | wikidata = Q679173}} ein. Im Nationalpark dürfen nur für das Fahrrad markierte Wege mit dem Rad befahren werden. '''Km 38:''' {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Königsstuhl im Nationalpark Jasmund]] | type= see | wikidata = Q315124}} - Der Felsen ist mit seinen 117 Metern die höchste Erhebung der Stubbenkammer und gehört zum [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Nationalpark-Zentrum]] (Eintritt für Zentrum und Skywalk über dem Felsen), lohnenswerter kurzer Fußweg zur Viktoria-Sicht (frei zugänglich, hier ebenfalls spektakuläre Tiefsicht, evtl. kurze Wartezeit am kleinem Steg). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig {{Marker | name = Verzweig bei Lohme: Abzweig sichere Strecke Richtung Sassnitz | type= waypoint |group = gold | lat = 54.572258 | long = 13.644547| show = noname |image = Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg}} nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. :Nach Querung der Landstraße L303 am {{Marker | name = Großparkplatz bei Hagen mit Toilette | type= waypoint |group = gold | lat = 54.561960 | long = 13.627671| show = noname}} Großparkplatz (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. :Hinweis: Der Ostseeküstenradweg führt laut Openstreetmap (Stand 03-2026) in Sassnitz angeblich nordwestlich an der Stadt vorbei. Laut offiziellen Daten von [https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] geht die Route aber durch die Stadt. Hier gibt es auch einiges zu sehen. [[Datei:Altstadt von Sassnitz.jpg|mini|Altstadt von Sassnitz]] '''Km 50:''' {{Marker | name = Sassnitz | type = city | wikidata = Q494631 | lat = 54.515253| long = 13.650942 }} − Etappenende am Hafen. Sassnitz liegt bergig am Hang der Halbinsel Jasmund. Sehenswertes: Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum, U-Boot H.M.S. Otus, St.-Johannis-Kirche, Tierpark Sassnitz am Steinbachweg 4, Schmetterlingspark und Atelierhaus an der Straße der Jugend 6. ===8: Etappe: Sassnitz – Sellin (29&#x202F;km) === [[File:20-07-06-Prora-RalfR-DJI 0120.jpg|thumb|Die ehemaligen Gebäude von Prora]] Kurze Etappe, aber es gibt viel zu sehen. '''Km 0:''' '''Sassnitz''' - Etappenstart am Hafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung:''' Im Bereich der Hafenanlagen von Mukran muss für einen guten Kilometer die starke befahrene Landstraße genutzt werden. Das Schieben auf dem Gehweg bzw. auf einem Trampelpfad ist aber möglich. Ein Lückenschluss des Radwegs im Bereich der Bahnbrücke ist wohl lange angedacht, aber bisher nicht umgesetzt. '''Km 9:''' Der Abstecher ins {{Marker | name = [[Feuersteinfelder (Rügen)|Naturschutzgebiet Feuersteinfelder]] | type= landscape | wikidata = Q1409723}} in der Schmalen Heide lohnt: Sandwege, evtl. schieben, am Hauptweg das Rad parken und zu Fuß auf die Pfade an den Feuersteinfeldern. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf gut ausgebautem Asphaltweg ist schnell Prora bzw. Binz erreicht. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Binz#Seebad Prora|Seebad Prora]] | type= building complex | wikidata = Q685448}} − ehemaliges „Kraft durch Freude“ Seebad aus der NS-Zeit, Dokumentationszentrum Prora, Eisenbahn- und Technikmuseum Rügen '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz]] | type= City | wikidata = Q523490}} − Bekanntes Seebad mit Binzer Kurpark, Park der Sinne am Schmachter See, Erlebnisbad Vitamar [[Datei:2015 Granitz 11.jpg|mini|Herbst am Schwarzen See]] [[Datei:Jagdschloss Granitz (2011-05-21) 15.JPG|mini|Jagdschloss Granitz aus der Luft]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Binz tauchz die Route in den bergigen Buchenwald der Granitz ein. Der Radweg verläuft hier geschotterten Forstwegen. Das Hügelland steht als {{Marker | name = Naturschutzgebiet Granitz | type= landscape | wikidata = Q1744193}} unter Schutz. Der Wanderpfad an der Steilküste der Granitz von Binz nach Sellin ist überigens für Radfahrende gesperrt. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz#vCard_Q315676|Jagdschloss Granitz]] | type= see | lat = 54.38067| long = 13.62725 | wikidata = Q315676}} Der kleine Abstecher lohnt in jedem Fall. Im Jagdschloss (Eintritt) kann der Schlossturm bestiegen werden. Achtung: Für die frei liegende Innentreppe muss man schon etwas schwindelfrei sein. Vor oben, aus rund 125 m über dem Meer, ergibt sich ein Rundblick über weite Teile der Insel Rügen. Gut zu Wissen: Unterhalb des Jagdschlosses findet sich eine übernachtete Fahrradabstellanlage. Auch Schließfächer für Gepäck sind vorhanden. '''Km 26:''' {{Marker | name = Schwarzer See | type= lake | wikidata = Q1403005}} - Der urige Waldsee befindet sich im östlichen Teil des Naturschutzgebiet Granitz in Richtung Sellin. Der kurze Weg zum Aussichtssteg darf nur zu Fuß genutzt werden. Das Fahrrad einfach an den Anlehnbügeln am Forstweg abschließen. '''Km 29:''' Seebad {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173}} - Etappenende in der Ortsmitte: Bäderarchitektur mit alten Villen, bekanntes Fotomotiv ist die Seebrücke. === 9. Etappe: Tagestour ab Sellin auf die Halbinsel Mönchgut === [[Datei:Zicker See.jpg|mini|Halbinsel Mönchgut: Blick von den Zickerschen Bergen. Das kleine, aber sehr reizvolle Hügelland darf nur zu Fuß betreten werden. ]] [[Datei:Übersicht_über_die_Zickerschen_Berge.jpg|mini|Übersicht über die Zickerschen Berge (Mai 2016)]] Es bietet sich an die {{Marker | name = [[w:Mönchgut|Halbinsel Mönchgut]] | type = landscape | wikidata = Q316623 }} ab {{Marker | name = Sellin | type= village | wikidata =Q541654 | show = copy}} oder auch {{Marker | name = Baabe | type= village | wikidata =Q630177}} als Tagestour zu erkunden. So spart man sich eine Quartierssuche. Je nach gewählten Zielen ist man zwischen 40 bis 60&#x202F;km unterwegs. Rundtour: * Von Sellin führt der Östseeküstenradweg landeinwärts durch den Wald. So kommt man seitlich mäßig steil an Göhren vorbei. Alternative: Es darf die Strandpromenade über Baabe nach Göhren auch mit dem Fahrrad genutzt werden. Dies ist bis Göhren die attraktivere Strecke. Aber man muss dann einen sehr steilen Hügel im Ortszentrum von {{Marker | name = Göhren | type= village | wikidata = Q628382}} überwinden (auf der Fahrbahn zusammen, mit je nach Saison, viel KFZ-Verkehr im Ort). * Südlich Göhren geht es wieder auf dem Rügenrundweg über {{Marker | name = Lobbe | type= village | wikidata = Q1712959 }} und dem Ostseebad {{Marker | name = Thiessow | type= village | wikidata = Q641879 }} zum Ort {{Marker | name = Klein Zicker | type= village | wikidata = Q1746275}}. Hier ist Endstation. * Wer noch über ausreichend Energie verfügt, kann auf dem Rückweg zu Fuß einen Abstecher in die '''Zickerschen Berge''' machen. Ausgangspunkt für diesen Spaziergang ist der reizvolle Ort {{Marker | name = Groß Zicker | type= village | wikidata = Q85519182}}, der malerisch zu Füßen des Hügelzugs liegt. In den Zickerschen Bergen ist das Radfahren nicht erlaubt. * Rückkehr nach Sellin: {{Marker | name = Windschöpfwerk Lobbe | type= see | wikidata = Q2584004}}, {{Marker | name = Middelhagen | type= village | wikidata = Q560996}}, Fliegerberg (kleiner Ausblick auf den Bodden), Baabe Hafen. ===10. Etappe: Sellin − Greifswald (etwa 66&#x202F;km oder rund 100&#x202F;km) === [[Datei:Putbus (2011-05-21) 7.JPG|mini|Putbus aus der Luft]] Diese längere Etappe lässt sich mit Übernachtung in Stralsund in zwei Teiletappen teilen: *Sellin - Stralsund: 64{{nnbsp}}km *Stralsund - Greifswald: 36{{nnbsp}}km Da Stralsund schon erkundet wurde, bietet es sich an, den Ostseeküstenradweg über die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23754 | long = 13.30444}} abzukürzen. Dann verkürzt sich die Etappe Sellin − Greifswald auf rund 66{{nnbsp}}km. Die Glewitzer Fähre, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). So erspart man sich auch 10{{nnbsp}}km Pflasterstraße. Wer nur den Rügen-Rundweg fährt schließt seine Inselrunde sowieso in Stralsund ab. ==== Sellin – Abzweig Glewitzer Fähre (40{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Ruegen urwald goor boddenkueste ds wv 08 2010.jpg|mini|An der Boddenküste des Urwaldes „Goor“]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Seelin auf Nebenstraßen entlang des Selliner See bis kurz vor {{Marker | name = Moritzdorf | type= village | wikidata = Q1948159}}. Über einen Hügel wird Seedorf erreicht. '''Km 6:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q1464035}} - Malerisch am Neuensiener See gelegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach Überquerung der Brücke am Zuflusses zum Neuensiener See wird es wieder hügelig. Wer möchte kann einen Stopp an den {{Marker | name = [[w:Großsteingräber bei Lancken-Granitz|Großsteingräbern bei Lancken-Granitz]] | type= see | wikidata = Q832458 }} machen. :Beim Dorf Groß Stresow erreicht man die malerische Boddenküste. Es geht reizvoll entlang des Ufers über Muglitz bis vor Freetz. '''Km 15:''' {{Marker | name = Abzweig Urwald Goor |type= waypoint |group = gold | lat = 54.34504 | long = 13.54013}} - Laut offiziellen Daten auf https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] führt der Ostseeküsten-Radweg nördlich über Vilmnitz vorbei. Es bietet sich aber an direkt durch den {{Marker | name = Urwald Goor | type= landscape | lat = 54.34381| long = 13.52435 | wikidata = Q1537715}} zu fahren. Denn das Waldgebiet ist sehenswert. Stand 2010 durfte auf den Hauptwegen im NSG Rad gefahren werden. Die kleinen Wanderpfade sind aus Naturschutzgründen aber für das Radfahren gesperrt. Neben der reizvollen Boddenküste im Waldbereich mit kleinem Kliff ist auch der Totholzbaum der Schirmeiche im hinteren Teil des Goor-Waldes sehenswert :Am Westrand der Goor liegt das rekonstruierte Badehaus der Fürsten von Putbus (heute ein Hotel). '''Km 18:''' {{Marker | name = Lauterbach | type= village | wikidata = Q1808626}} - Der kurze Abstecher zum Hafen lohnt. Die streng geschützte Insel [[w:Vilm|Vilm]] kann nur im Rahmen von geführten Touren per Schiff besucht werden ([https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-vilm-besuchen Info]). '''Km 20:''' {{Marker | name = Putbus | type = town | wikidata = Q572006 }} mit Rondell (''Circus'') und Stadtmitte, {{marker | name = Schlosskirche Putbus | type = church | wikidata = Q2244595 }}, Schlosspark mit einigen historischen Sehenswürdigkeiten. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Größtenteils auf der Trasse der eher Kleinbahn geht es nun Richtung Garz. Die Strecke führt komplett abseits des Verkehr und auch größerer Orte durch viel Natur. Die Radroute ist hier ein naturnaher Weg mit wassergebundener Feinschotterdecke. Es gibt meist eine breite massive Grasnarbe in der Mitte. '''Km 32:''' {{Marker | name = [[Garz auf Rügen|Garz]] | type= city | wikidata = Q161898}} − älteste Stadt von Rügen. Die ländliche Kleinstadt wurde auf den Überresten der slawischen Burg Charenza gegründet, abseits in der Stadtmitte: Einkehrmöglichkeiten und ein Lebensmittelmarkt (Edeka). In Garz findet sich auch das {{Marker | name = Ernst-Moritz-Arndt-Museum | type= museum | wikidata = Q76635299}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg umrundet die Stadt Garz westlich und führt dann östlich am Garzer See entlang. :Südlich Garz macht die Radroute einen Schlenker an die [[w:Schoritzer Wiek|Schoritzer Wiek]]. Wer aufgrund evtl. fortgeschrittener Zeit schnell zur Glewitzer Fähre möchte kann diesen Schlenker auch über den gut ausgebauten Radweg an der Landstraße abkürzen (spart 3,5{{nnbsp}}km), zeitlich maximal 1/2 Std.). Auf dem Schlenker findet sich in Groß Schoritz das {{Marker | name = Ernst Moritz Arndt-Geburtshaus | type= see | lat = 54.276692 | long = 13.366172|url = https://www.ernst-moritz-arndt-gesellschaft.de|image = Gross_Schoritz_EMArndt_Geburtshaus.jpg}} Das Haus kann regulär '''nicht besichtigt werden.''' Es werden Veranstaltungen angeboten. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Glewitzer Fähre |type= waypoint |group = gold | lat =54.27951 | long = 13.34665}} - Die Etappe verlässt hier den Ostseeküstenradweg und nutzt die direkte Variante Richtung Greifswald. ==== Abzweig Glewitzer Fähre - Greifswald (28{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG|mini|Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach 6{{nnbsp}}km auf dem gut ausgebauten Radweg an der Landstraße ist die Fähre erreicht. Die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23749| long =13.30359 | image = Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG |url =https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre }}, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). Die fähre benötigt vom Weiler Glewitzer Fähre auf Rügen bis Stahlrode auf dem Festland 15 Minuten Fahrzeit (Strecke 1,8{{nnbsp}}km). :Ab Stahlrode (Einkehrmöglichkeiten am Hafen) geht es auf gutem Radweg an der Landstraße bis Reinberg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Hier trift man wieder auf den Ostseeküsten-Radweg. Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Reinberg und Abzweig Gristow '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 56:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nun ist es nicht mehr weit bis zur alten Hansestadt Greifswald. Ab Abzweig Gristow fährt man auf Asphalt hinein nach Mesekenhagen. Die Ortsdurchfahrt ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. Südlich Mesekenhagen folgen bis Greifswald gut asphaltierte Radwege. '''Km 66:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Hier beginnt die Altstadt von {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }}. Die lebendige Universitätsstadt ist besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== Variante über Stralsund in zwei Teiletappen ==== [[Datei:Poseritz imgp7701.jpg|mini|Ortsansicht in Poseritz mit Kirche]] Diese Variante ist rund 100{{nnbsp}}km lang. Hier optional noch einmal in Stralsund übernachten. Vom Abzweig Glewitzer Fähre bei Puddemin den Ostseeküsten-Radweg einfach weiter nach Stralsund folgen: * '''Puddemin''' - kleiner Hafen, der zur Pause einlädt. Hier findet sich das {{Marker | name = Hafenrestaurant Puddemin| type = restaurant | lat = 54.279041| long = 13.333671| url = https://hafen-restaurant-puddemin.de/}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut asphaltierten Trasse der Kleinbahn geht es über den Weiler '''Nepamitz''' nach Poseritz. Teilweise fährt man entlang von Landstraßen. * {{marker | name = Poseritz − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q2316464 }} - kleiner Abstecher von der Route. Am Ortseingang direkt an der Strecke: {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.295733| long = 13.277460 | show = symbol}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am südlichen Ortseingang Poseritz biegt der Radweg südlich nach Venwitz ab. Vom Weiler Venwitz hier geht es dann nordwestlich über Sissow nach Gustow. Die landschaftlich schöne Strecke nutzt teilweise die Trasse der ehemaligen Rügenschen Kleinbahn. Der Weg ist gut asphaltiert oder verläuft auf gut fahrbaren Betonspurwegen. Vor Gustow findet sich ein kleiner {{Marker | name = Rastplatz (ohne Regenschutz) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.291411| long = 13.216016 }}. * {{marker | name = Gustow − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244343 }} - Abstecher Dorfkirche 500{{nnbsp}}m von der Route. {{Marker | name = Imbiss "Zum Reiter" | type = restaurant | lat = 54.302125 | long = 13.209348}} im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Nesebanz und Klein Bandlevitz geht es weiter nach Gährlerfähre. Erst hier erreicht man wieder das Wasser, inzwischen ist man kurz vor dem Rügendamm angelangt. Teilweise Schotterstrecken. :Über den Rügendamm und die Insel Dänholm erreicht man wieder das Festland. * [[Stralsund]]: Übernachtung und am nächsten Tag Fahrt nach Greifswald. Jede Teiletappe rund 40{{nnbsp}}km. === 11. Etappe: Greifswald − Wolgast (51&#x202F;km) === Von Greifswald führt diese Etappe über das Seebad Lubmin nach Wolgast, dem Tor zur Insel Usedom. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. :~> Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 30:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 39''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen, in der Saison {{Marker | name = Personen- und Fahrradfähre nach Usedom | type= ferry | lat = 54.14122| long = 13.74948| url = https://www.schifffahrt-apollo.de/faehre/}}. Die Fähre schippert nach {{Marker | name = Peenemünde | type= village | wikidata = Q490398}}. So kann der Schlenker über Wolgast abgekürzt werden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Kröslin und Groß Ernsthof wird Wolgast angefahren. In diesem Abschntt teilweise Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. Vor Wolgast bei Tannenkamp wieder ruhige Wege am Wasser. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] '''Km 51''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. ===12. Etappe: Wolgast − Ahlbeck auf Usedom (etwa 40&#x202F;km) === [[File:Feininger-Tour 38.jpg|thumb|Feininger-Tour, Standort 38]] Wie an einer Perlenkette reihen sich auf {{Marker | name = Usedom | type = island | wikidata = Q3255 }} die Seebäder (auch: Kaiserbäder) auf: [[Zinnowitz]], [[Zempin]], [[Koserow]], [[Ückeritz]], [[Heringsdorf]] und [[Ahlbeck]] an der polnischen Grenze. Mit einem Badeaufenthalt kann man hier den eventuell vorhandenen Muskelkater der Radreise "auskurieren". Die ''Feininger-Radtour'' rund um die sogenannten Kaiserbäder verläuft teilweise auf dem Ostseeküsten-Radweg. Deckungsgleich sind auch Abschnitte in und um [[Swinemünde]], vgl. das Buch [http://www.papileo.de ''Papileo auf Usedom''], das die Tour und Feiningers Wirken auf Usedom sehr detailliert beschreibt, sowie die Orte, an denen die einzelnen Kunstwerke entstanden. '''Zur Strecke:''' '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. Hinter Mahlzow wird die laute Bundesstraße verlassen. :Es folgt ein ruhiger Schotterweg bis Mölschow. Zwischen '''Mölschow''' und {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} rollt man leicht auf Asphalt dahin. '''Km 10:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} - Hier erreicht man die Ostseeküste Usedoms. Die Route folgt nun der "Perlenschnur der Seebäder" bis Ahlbeck. '''Km 12:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 15:''' {{Marker | name = [[Zempin]] | type = village | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 22:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 26:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Bansin]] | type = village | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} - an der Seebrücke '''Km 37:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf]] | type = village | wikidata = | lat =53.956250 | long = 14.170078}} - an der Seebrücke '''Km 39:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. Hier endet eine Erlebisreiche Radreise auf dem Ostseeküstenradweg in "Meck-Pom". Das beliebte Seebad besitzt Bahnanschluss an die Usedomer Bäderbahn. Über Wolgast besteht Anschluss zum Bahnhof Züssow auf dem Festland. Ab Züssow verkehren Regionalexpresszüge Richtung Berlin und Stralsund. {{Panorama|bild=Heringsdorf Strand Panorama.jpg|unterschrift=Die Ostsee ist erreicht: Der Strand von Heringsdorf|breite=1500px}} == Weiter geht's == * Wer möchte, kann die gesamte [[Ostseeküsten-Radweg|Ostsee]] umradeln. * Weiterfahrt nach Berlin auf dem [[Radfernweg Berlin - Usedom]]. * oder ab ins Landesinnere von Mecklenburg-Vorpommern über den [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] zur Meckenburgischen Seenplatte. == GPX-Daten == * Streckenverlauf Ostseeküsten-Radweg (Abschnitt Flensburg - Ahlbeck auf Usedom) von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=16413681&type=relation&map=8.0/54.211/13.6805 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], Daten ohne Rügen-Rundweg. * Streckenverlauf Rügen-Rundweg von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=3209281&type=relation&map=9.0/54.4646/13.7843 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg 2: Mecklenburg-Vorpommern • Von Lübeck nach Ahlbeck/Usedom. Mit Rügen-Rundweg|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2024|Auflage=18|Band=|Seiten= 160|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN= 978-3711102270|Kommentar= 16&nbsp;€|Sprache=|Online= }} * {{Buch|Autor= Axel von Blomberg, Kai-Uwe Thiessenhusen |Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg Mecklenburg-Vorpommern|Ort=|Verlag=grünes Herz|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=166|Seitenanzahl=| Reihe = |ISBN= 978-3866363960|Kommentar= 12&nbsp;€|Sprache=|Online= }} == Weblinks == <!-- Dieser Abschnitt ist vor allem für Hinweise auf offizielle Informationen gedacht oder evtl. noch weitere ähnliche Infos gedacht (Radreisewiki, in Ausnahme Infos des ADFC). Links auf Radreiseangebote und -vermitteler oder Ähnliches gehören nicht in diesen Artikel bzw. gehören allgemein nicht in Wikivoyage. siehe auch https://de.wikivoyage.org/wiki/Wikivoyage:Was_wir_wollen_und_was_nicht --> * [https://www.auf-nach-mv.de/ostseekuesten-radfernweg Offizielle Seite: Ostseeküsten-Radweg] {{IstIn|D-Route 2: Ostseeküstenroute}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} {{Radweg|kat=Radwege in Mecklenburg-Vorpommern}} gb87lfmf7h57tlqcgaj61zlg54bzdza 1794557 1794556 2026-08-06T05:59:18Z Dirk Schmidt 15181 /* Rund um die Ostseeinsel Rügen */ 1794557 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Art=Thema|Datum=2020-08}} [[File:2019 - Nationalpark Jasmund - 01.jpg|thumb|Kreideklippen im [[Nationalpark Jasmund]] auf Rügen]] Der Ostseeküsten-Radweg ist die internationale '''Baltic Sea Cycle Route''' oder Hansa circuit und umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer. Die Ostseeküste in [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg und Vorpommern]] ist reich an Natur- und Kulturgütern. Nicht umsonst hat sich die Küste in den letzten Jahrzehnten zu einer der beliebtesten deutschen Ferienregionen gemausert. == Streckenprofil == [[File:ostseekuesten radweg logo ges auf ruegen ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Ostseeküsten-Radwegs]] * '''Länge: 670&#x202F;km''' * '''Ausschilderung:''' ja * '''Steigungen:''' Die Route beistzt meistens nur leichte Anstiege, allerdings sind einige steilere kurze Rampen dabei. * '''Wegzustand:''' Der Ausbauzustand ist stark wechselnd. Von gut ausgebauten Wirtschaftswegen bis hin zu naturnahen, mit Pfützen übersäten Klippenrandwegen ist alles dabei. * '''Verkehrsbelastung:''' saisonal und regional sehr unterschiedlich. In der Hochsaison insbesondere in und um die Seebäder viele Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Strecke. Sonst hinsichtlich Kfz-Verkehr außerorts oft verkehrsfrei geführt bzw. Radwege an Landstraßen. Es werden allerdings auch öfter ruhige Nebenstraßen gemeinsam mit Kfz genutzt. Stark befahrene Straßenabschnitte zusammen mit Kfz sind die Ausnahme. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Rad mit 7-Gangschaltung, da es teilweise Hügel gibt und weil man öfter mit dem Wind kämpfen muss. Pedelec daher sinnvoll. * '''Familieneignung:''' insgesamt lokal oft gut für Familien geeignet. * '''Inlinereignung:''' lokal evtl. gegeben, durchgängig aber nein == Hintergrund == Die Strecke gehört als "D-Route 2: Ostseeküstenroute" zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == === Karte des Ostseeküsten-Radweg === {{mapframe| lat = 54.249 | long = 12.513|zoom = 8 |width= full|height= 400 | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q140320013|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1647178|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen, am Ostseeküsten-Radweg gelistet. In Auswahl sind Rastplätze mit Wetterschutz und bezogen auf die Etappen, in Auswahl Sehenswürdigkeiten genannt. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind bei größeren Orten in den Ortsartikeln vermerkt. === Reisezeit und Etappen === Wer den gesamten Küstenabschnitt von Travemünde bis Ahlbeck auf Usedom intensiv mit allen Städten und wichtigen Sehenswürdigkeiten bereisen möchte, sollte sich '''zwei Wochen''' Zeit nehmen. Bei '''nur einer Woche''' wäre der Abschnitt von Rostock über den Darß und die komplette Rügenrunde ein attraktives Programm. Mit dem Zug Hinfahrt bis Roststock Hauptbahnhof bzw. der S-Bahn bis Warnemünde und Rückfahrt dann ab Stralsund. Sowohl Rostock wie Stralsund sind Fernverkehrshalte. Als Alternative könnte auch Greifwald dienen. Hier ebenfalls guter Bahnanschluss. Sonst kann die Strecke zwischen Zingst und Hiddensee mit der direkten Schiffsverbindung auch um zwei Etappen mit gut 100 km abgekürzt werden. === Reisezeit === Beste Reisezeit für den Ostseeküsten-Radweg ist von Mai bis September. Im Gegensatz zu Süddeutschland ist der April im Nordosten Deutschlands oft noch recht kühl und es grünt auch noch wenig. Je nach Frühlingseinzug und Witterung kann aber auch der April bereits schöne Radreisetage bieten – dies gilt vor allem für die 2. Monatshälfte. Im Frühling können sich bei Wind von der See lokal auch bei sonnigem Wetter recht frische Temperaturen ergeben. Ähnlich sieht es im Oktober aus. Auch hier sind schöne Radreisetage möglich, allerdings sehr von der aktuellen Witterung abhängig. === Fahrtrichtung === Traditionell wird meist von der Lübecker Bucht nach Usedom gefahren. Dies ist von der Windrichtung her etwas optimaler. Aber das hängt natürlich von der akutellen Wetterlage ab. Ein Streckenbeschreibung von Usedom zur Lübecker Bucht ist im Artikel [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]] zu finden. Die D13 bzw. Eurovelo-Route EV13 liegt auf dem Ostseeküsten-Radweg. Der Rügenrundweg gehört allerdings nicht zur D13 bzw. EV13. === Unterkünfte === Besonders in der Hochsaison sind die Seebäder oft weitgehend ausgebucht. Wer hier fährt sollte vorab alles reservieren. Allerdings ist für eine Radtour an der teilweise viel besuchten Küste eher das ruhigere Frühjahr oder auch der Spätsommer bzw. Frühherbst eine attraktive Reisezeit. Abseits der üblichen Reisewochenenden im Frühjahr geht es hier noch etwas geruhsamer zu. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres zu den Betrieben siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] === Camping === Eine naturnahe Reisevariante ist das '''[[Bikepacking]] mit Zelt'''. Entlang der Strecke finden sich ausreichend Campingplätze. Die Plätze sind gut über die [https://opencampingmap.org/de/way/350215769#10/53.3979/11.8639/1/1/bef Opencampingmap] zu finden. Etappenbezogene Campingplätze sind in Auswahl in der Streckenbeschreibung gelistet. Details zu den Campingplätzen und weiteren Unterkünften siehe Ortsartikel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Lübeck und Travemünde besitzen gute Bahnanbindungen ab Hamburg. Auch Ahlbeck auf Usedom ist über die Usedomer Bäderbahn an das Bahnnetz auf dem Festland angebunden. === Mit dem Fahrrad === * [[Ostseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein]] * Der internationale [[Iron Curtain Trail]] (EuroVelo 13/„Grünes Band Deutschland“) führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von der Grenze zu Tschechien unter anderem über den [[Harz]] und die [[Elbe]] nach Travemünde. <!-- === Auf der Straße === --> === Radanreise Lübeck Travemünde === Um per Fahrrad von Lübeck an die Ostsee zu gelangen, bieten sich drei Routen an: * Ab Lübeck Altstadt über die Radroute der alten Salzstraße nach Travemünde (23&#x202F;km). Infos siehe Beschreibung erste Etappe. * Via [https://herrentunnel.de/ Herrentunnel] direkt nach [[Travemünde]]. Durch den für Fußgänger und Radfahrer gesperrten Tunnel fährt ein Pendelbus. Der Bus-Shuttle befördert Fußgänger und Radler kostenlos zwischen den speziellen Haltestellen auf der Herreninsel und Lübeck Siems. Nach dem Übersetzen mit der kostenpflichtigen Fähre am Priwall erreicht man Mecklenburg-Vorpommern. Man verlässt schlagartig den Rummel an der Lübecker Bucht und radelt nun durch den ruhigen [[Klützer Winkel]] (Lübeck-Hbf > Priwallfähre: ca. 18&#x202F;km) * Via [[Dassow]] direkt zum [[Klützer Winkel]]. Bei Harkensee stößt man dann auf den Ostseeküsten-Radweg. Dassow besitzt eine gemütliche Altstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == Eine Radreise auf dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern beginnt man am besten in [[Schleswig-Holstein]]. "Km" steht für "Etappenkilometer" bezogen auf die Tagesstrecke ohne Abstecher. {{Scroll Gallery |title=Orte entlang der Ostseeküste von<br />"Meck-Pom". |Lübeck rathaus.jpg|Rathaus Lübeck - Die Hansestadt in Schleswig-Holstein ist ein attraktiver Startort. |Travemuende old town.jpg|Travemünde Altstadt |Hafen von Wismar.jpg|Hafen von Wismar |Rerik 2010-by-RaBoe-078.jpg|Rerik |Aerial View Kühlungsborn Luftbild Seebad Marina.jpg|Kühlungsborn Seebad Marina |Rostock asv2018-05 img42 aerial view.jpg|Rostock |Rostock asv2018-05 img65 Warnemuende view from lighthouse.jpg|Warnemünde |Ahrenshoop, Germany - panoramio (1).jpg|Ahrenshoop |Barth, Luftbild von Westen, 2018.jpg|Barth |DSC03000.jpeg - Stralsund (49172357558).jpg|Stralsund |Marktplatz in Gingst (Rügen) (1) (11987060693).jpg|Marktplatz in Gingst (Rügen) |Kap Arkona 2012.JPG|Kap Arkona |Altstadt von Sassnitz.jpg|Altstadt von Sassnitz |Sellin am Abend 20180521 12.jpg|Sellin |Mönchgut Greifswalder Bodden Blick.jpg|Mönchgut Greifswalder Bodden |Luftbild Putbus auf Rügen Stadtmitte Zentrum - Ostsee-Insel - Foto Wolfgang Pehlemann Steinberg IMG 0575.jpg|Putbus |Greifswald - Town Hall.jpg|Greifswald Rathausplatz |Wolgast Rathausplatz 2013-06-21 25c.jpg|Wolgast Rathausplatz |Dorfkirche Ahlbeck (b.Ueckermünde) 2015 NE.jpg|Dorfkirche Ahlbeck }} ===1. Etappe: Lübeck – Travemünde – Wismar (etwa 60 – 80&#x202F;km) === [[Datei:Ostseeküstenradweg vom Lübeck-Travemünde nach Mecklenburg-Vorpommern - panoramio (3).jpg|mini|Klassischer Blick Ostseeküstenradweg auf dem Klützer Winkel]] Je nach gewünschter Etappenlänge Start in Lübeck-Hauptbahnhof (75&#x202F;km) nah der Altstadt oder im Seebad Travemünde (55&#x202F;km). Tagesziel ist [[Wismar]]. Die Strecke bietet individuell viele Möglichkeiten, direkt der Küstenlinie folgend, den Blick aufs offene Meer zu genießen. Man kann teilweise individuell direkt auf kleinen Pfaden am Steilufer entlang fahren. Die Entfernung erreicht dann aber mehr Kilometer. Und diese inoffiziellen Küstenpfaden sind nicht vor Klippenabbrüchen abgesichert. '''Km 0:''' {{Marker | name = Lübeck Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q564926|url = https://www.bahnhof.de/luebeck-hbf}} - Lübeck besitzt gute Bahnanbindungen. Wer die alte Hansestadt von {{Marker | name = Lübeck | type = city | wikidata = Q2843 }} noch nicht kennt, für den lohnt eine Stadtbesichtigung. Die mittelalterliche Altstadt ist Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO. [[Datei:Alte Salzstraße Logo.svg|mini|Das Routenlogo der Alten Salzstraße führt auf ruhigen Strecken von Lübeck-Stadtmitte Richtung Travemünde.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Neben den bereits unter Anreise erwähnten Radrouten bietet sich zwischen Lübeck und Travemünde vor allem die '''[[Alte Salzstraße (Radroute)|Radroute der Alten Salzstraße]]''' an. Nach 20&#x202F;km ist auf dieser weitgehend ruhigen und grünen Strecke Travemünde erreicht. Die Radroute führt teilweise direkt als {{Marker | name = Uferweg an der Trave |type= waypoint |group = gold | lat = 53.90871| long = 10.71377}} entlang. Hier im Landschaftsschutzgebiet Schwartauwiesen Schotterstrecke. Ab Sereetz werden dann schattige Forstwege durch den Wald genutzt (ebenfalls Schotter). Nördlich des Waldhusener Forst lohnt ein Stopp am {{Marker | name = [[w:Pöppendorfer Großsteingrab|Pöppendorfer Großsteingrab]] | type= megalithic tomb | lat = 53.92699| long = 10.80578| image = Lübeck Pöppendorf Grosssteingrab S.JPG}}. Von hier rollt man auf ruhigen, asphaltierten Nebenstraßen Richtung Travemünde. Das Maritimhotel ist als Landmarke bereits von weitem zu sehen. '''Km 23:''' {{Marker | name = [[Travemünde]] | type = city | wikidata = Q321792 }} - Das zur Hansestadt gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In Travemünde mit der Fähre Richtung Mecklenburg-Vorpommern übersetzen. Es gibt zwei Fähren: Die Autofähre, oder die kleinere Fußgänger- und Fahrradfähre vorne an der Mole. Fährtickets gibt es an beiden Fähren nur am Automaten. :Von Travemünde sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Boltenhagen. Hat man den Privall hinter sich gelassen, wird es schnell ruhiger. Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} und {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die Hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. [[Datei:Ausssichtsplattform Hoher Schoenberg blick Luebeck.jpg|mini|Aussichtsplattform Hoher Schönberg: Blick Juni 2024 Richtung Travemünde. Der Mohn blüht. ]] '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Etwas weiter bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. '''Km 53:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es rund 30&#x202F;km bis zum Hafen an der Wismarer Altstadt. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. Im weiteren Verlauf Richtung Wismar dann wieder ruhigere Nebenstraße. '''Km 80:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ===2. Etappe: Wismar – Warnemünde (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = Unterwegs zwischen Wismar und Warnemünde |2023.09.23.144438 Betonschiff Redentin (Wismar) DE.jpg|Blick auf das "Betonschiff von Redentin". Aufgrund von Stahlmangel erbaute man im II. Weltkrieg einige Schiffe aus Beton. Weiteres siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. |Baltic_Sea_view_from_Schmiedeberg_hill_in_Rerik,_2025-06-23.jpg|In Rerik hat man vom Schmiedeberg einen schönen Küstenblick. |Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg|Nördlich Rerik lohnt der kleine Abstecher zum Leuchttturm Buk bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). |Kuehlung.jpg|Blick vom Leuchtturm Richtung Kühlungsborn |Strandpromenade kuehlungsborn.JPG|Strandpromenade Kühlungsborn |Denkmalensemble Kurhaus Heiligendamm.jpg|Blick von der Seebrücke auf das Denkmalensemble Heiligendamm - heute als Grandhotel genutzt. }} Von Wismar geht es weiter Richtung Rostock-[[Warnemünde]]. "Point of Interests" sind Rerik, der Panoramablick vom Leuchtturm bei Basdorf, die Seepromenade Kühlungsborn, Heiligendamm und der Gespensterwald bei Nienhagen. Wer möchte kann die Etappe mit einer weiteren Übernachtung in [[Rerik]] halbieren. '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Industrie am Hafen verlässt die Route Wismar nach Norden. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Ab Redentin wird auf straßenbegleitenden Radwegen Groß-Strömkendorf erreicht. [[Datei:Timmendorf 2012 02.jpg|mini|Insel Poel: Hafen Timmendorf mit Leuchtturm]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Wismar - Poel zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 31:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Rerik und Kühlungsborn lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung) '''Km 45:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Marina Kühlungsborn ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis Heiligendamm. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 50:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. ::Als Abstecher ist ein Besuch von {{marker | name = Bad Doberan | type = city | wikidata = Q9536 }} möglich (plus 7{{nnbsp}}km). Die Stadt besitzt ein historisches Münster. Den Weg dorthin kann man ab Kühlungsborn auch mit der {{marker | name = Mecklenburgischen Bäderbahn Molli | type = train | wikidata = Q9643 }} zurücklegen (Dampf-Schmalspurbahn, 15{{nnbsp}}km Strecke mit Fahrzeit 45{{nnbsp}}Min, Radtransport möglich, [https://www.molli-bahn.de www.molli-bahn.de). {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke vor Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Bald taucht die Route in ein dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen ein. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. '''Km 58:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = city | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Nienhagen ist es nicht mehr weit bis Warnemünde. Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 71:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. === 3. Etappe: Warnemünde – Prerow (57&#x202F;km) === [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn. Die Tagesstrecke startet mit einer Fahrt auf der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Fähre etwa 6{{nnbsp}}km Radweg an der Straße bis östlich Markgrafenheide. :Auf dem Weg zum Ostseebad Graal-Müritz schwenkt die Route {{Marker | name = hier von der Straße| name-map = Abzweig von der Landstraße Richtung Graal-Müritz|type= waypoint |group = gold | lat = 54.190943| long = 12.181692 }} bzw. Küste weg. Es geht um das {{marker | name = NSG Heiligensee und Hütelmoor | type = landscape | wikidata = Q1971027 }} herum und man taucht in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Die Weg sind nun geschottert, aber in der Regel gut fahrbar. Unterwegs bieten bei Regen Schutzhütten Unterschlupf. Als Erstes kommt man an der {{Marker | name = Schutzhütte an der Kuhschneise |type= shelter | lat = 54.20028| long = 12.18564| show = symbol}} vorbei. Als nächstes kann ein kleiner Abstecher zum {{Marker | name = Aussichtspunkt Moorhof | type= view | lat = 54.215059| long = 12.186531}} gemacht werden. Von der offenen Holzkanzel hat man einen kleinen Ausblick auf das NSG Heiligensee und Hütelmoor. Dann fährt man noch an der {{Marker | name = Schutzhütte Höhe Vierbirkenschneise |type= shelter | lat = 54.228454| long = 12.200009 | show = symbol}} vorbei. '''Km 17:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Seebrücke auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Dierhagen. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. '''Km: 25''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von hier ist es über das {{marker | name = Fischland | type = landscape | wikidata = Q895518 }} nicht mehr weit zum {{marker | name = Fischland-Darß-Zingst | type = peninsula | wikidata = Q702188 }} mit seinen gemütlichen Ferienorten. :{{Marker | name = Abzweig zur Fischlandkirche | type= waypoint |group = gold | lat = 54.34786 | long =12.38654 }} - Wer zur Fischlandkirche (Turmaufstieg) und dem hübschen Hafen von Wustrow möchte, zweigt hier vom Küstenweg ab. [[File:Kirche Wustrow (Fischland) Ausblick auf Saaler Bodden und Ostsee.JPG|mini|Blick von der Fischlandkirche Richtung Bodden.]] '''Km 33:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km 37:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Erstes Seebad in Vorpommern. Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[Datei:Weststrand_Darß_NLP_Vorpommersche_Boddenlandschaft_2023-06-07_73.jpg|mini|Auf dem Darß: Es bietet sich an den wilden Weststrand im Nationalpark als extra Tagestour zu besuchen.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Alternative abseits der Strecke zwischen Ahrenshoop und Prerow: Individuelle Erkundung des {{Marker | name = [[w:Darßer Ort|Darßer Ort]] | type= see | lat = 54.472500| long = 12.502613| wikidata = Q1720366}} mit Leuchtturm, (besteigbar) und dem wilden Weststrand auf dem Darß. :Es bietet sich aber eher an, dem Ostseeküstenradweg über die reizvollen Dörfer {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} (Km 44) und {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} (Km 50) entlang des Bodden zu folgen und die Tour zum Darßer Ort auf den nächsten Tag zu verschieben. '''Km 57:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ===4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) === [[File:Darßbahn vor Meiningenbrücke.jpg|thumb|Ostseeküstenradweg, hier parallel zur stillgelegten Strecke der Darßbahn am Bodstedter Bodden]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Zingst. Der Ostseeküsten-Radweg führt wesltich am Seebad vorbei. '''Km 8:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. : → Von Zingst kann man mit dem Fahrgastschiff direkt zur autofreien Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971}} übersetzen (Fahrzeit 3,5 Stunden, Verkehr in der Saison, aber nicht täglich ([https://www.reederei-zingst.de/fahrplan/zingst-insel-hiddensee Fahrplan und Preise]). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst verlassen. Durch die Boddenwiesen des Bodstedter Bodden geht es parallel der alten Trasse der Darßbahn Richtung Barth. '''Km 20:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Barth am Barther Bodden, geht es weiter zum "Tor der Insel [[Rügen]]", nach Stralsund. Die Strecke führt landschaftlich schön am Bodden entlang. Die Wege sind meist asphaltiert. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] *Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. * Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). '''Km 50:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. '''Km 52: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 63:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt mit Rathaus, Theater, Kulturhistorisches Museum, Ozeaneum - Deutsches Meeresmuseum, Museum Nautineum auf der Insel Dänholm, Kulturkirche St. Jakob, Kirchen: St. Marien, Kirche St. Nikolai, ehem. Kloster St. Johannis, Heiliggeistkloster === Rund um die Ostseeinsel Rügen === [[File:ruegen radrundweg logo ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Rügenradrundwegs]] Von Stralsund über den Rügendamm erreicht der Radurlauber die größte deutsche Ferieninsel {{Marker|type= island|name= Rügen|wikidata= Q3237}} Brückenfans können zuvor die neue Autobrücke zur Insel "ablichten". Der Ostseeküsten-Radweg umrundet die Insel komplett. Allein dieser Abschnitt der Radroute kann problemlos einen ganzen Urlaub für eine Woche füllen. Zusätzlich zum Logo des Ostseeküsten-Radwegs findet sich hier das Routenlogo des Rügenrundwegs. ===5. Etappe: Stralsund − Schaprode / Hiddensee (etwa 52&#x202F;km) === Die 52{{nnbsp}}km sind ohne Umrundung der Insel Ummanz. Wer die Insel Ummanz komplett umrundet ist bis Schaprode etwa 72{{nnbsp}}km unterwegs. Wer möchte kann von Stralsund auch direkt mit dem Schiff nach Hiddensee fahren: Fahrradmitnahme möglich, Fahrzeit bis Neuendorf auf Hiddensee 90 Minuten, saionaler Verkehr, [https://www.reederei-hiddensee.de/fahrpreise/stralsund Fahrplan und Fahrzeiten]. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727| show = copy}} - Etappenstart am Hafen an der Altstadt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die Ziegelgrabenbrücke und den Rügendamm wird Deutschlands größte Insel erreicht. Ìn Sichtweite liegt die imposante Rügenbrücke. Die ältere [https://www.elwis.de/DE/dynamisch/Bfs/bfsMeldung:316167:elwis_bfs_showBfs Zugbrücke] am Rügendamm wird mehrmals am Tag für jeweils 20 Minuten hochgezogen, um den Schiffen eine Durchfahrt zu ermöglichen (evtl. also eine Pause). '''Km 6: [[Altefähr]]''' − schöner Blick auf Stralsund und Fährverbindung nach Stralsund, {{marker | name = St. Nikolai Altefähr | type = church | wikidata = Q2316603 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Altefähr landschaftlich schöner, aber naturnaher Uferweg. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Teilweise hier auch sehr schlechte Oberfläche als Erd-Spurweg mit massiver Grasnarbe in der Mitte. Hier unterwegs ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.35446| long = 13.12304| show = symbol}}. '''Km 17:''' {{Marker | name = Rambin | type= village | wikidata =Q639946 }} − schmucke {{marker | name = Dorfkirche Rambin | type = church | wikidata = Q1736355 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküstenradweg schwenkt nun nach Norden. Auf ruhigen Nebenstraßen geht es landschaftlich schön durch kleine Weiler. Der Bodden liegt teilweise in Sichtweite. Teilweise werden auch Betonspurwege genutzt. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Nördlich Düßnitz ein kurzes {{Marker | name = Stück sehr grober Schotterweg (etwa 800{{nnbsp}}m) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.39232| long = 13.25955}}. '''Km 33:''' {{Marker | name = Abzweig zur Insel Umanz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.44232| long = 13.21479}} - Hier ist eine Rundfahrt auf der {{Marker | name = [[Ummanz|Insel Ummanz]]| type= landscape | wikidata = Q706702}} möglich. Die Insel ist durch eine Brücke mit Rügen verbunden (eine Runde ca.&nbsp;20{{nnbsp}}km extra), Nationalparkinformationsstellung Waase, schöne {{marker | name = Dorfkirche Waase | type = church | wikidata = Q2316475 }} mit wertvollem Antwerpener Schnitzaltar '''Km 37:''' {{Marker | name = Gingst | type = city | wikidata = Q560992 }} − Historische Handwerkerstuben, Rügen Park Gingst (Miniaturen und Freizeitpark). Die sehenswerte {{marker | name = Dorfkirche Gingst | type = church | wikidata = Q2221932 }} hat eine historische Orgel. [[File:Ferry Wittow Breetzer Bodden 2021-09-17 06.jpg|thumb|Wittower Fähre]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Achtung: Nördlich Gingst muss für 6{{nnbsp}}km bis Trent eine stärker befahrene Landstraße genutzt werden. :Vor Grankevitz dann wieder Radweg an der Straße bis Schaprode. '''Km 52:''' {{Marker | name = [[Schaprode]] | type= city | wikidata = Q320637 }} - Überfahrt zur Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q3218}} möglich, es bietet sich hier dann ein Aufenthaltstag an, bzw. zwei Nächte direkt auf Hiddensee. ===6. Etappe: Schaprode / Hiddensee - Kap Arkona (etwa 46&#x202F;km) === [[File:kap arkona vom hochuferweg peilturm vitte ds wv 08 2010.jpg|thumb|Blick auf Kap Arkona in "Pastell". Standort: Hochuferweg vom Peilturm nach Vitt. Der Peilturm ist im Bild über der Steilküste zu erkennen.]] Kürzere Etappe. Wer auf Hiddensee übernachtet hat, hat so noch genügend Zeit für die Schiffspassage nach Schaprode. '''Km 0:''' '''Schaprode''' - Etappenstart am Hafen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Überfahrt mit der {{Marker | name = Wittower Fähre | type= ferry | wikidata = Q1253307 |url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/wittower-faehre }} auf die Halbinsel Wittow '''Km 12: Hafen Wittower Fähre''' - Hier landet die Fähre auf der Halbinsel Wittow an. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Wiek]] | type= city | wikidata = Q673783}} − Hafenort, Dorfkirche Wiek '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Dranske]] | type= city | wikidata = Q561023}} − Badeort, Marinehistorisches Museum Bug :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Schotterwege entlang der Nordküste von Rügen. Oberhalb der Klippen wird Kap Arkona erreicht. '''Km 46:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type = see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578}} − Leuchttürme Kap Arkona. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich im Weiler Putgarten. Wer noch etwas weiter möchte kann auch entlang der Küste bis Juliusruh fahren (dann 55{{nnbsp}}km). Vorteil: Die Etappe nach Sassnitz ist so kürzer. Das heißt man hat am Folgetag mehr Zeit für den Nationalpark Jasmund. Sonst finden sich landeinwärts in Altenkirchen weitere Gästebetten. ===7. Etappe Kap Arkona − Sassnitz (etwa 50&#x202F;km) === Diese Etappe besitzt landschaftlich viele verschiedene Eindrücke. Es geht von der Halbinsel Wittmund über die Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Erst eben, wird es dann zum Ende der Tagesstrecke hügelig bis bergig. [[Datei:Juliusruh, die Schaabe, Breege (2011-05-21).JPG|mini|Luftbild mit Blick auf Juliusruh (Vorne) und die [[w:Nehrung|Nehrung]] Schaabe (mittig). Die Schaabe verbindet die Halbinseln Wittmund und Jasmund. Viel Kiefernwald und ein langer Sandstrand prägt diese Landschaft]] [[Datei:1024 Stubbenkammer, Blick auf den Königsstuhl-5721.jpg|mini|Im Herbst färben sich die Blätter im Nationalpark Jasmund.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type= see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578| show = copy }} - Etappenstart '''Km 1: Kapelle von Vitt''' - Ein Abstecher in das viel besuchte, aber romantische '''[[Kap_Arkona#Fischerdorf_Vitt|Fischerdorf Vitt]]''' lohnt. Das Fahrrad am besten oben im Bereich der Kapelle an den Radständern parken. Dann Spaziergang durch das kleine Dorf. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Schotterwegen geht es oberhalb der Steilküste Richtung Juliusruh. '''Km 9:''' {{Marker | name = [[Breege|Juliusruh-Breege]] | type= city | wikidata = Q654993}} - Seebad mit langem Badestrand, Park Juliusruh: spätbarocke Parkanlage um 1800 (ein unspektakulärer naturnaher Park), zum Ort gehört auch das Dorf Breege am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein asphaltierter Radweg führt über die Nehrung [[w:Schaabe|Schaabe]] Richtung Halbinsel Jasmund. '''Km 19:''' {{Marker | name = Glowe | type= city | wikidata = Q561014}} - Seebad mit Promenade und Yachthafen. Im Hafen Aussichtsplattform auf dem Molengebäude. Einkehrmöglichkeiten sowie Toiletten. '''Km 23:''' {{Marker | name = Schloss Spyker | type= see | wikidata =Q458600 |url = no }} − ältestes Schloss auf Rügen mit herrlichem Schlosspark '''Km 27:''' {{Marker | name = Neddesitz | type= city | wikidata = Q137913752}} − Jasmar Therme im Ort. Wer sich speziell für das Thema Kreide interessiert kann einen kleinen Abstecher zum [https://www.kreidemuseum.de/ Kreidemuseum Gummanz] machen. Und für Freunde von Findlingen findet sich nördlch des Dorfes der [[w:Opferstein von Quoltitz|Opferstein von Quoltitz]]. Zugang allerdings über sehr naturnahe Wege, die für Tourenräder nicht geeignet sind. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Aussichtsreich aber sehr hügelig geht es über Nardevitz und Nipmerow Richtung Lohme. Befahren werden gut betonierte Feldwege und asphaltierte Nebenstraßen (teilweise Spurwege). Es ergeben sich immer wieder schöne Blicke auf die Ostsee. '''Km 34:''' {{Marker | name = Lohme | type= city | wikidata = Q642689}} − kleiner Ferienort oben am Steilufer mit Seeblick, Einkehrmöglichkeiten, Schwanenstein (162 t Findling) {{Scroll Gallery |title = Unterwegs im Nationalpark Jasmund |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 36.jpg|Ein uriger Wald: Radroute im Nationalpark zwischen Lohme und Königsstuhl |Nationalpark Jasmund Nationalparkzentrum 01.jpg|Nationalparkzentrum am Königsstuhl |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-8-Asio.JPG|Bekannteste Sehenswürdigkeit im Park ist der Königsstuhl. Die Klippe war früher direkt mit Eintrittskarte des Infozentrums zugänglich. Der Zugang wurde aber zu unsicher. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-1-Asio.jpg|Daher hat man mit einem aufwendigen Skywalk einen Ersatz geschaffen (Eintritt zum Infozentrum inklusive). |Skywalk_Koenigsstuhl,_Sassnitz_(P1032385).jpg|upright{{!}}Der Aussichtspunkt ist nun auch barrierefrei zugänglich. |Nationalpark-Jasmund_Königsstuhl-Skywalk_20240905_135207.jpg|Blick Richtung Klippen. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-7-Asio.JPG|Vorne wandelt man hoch über den Klippen. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg|Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. |L_303_in_NLP_Jasmund_2023-05-22_02.jpg|Nach Querung der Landstraße L303 nahe des Großparkplatzes (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 15.jpg|Unterwegs im Buchenwald Richtung Sassnitz. }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Lohme taucht die Route in das Reich der Buchen des {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund]] | type= landscape | wikidata = Q679173}} ein. Im Nationalpark dürfen nur für das Fahrrad markierte Wege mit dem Rad befahren werden. '''Km 38:''' {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Königsstuhl im Nationalpark Jasmund]] | type= see | wikidata = Q315124}} - Der Felsen ist mit seinen 117 Metern die höchste Erhebung der Stubbenkammer und gehört zum [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Nationalpark-Zentrum]] (Eintritt für Zentrum und Skywalk über dem Felsen), lohnenswerter kurzer Fußweg zur Viktoria-Sicht (frei zugänglich, hier ebenfalls spektakuläre Tiefsicht, evtl. kurze Wartezeit am kleinem Steg). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig {{Marker | name = Verzweig bei Lohme: Abzweig sichere Strecke Richtung Sassnitz | type= waypoint |group = gold | lat = 54.572258 | long = 13.644547| show = noname |image = Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg}} nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. :Nach Querung der Landstraße L303 am {{Marker | name = Großparkplatz bei Hagen mit Toilette | type= waypoint |group = gold | lat = 54.561960 | long = 13.627671| show = noname}} Großparkplatz (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. :Hinweis: Der Ostseeküstenradweg führt laut Openstreetmap (Stand 03-2026) in Sassnitz angeblich nordwestlich an der Stadt vorbei. Laut offiziellen Daten von [https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] geht die Route aber durch die Stadt. Hier gibt es auch einiges zu sehen. [[Datei:Altstadt von Sassnitz.jpg|mini|Altstadt von Sassnitz]] '''Km 50:''' {{Marker | name = Sassnitz | type = city | wikidata = Q494631 | lat = 54.515253| long = 13.650942 }} − Etappenende am Hafen. Sassnitz liegt bergig am Hang der Halbinsel Jasmund. Sehenswertes: Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum, U-Boot H.M.S. Otus, St.-Johannis-Kirche, Tierpark Sassnitz am Steinbachweg 4, Schmetterlingspark und Atelierhaus an der Straße der Jugend 6. ===8: Etappe: Sassnitz – Sellin (29&#x202F;km) === [[File:20-07-06-Prora-RalfR-DJI 0120.jpg|thumb|Die ehemaligen Gebäude von Prora]] Kurze Etappe, aber es gibt viel zu sehen. '''Km 0:''' '''Sassnitz''' - Etappenstart am Hafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung:''' Im Bereich der Hafenanlagen von Mukran muss für einen guten Kilometer die starke befahrene Landstraße genutzt werden. Das Schieben auf dem Gehweg bzw. auf einem Trampelpfad ist aber möglich. Ein Lückenschluss des Radwegs im Bereich der Bahnbrücke ist wohl lange angedacht, aber bisher nicht umgesetzt. '''Km 9:''' Der Abstecher ins {{Marker | name = [[Feuersteinfelder (Rügen)|Naturschutzgebiet Feuersteinfelder]] | type= landscape | wikidata = Q1409723}} in der Schmalen Heide lohnt: Sandwege, evtl. schieben, am Hauptweg das Rad parken und zu Fuß auf die Pfade an den Feuersteinfeldern. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf gut ausgebautem Asphaltweg ist schnell Prora bzw. Binz erreicht. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Binz#Seebad Prora|Seebad Prora]] | type= building complex | wikidata = Q685448}} − ehemaliges „Kraft durch Freude“ Seebad aus der NS-Zeit, Dokumentationszentrum Prora, Eisenbahn- und Technikmuseum Rügen '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz]] | type= City | wikidata = Q523490}} − Bekanntes Seebad mit Binzer Kurpark, Park der Sinne am Schmachter See, Erlebnisbad Vitamar [[Datei:2015 Granitz 11.jpg|mini|Herbst am Schwarzen See]] [[Datei:Jagdschloss Granitz (2011-05-21) 15.JPG|mini|Jagdschloss Granitz aus der Luft]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Binz tauchz die Route in den bergigen Buchenwald der Granitz ein. Der Radweg verläuft hier geschotterten Forstwegen. Das Hügelland steht als {{Marker | name = Naturschutzgebiet Granitz | type= landscape | wikidata = Q1744193}} unter Schutz. Der Wanderpfad an der Steilküste der Granitz von Binz nach Sellin ist überigens für Radfahrende gesperrt. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz#vCard_Q315676|Jagdschloss Granitz]] | type= see | lat = 54.38067| long = 13.62725 | wikidata = Q315676}} Der kleine Abstecher lohnt in jedem Fall. Im Jagdschloss (Eintritt) kann der Schlossturm bestiegen werden. Achtung: Für die frei liegende Innentreppe muss man schon etwas schwindelfrei sein. Vor oben, aus rund 125 m über dem Meer, ergibt sich ein Rundblick über weite Teile der Insel Rügen. Gut zu Wissen: Unterhalb des Jagdschlosses findet sich eine übernachtete Fahrradabstellanlage. Auch Schließfächer für Gepäck sind vorhanden. '''Km 26:''' {{Marker | name = Schwarzer See | type= lake | wikidata = Q1403005}} - Der urige Waldsee befindet sich im östlichen Teil des Naturschutzgebiet Granitz in Richtung Sellin. Der kurze Weg zum Aussichtssteg darf nur zu Fuß genutzt werden. Das Fahrrad einfach an den Anlehnbügeln am Forstweg abschließen. '''Km 29:''' Seebad {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173}} - Etappenende in der Ortsmitte: Bäderarchitektur mit alten Villen, bekanntes Fotomotiv ist die Seebrücke. === 9. Etappe: Tagestour ab Sellin auf die Halbinsel Mönchgut === [[Datei:Zicker See.jpg|mini|Halbinsel Mönchgut: Blick von den Zickerschen Bergen. Das kleine, aber sehr reizvolle Hügelland darf nur zu Fuß betreten werden. ]] [[Datei:Übersicht_über_die_Zickerschen_Berge.jpg|mini|Übersicht über die Zickerschen Berge (Mai 2016)]] Es bietet sich an die {{Marker | name = [[w:Mönchgut|Halbinsel Mönchgut]] | type = landscape | wikidata = Q316623 }} ab {{Marker | name = Sellin | type= village | wikidata =Q541654 | show = copy}} oder auch {{Marker | name = Baabe | type= village | wikidata =Q630177}} als Tagestour zu erkunden. So spart man sich eine Quartierssuche. Je nach gewählten Zielen ist man zwischen 40 bis 60&#x202F;km unterwegs. Rundtour: * Von Sellin führt der Östseeküstenradweg landeinwärts durch den Wald. So kommt man seitlich mäßig steil an Göhren vorbei. Alternative: Es darf die Strandpromenade über Baabe nach Göhren auch mit dem Fahrrad genutzt werden. Dies ist bis Göhren die attraktivere Strecke. Aber man muss dann einen sehr steilen Hügel im Ortszentrum von {{Marker | name = Göhren | type= village | wikidata = Q628382}} überwinden (auf der Fahrbahn zusammen, mit je nach Saison, viel KFZ-Verkehr im Ort). * Südlich Göhren geht es wieder auf dem Rügenrundweg über {{Marker | name = Lobbe | type= village | wikidata = Q1712959 }} und dem Ostseebad {{Marker | name = Thiessow | type= village | wikidata = Q641879 }} zum Ort {{Marker | name = Klein Zicker | type= village | wikidata = Q1746275}}. Hier ist Endstation. * Wer noch über ausreichend Energie verfügt, kann auf dem Rückweg zu Fuß einen Abstecher in die '''Zickerschen Berge''' machen. Ausgangspunkt für diesen Spaziergang ist der reizvolle Ort {{Marker | name = Groß Zicker | type= village | wikidata = Q85519182}}, der malerisch zu Füßen des Hügelzugs liegt. In den Zickerschen Bergen ist das Radfahren nicht erlaubt. * Rückkehr nach Sellin: {{Marker | name = Windschöpfwerk Lobbe | type= see | wikidata = Q2584004}}, {{Marker | name = Middelhagen | type= village | wikidata = Q560996}}, Fliegerberg (kleiner Ausblick auf den Bodden), Baabe Hafen. ===10. Etappe: Sellin − Greifswald (etwa 66&#x202F;km oder rund 100&#x202F;km) === [[Datei:Putbus (2011-05-21) 7.JPG|mini|Putbus aus der Luft]] Diese längere Etappe lässt sich mit Übernachtung in Stralsund in zwei Teiletappen teilen: *Sellin - Stralsund: 64{{nnbsp}}km *Stralsund - Greifswald: 36{{nnbsp}}km Da Stralsund schon erkundet wurde, bietet es sich an, den Ostseeküstenradweg über die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23754 | long = 13.30444}} abzukürzen. Dann verkürzt sich die Etappe Sellin − Greifswald auf rund 66{{nnbsp}}km. Die Glewitzer Fähre, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). So erspart man sich auch 10{{nnbsp}}km Pflasterstraße. Wer nur den Rügen-Rundweg fährt schließt seine Inselrunde sowieso in Stralsund ab. ==== Sellin – Abzweig Glewitzer Fähre (40{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Ruegen urwald goor boddenkueste ds wv 08 2010.jpg|mini|An der Boddenküste des Urwaldes „Goor“]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Seelin auf Nebenstraßen entlang des Selliner See bis kurz vor {{Marker | name = Moritzdorf | type= village | wikidata = Q1948159}}. Über einen Hügel wird Seedorf erreicht. '''Km 6:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q1464035}} - Malerisch am Neuensiener See gelegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach Überquerung der Brücke am Zuflusses zum Neuensiener See wird es wieder hügelig. Wer möchte kann einen Stopp an den {{Marker | name = [[w:Großsteingräber bei Lancken-Granitz|Großsteingräbern bei Lancken-Granitz]] | type= see | wikidata = Q832458 }} machen. :Beim Dorf Groß Stresow erreicht man die malerische Boddenküste. Es geht reizvoll entlang des Ufers über Muglitz bis vor Freetz. '''Km 15:''' {{Marker | name = Abzweig Urwald Goor |type= waypoint |group = gold | lat = 54.34504 | long = 13.54013}} - Laut offiziellen Daten auf https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] führt der Ostseeküsten-Radweg nördlich über Vilmnitz vorbei. Es bietet sich aber an direkt durch den {{Marker | name = Urwald Goor | type= landscape | lat = 54.34381| long = 13.52435 | wikidata = Q1537715}} zu fahren. Denn das Waldgebiet ist sehenswert. Stand 2010 durfte auf den Hauptwegen im NSG Rad gefahren werden. Die kleinen Wanderpfade sind aus Naturschutzgründen aber für das Radfahren gesperrt. Neben der reizvollen Boddenküste im Waldbereich mit kleinem Kliff ist auch der Totholzbaum der Schirmeiche im hinteren Teil des Goor-Waldes sehenswert :Am Westrand der Goor liegt das rekonstruierte Badehaus der Fürsten von Putbus (heute ein Hotel). '''Km 18:''' {{Marker | name = Lauterbach | type= village | wikidata = Q1808626}} - Der kurze Abstecher zum Hafen lohnt. Die streng geschützte Insel [[w:Vilm|Vilm]] kann nur im Rahmen von geführten Touren per Schiff besucht werden ([https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-vilm-besuchen Info]). '''Km 20:''' {{Marker | name = Putbus | type = town | wikidata = Q572006 }} mit Rondell (''Circus'') und Stadtmitte, {{marker | name = Schlosskirche Putbus | type = church | wikidata = Q2244595 }}, Schlosspark mit einigen historischen Sehenswürdigkeiten. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Größtenteils auf der Trasse der eher Kleinbahn geht es nun Richtung Garz. Die Strecke führt komplett abseits des Verkehr und auch größerer Orte durch viel Natur. Die Radroute ist hier ein naturnaher Weg mit wassergebundener Feinschotterdecke. Es gibt meist eine breite massive Grasnarbe in der Mitte. '''Km 32:''' {{Marker | name = [[Garz auf Rügen|Garz]] | type= city | wikidata = Q161898}} − älteste Stadt von Rügen. Die ländliche Kleinstadt wurde auf den Überresten der slawischen Burg Charenza gegründet, abseits in der Stadtmitte: Einkehrmöglichkeiten und ein Lebensmittelmarkt (Edeka). In Garz findet sich auch das {{Marker | name = Ernst-Moritz-Arndt-Museum | type= museum | wikidata = Q76635299}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg umrundet die Stadt Garz westlich und führt dann östlich am Garzer See entlang. :Südlich Garz macht die Radroute einen Schlenker an die [[w:Schoritzer Wiek|Schoritzer Wiek]]. Wer aufgrund evtl. fortgeschrittener Zeit schnell zur Glewitzer Fähre möchte kann diesen Schlenker auch über den gut ausgebauten Radweg an der Landstraße abkürzen (spart 3,5{{nnbsp}}km), zeitlich maximal 1/2 Std.). Auf dem Schlenker findet sich in Groß Schoritz das {{Marker | name = Ernst Moritz Arndt-Geburtshaus | type= see | lat = 54.276692 | long = 13.366172|url = https://www.ernst-moritz-arndt-gesellschaft.de|image = Gross_Schoritz_EMArndt_Geburtshaus.jpg}} Das Haus kann regulär '''nicht besichtigt werden.''' Es werden Veranstaltungen angeboten. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Glewitzer Fähre |type= waypoint |group = gold | lat =54.27951 | long = 13.34665}} - Die Etappe verlässt hier den Ostseeküstenradweg und nutzt die direkte Variante Richtung Greifswald. ==== Abzweig Glewitzer Fähre - Greifswald (28{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG|mini|Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach 6{{nnbsp}}km auf dem gut ausgebauten Radweg an der Landstraße ist die Fähre erreicht. Die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23749| long =13.30359 | image = Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG |url =https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre }}, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). Die fähre benötigt vom Weiler Glewitzer Fähre auf Rügen bis Stahlrode auf dem Festland 15 Minuten Fahrzeit (Strecke 1,8{{nnbsp}}km). :Ab Stahlrode (Einkehrmöglichkeiten am Hafen) geht es auf gutem Radweg an der Landstraße bis Reinberg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Hier trift man wieder auf den Ostseeküsten-Radweg. Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Reinberg und Abzweig Gristow '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 56:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nun ist es nicht mehr weit bis zur alten Hansestadt Greifswald. Ab Abzweig Gristow fährt man auf Asphalt hinein nach Mesekenhagen. Die Ortsdurchfahrt ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. Südlich Mesekenhagen folgen bis Greifswald gut asphaltierte Radwege. '''Km 66:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Hier beginnt die Altstadt von {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }}. Die lebendige Universitätsstadt ist besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== Variante über Stralsund in zwei Teiletappen ==== [[Datei:Poseritz imgp7701.jpg|mini|Ortsansicht in Poseritz mit Kirche]] Diese Variante ist rund 100{{nnbsp}}km lang. Hier optional noch einmal in Stralsund übernachten. Vom Abzweig Glewitzer Fähre bei Puddemin den Ostseeküsten-Radweg einfach weiter nach Stralsund folgen: * '''Puddemin''' - kleiner Hafen, der zur Pause einlädt. Hier findet sich das {{Marker | name = Hafenrestaurant Puddemin| type = restaurant | lat = 54.279041| long = 13.333671| url = https://hafen-restaurant-puddemin.de/}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut asphaltierten Trasse der Kleinbahn geht es über den Weiler '''Nepamitz''' nach Poseritz. Teilweise fährt man entlang von Landstraßen. * {{marker | name = Poseritz − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q2316464 }} - kleiner Abstecher von der Route. Am Ortseingang direkt an der Strecke: {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.295733| long = 13.277460 | show = symbol}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am südlichen Ortseingang Poseritz biegt der Radweg südlich nach Venwitz ab. Vom Weiler Venwitz hier geht es dann nordwestlich über Sissow nach Gustow. Die landschaftlich schöne Strecke nutzt teilweise die Trasse der ehemaligen Rügenschen Kleinbahn. Der Weg ist gut asphaltiert oder verläuft auf gut fahrbaren Betonspurwegen. Vor Gustow findet sich ein kleiner {{Marker | name = Rastplatz (ohne Regenschutz) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.291411| long = 13.216016 }}. * {{marker | name = Gustow − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244343 }} - Abstecher Dorfkirche 500{{nnbsp}}m von der Route. {{Marker | name = Imbiss "Zum Reiter" | type = restaurant | lat = 54.302125 | long = 13.209348}} im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Nesebanz und Klein Bandlevitz geht es weiter nach Gährlerfähre. Erst hier erreicht man wieder das Wasser, inzwischen ist man kurz vor dem Rügendamm angelangt. Teilweise Schotterstrecken. :Über den Rügendamm und die Insel Dänholm erreicht man wieder das Festland. * [[Stralsund]]: Übernachtung und am nächsten Tag Fahrt nach Greifswald. Jede Teiletappe rund 40{{nnbsp}}km. === 11. Etappe: Greifswald − Wolgast (51&#x202F;km) === Von Greifswald führt diese Etappe über das Seebad Lubmin nach Wolgast, dem Tor zur Insel Usedom. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. :~> Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 30:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 39''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen, in der Saison {{Marker | name = Personen- und Fahrradfähre nach Usedom | type= ferry | lat = 54.14122| long = 13.74948| url = https://www.schifffahrt-apollo.de/faehre/}}. Die Fähre schippert nach {{Marker | name = Peenemünde | type= village | wikidata = Q490398}}. So kann der Schlenker über Wolgast abgekürzt werden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Kröslin und Groß Ernsthof wird Wolgast angefahren. In diesem Abschntt teilweise Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. Vor Wolgast bei Tannenkamp wieder ruhige Wege am Wasser. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] '''Km 51''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. ===12. Etappe: Wolgast − Ahlbeck auf Usedom (etwa 40&#x202F;km) === [[File:Feininger-Tour 38.jpg|thumb|Feininger-Tour, Standort 38]] Wie an einer Perlenkette reihen sich auf {{Marker | name = Usedom | type = island | wikidata = Q3255 }} die Seebäder (auch: Kaiserbäder) auf: [[Zinnowitz]], [[Zempin]], [[Koserow]], [[Ückeritz]], [[Heringsdorf]] und [[Ahlbeck]] an der polnischen Grenze. Mit einem Badeaufenthalt kann man hier den eventuell vorhandenen Muskelkater der Radreise "auskurieren". Die ''Feininger-Radtour'' rund um die sogenannten Kaiserbäder verläuft teilweise auf dem Ostseeküsten-Radweg. Deckungsgleich sind auch Abschnitte in und um [[Swinemünde]], vgl. das Buch [http://www.papileo.de ''Papileo auf Usedom''], das die Tour und Feiningers Wirken auf Usedom sehr detailliert beschreibt, sowie die Orte, an denen die einzelnen Kunstwerke entstanden. '''Zur Strecke:''' '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. Hinter Mahlzow wird die laute Bundesstraße verlassen. :Es folgt ein ruhiger Schotterweg bis Mölschow. Zwischen '''Mölschow''' und {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} rollt man leicht auf Asphalt dahin. '''Km 10:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} - Hier erreicht man die Ostseeküste Usedoms. Die Route folgt nun der "Perlenschnur der Seebäder" bis Ahlbeck. '''Km 12:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 15:''' {{Marker | name = [[Zempin]] | type = village | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 22:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 26:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Bansin]] | type = village | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} - an der Seebrücke '''Km 37:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf]] | type = village | wikidata = | lat =53.956250 | long = 14.170078}} - an der Seebrücke '''Km 39:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. Hier endet eine Erlebisreiche Radreise auf dem Ostseeküstenradweg in "Meck-Pom". Das beliebte Seebad besitzt Bahnanschluss an die Usedomer Bäderbahn. Über Wolgast besteht Anschluss zum Bahnhof Züssow auf dem Festland. Ab Züssow verkehren Regionalexpresszüge Richtung Berlin und Stralsund. {{Panorama|bild=Heringsdorf Strand Panorama.jpg|unterschrift=Die Ostsee ist erreicht: Der Strand von Heringsdorf|breite=1500px}} == Weiter geht's == * Wer möchte, kann die gesamte [[Ostseeküsten-Radweg|Ostsee]] umradeln. * Weiterfahrt nach Berlin auf dem [[Radfernweg Berlin - Usedom]]. * oder ab ins Landesinnere von Mecklenburg-Vorpommern über den [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] zur Meckenburgischen Seenplatte. == GPX-Daten == * Streckenverlauf Ostseeküsten-Radweg (Abschnitt Flensburg - Ahlbeck auf Usedom) von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=16413681&type=relation&map=8.0/54.211/13.6805 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], Daten ohne Rügen-Rundweg. * Streckenverlauf Rügen-Rundweg von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=3209281&type=relation&map=9.0/54.4646/13.7843 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg 2: Mecklenburg-Vorpommern • Von Lübeck nach Ahlbeck/Usedom. Mit Rügen-Rundweg|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2024|Auflage=18|Band=|Seiten= 160|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN= 978-3711102270|Kommentar= 16&nbsp;€|Sprache=|Online= }} * {{Buch|Autor= Axel von Blomberg, Kai-Uwe Thiessenhusen |Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg Mecklenburg-Vorpommern|Ort=|Verlag=grünes Herz|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=166|Seitenanzahl=| Reihe = |ISBN= 978-3866363960|Kommentar= 12&nbsp;€|Sprache=|Online= }} == Weblinks == <!-- Dieser Abschnitt ist vor allem für Hinweise auf offizielle Informationen gedacht oder evtl. noch weitere ähnliche Infos gedacht (Radreisewiki, in Ausnahme Infos des ADFC). Links auf Radreiseangebote und -vermitteler oder Ähnliches gehören nicht in diesen Artikel bzw. gehören allgemein nicht in Wikivoyage. siehe auch https://de.wikivoyage.org/wiki/Wikivoyage:Was_wir_wollen_und_was_nicht --> * [https://www.auf-nach-mv.de/ostseekuesten-radfernweg Offizielle Seite: Ostseeküsten-Radweg] {{IstIn|D-Route 2: Ostseeküstenroute}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} {{Radweg|kat=Radwege in Mecklenburg-Vorpommern}} p1ze5oxckdtsmvyknnqz9ukitigjlbi 1794558 1794557 2026-08-06T06:01:07Z Dirk Schmidt 15181 /* 5. Etappe: Stralsund − Schaprode / Hiddensee (etwa 52&#x202F;km) */ 1794558 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Art=Thema|Datum=2020-08}} [[File:2019 - Nationalpark Jasmund - 01.jpg|thumb|Kreideklippen im [[Nationalpark Jasmund]] auf Rügen]] Der Ostseeküsten-Radweg ist die internationale '''Baltic Sea Cycle Route''' oder Hansa circuit und umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer. Die Ostseeküste in [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg und Vorpommern]] ist reich an Natur- und Kulturgütern. Nicht umsonst hat sich die Küste in den letzten Jahrzehnten zu einer der beliebtesten deutschen Ferienregionen gemausert. == Streckenprofil == [[File:ostseekuesten radweg logo ges auf ruegen ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Ostseeküsten-Radwegs]] * '''Länge: 670&#x202F;km''' * '''Ausschilderung:''' ja * '''Steigungen:''' Die Route beistzt meistens nur leichte Anstiege, allerdings sind einige steilere kurze Rampen dabei. * '''Wegzustand:''' Der Ausbauzustand ist stark wechselnd. Von gut ausgebauten Wirtschaftswegen bis hin zu naturnahen, mit Pfützen übersäten Klippenrandwegen ist alles dabei. * '''Verkehrsbelastung:''' saisonal und regional sehr unterschiedlich. In der Hochsaison insbesondere in und um die Seebäder viele Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Strecke. Sonst hinsichtlich Kfz-Verkehr außerorts oft verkehrsfrei geführt bzw. Radwege an Landstraßen. Es werden allerdings auch öfter ruhige Nebenstraßen gemeinsam mit Kfz genutzt. Stark befahrene Straßenabschnitte zusammen mit Kfz sind die Ausnahme. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Rad mit 7-Gangschaltung, da es teilweise Hügel gibt und weil man öfter mit dem Wind kämpfen muss. Pedelec daher sinnvoll. * '''Familieneignung:''' insgesamt lokal oft gut für Familien geeignet. * '''Inlinereignung:''' lokal evtl. gegeben, durchgängig aber nein == Hintergrund == Die Strecke gehört als "D-Route 2: Ostseeküstenroute" zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == === Karte des Ostseeküsten-Radweg === {{mapframe| lat = 54.249 | long = 12.513|zoom = 8 |width= full|height= 400 | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q140320013|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1647178|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen, am Ostseeküsten-Radweg gelistet. In Auswahl sind Rastplätze mit Wetterschutz und bezogen auf die Etappen, in Auswahl Sehenswürdigkeiten genannt. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind bei größeren Orten in den Ortsartikeln vermerkt. === Reisezeit und Etappen === Wer den gesamten Küstenabschnitt von Travemünde bis Ahlbeck auf Usedom intensiv mit allen Städten und wichtigen Sehenswürdigkeiten bereisen möchte, sollte sich '''zwei Wochen''' Zeit nehmen. Bei '''nur einer Woche''' wäre der Abschnitt von Rostock über den Darß und die komplette Rügenrunde ein attraktives Programm. Mit dem Zug Hinfahrt bis Roststock Hauptbahnhof bzw. der S-Bahn bis Warnemünde und Rückfahrt dann ab Stralsund. Sowohl Rostock wie Stralsund sind Fernverkehrshalte. Als Alternative könnte auch Greifwald dienen. Hier ebenfalls guter Bahnanschluss. Sonst kann die Strecke zwischen Zingst und Hiddensee mit der direkten Schiffsverbindung auch um zwei Etappen mit gut 100 km abgekürzt werden. === Reisezeit === Beste Reisezeit für den Ostseeküsten-Radweg ist von Mai bis September. Im Gegensatz zu Süddeutschland ist der April im Nordosten Deutschlands oft noch recht kühl und es grünt auch noch wenig. Je nach Frühlingseinzug und Witterung kann aber auch der April bereits schöne Radreisetage bieten – dies gilt vor allem für die 2. Monatshälfte. Im Frühling können sich bei Wind von der See lokal auch bei sonnigem Wetter recht frische Temperaturen ergeben. Ähnlich sieht es im Oktober aus. Auch hier sind schöne Radreisetage möglich, allerdings sehr von der aktuellen Witterung abhängig. === Fahrtrichtung === Traditionell wird meist von der Lübecker Bucht nach Usedom gefahren. Dies ist von der Windrichtung her etwas optimaler. Aber das hängt natürlich von der akutellen Wetterlage ab. Ein Streckenbeschreibung von Usedom zur Lübecker Bucht ist im Artikel [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]] zu finden. Die D13 bzw. Eurovelo-Route EV13 liegt auf dem Ostseeküsten-Radweg. Der Rügenrundweg gehört allerdings nicht zur D13 bzw. EV13. === Unterkünfte === Besonders in der Hochsaison sind die Seebäder oft weitgehend ausgebucht. Wer hier fährt sollte vorab alles reservieren. Allerdings ist für eine Radtour an der teilweise viel besuchten Küste eher das ruhigere Frühjahr oder auch der Spätsommer bzw. Frühherbst eine attraktive Reisezeit. Abseits der üblichen Reisewochenenden im Frühjahr geht es hier noch etwas geruhsamer zu. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres zu den Betrieben siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] === Camping === Eine naturnahe Reisevariante ist das '''[[Bikepacking]] mit Zelt'''. Entlang der Strecke finden sich ausreichend Campingplätze. Die Plätze sind gut über die [https://opencampingmap.org/de/way/350215769#10/53.3979/11.8639/1/1/bef Opencampingmap] zu finden. Etappenbezogene Campingplätze sind in Auswahl in der Streckenbeschreibung gelistet. Details zu den Campingplätzen und weiteren Unterkünften siehe Ortsartikel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Lübeck und Travemünde besitzen gute Bahnanbindungen ab Hamburg. Auch Ahlbeck auf Usedom ist über die Usedomer Bäderbahn an das Bahnnetz auf dem Festland angebunden. === Mit dem Fahrrad === * [[Ostseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein]] * Der internationale [[Iron Curtain Trail]] (EuroVelo 13/„Grünes Band Deutschland“) führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von der Grenze zu Tschechien unter anderem über den [[Harz]] und die [[Elbe]] nach Travemünde. <!-- === Auf der Straße === --> === Radanreise Lübeck Travemünde === Um per Fahrrad von Lübeck an die Ostsee zu gelangen, bieten sich drei Routen an: * Ab Lübeck Altstadt über die Radroute der alten Salzstraße nach Travemünde (23&#x202F;km). Infos siehe Beschreibung erste Etappe. * Via [https://herrentunnel.de/ Herrentunnel] direkt nach [[Travemünde]]. Durch den für Fußgänger und Radfahrer gesperrten Tunnel fährt ein Pendelbus. Der Bus-Shuttle befördert Fußgänger und Radler kostenlos zwischen den speziellen Haltestellen auf der Herreninsel und Lübeck Siems. Nach dem Übersetzen mit der kostenpflichtigen Fähre am Priwall erreicht man Mecklenburg-Vorpommern. Man verlässt schlagartig den Rummel an der Lübecker Bucht und radelt nun durch den ruhigen [[Klützer Winkel]] (Lübeck-Hbf > Priwallfähre: ca. 18&#x202F;km) * Via [[Dassow]] direkt zum [[Klützer Winkel]]. Bei Harkensee stößt man dann auf den Ostseeküsten-Radweg. Dassow besitzt eine gemütliche Altstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == Eine Radreise auf dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern beginnt man am besten in [[Schleswig-Holstein]]. "Km" steht für "Etappenkilometer" bezogen auf die Tagesstrecke ohne Abstecher. {{Scroll Gallery |title=Orte entlang der Ostseeküste von<br />"Meck-Pom". |Lübeck rathaus.jpg|Rathaus Lübeck - Die Hansestadt in Schleswig-Holstein ist ein attraktiver Startort. |Travemuende old town.jpg|Travemünde Altstadt |Hafen von Wismar.jpg|Hafen von Wismar |Rerik 2010-by-RaBoe-078.jpg|Rerik |Aerial View Kühlungsborn Luftbild Seebad Marina.jpg|Kühlungsborn Seebad Marina |Rostock asv2018-05 img42 aerial view.jpg|Rostock |Rostock asv2018-05 img65 Warnemuende view from lighthouse.jpg|Warnemünde |Ahrenshoop, Germany - panoramio (1).jpg|Ahrenshoop |Barth, Luftbild von Westen, 2018.jpg|Barth |DSC03000.jpeg - Stralsund (49172357558).jpg|Stralsund |Marktplatz in Gingst (Rügen) (1) (11987060693).jpg|Marktplatz in Gingst (Rügen) |Kap Arkona 2012.JPG|Kap Arkona |Altstadt von Sassnitz.jpg|Altstadt von Sassnitz |Sellin am Abend 20180521 12.jpg|Sellin |Mönchgut Greifswalder Bodden Blick.jpg|Mönchgut Greifswalder Bodden |Luftbild Putbus auf Rügen Stadtmitte Zentrum - Ostsee-Insel - Foto Wolfgang Pehlemann Steinberg IMG 0575.jpg|Putbus |Greifswald - Town Hall.jpg|Greifswald Rathausplatz |Wolgast Rathausplatz 2013-06-21 25c.jpg|Wolgast Rathausplatz |Dorfkirche Ahlbeck (b.Ueckermünde) 2015 NE.jpg|Dorfkirche Ahlbeck }} ===1. Etappe: Lübeck – Travemünde – Wismar (etwa 60 – 80&#x202F;km) === [[Datei:Ostseeküstenradweg vom Lübeck-Travemünde nach Mecklenburg-Vorpommern - panoramio (3).jpg|mini|Klassischer Blick Ostseeküstenradweg auf dem Klützer Winkel]] Je nach gewünschter Etappenlänge Start in Lübeck-Hauptbahnhof (75&#x202F;km) nah der Altstadt oder im Seebad Travemünde (55&#x202F;km). Tagesziel ist [[Wismar]]. Die Strecke bietet individuell viele Möglichkeiten, direkt der Küstenlinie folgend, den Blick aufs offene Meer zu genießen. Man kann teilweise individuell direkt auf kleinen Pfaden am Steilufer entlang fahren. Die Entfernung erreicht dann aber mehr Kilometer. Und diese inoffiziellen Küstenpfaden sind nicht vor Klippenabbrüchen abgesichert. '''Km 0:''' {{Marker | name = Lübeck Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q564926|url = https://www.bahnhof.de/luebeck-hbf}} - Lübeck besitzt gute Bahnanbindungen. Wer die alte Hansestadt von {{Marker | name = Lübeck | type = city | wikidata = Q2843 }} noch nicht kennt, für den lohnt eine Stadtbesichtigung. Die mittelalterliche Altstadt ist Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO. [[Datei:Alte Salzstraße Logo.svg|mini|Das Routenlogo der Alten Salzstraße führt auf ruhigen Strecken von Lübeck-Stadtmitte Richtung Travemünde.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Neben den bereits unter Anreise erwähnten Radrouten bietet sich zwischen Lübeck und Travemünde vor allem die '''[[Alte Salzstraße (Radroute)|Radroute der Alten Salzstraße]]''' an. Nach 20&#x202F;km ist auf dieser weitgehend ruhigen und grünen Strecke Travemünde erreicht. Die Radroute führt teilweise direkt als {{Marker | name = Uferweg an der Trave |type= waypoint |group = gold | lat = 53.90871| long = 10.71377}} entlang. Hier im Landschaftsschutzgebiet Schwartauwiesen Schotterstrecke. Ab Sereetz werden dann schattige Forstwege durch den Wald genutzt (ebenfalls Schotter). Nördlich des Waldhusener Forst lohnt ein Stopp am {{Marker | name = [[w:Pöppendorfer Großsteingrab|Pöppendorfer Großsteingrab]] | type= megalithic tomb | lat = 53.92699| long = 10.80578| image = Lübeck Pöppendorf Grosssteingrab S.JPG}}. Von hier rollt man auf ruhigen, asphaltierten Nebenstraßen Richtung Travemünde. Das Maritimhotel ist als Landmarke bereits von weitem zu sehen. '''Km 23:''' {{Marker | name = [[Travemünde]] | type = city | wikidata = Q321792 }} - Das zur Hansestadt gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In Travemünde mit der Fähre Richtung Mecklenburg-Vorpommern übersetzen. Es gibt zwei Fähren: Die Autofähre, oder die kleinere Fußgänger- und Fahrradfähre vorne an der Mole. Fährtickets gibt es an beiden Fähren nur am Automaten. :Von Travemünde sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Boltenhagen. Hat man den Privall hinter sich gelassen, wird es schnell ruhiger. Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} und {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die Hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. [[Datei:Ausssichtsplattform Hoher Schoenberg blick Luebeck.jpg|mini|Aussichtsplattform Hoher Schönberg: Blick Juni 2024 Richtung Travemünde. Der Mohn blüht. ]] '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Etwas weiter bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. '''Km 53:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es rund 30&#x202F;km bis zum Hafen an der Wismarer Altstadt. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. Im weiteren Verlauf Richtung Wismar dann wieder ruhigere Nebenstraße. '''Km 80:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ===2. Etappe: Wismar – Warnemünde (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = Unterwegs zwischen Wismar und Warnemünde |2023.09.23.144438 Betonschiff Redentin (Wismar) DE.jpg|Blick auf das "Betonschiff von Redentin". Aufgrund von Stahlmangel erbaute man im II. Weltkrieg einige Schiffe aus Beton. Weiteres siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. |Baltic_Sea_view_from_Schmiedeberg_hill_in_Rerik,_2025-06-23.jpg|In Rerik hat man vom Schmiedeberg einen schönen Küstenblick. |Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg|Nördlich Rerik lohnt der kleine Abstecher zum Leuchttturm Buk bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). |Kuehlung.jpg|Blick vom Leuchtturm Richtung Kühlungsborn |Strandpromenade kuehlungsborn.JPG|Strandpromenade Kühlungsborn |Denkmalensemble Kurhaus Heiligendamm.jpg|Blick von der Seebrücke auf das Denkmalensemble Heiligendamm - heute als Grandhotel genutzt. }} Von Wismar geht es weiter Richtung Rostock-[[Warnemünde]]. "Point of Interests" sind Rerik, der Panoramablick vom Leuchtturm bei Basdorf, die Seepromenade Kühlungsborn, Heiligendamm und der Gespensterwald bei Nienhagen. Wer möchte kann die Etappe mit einer weiteren Übernachtung in [[Rerik]] halbieren. '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Industrie am Hafen verlässt die Route Wismar nach Norden. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Ab Redentin wird auf straßenbegleitenden Radwegen Groß-Strömkendorf erreicht. [[Datei:Timmendorf 2012 02.jpg|mini|Insel Poel: Hafen Timmendorf mit Leuchtturm]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Wismar - Poel zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 31:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Rerik und Kühlungsborn lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung) '''Km 45:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Marina Kühlungsborn ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis Heiligendamm. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 50:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. ::Als Abstecher ist ein Besuch von {{marker | name = Bad Doberan | type = city | wikidata = Q9536 }} möglich (plus 7{{nnbsp}}km). Die Stadt besitzt ein historisches Münster. Den Weg dorthin kann man ab Kühlungsborn auch mit der {{marker | name = Mecklenburgischen Bäderbahn Molli | type = train | wikidata = Q9643 }} zurücklegen (Dampf-Schmalspurbahn, 15{{nnbsp}}km Strecke mit Fahrzeit 45{{nnbsp}}Min, Radtransport möglich, [https://www.molli-bahn.de www.molli-bahn.de). {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke vor Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Bald taucht die Route in ein dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen ein. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. '''Km 58:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = city | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Nienhagen ist es nicht mehr weit bis Warnemünde. Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 71:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. === 3. Etappe: Warnemünde – Prerow (57&#x202F;km) === [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn. Die Tagesstrecke startet mit einer Fahrt auf der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Fähre etwa 6{{nnbsp}}km Radweg an der Straße bis östlich Markgrafenheide. :Auf dem Weg zum Ostseebad Graal-Müritz schwenkt die Route {{Marker | name = hier von der Straße| name-map = Abzweig von der Landstraße Richtung Graal-Müritz|type= waypoint |group = gold | lat = 54.190943| long = 12.181692 }} bzw. Küste weg. Es geht um das {{marker | name = NSG Heiligensee und Hütelmoor | type = landscape | wikidata = Q1971027 }} herum und man taucht in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Die Weg sind nun geschottert, aber in der Regel gut fahrbar. Unterwegs bieten bei Regen Schutzhütten Unterschlupf. Als Erstes kommt man an der {{Marker | name = Schutzhütte an der Kuhschneise |type= shelter | lat = 54.20028| long = 12.18564| show = symbol}} vorbei. Als nächstes kann ein kleiner Abstecher zum {{Marker | name = Aussichtspunkt Moorhof | type= view | lat = 54.215059| long = 12.186531}} gemacht werden. Von der offenen Holzkanzel hat man einen kleinen Ausblick auf das NSG Heiligensee und Hütelmoor. Dann fährt man noch an der {{Marker | name = Schutzhütte Höhe Vierbirkenschneise |type= shelter | lat = 54.228454| long = 12.200009 | show = symbol}} vorbei. '''Km 17:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Seebrücke auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Dierhagen. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. '''Km: 25''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von hier ist es über das {{marker | name = Fischland | type = landscape | wikidata = Q895518 }} nicht mehr weit zum {{marker | name = Fischland-Darß-Zingst | type = peninsula | wikidata = Q702188 }} mit seinen gemütlichen Ferienorten. :{{Marker | name = Abzweig zur Fischlandkirche | type= waypoint |group = gold | lat = 54.34786 | long =12.38654 }} - Wer zur Fischlandkirche (Turmaufstieg) und dem hübschen Hafen von Wustrow möchte, zweigt hier vom Küstenweg ab. [[File:Kirche Wustrow (Fischland) Ausblick auf Saaler Bodden und Ostsee.JPG|mini|Blick von der Fischlandkirche Richtung Bodden.]] '''Km 33:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km 37:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Erstes Seebad in Vorpommern. Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[Datei:Weststrand_Darß_NLP_Vorpommersche_Boddenlandschaft_2023-06-07_73.jpg|mini|Auf dem Darß: Es bietet sich an den wilden Weststrand im Nationalpark als extra Tagestour zu besuchen.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Alternative abseits der Strecke zwischen Ahrenshoop und Prerow: Individuelle Erkundung des {{Marker | name = [[w:Darßer Ort|Darßer Ort]] | type= see | lat = 54.472500| long = 12.502613| wikidata = Q1720366}} mit Leuchtturm, (besteigbar) und dem wilden Weststrand auf dem Darß. :Es bietet sich aber eher an, dem Ostseeküstenradweg über die reizvollen Dörfer {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} (Km 44) und {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} (Km 50) entlang des Bodden zu folgen und die Tour zum Darßer Ort auf den nächsten Tag zu verschieben. '''Km 57:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ===4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) === [[File:Darßbahn vor Meiningenbrücke.jpg|thumb|Ostseeküstenradweg, hier parallel zur stillgelegten Strecke der Darßbahn am Bodstedter Bodden]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Zingst. Der Ostseeküsten-Radweg führt wesltich am Seebad vorbei. '''Km 8:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. : → Von Zingst kann man mit dem Fahrgastschiff direkt zur autofreien Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971}} übersetzen (Fahrzeit 3,5 Stunden, Verkehr in der Saison, aber nicht täglich ([https://www.reederei-zingst.de/fahrplan/zingst-insel-hiddensee Fahrplan und Preise]). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst verlassen. Durch die Boddenwiesen des Bodstedter Bodden geht es parallel der alten Trasse der Darßbahn Richtung Barth. '''Km 20:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Barth am Barther Bodden, geht es weiter zum "Tor der Insel [[Rügen]]", nach Stralsund. Die Strecke führt landschaftlich schön am Bodden entlang. Die Wege sind meist asphaltiert. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] *Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. * Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). '''Km 50:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. '''Km 52: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 63:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt mit Rathaus, Theater, Kulturhistorisches Museum, Ozeaneum - Deutsches Meeresmuseum, Museum Nautineum auf der Insel Dänholm, Kulturkirche St. Jakob, Kirchen: St. Marien, Kirche St. Nikolai, ehem. Kloster St. Johannis, Heiliggeistkloster === Rund um die Ostseeinsel Rügen === [[File:ruegen radrundweg logo ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Rügenradrundwegs]] Von Stralsund über den Rügendamm erreicht der Radurlauber die größte deutsche Ferieninsel {{Marker|type= island|name= Rügen|wikidata= Q3237}} Brückenfans können zuvor die neue Autobrücke zur Insel "ablichten". Der Ostseeküsten-Radweg umrundet die Insel komplett. Allein dieser Abschnitt der Radroute kann problemlos einen ganzen Urlaub für eine Woche füllen. Zusätzlich zum Logo des Ostseeküsten-Radwegs findet sich hier das Routenlogo des Rügenrundwegs. ===5. Etappe: Stralsund − Schaprode / Hiddensee (etwa 52&#x202F;km) === Die 52{{nnbsp}}km sind ohne Umrundung der Insel Ummanz. Wer die Insel Ummanz komplett umrundet ist bis Schaprode etwa 72{{nnbsp}}km unterwegs. Wer möchte kann von Stralsund auch direkt mit dem Schiff nach [[Hiddensee]] fahren: Fahrradmitnahme möglich, Fahrzeit bis Neuendorf auf Hiddensee 90 Minuten, saionaler Verkehr, [https://www.reederei-hiddensee.de/fahrpreise/stralsund Fahrplan und Fahrzeiten]. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727| show = copy}} - Etappenstart am Hafen an der Altstadt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die Ziegelgrabenbrücke und den Rügendamm wird Deutschlands größte Insel erreicht. Ìn Sichtweite liegt die imposante Rügenbrücke. Die ältere [https://www.elwis.de/DE/dynamisch/Bfs/bfsMeldung:316167:elwis_bfs_showBfs Zugbrücke] am Rügendamm wird mehrmals am Tag für jeweils 20 Minuten hochgezogen, um den Schiffen eine Durchfahrt zu ermöglichen (evtl. also eine Pause). '''Km 6: [[Altefähr]]''' − schöner Blick auf Stralsund und Fährverbindung nach Stralsund, {{marker | name = St. Nikolai Altefähr | type = church | wikidata = Q2316603 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Altefähr landschaftlich schöner, aber naturnaher Uferweg. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Teilweise hier auch sehr schlechte Oberfläche als Erd-Spurweg mit massiver Grasnarbe in der Mitte. Hier unterwegs ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.35446| long = 13.12304| show = symbol}}. '''Km 17:''' {{Marker | name = Rambin | type= village | wikidata =Q639946 }} − schmucke {{marker | name = Dorfkirche Rambin | type = church | wikidata = Q1736355 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküstenradweg schwenkt nun nach Norden. Auf ruhigen Nebenstraßen geht es landschaftlich schön durch kleine Weiler. Der Bodden liegt teilweise in Sichtweite. Teilweise werden auch Betonspurwege genutzt. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Nördlich Düßnitz ein kurzes {{Marker | name = Stück sehr grober Schotterweg (etwa 800{{nnbsp}}m) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.39232| long = 13.25955}}. '''Km 33:''' {{Marker | name = Abzweig zur Insel Umanz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.44232| long = 13.21479}} - Hier ist eine Rundfahrt auf der {{Marker | name = [[Ummanz|Insel Ummanz]]| type= landscape | wikidata = Q706702}} möglich. Die Insel ist durch eine Brücke mit Rügen verbunden (eine Runde ca.&nbsp;20{{nnbsp}}km extra), Nationalparkinformationsstellung Waase, schöne {{marker | name = Dorfkirche Waase | type = church | wikidata = Q2316475 }} mit wertvollem Antwerpener Schnitzaltar '''Km 37:''' {{Marker | name = Gingst | type = city | wikidata = Q560992 }} − Historische Handwerkerstuben, Rügen Park Gingst (Miniaturen und Freizeitpark). Die sehenswerte {{marker | name = Dorfkirche Gingst | type = church | wikidata = Q2221932 }} hat eine historische Orgel. [[File:Ferry Wittow Breetzer Bodden 2021-09-17 06.jpg|thumb|Wittower Fähre]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Achtung: Nördlich Gingst muss für 6{{nnbsp}}km bis Trent eine stärker befahrene Landstraße genutzt werden. :Vor Grankevitz dann wieder Radweg an der Straße bis Schaprode. '''Km 52:''' {{Marker | name = [[Schaprode]] | type= city | wikidata = Q320637 }} - Überfahrt zur Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q3218}} möglich, es bietet sich hier dann ein Aufenthaltstag an, bzw. zwei Nächte direkt auf Hiddensee. ===6. Etappe: Schaprode / Hiddensee - Kap Arkona (etwa 46&#x202F;km) === [[File:kap arkona vom hochuferweg peilturm vitte ds wv 08 2010.jpg|thumb|Blick auf Kap Arkona in "Pastell". Standort: Hochuferweg vom Peilturm nach Vitt. Der Peilturm ist im Bild über der Steilküste zu erkennen.]] Kürzere Etappe. Wer auf Hiddensee übernachtet hat, hat so noch genügend Zeit für die Schiffspassage nach Schaprode. '''Km 0:''' '''Schaprode''' - Etappenstart am Hafen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Überfahrt mit der {{Marker | name = Wittower Fähre | type= ferry | wikidata = Q1253307 |url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/wittower-faehre }} auf die Halbinsel Wittow '''Km 12: Hafen Wittower Fähre''' - Hier landet die Fähre auf der Halbinsel Wittow an. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Wiek]] | type= city | wikidata = Q673783}} − Hafenort, Dorfkirche Wiek '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Dranske]] | type= city | wikidata = Q561023}} − Badeort, Marinehistorisches Museum Bug :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Schotterwege entlang der Nordküste von Rügen. Oberhalb der Klippen wird Kap Arkona erreicht. '''Km 46:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type = see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578}} − Leuchttürme Kap Arkona. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich im Weiler Putgarten. Wer noch etwas weiter möchte kann auch entlang der Küste bis Juliusruh fahren (dann 55{{nnbsp}}km). Vorteil: Die Etappe nach Sassnitz ist so kürzer. Das heißt man hat am Folgetag mehr Zeit für den Nationalpark Jasmund. Sonst finden sich landeinwärts in Altenkirchen weitere Gästebetten. ===7. Etappe Kap Arkona − Sassnitz (etwa 50&#x202F;km) === Diese Etappe besitzt landschaftlich viele verschiedene Eindrücke. Es geht von der Halbinsel Wittmund über die Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Erst eben, wird es dann zum Ende der Tagesstrecke hügelig bis bergig. [[Datei:Juliusruh, die Schaabe, Breege (2011-05-21).JPG|mini|Luftbild mit Blick auf Juliusruh (Vorne) und die [[w:Nehrung|Nehrung]] Schaabe (mittig). Die Schaabe verbindet die Halbinseln Wittmund und Jasmund. Viel Kiefernwald und ein langer Sandstrand prägt diese Landschaft]] [[Datei:1024 Stubbenkammer, Blick auf den Königsstuhl-5721.jpg|mini|Im Herbst färben sich die Blätter im Nationalpark Jasmund.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type= see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578| show = copy }} - Etappenstart '''Km 1: Kapelle von Vitt''' - Ein Abstecher in das viel besuchte, aber romantische '''[[Kap_Arkona#Fischerdorf_Vitt|Fischerdorf Vitt]]''' lohnt. Das Fahrrad am besten oben im Bereich der Kapelle an den Radständern parken. Dann Spaziergang durch das kleine Dorf. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Schotterwegen geht es oberhalb der Steilküste Richtung Juliusruh. '''Km 9:''' {{Marker | name = [[Breege|Juliusruh-Breege]] | type= city | wikidata = Q654993}} - Seebad mit langem Badestrand, Park Juliusruh: spätbarocke Parkanlage um 1800 (ein unspektakulärer naturnaher Park), zum Ort gehört auch das Dorf Breege am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein asphaltierter Radweg führt über die Nehrung [[w:Schaabe|Schaabe]] Richtung Halbinsel Jasmund. '''Km 19:''' {{Marker | name = Glowe | type= city | wikidata = Q561014}} - Seebad mit Promenade und Yachthafen. Im Hafen Aussichtsplattform auf dem Molengebäude. Einkehrmöglichkeiten sowie Toiletten. '''Km 23:''' {{Marker | name = Schloss Spyker | type= see | wikidata =Q458600 |url = no }} − ältestes Schloss auf Rügen mit herrlichem Schlosspark '''Km 27:''' {{Marker | name = Neddesitz | type= city | wikidata = Q137913752}} − Jasmar Therme im Ort. Wer sich speziell für das Thema Kreide interessiert kann einen kleinen Abstecher zum [https://www.kreidemuseum.de/ Kreidemuseum Gummanz] machen. Und für Freunde von Findlingen findet sich nördlch des Dorfes der [[w:Opferstein von Quoltitz|Opferstein von Quoltitz]]. Zugang allerdings über sehr naturnahe Wege, die für Tourenräder nicht geeignet sind. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Aussichtsreich aber sehr hügelig geht es über Nardevitz und Nipmerow Richtung Lohme. Befahren werden gut betonierte Feldwege und asphaltierte Nebenstraßen (teilweise Spurwege). Es ergeben sich immer wieder schöne Blicke auf die Ostsee. '''Km 34:''' {{Marker | name = Lohme | type= city | wikidata = Q642689}} − kleiner Ferienort oben am Steilufer mit Seeblick, Einkehrmöglichkeiten, Schwanenstein (162 t Findling) {{Scroll Gallery |title = Unterwegs im Nationalpark Jasmund |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 36.jpg|Ein uriger Wald: Radroute im Nationalpark zwischen Lohme und Königsstuhl |Nationalpark Jasmund Nationalparkzentrum 01.jpg|Nationalparkzentrum am Königsstuhl |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-8-Asio.JPG|Bekannteste Sehenswürdigkeit im Park ist der Königsstuhl. Die Klippe war früher direkt mit Eintrittskarte des Infozentrums zugänglich. Der Zugang wurde aber zu unsicher. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-1-Asio.jpg|Daher hat man mit einem aufwendigen Skywalk einen Ersatz geschaffen (Eintritt zum Infozentrum inklusive). |Skywalk_Koenigsstuhl,_Sassnitz_(P1032385).jpg|upright{{!}}Der Aussichtspunkt ist nun auch barrierefrei zugänglich. |Nationalpark-Jasmund_Königsstuhl-Skywalk_20240905_135207.jpg|Blick Richtung Klippen. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-7-Asio.JPG|Vorne wandelt man hoch über den Klippen. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg|Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. |L_303_in_NLP_Jasmund_2023-05-22_02.jpg|Nach Querung der Landstraße L303 nahe des Großparkplatzes (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 15.jpg|Unterwegs im Buchenwald Richtung Sassnitz. }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Lohme taucht die Route in das Reich der Buchen des {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund]] | type= landscape | wikidata = Q679173}} ein. Im Nationalpark dürfen nur für das Fahrrad markierte Wege mit dem Rad befahren werden. '''Km 38:''' {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Königsstuhl im Nationalpark Jasmund]] | type= see | wikidata = Q315124}} - Der Felsen ist mit seinen 117 Metern die höchste Erhebung der Stubbenkammer und gehört zum [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Nationalpark-Zentrum]] (Eintritt für Zentrum und Skywalk über dem Felsen), lohnenswerter kurzer Fußweg zur Viktoria-Sicht (frei zugänglich, hier ebenfalls spektakuläre Tiefsicht, evtl. kurze Wartezeit am kleinem Steg). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig {{Marker | name = Verzweig bei Lohme: Abzweig sichere Strecke Richtung Sassnitz | type= waypoint |group = gold | lat = 54.572258 | long = 13.644547| show = noname |image = Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg}} nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. :Nach Querung der Landstraße L303 am {{Marker | name = Großparkplatz bei Hagen mit Toilette | type= waypoint |group = gold | lat = 54.561960 | long = 13.627671| show = noname}} Großparkplatz (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. :Hinweis: Der Ostseeküstenradweg führt laut Openstreetmap (Stand 03-2026) in Sassnitz angeblich nordwestlich an der Stadt vorbei. Laut offiziellen Daten von [https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] geht die Route aber durch die Stadt. Hier gibt es auch einiges zu sehen. [[Datei:Altstadt von Sassnitz.jpg|mini|Altstadt von Sassnitz]] '''Km 50:''' {{Marker | name = Sassnitz | type = city | wikidata = Q494631 | lat = 54.515253| long = 13.650942 }} − Etappenende am Hafen. Sassnitz liegt bergig am Hang der Halbinsel Jasmund. Sehenswertes: Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum, U-Boot H.M.S. Otus, St.-Johannis-Kirche, Tierpark Sassnitz am Steinbachweg 4, Schmetterlingspark und Atelierhaus an der Straße der Jugend 6. ===8: Etappe: Sassnitz – Sellin (29&#x202F;km) === [[File:20-07-06-Prora-RalfR-DJI 0120.jpg|thumb|Die ehemaligen Gebäude von Prora]] Kurze Etappe, aber es gibt viel zu sehen. '''Km 0:''' '''Sassnitz''' - Etappenstart am Hafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung:''' Im Bereich der Hafenanlagen von Mukran muss für einen guten Kilometer die starke befahrene Landstraße genutzt werden. Das Schieben auf dem Gehweg bzw. auf einem Trampelpfad ist aber möglich. Ein Lückenschluss des Radwegs im Bereich der Bahnbrücke ist wohl lange angedacht, aber bisher nicht umgesetzt. '''Km 9:''' Der Abstecher ins {{Marker | name = [[Feuersteinfelder (Rügen)|Naturschutzgebiet Feuersteinfelder]] | type= landscape | wikidata = Q1409723}} in der Schmalen Heide lohnt: Sandwege, evtl. schieben, am Hauptweg das Rad parken und zu Fuß auf die Pfade an den Feuersteinfeldern. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf gut ausgebautem Asphaltweg ist schnell Prora bzw. Binz erreicht. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Binz#Seebad Prora|Seebad Prora]] | type= building complex | wikidata = Q685448}} − ehemaliges „Kraft durch Freude“ Seebad aus der NS-Zeit, Dokumentationszentrum Prora, Eisenbahn- und Technikmuseum Rügen '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz]] | type= City | wikidata = Q523490}} − Bekanntes Seebad mit Binzer Kurpark, Park der Sinne am Schmachter See, Erlebnisbad Vitamar [[Datei:2015 Granitz 11.jpg|mini|Herbst am Schwarzen See]] [[Datei:Jagdschloss Granitz (2011-05-21) 15.JPG|mini|Jagdschloss Granitz aus der Luft]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Binz tauchz die Route in den bergigen Buchenwald der Granitz ein. Der Radweg verläuft hier geschotterten Forstwegen. Das Hügelland steht als {{Marker | name = Naturschutzgebiet Granitz | type= landscape | wikidata = Q1744193}} unter Schutz. Der Wanderpfad an der Steilküste der Granitz von Binz nach Sellin ist überigens für Radfahrende gesperrt. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz#vCard_Q315676|Jagdschloss Granitz]] | type= see | lat = 54.38067| long = 13.62725 | wikidata = Q315676}} Der kleine Abstecher lohnt in jedem Fall. Im Jagdschloss (Eintritt) kann der Schlossturm bestiegen werden. Achtung: Für die frei liegende Innentreppe muss man schon etwas schwindelfrei sein. Vor oben, aus rund 125 m über dem Meer, ergibt sich ein Rundblick über weite Teile der Insel Rügen. Gut zu Wissen: Unterhalb des Jagdschlosses findet sich eine übernachtete Fahrradabstellanlage. Auch Schließfächer für Gepäck sind vorhanden. '''Km 26:''' {{Marker | name = Schwarzer See | type= lake | wikidata = Q1403005}} - Der urige Waldsee befindet sich im östlichen Teil des Naturschutzgebiet Granitz in Richtung Sellin. Der kurze Weg zum Aussichtssteg darf nur zu Fuß genutzt werden. Das Fahrrad einfach an den Anlehnbügeln am Forstweg abschließen. '''Km 29:''' Seebad {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173}} - Etappenende in der Ortsmitte: Bäderarchitektur mit alten Villen, bekanntes Fotomotiv ist die Seebrücke. === 9. Etappe: Tagestour ab Sellin auf die Halbinsel Mönchgut === [[Datei:Zicker See.jpg|mini|Halbinsel Mönchgut: Blick von den Zickerschen Bergen. Das kleine, aber sehr reizvolle Hügelland darf nur zu Fuß betreten werden. ]] [[Datei:Übersicht_über_die_Zickerschen_Berge.jpg|mini|Übersicht über die Zickerschen Berge (Mai 2016)]] Es bietet sich an die {{Marker | name = [[w:Mönchgut|Halbinsel Mönchgut]] | type = landscape | wikidata = Q316623 }} ab {{Marker | name = Sellin | type= village | wikidata =Q541654 | show = copy}} oder auch {{Marker | name = Baabe | type= village | wikidata =Q630177}} als Tagestour zu erkunden. So spart man sich eine Quartierssuche. Je nach gewählten Zielen ist man zwischen 40 bis 60&#x202F;km unterwegs. Rundtour: * Von Sellin führt der Östseeküstenradweg landeinwärts durch den Wald. So kommt man seitlich mäßig steil an Göhren vorbei. Alternative: Es darf die Strandpromenade über Baabe nach Göhren auch mit dem Fahrrad genutzt werden. Dies ist bis Göhren die attraktivere Strecke. Aber man muss dann einen sehr steilen Hügel im Ortszentrum von {{Marker | name = Göhren | type= village | wikidata = Q628382}} überwinden (auf der Fahrbahn zusammen, mit je nach Saison, viel KFZ-Verkehr im Ort). * Südlich Göhren geht es wieder auf dem Rügenrundweg über {{Marker | name = Lobbe | type= village | wikidata = Q1712959 }} und dem Ostseebad {{Marker | name = Thiessow | type= village | wikidata = Q641879 }} zum Ort {{Marker | name = Klein Zicker | type= village | wikidata = Q1746275}}. Hier ist Endstation. * Wer noch über ausreichend Energie verfügt, kann auf dem Rückweg zu Fuß einen Abstecher in die '''Zickerschen Berge''' machen. Ausgangspunkt für diesen Spaziergang ist der reizvolle Ort {{Marker | name = Groß Zicker | type= village | wikidata = Q85519182}}, der malerisch zu Füßen des Hügelzugs liegt. In den Zickerschen Bergen ist das Radfahren nicht erlaubt. * Rückkehr nach Sellin: {{Marker | name = Windschöpfwerk Lobbe | type= see | wikidata = Q2584004}}, {{Marker | name = Middelhagen | type= village | wikidata = Q560996}}, Fliegerberg (kleiner Ausblick auf den Bodden), Baabe Hafen. ===10. Etappe: Sellin − Greifswald (etwa 66&#x202F;km oder rund 100&#x202F;km) === [[Datei:Putbus (2011-05-21) 7.JPG|mini|Putbus aus der Luft]] Diese längere Etappe lässt sich mit Übernachtung in Stralsund in zwei Teiletappen teilen: *Sellin - Stralsund: 64{{nnbsp}}km *Stralsund - Greifswald: 36{{nnbsp}}km Da Stralsund schon erkundet wurde, bietet es sich an, den Ostseeküstenradweg über die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23754 | long = 13.30444}} abzukürzen. Dann verkürzt sich die Etappe Sellin − Greifswald auf rund 66{{nnbsp}}km. Die Glewitzer Fähre, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). So erspart man sich auch 10{{nnbsp}}km Pflasterstraße. Wer nur den Rügen-Rundweg fährt schließt seine Inselrunde sowieso in Stralsund ab. ==== Sellin – Abzweig Glewitzer Fähre (40{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Ruegen urwald goor boddenkueste ds wv 08 2010.jpg|mini|An der Boddenküste des Urwaldes „Goor“]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Seelin auf Nebenstraßen entlang des Selliner See bis kurz vor {{Marker | name = Moritzdorf | type= village | wikidata = Q1948159}}. Über einen Hügel wird Seedorf erreicht. '''Km 6:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q1464035}} - Malerisch am Neuensiener See gelegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach Überquerung der Brücke am Zuflusses zum Neuensiener See wird es wieder hügelig. Wer möchte kann einen Stopp an den {{Marker | name = [[w:Großsteingräber bei Lancken-Granitz|Großsteingräbern bei Lancken-Granitz]] | type= see | wikidata = Q832458 }} machen. :Beim Dorf Groß Stresow erreicht man die malerische Boddenküste. Es geht reizvoll entlang des Ufers über Muglitz bis vor Freetz. '''Km 15:''' {{Marker | name = Abzweig Urwald Goor |type= waypoint |group = gold | lat = 54.34504 | long = 13.54013}} - Laut offiziellen Daten auf https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] führt der Ostseeküsten-Radweg nördlich über Vilmnitz vorbei. Es bietet sich aber an direkt durch den {{Marker | name = Urwald Goor | type= landscape | lat = 54.34381| long = 13.52435 | wikidata = Q1537715}} zu fahren. Denn das Waldgebiet ist sehenswert. Stand 2010 durfte auf den Hauptwegen im NSG Rad gefahren werden. Die kleinen Wanderpfade sind aus Naturschutzgründen aber für das Radfahren gesperrt. Neben der reizvollen Boddenküste im Waldbereich mit kleinem Kliff ist auch der Totholzbaum der Schirmeiche im hinteren Teil des Goor-Waldes sehenswert :Am Westrand der Goor liegt das rekonstruierte Badehaus der Fürsten von Putbus (heute ein Hotel). '''Km 18:''' {{Marker | name = Lauterbach | type= village | wikidata = Q1808626}} - Der kurze Abstecher zum Hafen lohnt. Die streng geschützte Insel [[w:Vilm|Vilm]] kann nur im Rahmen von geführten Touren per Schiff besucht werden ([https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-vilm-besuchen Info]). '''Km 20:''' {{Marker | name = Putbus | type = town | wikidata = Q572006 }} mit Rondell (''Circus'') und Stadtmitte, {{marker | name = Schlosskirche Putbus | type = church | wikidata = Q2244595 }}, Schlosspark mit einigen historischen Sehenswürdigkeiten. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Größtenteils auf der Trasse der eher Kleinbahn geht es nun Richtung Garz. Die Strecke führt komplett abseits des Verkehr und auch größerer Orte durch viel Natur. Die Radroute ist hier ein naturnaher Weg mit wassergebundener Feinschotterdecke. Es gibt meist eine breite massive Grasnarbe in der Mitte. '''Km 32:''' {{Marker | name = [[Garz auf Rügen|Garz]] | type= city | wikidata = Q161898}} − älteste Stadt von Rügen. Die ländliche Kleinstadt wurde auf den Überresten der slawischen Burg Charenza gegründet, abseits in der Stadtmitte: Einkehrmöglichkeiten und ein Lebensmittelmarkt (Edeka). In Garz findet sich auch das {{Marker | name = Ernst-Moritz-Arndt-Museum | type= museum | wikidata = Q76635299}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg umrundet die Stadt Garz westlich und führt dann östlich am Garzer See entlang. :Südlich Garz macht die Radroute einen Schlenker an die [[w:Schoritzer Wiek|Schoritzer Wiek]]. Wer aufgrund evtl. fortgeschrittener Zeit schnell zur Glewitzer Fähre möchte kann diesen Schlenker auch über den gut ausgebauten Radweg an der Landstraße abkürzen (spart 3,5{{nnbsp}}km), zeitlich maximal 1/2 Std.). Auf dem Schlenker findet sich in Groß Schoritz das {{Marker | name = Ernst Moritz Arndt-Geburtshaus | type= see | lat = 54.276692 | long = 13.366172|url = https://www.ernst-moritz-arndt-gesellschaft.de|image = Gross_Schoritz_EMArndt_Geburtshaus.jpg}} Das Haus kann regulär '''nicht besichtigt werden.''' Es werden Veranstaltungen angeboten. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Glewitzer Fähre |type= waypoint |group = gold | lat =54.27951 | long = 13.34665}} - Die Etappe verlässt hier den Ostseeküstenradweg und nutzt die direkte Variante Richtung Greifswald. ==== Abzweig Glewitzer Fähre - Greifswald (28{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG|mini|Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach 6{{nnbsp}}km auf dem gut ausgebauten Radweg an der Landstraße ist die Fähre erreicht. Die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23749| long =13.30359 | image = Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG |url =https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre }}, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). Die fähre benötigt vom Weiler Glewitzer Fähre auf Rügen bis Stahlrode auf dem Festland 15 Minuten Fahrzeit (Strecke 1,8{{nnbsp}}km). :Ab Stahlrode (Einkehrmöglichkeiten am Hafen) geht es auf gutem Radweg an der Landstraße bis Reinberg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Hier trift man wieder auf den Ostseeküsten-Radweg. Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Reinberg und Abzweig Gristow '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 56:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nun ist es nicht mehr weit bis zur alten Hansestadt Greifswald. Ab Abzweig Gristow fährt man auf Asphalt hinein nach Mesekenhagen. Die Ortsdurchfahrt ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. Südlich Mesekenhagen folgen bis Greifswald gut asphaltierte Radwege. '''Km 66:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Hier beginnt die Altstadt von {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }}. Die lebendige Universitätsstadt ist besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== Variante über Stralsund in zwei Teiletappen ==== [[Datei:Poseritz imgp7701.jpg|mini|Ortsansicht in Poseritz mit Kirche]] Diese Variante ist rund 100{{nnbsp}}km lang. Hier optional noch einmal in Stralsund übernachten. Vom Abzweig Glewitzer Fähre bei Puddemin den Ostseeküsten-Radweg einfach weiter nach Stralsund folgen: * '''Puddemin''' - kleiner Hafen, der zur Pause einlädt. Hier findet sich das {{Marker | name = Hafenrestaurant Puddemin| type = restaurant | lat = 54.279041| long = 13.333671| url = https://hafen-restaurant-puddemin.de/}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut asphaltierten Trasse der Kleinbahn geht es über den Weiler '''Nepamitz''' nach Poseritz. Teilweise fährt man entlang von Landstraßen. * {{marker | name = Poseritz − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q2316464 }} - kleiner Abstecher von der Route. Am Ortseingang direkt an der Strecke: {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.295733| long = 13.277460 | show = symbol}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am südlichen Ortseingang Poseritz biegt der Radweg südlich nach Venwitz ab. Vom Weiler Venwitz hier geht es dann nordwestlich über Sissow nach Gustow. Die landschaftlich schöne Strecke nutzt teilweise die Trasse der ehemaligen Rügenschen Kleinbahn. Der Weg ist gut asphaltiert oder verläuft auf gut fahrbaren Betonspurwegen. Vor Gustow findet sich ein kleiner {{Marker | name = Rastplatz (ohne Regenschutz) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.291411| long = 13.216016 }}. * {{marker | name = Gustow − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244343 }} - Abstecher Dorfkirche 500{{nnbsp}}m von der Route. {{Marker | name = Imbiss "Zum Reiter" | type = restaurant | lat = 54.302125 | long = 13.209348}} im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Nesebanz und Klein Bandlevitz geht es weiter nach Gährlerfähre. Erst hier erreicht man wieder das Wasser, inzwischen ist man kurz vor dem Rügendamm angelangt. Teilweise Schotterstrecken. :Über den Rügendamm und die Insel Dänholm erreicht man wieder das Festland. * [[Stralsund]]: Übernachtung und am nächsten Tag Fahrt nach Greifswald. Jede Teiletappe rund 40{{nnbsp}}km. === 11. Etappe: Greifswald − Wolgast (51&#x202F;km) === Von Greifswald führt diese Etappe über das Seebad Lubmin nach Wolgast, dem Tor zur Insel Usedom. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. :~> Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 30:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 39''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen, in der Saison {{Marker | name = Personen- und Fahrradfähre nach Usedom | type= ferry | lat = 54.14122| long = 13.74948| url = https://www.schifffahrt-apollo.de/faehre/}}. Die Fähre schippert nach {{Marker | name = Peenemünde | type= village | wikidata = Q490398}}. So kann der Schlenker über Wolgast abgekürzt werden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Kröslin und Groß Ernsthof wird Wolgast angefahren. In diesem Abschntt teilweise Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. Vor Wolgast bei Tannenkamp wieder ruhige Wege am Wasser. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] '''Km 51''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. ===12. Etappe: Wolgast − Ahlbeck auf Usedom (etwa 40&#x202F;km) === [[File:Feininger-Tour 38.jpg|thumb|Feininger-Tour, Standort 38]] Wie an einer Perlenkette reihen sich auf {{Marker | name = Usedom | type = island | wikidata = Q3255 }} die Seebäder (auch: Kaiserbäder) auf: [[Zinnowitz]], [[Zempin]], [[Koserow]], [[Ückeritz]], [[Heringsdorf]] und [[Ahlbeck]] an der polnischen Grenze. Mit einem Badeaufenthalt kann man hier den eventuell vorhandenen Muskelkater der Radreise "auskurieren". Die ''Feininger-Radtour'' rund um die sogenannten Kaiserbäder verläuft teilweise auf dem Ostseeküsten-Radweg. Deckungsgleich sind auch Abschnitte in und um [[Swinemünde]], vgl. das Buch [http://www.papileo.de ''Papileo auf Usedom''], das die Tour und Feiningers Wirken auf Usedom sehr detailliert beschreibt, sowie die Orte, an denen die einzelnen Kunstwerke entstanden. '''Zur Strecke:''' '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. Hinter Mahlzow wird die laute Bundesstraße verlassen. :Es folgt ein ruhiger Schotterweg bis Mölschow. Zwischen '''Mölschow''' und {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} rollt man leicht auf Asphalt dahin. '''Km 10:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} - Hier erreicht man die Ostseeküste Usedoms. Die Route folgt nun der "Perlenschnur der Seebäder" bis Ahlbeck. '''Km 12:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 15:''' {{Marker | name = [[Zempin]] | type = village | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 22:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 26:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Bansin]] | type = village | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} - an der Seebrücke '''Km 37:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf]] | type = village | wikidata = | lat =53.956250 | long = 14.170078}} - an der Seebrücke '''Km 39:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. Hier endet eine Erlebisreiche Radreise auf dem Ostseeküstenradweg in "Meck-Pom". Das beliebte Seebad besitzt Bahnanschluss an die Usedomer Bäderbahn. Über Wolgast besteht Anschluss zum Bahnhof Züssow auf dem Festland. Ab Züssow verkehren Regionalexpresszüge Richtung Berlin und Stralsund. {{Panorama|bild=Heringsdorf Strand Panorama.jpg|unterschrift=Die Ostsee ist erreicht: Der Strand von Heringsdorf|breite=1500px}} == Weiter geht's == * Wer möchte, kann die gesamte [[Ostseeküsten-Radweg|Ostsee]] umradeln. * Weiterfahrt nach Berlin auf dem [[Radfernweg Berlin - Usedom]]. * oder ab ins Landesinnere von Mecklenburg-Vorpommern über den [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] zur Meckenburgischen Seenplatte. == GPX-Daten == * Streckenverlauf Ostseeküsten-Radweg (Abschnitt Flensburg - Ahlbeck auf Usedom) von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=16413681&type=relation&map=8.0/54.211/13.6805 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], Daten ohne Rügen-Rundweg. * Streckenverlauf Rügen-Rundweg von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=3209281&type=relation&map=9.0/54.4646/13.7843 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg 2: Mecklenburg-Vorpommern • Von Lübeck nach Ahlbeck/Usedom. Mit Rügen-Rundweg|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2024|Auflage=18|Band=|Seiten= 160|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN= 978-3711102270|Kommentar= 16&nbsp;€|Sprache=|Online= }} * {{Buch|Autor= Axel von Blomberg, Kai-Uwe Thiessenhusen |Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg Mecklenburg-Vorpommern|Ort=|Verlag=grünes Herz|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=166|Seitenanzahl=| Reihe = |ISBN= 978-3866363960|Kommentar= 12&nbsp;€|Sprache=|Online= }} == Weblinks == <!-- Dieser Abschnitt ist vor allem für Hinweise auf offizielle Informationen gedacht oder evtl. noch weitere ähnliche Infos gedacht (Radreisewiki, in Ausnahme Infos des ADFC). Links auf Radreiseangebote und -vermitteler oder Ähnliches gehören nicht in diesen Artikel bzw. gehören allgemein nicht in Wikivoyage. siehe auch https://de.wikivoyage.org/wiki/Wikivoyage:Was_wir_wollen_und_was_nicht --> * [https://www.auf-nach-mv.de/ostseekuesten-radfernweg Offizielle Seite: Ostseeküsten-Radweg] {{IstIn|D-Route 2: Ostseeküstenroute}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} {{Radweg|kat=Radwege in Mecklenburg-Vorpommern}} dz0grseexyzxvkj7lbb1sfu3w5noh4x 1794559 1794558 2026-08-06T06:03:12Z Dirk Schmidt 15181 /* 5. Etappe: Stralsund − Schaprode / Hiddensee (etwa 52&#x202F;km) */ + geo 1794559 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Art=Thema|Datum=2020-08}} [[File:2019 - Nationalpark Jasmund - 01.jpg|thumb|Kreideklippen im [[Nationalpark Jasmund]] auf Rügen]] Der Ostseeküsten-Radweg ist die internationale '''Baltic Sea Cycle Route''' oder Hansa circuit und umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer. Die Ostseeküste in [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg und Vorpommern]] ist reich an Natur- und Kulturgütern. Nicht umsonst hat sich die Küste in den letzten Jahrzehnten zu einer der beliebtesten deutschen Ferienregionen gemausert. == Streckenprofil == [[File:ostseekuesten radweg logo ges auf ruegen ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Ostseeküsten-Radwegs]] * '''Länge: 670&#x202F;km''' * '''Ausschilderung:''' ja * '''Steigungen:''' Die Route beistzt meistens nur leichte Anstiege, allerdings sind einige steilere kurze Rampen dabei. * '''Wegzustand:''' Der Ausbauzustand ist stark wechselnd. Von gut ausgebauten Wirtschaftswegen bis hin zu naturnahen, mit Pfützen übersäten Klippenrandwegen ist alles dabei. * '''Verkehrsbelastung:''' saisonal und regional sehr unterschiedlich. In der Hochsaison insbesondere in und um die Seebäder viele Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Strecke. Sonst hinsichtlich Kfz-Verkehr außerorts oft verkehrsfrei geführt bzw. Radwege an Landstraßen. Es werden allerdings auch öfter ruhige Nebenstraßen gemeinsam mit Kfz genutzt. Stark befahrene Straßenabschnitte zusammen mit Kfz sind die Ausnahme. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Rad mit 7-Gangschaltung, da es teilweise Hügel gibt und weil man öfter mit dem Wind kämpfen muss. Pedelec daher sinnvoll. * '''Familieneignung:''' insgesamt lokal oft gut für Familien geeignet. * '''Inlinereignung:''' lokal evtl. gegeben, durchgängig aber nein == Hintergrund == Die Strecke gehört als "D-Route 2: Ostseeküstenroute" zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == === Karte des Ostseeküsten-Radweg === {{mapframe| lat = 54.249 | long = 12.513|zoom = 8 |width= full|height= 400 | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q140320013|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1647178|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen, am Ostseeküsten-Radweg gelistet. In Auswahl sind Rastplätze mit Wetterschutz und bezogen auf die Etappen, in Auswahl Sehenswürdigkeiten genannt. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind bei größeren Orten in den Ortsartikeln vermerkt. === Reisezeit und Etappen === Wer den gesamten Küstenabschnitt von Travemünde bis Ahlbeck auf Usedom intensiv mit allen Städten und wichtigen Sehenswürdigkeiten bereisen möchte, sollte sich '''zwei Wochen''' Zeit nehmen. Bei '''nur einer Woche''' wäre der Abschnitt von Rostock über den Darß und die komplette Rügenrunde ein attraktives Programm. Mit dem Zug Hinfahrt bis Roststock Hauptbahnhof bzw. der S-Bahn bis Warnemünde und Rückfahrt dann ab Stralsund. Sowohl Rostock wie Stralsund sind Fernverkehrshalte. Als Alternative könnte auch Greifwald dienen. Hier ebenfalls guter Bahnanschluss. Sonst kann die Strecke zwischen Zingst und Hiddensee mit der direkten Schiffsverbindung auch um zwei Etappen mit gut 100 km abgekürzt werden. === Reisezeit === Beste Reisezeit für den Ostseeküsten-Radweg ist von Mai bis September. Im Gegensatz zu Süddeutschland ist der April im Nordosten Deutschlands oft noch recht kühl und es grünt auch noch wenig. Je nach Frühlingseinzug und Witterung kann aber auch der April bereits schöne Radreisetage bieten – dies gilt vor allem für die 2. Monatshälfte. Im Frühling können sich bei Wind von der See lokal auch bei sonnigem Wetter recht frische Temperaturen ergeben. Ähnlich sieht es im Oktober aus. Auch hier sind schöne Radreisetage möglich, allerdings sehr von der aktuellen Witterung abhängig. === Fahrtrichtung === Traditionell wird meist von der Lübecker Bucht nach Usedom gefahren. Dies ist von der Windrichtung her etwas optimaler. Aber das hängt natürlich von der akutellen Wetterlage ab. Ein Streckenbeschreibung von Usedom zur Lübecker Bucht ist im Artikel [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]] zu finden. Die D13 bzw. Eurovelo-Route EV13 liegt auf dem Ostseeküsten-Radweg. Der Rügenrundweg gehört allerdings nicht zur D13 bzw. EV13. === Unterkünfte === Besonders in der Hochsaison sind die Seebäder oft weitgehend ausgebucht. Wer hier fährt sollte vorab alles reservieren. Allerdings ist für eine Radtour an der teilweise viel besuchten Küste eher das ruhigere Frühjahr oder auch der Spätsommer bzw. Frühherbst eine attraktive Reisezeit. Abseits der üblichen Reisewochenenden im Frühjahr geht es hier noch etwas geruhsamer zu. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres zu den Betrieben siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] === Camping === Eine naturnahe Reisevariante ist das '''[[Bikepacking]] mit Zelt'''. Entlang der Strecke finden sich ausreichend Campingplätze. Die Plätze sind gut über die [https://opencampingmap.org/de/way/350215769#10/53.3979/11.8639/1/1/bef Opencampingmap] zu finden. Etappenbezogene Campingplätze sind in Auswahl in der Streckenbeschreibung gelistet. Details zu den Campingplätzen und weiteren Unterkünften siehe Ortsartikel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Lübeck und Travemünde besitzen gute Bahnanbindungen ab Hamburg. Auch Ahlbeck auf Usedom ist über die Usedomer Bäderbahn an das Bahnnetz auf dem Festland angebunden. === Mit dem Fahrrad === * [[Ostseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein]] * Der internationale [[Iron Curtain Trail]] (EuroVelo 13/„Grünes Band Deutschland“) führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von der Grenze zu Tschechien unter anderem über den [[Harz]] und die [[Elbe]] nach Travemünde. <!-- === Auf der Straße === --> === Radanreise Lübeck Travemünde === Um per Fahrrad von Lübeck an die Ostsee zu gelangen, bieten sich drei Routen an: * Ab Lübeck Altstadt über die Radroute der alten Salzstraße nach Travemünde (23&#x202F;km). Infos siehe Beschreibung erste Etappe. * Via [https://herrentunnel.de/ Herrentunnel] direkt nach [[Travemünde]]. Durch den für Fußgänger und Radfahrer gesperrten Tunnel fährt ein Pendelbus. Der Bus-Shuttle befördert Fußgänger und Radler kostenlos zwischen den speziellen Haltestellen auf der Herreninsel und Lübeck Siems. Nach dem Übersetzen mit der kostenpflichtigen Fähre am Priwall erreicht man Mecklenburg-Vorpommern. Man verlässt schlagartig den Rummel an der Lübecker Bucht und radelt nun durch den ruhigen [[Klützer Winkel]] (Lübeck-Hbf > Priwallfähre: ca. 18&#x202F;km) * Via [[Dassow]] direkt zum [[Klützer Winkel]]. Bei Harkensee stößt man dann auf den Ostseeküsten-Radweg. Dassow besitzt eine gemütliche Altstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == Eine Radreise auf dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern beginnt man am besten in [[Schleswig-Holstein]]. "Km" steht für "Etappenkilometer" bezogen auf die Tagesstrecke ohne Abstecher. {{Scroll Gallery |title=Orte entlang der Ostseeküste von<br />"Meck-Pom". |Lübeck rathaus.jpg|Rathaus Lübeck - Die Hansestadt in Schleswig-Holstein ist ein attraktiver Startort. |Travemuende old town.jpg|Travemünde Altstadt |Hafen von Wismar.jpg|Hafen von Wismar |Rerik 2010-by-RaBoe-078.jpg|Rerik |Aerial View Kühlungsborn Luftbild Seebad Marina.jpg|Kühlungsborn Seebad Marina |Rostock asv2018-05 img42 aerial view.jpg|Rostock |Rostock asv2018-05 img65 Warnemuende view from lighthouse.jpg|Warnemünde |Ahrenshoop, Germany - panoramio (1).jpg|Ahrenshoop |Barth, Luftbild von Westen, 2018.jpg|Barth |DSC03000.jpeg - Stralsund (49172357558).jpg|Stralsund |Marktplatz in Gingst (Rügen) (1) (11987060693).jpg|Marktplatz in Gingst (Rügen) |Kap Arkona 2012.JPG|Kap Arkona |Altstadt von Sassnitz.jpg|Altstadt von Sassnitz |Sellin am Abend 20180521 12.jpg|Sellin |Mönchgut Greifswalder Bodden Blick.jpg|Mönchgut Greifswalder Bodden |Luftbild Putbus auf Rügen Stadtmitte Zentrum - Ostsee-Insel - Foto Wolfgang Pehlemann Steinberg IMG 0575.jpg|Putbus |Greifswald - Town Hall.jpg|Greifswald Rathausplatz |Wolgast Rathausplatz 2013-06-21 25c.jpg|Wolgast Rathausplatz |Dorfkirche Ahlbeck (b.Ueckermünde) 2015 NE.jpg|Dorfkirche Ahlbeck }} ===1. Etappe: Lübeck – Travemünde – Wismar (etwa 60 – 80&#x202F;km) === [[Datei:Ostseeküstenradweg vom Lübeck-Travemünde nach Mecklenburg-Vorpommern - panoramio (3).jpg|mini|Klassischer Blick Ostseeküstenradweg auf dem Klützer Winkel]] Je nach gewünschter Etappenlänge Start in Lübeck-Hauptbahnhof (75&#x202F;km) nah der Altstadt oder im Seebad Travemünde (55&#x202F;km). Tagesziel ist [[Wismar]]. Die Strecke bietet individuell viele Möglichkeiten, direkt der Küstenlinie folgend, den Blick aufs offene Meer zu genießen. Man kann teilweise individuell direkt auf kleinen Pfaden am Steilufer entlang fahren. Die Entfernung erreicht dann aber mehr Kilometer. Und diese inoffiziellen Küstenpfaden sind nicht vor Klippenabbrüchen abgesichert. '''Km 0:''' {{Marker | name = Lübeck Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q564926|url = https://www.bahnhof.de/luebeck-hbf}} - Lübeck besitzt gute Bahnanbindungen. Wer die alte Hansestadt von {{Marker | name = Lübeck | type = city | wikidata = Q2843 }} noch nicht kennt, für den lohnt eine Stadtbesichtigung. Die mittelalterliche Altstadt ist Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO. [[Datei:Alte Salzstraße Logo.svg|mini|Das Routenlogo der Alten Salzstraße führt auf ruhigen Strecken von Lübeck-Stadtmitte Richtung Travemünde.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Neben den bereits unter Anreise erwähnten Radrouten bietet sich zwischen Lübeck und Travemünde vor allem die '''[[Alte Salzstraße (Radroute)|Radroute der Alten Salzstraße]]''' an. Nach 20&#x202F;km ist auf dieser weitgehend ruhigen und grünen Strecke Travemünde erreicht. Die Radroute führt teilweise direkt als {{Marker | name = Uferweg an der Trave |type= waypoint |group = gold | lat = 53.90871| long = 10.71377}} entlang. Hier im Landschaftsschutzgebiet Schwartauwiesen Schotterstrecke. Ab Sereetz werden dann schattige Forstwege durch den Wald genutzt (ebenfalls Schotter). Nördlich des Waldhusener Forst lohnt ein Stopp am {{Marker | name = [[w:Pöppendorfer Großsteingrab|Pöppendorfer Großsteingrab]] | type= megalithic tomb | lat = 53.92699| long = 10.80578| image = Lübeck Pöppendorf Grosssteingrab S.JPG}}. Von hier rollt man auf ruhigen, asphaltierten Nebenstraßen Richtung Travemünde. Das Maritimhotel ist als Landmarke bereits von weitem zu sehen. '''Km 23:''' {{Marker | name = [[Travemünde]] | type = city | wikidata = Q321792 }} - Das zur Hansestadt gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In Travemünde mit der Fähre Richtung Mecklenburg-Vorpommern übersetzen. Es gibt zwei Fähren: Die Autofähre, oder die kleinere Fußgänger- und Fahrradfähre vorne an der Mole. Fährtickets gibt es an beiden Fähren nur am Automaten. :Von Travemünde sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Boltenhagen. Hat man den Privall hinter sich gelassen, wird es schnell ruhiger. Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} und {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die Hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. [[Datei:Ausssichtsplattform Hoher Schoenberg blick Luebeck.jpg|mini|Aussichtsplattform Hoher Schönberg: Blick Juni 2024 Richtung Travemünde. Der Mohn blüht. ]] '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Etwas weiter bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. '''Km 53:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es rund 30&#x202F;km bis zum Hafen an der Wismarer Altstadt. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. Im weiteren Verlauf Richtung Wismar dann wieder ruhigere Nebenstraße. '''Km 80:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ===2. Etappe: Wismar – Warnemünde (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = Unterwegs zwischen Wismar und Warnemünde |2023.09.23.144438 Betonschiff Redentin (Wismar) DE.jpg|Blick auf das "Betonschiff von Redentin". Aufgrund von Stahlmangel erbaute man im II. Weltkrieg einige Schiffe aus Beton. Weiteres siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. |Baltic_Sea_view_from_Schmiedeberg_hill_in_Rerik,_2025-06-23.jpg|In Rerik hat man vom Schmiedeberg einen schönen Küstenblick. |Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg|Nördlich Rerik lohnt der kleine Abstecher zum Leuchttturm Buk bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). |Kuehlung.jpg|Blick vom Leuchtturm Richtung Kühlungsborn |Strandpromenade kuehlungsborn.JPG|Strandpromenade Kühlungsborn |Denkmalensemble Kurhaus Heiligendamm.jpg|Blick von der Seebrücke auf das Denkmalensemble Heiligendamm - heute als Grandhotel genutzt. }} Von Wismar geht es weiter Richtung Rostock-[[Warnemünde]]. "Point of Interests" sind Rerik, der Panoramablick vom Leuchtturm bei Basdorf, die Seepromenade Kühlungsborn, Heiligendamm und der Gespensterwald bei Nienhagen. Wer möchte kann die Etappe mit einer weiteren Übernachtung in [[Rerik]] halbieren. '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Industrie am Hafen verlässt die Route Wismar nach Norden. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Ab Redentin wird auf straßenbegleitenden Radwegen Groß-Strömkendorf erreicht. [[Datei:Timmendorf 2012 02.jpg|mini|Insel Poel: Hafen Timmendorf mit Leuchtturm]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Wismar - Poel zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 31:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Rerik und Kühlungsborn lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung) '''Km 45:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Marina Kühlungsborn ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis Heiligendamm. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 50:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. ::Als Abstecher ist ein Besuch von {{marker | name = Bad Doberan | type = city | wikidata = Q9536 }} möglich (plus 7{{nnbsp}}km). Die Stadt besitzt ein historisches Münster. Den Weg dorthin kann man ab Kühlungsborn auch mit der {{marker | name = Mecklenburgischen Bäderbahn Molli | type = train | wikidata = Q9643 }} zurücklegen (Dampf-Schmalspurbahn, 15{{nnbsp}}km Strecke mit Fahrzeit 45{{nnbsp}}Min, Radtransport möglich, [https://www.molli-bahn.de www.molli-bahn.de). {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke vor Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Bald taucht die Route in ein dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen ein. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. '''Km 58:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = city | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Nienhagen ist es nicht mehr weit bis Warnemünde. Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 71:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. === 3. Etappe: Warnemünde – Prerow (57&#x202F;km) === [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn. Die Tagesstrecke startet mit einer Fahrt auf der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Fähre etwa 6{{nnbsp}}km Radweg an der Straße bis östlich Markgrafenheide. :Auf dem Weg zum Ostseebad Graal-Müritz schwenkt die Route {{Marker | name = hier von der Straße| name-map = Abzweig von der Landstraße Richtung Graal-Müritz|type= waypoint |group = gold | lat = 54.190943| long = 12.181692 }} bzw. Küste weg. Es geht um das {{marker | name = NSG Heiligensee und Hütelmoor | type = landscape | wikidata = Q1971027 }} herum und man taucht in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Die Weg sind nun geschottert, aber in der Regel gut fahrbar. Unterwegs bieten bei Regen Schutzhütten Unterschlupf. Als Erstes kommt man an der {{Marker | name = Schutzhütte an der Kuhschneise |type= shelter | lat = 54.20028| long = 12.18564| show = symbol}} vorbei. Als nächstes kann ein kleiner Abstecher zum {{Marker | name = Aussichtspunkt Moorhof | type= view | lat = 54.215059| long = 12.186531}} gemacht werden. Von der offenen Holzkanzel hat man einen kleinen Ausblick auf das NSG Heiligensee und Hütelmoor. Dann fährt man noch an der {{Marker | name = Schutzhütte Höhe Vierbirkenschneise |type= shelter | lat = 54.228454| long = 12.200009 | show = symbol}} vorbei. '''Km 17:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Seebrücke auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Dierhagen. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. '''Km: 25''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von hier ist es über das {{marker | name = Fischland | type = landscape | wikidata = Q895518 }} nicht mehr weit zum {{marker | name = Fischland-Darß-Zingst | type = peninsula | wikidata = Q702188 }} mit seinen gemütlichen Ferienorten. :{{Marker | name = Abzweig zur Fischlandkirche | type= waypoint |group = gold | lat = 54.34786 | long =12.38654 }} - Wer zur Fischlandkirche (Turmaufstieg) und dem hübschen Hafen von Wustrow möchte, zweigt hier vom Küstenweg ab. [[File:Kirche Wustrow (Fischland) Ausblick auf Saaler Bodden und Ostsee.JPG|mini|Blick von der Fischlandkirche Richtung Bodden.]] '''Km 33:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km 37:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Erstes Seebad in Vorpommern. Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[Datei:Weststrand_Darß_NLP_Vorpommersche_Boddenlandschaft_2023-06-07_73.jpg|mini|Auf dem Darß: Es bietet sich an den wilden Weststrand im Nationalpark als extra Tagestour zu besuchen.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Alternative abseits der Strecke zwischen Ahrenshoop und Prerow: Individuelle Erkundung des {{Marker | name = [[w:Darßer Ort|Darßer Ort]] | type= see | lat = 54.472500| long = 12.502613| wikidata = Q1720366}} mit Leuchtturm, (besteigbar) und dem wilden Weststrand auf dem Darß. :Es bietet sich aber eher an, dem Ostseeküstenradweg über die reizvollen Dörfer {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} (Km 44) und {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} (Km 50) entlang des Bodden zu folgen und die Tour zum Darßer Ort auf den nächsten Tag zu verschieben. '''Km 57:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ===4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) === [[File:Darßbahn vor Meiningenbrücke.jpg|thumb|Ostseeküstenradweg, hier parallel zur stillgelegten Strecke der Darßbahn am Bodstedter Bodden]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Zingst. Der Ostseeküsten-Radweg führt wesltich am Seebad vorbei. '''Km 8:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. : → Von Zingst kann man mit dem Fahrgastschiff direkt zur autofreien Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971}} übersetzen (Fahrzeit 3,5 Stunden, Verkehr in der Saison, aber nicht täglich ([https://www.reederei-zingst.de/fahrplan/zingst-insel-hiddensee Fahrplan und Preise]). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst verlassen. Durch die Boddenwiesen des Bodstedter Bodden geht es parallel der alten Trasse der Darßbahn Richtung Barth. '''Km 20:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Barth am Barther Bodden, geht es weiter zum "Tor der Insel [[Rügen]]", nach Stralsund. Die Strecke führt landschaftlich schön am Bodden entlang. Die Wege sind meist asphaltiert. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] *Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. * Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). '''Km 50:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. '''Km 52: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 63:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt mit Rathaus, Theater, Kulturhistorisches Museum, Ozeaneum - Deutsches Meeresmuseum, Museum Nautineum auf der Insel Dänholm, Kulturkirche St. Jakob, Kirchen: St. Marien, Kirche St. Nikolai, ehem. Kloster St. Johannis, Heiliggeistkloster === Rund um die Ostseeinsel Rügen === [[File:ruegen radrundweg logo ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Rügenradrundwegs]] Von Stralsund über den Rügendamm erreicht der Radurlauber die größte deutsche Ferieninsel {{Marker|type= island|name= Rügen|wikidata= Q3237}} Brückenfans können zuvor die neue Autobrücke zur Insel "ablichten". Der Ostseeküsten-Radweg umrundet die Insel komplett. Allein dieser Abschnitt der Radroute kann problemlos einen ganzen Urlaub für eine Woche füllen. Zusätzlich zum Logo des Ostseeküsten-Radwegs findet sich hier das Routenlogo des Rügenrundwegs. ===5. Etappe: Stralsund − Schaprode / Hiddensee (etwa 52&#x202F;km) === Die 52{{nnbsp}}km sind ohne Umrundung der Insel Ummanz. Wer die Insel Ummanz komplett umrundet ist bis Schaprode etwa 72{{nnbsp}}km unterwegs. Wer möchte kann von Stralsund auch direkt mit dem Schiff nach {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971 | show = copy }} fahren: Fahrradmitnahme möglich, Fahrzeit bis Neuendorf auf Hiddensee 90 Minuten, saionaler Verkehr, [https://www.reederei-hiddensee.de/fahrpreise/stralsund Fahrplan und Fahrzeiten]. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727| show = copy}} - Etappenstart am Hafen an der Altstadt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die Ziegelgrabenbrücke und den Rügendamm wird Deutschlands größte Insel erreicht. Ìn Sichtweite liegt die imposante Rügenbrücke. Die ältere [https://www.elwis.de/DE/dynamisch/Bfs/bfsMeldung:316167:elwis_bfs_showBfs Zugbrücke] am Rügendamm wird mehrmals am Tag für jeweils 20 Minuten hochgezogen, um den Schiffen eine Durchfahrt zu ermöglichen (evtl. also eine Pause). '''Km 6: {{Marker | name = Altefähr| type= village | wikidata = Q304646 }} − schöner Blick auf Stralsund und Fährverbindung nach Stralsund, {{marker | name = St. Nikolai Altefähr | type = church | wikidata = Q2316603 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Altefähr landschaftlich schöner, aber naturnaher Uferweg. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Teilweise hier auch sehr schlechte Oberfläche als Erd-Spurweg mit massiver Grasnarbe in der Mitte. Hier unterwegs ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.35446| long = 13.12304| show = symbol}}. '''Km 17:''' {{Marker | name = Rambin | type= village | wikidata =Q639946 }} − schmucke {{marker | name = Dorfkirche Rambin | type = church | wikidata = Q1736355 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküstenradweg schwenkt nun nach Norden. Auf ruhigen Nebenstraßen geht es landschaftlich schön durch kleine Weiler. Der Bodden liegt teilweise in Sichtweite. Teilweise werden auch Betonspurwege genutzt. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Nördlich Düßnitz ein kurzes {{Marker | name = Stück sehr grober Schotterweg (etwa 800{{nnbsp}}m) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.39232| long = 13.25955}}. '''Km 33:''' {{Marker | name = Abzweig zur Insel Umanz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.44232| long = 13.21479}} - Hier ist eine Rundfahrt auf der {{Marker | name = [[Ummanz|Insel Ummanz]]| type= landscape | wikidata = Q706702}} möglich. Die Insel ist durch eine Brücke mit Rügen verbunden (eine Runde ca.&nbsp;20{{nnbsp}}km extra), Nationalparkinformationsstellung Waase, schöne {{marker | name = Dorfkirche Waase | type = church | wikidata = Q2316475 }} mit wertvollem Antwerpener Schnitzaltar '''Km 37:''' {{Marker | name = Gingst | type = city | wikidata = Q560992 }} − Historische Handwerkerstuben, Rügen Park Gingst (Miniaturen und Freizeitpark). Die sehenswerte {{marker | name = Dorfkirche Gingst | type = church | wikidata = Q2221932 }} hat eine historische Orgel. [[File:Ferry Wittow Breetzer Bodden 2021-09-17 06.jpg|thumb|Wittower Fähre]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Achtung: Nördlich Gingst muss für 6{{nnbsp}}km bis Trent eine stärker befahrene Landstraße genutzt werden. :Vor Grankevitz dann wieder Radweg an der Straße bis Schaprode. '''Km 52:''' {{Marker | name = [[Schaprode]] | type= city | wikidata = Q320637 }} - Überfahrt zur Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q3218}} möglich, es bietet sich hier dann ein Aufenthaltstag an, bzw. zwei Nächte direkt auf Hiddensee. ===6. Etappe: Schaprode / Hiddensee - Kap Arkona (etwa 46&#x202F;km) === [[File:kap arkona vom hochuferweg peilturm vitte ds wv 08 2010.jpg|thumb|Blick auf Kap Arkona in "Pastell". Standort: Hochuferweg vom Peilturm nach Vitt. Der Peilturm ist im Bild über der Steilküste zu erkennen.]] Kürzere Etappe. Wer auf Hiddensee übernachtet hat, hat so noch genügend Zeit für die Schiffspassage nach Schaprode. '''Km 0:''' '''Schaprode''' - Etappenstart am Hafen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Überfahrt mit der {{Marker | name = Wittower Fähre | type= ferry | wikidata = Q1253307 |url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/wittower-faehre }} auf die Halbinsel Wittow '''Km 12: Hafen Wittower Fähre''' - Hier landet die Fähre auf der Halbinsel Wittow an. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Wiek]] | type= city | wikidata = Q673783}} − Hafenort, Dorfkirche Wiek '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Dranske]] | type= city | wikidata = Q561023}} − Badeort, Marinehistorisches Museum Bug :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Schotterwege entlang der Nordküste von Rügen. Oberhalb der Klippen wird Kap Arkona erreicht. '''Km 46:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type = see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578}} − Leuchttürme Kap Arkona. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich im Weiler Putgarten. Wer noch etwas weiter möchte kann auch entlang der Küste bis Juliusruh fahren (dann 55{{nnbsp}}km). Vorteil: Die Etappe nach Sassnitz ist so kürzer. Das heißt man hat am Folgetag mehr Zeit für den Nationalpark Jasmund. Sonst finden sich landeinwärts in Altenkirchen weitere Gästebetten. ===7. Etappe Kap Arkona − Sassnitz (etwa 50&#x202F;km) === Diese Etappe besitzt landschaftlich viele verschiedene Eindrücke. Es geht von der Halbinsel Wittmund über die Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Erst eben, wird es dann zum Ende der Tagesstrecke hügelig bis bergig. [[Datei:Juliusruh, die Schaabe, Breege (2011-05-21).JPG|mini|Luftbild mit Blick auf Juliusruh (Vorne) und die [[w:Nehrung|Nehrung]] Schaabe (mittig). Die Schaabe verbindet die Halbinseln Wittmund und Jasmund. Viel Kiefernwald und ein langer Sandstrand prägt diese Landschaft]] [[Datei:1024 Stubbenkammer, Blick auf den Königsstuhl-5721.jpg|mini|Im Herbst färben sich die Blätter im Nationalpark Jasmund.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type= see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578| show = copy }} - Etappenstart '''Km 1: Kapelle von Vitt''' - Ein Abstecher in das viel besuchte, aber romantische '''[[Kap_Arkona#Fischerdorf_Vitt|Fischerdorf Vitt]]''' lohnt. Das Fahrrad am besten oben im Bereich der Kapelle an den Radständern parken. Dann Spaziergang durch das kleine Dorf. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Schotterwegen geht es oberhalb der Steilküste Richtung Juliusruh. '''Km 9:''' {{Marker | name = [[Breege|Juliusruh-Breege]] | type= city | wikidata = Q654993}} - Seebad mit langem Badestrand, Park Juliusruh: spätbarocke Parkanlage um 1800 (ein unspektakulärer naturnaher Park), zum Ort gehört auch das Dorf Breege am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein asphaltierter Radweg führt über die Nehrung [[w:Schaabe|Schaabe]] Richtung Halbinsel Jasmund. '''Km 19:''' {{Marker | name = Glowe | type= city | wikidata = Q561014}} - Seebad mit Promenade und Yachthafen. Im Hafen Aussichtsplattform auf dem Molengebäude. Einkehrmöglichkeiten sowie Toiletten. '''Km 23:''' {{Marker | name = Schloss Spyker | type= see | wikidata =Q458600 |url = no }} − ältestes Schloss auf Rügen mit herrlichem Schlosspark '''Km 27:''' {{Marker | name = Neddesitz | type= city | wikidata = Q137913752}} − Jasmar Therme im Ort. Wer sich speziell für das Thema Kreide interessiert kann einen kleinen Abstecher zum [https://www.kreidemuseum.de/ Kreidemuseum Gummanz] machen. Und für Freunde von Findlingen findet sich nördlch des Dorfes der [[w:Opferstein von Quoltitz|Opferstein von Quoltitz]]. Zugang allerdings über sehr naturnahe Wege, die für Tourenräder nicht geeignet sind. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Aussichtsreich aber sehr hügelig geht es über Nardevitz und Nipmerow Richtung Lohme. Befahren werden gut betonierte Feldwege und asphaltierte Nebenstraßen (teilweise Spurwege). Es ergeben sich immer wieder schöne Blicke auf die Ostsee. '''Km 34:''' {{Marker | name = Lohme | type= city | wikidata = Q642689}} − kleiner Ferienort oben am Steilufer mit Seeblick, Einkehrmöglichkeiten, Schwanenstein (162 t Findling) {{Scroll Gallery |title = Unterwegs im Nationalpark Jasmund |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 36.jpg|Ein uriger Wald: Radroute im Nationalpark zwischen Lohme und Königsstuhl |Nationalpark Jasmund Nationalparkzentrum 01.jpg|Nationalparkzentrum am Königsstuhl |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-8-Asio.JPG|Bekannteste Sehenswürdigkeit im Park ist der Königsstuhl. Die Klippe war früher direkt mit Eintrittskarte des Infozentrums zugänglich. Der Zugang wurde aber zu unsicher. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-1-Asio.jpg|Daher hat man mit einem aufwendigen Skywalk einen Ersatz geschaffen (Eintritt zum Infozentrum inklusive). |Skywalk_Koenigsstuhl,_Sassnitz_(P1032385).jpg|upright{{!}}Der Aussichtspunkt ist nun auch barrierefrei zugänglich. |Nationalpark-Jasmund_Königsstuhl-Skywalk_20240905_135207.jpg|Blick Richtung Klippen. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-7-Asio.JPG|Vorne wandelt man hoch über den Klippen. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg|Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. |L_303_in_NLP_Jasmund_2023-05-22_02.jpg|Nach Querung der Landstraße L303 nahe des Großparkplatzes (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 15.jpg|Unterwegs im Buchenwald Richtung Sassnitz. }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Lohme taucht die Route in das Reich der Buchen des {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund]] | type= landscape | wikidata = Q679173}} ein. Im Nationalpark dürfen nur für das Fahrrad markierte Wege mit dem Rad befahren werden. '''Km 38:''' {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Königsstuhl im Nationalpark Jasmund]] | type= see | wikidata = Q315124}} - Der Felsen ist mit seinen 117 Metern die höchste Erhebung der Stubbenkammer und gehört zum [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Nationalpark-Zentrum]] (Eintritt für Zentrum und Skywalk über dem Felsen), lohnenswerter kurzer Fußweg zur Viktoria-Sicht (frei zugänglich, hier ebenfalls spektakuläre Tiefsicht, evtl. kurze Wartezeit am kleinem Steg). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig {{Marker | name = Verzweig bei Lohme: Abzweig sichere Strecke Richtung Sassnitz | type= waypoint |group = gold | lat = 54.572258 | long = 13.644547| show = noname |image = Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg}} nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. :Nach Querung der Landstraße L303 am {{Marker | name = Großparkplatz bei Hagen mit Toilette | type= waypoint |group = gold | lat = 54.561960 | long = 13.627671| show = noname}} Großparkplatz (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. :Hinweis: Der Ostseeküstenradweg führt laut Openstreetmap (Stand 03-2026) in Sassnitz angeblich nordwestlich an der Stadt vorbei. Laut offiziellen Daten von [https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] geht die Route aber durch die Stadt. Hier gibt es auch einiges zu sehen. [[Datei:Altstadt von Sassnitz.jpg|mini|Altstadt von Sassnitz]] '''Km 50:''' {{Marker | name = Sassnitz | type = city | wikidata = Q494631 | lat = 54.515253| long = 13.650942 }} − Etappenende am Hafen. Sassnitz liegt bergig am Hang der Halbinsel Jasmund. Sehenswertes: Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum, U-Boot H.M.S. Otus, St.-Johannis-Kirche, Tierpark Sassnitz am Steinbachweg 4, Schmetterlingspark und Atelierhaus an der Straße der Jugend 6. ===8: Etappe: Sassnitz – Sellin (29&#x202F;km) === [[File:20-07-06-Prora-RalfR-DJI 0120.jpg|thumb|Die ehemaligen Gebäude von Prora]] Kurze Etappe, aber es gibt viel zu sehen. '''Km 0:''' '''Sassnitz''' - Etappenstart am Hafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung:''' Im Bereich der Hafenanlagen von Mukran muss für einen guten Kilometer die starke befahrene Landstraße genutzt werden. Das Schieben auf dem Gehweg bzw. auf einem Trampelpfad ist aber möglich. Ein Lückenschluss des Radwegs im Bereich der Bahnbrücke ist wohl lange angedacht, aber bisher nicht umgesetzt. '''Km 9:''' Der Abstecher ins {{Marker | name = [[Feuersteinfelder (Rügen)|Naturschutzgebiet Feuersteinfelder]] | type= landscape | wikidata = Q1409723}} in der Schmalen Heide lohnt: Sandwege, evtl. schieben, am Hauptweg das Rad parken und zu Fuß auf die Pfade an den Feuersteinfeldern. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf gut ausgebautem Asphaltweg ist schnell Prora bzw. Binz erreicht. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Binz#Seebad Prora|Seebad Prora]] | type= building complex | wikidata = Q685448}} − ehemaliges „Kraft durch Freude“ Seebad aus der NS-Zeit, Dokumentationszentrum Prora, Eisenbahn- und Technikmuseum Rügen '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz]] | type= City | wikidata = Q523490}} − Bekanntes Seebad mit Binzer Kurpark, Park der Sinne am Schmachter See, Erlebnisbad Vitamar [[Datei:2015 Granitz 11.jpg|mini|Herbst am Schwarzen See]] [[Datei:Jagdschloss Granitz (2011-05-21) 15.JPG|mini|Jagdschloss Granitz aus der Luft]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Binz tauchz die Route in den bergigen Buchenwald der Granitz ein. Der Radweg verläuft hier geschotterten Forstwegen. Das Hügelland steht als {{Marker | name = Naturschutzgebiet Granitz | type= landscape | wikidata = Q1744193}} unter Schutz. Der Wanderpfad an der Steilküste der Granitz von Binz nach Sellin ist überigens für Radfahrende gesperrt. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz#vCard_Q315676|Jagdschloss Granitz]] | type= see | lat = 54.38067| long = 13.62725 | wikidata = Q315676}} Der kleine Abstecher lohnt in jedem Fall. Im Jagdschloss (Eintritt) kann der Schlossturm bestiegen werden. Achtung: Für die frei liegende Innentreppe muss man schon etwas schwindelfrei sein. Vor oben, aus rund 125 m über dem Meer, ergibt sich ein Rundblick über weite Teile der Insel Rügen. Gut zu Wissen: Unterhalb des Jagdschlosses findet sich eine übernachtete Fahrradabstellanlage. Auch Schließfächer für Gepäck sind vorhanden. '''Km 26:''' {{Marker | name = Schwarzer See | type= lake | wikidata = Q1403005}} - Der urige Waldsee befindet sich im östlichen Teil des Naturschutzgebiet Granitz in Richtung Sellin. Der kurze Weg zum Aussichtssteg darf nur zu Fuß genutzt werden. Das Fahrrad einfach an den Anlehnbügeln am Forstweg abschließen. '''Km 29:''' Seebad {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173}} - Etappenende in der Ortsmitte: Bäderarchitektur mit alten Villen, bekanntes Fotomotiv ist die Seebrücke. === 9. Etappe: Tagestour ab Sellin auf die Halbinsel Mönchgut === [[Datei:Zicker See.jpg|mini|Halbinsel Mönchgut: Blick von den Zickerschen Bergen. Das kleine, aber sehr reizvolle Hügelland darf nur zu Fuß betreten werden. ]] [[Datei:Übersicht_über_die_Zickerschen_Berge.jpg|mini|Übersicht über die Zickerschen Berge (Mai 2016)]] Es bietet sich an die {{Marker | name = [[w:Mönchgut|Halbinsel Mönchgut]] | type = landscape | wikidata = Q316623 }} ab {{Marker | name = Sellin | type= village | wikidata =Q541654 | show = copy}} oder auch {{Marker | name = Baabe | type= village | wikidata =Q630177}} als Tagestour zu erkunden. So spart man sich eine Quartierssuche. Je nach gewählten Zielen ist man zwischen 40 bis 60&#x202F;km unterwegs. Rundtour: * Von Sellin führt der Östseeküstenradweg landeinwärts durch den Wald. So kommt man seitlich mäßig steil an Göhren vorbei. Alternative: Es darf die Strandpromenade über Baabe nach Göhren auch mit dem Fahrrad genutzt werden. Dies ist bis Göhren die attraktivere Strecke. Aber man muss dann einen sehr steilen Hügel im Ortszentrum von {{Marker | name = Göhren | type= village | wikidata = Q628382}} überwinden (auf der Fahrbahn zusammen, mit je nach Saison, viel KFZ-Verkehr im Ort). * Südlich Göhren geht es wieder auf dem Rügenrundweg über {{Marker | name = Lobbe | type= village | wikidata = Q1712959 }} und dem Ostseebad {{Marker | name = Thiessow | type= village | wikidata = Q641879 }} zum Ort {{Marker | name = Klein Zicker | type= village | wikidata = Q1746275}}. Hier ist Endstation. * Wer noch über ausreichend Energie verfügt, kann auf dem Rückweg zu Fuß einen Abstecher in die '''Zickerschen Berge''' machen. Ausgangspunkt für diesen Spaziergang ist der reizvolle Ort {{Marker | name = Groß Zicker | type= village | wikidata = Q85519182}}, der malerisch zu Füßen des Hügelzugs liegt. In den Zickerschen Bergen ist das Radfahren nicht erlaubt. * Rückkehr nach Sellin: {{Marker | name = Windschöpfwerk Lobbe | type= see | wikidata = Q2584004}}, {{Marker | name = Middelhagen | type= village | wikidata = Q560996}}, Fliegerberg (kleiner Ausblick auf den Bodden), Baabe Hafen. ===10. Etappe: Sellin − Greifswald (etwa 66&#x202F;km oder rund 100&#x202F;km) === [[Datei:Putbus (2011-05-21) 7.JPG|mini|Putbus aus der Luft]] Diese längere Etappe lässt sich mit Übernachtung in Stralsund in zwei Teiletappen teilen: *Sellin - Stralsund: 64{{nnbsp}}km *Stralsund - Greifswald: 36{{nnbsp}}km Da Stralsund schon erkundet wurde, bietet es sich an, den Ostseeküstenradweg über die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23754 | long = 13.30444}} abzukürzen. Dann verkürzt sich die Etappe Sellin − Greifswald auf rund 66{{nnbsp}}km. Die Glewitzer Fähre, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). So erspart man sich auch 10{{nnbsp}}km Pflasterstraße. Wer nur den Rügen-Rundweg fährt schließt seine Inselrunde sowieso in Stralsund ab. ==== Sellin – Abzweig Glewitzer Fähre (40{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Ruegen urwald goor boddenkueste ds wv 08 2010.jpg|mini|An der Boddenküste des Urwaldes „Goor“]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Seelin auf Nebenstraßen entlang des Selliner See bis kurz vor {{Marker | name = Moritzdorf | type= village | wikidata = Q1948159}}. Über einen Hügel wird Seedorf erreicht. '''Km 6:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q1464035}} - Malerisch am Neuensiener See gelegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach Überquerung der Brücke am Zuflusses zum Neuensiener See wird es wieder hügelig. Wer möchte kann einen Stopp an den {{Marker | name = [[w:Großsteingräber bei Lancken-Granitz|Großsteingräbern bei Lancken-Granitz]] | type= see | wikidata = Q832458 }} machen. :Beim Dorf Groß Stresow erreicht man die malerische Boddenküste. Es geht reizvoll entlang des Ufers über Muglitz bis vor Freetz. '''Km 15:''' {{Marker | name = Abzweig Urwald Goor |type= waypoint |group = gold | lat = 54.34504 | long = 13.54013}} - Laut offiziellen Daten auf https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] führt der Ostseeküsten-Radweg nördlich über Vilmnitz vorbei. Es bietet sich aber an direkt durch den {{Marker | name = Urwald Goor | type= landscape | lat = 54.34381| long = 13.52435 | wikidata = Q1537715}} zu fahren. Denn das Waldgebiet ist sehenswert. Stand 2010 durfte auf den Hauptwegen im NSG Rad gefahren werden. Die kleinen Wanderpfade sind aus Naturschutzgründen aber für das Radfahren gesperrt. Neben der reizvollen Boddenküste im Waldbereich mit kleinem Kliff ist auch der Totholzbaum der Schirmeiche im hinteren Teil des Goor-Waldes sehenswert :Am Westrand der Goor liegt das rekonstruierte Badehaus der Fürsten von Putbus (heute ein Hotel). '''Km 18:''' {{Marker | name = Lauterbach | type= village | wikidata = Q1808626}} - Der kurze Abstecher zum Hafen lohnt. Die streng geschützte Insel [[w:Vilm|Vilm]] kann nur im Rahmen von geführten Touren per Schiff besucht werden ([https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-vilm-besuchen Info]). '''Km 20:''' {{Marker | name = Putbus | type = town | wikidata = Q572006 }} mit Rondell (''Circus'') und Stadtmitte, {{marker | name = Schlosskirche Putbus | type = church | wikidata = Q2244595 }}, Schlosspark mit einigen historischen Sehenswürdigkeiten. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Größtenteils auf der Trasse der eher Kleinbahn geht es nun Richtung Garz. Die Strecke führt komplett abseits des Verkehr und auch größerer Orte durch viel Natur. Die Radroute ist hier ein naturnaher Weg mit wassergebundener Feinschotterdecke. Es gibt meist eine breite massive Grasnarbe in der Mitte. '''Km 32:''' {{Marker | name = [[Garz auf Rügen|Garz]] | type= city | wikidata = Q161898}} − älteste Stadt von Rügen. Die ländliche Kleinstadt wurde auf den Überresten der slawischen Burg Charenza gegründet, abseits in der Stadtmitte: Einkehrmöglichkeiten und ein Lebensmittelmarkt (Edeka). In Garz findet sich auch das {{Marker | name = Ernst-Moritz-Arndt-Museum | type= museum | wikidata = Q76635299}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg umrundet die Stadt Garz westlich und führt dann östlich am Garzer See entlang. :Südlich Garz macht die Radroute einen Schlenker an die [[w:Schoritzer Wiek|Schoritzer Wiek]]. Wer aufgrund evtl. fortgeschrittener Zeit schnell zur Glewitzer Fähre möchte kann diesen Schlenker auch über den gut ausgebauten Radweg an der Landstraße abkürzen (spart 3,5{{nnbsp}}km), zeitlich maximal 1/2 Std.). Auf dem Schlenker findet sich in Groß Schoritz das {{Marker | name = Ernst Moritz Arndt-Geburtshaus | type= see | lat = 54.276692 | long = 13.366172|url = https://www.ernst-moritz-arndt-gesellschaft.de|image = Gross_Schoritz_EMArndt_Geburtshaus.jpg}} Das Haus kann regulär '''nicht besichtigt werden.''' Es werden Veranstaltungen angeboten. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Glewitzer Fähre |type= waypoint |group = gold | lat =54.27951 | long = 13.34665}} - Die Etappe verlässt hier den Ostseeküstenradweg und nutzt die direkte Variante Richtung Greifswald. ==== Abzweig Glewitzer Fähre - Greifswald (28{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG|mini|Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach 6{{nnbsp}}km auf dem gut ausgebauten Radweg an der Landstraße ist die Fähre erreicht. Die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23749| long =13.30359 | image = Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG |url =https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre }}, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). Die fähre benötigt vom Weiler Glewitzer Fähre auf Rügen bis Stahlrode auf dem Festland 15 Minuten Fahrzeit (Strecke 1,8{{nnbsp}}km). :Ab Stahlrode (Einkehrmöglichkeiten am Hafen) geht es auf gutem Radweg an der Landstraße bis Reinberg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Hier trift man wieder auf den Ostseeküsten-Radweg. Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Reinberg und Abzweig Gristow '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 56:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nun ist es nicht mehr weit bis zur alten Hansestadt Greifswald. Ab Abzweig Gristow fährt man auf Asphalt hinein nach Mesekenhagen. Die Ortsdurchfahrt ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. Südlich Mesekenhagen folgen bis Greifswald gut asphaltierte Radwege. '''Km 66:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Hier beginnt die Altstadt von {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }}. Die lebendige Universitätsstadt ist besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== Variante über Stralsund in zwei Teiletappen ==== [[Datei:Poseritz imgp7701.jpg|mini|Ortsansicht in Poseritz mit Kirche]] Diese Variante ist rund 100{{nnbsp}}km lang. Hier optional noch einmal in Stralsund übernachten. Vom Abzweig Glewitzer Fähre bei Puddemin den Ostseeküsten-Radweg einfach weiter nach Stralsund folgen: * '''Puddemin''' - kleiner Hafen, der zur Pause einlädt. Hier findet sich das {{Marker | name = Hafenrestaurant Puddemin| type = restaurant | lat = 54.279041| long = 13.333671| url = https://hafen-restaurant-puddemin.de/}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut asphaltierten Trasse der Kleinbahn geht es über den Weiler '''Nepamitz''' nach Poseritz. Teilweise fährt man entlang von Landstraßen. * {{marker | name = Poseritz − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q2316464 }} - kleiner Abstecher von der Route. Am Ortseingang direkt an der Strecke: {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.295733| long = 13.277460 | show = symbol}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am südlichen Ortseingang Poseritz biegt der Radweg südlich nach Venwitz ab. Vom Weiler Venwitz hier geht es dann nordwestlich über Sissow nach Gustow. Die landschaftlich schöne Strecke nutzt teilweise die Trasse der ehemaligen Rügenschen Kleinbahn. Der Weg ist gut asphaltiert oder verläuft auf gut fahrbaren Betonspurwegen. Vor Gustow findet sich ein kleiner {{Marker | name = Rastplatz (ohne Regenschutz) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.291411| long = 13.216016 }}. * {{marker | name = Gustow − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244343 }} - Abstecher Dorfkirche 500{{nnbsp}}m von der Route. {{Marker | name = Imbiss "Zum Reiter" | type = restaurant | lat = 54.302125 | long = 13.209348}} im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Nesebanz und Klein Bandlevitz geht es weiter nach Gährlerfähre. Erst hier erreicht man wieder das Wasser, inzwischen ist man kurz vor dem Rügendamm angelangt. Teilweise Schotterstrecken. :Über den Rügendamm und die Insel Dänholm erreicht man wieder das Festland. * [[Stralsund]]: Übernachtung und am nächsten Tag Fahrt nach Greifswald. Jede Teiletappe rund 40{{nnbsp}}km. === 11. Etappe: Greifswald − Wolgast (51&#x202F;km) === Von Greifswald führt diese Etappe über das Seebad Lubmin nach Wolgast, dem Tor zur Insel Usedom. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. :~> Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 30:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 39''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen, in der Saison {{Marker | name = Personen- und Fahrradfähre nach Usedom | type= ferry | lat = 54.14122| long = 13.74948| url = https://www.schifffahrt-apollo.de/faehre/}}. Die Fähre schippert nach {{Marker | name = Peenemünde | type= village | wikidata = Q490398}}. So kann der Schlenker über Wolgast abgekürzt werden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Kröslin und Groß Ernsthof wird Wolgast angefahren. In diesem Abschntt teilweise Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. Vor Wolgast bei Tannenkamp wieder ruhige Wege am Wasser. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] '''Km 51''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. ===12. Etappe: Wolgast − Ahlbeck auf Usedom (etwa 40&#x202F;km) === [[File:Feininger-Tour 38.jpg|thumb|Feininger-Tour, Standort 38]] Wie an einer Perlenkette reihen sich auf {{Marker | name = Usedom | type = island | wikidata = Q3255 }} die Seebäder (auch: Kaiserbäder) auf: [[Zinnowitz]], [[Zempin]], [[Koserow]], [[Ückeritz]], [[Heringsdorf]] und [[Ahlbeck]] an der polnischen Grenze. Mit einem Badeaufenthalt kann man hier den eventuell vorhandenen Muskelkater der Radreise "auskurieren". Die ''Feininger-Radtour'' rund um die sogenannten Kaiserbäder verläuft teilweise auf dem Ostseeküsten-Radweg. Deckungsgleich sind auch Abschnitte in und um [[Swinemünde]], vgl. das Buch [http://www.papileo.de ''Papileo auf Usedom''], das die Tour und Feiningers Wirken auf Usedom sehr detailliert beschreibt, sowie die Orte, an denen die einzelnen Kunstwerke entstanden. '''Zur Strecke:''' '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. Hinter Mahlzow wird die laute Bundesstraße verlassen. :Es folgt ein ruhiger Schotterweg bis Mölschow. Zwischen '''Mölschow''' und {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} rollt man leicht auf Asphalt dahin. '''Km 10:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} - Hier erreicht man die Ostseeküste Usedoms. Die Route folgt nun der "Perlenschnur der Seebäder" bis Ahlbeck. '''Km 12:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 15:''' {{Marker | name = [[Zempin]] | type = village | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 22:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 26:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Bansin]] | type = village | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} - an der Seebrücke '''Km 37:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf]] | type = village | wikidata = | lat =53.956250 | long = 14.170078}} - an der Seebrücke '''Km 39:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. Hier endet eine Erlebisreiche Radreise auf dem Ostseeküstenradweg in "Meck-Pom". Das beliebte Seebad besitzt Bahnanschluss an die Usedomer Bäderbahn. Über Wolgast besteht Anschluss zum Bahnhof Züssow auf dem Festland. Ab Züssow verkehren Regionalexpresszüge Richtung Berlin und Stralsund. {{Panorama|bild=Heringsdorf Strand Panorama.jpg|unterschrift=Die Ostsee ist erreicht: Der Strand von Heringsdorf|breite=1500px}} == Weiter geht's == * Wer möchte, kann die gesamte [[Ostseeküsten-Radweg|Ostsee]] umradeln. * Weiterfahrt nach Berlin auf dem [[Radfernweg Berlin - Usedom]]. * oder ab ins Landesinnere von Mecklenburg-Vorpommern über den [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] zur Meckenburgischen Seenplatte. == GPX-Daten == * Streckenverlauf Ostseeküsten-Radweg (Abschnitt Flensburg - Ahlbeck auf Usedom) von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=16413681&type=relation&map=8.0/54.211/13.6805 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], Daten ohne Rügen-Rundweg. * Streckenverlauf Rügen-Rundweg von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=3209281&type=relation&map=9.0/54.4646/13.7843 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg 2: Mecklenburg-Vorpommern • Von Lübeck nach Ahlbeck/Usedom. Mit Rügen-Rundweg|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2024|Auflage=18|Band=|Seiten= 160|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN= 978-3711102270|Kommentar= 16&nbsp;€|Sprache=|Online= }} * {{Buch|Autor= Axel von Blomberg, Kai-Uwe Thiessenhusen |Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg Mecklenburg-Vorpommern|Ort=|Verlag=grünes Herz|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=166|Seitenanzahl=| Reihe = |ISBN= 978-3866363960|Kommentar= 12&nbsp;€|Sprache=|Online= }} == Weblinks == <!-- Dieser Abschnitt ist vor allem für Hinweise auf offizielle Informationen gedacht oder evtl. noch weitere ähnliche Infos gedacht (Radreisewiki, in Ausnahme Infos des ADFC). Links auf Radreiseangebote und -vermitteler oder Ähnliches gehören nicht in diesen Artikel bzw. gehören allgemein nicht in Wikivoyage. siehe auch https://de.wikivoyage.org/wiki/Wikivoyage:Was_wir_wollen_und_was_nicht --> * [https://www.auf-nach-mv.de/ostseekuesten-radfernweg Offizielle Seite: Ostseeküsten-Radweg] {{IstIn|D-Route 2: Ostseeküstenroute}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} {{Radweg|kat=Radwege in Mecklenburg-Vorpommern}} dv2i1xku10wubv0yk3hilpyt4h00ygg 1794560 1794559 2026-08-06T06:07:36Z Dirk Schmidt 15181 /* 4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) */ + geo 1794560 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Art=Thema|Datum=2020-08}} [[File:2019 - Nationalpark Jasmund - 01.jpg|thumb|Kreideklippen im [[Nationalpark Jasmund]] auf Rügen]] Der Ostseeküsten-Radweg ist die internationale '''Baltic Sea Cycle Route''' oder Hansa circuit und umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer. Die Ostseeküste in [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg und Vorpommern]] ist reich an Natur- und Kulturgütern. Nicht umsonst hat sich die Küste in den letzten Jahrzehnten zu einer der beliebtesten deutschen Ferienregionen gemausert. == Streckenprofil == [[File:ostseekuesten radweg logo ges auf ruegen ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Ostseeküsten-Radwegs]] * '''Länge: 670&#x202F;km''' * '''Ausschilderung:''' ja * '''Steigungen:''' Die Route beistzt meistens nur leichte Anstiege, allerdings sind einige steilere kurze Rampen dabei. * '''Wegzustand:''' Der Ausbauzustand ist stark wechselnd. Von gut ausgebauten Wirtschaftswegen bis hin zu naturnahen, mit Pfützen übersäten Klippenrandwegen ist alles dabei. * '''Verkehrsbelastung:''' saisonal und regional sehr unterschiedlich. In der Hochsaison insbesondere in und um die Seebäder viele Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Strecke. Sonst hinsichtlich Kfz-Verkehr außerorts oft verkehrsfrei geführt bzw. Radwege an Landstraßen. Es werden allerdings auch öfter ruhige Nebenstraßen gemeinsam mit Kfz genutzt. Stark befahrene Straßenabschnitte zusammen mit Kfz sind die Ausnahme. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Rad mit 7-Gangschaltung, da es teilweise Hügel gibt und weil man öfter mit dem Wind kämpfen muss. Pedelec daher sinnvoll. * '''Familieneignung:''' insgesamt lokal oft gut für Familien geeignet. * '''Inlinereignung:''' lokal evtl. gegeben, durchgängig aber nein == Hintergrund == Die Strecke gehört als "D-Route 2: Ostseeküstenroute" zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == === Karte des Ostseeküsten-Radweg === {{mapframe| lat = 54.249 | long = 12.513|zoom = 8 |width= full|height= 400 | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q140320013|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1647178|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen, am Ostseeküsten-Radweg gelistet. In Auswahl sind Rastplätze mit Wetterschutz und bezogen auf die Etappen, in Auswahl Sehenswürdigkeiten genannt. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind bei größeren Orten in den Ortsartikeln vermerkt. === Reisezeit und Etappen === Wer den gesamten Küstenabschnitt von Travemünde bis Ahlbeck auf Usedom intensiv mit allen Städten und wichtigen Sehenswürdigkeiten bereisen möchte, sollte sich '''zwei Wochen''' Zeit nehmen. Bei '''nur einer Woche''' wäre der Abschnitt von Rostock über den Darß und die komplette Rügenrunde ein attraktives Programm. Mit dem Zug Hinfahrt bis Roststock Hauptbahnhof bzw. der S-Bahn bis Warnemünde und Rückfahrt dann ab Stralsund. Sowohl Rostock wie Stralsund sind Fernverkehrshalte. Als Alternative könnte auch Greifwald dienen. Hier ebenfalls guter Bahnanschluss. Sonst kann die Strecke zwischen Zingst und Hiddensee mit der direkten Schiffsverbindung auch um zwei Etappen mit gut 100 km abgekürzt werden. === Reisezeit === Beste Reisezeit für den Ostseeküsten-Radweg ist von Mai bis September. Im Gegensatz zu Süddeutschland ist der April im Nordosten Deutschlands oft noch recht kühl und es grünt auch noch wenig. Je nach Frühlingseinzug und Witterung kann aber auch der April bereits schöne Radreisetage bieten – dies gilt vor allem für die 2. Monatshälfte. Im Frühling können sich bei Wind von der See lokal auch bei sonnigem Wetter recht frische Temperaturen ergeben. Ähnlich sieht es im Oktober aus. Auch hier sind schöne Radreisetage möglich, allerdings sehr von der aktuellen Witterung abhängig. === Fahrtrichtung === Traditionell wird meist von der Lübecker Bucht nach Usedom gefahren. Dies ist von der Windrichtung her etwas optimaler. Aber das hängt natürlich von der akutellen Wetterlage ab. Ein Streckenbeschreibung von Usedom zur Lübecker Bucht ist im Artikel [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]] zu finden. Die D13 bzw. Eurovelo-Route EV13 liegt auf dem Ostseeküsten-Radweg. Der Rügenrundweg gehört allerdings nicht zur D13 bzw. EV13. === Unterkünfte === Besonders in der Hochsaison sind die Seebäder oft weitgehend ausgebucht. Wer hier fährt sollte vorab alles reservieren. Allerdings ist für eine Radtour an der teilweise viel besuchten Küste eher das ruhigere Frühjahr oder auch der Spätsommer bzw. Frühherbst eine attraktive Reisezeit. Abseits der üblichen Reisewochenenden im Frühjahr geht es hier noch etwas geruhsamer zu. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres zu den Betrieben siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] === Camping === Eine naturnahe Reisevariante ist das '''[[Bikepacking]] mit Zelt'''. Entlang der Strecke finden sich ausreichend Campingplätze. Die Plätze sind gut über die [https://opencampingmap.org/de/way/350215769#10/53.3979/11.8639/1/1/bef Opencampingmap] zu finden. Etappenbezogene Campingplätze sind in Auswahl in der Streckenbeschreibung gelistet. Details zu den Campingplätzen und weiteren Unterkünften siehe Ortsartikel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Lübeck und Travemünde besitzen gute Bahnanbindungen ab Hamburg. Auch Ahlbeck auf Usedom ist über die Usedomer Bäderbahn an das Bahnnetz auf dem Festland angebunden. === Mit dem Fahrrad === * [[Ostseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein]] * Der internationale [[Iron Curtain Trail]] (EuroVelo 13/„Grünes Band Deutschland“) führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von der Grenze zu Tschechien unter anderem über den [[Harz]] und die [[Elbe]] nach Travemünde. <!-- === Auf der Straße === --> === Radanreise Lübeck Travemünde === Um per Fahrrad von Lübeck an die Ostsee zu gelangen, bieten sich drei Routen an: * Ab Lübeck Altstadt über die Radroute der alten Salzstraße nach Travemünde (23&#x202F;km). Infos siehe Beschreibung erste Etappe. * Via [https://herrentunnel.de/ Herrentunnel] direkt nach [[Travemünde]]. Durch den für Fußgänger und Radfahrer gesperrten Tunnel fährt ein Pendelbus. Der Bus-Shuttle befördert Fußgänger und Radler kostenlos zwischen den speziellen Haltestellen auf der Herreninsel und Lübeck Siems. Nach dem Übersetzen mit der kostenpflichtigen Fähre am Priwall erreicht man Mecklenburg-Vorpommern. Man verlässt schlagartig den Rummel an der Lübecker Bucht und radelt nun durch den ruhigen [[Klützer Winkel]] (Lübeck-Hbf > Priwallfähre: ca. 18&#x202F;km) * Via [[Dassow]] direkt zum [[Klützer Winkel]]. Bei Harkensee stößt man dann auf den Ostseeküsten-Radweg. Dassow besitzt eine gemütliche Altstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == Eine Radreise auf dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern beginnt man am besten in [[Schleswig-Holstein]]. "Km" steht für "Etappenkilometer" bezogen auf die Tagesstrecke ohne Abstecher. {{Scroll Gallery |title=Orte entlang der Ostseeküste von<br />"Meck-Pom". |Lübeck rathaus.jpg|Rathaus Lübeck - Die Hansestadt in Schleswig-Holstein ist ein attraktiver Startort. |Travemuende old town.jpg|Travemünde Altstadt |Hafen von Wismar.jpg|Hafen von Wismar |Rerik 2010-by-RaBoe-078.jpg|Rerik |Aerial View Kühlungsborn Luftbild Seebad Marina.jpg|Kühlungsborn Seebad Marina |Rostock asv2018-05 img42 aerial view.jpg|Rostock |Rostock asv2018-05 img65 Warnemuende view from lighthouse.jpg|Warnemünde |Ahrenshoop, Germany - panoramio (1).jpg|Ahrenshoop |Barth, Luftbild von Westen, 2018.jpg|Barth |DSC03000.jpeg - Stralsund (49172357558).jpg|Stralsund |Marktplatz in Gingst (Rügen) (1) (11987060693).jpg|Marktplatz in Gingst (Rügen) |Kap Arkona 2012.JPG|Kap Arkona |Altstadt von Sassnitz.jpg|Altstadt von Sassnitz |Sellin am Abend 20180521 12.jpg|Sellin |Mönchgut Greifswalder Bodden Blick.jpg|Mönchgut Greifswalder Bodden |Luftbild Putbus auf Rügen Stadtmitte Zentrum - Ostsee-Insel - Foto Wolfgang Pehlemann Steinberg IMG 0575.jpg|Putbus |Greifswald - Town Hall.jpg|Greifswald Rathausplatz |Wolgast Rathausplatz 2013-06-21 25c.jpg|Wolgast Rathausplatz |Dorfkirche Ahlbeck (b.Ueckermünde) 2015 NE.jpg|Dorfkirche Ahlbeck }} ===1. Etappe: Lübeck – Travemünde – Wismar (etwa 60 – 80&#x202F;km) === [[Datei:Ostseeküstenradweg vom Lübeck-Travemünde nach Mecklenburg-Vorpommern - panoramio (3).jpg|mini|Klassischer Blick Ostseeküstenradweg auf dem Klützer Winkel]] Je nach gewünschter Etappenlänge Start in Lübeck-Hauptbahnhof (75&#x202F;km) nah der Altstadt oder im Seebad Travemünde (55&#x202F;km). Tagesziel ist [[Wismar]]. Die Strecke bietet individuell viele Möglichkeiten, direkt der Küstenlinie folgend, den Blick aufs offene Meer zu genießen. Man kann teilweise individuell direkt auf kleinen Pfaden am Steilufer entlang fahren. Die Entfernung erreicht dann aber mehr Kilometer. Und diese inoffiziellen Küstenpfaden sind nicht vor Klippenabbrüchen abgesichert. '''Km 0:''' {{Marker | name = Lübeck Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q564926|url = https://www.bahnhof.de/luebeck-hbf}} - Lübeck besitzt gute Bahnanbindungen. Wer die alte Hansestadt von {{Marker | name = Lübeck | type = city | wikidata = Q2843 }} noch nicht kennt, für den lohnt eine Stadtbesichtigung. Die mittelalterliche Altstadt ist Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO. [[Datei:Alte Salzstraße Logo.svg|mini|Das Routenlogo der Alten Salzstraße führt auf ruhigen Strecken von Lübeck-Stadtmitte Richtung Travemünde.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Neben den bereits unter Anreise erwähnten Radrouten bietet sich zwischen Lübeck und Travemünde vor allem die '''[[Alte Salzstraße (Radroute)|Radroute der Alten Salzstraße]]''' an. Nach 20&#x202F;km ist auf dieser weitgehend ruhigen und grünen Strecke Travemünde erreicht. Die Radroute führt teilweise direkt als {{Marker | name = Uferweg an der Trave |type= waypoint |group = gold | lat = 53.90871| long = 10.71377}} entlang. Hier im Landschaftsschutzgebiet Schwartauwiesen Schotterstrecke. Ab Sereetz werden dann schattige Forstwege durch den Wald genutzt (ebenfalls Schotter). Nördlich des Waldhusener Forst lohnt ein Stopp am {{Marker | name = [[w:Pöppendorfer Großsteingrab|Pöppendorfer Großsteingrab]] | type= megalithic tomb | lat = 53.92699| long = 10.80578| image = Lübeck Pöppendorf Grosssteingrab S.JPG}}. Von hier rollt man auf ruhigen, asphaltierten Nebenstraßen Richtung Travemünde. Das Maritimhotel ist als Landmarke bereits von weitem zu sehen. '''Km 23:''' {{Marker | name = [[Travemünde]] | type = city | wikidata = Q321792 }} - Das zur Hansestadt gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In Travemünde mit der Fähre Richtung Mecklenburg-Vorpommern übersetzen. Es gibt zwei Fähren: Die Autofähre, oder die kleinere Fußgänger- und Fahrradfähre vorne an der Mole. Fährtickets gibt es an beiden Fähren nur am Automaten. :Von Travemünde sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Boltenhagen. Hat man den Privall hinter sich gelassen, wird es schnell ruhiger. Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} und {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die Hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. [[Datei:Ausssichtsplattform Hoher Schoenberg blick Luebeck.jpg|mini|Aussichtsplattform Hoher Schönberg: Blick Juni 2024 Richtung Travemünde. Der Mohn blüht. ]] '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Etwas weiter bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. '''Km 53:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es rund 30&#x202F;km bis zum Hafen an der Wismarer Altstadt. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. Im weiteren Verlauf Richtung Wismar dann wieder ruhigere Nebenstraße. '''Km 80:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ===2. Etappe: Wismar – Warnemünde (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = Unterwegs zwischen Wismar und Warnemünde |2023.09.23.144438 Betonschiff Redentin (Wismar) DE.jpg|Blick auf das "Betonschiff von Redentin". Aufgrund von Stahlmangel erbaute man im II. Weltkrieg einige Schiffe aus Beton. Weiteres siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. |Baltic_Sea_view_from_Schmiedeberg_hill_in_Rerik,_2025-06-23.jpg|In Rerik hat man vom Schmiedeberg einen schönen Küstenblick. |Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg|Nördlich Rerik lohnt der kleine Abstecher zum Leuchttturm Buk bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). |Kuehlung.jpg|Blick vom Leuchtturm Richtung Kühlungsborn |Strandpromenade kuehlungsborn.JPG|Strandpromenade Kühlungsborn |Denkmalensemble Kurhaus Heiligendamm.jpg|Blick von der Seebrücke auf das Denkmalensemble Heiligendamm - heute als Grandhotel genutzt. }} Von Wismar geht es weiter Richtung Rostock-[[Warnemünde]]. "Point of Interests" sind Rerik, der Panoramablick vom Leuchtturm bei Basdorf, die Seepromenade Kühlungsborn, Heiligendamm und der Gespensterwald bei Nienhagen. Wer möchte kann die Etappe mit einer weiteren Übernachtung in [[Rerik]] halbieren. '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Industrie am Hafen verlässt die Route Wismar nach Norden. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Ab Redentin wird auf straßenbegleitenden Radwegen Groß-Strömkendorf erreicht. [[Datei:Timmendorf 2012 02.jpg|mini|Insel Poel: Hafen Timmendorf mit Leuchtturm]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Wismar - Poel zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 31:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Rerik und Kühlungsborn lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung) '''Km 45:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Marina Kühlungsborn ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis Heiligendamm. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 50:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. ::Als Abstecher ist ein Besuch von {{marker | name = Bad Doberan | type = city | wikidata = Q9536 }} möglich (plus 7{{nnbsp}}km). Die Stadt besitzt ein historisches Münster. Den Weg dorthin kann man ab Kühlungsborn auch mit der {{marker | name = Mecklenburgischen Bäderbahn Molli | type = train | wikidata = Q9643 }} zurücklegen (Dampf-Schmalspurbahn, 15{{nnbsp}}km Strecke mit Fahrzeit 45{{nnbsp}}Min, Radtransport möglich, [https://www.molli-bahn.de www.molli-bahn.de). {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke vor Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Bald taucht die Route in ein dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen ein. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. '''Km 58:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = city | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Nienhagen ist es nicht mehr weit bis Warnemünde. Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 71:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. === 3. Etappe: Warnemünde – Prerow (57&#x202F;km) === [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn. Die Tagesstrecke startet mit einer Fahrt auf der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Fähre etwa 6{{nnbsp}}km Radweg an der Straße bis östlich Markgrafenheide. :Auf dem Weg zum Ostseebad Graal-Müritz schwenkt die Route {{Marker | name = hier von der Straße| name-map = Abzweig von der Landstraße Richtung Graal-Müritz|type= waypoint |group = gold | lat = 54.190943| long = 12.181692 }} bzw. Küste weg. Es geht um das {{marker | name = NSG Heiligensee und Hütelmoor | type = landscape | wikidata = Q1971027 }} herum und man taucht in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Die Weg sind nun geschottert, aber in der Regel gut fahrbar. Unterwegs bieten bei Regen Schutzhütten Unterschlupf. Als Erstes kommt man an der {{Marker | name = Schutzhütte an der Kuhschneise |type= shelter | lat = 54.20028| long = 12.18564| show = symbol}} vorbei. Als nächstes kann ein kleiner Abstecher zum {{Marker | name = Aussichtspunkt Moorhof | type= view | lat = 54.215059| long = 12.186531}} gemacht werden. Von der offenen Holzkanzel hat man einen kleinen Ausblick auf das NSG Heiligensee und Hütelmoor. Dann fährt man noch an der {{Marker | name = Schutzhütte Höhe Vierbirkenschneise |type= shelter | lat = 54.228454| long = 12.200009 | show = symbol}} vorbei. '''Km 17:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Seebrücke auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Dierhagen. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. '''Km: 25''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von hier ist es über das {{marker | name = Fischland | type = landscape | wikidata = Q895518 }} nicht mehr weit zum {{marker | name = Fischland-Darß-Zingst | type = peninsula | wikidata = Q702188 }} mit seinen gemütlichen Ferienorten. :{{Marker | name = Abzweig zur Fischlandkirche | type= waypoint |group = gold | lat = 54.34786 | long =12.38654 }} - Wer zur Fischlandkirche (Turmaufstieg) und dem hübschen Hafen von Wustrow möchte, zweigt hier vom Küstenweg ab. [[File:Kirche Wustrow (Fischland) Ausblick auf Saaler Bodden und Ostsee.JPG|mini|Blick von der Fischlandkirche Richtung Bodden.]] '''Km 33:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km 37:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Erstes Seebad in Vorpommern. Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[Datei:Weststrand_Darß_NLP_Vorpommersche_Boddenlandschaft_2023-06-07_73.jpg|mini|Auf dem Darß: Es bietet sich an den wilden Weststrand im Nationalpark als extra Tagestour zu besuchen.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Alternative abseits der Strecke zwischen Ahrenshoop und Prerow: Individuelle Erkundung des {{Marker | name = [[w:Darßer Ort|Darßer Ort]] | type= see | lat = 54.472500| long = 12.502613| wikidata = Q1720366}} mit Leuchtturm, (besteigbar) und dem wilden Weststrand auf dem Darß. :Es bietet sich aber eher an, dem Ostseeküstenradweg über die reizvollen Dörfer {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} (Km 44) und {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} (Km 50) entlang des Bodden zu folgen und die Tour zum Darßer Ort auf den nächsten Tag zu verschieben. '''Km 57:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ===4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) === [[File:Darßbahn vor Meiningenbrücke.jpg|thumb|Ostseeküstenradweg, hier parallel zur stillgelegten Strecke der Darßbahn am Bodstedter Bodden]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Zingst. Der Ostseeküsten-Radweg führt wesltich am Seebad vorbei. '''Km 8:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. : → Von Zingst kann man mit dem Fahrgastschiff direkt zur autofreien Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971}} übersetzen (Fahrzeit 3,5 Stunden, Verkehr in der Saison, aber nicht täglich ([https://www.reederei-zingst.de/fahrplan/zingst-insel-hiddensee Fahrplan und Preise]). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst verlassen. Durch die Boddenwiesen des Bodstedter Bodden geht es parallel der alten Trasse der Darßbahn Richtung Barth. '''Km 20:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Barth am Barther Bodden, geht es weiter zum "Tor der Insel [[Rügen]]", nach Stralsund. Die Strecke führt landschaftlich schön am Bodden entlang. Die Wege sind meist asphaltiert. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] *Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. * Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). '''Km 50:''' '''Klausdorf''' - Ab hier ist ein Abstecher nach {{Marker | name = Barhöft | type= village | wikidata = Q808175}} möglich (hin und zurück etwa 7 km). In Barhöft finder sich ein {{Marker | name = Aussichtsturm | name-map = Aussichtsturm Barhöft | type= viewpoint | wikidata = Q67320985)}} Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Ferner gibt es einen gemütlichen Hafen mit Gastronomie. '''Km 52: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 63:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt mit Rathaus, Theater, Kulturhistorisches Museum, Ozeaneum - Deutsches Meeresmuseum, Museum Nautineum auf der Insel Dänholm, Kulturkirche St. Jakob, Kirchen: St. Marien, Kirche St. Nikolai, ehem. Kloster St. Johannis, Heiliggeistkloster === Rund um die Ostseeinsel Rügen === [[File:ruegen radrundweg logo ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Rügenradrundwegs]] Von Stralsund über den Rügendamm erreicht der Radurlauber die größte deutsche Ferieninsel {{Marker|type= island|name= Rügen|wikidata= Q3237}} Brückenfans können zuvor die neue Autobrücke zur Insel "ablichten". Der Ostseeküsten-Radweg umrundet die Insel komplett. Allein dieser Abschnitt der Radroute kann problemlos einen ganzen Urlaub für eine Woche füllen. Zusätzlich zum Logo des Ostseeküsten-Radwegs findet sich hier das Routenlogo des Rügenrundwegs. ===5. Etappe: Stralsund − Schaprode / Hiddensee (etwa 52&#x202F;km) === Die 52{{nnbsp}}km sind ohne Umrundung der Insel Ummanz. Wer die Insel Ummanz komplett umrundet ist bis Schaprode etwa 72{{nnbsp}}km unterwegs. Wer möchte kann von Stralsund auch direkt mit dem Schiff nach {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971 | show = copy }} fahren: Fahrradmitnahme möglich, Fahrzeit bis Neuendorf auf Hiddensee 90 Minuten, saionaler Verkehr, [https://www.reederei-hiddensee.de/fahrpreise/stralsund Fahrplan und Fahrzeiten]. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727| show = copy}} - Etappenstart am Hafen an der Altstadt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die Ziegelgrabenbrücke und den Rügendamm wird Deutschlands größte Insel erreicht. Ìn Sichtweite liegt die imposante Rügenbrücke. Die ältere [https://www.elwis.de/DE/dynamisch/Bfs/bfsMeldung:316167:elwis_bfs_showBfs Zugbrücke] am Rügendamm wird mehrmals am Tag für jeweils 20 Minuten hochgezogen, um den Schiffen eine Durchfahrt zu ermöglichen (evtl. also eine Pause). '''Km 6: {{Marker | name = Altefähr| type= village | wikidata = Q304646 }} − schöner Blick auf Stralsund und Fährverbindung nach Stralsund, {{marker | name = St. Nikolai Altefähr | type = church | wikidata = Q2316603 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Altefähr landschaftlich schöner, aber naturnaher Uferweg. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Teilweise hier auch sehr schlechte Oberfläche als Erd-Spurweg mit massiver Grasnarbe in der Mitte. Hier unterwegs ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.35446| long = 13.12304| show = symbol}}. '''Km 17:''' {{Marker | name = Rambin | type= village | wikidata =Q639946 }} − schmucke {{marker | name = Dorfkirche Rambin | type = church | wikidata = Q1736355 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküstenradweg schwenkt nun nach Norden. Auf ruhigen Nebenstraßen geht es landschaftlich schön durch kleine Weiler. Der Bodden liegt teilweise in Sichtweite. Teilweise werden auch Betonspurwege genutzt. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Nördlich Düßnitz ein kurzes {{Marker | name = Stück sehr grober Schotterweg (etwa 800{{nnbsp}}m) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.39232| long = 13.25955}}. '''Km 33:''' {{Marker | name = Abzweig zur Insel Umanz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.44232| long = 13.21479}} - Hier ist eine Rundfahrt auf der {{Marker | name = [[Ummanz|Insel Ummanz]]| type= landscape | wikidata = Q706702}} möglich. Die Insel ist durch eine Brücke mit Rügen verbunden (eine Runde ca.&nbsp;20{{nnbsp}}km extra), Nationalparkinformationsstellung Waase, schöne {{marker | name = Dorfkirche Waase | type = church | wikidata = Q2316475 }} mit wertvollem Antwerpener Schnitzaltar '''Km 37:''' {{Marker | name = Gingst | type = city | wikidata = Q560992 }} − Historische Handwerkerstuben, Rügen Park Gingst (Miniaturen und Freizeitpark). Die sehenswerte {{marker | name = Dorfkirche Gingst | type = church | wikidata = Q2221932 }} hat eine historische Orgel. [[File:Ferry Wittow Breetzer Bodden 2021-09-17 06.jpg|thumb|Wittower Fähre]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Achtung: Nördlich Gingst muss für 6{{nnbsp}}km bis Trent eine stärker befahrene Landstraße genutzt werden. :Vor Grankevitz dann wieder Radweg an der Straße bis Schaprode. '''Km 52:''' {{Marker | name = [[Schaprode]] | type= city | wikidata = Q320637 }} - Überfahrt zur Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q3218}} möglich, es bietet sich hier dann ein Aufenthaltstag an, bzw. zwei Nächte direkt auf Hiddensee. ===6. Etappe: Schaprode / Hiddensee - Kap Arkona (etwa 46&#x202F;km) === [[File:kap arkona vom hochuferweg peilturm vitte ds wv 08 2010.jpg|thumb|Blick auf Kap Arkona in "Pastell". Standort: Hochuferweg vom Peilturm nach Vitt. Der Peilturm ist im Bild über der Steilküste zu erkennen.]] Kürzere Etappe. Wer auf Hiddensee übernachtet hat, hat so noch genügend Zeit für die Schiffspassage nach Schaprode. '''Km 0:''' '''Schaprode''' - Etappenstart am Hafen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Überfahrt mit der {{Marker | name = Wittower Fähre | type= ferry | wikidata = Q1253307 |url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/wittower-faehre }} auf die Halbinsel Wittow '''Km 12: Hafen Wittower Fähre''' - Hier landet die Fähre auf der Halbinsel Wittow an. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Wiek]] | type= city | wikidata = Q673783}} − Hafenort, Dorfkirche Wiek '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Dranske]] | type= city | wikidata = Q561023}} − Badeort, Marinehistorisches Museum Bug :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Schotterwege entlang der Nordküste von Rügen. Oberhalb der Klippen wird Kap Arkona erreicht. '''Km 46:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type = see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578}} − Leuchttürme Kap Arkona. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich im Weiler Putgarten. Wer noch etwas weiter möchte kann auch entlang der Küste bis Juliusruh fahren (dann 55{{nnbsp}}km). Vorteil: Die Etappe nach Sassnitz ist so kürzer. Das heißt man hat am Folgetag mehr Zeit für den Nationalpark Jasmund. Sonst finden sich landeinwärts in Altenkirchen weitere Gästebetten. ===7. Etappe Kap Arkona − Sassnitz (etwa 50&#x202F;km) === Diese Etappe besitzt landschaftlich viele verschiedene Eindrücke. Es geht von der Halbinsel Wittmund über die Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Erst eben, wird es dann zum Ende der Tagesstrecke hügelig bis bergig. [[Datei:Juliusruh, die Schaabe, Breege (2011-05-21).JPG|mini|Luftbild mit Blick auf Juliusruh (Vorne) und die [[w:Nehrung|Nehrung]] Schaabe (mittig). Die Schaabe verbindet die Halbinseln Wittmund und Jasmund. Viel Kiefernwald und ein langer Sandstrand prägt diese Landschaft]] [[Datei:1024 Stubbenkammer, Blick auf den Königsstuhl-5721.jpg|mini|Im Herbst färben sich die Blätter im Nationalpark Jasmund.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type= see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578| show = copy }} - Etappenstart '''Km 1: Kapelle von Vitt''' - Ein Abstecher in das viel besuchte, aber romantische '''[[Kap_Arkona#Fischerdorf_Vitt|Fischerdorf Vitt]]''' lohnt. Das Fahrrad am besten oben im Bereich der Kapelle an den Radständern parken. Dann Spaziergang durch das kleine Dorf. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Schotterwegen geht es oberhalb der Steilküste Richtung Juliusruh. '''Km 9:''' {{Marker | name = [[Breege|Juliusruh-Breege]] | type= city | wikidata = Q654993}} - Seebad mit langem Badestrand, Park Juliusruh: spätbarocke Parkanlage um 1800 (ein unspektakulärer naturnaher Park), zum Ort gehört auch das Dorf Breege am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein asphaltierter Radweg führt über die Nehrung [[w:Schaabe|Schaabe]] Richtung Halbinsel Jasmund. '''Km 19:''' {{Marker | name = Glowe | type= city | wikidata = Q561014}} - Seebad mit Promenade und Yachthafen. Im Hafen Aussichtsplattform auf dem Molengebäude. Einkehrmöglichkeiten sowie Toiletten. '''Km 23:''' {{Marker | name = Schloss Spyker | type= see | wikidata =Q458600 |url = no }} − ältestes Schloss auf Rügen mit herrlichem Schlosspark '''Km 27:''' {{Marker | name = Neddesitz | type= city | wikidata = Q137913752}} − Jasmar Therme im Ort. Wer sich speziell für das Thema Kreide interessiert kann einen kleinen Abstecher zum [https://www.kreidemuseum.de/ Kreidemuseum Gummanz] machen. Und für Freunde von Findlingen findet sich nördlch des Dorfes der [[w:Opferstein von Quoltitz|Opferstein von Quoltitz]]. Zugang allerdings über sehr naturnahe Wege, die für Tourenräder nicht geeignet sind. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Aussichtsreich aber sehr hügelig geht es über Nardevitz und Nipmerow Richtung Lohme. Befahren werden gut betonierte Feldwege und asphaltierte Nebenstraßen (teilweise Spurwege). Es ergeben sich immer wieder schöne Blicke auf die Ostsee. '''Km 34:''' {{Marker | name = Lohme | type= city | wikidata = Q642689}} − kleiner Ferienort oben am Steilufer mit Seeblick, Einkehrmöglichkeiten, Schwanenstein (162 t Findling) {{Scroll Gallery |title = Unterwegs im Nationalpark Jasmund |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 36.jpg|Ein uriger Wald: Radroute im Nationalpark zwischen Lohme und Königsstuhl |Nationalpark Jasmund Nationalparkzentrum 01.jpg|Nationalparkzentrum am Königsstuhl |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-8-Asio.JPG|Bekannteste Sehenswürdigkeit im Park ist der Königsstuhl. Die Klippe war früher direkt mit Eintrittskarte des Infozentrums zugänglich. Der Zugang wurde aber zu unsicher. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-1-Asio.jpg|Daher hat man mit einem aufwendigen Skywalk einen Ersatz geschaffen (Eintritt zum Infozentrum inklusive). |Skywalk_Koenigsstuhl,_Sassnitz_(P1032385).jpg|upright{{!}}Der Aussichtspunkt ist nun auch barrierefrei zugänglich. |Nationalpark-Jasmund_Königsstuhl-Skywalk_20240905_135207.jpg|Blick Richtung Klippen. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-7-Asio.JPG|Vorne wandelt man hoch über den Klippen. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg|Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. |L_303_in_NLP_Jasmund_2023-05-22_02.jpg|Nach Querung der Landstraße L303 nahe des Großparkplatzes (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 15.jpg|Unterwegs im Buchenwald Richtung Sassnitz. }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Lohme taucht die Route in das Reich der Buchen des {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund]] | type= landscape | wikidata = Q679173}} ein. Im Nationalpark dürfen nur für das Fahrrad markierte Wege mit dem Rad befahren werden. '''Km 38:''' {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Königsstuhl im Nationalpark Jasmund]] | type= see | wikidata = Q315124}} - Der Felsen ist mit seinen 117 Metern die höchste Erhebung der Stubbenkammer und gehört zum [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Nationalpark-Zentrum]] (Eintritt für Zentrum und Skywalk über dem Felsen), lohnenswerter kurzer Fußweg zur Viktoria-Sicht (frei zugänglich, hier ebenfalls spektakuläre Tiefsicht, evtl. kurze Wartezeit am kleinem Steg). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig {{Marker | name = Verzweig bei Lohme: Abzweig sichere Strecke Richtung Sassnitz | type= waypoint |group = gold | lat = 54.572258 | long = 13.644547| show = noname |image = Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg}} nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. :Nach Querung der Landstraße L303 am {{Marker | name = Großparkplatz bei Hagen mit Toilette | type= waypoint |group = gold | lat = 54.561960 | long = 13.627671| show = noname}} Großparkplatz (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. :Hinweis: Der Ostseeküstenradweg führt laut Openstreetmap (Stand 03-2026) in Sassnitz angeblich nordwestlich an der Stadt vorbei. Laut offiziellen Daten von [https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] geht die Route aber durch die Stadt. Hier gibt es auch einiges zu sehen. [[Datei:Altstadt von Sassnitz.jpg|mini|Altstadt von Sassnitz]] '''Km 50:''' {{Marker | name = Sassnitz | type = city | wikidata = Q494631 | lat = 54.515253| long = 13.650942 }} − Etappenende am Hafen. Sassnitz liegt bergig am Hang der Halbinsel Jasmund. Sehenswertes: Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum, U-Boot H.M.S. Otus, St.-Johannis-Kirche, Tierpark Sassnitz am Steinbachweg 4, Schmetterlingspark und Atelierhaus an der Straße der Jugend 6. ===8: Etappe: Sassnitz – Sellin (29&#x202F;km) === [[File:20-07-06-Prora-RalfR-DJI 0120.jpg|thumb|Die ehemaligen Gebäude von Prora]] Kurze Etappe, aber es gibt viel zu sehen. '''Km 0:''' '''Sassnitz''' - Etappenstart am Hafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung:''' Im Bereich der Hafenanlagen von Mukran muss für einen guten Kilometer die starke befahrene Landstraße genutzt werden. Das Schieben auf dem Gehweg bzw. auf einem Trampelpfad ist aber möglich. Ein Lückenschluss des Radwegs im Bereich der Bahnbrücke ist wohl lange angedacht, aber bisher nicht umgesetzt. '''Km 9:''' Der Abstecher ins {{Marker | name = [[Feuersteinfelder (Rügen)|Naturschutzgebiet Feuersteinfelder]] | type= landscape | wikidata = Q1409723}} in der Schmalen Heide lohnt: Sandwege, evtl. schieben, am Hauptweg das Rad parken und zu Fuß auf die Pfade an den Feuersteinfeldern. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf gut ausgebautem Asphaltweg ist schnell Prora bzw. Binz erreicht. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Binz#Seebad Prora|Seebad Prora]] | type= building complex | wikidata = Q685448}} − ehemaliges „Kraft durch Freude“ Seebad aus der NS-Zeit, Dokumentationszentrum Prora, Eisenbahn- und Technikmuseum Rügen '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz]] | type= City | wikidata = Q523490}} − Bekanntes Seebad mit Binzer Kurpark, Park der Sinne am Schmachter See, Erlebnisbad Vitamar [[Datei:2015 Granitz 11.jpg|mini|Herbst am Schwarzen See]] [[Datei:Jagdschloss Granitz (2011-05-21) 15.JPG|mini|Jagdschloss Granitz aus der Luft]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Binz tauchz die Route in den bergigen Buchenwald der Granitz ein. Der Radweg verläuft hier geschotterten Forstwegen. Das Hügelland steht als {{Marker | name = Naturschutzgebiet Granitz | type= landscape | wikidata = Q1744193}} unter Schutz. Der Wanderpfad an der Steilküste der Granitz von Binz nach Sellin ist überigens für Radfahrende gesperrt. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz#vCard_Q315676|Jagdschloss Granitz]] | type= see | lat = 54.38067| long = 13.62725 | wikidata = Q315676}} Der kleine Abstecher lohnt in jedem Fall. Im Jagdschloss (Eintritt) kann der Schlossturm bestiegen werden. Achtung: Für die frei liegende Innentreppe muss man schon etwas schwindelfrei sein. Vor oben, aus rund 125 m über dem Meer, ergibt sich ein Rundblick über weite Teile der Insel Rügen. Gut zu Wissen: Unterhalb des Jagdschlosses findet sich eine übernachtete Fahrradabstellanlage. Auch Schließfächer für Gepäck sind vorhanden. '''Km 26:''' {{Marker | name = Schwarzer See | type= lake | wikidata = Q1403005}} - Der urige Waldsee befindet sich im östlichen Teil des Naturschutzgebiet Granitz in Richtung Sellin. Der kurze Weg zum Aussichtssteg darf nur zu Fuß genutzt werden. Das Fahrrad einfach an den Anlehnbügeln am Forstweg abschließen. '''Km 29:''' Seebad {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173}} - Etappenende in der Ortsmitte: Bäderarchitektur mit alten Villen, bekanntes Fotomotiv ist die Seebrücke. === 9. Etappe: Tagestour ab Sellin auf die Halbinsel Mönchgut === [[Datei:Zicker See.jpg|mini|Halbinsel Mönchgut: Blick von den Zickerschen Bergen. Das kleine, aber sehr reizvolle Hügelland darf nur zu Fuß betreten werden. ]] [[Datei:Übersicht_über_die_Zickerschen_Berge.jpg|mini|Übersicht über die Zickerschen Berge (Mai 2016)]] Es bietet sich an die {{Marker | name = [[w:Mönchgut|Halbinsel Mönchgut]] | type = landscape | wikidata = Q316623 }} ab {{Marker | name = Sellin | type= village | wikidata =Q541654 | show = copy}} oder auch {{Marker | name = Baabe | type= village | wikidata =Q630177}} als Tagestour zu erkunden. So spart man sich eine Quartierssuche. Je nach gewählten Zielen ist man zwischen 40 bis 60&#x202F;km unterwegs. Rundtour: * Von Sellin führt der Östseeküstenradweg landeinwärts durch den Wald. So kommt man seitlich mäßig steil an Göhren vorbei. Alternative: Es darf die Strandpromenade über Baabe nach Göhren auch mit dem Fahrrad genutzt werden. Dies ist bis Göhren die attraktivere Strecke. Aber man muss dann einen sehr steilen Hügel im Ortszentrum von {{Marker | name = Göhren | type= village | wikidata = Q628382}} überwinden (auf der Fahrbahn zusammen, mit je nach Saison, viel KFZ-Verkehr im Ort). * Südlich Göhren geht es wieder auf dem Rügenrundweg über {{Marker | name = Lobbe | type= village | wikidata = Q1712959 }} und dem Ostseebad {{Marker | name = Thiessow | type= village | wikidata = Q641879 }} zum Ort {{Marker | name = Klein Zicker | type= village | wikidata = Q1746275}}. Hier ist Endstation. * Wer noch über ausreichend Energie verfügt, kann auf dem Rückweg zu Fuß einen Abstecher in die '''Zickerschen Berge''' machen. Ausgangspunkt für diesen Spaziergang ist der reizvolle Ort {{Marker | name = Groß Zicker | type= village | wikidata = Q85519182}}, der malerisch zu Füßen des Hügelzugs liegt. In den Zickerschen Bergen ist das Radfahren nicht erlaubt. * Rückkehr nach Sellin: {{Marker | name = Windschöpfwerk Lobbe | type= see | wikidata = Q2584004}}, {{Marker | name = Middelhagen | type= village | wikidata = Q560996}}, Fliegerberg (kleiner Ausblick auf den Bodden), Baabe Hafen. ===10. Etappe: Sellin − Greifswald (etwa 66&#x202F;km oder rund 100&#x202F;km) === [[Datei:Putbus (2011-05-21) 7.JPG|mini|Putbus aus der Luft]] Diese längere Etappe lässt sich mit Übernachtung in Stralsund in zwei Teiletappen teilen: *Sellin - Stralsund: 64{{nnbsp}}km *Stralsund - Greifswald: 36{{nnbsp}}km Da Stralsund schon erkundet wurde, bietet es sich an, den Ostseeküstenradweg über die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23754 | long = 13.30444}} abzukürzen. Dann verkürzt sich die Etappe Sellin − Greifswald auf rund 66{{nnbsp}}km. Die Glewitzer Fähre, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). So erspart man sich auch 10{{nnbsp}}km Pflasterstraße. Wer nur den Rügen-Rundweg fährt schließt seine Inselrunde sowieso in Stralsund ab. ==== Sellin – Abzweig Glewitzer Fähre (40{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Ruegen urwald goor boddenkueste ds wv 08 2010.jpg|mini|An der Boddenküste des Urwaldes „Goor“]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Seelin auf Nebenstraßen entlang des Selliner See bis kurz vor {{Marker | name = Moritzdorf | type= village | wikidata = Q1948159}}. Über einen Hügel wird Seedorf erreicht. '''Km 6:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q1464035}} - Malerisch am Neuensiener See gelegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach Überquerung der Brücke am Zuflusses zum Neuensiener See wird es wieder hügelig. Wer möchte kann einen Stopp an den {{Marker | name = [[w:Großsteingräber bei Lancken-Granitz|Großsteingräbern bei Lancken-Granitz]] | type= see | wikidata = Q832458 }} machen. :Beim Dorf Groß Stresow erreicht man die malerische Boddenküste. Es geht reizvoll entlang des Ufers über Muglitz bis vor Freetz. '''Km 15:''' {{Marker | name = Abzweig Urwald Goor |type= waypoint |group = gold | lat = 54.34504 | long = 13.54013}} - Laut offiziellen Daten auf https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] führt der Ostseeküsten-Radweg nördlich über Vilmnitz vorbei. Es bietet sich aber an direkt durch den {{Marker | name = Urwald Goor | type= landscape | lat = 54.34381| long = 13.52435 | wikidata = Q1537715}} zu fahren. Denn das Waldgebiet ist sehenswert. Stand 2010 durfte auf den Hauptwegen im NSG Rad gefahren werden. Die kleinen Wanderpfade sind aus Naturschutzgründen aber für das Radfahren gesperrt. Neben der reizvollen Boddenküste im Waldbereich mit kleinem Kliff ist auch der Totholzbaum der Schirmeiche im hinteren Teil des Goor-Waldes sehenswert :Am Westrand der Goor liegt das rekonstruierte Badehaus der Fürsten von Putbus (heute ein Hotel). '''Km 18:''' {{Marker | name = Lauterbach | type= village | wikidata = Q1808626}} - Der kurze Abstecher zum Hafen lohnt. Die streng geschützte Insel [[w:Vilm|Vilm]] kann nur im Rahmen von geführten Touren per Schiff besucht werden ([https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-vilm-besuchen Info]). '''Km 20:''' {{Marker | name = Putbus | type = town | wikidata = Q572006 }} mit Rondell (''Circus'') und Stadtmitte, {{marker | name = Schlosskirche Putbus | type = church | wikidata = Q2244595 }}, Schlosspark mit einigen historischen Sehenswürdigkeiten. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Größtenteils auf der Trasse der eher Kleinbahn geht es nun Richtung Garz. Die Strecke führt komplett abseits des Verkehr und auch größerer Orte durch viel Natur. Die Radroute ist hier ein naturnaher Weg mit wassergebundener Feinschotterdecke. Es gibt meist eine breite massive Grasnarbe in der Mitte. '''Km 32:''' {{Marker | name = [[Garz auf Rügen|Garz]] | type= city | wikidata = Q161898}} − älteste Stadt von Rügen. Die ländliche Kleinstadt wurde auf den Überresten der slawischen Burg Charenza gegründet, abseits in der Stadtmitte: Einkehrmöglichkeiten und ein Lebensmittelmarkt (Edeka). In Garz findet sich auch das {{Marker | name = Ernst-Moritz-Arndt-Museum | type= museum | wikidata = Q76635299}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg umrundet die Stadt Garz westlich und führt dann östlich am Garzer See entlang. :Südlich Garz macht die Radroute einen Schlenker an die [[w:Schoritzer Wiek|Schoritzer Wiek]]. Wer aufgrund evtl. fortgeschrittener Zeit schnell zur Glewitzer Fähre möchte kann diesen Schlenker auch über den gut ausgebauten Radweg an der Landstraße abkürzen (spart 3,5{{nnbsp}}km), zeitlich maximal 1/2 Std.). Auf dem Schlenker findet sich in Groß Schoritz das {{Marker | name = Ernst Moritz Arndt-Geburtshaus | type= see | lat = 54.276692 | long = 13.366172|url = https://www.ernst-moritz-arndt-gesellschaft.de|image = Gross_Schoritz_EMArndt_Geburtshaus.jpg}} Das Haus kann regulär '''nicht besichtigt werden.''' Es werden Veranstaltungen angeboten. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Glewitzer Fähre |type= waypoint |group = gold | lat =54.27951 | long = 13.34665}} - Die Etappe verlässt hier den Ostseeküstenradweg und nutzt die direkte Variante Richtung Greifswald. ==== Abzweig Glewitzer Fähre - Greifswald (28{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG|mini|Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach 6{{nnbsp}}km auf dem gut ausgebauten Radweg an der Landstraße ist die Fähre erreicht. Die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23749| long =13.30359 | image = Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG |url =https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre }}, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). Die fähre benötigt vom Weiler Glewitzer Fähre auf Rügen bis Stahlrode auf dem Festland 15 Minuten Fahrzeit (Strecke 1,8{{nnbsp}}km). :Ab Stahlrode (Einkehrmöglichkeiten am Hafen) geht es auf gutem Radweg an der Landstraße bis Reinberg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Hier trift man wieder auf den Ostseeküsten-Radweg. Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Reinberg und Abzweig Gristow '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 56:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nun ist es nicht mehr weit bis zur alten Hansestadt Greifswald. Ab Abzweig Gristow fährt man auf Asphalt hinein nach Mesekenhagen. Die Ortsdurchfahrt ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. Südlich Mesekenhagen folgen bis Greifswald gut asphaltierte Radwege. '''Km 66:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Hier beginnt die Altstadt von {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }}. Die lebendige Universitätsstadt ist besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== Variante über Stralsund in zwei Teiletappen ==== [[Datei:Poseritz imgp7701.jpg|mini|Ortsansicht in Poseritz mit Kirche]] Diese Variante ist rund 100{{nnbsp}}km lang. Hier optional noch einmal in Stralsund übernachten. Vom Abzweig Glewitzer Fähre bei Puddemin den Ostseeküsten-Radweg einfach weiter nach Stralsund folgen: * '''Puddemin''' - kleiner Hafen, der zur Pause einlädt. Hier findet sich das {{Marker | name = Hafenrestaurant Puddemin| type = restaurant | lat = 54.279041| long = 13.333671| url = https://hafen-restaurant-puddemin.de/}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut asphaltierten Trasse der Kleinbahn geht es über den Weiler '''Nepamitz''' nach Poseritz. Teilweise fährt man entlang von Landstraßen. * {{marker | name = Poseritz − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q2316464 }} - kleiner Abstecher von der Route. Am Ortseingang direkt an der Strecke: {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.295733| long = 13.277460 | show = symbol}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am südlichen Ortseingang Poseritz biegt der Radweg südlich nach Venwitz ab. Vom Weiler Venwitz hier geht es dann nordwestlich über Sissow nach Gustow. Die landschaftlich schöne Strecke nutzt teilweise die Trasse der ehemaligen Rügenschen Kleinbahn. Der Weg ist gut asphaltiert oder verläuft auf gut fahrbaren Betonspurwegen. Vor Gustow findet sich ein kleiner {{Marker | name = Rastplatz (ohne Regenschutz) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.291411| long = 13.216016 }}. * {{marker | name = Gustow − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244343 }} - Abstecher Dorfkirche 500{{nnbsp}}m von der Route. {{Marker | name = Imbiss "Zum Reiter" | type = restaurant | lat = 54.302125 | long = 13.209348}} im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Nesebanz und Klein Bandlevitz geht es weiter nach Gährlerfähre. Erst hier erreicht man wieder das Wasser, inzwischen ist man kurz vor dem Rügendamm angelangt. Teilweise Schotterstrecken. :Über den Rügendamm und die Insel Dänholm erreicht man wieder das Festland. * [[Stralsund]]: Übernachtung und am nächsten Tag Fahrt nach Greifswald. Jede Teiletappe rund 40{{nnbsp}}km. === 11. Etappe: Greifswald − Wolgast (51&#x202F;km) === Von Greifswald führt diese Etappe über das Seebad Lubmin nach Wolgast, dem Tor zur Insel Usedom. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. :~> Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 30:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 39''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen, in der Saison {{Marker | name = Personen- und Fahrradfähre nach Usedom | type= ferry | lat = 54.14122| long = 13.74948| url = https://www.schifffahrt-apollo.de/faehre/}}. Die Fähre schippert nach {{Marker | name = Peenemünde | type= village | wikidata = Q490398}}. So kann der Schlenker über Wolgast abgekürzt werden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Kröslin und Groß Ernsthof wird Wolgast angefahren. In diesem Abschntt teilweise Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. Vor Wolgast bei Tannenkamp wieder ruhige Wege am Wasser. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] '''Km 51''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. ===12. Etappe: Wolgast − Ahlbeck auf Usedom (etwa 40&#x202F;km) === [[File:Feininger-Tour 38.jpg|thumb|Feininger-Tour, Standort 38]] Wie an einer Perlenkette reihen sich auf {{Marker | name = Usedom | type = island | wikidata = Q3255 }} die Seebäder (auch: Kaiserbäder) auf: [[Zinnowitz]], [[Zempin]], [[Koserow]], [[Ückeritz]], [[Heringsdorf]] und [[Ahlbeck]] an der polnischen Grenze. Mit einem Badeaufenthalt kann man hier den eventuell vorhandenen Muskelkater der Radreise "auskurieren". Die ''Feininger-Radtour'' rund um die sogenannten Kaiserbäder verläuft teilweise auf dem Ostseeküsten-Radweg. Deckungsgleich sind auch Abschnitte in und um [[Swinemünde]], vgl. das Buch [http://www.papileo.de ''Papileo auf Usedom''], das die Tour und Feiningers Wirken auf Usedom sehr detailliert beschreibt, sowie die Orte, an denen die einzelnen Kunstwerke entstanden. '''Zur Strecke:''' '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. Hinter Mahlzow wird die laute Bundesstraße verlassen. :Es folgt ein ruhiger Schotterweg bis Mölschow. Zwischen '''Mölschow''' und {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} rollt man leicht auf Asphalt dahin. '''Km 10:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} - Hier erreicht man die Ostseeküste Usedoms. Die Route folgt nun der "Perlenschnur der Seebäder" bis Ahlbeck. '''Km 12:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 15:''' {{Marker | name = [[Zempin]] | type = village | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 22:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 26:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Bansin]] | type = village | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} - an der Seebrücke '''Km 37:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf]] | type = village | wikidata = | lat =53.956250 | long = 14.170078}} - an der Seebrücke '''Km 39:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. Hier endet eine Erlebisreiche Radreise auf dem Ostseeküstenradweg in "Meck-Pom". Das beliebte Seebad besitzt Bahnanschluss an die Usedomer Bäderbahn. Über Wolgast besteht Anschluss zum Bahnhof Züssow auf dem Festland. Ab Züssow verkehren Regionalexpresszüge Richtung Berlin und Stralsund. {{Panorama|bild=Heringsdorf Strand Panorama.jpg|unterschrift=Die Ostsee ist erreicht: Der Strand von Heringsdorf|breite=1500px}} == Weiter geht's == * Wer möchte, kann die gesamte [[Ostseeküsten-Radweg|Ostsee]] umradeln. * Weiterfahrt nach Berlin auf dem [[Radfernweg Berlin - Usedom]]. * oder ab ins Landesinnere von Mecklenburg-Vorpommern über den [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] zur Meckenburgischen Seenplatte. == GPX-Daten == * Streckenverlauf Ostseeküsten-Radweg (Abschnitt Flensburg - Ahlbeck auf Usedom) von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=16413681&type=relation&map=8.0/54.211/13.6805 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], Daten ohne Rügen-Rundweg. * Streckenverlauf Rügen-Rundweg von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=3209281&type=relation&map=9.0/54.4646/13.7843 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg 2: Mecklenburg-Vorpommern • Von Lübeck nach Ahlbeck/Usedom. Mit Rügen-Rundweg|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2024|Auflage=18|Band=|Seiten= 160|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN= 978-3711102270|Kommentar= 16&nbsp;€|Sprache=|Online= }} * {{Buch|Autor= Axel von Blomberg, Kai-Uwe Thiessenhusen |Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg Mecklenburg-Vorpommern|Ort=|Verlag=grünes Herz|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=166|Seitenanzahl=| Reihe = |ISBN= 978-3866363960|Kommentar= 12&nbsp;€|Sprache=|Online= }} == Weblinks == <!-- Dieser Abschnitt ist vor allem für Hinweise auf offizielle Informationen gedacht oder evtl. noch weitere ähnliche Infos gedacht (Radreisewiki, in Ausnahme Infos des ADFC). Links auf Radreiseangebote und -vermitteler oder Ähnliches gehören nicht in diesen Artikel bzw. gehören allgemein nicht in Wikivoyage. siehe auch https://de.wikivoyage.org/wiki/Wikivoyage:Was_wir_wollen_und_was_nicht --> * [https://www.auf-nach-mv.de/ostseekuesten-radfernweg Offizielle Seite: Ostseeküsten-Radweg] {{IstIn|D-Route 2: Ostseeküstenroute}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} {{Radweg|kat=Radwege in Mecklenburg-Vorpommern}} 4jomlsync9datf8car74xujhouguvb8 1794561 1794560 2026-08-06T06:10:18Z Dirk Schmidt 15181 /* 4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) */ + bild 1794561 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Art=Thema|Datum=2020-08}} [[File:2019 - Nationalpark Jasmund - 01.jpg|thumb|Kreideklippen im [[Nationalpark Jasmund]] auf Rügen]] Der Ostseeküsten-Radweg ist die internationale '''Baltic Sea Cycle Route''' oder Hansa circuit und umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer. Die Ostseeküste in [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg und Vorpommern]] ist reich an Natur- und Kulturgütern. Nicht umsonst hat sich die Küste in den letzten Jahrzehnten zu einer der beliebtesten deutschen Ferienregionen gemausert. == Streckenprofil == [[File:ostseekuesten radweg logo ges auf ruegen ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Ostseeküsten-Radwegs]] * '''Länge: 670&#x202F;km''' * '''Ausschilderung:''' ja * '''Steigungen:''' Die Route beistzt meistens nur leichte Anstiege, allerdings sind einige steilere kurze Rampen dabei. * '''Wegzustand:''' Der Ausbauzustand ist stark wechselnd. Von gut ausgebauten Wirtschaftswegen bis hin zu naturnahen, mit Pfützen übersäten Klippenrandwegen ist alles dabei. * '''Verkehrsbelastung:''' saisonal und regional sehr unterschiedlich. In der Hochsaison insbesondere in und um die Seebäder viele Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Strecke. Sonst hinsichtlich Kfz-Verkehr außerorts oft verkehrsfrei geführt bzw. Radwege an Landstraßen. Es werden allerdings auch öfter ruhige Nebenstraßen gemeinsam mit Kfz genutzt. Stark befahrene Straßenabschnitte zusammen mit Kfz sind die Ausnahme. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Rad mit 7-Gangschaltung, da es teilweise Hügel gibt und weil man öfter mit dem Wind kämpfen muss. Pedelec daher sinnvoll. * '''Familieneignung:''' insgesamt lokal oft gut für Familien geeignet. * '''Inlinereignung:''' lokal evtl. gegeben, durchgängig aber nein == Hintergrund == Die Strecke gehört als "D-Route 2: Ostseeküstenroute" zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == === Karte des Ostseeküsten-Radweg === {{mapframe| lat = 54.249 | long = 12.513|zoom = 8 |width= full|height= 400 | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q140320013|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1647178|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen, am Ostseeküsten-Radweg gelistet. In Auswahl sind Rastplätze mit Wetterschutz und bezogen auf die Etappen, in Auswahl Sehenswürdigkeiten genannt. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind bei größeren Orten in den Ortsartikeln vermerkt. === Reisezeit und Etappen === Wer den gesamten Küstenabschnitt von Travemünde bis Ahlbeck auf Usedom intensiv mit allen Städten und wichtigen Sehenswürdigkeiten bereisen möchte, sollte sich '''zwei Wochen''' Zeit nehmen. Bei '''nur einer Woche''' wäre der Abschnitt von Rostock über den Darß und die komplette Rügenrunde ein attraktives Programm. Mit dem Zug Hinfahrt bis Roststock Hauptbahnhof bzw. der S-Bahn bis Warnemünde und Rückfahrt dann ab Stralsund. Sowohl Rostock wie Stralsund sind Fernverkehrshalte. Als Alternative könnte auch Greifwald dienen. Hier ebenfalls guter Bahnanschluss. Sonst kann die Strecke zwischen Zingst und Hiddensee mit der direkten Schiffsverbindung auch um zwei Etappen mit gut 100 km abgekürzt werden. === Reisezeit === Beste Reisezeit für den Ostseeküsten-Radweg ist von Mai bis September. Im Gegensatz zu Süddeutschland ist der April im Nordosten Deutschlands oft noch recht kühl und es grünt auch noch wenig. Je nach Frühlingseinzug und Witterung kann aber auch der April bereits schöne Radreisetage bieten – dies gilt vor allem für die 2. Monatshälfte. Im Frühling können sich bei Wind von der See lokal auch bei sonnigem Wetter recht frische Temperaturen ergeben. Ähnlich sieht es im Oktober aus. Auch hier sind schöne Radreisetage möglich, allerdings sehr von der aktuellen Witterung abhängig. === Fahrtrichtung === Traditionell wird meist von der Lübecker Bucht nach Usedom gefahren. Dies ist von der Windrichtung her etwas optimaler. Aber das hängt natürlich von der akutellen Wetterlage ab. Ein Streckenbeschreibung von Usedom zur Lübecker Bucht ist im Artikel [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]] zu finden. Die D13 bzw. Eurovelo-Route EV13 liegt auf dem Ostseeküsten-Radweg. Der Rügenrundweg gehört allerdings nicht zur D13 bzw. EV13. === Unterkünfte === Besonders in der Hochsaison sind die Seebäder oft weitgehend ausgebucht. Wer hier fährt sollte vorab alles reservieren. Allerdings ist für eine Radtour an der teilweise viel besuchten Küste eher das ruhigere Frühjahr oder auch der Spätsommer bzw. Frühherbst eine attraktive Reisezeit. Abseits der üblichen Reisewochenenden im Frühjahr geht es hier noch etwas geruhsamer zu. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres zu den Betrieben siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] === Camping === Eine naturnahe Reisevariante ist das '''[[Bikepacking]] mit Zelt'''. Entlang der Strecke finden sich ausreichend Campingplätze. Die Plätze sind gut über die [https://opencampingmap.org/de/way/350215769#10/53.3979/11.8639/1/1/bef Opencampingmap] zu finden. Etappenbezogene Campingplätze sind in Auswahl in der Streckenbeschreibung gelistet. Details zu den Campingplätzen und weiteren Unterkünften siehe Ortsartikel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Lübeck und Travemünde besitzen gute Bahnanbindungen ab Hamburg. Auch Ahlbeck auf Usedom ist über die Usedomer Bäderbahn an das Bahnnetz auf dem Festland angebunden. === Mit dem Fahrrad === * [[Ostseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein]] * Der internationale [[Iron Curtain Trail]] (EuroVelo 13/„Grünes Band Deutschland“) führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von der Grenze zu Tschechien unter anderem über den [[Harz]] und die [[Elbe]] nach Travemünde. <!-- === Auf der Straße === --> === Radanreise Lübeck Travemünde === Um per Fahrrad von Lübeck an die Ostsee zu gelangen, bieten sich drei Routen an: * Ab Lübeck Altstadt über die Radroute der alten Salzstraße nach Travemünde (23&#x202F;km). Infos siehe Beschreibung erste Etappe. * Via [https://herrentunnel.de/ Herrentunnel] direkt nach [[Travemünde]]. Durch den für Fußgänger und Radfahrer gesperrten Tunnel fährt ein Pendelbus. Der Bus-Shuttle befördert Fußgänger und Radler kostenlos zwischen den speziellen Haltestellen auf der Herreninsel und Lübeck Siems. Nach dem Übersetzen mit der kostenpflichtigen Fähre am Priwall erreicht man Mecklenburg-Vorpommern. Man verlässt schlagartig den Rummel an der Lübecker Bucht und radelt nun durch den ruhigen [[Klützer Winkel]] (Lübeck-Hbf > Priwallfähre: ca. 18&#x202F;km) * Via [[Dassow]] direkt zum [[Klützer Winkel]]. Bei Harkensee stößt man dann auf den Ostseeküsten-Radweg. Dassow besitzt eine gemütliche Altstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == Eine Radreise auf dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern beginnt man am besten in [[Schleswig-Holstein]]. "Km" steht für "Etappenkilometer" bezogen auf die Tagesstrecke ohne Abstecher. {{Scroll Gallery |title=Orte entlang der Ostseeküste von<br />"Meck-Pom". |Lübeck rathaus.jpg|Rathaus Lübeck - Die Hansestadt in Schleswig-Holstein ist ein attraktiver Startort. |Travemuende old town.jpg|Travemünde Altstadt |Hafen von Wismar.jpg|Hafen von Wismar |Rerik 2010-by-RaBoe-078.jpg|Rerik |Aerial View Kühlungsborn Luftbild Seebad Marina.jpg|Kühlungsborn Seebad Marina |Rostock asv2018-05 img42 aerial view.jpg|Rostock |Rostock asv2018-05 img65 Warnemuende view from lighthouse.jpg|Warnemünde |Ahrenshoop, Germany - panoramio (1).jpg|Ahrenshoop |Barth, Luftbild von Westen, 2018.jpg|Barth |DSC03000.jpeg - Stralsund (49172357558).jpg|Stralsund |Marktplatz in Gingst (Rügen) (1) (11987060693).jpg|Marktplatz in Gingst (Rügen) |Kap Arkona 2012.JPG|Kap Arkona |Altstadt von Sassnitz.jpg|Altstadt von Sassnitz |Sellin am Abend 20180521 12.jpg|Sellin |Mönchgut Greifswalder Bodden Blick.jpg|Mönchgut Greifswalder Bodden |Luftbild Putbus auf Rügen Stadtmitte Zentrum - Ostsee-Insel - Foto Wolfgang Pehlemann Steinberg IMG 0575.jpg|Putbus |Greifswald - Town Hall.jpg|Greifswald Rathausplatz |Wolgast Rathausplatz 2013-06-21 25c.jpg|Wolgast Rathausplatz |Dorfkirche Ahlbeck (b.Ueckermünde) 2015 NE.jpg|Dorfkirche Ahlbeck }} ===1. Etappe: Lübeck – Travemünde – Wismar (etwa 60 – 80&#x202F;km) === [[Datei:Ostseeküstenradweg vom Lübeck-Travemünde nach Mecklenburg-Vorpommern - panoramio (3).jpg|mini|Klassischer Blick Ostseeküstenradweg auf dem Klützer Winkel]] Je nach gewünschter Etappenlänge Start in Lübeck-Hauptbahnhof (75&#x202F;km) nah der Altstadt oder im Seebad Travemünde (55&#x202F;km). Tagesziel ist [[Wismar]]. Die Strecke bietet individuell viele Möglichkeiten, direkt der Küstenlinie folgend, den Blick aufs offene Meer zu genießen. Man kann teilweise individuell direkt auf kleinen Pfaden am Steilufer entlang fahren. Die Entfernung erreicht dann aber mehr Kilometer. Und diese inoffiziellen Küstenpfaden sind nicht vor Klippenabbrüchen abgesichert. '''Km 0:''' {{Marker | name = Lübeck Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q564926|url = https://www.bahnhof.de/luebeck-hbf}} - Lübeck besitzt gute Bahnanbindungen. Wer die alte Hansestadt von {{Marker | name = Lübeck | type = city | wikidata = Q2843 }} noch nicht kennt, für den lohnt eine Stadtbesichtigung. Die mittelalterliche Altstadt ist Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO. [[Datei:Alte Salzstraße Logo.svg|mini|Das Routenlogo der Alten Salzstraße führt auf ruhigen Strecken von Lübeck-Stadtmitte Richtung Travemünde.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Neben den bereits unter Anreise erwähnten Radrouten bietet sich zwischen Lübeck und Travemünde vor allem die '''[[Alte Salzstraße (Radroute)|Radroute der Alten Salzstraße]]''' an. Nach 20&#x202F;km ist auf dieser weitgehend ruhigen und grünen Strecke Travemünde erreicht. Die Radroute führt teilweise direkt als {{Marker | name = Uferweg an der Trave |type= waypoint |group = gold | lat = 53.90871| long = 10.71377}} entlang. Hier im Landschaftsschutzgebiet Schwartauwiesen Schotterstrecke. Ab Sereetz werden dann schattige Forstwege durch den Wald genutzt (ebenfalls Schotter). Nördlich des Waldhusener Forst lohnt ein Stopp am {{Marker | name = [[w:Pöppendorfer Großsteingrab|Pöppendorfer Großsteingrab]] | type= megalithic tomb | lat = 53.92699| long = 10.80578| image = Lübeck Pöppendorf Grosssteingrab S.JPG}}. Von hier rollt man auf ruhigen, asphaltierten Nebenstraßen Richtung Travemünde. Das Maritimhotel ist als Landmarke bereits von weitem zu sehen. '''Km 23:''' {{Marker | name = [[Travemünde]] | type = city | wikidata = Q321792 }} - Das zur Hansestadt gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In Travemünde mit der Fähre Richtung Mecklenburg-Vorpommern übersetzen. Es gibt zwei Fähren: Die Autofähre, oder die kleinere Fußgänger- und Fahrradfähre vorne an der Mole. Fährtickets gibt es an beiden Fähren nur am Automaten. :Von Travemünde sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Boltenhagen. Hat man den Privall hinter sich gelassen, wird es schnell ruhiger. Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} und {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die Hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. [[Datei:Ausssichtsplattform Hoher Schoenberg blick Luebeck.jpg|mini|Aussichtsplattform Hoher Schönberg: Blick Juni 2024 Richtung Travemünde. Der Mohn blüht. ]] '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Etwas weiter bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. '''Km 53:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es rund 30&#x202F;km bis zum Hafen an der Wismarer Altstadt. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. Im weiteren Verlauf Richtung Wismar dann wieder ruhigere Nebenstraße. '''Km 80:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ===2. Etappe: Wismar – Warnemünde (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = Unterwegs zwischen Wismar und Warnemünde |2023.09.23.144438 Betonschiff Redentin (Wismar) DE.jpg|Blick auf das "Betonschiff von Redentin". Aufgrund von Stahlmangel erbaute man im II. Weltkrieg einige Schiffe aus Beton. Weiteres siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. |Baltic_Sea_view_from_Schmiedeberg_hill_in_Rerik,_2025-06-23.jpg|In Rerik hat man vom Schmiedeberg einen schönen Küstenblick. |Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg|Nördlich Rerik lohnt der kleine Abstecher zum Leuchttturm Buk bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). |Kuehlung.jpg|Blick vom Leuchtturm Richtung Kühlungsborn |Strandpromenade kuehlungsborn.JPG|Strandpromenade Kühlungsborn |Denkmalensemble Kurhaus Heiligendamm.jpg|Blick von der Seebrücke auf das Denkmalensemble Heiligendamm - heute als Grandhotel genutzt. }} Von Wismar geht es weiter Richtung Rostock-[[Warnemünde]]. "Point of Interests" sind Rerik, der Panoramablick vom Leuchtturm bei Basdorf, die Seepromenade Kühlungsborn, Heiligendamm und der Gespensterwald bei Nienhagen. Wer möchte kann die Etappe mit einer weiteren Übernachtung in [[Rerik]] halbieren. '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Industrie am Hafen verlässt die Route Wismar nach Norden. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Ab Redentin wird auf straßenbegleitenden Radwegen Groß-Strömkendorf erreicht. [[Datei:Timmendorf 2012 02.jpg|mini|Insel Poel: Hafen Timmendorf mit Leuchtturm]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Wismar - Poel zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 31:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Rerik und Kühlungsborn lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung) '''Km 45:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Marina Kühlungsborn ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis Heiligendamm. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 50:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. ::Als Abstecher ist ein Besuch von {{marker | name = Bad Doberan | type = city | wikidata = Q9536 }} möglich (plus 7{{nnbsp}}km). Die Stadt besitzt ein historisches Münster. Den Weg dorthin kann man ab Kühlungsborn auch mit der {{marker | name = Mecklenburgischen Bäderbahn Molli | type = train | wikidata = Q9643 }} zurücklegen (Dampf-Schmalspurbahn, 15{{nnbsp}}km Strecke mit Fahrzeit 45{{nnbsp}}Min, Radtransport möglich, [https://www.molli-bahn.de www.molli-bahn.de). {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke vor Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Bald taucht die Route in ein dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen ein. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. '''Km 58:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = city | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Nienhagen ist es nicht mehr weit bis Warnemünde. Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 71:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. === 3. Etappe: Warnemünde – Prerow (57&#x202F;km) === [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn. Die Tagesstrecke startet mit einer Fahrt auf der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Fähre etwa 6{{nnbsp}}km Radweg an der Straße bis östlich Markgrafenheide. :Auf dem Weg zum Ostseebad Graal-Müritz schwenkt die Route {{Marker | name = hier von der Straße| name-map = Abzweig von der Landstraße Richtung Graal-Müritz|type= waypoint |group = gold | lat = 54.190943| long = 12.181692 }} bzw. Küste weg. Es geht um das {{marker | name = NSG Heiligensee und Hütelmoor | type = landscape | wikidata = Q1971027 }} herum und man taucht in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Die Weg sind nun geschottert, aber in der Regel gut fahrbar. Unterwegs bieten bei Regen Schutzhütten Unterschlupf. Als Erstes kommt man an der {{Marker | name = Schutzhütte an der Kuhschneise |type= shelter | lat = 54.20028| long = 12.18564| show = symbol}} vorbei. Als nächstes kann ein kleiner Abstecher zum {{Marker | name = Aussichtspunkt Moorhof | type= view | lat = 54.215059| long = 12.186531}} gemacht werden. Von der offenen Holzkanzel hat man einen kleinen Ausblick auf das NSG Heiligensee und Hütelmoor. Dann fährt man noch an der {{Marker | name = Schutzhütte Höhe Vierbirkenschneise |type= shelter | lat = 54.228454| long = 12.200009 | show = symbol}} vorbei. '''Km 17:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Seebrücke auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Dierhagen. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. '''Km: 25''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von hier ist es über das {{marker | name = Fischland | type = landscape | wikidata = Q895518 }} nicht mehr weit zum {{marker | name = Fischland-Darß-Zingst | type = peninsula | wikidata = Q702188 }} mit seinen gemütlichen Ferienorten. :{{Marker | name = Abzweig zur Fischlandkirche | type= waypoint |group = gold | lat = 54.34786 | long =12.38654 }} - Wer zur Fischlandkirche (Turmaufstieg) und dem hübschen Hafen von Wustrow möchte, zweigt hier vom Küstenweg ab. [[File:Kirche Wustrow (Fischland) Ausblick auf Saaler Bodden und Ostsee.JPG|mini|Blick von der Fischlandkirche Richtung Bodden.]] '''Km 33:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km 37:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Erstes Seebad in Vorpommern. Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[Datei:Weststrand_Darß_NLP_Vorpommersche_Boddenlandschaft_2023-06-07_73.jpg|mini|Auf dem Darß: Es bietet sich an den wilden Weststrand im Nationalpark als extra Tagestour zu besuchen.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Alternative abseits der Strecke zwischen Ahrenshoop und Prerow: Individuelle Erkundung des {{Marker | name = [[w:Darßer Ort|Darßer Ort]] | type= see | lat = 54.472500| long = 12.502613| wikidata = Q1720366}} mit Leuchtturm, (besteigbar) und dem wilden Weststrand auf dem Darß. :Es bietet sich aber eher an, dem Ostseeküstenradweg über die reizvollen Dörfer {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} (Km 44) und {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} (Km 50) entlang des Bodden zu folgen und die Tour zum Darßer Ort auf den nächsten Tag zu verschieben. '''Km 57:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ===4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) === [[File:Darßbahn vor Meiningenbrücke.jpg|thumb|Ostseeküstenradweg, hier parallel zur stillgelegten Strecke der Darßbahn am Bodstedter Bodden]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Zingst. Der Ostseeküsten-Radweg führt wesltich am Seebad vorbei. '''Km 8:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. : → Von Zingst kann man mit dem Fahrgastschiff direkt zur autofreien Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971}} übersetzen (Fahrzeit 3,5 Stunden, Verkehr in der Saison, aber nicht täglich ([https://www.reederei-zingst.de/fahrplan/zingst-insel-hiddensee Fahrplan und Preise]). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst verlassen. Durch die Boddenwiesen des Bodstedter Bodden geht es parallel der alten Trasse der Darßbahn Richtung Barth. '''Km 20:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Barth am Barther Bodden, geht es weiter zum "Tor der Insel [[Rügen]]", nach Stralsund. Die Strecke führt landschaftlich schön am Bodden entlang. Die Wege sind meist asphaltiert. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] *Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. * Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). '''Km 50:''' '''Klausdorf''' - Ab hier ist ein Abstecher nach {{Marker | name = Barhöft | type= village | wikidata = Q808175}} möglich (hin und zurück etwa 7 km). In Barhöft finder sich ein {{Marker | name = Aussichtsturm | name-map = Aussichtsturm Barhöft | type= viewpoint | wikidata = Q67320985}} Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Ferner gibt es einen gemütlichen Hafen mit Gastronomie. [[Datei:Barhöft 1.jpg|mini|Blick vom Aussichtsturm Barhöft über den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft]] '''Km 52: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 63:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt mit Rathaus, Theater, Kulturhistorisches Museum, Ozeaneum - Deutsches Meeresmuseum, Museum Nautineum auf der Insel Dänholm, Kulturkirche St. Jakob, Kirchen: St. Marien, Kirche St. Nikolai, ehem. Kloster St. Johannis, Heiliggeistkloster === Rund um die Ostseeinsel Rügen === [[File:ruegen radrundweg logo ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Rügenradrundwegs]] Von Stralsund über den Rügendamm erreicht der Radurlauber die größte deutsche Ferieninsel {{Marker|type= island|name= Rügen|wikidata= Q3237}} Brückenfans können zuvor die neue Autobrücke zur Insel "ablichten". Der Ostseeküsten-Radweg umrundet die Insel komplett. Allein dieser Abschnitt der Radroute kann problemlos einen ganzen Urlaub für eine Woche füllen. Zusätzlich zum Logo des Ostseeküsten-Radwegs findet sich hier das Routenlogo des Rügenrundwegs. ===5. Etappe: Stralsund − Schaprode / Hiddensee (etwa 52&#x202F;km) === Die 52{{nnbsp}}km sind ohne Umrundung der Insel Ummanz. Wer die Insel Ummanz komplett umrundet ist bis Schaprode etwa 72{{nnbsp}}km unterwegs. Wer möchte kann von Stralsund auch direkt mit dem Schiff nach {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971 | show = copy }} fahren: Fahrradmitnahme möglich, Fahrzeit bis Neuendorf auf Hiddensee 90 Minuten, saionaler Verkehr, [https://www.reederei-hiddensee.de/fahrpreise/stralsund Fahrplan und Fahrzeiten]. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727| show = copy}} - Etappenstart am Hafen an der Altstadt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die Ziegelgrabenbrücke und den Rügendamm wird Deutschlands größte Insel erreicht. Ìn Sichtweite liegt die imposante Rügenbrücke. Die ältere [https://www.elwis.de/DE/dynamisch/Bfs/bfsMeldung:316167:elwis_bfs_showBfs Zugbrücke] am Rügendamm wird mehrmals am Tag für jeweils 20 Minuten hochgezogen, um den Schiffen eine Durchfahrt zu ermöglichen (evtl. also eine Pause). '''Km 6: {{Marker | name = Altefähr| type= village | wikidata = Q304646 }} − schöner Blick auf Stralsund und Fährverbindung nach Stralsund, {{marker | name = St. Nikolai Altefähr | type = church | wikidata = Q2316603 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Altefähr landschaftlich schöner, aber naturnaher Uferweg. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Teilweise hier auch sehr schlechte Oberfläche als Erd-Spurweg mit massiver Grasnarbe in der Mitte. Hier unterwegs ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.35446| long = 13.12304| show = symbol}}. '''Km 17:''' {{Marker | name = Rambin | type= village | wikidata =Q639946 }} − schmucke {{marker | name = Dorfkirche Rambin | type = church | wikidata = Q1736355 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküstenradweg schwenkt nun nach Norden. Auf ruhigen Nebenstraßen geht es landschaftlich schön durch kleine Weiler. Der Bodden liegt teilweise in Sichtweite. Teilweise werden auch Betonspurwege genutzt. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Nördlich Düßnitz ein kurzes {{Marker | name = Stück sehr grober Schotterweg (etwa 800{{nnbsp}}m) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.39232| long = 13.25955}}. '''Km 33:''' {{Marker | name = Abzweig zur Insel Umanz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.44232| long = 13.21479}} - Hier ist eine Rundfahrt auf der {{Marker | name = [[Ummanz|Insel Ummanz]]| type= landscape | wikidata = Q706702}} möglich. Die Insel ist durch eine Brücke mit Rügen verbunden (eine Runde ca.&nbsp;20{{nnbsp}}km extra), Nationalparkinformationsstellung Waase, schöne {{marker | name = Dorfkirche Waase | type = church | wikidata = Q2316475 }} mit wertvollem Antwerpener Schnitzaltar '''Km 37:''' {{Marker | name = Gingst | type = city | wikidata = Q560992 }} − Historische Handwerkerstuben, Rügen Park Gingst (Miniaturen und Freizeitpark). Die sehenswerte {{marker | name = Dorfkirche Gingst | type = church | wikidata = Q2221932 }} hat eine historische Orgel. [[File:Ferry Wittow Breetzer Bodden 2021-09-17 06.jpg|thumb|Wittower Fähre]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Achtung: Nördlich Gingst muss für 6{{nnbsp}}km bis Trent eine stärker befahrene Landstraße genutzt werden. :Vor Grankevitz dann wieder Radweg an der Straße bis Schaprode. '''Km 52:''' {{Marker | name = [[Schaprode]] | type= city | wikidata = Q320637 }} - Überfahrt zur Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q3218}} möglich, es bietet sich hier dann ein Aufenthaltstag an, bzw. zwei Nächte direkt auf Hiddensee. ===6. Etappe: Schaprode / Hiddensee - Kap Arkona (etwa 46&#x202F;km) === [[File:kap arkona vom hochuferweg peilturm vitte ds wv 08 2010.jpg|thumb|Blick auf Kap Arkona in "Pastell". Standort: Hochuferweg vom Peilturm nach Vitt. Der Peilturm ist im Bild über der Steilküste zu erkennen.]] Kürzere Etappe. Wer auf Hiddensee übernachtet hat, hat so noch genügend Zeit für die Schiffspassage nach Schaprode. '''Km 0:''' '''Schaprode''' - Etappenstart am Hafen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Überfahrt mit der {{Marker | name = Wittower Fähre | type= ferry | wikidata = Q1253307 |url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/wittower-faehre }} auf die Halbinsel Wittow '''Km 12: Hafen Wittower Fähre''' - Hier landet die Fähre auf der Halbinsel Wittow an. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Wiek]] | type= city | wikidata = Q673783}} − Hafenort, Dorfkirche Wiek '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Dranske]] | type= city | wikidata = Q561023}} − Badeort, Marinehistorisches Museum Bug :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Schotterwege entlang der Nordküste von Rügen. Oberhalb der Klippen wird Kap Arkona erreicht. '''Km 46:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type = see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578}} − Leuchttürme Kap Arkona. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich im Weiler Putgarten. Wer noch etwas weiter möchte kann auch entlang der Küste bis Juliusruh fahren (dann 55{{nnbsp}}km). Vorteil: Die Etappe nach Sassnitz ist so kürzer. Das heißt man hat am Folgetag mehr Zeit für den Nationalpark Jasmund. Sonst finden sich landeinwärts in Altenkirchen weitere Gästebetten. ===7. Etappe Kap Arkona − Sassnitz (etwa 50&#x202F;km) === Diese Etappe besitzt landschaftlich viele verschiedene Eindrücke. Es geht von der Halbinsel Wittmund über die Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Erst eben, wird es dann zum Ende der Tagesstrecke hügelig bis bergig. [[Datei:Juliusruh, die Schaabe, Breege (2011-05-21).JPG|mini|Luftbild mit Blick auf Juliusruh (Vorne) und die [[w:Nehrung|Nehrung]] Schaabe (mittig). Die Schaabe verbindet die Halbinseln Wittmund und Jasmund. Viel Kiefernwald und ein langer Sandstrand prägt diese Landschaft]] [[Datei:1024 Stubbenkammer, Blick auf den Königsstuhl-5721.jpg|mini|Im Herbst färben sich die Blätter im Nationalpark Jasmund.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type= see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578| show = copy }} - Etappenstart '''Km 1: Kapelle von Vitt''' - Ein Abstecher in das viel besuchte, aber romantische '''[[Kap_Arkona#Fischerdorf_Vitt|Fischerdorf Vitt]]''' lohnt. Das Fahrrad am besten oben im Bereich der Kapelle an den Radständern parken. Dann Spaziergang durch das kleine Dorf. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Schotterwegen geht es oberhalb der Steilküste Richtung Juliusruh. '''Km 9:''' {{Marker | name = [[Breege|Juliusruh-Breege]] | type= city | wikidata = Q654993}} - Seebad mit langem Badestrand, Park Juliusruh: spätbarocke Parkanlage um 1800 (ein unspektakulärer naturnaher Park), zum Ort gehört auch das Dorf Breege am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein asphaltierter Radweg führt über die Nehrung [[w:Schaabe|Schaabe]] Richtung Halbinsel Jasmund. '''Km 19:''' {{Marker | name = Glowe | type= city | wikidata = Q561014}} - Seebad mit Promenade und Yachthafen. Im Hafen Aussichtsplattform auf dem Molengebäude. Einkehrmöglichkeiten sowie Toiletten. '''Km 23:''' {{Marker | name = Schloss Spyker | type= see | wikidata =Q458600 |url = no }} − ältestes Schloss auf Rügen mit herrlichem Schlosspark '''Km 27:''' {{Marker | name = Neddesitz | type= city | wikidata = Q137913752}} − Jasmar Therme im Ort. Wer sich speziell für das Thema Kreide interessiert kann einen kleinen Abstecher zum [https://www.kreidemuseum.de/ Kreidemuseum Gummanz] machen. Und für Freunde von Findlingen findet sich nördlch des Dorfes der [[w:Opferstein von Quoltitz|Opferstein von Quoltitz]]. Zugang allerdings über sehr naturnahe Wege, die für Tourenräder nicht geeignet sind. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Aussichtsreich aber sehr hügelig geht es über Nardevitz und Nipmerow Richtung Lohme. Befahren werden gut betonierte Feldwege und asphaltierte Nebenstraßen (teilweise Spurwege). Es ergeben sich immer wieder schöne Blicke auf die Ostsee. '''Km 34:''' {{Marker | name = Lohme | type= city | wikidata = Q642689}} − kleiner Ferienort oben am Steilufer mit Seeblick, Einkehrmöglichkeiten, Schwanenstein (162 t Findling) {{Scroll Gallery |title = Unterwegs im Nationalpark Jasmund |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 36.jpg|Ein uriger Wald: Radroute im Nationalpark zwischen Lohme und Königsstuhl |Nationalpark Jasmund Nationalparkzentrum 01.jpg|Nationalparkzentrum am Königsstuhl |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-8-Asio.JPG|Bekannteste Sehenswürdigkeit im Park ist der Königsstuhl. Die Klippe war früher direkt mit Eintrittskarte des Infozentrums zugänglich. Der Zugang wurde aber zu unsicher. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-1-Asio.jpg|Daher hat man mit einem aufwendigen Skywalk einen Ersatz geschaffen (Eintritt zum Infozentrum inklusive). |Skywalk_Koenigsstuhl,_Sassnitz_(P1032385).jpg|upright{{!}}Der Aussichtspunkt ist nun auch barrierefrei zugänglich. |Nationalpark-Jasmund_Königsstuhl-Skywalk_20240905_135207.jpg|Blick Richtung Klippen. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-7-Asio.JPG|Vorne wandelt man hoch über den Klippen. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg|Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. |L_303_in_NLP_Jasmund_2023-05-22_02.jpg|Nach Querung der Landstraße L303 nahe des Großparkplatzes (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 15.jpg|Unterwegs im Buchenwald Richtung Sassnitz. }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Lohme taucht die Route in das Reich der Buchen des {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund]] | type= landscape | wikidata = Q679173}} ein. Im Nationalpark dürfen nur für das Fahrrad markierte Wege mit dem Rad befahren werden. '''Km 38:''' {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Königsstuhl im Nationalpark Jasmund]] | type= see | wikidata = Q315124}} - Der Felsen ist mit seinen 117 Metern die höchste Erhebung der Stubbenkammer und gehört zum [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Nationalpark-Zentrum]] (Eintritt für Zentrum und Skywalk über dem Felsen), lohnenswerter kurzer Fußweg zur Viktoria-Sicht (frei zugänglich, hier ebenfalls spektakuläre Tiefsicht, evtl. kurze Wartezeit am kleinem Steg). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig {{Marker | name = Verzweig bei Lohme: Abzweig sichere Strecke Richtung Sassnitz | type= waypoint |group = gold | lat = 54.572258 | long = 13.644547| show = noname |image = Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg}} nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. :Nach Querung der Landstraße L303 am {{Marker | name = Großparkplatz bei Hagen mit Toilette | type= waypoint |group = gold | lat = 54.561960 | long = 13.627671| show = noname}} Großparkplatz (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. :Hinweis: Der Ostseeküstenradweg führt laut Openstreetmap (Stand 03-2026) in Sassnitz angeblich nordwestlich an der Stadt vorbei. Laut offiziellen Daten von [https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] geht die Route aber durch die Stadt. Hier gibt es auch einiges zu sehen. [[Datei:Altstadt von Sassnitz.jpg|mini|Altstadt von Sassnitz]] '''Km 50:''' {{Marker | name = Sassnitz | type = city | wikidata = Q494631 | lat = 54.515253| long = 13.650942 }} − Etappenende am Hafen. Sassnitz liegt bergig am Hang der Halbinsel Jasmund. Sehenswertes: Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum, U-Boot H.M.S. Otus, St.-Johannis-Kirche, Tierpark Sassnitz am Steinbachweg 4, Schmetterlingspark und Atelierhaus an der Straße der Jugend 6. ===8: Etappe: Sassnitz – Sellin (29&#x202F;km) === [[File:20-07-06-Prora-RalfR-DJI 0120.jpg|thumb|Die ehemaligen Gebäude von Prora]] Kurze Etappe, aber es gibt viel zu sehen. '''Km 0:''' '''Sassnitz''' - Etappenstart am Hafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung:''' Im Bereich der Hafenanlagen von Mukran muss für einen guten Kilometer die starke befahrene Landstraße genutzt werden. Das Schieben auf dem Gehweg bzw. auf einem Trampelpfad ist aber möglich. Ein Lückenschluss des Radwegs im Bereich der Bahnbrücke ist wohl lange angedacht, aber bisher nicht umgesetzt. '''Km 9:''' Der Abstecher ins {{Marker | name = [[Feuersteinfelder (Rügen)|Naturschutzgebiet Feuersteinfelder]] | type= landscape | wikidata = Q1409723}} in der Schmalen Heide lohnt: Sandwege, evtl. schieben, am Hauptweg das Rad parken und zu Fuß auf die Pfade an den Feuersteinfeldern. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf gut ausgebautem Asphaltweg ist schnell Prora bzw. Binz erreicht. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Binz#Seebad Prora|Seebad Prora]] | type= building complex | wikidata = Q685448}} − ehemaliges „Kraft durch Freude“ Seebad aus der NS-Zeit, Dokumentationszentrum Prora, Eisenbahn- und Technikmuseum Rügen '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz]] | type= City | wikidata = Q523490}} − Bekanntes Seebad mit Binzer Kurpark, Park der Sinne am Schmachter See, Erlebnisbad Vitamar [[Datei:2015 Granitz 11.jpg|mini|Herbst am Schwarzen See]] [[Datei:Jagdschloss Granitz (2011-05-21) 15.JPG|mini|Jagdschloss Granitz aus der Luft]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Binz tauchz die Route in den bergigen Buchenwald der Granitz ein. Der Radweg verläuft hier geschotterten Forstwegen. Das Hügelland steht als {{Marker | name = Naturschutzgebiet Granitz | type= landscape | wikidata = Q1744193}} unter Schutz. Der Wanderpfad an der Steilküste der Granitz von Binz nach Sellin ist überigens für Radfahrende gesperrt. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz#vCard_Q315676|Jagdschloss Granitz]] | type= see | lat = 54.38067| long = 13.62725 | wikidata = Q315676}} Der kleine Abstecher lohnt in jedem Fall. Im Jagdschloss (Eintritt) kann der Schlossturm bestiegen werden. Achtung: Für die frei liegende Innentreppe muss man schon etwas schwindelfrei sein. Vor oben, aus rund 125 m über dem Meer, ergibt sich ein Rundblick über weite Teile der Insel Rügen. Gut zu Wissen: Unterhalb des Jagdschlosses findet sich eine übernachtete Fahrradabstellanlage. Auch Schließfächer für Gepäck sind vorhanden. '''Km 26:''' {{Marker | name = Schwarzer See | type= lake | wikidata = Q1403005}} - Der urige Waldsee befindet sich im östlichen Teil des Naturschutzgebiet Granitz in Richtung Sellin. Der kurze Weg zum Aussichtssteg darf nur zu Fuß genutzt werden. Das Fahrrad einfach an den Anlehnbügeln am Forstweg abschließen. '''Km 29:''' Seebad {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173}} - Etappenende in der Ortsmitte: Bäderarchitektur mit alten Villen, bekanntes Fotomotiv ist die Seebrücke. === 9. Etappe: Tagestour ab Sellin auf die Halbinsel Mönchgut === [[Datei:Zicker See.jpg|mini|Halbinsel Mönchgut: Blick von den Zickerschen Bergen. Das kleine, aber sehr reizvolle Hügelland darf nur zu Fuß betreten werden. ]] [[Datei:Übersicht_über_die_Zickerschen_Berge.jpg|mini|Übersicht über die Zickerschen Berge (Mai 2016)]] Es bietet sich an die {{Marker | name = [[w:Mönchgut|Halbinsel Mönchgut]] | type = landscape | wikidata = Q316623 }} ab {{Marker | name = Sellin | type= village | wikidata =Q541654 | show = copy}} oder auch {{Marker | name = Baabe | type= village | wikidata =Q630177}} als Tagestour zu erkunden. So spart man sich eine Quartierssuche. Je nach gewählten Zielen ist man zwischen 40 bis 60&#x202F;km unterwegs. Rundtour: * Von Sellin führt der Östseeküstenradweg landeinwärts durch den Wald. So kommt man seitlich mäßig steil an Göhren vorbei. Alternative: Es darf die Strandpromenade über Baabe nach Göhren auch mit dem Fahrrad genutzt werden. Dies ist bis Göhren die attraktivere Strecke. Aber man muss dann einen sehr steilen Hügel im Ortszentrum von {{Marker | name = Göhren | type= village | wikidata = Q628382}} überwinden (auf der Fahrbahn zusammen, mit je nach Saison, viel KFZ-Verkehr im Ort). * Südlich Göhren geht es wieder auf dem Rügenrundweg über {{Marker | name = Lobbe | type= village | wikidata = Q1712959 }} und dem Ostseebad {{Marker | name = Thiessow | type= village | wikidata = Q641879 }} zum Ort {{Marker | name = Klein Zicker | type= village | wikidata = Q1746275}}. Hier ist Endstation. * Wer noch über ausreichend Energie verfügt, kann auf dem Rückweg zu Fuß einen Abstecher in die '''Zickerschen Berge''' machen. Ausgangspunkt für diesen Spaziergang ist der reizvolle Ort {{Marker | name = Groß Zicker | type= village | wikidata = Q85519182}}, der malerisch zu Füßen des Hügelzugs liegt. In den Zickerschen Bergen ist das Radfahren nicht erlaubt. * Rückkehr nach Sellin: {{Marker | name = Windschöpfwerk Lobbe | type= see | wikidata = Q2584004}}, {{Marker | name = Middelhagen | type= village | wikidata = Q560996}}, Fliegerberg (kleiner Ausblick auf den Bodden), Baabe Hafen. ===10. Etappe: Sellin − Greifswald (etwa 66&#x202F;km oder rund 100&#x202F;km) === [[Datei:Putbus (2011-05-21) 7.JPG|mini|Putbus aus der Luft]] Diese längere Etappe lässt sich mit Übernachtung in Stralsund in zwei Teiletappen teilen: *Sellin - Stralsund: 64{{nnbsp}}km *Stralsund - Greifswald: 36{{nnbsp}}km Da Stralsund schon erkundet wurde, bietet es sich an, den Ostseeküstenradweg über die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23754 | long = 13.30444}} abzukürzen. Dann verkürzt sich die Etappe Sellin − Greifswald auf rund 66{{nnbsp}}km. Die Glewitzer Fähre, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). So erspart man sich auch 10{{nnbsp}}km Pflasterstraße. Wer nur den Rügen-Rundweg fährt schließt seine Inselrunde sowieso in Stralsund ab. ==== Sellin – Abzweig Glewitzer Fähre (40{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Ruegen urwald goor boddenkueste ds wv 08 2010.jpg|mini|An der Boddenküste des Urwaldes „Goor“]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Seelin auf Nebenstraßen entlang des Selliner See bis kurz vor {{Marker | name = Moritzdorf | type= village | wikidata = Q1948159}}. Über einen Hügel wird Seedorf erreicht. '''Km 6:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q1464035}} - Malerisch am Neuensiener See gelegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach Überquerung der Brücke am Zuflusses zum Neuensiener See wird es wieder hügelig. Wer möchte kann einen Stopp an den {{Marker | name = [[w:Großsteingräber bei Lancken-Granitz|Großsteingräbern bei Lancken-Granitz]] | type= see | wikidata = Q832458 }} machen. :Beim Dorf Groß Stresow erreicht man die malerische Boddenküste. Es geht reizvoll entlang des Ufers über Muglitz bis vor Freetz. '''Km 15:''' {{Marker | name = Abzweig Urwald Goor |type= waypoint |group = gold | lat = 54.34504 | long = 13.54013}} - Laut offiziellen Daten auf https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] führt der Ostseeküsten-Radweg nördlich über Vilmnitz vorbei. Es bietet sich aber an direkt durch den {{Marker | name = Urwald Goor | type= landscape | lat = 54.34381| long = 13.52435 | wikidata = Q1537715}} zu fahren. Denn das Waldgebiet ist sehenswert. Stand 2010 durfte auf den Hauptwegen im NSG Rad gefahren werden. Die kleinen Wanderpfade sind aus Naturschutzgründen aber für das Radfahren gesperrt. Neben der reizvollen Boddenküste im Waldbereich mit kleinem Kliff ist auch der Totholzbaum der Schirmeiche im hinteren Teil des Goor-Waldes sehenswert :Am Westrand der Goor liegt das rekonstruierte Badehaus der Fürsten von Putbus (heute ein Hotel). '''Km 18:''' {{Marker | name = Lauterbach | type= village | wikidata = Q1808626}} - Der kurze Abstecher zum Hafen lohnt. Die streng geschützte Insel [[w:Vilm|Vilm]] kann nur im Rahmen von geführten Touren per Schiff besucht werden ([https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-vilm-besuchen Info]). '''Km 20:''' {{Marker | name = Putbus | type = town | wikidata = Q572006 }} mit Rondell (''Circus'') und Stadtmitte, {{marker | name = Schlosskirche Putbus | type = church | wikidata = Q2244595 }}, Schlosspark mit einigen historischen Sehenswürdigkeiten. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Größtenteils auf der Trasse der eher Kleinbahn geht es nun Richtung Garz. Die Strecke führt komplett abseits des Verkehr und auch größerer Orte durch viel Natur. Die Radroute ist hier ein naturnaher Weg mit wassergebundener Feinschotterdecke. Es gibt meist eine breite massive Grasnarbe in der Mitte. '''Km 32:''' {{Marker | name = [[Garz auf Rügen|Garz]] | type= city | wikidata = Q161898}} − älteste Stadt von Rügen. Die ländliche Kleinstadt wurde auf den Überresten der slawischen Burg Charenza gegründet, abseits in der Stadtmitte: Einkehrmöglichkeiten und ein Lebensmittelmarkt (Edeka). In Garz findet sich auch das {{Marker | name = Ernst-Moritz-Arndt-Museum | type= museum | wikidata = Q76635299}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg umrundet die Stadt Garz westlich und führt dann östlich am Garzer See entlang. :Südlich Garz macht die Radroute einen Schlenker an die [[w:Schoritzer Wiek|Schoritzer Wiek]]. Wer aufgrund evtl. fortgeschrittener Zeit schnell zur Glewitzer Fähre möchte kann diesen Schlenker auch über den gut ausgebauten Radweg an der Landstraße abkürzen (spart 3,5{{nnbsp}}km), zeitlich maximal 1/2 Std.). Auf dem Schlenker findet sich in Groß Schoritz das {{Marker | name = Ernst Moritz Arndt-Geburtshaus | type= see | lat = 54.276692 | long = 13.366172|url = https://www.ernst-moritz-arndt-gesellschaft.de|image = Gross_Schoritz_EMArndt_Geburtshaus.jpg}} Das Haus kann regulär '''nicht besichtigt werden.''' Es werden Veranstaltungen angeboten. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Glewitzer Fähre |type= waypoint |group = gold | lat =54.27951 | long = 13.34665}} - Die Etappe verlässt hier den Ostseeküstenradweg und nutzt die direkte Variante Richtung Greifswald. ==== Abzweig Glewitzer Fähre - Greifswald (28{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG|mini|Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach 6{{nnbsp}}km auf dem gut ausgebauten Radweg an der Landstraße ist die Fähre erreicht. Die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23749| long =13.30359 | image = Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG |url =https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre }}, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). Die fähre benötigt vom Weiler Glewitzer Fähre auf Rügen bis Stahlrode auf dem Festland 15 Minuten Fahrzeit (Strecke 1,8{{nnbsp}}km). :Ab Stahlrode (Einkehrmöglichkeiten am Hafen) geht es auf gutem Radweg an der Landstraße bis Reinberg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Hier trift man wieder auf den Ostseeküsten-Radweg. Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Reinberg und Abzweig Gristow '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 56:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nun ist es nicht mehr weit bis zur alten Hansestadt Greifswald. Ab Abzweig Gristow fährt man auf Asphalt hinein nach Mesekenhagen. Die Ortsdurchfahrt ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. Südlich Mesekenhagen folgen bis Greifswald gut asphaltierte Radwege. '''Km 66:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Hier beginnt die Altstadt von {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }}. Die lebendige Universitätsstadt ist besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== Variante über Stralsund in zwei Teiletappen ==== [[Datei:Poseritz imgp7701.jpg|mini|Ortsansicht in Poseritz mit Kirche]] Diese Variante ist rund 100{{nnbsp}}km lang. Hier optional noch einmal in Stralsund übernachten. Vom Abzweig Glewitzer Fähre bei Puddemin den Ostseeküsten-Radweg einfach weiter nach Stralsund folgen: * '''Puddemin''' - kleiner Hafen, der zur Pause einlädt. Hier findet sich das {{Marker | name = Hafenrestaurant Puddemin| type = restaurant | lat = 54.279041| long = 13.333671| url = https://hafen-restaurant-puddemin.de/}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut asphaltierten Trasse der Kleinbahn geht es über den Weiler '''Nepamitz''' nach Poseritz. Teilweise fährt man entlang von Landstraßen. * {{marker | name = Poseritz − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q2316464 }} - kleiner Abstecher von der Route. Am Ortseingang direkt an der Strecke: {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.295733| long = 13.277460 | show = symbol}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am südlichen Ortseingang Poseritz biegt der Radweg südlich nach Venwitz ab. Vom Weiler Venwitz hier geht es dann nordwestlich über Sissow nach Gustow. Die landschaftlich schöne Strecke nutzt teilweise die Trasse der ehemaligen Rügenschen Kleinbahn. Der Weg ist gut asphaltiert oder verläuft auf gut fahrbaren Betonspurwegen. Vor Gustow findet sich ein kleiner {{Marker | name = Rastplatz (ohne Regenschutz) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.291411| long = 13.216016 }}. * {{marker | name = Gustow − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244343 }} - Abstecher Dorfkirche 500{{nnbsp}}m von der Route. {{Marker | name = Imbiss "Zum Reiter" | type = restaurant | lat = 54.302125 | long = 13.209348}} im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Nesebanz und Klein Bandlevitz geht es weiter nach Gährlerfähre. Erst hier erreicht man wieder das Wasser, inzwischen ist man kurz vor dem Rügendamm angelangt. Teilweise Schotterstrecken. :Über den Rügendamm und die Insel Dänholm erreicht man wieder das Festland. * [[Stralsund]]: Übernachtung und am nächsten Tag Fahrt nach Greifswald. Jede Teiletappe rund 40{{nnbsp}}km. === 11. Etappe: Greifswald − Wolgast (51&#x202F;km) === Von Greifswald führt diese Etappe über das Seebad Lubmin nach Wolgast, dem Tor zur Insel Usedom. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. :~> Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 30:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 39''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen, in der Saison {{Marker | name = Personen- und Fahrradfähre nach Usedom | type= ferry | lat = 54.14122| long = 13.74948| url = https://www.schifffahrt-apollo.de/faehre/}}. Die Fähre schippert nach {{Marker | name = Peenemünde | type= village | wikidata = Q490398}}. So kann der Schlenker über Wolgast abgekürzt werden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Kröslin und Groß Ernsthof wird Wolgast angefahren. In diesem Abschntt teilweise Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. Vor Wolgast bei Tannenkamp wieder ruhige Wege am Wasser. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] '''Km 51''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. ===12. Etappe: Wolgast − Ahlbeck auf Usedom (etwa 40&#x202F;km) === [[File:Feininger-Tour 38.jpg|thumb|Feininger-Tour, Standort 38]] Wie an einer Perlenkette reihen sich auf {{Marker | name = Usedom | type = island | wikidata = Q3255 }} die Seebäder (auch: Kaiserbäder) auf: [[Zinnowitz]], [[Zempin]], [[Koserow]], [[Ückeritz]], [[Heringsdorf]] und [[Ahlbeck]] an der polnischen Grenze. Mit einem Badeaufenthalt kann man hier den eventuell vorhandenen Muskelkater der Radreise "auskurieren". Die ''Feininger-Radtour'' rund um die sogenannten Kaiserbäder verläuft teilweise auf dem Ostseeküsten-Radweg. Deckungsgleich sind auch Abschnitte in und um [[Swinemünde]], vgl. das Buch [http://www.papileo.de ''Papileo auf Usedom''], das die Tour und Feiningers Wirken auf Usedom sehr detailliert beschreibt, sowie die Orte, an denen die einzelnen Kunstwerke entstanden. '''Zur Strecke:''' '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. Hinter Mahlzow wird die laute Bundesstraße verlassen. :Es folgt ein ruhiger Schotterweg bis Mölschow. Zwischen '''Mölschow''' und {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} rollt man leicht auf Asphalt dahin. '''Km 10:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} - Hier erreicht man die Ostseeküste Usedoms. Die Route folgt nun der "Perlenschnur der Seebäder" bis Ahlbeck. '''Km 12:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 15:''' {{Marker | name = [[Zempin]] | type = village | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 22:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 26:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Bansin]] | type = village | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} - an der Seebrücke '''Km 37:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf]] | type = village | wikidata = | lat =53.956250 | long = 14.170078}} - an der Seebrücke '''Km 39:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. Hier endet eine Erlebisreiche Radreise auf dem Ostseeküstenradweg in "Meck-Pom". Das beliebte Seebad besitzt Bahnanschluss an die Usedomer Bäderbahn. Über Wolgast besteht Anschluss zum Bahnhof Züssow auf dem Festland. Ab Züssow verkehren Regionalexpresszüge Richtung Berlin und Stralsund. {{Panorama|bild=Heringsdorf Strand Panorama.jpg|unterschrift=Die Ostsee ist erreicht: Der Strand von Heringsdorf|breite=1500px}} == Weiter geht's == * Wer möchte, kann die gesamte [[Ostseeküsten-Radweg|Ostsee]] umradeln. * Weiterfahrt nach Berlin auf dem [[Radfernweg Berlin - Usedom]]. * oder ab ins Landesinnere von Mecklenburg-Vorpommern über den [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] zur Meckenburgischen Seenplatte. == GPX-Daten == * Streckenverlauf Ostseeküsten-Radweg (Abschnitt Flensburg - Ahlbeck auf Usedom) von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=16413681&type=relation&map=8.0/54.211/13.6805 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], Daten ohne Rügen-Rundweg. * Streckenverlauf Rügen-Rundweg von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=3209281&type=relation&map=9.0/54.4646/13.7843 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg 2: Mecklenburg-Vorpommern • Von Lübeck nach Ahlbeck/Usedom. Mit Rügen-Rundweg|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2024|Auflage=18|Band=|Seiten= 160|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN= 978-3711102270|Kommentar= 16&nbsp;€|Sprache=|Online= }} * {{Buch|Autor= Axel von Blomberg, Kai-Uwe Thiessenhusen |Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg Mecklenburg-Vorpommern|Ort=|Verlag=grünes Herz|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=166|Seitenanzahl=| Reihe = |ISBN= 978-3866363960|Kommentar= 12&nbsp;€|Sprache=|Online= }} == Weblinks == <!-- Dieser Abschnitt ist vor allem für Hinweise auf offizielle Informationen gedacht oder evtl. noch weitere ähnliche Infos gedacht (Radreisewiki, in Ausnahme Infos des ADFC). Links auf Radreiseangebote und -vermitteler oder Ähnliches gehören nicht in diesen Artikel bzw. gehören allgemein nicht in Wikivoyage. siehe auch https://de.wikivoyage.org/wiki/Wikivoyage:Was_wir_wollen_und_was_nicht --> * [https://www.auf-nach-mv.de/ostseekuesten-radfernweg Offizielle Seite: Ostseeküsten-Radweg] {{IstIn|D-Route 2: Ostseeküstenroute}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} {{Radweg|kat=Radwege in Mecklenburg-Vorpommern}} dnrqrzunak0h8di53n4ui6wfnxxskio 1794562 1794561 2026-08-06T06:11:26Z Dirk Schmidt 15181 /* 4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) */ 1794562 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Art=Thema|Datum=2020-08}} [[File:2019 - Nationalpark Jasmund - 01.jpg|thumb|Kreideklippen im [[Nationalpark Jasmund]] auf Rügen]] Der Ostseeküsten-Radweg ist die internationale '''Baltic Sea Cycle Route''' oder Hansa circuit und umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer. Die Ostseeküste in [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg und Vorpommern]] ist reich an Natur- und Kulturgütern. Nicht umsonst hat sich die Küste in den letzten Jahrzehnten zu einer der beliebtesten deutschen Ferienregionen gemausert. == Streckenprofil == [[File:ostseekuesten radweg logo ges auf ruegen ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Ostseeküsten-Radwegs]] * '''Länge: 670&#x202F;km''' * '''Ausschilderung:''' ja * '''Steigungen:''' Die Route beistzt meistens nur leichte Anstiege, allerdings sind einige steilere kurze Rampen dabei. * '''Wegzustand:''' Der Ausbauzustand ist stark wechselnd. Von gut ausgebauten Wirtschaftswegen bis hin zu naturnahen, mit Pfützen übersäten Klippenrandwegen ist alles dabei. * '''Verkehrsbelastung:''' saisonal und regional sehr unterschiedlich. In der Hochsaison insbesondere in und um die Seebäder viele Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Strecke. Sonst hinsichtlich Kfz-Verkehr außerorts oft verkehrsfrei geführt bzw. Radwege an Landstraßen. Es werden allerdings auch öfter ruhige Nebenstraßen gemeinsam mit Kfz genutzt. Stark befahrene Straßenabschnitte zusammen mit Kfz sind die Ausnahme. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Rad mit 7-Gangschaltung, da es teilweise Hügel gibt und weil man öfter mit dem Wind kämpfen muss. Pedelec daher sinnvoll. * '''Familieneignung:''' insgesamt lokal oft gut für Familien geeignet. * '''Inlinereignung:''' lokal evtl. gegeben, durchgängig aber nein == Hintergrund == Die Strecke gehört als "D-Route 2: Ostseeküstenroute" zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == === Karte des Ostseeküsten-Radweg === {{mapframe| lat = 54.249 | long = 12.513|zoom = 8 |width= full|height= 400 | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q140320013|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1647178|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen, am Ostseeküsten-Radweg gelistet. In Auswahl sind Rastplätze mit Wetterschutz und bezogen auf die Etappen, in Auswahl Sehenswürdigkeiten genannt. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind bei größeren Orten in den Ortsartikeln vermerkt. === Reisezeit und Etappen === Wer den gesamten Küstenabschnitt von Travemünde bis Ahlbeck auf Usedom intensiv mit allen Städten und wichtigen Sehenswürdigkeiten bereisen möchte, sollte sich '''zwei Wochen''' Zeit nehmen. Bei '''nur einer Woche''' wäre der Abschnitt von Rostock über den Darß und die komplette Rügenrunde ein attraktives Programm. Mit dem Zug Hinfahrt bis Roststock Hauptbahnhof bzw. der S-Bahn bis Warnemünde und Rückfahrt dann ab Stralsund. Sowohl Rostock wie Stralsund sind Fernverkehrshalte. Als Alternative könnte auch Greifwald dienen. Hier ebenfalls guter Bahnanschluss. Sonst kann die Strecke zwischen Zingst und Hiddensee mit der direkten Schiffsverbindung auch um zwei Etappen mit gut 100 km abgekürzt werden. === Reisezeit === Beste Reisezeit für den Ostseeküsten-Radweg ist von Mai bis September. Im Gegensatz zu Süddeutschland ist der April im Nordosten Deutschlands oft noch recht kühl und es grünt auch noch wenig. Je nach Frühlingseinzug und Witterung kann aber auch der April bereits schöne Radreisetage bieten – dies gilt vor allem für die 2. Monatshälfte. Im Frühling können sich bei Wind von der See lokal auch bei sonnigem Wetter recht frische Temperaturen ergeben. Ähnlich sieht es im Oktober aus. Auch hier sind schöne Radreisetage möglich, allerdings sehr von der aktuellen Witterung abhängig. === Fahrtrichtung === Traditionell wird meist von der Lübecker Bucht nach Usedom gefahren. Dies ist von der Windrichtung her etwas optimaler. Aber das hängt natürlich von der akutellen Wetterlage ab. Ein Streckenbeschreibung von Usedom zur Lübecker Bucht ist im Artikel [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]] zu finden. Die D13 bzw. Eurovelo-Route EV13 liegt auf dem Ostseeküsten-Radweg. Der Rügenrundweg gehört allerdings nicht zur D13 bzw. EV13. === Unterkünfte === Besonders in der Hochsaison sind die Seebäder oft weitgehend ausgebucht. Wer hier fährt sollte vorab alles reservieren. Allerdings ist für eine Radtour an der teilweise viel besuchten Küste eher das ruhigere Frühjahr oder auch der Spätsommer bzw. Frühherbst eine attraktive Reisezeit. Abseits der üblichen Reisewochenenden im Frühjahr geht es hier noch etwas geruhsamer zu. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres zu den Betrieben siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] === Camping === Eine naturnahe Reisevariante ist das '''[[Bikepacking]] mit Zelt'''. Entlang der Strecke finden sich ausreichend Campingplätze. Die Plätze sind gut über die [https://opencampingmap.org/de/way/350215769#10/53.3979/11.8639/1/1/bef Opencampingmap] zu finden. Etappenbezogene Campingplätze sind in Auswahl in der Streckenbeschreibung gelistet. Details zu den Campingplätzen und weiteren Unterkünften siehe Ortsartikel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Lübeck und Travemünde besitzen gute Bahnanbindungen ab Hamburg. Auch Ahlbeck auf Usedom ist über die Usedomer Bäderbahn an das Bahnnetz auf dem Festland angebunden. === Mit dem Fahrrad === * [[Ostseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein]] * Der internationale [[Iron Curtain Trail]] (EuroVelo 13/„Grünes Band Deutschland“) führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von der Grenze zu Tschechien unter anderem über den [[Harz]] und die [[Elbe]] nach Travemünde. <!-- === Auf der Straße === --> === Radanreise Lübeck Travemünde === Um per Fahrrad von Lübeck an die Ostsee zu gelangen, bieten sich drei Routen an: * Ab Lübeck Altstadt über die Radroute der alten Salzstraße nach Travemünde (23&#x202F;km). Infos siehe Beschreibung erste Etappe. * Via [https://herrentunnel.de/ Herrentunnel] direkt nach [[Travemünde]]. Durch den für Fußgänger und Radfahrer gesperrten Tunnel fährt ein Pendelbus. Der Bus-Shuttle befördert Fußgänger und Radler kostenlos zwischen den speziellen Haltestellen auf der Herreninsel und Lübeck Siems. Nach dem Übersetzen mit der kostenpflichtigen Fähre am Priwall erreicht man Mecklenburg-Vorpommern. Man verlässt schlagartig den Rummel an der Lübecker Bucht und radelt nun durch den ruhigen [[Klützer Winkel]] (Lübeck-Hbf > Priwallfähre: ca. 18&#x202F;km) * Via [[Dassow]] direkt zum [[Klützer Winkel]]. Bei Harkensee stößt man dann auf den Ostseeküsten-Radweg. Dassow besitzt eine gemütliche Altstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == Eine Radreise auf dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern beginnt man am besten in [[Schleswig-Holstein]]. "Km" steht für "Etappenkilometer" bezogen auf die Tagesstrecke ohne Abstecher. {{Scroll Gallery |title=Orte entlang der Ostseeküste von<br />"Meck-Pom". |Lübeck rathaus.jpg|Rathaus Lübeck - Die Hansestadt in Schleswig-Holstein ist ein attraktiver Startort. |Travemuende old town.jpg|Travemünde Altstadt |Hafen von Wismar.jpg|Hafen von Wismar |Rerik 2010-by-RaBoe-078.jpg|Rerik |Aerial View Kühlungsborn Luftbild Seebad Marina.jpg|Kühlungsborn Seebad Marina |Rostock asv2018-05 img42 aerial view.jpg|Rostock |Rostock asv2018-05 img65 Warnemuende view from lighthouse.jpg|Warnemünde |Ahrenshoop, Germany - panoramio (1).jpg|Ahrenshoop |Barth, Luftbild von Westen, 2018.jpg|Barth |DSC03000.jpeg - Stralsund (49172357558).jpg|Stralsund |Marktplatz in Gingst (Rügen) (1) (11987060693).jpg|Marktplatz in Gingst (Rügen) |Kap Arkona 2012.JPG|Kap Arkona |Altstadt von Sassnitz.jpg|Altstadt von Sassnitz |Sellin am Abend 20180521 12.jpg|Sellin |Mönchgut Greifswalder Bodden Blick.jpg|Mönchgut Greifswalder Bodden |Luftbild Putbus auf Rügen Stadtmitte Zentrum - Ostsee-Insel - Foto Wolfgang Pehlemann Steinberg IMG 0575.jpg|Putbus |Greifswald - Town Hall.jpg|Greifswald Rathausplatz |Wolgast Rathausplatz 2013-06-21 25c.jpg|Wolgast Rathausplatz |Dorfkirche Ahlbeck (b.Ueckermünde) 2015 NE.jpg|Dorfkirche Ahlbeck }} ===1. Etappe: Lübeck – Travemünde – Wismar (etwa 60 – 80&#x202F;km) === [[Datei:Ostseeküstenradweg vom Lübeck-Travemünde nach Mecklenburg-Vorpommern - panoramio (3).jpg|mini|Klassischer Blick Ostseeküstenradweg auf dem Klützer Winkel]] Je nach gewünschter Etappenlänge Start in Lübeck-Hauptbahnhof (75&#x202F;km) nah der Altstadt oder im Seebad Travemünde (55&#x202F;km). Tagesziel ist [[Wismar]]. Die Strecke bietet individuell viele Möglichkeiten, direkt der Küstenlinie folgend, den Blick aufs offene Meer zu genießen. Man kann teilweise individuell direkt auf kleinen Pfaden am Steilufer entlang fahren. Die Entfernung erreicht dann aber mehr Kilometer. Und diese inoffiziellen Küstenpfaden sind nicht vor Klippenabbrüchen abgesichert. '''Km 0:''' {{Marker | name = Lübeck Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q564926|url = https://www.bahnhof.de/luebeck-hbf}} - Lübeck besitzt gute Bahnanbindungen. Wer die alte Hansestadt von {{Marker | name = Lübeck | type = city | wikidata = Q2843 }} noch nicht kennt, für den lohnt eine Stadtbesichtigung. Die mittelalterliche Altstadt ist Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO. [[Datei:Alte Salzstraße Logo.svg|mini|Das Routenlogo der Alten Salzstraße führt auf ruhigen Strecken von Lübeck-Stadtmitte Richtung Travemünde.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Neben den bereits unter Anreise erwähnten Radrouten bietet sich zwischen Lübeck und Travemünde vor allem die '''[[Alte Salzstraße (Radroute)|Radroute der Alten Salzstraße]]''' an. Nach 20&#x202F;km ist auf dieser weitgehend ruhigen und grünen Strecke Travemünde erreicht. Die Radroute führt teilweise direkt als {{Marker | name = Uferweg an der Trave |type= waypoint |group = gold | lat = 53.90871| long = 10.71377}} entlang. Hier im Landschaftsschutzgebiet Schwartauwiesen Schotterstrecke. Ab Sereetz werden dann schattige Forstwege durch den Wald genutzt (ebenfalls Schotter). Nördlich des Waldhusener Forst lohnt ein Stopp am {{Marker | name = [[w:Pöppendorfer Großsteingrab|Pöppendorfer Großsteingrab]] | type= megalithic tomb | lat = 53.92699| long = 10.80578| image = Lübeck Pöppendorf Grosssteingrab S.JPG}}. Von hier rollt man auf ruhigen, asphaltierten Nebenstraßen Richtung Travemünde. Das Maritimhotel ist als Landmarke bereits von weitem zu sehen. '''Km 23:''' {{Marker | name = [[Travemünde]] | type = city | wikidata = Q321792 }} - Das zur Hansestadt gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In Travemünde mit der Fähre Richtung Mecklenburg-Vorpommern übersetzen. Es gibt zwei Fähren: Die Autofähre, oder die kleinere Fußgänger- und Fahrradfähre vorne an der Mole. Fährtickets gibt es an beiden Fähren nur am Automaten. :Von Travemünde sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Boltenhagen. Hat man den Privall hinter sich gelassen, wird es schnell ruhiger. Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} und {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die Hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. [[Datei:Ausssichtsplattform Hoher Schoenberg blick Luebeck.jpg|mini|Aussichtsplattform Hoher Schönberg: Blick Juni 2024 Richtung Travemünde. Der Mohn blüht. ]] '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Etwas weiter bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. '''Km 53:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es rund 30&#x202F;km bis zum Hafen an der Wismarer Altstadt. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. Im weiteren Verlauf Richtung Wismar dann wieder ruhigere Nebenstraße. '''Km 80:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ===2. Etappe: Wismar – Warnemünde (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = Unterwegs zwischen Wismar und Warnemünde |2023.09.23.144438 Betonschiff Redentin (Wismar) DE.jpg|Blick auf das "Betonschiff von Redentin". Aufgrund von Stahlmangel erbaute man im II. Weltkrieg einige Schiffe aus Beton. Weiteres siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. |Baltic_Sea_view_from_Schmiedeberg_hill_in_Rerik,_2025-06-23.jpg|In Rerik hat man vom Schmiedeberg einen schönen Küstenblick. |Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg|Nördlich Rerik lohnt der kleine Abstecher zum Leuchttturm Buk bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). |Kuehlung.jpg|Blick vom Leuchtturm Richtung Kühlungsborn |Strandpromenade kuehlungsborn.JPG|Strandpromenade Kühlungsborn |Denkmalensemble Kurhaus Heiligendamm.jpg|Blick von der Seebrücke auf das Denkmalensemble Heiligendamm - heute als Grandhotel genutzt. }} Von Wismar geht es weiter Richtung Rostock-[[Warnemünde]]. "Point of Interests" sind Rerik, der Panoramablick vom Leuchtturm bei Basdorf, die Seepromenade Kühlungsborn, Heiligendamm und der Gespensterwald bei Nienhagen. Wer möchte kann die Etappe mit einer weiteren Übernachtung in [[Rerik]] halbieren. '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Industrie am Hafen verlässt die Route Wismar nach Norden. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Ab Redentin wird auf straßenbegleitenden Radwegen Groß-Strömkendorf erreicht. [[Datei:Timmendorf 2012 02.jpg|mini|Insel Poel: Hafen Timmendorf mit Leuchtturm]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Wismar - Poel zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 31:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Rerik und Kühlungsborn lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung) '''Km 45:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Marina Kühlungsborn ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis Heiligendamm. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 50:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. ::Als Abstecher ist ein Besuch von {{marker | name = Bad Doberan | type = city | wikidata = Q9536 }} möglich (plus 7{{nnbsp}}km). Die Stadt besitzt ein historisches Münster. Den Weg dorthin kann man ab Kühlungsborn auch mit der {{marker | name = Mecklenburgischen Bäderbahn Molli | type = train | wikidata = Q9643 }} zurücklegen (Dampf-Schmalspurbahn, 15{{nnbsp}}km Strecke mit Fahrzeit 45{{nnbsp}}Min, Radtransport möglich, [https://www.molli-bahn.de www.molli-bahn.de). {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke vor Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Bald taucht die Route in ein dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen ein. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. '''Km 58:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = city | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Nienhagen ist es nicht mehr weit bis Warnemünde. Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 71:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. === 3. Etappe: Warnemünde – Prerow (57&#x202F;km) === [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn. Die Tagesstrecke startet mit einer Fahrt auf der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Fähre etwa 6{{nnbsp}}km Radweg an der Straße bis östlich Markgrafenheide. :Auf dem Weg zum Ostseebad Graal-Müritz schwenkt die Route {{Marker | name = hier von der Straße| name-map = Abzweig von der Landstraße Richtung Graal-Müritz|type= waypoint |group = gold | lat = 54.190943| long = 12.181692 }} bzw. Küste weg. Es geht um das {{marker | name = NSG Heiligensee und Hütelmoor | type = landscape | wikidata = Q1971027 }} herum und man taucht in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Die Weg sind nun geschottert, aber in der Regel gut fahrbar. Unterwegs bieten bei Regen Schutzhütten Unterschlupf. Als Erstes kommt man an der {{Marker | name = Schutzhütte an der Kuhschneise |type= shelter | lat = 54.20028| long = 12.18564| show = symbol}} vorbei. Als nächstes kann ein kleiner Abstecher zum {{Marker | name = Aussichtspunkt Moorhof | type= view | lat = 54.215059| long = 12.186531}} gemacht werden. Von der offenen Holzkanzel hat man einen kleinen Ausblick auf das NSG Heiligensee und Hütelmoor. Dann fährt man noch an der {{Marker | name = Schutzhütte Höhe Vierbirkenschneise |type= shelter | lat = 54.228454| long = 12.200009 | show = symbol}} vorbei. '''Km 17:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Seebrücke auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Dierhagen. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. '''Km: 25''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von hier ist es über das {{marker | name = Fischland | type = landscape | wikidata = Q895518 }} nicht mehr weit zum {{marker | name = Fischland-Darß-Zingst | type = peninsula | wikidata = Q702188 }} mit seinen gemütlichen Ferienorten. :{{Marker | name = Abzweig zur Fischlandkirche | type= waypoint |group = gold | lat = 54.34786 | long =12.38654 }} - Wer zur Fischlandkirche (Turmaufstieg) und dem hübschen Hafen von Wustrow möchte, zweigt hier vom Küstenweg ab. [[File:Kirche Wustrow (Fischland) Ausblick auf Saaler Bodden und Ostsee.JPG|mini|Blick von der Fischlandkirche Richtung Bodden.]] '''Km 33:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km 37:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Erstes Seebad in Vorpommern. Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[Datei:Weststrand_Darß_NLP_Vorpommersche_Boddenlandschaft_2023-06-07_73.jpg|mini|Auf dem Darß: Es bietet sich an den wilden Weststrand im Nationalpark als extra Tagestour zu besuchen.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Alternative abseits der Strecke zwischen Ahrenshoop und Prerow: Individuelle Erkundung des {{Marker | name = [[w:Darßer Ort|Darßer Ort]] | type= see | lat = 54.472500| long = 12.502613| wikidata = Q1720366}} mit Leuchtturm, (besteigbar) und dem wilden Weststrand auf dem Darß. :Es bietet sich aber eher an, dem Ostseeküstenradweg über die reizvollen Dörfer {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} (Km 44) und {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} (Km 50) entlang des Bodden zu folgen und die Tour zum Darßer Ort auf den nächsten Tag zu verschieben. '''Km 57:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ===4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) === [[File:Darßbahn vor Meiningenbrücke.jpg|thumb|Ostseeküstenradweg, hier parallel zur stillgelegten Strecke der Darßbahn am Bodstedter Bodden]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Zingst. Der Ostseeküsten-Radweg führt wesltich am Seebad vorbei. '''Km 8:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. : → Von Zingst kann man mit dem Fahrgastschiff direkt zur autofreien Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971}} übersetzen (Fahrzeit 3,5 Stunden, Verkehr in der Saison, aber nicht täglich ([https://www.reederei-zingst.de/fahrplan/zingst-insel-hiddensee Fahrplan und Preise]). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst verlassen. Durch die Boddenwiesen des Bodstedter Bodden geht es parallel der alten Trasse der Darßbahn Richtung Barth. '''Km 20:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Barth am Barther Bodden, geht es weiter zum "Tor der Insel [[Rügen]]", nach Stralsund. Die Strecke führt landschaftlich schön am Bodden entlang. Die Wege sind meist asphaltiert. *Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. * Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). '''Km 50:''' '''Klausdorf''' - Ab hier ist ein Abstecher nach {{Marker | name = Barhöft | type= village | wikidata = Q808175}} möglich (hin und zurück etwa 7 km). In Barhöft finder sich ein {{Marker | name = Aussichtsturm | name-map = Aussichtsturm Barhöft | type= viewpoint | wikidata = Q67320985}} Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Ferner gibt es einen gemütlichen Hafen mit Gastronomie. [[Datei:Barhöft 1.jpg|mini|Blick vom Aussichtsturm Barhöft über den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft]] '''Km 52: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 63:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt mit Rathaus, Theater, Kulturhistorisches Museum, Ozeaneum - Deutsches Meeresmuseum, Museum Nautineum auf der Insel Dänholm, Kulturkirche St. Jakob, Kirchen: St. Marien, Kirche St. Nikolai, ehem. Kloster St. Johannis, Heiliggeistkloster [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] === Rund um die Ostseeinsel Rügen === [[File:ruegen radrundweg logo ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Rügenradrundwegs]] Von Stralsund über den Rügendamm erreicht der Radurlauber die größte deutsche Ferieninsel {{Marker|type= island|name= Rügen|wikidata= Q3237}} Brückenfans können zuvor die neue Autobrücke zur Insel "ablichten". Der Ostseeküsten-Radweg umrundet die Insel komplett. Allein dieser Abschnitt der Radroute kann problemlos einen ganzen Urlaub für eine Woche füllen. Zusätzlich zum Logo des Ostseeküsten-Radwegs findet sich hier das Routenlogo des Rügenrundwegs. ===5. Etappe: Stralsund − Schaprode / Hiddensee (etwa 52&#x202F;km) === Die 52{{nnbsp}}km sind ohne Umrundung der Insel Ummanz. Wer die Insel Ummanz komplett umrundet ist bis Schaprode etwa 72{{nnbsp}}km unterwegs. Wer möchte kann von Stralsund auch direkt mit dem Schiff nach {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971 | show = copy }} fahren: Fahrradmitnahme möglich, Fahrzeit bis Neuendorf auf Hiddensee 90 Minuten, saionaler Verkehr, [https://www.reederei-hiddensee.de/fahrpreise/stralsund Fahrplan und Fahrzeiten]. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727| show = copy}} - Etappenstart am Hafen an der Altstadt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die Ziegelgrabenbrücke und den Rügendamm wird Deutschlands größte Insel erreicht. Ìn Sichtweite liegt die imposante Rügenbrücke. Die ältere [https://www.elwis.de/DE/dynamisch/Bfs/bfsMeldung:316167:elwis_bfs_showBfs Zugbrücke] am Rügendamm wird mehrmals am Tag für jeweils 20 Minuten hochgezogen, um den Schiffen eine Durchfahrt zu ermöglichen (evtl. also eine Pause). '''Km 6: {{Marker | name = Altefähr| type= village | wikidata = Q304646 }} − schöner Blick auf Stralsund und Fährverbindung nach Stralsund, {{marker | name = St. Nikolai Altefähr | type = church | wikidata = Q2316603 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Altefähr landschaftlich schöner, aber naturnaher Uferweg. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Teilweise hier auch sehr schlechte Oberfläche als Erd-Spurweg mit massiver Grasnarbe in der Mitte. Hier unterwegs ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.35446| long = 13.12304| show = symbol}}. '''Km 17:''' {{Marker | name = Rambin | type= village | wikidata =Q639946 }} − schmucke {{marker | name = Dorfkirche Rambin | type = church | wikidata = Q1736355 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküstenradweg schwenkt nun nach Norden. Auf ruhigen Nebenstraßen geht es landschaftlich schön durch kleine Weiler. Der Bodden liegt teilweise in Sichtweite. Teilweise werden auch Betonspurwege genutzt. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Nördlich Düßnitz ein kurzes {{Marker | name = Stück sehr grober Schotterweg (etwa 800{{nnbsp}}m) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.39232| long = 13.25955}}. '''Km 33:''' {{Marker | name = Abzweig zur Insel Umanz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.44232| long = 13.21479}} - Hier ist eine Rundfahrt auf der {{Marker | name = [[Ummanz|Insel Ummanz]]| type= landscape | wikidata = Q706702}} möglich. Die Insel ist durch eine Brücke mit Rügen verbunden (eine Runde ca.&nbsp;20{{nnbsp}}km extra), Nationalparkinformationsstellung Waase, schöne {{marker | name = Dorfkirche Waase | type = church | wikidata = Q2316475 }} mit wertvollem Antwerpener Schnitzaltar '''Km 37:''' {{Marker | name = Gingst | type = city | wikidata = Q560992 }} − Historische Handwerkerstuben, Rügen Park Gingst (Miniaturen und Freizeitpark). Die sehenswerte {{marker | name = Dorfkirche Gingst | type = church | wikidata = Q2221932 }} hat eine historische Orgel. [[File:Ferry Wittow Breetzer Bodden 2021-09-17 06.jpg|thumb|Wittower Fähre]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Achtung: Nördlich Gingst muss für 6{{nnbsp}}km bis Trent eine stärker befahrene Landstraße genutzt werden. :Vor Grankevitz dann wieder Radweg an der Straße bis Schaprode. '''Km 52:''' {{Marker | name = [[Schaprode]] | type= city | wikidata = Q320637 }} - Überfahrt zur Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q3218}} möglich, es bietet sich hier dann ein Aufenthaltstag an, bzw. zwei Nächte direkt auf Hiddensee. ===6. Etappe: Schaprode / Hiddensee - Kap Arkona (etwa 46&#x202F;km) === [[File:kap arkona vom hochuferweg peilturm vitte ds wv 08 2010.jpg|thumb|Blick auf Kap Arkona in "Pastell". Standort: Hochuferweg vom Peilturm nach Vitt. Der Peilturm ist im Bild über der Steilküste zu erkennen.]] Kürzere Etappe. Wer auf Hiddensee übernachtet hat, hat so noch genügend Zeit für die Schiffspassage nach Schaprode. '''Km 0:''' '''Schaprode''' - Etappenstart am Hafen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Überfahrt mit der {{Marker | name = Wittower Fähre | type= ferry | wikidata = Q1253307 |url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/wittower-faehre }} auf die Halbinsel Wittow '''Km 12: Hafen Wittower Fähre''' - Hier landet die Fähre auf der Halbinsel Wittow an. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Wiek]] | type= city | wikidata = Q673783}} − Hafenort, Dorfkirche Wiek '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Dranske]] | type= city | wikidata = Q561023}} − Badeort, Marinehistorisches Museum Bug :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Schotterwege entlang der Nordküste von Rügen. Oberhalb der Klippen wird Kap Arkona erreicht. '''Km 46:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type = see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578}} − Leuchttürme Kap Arkona. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich im Weiler Putgarten. Wer noch etwas weiter möchte kann auch entlang der Küste bis Juliusruh fahren (dann 55{{nnbsp}}km). Vorteil: Die Etappe nach Sassnitz ist so kürzer. Das heißt man hat am Folgetag mehr Zeit für den Nationalpark Jasmund. Sonst finden sich landeinwärts in Altenkirchen weitere Gästebetten. ===7. Etappe Kap Arkona − Sassnitz (etwa 50&#x202F;km) === Diese Etappe besitzt landschaftlich viele verschiedene Eindrücke. Es geht von der Halbinsel Wittmund über die Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Erst eben, wird es dann zum Ende der Tagesstrecke hügelig bis bergig. [[Datei:Juliusruh, die Schaabe, Breege (2011-05-21).JPG|mini|Luftbild mit Blick auf Juliusruh (Vorne) und die [[w:Nehrung|Nehrung]] Schaabe (mittig). Die Schaabe verbindet die Halbinseln Wittmund und Jasmund. Viel Kiefernwald und ein langer Sandstrand prägt diese Landschaft]] [[Datei:1024 Stubbenkammer, Blick auf den Königsstuhl-5721.jpg|mini|Im Herbst färben sich die Blätter im Nationalpark Jasmund.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type= see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578| show = copy }} - Etappenstart '''Km 1: Kapelle von Vitt''' - Ein Abstecher in das viel besuchte, aber romantische '''[[Kap_Arkona#Fischerdorf_Vitt|Fischerdorf Vitt]]''' lohnt. Das Fahrrad am besten oben im Bereich der Kapelle an den Radständern parken. Dann Spaziergang durch das kleine Dorf. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Schotterwegen geht es oberhalb der Steilküste Richtung Juliusruh. '''Km 9:''' {{Marker | name = [[Breege|Juliusruh-Breege]] | type= city | wikidata = Q654993}} - Seebad mit langem Badestrand, Park Juliusruh: spätbarocke Parkanlage um 1800 (ein unspektakulärer naturnaher Park), zum Ort gehört auch das Dorf Breege am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein asphaltierter Radweg führt über die Nehrung [[w:Schaabe|Schaabe]] Richtung Halbinsel Jasmund. '''Km 19:''' {{Marker | name = Glowe | type= city | wikidata = Q561014}} - Seebad mit Promenade und Yachthafen. Im Hafen Aussichtsplattform auf dem Molengebäude. Einkehrmöglichkeiten sowie Toiletten. '''Km 23:''' {{Marker | name = Schloss Spyker | type= see | wikidata =Q458600 |url = no }} − ältestes Schloss auf Rügen mit herrlichem Schlosspark '''Km 27:''' {{Marker | name = Neddesitz | type= city | wikidata = Q137913752}} − Jasmar Therme im Ort. Wer sich speziell für das Thema Kreide interessiert kann einen kleinen Abstecher zum [https://www.kreidemuseum.de/ Kreidemuseum Gummanz] machen. Und für Freunde von Findlingen findet sich nördlch des Dorfes der [[w:Opferstein von Quoltitz|Opferstein von Quoltitz]]. Zugang allerdings über sehr naturnahe Wege, die für Tourenräder nicht geeignet sind. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Aussichtsreich aber sehr hügelig geht es über Nardevitz und Nipmerow Richtung Lohme. Befahren werden gut betonierte Feldwege und asphaltierte Nebenstraßen (teilweise Spurwege). Es ergeben sich immer wieder schöne Blicke auf die Ostsee. '''Km 34:''' {{Marker | name = Lohme | type= city | wikidata = Q642689}} − kleiner Ferienort oben am Steilufer mit Seeblick, Einkehrmöglichkeiten, Schwanenstein (162 t Findling) {{Scroll Gallery |title = Unterwegs im Nationalpark Jasmund |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 36.jpg|Ein uriger Wald: Radroute im Nationalpark zwischen Lohme und Königsstuhl |Nationalpark Jasmund Nationalparkzentrum 01.jpg|Nationalparkzentrum am Königsstuhl |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-8-Asio.JPG|Bekannteste Sehenswürdigkeit im Park ist der Königsstuhl. Die Klippe war früher direkt mit Eintrittskarte des Infozentrums zugänglich. Der Zugang wurde aber zu unsicher. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-1-Asio.jpg|Daher hat man mit einem aufwendigen Skywalk einen Ersatz geschaffen (Eintritt zum Infozentrum inklusive). |Skywalk_Koenigsstuhl,_Sassnitz_(P1032385).jpg|upright{{!}}Der Aussichtspunkt ist nun auch barrierefrei zugänglich. |Nationalpark-Jasmund_Königsstuhl-Skywalk_20240905_135207.jpg|Blick Richtung Klippen. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-7-Asio.JPG|Vorne wandelt man hoch über den Klippen. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg|Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. |L_303_in_NLP_Jasmund_2023-05-22_02.jpg|Nach Querung der Landstraße L303 nahe des Großparkplatzes (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 15.jpg|Unterwegs im Buchenwald Richtung Sassnitz. }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Lohme taucht die Route in das Reich der Buchen des {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund]] | type= landscape | wikidata = Q679173}} ein. Im Nationalpark dürfen nur für das Fahrrad markierte Wege mit dem Rad befahren werden. '''Km 38:''' {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Königsstuhl im Nationalpark Jasmund]] | type= see | wikidata = Q315124}} - Der Felsen ist mit seinen 117 Metern die höchste Erhebung der Stubbenkammer und gehört zum [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Nationalpark-Zentrum]] (Eintritt für Zentrum und Skywalk über dem Felsen), lohnenswerter kurzer Fußweg zur Viktoria-Sicht (frei zugänglich, hier ebenfalls spektakuläre Tiefsicht, evtl. kurze Wartezeit am kleinem Steg). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig {{Marker | name = Verzweig bei Lohme: Abzweig sichere Strecke Richtung Sassnitz | type= waypoint |group = gold | lat = 54.572258 | long = 13.644547| show = noname |image = Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg}} nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. :Nach Querung der Landstraße L303 am {{Marker | name = Großparkplatz bei Hagen mit Toilette | type= waypoint |group = gold | lat = 54.561960 | long = 13.627671| show = noname}} Großparkplatz (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. :Hinweis: Der Ostseeküstenradweg führt laut Openstreetmap (Stand 03-2026) in Sassnitz angeblich nordwestlich an der Stadt vorbei. Laut offiziellen Daten von [https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] geht die Route aber durch die Stadt. Hier gibt es auch einiges zu sehen. [[Datei:Altstadt von Sassnitz.jpg|mini|Altstadt von Sassnitz]] '''Km 50:''' {{Marker | name = Sassnitz | type = city | wikidata = Q494631 | lat = 54.515253| long = 13.650942 }} − Etappenende am Hafen. Sassnitz liegt bergig am Hang der Halbinsel Jasmund. Sehenswertes: Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum, U-Boot H.M.S. Otus, St.-Johannis-Kirche, Tierpark Sassnitz am Steinbachweg 4, Schmetterlingspark und Atelierhaus an der Straße der Jugend 6. ===8: Etappe: Sassnitz – Sellin (29&#x202F;km) === [[File:20-07-06-Prora-RalfR-DJI 0120.jpg|thumb|Die ehemaligen Gebäude von Prora]] Kurze Etappe, aber es gibt viel zu sehen. '''Km 0:''' '''Sassnitz''' - Etappenstart am Hafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung:''' Im Bereich der Hafenanlagen von Mukran muss für einen guten Kilometer die starke befahrene Landstraße genutzt werden. Das Schieben auf dem Gehweg bzw. auf einem Trampelpfad ist aber möglich. Ein Lückenschluss des Radwegs im Bereich der Bahnbrücke ist wohl lange angedacht, aber bisher nicht umgesetzt. '''Km 9:''' Der Abstecher ins {{Marker | name = [[Feuersteinfelder (Rügen)|Naturschutzgebiet Feuersteinfelder]] | type= landscape | wikidata = Q1409723}} in der Schmalen Heide lohnt: Sandwege, evtl. schieben, am Hauptweg das Rad parken und zu Fuß auf die Pfade an den Feuersteinfeldern. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf gut ausgebautem Asphaltweg ist schnell Prora bzw. Binz erreicht. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Binz#Seebad Prora|Seebad Prora]] | type= building complex | wikidata = Q685448}} − ehemaliges „Kraft durch Freude“ Seebad aus der NS-Zeit, Dokumentationszentrum Prora, Eisenbahn- und Technikmuseum Rügen '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz]] | type= City | wikidata = Q523490}} − Bekanntes Seebad mit Binzer Kurpark, Park der Sinne am Schmachter See, Erlebnisbad Vitamar [[Datei:2015 Granitz 11.jpg|mini|Herbst am Schwarzen See]] [[Datei:Jagdschloss Granitz (2011-05-21) 15.JPG|mini|Jagdschloss Granitz aus der Luft]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Binz tauchz die Route in den bergigen Buchenwald der Granitz ein. Der Radweg verläuft hier geschotterten Forstwegen. Das Hügelland steht als {{Marker | name = Naturschutzgebiet Granitz | type= landscape | wikidata = Q1744193}} unter Schutz. Der Wanderpfad an der Steilküste der Granitz von Binz nach Sellin ist überigens für Radfahrende gesperrt. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz#vCard_Q315676|Jagdschloss Granitz]] | type= see | lat = 54.38067| long = 13.62725 | wikidata = Q315676}} Der kleine Abstecher lohnt in jedem Fall. Im Jagdschloss (Eintritt) kann der Schlossturm bestiegen werden. Achtung: Für die frei liegende Innentreppe muss man schon etwas schwindelfrei sein. Vor oben, aus rund 125 m über dem Meer, ergibt sich ein Rundblick über weite Teile der Insel Rügen. Gut zu Wissen: Unterhalb des Jagdschlosses findet sich eine übernachtete Fahrradabstellanlage. Auch Schließfächer für Gepäck sind vorhanden. '''Km 26:''' {{Marker | name = Schwarzer See | type= lake | wikidata = Q1403005}} - Der urige Waldsee befindet sich im östlichen Teil des Naturschutzgebiet Granitz in Richtung Sellin. Der kurze Weg zum Aussichtssteg darf nur zu Fuß genutzt werden. Das Fahrrad einfach an den Anlehnbügeln am Forstweg abschließen. '''Km 29:''' Seebad {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173}} - Etappenende in der Ortsmitte: Bäderarchitektur mit alten Villen, bekanntes Fotomotiv ist die Seebrücke. === 9. Etappe: Tagestour ab Sellin auf die Halbinsel Mönchgut === [[Datei:Zicker See.jpg|mini|Halbinsel Mönchgut: Blick von den Zickerschen Bergen. Das kleine, aber sehr reizvolle Hügelland darf nur zu Fuß betreten werden. ]] [[Datei:Übersicht_über_die_Zickerschen_Berge.jpg|mini|Übersicht über die Zickerschen Berge (Mai 2016)]] Es bietet sich an die {{Marker | name = [[w:Mönchgut|Halbinsel Mönchgut]] | type = landscape | wikidata = Q316623 }} ab {{Marker | name = Sellin | type= village | wikidata =Q541654 | show = copy}} oder auch {{Marker | name = Baabe | type= village | wikidata =Q630177}} als Tagestour zu erkunden. So spart man sich eine Quartierssuche. Je nach gewählten Zielen ist man zwischen 40 bis 60&#x202F;km unterwegs. Rundtour: * Von Sellin führt der Östseeküstenradweg landeinwärts durch den Wald. So kommt man seitlich mäßig steil an Göhren vorbei. Alternative: Es darf die Strandpromenade über Baabe nach Göhren auch mit dem Fahrrad genutzt werden. Dies ist bis Göhren die attraktivere Strecke. Aber man muss dann einen sehr steilen Hügel im Ortszentrum von {{Marker | name = Göhren | type= village | wikidata = Q628382}} überwinden (auf der Fahrbahn zusammen, mit je nach Saison, viel KFZ-Verkehr im Ort). * Südlich Göhren geht es wieder auf dem Rügenrundweg über {{Marker | name = Lobbe | type= village | wikidata = Q1712959 }} und dem Ostseebad {{Marker | name = Thiessow | type= village | wikidata = Q641879 }} zum Ort {{Marker | name = Klein Zicker | type= village | wikidata = Q1746275}}. Hier ist Endstation. * Wer noch über ausreichend Energie verfügt, kann auf dem Rückweg zu Fuß einen Abstecher in die '''Zickerschen Berge''' machen. Ausgangspunkt für diesen Spaziergang ist der reizvolle Ort {{Marker | name = Groß Zicker | type= village | wikidata = Q85519182}}, der malerisch zu Füßen des Hügelzugs liegt. In den Zickerschen Bergen ist das Radfahren nicht erlaubt. * Rückkehr nach Sellin: {{Marker | name = Windschöpfwerk Lobbe | type= see | wikidata = Q2584004}}, {{Marker | name = Middelhagen | type= village | wikidata = Q560996}}, Fliegerberg (kleiner Ausblick auf den Bodden), Baabe Hafen. ===10. Etappe: Sellin − Greifswald (etwa 66&#x202F;km oder rund 100&#x202F;km) === [[Datei:Putbus (2011-05-21) 7.JPG|mini|Putbus aus der Luft]] Diese längere Etappe lässt sich mit Übernachtung in Stralsund in zwei Teiletappen teilen: *Sellin - Stralsund: 64{{nnbsp}}km *Stralsund - Greifswald: 36{{nnbsp}}km Da Stralsund schon erkundet wurde, bietet es sich an, den Ostseeküstenradweg über die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23754 | long = 13.30444}} abzukürzen. Dann verkürzt sich die Etappe Sellin − Greifswald auf rund 66{{nnbsp}}km. Die Glewitzer Fähre, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). So erspart man sich auch 10{{nnbsp}}km Pflasterstraße. Wer nur den Rügen-Rundweg fährt schließt seine Inselrunde sowieso in Stralsund ab. ==== Sellin – Abzweig Glewitzer Fähre (40{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Ruegen urwald goor boddenkueste ds wv 08 2010.jpg|mini|An der Boddenküste des Urwaldes „Goor“]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Seelin auf Nebenstraßen entlang des Selliner See bis kurz vor {{Marker | name = Moritzdorf | type= village | wikidata = Q1948159}}. Über einen Hügel wird Seedorf erreicht. '''Km 6:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q1464035}} - Malerisch am Neuensiener See gelegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach Überquerung der Brücke am Zuflusses zum Neuensiener See wird es wieder hügelig. Wer möchte kann einen Stopp an den {{Marker | name = [[w:Großsteingräber bei Lancken-Granitz|Großsteingräbern bei Lancken-Granitz]] | type= see | wikidata = Q832458 }} machen. :Beim Dorf Groß Stresow erreicht man die malerische Boddenküste. Es geht reizvoll entlang des Ufers über Muglitz bis vor Freetz. '''Km 15:''' {{Marker | name = Abzweig Urwald Goor |type= waypoint |group = gold | lat = 54.34504 | long = 13.54013}} - Laut offiziellen Daten auf https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] führt der Ostseeküsten-Radweg nördlich über Vilmnitz vorbei. Es bietet sich aber an direkt durch den {{Marker | name = Urwald Goor | type= landscape | lat = 54.34381| long = 13.52435 | wikidata = Q1537715}} zu fahren. Denn das Waldgebiet ist sehenswert. Stand 2010 durfte auf den Hauptwegen im NSG Rad gefahren werden. Die kleinen Wanderpfade sind aus Naturschutzgründen aber für das Radfahren gesperrt. Neben der reizvollen Boddenküste im Waldbereich mit kleinem Kliff ist auch der Totholzbaum der Schirmeiche im hinteren Teil des Goor-Waldes sehenswert :Am Westrand der Goor liegt das rekonstruierte Badehaus der Fürsten von Putbus (heute ein Hotel). '''Km 18:''' {{Marker | name = Lauterbach | type= village | wikidata = Q1808626}} - Der kurze Abstecher zum Hafen lohnt. Die streng geschützte Insel [[w:Vilm|Vilm]] kann nur im Rahmen von geführten Touren per Schiff besucht werden ([https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-vilm-besuchen Info]). '''Km 20:''' {{Marker | name = Putbus | type = town | wikidata = Q572006 }} mit Rondell (''Circus'') und Stadtmitte, {{marker | name = Schlosskirche Putbus | type = church | wikidata = Q2244595 }}, Schlosspark mit einigen historischen Sehenswürdigkeiten. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Größtenteils auf der Trasse der eher Kleinbahn geht es nun Richtung Garz. Die Strecke führt komplett abseits des Verkehr und auch größerer Orte durch viel Natur. Die Radroute ist hier ein naturnaher Weg mit wassergebundener Feinschotterdecke. Es gibt meist eine breite massive Grasnarbe in der Mitte. '''Km 32:''' {{Marker | name = [[Garz auf Rügen|Garz]] | type= city | wikidata = Q161898}} − älteste Stadt von Rügen. Die ländliche Kleinstadt wurde auf den Überresten der slawischen Burg Charenza gegründet, abseits in der Stadtmitte: Einkehrmöglichkeiten und ein Lebensmittelmarkt (Edeka). In Garz findet sich auch das {{Marker | name = Ernst-Moritz-Arndt-Museum | type= museum | wikidata = Q76635299}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg umrundet die Stadt Garz westlich und führt dann östlich am Garzer See entlang. :Südlich Garz macht die Radroute einen Schlenker an die [[w:Schoritzer Wiek|Schoritzer Wiek]]. Wer aufgrund evtl. fortgeschrittener Zeit schnell zur Glewitzer Fähre möchte kann diesen Schlenker auch über den gut ausgebauten Radweg an der Landstraße abkürzen (spart 3,5{{nnbsp}}km), zeitlich maximal 1/2 Std.). Auf dem Schlenker findet sich in Groß Schoritz das {{Marker | name = Ernst Moritz Arndt-Geburtshaus | type= see | lat = 54.276692 | long = 13.366172|url = https://www.ernst-moritz-arndt-gesellschaft.de|image = Gross_Schoritz_EMArndt_Geburtshaus.jpg}} Das Haus kann regulär '''nicht besichtigt werden.''' Es werden Veranstaltungen angeboten. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Glewitzer Fähre |type= waypoint |group = gold | lat =54.27951 | long = 13.34665}} - Die Etappe verlässt hier den Ostseeküstenradweg und nutzt die direkte Variante Richtung Greifswald. ==== Abzweig Glewitzer Fähre - Greifswald (28{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG|mini|Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach 6{{nnbsp}}km auf dem gut ausgebauten Radweg an der Landstraße ist die Fähre erreicht. Die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23749| long =13.30359 | image = Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG |url =https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre }}, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). Die fähre benötigt vom Weiler Glewitzer Fähre auf Rügen bis Stahlrode auf dem Festland 15 Minuten Fahrzeit (Strecke 1,8{{nnbsp}}km). :Ab Stahlrode (Einkehrmöglichkeiten am Hafen) geht es auf gutem Radweg an der Landstraße bis Reinberg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Hier trift man wieder auf den Ostseeküsten-Radweg. Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Reinberg und Abzweig Gristow '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 56:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nun ist es nicht mehr weit bis zur alten Hansestadt Greifswald. Ab Abzweig Gristow fährt man auf Asphalt hinein nach Mesekenhagen. Die Ortsdurchfahrt ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. Südlich Mesekenhagen folgen bis Greifswald gut asphaltierte Radwege. '''Km 66:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Hier beginnt die Altstadt von {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }}. Die lebendige Universitätsstadt ist besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== Variante über Stralsund in zwei Teiletappen ==== [[Datei:Poseritz imgp7701.jpg|mini|Ortsansicht in Poseritz mit Kirche]] Diese Variante ist rund 100{{nnbsp}}km lang. Hier optional noch einmal in Stralsund übernachten. Vom Abzweig Glewitzer Fähre bei Puddemin den Ostseeküsten-Radweg einfach weiter nach Stralsund folgen: * '''Puddemin''' - kleiner Hafen, der zur Pause einlädt. Hier findet sich das {{Marker | name = Hafenrestaurant Puddemin| type = restaurant | lat = 54.279041| long = 13.333671| url = https://hafen-restaurant-puddemin.de/}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut asphaltierten Trasse der Kleinbahn geht es über den Weiler '''Nepamitz''' nach Poseritz. Teilweise fährt man entlang von Landstraßen. * {{marker | name = Poseritz − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q2316464 }} - kleiner Abstecher von der Route. Am Ortseingang direkt an der Strecke: {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.295733| long = 13.277460 | show = symbol}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am südlichen Ortseingang Poseritz biegt der Radweg südlich nach Venwitz ab. Vom Weiler Venwitz hier geht es dann nordwestlich über Sissow nach Gustow. Die landschaftlich schöne Strecke nutzt teilweise die Trasse der ehemaligen Rügenschen Kleinbahn. Der Weg ist gut asphaltiert oder verläuft auf gut fahrbaren Betonspurwegen. Vor Gustow findet sich ein kleiner {{Marker | name = Rastplatz (ohne Regenschutz) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.291411| long = 13.216016 }}. * {{marker | name = Gustow − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244343 }} - Abstecher Dorfkirche 500{{nnbsp}}m von der Route. {{Marker | name = Imbiss "Zum Reiter" | type = restaurant | lat = 54.302125 | long = 13.209348}} im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Nesebanz und Klein Bandlevitz geht es weiter nach Gährlerfähre. Erst hier erreicht man wieder das Wasser, inzwischen ist man kurz vor dem Rügendamm angelangt. Teilweise Schotterstrecken. :Über den Rügendamm und die Insel Dänholm erreicht man wieder das Festland. * [[Stralsund]]: Übernachtung und am nächsten Tag Fahrt nach Greifswald. Jede Teiletappe rund 40{{nnbsp}}km. === 11. Etappe: Greifswald − Wolgast (51&#x202F;km) === Von Greifswald führt diese Etappe über das Seebad Lubmin nach Wolgast, dem Tor zur Insel Usedom. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. :~> Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 30:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 39''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen, in der Saison {{Marker | name = Personen- und Fahrradfähre nach Usedom | type= ferry | lat = 54.14122| long = 13.74948| url = https://www.schifffahrt-apollo.de/faehre/}}. Die Fähre schippert nach {{Marker | name = Peenemünde | type= village | wikidata = Q490398}}. So kann der Schlenker über Wolgast abgekürzt werden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Kröslin und Groß Ernsthof wird Wolgast angefahren. In diesem Abschntt teilweise Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. Vor Wolgast bei Tannenkamp wieder ruhige Wege am Wasser. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] '''Km 51''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. ===12. Etappe: Wolgast − Ahlbeck auf Usedom (etwa 40&#x202F;km) === [[File:Feininger-Tour 38.jpg|thumb|Feininger-Tour, Standort 38]] Wie an einer Perlenkette reihen sich auf {{Marker | name = Usedom | type = island | wikidata = Q3255 }} die Seebäder (auch: Kaiserbäder) auf: [[Zinnowitz]], [[Zempin]], [[Koserow]], [[Ückeritz]], [[Heringsdorf]] und [[Ahlbeck]] an der polnischen Grenze. Mit einem Badeaufenthalt kann man hier den eventuell vorhandenen Muskelkater der Radreise "auskurieren". Die ''Feininger-Radtour'' rund um die sogenannten Kaiserbäder verläuft teilweise auf dem Ostseeküsten-Radweg. Deckungsgleich sind auch Abschnitte in und um [[Swinemünde]], vgl. das Buch [http://www.papileo.de ''Papileo auf Usedom''], das die Tour und Feiningers Wirken auf Usedom sehr detailliert beschreibt, sowie die Orte, an denen die einzelnen Kunstwerke entstanden. '''Zur Strecke:''' '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. Hinter Mahlzow wird die laute Bundesstraße verlassen. :Es folgt ein ruhiger Schotterweg bis Mölschow. Zwischen '''Mölschow''' und {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} rollt man leicht auf Asphalt dahin. '''Km 10:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} - Hier erreicht man die Ostseeküste Usedoms. Die Route folgt nun der "Perlenschnur der Seebäder" bis Ahlbeck. '''Km 12:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 15:''' {{Marker | name = [[Zempin]] | type = village | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 22:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 26:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Bansin]] | type = village | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} - an der Seebrücke '''Km 37:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf]] | type = village | wikidata = | lat =53.956250 | long = 14.170078}} - an der Seebrücke '''Km 39:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. Hier endet eine Erlebisreiche Radreise auf dem Ostseeküstenradweg in "Meck-Pom". Das beliebte Seebad besitzt Bahnanschluss an die Usedomer Bäderbahn. Über Wolgast besteht Anschluss zum Bahnhof Züssow auf dem Festland. Ab Züssow verkehren Regionalexpresszüge Richtung Berlin und Stralsund. {{Panorama|bild=Heringsdorf Strand Panorama.jpg|unterschrift=Die Ostsee ist erreicht: Der Strand von Heringsdorf|breite=1500px}} == Weiter geht's == * Wer möchte, kann die gesamte [[Ostseeküsten-Radweg|Ostsee]] umradeln. * Weiterfahrt nach Berlin auf dem [[Radfernweg Berlin - Usedom]]. * oder ab ins Landesinnere von Mecklenburg-Vorpommern über den [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] zur Meckenburgischen Seenplatte. == GPX-Daten == * Streckenverlauf Ostseeküsten-Radweg (Abschnitt Flensburg - Ahlbeck auf Usedom) von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=16413681&type=relation&map=8.0/54.211/13.6805 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], Daten ohne Rügen-Rundweg. * Streckenverlauf Rügen-Rundweg von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=3209281&type=relation&map=9.0/54.4646/13.7843 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg 2: Mecklenburg-Vorpommern • Von Lübeck nach Ahlbeck/Usedom. Mit Rügen-Rundweg|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2024|Auflage=18|Band=|Seiten= 160|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN= 978-3711102270|Kommentar= 16&nbsp;€|Sprache=|Online= }} * {{Buch|Autor= Axel von Blomberg, Kai-Uwe Thiessenhusen |Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg Mecklenburg-Vorpommern|Ort=|Verlag=grünes Herz|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=166|Seitenanzahl=| Reihe = |ISBN= 978-3866363960|Kommentar= 12&nbsp;€|Sprache=|Online= }} == Weblinks == <!-- Dieser Abschnitt ist vor allem für Hinweise auf offizielle Informationen gedacht oder evtl. noch weitere ähnliche Infos gedacht (Radreisewiki, in Ausnahme Infos des ADFC). Links auf Radreiseangebote und -vermitteler oder Ähnliches gehören nicht in diesen Artikel bzw. gehören allgemein nicht in Wikivoyage. siehe auch https://de.wikivoyage.org/wiki/Wikivoyage:Was_wir_wollen_und_was_nicht --> * [https://www.auf-nach-mv.de/ostseekuesten-radfernweg Offizielle Seite: Ostseeküsten-Radweg] {{IstIn|D-Route 2: Ostseeküstenroute}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} {{Radweg|kat=Radwege in Mecklenburg-Vorpommern}} fz6k8e56nqlvzca5xmlt4jtn3tdq98p 1794563 1794562 2026-08-06T06:14:40Z Dirk Schmidt 15181 /* Sellin – Abzweig Glewitzer Fähre (40{{nnbsp}}km) */ 1794563 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Art=Thema|Datum=2020-08}} [[File:2019 - Nationalpark Jasmund - 01.jpg|thumb|Kreideklippen im [[Nationalpark Jasmund]] auf Rügen]] Der Ostseeküsten-Radweg ist die internationale '''Baltic Sea Cycle Route''' oder Hansa circuit und umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer. Die Ostseeküste in [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg und Vorpommern]] ist reich an Natur- und Kulturgütern. Nicht umsonst hat sich die Küste in den letzten Jahrzehnten zu einer der beliebtesten deutschen Ferienregionen gemausert. == Streckenprofil == [[File:ostseekuesten radweg logo ges auf ruegen ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Ostseeküsten-Radwegs]] * '''Länge: 670&#x202F;km''' * '''Ausschilderung:''' ja * '''Steigungen:''' Die Route beistzt meistens nur leichte Anstiege, allerdings sind einige steilere kurze Rampen dabei. * '''Wegzustand:''' Der Ausbauzustand ist stark wechselnd. Von gut ausgebauten Wirtschaftswegen bis hin zu naturnahen, mit Pfützen übersäten Klippenrandwegen ist alles dabei. * '''Verkehrsbelastung:''' saisonal und regional sehr unterschiedlich. In der Hochsaison insbesondere in und um die Seebäder viele Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Strecke. Sonst hinsichtlich Kfz-Verkehr außerorts oft verkehrsfrei geführt bzw. Radwege an Landstraßen. Es werden allerdings auch öfter ruhige Nebenstraßen gemeinsam mit Kfz genutzt. Stark befahrene Straßenabschnitte zusammen mit Kfz sind die Ausnahme. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Rad mit 7-Gangschaltung, da es teilweise Hügel gibt und weil man öfter mit dem Wind kämpfen muss. Pedelec daher sinnvoll. * '''Familieneignung:''' insgesamt lokal oft gut für Familien geeignet. * '''Inlinereignung:''' lokal evtl. gegeben, durchgängig aber nein == Hintergrund == Die Strecke gehört als "D-Route 2: Ostseeküstenroute" zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == === Karte des Ostseeküsten-Radweg === {{mapframe| lat = 54.249 | long = 12.513|zoom = 8 |width= full|height= 400 | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q140320013|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1647178|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen, am Ostseeküsten-Radweg gelistet. In Auswahl sind Rastplätze mit Wetterschutz und bezogen auf die Etappen, in Auswahl Sehenswürdigkeiten genannt. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind bei größeren Orten in den Ortsartikeln vermerkt. === Reisezeit und Etappen === Wer den gesamten Küstenabschnitt von Travemünde bis Ahlbeck auf Usedom intensiv mit allen Städten und wichtigen Sehenswürdigkeiten bereisen möchte, sollte sich '''zwei Wochen''' Zeit nehmen. Bei '''nur einer Woche''' wäre der Abschnitt von Rostock über den Darß und die komplette Rügenrunde ein attraktives Programm. Mit dem Zug Hinfahrt bis Roststock Hauptbahnhof bzw. der S-Bahn bis Warnemünde und Rückfahrt dann ab Stralsund. Sowohl Rostock wie Stralsund sind Fernverkehrshalte. Als Alternative könnte auch Greifwald dienen. Hier ebenfalls guter Bahnanschluss. Sonst kann die Strecke zwischen Zingst und Hiddensee mit der direkten Schiffsverbindung auch um zwei Etappen mit gut 100 km abgekürzt werden. === Reisezeit === Beste Reisezeit für den Ostseeküsten-Radweg ist von Mai bis September. Im Gegensatz zu Süddeutschland ist der April im Nordosten Deutschlands oft noch recht kühl und es grünt auch noch wenig. Je nach Frühlingseinzug und Witterung kann aber auch der April bereits schöne Radreisetage bieten – dies gilt vor allem für die 2. Monatshälfte. Im Frühling können sich bei Wind von der See lokal auch bei sonnigem Wetter recht frische Temperaturen ergeben. Ähnlich sieht es im Oktober aus. Auch hier sind schöne Radreisetage möglich, allerdings sehr von der aktuellen Witterung abhängig. === Fahrtrichtung === Traditionell wird meist von der Lübecker Bucht nach Usedom gefahren. Dies ist von der Windrichtung her etwas optimaler. Aber das hängt natürlich von der akutellen Wetterlage ab. Ein Streckenbeschreibung von Usedom zur Lübecker Bucht ist im Artikel [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]] zu finden. Die D13 bzw. Eurovelo-Route EV13 liegt auf dem Ostseeküsten-Radweg. Der Rügenrundweg gehört allerdings nicht zur D13 bzw. EV13. === Unterkünfte === Besonders in der Hochsaison sind die Seebäder oft weitgehend ausgebucht. Wer hier fährt sollte vorab alles reservieren. Allerdings ist für eine Radtour an der teilweise viel besuchten Küste eher das ruhigere Frühjahr oder auch der Spätsommer bzw. Frühherbst eine attraktive Reisezeit. Abseits der üblichen Reisewochenenden im Frühjahr geht es hier noch etwas geruhsamer zu. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres zu den Betrieben siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] === Camping === Eine naturnahe Reisevariante ist das '''[[Bikepacking]] mit Zelt'''. Entlang der Strecke finden sich ausreichend Campingplätze. Die Plätze sind gut über die [https://opencampingmap.org/de/way/350215769#10/53.3979/11.8639/1/1/bef Opencampingmap] zu finden. Etappenbezogene Campingplätze sind in Auswahl in der Streckenbeschreibung gelistet. Details zu den Campingplätzen und weiteren Unterkünften siehe Ortsartikel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Lübeck und Travemünde besitzen gute Bahnanbindungen ab Hamburg. Auch Ahlbeck auf Usedom ist über die Usedomer Bäderbahn an das Bahnnetz auf dem Festland angebunden. === Mit dem Fahrrad === * [[Ostseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein]] * Der internationale [[Iron Curtain Trail]] (EuroVelo 13/„Grünes Band Deutschland“) führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von der Grenze zu Tschechien unter anderem über den [[Harz]] und die [[Elbe]] nach Travemünde. <!-- === Auf der Straße === --> === Radanreise Lübeck Travemünde === Um per Fahrrad von Lübeck an die Ostsee zu gelangen, bieten sich drei Routen an: * Ab Lübeck Altstadt über die Radroute der alten Salzstraße nach Travemünde (23&#x202F;km). Infos siehe Beschreibung erste Etappe. * Via [https://herrentunnel.de/ Herrentunnel] direkt nach [[Travemünde]]. Durch den für Fußgänger und Radfahrer gesperrten Tunnel fährt ein Pendelbus. Der Bus-Shuttle befördert Fußgänger und Radler kostenlos zwischen den speziellen Haltestellen auf der Herreninsel und Lübeck Siems. Nach dem Übersetzen mit der kostenpflichtigen Fähre am Priwall erreicht man Mecklenburg-Vorpommern. Man verlässt schlagartig den Rummel an der Lübecker Bucht und radelt nun durch den ruhigen [[Klützer Winkel]] (Lübeck-Hbf > Priwallfähre: ca. 18&#x202F;km) * Via [[Dassow]] direkt zum [[Klützer Winkel]]. Bei Harkensee stößt man dann auf den Ostseeküsten-Radweg. Dassow besitzt eine gemütliche Altstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == Eine Radreise auf dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern beginnt man am besten in [[Schleswig-Holstein]]. "Km" steht für "Etappenkilometer" bezogen auf die Tagesstrecke ohne Abstecher. {{Scroll Gallery |title=Orte entlang der Ostseeküste von<br />"Meck-Pom". |Lübeck rathaus.jpg|Rathaus Lübeck - Die Hansestadt in Schleswig-Holstein ist ein attraktiver Startort. |Travemuende old town.jpg|Travemünde Altstadt |Hafen von Wismar.jpg|Hafen von Wismar |Rerik 2010-by-RaBoe-078.jpg|Rerik |Aerial View Kühlungsborn Luftbild Seebad Marina.jpg|Kühlungsborn Seebad Marina |Rostock asv2018-05 img42 aerial view.jpg|Rostock |Rostock asv2018-05 img65 Warnemuende view from lighthouse.jpg|Warnemünde |Ahrenshoop, Germany - panoramio (1).jpg|Ahrenshoop |Barth, Luftbild von Westen, 2018.jpg|Barth |DSC03000.jpeg - Stralsund (49172357558).jpg|Stralsund |Marktplatz in Gingst (Rügen) (1) (11987060693).jpg|Marktplatz in Gingst (Rügen) |Kap Arkona 2012.JPG|Kap Arkona |Altstadt von Sassnitz.jpg|Altstadt von Sassnitz |Sellin am Abend 20180521 12.jpg|Sellin |Mönchgut Greifswalder Bodden Blick.jpg|Mönchgut Greifswalder Bodden |Luftbild Putbus auf Rügen Stadtmitte Zentrum - Ostsee-Insel - Foto Wolfgang Pehlemann Steinberg IMG 0575.jpg|Putbus |Greifswald - Town Hall.jpg|Greifswald Rathausplatz |Wolgast Rathausplatz 2013-06-21 25c.jpg|Wolgast Rathausplatz |Dorfkirche Ahlbeck (b.Ueckermünde) 2015 NE.jpg|Dorfkirche Ahlbeck }} ===1. Etappe: Lübeck – Travemünde – Wismar (etwa 60 – 80&#x202F;km) === [[Datei:Ostseeküstenradweg vom Lübeck-Travemünde nach Mecklenburg-Vorpommern - panoramio (3).jpg|mini|Klassischer Blick Ostseeküstenradweg auf dem Klützer Winkel]] Je nach gewünschter Etappenlänge Start in Lübeck-Hauptbahnhof (75&#x202F;km) nah der Altstadt oder im Seebad Travemünde (55&#x202F;km). Tagesziel ist [[Wismar]]. Die Strecke bietet individuell viele Möglichkeiten, direkt der Küstenlinie folgend, den Blick aufs offene Meer zu genießen. Man kann teilweise individuell direkt auf kleinen Pfaden am Steilufer entlang fahren. Die Entfernung erreicht dann aber mehr Kilometer. Und diese inoffiziellen Küstenpfaden sind nicht vor Klippenabbrüchen abgesichert. '''Km 0:''' {{Marker | name = Lübeck Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q564926|url = https://www.bahnhof.de/luebeck-hbf}} - Lübeck besitzt gute Bahnanbindungen. Wer die alte Hansestadt von {{Marker | name = Lübeck | type = city | wikidata = Q2843 }} noch nicht kennt, für den lohnt eine Stadtbesichtigung. Die mittelalterliche Altstadt ist Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO. [[Datei:Alte Salzstraße Logo.svg|mini|Das Routenlogo der Alten Salzstraße führt auf ruhigen Strecken von Lübeck-Stadtmitte Richtung Travemünde.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Neben den bereits unter Anreise erwähnten Radrouten bietet sich zwischen Lübeck und Travemünde vor allem die '''[[Alte Salzstraße (Radroute)|Radroute der Alten Salzstraße]]''' an. Nach 20&#x202F;km ist auf dieser weitgehend ruhigen und grünen Strecke Travemünde erreicht. Die Radroute führt teilweise direkt als {{Marker | name = Uferweg an der Trave |type= waypoint |group = gold | lat = 53.90871| long = 10.71377}} entlang. Hier im Landschaftsschutzgebiet Schwartauwiesen Schotterstrecke. Ab Sereetz werden dann schattige Forstwege durch den Wald genutzt (ebenfalls Schotter). Nördlich des Waldhusener Forst lohnt ein Stopp am {{Marker | name = [[w:Pöppendorfer Großsteingrab|Pöppendorfer Großsteingrab]] | type= megalithic tomb | lat = 53.92699| long = 10.80578| image = Lübeck Pöppendorf Grosssteingrab S.JPG}}. Von hier rollt man auf ruhigen, asphaltierten Nebenstraßen Richtung Travemünde. Das Maritimhotel ist als Landmarke bereits von weitem zu sehen. '''Km 23:''' {{Marker | name = [[Travemünde]] | type = city | wikidata = Q321792 }} - Das zur Hansestadt gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In Travemünde mit der Fähre Richtung Mecklenburg-Vorpommern übersetzen. Es gibt zwei Fähren: Die Autofähre, oder die kleinere Fußgänger- und Fahrradfähre vorne an der Mole. Fährtickets gibt es an beiden Fähren nur am Automaten. :Von Travemünde sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Boltenhagen. Hat man den Privall hinter sich gelassen, wird es schnell ruhiger. Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} und {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die Hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. [[Datei:Ausssichtsplattform Hoher Schoenberg blick Luebeck.jpg|mini|Aussichtsplattform Hoher Schönberg: Blick Juni 2024 Richtung Travemünde. Der Mohn blüht. ]] '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Etwas weiter bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. '''Km 53:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es rund 30&#x202F;km bis zum Hafen an der Wismarer Altstadt. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. Im weiteren Verlauf Richtung Wismar dann wieder ruhigere Nebenstraße. '''Km 80:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ===2. Etappe: Wismar – Warnemünde (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = Unterwegs zwischen Wismar und Warnemünde |2023.09.23.144438 Betonschiff Redentin (Wismar) DE.jpg|Blick auf das "Betonschiff von Redentin". Aufgrund von Stahlmangel erbaute man im II. Weltkrieg einige Schiffe aus Beton. Weiteres siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. |Baltic_Sea_view_from_Schmiedeberg_hill_in_Rerik,_2025-06-23.jpg|In Rerik hat man vom Schmiedeberg einen schönen Küstenblick. |Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg|Nördlich Rerik lohnt der kleine Abstecher zum Leuchttturm Buk bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). |Kuehlung.jpg|Blick vom Leuchtturm Richtung Kühlungsborn |Strandpromenade kuehlungsborn.JPG|Strandpromenade Kühlungsborn |Denkmalensemble Kurhaus Heiligendamm.jpg|Blick von der Seebrücke auf das Denkmalensemble Heiligendamm - heute als Grandhotel genutzt. }} Von Wismar geht es weiter Richtung Rostock-[[Warnemünde]]. "Point of Interests" sind Rerik, der Panoramablick vom Leuchtturm bei Basdorf, die Seepromenade Kühlungsborn, Heiligendamm und der Gespensterwald bei Nienhagen. Wer möchte kann die Etappe mit einer weiteren Übernachtung in [[Rerik]] halbieren. '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Industrie am Hafen verlässt die Route Wismar nach Norden. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Ab Redentin wird auf straßenbegleitenden Radwegen Groß-Strömkendorf erreicht. [[Datei:Timmendorf 2012 02.jpg|mini|Insel Poel: Hafen Timmendorf mit Leuchtturm]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Wismar - Poel zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 31:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Rerik und Kühlungsborn lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung) '''Km 45:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Marina Kühlungsborn ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis Heiligendamm. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 50:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. ::Als Abstecher ist ein Besuch von {{marker | name = Bad Doberan | type = city | wikidata = Q9536 }} möglich (plus 7{{nnbsp}}km). Die Stadt besitzt ein historisches Münster. Den Weg dorthin kann man ab Kühlungsborn auch mit der {{marker | name = Mecklenburgischen Bäderbahn Molli | type = train | wikidata = Q9643 }} zurücklegen (Dampf-Schmalspurbahn, 15{{nnbsp}}km Strecke mit Fahrzeit 45{{nnbsp}}Min, Radtransport möglich, [https://www.molli-bahn.de www.molli-bahn.de). {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke vor Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Bald taucht die Route in ein dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen ein. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. '''Km 58:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = city | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Nienhagen ist es nicht mehr weit bis Warnemünde. Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 71:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. === 3. Etappe: Warnemünde – Prerow (57&#x202F;km) === [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn. Die Tagesstrecke startet mit einer Fahrt auf der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Fähre etwa 6{{nnbsp}}km Radweg an der Straße bis östlich Markgrafenheide. :Auf dem Weg zum Ostseebad Graal-Müritz schwenkt die Route {{Marker | name = hier von der Straße| name-map = Abzweig von der Landstraße Richtung Graal-Müritz|type= waypoint |group = gold | lat = 54.190943| long = 12.181692 }} bzw. Küste weg. Es geht um das {{marker | name = NSG Heiligensee und Hütelmoor | type = landscape | wikidata = Q1971027 }} herum und man taucht in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Die Weg sind nun geschottert, aber in der Regel gut fahrbar. Unterwegs bieten bei Regen Schutzhütten Unterschlupf. Als Erstes kommt man an der {{Marker | name = Schutzhütte an der Kuhschneise |type= shelter | lat = 54.20028| long = 12.18564| show = symbol}} vorbei. Als nächstes kann ein kleiner Abstecher zum {{Marker | name = Aussichtspunkt Moorhof | type= view | lat = 54.215059| long = 12.186531}} gemacht werden. Von der offenen Holzkanzel hat man einen kleinen Ausblick auf das NSG Heiligensee und Hütelmoor. Dann fährt man noch an der {{Marker | name = Schutzhütte Höhe Vierbirkenschneise |type= shelter | lat = 54.228454| long = 12.200009 | show = symbol}} vorbei. '''Km 17:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Seebrücke auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Dierhagen. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. '''Km: 25''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von hier ist es über das {{marker | name = Fischland | type = landscape | wikidata = Q895518 }} nicht mehr weit zum {{marker | name = Fischland-Darß-Zingst | type = peninsula | wikidata = Q702188 }} mit seinen gemütlichen Ferienorten. :{{Marker | name = Abzweig zur Fischlandkirche | type= waypoint |group = gold | lat = 54.34786 | long =12.38654 }} - Wer zur Fischlandkirche (Turmaufstieg) und dem hübschen Hafen von Wustrow möchte, zweigt hier vom Küstenweg ab. [[File:Kirche Wustrow (Fischland) Ausblick auf Saaler Bodden und Ostsee.JPG|mini|Blick von der Fischlandkirche Richtung Bodden.]] '''Km 33:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km 37:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Erstes Seebad in Vorpommern. Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[Datei:Weststrand_Darß_NLP_Vorpommersche_Boddenlandschaft_2023-06-07_73.jpg|mini|Auf dem Darß: Es bietet sich an den wilden Weststrand im Nationalpark als extra Tagestour zu besuchen.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Alternative abseits der Strecke zwischen Ahrenshoop und Prerow: Individuelle Erkundung des {{Marker | name = [[w:Darßer Ort|Darßer Ort]] | type= see | lat = 54.472500| long = 12.502613| wikidata = Q1720366}} mit Leuchtturm, (besteigbar) und dem wilden Weststrand auf dem Darß. :Es bietet sich aber eher an, dem Ostseeküstenradweg über die reizvollen Dörfer {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} (Km 44) und {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} (Km 50) entlang des Bodden zu folgen und die Tour zum Darßer Ort auf den nächsten Tag zu verschieben. '''Km 57:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ===4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) === [[File:Darßbahn vor Meiningenbrücke.jpg|thumb|Ostseeküstenradweg, hier parallel zur stillgelegten Strecke der Darßbahn am Bodstedter Bodden]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Zingst. Der Ostseeküsten-Radweg führt wesltich am Seebad vorbei. '''Km 8:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. : → Von Zingst kann man mit dem Fahrgastschiff direkt zur autofreien Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971}} übersetzen (Fahrzeit 3,5 Stunden, Verkehr in der Saison, aber nicht täglich ([https://www.reederei-zingst.de/fahrplan/zingst-insel-hiddensee Fahrplan und Preise]). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst verlassen. Durch die Boddenwiesen des Bodstedter Bodden geht es parallel der alten Trasse der Darßbahn Richtung Barth. '''Km 20:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Barth am Barther Bodden, geht es weiter zum "Tor der Insel [[Rügen]]", nach Stralsund. Die Strecke führt landschaftlich schön am Bodden entlang. Die Wege sind meist asphaltiert. *Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. * Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). '''Km 50:''' '''Klausdorf''' - Ab hier ist ein Abstecher nach {{Marker | name = Barhöft | type= village | wikidata = Q808175}} möglich (hin und zurück etwa 7 km). In Barhöft finder sich ein {{Marker | name = Aussichtsturm | name-map = Aussichtsturm Barhöft | type= viewpoint | wikidata = Q67320985}} Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Ferner gibt es einen gemütlichen Hafen mit Gastronomie. [[Datei:Barhöft 1.jpg|mini|Blick vom Aussichtsturm Barhöft über den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft]] '''Km 52: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 63:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt mit Rathaus, Theater, Kulturhistorisches Museum, Ozeaneum - Deutsches Meeresmuseum, Museum Nautineum auf der Insel Dänholm, Kulturkirche St. Jakob, Kirchen: St. Marien, Kirche St. Nikolai, ehem. Kloster St. Johannis, Heiliggeistkloster [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] === Rund um die Ostseeinsel Rügen === [[File:ruegen radrundweg logo ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Rügenradrundwegs]] Von Stralsund über den Rügendamm erreicht der Radurlauber die größte deutsche Ferieninsel {{Marker|type= island|name= Rügen|wikidata= Q3237}} Brückenfans können zuvor die neue Autobrücke zur Insel "ablichten". Der Ostseeküsten-Radweg umrundet die Insel komplett. Allein dieser Abschnitt der Radroute kann problemlos einen ganzen Urlaub für eine Woche füllen. Zusätzlich zum Logo des Ostseeküsten-Radwegs findet sich hier das Routenlogo des Rügenrundwegs. ===5. Etappe: Stralsund − Schaprode / Hiddensee (etwa 52&#x202F;km) === Die 52{{nnbsp}}km sind ohne Umrundung der Insel Ummanz. Wer die Insel Ummanz komplett umrundet ist bis Schaprode etwa 72{{nnbsp}}km unterwegs. Wer möchte kann von Stralsund auch direkt mit dem Schiff nach {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971 | show = copy }} fahren: Fahrradmitnahme möglich, Fahrzeit bis Neuendorf auf Hiddensee 90 Minuten, saionaler Verkehr, [https://www.reederei-hiddensee.de/fahrpreise/stralsund Fahrplan und Fahrzeiten]. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727| show = copy}} - Etappenstart am Hafen an der Altstadt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die Ziegelgrabenbrücke und den Rügendamm wird Deutschlands größte Insel erreicht. Ìn Sichtweite liegt die imposante Rügenbrücke. Die ältere [https://www.elwis.de/DE/dynamisch/Bfs/bfsMeldung:316167:elwis_bfs_showBfs Zugbrücke] am Rügendamm wird mehrmals am Tag für jeweils 20 Minuten hochgezogen, um den Schiffen eine Durchfahrt zu ermöglichen (evtl. also eine Pause). '''Km 6: {{Marker | name = Altefähr| type= village | wikidata = Q304646 }} − schöner Blick auf Stralsund und Fährverbindung nach Stralsund, {{marker | name = St. Nikolai Altefähr | type = church | wikidata = Q2316603 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Altefähr landschaftlich schöner, aber naturnaher Uferweg. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Teilweise hier auch sehr schlechte Oberfläche als Erd-Spurweg mit massiver Grasnarbe in der Mitte. Hier unterwegs ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.35446| long = 13.12304| show = symbol}}. '''Km 17:''' {{Marker | name = Rambin | type= village | wikidata =Q639946 }} − schmucke {{marker | name = Dorfkirche Rambin | type = church | wikidata = Q1736355 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküstenradweg schwenkt nun nach Norden. Auf ruhigen Nebenstraßen geht es landschaftlich schön durch kleine Weiler. Der Bodden liegt teilweise in Sichtweite. Teilweise werden auch Betonspurwege genutzt. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Nördlich Düßnitz ein kurzes {{Marker | name = Stück sehr grober Schotterweg (etwa 800{{nnbsp}}m) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.39232| long = 13.25955}}. '''Km 33:''' {{Marker | name = Abzweig zur Insel Umanz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.44232| long = 13.21479}} - Hier ist eine Rundfahrt auf der {{Marker | name = [[Ummanz|Insel Ummanz]]| type= landscape | wikidata = Q706702}} möglich. Die Insel ist durch eine Brücke mit Rügen verbunden (eine Runde ca.&nbsp;20{{nnbsp}}km extra), Nationalparkinformationsstellung Waase, schöne {{marker | name = Dorfkirche Waase | type = church | wikidata = Q2316475 }} mit wertvollem Antwerpener Schnitzaltar '''Km 37:''' {{Marker | name = Gingst | type = city | wikidata = Q560992 }} − Historische Handwerkerstuben, Rügen Park Gingst (Miniaturen und Freizeitpark). Die sehenswerte {{marker | name = Dorfkirche Gingst | type = church | wikidata = Q2221932 }} hat eine historische Orgel. [[File:Ferry Wittow Breetzer Bodden 2021-09-17 06.jpg|thumb|Wittower Fähre]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Achtung: Nördlich Gingst muss für 6{{nnbsp}}km bis Trent eine stärker befahrene Landstraße genutzt werden. :Vor Grankevitz dann wieder Radweg an der Straße bis Schaprode. '''Km 52:''' {{Marker | name = [[Schaprode]] | type= city | wikidata = Q320637 }} - Überfahrt zur Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q3218}} möglich, es bietet sich hier dann ein Aufenthaltstag an, bzw. zwei Nächte direkt auf Hiddensee. ===6. Etappe: Schaprode / Hiddensee - Kap Arkona (etwa 46&#x202F;km) === [[File:kap arkona vom hochuferweg peilturm vitte ds wv 08 2010.jpg|thumb|Blick auf Kap Arkona in "Pastell". Standort: Hochuferweg vom Peilturm nach Vitt. Der Peilturm ist im Bild über der Steilküste zu erkennen.]] Kürzere Etappe. Wer auf Hiddensee übernachtet hat, hat so noch genügend Zeit für die Schiffspassage nach Schaprode. '''Km 0:''' '''Schaprode''' - Etappenstart am Hafen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Überfahrt mit der {{Marker | name = Wittower Fähre | type= ferry | wikidata = Q1253307 |url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/wittower-faehre }} auf die Halbinsel Wittow '''Km 12: Hafen Wittower Fähre''' - Hier landet die Fähre auf der Halbinsel Wittow an. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Wiek]] | type= city | wikidata = Q673783}} − Hafenort, Dorfkirche Wiek '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Dranske]] | type= city | wikidata = Q561023}} − Badeort, Marinehistorisches Museum Bug :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Schotterwege entlang der Nordküste von Rügen. Oberhalb der Klippen wird Kap Arkona erreicht. '''Km 46:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type = see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578}} − Leuchttürme Kap Arkona. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich im Weiler Putgarten. Wer noch etwas weiter möchte kann auch entlang der Küste bis Juliusruh fahren (dann 55{{nnbsp}}km). Vorteil: Die Etappe nach Sassnitz ist so kürzer. Das heißt man hat am Folgetag mehr Zeit für den Nationalpark Jasmund. Sonst finden sich landeinwärts in Altenkirchen weitere Gästebetten. ===7. Etappe Kap Arkona − Sassnitz (etwa 50&#x202F;km) === Diese Etappe besitzt landschaftlich viele verschiedene Eindrücke. Es geht von der Halbinsel Wittmund über die Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Erst eben, wird es dann zum Ende der Tagesstrecke hügelig bis bergig. [[Datei:Juliusruh, die Schaabe, Breege (2011-05-21).JPG|mini|Luftbild mit Blick auf Juliusruh (Vorne) und die [[w:Nehrung|Nehrung]] Schaabe (mittig). Die Schaabe verbindet die Halbinseln Wittmund und Jasmund. Viel Kiefernwald und ein langer Sandstrand prägt diese Landschaft]] [[Datei:1024 Stubbenkammer, Blick auf den Königsstuhl-5721.jpg|mini|Im Herbst färben sich die Blätter im Nationalpark Jasmund.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type= see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578| show = copy }} - Etappenstart '''Km 1: Kapelle von Vitt''' - Ein Abstecher in das viel besuchte, aber romantische '''[[Kap_Arkona#Fischerdorf_Vitt|Fischerdorf Vitt]]''' lohnt. Das Fahrrad am besten oben im Bereich der Kapelle an den Radständern parken. Dann Spaziergang durch das kleine Dorf. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Schotterwegen geht es oberhalb der Steilküste Richtung Juliusruh. '''Km 9:''' {{Marker | name = [[Breege|Juliusruh-Breege]] | type= city | wikidata = Q654993}} - Seebad mit langem Badestrand, Park Juliusruh: spätbarocke Parkanlage um 1800 (ein unspektakulärer naturnaher Park), zum Ort gehört auch das Dorf Breege am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein asphaltierter Radweg führt über die Nehrung [[w:Schaabe|Schaabe]] Richtung Halbinsel Jasmund. '''Km 19:''' {{Marker | name = Glowe | type= city | wikidata = Q561014}} - Seebad mit Promenade und Yachthafen. Im Hafen Aussichtsplattform auf dem Molengebäude. Einkehrmöglichkeiten sowie Toiletten. '''Km 23:''' {{Marker | name = Schloss Spyker | type= see | wikidata =Q458600 |url = no }} − ältestes Schloss auf Rügen mit herrlichem Schlosspark '''Km 27:''' {{Marker | name = Neddesitz | type= city | wikidata = Q137913752}} − Jasmar Therme im Ort. Wer sich speziell für das Thema Kreide interessiert kann einen kleinen Abstecher zum [https://www.kreidemuseum.de/ Kreidemuseum Gummanz] machen. Und für Freunde von Findlingen findet sich nördlch des Dorfes der [[w:Opferstein von Quoltitz|Opferstein von Quoltitz]]. Zugang allerdings über sehr naturnahe Wege, die für Tourenräder nicht geeignet sind. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Aussichtsreich aber sehr hügelig geht es über Nardevitz und Nipmerow Richtung Lohme. Befahren werden gut betonierte Feldwege und asphaltierte Nebenstraßen (teilweise Spurwege). Es ergeben sich immer wieder schöne Blicke auf die Ostsee. '''Km 34:''' {{Marker | name = Lohme | type= city | wikidata = Q642689}} − kleiner Ferienort oben am Steilufer mit Seeblick, Einkehrmöglichkeiten, Schwanenstein (162 t Findling) {{Scroll Gallery |title = Unterwegs im Nationalpark Jasmund |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 36.jpg|Ein uriger Wald: Radroute im Nationalpark zwischen Lohme und Königsstuhl |Nationalpark Jasmund Nationalparkzentrum 01.jpg|Nationalparkzentrum am Königsstuhl |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-8-Asio.JPG|Bekannteste Sehenswürdigkeit im Park ist der Königsstuhl. Die Klippe war früher direkt mit Eintrittskarte des Infozentrums zugänglich. Der Zugang wurde aber zu unsicher. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-1-Asio.jpg|Daher hat man mit einem aufwendigen Skywalk einen Ersatz geschaffen (Eintritt zum Infozentrum inklusive). |Skywalk_Koenigsstuhl,_Sassnitz_(P1032385).jpg|upright{{!}}Der Aussichtspunkt ist nun auch barrierefrei zugänglich. |Nationalpark-Jasmund_Königsstuhl-Skywalk_20240905_135207.jpg|Blick Richtung Klippen. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-7-Asio.JPG|Vorne wandelt man hoch über den Klippen. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg|Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. |L_303_in_NLP_Jasmund_2023-05-22_02.jpg|Nach Querung der Landstraße L303 nahe des Großparkplatzes (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 15.jpg|Unterwegs im Buchenwald Richtung Sassnitz. }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Lohme taucht die Route in das Reich der Buchen des {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund]] | type= landscape | wikidata = Q679173}} ein. Im Nationalpark dürfen nur für das Fahrrad markierte Wege mit dem Rad befahren werden. '''Km 38:''' {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Königsstuhl im Nationalpark Jasmund]] | type= see | wikidata = Q315124}} - Der Felsen ist mit seinen 117 Metern die höchste Erhebung der Stubbenkammer und gehört zum [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Nationalpark-Zentrum]] (Eintritt für Zentrum und Skywalk über dem Felsen), lohnenswerter kurzer Fußweg zur Viktoria-Sicht (frei zugänglich, hier ebenfalls spektakuläre Tiefsicht, evtl. kurze Wartezeit am kleinem Steg). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig {{Marker | name = Verzweig bei Lohme: Abzweig sichere Strecke Richtung Sassnitz | type= waypoint |group = gold | lat = 54.572258 | long = 13.644547| show = noname |image = Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg}} nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. :Nach Querung der Landstraße L303 am {{Marker | name = Großparkplatz bei Hagen mit Toilette | type= waypoint |group = gold | lat = 54.561960 | long = 13.627671| show = noname}} Großparkplatz (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. :Hinweis: Der Ostseeküstenradweg führt laut Openstreetmap (Stand 03-2026) in Sassnitz angeblich nordwestlich an der Stadt vorbei. Laut offiziellen Daten von [https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] geht die Route aber durch die Stadt. Hier gibt es auch einiges zu sehen. [[Datei:Altstadt von Sassnitz.jpg|mini|Altstadt von Sassnitz]] '''Km 50:''' {{Marker | name = Sassnitz | type = city | wikidata = Q494631 | lat = 54.515253| long = 13.650942 }} − Etappenende am Hafen. Sassnitz liegt bergig am Hang der Halbinsel Jasmund. Sehenswertes: Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum, U-Boot H.M.S. Otus, St.-Johannis-Kirche, Tierpark Sassnitz am Steinbachweg 4, Schmetterlingspark und Atelierhaus an der Straße der Jugend 6. ===8: Etappe: Sassnitz – Sellin (29&#x202F;km) === [[File:20-07-06-Prora-RalfR-DJI 0120.jpg|thumb|Die ehemaligen Gebäude von Prora]] Kurze Etappe, aber es gibt viel zu sehen. '''Km 0:''' '''Sassnitz''' - Etappenstart am Hafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung:''' Im Bereich der Hafenanlagen von Mukran muss für einen guten Kilometer die starke befahrene Landstraße genutzt werden. Das Schieben auf dem Gehweg bzw. auf einem Trampelpfad ist aber möglich. Ein Lückenschluss des Radwegs im Bereich der Bahnbrücke ist wohl lange angedacht, aber bisher nicht umgesetzt. '''Km 9:''' Der Abstecher ins {{Marker | name = [[Feuersteinfelder (Rügen)|Naturschutzgebiet Feuersteinfelder]] | type= landscape | wikidata = Q1409723}} in der Schmalen Heide lohnt: Sandwege, evtl. schieben, am Hauptweg das Rad parken und zu Fuß auf die Pfade an den Feuersteinfeldern. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf gut ausgebautem Asphaltweg ist schnell Prora bzw. Binz erreicht. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Binz#Seebad Prora|Seebad Prora]] | type= building complex | wikidata = Q685448}} − ehemaliges „Kraft durch Freude“ Seebad aus der NS-Zeit, Dokumentationszentrum Prora, Eisenbahn- und Technikmuseum Rügen '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz]] | type= City | wikidata = Q523490}} − Bekanntes Seebad mit Binzer Kurpark, Park der Sinne am Schmachter See, Erlebnisbad Vitamar [[Datei:2015 Granitz 11.jpg|mini|Herbst am Schwarzen See]] [[Datei:Jagdschloss Granitz (2011-05-21) 15.JPG|mini|Jagdschloss Granitz aus der Luft]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Binz tauchz die Route in den bergigen Buchenwald der Granitz ein. Der Radweg verläuft hier geschotterten Forstwegen. Das Hügelland steht als {{Marker | name = Naturschutzgebiet Granitz | type= landscape | wikidata = Q1744193}} unter Schutz. Der Wanderpfad an der Steilküste der Granitz von Binz nach Sellin ist überigens für Radfahrende gesperrt. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz#vCard_Q315676|Jagdschloss Granitz]] | type= see | lat = 54.38067| long = 13.62725 | wikidata = Q315676}} Der kleine Abstecher lohnt in jedem Fall. Im Jagdschloss (Eintritt) kann der Schlossturm bestiegen werden. Achtung: Für die frei liegende Innentreppe muss man schon etwas schwindelfrei sein. Vor oben, aus rund 125 m über dem Meer, ergibt sich ein Rundblick über weite Teile der Insel Rügen. Gut zu Wissen: Unterhalb des Jagdschlosses findet sich eine übernachtete Fahrradabstellanlage. Auch Schließfächer für Gepäck sind vorhanden. '''Km 26:''' {{Marker | name = Schwarzer See | type= lake | wikidata = Q1403005}} - Der urige Waldsee befindet sich im östlichen Teil des Naturschutzgebiet Granitz in Richtung Sellin. Der kurze Weg zum Aussichtssteg darf nur zu Fuß genutzt werden. Das Fahrrad einfach an den Anlehnbügeln am Forstweg abschließen. '''Km 29:''' Seebad {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173}} - Etappenende in der Ortsmitte: Bäderarchitektur mit alten Villen, bekanntes Fotomotiv ist die Seebrücke. === 9. Etappe: Tagestour ab Sellin auf die Halbinsel Mönchgut === [[Datei:Zicker See.jpg|mini|Halbinsel Mönchgut: Blick von den Zickerschen Bergen. Das kleine, aber sehr reizvolle Hügelland darf nur zu Fuß betreten werden. ]] [[Datei:Übersicht_über_die_Zickerschen_Berge.jpg|mini|Übersicht über die Zickerschen Berge (Mai 2016)]] Es bietet sich an die {{Marker | name = [[w:Mönchgut|Halbinsel Mönchgut]] | type = landscape | wikidata = Q316623 }} ab {{Marker | name = Sellin | type= village | wikidata =Q541654 | show = copy}} oder auch {{Marker | name = Baabe | type= village | wikidata =Q630177}} als Tagestour zu erkunden. So spart man sich eine Quartierssuche. Je nach gewählten Zielen ist man zwischen 40 bis 60&#x202F;km unterwegs. Rundtour: * Von Sellin führt der Östseeküstenradweg landeinwärts durch den Wald. So kommt man seitlich mäßig steil an Göhren vorbei. Alternative: Es darf die Strandpromenade über Baabe nach Göhren auch mit dem Fahrrad genutzt werden. Dies ist bis Göhren die attraktivere Strecke. Aber man muss dann einen sehr steilen Hügel im Ortszentrum von {{Marker | name = Göhren | type= village | wikidata = Q628382}} überwinden (auf der Fahrbahn zusammen, mit je nach Saison, viel KFZ-Verkehr im Ort). * Südlich Göhren geht es wieder auf dem Rügenrundweg über {{Marker | name = Lobbe | type= village | wikidata = Q1712959 }} und dem Ostseebad {{Marker | name = Thiessow | type= village | wikidata = Q641879 }} zum Ort {{Marker | name = Klein Zicker | type= village | wikidata = Q1746275}}. Hier ist Endstation. * Wer noch über ausreichend Energie verfügt, kann auf dem Rückweg zu Fuß einen Abstecher in die '''Zickerschen Berge''' machen. Ausgangspunkt für diesen Spaziergang ist der reizvolle Ort {{Marker | name = Groß Zicker | type= village | wikidata = Q85519182}}, der malerisch zu Füßen des Hügelzugs liegt. In den Zickerschen Bergen ist das Radfahren nicht erlaubt. * Rückkehr nach Sellin: {{Marker | name = Windschöpfwerk Lobbe | type= see | wikidata = Q2584004}}, {{Marker | name = Middelhagen | type= village | wikidata = Q560996}}, Fliegerberg (kleiner Ausblick auf den Bodden), Baabe Hafen. ===10. Etappe: Sellin − Greifswald (etwa 66&#x202F;km oder rund 100&#x202F;km) === [[Datei:Putbus (2011-05-21) 7.JPG|mini|Putbus aus der Luft]] Diese längere Etappe lässt sich mit Übernachtung in Stralsund in zwei Teiletappen teilen: *Sellin - Stralsund: 64{{nnbsp}}km *Stralsund - Greifswald: 36{{nnbsp}}km Da Stralsund schon erkundet wurde, bietet es sich an, den Ostseeküstenradweg über die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23754 | long = 13.30444}} abzukürzen. Dann verkürzt sich die Etappe Sellin − Greifswald auf rund 66{{nnbsp}}km. Die Glewitzer Fähre, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). So erspart man sich auch 10{{nnbsp}}km Pflasterstraße. Wer nur den Rügen-Rundweg fährt schließt seine Inselrunde sowieso in Stralsund ab. ==== Sellin – Abzweig Glewitzer Fähre (40{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Ruegen urwald goor boddenkueste ds wv 08 2010.jpg|mini|An der Boddenküste des Urwaldes „Goor“]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Seelin auf Nebenstraßen entlang des Selliner See bis kurz vor {{Marker | name = Moritzdorf | type= village | wikidata = Q1948159}}. Über einen Hügel wird Seedorf erreicht. '''Km 6:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q1464035}} - Malerisch am Neuensiener See gelegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach Überquerung der Brücke am Zuflusses zum Neuensiener See wird es wieder hügelig. Wer möchte kann einen Stopp an den {{Marker | name = [[w:Großsteingräber bei Lancken-Granitz|Großsteingräbern bei Lancken-Granitz]] | type= see | wikidata = Q832458 }} machen. :Beim Dorf Groß Stresow erreicht man die malerische Boddenküste. Es geht reizvoll entlang des Ufers über Muglitz bis vor Freetz. '''Km 15:''' {{Marker | name = Abzweig Urwald Goor |type= waypoint |group = gold | lat = 54.34504 | long = 13.54013}} - Laut offiziellen Daten auf [https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] führt der Ostseeküsten-Radweg nördlich über Vilmnitz vorbei. Es bietet sich aber an direkt durch den {{Marker | name = Urwald Goor | type= landscape | lat = 54.34381| long = 13.52435 | wikidata = Q1537715}} zu fahren. Denn das Waldgebiet ist sehenswert. Stand 2010 durfte auf den Hauptwegen im NSG Rad gefahren werden. Die kleinen Wanderpfade sind aus Naturschutzgründen aber für das Radfahren gesperrt. Neben der reizvollen Boddenküste im Waldbereich mit kleinem Kliff ist auch der Totholzbaum der Schirmeiche im hinteren Teil des Goor-Waldes sehenswert :Am Westrand der Goor liegt das rekonstruierte Badehaus der Fürsten von Putbus (heute ein Hotel). '''Km 18:''' {{Marker | name = Lauterbach | type= village | wikidata = Q1808626}} - Der kurze Abstecher zum Hafen lohnt. Die streng geschützte Insel [[w:Vilm|Vilm]] kann nur im Rahmen von geführten Touren per Schiff besucht werden ([https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-vilm-besuchen Info]). '''Km 20:''' {{Marker | name = Putbus | type = town | wikidata = Q572006 }} mit Rondell (''Circus'') und Stadtmitte, {{marker | name = Schlosskirche Putbus | type = church | wikidata = Q2244595 }}, Schlosspark mit einigen historischen Sehenswürdigkeiten. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Größtenteils auf der Trasse der eher Kleinbahn geht es nun Richtung Garz. Die Strecke führt komplett abseits des Verkehr und auch größerer Orte durch viel Natur. Die Radroute ist hier ein naturnaher Weg mit wassergebundener Feinschotterdecke. Es gibt meist eine breite massive Grasnarbe in der Mitte. '''Km 32:''' {{Marker | name = [[Garz auf Rügen|Garz]] | type= city | wikidata = Q161898}} − älteste Stadt von Rügen. Die ländliche Kleinstadt wurde auf den Überresten der slawischen Burg Charenza gegründet, abseits in der Stadtmitte: Einkehrmöglichkeiten und ein Lebensmittelmarkt (Edeka). In Garz findet sich auch das {{Marker | name = Ernst-Moritz-Arndt-Museum | type= museum | wikidata = Q76635299}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg umrundet die Stadt Garz westlich und führt dann östlich am Garzer See entlang. :Südlich Garz macht die Radroute einen Schlenker an die [[w:Schoritzer Wiek|Schoritzer Wiek]]. Wer aufgrund evtl. fortgeschrittener Zeit schnell zur Glewitzer Fähre möchte kann diesen Schlenker auch über den gut ausgebauten Radweg an der Landstraße abkürzen (spart 3,5{{nnbsp}}km), zeitlich maximal 1/2 Std.). Auf dem Schlenker findet sich in Groß Schoritz das {{Marker | name = Ernst Moritz Arndt-Geburtshaus | type= see | lat = 54.276692 | long = 13.366172|url = https://www.ernst-moritz-arndt-gesellschaft.de|image = Gross_Schoritz_EMArndt_Geburtshaus.jpg}} Das Haus kann regulär '''nicht besichtigt werden.''' Es werden Veranstaltungen angeboten. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Glewitzer Fähre |type= waypoint |group = gold | lat =54.27951 | long = 13.34665}} - Die Etappe verlässt hier den Ostseeküstenradweg und nutzt die direkte Variante Richtung Greifswald. ==== Abzweig Glewitzer Fähre - Greifswald (28{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG|mini|Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach 6{{nnbsp}}km auf dem gut ausgebauten Radweg an der Landstraße ist die Fähre erreicht. Die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23749| long =13.30359 | image = Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG |url =https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre }}, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). Die fähre benötigt vom Weiler Glewitzer Fähre auf Rügen bis Stahlrode auf dem Festland 15 Minuten Fahrzeit (Strecke 1,8{{nnbsp}}km). :Ab Stahlrode (Einkehrmöglichkeiten am Hafen) geht es auf gutem Radweg an der Landstraße bis Reinberg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Hier trift man wieder auf den Ostseeküsten-Radweg. Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Reinberg und Abzweig Gristow '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 56:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nun ist es nicht mehr weit bis zur alten Hansestadt Greifswald. Ab Abzweig Gristow fährt man auf Asphalt hinein nach Mesekenhagen. Die Ortsdurchfahrt ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. Südlich Mesekenhagen folgen bis Greifswald gut asphaltierte Radwege. '''Km 66:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Hier beginnt die Altstadt von {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }}. Die lebendige Universitätsstadt ist besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== Variante über Stralsund in zwei Teiletappen ==== [[Datei:Poseritz imgp7701.jpg|mini|Ortsansicht in Poseritz mit Kirche]] Diese Variante ist rund 100{{nnbsp}}km lang. Hier optional noch einmal in Stralsund übernachten. Vom Abzweig Glewitzer Fähre bei Puddemin den Ostseeküsten-Radweg einfach weiter nach Stralsund folgen: * '''Puddemin''' - kleiner Hafen, der zur Pause einlädt. Hier findet sich das {{Marker | name = Hafenrestaurant Puddemin| type = restaurant | lat = 54.279041| long = 13.333671| url = https://hafen-restaurant-puddemin.de/}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut asphaltierten Trasse der Kleinbahn geht es über den Weiler '''Nepamitz''' nach Poseritz. Teilweise fährt man entlang von Landstraßen. * {{marker | name = Poseritz − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q2316464 }} - kleiner Abstecher von der Route. Am Ortseingang direkt an der Strecke: {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.295733| long = 13.277460 | show = symbol}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am südlichen Ortseingang Poseritz biegt der Radweg südlich nach Venwitz ab. Vom Weiler Venwitz hier geht es dann nordwestlich über Sissow nach Gustow. Die landschaftlich schöne Strecke nutzt teilweise die Trasse der ehemaligen Rügenschen Kleinbahn. Der Weg ist gut asphaltiert oder verläuft auf gut fahrbaren Betonspurwegen. Vor Gustow findet sich ein kleiner {{Marker | name = Rastplatz (ohne Regenschutz) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.291411| long = 13.216016 }}. * {{marker | name = Gustow − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244343 }} - Abstecher Dorfkirche 500{{nnbsp}}m von der Route. {{Marker | name = Imbiss "Zum Reiter" | type = restaurant | lat = 54.302125 | long = 13.209348}} im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Nesebanz und Klein Bandlevitz geht es weiter nach Gährlerfähre. Erst hier erreicht man wieder das Wasser, inzwischen ist man kurz vor dem Rügendamm angelangt. Teilweise Schotterstrecken. :Über den Rügendamm und die Insel Dänholm erreicht man wieder das Festland. * [[Stralsund]]: Übernachtung und am nächsten Tag Fahrt nach Greifswald. Jede Teiletappe rund 40{{nnbsp}}km. === 11. Etappe: Greifswald − Wolgast (51&#x202F;km) === Von Greifswald führt diese Etappe über das Seebad Lubmin nach Wolgast, dem Tor zur Insel Usedom. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. :~> Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 30:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 39''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen, in der Saison {{Marker | name = Personen- und Fahrradfähre nach Usedom | type= ferry | lat = 54.14122| long = 13.74948| url = https://www.schifffahrt-apollo.de/faehre/}}. Die Fähre schippert nach {{Marker | name = Peenemünde | type= village | wikidata = Q490398}}. So kann der Schlenker über Wolgast abgekürzt werden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Kröslin und Groß Ernsthof wird Wolgast angefahren. In diesem Abschntt teilweise Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. Vor Wolgast bei Tannenkamp wieder ruhige Wege am Wasser. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] '''Km 51''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. ===12. Etappe: Wolgast − Ahlbeck auf Usedom (etwa 40&#x202F;km) === [[File:Feininger-Tour 38.jpg|thumb|Feininger-Tour, Standort 38]] Wie an einer Perlenkette reihen sich auf {{Marker | name = Usedom | type = island | wikidata = Q3255 }} die Seebäder (auch: Kaiserbäder) auf: [[Zinnowitz]], [[Zempin]], [[Koserow]], [[Ückeritz]], [[Heringsdorf]] und [[Ahlbeck]] an der polnischen Grenze. Mit einem Badeaufenthalt kann man hier den eventuell vorhandenen Muskelkater der Radreise "auskurieren". Die ''Feininger-Radtour'' rund um die sogenannten Kaiserbäder verläuft teilweise auf dem Ostseeküsten-Radweg. Deckungsgleich sind auch Abschnitte in und um [[Swinemünde]], vgl. das Buch [http://www.papileo.de ''Papileo auf Usedom''], das die Tour und Feiningers Wirken auf Usedom sehr detailliert beschreibt, sowie die Orte, an denen die einzelnen Kunstwerke entstanden. '''Zur Strecke:''' '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. Hinter Mahlzow wird die laute Bundesstraße verlassen. :Es folgt ein ruhiger Schotterweg bis Mölschow. Zwischen '''Mölschow''' und {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} rollt man leicht auf Asphalt dahin. '''Km 10:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} - Hier erreicht man die Ostseeküste Usedoms. Die Route folgt nun der "Perlenschnur der Seebäder" bis Ahlbeck. '''Km 12:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 15:''' {{Marker | name = [[Zempin]] | type = village | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 22:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 26:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Bansin]] | type = village | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} - an der Seebrücke '''Km 37:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf]] | type = village | wikidata = | lat =53.956250 | long = 14.170078}} - an der Seebrücke '''Km 39:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. Hier endet eine Erlebisreiche Radreise auf dem Ostseeküstenradweg in "Meck-Pom". Das beliebte Seebad besitzt Bahnanschluss an die Usedomer Bäderbahn. Über Wolgast besteht Anschluss zum Bahnhof Züssow auf dem Festland. Ab Züssow verkehren Regionalexpresszüge Richtung Berlin und Stralsund. {{Panorama|bild=Heringsdorf Strand Panorama.jpg|unterschrift=Die Ostsee ist erreicht: Der Strand von Heringsdorf|breite=1500px}} == Weiter geht's == * Wer möchte, kann die gesamte [[Ostseeküsten-Radweg|Ostsee]] umradeln. * Weiterfahrt nach Berlin auf dem [[Radfernweg Berlin - Usedom]]. * oder ab ins Landesinnere von Mecklenburg-Vorpommern über den [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] zur Meckenburgischen Seenplatte. == GPX-Daten == * Streckenverlauf Ostseeküsten-Radweg (Abschnitt Flensburg - Ahlbeck auf Usedom) von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=16413681&type=relation&map=8.0/54.211/13.6805 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], Daten ohne Rügen-Rundweg. * Streckenverlauf Rügen-Rundweg von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=3209281&type=relation&map=9.0/54.4646/13.7843 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg 2: Mecklenburg-Vorpommern • Von Lübeck nach Ahlbeck/Usedom. Mit Rügen-Rundweg|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2024|Auflage=18|Band=|Seiten= 160|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN= 978-3711102270|Kommentar= 16&nbsp;€|Sprache=|Online= }} * {{Buch|Autor= Axel von Blomberg, Kai-Uwe Thiessenhusen |Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg Mecklenburg-Vorpommern|Ort=|Verlag=grünes Herz|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=166|Seitenanzahl=| Reihe = |ISBN= 978-3866363960|Kommentar= 12&nbsp;€|Sprache=|Online= }} == Weblinks == <!-- Dieser Abschnitt ist vor allem für Hinweise auf offizielle Informationen gedacht oder evtl. noch weitere ähnliche Infos gedacht (Radreisewiki, in Ausnahme Infos des ADFC). Links auf Radreiseangebote und -vermitteler oder Ähnliches gehören nicht in diesen Artikel bzw. gehören allgemein nicht in Wikivoyage. siehe auch https://de.wikivoyage.org/wiki/Wikivoyage:Was_wir_wollen_und_was_nicht --> * [https://www.auf-nach-mv.de/ostseekuesten-radfernweg Offizielle Seite: Ostseeküsten-Radweg] {{IstIn|D-Route 2: Ostseeküstenroute}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} {{Radweg|kat=Radwege in Mecklenburg-Vorpommern}} n18u57ugnomgn9s3or4i8sud3pgm4ca 1794564 1794563 2026-08-06T06:16:38Z Dirk Schmidt 15181 /* Karte des Ostseeküsten-Radweg */ erg 1794564 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Art=Thema|Datum=2020-08}} [[File:2019 - Nationalpark Jasmund - 01.jpg|thumb|Kreideklippen im [[Nationalpark Jasmund]] auf Rügen]] Der Ostseeküsten-Radweg ist die internationale '''Baltic Sea Cycle Route''' oder Hansa circuit und umrundet das in Nordeuropa gelegene Binnenmeer. Die Ostseeküste in [[Mecklenburg-Vorpommern|Mecklenburg und Vorpommern]] ist reich an Natur- und Kulturgütern. Nicht umsonst hat sich die Küste in den letzten Jahrzehnten zu einer der beliebtesten deutschen Ferienregionen gemausert. == Streckenprofil == [[File:ostseekuesten radweg logo ges auf ruegen ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Ostseeküsten-Radwegs]] * '''Länge: 670&#x202F;km''' * '''Ausschilderung:''' ja * '''Steigungen:''' Die Route beistzt meistens nur leichte Anstiege, allerdings sind einige steilere kurze Rampen dabei. * '''Wegzustand:''' Der Ausbauzustand ist stark wechselnd. Von gut ausgebauten Wirtschaftswegen bis hin zu naturnahen, mit Pfützen übersäten Klippenrandwegen ist alles dabei. * '''Verkehrsbelastung:''' saisonal und regional sehr unterschiedlich. In der Hochsaison insbesondere in und um die Seebäder viele Fußgänger und Fahrradfahrer auf der Strecke. Sonst hinsichtlich Kfz-Verkehr außerorts oft verkehrsfrei geführt bzw. Radwege an Landstraßen. Es werden allerdings auch öfter ruhige Nebenstraßen gemeinsam mit Kfz genutzt. Stark befahrene Straßenabschnitte zusammen mit Kfz sind die Ausnahme. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Rad mit 7-Gangschaltung, da es teilweise Hügel gibt und weil man öfter mit dem Wind kämpfen muss. Pedelec daher sinnvoll. * '''Familieneignung:''' insgesamt lokal oft gut für Familien geeignet. * '''Inlinereignung:''' lokal evtl. gegeben, durchgängig aber nein == Hintergrund == Die Strecke gehört als "D-Route 2: Ostseeküstenroute" zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == === Karte des Ostseeküsten-Radweg === {{mapframe| lat = 54.249 | long = 12.513|zoom = 8 |width= full|height= 400 | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken. Im Bereich Rügen besitzen Rügenrundweg und Ostseeküsten-Radweg teilweise lokal abweichende Verläufe.}} {{Mapshape|wikidata=Q140320013|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|wikidata=Q1647178|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen, am Ostseeküsten-Radweg gelistet. In Auswahl sind Rastplätze mit Wetterschutz und bezogen auf die Etappen, in Auswahl Sehenswürdigkeiten genannt. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind bei größeren Orten in den Ortsartikeln vermerkt. === Reisezeit und Etappen === Wer den gesamten Küstenabschnitt von Travemünde bis Ahlbeck auf Usedom intensiv mit allen Städten und wichtigen Sehenswürdigkeiten bereisen möchte, sollte sich '''zwei Wochen''' Zeit nehmen. Bei '''nur einer Woche''' wäre der Abschnitt von Rostock über den Darß und die komplette Rügenrunde ein attraktives Programm. Mit dem Zug Hinfahrt bis Roststock Hauptbahnhof bzw. der S-Bahn bis Warnemünde und Rückfahrt dann ab Stralsund. Sowohl Rostock wie Stralsund sind Fernverkehrshalte. Als Alternative könnte auch Greifwald dienen. Hier ebenfalls guter Bahnanschluss. Sonst kann die Strecke zwischen Zingst und Hiddensee mit der direkten Schiffsverbindung auch um zwei Etappen mit gut 100 km abgekürzt werden. === Reisezeit === Beste Reisezeit für den Ostseeküsten-Radweg ist von Mai bis September. Im Gegensatz zu Süddeutschland ist der April im Nordosten Deutschlands oft noch recht kühl und es grünt auch noch wenig. Je nach Frühlingseinzug und Witterung kann aber auch der April bereits schöne Radreisetage bieten – dies gilt vor allem für die 2. Monatshälfte. Im Frühling können sich bei Wind von der See lokal auch bei sonnigem Wetter recht frische Temperaturen ergeben. Ähnlich sieht es im Oktober aus. Auch hier sind schöne Radreisetage möglich, allerdings sehr von der aktuellen Witterung abhängig. === Fahrtrichtung === Traditionell wird meist von der Lübecker Bucht nach Usedom gefahren. Dies ist von der Windrichtung her etwas optimaler. Aber das hängt natürlich von der akutellen Wetterlage ab. Ein Streckenbeschreibung von Usedom zur Lübecker Bucht ist im Artikel [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]] zu finden. Die D13 bzw. Eurovelo-Route EV13 liegt auf dem Ostseeküsten-Radweg. Der Rügenrundweg gehört allerdings nicht zur D13 bzw. EV13. === Unterkünfte === Besonders in der Hochsaison sind die Seebäder oft weitgehend ausgebucht. Wer hier fährt sollte vorab alles reservieren. Allerdings ist für eine Radtour an der teilweise viel besuchten Küste eher das ruhigere Frühjahr oder auch der Spätsommer bzw. Frühherbst eine attraktive Reisezeit. Abseits der üblichen Reisewochenenden im Frühjahr geht es hier noch etwas geruhsamer zu. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres zu den Betrieben siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] === Camping === Eine naturnahe Reisevariante ist das '''[[Bikepacking]] mit Zelt'''. Entlang der Strecke finden sich ausreichend Campingplätze. Die Plätze sind gut über die [https://opencampingmap.org/de/way/350215769#10/53.3979/11.8639/1/1/bef Opencampingmap] zu finden. Etappenbezogene Campingplätze sind in Auswahl in der Streckenbeschreibung gelistet. Details zu den Campingplätzen und weiteren Unterkünften siehe Ortsartikel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Lübeck und Travemünde besitzen gute Bahnanbindungen ab Hamburg. Auch Ahlbeck auf Usedom ist über die Usedomer Bäderbahn an das Bahnnetz auf dem Festland angebunden. === Mit dem Fahrrad === * [[Ostseeküsten-Radweg (Schleswig-Holstein)|Ostseeküsten-Radweg in Schleswig-Holstein]] * Der internationale [[Iron Curtain Trail]] (EuroVelo 13/„Grünes Band Deutschland“) führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von der Grenze zu Tschechien unter anderem über den [[Harz]] und die [[Elbe]] nach Travemünde. <!-- === Auf der Straße === --> === Radanreise Lübeck Travemünde === Um per Fahrrad von Lübeck an die Ostsee zu gelangen, bieten sich drei Routen an: * Ab Lübeck Altstadt über die Radroute der alten Salzstraße nach Travemünde (23&#x202F;km). Infos siehe Beschreibung erste Etappe. * Via [https://herrentunnel.de/ Herrentunnel] direkt nach [[Travemünde]]. Durch den für Fußgänger und Radfahrer gesperrten Tunnel fährt ein Pendelbus. Der Bus-Shuttle befördert Fußgänger und Radler kostenlos zwischen den speziellen Haltestellen auf der Herreninsel und Lübeck Siems. Nach dem Übersetzen mit der kostenpflichtigen Fähre am Priwall erreicht man Mecklenburg-Vorpommern. Man verlässt schlagartig den Rummel an der Lübecker Bucht und radelt nun durch den ruhigen [[Klützer Winkel]] (Lübeck-Hbf > Priwallfähre: ca. 18&#x202F;km) * Via [[Dassow]] direkt zum [[Klützer Winkel]]. Bei Harkensee stößt man dann auf den Ostseeküsten-Radweg. Dassow besitzt eine gemütliche Altstadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == Eine Radreise auf dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern beginnt man am besten in [[Schleswig-Holstein]]. "Km" steht für "Etappenkilometer" bezogen auf die Tagesstrecke ohne Abstecher. {{Scroll Gallery |title=Orte entlang der Ostseeküste von<br />"Meck-Pom". |Lübeck rathaus.jpg|Rathaus Lübeck - Die Hansestadt in Schleswig-Holstein ist ein attraktiver Startort. |Travemuende old town.jpg|Travemünde Altstadt |Hafen von Wismar.jpg|Hafen von Wismar |Rerik 2010-by-RaBoe-078.jpg|Rerik |Aerial View Kühlungsborn Luftbild Seebad Marina.jpg|Kühlungsborn Seebad Marina |Rostock asv2018-05 img42 aerial view.jpg|Rostock |Rostock asv2018-05 img65 Warnemuende view from lighthouse.jpg|Warnemünde |Ahrenshoop, Germany - panoramio (1).jpg|Ahrenshoop |Barth, Luftbild von Westen, 2018.jpg|Barth |DSC03000.jpeg - Stralsund (49172357558).jpg|Stralsund |Marktplatz in Gingst (Rügen) (1) (11987060693).jpg|Marktplatz in Gingst (Rügen) |Kap Arkona 2012.JPG|Kap Arkona |Altstadt von Sassnitz.jpg|Altstadt von Sassnitz |Sellin am Abend 20180521 12.jpg|Sellin |Mönchgut Greifswalder Bodden Blick.jpg|Mönchgut Greifswalder Bodden |Luftbild Putbus auf Rügen Stadtmitte Zentrum - Ostsee-Insel - Foto Wolfgang Pehlemann Steinberg IMG 0575.jpg|Putbus |Greifswald - Town Hall.jpg|Greifswald Rathausplatz |Wolgast Rathausplatz 2013-06-21 25c.jpg|Wolgast Rathausplatz |Dorfkirche Ahlbeck (b.Ueckermünde) 2015 NE.jpg|Dorfkirche Ahlbeck }} ===1. Etappe: Lübeck – Travemünde – Wismar (etwa 60 – 80&#x202F;km) === [[Datei:Ostseeküstenradweg vom Lübeck-Travemünde nach Mecklenburg-Vorpommern - panoramio (3).jpg|mini|Klassischer Blick Ostseeküstenradweg auf dem Klützer Winkel]] Je nach gewünschter Etappenlänge Start in Lübeck-Hauptbahnhof (75&#x202F;km) nah der Altstadt oder im Seebad Travemünde (55&#x202F;km). Tagesziel ist [[Wismar]]. Die Strecke bietet individuell viele Möglichkeiten, direkt der Küstenlinie folgend, den Blick aufs offene Meer zu genießen. Man kann teilweise individuell direkt auf kleinen Pfaden am Steilufer entlang fahren. Die Entfernung erreicht dann aber mehr Kilometer. Und diese inoffiziellen Küstenpfaden sind nicht vor Klippenabbrüchen abgesichert. '''Km 0:''' {{Marker | name = Lübeck Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q564926|url = https://www.bahnhof.de/luebeck-hbf}} - Lübeck besitzt gute Bahnanbindungen. Wer die alte Hansestadt von {{Marker | name = Lübeck | type = city | wikidata = Q2843 }} noch nicht kennt, für den lohnt eine Stadtbesichtigung. Die mittelalterliche Altstadt ist Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO. [[Datei:Alte Salzstraße Logo.svg|mini|Das Routenlogo der Alten Salzstraße führt auf ruhigen Strecken von Lübeck-Stadtmitte Richtung Travemünde.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Neben den bereits unter Anreise erwähnten Radrouten bietet sich zwischen Lübeck und Travemünde vor allem die '''[[Alte Salzstraße (Radroute)|Radroute der Alten Salzstraße]]''' an. Nach 20&#x202F;km ist auf dieser weitgehend ruhigen und grünen Strecke Travemünde erreicht. Die Radroute führt teilweise direkt als {{Marker | name = Uferweg an der Trave |type= waypoint |group = gold | lat = 53.90871| long = 10.71377}} entlang. Hier im Landschaftsschutzgebiet Schwartauwiesen Schotterstrecke. Ab Sereetz werden dann schattige Forstwege durch den Wald genutzt (ebenfalls Schotter). Nördlich des Waldhusener Forst lohnt ein Stopp am {{Marker | name = [[w:Pöppendorfer Großsteingrab|Pöppendorfer Großsteingrab]] | type= megalithic tomb | lat = 53.92699| long = 10.80578| image = Lübeck Pöppendorf Grosssteingrab S.JPG}}. Von hier rollt man auf ruhigen, asphaltierten Nebenstraßen Richtung Travemünde. Das Maritimhotel ist als Landmarke bereits von weitem zu sehen. '''Km 23:''' {{Marker | name = [[Travemünde]] | type = city | wikidata = Q321792 }} - Das zur Hansestadt gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In Travemünde mit der Fähre Richtung Mecklenburg-Vorpommern übersetzen. Es gibt zwei Fähren: Die Autofähre, oder die kleinere Fußgänger- und Fahrradfähre vorne an der Mole. Fährtickets gibt es an beiden Fähren nur am Automaten. :Von Travemünde sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Boltenhagen. Hat man den Privall hinter sich gelassen, wird es schnell ruhiger. Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} und {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die Hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. [[Datei:Ausssichtsplattform Hoher Schoenberg blick Luebeck.jpg|mini|Aussichtsplattform Hoher Schönberg: Blick Juni 2024 Richtung Travemünde. Der Mohn blüht. ]] '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Etwas weiter bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. '''Km 53:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es rund 30&#x202F;km bis zum Hafen an der Wismarer Altstadt. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. Im weiteren Verlauf Richtung Wismar dann wieder ruhigere Nebenstraße. '''Km 80:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ===2. Etappe: Wismar – Warnemünde (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = Unterwegs zwischen Wismar und Warnemünde |2023.09.23.144438 Betonschiff Redentin (Wismar) DE.jpg|Blick auf das "Betonschiff von Redentin". Aufgrund von Stahlmangel erbaute man im II. Weltkrieg einige Schiffe aus Beton. Weiteres siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. |Baltic_Sea_view_from_Schmiedeberg_hill_in_Rerik,_2025-06-23.jpg|In Rerik hat man vom Schmiedeberg einen schönen Küstenblick. |Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg|Nördlich Rerik lohnt der kleine Abstecher zum Leuchttturm Buk bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). |Kuehlung.jpg|Blick vom Leuchtturm Richtung Kühlungsborn |Strandpromenade kuehlungsborn.JPG|Strandpromenade Kühlungsborn |Denkmalensemble Kurhaus Heiligendamm.jpg|Blick von der Seebrücke auf das Denkmalensemble Heiligendamm - heute als Grandhotel genutzt. }} Von Wismar geht es weiter Richtung Rostock-[[Warnemünde]]. "Point of Interests" sind Rerik, der Panoramablick vom Leuchtturm bei Basdorf, die Seepromenade Kühlungsborn, Heiligendamm und der Gespensterwald bei Nienhagen. Wer möchte kann die Etappe mit einer weiteren Übernachtung in [[Rerik]] halbieren. '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Industrie am Hafen verlässt die Route Wismar nach Norden. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Ab Redentin wird auf straßenbegleitenden Radwegen Groß-Strömkendorf erreicht. [[Datei:Timmendorf 2012 02.jpg|mini|Insel Poel: Hafen Timmendorf mit Leuchtturm]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Wismar - Poel zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 31:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Rerik und Kühlungsborn lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung) '''Km 45:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Marina Kühlungsborn ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis Heiligendamm. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 50:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. ::Als Abstecher ist ein Besuch von {{marker | name = Bad Doberan | type = city | wikidata = Q9536 }} möglich (plus 7{{nnbsp}}km). Die Stadt besitzt ein historisches Münster. Den Weg dorthin kann man ab Kühlungsborn auch mit der {{marker | name = Mecklenburgischen Bäderbahn Molli | type = train | wikidata = Q9643 }} zurücklegen (Dampf-Schmalspurbahn, 15{{nnbsp}}km Strecke mit Fahrzeit 45{{nnbsp}}Min, Radtransport möglich, [https://www.molli-bahn.de www.molli-bahn.de). {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke vor Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Bald taucht die Route in ein dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen ein. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. '''Km 58:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = city | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Nienhagen ist es nicht mehr weit bis Warnemünde. Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 71:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. === 3. Etappe: Warnemünde – Prerow (57&#x202F;km) === [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn. Die Tagesstrecke startet mit einer Fahrt auf der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Fähre etwa 6{{nnbsp}}km Radweg an der Straße bis östlich Markgrafenheide. :Auf dem Weg zum Ostseebad Graal-Müritz schwenkt die Route {{Marker | name = hier von der Straße| name-map = Abzweig von der Landstraße Richtung Graal-Müritz|type= waypoint |group = gold | lat = 54.190943| long = 12.181692 }} bzw. Küste weg. Es geht um das {{marker | name = NSG Heiligensee und Hütelmoor | type = landscape | wikidata = Q1971027 }} herum und man taucht in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Die Weg sind nun geschottert, aber in der Regel gut fahrbar. Unterwegs bieten bei Regen Schutzhütten Unterschlupf. Als Erstes kommt man an der {{Marker | name = Schutzhütte an der Kuhschneise |type= shelter | lat = 54.20028| long = 12.18564| show = symbol}} vorbei. Als nächstes kann ein kleiner Abstecher zum {{Marker | name = Aussichtspunkt Moorhof | type= view | lat = 54.215059| long = 12.186531}} gemacht werden. Von der offenen Holzkanzel hat man einen kleinen Ausblick auf das NSG Heiligensee und Hütelmoor. Dann fährt man noch an der {{Marker | name = Schutzhütte Höhe Vierbirkenschneise |type= shelter | lat = 54.228454| long = 12.200009 | show = symbol}} vorbei. '''Km 17:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Seebrücke auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Dierhagen. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. '''Km: 25''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von hier ist es über das {{marker | name = Fischland | type = landscape | wikidata = Q895518 }} nicht mehr weit zum {{marker | name = Fischland-Darß-Zingst | type = peninsula | wikidata = Q702188 }} mit seinen gemütlichen Ferienorten. :{{Marker | name = Abzweig zur Fischlandkirche | type= waypoint |group = gold | lat = 54.34786 | long =12.38654 }} - Wer zur Fischlandkirche (Turmaufstieg) und dem hübschen Hafen von Wustrow möchte, zweigt hier vom Küstenweg ab. [[File:Kirche Wustrow (Fischland) Ausblick auf Saaler Bodden und Ostsee.JPG|mini|Blick von der Fischlandkirche Richtung Bodden.]] '''Km 33:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km 37:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Erstes Seebad in Vorpommern. Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[Datei:Weststrand_Darß_NLP_Vorpommersche_Boddenlandschaft_2023-06-07_73.jpg|mini|Auf dem Darß: Es bietet sich an den wilden Weststrand im Nationalpark als extra Tagestour zu besuchen.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Alternative abseits der Strecke zwischen Ahrenshoop und Prerow: Individuelle Erkundung des {{Marker | name = [[w:Darßer Ort|Darßer Ort]] | type= see | lat = 54.472500| long = 12.502613| wikidata = Q1720366}} mit Leuchtturm, (besteigbar) und dem wilden Weststrand auf dem Darß. :Es bietet sich aber eher an, dem Ostseeküstenradweg über die reizvollen Dörfer {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} (Km 44) und {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} (Km 50) entlang des Bodden zu folgen und die Tour zum Darßer Ort auf den nächsten Tag zu verschieben. '''Km 57:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ===4. Etappe: Prerow – Stralsund (etwa 63&#x202F;km) === [[File:Darßbahn vor Meiningenbrücke.jpg|thumb|Ostseeküstenradweg, hier parallel zur stillgelegten Strecke der Darßbahn am Bodstedter Bodden]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Zingst. Der Ostseeküsten-Radweg führt wesltich am Seebad vorbei. '''Km 8:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. : → Von Zingst kann man mit dem Fahrgastschiff direkt zur autofreien Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971}} übersetzen (Fahrzeit 3,5 Stunden, Verkehr in der Saison, aber nicht täglich ([https://www.reederei-zingst.de/fahrplan/zingst-insel-hiddensee Fahrplan und Preise]). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst verlassen. Durch die Boddenwiesen des Bodstedter Bodden geht es parallel der alten Trasse der Darßbahn Richtung Barth. '''Km 20:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Barth am Barther Bodden, geht es weiter zum "Tor der Insel [[Rügen]]", nach Stralsund. Die Strecke führt landschaftlich schön am Bodden entlang. Die Wege sind meist asphaltiert. *Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. * Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). '''Km 50:''' '''Klausdorf''' - Ab hier ist ein Abstecher nach {{Marker | name = Barhöft | type= village | wikidata = Q808175}} möglich (hin und zurück etwa 7 km). In Barhöft finder sich ein {{Marker | name = Aussichtsturm | name-map = Aussichtsturm Barhöft | type= viewpoint | wikidata = Q67320985}} Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Ferner gibt es einen gemütlichen Hafen mit Gastronomie. [[Datei:Barhöft 1.jpg|mini|Blick vom Aussichtsturm Barhöft über den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft]] '''Km 52: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 63:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt mit Rathaus, Theater, Kulturhistorisches Museum, Ozeaneum - Deutsches Meeresmuseum, Museum Nautineum auf der Insel Dänholm, Kulturkirche St. Jakob, Kirchen: St. Marien, Kirche St. Nikolai, ehem. Kloster St. Johannis, Heiliggeistkloster [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] === Rund um die Ostseeinsel Rügen === [[File:ruegen radrundweg logo ds wv 08 2010.jpg|thumb|Logo des Rügenradrundwegs]] Von Stralsund über den Rügendamm erreicht der Radurlauber die größte deutsche Ferieninsel {{Marker|type= island|name= Rügen|wikidata= Q3237}} Brückenfans können zuvor die neue Autobrücke zur Insel "ablichten". Der Ostseeküsten-Radweg umrundet die Insel komplett. Allein dieser Abschnitt der Radroute kann problemlos einen ganzen Urlaub für eine Woche füllen. Zusätzlich zum Logo des Ostseeküsten-Radwegs findet sich hier das Routenlogo des Rügenrundwegs. ===5. Etappe: Stralsund − Schaprode / Hiddensee (etwa 52&#x202F;km) === Die 52{{nnbsp}}km sind ohne Umrundung der Insel Ummanz. Wer die Insel Ummanz komplett umrundet ist bis Schaprode etwa 72{{nnbsp}}km unterwegs. Wer möchte kann von Stralsund auch direkt mit dem Schiff nach {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q9291971 | show = copy }} fahren: Fahrradmitnahme möglich, Fahrzeit bis Neuendorf auf Hiddensee 90 Minuten, saionaler Verkehr, [https://www.reederei-hiddensee.de/fahrpreise/stralsund Fahrplan und Fahrzeiten]. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727| show = copy}} - Etappenstart am Hafen an der Altstadt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über die Ziegelgrabenbrücke und den Rügendamm wird Deutschlands größte Insel erreicht. Ìn Sichtweite liegt die imposante Rügenbrücke. Die ältere [https://www.elwis.de/DE/dynamisch/Bfs/bfsMeldung:316167:elwis_bfs_showBfs Zugbrücke] am Rügendamm wird mehrmals am Tag für jeweils 20 Minuten hochgezogen, um den Schiffen eine Durchfahrt zu ermöglichen (evtl. also eine Pause). '''Km 6: {{Marker | name = Altefähr| type= village | wikidata = Q304646 }} − schöner Blick auf Stralsund und Fährverbindung nach Stralsund, {{marker | name = St. Nikolai Altefähr | type = church | wikidata = Q2316603 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Altefähr landschaftlich schöner, aber naturnaher Uferweg. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Teilweise hier auch sehr schlechte Oberfläche als Erd-Spurweg mit massiver Grasnarbe in der Mitte. Hier unterwegs ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.35446| long = 13.12304| show = symbol}}. '''Km 17:''' {{Marker | name = Rambin | type= village | wikidata =Q639946 }} − schmucke {{marker | name = Dorfkirche Rambin | type = church | wikidata = Q1736355 }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküstenradweg schwenkt nun nach Norden. Auf ruhigen Nebenstraßen geht es landschaftlich schön durch kleine Weiler. Der Bodden liegt teilweise in Sichtweite. Teilweise werden auch Betonspurwege genutzt. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Nördlich Düßnitz ein kurzes {{Marker | name = Stück sehr grober Schotterweg (etwa 800{{nnbsp}}m) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.39232| long = 13.25955}}. '''Km 33:''' {{Marker | name = Abzweig zur Insel Umanz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.44232| long = 13.21479}} - Hier ist eine Rundfahrt auf der {{Marker | name = [[Ummanz|Insel Ummanz]]| type= landscape | wikidata = Q706702}} möglich. Die Insel ist durch eine Brücke mit Rügen verbunden (eine Runde ca.&nbsp;20{{nnbsp}}km extra), Nationalparkinformationsstellung Waase, schöne {{marker | name = Dorfkirche Waase | type = church | wikidata = Q2316475 }} mit wertvollem Antwerpener Schnitzaltar '''Km 37:''' {{Marker | name = Gingst | type = city | wikidata = Q560992 }} − Historische Handwerkerstuben, Rügen Park Gingst (Miniaturen und Freizeitpark). Die sehenswerte {{marker | name = Dorfkirche Gingst | type = church | wikidata = Q2221932 }} hat eine historische Orgel. [[File:Ferry Wittow Breetzer Bodden 2021-09-17 06.jpg|thumb|Wittower Fähre]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] Achtung: Nördlich Gingst muss für 6{{nnbsp}}km bis Trent eine stärker befahrene Landstraße genutzt werden. :Vor Grankevitz dann wieder Radweg an der Straße bis Schaprode. '''Km 52:''' {{Marker | name = [[Schaprode]] | type= city | wikidata = Q320637 }} - Überfahrt zur Insel {{Marker | name = [[Hiddensee]] | type= landscape | wikidata = Q3218}} möglich, es bietet sich hier dann ein Aufenthaltstag an, bzw. zwei Nächte direkt auf Hiddensee. ===6. Etappe: Schaprode / Hiddensee - Kap Arkona (etwa 46&#x202F;km) === [[File:kap arkona vom hochuferweg peilturm vitte ds wv 08 2010.jpg|thumb|Blick auf Kap Arkona in "Pastell". Standort: Hochuferweg vom Peilturm nach Vitt. Der Peilturm ist im Bild über der Steilküste zu erkennen.]] Kürzere Etappe. Wer auf Hiddensee übernachtet hat, hat so noch genügend Zeit für die Schiffspassage nach Schaprode. '''Km 0:''' '''Schaprode''' - Etappenstart am Hafen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Überfahrt mit der {{Marker | name = Wittower Fähre | type= ferry | wikidata = Q1253307 |url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/wittower-faehre }} auf die Halbinsel Wittow '''Km 12: Hafen Wittower Fähre''' - Hier landet die Fähre auf der Halbinsel Wittow an. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Wiek]] | type= city | wikidata = Q673783}} − Hafenort, Dorfkirche Wiek '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Dranske]] | type= city | wikidata = Q561023}} − Badeort, Marinehistorisches Museum Bug :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Schotterwege entlang der Nordküste von Rügen. Oberhalb der Klippen wird Kap Arkona erreicht. '''Km 46:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type = see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578}} − Leuchttürme Kap Arkona. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich im Weiler Putgarten. Wer noch etwas weiter möchte kann auch entlang der Küste bis Juliusruh fahren (dann 55{{nnbsp}}km). Vorteil: Die Etappe nach Sassnitz ist so kürzer. Das heißt man hat am Folgetag mehr Zeit für den Nationalpark Jasmund. Sonst finden sich landeinwärts in Altenkirchen weitere Gästebetten. ===7. Etappe Kap Arkona − Sassnitz (etwa 50&#x202F;km) === Diese Etappe besitzt landschaftlich viele verschiedene Eindrücke. Es geht von der Halbinsel Wittmund über die Schaabe zur Halbinsel Jasmund. Erst eben, wird es dann zum Ende der Tagesstrecke hügelig bis bergig. [[Datei:Juliusruh, die Schaabe, Breege (2011-05-21).JPG|mini|Luftbild mit Blick auf Juliusruh (Vorne) und die [[w:Nehrung|Nehrung]] Schaabe (mittig). Die Schaabe verbindet die Halbinseln Wittmund und Jasmund. Viel Kiefernwald und ein langer Sandstrand prägt diese Landschaft]] [[Datei:1024 Stubbenkammer, Blick auf den Königsstuhl-5721.jpg|mini|Im Herbst färben sich die Blätter im Nationalpark Jasmund.]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Kap Arkona | type= see | wikidata = Q4110 |lat = 54.679780 | long= 13.432578| show = copy }} - Etappenstart '''Km 1: Kapelle von Vitt''' - Ein Abstecher in das viel besuchte, aber romantische '''[[Kap_Arkona#Fischerdorf_Vitt|Fischerdorf Vitt]]''' lohnt. Das Fahrrad am besten oben im Bereich der Kapelle an den Radständern parken. Dann Spaziergang durch das kleine Dorf. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Schotterwegen geht es oberhalb der Steilküste Richtung Juliusruh. '''Km 9:''' {{Marker | name = [[Breege|Juliusruh-Breege]] | type= city | wikidata = Q654993}} - Seebad mit langem Badestrand, Park Juliusruh: spätbarocke Parkanlage um 1800 (ein unspektakulärer naturnaher Park), zum Ort gehört auch das Dorf Breege am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein asphaltierter Radweg führt über die Nehrung [[w:Schaabe|Schaabe]] Richtung Halbinsel Jasmund. '''Km 19:''' {{Marker | name = Glowe | type= city | wikidata = Q561014}} - Seebad mit Promenade und Yachthafen. Im Hafen Aussichtsplattform auf dem Molengebäude. Einkehrmöglichkeiten sowie Toiletten. '''Km 23:''' {{Marker | name = Schloss Spyker | type= see | wikidata =Q458600 |url = no }} − ältestes Schloss auf Rügen mit herrlichem Schlosspark '''Km 27:''' {{Marker | name = Neddesitz | type= city | wikidata = Q137913752}} − Jasmar Therme im Ort. Wer sich speziell für das Thema Kreide interessiert kann einen kleinen Abstecher zum [https://www.kreidemuseum.de/ Kreidemuseum Gummanz] machen. Und für Freunde von Findlingen findet sich nördlch des Dorfes der [[w:Opferstein von Quoltitz|Opferstein von Quoltitz]]. Zugang allerdings über sehr naturnahe Wege, die für Tourenräder nicht geeignet sind. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Aussichtsreich aber sehr hügelig geht es über Nardevitz und Nipmerow Richtung Lohme. Befahren werden gut betonierte Feldwege und asphaltierte Nebenstraßen (teilweise Spurwege). Es ergeben sich immer wieder schöne Blicke auf die Ostsee. '''Km 34:''' {{Marker | name = Lohme | type= city | wikidata = Q642689}} − kleiner Ferienort oben am Steilufer mit Seeblick, Einkehrmöglichkeiten, Schwanenstein (162 t Findling) {{Scroll Gallery |title = Unterwegs im Nationalpark Jasmund |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 36.jpg|Ein uriger Wald: Radroute im Nationalpark zwischen Lohme und Königsstuhl |Nationalpark Jasmund Nationalparkzentrum 01.jpg|Nationalparkzentrum am Königsstuhl |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-8-Asio.JPG|Bekannteste Sehenswürdigkeit im Park ist der Königsstuhl. Die Klippe war früher direkt mit Eintrittskarte des Infozentrums zugänglich. Der Zugang wurde aber zu unsicher. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-1-Asio.jpg|Daher hat man mit einem aufwendigen Skywalk einen Ersatz geschaffen (Eintritt zum Infozentrum inklusive). |Skywalk_Koenigsstuhl,_Sassnitz_(P1032385).jpg|upright{{!}}Der Aussichtspunkt ist nun auch barrierefrei zugänglich. |Nationalpark-Jasmund_Königsstuhl-Skywalk_20240905_135207.jpg|Blick Richtung Klippen. |Sassnitz-SkywalkKönigsstuhl-7-Asio.JPG|Vorne wandelt man hoch über den Klippen. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg|Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. |L_303_in_NLP_Jasmund_2023-05-22_02.jpg|Nach Querung der Landstraße L303 nahe des Großparkplatzes (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. |Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 15.jpg|Unterwegs im Buchenwald Richtung Sassnitz. }} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Lohme taucht die Route in das Reich der Buchen des {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund]] | type= landscape | wikidata = Q679173}} ein. Im Nationalpark dürfen nur für das Fahrrad markierte Wege mit dem Rad befahren werden. '''Km 38:''' {{Marker | name = [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Königsstuhl im Nationalpark Jasmund]] | type= see | wikidata = Q315124}} - Der Felsen ist mit seinen 117 Metern die höchste Erhebung der Stubbenkammer und gehört zum [[Nationalpark Jasmund#Sehenswürdigkeiten|Nationalpark-Zentrum]] (Eintritt für Zentrum und Skywalk über dem Felsen), lohnenswerter kurzer Fußweg zur Viktoria-Sicht (frei zugänglich, hier ebenfalls spektakuläre Tiefsicht, evtl. kurze Wartezeit am kleinem Steg). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Königsstuhl am besten wieder etwas zurück fahren und am Verzweig {{Marker | name = Verzweig bei Lohme: Abzweig sichere Strecke Richtung Sassnitz | type= waypoint |group = gold | lat = 54.572258 | long = 13.644547| show = noname |image = Cycleway in NLP Jasmund 2023-05-22 32.jpg}} nach Lohme Richtung Sassnitz abbiegen. Der offizielle Ostseeküstenradweg nutzt nämlich beim Gasthaus Baumhaus Hagen ein Stück die sehr stark befahrene Hauptstraße. Dieses Gefahrenstück lässt sich so umgehen. :Nach Querung der Landstraße L303 am {{Marker | name = Großparkplatz bei Hagen mit Toilette | type= waypoint |group = gold | lat = 54.561960 | long = 13.627671| show = noname}} Großparkplatz (hier auch Toilette) taucht die Route noch einmal 8&#x202F;km in den Wald des Jasmund ein. :Hinweis: Der Ostseeküstenradweg führt laut Openstreetmap (Stand 03-2026) in Sassnitz angeblich nordwestlich an der Stadt vorbei. Laut offiziellen Daten von [https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] geht die Route aber durch die Stadt. Hier gibt es auch einiges zu sehen. [[Datei:Altstadt von Sassnitz.jpg|mini|Altstadt von Sassnitz]] '''Km 50:''' {{Marker | name = Sassnitz | type = city | wikidata = Q494631 | lat = 54.515253| long = 13.650942 }} − Etappenende am Hafen. Sassnitz liegt bergig am Hang der Halbinsel Jasmund. Sehenswertes: Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum, U-Boot H.M.S. Otus, St.-Johannis-Kirche, Tierpark Sassnitz am Steinbachweg 4, Schmetterlingspark und Atelierhaus an der Straße der Jugend 6. ===8: Etappe: Sassnitz – Sellin (29&#x202F;km) === [[File:20-07-06-Prora-RalfR-DJI 0120.jpg|thumb|Die ehemaligen Gebäude von Prora]] Kurze Etappe, aber es gibt viel zu sehen. '''Km 0:''' '''Sassnitz''' - Etappenstart am Hafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung:''' Im Bereich der Hafenanlagen von Mukran muss für einen guten Kilometer die starke befahrene Landstraße genutzt werden. Das Schieben auf dem Gehweg bzw. auf einem Trampelpfad ist aber möglich. Ein Lückenschluss des Radwegs im Bereich der Bahnbrücke ist wohl lange angedacht, aber bisher nicht umgesetzt. '''Km 9:''' Der Abstecher ins {{Marker | name = [[Feuersteinfelder (Rügen)|Naturschutzgebiet Feuersteinfelder]] | type= landscape | wikidata = Q1409723}} in der Schmalen Heide lohnt: Sandwege, evtl. schieben, am Hauptweg das Rad parken und zu Fuß auf die Pfade an den Feuersteinfeldern. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf gut ausgebautem Asphaltweg ist schnell Prora bzw. Binz erreicht. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Binz#Seebad Prora|Seebad Prora]] | type= building complex | wikidata = Q685448}} − ehemaliges „Kraft durch Freude“ Seebad aus der NS-Zeit, Dokumentationszentrum Prora, Eisenbahn- und Technikmuseum Rügen '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz]] | type= City | wikidata = Q523490}} − Bekanntes Seebad mit Binzer Kurpark, Park der Sinne am Schmachter See, Erlebnisbad Vitamar [[Datei:2015 Granitz 11.jpg|mini|Herbst am Schwarzen See]] [[Datei:Jagdschloss Granitz (2011-05-21) 15.JPG|mini|Jagdschloss Granitz aus der Luft]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Östlich Binz tauchz die Route in den bergigen Buchenwald der Granitz ein. Der Radweg verläuft hier geschotterten Forstwegen. Das Hügelland steht als {{Marker | name = Naturschutzgebiet Granitz | type= landscape | wikidata = Q1744193}} unter Schutz. Der Wanderpfad an der Steilküste der Granitz von Binz nach Sellin ist überigens für Radfahrende gesperrt. '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Binz#vCard_Q315676|Jagdschloss Granitz]] | type= see | lat = 54.38067| long = 13.62725 | wikidata = Q315676}} Der kleine Abstecher lohnt in jedem Fall. Im Jagdschloss (Eintritt) kann der Schlossturm bestiegen werden. Achtung: Für die frei liegende Innentreppe muss man schon etwas schwindelfrei sein. Vor oben, aus rund 125 m über dem Meer, ergibt sich ein Rundblick über weite Teile der Insel Rügen. Gut zu Wissen: Unterhalb des Jagdschlosses findet sich eine übernachtete Fahrradabstellanlage. Auch Schließfächer für Gepäck sind vorhanden. '''Km 26:''' {{Marker | name = Schwarzer See | type= lake | wikidata = Q1403005}} - Der urige Waldsee befindet sich im östlichen Teil des Naturschutzgebiet Granitz in Richtung Sellin. Der kurze Weg zum Aussichtssteg darf nur zu Fuß genutzt werden. Das Fahrrad einfach an den Anlehnbügeln am Forstweg abschließen. '''Km 29:''' Seebad {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173}} - Etappenende in der Ortsmitte: Bäderarchitektur mit alten Villen, bekanntes Fotomotiv ist die Seebrücke. === 9. Etappe: Tagestour ab Sellin auf die Halbinsel Mönchgut === [[Datei:Zicker See.jpg|mini|Halbinsel Mönchgut: Blick von den Zickerschen Bergen. Das kleine, aber sehr reizvolle Hügelland darf nur zu Fuß betreten werden. ]] [[Datei:Übersicht_über_die_Zickerschen_Berge.jpg|mini|Übersicht über die Zickerschen Berge (Mai 2016)]] Es bietet sich an die {{Marker | name = [[w:Mönchgut|Halbinsel Mönchgut]] | type = landscape | wikidata = Q316623 }} ab {{Marker | name = Sellin | type= village | wikidata =Q541654 | show = copy}} oder auch {{Marker | name = Baabe | type= village | wikidata =Q630177}} als Tagestour zu erkunden. So spart man sich eine Quartierssuche. Je nach gewählten Zielen ist man zwischen 40 bis 60&#x202F;km unterwegs. Rundtour: * Von Sellin führt der Östseeküstenradweg landeinwärts durch den Wald. So kommt man seitlich mäßig steil an Göhren vorbei. Alternative: Es darf die Strandpromenade über Baabe nach Göhren auch mit dem Fahrrad genutzt werden. Dies ist bis Göhren die attraktivere Strecke. Aber man muss dann einen sehr steilen Hügel im Ortszentrum von {{Marker | name = Göhren | type= village | wikidata = Q628382}} überwinden (auf der Fahrbahn zusammen, mit je nach Saison, viel KFZ-Verkehr im Ort). * Südlich Göhren geht es wieder auf dem Rügenrundweg über {{Marker | name = Lobbe | type= village | wikidata = Q1712959 }} und dem Ostseebad {{Marker | name = Thiessow | type= village | wikidata = Q641879 }} zum Ort {{Marker | name = Klein Zicker | type= village | wikidata = Q1746275}}. Hier ist Endstation. * Wer noch über ausreichend Energie verfügt, kann auf dem Rückweg zu Fuß einen Abstecher in die '''Zickerschen Berge''' machen. Ausgangspunkt für diesen Spaziergang ist der reizvolle Ort {{Marker | name = Groß Zicker | type= village | wikidata = Q85519182}}, der malerisch zu Füßen des Hügelzugs liegt. In den Zickerschen Bergen ist das Radfahren nicht erlaubt. * Rückkehr nach Sellin: {{Marker | name = Windschöpfwerk Lobbe | type= see | wikidata = Q2584004}}, {{Marker | name = Middelhagen | type= village | wikidata = Q560996}}, Fliegerberg (kleiner Ausblick auf den Bodden), Baabe Hafen. ===10. Etappe: Sellin − Greifswald (etwa 66&#x202F;km oder rund 100&#x202F;km) === [[Datei:Putbus (2011-05-21) 7.JPG|mini|Putbus aus der Luft]] Diese längere Etappe lässt sich mit Übernachtung in Stralsund in zwei Teiletappen teilen: *Sellin - Stralsund: 64{{nnbsp}}km *Stralsund - Greifswald: 36{{nnbsp}}km Da Stralsund schon erkundet wurde, bietet es sich an, den Ostseeküstenradweg über die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23754 | long = 13.30444}} abzukürzen. Dann verkürzt sich die Etappe Sellin − Greifswald auf rund 66{{nnbsp}}km. Die Glewitzer Fähre, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). So erspart man sich auch 10{{nnbsp}}km Pflasterstraße. Wer nur den Rügen-Rundweg fährt schließt seine Inselrunde sowieso in Stralsund ab. ==== Sellin – Abzweig Glewitzer Fähre (40{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Ruegen urwald goor boddenkueste ds wv 08 2010.jpg|mini|An der Boddenküste des Urwaldes „Goor“]] '''Km 0:''' {{Marker | name = Sellin | type = city | wikidata = Q541654 | lat = 54.37713 |long = 13.69173 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Seelin auf Nebenstraßen entlang des Selliner See bis kurz vor {{Marker | name = Moritzdorf | type= village | wikidata = Q1948159}}. Über einen Hügel wird Seedorf erreicht. '''Km 6:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q1464035}} - Malerisch am Neuensiener See gelegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach Überquerung der Brücke am Zuflusses zum Neuensiener See wird es wieder hügelig. Wer möchte kann einen Stopp an den {{Marker | name = [[w:Großsteingräber bei Lancken-Granitz|Großsteingräbern bei Lancken-Granitz]] | type= see | wikidata = Q832458 }} machen. :Beim Dorf Groß Stresow erreicht man die malerische Boddenküste. Es geht reizvoll entlang des Ufers über Muglitz bis vor Freetz. '''Km 15:''' {{Marker | name = Abzweig Urwald Goor |type= waypoint |group = gold | lat = 54.34504 | long = 13.54013}} - Laut offiziellen Daten auf [https://www.auf-nach-mv.de/radwandern/fernradwege/a-ostseekuesten-radfernweg auf-nach-mv.de] führt der Ostseeküsten-Radweg nördlich über Vilmnitz vorbei. Es bietet sich aber an direkt durch den {{Marker | name = Urwald Goor | type= landscape | lat = 54.34381| long = 13.52435 | wikidata = Q1537715}} zu fahren. Denn das Waldgebiet ist sehenswert. Stand 2010 durfte auf den Hauptwegen im NSG Rad gefahren werden. Die kleinen Wanderpfade sind aus Naturschutzgründen aber für das Radfahren gesperrt. Neben der reizvollen Boddenküste im Waldbereich mit kleinem Kliff ist auch der Totholzbaum der Schirmeiche im hinteren Teil des Goor-Waldes sehenswert :Am Westrand der Goor liegt das rekonstruierte Badehaus der Fürsten von Putbus (heute ein Hotel). '''Km 18:''' {{Marker | name = Lauterbach | type= village | wikidata = Q1808626}} - Der kurze Abstecher zum Hafen lohnt. Die streng geschützte Insel [[w:Vilm|Vilm]] kann nur im Rahmen von geführten Touren per Schiff besucht werden ([https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/insel-vilm-besuchen Info]). '''Km 20:''' {{Marker | name = Putbus | type = town | wikidata = Q572006 }} mit Rondell (''Circus'') und Stadtmitte, {{marker | name = Schlosskirche Putbus | type = church | wikidata = Q2244595 }}, Schlosspark mit einigen historischen Sehenswürdigkeiten. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Größtenteils auf der Trasse der eher Kleinbahn geht es nun Richtung Garz. Die Strecke führt komplett abseits des Verkehr und auch größerer Orte durch viel Natur. Die Radroute ist hier ein naturnaher Weg mit wassergebundener Feinschotterdecke. Es gibt meist eine breite massive Grasnarbe in der Mitte. '''Km 32:''' {{Marker | name = [[Garz auf Rügen|Garz]] | type= city | wikidata = Q161898}} − älteste Stadt von Rügen. Die ländliche Kleinstadt wurde auf den Überresten der slawischen Burg Charenza gegründet, abseits in der Stadtmitte: Einkehrmöglichkeiten und ein Lebensmittelmarkt (Edeka). In Garz findet sich auch das {{Marker | name = Ernst-Moritz-Arndt-Museum | type= museum | wikidata = Q76635299}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg umrundet die Stadt Garz westlich und führt dann östlich am Garzer See entlang. :Südlich Garz macht die Radroute einen Schlenker an die [[w:Schoritzer Wiek|Schoritzer Wiek]]. Wer aufgrund evtl. fortgeschrittener Zeit schnell zur Glewitzer Fähre möchte kann diesen Schlenker auch über den gut ausgebauten Radweg an der Landstraße abkürzen (spart 3,5{{nnbsp}}km), zeitlich maximal 1/2 Std.). Auf dem Schlenker findet sich in Groß Schoritz das {{Marker | name = Ernst Moritz Arndt-Geburtshaus | type= see | lat = 54.276692 | long = 13.366172|url = https://www.ernst-moritz-arndt-gesellschaft.de|image = Gross_Schoritz_EMArndt_Geburtshaus.jpg}} Das Haus kann regulär '''nicht besichtigt werden.''' Es werden Veranstaltungen angeboten. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Glewitzer Fähre |type= waypoint |group = gold | lat =54.27951 | long = 13.34665}} - Die Etappe verlässt hier den Ostseeküstenradweg und nutzt die direkte Variante Richtung Greifswald. ==== Abzweig Glewitzer Fähre - Greifswald (28{{nnbsp}}km) ==== [[Datei:Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG|mini|Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nach 6{{nnbsp}}km auf dem gut ausgebauten Radweg an der Landstraße ist die Fähre erreicht. Die {{Marker | name = Glewitzer Fähre | type= ferry | lat = 54.23749| long =13.30359 | image = Fährschiff Stahlbrode Glewitz 2 (2009-09-13).JPG |url =https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre }}, offiziell Rügen-Fähre, verkehrt in der Saison im Sommerhalbjahr (April bis Oktober, [https://www.frs-weisse-flotte.de/fahrplan/ruegen-faehre Fahrplan]). Die fähre benötigt vom Weiler Glewitzer Fähre auf Rügen bis Stahlrode auf dem Festland 15 Minuten Fahrzeit (Strecke 1,8{{nnbsp}}km). :Ab Stahlrode (Einkehrmöglichkeiten am Hafen) geht es auf gutem Radweg an der Landstraße bis Reinberg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Hier trift man wieder auf den Ostseeküsten-Radweg. Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Reinberg und Abzweig Gristow '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 56:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nun ist es nicht mehr weit bis zur alten Hansestadt Greifswald. Ab Abzweig Gristow fährt man auf Asphalt hinein nach Mesekenhagen. Die Ortsdurchfahrt ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. Südlich Mesekenhagen folgen bis Greifswald gut asphaltierte Radwege. '''Km 66:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Hier beginnt die Altstadt von {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }}. Die lebendige Universitätsstadt ist besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== Variante über Stralsund in zwei Teiletappen ==== [[Datei:Poseritz imgp7701.jpg|mini|Ortsansicht in Poseritz mit Kirche]] Diese Variante ist rund 100{{nnbsp}}km lang. Hier optional noch einmal in Stralsund übernachten. Vom Abzweig Glewitzer Fähre bei Puddemin den Ostseeküsten-Radweg einfach weiter nach Stralsund folgen: * '''Puddemin''' - kleiner Hafen, der zur Pause einlädt. Hier findet sich das {{Marker | name = Hafenrestaurant Puddemin| type = restaurant | lat = 54.279041| long = 13.333671| url = https://hafen-restaurant-puddemin.de/}}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut asphaltierten Trasse der Kleinbahn geht es über den Weiler '''Nepamitz''' nach Poseritz. Teilweise fährt man entlang von Landstraßen. * {{marker | name = Poseritz − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q2316464 }} - kleiner Abstecher von der Route. Am Ortseingang direkt an der Strecke: {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 54.295733| long = 13.277460 | show = symbol}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am südlichen Ortseingang Poseritz biegt der Radweg südlich nach Venwitz ab. Vom Weiler Venwitz hier geht es dann nordwestlich über Sissow nach Gustow. Die landschaftlich schöne Strecke nutzt teilweise die Trasse der ehemaligen Rügenschen Kleinbahn. Der Weg ist gut asphaltiert oder verläuft auf gut fahrbaren Betonspurwegen. Vor Gustow findet sich ein kleiner {{Marker | name = Rastplatz (ohne Regenschutz) |type= waypoint |group = gold | lat = 54.291411| long = 13.216016 }}. * {{marker | name = Gustow − Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244343 }} - Abstecher Dorfkirche 500{{nnbsp}}m von der Route. {{Marker | name = Imbiss "Zum Reiter" | type = restaurant | lat = 54.302125 | long = 13.209348}} im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Nesebanz und Klein Bandlevitz geht es weiter nach Gährlerfähre. Erst hier erreicht man wieder das Wasser, inzwischen ist man kurz vor dem Rügendamm angelangt. Teilweise Schotterstrecken. :Über den Rügendamm und die Insel Dänholm erreicht man wieder das Festland. * [[Stralsund]]: Übernachtung und am nächsten Tag Fahrt nach Greifswald. Jede Teiletappe rund 40{{nnbsp}}km. === 11. Etappe: Greifswald − Wolgast (51&#x202F;km) === Von Greifswald führt diese Etappe über das Seebad Lubmin nach Wolgast, dem Tor zur Insel Usedom. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. :~> Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 30:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 39''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen, in der Saison {{Marker | name = Personen- und Fahrradfähre nach Usedom | type= ferry | lat = 54.14122| long = 13.74948| url = https://www.schifffahrt-apollo.de/faehre/}}. Die Fähre schippert nach {{Marker | name = Peenemünde | type= village | wikidata = Q490398}}. So kann der Schlenker über Wolgast abgekürzt werden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Kröslin und Groß Ernsthof wird Wolgast angefahren. In diesem Abschntt teilweise Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. Vor Wolgast bei Tannenkamp wieder ruhige Wege am Wasser. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] '''Km 51''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. ===12. Etappe: Wolgast − Ahlbeck auf Usedom (etwa 40&#x202F;km) === [[File:Feininger-Tour 38.jpg|thumb|Feininger-Tour, Standort 38]] Wie an einer Perlenkette reihen sich auf {{Marker | name = Usedom | type = island | wikidata = Q3255 }} die Seebäder (auch: Kaiserbäder) auf: [[Zinnowitz]], [[Zempin]], [[Koserow]], [[Ückeritz]], [[Heringsdorf]] und [[Ahlbeck]] an der polnischen Grenze. Mit einem Badeaufenthalt kann man hier den eventuell vorhandenen Muskelkater der Radreise "auskurieren". Die ''Feininger-Radtour'' rund um die sogenannten Kaiserbäder verläuft teilweise auf dem Ostseeküsten-Radweg. Deckungsgleich sind auch Abschnitte in und um [[Swinemünde]], vgl. das Buch [http://www.papileo.de ''Papileo auf Usedom''], das die Tour und Feiningers Wirken auf Usedom sehr detailliert beschreibt, sowie die Orte, an denen die einzelnen Kunstwerke entstanden. '''Zur Strecke:''' '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. Hinter Mahlzow wird die laute Bundesstraße verlassen. :Es folgt ein ruhiger Schotterweg bis Mölschow. Zwischen '''Mölschow''' und {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} rollt man leicht auf Asphalt dahin. '''Km 10:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} - Hier erreicht man die Ostseeküste Usedoms. Die Route folgt nun der "Perlenschnur der Seebäder" bis Ahlbeck. '''Km 12:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 15:''' {{Marker | name = [[Zempin]] | type = village | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 19:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 22:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 26:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Bansin]] | type = village | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} - an der Seebrücke '''Km 37:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf]] | type = village | wikidata = | lat =53.956250 | long = 14.170078}} - an der Seebrücke '''Km 39:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. Hier endet eine Erlebisreiche Radreise auf dem Ostseeküstenradweg in "Meck-Pom". Das beliebte Seebad besitzt Bahnanschluss an die Usedomer Bäderbahn. Über Wolgast besteht Anschluss zum Bahnhof Züssow auf dem Festland. Ab Züssow verkehren Regionalexpresszüge Richtung Berlin und Stralsund. {{Panorama|bild=Heringsdorf Strand Panorama.jpg|unterschrift=Die Ostsee ist erreicht: Der Strand von Heringsdorf|breite=1500px}} == Weiter geht's == * Wer möchte, kann die gesamte [[Ostseeküsten-Radweg|Ostsee]] umradeln. * Weiterfahrt nach Berlin auf dem [[Radfernweg Berlin - Usedom]]. * oder ab ins Landesinnere von Mecklenburg-Vorpommern über den [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] zur Meckenburgischen Seenplatte. == GPX-Daten == * Streckenverlauf Ostseeküsten-Radweg (Abschnitt Flensburg - Ahlbeck auf Usedom) von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=16413681&type=relation&map=8.0/54.211/13.6805 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], Daten ohne Rügen-Rundweg. * Streckenverlauf Rügen-Rundweg von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=3209281&type=relation&map=9.0/54.4646/13.7843 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org], == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg 2: Mecklenburg-Vorpommern • Von Lübeck nach Ahlbeck/Usedom. Mit Rügen-Rundweg|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2024|Auflage=18|Band=|Seiten= 160|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN= 978-3711102270|Kommentar= 16&nbsp;€|Sprache=|Online= }} * {{Buch|Autor= Axel von Blomberg, Kai-Uwe Thiessenhusen |Herausgeber=|Titel= Ostseeküsten-Radweg Mecklenburg-Vorpommern|Ort=|Verlag=grünes Herz|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=166|Seitenanzahl=| Reihe = |ISBN= 978-3866363960|Kommentar= 12&nbsp;€|Sprache=|Online= }} == Weblinks == <!-- Dieser Abschnitt ist vor allem für Hinweise auf offizielle Informationen gedacht oder evtl. noch weitere ähnliche Infos gedacht (Radreisewiki, in Ausnahme Infos des ADFC). Links auf Radreiseangebote und -vermitteler oder Ähnliches gehören nicht in diesen Artikel bzw. gehören allgemein nicht in Wikivoyage. siehe auch https://de.wikivoyage.org/wiki/Wikivoyage:Was_wir_wollen_und_was_nicht --> * [https://www.auf-nach-mv.de/ostseekuesten-radfernweg Offizielle Seite: Ostseeküsten-Radweg] {{IstIn|D-Route 2: Ostseeküstenroute}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} {{Radweg|kat=Radwege in Mecklenburg-Vorpommern}} 1fa4bhgwnlcmrgxmg0igqn96dxa47kg Radfernweg Thüringer Städtekette 0 8647 1794548 1792444 2026-08-06T05:29:44Z Dirk Schmidt 15181 /* Eisenach - Gotha (37&#x202F;km) */ 1794548 wikitext text/x-wiki {{Radweg|kat=Radwege in Thüringen}} Der Radweg "Thüringer Städtekette" führt von [[Eisenach]] über [[Gotha]], [[Erfurt]], [[Weimar]], [[Jena]], [[Gera]] bis nach [[Altenburg]]. Auf 228&#x202F;km gibt es viel Kultur zu entdecken. Der Radwanderweg ist bis Ronneburg Teil des [[D-Route 4: Mittelland-Route]] im [[Radnetz Deutschland]]. [[Datei:Eisenach_rww_am_marktplatz_wv_ds_10_2007.jpg|thumb|350px|Radwegweisung der Thüringer Städtekette in Eisenach am Marktplatz: 228&#x202F;km sind es von hier bis in die Skatstadt [[Altenburg]].]] == Streckenprofil == [[Datei:Radfernweg Thüringer Städtekette Logo.svg|mini|Logo der Route]] *'''Länge: 228 km''' (Eisenach – Altenburg) *'''Ausschilderung:''' Normgerechte Wegweisung mit entsprechendem Routenlogo ist vorhanden. *'''Steigungen:''' Die Strecke ist teilweise bergig. *'''Wegzustand:''' Unterschiedlich. 80% Asphalt. Sehr selten grobes Kopfsteinpflaster, das zum Absteigen zwingt (älterer Hinweis bezüglich Kopfsteinpflaster, Stand 2025 noch aktuell ?). Zwischen 2010 und 2025 wurde die Strecke in vielen Bereichen ausgebaut. *'''Verkehrsbelastung:''' außerorts weitgehend verkehrsfrei geführt. Bedingt durch die Siedlungsachse mit Ihren Verkehrswegen ist öfter Verkehrslärm zu hören (Schiene oder Straße). *'''Geeignetes Fahrrad:''' Tourenrad mit mindestens 7-Gang Naben- oder Kettenschaltung. Ein Pedelec erleichtert die Fahrt. *'''Familieneignung:''' kaum geeignet da, innerorts oft im Verkehr gefahren wird. *'''Inlinereignung:''' durchgängig nein, lokal evtl. gegeben == Hintergrund == Der Verkehrs- und Siedlungskorridor der [[w:Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]] hält viele kulturelle Höhepunkte bereit. Wer Thüringen kulturell kennen lernen möchte, ist hier richtig. == Vorbereitung == {{mapframe | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen „Radwege“ anklicken | type= geoline | stroke= #0000ff | stroke-width= 4 | stroke-opacity= 1 | id =Q2125609}} Je nach Zeit für Kultur und den gewünschten Etappenlängen bietet sich ein Zeitraum von einem verlängertem Wochenende bis zu einer Woche an. '''Streckentour oder Standquartier?''' Statt einer Streckentour kann die Strecke auch gut mit '''Standquartier ab Erfurt''' erkundet werden. Die Einzeletappen werden dann mit Rad und Bahn ab Erfurt absolviert. Erfurt ist sehr gut in das Regionalnetz der Bahn eingebunden. Sowohl nach Westen Richtung Eisenach wie auch nach Osten Richtung Gera bestehen durchgehende Regionalbahnverbindungen. Nach Osten fährt sogar eine Regionalexpresslinie bis Glauchau in Sachsen. Halt bei Altenburg ist Schmölln. Die Fahrzeit Erfurt – Gera beträgt etwa eine Stunde. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === * Anreise nach Eisenach Hauptbahnhof an der ICE-Strecke Frankfurt – Berlin/Dresden, auch Halt einzelner ICs mit reservierungspflichtiger Fahrradbeförderung. * Die Strecke wird fast konmplett von Bahnlinien begleitet. So kann man in jeder größeren Stadt in die Bahn umsteigen. *Im Nahverkehr innerhalb Thüringens ist die Fahrradmitnahme Stand 05-2026 kostenfrei. === Mit dem Fahrrad === * Ab Kassel gelangt man über den [[Herkules-Wartburg-Radweg]] nach Eisenach. * Deutschlandweit ist der Radfernweg Thüringer Städtekette in die [[D-Route 4: Mittelland-Route]] eingebunden. *'''Anschluss [[Werratal-Radweg]]''' bei '''Hörschel''': Auch wenn die "Thüringer Städtekette" erst in Eisenach beginnt, kann man problemlos entlang des "Flüsschens" Hörsel von der Werra nach Eisenach radeln (ca. 10 km; Wegweisung ist vorhanden). Gleich hinter dem Ortsausgang von [[Hörschel]] kommt der "Knackpunkt" der Strecke nach Eisenach. Der geschotterte Radweg besitzt hier einen steilen, kurvigen Hügel (ca. 20 - 25 Höhenmeter). Hier ist vorsichtige Fahrweise angebracht. Es wurde sogar ein Fangnetz gespannt (wie man es auch von Skipisten kennt). Dieses soll verhindern, dass man im Falle eine Sturzes, den Steilabhang Richtung Hörschel "hinunterkullert". === Auf der Straße === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. Bahnverbindungen zurück zum Abstellort des Kfz sind allerdings recht komfortabel, da die Städtekette in großen Teilen von Bahnlinien begleitet wird. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == Die Etappenlängen sind so bemessen, dass sie für durchschnittliche gut trainierte Radreisende mit Pedelec problemlos zu schaffen sind. Nachmittags kann man sich dann die jeweilige Etappenstadt anschauen. Wer mehr Zeit für Kultur haben möchte, kann die Etappen auch auf die einzelnen Abschnitte von Stadt zu Stadt aufteilen. Dann allerdings teilweise sehr kurze Tagesstrecken von sogar noch unter 30{{nnbsp}}km. ===1. Etappe: Eisenach - Erfurt (77&#x202F;km) === ==== Eisenach - Gotha (37&#x202F;km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= town | lat = 50.974667| long = 10.319783 |wikidata = Q7070}} - Streckenbeginn ist am Markt mit Stadtschloss. Wahrzeichen ist die {{Marker | name = [[Eisenach#Wartburg|Wartburg]] | type= castle | wikidata = Q151545| show = symbol}}. Für die Besichtigung ist hier allerdings ein Aufenthaltstag sinnvoll. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Stadtschloss geht es los. Nach einer Einbahnstraße kommt man am Hauptbahnhof Eisennach vorbei und verlässt Eisenach Richtung Wutha-Farnroda. Es geht das Tal der Hörsel Flussaufwärts. Teilweise radelt man direkt am Gewässer. Die Strecke ist landschaftlich schön und asphaltiert. Es werden Nebenstraße und Wirtschaftswege genutzt. [[Datei:Eisenach von Göpelskuppe.jpg|mini|Blick auf Eisenach von Göpelskuppel]] :~> Bei '''Km 7''' kommt man an {{Marker | name = Wutha-Farnroda | type= village | wikidata = Q659146}} vorbei. Die Gemeinde liegt zu Füßen der {{Marker | name = [[w:Hörselberge|Hörselberge]] | type= landscape| wikidata = Q1651849}}. Seit im Jahr 2010 die Autobahn aus dem Tal verlegt wurde, ist es hier wieder ruhiger. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Hörselberg-Hainich|Sättelstädt]] | type= village | wikidata = Q2379076}} - Bahnhof (nur Treppen zu den Bahnsteigen), Einkehrmöglichkeit im Ort. ::→ Abzweig der [[Waldrandroute]] nach Süden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf einem Radweg an der Landstraße wird bei '''Km 17''' {{Marker | name = Mecherstädt | type= village | wikidata = Q631886 }} erreicht. Es gibt in der Dorfmitte eine schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type= church | wikidata = Q1897835 | show = symbol}}, eine Fahrradreparaturstation mit Luftpumpe, einen kleinen Lebensmittelmarkt ([https://www.openstreetmap.org/node/4331164434 Info Openstreetmap]), sowie ein Restaurant. :~> Auf asphaltierten Wirtschaftswegen führt die Route über Laucha nach Frottstädt '''Km 22:''' {{Marker | name = Fröttstädt | type= village | wikidata = Q376366}} - Bahnhof (barrierefrei mit Aufzügen). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Hörselau''' wird auf Landstraßen durchfahren. Vor der Autobahn A4 wird die Strecke wieder verkehrsfrei. Allerdings geht es hier nun über schlechtere, geschotterte Feldweg. Ferner radelt man die 3{{nnbsp}}km im Lärmbereich direkt an der Autobahn. :~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung''' an der Unterführung der Autobahn A4: Hier muss auf 150 m die '''sehr stark befahrene Landstraße''' genutzt werden. Ferner muss links auf der Fahrbahn abgebogen werden. :~> Östlich Leina wird es wieder ruhig. Auf einem mäßig ansteigenden Schotterweg im Wald wird die Pferderennbahn erreicht. '''Km 31:''' {{Marker | name = [[w:Boxberg (Pferderennbahn)|Pferderennbahn Boxherg]] | type= monument | lat = 50.904643 | long = 10.659088 }}. [https://www.kaestner-gasthaus.de/ Gasthof] mit Biergarten und Gästezimmern [[Datei:Gotha Rathaus.JPG|mini|Gotha Rathaus]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Unkompliziert geht es leicht abwärts nach Gotha hinein: Im Wald noch auf Schotter, später dann Asphalt. '''Km 37:''' {{Marker | name = Gotha: Abzweig am Bahnhof zur Stadtmitte: |type= waypoint |group = gold | lat = 50.938581 | long = 10.715650}} - In {{Marker | name = [[Gotha]] | type= town | wikidata = Q6986}} bietet sich als Mittagspause am Hauptbahnhof ein Abstecher in die Stadtmitte an: Dazu auf der Rad- und Fußgängerbrücke am Bahnhof links abbiegen und die Bahn unterqueren. Über die Mozartstraße und Friedrichsstraße erreicht man die Altstadt: Schloss mit Park, Stadtmitte am Rathaus. Der Rathausturm kann übrigens bestiegen werden. ==== Gotha - Erfurt: 40&#x202F;km ==== Höhepunkt auf diesem Abschnitt der Etappe sind die Burgen der drei Gleichen. '''Km 37:''' {{Marker Kopie | name = Gotha: Abzweig am Bahnhof zur Stadtmitte: |type= waypoint |group = gold | lat = 50.938581 | long = 10.715650}} '''Fahrradbrücke am Bahnhof''' - Start des 2. Abschnitts der Etappe :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> außerorts auf asphaltierten Wirtschaftswegen Richtung Günthersleben '''Km 44:''' {{Marker | name = Günthersleben-Wechmar | type= village | wikidata = Q568072}} - von der Wasserburg Günthersleben stehen nur noch die Grundmauern. :→ Anschluss an den [[Apfelstädt-Radweg]] nach Tambach-Dietharz im [[Thüringer Wald]]. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Süchlich Wechmar teilweise direkt entlang der lauten Autobahn A4. {{gallery |title = Die drei Gleichen |Mühlburg1.JPG|Mühlburg |Burg Gleichen 2 (Luftaufnahme durch Hexacopter).png|Burg Gleichen |Wachsenburg-2010.JPG|Veste Wachsenburg }} '''Km 51:''' '''Mühlberg in der Gemeinde''' {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)|Drei Gleichen]] | type= City | wikidata = Q682044}} (Mühlberg und Wandersleben) - Wahrzeichen der Gemeinde sind die drei Burgen. Einkehrmöglichkeiten in Mühlberg am Markt. Die Burgen: ::* {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)#Burgen|Mühlburg]] | type = castle | lat = 50.8691 | long = 10.8320 | wikidata = Q1958366}} - liegt ortsnah direkt über Mühlberg, Fahrrad im Ort parken, Aufstieg zu Fuß möglich, gegen Eintritt zugänglich. ::* {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)#Burgen|Burgruine Gleichen]] | type = ruins | lat = 50.8804 | long = 10.8390 | wikidata = Q315148 }} - Liegt nördlich der A4 und kann zu Fuß ebenfalls gut von der Route besichtigt werden. Fahrrad am Parkplatz beim Gathaus Freudenthal parken. Die Ruine ist gegen Eintritt zugänglich. ::* {{Marker | name = Veste Wachsenburg | type = castle | lat = 50.8585 | long = 10.8759 | wikidata = Q2513057 }} - liegt abseits der Route, dafür größerer Abstecher notwendig. '''Km 61: {{Marker | name = Abzweig Schloss Schloss Molsdorf |type= waypoint |group = gold | lat = 50.907403 | long = 10.909762}}''' in Neudietendorf (Gemeinde {{Marker | name = Nesse-Apfelstädt | type= village | wikidata = Q282355}}) ::→ Ab Neudientendorf kann über den [[Radring Erfurt]] {{Marker |name=Schloss Molsdorf |type= castle |wikidata= Q2242445}} erreicht werden. Der Schlosspark mit Landresidenz ist frei zugänglich (geöffnet täglich außer Montag). Die Fahrt über Molsdorf ist kaum weiter als der Radfernweg Thüringer Städtekette. Von Molsdorf geht es über den [[Gera-Radweg]] zurücl zur Städtekette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Entlang der [[w:Apfelstädt (Gera)|Apfelstädt]] geht es durch die Dörfer Richtung Erfurt. Sehenswert ist die {{Marker |name= Marienthalbrücke |type= monument|wikidata= Q1555196}}. Die historische Steinbogenbrücke liegt an der Mündung der Apfelstädt in die Gera. Entlang der Gera erreicht die Strecke verkehrsfrei, abseits des Kfz-Verkehrs die Stadtmitte von Erfurt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Nördlich Molsdorf nimmt die Gera als Nebenfluss die Apfelstädt auf. Der Zusammenfluss liegt abseits der Route. E '''km 77:''' {{Marker|name= Erfurt |type= town |wikidata= Q1729}} - Etappenende am Fischmarkt in der Altstadt ==== Historisches Erfurt ==== {{Scroll Gallery |title= Bilderbogen Historisches Erfurt |Erfurt Krämerbrücke (1).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Erfurt Krämerbrücke (4).JPG|Auf der Krämerbrücke |Erfurt Krämerbrücke (5).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Am Domplatz in Erfurt...2H1A4451WI.jpg|Domplatz mit Erfurter Dom und Severikirche. Im Vordergrund der [[w:Erthal-Obelisk|Erthal-Obelisk]]. |2011-05-19-erfurt-by-RalfR-05.jpg|Blick von der Zitalle zum Domplatz (Bild von 2011). 2021 zur Bundegartenschau wurde hier ein neuer freistehender Panoramaufzug errichtet. Der Aufzug ist kostenfrei zugänglich. |2021-09-16 WikiEule in Erfurt 1DX 3973 by Stepro.jpg|Erfurter Dom und Severikirche bei Nacht. |2021-09-16 Erfurt bei Nacht 1DX 3958 by Stepro.jpg|Lichtspiele: Blick von der Zitalle zum Domplatz bei Nacht. }} {{Marker|type= city |name= Erfurt |wikidata= Q1729 | show = copy}} besitzt in seiner historischen Altstadt vielfältige Sehenswürdigkeiten. Wer die Stadt noch nicht kennt: Ein extra Aufenthaltstag lohnt. Einen Aufenthalt ist schon alleine der [[Egapark]] wert. Ein zentraler Platz in der Altstadt ist der direkt angefahrene '''[[Erfurt#Am Fischmarkt|Fischmarkt]]'''. In Bezug auf die Gera ist natürlich die bekannte '''[[Erfurt#Krämerbrücke|Krämerbrücke]]''' ein "Pflichtpunkt." Auch ohne Aufenthaltstag lohnt ein Abstecher von der Route zum Domplatz und hinauf auf die '''Zitadelle Petersberg'''. Hier oben können gegen Eintritt die Ausstellungen auf der Festung besucht werden. Auch Führungen sind im Angebot. Die Außenanlage ist frei zugänglich. Mit dem Rad kann vom Domplatz durch das Torhaus direkt bis auf das Festungsplateau aufgefahren werden. Gut zu Wissen: Das Besucherzentrum der Zitadelle Petersberg besitzt eine {{Marker | name = E-Bike Ladestation (frei zugänglich) | type= waypoint | group = gold| lat = 50.977879 | long = 11.018791}}. Hier finden sich Schukosteckdosen mit Radbügeln. Weitere Infos: [https://www.petersberg-erfurt.de www.petersberg-erfurt.de]. Für mobile Anwendungen auf dem Smartphone: [https://petersberg-app.de petersberg-app.de] aufrufen. === 2. Etappe: Erfurt - Jena (49&#x202F;km) === ==== Erfurt - Weimar (26&#x202F;km) ==== Sanfter Übergang von der Gera hinüber an die Ilm. [[Datei:Weimar goethes gartenhaus ws d schmidt 04 2004.jpg|mini|Ein bekanntes Fotomotiv in der Kulturstadt Weimar: Goethes Gartenhaus]] '''Km 0:''' {{Marker|name= Erfurt |type= town |wikidata= Q1729|show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Strecke führt über die Dörfer Vieselbach, Niederzimmern und Hopfgarten. Unterwegs kommt man noch an der kleinen Talsperre Die Route bleibt topografisch Im Bereich der Bahn. So relativ wenig Höhenmeter. '''Km 26:''' {{Marker | name = [[Weimar]] | type= City | wikidata = Q3955}} - Kulturstadt an der Ilm. Weimar bietet sich für eine längere Mittagspause an. :→ Anschluss an den '''[[Ilmtal-Radweg]]'''. ==== Weimar - Jena (23&#x202F;km) ==== Es geht vom Tal der Ilm bergig hinüber ins Tal der Saale. Die Strecke ist weitgehend asphaltiert und Außerorts verkehrsfrei geführt. '''Km 26:''' {{Marker | name = [[Weimar]] | type= City | wikidata = Q3955 | show = copy }} - Start des 2. Teil der Etappe. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Weimar Zentrum verläuft die Radroute die Ilm aufwärts. Man kommt direkt an {{Marker | name = Goethes Gartenhaus | type= museum | wikidata = Q1534213 | url = https://www.klassik-stiftung.de/goethes-gartenhaus/| show = symbol}} vorbei. '''Km 33:''' {{Marker | name = [[Mellingen]] | type= City | wikidata = Q684601 | lat = 50.940449 | long = 11.393842 }} - Hier findet sich im Bereich der Gemeindeverwaltung eine '''E-Bike-Ladestation'''. Es gibt Münzschließfacher mit Schukosteckdosen in den Fächern. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Mellingen führt die Route parallel der Bahnlinie mäßig bergan zum Sattel. Vor Jena Fahrt auf einem Radweg entlang einer stärker befahrenen Straße. '''Km 49:''' {{Marker | name = [[Jena]] | type= City |lat = 50.927103 | long= 11.585142 | wikidata = Q3150}} am Holzmarkt - Etappenende in der "Stadt der Optik" im Saaletal. :→ Anschluss an den '''[[Saale-Radweg]]'''. [[Datei:Jena viewed from Landgrafen (53022176226).jpg|mini|Blick auf Jena vom Landgrafen]] ===3. Etappe: Jena - Gera (59&#x202F;km) === Anspruchsvollere Etappe mit einigen Steigungen. Es geht bergig vom Saaletal durch das {{Marker | name = [[Thüringer Holzland]] | type= landscape | wikidata = Q2430791}} nach Gera im Tal der Weißen Elster. Durchfahren wird hier u.{{nnbsp}}a. das reizvolle Tal der Mühlen. Die Höhenmeter werden allerdings relativ sanft auf ansteigenden Talrouten zurückgelegt. '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Jena]] | type= City |lat = 50.927103 | long= 11.585142 | wikidata = Q3150 | show = copy }} am Holzmarkt - Etappenende : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Erst die Saale aufwärts durch Jena. Bei Jenau-Lobeda zweigt die Städtekette zusammen mit der D4 ins Tal der [[w:Roda (Saale)|Roda ]] ab. '''Km 18:''' {{Marker | name = [[Stadtroda]] | type= City | wikidata =Q520088}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Stadtroda geht es durch das reizvolle Waldtal des {{Marker | name = [[w:Zeitzgrund|Zeitzgrund]] | type= landscape | wikidata = Q187164}} relativ sanft, aber merklich bergab. Die Bahnlinie begleitet die hier geschotterte Radrouten. Einige der alten Mühlen bieten Einkehrmöglichkeiten. '''Km 30:''' {{Marker | name = [[Hermsdorf]] | type= City | wikidata =Q552692 }} ::→{{Marker | name = [[Eisenberg]] | type= City | wikidata = Q486568 }} - Die Stadt liegt oben auf dem Berg abseits der Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radfernweg Thüringer Städtekette verläuft nun im reizvollen {{Marker | name = [[w:Eisenberger Mühltal|Eisenberger Mühltal]] | type= landscape | wikidata = Q1312686}}. Das bewaldete Tal wird auf einer kleinen, kurvigen Straße durchfahren. Neben an fließt der Bau Rauda. Teilweise finden sich in den alten Mühlen Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. [[Datei:Meuschkensmühle, Eisenberger Mühltal, Weißenborn, 2026.jpg|mini|Meuschkensmühle im Eisenberger Mühltal]] : ~> Ab {{Marker | name = Kursdorf | type= village | wikidata = Q1604068}} '''(Km 41)''' wird Richtung Tal der weißen Elster ein asphaltierter '''Bahnradweg''' genutzt. '''Km 46:''' {{Marker | name = Hartmannsdorf | type= City | wikidata = Q684829}} - bereits im Tal der Weißen Elster gelegen. {{Marker | name = Rastplatz |type= shelter | lat = 50.960123 | long = 11.977597 | show = symbol}} am Dorfgemeinschaftshaus. Das Wasserschloss ist privat (kein Zugang). :→ Anschluss an den '''[[Elster-Radweg]]''' nach [[Leipzig]] '''Km 46:''' {{Marker | name = [[Bad Köstritz]] | type= City | wikidata = Q4431}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf asphaltierten Uferwegen entlang der Weißen Elster '''Km 59:''' {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750 | lat = 50.87707| long = 12.06996 }} - Etappenende im Hofwiesenpark. Hier fand die Bundesgartenschau 2007 statt. [[Datei:Gera Untermhaus St. Marienkirche (2007).JPG|mini|Gera mit Weißer Elster]] === 4. Etappe: Gera - Altenburg (43&#x202F;km) === Kürzere Schlussetappe. So ist nachmittags Zeit Altenburg zu erkunden, oder für die Rückreise per Bahn. Die Strecke ist teilweise hügelig. [[Datei:Altenburg Castle 1.jpg|thumb|Schloss zu Altenburg]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750 | lat = 50.87707| long = 12.06996 | show = copy }} - Etappenende im Hofwiesenpark. '''Km 10:''' {{Marker | name = [[Ronneburg (Thüringen)|Ronneburg]] | type= city | wikidata = Q554655}} - ebenfalls Standort der Bundesgartenschau 2007. Landschaftspark Neue Landschaft an der Route. östlich von Ronneburg besteht über Posterstein Anschluss an die [[Sächsische Städteroute|Sächsische Städteroute]] bei Crimmitschau. '''Km 25:''' {{Marker | name = [[Schmölln]] | type= city | wikidata =Q572864}} :→ Anschluss an den [[Pleiße-Radweg]] nach [[Leipzig]] oder [[Werdau]] '''Km 43:''' {{Marker | name = [[Altenburg]] | type= city | wikidata = Q15976}} - Streckenende am Bahnhof. Altenburg ist als "Skatstadt" bekannt. Historische Altstadt mit vielen Baudenkmälern wie Schloss und Rathaus. == Weiter geht's == * östlich von Ronneburg besteht über Posterstein Anschluss an die [[Sächsische Städteroute]] bei [[Crimmitschau]]. Die Strecke ist teilweise identisch mit der [[D-Route 4: Mittelland-Route]]. == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern. [[Checkliste Ausrüstung auf Radreisen#Fahrradhelm|Weitere Infos zum Helm siehe hier]]. == GPX-Daten == * offizielle GPX-Daten zur Route von [https://www.thueringer-staedtekette.de/fileadmin/tsk/download/gps/th-staedtekette.gpx thueringer-staedtekette.de]. * Streckenverlauf Radfernweg Thüringer Städtekette als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=2243619&type=relation&map=9.0/51.0264/11.8819 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Thüringer Städtekette 1:50.000|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2022|Auflage=3|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=978-3-7111-0013-9|Kommentar=|Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [http://radroutenplaner.thueringen.de/themenrouten_info.asp?dbspalte=739 Radroutenplaner Thüringen] * [https://www.thueringer-staedte.de '''Thüringer Städte'''] - offizielle touristische Gemeinschaftsseite von 19 Städten in Thüringen. Auch die Städte der Thüringer Städtekette werden vorgestellt. {{IstIn|Radrouten in Thüringen}} [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} 5pquf22n6phnvvuqois6cqeoxb1ompw 1794549 1794548 2026-08-06T05:32:00Z Dirk Schmidt 15181 /* Streckenprofil */ 1794549 wikitext text/x-wiki {{Radweg|kat=Radwege in Thüringen}} Der Radweg "Thüringer Städtekette" führt von [[Eisenach]] über [[Gotha]], [[Erfurt]], [[Weimar]], [[Jena]], [[Gera]] bis nach [[Altenburg]]. Auf 228&#x202F;km gibt es viel Kultur zu entdecken. Der Radwanderweg ist bis Ronneburg Teil des [[D-Route 4: Mittelland-Route]] im [[Radnetz Deutschland]]. [[Datei:Eisenach_rww_am_marktplatz_wv_ds_10_2007.jpg|thumb|350px|Radwegweisung der Thüringer Städtekette in Eisenach am Marktplatz: 228&#x202F;km sind es von hier bis in die Skatstadt [[Altenburg]].]] == Streckenprofil == [[Datei:Radfernweg Thüringer Städtekette Logo.svg|mini|Logo der Route]] *'''Länge: 228 km''' (Eisenach – Altenburg) *'''Ausschilderung:''' Normgerechte Wegweisung mit entsprechendem Routenlogo ist vorhanden. *'''Steigungen:''' Die Strecke ist teilweise bergig. *'''Wegzustand:''' Unterschiedlich. 80% Asphalt. Sehr selten grobes Kopfsteinpflaster, das zum Absteigen zwingt (älterer Hinweis bezüglich Kopfsteinpflaster, Stand 2025 noch aktuell ?). Zwischen 2010 und 2025 wurde die Strecke in vielen Bereichen ausgebaut. *'''Verkehrsbelastung:''' außerorts weitgehend verkehrsfrei geführt. Bedingt durch die Siedlungsachse mit Ihren Verkehrswegen ist öfter Verkehrslärm zu hören (Schiene oder Straße). *'''Geeignetes Fahrrad:''' Sinnvoll ist ein Tourenrad bzw. Alltagsrad mit mindestens 7-Gang Naben- oder Kettenschaltung. Ein Pedelec bzw. E-Bike erleichtert die Fahrt. *'''Familieneignung:''' kaum geeignet da, innerorts oft im Verkehr gefahren wird. *'''Inlinereignung:''' durchgängig nein, lokal evtl. gegeben == Hintergrund == Der Verkehrs- und Siedlungskorridor der [[w:Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]] hält viele kulturelle Höhepunkte bereit. Wer Thüringen kulturell kennen lernen möchte, ist hier richtig. == Vorbereitung == {{mapframe | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen „Radwege“ anklicken | type= geoline | stroke= #0000ff | stroke-width= 4 | stroke-opacity= 1 | id =Q2125609}} Je nach Zeit für Kultur und den gewünschten Etappenlängen bietet sich ein Zeitraum von einem verlängertem Wochenende bis zu einer Woche an. '''Streckentour oder Standquartier?''' Statt einer Streckentour kann die Strecke auch gut mit '''Standquartier ab Erfurt''' erkundet werden. Die Einzeletappen werden dann mit Rad und Bahn ab Erfurt absolviert. Erfurt ist sehr gut in das Regionalnetz der Bahn eingebunden. Sowohl nach Westen Richtung Eisenach wie auch nach Osten Richtung Gera bestehen durchgehende Regionalbahnverbindungen. Nach Osten fährt sogar eine Regionalexpresslinie bis Glauchau in Sachsen. Halt bei Altenburg ist Schmölln. Die Fahrzeit Erfurt – Gera beträgt etwa eine Stunde. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === * Anreise nach Eisenach Hauptbahnhof an der ICE-Strecke Frankfurt – Berlin/Dresden, auch Halt einzelner ICs mit reservierungspflichtiger Fahrradbeförderung. * Die Strecke wird fast konmplett von Bahnlinien begleitet. So kann man in jeder größeren Stadt in die Bahn umsteigen. *Im Nahverkehr innerhalb Thüringens ist die Fahrradmitnahme Stand 05-2026 kostenfrei. === Mit dem Fahrrad === * Ab Kassel gelangt man über den [[Herkules-Wartburg-Radweg]] nach Eisenach. * Deutschlandweit ist der Radfernweg Thüringer Städtekette in die [[D-Route 4: Mittelland-Route]] eingebunden. *'''Anschluss [[Werratal-Radweg]]''' bei '''Hörschel''': Auch wenn die "Thüringer Städtekette" erst in Eisenach beginnt, kann man problemlos entlang des "Flüsschens" Hörsel von der Werra nach Eisenach radeln (ca. 10 km; Wegweisung ist vorhanden). Gleich hinter dem Ortsausgang von [[Hörschel]] kommt der "Knackpunkt" der Strecke nach Eisenach. Der geschotterte Radweg besitzt hier einen steilen, kurvigen Hügel (ca. 20 - 25 Höhenmeter). Hier ist vorsichtige Fahrweise angebracht. Es wurde sogar ein Fangnetz gespannt (wie man es auch von Skipisten kennt). Dieses soll verhindern, dass man im Falle eine Sturzes, den Steilabhang Richtung Hörschel "hinunterkullert". === Auf der Straße === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. Bahnverbindungen zurück zum Abstellort des Kfz sind allerdings recht komfortabel, da die Städtekette in großen Teilen von Bahnlinien begleitet wird. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == Die Etappenlängen sind so bemessen, dass sie für durchschnittliche gut trainierte Radreisende mit Pedelec problemlos zu schaffen sind. Nachmittags kann man sich dann die jeweilige Etappenstadt anschauen. Wer mehr Zeit für Kultur haben möchte, kann die Etappen auch auf die einzelnen Abschnitte von Stadt zu Stadt aufteilen. Dann allerdings teilweise sehr kurze Tagesstrecken von sogar noch unter 30{{nnbsp}}km. ===1. Etappe: Eisenach - Erfurt (77&#x202F;km) === ==== Eisenach - Gotha (37&#x202F;km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= town | lat = 50.974667| long = 10.319783 |wikidata = Q7070}} - Streckenbeginn ist am Markt mit Stadtschloss. Wahrzeichen ist die {{Marker | name = [[Eisenach#Wartburg|Wartburg]] | type= castle | wikidata = Q151545| show = symbol}}. Für die Besichtigung ist hier allerdings ein Aufenthaltstag sinnvoll. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Stadtschloss geht es los. Nach einer Einbahnstraße kommt man am Hauptbahnhof Eisennach vorbei und verlässt Eisenach Richtung Wutha-Farnroda. Es geht das Tal der Hörsel Flussaufwärts. Teilweise radelt man direkt am Gewässer. Die Strecke ist landschaftlich schön und asphaltiert. Es werden Nebenstraße und Wirtschaftswege genutzt. [[Datei:Eisenach von Göpelskuppe.jpg|mini|Blick auf Eisenach von Göpelskuppel]] :~> Bei '''Km 7''' kommt man an {{Marker | name = Wutha-Farnroda | type= village | wikidata = Q659146}} vorbei. Die Gemeinde liegt zu Füßen der {{Marker | name = [[w:Hörselberge|Hörselberge]] | type= landscape| wikidata = Q1651849}}. Seit im Jahr 2010 die Autobahn aus dem Tal verlegt wurde, ist es hier wieder ruhiger. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Hörselberg-Hainich|Sättelstädt]] | type= village | wikidata = Q2379076}} - Bahnhof (nur Treppen zu den Bahnsteigen), Einkehrmöglichkeit im Ort. ::→ Abzweig der [[Waldrandroute]] nach Süden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf einem Radweg an der Landstraße wird bei '''Km 17''' {{Marker | name = Mecherstädt | type= village | wikidata = Q631886 }} erreicht. Es gibt in der Dorfmitte eine schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type= church | wikidata = Q1897835 | show = symbol}}, eine Fahrradreparaturstation mit Luftpumpe, einen kleinen Lebensmittelmarkt ([https://www.openstreetmap.org/node/4331164434 Info Openstreetmap]), sowie ein Restaurant. :~> Auf asphaltierten Wirtschaftswegen führt die Route über Laucha nach Frottstädt '''Km 22:''' {{Marker | name = Fröttstädt | type= village | wikidata = Q376366}} - Bahnhof (barrierefrei mit Aufzügen). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Hörselau''' wird auf Landstraßen durchfahren. Vor der Autobahn A4 wird die Strecke wieder verkehrsfrei. Allerdings geht es hier nun über schlechtere, geschotterte Feldweg. Ferner radelt man die 3{{nnbsp}}km im Lärmbereich direkt an der Autobahn. :~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung''' an der Unterführung der Autobahn A4: Hier muss auf 150 m die '''sehr stark befahrene Landstraße''' genutzt werden. Ferner muss links auf der Fahrbahn abgebogen werden. :~> Östlich Leina wird es wieder ruhig. Auf einem mäßig ansteigenden Schotterweg im Wald wird die Pferderennbahn erreicht. '''Km 31:''' {{Marker | name = [[w:Boxberg (Pferderennbahn)|Pferderennbahn Boxherg]] | type= monument | lat = 50.904643 | long = 10.659088 }}. [https://www.kaestner-gasthaus.de/ Gasthof] mit Biergarten und Gästezimmern [[Datei:Gotha Rathaus.JPG|mini|Gotha Rathaus]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Unkompliziert geht es leicht abwärts nach Gotha hinein: Im Wald noch auf Schotter, später dann Asphalt. '''Km 37:''' {{Marker | name = Gotha: Abzweig am Bahnhof zur Stadtmitte: |type= waypoint |group = gold | lat = 50.938581 | long = 10.715650}} - In {{Marker | name = [[Gotha]] | type= town | wikidata = Q6986}} bietet sich als Mittagspause am Hauptbahnhof ein Abstecher in die Stadtmitte an: Dazu auf der Rad- und Fußgängerbrücke am Bahnhof links abbiegen und die Bahn unterqueren. Über die Mozartstraße und Friedrichsstraße erreicht man die Altstadt: Schloss mit Park, Stadtmitte am Rathaus. Der Rathausturm kann übrigens bestiegen werden. ==== Gotha - Erfurt: 40&#x202F;km ==== Höhepunkt auf diesem Abschnitt der Etappe sind die Burgen der drei Gleichen. '''Km 37:''' {{Marker Kopie | name = Gotha: Abzweig am Bahnhof zur Stadtmitte: |type= waypoint |group = gold | lat = 50.938581 | long = 10.715650}} '''Fahrradbrücke am Bahnhof''' - Start des 2. Abschnitts der Etappe :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> außerorts auf asphaltierten Wirtschaftswegen Richtung Günthersleben '''Km 44:''' {{Marker | name = Günthersleben-Wechmar | type= village | wikidata = Q568072}} - von der Wasserburg Günthersleben stehen nur noch die Grundmauern. :→ Anschluss an den [[Apfelstädt-Radweg]] nach Tambach-Dietharz im [[Thüringer Wald]]. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Süchlich Wechmar teilweise direkt entlang der lauten Autobahn A4. {{gallery |title = Die drei Gleichen |Mühlburg1.JPG|Mühlburg |Burg Gleichen 2 (Luftaufnahme durch Hexacopter).png|Burg Gleichen |Wachsenburg-2010.JPG|Veste Wachsenburg }} '''Km 51:''' '''Mühlberg in der Gemeinde''' {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)|Drei Gleichen]] | type= City | wikidata = Q682044}} (Mühlberg und Wandersleben) - Wahrzeichen der Gemeinde sind die drei Burgen. Einkehrmöglichkeiten in Mühlberg am Markt. Die Burgen: ::* {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)#Burgen|Mühlburg]] | type = castle | lat = 50.8691 | long = 10.8320 | wikidata = Q1958366}} - liegt ortsnah direkt über Mühlberg, Fahrrad im Ort parken, Aufstieg zu Fuß möglich, gegen Eintritt zugänglich. ::* {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)#Burgen|Burgruine Gleichen]] | type = ruins | lat = 50.8804 | long = 10.8390 | wikidata = Q315148 }} - Liegt nördlich der A4 und kann zu Fuß ebenfalls gut von der Route besichtigt werden. Fahrrad am Parkplatz beim Gathaus Freudenthal parken. Die Ruine ist gegen Eintritt zugänglich. ::* {{Marker | name = Veste Wachsenburg | type = castle | lat = 50.8585 | long = 10.8759 | wikidata = Q2513057 }} - liegt abseits der Route, dafür größerer Abstecher notwendig. '''Km 61: {{Marker | name = Abzweig Schloss Schloss Molsdorf |type= waypoint |group = gold | lat = 50.907403 | long = 10.909762}}''' in Neudietendorf (Gemeinde {{Marker | name = Nesse-Apfelstädt | type= village | wikidata = Q282355}}) ::→ Ab Neudientendorf kann über den [[Radring Erfurt]] {{Marker |name=Schloss Molsdorf |type= castle |wikidata= Q2242445}} erreicht werden. Der Schlosspark mit Landresidenz ist frei zugänglich (geöffnet täglich außer Montag). Die Fahrt über Molsdorf ist kaum weiter als der Radfernweg Thüringer Städtekette. Von Molsdorf geht es über den [[Gera-Radweg]] zurücl zur Städtekette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Entlang der [[w:Apfelstädt (Gera)|Apfelstädt]] geht es durch die Dörfer Richtung Erfurt. Sehenswert ist die {{Marker |name= Marienthalbrücke |type= monument|wikidata= Q1555196}}. Die historische Steinbogenbrücke liegt an der Mündung der Apfelstädt in die Gera. Entlang der Gera erreicht die Strecke verkehrsfrei, abseits des Kfz-Verkehrs die Stadtmitte von Erfurt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Nördlich Molsdorf nimmt die Gera als Nebenfluss die Apfelstädt auf. Der Zusammenfluss liegt abseits der Route. E '''km 77:''' {{Marker|name= Erfurt |type= town |wikidata= Q1729}} - Etappenende am Fischmarkt in der Altstadt ==== Historisches Erfurt ==== {{Scroll Gallery |title= Bilderbogen Historisches Erfurt |Erfurt Krämerbrücke (1).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Erfurt Krämerbrücke (4).JPG|Auf der Krämerbrücke |Erfurt Krämerbrücke (5).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Am Domplatz in Erfurt...2H1A4451WI.jpg|Domplatz mit Erfurter Dom und Severikirche. Im Vordergrund der [[w:Erthal-Obelisk|Erthal-Obelisk]]. |2011-05-19-erfurt-by-RalfR-05.jpg|Blick von der Zitalle zum Domplatz (Bild von 2011). 2021 zur Bundegartenschau wurde hier ein neuer freistehender Panoramaufzug errichtet. Der Aufzug ist kostenfrei zugänglich. |2021-09-16 WikiEule in Erfurt 1DX 3973 by Stepro.jpg|Erfurter Dom und Severikirche bei Nacht. |2021-09-16 Erfurt bei Nacht 1DX 3958 by Stepro.jpg|Lichtspiele: Blick von der Zitalle zum Domplatz bei Nacht. }} {{Marker|type= city |name= Erfurt |wikidata= Q1729 | show = copy}} besitzt in seiner historischen Altstadt vielfältige Sehenswürdigkeiten. Wer die Stadt noch nicht kennt: Ein extra Aufenthaltstag lohnt. Einen Aufenthalt ist schon alleine der [[Egapark]] wert. Ein zentraler Platz in der Altstadt ist der direkt angefahrene '''[[Erfurt#Am Fischmarkt|Fischmarkt]]'''. In Bezug auf die Gera ist natürlich die bekannte '''[[Erfurt#Krämerbrücke|Krämerbrücke]]''' ein "Pflichtpunkt." Auch ohne Aufenthaltstag lohnt ein Abstecher von der Route zum Domplatz und hinauf auf die '''Zitadelle Petersberg'''. Hier oben können gegen Eintritt die Ausstellungen auf der Festung besucht werden. Auch Führungen sind im Angebot. Die Außenanlage ist frei zugänglich. Mit dem Rad kann vom Domplatz durch das Torhaus direkt bis auf das Festungsplateau aufgefahren werden. Gut zu Wissen: Das Besucherzentrum der Zitadelle Petersberg besitzt eine {{Marker | name = E-Bike Ladestation (frei zugänglich) | type= waypoint | group = gold| lat = 50.977879 | long = 11.018791}}. Hier finden sich Schukosteckdosen mit Radbügeln. Weitere Infos: [https://www.petersberg-erfurt.de www.petersberg-erfurt.de]. Für mobile Anwendungen auf dem Smartphone: [https://petersberg-app.de petersberg-app.de] aufrufen. === 2. Etappe: Erfurt - Jena (49&#x202F;km) === ==== Erfurt - Weimar (26&#x202F;km) ==== Sanfter Übergang von der Gera hinüber an die Ilm. [[Datei:Weimar goethes gartenhaus ws d schmidt 04 2004.jpg|mini|Ein bekanntes Fotomotiv in der Kulturstadt Weimar: Goethes Gartenhaus]] '''Km 0:''' {{Marker|name= Erfurt |type= town |wikidata= Q1729|show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Strecke führt über die Dörfer Vieselbach, Niederzimmern und Hopfgarten. Unterwegs kommt man noch an der kleinen Talsperre Die Route bleibt topografisch Im Bereich der Bahn. So relativ wenig Höhenmeter. '''Km 26:''' {{Marker | name = [[Weimar]] | type= City | wikidata = Q3955}} - Kulturstadt an der Ilm. Weimar bietet sich für eine längere Mittagspause an. :→ Anschluss an den '''[[Ilmtal-Radweg]]'''. ==== Weimar - Jena (23&#x202F;km) ==== Es geht vom Tal der Ilm bergig hinüber ins Tal der Saale. Die Strecke ist weitgehend asphaltiert und Außerorts verkehrsfrei geführt. '''Km 26:''' {{Marker | name = [[Weimar]] | type= City | wikidata = Q3955 | show = copy }} - Start des 2. Teil der Etappe. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Weimar Zentrum verläuft die Radroute die Ilm aufwärts. Man kommt direkt an {{Marker | name = Goethes Gartenhaus | type= museum | wikidata = Q1534213 | url = https://www.klassik-stiftung.de/goethes-gartenhaus/| show = symbol}} vorbei. '''Km 33:''' {{Marker | name = [[Mellingen]] | type= City | wikidata = Q684601 | lat = 50.940449 | long = 11.393842 }} - Hier findet sich im Bereich der Gemeindeverwaltung eine '''E-Bike-Ladestation'''. Es gibt Münzschließfacher mit Schukosteckdosen in den Fächern. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Mellingen führt die Route parallel der Bahnlinie mäßig bergan zum Sattel. Vor Jena Fahrt auf einem Radweg entlang einer stärker befahrenen Straße. '''Km 49:''' {{Marker | name = [[Jena]] | type= City |lat = 50.927103 | long= 11.585142 | wikidata = Q3150}} am Holzmarkt - Etappenende in der "Stadt der Optik" im Saaletal. :→ Anschluss an den '''[[Saale-Radweg]]'''. [[Datei:Jena viewed from Landgrafen (53022176226).jpg|mini|Blick auf Jena vom Landgrafen]] ===3. Etappe: Jena - Gera (59&#x202F;km) === Anspruchsvollere Etappe mit einigen Steigungen. Es geht bergig vom Saaletal durch das {{Marker | name = [[Thüringer Holzland]] | type= landscape | wikidata = Q2430791}} nach Gera im Tal der Weißen Elster. Durchfahren wird hier u.{{nnbsp}}a. das reizvolle Tal der Mühlen. Die Höhenmeter werden allerdings relativ sanft auf ansteigenden Talrouten zurückgelegt. '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Jena]] | type= City |lat = 50.927103 | long= 11.585142 | wikidata = Q3150 | show = copy }} am Holzmarkt - Etappenende : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Erst die Saale aufwärts durch Jena. Bei Jenau-Lobeda zweigt die Städtekette zusammen mit der D4 ins Tal der [[w:Roda (Saale)|Roda ]] ab. '''Km 18:''' {{Marker | name = [[Stadtroda]] | type= City | wikidata =Q520088}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Stadtroda geht es durch das reizvolle Waldtal des {{Marker | name = [[w:Zeitzgrund|Zeitzgrund]] | type= landscape | wikidata = Q187164}} relativ sanft, aber merklich bergab. Die Bahnlinie begleitet die hier geschotterte Radrouten. Einige der alten Mühlen bieten Einkehrmöglichkeiten. '''Km 30:''' {{Marker | name = [[Hermsdorf]] | type= City | wikidata =Q552692 }} ::→{{Marker | name = [[Eisenberg]] | type= City | wikidata = Q486568 }} - Die Stadt liegt oben auf dem Berg abseits der Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radfernweg Thüringer Städtekette verläuft nun im reizvollen {{Marker | name = [[w:Eisenberger Mühltal|Eisenberger Mühltal]] | type= landscape | wikidata = Q1312686}}. Das bewaldete Tal wird auf einer kleinen, kurvigen Straße durchfahren. Neben an fließt der Bau Rauda. Teilweise finden sich in den alten Mühlen Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. [[Datei:Meuschkensmühle, Eisenberger Mühltal, Weißenborn, 2026.jpg|mini|Meuschkensmühle im Eisenberger Mühltal]] : ~> Ab {{Marker | name = Kursdorf | type= village | wikidata = Q1604068}} '''(Km 41)''' wird Richtung Tal der weißen Elster ein asphaltierter '''Bahnradweg''' genutzt. '''Km 46:''' {{Marker | name = Hartmannsdorf | type= City | wikidata = Q684829}} - bereits im Tal der Weißen Elster gelegen. {{Marker | name = Rastplatz |type= shelter | lat = 50.960123 | long = 11.977597 | show = symbol}} am Dorfgemeinschaftshaus. Das Wasserschloss ist privat (kein Zugang). :→ Anschluss an den '''[[Elster-Radweg]]''' nach [[Leipzig]] '''Km 46:''' {{Marker | name = [[Bad Köstritz]] | type= City | wikidata = Q4431}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf asphaltierten Uferwegen entlang der Weißen Elster '''Km 59:''' {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750 | lat = 50.87707| long = 12.06996 }} - Etappenende im Hofwiesenpark. Hier fand die Bundesgartenschau 2007 statt. [[Datei:Gera Untermhaus St. Marienkirche (2007).JPG|mini|Gera mit Weißer Elster]] === 4. Etappe: Gera - Altenburg (43&#x202F;km) === Kürzere Schlussetappe. So ist nachmittags Zeit Altenburg zu erkunden, oder für die Rückreise per Bahn. Die Strecke ist teilweise hügelig. [[Datei:Altenburg Castle 1.jpg|thumb|Schloss zu Altenburg]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750 | lat = 50.87707| long = 12.06996 | show = copy }} - Etappenende im Hofwiesenpark. '''Km 10:''' {{Marker | name = [[Ronneburg (Thüringen)|Ronneburg]] | type= city | wikidata = Q554655}} - ebenfalls Standort der Bundesgartenschau 2007. Landschaftspark Neue Landschaft an der Route. östlich von Ronneburg besteht über Posterstein Anschluss an die [[Sächsische Städteroute|Sächsische Städteroute]] bei Crimmitschau. '''Km 25:''' {{Marker | name = [[Schmölln]] | type= city | wikidata =Q572864}} :→ Anschluss an den [[Pleiße-Radweg]] nach [[Leipzig]] oder [[Werdau]] '''Km 43:''' {{Marker | name = [[Altenburg]] | type= city | wikidata = Q15976}} - Streckenende am Bahnhof. Altenburg ist als "Skatstadt" bekannt. Historische Altstadt mit vielen Baudenkmälern wie Schloss und Rathaus. == Weiter geht's == * östlich von Ronneburg besteht über Posterstein Anschluss an die [[Sächsische Städteroute]] bei [[Crimmitschau]]. Die Strecke ist teilweise identisch mit der [[D-Route 4: Mittelland-Route]]. == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern. [[Checkliste Ausrüstung auf Radreisen#Fahrradhelm|Weitere Infos zum Helm siehe hier]]. == GPX-Daten == * offizielle GPX-Daten zur Route von [https://www.thueringer-staedtekette.de/fileadmin/tsk/download/gps/th-staedtekette.gpx thueringer-staedtekette.de]. * Streckenverlauf Radfernweg Thüringer Städtekette als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=2243619&type=relation&map=9.0/51.0264/11.8819 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Thüringer Städtekette 1:50.000|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2022|Auflage=3|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=978-3-7111-0013-9|Kommentar=|Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [http://radroutenplaner.thueringen.de/themenrouten_info.asp?dbspalte=739 Radroutenplaner Thüringen] * [https://www.thueringer-staedte.de '''Thüringer Städte'''] - offizielle touristische Gemeinschaftsseite von 19 Städten in Thüringen. Auch die Städte der Thüringer Städtekette werden vorgestellt. {{IstIn|Radrouten in Thüringen}} [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} nw3at98lrf2kg3tzucpyrf60js20w5t 1794610 1794549 2026-08-06T07:21:24Z Dirk Schmidt 15181 korr 1794610 wikitext text/x-wiki {{Radweg|kat=Radwege in Thüringen}} Der Radweg "Thüringer Städtekette" führt von [[Eisenach]] über [[Gotha]], [[Erfurt]], [[Weimar]], [[Jena]], [[Gera]] bis nach [[Altenburg]]. Auf 228&#x202F;km gibt es viel Kultur zu entdecken. Der Radwanderweg ist bis Ronneburg Teil des [[D-Route 4: Mittelland-Route]] im [[Radnetz Deutschland]]. [[Datei:Eisenach_rww_am_marktplatz_wv_ds_10_2007.jpg|thumb|350px|Radwegweisung der Thüringer Städtekette in Eisenach am Marktplatz: 228&#x202F;km sind es von hier bis in die Skatstadt [[Altenburg]].]] == Streckenprofil == [[Datei:Radfernweg Thüringer Städtekette Logo.svg|mini|Logo der Route]] *'''Länge: 228 km''' (Eisenach – Altenburg) *'''Ausschilderung:''' Normgerechte Wegweisung mit entsprechendem Routenlogo ist vorhanden. *'''Steigungen:''' Die Strecke ist teilweise bergig. *'''Wegzustand:''' Unterschiedlich. 80% Asphalt. Sehr selten grobes Kopfsteinpflaster, das zum Absteigen zwingt (älterer Hinweis bezüglich Kopfsteinpflaster, Stand 2025 noch aktuell ?). Zwischen 2010 und 2025 wurde die Strecke in vielen Bereichen ausgebaut. *'''Verkehrsbelastung:''' außerorts weitgehend verkehrsfrei geführt. Bedingt durch die Siedlungsachse mit Ihren Verkehrswegen ist öfter Verkehrslärm zu hören (Schiene oder Straße). *'''Geeignetes Fahrrad:''' Sinnvoll ist ein Tourenrad bzw. Alltagsrad mit mindestens 7-Gang Naben- oder Kettenschaltung. Ein Pedelec bzw. E-Bike erleichtert die Fahrt. *'''Familieneignung:''' kaum geeignet da, innerorts oft im Verkehr gefahren wird. *'''Inlinereignung:''' durchgängig nein, lokal evtl. gegeben == Hintergrund == Der Verkehrs- und Siedlungskorridor der [[w:Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]] hält viele kulturelle Höhepunkte bereit. Wer Thüringen kulturell kennen lernen möchte, ist hier richtig. == Vorbereitung == {{mapframe | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen „Radwege“ anklicken | type= geoline | stroke= #0000ff | stroke-width= 4 | stroke-opacity= 1 | id =Q2125609}} Je nach Zeit für Kultur und den gewünschten Etappenlängen bietet sich ein Zeitraum von einem verlängertem Wochenende bis zu einer Woche an. '''Streckentour oder Standquartier?''' Statt einer Streckentour kann die Strecke auch gut mit '''Standquartier ab Erfurt''' erkundet werden. Die Einzeletappen werden dann mit Rad und Bahn ab Erfurt absolviert. Erfurt ist sehr gut in das Regionalnetz der Bahn eingebunden. Sowohl nach Westen Richtung Eisenach wie auch nach Osten Richtung Gera bestehen durchgehende Regionalbahnverbindungen. Nach Osten fährt sogar eine Regionalexpresslinie bis Glauchau in Sachsen. Halt bei Altenburg ist Schmölln. Die Fahrzeit Erfurt – Gera beträgt etwa eine Stunde. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === * Anreise nach Eisenach Hauptbahnhof an der ICE-Strecke Frankfurt – Berlin/Dresden, auch Halt einzelner ICs mit reservierungspflichtiger Fahrradbeförderung. * Die Strecke wird fast konmplett von Bahnlinien begleitet. So kann man in jeder größeren Stadt in die Bahn umsteigen. *Im Nahverkehr innerhalb Thüringens ist die Fahrradmitnahme Stand 05-2026 kostenfrei. === Mit dem Fahrrad === * Ab Kassel gelangt man über den [[Herkules-Wartburg-Radweg]] nach Eisenach. * Deutschlandweit ist der Radfernweg Thüringer Städtekette in die [[D-Route 4: Mittelland-Route]] eingebunden. *'''Anschluss [[Werratal-Radweg]]''' bei '''Hörschel''': Auch wenn die "Thüringer Städtekette" erst in Eisenach beginnt, kann man problemlos entlang des "Flüsschens" Hörsel von der Werra nach Eisenach radeln (ca. 10 km; Wegweisung ist vorhanden). Gleich hinter dem Ortsausgang von [[Hörschel]] kommt der "Knackpunkt" der Strecke nach Eisenach. Der geschotterte Radweg besitzt hier einen steilen, kurvigen Hügel (ca. 20 - 25 Höhenmeter). Hier ist vorsichtige Fahrweise angebracht. Es wurde sogar ein Fangnetz gespannt (wie man es auch von Skipisten kennt). Dieses soll verhindern, dass man im Falle eine Sturzes, den Steilabhang Richtung Hörschel "hinunterkullert". === Auf der Straße === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. Bahnverbindungen zurück zum Abstellort des Kfz sind allerdings recht komfortabel, da die Städtekette in großen Teilen von Bahnlinien begleitet wird. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == Die Etappenlängen sind so bemessen, dass sie für durchschnittliche gut trainierte Radreisende mit Pedelec problemlos zu schaffen sind. Nachmittags kann man sich dann die jeweilige Etappenstadt anschauen. Wer mehr Zeit für Kultur haben möchte, kann die Etappen auch auf die einzelnen Abschnitte von Stadt zu Stadt aufteilen. Dann allerdings teilweise sehr kurze Tagesstrecken von sogar noch unter 30{{nnbsp}}km. ===1. Etappe: Eisenach - Erfurt (77&#x202F;km) === ==== Eisenach - Gotha (37&#x202F;km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= town | lat = 50.974667| long = 10.319783 |wikidata = Q7070}} - Streckenbeginn ist am Markt mit Stadtschloss. Wahrzeichen ist die {{Marker | name = [[Eisenach#Wartburg|Wartburg]] | type= castle | wikidata = Q151545| show = symbol}}. Für die Besichtigung ist hier allerdings ein Aufenthaltstag sinnvoll. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Stadtschloss geht es los. Nach einer Einbahnstraße kommt man am Hauptbahnhof Eisennach vorbei und verlässt Eisenach Richtung Wutha-Farnroda. Es geht das Tal der Hörsel flussaufwärts. Teilweise radelt man direkt am Gewässer. Die Strecke ist landschaftlich schön und asphaltiert. Es werden Nebenstraße und Wirtschaftswege genutzt. [[Datei:Eisenach von Göpelskuppe.jpg|mini|Blick auf Eisenach von Göpelskuppel]] :~> Bei '''Km 7''' kommt man an {{Marker | name = Wutha-Farnroda | type= village | wikidata = Q659146}} vorbei. Die Gemeinde liegt zu Füßen der {{Marker | name = [[w:Hörselberge|Hörselberge]] | type= landscape| wikidata = Q1651849}}. Seit im Jahr 2010 die Autobahn aus dem Tal verlegt wurde, ist es hier wieder ruhiger. '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Hörselberg-Hainich|Sättelstädt]] | type= village | wikidata = Q2379076}} - Bahnhof (nur Treppen zu den Bahnsteigen), Einkehrmöglichkeit im Ort. ::→ Abzweig der [[Waldrandroute]] nach Süden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf einem Radweg an der Landstraße wird bei '''Km 17''' {{Marker | name = Mecherstädt | type= village | wikidata = Q631886 }} erreicht. Es gibt in der Dorfmitte eine schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type= church | wikidata = Q1897835 | show = symbol}}, eine Fahrradreparaturstation mit Luftpumpe, einen kleinen Lebensmittelmarkt ([https://www.openstreetmap.org/node/4331164434 Info Openstreetmap]), sowie ein Restaurant. :~> Auf asphaltierten Wirtschaftswegen führt die Route über Laucha nach Frottstädt '''Km 22:''' {{Marker | name = Fröttstädt | type= village | wikidata = Q376366}} - Bahnhof (barrierefrei mit Aufzügen). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Hörselau''' wird auf Landstraßen durchfahren. Vor der Autobahn A4 wird die Strecke wieder verkehrsfrei. Allerdings geht es hier nun über schlechtere, geschotterte Feldweg. Ferner radelt man die 3{{nnbsp}}km im Lärmbereich direkt an der Autobahn. :~> [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung''' an der Unterführung der Autobahn A4: Hier muss auf 150 m die '''sehr stark befahrene Landstraße''' genutzt werden. Ferner muss links auf der Fahrbahn abgebogen werden. :~> Östlich Leina wird es wieder ruhig. Auf einem mäßig ansteigenden Schotterweg im Wald wird die Pferderennbahn erreicht. '''Km 31:''' {{Marker | name = [[w:Boxberg (Pferderennbahn)|Pferderennbahn Boxherg]] | type= monument | lat = 50.904643 | long = 10.659088 }}. [https://www.kaestner-gasthaus.de/ Gasthof] mit Biergarten und Gästezimmern [[Datei:Gotha Rathaus.JPG|mini|Gotha Rathaus]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Unkompliziert geht es leicht abwärts nach Gotha hinein: Im Wald noch auf Schotter, später dann Asphalt. '''Km 37:''' {{Marker | name = Gotha: Abzweig am Bahnhof zur Stadtmitte: |type= waypoint |group = gold | lat = 50.938581 | long = 10.715650}} - In {{Marker | name = [[Gotha]] | type= town | wikidata = Q6986}} bietet sich als Mittagspause am Hauptbahnhof ein Abstecher in die Stadtmitte an: Dazu auf der Rad- und Fußgängerbrücke am Bahnhof links abbiegen und die Bahn unterqueren. Über die Mozartstraße und Friedrichsstraße erreicht man die Altstadt: Schloss mit Park, Stadtmitte am Rathaus. Der Rathausturm kann übrigens bestiegen werden. ==== Gotha - Erfurt: 40&#x202F;km ==== Höhepunkt auf diesem Abschnitt der Etappe sind die Burgen der drei Gleichen. '''Km 37:''' {{Marker Kopie | name = Gotha: Abzweig am Bahnhof zur Stadtmitte: |type= waypoint |group = gold | lat = 50.938581 | long = 10.715650}} '''Fahrradbrücke am Bahnhof''' - Start des 2. Abschnitts der Etappe :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> außerorts auf asphaltierten Wirtschaftswegen Richtung Günthersleben '''Km 44:''' {{Marker | name = Günthersleben-Wechmar | type= village | wikidata = Q568072}} - von der Wasserburg Günthersleben stehen nur noch die Grundmauern. :→ Anschluss an den [[Apfelstädt-Radweg]] nach Tambach-Dietharz im [[Thüringer Wald]]. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Süchlich Wechmar teilweise direkt entlang der lauten Autobahn A4. {{gallery |title = Die drei Gleichen |Mühlburg1.JPG|Mühlburg |Burg Gleichen 2 (Luftaufnahme durch Hexacopter).png|Burg Gleichen |Wachsenburg-2010.JPG|Veste Wachsenburg }} '''Km 51:''' '''Mühlberg in der Gemeinde''' {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)|Drei Gleichen]] | type= City | wikidata = Q682044}} (Mühlberg und Wandersleben) - Wahrzeichen der Gemeinde sind die drei Burgen. Einkehrmöglichkeiten in Mühlberg am Markt. Die Burgen: ::* {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)#Burgen|Mühlburg]] | type = castle | lat = 50.8691 | long = 10.8320 | wikidata = Q1958366}} - liegt ortsnah direkt über Mühlberg, Fahrrad im Ort parken, Aufstieg zu Fuß möglich, gegen Eintritt zugänglich. ::* {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)#Burgen|Burgruine Gleichen]] | type = ruins | lat = 50.8804 | long = 10.8390 | wikidata = Q315148 }} - Liegt nördlich der A4 und kann zu Fuß ebenfalls gut von der Route besichtigt werden. Fahrrad am Parkplatz beim Gathaus Freudenthal parken. Die Ruine ist gegen Eintritt zugänglich. ::* {{Marker | name = Veste Wachsenburg | type = castle | lat = 50.8585 | long = 10.8759 | wikidata = Q2513057 }} - liegt abseits der Route, dafür größerer Abstecher notwendig. '''Km 61: {{Marker | name = Abzweig Schloss Schloss Molsdorf |type= waypoint |group = gold | lat = 50.907403 | long = 10.909762}}''' in Neudietendorf (Gemeinde {{Marker | name = Nesse-Apfelstädt | type= village | wikidata = Q282355}}) ::→ Ab Neudientendorf kann über den [[Radring Erfurt]] {{Marker |name=Schloss Molsdorf |type= castle |wikidata= Q2242445}} erreicht werden. Der Schlosspark mit Landresidenz ist frei zugänglich (geöffnet täglich außer Montag). Die Fahrt über Molsdorf ist kaum weiter als der Radfernweg Thüringer Städtekette. Von Molsdorf geht es über den [[Gera-Radweg]] zurücl zur Städtekette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Entlang der [[w:Apfelstädt (Gera)|Apfelstädt]] geht es durch die Dörfer Richtung Erfurt. Sehenswert ist die {{Marker |name= Marienthalbrücke |type= monument|wikidata= Q1555196}}. Die historische Steinbogenbrücke liegt an der Mündung der Apfelstädt in die Gera. Entlang der Gera erreicht die Strecke verkehrsfrei, abseits des Kfz-Verkehrs die Stadtmitte von Erfurt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Nördlich Molsdorf nimmt die Gera als Nebenfluss die Apfelstädt auf. Der Zusammenfluss liegt abseits der Route. '''km 77:''' {{Marker|name= Erfurt |type= town |wikidata= Q1729}} - Etappenende am Fischmarkt in der Altstadt ==== Historisches Erfurt ==== {{Scroll Gallery |title= Bilderbogen Historisches Erfurt |Erfurt Krämerbrücke (1).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Erfurt Krämerbrücke (4).JPG|Auf der Krämerbrücke |Erfurt Krämerbrücke (5).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Am Domplatz in Erfurt...2H1A4451WI.jpg|Domplatz mit Erfurter Dom und Severikirche. Im Vordergrund der [[w:Erthal-Obelisk|Erthal-Obelisk]]. |2011-05-19-erfurt-by-RalfR-05.jpg|Blick von der Zitalle zum Domplatz (Bild von 2011). 2021 zur Bundegartenschau wurde hier ein neuer freistehender Panoramaufzug errichtet. Der Aufzug ist kostenfrei zugänglich. |2021-09-16 WikiEule in Erfurt 1DX 3973 by Stepro.jpg|Erfurter Dom und Severikirche bei Nacht. |2021-09-16 Erfurt bei Nacht 1DX 3958 by Stepro.jpg|Lichtspiele: Blick von der Zitalle zum Domplatz bei Nacht. }} {{Marker|type= city |name= Erfurt |wikidata= Q1729 | show = copy}} besitzt in seiner historischen Altstadt vielfältige Sehenswürdigkeiten. Wer die Stadt noch nicht kennt: Ein extra Aufenthaltstag lohnt. Einen Aufenthalt ist schon alleine der [[Egapark]] wert. Ein zentraler Platz in der Altstadt ist der direkt angefahrene '''[[Erfurt#Am Fischmarkt|Fischmarkt]]'''. In Bezug auf die Gera ist natürlich die bekannte '''[[Erfurt#Krämerbrücke|Krämerbrücke]]''' ein "Pflichtpunkt." Auch ohne Aufenthaltstag lohnt ein Abstecher von der Route zum Domplatz und hinauf auf die '''Zitadelle Petersberg'''. Hier oben können gegen Eintritt die Ausstellungen auf der Festung besucht werden. Auch Führungen sind im Angebot. Die Außenanlage ist frei zugänglich. Mit dem Rad kann vom Domplatz durch das Torhaus direkt bis auf das Festungsplateau aufgefahren werden. Gut zu Wissen: Das Besucherzentrum der Zitadelle Petersberg besitzt eine {{Marker | name = E-Bike Ladestation (frei zugänglich) | type= waypoint | group = gold| lat = 50.977879 | long = 11.018791}}. Hier finden sich Schukosteckdosen mit Radbügeln. Weitere Infos: [https://www.petersberg-erfurt.de www.petersberg-erfurt.de]. Für mobile Anwendungen auf dem Smartphone: [https://petersberg-app.de petersberg-app.de] aufrufen. === 2. Etappe: Erfurt - Jena (49&#x202F;km) === ==== Erfurt - Weimar (26&#x202F;km) ==== Sanfter Übergang von der Gera hinüber an die Ilm. [[Datei:Weimar goethes gartenhaus ws d schmidt 04 2004.jpg|mini|Ein bekanntes Fotomotiv in der Kulturstadt Weimar: Goethes Gartenhaus]] '''Km 0:''' {{Marker|name= Erfurt |type= town |wikidata= Q1729|show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Strecke führt über die Dörfer Vieselbach, Niederzimmern und Hopfgarten. Unterwegs kommt man noch an der kleinen Talsperre Die Route bleibt topografisch Im Bereich der Bahn. So relativ wenig Höhenmeter. '''Km 26:''' {{Marker | name = [[Weimar]] | type= City | wikidata = Q3955}} - Kulturstadt an der Ilm. Weimar bietet sich für eine längere Mittagspause an. :→ Anschluss an den '''[[Ilmtal-Radweg]]'''. ==== Weimar - Jena (23&#x202F;km) ==== Es geht vom Tal der Ilm bergig hinüber ins Tal der Saale. Die Strecke ist weitgehend asphaltiert und Außerorts verkehrsfrei geführt. '''Km 26:''' {{Marker | name = [[Weimar]] | type= City | wikidata = Q3955 | show = copy }} - Start des 2. Teil der Etappe. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Weimar Zentrum verläuft die Radroute die Ilm aufwärts. Man kommt direkt an {{Marker | name = Goethes Gartenhaus | type= museum | wikidata = Q1534213 | url = https://www.klassik-stiftung.de/goethes-gartenhaus/| show = symbol}} vorbei. '''Km 33:''' {{Marker | name = [[Mellingen]] | type= City | wikidata = Q684601 | lat = 50.940449 | long = 11.393842 }} - Hier findet sich im Bereich der Gemeindeverwaltung eine '''E-Bike-Ladestation'''. Es gibt Münzschließfacher mit Schukosteckdosen in den Fächern. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Mellingen führt die Route parallel der Bahnlinie mäßig bergan zum Sattel. Vor Jena Fahrt auf einem Radweg entlang einer stärker befahrenen Straße. '''Km 49:''' {{Marker | name = [[Jena]] | type= City |lat = 50.927103 | long= 11.585142 | wikidata = Q3150}} am Holzmarkt - Etappenende in der "Stadt der Optik" im Saaletal. :→ Anschluss an den '''[[Saale-Radweg]]'''. [[Datei:Jena viewed from Landgrafen (53022176226).jpg|mini|Blick auf Jena vom Landgrafen]] ===3. Etappe: Jena - Gera (59&#x202F;km) === Anspruchsvollere Etappe mit einigen Steigungen. Es geht bergig vom Saaletal durch das {{Marker | name = [[Thüringer Holzland]] | type= landscape | wikidata = Q2430791}} nach Gera im Tal der Weißen Elster. Durchfahren wird hier u.{{nnbsp}}a. das reizvolle Tal der Mühlen. Die Höhenmeter werden allerdings relativ sanft auf ansteigenden Talrouten zurückgelegt. '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Jena]] | type= City |lat = 50.927103 | long= 11.585142 | wikidata = Q3150 | show = copy }} am Holzmarkt - Etappenende : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Erst die Saale aufwärts durch Jena. Bei Jenau-Lobeda zweigt die Städtekette zusammen mit der D4 ins Tal der [[w:Roda (Saale)|Roda ]] ab. '''Km 18:''' {{Marker | name = [[Stadtroda]] | type= City | wikidata =Q520088}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Stadtroda geht es durch das reizvolle Waldtal des {{Marker | name = [[w:Zeitzgrund|Zeitzgrund]] | type= landscape | wikidata = Q187164}} relativ sanft, aber merklich bergab. Die Bahnlinie begleitet die hier geschotterte Radrouten. Einige der alten Mühlen bieten Einkehrmöglichkeiten. '''Km 30:''' {{Marker | name = [[Hermsdorf]] | type= City | wikidata =Q552692 }} ::→{{Marker | name = [[Eisenberg]] | type= City | wikidata = Q486568 }} - Die Stadt liegt oben auf dem Berg abseits der Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Radfernweg Thüringer Städtekette verläuft nun im reizvollen {{Marker | name = [[w:Eisenberger Mühltal|Eisenberger Mühltal]] | type= landscape | wikidata = Q1312686}}. Das bewaldete Tal wird auf einer kleinen, kurvigen Straße durchfahren. Neben an fließt der Bau Rauda. Teilweise finden sich in den alten Mühlen Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. [[Datei:Meuschkensmühle, Eisenberger Mühltal, Weißenborn, 2026.jpg|mini|Meuschkensmühle im Eisenberger Mühltal]] : ~> Ab {{Marker | name = Kursdorf | type= village | wikidata = Q1604068}} '''(Km 41)''' wird Richtung Tal der weißen Elster ein asphaltierter '''Bahnradweg''' genutzt. '''Km 46:''' {{Marker | name = Hartmannsdorf | type= City | wikidata = Q684829}} - bereits im Tal der Weißen Elster gelegen. {{Marker | name = Rastplatz |type= shelter | lat = 50.960123 | long = 11.977597 | show = symbol}} am Dorfgemeinschaftshaus. Das Wasserschloss ist privat (kein Zugang). :→ Anschluss an den '''[[Elster-Radweg]]''' nach [[Leipzig]] '''Km 46:''' {{Marker | name = [[Bad Köstritz]] | type= City | wikidata = Q4431}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf asphaltierten Uferwegen entlang der Weißen Elster '''Km 59:''' {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750 | lat = 50.87707| long = 12.06996 }} - Etappenende im Hofwiesenpark. Hier fand die Bundesgartenschau 2007 statt. [[Datei:Gera Untermhaus St. Marienkirche (2007).JPG|mini|Gera mit Weißer Elster]] === 4. Etappe: Gera - Altenburg (43&#x202F;km) === Kürzere Schlussetappe. So ist nachmittags Zeit Altenburg zu erkunden, oder für die Rückreise per Bahn. Die Strecke ist teilweise hügelig. [[Datei:Altenburg Castle 1.jpg|thumb|Schloss zu Altenburg]] '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750 | lat = 50.87707| long = 12.06996 | show = copy }} - Etappenende im Hofwiesenpark. '''Km 10:''' {{Marker | name = [[Ronneburg (Thüringen)|Ronneburg]] | type= city | wikidata = Q554655}} - ebenfalls Standort der Bundesgartenschau 2007. Landschaftspark Neue Landschaft an der Route. östlich von Ronneburg besteht über Posterstein Anschluss an die [[Sächsische Städteroute|Sächsische Städteroute]] bei Crimmitschau. '''Km 25:''' {{Marker | name = [[Schmölln]] | type= city | wikidata =Q572864}} :→ Anschluss an den [[Pleiße-Radweg]] nach [[Leipzig]] oder [[Werdau]] '''Km 43:''' {{Marker | name = [[Altenburg]] | type= city | wikidata = Q15976}} - Streckenende am Bahnhof. Altenburg ist als "Skatstadt" bekannt. Historische Altstadt mit vielen Baudenkmälern wie Schloss und Rathaus. == Weiter geht's == * östlich von Ronneburg besteht über Posterstein Anschluss an die [[Sächsische Städteroute]] bei [[Crimmitschau]]. Die Strecke ist teilweise identisch mit der [[D-Route 4: Mittelland-Route]]. == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern. [[Checkliste Ausrüstung auf Radreisen#Fahrradhelm|Weitere Infos zum Helm siehe hier]]. == GPX-Daten == * offizielle GPX-Daten zur Route von [https://www.thueringer-staedtekette.de/fileadmin/tsk/download/gps/th-staedtekette.gpx thueringer-staedtekette.de]. * Streckenverlauf Radfernweg Thüringer Städtekette als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=2243619&type=relation&map=9.0/51.0264/11.8819 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Thüringer Städtekette 1:50.000|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2022|Auflage=3|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=978-3-7111-0013-9|Kommentar=|Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [http://radroutenplaner.thueringen.de/themenrouten_info.asp?dbspalte=739 Radroutenplaner Thüringen] * [https://www.thueringer-staedte.de '''Thüringer Städte'''] - offizielle touristische Gemeinschaftsseite von 19 Städten in Thüringen. Auch die Städte der Thüringer Städtekette werden vorgestellt. {{IstIn|Radrouten in Thüringen}} [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-3}} t9qmn4f6wabiyu7mgl7o0nnsiuec26e Kegelspielradweg 0 9216 1794615 1766201 2026-08-06T07:44:51Z Dirk Schmidt 15181 /* Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten */ 1794615 wikitext text/x-wiki {| class="galleryTable" |- |[[Bild:Kegelspiel_rw_klausmarbach_viadukt_seite_wv_d_schmidt_06_2007.jpg|thumb|200px|Viadukt Klausmarbach von der Seite]] |-´ |[[Bild:Kegelspiel_rw_klausmarbach_viadukt_oben_wv_d_schmidt_06_2007.jpg|thumb|200px|Auf dem Viadukt Klausmarbach]] |- |} Der Kegelspielradweg ist ein gut ausgebauter Bahntrassen-Radweg in der Hessischen [[Rhön|Kuppenrhön]]. Er verbindet [[Hünfeld]] im Haunetal mit Wenigentaft im Thüringer Ulstertal. Entlang der landschaftlich schönen Strecke ist die Kuppenrhön der Hauptdarsteller. Die Strecke wurde am 27.04.2007 eröffnet. Der Radweg steht seit dem in der hessischen Rhön etwas im Schatten seines älteren Bruders &ndash; nämlich des bereits 2003 eröffneten Milseburgradwegs mit seinem bekannten Bahntunnel. Aber im Gegenteil: Der Kegelspielradweg braucht sich nicht zu verstecken: Es gibt an und im Bereich der Strecke genügend zu entdecken. Wer sportlich ist kann ohnehin ohne Probleme Kegelspiel- und Milseburgradweg an einem Tag absolvieren. == Streckenprofil == *'''Länge: 27 km''' *'''Ausschilderung:''' normgerechte, streckenbezogene Wegweisung ist vorhanden. *'''Steigungen:''' geringere längere Steigungen der Bahntrasse (etwa 2 bis maximal 4 %) sind vorhanden. Obwohl die Route ein Bahntrassenradweg ist, besitzt der Weg zusätzlich einige Hügel (z.&#x202F;T.&nbsp;mit geschätzten 6-8 % Steigungen), da einige Einschnitte aus Naturschutzgründen nicht in den Trassenausbau mit einbezogen wurden. Vorteil dieser Routenführung ist aber, dass man seitlich oben der Bahntrasse am sonnigem Feld entlang radelt und nicht im kühlen, schattigen Einschnitt. Im offiziellen Höhenprofil der Strecke sind diese Hügel nicht enthalten. Das Profil auf den Infotafeln zeigt dagegen ein "mustergültiges" Höhenprofil eines Bahntrassenradwegs mit etwa 100 Höhenmeter ab Hünfeld. *'''Wegzustand:''' Der Weg besitzt größtenteils eine Feinasphaltdecke. Ein kurzer Abschnitt zwischen Wenigentaft und Grüsselbach ist nur ein gesplitteter Feldweg. *'''Verkehrsbelastung:''' verkehrsfrei *'''Geeignetes Fahrrad:''' Alltagsrad mit 7-Gangnabe ist ausreichend. *'''Familieneignung:''' ja *'''Inlinereignung:''' ja, allerdings muss ''das Bremsen unbedingt sicher beherrscht werden können'', da die Strecke zum Teil steilere Hügel mit Kurven enthält. == Hintergrund == {{infobox|Das Offene Buch|Seit Frühjahr 2009 gibt es am Kegelspielradweg das "offene Buch". An 22 Standorten an der Strecke wird mit Redewendungen an den regionalen Dialekt &ndash; die Rhöner Mundart &ndash; erinnert. Das "offene Buch" kann auch digital auf Kegelspielradweg.de [http://www.kegelspielradweg.de/index5.php eingesehen werden.]}} Die 26,4&#x202F;km lange Bahnstrecke Hünfeld - Wenigentaft-Mansbach wurde zwischen 1901 und 1906 erbaut. Die Einweihung erfolgte am 1. Dezember 1906. In den 1930er Jahren plante man den zweigleisigen Ausbau der Strecke. Dieser wurde aber während des II. Weltkrieges 1942 eingestellt. Mit der deutschen Teilung im kalten Krieg war das Schicksal der Bahnstrecke im Prinzip bereits besiegelt. 1945 wurde der Verkehr zwischen Wenigentaft und Treischfeld im Bereich der ehemaligen innerdeutschen Grenze eingestellt. Im hessischen Teil der Strecke verkehrten zwischen Hünfeld und Treischfeld auf 21,6&#x202F;km der Strecke noch bis zum 28. Mai 1972 Personenzüge. Der Güterverkehr wurde noch etwas länger betreiben. 1992 wurde schließlich die Bahnstrecke still gelegt. Eine Dokumentation der ehemaligen Bahnstrecke, aus der auch die obigen Daten stammen, ist auf der privaten Seite [http://www.vergessene-bahnen.de/Ex505.htm www.vergessene-bahnen.de] von Dr. Reiner Schuft zu finden. Gezeigt wird die Strecke in der sehenswerten Bilddokumentation u. a. 2001 im stillgelegten Zustand noch ohne Radweg. Zwischen 2002 und 2007 wurde der Kegelspielradweg durch die an der Strecke liegenden Orte errichtet. Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Kegelspielradweg sind die Stadt Hünfeld sowie die Gemeinden Burghaun, Eiterfeld und Rasdorf. Die Baukosten betrugen laut Seite der Strecke 5,3 Mio €. Einen Großteil davon übernahm das Land Hessen als Förderung. Auch der Landkreis Fulda unterstützte mit Fördergeldern das Projekt. Im "Standardwerk" Bahntrassenradeln.de von Dr Achim Bartoschek hat die Route übrigens die maximal mögliche Anzahl von "Punkten" erreicht (4 von 4 roten Fahrrädern -> "''Die absoluten Highlights der Bahntrassenradwege, die man einfach einmal gefahren sein muss.''"). Damit hat die Route von einen der führenden Experten auf diesem Gebiet eine sehr gute Empfehlung erhalten ([http://www.achim-bartoschek.de/details/he3_04.htm?w Siehe hier]). [[bild:Kegelspielradweg_pano_d_schmidt_06_2007.jpg|700px|thumb|center|Der Namensgeber des Radwegs: Die Kuppenrhön am Kegelspielradweg zwischen Eiterfeld-Leibolz und Großentaft. Links der 525&#x202F;m hohe Rückersberg und weiter rechts hinten der 465&#x202F;m hohe Lichtberg.]] == Anreise == {{mapframe| name = Karte des Kegelspielradweg: Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken.}} {{Mapshape|wikidata=Q1737813|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} === Öffentliche Verkehrsmittel === * Mit der Regionalbahn bis {{Marker | name =Bahnhof Hünfeld | type= rail | wikidata = Q15107193|url = https://www.bahnhof.de/huenfeld}} an der Strecke Fulda - Kassel. Die [https://www.rmv.de/ RMV] - [https://www.nvv.de/ NVV] Grenze befindet sich übrigens zwischen Burghaun und Haunetal-Neukirchen. Wer hessenweit in der Gruppe bis zu 5 Personen anreist nutzt am besten das Hessenticket. Die Fahrradmitnahme ist sowohl im RMV, wie auch beim NVV kostenfrei. Vom Bahnhof gibt es eine Radwegweisung, die bis zum Beginn des Radwegs im Industriegebiet nördlich der Stadt führt. === Mit dem Fahrrad === * Über den [[Haunetal-Radweg|Haunetal-Radweg]] * Über den [[Ulstertal-Radweg|Ulstertal-Radweg]] === Auf der Straße === * Die Autobahn A 7 (Kassel - Fulda) an der Ausfahrt Hünfeld / Schlitz (Nr 90)verlassen. Von hier Richtung [[Hünfeld]] fahren. In Hünfeld auf die B 27 wechseln und westlich an der Stadt vorbeifahren. Am Verzweig zur B 84 abfahren und dann gleich in das Industriegebiet abbiegen. Im Industriegebiet gibt es am Streckenanfang einen {{Marker | name = Parkplatz am Kegelspielradweg | type= parking | lat = 50.68986| long =9.75462 }} (zu finden an der Wellastraße). == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Kegelspielradweg_schutzhuette_kegelform_bei_huenfeld_ds_wv_10_2010.jpg|thumb|250px|An der Strecke ist der Name Programm: Am Streckenbeginn am Parkplatz in Hünfeld findet sich diese Schutzhütte in Kegelform.]] Die Kilometrierung hier im Artikel bezieht sich auf den Bahnhof Hünfeld und ist '''nicht identisch''' mit den kleinen, weißen Kilometerschildern direkt an der Strecke. '''Km 0:''' {{Marker | name =Bahnhof Hünfeld | type= rail | wikidata = Q15107193|url = https://www.bahnhof.de/huenfeld | show = copy}} - In {{Marker | name = Hünfeld | type= town | wikidata = Q569692}} findet sich direkt am Bahnhof die erste Infotafel zum Kegelspielradweg. Ferner gibt es eine Radwegweisung, die zum 1,1&#x202F;km entfernten Radweganfang im Industriegebiet führt. In der Bahnhofshalle findet man ''öffentliche Toiletten'', die frei zugänglich sind, sofern der Bahnhof geöffnet hat. : → In Hünfeld besteht ferner Anschluss an den [[Haunetal-Radweg|Haunetal-Radweg]]. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Vom Bahnhof aus führt die Wegweisung auf der innerörtlichen Hauptstraße Richtung Norden zum Industriegebiet. Zum Teil geht die Strecke über schmale Bordsteinradwege. '''Km 2,0:''' {{Marker | name = Streckenbeginn Kegelspielradweg am Parkplatz |type= waypoint |group = gold | lat = 50.690276| long = 9.754212 }} - Eigentlicher Radwegbeginn auf der Bahntrasse im Industriegebiet. Hier liegt etwas südlich der Parkplatz mit einer '''Schutzhütte in Kegelform.''' :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Nach der Unterquerung der Nordumgehung von Hünfeld tritt das erste man das typische Fahrgefühl eines Bahntrassenradweges auf. Die Route führt leicht ansteigend zum ehemaligen Ostbahnhof von Burghaun. Von hier oben hat man daher schon einen attraktiven Talblick ins Haunetal. [[Bild:Kegelspielradweg_ehem_ostbahnhof_burghaun_ds_wv_30_09_2011.jpg|thumb|250px|Kegelspielradweg am ehemaligen Ostbahnhof Burghaun: Blick auf das Cafe "Die Bimel" mit Biergarten in einem alten Eisenbahnwaggon. Im Volksmund erhielt die Bahn den Namen "Die Bimbel", da sich der Zug an Bahnübergängen und Haltepunkten immer mit Gebimmel bemerkbar machte.]] '''Km 4:''' {{Marker | name = Rastplatz "Ostbahnhof Burghaun" |type= waypoint |group = gold | lat = 50.701350 | long = 9.735520}} - Am ehemaligen Ostbahnhof von {{Marker | name = Burghaun | type= village | wikidata = Q519974}} steht ein historischer Wagen. Dieser wird als '''Café mit angeschlossenem Biergarten''' genutzt (schöner Blick auf Burghaun). Geöffnet ist: Mo - Sa ab 12:30 Uhr, So ab 11 Uhr (bei Regen können Öffnungszeiten [https://bimbelonline.de.tl/-Oe-ffnungszeiten.htm laut Lokalseite] abweichen). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Bis zur nächsten Sehenswürdigkeit ist es nicht weit: '''Km 6:''' {{Marker | name = Viadukt Klausmarbach |type= bridge | group =see | lat = 50.713329| long = 9.726596}} - größte Brücke der Strecke. Die imposante Sandsteinbogenbrücke ist 130&#x202F;m lang und bis zu 32&#x202F;m hoch. Das Bauwerk liegt eingebettet in ein bewaldetes Tal. Auf der Brücke gibt es einen '''Rastplatz (ohne Wetterschutz)'''. Eine Tafel mit historischen Aufnahmen informiert zum Bauwerk. Die Sandsteinbogenbrücke ist 32&#x202F;m hoch und besitzt 5 Bögen mit je 18&#x202F;m Breite. An der Brücke ist gut der Plan zu erkennen, die Strecke mal zweigleisig auszubauen. 1938 wurde die Brücke um eine sandsteinverblendete Betonbogenbrücke seitlich erweitert. Die Dimensionen des Bauwerks kommen von oben gar nicht so richtig zur Geltung. Schaut man von den Brückenenden an der nach innen gekrümmten Seite, so kann man zumindest etwas die Größe des Bauwerks erahnen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Weiter radelt man leicht ansteigend durch den Wald Richtung Steinbach. '''Km 8:''' {{Marker | name = Erlebnisrastplatz "Grillplatz Steinbach" |type= shelter | lat = 50.723297| long = 9.735351 | show = symbol}} - Durch den Förderverein Siegels-Steinbruch-Steinbach liebevoll eingerichteter Rastplatz in einem alten Sandsteinbruch. Es gibt diverse Sitzgelegenheiten, eine hölzerne Spaßkegelbahn und einen Spielplatz. Schutzhütte im Grillbereich. Die Grilleinrichtungen des öffentlich zugänglichen Platzes können auch von Gruppen gemietet werden. Weitere Informationen und Kontakt siehe [https://www.grillplatz-steinbach.de Seite des Grillplatzes]. Es ist auch eine E-Bike-Ladestation vorhanden (4 Schukosteckdosen laut Seite des Grillplatzes). Openstreetmap verzeichnet auch Toiletten. Der Zugang zu den Toiletten ist unbekannt. Erfahrungsgemäßig sind Toiletten an mietbaren Grillplätzen meist nur für die Mieter zugänglich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Höhe {{Marker | name = Steinbach | type= village | wikidata = Q1528499}} gibt es zwei Straßenquerungen mit Umlaufsperren. '''Km 9:''' {{Marker | name = Rastplatz "Steinbach" |type= shelter | lat = 50.731254 | long = 9.748607| show = symbol}} - Rastplatz mit Schutzhütte und Sitzgarnitur am östlichen Ortsrand von Steinbach. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Östlich von Steinbach verlässt die Route für etwa einem Kilometer die Bahntrasse. Ein längerer Einschnitt wurde aus Naturschutzgründen nicht ausgebaut. So besitzt die Strecke hier einen erwähnenswerten Hügel mit etwa 20 Höhenmetern. Oben am Feldrand auf der Kuppe hat man eine Höhe von 360&#x202F;m erreicht. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung bei der Abfahrt:''' ''Die Strecke macht nach der rasanten Abfahrt einen engeren Schlenker zurück auf die Trasse!'' Weiter geht es auf dem Bahndamm Richtung Eiterfeld. '''Km 12:''' {{Marker | name = Aussichtspunkt südlich Eiterfeld | type= viewpoint | lat = 50.746286| long = 9.796790| wikidata = }} - Der Radweg umgeht hier einen kleineren Einschnitt. Dadurch ergibt sich der nette Aussichtspunkt, an dem zwei Bänke zur Rast einladen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Die Route umrundet nun einen Kegel, den 465&#x202F;m hohen Lichtberg. [[Bild:Kegelspielradweg_ausblick_eiterfeld_ds_wv_30_09_2011.jpg|thumb|700px|center|Blick vom Aussichtspunkt auf Eiterfeld. 2 Bänke laden hier zur Rast ein. Rechts der 465&#x202F;m hohe Kegel des Lichtberg.]] '''Km 15:'''{{Marker | name = Rastplatz Eiterfeld-Leibolz |type= shelter | lat = 50.754989 | long = 9.815619 | show = symbol}} - Der Rastplatz mit Schutzhütte liegt recht schnöde im Bereich des KFZ-Parkplatzes an der Strecke. Zuvor kommt man am schön sanierten Bahnhof Eiterfeld vorbei. Das Gebäude wird privat genutzt und ist daher verständlicherweise durch eine Sichtschutzmauer aus Bruchsteinen vom Radweg abgetrennt. In Leibolz ist die Basaltkirche mit Ihrem gotischem Altar und Holzskulpturen von 1509 sehenswert (Öffnungszeiten ?). {{Marker | name = Eiterfeld | type= village | wikidata = Q259444}} liegt 2{{nnbsp}}km nördlich der Strecke. [[Bild:Kegelspielradweg_zw_eiterfeld_und_grossentaft_ds_30_09_2011.jpg|thumb|250px|Kegelspielradweg zwischen Eiterfeld-Leibolz and Großentaft. In der Mitte am Horizont der 522&#x202F;m hohe Basaltkegel des Kleinberg.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Nach der Straßenquerung in Leibolz wird mit einen Hügel ein weiterer Einschnitt der Trasse umgangen. Hier oben erreicht der Kegelspielradweg mit 370&#x202F;m Höhe den höchsten Punkt der Route. Nun geht es fast nur noch abwärts Richtung Ulstertal. Nach dem Hügel öffnet sich die Landschaft. Der 522&#x202F;m hohe Kegel des Kleinbergs kommt in das Blickfeld. Rechterhand liegt die Hauptkette des Hessischen Kegelspiels (siehe auch Panorama oben). Vor Großentaft quert die Route auf einer erwähnenswerten Brücke noch mal eine Landstraße. '''Km 19:''' {{Marker | name = Rastplatz Großentaft |type= shelter | lat = 50.738451| long = 9.860468| show = symbol}} - Schutzhütte, Sitzgarnitur und ein kleiner Parkplatz. Ferner findet sich hier eine gepflegte {{Marker | name = öffentliche Toilette|type= toilet | lat = 50.738112| long = 9.860495| show = symbol}} (frei zugänglich). Ein paar Meter weiter fährt man am ehemaligen Bahnhof Großentaft vorbei. Das schön sanierte Bahnhofsgebäude wird ebenfalls privat genutzt. Als besondere "Gartenlaube" findet sich ein alter Güterwaggon auf dem Grundstück (von der Strecke einsehbar). [[Bild:Kegelspielradweg_kegelformen_biogasanlage_bei_treischfeld_ds_wv_10_2010.jpg|thumb|250px|Auch hier ist der Name an der Strecke Programm: Biogasanlage mit Kegelformen nahe Treischfeld.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Hinter Großentaft kommt zur Linken der Königs des Hessischen Kegelspiels ins Blickfeld: Erhaben thront der 630&#x202F;m hohe Soisberg über der ihn umgebenden Landschaft. Auf dem Berg steht ein Aussichtsturm mit Panoramablick u. a. auf das Kegelspiel. Kegel anderer Art fallen links der Strecke kurz vor Treischfeld ins Auge: Es handelt sich dabei um Teile einer Biogasanlage. Die Abdeckungen der Fermenter (=Gärreaktoren, in denen Bakterien die Biomasse in Gas umsetzen) besitzen eine Kegelform. '''Km 22:''' {{Marker | name = Abzweig ehem. Bahnhof Treischfeld |type= waypoint |group = gold | lat = 50.75229| long = 9.89006}} - kurz vor dem ehemaligen Bahnhof Treischfeld besteht eine gute Abfahrtsmöglichkeit zum Soisberg. Am Abzweig zweigt der der [[Radweg Deutsche Einheit]] ab. Über Radwegweisung ditekt auf den Berg liegen mit Stand 03-2026 keine Infos vor. Weitere Infos zum Ziel Soisberg siehe auch Tourenvorschlag [[#Tour ab Hünfeld / Burghaun zum Soisberg|hier im Artikel]]. Der Bahnhof Treischfeld selbst wird gewerblich genutzt. Die Route führt direkt am Gebäude vorbei. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Nach Treischfeld geht es meist bergab. Hier führt die Route meist neben dem Bahndamm entlang, der wohl ebenfalls aus Naturschutzgründen nicht ausgebaut wurde. Dadurch gibt es ein paar kleinere Hügel. '''Km 25:''' {{Marker | name = Ende Bahnradweg an der Brücke vor Wenigentaft |type= waypoint |group = gold | lat = 50.757927| long = 9.933765 }} - Die Brücke steht direkt an der Hessisch-Thüringischen Grenze. Die Route besitzt hier eine Spirale (über und unter der Brücke hindurch). Unten besteht Anschluss zum [[Ulstertal-Radweg]] bzw. [[Rhön-Radweg|Rhön-Radweg]]. Hier findet sich ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 50.757873| long = 9.933092| show = symbol}} und Sitzgarnitur unten an der Brücke. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Nach der Brücke geht es kurzzeitig steiler Bergauf. Auf etwa 300&#x202F;m ist der '''Weg geschottert''', da er durch ein Naturschutzgebiet führt. Links des Weges findet sich eine steile Wacholderheide. Bald öffnet sich das Tal aber wieder und der Weg verliert an Steigung. Grüsselsbach ist bald erreicht. '''Km 28: {{Marker | name = Abzweig in Grüsselsbach |type= waypoint |group = gold | lat = 50.738995| long =9.917768 }} '''. Hier hat man die „Qual der Wahl“: : → [[#1. Besuch von Rasdorf und Exkursion auf den Basaltkegel „Gehilfersberg“|1. Besuch von Rasdorf und Exkursion auf den Basaltkegel „Gehilfersberg“ ]] : → [[2. „Endschleife“ Point Alpha – Geisa – Ulstertal über Buttlar – Wenigentaft|2. „Endschleife“ Point Alpha – Geisa – Ulstertal über Buttlar – Wenigentaft]] === 1. Besuch von Rasdorf und Exkursion auf den Basaltkegel „Gehilfersberg“ === [[Bild:Hessisches_kegelspiel_rasdorf_vom_parkplatz_am_gehilfersberg_ds_wv_06_2012.jpg|thumb|300px|Blick vom Parkplatz am Gehilfersberg auf Rasdorf.]] Wenn der Name des Kegelspielradwegs Programm sein soll, sollte man diese Variante für die Rückfahrt wählen. Dazu der Wegweisung des Kegelspielradwegs nach {{Marker | name = Rasdorf | type= village | wikidata = Q624495}} folgen. Die Strecke führt über asphaltierte Feldweg leicht bergan bis zum Ort. Der Gehilfersberg rückt in das Blickfeld. Hier im Ortskern endet der Kegelspielradweg offiziell. Sehenswert sind in Rasdorf der große Dorfanger (Dorfplatz), die Stiftskirche und der Wehrfriedhof mit seiner hohen Schutzmauer. In Rasdorf bestehen auch Einkehrmöglichkeiten. Von Rasdorf aus erklimmt man nun den 453&#x202F;m hohen {{Marker | name = Gehilfersberg| type= landscape | wikidata = Q1498500}} mit seiner Wallfahrtskirche. Der Gehilfersberg gehört übrigens laut Wikipedia geografisch nicht zum Hessischem Kegelspiel. Das ist für Reisende aber weitgehend irrelevant. Von der Ortsmitte sind es über den „Gehilfersbergweg“ und über die asphaltierte Zufahrtsstraße etwa 80 steilere Höhenmeter (10 bis 12 %) bis zum Parkplatz am Waldrand auf rund 400&#x202F;m Höhe. Hier das Fahrrad abstellen, da die restlichen Höhenmeter nur zu Fuß zurück zu legen sind (Weg für Fahrräder gesperrt). Im Juni 2012 war die Wallfahrtskirche mit ihrer prunkvollen Inneneinrichtung abgeschlossen. Allerdings kann man durch die verglaste Tür etwas ins Innere schauen. 1996 wurde auf die Kirche ein Brandanschlag verübt. Nach nur einem Jahr erstrahlte der Bau aber wieder in neuem Glanz. Wer Lust auf einen kleinen Spaziergang hat, dem sei ab KFZ-Parkplatz ein Spaziergang auf dem "Aussichtsweg" am Waldrand einmal rund um den Kegel empfohlen. Es ergeben sich schöne Blicke in Richtung Hohe Rhön und vor allem auf die Hauptkette des Kegelspiels. Nach dem Besuch des Gehilfersberges bieten sich für den Rückweg folgende zwei Varianten an: :'''Variante A (länger, aber weniger Steigung):''' Entweder fährt man über geschotterte Fahrwege zurück zum Kegelspielradweg bei Großentaft. Dieser 2,5&#x202F;km lange Schotterweg zweigt bei {{coord|50.72672|9.88834|scale=20000}} in der Kurve der Zufahrtsstraße zum Parkplatz Gehilfesberg ab. Auf dem nun folgenden '''Schotterweg''' vorbei am Kleinberg hat man immer wieder Blicke hinüber auf die '''Hauptkette des Hessischen Kegelspiels'''. '''Achtung:''' Steile Abfahrt mit grobem, losem Schotter vor Großentaft. :*Gesamtkilometer für Variante A ab Hünfeld Bahnhof: '''etwa 55&#x202F;km mit etwa 270 bis 360 Höhenmeter''' (gerechnet am Gehilfersberg bis Parkplatz). :'''Variante B (kürzer, aber mehr Steigung):''' Oder man radelt abseits des Kegelspielradwegs über die '''Radroute "Via Regia"''' direkt zurück nach Hünfeld. Die Route erreicht man in Rasdorf an der Bundesstraße im Ort (An der Ampel an der Bundesstraßenrechts halten und dann gleich wieder schräg links). Von hier führt einen die Ausschilderung bis zurück nach Hünfeld. Man verlässt Rasdorf den Schildern nach auf asphaltierten Feldwegen in Richtung Hauptkette des Hessischen Kegelspiels. Im Waldbereich geht die Route in Schotterwege über (z.&#x202F;T.&nbsp;grober Schotter; Steigung Rassdorf Pass etwa 120 Höhenmeter). Auf etwa 440&#x202F;m hat man den inoffiziellen "Pass am Hübelsberg" erreicht. Im Bereich der Abfahrt werden die Schotterweg gut fahrbar, da feinerer Wegbelag. Über etwa hügeliges Gelände erreicht man über Großenbach wieder die Stadtmitte von Hünfeld. Ab der sehenswerten Klosterkirche am Stadtring ist der Bahnhof ausgeschildert. Wer möchte kann zuvor noch etwas im Stadtpark entspannen. :*Gesamtkilometer für Variante B ab Hünfeld Bahnhof: '''etwa 48&#x202F;km mit etwa 400 bis 500 Höhenmeter''' (gerechnet inklusive Abstecher bis zum Parkplatz auf dem Gehilfersberg bei Rasdorf). === 2. „Endschleife“ Point Alpha – Geisa – Ulstertal über Buttlar – Wenigentaft === Ab Grüsselsbach dazu den Wegweisern steil bergauf nach {{Marker | name = Point Alpha | type= museum | wikidata = Q318112 | url = https://www.pointalpha.com/gedenkstaette }} folgen (2,5 km mit etwa 120 Höhenmetern bei bis zu 12 bis 20&#x202F;% Steigung). Der Weg ist bis auf etwa 100&#x202F;m komplett asphaltiert. Das kurze, sehr steile Schotterstück nach der Querung der Bundesstraße am besten schieben. Oben am Denkmal, das an den kalten Krieg erinnert, hat man einen schönen Blick hinunter ins Ulstertal nach Geisa. Wer sich näher über die Gedenkstätte Point Alpha informieren möchte, kann das Museum und das Haus auf der Grenze besuchen. Von Point Alpha kann man dann nach dem Fußmarsch über den holprigen Grenzweg steil auf der stärker befahrenen Landstraße nach [[Geisa]] ins Ultertal abfahren. In Geisa bietet sich ein kurzer Abstecher in die Altstadt an. Von hier kann man die Tour z.&#x202F;B.&nbsp;[[#Rundtour ab Fulda über Kegelspiel-, Ulstertal-, und Milseburgradweg|Richtung Milseburgradweg fortsetzen.]] Sonst fährt man in Tallage über den Ulstertalradweg ab Geisa über Buttlar und Wenigentaft zurück zum Kegelspielradweg. *Gesamtkilometer ab Hünfeld Bahnhof: '''etwa 67&#x202F;km mit etwa 420 bis 450 Höhenmetern.''' [[Bild:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|thumb|600px|center|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa. Gut zu wissen: Im Bereich des Denkmals stehen zwei Holzbänke, die zur Rast einladen.]] == Streckenbezogene Tourenvorschläge == === Tour ab Hünfeld / Burghaun zum Soisberg === [[Bild:Kegelspielradweg_soisberg_bei_treischfeld_ds_wv_30_09_2011.jpg|thumb|300px|Blick vom Radweg zum Soisberg, dem König des Kegelspiels. Auf dem mit 629,9&#x202F;m höchstem "Kegel" der hessischen Kuppenrhön steht seit 2003 der 25&#x202F;m hohe Soisbergturm mit weiter Panoramarundsicht. Im Vordergrund liegt Treischfeld.]] Ein attraktives, aber durchaus anspruchsvolles Ziel am östlichen Kegelspielradweg ist der Soisberg. Auf dem mit 629,9&#x202F;m höchstem "Kegel" der hessischen Kuppenrhön steht seit 2003 der 25&#x202F;m hohe {{Marker | name = Soisbergturm | type= viewpoint| wikidata = Q104767381}} mit weiter Panoramarundsicht. * Von Hünfeld auf dem Kegelspielradweg bis zum ehemaligen Bahnhof Treischfeld fahren (19 km auf dem Bahntrassenradweg). * Von hier über Wirtschaftswege nach Unterufhausen am Fuße des Soisberg. * Ab Unterufhausen steile Auffahrt über Wirtschaftswege in Kehren bis zum Wald. *Laut Openstreetmap (Stand 10-2011) muss man die letzten Meter bis zum Turm wohl zu Fuß zurücklegen. Bis direkt zum Turm ist nur ein Wanderpfad eingezeichnet. Detaillierte Wegekenntnis liegt mit Stand 10-2011 nicht vor. *Streckenlänge: Etwa 28&#x202F;km einfach am Bahnhof Hünfeld. Wer zurück die Kreisstraße Ufhausen-Leibolz nutzt kann den Rückweg um 7&#x202F;km abkürzen. Ab Bahnhof Burghaun (noch RMV-Gebiet) ist die Tour mit Abkürzung auf dem Rückweg insgesamt sogar nur etwa 41 - 42&#x202F;km lang. === Rundtour ab Fulda über Kegelspiel-, Ulstertal-, und Milseburgradweg === [[Bild:Geisa_Blick_ueber_die_ulster_zur_altstadt_ds_wv_30_09_2011.jpg|thumb|300px|Blick über die Ulster zur Altstadt von Geisa. An der blauen Fußgängerbrücke steht übrigens als Rastplatz eine Bank-Tisch-Kombination (bei {{coord|50.71411|9.95288|scale=10000}})]] Die Rundtour eignet sich auch gut für eine attraktive Wochenendtour mit kürzeren Etappen. Dann bleibt auch mehr Zeit für die Sehenswürdigkeiten z.&#x202F;B.&nbsp;Besichtigung des Museums von Point Alpha, der Altstädte von Geisa und Tann und des Rhöner Freilichtmuseums in Tann. Das gemütliche Rhönstädtchen [[Tann (Rhön)|Tann]] auf halber Strecke bietet sich zur Übernachtung an. Alternativ kann man auch in [[Geisa]] übernachten, das allerdings schon nach 30&#x202F;km ab Hünfeld zu finden ist. * Bahnfahrt ab Fulda bis Hünfeld * Fahrt über den Kegelspielradweg bis ins Ulstertal * Zuvor kann man optional [https://www.pointalpha.com/gedenkstaette Point Alpha] besuchen (dann am besten wie oben in der Streckenbeschreibung beschrieben über Grüsselsbach zu Point Alpha fahren). * {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} mit seiner Altstadt rund um den Marktplatz lädt zum Stop ein (Altstadt etwas abseits der Route). * weiter geht es entlang der [[Ulstertal-Radweg|Ulster]] aufwärts über Schleid und Motzlar nach Tann. * Hier lädt das historische Rhönstädtchen {{Marker | name = [[Tann (Rhön)|Tann]] | type= town | wikidata = Q585043}} auf etwa halber Strecke zur Besichtigung ein. ''Einkehr und Verpflegung auf halber Strecke:'' In Tann findet sich für Selbstversorger auch ein Supermarkt direkt an der Strecke. Einkehrmöglichkeiten findet man in der Altstadt von Tann, die etwas oberhalb der Route am Berg liegt. Der kurze Abstecher zum Marktplatz mit Kirche und Freilichtmuseum lohnt aber in jedem Fall auch ohne Einkehr. * Rückfahrt über den [[Milseburgradweg|Milseburgradweg]] mit dem längsten Radtunnel Deutschlands nach {{Marker | name = Fulda | type= town | wikidata = Q3963}}. * Vom Endpunkt des Milseburgradwegs dem R 3 über einen letzten kleinen Hügel in das Zentrum von Fulda folgen. Im Bereich des Stadtzentrum ist der Abzweig vom R 3 zum Hauptbahnhof ausgeschildert. * Wer [[Fulda]] noch nicht kennt und wenn noch etwas Zeit ist: Abstecher zum Dom, dem Schloss und in die historische Stadtmitte. * '''Streckenlänge: etwa 83&#x202F;km mit etwa 450 bis 500 Höhenmeter'''; fast durchgehend asphaltierte Wege; 2/3 der Strecke sind Bahntrassenradwege. * -> ''kompletter Kreis zurück nach Hünfeld:'' Vom Milseburgradweg kurz vor Götzenhof auf den Haunetalradweg wechseln. Dieser bringt einem nach 14&#x202F;km zurück nach Hünfeld. Unterwegs kommt man noch am Haunestausee vorbei. Dann etwa 95&#x202F;km mit in etwa den gleichen Höhenmetern. === Die "Plusoption" für Sportliche: Runde ab Ulstertal zum Oechsenbahn- bzw. Emberg-Radweg === Bei {{Marker | name = Buttlar (Thüringen) | type= village | wikidata = Q659036}} im Ulstertal zweigt der 10&#x202F;km lange Oechsenbahn-Radweg vom Ulstertal-Radweg ab. Der recht unbekannte Bahntrassenradweg ist Teil des Emberg-Radwegs, der das Ulstertal mit dem Feldatal verbindet. Er liegt abseits der großen Touristenpfade. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sein Ostende routentechnisch etwas in der Luft hängt. Die asphaltierte Strecke überwindet von Buttlar auf 260&#x202F;m über dem Meer etwa 150 Höhenmeter bis zum 410&#x202F;m hoch gelegenem Endpunkt bei {{Marker | name =Niederoechsen | type= village | wikidata = Q1988325}}. Weitere Infos mit Bildern zum Weg siehe hier auf der privaten Seite [https://www.bahntrassenradwege.de/index.php?page=oechsenbahn-radweg www.bahntrassenradwege.de] von Karl Schlemmer. Für die Rückkehr empfiehlt Karl Schlemmer auf seiner Seite u. a. die Rückfahrt über die Weiler Lenders, Gerstengrund, Zitters, Kranlücken nach Schleid im Ulstertal. Die Strecke führt landschaftlich schön z.&#x202F;T.&nbsp;über Wirtschaftswege, meist aber über wenig befahrene Landstraßen. Von Niederoschen steigt die Route südlich von Lenders auf bis zu 650&#x202F;m Höhe an. Dann folgt eine lang gezogene, 10&#x202F;km lange Abfahrt durch die oben genannten Dörfer hinunter ins Ulstertal nach Schleid. Die Rückkehr ist durch das Ultertal über Geisa zum Kegelspielradweg bei Wenigentaft möglich. Laut Luftbild in Google Earth scheint die gesamte Strecke asphaltiert zu sein. ''Wegekenntnis von vor Ort liegt aber nicht vor.'' Wer die Runde mal abgefahren ist, kann hier gerne Näheres ergänzen (z.&#x202F;B.&nbsp;Bilder). Streckenlänge der Rundtour ab Rastplatz "Brücke bei Wenigenhaft": 35 bis 36 km. Mit dem Kegelspielradweg ab Hünfeld ist man dann insgesamt '''bei 85&#x202F;km mit grob geschätzten 650 bis 700 Höhenmetern.''' == Sicherheit == Auf dem Kegelspielradweg befinden sich Stand 2026 diverse Drängelgitter. Die Sperren stehen so weit auseinander, dass man mit Kinderanhänger in der Regel schiebend durchkommen müsste. Für ein sehr großeres Gespann mit Liegetrike und 2 m langem [[w:Fahrradwohnwagen|Fahrradwohnwagen]] könnte es aber eng werden, bzw. die Sperren sind damit teilweise evtl. nicht passierbar. Sonst: Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == *Über den '''[[Ulstertal-Radweg|Ulster-Radweg]]''' bzw. [[Rhön-Radweg|Rhön-Radweg]] an die Werra bzw. in die Hohe [[Rhön]] == Literatur- und Kartenhinweise == * ADFC Regionalkarte Traumhafte E-Bike-Touren in der Rhön 1:75.000, Auflage 2025, {{ISBN|978-3969902653}} == Siehe auch == Lust auf mehr Bahntrassenradeln bekommen? Weitere Bahnradwege sind [[Bahntrassenradwege|hier gelistet]]. == Weblinks == * [http://www.kegelspielradweg.de '''www.kegelspielradweg.de'''] - offizielle Seite des Radwegs * [https://www.bahntrassenradwege.de/index.php?page=kegelspielradweg-3 '''Kegelspielradweg auf www.bahntrassenradwege.de'''] - einige Routeninfos und sehenswerte Bilddokumentation auch vom Bau der Strecke. Im präzisen Höhenprofil von Karl Schlemmer kann man gut die "sonstigen Hügel" erkennen. * [http://www.achim-bartoschek.de/details/he3_04.htm?w '''Kegelspielradweg auf Bahntrassenradeln.de'''] - privates Bahntrassenarchiv von Achim Bartoschek <!--{{PortalLink|Portal:Fahrrad}}--> {{IstIn|Radrouten in Hessen}} [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-4}} {{Radweg|kat=Radwege in Hessen}} cul7ecu2hj6pvhcixz2g7i12d8sxf0a 1794616 1794615 2026-08-06T07:45:39Z Dirk Schmidt 15181 /* Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten */ 1794616 wikitext text/x-wiki {| class="galleryTable" |- |[[Bild:Kegelspiel_rw_klausmarbach_viadukt_seite_wv_d_schmidt_06_2007.jpg|thumb|200px|Viadukt Klausmarbach von der Seite]] |-´ |[[Bild:Kegelspiel_rw_klausmarbach_viadukt_oben_wv_d_schmidt_06_2007.jpg|thumb|200px|Auf dem Viadukt Klausmarbach]] |- |} Der Kegelspielradweg ist ein gut ausgebauter Bahntrassen-Radweg in der Hessischen [[Rhön|Kuppenrhön]]. Er verbindet [[Hünfeld]] im Haunetal mit Wenigentaft im Thüringer Ulstertal. Entlang der landschaftlich schönen Strecke ist die Kuppenrhön der Hauptdarsteller. Die Strecke wurde am 27.04.2007 eröffnet. Der Radweg steht seit dem in der hessischen Rhön etwas im Schatten seines älteren Bruders &ndash; nämlich des bereits 2003 eröffneten Milseburgradwegs mit seinem bekannten Bahntunnel. Aber im Gegenteil: Der Kegelspielradweg braucht sich nicht zu verstecken: Es gibt an und im Bereich der Strecke genügend zu entdecken. Wer sportlich ist kann ohnehin ohne Probleme Kegelspiel- und Milseburgradweg an einem Tag absolvieren. == Streckenprofil == *'''Länge: 27 km''' *'''Ausschilderung:''' normgerechte, streckenbezogene Wegweisung ist vorhanden. *'''Steigungen:''' geringere längere Steigungen der Bahntrasse (etwa 2 bis maximal 4 %) sind vorhanden. Obwohl die Route ein Bahntrassenradweg ist, besitzt der Weg zusätzlich einige Hügel (z.&#x202F;T.&nbsp;mit geschätzten 6-8 % Steigungen), da einige Einschnitte aus Naturschutzgründen nicht in den Trassenausbau mit einbezogen wurden. Vorteil dieser Routenführung ist aber, dass man seitlich oben der Bahntrasse am sonnigem Feld entlang radelt und nicht im kühlen, schattigen Einschnitt. Im offiziellen Höhenprofil der Strecke sind diese Hügel nicht enthalten. Das Profil auf den Infotafeln zeigt dagegen ein "mustergültiges" Höhenprofil eines Bahntrassenradwegs mit etwa 100 Höhenmeter ab Hünfeld. *'''Wegzustand:''' Der Weg besitzt größtenteils eine Feinasphaltdecke. Ein kurzer Abschnitt zwischen Wenigentaft und Grüsselbach ist nur ein gesplitteter Feldweg. *'''Verkehrsbelastung:''' verkehrsfrei *'''Geeignetes Fahrrad:''' Alltagsrad mit 7-Gangnabe ist ausreichend. *'''Familieneignung:''' ja *'''Inlinereignung:''' ja, allerdings muss ''das Bremsen unbedingt sicher beherrscht werden können'', da die Strecke zum Teil steilere Hügel mit Kurven enthält. == Hintergrund == {{infobox|Das Offene Buch|Seit Frühjahr 2009 gibt es am Kegelspielradweg das "offene Buch". An 22 Standorten an der Strecke wird mit Redewendungen an den regionalen Dialekt &ndash; die Rhöner Mundart &ndash; erinnert. Das "offene Buch" kann auch digital auf Kegelspielradweg.de [http://www.kegelspielradweg.de/index5.php eingesehen werden.]}} Die 26,4&#x202F;km lange Bahnstrecke Hünfeld - Wenigentaft-Mansbach wurde zwischen 1901 und 1906 erbaut. Die Einweihung erfolgte am 1. Dezember 1906. In den 1930er Jahren plante man den zweigleisigen Ausbau der Strecke. Dieser wurde aber während des II. Weltkrieges 1942 eingestellt. Mit der deutschen Teilung im kalten Krieg war das Schicksal der Bahnstrecke im Prinzip bereits besiegelt. 1945 wurde der Verkehr zwischen Wenigentaft und Treischfeld im Bereich der ehemaligen innerdeutschen Grenze eingestellt. Im hessischen Teil der Strecke verkehrten zwischen Hünfeld und Treischfeld auf 21,6&#x202F;km der Strecke noch bis zum 28. Mai 1972 Personenzüge. Der Güterverkehr wurde noch etwas länger betreiben. 1992 wurde schließlich die Bahnstrecke still gelegt. Eine Dokumentation der ehemaligen Bahnstrecke, aus der auch die obigen Daten stammen, ist auf der privaten Seite [http://www.vergessene-bahnen.de/Ex505.htm www.vergessene-bahnen.de] von Dr. Reiner Schuft zu finden. Gezeigt wird die Strecke in der sehenswerten Bilddokumentation u. a. 2001 im stillgelegten Zustand noch ohne Radweg. Zwischen 2002 und 2007 wurde der Kegelspielradweg durch die an der Strecke liegenden Orte errichtet. Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Kegelspielradweg sind die Stadt Hünfeld sowie die Gemeinden Burghaun, Eiterfeld und Rasdorf. Die Baukosten betrugen laut Seite der Strecke 5,3 Mio €. Einen Großteil davon übernahm das Land Hessen als Förderung. Auch der Landkreis Fulda unterstützte mit Fördergeldern das Projekt. Im "Standardwerk" Bahntrassenradeln.de von Dr Achim Bartoschek hat die Route übrigens die maximal mögliche Anzahl von "Punkten" erreicht (4 von 4 roten Fahrrädern -> "''Die absoluten Highlights der Bahntrassenradwege, die man einfach einmal gefahren sein muss.''"). Damit hat die Route von einen der führenden Experten auf diesem Gebiet eine sehr gute Empfehlung erhalten ([http://www.achim-bartoschek.de/details/he3_04.htm?w Siehe hier]). [[bild:Kegelspielradweg_pano_d_schmidt_06_2007.jpg|700px|thumb|center|Der Namensgeber des Radwegs: Die Kuppenrhön am Kegelspielradweg zwischen Eiterfeld-Leibolz und Großentaft. Links der 525&#x202F;m hohe Rückersberg und weiter rechts hinten der 465&#x202F;m hohe Lichtberg.]] == Anreise == {{mapframe| name = Karte des Kegelspielradweg: Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken.}} {{Mapshape|wikidata=Q1737813|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} === Öffentliche Verkehrsmittel === * Mit der Regionalbahn bis {{Marker | name =Bahnhof Hünfeld | type= rail | wikidata = Q15107193|url = https://www.bahnhof.de/huenfeld}} an der Strecke Fulda - Kassel. Die [https://www.rmv.de/ RMV] - [https://www.nvv.de/ NVV] Grenze befindet sich übrigens zwischen Burghaun und Haunetal-Neukirchen. Wer hessenweit in der Gruppe bis zu 5 Personen anreist nutzt am besten das Hessenticket. Die Fahrradmitnahme ist sowohl im RMV, wie auch beim NVV kostenfrei. Vom Bahnhof gibt es eine Radwegweisung, die bis zum Beginn des Radwegs im Industriegebiet nördlich der Stadt führt. === Mit dem Fahrrad === * Über den [[Haunetal-Radweg|Haunetal-Radweg]] * Über den [[Ulstertal-Radweg|Ulstertal-Radweg]] === Auf der Straße === * Die Autobahn A 7 (Kassel - Fulda) an der Ausfahrt Hünfeld / Schlitz (Nr 90)verlassen. Von hier Richtung [[Hünfeld]] fahren. In Hünfeld auf die B 27 wechseln und westlich an der Stadt vorbeifahren. Am Verzweig zur B 84 abfahren und dann gleich in das Industriegebiet abbiegen. Im Industriegebiet gibt es am Streckenanfang einen {{Marker | name = Parkplatz am Kegelspielradweg | type= parking | lat = 50.68986| long =9.75462 }} (zu finden an der Wellastraße). == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Kegelspielradweg_schutzhuette_kegelform_bei_huenfeld_ds_wv_10_2010.jpg|thumb|250px|An der Strecke ist der Name Programm: Am Streckenbeginn am Parkplatz in Hünfeld findet sich diese Schutzhütte in Kegelform.]] Die Kilometrierung hier im Artikel bezieht sich auf den Bahnhof Hünfeld und ist '''nicht identisch''' mit den kleinen, weißen Kilometerschildern direkt an der Strecke. '''Km 0:''' {{Marker | name =Bahnhof Hünfeld | type= rail | wikidata = Q15107193|url = https://www.bahnhof.de/huenfeld | show = copy}} - In {{Marker | name = Hünfeld | type= town | wikidata = Q569692}} findet sich direkt am Bahnhof die erste Infotafel zum Kegelspielradweg. Ferner gibt es eine Radwegweisung, die zum 1,1&#x202F;km entfernten Radweganfang im Industriegebiet führt. In der Bahnhofshalle findet man ''öffentliche Toiletten'', die frei zugänglich sind, sofern der Bahnhof geöffnet hat. : → In Hünfeld besteht ferner Anschluss an den [[Haunetal-Radweg|Haunetal-Radweg]]. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Vom Bahnhof aus führt die Wegweisung auf der innerörtlichen Hauptstraße Richtung Norden zum Industriegebiet. Zum Teil geht die Strecke über schmale Bordsteinradwege. '''Km 2,0:''' {{Marker | name = Streckenbeginn Kegelspielradweg am Parkplatz |type= waypoint |group = gold | lat = 50.690276| long = 9.754212 }} - Eigentlicher Radwegbeginn auf der Bahntrasse im Industriegebiet. Hier liegt etwas südlich der Parkplatz mit einer '''Schutzhütte in Kegelform.''' :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Nach der Unterquerung der Nordumgehung von Hünfeld tritt das erste man das typische Fahrgefühl eines Bahntrassenradweges auf. Die Route führt leicht ansteigend zum ehemaligen Ostbahnhof von Burghaun. Von hier oben hat man daher schon einen attraktiven Talblick ins Haunetal. [[Bild:Kegelspielradweg_ehem_ostbahnhof_burghaun_ds_wv_30_09_2011.jpg|thumb|250px|Kegelspielradweg am ehemaligen Ostbahnhof Burghaun: Blick auf das Cafe "Die Bimel" mit Biergarten in einem alten Eisenbahnwaggon. Im Volksmund erhielt die Bahn den Namen "Die Bimbel", da sich der Zug an Bahnübergängen und Haltepunkten immer mit Gebimmel bemerkbar machte.]] '''Km 4:''' {{Marker | name = Rastplatz "Ostbahnhof Burghaun" |type= waypoint |group = gold | lat = 50.701350 | long = 9.735520}} - Am ehemaligen Ostbahnhof von {{Marker | name = Burghaun | type= village | wikidata = Q519974}} steht ein historischer Wagen. Dieser wird als '''Café mit angeschlossenem Biergarten''' genutzt (schöner Blick auf Burghaun). Geöffnet ist: Mo - Sa ab 12:30 Uhr, So ab 11 Uhr (bei Regen können Öffnungszeiten [https://bimbelonline.de.tl/-Oe-ffnungszeiten.htm laut Lokalseite] abweichen). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Bis zur nächsten Sehenswürdigkeit ist es nicht weit: '''Km 6:''' {{Marker | name = Viadukt Klausmarbach |type= bridge | group =see | lat = 50.713329| long = 9.726596}} - größte Brücke der Strecke. Die imposante Sandsteinbogenbrücke ist 130&#x202F;m lang und bis zu 32&#x202F;m hoch. Das Bauwerk liegt eingebettet in ein bewaldetes Tal. Auf der Brücke gibt es einen '''Rastplatz (ohne Wetterschutz)'''. Eine Tafel mit historischen Aufnahmen informiert zum Bauwerk. Die Sandsteinbogenbrücke ist 32&#x202F;m hoch und besitzt 5 Bögen mit je 18&#x202F;m Breite. An der Brücke ist gut der Plan zu erkennen, die Strecke mal zweigleisig auszubauen. 1938 wurde die Brücke um eine sandsteinverblendete Betonbogenbrücke seitlich erweitert. Die Dimensionen des Bauwerks kommen von oben gar nicht so richtig zur Geltung. Schaut man von den Brückenenden an der nach innen gekrümmten Seite, so kann man zumindest etwas die Größe des Bauwerks erahnen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Weiter radelt man leicht ansteigend durch den Wald Richtung Steinbach. '''Km 8:''' {{Marker | name = Erlebnisrastplatz "Grillplatz Steinbach" |type= shelter | lat = 50.723297| long = 9.735351 | show = symbol}} - Durch den Förderverein Siegels-Steinbruch-Steinbach liebevoll eingerichteter Rastplatz in einem alten Sandsteinbruch. Es gibt diverse Sitzgelegenheiten, eine hölzerne Spaßkegelbahn und einen Spielplatz. Schutzhütte im Grillbereich. Die Grilleinrichtungen des öffentlich zugänglichen Platzes können auch von Gruppen gemietet werden. Weitere Informationen und Kontakt siehe [https://www.grillplatz-steinbach.de Seite des Grillplatzes]. Es ist auch eine E-Bike-Ladestation vorhanden (4 Schukosteckdosen laut Seite des Grillplatzes). Openstreetmap verzeichnet auch Toiletten. Der Zugang zu den Toiletten ist unbekannt. Erfahrungsgemäßig sind Toiletten an mietbaren Grillplätzen meist nur für die Mieter zugänglich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Höhe {{Marker | name = Steinbach | type= village | wikidata = Q1528499}} gibt es zwei Straßenquerungen mit Umlaufsperren. '''Km 9:''' {{Marker | name = Rastplatz "Steinbach" |type= shelter | lat = 50.731254 | long = 9.748607| show = symbol}} - Rastplatz mit Schutzhütte und Sitzgarnitur am östlichen Ortsrand von Steinbach. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Östlich von Steinbach verlässt die Route für etwa einem Kilometer die Bahntrasse. Ein längerer Einschnitt wurde aus Naturschutzgründen nicht ausgebaut. So besitzt die Strecke hier einen erwähnenswerten Hügel mit etwa 20 Höhenmetern. Oben am Feldrand auf der Kuppe hat man eine Höhe von 360&#x202F;m erreicht. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung bei der Abfahrt:''' ''Die Strecke macht nach der rasanten Abfahrt einen engeren Schlenker zurück auf die Trasse!'' Weiter geht es auf dem Bahndamm Richtung Eiterfeld. '''Km 12:''' {{Marker | name = Aussichtspunkt südlich Eiterfeld | type= viewpoint | lat = 50.746286| long = 9.796790| wikidata = }} - Der Radweg umgeht hier einen kleineren Einschnitt. Dadurch ergibt sich der nette Aussichtspunkt, an dem zwei Bänke zur Rast einladen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Die Route umrundet nun einen Kegel, den 465&#x202F;m hohen Lichtberg. [[Bild:Kegelspielradweg_ausblick_eiterfeld_ds_wv_30_09_2011.jpg|thumb|700px|center|Blick vom Aussichtspunkt auf Eiterfeld. 2 Bänke laden hier zur Rast ein. Rechts der 465&#x202F;m hohe Kegel des Lichtberg.]] '''Km 15:'''{{Marker | name = Rastplatz Eiterfeld-Leibolz |type= shelter | lat = 50.754989 | long = 9.815619 | show = symbol}} - Der Rastplatz mit Schutzhütte liegt recht schnöde im Bereich des KFZ-Parkplatzes an der Strecke. Zuvor kommt man am schön sanierten Bahnhof Eiterfeld vorbei. Das Gebäude wird privat genutzt und ist daher verständlicherweise durch eine Sichtschutzmauer aus Bruchsteinen vom Radweg abgetrennt. In Leibolz ist die Basaltkirche mit Ihrem gotischem Altar und Holzskulpturen von 1509 sehenswert (Öffnungszeiten ?). {{Marker | name = Eiterfeld | type= village | wikidata = Q259444}} liegt 2{{nnbsp}}km nördlich der Strecke. [[Bild:Kegelspielradweg_zw_eiterfeld_und_grossentaft_ds_30_09_2011.jpg|thumb|250px|Kegelspielradweg zwischen Eiterfeld-Leibolz and Großentaft. In der Mitte am Horizont der 522&#x202F;m hohe Basaltkegel des Kleinberg.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Nach der Straßenquerung in Leibolz wird mit einen Hügel ein weiterer Einschnitt der Trasse umgangen. Hier oben erreicht der Kegelspielradweg mit 370&#x202F;m Höhe den höchsten Punkt der Route. Nun geht es fast nur noch abwärts Richtung Ulstertal. Nach dem Hügel öffnet sich die Landschaft. Der 522&#x202F;m hohe Kegel des Kleinbergs kommt in das Blickfeld. Rechterhand liegt die Hauptkette des Hessischen Kegelspiels (siehe auch Panorama oben). Vor Großentaft quert die Route auf einer erwähnenswerten Brücke noch mal eine Landstraße. '''Km 19:''' {{Marker | name = Rastplatz Großentaft |type= shelter | lat = 50.738451| long = 9.860468| show = symbol}} - Schutzhütte, Sitzgarnitur und ein kleiner Parkplatz. Ferner findet sich hier eine gepflegte {{Marker | name = öffentliche Toilette|type= toilet | lat = 50.738112| long = 9.860495| show = symbol}} (frei zugänglich). Ein paar Meter weiter fährt man am ehemaligen Bahnhof Großentaft vorbei. Das schön sanierte Bahnhofsgebäude wird ebenfalls privat genutzt. Als besondere "Gartenlaube" findet sich ein alter Güterwaggon auf dem Grundstück (von der Strecke einsehbar). [[Bild:Kegelspielradweg_kegelformen_biogasanlage_bei_treischfeld_ds_wv_10_2010.jpg|thumb|250px|Auch hier ist der Name an der Strecke Programm: Biogasanlage mit Kegelformen nahe Treischfeld.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Hinter Großentaft kommt zur Linken der Königs des Hessischen Kegelspiels ins Blickfeld: Erhaben thront der 630&#x202F;m hohe Soisberg über der ihn umgebenden Landschaft. Auf dem Berg steht ein Aussichtsturm mit Panoramablick u. a. auf das Kegelspiel. Kegel anderer Art fallen links der Strecke kurz vor Treischfeld ins Auge: Es handelt sich dabei um Teile einer Biogasanlage. Die Abdeckungen der Fermenter (=Gärreaktoren, in denen Bakterien die Biomasse in Gas umsetzen) besitzen eine Kegelform. '''Km 22:''' {{Marker | name = Abzweig ehem. Bahnhof Treischfeld |type= waypoint |group = gold | lat = 50.75229| long = 9.89006}} - kurz vor dem ehemaligen Bahnhof Treischfeld besteht eine gute Abfahrtsmöglichkeit zum Soisberg. Am Abzweig zweigt der der [[Radweg Deutsche Einheit]] ab. Über Radwegweisung ditekt auf den Berg liegen mit Stand 03-2026 keine Infos vor. Weitere Infos zum Ziel Soisberg siehe auch Tourenvorschlag [[#Tour ab Hünfeld / Burghaun zum Soisberg|hier im Artikel]]. Der Bahnhof Treischfeld selbst wird gewerblich genutzt. Die Route führt direkt am Gebäude vorbei. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Nach Treischfeld geht es meist bergab. Hier führt die Route meist neben dem Bahndamm entlang, der wohl ebenfalls aus Naturschutzgründen nicht ausgebaut wurde. Dadurch gibt es ein paar kleinere Hügel. '''Km 25:''' {{Marker | name = Ende Bahnradweg an der Brücke vor Wenigentaft |type= waypoint |group = gold | lat = 50.757927| long = 9.933765 }} - Die Brücke steht direkt an der Hessisch-Thüringischen Grenze. Die Route besitzt hier eine Spirale (über und unter der Brücke hindurch). Unten besteht Anschluss zum [[Ulstertal-Radweg]] bzw. [[Rhön-Radweg|Rhön-Radweg]]. Hier findet sich ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 50.757873| long = 9.933092| show = symbol}} und Sitzgarnitur unten an der Brücke. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Nach der Brücke geht es kurzzeitig steiler Bergauf. Auf etwa 300&#x202F;m ist der '''Weg geschottert''', da er durch ein Naturschutzgebiet führt. Links des Weges findet sich eine steile Wacholderheide. Bald öffnet sich das Tal aber wieder und der Weg verliert an Steigung. Grüsselsbach ist bald erreicht. '''Km 28: {{Marker | name = Abzweig in Grüsselsbach |type= waypoint |group = gold | lat = 50.738995| long =9.917768 }} '''. Hier hat man die „Qual der Wahl“: : → [[#1. Besuch von Rasdorf und Exkursion auf den Basaltkegel „Gehilfersberg“|1. Besuch von Rasdorf und Exkursion auf den Basaltkegel „Gehilfersberg“ ]] : → [[#2. „Endschleife“ Point Alpha – Geisa – Ulstertal über Buttlar – Wenigentaft|2. „Endschleife“ Point Alpha – Geisa – Ulstertal über Buttlar – Wenigentaft]] === 1. Besuch von Rasdorf und Exkursion auf den Basaltkegel „Gehilfersberg“ === [[Bild:Hessisches_kegelspiel_rasdorf_vom_parkplatz_am_gehilfersberg_ds_wv_06_2012.jpg|thumb|300px|Blick vom Parkplatz am Gehilfersberg auf Rasdorf.]] Wenn der Name des Kegelspielradwegs Programm sein soll, sollte man diese Variante für die Rückfahrt wählen. Dazu der Wegweisung des Kegelspielradwegs nach {{Marker | name = Rasdorf | type= village | wikidata = Q624495}} folgen. Die Strecke führt über asphaltierte Feldweg leicht bergan bis zum Ort. Der Gehilfersberg rückt in das Blickfeld. Hier im Ortskern endet der Kegelspielradweg offiziell. Sehenswert sind in Rasdorf der große Dorfanger (Dorfplatz), die Stiftskirche und der Wehrfriedhof mit seiner hohen Schutzmauer. In Rasdorf bestehen auch Einkehrmöglichkeiten. Von Rasdorf aus erklimmt man nun den 453&#x202F;m hohen {{Marker | name = Gehilfersberg| type= landscape | wikidata = Q1498500}} mit seiner Wallfahrtskirche. Der Gehilfersberg gehört übrigens laut Wikipedia geografisch nicht zum Hessischem Kegelspiel. Das ist für Reisende aber weitgehend irrelevant. Von der Ortsmitte sind es über den „Gehilfersbergweg“ und über die asphaltierte Zufahrtsstraße etwa 80 steilere Höhenmeter (10 bis 12 %) bis zum Parkplatz am Waldrand auf rund 400&#x202F;m Höhe. Hier das Fahrrad abstellen, da die restlichen Höhenmeter nur zu Fuß zurück zu legen sind (Weg für Fahrräder gesperrt). Im Juni 2012 war die Wallfahrtskirche mit ihrer prunkvollen Inneneinrichtung abgeschlossen. Allerdings kann man durch die verglaste Tür etwas ins Innere schauen. 1996 wurde auf die Kirche ein Brandanschlag verübt. Nach nur einem Jahr erstrahlte der Bau aber wieder in neuem Glanz. Wer Lust auf einen kleinen Spaziergang hat, dem sei ab KFZ-Parkplatz ein Spaziergang auf dem "Aussichtsweg" am Waldrand einmal rund um den Kegel empfohlen. Es ergeben sich schöne Blicke in Richtung Hohe Rhön und vor allem auf die Hauptkette des Kegelspiels. Nach dem Besuch des Gehilfersberges bieten sich für den Rückweg folgende zwei Varianten an: :'''Variante A (länger, aber weniger Steigung):''' Entweder fährt man über geschotterte Fahrwege zurück zum Kegelspielradweg bei Großentaft. Dieser 2,5&#x202F;km lange Schotterweg zweigt bei {{coord|50.72672|9.88834|scale=20000}} in der Kurve der Zufahrtsstraße zum Parkplatz Gehilfesberg ab. Auf dem nun folgenden '''Schotterweg''' vorbei am Kleinberg hat man immer wieder Blicke hinüber auf die '''Hauptkette des Hessischen Kegelspiels'''. '''Achtung:''' Steile Abfahrt mit grobem, losem Schotter vor Großentaft. :*Gesamtkilometer für Variante A ab Hünfeld Bahnhof: '''etwa 55&#x202F;km mit etwa 270 bis 360 Höhenmeter''' (gerechnet am Gehilfersberg bis Parkplatz). :'''Variante B (kürzer, aber mehr Steigung):''' Oder man radelt abseits des Kegelspielradwegs über die '''Radroute "Via Regia"''' direkt zurück nach Hünfeld. Die Route erreicht man in Rasdorf an der Bundesstraße im Ort (An der Ampel an der Bundesstraßenrechts halten und dann gleich wieder schräg links). Von hier führt einen die Ausschilderung bis zurück nach Hünfeld. Man verlässt Rasdorf den Schildern nach auf asphaltierten Feldwegen in Richtung Hauptkette des Hessischen Kegelspiels. Im Waldbereich geht die Route in Schotterwege über (z.&#x202F;T.&nbsp;grober Schotter; Steigung Rassdorf Pass etwa 120 Höhenmeter). Auf etwa 440&#x202F;m hat man den inoffiziellen "Pass am Hübelsberg" erreicht. Im Bereich der Abfahrt werden die Schotterweg gut fahrbar, da feinerer Wegbelag. Über etwa hügeliges Gelände erreicht man über Großenbach wieder die Stadtmitte von Hünfeld. Ab der sehenswerten Klosterkirche am Stadtring ist der Bahnhof ausgeschildert. Wer möchte kann zuvor noch etwas im Stadtpark entspannen. :*Gesamtkilometer für Variante B ab Hünfeld Bahnhof: '''etwa 48&#x202F;km mit etwa 400 bis 500 Höhenmeter''' (gerechnet inklusive Abstecher bis zum Parkplatz auf dem Gehilfersberg bei Rasdorf). === 2. „Endschleife“ Point Alpha – Geisa – Ulstertal über Buttlar – Wenigentaft === Ab Grüsselsbach dazu den Wegweisern steil bergauf nach {{Marker | name = Point Alpha | type= museum | wikidata = Q318112 | url = https://www.pointalpha.com/gedenkstaette }} folgen (2,5 km mit etwa 120 Höhenmetern bei bis zu 12 bis 20&#x202F;% Steigung). Der Weg ist bis auf etwa 100&#x202F;m komplett asphaltiert. Das kurze, sehr steile Schotterstück nach der Querung der Bundesstraße am besten schieben. Oben am Denkmal, das an den kalten Krieg erinnert, hat man einen schönen Blick hinunter ins Ulstertal nach Geisa. Wer sich näher über die Gedenkstätte Point Alpha informieren möchte, kann das Museum und das Haus auf der Grenze besuchen. Von Point Alpha kann man dann nach dem Fußmarsch über den holprigen Grenzweg steil auf der stärker befahrenen Landstraße nach [[Geisa]] ins Ultertal abfahren. In Geisa bietet sich ein kurzer Abstecher in die Altstadt an. Von hier kann man die Tour z.&#x202F;B.&nbsp;[[#Rundtour ab Fulda über Kegelspiel-, Ulstertal-, und Milseburgradweg|Richtung Milseburgradweg fortsetzen.]] Sonst fährt man in Tallage über den Ulstertalradweg ab Geisa über Buttlar und Wenigentaft zurück zum Kegelspielradweg. *Gesamtkilometer ab Hünfeld Bahnhof: '''etwa 67&#x202F;km mit etwa 420 bis 450 Höhenmetern.''' [[Bild:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|thumb|600px|center|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa. Gut zu wissen: Im Bereich des Denkmals stehen zwei Holzbänke, die zur Rast einladen.]] == Streckenbezogene Tourenvorschläge == === Tour ab Hünfeld / Burghaun zum Soisberg === [[Bild:Kegelspielradweg_soisberg_bei_treischfeld_ds_wv_30_09_2011.jpg|thumb|300px|Blick vom Radweg zum Soisberg, dem König des Kegelspiels. Auf dem mit 629,9&#x202F;m höchstem "Kegel" der hessischen Kuppenrhön steht seit 2003 der 25&#x202F;m hohe Soisbergturm mit weiter Panoramarundsicht. Im Vordergrund liegt Treischfeld.]] Ein attraktives, aber durchaus anspruchsvolles Ziel am östlichen Kegelspielradweg ist der Soisberg. Auf dem mit 629,9&#x202F;m höchstem "Kegel" der hessischen Kuppenrhön steht seit 2003 der 25&#x202F;m hohe {{Marker | name = Soisbergturm | type= viewpoint| wikidata = Q104767381}} mit weiter Panoramarundsicht. * Von Hünfeld auf dem Kegelspielradweg bis zum ehemaligen Bahnhof Treischfeld fahren (19 km auf dem Bahntrassenradweg). * Von hier über Wirtschaftswege nach Unterufhausen am Fuße des Soisberg. * Ab Unterufhausen steile Auffahrt über Wirtschaftswege in Kehren bis zum Wald. *Laut Openstreetmap (Stand 10-2011) muss man die letzten Meter bis zum Turm wohl zu Fuß zurücklegen. Bis direkt zum Turm ist nur ein Wanderpfad eingezeichnet. Detaillierte Wegekenntnis liegt mit Stand 10-2011 nicht vor. *Streckenlänge: Etwa 28&#x202F;km einfach am Bahnhof Hünfeld. Wer zurück die Kreisstraße Ufhausen-Leibolz nutzt kann den Rückweg um 7&#x202F;km abkürzen. Ab Bahnhof Burghaun (noch RMV-Gebiet) ist die Tour mit Abkürzung auf dem Rückweg insgesamt sogar nur etwa 41 - 42&#x202F;km lang. === Rundtour ab Fulda über Kegelspiel-, Ulstertal-, und Milseburgradweg === [[Bild:Geisa_Blick_ueber_die_ulster_zur_altstadt_ds_wv_30_09_2011.jpg|thumb|300px|Blick über die Ulster zur Altstadt von Geisa. An der blauen Fußgängerbrücke steht übrigens als Rastplatz eine Bank-Tisch-Kombination (bei {{coord|50.71411|9.95288|scale=10000}})]] Die Rundtour eignet sich auch gut für eine attraktive Wochenendtour mit kürzeren Etappen. Dann bleibt auch mehr Zeit für die Sehenswürdigkeiten z.&#x202F;B.&nbsp;Besichtigung des Museums von Point Alpha, der Altstädte von Geisa und Tann und des Rhöner Freilichtmuseums in Tann. Das gemütliche Rhönstädtchen [[Tann (Rhön)|Tann]] auf halber Strecke bietet sich zur Übernachtung an. Alternativ kann man auch in [[Geisa]] übernachten, das allerdings schon nach 30&#x202F;km ab Hünfeld zu finden ist. * Bahnfahrt ab Fulda bis Hünfeld * Fahrt über den Kegelspielradweg bis ins Ulstertal * Zuvor kann man optional [https://www.pointalpha.com/gedenkstaette Point Alpha] besuchen (dann am besten wie oben in der Streckenbeschreibung beschrieben über Grüsselsbach zu Point Alpha fahren). * {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} mit seiner Altstadt rund um den Marktplatz lädt zum Stop ein (Altstadt etwas abseits der Route). * weiter geht es entlang der [[Ulstertal-Radweg|Ulster]] aufwärts über Schleid und Motzlar nach Tann. * Hier lädt das historische Rhönstädtchen {{Marker | name = [[Tann (Rhön)|Tann]] | type= town | wikidata = Q585043}} auf etwa halber Strecke zur Besichtigung ein. ''Einkehr und Verpflegung auf halber Strecke:'' In Tann findet sich für Selbstversorger auch ein Supermarkt direkt an der Strecke. Einkehrmöglichkeiten findet man in der Altstadt von Tann, die etwas oberhalb der Route am Berg liegt. Der kurze Abstecher zum Marktplatz mit Kirche und Freilichtmuseum lohnt aber in jedem Fall auch ohne Einkehr. * Rückfahrt über den [[Milseburgradweg|Milseburgradweg]] mit dem längsten Radtunnel Deutschlands nach {{Marker | name = Fulda | type= town | wikidata = Q3963}}. * Vom Endpunkt des Milseburgradwegs dem R 3 über einen letzten kleinen Hügel in das Zentrum von Fulda folgen. Im Bereich des Stadtzentrum ist der Abzweig vom R 3 zum Hauptbahnhof ausgeschildert. * Wer [[Fulda]] noch nicht kennt und wenn noch etwas Zeit ist: Abstecher zum Dom, dem Schloss und in die historische Stadtmitte. * '''Streckenlänge: etwa 83&#x202F;km mit etwa 450 bis 500 Höhenmeter'''; fast durchgehend asphaltierte Wege; 2/3 der Strecke sind Bahntrassenradwege. * -> ''kompletter Kreis zurück nach Hünfeld:'' Vom Milseburgradweg kurz vor Götzenhof auf den Haunetalradweg wechseln. Dieser bringt einem nach 14&#x202F;km zurück nach Hünfeld. Unterwegs kommt man noch am Haunestausee vorbei. Dann etwa 95&#x202F;km mit in etwa den gleichen Höhenmetern. === Die "Plusoption" für Sportliche: Runde ab Ulstertal zum Oechsenbahn- bzw. Emberg-Radweg === Bei {{Marker | name = Buttlar (Thüringen) | type= village | wikidata = Q659036}} im Ulstertal zweigt der 10&#x202F;km lange Oechsenbahn-Radweg vom Ulstertal-Radweg ab. Der recht unbekannte Bahntrassenradweg ist Teil des Emberg-Radwegs, der das Ulstertal mit dem Feldatal verbindet. Er liegt abseits der großen Touristenpfade. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sein Ostende routentechnisch etwas in der Luft hängt. Die asphaltierte Strecke überwindet von Buttlar auf 260&#x202F;m über dem Meer etwa 150 Höhenmeter bis zum 410&#x202F;m hoch gelegenem Endpunkt bei {{Marker | name =Niederoechsen | type= village | wikidata = Q1988325}}. Weitere Infos mit Bildern zum Weg siehe hier auf der privaten Seite [https://www.bahntrassenradwege.de/index.php?page=oechsenbahn-radweg www.bahntrassenradwege.de] von Karl Schlemmer. Für die Rückkehr empfiehlt Karl Schlemmer auf seiner Seite u. a. die Rückfahrt über die Weiler Lenders, Gerstengrund, Zitters, Kranlücken nach Schleid im Ulstertal. Die Strecke führt landschaftlich schön z.&#x202F;T.&nbsp;über Wirtschaftswege, meist aber über wenig befahrene Landstraßen. Von Niederoschen steigt die Route südlich von Lenders auf bis zu 650&#x202F;m Höhe an. Dann folgt eine lang gezogene, 10&#x202F;km lange Abfahrt durch die oben genannten Dörfer hinunter ins Ulstertal nach Schleid. Die Rückkehr ist durch das Ultertal über Geisa zum Kegelspielradweg bei Wenigentaft möglich. Laut Luftbild in Google Earth scheint die gesamte Strecke asphaltiert zu sein. ''Wegekenntnis von vor Ort liegt aber nicht vor.'' Wer die Runde mal abgefahren ist, kann hier gerne Näheres ergänzen (z.&#x202F;B.&nbsp;Bilder). Streckenlänge der Rundtour ab Rastplatz "Brücke bei Wenigenhaft": 35 bis 36 km. Mit dem Kegelspielradweg ab Hünfeld ist man dann insgesamt '''bei 85&#x202F;km mit grob geschätzten 650 bis 700 Höhenmetern.''' == Sicherheit == Auf dem Kegelspielradweg befinden sich Stand 2026 diverse Drängelgitter. Die Sperren stehen so weit auseinander, dass man mit Kinderanhänger in der Regel schiebend durchkommen müsste. Für ein sehr großeres Gespann mit Liegetrike und 2 m langem [[w:Fahrradwohnwagen|Fahrradwohnwagen]] könnte es aber eng werden, bzw. die Sperren sind damit teilweise evtl. nicht passierbar. Sonst: Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == *Über den '''[[Ulstertal-Radweg|Ulster-Radweg]]''' bzw. [[Rhön-Radweg|Rhön-Radweg]] an die Werra bzw. in die Hohe [[Rhön]] == Literatur- und Kartenhinweise == * ADFC Regionalkarte Traumhafte E-Bike-Touren in der Rhön 1:75.000, Auflage 2025, {{ISBN|978-3969902653}} == Siehe auch == Lust auf mehr Bahntrassenradeln bekommen? Weitere Bahnradwege sind [[Bahntrassenradwege|hier gelistet]]. == Weblinks == * [http://www.kegelspielradweg.de '''www.kegelspielradweg.de'''] - offizielle Seite des Radwegs * [https://www.bahntrassenradwege.de/index.php?page=kegelspielradweg-3 '''Kegelspielradweg auf www.bahntrassenradwege.de'''] - einige Routeninfos und sehenswerte Bilddokumentation auch vom Bau der Strecke. Im präzisen Höhenprofil von Karl Schlemmer kann man gut die "sonstigen Hügel" erkennen. * [http://www.achim-bartoschek.de/details/he3_04.htm?w '''Kegelspielradweg auf Bahntrassenradeln.de'''] - privates Bahntrassenarchiv von Achim Bartoschek <!--{{PortalLink|Portal:Fahrrad}}--> {{IstIn|Radrouten in Hessen}} [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-4}} {{Radweg|kat=Radwege in Hessen}} qytvsl14wcmkaimlxdk90bgd54fyptj 1794618 1794616 2026-08-06T07:48:46Z Dirk Schmidt 15181 /* Sicherheit */ 1794618 wikitext text/x-wiki {| class="galleryTable" |- |[[Bild:Kegelspiel_rw_klausmarbach_viadukt_seite_wv_d_schmidt_06_2007.jpg|thumb|200px|Viadukt Klausmarbach von der Seite]] |-´ |[[Bild:Kegelspiel_rw_klausmarbach_viadukt_oben_wv_d_schmidt_06_2007.jpg|thumb|200px|Auf dem Viadukt Klausmarbach]] |- |} Der Kegelspielradweg ist ein gut ausgebauter Bahntrassen-Radweg in der Hessischen [[Rhön|Kuppenrhön]]. Er verbindet [[Hünfeld]] im Haunetal mit Wenigentaft im Thüringer Ulstertal. Entlang der landschaftlich schönen Strecke ist die Kuppenrhön der Hauptdarsteller. Die Strecke wurde am 27.04.2007 eröffnet. Der Radweg steht seit dem in der hessischen Rhön etwas im Schatten seines älteren Bruders &ndash; nämlich des bereits 2003 eröffneten Milseburgradwegs mit seinem bekannten Bahntunnel. Aber im Gegenteil: Der Kegelspielradweg braucht sich nicht zu verstecken: Es gibt an und im Bereich der Strecke genügend zu entdecken. Wer sportlich ist kann ohnehin ohne Probleme Kegelspiel- und Milseburgradweg an einem Tag absolvieren. == Streckenprofil == *'''Länge: 27 km''' *'''Ausschilderung:''' normgerechte, streckenbezogene Wegweisung ist vorhanden. *'''Steigungen:''' geringere längere Steigungen der Bahntrasse (etwa 2 bis maximal 4 %) sind vorhanden. Obwohl die Route ein Bahntrassenradweg ist, besitzt der Weg zusätzlich einige Hügel (z.&#x202F;T.&nbsp;mit geschätzten 6-8 % Steigungen), da einige Einschnitte aus Naturschutzgründen nicht in den Trassenausbau mit einbezogen wurden. Vorteil dieser Routenführung ist aber, dass man seitlich oben der Bahntrasse am sonnigem Feld entlang radelt und nicht im kühlen, schattigen Einschnitt. Im offiziellen Höhenprofil der Strecke sind diese Hügel nicht enthalten. Das Profil auf den Infotafeln zeigt dagegen ein "mustergültiges" Höhenprofil eines Bahntrassenradwegs mit etwa 100 Höhenmeter ab Hünfeld. *'''Wegzustand:''' Der Weg besitzt größtenteils eine Feinasphaltdecke. Ein kurzer Abschnitt zwischen Wenigentaft und Grüsselbach ist nur ein gesplitteter Feldweg. *'''Verkehrsbelastung:''' verkehrsfrei *'''Geeignetes Fahrrad:''' Alltagsrad mit 7-Gangnabe ist ausreichend. *'''Familieneignung:''' ja *'''Inlinereignung:''' ja, allerdings muss ''das Bremsen unbedingt sicher beherrscht werden können'', da die Strecke zum Teil steilere Hügel mit Kurven enthält. == Hintergrund == {{infobox|Das Offene Buch|Seit Frühjahr 2009 gibt es am Kegelspielradweg das "offene Buch". An 22 Standorten an der Strecke wird mit Redewendungen an den regionalen Dialekt &ndash; die Rhöner Mundart &ndash; erinnert. Das "offene Buch" kann auch digital auf Kegelspielradweg.de [http://www.kegelspielradweg.de/index5.php eingesehen werden.]}} Die 26,4&#x202F;km lange Bahnstrecke Hünfeld - Wenigentaft-Mansbach wurde zwischen 1901 und 1906 erbaut. Die Einweihung erfolgte am 1. Dezember 1906. In den 1930er Jahren plante man den zweigleisigen Ausbau der Strecke. Dieser wurde aber während des II. Weltkrieges 1942 eingestellt. Mit der deutschen Teilung im kalten Krieg war das Schicksal der Bahnstrecke im Prinzip bereits besiegelt. 1945 wurde der Verkehr zwischen Wenigentaft und Treischfeld im Bereich der ehemaligen innerdeutschen Grenze eingestellt. Im hessischen Teil der Strecke verkehrten zwischen Hünfeld und Treischfeld auf 21,6&#x202F;km der Strecke noch bis zum 28. Mai 1972 Personenzüge. Der Güterverkehr wurde noch etwas länger betreiben. 1992 wurde schließlich die Bahnstrecke still gelegt. Eine Dokumentation der ehemaligen Bahnstrecke, aus der auch die obigen Daten stammen, ist auf der privaten Seite [http://www.vergessene-bahnen.de/Ex505.htm www.vergessene-bahnen.de] von Dr. Reiner Schuft zu finden. Gezeigt wird die Strecke in der sehenswerten Bilddokumentation u. a. 2001 im stillgelegten Zustand noch ohne Radweg. Zwischen 2002 und 2007 wurde der Kegelspielradweg durch die an der Strecke liegenden Orte errichtet. Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Kegelspielradweg sind die Stadt Hünfeld sowie die Gemeinden Burghaun, Eiterfeld und Rasdorf. Die Baukosten betrugen laut Seite der Strecke 5,3 Mio €. Einen Großteil davon übernahm das Land Hessen als Förderung. Auch der Landkreis Fulda unterstützte mit Fördergeldern das Projekt. Im "Standardwerk" Bahntrassenradeln.de von Dr Achim Bartoschek hat die Route übrigens die maximal mögliche Anzahl von "Punkten" erreicht (4 von 4 roten Fahrrädern -> "''Die absoluten Highlights der Bahntrassenradwege, die man einfach einmal gefahren sein muss.''"). Damit hat die Route von einen der führenden Experten auf diesem Gebiet eine sehr gute Empfehlung erhalten ([http://www.achim-bartoschek.de/details/he3_04.htm?w Siehe hier]). [[bild:Kegelspielradweg_pano_d_schmidt_06_2007.jpg|700px|thumb|center|Der Namensgeber des Radwegs: Die Kuppenrhön am Kegelspielradweg zwischen Eiterfeld-Leibolz und Großentaft. Links der 525&#x202F;m hohe Rückersberg und weiter rechts hinten der 465&#x202F;m hohe Lichtberg.]] == Anreise == {{mapframe| name = Karte des Kegelspielradweg: Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken.}} {{Mapshape|wikidata=Q1737813|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} === Öffentliche Verkehrsmittel === * Mit der Regionalbahn bis {{Marker | name =Bahnhof Hünfeld | type= rail | wikidata = Q15107193|url = https://www.bahnhof.de/huenfeld}} an der Strecke Fulda - Kassel. Die [https://www.rmv.de/ RMV] - [https://www.nvv.de/ NVV] Grenze befindet sich übrigens zwischen Burghaun und Haunetal-Neukirchen. Wer hessenweit in der Gruppe bis zu 5 Personen anreist nutzt am besten das Hessenticket. Die Fahrradmitnahme ist sowohl im RMV, wie auch beim NVV kostenfrei. Vom Bahnhof gibt es eine Radwegweisung, die bis zum Beginn des Radwegs im Industriegebiet nördlich der Stadt führt. === Mit dem Fahrrad === * Über den [[Haunetal-Radweg|Haunetal-Radweg]] * Über den [[Ulstertal-Radweg|Ulstertal-Radweg]] === Auf der Straße === * Die Autobahn A 7 (Kassel - Fulda) an der Ausfahrt Hünfeld / Schlitz (Nr 90)verlassen. Von hier Richtung [[Hünfeld]] fahren. In Hünfeld auf die B 27 wechseln und westlich an der Stadt vorbeifahren. Am Verzweig zur B 84 abfahren und dann gleich in das Industriegebiet abbiegen. Im Industriegebiet gibt es am Streckenanfang einen {{Marker | name = Parkplatz am Kegelspielradweg | type= parking | lat = 50.68986| long =9.75462 }} (zu finden an der Wellastraße). == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Kegelspielradweg_schutzhuette_kegelform_bei_huenfeld_ds_wv_10_2010.jpg|thumb|250px|An der Strecke ist der Name Programm: Am Streckenbeginn am Parkplatz in Hünfeld findet sich diese Schutzhütte in Kegelform.]] Die Kilometrierung hier im Artikel bezieht sich auf den Bahnhof Hünfeld und ist '''nicht identisch''' mit den kleinen, weißen Kilometerschildern direkt an der Strecke. '''Km 0:''' {{Marker | name =Bahnhof Hünfeld | type= rail | wikidata = Q15107193|url = https://www.bahnhof.de/huenfeld | show = copy}} - In {{Marker | name = Hünfeld | type= town | wikidata = Q569692}} findet sich direkt am Bahnhof die erste Infotafel zum Kegelspielradweg. Ferner gibt es eine Radwegweisung, die zum 1,1&#x202F;km entfernten Radweganfang im Industriegebiet führt. In der Bahnhofshalle findet man ''öffentliche Toiletten'', die frei zugänglich sind, sofern der Bahnhof geöffnet hat. : → In Hünfeld besteht ferner Anschluss an den [[Haunetal-Radweg|Haunetal-Radweg]]. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Vom Bahnhof aus führt die Wegweisung auf der innerörtlichen Hauptstraße Richtung Norden zum Industriegebiet. Zum Teil geht die Strecke über schmale Bordsteinradwege. '''Km 2,0:''' {{Marker | name = Streckenbeginn Kegelspielradweg am Parkplatz |type= waypoint |group = gold | lat = 50.690276| long = 9.754212 }} - Eigentlicher Radwegbeginn auf der Bahntrasse im Industriegebiet. Hier liegt etwas südlich der Parkplatz mit einer '''Schutzhütte in Kegelform.''' :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Nach der Unterquerung der Nordumgehung von Hünfeld tritt das erste man das typische Fahrgefühl eines Bahntrassenradweges auf. Die Route führt leicht ansteigend zum ehemaligen Ostbahnhof von Burghaun. Von hier oben hat man daher schon einen attraktiven Talblick ins Haunetal. [[Bild:Kegelspielradweg_ehem_ostbahnhof_burghaun_ds_wv_30_09_2011.jpg|thumb|250px|Kegelspielradweg am ehemaligen Ostbahnhof Burghaun: Blick auf das Cafe "Die Bimel" mit Biergarten in einem alten Eisenbahnwaggon. Im Volksmund erhielt die Bahn den Namen "Die Bimbel", da sich der Zug an Bahnübergängen und Haltepunkten immer mit Gebimmel bemerkbar machte.]] '''Km 4:''' {{Marker | name = Rastplatz "Ostbahnhof Burghaun" |type= waypoint |group = gold | lat = 50.701350 | long = 9.735520}} - Am ehemaligen Ostbahnhof von {{Marker | name = Burghaun | type= village | wikidata = Q519974}} steht ein historischer Wagen. Dieser wird als '''Café mit angeschlossenem Biergarten''' genutzt (schöner Blick auf Burghaun). Geöffnet ist: Mo - Sa ab 12:30 Uhr, So ab 11 Uhr (bei Regen können Öffnungszeiten [https://bimbelonline.de.tl/-Oe-ffnungszeiten.htm laut Lokalseite] abweichen). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Bis zur nächsten Sehenswürdigkeit ist es nicht weit: '''Km 6:''' {{Marker | name = Viadukt Klausmarbach |type= bridge | group =see | lat = 50.713329| long = 9.726596}} - größte Brücke der Strecke. Die imposante Sandsteinbogenbrücke ist 130&#x202F;m lang und bis zu 32&#x202F;m hoch. Das Bauwerk liegt eingebettet in ein bewaldetes Tal. Auf der Brücke gibt es einen '''Rastplatz (ohne Wetterschutz)'''. Eine Tafel mit historischen Aufnahmen informiert zum Bauwerk. Die Sandsteinbogenbrücke ist 32&#x202F;m hoch und besitzt 5 Bögen mit je 18&#x202F;m Breite. An der Brücke ist gut der Plan zu erkennen, die Strecke mal zweigleisig auszubauen. 1938 wurde die Brücke um eine sandsteinverblendete Betonbogenbrücke seitlich erweitert. Die Dimensionen des Bauwerks kommen von oben gar nicht so richtig zur Geltung. Schaut man von den Brückenenden an der nach innen gekrümmten Seite, so kann man zumindest etwas die Größe des Bauwerks erahnen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Weiter radelt man leicht ansteigend durch den Wald Richtung Steinbach. '''Km 8:''' {{Marker | name = Erlebnisrastplatz "Grillplatz Steinbach" |type= shelter | lat = 50.723297| long = 9.735351 | show = symbol}} - Durch den Förderverein Siegels-Steinbruch-Steinbach liebevoll eingerichteter Rastplatz in einem alten Sandsteinbruch. Es gibt diverse Sitzgelegenheiten, eine hölzerne Spaßkegelbahn und einen Spielplatz. Schutzhütte im Grillbereich. Die Grilleinrichtungen des öffentlich zugänglichen Platzes können auch von Gruppen gemietet werden. Weitere Informationen und Kontakt siehe [https://www.grillplatz-steinbach.de Seite des Grillplatzes]. Es ist auch eine E-Bike-Ladestation vorhanden (4 Schukosteckdosen laut Seite des Grillplatzes). Openstreetmap verzeichnet auch Toiletten. Der Zugang zu den Toiletten ist unbekannt. Erfahrungsgemäßig sind Toiletten an mietbaren Grillplätzen meist nur für die Mieter zugänglich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Höhe {{Marker | name = Steinbach | type= village | wikidata = Q1528499}} gibt es zwei Straßenquerungen mit Umlaufsperren. '''Km 9:''' {{Marker | name = Rastplatz "Steinbach" |type= shelter | lat = 50.731254 | long = 9.748607| show = symbol}} - Rastplatz mit Schutzhütte und Sitzgarnitur am östlichen Ortsrand von Steinbach. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Östlich von Steinbach verlässt die Route für etwa einem Kilometer die Bahntrasse. Ein längerer Einschnitt wurde aus Naturschutzgründen nicht ausgebaut. So besitzt die Strecke hier einen erwähnenswerten Hügel mit etwa 20 Höhenmetern. Oben am Feldrand auf der Kuppe hat man eine Höhe von 360&#x202F;m erreicht. [[File:Zeichen_101_-_Gefahrstelle,_StVO_1970.svg|20px]] '''Achtung bei der Abfahrt:''' ''Die Strecke macht nach der rasanten Abfahrt einen engeren Schlenker zurück auf die Trasse!'' Weiter geht es auf dem Bahndamm Richtung Eiterfeld. '''Km 12:''' {{Marker | name = Aussichtspunkt südlich Eiterfeld | type= viewpoint | lat = 50.746286| long = 9.796790| wikidata = }} - Der Radweg umgeht hier einen kleineren Einschnitt. Dadurch ergibt sich der nette Aussichtspunkt, an dem zwei Bänke zur Rast einladen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Die Route umrundet nun einen Kegel, den 465&#x202F;m hohen Lichtberg. [[Bild:Kegelspielradweg_ausblick_eiterfeld_ds_wv_30_09_2011.jpg|thumb|700px|center|Blick vom Aussichtspunkt auf Eiterfeld. 2 Bänke laden hier zur Rast ein. Rechts der 465&#x202F;m hohe Kegel des Lichtberg.]] '''Km 15:'''{{Marker | name = Rastplatz Eiterfeld-Leibolz |type= shelter | lat = 50.754989 | long = 9.815619 | show = symbol}} - Der Rastplatz mit Schutzhütte liegt recht schnöde im Bereich des KFZ-Parkplatzes an der Strecke. Zuvor kommt man am schön sanierten Bahnhof Eiterfeld vorbei. Das Gebäude wird privat genutzt und ist daher verständlicherweise durch eine Sichtschutzmauer aus Bruchsteinen vom Radweg abgetrennt. In Leibolz ist die Basaltkirche mit Ihrem gotischem Altar und Holzskulpturen von 1509 sehenswert (Öffnungszeiten ?). {{Marker | name = Eiterfeld | type= village | wikidata = Q259444}} liegt 2{{nnbsp}}km nördlich der Strecke. [[Bild:Kegelspielradweg_zw_eiterfeld_und_grossentaft_ds_30_09_2011.jpg|thumb|250px|Kegelspielradweg zwischen Eiterfeld-Leibolz and Großentaft. In der Mitte am Horizont der 522&#x202F;m hohe Basaltkegel des Kleinberg.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Nach der Straßenquerung in Leibolz wird mit einen Hügel ein weiterer Einschnitt der Trasse umgangen. Hier oben erreicht der Kegelspielradweg mit 370&#x202F;m Höhe den höchsten Punkt der Route. Nun geht es fast nur noch abwärts Richtung Ulstertal. Nach dem Hügel öffnet sich die Landschaft. Der 522&#x202F;m hohe Kegel des Kleinbergs kommt in das Blickfeld. Rechterhand liegt die Hauptkette des Hessischen Kegelspiels (siehe auch Panorama oben). Vor Großentaft quert die Route auf einer erwähnenswerten Brücke noch mal eine Landstraße. '''Km 19:''' {{Marker | name = Rastplatz Großentaft |type= shelter | lat = 50.738451| long = 9.860468| show = symbol}} - Schutzhütte, Sitzgarnitur und ein kleiner Parkplatz. Ferner findet sich hier eine gepflegte {{Marker | name = öffentliche Toilette|type= toilet | lat = 50.738112| long = 9.860495| show = symbol}} (frei zugänglich). Ein paar Meter weiter fährt man am ehemaligen Bahnhof Großentaft vorbei. Das schön sanierte Bahnhofsgebäude wird ebenfalls privat genutzt. Als besondere "Gartenlaube" findet sich ein alter Güterwaggon auf dem Grundstück (von der Strecke einsehbar). [[Bild:Kegelspielradweg_kegelformen_biogasanlage_bei_treischfeld_ds_wv_10_2010.jpg|thumb|250px|Auch hier ist der Name an der Strecke Programm: Biogasanlage mit Kegelformen nahe Treischfeld.]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Hinter Großentaft kommt zur Linken der Königs des Hessischen Kegelspiels ins Blickfeld: Erhaben thront der 630&#x202F;m hohe Soisberg über der ihn umgebenden Landschaft. Auf dem Berg steht ein Aussichtsturm mit Panoramablick u. a. auf das Kegelspiel. Kegel anderer Art fallen links der Strecke kurz vor Treischfeld ins Auge: Es handelt sich dabei um Teile einer Biogasanlage. Die Abdeckungen der Fermenter (=Gärreaktoren, in denen Bakterien die Biomasse in Gas umsetzen) besitzen eine Kegelform. '''Km 22:''' {{Marker | name = Abzweig ehem. Bahnhof Treischfeld |type= waypoint |group = gold | lat = 50.75229| long = 9.89006}} - kurz vor dem ehemaligen Bahnhof Treischfeld besteht eine gute Abfahrtsmöglichkeit zum Soisberg. Am Abzweig zweigt der der [[Radweg Deutsche Einheit]] ab. Über Radwegweisung ditekt auf den Berg liegen mit Stand 03-2026 keine Infos vor. Weitere Infos zum Ziel Soisberg siehe auch Tourenvorschlag [[#Tour ab Hünfeld / Burghaun zum Soisberg|hier im Artikel]]. Der Bahnhof Treischfeld selbst wird gewerblich genutzt. Die Route führt direkt am Gebäude vorbei. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Nach Treischfeld geht es meist bergab. Hier führt die Route meist neben dem Bahndamm entlang, der wohl ebenfalls aus Naturschutzgründen nicht ausgebaut wurde. Dadurch gibt es ein paar kleinere Hügel. '''Km 25:''' {{Marker | name = Ende Bahnradweg an der Brücke vor Wenigentaft |type= waypoint |group = gold | lat = 50.757927| long = 9.933765 }} - Die Brücke steht direkt an der Hessisch-Thüringischen Grenze. Die Route besitzt hier eine Spirale (über und unter der Brücke hindurch). Unten besteht Anschluss zum [[Ulstertal-Radweg]] bzw. [[Rhön-Radweg|Rhön-Radweg]]. Hier findet sich ein {{Marker | name = Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 50.757873| long = 9.933092| show = symbol}} und Sitzgarnitur unten an der Brücke. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> Nach der Brücke geht es kurzzeitig steiler Bergauf. Auf etwa 300&#x202F;m ist der '''Weg geschottert''', da er durch ein Naturschutzgebiet führt. Links des Weges findet sich eine steile Wacholderheide. Bald öffnet sich das Tal aber wieder und der Weg verliert an Steigung. Grüsselsbach ist bald erreicht. '''Km 28: {{Marker | name = Abzweig in Grüsselsbach |type= waypoint |group = gold | lat = 50.738995| long =9.917768 }} '''. Hier hat man die „Qual der Wahl“: : → [[#1. Besuch von Rasdorf und Exkursion auf den Basaltkegel „Gehilfersberg“|1. Besuch von Rasdorf und Exkursion auf den Basaltkegel „Gehilfersberg“ ]] : → [[#2. „Endschleife“ Point Alpha – Geisa – Ulstertal über Buttlar – Wenigentaft|2. „Endschleife“ Point Alpha – Geisa – Ulstertal über Buttlar – Wenigentaft]] === 1. Besuch von Rasdorf und Exkursion auf den Basaltkegel „Gehilfersberg“ === [[Bild:Hessisches_kegelspiel_rasdorf_vom_parkplatz_am_gehilfersberg_ds_wv_06_2012.jpg|thumb|300px|Blick vom Parkplatz am Gehilfersberg auf Rasdorf.]] Wenn der Name des Kegelspielradwegs Programm sein soll, sollte man diese Variante für die Rückfahrt wählen. Dazu der Wegweisung des Kegelspielradwegs nach {{Marker | name = Rasdorf | type= village | wikidata = Q624495}} folgen. Die Strecke führt über asphaltierte Feldweg leicht bergan bis zum Ort. Der Gehilfersberg rückt in das Blickfeld. Hier im Ortskern endet der Kegelspielradweg offiziell. Sehenswert sind in Rasdorf der große Dorfanger (Dorfplatz), die Stiftskirche und der Wehrfriedhof mit seiner hohen Schutzmauer. In Rasdorf bestehen auch Einkehrmöglichkeiten. Von Rasdorf aus erklimmt man nun den 453&#x202F;m hohen {{Marker | name = Gehilfersberg| type= landscape | wikidata = Q1498500}} mit seiner Wallfahrtskirche. Der Gehilfersberg gehört übrigens laut Wikipedia geografisch nicht zum Hessischem Kegelspiel. Das ist für Reisende aber weitgehend irrelevant. Von der Ortsmitte sind es über den „Gehilfersbergweg“ und über die asphaltierte Zufahrtsstraße etwa 80 steilere Höhenmeter (10 bis 12 %) bis zum Parkplatz am Waldrand auf rund 400&#x202F;m Höhe. Hier das Fahrrad abstellen, da die restlichen Höhenmeter nur zu Fuß zurück zu legen sind (Weg für Fahrräder gesperrt). Im Juni 2012 war die Wallfahrtskirche mit ihrer prunkvollen Inneneinrichtung abgeschlossen. Allerdings kann man durch die verglaste Tür etwas ins Innere schauen. 1996 wurde auf die Kirche ein Brandanschlag verübt. Nach nur einem Jahr erstrahlte der Bau aber wieder in neuem Glanz. Wer Lust auf einen kleinen Spaziergang hat, dem sei ab KFZ-Parkplatz ein Spaziergang auf dem "Aussichtsweg" am Waldrand einmal rund um den Kegel empfohlen. Es ergeben sich schöne Blicke in Richtung Hohe Rhön und vor allem auf die Hauptkette des Kegelspiels. Nach dem Besuch des Gehilfersberges bieten sich für den Rückweg folgende zwei Varianten an: :'''Variante A (länger, aber weniger Steigung):''' Entweder fährt man über geschotterte Fahrwege zurück zum Kegelspielradweg bei Großentaft. Dieser 2,5&#x202F;km lange Schotterweg zweigt bei {{coord|50.72672|9.88834|scale=20000}} in der Kurve der Zufahrtsstraße zum Parkplatz Gehilfesberg ab. Auf dem nun folgenden '''Schotterweg''' vorbei am Kleinberg hat man immer wieder Blicke hinüber auf die '''Hauptkette des Hessischen Kegelspiels'''. '''Achtung:''' Steile Abfahrt mit grobem, losem Schotter vor Großentaft. :*Gesamtkilometer für Variante A ab Hünfeld Bahnhof: '''etwa 55&#x202F;km mit etwa 270 bis 360 Höhenmeter''' (gerechnet am Gehilfersberg bis Parkplatz). :'''Variante B (kürzer, aber mehr Steigung):''' Oder man radelt abseits des Kegelspielradwegs über die '''Radroute "Via Regia"''' direkt zurück nach Hünfeld. Die Route erreicht man in Rasdorf an der Bundesstraße im Ort (An der Ampel an der Bundesstraßenrechts halten und dann gleich wieder schräg links). Von hier führt einen die Ausschilderung bis zurück nach Hünfeld. Man verlässt Rasdorf den Schildern nach auf asphaltierten Feldwegen in Richtung Hauptkette des Hessischen Kegelspiels. Im Waldbereich geht die Route in Schotterwege über (z.&#x202F;T.&nbsp;grober Schotter; Steigung Rassdorf Pass etwa 120 Höhenmeter). Auf etwa 440&#x202F;m hat man den inoffiziellen "Pass am Hübelsberg" erreicht. Im Bereich der Abfahrt werden die Schotterweg gut fahrbar, da feinerer Wegbelag. Über etwa hügeliges Gelände erreicht man über Großenbach wieder die Stadtmitte von Hünfeld. Ab der sehenswerten Klosterkirche am Stadtring ist der Bahnhof ausgeschildert. Wer möchte kann zuvor noch etwas im Stadtpark entspannen. :*Gesamtkilometer für Variante B ab Hünfeld Bahnhof: '''etwa 48&#x202F;km mit etwa 400 bis 500 Höhenmeter''' (gerechnet inklusive Abstecher bis zum Parkplatz auf dem Gehilfersberg bei Rasdorf). === 2. „Endschleife“ Point Alpha – Geisa – Ulstertal über Buttlar – Wenigentaft === Ab Grüsselsbach dazu den Wegweisern steil bergauf nach {{Marker | name = Point Alpha | type= museum | wikidata = Q318112 | url = https://www.pointalpha.com/gedenkstaette }} folgen (2,5 km mit etwa 120 Höhenmetern bei bis zu 12 bis 20&#x202F;% Steigung). Der Weg ist bis auf etwa 100&#x202F;m komplett asphaltiert. Das kurze, sehr steile Schotterstück nach der Querung der Bundesstraße am besten schieben. Oben am Denkmal, das an den kalten Krieg erinnert, hat man einen schönen Blick hinunter ins Ulstertal nach Geisa. Wer sich näher über die Gedenkstätte Point Alpha informieren möchte, kann das Museum und das Haus auf der Grenze besuchen. Von Point Alpha kann man dann nach dem Fußmarsch über den holprigen Grenzweg steil auf der stärker befahrenen Landstraße nach [[Geisa]] ins Ultertal abfahren. In Geisa bietet sich ein kurzer Abstecher in die Altstadt an. Von hier kann man die Tour z.&#x202F;B.&nbsp;[[#Rundtour ab Fulda über Kegelspiel-, Ulstertal-, und Milseburgradweg|Richtung Milseburgradweg fortsetzen.]] Sonst fährt man in Tallage über den Ulstertalradweg ab Geisa über Buttlar und Wenigentaft zurück zum Kegelspielradweg. *Gesamtkilometer ab Hünfeld Bahnhof: '''etwa 67&#x202F;km mit etwa 420 bis 450 Höhenmetern.''' [[Bild:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|thumb|600px|center|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa. Gut zu wissen: Im Bereich des Denkmals stehen zwei Holzbänke, die zur Rast einladen.]] == Streckenbezogene Tourenvorschläge == === Tour ab Hünfeld / Burghaun zum Soisberg === [[Bild:Kegelspielradweg_soisberg_bei_treischfeld_ds_wv_30_09_2011.jpg|thumb|300px|Blick vom Radweg zum Soisberg, dem König des Kegelspiels. Auf dem mit 629,9&#x202F;m höchstem "Kegel" der hessischen Kuppenrhön steht seit 2003 der 25&#x202F;m hohe Soisbergturm mit weiter Panoramarundsicht. Im Vordergrund liegt Treischfeld.]] Ein attraktives, aber durchaus anspruchsvolles Ziel am östlichen Kegelspielradweg ist der Soisberg. Auf dem mit 629,9&#x202F;m höchstem "Kegel" der hessischen Kuppenrhön steht seit 2003 der 25&#x202F;m hohe {{Marker | name = Soisbergturm | type= viewpoint| wikidata = Q104767381}} mit weiter Panoramarundsicht. * Von Hünfeld auf dem Kegelspielradweg bis zum ehemaligen Bahnhof Treischfeld fahren (19 km auf dem Bahntrassenradweg). * Von hier über Wirtschaftswege nach Unterufhausen am Fuße des Soisberg. * Ab Unterufhausen steile Auffahrt über Wirtschaftswege in Kehren bis zum Wald. *Laut Openstreetmap (Stand 10-2011) muss man die letzten Meter bis zum Turm wohl zu Fuß zurücklegen. Bis direkt zum Turm ist nur ein Wanderpfad eingezeichnet. Detaillierte Wegekenntnis liegt mit Stand 10-2011 nicht vor. *Streckenlänge: Etwa 28&#x202F;km einfach am Bahnhof Hünfeld. Wer zurück die Kreisstraße Ufhausen-Leibolz nutzt kann den Rückweg um 7&#x202F;km abkürzen. Ab Bahnhof Burghaun (noch RMV-Gebiet) ist die Tour mit Abkürzung auf dem Rückweg insgesamt sogar nur etwa 41 - 42&#x202F;km lang. === Rundtour ab Fulda über Kegelspiel-, Ulstertal-, und Milseburgradweg === [[Bild:Geisa_Blick_ueber_die_ulster_zur_altstadt_ds_wv_30_09_2011.jpg|thumb|300px|Blick über die Ulster zur Altstadt von Geisa. An der blauen Fußgängerbrücke steht übrigens als Rastplatz eine Bank-Tisch-Kombination (bei {{coord|50.71411|9.95288|scale=10000}})]] Die Rundtour eignet sich auch gut für eine attraktive Wochenendtour mit kürzeren Etappen. Dann bleibt auch mehr Zeit für die Sehenswürdigkeiten z.&#x202F;B.&nbsp;Besichtigung des Museums von Point Alpha, der Altstädte von Geisa und Tann und des Rhöner Freilichtmuseums in Tann. Das gemütliche Rhönstädtchen [[Tann (Rhön)|Tann]] auf halber Strecke bietet sich zur Übernachtung an. Alternativ kann man auch in [[Geisa]] übernachten, das allerdings schon nach 30&#x202F;km ab Hünfeld zu finden ist. * Bahnfahrt ab Fulda bis Hünfeld * Fahrt über den Kegelspielradweg bis ins Ulstertal * Zuvor kann man optional [https://www.pointalpha.com/gedenkstaette Point Alpha] besuchen (dann am besten wie oben in der Streckenbeschreibung beschrieben über Grüsselsbach zu Point Alpha fahren). * {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} mit seiner Altstadt rund um den Marktplatz lädt zum Stop ein (Altstadt etwas abseits der Route). * weiter geht es entlang der [[Ulstertal-Radweg|Ulster]] aufwärts über Schleid und Motzlar nach Tann. * Hier lädt das historische Rhönstädtchen {{Marker | name = [[Tann (Rhön)|Tann]] | type= town | wikidata = Q585043}} auf etwa halber Strecke zur Besichtigung ein. ''Einkehr und Verpflegung auf halber Strecke:'' In Tann findet sich für Selbstversorger auch ein Supermarkt direkt an der Strecke. Einkehrmöglichkeiten findet man in der Altstadt von Tann, die etwas oberhalb der Route am Berg liegt. Der kurze Abstecher zum Marktplatz mit Kirche und Freilichtmuseum lohnt aber in jedem Fall auch ohne Einkehr. * Rückfahrt über den [[Milseburgradweg|Milseburgradweg]] mit dem längsten Radtunnel Deutschlands nach {{Marker | name = Fulda | type= town | wikidata = Q3963}}. * Vom Endpunkt des Milseburgradwegs dem R 3 über einen letzten kleinen Hügel in das Zentrum von Fulda folgen. Im Bereich des Stadtzentrum ist der Abzweig vom R 3 zum Hauptbahnhof ausgeschildert. * Wer [[Fulda]] noch nicht kennt und wenn noch etwas Zeit ist: Abstecher zum Dom, dem Schloss und in die historische Stadtmitte. * '''Streckenlänge: etwa 83&#x202F;km mit etwa 450 bis 500 Höhenmeter'''; fast durchgehend asphaltierte Wege; 2/3 der Strecke sind Bahntrassenradwege. * -> ''kompletter Kreis zurück nach Hünfeld:'' Vom Milseburgradweg kurz vor Götzenhof auf den Haunetalradweg wechseln. Dieser bringt einem nach 14&#x202F;km zurück nach Hünfeld. Unterwegs kommt man noch am Haunestausee vorbei. Dann etwa 95&#x202F;km mit in etwa den gleichen Höhenmetern. === Die "Plusoption" für Sportliche: Runde ab Ulstertal zum Oechsenbahn- bzw. Emberg-Radweg === Bei {{Marker | name = Buttlar (Thüringen) | type= village | wikidata = Q659036}} im Ulstertal zweigt der 10&#x202F;km lange Oechsenbahn-Radweg vom Ulstertal-Radweg ab. Der recht unbekannte Bahntrassenradweg ist Teil des Emberg-Radwegs, der das Ulstertal mit dem Feldatal verbindet. Er liegt abseits der großen Touristenpfade. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sein Ostende routentechnisch etwas in der Luft hängt. Die asphaltierte Strecke überwindet von Buttlar auf 260&#x202F;m über dem Meer etwa 150 Höhenmeter bis zum 410&#x202F;m hoch gelegenem Endpunkt bei {{Marker | name =Niederoechsen | type= village | wikidata = Q1988325}}. Weitere Infos mit Bildern zum Weg siehe hier auf der privaten Seite [https://www.bahntrassenradwege.de/index.php?page=oechsenbahn-radweg www.bahntrassenradwege.de] von Karl Schlemmer. Für die Rückkehr empfiehlt Karl Schlemmer auf seiner Seite u. a. die Rückfahrt über die Weiler Lenders, Gerstengrund, Zitters, Kranlücken nach Schleid im Ulstertal. Die Strecke führt landschaftlich schön z.&#x202F;T.&nbsp;über Wirtschaftswege, meist aber über wenig befahrene Landstraßen. Von Niederoschen steigt die Route südlich von Lenders auf bis zu 650&#x202F;m Höhe an. Dann folgt eine lang gezogene, 10&#x202F;km lange Abfahrt durch die oben genannten Dörfer hinunter ins Ulstertal nach Schleid. Die Rückkehr ist durch das Ultertal über Geisa zum Kegelspielradweg bei Wenigentaft möglich. Laut Luftbild in Google Earth scheint die gesamte Strecke asphaltiert zu sein. ''Wegekenntnis von vor Ort liegt aber nicht vor.'' Wer die Runde mal abgefahren ist, kann hier gerne Näheres ergänzen (z.&#x202F;B.&nbsp;Bilder). Streckenlänge der Rundtour ab Rastplatz "Brücke bei Wenigenhaft": 35 bis 36 km. Mit dem Kegelspielradweg ab Hünfeld ist man dann insgesamt '''bei 85&#x202F;km mit grob geschätzten 650 bis 700 Höhenmetern.''' == Sicherheit == Auf dem Kegelspielradweg befinden sich Stand 2026 diverse Drängelgitter. Die Sperren stehen so weit auseinander, dass man mit Kinderanhänger in der Regel schiebend durchkommen müsste. Für ein sehr großeres Gespann mit Liegetrike und 2 m langem [[w:Fahrradwohnwagen|Fahrradwohnwagen]] könnte es aber eng werden, bzw. die Sperren sind damit teilweise evtl. nicht passierbar. Sonst: Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern. [[Checkliste Ausrüstung auf Radreisen#Fahrradhelm|Weitere Infos zum Helm siehe hier]]. == Weiter geht's == *Über den '''[[Ulstertal-Radweg|Ulster-Radweg]]''' bzw. [[Rhön-Radweg|Rhön-Radweg]] an die Werra bzw. in die Hohe [[Rhön]] == Literatur- und Kartenhinweise == * ADFC Regionalkarte Traumhafte E-Bike-Touren in der Rhön 1:75.000, Auflage 2025, {{ISBN|978-3969902653}} == Siehe auch == Lust auf mehr Bahntrassenradeln bekommen? Weitere Bahnradwege sind [[Bahntrassenradwege|hier gelistet]]. == Weblinks == * [http://www.kegelspielradweg.de '''www.kegelspielradweg.de'''] - offizielle Seite des Radwegs * [https://www.bahntrassenradwege.de/index.php?page=kegelspielradweg-3 '''Kegelspielradweg auf www.bahntrassenradwege.de'''] - einige Routeninfos und sehenswerte Bilddokumentation auch vom Bau der Strecke. Im präzisen Höhenprofil von Karl Schlemmer kann man gut die "sonstigen Hügel" erkennen. * [http://www.achim-bartoschek.de/details/he3_04.htm?w '''Kegelspielradweg auf Bahntrassenradeln.de'''] - privates Bahntrassenarchiv von Achim Bartoschek <!--{{PortalLink|Portal:Fahrrad}}--> {{IstIn|Radrouten in Hessen}} [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-4}} {{Radweg|kat=Radwege in Hessen}} 3ctkvvy3pv92qif3vzgunaq9souhglt New York City/Manhattan 0 9221 1794397 1794305 2026-08-05T12:18:25Z Wowo2024 53507 Artikel erweitert +Geschichte + Marker +Quellen. 1794397 wikitext text/x-wiki {{AndereOrte|Weitere Orte dieses Namens finden sich unter [[Manhattan (Wegweiser)]]}} {{Quickbar Ort | Breite= 40.79211 | Länge= -73.95996 | Bild= [[Datei:StreetNewYork Flip666.jpg|300px|thumb|Straßenszene in Manhattan]] | Einwohner= 1,6 Mio | Höhe=26 | Provinz=New York | ProvinzLabel= Bundesstaat | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Manhattan''' ist einer der fünf Stadtbezirke ({{enS|''boroughs''}}) von [[New York City]] und wird häufig mit der gesamten Stadt assoziiert. == Hintergrund == {{Marker | name =Manhattan | type =city | wikidata =Q11299}} ist eine 21&#x202F;km lange und bis zu 4&#x202F;km breite Insel, die im Westen durch den {{Marker | name =Hudson River | type =river | lat =40.768127 | long =-74.007554 | wikidata =Q3140}}, im Osten durch den {{Marker | name =East River | type =river | lat =40.747517 | long =-73.962665 | wikidata =Q212862}} und im Norden durch den {{Marker | name =Harlem River | type =river | wikidata =Q597451}} begrenzt wird. East River und Harlem River sind keine echten Flüsse, sondern Meeresarme. Der Stadtbezirk Manhattan macht mit einer Fläche von 59&#x202F;km² lediglich 7,1&#x202F;% der Fläche von ganz New York City aus. == Geschichte == [[Datei:Minuit and the purchase of Manhattan Island.jpg|mini|Minuit kauf Manhattan]] [[Datei:Fort Amsterdam, 1660.jpg|mini|Fort Amsterdam – Jacques Cortelyou (1660]] [[Datei:AMH-6831-KB View of New Amsterdam.jpg|mini|Neu Amsterdam – Kupferstich Jacob van Meurs (um 1662)]] Der erste Europäer, der die Meeresbucht {{Marker | name =New York Bay | type =bay | wikidata =Q1190104}} und die Mündung des Hudson River sah, war der im Auftrag das französischen Königs [[w:Franz I. (Frankreich)|Franz I.]] segelnde [[w:Giovanni da Verrazzano|Giovanni da Verrazano]], der eine nordwestliche Schiffsroute nach Asien finden sollte. Am 17. April 1524 ging er bei den {{Marker | name =Copsey Rocks | type =viewpoint | wikidata =Q137413809}} am heutigen {{Marker | name =Peter Minuit Plaza | type =square | wikidata =Q64429688}} an Land und traf dort auf die indigenen Lenape.<ref>[https://www.google.de/books/edition/Native_New_Yorkers/NJSgEQAAQBAJ?hl=de&gbpv=1&dq=da+verrazano+april+1524+lenape&pg=PA63&printsec=frontcover Evan T. Pritchard, ''Native New Yorkers: The Legacy of the Algonquin People of New York'', Council Oak Books, 2007, S. 63]</ref> Er hielt die Bucht für einen großen Binnensee, musste aber wegen beginnender Stürme weiterreisen. Die Lenape nannten ihr Land „Manahatta“ („hügelige Insel“), woraus später der anglisierte Name „Manhattan“ wurde. Eine am 9. Oktober 1909 aufgestellte {{Marker | name =Giovanni da Verrazzano-Statue | type =monument | lat =40.7035 | long =-74.0166}} erinnert im {{Marker | name =Battery Park | type =park | wikidata =Q13689 | show =copy}} an den Entdecker. Am 3. September 1609 startete der für die Niederlande segelnde Engländer [[w:Henry Hudson|Henry Hudson]] in {{Marker | name =Sandy Hook | type =landscape | wikidata =Q1028611 | show =none}}, erreichte am 11. September 1609 das heutige Manhattan und drang stromaufwärts auf dem Hudson River im Oktober 1609 bis in die Höhe von [[Albany]] vor.<ref>[https://www.google.de/books/edition/Didaskalia/_nkkisvt-g0C?hl=de&gbpv=1&dq=Henry+Hudson+3+september+1609&pg=PA1047&printsec=frontcover Badische Post (Hrsg.), ''Didaskalia – Blätter für Geist, Gemüt und Publizität'', Frankfurter Verlags- und Druckerei-Gesellschaft, 1884, S. 1047]</ref> Weitere Holländer folgten 1611, 1612, 1613 und 1614. Nachdem der Niederländer [[w:Peter Minuit|Peter Minnewit]] (oder Minuit) am 4. Mai 1626 Gouverneur von „Neuholland“ wurde, erwarb er um den 6. Mai 1626 von den indigenen Canarsee – denen das Land gar nicht gehörte – für 60 Gulden ({{nlS|''guilders''}}) (damals 24 US-$) Manhattan. Es wurde noch 1626 ''New Amsterdam'' getauft und erhielt zum Schutz das {{Marker | name =Fort Amsterdam | type =fort | wikidata =Q633264}}. Die Stadtrechte wurden am 2. Februar 1653 verliehen. Holländische Siedler benannten den Norden Manhattans 1658 „Nieuw Haarlem“ (heute: {{Marker | name =Harlem | type =region | wikidata =Q189074 | show =copy}}) nach der gleichnamigen Stadt in den Niederlanden. Nachdem die Engländer in Manhattan am 8. September 1664 das unterbewaffnete Fort überrannten und die Stadt einnahmen, benannten sie den Ort „New York“ zu Ehren des damaligen Duke of York. Das Fort wurde 1790 von US-Soldaten abgerissen. Älteste Gebäude in Manhattan sind heute das {{Marker | name =Fraunces Tavern building | type =pub | wikidata =Q2947539}} (1722), {{Marker | name =Morris-Jumel Mansion | type =house | wikidata =Q1948466}} (1765), die {{Marker | name =St. Paul's Chapel | type =church | wikidata =Q1325500}} (1766), das {{Marker | name =Dyckman House | type =house | wikidata =Q2865930}} (1783) und das {{Marker | name =Edward Mooney House | type =house | wikidata =Q5344502}} (1789). == Stadtteile == [[Datei:Manhattan Neighborhoods.jpg|thumb|300px|Manhattan und seine Stadtteile.]] Manhattan ist verwaltungsmäßig wiederum in Stadtteile untergliedert: === Uptown === Als {{Marker | name =Upper Manhattan | type =region | wikidata =Q11252}} wird der von Touristen weniger besuchte nördliche Teil von Manhattan bezeichnet (nördlich der 59th Street): * {{Marker | name =Inwood | type =region | wikidata =Q1189533}}, {{Marker | name =Fort George | type =region | wikidata =Q132175491}} und {{Marker | name =Hudson Heights | type =region | wikidata =Q1633837}}: im äußersten Norden von Manhattan. {{Marker | name =Inwood Hill Park | type =park | wikidata =Q1636278}} bietet den letzten verbliebenen natürlichen Wald der Insel; in Fort George findet man {{Marker | name =Fort Tryon Park | type =park | wikidata =Q1190346}}, die höchste natürliche Erhebung in Manhattan, und {{Marker | name =The Cloisters | type =museum | wikidata =Q1138030}} (''die Kreuzgänge'') sind eine Außenstelle des Metropolitan Museum mit mittelalterlicher Kunst. Siehe [[Manhattan/Inwood, Fort George und Hudson Heights|Inwood, Fort George und Hudson Heights]]. * {{Marker | name =Hamilton Heights | type =region | wikidata =Q1455265}} und {{Marker | name =Washington Heights | type =region | wikidata =Q1370292}}: zwei Stadtteile weit im Norden; siehe [[Manhattan/Hamilton Heights und Washington Heights|Hamilton Heights und Washington Heights]]. * {{Marker | name =Morningside Heights | type =region | wikidata =Q748485}} und {{Marker | name =Manhattanville | type =region | wikidata =Q1857997}}: Sitz der {{Marker | name =Columbia University | type =region | wikidata =Q49088 | show =copy}} und des {{Marker | name =City College of New York | type =region | wikidata =Q1093910 | show =copy}}, siehe [[Manhattan/Morningside Heights und Manhattanville|Morningside Heights und Manhattanville]]. * {{Marker | name =Harlem | type =region | wikidata =Q189074}} und {{Marker | name =East Harlem / Spanish Harlem | type =region | wikidata =Q1069687}}: der berühmteste afroamerikanische Stadtteil der USA (heute 51&#x202F;% Afroamerikaner) und das puertorikanisch geprägte Viertel im Südosten von Harlem, siehe [[Manhattan/Harlem und Spanish Harlem|Harlem und Spanish Harlem]]. * {{Marker | name =Randalls and Wards Islands | type =island | wikidata =Q21042825}} * Der {{Marker | name =[[Manhattan/Central Park|Central Park]] | type =region | wikidata = Q160409 | show =copy}} mit seinen Rasenflächen, Bäumen und Teichen ist berühmt als Erholungsgebiet und als Ort für Konzertveranstaltungen. Hierin befindet sich der {{Marker | name =Central Park Zoo | type =zoo | wikidata =Q954207}}. * {{Marker | name =[[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] | type =region | wikidata =Q1043965}}: Standort einiger bedeutender Museen. * Aufgrund ihrer Nähe zum [[Manhattan/Times Square|Theater District]] und zum Campus der Columbia University zieht die {{Marker | name =[[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] | type =region | wikidata =Q429687}} Künstler und Intellektuelle an. Der Stadtteil wurde in vielen Filmen und Fernsehserien (z.&nbsp;B. ''Seinfeld'') porträtiert. Zum charakteristischen Bild gehören schöne Wohnsiedlungsstraßen, die Fassaden der alten Apartmenthotels und Luxuswohnungen am {{Marker | name =Central Park West | type =region | wikidata =Q525239}} und am {{Marker | name =Riverside Drive | type =road | wikidata =Q2589766}}, das {{Marker | name =American Museum of Natural History | type =museum | wikidata =Q217717}} und das ''Lincoln Center'' mit dem berühmten ''Metropolitan Opera House (Met)''. * {{Marker | name =[[Manhattan/Yorkville|Yorkville]] | type =region | wikidata =Q1189975}}: Wohnviertel im Nordosten der Upper East Side. * Die {{Marker | name =[[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] | type =region | wikidata =Q455587}} ist vorrangig eine konservative Wohngegend und bleibt New Yorks beliebteste Gegend. Hier befinden sich einige der bedeutendsten Kunstmuseen des Landes, wie das „Guggenheim“, das „Whitney“ und das Metropolitan Museum of Art. * {{Marker | name =[[Manhattan/Roosevelt Island|Roosevelt Island]] | type =island | wikidata =Q909777}}: ein langer Landstreifen im East River zwischen Manhattan und [[New York City/Queens|Queens]]. Die Insel wird politisch zwar zu Manhattan gerechnet, gehört aufgrund ihres ruhigen Charakters jedoch nicht wirklich dazu. === Midtown === Unter {{Marker | name =Midtown Manhattan | type =region | wikidata =Q11249}} versteht man im weiteren Sinne den mittleren Teil von Manhattan, d.&nbsp;h. den Abschnitt zwischen 14th Street und 59th Street/Central Park. Auch Midtown ist in mehrere Stadtteile untergliedert, deren genaue Abgrenzung oftmals nicht ganz deutlich ist: * In Manhattan gibt es zwei Bereiche, in denen die Stadt dramatisch in die Vertikale gebaut ist. Der Jüngere davon ist der {{Marker | name =[[Manhattan/Financial District|Financial District]] | type =region | wikidata =Q1050048 | show =copy}} (siehe weiter unten). Der Ältere – [[Manhattan/Midtown|Midtown]] im engeren Sinne – liegt im Südwesten des Central Park. In Midtown befinden sich einige der bekanntesten Symbole New Yorks, wie der Grand-Central-Terminal, das Rockefeller Center und die St. Patrick's Cathedral. * {{Marker | name =[[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]] | type =region | wikidata =Q976477}}: Viertel am Rande von Midtown, dessen prominenteste Sehenswürdigkeit das UNO-Hauptquartier ist. * {{Marker | name =[[Manhattan/Hell's Kitchen|Hell's Kitchen]] | type =region | wikidata =Q840133}}: traditionelles Arbeiterviertel, dessen ''gentrification'' (= Gentrifizierung: Verdrängungsprozess von sozial schwachen Gruppen aus innerstädtischen Quartieren) trotz der Nähe zu Midtown nur langsam fortschreitet. Aufgrund der Nähe zum Broadway und der vergleichsweise niedrigen Mieten haben hier früher viele aufstrebende Schauspieler gewohnt. * {{Marker | name =[[Manhattan/Times Square|Times Square/Theater District]] | type =region | wikidata =Q2662015}} ist der Teil von Manhattan, der gemeint ist, wenn man vom {{Marker | name =Broadway | type =road | wikidata =Q11260 | show =copy}} spricht. Rund um den {{Marker | name =Times Square | type =square | wikidata =Q11259 | show =copy}}, die berühmteste Kreuzung der Stadt, liegen Dutzende von Musical-Theatern. * Der {{Marker | name =[[Manhattan/Garment District|Garment District]] | type =region | wikidata =Q1494337}} ist das historische Zentrum der amerikanischen Modeindustrie mit vielen Einkaufsmöglichkeiten. * Hauptsehenswürdigkeit der {{Marker | name =[[Manhattan/Östliche Midtown|östlichen Midtown]] | type =region | wikidata =Q123122716}} ist das {{Marker | name =UN-Hauptquartier | type =building | wikidata =Q11297}}. Dieser Teil der Stadt umfasst u.&nbsp;a. die Viertel ''Gramercy'', ''Murray Hill'', ''Kips Bay'' und ''Turtle Bay''. * Das ehemalige Schmuddelviertel {{Marker | name =[[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]] | type =region | wikidata =Q338167}} wurde in den 1940er Jahren aufgewertet und bildet heute die südliche Verlängerung des Wolkenkratzerviertels [[Manhattan/Midtown|Midtown]] (im engeren Sinne). Hier befinden sich hochkarätige Sehenswürdigkeiten wie das Empire State Building, die New York Public Library und das größte Kaufhaus der Welt, ''Macy's''. * {{Marker | name =[[Manhattan/Chelsea|Chelsea]] | type =region | wikidata =Q1069129}}: dieser Stadtteil findet Anklang durch seine Mischung aus Mode, Design, Kunst und Kultur sowie Bars und Restaurants. Am Rande von Chelsea liegt einer der bekanntesten Plätze von Manhattan, den {{Marker | name =Union Square | type =square | wikidata =Q110007}}. * Der {{Marker | name =[[Manhattan/Flatiron District|Flatiron District]] | type =region | wikidata =Q1427377}} ist ein belebtes kleines Geschäftsviertel rund um die Kreuzung 5th Ave & Broadway. Er ist benannt nach dem hier befindlichen {{Marker | name = Flatiron Building | type =building | wikidata =Q220728 | show =copy}}. === Downtown === Der Stadtteil südlich der 14th Street wird als {{Marker | name =Downtown / Lower Manhattan | type =region | wikidata =Q11253}} bezeichnet (nach "Downtown" zu gehen, bedeutet in Manhattan Richtung Süden). * {{Marker | name =[[Manhattan/West Village|West Village]] | type =region | wikidata =Q1191048}}: der heute sehr vornehme westliche Teil von {{Marker | name =[[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]] | type =region | wikidata =Q205380 | show =copy}}. Hier liegt jedoch auch die {{Marker | name =Christopher Street | type =road | wikidata =Q1086990}}, die Straße mit vielen Schwulen-Bars, die 1969 Schauplatz der ''Stonewall Riots'' war. * {{Marker | name =[[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]] | type =region | wikidata =Q205380}} mit Kaffeehäusern, Weinbars und kleinen, kunstvoll gestalteten Häusern. Das ehemalige Zentrum der Beat-Bewegung hat eine starke Gentrifizierung erlebt, bewahrt sich aber seine verschiedenen Stilrichtungen und seine studentische Bewohnerschaft. * {{Marker | name =[[Manhattan/East Village|East Village]] | type =region | wikidata =Q1043326}}: rau und mannigfaltig, in den letzten Jahren vermehrt gentrifiziert, liegt dieses Viertel östlich des Broadway. Subkulturen, die an die Kunst- und Punkszene der 1970er und 1980er Jahre anknüpfen und ukrainische, jüdische und hispanische Einwanderer-Communities, machen es zu einer der gemischtesten Gegenden von Manhattan. Das früher schäbige Areal östlich des eigentlichen East Villages, das als {{Marker | name =Alphabet City | type =region | wikidata =Q1156938}} bekannt war, weil die Avenues A bis D hießen, rechnet man heute dem East Village hinzu. * Die {{Marker | name =[[Manhattan/Lower East Side|Lower East Side]] | type =region | wikidata =Q1511813}} ist bekannt als das Ghetto der jüdischen Immigranten des frühen 20. Jahrhunderts und erfährt heute eine Renaissance mit Dutzenden von Bars, Clubs und Restaurants. * {{Marker | name =[[Manhattan/Bowery|Bowery]] | type =road | wikidata =Q785788}}: Am Rande der belebten, gleichnamigen Geschäftsstraße gelegenes Wohnviertel ohne besondere Sehenswürdigkeiten. * {{Marker | name =[[Manhattan/NoLIta|NoLIta]] | type =region | wikidata =Q568572}} („'''No'''rth of '''L'''ittle '''Ita'''ly“) ist ein schickes kleines Yuppie-Wohnviertel ohne touristische Höhepunkte. * {{Marker | name =[[Manhattan/SoHo|SoHo]] | type =region | wikidata =Q461572}} („'''So'''uth of '''Ho'''uston Street“) war in den 1980er Jahren noch ein Künstlerviertel. Die Mieten sind seither stark gestiegen und die Galerien sind verschwunden. Geblieben sind u.&nbsp;a. ein kleines Museum für moderne Kunst und eines für Comic&Cartoon. SoHo ist heute ein modisches Einkaufs- und Unterhaltungsviertel, in dem viele Yuppies wohnen. * {{Marker | name =[[Manhattan/Chinatown|Chinatown]] | type =region | wikidata =Q866332}} bewahrt seine chinesische Atmosphäre, besonders um die {{Marker | name =Mott Street | type =road | wikidata =Q6918632}} und {{Marker | name =Canal Street | type =road | wikidata =Q1032558}}. Das immer kleiner werdende {{Marker | name =Little Italy | type =region | wikidata =Q201462}} gibt es noch an der {{Marker | name =Mulberry Street | type =road | wikidata =Q1934308}} (und präsentiert sich an italienischen Feiertagen – wie dem Fest von San Gennaro im September – mit seiner ganzen Energie), aber die Wohnblocks der Umgebung verwandeln sich langsam in das modische [[Manhattan/NoLIta|NoLIta]] oder wurden von Chinatown annektiert. * {{Marker | name =[[Manhattan/TriBeCa|TriBeCa]] | type =region | wikidata =Q766014}} („'''Tri'''angle '''Be'''low '''Ca'''nal Street“). Hier gibt es trendige Restaurants und Robert DeNiros jährliche Filmfestspiele (''Tribeca Filmfestival''), deshalb ist es bei den Reichen und Schönen sehr beliebt. * Im Stadtteil {{Marker | name =[[Manhattan/Civic Center|Civic Center]] | type =region | wikidata =Q1094453}} kann man das Rathaus {{Marker | name =New York City Hall | type =building | wikidata =Q1065206}} sehen, an Bord der Museumsschiffe im {{Marker | name =South Street Seaport | type =port | wikidata =Q223000}} wandern oder einen Spaziergang über die berühmteste Brücke von New York – Brooklyn Bridge – beginnen. * {{Marker | name =[[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]] | type =region | wikidata =Q810961}}: Der {{Marker | name =The Battery / Battery Park | type =park | wikidata =Q13689}} ist der Ausgangspunkt für die Fähren nach ''Liberty Island'' und ''Ellis Island''. Standort des {{Marker | name =Castle Clinton National Monument | type =monument | wikidata =Q1049423}}, des {{Marker | name =Museum of Jewish Heritage | type =museum | wikidata =Q839985}}, des {{Marker | name =National Museum of the American Indian | type =museum | wikidata =Q5539979}} und des {{Marker | name =Skyscraper Museum | type =museum | wikidata =Q2915494}}. * Der {{Marker | name =[[Manhattan/Financial District|Financial District]] | type =region | wikidata =Q1050048}} ist das Bankenviertel New Yorks rund um die {{Marker | name =Wall Street | type =road | wikidata =Q11690 | show =copy}} und {{Marker | name =Ground Zero | type =viewpoint | wikidata =Q1692282}}. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === :''Für eine Übersicht über alle Flughäfen im Großraum New York siehe den Artikel über [[New York City#Anreise|New York City]].'' Wenn man aus Europa kommt, empfiehlt sich eine Anreise über einen der folgenden beiden Flughäfen: * [[John F. Kennedy International Airport]] (JFK), am südlichen Rande von [[New York City/Queens|Queens]] * Newark Liberty International Airport (EWR), in [[Newark (New Jersey)]] Von JFK aus kann man den '''Air Train''' nehmen, der in der äußeren Schleife die Flugterminals verbindet und dann zur Haltestelle Jamaica fährt. Von dort aus fahren Züge zur ''Penn Station'' oder zum ''Grand Central Terminal''. Dies ist zu empfehlen, wenn man nicht zu viel Gepäck hat und/ oder aufs Geld achten muss. '''Taxis''' in die City sind recht teuer (Fixpreis: 45 US-Dollar (USD = $), aber meistens immer noch billiger als die Minibusse oder Vans, die von vielen Hotels vermittelt werden. Es gibt außerdem einen Bus, der die verschiedenen Terminals abklappert und bis zum ''Grand Central'' fährt (10 USD pro Person). (Stand 01/2007) Für alle stadtnahen Flughäfen gilt, dass man vom Stadtzentrum mindestens 1,5 bis 2 Stunden allein für die Anreise einplanen sollte (es kommen noch einmal zwei Stunden für den Check-In hinzu). Dies gilt besonders auf dem dauerverstopften Van Wyck Expressway Richtung JFK. Wenn man per U-Bahn anreist, sollte man bedenken, dass sich schweres Gepäck nur beschwerlich Treppen hochtragen lässt, denn Fahrstühle gibt es keine. Will man am Flughafen ein Taxi nehmen, sollte man darauf achten, nur offizielle Taxis zu benutzen und auf keinen Fall Angebote von Privatleuten anzunehmen. Oft muss man sonst einen überhöhten Preis zahlen oder Umwege in Kauf nehmen. Es gibt auch Sammeltaxen, die in die Vororte fahren. Busse fahren von der Innenstadt zu den großen Flughäfen, allerdings halten die Busse zum Grand Central Terminal nicht direkt davor, sondern an der 41st oder 40th Street und der Park Avenue. Die Preise sind mit dem AirTrain (einem Zug zum Flughafen JFK) vergleichbar, und mindestens einmal stündlich fährt ein Bus. Doch gerade bei Flügen am Morgen sollte man vorher den Busfahrplan überprüfen und vielleicht doch lieber ein Taxi nehmen. Infos zur Anreise gibt es auch [http://www.panynj.gov hier]. === Mit dem Hubschrauber === ==== Downtown Manhattan Heliport ==== Der Heliport am Pier 6 gegenüber dem Vietnam Veteran Plaza ist der ideale Landeplatz für Geschäftsreisende und Rundflüge über New York City. Er befindet sich an der Südspitze Manhattans, nördlich von Staten Ferry Island und südlich des South Street Seaport. Der FDR Drive südlich der Brookly Bridge beginnt am Heliport. Da der Heliport oft von VIPs oder wichtigen Geschäftsleuten genutzt wird, ist er sehr gut ausgestattet und bietet eine VIP-Lounge sowie ein Terminal, das einem normalen Flughafen gleicht und sogar einen kleinen Andenkenladen beherbergt. Von hier aus kann man Flüge von/zu jedem der New Yorker Flughäfen buchen und oft haben die Helikoptercharterer Abkommen mit den großen Fluggesellschaften, um deren Passagiere direkt von/zum Flughafen zu befördern. Für Rundflüge ist dieser Heliport ideal gelegen und auch wenn diese Touren nicht gerade billig sind, ist es doch ein Erlebnis, New York aus der Vogelperspektive zu betrachten. Folgende Anbieter für Charterflüge und Rundflüge über New York gibt es: *'''[https://heliny.com HeliNY]''' *'''[http://libertyhelicopters.com Liberty Helicopters]''' *'''[http://www.newyorkhelicopter.com New York Helicopters]''' *'''[https://www.helicopternewyorkcity.com/ Helicopter Ride New York]''' ==== VIP Heliport ==== Dieser befindet sich an der West 30th Street, direkt am Hudson. === Mit der Bahn === Folgende Verkehrsgesellschaften fahren mit ihren Zügen Terminals in Manhattan an: *In der [http://en.wikipedia.org/wiki/Pennsylvania_Station_%28New_York_City%29 '''Pennsylvania Station''' ('''Penn Station''')] (8th Ave, zwischen 31st St und 33rd St, im Stadtteil [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]]) halten [http://www.amtrak.com/servlet/ContentServer?pagename=Amtrak/am2Station/Station_Page&code=NYP 14 Linien] der landesweit operierenden Eisenbahngesellschaft [http://www.amtrak.com/ '''Amtrak''']. Mit diesen Zügen erreicht man, ohne umzusteigen, u.&nbsp;a. [[Atlanta]], [[Boston]], [[Charleston (South Carolina)|Charleston]], [[Charlotte]], [[Chicago]], [[Cincinnati]], [[Cleveland]], [[Miami]], [[New Orleans]], [[Niagara Falls (New York)|Niagara Falls]], [[Philadelphia]], [[Tampa]], [[Washington, D.C.]] und die kanadischen Städte [[Montreal]] und [[Toronto]]. *[http://www.mta.info/ '''Metropolitan Transportation Authority (MTA)''']: Eine Verkehrsgesellschaft, die neben Bussen und Straßenbahnen auch ein Netz von regionalen Zuglinien ([http://www.mta.info/lirr/html/lirrmap.htm Long Island Rail Road], [http://www.mta.info/mnr/html/mnrmap.htm Metro-North Railroad], [http://www.mta.info/nyct/maps/simap.htm Staten Island Railway]) unterhält. Bahnhöfe in Manhattan: **Penn Station: Verbindungen u.&nbsp;a. nach [[New York City/Queens|Queens]] und einigen Städten in [[New Jersey]]. **[http://de.wikipedia.org/wiki/Grand_Central_Terminal '''Grand Central Station'''] (Ecke E 42nd St und Park Ave, im Stadtteil [[Manhattan/Midtown|Midtown]], Manhattan): Verbindungen in nördliche und nordöstliche Vor- und Nachbarstädte wie [[Mount Vernon (New York)|Mount Vernon]], [[Poughkeepsie]] und [[New Haven]]. **[http://en.wikipedia.org/wiki/Harlem-125th_Street_%28Metro-North_Railroad_station%29 '''Harlem-125th St'''] (Ecke E 125th St und Park Ave, im Stadtteil [[Manhattan/Harlem|Harlem]], Manhattan): Verbindungen in nördliche und nordöstliche Vor- und Nachbarstädte. *[https://www.njtransit.com/ '''New Jersey Transit''']: Regionale Verkehrsgesellschaft im US-Bundesstaat [[New Jersey]], deren Züge auch Penn Station anfahren. Auf diese Weise bestehen Direktverbindungen u.&nbsp;a. nach [[Clifton]], [[Elizabeth (New Jersey)|Elizabeth]], [[Passaic]], [[Paterson]], [[Trenton]] und zum ''Newark Liberty International Airport'' in [[Newark (New Jersey)|Newark]]. *[http://www.panynj.gov/CommutingTravel/path/html/ '''Port Authority Trans-Hudson (PATH)''']: Regionale Verkehrsgesellschaft, die einige [http://www.panynj.gov/CommutingTravel/path/html/map.html Bahnlinien] betreibt, die [[New Jersey]] mit Manhattan verbinden. Haltepunkte in Manhattan: **World Trade Center **Christopher St (zwischen Greenwich St und Hudson St) **9th St (Ecke 6th Ave) **14th St (Ecke 6th Ave) **23rd St (Ecke 6th Ave) **33rd St (Ecke 6th Ave) === Mit dem Auto === Folgende '''Autobahnen''' führen nach Manhattan: *Interstate Highway 95 (von [[Miami]], FL, [[Savannah]], GA, [[Richmond (Virginia)|Richmond]], VA, [[Washington, D.C.]], [[Baltimore]], ML und [[Newark (New Jersey)|Newark]], NJ über George Washington Bridge, Manhattan und [[New York City/Bronx|Bronx]] nach [[New Rochelle]], NY, [[New Haven]], CT, [[Boston]], MA, [[Portland (Maine)|Portland]], ME bis [[New Brunswick]], Kanada) *Interstate Highway 495 (von [[Union City (New Jersey)|Union City]], NJ über Lincoln Tunnel, Manhattan, Queens-Midtown Tunnel und [[New York City/Queens|Queens]] bis [[Riverhead (New York)|Riverhead]], Long Island) *State Route 9A (von [[Yonkers]], NY über [[New York City/Bronx|Bronx]] nach Manhattan) Für Tipps zum heiklen Thema „Parken in Manhattan“ siehe den Abschnitt [[#Mobilität|Mobilität]]. === Mit dem Schiff === * Kreuzfahrtschiffe: Das Manhattan Cruise Terminal befindet sich am Pier 90, etwa auf Höhe der 50./52. St. Die Metro-Stationen 50. St und 59. St (Columbus Circle) an der 8. Ave sind etwa 1,5&#x202F;km entfernt. * Fähren von und nach New Jersey: Whitehall Terminal 4 South St an der Südspitze von Manhattan == Mobilität == === zu Fuß === Man sagt, die New Yorker seien die einzigen Nordamerikaner, die in ihrer Stadt zu Fuß unterwegs sind. Aufgrund der vielen Straßenkreuzungen ist das Laufen aber zeitaufwendig. Daher sehen viele New Yorker die Fußgängerampeln nur als Empfehlung an und gehen gerne bei Rot über die Ampel. === Taxi === New Yorker sind entweder zu Fuß, mit der Subway oder mit dem Taxi unterwegs. Die über 12.000 Yellow Cabs, die die Stadt bedienen, prägen das Stadtbild von NYC und sind dementsprechend weltbekannt.<br /> Taxis sind so beliebt wie verhasst. Taxifahren ist relativ günstig und es ist (außer bei richtig schlechtem Wetter) immer ein leeres Cab zur Stelle. Man stellt sich einfach mit erhobenem Arm (wie die Statue of Liberty) auf die Straße und macht eines der zahlreich an einem vorbeibrausenden, gelben Autos auf sich aufmerksam. Es kann übrigens durchaus sein, dass der Taxifahrer weniger ortskundig ist als der Fahrgast selbst. "Yellow Medallion cabs" sind die offiziellen Taxis der Stadt. Vermeiden sollte man sogenannte "gypsy cabs", die meist teurer und eventuell nicht ganz so sicher sind. Man bezahlt nur den Betrag, der auf dem Taxameter angezeigt wird und legt noch einmal etwa 10&#x202F;% bis 20&#x202F;% Trinkgeld (engl. ''tip'') oben drauf. Die Preiszusammensetzung kann man auch auf der Internetseite der Stadt New York [http://www.nyc.gov/html/tlc/html/passenger/taxicab_rate.shtml '''hier'''] einsehen. Der Preise setzt sich wie folgt zusammen: * '''Grundpreis 3,25&#x202F;$ plus 0,40&#x202F;$ pro weiterer Einheit''': ** 1/5 Meile (4 Blocks) ** 60 Sekunden, wenn das Taxi steht oder langsamer als 20&#x202F;km/h fährt ** Nachtzuschlag von 0,50&#x202F;$ zwischen 20.00 und 06.00 Uhr ** Hauptverkehrszeitszuschlag von 1,00&#x202F;$ Mo-Fr von 16.00 bis 20.00 Uhr ** 0,50&#x202F;$ Steuerzuschlag ** Mautgebühren, soweit man vor der Fahrt auf diese hingewiesen wurde Für Fahrten zwischen Manhattan und dem Flughafen [[John F. Kennedy International Airport|JFK]] gibt es einen '''Festpreis von 55 $''' (ohne Mautzuschlag)! === Subway === Wer in NYC als Tourist unterwegs und mit der Subway noch nicht so vertraut ist, sollte anfangs möglichst '''Local Trains''' benutzen. Die halten an jeder Station! Es gibt auch '''Express Trains''', die meist (aber nicht immer) auf den inneren der vier Schienenstränge durch die Tunnels donnern. Steigt man versehentlich in einen Express ein, trägt der einen – ohne Halt – weit, weit uptown oder downtown oder gar in einen anderen Stadtteil. Die Subway gilt heute als sehr sicher. Trotzdem gilt die Regel: Möglichst nicht in leere Waggons einsteigen. Eine Übersicht über das Streckennetz gibt es bei der '''[http://www.mta.info Metropolitan Transportation Authority]'''. === Mit dem Bus === [[Datei:M3 on Madison Avenue by David Shankbone.jpg|miniatur|Buslinie 3 erschließt 5th Avenue von Nord nach Süd, und Madison Ave in umgekehrter Richtung.]] Die Verkehrsgesellschaft, die in New York City die U-Bahnen betreibt ([https://new.mta.info/nyct MTA]), unterhält auch ein dichtes Netz von Buslinien. Weil die meisten Linien stur eine einzige Straße entlangführen, ist das Busfahren in Manhattan sehr einfach, selbst wenn man keinen speziellen [http://www.mta.info/nyct/maps/manbus.pdf Netzplan] dabeihat. Bezahlt wird beim Einsteigen beim Fahrer, und zwar entweder per [http://web.mta.info/metrocard/mcgtreng.htm MetroCard] oder mit abgezählten Münzen; die Fahrt, die auch zum Umsteigen auf andere Busse oder die U-Bahn berechtigt, kostet $3. Kinder, die kleiner als 112 cm sind (so klein sind meist nur Kinder im Vorschulalter), fahren umsonst mit. Die Münzen gibt man – wie in fast allen amerikanischen Bussen – nicht dem Fahrer, sondern steckt sie in die ''Farebox'', die beim Fahrer aufgestellt ist. Die Box kann weder Dollarscheine annehmen noch gibt sie Wechselgeld heraus. Der Fahrer hat kein Portemonnaie, damit er nicht ausgeraubt werden kann. Auch die MetroCard wird in die Box gesteckt, und zwar mit dem Wort MetroCard nach vorn und dem Magnetstreifen rechts. MetroCards werden nur am Automaten und in lokalen Geschäften verkauft. Wenn man die Fahrgebühr bezahlt hat, darf man zwei Stunden lang sämtliche lokalen Busse (Expressbusse ausgenommen) und U-Bahnen benutzen. Bezahlt man mit der MetroCard, so dient diese gleichzeitig als Umsteigeticket. Wenn man mit Münzen bezahlt und später umzusteigen plant, bittet man den Fahrer um ein ''transfer'', das ist eine Einweg-Metrocard, mit der man im Anschlussbus nachweist, dass man bezahlt hat. Für weitere Einzelheiten siehe [http://web.mta.info/nyct/bus/howto_bus.htm hier]. === Auf der Straße === [[Datei:0068TIARA P1000504.JPG|miniatur|So eindeutig wie diese Hochgarage der Icon-Kette sind öffentliche Parkhäuser in Manhattan nur ausnahmsweise zu erkennen.]] Nicht empfehlenswert. Während man den fahrenden Verkehr vielleicht noch beherrscht, wird spätestens die Parkplatzsuche zum frustrierenden und teuren Erlebnis. Dies gilt vor allem für Werktage. Der Straßenreinigung und des Verkehrsflusses wegen gibt es in NYC die '''[http://www.nyc.gov/html/dot/html/motorist/scrintro.html Alternate Side Parking Regulations]'''. An ganz klar vorgeschriebenen Tagen/ Stunden der Woche herrscht auf der einen Straßenseite Parkverbot, dann auf der anderen Straßenseite. Missachtet man diese Regel und parkt sein Auto zur falschen Zeit auf der falschen Straßenseite, wird dieses kurzerhand abtransportiert. Erfahrene New York-Touristen erkundigen sich vor jedem Besuch einer Attraktion, ob dort ein Parkplatz oder eine Tiefgarage vorhanden ist. Falls nicht, ermittelt man den Standort des nächstgelegenen öffentlichen Parkhauses. Empfehlenswert sind die Parkhäuser des [https://www.parking.com/ Central Parking System], bei denen einem hinsichtlich der Kosten keine Überraschungen drohen. Über die Website findet man auch die Adressen der Niederlassungen. Das charakteristische gelbe Logo dieses Anbieters sollte man sich gut einprägen, Parkhäuser in Manhattan sehen auf den ersten Blick oft nämlich überhaupt nicht wie Parkhäuser aus, sondern eher wie Werkstätten oder Privatgaragen. Eine Alternative sind die [http://www.iconparkingsystems.com/ Icon Parking Systems], das ist ein weiteres Parkhausnetz (ebenfalls mit markantem Logo), dessen Niederlassungen z.&#x202F;T.&nbsp;sehr günstige Tarife bieten. Vergleichen lohnt sich. Manche unabhängigen Parkhäuser verhalten sich wie Wegelagerer und verlangen von naiven Auswärtigen Phantasie-Tarife, die selbst für Manhattan unverschämt sind. Einen unabhängigen Parkanbieter nach dem Tarif zu fragen, kostet nichts, aber wenn der Preis zu hoch ist, sollte man nicht zögern, darauf zu verzichten. == Sehenswürdigkeiten == === Gebäude === {{mapframe | type= geoline | stroke= #FF0000 | stroke-width= 2 | stroke-opacity= 1 | id =Q11299}} [[Datei:HearstMagazineTower Flip666.jpg|thumb|200px|right|Der Hearst Tower, ein neuerer Wolkenkratzer]] Zu den berühmtesten und sehenswertesten Bauwerken in Manhattan zählen unter anderem: * {{vCard | name = St. Patrick's Cathedral | type = church | wikidata = Q624556 | status =top-sight | description = [[Manhattan/Midtown|Midtown]].}} * {{vCard | name = Empire State Building | type =skyscraper | wikidata = Q9188 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description =Ein berühmtes Wolkenkratzer mit einer Aussichtsplattform auf dem 86. und 102. Stock, die atemberaubende Blicke auf die Stadt bieten. [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]].}} * {{vCard | name = One World Trade Center | type = skyscraper | wikidata = Q11245 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = [[Manhattan/Financial District|Financial District]]. Das neue World Trade Center und das 9/11 Memorial erinnern an die tragischen Ereignisse vom 11. September 2001. }} * {{vCard | name = Chrysler Building | type = skyscraper | wikidata =Q11274 | description = [[Manhattan/Midtown|Midtown]] Ein weiterer ikonischer Wolkenkratzer in Manhattan, bekannt für sein Art-Deco-Design. }} * {{vCard | name = Flatiron Building | type =building | wikidata =Q220728 | description = [[Manhattan/Flatiron District|Flatiron District]] Ein schmales, dreieckiges Gebäude, das für sein einzigartiges Design bekannt ist und wie ein Bügeleisen aussieht. }} * {{vCard | name =NYSE American Stock Exchange | type =building | wikidata =Q846626 | description =die Börse an der Wall Street, [[Manhattan/Financial District|Financial District]].}} * {{vCard | name =Carnegie Hall | type =building | wikidata =Q200959 | description =berühmte Konzerthalle), [[Manhattan/Midtown|Midtown]].}} * {{vCard | name =Grand Central Terminal | type =building | wikidata =Q11290 | description =ehemaliger Hauptbahnhof, [[Manhattan/Midtown|Midtown]].}} * {{vCard | name =Lincoln Center for the Performing Arts | type =museum | wikidata =Q581044 | description =[[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]].}} * {{vCard | name =Metropolitan Opera House | type =theater | wikidata =Q188031 | description =weltberühmte Oper, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]].}} * {{vCard | name =Madison Square Garden | type =arena | wikidata =Q186125 | description =Vielzweck-Sportarena, [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]].}} * {{vCard | name =Solomon R. Guggenheim Museum („The Guggenheim“) | type =museum | wikidata =Q201469 | description =weltberühmtes, von Frank Lloyd Wright 1937 entworfenes Museum, [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]].}} === Straßen und Plätze === * {{vCard | name = Times Square | type =square | wikidata = Q11259 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Dieser beleuchtete Platz im Herzen von Manhattan ist berühmt für seine hellen Werbetafeln, Theatervorstellungen und das allgegenwärtige Großstadttreiben. }} * {{vCard | name = Broadway | type = road | wikidata = Q11260 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Berühmt für seine erstklassigen Theateraufführungen und Musicals. }} * {{vCard | name = Fifth Avenue | type = road | wikidata = Q109858 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Eine der berühmtesten Einkaufsstraßen der Welt mit zahlreichen Luxusgeschäften. }} * {{vCard | name = Wall Street | type = road | wikidata = Q11690 | description = Wall Street ist das Herz des Finanzviertels von Manhattan und ein historischer Ort für die US-amerikanische Wirtschaft. Hier finden Sie die New York Stock Exchange und die Federal Hall, wo George Washington als erster Präsident der USA vereidigt wurde. }} === Brücken === [[Datei:Brooklyn Bridge and the Lower Manhattan skyline from Pebble Beach, New York.jpg|mini|Die ''Brooklyn Bridge'' mit der Skyline von ''Lower Manhattan'']] ;Hudson River * {{Marker | name =George Washington Bridge | type =bridge | wikidata =Q125821}}, 1450 m lang, am 24. Oktober 1931 eröffnet. ;East River * {{vCard | name =Brooklyn Bridge | type = bridge | wikidata =Q125006 | status =top-sight | description =die schönste und fußgängerfreundlichste Brücke der Stadt, 1825 m lang, am 24. Mai 1883 eröffnet.}} * {{Marker | name =Manhattan Bridge | type =bridge | wikidata =Q125050}}, 2090 m lang, am 31. Dezember 1909 eröffnet. * {{Marker | name =Williamsburg Bridge | type =bridge | wikidata =Q125068}}, mit 2227 Metern die längste aller Brücken, am 19. Dezember 1903 eröffnet. * {{Marker | name =Queensboro Bridge | type =bridge | wikidata =Q125157}}, 1135 m lang, am 30. März 1909 eröffnete Brücke. * {{Marker | name =Robert F. Kennedy Bridge / Triborough Bridge | type =bridge | wikidata =Q125450}}, 850 m lang, am 11. Juli 1936 eröffnet. ;Harlem River * {{Marker | name =High Bridge | type =bridge | wikidata =Q5754953}}, 440 m lang, 1848 eröffnet und damit älteste aller Brücken. * {{Marker | name =Willis Avenue Bridge | type =bridge | wikidata =Q2581529}}, 979 m lang, am 22. August 1901 eröffnet. * {{Marker | name =3rd Avenue Bridge | type =bridge | wikidata =Q7784766}}, 457 m lang, am 1. August 1898 eröffnet. * {{Marker | name =Madison Avenue Bridge | type =bridge | wikidata =Q3751430}}, 577 m lang, am 18. Juli 1910 eröffnet. * {{Marker | name =145th Street Bridge | type =bridge | wikidata =Q4549789}}, 488 m lang, am 24. August 1905 eröffnet. * {{Marker | name =Macombs Dam Bridge | type =bridge | wikidata =Q6724821}}, 770 m lang, am 1. Mai 1895 eröffnet. * {{Marker | name =Alexander Hamilton Bridge | type =bridge | wikidata =Q621768}}, 724 m lang, am 15. Januar 1963 eröffnet. * {{Marker | name =Washington Bridge | type =bridge | wikidata =Q2550421}}, 724 m lang, am 1. Dezember 1888 eröffnet. * {{Marker | name =University Heights Bridge | type =bridge | wikidata =Q7894726}}, 477 m lang, eröffnet am 8. Januar 1908. * {{Marker | name =Broadway Bridge | type =bridge | wikidata =Q922869}}, 170 m lang, am 1. Juli 1962 eröffnet und damit jüngste und kürzeste Brücke. * {{Marker | name =Henry Hudson Bridge | type =bridge | wikidata =Q7718385}}, 673 m lang, am 12. Dezember 1936 eröffnet. === Denkmäler === [[Datei:Freiheitsstatue_NYC_full.jpg|thumb|200px|right|Die Freiheitsstatue]] * {{vCard | name =[[Freiheitsstatue]] | type =monument | wikidata =Q9202 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Die Freiheitsstatue ist ein Symbol für Freiheit und Demokratie und ein Muss für Besucher. Man kann die Insel besichtigen und den Ausblick vom Podest genießen. Fähren zur Liberty Island legen im [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park]] ab.}} * {{vCard | name =Charging Bull | type =monument | address =26 Broadway | wikidata =Q860129 | description =der 1989 nach dem Börsencrash von 1987 aufgestellte „angreifende Stier“ steht für aufstrebende Kurse, Prosperität und eine widerstandsfähige US-Wirtschaft.}} * {{vCard | name =Cleopatra's Needle | type =monument | wikidata =Q23889503 | description =der 1475 vor Christus in Ägypten hergestellte Obelisk ist 21 Meter hoch und wurde am 22. Februar 1881 im Central Park aufgestellt.}} === Parks und Gärten === Wer Manhattan besucht, hat dieses Reiseziel kaum im Bestreben ausgewählt, etwas Grünes zu sehen. Die [[New York Metropolitan Area]] ist auf ihrer 17.405 km² großen Gesamtfläche überwiegend dicht bebaut, und der nächstgelegene echte Wald (Harrison State Park) ist von Manhattan 1&nbsp;Stunde Autofahrt entfernt. Für die Einwohner von Manhattan sind die städtischen Grünanlagen eine Lebensnotwendigkeit und so findet man auf dieser Insel nicht nur so berühmte und gartenarchitektonisch bedeutende Anlagen wie den Central Park, sondern auch zahllose kleinere Parks, von denen manche im Stadtplan markiert sind, viele jedoch gut versteckt liegen und nur von Einheimischen besucht werden. * {{vCard | name = Central Park | type = landscape | wikidata = Q160409| description =Ein großer Stadtpark mitten in Manhattan, der zum Spazieren, Picknicken, Radfahren und vielem mehr einlädt. }} In '''Downtown Manhattan''' liegen der Battery Park ([[Manhattan/Battery Park City#Sehenswürdigkeiten|Battery Park City]]), von dem aus die Fähren zur Freiheitsstatue ablegen, der rund um das Rathaus gelegene City Hall Park ([[Manhattan/Civic Center#Sehenswürdigkeiten|Civic Center]]), der von Chinesen bevölkerte Columbus Park ([[Manhattan/Chinatown#Sehenswürdigkeiten|Chinatown]]), Tompkins Square Park ([[Manhattan/East Village#Sehenswürdigkeiten|East Village]]) und der von einem studentischen Publikum geprägte Washington Square Park ([[Manhattan/Greenwich Village#Sehenswürdigkeiten|Greenwich Village]]). In '''Midtown Manhattan''' findet man den Union Square (am Rande von [[Manhattan/Chelsea#Sehenswürdigkeiten|Chelsea]]), Gramercy Park ([[Manhattan/Gramercy#Sehenswürdigkeiten|Gramercy]]), Madison Square Park und Bryant Park (beide im [[Manhattan/Tenderloin#Sehenswürdigkeiten|Tenderloin]]). Zu den bedeutendsten Grünanlagen in '''Uptown Manhattan''' zählt der sehr ruhige Carl Schurz Park ([[Manhattan/Yorkville|Yorkville]]). *Über das gesamte West-Ufer von Downtown bis Midtown Manhatten erstreckt sich der '''Hudson River Park''' Teile dieses Parks sind immer noch im Werden begriffen. Der Park gehört zu der "smaragdgrünen Halskette", die die Stadtverwaltung um die gesamte Uferzone Manhattans legen will. Mehr eine Promenade als ein Park und deshalb bestens geeignet, um am Wasser entlang zu flanieren. In den Sommernächten Freilicht-Filmvorführungen an den Piers. * Im '''Fort Tryon Park''' in ''Upper Manhattan'' befindet sich der höchste Punkt der mit einer der besten Aussichten auf die Stadt. Hier befinden sich auch die ''Cloisters'', ein Zweig des Metropolitan Museum, in dem mittelalterliche Kunst ausgestellt wird, unter anderem die berühmten ''Unicorn Tapestries''. *Im Stadtteil [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] liegt der '''Riverside Park''', einer der schönsten und längsten Uferparks von Manhattan, der Aussicht über den Hudson River auf New Jersey bietet. === Museen === Manhattan bietet eine Fülle von weltberühmten Museen, weniger bekannten Museen und versteckten kleinen Museen, die von europäischen Touristen nur selten besucht werden. Museumsfans werden in Manhattan für Eintrittskarten schnell ein kleines Vermögen los, darum empfiehlt es sich dringend, den Besuch genau zu planen. Viele Museen bieten an bestimmten Abenden kostenlosen Eintritt. In einigen Museen zahlt man auch überhaupt keinen Eintritt. Kostenlos ist der Besuch auch in kommerziellen Kunstgalerien. Für viele Manhattan-Besucher die Anschaffung des [https://www.citypass.com/city/ny.html New York City Pass] eine Überlegung wert. Dieser kostet 132&#x202F;$ (Kinder 12-17 Jahre 108 $) und enthält den Eintritt für folgende Museen und Attraktionen: American Museum of Natural History, Solomon R. Guggenheim Museum, The Museum of Modern Art, The Metropolitan Museum of Art, Empire State Building Observatory, Circle Line Sightseeing Cruises (Bootstour zur Freiheitsstatue). ==== Museen in Manhattan (Übersicht) ==== ===== Für Kinder ===== * {{vCard|type=museum |name=Children's Galleries for Jewish Culture |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Chelsea|Chelsea]].}} * {{vCard|type=museum |name=Children's Museum of Manhattan |wikidata=Q5098177 |address=|phone= |email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]].}} * {{vCard|type=museum |name=Discovery Center |address=|phone=|email=|fax=|url= |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Central Park|Central Park]].}} * {{vCard|type=museum |name=National Museum of Mathematics |wikidata=Q6940939 |address=|phone=|email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Flatiron District|Flatiron District]].}} ===== Kunst ===== Allgemeine Kunstmuseen, ältere Kunst * {{vCard | name = Metropolitan Museum of Art | type = see | wikidata = Q160236 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] Ein weiteres erstklassiges Kunstmuseum mit einer umfangreichen Sammlung von Kunstwerken aus verschiedenen Epochen. }} *The Cloisters, [[Manhattan/Fort George|Fort George]] *Dahesh Museum, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *The Frick Collection, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] 20. Jahrhundert und Gegenwart * {{vCard | name = Museum of Modern Art (MoMA) | type = museum | wikidata = Q188740 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = [[Manhattan/Midtown|Midtown]]. Eines der weltweit renommiertesten Kunstmuseen, das eine beeindruckende Sammlung moderner Kunst beherbergt. }} * {{vCard | name = Solomon R. Guggenheim Museum | type = see | wikidata =Q201469 | show = copy | description = („The Guggenheim“), [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] Das Guggenheim-Museum ist berühmt für seine einzigartige spiralförmige Architektur, die von Frank Lloyd Wright entworfen wurde. Es beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung moderner Kunst und avantgardistischer Werke.}} *Chelsea Art Museum, [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]] *Guggenheim Museum Soho, [[Manhattan/SoHo|SoHo]] *New Museum, [[Manhattan/Bowery|Bowery]] *The Neue Galerie, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *The Whitney Museum of American Art, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] Spezialthemen: *American Folk Art Museum, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Cooper-Hewitt National Design Museum, [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] *The Jewish Museum of New York, [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] *Museum of Biblical Art, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Museum of Comic and Cartoon Art (MoCCA), [[Manhattan/SoHo|SoHo]] *The National Academy of Design, [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] *National Museum of Catholic Art and History, [[Manhattan/Spanish Harlem|Spanish Harlem]] *Rubin Museum of Art (RMA, Kunst aus der Himalaya-Region), [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]] *Society of Illustrators, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] ===== Geschichte, Einwanderung, Minderheiten ===== *African American Wax Museum of Harlem, [[Manhattan/Harlem|Harlem]] *The American Numismatic Society, [[Manhattan/Financial District|Financial District]] *Genesis II Museum of International Black Culture, [[Manhattan/Harlem|Harlem]] *Lower East Side Tenement Museum, [[Manhattan/Lower East Side|Lower East Side]] *Merchant's House Museum, [[Manhattan/East Village|East Village]] *Mount Vernon Hotel Museum & Garden, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *El Museo del Barrio, [[Manhattan/Spanish Harlem|Spanish Harlem]] *Museum of American Financial History, [[Manhattan/Financial District|Financial District]] *Museum of Chinese in the Americas, [[Manhattan/Chinatown|Chinatown]] *Museum of Jewish Heritage, [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]] *The Museum of the City of New York, [[Manhattan/Spanish Harlem|Spanish Harlem]] *National Museum of the American Indian, [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]] *New York Historical Society, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Ukrainian Museum, [[Manhattan/East Village|East Village]] ===== Naturwissenschaften, Technik, Verkehr ===== * {{vCard | name = Museum of Natural History | type = see | wikidata = Q80892412 | lat = 40.78101 | long = -73.9738 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Ein faszinierendes Naturkundemuseum mit einer umfangreichen Sammlung von Exponaten. }} *American Museum of Natural History, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Intrepid Sea, Air & Space Museum, [[Manhattan/Hell's Kitchen|Hell's Kitchen]] *Museum of TV & Radio, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Sony Wonder Technology Lab, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *South Street Seaport Museum, [[Manhattan/Civic Center|Civic Center]] ===== Sonstige Themen ===== * {{vCard|type=museum |name=Madame Tussaud's |address=|phone=|email=|fax=|url= |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Times Square|Times Square]].}} * {{vCard|type=museum |name=The Morgan Library & Museum |address=|phone= |email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]].}} * {{vCard|type=museum |name=Museum of Sex |address=|phone=|email=|fax=|url= |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]].}} * {{vCard|type=museum |name=The National Jazz Museum in Harlem |address=|phone= |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Harlem|Harlem]].}} * {{vCard|type=museum |name=The New York City Police Museum |address=|phone= |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Financial District|Financial District]].}} * {{vCard|type=museum |name=NYC Fire Museum (Feuerwehrmuseum) |address=|phone= |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/SoHo|SoHo]].}} * {{vCard|type=museum |name=Skyscraper Museum |address=|phone=|email= |fax=|url= |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]].}} == Aktivitäten == === Oper === [[Datei:8.18.11MetropolitanOperaHouseByLuigiNovi.jpg|miniatur|Das Metropolitan Opera House]] Manhattan hat zwei große Opernensembles: die [http://www.metoperafamily.org/metopera/ Metropolitan Opera (Met)] und die [https://www.nycopera.com/ New York City Opera]. Erstere hat ihren Sitz im Lincoln Center for the Performing Arts ([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]]), letztere hat, weil es an Geld fehlt, seit 2011 kein eigenes Haus mehr, sondern tritt auf wechselnden Bühnen auf. Nebenan in den [[New York City/Bronx|Bronx]] gibt es die [https://www.bronxopera.org/ Bronx Opera] und in [[New York City/Brooklyn|Brooklyn]] die [http://operabrooklyn.org/ Opera Company of Brooklyn]. Nur die erstere hat eine eigene Spielstätte. Weiterhin gibt es in Manhattan und New York City viele mittlere, kleinere und kleinste professionelle Ensembles, von denen die meisten keine eigenen Theater haben, sondern auf wechselnden Bühnen auftreten, darunter: * {{vCard|type=opera house |name=American Lyric Theater |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.altnyc.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=opera house |name=American Opera Projects (aop) |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.operaprojects.org/aboutAOP.htm |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Center for Contemporary Opera |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.centerforcontemporaryopera.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Chelsea Opera |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.chelseaopera.org/index.html |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=dell'Arte Opera Ensemble |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.dellarteopera.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Encompass New Opera Theatre |address=|phone= |email=|fax=|url=https://www.encompassopera.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Family Opera Initiative |address=|phone=|email= |fax=|url=http://ardeaarts.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Gotham Chamber Opera |address=|phone=|email= |fax=|url=https://www.gothamchamberopera.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=New York Gilbert and Sullivan Players |address=|phone=|email=|fax=|url=http://nygasp.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Opera Ebony |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.operaebony.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Das traditionsreichste afroamerikanische Opernensemble der USA.}} * {{vCard|type=opera house |name=Opera Noire of New York |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.operanoireofnewyork.org/aboutus.html |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Teatro Grattacielo |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.grattacielo.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Auf selten aufgeführte Verismo-Opern spezialisiert.}} Die winzige Amato Opera musste 2009 leider schließen. An ihre Stelle sind die [https://www.bleeckerstreetopera.org/ Bleecker Street Opera] und die [http://amoreopera.org/ Amore Opera] getreten. Opernfans, die im Sommer nach New York kommen, wenn die großen Häuser geschlossen sind, können sich für die Spielzeitpause entweder durch eine geführte Besichtigung der Met entschädigen, oder durch einen Abstecher ins vier Stunden entfernte [[Cooperstown (New York)|Cooperstown]], wo im Juli und August alljährlich das [https://glimmerglass.org/ Glimmerglass Festival] veranstaltet wird, ein kleines Sommerprogramm mit Operninszenierungen vom Allerfeinsten. === Musicals === :''Siehe auch:'' [[Manhattan/Times Square|Times Square]]. Für jedes Musical gibt es ein eigenes Theater, 39 an der Zahl. Restkarten werden zu günstigen Preisen an einem Stand am Times Square verkauft (nachmittags wegen der langen Schlangen nicht zu übersehen). Die wichtigsten '''[http://www.ilovenytheater.com/de/ Musicals und ihre Theater]''': * {{vCard| type=theater| subtype=| name=Beauty and the Beast| address=Lunt-Fontanne Theatre, 205 West 46th Street| directions=| phone=(212) 3074747| mobile=| fax=| email=| url=| hours=Di 19 Uhr, Mi-Fr 20 Uhr, Sa 14 und 20 Uhr, So 13:30 und 19 Uhr| price=40-110 USD}} * {{vCard| type=theater| subtype=| name=Hairspray| address=Neil Simon Theatre, 250 West 52nd Street| directions=zwischen 7th und 8th Avenue| phone=(212) 3074100| mobile=| fax=| email=| url=| hours= Di 19 Uhr, Mi 14 und 20 Uhr, Do 19 Uhr, Fr 20 Uhr, Sa 14 und 20 Uhr, So 15 Uhr| price=5-110 USD}} * {{vCard| type=theater| subtype=| name=Mama Mia| address=| directions=| phone=| mobile=| fax=| email=| url=| hours=| price=}} * {{vCard| type=theater| subtype=| name=Phantom der Oper| address=Majestic Theater| directions=| phone=| mobile=| fax=| email=| url=| hours=| price=}} === Gospel-Gottesdienste === In mehreren Kirchen in Harlem kann man als Gast an einem Gottesdienst teilnehmen. Der Zutritt ist aber streng limitiert und die Touristen müssen sich meist eine Querstraße weiter in eine Schlange einreihen. Nachdem die Gemeinde Platz genommen hat, werden die Restplätze verteilt. Wer in der Schlange zu weit hinten steht, hat Pech gehabt. === Kinos === Manhattan ist ein Paradies für Cineasten. Die Stadt, die selbst das [http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_films_set_in_New_York_City Thema zahlloser Filme] ist, besitzt eine große Anzahl von Kinos, die ein Filmprogramm jenseits des Mainstream präsentieren. Von der Regel, dass ausländische und „Independent“-Filme für das amerikanische Publikum kaum zugänglich sind, bildet die Kinolandschaft in New York City eine erfreuliche Ausnahme. Wer ein Kino sucht, das '''„Independent“'''-, Avantgarde- oder Experimentalfilme, ausländische Filme, Dokumentarfilme oder alte Hollywood-Filme zeigt, beginnt damit am besten in den Stadtteilen [[Manhattan/East Village|East Village]], [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]], [[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] und [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]]. Vereinzelt gibt es solche Kinos auch in [[Manhattan/TriBeCa|TriBeCa]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]] und der [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]]. Nach Kinos mit '''Mainstream'''-Programm braucht man nicht lange zu suchen, die findet man in fast allen Stadtteilen. Freunde von '''IMAX'''-Theatern kommen in der [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] auf ihre Kosten. Manhattan besitzt viele gut erhaltene '''historische Filmpaläste''', von denen die meisten heute leider nicht mehr als Kinos dienen. Im größten erhaltenen Lichtspielhaus der Stadt, Beacon Theatre ([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]]), finden heute z.&nbsp;B. Konzerte statt. Andere beherbergen Theater, Kirchen oder Konferenzzentren. Einige traditionelle Kinopaläste haben ihren Betrieb jedoch bis heute aufrechterhalten. Ein Besuch lohnt sich insbesondere dort, wo der aufregend dekorierte Hauptsaal erhalten geblieben und nicht durch Multiplexsäle ersetzt worden ist (siehe [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Times Square|Times Square]] und [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]]). Welche Filme gerade gespielt werden, erfährt man auf Webseiten wie den folgenden: *[http://www.google.de/movies?hl=de&near=new+york+city&dq=movies+new+york+city&sort=1&sa=X&oi=showtimes&ct=title&cd=1 Google] *[http://newyork.citysearch.com/find/section/newyork/movies.html Citysearch] *[https://nymag.com/movies/ New York Movies] Weitere interessante Kinolinks: *[http://cinematreasures.org/search/query=New+York&search=city&method=n&show=all Cinema Treasures] *[http://www.theinsider.com/nyc/fun/3bestmovietheaters.htm NYC's Best Movie Theaters] *[https://www.ny.com/movies/alternative.html Offbeat Movie Theaters in NYC] === Joggen, Radeln, Baden === Entfernungen: zwischen zwei Streets liegen ca. 80{{nnbsp}}m. zwischen 2 Avenues ca. 300{{nnbsp}}m. ==== Joggen ==== * Bekannt ist, dass das im Central Park geht. Eine "Runde" ist ca. 10{{nnbsp}}km. * Weniger bekannt, aber mindestens genauso schön, ist das Ufer am Hudson River/Riverside Park. Das ist ab 59th Street nach Norden ein Park mit vielen Menschen, kein "danger seeker ground". Wunderbar zum Joggen zwischen Wasser und City. An der 96th Street wechselt man auf die Ostseite des Hudson Parkhway und dann weiter nach Norden, geht dann kurz bergauf zu Grants Tomb bei 120th, und wenn man's lang will bei der 125th wieder ans Wasser ... 59th bis 120th ist einfach knapp 5{{nnbsp}}km. ==== Radeln ==== * Im Central Park möglich, aber stark reglementiert: Nur die Ringstraße ist zugelassen, nur gegen den Uhrzeigersinn, wie Almabtrieb :-( * Auch wieder das Hudson-Ufer ab 59th. Man kommt gut rauf bis zur Washington Bridge (180th) und weiter, wenn man will. * Schöne Radeltour: irgendwo Midtown Radl mieten, dann rüber zum Hudson und da nach Norden bis Grants Tomb (ca. 120th) oder weiter, wenn man will, dann ostwärts bis Broadway, südwärts, bei 116th ostwärts durch die Columbia University, dann weiter bis 110th St/8th Ave = Central Park, von da bis 59th im Central Park wieder zurück. ==== Baden ==== Im Sommer mit der U-Bahn an den Atlantik-Strand: Mit der Q-Line z.&#x202F;B.&nbsp;in 45 Minuten ab 34th St/6th Ave bis Ocean Parkway im Süden Brooklyns, von da 5 Minuten zu Fuß zum Strand: groß, sauber, sicher :-) === Sonstiges === [[Datei:BrooklynBridgeNight flip666.jpg|thumb|300px|right|Die Brooklyn Bridge]] * ein Spaziergang über die '''Brooklyn Bridge''': Am besten, man fährt mit der ''Subway'' nach Brooklyn und läuft über die Brücke Richtung Manhattan, dann hat man die großartige Skyline immer im Blick. Ist sommers mindestens auf der Manhattan-Seite auch nachts sicher: fast Völkerwanderung === Regelmäßige Veranstaltungen === * Die '''[https://www.germanparadenyc.org/ Steuben Parade]''' findet jedes Jahr am dritten Samstag im September auf der Fifth Avenue statt. Die Parade wurde 1957 von deutschstämmigen Amerikanern gegründet. == Einkaufen == New York ist die Modehauptstadt der USA und aus aller Welt kommen Menschen hierher, um einzukaufen. Es gibt eine Unmenge von Kaufhäusern, Boutiquen und Spezialgeschäften. In einigen Vierteln gibt es mehr Einkaufsmöglichkeiten, als in den meisten amerikanischen Städten, und sie wurden nur dadurch berühmt, dass sie das Ziel der Konsumenten sind. Alles, was irgendjemand jemals kaufen wollen würde, bekommt man in Manhattan: Kleidung, Computer und Zubehör, Musik, Musikinstrumente, elektronische Geräte, Kunstwerke, Sportgeräte, alle möglichen Lebensmittel und Küchenzubehör. === Shopping-Distrikte und Einkaufszentren === ==== Einkaufsmeilen ==== * Im Stadtteil [[Manhattan/Midtown|Midtown]] liegt die Einkaufsmeile '''Fifth Avenue''' mit berühmten Kaufhäusern wie ''Abercrombie & Fitch'', ''Bergdorf-Goodman'', ''FOA Schwartz'' und ''Saks Fifth Avenue''. * Die '''Madison and Lexington Avenues''' im Herzen der hyperreichen [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]]. Madison und Lexington Avenues sind das Zentrum der New Yorker Haute Couture, voll mit kleinen Läden, die sagenhaft teure Kleidung, Accessoires und Haushaltswaren für Leute anbieten, die einen Blick auf das Preisschild nicht nötig haben. Auch wenn man sich einen Einkauf dort nicht leisten kann, ist es trotzdem nett, mal durch die Läden zu schlendern. * '''Canal Street''', der beliebte Gegensatz zu den Madison und Lexington Avenues. Der Teil der Canal Street, der östlich des Broadway am Rande von [[Manhattan/Chinatown|Chinatown]] liegt, ist ein Paradies für Schnäppchenjäger und Menschen, die Plagiate von teuren Klamotten und Accessoires kaufen möchten. Wer die Freunde daheim mit einer Tasche von Louis Vuitton beeindrucken möchte, die er für 20 USD gekauft hat, der muss hierhier gehen! Man sollte auch einen Blick in die Geschäfte an der '''Mott Street''' zwischen Canal und Chatham Square werfen. <!--Alles was man an Plagiaten eigentlich nicht kaufen sollte, von CDs, DVDs, über Designertaschen-Fakes bis hin zu den beliebten I (heart) NY shirts im 5er-Pack für 10 $. Insgesamt eine wuselige und abenteuerliche Gegend mit entsprechendem Klientel. Von der Canalstreet aus lohnt es sich dann entlang des Broadways uptown zu laufen. Langsam aber sicher verliert sich das Ramschige und aus Secondhandläden (coole T-shirts) werden Boutiqen und je weiter man läuft um so kommerzieller und bekannter werden die Labels.--> * '''[[Manhattan/SoHo|SoHo]]'''. Früher eine Künstlerkolonie in einem ziemlich heruntergekommenen Teil der Stadt, ist SoHo heute ein erstklassiges Shoppingziel, besonders am Wochenende, wenn die Bürgersteige am West Broadway, in der Prince Street und am Broadway fast unpassierbar werden. * '''[[Manhattan/NoLIta|NoLIta]]'''. NoLIta (North of Little Italy), zuerst als Stadtteilspitzname verspottet, ist inzwischen so oft wiederholt worden, dass er ein offizieller Name ist. Die Gegend ist zum Synonym für Avant-Couture-Boutiquen in liebreizend verfallenen Gebäuden geworden. Einige Läden sind so eigentümlich, dass sie nicht den Anschein erwecken, irgend etwas zu verkaufen, sie sind aber ständig vollgestopft und leidenschaftlich schick. ==== Shopping Malls ==== * {{vCard | name = Rockefeller Center | type = see | wikidata = Q11277 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Ein berühmtes Unterhaltungs- und Einkaufszentrum, bekannt für den großen Weihnachtsbaum und das Eislaufen im Winter. }} *Manhattan Mall, Herald Square, [[Manhattan/Garment District|Garment District]] *Shops at Columbus Circle, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] === Mode === ==== Kaufhäuser, Discounter ==== *Barneys<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Bergdorf Goodman<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Bloomingdale's<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Burlington Coat Factory<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]] *Century 21<sup>$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]] *Daffy's<sup>$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Filene's Basement<sup>$</sup>, [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Lord & Taylor<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]] *Macy's<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Garment District|Garment District]] *Saks Fifth Avenue<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] Amerikanische Kaufhäuser sind meist mehr oder weniger stark auf Kleidung, Accessoires und Kosmetik spezialisiert. Nur vereinzelt findet man auch eine Abteilung z.&nbsp;B. für Unterhaltungselektronik oder Haushaltsgeräte. Amerikaner kaufen solche Artikel meist nicht im ''department store'', sondern in einschlägigen Fachkaufhäusern ein. ==== Einzelne Marken ==== *Abercrombie & Fitch<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Aéropostale<sup>$$</sup> (Mode für Teenager), [[Manhattan/Garment District|Garment District]] *American Eagle Outfitters<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]] *Banana Republic<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Eddie Bauer<sup>$$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Benetton<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Diesel<sup>$$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Christian Dior<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Gap<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Gucci<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *H&M<sup>$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Harlem|Harlem]] *Calvin Klein<sup>$$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Old Navy<sup>$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Harlem|Harlem]] === Elektronik, Kameras === * '''J&R''' (geschlossen 2016), direkt gegenüber dem Rathaus, ist höchstwahrscheinlich der Ort in der Stadt, wo man die Elektronik oder Computertechnik findet, nach der man sucht und das oftmals zu guten Preisen. Hier gibt es auch eine separate Abteilung, wo CDs verkauft werden. Ihre Kameras sind gut, nehmen in diesem Bereich jedoch hinter B&H den zweiten Platz ein. Nicht auslassen sollte man den Niedrigpreisbereich, wo Artikel zu stark reduzierten Preisen angeboten werden. * '''Adorama''', 42 W. 18th Street (zwischen den 5th und 6th Avenues). Einer der US-weit größten Anbieter von Kameras sowie Film und photographischer Ausstattung aller Art. Da im Geschäft fast ausschließlich orthodoxe Juden arbeiten, ist es samstags geschlossen, dafür aber an allen anderen Tagen der Woche geöffnet. * '''B&H''', an der 34th St. und 9th Avenue, ist der Shop, wo man alle Kameras samt Zubehör findet, die man sucht. Die Auswahl ist gut, das Personal sachkundig und sehr bemüht, beratend zur Verfügung zu stehen. Der Shop wird von chassidistischen Juden betrieben und ist Freitag abend, samstags und an allen jüdischen Feiertagen geschlossen, jedoch sonntags geöffnet. === Kunst === * '''Pearl Paint''' an der Canal Street wird von vielen Künstlern als der beste und am wenigsten überteuerte Kunsthandel angepriesen. Am besten man isst vorher im Chinatown und läuft dann westwärts zu dem Geschäft. === Bücher === Für Freunde englischsprachiger Bücher ist Manhattan ein einzigartiges Einkaufsparadies. Hier gibt es große moderne Buchkaufhäuser mit Angeboten für die ganze Familie, Universitätsbuchhandlungen, eindrucksvoll sortierte Second Hand-Buchhandlungen, kleine Stadtteilbuchläden mit sachkundiger Beratung und Spezialbuchhandlungen zu allen nur erdenklichen Fachgebieten. * {{vCard| type=library | subtype=| name=Strand Books| address=828 Broadway| directions=Ecke 12th Street, im Stadtteil East Village| phone=(212) 473-1452| mobile=| fax=| email=| url=http://www.strandbooks.com/| hours=| price=| description= Der größte Second-Hand-Buchhändler der Welt, angeblich mit Bücherregalen, in denen insgesamt 18 Meilen lange Bücherzeilen Platz haben, jedoch alle am Rande der Kapazität. Durch einen kürzlichen Umbau wurde der Raum furchtbar zugebrettert, was den Erstbesucher jedoch angesichts der Wand-zu-Wand-Gänge umso mehr erstaunen wird.}} * '''Three Lives & Company''', 154 W 10th St (bei Waverly Pl, im Stadtteil West Village). Diese mikroskopische, dennoch absolut reizvolle Buchhandlung bildet die Essenz von Greenwich Village. Mit seinem sehr fachkundigen und freundlichen Personal hat der Laden das Herz eines jeden New Yorker Büchernarren erobern können. Wenn die Leute über das Wesen der lokalen Buchhändler diskutieren, ist es Three Lives, was sie meinen. *Die Buchhandelskette [http://www.barnesandnoble.com/ '''Barnes & Noble'''] hat Niederlassungen in den Stadtteilen [[Manhattan/TriBeCa|TriBeCa]] (97 Warren St), [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]], [[Manhattan/East Village|East Village]] (4 Astor Place) und am [[Manhattan/Chelsea|Union Square]] (33 E 17th St). Adressen von Buchhandlungen findet man auf Webseiten wie: *[https://www.ny.com/shopping/bookstores/ ny.com] *[http://www.nyc.com/new-york-city/Book_Stores.aspx nyc.com] === Lebensmittel === Einige der besten Gourmet-Supermärkte liegen im Stadtteil [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]], darunter z.&nbsp;B. ''Zabar's''. * '''Kalustyan's''', 27 St. und Lexington, besitzt die größte Spanne an mittelasiatischen, südasiatischen und mediterranen Lebensmitteln in Manhattan. Nicht auslassen sollte man das zweite Geschoss, wo man die fabelhaften ''Mujadara''-Sandwiches essen kann. * '''Hong Kong Supermarket''', Pike St. und East Broadway, ist der größte chinesische Supermarkt. Reisende, die mit der chinesischen Küche nicht vertraut sind, wird es faszinieren, und die, die sie kennen, werden sich an der Auswahl und der Preisgestaltung gleichsam erfreuen können. == Küche == Wer sich in Manhattan Fastfood antut, ist selbst schuld. Nirgendwo sonst im amerikanischen Osten gibt es so viele interessante Restaurants wie in Manhattan. Alle Preisklassen sind vertreten. Wer sparen muss, sollte sich eher an ethnischen Küchen (z.&nbsp;B. der vietnamesischen) als an den internationalen Fastfoodketten orientieren. Kennenlernen sollte man jedoch auch die lokalen Spezialitäten – wie Pastrami-Sandwiches, New York Style Bagels, New York Style Clam Chowder oder New York Style Cheese Cake –, die man zum Probieren übrigens niemals im Supermarkt, sondern nur an den besten einschlägigen Adressen kaufen sollte. Zu den berühmtesten Restaurants der Stadt gehören: * {{vCard|type=restaurant |name=21 Club |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.21club.com/web/onyc/21_club.jsp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Le Bernardin |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.le-bernardin.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Chanterelle |address=|phone=|email=|fax= |url=https://chanterellenyc.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/TriBeCa|TriBeCa]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=P. J. Clarke's |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.pjclarkes.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=The Four Seasons Restaurant |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.fourseasonsrestaurant.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Gallagher's Steak House |address=|phone=|email= |fax=|url=https://www.gallaghersnysteakhouse.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Gotham Bar & Grill |address=|phone=|email=|fax= |url=http://gothambarandgrill.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=La Grenouille |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.la-grenouille.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Jean-Georges |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.jean-georges.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Katz' Delicatessen |address=|phone=|email=|fax= |url=https://katzsdelicatessen.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Lower East Side|Lower East Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Life Café |address=|phone=|email=|fax= |url=http://lifecafe.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/East Village|East Village]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Masa |address=|phone=|email=|fax=| url=http://www.masanyc.com/#masa-takayama |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Il Mulino |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.ilmulino.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Oyster Bar & Restaurant |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.oysterbarny.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Per Se |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.thomaskeller.com/per-se |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=The Rainbow Room |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.rainbowroom.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Russian Tea Room |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.russiantearoomnyc.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Sardi's |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.sardis.com/htmldocs/cms/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Times Square|Times Square]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Second Avenue Deli |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.2ndavedeli.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/East Village|East Village]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Serendipity 3 |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.serendipity3.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Sylvia's Restaurant of Harlem |address=|phone= |email=|fax=|url=https://sylviasrestaurant.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Harlem|Harlem]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Tavern on the Green |address=|phone=|email=|fax= |url=http://tavernonthegreen.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Central Park|Central Park]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Tom's Restaurant |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.tomsrestaurant.net/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Morningside Heights|Morningside Heights]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Union Square Café |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.unionsquarecafe.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Chelsea|Chelsea]])}} New York ist ein Paradies für Nichtraucher. Selbst in Clubs und Bars darf nur auf der Straße geraucht werden. In Restaurants gibt es keine Raucherbereiche. :''Siehe auch:'' [[Essen und Trinken in den USA]]. == Nachtleben == Die meisten Diskotheken (''Clubs'', ''Night Clubs'') findet man in Midtown und Greenwich Village (Listen: [http://officialsite.com/index.asp?RegionId=30&CategoryID=18], [http://new-york.nightclubs.com/], [http://www.newyorkcitymetro.com/nightclubs.htm], [http://www.murphguide.com/nightclubs.htm], [http://www.mustseenewyork.com/nightclubs.html], [http://manhattan.about.com/od/restaurantsandnightlife/Manhattans_Best_Restaurants_Bars_and_Club.htm], [http://www.nyc.com/bars_clubs_music/], [http://cityguide.aol.com/newyork/bars]). == Unterkunft == :''Siehe auch:'' [[Unterkunft in den USA]]. In kaum einer anderen Stadt in den USA sind die Hotelzimmerpreise so hoch wie in Manhattan. Ein sorgfältiger Vergleich der Angebote empfiehlt sich ebenso wie frühzeitige Buchung. Viel Geld kann man oft auch sparen, wenn man über [https://www.hotwire.com/ Hotwire] oder [http://www.priceline.com/ Priceline] (''name your own price'') eine „Blindbuchung“ durchführt, bei der man den Namen des Hotels erst nach dem Buchungsabschluss erfährt. Die großen Hotelketten bieten hier ihre sonst nicht vermittelbaren Überkapazitäten zu Discount-Preisen an. Für den Kunden besteht der einzige Nachteil bei dieser Buchungsweise darin, dass er nicht mehr stornieren kann. === Günstig === Am billigsten ist die Übernachtung in der Jugendherberge (''hostel''), wo man oft die Wahl zwischen einem Platz im Schlafsaal (''dormatory'', mit 6-8 Personen belegt) oder einem Privatzimmer mit Einzelbett, Etagenbett (''bunk bed'') oder Doppelbett hat. Für Familien mit Kindern stehen in manchen Jugendherbergen auch größere Privatzimmer zur Verfügung. Duschen, Waschbecken und Toiletten befinden sich meist als Gemeinschaftseinrichtungen im Flur (''shared bath''). Oft findet man jedoch auch auch Privatzimmer mit eigenem Bad (''private bath''). Die Angebote mancher kommerzieller Billighotels unterscheiden sich von dem der Jugendherbergen nur wenig, hier gibt es meist jedoch keine Schlafsäle, sondern nur Privatzimmer. Für eine Übernachtung im Schlafsaal rechnet man 20-50 $, für ein Privatzimmer 80-120 $. Ratsam ist die Wahl eines Billigquartiers allerdings nur, wenn man wirklich verzweifelt wenig Geld zur Verfügung hat. Die meisten New Yorker Jugendherbergen und Billighotels sind das Gegenteil von anheimelnd. Unbedingt empfiehlt sich auch eine Recherche z.&nbsp;B. bei [http://www.tripadvisor.com/ www.tripadvisor.com], wo man Zimmerfotos einsehen kann, die nicht vom Hotelier, sondern von den mehr oder weniger zufriedenen Gästen aufgenommen wurden. Die Suche nach einer ganz preiswerten Unterkunft beginnt man am besten in der [[Manhattan/Upper West Side#Unterkunft|Upper West Side]], wo die Auswahl am größten ist. Viele weitere Billighotels liegen in den Stadtteilen [[Manhattan/Bowery|Bowery]], [[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]], [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]] und [[Manhattan/Harlem|Harlem]]. Vereinzelt findet man Billigunterkünfte auch am [[Manhattan/Times Square#Unterkunft|Times Square]], in [[Manhattan/East Village|East Village]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Murray Hill|Murray Hill]] und [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]]. Ein Billigquartier bucht man am besten direkt beim Anbieter. Eine Agentur kann dessen Preise kaum noch weiter drücken, nötigt dem Kunden aber oft ein Leistungspaket auf, in dem kein Stornorecht enthalten ist (was Kunden, die ohnehin wenig Geld haben, eventuell besonders schwer trifft). Bei einer Direktbuchung storniert man, sofern man dem Hotel 48 Stunden vor dem Bezug des Zimmers Bescheid gibt, hingegen kostenlos. === Mittel === Wer sich vor heruntergekommenen Badezimmerinstallationen ekelt und erwartet, dass Teppichboden, Mobiliar und Bettwäsche einigermaßen gut in Schuss sind, sollte für ein Hotelzimmer in Manhattan mindestens 200&#x202F;$ anlegen. Auch bei Hotels der Mittelklasse empfiehlt sich eine Recherche bei [http://www.tripadvisor.com/ www.tripadvisor.com]. In anderen Teilen der [[New York Metropolitan Area]], z.&nbsp;B. am [[Elizabeth (New Jersey)|Flughafen Newark]], wohnt man bei ähnlich hohen Zimmermieten deutlich schöner und geräumiger als in Manhattan, muss aber abwägen, ob man für den erhöhten Komfort mit umso längeren Anfahrtswegen bezahlen möchte. Wenn man über eine (Online-) Agentur bucht, empfiehlt es sich, deren Angebot zuvor mit dem Preis zu vergleichen, den das Hotel auf seiner eigenen Website nennt. Oftmals geben Agenturen denselben Preis an wie das Hotel, schlagen aber noch ihre Vermittlungsgebühr darauf und erschweren überdies ein eventuelles Storno. Viele gute Mittelklassehotels liegen in den Stadtteilen [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]] und [[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]]. Vereinzelt sind Hotels der mittleren Preisklasse auch in [[Manhattan/Bowery|Bowery]], [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]], [[Manhattan/Murray Hill|Murray Hill]], [[Manhattan/Hell's Kitchen|Hell's Kitchen]], [[Manhattan/Times Square|Times Square]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]], [[Manhattan/Yorkville|Yorkville]] und [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] zu finden. === Gehoben === Die vornehmsten und teuersten Hotels von Manhattan, wie das Plaza Hotel und das Waldorf Astoria, liegen im Bereich [[Manhattan/Midtown|Midtown]]. In kleinerer Zahl findet man Luxushotels auch in den Stadtteilen [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]], [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Murray Hill|Murray Hill]], [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]] und [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]]. Wer sich ein Zimmer an einer so feinen Adresse nicht leisten kann, aber trotzdem ein bisschen Luxus erschnuppern will, wirft sich in seine beste mitgebrachte Garderobe, begibt sich in ein Nobelhotel seiner Wahl und genießt die üppigen Räumlichkeiten mit den Augen, während er an der Bar einen Kaffee trinkt. === Ungewöhnliche Hotels === * {{vCard|type=hotel |name=Carlton Arms Hotel |address=|phone= |email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Mit individuellen Wandmalereien in den Zimmern. [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]]}} * {{vCard|type=hotel |name=Chelsea Star Motel |address=|phone=|email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Mit originell gestalteten Zimmern. [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]]}} * {{vCard|type=hotel |name=Hotel Kitano |address=|phone=|email=|fax= |url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Im japanischen Stil gestaltet und geführt. [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]]}} == Lernen == In Manhattan kann man an folgenden Colleges und Universitäten studieren: === Allgemeine Colleges und Universitäten === * {{vCard|type=university |name=City University of New York (CUNY) |address=|phone=|email=|fax=|url=http://portal.cuny.edu/portal/site/cuny/index.jsp?front_door=true |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=Baruch College |address=|phone= |email=|fax= |url=https://www.baruch.cuny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Borough of Manhattan Community College |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.bmcc.cuny.edu/j2ee/index.jsp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=City College of New York |address=|phone=|email= |fax= |url=http://www1.ccny.cuny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|wikidata =Q1093910 |description=}} ** {{vCard|type=university |name=CUNY Graduate Center |address=|phone=|email= |fax= |url=http://www.gc.cuny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} ** {{vCard|type=university |name=CUNY Graduate School of Journalism |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.journalism.cuny.edu/journalism/index.html |hours=|price= |lat= |long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Hunter College |address=|phone=|email= |fax= |url=https://www.hunter.cuny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=John Jay College of Criminal Justice |address=|phone= |email=|fax=|url=https://www.jjay.cuny.edu/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Columbia University |address=|phone= |email=|fax= |url=http://www.columbia.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|wikidata =Q49088 |description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=Barnard College |address=|phone=|email= |fax= |url=https://www.barnard.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Teachers College |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.tc.columbia.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Cooper Union |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.cooper.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=The King's College |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.tkc.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Marymont Manhattan College |address=|phone= |email= |fax= |url=https://www.mmm.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=Metropolitan College of New York |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.metropolitan.edu/about/about1.php |hours=|price= |lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York University |address=|phone= |email=|fax= |url=http://www.nyu.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=New York University School of Law |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.law.nyu.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} ** {{vCard|type=university |name=Mount Sinai School of Medicine |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.mssm.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=Pace University |address=|phone= |email=|fax= |url=https://www.pace.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Rockefeller University |address=|phone= |email= |fax=|url=https://www.rockefeller.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=State University of New York (SUNY) |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.suny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=Fashion Institute of Technology |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.fitnyc.edu/html/dynamic.html |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=SYNY State College of Optometry |address=|phone= |email=|fax=|url=https://www.sunyopt.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} === Design-, Kunst-, Musik- und Bühnenhochschulen === * {{vCard|type=university |name=The Ailey School |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.theaileyschool.edu/school_page.php?p=main&v=17 |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Tanzschule des [http://www.alvinailey.org/ Alvin Ailey Dance Theater].}} * {{vCard|type=university |name=American Musical and Dramatic Academy |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.amda.edu/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Juilliard School |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.juilliard.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Manhattan School of Music |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.msmnyc.edu/ |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=The New School |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.newschool.edu/ |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=Eugene Lang College |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.newschool.edu/lang/ |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Mannes College of Music |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.newschool.edu/mannes/ |hours=|price=|lat= |long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Parsons School of Design |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.parsons.edu/ |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York School of Interior Design |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.nysid.edu/ |hours=|price=|lat= |long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Pratt Institute |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.pratt.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=School of American Ballet |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.sab.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=School of Visual Arts |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.schoolofvisualarts.edu/index.jsp |hours= |price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Studio Maestro |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.studio-maestro.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Weitere Spezialhochschulen === * {{vCard|type=university |name=Bank Street College of Education |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bankstreet.edu/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Midtown Manhattan Campus |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.berkeleycollege.edu/campuses/NYCampus.htm |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Boricua College |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.boricuacollege.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Globe Institute of Technology |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.globeinstitute.org/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Interboro Institute |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.interboro.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Laboratory Institute of Merchandising |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.limcollege.edu/html/index.asp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Manhattan Institute of Management |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.mimusa.org/ |hours=|price=|lat= |long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York Career Institute |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.nyci.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York Law School |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.nyls.edu/pages/1.asp |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York School of Urban Ministry (NYSUM) |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.nysum.org/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Phillips Beth Israel School of Nursing |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.futurenursebi.org/ |hours= |price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Swedish Institute of Health Sciences |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.swedishinstitute.org/ |hours= |price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Tri-State College of Acupuncture |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.tsca.edu/ |hours=|price=|lat= |long=|lastedit=|description=}} === Einzelne Institute auswärtiger Hochschulen === * {{vCard|type=university |name=Bard College |address=|phone=|email= |fax= |url=https://www.bard.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Institut für ''Globalization and International Affairs''.}} * {{vCard|type=university |name=Katherine Gibbs School |address=|phone= |email= |fax= |url=http://www.gogibbs.com/katharine-gibbs-newyork.aspx |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York Institute of Technology |address=|phone= |email=|fax=|url=https://www.nyit.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=Sanford-Brown Institute |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.sanford-brown.edu/sbi/index.asp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Weill Medical College |address=|phone= |email=|fax= |url=https://www.med.cornell.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Cornell University.}} === Konfessionelle Hochschulen === * {{vCard|type=university |name=General Theological Seminary |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.gts.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Episcopal Church.}} * {{vCard|type=university |name=Jewish Theological Seminary of America |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.jtsa.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=Touro College |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.touro.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Union Theological Seminary |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.utsnyc.edu/NETCOMMUNITY/Page.aspx?&pid=408&srcid=-2 |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Yeshiva University |address=|phone= |email= |fax= |url=http://www.yu.edu/index.asp?L |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Einschließlich folgender Tochterorganisation: Benjamin N. Cardozo School of Law (https://www.cardozo.yu.edu/ ).}} Interessante Studienmöglichkeiten bestehen auch in den anderen ''Bouroughs'' von New York City (siehe [[New York City#Lernen|hier]]). == Sicherheit == Die Kriminalitätsrate von Manhattan und New York ist in den letzten zehn Jahren stark zurückgegangen. Tatsächlich ist New York in den letzten Jahren die sicherste Großstadt der USA gewesen. Man muss also auch mitten in der Nacht keine Angst mehr haben, durch die Straßen zu gehen, die Subway oder einen Bus zu nehmen. Natürlich darf man die üblichen Vorsichtsmaßnahmen nicht vergessen, besonders während der Ferienzeit treiben sich verstärkt Taschendiebe in der Nähe von Touristenattraktionen herum, z.&#x202F;B.&nbsp;am Times Square, 42nd Street, Macy's und überall wo Gedrängel herrscht. Um ihnen das Leben schwer zu machen, sollte man seinen Geldbeutel nie in die Gesäßtasche stecken, sondern nach vorne. Wer eine Handtasche trägt, sollte sicherstellen, dass sie richtig geschlossen ist und dicht am Körper getragen wird. Wenn man sich z.&#x202F;B.&nbsp;in ein Restaurant setzt, Wertgegenstände nicht so hinlegen, dass sie ein Dieb im Vorübergehen mitnehmen kann. == Praktische Hinweise == {{Infobox|Dampfende Gullydeckel und rumpelnde Heizungen|Einen Wolkenkratzer zu heizen ist nicht ganz einfach. Zum einen würden die Boiler sehr viel Platz benötigen, zum anderen kostet es viel Energie, das Wasser bis in die obersten Stockwerke zu pumpen. Da kam es den Architekten gerade recht, dass es unter Manhattan ein riesiges Dampfverteilungsnetz gibt, das 1882 eingerichtet wurde, weil die Stadt im Rauch der Kohleöfen zu ersticken drohte. Die meisten Heizungen in der Mid- und Downtown funktionieren auch heute noch mit Dampf, denn dieser steigt von alleine auch bis in das oberste Stockwerk. Oft macht er sich aber durch ein lautes Rumpeln der Heizkörper bemerkbar. Noch offensichtlicher sind die im Winter oft dampfenden Gullydeckel. Wird der Dampf so dicht, dass er den Verkehr behindert, so stellen die Stadtwerke orange-weiße Kamine darauf (s. Photo ganz oben). Der Dampf stammt nicht etwa aus einem Leck - das würde man sofort reparieren - sondern es ist Grundwasser, das mit den über 100&#x202F;°C heißen Rohren in Berührung kommt.}} * Nicht mitten auf dem Bürgersteig stehen bleiben. Sonst wird man umgerannt. * Ein New Yorker bleibt an einer roten Ampel nur so lange stehen, bis eine entsprechend große Lücke im Verkehr das Überqueren der Straße ermöglicht - auch wenn der Polizist an der Ecke dabei zuschaut. * New York ist in die Höhe gebaut, die Entfernungen in der Horizontalen sind überschaubar. * Taxis sind vergleichsweise günstig und wenn man zu viert ist, zahlt man nicht mehr als für eine Fahrt mit der Subway. Wichtig: Ein Taxi ist nur dann frei, wenn sein ''mittleres'' Licht angeschaltet ist. Zwei Lichter rechts und links bedeuten, dass es außer Dienst ist. * Zu versuchen, sich mit einem Kinderwagen durch Manhattan zu bewegen, ist ungefähr so schwierig wie mit einem LKW am Samstag Nachmittag durch eine deutsche Fußgängerzone zu fahren. Manhattan ist definitiv kein Ziel für eine Reise mit kleinen Kindern. * Ein „stilles Örtchen“ zu finden, kann schwierig sein. Nicht alle Restaurants oder Cafés haben eine Toilette und wenn, dann wird streng darüber gewacht, dass nur Gäste sie benutzen. Einen Versuch wert sind die Fastfood-Ketten, oft steht man hier aber erstmal einige Zeit an. Eine gute Alternative sind große Fachgeschäfte, die in den USA fast immer Kundentoiletten (''customer's bathroom'') besitzen. Besonders attraktiv ist der Toilettenbesuch in luxuriösen Kaufhäusern, weil die ''bathrooms'' – vor allem die Einrichtungen für die Damen – dort nicht nur so elegant gestaltet sind, dass man am liebsten einziehen möchte, sondern man kann sich, wenn man das Haus anschließend durch die Parfümerieabteilung verlässt, auch noch eine Gratis-Parfüm-Dusche gefallen lassen. * Wer nicht als Tourist auffallen will, der sollte sich angewöhnen, nicht ständig nach oben zu schauen, was angesichts der imposanten Bauwerke nicht leicht fällt. Aber ein Bewohner Manhattans, der dies alles gewohnt ist, schaut höchstens bis zum dritten Stockwerk! === Orientierung === In weiten Teilen Manhattans findet man sich sehr einfach zurecht, denn die Straßen sind rechtwinklig in einem Gitternetz angeordnet. Die ''Avenues'' - lange, breite Straßen - verlaufen von Nord nach Süd, wobei die 1st Avenue am östlichen Ufer Manhattans liegt, die 12th Avenue am westlichen. Die ''Streets'' dagegen verlaufen von Ost nach West, beginnend mit der 1st Street am südlichen Ende von Midtown Manhattan, kurz über der [[New_York_City/Manhattan#New_Yorker_Slang|Houston Street]] und endet mit der 220th Street am nördlichen Ende der Insel. (Achtung, es gibt eine Ausnahme: In [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]] verlaufen die Streets nicht nach diesem Muster!) Bei Adressangaben erhalten die ''Streets'' noch den Zusatz ''West'' oder ''East'' bzw. ''W'' oder ''E''. ''West'' bedeutet westlich der ''5th Avenue'', ''East'' dementsprechend östlich davon. Beispiel: "234 W 42nd Street". Besonders bei Avenues wird auch angegeben, zwischen welchen Straßen der gesuchte Ort liegt, z.&#x202F;B.&nbsp;"787 9th Avenue (between 52nd and 53rd St.)". Auch bei ''Streets'' wird dies manchmal gemacht, wobei das ''Avenue'' oft weggelassen wird: "325 West 51st St (between Eighth and Ninth)" bedeutet zwischen ''8th'' und ''9th Avenue''. Um Entfernungen in nord-südlicher Richtung abzuschätzen, ist es praktisch zu wissen, das 20 ''Blocks'' (zwischen zwei ''Streets'' liegt ein ''Block'') genau eine Meile sind, also etwa 1,6{{nnbsp}}km. {{Panorama|bild=Skyline-New-York-City.jpg|unterschrift=Manhattan vom Empire State Building aus gesehen (360°-Panorama)|breite=3000px}} === New Yorker Slang === * '''Houston Street''' - spricht man nicht so aus wie die Sängerin Whitney Houston, sondern eher "How-ston Street". Kein Mensch weiß warum, ist aber so. * '''Bridge and Tunnel''' - so bezeichnet der Manhattaner einen Club oder eine Disko, die er hinterwäldlerisch findet. "This club is so bridge-and-tunnel" (Erklärung: Es sind viele Leute dort, die aus den anderen ''Boroughs'' über die Brücken und Tunnel nach Manhattan gekommen sind.) *'''Grid''' - Das ''Netz'', die Straßen von Manhattan. === Sonstiges === So seltsam es klingt, aber in New York ein '''Internet-Café''' zu finden, ist gar nicht so einfach. Es gibt "Office Centers", hier gibt es einen Zugang für einen horrenden Preis, allerdings hat man auch Drucker, Scanner und einen schnellen, mit professioneller Software bestückten PC. Am Times Square gibt es eine bezahlbare Möglickeit, im '''[http://www.easyeverything.com/map/nyc1.html easyInternetcafé]''' stehen hunderte PCs. Adresse: 234 W. 42nd St, Times Square, jeden Tag geöffnet von 7:00 bis 1:00 Uhr. fünf USD für vier Stunden. Eine gute Gelegenheit, kostenlos und mit sehr guter Verbindung ins Internet einzusteigen, bietet der '''Apple Store''' an der 5th Ave./Ecke 59 Street. Gleich beim südlichen Beginn des Central Parks gelegen, ist der Glaswürfel mit dem markanten Logo nicht zu übersehen. WLAN funktioniert bereits 20 Meter außerhalb des Stores. Im Laden selbst stehen unzählige Laptops, iPads, iPhones uvm. zum Testen zur Verfügung, alle mit Highspeed-Anbindung, wo man zwanglos im Internet surfen oder seine Emails bearbeiten kann. == Ausflüge == Die {{Marker | name =Circle Line Sightseeing Cruises | type =tour operator | wikidata =Q1092781 | status =top-sight}} sind ein Veranstalter, der mit Schiffen ganz Manhattan umrundet, dabei 20 Brücken passiert und die vom ''East River'', ''Harlem River'' und ''Hudson River'' aus sichtbare Skyline der Stadt erläutert. Das Schiff fährt auch anfangs in die Nähe der [[Freiheitsstatue]], hält dort an und kehrt nach 2:30 Stunden (kürzere Touren sind möglich) und 56&#x202F;km Strecke zurück zur Pier 83 an der ''W 43rd Street'' zurück. == Literatur == * Ralf Johnen/Manfred Braunger, ''DUMONT Reise-Handbuch Reiseführer: Der Osten'', MairDumont, 2025, S. 178 ff.; {{ISBN|978-3616035475}}. == Weblinks == *[https://www.manhattanbp.nyc.gov/ Offizielle Seite] *[http://home.nyc.rr.com/jkn/nysonglines/ New York Songlines] Virtual Walking Tours of Manhattan Streets *[http://www.thecityreview.com/home.htm The City Review] Architektur, Museen, Veranstaltungen *[https://www.nyc-architecture.com/ www.nyc-architecture.com] Tom Fletcher's New York Architecture Images and Notes *[https://www.manhattanusersguide.com/ Charlie Suisman's MUG] Manhattan User's Guide.com *[http://www.epicharmus.com/masterpiece/ The Masterpiece Next Door] Architektur-Blog == Einzelnachweise == <references /> {{GeoData| lat= 40.76667| long= -73.98333| radius= }} {{IstInKat|New York City|Manhattan}} {{class-4}} {{Navigation NYC}} mdstk7nlet4nlptc9vx9rxem9n8pz4v 1794408 1794397 2026-08-05T12:37:08Z Wowo2024 53507 +Bildunterschrift korr. 1794408 wikitext text/x-wiki {{AndereOrte|Weitere Orte dieses Namens finden sich unter [[Manhattan (Wegweiser)]]}} {{Quickbar Ort | Breite= 40.79211 | Länge= -73.95996 | Bild= [[Datei:StreetNewYork Flip666.jpg|300px|thumb|Straßenszene in Manhattan]] | Einwohner= 1,6 Mio | Höhe=26 | Provinz=New York | ProvinzLabel= Bundesstaat | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Manhattan''' ist einer der fünf Stadtbezirke ({{enS|''boroughs''}}) von [[New York City]] und wird häufig mit der gesamten Stadt assoziiert. == Hintergrund == {{Marker | name =Manhattan | type =city | wikidata =Q11299}} ist eine 21&#x202F;km lange und bis zu 4&#x202F;km breite Insel, die im Westen durch den {{Marker | name =Hudson River | type =river | lat =40.768127 | long =-74.007554 | wikidata =Q3140}}, im Osten durch den {{Marker | name =East River | type =river | lat =40.747517 | long =-73.962665 | wikidata =Q212862}} und im Norden durch den {{Marker | name =Harlem River | type =river | wikidata =Q597451}} begrenzt wird. East River und Harlem River sind keine echten Flüsse, sondern Meeresarme. Der Stadtbezirk Manhattan macht mit einer Fläche von 59&#x202F;km² lediglich 7,1&#x202F;% der Fläche von ganz New York City aus. == Geschichte == [[Datei:Minuit and the purchase of Manhattan Island.jpg|mini|Minuit kauft Manhattan]] [[Datei:Fort Amsterdam, 1660.jpg|mini|Fort Amsterdam – Kupferstich, Jacques Cortelyou (1660]] [[Datei:AMH-6831-KB View of New Amsterdam.jpg|mini|Neu Amsterdam – Kupferstich, Jacob van Meurs (um 1662)]] Der erste Europäer, der die Meeresbucht {{Marker | name =New York Bay | type =bay | wikidata =Q1190104}} und die Mündung des Hudson River sah, war der im Auftrag das französischen Königs [[w:Franz I. (Frankreich)|Franz I.]] segelnde [[w:Giovanni da Verrazzano|Giovanni da Verrazano]], der eine nordwestliche Schiffsroute nach Asien finden sollte. Am 17. April 1524 ging er bei den {{Marker | name =Copsey Rocks | type =viewpoint | wikidata =Q137413809}} am heutigen {{Marker | name =Peter Minuit Plaza | type =square | wikidata =Q64429688}} an Land und traf dort auf die indigenen Lenape.<ref>[https://www.google.de/books/edition/Native_New_Yorkers/NJSgEQAAQBAJ?hl=de&gbpv=1&dq=da+verrazano+april+1524+lenape&pg=PA63&printsec=frontcover Evan T. Pritchard, ''Native New Yorkers: The Legacy of the Algonquin People of New York'', Council Oak Books, 2007, S. 63]</ref> Er hielt die Bucht für einen großen Binnensee, musste aber wegen beginnender Stürme weiterreisen. Die Lenape nannten ihr Land „Manahatta“ („hügelige Insel“), woraus später der anglisierte Name „Manhattan“ wurde. Eine am 9. Oktober 1909 aufgestellte {{Marker | name =Giovanni da Verrazzano-Statue | type =monument | lat =40.7035 | long =-74.0166}} erinnert im {{Marker | name =Battery Park | type =park | wikidata =Q13689 | show =copy}} an den Entdecker. Am 3. September 1609 startete der für die Niederlande segelnde Engländer [[w:Henry Hudson|Henry Hudson]] in {{Marker | name =Sandy Hook | type =landscape | wikidata =Q1028611 | show =none}}, erreichte am 11. September 1609 das heutige Manhattan und drang stromaufwärts auf dem Hudson River im Oktober 1609 bis in die Höhe von [[Albany]] vor.<ref>[https://www.google.de/books/edition/Didaskalia/_nkkisvt-g0C?hl=de&gbpv=1&dq=Henry+Hudson+3+september+1609&pg=PA1047&printsec=frontcover Badische Post (Hrsg.), ''Didaskalia – Blätter für Geist, Gemüt und Publizität'', Frankfurter Verlags- und Druckerei-Gesellschaft, 1884, S. 1047]</ref> Weitere Holländer folgten 1611, 1612, 1613 und 1614. Nachdem der Niederländer [[w:Peter Minuit|Peter Minnewit]] (oder Minuit) am 4. Mai 1626 Gouverneur von „Neuholland“ wurde, erwarb er um den 6. Mai 1626 von den indigenen Canarsee – denen das Land gar nicht gehörte – für 60 Gulden ({{nlS|''guilders''}}) (damals 24 US-$) Manhattan. Es wurde noch 1626 ''New Amsterdam'' getauft und erhielt zum Schutz das {{Marker | name =Fort Amsterdam | type =fort | wikidata =Q633264}}. Die Stadtrechte wurden am 2. Februar 1653 verliehen. Holländische Siedler benannten den Norden Manhattans 1658 „Nieuw Haarlem“ (heute: {{Marker | name =Harlem | type =region | wikidata =Q189074 | show =copy}}) nach der gleichnamigen Stadt in den Niederlanden. Nachdem die Engländer in Manhattan am 8. September 1664 das unterbewaffnete Fort überrannten und die Stadt einnahmen, benannten sie den Ort „New York“ zu Ehren des damaligen Duke of York. Das Fort wurde 1790 von US-Soldaten abgerissen. Älteste Gebäude in Manhattan sind heute das {{Marker | name =Fraunces Tavern building | type =pub | wikidata =Q2947539}} (1722), {{Marker | name =Morris-Jumel Mansion | type =house | wikidata =Q1948466}} (1765), die {{Marker | name =St. Paul's Chapel | type =church | wikidata =Q1325500}} (1766), das {{Marker | name =Dyckman House | type =house | wikidata =Q2865930}} (1783) und das {{Marker | name =Edward Mooney House | type =house | wikidata =Q5344502}} (1789). == Stadtteile == [[Datei:Manhattan Neighborhoods.jpg|thumb|300px|Manhattan und seine Stadtteile.]] Manhattan ist verwaltungsmäßig wiederum in Stadtteile untergliedert: === Uptown === Als {{Marker | name =Upper Manhattan | type =region | wikidata =Q11252}} wird der von Touristen weniger besuchte nördliche Teil von Manhattan bezeichnet (nördlich der 59th Street): * {{Marker | name =Inwood | type =region | wikidata =Q1189533}}, {{Marker | name =Fort George | type =region | wikidata =Q132175491}} und {{Marker | name =Hudson Heights | type =region | wikidata =Q1633837}}: im äußersten Norden von Manhattan. {{Marker | name =Inwood Hill Park | type =park | wikidata =Q1636278}} bietet den letzten verbliebenen natürlichen Wald der Insel; in Fort George findet man {{Marker | name =Fort Tryon Park | type =park | wikidata =Q1190346}}, die höchste natürliche Erhebung in Manhattan, und {{Marker | name =The Cloisters | type =museum | wikidata =Q1138030}} (''die Kreuzgänge'') sind eine Außenstelle des Metropolitan Museum mit mittelalterlicher Kunst. Siehe [[Manhattan/Inwood, Fort George und Hudson Heights|Inwood, Fort George und Hudson Heights]]. * {{Marker | name =Hamilton Heights | type =region | wikidata =Q1455265}} und {{Marker | name =Washington Heights | type =region | wikidata =Q1370292}}: zwei Stadtteile weit im Norden; siehe [[Manhattan/Hamilton Heights und Washington Heights|Hamilton Heights und Washington Heights]]. * {{Marker | name =Morningside Heights | type =region | wikidata =Q748485}} und {{Marker | name =Manhattanville | type =region | wikidata =Q1857997}}: Sitz der {{Marker | name =Columbia University | type =region | wikidata =Q49088 | show =copy}} und des {{Marker | name =City College of New York | type =region | wikidata =Q1093910 | show =copy}}, siehe [[Manhattan/Morningside Heights und Manhattanville|Morningside Heights und Manhattanville]]. * {{Marker | name =Harlem | type =region | wikidata =Q189074}} und {{Marker | name =East Harlem / Spanish Harlem | type =region | wikidata =Q1069687}}: der berühmteste afroamerikanische Stadtteil der USA (heute 51&#x202F;% Afroamerikaner) und das puertorikanisch geprägte Viertel im Südosten von Harlem, siehe [[Manhattan/Harlem und Spanish Harlem|Harlem und Spanish Harlem]]. * {{Marker | name =Randalls and Wards Islands | type =island | wikidata =Q21042825}} * Der {{Marker | name =[[Manhattan/Central Park|Central Park]] | type =region | wikidata = Q160409 | show =copy}} mit seinen Rasenflächen, Bäumen und Teichen ist berühmt als Erholungsgebiet und als Ort für Konzertveranstaltungen. Hierin befindet sich der {{Marker | name =Central Park Zoo | type =zoo | wikidata =Q954207}}. * {{Marker | name =[[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] | type =region | wikidata =Q1043965}}: Standort einiger bedeutender Museen. * Aufgrund ihrer Nähe zum [[Manhattan/Times Square|Theater District]] und zum Campus der Columbia University zieht die {{Marker | name =[[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] | type =region | wikidata =Q429687}} Künstler und Intellektuelle an. Der Stadtteil wurde in vielen Filmen und Fernsehserien (z.&nbsp;B. ''Seinfeld'') porträtiert. Zum charakteristischen Bild gehören schöne Wohnsiedlungsstraßen, die Fassaden der alten Apartmenthotels und Luxuswohnungen am {{Marker | name =Central Park West | type =region | wikidata =Q525239}} und am {{Marker | name =Riverside Drive | type =road | wikidata =Q2589766}}, das {{Marker | name =American Museum of Natural History | type =museum | wikidata =Q217717}} und das ''Lincoln Center'' mit dem berühmten ''Metropolitan Opera House (Met)''. * {{Marker | name =[[Manhattan/Yorkville|Yorkville]] | type =region | wikidata =Q1189975}}: Wohnviertel im Nordosten der Upper East Side. * Die {{Marker | name =[[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] | type =region | wikidata =Q455587}} ist vorrangig eine konservative Wohngegend und bleibt New Yorks beliebteste Gegend. Hier befinden sich einige der bedeutendsten Kunstmuseen des Landes, wie das „Guggenheim“, das „Whitney“ und das Metropolitan Museum of Art. * {{Marker | name =[[Manhattan/Roosevelt Island|Roosevelt Island]] | type =island | wikidata =Q909777}}: ein langer Landstreifen im East River zwischen Manhattan und [[New York City/Queens|Queens]]. Die Insel wird politisch zwar zu Manhattan gerechnet, gehört aufgrund ihres ruhigen Charakters jedoch nicht wirklich dazu. === Midtown === Unter {{Marker | name =Midtown Manhattan | type =region | wikidata =Q11249}} versteht man im weiteren Sinne den mittleren Teil von Manhattan, d.&nbsp;h. den Abschnitt zwischen 14th Street und 59th Street/Central Park. Auch Midtown ist in mehrere Stadtteile untergliedert, deren genaue Abgrenzung oftmals nicht ganz deutlich ist: * In Manhattan gibt es zwei Bereiche, in denen die Stadt dramatisch in die Vertikale gebaut ist. Der Jüngere davon ist der {{Marker | name =[[Manhattan/Financial District|Financial District]] | type =region | wikidata =Q1050048 | show =copy}} (siehe weiter unten). Der Ältere – [[Manhattan/Midtown|Midtown]] im engeren Sinne – liegt im Südwesten des Central Park. In Midtown befinden sich einige der bekanntesten Symbole New Yorks, wie der Grand-Central-Terminal, das Rockefeller Center und die St. Patrick's Cathedral. * {{Marker | name =[[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]] | type =region | wikidata =Q976477}}: Viertel am Rande von Midtown, dessen prominenteste Sehenswürdigkeit das UNO-Hauptquartier ist. * {{Marker | name =[[Manhattan/Hell's Kitchen|Hell's Kitchen]] | type =region | wikidata =Q840133}}: traditionelles Arbeiterviertel, dessen ''gentrification'' (= Gentrifizierung: Verdrängungsprozess von sozial schwachen Gruppen aus innerstädtischen Quartieren) trotz der Nähe zu Midtown nur langsam fortschreitet. Aufgrund der Nähe zum Broadway und der vergleichsweise niedrigen Mieten haben hier früher viele aufstrebende Schauspieler gewohnt. * {{Marker | name =[[Manhattan/Times Square|Times Square/Theater District]] | type =region | wikidata =Q2662015}} ist der Teil von Manhattan, der gemeint ist, wenn man vom {{Marker | name =Broadway | type =road | wikidata =Q11260 | show =copy}} spricht. Rund um den {{Marker | name =Times Square | type =square | wikidata =Q11259 | show =copy}}, die berühmteste Kreuzung der Stadt, liegen Dutzende von Musical-Theatern. * Der {{Marker | name =[[Manhattan/Garment District|Garment District]] | type =region | wikidata =Q1494337}} ist das historische Zentrum der amerikanischen Modeindustrie mit vielen Einkaufsmöglichkeiten. * Hauptsehenswürdigkeit der {{Marker | name =[[Manhattan/Östliche Midtown|östlichen Midtown]] | type =region | wikidata =Q123122716}} ist das {{Marker | name =UN-Hauptquartier | type =building | wikidata =Q11297}}. Dieser Teil der Stadt umfasst u.&nbsp;a. die Viertel ''Gramercy'', ''Murray Hill'', ''Kips Bay'' und ''Turtle Bay''. * Das ehemalige Schmuddelviertel {{Marker | name =[[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]] | type =region | wikidata =Q338167}} wurde in den 1940er Jahren aufgewertet und bildet heute die südliche Verlängerung des Wolkenkratzerviertels [[Manhattan/Midtown|Midtown]] (im engeren Sinne). Hier befinden sich hochkarätige Sehenswürdigkeiten wie das Empire State Building, die New York Public Library und das größte Kaufhaus der Welt, ''Macy's''. * {{Marker | name =[[Manhattan/Chelsea|Chelsea]] | type =region | wikidata =Q1069129}}: dieser Stadtteil findet Anklang durch seine Mischung aus Mode, Design, Kunst und Kultur sowie Bars und Restaurants. Am Rande von Chelsea liegt einer der bekanntesten Plätze von Manhattan, den {{Marker | name =Union Square | type =square | wikidata =Q110007}}. * Der {{Marker | name =[[Manhattan/Flatiron District|Flatiron District]] | type =region | wikidata =Q1427377}} ist ein belebtes kleines Geschäftsviertel rund um die Kreuzung 5th Ave & Broadway. Er ist benannt nach dem hier befindlichen {{Marker | name = Flatiron Building | type =building | wikidata =Q220728 | show =copy}}. === Downtown === Der Stadtteil südlich der 14th Street wird als {{Marker | name =Downtown / Lower Manhattan | type =region | wikidata =Q11253}} bezeichnet (nach "Downtown" zu gehen, bedeutet in Manhattan Richtung Süden). * {{Marker | name =[[Manhattan/West Village|West Village]] | type =region | wikidata =Q1191048}}: der heute sehr vornehme westliche Teil von {{Marker | name =[[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]] | type =region | wikidata =Q205380 | show =copy}}. Hier liegt jedoch auch die {{Marker | name =Christopher Street | type =road | wikidata =Q1086990}}, die Straße mit vielen Schwulen-Bars, die 1969 Schauplatz der ''Stonewall Riots'' war. * {{Marker | name =[[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]] | type =region | wikidata =Q205380}} mit Kaffeehäusern, Weinbars und kleinen, kunstvoll gestalteten Häusern. Das ehemalige Zentrum der Beat-Bewegung hat eine starke Gentrifizierung erlebt, bewahrt sich aber seine verschiedenen Stilrichtungen und seine studentische Bewohnerschaft. * {{Marker | name =[[Manhattan/East Village|East Village]] | type =region | wikidata =Q1043326}}: rau und mannigfaltig, in den letzten Jahren vermehrt gentrifiziert, liegt dieses Viertel östlich des Broadway. Subkulturen, die an die Kunst- und Punkszene der 1970er und 1980er Jahre anknüpfen und ukrainische, jüdische und hispanische Einwanderer-Communities, machen es zu einer der gemischtesten Gegenden von Manhattan. Das früher schäbige Areal östlich des eigentlichen East Villages, das als {{Marker | name =Alphabet City | type =region | wikidata =Q1156938}} bekannt war, weil die Avenues A bis D hießen, rechnet man heute dem East Village hinzu. * Die {{Marker | name =[[Manhattan/Lower East Side|Lower East Side]] | type =region | wikidata =Q1511813}} ist bekannt als das Ghetto der jüdischen Immigranten des frühen 20. Jahrhunderts und erfährt heute eine Renaissance mit Dutzenden von Bars, Clubs und Restaurants. * {{Marker | name =[[Manhattan/Bowery|Bowery]] | type =road | wikidata =Q785788}}: Am Rande der belebten, gleichnamigen Geschäftsstraße gelegenes Wohnviertel ohne besondere Sehenswürdigkeiten. * {{Marker | name =[[Manhattan/NoLIta|NoLIta]] | type =region | wikidata =Q568572}} („'''No'''rth of '''L'''ittle '''Ita'''ly“) ist ein schickes kleines Yuppie-Wohnviertel ohne touristische Höhepunkte. * {{Marker | name =[[Manhattan/SoHo|SoHo]] | type =region | wikidata =Q461572}} („'''So'''uth of '''Ho'''uston Street“) war in den 1980er Jahren noch ein Künstlerviertel. Die Mieten sind seither stark gestiegen und die Galerien sind verschwunden. Geblieben sind u.&nbsp;a. ein kleines Museum für moderne Kunst und eines für Comic&Cartoon. SoHo ist heute ein modisches Einkaufs- und Unterhaltungsviertel, in dem viele Yuppies wohnen. * {{Marker | name =[[Manhattan/Chinatown|Chinatown]] | type =region | wikidata =Q866332}} bewahrt seine chinesische Atmosphäre, besonders um die {{Marker | name =Mott Street | type =road | wikidata =Q6918632}} und {{Marker | name =Canal Street | type =road | wikidata =Q1032558}}. Das immer kleiner werdende {{Marker | name =Little Italy | type =region | wikidata =Q201462}} gibt es noch an der {{Marker | name =Mulberry Street | type =road | wikidata =Q1934308}} (und präsentiert sich an italienischen Feiertagen – wie dem Fest von San Gennaro im September – mit seiner ganzen Energie), aber die Wohnblocks der Umgebung verwandeln sich langsam in das modische [[Manhattan/NoLIta|NoLIta]] oder wurden von Chinatown annektiert. * {{Marker | name =[[Manhattan/TriBeCa|TriBeCa]] | type =region | wikidata =Q766014}} („'''Tri'''angle '''Be'''low '''Ca'''nal Street“). Hier gibt es trendige Restaurants und Robert DeNiros jährliche Filmfestspiele (''Tribeca Filmfestival''), deshalb ist es bei den Reichen und Schönen sehr beliebt. * Im Stadtteil {{Marker | name =[[Manhattan/Civic Center|Civic Center]] | type =region | wikidata =Q1094453}} kann man das Rathaus {{Marker | name =New York City Hall | type =building | wikidata =Q1065206}} sehen, an Bord der Museumsschiffe im {{Marker | name =South Street Seaport | type =port | wikidata =Q223000}} wandern oder einen Spaziergang über die berühmteste Brücke von New York – Brooklyn Bridge – beginnen. * {{Marker | name =[[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]] | type =region | wikidata =Q810961}}: Der {{Marker | name =The Battery / Battery Park | type =park | wikidata =Q13689}} ist der Ausgangspunkt für die Fähren nach ''Liberty Island'' und ''Ellis Island''. Standort des {{Marker | name =Castle Clinton National Monument | type =monument | wikidata =Q1049423}}, des {{Marker | name =Museum of Jewish Heritage | type =museum | wikidata =Q839985}}, des {{Marker | name =National Museum of the American Indian | type =museum | wikidata =Q5539979}} und des {{Marker | name =Skyscraper Museum | type =museum | wikidata =Q2915494}}. * Der {{Marker | name =[[Manhattan/Financial District|Financial District]] | type =region | wikidata =Q1050048}} ist das Bankenviertel New Yorks rund um die {{Marker | name =Wall Street | type =road | wikidata =Q11690 | show =copy}} und {{Marker | name =Ground Zero | type =viewpoint | wikidata =Q1692282}}. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === :''Für eine Übersicht über alle Flughäfen im Großraum New York siehe den Artikel über [[New York City#Anreise|New York City]].'' Wenn man aus Europa kommt, empfiehlt sich eine Anreise über einen der folgenden beiden Flughäfen: * [[John F. Kennedy International Airport]] (JFK), am südlichen Rande von [[New York City/Queens|Queens]] * Newark Liberty International Airport (EWR), in [[Newark (New Jersey)]] Von JFK aus kann man den '''Air Train''' nehmen, der in der äußeren Schleife die Flugterminals verbindet und dann zur Haltestelle Jamaica fährt. Von dort aus fahren Züge zur ''Penn Station'' oder zum ''Grand Central Terminal''. Dies ist zu empfehlen, wenn man nicht zu viel Gepäck hat und/ oder aufs Geld achten muss. '''Taxis''' in die City sind recht teuer (Fixpreis: 45 US-Dollar (USD = $), aber meistens immer noch billiger als die Minibusse oder Vans, die von vielen Hotels vermittelt werden. Es gibt außerdem einen Bus, der die verschiedenen Terminals abklappert und bis zum ''Grand Central'' fährt (10 USD pro Person). (Stand 01/2007) Für alle stadtnahen Flughäfen gilt, dass man vom Stadtzentrum mindestens 1,5 bis 2 Stunden allein für die Anreise einplanen sollte (es kommen noch einmal zwei Stunden für den Check-In hinzu). Dies gilt besonders auf dem dauerverstopften Van Wyck Expressway Richtung JFK. Wenn man per U-Bahn anreist, sollte man bedenken, dass sich schweres Gepäck nur beschwerlich Treppen hochtragen lässt, denn Fahrstühle gibt es keine. Will man am Flughafen ein Taxi nehmen, sollte man darauf achten, nur offizielle Taxis zu benutzen und auf keinen Fall Angebote von Privatleuten anzunehmen. Oft muss man sonst einen überhöhten Preis zahlen oder Umwege in Kauf nehmen. Es gibt auch Sammeltaxen, die in die Vororte fahren. Busse fahren von der Innenstadt zu den großen Flughäfen, allerdings halten die Busse zum Grand Central Terminal nicht direkt davor, sondern an der 41st oder 40th Street und der Park Avenue. Die Preise sind mit dem AirTrain (einem Zug zum Flughafen JFK) vergleichbar, und mindestens einmal stündlich fährt ein Bus. Doch gerade bei Flügen am Morgen sollte man vorher den Busfahrplan überprüfen und vielleicht doch lieber ein Taxi nehmen. Infos zur Anreise gibt es auch [http://www.panynj.gov hier]. === Mit dem Hubschrauber === ==== Downtown Manhattan Heliport ==== Der Heliport am Pier 6 gegenüber dem Vietnam Veteran Plaza ist der ideale Landeplatz für Geschäftsreisende und Rundflüge über New York City. Er befindet sich an der Südspitze Manhattans, nördlich von Staten Ferry Island und südlich des South Street Seaport. Der FDR Drive südlich der Brookly Bridge beginnt am Heliport. Da der Heliport oft von VIPs oder wichtigen Geschäftsleuten genutzt wird, ist er sehr gut ausgestattet und bietet eine VIP-Lounge sowie ein Terminal, das einem normalen Flughafen gleicht und sogar einen kleinen Andenkenladen beherbergt. Von hier aus kann man Flüge von/zu jedem der New Yorker Flughäfen buchen und oft haben die Helikoptercharterer Abkommen mit den großen Fluggesellschaften, um deren Passagiere direkt von/zum Flughafen zu befördern. Für Rundflüge ist dieser Heliport ideal gelegen und auch wenn diese Touren nicht gerade billig sind, ist es doch ein Erlebnis, New York aus der Vogelperspektive zu betrachten. Folgende Anbieter für Charterflüge und Rundflüge über New York gibt es: *'''[https://heliny.com HeliNY]''' *'''[http://libertyhelicopters.com Liberty Helicopters]''' *'''[http://www.newyorkhelicopter.com New York Helicopters]''' *'''[https://www.helicopternewyorkcity.com/ Helicopter Ride New York]''' ==== VIP Heliport ==== Dieser befindet sich an der West 30th Street, direkt am Hudson. === Mit der Bahn === Folgende Verkehrsgesellschaften fahren mit ihren Zügen Terminals in Manhattan an: *In der [http://en.wikipedia.org/wiki/Pennsylvania_Station_%28New_York_City%29 '''Pennsylvania Station''' ('''Penn Station''')] (8th Ave, zwischen 31st St und 33rd St, im Stadtteil [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]]) halten [http://www.amtrak.com/servlet/ContentServer?pagename=Amtrak/am2Station/Station_Page&code=NYP 14 Linien] der landesweit operierenden Eisenbahngesellschaft [http://www.amtrak.com/ '''Amtrak''']. Mit diesen Zügen erreicht man, ohne umzusteigen, u.&nbsp;a. [[Atlanta]], [[Boston]], [[Charleston (South Carolina)|Charleston]], [[Charlotte]], [[Chicago]], [[Cincinnati]], [[Cleveland]], [[Miami]], [[New Orleans]], [[Niagara Falls (New York)|Niagara Falls]], [[Philadelphia]], [[Tampa]], [[Washington, D.C.]] und die kanadischen Städte [[Montreal]] und [[Toronto]]. *[http://www.mta.info/ '''Metropolitan Transportation Authority (MTA)''']: Eine Verkehrsgesellschaft, die neben Bussen und Straßenbahnen auch ein Netz von regionalen Zuglinien ([http://www.mta.info/lirr/html/lirrmap.htm Long Island Rail Road], [http://www.mta.info/mnr/html/mnrmap.htm Metro-North Railroad], [http://www.mta.info/nyct/maps/simap.htm Staten Island Railway]) unterhält. Bahnhöfe in Manhattan: **Penn Station: Verbindungen u.&nbsp;a. nach [[New York City/Queens|Queens]] und einigen Städten in [[New Jersey]]. **[http://de.wikipedia.org/wiki/Grand_Central_Terminal '''Grand Central Station'''] (Ecke E 42nd St und Park Ave, im Stadtteil [[Manhattan/Midtown|Midtown]], Manhattan): Verbindungen in nördliche und nordöstliche Vor- und Nachbarstädte wie [[Mount Vernon (New York)|Mount Vernon]], [[Poughkeepsie]] und [[New Haven]]. **[http://en.wikipedia.org/wiki/Harlem-125th_Street_%28Metro-North_Railroad_station%29 '''Harlem-125th St'''] (Ecke E 125th St und Park Ave, im Stadtteil [[Manhattan/Harlem|Harlem]], Manhattan): Verbindungen in nördliche und nordöstliche Vor- und Nachbarstädte. *[https://www.njtransit.com/ '''New Jersey Transit''']: Regionale Verkehrsgesellschaft im US-Bundesstaat [[New Jersey]], deren Züge auch Penn Station anfahren. Auf diese Weise bestehen Direktverbindungen u.&nbsp;a. nach [[Clifton]], [[Elizabeth (New Jersey)|Elizabeth]], [[Passaic]], [[Paterson]], [[Trenton]] und zum ''Newark Liberty International Airport'' in [[Newark (New Jersey)|Newark]]. *[http://www.panynj.gov/CommutingTravel/path/html/ '''Port Authority Trans-Hudson (PATH)''']: Regionale Verkehrsgesellschaft, die einige [http://www.panynj.gov/CommutingTravel/path/html/map.html Bahnlinien] betreibt, die [[New Jersey]] mit Manhattan verbinden. Haltepunkte in Manhattan: **World Trade Center **Christopher St (zwischen Greenwich St und Hudson St) **9th St (Ecke 6th Ave) **14th St (Ecke 6th Ave) **23rd St (Ecke 6th Ave) **33rd St (Ecke 6th Ave) === Mit dem Auto === Folgende '''Autobahnen''' führen nach Manhattan: *Interstate Highway 95 (von [[Miami]], FL, [[Savannah]], GA, [[Richmond (Virginia)|Richmond]], VA, [[Washington, D.C.]], [[Baltimore]], ML und [[Newark (New Jersey)|Newark]], NJ über George Washington Bridge, Manhattan und [[New York City/Bronx|Bronx]] nach [[New Rochelle]], NY, [[New Haven]], CT, [[Boston]], MA, [[Portland (Maine)|Portland]], ME bis [[New Brunswick]], Kanada) *Interstate Highway 495 (von [[Union City (New Jersey)|Union City]], NJ über Lincoln Tunnel, Manhattan, Queens-Midtown Tunnel und [[New York City/Queens|Queens]] bis [[Riverhead (New York)|Riverhead]], Long Island) *State Route 9A (von [[Yonkers]], NY über [[New York City/Bronx|Bronx]] nach Manhattan) Für Tipps zum heiklen Thema „Parken in Manhattan“ siehe den Abschnitt [[#Mobilität|Mobilität]]. === Mit dem Schiff === * Kreuzfahrtschiffe: Das Manhattan Cruise Terminal befindet sich am Pier 90, etwa auf Höhe der 50./52. St. Die Metro-Stationen 50. St und 59. St (Columbus Circle) an der 8. Ave sind etwa 1,5&#x202F;km entfernt. * Fähren von und nach New Jersey: Whitehall Terminal 4 South St an der Südspitze von Manhattan == Mobilität == === zu Fuß === Man sagt, die New Yorker seien die einzigen Nordamerikaner, die in ihrer Stadt zu Fuß unterwegs sind. Aufgrund der vielen Straßenkreuzungen ist das Laufen aber zeitaufwendig. Daher sehen viele New Yorker die Fußgängerampeln nur als Empfehlung an und gehen gerne bei Rot über die Ampel. === Taxi === New Yorker sind entweder zu Fuß, mit der Subway oder mit dem Taxi unterwegs. Die über 12.000 Yellow Cabs, die die Stadt bedienen, prägen das Stadtbild von NYC und sind dementsprechend weltbekannt.<br /> Taxis sind so beliebt wie verhasst. Taxifahren ist relativ günstig und es ist (außer bei richtig schlechtem Wetter) immer ein leeres Cab zur Stelle. Man stellt sich einfach mit erhobenem Arm (wie die Statue of Liberty) auf die Straße und macht eines der zahlreich an einem vorbeibrausenden, gelben Autos auf sich aufmerksam. Es kann übrigens durchaus sein, dass der Taxifahrer weniger ortskundig ist als der Fahrgast selbst. "Yellow Medallion cabs" sind die offiziellen Taxis der Stadt. Vermeiden sollte man sogenannte "gypsy cabs", die meist teurer und eventuell nicht ganz so sicher sind. Man bezahlt nur den Betrag, der auf dem Taxameter angezeigt wird und legt noch einmal etwa 10&#x202F;% bis 20&#x202F;% Trinkgeld (engl. ''tip'') oben drauf. Die Preiszusammensetzung kann man auch auf der Internetseite der Stadt New York [http://www.nyc.gov/html/tlc/html/passenger/taxicab_rate.shtml '''hier'''] einsehen. Der Preise setzt sich wie folgt zusammen: * '''Grundpreis 3,25&#x202F;$ plus 0,40&#x202F;$ pro weiterer Einheit''': ** 1/5 Meile (4 Blocks) ** 60 Sekunden, wenn das Taxi steht oder langsamer als 20&#x202F;km/h fährt ** Nachtzuschlag von 0,50&#x202F;$ zwischen 20.00 und 06.00 Uhr ** Hauptverkehrszeitszuschlag von 1,00&#x202F;$ Mo-Fr von 16.00 bis 20.00 Uhr ** 0,50&#x202F;$ Steuerzuschlag ** Mautgebühren, soweit man vor der Fahrt auf diese hingewiesen wurde Für Fahrten zwischen Manhattan und dem Flughafen [[John F. Kennedy International Airport|JFK]] gibt es einen '''Festpreis von 55 $''' (ohne Mautzuschlag)! === Subway === Wer in NYC als Tourist unterwegs und mit der Subway noch nicht so vertraut ist, sollte anfangs möglichst '''Local Trains''' benutzen. Die halten an jeder Station! Es gibt auch '''Express Trains''', die meist (aber nicht immer) auf den inneren der vier Schienenstränge durch die Tunnels donnern. Steigt man versehentlich in einen Express ein, trägt der einen – ohne Halt – weit, weit uptown oder downtown oder gar in einen anderen Stadtteil. Die Subway gilt heute als sehr sicher. Trotzdem gilt die Regel: Möglichst nicht in leere Waggons einsteigen. Eine Übersicht über das Streckennetz gibt es bei der '''[http://www.mta.info Metropolitan Transportation Authority]'''. === Mit dem Bus === [[Datei:M3 on Madison Avenue by David Shankbone.jpg|miniatur|Buslinie 3 erschließt 5th Avenue von Nord nach Süd, und Madison Ave in umgekehrter Richtung.]] Die Verkehrsgesellschaft, die in New York City die U-Bahnen betreibt ([https://new.mta.info/nyct MTA]), unterhält auch ein dichtes Netz von Buslinien. Weil die meisten Linien stur eine einzige Straße entlangführen, ist das Busfahren in Manhattan sehr einfach, selbst wenn man keinen speziellen [http://www.mta.info/nyct/maps/manbus.pdf Netzplan] dabeihat. Bezahlt wird beim Einsteigen beim Fahrer, und zwar entweder per [http://web.mta.info/metrocard/mcgtreng.htm MetroCard] oder mit abgezählten Münzen; die Fahrt, die auch zum Umsteigen auf andere Busse oder die U-Bahn berechtigt, kostet $3. Kinder, die kleiner als 112 cm sind (so klein sind meist nur Kinder im Vorschulalter), fahren umsonst mit. Die Münzen gibt man – wie in fast allen amerikanischen Bussen – nicht dem Fahrer, sondern steckt sie in die ''Farebox'', die beim Fahrer aufgestellt ist. Die Box kann weder Dollarscheine annehmen noch gibt sie Wechselgeld heraus. Der Fahrer hat kein Portemonnaie, damit er nicht ausgeraubt werden kann. Auch die MetroCard wird in die Box gesteckt, und zwar mit dem Wort MetroCard nach vorn und dem Magnetstreifen rechts. MetroCards werden nur am Automaten und in lokalen Geschäften verkauft. Wenn man die Fahrgebühr bezahlt hat, darf man zwei Stunden lang sämtliche lokalen Busse (Expressbusse ausgenommen) und U-Bahnen benutzen. Bezahlt man mit der MetroCard, so dient diese gleichzeitig als Umsteigeticket. Wenn man mit Münzen bezahlt und später umzusteigen plant, bittet man den Fahrer um ein ''transfer'', das ist eine Einweg-Metrocard, mit der man im Anschlussbus nachweist, dass man bezahlt hat. Für weitere Einzelheiten siehe [http://web.mta.info/nyct/bus/howto_bus.htm hier]. === Auf der Straße === [[Datei:0068TIARA P1000504.JPG|miniatur|So eindeutig wie diese Hochgarage der Icon-Kette sind öffentliche Parkhäuser in Manhattan nur ausnahmsweise zu erkennen.]] Nicht empfehlenswert. Während man den fahrenden Verkehr vielleicht noch beherrscht, wird spätestens die Parkplatzsuche zum frustrierenden und teuren Erlebnis. Dies gilt vor allem für Werktage. Der Straßenreinigung und des Verkehrsflusses wegen gibt es in NYC die '''[http://www.nyc.gov/html/dot/html/motorist/scrintro.html Alternate Side Parking Regulations]'''. An ganz klar vorgeschriebenen Tagen/ Stunden der Woche herrscht auf der einen Straßenseite Parkverbot, dann auf der anderen Straßenseite. Missachtet man diese Regel und parkt sein Auto zur falschen Zeit auf der falschen Straßenseite, wird dieses kurzerhand abtransportiert. Erfahrene New York-Touristen erkundigen sich vor jedem Besuch einer Attraktion, ob dort ein Parkplatz oder eine Tiefgarage vorhanden ist. Falls nicht, ermittelt man den Standort des nächstgelegenen öffentlichen Parkhauses. Empfehlenswert sind die Parkhäuser des [https://www.parking.com/ Central Parking System], bei denen einem hinsichtlich der Kosten keine Überraschungen drohen. Über die Website findet man auch die Adressen der Niederlassungen. Das charakteristische gelbe Logo dieses Anbieters sollte man sich gut einprägen, Parkhäuser in Manhattan sehen auf den ersten Blick oft nämlich überhaupt nicht wie Parkhäuser aus, sondern eher wie Werkstätten oder Privatgaragen. Eine Alternative sind die [http://www.iconparkingsystems.com/ Icon Parking Systems], das ist ein weiteres Parkhausnetz (ebenfalls mit markantem Logo), dessen Niederlassungen z.&#x202F;T.&nbsp;sehr günstige Tarife bieten. Vergleichen lohnt sich. Manche unabhängigen Parkhäuser verhalten sich wie Wegelagerer und verlangen von naiven Auswärtigen Phantasie-Tarife, die selbst für Manhattan unverschämt sind. Einen unabhängigen Parkanbieter nach dem Tarif zu fragen, kostet nichts, aber wenn der Preis zu hoch ist, sollte man nicht zögern, darauf zu verzichten. == Sehenswürdigkeiten == === Gebäude === {{mapframe | type= geoline | stroke= #FF0000 | stroke-width= 2 | stroke-opacity= 1 | id =Q11299}} [[Datei:HearstMagazineTower Flip666.jpg|thumb|200px|right|Der Hearst Tower, ein neuerer Wolkenkratzer]] Zu den berühmtesten und sehenswertesten Bauwerken in Manhattan zählen unter anderem: * {{vCard | name = St. Patrick's Cathedral | type = church | wikidata = Q624556 | status =top-sight | description = [[Manhattan/Midtown|Midtown]].}} * {{vCard | name = Empire State Building | type =skyscraper | wikidata = Q9188 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description =Ein berühmtes Wolkenkratzer mit einer Aussichtsplattform auf dem 86. und 102. Stock, die atemberaubende Blicke auf die Stadt bieten. [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]].}} * {{vCard | name = One World Trade Center | type = skyscraper | wikidata = Q11245 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = [[Manhattan/Financial District|Financial District]]. Das neue World Trade Center und das 9/11 Memorial erinnern an die tragischen Ereignisse vom 11. September 2001. }} * {{vCard | name = Chrysler Building | type = skyscraper | wikidata =Q11274 | description = [[Manhattan/Midtown|Midtown]] Ein weiterer ikonischer Wolkenkratzer in Manhattan, bekannt für sein Art-Deco-Design. }} * {{vCard | name = Flatiron Building | type =building | wikidata =Q220728 | description = [[Manhattan/Flatiron District|Flatiron District]] Ein schmales, dreieckiges Gebäude, das für sein einzigartiges Design bekannt ist und wie ein Bügeleisen aussieht. }} * {{vCard | name =NYSE American Stock Exchange | type =building | wikidata =Q846626 | description =die Börse an der Wall Street, [[Manhattan/Financial District|Financial District]].}} * {{vCard | name =Carnegie Hall | type =building | wikidata =Q200959 | description =berühmte Konzerthalle), [[Manhattan/Midtown|Midtown]].}} * {{vCard | name =Grand Central Terminal | type =building | wikidata =Q11290 | description =ehemaliger Hauptbahnhof, [[Manhattan/Midtown|Midtown]].}} * {{vCard | name =Lincoln Center for the Performing Arts | type =museum | wikidata =Q581044 | description =[[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]].}} * {{vCard | name =Metropolitan Opera House | type =theater | wikidata =Q188031 | description =weltberühmte Oper, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]].}} * {{vCard | name =Madison Square Garden | type =arena | wikidata =Q186125 | description =Vielzweck-Sportarena, [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]].}} * {{vCard | name =Solomon R. Guggenheim Museum („The Guggenheim“) | type =museum | wikidata =Q201469 | description =weltberühmtes, von Frank Lloyd Wright 1937 entworfenes Museum, [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]].}} === Straßen und Plätze === * {{vCard | name = Times Square | type =square | wikidata = Q11259 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Dieser beleuchtete Platz im Herzen von Manhattan ist berühmt für seine hellen Werbetafeln, Theatervorstellungen und das allgegenwärtige Großstadttreiben. }} * {{vCard | name = Broadway | type = road | wikidata = Q11260 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Berühmt für seine erstklassigen Theateraufführungen und Musicals. }} * {{vCard | name = Fifth Avenue | type = road | wikidata = Q109858 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Eine der berühmtesten Einkaufsstraßen der Welt mit zahlreichen Luxusgeschäften. }} * {{vCard | name = Wall Street | type = road | wikidata = Q11690 | description = Wall Street ist das Herz des Finanzviertels von Manhattan und ein historischer Ort für die US-amerikanische Wirtschaft. Hier finden Sie die New York Stock Exchange und die Federal Hall, wo George Washington als erster Präsident der USA vereidigt wurde. }} === Brücken === [[Datei:Brooklyn Bridge and the Lower Manhattan skyline from Pebble Beach, New York.jpg|mini|Die ''Brooklyn Bridge'' mit der Skyline von ''Lower Manhattan'']] ;Hudson River * {{Marker | name =George Washington Bridge | type =bridge | wikidata =Q125821}}, 1450 m lang, am 24. Oktober 1931 eröffnet. ;East River * {{vCard | name =Brooklyn Bridge | type = bridge | wikidata =Q125006 | status =top-sight | description =die schönste und fußgängerfreundlichste Brücke der Stadt, 1825 m lang, am 24. Mai 1883 eröffnet.}} * {{Marker | name =Manhattan Bridge | type =bridge | wikidata =Q125050}}, 2090 m lang, am 31. Dezember 1909 eröffnet. * {{Marker | name =Williamsburg Bridge | type =bridge | wikidata =Q125068}}, mit 2227 Metern die längste aller Brücken, am 19. Dezember 1903 eröffnet. * {{Marker | name =Queensboro Bridge | type =bridge | wikidata =Q125157}}, 1135 m lang, am 30. März 1909 eröffnete Brücke. * {{Marker | name =Robert F. Kennedy Bridge / Triborough Bridge | type =bridge | wikidata =Q125450}}, 850 m lang, am 11. Juli 1936 eröffnet. ;Harlem River * {{Marker | name =High Bridge | type =bridge | wikidata =Q5754953}}, 440 m lang, 1848 eröffnet und damit älteste aller Brücken. * {{Marker | name =Willis Avenue Bridge | type =bridge | wikidata =Q2581529}}, 979 m lang, am 22. August 1901 eröffnet. * {{Marker | name =3rd Avenue Bridge | type =bridge | wikidata =Q7784766}}, 457 m lang, am 1. August 1898 eröffnet. * {{Marker | name =Madison Avenue Bridge | type =bridge | wikidata =Q3751430}}, 577 m lang, am 18. Juli 1910 eröffnet. * {{Marker | name =145th Street Bridge | type =bridge | wikidata =Q4549789}}, 488 m lang, am 24. August 1905 eröffnet. * {{Marker | name =Macombs Dam Bridge | type =bridge | wikidata =Q6724821}}, 770 m lang, am 1. Mai 1895 eröffnet. * {{Marker | name =Alexander Hamilton Bridge | type =bridge | wikidata =Q621768}}, 724 m lang, am 15. Januar 1963 eröffnet. * {{Marker | name =Washington Bridge | type =bridge | wikidata =Q2550421}}, 724 m lang, am 1. Dezember 1888 eröffnet. * {{Marker | name =University Heights Bridge | type =bridge | wikidata =Q7894726}}, 477 m lang, eröffnet am 8. Januar 1908. * {{Marker | name =Broadway Bridge | type =bridge | wikidata =Q922869}}, 170 m lang, am 1. Juli 1962 eröffnet und damit jüngste und kürzeste Brücke. * {{Marker | name =Henry Hudson Bridge | type =bridge | wikidata =Q7718385}}, 673 m lang, am 12. Dezember 1936 eröffnet. === Denkmäler === [[Datei:Freiheitsstatue_NYC_full.jpg|thumb|200px|right|Die Freiheitsstatue]] * {{vCard | name =[[Freiheitsstatue]] | type =monument | wikidata =Q9202 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Die Freiheitsstatue ist ein Symbol für Freiheit und Demokratie und ein Muss für Besucher. Man kann die Insel besichtigen und den Ausblick vom Podest genießen. Fähren zur Liberty Island legen im [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park]] ab.}} * {{vCard | name =Charging Bull | type =monument | address =26 Broadway | wikidata =Q860129 | description =der 1989 nach dem Börsencrash von 1987 aufgestellte „angreifende Stier“ steht für aufstrebende Kurse, Prosperität und eine widerstandsfähige US-Wirtschaft.}} * {{vCard | name =Cleopatra's Needle | type =monument | wikidata =Q23889503 | description =der 1475 vor Christus in Ägypten hergestellte Obelisk ist 21 Meter hoch und wurde am 22. Februar 1881 im Central Park aufgestellt.}} === Parks und Gärten === Wer Manhattan besucht, hat dieses Reiseziel kaum im Bestreben ausgewählt, etwas Grünes zu sehen. Die [[New York Metropolitan Area]] ist auf ihrer 17.405 km² großen Gesamtfläche überwiegend dicht bebaut, und der nächstgelegene echte Wald (Harrison State Park) ist von Manhattan 1&nbsp;Stunde Autofahrt entfernt. Für die Einwohner von Manhattan sind die städtischen Grünanlagen eine Lebensnotwendigkeit und so findet man auf dieser Insel nicht nur so berühmte und gartenarchitektonisch bedeutende Anlagen wie den Central Park, sondern auch zahllose kleinere Parks, von denen manche im Stadtplan markiert sind, viele jedoch gut versteckt liegen und nur von Einheimischen besucht werden. * {{vCard | name = Central Park | type = landscape | wikidata = Q160409| description =Ein großer Stadtpark mitten in Manhattan, der zum Spazieren, Picknicken, Radfahren und vielem mehr einlädt. }} In '''Downtown Manhattan''' liegen der Battery Park ([[Manhattan/Battery Park City#Sehenswürdigkeiten|Battery Park City]]), von dem aus die Fähren zur Freiheitsstatue ablegen, der rund um das Rathaus gelegene City Hall Park ([[Manhattan/Civic Center#Sehenswürdigkeiten|Civic Center]]), der von Chinesen bevölkerte Columbus Park ([[Manhattan/Chinatown#Sehenswürdigkeiten|Chinatown]]), Tompkins Square Park ([[Manhattan/East Village#Sehenswürdigkeiten|East Village]]) und der von einem studentischen Publikum geprägte Washington Square Park ([[Manhattan/Greenwich Village#Sehenswürdigkeiten|Greenwich Village]]). In '''Midtown Manhattan''' findet man den Union Square (am Rande von [[Manhattan/Chelsea#Sehenswürdigkeiten|Chelsea]]), Gramercy Park ([[Manhattan/Gramercy#Sehenswürdigkeiten|Gramercy]]), Madison Square Park und Bryant Park (beide im [[Manhattan/Tenderloin#Sehenswürdigkeiten|Tenderloin]]). Zu den bedeutendsten Grünanlagen in '''Uptown Manhattan''' zählt der sehr ruhige Carl Schurz Park ([[Manhattan/Yorkville|Yorkville]]). *Über das gesamte West-Ufer von Downtown bis Midtown Manhatten erstreckt sich der '''Hudson River Park''' Teile dieses Parks sind immer noch im Werden begriffen. Der Park gehört zu der "smaragdgrünen Halskette", die die Stadtverwaltung um die gesamte Uferzone Manhattans legen will. Mehr eine Promenade als ein Park und deshalb bestens geeignet, um am Wasser entlang zu flanieren. In den Sommernächten Freilicht-Filmvorführungen an den Piers. * Im '''Fort Tryon Park''' in ''Upper Manhattan'' befindet sich der höchste Punkt der mit einer der besten Aussichten auf die Stadt. Hier befinden sich auch die ''Cloisters'', ein Zweig des Metropolitan Museum, in dem mittelalterliche Kunst ausgestellt wird, unter anderem die berühmten ''Unicorn Tapestries''. *Im Stadtteil [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] liegt der '''Riverside Park''', einer der schönsten und längsten Uferparks von Manhattan, der Aussicht über den Hudson River auf New Jersey bietet. === Museen === Manhattan bietet eine Fülle von weltberühmten Museen, weniger bekannten Museen und versteckten kleinen Museen, die von europäischen Touristen nur selten besucht werden. Museumsfans werden in Manhattan für Eintrittskarten schnell ein kleines Vermögen los, darum empfiehlt es sich dringend, den Besuch genau zu planen. Viele Museen bieten an bestimmten Abenden kostenlosen Eintritt. In einigen Museen zahlt man auch überhaupt keinen Eintritt. Kostenlos ist der Besuch auch in kommerziellen Kunstgalerien. Für viele Manhattan-Besucher die Anschaffung des [https://www.citypass.com/city/ny.html New York City Pass] eine Überlegung wert. Dieser kostet 132&#x202F;$ (Kinder 12-17 Jahre 108 $) und enthält den Eintritt für folgende Museen und Attraktionen: American Museum of Natural History, Solomon R. Guggenheim Museum, The Museum of Modern Art, The Metropolitan Museum of Art, Empire State Building Observatory, Circle Line Sightseeing Cruises (Bootstour zur Freiheitsstatue). ==== Museen in Manhattan (Übersicht) ==== ===== Für Kinder ===== * {{vCard|type=museum |name=Children's Galleries for Jewish Culture |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Chelsea|Chelsea]].}} * {{vCard|type=museum |name=Children's Museum of Manhattan |wikidata=Q5098177 |address=|phone= |email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]].}} * {{vCard|type=museum |name=Discovery Center |address=|phone=|email=|fax=|url= |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Central Park|Central Park]].}} * {{vCard|type=museum |name=National Museum of Mathematics |wikidata=Q6940939 |address=|phone=|email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Flatiron District|Flatiron District]].}} ===== Kunst ===== Allgemeine Kunstmuseen, ältere Kunst * {{vCard | name = Metropolitan Museum of Art | type = see | wikidata = Q160236 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] Ein weiteres erstklassiges Kunstmuseum mit einer umfangreichen Sammlung von Kunstwerken aus verschiedenen Epochen. }} *The Cloisters, [[Manhattan/Fort George|Fort George]] *Dahesh Museum, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *The Frick Collection, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] 20. Jahrhundert und Gegenwart * {{vCard | name = Museum of Modern Art (MoMA) | type = museum | wikidata = Q188740 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = [[Manhattan/Midtown|Midtown]]. Eines der weltweit renommiertesten Kunstmuseen, das eine beeindruckende Sammlung moderner Kunst beherbergt. }} * {{vCard | name = Solomon R. Guggenheim Museum | type = see | wikidata =Q201469 | show = copy | description = („The Guggenheim“), [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] Das Guggenheim-Museum ist berühmt für seine einzigartige spiralförmige Architektur, die von Frank Lloyd Wright entworfen wurde. Es beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung moderner Kunst und avantgardistischer Werke.}} *Chelsea Art Museum, [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]] *Guggenheim Museum Soho, [[Manhattan/SoHo|SoHo]] *New Museum, [[Manhattan/Bowery|Bowery]] *The Neue Galerie, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *The Whitney Museum of American Art, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] Spezialthemen: *American Folk Art Museum, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Cooper-Hewitt National Design Museum, [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] *The Jewish Museum of New York, [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] *Museum of Biblical Art, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Museum of Comic and Cartoon Art (MoCCA), [[Manhattan/SoHo|SoHo]] *The National Academy of Design, [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] *National Museum of Catholic Art and History, [[Manhattan/Spanish Harlem|Spanish Harlem]] *Rubin Museum of Art (RMA, Kunst aus der Himalaya-Region), [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]] *Society of Illustrators, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] ===== Geschichte, Einwanderung, Minderheiten ===== *African American Wax Museum of Harlem, [[Manhattan/Harlem|Harlem]] *The American Numismatic Society, [[Manhattan/Financial District|Financial District]] *Genesis II Museum of International Black Culture, [[Manhattan/Harlem|Harlem]] *Lower East Side Tenement Museum, [[Manhattan/Lower East Side|Lower East Side]] *Merchant's House Museum, [[Manhattan/East Village|East Village]] *Mount Vernon Hotel Museum & Garden, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *El Museo del Barrio, [[Manhattan/Spanish Harlem|Spanish Harlem]] *Museum of American Financial History, [[Manhattan/Financial District|Financial District]] *Museum of Chinese in the Americas, [[Manhattan/Chinatown|Chinatown]] *Museum of Jewish Heritage, [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]] *The Museum of the City of New York, [[Manhattan/Spanish Harlem|Spanish Harlem]] *National Museum of the American Indian, [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]] *New York Historical Society, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Ukrainian Museum, [[Manhattan/East Village|East Village]] ===== Naturwissenschaften, Technik, Verkehr ===== * {{vCard | name = Museum of Natural History | type = see | wikidata = Q80892412 | lat = 40.78101 | long = -73.9738 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Ein faszinierendes Naturkundemuseum mit einer umfangreichen Sammlung von Exponaten. }} *American Museum of Natural History, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Intrepid Sea, Air & Space Museum, [[Manhattan/Hell's Kitchen|Hell's Kitchen]] *Museum of TV & Radio, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Sony Wonder Technology Lab, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *South Street Seaport Museum, [[Manhattan/Civic Center|Civic Center]] ===== Sonstige Themen ===== * {{vCard|type=museum |name=Madame Tussaud's |address=|phone=|email=|fax=|url= |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Times Square|Times Square]].}} * {{vCard|type=museum |name=The Morgan Library & Museum |address=|phone= |email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]].}} * {{vCard|type=museum |name=Museum of Sex |address=|phone=|email=|fax=|url= |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]].}} * {{vCard|type=museum |name=The National Jazz Museum in Harlem |address=|phone= |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Harlem|Harlem]].}} * {{vCard|type=museum |name=The New York City Police Museum |address=|phone= |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Financial District|Financial District]].}} * {{vCard|type=museum |name=NYC Fire Museum (Feuerwehrmuseum) |address=|phone= |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/SoHo|SoHo]].}} * {{vCard|type=museum |name=Skyscraper Museum |address=|phone=|email= |fax=|url= |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]].}} == Aktivitäten == === Oper === [[Datei:8.18.11MetropolitanOperaHouseByLuigiNovi.jpg|miniatur|Das Metropolitan Opera House]] Manhattan hat zwei große Opernensembles: die [http://www.metoperafamily.org/metopera/ Metropolitan Opera (Met)] und die [https://www.nycopera.com/ New York City Opera]. Erstere hat ihren Sitz im Lincoln Center for the Performing Arts ([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]]), letztere hat, weil es an Geld fehlt, seit 2011 kein eigenes Haus mehr, sondern tritt auf wechselnden Bühnen auf. Nebenan in den [[New York City/Bronx|Bronx]] gibt es die [https://www.bronxopera.org/ Bronx Opera] und in [[New York City/Brooklyn|Brooklyn]] die [http://operabrooklyn.org/ Opera Company of Brooklyn]. Nur die erstere hat eine eigene Spielstätte. Weiterhin gibt es in Manhattan und New York City viele mittlere, kleinere und kleinste professionelle Ensembles, von denen die meisten keine eigenen Theater haben, sondern auf wechselnden Bühnen auftreten, darunter: * {{vCard|type=opera house |name=American Lyric Theater |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.altnyc.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=opera house |name=American Opera Projects (aop) |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.operaprojects.org/aboutAOP.htm |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Center for Contemporary Opera |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.centerforcontemporaryopera.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Chelsea Opera |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.chelseaopera.org/index.html |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=dell'Arte Opera Ensemble |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.dellarteopera.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Encompass New Opera Theatre |address=|phone= |email=|fax=|url=https://www.encompassopera.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Family Opera Initiative |address=|phone=|email= |fax=|url=http://ardeaarts.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Gotham Chamber Opera |address=|phone=|email= |fax=|url=https://www.gothamchamberopera.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=New York Gilbert and Sullivan Players |address=|phone=|email=|fax=|url=http://nygasp.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Opera Ebony |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.operaebony.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Das traditionsreichste afroamerikanische Opernensemble der USA.}} * {{vCard|type=opera house |name=Opera Noire of New York |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.operanoireofnewyork.org/aboutus.html |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Teatro Grattacielo |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.grattacielo.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Auf selten aufgeführte Verismo-Opern spezialisiert.}} Die winzige Amato Opera musste 2009 leider schließen. An ihre Stelle sind die [https://www.bleeckerstreetopera.org/ Bleecker Street Opera] und die [http://amoreopera.org/ Amore Opera] getreten. Opernfans, die im Sommer nach New York kommen, wenn die großen Häuser geschlossen sind, können sich für die Spielzeitpause entweder durch eine geführte Besichtigung der Met entschädigen, oder durch einen Abstecher ins vier Stunden entfernte [[Cooperstown (New York)|Cooperstown]], wo im Juli und August alljährlich das [https://glimmerglass.org/ Glimmerglass Festival] veranstaltet wird, ein kleines Sommerprogramm mit Operninszenierungen vom Allerfeinsten. === Musicals === :''Siehe auch:'' [[Manhattan/Times Square|Times Square]]. Für jedes Musical gibt es ein eigenes Theater, 39 an der Zahl. Restkarten werden zu günstigen Preisen an einem Stand am Times Square verkauft (nachmittags wegen der langen Schlangen nicht zu übersehen). Die wichtigsten '''[http://www.ilovenytheater.com/de/ Musicals und ihre Theater]''': * {{vCard| type=theater| subtype=| name=Beauty and the Beast| address=Lunt-Fontanne Theatre, 205 West 46th Street| directions=| phone=(212) 3074747| mobile=| fax=| email=| url=| hours=Di 19 Uhr, Mi-Fr 20 Uhr, Sa 14 und 20 Uhr, So 13:30 und 19 Uhr| price=40-110 USD}} * {{vCard| type=theater| subtype=| name=Hairspray| address=Neil Simon Theatre, 250 West 52nd Street| directions=zwischen 7th und 8th Avenue| phone=(212) 3074100| mobile=| fax=| email=| url=| hours= Di 19 Uhr, Mi 14 und 20 Uhr, Do 19 Uhr, Fr 20 Uhr, Sa 14 und 20 Uhr, So 15 Uhr| price=5-110 USD}} * {{vCard| type=theater| subtype=| name=Mama Mia| address=| directions=| phone=| mobile=| fax=| email=| url=| hours=| price=}} * {{vCard| type=theater| subtype=| name=Phantom der Oper| address=Majestic Theater| directions=| phone=| mobile=| fax=| email=| url=| hours=| price=}} === Gospel-Gottesdienste === In mehreren Kirchen in Harlem kann man als Gast an einem Gottesdienst teilnehmen. Der Zutritt ist aber streng limitiert und die Touristen müssen sich meist eine Querstraße weiter in eine Schlange einreihen. Nachdem die Gemeinde Platz genommen hat, werden die Restplätze verteilt. Wer in der Schlange zu weit hinten steht, hat Pech gehabt. === Kinos === Manhattan ist ein Paradies für Cineasten. Die Stadt, die selbst das [http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_films_set_in_New_York_City Thema zahlloser Filme] ist, besitzt eine große Anzahl von Kinos, die ein Filmprogramm jenseits des Mainstream präsentieren. Von der Regel, dass ausländische und „Independent“-Filme für das amerikanische Publikum kaum zugänglich sind, bildet die Kinolandschaft in New York City eine erfreuliche Ausnahme. Wer ein Kino sucht, das '''„Independent“'''-, Avantgarde- oder Experimentalfilme, ausländische Filme, Dokumentarfilme oder alte Hollywood-Filme zeigt, beginnt damit am besten in den Stadtteilen [[Manhattan/East Village|East Village]], [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]], [[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] und [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]]. Vereinzelt gibt es solche Kinos auch in [[Manhattan/TriBeCa|TriBeCa]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]] und der [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]]. Nach Kinos mit '''Mainstream'''-Programm braucht man nicht lange zu suchen, die findet man in fast allen Stadtteilen. Freunde von '''IMAX'''-Theatern kommen in der [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] auf ihre Kosten. Manhattan besitzt viele gut erhaltene '''historische Filmpaläste''', von denen die meisten heute leider nicht mehr als Kinos dienen. Im größten erhaltenen Lichtspielhaus der Stadt, Beacon Theatre ([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]]), finden heute z.&nbsp;B. Konzerte statt. Andere beherbergen Theater, Kirchen oder Konferenzzentren. Einige traditionelle Kinopaläste haben ihren Betrieb jedoch bis heute aufrechterhalten. Ein Besuch lohnt sich insbesondere dort, wo der aufregend dekorierte Hauptsaal erhalten geblieben und nicht durch Multiplexsäle ersetzt worden ist (siehe [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Times Square|Times Square]] und [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]]). Welche Filme gerade gespielt werden, erfährt man auf Webseiten wie den folgenden: *[http://www.google.de/movies?hl=de&near=new+york+city&dq=movies+new+york+city&sort=1&sa=X&oi=showtimes&ct=title&cd=1 Google] *[http://newyork.citysearch.com/find/section/newyork/movies.html Citysearch] *[https://nymag.com/movies/ New York Movies] Weitere interessante Kinolinks: *[http://cinematreasures.org/search/query=New+York&search=city&method=n&show=all Cinema Treasures] *[http://www.theinsider.com/nyc/fun/3bestmovietheaters.htm NYC's Best Movie Theaters] *[https://www.ny.com/movies/alternative.html Offbeat Movie Theaters in NYC] === Joggen, Radeln, Baden === Entfernungen: zwischen zwei Streets liegen ca. 80{{nnbsp}}m. zwischen 2 Avenues ca. 300{{nnbsp}}m. ==== Joggen ==== * Bekannt ist, dass das im Central Park geht. Eine "Runde" ist ca. 10{{nnbsp}}km. * Weniger bekannt, aber mindestens genauso schön, ist das Ufer am Hudson River/Riverside Park. Das ist ab 59th Street nach Norden ein Park mit vielen Menschen, kein "danger seeker ground". Wunderbar zum Joggen zwischen Wasser und City. An der 96th Street wechselt man auf die Ostseite des Hudson Parkhway und dann weiter nach Norden, geht dann kurz bergauf zu Grants Tomb bei 120th, und wenn man's lang will bei der 125th wieder ans Wasser ... 59th bis 120th ist einfach knapp 5{{nnbsp}}km. ==== Radeln ==== * Im Central Park möglich, aber stark reglementiert: Nur die Ringstraße ist zugelassen, nur gegen den Uhrzeigersinn, wie Almabtrieb :-( * Auch wieder das Hudson-Ufer ab 59th. Man kommt gut rauf bis zur Washington Bridge (180th) und weiter, wenn man will. * Schöne Radeltour: irgendwo Midtown Radl mieten, dann rüber zum Hudson und da nach Norden bis Grants Tomb (ca. 120th) oder weiter, wenn man will, dann ostwärts bis Broadway, südwärts, bei 116th ostwärts durch die Columbia University, dann weiter bis 110th St/8th Ave = Central Park, von da bis 59th im Central Park wieder zurück. ==== Baden ==== Im Sommer mit der U-Bahn an den Atlantik-Strand: Mit der Q-Line z.&#x202F;B.&nbsp;in 45 Minuten ab 34th St/6th Ave bis Ocean Parkway im Süden Brooklyns, von da 5 Minuten zu Fuß zum Strand: groß, sauber, sicher :-) === Sonstiges === [[Datei:BrooklynBridgeNight flip666.jpg|thumb|300px|right|Die Brooklyn Bridge]] * ein Spaziergang über die '''Brooklyn Bridge''': Am besten, man fährt mit der ''Subway'' nach Brooklyn und läuft über die Brücke Richtung Manhattan, dann hat man die großartige Skyline immer im Blick. Ist sommers mindestens auf der Manhattan-Seite auch nachts sicher: fast Völkerwanderung === Regelmäßige Veranstaltungen === * Die '''[https://www.germanparadenyc.org/ Steuben Parade]''' findet jedes Jahr am dritten Samstag im September auf der Fifth Avenue statt. Die Parade wurde 1957 von deutschstämmigen Amerikanern gegründet. == Einkaufen == New York ist die Modehauptstadt der USA und aus aller Welt kommen Menschen hierher, um einzukaufen. Es gibt eine Unmenge von Kaufhäusern, Boutiquen und Spezialgeschäften. In einigen Vierteln gibt es mehr Einkaufsmöglichkeiten, als in den meisten amerikanischen Städten, und sie wurden nur dadurch berühmt, dass sie das Ziel der Konsumenten sind. Alles, was irgendjemand jemals kaufen wollen würde, bekommt man in Manhattan: Kleidung, Computer und Zubehör, Musik, Musikinstrumente, elektronische Geräte, Kunstwerke, Sportgeräte, alle möglichen Lebensmittel und Küchenzubehör. === Shopping-Distrikte und Einkaufszentren === ==== Einkaufsmeilen ==== * Im Stadtteil [[Manhattan/Midtown|Midtown]] liegt die Einkaufsmeile '''Fifth Avenue''' mit berühmten Kaufhäusern wie ''Abercrombie & Fitch'', ''Bergdorf-Goodman'', ''FOA Schwartz'' und ''Saks Fifth Avenue''. * Die '''Madison and Lexington Avenues''' im Herzen der hyperreichen [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]]. Madison und Lexington Avenues sind das Zentrum der New Yorker Haute Couture, voll mit kleinen Läden, die sagenhaft teure Kleidung, Accessoires und Haushaltswaren für Leute anbieten, die einen Blick auf das Preisschild nicht nötig haben. Auch wenn man sich einen Einkauf dort nicht leisten kann, ist es trotzdem nett, mal durch die Läden zu schlendern. * '''Canal Street''', der beliebte Gegensatz zu den Madison und Lexington Avenues. Der Teil der Canal Street, der östlich des Broadway am Rande von [[Manhattan/Chinatown|Chinatown]] liegt, ist ein Paradies für Schnäppchenjäger und Menschen, die Plagiate von teuren Klamotten und Accessoires kaufen möchten. Wer die Freunde daheim mit einer Tasche von Louis Vuitton beeindrucken möchte, die er für 20 USD gekauft hat, der muss hierhier gehen! Man sollte auch einen Blick in die Geschäfte an der '''Mott Street''' zwischen Canal und Chatham Square werfen. <!--Alles was man an Plagiaten eigentlich nicht kaufen sollte, von CDs, DVDs, über Designertaschen-Fakes bis hin zu den beliebten I (heart) NY shirts im 5er-Pack für 10 $. Insgesamt eine wuselige und abenteuerliche Gegend mit entsprechendem Klientel. Von der Canalstreet aus lohnt es sich dann entlang des Broadways uptown zu laufen. Langsam aber sicher verliert sich das Ramschige und aus Secondhandläden (coole T-shirts) werden Boutiqen und je weiter man läuft um so kommerzieller und bekannter werden die Labels.--> * '''[[Manhattan/SoHo|SoHo]]'''. Früher eine Künstlerkolonie in einem ziemlich heruntergekommenen Teil der Stadt, ist SoHo heute ein erstklassiges Shoppingziel, besonders am Wochenende, wenn die Bürgersteige am West Broadway, in der Prince Street und am Broadway fast unpassierbar werden. * '''[[Manhattan/NoLIta|NoLIta]]'''. NoLIta (North of Little Italy), zuerst als Stadtteilspitzname verspottet, ist inzwischen so oft wiederholt worden, dass er ein offizieller Name ist. Die Gegend ist zum Synonym für Avant-Couture-Boutiquen in liebreizend verfallenen Gebäuden geworden. Einige Läden sind so eigentümlich, dass sie nicht den Anschein erwecken, irgend etwas zu verkaufen, sie sind aber ständig vollgestopft und leidenschaftlich schick. ==== Shopping Malls ==== * {{vCard | name = Rockefeller Center | type = see | wikidata = Q11277 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Ein berühmtes Unterhaltungs- und Einkaufszentrum, bekannt für den großen Weihnachtsbaum und das Eislaufen im Winter. }} *Manhattan Mall, Herald Square, [[Manhattan/Garment District|Garment District]] *Shops at Columbus Circle, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] === Mode === ==== Kaufhäuser, Discounter ==== *Barneys<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Bergdorf Goodman<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Bloomingdale's<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Burlington Coat Factory<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]] *Century 21<sup>$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]] *Daffy's<sup>$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Filene's Basement<sup>$</sup>, [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Lord & Taylor<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]] *Macy's<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Garment District|Garment District]] *Saks Fifth Avenue<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] Amerikanische Kaufhäuser sind meist mehr oder weniger stark auf Kleidung, Accessoires und Kosmetik spezialisiert. Nur vereinzelt findet man auch eine Abteilung z.&nbsp;B. für Unterhaltungselektronik oder Haushaltsgeräte. Amerikaner kaufen solche Artikel meist nicht im ''department store'', sondern in einschlägigen Fachkaufhäusern ein. ==== Einzelne Marken ==== *Abercrombie & Fitch<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Aéropostale<sup>$$</sup> (Mode für Teenager), [[Manhattan/Garment District|Garment District]] *American Eagle Outfitters<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]] *Banana Republic<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Eddie Bauer<sup>$$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Benetton<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Diesel<sup>$$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Christian Dior<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Gap<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Gucci<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *H&M<sup>$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Harlem|Harlem]] *Calvin Klein<sup>$$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Old Navy<sup>$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Harlem|Harlem]] === Elektronik, Kameras === * '''J&R''' (geschlossen 2016), direkt gegenüber dem Rathaus, ist höchstwahrscheinlich der Ort in der Stadt, wo man die Elektronik oder Computertechnik findet, nach der man sucht und das oftmals zu guten Preisen. Hier gibt es auch eine separate Abteilung, wo CDs verkauft werden. Ihre Kameras sind gut, nehmen in diesem Bereich jedoch hinter B&H den zweiten Platz ein. Nicht auslassen sollte man den Niedrigpreisbereich, wo Artikel zu stark reduzierten Preisen angeboten werden. * '''Adorama''', 42 W. 18th Street (zwischen den 5th und 6th Avenues). Einer der US-weit größten Anbieter von Kameras sowie Film und photographischer Ausstattung aller Art. Da im Geschäft fast ausschließlich orthodoxe Juden arbeiten, ist es samstags geschlossen, dafür aber an allen anderen Tagen der Woche geöffnet. * '''B&H''', an der 34th St. und 9th Avenue, ist der Shop, wo man alle Kameras samt Zubehör findet, die man sucht. Die Auswahl ist gut, das Personal sachkundig und sehr bemüht, beratend zur Verfügung zu stehen. Der Shop wird von chassidistischen Juden betrieben und ist Freitag abend, samstags und an allen jüdischen Feiertagen geschlossen, jedoch sonntags geöffnet. === Kunst === * '''Pearl Paint''' an der Canal Street wird von vielen Künstlern als der beste und am wenigsten überteuerte Kunsthandel angepriesen. Am besten man isst vorher im Chinatown und läuft dann westwärts zu dem Geschäft. === Bücher === Für Freunde englischsprachiger Bücher ist Manhattan ein einzigartiges Einkaufsparadies. Hier gibt es große moderne Buchkaufhäuser mit Angeboten für die ganze Familie, Universitätsbuchhandlungen, eindrucksvoll sortierte Second Hand-Buchhandlungen, kleine Stadtteilbuchläden mit sachkundiger Beratung und Spezialbuchhandlungen zu allen nur erdenklichen Fachgebieten. * {{vCard| type=library | subtype=| name=Strand Books| address=828 Broadway| directions=Ecke 12th Street, im Stadtteil East Village| phone=(212) 473-1452| mobile=| fax=| email=| url=http://www.strandbooks.com/| hours=| price=| description= Der größte Second-Hand-Buchhändler der Welt, angeblich mit Bücherregalen, in denen insgesamt 18 Meilen lange Bücherzeilen Platz haben, jedoch alle am Rande der Kapazität. Durch einen kürzlichen Umbau wurde der Raum furchtbar zugebrettert, was den Erstbesucher jedoch angesichts der Wand-zu-Wand-Gänge umso mehr erstaunen wird.}} * '''Three Lives & Company''', 154 W 10th St (bei Waverly Pl, im Stadtteil West Village). Diese mikroskopische, dennoch absolut reizvolle Buchhandlung bildet die Essenz von Greenwich Village. Mit seinem sehr fachkundigen und freundlichen Personal hat der Laden das Herz eines jeden New Yorker Büchernarren erobern können. Wenn die Leute über das Wesen der lokalen Buchhändler diskutieren, ist es Three Lives, was sie meinen. *Die Buchhandelskette [http://www.barnesandnoble.com/ '''Barnes & Noble'''] hat Niederlassungen in den Stadtteilen [[Manhattan/TriBeCa|TriBeCa]] (97 Warren St), [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]], [[Manhattan/East Village|East Village]] (4 Astor Place) und am [[Manhattan/Chelsea|Union Square]] (33 E 17th St). Adressen von Buchhandlungen findet man auf Webseiten wie: *[https://www.ny.com/shopping/bookstores/ ny.com] *[http://www.nyc.com/new-york-city/Book_Stores.aspx nyc.com] === Lebensmittel === Einige der besten Gourmet-Supermärkte liegen im Stadtteil [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]], darunter z.&nbsp;B. ''Zabar's''. * '''Kalustyan's''', 27 St. und Lexington, besitzt die größte Spanne an mittelasiatischen, südasiatischen und mediterranen Lebensmitteln in Manhattan. Nicht auslassen sollte man das zweite Geschoss, wo man die fabelhaften ''Mujadara''-Sandwiches essen kann. * '''Hong Kong Supermarket''', Pike St. und East Broadway, ist der größte chinesische Supermarkt. Reisende, die mit der chinesischen Küche nicht vertraut sind, wird es faszinieren, und die, die sie kennen, werden sich an der Auswahl und der Preisgestaltung gleichsam erfreuen können. == Küche == Wer sich in Manhattan Fastfood antut, ist selbst schuld. Nirgendwo sonst im amerikanischen Osten gibt es so viele interessante Restaurants wie in Manhattan. Alle Preisklassen sind vertreten. Wer sparen muss, sollte sich eher an ethnischen Küchen (z.&nbsp;B. der vietnamesischen) als an den internationalen Fastfoodketten orientieren. Kennenlernen sollte man jedoch auch die lokalen Spezialitäten – wie Pastrami-Sandwiches, New York Style Bagels, New York Style Clam Chowder oder New York Style Cheese Cake –, die man zum Probieren übrigens niemals im Supermarkt, sondern nur an den besten einschlägigen Adressen kaufen sollte. Zu den berühmtesten Restaurants der Stadt gehören: * {{vCard|type=restaurant |name=21 Club |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.21club.com/web/onyc/21_club.jsp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Le Bernardin |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.le-bernardin.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Chanterelle |address=|phone=|email=|fax= |url=https://chanterellenyc.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/TriBeCa|TriBeCa]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=P. J. Clarke's |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.pjclarkes.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=The Four Seasons Restaurant |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.fourseasonsrestaurant.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Gallagher's Steak House |address=|phone=|email= |fax=|url=https://www.gallaghersnysteakhouse.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Gotham Bar & Grill |address=|phone=|email=|fax= |url=http://gothambarandgrill.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=La Grenouille |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.la-grenouille.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Jean-Georges |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.jean-georges.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Katz' Delicatessen |address=|phone=|email=|fax= |url=https://katzsdelicatessen.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Lower East Side|Lower East Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Life Café |address=|phone=|email=|fax= |url=http://lifecafe.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/East Village|East Village]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Masa |address=|phone=|email=|fax=| url=http://www.masanyc.com/#masa-takayama |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Il Mulino |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.ilmulino.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Oyster Bar & Restaurant |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.oysterbarny.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Per Se |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.thomaskeller.com/per-se |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=The Rainbow Room |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.rainbowroom.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Russian Tea Room |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.russiantearoomnyc.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Sardi's |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.sardis.com/htmldocs/cms/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Times Square|Times Square]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Second Avenue Deli |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.2ndavedeli.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/East Village|East Village]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Serendipity 3 |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.serendipity3.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Sylvia's Restaurant of Harlem |address=|phone= |email=|fax=|url=https://sylviasrestaurant.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Harlem|Harlem]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Tavern on the Green |address=|phone=|email=|fax= |url=http://tavernonthegreen.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Central Park|Central Park]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Tom's Restaurant |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.tomsrestaurant.net/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Morningside Heights|Morningside Heights]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Union Square Café |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.unionsquarecafe.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Chelsea|Chelsea]])}} New York ist ein Paradies für Nichtraucher. Selbst in Clubs und Bars darf nur auf der Straße geraucht werden. In Restaurants gibt es keine Raucherbereiche. :''Siehe auch:'' [[Essen und Trinken in den USA]]. == Nachtleben == Die meisten Diskotheken (''Clubs'', ''Night Clubs'') findet man in Midtown und Greenwich Village (Listen: [http://officialsite.com/index.asp?RegionId=30&CategoryID=18], [http://new-york.nightclubs.com/], [http://www.newyorkcitymetro.com/nightclubs.htm], [http://www.murphguide.com/nightclubs.htm], [http://www.mustseenewyork.com/nightclubs.html], [http://manhattan.about.com/od/restaurantsandnightlife/Manhattans_Best_Restaurants_Bars_and_Club.htm], [http://www.nyc.com/bars_clubs_music/], [http://cityguide.aol.com/newyork/bars]). == Unterkunft == :''Siehe auch:'' [[Unterkunft in den USA]]. In kaum einer anderen Stadt in den USA sind die Hotelzimmerpreise so hoch wie in Manhattan. Ein sorgfältiger Vergleich der Angebote empfiehlt sich ebenso wie frühzeitige Buchung. Viel Geld kann man oft auch sparen, wenn man über [https://www.hotwire.com/ Hotwire] oder [http://www.priceline.com/ Priceline] (''name your own price'') eine „Blindbuchung“ durchführt, bei der man den Namen des Hotels erst nach dem Buchungsabschluss erfährt. Die großen Hotelketten bieten hier ihre sonst nicht vermittelbaren Überkapazitäten zu Discount-Preisen an. Für den Kunden besteht der einzige Nachteil bei dieser Buchungsweise darin, dass er nicht mehr stornieren kann. === Günstig === Am billigsten ist die Übernachtung in der Jugendherberge (''hostel''), wo man oft die Wahl zwischen einem Platz im Schlafsaal (''dormatory'', mit 6-8 Personen belegt) oder einem Privatzimmer mit Einzelbett, Etagenbett (''bunk bed'') oder Doppelbett hat. Für Familien mit Kindern stehen in manchen Jugendherbergen auch größere Privatzimmer zur Verfügung. Duschen, Waschbecken und Toiletten befinden sich meist als Gemeinschaftseinrichtungen im Flur (''shared bath''). Oft findet man jedoch auch auch Privatzimmer mit eigenem Bad (''private bath''). Die Angebote mancher kommerzieller Billighotels unterscheiden sich von dem der Jugendherbergen nur wenig, hier gibt es meist jedoch keine Schlafsäle, sondern nur Privatzimmer. Für eine Übernachtung im Schlafsaal rechnet man 20-50 $, für ein Privatzimmer 80-120 $. Ratsam ist die Wahl eines Billigquartiers allerdings nur, wenn man wirklich verzweifelt wenig Geld zur Verfügung hat. Die meisten New Yorker Jugendherbergen und Billighotels sind das Gegenteil von anheimelnd. Unbedingt empfiehlt sich auch eine Recherche z.&nbsp;B. bei [http://www.tripadvisor.com/ www.tripadvisor.com], wo man Zimmerfotos einsehen kann, die nicht vom Hotelier, sondern von den mehr oder weniger zufriedenen Gästen aufgenommen wurden. Die Suche nach einer ganz preiswerten Unterkunft beginnt man am besten in der [[Manhattan/Upper West Side#Unterkunft|Upper West Side]], wo die Auswahl am größten ist. Viele weitere Billighotels liegen in den Stadtteilen [[Manhattan/Bowery|Bowery]], [[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]], [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]] und [[Manhattan/Harlem|Harlem]]. Vereinzelt findet man Billigunterkünfte auch am [[Manhattan/Times Square#Unterkunft|Times Square]], in [[Manhattan/East Village|East Village]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Murray Hill|Murray Hill]] und [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]]. Ein Billigquartier bucht man am besten direkt beim Anbieter. Eine Agentur kann dessen Preise kaum noch weiter drücken, nötigt dem Kunden aber oft ein Leistungspaket auf, in dem kein Stornorecht enthalten ist (was Kunden, die ohnehin wenig Geld haben, eventuell besonders schwer trifft). Bei einer Direktbuchung storniert man, sofern man dem Hotel 48 Stunden vor dem Bezug des Zimmers Bescheid gibt, hingegen kostenlos. === Mittel === Wer sich vor heruntergekommenen Badezimmerinstallationen ekelt und erwartet, dass Teppichboden, Mobiliar und Bettwäsche einigermaßen gut in Schuss sind, sollte für ein Hotelzimmer in Manhattan mindestens 200&#x202F;$ anlegen. Auch bei Hotels der Mittelklasse empfiehlt sich eine Recherche bei [http://www.tripadvisor.com/ www.tripadvisor.com]. In anderen Teilen der [[New York Metropolitan Area]], z.&nbsp;B. am [[Elizabeth (New Jersey)|Flughafen Newark]], wohnt man bei ähnlich hohen Zimmermieten deutlich schöner und geräumiger als in Manhattan, muss aber abwägen, ob man für den erhöhten Komfort mit umso längeren Anfahrtswegen bezahlen möchte. Wenn man über eine (Online-) Agentur bucht, empfiehlt es sich, deren Angebot zuvor mit dem Preis zu vergleichen, den das Hotel auf seiner eigenen Website nennt. Oftmals geben Agenturen denselben Preis an wie das Hotel, schlagen aber noch ihre Vermittlungsgebühr darauf und erschweren überdies ein eventuelles Storno. Viele gute Mittelklassehotels liegen in den Stadtteilen [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]] und [[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]]. Vereinzelt sind Hotels der mittleren Preisklasse auch in [[Manhattan/Bowery|Bowery]], [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]], [[Manhattan/Murray Hill|Murray Hill]], [[Manhattan/Hell's Kitchen|Hell's Kitchen]], [[Manhattan/Times Square|Times Square]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]], [[Manhattan/Yorkville|Yorkville]] und [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] zu finden. === Gehoben === Die vornehmsten und teuersten Hotels von Manhattan, wie das Plaza Hotel und das Waldorf Astoria, liegen im Bereich [[Manhattan/Midtown|Midtown]]. In kleinerer Zahl findet man Luxushotels auch in den Stadtteilen [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]], [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Murray Hill|Murray Hill]], [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]] und [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]]. Wer sich ein Zimmer an einer so feinen Adresse nicht leisten kann, aber trotzdem ein bisschen Luxus erschnuppern will, wirft sich in seine beste mitgebrachte Garderobe, begibt sich in ein Nobelhotel seiner Wahl und genießt die üppigen Räumlichkeiten mit den Augen, während er an der Bar einen Kaffee trinkt. === Ungewöhnliche Hotels === * {{vCard|type=hotel |name=Carlton Arms Hotel |address=|phone= |email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Mit individuellen Wandmalereien in den Zimmern. [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]]}} * {{vCard|type=hotel |name=Chelsea Star Motel |address=|phone=|email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Mit originell gestalteten Zimmern. [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]]}} * {{vCard|type=hotel |name=Hotel Kitano |address=|phone=|email=|fax= |url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Im japanischen Stil gestaltet und geführt. [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]]}} == Lernen == In Manhattan kann man an folgenden Colleges und Universitäten studieren: === Allgemeine Colleges und Universitäten === * {{vCard|type=university |name=City University of New York (CUNY) |address=|phone=|email=|fax=|url=http://portal.cuny.edu/portal/site/cuny/index.jsp?front_door=true |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=Baruch College |address=|phone= |email=|fax= |url=https://www.baruch.cuny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Borough of Manhattan Community College |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.bmcc.cuny.edu/j2ee/index.jsp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=City College of New York |address=|phone=|email= |fax= |url=http://www1.ccny.cuny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|wikidata =Q1093910 |description=}} ** {{vCard|type=university |name=CUNY Graduate Center |address=|phone=|email= |fax= |url=http://www.gc.cuny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} ** {{vCard|type=university |name=CUNY Graduate School of Journalism |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.journalism.cuny.edu/journalism/index.html |hours=|price= |lat= |long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Hunter College |address=|phone=|email= |fax= |url=https://www.hunter.cuny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=John Jay College of Criminal Justice |address=|phone= |email=|fax=|url=https://www.jjay.cuny.edu/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Columbia University |address=|phone= |email=|fax= |url=http://www.columbia.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|wikidata =Q49088 |description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=Barnard College |address=|phone=|email= |fax= |url=https://www.barnard.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Teachers College |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.tc.columbia.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Cooper Union |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.cooper.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=The King's College |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.tkc.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Marymont Manhattan College |address=|phone= |email= |fax= |url=https://www.mmm.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=Metropolitan College of New York |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.metropolitan.edu/about/about1.php |hours=|price= |lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York University |address=|phone= |email=|fax= |url=http://www.nyu.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=New York University School of Law |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.law.nyu.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} ** {{vCard|type=university |name=Mount Sinai School of Medicine |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.mssm.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=Pace University |address=|phone= |email=|fax= |url=https://www.pace.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Rockefeller University |address=|phone= |email= |fax=|url=https://www.rockefeller.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=State University of New York (SUNY) |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.suny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=Fashion Institute of Technology |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.fitnyc.edu/html/dynamic.html |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=SYNY State College of Optometry |address=|phone= |email=|fax=|url=https://www.sunyopt.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} === Design-, Kunst-, Musik- und Bühnenhochschulen === * {{vCard|type=university |name=The Ailey School |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.theaileyschool.edu/school_page.php?p=main&v=17 |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Tanzschule des [http://www.alvinailey.org/ Alvin Ailey Dance Theater].}} * {{vCard|type=university |name=American Musical and Dramatic Academy |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.amda.edu/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Juilliard School |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.juilliard.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Manhattan School of Music |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.msmnyc.edu/ |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=The New School |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.newschool.edu/ |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=Eugene Lang College |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.newschool.edu/lang/ |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Mannes College of Music |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.newschool.edu/mannes/ |hours=|price=|lat= |long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Parsons School of Design |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.parsons.edu/ |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York School of Interior Design |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.nysid.edu/ |hours=|price=|lat= |long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Pratt Institute |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.pratt.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=School of American Ballet |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.sab.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=School of Visual Arts |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.schoolofvisualarts.edu/index.jsp |hours= |price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Studio Maestro |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.studio-maestro.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Weitere Spezialhochschulen === * {{vCard|type=university |name=Bank Street College of Education |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bankstreet.edu/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Midtown Manhattan Campus |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.berkeleycollege.edu/campuses/NYCampus.htm |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Boricua College |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.boricuacollege.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Globe Institute of Technology |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.globeinstitute.org/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Interboro Institute |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.interboro.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Laboratory Institute of Merchandising |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.limcollege.edu/html/index.asp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Manhattan Institute of Management |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.mimusa.org/ |hours=|price=|lat= |long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York Career Institute |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.nyci.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York Law School |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.nyls.edu/pages/1.asp |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York School of Urban Ministry (NYSUM) |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.nysum.org/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Phillips Beth Israel School of Nursing |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.futurenursebi.org/ |hours= |price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Swedish Institute of Health Sciences |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.swedishinstitute.org/ |hours= |price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Tri-State College of Acupuncture |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.tsca.edu/ |hours=|price=|lat= |long=|lastedit=|description=}} === Einzelne Institute auswärtiger Hochschulen === * {{vCard|type=university |name=Bard College |address=|phone=|email= |fax= |url=https://www.bard.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Institut für ''Globalization and International Affairs''.}} * {{vCard|type=university |name=Katherine Gibbs School |address=|phone= |email= |fax= |url=http://www.gogibbs.com/katharine-gibbs-newyork.aspx |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York Institute of Technology |address=|phone= |email=|fax=|url=https://www.nyit.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=Sanford-Brown Institute |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.sanford-brown.edu/sbi/index.asp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Weill Medical College |address=|phone= |email=|fax= |url=https://www.med.cornell.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Cornell University.}} === Konfessionelle Hochschulen === * {{vCard|type=university |name=General Theological Seminary |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.gts.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Episcopal Church.}} * {{vCard|type=university |name=Jewish Theological Seminary of America |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.jtsa.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=Touro College |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.touro.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Union Theological Seminary |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.utsnyc.edu/NETCOMMUNITY/Page.aspx?&pid=408&srcid=-2 |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Yeshiva University |address=|phone= |email= |fax= |url=http://www.yu.edu/index.asp?L |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Einschließlich folgender Tochterorganisation: Benjamin N. Cardozo School of Law (https://www.cardozo.yu.edu/ ).}} Interessante Studienmöglichkeiten bestehen auch in den anderen ''Bouroughs'' von New York City (siehe [[New York City#Lernen|hier]]). == Sicherheit == Die Kriminalitätsrate von Manhattan und New York ist in den letzten zehn Jahren stark zurückgegangen. Tatsächlich ist New York in den letzten Jahren die sicherste Großstadt der USA gewesen. Man muss also auch mitten in der Nacht keine Angst mehr haben, durch die Straßen zu gehen, die Subway oder einen Bus zu nehmen. Natürlich darf man die üblichen Vorsichtsmaßnahmen nicht vergessen, besonders während der Ferienzeit treiben sich verstärkt Taschendiebe in der Nähe von Touristenattraktionen herum, z.&#x202F;B.&nbsp;am Times Square, 42nd Street, Macy's und überall wo Gedrängel herrscht. Um ihnen das Leben schwer zu machen, sollte man seinen Geldbeutel nie in die Gesäßtasche stecken, sondern nach vorne. Wer eine Handtasche trägt, sollte sicherstellen, dass sie richtig geschlossen ist und dicht am Körper getragen wird. Wenn man sich z.&#x202F;B.&nbsp;in ein Restaurant setzt, Wertgegenstände nicht so hinlegen, dass sie ein Dieb im Vorübergehen mitnehmen kann. == Praktische Hinweise == {{Infobox|Dampfende Gullydeckel und rumpelnde Heizungen|Einen Wolkenkratzer zu heizen ist nicht ganz einfach. Zum einen würden die Boiler sehr viel Platz benötigen, zum anderen kostet es viel Energie, das Wasser bis in die obersten Stockwerke zu pumpen. Da kam es den Architekten gerade recht, dass es unter Manhattan ein riesiges Dampfverteilungsnetz gibt, das 1882 eingerichtet wurde, weil die Stadt im Rauch der Kohleöfen zu ersticken drohte. Die meisten Heizungen in der Mid- und Downtown funktionieren auch heute noch mit Dampf, denn dieser steigt von alleine auch bis in das oberste Stockwerk. Oft macht er sich aber durch ein lautes Rumpeln der Heizkörper bemerkbar. Noch offensichtlicher sind die im Winter oft dampfenden Gullydeckel. Wird der Dampf so dicht, dass er den Verkehr behindert, so stellen die Stadtwerke orange-weiße Kamine darauf (s. Photo ganz oben). Der Dampf stammt nicht etwa aus einem Leck - das würde man sofort reparieren - sondern es ist Grundwasser, das mit den über 100&#x202F;°C heißen Rohren in Berührung kommt.}} * Nicht mitten auf dem Bürgersteig stehen bleiben. Sonst wird man umgerannt. * Ein New Yorker bleibt an einer roten Ampel nur so lange stehen, bis eine entsprechend große Lücke im Verkehr das Überqueren der Straße ermöglicht - auch wenn der Polizist an der Ecke dabei zuschaut. * New York ist in die Höhe gebaut, die Entfernungen in der Horizontalen sind überschaubar. * Taxis sind vergleichsweise günstig und wenn man zu viert ist, zahlt man nicht mehr als für eine Fahrt mit der Subway. Wichtig: Ein Taxi ist nur dann frei, wenn sein ''mittleres'' Licht angeschaltet ist. Zwei Lichter rechts und links bedeuten, dass es außer Dienst ist. * Zu versuchen, sich mit einem Kinderwagen durch Manhattan zu bewegen, ist ungefähr so schwierig wie mit einem LKW am Samstag Nachmittag durch eine deutsche Fußgängerzone zu fahren. Manhattan ist definitiv kein Ziel für eine Reise mit kleinen Kindern. * Ein „stilles Örtchen“ zu finden, kann schwierig sein. Nicht alle Restaurants oder Cafés haben eine Toilette und wenn, dann wird streng darüber gewacht, dass nur Gäste sie benutzen. Einen Versuch wert sind die Fastfood-Ketten, oft steht man hier aber erstmal einige Zeit an. Eine gute Alternative sind große Fachgeschäfte, die in den USA fast immer Kundentoiletten (''customer's bathroom'') besitzen. Besonders attraktiv ist der Toilettenbesuch in luxuriösen Kaufhäusern, weil die ''bathrooms'' – vor allem die Einrichtungen für die Damen – dort nicht nur so elegant gestaltet sind, dass man am liebsten einziehen möchte, sondern man kann sich, wenn man das Haus anschließend durch die Parfümerieabteilung verlässt, auch noch eine Gratis-Parfüm-Dusche gefallen lassen. * Wer nicht als Tourist auffallen will, der sollte sich angewöhnen, nicht ständig nach oben zu schauen, was angesichts der imposanten Bauwerke nicht leicht fällt. Aber ein Bewohner Manhattans, der dies alles gewohnt ist, schaut höchstens bis zum dritten Stockwerk! === Orientierung === In weiten Teilen Manhattans findet man sich sehr einfach zurecht, denn die Straßen sind rechtwinklig in einem Gitternetz angeordnet. Die ''Avenues'' - lange, breite Straßen - verlaufen von Nord nach Süd, wobei die 1st Avenue am östlichen Ufer Manhattans liegt, die 12th Avenue am westlichen. Die ''Streets'' dagegen verlaufen von Ost nach West, beginnend mit der 1st Street am südlichen Ende von Midtown Manhattan, kurz über der [[New_York_City/Manhattan#New_Yorker_Slang|Houston Street]] und endet mit der 220th Street am nördlichen Ende der Insel. (Achtung, es gibt eine Ausnahme: In [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]] verlaufen die Streets nicht nach diesem Muster!) Bei Adressangaben erhalten die ''Streets'' noch den Zusatz ''West'' oder ''East'' bzw. ''W'' oder ''E''. ''West'' bedeutet westlich der ''5th Avenue'', ''East'' dementsprechend östlich davon. Beispiel: "234 W 42nd Street". Besonders bei Avenues wird auch angegeben, zwischen welchen Straßen der gesuchte Ort liegt, z.&#x202F;B.&nbsp;"787 9th Avenue (between 52nd and 53rd St.)". Auch bei ''Streets'' wird dies manchmal gemacht, wobei das ''Avenue'' oft weggelassen wird: "325 West 51st St (between Eighth and Ninth)" bedeutet zwischen ''8th'' und ''9th Avenue''. Um Entfernungen in nord-südlicher Richtung abzuschätzen, ist es praktisch zu wissen, das 20 ''Blocks'' (zwischen zwei ''Streets'' liegt ein ''Block'') genau eine Meile sind, also etwa 1,6{{nnbsp}}km. {{Panorama|bild=Skyline-New-York-City.jpg|unterschrift=Manhattan vom Empire State Building aus gesehen (360°-Panorama)|breite=3000px}} === New Yorker Slang === * '''Houston Street''' - spricht man nicht so aus wie die Sängerin Whitney Houston, sondern eher "How-ston Street". Kein Mensch weiß warum, ist aber so. * '''Bridge and Tunnel''' - so bezeichnet der Manhattaner einen Club oder eine Disko, die er hinterwäldlerisch findet. "This club is so bridge-and-tunnel" (Erklärung: Es sind viele Leute dort, die aus den anderen ''Boroughs'' über die Brücken und Tunnel nach Manhattan gekommen sind.) *'''Grid''' - Das ''Netz'', die Straßen von Manhattan. === Sonstiges === So seltsam es klingt, aber in New York ein '''Internet-Café''' zu finden, ist gar nicht so einfach. Es gibt "Office Centers", hier gibt es einen Zugang für einen horrenden Preis, allerdings hat man auch Drucker, Scanner und einen schnellen, mit professioneller Software bestückten PC. Am Times Square gibt es eine bezahlbare Möglickeit, im '''[http://www.easyeverything.com/map/nyc1.html easyInternetcafé]''' stehen hunderte PCs. Adresse: 234 W. 42nd St, Times Square, jeden Tag geöffnet von 7:00 bis 1:00 Uhr. fünf USD für vier Stunden. Eine gute Gelegenheit, kostenlos und mit sehr guter Verbindung ins Internet einzusteigen, bietet der '''Apple Store''' an der 5th Ave./Ecke 59 Street. Gleich beim südlichen Beginn des Central Parks gelegen, ist der Glaswürfel mit dem markanten Logo nicht zu übersehen. WLAN funktioniert bereits 20 Meter außerhalb des Stores. Im Laden selbst stehen unzählige Laptops, iPads, iPhones uvm. zum Testen zur Verfügung, alle mit Highspeed-Anbindung, wo man zwanglos im Internet surfen oder seine Emails bearbeiten kann. == Ausflüge == Die {{Marker | name =Circle Line Sightseeing Cruises | type =tour operator | wikidata =Q1092781 | status =top-sight}} sind ein Veranstalter, der mit Schiffen ganz Manhattan umrundet, dabei 20 Brücken passiert und die vom ''East River'', ''Harlem River'' und ''Hudson River'' aus sichtbare Skyline der Stadt erläutert. Das Schiff fährt auch anfangs in die Nähe der [[Freiheitsstatue]], hält dort an und kehrt nach 2:30 Stunden (kürzere Touren sind möglich) und 56&#x202F;km Strecke zurück zur Pier 83 an der ''W 43rd Street'' zurück. == Literatur == * Ralf Johnen/Manfred Braunger, ''DUMONT Reise-Handbuch Reiseführer: Der Osten'', MairDumont, 2025, S. 178 ff.; {{ISBN|978-3616035475}}. == Weblinks == *[https://www.manhattanbp.nyc.gov/ Offizielle Seite] *[http://home.nyc.rr.com/jkn/nysonglines/ New York Songlines] Virtual Walking Tours of Manhattan Streets *[http://www.thecityreview.com/home.htm The City Review] Architektur, Museen, Veranstaltungen *[https://www.nyc-architecture.com/ www.nyc-architecture.com] Tom Fletcher's New York Architecture Images and Notes *[https://www.manhattanusersguide.com/ Charlie Suisman's MUG] Manhattan User's Guide.com *[http://www.epicharmus.com/masterpiece/ The Masterpiece Next Door] Architektur-Blog == Einzelnachweise == <references /> {{GeoData| lat= 40.76667| long= -73.98333| radius= }} {{IstInKat|New York City|Manhattan}} {{class-4}} {{Navigation NYC}} khtxooezih9334iiez6afbwjxa6uu4n 1794666 1794408 2026-08-06T09:46:18Z Wowo2024 53507 /* Hintergrund */ +Grid Pattern. 1794666 wikitext text/x-wiki {{AndereOrte|Weitere Orte dieses Namens finden sich unter [[Manhattan (Wegweiser)]]}} {{Quickbar Ort | Breite= 40.79211 | Länge= -73.95996 | Bild= [[Datei:StreetNewYork Flip666.jpg|300px|thumb|Straßenszene in Manhattan]] | Einwohner= 1,6 Mio | Höhe=26 | Provinz=New York | ProvinzLabel= Bundesstaat | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Manhattan''' ist einer der fünf Stadtbezirke ({{enS|''boroughs''}}) von [[New York City]] und wird häufig mit der gesamten Stadt assoziiert. == Hintergrund == {{Marker | name =Manhattan | type =city | wikidata =Q11299}} ist eine 21&#x202F;km lange und bis zu 4&#x202F;km breite Insel, die im Westen durch den {{Marker | name =Hudson River | type =river | lat =40.768127 | long =-74.007554 | wikidata =Q3140}}, im Osten durch den {{Marker | name =East River | type =river | lat =40.747517 | long =-73.962665 | wikidata =Q212862}} und im Norden durch den {{Marker | name =Harlem River | type =river | wikidata =Q597451}} begrenzt wird. East River und Harlem River sind keine echten Flüsse, sondern Meeresarme. Der Stadtbezirk Manhattan macht mit einer Fläche von 59&#x202F;km² lediglich 7,1&#x202F;% der Fläche von ganz New York City aus. Das Straßensystem in Manhattan ist – wie in den meisten Städten der USA – schachbrettartig ({{enS|''grid pattern''}}) angelegt, wobei die ''Avenues'' von Nord nach Süd und die ''Streets'' von Ost nach West verlaufen. Der größte Teil dieser ''Avenues'' und ''Streets'' ist – bis auf wenige Ausnahmen – durchnummeriert. Dabei beginnt die Nummerierung der ''Avenues'' im Osten mit der {{Marker | name =First Avenue | type =road | wikidata =Q124947}} und endet im Westen mit der {{Marker | name =12th Avenue / West Side Highway | type =road | wikidata =Q130424}}. Die wichtigste ist die {{Marker | name =Fifth Avenue | type =road | wikidata =Q109858}}, welche die Streets in ''East Street'' oder ''West Street'' trennt. Die Nummerierung der ''Streets'' beginnt im Süden mit der {{Marker | name =1st Street | type =road | wikidata =Q58844343}} und endet im Norden mit der {{Marker | name =228th Street | type =road | wikidata =Q132396096}}. Dieses Straßensystem wurde im März 1811 installiert mit ursprünglich 12 Avenues und 155 Streets. == Geschichte == [[Datei:Minuit and the purchase of Manhattan Island.jpg|mini|Minuit kauft Manhattan]] [[Datei:Fort Amsterdam, 1660.jpg|mini|Fort Amsterdam – Kupferstich, Jacques Cortelyou (1660]] [[Datei:AMH-6831-KB View of New Amsterdam.jpg|mini|Neu Amsterdam – Kupferstich, Jacob van Meurs (um 1662)]] Der erste Europäer, der die Meeresbucht {{Marker | name =New York Bay | type =bay | wikidata =Q1190104}} und die Mündung des Hudson River sah, war der im Auftrag das französischen Königs [[w:Franz I. (Frankreich)|Franz I.]] segelnde [[w:Giovanni da Verrazzano|Giovanni da Verrazano]], der eine nordwestliche Schiffsroute nach Asien finden sollte. Am 17. April 1524 ging er bei den {{Marker | name =Copsey Rocks | type =viewpoint | wikidata =Q137413809}} am heutigen {{Marker | name =Peter Minuit Plaza | type =square | wikidata =Q64429688}} an Land und traf dort auf die indigenen Lenape.<ref>[https://www.google.de/books/edition/Native_New_Yorkers/NJSgEQAAQBAJ?hl=de&gbpv=1&dq=da+verrazano+april+1524+lenape&pg=PA63&printsec=frontcover Evan T. Pritchard, ''Native New Yorkers: The Legacy of the Algonquin People of New York'', Council Oak Books, 2007, S. 63]</ref> Er hielt die Bucht für einen großen Binnensee, musste aber wegen beginnender Stürme weiterreisen. Die Lenape nannten ihr Land „Manahatta“ („hügelige Insel“), woraus später der anglisierte Name „Manhattan“ wurde. Eine am 9. Oktober 1909 aufgestellte {{Marker | name =Giovanni da Verrazzano-Statue | type =monument | lat =40.7035 | long =-74.0166}} erinnert im {{Marker | name =Battery Park | type =park | wikidata =Q13689 | show =copy}} an den Entdecker. Am 3. September 1609 startete der für die Niederlande segelnde Engländer [[w:Henry Hudson|Henry Hudson]] in {{Marker | name =Sandy Hook | type =landscape | wikidata =Q1028611 | show =none}}, erreichte am 11. September 1609 das heutige Manhattan und drang stromaufwärts auf dem Hudson River im Oktober 1609 bis in die Höhe von [[Albany]] vor.<ref>[https://www.google.de/books/edition/Didaskalia/_nkkisvt-g0C?hl=de&gbpv=1&dq=Henry+Hudson+3+september+1609&pg=PA1047&printsec=frontcover Badische Post (Hrsg.), ''Didaskalia – Blätter für Geist, Gemüt und Publizität'', Frankfurter Verlags- und Druckerei-Gesellschaft, 1884, S. 1047]</ref> Weitere Holländer folgten 1611, 1612, 1613 und 1614. Nachdem der Niederländer [[w:Peter Minuit|Peter Minnewit]] (oder Minuit) am 4. Mai 1626 Gouverneur von „Neuholland“ wurde, erwarb er um den 6. Mai 1626 von den indigenen Canarsee – denen das Land gar nicht gehörte – für 60 Gulden ({{nlS|''guilders''}}) (damals 24 US-$) Manhattan. Es wurde noch 1626 ''New Amsterdam'' getauft und erhielt zum Schutz das {{Marker | name =Fort Amsterdam | type =fort | wikidata =Q633264}}. Die Stadtrechte wurden am 2. Februar 1653 verliehen. Holländische Siedler benannten den Norden Manhattans 1658 „Nieuw Haarlem“ (heute: {{Marker | name =Harlem | type =region | wikidata =Q189074 | show =copy}}) nach der gleichnamigen Stadt in den Niederlanden. Nachdem die Engländer in Manhattan am 8. September 1664 das unterbewaffnete Fort überrannten und die Stadt einnahmen, benannten sie den Ort „New York“ zu Ehren des damaligen Duke of York. Das Fort wurde 1790 von US-Soldaten abgerissen. Älteste Gebäude in Manhattan sind heute das {{Marker | name =Fraunces Tavern building | type =pub | wikidata =Q2947539}} (1722), {{Marker | name =Morris-Jumel Mansion | type =house | wikidata =Q1948466}} (1765), die {{Marker | name =St. Paul's Chapel | type =church | wikidata =Q1325500}} (1766), das {{Marker | name =Dyckman House | type =house | wikidata =Q2865930}} (1783) und das {{Marker | name =Edward Mooney House | type =house | wikidata =Q5344502}} (1789). == Stadtteile == [[Datei:Manhattan Neighborhoods.jpg|thumb|300px|Manhattan und seine Stadtteile.]] Manhattan ist verwaltungsmäßig wiederum in Stadtteile untergliedert: === Uptown === Als {{Marker | name =Upper Manhattan | type =region | wikidata =Q11252}} wird der von Touristen weniger besuchte nördliche Teil von Manhattan bezeichnet (nördlich der 59th Street): * {{Marker | name =Inwood | type =region | wikidata =Q1189533}}, {{Marker | name =Fort George | type =region | wikidata =Q132175491}} und {{Marker | name =Hudson Heights | type =region | wikidata =Q1633837}}: im äußersten Norden von Manhattan. {{Marker | name =Inwood Hill Park | type =park | wikidata =Q1636278}} bietet den letzten verbliebenen natürlichen Wald der Insel; in Fort George findet man {{Marker | name =Fort Tryon Park | type =park | wikidata =Q1190346}}, die höchste natürliche Erhebung in Manhattan, und {{Marker | name =The Cloisters | type =museum | wikidata =Q1138030}} (''die Kreuzgänge'') sind eine Außenstelle des Metropolitan Museum mit mittelalterlicher Kunst. Siehe [[Manhattan/Inwood, Fort George und Hudson Heights|Inwood, Fort George und Hudson Heights]]. * {{Marker | name =Hamilton Heights | type =region | wikidata =Q1455265}} und {{Marker | name =Washington Heights | type =region | wikidata =Q1370292}}: zwei Stadtteile weit im Norden; siehe [[Manhattan/Hamilton Heights und Washington Heights|Hamilton Heights und Washington Heights]]. * {{Marker | name =Morningside Heights | type =region | wikidata =Q748485}} und {{Marker | name =Manhattanville | type =region | wikidata =Q1857997}}: Sitz der {{Marker | name =Columbia University | type =region | wikidata =Q49088 | show =copy}} und des {{Marker | name =City College of New York | type =region | wikidata =Q1093910 | show =copy}}, siehe [[Manhattan/Morningside Heights und Manhattanville|Morningside Heights und Manhattanville]]. * {{Marker | name =Harlem | type =region | wikidata =Q189074}} und {{Marker | name =East Harlem / Spanish Harlem | type =region | wikidata =Q1069687}}: der berühmteste afroamerikanische Stadtteil der USA (heute 51&#x202F;% Afroamerikaner) und das puertorikanisch geprägte Viertel im Südosten von Harlem, siehe [[Manhattan/Harlem und Spanish Harlem|Harlem und Spanish Harlem]]. * {{Marker | name =Randalls and Wards Islands | type =island | wikidata =Q21042825}} * Der {{Marker | name =[[Manhattan/Central Park|Central Park]] | type =region | wikidata = Q160409 | show =copy}} mit seinen Rasenflächen, Bäumen und Teichen ist berühmt als Erholungsgebiet und als Ort für Konzertveranstaltungen. Hierin befindet sich der {{Marker | name =Central Park Zoo | type =zoo | wikidata =Q954207}}. * {{Marker | name =[[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] | type =region | wikidata =Q1043965}}: Standort einiger bedeutender Museen. * Aufgrund ihrer Nähe zum [[Manhattan/Times Square|Theater District]] und zum Campus der Columbia University zieht die {{Marker | name =[[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] | type =region | wikidata =Q429687}} Künstler und Intellektuelle an. Der Stadtteil wurde in vielen Filmen und Fernsehserien (z.&nbsp;B. ''Seinfeld'') porträtiert. Zum charakteristischen Bild gehören schöne Wohnsiedlungsstraßen, die Fassaden der alten Apartmenthotels und Luxuswohnungen am {{Marker | name =Central Park West | type =region | wikidata =Q525239}} und am {{Marker | name =Riverside Drive | type =road | wikidata =Q2589766}}, das {{Marker | name =American Museum of Natural History | type =museum | wikidata =Q217717}} und das ''Lincoln Center'' mit dem berühmten ''Metropolitan Opera House (Met)''. * {{Marker | name =[[Manhattan/Yorkville|Yorkville]] | type =region | wikidata =Q1189975}}: Wohnviertel im Nordosten der Upper East Side. * Die {{Marker | name =[[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] | type =region | wikidata =Q455587}} ist vorrangig eine konservative Wohngegend und bleibt New Yorks beliebteste Gegend. Hier befinden sich einige der bedeutendsten Kunstmuseen des Landes, wie das „Guggenheim“, das „Whitney“ und das Metropolitan Museum of Art. * {{Marker | name =[[Manhattan/Roosevelt Island|Roosevelt Island]] | type =island | wikidata =Q909777}}: ein langer Landstreifen im East River zwischen Manhattan und [[New York City/Queens|Queens]]. Die Insel wird politisch zwar zu Manhattan gerechnet, gehört aufgrund ihres ruhigen Charakters jedoch nicht wirklich dazu. === Midtown === Unter {{Marker | name =Midtown Manhattan | type =region | wikidata =Q11249}} versteht man im weiteren Sinne den mittleren Teil von Manhattan, d.&nbsp;h. den Abschnitt zwischen 14th Street und 59th Street/Central Park. Auch Midtown ist in mehrere Stadtteile untergliedert, deren genaue Abgrenzung oftmals nicht ganz deutlich ist: * In Manhattan gibt es zwei Bereiche, in denen die Stadt dramatisch in die Vertikale gebaut ist. Der Jüngere davon ist der {{Marker | name =[[Manhattan/Financial District|Financial District]] | type =region | wikidata =Q1050048 | show =copy}} (siehe weiter unten). Der Ältere – [[Manhattan/Midtown|Midtown]] im engeren Sinne – liegt im Südwesten des Central Park. In Midtown befinden sich einige der bekanntesten Symbole New Yorks, wie der Grand-Central-Terminal, das Rockefeller Center und die St. Patrick's Cathedral. * {{Marker | name =[[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]] | type =region | wikidata =Q976477}}: Viertel am Rande von Midtown, dessen prominenteste Sehenswürdigkeit das UNO-Hauptquartier ist. * {{Marker | name =[[Manhattan/Hell's Kitchen|Hell's Kitchen]] | type =region | wikidata =Q840133}}: traditionelles Arbeiterviertel, dessen ''gentrification'' (= Gentrifizierung: Verdrängungsprozess von sozial schwachen Gruppen aus innerstädtischen Quartieren) trotz der Nähe zu Midtown nur langsam fortschreitet. Aufgrund der Nähe zum Broadway und der vergleichsweise niedrigen Mieten haben hier früher viele aufstrebende Schauspieler gewohnt. * {{Marker | name =[[Manhattan/Times Square|Times Square/Theater District]] | type =region | wikidata =Q2662015}} ist der Teil von Manhattan, der gemeint ist, wenn man vom {{Marker | name =Broadway | type =road | wikidata =Q11260 | show =copy}} spricht. Rund um den {{Marker | name =Times Square | type =square | wikidata =Q11259 | show =copy}}, die berühmteste Kreuzung der Stadt, liegen Dutzende von Musical-Theatern. * Der {{Marker | name =[[Manhattan/Garment District|Garment District]] | type =region | wikidata =Q1494337}} ist das historische Zentrum der amerikanischen Modeindustrie mit vielen Einkaufsmöglichkeiten. * Hauptsehenswürdigkeit der {{Marker | name =[[Manhattan/Östliche Midtown|östlichen Midtown]] | type =region | wikidata =Q123122716}} ist das {{Marker | name =UN-Hauptquartier | type =building | wikidata =Q11297}}. Dieser Teil der Stadt umfasst u.&nbsp;a. die Viertel ''Gramercy'', ''Murray Hill'', ''Kips Bay'' und ''Turtle Bay''. * Das ehemalige Schmuddelviertel {{Marker | name =[[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]] | type =region | wikidata =Q338167}} wurde in den 1940er Jahren aufgewertet und bildet heute die südliche Verlängerung des Wolkenkratzerviertels [[Manhattan/Midtown|Midtown]] (im engeren Sinne). Hier befinden sich hochkarätige Sehenswürdigkeiten wie das Empire State Building, die New York Public Library und das größte Kaufhaus der Welt, ''Macy's''. * {{Marker | name =[[Manhattan/Chelsea|Chelsea]] | type =region | wikidata =Q1069129}}: dieser Stadtteil findet Anklang durch seine Mischung aus Mode, Design, Kunst und Kultur sowie Bars und Restaurants. Am Rande von Chelsea liegt einer der bekanntesten Plätze von Manhattan, den {{Marker | name =Union Square | type =square | wikidata =Q110007}}. * Der {{Marker | name =[[Manhattan/Flatiron District|Flatiron District]] | type =region | wikidata =Q1427377}} ist ein belebtes kleines Geschäftsviertel rund um die Kreuzung 5th Ave & Broadway. Er ist benannt nach dem hier befindlichen {{Marker | name = Flatiron Building | type =building | wikidata =Q220728 | show =copy}}. === Downtown === Der Stadtteil südlich der 14th Street wird als {{Marker | name =Downtown / Lower Manhattan | type =region | wikidata =Q11253}} bezeichnet (nach "Downtown" zu gehen, bedeutet in Manhattan Richtung Süden). * {{Marker | name =[[Manhattan/West Village|West Village]] | type =region | wikidata =Q1191048}}: der heute sehr vornehme westliche Teil von {{Marker | name =[[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]] | type =region | wikidata =Q205380 | show =copy}}. Hier liegt jedoch auch die {{Marker | name =Christopher Street | type =road | wikidata =Q1086990}}, die Straße mit vielen Schwulen-Bars, die 1969 Schauplatz der ''Stonewall Riots'' war. * {{Marker | name =[[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]] | type =region | wikidata =Q205380}} mit Kaffeehäusern, Weinbars und kleinen, kunstvoll gestalteten Häusern. Das ehemalige Zentrum der Beat-Bewegung hat eine starke Gentrifizierung erlebt, bewahrt sich aber seine verschiedenen Stilrichtungen und seine studentische Bewohnerschaft. * {{Marker | name =[[Manhattan/East Village|East Village]] | type =region | wikidata =Q1043326}}: rau und mannigfaltig, in den letzten Jahren vermehrt gentrifiziert, liegt dieses Viertel östlich des Broadway. Subkulturen, die an die Kunst- und Punkszene der 1970er und 1980er Jahre anknüpfen und ukrainische, jüdische und hispanische Einwanderer-Communities, machen es zu einer der gemischtesten Gegenden von Manhattan. Das früher schäbige Areal östlich des eigentlichen East Villages, das als {{Marker | name =Alphabet City | type =region | wikidata =Q1156938}} bekannt war, weil die Avenues A bis D hießen, rechnet man heute dem East Village hinzu. * Die {{Marker | name =[[Manhattan/Lower East Side|Lower East Side]] | type =region | wikidata =Q1511813}} ist bekannt als das Ghetto der jüdischen Immigranten des frühen 20. Jahrhunderts und erfährt heute eine Renaissance mit Dutzenden von Bars, Clubs und Restaurants. * {{Marker | name =[[Manhattan/Bowery|Bowery]] | type =road | wikidata =Q785788}}: Am Rande der belebten, gleichnamigen Geschäftsstraße gelegenes Wohnviertel ohne besondere Sehenswürdigkeiten. * {{Marker | name =[[Manhattan/NoLIta|NoLIta]] | type =region | wikidata =Q568572}} („'''No'''rth of '''L'''ittle '''Ita'''ly“) ist ein schickes kleines Yuppie-Wohnviertel ohne touristische Höhepunkte. * {{Marker | name =[[Manhattan/SoHo|SoHo]] | type =region | wikidata =Q461572}} („'''So'''uth of '''Ho'''uston Street“) war in den 1980er Jahren noch ein Künstlerviertel. Die Mieten sind seither stark gestiegen und die Galerien sind verschwunden. Geblieben sind u.&nbsp;a. ein kleines Museum für moderne Kunst und eines für Comic&Cartoon. SoHo ist heute ein modisches Einkaufs- und Unterhaltungsviertel, in dem viele Yuppies wohnen. * {{Marker | name =[[Manhattan/Chinatown|Chinatown]] | type =region | wikidata =Q866332}} bewahrt seine chinesische Atmosphäre, besonders um die {{Marker | name =Mott Street | type =road | wikidata =Q6918632}} und {{Marker | name =Canal Street | type =road | wikidata =Q1032558}}. Das immer kleiner werdende {{Marker | name =Little Italy | type =region | wikidata =Q201462}} gibt es noch an der {{Marker | name =Mulberry Street | type =road | wikidata =Q1934308}} (und präsentiert sich an italienischen Feiertagen – wie dem Fest von San Gennaro im September – mit seiner ganzen Energie), aber die Wohnblocks der Umgebung verwandeln sich langsam in das modische [[Manhattan/NoLIta|NoLIta]] oder wurden von Chinatown annektiert. * {{Marker | name =[[Manhattan/TriBeCa|TriBeCa]] | type =region | wikidata =Q766014}} („'''Tri'''angle '''Be'''low '''Ca'''nal Street“). Hier gibt es trendige Restaurants und Robert DeNiros jährliche Filmfestspiele (''Tribeca Filmfestival''), deshalb ist es bei den Reichen und Schönen sehr beliebt. * Im Stadtteil {{Marker | name =[[Manhattan/Civic Center|Civic Center]] | type =region | wikidata =Q1094453}} kann man das Rathaus {{Marker | name =New York City Hall | type =building | wikidata =Q1065206}} sehen, an Bord der Museumsschiffe im {{Marker | name =South Street Seaport | type =port | wikidata =Q223000}} wandern oder einen Spaziergang über die berühmteste Brücke von New York – Brooklyn Bridge – beginnen. * {{Marker | name =[[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]] | type =region | wikidata =Q810961}}: Der {{Marker | name =The Battery / Battery Park | type =park | wikidata =Q13689}} ist der Ausgangspunkt für die Fähren nach ''Liberty Island'' und ''Ellis Island''. Standort des {{Marker | name =Castle Clinton National Monument | type =monument | wikidata =Q1049423}}, des {{Marker | name =Museum of Jewish Heritage | type =museum | wikidata =Q839985}}, des {{Marker | name =National Museum of the American Indian | type =museum | wikidata =Q5539979}} und des {{Marker | name =Skyscraper Museum | type =museum | wikidata =Q2915494}}. * Der {{Marker | name =[[Manhattan/Financial District|Financial District]] | type =region | wikidata =Q1050048}} ist das Bankenviertel New Yorks rund um die {{Marker | name =Wall Street | type =road | wikidata =Q11690 | show =copy}} und {{Marker | name =Ground Zero | type =viewpoint | wikidata =Q1692282}}. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === :''Für eine Übersicht über alle Flughäfen im Großraum New York siehe den Artikel über [[New York City#Anreise|New York City]].'' Wenn man aus Europa kommt, empfiehlt sich eine Anreise über einen der folgenden beiden Flughäfen: * [[John F. Kennedy International Airport]] (JFK), am südlichen Rande von [[New York City/Queens|Queens]] * Newark Liberty International Airport (EWR), in [[Newark (New Jersey)]] Von JFK aus kann man den '''Air Train''' nehmen, der in der äußeren Schleife die Flugterminals verbindet und dann zur Haltestelle Jamaica fährt. Von dort aus fahren Züge zur ''Penn Station'' oder zum ''Grand Central Terminal''. Dies ist zu empfehlen, wenn man nicht zu viel Gepäck hat und/ oder aufs Geld achten muss. '''Taxis''' in die City sind recht teuer (Fixpreis: 45 US-Dollar (USD = $), aber meistens immer noch billiger als die Minibusse oder Vans, die von vielen Hotels vermittelt werden. Es gibt außerdem einen Bus, der die verschiedenen Terminals abklappert und bis zum ''Grand Central'' fährt (10 USD pro Person). (Stand 01/2007) Für alle stadtnahen Flughäfen gilt, dass man vom Stadtzentrum mindestens 1,5 bis 2 Stunden allein für die Anreise einplanen sollte (es kommen noch einmal zwei Stunden für den Check-In hinzu). Dies gilt besonders auf dem dauerverstopften Van Wyck Expressway Richtung JFK. Wenn man per U-Bahn anreist, sollte man bedenken, dass sich schweres Gepäck nur beschwerlich Treppen hochtragen lässt, denn Fahrstühle gibt es keine. Will man am Flughafen ein Taxi nehmen, sollte man darauf achten, nur offizielle Taxis zu benutzen und auf keinen Fall Angebote von Privatleuten anzunehmen. Oft muss man sonst einen überhöhten Preis zahlen oder Umwege in Kauf nehmen. Es gibt auch Sammeltaxen, die in die Vororte fahren. Busse fahren von der Innenstadt zu den großen Flughäfen, allerdings halten die Busse zum Grand Central Terminal nicht direkt davor, sondern an der 41st oder 40th Street und der Park Avenue. Die Preise sind mit dem AirTrain (einem Zug zum Flughafen JFK) vergleichbar, und mindestens einmal stündlich fährt ein Bus. Doch gerade bei Flügen am Morgen sollte man vorher den Busfahrplan überprüfen und vielleicht doch lieber ein Taxi nehmen. Infos zur Anreise gibt es auch [http://www.panynj.gov hier]. === Mit dem Hubschrauber === ==== Downtown Manhattan Heliport ==== Der Heliport am Pier 6 gegenüber dem Vietnam Veteran Plaza ist der ideale Landeplatz für Geschäftsreisende und Rundflüge über New York City. Er befindet sich an der Südspitze Manhattans, nördlich von Staten Ferry Island und südlich des South Street Seaport. Der FDR Drive südlich der Brookly Bridge beginnt am Heliport. Da der Heliport oft von VIPs oder wichtigen Geschäftsleuten genutzt wird, ist er sehr gut ausgestattet und bietet eine VIP-Lounge sowie ein Terminal, das einem normalen Flughafen gleicht und sogar einen kleinen Andenkenladen beherbergt. Von hier aus kann man Flüge von/zu jedem der New Yorker Flughäfen buchen und oft haben die Helikoptercharterer Abkommen mit den großen Fluggesellschaften, um deren Passagiere direkt von/zum Flughafen zu befördern. Für Rundflüge ist dieser Heliport ideal gelegen und auch wenn diese Touren nicht gerade billig sind, ist es doch ein Erlebnis, New York aus der Vogelperspektive zu betrachten. Folgende Anbieter für Charterflüge und Rundflüge über New York gibt es: *'''[https://heliny.com HeliNY]''' *'''[http://libertyhelicopters.com Liberty Helicopters]''' *'''[http://www.newyorkhelicopter.com New York Helicopters]''' *'''[https://www.helicopternewyorkcity.com/ Helicopter Ride New York]''' ==== VIP Heliport ==== Dieser befindet sich an der West 30th Street, direkt am Hudson. === Mit der Bahn === Folgende Verkehrsgesellschaften fahren mit ihren Zügen Terminals in Manhattan an: *In der [http://en.wikipedia.org/wiki/Pennsylvania_Station_%28New_York_City%29 '''Pennsylvania Station''' ('''Penn Station''')] (8th Ave, zwischen 31st St und 33rd St, im Stadtteil [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]]) halten [http://www.amtrak.com/servlet/ContentServer?pagename=Amtrak/am2Station/Station_Page&code=NYP 14 Linien] der landesweit operierenden Eisenbahngesellschaft [http://www.amtrak.com/ '''Amtrak''']. Mit diesen Zügen erreicht man, ohne umzusteigen, u.&nbsp;a. [[Atlanta]], [[Boston]], [[Charleston (South Carolina)|Charleston]], [[Charlotte]], [[Chicago]], [[Cincinnati]], [[Cleveland]], [[Miami]], [[New Orleans]], [[Niagara Falls (New York)|Niagara Falls]], [[Philadelphia]], [[Tampa]], [[Washington, D.C.]] und die kanadischen Städte [[Montreal]] und [[Toronto]]. *[http://www.mta.info/ '''Metropolitan Transportation Authority (MTA)''']: Eine Verkehrsgesellschaft, die neben Bussen und Straßenbahnen auch ein Netz von regionalen Zuglinien ([http://www.mta.info/lirr/html/lirrmap.htm Long Island Rail Road], [http://www.mta.info/mnr/html/mnrmap.htm Metro-North Railroad], [http://www.mta.info/nyct/maps/simap.htm Staten Island Railway]) unterhält. Bahnhöfe in Manhattan: **Penn Station: Verbindungen u.&nbsp;a. nach [[New York City/Queens|Queens]] und einigen Städten in [[New Jersey]]. **[http://de.wikipedia.org/wiki/Grand_Central_Terminal '''Grand Central Station'''] (Ecke E 42nd St und Park Ave, im Stadtteil [[Manhattan/Midtown|Midtown]], Manhattan): Verbindungen in nördliche und nordöstliche Vor- und Nachbarstädte wie [[Mount Vernon (New York)|Mount Vernon]], [[Poughkeepsie]] und [[New Haven]]. **[http://en.wikipedia.org/wiki/Harlem-125th_Street_%28Metro-North_Railroad_station%29 '''Harlem-125th St'''] (Ecke E 125th St und Park Ave, im Stadtteil [[Manhattan/Harlem|Harlem]], Manhattan): Verbindungen in nördliche und nordöstliche Vor- und Nachbarstädte. *[https://www.njtransit.com/ '''New Jersey Transit''']: Regionale Verkehrsgesellschaft im US-Bundesstaat [[New Jersey]], deren Züge auch Penn Station anfahren. Auf diese Weise bestehen Direktverbindungen u.&nbsp;a. nach [[Clifton]], [[Elizabeth (New Jersey)|Elizabeth]], [[Passaic]], [[Paterson]], [[Trenton]] und zum ''Newark Liberty International Airport'' in [[Newark (New Jersey)|Newark]]. *[http://www.panynj.gov/CommutingTravel/path/html/ '''Port Authority Trans-Hudson (PATH)''']: Regionale Verkehrsgesellschaft, die einige [http://www.panynj.gov/CommutingTravel/path/html/map.html Bahnlinien] betreibt, die [[New Jersey]] mit Manhattan verbinden. Haltepunkte in Manhattan: **World Trade Center **Christopher St (zwischen Greenwich St und Hudson St) **9th St (Ecke 6th Ave) **14th St (Ecke 6th Ave) **23rd St (Ecke 6th Ave) **33rd St (Ecke 6th Ave) === Mit dem Auto === Folgende '''Autobahnen''' führen nach Manhattan: *Interstate Highway 95 (von [[Miami]], FL, [[Savannah]], GA, [[Richmond (Virginia)|Richmond]], VA, [[Washington, D.C.]], [[Baltimore]], ML und [[Newark (New Jersey)|Newark]], NJ über George Washington Bridge, Manhattan und [[New York City/Bronx|Bronx]] nach [[New Rochelle]], NY, [[New Haven]], CT, [[Boston]], MA, [[Portland (Maine)|Portland]], ME bis [[New Brunswick]], Kanada) *Interstate Highway 495 (von [[Union City (New Jersey)|Union City]], NJ über Lincoln Tunnel, Manhattan, Queens-Midtown Tunnel und [[New York City/Queens|Queens]] bis [[Riverhead (New York)|Riverhead]], Long Island) *State Route 9A (von [[Yonkers]], NY über [[New York City/Bronx|Bronx]] nach Manhattan) Für Tipps zum heiklen Thema „Parken in Manhattan“ siehe den Abschnitt [[#Mobilität|Mobilität]]. === Mit dem Schiff === * Kreuzfahrtschiffe: Das Manhattan Cruise Terminal befindet sich am Pier 90, etwa auf Höhe der 50./52. St. Die Metro-Stationen 50. St und 59. St (Columbus Circle) an der 8. Ave sind etwa 1,5&#x202F;km entfernt. * Fähren von und nach New Jersey: Whitehall Terminal 4 South St an der Südspitze von Manhattan == Mobilität == === zu Fuß === Man sagt, die New Yorker seien die einzigen Nordamerikaner, die in ihrer Stadt zu Fuß unterwegs sind. Aufgrund der vielen Straßenkreuzungen ist das Laufen aber zeitaufwendig. Daher sehen viele New Yorker die Fußgängerampeln nur als Empfehlung an und gehen gerne bei Rot über die Ampel. === Taxi === New Yorker sind entweder zu Fuß, mit der Subway oder mit dem Taxi unterwegs. Die über 12.000 Yellow Cabs, die die Stadt bedienen, prägen das Stadtbild von NYC und sind dementsprechend weltbekannt.<br /> Taxis sind so beliebt wie verhasst. Taxifahren ist relativ günstig und es ist (außer bei richtig schlechtem Wetter) immer ein leeres Cab zur Stelle. Man stellt sich einfach mit erhobenem Arm (wie die Statue of Liberty) auf die Straße und macht eines der zahlreich an einem vorbeibrausenden, gelben Autos auf sich aufmerksam. Es kann übrigens durchaus sein, dass der Taxifahrer weniger ortskundig ist als der Fahrgast selbst. "Yellow Medallion cabs" sind die offiziellen Taxis der Stadt. Vermeiden sollte man sogenannte "gypsy cabs", die meist teurer und eventuell nicht ganz so sicher sind. Man bezahlt nur den Betrag, der auf dem Taxameter angezeigt wird und legt noch einmal etwa 10&#x202F;% bis 20&#x202F;% Trinkgeld (engl. ''tip'') oben drauf. Die Preiszusammensetzung kann man auch auf der Internetseite der Stadt New York [http://www.nyc.gov/html/tlc/html/passenger/taxicab_rate.shtml '''hier'''] einsehen. Der Preise setzt sich wie folgt zusammen: * '''Grundpreis 3,25&#x202F;$ plus 0,40&#x202F;$ pro weiterer Einheit''': ** 1/5 Meile (4 Blocks) ** 60 Sekunden, wenn das Taxi steht oder langsamer als 20&#x202F;km/h fährt ** Nachtzuschlag von 0,50&#x202F;$ zwischen 20.00 und 06.00 Uhr ** Hauptverkehrszeitszuschlag von 1,00&#x202F;$ Mo-Fr von 16.00 bis 20.00 Uhr ** 0,50&#x202F;$ Steuerzuschlag ** Mautgebühren, soweit man vor der Fahrt auf diese hingewiesen wurde Für Fahrten zwischen Manhattan und dem Flughafen [[John F. Kennedy International Airport|JFK]] gibt es einen '''Festpreis von 55 $''' (ohne Mautzuschlag)! === Subway === Wer in NYC als Tourist unterwegs und mit der Subway noch nicht so vertraut ist, sollte anfangs möglichst '''Local Trains''' benutzen. Die halten an jeder Station! Es gibt auch '''Express Trains''', die meist (aber nicht immer) auf den inneren der vier Schienenstränge durch die Tunnels donnern. Steigt man versehentlich in einen Express ein, trägt der einen – ohne Halt – weit, weit uptown oder downtown oder gar in einen anderen Stadtteil. Die Subway gilt heute als sehr sicher. Trotzdem gilt die Regel: Möglichst nicht in leere Waggons einsteigen. Eine Übersicht über das Streckennetz gibt es bei der '''[http://www.mta.info Metropolitan Transportation Authority]'''. === Mit dem Bus === [[Datei:M3 on Madison Avenue by David Shankbone.jpg|miniatur|Buslinie 3 erschließt 5th Avenue von Nord nach Süd, und Madison Ave in umgekehrter Richtung.]] Die Verkehrsgesellschaft, die in New York City die U-Bahnen betreibt ([https://new.mta.info/nyct MTA]), unterhält auch ein dichtes Netz von Buslinien. Weil die meisten Linien stur eine einzige Straße entlangführen, ist das Busfahren in Manhattan sehr einfach, selbst wenn man keinen speziellen [http://www.mta.info/nyct/maps/manbus.pdf Netzplan] dabeihat. Bezahlt wird beim Einsteigen beim Fahrer, und zwar entweder per [http://web.mta.info/metrocard/mcgtreng.htm MetroCard] oder mit abgezählten Münzen; die Fahrt, die auch zum Umsteigen auf andere Busse oder die U-Bahn berechtigt, kostet $3. Kinder, die kleiner als 112 cm sind (so klein sind meist nur Kinder im Vorschulalter), fahren umsonst mit. Die Münzen gibt man – wie in fast allen amerikanischen Bussen – nicht dem Fahrer, sondern steckt sie in die ''Farebox'', die beim Fahrer aufgestellt ist. Die Box kann weder Dollarscheine annehmen noch gibt sie Wechselgeld heraus. Der Fahrer hat kein Portemonnaie, damit er nicht ausgeraubt werden kann. Auch die MetroCard wird in die Box gesteckt, und zwar mit dem Wort MetroCard nach vorn und dem Magnetstreifen rechts. MetroCards werden nur am Automaten und in lokalen Geschäften verkauft. Wenn man die Fahrgebühr bezahlt hat, darf man zwei Stunden lang sämtliche lokalen Busse (Expressbusse ausgenommen) und U-Bahnen benutzen. Bezahlt man mit der MetroCard, so dient diese gleichzeitig als Umsteigeticket. Wenn man mit Münzen bezahlt und später umzusteigen plant, bittet man den Fahrer um ein ''transfer'', das ist eine Einweg-Metrocard, mit der man im Anschlussbus nachweist, dass man bezahlt hat. Für weitere Einzelheiten siehe [http://web.mta.info/nyct/bus/howto_bus.htm hier]. === Auf der Straße === [[Datei:0068TIARA P1000504.JPG|miniatur|So eindeutig wie diese Hochgarage der Icon-Kette sind öffentliche Parkhäuser in Manhattan nur ausnahmsweise zu erkennen.]] Nicht empfehlenswert. Während man den fahrenden Verkehr vielleicht noch beherrscht, wird spätestens die Parkplatzsuche zum frustrierenden und teuren Erlebnis. Dies gilt vor allem für Werktage. Der Straßenreinigung und des Verkehrsflusses wegen gibt es in NYC die '''[http://www.nyc.gov/html/dot/html/motorist/scrintro.html Alternate Side Parking Regulations]'''. An ganz klar vorgeschriebenen Tagen/ Stunden der Woche herrscht auf der einen Straßenseite Parkverbot, dann auf der anderen Straßenseite. Missachtet man diese Regel und parkt sein Auto zur falschen Zeit auf der falschen Straßenseite, wird dieses kurzerhand abtransportiert. Erfahrene New York-Touristen erkundigen sich vor jedem Besuch einer Attraktion, ob dort ein Parkplatz oder eine Tiefgarage vorhanden ist. Falls nicht, ermittelt man den Standort des nächstgelegenen öffentlichen Parkhauses. Empfehlenswert sind die Parkhäuser des [https://www.parking.com/ Central Parking System], bei denen einem hinsichtlich der Kosten keine Überraschungen drohen. Über die Website findet man auch die Adressen der Niederlassungen. Das charakteristische gelbe Logo dieses Anbieters sollte man sich gut einprägen, Parkhäuser in Manhattan sehen auf den ersten Blick oft nämlich überhaupt nicht wie Parkhäuser aus, sondern eher wie Werkstätten oder Privatgaragen. Eine Alternative sind die [http://www.iconparkingsystems.com/ Icon Parking Systems], das ist ein weiteres Parkhausnetz (ebenfalls mit markantem Logo), dessen Niederlassungen z.&#x202F;T.&nbsp;sehr günstige Tarife bieten. Vergleichen lohnt sich. Manche unabhängigen Parkhäuser verhalten sich wie Wegelagerer und verlangen von naiven Auswärtigen Phantasie-Tarife, die selbst für Manhattan unverschämt sind. Einen unabhängigen Parkanbieter nach dem Tarif zu fragen, kostet nichts, aber wenn der Preis zu hoch ist, sollte man nicht zögern, darauf zu verzichten. == Sehenswürdigkeiten == === Gebäude === {{mapframe | type= geoline | stroke= #FF0000 | stroke-width= 2 | stroke-opacity= 1 | id =Q11299}} [[Datei:HearstMagazineTower Flip666.jpg|thumb|200px|right|Der Hearst Tower, ein neuerer Wolkenkratzer]] Zu den berühmtesten und sehenswertesten Bauwerken in Manhattan zählen unter anderem: * {{vCard | name = St. Patrick's Cathedral | type = church | wikidata = Q624556 | status =top-sight | description = [[Manhattan/Midtown|Midtown]].}} * {{vCard | name = Empire State Building | type =skyscraper | wikidata = Q9188 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description =Ein berühmtes Wolkenkratzer mit einer Aussichtsplattform auf dem 86. und 102. Stock, die atemberaubende Blicke auf die Stadt bieten. [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]].}} * {{vCard | name = One World Trade Center | type = skyscraper | wikidata = Q11245 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = [[Manhattan/Financial District|Financial District]]. Das neue World Trade Center und das 9/11 Memorial erinnern an die tragischen Ereignisse vom 11. September 2001. }} * {{vCard | name = Chrysler Building | type = skyscraper | wikidata =Q11274 | description = [[Manhattan/Midtown|Midtown]] Ein weiterer ikonischer Wolkenkratzer in Manhattan, bekannt für sein Art-Deco-Design. }} * {{vCard | name = Flatiron Building | type =building | wikidata =Q220728 | description = [[Manhattan/Flatiron District|Flatiron District]] Ein schmales, dreieckiges Gebäude, das für sein einzigartiges Design bekannt ist und wie ein Bügeleisen aussieht. }} * {{vCard | name =NYSE American Stock Exchange | type =building | wikidata =Q846626 | description =die Börse an der Wall Street, [[Manhattan/Financial District|Financial District]].}} * {{vCard | name =Carnegie Hall | type =building | wikidata =Q200959 | description =berühmte Konzerthalle), [[Manhattan/Midtown|Midtown]].}} * {{vCard | name =Grand Central Terminal | type =building | wikidata =Q11290 | description =ehemaliger Hauptbahnhof, [[Manhattan/Midtown|Midtown]].}} * {{vCard | name =Lincoln Center for the Performing Arts | type =museum | wikidata =Q581044 | description =[[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]].}} * {{vCard | name =Metropolitan Opera House | type =theater | wikidata =Q188031 | description =weltberühmte Oper, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]].}} * {{vCard | name =Madison Square Garden | type =arena | wikidata =Q186125 | description =Vielzweck-Sportarena, [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]].}} * {{vCard | name =Solomon R. Guggenheim Museum („The Guggenheim“) | type =museum | wikidata =Q201469 | description =weltberühmtes, von Frank Lloyd Wright 1937 entworfenes Museum, [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]].}} === Straßen und Plätze === * {{vCard | name = Times Square | type =square | wikidata = Q11259 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Dieser beleuchtete Platz im Herzen von Manhattan ist berühmt für seine hellen Werbetafeln, Theatervorstellungen und das allgegenwärtige Großstadttreiben. }} * {{vCard | name = Broadway | type = road | wikidata = Q11260 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Berühmt für seine erstklassigen Theateraufführungen und Musicals. }} * {{vCard | name = Fifth Avenue | type = road | wikidata = Q109858 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Eine der berühmtesten Einkaufsstraßen der Welt mit zahlreichen Luxusgeschäften. }} * {{vCard | name = Wall Street | type = road | wikidata = Q11690 | description = Wall Street ist das Herz des Finanzviertels von Manhattan und ein historischer Ort für die US-amerikanische Wirtschaft. Hier finden Sie die New York Stock Exchange und die Federal Hall, wo George Washington als erster Präsident der USA vereidigt wurde. }} === Brücken === [[Datei:Brooklyn Bridge and the Lower Manhattan skyline from Pebble Beach, New York.jpg|mini|Die ''Brooklyn Bridge'' mit der Skyline von ''Lower Manhattan'']] ;Hudson River * {{Marker | name =George Washington Bridge | type =bridge | wikidata =Q125821}}, 1450 m lang, am 24. Oktober 1931 eröffnet. ;East River * {{vCard | name =Brooklyn Bridge | type = bridge | wikidata =Q125006 | status =top-sight | description =die schönste und fußgängerfreundlichste Brücke der Stadt, 1825 m lang, am 24. Mai 1883 eröffnet.}} * {{Marker | name =Manhattan Bridge | type =bridge | wikidata =Q125050}}, 2090 m lang, am 31. Dezember 1909 eröffnet. * {{Marker | name =Williamsburg Bridge | type =bridge | wikidata =Q125068}}, mit 2227 Metern die längste aller Brücken, am 19. Dezember 1903 eröffnet. * {{Marker | name =Queensboro Bridge | type =bridge | wikidata =Q125157}}, 1135 m lang, am 30. März 1909 eröffnete Brücke. * {{Marker | name =Robert F. Kennedy Bridge / Triborough Bridge | type =bridge | wikidata =Q125450}}, 850 m lang, am 11. Juli 1936 eröffnet. ;Harlem River * {{Marker | name =High Bridge | type =bridge | wikidata =Q5754953}}, 440 m lang, 1848 eröffnet und damit älteste aller Brücken. * {{Marker | name =Willis Avenue Bridge | type =bridge | wikidata =Q2581529}}, 979 m lang, am 22. August 1901 eröffnet. * {{Marker | name =3rd Avenue Bridge | type =bridge | wikidata =Q7784766}}, 457 m lang, am 1. August 1898 eröffnet. * {{Marker | name =Madison Avenue Bridge | type =bridge | wikidata =Q3751430}}, 577 m lang, am 18. Juli 1910 eröffnet. * {{Marker | name =145th Street Bridge | type =bridge | wikidata =Q4549789}}, 488 m lang, am 24. August 1905 eröffnet. * {{Marker | name =Macombs Dam Bridge | type =bridge | wikidata =Q6724821}}, 770 m lang, am 1. Mai 1895 eröffnet. * {{Marker | name =Alexander Hamilton Bridge | type =bridge | wikidata =Q621768}}, 724 m lang, am 15. Januar 1963 eröffnet. * {{Marker | name =Washington Bridge | type =bridge | wikidata =Q2550421}}, 724 m lang, am 1. Dezember 1888 eröffnet. * {{Marker | name =University Heights Bridge | type =bridge | wikidata =Q7894726}}, 477 m lang, eröffnet am 8. Januar 1908. * {{Marker | name =Broadway Bridge | type =bridge | wikidata =Q922869}}, 170 m lang, am 1. Juli 1962 eröffnet und damit jüngste und kürzeste Brücke. * {{Marker | name =Henry Hudson Bridge | type =bridge | wikidata =Q7718385}}, 673 m lang, am 12. Dezember 1936 eröffnet. === Denkmäler === [[Datei:Freiheitsstatue_NYC_full.jpg|thumb|200px|right|Die Freiheitsstatue]] * {{vCard | name =[[Freiheitsstatue]] | type =monument | wikidata =Q9202 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Die Freiheitsstatue ist ein Symbol für Freiheit und Demokratie und ein Muss für Besucher. Man kann die Insel besichtigen und den Ausblick vom Podest genießen. Fähren zur Liberty Island legen im [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park]] ab.}} * {{vCard | name =Charging Bull | type =monument | address =26 Broadway | wikidata =Q860129 | description =der 1989 nach dem Börsencrash von 1987 aufgestellte „angreifende Stier“ steht für aufstrebende Kurse, Prosperität und eine widerstandsfähige US-Wirtschaft.}} * {{vCard | name =Cleopatra's Needle | type =monument | wikidata =Q23889503 | description =der 1475 vor Christus in Ägypten hergestellte Obelisk ist 21 Meter hoch und wurde am 22. Februar 1881 im Central Park aufgestellt.}} === Parks und Gärten === Wer Manhattan besucht, hat dieses Reiseziel kaum im Bestreben ausgewählt, etwas Grünes zu sehen. Die [[New York Metropolitan Area]] ist auf ihrer 17.405 km² großen Gesamtfläche überwiegend dicht bebaut, und der nächstgelegene echte Wald (Harrison State Park) ist von Manhattan 1&nbsp;Stunde Autofahrt entfernt. Für die Einwohner von Manhattan sind die städtischen Grünanlagen eine Lebensnotwendigkeit und so findet man auf dieser Insel nicht nur so berühmte und gartenarchitektonisch bedeutende Anlagen wie den Central Park, sondern auch zahllose kleinere Parks, von denen manche im Stadtplan markiert sind, viele jedoch gut versteckt liegen und nur von Einheimischen besucht werden. * {{vCard | name = Central Park | type = landscape | wikidata = Q160409| description =Ein großer Stadtpark mitten in Manhattan, der zum Spazieren, Picknicken, Radfahren und vielem mehr einlädt. }} In '''Downtown Manhattan''' liegen der Battery Park ([[Manhattan/Battery Park City#Sehenswürdigkeiten|Battery Park City]]), von dem aus die Fähren zur Freiheitsstatue ablegen, der rund um das Rathaus gelegene City Hall Park ([[Manhattan/Civic Center#Sehenswürdigkeiten|Civic Center]]), der von Chinesen bevölkerte Columbus Park ([[Manhattan/Chinatown#Sehenswürdigkeiten|Chinatown]]), Tompkins Square Park ([[Manhattan/East Village#Sehenswürdigkeiten|East Village]]) und der von einem studentischen Publikum geprägte Washington Square Park ([[Manhattan/Greenwich Village#Sehenswürdigkeiten|Greenwich Village]]). In '''Midtown Manhattan''' findet man den Union Square (am Rande von [[Manhattan/Chelsea#Sehenswürdigkeiten|Chelsea]]), Gramercy Park ([[Manhattan/Gramercy#Sehenswürdigkeiten|Gramercy]]), Madison Square Park und Bryant Park (beide im [[Manhattan/Tenderloin#Sehenswürdigkeiten|Tenderloin]]). Zu den bedeutendsten Grünanlagen in '''Uptown Manhattan''' zählt der sehr ruhige Carl Schurz Park ([[Manhattan/Yorkville|Yorkville]]). *Über das gesamte West-Ufer von Downtown bis Midtown Manhatten erstreckt sich der '''Hudson River Park''' Teile dieses Parks sind immer noch im Werden begriffen. Der Park gehört zu der "smaragdgrünen Halskette", die die Stadtverwaltung um die gesamte Uferzone Manhattans legen will. Mehr eine Promenade als ein Park und deshalb bestens geeignet, um am Wasser entlang zu flanieren. In den Sommernächten Freilicht-Filmvorführungen an den Piers. * Im '''Fort Tryon Park''' in ''Upper Manhattan'' befindet sich der höchste Punkt der mit einer der besten Aussichten auf die Stadt. Hier befinden sich auch die ''Cloisters'', ein Zweig des Metropolitan Museum, in dem mittelalterliche Kunst ausgestellt wird, unter anderem die berühmten ''Unicorn Tapestries''. *Im Stadtteil [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] liegt der '''Riverside Park''', einer der schönsten und längsten Uferparks von Manhattan, der Aussicht über den Hudson River auf New Jersey bietet. === Museen === Manhattan bietet eine Fülle von weltberühmten Museen, weniger bekannten Museen und versteckten kleinen Museen, die von europäischen Touristen nur selten besucht werden. Museumsfans werden in Manhattan für Eintrittskarten schnell ein kleines Vermögen los, darum empfiehlt es sich dringend, den Besuch genau zu planen. Viele Museen bieten an bestimmten Abenden kostenlosen Eintritt. In einigen Museen zahlt man auch überhaupt keinen Eintritt. Kostenlos ist der Besuch auch in kommerziellen Kunstgalerien. Für viele Manhattan-Besucher die Anschaffung des [https://www.citypass.com/city/ny.html New York City Pass] eine Überlegung wert. Dieser kostet 132&#x202F;$ (Kinder 12-17 Jahre 108 $) und enthält den Eintritt für folgende Museen und Attraktionen: American Museum of Natural History, Solomon R. Guggenheim Museum, The Museum of Modern Art, The Metropolitan Museum of Art, Empire State Building Observatory, Circle Line Sightseeing Cruises (Bootstour zur Freiheitsstatue). ==== Museen in Manhattan (Übersicht) ==== ===== Für Kinder ===== * {{vCard|type=museum |name=Children's Galleries for Jewish Culture |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Chelsea|Chelsea]].}} * {{vCard|type=museum |name=Children's Museum of Manhattan |wikidata=Q5098177 |address=|phone= |email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]].}} * {{vCard|type=museum |name=Discovery Center |address=|phone=|email=|fax=|url= |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Central Park|Central Park]].}} * {{vCard|type=museum |name=National Museum of Mathematics |wikidata=Q6940939 |address=|phone=|email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Flatiron District|Flatiron District]].}} ===== Kunst ===== Allgemeine Kunstmuseen, ältere Kunst * {{vCard | name = Metropolitan Museum of Art | type = see | wikidata = Q160236 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] Ein weiteres erstklassiges Kunstmuseum mit einer umfangreichen Sammlung von Kunstwerken aus verschiedenen Epochen. }} *The Cloisters, [[Manhattan/Fort George|Fort George]] *Dahesh Museum, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *The Frick Collection, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] 20. Jahrhundert und Gegenwart * {{vCard | name = Museum of Modern Art (MoMA) | type = museum | wikidata = Q188740 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = [[Manhattan/Midtown|Midtown]]. Eines der weltweit renommiertesten Kunstmuseen, das eine beeindruckende Sammlung moderner Kunst beherbergt. }} * {{vCard | name = Solomon R. Guggenheim Museum | type = see | wikidata =Q201469 | show = copy | description = („The Guggenheim“), [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] Das Guggenheim-Museum ist berühmt für seine einzigartige spiralförmige Architektur, die von Frank Lloyd Wright entworfen wurde. Es beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung moderner Kunst und avantgardistischer Werke.}} *Chelsea Art Museum, [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]] *Guggenheim Museum Soho, [[Manhattan/SoHo|SoHo]] *New Museum, [[Manhattan/Bowery|Bowery]] *The Neue Galerie, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *The Whitney Museum of American Art, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] Spezialthemen: *American Folk Art Museum, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Cooper-Hewitt National Design Museum, [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] *The Jewish Museum of New York, [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] *Museum of Biblical Art, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Museum of Comic and Cartoon Art (MoCCA), [[Manhattan/SoHo|SoHo]] *The National Academy of Design, [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] *National Museum of Catholic Art and History, [[Manhattan/Spanish Harlem|Spanish Harlem]] *Rubin Museum of Art (RMA, Kunst aus der Himalaya-Region), [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]] *Society of Illustrators, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] ===== Geschichte, Einwanderung, Minderheiten ===== *African American Wax Museum of Harlem, [[Manhattan/Harlem|Harlem]] *The American Numismatic Society, [[Manhattan/Financial District|Financial District]] *Genesis II Museum of International Black Culture, [[Manhattan/Harlem|Harlem]] *Lower East Side Tenement Museum, [[Manhattan/Lower East Side|Lower East Side]] *Merchant's House Museum, [[Manhattan/East Village|East Village]] *Mount Vernon Hotel Museum & Garden, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *El Museo del Barrio, [[Manhattan/Spanish Harlem|Spanish Harlem]] *Museum of American Financial History, [[Manhattan/Financial District|Financial District]] *Museum of Chinese in the Americas, [[Manhattan/Chinatown|Chinatown]] *Museum of Jewish Heritage, [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]] *The Museum of the City of New York, [[Manhattan/Spanish Harlem|Spanish Harlem]] *National Museum of the American Indian, [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]] *New York Historical Society, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Ukrainian Museum, [[Manhattan/East Village|East Village]] ===== Naturwissenschaften, Technik, Verkehr ===== * {{vCard | name = Museum of Natural History | type = see | wikidata = Q80892412 | lat = 40.78101 | long = -73.9738 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Ein faszinierendes Naturkundemuseum mit einer umfangreichen Sammlung von Exponaten. }} *American Museum of Natural History, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Intrepid Sea, Air & Space Museum, [[Manhattan/Hell's Kitchen|Hell's Kitchen]] *Museum of TV & Radio, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Sony Wonder Technology Lab, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *South Street Seaport Museum, [[Manhattan/Civic Center|Civic Center]] ===== Sonstige Themen ===== * {{vCard|type=museum |name=Madame Tussaud's |address=|phone=|email=|fax=|url= |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Times Square|Times Square]].}} * {{vCard|type=museum |name=The Morgan Library & Museum |address=|phone= |email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]].}} * {{vCard|type=museum |name=Museum of Sex |address=|phone=|email=|fax=|url= |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]].}} * {{vCard|type=museum |name=The National Jazz Museum in Harlem |address=|phone= |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Harlem|Harlem]].}} * {{vCard|type=museum |name=The New York City Police Museum |address=|phone= |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Financial District|Financial District]].}} * {{vCard|type=museum |name=NYC Fire Museum (Feuerwehrmuseum) |address=|phone= |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/SoHo|SoHo]].}} * {{vCard|type=museum |name=Skyscraper Museum |address=|phone=|email= |fax=|url= |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]].}} == Aktivitäten == === Oper === [[Datei:8.18.11MetropolitanOperaHouseByLuigiNovi.jpg|miniatur|Das Metropolitan Opera House]] Manhattan hat zwei große Opernensembles: die [http://www.metoperafamily.org/metopera/ Metropolitan Opera (Met)] und die [https://www.nycopera.com/ New York City Opera]. Erstere hat ihren Sitz im Lincoln Center for the Performing Arts ([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]]), letztere hat, weil es an Geld fehlt, seit 2011 kein eigenes Haus mehr, sondern tritt auf wechselnden Bühnen auf. Nebenan in den [[New York City/Bronx|Bronx]] gibt es die [https://www.bronxopera.org/ Bronx Opera] und in [[New York City/Brooklyn|Brooklyn]] die [http://operabrooklyn.org/ Opera Company of Brooklyn]. Nur die erstere hat eine eigene Spielstätte. Weiterhin gibt es in Manhattan und New York City viele mittlere, kleinere und kleinste professionelle Ensembles, von denen die meisten keine eigenen Theater haben, sondern auf wechselnden Bühnen auftreten, darunter: * {{vCard|type=opera house |name=American Lyric Theater |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.altnyc.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=opera house |name=American Opera Projects (aop) |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.operaprojects.org/aboutAOP.htm |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Center for Contemporary Opera |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.centerforcontemporaryopera.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Chelsea Opera |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.chelseaopera.org/index.html |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=dell'Arte Opera Ensemble |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.dellarteopera.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Encompass New Opera Theatre |address=|phone= |email=|fax=|url=https://www.encompassopera.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Family Opera Initiative |address=|phone=|email= |fax=|url=http://ardeaarts.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Gotham Chamber Opera |address=|phone=|email= |fax=|url=https://www.gothamchamberopera.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=New York Gilbert and Sullivan Players |address=|phone=|email=|fax=|url=http://nygasp.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Opera Ebony |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.operaebony.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Das traditionsreichste afroamerikanische Opernensemble der USA.}} * {{vCard|type=opera house |name=Opera Noire of New York |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.operanoireofnewyork.org/aboutus.html |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Teatro Grattacielo |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.grattacielo.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Auf selten aufgeführte Verismo-Opern spezialisiert.}} Die winzige Amato Opera musste 2009 leider schließen. An ihre Stelle sind die [https://www.bleeckerstreetopera.org/ Bleecker Street Opera] und die [http://amoreopera.org/ Amore Opera] getreten. Opernfans, die im Sommer nach New York kommen, wenn die großen Häuser geschlossen sind, können sich für die Spielzeitpause entweder durch eine geführte Besichtigung der Met entschädigen, oder durch einen Abstecher ins vier Stunden entfernte [[Cooperstown (New York)|Cooperstown]], wo im Juli und August alljährlich das [https://glimmerglass.org/ Glimmerglass Festival] veranstaltet wird, ein kleines Sommerprogramm mit Operninszenierungen vom Allerfeinsten. === Musicals === :''Siehe auch:'' [[Manhattan/Times Square|Times Square]]. Für jedes Musical gibt es ein eigenes Theater, 39 an der Zahl. Restkarten werden zu günstigen Preisen an einem Stand am Times Square verkauft (nachmittags wegen der langen Schlangen nicht zu übersehen). Die wichtigsten '''[http://www.ilovenytheater.com/de/ Musicals und ihre Theater]''': * {{vCard| type=theater| subtype=| name=Beauty and the Beast| address=Lunt-Fontanne Theatre, 205 West 46th Street| directions=| phone=(212) 3074747| mobile=| fax=| email=| url=| hours=Di 19 Uhr, Mi-Fr 20 Uhr, Sa 14 und 20 Uhr, So 13:30 und 19 Uhr| price=40-110 USD}} * {{vCard| type=theater| subtype=| name=Hairspray| address=Neil Simon Theatre, 250 West 52nd Street| directions=zwischen 7th und 8th Avenue| phone=(212) 3074100| mobile=| fax=| email=| url=| hours= Di 19 Uhr, Mi 14 und 20 Uhr, Do 19 Uhr, Fr 20 Uhr, Sa 14 und 20 Uhr, So 15 Uhr| price=5-110 USD}} * {{vCard| type=theater| subtype=| name=Mama Mia| address=| directions=| phone=| mobile=| fax=| email=| url=| hours=| price=}} * {{vCard| type=theater| subtype=| name=Phantom der Oper| address=Majestic Theater| directions=| phone=| mobile=| fax=| email=| url=| hours=| price=}} === Gospel-Gottesdienste === In mehreren Kirchen in Harlem kann man als Gast an einem Gottesdienst teilnehmen. Der Zutritt ist aber streng limitiert und die Touristen müssen sich meist eine Querstraße weiter in eine Schlange einreihen. Nachdem die Gemeinde Platz genommen hat, werden die Restplätze verteilt. Wer in der Schlange zu weit hinten steht, hat Pech gehabt. === Kinos === Manhattan ist ein Paradies für Cineasten. Die Stadt, die selbst das [http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_films_set_in_New_York_City Thema zahlloser Filme] ist, besitzt eine große Anzahl von Kinos, die ein Filmprogramm jenseits des Mainstream präsentieren. Von der Regel, dass ausländische und „Independent“-Filme für das amerikanische Publikum kaum zugänglich sind, bildet die Kinolandschaft in New York City eine erfreuliche Ausnahme. Wer ein Kino sucht, das '''„Independent“'''-, Avantgarde- oder Experimentalfilme, ausländische Filme, Dokumentarfilme oder alte Hollywood-Filme zeigt, beginnt damit am besten in den Stadtteilen [[Manhattan/East Village|East Village]], [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]], [[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] und [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]]. Vereinzelt gibt es solche Kinos auch in [[Manhattan/TriBeCa|TriBeCa]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]] und der [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]]. Nach Kinos mit '''Mainstream'''-Programm braucht man nicht lange zu suchen, die findet man in fast allen Stadtteilen. Freunde von '''IMAX'''-Theatern kommen in der [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] auf ihre Kosten. Manhattan besitzt viele gut erhaltene '''historische Filmpaläste''', von denen die meisten heute leider nicht mehr als Kinos dienen. Im größten erhaltenen Lichtspielhaus der Stadt, Beacon Theatre ([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]]), finden heute z.&nbsp;B. Konzerte statt. Andere beherbergen Theater, Kirchen oder Konferenzzentren. Einige traditionelle Kinopaläste haben ihren Betrieb jedoch bis heute aufrechterhalten. Ein Besuch lohnt sich insbesondere dort, wo der aufregend dekorierte Hauptsaal erhalten geblieben und nicht durch Multiplexsäle ersetzt worden ist (siehe [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Times Square|Times Square]] und [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]]). Welche Filme gerade gespielt werden, erfährt man auf Webseiten wie den folgenden: *[http://www.google.de/movies?hl=de&near=new+york+city&dq=movies+new+york+city&sort=1&sa=X&oi=showtimes&ct=title&cd=1 Google] *[http://newyork.citysearch.com/find/section/newyork/movies.html Citysearch] *[https://nymag.com/movies/ New York Movies] Weitere interessante Kinolinks: *[http://cinematreasures.org/search/query=New+York&search=city&method=n&show=all Cinema Treasures] *[http://www.theinsider.com/nyc/fun/3bestmovietheaters.htm NYC's Best Movie Theaters] *[https://www.ny.com/movies/alternative.html Offbeat Movie Theaters in NYC] === Joggen, Radeln, Baden === Entfernungen: zwischen zwei Streets liegen ca. 80{{nnbsp}}m. zwischen 2 Avenues ca. 300{{nnbsp}}m. ==== Joggen ==== * Bekannt ist, dass das im Central Park geht. Eine "Runde" ist ca. 10{{nnbsp}}km. * Weniger bekannt, aber mindestens genauso schön, ist das Ufer am Hudson River/Riverside Park. Das ist ab 59th Street nach Norden ein Park mit vielen Menschen, kein "danger seeker ground". Wunderbar zum Joggen zwischen Wasser und City. An der 96th Street wechselt man auf die Ostseite des Hudson Parkhway und dann weiter nach Norden, geht dann kurz bergauf zu Grants Tomb bei 120th, und wenn man's lang will bei der 125th wieder ans Wasser ... 59th bis 120th ist einfach knapp 5{{nnbsp}}km. ==== Radeln ==== * Im Central Park möglich, aber stark reglementiert: Nur die Ringstraße ist zugelassen, nur gegen den Uhrzeigersinn, wie Almabtrieb :-( * Auch wieder das Hudson-Ufer ab 59th. Man kommt gut rauf bis zur Washington Bridge (180th) und weiter, wenn man will. * Schöne Radeltour: irgendwo Midtown Radl mieten, dann rüber zum Hudson und da nach Norden bis Grants Tomb (ca. 120th) oder weiter, wenn man will, dann ostwärts bis Broadway, südwärts, bei 116th ostwärts durch die Columbia University, dann weiter bis 110th St/8th Ave = Central Park, von da bis 59th im Central Park wieder zurück. ==== Baden ==== Im Sommer mit der U-Bahn an den Atlantik-Strand: Mit der Q-Line z.&#x202F;B.&nbsp;in 45 Minuten ab 34th St/6th Ave bis Ocean Parkway im Süden Brooklyns, von da 5 Minuten zu Fuß zum Strand: groß, sauber, sicher :-) === Sonstiges === [[Datei:BrooklynBridgeNight flip666.jpg|thumb|300px|right|Die Brooklyn Bridge]] * ein Spaziergang über die '''Brooklyn Bridge''': Am besten, man fährt mit der ''Subway'' nach Brooklyn und läuft über die Brücke Richtung Manhattan, dann hat man die großartige Skyline immer im Blick. Ist sommers mindestens auf der Manhattan-Seite auch nachts sicher: fast Völkerwanderung === Regelmäßige Veranstaltungen === * Die '''[https://www.germanparadenyc.org/ Steuben Parade]''' findet jedes Jahr am dritten Samstag im September auf der Fifth Avenue statt. Die Parade wurde 1957 von deutschstämmigen Amerikanern gegründet. == Einkaufen == New York ist die Modehauptstadt der USA und aus aller Welt kommen Menschen hierher, um einzukaufen. Es gibt eine Unmenge von Kaufhäusern, Boutiquen und Spezialgeschäften. In einigen Vierteln gibt es mehr Einkaufsmöglichkeiten, als in den meisten amerikanischen Städten, und sie wurden nur dadurch berühmt, dass sie das Ziel der Konsumenten sind. Alles, was irgendjemand jemals kaufen wollen würde, bekommt man in Manhattan: Kleidung, Computer und Zubehör, Musik, Musikinstrumente, elektronische Geräte, Kunstwerke, Sportgeräte, alle möglichen Lebensmittel und Küchenzubehör. === Shopping-Distrikte und Einkaufszentren === ==== Einkaufsmeilen ==== * Im Stadtteil [[Manhattan/Midtown|Midtown]] liegt die Einkaufsmeile '''Fifth Avenue''' mit berühmten Kaufhäusern wie ''Abercrombie & Fitch'', ''Bergdorf-Goodman'', ''FOA Schwartz'' und ''Saks Fifth Avenue''. * Die '''Madison and Lexington Avenues''' im Herzen der hyperreichen [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]]. Madison und Lexington Avenues sind das Zentrum der New Yorker Haute Couture, voll mit kleinen Läden, die sagenhaft teure Kleidung, Accessoires und Haushaltswaren für Leute anbieten, die einen Blick auf das Preisschild nicht nötig haben. Auch wenn man sich einen Einkauf dort nicht leisten kann, ist es trotzdem nett, mal durch die Läden zu schlendern. * '''Canal Street''', der beliebte Gegensatz zu den Madison und Lexington Avenues. Der Teil der Canal Street, der östlich des Broadway am Rande von [[Manhattan/Chinatown|Chinatown]] liegt, ist ein Paradies für Schnäppchenjäger und Menschen, die Plagiate von teuren Klamotten und Accessoires kaufen möchten. Wer die Freunde daheim mit einer Tasche von Louis Vuitton beeindrucken möchte, die er für 20 USD gekauft hat, der muss hierhier gehen! Man sollte auch einen Blick in die Geschäfte an der '''Mott Street''' zwischen Canal und Chatham Square werfen. <!--Alles was man an Plagiaten eigentlich nicht kaufen sollte, von CDs, DVDs, über Designertaschen-Fakes bis hin zu den beliebten I (heart) NY shirts im 5er-Pack für 10 $. Insgesamt eine wuselige und abenteuerliche Gegend mit entsprechendem Klientel. Von der Canalstreet aus lohnt es sich dann entlang des Broadways uptown zu laufen. Langsam aber sicher verliert sich das Ramschige und aus Secondhandläden (coole T-shirts) werden Boutiqen und je weiter man läuft um so kommerzieller und bekannter werden die Labels.--> * '''[[Manhattan/SoHo|SoHo]]'''. Früher eine Künstlerkolonie in einem ziemlich heruntergekommenen Teil der Stadt, ist SoHo heute ein erstklassiges Shoppingziel, besonders am Wochenende, wenn die Bürgersteige am West Broadway, in der Prince Street und am Broadway fast unpassierbar werden. * '''[[Manhattan/NoLIta|NoLIta]]'''. NoLIta (North of Little Italy), zuerst als Stadtteilspitzname verspottet, ist inzwischen so oft wiederholt worden, dass er ein offizieller Name ist. Die Gegend ist zum Synonym für Avant-Couture-Boutiquen in liebreizend verfallenen Gebäuden geworden. Einige Läden sind so eigentümlich, dass sie nicht den Anschein erwecken, irgend etwas zu verkaufen, sie sind aber ständig vollgestopft und leidenschaftlich schick. ==== Shopping Malls ==== * {{vCard | name = Rockefeller Center | type = see | wikidata = Q11277 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Ein berühmtes Unterhaltungs- und Einkaufszentrum, bekannt für den großen Weihnachtsbaum und das Eislaufen im Winter. }} *Manhattan Mall, Herald Square, [[Manhattan/Garment District|Garment District]] *Shops at Columbus Circle, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] === Mode === ==== Kaufhäuser, Discounter ==== *Barneys<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Bergdorf Goodman<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Bloomingdale's<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Burlington Coat Factory<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]] *Century 21<sup>$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]] *Daffy's<sup>$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Filene's Basement<sup>$</sup>, [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Lord & Taylor<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]] *Macy's<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Garment District|Garment District]] *Saks Fifth Avenue<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] Amerikanische Kaufhäuser sind meist mehr oder weniger stark auf Kleidung, Accessoires und Kosmetik spezialisiert. Nur vereinzelt findet man auch eine Abteilung z.&nbsp;B. für Unterhaltungselektronik oder Haushaltsgeräte. Amerikaner kaufen solche Artikel meist nicht im ''department store'', sondern in einschlägigen Fachkaufhäusern ein. ==== Einzelne Marken ==== *Abercrombie & Fitch<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Aéropostale<sup>$$</sup> (Mode für Teenager), [[Manhattan/Garment District|Garment District]] *American Eagle Outfitters<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]] *Banana Republic<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Eddie Bauer<sup>$$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Benetton<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Diesel<sup>$$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Christian Dior<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Gap<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Gucci<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *H&M<sup>$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Harlem|Harlem]] *Calvin Klein<sup>$$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Old Navy<sup>$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Harlem|Harlem]] === Elektronik, Kameras === * '''J&R''' (geschlossen 2016), direkt gegenüber dem Rathaus, ist höchstwahrscheinlich der Ort in der Stadt, wo man die Elektronik oder Computertechnik findet, nach der man sucht und das oftmals zu guten Preisen. Hier gibt es auch eine separate Abteilung, wo CDs verkauft werden. Ihre Kameras sind gut, nehmen in diesem Bereich jedoch hinter B&H den zweiten Platz ein. Nicht auslassen sollte man den Niedrigpreisbereich, wo Artikel zu stark reduzierten Preisen angeboten werden. * '''Adorama''', 42 W. 18th Street (zwischen den 5th und 6th Avenues). Einer der US-weit größten Anbieter von Kameras sowie Film und photographischer Ausstattung aller Art. Da im Geschäft fast ausschließlich orthodoxe Juden arbeiten, ist es samstags geschlossen, dafür aber an allen anderen Tagen der Woche geöffnet. * '''B&H''', an der 34th St. und 9th Avenue, ist der Shop, wo man alle Kameras samt Zubehör findet, die man sucht. Die Auswahl ist gut, das Personal sachkundig und sehr bemüht, beratend zur Verfügung zu stehen. Der Shop wird von chassidistischen Juden betrieben und ist Freitag abend, samstags und an allen jüdischen Feiertagen geschlossen, jedoch sonntags geöffnet. === Kunst === * '''Pearl Paint''' an der Canal Street wird von vielen Künstlern als der beste und am wenigsten überteuerte Kunsthandel angepriesen. Am besten man isst vorher im Chinatown und läuft dann westwärts zu dem Geschäft. === Bücher === Für Freunde englischsprachiger Bücher ist Manhattan ein einzigartiges Einkaufsparadies. Hier gibt es große moderne Buchkaufhäuser mit Angeboten für die ganze Familie, Universitätsbuchhandlungen, eindrucksvoll sortierte Second Hand-Buchhandlungen, kleine Stadtteilbuchläden mit sachkundiger Beratung und Spezialbuchhandlungen zu allen nur erdenklichen Fachgebieten. * {{vCard| type=library | subtype=| name=Strand Books| address=828 Broadway| directions=Ecke 12th Street, im Stadtteil East Village| phone=(212) 473-1452| mobile=| fax=| email=| url=http://www.strandbooks.com/| hours=| price=| description= Der größte Second-Hand-Buchhändler der Welt, angeblich mit Bücherregalen, in denen insgesamt 18 Meilen lange Bücherzeilen Platz haben, jedoch alle am Rande der Kapazität. Durch einen kürzlichen Umbau wurde der Raum furchtbar zugebrettert, was den Erstbesucher jedoch angesichts der Wand-zu-Wand-Gänge umso mehr erstaunen wird.}} * '''Three Lives & Company''', 154 W 10th St (bei Waverly Pl, im Stadtteil West Village). Diese mikroskopische, dennoch absolut reizvolle Buchhandlung bildet die Essenz von Greenwich Village. Mit seinem sehr fachkundigen und freundlichen Personal hat der Laden das Herz eines jeden New Yorker Büchernarren erobern können. Wenn die Leute über das Wesen der lokalen Buchhändler diskutieren, ist es Three Lives, was sie meinen. *Die Buchhandelskette [http://www.barnesandnoble.com/ '''Barnes & Noble'''] hat Niederlassungen in den Stadtteilen [[Manhattan/TriBeCa|TriBeCa]] (97 Warren St), [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]], [[Manhattan/East Village|East Village]] (4 Astor Place) und am [[Manhattan/Chelsea|Union Square]] (33 E 17th St). Adressen von Buchhandlungen findet man auf Webseiten wie: *[https://www.ny.com/shopping/bookstores/ ny.com] *[http://www.nyc.com/new-york-city/Book_Stores.aspx nyc.com] === Lebensmittel === Einige der besten Gourmet-Supermärkte liegen im Stadtteil [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]], darunter z.&nbsp;B. ''Zabar's''. * '''Kalustyan's''', 27 St. und Lexington, besitzt die größte Spanne an mittelasiatischen, südasiatischen und mediterranen Lebensmitteln in Manhattan. Nicht auslassen sollte man das zweite Geschoss, wo man die fabelhaften ''Mujadara''-Sandwiches essen kann. * '''Hong Kong Supermarket''', Pike St. und East Broadway, ist der größte chinesische Supermarkt. Reisende, die mit der chinesischen Küche nicht vertraut sind, wird es faszinieren, und die, die sie kennen, werden sich an der Auswahl und der Preisgestaltung gleichsam erfreuen können. == Küche == Wer sich in Manhattan Fastfood antut, ist selbst schuld. Nirgendwo sonst im amerikanischen Osten gibt es so viele interessante Restaurants wie in Manhattan. Alle Preisklassen sind vertreten. Wer sparen muss, sollte sich eher an ethnischen Küchen (z.&nbsp;B. der vietnamesischen) als an den internationalen Fastfoodketten orientieren. Kennenlernen sollte man jedoch auch die lokalen Spezialitäten – wie Pastrami-Sandwiches, New York Style Bagels, New York Style Clam Chowder oder New York Style Cheese Cake –, die man zum Probieren übrigens niemals im Supermarkt, sondern nur an den besten einschlägigen Adressen kaufen sollte. Zu den berühmtesten Restaurants der Stadt gehören: * {{vCard|type=restaurant |name=21 Club |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.21club.com/web/onyc/21_club.jsp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Le Bernardin |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.le-bernardin.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Chanterelle |address=|phone=|email=|fax= |url=https://chanterellenyc.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/TriBeCa|TriBeCa]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=P. J. Clarke's |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.pjclarkes.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=The Four Seasons Restaurant |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.fourseasonsrestaurant.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Gallagher's Steak House |address=|phone=|email= |fax=|url=https://www.gallaghersnysteakhouse.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Gotham Bar & Grill |address=|phone=|email=|fax= |url=http://gothambarandgrill.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=La Grenouille |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.la-grenouille.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Jean-Georges |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.jean-georges.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Katz' Delicatessen |address=|phone=|email=|fax= |url=https://katzsdelicatessen.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Lower East Side|Lower East Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Life Café |address=|phone=|email=|fax= |url=http://lifecafe.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/East Village|East Village]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Masa |address=|phone=|email=|fax=| url=http://www.masanyc.com/#masa-takayama |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Il Mulino |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.ilmulino.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Oyster Bar & Restaurant |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.oysterbarny.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Per Se |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.thomaskeller.com/per-se |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=The Rainbow Room |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.rainbowroom.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Russian Tea Room |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.russiantearoomnyc.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Sardi's |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.sardis.com/htmldocs/cms/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Times Square|Times Square]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Second Avenue Deli |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.2ndavedeli.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/East Village|East Village]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Serendipity 3 |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.serendipity3.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Sylvia's Restaurant of Harlem |address=|phone= |email=|fax=|url=https://sylviasrestaurant.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Harlem|Harlem]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Tavern on the Green |address=|phone=|email=|fax= |url=http://tavernonthegreen.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Central Park|Central Park]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Tom's Restaurant |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.tomsrestaurant.net/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Morningside Heights|Morningside Heights]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Union Square Café |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.unionsquarecafe.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Chelsea|Chelsea]])}} New York ist ein Paradies für Nichtraucher. Selbst in Clubs und Bars darf nur auf der Straße geraucht werden. In Restaurants gibt es keine Raucherbereiche. :''Siehe auch:'' [[Essen und Trinken in den USA]]. == Nachtleben == Die meisten Diskotheken (''Clubs'', ''Night Clubs'') findet man in Midtown und Greenwich Village (Listen: [http://officialsite.com/index.asp?RegionId=30&CategoryID=18], [http://new-york.nightclubs.com/], [http://www.newyorkcitymetro.com/nightclubs.htm], [http://www.murphguide.com/nightclubs.htm], [http://www.mustseenewyork.com/nightclubs.html], [http://manhattan.about.com/od/restaurantsandnightlife/Manhattans_Best_Restaurants_Bars_and_Club.htm], [http://www.nyc.com/bars_clubs_music/], [http://cityguide.aol.com/newyork/bars]). == Unterkunft == :''Siehe auch:'' [[Unterkunft in den USA]]. In kaum einer anderen Stadt in den USA sind die Hotelzimmerpreise so hoch wie in Manhattan. Ein sorgfältiger Vergleich der Angebote empfiehlt sich ebenso wie frühzeitige Buchung. Viel Geld kann man oft auch sparen, wenn man über [https://www.hotwire.com/ Hotwire] oder [http://www.priceline.com/ Priceline] (''name your own price'') eine „Blindbuchung“ durchführt, bei der man den Namen des Hotels erst nach dem Buchungsabschluss erfährt. Die großen Hotelketten bieten hier ihre sonst nicht vermittelbaren Überkapazitäten zu Discount-Preisen an. Für den Kunden besteht der einzige Nachteil bei dieser Buchungsweise darin, dass er nicht mehr stornieren kann. === Günstig === Am billigsten ist die Übernachtung in der Jugendherberge (''hostel''), wo man oft die Wahl zwischen einem Platz im Schlafsaal (''dormatory'', mit 6-8 Personen belegt) oder einem Privatzimmer mit Einzelbett, Etagenbett (''bunk bed'') oder Doppelbett hat. Für Familien mit Kindern stehen in manchen Jugendherbergen auch größere Privatzimmer zur Verfügung. Duschen, Waschbecken und Toiletten befinden sich meist als Gemeinschaftseinrichtungen im Flur (''shared bath''). Oft findet man jedoch auch auch Privatzimmer mit eigenem Bad (''private bath''). Die Angebote mancher kommerzieller Billighotels unterscheiden sich von dem der Jugendherbergen nur wenig, hier gibt es meist jedoch keine Schlafsäle, sondern nur Privatzimmer. Für eine Übernachtung im Schlafsaal rechnet man 20-50 $, für ein Privatzimmer 80-120 $. Ratsam ist die Wahl eines Billigquartiers allerdings nur, wenn man wirklich verzweifelt wenig Geld zur Verfügung hat. Die meisten New Yorker Jugendherbergen und Billighotels sind das Gegenteil von anheimelnd. Unbedingt empfiehlt sich auch eine Recherche z.&nbsp;B. bei [http://www.tripadvisor.com/ www.tripadvisor.com], wo man Zimmerfotos einsehen kann, die nicht vom Hotelier, sondern von den mehr oder weniger zufriedenen Gästen aufgenommen wurden. Die Suche nach einer ganz preiswerten Unterkunft beginnt man am besten in der [[Manhattan/Upper West Side#Unterkunft|Upper West Side]], wo die Auswahl am größten ist. Viele weitere Billighotels liegen in den Stadtteilen [[Manhattan/Bowery|Bowery]], [[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]], [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]] und [[Manhattan/Harlem|Harlem]]. Vereinzelt findet man Billigunterkünfte auch am [[Manhattan/Times Square#Unterkunft|Times Square]], in [[Manhattan/East Village|East Village]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Murray Hill|Murray Hill]] und [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]]. Ein Billigquartier bucht man am besten direkt beim Anbieter. Eine Agentur kann dessen Preise kaum noch weiter drücken, nötigt dem Kunden aber oft ein Leistungspaket auf, in dem kein Stornorecht enthalten ist (was Kunden, die ohnehin wenig Geld haben, eventuell besonders schwer trifft). Bei einer Direktbuchung storniert man, sofern man dem Hotel 48 Stunden vor dem Bezug des Zimmers Bescheid gibt, hingegen kostenlos. === Mittel === Wer sich vor heruntergekommenen Badezimmerinstallationen ekelt und erwartet, dass Teppichboden, Mobiliar und Bettwäsche einigermaßen gut in Schuss sind, sollte für ein Hotelzimmer in Manhattan mindestens 200&#x202F;$ anlegen. Auch bei Hotels der Mittelklasse empfiehlt sich eine Recherche bei [http://www.tripadvisor.com/ www.tripadvisor.com]. In anderen Teilen der [[New York Metropolitan Area]], z.&nbsp;B. am [[Elizabeth (New Jersey)|Flughafen Newark]], wohnt man bei ähnlich hohen Zimmermieten deutlich schöner und geräumiger als in Manhattan, muss aber abwägen, ob man für den erhöhten Komfort mit umso längeren Anfahrtswegen bezahlen möchte. Wenn man über eine (Online-) Agentur bucht, empfiehlt es sich, deren Angebot zuvor mit dem Preis zu vergleichen, den das Hotel auf seiner eigenen Website nennt. Oftmals geben Agenturen denselben Preis an wie das Hotel, schlagen aber noch ihre Vermittlungsgebühr darauf und erschweren überdies ein eventuelles Storno. Viele gute Mittelklassehotels liegen in den Stadtteilen [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]] und [[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]]. Vereinzelt sind Hotels der mittleren Preisklasse auch in [[Manhattan/Bowery|Bowery]], [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]], [[Manhattan/Murray Hill|Murray Hill]], [[Manhattan/Hell's Kitchen|Hell's Kitchen]], [[Manhattan/Times Square|Times Square]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]], [[Manhattan/Yorkville|Yorkville]] und [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] zu finden. === Gehoben === Die vornehmsten und teuersten Hotels von Manhattan, wie das Plaza Hotel und das Waldorf Astoria, liegen im Bereich [[Manhattan/Midtown|Midtown]]. In kleinerer Zahl findet man Luxushotels auch in den Stadtteilen [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]], [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Murray Hill|Murray Hill]], [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]] und [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]]. Wer sich ein Zimmer an einer so feinen Adresse nicht leisten kann, aber trotzdem ein bisschen Luxus erschnuppern will, wirft sich in seine beste mitgebrachte Garderobe, begibt sich in ein Nobelhotel seiner Wahl und genießt die üppigen Räumlichkeiten mit den Augen, während er an der Bar einen Kaffee trinkt. === Ungewöhnliche Hotels === * {{vCard|type=hotel |name=Carlton Arms Hotel |address=|phone= |email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Mit individuellen Wandmalereien in den Zimmern. [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]]}} * {{vCard|type=hotel |name=Chelsea Star Motel |address=|phone=|email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Mit originell gestalteten Zimmern. [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]]}} * {{vCard|type=hotel |name=Hotel Kitano |address=|phone=|email=|fax= |url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Im japanischen Stil gestaltet und geführt. [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]]}} == Lernen == In Manhattan kann man an folgenden Colleges und Universitäten studieren: === Allgemeine Colleges und Universitäten === * {{vCard|type=university |name=City University of New York (CUNY) |address=|phone=|email=|fax=|url=http://portal.cuny.edu/portal/site/cuny/index.jsp?front_door=true |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=Baruch College |address=|phone= |email=|fax= |url=https://www.baruch.cuny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Borough of Manhattan Community College |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.bmcc.cuny.edu/j2ee/index.jsp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=City College of New York |address=|phone=|email= |fax= |url=http://www1.ccny.cuny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|wikidata =Q1093910 |description=}} ** {{vCard|type=university |name=CUNY Graduate Center |address=|phone=|email= |fax= |url=http://www.gc.cuny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} ** {{vCard|type=university |name=CUNY Graduate School of Journalism |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.journalism.cuny.edu/journalism/index.html |hours=|price= |lat= |long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Hunter College |address=|phone=|email= |fax= |url=https://www.hunter.cuny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=John Jay College of Criminal Justice |address=|phone= |email=|fax=|url=https://www.jjay.cuny.edu/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Columbia University |address=|phone= |email=|fax= |url=http://www.columbia.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|wikidata =Q49088 |description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=Barnard College |address=|phone=|email= |fax= |url=https://www.barnard.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Teachers College |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.tc.columbia.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Cooper Union |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.cooper.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=The King's College |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.tkc.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Marymont Manhattan College |address=|phone= |email= |fax= |url=https://www.mmm.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=Metropolitan College of New York |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.metropolitan.edu/about/about1.php |hours=|price= |lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York University |address=|phone= |email=|fax= |url=http://www.nyu.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=New York University School of Law |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.law.nyu.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} ** {{vCard|type=university |name=Mount Sinai School of Medicine |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.mssm.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=Pace University |address=|phone= |email=|fax= |url=https://www.pace.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Rockefeller University |address=|phone= |email= |fax=|url=https://www.rockefeller.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=State University of New York (SUNY) |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.suny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=Fashion Institute of Technology |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.fitnyc.edu/html/dynamic.html |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=SYNY State College of Optometry |address=|phone= |email=|fax=|url=https://www.sunyopt.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} === Design-, Kunst-, Musik- und Bühnenhochschulen === * {{vCard|type=university |name=The Ailey School |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.theaileyschool.edu/school_page.php?p=main&v=17 |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Tanzschule des [http://www.alvinailey.org/ Alvin Ailey Dance Theater].}} * {{vCard|type=university |name=American Musical and Dramatic Academy |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.amda.edu/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Juilliard School |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.juilliard.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Manhattan School of Music |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.msmnyc.edu/ |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=The New School |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.newschool.edu/ |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=Eugene Lang College |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.newschool.edu/lang/ |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Mannes College of Music |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.newschool.edu/mannes/ |hours=|price=|lat= |long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Parsons School of Design |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.parsons.edu/ |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York School of Interior Design |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.nysid.edu/ |hours=|price=|lat= |long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Pratt Institute |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.pratt.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=School of American Ballet |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.sab.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=School of Visual Arts |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.schoolofvisualarts.edu/index.jsp |hours= |price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Studio Maestro |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.studio-maestro.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Weitere Spezialhochschulen === * {{vCard|type=university |name=Bank Street College of Education |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bankstreet.edu/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Midtown Manhattan Campus |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.berkeleycollege.edu/campuses/NYCampus.htm |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Boricua College |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.boricuacollege.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Globe Institute of Technology |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.globeinstitute.org/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Interboro Institute |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.interboro.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Laboratory Institute of Merchandising |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.limcollege.edu/html/index.asp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Manhattan Institute of Management |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.mimusa.org/ |hours=|price=|lat= |long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York Career Institute |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.nyci.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York Law School |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.nyls.edu/pages/1.asp |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York School of Urban Ministry (NYSUM) |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.nysum.org/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Phillips Beth Israel School of Nursing |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.futurenursebi.org/ |hours= |price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Swedish Institute of Health Sciences |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.swedishinstitute.org/ |hours= |price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Tri-State College of Acupuncture |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.tsca.edu/ |hours=|price=|lat= |long=|lastedit=|description=}} === Einzelne Institute auswärtiger Hochschulen === * {{vCard|type=university |name=Bard College |address=|phone=|email= |fax= |url=https://www.bard.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Institut für ''Globalization and International Affairs''.}} * {{vCard|type=university |name=Katherine Gibbs School |address=|phone= |email= |fax= |url=http://www.gogibbs.com/katharine-gibbs-newyork.aspx |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York Institute of Technology |address=|phone= |email=|fax=|url=https://www.nyit.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=Sanford-Brown Institute |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.sanford-brown.edu/sbi/index.asp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Weill Medical College |address=|phone= |email=|fax= |url=https://www.med.cornell.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Cornell University.}} === Konfessionelle Hochschulen === * {{vCard|type=university |name=General Theological Seminary |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.gts.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Episcopal Church.}} * {{vCard|type=university |name=Jewish Theological Seminary of America |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.jtsa.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=Touro College |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.touro.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Union Theological Seminary |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.utsnyc.edu/NETCOMMUNITY/Page.aspx?&pid=408&srcid=-2 |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Yeshiva University |address=|phone= |email= |fax= |url=http://www.yu.edu/index.asp?L |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Einschließlich folgender Tochterorganisation: Benjamin N. Cardozo School of Law (https://www.cardozo.yu.edu/ ).}} Interessante Studienmöglichkeiten bestehen auch in den anderen ''Bouroughs'' von New York City (siehe [[New York City#Lernen|hier]]). == Sicherheit == Die Kriminalitätsrate von Manhattan und New York ist in den letzten zehn Jahren stark zurückgegangen. Tatsächlich ist New York in den letzten Jahren die sicherste Großstadt der USA gewesen. Man muss also auch mitten in der Nacht keine Angst mehr haben, durch die Straßen zu gehen, die Subway oder einen Bus zu nehmen. Natürlich darf man die üblichen Vorsichtsmaßnahmen nicht vergessen, besonders während der Ferienzeit treiben sich verstärkt Taschendiebe in der Nähe von Touristenattraktionen herum, z.&#x202F;B.&nbsp;am Times Square, 42nd Street, Macy's und überall wo Gedrängel herrscht. Um ihnen das Leben schwer zu machen, sollte man seinen Geldbeutel nie in die Gesäßtasche stecken, sondern nach vorne. Wer eine Handtasche trägt, sollte sicherstellen, dass sie richtig geschlossen ist und dicht am Körper getragen wird. Wenn man sich z.&#x202F;B.&nbsp;in ein Restaurant setzt, Wertgegenstände nicht so hinlegen, dass sie ein Dieb im Vorübergehen mitnehmen kann. == Praktische Hinweise == {{Infobox|Dampfende Gullydeckel und rumpelnde Heizungen|Einen Wolkenkratzer zu heizen ist nicht ganz einfach. Zum einen würden die Boiler sehr viel Platz benötigen, zum anderen kostet es viel Energie, das Wasser bis in die obersten Stockwerke zu pumpen. Da kam es den Architekten gerade recht, dass es unter Manhattan ein riesiges Dampfverteilungsnetz gibt, das 1882 eingerichtet wurde, weil die Stadt im Rauch der Kohleöfen zu ersticken drohte. Die meisten Heizungen in der Mid- und Downtown funktionieren auch heute noch mit Dampf, denn dieser steigt von alleine auch bis in das oberste Stockwerk. Oft macht er sich aber durch ein lautes Rumpeln der Heizkörper bemerkbar. Noch offensichtlicher sind die im Winter oft dampfenden Gullydeckel. Wird der Dampf so dicht, dass er den Verkehr behindert, so stellen die Stadtwerke orange-weiße Kamine darauf (s. Photo ganz oben). Der Dampf stammt nicht etwa aus einem Leck - das würde man sofort reparieren - sondern es ist Grundwasser, das mit den über 100&#x202F;°C heißen Rohren in Berührung kommt.}} * Nicht mitten auf dem Bürgersteig stehen bleiben. Sonst wird man umgerannt. * Ein New Yorker bleibt an einer roten Ampel nur so lange stehen, bis eine entsprechend große Lücke im Verkehr das Überqueren der Straße ermöglicht - auch wenn der Polizist an der Ecke dabei zuschaut. * New York ist in die Höhe gebaut, die Entfernungen in der Horizontalen sind überschaubar. * Taxis sind vergleichsweise günstig und wenn man zu viert ist, zahlt man nicht mehr als für eine Fahrt mit der Subway. Wichtig: Ein Taxi ist nur dann frei, wenn sein ''mittleres'' Licht angeschaltet ist. Zwei Lichter rechts und links bedeuten, dass es außer Dienst ist. * Zu versuchen, sich mit einem Kinderwagen durch Manhattan zu bewegen, ist ungefähr so schwierig wie mit einem LKW am Samstag Nachmittag durch eine deutsche Fußgängerzone zu fahren. Manhattan ist definitiv kein Ziel für eine Reise mit kleinen Kindern. * Ein „stilles Örtchen“ zu finden, kann schwierig sein. Nicht alle Restaurants oder Cafés haben eine Toilette und wenn, dann wird streng darüber gewacht, dass nur Gäste sie benutzen. Einen Versuch wert sind die Fastfood-Ketten, oft steht man hier aber erstmal einige Zeit an. Eine gute Alternative sind große Fachgeschäfte, die in den USA fast immer Kundentoiletten (''customer's bathroom'') besitzen. Besonders attraktiv ist der Toilettenbesuch in luxuriösen Kaufhäusern, weil die ''bathrooms'' – vor allem die Einrichtungen für die Damen – dort nicht nur so elegant gestaltet sind, dass man am liebsten einziehen möchte, sondern man kann sich, wenn man das Haus anschließend durch die Parfümerieabteilung verlässt, auch noch eine Gratis-Parfüm-Dusche gefallen lassen. * Wer nicht als Tourist auffallen will, der sollte sich angewöhnen, nicht ständig nach oben zu schauen, was angesichts der imposanten Bauwerke nicht leicht fällt. Aber ein Bewohner Manhattans, der dies alles gewohnt ist, schaut höchstens bis zum dritten Stockwerk! === Orientierung === In weiten Teilen Manhattans findet man sich sehr einfach zurecht, denn die Straßen sind rechtwinklig in einem Gitternetz angeordnet. Die ''Avenues'' - lange, breite Straßen - verlaufen von Nord nach Süd, wobei die 1st Avenue am östlichen Ufer Manhattans liegt, die 12th Avenue am westlichen. Die ''Streets'' dagegen verlaufen von Ost nach West, beginnend mit der 1st Street am südlichen Ende von Midtown Manhattan, kurz über der [[New_York_City/Manhattan#New_Yorker_Slang|Houston Street]] und endet mit der 220th Street am nördlichen Ende der Insel. (Achtung, es gibt eine Ausnahme: In [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]] verlaufen die Streets nicht nach diesem Muster!) Bei Adressangaben erhalten die ''Streets'' noch den Zusatz ''West'' oder ''East'' bzw. ''W'' oder ''E''. ''West'' bedeutet westlich der ''5th Avenue'', ''East'' dementsprechend östlich davon. Beispiel: "234 W 42nd Street". Besonders bei Avenues wird auch angegeben, zwischen welchen Straßen der gesuchte Ort liegt, z.&#x202F;B.&nbsp;"787 9th Avenue (between 52nd and 53rd St.)". Auch bei ''Streets'' wird dies manchmal gemacht, wobei das ''Avenue'' oft weggelassen wird: "325 West 51st St (between Eighth and Ninth)" bedeutet zwischen ''8th'' und ''9th Avenue''. Um Entfernungen in nord-südlicher Richtung abzuschätzen, ist es praktisch zu wissen, das 20 ''Blocks'' (zwischen zwei ''Streets'' liegt ein ''Block'') genau eine Meile sind, also etwa 1,6{{nnbsp}}km. {{Panorama|bild=Skyline-New-York-City.jpg|unterschrift=Manhattan vom Empire State Building aus gesehen (360°-Panorama)|breite=3000px}} === New Yorker Slang === * '''Houston Street''' - spricht man nicht so aus wie die Sängerin Whitney Houston, sondern eher "How-ston Street". Kein Mensch weiß warum, ist aber so. * '''Bridge and Tunnel''' - so bezeichnet der Manhattaner einen Club oder eine Disko, die er hinterwäldlerisch findet. "This club is so bridge-and-tunnel" (Erklärung: Es sind viele Leute dort, die aus den anderen ''Boroughs'' über die Brücken und Tunnel nach Manhattan gekommen sind.) *'''Grid''' - Das ''Netz'', die Straßen von Manhattan. === Sonstiges === So seltsam es klingt, aber in New York ein '''Internet-Café''' zu finden, ist gar nicht so einfach. Es gibt "Office Centers", hier gibt es einen Zugang für einen horrenden Preis, allerdings hat man auch Drucker, Scanner und einen schnellen, mit professioneller Software bestückten PC. Am Times Square gibt es eine bezahlbare Möglickeit, im '''[http://www.easyeverything.com/map/nyc1.html easyInternetcafé]''' stehen hunderte PCs. Adresse: 234 W. 42nd St, Times Square, jeden Tag geöffnet von 7:00 bis 1:00 Uhr. fünf USD für vier Stunden. Eine gute Gelegenheit, kostenlos und mit sehr guter Verbindung ins Internet einzusteigen, bietet der '''Apple Store''' an der 5th Ave./Ecke 59 Street. Gleich beim südlichen Beginn des Central Parks gelegen, ist der Glaswürfel mit dem markanten Logo nicht zu übersehen. WLAN funktioniert bereits 20 Meter außerhalb des Stores. Im Laden selbst stehen unzählige Laptops, iPads, iPhones uvm. zum Testen zur Verfügung, alle mit Highspeed-Anbindung, wo man zwanglos im Internet surfen oder seine Emails bearbeiten kann. == Ausflüge == Die {{Marker | name =Circle Line Sightseeing Cruises | type =tour operator | wikidata =Q1092781 | status =top-sight}} sind ein Veranstalter, der mit Schiffen ganz Manhattan umrundet, dabei 20 Brücken passiert und die vom ''East River'', ''Harlem River'' und ''Hudson River'' aus sichtbare Skyline der Stadt erläutert. Das Schiff fährt auch anfangs in die Nähe der [[Freiheitsstatue]], hält dort an und kehrt nach 2:30 Stunden (kürzere Touren sind möglich) und 56&#x202F;km Strecke zurück zur Pier 83 an der ''W 43rd Street'' zurück. == Literatur == * Ralf Johnen/Manfred Braunger, ''DUMONT Reise-Handbuch Reiseführer: Der Osten'', MairDumont, 2025, S. 178 ff.; {{ISBN|978-3616035475}}. == Weblinks == *[https://www.manhattanbp.nyc.gov/ Offizielle Seite] *[http://home.nyc.rr.com/jkn/nysonglines/ New York Songlines] Virtual Walking Tours of Manhattan Streets *[http://www.thecityreview.com/home.htm The City Review] Architektur, Museen, Veranstaltungen *[https://www.nyc-architecture.com/ www.nyc-architecture.com] Tom Fletcher's New York Architecture Images and Notes *[https://www.manhattanusersguide.com/ Charlie Suisman's MUG] Manhattan User's Guide.com *[http://www.epicharmus.com/masterpiece/ The Masterpiece Next Door] Architektur-Blog == Einzelnachweise == <references /> {{GeoData| lat= 40.76667| long= -73.98333| radius= }} {{IstInKat|New York City|Manhattan}} {{class-4}} {{Navigation NYC}} idxzyjiai82g14o1rcmz6p3s9ul5lqa 1794672 1794666 2026-08-06T09:53:31Z Wowo2024 53507 /* Hintergrund */ 1794672 wikitext text/x-wiki {{AndereOrte|Weitere Orte dieses Namens finden sich unter [[Manhattan (Wegweiser)]]}} {{Quickbar Ort | Breite= 40.79211 | Länge= -73.95996 | Bild= [[Datei:StreetNewYork Flip666.jpg|300px|thumb|Straßenszene in Manhattan]] | Einwohner= 1,6 Mio | Höhe=26 | Provinz=New York | ProvinzLabel= Bundesstaat | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Manhattan''' ist einer der fünf Stadtbezirke ({{enS|''boroughs''}}) von [[New York City]] und wird häufig mit der gesamten Stadt assoziiert. == Hintergrund == {{Marker | name =Manhattan | type =city | wikidata =Q11299}} ist eine 21&#x202F;km lange und bis zu 4&#x202F;km breite Insel, die im Westen durch den {{Marker | name =Hudson River | type =river | lat =40.768127 | long =-74.007554 | wikidata =Q3140}}, im Osten durch den {{Marker | name =East River | type =river | lat =40.747517 | long =-73.962665 | wikidata =Q212862}} und im Norden durch den {{Marker | name =Harlem River | type =river | wikidata =Q597451}} begrenzt wird. East River und Harlem River sind keine echten Flüsse, sondern Meeresarme. Der Stadtbezirk Manhattan macht mit einer Fläche von 59&#x202F;km² lediglich 7,1&#x202F;% der Fläche von ganz New York City aus. Das Straßensystem in Manhattan ist – wie in den meisten Städten der USA – schachbrettartig ({{enS|''grid pattern''}}) angelegt, wobei die ''Avenues'' von Nord nach Süd und die ''Streets'' von Ost nach West verlaufen. Der größte Teil dieser ''Avenues'' und ''Streets'' ist – bis auf wenige Ausnahmen – durchnummeriert. Dabei beginnt die Nummerierung der ''Avenues'' im Osten mit der {{Marker | name =First Avenue | type =road | wikidata =Q124947}} und endet im Westen mit der {{Marker | name =12th Avenue / West Side Highway | type =road | wikidata =Q130424}}. Die wichtigste ist die {{Marker | name =Fifth Avenue | type =road | wikidata =Q109858}}, welche die Streets in ''East Street'' oder ''West Street'' trennt. Die Nummerierung der ''Streets'' beginnt im Süden mit der {{Marker | name =1st Street | type =road | wikidata =Q58844343}} und endet im Norden mit der {{Marker | name =228th Street | type =road | wikidata =Q132396096}}. Beispielsweise liegt die {{Marker | name =West 42nd Street | type =road | wikidata =Q110061}} westlich der ''Fifth Avenue'', die ''East 42nd Street'' östlich. Dieses Straßensystem wurde im März 1811 installiert mit ursprünglich 12 Avenues und 155 Streets. == Geschichte == [[Datei:Minuit and the purchase of Manhattan Island.jpg|mini|Minuit kauft Manhattan]] [[Datei:Fort Amsterdam, 1660.jpg|mini|Fort Amsterdam – Kupferstich, Jacques Cortelyou (1660]] [[Datei:AMH-6831-KB View of New Amsterdam.jpg|mini|Neu Amsterdam – Kupferstich, Jacob van Meurs (um 1662)]] Der erste Europäer, der die Meeresbucht {{Marker | name =New York Bay | type =bay | wikidata =Q1190104}} und die Mündung des Hudson River sah, war der im Auftrag das französischen Königs [[w:Franz I. (Frankreich)|Franz I.]] segelnde [[w:Giovanni da Verrazzano|Giovanni da Verrazano]], der eine nordwestliche Schiffsroute nach Asien finden sollte. Am 17. April 1524 ging er bei den {{Marker | name =Copsey Rocks | type =viewpoint | wikidata =Q137413809}} am heutigen {{Marker | name =Peter Minuit Plaza | type =square | wikidata =Q64429688}} an Land und traf dort auf die indigenen Lenape.<ref>[https://www.google.de/books/edition/Native_New_Yorkers/NJSgEQAAQBAJ?hl=de&gbpv=1&dq=da+verrazano+april+1524+lenape&pg=PA63&printsec=frontcover Evan T. Pritchard, ''Native New Yorkers: The Legacy of the Algonquin People of New York'', Council Oak Books, 2007, S. 63]</ref> Er hielt die Bucht für einen großen Binnensee, musste aber wegen beginnender Stürme weiterreisen. Die Lenape nannten ihr Land „Manahatta“ („hügelige Insel“), woraus später der anglisierte Name „Manhattan“ wurde. Eine am 9. Oktober 1909 aufgestellte {{Marker | name =Giovanni da Verrazzano-Statue | type =monument | lat =40.7035 | long =-74.0166}} erinnert im {{Marker | name =Battery Park | type =park | wikidata =Q13689 | show =copy}} an den Entdecker. Am 3. September 1609 startete der für die Niederlande segelnde Engländer [[w:Henry Hudson|Henry Hudson]] in {{Marker | name =Sandy Hook | type =landscape | wikidata =Q1028611 | show =none}}, erreichte am 11. September 1609 das heutige Manhattan und drang stromaufwärts auf dem Hudson River im Oktober 1609 bis in die Höhe von [[Albany]] vor.<ref>[https://www.google.de/books/edition/Didaskalia/_nkkisvt-g0C?hl=de&gbpv=1&dq=Henry+Hudson+3+september+1609&pg=PA1047&printsec=frontcover Badische Post (Hrsg.), ''Didaskalia – Blätter für Geist, Gemüt und Publizität'', Frankfurter Verlags- und Druckerei-Gesellschaft, 1884, S. 1047]</ref> Weitere Holländer folgten 1611, 1612, 1613 und 1614. Nachdem der Niederländer [[w:Peter Minuit|Peter Minnewit]] (oder Minuit) am 4. Mai 1626 Gouverneur von „Neuholland“ wurde, erwarb er um den 6. Mai 1626 von den indigenen Canarsee – denen das Land gar nicht gehörte – für 60 Gulden ({{nlS|''guilders''}}) (damals 24 US-$) Manhattan. Es wurde noch 1626 ''New Amsterdam'' getauft und erhielt zum Schutz das {{Marker | name =Fort Amsterdam | type =fort | wikidata =Q633264}}. Die Stadtrechte wurden am 2. Februar 1653 verliehen. Holländische Siedler benannten den Norden Manhattans 1658 „Nieuw Haarlem“ (heute: {{Marker | name =Harlem | type =region | wikidata =Q189074 | show =copy}}) nach der gleichnamigen Stadt in den Niederlanden. Nachdem die Engländer in Manhattan am 8. September 1664 das unterbewaffnete Fort überrannten und die Stadt einnahmen, benannten sie den Ort „New York“ zu Ehren des damaligen Duke of York. Das Fort wurde 1790 von US-Soldaten abgerissen. Älteste Gebäude in Manhattan sind heute das {{Marker | name =Fraunces Tavern building | type =pub | wikidata =Q2947539}} (1722), {{Marker | name =Morris-Jumel Mansion | type =house | wikidata =Q1948466}} (1765), die {{Marker | name =St. Paul's Chapel | type =church | wikidata =Q1325500}} (1766), das {{Marker | name =Dyckman House | type =house | wikidata =Q2865930}} (1783) und das {{Marker | name =Edward Mooney House | type =house | wikidata =Q5344502}} (1789). == Stadtteile == [[Datei:Manhattan Neighborhoods.jpg|thumb|300px|Manhattan und seine Stadtteile.]] Manhattan ist verwaltungsmäßig wiederum in Stadtteile untergliedert: === Uptown === Als {{Marker | name =Upper Manhattan | type =region | wikidata =Q11252}} wird der von Touristen weniger besuchte nördliche Teil von Manhattan bezeichnet (nördlich der 59th Street): * {{Marker | name =Inwood | type =region | wikidata =Q1189533}}, {{Marker | name =Fort George | type =region | wikidata =Q132175491}} und {{Marker | name =Hudson Heights | type =region | wikidata =Q1633837}}: im äußersten Norden von Manhattan. {{Marker | name =Inwood Hill Park | type =park | wikidata =Q1636278}} bietet den letzten verbliebenen natürlichen Wald der Insel; in Fort George findet man {{Marker | name =Fort Tryon Park | type =park | wikidata =Q1190346}}, die höchste natürliche Erhebung in Manhattan, und {{Marker | name =The Cloisters | type =museum | wikidata =Q1138030}} (''die Kreuzgänge'') sind eine Außenstelle des Metropolitan Museum mit mittelalterlicher Kunst. Siehe [[Manhattan/Inwood, Fort George und Hudson Heights|Inwood, Fort George und Hudson Heights]]. * {{Marker | name =Hamilton Heights | type =region | wikidata =Q1455265}} und {{Marker | name =Washington Heights | type =region | wikidata =Q1370292}}: zwei Stadtteile weit im Norden; siehe [[Manhattan/Hamilton Heights und Washington Heights|Hamilton Heights und Washington Heights]]. * {{Marker | name =Morningside Heights | type =region | wikidata =Q748485}} und {{Marker | name =Manhattanville | type =region | wikidata =Q1857997}}: Sitz der {{Marker | name =Columbia University | type =region | wikidata =Q49088 | show =copy}} und des {{Marker | name =City College of New York | type =region | wikidata =Q1093910 | show =copy}}, siehe [[Manhattan/Morningside Heights und Manhattanville|Morningside Heights und Manhattanville]]. * {{Marker | name =Harlem | type =region | wikidata =Q189074}} und {{Marker | name =East Harlem / Spanish Harlem | type =region | wikidata =Q1069687}}: der berühmteste afroamerikanische Stadtteil der USA (heute 51&#x202F;% Afroamerikaner) und das puertorikanisch geprägte Viertel im Südosten von Harlem, siehe [[Manhattan/Harlem und Spanish Harlem|Harlem und Spanish Harlem]]. * {{Marker | name =Randalls and Wards Islands | type =island | wikidata =Q21042825}} * Der {{Marker | name =[[Manhattan/Central Park|Central Park]] | type =region | wikidata = Q160409 | show =copy}} mit seinen Rasenflächen, Bäumen und Teichen ist berühmt als Erholungsgebiet und als Ort für Konzertveranstaltungen. Hierin befindet sich der {{Marker | name =Central Park Zoo | type =zoo | wikidata =Q954207}}. * {{Marker | name =[[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] | type =region | wikidata =Q1043965}}: Standort einiger bedeutender Museen. * Aufgrund ihrer Nähe zum [[Manhattan/Times Square|Theater District]] und zum Campus der Columbia University zieht die {{Marker | name =[[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] | type =region | wikidata =Q429687}} Künstler und Intellektuelle an. Der Stadtteil wurde in vielen Filmen und Fernsehserien (z.&nbsp;B. ''Seinfeld'') porträtiert. Zum charakteristischen Bild gehören schöne Wohnsiedlungsstraßen, die Fassaden der alten Apartmenthotels und Luxuswohnungen am {{Marker | name =Central Park West | type =region | wikidata =Q525239}} und am {{Marker | name =Riverside Drive | type =road | wikidata =Q2589766}}, das {{Marker | name =American Museum of Natural History | type =museum | wikidata =Q217717}} und das ''Lincoln Center'' mit dem berühmten ''Metropolitan Opera House (Met)''. * {{Marker | name =[[Manhattan/Yorkville|Yorkville]] | type =region | wikidata =Q1189975}}: Wohnviertel im Nordosten der Upper East Side. * Die {{Marker | name =[[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] | type =region | wikidata =Q455587}} ist vorrangig eine konservative Wohngegend und bleibt New Yorks beliebteste Gegend. Hier befinden sich einige der bedeutendsten Kunstmuseen des Landes, wie das „Guggenheim“, das „Whitney“ und das Metropolitan Museum of Art. * {{Marker | name =[[Manhattan/Roosevelt Island|Roosevelt Island]] | type =island | wikidata =Q909777}}: ein langer Landstreifen im East River zwischen Manhattan und [[New York City/Queens|Queens]]. Die Insel wird politisch zwar zu Manhattan gerechnet, gehört aufgrund ihres ruhigen Charakters jedoch nicht wirklich dazu. === Midtown === Unter {{Marker | name =Midtown Manhattan | type =region | wikidata =Q11249}} versteht man im weiteren Sinne den mittleren Teil von Manhattan, d.&nbsp;h. den Abschnitt zwischen 14th Street und 59th Street/Central Park. Auch Midtown ist in mehrere Stadtteile untergliedert, deren genaue Abgrenzung oftmals nicht ganz deutlich ist: * In Manhattan gibt es zwei Bereiche, in denen die Stadt dramatisch in die Vertikale gebaut ist. Der Jüngere davon ist der {{Marker | name =[[Manhattan/Financial District|Financial District]] | type =region | wikidata =Q1050048 | show =copy}} (siehe weiter unten). Der Ältere – [[Manhattan/Midtown|Midtown]] im engeren Sinne – liegt im Südwesten des Central Park. In Midtown befinden sich einige der bekanntesten Symbole New Yorks, wie der Grand-Central-Terminal, das Rockefeller Center und die St. Patrick's Cathedral. * {{Marker | name =[[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]] | type =region | wikidata =Q976477}}: Viertel am Rande von Midtown, dessen prominenteste Sehenswürdigkeit das UNO-Hauptquartier ist. * {{Marker | name =[[Manhattan/Hell's Kitchen|Hell's Kitchen]] | type =region | wikidata =Q840133}}: traditionelles Arbeiterviertel, dessen ''gentrification'' (= Gentrifizierung: Verdrängungsprozess von sozial schwachen Gruppen aus innerstädtischen Quartieren) trotz der Nähe zu Midtown nur langsam fortschreitet. Aufgrund der Nähe zum Broadway und der vergleichsweise niedrigen Mieten haben hier früher viele aufstrebende Schauspieler gewohnt. * {{Marker | name =[[Manhattan/Times Square|Times Square/Theater District]] | type =region | wikidata =Q2662015}} ist der Teil von Manhattan, der gemeint ist, wenn man vom {{Marker | name =Broadway | type =road | wikidata =Q11260 | show =copy}} spricht. Rund um den {{Marker | name =Times Square | type =square | wikidata =Q11259 | show =copy}}, die berühmteste Kreuzung der Stadt, liegen Dutzende von Musical-Theatern. * Der {{Marker | name =[[Manhattan/Garment District|Garment District]] | type =region | wikidata =Q1494337}} ist das historische Zentrum der amerikanischen Modeindustrie mit vielen Einkaufsmöglichkeiten. * Hauptsehenswürdigkeit der {{Marker | name =[[Manhattan/Östliche Midtown|östlichen Midtown]] | type =region | wikidata =Q123122716}} ist das {{Marker | name =UN-Hauptquartier | type =building | wikidata =Q11297}}. Dieser Teil der Stadt umfasst u.&nbsp;a. die Viertel ''Gramercy'', ''Murray Hill'', ''Kips Bay'' und ''Turtle Bay''. * Das ehemalige Schmuddelviertel {{Marker | name =[[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]] | type =region | wikidata =Q338167}} wurde in den 1940er Jahren aufgewertet und bildet heute die südliche Verlängerung des Wolkenkratzerviertels [[Manhattan/Midtown|Midtown]] (im engeren Sinne). Hier befinden sich hochkarätige Sehenswürdigkeiten wie das Empire State Building, die New York Public Library und das größte Kaufhaus der Welt, ''Macy's''. * {{Marker | name =[[Manhattan/Chelsea|Chelsea]] | type =region | wikidata =Q1069129}}: dieser Stadtteil findet Anklang durch seine Mischung aus Mode, Design, Kunst und Kultur sowie Bars und Restaurants. Am Rande von Chelsea liegt einer der bekanntesten Plätze von Manhattan, den {{Marker | name =Union Square | type =square | wikidata =Q110007}}. * Der {{Marker | name =[[Manhattan/Flatiron District|Flatiron District]] | type =region | wikidata =Q1427377}} ist ein belebtes kleines Geschäftsviertel rund um die Kreuzung 5th Ave & Broadway. Er ist benannt nach dem hier befindlichen {{Marker | name = Flatiron Building | type =building | wikidata =Q220728 | show =copy}}. === Downtown === Der Stadtteil südlich der 14th Street wird als {{Marker | name =Downtown / Lower Manhattan | type =region | wikidata =Q11253}} bezeichnet (nach "Downtown" zu gehen, bedeutet in Manhattan Richtung Süden). * {{Marker | name =[[Manhattan/West Village|West Village]] | type =region | wikidata =Q1191048}}: der heute sehr vornehme westliche Teil von {{Marker | name =[[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]] | type =region | wikidata =Q205380 | show =copy}}. Hier liegt jedoch auch die {{Marker | name =Christopher Street | type =road | wikidata =Q1086990}}, die Straße mit vielen Schwulen-Bars, die 1969 Schauplatz der ''Stonewall Riots'' war. * {{Marker | name =[[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]] | type =region | wikidata =Q205380}} mit Kaffeehäusern, Weinbars und kleinen, kunstvoll gestalteten Häusern. Das ehemalige Zentrum der Beat-Bewegung hat eine starke Gentrifizierung erlebt, bewahrt sich aber seine verschiedenen Stilrichtungen und seine studentische Bewohnerschaft. * {{Marker | name =[[Manhattan/East Village|East Village]] | type =region | wikidata =Q1043326}}: rau und mannigfaltig, in den letzten Jahren vermehrt gentrifiziert, liegt dieses Viertel östlich des Broadway. Subkulturen, die an die Kunst- und Punkszene der 1970er und 1980er Jahre anknüpfen und ukrainische, jüdische und hispanische Einwanderer-Communities, machen es zu einer der gemischtesten Gegenden von Manhattan. Das früher schäbige Areal östlich des eigentlichen East Villages, das als {{Marker | name =Alphabet City | type =region | wikidata =Q1156938}} bekannt war, weil die Avenues A bis D hießen, rechnet man heute dem East Village hinzu. * Die {{Marker | name =[[Manhattan/Lower East Side|Lower East Side]] | type =region | wikidata =Q1511813}} ist bekannt als das Ghetto der jüdischen Immigranten des frühen 20. Jahrhunderts und erfährt heute eine Renaissance mit Dutzenden von Bars, Clubs und Restaurants. * {{Marker | name =[[Manhattan/Bowery|Bowery]] | type =road | wikidata =Q785788}}: Am Rande der belebten, gleichnamigen Geschäftsstraße gelegenes Wohnviertel ohne besondere Sehenswürdigkeiten. * {{Marker | name =[[Manhattan/NoLIta|NoLIta]] | type =region | wikidata =Q568572}} („'''No'''rth of '''L'''ittle '''Ita'''ly“) ist ein schickes kleines Yuppie-Wohnviertel ohne touristische Höhepunkte. * {{Marker | name =[[Manhattan/SoHo|SoHo]] | type =region | wikidata =Q461572}} („'''So'''uth of '''Ho'''uston Street“) war in den 1980er Jahren noch ein Künstlerviertel. Die Mieten sind seither stark gestiegen und die Galerien sind verschwunden. Geblieben sind u.&nbsp;a. ein kleines Museum für moderne Kunst und eines für Comic&Cartoon. SoHo ist heute ein modisches Einkaufs- und Unterhaltungsviertel, in dem viele Yuppies wohnen. * {{Marker | name =[[Manhattan/Chinatown|Chinatown]] | type =region | wikidata =Q866332}} bewahrt seine chinesische Atmosphäre, besonders um die {{Marker | name =Mott Street | type =road | wikidata =Q6918632}} und {{Marker | name =Canal Street | type =road | wikidata =Q1032558}}. Das immer kleiner werdende {{Marker | name =Little Italy | type =region | wikidata =Q201462}} gibt es noch an der {{Marker | name =Mulberry Street | type =road | wikidata =Q1934308}} (und präsentiert sich an italienischen Feiertagen – wie dem Fest von San Gennaro im September – mit seiner ganzen Energie), aber die Wohnblocks der Umgebung verwandeln sich langsam in das modische [[Manhattan/NoLIta|NoLIta]] oder wurden von Chinatown annektiert. * {{Marker | name =[[Manhattan/TriBeCa|TriBeCa]] | type =region | wikidata =Q766014}} („'''Tri'''angle '''Be'''low '''Ca'''nal Street“). Hier gibt es trendige Restaurants und Robert DeNiros jährliche Filmfestspiele (''Tribeca Filmfestival''), deshalb ist es bei den Reichen und Schönen sehr beliebt. * Im Stadtteil {{Marker | name =[[Manhattan/Civic Center|Civic Center]] | type =region | wikidata =Q1094453}} kann man das Rathaus {{Marker | name =New York City Hall | type =building | wikidata =Q1065206}} sehen, an Bord der Museumsschiffe im {{Marker | name =South Street Seaport | type =port | wikidata =Q223000}} wandern oder einen Spaziergang über die berühmteste Brücke von New York – Brooklyn Bridge – beginnen. * {{Marker | name =[[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]] | type =region | wikidata =Q810961}}: Der {{Marker | name =The Battery / Battery Park | type =park | wikidata =Q13689}} ist der Ausgangspunkt für die Fähren nach ''Liberty Island'' und ''Ellis Island''. Standort des {{Marker | name =Castle Clinton National Monument | type =monument | wikidata =Q1049423}}, des {{Marker | name =Museum of Jewish Heritage | type =museum | wikidata =Q839985}}, des {{Marker | name =National Museum of the American Indian | type =museum | wikidata =Q5539979}} und des {{Marker | name =Skyscraper Museum | type =museum | wikidata =Q2915494}}. * Der {{Marker | name =[[Manhattan/Financial District|Financial District]] | type =region | wikidata =Q1050048}} ist das Bankenviertel New Yorks rund um die {{Marker | name =Wall Street | type =road | wikidata =Q11690 | show =copy}} und {{Marker | name =Ground Zero | type =viewpoint | wikidata =Q1692282}}. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === :''Für eine Übersicht über alle Flughäfen im Großraum New York siehe den Artikel über [[New York City#Anreise|New York City]].'' Wenn man aus Europa kommt, empfiehlt sich eine Anreise über einen der folgenden beiden Flughäfen: * [[John F. Kennedy International Airport]] (JFK), am südlichen Rande von [[New York City/Queens|Queens]] * Newark Liberty International Airport (EWR), in [[Newark (New Jersey)]] Von JFK aus kann man den '''Air Train''' nehmen, der in der äußeren Schleife die Flugterminals verbindet und dann zur Haltestelle Jamaica fährt. Von dort aus fahren Züge zur ''Penn Station'' oder zum ''Grand Central Terminal''. Dies ist zu empfehlen, wenn man nicht zu viel Gepäck hat und/ oder aufs Geld achten muss. '''Taxis''' in die City sind recht teuer (Fixpreis: 45 US-Dollar (USD = $), aber meistens immer noch billiger als die Minibusse oder Vans, die von vielen Hotels vermittelt werden. Es gibt außerdem einen Bus, der die verschiedenen Terminals abklappert und bis zum ''Grand Central'' fährt (10 USD pro Person). (Stand 01/2007) Für alle stadtnahen Flughäfen gilt, dass man vom Stadtzentrum mindestens 1,5 bis 2 Stunden allein für die Anreise einplanen sollte (es kommen noch einmal zwei Stunden für den Check-In hinzu). Dies gilt besonders auf dem dauerverstopften Van Wyck Expressway Richtung JFK. Wenn man per U-Bahn anreist, sollte man bedenken, dass sich schweres Gepäck nur beschwerlich Treppen hochtragen lässt, denn Fahrstühle gibt es keine. Will man am Flughafen ein Taxi nehmen, sollte man darauf achten, nur offizielle Taxis zu benutzen und auf keinen Fall Angebote von Privatleuten anzunehmen. Oft muss man sonst einen überhöhten Preis zahlen oder Umwege in Kauf nehmen. Es gibt auch Sammeltaxen, die in die Vororte fahren. Busse fahren von der Innenstadt zu den großen Flughäfen, allerdings halten die Busse zum Grand Central Terminal nicht direkt davor, sondern an der 41st oder 40th Street und der Park Avenue. Die Preise sind mit dem AirTrain (einem Zug zum Flughafen JFK) vergleichbar, und mindestens einmal stündlich fährt ein Bus. Doch gerade bei Flügen am Morgen sollte man vorher den Busfahrplan überprüfen und vielleicht doch lieber ein Taxi nehmen. Infos zur Anreise gibt es auch [http://www.panynj.gov hier]. === Mit dem Hubschrauber === ==== Downtown Manhattan Heliport ==== Der Heliport am Pier 6 gegenüber dem Vietnam Veteran Plaza ist der ideale Landeplatz für Geschäftsreisende und Rundflüge über New York City. Er befindet sich an der Südspitze Manhattans, nördlich von Staten Ferry Island und südlich des South Street Seaport. Der FDR Drive südlich der Brookly Bridge beginnt am Heliport. Da der Heliport oft von VIPs oder wichtigen Geschäftsleuten genutzt wird, ist er sehr gut ausgestattet und bietet eine VIP-Lounge sowie ein Terminal, das einem normalen Flughafen gleicht und sogar einen kleinen Andenkenladen beherbergt. Von hier aus kann man Flüge von/zu jedem der New Yorker Flughäfen buchen und oft haben die Helikoptercharterer Abkommen mit den großen Fluggesellschaften, um deren Passagiere direkt von/zum Flughafen zu befördern. Für Rundflüge ist dieser Heliport ideal gelegen und auch wenn diese Touren nicht gerade billig sind, ist es doch ein Erlebnis, New York aus der Vogelperspektive zu betrachten. Folgende Anbieter für Charterflüge und Rundflüge über New York gibt es: *'''[https://heliny.com HeliNY]''' *'''[http://libertyhelicopters.com Liberty Helicopters]''' *'''[http://www.newyorkhelicopter.com New York Helicopters]''' *'''[https://www.helicopternewyorkcity.com/ Helicopter Ride New York]''' ==== VIP Heliport ==== Dieser befindet sich an der West 30th Street, direkt am Hudson. === Mit der Bahn === Folgende Verkehrsgesellschaften fahren mit ihren Zügen Terminals in Manhattan an: *In der [http://en.wikipedia.org/wiki/Pennsylvania_Station_%28New_York_City%29 '''Pennsylvania Station''' ('''Penn Station''')] (8th Ave, zwischen 31st St und 33rd St, im Stadtteil [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]]) halten [http://www.amtrak.com/servlet/ContentServer?pagename=Amtrak/am2Station/Station_Page&code=NYP 14 Linien] der landesweit operierenden Eisenbahngesellschaft [http://www.amtrak.com/ '''Amtrak''']. Mit diesen Zügen erreicht man, ohne umzusteigen, u.&nbsp;a. [[Atlanta]], [[Boston]], [[Charleston (South Carolina)|Charleston]], [[Charlotte]], [[Chicago]], [[Cincinnati]], [[Cleveland]], [[Miami]], [[New Orleans]], [[Niagara Falls (New York)|Niagara Falls]], [[Philadelphia]], [[Tampa]], [[Washington, D.C.]] und die kanadischen Städte [[Montreal]] und [[Toronto]]. *[http://www.mta.info/ '''Metropolitan Transportation Authority (MTA)''']: Eine Verkehrsgesellschaft, die neben Bussen und Straßenbahnen auch ein Netz von regionalen Zuglinien ([http://www.mta.info/lirr/html/lirrmap.htm Long Island Rail Road], [http://www.mta.info/mnr/html/mnrmap.htm Metro-North Railroad], [http://www.mta.info/nyct/maps/simap.htm Staten Island Railway]) unterhält. Bahnhöfe in Manhattan: **Penn Station: Verbindungen u.&nbsp;a. nach [[New York City/Queens|Queens]] und einigen Städten in [[New Jersey]]. **[http://de.wikipedia.org/wiki/Grand_Central_Terminal '''Grand Central Station'''] (Ecke E 42nd St und Park Ave, im Stadtteil [[Manhattan/Midtown|Midtown]], Manhattan): Verbindungen in nördliche und nordöstliche Vor- und Nachbarstädte wie [[Mount Vernon (New York)|Mount Vernon]], [[Poughkeepsie]] und [[New Haven]]. **[http://en.wikipedia.org/wiki/Harlem-125th_Street_%28Metro-North_Railroad_station%29 '''Harlem-125th St'''] (Ecke E 125th St und Park Ave, im Stadtteil [[Manhattan/Harlem|Harlem]], Manhattan): Verbindungen in nördliche und nordöstliche Vor- und Nachbarstädte. *[https://www.njtransit.com/ '''New Jersey Transit''']: Regionale Verkehrsgesellschaft im US-Bundesstaat [[New Jersey]], deren Züge auch Penn Station anfahren. Auf diese Weise bestehen Direktverbindungen u.&nbsp;a. nach [[Clifton]], [[Elizabeth (New Jersey)|Elizabeth]], [[Passaic]], [[Paterson]], [[Trenton]] und zum ''Newark Liberty International Airport'' in [[Newark (New Jersey)|Newark]]. *[http://www.panynj.gov/CommutingTravel/path/html/ '''Port Authority Trans-Hudson (PATH)''']: Regionale Verkehrsgesellschaft, die einige [http://www.panynj.gov/CommutingTravel/path/html/map.html Bahnlinien] betreibt, die [[New Jersey]] mit Manhattan verbinden. Haltepunkte in Manhattan: **World Trade Center **Christopher St (zwischen Greenwich St und Hudson St) **9th St (Ecke 6th Ave) **14th St (Ecke 6th Ave) **23rd St (Ecke 6th Ave) **33rd St (Ecke 6th Ave) === Mit dem Auto === Folgende '''Autobahnen''' führen nach Manhattan: *Interstate Highway 95 (von [[Miami]], FL, [[Savannah]], GA, [[Richmond (Virginia)|Richmond]], VA, [[Washington, D.C.]], [[Baltimore]], ML und [[Newark (New Jersey)|Newark]], NJ über George Washington Bridge, Manhattan und [[New York City/Bronx|Bronx]] nach [[New Rochelle]], NY, [[New Haven]], CT, [[Boston]], MA, [[Portland (Maine)|Portland]], ME bis [[New Brunswick]], Kanada) *Interstate Highway 495 (von [[Union City (New Jersey)|Union City]], NJ über Lincoln Tunnel, Manhattan, Queens-Midtown Tunnel und [[New York City/Queens|Queens]] bis [[Riverhead (New York)|Riverhead]], Long Island) *State Route 9A (von [[Yonkers]], NY über [[New York City/Bronx|Bronx]] nach Manhattan) Für Tipps zum heiklen Thema „Parken in Manhattan“ siehe den Abschnitt [[#Mobilität|Mobilität]]. === Mit dem Schiff === * Kreuzfahrtschiffe: Das Manhattan Cruise Terminal befindet sich am Pier 90, etwa auf Höhe der 50./52. St. Die Metro-Stationen 50. St und 59. St (Columbus Circle) an der 8. Ave sind etwa 1,5&#x202F;km entfernt. * Fähren von und nach New Jersey: Whitehall Terminal 4 South St an der Südspitze von Manhattan == Mobilität == === zu Fuß === Man sagt, die New Yorker seien die einzigen Nordamerikaner, die in ihrer Stadt zu Fuß unterwegs sind. Aufgrund der vielen Straßenkreuzungen ist das Laufen aber zeitaufwendig. Daher sehen viele New Yorker die Fußgängerampeln nur als Empfehlung an und gehen gerne bei Rot über die Ampel. === Taxi === New Yorker sind entweder zu Fuß, mit der Subway oder mit dem Taxi unterwegs. Die über 12.000 Yellow Cabs, die die Stadt bedienen, prägen das Stadtbild von NYC und sind dementsprechend weltbekannt.<br /> Taxis sind so beliebt wie verhasst. Taxifahren ist relativ günstig und es ist (außer bei richtig schlechtem Wetter) immer ein leeres Cab zur Stelle. Man stellt sich einfach mit erhobenem Arm (wie die Statue of Liberty) auf die Straße und macht eines der zahlreich an einem vorbeibrausenden, gelben Autos auf sich aufmerksam. Es kann übrigens durchaus sein, dass der Taxifahrer weniger ortskundig ist als der Fahrgast selbst. "Yellow Medallion cabs" sind die offiziellen Taxis der Stadt. Vermeiden sollte man sogenannte "gypsy cabs", die meist teurer und eventuell nicht ganz so sicher sind. Man bezahlt nur den Betrag, der auf dem Taxameter angezeigt wird und legt noch einmal etwa 10&#x202F;% bis 20&#x202F;% Trinkgeld (engl. ''tip'') oben drauf. Die Preiszusammensetzung kann man auch auf der Internetseite der Stadt New York [http://www.nyc.gov/html/tlc/html/passenger/taxicab_rate.shtml '''hier'''] einsehen. Der Preise setzt sich wie folgt zusammen: * '''Grundpreis 3,25&#x202F;$ plus 0,40&#x202F;$ pro weiterer Einheit''': ** 1/5 Meile (4 Blocks) ** 60 Sekunden, wenn das Taxi steht oder langsamer als 20&#x202F;km/h fährt ** Nachtzuschlag von 0,50&#x202F;$ zwischen 20.00 und 06.00 Uhr ** Hauptverkehrszeitszuschlag von 1,00&#x202F;$ Mo-Fr von 16.00 bis 20.00 Uhr ** 0,50&#x202F;$ Steuerzuschlag ** Mautgebühren, soweit man vor der Fahrt auf diese hingewiesen wurde Für Fahrten zwischen Manhattan und dem Flughafen [[John F. Kennedy International Airport|JFK]] gibt es einen '''Festpreis von 55 $''' (ohne Mautzuschlag)! === Subway === Wer in NYC als Tourist unterwegs und mit der Subway noch nicht so vertraut ist, sollte anfangs möglichst '''Local Trains''' benutzen. Die halten an jeder Station! Es gibt auch '''Express Trains''', die meist (aber nicht immer) auf den inneren der vier Schienenstränge durch die Tunnels donnern. Steigt man versehentlich in einen Express ein, trägt der einen – ohne Halt – weit, weit uptown oder downtown oder gar in einen anderen Stadtteil. Die Subway gilt heute als sehr sicher. Trotzdem gilt die Regel: Möglichst nicht in leere Waggons einsteigen. Eine Übersicht über das Streckennetz gibt es bei der '''[http://www.mta.info Metropolitan Transportation Authority]'''. === Mit dem Bus === [[Datei:M3 on Madison Avenue by David Shankbone.jpg|miniatur|Buslinie 3 erschließt 5th Avenue von Nord nach Süd, und Madison Ave in umgekehrter Richtung.]] Die Verkehrsgesellschaft, die in New York City die U-Bahnen betreibt ([https://new.mta.info/nyct MTA]), unterhält auch ein dichtes Netz von Buslinien. Weil die meisten Linien stur eine einzige Straße entlangführen, ist das Busfahren in Manhattan sehr einfach, selbst wenn man keinen speziellen [http://www.mta.info/nyct/maps/manbus.pdf Netzplan] dabeihat. Bezahlt wird beim Einsteigen beim Fahrer, und zwar entweder per [http://web.mta.info/metrocard/mcgtreng.htm MetroCard] oder mit abgezählten Münzen; die Fahrt, die auch zum Umsteigen auf andere Busse oder die U-Bahn berechtigt, kostet $3. Kinder, die kleiner als 112 cm sind (so klein sind meist nur Kinder im Vorschulalter), fahren umsonst mit. Die Münzen gibt man – wie in fast allen amerikanischen Bussen – nicht dem Fahrer, sondern steckt sie in die ''Farebox'', die beim Fahrer aufgestellt ist. Die Box kann weder Dollarscheine annehmen noch gibt sie Wechselgeld heraus. Der Fahrer hat kein Portemonnaie, damit er nicht ausgeraubt werden kann. Auch die MetroCard wird in die Box gesteckt, und zwar mit dem Wort MetroCard nach vorn und dem Magnetstreifen rechts. MetroCards werden nur am Automaten und in lokalen Geschäften verkauft. Wenn man die Fahrgebühr bezahlt hat, darf man zwei Stunden lang sämtliche lokalen Busse (Expressbusse ausgenommen) und U-Bahnen benutzen. Bezahlt man mit der MetroCard, so dient diese gleichzeitig als Umsteigeticket. Wenn man mit Münzen bezahlt und später umzusteigen plant, bittet man den Fahrer um ein ''transfer'', das ist eine Einweg-Metrocard, mit der man im Anschlussbus nachweist, dass man bezahlt hat. Für weitere Einzelheiten siehe [http://web.mta.info/nyct/bus/howto_bus.htm hier]. === Auf der Straße === [[Datei:0068TIARA P1000504.JPG|miniatur|So eindeutig wie diese Hochgarage der Icon-Kette sind öffentliche Parkhäuser in Manhattan nur ausnahmsweise zu erkennen.]] Nicht empfehlenswert. Während man den fahrenden Verkehr vielleicht noch beherrscht, wird spätestens die Parkplatzsuche zum frustrierenden und teuren Erlebnis. Dies gilt vor allem für Werktage. Der Straßenreinigung und des Verkehrsflusses wegen gibt es in NYC die '''[http://www.nyc.gov/html/dot/html/motorist/scrintro.html Alternate Side Parking Regulations]'''. An ganz klar vorgeschriebenen Tagen/ Stunden der Woche herrscht auf der einen Straßenseite Parkverbot, dann auf der anderen Straßenseite. Missachtet man diese Regel und parkt sein Auto zur falschen Zeit auf der falschen Straßenseite, wird dieses kurzerhand abtransportiert. Erfahrene New York-Touristen erkundigen sich vor jedem Besuch einer Attraktion, ob dort ein Parkplatz oder eine Tiefgarage vorhanden ist. Falls nicht, ermittelt man den Standort des nächstgelegenen öffentlichen Parkhauses. Empfehlenswert sind die Parkhäuser des [https://www.parking.com/ Central Parking System], bei denen einem hinsichtlich der Kosten keine Überraschungen drohen. Über die Website findet man auch die Adressen der Niederlassungen. Das charakteristische gelbe Logo dieses Anbieters sollte man sich gut einprägen, Parkhäuser in Manhattan sehen auf den ersten Blick oft nämlich überhaupt nicht wie Parkhäuser aus, sondern eher wie Werkstätten oder Privatgaragen. Eine Alternative sind die [http://www.iconparkingsystems.com/ Icon Parking Systems], das ist ein weiteres Parkhausnetz (ebenfalls mit markantem Logo), dessen Niederlassungen z.&#x202F;T.&nbsp;sehr günstige Tarife bieten. Vergleichen lohnt sich. Manche unabhängigen Parkhäuser verhalten sich wie Wegelagerer und verlangen von naiven Auswärtigen Phantasie-Tarife, die selbst für Manhattan unverschämt sind. Einen unabhängigen Parkanbieter nach dem Tarif zu fragen, kostet nichts, aber wenn der Preis zu hoch ist, sollte man nicht zögern, darauf zu verzichten. == Sehenswürdigkeiten == === Gebäude === {{mapframe | type= geoline | stroke= #FF0000 | stroke-width= 2 | stroke-opacity= 1 | id =Q11299}} [[Datei:HearstMagazineTower Flip666.jpg|thumb|200px|right|Der Hearst Tower, ein neuerer Wolkenkratzer]] Zu den berühmtesten und sehenswertesten Bauwerken in Manhattan zählen unter anderem: * {{vCard | name = St. Patrick's Cathedral | type = church | wikidata = Q624556 | status =top-sight | description = [[Manhattan/Midtown|Midtown]].}} * {{vCard | name = Empire State Building | type =skyscraper | wikidata = Q9188 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description =Ein berühmtes Wolkenkratzer mit einer Aussichtsplattform auf dem 86. und 102. Stock, die atemberaubende Blicke auf die Stadt bieten. [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]].}} * {{vCard | name = One World Trade Center | type = skyscraper | wikidata = Q11245 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = [[Manhattan/Financial District|Financial District]]. Das neue World Trade Center und das 9/11 Memorial erinnern an die tragischen Ereignisse vom 11. September 2001. }} * {{vCard | name = Chrysler Building | type = skyscraper | wikidata =Q11274 | description = [[Manhattan/Midtown|Midtown]] Ein weiterer ikonischer Wolkenkratzer in Manhattan, bekannt für sein Art-Deco-Design. }} * {{vCard | name = Flatiron Building | type =building | wikidata =Q220728 | description = [[Manhattan/Flatiron District|Flatiron District]] Ein schmales, dreieckiges Gebäude, das für sein einzigartiges Design bekannt ist und wie ein Bügeleisen aussieht. }} * {{vCard | name =NYSE American Stock Exchange | type =building | wikidata =Q846626 | description =die Börse an der Wall Street, [[Manhattan/Financial District|Financial District]].}} * {{vCard | name =Carnegie Hall | type =building | wikidata =Q200959 | description =berühmte Konzerthalle), [[Manhattan/Midtown|Midtown]].}} * {{vCard | name =Grand Central Terminal | type =building | wikidata =Q11290 | description =ehemaliger Hauptbahnhof, [[Manhattan/Midtown|Midtown]].}} * {{vCard | name =Lincoln Center for the Performing Arts | type =museum | wikidata =Q581044 | description =[[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]].}} * {{vCard | name =Metropolitan Opera House | type =theater | wikidata =Q188031 | description =weltberühmte Oper, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]].}} * {{vCard | name =Madison Square Garden | type =arena | wikidata =Q186125 | description =Vielzweck-Sportarena, [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]].}} * {{vCard | name =Solomon R. Guggenheim Museum („The Guggenheim“) | type =museum | wikidata =Q201469 | description =weltberühmtes, von Frank Lloyd Wright 1937 entworfenes Museum, [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]].}} === Straßen und Plätze === * {{vCard | name = Times Square | type =square | wikidata = Q11259 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Dieser beleuchtete Platz im Herzen von Manhattan ist berühmt für seine hellen Werbetafeln, Theatervorstellungen und das allgegenwärtige Großstadttreiben. }} * {{vCard | name = Broadway | type = road | wikidata = Q11260 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Berühmt für seine erstklassigen Theateraufführungen und Musicals. }} * {{vCard | name = Fifth Avenue | type = road | wikidata = Q109858 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Eine der berühmtesten Einkaufsstraßen der Welt mit zahlreichen Luxusgeschäften. }} * {{vCard | name = Wall Street | type = road | wikidata = Q11690 | description = Wall Street ist das Herz des Finanzviertels von Manhattan und ein historischer Ort für die US-amerikanische Wirtschaft. Hier finden Sie die New York Stock Exchange und die Federal Hall, wo George Washington als erster Präsident der USA vereidigt wurde. }} === Brücken === [[Datei:Brooklyn Bridge and the Lower Manhattan skyline from Pebble Beach, New York.jpg|mini|Die ''Brooklyn Bridge'' mit der Skyline von ''Lower Manhattan'']] ;Hudson River * {{Marker | name =George Washington Bridge | type =bridge | wikidata =Q125821}}, 1450 m lang, am 24. Oktober 1931 eröffnet. ;East River * {{vCard | name =Brooklyn Bridge | type = bridge | wikidata =Q125006 | status =top-sight | description =die schönste und fußgängerfreundlichste Brücke der Stadt, 1825 m lang, am 24. Mai 1883 eröffnet.}} * {{Marker | name =Manhattan Bridge | type =bridge | wikidata =Q125050}}, 2090 m lang, am 31. Dezember 1909 eröffnet. * {{Marker | name =Williamsburg Bridge | type =bridge | wikidata =Q125068}}, mit 2227 Metern die längste aller Brücken, am 19. Dezember 1903 eröffnet. * {{Marker | name =Queensboro Bridge | type =bridge | wikidata =Q125157}}, 1135 m lang, am 30. März 1909 eröffnete Brücke. * {{Marker | name =Robert F. Kennedy Bridge / Triborough Bridge | type =bridge | wikidata =Q125450}}, 850 m lang, am 11. Juli 1936 eröffnet. ;Harlem River * {{Marker | name =High Bridge | type =bridge | wikidata =Q5754953}}, 440 m lang, 1848 eröffnet und damit älteste aller Brücken. * {{Marker | name =Willis Avenue Bridge | type =bridge | wikidata =Q2581529}}, 979 m lang, am 22. August 1901 eröffnet. * {{Marker | name =3rd Avenue Bridge | type =bridge | wikidata =Q7784766}}, 457 m lang, am 1. August 1898 eröffnet. * {{Marker | name =Madison Avenue Bridge | type =bridge | wikidata =Q3751430}}, 577 m lang, am 18. Juli 1910 eröffnet. * {{Marker | name =145th Street Bridge | type =bridge | wikidata =Q4549789}}, 488 m lang, am 24. August 1905 eröffnet. * {{Marker | name =Macombs Dam Bridge | type =bridge | wikidata =Q6724821}}, 770 m lang, am 1. Mai 1895 eröffnet. * {{Marker | name =Alexander Hamilton Bridge | type =bridge | wikidata =Q621768}}, 724 m lang, am 15. Januar 1963 eröffnet. * {{Marker | name =Washington Bridge | type =bridge | wikidata =Q2550421}}, 724 m lang, am 1. Dezember 1888 eröffnet. * {{Marker | name =University Heights Bridge | type =bridge | wikidata =Q7894726}}, 477 m lang, eröffnet am 8. Januar 1908. * {{Marker | name =Broadway Bridge | type =bridge | wikidata =Q922869}}, 170 m lang, am 1. Juli 1962 eröffnet und damit jüngste und kürzeste Brücke. * {{Marker | name =Henry Hudson Bridge | type =bridge | wikidata =Q7718385}}, 673 m lang, am 12. Dezember 1936 eröffnet. === Denkmäler === [[Datei:Freiheitsstatue_NYC_full.jpg|thumb|200px|right|Die Freiheitsstatue]] * {{vCard | name =[[Freiheitsstatue]] | type =monument | wikidata =Q9202 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Die Freiheitsstatue ist ein Symbol für Freiheit und Demokratie und ein Muss für Besucher. Man kann die Insel besichtigen und den Ausblick vom Podest genießen. Fähren zur Liberty Island legen im [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park]] ab.}} * {{vCard | name =Charging Bull | type =monument | address =26 Broadway | wikidata =Q860129 | description =der 1989 nach dem Börsencrash von 1987 aufgestellte „angreifende Stier“ steht für aufstrebende Kurse, Prosperität und eine widerstandsfähige US-Wirtschaft.}} * {{vCard | name =Cleopatra's Needle | type =monument | wikidata =Q23889503 | description =der 1475 vor Christus in Ägypten hergestellte Obelisk ist 21 Meter hoch und wurde am 22. Februar 1881 im Central Park aufgestellt.}} === Parks und Gärten === Wer Manhattan besucht, hat dieses Reiseziel kaum im Bestreben ausgewählt, etwas Grünes zu sehen. Die [[New York Metropolitan Area]] ist auf ihrer 17.405 km² großen Gesamtfläche überwiegend dicht bebaut, und der nächstgelegene echte Wald (Harrison State Park) ist von Manhattan 1&nbsp;Stunde Autofahrt entfernt. Für die Einwohner von Manhattan sind die städtischen Grünanlagen eine Lebensnotwendigkeit und so findet man auf dieser Insel nicht nur so berühmte und gartenarchitektonisch bedeutende Anlagen wie den Central Park, sondern auch zahllose kleinere Parks, von denen manche im Stadtplan markiert sind, viele jedoch gut versteckt liegen und nur von Einheimischen besucht werden. * {{vCard | name = Central Park | type = landscape | wikidata = Q160409| description =Ein großer Stadtpark mitten in Manhattan, der zum Spazieren, Picknicken, Radfahren und vielem mehr einlädt. }} In '''Downtown Manhattan''' liegen der Battery Park ([[Manhattan/Battery Park City#Sehenswürdigkeiten|Battery Park City]]), von dem aus die Fähren zur Freiheitsstatue ablegen, der rund um das Rathaus gelegene City Hall Park ([[Manhattan/Civic Center#Sehenswürdigkeiten|Civic Center]]), der von Chinesen bevölkerte Columbus Park ([[Manhattan/Chinatown#Sehenswürdigkeiten|Chinatown]]), Tompkins Square Park ([[Manhattan/East Village#Sehenswürdigkeiten|East Village]]) und der von einem studentischen Publikum geprägte Washington Square Park ([[Manhattan/Greenwich Village#Sehenswürdigkeiten|Greenwich Village]]). In '''Midtown Manhattan''' findet man den Union Square (am Rande von [[Manhattan/Chelsea#Sehenswürdigkeiten|Chelsea]]), Gramercy Park ([[Manhattan/Gramercy#Sehenswürdigkeiten|Gramercy]]), Madison Square Park und Bryant Park (beide im [[Manhattan/Tenderloin#Sehenswürdigkeiten|Tenderloin]]). Zu den bedeutendsten Grünanlagen in '''Uptown Manhattan''' zählt der sehr ruhige Carl Schurz Park ([[Manhattan/Yorkville|Yorkville]]). *Über das gesamte West-Ufer von Downtown bis Midtown Manhatten erstreckt sich der '''Hudson River Park''' Teile dieses Parks sind immer noch im Werden begriffen. Der Park gehört zu der "smaragdgrünen Halskette", die die Stadtverwaltung um die gesamte Uferzone Manhattans legen will. Mehr eine Promenade als ein Park und deshalb bestens geeignet, um am Wasser entlang zu flanieren. In den Sommernächten Freilicht-Filmvorführungen an den Piers. * Im '''Fort Tryon Park''' in ''Upper Manhattan'' befindet sich der höchste Punkt der mit einer der besten Aussichten auf die Stadt. Hier befinden sich auch die ''Cloisters'', ein Zweig des Metropolitan Museum, in dem mittelalterliche Kunst ausgestellt wird, unter anderem die berühmten ''Unicorn Tapestries''. *Im Stadtteil [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] liegt der '''Riverside Park''', einer der schönsten und längsten Uferparks von Manhattan, der Aussicht über den Hudson River auf New Jersey bietet. === Museen === Manhattan bietet eine Fülle von weltberühmten Museen, weniger bekannten Museen und versteckten kleinen Museen, die von europäischen Touristen nur selten besucht werden. Museumsfans werden in Manhattan für Eintrittskarten schnell ein kleines Vermögen los, darum empfiehlt es sich dringend, den Besuch genau zu planen. Viele Museen bieten an bestimmten Abenden kostenlosen Eintritt. In einigen Museen zahlt man auch überhaupt keinen Eintritt. Kostenlos ist der Besuch auch in kommerziellen Kunstgalerien. Für viele Manhattan-Besucher die Anschaffung des [https://www.citypass.com/city/ny.html New York City Pass] eine Überlegung wert. Dieser kostet 132&#x202F;$ (Kinder 12-17 Jahre 108 $) und enthält den Eintritt für folgende Museen und Attraktionen: American Museum of Natural History, Solomon R. Guggenheim Museum, The Museum of Modern Art, The Metropolitan Museum of Art, Empire State Building Observatory, Circle Line Sightseeing Cruises (Bootstour zur Freiheitsstatue). ==== Museen in Manhattan (Übersicht) ==== ===== Für Kinder ===== * {{vCard|type=museum |name=Children's Galleries for Jewish Culture |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Chelsea|Chelsea]].}} * {{vCard|type=museum |name=Children's Museum of Manhattan |wikidata=Q5098177 |address=|phone= |email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]].}} * {{vCard|type=museum |name=Discovery Center |address=|phone=|email=|fax=|url= |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Central Park|Central Park]].}} * {{vCard|type=museum |name=National Museum of Mathematics |wikidata=Q6940939 |address=|phone=|email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Flatiron District|Flatiron District]].}} ===== Kunst ===== Allgemeine Kunstmuseen, ältere Kunst * {{vCard | name = Metropolitan Museum of Art | type = see | wikidata = Q160236 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] Ein weiteres erstklassiges Kunstmuseum mit einer umfangreichen Sammlung von Kunstwerken aus verschiedenen Epochen. }} *The Cloisters, [[Manhattan/Fort George|Fort George]] *Dahesh Museum, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *The Frick Collection, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] 20. Jahrhundert und Gegenwart * {{vCard | name = Museum of Modern Art (MoMA) | type = museum | wikidata = Q188740 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = [[Manhattan/Midtown|Midtown]]. Eines der weltweit renommiertesten Kunstmuseen, das eine beeindruckende Sammlung moderner Kunst beherbergt. }} * {{vCard | name = Solomon R. Guggenheim Museum | type = see | wikidata =Q201469 | show = copy | description = („The Guggenheim“), [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] Das Guggenheim-Museum ist berühmt für seine einzigartige spiralförmige Architektur, die von Frank Lloyd Wright entworfen wurde. Es beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung moderner Kunst und avantgardistischer Werke.}} *Chelsea Art Museum, [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]] *Guggenheim Museum Soho, [[Manhattan/SoHo|SoHo]] *New Museum, [[Manhattan/Bowery|Bowery]] *The Neue Galerie, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *The Whitney Museum of American Art, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] Spezialthemen: *American Folk Art Museum, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Cooper-Hewitt National Design Museum, [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] *The Jewish Museum of New York, [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] *Museum of Biblical Art, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Museum of Comic and Cartoon Art (MoCCA), [[Manhattan/SoHo|SoHo]] *The National Academy of Design, [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] *National Museum of Catholic Art and History, [[Manhattan/Spanish Harlem|Spanish Harlem]] *Rubin Museum of Art (RMA, Kunst aus der Himalaya-Region), [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]] *Society of Illustrators, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] ===== Geschichte, Einwanderung, Minderheiten ===== *African American Wax Museum of Harlem, [[Manhattan/Harlem|Harlem]] *The American Numismatic Society, [[Manhattan/Financial District|Financial District]] *Genesis II Museum of International Black Culture, [[Manhattan/Harlem|Harlem]] *Lower East Side Tenement Museum, [[Manhattan/Lower East Side|Lower East Side]] *Merchant's House Museum, [[Manhattan/East Village|East Village]] *Mount Vernon Hotel Museum & Garden, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *El Museo del Barrio, [[Manhattan/Spanish Harlem|Spanish Harlem]] *Museum of American Financial History, [[Manhattan/Financial District|Financial District]] *Museum of Chinese in the Americas, [[Manhattan/Chinatown|Chinatown]] *Museum of Jewish Heritage, [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]] *The Museum of the City of New York, [[Manhattan/Spanish Harlem|Spanish Harlem]] *National Museum of the American Indian, [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]] *New York Historical Society, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Ukrainian Museum, [[Manhattan/East Village|East Village]] ===== Naturwissenschaften, Technik, Verkehr ===== * {{vCard | name = Museum of Natural History | type = see | wikidata = Q80892412 | lat = 40.78101 | long = -73.9738 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Ein faszinierendes Naturkundemuseum mit einer umfangreichen Sammlung von Exponaten. }} *American Museum of Natural History, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Intrepid Sea, Air & Space Museum, [[Manhattan/Hell's Kitchen|Hell's Kitchen]] *Museum of TV & Radio, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Sony Wonder Technology Lab, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *South Street Seaport Museum, [[Manhattan/Civic Center|Civic Center]] ===== Sonstige Themen ===== * {{vCard|type=museum |name=Madame Tussaud's |address=|phone=|email=|fax=|url= |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Times Square|Times Square]].}} * {{vCard|type=museum |name=The Morgan Library & Museum |address=|phone= |email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]].}} * {{vCard|type=museum |name=Museum of Sex |address=|phone=|email=|fax=|url= |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]].}} * {{vCard|type=museum |name=The National Jazz Museum in Harlem |address=|phone= |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Harlem|Harlem]].}} * {{vCard|type=museum |name=The New York City Police Museum |address=|phone= |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Financial District|Financial District]].}} * {{vCard|type=museum |name=NYC Fire Museum (Feuerwehrmuseum) |address=|phone= |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/SoHo|SoHo]].}} * {{vCard|type=museum |name=Skyscraper Museum |address=|phone=|email= |fax=|url= |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=[[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]].}} == Aktivitäten == === Oper === [[Datei:8.18.11MetropolitanOperaHouseByLuigiNovi.jpg|miniatur|Das Metropolitan Opera House]] Manhattan hat zwei große Opernensembles: die [http://www.metoperafamily.org/metopera/ Metropolitan Opera (Met)] und die [https://www.nycopera.com/ New York City Opera]. Erstere hat ihren Sitz im Lincoln Center for the Performing Arts ([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]]), letztere hat, weil es an Geld fehlt, seit 2011 kein eigenes Haus mehr, sondern tritt auf wechselnden Bühnen auf. Nebenan in den [[New York City/Bronx|Bronx]] gibt es die [https://www.bronxopera.org/ Bronx Opera] und in [[New York City/Brooklyn|Brooklyn]] die [http://operabrooklyn.org/ Opera Company of Brooklyn]. Nur die erstere hat eine eigene Spielstätte. Weiterhin gibt es in Manhattan und New York City viele mittlere, kleinere und kleinste professionelle Ensembles, von denen die meisten keine eigenen Theater haben, sondern auf wechselnden Bühnen auftreten, darunter: * {{vCard|type=opera house |name=American Lyric Theater |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.altnyc.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=opera house |name=American Opera Projects (aop) |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.operaprojects.org/aboutAOP.htm |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Center for Contemporary Opera |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.centerforcontemporaryopera.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Chelsea Opera |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.chelseaopera.org/index.html |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=dell'Arte Opera Ensemble |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.dellarteopera.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Encompass New Opera Theatre |address=|phone= |email=|fax=|url=https://www.encompassopera.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Family Opera Initiative |address=|phone=|email= |fax=|url=http://ardeaarts.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Gotham Chamber Opera |address=|phone=|email= |fax=|url=https://www.gothamchamberopera.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=New York Gilbert and Sullivan Players |address=|phone=|email=|fax=|url=http://nygasp.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Opera Ebony |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.operaebony.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Das traditionsreichste afroamerikanische Opernensemble der USA.}} * {{vCard|type=opera house |name=Opera Noire of New York |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.operanoireofnewyork.org/aboutus.html |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=opera house |name=Teatro Grattacielo |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.grattacielo.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Auf selten aufgeführte Verismo-Opern spezialisiert.}} Die winzige Amato Opera musste 2009 leider schließen. An ihre Stelle sind die [https://www.bleeckerstreetopera.org/ Bleecker Street Opera] und die [http://amoreopera.org/ Amore Opera] getreten. Opernfans, die im Sommer nach New York kommen, wenn die großen Häuser geschlossen sind, können sich für die Spielzeitpause entweder durch eine geführte Besichtigung der Met entschädigen, oder durch einen Abstecher ins vier Stunden entfernte [[Cooperstown (New York)|Cooperstown]], wo im Juli und August alljährlich das [https://glimmerglass.org/ Glimmerglass Festival] veranstaltet wird, ein kleines Sommerprogramm mit Operninszenierungen vom Allerfeinsten. === Musicals === :''Siehe auch:'' [[Manhattan/Times Square|Times Square]]. Für jedes Musical gibt es ein eigenes Theater, 39 an der Zahl. Restkarten werden zu günstigen Preisen an einem Stand am Times Square verkauft (nachmittags wegen der langen Schlangen nicht zu übersehen). Die wichtigsten '''[http://www.ilovenytheater.com/de/ Musicals und ihre Theater]''': * {{vCard| type=theater| subtype=| name=Beauty and the Beast| address=Lunt-Fontanne Theatre, 205 West 46th Street| directions=| phone=(212) 3074747| mobile=| fax=| email=| url=| hours=Di 19 Uhr, Mi-Fr 20 Uhr, Sa 14 und 20 Uhr, So 13:30 und 19 Uhr| price=40-110 USD}} * {{vCard| type=theater| subtype=| name=Hairspray| address=Neil Simon Theatre, 250 West 52nd Street| directions=zwischen 7th und 8th Avenue| phone=(212) 3074100| mobile=| fax=| email=| url=| hours= Di 19 Uhr, Mi 14 und 20 Uhr, Do 19 Uhr, Fr 20 Uhr, Sa 14 und 20 Uhr, So 15 Uhr| price=5-110 USD}} * {{vCard| type=theater| subtype=| name=Mama Mia| address=| directions=| phone=| mobile=| fax=| email=| url=| hours=| price=}} * {{vCard| type=theater| subtype=| name=Phantom der Oper| address=Majestic Theater| directions=| phone=| mobile=| fax=| email=| url=| hours=| price=}} === Gospel-Gottesdienste === In mehreren Kirchen in Harlem kann man als Gast an einem Gottesdienst teilnehmen. Der Zutritt ist aber streng limitiert und die Touristen müssen sich meist eine Querstraße weiter in eine Schlange einreihen. Nachdem die Gemeinde Platz genommen hat, werden die Restplätze verteilt. Wer in der Schlange zu weit hinten steht, hat Pech gehabt. === Kinos === Manhattan ist ein Paradies für Cineasten. Die Stadt, die selbst das [http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_films_set_in_New_York_City Thema zahlloser Filme] ist, besitzt eine große Anzahl von Kinos, die ein Filmprogramm jenseits des Mainstream präsentieren. Von der Regel, dass ausländische und „Independent“-Filme für das amerikanische Publikum kaum zugänglich sind, bildet die Kinolandschaft in New York City eine erfreuliche Ausnahme. Wer ein Kino sucht, das '''„Independent“'''-, Avantgarde- oder Experimentalfilme, ausländische Filme, Dokumentarfilme oder alte Hollywood-Filme zeigt, beginnt damit am besten in den Stadtteilen [[Manhattan/East Village|East Village]], [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]], [[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] und [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]]. Vereinzelt gibt es solche Kinos auch in [[Manhattan/TriBeCa|TriBeCa]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]] und der [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]]. Nach Kinos mit '''Mainstream'''-Programm braucht man nicht lange zu suchen, die findet man in fast allen Stadtteilen. Freunde von '''IMAX'''-Theatern kommen in der [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] auf ihre Kosten. Manhattan besitzt viele gut erhaltene '''historische Filmpaläste''', von denen die meisten heute leider nicht mehr als Kinos dienen. Im größten erhaltenen Lichtspielhaus der Stadt, Beacon Theatre ([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]]), finden heute z.&nbsp;B. Konzerte statt. Andere beherbergen Theater, Kirchen oder Konferenzzentren. Einige traditionelle Kinopaläste haben ihren Betrieb jedoch bis heute aufrechterhalten. Ein Besuch lohnt sich insbesondere dort, wo der aufregend dekorierte Hauptsaal erhalten geblieben und nicht durch Multiplexsäle ersetzt worden ist (siehe [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Times Square|Times Square]] und [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]]). Welche Filme gerade gespielt werden, erfährt man auf Webseiten wie den folgenden: *[http://www.google.de/movies?hl=de&near=new+york+city&dq=movies+new+york+city&sort=1&sa=X&oi=showtimes&ct=title&cd=1 Google] *[http://newyork.citysearch.com/find/section/newyork/movies.html Citysearch] *[https://nymag.com/movies/ New York Movies] Weitere interessante Kinolinks: *[http://cinematreasures.org/search/query=New+York&search=city&method=n&show=all Cinema Treasures] *[http://www.theinsider.com/nyc/fun/3bestmovietheaters.htm NYC's Best Movie Theaters] *[https://www.ny.com/movies/alternative.html Offbeat Movie Theaters in NYC] === Joggen, Radeln, Baden === Entfernungen: zwischen zwei Streets liegen ca. 80{{nnbsp}}m. zwischen 2 Avenues ca. 300{{nnbsp}}m. ==== Joggen ==== * Bekannt ist, dass das im Central Park geht. Eine "Runde" ist ca. 10{{nnbsp}}km. * Weniger bekannt, aber mindestens genauso schön, ist das Ufer am Hudson River/Riverside Park. Das ist ab 59th Street nach Norden ein Park mit vielen Menschen, kein "danger seeker ground". Wunderbar zum Joggen zwischen Wasser und City. An der 96th Street wechselt man auf die Ostseite des Hudson Parkhway und dann weiter nach Norden, geht dann kurz bergauf zu Grants Tomb bei 120th, und wenn man's lang will bei der 125th wieder ans Wasser ... 59th bis 120th ist einfach knapp 5{{nnbsp}}km. ==== Radeln ==== * Im Central Park möglich, aber stark reglementiert: Nur die Ringstraße ist zugelassen, nur gegen den Uhrzeigersinn, wie Almabtrieb :-( * Auch wieder das Hudson-Ufer ab 59th. Man kommt gut rauf bis zur Washington Bridge (180th) und weiter, wenn man will. * Schöne Radeltour: irgendwo Midtown Radl mieten, dann rüber zum Hudson und da nach Norden bis Grants Tomb (ca. 120th) oder weiter, wenn man will, dann ostwärts bis Broadway, südwärts, bei 116th ostwärts durch die Columbia University, dann weiter bis 110th St/8th Ave = Central Park, von da bis 59th im Central Park wieder zurück. ==== Baden ==== Im Sommer mit der U-Bahn an den Atlantik-Strand: Mit der Q-Line z.&#x202F;B.&nbsp;in 45 Minuten ab 34th St/6th Ave bis Ocean Parkway im Süden Brooklyns, von da 5 Minuten zu Fuß zum Strand: groß, sauber, sicher :-) === Sonstiges === [[Datei:BrooklynBridgeNight flip666.jpg|thumb|300px|right|Die Brooklyn Bridge]] * ein Spaziergang über die '''Brooklyn Bridge''': Am besten, man fährt mit der ''Subway'' nach Brooklyn und läuft über die Brücke Richtung Manhattan, dann hat man die großartige Skyline immer im Blick. Ist sommers mindestens auf der Manhattan-Seite auch nachts sicher: fast Völkerwanderung === Regelmäßige Veranstaltungen === * Die '''[https://www.germanparadenyc.org/ Steuben Parade]''' findet jedes Jahr am dritten Samstag im September auf der Fifth Avenue statt. Die Parade wurde 1957 von deutschstämmigen Amerikanern gegründet. == Einkaufen == New York ist die Modehauptstadt der USA und aus aller Welt kommen Menschen hierher, um einzukaufen. Es gibt eine Unmenge von Kaufhäusern, Boutiquen und Spezialgeschäften. In einigen Vierteln gibt es mehr Einkaufsmöglichkeiten, als in den meisten amerikanischen Städten, und sie wurden nur dadurch berühmt, dass sie das Ziel der Konsumenten sind. Alles, was irgendjemand jemals kaufen wollen würde, bekommt man in Manhattan: Kleidung, Computer und Zubehör, Musik, Musikinstrumente, elektronische Geräte, Kunstwerke, Sportgeräte, alle möglichen Lebensmittel und Küchenzubehör. === Shopping-Distrikte und Einkaufszentren === ==== Einkaufsmeilen ==== * Im Stadtteil [[Manhattan/Midtown|Midtown]] liegt die Einkaufsmeile '''Fifth Avenue''' mit berühmten Kaufhäusern wie ''Abercrombie & Fitch'', ''Bergdorf-Goodman'', ''FOA Schwartz'' und ''Saks Fifth Avenue''. * Die '''Madison and Lexington Avenues''' im Herzen der hyperreichen [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]]. Madison und Lexington Avenues sind das Zentrum der New Yorker Haute Couture, voll mit kleinen Läden, die sagenhaft teure Kleidung, Accessoires und Haushaltswaren für Leute anbieten, die einen Blick auf das Preisschild nicht nötig haben. Auch wenn man sich einen Einkauf dort nicht leisten kann, ist es trotzdem nett, mal durch die Läden zu schlendern. * '''Canal Street''', der beliebte Gegensatz zu den Madison und Lexington Avenues. Der Teil der Canal Street, der östlich des Broadway am Rande von [[Manhattan/Chinatown|Chinatown]] liegt, ist ein Paradies für Schnäppchenjäger und Menschen, die Plagiate von teuren Klamotten und Accessoires kaufen möchten. Wer die Freunde daheim mit einer Tasche von Louis Vuitton beeindrucken möchte, die er für 20 USD gekauft hat, der muss hierhier gehen! Man sollte auch einen Blick in die Geschäfte an der '''Mott Street''' zwischen Canal und Chatham Square werfen. <!--Alles was man an Plagiaten eigentlich nicht kaufen sollte, von CDs, DVDs, über Designertaschen-Fakes bis hin zu den beliebten I (heart) NY shirts im 5er-Pack für 10 $. Insgesamt eine wuselige und abenteuerliche Gegend mit entsprechendem Klientel. Von der Canalstreet aus lohnt es sich dann entlang des Broadways uptown zu laufen. Langsam aber sicher verliert sich das Ramschige und aus Secondhandläden (coole T-shirts) werden Boutiqen und je weiter man läuft um so kommerzieller und bekannter werden die Labels.--> * '''[[Manhattan/SoHo|SoHo]]'''. Früher eine Künstlerkolonie in einem ziemlich heruntergekommenen Teil der Stadt, ist SoHo heute ein erstklassiges Shoppingziel, besonders am Wochenende, wenn die Bürgersteige am West Broadway, in der Prince Street und am Broadway fast unpassierbar werden. * '''[[Manhattan/NoLIta|NoLIta]]'''. NoLIta (North of Little Italy), zuerst als Stadtteilspitzname verspottet, ist inzwischen so oft wiederholt worden, dass er ein offizieller Name ist. Die Gegend ist zum Synonym für Avant-Couture-Boutiquen in liebreizend verfallenen Gebäuden geworden. Einige Läden sind so eigentümlich, dass sie nicht den Anschein erwecken, irgend etwas zu verkaufen, sie sind aber ständig vollgestopft und leidenschaftlich schick. ==== Shopping Malls ==== * {{vCard | name = Rockefeller Center | type = see | wikidata = Q11277 | before = {{Stern|grün|Top-Sehenswürdigkeit}} | description = Ein berühmtes Unterhaltungs- und Einkaufszentrum, bekannt für den großen Weihnachtsbaum und das Eislaufen im Winter. }} *Manhattan Mall, Herald Square, [[Manhattan/Garment District|Garment District]] *Shops at Columbus Circle, [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] === Mode === ==== Kaufhäuser, Discounter ==== *Barneys<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Bergdorf Goodman<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Bloomingdale's<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Burlington Coat Factory<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]] *Century 21<sup>$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]] *Daffy's<sup>$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Filene's Basement<sup>$</sup>, [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Lord & Taylor<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]] *Macy's<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Garment District|Garment District]] *Saks Fifth Avenue<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] Amerikanische Kaufhäuser sind meist mehr oder weniger stark auf Kleidung, Accessoires und Kosmetik spezialisiert. Nur vereinzelt findet man auch eine Abteilung z.&nbsp;B. für Unterhaltungselektronik oder Haushaltsgeräte. Amerikaner kaufen solche Artikel meist nicht im ''department store'', sondern in einschlägigen Fachkaufhäusern ein. ==== Einzelne Marken ==== *Abercrombie & Fitch<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Aéropostale<sup>$$</sup> (Mode für Teenager), [[Manhattan/Garment District|Garment District]] *American Eagle Outfitters<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]] *Banana Republic<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Eddie Bauer<sup>$$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Benetton<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]] *Diesel<sup>$$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Christian Dior<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Gap<sup>$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *Gucci<sup>$$$</sup>, [[Manhattan/Midtown|Midtown]] *H&M<sup>$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Harlem|Harlem]] *Calvin Klein<sup>$$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]], [[Manhattan/Midtown|Midtown]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]] *Old Navy<sup>$</sup>, [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Harlem|Harlem]] === Elektronik, Kameras === * '''J&R''' (geschlossen 2016), direkt gegenüber dem Rathaus, ist höchstwahrscheinlich der Ort in der Stadt, wo man die Elektronik oder Computertechnik findet, nach der man sucht und das oftmals zu guten Preisen. Hier gibt es auch eine separate Abteilung, wo CDs verkauft werden. Ihre Kameras sind gut, nehmen in diesem Bereich jedoch hinter B&H den zweiten Platz ein. Nicht auslassen sollte man den Niedrigpreisbereich, wo Artikel zu stark reduzierten Preisen angeboten werden. * '''Adorama''', 42 W. 18th Street (zwischen den 5th und 6th Avenues). Einer der US-weit größten Anbieter von Kameras sowie Film und photographischer Ausstattung aller Art. Da im Geschäft fast ausschließlich orthodoxe Juden arbeiten, ist es samstags geschlossen, dafür aber an allen anderen Tagen der Woche geöffnet. * '''B&H''', an der 34th St. und 9th Avenue, ist der Shop, wo man alle Kameras samt Zubehör findet, die man sucht. Die Auswahl ist gut, das Personal sachkundig und sehr bemüht, beratend zur Verfügung zu stehen. Der Shop wird von chassidistischen Juden betrieben und ist Freitag abend, samstags und an allen jüdischen Feiertagen geschlossen, jedoch sonntags geöffnet. === Kunst === * '''Pearl Paint''' an der Canal Street wird von vielen Künstlern als der beste und am wenigsten überteuerte Kunsthandel angepriesen. Am besten man isst vorher im Chinatown und läuft dann westwärts zu dem Geschäft. === Bücher === Für Freunde englischsprachiger Bücher ist Manhattan ein einzigartiges Einkaufsparadies. Hier gibt es große moderne Buchkaufhäuser mit Angeboten für die ganze Familie, Universitätsbuchhandlungen, eindrucksvoll sortierte Second Hand-Buchhandlungen, kleine Stadtteilbuchläden mit sachkundiger Beratung und Spezialbuchhandlungen zu allen nur erdenklichen Fachgebieten. * {{vCard| type=library | subtype=| name=Strand Books| address=828 Broadway| directions=Ecke 12th Street, im Stadtteil East Village| phone=(212) 473-1452| mobile=| fax=| email=| url=http://www.strandbooks.com/| hours=| price=| description= Der größte Second-Hand-Buchhändler der Welt, angeblich mit Bücherregalen, in denen insgesamt 18 Meilen lange Bücherzeilen Platz haben, jedoch alle am Rande der Kapazität. Durch einen kürzlichen Umbau wurde der Raum furchtbar zugebrettert, was den Erstbesucher jedoch angesichts der Wand-zu-Wand-Gänge umso mehr erstaunen wird.}} * '''Three Lives & Company''', 154 W 10th St (bei Waverly Pl, im Stadtteil West Village). Diese mikroskopische, dennoch absolut reizvolle Buchhandlung bildet die Essenz von Greenwich Village. Mit seinem sehr fachkundigen und freundlichen Personal hat der Laden das Herz eines jeden New Yorker Büchernarren erobern können. Wenn die Leute über das Wesen der lokalen Buchhändler diskutieren, ist es Three Lives, was sie meinen. *Die Buchhandelskette [http://www.barnesandnoble.com/ '''Barnes & Noble'''] hat Niederlassungen in den Stadtteilen [[Manhattan/TriBeCa|TriBeCa]] (97 Warren St), [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]], [[Manhattan/East Village|East Village]] (4 Astor Place) und am [[Manhattan/Chelsea|Union Square]] (33 E 17th St). Adressen von Buchhandlungen findet man auf Webseiten wie: *[https://www.ny.com/shopping/bookstores/ ny.com] *[http://www.nyc.com/new-york-city/Book_Stores.aspx nyc.com] === Lebensmittel === Einige der besten Gourmet-Supermärkte liegen im Stadtteil [[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]], darunter z.&nbsp;B. ''Zabar's''. * '''Kalustyan's''', 27 St. und Lexington, besitzt die größte Spanne an mittelasiatischen, südasiatischen und mediterranen Lebensmitteln in Manhattan. Nicht auslassen sollte man das zweite Geschoss, wo man die fabelhaften ''Mujadara''-Sandwiches essen kann. * '''Hong Kong Supermarket''', Pike St. und East Broadway, ist der größte chinesische Supermarkt. Reisende, die mit der chinesischen Küche nicht vertraut sind, wird es faszinieren, und die, die sie kennen, werden sich an der Auswahl und der Preisgestaltung gleichsam erfreuen können. == Küche == Wer sich in Manhattan Fastfood antut, ist selbst schuld. Nirgendwo sonst im amerikanischen Osten gibt es so viele interessante Restaurants wie in Manhattan. Alle Preisklassen sind vertreten. Wer sparen muss, sollte sich eher an ethnischen Küchen (z.&nbsp;B. der vietnamesischen) als an den internationalen Fastfoodketten orientieren. Kennenlernen sollte man jedoch auch die lokalen Spezialitäten – wie Pastrami-Sandwiches, New York Style Bagels, New York Style Clam Chowder oder New York Style Cheese Cake –, die man zum Probieren übrigens niemals im Supermarkt, sondern nur an den besten einschlägigen Adressen kaufen sollte. Zu den berühmtesten Restaurants der Stadt gehören: * {{vCard|type=restaurant |name=21 Club |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.21club.com/web/onyc/21_club.jsp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Le Bernardin |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.le-bernardin.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Chanterelle |address=|phone=|email=|fax= |url=https://chanterellenyc.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/TriBeCa|TriBeCa]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=P. J. Clarke's |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.pjclarkes.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=The Four Seasons Restaurant |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.fourseasonsrestaurant.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Gallagher's Steak House |address=|phone=|email= |fax=|url=https://www.gallaghersnysteakhouse.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Gotham Bar & Grill |address=|phone=|email=|fax= |url=http://gothambarandgrill.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=La Grenouille |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.la-grenouille.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Jean-Georges |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.jean-georges.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Katz' Delicatessen |address=|phone=|email=|fax= |url=https://katzsdelicatessen.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Lower East Side|Lower East Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Life Café |address=|phone=|email=|fax= |url=http://lifecafe.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/East Village|East Village]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Masa |address=|phone=|email=|fax=| url=http://www.masanyc.com/#masa-takayama |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Il Mulino |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.ilmulino.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Oyster Bar & Restaurant |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.oysterbarny.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Per Se |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.thomaskeller.com/per-se |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Upper West Side|Upper West Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=The Rainbow Room |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.rainbowroom.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Russian Tea Room |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.russiantearoomnyc.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Midtown|Midtown]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Sardi's |address=|phone=|email=|fax= |url=http://www.sardis.com/htmldocs/cms/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Times Square|Times Square]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Second Avenue Deli |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.2ndavedeli.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/East Village|East Village]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Serendipity 3 |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.serendipity3.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Sylvia's Restaurant of Harlem |address=|phone= |email=|fax=|url=https://sylviasrestaurant.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Harlem|Harlem]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Tavern on the Green |address=|phone=|email=|fax= |url=http://tavernonthegreen.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=([[Manhattan/Central Park|Central Park]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Tom's Restaurant |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.tomsrestaurant.net/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Morningside Heights|Morningside Heights]])}} * {{vCard|type=restaurant |name=Union Square Café |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.unionsquarecafe.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=([[Manhattan/Chelsea|Chelsea]])}} New York ist ein Paradies für Nichtraucher. Selbst in Clubs und Bars darf nur auf der Straße geraucht werden. In Restaurants gibt es keine Raucherbereiche. :''Siehe auch:'' [[Essen und Trinken in den USA]]. == Nachtleben == Die meisten Diskotheken (''Clubs'', ''Night Clubs'') findet man in Midtown und Greenwich Village (Listen: [http://officialsite.com/index.asp?RegionId=30&CategoryID=18], [http://new-york.nightclubs.com/], [http://www.newyorkcitymetro.com/nightclubs.htm], [http://www.murphguide.com/nightclubs.htm], [http://www.mustseenewyork.com/nightclubs.html], [http://manhattan.about.com/od/restaurantsandnightlife/Manhattans_Best_Restaurants_Bars_and_Club.htm], [http://www.nyc.com/bars_clubs_music/], [http://cityguide.aol.com/newyork/bars]). == Unterkunft == :''Siehe auch:'' [[Unterkunft in den USA]]. In kaum einer anderen Stadt in den USA sind die Hotelzimmerpreise so hoch wie in Manhattan. Ein sorgfältiger Vergleich der Angebote empfiehlt sich ebenso wie frühzeitige Buchung. Viel Geld kann man oft auch sparen, wenn man über [https://www.hotwire.com/ Hotwire] oder [http://www.priceline.com/ Priceline] (''name your own price'') eine „Blindbuchung“ durchführt, bei der man den Namen des Hotels erst nach dem Buchungsabschluss erfährt. Die großen Hotelketten bieten hier ihre sonst nicht vermittelbaren Überkapazitäten zu Discount-Preisen an. Für den Kunden besteht der einzige Nachteil bei dieser Buchungsweise darin, dass er nicht mehr stornieren kann. === Günstig === Am billigsten ist die Übernachtung in der Jugendherberge (''hostel''), wo man oft die Wahl zwischen einem Platz im Schlafsaal (''dormatory'', mit 6-8 Personen belegt) oder einem Privatzimmer mit Einzelbett, Etagenbett (''bunk bed'') oder Doppelbett hat. Für Familien mit Kindern stehen in manchen Jugendherbergen auch größere Privatzimmer zur Verfügung. Duschen, Waschbecken und Toiletten befinden sich meist als Gemeinschaftseinrichtungen im Flur (''shared bath''). Oft findet man jedoch auch auch Privatzimmer mit eigenem Bad (''private bath''). Die Angebote mancher kommerzieller Billighotels unterscheiden sich von dem der Jugendherbergen nur wenig, hier gibt es meist jedoch keine Schlafsäle, sondern nur Privatzimmer. Für eine Übernachtung im Schlafsaal rechnet man 20-50 $, für ein Privatzimmer 80-120 $. Ratsam ist die Wahl eines Billigquartiers allerdings nur, wenn man wirklich verzweifelt wenig Geld zur Verfügung hat. Die meisten New Yorker Jugendherbergen und Billighotels sind das Gegenteil von anheimelnd. Unbedingt empfiehlt sich auch eine Recherche z.&nbsp;B. bei [http://www.tripadvisor.com/ www.tripadvisor.com], wo man Zimmerfotos einsehen kann, die nicht vom Hotelier, sondern von den mehr oder weniger zufriedenen Gästen aufgenommen wurden. Die Suche nach einer ganz preiswerten Unterkunft beginnt man am besten in der [[Manhattan/Upper West Side#Unterkunft|Upper West Side]], wo die Auswahl am größten ist. Viele weitere Billighotels liegen in den Stadtteilen [[Manhattan/Bowery|Bowery]], [[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]], [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]] und [[Manhattan/Harlem|Harlem]]. Vereinzelt findet man Billigunterkünfte auch am [[Manhattan/Times Square#Unterkunft|Times Square]], in [[Manhattan/East Village|East Village]], [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Murray Hill|Murray Hill]] und [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]]. Ein Billigquartier bucht man am besten direkt beim Anbieter. Eine Agentur kann dessen Preise kaum noch weiter drücken, nötigt dem Kunden aber oft ein Leistungspaket auf, in dem kein Stornorecht enthalten ist (was Kunden, die ohnehin wenig Geld haben, eventuell besonders schwer trifft). Bei einer Direktbuchung storniert man, sofern man dem Hotel 48 Stunden vor dem Bezug des Zimmers Bescheid gibt, hingegen kostenlos. === Mittel === Wer sich vor heruntergekommenen Badezimmerinstallationen ekelt und erwartet, dass Teppichboden, Mobiliar und Bettwäsche einigermaßen gut in Schuss sind, sollte für ein Hotelzimmer in Manhattan mindestens 200&#x202F;$ anlegen. Auch bei Hotels der Mittelklasse empfiehlt sich eine Recherche bei [http://www.tripadvisor.com/ www.tripadvisor.com]. In anderen Teilen der [[New York Metropolitan Area]], z.&nbsp;B. am [[Elizabeth (New Jersey)|Flughafen Newark]], wohnt man bei ähnlich hohen Zimmermieten deutlich schöner und geräumiger als in Manhattan, muss aber abwägen, ob man für den erhöhten Komfort mit umso längeren Anfahrtswegen bezahlen möchte. Wenn man über eine (Online-) Agentur bucht, empfiehlt es sich, deren Angebot zuvor mit dem Preis zu vergleichen, den das Hotel auf seiner eigenen Website nennt. Oftmals geben Agenturen denselben Preis an wie das Hotel, schlagen aber noch ihre Vermittlungsgebühr darauf und erschweren überdies ein eventuelles Storno. Viele gute Mittelklassehotels liegen in den Stadtteilen [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]], [[Manhattan/Garment District|Garment District]], [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]] und [[Manhattan/Turtle Bay|Turtle Bay]]. Vereinzelt sind Hotels der mittleren Preisklasse auch in [[Manhattan/Bowery|Bowery]], [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]], [[Manhattan/Murray Hill|Murray Hill]], [[Manhattan/Hell's Kitchen|Hell's Kitchen]], [[Manhattan/Times Square|Times Square]], [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]], [[Manhattan/Yorkville|Yorkville]] und [[Manhattan/Carnegie Hill|Carnegie Hill]] zu finden. === Gehoben === Die vornehmsten und teuersten Hotels von Manhattan, wie das Plaza Hotel und das Waldorf Astoria, liegen im Bereich [[Manhattan/Midtown|Midtown]]. In kleinerer Zahl findet man Luxushotels auch in den Stadtteilen [[Manhattan/Battery Park City|Battery Park City]], [[Manhattan/Financial District|Financial District]], [[Manhattan/SoHo|SoHo]], [[Manhattan/Murray Hill|Murray Hill]], [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]] und [[Manhattan/Upper East Side|Upper East Side]]. Wer sich ein Zimmer an einer so feinen Adresse nicht leisten kann, aber trotzdem ein bisschen Luxus erschnuppern will, wirft sich in seine beste mitgebrachte Garderobe, begibt sich in ein Nobelhotel seiner Wahl und genießt die üppigen Räumlichkeiten mit den Augen, während er an der Bar einen Kaffee trinkt. === Ungewöhnliche Hotels === * {{vCard|type=hotel |name=Carlton Arms Hotel |address=|phone= |email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Mit individuellen Wandmalereien in den Zimmern. [[Manhattan/Gramercy|Gramercy]]}} * {{vCard|type=hotel |name=Chelsea Star Motel |address=|phone=|email= |fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Mit originell gestalteten Zimmern. [[Manhattan/Chelsea|Chelsea]]}} * {{vCard|type=hotel |name=Hotel Kitano |address=|phone=|email=|fax= |url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Im japanischen Stil gestaltet und geführt. [[Manhattan/Tenderloin|Tenderloin]]}} == Lernen == In Manhattan kann man an folgenden Colleges und Universitäten studieren: === Allgemeine Colleges und Universitäten === * {{vCard|type=university |name=City University of New York (CUNY) |address=|phone=|email=|fax=|url=http://portal.cuny.edu/portal/site/cuny/index.jsp?front_door=true |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=Baruch College |address=|phone= |email=|fax= |url=https://www.baruch.cuny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Borough of Manhattan Community College |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.bmcc.cuny.edu/j2ee/index.jsp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=City College of New York |address=|phone=|email= |fax= |url=http://www1.ccny.cuny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|wikidata =Q1093910 |description=}} ** {{vCard|type=university |name=CUNY Graduate Center |address=|phone=|email= |fax= |url=http://www.gc.cuny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} ** {{vCard|type=university |name=CUNY Graduate School of Journalism |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.journalism.cuny.edu/journalism/index.html |hours=|price= |lat= |long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Hunter College |address=|phone=|email= |fax= |url=https://www.hunter.cuny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=John Jay College of Criminal Justice |address=|phone= |email=|fax=|url=https://www.jjay.cuny.edu/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Columbia University |address=|phone= |email=|fax= |url=http://www.columbia.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|wikidata =Q49088 |description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=Barnard College |address=|phone=|email= |fax= |url=https://www.barnard.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Teachers College |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.tc.columbia.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Cooper Union |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.cooper.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=The King's College |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.tkc.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Marymont Manhattan College |address=|phone= |email= |fax= |url=https://www.mmm.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=Metropolitan College of New York |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.metropolitan.edu/about/about1.php |hours=|price= |lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York University |address=|phone= |email=|fax= |url=http://www.nyu.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=New York University School of Law |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.law.nyu.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} ** {{vCard|type=university |name=Mount Sinai School of Medicine |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.mssm.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=Pace University |address=|phone= |email=|fax= |url=https://www.pace.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Rockefeller University |address=|phone= |email= |fax=|url=https://www.rockefeller.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=State University of New York (SUNY) |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.suny.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=Fashion Institute of Technology |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.fitnyc.edu/html/dynamic.html |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=SYNY State College of Optometry |address=|phone= |email=|fax=|url=https://www.sunyopt.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} === Design-, Kunst-, Musik- und Bühnenhochschulen === * {{vCard|type=university |name=The Ailey School |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.theaileyschool.edu/school_page.php?p=main&v=17 |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Tanzschule des [http://www.alvinailey.org/ Alvin Ailey Dance Theater].}} * {{vCard|type=university |name=American Musical and Dramatic Academy |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.amda.edu/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Juilliard School |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.juilliard.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Manhattan School of Music |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.msmnyc.edu/ |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=The New School |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.newschool.edu/ |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=einschließlich folgender Tochterorganisationen:}} ** {{vCard|type=university |name=Eugene Lang College |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.newschool.edu/lang/ |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Mannes College of Music |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.newschool.edu/mannes/ |hours=|price=|lat= |long=|lastedit=|description=}} ** {{vCard|type=university |name=Parsons School of Design |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.parsons.edu/ |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York School of Interior Design |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.nysid.edu/ |hours=|price=|lat= |long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Pratt Institute |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.pratt.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=School of American Ballet |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.sab.org/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=School of Visual Arts |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.schoolofvisualarts.edu/index.jsp |hours= |price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Studio Maestro |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.studio-maestro.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Weitere Spezialhochschulen === * {{vCard|type=university |name=Bank Street College of Education |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bankstreet.edu/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Midtown Manhattan Campus |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.berkeleycollege.edu/campuses/NYCampus.htm |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Boricua College |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.boricuacollege.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Globe Institute of Technology |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.globeinstitute.org/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Interboro Institute |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.interboro.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Laboratory Institute of Merchandising |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.limcollege.edu/html/index.asp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Manhattan Institute of Management |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.mimusa.org/ |hours=|price=|lat= |long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York Career Institute |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.nyci.com/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York Law School |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.nyls.edu/pages/1.asp |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York School of Urban Ministry (NYSUM) |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.nysum.org/ |hours=|price= |lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Phillips Beth Israel School of Nursing |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.futurenursebi.org/ |hours= |price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Swedish Institute of Health Sciences |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.swedishinstitute.org/ |hours= |price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Tri-State College of Acupuncture |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.tsca.edu/ |hours=|price=|lat= |long=|lastedit=|description=}} === Einzelne Institute auswärtiger Hochschulen === * {{vCard|type=university |name=Bard College |address=|phone=|email= |fax= |url=https://www.bard.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Institut für ''Globalization and International Affairs''.}} * {{vCard|type=university |name=Katherine Gibbs School |address=|phone= |email= |fax= |url=http://www.gogibbs.com/katharine-gibbs-newyork.aspx |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=New York Institute of Technology |address=|phone= |email=|fax=|url=https://www.nyit.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=Sanford-Brown Institute |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.sanford-brown.edu/sbi/index.asp |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Weill Medical College |address=|phone= |email=|fax= |url=https://www.med.cornell.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Cornell University.}} === Konfessionelle Hochschulen === * {{vCard|type=university |name=General Theological Seminary |address=|phone= |email=|fax=|url=http://www.gts.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Episcopal Church.}} * {{vCard|type=university |name=Jewish Theological Seminary of America |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.jtsa.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=university |name=Touro College |address=|phone=|email=|fax= |url=https://www.touro.edu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Union Theological Seminary |address=|phone=|email= |fax=|url=http://www.utsnyc.edu/NETCOMMUNITY/Page.aspx?&pid=408&srcid=-2 |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=university |name=Yeshiva University |address=|phone= |email= |fax= |url=http://www.yu.edu/index.asp?L |hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Einschließlich folgender Tochterorganisation: Benjamin N. Cardozo School of Law (https://www.cardozo.yu.edu/ ).}} Interessante Studienmöglichkeiten bestehen auch in den anderen ''Bouroughs'' von New York City (siehe [[New York City#Lernen|hier]]). == Sicherheit == Die Kriminalitätsrate von Manhattan und New York ist in den letzten zehn Jahren stark zurückgegangen. Tatsächlich ist New York in den letzten Jahren die sicherste Großstadt der USA gewesen. Man muss also auch mitten in der Nacht keine Angst mehr haben, durch die Straßen zu gehen, die Subway oder einen Bus zu nehmen. Natürlich darf man die üblichen Vorsichtsmaßnahmen nicht vergessen, besonders während der Ferienzeit treiben sich verstärkt Taschendiebe in der Nähe von Touristenattraktionen herum, z.&#x202F;B.&nbsp;am Times Square, 42nd Street, Macy's und überall wo Gedrängel herrscht. Um ihnen das Leben schwer zu machen, sollte man seinen Geldbeutel nie in die Gesäßtasche stecken, sondern nach vorne. Wer eine Handtasche trägt, sollte sicherstellen, dass sie richtig geschlossen ist und dicht am Körper getragen wird. Wenn man sich z.&#x202F;B.&nbsp;in ein Restaurant setzt, Wertgegenstände nicht so hinlegen, dass sie ein Dieb im Vorübergehen mitnehmen kann. == Praktische Hinweise == {{Infobox|Dampfende Gullydeckel und rumpelnde Heizungen|Einen Wolkenkratzer zu heizen ist nicht ganz einfach. Zum einen würden die Boiler sehr viel Platz benötigen, zum anderen kostet es viel Energie, das Wasser bis in die obersten Stockwerke zu pumpen. Da kam es den Architekten gerade recht, dass es unter Manhattan ein riesiges Dampfverteilungsnetz gibt, das 1882 eingerichtet wurde, weil die Stadt im Rauch der Kohleöfen zu ersticken drohte. Die meisten Heizungen in der Mid- und Downtown funktionieren auch heute noch mit Dampf, denn dieser steigt von alleine auch bis in das oberste Stockwerk. Oft macht er sich aber durch ein lautes Rumpeln der Heizkörper bemerkbar. Noch offensichtlicher sind die im Winter oft dampfenden Gullydeckel. Wird der Dampf so dicht, dass er den Verkehr behindert, so stellen die Stadtwerke orange-weiße Kamine darauf (s. Photo ganz oben). Der Dampf stammt nicht etwa aus einem Leck - das würde man sofort reparieren - sondern es ist Grundwasser, das mit den über 100&#x202F;°C heißen Rohren in Berührung kommt.}} * Nicht mitten auf dem Bürgersteig stehen bleiben. Sonst wird man umgerannt. * Ein New Yorker bleibt an einer roten Ampel nur so lange stehen, bis eine entsprechend große Lücke im Verkehr das Überqueren der Straße ermöglicht - auch wenn der Polizist an der Ecke dabei zuschaut. * New York ist in die Höhe gebaut, die Entfernungen in der Horizontalen sind überschaubar. * Taxis sind vergleichsweise günstig und wenn man zu viert ist, zahlt man nicht mehr als für eine Fahrt mit der Subway. Wichtig: Ein Taxi ist nur dann frei, wenn sein ''mittleres'' Licht angeschaltet ist. Zwei Lichter rechts und links bedeuten, dass es außer Dienst ist. * Zu versuchen, sich mit einem Kinderwagen durch Manhattan zu bewegen, ist ungefähr so schwierig wie mit einem LKW am Samstag Nachmittag durch eine deutsche Fußgängerzone zu fahren. Manhattan ist definitiv kein Ziel für eine Reise mit kleinen Kindern. * Ein „stilles Örtchen“ zu finden, kann schwierig sein. Nicht alle Restaurants oder Cafés haben eine Toilette und wenn, dann wird streng darüber gewacht, dass nur Gäste sie benutzen. Einen Versuch wert sind die Fastfood-Ketten, oft steht man hier aber erstmal einige Zeit an. Eine gute Alternative sind große Fachgeschäfte, die in den USA fast immer Kundentoiletten (''customer's bathroom'') besitzen. Besonders attraktiv ist der Toilettenbesuch in luxuriösen Kaufhäusern, weil die ''bathrooms'' – vor allem die Einrichtungen für die Damen – dort nicht nur so elegant gestaltet sind, dass man am liebsten einziehen möchte, sondern man kann sich, wenn man das Haus anschließend durch die Parfümerieabteilung verlässt, auch noch eine Gratis-Parfüm-Dusche gefallen lassen. * Wer nicht als Tourist auffallen will, der sollte sich angewöhnen, nicht ständig nach oben zu schauen, was angesichts der imposanten Bauwerke nicht leicht fällt. Aber ein Bewohner Manhattans, der dies alles gewohnt ist, schaut höchstens bis zum dritten Stockwerk! === Orientierung === In weiten Teilen Manhattans findet man sich sehr einfach zurecht, denn die Straßen sind rechtwinklig in einem Gitternetz angeordnet. Die ''Avenues'' - lange, breite Straßen - verlaufen von Nord nach Süd, wobei die 1st Avenue am östlichen Ufer Manhattans liegt, die 12th Avenue am westlichen. Die ''Streets'' dagegen verlaufen von Ost nach West, beginnend mit der 1st Street am südlichen Ende von Midtown Manhattan, kurz über der [[New_York_City/Manhattan#New_Yorker_Slang|Houston Street]] und endet mit der 220th Street am nördlichen Ende der Insel. (Achtung, es gibt eine Ausnahme: In [[Manhattan/Greenwich Village|Greenwich Village]] verlaufen die Streets nicht nach diesem Muster!) Bei Adressangaben erhalten die ''Streets'' noch den Zusatz ''West'' oder ''East'' bzw. ''W'' oder ''E''. ''West'' bedeutet westlich der ''5th Avenue'', ''East'' dementsprechend östlich davon. Beispiel: "234 W 42nd Street". Besonders bei Avenues wird auch angegeben, zwischen welchen Straßen der gesuchte Ort liegt, z.&#x202F;B.&nbsp;"787 9th Avenue (between 52nd and 53rd St.)". Auch bei ''Streets'' wird dies manchmal gemacht, wobei das ''Avenue'' oft weggelassen wird: "325 West 51st St (between Eighth and Ninth)" bedeutet zwischen ''8th'' und ''9th Avenue''. Um Entfernungen in nord-südlicher Richtung abzuschätzen, ist es praktisch zu wissen, das 20 ''Blocks'' (zwischen zwei ''Streets'' liegt ein ''Block'') genau eine Meile sind, also etwa 1,6{{nnbsp}}km. {{Panorama|bild=Skyline-New-York-City.jpg|unterschrift=Manhattan vom Empire State Building aus gesehen (360°-Panorama)|breite=3000px}} === New Yorker Slang === * '''Houston Street''' - spricht man nicht so aus wie die Sängerin Whitney Houston, sondern eher "How-ston Street". Kein Mensch weiß warum, ist aber so. * '''Bridge and Tunnel''' - so bezeichnet der Manhattaner einen Club oder eine Disko, die er hinterwäldlerisch findet. "This club is so bridge-and-tunnel" (Erklärung: Es sind viele Leute dort, die aus den anderen ''Boroughs'' über die Brücken und Tunnel nach Manhattan gekommen sind.) *'''Grid''' - Das ''Netz'', die Straßen von Manhattan. === Sonstiges === So seltsam es klingt, aber in New York ein '''Internet-Café''' zu finden, ist gar nicht so einfach. Es gibt "Office Centers", hier gibt es einen Zugang für einen horrenden Preis, allerdings hat man auch Drucker, Scanner und einen schnellen, mit professioneller Software bestückten PC. Am Times Square gibt es eine bezahlbare Möglickeit, im '''[http://www.easyeverything.com/map/nyc1.html easyInternetcafé]''' stehen hunderte PCs. Adresse: 234 W. 42nd St, Times Square, jeden Tag geöffnet von 7:00 bis 1:00 Uhr. fünf USD für vier Stunden. Eine gute Gelegenheit, kostenlos und mit sehr guter Verbindung ins Internet einzusteigen, bietet der '''Apple Store''' an der 5th Ave./Ecke 59 Street. Gleich beim südlichen Beginn des Central Parks gelegen, ist der Glaswürfel mit dem markanten Logo nicht zu übersehen. WLAN funktioniert bereits 20 Meter außerhalb des Stores. Im Laden selbst stehen unzählige Laptops, iPads, iPhones uvm. zum Testen zur Verfügung, alle mit Highspeed-Anbindung, wo man zwanglos im Internet surfen oder seine Emails bearbeiten kann. == Ausflüge == Die {{Marker | name =Circle Line Sightseeing Cruises | type =tour operator | wikidata =Q1092781 | status =top-sight}} sind ein Veranstalter, der mit Schiffen ganz Manhattan umrundet, dabei 20 Brücken passiert und die vom ''East River'', ''Harlem River'' und ''Hudson River'' aus sichtbare Skyline der Stadt erläutert. Das Schiff fährt auch anfangs in die Nähe der [[Freiheitsstatue]], hält dort an und kehrt nach 2:30 Stunden (kürzere Touren sind möglich) und 56&#x202F;km Strecke zurück zur Pier 83 an der ''W 43rd Street'' zurück. == Literatur == * Ralf Johnen/Manfred Braunger, ''DUMONT Reise-Handbuch Reiseführer: Der Osten'', MairDumont, 2025, S. 178 ff.; {{ISBN|978-3616035475}}. == Weblinks == *[https://www.manhattanbp.nyc.gov/ Offizielle Seite] *[http://home.nyc.rr.com/jkn/nysonglines/ New York Songlines] Virtual Walking Tours of Manhattan Streets *[http://www.thecityreview.com/home.htm The City Review] Architektur, Museen, Veranstaltungen *[https://www.nyc-architecture.com/ www.nyc-architecture.com] Tom Fletcher's New York Architecture Images and Notes *[https://www.manhattanusersguide.com/ Charlie Suisman's MUG] Manhattan User's Guide.com *[http://www.epicharmus.com/masterpiece/ The Masterpiece Next Door] Architektur-Blog == Einzelnachweise == <references /> {{GeoData| lat= 40.76667| long= -73.98333| radius= }} {{IstInKat|New York City|Manhattan}} {{class-4}} {{Navigation NYC}} 0i9vvmla119z0b5dgzopoj7c6232cnc Joigny 0 11893 1794471 1603503 2026-08-05T20:03:39Z Scholless 15050 /* Küche */ gestrafft 1794471 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | TouriInfoWeb=http://www.tourisme-joigny.fr | TouriInfoTel= }} '''Joigny''' ist eine [[Frankreich|französische]] Stadt im Département [[Yonne]], im [[Burgund]]. == Hintergrund == Die Stadt gehört zum Arrondissement Auxerre und ist Verwaltungssitz des Kanton Joigny. Der Gegend ist nachweislich seit der Jungsteinzeit besiedelt. Auch die Römer siedelten hier und diese Siedlung trug den Namen Joviniacum. Die heutige Ortschaft geht aber auf die Burg zurück, die der Graf von Sens hier am Ende des 10. Jahrhunderts errichten lies. Die Stadt selber wurde im Jahre 996 gegründet. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert erweitert, aus dieser Zeit stammt das Tor St. Jean. Nach der Erweiterung wurde auch die Stadt mit einer Mauer umgeben, die schon im 13. Jahrhundert erweitert wurde, um auch das Gebiet um die Kirche St- Thibault zu umschliessen. Im Jahre 1438 fand hier ein Volksaufstand statt, bei dem der Graf Guy de la Trémoille mit Holzhämmern erschlagen wurde. Dieser Vorfall ist für den Übername der Städter verantwortlich, welche ''Maillotins'' genannt werden, von Maillat für Hammer. Der Brand von 1530 legte die Burg und fast die gesamte Stadt in Schutt und Asche. An Stelle der Burg wurde im 16. Jahrhundert ein Schloss errichtet. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === Der nächste Verkehrsflughafen ist {{marker|type=airport|name=Paris-Orly|wikidata=Q223416|show=none}}. Der örtliche {{marker|type=airport|name=Flugplatz Joigny|wikidata=Q2875488}} dient der Allgemeinen Luftfahrt. === Mit der Bahn === Am {{marker|type=train|name=Bahnhof Joigny|wikidata=Q3096662}} halten Regional-(TER)-Züge. === Auf der Straße === === Mit dem Schiff === == Mobilität == {{Mapframe|47.98333|3.39806|zoom=14|height=300|width=300}} == Sehenswürdigkeiten == * {{vCard|type=gate |name=Port St-Jean |wikidata=Q22966044|address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Das Tor der mittelalterlichen Burg, dessen besterhaltene Rest es ist. Die Burg war ja zu der damaligen Zeit die Grafenresidenz.}} * {{vCard|type=gate |name=Port du Bois |wikidata=Q22966043|address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Mit ihren beiden Rundtürmen gehörte zur im 13. Jahrhundert errichteten Teil der Stadtmauer.}} * {{vCard|type=château |name=Château Gondi |wikidata=Q22966029|address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Das Renaissanceschloss wurde 1569 fertig gestellt. Die Architektur hält sich an das Architekturtraktat des Italieners Sebastiano Serlio und dessen Schossbau, den er in Anacy-le-Fanc errichtete.}} * {{vCard | type = church | name = Kirche Saint-Thibault | wikidata = Q3584565 | description = }} * {{vCard | type = church | name = Kirche Saint-Jean | wikidata = Q3582089 | name-local = église Saint-Jean de Joigny | description = }} * Es sind einige sehenswerte alte Fachwerkhäuser aus dem 16. Jahrhundert erhalten geblieben, darunter das {{marker|type=house|name=Maison du Bailli|wikidata=Q22966039}}. Um den Ort befindet sich das Weinanbaugebiet Bourgogne (Côte Saint-Jacques). == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == <!--evtl. unterteilen in günstig, mittel und gehoben--> <!--== Lernen == == Arbeiten == == Sicherheit ==--> == Gesundheit == == Praktische Hinweise == * {{vCard|type=tourist information|name=Office de Tourisme de Joigny |address=4, Quai Henri Ragobert, F-89302 JOIGNY Cedex |phone=+33 (0)3 86 62 11 05 |email=ot.joigny@wanadoo.fr |fax=+33 03 86 91 76 38 |url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle_Webseite}} {{stub}} {{GeoData| lat= 47.98333| long= 3.39806| radius= }} {{IstInKat|Yonne}} b8c1mvoj5b84npx2gyqznyl2z6xahz4 1794472 1794471 2026-08-05T20:03:58Z Scholless 15050 /* Unterkunft */ gestrafft 1794472 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | TouriInfoWeb=http://www.tourisme-joigny.fr | TouriInfoTel= }} '''Joigny''' ist eine [[Frankreich|französische]] Stadt im Département [[Yonne]], im [[Burgund]]. == Hintergrund == Die Stadt gehört zum Arrondissement Auxerre und ist Verwaltungssitz des Kanton Joigny. Der Gegend ist nachweislich seit der Jungsteinzeit besiedelt. Auch die Römer siedelten hier und diese Siedlung trug den Namen Joviniacum. Die heutige Ortschaft geht aber auf die Burg zurück, die der Graf von Sens hier am Ende des 10. Jahrhunderts errichten lies. Die Stadt selber wurde im Jahre 996 gegründet. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert erweitert, aus dieser Zeit stammt das Tor St. Jean. Nach der Erweiterung wurde auch die Stadt mit einer Mauer umgeben, die schon im 13. Jahrhundert erweitert wurde, um auch das Gebiet um die Kirche St- Thibault zu umschliessen. Im Jahre 1438 fand hier ein Volksaufstand statt, bei dem der Graf Guy de la Trémoille mit Holzhämmern erschlagen wurde. Dieser Vorfall ist für den Übername der Städter verantwortlich, welche ''Maillotins'' genannt werden, von Maillat für Hammer. Der Brand von 1530 legte die Burg und fast die gesamte Stadt in Schutt und Asche. An Stelle der Burg wurde im 16. Jahrhundert ein Schloss errichtet. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === Der nächste Verkehrsflughafen ist {{marker|type=airport|name=Paris-Orly|wikidata=Q223416|show=none}}. Der örtliche {{marker|type=airport|name=Flugplatz Joigny|wikidata=Q2875488}} dient der Allgemeinen Luftfahrt. === Mit der Bahn === Am {{marker|type=train|name=Bahnhof Joigny|wikidata=Q3096662}} halten Regional-(TER)-Züge. === Auf der Straße === === Mit dem Schiff === == Mobilität == {{Mapframe|47.98333|3.39806|zoom=14|height=300|width=300}} == Sehenswürdigkeiten == * {{vCard|type=gate |name=Port St-Jean |wikidata=Q22966044|address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Das Tor der mittelalterlichen Burg, dessen besterhaltene Rest es ist. Die Burg war ja zu der damaligen Zeit die Grafenresidenz.}} * {{vCard|type=gate |name=Port du Bois |wikidata=Q22966043|address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Mit ihren beiden Rundtürmen gehörte zur im 13. Jahrhundert errichteten Teil der Stadtmauer.}} * {{vCard|type=château |name=Château Gondi |wikidata=Q22966029|address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Das Renaissanceschloss wurde 1569 fertig gestellt. Die Architektur hält sich an das Architekturtraktat des Italieners Sebastiano Serlio und dessen Schossbau, den er in Anacy-le-Fanc errichtete.}} * {{vCard | type = church | name = Kirche Saint-Thibault | wikidata = Q3584565 | description = }} * {{vCard | type = church | name = Kirche Saint-Jean | wikidata = Q3582089 | name-local = église Saint-Jean de Joigny | description = }} * Es sind einige sehenswerte alte Fachwerkhäuser aus dem 16. Jahrhundert erhalten geblieben, darunter das {{marker|type=house|name=Maison du Bailli|wikidata=Q22966039}}. Um den Ort befindet sich das Weinanbaugebiet Bourgogne (Côte Saint-Jacques). == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == == Gesundheit == == Praktische Hinweise == * {{vCard|type=tourist information|name=Office de Tourisme de Joigny |address=4, Quai Henri Ragobert, F-89302 JOIGNY Cedex |phone=+33 (0)3 86 62 11 05 |email=ot.joigny@wanadoo.fr |fax=+33 03 86 91 76 38 |url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle_Webseite}} {{stub}} {{GeoData| lat= 47.98333| long= 3.39806| radius= }} {{IstInKat|Yonne}} 8vwogdnswtyl3dy847sajgowzzky0yh Hart im Zillertal 0 16058 1794430 1794339 2026-08-05T14:25:16Z Eduard47 17518 /* Aktivitäten */ aktualisiert 1794430 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | TouriInfoWeb= [https://www.best-of-zillertal.at/region/hart/ Tourismusverband Fügen-Kaltenbach] | TouriInfoTel= +49 (0)5288 62262 }} '''Hart im Zillertal''' ist eine Gemeinde im Bezirk Schwaz in Tirol (Österreich). Der Name Hart ist vom Althochdeutschen abgeleitet und bedeutet so viel wie „durch Rodung gelichteter Wald“. Dennoch sind heute mehr als vierzig Prozent bewaldet, ein Drittel sind Almen und beinahe zwanzig Prozent sind landwirtschaftliche Nutzfläche. == Hintergrund == {{Mapframe|47.35|11.87333}} Die Gemeinde '''Hart im Zillertal''' besteht aus dem Kirchdorf Hart, den verstreut liegenden Bergbauernhöfen von Holdernach, dem Ortsteil Hartberg und den im Tal gelegenen Weilern Niederhart, Helfenstein, Haselbach und Kohlstatt. Als ''mons Hardarius'' wird der Harterberg um 1140 urkundlich erstmals erwähnt. Auch die Ortsnamen Holdernach und Helfenstein deuten auf bayrische Besiedlung im 8. Jahrhundert hin. Der südlich gelegene Ortsteil Kohlstatt erlangte um 1700 eine Bedeutung, als hier das auf dem Ziller getriftete Holz zu Holzkohle verarbeitet wurde. Bei den kriegerischen Ereignissen während des Aufstandes der Tiroler gegen die bayerische Herrschaft blieb Hart 1809 vor Zerstörungen weitgehend verschont. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard | name = Flughafen Innsbruck | type = airport | wikidata = Q694434 | description = Der Flughafen Innsbruck ist der nächstgelegene Flughafen mit internationalen Verbindungen. }} === Mit der Bahn === * {{vCard | name = Bahnhof Fügen-Hart im Zillertal ( | type = rail | wikidata = Q72834029 | description = Der Bahnhof in Fügen an der Strecke Jenbach–Mayrhofen ist der nächstgelegene Bahnhof. Von dort sind es ca.&nbsp;1,7{{nnbsp}}km zu Fuß bis nach Hart im Zillertal. }} === Auf der Straße === === Mit dem Schiff === == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == * {{vCard | name = Pfarrkirche zum Hl. Bartholomäus | comment = röm.-kath | type = monument, church | wikidata = Q20754103 | url = https://www.pfarrenstummhart.com/ueber-die-pfarren/unsere-kirchen }} == Aktivitäten == * {{vCard|name=Harter Aufest |type=festival | url = https://www.best-of-zillertal.at/events/veranstaltungen/ZIL/edc9955e-450e-4bd5-833e-268c74345d4b/24--harter-aufest | lat = 47.3465 | long = 11.8635 |hours=nächster Termin: 6.-8.8.2026|description=Ein großes Open Air Fest mit Rockmusik findet jedes Jahr Mitte August statt.}} == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == == Sicherheit == == Gesundheit == == Praktische Hinweise == * {{vCard | name = Tourismusverband Fügen-Kaltenbach im Zillertal | type = tourist information | url = https://www.best-of-zillertal.at/region/hart/ | address = Hauptstraße 54, 6263 Fügen | lat = 47.34778 | long = 11.84932 | phone = +43 (0)5288 62262 | email = info@best-of-zillertal.at | facebook = Best.of.Zillertal | instagram = best_of_zillertal | youtube = UCM9XVM4OIk7n3CTyvf_XCJA }} == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle Webseite}} {{stub}} {{GeoData| lat= 47.35| long= 11.87333| radius= }} {{IstInKat|Zillertal}} mq25mj6fhqwoq4mmcrkbop51jdh46ms Gīza/ʿAgūza 0 17436 1794648 1751190 2026-08-06T09:30:30Z RolandUnger 3 /* Sehenswürdigkeiten */ +Moschee 1794648 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Namen = El-ʿAgūza '''·''' {{ar|العجوزة}} }} Der Stadtteil '''el-Aguza''' ({{arS|العجوزة|w=al-ʿAǧūza, „die Greisin“}}, auch ''Agouza'') befindet sich auf dem westlichen Nilufer nördlich des [[Gīza]]er Stadtteils [[Gīza/Doqqi|Doqqi]], zudem er manchmal hinzugerechnet wird. Der Stadtteil wird im Norden von der 26th July St., im Westen von der Gameat el Dowal al-Arabiya St. und der El Batal Ahmed Abdel Aziz St., im Süden von der 6.-Oktober-Brücke und im Osten vom Nil begrenzt. Im Nordwesten schließt sich der Stadtteil [[Gīza/Mohandisīn und Kīt Kāt|Mohandisīn]] (Mohandiseen) an. == Hintergrund == {{Mapframe | 30.0570 | 31.2103 | zoom = 14 | width = 300 | height = 250 | name = Stadtteilplan el-ʿAgūza | type = geoline | id = Q5017774 | stroke = {{Cairo Metro|Linie = 1 }} | stroke-opacity = 1 | stroke-width = 3 | type2 = geoline | id2 = Q5017773 | stroke2 = {{Cairo Metro|Linie = 2 }} | stroke-opacity2 = 1 | stroke-width2 = 3 | type3 = geoline | id3 = Q5017776 | stroke3 = {{Cairo Metro|Linie = 3 }} | stroke-opacity3 = 1 | stroke-width3 = 3 }} Der Stadtteil wurde in den 1950er-Jahren angelegt. Man erzählt, dass in den 1940er- und 1950er-Jahren eine alte Frau (arab. ''el-'Agūza'') an der Corniche saß und Kaffee an die vorbeifahrenden Autofahrer verkaufte. Als beliebter Treffpunkt – „Ich werde bei el-'Agūza sein“ – hat sie im Stadtteilnamen überlebt. == Anreise == El-ʿAgūza ist nicht an das Metronetz angeschlossen. Weiter südlich befinden sich im Stadtviertel [[Gīza/Doqqi|ed-Doqqi]] Metrohaltestellen der {{Font color|{{Cairo Metro|Linie = 2}}|'''Linie 2'''}} und im Norden die Haltestelle {{Marker | name = Kit Kat | name-local = y | name-map = Metrostation Kit Kat | type = subway | wikidata = Q106678989 | styles = station }} der {{Font color|{{Cairo Metro|Linie = 3}}|'''Linie 3'''}}. == Sehenswürdigkeiten == === Denkmäler === [[Datei:Nagib Machfus Statue.jpg|mini|Statue von Nagib Mahfuz]] * {{vCard | name = Denkmal für Naguib Mahfouz | type = memorial | directions = Südseite des Midan Sphinx im Bereich der 26th of July St. | lat = 30.0605677 | long = 31.2082154 | image = Nagib Machfus Statue.jpg | description = Das Denkmal ist dem ägyptischen Schriftsteller [[w:Nagib Mahfuz|Nagib Mahfuz]] (1911–2006) gewidmet, der 1988 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde. }} === Moscheen === * {{vCard | name = Nil-Moschee | alt = ehemals el-ʿAgūza-Moschee | name-local = مسجد النيل، جامع العجوزة | type = mosque | lat = 30.04538 | long = 31.21814 | description = Die Moschee wurde auf Wunsch des einstigen viermaligen Premierministers {{Wikipedia | Muḥammad Scharīf Pascha | Q115486 }} (1826–1887) hin nach seinem Tod im Auftrag seiner Ehefrau Nāzlī Hānim „der Alten“ auf seinem Grundstück in unmittelbarer Nähe zum Nil errichtet. Sie besitzt ein Minarett und ein prächtig gestaltetes Eingangsportal. }} == Aktivitäten == === Theater === * {{vCard | name = Ägyptischer Nationalzirkus | name-local = السيرك القومي | name-latin = as-Sīrk al-qaumī | type = circus | address = El Nil St., Agouza | lat = 30.0597946 | long = 31.2144059 | phone = +20 (0)2 3346 4870, (0)2 3347 0612 }} * {{vCard | name = Al-Baloon-Theater | alt= Balloon Theater | name-local = مسرح البالون | type= theater | address= Al-Baloon, El Nil St., Agouza | directions= an Kreuzung mit 26th July St. | lat= 30.0613593 | long= 31.2138641 | phone= +20 (0)2 3304 3187 | mobile = +20 (0)12 2278 1434 }} * {{vCard | name = El-Samir-Theater | name-local = مسرح السامر | name-latin = Masraḥ as-Sāmir | type = theater | lat = 30.059099 | long = 31.214269 }} * {{vCard | name = Jugendtheater | alt= Youth Theater | type = theater | address= Re'aiyat al-Shabab headquarters, Agouza }} === Kulturinstitute === * {{vCard | name= British Council | type= cultural organisation | wikidata = Q30261693 | url= https://www.britishcouncil.org.eg/en | address= 192 El Nil St., Agouza, Cairo | lat= 30.0584946 | long= 31.2147814 | phone= +20 (0)2 3300 1666 | fax= +20 (0)2 3344 3076 | email= british.council@britishcouncil.org.eg }} == Einkaufen == == Küche == === Restaurants === * {{vCard | type = restaurant | subtype = midrange | name = Flying Fish | address = 166 Nile St., Aguza | lat = 30.050787 | long = 31.216870 | phone = +20 (0)2 3336 5111, (0)2 3749 3234 | description = Fischrestaurant. }} == Nachtleben == === Clubs === * {{vCard | name= Cairo Jazz Club | type= nightclub | wikidata = Q104786130 | description = Bar mit Live-Musik. Top. }} * {{vCard | type= club | name= Judge Club | alt= Lawyers Club | address= El-Nil St., Agouza | lat= 30.0595393 | long= 31.2152749 }} == Unterkunft == === Günstig === ==== 2-Sterne-Hotels ==== * {{vCard | type= hotel | subtype= budget | name= Sheherazade Hotel | address= 182 El Nil St., Agouza | lat= 30.0569856 | long= 31.2152964 | phone= +20 (0)2 3345 4468, (0)2 3302 9634 | fax= +20 (0)2 3303 7729 | description = 2-Sterne-Hotel mit 220 Zweibettzimmern. }} * {{vCard | type= hotel | subtype= budget | name= Zayed Hotel | url= https://www.zayedhotel.com/de/ | address= 42 Abu Mahassen Shazly, Agouza | lat= 30.0573014 | long= 31.2075126 | phone= +20 (0)2 3346 3318, (0)2 3346 3319 | fax= +20 (0)2 3347 4571 | email= zayedhotel@link.net | description = 2-Sterne-Hotel mit 48 Zweibettzimmern. }} === Mittel === ==== 3-Sterne-Hotels ==== * {{vCard | type= hotel | subtype= midrange | name= Cairo Uncle Sam Hotel | address= 54 Abou el Mahasen el Shazli, Agouza | phone= +20 (0)2 3303 6827 | fax= +20 (0)2 3303 6827 | description = 3-Sterne-Hotel mit 150 Zweibettzimmern. }} * {{vCard | type= hotel | name= Mayorca Hotel | facebook = Mayorca-Hotel-Egypt-251961701520737 | address= 19 El Montaser St., Agouza | lat= 30.0566978 | long= 31.2141109 | phone= +20 (0)2 3347 6729, (0)2 3346 0097, (0)2 3302 8607 | mobile= +20 (0)10 0678 0010, (0)12 2381 7841, (0)12 2368 1470 | fax= +20 (0)2 3347 7570 | description = 3-Sterne-Hotel mit 60 zumeist Zweibettzimmern. }} === Gehoben === * {{vCard | type= hotel | subtype= budget | name= Al Nabila Hotel | address= 4 Gameat el-Dowal el-Arabiya St., Mohandesseen, 11361 Cairo | lat= 30.0588428 | long= 31.2075448 | phone= +20 (0)2 3303 0302, (0)2 3302 8468 | fax= +20 (0)2 3347 5661 | description = 4-Sterne-Hotel mit 220 zumeist Zweibettzimmern. }} {{Class-3}} {{GeoData| lat= 30.05452| long= 31.20991| radius= 1000}} {{IstIn|Gīza|Gīza (Gouvernement)}} {{SORTIERUNG:Giza/Aguza}} [[Kategorie:Giza]] [[Kategorie:Gouvernement el-Giza]] [[Kategorie:Theater in Ägypten]] mc9spdzynzfz195s1zc5fjl59vzi5vp 1794683 1794648 2026-08-06T11:08:32Z RolandUnger 3 Mapframe, Name 1794683 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Namen = El-ʿAgūza '''·''' {{ar|العجوزة}} }} Der Stadtteil '''el-Aguza''' ({{arS|العجوزة|w=al-ʿAǧūza, „die Greisin, die Alte“}}, auch ''Agouza'') befindet sich auf dem westlichen Nilufer nördlich des [[Gīza]]er Stadtteils [[Gīza/Doqqi|Doqqi]], zudem er manchmal hinzugerechnet wird. Der Stadtteil wird im Norden von der 26th July St., im Westen von der Gameat el Dowal al-Arabiya St. und der El Batal Ahmed Abdel Aziz St., im Süden von der 6.-Oktober-Brücke und im Osten vom Nil begrenzt. Im Nordwesten schließt sich der Stadtteil [[Gīza/Mohandisīn und Kīt Kāt|Mohandisīn]] (Mohandiseen) an. == Hintergrund == {{Mapframe | 30.0541 | 31.2103 | zoom = 14 | width = 300 | height = 300 | name = Stadtteilplan el-ʿAgūza | type = geomask | coord = 30.06222,31.21516; 30.06192,31.21416; 30.06081,31.20872; 30.05508,31.20373; 30.05119,31.20947; 30.05095,31.20975; 30.05035,31.21000; 30.04995,31.21019; 30.04787,31.21122; 30.04524,31.21210; 30.04676,31.21803; 30.04697,31.21887; 30.06222,31.21516 | type2 = geoline | id2 = Q5017774 | stroke2 = {{Cairo Metro|Linie = 1 }} | stroke-opacity2 = 1 | stroke-width2 = 3 | type3 = geoline | id3 = Q5017773 | stroke3 = {{Cairo Metro|Linie = 2 }} | stroke-opacity3 = 1 | stroke-width3 = 3 | type4 = geoline | id4 = Q5017776 | stroke4 = {{Cairo Metro|Linie = 3 }} | stroke-opacity4 = 1 | stroke-width4 = 3 }} === Geschichte === Der Stadtteil wurde in den 1950er-Jahren angelegt. === Herkunft des Namens === Hinter der Greisin, der Alten (arab. ''el-ʿAgūza''), verbirgt sich eine sehr reale Persönlichkeit: Nāzlī Hānim (um 1833–1920). Sie war Tochter des französisch-ägyptischen Offiziers {{Wikipedia | Suleimān Pascha el-Faransāwī | Q745216 }} (Joseph Anthelme Sève, 1788–1860) und seiner griechischen Ehefrau Maria „Maryam“ Hānim und hatte noch drei Geschwister. Sie heiratete {{Wikipedia | Muḥammad Scharīf Pascha | Q115486 }} (1826–1887), der viermal als ägyptischer Premierminister wirkte und als Begründer des modernen parlamentarischen Verfassungssystems in Ägypten gilt. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor, von denen zwei frühzeitig starben. Die bekannteste Tochter, Taufīqa Scharīf, war Mutter der ägyptischen Königin {{Wikipedia | Nāzlī Ṣabrī | Q2084815 }} (1894–1978), der Ehefrau des Königs {{Wikipedia | Fuʾād I. | Q311839 }} (1868–1936), die wiederum den Kronfolger {{Wikipedia | Fārūq | Q213001 }} (1920–1965) gebar.<ref name="nazli" /> Nach dem Tod ihres Ehemanns Muḥammad Scharīf Pascha ließ sie auf dessen Wunsch hin eine Moschee auf seinem Grundstück in der Nähe des Nilufers errichten. Da sie selbst sehr alt, um 87 Jahre, geworden war, wurden sowohl diese Moschee (später Nil-Moschee) als auch deren Umgebung ''el-ʿAgūza'' genannt. Sie wurde an der Seite ihres Ehemanns in seinem {{Marker | name = Kuppelgrab | name-map = Grab des Muḥammad Scharīf Pascha | type = tomb | lat = 30.01670 | long = 31.25614 | styles = normal }} in der [[Kairo/Südliche Totenstadt|Südlichen Totenstadt]] an der Ostseite der Saiyida-Nafīsa St. bestattet.<ref name="nazli" /> Es gibt auch die volkstümliche Erzählung, wonach in den 1940er- und 1950er-Jahren eine alte Frau an der Corniche saß und Kaffee an die vorbeifahrenden Autofahrer verkaufte. Als beliebter Treffpunkt – „Ich werde bei el-ʿAgūza sein“ – diente ebenfalls diese Ortsbezeichnung. == Anreise == El-ʿAgūza ist nicht an das Metronetz angeschlossen. Weiter südlich befinden sich im Stadtviertel [[Gīza/Doqqi|ed-Doqqi]] Metrohaltestellen der {{Font color|{{Cairo Metro|Linie = 2}}|'''Linie 2'''}} und im Norden und Nordwesten die Haltestellen {{Marker | name = Kit Kat | name-local = y | name-map = Metrostation Kit Kat | type = subway | wikidata = Q106678989 | styles = station }} der {{Font color|{{Cairo Metro|Linie = 3}}|'''Linie 3'''}}, {{Marker | name = El-Tawfikia | name-local = y | name-map = Metrostation El Tawfikia | type = subway | wikidata = Q106678995 | styles = station }}, {{Marker | name = Wadi El Nile | name-local = y | name-map = Metrostation Wadi El Nile | type = subway | wikidata = Q106678996 | styles = station }} und {{Marker | name = Gamaat El Dowal | name-local = y | name-map = Metrostation Gamaat El Dowal | type = subway | wikidata = Q106678997 | styles = station }} == Sehenswürdigkeiten == === Denkmäler === [[Datei:Nagib Machfus Statue.jpg|mini|Statue von Nagib Mahfuz]] * {{vCard | name = Denkmal für Naguib Mahfouz | type = memorial | directions = Südseite des Midan Sphinx im Bereich der 26th of July St. | lat = 30.0605677 | long = 31.2082154 | image = Nagib Machfus Statue.jpg | description = Das Denkmal ist dem ägyptischen Schriftsteller [[w:Nagib Mahfuz|Nagib Mahfuz]] (1911–2006) gewidmet, der 1988 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde. }} === Moscheen === * {{vCard | name = Nil-Moschee | alt = ehemals el-ʿAgūza-Moschee | name-local = مسجد النيل، جامع العجوزة | type = mosque | lat = 30.04538 | long = 31.21814 | description = Die heutzutage schon im Wohnviertel [[Gīza/Doqqi|ed-Doqqi]] gelegene Moschee wurde auf Wunsch des einstigen viermaligen Premierministers {{Wikipedia | Muḥammad Scharīf Pascha | Q115486 }} (1826–1887) hin nach seinem Tod im Auftrag seiner Ehefrau Nāzlī Hānim „der Alten“ auf seinem Grundstück in unmittelbarer Nähe zum Nil errichtet. Sie besitzt ein Minarett und ein prächtig gestaltetes Eingangsportal. }} == Aktivitäten == === Theater === * {{vCard | name = Ägyptischer Nationalzirkus | name-local = السيرك القومي | name-latin = as-Sīrk al-qaumī | type = circus | address = El Nil St., Agouza | lat = 30.0597946 | long = 31.2144059 | phone = +20 (0)2 3346 4870, (0)2 3347 0612 }} * {{vCard | name = Al-Baloon-Theater | alt= Balloon Theater | name-local = مسرح البالون | type= theater | address= Al-Baloon, El Nil St., Agouza | directions= an Kreuzung mit 26th July St. | lat= 30.0613593 | long= 31.2138641 | phone= +20 (0)2 3304 3187 | mobile = +20 (0)12 2278 1434 }} * {{vCard | name = El-Samir-Theater | name-local = مسرح السامر | name-latin = Masraḥ as-Sāmir | type = theater | lat = 30.059099 | long = 31.214269 }} * {{vCard | name = Jugendtheater | alt= Youth Theater | type = theater | address= Re'aiyat al-Shabab headquarters, Agouza }} === Kulturinstitute === * {{vCard | name= British Council | type= cultural organisation | wikidata = Q30261693 | url= https://www.britishcouncil.org.eg/en | address= 192 El Nil St., Agouza, Cairo | lat= 30.0584946 | long= 31.2147814 | phone= +20 (0)2 3300 1666 | fax= +20 (0)2 3344 3076 | email= british.council@britishcouncil.org.eg }} == Einkaufen == == Küche == === Restaurants === * {{vCard | type = restaurant | subtype = midrange | name = Flying Fish | address = 166 Nile St., Aguza | lat = 30.050787 | long = 31.216870 | phone = +20 (0)2 3336 5111, (0)2 3749 3234 | description = Fischrestaurant. }} == Nachtleben == === Clubs === * {{vCard | name= Cairo Jazz Club | type= nightclub | wikidata = Q104786130 | description = Bar mit Live-Musik. Top. }} * {{vCard | type= club | name= Judge Club | alt= Lawyers Club | address= El-Nil St., Agouza | lat= 30.0595393 | long= 31.2152749 }} == Unterkunft == === Günstig === ==== 2-Sterne-Hotels ==== * {{vCard | type= hotel | subtype= budget | name= Sheherazade Hotel | address= 182 El Nil St., Agouza | lat= 30.0569856 | long= 31.2152964 | phone= +20 (0)2 3345 4468, (0)2 3302 9634 | fax= +20 (0)2 3303 7729 | description = 2-Sterne-Hotel mit 220 Zweibettzimmern. }} * {{vCard | type= hotel | subtype= budget | name= Zayed Hotel | url= https://www.zayedhotel.com/de/ | address= 42 Abu Mahassen Shazly, Agouza | lat= 30.0573014 | long= 31.2075126 | phone= +20 (0)2 3346 3318, (0)2 3346 3319 | fax= +20 (0)2 3347 4571 | email= zayedhotel@link.net | description = 2-Sterne-Hotel mit 48 Zweibettzimmern. }} === Mittel === ==== 3-Sterne-Hotels ==== * {{vCard | type= hotel | subtype= midrange | name= Cairo Uncle Sam Hotel | address= 54 Abou el Mahasen el Shazli, Agouza | phone= +20 (0)2 3303 6827 | fax= +20 (0)2 3303 6827 | description = 3-Sterne-Hotel mit 150 Zweibettzimmern. }} * {{vCard | type= hotel | name= Mayorca Hotel | facebook = Mayorca-Hotel-Egypt-251961701520737 | address= 19 El Montaser St., Agouza | lat= 30.0566978 | long= 31.2141109 | phone= +20 (0)2 3347 6729, (0)2 3346 0097, (0)2 3302 8607 | mobile= +20 (0)10 0678 0010, (0)12 2381 7841, (0)12 2368 1470 | fax= +20 (0)2 3347 7570 | description = 3-Sterne-Hotel mit 60 zumeist Zweibettzimmern. }} === Gehoben === * {{vCard | type= hotel | subtype= budget | name= Al Nabila Hotel | address= 4 Gameat el-Dowal el-Arabiya St., Mohandesseen, 11361 Cairo | lat= 30.0588428 | long= 31.2075448 | phone= +20 (0)2 3303 0302, (0)2 3302 8468 | fax= +20 (0)2 3347 5661 | description = 4-Sterne-Hotel mit 220 zumeist Zweibettzimmern. }} == Einzelnachweise == <references> * <ref name="nazli">{{Buch | Autor = aṣ-Ṣādiq, Muṣṭafā Muḥammad | Titel = Kunūz Maqābir Miṣr : ʿAǧāʾib al-ʾUmūr fī Šawāhid al-Qubūr | Ort = Cairo | Verlag = Diwan Publishing | Jahr = 2024 | ISBN = 978-977-87193-2-1 | Sprache = ar }}</ref> </references> {{Class-3}} {{GeoData| lat= 30.05452 | long= 31.20991 | zoom = 14 }} {{IstIn|Gīza|Gīza (Gouvernement)}} {{SORTIERUNG:Giza/Aguza}} [[Kategorie:Giza]] [[Kategorie:Gouvernement el-Giza]] [[Kategorie:Theater in Ägypten]] pne9rj0dvmbdnbnrz06wi2dtq6efdaf 1794684 1794683 2026-08-06T11:12:13Z RolandUnger 3 /* Herkunft des Namens */ 1794684 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Namen = El-ʿAgūza '''·''' {{ar|العجوزة}} }} Der Stadtteil '''el-Aguza''' ({{arS|العجوزة|w=al-ʿAǧūza, „die Greisin, die Alte“}}, auch ''Agouza'') befindet sich auf dem westlichen Nilufer nördlich des [[Gīza]]er Stadtteils [[Gīza/Doqqi|Doqqi]], zudem er manchmal hinzugerechnet wird. Der Stadtteil wird im Norden von der 26th July St., im Westen von der Gameat el Dowal al-Arabiya St. und der El Batal Ahmed Abdel Aziz St., im Süden von der 6.-Oktober-Brücke und im Osten vom Nil begrenzt. Im Nordwesten schließt sich der Stadtteil [[Gīza/Mohandisīn und Kīt Kāt|Mohandisīn]] (Mohandiseen) an. == Hintergrund == {{Mapframe | 30.0541 | 31.2103 | zoom = 14 | width = 300 | height = 300 | name = Stadtteilplan el-ʿAgūza | type = geomask | coord = 30.06222,31.21516; 30.06192,31.21416; 30.06081,31.20872; 30.05508,31.20373; 30.05119,31.20947; 30.05095,31.20975; 30.05035,31.21000; 30.04995,31.21019; 30.04787,31.21122; 30.04524,31.21210; 30.04676,31.21803; 30.04697,31.21887; 30.06222,31.21516 | type2 = geoline | id2 = Q5017774 | stroke2 = {{Cairo Metro|Linie = 1 }} | stroke-opacity2 = 1 | stroke-width2 = 3 | type3 = geoline | id3 = Q5017773 | stroke3 = {{Cairo Metro|Linie = 2 }} | stroke-opacity3 = 1 | stroke-width3 = 3 | type4 = geoline | id4 = Q5017776 | stroke4 = {{Cairo Metro|Linie = 3 }} | stroke-opacity4 = 1 | stroke-width4 = 3 }} === Geschichte === Der Stadtteil wurde in den 1950er-Jahren angelegt. === Herkunft des Namens === Hinter der Greisin, der Alten (arab. ''el-ʿAgūza''), verbirgt sich eine sehr reale Persönlichkeit: Nāzlī Hānim (um 1833–1920). Sie war Tochter des französisch-ägyptischen Offiziers {{Wikipedia | Suleimān Pascha el-Faransāwī | Q745216 }} (Joseph Anthelme Sève, 1788–1860) und seiner griechischen Ehefrau Maria „Maryam“ Hānim und hatte noch drei Geschwister. Sie heiratete {{Wikipedia | Muḥammad Scharīf Pascha | Q115486 }} (1826–1887), der viermal als ägyptischer Premierminister wirkte und als Begründer des modernen parlamentarischen Verfassungssystems in Ägypten gilt. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor, von denen zwei frühzeitig starben. Die bekannteste Tochter, Taufīqa Scharīf, war Mutter der ägyptischen Königin {{Wikipedia | Nāzlī Ṣabrī | Q2084815 }} (1894–1978), der Ehefrau des Königs {{Wikipedia | Fuʾād I. | Q311839 }} (1868–1936), die wiederum den Kronfolger {{Wikipedia | Fārūq | Q213001 }} (1920–1965) gebar.<ref name="nazli" /> Nach dem Tod ihres Ehemanns Muḥammad Scharīf Pascha ließ sie auf dessen Wunsch hin eine Moschee auf seinem Grundstück in der Nähe des Nilufers errichten. Da sie selbst sehr alt, um 87 Jahre, geworden war, wurden sowohl diese Moschee (später Nil-Moschee) als auch deren Umgebung ''el-ʿAgūza'' genannt. Sie wurde im {{Marker | name = Kuppelgrab | name-map = Grab des Muḥammad Scharīf Pascha | type = tomb | lat = 30.01670 | long = 31.25614 | styles = normal }} ihres Ehemanns in der [[Kairo/Südliche Totenstadt|Südlichen Totenstadt]] an der Ostseite der Saiyida-Nafīsa St. bestattet.<ref name="nazli" /> Es gibt auch die volkstümliche Erzählung, wonach in den 1940er- und 1950er-Jahren eine alte Frau an der Corniche saß und Kaffee an die vorbeifahrenden Autofahrer verkaufte. Als beliebter Treffpunkt – „Ich werde bei el-ʿAgūza sein“ – diente ebenfalls diese Ortsbezeichnung. == Anreise == El-ʿAgūza ist nicht an das Metronetz angeschlossen. Weiter südlich befinden sich im Stadtviertel [[Gīza/Doqqi|ed-Doqqi]] Metrohaltestellen der {{Font color|{{Cairo Metro|Linie = 2}}|'''Linie 2'''}} und im Norden und Nordwesten die Haltestellen {{Marker | name = Kit Kat | name-local = y | name-map = Metrostation Kit Kat | type = subway | wikidata = Q106678989 | styles = station }} der {{Font color|{{Cairo Metro|Linie = 3}}|'''Linie 3'''}}, {{Marker | name = El-Tawfikia | name-local = y | name-map = Metrostation El Tawfikia | type = subway | wikidata = Q106678995 | styles = station }}, {{Marker | name = Wadi El Nile | name-local = y | name-map = Metrostation Wadi El Nile | type = subway | wikidata = Q106678996 | styles = station }} und {{Marker | name = Gamaat El Dowal | name-local = y | name-map = Metrostation Gamaat El Dowal | type = subway | wikidata = Q106678997 | styles = station }} == Sehenswürdigkeiten == === Denkmäler === [[Datei:Nagib Machfus Statue.jpg|mini|Statue von Nagib Mahfuz]] * {{vCard | name = Denkmal für Naguib Mahfouz | type = memorial | directions = Südseite des Midan Sphinx im Bereich der 26th of July St. | lat = 30.0605677 | long = 31.2082154 | image = Nagib Machfus Statue.jpg | description = Das Denkmal ist dem ägyptischen Schriftsteller [[w:Nagib Mahfuz|Nagib Mahfuz]] (1911–2006) gewidmet, der 1988 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde. }} === Moscheen === * {{vCard | name = Nil-Moschee | alt = ehemals el-ʿAgūza-Moschee | name-local = مسجد النيل، جامع العجوزة | type = mosque | lat = 30.04538 | long = 31.21814 | description = Die heutzutage schon im Wohnviertel [[Gīza/Doqqi|ed-Doqqi]] gelegene Moschee wurde auf Wunsch des einstigen viermaligen Premierministers {{Wikipedia | Muḥammad Scharīf Pascha | Q115486 }} (1826–1887) hin nach seinem Tod im Auftrag seiner Ehefrau Nāzlī Hānim „der Alten“ auf seinem Grundstück in unmittelbarer Nähe zum Nil errichtet. Sie besitzt ein Minarett und ein prächtig gestaltetes Eingangsportal. }} == Aktivitäten == === Theater === * {{vCard | name = Ägyptischer Nationalzirkus | name-local = السيرك القومي | name-latin = as-Sīrk al-qaumī | type = circus | address = El Nil St., Agouza | lat = 30.0597946 | long = 31.2144059 | phone = +20 (0)2 3346 4870, (0)2 3347 0612 }} * {{vCard | name = Al-Baloon-Theater | alt= Balloon Theater | name-local = مسرح البالون | type= theater | address= Al-Baloon, El Nil St., Agouza | directions= an Kreuzung mit 26th July St. | lat= 30.0613593 | long= 31.2138641 | phone= +20 (0)2 3304 3187 | mobile = +20 (0)12 2278 1434 }} * {{vCard | name = El-Samir-Theater | name-local = مسرح السامر | name-latin = Masraḥ as-Sāmir | type = theater | lat = 30.059099 | long = 31.214269 }} * {{vCard | name = Jugendtheater | alt= Youth Theater | type = theater | address= Re'aiyat al-Shabab headquarters, Agouza }} === Kulturinstitute === * {{vCard | name= British Council | type= cultural organisation | wikidata = Q30261693 | url= https://www.britishcouncil.org.eg/en | address= 192 El Nil St., Agouza, Cairo | lat= 30.0584946 | long= 31.2147814 | phone= +20 (0)2 3300 1666 | fax= +20 (0)2 3344 3076 | email= british.council@britishcouncil.org.eg }} == Einkaufen == == Küche == === Restaurants === * {{vCard | type = restaurant | subtype = midrange | name = Flying Fish | address = 166 Nile St., Aguza | lat = 30.050787 | long = 31.216870 | phone = +20 (0)2 3336 5111, (0)2 3749 3234 | description = Fischrestaurant. }} == Nachtleben == === Clubs === * {{vCard | name= Cairo Jazz Club | type= nightclub | wikidata = Q104786130 | description = Bar mit Live-Musik. Top. }} * {{vCard | type= club | name= Judge Club | alt= Lawyers Club | address= El-Nil St., Agouza | lat= 30.0595393 | long= 31.2152749 }} == Unterkunft == === Günstig === ==== 2-Sterne-Hotels ==== * {{vCard | type= hotel | subtype= budget | name= Sheherazade Hotel | address= 182 El Nil St., Agouza | lat= 30.0569856 | long= 31.2152964 | phone= +20 (0)2 3345 4468, (0)2 3302 9634 | fax= +20 (0)2 3303 7729 | description = 2-Sterne-Hotel mit 220 Zweibettzimmern. }} * {{vCard | type= hotel | subtype= budget | name= Zayed Hotel | url= https://www.zayedhotel.com/de/ | address= 42 Abu Mahassen Shazly, Agouza | lat= 30.0573014 | long= 31.2075126 | phone= +20 (0)2 3346 3318, (0)2 3346 3319 | fax= +20 (0)2 3347 4571 | email= zayedhotel@link.net | description = 2-Sterne-Hotel mit 48 Zweibettzimmern. }} === Mittel === ==== 3-Sterne-Hotels ==== * {{vCard | type= hotel | subtype= midrange | name= Cairo Uncle Sam Hotel | address= 54 Abou el Mahasen el Shazli, Agouza | phone= +20 (0)2 3303 6827 | fax= +20 (0)2 3303 6827 | description = 3-Sterne-Hotel mit 150 Zweibettzimmern. }} * {{vCard | type= hotel | name= Mayorca Hotel | facebook = Mayorca-Hotel-Egypt-251961701520737 | address= 19 El Montaser St., Agouza | lat= 30.0566978 | long= 31.2141109 | phone= +20 (0)2 3347 6729, (0)2 3346 0097, (0)2 3302 8607 | mobile= +20 (0)10 0678 0010, (0)12 2381 7841, (0)12 2368 1470 | fax= +20 (0)2 3347 7570 | description = 3-Sterne-Hotel mit 60 zumeist Zweibettzimmern. }} === Gehoben === * {{vCard | type= hotel | subtype= budget | name= Al Nabila Hotel | address= 4 Gameat el-Dowal el-Arabiya St., Mohandesseen, 11361 Cairo | lat= 30.0588428 | long= 31.2075448 | phone= +20 (0)2 3303 0302, (0)2 3302 8468 | fax= +20 (0)2 3347 5661 | description = 4-Sterne-Hotel mit 220 zumeist Zweibettzimmern. }} == Einzelnachweise == <references> * <ref name="nazli">{{Buch | Autor = aṣ-Ṣādiq, Muṣṭafā Muḥammad | Titel = Kunūz Maqābir Miṣr : ʿAǧāʾib al-ʾUmūr fī Šawāhid al-Qubūr | Ort = Cairo | Verlag = Diwan Publishing | Jahr = 2024 | ISBN = 978-977-87193-2-1 | Sprache = ar }}</ref> </references> {{Class-3}} {{GeoData| lat= 30.05452 | long= 31.20991 | zoom = 14 }} {{IstIn|Gīza|Gīza (Gouvernement)}} {{SORTIERUNG:Giza/Aguza}} [[Kategorie:Giza]] [[Kategorie:Gouvernement el-Giza]] [[Kategorie:Theater in Ägypten]] tg7bfp0q9j7ku2egqu0qc5hx4bkic88 Sümeg 0 18783 1794402 1794387 2026-08-05T12:24:08Z Tderflinger 54768 /* Burgen, Schlösser und Paläste */ Hinzugefügte vCard für Bischofspalast – Wichtiges Museum in Sümeg. 1794402 wikitext text/x-wiki {{quickbar Ort | auto = ja | Bild=[[Bild:Castle of Sümeg in Hungary.jpg|300px|Die Burg von Sümeg.]] | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Sümeg''' ist eine Stadt in [[Ungarn]]. == Hintergrund == {{Mapframe|46.98084|17.28483}} Urkundlich wird Sümeg erstmals 1292 erwähnt, die Burg findet bereits 1318 Erwähnung. Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === Bahnen fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === Es gibt eine Buslinie von Volanbusz an den Balaton, z.B. nach Hévíz. Tickets können im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard|type=church |name=Franziskanerkirche |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=church |name=Pfarrkirche |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. Es war die Resident der Bischöfe von Veszprém. Teile des Palastes können als Museum besichtigt werden. }} === Museen === * {{vCard|type=Exhibition |name=Ausstellungen von Sattel und Pferdegeschirr |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=museum |name=Burgmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=museum |name=Töpfermuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=museum |name=Weinmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard | name = Afrikamuseum Sümeg | alt = Sümegi afrikárium | type = museum | url = https://www.afrikarium.hu | address = Ramassetter utca 5, Sümeg | lat = 46.97836 | long = 17.27951 | description = Afrikamuseum mit Trophäen eines ungarischen Jägers in Afrika. }} * {{vCard | name = Kisfaludy Erinnerungshaus | alt = Kisfaludy Sándor szülőháza | type = museum | lat = 46.98003 | long = 17.28038 | description = Der berühmte ungarische Poet und Schriftsteller Sándor Kisfaludy wurde in diesem Haus geboren und ist dort gestorben. Heute ist es eine Erinnerungsstätte des Schriftstellers, der im 19. Jahrhundert lebte. }} === Verschiedenes === * {{vCard|type=museum |name=Freilichtmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == == Sicherheit == == Gesundheit == == Ausflüge == * Der [[Balaton]] ist etwa 26&#x202F;km nahe. * Die Städte [[Keszthely]], [[Szombathely]] oder [[Veszprém]] liegen nicht all zu weit entfernt. == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} {{class-2}}{{GeoData| lat= 46.9787| long= 17.28206| radius= }} {{IstInKat|Veszprém (Komitat)}} d9fe8wzyr2zbvinpgobpxz9wo7crvow 1794404 1794402 2026-08-05T12:26:02Z Tderflinger 54768 /* Burgen, Schlösser und Paläste */ Geänderte vCard für Bischofspalast 1794404 wikitext text/x-wiki {{quickbar Ort | auto = ja | Bild=[[Bild:Castle of Sümeg in Hungary.jpg|300px|Die Burg von Sümeg.]] | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Sümeg''' ist eine Stadt in [[Ungarn]]. == Hintergrund == {{Mapframe|46.98084|17.28483}} Urkundlich wird Sümeg erstmals 1292 erwähnt, die Burg findet bereits 1318 Erwähnung. Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === Bahnen fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === Es gibt eine Buslinie von Volanbusz an den Balaton, z.B. nach Hévíz. Tickets können im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard|type=church |name=Franziskanerkirche |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=church |name=Pfarrkirche |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. Es war die Resident der Bischöfe von Veszprém. Teile des Palastes können als Museum besichtigt werden. Das Museum beinhaltet auch eine Gemäldegalerie. }} === Museen === * {{vCard|type=Exhibition |name=Ausstellungen von Sattel und Pferdegeschirr |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=museum |name=Burgmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=museum |name=Töpfermuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=museum |name=Weinmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard | name = Afrikamuseum Sümeg | alt = Sümegi afrikárium | type = museum | url = https://www.afrikarium.hu | address = Ramassetter utca 5, Sümeg | lat = 46.97836 | long = 17.27951 | description = Afrikamuseum mit Trophäen eines ungarischen Jägers in Afrika. }} * {{vCard | name = Kisfaludy Erinnerungshaus | alt = Kisfaludy Sándor szülőháza | type = museum | lat = 46.98003 | long = 17.28038 | description = Der berühmte ungarische Poet und Schriftsteller Sándor Kisfaludy wurde in diesem Haus geboren und ist dort gestorben. Heute ist es eine Erinnerungsstätte des Schriftstellers, der im 19. Jahrhundert lebte. }} === Verschiedenes === * {{vCard|type=museum |name=Freilichtmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == == Sicherheit == == Gesundheit == == Ausflüge == * Der [[Balaton]] ist etwa 26&#x202F;km nahe. * Die Städte [[Keszthely]], [[Szombathely]] oder [[Veszprém]] liegen nicht all zu weit entfernt. == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} {{class-2}}{{GeoData| lat= 46.9787| long= 17.28206| radius= }} {{IstInKat|Veszprém (Komitat)}} 4atu18g8moqq6fnu9atvkzs9hyq27es 1794405 1794404 2026-08-05T12:28:22Z Tderflinger 54768 /* Mit dem Bus */ 1794405 wikitext text/x-wiki {{quickbar Ort | auto = ja | Bild=[[Bild:Castle of Sümeg in Hungary.jpg|300px|Die Burg von Sümeg.]] | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Sümeg''' ist eine Stadt in [[Ungarn]]. == Hintergrund == {{Mapframe|46.98084|17.28483}} Urkundlich wird Sümeg erstmals 1292 erwähnt, die Burg findet bereits 1318 Erwähnung. Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === Bahnen fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=go|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard|type=church |name=Franziskanerkirche |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=church |name=Pfarrkirche |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. Es war die Resident der Bischöfe von Veszprém. Teile des Palastes können als Museum besichtigt werden. Das Museum beinhaltet auch eine Gemäldegalerie. }} === Museen === * {{vCard|type=Exhibition |name=Ausstellungen von Sattel und Pferdegeschirr |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=museum |name=Burgmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=museum |name=Töpfermuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=museum |name=Weinmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard | name = Afrikamuseum Sümeg | alt = Sümegi afrikárium | type = museum | url = https://www.afrikarium.hu | address = Ramassetter utca 5, Sümeg | lat = 46.97836 | long = 17.27951 | description = Afrikamuseum mit Trophäen eines ungarischen Jägers in Afrika. }} * {{vCard | name = Kisfaludy Erinnerungshaus | alt = Kisfaludy Sándor szülőháza | type = museum | lat = 46.98003 | long = 17.28038 | description = Der berühmte ungarische Poet und Schriftsteller Sándor Kisfaludy wurde in diesem Haus geboren und ist dort gestorben. Heute ist es eine Erinnerungsstätte des Schriftstellers, der im 19. Jahrhundert lebte. }} === Verschiedenes === * {{vCard|type=museum |name=Freilichtmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == == Sicherheit == == Gesundheit == == Ausflüge == * Der [[Balaton]] ist etwa 26&#x202F;km nahe. * Die Städte [[Keszthely]], [[Szombathely]] oder [[Veszprém]] liegen nicht all zu weit entfernt. == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} {{class-2}}{{GeoData| lat= 46.9787| long= 17.28206| radius= }} {{IstInKat|Veszprém (Komitat)}} nvgtuzlxjopev8bmi03av3garihn1xn 1794406 1794405 2026-08-05T12:30:37Z Tderflinger 54768 /* Mit der Bahn */ 1794406 wikitext text/x-wiki {{quickbar Ort | auto = ja | Bild=[[Bild:Castle of Sümeg in Hungary.jpg|300px|Die Burg von Sümeg.]] | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Sümeg''' ist eine Stadt in [[Ungarn]]. == Hintergrund == {{Mapframe|46.98084|17.28483}} Urkundlich wird Sümeg erstmals 1292 erwähnt, die Burg findet bereits 1318 Erwähnung. Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=go|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Bahnen fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=go|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard|type=church |name=Franziskanerkirche |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=church |name=Pfarrkirche |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. Es war die Resident der Bischöfe von Veszprém. Teile des Palastes können als Museum besichtigt werden. Das Museum beinhaltet auch eine Gemäldegalerie. }} === Museen === * {{vCard|type=Exhibition |name=Ausstellungen von Sattel und Pferdegeschirr |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=museum |name=Burgmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=museum |name=Töpfermuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=museum |name=Weinmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard | name = Afrikamuseum Sümeg | alt = Sümegi afrikárium | type = museum | url = https://www.afrikarium.hu | address = Ramassetter utca 5, Sümeg | lat = 46.97836 | long = 17.27951 | description = Afrikamuseum mit Trophäen eines ungarischen Jägers in Afrika. }} * {{vCard | name = Kisfaludy Erinnerungshaus | alt = Kisfaludy Sándor szülőháza | type = museum | lat = 46.98003 | long = 17.28038 | description = Der berühmte ungarische Poet und Schriftsteller Sándor Kisfaludy wurde in diesem Haus geboren und ist dort gestorben. Heute ist es eine Erinnerungsstätte des Schriftstellers, der im 19. Jahrhundert lebte. }} === Verschiedenes === * {{vCard|type=museum |name=Freilichtmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == == Sicherheit == == Gesundheit == == Ausflüge == * Der [[Balaton]] ist etwa 26&#x202F;km nahe. * Die Städte [[Keszthely]], [[Szombathely]] oder [[Veszprém]] liegen nicht all zu weit entfernt. == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} {{class-2}}{{GeoData| lat= 46.9787| long= 17.28206| radius= }} {{IstInKat|Veszprém (Komitat)}} bbzk1pizhjm7g1hw8fvwjzka6orqi3y 1794410 1794406 2026-08-05T12:46:24Z Tderflinger 54768 /* Kirchen */ Hinzugefügte vCard für Kirche der Seligen Jungfrau Maria – Wichtige Kirche in Sümeg, die auch touristisch sehr interessant ist. 1794410 wikitext text/x-wiki {{quickbar Ort | auto = ja | Bild=[[Bild:Castle of Sümeg in Hungary.jpg|300px|Die Burg von Sümeg.]] | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Sümeg''' ist eine Stadt in [[Ungarn]]. == Hintergrund == {{Mapframe|46.98084|17.28483}} Urkundlich wird Sümeg erstmals 1292 erwähnt, die Burg findet bereits 1318 Erwähnung. Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=go|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Bahnen fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=go|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard|type=church |name=Franziskanerkirche |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=church |name=Pfarrkirche |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | type = church | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Frankziskaner. }} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. Es war die Resident der Bischöfe von Veszprém. Teile des Palastes können als Museum besichtigt werden. Das Museum beinhaltet auch eine Gemäldegalerie. }} === Museen === * {{vCard|type=Exhibition |name=Ausstellungen von Sattel und Pferdegeschirr |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=museum |name=Burgmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=museum |name=Töpfermuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=museum |name=Weinmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard | name = Afrikamuseum Sümeg | alt = Sümegi afrikárium | type = museum | url = https://www.afrikarium.hu | address = Ramassetter utca 5, Sümeg | lat = 46.97836 | long = 17.27951 | description = Afrikamuseum mit Trophäen eines ungarischen Jägers in Afrika. }} * {{vCard | name = Kisfaludy Erinnerungshaus | alt = Kisfaludy Sándor szülőháza | type = museum | lat = 46.98003 | long = 17.28038 | description = Der berühmte ungarische Poet und Schriftsteller Sándor Kisfaludy wurde in diesem Haus geboren und ist dort gestorben. Heute ist es eine Erinnerungsstätte des Schriftstellers, der im 19. Jahrhundert lebte. }} === Verschiedenes === * {{vCard|type=museum |name=Freilichtmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == == Sicherheit == == Gesundheit == == Ausflüge == * Der [[Balaton]] ist etwa 26&#x202F;km nahe. * Die Städte [[Keszthely]], [[Szombathely]] oder [[Veszprém]] liegen nicht all zu weit entfernt. == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} {{class-2}}{{GeoData| lat= 46.9787| long= 17.28206| radius= }} {{IstInKat|Veszprém (Komitat)}} 836eyhaivfxivj4x2j0f7aplkh0ncs9 1794411 1794410 2026-08-05T12:46:39Z Tderflinger 54768 /* Kirchen */ Geänderte vCard für Kirche der Seligen Jungfrau Maria 1794411 wikitext text/x-wiki {{quickbar Ort | auto = ja | Bild=[[Bild:Castle of Sümeg in Hungary.jpg|300px|Die Burg von Sümeg.]] | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Sümeg''' ist eine Stadt in [[Ungarn]]. == Hintergrund == {{Mapframe|46.98084|17.28483}} Urkundlich wird Sümeg erstmals 1292 erwähnt, die Burg findet bereits 1318 Erwähnung. Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=go|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Bahnen fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=go|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard|type=church |name=Franziskanerkirche |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=church |name=Pfarrkirche |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | type = church | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Franziskaner. }} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. 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Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=go|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Bahnen fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=go|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | type = church | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Franziskaner. }} * {{vCard|type=church |name=Pfarrkirche |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. 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Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=go|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Bahnen fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=go|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | alt = Sarlós Boldogasszony-templom | type = church | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Franziskaner. }} * {{vCard|type=church |name=Pfarrkirche |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. Es war die Resident der Bischöfe von Veszprém. Teile des Palastes können als Museum besichtigt werden. Das Museum beinhaltet auch eine Gemäldegalerie. }} === Museen === * {{vCard|type=Exhibition |name=Ausstellungen von Sattel und Pferdegeschirr |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=museum |name=Burgmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=museum |name=Töpfermuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=museum |name=Weinmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard | name = Afrikamuseum Sümeg | alt = Sümegi afrikárium | type = museum | url = https://www.afrikarium.hu | address = Ramassetter utca 5, Sümeg | lat = 46.97836 | long = 17.27951 | description = Afrikamuseum mit Trophäen eines ungarischen Jägers in Afrika. }} * {{vCard | name = Kisfaludy Erinnerungshaus | alt = Kisfaludy Sándor szülőháza | type = museum | lat = 46.98003 | long = 17.28038 | description = Der berühmte ungarische Poet und Schriftsteller Sándor Kisfaludy wurde in diesem Haus geboren und ist dort gestorben. Heute ist es eine Erinnerungsstätte des Schriftstellers, der im 19. 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Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=go|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Züge fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=go|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | alt = Sarlós Boldogasszony-templom | type = church | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Franziskaner. }} * {{vCard|type=church |name=Pfarrkirche |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. 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Heute ist es eine Erinnerungsstätte des Schriftstellers, der im 19. Jahrhundert lebte. }} === Verschiedenes === * {{vCard|type=museum |name=Freilichtmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == == Sicherheit == == Gesundheit == == Ausflüge == * Der [[Balaton]] ist etwa 26&#x202F;km nahe. * Die Städte [[Keszthely]], [[Szombathely]] oder [[Veszprém]] liegen nicht all zu weit entfernt. == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} {{class-2}}{{GeoData| lat= 46.9787| long= 17.28206| radius= }} {{IstInKat|Veszprém (Komitat)}} 27rb1gker2276j41nlk8jdcgm5h6nva 1794416 1794415 2026-08-05T12:49:28Z Tderflinger 54768 /* Museen */ 1794416 wikitext text/x-wiki {{quickbar Ort | auto = ja | Bild=[[Bild:Castle of Sümeg in Hungary.jpg|300px|Die Burg von Sümeg.]] | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Sümeg''' ist eine Stadt in [[Ungarn]]. == Hintergrund == {{Mapframe|46.98084|17.28483}} Urkundlich wird Sümeg erstmals 1292 erwähnt, die Burg findet bereits 1318 Erwähnung. Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=go|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Züge fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=go|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | alt = Sarlós Boldogasszony-templom | type = church | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Franziskaner. }} * {{vCard|type=church |name=Pfarrkirche |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. 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Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=go|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Züge fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=go|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | alt = Sarlós Boldogasszony-templom | type = church | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Franziskaner. }} * {{vCard|type=church |name=Pfarrkirche |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. 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Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=go|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Züge fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=go|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | alt = Sarlós Boldogasszony-templom | type = church | url = https://www.sumegiferencesek.hu | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Franziskaner. }} * {{vCard|type=church |name=Pfarrkirche |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. 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Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=go|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Züge fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=go|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | alt = Sarlós Boldogasszony-templom | type = church | url = https://www.sumegiferencesek.hu | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Franziskaner. }} * {{vCard | name = Pfarrkirche zur Himmelfahrt unseres Herrn | alt = Urunk mennybemenetele plébániatemplom | type = church | lat = 46.97818 | long = 17.27866 | description = Römisch-katholische Pfarrkirche. }} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. Es war die Resident der Bischöfe von Veszprém. Teile des Palastes können als Museum besichtigt werden. Das Museum beinhaltet auch eine Gemäldegalerie. }} === Museen === * {{vCard | name = Kisfaludy Erinnerungshaus | alt = Kisfaludy Sándor szülőháza | type = museum | lat = 46.98003 | long = 17.28038 | description = Der berühmte ungarische Poet und Schriftsteller Sándor Kisfaludy wurde in diesem Haus geboren und ist dort gestorben. Heute ist es eine Erinnerungsstätte des Schriftstellers, der im 19. Jahrhundert lebte. }} * {{vCard | name = Afrikamuseum Sümeg | alt = Sümegi afrikárium | type = museum | url = https://www.afrikarium.hu | address = Ramassetter utca 5, Sümeg | lat = 46.97836 | long = 17.27951 | description = Afrikamuseum mit Trophäen eines ungarischen Jägers in Afrika. }} * {{vCard|type=museum |name=Weinmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=Exhibition |name=Ausstellungen von Sattel und Pferdegeschirr |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=museum |name=Burgmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=museum |name=Töpfermuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Verschiedenes === * {{vCard|type=museum |name=Freilichtmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == == Sicherheit == == Gesundheit == == Ausflüge == * Der [[Balaton]] ist etwa 26&#x202F;km nahe. * Die Städte [[Keszthely]], [[Szombathely]] oder [[Veszprém]] liegen nicht all zu weit entfernt. == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} {{class-2}}{{GeoData| lat= 46.9787| long= 17.28206| radius= }} {{IstInKat|Veszprém (Komitat)}} tqmnot0iic2in5fn7g2ku5wb2nd1qv5 1794420 1794419 2026-08-05T12:58:37Z Tderflinger 54768 /* Museen */ 1794420 wikitext text/x-wiki {{quickbar Ort | auto = ja | Bild=[[Bild:Castle of Sümeg in Hungary.jpg|300px|Die Burg von Sümeg.]] | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Sümeg''' ist eine Stadt in [[Ungarn]]. == Hintergrund == {{Mapframe|46.98084|17.28483}} Urkundlich wird Sümeg erstmals 1292 erwähnt, die Burg findet bereits 1318 Erwähnung. Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=go|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Züge fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=go|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | alt = Sarlós Boldogasszony-templom | type = church | url = https://www.sumegiferencesek.hu | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Franziskaner. }} * {{vCard | name = Pfarrkirche zur Himmelfahrt unseres Herrn | alt = Urunk mennybemenetele plébániatemplom | type = church | lat = 46.97818 | long = 17.27866 | description = Römisch-katholische Pfarrkirche. }} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. Es war die Resident der Bischöfe von Veszprém. Teile des Palastes können als Museum besichtigt werden. Das Museum beinhaltet auch eine Gemäldegalerie. }} === Museen === * {{vCard | name = Kisfaludy Erinnerungshaus | alt = Kisfaludy Sándor szülőháza | type = museum | lat = 46.98003 | long = 17.28038 | description = Der berühmte ungarische Poet und Schriftsteller Sándor Kisfaludy wurde in diesem Haus geboren und ist dort gestorben. Heute ist es eine Erinnerungsstätte des Schriftstellers, der im 19. 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Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=go|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Züge fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=go|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | alt = Sarlós Boldogasszony-templom | type = church | url = https://www.sumegiferencesek.hu | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Franziskaner. }} * {{vCard | name = Pfarrkirche zur Himmelfahrt unseres Herrn | alt = Urunk mennybemenetele plébániatemplom | type = church | lat = 46.97818 | long = 17.27866 | description = Römisch-katholische Pfarrkirche. }} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. Der Eintritt zur Burg beinhaltet auch den Besuch des Burgmuseums. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. Es war die Resident der Bischöfe von Veszprém. Teile des Palastes können als Museum besichtigt werden. Das Museum beinhaltet auch eine Gemäldegalerie. }} === Museen === * {{vCard | name = Kisfaludy Erinnerungshaus | alt = Kisfaludy Sándor szülőháza | type = museum | lat = 46.98003 | long = 17.28038 | description = Der berühmte ungarische Poet und Schriftsteller Sándor Kisfaludy wurde in diesem Haus geboren und ist dort gestorben. Heute ist es eine Erinnerungsstätte des Schriftstellers, der im 19. 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Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=go|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Züge fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=go|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | alt = Sarlós Boldogasszony-templom | type = church | url = https://www.sumegiferencesek.hu | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Franziskaner. }} * {{vCard | name = Pfarrkirche zur Himmelfahrt unseres Herrn | alt = Urunk mennybemenetele plébániatemplom | type = church | lat = 46.97818 | long = 17.27866 | description = Römisch-katholische Pfarrkirche. }} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. Der Eintritt zur Burg beinhaltet auch den Besuch des Burgmuseums. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. Es war die Resident der Bischöfe von Veszprém. Teile des Palastes können als Museum besichtigt werden. Das Museum beinhaltet auch eine Gemäldegalerie. }} === Museen === * {{vCard | name = Kisfaludy Erinnerungshaus | alt = Kisfaludy Sándor szülőháza | type = museum | lat = 46.98003 | long = 17.28038 | description = Der berühmte ungarische Poet und Schriftsteller Sándor Kisfaludy wurde in diesem Haus geboren und ist dort gestorben. Heute ist es eine Erinnerungsstätte des Schriftstellers, der im 19. 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Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=go|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Züge fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. 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Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | alt = Sarlós Boldogasszony-templom | type = church | url = https://www.sumegiferencesek.hu | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Franziskaner. }} * {{vCard | name = Pfarrkirche zur Himmelfahrt unseres Herrn | alt = Urunk mennybemenetele plébániatemplom | type = church | lat = 46.97818 | long = 17.27866 | description = Römisch-katholische Pfarrkirche. }} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. Der Eintritt zur Burg beinhaltet auch den Besuch des Burgmuseums. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. Es war die Resident der Bischöfe von Veszprém. Teile des Palastes können als Museum besichtigt werden. Das Museum beinhaltet auch eine Gemäldegalerie. }} === Museen === * {{vCard | name = Kisfaludy Erinnerungshaus | alt = Kisfaludy Sándor szülőháza | type = museum | lat = 46.98003 | long = 17.28038 | description = Der berühmte ungarische Poet und Schriftsteller Sándor Kisfaludy wurde in diesem Haus geboren und ist dort gestorben. Heute ist es eine Erinnerungsstätte des Schriftstellers, der im 19. 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Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=go|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Züge fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=go|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | alt = Sarlós Boldogasszony-templom | type = church | url = https://www.sumegiferencesek.hu | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Franziskaner. }} * {{vCard | name = Pfarrkirche zur Himmelfahrt unseres Herrn | alt = Urunk mennybemenetele plébániatemplom | type = church | lat = 46.97818 | long = 17.27866 | description = Römisch-katholische Pfarrkirche. }} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. Der Eintritt zur Burg beinhaltet auch den Besuch des Burgmuseums. Von der Burg haben Sie einen Ausblick über die ganze Umgebung. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. Es war die Resident der Bischöfe von Veszprém. Teile des Palastes können als Museum besichtigt werden. Das Museum beinhaltet auch eine Gemäldegalerie. }} === Museen === * {{vCard | name = Kisfaludy Erinnerungshaus | alt = Kisfaludy Sándor szülőháza | type = museum | lat = 46.98003 | long = 17.28038 | description = Der berühmte ungarische Poet und Schriftsteller Sándor Kisfaludy wurde in diesem Haus geboren und ist dort gestorben. Heute ist es eine Erinnerungsstätte des Schriftstellers, der im 19. Jahrhundert lebte. }} * {{vCard | name = Afrikamuseum Sümeg | alt = Sümegi afrikárium | type = museum | url = https://www.afrikarium.hu | address = Ramassetter utca 5, Sümeg | lat = 46.97836 | long = 17.27951 | description = Afrikamuseum mit Trophäen eines ungarischen Jägers in Afrika. }} * {{vCard|type=museum |name=Weinmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=Exhibition |name=Ausstellungen von Sattel und Pferdegeschirr |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=museum |name=Töpfermuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Verschiedenes === * {{vCard|type=museum |name=Freilichtmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == * {{vCard | name = Konditorei Róza | type = pastry shop | lat = 46.97908 | long = 17.28097 }} == Nachtleben == == Unterkunft == == Sicherheit == == Gesundheit == * {{vCard | name = Städtisches Krankenhaus von Sümeg | alt = Sümeg Városi Kórház és Rendelőintézet | type = health | url = https://sumegirendelo.hu | lat = 46.97614 | long = 17.28452 }} == Ausflüge == * Der [[Balaton]] ist etwa 26&#x202F;km nahe. * Die Städte [[Keszthely]], [[Szombathely]] oder [[Veszprém]] liegen nicht all zu weit entfernt. == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} {{class-2}}{{GeoData| lat= 46.9787| long= 17.28206| radius= }} {{IstInKat|Veszprém (Komitat)}} aujrrn3n9mz82q2l191de7eg67bjxq1 1794425 1794424 2026-08-05T14:11:36Z Eduard47 17518 /* Mit der Bahn */ type 1794425 wikitext text/x-wiki {{quickbar Ort | auto = ja | Bild=[[Bild:Castle of Sümeg in Hungary.jpg|300px|Die Burg von Sümeg.]] | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Sümeg''' ist eine Stadt in [[Ungarn]]. == Hintergrund == {{Mapframe|46.98084|17.28483}} Urkundlich wird Sümeg erstmals 1292 erwähnt, die Burg findet bereits 1318 Erwähnung. Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|typerailo|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Züge fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=go|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | alt = Sarlós Boldogasszony-templom | type = church | url = https://www.sumegiferencesek.hu | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Franziskaner. }} * {{vCard | name = Pfarrkirche zur Himmelfahrt unseres Herrn | alt = Urunk mennybemenetele plébániatemplom | type = church | lat = 46.97818 | long = 17.27866 | description = Römisch-katholische Pfarrkirche. }} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. Der Eintritt zur Burg beinhaltet auch den Besuch des Burgmuseums. Von der Burg haben Sie einen Ausblick über die ganze Umgebung. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. Es war die Resident der Bischöfe von Veszprém. Teile des Palastes können als Museum besichtigt werden. Das Museum beinhaltet auch eine Gemäldegalerie. }} === Museen === * {{vCard | name = Kisfaludy Erinnerungshaus | alt = Kisfaludy Sándor szülőháza | type = museum | lat = 46.98003 | long = 17.28038 | description = Der berühmte ungarische Poet und Schriftsteller Sándor Kisfaludy wurde in diesem Haus geboren und ist dort gestorben. Heute ist es eine Erinnerungsstätte des Schriftstellers, der im 19. 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Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=rail|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Züge fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=go|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | alt = Sarlós Boldogasszony-templom | type = church | url = https://www.sumegiferencesek.hu | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Franziskaner. }} * {{vCard | name = Pfarrkirche zur Himmelfahrt unseres Herrn | alt = Urunk mennybemenetele plébániatemplom | type = church | lat = 46.97818 | long = 17.27866 | description = Römisch-katholische Pfarrkirche. }} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. Der Eintritt zur Burg beinhaltet auch den Besuch des Burgmuseums. Von der Burg haben Sie einen Ausblick über die ganze Umgebung. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. Es war die Resident der Bischöfe von Veszprém. Teile des Palastes können als Museum besichtigt werden. Das Museum beinhaltet auch eine Gemäldegalerie. }} === Museen === * {{vCard | name = Kisfaludy Erinnerungshaus | alt = Kisfaludy Sándor szülőháza | type = museum | lat = 46.98003 | long = 17.28038 | description = Der berühmte ungarische Poet und Schriftsteller Sándor Kisfaludy wurde in diesem Haus geboren und ist dort gestorben. Heute ist es eine Erinnerungsstätte des Schriftstellers, der im 19. Jahrhundert lebte. }} * {{vCard | name = Afrikamuseum Sümeg | alt = Sümegi afrikárium | type = museum | url = https://www.afrikarium.hu | address = Ramassetter utca 5, Sümeg | lat = 46.97836 | long = 17.27951 | description = Afrikamuseum mit Trophäen eines ungarischen Jägers in Afrika. }} * {{vCard|type=museum |name=Weinmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=Exhibition |name=Ausstellungen von Sattel und Pferdegeschirr |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=museum |name=Töpfermuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Verschiedenes === * {{vCard|type=museum |name=Freilichtmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == * {{vCard | name = Konditorei Róza | type = pastry shop | lat = 46.97908 | long = 17.28097 }} == Nachtleben == == Unterkunft == == Sicherheit == == Gesundheit == * {{vCard | name = Städtisches Krankenhaus von Sümeg | alt = Sümeg Városi Kórház és Rendelőintézet | type = health | url = https://sumegirendelo.hu | lat = 46.97614 | long = 17.28452 }} == Ausflüge == * Der [[Balaton]] ist etwa 26&#x202F;km nahe. * Die Städte [[Keszthely]], [[Szombathely]] oder [[Veszprém]] liegen nicht all zu weit entfernt. == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} {{class-2}}{{GeoData| lat= 46.9787| long= 17.28206| radius= }} {{IstInKat|Veszprém (Komitat)}} 5oc1jwq287otyu4nxdmx6kk49e751db 1794427 1794426 2026-08-05T14:12:43Z Eduard47 17518 /* Mit dem Bus */ type 1794427 wikitext text/x-wiki {{quickbar Ort | auto = ja | Bild=[[Bild:Castle of Sümeg in Hungary.jpg|300px|Die Burg von Sümeg.]] | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Sümeg''' ist eine Stadt in [[Ungarn]]. == Hintergrund == {{Mapframe|46.98084|17.28483}} Urkundlich wird Sümeg erstmals 1292 erwähnt, die Burg findet bereits 1318 Erwähnung. Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=rail|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Züge fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=bus|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | alt = Sarlós Boldogasszony-templom | type = church | url = https://www.sumegiferencesek.hu | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Franziskaner. }} * {{vCard | name = Pfarrkirche zur Himmelfahrt unseres Herrn | alt = Urunk mennybemenetele plébániatemplom | type = church | lat = 46.97818 | long = 17.27866 | description = Römisch-katholische Pfarrkirche. }} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. Der Eintritt zur Burg beinhaltet auch den Besuch des Burgmuseums. Von der Burg haben Sie einen Ausblick über die ganze Umgebung. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. Es war die Resident der Bischöfe von Veszprém. Teile des Palastes können als Museum besichtigt werden. Das Museum beinhaltet auch eine Gemäldegalerie. }} === Museen === * {{vCard | name = Kisfaludy Erinnerungshaus | alt = Kisfaludy Sándor szülőháza | type = museum | lat = 46.98003 | long = 17.28038 | description = Der berühmte ungarische Poet und Schriftsteller Sándor Kisfaludy wurde in diesem Haus geboren und ist dort gestorben. Heute ist es eine Erinnerungsstätte des Schriftstellers, der im 19. Jahrhundert lebte. }} * {{vCard | name = Afrikamuseum Sümeg | alt = Sümegi afrikárium | type = museum | url = https://www.afrikarium.hu | address = Ramassetter utca 5, Sümeg | lat = 46.97836 | long = 17.27951 | description = Afrikamuseum mit Trophäen eines ungarischen Jägers in Afrika. }} * {{vCard|type=museum |name=Weinmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=Exhibition |name=Ausstellungen von Sattel und Pferdegeschirr |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=museum |name=Töpfermuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Verschiedenes === * {{vCard|type=museum |name=Freilichtmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == * {{vCard | name = Konditorei Róza | type = pastry shop | lat = 46.97908 | long = 17.28097 }} == Nachtleben == == Unterkunft == == Sicherheit == == Gesundheit == * {{vCard | name = Städtisches Krankenhaus von Sümeg | alt = Sümeg Városi Kórház és Rendelőintézet | type = health | url = https://sumegirendelo.hu | lat = 46.97614 | long = 17.28452 }} == Ausflüge == * Der [[Balaton]] ist etwa 26&#x202F;km nahe. * Die Städte [[Keszthely]], [[Szombathely]] oder [[Veszprém]] liegen nicht all zu weit entfernt. == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} {{class-2}}{{GeoData| lat= 46.9787| long= 17.28206| radius= }} {{IstInKat|Veszprém (Komitat)}} kxz16rena0m1wg5nw9dpn7xg8qks2a3 1794428 1794427 2026-08-05T14:13:15Z Eduard47 17518 /* Gesundheit */ Geänderte vCard für Städtisches Krankenhaus von Sümeg – type 1794428 wikitext text/x-wiki {{quickbar Ort | auto = ja | Bild=[[Bild:Castle of Sümeg in Hungary.jpg|300px|Die Burg von Sümeg.]] | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Sümeg''' ist eine Stadt in [[Ungarn]]. == Hintergrund == {{Mapframe|46.98084|17.28483}} Urkundlich wird Sümeg erstmals 1292 erwähnt, die Burg findet bereits 1318 Erwähnung. Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=rail|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Züge fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und jede zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=bus|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | alt = Sarlós Boldogasszony-templom | type = church | url = https://www.sumegiferencesek.hu | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Franziskaner. }} * {{vCard | name = Pfarrkirche zur Himmelfahrt unseres Herrn | alt = Urunk mennybemenetele plébániatemplom | type = church | lat = 46.97818 | long = 17.27866 | description = Römisch-katholische Pfarrkirche. }} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. Der Eintritt zur Burg beinhaltet auch den Besuch des Burgmuseums. Von der Burg haben Sie einen Ausblick über die ganze Umgebung. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. Es war die Resident der Bischöfe von Veszprém. Teile des Palastes können als Museum besichtigt werden. Das Museum beinhaltet auch eine Gemäldegalerie. }} === Museen === * {{vCard | name = Kisfaludy Erinnerungshaus | alt = Kisfaludy Sándor szülőháza | type = museum | lat = 46.98003 | long = 17.28038 | description = Der berühmte ungarische Poet und Schriftsteller Sándor Kisfaludy wurde in diesem Haus geboren und ist dort gestorben. Heute ist es eine Erinnerungsstätte des Schriftstellers, der im 19. Jahrhundert lebte. }} * {{vCard | name = Afrikamuseum Sümeg | alt = Sümegi afrikárium | type = museum | url = https://www.afrikarium.hu | address = Ramassetter utca 5, Sümeg | lat = 46.97836 | long = 17.27951 | description = Afrikamuseum mit Trophäen eines ungarischen Jägers in Afrika. }} * {{vCard|type=museum |name=Weinmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=Exhibition |name=Ausstellungen von Sattel und Pferdegeschirr |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=museum |name=Töpfermuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Verschiedenes === * {{vCard|type=museum |name=Freilichtmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == * {{vCard | name = Konditorei Róza | type = pastry shop | lat = 46.97908 | long = 17.28097 }} == Nachtleben == == Unterkunft == == Sicherheit == == Gesundheit == * {{vCard | name = Städtisches Krankenhaus von Sümeg | alt = Sümeg Városi Kórház és Rendelőintézet | type = hospital | url = https://sumegirendelo.hu | lat = 46.97614 | long = 17.28452 }} == Ausflüge == * Der [[Balaton]] ist etwa 26&#x202F;km nahe. * Die Städte [[Keszthely]], [[Szombathely]] oder [[Veszprém]] liegen nicht all zu weit entfernt. == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} {{class-2}}{{GeoData| lat= 46.9787| long= 17.28206| radius= }} {{IstInKat|Veszprém (Komitat)}} 4b9qseuhy1wp1l90exz1b1unvjrhmms 1794592 1794428 2026-08-06T07:04:09Z Tderflinger 54768 /* Mit der Bahn */ 1794592 wikitext text/x-wiki {{quickbar Ort | auto = ja | Bild=[[Bild:Castle of Sümeg in Hungary.jpg|300px|Die Burg von Sümeg.]] | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Sümeg''' ist eine Stadt in [[Ungarn]]. == Hintergrund == {{Mapframe|46.98084|17.28483}} Urkundlich wird Sümeg erstmals 1292 erwähnt, die Burg findet bereits 1318 Erwähnung. Im Mittelalter ist die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=rail|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Züge fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und alle zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=bus|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | alt = Sarlós Boldogasszony-templom | type = church | url = https://www.sumegiferencesek.hu | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Franziskaner. }} * {{vCard | name = Pfarrkirche zur Himmelfahrt unseres Herrn | alt = Urunk mennybemenetele plébániatemplom | type = church | lat = 46.97818 | long = 17.27866 | description = Römisch-katholische Pfarrkirche. }} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. Der Eintritt zur Burg beinhaltet auch den Besuch des Burgmuseums. Von der Burg haben Sie einen Ausblick über die ganze Umgebung. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. Es war die Resident der Bischöfe von Veszprém. Teile des Palastes können als Museum besichtigt werden. Das Museum beinhaltet auch eine Gemäldegalerie. }} === Museen === * {{vCard | name = Kisfaludy Erinnerungshaus | alt = Kisfaludy Sándor szülőháza | type = museum | lat = 46.98003 | long = 17.28038 | description = Der berühmte ungarische Poet und Schriftsteller Sándor Kisfaludy wurde in diesem Haus geboren und ist dort gestorben. Heute ist es eine Erinnerungsstätte des Schriftstellers, der im 19. Jahrhundert lebte. }} * {{vCard | name = Afrikamuseum Sümeg | alt = Sümegi afrikárium | type = museum | url = https://www.afrikarium.hu | address = Ramassetter utca 5, Sümeg | lat = 46.97836 | long = 17.27951 | description = Afrikamuseum mit Trophäen eines ungarischen Jägers in Afrika. }} * {{vCard|type=museum |name=Weinmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=Exhibition |name=Ausstellungen von Sattel und Pferdegeschirr |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=museum |name=Töpfermuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Verschiedenes === * {{vCard|type=museum |name=Freilichtmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == * {{vCard | name = Konditorei Róza | type = pastry shop | lat = 46.97908 | long = 17.28097 }} == Nachtleben == == Unterkunft == == Sicherheit == == Gesundheit == * {{vCard | name = Städtisches Krankenhaus von Sümeg | alt = Sümeg Városi Kórház és Rendelőintézet | type = hospital | url = https://sumegirendelo.hu | lat = 46.97614 | long = 17.28452 }} == Ausflüge == * Der [[Balaton]] ist etwa 26&#x202F;km nahe. * Die Städte [[Keszthely]], [[Szombathely]] oder [[Veszprém]] liegen nicht all zu weit entfernt. == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} {{class-2}}{{GeoData| lat= 46.9787| long= 17.28206| radius= }} {{IstInKat|Veszprém (Komitat)}} h76konytktum2ypq0e0zcp9by075cpm 1794594 1794592 2026-08-06T07:05:01Z Tderflinger 54768 /* Hintergrund */ 1794594 wikitext text/x-wiki {{quickbar Ort | auto = ja | Bild=[[Bild:Castle of Sümeg in Hungary.jpg|300px|Die Burg von Sümeg.]] | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Sümeg''' ist eine Stadt in [[Ungarn]]. == Hintergrund == {{Mapframe|46.98084|17.28483}} Urkundlich wird Sümeg erstmals 1292 erwähnt, die Burg findet bereits 1318 Erwähnung. Im Mittelalter war die Stadt, so wie die meisten Städte Ungarns militärisch von Bedeutung. Touristisch hat die Stadt und Umgebung einiges zu bieten. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=airport |name=Budapest Airport |wikidata=Q500945 |address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.bud.hu/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Vom Flughafen aus sind etwa 233&#x202F;km südwestlich bis Sümeg zu fahren.}} * {{vCard|type=airport |name=Fly Balaton Airport |wikidata=Q1187044 |address=|phone=|email=|fax=|url=http://www.flybalaton.hu/index.jsp?null&lang=de |hours=|price=|lat=|long= |lastedit=|description=Vom Balaton Airport aus liegt Sümeg etwa 37&#x202F;km nördlich.}} === Mit der Bahn === * {{Marker|type=rail|name=Bahnhof von Sümeg|lat=46.981199|long=17.270890}} Züge fahren einmal pro Tag von/nach [[Szombathely]] (Steinamanger) und alle zwei Stunden von/nach [[Győr]] (Raab). Im Sommer gibt es einmal pro Tag auch Direktzüge von/nach [[Budapest]]. Der Bahnhof ist 1,8&#x202F;km von der Burg entfernt. === Mit dem Bus === * {{Marker|type=bus|name=Busstation von Sümeg|lat=46.976680|long=17.282603}} Es gibt Busverbindungen nach [[Budapest]], [[Veszprém]], [[Győr]], [[Szombathely]], [[Zalaegerszeg]], [[Székesfehérvár]] und andere Städte. Tickets können teilweise im Bus auch mit Kartenzahlung gekauft werden. === Auf der Straße === * Aus Wien: Über die A2 und A3 und Eisenstadt nach Sopron. Ab Sopron folgt man der Nationalstraße 84 Richtung "Balaton". * Ab Graz: Über die A2 bis Ilz, weiter über Fürstenfeld und Heiligenkreuz nach Körmend, im Kreisverkehr bei Janosháza rechts auf die 84 abbiegen. * Ab Budapest: M7 bis Szekesféhervár, weiter über die 8 und Veszprem bis Devecser, links auf die 7324 abbiegen, Sümeg ist ausgeschildert. * Ab Zagreb: Über Varaždin, dann die ungarische M7 bis Balatonszentgyörgy fahren, weiter über Keszthely und Héviz nach Sümeg. == Sehenswürdigkeiten == [[Bild:Inside2-Castle of Sümeg in Hungary.jpg|270px|thumb|right|Festspiele auf der Burg]] === Kirchen === * {{vCard | name = Kirche der Seligen Jungfrau Maria | alt = Sarlós Boldogasszony-templom | type = church | url = https://www.sumegiferencesek.hu | address = Szent István tér 7, Sümeg | lat = 46.98038 | long = 17.28235 | description = Katholische Kirche der Franziskaner. }} * {{vCard | name = Pfarrkirche zur Himmelfahrt unseres Herrn | alt = Urunk mennybemenetele plébániatemplom | type = church | lat = 46.97818 | long = 17.27866 | description = Römisch-katholische Pfarrkirche. }} === Burgen, Schlösser und Paläste === * {{vCard | name = Burg Sümeg | type = castle | wikidata = Q264599 | description = Die Burg wurde am Gipfel eines 270 m hohen erloschenen Vulkankegels erbaut. Der Eintritt zur Burg beinhaltet auch den Besuch des Burgmuseums. Von der Burg haben Sie einen Ausblick über die ganze Umgebung. }} * {{vCard | name = Bischofspalast | alt = Püspöki palota | type = palace | wikidata = Q1243478 | description = Der Bischofspalast wurde im ungarischen Barockstil zwischen 1748-1755 erbaut. Es war die Resident der Bischöfe von Veszprém. Teile des Palastes können als Museum besichtigt werden. Das Museum beinhaltet auch eine Gemäldegalerie. }} === Museen === * {{vCard | name = Kisfaludy Erinnerungshaus | alt = Kisfaludy Sándor szülőháza | type = museum | lat = 46.98003 | long = 17.28038 | description = Der berühmte ungarische Poet und Schriftsteller Sándor Kisfaludy wurde in diesem Haus geboren und ist dort gestorben. Heute ist es eine Erinnerungsstätte des Schriftstellers, der im 19. Jahrhundert lebte. }} * {{vCard | name = Afrikamuseum Sümeg | alt = Sümegi afrikárium | type = museum | url = https://www.afrikarium.hu | address = Ramassetter utca 5, Sümeg | lat = 46.97836 | long = 17.27951 | description = Afrikamuseum mit Trophäen eines ungarischen Jägers in Afrika. }} * {{vCard|type=museum |name=Weinmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=Exhibition |name=Ausstellungen von Sattel und Pferdegeschirr |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} * {{vCard|type=museum |name=Töpfermuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} === Verschiedenes === * {{vCard|type=museum |name=Freilichtmuseum |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == * {{vCard | name = Konditorei Róza | type = pastry shop | lat = 46.97908 | long = 17.28097 }} == Nachtleben == == Unterkunft == == Sicherheit == == Gesundheit == * {{vCard | name = Städtisches Krankenhaus von Sümeg | alt = Sümeg Városi Kórház és Rendelőintézet | type = hospital | url = https://sumegirendelo.hu | lat = 46.97614 | long = 17.28452 }} == Ausflüge == * Der [[Balaton]] ist etwa 26&#x202F;km nahe. * Die Städte [[Keszthely]], [[Szombathely]] oder [[Veszprém]] liegen nicht all zu weit entfernt. == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} {{class-2}}{{GeoData| lat= 46.9787| long= 17.28206| radius= }} {{IstInKat|Veszprém (Komitat)}} 95qzt73u2gx5afpdftl6ylt94xxno5j Exuma Cays 0 19673 1794540 1794245 2026-08-06T04:59:43Z DerFussi 6 /* Inseln */ zwei nach Exuma ausgelagert 1794540 wikitext text/x-wiki {{In Bearbeitung |Tag= 30 |Monat = 07 |Jahr = 2026 |Zeit = 07:56 }} '''Exuma Cays''' ist eine Inselgruppe der [[Bahamas]]. == Inseln == {{Hauptartikel|Exuma}} === Hawksbill Cay === Die Insel befindet sich in Privatbesitz. Auf der unbewohnten Insel findet man 10 mehr oder weniger gut erhaltene Ruinen der Russel Familie aus der Zeit um 1785 bis 1830. === Highborne Cay === Auch diese Insel befindet sich in Privatbesitz. Im Gegensatz zu den meisten anderen Cays der Exuma Kette ist sie leicht hügelig und stellenweise sogar mit dünnem Pinienwald bewachsen. Zwischen 1807 und 1883 versuchte man dort befreite Sklaven von illegalen Sklavenhaltern anzusiedeln. Auf der Insel gibt es heute eine Marina und vier Cottages zum mieten. Schon von weiten erkennt man sie an einem 86 Meter hohen Sendemast der Batelco Telefongesellschaft am Südende. ==== Einkaufen ==== * {{vCard|type=shop |name=Highborne Cay Marina Shop |address=|phone=355-1008 |email=|fax=355-1003 |url=|hours=Täglich 8.00 – 17.00 Uhr |price= |lat=|long=|lastedit=|description=Getränke, Lebensmittel, VHF Kanal 16.}} ==== Marina ==== * {{vCard|type= marina|name=Highborne Cay Marina |address=|phone=355-1008 |email=|fax=355-1003|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=VHF Kanal 16, Duschen, Eis, Öl für Außenbortmotoren, Diesel, Treibstoff, Wasser.}} ==== Unterkunft ==== * {{vCard| type = hotel |name=Highborne Plantation |address=|phone=355-1008 |email=|fax=355-1003 |url=|hours=|price=Cottage ab 200 US $ |lat= |long=|lastedit=|description=4 Cottages.}} === Leaf Cay === Im Jahre 2006 hat der Schauspieler Nicholas Cage diese 182 ha große Insel für 3 Millionen Dollar gekauft, jetzt möchte er sie wieder verkaufen, für den doppelten Preis. Es gibt dort drei Strände, einen geschützten Tiefwasserzugang und einen kleinen See. Zwischen Leaf Cay und Norman´s Pond Cay findet man einen hervorragend geschützten Ankerplatz mit einer Wassertiefe von ca. 6 m. Die Insel liegt direkt im Süden von Bock Cay. Zu allen Einrichtungen der Insel Great Exuma sind es 15 km, dann ist man in der Siedlung Rolleville. === Little Wax Cay === Auch diese Insel, die auch als Pigeon Cay bekannt ist, befindet sich in privatem Besitz. Sie ist 52 ha groß. Man findet dort eine kleine Marina. Es gibt 10 Häuser für Gäste, sieben davon sind voll eingerichtete Villen. Zentral liegen Restaurant und Bar, ein Pavilion hat Billard Tische, einer wird als Wellness Zentrum und für Yoga genutzt. Info Tel. 362-5286. * https://waxcay.com === Musha Cay === Diese 60 ha grosse Insel wird als die luxoriösiste Privatinsel der Erde beschrieben. Es sind nie mehr als 24 geladene Gäste dort, die in mehreren Villen untergebracht sind. Die Villen wurden in feinstem britischen Kolonialstil erbaut, die Einrichtung besteht aus handgeschnitzem Mahagoni. Zu den Gästen zählen Claudia Schiffer und David Copperfield ebenso wie Oprah und John Travolta. ==== Unterkunft ==== * {{vCard| type = hotel |name= Musha Cay Gästehaus|address=|phone=(203) 602-0300 |email=|fax=(203) 602-2265 |url=https://mushacay.com |hours= |price=32.250 US Dollar pro Tag |lat=|long=|lastedit=|description=6 Schlafräume, 5 Bäder, Jacuzzi, Pool, Klimaanlage, Kamin, TV, Tennisplatz, Strand.}} === Norman´s Cay === Die Insel ist 6½ km lang und gehört zu den Exuma Cays. In den 1970er Jahren kaufte Carlos Enrique Lehder sie, ein deutsch-kolumbianischer Drogenbaron. Erst 1983 wurde Lehder verhaftet und befindet sich seitdem in Nassau im Gefängnis. Bis dahin war die Insel Drehscheibe für den Drogentransport. Trotzdem gibt es dort bis heute eine schwer bewaffnete Polizeieinheit. Am Strandufer rostet noch immer eine DC-3 der Drogenkuriere vor sich hin. ==== Unterkunft ==== * {{vCard| type = hotel |name=Norman´s Cay Beach Club (ex MacDuff´s) |address=|phone=357-8846 |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} === Over Yonder Cay === Diese Insel ist zurzeit verpachtet, kann aber für 8 Millionen Dollar gekauft werden. Sie ist 31 ha groß. Es gibt 5 Strände, eine wirbelsturmsichere Tiefwasserbucht, einen 66 Meter langen Betonanleger sowie einen 23&#x202F;m langen Holzsteg, 2 Liegeplätze für größere Schiffe, 2 Dieselgeneratoren, 5 Golf Carts, 2 Boston Whaler Boote und einen Massey Ferguson Traktor. Das Haupthaus hat 4 Schlafräume, daneben befindet sich ein weiteres Haus mit 2 Apartments, Solarstrom und zwei Regenauffangbecken gehören auch dazu. === Sampson Cay === Direkt nördlich von Staniel Cay liegt das winzige, aber bei Seglern beliebte lang-schmale Sampson Cay mit seinem Hafen und 2 kleinen Stränden. Im äußeren Hafen an der Nordostspitze befindet sich ein 500 Fuß Dock für Schiffsreparaturen. Die Marina wurde im Jahre 2002 grunderneuert. Auf der Insel gibt es zwei öffentliche Telefone. ==== Golf Carts ==== Besucher haben die Möglichkeit Elektro-Golfwagen zu mieten. Der Mietpreis beträgt 25&#x202F;$ für halbe tage, 50&#x202F;$ für ganze Tage und 300&#x202F;$ für eine Woche. ==== Marina ==== * {{vCard|type=marina|name=Sampson Cay Club & Marina |address=|phone=355-2034 |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=VHF Kanal 16; 35 Liegeplätze, 7' Wassertiefe; Bar, Cottages, Eis, Lebensmittel, Restaurant, Treibstoff, Wasser.}} ==== Unterkunft ==== * {{vCard| type = hotel |name=Sampson Cay Club |address=|phone=355-2034, +1 (877) 633-0305 (Reservierungs-Tel.) |email=|fax=355-2098 |url=http://sampsonbayclub.com |hours=|price=Ganzjährig: Marina Villen, 2 Personen 275&#x202F;$ pro Nacht; 1.800&#x202F;$ pro Woche. Schoolhouse Villen 2 Personen 325-450 $ pro Nacht; 2.100-3.000 $ pro Woche. Tower House, 2 Personen 300&#x202F;$ pro Nacht; 1.900&#x202F;$ pro Woche. Hilltop Villen, max. 6 Personen 750&#x202F;$ pro Nacht; 5.000&#x202F;$ pro Woche. Main House, max. 6 Personen 1.500&#x202F;$ pro Nacht; 8.000&#x202F;$ pro Woche |lat=|long=|lastedit=|description=5 Villen für 2-6 Personen, Restaurant, Bar, Internet, Minimarkt, Fischen, Kajaks, Segelboote.}} === Waderick Wells Cay === An der Nordküste befindet sich ein Anleger, dort kann man Zimmer mieten. Auf der Insel befindet sich das Hauptquartier des Exuma Cays Land and Sea Nationalparks. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * {{vCard|type=landing site|name=Cave Cay Airfield |address=Cave Cay |phone=357-0143 |email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=2.800 × 90 Feet Landebahn, privat, gehört zur Safe Harbour Marina. }} * {{vCard|type=landing site|name=Darby Island Airstrip |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=1.500 × 100 feet Landebahn, privat. }} * {{vCard|type=landing site|name=Farmers Cay Airstrip |address=|phone=355-4002 |email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=2.500 × 60 feet Landebahn, privat. }} * {{vCard|type=landing site|name=Fowl Cay Airstrip |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=1.300 × 40 feet Landebahn, privat. }} * {{vCard|type=landing site|name=Hog Cay Airstrip |address=|phone=366-2123 |email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=2.500 × 100 feet Landebahn, privat. }} * {{vCard|type=landing site|name=Little Darby Island Airstrip |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=2.000 × 50 feet Landebahn, privat. }} * {{vCard|type=landing site|name=Norman Cay Airstrip |address=|phone=357-8846 |email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=3.360 × 70 feet Landebahn, privat, die Flugzeit nach Nassau beträgt 20 Minuten. }} * {{vCard|type=landing site|name=Rudder Cut Cay Airstrip |address=|phone=366-2639 |email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=2.700 × 100 feet Landebahn, privat. }} * {{vCard|type=landing site|name=Sampson Cay Airstrip |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=2.400 × 60 feet Landebahn, privat. }} === Mit dem Schiff === * {{vCard|type=other|name=Cave Cay |address=Safe Harbour Marina |phone=357-0143 |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=other|name=Compass Cay |address= Compass Cay Marina|phone=355-2064 |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=other|name=Little Farmers Cay |address=Farmer´s Cay Yacht Club & Marina |phone=355-4017 |email=|fax=355-4063 |url=|hours=|price=|lat= |long=|lastedit=|description=VHF Kanal 16.}} * {{vCard|type=other|name=Guana Cay |address=vor der Nordküste von Great Exuma |phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Dort wird eine Marina neu gebaut.}} * {{vCard|type=other|name=Highbourne Cay |address=Highborne Cay Marina |phone=355-1008 |email=|fax=355-1003 |url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=VHF Kanal 16.}} * {{vCard|type=other|name=Little Wax Cax |address=Marina |phone=362-5286 |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=other|name=Sampson Cay |address=Sampson Cay Club & Marina |phone=355-2034 |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=VHF Kanal 16.}} === Postboot === * {{vCard|type=other|name=Mailboat Lady Francis |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Das Mailboat Lady Francis fährt von Nassau über Rum Cay, Exuma Cays, Baratarre, Staniel Cay, Black Point, Little Farmer´s Cay und Highbourne Cay nach San Salvador, die Fahrzeit beträgt etwa 12 Stunden, der Fahrpreis für eine einfache Fahrt liegt bei 40 US $. Abfahrt in Nassau am Dienstag um 13.00 Uhr, Rückfahrt von San Salvador am Samstag um 9.00 Uhr.}} == Sehenswürdigkeiten == == Aktivitäten == === Segeln === === Fischen === === Tauchen === == Literatur == == Weblinks == {{GeoData| lat= 24.21139| long= -76.47583| radius= }} {{IstInKat|Exuma}} {{class-3}} dz66v9agyrd2eokjucj0vuido2gy7xl 1794543 1794540 2026-08-06T05:03:43Z DerFussi 6 /* Anreise */ Landebahnen nach Exuma 1794543 wikitext text/x-wiki {{In Bearbeitung |Tag= 30 |Monat = 07 |Jahr = 2026 |Zeit = 07:56 }} '''Exuma Cays''' ist eine Inselgruppe der [[Bahamas]]. == Inseln == {{Hauptartikel|Exuma}} === Hawksbill Cay === Die Insel befindet sich in Privatbesitz. Auf der unbewohnten Insel findet man 10 mehr oder weniger gut erhaltene Ruinen der Russel Familie aus der Zeit um 1785 bis 1830. === Highborne Cay === Auch diese Insel befindet sich in Privatbesitz. Im Gegensatz zu den meisten anderen Cays der Exuma Kette ist sie leicht hügelig und stellenweise sogar mit dünnem Pinienwald bewachsen. Zwischen 1807 und 1883 versuchte man dort befreite Sklaven von illegalen Sklavenhaltern anzusiedeln. Auf der Insel gibt es heute eine Marina und vier Cottages zum mieten. Schon von weiten erkennt man sie an einem 86 Meter hohen Sendemast der Batelco Telefongesellschaft am Südende. ==== Einkaufen ==== * {{vCard|type=shop |name=Highborne Cay Marina Shop |address=|phone=355-1008 |email=|fax=355-1003 |url=|hours=Täglich 8.00 – 17.00 Uhr |price= |lat=|long=|lastedit=|description=Getränke, Lebensmittel, VHF Kanal 16.}} ==== Marina ==== * {{vCard|type= marina|name=Highborne Cay Marina |address=|phone=355-1008 |email=|fax=355-1003|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=VHF Kanal 16, Duschen, Eis, Öl für Außenbortmotoren, Diesel, Treibstoff, Wasser.}} ==== Unterkunft ==== * {{vCard| type = hotel |name=Highborne Plantation |address=|phone=355-1008 |email=|fax=355-1003 |url=|hours=|price=Cottage ab 200 US $ |lat= |long=|lastedit=|description=4 Cottages.}} === Leaf Cay === Im Jahre 2006 hat der Schauspieler Nicholas Cage diese 182 ha große Insel für 3 Millionen Dollar gekauft, jetzt möchte er sie wieder verkaufen, für den doppelten Preis. Es gibt dort drei Strände, einen geschützten Tiefwasserzugang und einen kleinen See. Zwischen Leaf Cay und Norman´s Pond Cay findet man einen hervorragend geschützten Ankerplatz mit einer Wassertiefe von ca. 6 m. Die Insel liegt direkt im Süden von Bock Cay. Zu allen Einrichtungen der Insel Great Exuma sind es 15 km, dann ist man in der Siedlung Rolleville. === Little Wax Cay === Auch diese Insel, die auch als Pigeon Cay bekannt ist, befindet sich in privatem Besitz. Sie ist 52 ha groß. Man findet dort eine kleine Marina. Es gibt 10 Häuser für Gäste, sieben davon sind voll eingerichtete Villen. Zentral liegen Restaurant und Bar, ein Pavilion hat Billard Tische, einer wird als Wellness Zentrum und für Yoga genutzt. Info Tel. 362-5286. * https://waxcay.com === Musha Cay === Diese 60 ha grosse Insel wird als die luxoriösiste Privatinsel der Erde beschrieben. Es sind nie mehr als 24 geladene Gäste dort, die in mehreren Villen untergebracht sind. Die Villen wurden in feinstem britischen Kolonialstil erbaut, die Einrichtung besteht aus handgeschnitzem Mahagoni. Zu den Gästen zählen Claudia Schiffer und David Copperfield ebenso wie Oprah und John Travolta. ==== Unterkunft ==== * {{vCard| type = hotel |name= Musha Cay Gästehaus|address=|phone=(203) 602-0300 |email=|fax=(203) 602-2265 |url=https://mushacay.com |hours= |price=32.250 US Dollar pro Tag |lat=|long=|lastedit=|description=6 Schlafräume, 5 Bäder, Jacuzzi, Pool, Klimaanlage, Kamin, TV, Tennisplatz, Strand.}} === Norman´s Cay === Die Insel ist 6½ km lang und gehört zu den Exuma Cays. In den 1970er Jahren kaufte Carlos Enrique Lehder sie, ein deutsch-kolumbianischer Drogenbaron. Erst 1983 wurde Lehder verhaftet und befindet sich seitdem in Nassau im Gefängnis. Bis dahin war die Insel Drehscheibe für den Drogentransport. Trotzdem gibt es dort bis heute eine schwer bewaffnete Polizeieinheit. Am Strandufer rostet noch immer eine DC-3 der Drogenkuriere vor sich hin. ==== Unterkunft ==== * {{vCard| type = hotel |name=Norman´s Cay Beach Club (ex MacDuff´s) |address=|phone=357-8846 |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=}} === Over Yonder Cay === Diese Insel ist zurzeit verpachtet, kann aber für 8 Millionen Dollar gekauft werden. Sie ist 31 ha groß. Es gibt 5 Strände, eine wirbelsturmsichere Tiefwasserbucht, einen 66 Meter langen Betonanleger sowie einen 23&#x202F;m langen Holzsteg, 2 Liegeplätze für größere Schiffe, 2 Dieselgeneratoren, 5 Golf Carts, 2 Boston Whaler Boote und einen Massey Ferguson Traktor. Das Haupthaus hat 4 Schlafräume, daneben befindet sich ein weiteres Haus mit 2 Apartments, Solarstrom und zwei Regenauffangbecken gehören auch dazu. === Sampson Cay === Direkt nördlich von Staniel Cay liegt das winzige, aber bei Seglern beliebte lang-schmale Sampson Cay mit seinem Hafen und 2 kleinen Stränden. Im äußeren Hafen an der Nordostspitze befindet sich ein 500 Fuß Dock für Schiffsreparaturen. Die Marina wurde im Jahre 2002 grunderneuert. Auf der Insel gibt es zwei öffentliche Telefone. ==== Golf Carts ==== Besucher haben die Möglichkeit Elektro-Golfwagen zu mieten. Der Mietpreis beträgt 25&#x202F;$ für halbe tage, 50&#x202F;$ für ganze Tage und 300&#x202F;$ für eine Woche. ==== Marina ==== * {{vCard|type=marina|name=Sampson Cay Club & Marina |address=|phone=355-2034 |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=VHF Kanal 16; 35 Liegeplätze, 7' Wassertiefe; Bar, Cottages, Eis, Lebensmittel, Restaurant, Treibstoff, Wasser.}} ==== Unterkunft ==== * {{vCard| type = hotel |name=Sampson Cay Club |address=|phone=355-2034, +1 (877) 633-0305 (Reservierungs-Tel.) |email=|fax=355-2098 |url=http://sampsonbayclub.com |hours=|price=Ganzjährig: Marina Villen, 2 Personen 275&#x202F;$ pro Nacht; 1.800&#x202F;$ pro Woche. Schoolhouse Villen 2 Personen 325-450 $ pro Nacht; 2.100-3.000 $ pro Woche. Tower House, 2 Personen 300&#x202F;$ pro Nacht; 1.900&#x202F;$ pro Woche. Hilltop Villen, max. 6 Personen 750&#x202F;$ pro Nacht; 5.000&#x202F;$ pro Woche. Main House, max. 6 Personen 1.500&#x202F;$ pro Nacht; 8.000&#x202F;$ pro Woche |lat=|long=|lastedit=|description=5 Villen für 2-6 Personen, Restaurant, Bar, Internet, Minimarkt, Fischen, Kajaks, Segelboote.}} === Waderick Wells Cay === An der Nordküste befindet sich ein Anleger, dort kann man Zimmer mieten. Auf der Insel befindet sich das Hauptquartier des Exuma Cays Land and Sea Nationalparks. == Anreise == === Mit dem Schiff === * {{vCard|type=other|name=Cave Cay |address=Safe Harbour Marina |phone=357-0143 |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=other|name=Compass Cay |address= Compass Cay Marina|phone=355-2064 |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=other|name=Little Farmers Cay |address=Farmer´s Cay Yacht Club & Marina |phone=355-4017 |email=|fax=355-4063 |url=|hours=|price=|lat= |long=|lastedit=|description=VHF Kanal 16.}} * {{vCard|type=other|name=Guana Cay |address=vor der Nordküste von Great Exuma |phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=Dort wird eine Marina neu gebaut.}} * {{vCard|type=other|name=Highbourne Cay |address=Highborne Cay Marina |phone=355-1008 |email=|fax=355-1003 |url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=VHF Kanal 16.}} * {{vCard|type=other|name=Little Wax Cax |address=Marina |phone=362-5286 |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|type=other|name=Sampson Cay |address=Sampson Cay Club & Marina |phone=355-2034 |email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit= |description=VHF Kanal 16.}} === Postboot === * {{vCard|type=other|name=Mailboat Lady Francis |address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Das Mailboat Lady Francis fährt von Nassau über Rum Cay, Exuma Cays, Baratarre, Staniel Cay, Black Point, Little Farmer´s Cay und Highbourne Cay nach San Salvador, die Fahrzeit beträgt etwa 12 Stunden, der Fahrpreis für eine einfache Fahrt liegt bei 40 US $. Abfahrt in Nassau am Dienstag um 13.00 Uhr, Rückfahrt von San Salvador am Samstag um 9.00 Uhr.}} == Sehenswürdigkeiten == == Aktivitäten == === Segeln === === Fischen === === Tauchen === == Literatur == == Weblinks == {{GeoData| lat= 24.21139| long= -76.47583| radius= }} {{IstInKat|Exuma}} {{class-3}} irh1mjy0w4riz477fwe3ybkj29blv21 Exuma 0 19677 1794537 1794306 2026-08-06T04:52:37Z DerFussi 6 /* Inseln */ +Fowl Cay - nur ersten Satz übernommen. Resort scheints nicht mehr zu geben. Paar Villas stehen schon im Luftbild . 1794537 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region}} Die '''Exuma Islands''' sind eine Inselgruppe und ein Distrikt der [[Bahamas]]. == Inseln == * {{ Marker | name= Staniel Cay | type= island | wikidata= Q14220885 }} * {{ Marker | name= Baraterre | type= island | wikidata= Q21713624 }} – Die beiden Baraterre Cays vor der Nordküste von Great Exuma sind heute durch je eine Brücke mit dieser Insel verbunden. Man erreicht sie über eine sehr schlechte Straße, die 3&#x202F;km südlich vor Rolletown vom Queen´s Highway abbiegt. Über Stuart Manor führt sie nach Barraterre. Auf der größeren der beiden Inseln liegt der einzige Ort, er hat den gleichen Namen, wie die Inseln selbst. Dort befindet sich am Ende der Straße das Fischerman´s Inn. * {{ Marker | name= Bock Cay | type= island | wikidata= Q21713708 }} – Diese Inselgruppe besteht aus Bock Cay mit einer Grösse von 153&#x202F;ha, Prime Cay mit 112&#x202F;ha, Lignum Vitae Cay, Melvin Cay, Neighbour Cay, Woody Cay, and zwei kleinen nackten Felsen. Alles befindet sich im Privatbesitz der Firma Fry´s Electronic´s aus Kalifornien, USA. An der Südwestseite von Bock Cay steht das Haupthaus mit drei Etagen aus dem Jahre 1970, ein kleineres Gästehaus wurde 1997 erbaut, der Verwalter hat ein Haus und zudem gibt es Gebäude für die Technik, Telfon und TV. Die Eigentümer haben 75 Millionen Dollar Investiert, um die Insel auszubauen. Ein Resort Hotel mit Marina und Golfplatz sowie ein Hubschrauber Landeplatz befinden sich in der Bauphase. * {{ Marker | name= Cave Cay | type= island | wikidata= Q3593354 }} – Cave Cay hat seinen Namen wegen der extrem vielen Höhlen dort erhalten. Eine davon ist so groß, man kann mit dem Ruderboot durch den 12 Meter hohen Eingang hineinfahren. Die Insel hat ein privates Flugfeld für die Gäste der {{vCard|type=marina|name=Safe Harbour Marina |phone=357-0143 | show= inline | description= Diese Marina ist ganz neu. Es gibt Liegeplätze und Treibstoff. }} * {{ Marker | name= Compass Cay | type= island | wikidata= Q21713810 }} – Tucker Rolle lebt seit seiner Kindheit dort und ist heute der Inselbesitzer. Seine Eltern und Großeltern waren schon als Fischer und Farmer auf der Insel. Die Ruinen ihrer Häuser findet man an der Westküste. Die Insel ist 190&#x202F;ha groß. Sie ist vollkommen unabhängig mit eigenem Stromgenerator und Gas zum kochen. Es gibt Trinkwasser, Duschen und eine Waschmaschine. Neben einer Marina findet man mehrere Cottages und unzählige Wanderwege. Im Laden der Marina kann man Bier, Eis, Wasserflaschen und Grundnahrungsmittel kaufen. Treibstoff gibt es nicht, den muss man im 8 km entfernten Sampson Cay oder im 19 km entfernten Staniel Cay kaufen. Während der Saison werden mittags Hamburger und Hot Dogs angeboten. Es gibt eine {{vCard|type=marina|name=Compass Cay Marina |phone=355-2064 | show= inline | description= 11 Liegeplätze, Marina Store, Eis, Getränke, einige Lebensmittel.}} und eine {{vCard| type = hotel |name= Unterkunft |address=|phone=355-2137, +1 (727) 215-3435 (USA Tel.) |url=https://compasscay.com |price=Villa für 2 Personen 4.500 $; für 3 Personen 5.000 $; für 4 Personen 5.500 $. Cottage für 2 Personen 2.900 $; für 4 Personen 3.300 $; für 6 Personen 3.700 $. Apartment für 2 Personen 2.400 $; für 3 Personen 2.600 $; für 4 Personen 2.800 $. Preise pro Woche, inklusive Boot | show= inline | description=2 Apartments, 1 Cottage, 1 Villa.}} * {{ Marker | name= Crab Cay | type= island | wikidata= Q5180214 }} – Dieses Cay liegt östlich von George Town. Dort kann man die Ruinen der Baumwollplantage von Gouverneur William Walker besuchen. Sie wurde zwischen 1784 und 1788 aufgebaut. Südlich des Haupthauses befinden sich die Reste eines botanischen Gartens, den der Besitzer mit Pflanzen aus der ganzen Karibik eingerichtet hatte. Große Teile des Anweses sind noch immer mit hohen Mauern eingefasst. Nahezu unter der ganzen Insel gibt es Tropfsteinhöhlen. Im Jahre 2004 wurde von der Regierung ein Plan gebilligt, auf der Insel ein Eco-Resort für geplante 243 Millionen Dollar zu bauen. Dies umschließt Hafenanlagen, Marina und Wohnhäuser. * {{ Marker | name= [http://darbyislands.com Darby Islands] | type= island |lat= 23.85 | long= -76.21667 }} – Diese Insel befinden sich in Privatbesitz. Die Inselgruppe umfasst fünf Inseln, Bette Cay, Big Darby, Goat Cay, Guana Cay und Little Darby. '''Big Darby''' und '''Little Darby''' sind die beiden grössten Inseln, sie werden nur durch einen 30 Meter breiten Kanal getrennt. Sie sind 230 und 105 ha groß. Auf der Insel Big Darby betrieb Sir Baxter seit 1938 eine Plantage. Aus dieser Zeit zeugen lange Mauern, die von Hand aus Natursteinen aufgeschichtet wurden, sie zerteilen die Insel von ost nach west und von nord nach süd. Ebenfalls aus dieser Zeit stammt Darby Castle. Die Darby Inseln wurden schon über 100 Jahre hinaus immer nur als Einheit verkauft, die jetzigen Besitzer halten daran fest. Auf beiden Inseln findet man zusammen 13 Strände. Die USA Firma Darbyshores Management hat die Genehmigung, dort seit 1987 ein privates Resort zu betreiben. Little Darby hat ein eigenes Flugfeld, 5&#x202F;km Straßennetz, einen 26 Meter langen Anleger. Das Haupthaus steht auf einem 25 Meter hohen Hügel, unter dem Haus befindet sich ein Wassertank von 500.000 Litern Größe. Neben einem Dieselgenerator wird auch Windenergie und Solarstrom verwendet. Die Inseln können für 2.500&#x202F;US$ täglich gemietet werden. Info Tel. (301) 977-6311. * {{ Marker | name= Elizabeth Island | type= island | wikidata= Q21713940 }} – Die Insel befindet sich in Privatbesitz. Sie ist rund 40.000 ha groß und 1,6 km lang. Die Küstenlinie beträgt etwa 3,2 km. Drei Eigentümer teilen sich die Insel. Es gibt dort viele kleine Sandbuchten mit feinem, weißem Sand, Süßwasser aus Regenauffangbecken und Solarstrom aber kein Telefon. * {{ Marker | name= Farmer's Cays | type= island | wikidata= Q140870156 }} – Zwei Inseln der Bahamas und liegen zwischen dem Great Guana Cay und Great Exuma, 60&#x202F;km nördlich von George Town. Sie befinden sich in Privatbesitz. * {{ Marker | name= Fowl Cay | type= island | wikidata= Q21713977 }} – Der Inselname entstand vor mehr als 100 Jahren, als die Inselbewohner dort eine Hühnerfarm betrieben. Im Jahre 2007 erwarb Butch Stewart aus Jamaika (Air Jamaica, Sandals Hotel Group) die Insel von einem Paar aus USA. Weniger als ein Viertel der Insel ist bis jetzt erschlossen. Villas kan man mieten über das {{ vCard | name= Fowl Cay Resort | type= hotel | url= https://www.fowlcay.com | show= inline }} <!-- * [[Exuma Cays]] * [[Great Exuma]] * [[Great Guana]] * [[Lee Stocking Island]] * [[Little Exuma]] * [[Ragged Island Range]] --> == Hintergrund == Die Inselgruppe war ursprünglich vermutlich von Lacaya-Indianern bewohnt. Die beiden Hauptinseln nannten sie Yumey und Suma; heute Great und Little Exuma Island. Nördlich von Great Exuma liegen die Exuma Cays, südlich von Little Exuma findet man die fast unbewohnte Ragged Island Range, auch als Jumentos Cays bekannt. Im 17. und 18. Jahrhundert waren die Inseln ein beliebter Piratenstützpunkt. 1783 kamen amerikanische Loyalisten aus Carolina und Georgia als Siedler auf die Hauptinseln. Unter ihnen befand sich auch ''Lord Denys Rolle'' mit seinen 140 Sklaven, dem man wegen seiner Verdienste für das englische Königshaus rund 3.000 ha Land zuwies. Er kam mit dem Schiff „Peace & Plenty“ und baute auf der Insel Great Exuma Baumwolle an. Nach kurzer Zeit nannte er fünf Plantagen sein Eigentum, Rolle Town, Rolleville, Mount Thompson, Steventon und Ramsey. Noch heute sind die Ruinen einiger Herrenhäuser zu sehen. Von Bedeutung war auch die Salzgewinnung. Im Jahre 1802 wurden die Plantagen von einem Schädling befallen und die Ernten wurden vernichtet, eine erste Auswanderungswelle setzte ein. 1829 und 1833 gab es auf der Insel Sklavenaufstände. Einer ihrer Anführer auf der Rolle Plantage in Rolleville trug den Namen „''Pompey''“, er hat sich mit dem nach ihm benannten Museum in Nassau in den Geschichtsbüchern verewigt. Mit dem Ende der Sklaverei brach die Plantagenwirtschaft auf der Insel zusammen und viele Grundbesitzer verließen die Insel Richtung Nassau oder England. 1834 besaß der Sohn von Lord Denys Rolle, Lord John Rolle, Baron von Stevenson 350 Sklaven. Er war der größte Grundbesitzer auf der Insel, hat diese aber nie betreten, sondern verwaltete den Besitz von Devonshire, England, aus. 1834 nahmen sich alle Sklaven die Freiheit und besetzten die Plantagen. Noch 1837 versuchte ihr früherer Herr, das Land an andere Interessenten zu verkaufen. 1896 wurde die Landnahme der ehemaligen Sklaven im Parlament in Nassau anerkannt. Das ehemalige ''Rolle - Land'' auf den Exumas dürfen nur dessen Nachkommen bebauen. Es darf nicht an Andere verkauft werden. Viele Bewohner der Inseln heißen heute noch „Rolle“. == Anreise == {{ Mapframe | lat= 23.867137008 | long= -76.23724836 | zoom= 9 }} === mit dem Flugzeug === * {{vCard |type=airport |name=Exuma International |wikidata=Q3499608 |directions=Moss Town südlich von Ramsey´s, auf der Insel Great Exuma |description=7.000 × 150 feet (2.310 × 50 Meter) Landebahn, Tel. 345-0607, Fax 345-0551, Air Traffic Control Tower, Tel. 345-0007, Feuerwehr, Tel. 345-0008, Security, Tel. 345-0550, Flugbenzin, Pass- und Zollbehörde}} * George Town Airport. Die Landebahn ist halb zugewachsen und für den Flugverkehr gesperrt. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite vom alten Abfertigungsgebäude ist aber ein großer Hubschrauberlandeplatz entstanden. === mit dem Schiff === * Die Bahama Ferries verkehren regelmäßig zwischen Nassau und George Town auf der Insel Great Exuma. * Mit dem Postboot kann man entweder von Nassau nach Great Exuma fahren, oder mit einem anderen Postboot entlang der Exuma Cays. == Sehenswürdigkeiten == === Nationalparks === * Auf der Hauptinsel Great Exuma wurden auf der nördlichen Inselhälfte zwischen Ramsey und Steventon zwei Landschafts-Schutzgebiete eingerichtet: der '''Anderson Nationalpark''' und der '''Bahamas Nationalpark'''. * Der 450 km² große '''Exuma Cays National Land and Sea Park''' entstand schon im Jahre 1958. Am Südende von Norman´s Cay beginnt er, nördlich vom Conch Cut ist das Ende des Schutzgebietes. Der Nationalpark umschließt die Inseln: Bell Island und Little Bell Island (beide in Privatbesitz), Cistern Cay (Privatbesitz), Halls Pond Cay, Hawksbill Cay und Little Hawksbill Cay, Little Pigeon Cay (Privatbesitz), Little Wax Cay, Little White Bay Cay, Long Cay, O’Brien´s / Pasture Cays, Rocky Dundas, Shroud Cay, Soldier Cay (Privatbesitz), South Halls Pond Cay (Privatbesitz) und Warderick Wells. Die Grenzen dehnen sich jeweils 11&#x202F;km nach Osten und Westen aus. In Nord-Süd-Richtung ist der Schutzpark 35&#x202F;Km lang. Das Fischen ist im Schutzgebiet verboten. Auf den dazugehörigen Cays, besonders auf Allan´s Cay, gibt es inzwischen eine größere Population von seltenen Fels-Leguanen die sich von Touristen füttern lassen. Informationen erhält man unter der Telefon Nummer: 359-1821. * Das Moriah Harbour Cay Schutzgebiet ist Bestandteil des Eco-Systems zwischen Great Exuma und Little Exuma. Es umfasst Mangrovenküsten, Sanddünen und Seegras Betten und ist Lebensraum von Watvögeln und Nachteulen. * Weitere Landschaftsschutzgebiete sind Betty Cay, Big Darby Island and Little Darby Island, Big Galliot Cay, Channel Cays, Cistern Cay, Flat Cay, Goat Cay, Guana Cay, Harvey Cay and Rocks und Pigeon Cay. == Aktivitäten == Fischen, Baden, Segeln, Schnorcheln, Tauchen. == Literatur == == Weblinks == * http://exumavisitorsguide.com * http://exumasbahama.com {{GeoData| lat= 24.21139| long= -76.47583| radius= }} {{IstInKat|Bahamas}} {{class-2}} 7nhuy4l47xetgdyfoiije5ckbowwbf0 1794538 1794537 2026-08-06T04:53:23Z DerFussi 6 /* Inseln */ Geänderte vCard für Fowl Cay Resort 1794538 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region}} Die '''Exuma Islands''' sind eine Inselgruppe und ein Distrikt der [[Bahamas]]. == Inseln == * {{ Marker | name= Staniel Cay | type= island | wikidata= Q14220885 }} * {{ Marker | name= Baraterre | type= island | wikidata= Q21713624 }} – Die beiden Baraterre Cays vor der Nordküste von Great Exuma sind heute durch je eine Brücke mit dieser Insel verbunden. Man erreicht sie über eine sehr schlechte Straße, die 3&#x202F;km südlich vor Rolletown vom Queen´s Highway abbiegt. Über Stuart Manor führt sie nach Barraterre. Auf der größeren der beiden Inseln liegt der einzige Ort, er hat den gleichen Namen, wie die Inseln selbst. Dort befindet sich am Ende der Straße das Fischerman´s Inn. * {{ Marker | name= Bock Cay | type= island | wikidata= Q21713708 }} – Diese Inselgruppe besteht aus Bock Cay mit einer Grösse von 153&#x202F;ha, Prime Cay mit 112&#x202F;ha, Lignum Vitae Cay, Melvin Cay, Neighbour Cay, Woody Cay, and zwei kleinen nackten Felsen. Alles befindet sich im Privatbesitz der Firma Fry´s Electronic´s aus Kalifornien, USA. An der Südwestseite von Bock Cay steht das Haupthaus mit drei Etagen aus dem Jahre 1970, ein kleineres Gästehaus wurde 1997 erbaut, der Verwalter hat ein Haus und zudem gibt es Gebäude für die Technik, Telfon und TV. Die Eigentümer haben 75 Millionen Dollar Investiert, um die Insel auszubauen. Ein Resort Hotel mit Marina und Golfplatz sowie ein Hubschrauber Landeplatz befinden sich in der Bauphase. * {{ Marker | name= Cave Cay | type= island | wikidata= Q3593354 }} – Cave Cay hat seinen Namen wegen der extrem vielen Höhlen dort erhalten. Eine davon ist so groß, man kann mit dem Ruderboot durch den 12 Meter hohen Eingang hineinfahren. Die Insel hat ein privates Flugfeld für die Gäste der {{vCard|type=marina|name=Safe Harbour Marina |phone=357-0143 | show= inline | description= Diese Marina ist ganz neu. Es gibt Liegeplätze und Treibstoff. }} * {{ Marker | name= Compass Cay | type= island | wikidata= Q21713810 }} – Tucker Rolle lebt seit seiner Kindheit dort und ist heute der Inselbesitzer. Seine Eltern und Großeltern waren schon als Fischer und Farmer auf der Insel. Die Ruinen ihrer Häuser findet man an der Westküste. Die Insel ist 190&#x202F;ha groß. Sie ist vollkommen unabhängig mit eigenem Stromgenerator und Gas zum kochen. Es gibt Trinkwasser, Duschen und eine Waschmaschine. Neben einer Marina findet man mehrere Cottages und unzählige Wanderwege. Im Laden der Marina kann man Bier, Eis, Wasserflaschen und Grundnahrungsmittel kaufen. Treibstoff gibt es nicht, den muss man im 8 km entfernten Sampson Cay oder im 19 km entfernten Staniel Cay kaufen. Während der Saison werden mittags Hamburger und Hot Dogs angeboten. Es gibt eine {{vCard|type=marina|name=Compass Cay Marina |phone=355-2064 | show= inline | description= 11 Liegeplätze, Marina Store, Eis, Getränke, einige Lebensmittel.}} und eine {{vCard| type = hotel |name= Unterkunft |address=|phone=355-2137, +1 (727) 215-3435 (USA Tel.) |url=https://compasscay.com |price=Villa für 2 Personen 4.500 $; für 3 Personen 5.000 $; für 4 Personen 5.500 $. Cottage für 2 Personen 2.900 $; für 4 Personen 3.300 $; für 6 Personen 3.700 $. Apartment für 2 Personen 2.400 $; für 3 Personen 2.600 $; für 4 Personen 2.800 $. Preise pro Woche, inklusive Boot | show= inline | description=2 Apartments, 1 Cottage, 1 Villa.}} * {{ Marker | name= Crab Cay | type= island | wikidata= Q5180214 }} – Dieses Cay liegt östlich von George Town. Dort kann man die Ruinen der Baumwollplantage von Gouverneur William Walker besuchen. Sie wurde zwischen 1784 und 1788 aufgebaut. Südlich des Haupthauses befinden sich die Reste eines botanischen Gartens, den der Besitzer mit Pflanzen aus der ganzen Karibik eingerichtet hatte. Große Teile des Anweses sind noch immer mit hohen Mauern eingefasst. Nahezu unter der ganzen Insel gibt es Tropfsteinhöhlen. Im Jahre 2004 wurde von der Regierung ein Plan gebilligt, auf der Insel ein Eco-Resort für geplante 243 Millionen Dollar zu bauen. Dies umschließt Hafenanlagen, Marina und Wohnhäuser. * {{ Marker | name= [http://darbyislands.com Darby Islands] | type= island |lat= 23.85 | long= -76.21667 }} – Diese Insel befinden sich in Privatbesitz. Die Inselgruppe umfasst fünf Inseln, Bette Cay, Big Darby, Goat Cay, Guana Cay und Little Darby. '''Big Darby''' und '''Little Darby''' sind die beiden grössten Inseln, sie werden nur durch einen 30 Meter breiten Kanal getrennt. Sie sind 230 und 105 ha groß. Auf der Insel Big Darby betrieb Sir Baxter seit 1938 eine Plantage. Aus dieser Zeit zeugen lange Mauern, die von Hand aus Natursteinen aufgeschichtet wurden, sie zerteilen die Insel von ost nach west und von nord nach süd. Ebenfalls aus dieser Zeit stammt Darby Castle. Die Darby Inseln wurden schon über 100 Jahre hinaus immer nur als Einheit verkauft, die jetzigen Besitzer halten daran fest. Auf beiden Inseln findet man zusammen 13 Strände. Die USA Firma Darbyshores Management hat die Genehmigung, dort seit 1987 ein privates Resort zu betreiben. Little Darby hat ein eigenes Flugfeld, 5&#x202F;km Straßennetz, einen 26 Meter langen Anleger. Das Haupthaus steht auf einem 25 Meter hohen Hügel, unter dem Haus befindet sich ein Wassertank von 500.000 Litern Größe. Neben einem Dieselgenerator wird auch Windenergie und Solarstrom verwendet. Die Inseln können für 2.500&#x202F;US$ täglich gemietet werden. Info Tel. (301) 977-6311. * {{ Marker | name= Elizabeth Island | type= island | wikidata= Q21713940 }} – Die Insel befindet sich in Privatbesitz. Sie ist rund 40.000 ha groß und 1,6 km lang. Die Küstenlinie beträgt etwa 3,2 km. Drei Eigentümer teilen sich die Insel. Es gibt dort viele kleine Sandbuchten mit feinem, weißem Sand, Süßwasser aus Regenauffangbecken und Solarstrom aber kein Telefon. * {{ Marker | name= Farmer's Cays | type= island | wikidata= Q140870156 }} – Zwei Inseln der Bahamas und liegen zwischen dem Great Guana Cay und Great Exuma, 60&#x202F;km nördlich von George Town. Sie befinden sich in Privatbesitz. * {{ Marker | name= Fowl Cay | type= island | wikidata= Q21713977 }} – Der Inselname entstand vor mehr als 100 Jahren, als die Inselbewohner dort eine Hühnerfarm betrieben. Im Jahre 2007 erwarb Butch Stewart aus Jamaika (Air Jamaica, Sandals Hotel Group) die Insel von einem Paar aus USA. Weniger als ein Viertel der Insel ist bis jetzt erschlossen. Villas kan man mieten über das {{vCard | name = Fowl Cay Resort | type = hotel | url = https://www.fowlcay.com | phone = +1 305 284 1300 | email = concierge@fowlcay.com | show = inline }} <!-- * [[Exuma Cays]] * [[Great Exuma]] * [[Great Guana]] * [[Lee Stocking Island]] * [[Little Exuma]] * [[Ragged Island Range]] --> == Hintergrund == Die Inselgruppe war ursprünglich vermutlich von Lacaya-Indianern bewohnt. Die beiden Hauptinseln nannten sie Yumey und Suma; heute Great und Little Exuma Island. Nördlich von Great Exuma liegen die Exuma Cays, südlich von Little Exuma findet man die fast unbewohnte Ragged Island Range, auch als Jumentos Cays bekannt. Im 17. und 18. Jahrhundert waren die Inseln ein beliebter Piratenstützpunkt. 1783 kamen amerikanische Loyalisten aus Carolina und Georgia als Siedler auf die Hauptinseln. Unter ihnen befand sich auch ''Lord Denys Rolle'' mit seinen 140 Sklaven, dem man wegen seiner Verdienste für das englische Königshaus rund 3.000 ha Land zuwies. Er kam mit dem Schiff „Peace & Plenty“ und baute auf der Insel Great Exuma Baumwolle an. Nach kurzer Zeit nannte er fünf Plantagen sein Eigentum, Rolle Town, Rolleville, Mount Thompson, Steventon und Ramsey. Noch heute sind die Ruinen einiger Herrenhäuser zu sehen. Von Bedeutung war auch die Salzgewinnung. Im Jahre 1802 wurden die Plantagen von einem Schädling befallen und die Ernten wurden vernichtet, eine erste Auswanderungswelle setzte ein. 1829 und 1833 gab es auf der Insel Sklavenaufstände. Einer ihrer Anführer auf der Rolle Plantage in Rolleville trug den Namen „''Pompey''“, er hat sich mit dem nach ihm benannten Museum in Nassau in den Geschichtsbüchern verewigt. Mit dem Ende der Sklaverei brach die Plantagenwirtschaft auf der Insel zusammen und viele Grundbesitzer verließen die Insel Richtung Nassau oder England. 1834 besaß der Sohn von Lord Denys Rolle, Lord John Rolle, Baron von Stevenson 350 Sklaven. Er war der größte Grundbesitzer auf der Insel, hat diese aber nie betreten, sondern verwaltete den Besitz von Devonshire, England, aus. 1834 nahmen sich alle Sklaven die Freiheit und besetzten die Plantagen. Noch 1837 versuchte ihr früherer Herr, das Land an andere Interessenten zu verkaufen. 1896 wurde die Landnahme der ehemaligen Sklaven im Parlament in Nassau anerkannt. Das ehemalige ''Rolle - Land'' auf den Exumas dürfen nur dessen Nachkommen bebauen. Es darf nicht an Andere verkauft werden. Viele Bewohner der Inseln heißen heute noch „Rolle“. == Anreise == {{ Mapframe | lat= 23.867137008 | long= -76.23724836 | zoom= 9 }} === mit dem Flugzeug === * {{vCard |type=airport |name=Exuma International |wikidata=Q3499608 |directions=Moss Town südlich von Ramsey´s, auf der Insel Great Exuma |description=7.000 × 150 feet (2.310 × 50 Meter) Landebahn, Tel. 345-0607, Fax 345-0551, Air Traffic Control Tower, Tel. 345-0007, Feuerwehr, Tel. 345-0008, Security, Tel. 345-0550, Flugbenzin, Pass- und Zollbehörde}} * George Town Airport. Die Landebahn ist halb zugewachsen und für den Flugverkehr gesperrt. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite vom alten Abfertigungsgebäude ist aber ein großer Hubschrauberlandeplatz entstanden. === mit dem Schiff === * Die Bahama Ferries verkehren regelmäßig zwischen Nassau und George Town auf der Insel Great Exuma. * Mit dem Postboot kann man entweder von Nassau nach Great Exuma fahren, oder mit einem anderen Postboot entlang der Exuma Cays. == Sehenswürdigkeiten == === Nationalparks === * Auf der Hauptinsel Great Exuma wurden auf der nördlichen Inselhälfte zwischen Ramsey und Steventon zwei Landschafts-Schutzgebiete eingerichtet: der '''Anderson Nationalpark''' und der '''Bahamas Nationalpark'''. * Der 450 km² große '''Exuma Cays National Land and Sea Park''' entstand schon im Jahre 1958. Am Südende von Norman´s Cay beginnt er, nördlich vom Conch Cut ist das Ende des Schutzgebietes. Der Nationalpark umschließt die Inseln: Bell Island und Little Bell Island (beide in Privatbesitz), Cistern Cay (Privatbesitz), Halls Pond Cay, Hawksbill Cay und Little Hawksbill Cay, Little Pigeon Cay (Privatbesitz), Little Wax Cay, Little White Bay Cay, Long Cay, O’Brien´s / Pasture Cays, Rocky Dundas, Shroud Cay, Soldier Cay (Privatbesitz), South Halls Pond Cay (Privatbesitz) und Warderick Wells. Die Grenzen dehnen sich jeweils 11&#x202F;km nach Osten und Westen aus. In Nord-Süd-Richtung ist der Schutzpark 35&#x202F;Km lang. Das Fischen ist im Schutzgebiet verboten. Auf den dazugehörigen Cays, besonders auf Allan´s Cay, gibt es inzwischen eine größere Population von seltenen Fels-Leguanen die sich von Touristen füttern lassen. Informationen erhält man unter der Telefon Nummer: 359-1821. * Das Moriah Harbour Cay Schutzgebiet ist Bestandteil des Eco-Systems zwischen Great Exuma und Little Exuma. Es umfasst Mangrovenküsten, Sanddünen und Seegras Betten und ist Lebensraum von Watvögeln und Nachteulen. * Weitere Landschaftsschutzgebiete sind Betty Cay, Big Darby Island and Little Darby Island, Big Galliot Cay, Channel Cays, Cistern Cay, Flat Cay, Goat Cay, Guana Cay, Harvey Cay and Rocks und Pigeon Cay. == Aktivitäten == Fischen, Baden, Segeln, Schnorcheln, Tauchen. == Literatur == == Weblinks == * http://exumavisitorsguide.com * http://exumasbahama.com {{GeoData| lat= 24.21139| long= -76.47583| radius= }} {{IstInKat|Bahamas}} {{class-2}} jze14tj6nuzh8su4xo8olojdl153e1j 1794539 1794538 2026-08-06T04:58:49Z DerFussi 6 /* Inseln */ +Guana Cay - Hilfe. Da die richtige Insel auf WD zu finden ist echt ein Abenteuer 1794539 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region}} Die '''Exuma Islands''' sind eine Inselgruppe und ein Distrikt der [[Bahamas]]. == Inseln == * {{ Marker | name= Staniel Cay | type= island | wikidata= Q14220885 }} * {{ Marker | name= Baraterre | type= island | wikidata= Q21713624 }} – Die beiden Baraterre Cays vor der Nordküste von Great Exuma sind heute durch je eine Brücke mit dieser Insel verbunden. Man erreicht sie über eine sehr schlechte Straße, die 3&#x202F;km südlich vor Rolletown vom Queen´s Highway abbiegt. Über Stuart Manor führt sie nach Barraterre. Auf der größeren der beiden Inseln liegt der einzige Ort, er hat den gleichen Namen, wie die Inseln selbst. Dort befindet sich am Ende der Straße das Fischerman´s Inn. * {{ Marker | name= Bock Cay | type= island | wikidata= Q21713708 }} – Diese Inselgruppe besteht aus Bock Cay mit einer Grösse von 153&#x202F;ha, Prime Cay mit 112&#x202F;ha, Lignum Vitae Cay, Melvin Cay, Neighbour Cay, Woody Cay, and zwei kleinen nackten Felsen. Alles befindet sich im Privatbesitz der Firma Fry´s Electronic´s aus Kalifornien, USA. An der Südwestseite von Bock Cay steht das Haupthaus mit drei Etagen aus dem Jahre 1970, ein kleineres Gästehaus wurde 1997 erbaut, der Verwalter hat ein Haus und zudem gibt es Gebäude für die Technik, Telfon und TV. Die Eigentümer haben 75 Millionen Dollar Investiert, um die Insel auszubauen. Ein Resort Hotel mit Marina und Golfplatz sowie ein Hubschrauber Landeplatz befinden sich in der Bauphase. * {{ Marker | name= Cave Cay | type= island | wikidata= Q3593354 }} – Cave Cay hat seinen Namen wegen der extrem vielen Höhlen dort erhalten. Eine davon ist so groß, man kann mit dem Ruderboot durch den 12 Meter hohen Eingang hineinfahren. Die Insel hat ein privates Flugfeld für die Gäste der {{vCard|type=marina|name=Safe Harbour Marina |phone=357-0143 | show= inline | description= Diese Marina ist ganz neu. Es gibt Liegeplätze und Treibstoff. }} * {{ Marker | name= Compass Cay | type= island | wikidata= Q21713810 }} – Tucker Rolle lebt seit seiner Kindheit dort und ist heute der Inselbesitzer. Seine Eltern und Großeltern waren schon als Fischer und Farmer auf der Insel. Die Ruinen ihrer Häuser findet man an der Westküste. Die Insel ist 190&#x202F;ha groß. Sie ist vollkommen unabhängig mit eigenem Stromgenerator und Gas zum kochen. Es gibt Trinkwasser, Duschen und eine Waschmaschine. Neben einer Marina findet man mehrere Cottages und unzählige Wanderwege. Im Laden der Marina kann man Bier, Eis, Wasserflaschen und Grundnahrungsmittel kaufen. Treibstoff gibt es nicht, den muss man im 8 km entfernten Sampson Cay oder im 19 km entfernten Staniel Cay kaufen. Während der Saison werden mittags Hamburger und Hot Dogs angeboten. Es gibt eine {{vCard|type=marina|name=Compass Cay Marina |phone=355-2064 | show= inline | description= 11 Liegeplätze, Marina Store, Eis, Getränke, einige Lebensmittel.}} und eine {{vCard| type = hotel |name= Unterkunft |address=|phone=355-2137, +1 (727) 215-3435 (USA Tel.) |url=https://compasscay.com |price=Villa für 2 Personen 4.500 $; für 3 Personen 5.000 $; für 4 Personen 5.500 $. Cottage für 2 Personen 2.900 $; für 4 Personen 3.300 $; für 6 Personen 3.700 $. Apartment für 2 Personen 2.400 $; für 3 Personen 2.600 $; für 4 Personen 2.800 $. Preise pro Woche, inklusive Boot | show= inline | description=2 Apartments, 1 Cottage, 1 Villa.}} * {{ Marker | name= Crab Cay | type= island | wikidata= Q5180214 }} – Dieses Cay liegt östlich von George Town. Dort kann man die Ruinen der Baumwollplantage von Gouverneur William Walker besuchen. Sie wurde zwischen 1784 und 1788 aufgebaut. Südlich des Haupthauses befinden sich die Reste eines botanischen Gartens, den der Besitzer mit Pflanzen aus der ganzen Karibik eingerichtet hatte. Große Teile des Anweses sind noch immer mit hohen Mauern eingefasst. Nahezu unter der ganzen Insel gibt es Tropfsteinhöhlen. Im Jahre 2004 wurde von der Regierung ein Plan gebilligt, auf der Insel ein Eco-Resort für geplante 243 Millionen Dollar zu bauen. Dies umschließt Hafenanlagen, Marina und Wohnhäuser. * {{ Marker | name= [http://darbyislands.com Darby Islands] | type= island |lat= 23.85 | long= -76.21667 }} – Diese Insel befinden sich in Privatbesitz. Die Inselgruppe umfasst fünf Inseln, Bette Cay, Big Darby, Goat Cay, Guana Cay und Little Darby. '''Big Darby''' und '''Little Darby''' sind die beiden grössten Inseln, sie werden nur durch einen 30 Meter breiten Kanal getrennt. Sie sind 230 und 105 ha groß. Auf der Insel Big Darby betrieb Sir Baxter seit 1938 eine Plantage. Aus dieser Zeit zeugen lange Mauern, die von Hand aus Natursteinen aufgeschichtet wurden, sie zerteilen die Insel von ost nach west und von nord nach süd. Ebenfalls aus dieser Zeit stammt Darby Castle. Die Darby Inseln wurden schon über 100 Jahre hinaus immer nur als Einheit verkauft, die jetzigen Besitzer halten daran fest. Auf beiden Inseln findet man zusammen 13 Strände. Die USA Firma Darbyshores Management hat die Genehmigung, dort seit 1987 ein privates Resort zu betreiben. Little Darby hat ein eigenes Flugfeld, 5&#x202F;km Straßennetz, einen 26 Meter langen Anleger. Das Haupthaus steht auf einem 25 Meter hohen Hügel, unter dem Haus befindet sich ein Wassertank von 500.000 Litern Größe. Neben einem Dieselgenerator wird auch Windenergie und Solarstrom verwendet. Die Inseln können für 2.500&#x202F;US$ täglich gemietet werden. Info Tel. (301) 977-6311. * {{ Marker | name= Elizabeth Island | type= island | wikidata= Q21713940 }} – Die Insel befindet sich in Privatbesitz. Sie ist rund 40.000 ha groß und 1,6 km lang. Die Küstenlinie beträgt etwa 3,2 km. Drei Eigentümer teilen sich die Insel. Es gibt dort viele kleine Sandbuchten mit feinem, weißem Sand, Süßwasser aus Regenauffangbecken und Solarstrom aber kein Telefon. * {{ Marker | name= Farmer's Cays | type= island | wikidata= Q140870156 }} – Zwei Inseln der Bahamas und liegen zwischen dem Great Guana Cay und Great Exuma, 60&#x202F;km nördlich von George Town. Sie befinden sich in Privatbesitz. * {{ Marker | name= Fowl Cay | type= island | wikidata= Q21713977 }} – Der Inselname entstand vor mehr als 100 Jahren, als die Inselbewohner dort eine Hühnerfarm betrieben. Im Jahre 2007 erwarb Butch Stewart aus Jamaika (Air Jamaica, Sandals Hotel Group) die Insel von einem Paar aus USA. Weniger als ein Viertel der Insel ist bis jetzt erschlossen. Villas kan man mieten über das {{vCard | name = Fowl Cay Resort | type = hotel | url = https://www.fowlcay.com | phone = +1 305 284 1300 | email = concierge@fowlcay.com | show = inline }} * {{ Marker | name= Guana Cay | type= island | wikidata= Q21713472 }} – Guana Cay ist eine der kleinen Inseln vor der Nordküste von Great Exuma. Man findet dort etwa 6 Gebäude und eine Marina, die gerade neu gebaut wurde. <!-- * [[Exuma Cays]] * [[Great Exuma]] * [[Great Guana]] * [[Lee Stocking Island]] * [[Little Exuma]] * [[Ragged Island Range]] --> == Hintergrund == Die Inselgruppe war ursprünglich vermutlich von Lacaya-Indianern bewohnt. Die beiden Hauptinseln nannten sie Yumey und Suma; heute Great und Little Exuma Island. Nördlich von Great Exuma liegen die Exuma Cays, südlich von Little Exuma findet man die fast unbewohnte Ragged Island Range, auch als Jumentos Cays bekannt. Im 17. und 18. Jahrhundert waren die Inseln ein beliebter Piratenstützpunkt. 1783 kamen amerikanische Loyalisten aus Carolina und Georgia als Siedler auf die Hauptinseln. Unter ihnen befand sich auch ''Lord Denys Rolle'' mit seinen 140 Sklaven, dem man wegen seiner Verdienste für das englische Königshaus rund 3.000 ha Land zuwies. Er kam mit dem Schiff „Peace & Plenty“ und baute auf der Insel Great Exuma Baumwolle an. Nach kurzer Zeit nannte er fünf Plantagen sein Eigentum, Rolle Town, Rolleville, Mount Thompson, Steventon und Ramsey. Noch heute sind die Ruinen einiger Herrenhäuser zu sehen. Von Bedeutung war auch die Salzgewinnung. Im Jahre 1802 wurden die Plantagen von einem Schädling befallen und die Ernten wurden vernichtet, eine erste Auswanderungswelle setzte ein. 1829 und 1833 gab es auf der Insel Sklavenaufstände. Einer ihrer Anführer auf der Rolle Plantage in Rolleville trug den Namen „''Pompey''“, er hat sich mit dem nach ihm benannten Museum in Nassau in den Geschichtsbüchern verewigt. Mit dem Ende der Sklaverei brach die Plantagenwirtschaft auf der Insel zusammen und viele Grundbesitzer verließen die Insel Richtung Nassau oder England. 1834 besaß der Sohn von Lord Denys Rolle, Lord John Rolle, Baron von Stevenson 350 Sklaven. Er war der größte Grundbesitzer auf der Insel, hat diese aber nie betreten, sondern verwaltete den Besitz von Devonshire, England, aus. 1834 nahmen sich alle Sklaven die Freiheit und besetzten die Plantagen. Noch 1837 versuchte ihr früherer Herr, das Land an andere Interessenten zu verkaufen. 1896 wurde die Landnahme der ehemaligen Sklaven im Parlament in Nassau anerkannt. Das ehemalige ''Rolle - Land'' auf den Exumas dürfen nur dessen Nachkommen bebauen. Es darf nicht an Andere verkauft werden. Viele Bewohner der Inseln heißen heute noch „Rolle“. == Anreise == {{ Mapframe | lat= 23.867137008 | long= -76.23724836 | zoom= 9 }} === mit dem Flugzeug === * {{vCard |type=airport |name=Exuma International |wikidata=Q3499608 |directions=Moss Town südlich von Ramsey´s, auf der Insel Great Exuma |description=7.000 × 150 feet (2.310 × 50 Meter) Landebahn, Tel. 345-0607, Fax 345-0551, Air Traffic Control Tower, Tel. 345-0007, Feuerwehr, Tel. 345-0008, Security, Tel. 345-0550, Flugbenzin, Pass- und Zollbehörde}} * George Town Airport. Die Landebahn ist halb zugewachsen und für den Flugverkehr gesperrt. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite vom alten Abfertigungsgebäude ist aber ein großer Hubschrauberlandeplatz entstanden. === mit dem Schiff === * Die Bahama Ferries verkehren regelmäßig zwischen Nassau und George Town auf der Insel Great Exuma. * Mit dem Postboot kann man entweder von Nassau nach Great Exuma fahren, oder mit einem anderen Postboot entlang der Exuma Cays. == Sehenswürdigkeiten == === Nationalparks === * Auf der Hauptinsel Great Exuma wurden auf der nördlichen Inselhälfte zwischen Ramsey und Steventon zwei Landschafts-Schutzgebiete eingerichtet: der '''Anderson Nationalpark''' und der '''Bahamas Nationalpark'''. * Der 450 km² große '''Exuma Cays National Land and Sea Park''' entstand schon im Jahre 1958. Am Südende von Norman´s Cay beginnt er, nördlich vom Conch Cut ist das Ende des Schutzgebietes. Der Nationalpark umschließt die Inseln: Bell Island und Little Bell Island (beide in Privatbesitz), Cistern Cay (Privatbesitz), Halls Pond Cay, Hawksbill Cay und Little Hawksbill Cay, Little Pigeon Cay (Privatbesitz), Little Wax Cay, Little White Bay Cay, Long Cay, O’Brien´s / Pasture Cays, Rocky Dundas, Shroud Cay, Soldier Cay (Privatbesitz), South Halls Pond Cay (Privatbesitz) und Warderick Wells. Die Grenzen dehnen sich jeweils 11&#x202F;km nach Osten und Westen aus. In Nord-Süd-Richtung ist der Schutzpark 35&#x202F;Km lang. Das Fischen ist im Schutzgebiet verboten. Auf den dazugehörigen Cays, besonders auf Allan´s Cay, gibt es inzwischen eine größere Population von seltenen Fels-Leguanen die sich von Touristen füttern lassen. Informationen erhält man unter der Telefon Nummer: 359-1821. * Das Moriah Harbour Cay Schutzgebiet ist Bestandteil des Eco-Systems zwischen Great Exuma und Little Exuma. Es umfasst Mangrovenküsten, Sanddünen und Seegras Betten und ist Lebensraum von Watvögeln und Nachteulen. * Weitere Landschaftsschutzgebiete sind Betty Cay, Big Darby Island and Little Darby Island, Big Galliot Cay, Channel Cays, Cistern Cay, Flat Cay, Goat Cay, Guana Cay, Harvey Cay and Rocks und Pigeon Cay. == Aktivitäten == Fischen, Baden, Segeln, Schnorcheln, Tauchen. == Literatur == == Weblinks == * http://exumavisitorsguide.com * http://exumasbahama.com {{GeoData| lat= 24.21139| long= -76.47583| radius= }} {{IstInKat|Bahamas}} {{class-2}} b1ge6nvq4rsgzhce8ddaxnwt6z4e02r 1794541 1794539 2026-08-06T05:00:17Z DerFussi 6 /* Inseln */ 1794541 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region}} Die '''Exuma Islands''' sind eine Inselgruppe und ein Distrikt der [[Bahamas]]. == Inseln == * {{ Marker | name= Staniel Cay | type= island | wikidata= Q14220885 }} * {{ Marker | name= Baraterre | type= island | wikidata= Q21713624 }} – Die beiden Baraterre Cays vor der Nordküste von Great Exuma sind heute durch je eine Brücke mit dieser Insel verbunden. Man erreicht sie über eine sehr schlechte Straße, die 3&#x202F;km südlich vor Rolletown vom Queen´s Highway abbiegt. Über Stuart Manor führt sie nach Barraterre. Auf der größeren der beiden Inseln liegt der einzige Ort, er hat den gleichen Namen, wie die Inseln selbst. Dort befindet sich am Ende der Straße das Fischerman´s Inn. * {{ Marker | name= Bock Cay | type= island | wikidata= Q21713708 }} – Diese Inselgruppe besteht aus Bock Cay mit einer Grösse von 153&#x202F;ha, Prime Cay mit 112&#x202F;ha, Lignum Vitae Cay, Melvin Cay, Neighbour Cay, Woody Cay, and zwei kleinen nackten Felsen. Alles befindet sich im Privatbesitz der Firma Fry´s Electronic´s aus Kalifornien, USA. An der Südwestseite von Bock Cay steht das Haupthaus mit drei Etagen aus dem Jahre 1970, ein kleineres Gästehaus wurde 1997 erbaut, der Verwalter hat ein Haus und zudem gibt es Gebäude für die Technik, Telfon und TV. Die Eigentümer haben 75 Millionen Dollar Investiert, um die Insel auszubauen. Ein Resort Hotel mit Marina und Golfplatz sowie ein Hubschrauber Landeplatz befinden sich in der Bauphase. * {{ Marker | name= Cave Cay | type= island | wikidata= Q3593354 }} – Cave Cay hat seinen Namen wegen der extrem vielen Höhlen dort erhalten. Eine davon ist so groß, man kann mit dem Ruderboot durch den 12 Meter hohen Eingang hineinfahren. Die Insel hat ein privates Flugfeld für die Gäste der {{vCard|type=marina|name=Safe Harbour Marina |phone=357-0143 | show= inline | description= Diese Marina ist ganz neu. Es gibt Liegeplätze und Treibstoff. }} * {{ Marker | name= Compass Cay | type= island | wikidata= Q21713810 }} – Tucker Rolle lebt seit seiner Kindheit dort und ist heute der Inselbesitzer. Seine Eltern und Großeltern waren schon als Fischer und Farmer auf der Insel. Die Ruinen ihrer Häuser findet man an der Westküste. Die Insel ist 190&#x202F;ha groß. Sie ist vollkommen unabhängig mit eigenem Stromgenerator und Gas zum kochen. Es gibt Trinkwasser, Duschen und eine Waschmaschine. Neben einer Marina findet man mehrere Cottages und unzählige Wanderwege. Im Laden der Marina kann man Bier, Eis, Wasserflaschen und Grundnahrungsmittel kaufen. Treibstoff gibt es nicht, den muss man im 8 km entfernten Sampson Cay oder im 19 km entfernten Staniel Cay kaufen. Während der Saison werden mittags Hamburger und Hot Dogs angeboten. Es gibt die {{vCard|type=marina|name=Compass Cay Marina |phone=355-2064 | show= inline | description= 11 Liegeplätze, Marina Store, Eis, Getränke, einige Lebensmittel.}} und eine {{vCard| type = hotel |name= Unterkunft |address=|phone=355-2137, +1 (727) 215-3435 (USA Tel.) |url=https://compasscay.com |price=Villa für 2 Personen 4.500 $; für 3 Personen 5.000 $; für 4 Personen 5.500 $. Cottage für 2 Personen 2.900 $; für 4 Personen 3.300 $; für 6 Personen 3.700 $. Apartment für 2 Personen 2.400 $; für 3 Personen 2.600 $; für 4 Personen 2.800 $. Preise pro Woche, inklusive Boot | show= inline | description=2 Apartments, 1 Cottage, 1 Villa.}} * {{ Marker | name= Crab Cay | type= island | wikidata= Q5180214 }} – Dieses Cay liegt östlich von George Town. Dort kann man die Ruinen der Baumwollplantage von Gouverneur William Walker besuchen. Sie wurde zwischen 1784 und 1788 aufgebaut. Südlich des Haupthauses befinden sich die Reste eines botanischen Gartens, den der Besitzer mit Pflanzen aus der ganzen Karibik eingerichtet hatte. Große Teile des Anweses sind noch immer mit hohen Mauern eingefasst. Nahezu unter der ganzen Insel gibt es Tropfsteinhöhlen. Im Jahre 2004 wurde von der Regierung ein Plan gebilligt, auf der Insel ein Eco-Resort für geplante 243 Millionen Dollar zu bauen. Dies umschließt Hafenanlagen, Marina und Wohnhäuser. * {{ Marker | name= [http://darbyislands.com Darby Islands] | type= island |lat= 23.85 | long= -76.21667 }} – Diese Insel befinden sich in Privatbesitz. Die Inselgruppe umfasst fünf Inseln, Bette Cay, Big Darby, Goat Cay, Guana Cay und Little Darby. '''Big Darby''' und '''Little Darby''' sind die beiden grössten Inseln, sie werden nur durch einen 30 Meter breiten Kanal getrennt. Sie sind 230 und 105 ha groß. Auf der Insel Big Darby betrieb Sir Baxter seit 1938 eine Plantage. Aus dieser Zeit zeugen lange Mauern, die von Hand aus Natursteinen aufgeschichtet wurden, sie zerteilen die Insel von ost nach west und von nord nach süd. Ebenfalls aus dieser Zeit stammt Darby Castle. Die Darby Inseln wurden schon über 100 Jahre hinaus immer nur als Einheit verkauft, die jetzigen Besitzer halten daran fest. Auf beiden Inseln findet man zusammen 13 Strände. Die USA Firma Darbyshores Management hat die Genehmigung, dort seit 1987 ein privates Resort zu betreiben. Little Darby hat ein eigenes Flugfeld, 5&#x202F;km Straßennetz, einen 26 Meter langen Anleger. Das Haupthaus steht auf einem 25 Meter hohen Hügel, unter dem Haus befindet sich ein Wassertank von 500.000 Litern Größe. Neben einem Dieselgenerator wird auch Windenergie und Solarstrom verwendet. Die Inseln können für 2.500&#x202F;US$ täglich gemietet werden. Info Tel. (301) 977-6311. * {{ Marker | name= Elizabeth Island | type= island | wikidata= Q21713940 }} – Die Insel befindet sich in Privatbesitz. Sie ist rund 40.000 ha groß und 1,6 km lang. Die Küstenlinie beträgt etwa 3,2 km. Drei Eigentümer teilen sich die Insel. Es gibt dort viele kleine Sandbuchten mit feinem, weißem Sand, Süßwasser aus Regenauffangbecken und Solarstrom aber kein Telefon. * {{ Marker | name= Farmer's Cays | type= island | wikidata= Q140870156 }} – Zwei Inseln der Bahamas und liegen zwischen dem Great Guana Cay und Great Exuma, 60&#x202F;km nördlich von George Town. Sie befinden sich in Privatbesitz. * {{ Marker | name= Fowl Cay | type= island | wikidata= Q21713977 }} – Der Inselname entstand vor mehr als 100 Jahren, als die Inselbewohner dort eine Hühnerfarm betrieben. Im Jahre 2007 erwarb Butch Stewart aus Jamaika (Air Jamaica, Sandals Hotel Group) die Insel von einem Paar aus USA. Weniger als ein Viertel der Insel ist bis jetzt erschlossen. Villas kan man mieten über das {{vCard | name = Fowl Cay Resort | type = hotel | url = https://www.fowlcay.com | phone = +1 305 284 1300 | email = concierge@fowlcay.com | show = inline }} * {{ Marker | name= Guana Cay | type= island | wikidata= Q21713472 }} – Guana Cay ist eine der kleinen Inseln vor der Nordküste von Great Exuma. Man findet dort etwa 6 Gebäude und eine Marina, die gerade neu gebaut wurde. <!-- * [[Exuma Cays]] * [[Great Exuma]] * [[Great Guana]] * [[Lee Stocking Island]] * [[Little Exuma]] * [[Ragged Island Range]] --> == Hintergrund == Die Inselgruppe war ursprünglich vermutlich von Lacaya-Indianern bewohnt. Die beiden Hauptinseln nannten sie Yumey und Suma; heute Great und Little Exuma Island. Nördlich von Great Exuma liegen die Exuma Cays, südlich von Little Exuma findet man die fast unbewohnte Ragged Island Range, auch als Jumentos Cays bekannt. Im 17. und 18. Jahrhundert waren die Inseln ein beliebter Piratenstützpunkt. 1783 kamen amerikanische Loyalisten aus Carolina und Georgia als Siedler auf die Hauptinseln. Unter ihnen befand sich auch ''Lord Denys Rolle'' mit seinen 140 Sklaven, dem man wegen seiner Verdienste für das englische Königshaus rund 3.000 ha Land zuwies. Er kam mit dem Schiff „Peace & Plenty“ und baute auf der Insel Great Exuma Baumwolle an. Nach kurzer Zeit nannte er fünf Plantagen sein Eigentum, Rolle Town, Rolleville, Mount Thompson, Steventon und Ramsey. Noch heute sind die Ruinen einiger Herrenhäuser zu sehen. Von Bedeutung war auch die Salzgewinnung. Im Jahre 1802 wurden die Plantagen von einem Schädling befallen und die Ernten wurden vernichtet, eine erste Auswanderungswelle setzte ein. 1829 und 1833 gab es auf der Insel Sklavenaufstände. Einer ihrer Anführer auf der Rolle Plantage in Rolleville trug den Namen „''Pompey''“, er hat sich mit dem nach ihm benannten Museum in Nassau in den Geschichtsbüchern verewigt. Mit dem Ende der Sklaverei brach die Plantagenwirtschaft auf der Insel zusammen und viele Grundbesitzer verließen die Insel Richtung Nassau oder England. 1834 besaß der Sohn von Lord Denys Rolle, Lord John Rolle, Baron von Stevenson 350 Sklaven. Er war der größte Grundbesitzer auf der Insel, hat diese aber nie betreten, sondern verwaltete den Besitz von Devonshire, England, aus. 1834 nahmen sich alle Sklaven die Freiheit und besetzten die Plantagen. Noch 1837 versuchte ihr früherer Herr, das Land an andere Interessenten zu verkaufen. 1896 wurde die Landnahme der ehemaligen Sklaven im Parlament in Nassau anerkannt. Das ehemalige ''Rolle - Land'' auf den Exumas dürfen nur dessen Nachkommen bebauen. Es darf nicht an Andere verkauft werden. Viele Bewohner der Inseln heißen heute noch „Rolle“. == Anreise == {{ Mapframe | lat= 23.867137008 | long= -76.23724836 | zoom= 9 }} === mit dem Flugzeug === * {{vCard |type=airport |name=Exuma International |wikidata=Q3499608 |directions=Moss Town südlich von Ramsey´s, auf der Insel Great Exuma |description=7.000 × 150 feet (2.310 × 50 Meter) Landebahn, Tel. 345-0607, Fax 345-0551, Air Traffic Control Tower, Tel. 345-0007, Feuerwehr, Tel. 345-0008, Security, Tel. 345-0550, Flugbenzin, Pass- und Zollbehörde}} * George Town Airport. Die Landebahn ist halb zugewachsen und für den Flugverkehr gesperrt. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite vom alten Abfertigungsgebäude ist aber ein großer Hubschrauberlandeplatz entstanden. === mit dem Schiff === * Die Bahama Ferries verkehren regelmäßig zwischen Nassau und George Town auf der Insel Great Exuma. * Mit dem Postboot kann man entweder von Nassau nach Great Exuma fahren, oder mit einem anderen Postboot entlang der Exuma Cays. == Sehenswürdigkeiten == === Nationalparks === * Auf der Hauptinsel Great Exuma wurden auf der nördlichen Inselhälfte zwischen Ramsey und Steventon zwei Landschafts-Schutzgebiete eingerichtet: der '''Anderson Nationalpark''' und der '''Bahamas Nationalpark'''. * Der 450 km² große '''Exuma Cays National Land and Sea Park''' entstand schon im Jahre 1958. Am Südende von Norman´s Cay beginnt er, nördlich vom Conch Cut ist das Ende des Schutzgebietes. Der Nationalpark umschließt die Inseln: Bell Island und Little Bell Island (beide in Privatbesitz), Cistern Cay (Privatbesitz), Halls Pond Cay, Hawksbill Cay und Little Hawksbill Cay, Little Pigeon Cay (Privatbesitz), Little Wax Cay, Little White Bay Cay, Long Cay, O’Brien´s / Pasture Cays, Rocky Dundas, Shroud Cay, Soldier Cay (Privatbesitz), South Halls Pond Cay (Privatbesitz) und Warderick Wells. Die Grenzen dehnen sich jeweils 11&#x202F;km nach Osten und Westen aus. In Nord-Süd-Richtung ist der Schutzpark 35&#x202F;Km lang. Das Fischen ist im Schutzgebiet verboten. Auf den dazugehörigen Cays, besonders auf Allan´s Cay, gibt es inzwischen eine größere Population von seltenen Fels-Leguanen die sich von Touristen füttern lassen. Informationen erhält man unter der Telefon Nummer: 359-1821. * Das Moriah Harbour Cay Schutzgebiet ist Bestandteil des Eco-Systems zwischen Great Exuma und Little Exuma. Es umfasst Mangrovenküsten, Sanddünen und Seegras Betten und ist Lebensraum von Watvögeln und Nachteulen. * Weitere Landschaftsschutzgebiete sind Betty Cay, Big Darby Island and Little Darby Island, Big Galliot Cay, Channel Cays, Cistern Cay, Flat Cay, Goat Cay, Guana Cay, Harvey Cay and Rocks und Pigeon Cay. == Aktivitäten == Fischen, Baden, Segeln, Schnorcheln, Tauchen. == Literatur == == Weblinks == * http://exumavisitorsguide.com * http://exumasbahama.com {{GeoData| lat= 24.21139| long= -76.47583| radius= }} {{IstInKat|Bahamas}} {{class-2}} gc7qcp40rr6w0s34uy8uzu4okd9vqr4 1794542 1794541 2026-08-06T05:03:32Z DerFussi 6 /* mit dem Flugzeug */ aus Exuma Cays 1794542 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region}} Die '''Exuma Islands''' sind eine Inselgruppe und ein Distrikt der [[Bahamas]]. == Inseln == * {{ Marker | name= Staniel Cay | type= island | wikidata= Q14220885 }} * {{ Marker | name= Baraterre | type= island | wikidata= Q21713624 }} – Die beiden Baraterre Cays vor der Nordküste von Great Exuma sind heute durch je eine Brücke mit dieser Insel verbunden. Man erreicht sie über eine sehr schlechte Straße, die 3&#x202F;km südlich vor Rolletown vom Queen´s Highway abbiegt. Über Stuart Manor führt sie nach Barraterre. Auf der größeren der beiden Inseln liegt der einzige Ort, er hat den gleichen Namen, wie die Inseln selbst. Dort befindet sich am Ende der Straße das Fischerman´s Inn. * {{ Marker | name= Bock Cay | type= island | wikidata= Q21713708 }} – Diese Inselgruppe besteht aus Bock Cay mit einer Grösse von 153&#x202F;ha, Prime Cay mit 112&#x202F;ha, Lignum Vitae Cay, Melvin Cay, Neighbour Cay, Woody Cay, and zwei kleinen nackten Felsen. Alles befindet sich im Privatbesitz der Firma Fry´s Electronic´s aus Kalifornien, USA. An der Südwestseite von Bock Cay steht das Haupthaus mit drei Etagen aus dem Jahre 1970, ein kleineres Gästehaus wurde 1997 erbaut, der Verwalter hat ein Haus und zudem gibt es Gebäude für die Technik, Telfon und TV. Die Eigentümer haben 75 Millionen Dollar Investiert, um die Insel auszubauen. Ein Resort Hotel mit Marina und Golfplatz sowie ein Hubschrauber Landeplatz befinden sich in der Bauphase. * {{ Marker | name= Cave Cay | type= island | wikidata= Q3593354 }} – Cave Cay hat seinen Namen wegen der extrem vielen Höhlen dort erhalten. Eine davon ist so groß, man kann mit dem Ruderboot durch den 12 Meter hohen Eingang hineinfahren. Die Insel hat ein privates Flugfeld für die Gäste der {{vCard|type=marina|name=Safe Harbour Marina |phone=357-0143 | show= inline | description= Diese Marina ist ganz neu. Es gibt Liegeplätze und Treibstoff. }} * {{ Marker | name= Compass Cay | type= island | wikidata= Q21713810 }} – Tucker Rolle lebt seit seiner Kindheit dort und ist heute der Inselbesitzer. Seine Eltern und Großeltern waren schon als Fischer und Farmer auf der Insel. Die Ruinen ihrer Häuser findet man an der Westküste. Die Insel ist 190&#x202F;ha groß. Sie ist vollkommen unabhängig mit eigenem Stromgenerator und Gas zum kochen. Es gibt Trinkwasser, Duschen und eine Waschmaschine. Neben einer Marina findet man mehrere Cottages und unzählige Wanderwege. Im Laden der Marina kann man Bier, Eis, Wasserflaschen und Grundnahrungsmittel kaufen. Treibstoff gibt es nicht, den muss man im 8 km entfernten Sampson Cay oder im 19 km entfernten Staniel Cay kaufen. Während der Saison werden mittags Hamburger und Hot Dogs angeboten. Es gibt die {{vCard|type=marina|name=Compass Cay Marina |phone=355-2064 | show= inline | description= 11 Liegeplätze, Marina Store, Eis, Getränke, einige Lebensmittel.}} und eine {{vCard| type = hotel |name= Unterkunft |address=|phone=355-2137, +1 (727) 215-3435 (USA Tel.) |url=https://compasscay.com |price=Villa für 2 Personen 4.500 $; für 3 Personen 5.000 $; für 4 Personen 5.500 $. Cottage für 2 Personen 2.900 $; für 4 Personen 3.300 $; für 6 Personen 3.700 $. Apartment für 2 Personen 2.400 $; für 3 Personen 2.600 $; für 4 Personen 2.800 $. Preise pro Woche, inklusive Boot | show= inline | description=2 Apartments, 1 Cottage, 1 Villa.}} * {{ Marker | name= Crab Cay | type= island | wikidata= Q5180214 }} – Dieses Cay liegt östlich von George Town. Dort kann man die Ruinen der Baumwollplantage von Gouverneur William Walker besuchen. Sie wurde zwischen 1784 und 1788 aufgebaut. Südlich des Haupthauses befinden sich die Reste eines botanischen Gartens, den der Besitzer mit Pflanzen aus der ganzen Karibik eingerichtet hatte. Große Teile des Anweses sind noch immer mit hohen Mauern eingefasst. Nahezu unter der ganzen Insel gibt es Tropfsteinhöhlen. Im Jahre 2004 wurde von der Regierung ein Plan gebilligt, auf der Insel ein Eco-Resort für geplante 243 Millionen Dollar zu bauen. Dies umschließt Hafenanlagen, Marina und Wohnhäuser. * {{ Marker | name= [http://darbyislands.com Darby Islands] | type= island |lat= 23.85 | long= -76.21667 }} – Diese Insel befinden sich in Privatbesitz. Die Inselgruppe umfasst fünf Inseln, Bette Cay, Big Darby, Goat Cay, Guana Cay und Little Darby. '''Big Darby''' und '''Little Darby''' sind die beiden grössten Inseln, sie werden nur durch einen 30 Meter breiten Kanal getrennt. Sie sind 230 und 105 ha groß. Auf der Insel Big Darby betrieb Sir Baxter seit 1938 eine Plantage. Aus dieser Zeit zeugen lange Mauern, die von Hand aus Natursteinen aufgeschichtet wurden, sie zerteilen die Insel von ost nach west und von nord nach süd. Ebenfalls aus dieser Zeit stammt Darby Castle. Die Darby Inseln wurden schon über 100 Jahre hinaus immer nur als Einheit verkauft, die jetzigen Besitzer halten daran fest. Auf beiden Inseln findet man zusammen 13 Strände. Die USA Firma Darbyshores Management hat die Genehmigung, dort seit 1987 ein privates Resort zu betreiben. Little Darby hat ein eigenes Flugfeld, 5&#x202F;km Straßennetz, einen 26 Meter langen Anleger. Das Haupthaus steht auf einem 25 Meter hohen Hügel, unter dem Haus befindet sich ein Wassertank von 500.000 Litern Größe. Neben einem Dieselgenerator wird auch Windenergie und Solarstrom verwendet. Die Inseln können für 2.500&#x202F;US$ täglich gemietet werden. Info Tel. (301) 977-6311. * {{ Marker | name= Elizabeth Island | type= island | wikidata= Q21713940 }} – Die Insel befindet sich in Privatbesitz. Sie ist rund 40.000 ha groß und 1,6 km lang. Die Küstenlinie beträgt etwa 3,2 km. Drei Eigentümer teilen sich die Insel. Es gibt dort viele kleine Sandbuchten mit feinem, weißem Sand, Süßwasser aus Regenauffangbecken und Solarstrom aber kein Telefon. * {{ Marker | name= Farmer's Cays | type= island | wikidata= Q140870156 }} – Zwei Inseln der Bahamas und liegen zwischen dem Great Guana Cay und Great Exuma, 60&#x202F;km nördlich von George Town. Sie befinden sich in Privatbesitz. * {{ Marker | name= Fowl Cay | type= island | wikidata= Q21713977 }} – Der Inselname entstand vor mehr als 100 Jahren, als die Inselbewohner dort eine Hühnerfarm betrieben. Im Jahre 2007 erwarb Butch Stewart aus Jamaika (Air Jamaica, Sandals Hotel Group) die Insel von einem Paar aus USA. Weniger als ein Viertel der Insel ist bis jetzt erschlossen. Villas kan man mieten über das {{vCard | name = Fowl Cay Resort | type = hotel | url = https://www.fowlcay.com | phone = +1 305 284 1300 | email = concierge@fowlcay.com | show = inline }} * {{ Marker | name= Guana Cay | type= island | wikidata= Q21713472 }} – Guana Cay ist eine der kleinen Inseln vor der Nordküste von Great Exuma. Man findet dort etwa 6 Gebäude und eine Marina, die gerade neu gebaut wurde. <!-- * [[Exuma Cays]] * [[Great Exuma]] * [[Great Guana]] * [[Lee Stocking Island]] * [[Little Exuma]] * [[Ragged Island Range]] --> == Hintergrund == Die Inselgruppe war ursprünglich vermutlich von Lacaya-Indianern bewohnt. Die beiden Hauptinseln nannten sie Yumey und Suma; heute Great und Little Exuma Island. Nördlich von Great Exuma liegen die Exuma Cays, südlich von Little Exuma findet man die fast unbewohnte Ragged Island Range, auch als Jumentos Cays bekannt. Im 17. und 18. Jahrhundert waren die Inseln ein beliebter Piratenstützpunkt. 1783 kamen amerikanische Loyalisten aus Carolina und Georgia als Siedler auf die Hauptinseln. Unter ihnen befand sich auch ''Lord Denys Rolle'' mit seinen 140 Sklaven, dem man wegen seiner Verdienste für das englische Königshaus rund 3.000 ha Land zuwies. Er kam mit dem Schiff „Peace & Plenty“ und baute auf der Insel Great Exuma Baumwolle an. Nach kurzer Zeit nannte er fünf Plantagen sein Eigentum, Rolle Town, Rolleville, Mount Thompson, Steventon und Ramsey. Noch heute sind die Ruinen einiger Herrenhäuser zu sehen. Von Bedeutung war auch die Salzgewinnung. Im Jahre 1802 wurden die Plantagen von einem Schädling befallen und die Ernten wurden vernichtet, eine erste Auswanderungswelle setzte ein. 1829 und 1833 gab es auf der Insel Sklavenaufstände. Einer ihrer Anführer auf der Rolle Plantage in Rolleville trug den Namen „''Pompey''“, er hat sich mit dem nach ihm benannten Museum in Nassau in den Geschichtsbüchern verewigt. Mit dem Ende der Sklaverei brach die Plantagenwirtschaft auf der Insel zusammen und viele Grundbesitzer verließen die Insel Richtung Nassau oder England. 1834 besaß der Sohn von Lord Denys Rolle, Lord John Rolle, Baron von Stevenson 350 Sklaven. Er war der größte Grundbesitzer auf der Insel, hat diese aber nie betreten, sondern verwaltete den Besitz von Devonshire, England, aus. 1834 nahmen sich alle Sklaven die Freiheit und besetzten die Plantagen. Noch 1837 versuchte ihr früherer Herr, das Land an andere Interessenten zu verkaufen. 1896 wurde die Landnahme der ehemaligen Sklaven im Parlament in Nassau anerkannt. Das ehemalige ''Rolle - Land'' auf den Exumas dürfen nur dessen Nachkommen bebauen. Es darf nicht an Andere verkauft werden. Viele Bewohner der Inseln heißen heute noch „Rolle“. == Anreise == {{ Mapframe | lat= 23.867137008 | long= -76.23724836 | zoom= 9 }} === Flugzeug === * {{vCard |type=airport |name=Exuma International |wikidata=Q3499608 |directions=Moss Town südlich von Ramsey´s, auf der Insel Great Exuma |description=7.000 × 150 feet (2.310 × 50 Meter) Landebahn, Tel. 345-0607, Fax 345-0551, Air Traffic Control Tower, Tel. 345-0007, Feuerwehr, Tel. 345-0008, Security, Tel. 345-0550, Flugbenzin, Pass- und Zollbehörde}} * George Town Airport. Die Landebahn ist halb zugewachsen und für den Flugverkehr gesperrt. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite vom alten Abfertigungsgebäude ist aber ein großer Hubschrauberlandeplatz entstanden. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Landebahnen: * {{vCard|type=landing site|name=Cave Cay Airfield |address=Cave Cay |phone=357-0143 |email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=2.800 × 90 Feet Landebahn, privat, gehört zur Safe Harbour Marina. }} * {{vCard|type=landing site|name=Darby Island Airstrip |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=1.500 × 100 feet Landebahn, privat. }} * {{vCard|type=landing site|name=Farmers Cay Airstrip |address=|phone=355-4002 |email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=2.500 × 60 feet Landebahn, privat. }} * {{vCard|type=landing site|name=Fowl Cay Airstrip |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=1.300 × 40 feet Landebahn, privat. }} * {{vCard|type=landing site|name=Hog Cay Airstrip |address=|phone=366-2123 |email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=2.500 × 100 feet Landebahn, privat. }} * {{vCard|type=landing site|name=Little Darby Island Airstrip |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=2.000 × 50 feet Landebahn, privat. }} * {{vCard|type=landing site|name=Norman Cay Airstrip |address=|phone=357-8846 |email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=3.360 × 70 feet Landebahn, privat, die Flugzeit nach Nassau beträgt 20 Minuten. }} * {{vCard|type=landing site|name=Rudder Cut Cay Airstrip |address=|phone=366-2639 |email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=2.700 × 100 feet Landebahn, privat. }} * {{vCard|type=landing site|name=Sampson Cay Airstrip |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=2.400 × 60 feet Landebahn, privat. }} === mit dem Schiff === * Die Bahama Ferries verkehren regelmäßig zwischen Nassau und George Town auf der Insel Great Exuma. * Mit dem Postboot kann man entweder von Nassau nach Great Exuma fahren, oder mit einem anderen Postboot entlang der Exuma Cays. == Sehenswürdigkeiten == === Nationalparks === * Auf der Hauptinsel Great Exuma wurden auf der nördlichen Inselhälfte zwischen Ramsey und Steventon zwei Landschafts-Schutzgebiete eingerichtet: der '''Anderson Nationalpark''' und der '''Bahamas Nationalpark'''. * Der 450 km² große '''Exuma Cays National Land and Sea Park''' entstand schon im Jahre 1958. Am Südende von Norman´s Cay beginnt er, nördlich vom Conch Cut ist das Ende des Schutzgebietes. Der Nationalpark umschließt die Inseln: Bell Island und Little Bell Island (beide in Privatbesitz), Cistern Cay (Privatbesitz), Halls Pond Cay, Hawksbill Cay und Little Hawksbill Cay, Little Pigeon Cay (Privatbesitz), Little Wax Cay, Little White Bay Cay, Long Cay, O’Brien´s / Pasture Cays, Rocky Dundas, Shroud Cay, Soldier Cay (Privatbesitz), South Halls Pond Cay (Privatbesitz) und Warderick Wells. Die Grenzen dehnen sich jeweils 11&#x202F;km nach Osten und Westen aus. In Nord-Süd-Richtung ist der Schutzpark 35&#x202F;Km lang. Das Fischen ist im Schutzgebiet verboten. Auf den dazugehörigen Cays, besonders auf Allan´s Cay, gibt es inzwischen eine größere Population von seltenen Fels-Leguanen die sich von Touristen füttern lassen. Informationen erhält man unter der Telefon Nummer: 359-1821. * Das Moriah Harbour Cay Schutzgebiet ist Bestandteil des Eco-Systems zwischen Great Exuma und Little Exuma. Es umfasst Mangrovenküsten, Sanddünen und Seegras Betten und ist Lebensraum von Watvögeln und Nachteulen. * Weitere Landschaftsschutzgebiete sind Betty Cay, Big Darby Island and Little Darby Island, Big Galliot Cay, Channel Cays, Cistern Cay, Flat Cay, Goat Cay, Guana Cay, Harvey Cay and Rocks und Pigeon Cay. == Aktivitäten == Fischen, Baden, Segeln, Schnorcheln, Tauchen. == Literatur == == Weblinks == * http://exumavisitorsguide.com * http://exumasbahama.com {{GeoData| lat= 24.21139| long= -76.47583| radius= }} {{IstInKat|Bahamas}} {{class-2}} 1l7u1rj13zoli5277naps30ocf4mrt4 Steinheim am Albuch 0 23124 1794490 1794311 2026-08-05T20:23:15Z Scholless 15050 /* Unterkunft */ Ausbau 1794490 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort}} '''Steinheim am Albuch''' ist eine Gemeinde in der östlichen Schwäbischen Alb und gehört zur touristischen Region [[Stauferland]]. == Hintergrund == Der Ort '''Steinheim''' liegt am Südrand des Albuchs in einem Krater, der vor rund 15 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstanden ist, vermutlich gleichzeitig mit dem rund 40&#x202F;km östlich gelegenen [[Nördlingen|Nördlinger Ries]]. Mit einem Durchmesser von rund 3,5&#x202F;km ist der Steinheimer Krater zwar wesentlich kleiner als der über 20&#x202F;km messende Nachbar, die Geologie und Paläontologie erweist sich hier aber als mindestens genau so interessant. Der Ort Steinheim selbst liegt im nördlichen Teil des Kraters, auf dem für einen Meteoritenkrater typischen Zentralhügel liegt der Klosterhof mit der Heimatstube. Am Südrand des Beckens liegt der Ortsteil ''Sontheim im Stubental'', hier ist auch das Meteorkratermuseum. Etwas westlich davon liegt der Ortsteil ''Söhnstetten''. Benachbarte Gemeinden sind [[Königsbronn]], [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]], [[Herbrechtingen]], [[Gerstetten]] und [[Böhmenkirch]]. == Anreise == {{Umgebung |Ti=Umgebung von '''Steinheim''' |Mitte= |NW=[[Bartholomä]] 9&#x202F;km |N=[[Aalen]] 22&#x202F;km |NO=[[Neresheim]] 28&#x202F;km |W=[[Böhmenkirch]] 14&#x202F;km |O=[[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]] 8&#x202F;km |SW=[[Geislingen an der Steige|Geislingen]] 26&#x202F;km |S=[[Ulm]] 41&#x202F;km |SO=[[Giengen an der Brenz|Giengen]] 20&#x202F;km }} === Mit dem Flugzeug === Der {{marker|type = airport|name = Flughafen Stuttgart |wikidata = Q158732 |show = none}} liegt ca. 80&#x202F;km entfernt. === Mit der Bahn === Steinheim und seine Ortsteile haben keine direkte Bahnverbindung, der nächste Bahnhof ist in [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]]. === Auf der Straße === Steinheim ist nur über untergeordnete Straßen erreichbar, die nächste Bundesstraße ist am Südrand des Steinheimer Kraters die '''B466''', sie ist hier ein Teilstück der '''Schwäbischen Albstraße'''. == Mobilität == {{Mapframe|48.6912|10.0723}} == Sehenswürdigkeiten == [[Datei:Meteorkratermuseum Steinheim am Albuch.jpg|300px|thumb|Meteorkratermuseum Steinheim am Albuch]] * {{VCard | type = museum | lastedit = 2021-06-29 | name = Meteorkratermuseum in Sontheim| wikidata= Q1700293| url = https://www.steinheim.com/freizeit-tourismus/sehenswuerdigkeiten/meteorkrater-museum| lat = 48.677819 | long = 10.068999 | phone =+49 07329 9606-58 | hours = März bis Ende November | price = Eintritt Erw. 3 €}} : Beim Museum beginnt ein 3&#x202F;km langer geologische Lehrpfad. * {{Marker | name = Klosterhof | type = see | lat = 48.687111 | long = 10.070306 | image = }} mit Heimatstube. Öffnungszeiten siehe [http://www.steinheim-am-albuch.de/ Homepage der Gemeinde Steinheim]. * {{Marker | name = Wental | type = see | lat = 48.733333 | long = 10.016667 | image = }}, ein Trockental, vor Jahrmillionen von einem Fluss geformt, der durch das Steinheimer Becken und weiter Richtung Tal der Brenz floss. Wacholderheiden, skurrile Felsformationen, erstreckt sich vom ''Felsenmeer'' bei [[Bartholomä]] bis zum Rand des Steinheimer Beckens * Das Mauertal beim Ortsteil Söhnstetten ist ein beliebtes Wanderziel, sehenswert ist auch die {{Marker | name = Martinskirche | type = church | lat = 48.67341 | long = 9.98636 | image = }} == Aktivitäten == * Im Steinheimer Becken und in der Umgebung sind etliche Wanderwege und Radwege ausgewiesen. * {{Marker | name = Segelfluggelände Schäfhalde | type = do | lat = 48.691051 | long = 10.096872 | image = }} == Einkaufen == [[Datei:Steinheim am Albuch - Söhnstetten - Martinskirche von Nordnordwesten.jpg|300px|thumb|Martinskirche Söhnstetten]] == Küche == * {{vCard|type= restaurant |name=Kreuz Steinheim |address= Hauptstraße 28, 89555 Steinheim am Albuch |phone=+49 07329 96150 |email=info@skreuz.de |fax=+49 07329 961555 |url=https://www.kreuz-steinheim.de/ |hours=|price=|lat= 48.692184 |long= 10.063656 }} * {{vCard|type=restaurant |name=Sontheimer Wirtshäusle |address=Wirtshäusle 1, 89555 Steinheim OT Sontheim |phone=|email=|fax=|url= https://www.sontheimer-wirtshaeusle.de/ |hours=|price=|lat= 48.673427|long=10.068999 }} == Nachtleben == == Unterkunft == * {{vCard|name=Pension Croonen |wikidata=|type=boarding house |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Sicherheit == == Gesundheit == * {{vCard|name=Steinhirt-Apotheke |wikidata=|type=pharmacy |address=Hauptstraße 17, 89555 Steinheim am Albuch |phone=+49 07329 5830 |fax=+49 07329 921875 |email=steinhirt@karl-olga-apotheke.de |url=https://steinhirt-apotheke.de/ |hours=Mo-Fr 8:00–13:00 + 14:00–18:30, Sa 8:00–12:30 |price=|lat=48.69207 |long=10.06466 |lastedit=2026-08-04 |description=}} == Praktische Hinweise == * {{VCard | type = tourist information | lastedit = 2015-06-29 | name = Bürgermeisteramt | address = Hauptstraße 24, 89555 Steinheim am Albuch | url = https://www.steinheim-am-albuch.de | lat = 48.693175 | long = 10.064125 | phone =+49 07329 9606-56 | email = info@steinheim-am-albuch.de }} == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle_Webseite}} * [https://www.steinheimer-becken.de/ Ausführliche Infos über die Entstehung des Steinheimer Beckens] * [https://www.albuch.de/ Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch] * [https://www.geopark-alb.de/ Geopark Schwäbische Alb] * [https://www.stauferland.de Touristikgemeinschaft Stauferland] {{class-2}} {{GeoData| lat= 48.7| long= 10.06667| radius= 5000}} {{IstInKat|Stauferland}} bk80twvn0506a4b2dbopdgrmww84ovs 1794493 1794490 2026-08-05T20:29:53Z Scholless 15050 /* Unterkunft */ + Koordinaten 1794493 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort}} '''Steinheim am Albuch''' ist eine Gemeinde in der östlichen Schwäbischen Alb und gehört zur touristischen Region [[Stauferland]]. == Hintergrund == Der Ort '''Steinheim''' liegt am Südrand des Albuchs in einem Krater, der vor rund 15 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstanden ist, vermutlich gleichzeitig mit dem rund 40&#x202F;km östlich gelegenen [[Nördlingen|Nördlinger Ries]]. Mit einem Durchmesser von rund 3,5&#x202F;km ist der Steinheimer Krater zwar wesentlich kleiner als der über 20&#x202F;km messende Nachbar, die Geologie und Paläontologie erweist sich hier aber als mindestens genau so interessant. Der Ort Steinheim selbst liegt im nördlichen Teil des Kraters, auf dem für einen Meteoritenkrater typischen Zentralhügel liegt der Klosterhof mit der Heimatstube. Am Südrand des Beckens liegt der Ortsteil ''Sontheim im Stubental'', hier ist auch das Meteorkratermuseum. Etwas westlich davon liegt der Ortsteil ''Söhnstetten''. Benachbarte Gemeinden sind [[Königsbronn]], [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]], [[Herbrechtingen]], [[Gerstetten]] und [[Böhmenkirch]]. == Anreise == {{Umgebung |Ti=Umgebung von '''Steinheim''' |Mitte= |NW=[[Bartholomä]] 9&#x202F;km |N=[[Aalen]] 22&#x202F;km |NO=[[Neresheim]] 28&#x202F;km |W=[[Böhmenkirch]] 14&#x202F;km |O=[[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]] 8&#x202F;km |SW=[[Geislingen an der Steige|Geislingen]] 26&#x202F;km |S=[[Ulm]] 41&#x202F;km |SO=[[Giengen an der Brenz|Giengen]] 20&#x202F;km }} === Mit dem Flugzeug === Der {{marker|type = airport|name = Flughafen Stuttgart |wikidata = Q158732 |show = none}} liegt ca. 80&#x202F;km entfernt. === Mit der Bahn === Steinheim und seine Ortsteile haben keine direkte Bahnverbindung, der nächste Bahnhof ist in [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]]. === Auf der Straße === Steinheim ist nur über untergeordnete Straßen erreichbar, die nächste Bundesstraße ist am Südrand des Steinheimer Kraters die '''B466''', sie ist hier ein Teilstück der '''Schwäbischen Albstraße'''. == Mobilität == {{Mapframe|48.6912|10.0723}} == Sehenswürdigkeiten == [[Datei:Meteorkratermuseum Steinheim am Albuch.jpg|300px|thumb|Meteorkratermuseum Steinheim am Albuch]] * {{VCard | type = museum | lastedit = 2021-06-29 | name = Meteorkratermuseum in Sontheim| wikidata= Q1700293| url = https://www.steinheim.com/freizeit-tourismus/sehenswuerdigkeiten/meteorkrater-museum| lat = 48.677819 | long = 10.068999 | phone =+49 07329 9606-58 | hours = März bis Ende November | price = Eintritt Erw. 3 €}} : Beim Museum beginnt ein 3&#x202F;km langer geologische Lehrpfad. * {{Marker | name = Klosterhof | type = see | lat = 48.687111 | long = 10.070306 | image = }} mit Heimatstube. Öffnungszeiten siehe [http://www.steinheim-am-albuch.de/ Homepage der Gemeinde Steinheim]. * {{Marker | name = Wental | type = see | lat = 48.733333 | long = 10.016667 | image = }}, ein Trockental, vor Jahrmillionen von einem Fluss geformt, der durch das Steinheimer Becken und weiter Richtung Tal der Brenz floss. Wacholderheiden, skurrile Felsformationen, erstreckt sich vom ''Felsenmeer'' bei [[Bartholomä]] bis zum Rand des Steinheimer Beckens * Das Mauertal beim Ortsteil Söhnstetten ist ein beliebtes Wanderziel, sehenswert ist auch die {{Marker | name = Martinskirche | type = church | lat = 48.67341 | long = 9.98636 | image = }} == Aktivitäten == * Im Steinheimer Becken und in der Umgebung sind etliche Wanderwege und Radwege ausgewiesen. * {{Marker | name = Segelfluggelände Schäfhalde | type = do | lat = 48.691051 | long = 10.096872 | image = }} == Einkaufen == [[Datei:Steinheim am Albuch - Söhnstetten - Martinskirche von Nordnordwesten.jpg|300px|thumb|Martinskirche Söhnstetten]] == Küche == * {{vCard|type= restaurant |name=Kreuz Steinheim |address= Hauptstraße 28, 89555 Steinheim am Albuch |phone=+49 07329 96150 |email=info@skreuz.de |fax=+49 07329 961555 |url=https://www.kreuz-steinheim.de/ |hours=|price=|lat= 48.692184 |long= 10.063656 }} * {{vCard|type=restaurant |name=Sontheimer Wirtshäusle |address=Wirtshäusle 1, 89555 Steinheim OT Sontheim |phone=|email=|fax=|url= https://www.sontheimer-wirtshaeusle.de/ |hours=|price=|lat= 48.673427|long=10.068999 }} == Nachtleben == == Unterkunft == * {{vCard|name=Pension Croonen |wikidata=|type=boarding house |address=Obere Ziegelhütte 5, 89555 Steinheim am Albuch |phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=48.68646 |long=10.09143 |lastedit=|description=}} == Sicherheit == == Gesundheit == * {{vCard|name=Steinhirt-Apotheke |wikidata=|type=pharmacy |address=Hauptstraße 17, 89555 Steinheim am Albuch |phone=+49 07329 5830 |fax=+49 07329 921875 |email=steinhirt@karl-olga-apotheke.de |url=https://steinhirt-apotheke.de/ |hours=Mo-Fr 8:00–13:00 + 14:00–18:30, Sa 8:00–12:30 |price=|lat=48.69207 |long=10.06466 |lastedit=2026-08-04 |description=}} == Praktische Hinweise == * {{VCard | type = tourist information | lastedit = 2015-06-29 | name = Bürgermeisteramt | address = Hauptstraße 24, 89555 Steinheim am Albuch | url = https://www.steinheim-am-albuch.de | lat = 48.693175 | long = 10.064125 | phone =+49 07329 9606-56 | email = info@steinheim-am-albuch.de }} == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle_Webseite}} * [https://www.steinheimer-becken.de/ Ausführliche Infos über die Entstehung des Steinheimer Beckens] * [https://www.albuch.de/ Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch] * [https://www.geopark-alb.de/ Geopark Schwäbische Alb] * [https://www.stauferland.de Touristikgemeinschaft Stauferland] {{class-2}} {{GeoData| lat= 48.7| long= 10.06667| radius= 5000}} {{IstInKat|Stauferland}} pfdbpyxfwucpoe2jgn53oww5w2bsbdm 1794494 1794493 2026-08-05T20:30:38Z Scholless 15050 /* Unterkunft */ Ergänzungen 1794494 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort}} '''Steinheim am Albuch''' ist eine Gemeinde in der östlichen Schwäbischen Alb und gehört zur touristischen Region [[Stauferland]]. == Hintergrund == Der Ort '''Steinheim''' liegt am Südrand des Albuchs in einem Krater, der vor rund 15 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstanden ist, vermutlich gleichzeitig mit dem rund 40&#x202F;km östlich gelegenen [[Nördlingen|Nördlinger Ries]]. Mit einem Durchmesser von rund 3,5&#x202F;km ist der Steinheimer Krater zwar wesentlich kleiner als der über 20&#x202F;km messende Nachbar, die Geologie und Paläontologie erweist sich hier aber als mindestens genau so interessant. Der Ort Steinheim selbst liegt im nördlichen Teil des Kraters, auf dem für einen Meteoritenkrater typischen Zentralhügel liegt der Klosterhof mit der Heimatstube. Am Südrand des Beckens liegt der Ortsteil ''Sontheim im Stubental'', hier ist auch das Meteorkratermuseum. Etwas westlich davon liegt der Ortsteil ''Söhnstetten''. Benachbarte Gemeinden sind [[Königsbronn]], [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]], [[Herbrechtingen]], [[Gerstetten]] und [[Böhmenkirch]]. == Anreise == {{Umgebung |Ti=Umgebung von '''Steinheim''' |Mitte= |NW=[[Bartholomä]] 9&#x202F;km |N=[[Aalen]] 22&#x202F;km |NO=[[Neresheim]] 28&#x202F;km |W=[[Böhmenkirch]] 14&#x202F;km |O=[[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]] 8&#x202F;km |SW=[[Geislingen an der Steige|Geislingen]] 26&#x202F;km |S=[[Ulm]] 41&#x202F;km |SO=[[Giengen an der Brenz|Giengen]] 20&#x202F;km }} === Mit dem Flugzeug === Der {{marker|type = airport|name = Flughafen Stuttgart |wikidata = Q158732 |show = none}} liegt ca. 80&#x202F;km entfernt. === Mit der Bahn === Steinheim und seine Ortsteile haben keine direkte Bahnverbindung, der nächste Bahnhof ist in [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]]. === Auf der Straße === Steinheim ist nur über untergeordnete Straßen erreichbar, die nächste Bundesstraße ist am Südrand des Steinheimer Kraters die '''B466''', sie ist hier ein Teilstück der '''Schwäbischen Albstraße'''. == Mobilität == {{Mapframe|48.6912|10.0723}} == Sehenswürdigkeiten == [[Datei:Meteorkratermuseum Steinheim am Albuch.jpg|300px|thumb|Meteorkratermuseum Steinheim am Albuch]] * {{VCard | type = museum | lastedit = 2021-06-29 | name = Meteorkratermuseum in Sontheim| wikidata= Q1700293| url = https://www.steinheim.com/freizeit-tourismus/sehenswuerdigkeiten/meteorkrater-museum| lat = 48.677819 | long = 10.068999 | phone =+49 07329 9606-58 | hours = März bis Ende November | price = Eintritt Erw. 3 €}} : Beim Museum beginnt ein 3&#x202F;km langer geologische Lehrpfad. * {{Marker | name = Klosterhof | type = see | lat = 48.687111 | long = 10.070306 | image = }} mit Heimatstube. Öffnungszeiten siehe [http://www.steinheim-am-albuch.de/ Homepage der Gemeinde Steinheim]. * {{Marker | name = Wental | type = see | lat = 48.733333 | long = 10.016667 | image = }}, ein Trockental, vor Jahrmillionen von einem Fluss geformt, der durch das Steinheimer Becken und weiter Richtung Tal der Brenz floss. Wacholderheiden, skurrile Felsformationen, erstreckt sich vom ''Felsenmeer'' bei [[Bartholomä]] bis zum Rand des Steinheimer Beckens * Das Mauertal beim Ortsteil Söhnstetten ist ein beliebtes Wanderziel, sehenswert ist auch die {{Marker | name = Martinskirche | type = church | lat = 48.67341 | long = 9.98636 | image = }} == Aktivitäten == * Im Steinheimer Becken und in der Umgebung sind etliche Wanderwege und Radwege ausgewiesen. * {{Marker | name = Segelfluggelände Schäfhalde | type = do | lat = 48.691051 | long = 10.096872 | image = }} == Einkaufen == [[Datei:Steinheim am Albuch - Söhnstetten - Martinskirche von Nordnordwesten.jpg|300px|thumb|Martinskirche Söhnstetten]] == Küche == * {{vCard|type= restaurant |name=Kreuz Steinheim |address= Hauptstraße 28, 89555 Steinheim am Albuch |phone=+49 07329 96150 |email=info@skreuz.de |fax=+49 07329 961555 |url=https://www.kreuz-steinheim.de/ |hours=|price=|lat= 48.692184 |long= 10.063656 }} * {{vCard|type=restaurant |name=Sontheimer Wirtshäusle |address=Wirtshäusle 1, 89555 Steinheim OT Sontheim |phone=|email=|fax=|url= https://www.sontheimer-wirtshaeusle.de/ |hours=|price=|lat= 48.673427|long=10.068999 }} == Nachtleben == == Unterkunft == * {{vCard|name=Pension Croonen |wikidata=|type=boarding house |address=Obere Ziegelhütte 5, 89555 Steinheim am Albuch |phone=+49 07329 210 |email=|url=|hours=|price=|lat=48.68646 |long=10.09143 |lastedit=2026-08-05 |description=}} == Sicherheit == == Gesundheit == * {{vCard|name=Steinhirt-Apotheke |wikidata=|type=pharmacy |address=Hauptstraße 17, 89555 Steinheim am Albuch |phone=+49 07329 5830 |fax=+49 07329 921875 |email=steinhirt@karl-olga-apotheke.de |url=https://steinhirt-apotheke.de/ |hours=Mo-Fr 8:00–13:00 + 14:00–18:30, Sa 8:00–12:30 |price=|lat=48.69207 |long=10.06466 |lastedit=2026-08-04 |description=}} == Praktische Hinweise == * {{VCard | type = tourist information | lastedit = 2015-06-29 | name = Bürgermeisteramt | address = Hauptstraße 24, 89555 Steinheim am Albuch | url = https://www.steinheim-am-albuch.de | lat = 48.693175 | long = 10.064125 | phone =+49 07329 9606-56 | email = info@steinheim-am-albuch.de }} == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle_Webseite}} * [https://www.steinheimer-becken.de/ Ausführliche Infos über die Entstehung des Steinheimer Beckens] * [https://www.albuch.de/ Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch] * [https://www.geopark-alb.de/ Geopark Schwäbische Alb] * [https://www.stauferland.de Touristikgemeinschaft Stauferland] {{class-2}} {{GeoData| lat= 48.7| long= 10.06667| radius= 5000}} {{IstInKat|Stauferland}} n5gooanq2hr6fvrzxn5mmam3swxihmy 1794499 1794494 2026-08-05T21:16:46Z Eduard47 17518 /* Mobilität */ Mapframe hier raus 1794499 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort}} '''Steinheim am Albuch''' ist eine Gemeinde in der östlichen Schwäbischen Alb und gehört zur touristischen Region [[Stauferland]]. == Hintergrund == Der Ort '''Steinheim''' liegt am Südrand des Albuchs in einem Krater, der vor rund 15 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstanden ist, vermutlich gleichzeitig mit dem rund 40&#x202F;km östlich gelegenen [[Nördlingen|Nördlinger Ries]]. Mit einem Durchmesser von rund 3,5&#x202F;km ist der Steinheimer Krater zwar wesentlich kleiner als der über 20&#x202F;km messende Nachbar, die Geologie und Paläontologie erweist sich hier aber als mindestens genau so interessant. Der Ort Steinheim selbst liegt im nördlichen Teil des Kraters, auf dem für einen Meteoritenkrater typischen Zentralhügel liegt der Klosterhof mit der Heimatstube. Am Südrand des Beckens liegt der Ortsteil ''Sontheim im Stubental'', hier ist auch das Meteorkratermuseum. Etwas westlich davon liegt der Ortsteil ''Söhnstetten''. Benachbarte Gemeinden sind [[Königsbronn]], [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]], [[Herbrechtingen]], [[Gerstetten]] und [[Böhmenkirch]]. == Anreise == {{Umgebung |Ti=Umgebung von '''Steinheim''' |Mitte= |NW=[[Bartholomä]] 9&#x202F;km |N=[[Aalen]] 22&#x202F;km |NO=[[Neresheim]] 28&#x202F;km |W=[[Böhmenkirch]] 14&#x202F;km |O=[[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]] 8&#x202F;km |SW=[[Geislingen an der Steige|Geislingen]] 26&#x202F;km |S=[[Ulm]] 41&#x202F;km |SO=[[Giengen an der Brenz|Giengen]] 20&#x202F;km }} === Mit dem Flugzeug === Der {{marker|type = airport|name = Flughafen Stuttgart |wikidata = Q158732 |show = none}} liegt ca. 80&#x202F;km entfernt. === Mit der Bahn === Steinheim und seine Ortsteile haben keine direkte Bahnverbindung, der nächste Bahnhof ist in [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]]. === Auf der Straße === Steinheim ist nur über untergeordnete Straßen erreichbar, die nächste Bundesstraße ist am Südrand des Steinheimer Kraters die '''B466''', sie ist hier ein Teilstück der '''Schwäbischen Albstraße'''. == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == [[Datei:Meteorkratermuseum Steinheim am Albuch.jpg|300px|thumb|Meteorkratermuseum Steinheim am Albuch]] * {{VCard | type = museum | lastedit = 2021-06-29 | name = Meteorkratermuseum in Sontheim| wikidata= Q1700293| url = https://www.steinheim.com/freizeit-tourismus/sehenswuerdigkeiten/meteorkrater-museum| lat = 48.677819 | long = 10.068999 | phone =+49 07329 9606-58 | hours = März bis Ende November | price = Eintritt Erw. 3 €}} : Beim Museum beginnt ein 3&#x202F;km langer geologische Lehrpfad. * {{Marker | name = Klosterhof | type = see | lat = 48.687111 | long = 10.070306 | image = }} mit Heimatstube. Öffnungszeiten siehe [http://www.steinheim-am-albuch.de/ Homepage der Gemeinde Steinheim]. * {{Marker | name = Wental | type = see | lat = 48.733333 | long = 10.016667 | image = }}, ein Trockental, vor Jahrmillionen von einem Fluss geformt, der durch das Steinheimer Becken und weiter Richtung Tal der Brenz floss. Wacholderheiden, skurrile Felsformationen, erstreckt sich vom ''Felsenmeer'' bei [[Bartholomä]] bis zum Rand des Steinheimer Beckens * Das Mauertal beim Ortsteil Söhnstetten ist ein beliebtes Wanderziel, sehenswert ist auch die {{Marker | name = Martinskirche | type = church | lat = 48.67341 | long = 9.98636 | image = }} == Aktivitäten == * Im Steinheimer Becken und in der Umgebung sind etliche Wanderwege und Radwege ausgewiesen. * {{Marker | name = Segelfluggelände Schäfhalde | type = do | lat = 48.691051 | long = 10.096872 | image = }} == Einkaufen == [[Datei:Steinheim am Albuch - Söhnstetten - Martinskirche von Nordnordwesten.jpg|300px|thumb|Martinskirche Söhnstetten]] == Küche == * {{vCard|type= restaurant |name=Kreuz Steinheim |address= Hauptstraße 28, 89555 Steinheim am Albuch |phone=+49 07329 96150 |email=info@skreuz.de |fax=+49 07329 961555 |url=https://www.kreuz-steinheim.de/ |hours=|price=|lat= 48.692184 |long= 10.063656 }} * {{vCard|type=restaurant |name=Sontheimer Wirtshäusle |address=Wirtshäusle 1, 89555 Steinheim OT Sontheim |phone=|email=|fax=|url= https://www.sontheimer-wirtshaeusle.de/ |hours=|price=|lat= 48.673427|long=10.068999 }} == Nachtleben == == Unterkunft == * {{vCard|name=Pension Croonen |wikidata=|type=boarding house |address=Obere Ziegelhütte 5, 89555 Steinheim am Albuch |phone=+49 07329 210 |email=|url=|hours=|price=|lat=48.68646 |long=10.09143 |lastedit=2026-08-05 |description=}} == Sicherheit == == Gesundheit == * {{vCard|name=Steinhirt-Apotheke |wikidata=|type=pharmacy |address=Hauptstraße 17, 89555 Steinheim am Albuch |phone=+49 07329 5830 |fax=+49 07329 921875 |email=steinhirt@karl-olga-apotheke.de |url=https://steinhirt-apotheke.de/ |hours=Mo-Fr 8:00–13:00 + 14:00–18:30, Sa 8:00–12:30 |price=|lat=48.69207 |long=10.06466 |lastedit=2026-08-04 |description=}} == Praktische Hinweise == * {{VCard | type = tourist information | lastedit = 2015-06-29 | name = Bürgermeisteramt | address = Hauptstraße 24, 89555 Steinheim am Albuch | url = https://www.steinheim-am-albuch.de | lat = 48.693175 | long = 10.064125 | phone =+49 07329 9606-56 | email = info@steinheim-am-albuch.de }} == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle_Webseite}} * [https://www.steinheimer-becken.de/ Ausführliche Infos über die Entstehung des Steinheimer Beckens] * [https://www.albuch.de/ Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch] * [https://www.geopark-alb.de/ Geopark Schwäbische Alb] * [https://www.stauferland.de Touristikgemeinschaft Stauferland] {{class-2}} {{GeoData| lat= 48.7| long= 10.06667| radius= 5000}} {{IstInKat|Stauferland}} i08j0w7an59r141ocx6w74i9lcdkst6 1794501 1794499 2026-08-05T21:18:00Z Eduard47 17518 /* Hintergrund */ Mapframe hier rein 1794501 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort}} '''Steinheim am Albuch''' ist eine Gemeinde in der östlichen Schwäbischen Alb und gehört zur touristischen Region [[Stauferland]]. == Hintergrund == {{Mapframe|48.6912|10.0723|zoom=13|type=geoline}} Der Ort '''Steinheim''' liegt am Südrand des Albuchs in einem Krater, der vor rund 15 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstanden ist, vermutlich gleichzeitig mit dem rund 40&#x202F;km östlich gelegenen [[Nördlingen|Nördlinger Ries]]. Mit einem Durchmesser von rund 3,5&#x202F;km ist der Steinheimer Krater zwar wesentlich kleiner als der über 20&#x202F;km messende Nachbar, die Geologie und Paläontologie erweist sich hier aber als mindestens genau so interessant. Der Ort Steinheim selbst liegt im nördlichen Teil des Kraters, auf dem für einen Meteoritenkrater typischen Zentralhügel liegt der Klosterhof mit der Heimatstube. Am Südrand des Beckens liegt der Ortsteil ''Sontheim im Stubental'', hier ist auch das Meteorkratermuseum. Etwas westlich davon liegt der Ortsteil ''Söhnstetten''. Benachbarte Gemeinden sind [[Königsbronn]], [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]], [[Herbrechtingen]], [[Gerstetten]] und [[Böhmenkirch]]. == Anreise == {{Umgebung |Ti=Umgebung von '''Steinheim''' |Mitte= |NW=[[Bartholomä]] 9&#x202F;km |N=[[Aalen]] 22&#x202F;km |NO=[[Neresheim]] 28&#x202F;km |W=[[Böhmenkirch]] 14&#x202F;km |O=[[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]] 8&#x202F;km |SW=[[Geislingen an der Steige|Geislingen]] 26&#x202F;km |S=[[Ulm]] 41&#x202F;km |SO=[[Giengen an der Brenz|Giengen]] 20&#x202F;km }} === Mit dem Flugzeug === Der {{marker|type = airport|name = Flughafen Stuttgart |wikidata = Q158732 |show = none}} liegt ca. 80&#x202F;km entfernt. === Mit der Bahn === Steinheim und seine Ortsteile haben keine direkte Bahnverbindung, der nächste Bahnhof ist in [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]]. === Auf der Straße === Steinheim ist nur über untergeordnete Straßen erreichbar, die nächste Bundesstraße ist am Südrand des Steinheimer Kraters die '''B466''', sie ist hier ein Teilstück der '''Schwäbischen Albstraße'''. == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == [[Datei:Meteorkratermuseum Steinheim am Albuch.jpg|300px|thumb|Meteorkratermuseum Steinheim am Albuch]] * {{VCard | type = museum | lastedit = 2021-06-29 | name = Meteorkratermuseum in Sontheim| wikidata= Q1700293| url = https://www.steinheim.com/freizeit-tourismus/sehenswuerdigkeiten/meteorkrater-museum| lat = 48.677819 | long = 10.068999 | phone =+49 07329 9606-58 | hours = März bis Ende November | price = Eintritt Erw. 3 €}} : Beim Museum beginnt ein 3&#x202F;km langer geologische Lehrpfad. * {{Marker | name = Klosterhof | type = see | lat = 48.687111 | long = 10.070306 | image = }} mit Heimatstube. Öffnungszeiten siehe [http://www.steinheim-am-albuch.de/ Homepage der Gemeinde Steinheim]. * {{Marker | name = Wental | type = see | lat = 48.733333 | long = 10.016667 | image = }}, ein Trockental, vor Jahrmillionen von einem Fluss geformt, der durch das Steinheimer Becken und weiter Richtung Tal der Brenz floss. Wacholderheiden, skurrile Felsformationen, erstreckt sich vom ''Felsenmeer'' bei [[Bartholomä]] bis zum Rand des Steinheimer Beckens * Das Mauertal beim Ortsteil Söhnstetten ist ein beliebtes Wanderziel, sehenswert ist auch die {{Marker | name = Martinskirche | type = church | lat = 48.67341 | long = 9.98636 | image = }} == Aktivitäten == * Im Steinheimer Becken und in der Umgebung sind etliche Wanderwege und Radwege ausgewiesen. * {{Marker | name = Segelfluggelände Schäfhalde | type = do | lat = 48.691051 | long = 10.096872 | image = }} == Einkaufen == [[Datei:Steinheim am Albuch - Söhnstetten - Martinskirche von Nordnordwesten.jpg|300px|thumb|Martinskirche Söhnstetten]] == Küche == * {{vCard|type= restaurant |name=Kreuz Steinheim |address= Hauptstraße 28, 89555 Steinheim am Albuch |phone=+49 07329 96150 |email=info@skreuz.de |fax=+49 07329 961555 |url=https://www.kreuz-steinheim.de/ |hours=|price=|lat= 48.692184 |long= 10.063656 }} * {{vCard|type=restaurant |name=Sontheimer Wirtshäusle |address=Wirtshäusle 1, 89555 Steinheim OT Sontheim |phone=|email=|fax=|url= https://www.sontheimer-wirtshaeusle.de/ |hours=|price=|lat= 48.673427|long=10.068999 }} == Nachtleben == == Unterkunft == * {{vCard|name=Pension Croonen |wikidata=|type=boarding house |address=Obere Ziegelhütte 5, 89555 Steinheim am Albuch |phone=+49 07329 210 |email=|url=|hours=|price=|lat=48.68646 |long=10.09143 |lastedit=2026-08-05 |description=}} == Sicherheit == == Gesundheit == * {{vCard|name=Steinhirt-Apotheke |wikidata=|type=pharmacy |address=Hauptstraße 17, 89555 Steinheim am Albuch |phone=+49 07329 5830 |fax=+49 07329 921875 |email=steinhirt@karl-olga-apotheke.de |url=https://steinhirt-apotheke.de/ |hours=Mo-Fr 8:00–13:00 + 14:00–18:30, Sa 8:00–12:30 |price=|lat=48.69207 |long=10.06466 |lastedit=2026-08-04 |description=}} == Praktische Hinweise == * {{VCard | type = tourist information | lastedit = 2015-06-29 | name = Bürgermeisteramt | address = Hauptstraße 24, 89555 Steinheim am Albuch | url = https://www.steinheim-am-albuch.de | lat = 48.693175 | long = 10.064125 | phone =+49 07329 9606-56 | email = info@steinheim-am-albuch.de }} == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle_Webseite}} * [https://www.steinheimer-becken.de/ Ausführliche Infos über die Entstehung des Steinheimer Beckens] * [https://www.albuch.de/ Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch] * [https://www.geopark-alb.de/ Geopark Schwäbische Alb] * [https://www.stauferland.de Touristikgemeinschaft Stauferland] {{class-2}} {{GeoData| lat= 48.7| long= 10.06667| radius= 5000}} {{IstInKat|Stauferland}} ka0uf1unrsab9h1vg6hxebre3rvwr77 1794504 1794501 2026-08-05T21:21:21Z Eduard47 17518 /* Mit dem Flugzeug */ -show =none 1794504 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort}} '''Steinheim am Albuch''' ist eine Gemeinde in der östlichen Schwäbischen Alb und gehört zur touristischen Region [[Stauferland]]. == Hintergrund == {{Mapframe|48.6912|10.0723|zoom=13|type=geoline}} Der Ort '''Steinheim''' liegt am Südrand des Albuchs in einem Krater, der vor rund 15 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstanden ist, vermutlich gleichzeitig mit dem rund 40&#x202F;km östlich gelegenen [[Nördlingen|Nördlinger Ries]]. Mit einem Durchmesser von rund 3,5&#x202F;km ist der Steinheimer Krater zwar wesentlich kleiner als der über 20&#x202F;km messende Nachbar, die Geologie und Paläontologie erweist sich hier aber als mindestens genau so interessant. Der Ort Steinheim selbst liegt im nördlichen Teil des Kraters, auf dem für einen Meteoritenkrater typischen Zentralhügel liegt der Klosterhof mit der Heimatstube. Am Südrand des Beckens liegt der Ortsteil ''Sontheim im Stubental'', hier ist auch das Meteorkratermuseum. Etwas westlich davon liegt der Ortsteil ''Söhnstetten''. Benachbarte Gemeinden sind [[Königsbronn]], [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]], [[Herbrechtingen]], [[Gerstetten]] und [[Böhmenkirch]]. == Anreise == {{Umgebung |Ti=Umgebung von '''Steinheim''' |Mitte= |NW=[[Bartholomä]] 9&#x202F;km |N=[[Aalen]] 22&#x202F;km |NO=[[Neresheim]] 28&#x202F;km |W=[[Böhmenkirch]] 14&#x202F;km |O=[[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]] 8&#x202F;km |SW=[[Geislingen an der Steige|Geislingen]] 26&#x202F;km |S=[[Ulm]] 41&#x202F;km |SO=[[Giengen an der Brenz|Giengen]] 20&#x202F;km }} === Mit dem Flugzeug === Der {{marker|type = airport|name = Flughafen Stuttgart |wikidata = Q158732}} liegt ca. 80&#x202F;km entfernt. === Mit der Bahn === Steinheim und seine Ortsteile haben keine direkte Bahnverbindung, der nächste Bahnhof ist in [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]]. === Auf der Straße === Steinheim ist nur über untergeordnete Straßen erreichbar, die nächste Bundesstraße ist am Südrand des Steinheimer Kraters die '''B466''', sie ist hier ein Teilstück der '''Schwäbischen Albstraße'''. == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == [[Datei:Meteorkratermuseum Steinheim am Albuch.jpg|300px|thumb|Meteorkratermuseum Steinheim am Albuch]] * {{VCard | type = museum | lastedit = 2021-06-29 | name = Meteorkratermuseum in Sontheim| wikidata= Q1700293| url = https://www.steinheim.com/freizeit-tourismus/sehenswuerdigkeiten/meteorkrater-museum| lat = 48.677819 | long = 10.068999 | phone =+49 07329 9606-58 | hours = März bis Ende November | price = Eintritt Erw. 3 €}} : Beim Museum beginnt ein 3&#x202F;km langer geologische Lehrpfad. * {{Marker | name = Klosterhof | type = see | lat = 48.687111 | long = 10.070306 | image = }} mit Heimatstube. Öffnungszeiten siehe [http://www.steinheim-am-albuch.de/ Homepage der Gemeinde Steinheim]. * {{Marker | name = Wental | type = see | lat = 48.733333 | long = 10.016667 | image = }}, ein Trockental, vor Jahrmillionen von einem Fluss geformt, der durch das Steinheimer Becken und weiter Richtung Tal der Brenz floss. Wacholderheiden, skurrile Felsformationen, erstreckt sich vom ''Felsenmeer'' bei [[Bartholomä]] bis zum Rand des Steinheimer Beckens * Das Mauertal beim Ortsteil Söhnstetten ist ein beliebtes Wanderziel, sehenswert ist auch die {{Marker | name = Martinskirche | type = church | lat = 48.67341 | long = 9.98636 | image = }} == Aktivitäten == * Im Steinheimer Becken und in der Umgebung sind etliche Wanderwege und Radwege ausgewiesen. * {{Marker | name = Segelfluggelände Schäfhalde | type = do | lat = 48.691051 | long = 10.096872 | image = }} == Einkaufen == [[Datei:Steinheim am Albuch - Söhnstetten - Martinskirche von Nordnordwesten.jpg|300px|thumb|Martinskirche Söhnstetten]] == Küche == * {{vCard|type= restaurant |name=Kreuz Steinheim |address= Hauptstraße 28, 89555 Steinheim am Albuch |phone=+49 07329 96150 |email=info@skreuz.de |fax=+49 07329 961555 |url=https://www.kreuz-steinheim.de/ |hours=|price=|lat= 48.692184 |long= 10.063656 }} * {{vCard|type=restaurant |name=Sontheimer Wirtshäusle |address=Wirtshäusle 1, 89555 Steinheim OT Sontheim |phone=|email=|fax=|url= https://www.sontheimer-wirtshaeusle.de/ |hours=|price=|lat= 48.673427|long=10.068999 }} == Nachtleben == == Unterkunft == * {{vCard|name=Pension Croonen |wikidata=|type=boarding house |address=Obere Ziegelhütte 5, 89555 Steinheim am Albuch |phone=+49 07329 210 |email=|url=|hours=|price=|lat=48.68646 |long=10.09143 |lastedit=2026-08-05 |description=}} == Sicherheit == == Gesundheit == * {{vCard|name=Steinhirt-Apotheke |wikidata=|type=pharmacy |address=Hauptstraße 17, 89555 Steinheim am Albuch |phone=+49 07329 5830 |fax=+49 07329 921875 |email=steinhirt@karl-olga-apotheke.de |url=https://steinhirt-apotheke.de/ |hours=Mo-Fr 8:00–13:00 + 14:00–18:30, Sa 8:00–12:30 |price=|lat=48.69207 |long=10.06466 |lastedit=2026-08-04 |description=}} == Praktische Hinweise == * {{VCard | type = tourist information | lastedit = 2015-06-29 | name = Bürgermeisteramt | address = Hauptstraße 24, 89555 Steinheim am Albuch | url = https://www.steinheim-am-albuch.de | lat = 48.693175 | long = 10.064125 | phone =+49 07329 9606-56 | email = info@steinheim-am-albuch.de }} == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle_Webseite}} * [https://www.steinheimer-becken.de/ Ausführliche Infos über die Entstehung des Steinheimer Beckens] * [https://www.albuch.de/ Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch] * [https://www.geopark-alb.de/ Geopark Schwäbische Alb] * [https://www.stauferland.de Touristikgemeinschaft Stauferland] {{class-2}} {{GeoData| lat= 48.7| long= 10.06667| radius= 5000}} {{IstInKat|Stauferland}} op35hbxfcysbfovoa7pwic3rqjb0ims 1794536 1794504 2026-08-06T03:53:52Z Scholless 15050 /* Küche */ Ergänzungen 1794536 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort}} '''Steinheim am Albuch''' ist eine Gemeinde in der östlichen Schwäbischen Alb und gehört zur touristischen Region [[Stauferland]]. == Hintergrund == {{Mapframe|48.6912|10.0723|zoom=13|type=geoline}} Der Ort '''Steinheim''' liegt am Südrand des Albuchs in einem Krater, der vor rund 15 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstanden ist, vermutlich gleichzeitig mit dem rund 40&#x202F;km östlich gelegenen [[Nördlingen|Nördlinger Ries]]. Mit einem Durchmesser von rund 3,5&#x202F;km ist der Steinheimer Krater zwar wesentlich kleiner als der über 20&#x202F;km messende Nachbar, die Geologie und Paläontologie erweist sich hier aber als mindestens genau so interessant. Der Ort Steinheim selbst liegt im nördlichen Teil des Kraters, auf dem für einen Meteoritenkrater typischen Zentralhügel liegt der Klosterhof mit der Heimatstube. Am Südrand des Beckens liegt der Ortsteil ''Sontheim im Stubental'', hier ist auch das Meteorkratermuseum. Etwas westlich davon liegt der Ortsteil ''Söhnstetten''. Benachbarte Gemeinden sind [[Königsbronn]], [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]], [[Herbrechtingen]], [[Gerstetten]] und [[Böhmenkirch]]. == Anreise == {{Umgebung |Ti=Umgebung von '''Steinheim''' |Mitte= |NW=[[Bartholomä]] 9&#x202F;km |N=[[Aalen]] 22&#x202F;km |NO=[[Neresheim]] 28&#x202F;km |W=[[Böhmenkirch]] 14&#x202F;km |O=[[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]] 8&#x202F;km |SW=[[Geislingen an der Steige|Geislingen]] 26&#x202F;km |S=[[Ulm]] 41&#x202F;km |SO=[[Giengen an der Brenz|Giengen]] 20&#x202F;km }} === Mit dem Flugzeug === Der {{marker|type = airport|name = Flughafen Stuttgart |wikidata = Q158732}} liegt ca. 80&#x202F;km entfernt. === Mit der Bahn === Steinheim und seine Ortsteile haben keine direkte Bahnverbindung, der nächste Bahnhof ist in [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]]. === Auf der Straße === Steinheim ist nur über untergeordnete Straßen erreichbar, die nächste Bundesstraße ist am Südrand des Steinheimer Kraters die '''B466''', sie ist hier ein Teilstück der '''Schwäbischen Albstraße'''. == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == [[Datei:Meteorkratermuseum Steinheim am Albuch.jpg|300px|thumb|Meteorkratermuseum Steinheim am Albuch]] * {{VCard | type = museum | lastedit = 2021-06-29 | name = Meteorkratermuseum in Sontheim| wikidata= Q1700293| url = https://www.steinheim.com/freizeit-tourismus/sehenswuerdigkeiten/meteorkrater-museum| lat = 48.677819 | long = 10.068999 | phone =+49 07329 9606-58 | hours = März bis Ende November | price = Eintritt Erw. 3 €}} : Beim Museum beginnt ein 3&#x202F;km langer geologische Lehrpfad. * {{Marker | name = Klosterhof | type = see | lat = 48.687111 | long = 10.070306 | image = }} mit Heimatstube. Öffnungszeiten siehe [http://www.steinheim-am-albuch.de/ Homepage der Gemeinde Steinheim]. * {{Marker | name = Wental | type = see | lat = 48.733333 | long = 10.016667 | image = }}, ein Trockental, vor Jahrmillionen von einem Fluss geformt, der durch das Steinheimer Becken und weiter Richtung Tal der Brenz floss. Wacholderheiden, skurrile Felsformationen, erstreckt sich vom ''Felsenmeer'' bei [[Bartholomä]] bis zum Rand des Steinheimer Beckens * Das Mauertal beim Ortsteil Söhnstetten ist ein beliebtes Wanderziel, sehenswert ist auch die {{Marker | name = Martinskirche | type = church | lat = 48.67341 | long = 9.98636 | image = }} == Aktivitäten == * Im Steinheimer Becken und in der Umgebung sind etliche Wanderwege und Radwege ausgewiesen. * {{Marker | name = Segelfluggelände Schäfhalde | type = do | lat = 48.691051 | long = 10.096872 | image = }} == Einkaufen == [[Datei:Steinheim am Albuch - Söhnstetten - Martinskirche von Nordnordwesten.jpg|300px|thumb|Martinskirche Söhnstetten]] == Küche == * {{vCard|type= restaurant |name=Kreuz Steinheim |address= Hauptstraße 28, 89555 Steinheim am Albuch |phone=+49 07329 96150 |email=info@skreuz.de |fax=+49 07329 961555 |url=https://www.kreuz-steinheim.de/ |hours=|price=|lat= 48.692184 |long= 10.063656 }} * {{vCard|type=restaurant |name=Sontheimer Wirtshäusle |address=Wirtshäusle 1, 89555 Steinheim OT Sontheim |phone=+49 07329 5041 |email=info@sontheimer-wirtshaeusle.de |fax=|url= https://www.sontheimer-wirtshaeusle.de/ |hours=|price=|lat= 48.673427|long=10.068999 }} == Nachtleben == == Unterkunft == * {{vCard|name=Pension Croonen |wikidata=|type=boarding house |address=Obere Ziegelhütte 5, 89555 Steinheim am Albuch |phone=+49 07329 210 |email=|url=|hours=|price=|lat=48.68646 |long=10.09143 |lastedit=2026-08-05 |description=}} == Sicherheit == == Gesundheit == * {{vCard|name=Steinhirt-Apotheke |wikidata=|type=pharmacy |address=Hauptstraße 17, 89555 Steinheim am Albuch |phone=+49 07329 5830 |fax=+49 07329 921875 |email=steinhirt@karl-olga-apotheke.de |url=https://steinhirt-apotheke.de/ |hours=Mo-Fr 8:00–13:00 + 14:00–18:30, Sa 8:00–12:30 |price=|lat=48.69207 |long=10.06466 |lastedit=2026-08-04 |description=}} == Praktische Hinweise == * {{VCard | type = tourist information | lastedit = 2015-06-29 | name = Bürgermeisteramt | address = Hauptstraße 24, 89555 Steinheim am Albuch | url = https://www.steinheim-am-albuch.de | lat = 48.693175 | long = 10.064125 | phone =+49 07329 9606-56 | email = info@steinheim-am-albuch.de }} == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == * {{Offizielle_Webseite}} * [https://www.steinheimer-becken.de/ Ausführliche Infos über die Entstehung des Steinheimer Beckens] * [https://www.albuch.de/ Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch] * [https://www.geopark-alb.de/ Geopark Schwäbische Alb] * [https://www.stauferland.de Touristikgemeinschaft Stauferland] {{class-2}} {{GeoData| lat= 48.7| long= 10.06667| radius= 5000}} {{IstInKat|Stauferland}} aecx5uvtitlrvy3ivasjdbup6b1co1l Töpen 0 23983 1794407 1756629 2026-08-05T12:31:40Z Dirk Schmidt 15181 /* Mödlareuth */ Geänderte vCard für Freilichtmuseum Mödlareuth 1794407 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort}} '''Töpen''' ist eine Gemeinde im Landkreis Hof im bayerischen Regierungsbezirk [[Oberfranken]] im [[Hofer Land]]. Der Ort liegt an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze und ist bekannt geworden durch '''Mödlareuth''', einen Ortsteil, durch den bis 1989 wegen der deutschen Teilung eine Mauer verlief. == Hintergrund == Die Gemeinde Töpen besteht aus folgenden Ortsteilen: * Fattigsmühle * Hohendorf * Isaar * Königshof * Mödlareuth (bayerischer Teil) * Moosanger * Ober- und Untertiefendorf * Töpen == Anreise == === Mit dem Flugzeug === Der Verkehrslandeplatz Hof/Plauen liegt südwestlich von [[Hof]]; aktuell wird er im Linienverkehr nicht mehr bedient. Der nächstgelegene internationale Flughafen ist in [[Flughafen Nürnberg|Nürnberg]]. === Mit der Bahn === Töpen ist mit der Bahn nicht erreichbar, die nächsten Bahnhöfe sind in Hof (ca. 10&nbsp;km) und in Feilitzsch (ca. 5&nbsp;km). Von Hof verkehren unter der Woche in unregelmäßiger Folge [https://www.landkreis-hof.de/Wirtschaft-Verkehr/Verkehr.aspx Busse] (Link zum übergeordneten Menü auf der Landkreisseite). === Auf der Straße === Über die Autobahn {{RSIGN|DE|A|72}}, Ausfahrt ''Hof/Töpen'', weiter auf der Bundesstraße {{RSIGN|DE|B|2}} Richtung Norden in Richtung Schleiz; von der Ausfahrt bis Töpen sind es auf der Bundesstraße etwa zwei Kilometer. === Mit dem Fahrrad === Der [[Saale-Radwanderweg|Saale-Radweg]], der auf langer Strecke Teil der D-Route 11 ist, führt durch den Ort. Durch Mödlareuth führt der [[Europa-Radweg Eiserner Vorhang|Iron Curtain Trail]], ein Radweg entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. == Mobilität == {{Mapframe|50.39028|11.87194|zoom= 12 |type= geoline|height=300|width=300}} == Sehenswürdigkeiten == === Töpen === * {{Marker | name = St. Martin | type = church | lat = 50.38912 | long = 11.87403 }}, evangelische Kirche * Nur von außen ansehen kann man das so genannte '''Untere Schloss''' in der unteren Schleizer Straße. In diesem Gebäude war Jean Paul gut zwei Jahre Hauslehrer. === Mödlareuth === Das kleine Dorf {{Marker |name=Mödlareuth |type=town |wikidata=Q672150}} ist eine Besonderheit: Ein Teil liegt heute in Bayern und gehört zum Ort [[Töpen]], der andere in Thüringen. Mitten durch das Dorf führte die ehemalige Staatsgrenze der DDR, dadurch war Mödlareuth sozusagen ein „Miniatur-Berlin“ mit allem, was dazugehört: Im Kern des kleinen Ortes gab es eine 700&nbsp;Meter lange Mauer und mehrfach gestaffelte Grenzbefestigungsanlagen. Heute befindet sich hier ein sehr sehenswertes Grenzmuseum; ansehen kann man u.a. einen Teil der Originalmauer, einen Wachturm, Hundelaufanlage und Militärfahrzeuge, darunter ein sowjetischer Panzer. Im Museumsgebäude gibt es eine kleine Ausstellung zur deutschen Teilung sowie Filmvorführungen. Mödlareuth liegt unweit der Bundesstraße 2 von [[Gera]] über [[Schleiz]] nach [[Hof]]. Abzweigungen gibt es im Norden (thüringische Seite) in Juchhöh und im Süden (bayerische Seite) in Töpen. * {{vCard | name = Freilichtmuseum Mödlareuth | type = open air museum | url = http://moedlareuth.de/ | address = Mödlareuth 13, 95183 Töpen | lat = 50.41499 | long = 11.88266 | phone = +49(0)9295 1334 | hours = Mo 9.00 - 16.00 Uhr, Di bis So: 1. März bis 31. Oktober 9.00 bis 18.00 Uhr, 1. November bis 28. Februar, 9.00 bis 17.00 Uhr | price = Erwachsene 6 €, ermäßigt 4&#x202F;€ | lastedit = 2026-08-05 }} <gallery mode="packed" heights="150"> Mödlareuth Freilichtmuseum 2016 (4).jpg|Das Grenzmuseum Mödlareuth Freilichtmuseum 2016 (1).jpg|mit Wachturm, Mödlareuth Freilichtmuseum 2016 (2).jpg|sowjetischem Panzer Mödlareuth Freilichtmuseum 2016 (3).jpg|und ehemaligem Todesstreifen. </gallery> === Isaar === Ein nettes Ortsbild hat der Ortsteil Isaar südwestlich von Töpen. Im Jahr 2004 gewann der Ort beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft“ die [http://toepen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=93&Itemid=90 Silbermedaille]. == Aktivitäten == * {{Marker | name = Naturbadeweiher (Badeteich) | type = lake |url= http://toepen.de/index.php/tourismus/badeteich| lat = 50.39110 | long = 11.86147 }} (Richtung Ortsausgang Isaar, am Ortsende rechts der Brauhausstraße folgen; nach ca. 500&#x202F;m links der Straße) baden. * Rund um den Ort sind [http://toepen.de/index.php/tourismus/wanderwege Wanderwege] ausgewiesen, u.a. entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze und in das nahegelegene Saaletal. Man sollte unbedingt eine Karte mitnehmen, weil die Beschilderung inzwischen zum Teil verloren gegangen ist. * Im Ort gibt es mit der [https://www.kage-toepen.de/ Karnevalsgesellschaft Töpen] eine rührige Karnevalsgesellschaft. Der Verein ist Veranstalter der alle zwei Jahre stattfindenden Faschingszüge von Hohendorf nach Töpen; mit 10.000 und mehr Besuchern ist der Zug einer der größten der Region. In den Jahren zwischen den Faschingszügen veranstaltet der Verein jeweils mehrere aufwendig inszenierte Prunksitzungen in der Mehrzweckhalle. == Einkaufen == Im Ortskern befindet sich mit der Bäckerei Schulz ein alteingesessenes Unternehmen mit Lebensmittelverkauf und kleinem Café. Am südlichen Ortsrand Richtung Hof wurde Ende 2010 eine [http://www.denns-biomarkt.de/105_Töpen.html Supermarktfiliale] des in Töpen ansässigen Bio-Lebensmittelgroßhändlers Dennree (Denn's Bio) eröffnet. == Küche == [[Image:Fattigsmühle Biergarten.JPG|thumb|Der Biergarten der Fattigsmühle]] * {{vCard | type = restaurant | lastedit = 2016-07-19 | name = Fattigsmühle | address = Fattigsmühle 34, 95183 Töpen | facebook = 658020814236789 | lat = 50.36582 | long = 11.85631 | phone = +49(0)09295 914612 | hours = Mi bis Do 11:00 - 22:00, Fr bis So 11:00 - 24:00 | description = Der idyllische Biergarten direkt an der Saale ist ab Mai zusätzlich Montag und Dienstag ab 15:00 geöffnet. }} == Nachtleben == * {{vCard | type = pub | lastedit = 2016-07-19 | name = Gasthaus Isaar | address = Isaar 4, 95183 Töpen | facebook = Gasthaus-Isaar-262473417165065 | lat = 50.3762 | long = 11.8586 | phone = +49(0)9295 419 | hours = Montag 17:00 - 02:00, Mittwoch bis Samstag 17:00 - 02:00, Sonntag 09:30 - 02:00 | description = Kleine urige Dorfkneipe im Ortsteil Isaar, zwei Kilometer südwestlich von Töpen. Jeden Freitag ab 17.00 Uhr Pizza und Veranstaltungsort vom Kleinkunstbreddla. }} == Unterkunft == * {{vCard | type = hotel | subtype = midrange | lastedit = 2019-04-15 | name = Hotel Ambiente | address = Moosanger 4, 95183 Töpen | url = https://www.hotel-ambiente.com | lat = 50.3782 | long = 11.8878 | phone = +49(0)9295 9730 | fax = +49(0)9295 97397 | email = hotel-ambiente@t-online.de | price = EZ 50&#x202F;€, DZ 65&#x202F;€ mit Frühstück | description = Kleines Hotel nur wenige hundert Meter von der Autobahnabfahrt. Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, LED-TV, Telefon, Minibar, Kaffee- und Teebar, Kostenloses Wlan. }} == Praktische Hinweise == Im Ortskern befindet sich in der Kirchstraße eine Informationstafel mit einem Ortsplan. == Ausflüge == * In die Therme nach [[Bad Steben]] * Zum Einkaufen in die Kreisstadt [[Hof]] * Ins [[Thüringer Schiefergebirge]] oder ins [[Vogtland]] == Literatur == {{Navigation Hof}} {{class-3}} {{GeoData| lat= 50.39028| long= 11.87194 | radius= }} {{IstInKat|Hofer Land}} 9vt2djd8p2wnwfa0z7l250sp5dku2yk Reiserouten in Australien 0 25171 1794619 1646512 2026-08-06T08:13:08Z Wowo2024 53507 /* Reiserouten in Australien */ 1794619 wikitext text/x-wiki __NOTOC__ <noinclude>{{Reiseroute|kat=Reiserouten in Australien|katSort= }}</noinclude> '''Reiserouten in [[Australien]]''' sind touristisch genutzte Straßen- und Eisenbahnverbindungen mit transkontinentaler oder regionaler Bedeutung. == Hintergrund == Wer den großflächigen Kontinent Australien nah kennenlernen will, sollte das Straßen- und Eisenbahnnetz nutzen, muss aber dann große Entfernungen in Kauf nehmen und entsprechend lange Reisedauer einplanen. Das Flugnetz ist sehr gut ausgebaut und trägt zur Verkürzung der Reisedauer bei, ermöglicht aber nur einen Blick aus der Distanz auf die atemberaubende Landschaft. == Straßen == * [[Anne Beadell Highway]] * [[Birdsville Track]] * [[Great Ocean Road]] * [[National Highway 1]] (unter verschiedenen Namen, rund um Australien) * Nördliches Westaustralien: [[Nördliches Westaustralien#Route: Küste des nördlichen Westaustraliens|Küste des nördlichen Westaustraliens]] und [[Nördliches Westaustralien#Route: Ost-West von Broome bis Kununurra|Ost-West von Broome bis Kununurra]] * [[Oodnadatta Track]] * [[Stuart Highway]] * [[Victoria Highway (Australien)|Victoria Highway]] == Eisenbahnen == * [[Great Southern]] * [[Kuranda Scenic Railway]] * [[Indian-Pacific Railway]] * [[The Ghan]] * [[The Overland]] {{IstIn|Reiserouten in Australien und Ozeanien}} {{class-3}} lfuuxd0bcexhw2as0t6od24rpxq2sqz Elis 0 25375 1794644 1183144 2026-08-06T09:14:27Z DocWoKav 14575 /* Weitere Ziele */ 1794644 wikitext text/x-wiki Der Regionalbezirk '''Elis''' (Ηλεία/Ilía) liegt im Westen des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Er wird begrenzt von den Bezirken [[Achaia]] im Norden, [[Arkadien]] im Osten und [[Messenien]] im Süden. Die Hauptstadt der Region ist [[Pyrgos (Peloponnes)|Pyrgos]]. [[Image:Nomos Ilias.png|300px|right]] == Regionen == '''Elis''' gliedert sich in die sieben Gemeindebezirke Andravida-Kyllini, Andritsena-Krestena, Ilida, Olympia, Pineos, Pyrgos und Zacharo == Orte == * '''[[Andritsena]]''' * '''[[Kyllini]]''' wegen seiner Sandstrände beliebtes Gebiet * '''[[Olympia (Griechenland) | Olympia]]''' * '''[[Pyrgos (Peloponnes)|Pyrgos]]''' * '''[[Zacharo]]''' seit der Antike bekannt durch seine Thermalquellen == Weitere Ziele == * {{vCard | name = Kakovatos | type = archaeological site | lat = 37.46397 | long = 21.67087 | description = Antikes Kakovatos war eine bedeutende mykenische Siedlung, die vor allem durch ihre frühmykenischen Tholos-Gräber und archäologischen Funde bekannt ist. Die Siedlung florierte im 16.–15. Jahrhundert v. Chr. und weist auf ein frühes Zentrum der mykenischen Kultur mit Handelsbeziehungen und wohlhabenden Eliten hin. Besonders die monumentalen Kuppelgräber mit reichen Grabbeigaben zeugen von der Bedeutung des Ortes in der Bronzezeit. }} == Hintergrund == Elis oder Ilia ist Ziel vieler Urlauber wegen der Sportstätten des antiken Olympia. Im Mittelalter hatten die Kreuzritter hier ein Königreich errichtet, seine Hauptstadt war Andravida (Andréville). == Sprache == == Anreise == * '''mit dem Schiff''': am Hafen von [[Katakolo]] (Gemeinde [[Pyrgos (Gemeinde)|Pyrgos]]) legen regelmäßig Kreuzfahrtschiffe an, von hier starten Ausflüge nach [[Olympia (Griechenland)|Olympia]] == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == == Aktivitäten == == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{stub}} {{GeoData| lat= 37.61667| long= 21.58333| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} 9nv2v7b70emwhdnb8legahsacq0plqo Arkadien 0 25376 1794589 1608914 2026-08-06T07:02:30Z DocWoKav 14575 /* Weitere Ziele */ 1794589 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]] und grenzt an alle übrigen Regionalbezirke der Halbinsel. Im Süden liegen [[Lakonien]] und [[Messenien]], im Westen liegt [[Elis]], im Norden sind es [[Achaia]], [[Korinthien]] und [[Argolis]]. Im Osten hat die Region einen Zugang zur Ägäis. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe | lat= 37.5 | long= 22.4 | zoom= 9 }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = city | wikidata = Q36024972 | description = Megalopolis ist eine antike Stadt mit gut erhaltenen archäologischen Stätten, darunter das antike Theater. Die Stadt ist von einer malerischen Landschaft umgeben und bietet gute Möglichkeiten zum Wandern und Genießen der Natur. }} == Weitere Ziele == * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Eine antike Stadt mit Überresten von Tempeln, Agora und anderen Gebäuden. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet. * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} oi7o1xl8l7sdyn77nwpfp12nrzwvrzc 1794590 1794589 2026-08-06T07:03:09Z DocWoKav 14575 /* Weitere Ziele */ 1794590 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]] und grenzt an alle übrigen Regionalbezirke der Halbinsel. Im Süden liegen [[Lakonien]] und [[Messenien]], im Westen liegt [[Elis]], im Norden sind es [[Achaia]], [[Korinthien]] und [[Argolis]]. Im Osten hat die Region einen Zugang zur Ägäis. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe | lat= 37.5 | long= 22.4 | zoom= 9 }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = city | wikidata = Q36024972 | description = Megalopolis ist eine antike Stadt mit gut erhaltenen archäologischen Stätten, darunter das antike Theater. Die Stadt ist von einer malerischen Landschaft umgeben und bietet gute Möglichkeiten zum Wandern und Genießen der Natur. }} == Weitere Ziele == * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Eine antike Stadt mit Überresten von Tempeln, Agora und anderen Gebäuden. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} qt0frzla7e1p3wr8bfjc2n2mui0y9yy 1794593 1794590 2026-08-06T07:04:14Z DocWoKav 14575 /* Weitere Ziele */ 1794593 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]] und grenzt an alle übrigen Regionalbezirke der Halbinsel. Im Süden liegen [[Lakonien]] und [[Messenien]], im Westen liegt [[Elis]], im Norden sind es [[Achaia]], [[Korinthien]] und [[Argolis]]. Im Osten hat die Region einen Zugang zur Ägäis. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe | lat= 37.5 | long= 22.4 | zoom= 9 }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = city | wikidata = Q36024972 | description = Megalopolis ist eine antike Stadt mit gut erhaltenen archäologischen Stätten, darunter das antike Theater. Die Stadt ist von einer malerischen Landschaft umgeben und bietet gute Möglichkeiten zum Wandern und Genießen der Natur. }} == Weitere Ziele == * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Eine antike Stadt mit Überresten von Tempeln, Agora und anderen Gebäuden. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard|type= archaeological site |name= Bassae |description= }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} 3vdrugv5k70ah8ca8gnfv0jz30sf2q8 1794596 1794593 2026-08-06T07:07:18Z DocWoKav 14575 /* Weitere Ziele */ Geänderte vCard für Bassae 1794596 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]] und grenzt an alle übrigen Regionalbezirke der Halbinsel. Im Süden liegen [[Lakonien]] und [[Messenien]], im Westen liegt [[Elis]], im Norden sind es [[Achaia]], [[Korinthien]] und [[Argolis]]. Im Osten hat die Region einen Zugang zur Ägäis. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe | lat= 37.5 | long= 22.4 | zoom= 9 }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = city | wikidata = Q36024972 | description = Megalopolis ist eine antike Stadt mit gut erhaltenen archäologischen Stätten, darunter das antike Theater. Die Stadt ist von einer malerischen Landschaft umgeben und bietet gute Möglichkeiten zum Wandern und Genießen der Natur. }} == Weitere Ziele == * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Eine antike Stadt mit Überresten von Tempeln, Agora und anderen Gebäuden. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} smhey6rspwp8q48j9dptklp7ax42w0p 1794598 1794596 2026-08-06T07:08:51Z DocWoKav 14575 /* Weitere Ziele */ 1794598 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]] und grenzt an alle übrigen Regionalbezirke der Halbinsel. Im Süden liegen [[Lakonien]] und [[Messenien]], im Westen liegt [[Elis]], im Norden sind es [[Achaia]], [[Korinthien]] und [[Argolis]]. Im Osten hat die Region einen Zugang zur Ägäis. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe | lat= 37.5 | long= 22.4 | zoom= 9 }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = city | wikidata = Q36024972 | description = Megalopolis ist eine antike Stadt mit gut erhaltenen archäologischen Stätten, darunter das antike Theater. Die Stadt ist von einer malerischen Landschaft umgeben und bietet gute Möglichkeiten zum Wandern und Genießen der Natur. }} == Weitere Ziele == === Archäologische Stätten === * {{vCard | type = archaeological site | name = Tegea | wikidata = Q645234 | description = war eine der ältesten und mächtigsten Städte im Arkadien des antiken Griechenlands .}} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Eine antike Stadt mit Überresten von Tempeln, Agora und anderen Gebäuden. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} 3g4hkc7gv3akp9g7s66tmania4pjlcf 1794600 1794598 2026-08-06T07:11:16Z DocWoKav 14575 /* Archäologische Stätten */ Geänderte vCard für Tegea 1794600 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]] und grenzt an alle übrigen Regionalbezirke der Halbinsel. Im Süden liegen [[Lakonien]] und [[Messenien]], im Westen liegt [[Elis]], im Norden sind es [[Achaia]], [[Korinthien]] und [[Argolis]]. Im Osten hat die Region einen Zugang zur Ägäis. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe | lat= 37.5 | long= 22.4 | zoom= 9 }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = city | wikidata = Q36024972 | description = Megalopolis ist eine antike Stadt mit gut erhaltenen archäologischen Stätten, darunter das antike Theater. Die Stadt ist von einer malerischen Landschaft umgeben und bietet gute Möglichkeiten zum Wandern und Genießen der Natur. }} == Weitere Ziele == === Archäologische Stätten === * {{vCard | name = Tegea | type = archaeological site | wikidata = Q645234 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene südlich des heutigen Tripoli und spielte über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige politische, militärische und religiöse Rolle. Das Gebiet war bereits in mykenischer Zeit besiedelt, doch Tegea erlangte seine größte Bedeutung in der archaischen und klassischen Epoche. Das wichtigste Heiligtum der Stadt war der Tempel der Athena Alea, einer der bedeutendsten Tempel der Peloponnes. Die Göttin Athene wurde hier als Beschützerin der Stadt verehrt. Nach einem Brand im Jahr 395 v. Chr. wurde der Tempel neu errichtet. Der berühmte Bildhauer und Architekt Skopas war am Neubau beteiligt und schuf Teile der reichen plastischen Ausstattung. Der Tempel verband dorische, ionische und korinthische Elemente und galt in der Antike als eines der schönsten Heiligtümer Griechenlands. Der Giebel- und Metopenschmuck des Tempels zeigte mythologische Szenen, darunter den Kampf der Griechen gegen die Amazonen und die Jagd auf den kalydonischen Eber. Bedeutende Teile dieser Skulpturen befinden sich heute im Archäologischen Museum von Tegea und im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Tegea gehörte politisch zu den mächtigsten arkadischen Städten. Lange Zeit stand die Stadt in Konkurrenz zu Sparta, schloss im 6. Jahrhundert v. Chr. jedoch ein Bündnis mit dem spartanischen Staat. Tegeatische Truppen kämpften an der Seite Spartas in wichtigen Konflikten, unter anderem gegen die Perser in der Schlacht von Plataiai im Jahr 479 v. Chr. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beteiligte sich Tegea an der Gründung des Arkadischen Bundes, einer politischen Vereinigung mehrerer arkadischer Städte. Nach der Niederlage Spartas gegen Theben in der Schlacht von Leuktra (371 v. Chr.) gewann Tegea an politischer Bedeutung. Später verlor die Stadt jedoch unter makedonischer und schließlich römischer Herrschaft zunehmend an Einfluss. Die archäologische Stätte von Tegea umfasst heute die Überreste des Tempels der Athena Alea, Teile der antiken Agora, des Theaters, der Stadtbefestigung und weiterer öffentlicher Gebäude. Das moderne Archäologische Museum von Tegea bewahrt zahlreiche Funde aus der Region. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Eine antike Stadt mit Überresten von Tempeln, Agora und anderen Gebäuden. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} ngnme99nss5ffvj5ctko9yhpbxx82de 1794602 1794600 2026-08-06T07:12:59Z DocWoKav 14575 /* Archäologische Stätten */ Geänderte vCard für Tegea 1794602 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]] und grenzt an alle übrigen Regionalbezirke der Halbinsel. Im Süden liegen [[Lakonien]] und [[Messenien]], im Westen liegt [[Elis]], im Norden sind es [[Achaia]], [[Korinthien]] und [[Argolis]]. Im Osten hat die Region einen Zugang zur Ägäis. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe | lat= 37.5 | long= 22.4 | zoom= 9 }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = city | wikidata = Q36024972 | description = Megalopolis ist eine antike Stadt mit gut erhaltenen archäologischen Stätten, darunter das antike Theater. Die Stadt ist von einer malerischen Landschaft umgeben und bietet gute Möglichkeiten zum Wandern und Genießen der Natur. }} == Weitere Ziele == === Archäologische Stätten === * {{vCard | name = Tegea | type = archaeological site | wikidata = Q645234 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene südlich des heutigen Tripoli und spielte über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige politische, militärische und religiöse Rolle. Das Gebiet war bereits in mykenischer Zeit besiedelt, doch Tegea erlangte seine größte Bedeutung in der archaischen und klassischen Epoche. Das wichtigste Heiligtum der Stadt war der Tempel der Athena Alea, einer der bedeutendsten Tempel der Peloponnes. Die Göttin Athene wurde hier als Beschützerin der Stadt verehrt. Nach einem Brand im Jahr 395 v. Chr. wurde der Tempel neu errichtet. Der Tempel verband dorische, ionische und korinthische Elemente und galt in der Antike als eines der schönsten Heiligtümer Griechenlands. Der Giebel- und Metopenschmuck des Tempels zeigte mythologische Szenen, darunter den Kampf der Griechen gegen die Amazonen und die Jagd auf den kalydonischen Eber. Bedeutende Teile dieser Skulpturen befinden sich heute im Archäologischen Museum von Tegea und im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Tegea gehörte politisch zu den mächtigsten arkadischen Städten. Lange Zeit stand die Stadt in Konkurrenz zu Sparta, schloss im 6. Jahrhundert v. Chr. jedoch ein Bündnis mit dem spartanischen Staat. Tegeatische Truppen kämpften an der Seite Spartas in wichtigen Konflikten, unter anderem gegen die Perser in der Schlacht von Plataiai im Jahr 479 v. Chr. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beteiligte sich Tegea an der Gründung des Arkadischen Bundes, einer politischen Vereinigung mehrerer arkadischer Städte. Nach der Niederlage Spartas gegen Theben in der Schlacht von Leuktra (371 v. Chr.) gewann Tegea an politischer Bedeutung. Später verlor die Stadt jedoch unter makedonischer und schließlich römischer Herrschaft zunehmend an Einfluss. Die archäologische Stätte von Tegea umfasst heute die Überreste des Tempels der Athena Alea, Teile der antiken Agora, des Theaters, der Stadtbefestigung und weiterer öffentlicher Gebäude. Das moderne Archäologische Museum von Tegea bewahrt zahlreiche Funde aus der Region. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Eine antike Stadt mit Überresten von Tempeln, Agora und anderen Gebäuden. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} aunto8dp5pjthcc6cej2pxixkg1rxi2 1794624 1794602 2026-08-06T08:43:26Z DocWoKav 14575 /* Archäologische Stätten */ 1794624 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]] und grenzt an alle übrigen Regionalbezirke der Halbinsel. Im Süden liegen [[Lakonien]] und [[Messenien]], im Westen liegt [[Elis]], im Norden sind es [[Achaia]], [[Korinthien]] und [[Argolis]]. Im Osten hat die Region einen Zugang zur Ägäis. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe | lat= 37.5 | long= 22.4 | zoom= 9 }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = city | wikidata = Q36024972 | description = Megalopolis ist eine antike Stadt mit gut erhaltenen archäologischen Stätten, darunter das antike Theater. Die Stadt ist von einer malerischen Landschaft umgeben und bietet gute Möglichkeiten zum Wandern und Genießen der Natur. }} == Weitere Ziele == === Archäologische Stätten === * {{vCard | name = Tegea | type = archaeological site | wikidata = Q645234 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene südlich des heutigen Tripoli und spielte über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige politische, militärische und religiöse Rolle. Das Gebiet war bereits in mykenischer Zeit besiedelt, doch Tegea erlangte seine größte Bedeutung in der archaischen und klassischen Epoche. Das wichtigste Heiligtum der Stadt war der Tempel der Athena Alea, einer der bedeutendsten Tempel der Peloponnes. Die Göttin Athene wurde hier als Beschützerin der Stadt verehrt. Nach einem Brand im Jahr 395 v. Chr. wurde der Tempel neu errichtet. Der Tempel verband dorische, ionische und korinthische Elemente und galt in der Antike als eines der schönsten Heiligtümer Griechenlands. Der Giebel- und Metopenschmuck des Tempels zeigte mythologische Szenen, darunter den Kampf der Griechen gegen die Amazonen und die Jagd auf den kalydonischen Eber. Bedeutende Teile dieser Skulpturen befinden sich heute im Archäologischen Museum von Tegea und im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Tegea gehörte politisch zu den mächtigsten arkadischen Städten. Lange Zeit stand die Stadt in Konkurrenz zu Sparta, schloss im 6. Jahrhundert v. Chr. jedoch ein Bündnis mit dem spartanischen Staat. Tegeatische Truppen kämpften an der Seite Spartas in wichtigen Konflikten, unter anderem gegen die Perser in der Schlacht von Plataiai im Jahr 479 v. Chr. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beteiligte sich Tegea an der Gründung des Arkadischen Bundes, einer politischen Vereinigung mehrerer arkadischer Städte. Nach der Niederlage Spartas gegen Theben in der Schlacht von Leuktra (371 v. Chr.) gewann Tegea an politischer Bedeutung. Später verlor die Stadt jedoch unter makedonischer und schließlich römischer Herrschaft zunehmend an Einfluss. Die archäologische Stätte von Tegea umfasst heute die Überreste des Tempels der Athena Alea, Teile der antiken Agora, des Theaters, der Stadtbefestigung und weiterer öffentlicher Gebäude. Das moderne Archäologische Museum von Tegea bewahrt zahlreiche Funde aus der Region. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Eine antike Stadt mit Überresten von Tempeln, Agora und anderen Gebäuden. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Antikes Asea war eine bedeutende Siedlung im antiken Arkadien auf der Peloponnes, die in einem fruchtbaren Tal zwischen den Städten Megalopolis und Tegea lag. Aufgrund ihrer Lage an wichtigen Handels- und Verkehrswegen spielte Asea eine strategische Rolle in der Region. Die Besiedlung des Ortes reicht bis in die mykenische Zeit (ca. 1600–1100 v. Chr.) zurück, was durch archäologische Funde belegt wird. In der klassischen und hellenistischen Epoche war Asea eine eigenständige Stadt mit einer befestigten Akropolis, öffentlichen Gebäuden und Heiligtümern. Besonders bekannt war der Ort für die Verehrung von Poseidon Hippios und Athena, denen Heiligtümer auf der Anhöhe der Stadt gewidmet waren. Die religiöse Bedeutung Aseas zeigt sich auch in Funden von Keramik, Inschriften und Opfergaben, die bei Ausgrabungen entdeckt wurden. Im Laufe der Geschichte stand Asea unter dem Einfluss größerer arkadischer Mächte und war später Teil des Arkadischen Bundes. Während der hellenistischen Zeit verlor die Stadt zunehmend an Bedeutung, da sich größere Zentren wie Megalopolis entwickelten. Dennoch blieb der Ort weiterhin bewohnt und besaß bis in die römische Zeit eine gewisse regionale Bedeutung. Heute gehört Asea zu den wichtigen archäologischen Fundplätzen Arkadiens. Die Überreste von Befestigungsmauern, Tempelanlagen und Siedlungsspuren geben Einblick in die Entwicklung einer kleineren griechischen Polis und zeigen, wie Religion, Handel und Landschaft die Geschichte antiker Gemeinden prägten }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} az4g44hxrxqeucma20r8rucs7acfdno 1794625 1794624 2026-08-06T08:45:16Z DocWoKav 14575 /* Archäologische Stätten */ Geänderte vCard für Asea 1794625 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]] und grenzt an alle übrigen Regionalbezirke der Halbinsel. Im Süden liegen [[Lakonien]] und [[Messenien]], im Westen liegt [[Elis]], im Norden sind es [[Achaia]], [[Korinthien]] und [[Argolis]]. Im Osten hat die Region einen Zugang zur Ägäis. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe | lat= 37.5 | long= 22.4 | zoom= 9 }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = city | wikidata = Q36024972 | description = Megalopolis ist eine antike Stadt mit gut erhaltenen archäologischen Stätten, darunter das antike Theater. Die Stadt ist von einer malerischen Landschaft umgeben und bietet gute Möglichkeiten zum Wandern und Genießen der Natur. }} == Weitere Ziele == === Archäologische Stätten === * {{vCard | name = Tegea | type = archaeological site | wikidata = Q645234 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene südlich des heutigen Tripoli und spielte über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige politische, militärische und religiöse Rolle. Das Gebiet war bereits in mykenischer Zeit besiedelt, doch Tegea erlangte seine größte Bedeutung in der archaischen und klassischen Epoche. Das wichtigste Heiligtum der Stadt war der Tempel der Athena Alea, einer der bedeutendsten Tempel der Peloponnes. Die Göttin Athene wurde hier als Beschützerin der Stadt verehrt. Nach einem Brand im Jahr 395 v. Chr. wurde der Tempel neu errichtet. Der Tempel verband dorische, ionische und korinthische Elemente und galt in der Antike als eines der schönsten Heiligtümer Griechenlands. Der Giebel- und Metopenschmuck des Tempels zeigte mythologische Szenen, darunter den Kampf der Griechen gegen die Amazonen und die Jagd auf den kalydonischen Eber. Bedeutende Teile dieser Skulpturen befinden sich heute im Archäologischen Museum von Tegea und im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Tegea gehörte politisch zu den mächtigsten arkadischen Städten. Lange Zeit stand die Stadt in Konkurrenz zu Sparta, schloss im 6. Jahrhundert v. Chr. jedoch ein Bündnis mit dem spartanischen Staat. Tegeatische Truppen kämpften an der Seite Spartas in wichtigen Konflikten, unter anderem gegen die Perser in der Schlacht von Plataiai im Jahr 479 v. Chr. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beteiligte sich Tegea an der Gründung des Arkadischen Bundes, einer politischen Vereinigung mehrerer arkadischer Städte. Nach der Niederlage Spartas gegen Theben in der Schlacht von Leuktra (371 v. Chr.) gewann Tegea an politischer Bedeutung. Später verlor die Stadt jedoch unter makedonischer und schließlich römischer Herrschaft zunehmend an Einfluss. Die archäologische Stätte von Tegea umfasst heute die Überreste des Tempels der Athena Alea, Teile der antiken Agora, des Theaters, der Stadtbefestigung und weiterer öffentlicher Gebäude. Das moderne Archäologische Museum von Tegea bewahrt zahlreiche Funde aus der Region. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Eine antike Stadt mit Überresten von Tempeln, Agora und anderen Gebäuden. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Antikes Asea war eine bedeutende Siedlung im antiken Arkadien, die in einem fruchtbaren Tal zwischen den Städten Megalopolis und Tegea lag. Aufgrund ihrer Lage an wichtigen Handels- und Verkehrswegen spielte Asea eine strategische Rolle in der Region. Die Besiedlung des Ortes reicht bis in die mykenische Zeit (ca. 1600–1100 v. Chr.) zurück. In der klassischen und hellenistischen Epoche war Asea eine eigenständige Stadt mit einer befestigten Akropolis, öffentlichen Gebäuden und Heiligtümern. Besonders bekannt war der Ort für die Verehrung von Poseidon Hippios und Athena, denen Heiligtümer auf der Anhöhe der Stadt gewidmet waren. Im Laufe der Geschichte stand Asea unter dem Einfluss größerer arkadischer Mächte und war später Teil des Arkadischen Bundes. Während der hellenistischen Zeit verlor die Stadt zunehmend an Bedeutung, da sich größere Zentren entwickelten. Dennoch blieb der Ort weiterhin bewohnt und besaß bis in die römische Zeit eine gewisse regionale Bedeutung. Heute gehört Asea zu den wichtigen archäologischen Fundplätzen Arkadiens. Die Überreste von Befestigungsmauern, Tempelanlagen und Siedlungsspuren geben Einblick in die Entwicklung einer kleineren griechischen Polis und zeigen, wie Religion, Handel und Landschaft die Geschichte antiker Gemeinden prägten. }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} htj2vzb7t2l8za21to0hhi96wnvnj43 1794630 1794625 2026-08-06T08:54:22Z DocWoKav 14575 /* Archäologische Stätten */ 1794630 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]] und grenzt an alle übrigen Regionalbezirke der Halbinsel. Im Süden liegen [[Lakonien]] und [[Messenien]], im Westen liegt [[Elis]], im Norden sind es [[Achaia]], [[Korinthien]] und [[Argolis]]. Im Osten hat die Region einen Zugang zur Ägäis. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe | lat= 37.5 | long= 22.4 | zoom= 9 }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. 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Das Gebiet war bereits in mykenischer Zeit besiedelt, doch Tegea erlangte seine größte Bedeutung in der archaischen und klassischen Epoche. Das wichtigste Heiligtum der Stadt war der Tempel der Athena Alea, einer der bedeutendsten Tempel der Peloponnes. Die Göttin Athene wurde hier als Beschützerin der Stadt verehrt. Nach einem Brand im Jahr 395 v. Chr. wurde der Tempel neu errichtet. Der Tempel verband dorische, ionische und korinthische Elemente und galt in der Antike als eines der schönsten Heiligtümer Griechenlands. Der Giebel- und Metopenschmuck des Tempels zeigte mythologische Szenen, darunter den Kampf der Griechen gegen die Amazonen und die Jagd auf den kalydonischen Eber. Bedeutende Teile dieser Skulpturen befinden sich heute im Archäologischen Museum von Tegea und im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Tegea gehörte politisch zu den mächtigsten arkadischen Städten. Lange Zeit stand die Stadt in Konkurrenz zu Sparta, schloss im 6. Jahrhundert v. Chr. jedoch ein Bündnis mit dem spartanischen Staat. Tegeatische Truppen kämpften an der Seite Spartas in wichtigen Konflikten, unter anderem gegen die Perser in der Schlacht von Plataiai im Jahr 479 v. Chr. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beteiligte sich Tegea an der Gründung des Arkadischen Bundes, einer politischen Vereinigung mehrerer arkadischer Städte. Nach der Niederlage Spartas gegen Theben in der Schlacht von Leuktra (371 v. Chr.) gewann Tegea an politischer Bedeutung. Später verlor die Stadt jedoch unter makedonischer und schließlich römischer Herrschaft zunehmend an Einfluss. Die archäologische Stätte von Tegea umfasst heute die Überreste des Tempels der Athena Alea, Teile der antiken Agora, des Theaters, der Stadtbefestigung und weiterer öffentlicher Gebäude. Das moderne Archäologische Museum von Tegea bewahrt zahlreiche Funde aus der Region. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Eine antike Stadt mit Überresten von Tempeln, Agora und anderen Gebäuden. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Antikes Asea war eine bedeutende Siedlung im antiken Arkadien, die in einem fruchtbaren Tal zwischen den Städten Megalopolis und Tegea lag. Aufgrund ihrer Lage an wichtigen Handels- und Verkehrswegen spielte Asea eine strategische Rolle in der Region. Die Besiedlung des Ortes reicht bis in die mykenische Zeit (ca. 1600–1100 v. Chr.) zurück. In der klassischen und hellenistischen Epoche war Asea eine eigenständige Stadt mit einer befestigten Akropolis, öffentlichen Gebäuden und Heiligtümern. Besonders bekannt war der Ort für die Verehrung von Poseidon Hippios und Athena, denen Heiligtümer auf der Anhöhe der Stadt gewidmet waren. Im Laufe der Geschichte stand Asea unter dem Einfluss größerer arkadischer Mächte und war später Teil des Arkadischen Bundes. Während der hellenistischen Zeit verlor die Stadt zunehmend an Bedeutung, da sich größere Zentren entwickelten. Dennoch blieb der Ort weiterhin bewohnt und besaß bis in die römische Zeit eine gewisse regionale Bedeutung. Heute gehört Asea zu den wichtigen archäologischen Fundplätzen Arkadiens. Die Überreste von Befestigungsmauern, Tempelanlagen und Siedlungsspuren geben Einblick in die Entwicklung einer kleineren griechischen Polis und zeigen, wie Religion, Handel und Landschaft die Geschichte antiker Gemeinden prägten. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Das antike Phigaleia war eine bedeutende Stadt im westlichen Arkadien, die auf einem steilen Hügel am Zusammenfluss der Flüsse Neda und Lymax lag. Aufgrund ihrer abgelegenen, gebirgigen Lage spielte sie eine wichtige Rolle als Grenzfestung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen Messenien und Elis. Die Besiedlung reicht bis in die mykenische Zeit zurück und in der Antike entwickelte sich Phigaleia zu einer eigenständigen Polis mit einer starken lokalen Identität. In der Klassik war Phigaleia Mitglied des Arkadischen Bundes und nahm an den politischen und militärischen Auseinandersetzungen der Region teil. Besonders bekannt wurde die Stadt durch ihre Konflikte mit Sparta im 6. Jahrhundert v. Chr. sowie durch ihre Beteiligung an den Kämpfen zwischen den griechischen Stadtstaaten. Ihre strategische Lage und natürliche Befestigung machten Phigaleia zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt. Die Stadt besaß eine befestigte Akropolis, Stadtmauern, Heiligtümer und öffentliche Gebäude. Von besonderer religiöser Bedeutung waren das Heiligtum der Athena Nikephoros und der nahegelegene Tempel des Apollon Epikourios in Bassai. Letzterer wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet und zählt zu den am besten erhaltenen Tempeln Griechenlands. Er ist heute UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als herausragendes Beispiel klassischer Architektur. Während der hellenistischen und römischen Zeit verlor Phigaleia zunehmend an politischem Einfluss, blieb jedoch weiterhin besiedelt. Die archäologische Stätte zeigt heute die Überreste von Stadtmauern, Türmen, Wohngebäuden und Heiligtümern und vermittelt einen Eindruck vom Leben in einer kleineren, aber strategisch und kulturell bedeutenden griechischen Stadt. }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} 5c4on6bknn09ru33zk8esnq6hj44yx8 1794637 1794630 2026-08-06T09:06:17Z DocWoKav 14575 /* Archäologische Stätten */ 1794637 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]] und grenzt an alle übrigen Regionalbezirke der Halbinsel. Im Süden liegen [[Lakonien]] und [[Messenien]], im Westen liegt [[Elis]], im Norden sind es [[Achaia]], [[Korinthien]] und [[Argolis]]. Im Osten hat die Region einen Zugang zur Ägäis. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe | lat= 37.5 | long= 22.4 | zoom= 9 }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = city | wikidata = Q36024972 | description = Megalopolis ist eine antike Stadt mit gut erhaltenen archäologischen Stätten, darunter das antike Theater. Die Stadt ist von einer malerischen Landschaft umgeben und bietet gute Möglichkeiten zum Wandern und Genießen der Natur. }} == Weitere Ziele == === Archäologische Stätten === * {{vCard | name = Tegea | type = archaeological site | wikidata = Q645234 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene südlich des heutigen Tripoli und spielte über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige politische, militärische und religiöse Rolle. Das Gebiet war bereits in mykenischer Zeit besiedelt, doch Tegea erlangte seine größte Bedeutung in der archaischen und klassischen Epoche. Das wichtigste Heiligtum der Stadt war der Tempel der Athena Alea, einer der bedeutendsten Tempel der Peloponnes. Die Göttin Athene wurde hier als Beschützerin der Stadt verehrt. Nach einem Brand im Jahr 395 v. Chr. wurde der Tempel neu errichtet. Der Tempel verband dorische, ionische und korinthische Elemente und galt in der Antike als eines der schönsten Heiligtümer Griechenlands. Der Giebel- und Metopenschmuck des Tempels zeigte mythologische Szenen, darunter den Kampf der Griechen gegen die Amazonen und die Jagd auf den kalydonischen Eber. Bedeutende Teile dieser Skulpturen befinden sich heute im Archäologischen Museum von Tegea und im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Tegea gehörte politisch zu den mächtigsten arkadischen Städten. Lange Zeit stand die Stadt in Konkurrenz zu Sparta, schloss im 6. Jahrhundert v. Chr. jedoch ein Bündnis mit dem spartanischen Staat. Tegeatische Truppen kämpften an der Seite Spartas in wichtigen Konflikten, unter anderem gegen die Perser in der Schlacht von Plataiai im Jahr 479 v. Chr. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beteiligte sich Tegea an der Gründung des Arkadischen Bundes, einer politischen Vereinigung mehrerer arkadischer Städte. Nach der Niederlage Spartas gegen Theben in der Schlacht von Leuktra (371 v. Chr.) gewann Tegea an politischer Bedeutung. Später verlor die Stadt jedoch unter makedonischer und schließlich römischer Herrschaft zunehmend an Einfluss. Die archäologische Stätte von Tegea umfasst heute die Überreste des Tempels der Athena Alea, Teile der antiken Agora, des Theaters, der Stadtbefestigung und weiterer öffentlicher Gebäude. Das moderne Archäologische Museum von Tegea bewahrt zahlreiche Funde aus der Region. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Eine antike Stadt mit Überresten von Tempeln, Agora und anderen Gebäuden. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Antikes Asea war eine bedeutende Siedlung im antiken Arkadien, die in einem fruchtbaren Tal zwischen den Städten Megalopolis und Tegea lag. Aufgrund ihrer Lage an wichtigen Handels- und Verkehrswegen spielte Asea eine strategische Rolle in der Region. Die Besiedlung des Ortes reicht bis in die mykenische Zeit (ca. 1600–1100 v. Chr.) zurück. In der klassischen und hellenistischen Epoche war Asea eine eigenständige Stadt mit einer befestigten Akropolis, öffentlichen Gebäuden und Heiligtümern. Besonders bekannt war der Ort für die Verehrung von Poseidon Hippios und Athena, denen Heiligtümer auf der Anhöhe der Stadt gewidmet waren. Im Laufe der Geschichte stand Asea unter dem Einfluss größerer arkadischer Mächte und war später Teil des Arkadischen Bundes. Während der hellenistischen Zeit verlor die Stadt zunehmend an Bedeutung, da sich größere Zentren entwickelten. Dennoch blieb der Ort weiterhin bewohnt und besaß bis in die römische Zeit eine gewisse regionale Bedeutung. Heute gehört Asea zu den wichtigen archäologischen Fundplätzen Arkadiens. Die Überreste von Befestigungsmauern, Tempelanlagen und Siedlungsspuren geben Einblick in die Entwicklung einer kleineren griechischen Polis und zeigen, wie Religion, Handel und Landschaft die Geschichte antiker Gemeinden prägten. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Das antike Phigaleia war eine bedeutende Stadt im westlichen Arkadien, die auf einem steilen Hügel am Zusammenfluss der Flüsse Neda und Lymax lag. Aufgrund ihrer abgelegenen, gebirgigen Lage spielte sie eine wichtige Rolle als Grenzfestung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen Messenien und Elis. Die Besiedlung reicht bis in die mykenische Zeit zurück und in der Antike entwickelte sich Phigaleia zu einer eigenständigen Polis mit einer starken lokalen Identität. In der Klassik war Phigaleia Mitglied des Arkadischen Bundes und nahm an den politischen und militärischen Auseinandersetzungen der Region teil. Besonders bekannt wurde die Stadt durch ihre Konflikte mit Sparta im 6. Jahrhundert v. Chr. sowie durch ihre Beteiligung an den Kämpfen zwischen den griechischen Stadtstaaten. Ihre strategische Lage und natürliche Befestigung machten Phigaleia zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt. Die Stadt besaß eine befestigte Akropolis, Stadtmauern, Heiligtümer und öffentliche Gebäude. Von besonderer religiöser Bedeutung waren das Heiligtum der Athena Nikephoros und der nahegelegene Tempel des Apollon Epikourios in Bassai. Letzterer wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet und zählt zu den am besten erhaltenen Tempeln Griechenlands. Er ist heute UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als herausragendes Beispiel klassischer Architektur. Während der hellenistischen und römischen Zeit verlor Phigaleia zunehmend an politischem Einfluss, blieb jedoch weiterhin besiedelt. Die archäologische Stätte zeigt heute die Überreste von Stadtmauern, Türmen, Wohngebäuden und Heiligtümern und vermittelt einen Eindruck vom Leben in einer kleineren, aber strategisch und kulturell bedeutenden griechischen Stadt. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Das antike Lykosoura war eine kleine, aber religiös bedeutende Stadt im südlichen Arkadien und galt in der antiken Überlieferung als eine der ältesten Städte Griechenlands. Die Stadt war besonders als Kultzentrum der Göttin Despoina bekannt, einer arkadischen Gottheit, die gemeinsam mit Demeter verehrt wurde. Das Heiligtum der Despoina zählte zu den bedeutendsten religiösen Stätten Arkadiens. Es besaß einen Tempel, Altäre und eine berühmte Kultstatue des Bildhauers Damophon von Messene, welche Demeter, Despoina und weitere göttliche Figuren darstellte. Pausanias beschrieb Lykosoura im 2. Jahrhundert n. Chr. als einen außergewöhnlichen Ort von großer religiöser Bedeutung. Obwohl die Stadt selbst klein blieb und nie eine große politische Rolle spielte, war Lykosoura wegen seines Heiligtums ein bedeutendes Pilgerzentrum. Heute sind Reste des Tempels, des Altars und architektonische Fragmente erhalten. }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} 6sgcxmt4l0k8slz57abi1y05iafekgs 1794669 1794637 2026-08-06T09:49:24Z DocWoKav 14575 /* Archäologische Stätten */ Geänderte vCard für Gortys 1794669 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]] und grenzt an alle übrigen Regionalbezirke der Halbinsel. Im Süden liegen [[Lakonien]] und [[Messenien]], im Westen liegt [[Elis]], im Norden sind es [[Achaia]], [[Korinthien]] und [[Argolis]]. Im Osten hat die Region einen Zugang zur Ägäis. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe | lat= 37.5 | long= 22.4 | zoom= 9 }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = city | wikidata = Q36024972 | description = Megalopolis ist eine antike Stadt mit gut erhaltenen archäologischen Stätten, darunter das antike Theater. Die Stadt ist von einer malerischen Landschaft umgeben und bietet gute Möglichkeiten zum Wandern und Genießen der Natur. }} == Weitere Ziele == === Archäologische Stätten === * {{vCard | name = Tegea | type = archaeological site | wikidata = Q645234 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene südlich des heutigen Tripoli und spielte über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige politische, militärische und religiöse Rolle. Das Gebiet war bereits in mykenischer Zeit besiedelt, doch Tegea erlangte seine größte Bedeutung in der archaischen und klassischen Epoche. Das wichtigste Heiligtum der Stadt war der Tempel der Athena Alea, einer der bedeutendsten Tempel der Peloponnes. Die Göttin Athene wurde hier als Beschützerin der Stadt verehrt. Nach einem Brand im Jahr 395 v. Chr. wurde der Tempel neu errichtet. Der Tempel verband dorische, ionische und korinthische Elemente und galt in der Antike als eines der schönsten Heiligtümer Griechenlands. Der Giebel- und Metopenschmuck des Tempels zeigte mythologische Szenen, darunter den Kampf der Griechen gegen die Amazonen und die Jagd auf den kalydonischen Eber. Bedeutende Teile dieser Skulpturen befinden sich heute im Archäologischen Museum von Tegea und im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Tegea gehörte politisch zu den mächtigsten arkadischen Städten. Lange Zeit stand die Stadt in Konkurrenz zu Sparta, schloss im 6. Jahrhundert v. Chr. jedoch ein Bündnis mit dem spartanischen Staat. Tegeatische Truppen kämpften an der Seite Spartas in wichtigen Konflikten, unter anderem gegen die Perser in der Schlacht von Plataiai im Jahr 479 v. Chr. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beteiligte sich Tegea an der Gründung des Arkadischen Bundes, einer politischen Vereinigung mehrerer arkadischer Städte. Nach der Niederlage Spartas gegen Theben in der Schlacht von Leuktra (371 v. Chr.) gewann Tegea an politischer Bedeutung. Später verlor die Stadt jedoch unter makedonischer und schließlich römischer Herrschaft zunehmend an Einfluss. Die archäologische Stätte von Tegea umfasst heute die Überreste des Tempels der Athena Alea, Teile der antiken Agora, des Theaters, der Stadtbefestigung und weiterer öffentlicher Gebäude. Das moderne Archäologische Museum von Tegea bewahrt zahlreiche Funde aus der Region. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Das antike Gortys war eine bedeutende arkadische Stadt am Fluss Lousios. Sie lag an einer wichtigen Verbindung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen. Die Stadt entwickelte sich bereits in mykenischer Zeit und war in der Antike vor allem für ihr Heiligtum des Asklepios, des Gottes der Heilkunst, bekannt. Das Asklepios-Heiligtum von Gortys zählte zu den bedeutendsten medizinisch-religiösen Zentren Arkadiens. Kranke Menschen suchten hier Heilung durch Gebete, Rituale und die damals üblichen Behandlungsmethoden. Von den Tempeln, Bädern, Mauern und weiteren Gebäuden sind heute noch Reste erhalten, die die Bedeutung des Ortes als Kult- und Heilzentrum belegen. Gortys spielte außerdem eine Rolle als befestigte Siedlung und regionales Zentrum. Die Lage in einer bewaldeten Schlucht am Lousios-Fluss verlieh der Stadt eine besondere landschaftliche Atmosphäre. In der Nähe befinden sich weitere bedeutende Orte Arkadiens, darunter das Kloster Prodromou und die antiken Stätten von Megalopolis. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Antikes Asea war eine bedeutende Siedlung im antiken Arkadien, die in einem fruchtbaren Tal zwischen den Städten Megalopolis und Tegea lag. Aufgrund ihrer Lage an wichtigen Handels- und Verkehrswegen spielte Asea eine strategische Rolle in der Region. Die Besiedlung des Ortes reicht bis in die mykenische Zeit (ca. 1600–1100 v. Chr.) zurück. In der klassischen und hellenistischen Epoche war Asea eine eigenständige Stadt mit einer befestigten Akropolis, öffentlichen Gebäuden und Heiligtümern. Besonders bekannt war der Ort für die Verehrung von Poseidon Hippios und Athena, denen Heiligtümer auf der Anhöhe der Stadt gewidmet waren. Im Laufe der Geschichte stand Asea unter dem Einfluss größerer arkadischer Mächte und war später Teil des Arkadischen Bundes. Während der hellenistischen Zeit verlor die Stadt zunehmend an Bedeutung, da sich größere Zentren entwickelten. Dennoch blieb der Ort weiterhin bewohnt und besaß bis in die römische Zeit eine gewisse regionale Bedeutung. Heute gehört Asea zu den wichtigen archäologischen Fundplätzen Arkadiens. Die Überreste von Befestigungsmauern, Tempelanlagen und Siedlungsspuren geben Einblick in die Entwicklung einer kleineren griechischen Polis und zeigen, wie Religion, Handel und Landschaft die Geschichte antiker Gemeinden prägten. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Das antike Phigaleia war eine bedeutende Stadt im westlichen Arkadien, die auf einem steilen Hügel am Zusammenfluss der Flüsse Neda und Lymax lag. Aufgrund ihrer abgelegenen, gebirgigen Lage spielte sie eine wichtige Rolle als Grenzfestung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen Messenien und Elis. Die Besiedlung reicht bis in die mykenische Zeit zurück und in der Antike entwickelte sich Phigaleia zu einer eigenständigen Polis mit einer starken lokalen Identität. In der Klassik war Phigaleia Mitglied des Arkadischen Bundes und nahm an den politischen und militärischen Auseinandersetzungen der Region teil. Besonders bekannt wurde die Stadt durch ihre Konflikte mit Sparta im 6. Jahrhundert v. Chr. sowie durch ihre Beteiligung an den Kämpfen zwischen den griechischen Stadtstaaten. Ihre strategische Lage und natürliche Befestigung machten Phigaleia zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt. Die Stadt besaß eine befestigte Akropolis, Stadtmauern, Heiligtümer und öffentliche Gebäude. Von besonderer religiöser Bedeutung waren das Heiligtum der Athena Nikephoros und der nahegelegene Tempel des Apollon Epikourios in Bassai. Letzterer wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet und zählt zu den am besten erhaltenen Tempeln Griechenlands. Er ist heute UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als herausragendes Beispiel klassischer Architektur. Während der hellenistischen und römischen Zeit verlor Phigaleia zunehmend an politischem Einfluss, blieb jedoch weiterhin besiedelt. Die archäologische Stätte zeigt heute die Überreste von Stadtmauern, Türmen, Wohngebäuden und Heiligtümern und vermittelt einen Eindruck vom Leben in einer kleineren, aber strategisch und kulturell bedeutenden griechischen Stadt. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Das antike Lykosoura war eine kleine, aber religiös bedeutende Stadt im südlichen Arkadien und galt in der antiken Überlieferung als eine der ältesten Städte Griechenlands. Die Stadt war besonders als Kultzentrum der Göttin Despoina bekannt, einer arkadischen Gottheit, die gemeinsam mit Demeter verehrt wurde. Das Heiligtum der Despoina zählte zu den bedeutendsten religiösen Stätten Arkadiens. Es besaß einen Tempel, Altäre und eine berühmte Kultstatue des Bildhauers Damophon von Messene, welche Demeter, Despoina und weitere göttliche Figuren darstellte. Pausanias beschrieb Lykosoura im 2. Jahrhundert n. Chr. als einen außergewöhnlichen Ort von großer religiöser Bedeutung. Obwohl die Stadt selbst klein blieb und nie eine große politische Rolle spielte, war Lykosoura wegen seines Heiligtums ein bedeutendes Pilgerzentrum. Heute sind Reste des Tempels, des Altars und architektonische Fragmente erhalten. }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} 5i9fxjptl42mjv4b04lctrlomszavjm 1794670 1794669 2026-08-06T09:52:39Z DocWoKav 14575 /* Archäologische Stätten */ 1794670 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]] und grenzt an alle übrigen Regionalbezirke der Halbinsel. Im Süden liegen [[Lakonien]] und [[Messenien]], im Westen liegt [[Elis]], im Norden sind es [[Achaia]], [[Korinthien]] und [[Argolis]]. Im Osten hat die Region einen Zugang zur Ägäis. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe | lat= 37.5 | long= 22.4 | zoom= 9 }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = city | wikidata = Q36024972 | description = Megalopolis ist eine antike Stadt mit gut erhaltenen archäologischen Stätten, darunter das antike Theater. Die Stadt ist von einer malerischen Landschaft umgeben und bietet gute Möglichkeiten zum Wandern und Genießen der Natur. }} == Weitere Ziele == === Archäologische Stätten === * {{vCard | name = Tegea | type = archaeological site | wikidata = Q645234 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene südlich des heutigen Tripoli und spielte über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige politische, militärische und religiöse Rolle. Das Gebiet war bereits in mykenischer Zeit besiedelt, doch Tegea erlangte seine größte Bedeutung in der archaischen und klassischen Epoche. Das wichtigste Heiligtum der Stadt war der Tempel der Athena Alea, einer der bedeutendsten Tempel der Peloponnes. Die Göttin Athene wurde hier als Beschützerin der Stadt verehrt. Nach einem Brand im Jahr 395 v. Chr. wurde der Tempel neu errichtet. Der Tempel verband dorische, ionische und korinthische Elemente und galt in der Antike als eines der schönsten Heiligtümer Griechenlands. Der Giebel- und Metopenschmuck des Tempels zeigte mythologische Szenen, darunter den Kampf der Griechen gegen die Amazonen und die Jagd auf den kalydonischen Eber. Bedeutende Teile dieser Skulpturen befinden sich heute im Archäologischen Museum von Tegea und im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Tegea gehörte politisch zu den mächtigsten arkadischen Städten. Lange Zeit stand die Stadt in Konkurrenz zu Sparta, schloss im 6. Jahrhundert v. Chr. jedoch ein Bündnis mit dem spartanischen Staat. Tegeatische Truppen kämpften an der Seite Spartas in wichtigen Konflikten, unter anderem gegen die Perser in der Schlacht von Plataiai im Jahr 479 v. Chr. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beteiligte sich Tegea an der Gründung des Arkadischen Bundes, einer politischen Vereinigung mehrerer arkadischer Städte. Nach der Niederlage Spartas gegen Theben in der Schlacht von Leuktra (371 v. Chr.) gewann Tegea an politischer Bedeutung. Später verlor die Stadt jedoch unter makedonischer und schließlich römischer Herrschaft zunehmend an Einfluss. Die archäologische Stätte von Tegea umfasst heute die Überreste des Tempels der Athena Alea, Teile der antiken Agora, des Theaters, der Stadtbefestigung und weiterer öffentlicher Gebäude. Das moderne Archäologische Museum von Tegea bewahrt zahlreiche Funde aus der Region. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Das antike Gortys war eine bedeutende arkadische Stadt am Fluss Lousios. Sie lag an einer wichtigen Verbindung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen. Die Stadt entwickelte sich bereits in mykenischer Zeit und war in der Antike vor allem für ihr Heiligtum des Asklepios, des Gottes der Heilkunst, bekannt. Das Asklepios-Heiligtum von Gortys zählte zu den bedeutendsten medizinisch-religiösen Zentren Arkadiens. Kranke Menschen suchten hier Heilung durch Gebete, Rituale und die damals üblichen Behandlungsmethoden. Von den Tempeln, Bädern, Mauern und weiteren Gebäuden sind heute noch Reste erhalten, die die Bedeutung des Ortes als Kult- und Heilzentrum belegen. Gortys spielte außerdem eine Rolle als befestigte Siedlung und regionales Zentrum. Die Lage in einer bewaldeten Schlucht am Lousios-Fluss verlieh der Stadt eine besondere landschaftliche Atmosphäre. In der Nähe befinden sich weitere bedeutende Orte Arkadiens, darunter das Kloster Prodromou und die antiken Stätten von Megalopolis. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Antikes Asea war eine bedeutende Siedlung im antiken Arkadien, die in einem fruchtbaren Tal zwischen den Städten Megalopolis und Tegea lag. Aufgrund ihrer Lage an wichtigen Handels- und Verkehrswegen spielte Asea eine strategische Rolle in der Region. Die Besiedlung des Ortes reicht bis in die mykenische Zeit (ca. 1600–1100 v. Chr.) zurück. In der klassischen und hellenistischen Epoche war Asea eine eigenständige Stadt mit einer befestigten Akropolis, öffentlichen Gebäuden und Heiligtümern. Besonders bekannt war der Ort für die Verehrung von Poseidon Hippios und Athena, denen Heiligtümer auf der Anhöhe der Stadt gewidmet waren. Im Laufe der Geschichte stand Asea unter dem Einfluss größerer arkadischer Mächte und war später Teil des Arkadischen Bundes. Während der hellenistischen Zeit verlor die Stadt zunehmend an Bedeutung, da sich größere Zentren entwickelten. Dennoch blieb der Ort weiterhin bewohnt und besaß bis in die römische Zeit eine gewisse regionale Bedeutung. Heute gehört Asea zu den wichtigen archäologischen Fundplätzen Arkadiens. Die Überreste von Befestigungsmauern, Tempelanlagen und Siedlungsspuren geben Einblick in die Entwicklung einer kleineren griechischen Polis und zeigen, wie Religion, Handel und Landschaft die Geschichte antiker Gemeinden prägten. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Das antike Phigaleia war eine bedeutende Stadt im westlichen Arkadien, die auf einem steilen Hügel am Zusammenfluss der Flüsse Neda und Lymax lag. Aufgrund ihrer abgelegenen, gebirgigen Lage spielte sie eine wichtige Rolle als Grenzfestung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen Messenien und Elis. Die Besiedlung reicht bis in die mykenische Zeit zurück und in der Antike entwickelte sich Phigaleia zu einer eigenständigen Polis mit einer starken lokalen Identität. In der Klassik war Phigaleia Mitglied des Arkadischen Bundes und nahm an den politischen und militärischen Auseinandersetzungen der Region teil. Besonders bekannt wurde die Stadt durch ihre Konflikte mit Sparta im 6. Jahrhundert v. Chr. sowie durch ihre Beteiligung an den Kämpfen zwischen den griechischen Stadtstaaten. Ihre strategische Lage und natürliche Befestigung machten Phigaleia zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt. Die Stadt besaß eine befestigte Akropolis, Stadtmauern, Heiligtümer und öffentliche Gebäude. Von besonderer religiöser Bedeutung waren das Heiligtum der Athena Nikephoros und der nahegelegene Tempel des Apollon Epikourios in Bassai. Letzterer wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet und zählt zu den am besten erhaltenen Tempeln Griechenlands. Er ist heute UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als herausragendes Beispiel klassischer Architektur. Während der hellenistischen und römischen Zeit verlor Phigaleia zunehmend an politischem Einfluss, blieb jedoch weiterhin besiedelt. Die archäologische Stätte zeigt heute die Überreste von Stadtmauern, Türmen, Wohngebäuden und Heiligtümern und vermittelt einen Eindruck vom Leben in einer kleineren, aber strategisch und kulturell bedeutenden griechischen Stadt. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Das antike Lykosoura war eine kleine, aber religiös bedeutende Stadt im südlichen Arkadien und galt in der antiken Überlieferung als eine der ältesten Städte Griechenlands. Die Stadt war besonders als Kultzentrum der Göttin Despoina bekannt, einer arkadischen Gottheit, die gemeinsam mit Demeter verehrt wurde. Das Heiligtum der Despoina zählte zu den bedeutendsten religiösen Stätten Arkadiens. Es besaß einen Tempel, Altäre und eine berühmte Kultstatue des Bildhauers Damophon von Messene, welche Demeter, Despoina und weitere göttliche Figuren darstellte. Pausanias beschrieb Lykosoura im 2. Jahrhundert n. Chr. als einen außergewöhnlichen Ort von großer religiöser Bedeutung. Obwohl die Stadt selbst klein blieb und nie eine große politische Rolle spielte, war Lykosoura wegen seines Heiligtums ein bedeutendes Pilgerzentrum. Heute sind Reste des Tempels, des Altars und architektonische Fragmente erhalten. }} * {{vCard|type= archaeological site |name= Megalopolis |description= Das antike Megalopolis war eine der bedeutendsten Städte Arkadiens und wurde im Jahr 371 v. Chr. nach dem Sieg Thebens über Sparta gegründet. Die Stadt entstand auf Initiative des thebanischen Feldherrn Epaminondas mit dem Ziel, die arkadischen Städte zu vereinen und ein politisches Gegengewicht zur spartanischen Macht in der Region zu schaffen. Megalopolis entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Zentrum des Arkadischen Bundes und besaß eine der größten städtischen Anlagen Griechenlands. Besonders beeindruckend waren das riesige Theater, das mehrere zehntausend Zuschauer fasste, die Agora, die Heiligtümer, die öffentlichen Gebäude und die mächtigen Stadtmauern. In der hellenistischen Zeit spielte die Stadt eine wichtige politische Rolle und war die Heimat bedeutender Persönlichkeiten, darunter der Historiker Polybius, einer der wichtigsten Geschichtsschreiber der Antike. Nach dem Aufstieg Roms verlor Megalopolis zunehmend an Bedeutung, blieb jedoch ein regionales Zentrum. Heute zählt die archäologische Stätte von Megalopolis zu den wichtigsten Fundorten Arkadiens. Die erhaltenen Reste von Theater, Agora, Heiligtümern und Befestigungsanlagen vermitteln einen eindrucksvollen Eindruck von der Stadt. }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} 53lnaxajzjkk63aoe6zr44i5vmw6g9x 1794671 1794670 2026-08-06T09:53:06Z DocWoKav 14575 /* Archäologische Stätten */ Geänderte vCard für Megalopolis 1794671 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]] und grenzt an alle übrigen Regionalbezirke der Halbinsel. Im Süden liegen [[Lakonien]] und [[Messenien]], im Westen liegt [[Elis]], im Norden sind es [[Achaia]], [[Korinthien]] und [[Argolis]]. Im Osten hat die Region einen Zugang zur Ägäis. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe | lat= 37.5 | long= 22.4 | zoom= 9 }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = city | wikidata = Q36024972 | description = Megalopolis ist eine antike Stadt mit gut erhaltenen archäologischen Stätten, darunter das antike Theater. Die Stadt ist von einer malerischen Landschaft umgeben und bietet gute Möglichkeiten zum Wandern und Genießen der Natur. }} == Weitere Ziele == === Archäologische Stätten === * {{vCard | name = Tegea | type = archaeological site | wikidata = Q645234 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene südlich des heutigen Tripoli und spielte über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige politische, militärische und religiöse Rolle. Das Gebiet war bereits in mykenischer Zeit besiedelt, doch Tegea erlangte seine größte Bedeutung in der archaischen und klassischen Epoche. Das wichtigste Heiligtum der Stadt war der Tempel der Athena Alea, einer der bedeutendsten Tempel der Peloponnes. Die Göttin Athene wurde hier als Beschützerin der Stadt verehrt. Nach einem Brand im Jahr 395 v. Chr. wurde der Tempel neu errichtet. Der Tempel verband dorische, ionische und korinthische Elemente und galt in der Antike als eines der schönsten Heiligtümer Griechenlands. Der Giebel- und Metopenschmuck des Tempels zeigte mythologische Szenen, darunter den Kampf der Griechen gegen die Amazonen und die Jagd auf den kalydonischen Eber. Bedeutende Teile dieser Skulpturen befinden sich heute im Archäologischen Museum von Tegea und im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Tegea gehörte politisch zu den mächtigsten arkadischen Städten. Lange Zeit stand die Stadt in Konkurrenz zu Sparta, schloss im 6. Jahrhundert v. Chr. jedoch ein Bündnis mit dem spartanischen Staat. Tegeatische Truppen kämpften an der Seite Spartas in wichtigen Konflikten, unter anderem gegen die Perser in der Schlacht von Plataiai im Jahr 479 v. Chr. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beteiligte sich Tegea an der Gründung des Arkadischen Bundes, einer politischen Vereinigung mehrerer arkadischer Städte. Nach der Niederlage Spartas gegen Theben in der Schlacht von Leuktra (371 v. Chr.) gewann Tegea an politischer Bedeutung. Später verlor die Stadt jedoch unter makedonischer und schließlich römischer Herrschaft zunehmend an Einfluss. Die archäologische Stätte von Tegea umfasst heute die Überreste des Tempels der Athena Alea, Teile der antiken Agora, des Theaters, der Stadtbefestigung und weiterer öffentlicher Gebäude. Das moderne Archäologische Museum von Tegea bewahrt zahlreiche Funde aus der Region. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Das antike Gortys war eine bedeutende arkadische Stadt am Fluss Lousios. Sie lag an einer wichtigen Verbindung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen. Die Stadt entwickelte sich bereits in mykenischer Zeit und war in der Antike vor allem für ihr Heiligtum des Asklepios, des Gottes der Heilkunst, bekannt. Das Asklepios-Heiligtum von Gortys zählte zu den bedeutendsten medizinisch-religiösen Zentren Arkadiens. Kranke Menschen suchten hier Heilung durch Gebete, Rituale und die damals üblichen Behandlungsmethoden. Von den Tempeln, Bädern, Mauern und weiteren Gebäuden sind heute noch Reste erhalten, die die Bedeutung des Ortes als Kult- und Heilzentrum belegen. Gortys spielte außerdem eine Rolle als befestigte Siedlung und regionales Zentrum. Die Lage in einer bewaldeten Schlucht am Lousios-Fluss verlieh der Stadt eine besondere landschaftliche Atmosphäre. In der Nähe befinden sich weitere bedeutende Orte Arkadiens, darunter das Kloster Prodromou und die antiken Stätten von Megalopolis. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Antikes Asea war eine bedeutende Siedlung im antiken Arkadien, die in einem fruchtbaren Tal zwischen den Städten Megalopolis und Tegea lag. Aufgrund ihrer Lage an wichtigen Handels- und Verkehrswegen spielte Asea eine strategische Rolle in der Region. Die Besiedlung des Ortes reicht bis in die mykenische Zeit (ca. 1600–1100 v. Chr.) zurück. In der klassischen und hellenistischen Epoche war Asea eine eigenständige Stadt mit einer befestigten Akropolis, öffentlichen Gebäuden und Heiligtümern. Besonders bekannt war der Ort für die Verehrung von Poseidon Hippios und Athena, denen Heiligtümer auf der Anhöhe der Stadt gewidmet waren. Im Laufe der Geschichte stand Asea unter dem Einfluss größerer arkadischer Mächte und war später Teil des Arkadischen Bundes. Während der hellenistischen Zeit verlor die Stadt zunehmend an Bedeutung, da sich größere Zentren entwickelten. Dennoch blieb der Ort weiterhin bewohnt und besaß bis in die römische Zeit eine gewisse regionale Bedeutung. Heute gehört Asea zu den wichtigen archäologischen Fundplätzen Arkadiens. Die Überreste von Befestigungsmauern, Tempelanlagen und Siedlungsspuren geben Einblick in die Entwicklung einer kleineren griechischen Polis und zeigen, wie Religion, Handel und Landschaft die Geschichte antiker Gemeinden prägten. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Das antike Phigaleia war eine bedeutende Stadt im westlichen Arkadien, die auf einem steilen Hügel am Zusammenfluss der Flüsse Neda und Lymax lag. Aufgrund ihrer abgelegenen, gebirgigen Lage spielte sie eine wichtige Rolle als Grenzfestung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen Messenien und Elis. Die Besiedlung reicht bis in die mykenische Zeit zurück und in der Antike entwickelte sich Phigaleia zu einer eigenständigen Polis mit einer starken lokalen Identität. In der Klassik war Phigaleia Mitglied des Arkadischen Bundes und nahm an den politischen und militärischen Auseinandersetzungen der Region teil. Besonders bekannt wurde die Stadt durch ihre Konflikte mit Sparta im 6. Jahrhundert v. Chr. sowie durch ihre Beteiligung an den Kämpfen zwischen den griechischen Stadtstaaten. Ihre strategische Lage und natürliche Befestigung machten Phigaleia zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt. Die Stadt besaß eine befestigte Akropolis, Stadtmauern, Heiligtümer und öffentliche Gebäude. Von besonderer religiöser Bedeutung waren das Heiligtum der Athena Nikephoros und der nahegelegene Tempel des Apollon Epikourios in Bassai. Letzterer wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet und zählt zu den am besten erhaltenen Tempeln Griechenlands. Er ist heute UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als herausragendes Beispiel klassischer Architektur. Während der hellenistischen und römischen Zeit verlor Phigaleia zunehmend an politischem Einfluss, blieb jedoch weiterhin besiedelt. Die archäologische Stätte zeigt heute die Überreste von Stadtmauern, Türmen, Wohngebäuden und Heiligtümern und vermittelt einen Eindruck vom Leben in einer kleineren, aber strategisch und kulturell bedeutenden griechischen Stadt. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Das antike Lykosoura war eine kleine, aber religiös bedeutende Stadt im südlichen Arkadien und galt in der antiken Überlieferung als eine der ältesten Städte Griechenlands. Die Stadt war besonders als Kultzentrum der Göttin Despoina bekannt, einer arkadischen Gottheit, die gemeinsam mit Demeter verehrt wurde. Das Heiligtum der Despoina zählte zu den bedeutendsten religiösen Stätten Arkadiens. Es besaß einen Tempel, Altäre und eine berühmte Kultstatue des Bildhauers Damophon von Messene, welche Demeter, Despoina und weitere göttliche Figuren darstellte. Pausanias beschrieb Lykosoura im 2. Jahrhundert n. Chr. als einen außergewöhnlichen Ort von großer religiöser Bedeutung. Obwohl die Stadt selbst klein blieb und nie eine große politische Rolle spielte, war Lykosoura wegen seines Heiligtums ein bedeutendes Pilgerzentrum. Heute sind Reste des Tempels, des Altars und architektonische Fragmente erhalten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = archaeological site | wikidata = Q36024972 | description = Das antike Megalopolis war eine der bedeutendsten Städte Arkadiens und wurde im Jahr 371 v. Chr. nach dem Sieg Thebens über Sparta gegründet. Die Stadt entstand auf Initiative des thebanischen Feldherrn Epaminondas mit dem Ziel, die arkadischen Städte zu vereinen und ein politisches Gegengewicht zur spartanischen Macht in der Region zu schaffen. Megalopolis entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Zentrum des Arkadischen Bundes und besaß eine der größten städtischen Anlagen Griechenlands. Besonders beeindruckend waren das riesige Theater, das mehrere zehntausend Zuschauer fasste, die Agora, die Heiligtümer, die öffentlichen Gebäude und die mächtigen Stadtmauern. In der hellenistischen Zeit spielte die Stadt eine wichtige politische Rolle und war die Heimat bedeutender Persönlichkeiten, darunter der Historiker Polybius, einer der wichtigsten Geschichtsschreiber der Antike. Nach dem Aufstieg Roms verlor Megalopolis zunehmend an Bedeutung, blieb jedoch ein regionales Zentrum. Heute zählt die archäologische Stätte von Megalopolis zu den wichtigsten Fundorten Arkadiens. Die erhaltenen Reste von Theater, Agora, Heiligtümern und Befestigungsanlagen vermitteln einen eindrucksvollen Eindruck von der Stadt. }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} ogyr7spxasv42ixsoe29ypsf4a3yojw 1794674 1794671 2026-08-06T09:57:43Z DocWoKav 14575 1794674 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Die landschaftlich reizvolle Region Arkadien im Herzen der Peloponnes zieht mit ihren antiken Stätten, wie beispielsweise Mantinea, Megalopolis und Lykosoura, ihren malerischen Bergdörfern, Klöstern, Wanderwegen und ihren ursprünglichen Naturlandschaften Besucher an. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe | lat= 37.5 | long= 22.4 | zoom= 9 }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = city | wikidata = Q36024972 | description = Megalopolis ist eine antike Stadt mit gut erhaltenen archäologischen Stätten, darunter das antike Theater. Die Stadt ist von einer malerischen Landschaft umgeben und bietet gute Möglichkeiten zum Wandern und Genießen der Natur. }} == Weitere Ziele == === Archäologische Stätten === * {{vCard | name = Tegea | type = archaeological site | wikidata = Q645234 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene südlich des heutigen Tripoli und spielte über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige politische, militärische und religiöse Rolle. Das Gebiet war bereits in mykenischer Zeit besiedelt, doch Tegea erlangte seine größte Bedeutung in der archaischen und klassischen Epoche. Das wichtigste Heiligtum der Stadt war der Tempel der Athena Alea, einer der bedeutendsten Tempel der Peloponnes. Die Göttin Athene wurde hier als Beschützerin der Stadt verehrt. Nach einem Brand im Jahr 395 v. Chr. wurde der Tempel neu errichtet. Der Tempel verband dorische, ionische und korinthische Elemente und galt in der Antike als eines der schönsten Heiligtümer Griechenlands. Der Giebel- und Metopenschmuck des Tempels zeigte mythologische Szenen, darunter den Kampf der Griechen gegen die Amazonen und die Jagd auf den kalydonischen Eber. Bedeutende Teile dieser Skulpturen befinden sich heute im Archäologischen Museum von Tegea und im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Tegea gehörte politisch zu den mächtigsten arkadischen Städten. Lange Zeit stand die Stadt in Konkurrenz zu Sparta, schloss im 6. Jahrhundert v. Chr. jedoch ein Bündnis mit dem spartanischen Staat. Tegeatische Truppen kämpften an der Seite Spartas in wichtigen Konflikten, unter anderem gegen die Perser in der Schlacht von Plataiai im Jahr 479 v. Chr. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beteiligte sich Tegea an der Gründung des Arkadischen Bundes, einer politischen Vereinigung mehrerer arkadischer Städte. Nach der Niederlage Spartas gegen Theben in der Schlacht von Leuktra (371 v. Chr.) gewann Tegea an politischer Bedeutung. Später verlor die Stadt jedoch unter makedonischer und schließlich römischer Herrschaft zunehmend an Einfluss. Die archäologische Stätte von Tegea umfasst heute die Überreste des Tempels der Athena Alea, Teile der antiken Agora, des Theaters, der Stadtbefestigung und weiterer öffentlicher Gebäude. Das moderne Archäologische Museum von Tegea bewahrt zahlreiche Funde aus der Region. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Das antike Gortys war eine bedeutende arkadische Stadt am Fluss Lousios. Sie lag an einer wichtigen Verbindung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen. Die Stadt entwickelte sich bereits in mykenischer Zeit und war in der Antike vor allem für ihr Heiligtum des Asklepios, des Gottes der Heilkunst, bekannt. Das Asklepios-Heiligtum von Gortys zählte zu den bedeutendsten medizinisch-religiösen Zentren Arkadiens. Kranke Menschen suchten hier Heilung durch Gebete, Rituale und die damals üblichen Behandlungsmethoden. Von den Tempeln, Bädern, Mauern und weiteren Gebäuden sind heute noch Reste erhalten, die die Bedeutung des Ortes als Kult- und Heilzentrum belegen. Gortys spielte außerdem eine Rolle als befestigte Siedlung und regionales Zentrum. Die Lage in einer bewaldeten Schlucht am Lousios-Fluss verlieh der Stadt eine besondere landschaftliche Atmosphäre. In der Nähe befinden sich weitere bedeutende Orte Arkadiens, darunter das Kloster Prodromou und die antiken Stätten von Megalopolis. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Antikes Asea war eine bedeutende Siedlung im antiken Arkadien, die in einem fruchtbaren Tal zwischen den Städten Megalopolis und Tegea lag. Aufgrund ihrer Lage an wichtigen Handels- und Verkehrswegen spielte Asea eine strategische Rolle in der Region. Die Besiedlung des Ortes reicht bis in die mykenische Zeit (ca. 1600–1100 v. Chr.) zurück. In der klassischen und hellenistischen Epoche war Asea eine eigenständige Stadt mit einer befestigten Akropolis, öffentlichen Gebäuden und Heiligtümern. Besonders bekannt war der Ort für die Verehrung von Poseidon Hippios und Athena, denen Heiligtümer auf der Anhöhe der Stadt gewidmet waren. Im Laufe der Geschichte stand Asea unter dem Einfluss größerer arkadischer Mächte und war später Teil des Arkadischen Bundes. Während der hellenistischen Zeit verlor die Stadt zunehmend an Bedeutung, da sich größere Zentren entwickelten. Dennoch blieb der Ort weiterhin bewohnt und besaß bis in die römische Zeit eine gewisse regionale Bedeutung. Heute gehört Asea zu den wichtigen archäologischen Fundplätzen Arkadiens. Die Überreste von Befestigungsmauern, Tempelanlagen und Siedlungsspuren geben Einblick in die Entwicklung einer kleineren griechischen Polis und zeigen, wie Religion, Handel und Landschaft die Geschichte antiker Gemeinden prägten. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Das antike Phigaleia war eine bedeutende Stadt im westlichen Arkadien, die auf einem steilen Hügel am Zusammenfluss der Flüsse Neda und Lymax lag. Aufgrund ihrer abgelegenen, gebirgigen Lage spielte sie eine wichtige Rolle als Grenzfestung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen Messenien und Elis. Die Besiedlung reicht bis in die mykenische Zeit zurück und in der Antike entwickelte sich Phigaleia zu einer eigenständigen Polis mit einer starken lokalen Identität. In der Klassik war Phigaleia Mitglied des Arkadischen Bundes und nahm an den politischen und militärischen Auseinandersetzungen der Region teil. Besonders bekannt wurde die Stadt durch ihre Konflikte mit Sparta im 6. Jahrhundert v. Chr. sowie durch ihre Beteiligung an den Kämpfen zwischen den griechischen Stadtstaaten. Ihre strategische Lage und natürliche Befestigung machten Phigaleia zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt. Die Stadt besaß eine befestigte Akropolis, Stadtmauern, Heiligtümer und öffentliche Gebäude. Von besonderer religiöser Bedeutung waren das Heiligtum der Athena Nikephoros und der nahegelegene Tempel des Apollon Epikourios in Bassai. Letzterer wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet und zählt zu den am besten erhaltenen Tempeln Griechenlands. Er ist heute UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als herausragendes Beispiel klassischer Architektur. Während der hellenistischen und römischen Zeit verlor Phigaleia zunehmend an politischem Einfluss, blieb jedoch weiterhin besiedelt. Die archäologische Stätte zeigt heute die Überreste von Stadtmauern, Türmen, Wohngebäuden und Heiligtümern und vermittelt einen Eindruck vom Leben in einer kleineren, aber strategisch und kulturell bedeutenden griechischen Stadt. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Das antike Lykosoura war eine kleine, aber religiös bedeutende Stadt im südlichen Arkadien und galt in der antiken Überlieferung als eine der ältesten Städte Griechenlands. Die Stadt war besonders als Kultzentrum der Göttin Despoina bekannt, einer arkadischen Gottheit, die gemeinsam mit Demeter verehrt wurde. Das Heiligtum der Despoina zählte zu den bedeutendsten religiösen Stätten Arkadiens. Es besaß einen Tempel, Altäre und eine berühmte Kultstatue des Bildhauers Damophon von Messene, welche Demeter, Despoina und weitere göttliche Figuren darstellte. Pausanias beschrieb Lykosoura im 2. Jahrhundert n. Chr. als einen außergewöhnlichen Ort von großer religiöser Bedeutung. Obwohl die Stadt selbst klein blieb und nie eine große politische Rolle spielte, war Lykosoura wegen seines Heiligtums ein bedeutendes Pilgerzentrum. Heute sind Reste des Tempels, des Altars und architektonische Fragmente erhalten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = archaeological site | wikidata = Q36024972 | description = Das antike Megalopolis war eine der bedeutendsten Städte Arkadiens und wurde im Jahr 371 v. Chr. nach dem Sieg Thebens über Sparta gegründet. Die Stadt entstand auf Initiative des thebanischen Feldherrn Epaminondas mit dem Ziel, die arkadischen Städte zu vereinen und ein politisches Gegengewicht zur spartanischen Macht in der Region zu schaffen. Megalopolis entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Zentrum des Arkadischen Bundes und besaß eine der größten städtischen Anlagen Griechenlands. Besonders beeindruckend waren das riesige Theater, das mehrere zehntausend Zuschauer fasste, die Agora, die Heiligtümer, die öffentlichen Gebäude und die mächtigen Stadtmauern. In der hellenistischen Zeit spielte die Stadt eine wichtige politische Rolle und war die Heimat bedeutender Persönlichkeiten, darunter der Historiker Polybius, einer der wichtigsten Geschichtsschreiber der Antike. Nach dem Aufstieg Roms verlor Megalopolis zunehmend an Bedeutung, blieb jedoch ein regionales Zentrum. Heute zählt die archäologische Stätte von Megalopolis zu den wichtigsten Fundorten Arkadiens. Die erhaltenen Reste von Theater, Agora, Heiligtümern und Befestigungsanlagen vermitteln einen eindrucksvollen Eindruck von der Stadt. }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} 2wi3kvr2rjn7rtx2c3so1le7p0negej 1794675 1794674 2026-08-06T10:03:52Z DocWoKav 14575 /* Orte */ 1794675 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Die landschaftlich reizvolle Region Arkadien im Herzen der Peloponnes zieht mit ihren antiken Stätten, wie beispielsweise Mantinea, Megalopolis und Lykosoura, ihren malerischen Bergdörfern, Klöstern, Wanderwegen und ihren ursprünglichen Naturlandschaften Besucher an. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe | lat= 37.5 | long= 22.4 | zoom= 9 }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard|type= city |name= Stemnitsa |description= Stemnitsa ist ein traditionelles Dorf im Mainalo-Gebirge mit gut erhaltenen Steinhäusern, engen Gassen und einer langen Handwerkstradition, besonders in der Gold- und Silberschmiedekunst. Der Ort ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Lousios-Schlucht und zu historischen Klöstern. }} * {{vCard|type= city |name= Andritsaina |description= Andritsaina ist eine historische Bergstadt im Westen Arkadiens mit einer außergewöhnlichen traditionellen Architektur. Bekannt ist sie vor allem durch die berühmte Bibliothek von Andritsaina.}} * {{vCard|type= city |name= Karytaina |description= Karytaina ist ein malerisches mittelalterliches Dorf auf einem Hügel über dem Fluss Alpheios. Die Stadt ist bekannt für ihre venezianische Burg, ihre gepflasterten Gassen und ihre historische Bedeutung während der griechischen Unabhängigkeitskämpfe. Sie gilt als eines der schönsten Dörfer Arkadiens. }} * {{vCard|type= city |name= Vytina|description= Vytina ist ein beliebter Bergort im Mainalo-Gebirge und bekannt für seine Natur, seine Tannenwälder und seine traditionelle Architektur. Der Ort ist ein beliebtes Ziel für Wintertourismus, Wanderungen und Ausflüge in die Berglandschaft.}} * {{vCard|type= city |name= Leonidio|description= Leonidio liegt an der Küste des Argolischen Golfs und ist bekannt für seine rote Felslandschaft, traditionelle Architektur und die tsakonische Kultur mit eigener Sprache. Die Umgebung bietet Strände, Wanderwege und Klöster in spektakulärer Bergkulisse.}} * {{vCard|type= city |name= Astros |description= Paralio Astros ist ein Küstenort im Osten Arkadiens mit Stränden, einem kleinen Hafen und einer venezianischen Festung über der Stadt. }} == Weitere Ziele == === Archäologische Stätten === * {{vCard | name = Tegea | type = archaeological site | wikidata = Q645234 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene südlich des heutigen Tripoli und spielte über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige politische, militärische und religiöse Rolle. Das Gebiet war bereits in mykenischer Zeit besiedelt, doch Tegea erlangte seine größte Bedeutung in der archaischen und klassischen Epoche. Das wichtigste Heiligtum der Stadt war der Tempel der Athena Alea, einer der bedeutendsten Tempel der Peloponnes. Die Göttin Athene wurde hier als Beschützerin der Stadt verehrt. Nach einem Brand im Jahr 395 v. Chr. wurde der Tempel neu errichtet. Der Tempel verband dorische, ionische und korinthische Elemente und galt in der Antike als eines der schönsten Heiligtümer Griechenlands. Der Giebel- und Metopenschmuck des Tempels zeigte mythologische Szenen, darunter den Kampf der Griechen gegen die Amazonen und die Jagd auf den kalydonischen Eber. Bedeutende Teile dieser Skulpturen befinden sich heute im Archäologischen Museum von Tegea und im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Tegea gehörte politisch zu den mächtigsten arkadischen Städten. Lange Zeit stand die Stadt in Konkurrenz zu Sparta, schloss im 6. Jahrhundert v. Chr. jedoch ein Bündnis mit dem spartanischen Staat. Tegeatische Truppen kämpften an der Seite Spartas in wichtigen Konflikten, unter anderem gegen die Perser in der Schlacht von Plataiai im Jahr 479 v. Chr. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beteiligte sich Tegea an der Gründung des Arkadischen Bundes, einer politischen Vereinigung mehrerer arkadischer Städte. Nach der Niederlage Spartas gegen Theben in der Schlacht von Leuktra (371 v. Chr.) gewann Tegea an politischer Bedeutung. Später verlor die Stadt jedoch unter makedonischer und schließlich römischer Herrschaft zunehmend an Einfluss. Die archäologische Stätte von Tegea umfasst heute die Überreste des Tempels der Athena Alea, Teile der antiken Agora, des Theaters, der Stadtbefestigung und weiterer öffentlicher Gebäude. Das moderne Archäologische Museum von Tegea bewahrt zahlreiche Funde aus der Region. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Das antike Gortys war eine bedeutende arkadische Stadt am Fluss Lousios. Sie lag an einer wichtigen Verbindung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen. Die Stadt entwickelte sich bereits in mykenischer Zeit und war in der Antike vor allem für ihr Heiligtum des Asklepios, des Gottes der Heilkunst, bekannt. Das Asklepios-Heiligtum von Gortys zählte zu den bedeutendsten medizinisch-religiösen Zentren Arkadiens. Kranke Menschen suchten hier Heilung durch Gebete, Rituale und die damals üblichen Behandlungsmethoden. Von den Tempeln, Bädern, Mauern und weiteren Gebäuden sind heute noch Reste erhalten, die die Bedeutung des Ortes als Kult- und Heilzentrum belegen. Gortys spielte außerdem eine Rolle als befestigte Siedlung und regionales Zentrum. Die Lage in einer bewaldeten Schlucht am Lousios-Fluss verlieh der Stadt eine besondere landschaftliche Atmosphäre. In der Nähe befinden sich weitere bedeutende Orte Arkadiens, darunter das Kloster Prodromou und die antiken Stätten von Megalopolis. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Antikes Asea war eine bedeutende Siedlung im antiken Arkadien, die in einem fruchtbaren Tal zwischen den Städten Megalopolis und Tegea lag. Aufgrund ihrer Lage an wichtigen Handels- und Verkehrswegen spielte Asea eine strategische Rolle in der Region. Die Besiedlung des Ortes reicht bis in die mykenische Zeit (ca. 1600–1100 v. Chr.) zurück. In der klassischen und hellenistischen Epoche war Asea eine eigenständige Stadt mit einer befestigten Akropolis, öffentlichen Gebäuden und Heiligtümern. Besonders bekannt war der Ort für die Verehrung von Poseidon Hippios und Athena, denen Heiligtümer auf der Anhöhe der Stadt gewidmet waren. Im Laufe der Geschichte stand Asea unter dem Einfluss größerer arkadischer Mächte und war später Teil des Arkadischen Bundes. Während der hellenistischen Zeit verlor die Stadt zunehmend an Bedeutung, da sich größere Zentren entwickelten. Dennoch blieb der Ort weiterhin bewohnt und besaß bis in die römische Zeit eine gewisse regionale Bedeutung. Heute gehört Asea zu den wichtigen archäologischen Fundplätzen Arkadiens. Die Überreste von Befestigungsmauern, Tempelanlagen und Siedlungsspuren geben Einblick in die Entwicklung einer kleineren griechischen Polis und zeigen, wie Religion, Handel und Landschaft die Geschichte antiker Gemeinden prägten. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Das antike Phigaleia war eine bedeutende Stadt im westlichen Arkadien, die auf einem steilen Hügel am Zusammenfluss der Flüsse Neda und Lymax lag. Aufgrund ihrer abgelegenen, gebirgigen Lage spielte sie eine wichtige Rolle als Grenzfestung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen Messenien und Elis. Die Besiedlung reicht bis in die mykenische Zeit zurück und in der Antike entwickelte sich Phigaleia zu einer eigenständigen Polis mit einer starken lokalen Identität. In der Klassik war Phigaleia Mitglied des Arkadischen Bundes und nahm an den politischen und militärischen Auseinandersetzungen der Region teil. Besonders bekannt wurde die Stadt durch ihre Konflikte mit Sparta im 6. Jahrhundert v. Chr. sowie durch ihre Beteiligung an den Kämpfen zwischen den griechischen Stadtstaaten. Ihre strategische Lage und natürliche Befestigung machten Phigaleia zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt. Die Stadt besaß eine befestigte Akropolis, Stadtmauern, Heiligtümer und öffentliche Gebäude. Von besonderer religiöser Bedeutung waren das Heiligtum der Athena Nikephoros und der nahegelegene Tempel des Apollon Epikourios in Bassai. Letzterer wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet und zählt zu den am besten erhaltenen Tempeln Griechenlands. Er ist heute UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als herausragendes Beispiel klassischer Architektur. Während der hellenistischen und römischen Zeit verlor Phigaleia zunehmend an politischem Einfluss, blieb jedoch weiterhin besiedelt. Die archäologische Stätte zeigt heute die Überreste von Stadtmauern, Türmen, Wohngebäuden und Heiligtümern und vermittelt einen Eindruck vom Leben in einer kleineren, aber strategisch und kulturell bedeutenden griechischen Stadt. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Das antike Lykosoura war eine kleine, aber religiös bedeutende Stadt im südlichen Arkadien und galt in der antiken Überlieferung als eine der ältesten Städte Griechenlands. Die Stadt war besonders als Kultzentrum der Göttin Despoina bekannt, einer arkadischen Gottheit, die gemeinsam mit Demeter verehrt wurde. Das Heiligtum der Despoina zählte zu den bedeutendsten religiösen Stätten Arkadiens. Es besaß einen Tempel, Altäre und eine berühmte Kultstatue des Bildhauers Damophon von Messene, welche Demeter, Despoina und weitere göttliche Figuren darstellte. Pausanias beschrieb Lykosoura im 2. Jahrhundert n. Chr. als einen außergewöhnlichen Ort von großer religiöser Bedeutung. Obwohl die Stadt selbst klein blieb und nie eine große politische Rolle spielte, war Lykosoura wegen seines Heiligtums ein bedeutendes Pilgerzentrum. Heute sind Reste des Tempels, des Altars und architektonische Fragmente erhalten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = archaeological site | wikidata = Q36024972 | description = Das antike Megalopolis war eine der bedeutendsten Städte Arkadiens und wurde im Jahr 371 v. Chr. nach dem Sieg Thebens über Sparta gegründet. Die Stadt entstand auf Initiative des thebanischen Feldherrn Epaminondas mit dem Ziel, die arkadischen Städte zu vereinen und ein politisches Gegengewicht zur spartanischen Macht in der Region zu schaffen. Megalopolis entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Zentrum des Arkadischen Bundes und besaß eine der größten städtischen Anlagen Griechenlands. Besonders beeindruckend waren das riesige Theater, das mehrere zehntausend Zuschauer fasste, die Agora, die Heiligtümer, die öffentlichen Gebäude und die mächtigen Stadtmauern. In der hellenistischen Zeit spielte die Stadt eine wichtige politische Rolle und war die Heimat bedeutender Persönlichkeiten, darunter der Historiker Polybius, einer der wichtigsten Geschichtsschreiber der Antike. Nach dem Aufstieg Roms verlor Megalopolis zunehmend an Bedeutung, blieb jedoch ein regionales Zentrum. Heute zählt die archäologische Stätte von Megalopolis zu den wichtigsten Fundorten Arkadiens. Die erhaltenen Reste von Theater, Agora, Heiligtümern und Befestigungsanlagen vermitteln einen eindrucksvollen Eindruck von der Stadt. }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} 90nsa5xbdh9vcfaxjc2k5vzyfvqfds2 1794676 1794675 2026-08-06T10:04:32Z DocWoKav 14575 /* Orte */ Geänderte vCard für Stemnitsa 1794676 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Die landschaftlich reizvolle Region Arkadien im Herzen der Peloponnes zieht mit ihren antiken Stätten, wie beispielsweise Mantinea, Megalopolis und Lykosoura, ihren malerischen Bergdörfern, Klöstern, Wanderwegen und ihren ursprünglichen Naturlandschaften Besucher an. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe | lat= 37.5 | long= 22.4 | zoom= 9 }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Stemnitsa | type = city | wikidata = Q15635266 | description = Stemnitsa ist ein traditionelles Dorf im Mainalo-Gebirge mit gut erhaltenen Steinhäusern, engen Gassen und einer langen Handwerkstradition, besonders in der Gold- und Silberschmiedekunst. Der Ort ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Lousios-Schlucht und zu historischen Klöstern. }} * {{vCard|type= city |name= Andritsaina |description= Andritsaina ist eine historische Bergstadt im Westen Arkadiens mit einer außergewöhnlichen traditionellen Architektur. 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Die Umgebung bietet Strände, Wanderwege und Klöster in spektakulärer Bergkulisse.}} * {{vCard|type= city |name= Astros |description= Paralio Astros ist ein Küstenort im Osten Arkadiens mit Stränden, einem kleinen Hafen und einer venezianischen Festung über der Stadt. }} == Weitere Ziele == === Archäologische Stätten === * {{vCard | name = Tegea | type = archaeological site | wikidata = Q645234 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene südlich des heutigen Tripoli und spielte über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige politische, militärische und religiöse Rolle. Das Gebiet war bereits in mykenischer Zeit besiedelt, doch Tegea erlangte seine größte Bedeutung in der archaischen und klassischen Epoche. Das wichtigste Heiligtum der Stadt war der Tempel der Athena Alea, einer der bedeutendsten Tempel der Peloponnes. Die Göttin Athene wurde hier als Beschützerin der Stadt verehrt. Nach einem Brand im Jahr 395 v. Chr. wurde der Tempel neu errichtet. Der Tempel verband dorische, ionische und korinthische Elemente und galt in der Antike als eines der schönsten Heiligtümer Griechenlands. Der Giebel- und Metopenschmuck des Tempels zeigte mythologische Szenen, darunter den Kampf der Griechen gegen die Amazonen und die Jagd auf den kalydonischen Eber. Bedeutende Teile dieser Skulpturen befinden sich heute im Archäologischen Museum von Tegea und im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Tegea gehörte politisch zu den mächtigsten arkadischen Städten. Lange Zeit stand die Stadt in Konkurrenz zu Sparta, schloss im 6. Jahrhundert v. Chr. jedoch ein Bündnis mit dem spartanischen Staat. Tegeatische Truppen kämpften an der Seite Spartas in wichtigen Konflikten, unter anderem gegen die Perser in der Schlacht von Plataiai im Jahr 479 v. Chr. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beteiligte sich Tegea an der Gründung des Arkadischen Bundes, einer politischen Vereinigung mehrerer arkadischer Städte. Nach der Niederlage Spartas gegen Theben in der Schlacht von Leuktra (371 v. Chr.) gewann Tegea an politischer Bedeutung. Später verlor die Stadt jedoch unter makedonischer und schließlich römischer Herrschaft zunehmend an Einfluss. Die archäologische Stätte von Tegea umfasst heute die Überreste des Tempels der Athena Alea, Teile der antiken Agora, des Theaters, der Stadtbefestigung und weiterer öffentlicher Gebäude. Das moderne Archäologische Museum von Tegea bewahrt zahlreiche Funde aus der Region. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Das antike Gortys war eine bedeutende arkadische Stadt am Fluss Lousios. Sie lag an einer wichtigen Verbindung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen. Die Stadt entwickelte sich bereits in mykenischer Zeit und war in der Antike vor allem für ihr Heiligtum des Asklepios, des Gottes der Heilkunst, bekannt. Das Asklepios-Heiligtum von Gortys zählte zu den bedeutendsten medizinisch-religiösen Zentren Arkadiens. Kranke Menschen suchten hier Heilung durch Gebete, Rituale und die damals üblichen Behandlungsmethoden. Von den Tempeln, Bädern, Mauern und weiteren Gebäuden sind heute noch Reste erhalten, die die Bedeutung des Ortes als Kult- und Heilzentrum belegen. Gortys spielte außerdem eine Rolle als befestigte Siedlung und regionales Zentrum. Die Lage in einer bewaldeten Schlucht am Lousios-Fluss verlieh der Stadt eine besondere landschaftliche Atmosphäre. In der Nähe befinden sich weitere bedeutende Orte Arkadiens, darunter das Kloster Prodromou und die antiken Stätten von Megalopolis. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Antikes Asea war eine bedeutende Siedlung im antiken Arkadien, die in einem fruchtbaren Tal zwischen den Städten Megalopolis und Tegea lag. Aufgrund ihrer Lage an wichtigen Handels- und Verkehrswegen spielte Asea eine strategische Rolle in der Region. Die Besiedlung des Ortes reicht bis in die mykenische Zeit (ca. 1600–1100 v. Chr.) zurück. In der klassischen und hellenistischen Epoche war Asea eine eigenständige Stadt mit einer befestigten Akropolis, öffentlichen Gebäuden und Heiligtümern. Besonders bekannt war der Ort für die Verehrung von Poseidon Hippios und Athena, denen Heiligtümer auf der Anhöhe der Stadt gewidmet waren. Im Laufe der Geschichte stand Asea unter dem Einfluss größerer arkadischer Mächte und war später Teil des Arkadischen Bundes. Während der hellenistischen Zeit verlor die Stadt zunehmend an Bedeutung, da sich größere Zentren entwickelten. Dennoch blieb der Ort weiterhin bewohnt und besaß bis in die römische Zeit eine gewisse regionale Bedeutung. Heute gehört Asea zu den wichtigen archäologischen Fundplätzen Arkadiens. Die Überreste von Befestigungsmauern, Tempelanlagen und Siedlungsspuren geben Einblick in die Entwicklung einer kleineren griechischen Polis und zeigen, wie Religion, Handel und Landschaft die Geschichte antiker Gemeinden prägten. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Das antike Phigaleia war eine bedeutende Stadt im westlichen Arkadien, die auf einem steilen Hügel am Zusammenfluss der Flüsse Neda und Lymax lag. Aufgrund ihrer abgelegenen, gebirgigen Lage spielte sie eine wichtige Rolle als Grenzfestung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen Messenien und Elis. Die Besiedlung reicht bis in die mykenische Zeit zurück und in der Antike entwickelte sich Phigaleia zu einer eigenständigen Polis mit einer starken lokalen Identität. In der Klassik war Phigaleia Mitglied des Arkadischen Bundes und nahm an den politischen und militärischen Auseinandersetzungen der Region teil. Besonders bekannt wurde die Stadt durch ihre Konflikte mit Sparta im 6. Jahrhundert v. Chr. sowie durch ihre Beteiligung an den Kämpfen zwischen den griechischen Stadtstaaten. Ihre strategische Lage und natürliche Befestigung machten Phigaleia zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt. Die Stadt besaß eine befestigte Akropolis, Stadtmauern, Heiligtümer und öffentliche Gebäude. Von besonderer religiöser Bedeutung waren das Heiligtum der Athena Nikephoros und der nahegelegene Tempel des Apollon Epikourios in Bassai. Letzterer wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet und zählt zu den am besten erhaltenen Tempeln Griechenlands. Er ist heute UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als herausragendes Beispiel klassischer Architektur. Während der hellenistischen und römischen Zeit verlor Phigaleia zunehmend an politischem Einfluss, blieb jedoch weiterhin besiedelt. Die archäologische Stätte zeigt heute die Überreste von Stadtmauern, Türmen, Wohngebäuden und Heiligtümern und vermittelt einen Eindruck vom Leben in einer kleineren, aber strategisch und kulturell bedeutenden griechischen Stadt. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Das antike Lykosoura war eine kleine, aber religiös bedeutende Stadt im südlichen Arkadien und galt in der antiken Überlieferung als eine der ältesten Städte Griechenlands. Die Stadt war besonders als Kultzentrum der Göttin Despoina bekannt, einer arkadischen Gottheit, die gemeinsam mit Demeter verehrt wurde. Das Heiligtum der Despoina zählte zu den bedeutendsten religiösen Stätten Arkadiens. Es besaß einen Tempel, Altäre und eine berühmte Kultstatue des Bildhauers Damophon von Messene, welche Demeter, Despoina und weitere göttliche Figuren darstellte. Pausanias beschrieb Lykosoura im 2. Jahrhundert n. Chr. als einen außergewöhnlichen Ort von großer religiöser Bedeutung. Obwohl die Stadt selbst klein blieb und nie eine große politische Rolle spielte, war Lykosoura wegen seines Heiligtums ein bedeutendes Pilgerzentrum. Heute sind Reste des Tempels, des Altars und architektonische Fragmente erhalten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = archaeological site | wikidata = Q36024972 | description = Das antike Megalopolis war eine der bedeutendsten Städte Arkadiens und wurde im Jahr 371 v. Chr. nach dem Sieg Thebens über Sparta gegründet. Die Stadt entstand auf Initiative des thebanischen Feldherrn Epaminondas mit dem Ziel, die arkadischen Städte zu vereinen und ein politisches Gegengewicht zur spartanischen Macht in der Region zu schaffen. Megalopolis entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Zentrum des Arkadischen Bundes und besaß eine der größten städtischen Anlagen Griechenlands. Besonders beeindruckend waren das riesige Theater, das mehrere zehntausend Zuschauer fasste, die Agora, die Heiligtümer, die öffentlichen Gebäude und die mächtigen Stadtmauern. In der hellenistischen Zeit spielte die Stadt eine wichtige politische Rolle und war die Heimat bedeutender Persönlichkeiten, darunter der Historiker Polybius, einer der wichtigsten Geschichtsschreiber der Antike. Nach dem Aufstieg Roms verlor Megalopolis zunehmend an Bedeutung, blieb jedoch ein regionales Zentrum. Heute zählt die archäologische Stätte von Megalopolis zu den wichtigsten Fundorten Arkadiens. Die erhaltenen Reste von Theater, Agora, Heiligtümern und Befestigungsanlagen vermitteln einen eindrucksvollen Eindruck von der Stadt. }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} gsy4vp6q1wrvkqma80scubby8zaumbg 1794677 1794676 2026-08-06T10:05:17Z DocWoKav 14575 /* Orte */ Geänderte vCard für Andritsaina 1794677 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Die landschaftlich reizvolle Region Arkadien im Herzen der Peloponnes zieht mit ihren antiken Stätten, wie beispielsweise Mantinea, Megalopolis und Lykosoura, ihren malerischen Bergdörfern, Klöstern, Wanderwegen und ihren ursprünglichen Naturlandschaften Besucher an. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe | lat= 37.5 | long= 22.4 | zoom= 9 }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Stemnitsa | type = city | wikidata = Q15635266 | description = Stemnitsa ist ein traditionelles Dorf im Mainalo-Gebirge mit gut erhaltenen Steinhäusern, engen Gassen und einer langen Handwerkstradition, besonders in der Gold- und Silberschmiedekunst. Der Ort ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Lousios-Schlucht und zu historischen Klöstern. }} * {{vCard | name = Andritsaina | type = city | wikidata = Q2207213 | description = Andritsaina ist eine historische Bergstadt im Westen Arkadiens mit einer außergewöhnlichen traditionellen Architektur. Bekannt ist sie vor allem durch die berühmte Bibliothek von Andritsaina. }} * {{vCard|type= city |name= Karytaina |description= Karytaina ist ein malerisches mittelalterliches Dorf auf einem Hügel über dem Fluss Alpheios. Die Stadt ist bekannt für ihre venezianische Burg, ihre gepflasterten Gassen und ihre historische Bedeutung während der griechischen Unabhängigkeitskämpfe. Sie gilt als eines der schönsten Dörfer Arkadiens. }} * {{vCard|type= city |name= Vytina|description= Vytina ist ein beliebter Bergort im Mainalo-Gebirge und bekannt für seine Natur, seine Tannenwälder und seine traditionelle Architektur. Der Ort ist ein beliebtes Ziel für Wintertourismus, Wanderungen und Ausflüge in die Berglandschaft.}} * {{vCard|type= city |name= Leonidio|description= Leonidio liegt an der Küste des Argolischen Golfs und ist bekannt für seine rote Felslandschaft, traditionelle Architektur und die tsakonische Kultur mit eigener Sprache. Die Umgebung bietet Strände, Wanderwege und Klöster in spektakulärer Bergkulisse.}} * {{vCard|type= city |name= Astros |description= Paralio Astros ist ein Küstenort im Osten Arkadiens mit Stränden, einem kleinen Hafen und einer venezianischen Festung über der Stadt. }} == Weitere Ziele == === Archäologische Stätten === * {{vCard | name = Tegea | type = archaeological site | wikidata = Q645234 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene südlich des heutigen Tripoli und spielte über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige politische, militärische und religiöse Rolle. Das Gebiet war bereits in mykenischer Zeit besiedelt, doch Tegea erlangte seine größte Bedeutung in der archaischen und klassischen Epoche. Das wichtigste Heiligtum der Stadt war der Tempel der Athena Alea, einer der bedeutendsten Tempel der Peloponnes. Die Göttin Athene wurde hier als Beschützerin der Stadt verehrt. Nach einem Brand im Jahr 395 v. Chr. wurde der Tempel neu errichtet. Der Tempel verband dorische, ionische und korinthische Elemente und galt in der Antike als eines der schönsten Heiligtümer Griechenlands. Der Giebel- und Metopenschmuck des Tempels zeigte mythologische Szenen, darunter den Kampf der Griechen gegen die Amazonen und die Jagd auf den kalydonischen Eber. Bedeutende Teile dieser Skulpturen befinden sich heute im Archäologischen Museum von Tegea und im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Tegea gehörte politisch zu den mächtigsten arkadischen Städten. Lange Zeit stand die Stadt in Konkurrenz zu Sparta, schloss im 6. Jahrhundert v. Chr. jedoch ein Bündnis mit dem spartanischen Staat. Tegeatische Truppen kämpften an der Seite Spartas in wichtigen Konflikten, unter anderem gegen die Perser in der Schlacht von Plataiai im Jahr 479 v. Chr. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beteiligte sich Tegea an der Gründung des Arkadischen Bundes, einer politischen Vereinigung mehrerer arkadischer Städte. Nach der Niederlage Spartas gegen Theben in der Schlacht von Leuktra (371 v. Chr.) gewann Tegea an politischer Bedeutung. Später verlor die Stadt jedoch unter makedonischer und schließlich römischer Herrschaft zunehmend an Einfluss. Die archäologische Stätte von Tegea umfasst heute die Überreste des Tempels der Athena Alea, Teile der antiken Agora, des Theaters, der Stadtbefestigung und weiterer öffentlicher Gebäude. Das moderne Archäologische Museum von Tegea bewahrt zahlreiche Funde aus der Region. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Das antike Gortys war eine bedeutende arkadische Stadt am Fluss Lousios. Sie lag an einer wichtigen Verbindung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen. Die Stadt entwickelte sich bereits in mykenischer Zeit und war in der Antike vor allem für ihr Heiligtum des Asklepios, des Gottes der Heilkunst, bekannt. Das Asklepios-Heiligtum von Gortys zählte zu den bedeutendsten medizinisch-religiösen Zentren Arkadiens. Kranke Menschen suchten hier Heilung durch Gebete, Rituale und die damals üblichen Behandlungsmethoden. Von den Tempeln, Bädern, Mauern und weiteren Gebäuden sind heute noch Reste erhalten, die die Bedeutung des Ortes als Kult- und Heilzentrum belegen. Gortys spielte außerdem eine Rolle als befestigte Siedlung und regionales Zentrum. Die Lage in einer bewaldeten Schlucht am Lousios-Fluss verlieh der Stadt eine besondere landschaftliche Atmosphäre. In der Nähe befinden sich weitere bedeutende Orte Arkadiens, darunter das Kloster Prodromou und die antiken Stätten von Megalopolis. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Antikes Asea war eine bedeutende Siedlung im antiken Arkadien, die in einem fruchtbaren Tal zwischen den Städten Megalopolis und Tegea lag. Aufgrund ihrer Lage an wichtigen Handels- und Verkehrswegen spielte Asea eine strategische Rolle in der Region. Die Besiedlung des Ortes reicht bis in die mykenische Zeit (ca. 1600–1100 v. Chr.) zurück. In der klassischen und hellenistischen Epoche war Asea eine eigenständige Stadt mit einer befestigten Akropolis, öffentlichen Gebäuden und Heiligtümern. Besonders bekannt war der Ort für die Verehrung von Poseidon Hippios und Athena, denen Heiligtümer auf der Anhöhe der Stadt gewidmet waren. Im Laufe der Geschichte stand Asea unter dem Einfluss größerer arkadischer Mächte und war später Teil des Arkadischen Bundes. Während der hellenistischen Zeit verlor die Stadt zunehmend an Bedeutung, da sich größere Zentren entwickelten. Dennoch blieb der Ort weiterhin bewohnt und besaß bis in die römische Zeit eine gewisse regionale Bedeutung. Heute gehört Asea zu den wichtigen archäologischen Fundplätzen Arkadiens. Die Überreste von Befestigungsmauern, Tempelanlagen und Siedlungsspuren geben Einblick in die Entwicklung einer kleineren griechischen Polis und zeigen, wie Religion, Handel und Landschaft die Geschichte antiker Gemeinden prägten. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Das antike Phigaleia war eine bedeutende Stadt im westlichen Arkadien, die auf einem steilen Hügel am Zusammenfluss der Flüsse Neda und Lymax lag. Aufgrund ihrer abgelegenen, gebirgigen Lage spielte sie eine wichtige Rolle als Grenzfestung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen Messenien und Elis. Die Besiedlung reicht bis in die mykenische Zeit zurück und in der Antike entwickelte sich Phigaleia zu einer eigenständigen Polis mit einer starken lokalen Identität. In der Klassik war Phigaleia Mitglied des Arkadischen Bundes und nahm an den politischen und militärischen Auseinandersetzungen der Region teil. Besonders bekannt wurde die Stadt durch ihre Konflikte mit Sparta im 6. Jahrhundert v. Chr. sowie durch ihre Beteiligung an den Kämpfen zwischen den griechischen Stadtstaaten. Ihre strategische Lage und natürliche Befestigung machten Phigaleia zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt. Die Stadt besaß eine befestigte Akropolis, Stadtmauern, Heiligtümer und öffentliche Gebäude. Von besonderer religiöser Bedeutung waren das Heiligtum der Athena Nikephoros und der nahegelegene Tempel des Apollon Epikourios in Bassai. Letzterer wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet und zählt zu den am besten erhaltenen Tempeln Griechenlands. Er ist heute UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als herausragendes Beispiel klassischer Architektur. Während der hellenistischen und römischen Zeit verlor Phigaleia zunehmend an politischem Einfluss, blieb jedoch weiterhin besiedelt. Die archäologische Stätte zeigt heute die Überreste von Stadtmauern, Türmen, Wohngebäuden und Heiligtümern und vermittelt einen Eindruck vom Leben in einer kleineren, aber strategisch und kulturell bedeutenden griechischen Stadt. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Das antike Lykosoura war eine kleine, aber religiös bedeutende Stadt im südlichen Arkadien und galt in der antiken Überlieferung als eine der ältesten Städte Griechenlands. Die Stadt war besonders als Kultzentrum der Göttin Despoina bekannt, einer arkadischen Gottheit, die gemeinsam mit Demeter verehrt wurde. Das Heiligtum der Despoina zählte zu den bedeutendsten religiösen Stätten Arkadiens. Es besaß einen Tempel, Altäre und eine berühmte Kultstatue des Bildhauers Damophon von Messene, welche Demeter, Despoina und weitere göttliche Figuren darstellte. Pausanias beschrieb Lykosoura im 2. Jahrhundert n. Chr. als einen außergewöhnlichen Ort von großer religiöser Bedeutung. Obwohl die Stadt selbst klein blieb und nie eine große politische Rolle spielte, war Lykosoura wegen seines Heiligtums ein bedeutendes Pilgerzentrum. Heute sind Reste des Tempels, des Altars und architektonische Fragmente erhalten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = archaeological site | wikidata = Q36024972 | description = Das antike Megalopolis war eine der bedeutendsten Städte Arkadiens und wurde im Jahr 371 v. Chr. nach dem Sieg Thebens über Sparta gegründet. Die Stadt entstand auf Initiative des thebanischen Feldherrn Epaminondas mit dem Ziel, die arkadischen Städte zu vereinen und ein politisches Gegengewicht zur spartanischen Macht in der Region zu schaffen. Megalopolis entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Zentrum des Arkadischen Bundes und besaß eine der größten städtischen Anlagen Griechenlands. Besonders beeindruckend waren das riesige Theater, das mehrere zehntausend Zuschauer fasste, die Agora, die Heiligtümer, die öffentlichen Gebäude und die mächtigen Stadtmauern. In der hellenistischen Zeit spielte die Stadt eine wichtige politische Rolle und war die Heimat bedeutender Persönlichkeiten, darunter der Historiker Polybius, einer der wichtigsten Geschichtsschreiber der Antike. Nach dem Aufstieg Roms verlor Megalopolis zunehmend an Bedeutung, blieb jedoch ein regionales Zentrum. Heute zählt die archäologische Stätte von Megalopolis zu den wichtigsten Fundorten Arkadiens. Die erhaltenen Reste von Theater, Agora, Heiligtümern und Befestigungsanlagen vermitteln einen eindrucksvollen Eindruck von der Stadt. }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} i7emj3ihsigw2qyb8gj3yzvdexyai1k 1794678 1794677 2026-08-06T10:06:19Z DocWoKav 14575 1794678 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Die landschaftlich reizvolle Region Arkadien im Herzen der Peloponnes zieht mit ihren antiken Stätten, wie beispielsweise Mantinea, Megalopolis und Lykosoura, ihren malerischen Bergdörfern, Klöstern, Wanderwegen und ihren ursprünglichen Naturlandschaften Besucher an. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Stemnitsa | type = city | wikidata = Q15635266 | description = Stemnitsa ist ein traditionelles Dorf im Mainalo-Gebirge mit gut erhaltenen Steinhäusern, engen Gassen und einer langen Handwerkstradition, besonders in der Gold- und Silberschmiedekunst. Der Ort ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Lousios-Schlucht und zu historischen Klöstern. }} * {{vCard | name = Andritsaina | type = city | wikidata = Q2207213 | description = Andritsaina ist eine historische Bergstadt im Westen Arkadiens mit einer außergewöhnlichen traditionellen Architektur. Bekannt ist sie vor allem durch die berühmte Bibliothek von Andritsaina. }} * {{vCard|type= city |name= Karytaina |description= Karytaina ist ein malerisches mittelalterliches Dorf auf einem Hügel über dem Fluss Alpheios. Die Stadt ist bekannt für ihre venezianische Burg, ihre gepflasterten Gassen und ihre historische Bedeutung während der griechischen Unabhängigkeitskämpfe. Sie gilt als eines der schönsten Dörfer Arkadiens. }} * {{vCard|type= city |name= Vytina|description= Vytina ist ein beliebter Bergort im Mainalo-Gebirge und bekannt für seine Natur, seine Tannenwälder und seine traditionelle Architektur. Der Ort ist ein beliebtes Ziel für Wintertourismus, Wanderungen und Ausflüge in die Berglandschaft.}} * {{vCard|type= city |name= Leonidio|description= Leonidio liegt an der Küste des Argolischen Golfs und ist bekannt für seine rote Felslandschaft, traditionelle Architektur und die tsakonische Kultur mit eigener Sprache. Die Umgebung bietet Strände, Wanderwege und Klöster in spektakulärer Bergkulisse.}} * {{vCard|type= city |name= Astros |description= Paralio Astros ist ein Küstenort im Osten Arkadiens mit Stränden, einem kleinen Hafen und einer venezianischen Festung über der Stadt. }} == Weitere Ziele == === Archäologische Stätten === * {{vCard | name = Tegea | type = archaeological site | wikidata = Q645234 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene südlich des heutigen Tripoli und spielte über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige politische, militärische und religiöse Rolle. Das Gebiet war bereits in mykenischer Zeit besiedelt, doch Tegea erlangte seine größte Bedeutung in der archaischen und klassischen Epoche. Das wichtigste Heiligtum der Stadt war der Tempel der Athena Alea, einer der bedeutendsten Tempel der Peloponnes. Die Göttin Athene wurde hier als Beschützerin der Stadt verehrt. Nach einem Brand im Jahr 395 v. Chr. wurde der Tempel neu errichtet. Der Tempel verband dorische, ionische und korinthische Elemente und galt in der Antike als eines der schönsten Heiligtümer Griechenlands. Der Giebel- und Metopenschmuck des Tempels zeigte mythologische Szenen, darunter den Kampf der Griechen gegen die Amazonen und die Jagd auf den kalydonischen Eber. Bedeutende Teile dieser Skulpturen befinden sich heute im Archäologischen Museum von Tegea und im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Tegea gehörte politisch zu den mächtigsten arkadischen Städten. Lange Zeit stand die Stadt in Konkurrenz zu Sparta, schloss im 6. Jahrhundert v. Chr. jedoch ein Bündnis mit dem spartanischen Staat. Tegeatische Truppen kämpften an der Seite Spartas in wichtigen Konflikten, unter anderem gegen die Perser in der Schlacht von Plataiai im Jahr 479 v. Chr. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beteiligte sich Tegea an der Gründung des Arkadischen Bundes, einer politischen Vereinigung mehrerer arkadischer Städte. Nach der Niederlage Spartas gegen Theben in der Schlacht von Leuktra (371 v. Chr.) gewann Tegea an politischer Bedeutung. Später verlor die Stadt jedoch unter makedonischer und schließlich römischer Herrschaft zunehmend an Einfluss. Die archäologische Stätte von Tegea umfasst heute die Überreste des Tempels der Athena Alea, Teile der antiken Agora, des Theaters, der Stadtbefestigung und weiterer öffentlicher Gebäude. Das moderne Archäologische Museum von Tegea bewahrt zahlreiche Funde aus der Region. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Das antike Gortys war eine bedeutende arkadische Stadt am Fluss Lousios. Sie lag an einer wichtigen Verbindung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen. Die Stadt entwickelte sich bereits in mykenischer Zeit und war in der Antike vor allem für ihr Heiligtum des Asklepios, des Gottes der Heilkunst, bekannt. Das Asklepios-Heiligtum von Gortys zählte zu den bedeutendsten medizinisch-religiösen Zentren Arkadiens. Kranke Menschen suchten hier Heilung durch Gebete, Rituale und die damals üblichen Behandlungsmethoden. Von den Tempeln, Bädern, Mauern und weiteren Gebäuden sind heute noch Reste erhalten, die die Bedeutung des Ortes als Kult- und Heilzentrum belegen. Gortys spielte außerdem eine Rolle als befestigte Siedlung und regionales Zentrum. Die Lage in einer bewaldeten Schlucht am Lousios-Fluss verlieh der Stadt eine besondere landschaftliche Atmosphäre. In der Nähe befinden sich weitere bedeutende Orte Arkadiens, darunter das Kloster Prodromou und die antiken Stätten von Megalopolis. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Antikes Asea war eine bedeutende Siedlung im antiken Arkadien, die in einem fruchtbaren Tal zwischen den Städten Megalopolis und Tegea lag. Aufgrund ihrer Lage an wichtigen Handels- und Verkehrswegen spielte Asea eine strategische Rolle in der Region. Die Besiedlung des Ortes reicht bis in die mykenische Zeit (ca. 1600–1100 v. Chr.) zurück. In der klassischen und hellenistischen Epoche war Asea eine eigenständige Stadt mit einer befestigten Akropolis, öffentlichen Gebäuden und Heiligtümern. Besonders bekannt war der Ort für die Verehrung von Poseidon Hippios und Athena, denen Heiligtümer auf der Anhöhe der Stadt gewidmet waren. Im Laufe der Geschichte stand Asea unter dem Einfluss größerer arkadischer Mächte und war später Teil des Arkadischen Bundes. Während der hellenistischen Zeit verlor die Stadt zunehmend an Bedeutung, da sich größere Zentren entwickelten. Dennoch blieb der Ort weiterhin bewohnt und besaß bis in die römische Zeit eine gewisse regionale Bedeutung. Heute gehört Asea zu den wichtigen archäologischen Fundplätzen Arkadiens. Die Überreste von Befestigungsmauern, Tempelanlagen und Siedlungsspuren geben Einblick in die Entwicklung einer kleineren griechischen Polis und zeigen, wie Religion, Handel und Landschaft die Geschichte antiker Gemeinden prägten. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Das antike Phigaleia war eine bedeutende Stadt im westlichen Arkadien, die auf einem steilen Hügel am Zusammenfluss der Flüsse Neda und Lymax lag. Aufgrund ihrer abgelegenen, gebirgigen Lage spielte sie eine wichtige Rolle als Grenzfestung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen Messenien und Elis. Die Besiedlung reicht bis in die mykenische Zeit zurück und in der Antike entwickelte sich Phigaleia zu einer eigenständigen Polis mit einer starken lokalen Identität. In der Klassik war Phigaleia Mitglied des Arkadischen Bundes und nahm an den politischen und militärischen Auseinandersetzungen der Region teil. Besonders bekannt wurde die Stadt durch ihre Konflikte mit Sparta im 6. Jahrhundert v. Chr. sowie durch ihre Beteiligung an den Kämpfen zwischen den griechischen Stadtstaaten. Ihre strategische Lage und natürliche Befestigung machten Phigaleia zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt. Die Stadt besaß eine befestigte Akropolis, Stadtmauern, Heiligtümer und öffentliche Gebäude. Von besonderer religiöser Bedeutung waren das Heiligtum der Athena Nikephoros und der nahegelegene Tempel des Apollon Epikourios in Bassai. Letzterer wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet und zählt zu den am besten erhaltenen Tempeln Griechenlands. Er ist heute UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als herausragendes Beispiel klassischer Architektur. Während der hellenistischen und römischen Zeit verlor Phigaleia zunehmend an politischem Einfluss, blieb jedoch weiterhin besiedelt. Die archäologische Stätte zeigt heute die Überreste von Stadtmauern, Türmen, Wohngebäuden und Heiligtümern und vermittelt einen Eindruck vom Leben in einer kleineren, aber strategisch und kulturell bedeutenden griechischen Stadt. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Das antike Lykosoura war eine kleine, aber religiös bedeutende Stadt im südlichen Arkadien und galt in der antiken Überlieferung als eine der ältesten Städte Griechenlands. Die Stadt war besonders als Kultzentrum der Göttin Despoina bekannt, einer arkadischen Gottheit, die gemeinsam mit Demeter verehrt wurde. Das Heiligtum der Despoina zählte zu den bedeutendsten religiösen Stätten Arkadiens. Es besaß einen Tempel, Altäre und eine berühmte Kultstatue des Bildhauers Damophon von Messene, welche Demeter, Despoina und weitere göttliche Figuren darstellte. Pausanias beschrieb Lykosoura im 2. Jahrhundert n. Chr. als einen außergewöhnlichen Ort von großer religiöser Bedeutung. Obwohl die Stadt selbst klein blieb und nie eine große politische Rolle spielte, war Lykosoura wegen seines Heiligtums ein bedeutendes Pilgerzentrum. Heute sind Reste des Tempels, des Altars und architektonische Fragmente erhalten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = archaeological site | wikidata = Q36024972 | description = Das antike Megalopolis war eine der bedeutendsten Städte Arkadiens und wurde im Jahr 371 v. Chr. nach dem Sieg Thebens über Sparta gegründet. Die Stadt entstand auf Initiative des thebanischen Feldherrn Epaminondas mit dem Ziel, die arkadischen Städte zu vereinen und ein politisches Gegengewicht zur spartanischen Macht in der Region zu schaffen. Megalopolis entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Zentrum des Arkadischen Bundes und besaß eine der größten städtischen Anlagen Griechenlands. Besonders beeindruckend waren das riesige Theater, das mehrere zehntausend Zuschauer fasste, die Agora, die Heiligtümer, die öffentlichen Gebäude und die mächtigen Stadtmauern. In der hellenistischen Zeit spielte die Stadt eine wichtige politische Rolle und war die Heimat bedeutender Persönlichkeiten, darunter der Historiker Polybius, einer der wichtigsten Geschichtsschreiber der Antike. Nach dem Aufstieg Roms verlor Megalopolis zunehmend an Bedeutung, blieb jedoch ein regionales Zentrum. Heute zählt die archäologische Stätte von Megalopolis zu den wichtigsten Fundorten Arkadiens. Die erhaltenen Reste von Theater, Agora, Heiligtümern und Befestigungsanlagen vermitteln einen eindrucksvollen Eindruck von der Stadt. }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} stdrg2l7zvs9xsjxnfsmidsl9nelohf 1794679 1794678 2026-08-06T10:07:05Z DocWoKav 14575 /* Orte */ Geänderte vCard für Karytaina 1794679 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Die landschaftlich reizvolle Region Arkadien im Herzen der Peloponnes zieht mit ihren antiken Stätten, wie beispielsweise Mantinea, Megalopolis und Lykosoura, ihren malerischen Bergdörfern, Klöstern, Wanderwegen und ihren ursprünglichen Naturlandschaften Besucher an. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Stemnitsa | type = city | wikidata = Q15635266 | description = Stemnitsa ist ein traditionelles Dorf im Mainalo-Gebirge mit gut erhaltenen Steinhäusern, engen Gassen und einer langen Handwerkstradition, besonders in der Gold- und Silberschmiedekunst. Der Ort ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Lousios-Schlucht und zu historischen Klöstern. }} * {{vCard | name = Andritsaina | type = city | wikidata = Q2207213 | description = Andritsaina ist eine historische Bergstadt im Westen Arkadiens mit einer außergewöhnlichen traditionellen Architektur. 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Die Umgebung bietet Strände, Wanderwege und Klöster in spektakulärer Bergkulisse.}} * {{vCard|type= city |name= Astros |description= Paralio Astros ist ein Küstenort im Osten Arkadiens mit Stränden, einem kleinen Hafen und einer venezianischen Festung über der Stadt. }} == Weitere Ziele == === Archäologische Stätten === * {{vCard | name = Tegea | type = archaeological site | wikidata = Q645234 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene südlich des heutigen Tripoli und spielte über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige politische, militärische und religiöse Rolle. Das Gebiet war bereits in mykenischer Zeit besiedelt, doch Tegea erlangte seine größte Bedeutung in der archaischen und klassischen Epoche. Das wichtigste Heiligtum der Stadt war der Tempel der Athena Alea, einer der bedeutendsten Tempel der Peloponnes. Die Göttin Athene wurde hier als Beschützerin der Stadt verehrt. Nach einem Brand im Jahr 395 v. Chr. wurde der Tempel neu errichtet. Der Tempel verband dorische, ionische und korinthische Elemente und galt in der Antike als eines der schönsten Heiligtümer Griechenlands. Der Giebel- und Metopenschmuck des Tempels zeigte mythologische Szenen, darunter den Kampf der Griechen gegen die Amazonen und die Jagd auf den kalydonischen Eber. Bedeutende Teile dieser Skulpturen befinden sich heute im Archäologischen Museum von Tegea und im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Tegea gehörte politisch zu den mächtigsten arkadischen Städten. Lange Zeit stand die Stadt in Konkurrenz zu Sparta, schloss im 6. Jahrhundert v. Chr. jedoch ein Bündnis mit dem spartanischen Staat. Tegeatische Truppen kämpften an der Seite Spartas in wichtigen Konflikten, unter anderem gegen die Perser in der Schlacht von Plataiai im Jahr 479 v. Chr. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beteiligte sich Tegea an der Gründung des Arkadischen Bundes, einer politischen Vereinigung mehrerer arkadischer Städte. Nach der Niederlage Spartas gegen Theben in der Schlacht von Leuktra (371 v. Chr.) gewann Tegea an politischer Bedeutung. Später verlor die Stadt jedoch unter makedonischer und schließlich römischer Herrschaft zunehmend an Einfluss. Die archäologische Stätte von Tegea umfasst heute die Überreste des Tempels der Athena Alea, Teile der antiken Agora, des Theaters, der Stadtbefestigung und weiterer öffentlicher Gebäude. Das moderne Archäologische Museum von Tegea bewahrt zahlreiche Funde aus der Region. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Das antike Gortys war eine bedeutende arkadische Stadt am Fluss Lousios. Sie lag an einer wichtigen Verbindung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen. Die Stadt entwickelte sich bereits in mykenischer Zeit und war in der Antike vor allem für ihr Heiligtum des Asklepios, des Gottes der Heilkunst, bekannt. Das Asklepios-Heiligtum von Gortys zählte zu den bedeutendsten medizinisch-religiösen Zentren Arkadiens. Kranke Menschen suchten hier Heilung durch Gebete, Rituale und die damals üblichen Behandlungsmethoden. Von den Tempeln, Bädern, Mauern und weiteren Gebäuden sind heute noch Reste erhalten, die die Bedeutung des Ortes als Kult- und Heilzentrum belegen. Gortys spielte außerdem eine Rolle als befestigte Siedlung und regionales Zentrum. Die Lage in einer bewaldeten Schlucht am Lousios-Fluss verlieh der Stadt eine besondere landschaftliche Atmosphäre. In der Nähe befinden sich weitere bedeutende Orte Arkadiens, darunter das Kloster Prodromou und die antiken Stätten von Megalopolis. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Antikes Asea war eine bedeutende Siedlung im antiken Arkadien, die in einem fruchtbaren Tal zwischen den Städten Megalopolis und Tegea lag. Aufgrund ihrer Lage an wichtigen Handels- und Verkehrswegen spielte Asea eine strategische Rolle in der Region. Die Besiedlung des Ortes reicht bis in die mykenische Zeit (ca. 1600–1100 v. Chr.) zurück. In der klassischen und hellenistischen Epoche war Asea eine eigenständige Stadt mit einer befestigten Akropolis, öffentlichen Gebäuden und Heiligtümern. Besonders bekannt war der Ort für die Verehrung von Poseidon Hippios und Athena, denen Heiligtümer auf der Anhöhe der Stadt gewidmet waren. Im Laufe der Geschichte stand Asea unter dem Einfluss größerer arkadischer Mächte und war später Teil des Arkadischen Bundes. Während der hellenistischen Zeit verlor die Stadt zunehmend an Bedeutung, da sich größere Zentren entwickelten. Dennoch blieb der Ort weiterhin bewohnt und besaß bis in die römische Zeit eine gewisse regionale Bedeutung. Heute gehört Asea zu den wichtigen archäologischen Fundplätzen Arkadiens. Die Überreste von Befestigungsmauern, Tempelanlagen und Siedlungsspuren geben Einblick in die Entwicklung einer kleineren griechischen Polis und zeigen, wie Religion, Handel und Landschaft die Geschichte antiker Gemeinden prägten. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Das antike Phigaleia war eine bedeutende Stadt im westlichen Arkadien, die auf einem steilen Hügel am Zusammenfluss der Flüsse Neda und Lymax lag. Aufgrund ihrer abgelegenen, gebirgigen Lage spielte sie eine wichtige Rolle als Grenzfestung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen Messenien und Elis. Die Besiedlung reicht bis in die mykenische Zeit zurück und in der Antike entwickelte sich Phigaleia zu einer eigenständigen Polis mit einer starken lokalen Identität. In der Klassik war Phigaleia Mitglied des Arkadischen Bundes und nahm an den politischen und militärischen Auseinandersetzungen der Region teil. Besonders bekannt wurde die Stadt durch ihre Konflikte mit Sparta im 6. Jahrhundert v. Chr. sowie durch ihre Beteiligung an den Kämpfen zwischen den griechischen Stadtstaaten. Ihre strategische Lage und natürliche Befestigung machten Phigaleia zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt. Die Stadt besaß eine befestigte Akropolis, Stadtmauern, Heiligtümer und öffentliche Gebäude. Von besonderer religiöser Bedeutung waren das Heiligtum der Athena Nikephoros und der nahegelegene Tempel des Apollon Epikourios in Bassai. Letzterer wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet und zählt zu den am besten erhaltenen Tempeln Griechenlands. Er ist heute UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als herausragendes Beispiel klassischer Architektur. Während der hellenistischen und römischen Zeit verlor Phigaleia zunehmend an politischem Einfluss, blieb jedoch weiterhin besiedelt. Die archäologische Stätte zeigt heute die Überreste von Stadtmauern, Türmen, Wohngebäuden und Heiligtümern und vermittelt einen Eindruck vom Leben in einer kleineren, aber strategisch und kulturell bedeutenden griechischen Stadt. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Das antike Lykosoura war eine kleine, aber religiös bedeutende Stadt im südlichen Arkadien und galt in der antiken Überlieferung als eine der ältesten Städte Griechenlands. Die Stadt war besonders als Kultzentrum der Göttin Despoina bekannt, einer arkadischen Gottheit, die gemeinsam mit Demeter verehrt wurde. Das Heiligtum der Despoina zählte zu den bedeutendsten religiösen Stätten Arkadiens. Es besaß einen Tempel, Altäre und eine berühmte Kultstatue des Bildhauers Damophon von Messene, welche Demeter, Despoina und weitere göttliche Figuren darstellte. Pausanias beschrieb Lykosoura im 2. Jahrhundert n. Chr. als einen außergewöhnlichen Ort von großer religiöser Bedeutung. Obwohl die Stadt selbst klein blieb und nie eine große politische Rolle spielte, war Lykosoura wegen seines Heiligtums ein bedeutendes Pilgerzentrum. Heute sind Reste des Tempels, des Altars und architektonische Fragmente erhalten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = archaeological site | wikidata = Q36024972 | description = Das antike Megalopolis war eine der bedeutendsten Städte Arkadiens und wurde im Jahr 371 v. Chr. nach dem Sieg Thebens über Sparta gegründet. Die Stadt entstand auf Initiative des thebanischen Feldherrn Epaminondas mit dem Ziel, die arkadischen Städte zu vereinen und ein politisches Gegengewicht zur spartanischen Macht in der Region zu schaffen. Megalopolis entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Zentrum des Arkadischen Bundes und besaß eine der größten städtischen Anlagen Griechenlands. Besonders beeindruckend waren das riesige Theater, das mehrere zehntausend Zuschauer fasste, die Agora, die Heiligtümer, die öffentlichen Gebäude und die mächtigen Stadtmauern. In der hellenistischen Zeit spielte die Stadt eine wichtige politische Rolle und war die Heimat bedeutender Persönlichkeiten, darunter der Historiker Polybius, einer der wichtigsten Geschichtsschreiber der Antike. Nach dem Aufstieg Roms verlor Megalopolis zunehmend an Bedeutung, blieb jedoch ein regionales Zentrum. Heute zählt die archäologische Stätte von Megalopolis zu den wichtigsten Fundorten Arkadiens. Die erhaltenen Reste von Theater, Agora, Heiligtümern und Befestigungsanlagen vermitteln einen eindrucksvollen Eindruck von der Stadt. }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} ku8dj3w1341cp3dza0syn1n6kd86vpc 1794680 1794679 2026-08-06T10:07:34Z DocWoKav 14575 /* Orte */ Geänderte vCard für Vytina 1794680 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Die landschaftlich reizvolle Region Arkadien im Herzen der Peloponnes zieht mit ihren antiken Stätten, wie beispielsweise Mantinea, Megalopolis und Lykosoura, ihren malerischen Bergdörfern, Klöstern, Wanderwegen und ihren ursprünglichen Naturlandschaften Besucher an. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Stemnitsa | type = city | wikidata = Q15635266 | description = Stemnitsa ist ein traditionelles Dorf im Mainalo-Gebirge mit gut erhaltenen Steinhäusern, engen Gassen und einer langen Handwerkstradition, besonders in der Gold- und Silberschmiedekunst. Der Ort ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Lousios-Schlucht und zu historischen Klöstern. }} * {{vCard | name = Andritsaina | type = city | wikidata = Q2207213 | description = Andritsaina ist eine historische Bergstadt im Westen Arkadiens mit einer außergewöhnlichen traditionellen Architektur. Bekannt ist sie vor allem durch die berühmte Bibliothek von Andritsaina. }} * {{vCard | name = Karytaina | type = city | wikidata = Q574916 | description = Karytaina ist ein malerisches mittelalterliches Dorf auf einem Hügel über dem Fluss Alpheios. Die Stadt ist bekannt für ihre venezianische Burg, ihre gepflasterten Gassen und ihre historische Bedeutung während der griechischen Unabhängigkeitskämpfe. Sie gilt als eines der schönsten Dörfer Arkadiens. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Vytina ist ein beliebter Bergort im Mainalo-Gebirge und bekannt für seine Natur, seine Tannenwälder und seine traditionelle Architektur. Der Ort ist ein beliebtes Ziel für Wintertourismus, Wanderungen und Ausflüge in die Berglandschaft. }} * {{vCard|type= city |name= Leonidio|description= Leonidio liegt an der Küste des Argolischen Golfs und ist bekannt für seine rote Felslandschaft, traditionelle Architektur und die tsakonische Kultur mit eigener Sprache. Die Umgebung bietet Strände, Wanderwege und Klöster in spektakulärer Bergkulisse.}} * {{vCard|type= city |name= Astros |description= Paralio Astros ist ein Küstenort im Osten Arkadiens mit Stränden, einem kleinen Hafen und einer venezianischen Festung über der Stadt. }} == Weitere Ziele == === Archäologische Stätten === * {{vCard | name = Tegea | type = archaeological site | wikidata = Q645234 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene südlich des heutigen Tripoli und spielte über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige politische, militärische und religiöse Rolle. Das Gebiet war bereits in mykenischer Zeit besiedelt, doch Tegea erlangte seine größte Bedeutung in der archaischen und klassischen Epoche. Das wichtigste Heiligtum der Stadt war der Tempel der Athena Alea, einer der bedeutendsten Tempel der Peloponnes. Die Göttin Athene wurde hier als Beschützerin der Stadt verehrt. Nach einem Brand im Jahr 395 v. Chr. wurde der Tempel neu errichtet. Der Tempel verband dorische, ionische und korinthische Elemente und galt in der Antike als eines der schönsten Heiligtümer Griechenlands. Der Giebel- und Metopenschmuck des Tempels zeigte mythologische Szenen, darunter den Kampf der Griechen gegen die Amazonen und die Jagd auf den kalydonischen Eber. Bedeutende Teile dieser Skulpturen befinden sich heute im Archäologischen Museum von Tegea und im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Tegea gehörte politisch zu den mächtigsten arkadischen Städten. Lange Zeit stand die Stadt in Konkurrenz zu Sparta, schloss im 6. Jahrhundert v. Chr. jedoch ein Bündnis mit dem spartanischen Staat. Tegeatische Truppen kämpften an der Seite Spartas in wichtigen Konflikten, unter anderem gegen die Perser in der Schlacht von Plataiai im Jahr 479 v. Chr. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beteiligte sich Tegea an der Gründung des Arkadischen Bundes, einer politischen Vereinigung mehrerer arkadischer Städte. Nach der Niederlage Spartas gegen Theben in der Schlacht von Leuktra (371 v. Chr.) gewann Tegea an politischer Bedeutung. Später verlor die Stadt jedoch unter makedonischer und schließlich römischer Herrschaft zunehmend an Einfluss. Die archäologische Stätte von Tegea umfasst heute die Überreste des Tempels der Athena Alea, Teile der antiken Agora, des Theaters, der Stadtbefestigung und weiterer öffentlicher Gebäude. Das moderne Archäologische Museum von Tegea bewahrt zahlreiche Funde aus der Region. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Das antike Gortys war eine bedeutende arkadische Stadt am Fluss Lousios. Sie lag an einer wichtigen Verbindung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen. Die Stadt entwickelte sich bereits in mykenischer Zeit und war in der Antike vor allem für ihr Heiligtum des Asklepios, des Gottes der Heilkunst, bekannt. Das Asklepios-Heiligtum von Gortys zählte zu den bedeutendsten medizinisch-religiösen Zentren Arkadiens. Kranke Menschen suchten hier Heilung durch Gebete, Rituale und die damals üblichen Behandlungsmethoden. Von den Tempeln, Bädern, Mauern und weiteren Gebäuden sind heute noch Reste erhalten, die die Bedeutung des Ortes als Kult- und Heilzentrum belegen. Gortys spielte außerdem eine Rolle als befestigte Siedlung und regionales Zentrum. Die Lage in einer bewaldeten Schlucht am Lousios-Fluss verlieh der Stadt eine besondere landschaftliche Atmosphäre. In der Nähe befinden sich weitere bedeutende Orte Arkadiens, darunter das Kloster Prodromou und die antiken Stätten von Megalopolis. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Antikes Asea war eine bedeutende Siedlung im antiken Arkadien, die in einem fruchtbaren Tal zwischen den Städten Megalopolis und Tegea lag. Aufgrund ihrer Lage an wichtigen Handels- und Verkehrswegen spielte Asea eine strategische Rolle in der Region. Die Besiedlung des Ortes reicht bis in die mykenische Zeit (ca. 1600–1100 v. Chr.) zurück. In der klassischen und hellenistischen Epoche war Asea eine eigenständige Stadt mit einer befestigten Akropolis, öffentlichen Gebäuden und Heiligtümern. Besonders bekannt war der Ort für die Verehrung von Poseidon Hippios und Athena, denen Heiligtümer auf der Anhöhe der Stadt gewidmet waren. Im Laufe der Geschichte stand Asea unter dem Einfluss größerer arkadischer Mächte und war später Teil des Arkadischen Bundes. Während der hellenistischen Zeit verlor die Stadt zunehmend an Bedeutung, da sich größere Zentren entwickelten. Dennoch blieb der Ort weiterhin bewohnt und besaß bis in die römische Zeit eine gewisse regionale Bedeutung. Heute gehört Asea zu den wichtigen archäologischen Fundplätzen Arkadiens. Die Überreste von Befestigungsmauern, Tempelanlagen und Siedlungsspuren geben Einblick in die Entwicklung einer kleineren griechischen Polis und zeigen, wie Religion, Handel und Landschaft die Geschichte antiker Gemeinden prägten. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Das antike Phigaleia war eine bedeutende Stadt im westlichen Arkadien, die auf einem steilen Hügel am Zusammenfluss der Flüsse Neda und Lymax lag. Aufgrund ihrer abgelegenen, gebirgigen Lage spielte sie eine wichtige Rolle als Grenzfestung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen Messenien und Elis. Die Besiedlung reicht bis in die mykenische Zeit zurück und in der Antike entwickelte sich Phigaleia zu einer eigenständigen Polis mit einer starken lokalen Identität. In der Klassik war Phigaleia Mitglied des Arkadischen Bundes und nahm an den politischen und militärischen Auseinandersetzungen der Region teil. Besonders bekannt wurde die Stadt durch ihre Konflikte mit Sparta im 6. Jahrhundert v. Chr. sowie durch ihre Beteiligung an den Kämpfen zwischen den griechischen Stadtstaaten. Ihre strategische Lage und natürliche Befestigung machten Phigaleia zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt. Die Stadt besaß eine befestigte Akropolis, Stadtmauern, Heiligtümer und öffentliche Gebäude. Von besonderer religiöser Bedeutung waren das Heiligtum der Athena Nikephoros und der nahegelegene Tempel des Apollon Epikourios in Bassai. Letzterer wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet und zählt zu den am besten erhaltenen Tempeln Griechenlands. Er ist heute UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als herausragendes Beispiel klassischer Architektur. Während der hellenistischen und römischen Zeit verlor Phigaleia zunehmend an politischem Einfluss, blieb jedoch weiterhin besiedelt. Die archäologische Stätte zeigt heute die Überreste von Stadtmauern, Türmen, Wohngebäuden und Heiligtümern und vermittelt einen Eindruck vom Leben in einer kleineren, aber strategisch und kulturell bedeutenden griechischen Stadt. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Das antike Lykosoura war eine kleine, aber religiös bedeutende Stadt im südlichen Arkadien und galt in der antiken Überlieferung als eine der ältesten Städte Griechenlands. Die Stadt war besonders als Kultzentrum der Göttin Despoina bekannt, einer arkadischen Gottheit, die gemeinsam mit Demeter verehrt wurde. Das Heiligtum der Despoina zählte zu den bedeutendsten religiösen Stätten Arkadiens. Es besaß einen Tempel, Altäre und eine berühmte Kultstatue des Bildhauers Damophon von Messene, welche Demeter, Despoina und weitere göttliche Figuren darstellte. Pausanias beschrieb Lykosoura im 2. Jahrhundert n. Chr. als einen außergewöhnlichen Ort von großer religiöser Bedeutung. Obwohl die Stadt selbst klein blieb und nie eine große politische Rolle spielte, war Lykosoura wegen seines Heiligtums ein bedeutendes Pilgerzentrum. Heute sind Reste des Tempels, des Altars und architektonische Fragmente erhalten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = archaeological site | wikidata = Q36024972 | description = Das antike Megalopolis war eine der bedeutendsten Städte Arkadiens und wurde im Jahr 371 v. Chr. nach dem Sieg Thebens über Sparta gegründet. Die Stadt entstand auf Initiative des thebanischen Feldherrn Epaminondas mit dem Ziel, die arkadischen Städte zu vereinen und ein politisches Gegengewicht zur spartanischen Macht in der Region zu schaffen. Megalopolis entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Zentrum des Arkadischen Bundes und besaß eine der größten städtischen Anlagen Griechenlands. Besonders beeindruckend waren das riesige Theater, das mehrere zehntausend Zuschauer fasste, die Agora, die Heiligtümer, die öffentlichen Gebäude und die mächtigen Stadtmauern. In der hellenistischen Zeit spielte die Stadt eine wichtige politische Rolle und war die Heimat bedeutender Persönlichkeiten, darunter der Historiker Polybius, einer der wichtigsten Geschichtsschreiber der Antike. Nach dem Aufstieg Roms verlor Megalopolis zunehmend an Bedeutung, blieb jedoch ein regionales Zentrum. Heute zählt die archäologische Stätte von Megalopolis zu den wichtigsten Fundorten Arkadiens. Die erhaltenen Reste von Theater, Agora, Heiligtümern und Befestigungsanlagen vermitteln einen eindrucksvollen Eindruck von der Stadt. }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} 1vpw6drs89ic62pp4r31zawi83fb0m0 1794681 1794680 2026-08-06T10:08:49Z DocWoKav 14575 /* Orte */ Geänderte vCard für Leonidio 1794681 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Die landschaftlich reizvolle Region Arkadien im Herzen der Peloponnes zieht mit ihren antiken Stätten, wie beispielsweise Mantinea, Megalopolis und Lykosoura, ihren malerischen Bergdörfern, Klöstern, Wanderwegen und ihren ursprünglichen Naturlandschaften Besucher an. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Stemnitsa | type = city | wikidata = Q15635266 | description = Stemnitsa ist ein traditionelles Dorf im Mainalo-Gebirge mit gut erhaltenen Steinhäusern, engen Gassen und einer langen Handwerkstradition, besonders in der Gold- und Silberschmiedekunst. Der Ort ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Lousios-Schlucht und zu historischen Klöstern. }} * {{vCard | name = Andritsaina | type = city | wikidata = Q2207213 | description = Andritsaina ist eine historische Bergstadt im Westen Arkadiens mit einer außergewöhnlichen traditionellen Architektur. Bekannt ist sie vor allem durch die berühmte Bibliothek von Andritsaina. }} * {{vCard | name = Karytaina | type = city | wikidata = Q574916 | description = Karytaina ist ein malerisches mittelalterliches Dorf auf einem Hügel über dem Fluss Alpheios. Die Stadt ist bekannt für ihre venezianische Burg, ihre gepflasterten Gassen und ihre historische Bedeutung während der griechischen Unabhängigkeitskämpfe. Sie gilt als eines der schönsten Dörfer Arkadiens. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Vytina ist ein beliebter Bergort im Mainalo-Gebirge und bekannt für seine Natur, seine Tannenwälder und seine traditionelle Architektur. Der Ort ist ein beliebtes Ziel für Wintertourismus, Wanderungen und Ausflüge in die Berglandschaft. }} * {{vCard | name = Leonidio | type = city | wikidata = Q1819480 | description = Leonidio liegt an der Küste des Argolischen Golfs und ist bekannt für seine rote Felslandschaft, traditionelle Architektur und die tsakonische Kultur mit eigener Sprache. Die Umgebung bietet Strände, Wanderwege und Klöster in spektakulärer Bergkulisse. }} * {{vCard|type= city |name= Astros |description= Paralio Astros ist ein Küstenort im Osten Arkadiens mit Stränden, einem kleinen Hafen und einer venezianischen Festung über der Stadt. }} == Weitere Ziele == === Archäologische Stätten === * {{vCard | name = Tegea | type = archaeological site | wikidata = Q645234 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene südlich des heutigen Tripoli und spielte über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige politische, militärische und religiöse Rolle. Das Gebiet war bereits in mykenischer Zeit besiedelt, doch Tegea erlangte seine größte Bedeutung in der archaischen und klassischen Epoche. Das wichtigste Heiligtum der Stadt war der Tempel der Athena Alea, einer der bedeutendsten Tempel der Peloponnes. Die Göttin Athene wurde hier als Beschützerin der Stadt verehrt. Nach einem Brand im Jahr 395 v. Chr. wurde der Tempel neu errichtet. Der Tempel verband dorische, ionische und korinthische Elemente und galt in der Antike als eines der schönsten Heiligtümer Griechenlands. Der Giebel- und Metopenschmuck des Tempels zeigte mythologische Szenen, darunter den Kampf der Griechen gegen die Amazonen und die Jagd auf den kalydonischen Eber. Bedeutende Teile dieser Skulpturen befinden sich heute im Archäologischen Museum von Tegea und im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Tegea gehörte politisch zu den mächtigsten arkadischen Städten. Lange Zeit stand die Stadt in Konkurrenz zu Sparta, schloss im 6. Jahrhundert v. Chr. jedoch ein Bündnis mit dem spartanischen Staat. Tegeatische Truppen kämpften an der Seite Spartas in wichtigen Konflikten, unter anderem gegen die Perser in der Schlacht von Plataiai im Jahr 479 v. Chr. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beteiligte sich Tegea an der Gründung des Arkadischen Bundes, einer politischen Vereinigung mehrerer arkadischer Städte. Nach der Niederlage Spartas gegen Theben in der Schlacht von Leuktra (371 v. Chr.) gewann Tegea an politischer Bedeutung. Später verlor die Stadt jedoch unter makedonischer und schließlich römischer Herrschaft zunehmend an Einfluss. Die archäologische Stätte von Tegea umfasst heute die Überreste des Tempels der Athena Alea, Teile der antiken Agora, des Theaters, der Stadtbefestigung und weiterer öffentlicher Gebäude. Das moderne Archäologische Museum von Tegea bewahrt zahlreiche Funde aus der Region. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Das antike Gortys war eine bedeutende arkadische Stadt am Fluss Lousios. Sie lag an einer wichtigen Verbindung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen. Die Stadt entwickelte sich bereits in mykenischer Zeit und war in der Antike vor allem für ihr Heiligtum des Asklepios, des Gottes der Heilkunst, bekannt. Das Asklepios-Heiligtum von Gortys zählte zu den bedeutendsten medizinisch-religiösen Zentren Arkadiens. Kranke Menschen suchten hier Heilung durch Gebete, Rituale und die damals üblichen Behandlungsmethoden. Von den Tempeln, Bädern, Mauern und weiteren Gebäuden sind heute noch Reste erhalten, die die Bedeutung des Ortes als Kult- und Heilzentrum belegen. Gortys spielte außerdem eine Rolle als befestigte Siedlung und regionales Zentrum. Die Lage in einer bewaldeten Schlucht am Lousios-Fluss verlieh der Stadt eine besondere landschaftliche Atmosphäre. In der Nähe befinden sich weitere bedeutende Orte Arkadiens, darunter das Kloster Prodromou und die antiken Stätten von Megalopolis. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Antikes Asea war eine bedeutende Siedlung im antiken Arkadien, die in einem fruchtbaren Tal zwischen den Städten Megalopolis und Tegea lag. Aufgrund ihrer Lage an wichtigen Handels- und Verkehrswegen spielte Asea eine strategische Rolle in der Region. Die Besiedlung des Ortes reicht bis in die mykenische Zeit (ca. 1600–1100 v. Chr.) zurück. In der klassischen und hellenistischen Epoche war Asea eine eigenständige Stadt mit einer befestigten Akropolis, öffentlichen Gebäuden und Heiligtümern. Besonders bekannt war der Ort für die Verehrung von Poseidon Hippios und Athena, denen Heiligtümer auf der Anhöhe der Stadt gewidmet waren. Im Laufe der Geschichte stand Asea unter dem Einfluss größerer arkadischer Mächte und war später Teil des Arkadischen Bundes. Während der hellenistischen Zeit verlor die Stadt zunehmend an Bedeutung, da sich größere Zentren entwickelten. Dennoch blieb der Ort weiterhin bewohnt und besaß bis in die römische Zeit eine gewisse regionale Bedeutung. Heute gehört Asea zu den wichtigen archäologischen Fundplätzen Arkadiens. Die Überreste von Befestigungsmauern, Tempelanlagen und Siedlungsspuren geben Einblick in die Entwicklung einer kleineren griechischen Polis und zeigen, wie Religion, Handel und Landschaft die Geschichte antiker Gemeinden prägten. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Das antike Phigaleia war eine bedeutende Stadt im westlichen Arkadien, die auf einem steilen Hügel am Zusammenfluss der Flüsse Neda und Lymax lag. Aufgrund ihrer abgelegenen, gebirgigen Lage spielte sie eine wichtige Rolle als Grenzfestung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen Messenien und Elis. Die Besiedlung reicht bis in die mykenische Zeit zurück und in der Antike entwickelte sich Phigaleia zu einer eigenständigen Polis mit einer starken lokalen Identität. In der Klassik war Phigaleia Mitglied des Arkadischen Bundes und nahm an den politischen und militärischen Auseinandersetzungen der Region teil. Besonders bekannt wurde die Stadt durch ihre Konflikte mit Sparta im 6. Jahrhundert v. Chr. sowie durch ihre Beteiligung an den Kämpfen zwischen den griechischen Stadtstaaten. Ihre strategische Lage und natürliche Befestigung machten Phigaleia zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt. Die Stadt besaß eine befestigte Akropolis, Stadtmauern, Heiligtümer und öffentliche Gebäude. Von besonderer religiöser Bedeutung waren das Heiligtum der Athena Nikephoros und der nahegelegene Tempel des Apollon Epikourios in Bassai. Letzterer wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet und zählt zu den am besten erhaltenen Tempeln Griechenlands. Er ist heute UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als herausragendes Beispiel klassischer Architektur. Während der hellenistischen und römischen Zeit verlor Phigaleia zunehmend an politischem Einfluss, blieb jedoch weiterhin besiedelt. Die archäologische Stätte zeigt heute die Überreste von Stadtmauern, Türmen, Wohngebäuden und Heiligtümern und vermittelt einen Eindruck vom Leben in einer kleineren, aber strategisch und kulturell bedeutenden griechischen Stadt. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Das antike Lykosoura war eine kleine, aber religiös bedeutende Stadt im südlichen Arkadien und galt in der antiken Überlieferung als eine der ältesten Städte Griechenlands. Die Stadt war besonders als Kultzentrum der Göttin Despoina bekannt, einer arkadischen Gottheit, die gemeinsam mit Demeter verehrt wurde. Das Heiligtum der Despoina zählte zu den bedeutendsten religiösen Stätten Arkadiens. Es besaß einen Tempel, Altäre und eine berühmte Kultstatue des Bildhauers Damophon von Messene, welche Demeter, Despoina und weitere göttliche Figuren darstellte. Pausanias beschrieb Lykosoura im 2. Jahrhundert n. Chr. als einen außergewöhnlichen Ort von großer religiöser Bedeutung. Obwohl die Stadt selbst klein blieb und nie eine große politische Rolle spielte, war Lykosoura wegen seines Heiligtums ein bedeutendes Pilgerzentrum. Heute sind Reste des Tempels, des Altars und architektonische Fragmente erhalten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = archaeological site | wikidata = Q36024972 | description = Das antike Megalopolis war eine der bedeutendsten Städte Arkadiens und wurde im Jahr 371 v. Chr. nach dem Sieg Thebens über Sparta gegründet. Die Stadt entstand auf Initiative des thebanischen Feldherrn Epaminondas mit dem Ziel, die arkadischen Städte zu vereinen und ein politisches Gegengewicht zur spartanischen Macht in der Region zu schaffen. Megalopolis entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Zentrum des Arkadischen Bundes und besaß eine der größten städtischen Anlagen Griechenlands. Besonders beeindruckend waren das riesige Theater, das mehrere zehntausend Zuschauer fasste, die Agora, die Heiligtümer, die öffentlichen Gebäude und die mächtigen Stadtmauern. In der hellenistischen Zeit spielte die Stadt eine wichtige politische Rolle und war die Heimat bedeutender Persönlichkeiten, darunter der Historiker Polybius, einer der wichtigsten Geschichtsschreiber der Antike. Nach dem Aufstieg Roms verlor Megalopolis zunehmend an Bedeutung, blieb jedoch ein regionales Zentrum. Heute zählt die archäologische Stätte von Megalopolis zu den wichtigsten Fundorten Arkadiens. Die erhaltenen Reste von Theater, Agora, Heiligtümern und Befestigungsanlagen vermitteln einen eindrucksvollen Eindruck von der Stadt. }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} apedpzvg5s59juse0gs8uqi0nk0nnrc 1794682 1794681 2026-08-06T10:09:23Z DocWoKav 14575 /* Orte */ Geänderte vCard für Astros 1794682 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Region |Bild= [[File:Leonidio Panorama.jpg|296px]] }} Die Region '''Arkadien''' (Αρκαδία/Arkadía) ist das zentrale Bergland des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Die landschaftlich reizvolle Region Arkadien im Herzen der Peloponnes zieht mit ihren antiken Stätten, wie beispielsweise Mantinea, Megalopolis und Lykosoura, ihren malerischen Bergdörfern, Klöstern, Wanderwegen und ihren ursprünglichen Naturlandschaften Besucher an. == Regionen == Arkadien gliedert sich in die 5 Gemeindebezirke Gortynia, Megalopolis, Nord Kynouria {{El|Βόρεια Κυνουρία|inKlammern=ja}}, Süd Kynouria {{El|Νότια Κυνουρία|inKlammern=ja}} und Tripoli. Im nördlichen Teil Arkadiens liegt das Bergmassiv '''Menalo''' (auch ''Mainalo''), sein höchster Gipfel ist 1.981&#x202F;m hoch und heißt – wie mehrere der höchsten Berge in Griechenland heißen – ''Profiti Ilias'' (Prophet Elias). Der östliche Teil Arkadiens liegt zwischen der Küste des Argolischen Golfes und den Hängen des Parnon-Gebirges. == Orte == {{ Mapframe }} * {{vCard | name = Tripoli | type = city | wikidata = Q193409 | description = Tripoli ist die Hauptstadt von Arkadien und bietet eine Mischung aus modernem Leben und traditionellem Charme aber ohe wirkliche Attraktionen. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Es ist ein malerisches Bergdorf, das für seine traditionelle Architektur und seine idyllische Umgebung bekannt ist. Besucher können durch die gepflasterten Gassen schlendern, traditionelle Handwerksläden besuchen und lokale Produkte wie Honig und Käse probieren. Die Umgebung von Vytina lädt zum Wandern ein. }} * {{vCard | name = Dimitsana | type = city | wikidata = Q1226082 | description = Dimitsana ist ein charmantes Bergdorf mit gut erhaltenen Steinhäusern und einer reichen Geschichte. Besucher können das Museum für Wasserenergie besichtigen, welches die traditionelle Wassermühlenproduktion in der Region zeigt. Außerdem ist Dimitsana ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Berge und Schluchten. }} * {{vCard | name = Stemnitsa | type = city | wikidata = Q15635266 | description = Stemnitsa ist ein traditionelles Dorf im Mainalo-Gebirge mit gut erhaltenen Steinhäusern, engen Gassen und einer langen Handwerkstradition, besonders in der Gold- und Silberschmiedekunst. Der Ort ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Lousios-Schlucht und zu historischen Klöstern. }} * {{vCard | name = Andritsaina | type = city | wikidata = Q2207213 | description = Andritsaina ist eine historische Bergstadt im Westen Arkadiens mit einer außergewöhnlichen traditionellen Architektur. Bekannt ist sie vor allem durch die berühmte Bibliothek von Andritsaina. }} * {{vCard | name = Karytaina | type = city | wikidata = Q574916 | description = Karytaina ist ein malerisches mittelalterliches Dorf auf einem Hügel über dem Fluss Alpheios. Die Stadt ist bekannt für ihre venezianische Burg, ihre gepflasterten Gassen und ihre historische Bedeutung während der griechischen Unabhängigkeitskämpfe. Sie gilt als eines der schönsten Dörfer Arkadiens. }} * {{vCard | name = Vytina | type = city | wikidata = Q1727350 | description = Vytina ist ein beliebter Bergort im Mainalo-Gebirge und bekannt für seine Natur, seine Tannenwälder und seine traditionelle Architektur. Der Ort ist ein beliebtes Ziel für Wintertourismus, Wanderungen und Ausflüge in die Berglandschaft. }} * {{vCard | name = Leonidio | type = city | wikidata = Q1819480 | description = Leonidio liegt an der Küste des Argolischen Golfs und ist bekannt für seine rote Felslandschaft, traditionelle Architektur und die tsakonische Kultur mit eigener Sprache. Die Umgebung bietet Strände, Wanderwege und Klöster in spektakulärer Bergkulisse. }} * {{vCard | name = Astros | type = city | wikidata = Q752163 | description = Paralio Astros ist ein Küstenort im Osten Arkadiens mit Stränden, einem kleinen Hafen und einer venezianischen Festung über der Stadt. }} == Weitere Ziele == === Archäologische Stätten === * {{vCard | name = Tegea | type = archaeological site | wikidata = Q645234 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene südlich des heutigen Tripoli und spielte über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige politische, militärische und religiöse Rolle. Das Gebiet war bereits in mykenischer Zeit besiedelt, doch Tegea erlangte seine größte Bedeutung in der archaischen und klassischen Epoche. Das wichtigste Heiligtum der Stadt war der Tempel der Athena Alea, einer der bedeutendsten Tempel der Peloponnes. Die Göttin Athene wurde hier als Beschützerin der Stadt verehrt. Nach einem Brand im Jahr 395 v. Chr. wurde der Tempel neu errichtet. Der Tempel verband dorische, ionische und korinthische Elemente und galt in der Antike als eines der schönsten Heiligtümer Griechenlands. Der Giebel- und Metopenschmuck des Tempels zeigte mythologische Szenen, darunter den Kampf der Griechen gegen die Amazonen und die Jagd auf den kalydonischen Eber. Bedeutende Teile dieser Skulpturen befinden sich heute im Archäologischen Museum von Tegea und im Nationalen Archäologischen Museum in Athen. Tegea gehörte politisch zu den mächtigsten arkadischen Städten. Lange Zeit stand die Stadt in Konkurrenz zu Sparta, schloss im 6. Jahrhundert v. Chr. jedoch ein Bündnis mit dem spartanischen Staat. Tegeatische Truppen kämpften an der Seite Spartas in wichtigen Konflikten, unter anderem gegen die Perser in der Schlacht von Plataiai im Jahr 479 v. Chr. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beteiligte sich Tegea an der Gründung des Arkadischen Bundes, einer politischen Vereinigung mehrerer arkadischer Städte. Nach der Niederlage Spartas gegen Theben in der Schlacht von Leuktra (371 v. Chr.) gewann Tegea an politischer Bedeutung. Später verlor die Stadt jedoch unter makedonischer und schließlich römischer Herrschaft zunehmend an Einfluss. Die archäologische Stätte von Tegea umfasst heute die Überreste des Tempels der Athena Alea, Teile der antiken Agora, des Theaters, der Stadtbefestigung und weiterer öffentlicher Gebäude. Das moderne Archäologische Museum von Tegea bewahrt zahlreiche Funde aus der Region. }} * {{vCard | name = Gortys | type = archaeological site | wikidata = Q1538431 | description = Das antike Gortys war eine bedeutende arkadische Stadt am Fluss Lousios. Sie lag an einer wichtigen Verbindung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen. Die Stadt entwickelte sich bereits in mykenischer Zeit und war in der Antike vor allem für ihr Heiligtum des Asklepios, des Gottes der Heilkunst, bekannt. Das Asklepios-Heiligtum von Gortys zählte zu den bedeutendsten medizinisch-religiösen Zentren Arkadiens. Kranke Menschen suchten hier Heilung durch Gebete, Rituale und die damals üblichen Behandlungsmethoden. Von den Tempeln, Bädern, Mauern und weiteren Gebäuden sind heute noch Reste erhalten, die die Bedeutung des Ortes als Kult- und Heilzentrum belegen. Gortys spielte außerdem eine Rolle als befestigte Siedlung und regionales Zentrum. Die Lage in einer bewaldeten Schlucht am Lousios-Fluss verlieh der Stadt eine besondere landschaftliche Atmosphäre. In der Nähe befinden sich weitere bedeutende Orte Arkadiens, darunter das Kloster Prodromou und die antiken Stätten von Megalopolis. }} * {{vCard | name = Mantineia | type = archaeological site | wikidata = Q1160195 | url = https://www.gtp.gr/TDirectoryDetails.asp?ID=14794 | description = Die Stadt lag in einer fruchtbaren Ebene und spielte aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage eine wichtige Rolle in der Geschichte des antiken Griechenlands. Bereits in archaischer Zeit entwickelte sich Mantineia zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. war die Stadt häufig in die Machtkämpfe zwischen Sparta, Athen und Theben verwickelt. Die Stadt wurde vor allem durch zwei große Schlachten berühmt. In der ersten Schlacht von Mantineia (418 v. Chr.) während des Peloponnesischen Krieges besiegte Sparta eine Allianz aus Athen, Argos und Mantineia. In der zweiten Schlacht von Mantineia (362 v. Chr.) errang Theben unter dem Feldherrn Epameinondas zwar einen Sieg über Sparta und seine Verbündeten, doch fiel Epameinondas in dieser Schlacht. Dadurch war die Vormachtstellung Thebens nur von kurzer Dauer. Die Stadt war von einer mächtigen, etwa vier Kilometer langen Befestigungsmauer umgeben. Diese zählt zu den am besten erhaltenen Stadtmauern Griechenlands. Innerhalb der Mauern befanden sich Wohnhäuser, Tempel, öffentliche Gebäude und eine Agora, die als politisches und wirtschaftliches Zentrum diente. Ein Theater diente Versammlungen und kulturellen Veranstaltungen. Nach der Eroberung Griechenlands durch die Römer verlor Mantineia allmählich an Bedeutung. In der römischen Kaiserzeit wurde die Stadt unter dem Namen Antigoneia neu organisiert, später jedoch wieder in Mantineia umbenannt. Während der byzantinischen Zeit wurde die Siedlung schließlich aufgegeben. Heute können Besucher die gut erhaltenen Reste der Stadtmauer sowie Teile der Agora, des Theaters und weiterer öffentlicher Gebäude besichtigen. In der Nähe befindet sich zudem die im 20. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche Agia Fotini, die sich durch ihre ungewöhnliche Architektur auszeichnet.}} * {{vCard | name = Bassae | type = archaeological site | wikidata = Q464923 | description = Bassae liegt abgelegen in den Bergen des Kotylion-Gebirges auf etwa 1.100 Metern Höhe und gehört zum Gebiet der antiken Stadt Phigaleia. Bassae ist vor allem wegen des Tempels des Apollon Epikourios berühmt, der zu den am besten erhaltenen Heiligtümern der klassischen griechischen Architektur zählt. Er wurde im späten 5. Jahrhundert v. Chr., etwa zwischen 420 und 400 v. Chr., errichtet. Als Architekt wird traditionell Iktinos genannt, der auch mit dem Parthenon in Athen in Verbindung gebracht wird. Der Tempel war dem Gott Apollon Epikourios („Apollon der Helfende”) geweiht. Der Überlieferung nach hatte dieser die Bewohner von Phigaleia während einer Seuche unterstützt. Der Bau ist architektonisch besonders bemerkenswert, da er Elemente verschiedener griechischer Baustile miteinander verbindet. Während die äußere Gestaltung dem dorischen Stil folgt, wurden im Inneren ionische Säulen und erstmals eine korinthische Kapitellsäule in einem griechischen Tempel nachgewiesen. Diese Verbindung verschiedener Ordnungen macht den Tempel von Bassae zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der klassischen Architektur. Besonders bekannt war der reich verzierte Fries im Inneren des Tempels, der Darstellungen von Amazonenkämpfen und der Schlacht zwischen Lapithen und Kentauren zeigte. Er gehört heute zu den bedeutendsten erhaltenen Werken der griechischen Bildhauerkunst und befindet sich im British Museum in London. Aufgrund seiner abgelegenen Lage blieb der Tempel über Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten. Im Jahr 1986 wurde der Tempel des Apollon Epikourios als eine der ersten griechischen Stätten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Heute schützt ein großes Zeltdach die Ruine vor Witterungseinflüssen, während Restaurierungsarbeiten den Erhalt des Bauwerks sichern. }} * {{vCard | name = Asea | type = archaeological site | wikidata = Q60791566 | description = Antikes Asea war eine bedeutende Siedlung im antiken Arkadien, die in einem fruchtbaren Tal zwischen den Städten Megalopolis und Tegea lag. Aufgrund ihrer Lage an wichtigen Handels- und Verkehrswegen spielte Asea eine strategische Rolle in der Region. Die Besiedlung des Ortes reicht bis in die mykenische Zeit (ca. 1600–1100 v. Chr.) zurück. In der klassischen und hellenistischen Epoche war Asea eine eigenständige Stadt mit einer befestigten Akropolis, öffentlichen Gebäuden und Heiligtümern. Besonders bekannt war der Ort für die Verehrung von Poseidon Hippios und Athena, denen Heiligtümer auf der Anhöhe der Stadt gewidmet waren. Im Laufe der Geschichte stand Asea unter dem Einfluss größerer arkadischer Mächte und war später Teil des Arkadischen Bundes. Während der hellenistischen Zeit verlor die Stadt zunehmend an Bedeutung, da sich größere Zentren entwickelten. Dennoch blieb der Ort weiterhin bewohnt und besaß bis in die römische Zeit eine gewisse regionale Bedeutung. Heute gehört Asea zu den wichtigen archäologischen Fundplätzen Arkadiens. Die Überreste von Befestigungsmauern, Tempelanlagen und Siedlungsspuren geben Einblick in die Entwicklung einer kleineren griechischen Polis und zeigen, wie Religion, Handel und Landschaft die Geschichte antiker Gemeinden prägten. }} * {{vCard | name = Phigaleia | type = archaeological site | wikidata = Q7623270 | description = Das antike Phigaleia war eine bedeutende Stadt im westlichen Arkadien, die auf einem steilen Hügel am Zusammenfluss der Flüsse Neda und Lymax lag. Aufgrund ihrer abgelegenen, gebirgigen Lage spielte sie eine wichtige Rolle als Grenzfestung zwischen Arkadien und den benachbarten Regionen Messenien und Elis. Die Besiedlung reicht bis in die mykenische Zeit zurück und in der Antike entwickelte sich Phigaleia zu einer eigenständigen Polis mit einer starken lokalen Identität. In der Klassik war Phigaleia Mitglied des Arkadischen Bundes und nahm an den politischen und militärischen Auseinandersetzungen der Region teil. Besonders bekannt wurde die Stadt durch ihre Konflikte mit Sparta im 6. Jahrhundert v. Chr. sowie durch ihre Beteiligung an den Kämpfen zwischen den griechischen Stadtstaaten. Ihre strategische Lage und natürliche Befestigung machten Phigaleia zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt. Die Stadt besaß eine befestigte Akropolis, Stadtmauern, Heiligtümer und öffentliche Gebäude. Von besonderer religiöser Bedeutung waren das Heiligtum der Athena Nikephoros und der nahegelegene Tempel des Apollon Epikourios in Bassai. Letzterer wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet und zählt zu den am besten erhaltenen Tempeln Griechenlands. Er ist heute UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als herausragendes Beispiel klassischer Architektur. Während der hellenistischen und römischen Zeit verlor Phigaleia zunehmend an politischem Einfluss, blieb jedoch weiterhin besiedelt. Die archäologische Stätte zeigt heute die Überreste von Stadtmauern, Türmen, Wohngebäuden und Heiligtümern und vermittelt einen Eindruck vom Leben in einer kleineren, aber strategisch und kulturell bedeutenden griechischen Stadt. }} * {{vCard | name = Lykosoura | type = archaeological site | wikidata = Q1878714 | description = Das antike Lykosoura war eine kleine, aber religiös bedeutende Stadt im südlichen Arkadien und galt in der antiken Überlieferung als eine der ältesten Städte Griechenlands. Die Stadt war besonders als Kultzentrum der Göttin Despoina bekannt, einer arkadischen Gottheit, die gemeinsam mit Demeter verehrt wurde. Das Heiligtum der Despoina zählte zu den bedeutendsten religiösen Stätten Arkadiens. Es besaß einen Tempel, Altäre und eine berühmte Kultstatue des Bildhauers Damophon von Messene, welche Demeter, Despoina und weitere göttliche Figuren darstellte. Pausanias beschrieb Lykosoura im 2. Jahrhundert n. Chr. als einen außergewöhnlichen Ort von großer religiöser Bedeutung. Obwohl die Stadt selbst klein blieb und nie eine große politische Rolle spielte, war Lykosoura wegen seines Heiligtums ein bedeutendes Pilgerzentrum. Heute sind Reste des Tempels, des Altars und architektonische Fragmente erhalten. }} * {{vCard | name = Megalopolis | type = archaeological site | wikidata = Q36024972 | description = Das antike Megalopolis war eine der bedeutendsten Städte Arkadiens und wurde im Jahr 371 v. Chr. nach dem Sieg Thebens über Sparta gegründet. Die Stadt entstand auf Initiative des thebanischen Feldherrn Epaminondas mit dem Ziel, die arkadischen Städte zu vereinen und ein politisches Gegengewicht zur spartanischen Macht in der Region zu schaffen. Megalopolis entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Zentrum des Arkadischen Bundes und besaß eine der größten städtischen Anlagen Griechenlands. Besonders beeindruckend waren das riesige Theater, das mehrere zehntausend Zuschauer fasste, die Agora, die Heiligtümer, die öffentlichen Gebäude und die mächtigen Stadtmauern. In der hellenistischen Zeit spielte die Stadt eine wichtige politische Rolle und war die Heimat bedeutender Persönlichkeiten, darunter der Historiker Polybius, einer der wichtigsten Geschichtsschreiber der Antike. Nach dem Aufstieg Roms verlor Megalopolis zunehmend an Bedeutung, blieb jedoch ein regionales Zentrum. Heute zählt die archäologische Stätte von Megalopolis zu den wichtigsten Fundorten Arkadiens. Die erhaltenen Reste von Theater, Agora, Heiligtümern und Befestigungsanlagen vermitteln einen eindrucksvollen Eindruck von der Stadt. }} === Klöster === * {{vCard | name = Prodromou-Kloster | type = church | wikidata = Q21588880 | description = beeindruckendes Felsenkloster. }} [[Bild:GR-loukous-wasserleit.jpg|thumb|Aquädukt beim Kloster Loukous]] * {{vCard | name = Kloster Loukous | type = monastery | wikidata = Q1872254 | description = Das Kloster nahe ''Astros'' heißt eigentlich ''Moni Metamorphossis Sotiros Loukous''. Das Verklärungskloster wird noch von einigen wenigen Nonnen bewohnt. Im Zentrum der Anlage steht eine Kreuzkuppelkirche, erbaut um 1400, die Mauersteine sind aus der Antike und stammen teils von einem Heiligtum, teils von einer in der Nähe wiederentdeckten Villa des ''Herodes Atticus''. Bei der Zufahrt zum Kloster kommt man an den Resten eines Aquädukts vorbei, das durch Versinterung ein geheimnisvolles Aussehen erhielt. }} === Natur === [[File:Fir forest on Mt. Mainalo, Greece.jpg|thumb|Der '''Menalo''']] * {{vCard | before= Der Berg | name = Menalo | type = mountain | wikidata = Q2703145 | url = https://menalontrail.eu/en/contact/ | show= noperiod| description = ist mit einer Höhe von 1.981&#x202F;Metern die höchste Erhebung in der Region Arkadien, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber und gehört zu den Naturschutzgebieten [[Unberührte Berge Griechenlands]]. Das Gebirge ist von dichten Wäldern bedeckt, die hauptsächlich aus Tannen und Kiefern bestehen und eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergen, darunter seltene endemische Arten. Das Menalon-Gebirge ist auch bekannt für seine Schluchten, Flüsse und Wasserfälle, die eine spektakuläre Kulisse für Wanderungen bieten. In der Nähe des Berges befinden sich einige malerische Bergdörfer, die für ihre traditionelle Architektur und ihre Gastfreundschaft bekannt sind. Der [https://menalontrail.eu/en Menalon Wanderweg] ist 75&#x202F;km lang und führt durch die Dörfer Stemnitsa, Dimitsana, Zygovisti, Elati, Bytina, Nymphasia, Magouliana, Valtesiniko, Lagkadia durch die Schlucht des Flusses Lousios, die westlichen Hänge des Berges Menalon, das Tal des Flusses Mylaion und die nordöstlichen Gortynischen Berge. Alternativ erreicht man ihn vom Skizentrum bei der {{marker | name = Berghütte des Maenalon | type =hotel | lat= 37.6475| long=22.26863}}}} * {{vCard | name = Lousios-Schlucht | type = landscape | wikidata = Q1872337 | description = Eine Schlucht umgeben von hohen Felswänden, die Wanderer mit herrlichen Ausblicken und historischen Klosteranlagen belohnt. }} == Hintergrund == [[File:GR-loukous-kloster.jpg|thumb|Kirche Kloster Loukous]] Arkadien galt in der Antike als ein Volk von Hirten, die ihr Leben frei, glücklich und zufrieden ohne große Mühen verbringen durften. Diese verklärte Vorstellung von Schäferidylle in der Heimat des Hirtengotts '''Pan''' hielt sich bis in die Neuzeit. Die unberührte Natur Arkadiens und die Abgeschiedenheit der Täler hat für das tägliche Leben der Bewohner nicht nur positive Seiten. Nicht umsonst ist in den Bergdörfern die Landflucht unübersehbar. In dieser Region, insbesondere rund um [[Langadia]], entstanden die ehemals so beliebten '''Flokati'''-Teppiche. == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Aktivitäten == Das Bergland von Arkadien ist bei Wanderern beliebt. In den Menalo-Bergen gibt es auch Wintersportmöglichkeiten. == Küche == == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Related|Unberührte Berge Griechenlands}} {{GeoData| lat= 37.58333| long= 22.25| radius= 10000}}{{class-2}} {{IstInKat|Peloponnes}} edw65z0l3d3zhhxjkw1dm7c8gfg60qy Korinthien 0 25378 1794645 1545697 2026-08-06T09:16:52Z DocWoKav 14575 /* Weitere Ziele */ 1794645 wikitext text/x-wiki '''Korinthien''' (Κορινθία/Korinthía) ist ein griechischer Regionalbezirk im Nordosten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Er grenzt im Süden an die Regionen [[Argolis]] und [[Arkadien]], im Südwesten an die Region [[Achaia]]. Im Norden bildet der Isthmus von Korinth eine Landbrücke zwischen dem Golf von Korinth und dem Saronischen Golf. == Regionen == [[Bild:GR-kanal-korinth-01.jpg|200px|thumb|Kanal von Korinth]] Korinthien gliedert sich in die Gemeindebezirke '''Korinth''', '''Loutraki-Agioi Theodoroi''', '''Nemea''', '''Sikyon''', '''Velo-Vocha''' und '''Xylokastro-Velostina'''. == Orte == * '''[[Korinth]]''', Hauptstadt der Region * '''[[Loutraki]]''' gegenüber Korinth gelegen, Stadt mit Mieralquellen * '''[[Isthmia]]''', am Isthmus von Korinth, Heiligtum des Poseidon, Ort der Isthmische Spiele * '''[[Akrokorinth]]''', Burgberg oberhalb der Altstadt von Korinth * '''[[Sikyon]]''' * '''[[Xylokastron]]''' * '''[[Nemea]]''', bedeutendes Anbaugebiet von Rotwein == Weitere Ziele == * Stymphalischer See, bekannt aus den Sagen des Herakles * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == === Sonstiges === * {{vCard|type=see |name=Hera Heiligtum |address=am Kap Ireon bei [[Loutraki]] |phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Küche == An der Brücke über den Kanal hat sich eine touristische Infrastruktur mit Parkplätzen und Restaurants etabliert, wo man durchaus wohlschmeckende Souvlaki, Pommes etc erhält, zu geringen Preisen und zwangloser Atmosphäre. == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.91667| long= 22.75| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} 3ukcm9o7s4rqvi65ldalsd7lamo8jva 1794646 1794645 2026-08-06T09:17:22Z DocWoKav 14575 1794646 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Korinthien''' (Κορινθία/Korinthía) ist ein griechischer Regionalbezirk im Nordosten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Er grenzt im Süden an die Regionen [[Argolis]] und [[Arkadien]], im Südwesten an die Region [[Achaia]]. Im Norden bildet der Isthmus von Korinth eine Landbrücke zwischen dem Golf von Korinth und dem Saronischen Golf. == Regionen == [[Bild:GR-kanal-korinth-01.jpg|200px|thumb|Kanal von Korinth]] Korinthien gliedert sich in die Gemeindebezirke '''Korinth''', '''Loutraki-Agioi Theodoroi''', '''Nemea''', '''Sikyon''', '''Velo-Vocha''' und '''Xylokastro-Velostina'''. == Orte == * '''[[Korinth]]''', Hauptstadt der Region * '''[[Loutraki]]''' gegenüber Korinth gelegen, Stadt mit Mieralquellen * '''[[Isthmia]]''', am Isthmus von Korinth, Heiligtum des Poseidon, Ort der Isthmische Spiele * '''[[Akrokorinth]]''', Burgberg oberhalb der Altstadt von Korinth * '''[[Sikyon]]''' * '''[[Xylokastron]]''' * '''[[Nemea]]''', bedeutendes Anbaugebiet von Rotwein == Weitere Ziele == * Stymphalischer See, bekannt aus den Sagen des Herakles * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == === Sonstiges === * {{vCard|type=see |name=Hera Heiligtum |address=am Kap Ireon bei [[Loutraki]] |phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Küche == An der Brücke über den Kanal hat sich eine touristische Infrastruktur mit Parkplätzen und Restaurants etabliert, wo man durchaus wohlschmeckende Souvlaki, Pommes etc erhält, zu geringen Preisen und zwangloser Atmosphäre. == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.91667| long= 22.75| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} eyjeso6lq84rm9bq8jgjqlnh8pjigy0 1794649 1794646 2026-08-06T09:31:37Z DocWoKav 14575 /* Orte */ 1794649 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Korinthien''' (Κορινθία/Korinthía) ist ein griechischer Regionalbezirk im Nordosten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Er grenzt im Süden an die Regionen [[Argolis]] und [[Arkadien]], im Südwesten an die Region [[Achaia]]. Im Norden bildet der Isthmus von Korinth eine Landbrücke zwischen dem Golf von Korinth und dem Saronischen Golf. == Regionen == [[Bild:GR-kanal-korinth-01.jpg|200px|thumb|Kanal von Korinth]] Korinthien gliedert sich in die Gemeindebezirke '''Korinth''', '''Loutraki-Agioi Theodoroi''', '''Nemea''', '''Sikyon''', '''Velo-Vocha''' und '''Xylokastro-Velostina'''. == Orte == {{mapframe}} * {{vCard|type= city |name= Korinth |description= Korinth ist eine der geschichtsträchtigsten Städte der Peloponnes. Sie liegt strategisch günstig an der Landenge zwischen dem griechischen Festland und der Halbinsel Peloponnes. Die Stadt ist vor allem für das antike Korinth bekannt, das in der griechischen Antike zu den mächtigsten Handels- und Seemächten zählte. Besucher können dort die Ruinen der Agora, den Tempel des Apollon und das Archäologische Museum besichtigen. Ein weiteres Wahrzeichen ist der nahe gelegene Kanal von Korinth, der die Ägäis mit dem Ionischen Meer verbindet und heute ein beeindruckendes technisches Bauwerk darstellt. }} * {{vCard|type= city |name= Loutraki |description= Loutraki ist ein beliebter Bade- und Kurort am Korinthischen Golf. Er ist bekannt für seine Thermalquellen, seine lange Uferpromenade und seine Strände. Die Stadt verbindet Erholung am Meer mit kulturellen Ausflugsmöglichkeiten. In der Nähe befindet sich das Heraion von Perachora, ein antikes Heiligtum der Göttin Hera. Auch die landschaftlich reizvolle Umgebung des Geraneia-Gebirges ist einen Ausflug wert. }} * {{vCard|type= city |name= Kiato |description= Kiato ist eine moderne Küstenstadt am Golf von Korinth und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Region. Sie bietet eine entspannte Atmosphäre mit Stränden, Tavernen und einer lebendigen Uferzone. In der Umgebung befinden sich bedeutende archäologische Stätten wie das antike Sikyon, das in der Antike ein wichtiges Zentrum für Kunst, Theater und Politik war. }} * {{vCard|type= city |name= Xylokastro |description= Xylokastro ist ein malerischer Küstenort, der für seine Strände, Pinienwälder und die reizvolle Küstenlandschaft bekannt ist. Besonders sehenswert ist der Pefkias-Wald, ein geschütztes Naturgebiet direkt am Meer, das zu Spaziergängen und Erholung einlädt. }} * {{vCard|type= city |name= Nemea |description= Nemea ist ein historisch und archäologisch bedeutender Ort im Landesinneren der Region Korinth, der vor allem durch die antiken Nemeischen Spiele bekannt wurde. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region gehört das Heiligtum des Zeus von Nemea mit dem gut erhaltenen Tempel und dem antiken Stadion. Heute ist Nemea außerdem für seine Weinproduktion berühmt und lädt Besucher zu Weinproben in traditionellen Weingütern ein. }} * {{vCard|type= city |name= Stymphalia |description= Die landschaftlich reizvolle Region Stymphalia im Bergland von Korinthien ist bekannt für den mythischen See von Stymphalos, an dem Herakles laut der griechischen Sage die Stymphalischen Vögel besiegte. Der Stymphalia-See und das nahe Umweltmuseum sind ein besonderes Ausflugsziel für Natur- und Kulturinteressierte. Die Gegend eignet sich besonders gut für Wanderungen, Vogelbeobachtungen und den Besuch weniger bekannter archäologischer Stätten. }} * {{vCard|type= city |name=Perachora |description= Der kleine, landschaftlich reizvolle Ort Perachora liegt auf einer Halbinsel und ist vor allem durch das Heraion von Perachora bekannt. Das antike Heiligtum der Hera thront spektakulär über dem Meer und zählt zu den wichtigsten religiösen Stätten der frühen griechischen Welt. Die Kombination aus Archäologie, Meerblick und unberührter Natur macht Perachora zu einem besonderen Reiseziel abseits der großen Touristenströme. }} * {{vCard|type= city |name= Agioi Theodoroi |description= Der Küstenort Agioi Theodoroi ist für seine Strände und Tavernen bekannt und liegt in der Nähe wichtiger Sehenswürdigkeiten wie dem Kanal von Korinth und dem Heiligtum von Isthmia. Er eignet sich besonders gut als Zwischenstopp auf der Strecke zwischen Athen und der Peloponnes.}} == Weitere Ziele == * Stymphalischer See, bekannt aus den Sagen des Herakles * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == === Sonstiges === * {{vCard|type=see |name=Hera Heiligtum |address=am Kap Ireon bei [[Loutraki]] |phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Küche == An der Brücke über den Kanal hat sich eine touristische Infrastruktur mit Parkplätzen und Restaurants etabliert, wo man durchaus wohlschmeckende Souvlaki, Pommes etc erhält, zu geringen Preisen und zwangloser Atmosphäre. == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.91667| long= 22.75| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} 9wubmrjwgo3q6xmju51djjmox1ppjd7 1794650 1794649 2026-08-06T09:32:12Z DocWoKav 14575 /* Orte */ Geänderte vCard für Korinth 1794650 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Korinthien''' (Κορινθία/Korinthía) ist ein griechischer Regionalbezirk im Nordosten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Er grenzt im Süden an die Regionen [[Argolis]] und [[Arkadien]], im Südwesten an die Region [[Achaia]]. Im Norden bildet der Isthmus von Korinth eine Landbrücke zwischen dem Golf von Korinth und dem Saronischen Golf. == Regionen == [[Bild:GR-kanal-korinth-01.jpg|200px|thumb|Kanal von Korinth]] Korinthien gliedert sich in die Gemeindebezirke '''Korinth''', '''Loutraki-Agioi Theodoroi''', '''Nemea''', '''Sikyon''', '''Velo-Vocha''' und '''Xylokastro-Velostina'''. == Orte == {{mapframe}} * {{vCard | name = Korinth | type = city | wikidata = Q103011 | description = Korinth ist eine der geschichtsträchtigsten Städte der Peloponnes. Sie liegt strategisch günstig an der Landenge zwischen dem griechischen Festland und der Halbinsel Peloponnes. Die Stadt ist vor allem für das antike Korinth bekannt, das in der griechischen Antike zu den mächtigsten Handels- und Seemächten zählte. Besucher können dort die Ruinen der Agora, den Tempel des Apollon und das Archäologische Museum besichtigen. Ein weiteres Wahrzeichen ist der nahe gelegene Kanal von Korinth, der die Ägäis mit dem Ionischen Meer verbindet und heute ein beeindruckendes technisches Bauwerk darstellt. }} * {{vCard|type= city |name= Loutraki |description= Loutraki ist ein beliebter Bade- und Kurort am Korinthischen Golf. Er ist bekannt für seine Thermalquellen, seine lange Uferpromenade und seine Strände. Die Stadt verbindet Erholung am Meer mit kulturellen Ausflugsmöglichkeiten. In der Nähe befindet sich das Heraion von Perachora, ein antikes Heiligtum der Göttin Hera. Auch die landschaftlich reizvolle Umgebung des Geraneia-Gebirges ist einen Ausflug wert. }} * {{vCard|type= city |name= Kiato |description= Kiato ist eine moderne Küstenstadt am Golf von Korinth und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Region. Sie bietet eine entspannte Atmosphäre mit Stränden, Tavernen und einer lebendigen Uferzone. In der Umgebung befinden sich bedeutende archäologische Stätten wie das antike Sikyon, das in der Antike ein wichtiges Zentrum für Kunst, Theater und Politik war. }} * {{vCard|type= city |name= Xylokastro |description= Xylokastro ist ein malerischer Küstenort, der für seine Strände, Pinienwälder und die reizvolle Küstenlandschaft bekannt ist. Besonders sehenswert ist der Pefkias-Wald, ein geschütztes Naturgebiet direkt am Meer, das zu Spaziergängen und Erholung einlädt. }} * {{vCard|type= city |name= Nemea |description= Nemea ist ein historisch und archäologisch bedeutender Ort im Landesinneren der Region Korinth, der vor allem durch die antiken Nemeischen Spiele bekannt wurde. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region gehört das Heiligtum des Zeus von Nemea mit dem gut erhaltenen Tempel und dem antiken Stadion. Heute ist Nemea außerdem für seine Weinproduktion berühmt und lädt Besucher zu Weinproben in traditionellen Weingütern ein. }} * {{vCard|type= city |name= Stymphalia |description= Die landschaftlich reizvolle Region Stymphalia im Bergland von Korinthien ist bekannt für den mythischen See von Stymphalos, an dem Herakles laut der griechischen Sage die Stymphalischen Vögel besiegte. Der Stymphalia-See und das nahe Umweltmuseum sind ein besonderes Ausflugsziel für Natur- und Kulturinteressierte. Die Gegend eignet sich besonders gut für Wanderungen, Vogelbeobachtungen und den Besuch weniger bekannter archäologischer Stätten. }} * {{vCard|type= city |name=Perachora |description= Der kleine, landschaftlich reizvolle Ort Perachora liegt auf einer Halbinsel und ist vor allem durch das Heraion von Perachora bekannt. Das antike Heiligtum der Hera thront spektakulär über dem Meer und zählt zu den wichtigsten religiösen Stätten der frühen griechischen Welt. Die Kombination aus Archäologie, Meerblick und unberührter Natur macht Perachora zu einem besonderen Reiseziel abseits der großen Touristenströme. }} * {{vCard|type= city |name= Agioi Theodoroi |description= Der Küstenort Agioi Theodoroi ist für seine Strände und Tavernen bekannt und liegt in der Nähe wichtiger Sehenswürdigkeiten wie dem Kanal von Korinth und dem Heiligtum von Isthmia. Er eignet sich besonders gut als Zwischenstopp auf der Strecke zwischen Athen und der Peloponnes.}} == Weitere Ziele == * Stymphalischer See, bekannt aus den Sagen des Herakles * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == === Sonstiges === * {{vCard|type=see |name=Hera Heiligtum |address=am Kap Ireon bei [[Loutraki]] |phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Küche == An der Brücke über den Kanal hat sich eine touristische Infrastruktur mit Parkplätzen und Restaurants etabliert, wo man durchaus wohlschmeckende Souvlaki, Pommes etc erhält, zu geringen Preisen und zwangloser Atmosphäre. == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.91667| long= 22.75| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} 92r1gsxt2h185hgunbg84xay8egueso 1794651 1794650 2026-08-06T09:32:51Z DocWoKav 14575 /* Orte */ Geänderte vCard für Loutraki 1794651 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Korinthien''' (Κορινθία/Korinthía) ist ein griechischer Regionalbezirk im Nordosten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Er grenzt im Süden an die Regionen [[Argolis]] und [[Arkadien]], im Südwesten an die Region [[Achaia]]. Im Norden bildet der Isthmus von Korinth eine Landbrücke zwischen dem Golf von Korinth und dem Saronischen Golf. == Regionen == [[Bild:GR-kanal-korinth-01.jpg|200px|thumb|Kanal von Korinth]] Korinthien gliedert sich in die Gemeindebezirke '''Korinth''', '''Loutraki-Agioi Theodoroi''', '''Nemea''', '''Sikyon''', '''Velo-Vocha''' und '''Xylokastro-Velostina'''. == Orte == {{mapframe}} * {{vCard | name = Korinth | type = city | wikidata = Q103011 | description = Korinth ist eine der geschichtsträchtigsten Städte der Peloponnes. Sie liegt strategisch günstig an der Landenge zwischen dem griechischen Festland und der Halbinsel Peloponnes. Die Stadt ist vor allem für das antike Korinth bekannt, das in der griechischen Antike zu den mächtigsten Handels- und Seemächten zählte. Besucher können dort die Ruinen der Agora, den Tempel des Apollon und das Archäologische Museum besichtigen. Ein weiteres Wahrzeichen ist der nahe gelegene Kanal von Korinth, der die Ägäis mit dem Ionischen Meer verbindet und heute ein beeindruckendes technisches Bauwerk darstellt. }} * {{vCard | name = Loutraki | type = city | wikidata = Q1850556 | description = Loutraki ist ein beliebter Bade- und Kurort am Korinthischen Golf. Er ist bekannt für seine Thermalquellen, seine lange Uferpromenade und seine Strände. Die Stadt verbindet Erholung am Meer mit kulturellen Ausflugsmöglichkeiten. In der Nähe befindet sich das Heraion von Perachora, ein antikes Heiligtum der Göttin Hera. Auch die landschaftlich reizvolle Umgebung des Geraneia-Gebirges ist einen Ausflug wert. }} * {{vCard|type= city |name= Kiato |description= Kiato ist eine moderne Küstenstadt am Golf von Korinth und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Region. Sie bietet eine entspannte Atmosphäre mit Stränden, Tavernen und einer lebendigen Uferzone. In der Umgebung befinden sich bedeutende archäologische Stätten wie das antike Sikyon, das in der Antike ein wichtiges Zentrum für Kunst, Theater und Politik war. }} * {{vCard|type= city |name= Xylokastro |description= Xylokastro ist ein malerischer Küstenort, der für seine Strände, Pinienwälder und die reizvolle Küstenlandschaft bekannt ist. Besonders sehenswert ist der Pefkias-Wald, ein geschütztes Naturgebiet direkt am Meer, das zu Spaziergängen und Erholung einlädt. }} * {{vCard|type= city |name= Nemea |description= Nemea ist ein historisch und archäologisch bedeutender Ort im Landesinneren der Region Korinth, der vor allem durch die antiken Nemeischen Spiele bekannt wurde. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region gehört das Heiligtum des Zeus von Nemea mit dem gut erhaltenen Tempel und dem antiken Stadion. Heute ist Nemea außerdem für seine Weinproduktion berühmt und lädt Besucher zu Weinproben in traditionellen Weingütern ein. }} * {{vCard|type= city |name= Stymphalia |description= Die landschaftlich reizvolle Region Stymphalia im Bergland von Korinthien ist bekannt für den mythischen See von Stymphalos, an dem Herakles laut der griechischen Sage die Stymphalischen Vögel besiegte. Der Stymphalia-See und das nahe Umweltmuseum sind ein besonderes Ausflugsziel für Natur- und Kulturinteressierte. Die Gegend eignet sich besonders gut für Wanderungen, Vogelbeobachtungen und den Besuch weniger bekannter archäologischer Stätten. }} * {{vCard|type= city |name=Perachora |description= Der kleine, landschaftlich reizvolle Ort Perachora liegt auf einer Halbinsel und ist vor allem durch das Heraion von Perachora bekannt. Das antike Heiligtum der Hera thront spektakulär über dem Meer und zählt zu den wichtigsten religiösen Stätten der frühen griechischen Welt. Die Kombination aus Archäologie, Meerblick und unberührter Natur macht Perachora zu einem besonderen Reiseziel abseits der großen Touristenströme. }} * {{vCard|type= city |name= Agioi Theodoroi |description= Der Küstenort Agioi Theodoroi ist für seine Strände und Tavernen bekannt und liegt in der Nähe wichtiger Sehenswürdigkeiten wie dem Kanal von Korinth und dem Heiligtum von Isthmia. Er eignet sich besonders gut als Zwischenstopp auf der Strecke zwischen Athen und der Peloponnes.}} == Weitere Ziele == * Stymphalischer See, bekannt aus den Sagen des Herakles * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == === Sonstiges === * {{vCard|type=see |name=Hera Heiligtum |address=am Kap Ireon bei [[Loutraki]] |phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Küche == An der Brücke über den Kanal hat sich eine touristische Infrastruktur mit Parkplätzen und Restaurants etabliert, wo man durchaus wohlschmeckende Souvlaki, Pommes etc erhält, zu geringen Preisen und zwangloser Atmosphäre. == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.91667| long= 22.75| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} senxdtausvht2h0f9nrhnwls2d9s1fm 1794652 1794651 2026-08-06T09:33:18Z DocWoKav 14575 1794652 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Korinthien''' (Κορινθία/Korinthía) ist ein griechischer Regionalbezirk im Nordosten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Er grenzt im Süden an die Regionen [[Argolis]] und [[Arkadien]], im Südwesten an die Region [[Achaia]]. Im Norden bildet der Isthmus von Korinth eine Landbrücke zwischen dem Golf von Korinth und dem Saronischen Golf. == Regionen == Korinthien gliedert sich in die Gemeindebezirke '''Korinth''', '''Loutraki-Agioi Theodoroi''', '''Nemea''', '''Sikyon''', '''Velo-Vocha''' und '''Xylokastro-Velostina'''. == Orte == {{mapframe}} [[Bild:GR-kanal-korinth-01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | name = Korinth | type = city | wikidata = Q103011 | description = Korinth ist eine der geschichtsträchtigsten Städte der Peloponnes. Sie liegt strategisch günstig an der Landenge zwischen dem griechischen Festland und der Halbinsel Peloponnes. Die Stadt ist vor allem für das antike Korinth bekannt, das in der griechischen Antike zu den mächtigsten Handels- und Seemächten zählte. Besucher können dort die Ruinen der Agora, den Tempel des Apollon und das Archäologische Museum besichtigen. Ein weiteres Wahrzeichen ist der nahe gelegene Kanal von Korinth, der die Ägäis mit dem Ionischen Meer verbindet und heute ein beeindruckendes technisches Bauwerk darstellt. }} * {{vCard | name = Loutraki | type = city | wikidata = Q1850556 | description = Loutraki ist ein beliebter Bade- und Kurort am Korinthischen Golf. Er ist bekannt für seine Thermalquellen, seine lange Uferpromenade und seine Strände. Die Stadt verbindet Erholung am Meer mit kulturellen Ausflugsmöglichkeiten. In der Nähe befindet sich das Heraion von Perachora, ein antikes Heiligtum der Göttin Hera. Auch die landschaftlich reizvolle Umgebung des Geraneia-Gebirges ist einen Ausflug wert. }} * {{vCard|type= city |name= Kiato |description= Kiato ist eine moderne Küstenstadt am Golf von Korinth und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Region. Sie bietet eine entspannte Atmosphäre mit Stränden, Tavernen und einer lebendigen Uferzone. In der Umgebung befinden sich bedeutende archäologische Stätten wie das antike Sikyon, das in der Antike ein wichtiges Zentrum für Kunst, Theater und Politik war. }} * {{vCard|type= city |name= Xylokastro |description= Xylokastro ist ein malerischer Küstenort, der für seine Strände, Pinienwälder und die reizvolle Küstenlandschaft bekannt ist. Besonders sehenswert ist der Pefkias-Wald, ein geschütztes Naturgebiet direkt am Meer, das zu Spaziergängen und Erholung einlädt. }} * {{vCard|type= city |name= Nemea |description= Nemea ist ein historisch und archäologisch bedeutender Ort im Landesinneren der Region Korinth, der vor allem durch die antiken Nemeischen Spiele bekannt wurde. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region gehört das Heiligtum des Zeus von Nemea mit dem gut erhaltenen Tempel und dem antiken Stadion. Heute ist Nemea außerdem für seine Weinproduktion berühmt und lädt Besucher zu Weinproben in traditionellen Weingütern ein. }} * {{vCard|type= city |name= Stymphalia |description= Die landschaftlich reizvolle Region Stymphalia im Bergland von Korinthien ist bekannt für den mythischen See von Stymphalos, an dem Herakles laut der griechischen Sage die Stymphalischen Vögel besiegte. Der Stymphalia-See und das nahe Umweltmuseum sind ein besonderes Ausflugsziel für Natur- und Kulturinteressierte. Die Gegend eignet sich besonders gut für Wanderungen, Vogelbeobachtungen und den Besuch weniger bekannter archäologischer Stätten. }} * {{vCard|type= city |name=Perachora |description= Der kleine, landschaftlich reizvolle Ort Perachora liegt auf einer Halbinsel und ist vor allem durch das Heraion von Perachora bekannt. Das antike Heiligtum der Hera thront spektakulär über dem Meer und zählt zu den wichtigsten religiösen Stätten der frühen griechischen Welt. Die Kombination aus Archäologie, Meerblick und unberührter Natur macht Perachora zu einem besonderen Reiseziel abseits der großen Touristenströme. }} * {{vCard|type= city |name= Agioi Theodoroi |description= Der Küstenort Agioi Theodoroi ist für seine Strände und Tavernen bekannt und liegt in der Nähe wichtiger Sehenswürdigkeiten wie dem Kanal von Korinth und dem Heiligtum von Isthmia. Er eignet sich besonders gut als Zwischenstopp auf der Strecke zwischen Athen und der Peloponnes.}} == Weitere Ziele == * Stymphalischer See, bekannt aus den Sagen des Herakles * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == === Sonstiges === * {{vCard|type=see |name=Hera Heiligtum |address=am Kap Ireon bei [[Loutraki]] |phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Küche == An der Brücke über den Kanal hat sich eine touristische Infrastruktur mit Parkplätzen und Restaurants etabliert, wo man durchaus wohlschmeckende Souvlaki, Pommes etc erhält, zu geringen Preisen und zwangloser Atmosphäre. == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.91667| long= 22.75| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} 8yp8uwvgmcv1onrxsr8tceas2fcjszg 1794653 1794652 2026-08-06T09:33:48Z DocWoKav 14575 /* Orte */ Geänderte vCard für Kiato 1794653 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Korinthien''' (Κορινθία/Korinthía) ist ein griechischer Regionalbezirk im Nordosten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Er grenzt im Süden an die Regionen [[Argolis]] und [[Arkadien]], im Südwesten an die Region [[Achaia]]. Im Norden bildet der Isthmus von Korinth eine Landbrücke zwischen dem Golf von Korinth und dem Saronischen Golf. == Regionen == Korinthien gliedert sich in die Gemeindebezirke '''Korinth''', '''Loutraki-Agioi Theodoroi''', '''Nemea''', '''Sikyon''', '''Velo-Vocha''' und '''Xylokastro-Velostina'''. == Orte == {{mapframe}} [[Bild:GR-kanal-korinth-01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | name = Korinth | type = city | wikidata = Q103011 | description = Korinth ist eine der geschichtsträchtigsten Städte der Peloponnes. Sie liegt strategisch günstig an der Landenge zwischen dem griechischen Festland und der Halbinsel Peloponnes. Die Stadt ist vor allem für das antike Korinth bekannt, das in der griechischen Antike zu den mächtigsten Handels- und Seemächten zählte. Besucher können dort die Ruinen der Agora, den Tempel des Apollon und das Archäologische Museum besichtigen. Ein weiteres Wahrzeichen ist der nahe gelegene Kanal von Korinth, der die Ägäis mit dem Ionischen Meer verbindet und heute ein beeindruckendes technisches Bauwerk darstellt. }} * {{vCard | name = Loutraki | type = city | wikidata = Q1850556 | description = Loutraki ist ein beliebter Bade- und Kurort am Korinthischen Golf. Er ist bekannt für seine Thermalquellen, seine lange Uferpromenade und seine Strände. Die Stadt verbindet Erholung am Meer mit kulturellen Ausflugsmöglichkeiten. In der Nähe befindet sich das Heraion von Perachora, ein antikes Heiligtum der Göttin Hera. Auch die landschaftlich reizvolle Umgebung des Geraneia-Gebirges ist einen Ausflug wert. }} * {{vCard | name = Kiato | type = city | wikidata = Q3555045 | description = Kiato ist eine moderne Küstenstadt am Golf von Korinth und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Region. Sie bietet eine entspannte Atmosphäre mit Stränden, Tavernen und einer lebendigen Uferzone. In der Umgebung befinden sich bedeutende archäologische Stätten wie das antike Sikyon, das in der Antike ein wichtiges Zentrum für Kunst, Theater und Politik war. }} * {{vCard|type= city |name= Xylokastro |description= Xylokastro ist ein malerischer Küstenort, der für seine Strände, Pinienwälder und die reizvolle Küstenlandschaft bekannt ist. Besonders sehenswert ist der Pefkias-Wald, ein geschütztes Naturgebiet direkt am Meer, das zu Spaziergängen und Erholung einlädt. }} * {{vCard|type= city |name= Nemea |description= Nemea ist ein historisch und archäologisch bedeutender Ort im Landesinneren der Region Korinth, der vor allem durch die antiken Nemeischen Spiele bekannt wurde. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region gehört das Heiligtum des Zeus von Nemea mit dem gut erhaltenen Tempel und dem antiken Stadion. Heute ist Nemea außerdem für seine Weinproduktion berühmt und lädt Besucher zu Weinproben in traditionellen Weingütern ein. }} * {{vCard|type= city |name= Stymphalia |description= Die landschaftlich reizvolle Region Stymphalia im Bergland von Korinthien ist bekannt für den mythischen See von Stymphalos, an dem Herakles laut der griechischen Sage die Stymphalischen Vögel besiegte. Der Stymphalia-See und das nahe Umweltmuseum sind ein besonderes Ausflugsziel für Natur- und Kulturinteressierte. Die Gegend eignet sich besonders gut für Wanderungen, Vogelbeobachtungen und den Besuch weniger bekannter archäologischer Stätten. }} * {{vCard|type= city |name=Perachora |description= Der kleine, landschaftlich reizvolle Ort Perachora liegt auf einer Halbinsel und ist vor allem durch das Heraion von Perachora bekannt. Das antike Heiligtum der Hera thront spektakulär über dem Meer und zählt zu den wichtigsten religiösen Stätten der frühen griechischen Welt. 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Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == === Sonstiges === * {{vCard|type=see |name=Hera Heiligtum |address=am Kap Ireon bei [[Loutraki]] |phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Küche == An der Brücke über den Kanal hat sich eine touristische Infrastruktur mit Parkplätzen und Restaurants etabliert, wo man durchaus wohlschmeckende Souvlaki, Pommes etc erhält, zu geringen Preisen und zwangloser Atmosphäre. == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.91667| long= 22.75| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} 5052mnhmt5vwbrgfw40jmc98edlv8mf 1794654 1794653 2026-08-06T09:34:15Z DocWoKav 14575 /* Orte */ Geänderte vCard für Xylokastro 1794654 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Korinthien''' (Κορινθία/Korinthía) ist ein griechischer Regionalbezirk im Nordosten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Er grenzt im Süden an die Regionen [[Argolis]] und [[Arkadien]], im Südwesten an die Region [[Achaia]]. Im Norden bildet der Isthmus von Korinth eine Landbrücke zwischen dem Golf von Korinth und dem Saronischen Golf. == Regionen == Korinthien gliedert sich in die Gemeindebezirke '''Korinth''', '''Loutraki-Agioi Theodoroi''', '''Nemea''', '''Sikyon''', '''Velo-Vocha''' und '''Xylokastro-Velostina'''. == Orte == {{mapframe}} [[Bild:GR-kanal-korinth-01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | name = Korinth | type = city | wikidata = Q103011 | description = Korinth ist eine der geschichtsträchtigsten Städte der Peloponnes. Sie liegt strategisch günstig an der Landenge zwischen dem griechischen Festland und der Halbinsel Peloponnes. Die Stadt ist vor allem für das antike Korinth bekannt, das in der griechischen Antike zu den mächtigsten Handels- und Seemächten zählte. Besucher können dort die Ruinen der Agora, den Tempel des Apollon und das Archäologische Museum besichtigen. Ein weiteres Wahrzeichen ist der nahe gelegene Kanal von Korinth, der die Ägäis mit dem Ionischen Meer verbindet und heute ein beeindruckendes technisches Bauwerk darstellt. }} * {{vCard | name = Loutraki | type = city | wikidata = Q1850556 | description = Loutraki ist ein beliebter Bade- und Kurort am Korinthischen Golf. Er ist bekannt für seine Thermalquellen, seine lange Uferpromenade und seine Strände. Die Stadt verbindet Erholung am Meer mit kulturellen Ausflugsmöglichkeiten. In der Nähe befindet sich das Heraion von Perachora, ein antikes Heiligtum der Göttin Hera. Auch die landschaftlich reizvolle Umgebung des Geraneia-Gebirges ist einen Ausflug wert. }} * {{vCard | name = Kiato | type = city | wikidata = Q3555045 | description = Kiato ist eine moderne Küstenstadt am Golf von Korinth und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Region. Sie bietet eine entspannte Atmosphäre mit Stränden, Tavernen und einer lebendigen Uferzone. In der Umgebung befinden sich bedeutende archäologische Stätten wie das antike Sikyon, das in der Antike ein wichtiges Zentrum für Kunst, Theater und Politik war. }} * {{vCard | name = Xylokastro | type = city | wikidata = Q2248347 | description = Xylokastro ist ein malerischer Küstenort, der für seine Strände, Pinienwälder und die reizvolle Küstenlandschaft bekannt ist. Besonders sehenswert ist der Pefkias-Wald, ein geschütztes Naturgebiet direkt am Meer, das zu Spaziergängen und Erholung einlädt. }} * {{vCard|type= city |name= Nemea |description= Nemea ist ein historisch und archäologisch bedeutender Ort im Landesinneren der Region Korinth, der vor allem durch die antiken Nemeischen Spiele bekannt wurde. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region gehört das Heiligtum des Zeus von Nemea mit dem gut erhaltenen Tempel und dem antiken Stadion. Heute ist Nemea außerdem für seine Weinproduktion berühmt und lädt Besucher zu Weinproben in traditionellen Weingütern ein. }} * {{vCard|type= city |name= Stymphalia |description= Die landschaftlich reizvolle Region Stymphalia im Bergland von Korinthien ist bekannt für den mythischen See von Stymphalos, an dem Herakles laut der griechischen Sage die Stymphalischen Vögel besiegte. Der Stymphalia-See und das nahe Umweltmuseum sind ein besonderes Ausflugsziel für Natur- und Kulturinteressierte. Die Gegend eignet sich besonders gut für Wanderungen, Vogelbeobachtungen und den Besuch weniger bekannter archäologischer Stätten. }} * {{vCard|type= city |name=Perachora |description= Der kleine, landschaftlich reizvolle Ort Perachora liegt auf einer Halbinsel und ist vor allem durch das Heraion von Perachora bekannt. Das antike Heiligtum der Hera thront spektakulär über dem Meer und zählt zu den wichtigsten religiösen Stätten der frühen griechischen Welt. Die Kombination aus Archäologie, Meerblick und unberührter Natur macht Perachora zu einem besonderen Reiseziel abseits der großen Touristenströme. }} * {{vCard|type= city |name= Agioi Theodoroi |description= Der Küstenort Agioi Theodoroi ist für seine Strände und Tavernen bekannt und liegt in der Nähe wichtiger Sehenswürdigkeiten wie dem Kanal von Korinth und dem Heiligtum von Isthmia. Er eignet sich besonders gut als Zwischenstopp auf der Strecke zwischen Athen und der Peloponnes.}} == Weitere Ziele == * Stymphalischer See, bekannt aus den Sagen des Herakles * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == === Sonstiges === * {{vCard|type=see |name=Hera Heiligtum |address=am Kap Ireon bei [[Loutraki]] |phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Küche == An der Brücke über den Kanal hat sich eine touristische Infrastruktur mit Parkplätzen und Restaurants etabliert, wo man durchaus wohlschmeckende Souvlaki, Pommes etc erhält, zu geringen Preisen und zwangloser Atmosphäre. == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.91667| long= 22.75| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} 7sc2koca2sw8onv7o349c5vcfr84hfr 1794655 1794654 2026-08-06T09:34:46Z DocWoKav 14575 /* Orte */ Geänderte vCard für Nemea 1794655 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Korinthien''' (Κορινθία/Korinthía) ist ein griechischer Regionalbezirk im Nordosten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Er grenzt im Süden an die Regionen [[Argolis]] und [[Arkadien]], im Südwesten an die Region [[Achaia]]. Im Norden bildet der Isthmus von Korinth eine Landbrücke zwischen dem Golf von Korinth und dem Saronischen Golf. == Regionen == Korinthien gliedert sich in die Gemeindebezirke '''Korinth''', '''Loutraki-Agioi Theodoroi''', '''Nemea''', '''Sikyon''', '''Velo-Vocha''' und '''Xylokastro-Velostina'''. == Orte == {{mapframe}} [[Bild:GR-kanal-korinth-01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | name = Korinth | type = city | wikidata = Q103011 | description = Korinth ist eine der geschichtsträchtigsten Städte der Peloponnes. Sie liegt strategisch günstig an der Landenge zwischen dem griechischen Festland und der Halbinsel Peloponnes. Die Stadt ist vor allem für das antike Korinth bekannt, das in der griechischen Antike zu den mächtigsten Handels- und Seemächten zählte. Besucher können dort die Ruinen der Agora, den Tempel des Apollon und das Archäologische Museum besichtigen. Ein weiteres Wahrzeichen ist der nahe gelegene Kanal von Korinth, der die Ägäis mit dem Ionischen Meer verbindet und heute ein beeindruckendes technisches Bauwerk darstellt. }} * {{vCard | name = Loutraki | type = city | wikidata = Q1850556 | description = Loutraki ist ein beliebter Bade- und Kurort am Korinthischen Golf. Er ist bekannt für seine Thermalquellen, seine lange Uferpromenade und seine Strände. Die Stadt verbindet Erholung am Meer mit kulturellen Ausflugsmöglichkeiten. In der Nähe befindet sich das Heraion von Perachora, ein antikes Heiligtum der Göttin Hera. Auch die landschaftlich reizvolle Umgebung des Geraneia-Gebirges ist einen Ausflug wert. }} * {{vCard | name = Kiato | type = city | wikidata = Q3555045 | description = Kiato ist eine moderne Küstenstadt am Golf von Korinth und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Region. Sie bietet eine entspannte Atmosphäre mit Stränden, Tavernen und einer lebendigen Uferzone. In der Umgebung befinden sich bedeutende archäologische Stätten wie das antike Sikyon, das in der Antike ein wichtiges Zentrum für Kunst, Theater und Politik war. }} * {{vCard | name = Xylokastro | type = city | wikidata = Q2248347 | description = Xylokastro ist ein malerischer Küstenort, der für seine Strände, Pinienwälder und die reizvolle Küstenlandschaft bekannt ist. Besonders sehenswert ist der Pefkias-Wald, ein geschütztes Naturgebiet direkt am Meer, das zu Spaziergängen und Erholung einlädt. }} * {{vCard | name = Nemea | type = city | wikidata = Q15261586 | description = Nemea ist ein historisch und archäologisch bedeutender Ort im Landesinneren der Region Korinth, der vor allem durch die antiken Nemeischen Spiele bekannt wurde. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region gehört das Heiligtum des Zeus von Nemea mit dem gut erhaltenen Tempel und dem antiken Stadion. 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Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == === Sonstiges === * {{vCard|type=see |name=Hera Heiligtum |address=am Kap Ireon bei [[Loutraki]] |phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Küche == An der Brücke über den Kanal hat sich eine touristische Infrastruktur mit Parkplätzen und Restaurants etabliert, wo man durchaus wohlschmeckende Souvlaki, Pommes etc erhält, zu geringen Preisen und zwangloser Atmosphäre. == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.91667| long= 22.75| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} e2x1lzyxqr5jwpap7izilu024ye566j 1794656 1794655 2026-08-06T09:35:17Z DocWoKav 14575 /* Orte */ Geänderte vCard für Stymphalia 1794656 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Korinthien''' (Κορινθία/Korinthía) ist ein griechischer Regionalbezirk im Nordosten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Er grenzt im Süden an die Regionen [[Argolis]] und [[Arkadien]], im Südwesten an die Region [[Achaia]]. Im Norden bildet der Isthmus von Korinth eine Landbrücke zwischen dem Golf von Korinth und dem Saronischen Golf. == Regionen == Korinthien gliedert sich in die Gemeindebezirke '''Korinth''', '''Loutraki-Agioi Theodoroi''', '''Nemea''', '''Sikyon''', '''Velo-Vocha''' und '''Xylokastro-Velostina'''. == Orte == {{mapframe}} [[Bild:GR-kanal-korinth-01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | name = Korinth | type = city | wikidata = Q103011 | description = Korinth ist eine der geschichtsträchtigsten Städte der Peloponnes. Sie liegt strategisch günstig an der Landenge zwischen dem griechischen Festland und der Halbinsel Peloponnes. Die Stadt ist vor allem für das antike Korinth bekannt, das in der griechischen Antike zu den mächtigsten Handels- und Seemächten zählte. Besucher können dort die Ruinen der Agora, den Tempel des Apollon und das Archäologische Museum besichtigen. Ein weiteres Wahrzeichen ist der nahe gelegene Kanal von Korinth, der die Ägäis mit dem Ionischen Meer verbindet und heute ein beeindruckendes technisches Bauwerk darstellt. }} * {{vCard | name = Loutraki | type = city | wikidata = Q1850556 | description = Loutraki ist ein beliebter Bade- und Kurort am Korinthischen Golf. Er ist bekannt für seine Thermalquellen, seine lange Uferpromenade und seine Strände. Die Stadt verbindet Erholung am Meer mit kulturellen Ausflugsmöglichkeiten. In der Nähe befindet sich das Heraion von Perachora, ein antikes Heiligtum der Göttin Hera. Auch die landschaftlich reizvolle Umgebung des Geraneia-Gebirges ist einen Ausflug wert. }} * {{vCard | name = Kiato | type = city | wikidata = Q3555045 | description = Kiato ist eine moderne Küstenstadt am Golf von Korinth und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Region. Sie bietet eine entspannte Atmosphäre mit Stränden, Tavernen und einer lebendigen Uferzone. In der Umgebung befinden sich bedeutende archäologische Stätten wie das antike Sikyon, das in der Antike ein wichtiges Zentrum für Kunst, Theater und Politik war. }} * {{vCard | name = Xylokastro | type = city | wikidata = Q2248347 | description = Xylokastro ist ein malerischer Küstenort, der für seine Strände, Pinienwälder und die reizvolle Küstenlandschaft bekannt ist. Besonders sehenswert ist der Pefkias-Wald, ein geschütztes Naturgebiet direkt am Meer, das zu Spaziergängen und Erholung einlädt. }} * {{vCard | name = Nemea | type = city | wikidata = Q15261586 | description = Nemea ist ein historisch und archäologisch bedeutender Ort im Landesinneren der Region Korinth, der vor allem durch die antiken Nemeischen Spiele bekannt wurde. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region gehört das Heiligtum des Zeus von Nemea mit dem gut erhaltenen Tempel und dem antiken Stadion. Heute ist Nemea außerdem für seine Weinproduktion berühmt und lädt Besucher zu Weinproben in traditionellen Weingütern ein. }} * {{vCard | name = Stymphalia | type = city | wikidata = Q1021642 | description = Die landschaftlich reizvolle Region Stymphalia im Bergland von Korinthien ist bekannt für den mythischen See von Stymphalos, an dem Herakles laut der griechischen Sage die Stymphalischen Vögel besiegte. Der Stymphalia-See und das nahe Umweltmuseum sind ein besonderes Ausflugsziel für Natur- und Kulturinteressierte. Die Gegend eignet sich besonders gut für Wanderungen, Vogelbeobachtungen und den Besuch weniger bekannter archäologischer Stätten. }} * {{vCard|type= city |name=Perachora |description= Der kleine, landschaftlich reizvolle Ort Perachora liegt auf einer Halbinsel und ist vor allem durch das Heraion von Perachora bekannt. Das antike Heiligtum der Hera thront spektakulär über dem Meer und zählt zu den wichtigsten religiösen Stätten der frühen griechischen Welt. Die Kombination aus Archäologie, Meerblick und unberührter Natur macht Perachora zu einem besonderen Reiseziel abseits der großen Touristenströme. }} * {{vCard|type= city |name= Agioi Theodoroi |description= Der Küstenort Agioi Theodoroi ist für seine Strände und Tavernen bekannt und liegt in der Nähe wichtiger Sehenswürdigkeiten wie dem Kanal von Korinth und dem Heiligtum von Isthmia. Er eignet sich besonders gut als Zwischenstopp auf der Strecke zwischen Athen und der Peloponnes.}} == Weitere Ziele == * Stymphalischer See, bekannt aus den Sagen des Herakles * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == === Sonstiges === * {{vCard|type=see |name=Hera Heiligtum |address=am Kap Ireon bei [[Loutraki]] |phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Küche == An der Brücke über den Kanal hat sich eine touristische Infrastruktur mit Parkplätzen und Restaurants etabliert, wo man durchaus wohlschmeckende Souvlaki, Pommes etc erhält, zu geringen Preisen und zwangloser Atmosphäre. == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.91667| long= 22.75| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} 8r9wolqcn6a3j7lixalfjdoley8o0zr 1794657 1794656 2026-08-06T09:35:47Z DocWoKav 14575 /* Orte */ Geänderte vCard für Perachora 1794657 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Korinthien''' (Κορινθία/Korinthía) ist ein griechischer Regionalbezirk im Nordosten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Er grenzt im Süden an die Regionen [[Argolis]] und [[Arkadien]], im Südwesten an die Region [[Achaia]]. Im Norden bildet der Isthmus von Korinth eine Landbrücke zwischen dem Golf von Korinth und dem Saronischen Golf. == Regionen == Korinthien gliedert sich in die Gemeindebezirke '''Korinth''', '''Loutraki-Agioi Theodoroi''', '''Nemea''', '''Sikyon''', '''Velo-Vocha''' und '''Xylokastro-Velostina'''. == Orte == {{mapframe}} [[Bild:GR-kanal-korinth-01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | name = Korinth | type = city | wikidata = Q103011 | description = Korinth ist eine der geschichtsträchtigsten Städte der Peloponnes. Sie liegt strategisch günstig an der Landenge zwischen dem griechischen Festland und der Halbinsel Peloponnes. Die Stadt ist vor allem für das antike Korinth bekannt, das in der griechischen Antike zu den mächtigsten Handels- und Seemächten zählte. Besucher können dort die Ruinen der Agora, den Tempel des Apollon und das Archäologische Museum besichtigen. Ein weiteres Wahrzeichen ist der nahe gelegene Kanal von Korinth, der die Ägäis mit dem Ionischen Meer verbindet und heute ein beeindruckendes technisches Bauwerk darstellt. }} * {{vCard | name = Loutraki | type = city | wikidata = Q1850556 | description = Loutraki ist ein beliebter Bade- und Kurort am Korinthischen Golf. Er ist bekannt für seine Thermalquellen, seine lange Uferpromenade und seine Strände. Die Stadt verbindet Erholung am Meer mit kulturellen Ausflugsmöglichkeiten. In der Nähe befindet sich das Heraion von Perachora, ein antikes Heiligtum der Göttin Hera. Auch die landschaftlich reizvolle Umgebung des Geraneia-Gebirges ist einen Ausflug wert. }} * {{vCard | name = Kiato | type = city | wikidata = Q3555045 | description = Kiato ist eine moderne Küstenstadt am Golf von Korinth und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Region. Sie bietet eine entspannte Atmosphäre mit Stränden, Tavernen und einer lebendigen Uferzone. 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Das antike Heiligtum der Hera thront spektakulär über dem Meer und zählt zu den wichtigsten religiösen Stätten der frühen griechischen Welt. Die Kombination aus Archäologie, Meerblick und unberührter Natur macht Perachora zu einem besonderen Reiseziel abseits der großen Touristenströme. }} * {{vCard|type= city |name= Agioi Theodoroi |description= Der Küstenort Agioi Theodoroi ist für seine Strände und Tavernen bekannt und liegt in der Nähe wichtiger Sehenswürdigkeiten wie dem Kanal von Korinth und dem Heiligtum von Isthmia. Er eignet sich besonders gut als Zwischenstopp auf der Strecke zwischen Athen und der Peloponnes.}} == Weitere Ziele == * Stymphalischer See, bekannt aus den Sagen des Herakles * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == === Sonstiges === * {{vCard|type=see |name=Hera Heiligtum |address=am Kap Ireon bei [[Loutraki]] |phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Küche == An der Brücke über den Kanal hat sich eine touristische Infrastruktur mit Parkplätzen und Restaurants etabliert, wo man durchaus wohlschmeckende Souvlaki, Pommes etc erhält, zu geringen Preisen und zwangloser Atmosphäre. == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.91667| long= 22.75| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} c19y5vza9s69oljf6ayt55a0ydsuexq 1794658 1794657 2026-08-06T09:36:20Z DocWoKav 14575 /* Orte */ Geänderte vCard für Perachora 1794658 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Korinthien''' (Κορινθία/Korinthía) ist ein griechischer Regionalbezirk im Nordosten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Er grenzt im Süden an die Regionen [[Argolis]] und [[Arkadien]], im Südwesten an die Region [[Achaia]]. Im Norden bildet der Isthmus von Korinth eine Landbrücke zwischen dem Golf von Korinth und dem Saronischen Golf. == Regionen == Korinthien gliedert sich in die Gemeindebezirke '''Korinth''', '''Loutraki-Agioi Theodoroi''', '''Nemea''', '''Sikyon''', '''Velo-Vocha''' und '''Xylokastro-Velostina'''. == Orte == {{mapframe}} [[Bild:GR-kanal-korinth-01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | name = Korinth | type = city | wikidata = Q103011 | description = Korinth ist eine der geschichtsträchtigsten Städte der Peloponnes. Sie liegt strategisch günstig an der Landenge zwischen dem griechischen Festland und der Halbinsel Peloponnes. Die Stadt ist vor allem für das antike Korinth bekannt, das in der griechischen Antike zu den mächtigsten Handels- und Seemächten zählte. Besucher können dort die Ruinen der Agora, den Tempel des Apollon und das Archäologische Museum besichtigen. Ein weiteres Wahrzeichen ist der nahe gelegene Kanal von Korinth, der die Ägäis mit dem Ionischen Meer verbindet und heute ein beeindruckendes technisches Bauwerk darstellt. }} * {{vCard | name = Loutraki | type = city | wikidata = Q1850556 | description = Loutraki ist ein beliebter Bade- und Kurort am Korinthischen Golf. Er ist bekannt für seine Thermalquellen, seine lange Uferpromenade und seine Strände. Die Stadt verbindet Erholung am Meer mit kulturellen Ausflugsmöglichkeiten. In der Nähe befindet sich das Heraion von Perachora, ein antikes Heiligtum der Göttin Hera. Auch die landschaftlich reizvolle Umgebung des Geraneia-Gebirges ist einen Ausflug wert. }} * {{vCard | name = Kiato | type = city | wikidata = Q3555045 | description = Kiato ist eine moderne Küstenstadt am Golf von Korinth und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Region. Sie bietet eine entspannte Atmosphäre mit Stränden, Tavernen und einer lebendigen Uferzone. In der Umgebung befinden sich bedeutende archäologische Stätten wie das antike Sikyon, das in der Antike ein wichtiges Zentrum für Kunst, Theater und Politik war. }} * {{vCard | name = Xylokastro | type = city | wikidata = Q2248347 | description = Xylokastro ist ein malerischer Küstenort, der für seine Strände, Pinienwälder und die reizvolle Küstenlandschaft bekannt ist. Besonders sehenswert ist der Pefkias-Wald, ein geschütztes Naturgebiet direkt am Meer, das zu Spaziergängen und Erholung einlädt. }} * {{vCard | name = Nemea | type = city | wikidata = Q15261586 | description = Nemea ist ein historisch und archäologisch bedeutender Ort im Landesinneren der Region Korinth, der vor allem durch die antiken Nemeischen Spiele bekannt wurde. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region gehört das Heiligtum des Zeus von Nemea mit dem gut erhaltenen Tempel und dem antiken Stadion. Heute ist Nemea außerdem für seine Weinproduktion berühmt und lädt Besucher zu Weinproben in traditionellen Weingütern ein. }} * {{vCard | name = Stymphalia | type = city | wikidata = Q1021642 | description = Die landschaftlich reizvolle Region Stymphalia im Bergland von Korinthien ist bekannt für den mythischen See von Stymphalos, an dem Herakles laut der griechischen Sage die Stymphalischen Vögel besiegte. Der Stymphalia-See und das nahe Umweltmuseum sind ein besonderes Ausflugsziel für Natur- und Kulturinteressierte. Die Gegend eignet sich besonders gut für Wanderungen, Vogelbeobachtungen und den Besuch weniger bekannter archäologischer Stätten. }} * {{vCard | name = Perachora | type = city | wikidata = Q2973204 | description = Der kleine, landschaftlich reizvolle Ort Perachora liegt auf einer Halbinsel und ist vor allem durch das Heraion von Perachora bekannt. Das antike Heiligtum der Hera thront spektakulär über dem Meer und zählt zu den wichtigsten religiösen Stätten der frühen griechischen Welt. Die Kombination aus Archäologie, Meerblick und unberührter Natur macht Perachora zu einem besonderen Reiseziel abseits der großen Touristenströme. }} * {{vCard|type= city |name= Agioi Theodoroi |description= Der Küstenort Agioi Theodoroi ist für seine Strände und Tavernen bekannt und liegt in der Nähe wichtiger Sehenswürdigkeiten wie dem Kanal von Korinth und dem Heiligtum von Isthmia. Er eignet sich besonders gut als Zwischenstopp auf der Strecke zwischen Athen und der Peloponnes.}} == Weitere Ziele == * Stymphalischer See, bekannt aus den Sagen des Herakles * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == === Sonstiges === * {{vCard|type=see |name=Hera Heiligtum |address=am Kap Ireon bei [[Loutraki]] |phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Küche == An der Brücke über den Kanal hat sich eine touristische Infrastruktur mit Parkplätzen und Restaurants etabliert, wo man durchaus wohlschmeckende Souvlaki, Pommes etc erhält, zu geringen Preisen und zwangloser Atmosphäre. == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.91667| long= 22.75| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} bowbbx68tuiogkwcnbpypo7e93b9nry 1794659 1794658 2026-08-06T09:36:56Z DocWoKav 14575 /* Orte */ Geänderte vCard für Agioi Theodoroi 1794659 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Korinthien''' (Κορινθία/Korinthía) ist ein griechischer Regionalbezirk im Nordosten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Er grenzt im Süden an die Regionen [[Argolis]] und [[Arkadien]], im Südwesten an die Region [[Achaia]]. Im Norden bildet der Isthmus von Korinth eine Landbrücke zwischen dem Golf von Korinth und dem Saronischen Golf. == Regionen == Korinthien gliedert sich in die Gemeindebezirke '''Korinth''', '''Loutraki-Agioi Theodoroi''', '''Nemea''', '''Sikyon''', '''Velo-Vocha''' und '''Xylokastro-Velostina'''. == Orte == {{mapframe}} [[Bild:GR-kanal-korinth-01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | name = Korinth | type = city | wikidata = Q103011 | description = Korinth ist eine der geschichtsträchtigsten Städte der Peloponnes. Sie liegt strategisch günstig an der Landenge zwischen dem griechischen Festland und der Halbinsel Peloponnes. Die Stadt ist vor allem für das antike Korinth bekannt, das in der griechischen Antike zu den mächtigsten Handels- und Seemächten zählte. Besucher können dort die Ruinen der Agora, den Tempel des Apollon und das Archäologische Museum besichtigen. Ein weiteres Wahrzeichen ist der nahe gelegene Kanal von Korinth, der die Ägäis mit dem Ionischen Meer verbindet und heute ein beeindruckendes technisches Bauwerk darstellt. }} * {{vCard | name = Loutraki | type = city | wikidata = Q1850556 | description = Loutraki ist ein beliebter Bade- und Kurort am Korinthischen Golf. Er ist bekannt für seine Thermalquellen, seine lange Uferpromenade und seine Strände. Die Stadt verbindet Erholung am Meer mit kulturellen Ausflugsmöglichkeiten. In der Nähe befindet sich das Heraion von Perachora, ein antikes Heiligtum der Göttin Hera. Auch die landschaftlich reizvolle Umgebung des Geraneia-Gebirges ist einen Ausflug wert. }} * {{vCard | name = Kiato | type = city | wikidata = Q3555045 | description = Kiato ist eine moderne Küstenstadt am Golf von Korinth und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Region. Sie bietet eine entspannte Atmosphäre mit Stränden, Tavernen und einer lebendigen Uferzone. In der Umgebung befinden sich bedeutende archäologische Stätten wie das antike Sikyon, das in der Antike ein wichtiges Zentrum für Kunst, Theater und Politik war. }} * {{vCard | name = Xylokastro | type = city | wikidata = Q2248347 | description = Xylokastro ist ein malerischer Küstenort, der für seine Strände, Pinienwälder und die reizvolle Küstenlandschaft bekannt ist. Besonders sehenswert ist der Pefkias-Wald, ein geschütztes Naturgebiet direkt am Meer, das zu Spaziergängen und Erholung einlädt. }} * {{vCard | name = Nemea | type = city | wikidata = Q15261586 | description = Nemea ist ein historisch und archäologisch bedeutender Ort im Landesinneren der Region Korinth, der vor allem durch die antiken Nemeischen Spiele bekannt wurde. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region gehört das Heiligtum des Zeus von Nemea mit dem gut erhaltenen Tempel und dem antiken Stadion. Heute ist Nemea außerdem für seine Weinproduktion berühmt und lädt Besucher zu Weinproben in traditionellen Weingütern ein. }} * {{vCard | name = Stymphalia | type = city | wikidata = Q1021642 | description = Die landschaftlich reizvolle Region Stymphalia im Bergland von Korinthien ist bekannt für den mythischen See von Stymphalos, an dem Herakles laut der griechischen Sage die Stymphalischen Vögel besiegte. Der Stymphalia-See und das nahe Umweltmuseum sind ein besonderes Ausflugsziel für Natur- und Kulturinteressierte. Die Gegend eignet sich besonders gut für Wanderungen, Vogelbeobachtungen und den Besuch weniger bekannter archäologischer Stätten. }} * {{vCard | name = Perachora | type = city | wikidata = Q2973204 | description = Der kleine, landschaftlich reizvolle Ort Perachora liegt auf einer Halbinsel und ist vor allem durch das Heraion von Perachora bekannt. Das antike Heiligtum der Hera thront spektakulär über dem Meer und zählt zu den wichtigsten religiösen Stätten der frühen griechischen Welt. Die Kombination aus Archäologie, Meerblick und unberührter Natur macht Perachora zu einem besonderen Reiseziel abseits der großen Touristenströme. }} * {{vCard | name = Agioi Theodoroi | type = city | wikidata = Q393703 | description = Der Küstenort Agioi Theodoroi ist für seine Strände und Tavernen bekannt und liegt in der Nähe wichtiger Sehenswürdigkeiten wie dem Kanal von Korinth und dem Heiligtum von Isthmia. Er eignet sich besonders gut als Zwischenstopp auf der Strecke zwischen Athen und der Peloponnes. }} == Weitere Ziele == * Stymphalischer See, bekannt aus den Sagen des Herakles * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == === Sonstiges === * {{vCard|type=see |name=Hera Heiligtum |address=am Kap Ireon bei [[Loutraki]] |phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Küche == An der Brücke über den Kanal hat sich eine touristische Infrastruktur mit Parkplätzen und Restaurants etabliert, wo man durchaus wohlschmeckende Souvlaki, Pommes etc erhält, zu geringen Preisen und zwangloser Atmosphäre. == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.91667| long= 22.75| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} 7l8ageoqxf3i8y07h4nvsczzv6ejs13 1794662 1794659 2026-08-06T09:41:25Z DocWoKav 14575 /* Weitere Ziele */ 1794662 wikitext text/x-wiki {{quickbar Region}} '''Korinthien''' (Κορινθία/Korinthía) ist ein griechischer Regionalbezirk im Nordosten des [[Peloponnes]] in [[Griechenland]]. Er grenzt im Süden an die Regionen [[Argolis]] und [[Arkadien]], im Südwesten an die Region [[Achaia]]. Im Norden bildet der Isthmus von Korinth eine Landbrücke zwischen dem Golf von Korinth und dem Saronischen Golf. == Regionen == Korinthien gliedert sich in die Gemeindebezirke '''Korinth''', '''Loutraki-Agioi Theodoroi''', '''Nemea''', '''Sikyon''', '''Velo-Vocha''' und '''Xylokastro-Velostina'''. == Orte == {{mapframe}} [[Bild:GR-kanal-korinth-01.jpg|thumb|Kanal von Korinth]] * {{vCard | name = Korinth | type = city | wikidata = Q103011 | description = Korinth ist eine der geschichtsträchtigsten Städte der Peloponnes. Sie liegt strategisch günstig an der Landenge zwischen dem griechischen Festland und der Halbinsel Peloponnes. Die Stadt ist vor allem für das antike Korinth bekannt, das in der griechischen Antike zu den mächtigsten Handels- und Seemächten zählte. Besucher können dort die Ruinen der Agora, den Tempel des Apollon und das Archäologische Museum besichtigen. Ein weiteres Wahrzeichen ist der nahe gelegene Kanal von Korinth, der die Ägäis mit dem Ionischen Meer verbindet und heute ein beeindruckendes technisches Bauwerk darstellt. }} * {{vCard | name = Loutraki | type = city | wikidata = Q1850556 | description = Loutraki ist ein beliebter Bade- und Kurort am Korinthischen Golf. Er ist bekannt für seine Thermalquellen, seine lange Uferpromenade und seine Strände. Die Stadt verbindet Erholung am Meer mit kulturellen Ausflugsmöglichkeiten. In der Nähe befindet sich das Heraion von Perachora, ein antikes Heiligtum der Göttin Hera. Auch die landschaftlich reizvolle Umgebung des Geraneia-Gebirges ist einen Ausflug wert. }} * {{vCard | name = Kiato | type = city | wikidata = Q3555045 | description = Kiato ist eine moderne Küstenstadt am Golf von Korinth und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Region. Sie bietet eine entspannte Atmosphäre mit Stränden, Tavernen und einer lebendigen Uferzone. In der Umgebung befinden sich bedeutende archäologische Stätten wie das antike Sikyon, das in der Antike ein wichtiges Zentrum für Kunst, Theater und Politik war. }} * {{vCard | name = Xylokastro | type = city | wikidata = Q2248347 | description = Xylokastro ist ein malerischer Küstenort, der für seine Strände, Pinienwälder und die reizvolle Küstenlandschaft bekannt ist. Besonders sehenswert ist der Pefkias-Wald, ein geschütztes Naturgebiet direkt am Meer, das zu Spaziergängen und Erholung einlädt. }} * {{vCard | name = Nemea | type = city | wikidata = Q15261586 | description = Nemea ist ein historisch und archäologisch bedeutender Ort im Landesinneren der Region Korinth, der vor allem durch die antiken Nemeischen Spiele bekannt wurde. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region gehört das Heiligtum des Zeus von Nemea mit dem gut erhaltenen Tempel und dem antiken Stadion. Heute ist Nemea außerdem für seine Weinproduktion berühmt und lädt Besucher zu Weinproben in traditionellen Weingütern ein. }} * {{vCard | name = Stymphalia | type = city | wikidata = Q1021642 | description = Die landschaftlich reizvolle Region Stymphalia im Bergland von Korinthien ist bekannt für den mythischen See von Stymphalos, an dem Herakles laut der griechischen Sage die Stymphalischen Vögel besiegte. Der Stymphalia-See und das nahe Umweltmuseum sind ein besonderes Ausflugsziel für Natur- und Kulturinteressierte. Die Gegend eignet sich besonders gut für Wanderungen, Vogelbeobachtungen und den Besuch weniger bekannter archäologischer Stätten. }} * {{vCard | name = Perachora | type = city | wikidata = Q2973204 | description = Der kleine, landschaftlich reizvolle Ort Perachora liegt auf einer Halbinsel und ist vor allem durch das Heraion von Perachora bekannt. Das antike Heiligtum der Hera thront spektakulär über dem Meer und zählt zu den wichtigsten religiösen Stätten der frühen griechischen Welt. Die Kombination aus Archäologie, Meerblick und unberührter Natur macht Perachora zu einem besonderen Reiseziel abseits der großen Touristenströme. }} * {{vCard | name = Agioi Theodoroi | type = city | wikidata = Q393703 | description = Der Küstenort Agioi Theodoroi ist für seine Strände und Tavernen bekannt und liegt in der Nähe wichtiger Sehenswürdigkeiten wie dem Kanal von Korinth und dem Heiligtum von Isthmia. Er eignet sich besonders gut als Zwischenstopp auf der Strecke zwischen Athen und der Peloponnes. }} == Weitere Ziele == * Stymphalischer See, bekannt aus den Sagen des Herakles * {{vCard | type = archaeological site | name = Heraion von Perachora | wikidata = Q2070087 | description = ist ein Heiligtum der Göttin Hera in einer kleinen Bucht des Korinthischen Golfs am Ende der Halbinsel Perachora. Neben einem Heratempel von ungewöhnlicher Bauart wurden auch Reste einer Reihe anderer Bauwerke gefunden, darunter eine L-förmige Stoa, eine große Zisterne, Speisesäle und ein zweiter potentieller Tempel. Das Heiligtum von Hera in Perachora liegt 14,2&#x202F;km nordwestlich von Korinth und 75,9&#x202F;km westlich von Athen. Obwohl es Debatten zwischen Argos, Megara und Korinth gibt, befand sich das Heiligtum wahrscheinlich unter der Kontrolle Korinths, da es sich vor den Häfen dieser mächtigen Stadt jenseits des Golfs von Korinth befand. Die Kultaktivität an diesem Ort dauerte möglicherweise vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr. an, als der römische General Mummius Korinth während des Krieges mit der Achäischen Liga plünderte. In der Römerzeit wurden an dieser Stelle häusliche Strukturen errichtet, die darauf hindeuten, dass das Gebiet kein Heiligtum mehr war. Dieser Ort ist von Bedeutung für die Erforschung der Ursprünge der griechischen Tempelarchitektur und der ländlichen Kulte.}} * {{vCard | name = Kleonai | type = archaeological site | wikidata = Q1774167 | description = Das antike Kleonai war eine bedeutende Stadt im antiken Korinthien, die zwischen Korinth und Nemea lag. Sie wurde vor allem durch ihre Verbindung mit den Nemeischen Spielen bekannt. Als regionales Zentrum spielte die Stadt eine wichtige Rolle und kontrollierte zeitweise das nahegelegene Heiligtum des Zeus in Nemea, wo die berühmten panhellenischen Wettkämpfe ausgetragen wurden. Kleonai blickt auf eine lange Siedlungsgeschichte zurück, die bis in die mykenische Zeit reicht. In der griechischen Mythologie wird die Stadt mit den Taten des Herakles in Verbindung gebracht, insbesondere mit dem Kampf gegen den Nemeischen Löwen, der in der Umgebung stattgefunden haben soll. Aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage an wichtigen Verkehrswegen zwischen der Argolis und Korinthien war Kleonai wiederholt in politische Konflikte zwischen größeren Mächten wie Korinth, Argos und Sparta verwickelt. Von der antiken Stadt sind heute vor allem archäologische Reste wie Befestigungsmauern, Siedlungsspuren und Heiligtümer erhalten. }} == Hintergrund == == Sprache == == Anreise == == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == === Sonstiges === * {{vCard|type=see |name=Hera Heiligtum |address=am Kap Ireon bei [[Loutraki]] |phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Aktivitäten == == Küche == An der Brücke über den Kanal hat sich eine touristische Infrastruktur mit Parkplätzen und Restaurants etabliert, wo man durchaus wohlschmeckende Souvlaki, Pommes etc erhält, zu geringen Preisen und zwangloser Atmosphäre. == Nachtleben == == Sicherheit == == Klima == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= 37.91667| long= 22.75| radius= 10000}} {{IstInKat|Peloponnes}} jkl8p7k7h1q5hgm594nix5655ewfnbo Tettnang 0 25423 1794533 1780137 2026-08-06T01:21:51Z Marcel601 35278 /* Einkaufen */ 1794533 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | TouriInfoWeb= [https://www.tettnang.de/de/besuchen/ Tourist Information Tettnang] | TouriInfoTel= +49 (0)7542 510-500 }} '''Tettnang''' ist eine Stadt in der Region [[Schwäbischer Bodensee]]. Sie liegt in etwa&nbsp;7&#x202F;km Entfernung vom Bodensee auf einer Anhöhe zwischen dessen Zuflüssen Argen und Schussen. Östlich von Tettnang beginnt das [[Westallgäu]], weshalb man Tettnang geographisch auch als das „Tor zum Allgäu“ betrachten kann. Highlight im Stadtkern ist das barocke Neue Schloss, das von der historischen Altstadt und idyllischen Obstgärten umgeben ist. Eine weitere Besonderheit ist das Hopfenmuseum mit dem „Hopfenpfad“: Auf dem 7,5&#x202F;km langen Rundweg erfährt man alles über den traditionellen '''Hopfenanbau''' der Region und genießt von den Anhöhen über Tettnang aus bei gutem Wetter freie Bergsicht auf die Alpen am anderen Seeufer. Im malerischen Tettnanger Argental kommen Natur- und Wanderfreunde voll auf ihre Kosten. Seit 2025 führt die Stadt die Zusatzbezeichnung ''Hopfenstadt''. == Hintergrund == {{Mapframe|47.67|9.59|zoom=15|type=geoline}} Tettnang wurde erstmals im Jahr&nbsp;882 urkundlich erwähnt. Der Ort kam 1260 in den Besitz der [[w:Montfort (Adelsgeschlecht) |Grafen von Montfort]] und erhielt 1297 die Stadtrechte. Die Gegend um Tettnang war ein Hotspot des Deutschen Bauernkrieges, ein Teilort war sogar die Keimzelle des Aufstands in Oberschwaben. Am 21.&nbsp;Februar&nbsp;1525 versammelten sich auf dem Blasenberg in der Tettnanger Ortschaft Rappertsweiler rund 8000 Bauern, was wenige Tage später zur Gründung des sogenannten [[w:Seehaufen|Seehaufens]] führte. Nach der weitgehend friedlichen Übergabe mehrerer Schlösser im Argental wurde im März auch das Tettnanger Schloss den Aufständischen übergeben, die Dienstleute der Grafenfamilie mussten einen Eid auf die Bauern ablegen. Eine herbe Zäsur brachte der Dreißigjährige Krieg: 1633 setzten schwedische Truppen Burg und Stadt in Brand, und binnen kurzer Zeit fiel die Einwohnerzahl von rund 3500 auf nur noch etwa 150 in Folge von Brandschatzung, Pest und Hungersnot. Im Wiederaufbau rückte das Grafenhaus von Montfort ins Rampenlicht: Unter ihrer Herrschaft wurde 1667 das Alte Schloss erbaut, 1712-1720 erfolgte der Bau des Neuen Schlosses. Nach einem verheerenden Brand wurde es 1753 wieder neu erbaut, doch nur wenige Jahre später mussten die hoch verschuldeten Grafen ihre Residenz verkaufen: 1780 kam Tettnang in den Besitz der Habsburger und damit zu Österreich. 1805 wurde Tettnang bayerisch, aber bereits 1810 kam die Stadt zu Württemberg. [[File:DEU_Tettnang_COA.svg|right|80px]] Im Jahr 1844 kam der Hopfenanbau nach Tettnang, der den Weinanbau nach und nach vollständig verdrängte. Heute ist Tettnang bekannt für seinen hochwertigen Hopfen, der bis nach China exportiert wird und in zahlreichen Craft-Bieren zum Einsatz kommt. In Tettnang werden etwa 7 Prozent des in Deutschland produzierten Hopfens angebaut. 1841 gab es sechs Brauereien im Stadtgebiet. Heute sind es mit der „Krone“, dem „Hopfengut No20“ und der „Schöre“ noch drei. Besonders reizvoll ist ein Besuch der Tettnanger Hopfengärten zur Zeit der Blüte ab Ende Juni sowie während der Erntezeit im September. Der Aufschwung durch den Hopfenanbau brachte für Tettnang auch den Aufstieg zu einem kleineren Verwaltungszentrum im Königreich Württemberg. Der Anschluss an die Eisenbahn 1895 beschleunigte das Wachstum, gegen Ende des Jahrhunderts entstanden die ersten Villen wohlhabender Beamter und Geschäftsleute sowie kleine Fabriken. Der Zuzug württembergischer Verwaltungsbeamter führte 1854 zur Gründung des ersten evangelischen Gotteshauses im Neuen Schloss, bis dahin war Tettnang rein katholisch geprägt. Tettnang ist flächenmäßig die größte Stadt im Bodenseekreis und war bis 1973 noch Kreisstadt. Die Stadt selbst ist relativ kompakt im Verhältnis zu ihrem 71&#x202F;km² großen Gemeindegebiet. Diesem gehören die ehemals selbstständigen Gemeinden ''Kau'', ''Tannau'' und ''Langnau'' sowie etliche Dörfer, Weiler und Höfe an. Das im Südosten gelegene und unter Naturschutz stehende Tettnanger Argental zählt mit seinen zahlreichen verwunschenen Burgruinen und ursprünglichen Flusslandschaften zu den landschaftlich reizvollsten Gegenden im östlichen Bodenseekreis. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === Nächster Flughafen ist der {{Marker |type=airport |name=Bodensee Airport Friedrichshafen |wikidata=Q682232}} in etwa 6&#x202F;km Entfernung. Mit dem Auto ist der Flughafen in rund 10&#x202F;Minuten zu erreichen, zudem besteht Busverkehr. Er wird primär für europäische Touristikziele genutzt und bietet Inlandsverbindungen nach Berlin, Hamburg und Düsseldorf an. In etwa 70&#x202F;km Entfernung befindet sich der Flughafen {{marker|type = airport|name = Memmingen |wikidata = Q651281}} mit Verbindungen ins europäische Ausland. Die nächsten größeren Flughäfen sind die Flughäfen in {{marker|type = airport|name = München |wikidata = Q131402}}, {{marker|name = Stuttgart |type=airport |wikidata = Q158732}} und {{marker|name = Zürich |type=airport |wikidata=Q15114}}, die mit dem Auto in rund zwei Stunden zu erreichen sind. === Mit der Bahn === Tettnang selbst liegt nicht an der Bahn. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich im benachbarten [[Meckenbeuren]] (6,5&#x202F;km) und [[Friedrichshafen]] (10&#x202F;km). Von München aus halten die nächsten Züge in Hergatz bei [[Wangen im Allgäu]] (25&#x202F;km). Zwischen Tettnang und den Bahnhöfen in Friedrichshafen/Meckenbeuren verkehren regelmäßig Busse (tagsüber alle 30 Minuten). === Mit dem Bus === Nach Tettnang verkehren keine Fernbusse. Die nächstgelegene Flixbus-Haltestelle ist der rund 10&#x202F;km entfernte Friedrichshafener Stadtbahnhof. Die zentrale Haltestelle für den überregionalen Busverkehr ist am Bärenplatz. Tettnang und seine Teilorte sind über mehrere Stadtbuslinien ([https://www.strauss-reisen.de/linie/ Linienplan]) miteinander verbunden. Über den regionalen Vekehrsverbund bodo ([https://bodo.de/fahren/fahrplanauskunft/ Fahrplanauskunft]) besteht regelmäßiger Busverkehr zwischen Tettnang und Meckenbeuren, Friedrichshafen, Eriskirch, [[Kressbronn am Bodensee|Kressbronn]], [[Lindau]], [[Ravensburg]] und Wangen im Allgäu. === Auf der Straße === Tettnang liegt an der Bundesstraße {{RSIGN|DE|B|467}} zwischen [[Kressbronn am Bodensee]] und Ravensburg. Die nächste Autobahn {{RSIGN|DE|A|96 }} erreicht man über die {{RSIGN|DE|L|333}} bei Anschlussstelle {{Ausfahrt| 5 |[[Wangen im Allgäu|Wangen]]-West}} (21&#x202F;km) und über die stärker frequentierte Bundesstraße {{RSIGN|DE|B|31}} bei Anschlussstelle {{Ausfahrt|3|Sigmarszell}} (20&#x202F;km). === Mit dem Schiff === Von der Schweiz kommend bietet sich die Anreise über die Autofähre von [[Romanshorn]] nach [[Friedrichshafen]] an (verkehrt stündlich, Dauer: ca. 45 Minuten, Preis für einfache Fahrt: 13&#x202F;€). Zwischen Konstanz und Friedrichshafen besteht eine stündliche Katamaranverbindung (einfache Fahrt: 14&#x202F;€). Während der Hauptsaison (bis Ende September) verkehrt zwischen Langenargen und [[Arbon]] zweimal täglich ein Passagierschiff der ''Weißen Flotte''. Fahrplan und weitere Infos auf der [https://www.bsb.de/de Website der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB)]. == Mobilität == * Tettnang gehört zum [https://www.bodo.de/ Verkehrsverbund Bodensee-Oberschwaben] (''bodo''). * In der Stadt gibt es ausreichend Parkplätze und ein zentral gelegenes Parkhaus in der Grabenstraße (Samstags kostenlos). Die Gebühren der meisten Innenstadtparkplätze betragen werktags bis 18 Uhr und Samstags bis 13 Uhr 60 Cent pro Stunde, an beliebten Plätzen gibt es teilweise Höchstparkdauern. Am Stadtrand, z.&#x202F;B.&nbsp;an der {{Marker|type=parking|name= BayWa |name-map= Parkplatz BayWa |lat=47.67486 |long=9.59051}} in der Bahnhofsstraße, am {{Marker|type=parking|name= Loretopark |name-map=Parkplatz Loretopark |lat=47.66441 |long=9.59151}} oder auf dem {{Marker Kopie|name=Wanderparkplatz Alpenblickstraße}} '''Wanderparkplatz in der Alpenblickstraße''', kann kostenlos geparkt werden. Am ehemaligen Klinikum gibt es die günstigsten kostenpflichtige Plätze (5&#x202F;€ für ein Tagesticket). * In Tettnang gibt es mehrere Ladesäulen in kommunaler Hand, an denen für die Dauer des Ladevorgangs kostenlos geparkt werden kann (Typ 2 mit 22&#x202F;kW). Sie befinden sich u.a. an der Polizeiwache am Schlosspark, am Parkhaus Grabenstraße, bei der Feuerwehr in der Wangener Straße und am Parkplatz BayWa. Hinter dem McDonald's in Bürgermoos gibt es eine Schnelladestation mit 300&#x202F;kW und beim Kaufland Bürgermoos kann mit bis zu 50&#x202F;kW geladen werden (Typ 2/CHAdeMO). * Am besten lässt sich die Stadt zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Wer die Stadt oder die Umgebung mit dem Rad erkunden möchte und sein eigenes nicht dabei hat, kann sich eins leihen bei: :: {{vCard | name = Bikestation | type = bicycle rental | url = https://www.bikestation-argental.de/ | address = Dentenweiler 7, 88069 Tettnang | lat = 47.6098 | long = 9.6809 | mobile = +49 (0)171 1990647 | email = arne@bikestation-argental.de | hours = Mi 10:00-12:00 und 14:00-17:00 und nach Vereinbarung | price = ab 10&#x202F;€ pro Tag | lastedit = 2025-06-11 }} == Sehenswürdigkeiten == === Schlösser und Altstadt === [[File:Aerial image of the Tettnang Castle (view from the east).jpg|thumb|Neues Schloss]] [[File:Altes Schloss Tettnang.jpg|thumb|Altes Schloss]] * {{vCard | name = Neues Schloss | type = castle | wikidata = Q13479850 | url = https://www.schloss-tettnang.de/ | description = Das imposante Neue Schloss am Montfortplatz zählt zu den bedeutendsten Barockbauten Süddeutschlands und war die letzte Residenz der Grafen von Montfort. Erbaut zwischen 1712 und 1720 unter Graf Anton III. nach Plänen von Christoph Gessinger, ersetzte es das heutige Alte Schloss (Rathaus) und entstand auf den Ruinen einer mittelalterlichen Burg. Nach einem verheerenden Brand 1753 wurde es ab 1755 im Rokoko-Stil wiederaufgebaut – mit prunkvollen Innenräumen, die von damaligen Elitekünstlern wie Joseph Anton Feuchtmayer (Stuck) und Angelika Kauffmann (Gemälde) gestaltet wurden. Doch bereits von außen lassen die Dimensionen des Schlosses erahnen, warum der barocke Repräsentativbau die Montforter einst in den finanziellen Ruin getrieben hat. Dahinter verbirgt sich eine interessante Geschichte, die im Rahmen geführter Touren erzählt wird. Heute beherbergt das Schloss sowohl das Amtsgericht im Erdgeschoss als auch ein öffentliches Museum in den restaurierten Fürstenappartements. Schloss und Schlosspark dienen häufig als Bühne für Veranstaltungen und Open-Air-Konzerte, doch auch abseits der Veranstaltungen lädt der Schlosspark zum Flanieren ein. }} * {{vCard | name = Montfortstraße | type = road | address = Montfortstraße, 88069 Tettnang | lat = 47.67074 | long = 9.58642 | image = Tettnang, die Montfortstraße.jpg | description = Nördlich vom Schlosspark beginnt die Montfortstraße, eine der stimmungsvollsten Gassen Tettnangs und Marktort. Sie bildet gemeinsam mit der parallel verlaufenden Schulstraße den Kern der mittelalterlichen Stadtstruktur. Die gepflasterte Straße beginnt mit dem sehenswerten alten Mühlrad an der Mittelmühe und endet am Torschloss. In der Montfortstraße befinden sich viele etablierte Handwerksbetriebe in teilweise denkmalgeschützten Gebäuden. }} * {{vCard | name = Torschloss & Bärenplatz | type = castle | wikidata = Q1675100 | url = https://www.tettnang.de/de/besuchen/sehenswuerdigkeiten/stadtrundgang/torschloss/ | address = Bärenplatz, 88069 Tettnang | description = Herzstück der Altstadt bildet an ihrem nördlichen Ende das Torschloss mit dem Bärenplatz. In der Zeit nach 1330 wurde es als Teil der Stadtmauer und Stadttor errichtet. Später folgten Erweiterungen in den Jahren 1464 und 1629, vorübergehend diente es als Residenz der Grafen von Montfort. Ebenso wie die Montfortstraße ist auch der Bärenplatz von zahlreichen mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Gebäuden geprägt, die Gaststätten, eine der drei Tettnanger Bierbrauereien und alteingesessene Handwerksbetriebe beherbergen. }} * {{vCard | name = Altes Schloss | type = castle | wikidata = Q439567 | url = https://www.tettnang.de/de/besuchen/sehenswuerdigkeiten/stadtrundgang/altes-schloss-rathaus/ | description = Das imposante Alte Schloss, heute Sitz des Tettnanger Rathauses, dominiert den Montfortplatz am südlichen Ende der Altstadt. Erbaut im Jahr 1667 als Residenz der Grafen von Montfort, ersetzte es ein älteres Schloss. Beeindruckend ist seine repräsentative barocke Fassade, die von seinem Voralberger Baumeister Michael Kuen gestaltet wurde. Obwohl als Rathaus genutzt, kann das Foyer mit wechselnden Ausstellungen besichtigt werden. }} === Museen === [[File:D-Tettnang-Hopfenmuseum.jpg|thumb|Hopfenmuseum Tettnang]] * {{vCard | name = Hopfenmuseum | type = museum | wikidata = Q134708266 | hours = Di–So 10:30–17:00 | price = Normal: 6&#x202F;€, ermäßigt: 3-5&#x202F;€ | image = Tettnanger Hopfenmuseum.jpg | lastedit = 2025-06-20 | description = Lohnenswertes Museum zur Geschichte des Hopfenanbaus in Tettnang auf dem Gelände eines der bekanntesten Hopfengüter der Stadt im Ortsteil Siggenweiler. Zu sehen gibt es alte Geräte und Maschinen sowie lebensecht dargestellte Szenen vom Arbeiten und Leben im Hopfengarten. Und man erfährt, was Hopfen und Hanf gemeinsam haben. Der Besuch lässt sich gut mit einer kleinen Wanderung vom Stadtzentrum aus über den herrlichen Hopfenpfad verbinden (ca. 3,6 Kilometer vom Torschloss). Das zum Museum gehörende Hopfengut No20 verfügt über eine eigene Gastronomie samt Mikrobrauerei. }} * {{vCard | name = Elektronikmuseum | type = museum | wikidata = Q106784930 | url = https://www.emuseum-tettnang.de/ | address = Montfortstraße 41, 88069 Tettnang | lat = 47.67198 | long = 9.58852 | mobile = +49175 736 837 0 | email = info@emuseum-tettnang.de | hours = Di–So 14:00–18:00 (April bis Oktober) | price = Normal: 6&#x202F;€, ermäßigt: 4&#x202F;€ | image = D-BW-Tettnang - Montfortstraße 39 und 41.JPG | lastedit = 2025-06-20 | description = Die Oberschwaben sind Bastler und Tüftler. Kein Wunder also, dass auch im ländlich geprägten Tettnang ein Elektronikmuseum steht. Seit 2002 erzählt das Museum die Geschichte sowohl der in Tettnang gewachsenen Elektronikunternehmen, als auch die der Elektronik insgesamt. Es besitzt zahlreiche Exponate, unter anderem zur Computergeschichte sowie zur Ton- und Bildspeicherung. Regulär geöffnet ist das Museum zwar nur von April bis Oktober, Führungen mit Voranmeldung sind jedoch ganzjährig möglich. }} * {{vCard | name = Schlossmuseum | type = museum | url = https://www.tettnang.de/de/besuchen/sehenswuerdigkeiten/neues-schloss/ | address = Montfortplatz 1, 88069 Tettnang | directions = Südflügel, 1. OG | lat = 47.66974 | long = 9.58463 | phone = +49 (0)7542 510500 | email = tourist-info@tettnang.de | hours = Di–So 11:00–17:00 (April bis Oktober) | price = Normal: 7&#x202F;€, ermäßigt: 3,50&#x202F;€ | image = Cabinet des mendiants, Neues Schloss, Tettnang.jpg | lastedit = 2025-07-10 | description = Geführte Touren durch das Tettnanger Barockschloss gibt es von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 16 Uhr jeweils zur vollen Stunde (nur von April bis Oktober). Darüber hinaus bietet das Schlossmuseum regelmäßig thematische Sondertouren an, die sich u.&#x202F;a. speziell an Kinder und Familien richten. Treffpunkt ist die Museumskasse am Südflügel im 1.&nbsp;OG. }} * {{vCard | name = Stadtmuseum Tettnang | type = museum | wikidata = Q76632137 | address = Montfortstraße 43, 88069 Tettnang | description = Nach einer gescheiterten Neugestaltung ist das Tettnanger Stadtmuseum seit 2019 auf unbestimmte Zeit geschlossen. }} === Kirchen und Kapellen === * {{vCard | name = Stadtpfarrkirche St. Gallus | type = church | wikidata = Q15056383 | description = Im Jahr 1860 auf dem Standort eines älteren Sakralbaus errichtet. }} * {{vCard|type=chapel | name=Loreto-Kapelle | wikidata=Q14544901 | url=https://kath-kirche-tettnang.de/loretokapelle | hours = Tägl. 09:00–18:00 | lastedit = 2025-06-05 | description = Kleine, aber schmucke Kapelle. Eines der raren Bauwerke, die während des Dreißigjährigen Krieges errichtet wurden (erbaut: 1624–27). }} * {{vCard | name = St.-Georg-Kapelle | type = chapel | wikidata = Q59562133 | url = https://kath-kirche-tettnang.de/st-georg | lat = 47.67071 | long = 9.58612 | description = Erstmals 1436 erwähnt, 1633 während des Dreißigjährigen Krieges zerstört und 1682 wiederaufgebaut. }} * {{vCard | name = Evangelische Schlosskapelle | type = chapel | url = https://www.schloss-tettnang.de/erlebnis-schloss-garten/schloss-garten/gebaeude/schlosskapelle | lat = 47.67003 | long = 9.58469 | description = Erstes protestantisches Gotteshaus der Stadt, das Mitte des 19. Jahrhunderts im Neuen Schloss eingerichtet wurde. }} * {{vCard | name = St.-Anna-Kapelle | type = chapel | wikidata = Q116681371 | url = https://kath-kirche-tettnang.de/kapelle-st-anna | lat = 47.66239 | long = 9.59264 | description = Von 1513. }} * {{vCard | name = Heilig-Kreuz-Kapelle | type = chapel | address = Montfortstraße 41, 88069 Tettnang | directions = am Bärenplatz | lat = 47.67192 | long = 9.58882 }} === Weitere Bauwerke === * Im Schlosspark befindet sich ein barockes Gebäudeensemble mit Wachgebäuden, Kavaliershaus, Forsthaus und dem {{Marker|type=house|name= ehemaligen Schießhaus |name-map= Ehemaliges Schießhaus |lat=47.66883 |long=9.58424 | image = D-BW-Tettnang - Ehemaliges Schießhaus.JPG}} der gräflichen Residenz, das in einen kleinen barocken Garten eingebettet ist. * {{vCard | name = Erstes Tettnanger Schulhaus |name-map= Erstes Tettnanger Schulhaus | type = house | lat = 47.67147 | long = 9.58795 | image = D-BW-Tettnang_-_Ehemaliges_Schulhaus.JPG | description = Es stammt aus dem 16. Jahrhundert und zählt zu den ältesten noch erhaltenen Fachwerkhäusern der Stadt. }} * {{vCard | name = Obermühle | type = house| address = | lat = 47.67045 | long = 9.59405 | image = D-BW-Tettnang_-_Obermühle_2803.JPG| description = Sie ist die älteste Mühle der Stadt wurde erstmals 1393 erwähnt. Noch heute befindet sich direkt nebenan eine Bäckerei und ein kleiner Weiher. }} * {{vCard | name = Ehemaliges Oberamtskrankenhaus | type = house | lat = 47.66643 | long = 9.59279 | image = D-BW-Tettnang_-_Musikschule.JPG | description = Erbaut im Jahr 1886 durch den international anerkannten Stuttgarter Architekten Emil Otto Tafel (1838–1914). Als Zentralbau zählt das Backsteingebäude zu den architektonisch fortschrittlichsten Krankenhausbauten des 19. Jahrhunderts. Heute sind hier die städtische Musikschule und eine Grundschule zu Hause. }} * {{vCard | name = Josefine-Kramer-Haus | type = house | address = Wilhelmstraße 6, 88069 Tettnang | lat = 47.67438 | long = 9.58961 | description = Aus der jüngeren Geschichte hervorhebenswert ist das 2014 für seine Architektur prämierte moderne öffentliche Gebäude, welches eine Kindertagesstätte sowie mehrere soziale Vereine beherbergt. }} == Aktivitäten == Tettnang bietet einen guten Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge in der Region. Den perfekten Einstieg bietet der Tettnanger Hopfenpfad, der in der Innenstadt startet. Südöstlich der Stadt beginnt der Tettnanger Teil des naturbelassenen Argentals, das mit seinen zahlreichen Burgruinen, kleinen Weilern und Höfen sowie seiner Bauernkriegsgeschichte lockt. Auch für Ausflüge zum Bodensee eignet sich die Stadt als Basis. Die nächsten Strände befinden sich in Eriskirch (8,5 km), Kressbronn (9 km) und Langenargen (9,5 km). === Wandern === [[File:Schöreblick.jpg|thumb|Blick von den Tettnanger Hopfengärten auf den Bodensee]] [[File:D-BW-Achberg - Argental.JPG|thumb|Die Argen bei Schloss Achberg]] Tettnang liegt an der [[Oberschwäbische Barockstraße|Oberschwäbischen Barockstraße]]. Die Umgebung der Stadt ist mit ihren ursprünglichen Kultur- und Naturräumen ein Paradies für Wanderer und Naturfreunde – wobei Geschichtsinteressierte voll auf ihre Kosten kommen. Die abwechslungsreiche Landschaft ist von eiszeitlichen Drumlinhügeln geprägt. * {{vCard | name = Tettnanger Hopfenpfad | type = trail | wikidata = Q1388811 | url = https://www.tettnang.de/de/geniessen/sport/wandern/tettnanger-hopfenpfad/ | lat = 47.67446 | long = 9.59086 | image = D-Tettnang-Hopfenpfad-Infotafel-Stangenhopfen.jpg | description = 7,5&#x202F;km langer Rundweg zwischen der Innenstadt und dem Hopfenmuseum in Siggenweiler. Los geht es ab dem BayWa-Gelände hinter dem Kreisverkehr bei der Bahnhofsstraße bergan in Richtung Nordosten. Wer mit dem Auto anreist, kann am {{Marker|type=parking|name= Wanderparkplatz Alpenblickstraße |lat=47.67651 |long=9.59576}} kostenlos parken und von dort aus starten. Highlight ist die {{Marker|type=hiking|name= Brünnensweiler Höhe|lat=47.68309 |long=9.60977}} mit ihrer kleinen Kapelle, von wo aus man die beste Aussicht auf die Region genießt. Unterwegs warten inmitten von Hopfenäckern und Obstplantagen mehrere Hofläden, sowie Rast- und Aussichtspunkte. Informationsschilder gewähren auf dem Weg Einblick in den Hopfenanbau. Für die gesamte Strecke mit ihren 100 Höhenmetern benötigt man rund zwei Stunden. }} * '''Schloss Achberg / Argenzusammenfluss''': Diese Rundwanderung führt durch eine der schönsten Ecken des Argentals. Los geht es am {{Marker|type=parking|name= Wanderparkplatz Flunau |lat=47.63356 |long=9.70701}}, von wo aus eine Hängebrücke auf das südliche Argenufer führt. Von hier führt der Weg direkt auf das barocke {{Marker|type=castle|name= Schloss Achberg |wikidata = Q2239949}} zu, das bis 1982 noch im Privatbesitz der Hohenzollern war und heute in seinem Schlosscafé Gäste empfängt. Der reizvolle Hasenweg entlang der Argen ist seit einigen Jahren aufgrund fehlender Erhaltungsmaßnahmen gesperrt, jedoch gibt es noch genug andere Wege im Schlosswald entlang der Argen Richtung Norden. Beim malerischen {{Marker|type=natural monument|name= Argenzusammenfluss |lat=47.65281 |long=9.74258}} wechselt man wieder die Flussseite. Hier kann man auch gut eine kleine Rast einlegen. Zurück geht es auf der nördlichen Argenseite über Blumegg. Die Tour ist etwa 9&#x202F;km lang und dauert ca. 2,5 Stunden. Wer mehr möchte, kann einen kleinen Abstecher auf das in die Argen hineinragende längliche Waldstück machen (Flurname Sack), wo man den Fluss in seiner vollen Ursprünglichkeit erleben kann. * '''Auf den Spuren des Bauernkrieges nach Rappertsweiler''': Das kleine Örtchen {{Marker|type=village |name= Rappertsweiler |wikidata = Q134432821}} war einst Ausgangspunkt des Bauernkrieges im südlichen Oberschwaben. Mehr als 8000 Bauern versammelten sich im Februar 1525 auf dem dortigen Blasenberg, um den Aufstand gegen die Obrigkeit zu organisieren. Heute erinnern zwei Denkmäler in dem Ort an die Revolte, in deren Rahmen mit den „Zwölf Rappertsweiler Artikeln“ eine der ersten Freiheitserklärungen des europäischen Festlandes aufgeschrieben wurden. Eines davon steht am denkmalgeschützten Rappertsweiler {{Marker|type=building|name= Kehlhof|lat=47.64065 |long=9.66097}}, ein längliches Holzhaus, bei dem die Bauern einst die Abgaben an das benachbarte {{Marker|type=monastery |name= Paulinerkloster |name-map=Ehemaliges Paulinerkloster |lat=47.63098 |long=9.65851}} abgeben mussten. Das Kloster wurde Ende des 18. Jahrhunderts aufgegeben, viele Gebäude stehen aber noch. Sie finden sich auf der anderen Argenseite, wenn man von Rappertsweiler Richtung Süden nach Unterlangnau geht. Von dort geht es weiter Richtung Oberlangnau bis zum ehemaligen Kloster (Argenstraße 10, 88069 Tettnang). * '''Burgruinen im Argental bei Laimnau''': Auf den Spuren des Mittelalters führt diese gemütliche Wanderung ins Tettnanger Argental. Ausgangspunkt ist der {{Marker|type=parking|name= Parkplatz |name-map= Parkplatz Argentalhalle |lat=47.63673 |long=9.63465}} an der Stadthalle von {{Marker|type=village |name= Laimnau |wikidata = Q1610023}}. Der malerische Ort lädt zum Erkunden ein. Wer mag kann gleich zu Beginn einen Abstecher zur Ehemaligen {{Marker|type=castle|name= Ringburg Drackenstein |wikidata = Q1011485}} machen. Die Burg ist zwar nicht mehr zu erkennen, aber man bekommt von der Anhöhe einen Überblick über die Landschaft. Weiter zum eigentlichen Ziel geht es entlang der Argen in Richtung Osten. Hinter dem {{Marker Kopie|name=Campingplatz Gutshof Badhütten}} '''Campingplatz Badhütten''' quert man den Fluss über die kleine Brücke nach Unterlangnau. Von hier aus geht es weiter nach Westen durch das kleine Waldstück in Richtung Rattenweiler. Dort befindet sich die {{Marker|type=castle|name= Burgruine Altsummerau |wikidata = Q2175196}}, deren Reste noch gut sichtbar sind. Sie wurde im 13. Jahrhundert erneuert und im Laufe des Dreißigjährigen Krieges zwischen 1633 und 1660 zerstört. Etwas westlich von Rattenweiler befindet eine alte {{Marker|type=castle|name= Keltenschanze |wikidata = Q14545551}} und ehemaliger Burgstall, von dem man allerdings nicht mehr viel sieht. Von hier aus geht es durch den Wald und an der Argen zurück nach Laimnau. Die rund 7&#x202F;km lange Tour dauert rund zwei Stunden. * [[w:Geowanderweg_Tettnang|Geowanderweg Tettnang]]: Wanderweg zur Geologie des Tettnanger Waldes. Als Startpunkt kann der {{Marker|type=parking|name= Wanderparkplatz Hagenbuchen |lat=47.65193 |long=9.57809}} verwendet werden. * [[w:Jubiläumsweg_Bodenseekreis|Jubiläumsweg Bodenseekreis]]: Die 2.&nbsp;Etappe des Wanderweges verläuft im Norden von Tettnang * '''Jakobswanderweg''': durch Tettnang verläuft die Etappe Meckenbeuren-Nonnenhorn des Jakobswanderweges * [[Image:HW4 (SAV).PNG|32px]]: Der [[w:Main-Donau-Bodensee-Weg|Main-Donau-Bodensee-Weg]] des Schwäbischen Albvereins verläuft durch Tettnang * [[Image:HW9 (SAV).PNG|32px]]: Der [[w:Heuberg-Allgäu-Weg|Heuberg-Allgäu-Weg]] des Schwäbischen Albvereins verläuft durch Tettnang === Radfahren === * '''[https://www.tettnang.de/de/geniessen/sport/radfahren/tettnanger-hopfenschlaufe/ Hopfenschlaufe]''': Rund um Tettnang gibt es eine ausgezeichnete Radroute. Sie verläuft von Tettnang aus über Laimmau entlang des Bodensees nach Langenargen und Eriskirch zurück nach Tettnang. Die Tour ist 42&#x202F;km lang, davon etwa 10&#x202F;km als befestigter Schotterweg. In ihrem Verlauf sind ungefähr 160 Höhenmeter zu bewältigen. === Schwimmen === Wer in Tettnang Erfrischung im Wasser sucht, muss nicht unbedingt den Weg zum Bodensee antreten. Die Stadt bietet selbst attraktive Bademöglichkeiten direkt vor Ort und in unmittelbarer Nähe: * {{vCard | name = Degersee | type = swimming | wikidata = Q1182865 | url = https://www.degerseestube.de/Strandbad/ | address = Degersee 3, 88069 Tettnang | lat = 47.61308 | long = 9.65397 | hours = Mi–So 10:00–20:30 (ab April) | price = 3,50&#x202F;€ (Erwachsene), 2,50&#x202F;€ (Kinder) | subtype = paid parking | lastedit = 2025-06-13 | description = Ein idyllisch gelegener Waldsee ca.&nbsp;12&#x202F;km südöstlich von Tettnang im Argental. Strandband mit Liegewiese, sanitären Anlagen und Gastronomie. In der Regel wärmer als der Bodensee, zudem ausgezeichnete Wasserqualität. }} * {{vCard | name = Freibad Ried | type = swimming | url = https://www.tettnang.de/de/geniessen/freizeit/baden/freibad-ried/ | address = Riedstraße 22, 88069 Tettnang | lat = 47.66906 | long = 9.59622 | phone = +49 (0)7542 8324 | email = Freibad.tettnang@tettnang.de | hours = Di–So 12:00–19:00 (ab Mai, bei gutem Wetter) | price = 4,90&#x202F;€ (Erwachsene), 2,60&#x202F;€ (Kinder u. Jugendliche bis 17) | lastedit = 2026-06-02 | description = Beliebtes Freibad im Stadtbereich mit Nichtschwimmerbecken und Rutsche. }} * {{vCard | name = Freibad Obereisenbach | type = swimming | url = https://freibad-obereisenbach.de/ | address = An der Schule 9, 88069 Tettnang | lat = 47.68318 | long = 9.64136 | phone = +49 (0)7542 8130 | email = freibad@vaude.com | hours = Do-Di 12:00–19:00 (ab Mai) | price = 4,90&#x202F;€ (Erwachsene), 2,60&#x202F;€ (Kinder u. Jugendliche bis 17) | lastedit = 2026-06-02 | description = Gemütliches, familienfreundliches Freibad im Teilort Obereisenbach, ca.&nbsp;5&#x202F;km nordöstlich von Tettnang. }} === Kultur === Im Neuen Schloss finden regelmäßig Konzerte und Liveacts statt. Darüber hinaus sind das Kino „KITT“ und die benachbarte Stadtbibliothek fester Standort von Kulturveranstaltungen und Lesungen. Das Foyer des Rathauses beherbergt oft wechselnde Kunstausstellungen. * {{vCard | name = KITT | type = cinema | wikidata = Q50842509 | lat = 47.66954 | long = 9.58696 | email = info@kitt-tettnang.de | description = Kino und Kleinkunstbühne in Trägerschaft eines ehrenamtlichen Vereins. }} * {{vCard | name = Flieger | type = bar, music | url = https://www.flieger-tettnang.de/ | address = Bahnhofplatz 1, 88069 Tettnang | lat = 47.67448 | long = 9.5901 | mobile = +49 (0)176 19600906 | email = hardy@flieger-tettnang.de | facebook = 100057256068427 | description = Bis 2023 regulär geöffnete Musik-Szenekneipe im ehemaligen Bahnhofsgebäude. Heute finden im Flieger Konzerte und Events statt. Das aktuelle Programm findet sich auf der Website und auf der Facebook-Seite (am besten beides überprüfen). Übernachtungsmöglichkeiten für auftretende Künstler. }} * {{vCard | name = FS.Art | type = gallery | url = https://www.fs-art.de/ | address = Karlstraße 16, 88069 Tettnang | lat = 47.66993 | long = 9.58873 | phone = +49 (0)7543 9530388 | email = kontakt@fs-art.de | hours = Do 16:00–19:00, Sa 11:00–14:00 | lastedit = 2025-06-11 | description = Kunstgalerie in der Karlstraße. }} === Feste und Veranstaltungen === [[File:Hopfennarr mit Roter Spinne.jpg|thumb|Hopfennarr und Rote Spinne]] [[File:Montfortfest2025 BauernkriegFahne.jpg|thumb|Bauernkriegsszene auf dem Tettnanger Montfortfest]] Tettnangs [https://www.tettnang.de/de/kalender/ Veranstaltungskalender] verbindet schwäbisch-alemannische Traditionen mit modernen Festen. Hier ein Überblick durchs Jahr: * '''[[w:Schwäbisch-alemannische Fastnacht|Fasnet]]''': Von Januar bis Aschermittwoch bestimmt das Treiben der Narren die Straßen in Tettnang. Die ganze Stadt ist zu ihrer „fünften Jahreszeit“ festlich dekoriert, es finden regelmäßige Umzüge und Bälle statt. Typisch für die schwäbisch-allemanische Fasnet sind die aufwändig gestalteten Holzmasken und traditonellen Kostüme (''[[w:Narrenhäs|Häs]]''), die teilweise über Generationen vererbt werden. In Tettnang und seinen Ortschaften gibt es mehrere Narrenzünfte mit ihren jeweils eigenen Figuren. Die Tettnanger Narrenzunft hat den Hopfennarr, die Hopfensau, die Rote Spinne, das Gätterlet und den Gickeler; ihr Ruf lautet: „Montfort – Jehu“. Darüber hinaus sind die [https://www.feuerhexen.de/ Tettnanger Feuerhexen], die [https://waldteufel.chayns.site/ Kauer Waldteufel], die [https://kogenmale.de/ Obereisenbacher Kogemale] und mehrere weitere Zünfte Bestandteil der Tettnanger Fasnet. Höhepunkt ist die symbolische Übergabe des Rathauses am ''Gumpigen/Schmotzigen Dunschtig'' (dem letzten Donnerstag vor Aschermittwoch) an die Narren. An diesem Tag findet auch der Ball der ''Weiberfasnet'' statt. Am ''Fasnetsdienstag'' gibt es einen großen Umzug (''Narrensprung'') in der Stadt. Sehenswert ist auch der nächtliche ''Hemdglonkerumzug'' am ''Fasnetssonntagabend'', bei dem hunderte mit weißem Nachthemd bekleidete mit Laternen durch die Altstadt ziehen. Der aktuelle Veranstaltungskalender findet sich auf den Seiten der [https://www.narrenzunft-tettnang.de/ Narrenzunft Tettnang]. * '''[[w:Funkenfeuer|Funken]]''': Am ersten Sonntag nach Aschermittwoch (meist Ende Februar/Anfang März, hier ''Funkensonntag'' genannt) wird mit einem spektakulären Feuer der Winter vertrieben. Der alte heidnische Brauch wird im gesamten Bodenseeraum sowie in vielen alpinen Gebieten praktiziert. Schon Tage vor dem Funkensonntag sammeln Gruppen der Dorfjugend bzw. örtlicher Narrenvereine hunderte alte Christbäume, Holzpaletten und Reisigzweige um daraus einen meterhohen Holzhaufen, den ''Funken'', zu errichten. Auf die Spitze kommt in der Regel eine „Funkenhexe“, eine mit Silvesterböllern gefüllte Strohpuppe, die symbolisch das Böse oder den Winter darstellt. Das Feuer wird am frühen Abend in einem einem feierlichen Akt, der oft einen Fackelzug umfasst, von Kindern oder Mitgliedern der Funkenzunft entzündet. Wenn die Funkenhexe explodiert, gilt das als gutes Zeichen für den Frühling. Vor Ort gibt es oft Glühwein und regionale Spezialitäten. Im Gemeindegebiet von Tettnang gibt es in Bürgermoos, Kau und im Weiler Krumbach jeweils einen Funken, wobei der in Bürgermoos der größte ist. Er findet auf dem dortigen Sportgelände (Semliner Straße 40, 88069 Tettnang) statt und wird durch die [https://www.nz-buergermoos.de/ Narrenzunft Bürgermoos] veranstaltet. * {{vCard|name=Montfortfest |wikidata=|type=festival |address=|phone=|email=|url=https://www.tettnang.de/de/geniessen/veranstaltungen/highlights/montfortfest/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2025-12-23 |description=Am ersten Juliwochenende verwandelt sich der Schlosspark in eine große Festmeile. Das Montfortfest, benannt nach dem Adelsgeschlecht, das die Geschichte der Stadt rund 500 Jahre geprägt hat, ist ein dreitägiges Kinder- und Heimatfest. Beginn ist am Freitag mit dem Bieranstich durch die Hopfenhoheiten im Schlosspark. Das Fest zieht mit Sternmarsch, Wiesenparty, Schlossparkfest samt Feuerwerk und einem beeindruckenden historischen Festumzug am Sonntag zahlreiche Besucher an. Über 1000 Kinder und Erwachsene präsentieren in rund 100 Gruppen Themenwelten wie „Unser täglich Brot“ oder „Tettnanger Geschichte“, begleitet von Fanfarenzügen und Musikkapellen aus der Region. Für Kinder gibt es Mitmachangebote, während ein Vergnügungspark mit Fahrgeschäften und Verpflegungsständen für Unterhaltung und Genuss sorgt.}} * {{vCard|name=Bähnlesfest |wikidata=|type=festival |address=|phone=|email=|url=https://www.tettnang.de/de/geniessen/veranstaltungen/highlights/baehnlesfest/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2025-12-23 |description=Ursprünglich als Reaktion auf die Einstellung der Bahnverbindung nach Meckenbeuren im Jahr 1976 ins Leben gerufen, gehört das Bähnlesfest heute zu den beliebtesten Tettnanger Festen und zieht zahlreiche Besucher aus der Umgebung an. Am zweiten Sonntag im September (der zugleich verkaufsoffen ist) verwandelt sich die Tettnanger Altstadt in eine einzige Festmeile mit Flohmarkt, Essensbuden und Jahrmarkt. Auf dem Montfortplatz gibt es Livemusik und Kleinkunst, während im Schlosspark eine Miniatureisenbahn für Kinder verkehrt.}} == Einkaufen == [[File:Tettnang, die Montfortstraße.jpg|thumb|Städtlesmarkt in der Montfortstraße]] Der malerische mittelalterliche Stadtkern weist eine hohe Dichte an kleinen, inhabergeführten Geschäften verschiedenster Art auf. Die besten Straßen für einen Einkaufsbummel sind die Montfortstraße und die Karlstraße. Jeden Samstag findet von 7.00 bis 13.00 Uhr in der Montfortstraße der ''Städtlesmarkt'' statt, wo regionale und frische Produkte wie Obst, Gemüse, Brotwaren, Fisch und anderes feilgeboten werden. Zudem gibt es jeden Dienstag von 8.00 bis 12.00 Uhr auf dem Montfortplatz vor dem Rathaus einen Wochenmarkt mit vergleichbarem Angebot. An vielen Höfen im Gemeindebereich gibt es Hofläden und Verkaufsautomaten, an denen saisonales Obst, Beeren, Milch und andere landwirtschaftliche Produkte erhältlich sind. In der Innenstadt bietet {{Marker|type=shop |name= Ruthers Hofladen |name-map= |lat=47.67046 |long=9.59230 | url = https://www.ruthers-hofladen.de/}} rund um die Uhr regionale Lebensmittel an. In der Innenstadt gibt es vier Supermärkte. Der größte Supermarkt in Tettnang ist die „Kaufland“-Filiale im Ortsteil Bürgermoos (Klausenburger Str. 12), die auch am Samstag bis 22 Uhr geöffnet hat. Der {{Marker|type=shop |name= Bären Kiosk |name-map= |lat=47.67145 |long=9.58954}} hat als einziges Geschäft Sonntags geöffnet (bis 23 Uhr) und verkauft neben Lebensmitteln und Getränken auch Bedarfsartikel. In Tettnang gibt es einen Weltladen (Storchenstraße 7) und mit dem „Klamöttchen“ (Grabenstraße 2) auch ein Second-Hand-Geschäft. == Küche == Die Tettnanger gelten als gemütlich und gehen gerne auswärts essen – wenn auch manchmal nur für eine der beliebten überbackenen „[[w:Seele (Gebäck)|Seelen]]“ zum Bier. In den 1970er Jahren hatte Tettnang die höchste Dichte an Restaurants pro Quadratmeter Innenstadt in ganz Baden-Württemberg. Obwohl seitdem einige Traditionsgaststätten schließen mussten, bietet Tettnang gemessen an der Größe der Stadt noch immer eine üppige Auswahl an Speiselokalen. Neben der empfehlenswerten traditionellen schwäbischen Küche gibt es auch auch mehrere italienische und asiatische Restaurants in der Stadt. In der wärmeren Jahreszeit laden Biergärten und [[w:Besenwirtschaft|Besenwirtschaften]] zum geselligen verweilen ein. In der Karlstraße und der Montfortstraße muss man egal für welche Mahlzeit nie lange suchen, hier gibt es die meisten Cafés, Eisdielen und Imbisse. === Günstig === * {{vCard | name = Bäckerei Frick | type = restaurant | url = https://www.baeckerei-frick.de/ | address = Karlstraße 16/2, 88069 Tettnang | lat = 47.67038 | long = 9.58853 | phone = +49 (0)7542 952589 | facebook = 100063606609745 | instagram = baeckerei.frick | hours = Mo-Fr 07:00-18:00; Sa 07:00-12:30 | lastedit = 2025-06-10 | description = Ein Leberkäswecken vom Frick ist der günstige & gute Imbiss-Klassiker der Stadt. }} * {{vCard | name = Forsters Vesper & Mittagstisch | type = restaurant | url = https://www.forster-metzgerei.de/speisekarte | address = Kirchstraße 1, 88069 Tettnang | lat = 47.67179 | long = 9.58899 | phone = +49 (0)7542 6825 | instagram = metzgerei_forster | hours = Mo-Fr 10:00-15:00; Sa 10:00-13:00 | image = Tettnang, die Metzgerei Forster.jpg | lastedit = 2025-06-11 | description = Preiswerter Mittagstisch mit täglich wechselnden Gerichten (oft schwäbische Küche) zwischen 8 und 11&#x202F;€ mit Kantinencharme. }} * {{vCard | name = Sen Viet Imbiss | type = restaurant | address = Karlstraße 19, 88069 Tettnang | lat = 47.67032 | long = 9.58815 | phone = +49 (0)7542 2919836 | facebook = 61550680495352 | hours = Mo-Sa 11:00-20:00 | lastedit = 2025-06-11 | description = Vietnamesische Küche, besonders empfehlenswert ist die Pho-Suppe nach nordvietnamesischer Art. Hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis und gute vegetarische Gerichte. }} ==== Besenwirtschaften ==== Ungefähr von Ostern bis Oktober haben in Tettnang mehrere [[w:Besenwirtschaft|Besenwirtschaften]] geöffnet. Sie bieten einfache und günstige, aber sehr gute schwäbische Hausmannskost sowie oft hofeigenen Most in ungezwungener Atmosphäre. Öffnungszeiten variieren, vorher erkundigen! * {{vCard | name = Besenwirtschaft Leuthold | type = restaurant | url = | address = Reutenen 7, 88069 Tettnang | lat = 47.65250 | long = 9.59504 | phone = +49 (0)7542 52329 | email = | description = Beliebte Besenwirtschaft südlich der Stadt. }} * {{vCard | name = Besenwirtschaft Oßwald | type = restaurant | url = https://www.besenwirtschaft-osswald.de/ | address = Zimmerberg 2/1, 88069 Tettnang | lat = 47.66093 | long = 9.60696 | phone = +49 (0)7542 6824 | email = info@besenwirtschaft-fewo-osswald.de | description = Beliebte Besenwirtschaft in Zimmerberg. }} === Mittel === * {{vCard | name = Brauereigasthof Schöre | type = restaurant | url = https://schoere.de/gasthof/ | address = Dietmannsweiler 2, 88069 Tettnang | lat = 47.65667 | long = 9.65884 | phone = +49 (0)7528 2317 | email = info@schoere.de | facebook = brauereigasthofschoere | instagram = brauereigasthof_schoere | hours = Mi-Fr 16:00–23:30; Sa-So 10:00–23:30 | lastedit = 2026-05-19 | description = Rusikaler Landgasthof mit deftiger regionaler Küche in gemütlicher Atmosphäre und eigenem Bier, das geschmacklich zu den besten Tettnanger Bieren zählt. Im Sommer hat ein schöner Biergarten geöffnet, oft gibt es Musikevents. An Wochendenden und Feiertags großer Andrang, Reservierung wird empfohlen. }} * {{vCard | name = Degerseestube | type = restaurant | url = https://www.degerseestube.de/ | address = Degersee 3, 88069 Tettnang | lat = 47.61329 | long = 9.65396 | phone = +49 (0)7543 8350 | email = degerseestube@web.de | instagram = degerseestube | hours = Mo-So 9:30-22:00 | lastedit = 2025-06-11 | description = Bodenständige schwäbische Küche mit Wildgerichten am Ufer des Degersee. Lässt sich im Sommer wunderbar mit einem Badeausflug verbinden. Bei schlechtem Wetter am Montag und Dienstags eventuell geschlossen (außer an Feiertagen). }} * {{vCard | name = Adler Trattoria Pizzeria | type = restaurant | address = Karlstraße 33, 88069 Tettnang | lat = 47.67108 | long = 9.58881 | phone = +49 (0)7542 6967 | email = adler@speth.org | instagram = adlertettnang | hours = Di-Sa 18:00-21:00 | lastedit = 2025-06-11 | description = Hervorragendes italienisches Restaurant. }} * {{vCard | name = Pizzeria Ristorante i Cassonello | type = restaurant | address = Reutenen 2, 88069 Tettnang | lat = 47.65356 | long = 9.59387 | phone = +49 (0)7542 4075285 | facebook = https://www.facebook.com/i.cassonello/ | instagram = https://www.instagram.com/i_cassonello/ | hours = Di-So 11:00-14:00, 17:00-22:00 | lastedit = 2025-07-24 | description = Italienisches Restaurant & Pizzeria in schöner Lage am Stadtrand im ehemaligen "Grünen Baum". Große Außengastronomie. }} * {{vCard | name = Gasthof zum Löwen | type = restaurant | url = https://httpwwwprestenbe-2yeoe44ju6.live-website.com/ | address = Prestenberg 1, 88069 Tettnang | lat = 47.69006 | long = 9.64961 | phone = +49 (0)7542 7356 | email = gesslerj@gmx.de | hours = Do-Sa 17:00-21:00; So 11:00-14:00 | lastedit = 2025-12-23 | description = 500 Jahre alter Traditionsgasthof bei Obereisenbach. Regionale und traditionelle Küche. Besonders zu empfehlen sind die Dampfnudeln und der hausgemachte Most. Im Sommer Biergarten. Jedes letzte Wochenende im Monat geschlossen. }} * {{vCard | name = China Schloss | type = restaurant | url = https://www.china-schloss.de/ | address = Karlstraße 3, 88069 Tettnang | lat = 47.66957 | long = 9.58755 | phone = +49 (0)7542 8926 | email = info@china-schloss.de | hours = Di-Sa 11:30-14:00,17:30-22:00; So 11:30-14:00, 17:30-21:00 | lastedit = 2025-06-10 | description = Ältestes chinesisches Restaurant der Stadt. }} * {{vCard | name = Gasthof Traube | type = restaurant | url = https://www.traube-tettnang.de/ | address = Storchenstraße 1, 88069 Tettnang | lat = 47.67147 | long = 9.58987 | phone = +49 (0)7542 7307 | email = info@traube-tettnang.de | hours = Mi-So 10:00-14:00, 17:00-23:00 | lastedit = 2025-07-22 | description = Schwäbische Küche und Fischgerichte in zentraler Innenstadtlage am Bärenplatz, Treffpunkt für die lokale Bevölkerung. }} === Gehoben === * {{vCard | name = Restaurant Torstuben | type = restaurant | url = https://www.torstuben.de/restaurant.html | address = Bärenplatz 8, 88069 Tettnang | copy-marker = Torstuben Tettnang | phone = +49 (0)7542 93860 | email = rezeption@torstuben-tettnang.de | facebook = torstuben | instagram = torstuben | hours = Mo-Di, Fr 10:00-14:00,16:30-23:00; Sa 10:00-23:00; So 10:00-14:00, 16:30-22:00 | image = D-BW-Tettnang - Gasthof Torstuben.JPG | lastedit = 2025-06-11 | description = Regionale gutbürgerliche Küche mit Wild. }} * {{vCard | name = Krea New Style Sushi | type = restaurant | url = https://www.krea-store.de/ | address = Bärenplatz 8, 88069 Tettnang | lat = 47.67127 | long = 9.5868 | phone = +49 (0)7542 9478694 | email = kontakt@krea-store.de | instagram = restaurant_krea | hours = Mi-Sa 17:30-21:30 | lastedit = 2025-09-30 | description = Ambitioniertes Sushirestaurant. Derzeit nur zum Mitnehmen. }} == Nachtleben == Als etwas verschlafenes Landstädtchen ist Tettnang – abgesehen von der Fasnet – nicht für sein quirliges Nachtleben bekannt. Die feiernde Jugend zieht es meist nach Friedrichshafen, Lindau oder Ravensburg, wo es Nachtclubs gibt. Wer sich jedoch mit dem ein oder anderen Kaltgetränk in Gesellschaft begnügt, wird auch in Tettnang zu später Stunde noch fündig. * {{vCard | name = Café Bar City | type = bar | url = https://cafe-bar-city.metro.bar/ | address = Bärenplatz 6, 88069 Tettnang | lat = 47.67144 | long = 9.58905 | phone = +49 (0)7542 53711 | facebook = CafeBarCity | hours = Mo-Sa 11:00-01:00, So 17:00-23:59 | lastedit = 2025-11-11 | description = Beliebter Anlaufpunkt des Nachtlebens am Bärenplatz, im Sommer auch draußen bestuhlt. }} * {{vCard | name = NullSechsNeun | type = bar | url = https://www.nullsechsneun-tt.de/ | address = Schloßstraße 1, 88069 Tettnang | lat = 47.66998 | long = 9.58652 | mobile = +49 (0)176 43831543 | facebook = NullSechsNeun.tt | instagram = nullsechsneun.tt | hours = Mo-Do 18:00-01:00, Fr-Sa 18:00-04:00, So 17:00-01:00 | lastedit = 2025-06-11 | description = Cocktailbar und Lounge, am Wochenende lange geöffnet. }} * {{vCard | name = Joga Bar | type = bar | address = Montfortstraße 3, 88069 Tettnang | lat = 47.6711 | long = 9.58658 | phone = +49 (0)155 68290050 | instagram = joga.bar_tettnang | hours = Mo-Di 14:00-00:00, Fr 14:00-02:00, Sa 10:00-02:00 | lastedit = 2025-07-24 | description = Moderne Bar in der Altstadt. }} * {{vCard | name = Montfort-Bistro | type = bar | url = https://montfort-bistro.de/ | address = Montfortstraße 21, 88069 Tettnang | lat = 47.67173 | long = 9.58747 | phone = +49 (0)7542 9539044 | facebook = MontfortBistro | instagram = montfort_bistro | hours = Di-Do 15:00-01:00, Fr-Sa 14:00-03:00, So 14:00-23:00 | lastedit = 2025-06-11 | description = Raucherkneipe im Herzen der Altstadt. }} * {{vCard | name = Zur Mittelmühle | type = bar | address = Montfortstraße 1, 88069 Tettnang | lat = 47.67089 | long = 9.58627 | phone = +49 (0)7542 6455 | hours = Mi 10:00-01:00; Do 10:00-18:00; Fr-Sa 10:00-01:00; So 10:00-16:00 | payment = Bar | lastedit = 2025-11-11 | description = Urige Raucherkneipe im Untergeschoss der ehemaligen Mittelmühle. Gemütliche & günstige Nachbarschaftskneipe mit Darts und Billard. }} == Unterkunft == Im Schatten des touristisch geprägten Bodensees gelegen, bietet Tettnang Unterkünften für so gut wie jeden Geschmack. Vier Hotels, zahlreiche Apartments und ein Wohnmobilstellplatz warten in der Innenstadt. Feriengäste finden zudem idyllische Ferienwohnungen auf den Höfen der Umgebung. Der einzige Campingplatz der Gemeinde befindet sich südöstlich von Laimnau im Tettnanger Argental. Besucher in der Hochsaison (ca. Ostern bis Oktober) sollten bei spontanen Buchungen mit teilweise deutlich höheren Preisen rechnen. === Camping=== * {{vCard | name = Campingplatz Gutshof Badhütten | type = campsite | url = https://www.gutshof-camping.de/ | address = Laimnau/Badhütten 1/2, 88069 Tettnang | lat = 47.63298 | long = 9.6469 | phone = +49 (0)7543 96 33-0 | email = info@gutshof-camping.de | checkin = tägl. 14:00-18:00 | price = Einfacher Stellplatz ab 29&#x202F;€, zwei Personen: 39&#x202F;€ | image = D-BW-Tettnang-Badhütten - Gasthof.JPG | lastedit = 2025-06-11 | description = Campingplatz an der Argen, guter Ausgangspunkt für Wanderungen im Argental. Mindestaufenthaltsdauer 3 Nächte. Bietet auch verschiedene Zimmer und Apartments im Gutshof ab ca. 120&#x202F;€ pro Nacht. }} * {{vCard | name = Wohnmobilstellplatz Loretostraße | type = campsite | lat = 47.66414 | long = 9.59133 | price = 10&#x202F;€ pro Nacht | lastedit = 2025-07-22 | description = Günstiger, zweckmäßig ausgerichteter Stellplatz in Laufreichweite zur Altstadt. Anmeldung über Tourist-Information. }} === Hotels === *{{vCard | name = Torstuben Tettnang | type = hotel, restaurant | url = https://www.torstuben.de/ | address = Bärenplatz 8, 88069 Tettnang | lat = 47.67166 | long = 9.5887 | phone = +49 07542 93860 | email = hotel@torstuben-tettnang.de | facebook = torstuben | instagram = torstuben | price = EZ ab 70&#x202F;€/Ü, DZ ab 100&#x202F;€/Ü | subtype = wlan, restaurant | image = D-BW-Tettnang - Gasthof Torstuben.JPG | lastedit = 2025-06-11 | description = Gasthof & Restaurant am Bärenplatz. }} * {{vCard | name = Hotel Bären | type = hotel | url = https://www.baeren-tettnang.de/ | address = Bärenplatz 1, 88069 Tettnang | lat = 47.67158 | long = 9.58955 | phone = +49 07542 69 45 | email = info@baeren-tettnang.de | price = EZ ab 70&#x202F;€, DZ ab 110&#x202F;€ | image = Tettnang-0074-Bearbeitet.jpg | lastedit = 2025-06-10 }} * {{vCard | name = Hotel Ritter | type = hotel | url = https://www.ritter-tettnang.de/ | address = Karlstraße 2-4, 88069 Tettnang | lat = 47.66916 | long = 9.58787 | phone = +49 07542 5302-0 | email = ritter.tettnang@t-online.de | price = EZ ab 85&#x202F;€; DZ ab 135&#x202F;€ | lastedit = 2025-06-10 }} * {{vCard | name = Hotel Rad | type = hotel | url = https://www.hotel-rad.com/ | address = Lindauer Str. 2, 88069 Tettnang | lat = 47.67091 | long = 9.58966 | phone = +49 07542 540-0 | email = info@hotel-rad.com | facebook = hotelradtettnang | instagram = hotel_rad | price = EZ ab 110&#x202F;€, DZ ab 150&#x202F;€ | lastedit = 2025-06-10 }} == Lernen == Tettnang verfügt über ein städtisches Gymnasium sowie mehrere Grund- und weiterführende Schulen. Architektonisch interessant ist das gründerzeitliche Ensemble aus Uhland- und Schillerschule mit der angrenzen Jahn-Turnhalle aus dem Jahr 1914. Die Manzenberg-Grundschule im ehemaligen Oberamtskrankenhaus, einem ungewöhnlichen Backsteinrundbau aus dem 19.&nbsp;Jahrhundert, ist ebenfalls denkmalgeschützt. Mit der Elektronikschule hat die Stadt seit 1961 ein Ausbildungszentrum für technische Berufe. Die Stadtbibliothek bietet eine gute Auswahl an regionalgeschichtlicher Literatur. * {{vCard | name = Stadtbücherei Tettnang | type = library | url = https://www.stadtbuecherei-tettnang.de/ | address = Schloßstraße 9-11, 88069 Tettnang | lat = 47.6695 | long = 9.587 | phone = +49 (0)7542 5102831 | fax = +49 (0)7542 510283 | email = info@stadtbuecherei-tettnang.de | hours = Di-Fr 10:00-18:00, Sa 10:00-13:00 | subtype = free wlan, changing table, public toilet | lastedit = 2025-07-22 | description = Zweistöckige Bibliothek mit guter Zeitschriftenauswahl, in der manchmal auch Lesungen und andere Veranstaltungen stattfinden. }} == Sicherheit == Wie die gesamte Bodenseeregion gilt auch Tettnang als sehr sicher. Die Kriminalitätsrate ist niedrig. Die Polizei hält sich meist im Hintergrund und hat vor allem mit Verkehrsdelikten zu tun. Während der [[w:Schwäbisch-alemannische_Fastnacht|Fasnet]] und anderer Feste kommt es gehäuft zu Alkoholkontrollen. * {{vCard | name = Polizeiposten Tettnang | type = police | address = Schloßstraße 16, 88069 Tettnang | lat = 47.66912 | long = 9.58672 | phone = +49 7542 93710 }} == Gesundheit == In der Tettnang finden sich zahlreiche niedergelassene Ärzte. In der Bahnhofsstraße (Bahnhofsstraße 14-18) gibt es ein großes Gesundheitszentrum mit mehreren Spezialisten, Apotheke und Reformhaus. Auch am Bärenplatz (Am Stadtbach 2) sowie in der Karlstraße (Karlstraße 14) gibt es jeweils ein Ärztehaus mit Apotheke. Das städtische Krankenhaus wurde im Mai 2026 geschlossen, die nächste Klinik befindet sich in Friedrichshafen. * {{vCard | name = Klinikum Friedrichshafen | alt = Medizin Campus Bodensee | type = hospital | wikidata = Q1774614 | fax = +49 07541 961185 | hours = 24/7 (Zentrale Notaufnahme) | lastedit = 2026-06-02 }} == Praktische Hinweise == Seit 2024 gibt es in Tettnang mit den „StadttoileTTen“ und „LadestaTTionen“ ein kostenloses Angebot an öffentlich nutzbaren Toiletten und Ladestationen für E-Bikes. Teilnehmende Geschäfte sind an einem grünen Aufkleber erkennbar ([https://www.tettnang.de/de/besuchen/weitere-informationen/toilette-ladestattion/ weitere Infos]). * {{vCard | name = Tourist Information Tettnang | type = tourist information | url = https://www.tettnang.de/de/besuchen/ | address = Montfortstr. 41, 88069 Tettnang | lat = 47.67202 | long = 9.58856 | phone = +49 (0)7542 510-500 | email = tourist-info@tettnang.de | hours = Mär-Nov: Mo-Fr 9:00-12:00 und 13:00-17:00; Dez-Feb: Mo, Di 10:00-12:00, Do 14:00-16:00 | lastedit = 2025-06-23 }} == Ausflüge == {{Featured Destinations | Design= 1 | Heading=Rund um Tettnang | Picture1=[[Bild:Buchhornbrunnen und Rathaus Friedrichshafen (2021).jpg|180px]] | Text1= '''[[Friedrichshafen]]''' – Die Stadt am Bodensee hält ihre Luftfahrtgeschichte lebendig, die im Zeppelin- und Dorniermuseum erzählt wird. | Picture2=[[Bild:LindauInsel.jpg|145px]] | Text2= '''[[Lindau]]''' – Die Inselstadt am Bodensee ist bekannt für ihren malerischen Hafen und mediterranes Flair mit Alpenpanorama. | Picture3= [[Bild:Blick von der Veitsburg auf Ravensburg mit dem Turm "Mehlsack" im Vordergrund (2025).jpg|140px]] | Text3= '''[[Ravensburg]]''' – Die lebendige Stadt der Türme begeistert mit ihrer mittelalterlichen Altstadt, charmanten Plätzen und dem berühmten Spieleland vor den Toren der Stadt. }} * Tettnangs „Hausstrand“ am '''[[Bodensee]]''' ist das {{Marker|type=beach|name= Malereck |lat=47.58921 |long=9.54945}} in Langenargen in rund 12&#x202F;km Entfernung. An dem ruhigen Kieselstrand, der nicht im Zentrum des Massentourismus liegt, lässt sich kostenlos baden. * Den Badeausflug kann man perfekt mit einem Besuch von {{Marker|type=castle|name= Schloss Montfort |name-map= |lat=47.59712 |long=9.53622 | image = Schloss Montfort am Bodensee.jpg}} in Langenargen verbinden, dessen Turm sich besichtigen lässt (Eintritt: 2&#x202F;€). Besucher genießen einen spektakulären Panoramablick über den See, die Schweizer Alpen und die Altstadt Langenargens. Besonders empfehlenswert ist der Aufstieg am spätnachmittag, wenn das Abendlicht die Landschaft in warme Töne taucht. Das Schloss beherbergt ein empfehlenswertes Restaurant mit regionaler Küche und Seeterrasse. * Lohnenswert ist auch ein Abstecher ins bayerische '''[[Lindau]]''' (21&#x202F;km), das mit seinem auf einer Insel gelegenen Stadtkern zu den schönsten Orten am Bodensee gehört. An Regentagen bietet sich ein Ausflug in die dortige '''Therme''' an, die zu den besten der Region zählt und deren Saunalandschaft (inklusive Seezugang) kaum Wünsche offen lässt. * Nur einen Katzensprung von Tettnang entfernt (rund 10 Minuten mit dem Auto) liegt '''[[Friedrichshafen]]'''. Die industriell geprägte Stadt ist zwar keine Schönheit, jedoch ein ideales Ziel für Technik- und Luftfahrtbegeisterte und bietet mit die interessantesten Museen der Region. Auf über 4000 Quadratmetern vermittelt das {{Marker|type=museum|name= Zeppelinmuseum |wikidata = Q191427}} die faszinierende Geschichte der einst in Friedrichshafen gebauten Luftschiffe – inklusive begehbarer Rekonstruktion eines Teils der legendären „[[w:LZ 129|Hindenburg]]“. Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch im {{Marker|type=museum|name= Dornier Museum |wikidata = Q786797}} das sich der Geschichte der Luft- und Raumfahrt widmet. Originalflugzeuge, Prototypen und interaktive Ausstellungen bringen die technischen Pionierleistungen der Firma Dornier anschaulich nahe und lassen Besucher jeden Alters staunen. Friedrichshafen bietet darüber hinaus eine schöne Uferpromenade mit Blick auf die Alpen, zahlreiche Cafés und Restaurants sowie gute Fährverbindungen zu anderen Bodenseestädten. * Rund 10&#x202F;km südwestlich von Tettnang liegt eines der faszinierendsten Naturschutzgebiete am nördlichen Bodenseeufer: das {{Marker|type=natural monument|name= Eriskircher Ried |wikidata = Q1354855}}. Es gilt als das größte erhaltene Streuwiesenried am Bodensee und bietet zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen geschützten Lebensraum. Auf gut ausgebauten Wegen und Holzstegen lässt sich die Landschaft bequem erkunden, sei es zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Besonders beeindruckend ist die Blütezeit der wilden Schwertlilien im Juni, wenn sich weite Flächen des Rieds in ein violettes Blütenmeer verwandeln. * Der {{Marker|type=zoo |name= Wildpark Sonnenhalde |lat=47.64945 |long=9.68489|wikidata = | url = https://www.wildpark-sonnenhalde.de/}} bietet nur rund 8,5&#x202F;km östlich von Tettnang (Kreuzweiherstraße 11, 88099 Neukirch) ein ideales Ausflugsziel für Familien. Dort begegnet man Damwild, Mufflons, Eseln, Ziegen und vielen anderen heimischen Tierarten, die in naturnahen Gehegen leben und oft ganz nah an den Besucher herankommen. Besonders Kinder sind begeistert, wenn sie die Tiere füttern oder streicheln dürfen. Auch Ponyreiten ist möglich. Öffnungszeiten: März bis Oktober täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr; November bis Februar: 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Eintritt frei. * '''[[Wasserburg am Bodensee|Wasserburg]]''' vor Lindau (15&#x202F;km von Tettnang ) ist einer der romantischsten Orte am bayerischen Bodenseeufer – eine Halbinsel mit einem kleinen Hafen, einer Kirche und einem malerischen Schlossensemble. Die Kulisse wirkt wie aus dem Bilderbuch: Segelboote vor der Alpenkulisse, historische Häuser und ein gemütlicher Uferweg, der zu Spaziergängen einlädt. Ein besonderer Ort der Stille ist der kleine Friedhof der Pfarrkirche St. Georg. Hier befindet sich das Grab des Schriftstellers [[w:Martin Walser|Martin Walser]], der mit dem Bodensee und der Region tief verbunden war. Nördlich von Wasserburg befindet sich mit der {{Marker|type=chapel|name= Antoniuskapelle |wikidata = Q41307903}} ein schöner Aussichtspunkt inmitten von Obstplantagen auf einem Drumlinhügel. * Die historische freie Reichsstadt '''[[Ravensburg]]''' liegt nur rund 10&#x202F;km von Tettnang entfernt und begeistert mit ihrer gut erhaltenen Altstadt, engen Gassen, charmanten Cafés und den markanten Stadttürmen wie dem Mehlsack oder dem Blaserturm, die fantastische Ausblicke über die Dächer der Stadt bis hin zu den Alpen bieten. Ein Besuch lohnt sich immer, insbesondere das Rutenfest (letztes Wochenende vor den Sommerferien im Juli) sollte man sich nicht entgehen lassen. Das Fest zählt zu den größten und traditionsreichsten Stadtfesten in Oberschwaben. * Familien mit Kindern können im {{Marker|type=amusement park |name= Ravensburger Spieleland |wikidata = Q2133667 | url = https://spieleland.de/}} (ca. 8&#x202F;km von Tettnang in der Gemeinde Meckenbeuren) ohne Mühe einen ganzen Tag verbringen. {{Umgebung |Ti= Umgebung von Tettnang|Breite=400px; |Mitte= |NW=[[Salem (Baden)|Salem]] 33&#x202F;km |N= [[Ravensburg]] 15&#x202F;km |NO= [[Leutkirch im Allgäu|Leutkirch]] 45&#x202F;km |W= [[Meersburg]] 30&#x202F;km |O= [[Wangen im Allgäu|Wangen]] 22&#x202F;km|SW= [[Friedrichshafen]] 10&#x202F;km|S=[[Kressbronn am Bodensee|Kressbronn]] 10&#x202F;km |SO=[[Lindau]] 21&#x202F;km }} == Literatur == Der Schriftsteller [[w:Martin Walser|Martin Walser]] hat Tettnang und die Bodenseeregion in seinem Roman „Seelenarbeit“ verewigt. * {{Buch|Titel=Seelenarbeit|Autor=Walser, Martin|Ort=Frankfurt a. Main|Verlag=Suhrkamp|Datum=2016|ISBN=978-3518398616}} == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} {{class-4}} {{GeoData| lat= 47.66667| long= 9.58333| radius= 5000}} {{ZdM|Art=Abseits|Datum=2026-05}} {{IstInKat|Schwäbischer Bodensee}} 17nu348fduq25lqb2jlack58ckuq3em 1794534 1794533 2026-08-06T01:28:31Z Marcel601 35278 /* Einkaufen */ update sprache, stil 1794534 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | TouriInfoWeb= [https://www.tettnang.de/de/besuchen/ Tourist Information Tettnang] | TouriInfoTel= +49 (0)7542 510-500 }} '''Tettnang''' ist eine Stadt in der Region [[Schwäbischer Bodensee]]. Sie liegt in etwa&nbsp;7&#x202F;km Entfernung vom Bodensee auf einer Anhöhe zwischen dessen Zuflüssen Argen und Schussen. Östlich von Tettnang beginnt das [[Westallgäu]], weshalb man Tettnang geographisch auch als das „Tor zum Allgäu“ betrachten kann. Highlight im Stadtkern ist das barocke Neue Schloss, das von der historischen Altstadt und idyllischen Obstgärten umgeben ist. Eine weitere Besonderheit ist das Hopfenmuseum mit dem „Hopfenpfad“: Auf dem 7,5&#x202F;km langen Rundweg erfährt man alles über den traditionellen '''Hopfenanbau''' der Region und genießt von den Anhöhen über Tettnang aus bei gutem Wetter freie Bergsicht auf die Alpen am anderen Seeufer. Im malerischen Tettnanger Argental kommen Natur- und Wanderfreunde voll auf ihre Kosten. Seit 2025 führt die Stadt die Zusatzbezeichnung ''Hopfenstadt''. == Hintergrund == {{Mapframe|47.67|9.59|zoom=15|type=geoline}} Tettnang wurde erstmals im Jahr&nbsp;882 urkundlich erwähnt. Der Ort kam 1260 in den Besitz der [[w:Montfort (Adelsgeschlecht) |Grafen von Montfort]] und erhielt 1297 die Stadtrechte. Die Gegend um Tettnang war ein Hotspot des Deutschen Bauernkrieges, ein Teilort war sogar die Keimzelle des Aufstands in Oberschwaben. Am 21.&nbsp;Februar&nbsp;1525 versammelten sich auf dem Blasenberg in der Tettnanger Ortschaft Rappertsweiler rund 8000 Bauern, was wenige Tage später zur Gründung des sogenannten [[w:Seehaufen|Seehaufens]] führte. Nach der weitgehend friedlichen Übergabe mehrerer Schlösser im Argental wurde im März auch das Tettnanger Schloss den Aufständischen übergeben, die Dienstleute der Grafenfamilie mussten einen Eid auf die Bauern ablegen. Eine herbe Zäsur brachte der Dreißigjährige Krieg: 1633 setzten schwedische Truppen Burg und Stadt in Brand, und binnen kurzer Zeit fiel die Einwohnerzahl von rund 3500 auf nur noch etwa 150 in Folge von Brandschatzung, Pest und Hungersnot. Im Wiederaufbau rückte das Grafenhaus von Montfort ins Rampenlicht: Unter ihrer Herrschaft wurde 1667 das Alte Schloss erbaut, 1712-1720 erfolgte der Bau des Neuen Schlosses. Nach einem verheerenden Brand wurde es 1753 wieder neu erbaut, doch nur wenige Jahre später mussten die hoch verschuldeten Grafen ihre Residenz verkaufen: 1780 kam Tettnang in den Besitz der Habsburger und damit zu Österreich. 1805 wurde Tettnang bayerisch, aber bereits 1810 kam die Stadt zu Württemberg. [[File:DEU_Tettnang_COA.svg|right|80px]] Im Jahr 1844 kam der Hopfenanbau nach Tettnang, der den Weinanbau nach und nach vollständig verdrängte. Heute ist Tettnang bekannt für seinen hochwertigen Hopfen, der bis nach China exportiert wird und in zahlreichen Craft-Bieren zum Einsatz kommt. In Tettnang werden etwa 7 Prozent des in Deutschland produzierten Hopfens angebaut. 1841 gab es sechs Brauereien im Stadtgebiet. Heute sind es mit der „Krone“, dem „Hopfengut No20“ und der „Schöre“ noch drei. Besonders reizvoll ist ein Besuch der Tettnanger Hopfengärten zur Zeit der Blüte ab Ende Juni sowie während der Erntezeit im September. Der Aufschwung durch den Hopfenanbau brachte für Tettnang auch den Aufstieg zu einem kleineren Verwaltungszentrum im Königreich Württemberg. Der Anschluss an die Eisenbahn 1895 beschleunigte das Wachstum, gegen Ende des Jahrhunderts entstanden die ersten Villen wohlhabender Beamter und Geschäftsleute sowie kleine Fabriken. Der Zuzug württembergischer Verwaltungsbeamter führte 1854 zur Gründung des ersten evangelischen Gotteshauses im Neuen Schloss, bis dahin war Tettnang rein katholisch geprägt. Tettnang ist flächenmäßig die größte Stadt im Bodenseekreis und war bis 1973 noch Kreisstadt. Die Stadt selbst ist relativ kompakt im Verhältnis zu ihrem 71&#x202F;km² großen Gemeindegebiet. Diesem gehören die ehemals selbstständigen Gemeinden ''Kau'', ''Tannau'' und ''Langnau'' sowie etliche Dörfer, Weiler und Höfe an. Das im Südosten gelegene und unter Naturschutz stehende Tettnanger Argental zählt mit seinen zahlreichen verwunschenen Burgruinen und ursprünglichen Flusslandschaften zu den landschaftlich reizvollsten Gegenden im östlichen Bodenseekreis. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === Nächster Flughafen ist der {{Marker |type=airport |name=Bodensee Airport Friedrichshafen |wikidata=Q682232}} in etwa 6&#x202F;km Entfernung. Mit dem Auto ist der Flughafen in rund 10&#x202F;Minuten zu erreichen, zudem besteht Busverkehr. Er wird primär für europäische Touristikziele genutzt und bietet Inlandsverbindungen nach Berlin, Hamburg und Düsseldorf an. In etwa 70&#x202F;km Entfernung befindet sich der Flughafen {{marker|type = airport|name = Memmingen |wikidata = Q651281}} mit Verbindungen ins europäische Ausland. Die nächsten größeren Flughäfen sind die Flughäfen in {{marker|type = airport|name = München |wikidata = Q131402}}, {{marker|name = Stuttgart |type=airport |wikidata = Q158732}} und {{marker|name = Zürich |type=airport |wikidata=Q15114}}, die mit dem Auto in rund zwei Stunden zu erreichen sind. === Mit der Bahn === Tettnang selbst liegt nicht an der Bahn. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich im benachbarten [[Meckenbeuren]] (6,5&#x202F;km) und [[Friedrichshafen]] (10&#x202F;km). Von München aus halten die nächsten Züge in Hergatz bei [[Wangen im Allgäu]] (25&#x202F;km). Zwischen Tettnang und den Bahnhöfen in Friedrichshafen/Meckenbeuren verkehren regelmäßig Busse (tagsüber alle 30 Minuten). === Mit dem Bus === Nach Tettnang verkehren keine Fernbusse. Die nächstgelegene Flixbus-Haltestelle ist der rund 10&#x202F;km entfernte Friedrichshafener Stadtbahnhof. Die zentrale Haltestelle für den überregionalen Busverkehr ist am Bärenplatz. Tettnang und seine Teilorte sind über mehrere Stadtbuslinien ([https://www.strauss-reisen.de/linie/ Linienplan]) miteinander verbunden. Über den regionalen Vekehrsverbund bodo ([https://bodo.de/fahren/fahrplanauskunft/ Fahrplanauskunft]) besteht regelmäßiger Busverkehr zwischen Tettnang und Meckenbeuren, Friedrichshafen, Eriskirch, [[Kressbronn am Bodensee|Kressbronn]], [[Lindau]], [[Ravensburg]] und Wangen im Allgäu. === Auf der Straße === Tettnang liegt an der Bundesstraße {{RSIGN|DE|B|467}} zwischen [[Kressbronn am Bodensee]] und Ravensburg. Die nächste Autobahn {{RSIGN|DE|A|96 }} erreicht man über die {{RSIGN|DE|L|333}} bei Anschlussstelle {{Ausfahrt| 5 |[[Wangen im Allgäu|Wangen]]-West}} (21&#x202F;km) und über die stärker frequentierte Bundesstraße {{RSIGN|DE|B|31}} bei Anschlussstelle {{Ausfahrt|3|Sigmarszell}} (20&#x202F;km). === Mit dem Schiff === Von der Schweiz kommend bietet sich die Anreise über die Autofähre von [[Romanshorn]] nach [[Friedrichshafen]] an (verkehrt stündlich, Dauer: ca. 45 Minuten, Preis für einfache Fahrt: 13&#x202F;€). Zwischen Konstanz und Friedrichshafen besteht eine stündliche Katamaranverbindung (einfache Fahrt: 14&#x202F;€). Während der Hauptsaison (bis Ende September) verkehrt zwischen Langenargen und [[Arbon]] zweimal täglich ein Passagierschiff der ''Weißen Flotte''. Fahrplan und weitere Infos auf der [https://www.bsb.de/de Website der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB)]. == Mobilität == * Tettnang gehört zum [https://www.bodo.de/ Verkehrsverbund Bodensee-Oberschwaben] (''bodo''). * In der Stadt gibt es ausreichend Parkplätze und ein zentral gelegenes Parkhaus in der Grabenstraße (Samstags kostenlos). Die Gebühren der meisten Innenstadtparkplätze betragen werktags bis 18 Uhr und Samstags bis 13 Uhr 60 Cent pro Stunde, an beliebten Plätzen gibt es teilweise Höchstparkdauern. Am Stadtrand, z.&#x202F;B.&nbsp;an der {{Marker|type=parking|name= BayWa |name-map= Parkplatz BayWa |lat=47.67486 |long=9.59051}} in der Bahnhofsstraße, am {{Marker|type=parking|name= Loretopark |name-map=Parkplatz Loretopark |lat=47.66441 |long=9.59151}} oder auf dem {{Marker Kopie|name=Wanderparkplatz Alpenblickstraße}} '''Wanderparkplatz in der Alpenblickstraße''', kann kostenlos geparkt werden. Am ehemaligen Klinikum gibt es die günstigsten kostenpflichtige Plätze (5&#x202F;€ für ein Tagesticket). * In Tettnang gibt es mehrere Ladesäulen in kommunaler Hand, an denen für die Dauer des Ladevorgangs kostenlos geparkt werden kann (Typ 2 mit 22&#x202F;kW). Sie befinden sich u.a. an der Polizeiwache am Schlosspark, am Parkhaus Grabenstraße, bei der Feuerwehr in der Wangener Straße und am Parkplatz BayWa. Hinter dem McDonald's in Bürgermoos gibt es eine Schnelladestation mit 300&#x202F;kW und beim Kaufland Bürgermoos kann mit bis zu 50&#x202F;kW geladen werden (Typ 2/CHAdeMO). * Am besten lässt sich die Stadt zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Wer die Stadt oder die Umgebung mit dem Rad erkunden möchte und sein eigenes nicht dabei hat, kann sich eins leihen bei: :: {{vCard | name = Bikestation | type = bicycle rental | url = https://www.bikestation-argental.de/ | address = Dentenweiler 7, 88069 Tettnang | lat = 47.6098 | long = 9.6809 | mobile = +49 (0)171 1990647 | email = arne@bikestation-argental.de | hours = Mi 10:00-12:00 und 14:00-17:00 und nach Vereinbarung | price = ab 10&#x202F;€ pro Tag | lastedit = 2025-06-11 }} == Sehenswürdigkeiten == === Schlösser und Altstadt === [[File:Aerial image of the Tettnang Castle (view from the east).jpg|thumb|Neues Schloss]] [[File:Altes Schloss Tettnang.jpg|thumb|Altes Schloss]] * {{vCard | name = Neues Schloss | type = castle | wikidata = Q13479850 | url = https://www.schloss-tettnang.de/ | description = Das imposante Neue Schloss am Montfortplatz zählt zu den bedeutendsten Barockbauten Süddeutschlands und war die letzte Residenz der Grafen von Montfort. Erbaut zwischen 1712 und 1720 unter Graf Anton III. nach Plänen von Christoph Gessinger, ersetzte es das heutige Alte Schloss (Rathaus) und entstand auf den Ruinen einer mittelalterlichen Burg. Nach einem verheerenden Brand 1753 wurde es ab 1755 im Rokoko-Stil wiederaufgebaut – mit prunkvollen Innenräumen, die von damaligen Elitekünstlern wie Joseph Anton Feuchtmayer (Stuck) und Angelika Kauffmann (Gemälde) gestaltet wurden. Doch bereits von außen lassen die Dimensionen des Schlosses erahnen, warum der barocke Repräsentativbau die Montforter einst in den finanziellen Ruin getrieben hat. Dahinter verbirgt sich eine interessante Geschichte, die im Rahmen geführter Touren erzählt wird. Heute beherbergt das Schloss sowohl das Amtsgericht im Erdgeschoss als auch ein öffentliches Museum in den restaurierten Fürstenappartements. Schloss und Schlosspark dienen häufig als Bühne für Veranstaltungen und Open-Air-Konzerte, doch auch abseits der Veranstaltungen lädt der Schlosspark zum Flanieren ein. }} * {{vCard | name = Montfortstraße | type = road | address = Montfortstraße, 88069 Tettnang | lat = 47.67074 | long = 9.58642 | image = Tettnang, die Montfortstraße.jpg | description = Nördlich vom Schlosspark beginnt die Montfortstraße, eine der stimmungsvollsten Gassen Tettnangs und Marktort. Sie bildet gemeinsam mit der parallel verlaufenden Schulstraße den Kern der mittelalterlichen Stadtstruktur. Die gepflasterte Straße beginnt mit dem sehenswerten alten Mühlrad an der Mittelmühe und endet am Torschloss. In der Montfortstraße befinden sich viele etablierte Handwerksbetriebe in teilweise denkmalgeschützten Gebäuden. }} * {{vCard | name = Torschloss & Bärenplatz | type = castle | wikidata = Q1675100 | url = https://www.tettnang.de/de/besuchen/sehenswuerdigkeiten/stadtrundgang/torschloss/ | address = Bärenplatz, 88069 Tettnang | description = Herzstück der Altstadt bildet an ihrem nördlichen Ende das Torschloss mit dem Bärenplatz. In der Zeit nach 1330 wurde es als Teil der Stadtmauer und Stadttor errichtet. Später folgten Erweiterungen in den Jahren 1464 und 1629, vorübergehend diente es als Residenz der Grafen von Montfort. Ebenso wie die Montfortstraße ist auch der Bärenplatz von zahlreichen mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Gebäuden geprägt, die Gaststätten, eine der drei Tettnanger Bierbrauereien und alteingesessene Handwerksbetriebe beherbergen. }} * {{vCard | name = Altes Schloss | type = castle | wikidata = Q439567 | url = https://www.tettnang.de/de/besuchen/sehenswuerdigkeiten/stadtrundgang/altes-schloss-rathaus/ | description = Das imposante Alte Schloss, heute Sitz des Tettnanger Rathauses, dominiert den Montfortplatz am südlichen Ende der Altstadt. Erbaut im Jahr 1667 als Residenz der Grafen von Montfort, ersetzte es ein älteres Schloss. Beeindruckend ist seine repräsentative barocke Fassade, die von seinem Voralberger Baumeister Michael Kuen gestaltet wurde. Obwohl als Rathaus genutzt, kann das Foyer mit wechselnden Ausstellungen besichtigt werden. }} === Museen === [[File:D-Tettnang-Hopfenmuseum.jpg|thumb|Hopfenmuseum Tettnang]] * {{vCard | name = Hopfenmuseum | type = museum | wikidata = Q134708266 | hours = Di–So 10:30–17:00 | price = Normal: 6&#x202F;€, ermäßigt: 3-5&#x202F;€ | image = Tettnanger Hopfenmuseum.jpg | lastedit = 2025-06-20 | description = Lohnenswertes Museum zur Geschichte des Hopfenanbaus in Tettnang auf dem Gelände eines der bekanntesten Hopfengüter der Stadt im Ortsteil Siggenweiler. Zu sehen gibt es alte Geräte und Maschinen sowie lebensecht dargestellte Szenen vom Arbeiten und Leben im Hopfengarten. Und man erfährt, was Hopfen und Hanf gemeinsam haben. Der Besuch lässt sich gut mit einer kleinen Wanderung vom Stadtzentrum aus über den herrlichen Hopfenpfad verbinden (ca. 3,6 Kilometer vom Torschloss). Das zum Museum gehörende Hopfengut No20 verfügt über eine eigene Gastronomie samt Mikrobrauerei. }} * {{vCard | name = Elektronikmuseum | type = museum | wikidata = Q106784930 | url = https://www.emuseum-tettnang.de/ | address = Montfortstraße 41, 88069 Tettnang | lat = 47.67198 | long = 9.58852 | mobile = +49175 736 837 0 | email = info@emuseum-tettnang.de | hours = Di–So 14:00–18:00 (April bis Oktober) | price = Normal: 6&#x202F;€, ermäßigt: 4&#x202F;€ | image = D-BW-Tettnang - Montfortstraße 39 und 41.JPG | lastedit = 2025-06-20 | description = Die Oberschwaben sind Bastler und Tüftler. Kein Wunder also, dass auch im ländlich geprägten Tettnang ein Elektronikmuseum steht. Seit 2002 erzählt das Museum die Geschichte sowohl der in Tettnang gewachsenen Elektronikunternehmen, als auch die der Elektronik insgesamt. Es besitzt zahlreiche Exponate, unter anderem zur Computergeschichte sowie zur Ton- und Bildspeicherung. Regulär geöffnet ist das Museum zwar nur von April bis Oktober, Führungen mit Voranmeldung sind jedoch ganzjährig möglich. }} * {{vCard | name = Schlossmuseum | type = museum | url = https://www.tettnang.de/de/besuchen/sehenswuerdigkeiten/neues-schloss/ | address = Montfortplatz 1, 88069 Tettnang | directions = Südflügel, 1. OG | lat = 47.66974 | long = 9.58463 | phone = +49 (0)7542 510500 | email = tourist-info@tettnang.de | hours = Di–So 11:00–17:00 (April bis Oktober) | price = Normal: 7&#x202F;€, ermäßigt: 3,50&#x202F;€ | image = Cabinet des mendiants, Neues Schloss, Tettnang.jpg | lastedit = 2025-07-10 | description = Geführte Touren durch das Tettnanger Barockschloss gibt es von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 16 Uhr jeweils zur vollen Stunde (nur von April bis Oktober). Darüber hinaus bietet das Schlossmuseum regelmäßig thematische Sondertouren an, die sich u.&#x202F;a. speziell an Kinder und Familien richten. Treffpunkt ist die Museumskasse am Südflügel im 1.&nbsp;OG. }} * {{vCard | name = Stadtmuseum Tettnang | type = museum | wikidata = Q76632137 | address = Montfortstraße 43, 88069 Tettnang | description = Nach einer gescheiterten Neugestaltung ist das Tettnanger Stadtmuseum seit 2019 auf unbestimmte Zeit geschlossen. }} === Kirchen und Kapellen === * {{vCard | name = Stadtpfarrkirche St. Gallus | type = church | wikidata = Q15056383 | description = Im Jahr 1860 auf dem Standort eines älteren Sakralbaus errichtet. }} * {{vCard|type=chapel | name=Loreto-Kapelle | wikidata=Q14544901 | url=https://kath-kirche-tettnang.de/loretokapelle | hours = Tägl. 09:00–18:00 | lastedit = 2025-06-05 | description = Kleine, aber schmucke Kapelle. Eines der raren Bauwerke, die während des Dreißigjährigen Krieges errichtet wurden (erbaut: 1624–27). }} * {{vCard | name = St.-Georg-Kapelle | type = chapel | wikidata = Q59562133 | url = https://kath-kirche-tettnang.de/st-georg | lat = 47.67071 | long = 9.58612 | description = Erstmals 1436 erwähnt, 1633 während des Dreißigjährigen Krieges zerstört und 1682 wiederaufgebaut. }} * {{vCard | name = Evangelische Schlosskapelle | type = chapel | url = https://www.schloss-tettnang.de/erlebnis-schloss-garten/schloss-garten/gebaeude/schlosskapelle | lat = 47.67003 | long = 9.58469 | description = Erstes protestantisches Gotteshaus der Stadt, das Mitte des 19. Jahrhunderts im Neuen Schloss eingerichtet wurde. }} * {{vCard | name = St.-Anna-Kapelle | type = chapel | wikidata = Q116681371 | url = https://kath-kirche-tettnang.de/kapelle-st-anna | lat = 47.66239 | long = 9.59264 | description = Von 1513. }} * {{vCard | name = Heilig-Kreuz-Kapelle | type = chapel | address = Montfortstraße 41, 88069 Tettnang | directions = am Bärenplatz | lat = 47.67192 | long = 9.58882 }} === Weitere Bauwerke === * Im Schlosspark befindet sich ein barockes Gebäudeensemble mit Wachgebäuden, Kavaliershaus, Forsthaus und dem {{Marker|type=house|name= ehemaligen Schießhaus |name-map= Ehemaliges Schießhaus |lat=47.66883 |long=9.58424 | image = D-BW-Tettnang - Ehemaliges Schießhaus.JPG}} der gräflichen Residenz, das in einen kleinen barocken Garten eingebettet ist. * {{vCard | name = Erstes Tettnanger Schulhaus |name-map= Erstes Tettnanger Schulhaus | type = house | lat = 47.67147 | long = 9.58795 | image = D-BW-Tettnang_-_Ehemaliges_Schulhaus.JPG | description = Es stammt aus dem 16. Jahrhundert und zählt zu den ältesten noch erhaltenen Fachwerkhäusern der Stadt. }} * {{vCard | name = Obermühle | type = house| address = | lat = 47.67045 | long = 9.59405 | image = D-BW-Tettnang_-_Obermühle_2803.JPG| description = Sie ist die älteste Mühle der Stadt wurde erstmals 1393 erwähnt. Noch heute befindet sich direkt nebenan eine Bäckerei und ein kleiner Weiher. }} * {{vCard | name = Ehemaliges Oberamtskrankenhaus | type = house | lat = 47.66643 | long = 9.59279 | image = D-BW-Tettnang_-_Musikschule.JPG | description = Erbaut im Jahr 1886 durch den international anerkannten Stuttgarter Architekten Emil Otto Tafel (1838–1914). Als Zentralbau zählt das Backsteingebäude zu den architektonisch fortschrittlichsten Krankenhausbauten des 19. Jahrhunderts. Heute sind hier die städtische Musikschule und eine Grundschule zu Hause. }} * {{vCard | name = Josefine-Kramer-Haus | type = house | address = Wilhelmstraße 6, 88069 Tettnang | lat = 47.67438 | long = 9.58961 | description = Aus der jüngeren Geschichte hervorhebenswert ist das 2014 für seine Architektur prämierte moderne öffentliche Gebäude, welches eine Kindertagesstätte sowie mehrere soziale Vereine beherbergt. }} == Aktivitäten == Tettnang bietet einen guten Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge in der Region. Den perfekten Einstieg bietet der Tettnanger Hopfenpfad, der in der Innenstadt startet. Südöstlich der Stadt beginnt der Tettnanger Teil des naturbelassenen Argentals, das mit seinen zahlreichen Burgruinen, kleinen Weilern und Höfen sowie seiner Bauernkriegsgeschichte lockt. Auch für Ausflüge zum Bodensee eignet sich die Stadt als Basis. Die nächsten Strände befinden sich in Eriskirch (8,5 km), Kressbronn (9 km) und Langenargen (9,5 km). === Wandern === [[File:Schöreblick.jpg|thumb|Blick von den Tettnanger Hopfengärten auf den Bodensee]] [[File:D-BW-Achberg - Argental.JPG|thumb|Die Argen bei Schloss Achberg]] Tettnang liegt an der [[Oberschwäbische Barockstraße|Oberschwäbischen Barockstraße]]. Die Umgebung der Stadt ist mit ihren ursprünglichen Kultur- und Naturräumen ein Paradies für Wanderer und Naturfreunde – wobei Geschichtsinteressierte voll auf ihre Kosten kommen. Die abwechslungsreiche Landschaft ist von eiszeitlichen Drumlinhügeln geprägt. * {{vCard | name = Tettnanger Hopfenpfad | type = trail | wikidata = Q1388811 | url = https://www.tettnang.de/de/geniessen/sport/wandern/tettnanger-hopfenpfad/ | lat = 47.67446 | long = 9.59086 | image = D-Tettnang-Hopfenpfad-Infotafel-Stangenhopfen.jpg | description = 7,5&#x202F;km langer Rundweg zwischen der Innenstadt und dem Hopfenmuseum in Siggenweiler. Los geht es ab dem BayWa-Gelände hinter dem Kreisverkehr bei der Bahnhofsstraße bergan in Richtung Nordosten. Wer mit dem Auto anreist, kann am {{Marker|type=parking|name= Wanderparkplatz Alpenblickstraße |lat=47.67651 |long=9.59576}} kostenlos parken und von dort aus starten. Highlight ist die {{Marker|type=hiking|name= Brünnensweiler Höhe|lat=47.68309 |long=9.60977}} mit ihrer kleinen Kapelle, von wo aus man die beste Aussicht auf die Region genießt. Unterwegs warten inmitten von Hopfenäckern und Obstplantagen mehrere Hofläden, sowie Rast- und Aussichtspunkte. Informationsschilder gewähren auf dem Weg Einblick in den Hopfenanbau. Für die gesamte Strecke mit ihren 100 Höhenmetern benötigt man rund zwei Stunden. }} * '''Schloss Achberg / Argenzusammenfluss''': Diese Rundwanderung führt durch eine der schönsten Ecken des Argentals. Los geht es am {{Marker|type=parking|name= Wanderparkplatz Flunau |lat=47.63356 |long=9.70701}}, von wo aus eine Hängebrücke auf das südliche Argenufer führt. Von hier führt der Weg direkt auf das barocke {{Marker|type=castle|name= Schloss Achberg |wikidata = Q2239949}} zu, das bis 1982 noch im Privatbesitz der Hohenzollern war und heute in seinem Schlosscafé Gäste empfängt. Der reizvolle Hasenweg entlang der Argen ist seit einigen Jahren aufgrund fehlender Erhaltungsmaßnahmen gesperrt, jedoch gibt es noch genug andere Wege im Schlosswald entlang der Argen Richtung Norden. Beim malerischen {{Marker|type=natural monument|name= Argenzusammenfluss |lat=47.65281 |long=9.74258}} wechselt man wieder die Flussseite. Hier kann man auch gut eine kleine Rast einlegen. Zurück geht es auf der nördlichen Argenseite über Blumegg. Die Tour ist etwa 9&#x202F;km lang und dauert ca. 2,5 Stunden. Wer mehr möchte, kann einen kleinen Abstecher auf das in die Argen hineinragende längliche Waldstück machen (Flurname Sack), wo man den Fluss in seiner vollen Ursprünglichkeit erleben kann. * '''Auf den Spuren des Bauernkrieges nach Rappertsweiler''': Das kleine Örtchen {{Marker|type=village |name= Rappertsweiler |wikidata = Q134432821}} war einst Ausgangspunkt des Bauernkrieges im südlichen Oberschwaben. Mehr als 8000 Bauern versammelten sich im Februar 1525 auf dem dortigen Blasenberg, um den Aufstand gegen die Obrigkeit zu organisieren. Heute erinnern zwei Denkmäler in dem Ort an die Revolte, in deren Rahmen mit den „Zwölf Rappertsweiler Artikeln“ eine der ersten Freiheitserklärungen des europäischen Festlandes aufgeschrieben wurden. Eines davon steht am denkmalgeschützten Rappertsweiler {{Marker|type=building|name= Kehlhof|lat=47.64065 |long=9.66097}}, ein längliches Holzhaus, bei dem die Bauern einst die Abgaben an das benachbarte {{Marker|type=monastery |name= Paulinerkloster |name-map=Ehemaliges Paulinerkloster |lat=47.63098 |long=9.65851}} abgeben mussten. Das Kloster wurde Ende des 18. Jahrhunderts aufgegeben, viele Gebäude stehen aber noch. Sie finden sich auf der anderen Argenseite, wenn man von Rappertsweiler Richtung Süden nach Unterlangnau geht. Von dort geht es weiter Richtung Oberlangnau bis zum ehemaligen Kloster (Argenstraße 10, 88069 Tettnang). * '''Burgruinen im Argental bei Laimnau''': Auf den Spuren des Mittelalters führt diese gemütliche Wanderung ins Tettnanger Argental. Ausgangspunkt ist der {{Marker|type=parking|name= Parkplatz |name-map= Parkplatz Argentalhalle |lat=47.63673 |long=9.63465}} an der Stadthalle von {{Marker|type=village |name= Laimnau |wikidata = Q1610023}}. Der malerische Ort lädt zum Erkunden ein. Wer mag kann gleich zu Beginn einen Abstecher zur Ehemaligen {{Marker|type=castle|name= Ringburg Drackenstein |wikidata = Q1011485}} machen. Die Burg ist zwar nicht mehr zu erkennen, aber man bekommt von der Anhöhe einen Überblick über die Landschaft. Weiter zum eigentlichen Ziel geht es entlang der Argen in Richtung Osten. Hinter dem {{Marker Kopie|name=Campingplatz Gutshof Badhütten}} '''Campingplatz Badhütten''' quert man den Fluss über die kleine Brücke nach Unterlangnau. Von hier aus geht es weiter nach Westen durch das kleine Waldstück in Richtung Rattenweiler. Dort befindet sich die {{Marker|type=castle|name= Burgruine Altsummerau |wikidata = Q2175196}}, deren Reste noch gut sichtbar sind. Sie wurde im 13. Jahrhundert erneuert und im Laufe des Dreißigjährigen Krieges zwischen 1633 und 1660 zerstört. Etwas westlich von Rattenweiler befindet eine alte {{Marker|type=castle|name= Keltenschanze |wikidata = Q14545551}} und ehemaliger Burgstall, von dem man allerdings nicht mehr viel sieht. Von hier aus geht es durch den Wald und an der Argen zurück nach Laimnau. Die rund 7&#x202F;km lange Tour dauert rund zwei Stunden. * [[w:Geowanderweg_Tettnang|Geowanderweg Tettnang]]: Wanderweg zur Geologie des Tettnanger Waldes. Als Startpunkt kann der {{Marker|type=parking|name= Wanderparkplatz Hagenbuchen |lat=47.65193 |long=9.57809}} verwendet werden. * [[w:Jubiläumsweg_Bodenseekreis|Jubiläumsweg Bodenseekreis]]: Die 2.&nbsp;Etappe des Wanderweges verläuft im Norden von Tettnang * '''Jakobswanderweg''': durch Tettnang verläuft die Etappe Meckenbeuren-Nonnenhorn des Jakobswanderweges * [[Image:HW4 (SAV).PNG|32px]]: Der [[w:Main-Donau-Bodensee-Weg|Main-Donau-Bodensee-Weg]] des Schwäbischen Albvereins verläuft durch Tettnang * [[Image:HW9 (SAV).PNG|32px]]: Der [[w:Heuberg-Allgäu-Weg|Heuberg-Allgäu-Weg]] des Schwäbischen Albvereins verläuft durch Tettnang === Radfahren === * '''[https://www.tettnang.de/de/geniessen/sport/radfahren/tettnanger-hopfenschlaufe/ Hopfenschlaufe]''': Rund um Tettnang gibt es eine ausgezeichnete Radroute. Sie verläuft von Tettnang aus über Laimmau entlang des Bodensees nach Langenargen und Eriskirch zurück nach Tettnang. Die Tour ist 42&#x202F;km lang, davon etwa 10&#x202F;km als befestigter Schotterweg. In ihrem Verlauf sind ungefähr 160 Höhenmeter zu bewältigen. === Schwimmen === Wer in Tettnang Erfrischung im Wasser sucht, muss nicht unbedingt den Weg zum Bodensee antreten. Die Stadt bietet selbst attraktive Bademöglichkeiten direkt vor Ort und in unmittelbarer Nähe: * {{vCard | name = Degersee | type = swimming | wikidata = Q1182865 | url = https://www.degerseestube.de/Strandbad/ | address = Degersee 3, 88069 Tettnang | lat = 47.61308 | long = 9.65397 | hours = Mi–So 10:00–20:30 (ab April) | price = 3,50&#x202F;€ (Erwachsene), 2,50&#x202F;€ (Kinder) | subtype = paid parking | lastedit = 2025-06-13 | description = Ein idyllisch gelegener Waldsee ca.&nbsp;12&#x202F;km südöstlich von Tettnang im Argental. Strandband mit Liegewiese, sanitären Anlagen und Gastronomie. In der Regel wärmer als der Bodensee, zudem ausgezeichnete Wasserqualität. }} * {{vCard | name = Freibad Ried | type = swimming | url = https://www.tettnang.de/de/geniessen/freizeit/baden/freibad-ried/ | address = Riedstraße 22, 88069 Tettnang | lat = 47.66906 | long = 9.59622 | phone = +49 (0)7542 8324 | email = Freibad.tettnang@tettnang.de | hours = Di–So 12:00–19:00 (ab Mai, bei gutem Wetter) | price = 4,90&#x202F;€ (Erwachsene), 2,60&#x202F;€ (Kinder u. Jugendliche bis 17) | lastedit = 2026-06-02 | description = Beliebtes Freibad im Stadtbereich mit Nichtschwimmerbecken und Rutsche. }} * {{vCard | name = Freibad Obereisenbach | type = swimming | url = https://freibad-obereisenbach.de/ | address = An der Schule 9, 88069 Tettnang | lat = 47.68318 | long = 9.64136 | phone = +49 (0)7542 8130 | email = freibad@vaude.com | hours = Do-Di 12:00–19:00 (ab Mai) | price = 4,90&#x202F;€ (Erwachsene), 2,60&#x202F;€ (Kinder u. Jugendliche bis 17) | lastedit = 2026-06-02 | description = Gemütliches, familienfreundliches Freibad im Teilort Obereisenbach, ca.&nbsp;5&#x202F;km nordöstlich von Tettnang. }} === Kultur === Im Neuen Schloss finden regelmäßig Konzerte und Liveacts statt. Darüber hinaus sind das Kino „KITT“ und die benachbarte Stadtbibliothek fester Standort von Kulturveranstaltungen und Lesungen. Das Foyer des Rathauses beherbergt oft wechselnde Kunstausstellungen. * {{vCard | name = KITT | type = cinema | wikidata = Q50842509 | lat = 47.66954 | long = 9.58696 | email = info@kitt-tettnang.de | description = Kino und Kleinkunstbühne in Trägerschaft eines ehrenamtlichen Vereins. }} * {{vCard | name = Flieger | type = bar, music | url = https://www.flieger-tettnang.de/ | address = Bahnhofplatz 1, 88069 Tettnang | lat = 47.67448 | long = 9.5901 | mobile = +49 (0)176 19600906 | email = hardy@flieger-tettnang.de | facebook = 100057256068427 | description = Bis 2023 regulär geöffnete Musik-Szenekneipe im ehemaligen Bahnhofsgebäude. Heute finden im Flieger Konzerte und Events statt. Das aktuelle Programm findet sich auf der Website und auf der Facebook-Seite (am besten beides überprüfen). Übernachtungsmöglichkeiten für auftretende Künstler. }} * {{vCard | name = FS.Art | type = gallery | url = https://www.fs-art.de/ | address = Karlstraße 16, 88069 Tettnang | lat = 47.66993 | long = 9.58873 | phone = +49 (0)7543 9530388 | email = kontakt@fs-art.de | hours = Do 16:00–19:00, Sa 11:00–14:00 | lastedit = 2025-06-11 | description = Kunstgalerie in der Karlstraße. }} === Feste und Veranstaltungen === [[File:Hopfennarr mit Roter Spinne.jpg|thumb|Hopfennarr und Rote Spinne]] [[File:Montfortfest2025 BauernkriegFahne.jpg|thumb|Bauernkriegsszene auf dem Tettnanger Montfortfest]] Tettnangs [https://www.tettnang.de/de/kalender/ Veranstaltungskalender] verbindet schwäbisch-alemannische Traditionen mit modernen Festen. Hier ein Überblick durchs Jahr: * '''[[w:Schwäbisch-alemannische Fastnacht|Fasnet]]''': Von Januar bis Aschermittwoch bestimmt das Treiben der Narren die Straßen in Tettnang. Die ganze Stadt ist zu ihrer „fünften Jahreszeit“ festlich dekoriert, es finden regelmäßige Umzüge und Bälle statt. Typisch für die schwäbisch-allemanische Fasnet sind die aufwändig gestalteten Holzmasken und traditonellen Kostüme (''[[w:Narrenhäs|Häs]]''), die teilweise über Generationen vererbt werden. In Tettnang und seinen Ortschaften gibt es mehrere Narrenzünfte mit ihren jeweils eigenen Figuren. Die Tettnanger Narrenzunft hat den Hopfennarr, die Hopfensau, die Rote Spinne, das Gätterlet und den Gickeler; ihr Ruf lautet: „Montfort – Jehu“. Darüber hinaus sind die [https://www.feuerhexen.de/ Tettnanger Feuerhexen], die [https://waldteufel.chayns.site/ Kauer Waldteufel], die [https://kogenmale.de/ Obereisenbacher Kogemale] und mehrere weitere Zünfte Bestandteil der Tettnanger Fasnet. Höhepunkt ist die symbolische Übergabe des Rathauses am ''Gumpigen/Schmotzigen Dunschtig'' (dem letzten Donnerstag vor Aschermittwoch) an die Narren. An diesem Tag findet auch der Ball der ''Weiberfasnet'' statt. Am ''Fasnetsdienstag'' gibt es einen großen Umzug (''Narrensprung'') in der Stadt. Sehenswert ist auch der nächtliche ''Hemdglonkerumzug'' am ''Fasnetssonntagabend'', bei dem hunderte mit weißem Nachthemd bekleidete mit Laternen durch die Altstadt ziehen. Der aktuelle Veranstaltungskalender findet sich auf den Seiten der [https://www.narrenzunft-tettnang.de/ Narrenzunft Tettnang]. * '''[[w:Funkenfeuer|Funken]]''': Am ersten Sonntag nach Aschermittwoch (meist Ende Februar/Anfang März, hier ''Funkensonntag'' genannt) wird mit einem spektakulären Feuer der Winter vertrieben. Der alte heidnische Brauch wird im gesamten Bodenseeraum sowie in vielen alpinen Gebieten praktiziert. Schon Tage vor dem Funkensonntag sammeln Gruppen der Dorfjugend bzw. örtlicher Narrenvereine hunderte alte Christbäume, Holzpaletten und Reisigzweige um daraus einen meterhohen Holzhaufen, den ''Funken'', zu errichten. Auf die Spitze kommt in der Regel eine „Funkenhexe“, eine mit Silvesterböllern gefüllte Strohpuppe, die symbolisch das Böse oder den Winter darstellt. Das Feuer wird am frühen Abend in einem einem feierlichen Akt, der oft einen Fackelzug umfasst, von Kindern oder Mitgliedern der Funkenzunft entzündet. Wenn die Funkenhexe explodiert, gilt das als gutes Zeichen für den Frühling. Vor Ort gibt es oft Glühwein und regionale Spezialitäten. Im Gemeindegebiet von Tettnang gibt es in Bürgermoos, Kau und im Weiler Krumbach jeweils einen Funken, wobei der in Bürgermoos der größte ist. Er findet auf dem dortigen Sportgelände (Semliner Straße 40, 88069 Tettnang) statt und wird durch die [https://www.nz-buergermoos.de/ Narrenzunft Bürgermoos] veranstaltet. * {{vCard|name=Montfortfest |wikidata=|type=festival |address=|phone=|email=|url=https://www.tettnang.de/de/geniessen/veranstaltungen/highlights/montfortfest/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2025-12-23 |description=Am ersten Juliwochenende verwandelt sich der Schlosspark in eine große Festmeile. Das Montfortfest, benannt nach dem Adelsgeschlecht, das die Geschichte der Stadt rund 500 Jahre geprägt hat, ist ein dreitägiges Kinder- und Heimatfest. Beginn ist am Freitag mit dem Bieranstich durch die Hopfenhoheiten im Schlosspark. Das Fest zieht mit Sternmarsch, Wiesenparty, Schlossparkfest samt Feuerwerk und einem beeindruckenden historischen Festumzug am Sonntag zahlreiche Besucher an. Über 1000 Kinder und Erwachsene präsentieren in rund 100 Gruppen Themenwelten wie „Unser täglich Brot“ oder „Tettnanger Geschichte“, begleitet von Fanfarenzügen und Musikkapellen aus der Region. Für Kinder gibt es Mitmachangebote, während ein Vergnügungspark mit Fahrgeschäften und Verpflegungsständen für Unterhaltung und Genuss sorgt.}} * {{vCard|name=Bähnlesfest |wikidata=|type=festival |address=|phone=|email=|url=https://www.tettnang.de/de/geniessen/veranstaltungen/highlights/baehnlesfest/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2025-12-23 |description=Ursprünglich als Reaktion auf die Einstellung der Bahnverbindung nach Meckenbeuren im Jahr 1976 ins Leben gerufen, gehört das Bähnlesfest heute zu den beliebtesten Tettnanger Festen und zieht zahlreiche Besucher aus der Umgebung an. Am zweiten Sonntag im September (der zugleich verkaufsoffen ist) verwandelt sich die Tettnanger Altstadt in eine einzige Festmeile mit Flohmarkt, Essensbuden und Jahrmarkt. Auf dem Montfortplatz gibt es Livemusik und Kleinkunst, während im Schlosspark eine Miniatureisenbahn für Kinder verkehrt.}} == Einkaufen == [[File:Tettnang, die Montfortstraße.jpg|thumb|Städtlesmarkt in der Montfortstraße]] Der malerische mittelalterliche Stadtkern weist eine hohe Dichte an kleinen, inhabergeführten Geschäften verschiedenster Art auf. Die besten Straßen für einen Einkaufsbummel sind die Montfortstraße und die Karlstraße. Jeden Samstag findet von 7.00 bis 13.00 Uhr in der Montfortstraße der ''Städtlesmarkt'' statt, wo regionale und frische Produkte wie Obst, Gemüse, Brotwaren, Fisch und anderes feilgeboten werden. Zudem gibt es jeden Dienstag von 8.00 bis 12.00 Uhr auf dem Montfortplatz vor dem Rathaus einen Wochenmarkt mit vergleichbarem Angebot. An vielen Höfen im Gemeindebereich gibt es Hofläden und Verkaufsautomaten, an denen saisonales Obst, Beeren, Milch und andere landwirtschaftliche Produkte erhältlich sind. In der Innenstadt bietet {{Marker|type=shop |name= Ruthers Hofladen |name-map= |lat=47.67046 |long=9.59230 | url = https://www.ruthers-hofladen.de/}} rund um die Uhr ein breites Sortiment regionaler Lebensmittel in seinem Automatenladen an. In der Innenstadt gibt es vier Supermärkte. Der größte Supermarkt in Tettnang ist die „Kaufland“-Filiale im Ortsteil Bürgermoos (Klausenburger Str. 12), die auch am Samstag bis 22 Uhr geöffnet hat. Der {{Marker|type=shop |name= Bären Kiosk |name-map= |lat=47.67145 |long=9.58954}} hat als einziges Geschäft Sonntags geöffnet (bis 23 Uhr) und verkauft neben Lebensmitteln und Getränken auch Bedarfsartikel. In Tettnang gibt es einen Weltladen (Storchenstraße 7) und mit dem „Klamöttchen“ (Grabenstraße 2) auch ein Second-Hand-Geschäft. == Küche == Die Tettnanger gelten als gemütlich und gehen gerne auswärts essen – wenn auch manchmal nur für eine der beliebten überbackenen „[[w:Seele (Gebäck)|Seelen]]“ zum Bier. In den 1970er Jahren hatte Tettnang die höchste Dichte an Restaurants pro Quadratmeter Innenstadt in ganz Baden-Württemberg. Obwohl seitdem einige Traditionsgaststätten schließen mussten, bietet Tettnang gemessen an der Größe der Stadt noch immer eine üppige Auswahl an Speiselokalen. Neben der empfehlenswerten traditionellen schwäbischen Küche gibt es auch auch mehrere italienische und asiatische Restaurants in der Stadt. In der wärmeren Jahreszeit laden Biergärten und [[w:Besenwirtschaft|Besenwirtschaften]] zum geselligen verweilen ein. In der Karlstraße und der Montfortstraße muss man egal für welche Mahlzeit nie lange suchen, hier gibt es die meisten Cafés, Eisdielen und Imbisse. === Günstig === * {{vCard | name = Bäckerei Frick | type = restaurant | url = https://www.baeckerei-frick.de/ | address = Karlstraße 16/2, 88069 Tettnang | lat = 47.67038 | long = 9.58853 | phone = +49 (0)7542 952589 | facebook = 100063606609745 | instagram = baeckerei.frick | hours = Mo-Fr 07:00-18:00; Sa 07:00-12:30 | lastedit = 2025-06-10 | description = Ein Leberkäswecken vom Frick ist der günstige & gute Imbiss-Klassiker der Stadt. }} * {{vCard | name = Forsters Vesper & Mittagstisch | type = restaurant | url = https://www.forster-metzgerei.de/speisekarte | address = Kirchstraße 1, 88069 Tettnang | lat = 47.67179 | long = 9.58899 | phone = +49 (0)7542 6825 | instagram = metzgerei_forster | hours = Mo-Fr 10:00-15:00; Sa 10:00-13:00 | image = Tettnang, die Metzgerei Forster.jpg | lastedit = 2025-06-11 | description = Preiswerter Mittagstisch mit täglich wechselnden Gerichten (oft schwäbische Küche) zwischen 8 und 11&#x202F;€ mit Kantinencharme. }} * {{vCard | name = Sen Viet Imbiss | type = restaurant | address = Karlstraße 19, 88069 Tettnang | lat = 47.67032 | long = 9.58815 | phone = +49 (0)7542 2919836 | facebook = 61550680495352 | hours = Mo-Sa 11:00-20:00 | lastedit = 2025-06-11 | description = Vietnamesische Küche, besonders empfehlenswert ist die Pho-Suppe nach nordvietnamesischer Art. Hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis und gute vegetarische Gerichte. }} ==== Besenwirtschaften ==== Ungefähr von Ostern bis Oktober haben in Tettnang mehrere [[w:Besenwirtschaft|Besenwirtschaften]] geöffnet. Sie bieten einfache und günstige, aber sehr gute schwäbische Hausmannskost sowie oft hofeigenen Most in ungezwungener Atmosphäre. Öffnungszeiten variieren, vorher erkundigen! * {{vCard | name = Besenwirtschaft Leuthold | type = restaurant | url = | address = Reutenen 7, 88069 Tettnang | lat = 47.65250 | long = 9.59504 | phone = +49 (0)7542 52329 | email = | description = Beliebte Besenwirtschaft südlich der Stadt. }} * {{vCard | name = Besenwirtschaft Oßwald | type = restaurant | url = https://www.besenwirtschaft-osswald.de/ | address = Zimmerberg 2/1, 88069 Tettnang | lat = 47.66093 | long = 9.60696 | phone = +49 (0)7542 6824 | email = info@besenwirtschaft-fewo-osswald.de | description = Beliebte Besenwirtschaft in Zimmerberg. }} === Mittel === * {{vCard | name = Brauereigasthof Schöre | type = restaurant | url = https://schoere.de/gasthof/ | address = Dietmannsweiler 2, 88069 Tettnang | lat = 47.65667 | long = 9.65884 | phone = +49 (0)7528 2317 | email = info@schoere.de | facebook = brauereigasthofschoere | instagram = brauereigasthof_schoere | hours = Mi-Fr 16:00–23:30; Sa-So 10:00–23:30 | lastedit = 2026-05-19 | description = Rusikaler Landgasthof mit deftiger regionaler Küche in gemütlicher Atmosphäre und eigenem Bier, das geschmacklich zu den besten Tettnanger Bieren zählt. Im Sommer hat ein schöner Biergarten geöffnet, oft gibt es Musikevents. An Wochendenden und Feiertags großer Andrang, Reservierung wird empfohlen. }} * {{vCard | name = Degerseestube | type = restaurant | url = https://www.degerseestube.de/ | address = Degersee 3, 88069 Tettnang | lat = 47.61329 | long = 9.65396 | phone = +49 (0)7543 8350 | email = degerseestube@web.de | instagram = degerseestube | hours = Mo-So 9:30-22:00 | lastedit = 2025-06-11 | description = Bodenständige schwäbische Küche mit Wildgerichten am Ufer des Degersee. Lässt sich im Sommer wunderbar mit einem Badeausflug verbinden. Bei schlechtem Wetter am Montag und Dienstags eventuell geschlossen (außer an Feiertagen). }} * {{vCard | name = Adler Trattoria Pizzeria | type = restaurant | address = Karlstraße 33, 88069 Tettnang | lat = 47.67108 | long = 9.58881 | phone = +49 (0)7542 6967 | email = adler@speth.org | instagram = adlertettnang | hours = Di-Sa 18:00-21:00 | lastedit = 2025-06-11 | description = Hervorragendes italienisches Restaurant. }} * {{vCard | name = Pizzeria Ristorante i Cassonello | type = restaurant | address = Reutenen 2, 88069 Tettnang | lat = 47.65356 | long = 9.59387 | phone = +49 (0)7542 4075285 | facebook = https://www.facebook.com/i.cassonello/ | instagram = https://www.instagram.com/i_cassonello/ | hours = Di-So 11:00-14:00, 17:00-22:00 | lastedit = 2025-07-24 | description = Italienisches Restaurant & Pizzeria in schöner Lage am Stadtrand im ehemaligen "Grünen Baum". Große Außengastronomie. }} * {{vCard | name = Gasthof zum Löwen | type = restaurant | url = https://httpwwwprestenbe-2yeoe44ju6.live-website.com/ | address = Prestenberg 1, 88069 Tettnang | lat = 47.69006 | long = 9.64961 | phone = +49 (0)7542 7356 | email = gesslerj@gmx.de | hours = Do-Sa 17:00-21:00; So 11:00-14:00 | lastedit = 2025-12-23 | description = 500 Jahre alter Traditionsgasthof bei Obereisenbach. Regionale und traditionelle Küche. Besonders zu empfehlen sind die Dampfnudeln und der hausgemachte Most. Im Sommer Biergarten. Jedes letzte Wochenende im Monat geschlossen. }} * {{vCard | name = China Schloss | type = restaurant | url = https://www.china-schloss.de/ | address = Karlstraße 3, 88069 Tettnang | lat = 47.66957 | long = 9.58755 | phone = +49 (0)7542 8926 | email = info@china-schloss.de | hours = Di-Sa 11:30-14:00,17:30-22:00; So 11:30-14:00, 17:30-21:00 | lastedit = 2025-06-10 | description = Ältestes chinesisches Restaurant der Stadt. }} * {{vCard | name = Gasthof Traube | type = restaurant | url = https://www.traube-tettnang.de/ | address = Storchenstraße 1, 88069 Tettnang | lat = 47.67147 | long = 9.58987 | phone = +49 (0)7542 7307 | email = info@traube-tettnang.de | hours = Mi-So 10:00-14:00, 17:00-23:00 | lastedit = 2025-07-22 | description = Schwäbische Küche und Fischgerichte in zentraler Innenstadtlage am Bärenplatz, Treffpunkt für die lokale Bevölkerung. }} === Gehoben === * {{vCard | name = Restaurant Torstuben | type = restaurant | url = https://www.torstuben.de/restaurant.html | address = Bärenplatz 8, 88069 Tettnang | copy-marker = Torstuben Tettnang | phone = +49 (0)7542 93860 | email = rezeption@torstuben-tettnang.de | facebook = torstuben | instagram = torstuben | hours = Mo-Di, Fr 10:00-14:00,16:30-23:00; Sa 10:00-23:00; So 10:00-14:00, 16:30-22:00 | image = D-BW-Tettnang - Gasthof Torstuben.JPG | lastedit = 2025-06-11 | description = Regionale gutbürgerliche Küche mit Wild. }} * {{vCard | name = Krea New Style Sushi | type = restaurant | url = https://www.krea-store.de/ | address = Bärenplatz 8, 88069 Tettnang | lat = 47.67127 | long = 9.5868 | phone = +49 (0)7542 9478694 | email = kontakt@krea-store.de | instagram = restaurant_krea | hours = Mi-Sa 17:30-21:30 | lastedit = 2025-09-30 | description = Ambitioniertes Sushirestaurant. Derzeit nur zum Mitnehmen. }} == Nachtleben == Als etwas verschlafenes Landstädtchen ist Tettnang – abgesehen von der Fasnet – nicht für sein quirliges Nachtleben bekannt. Die feiernde Jugend zieht es meist nach Friedrichshafen, Lindau oder Ravensburg, wo es Nachtclubs gibt. Wer sich jedoch mit dem ein oder anderen Kaltgetränk in Gesellschaft begnügt, wird auch in Tettnang zu später Stunde noch fündig. * {{vCard | name = Café Bar City | type = bar | url = https://cafe-bar-city.metro.bar/ | address = Bärenplatz 6, 88069 Tettnang | lat = 47.67144 | long = 9.58905 | phone = +49 (0)7542 53711 | facebook = CafeBarCity | hours = Mo-Sa 11:00-01:00, So 17:00-23:59 | lastedit = 2025-11-11 | description = Beliebter Anlaufpunkt des Nachtlebens am Bärenplatz, im Sommer auch draußen bestuhlt. }} * {{vCard | name = NullSechsNeun | type = bar | url = https://www.nullsechsneun-tt.de/ | address = Schloßstraße 1, 88069 Tettnang | lat = 47.66998 | long = 9.58652 | mobile = +49 (0)176 43831543 | facebook = NullSechsNeun.tt | instagram = nullsechsneun.tt | hours = Mo-Do 18:00-01:00, Fr-Sa 18:00-04:00, So 17:00-01:00 | lastedit = 2025-06-11 | description = Cocktailbar und Lounge, am Wochenende lange geöffnet. }} * {{vCard | name = Joga Bar | type = bar | address = Montfortstraße 3, 88069 Tettnang | lat = 47.6711 | long = 9.58658 | phone = +49 (0)155 68290050 | instagram = joga.bar_tettnang | hours = Mo-Di 14:00-00:00, Fr 14:00-02:00, Sa 10:00-02:00 | lastedit = 2025-07-24 | description = Moderne Bar in der Altstadt. }} * {{vCard | name = Montfort-Bistro | type = bar | url = https://montfort-bistro.de/ | address = Montfortstraße 21, 88069 Tettnang | lat = 47.67173 | long = 9.58747 | phone = +49 (0)7542 9539044 | facebook = MontfortBistro | instagram = montfort_bistro | hours = Di-Do 15:00-01:00, Fr-Sa 14:00-03:00, So 14:00-23:00 | lastedit = 2025-06-11 | description = Raucherkneipe im Herzen der Altstadt. }} * {{vCard | name = Zur Mittelmühle | type = bar | address = Montfortstraße 1, 88069 Tettnang | lat = 47.67089 | long = 9.58627 | phone = +49 (0)7542 6455 | hours = Mi 10:00-01:00; Do 10:00-18:00; Fr-Sa 10:00-01:00; So 10:00-16:00 | payment = Bar | lastedit = 2025-11-11 | description = Urige Raucherkneipe im Untergeschoss der ehemaligen Mittelmühle. Gemütliche & günstige Nachbarschaftskneipe mit Darts und Billard. }} == Unterkunft == Im Schatten des touristisch geprägten Bodensees gelegen, bietet Tettnang Unterkünften für so gut wie jeden Geschmack. Vier Hotels, zahlreiche Apartments und ein Wohnmobilstellplatz warten in der Innenstadt. Feriengäste finden zudem idyllische Ferienwohnungen auf den Höfen der Umgebung. Der einzige Campingplatz der Gemeinde befindet sich südöstlich von Laimnau im Tettnanger Argental. Besucher in der Hochsaison (ca. Ostern bis Oktober) sollten bei spontanen Buchungen mit teilweise deutlich höheren Preisen rechnen. === Camping=== * {{vCard | name = Campingplatz Gutshof Badhütten | type = campsite | url = https://www.gutshof-camping.de/ | address = Laimnau/Badhütten 1/2, 88069 Tettnang | lat = 47.63298 | long = 9.6469 | phone = +49 (0)7543 96 33-0 | email = info@gutshof-camping.de | checkin = tägl. 14:00-18:00 | price = Einfacher Stellplatz ab 29&#x202F;€, zwei Personen: 39&#x202F;€ | image = D-BW-Tettnang-Badhütten - Gasthof.JPG | lastedit = 2025-06-11 | description = Campingplatz an der Argen, guter Ausgangspunkt für Wanderungen im Argental. Mindestaufenthaltsdauer 3 Nächte. Bietet auch verschiedene Zimmer und Apartments im Gutshof ab ca. 120&#x202F;€ pro Nacht. }} * {{vCard | name = Wohnmobilstellplatz Loretostraße | type = campsite | lat = 47.66414 | long = 9.59133 | price = 10&#x202F;€ pro Nacht | lastedit = 2025-07-22 | description = Günstiger, zweckmäßig ausgerichteter Stellplatz in Laufreichweite zur Altstadt. Anmeldung über Tourist-Information. }} === Hotels === *{{vCard | name = Torstuben Tettnang | type = hotel, restaurant | url = https://www.torstuben.de/ | address = Bärenplatz 8, 88069 Tettnang | lat = 47.67166 | long = 9.5887 | phone = +49 07542 93860 | email = hotel@torstuben-tettnang.de | facebook = torstuben | instagram = torstuben | price = EZ ab 70&#x202F;€/Ü, DZ ab 100&#x202F;€/Ü | subtype = wlan, restaurant | image = D-BW-Tettnang - Gasthof Torstuben.JPG | lastedit = 2025-06-11 | description = Gasthof & Restaurant am Bärenplatz. }} * {{vCard | name = Hotel Bären | type = hotel | url = https://www.baeren-tettnang.de/ | address = Bärenplatz 1, 88069 Tettnang | lat = 47.67158 | long = 9.58955 | phone = +49 07542 69 45 | email = info@baeren-tettnang.de | price = EZ ab 70&#x202F;€, DZ ab 110&#x202F;€ | image = Tettnang-0074-Bearbeitet.jpg | lastedit = 2025-06-10 }} * {{vCard | name = Hotel Ritter | type = hotel | url = https://www.ritter-tettnang.de/ | address = Karlstraße 2-4, 88069 Tettnang | lat = 47.66916 | long = 9.58787 | phone = +49 07542 5302-0 | email = ritter.tettnang@t-online.de | price = EZ ab 85&#x202F;€; DZ ab 135&#x202F;€ | lastedit = 2025-06-10 }} * {{vCard | name = Hotel Rad | type = hotel | url = https://www.hotel-rad.com/ | address = Lindauer Str. 2, 88069 Tettnang | lat = 47.67091 | long = 9.58966 | phone = +49 07542 540-0 | email = info@hotel-rad.com | facebook = hotelradtettnang | instagram = hotel_rad | price = EZ ab 110&#x202F;€, DZ ab 150&#x202F;€ | lastedit = 2025-06-10 }} == Lernen == Tettnang verfügt über ein städtisches Gymnasium sowie mehrere Grund- und weiterführende Schulen. Architektonisch interessant ist das gründerzeitliche Ensemble aus Uhland- und Schillerschule mit der angrenzen Jahn-Turnhalle aus dem Jahr 1914. Die Manzenberg-Grundschule im ehemaligen Oberamtskrankenhaus, einem ungewöhnlichen Backsteinrundbau aus dem 19.&nbsp;Jahrhundert, ist ebenfalls denkmalgeschützt. Mit der Elektronikschule hat die Stadt seit 1961 ein Ausbildungszentrum für technische Berufe. Die Stadtbibliothek bietet eine gute Auswahl an regionalgeschichtlicher Literatur. * {{vCard | name = Stadtbücherei Tettnang | type = library | url = https://www.stadtbuecherei-tettnang.de/ | address = Schloßstraße 9-11, 88069 Tettnang | lat = 47.6695 | long = 9.587 | phone = +49 (0)7542 5102831 | fax = +49 (0)7542 510283 | email = info@stadtbuecherei-tettnang.de | hours = Di-Fr 10:00-18:00, Sa 10:00-13:00 | subtype = free wlan, changing table, public toilet | lastedit = 2025-07-22 | description = Zweistöckige Bibliothek mit guter Zeitschriftenauswahl, in der manchmal auch Lesungen und andere Veranstaltungen stattfinden. }} == Sicherheit == Wie die gesamte Bodenseeregion gilt auch Tettnang als sehr sicher. Die Kriminalitätsrate ist niedrig. Die Polizei hält sich meist im Hintergrund und hat vor allem mit Verkehrsdelikten zu tun. Während der [[w:Schwäbisch-alemannische_Fastnacht|Fasnet]] und anderer Feste kommt es gehäuft zu Alkoholkontrollen. * {{vCard | name = Polizeiposten Tettnang | type = police | address = Schloßstraße 16, 88069 Tettnang | lat = 47.66912 | long = 9.58672 | phone = +49 7542 93710 }} == Gesundheit == In der Tettnang finden sich zahlreiche niedergelassene Ärzte. In der Bahnhofsstraße (Bahnhofsstraße 14-18) gibt es ein großes Gesundheitszentrum mit mehreren Spezialisten, Apotheke und Reformhaus. Auch am Bärenplatz (Am Stadtbach 2) sowie in der Karlstraße (Karlstraße 14) gibt es jeweils ein Ärztehaus mit Apotheke. Das städtische Krankenhaus wurde im Mai 2026 geschlossen, die nächste Klinik befindet sich in Friedrichshafen. * {{vCard | name = Klinikum Friedrichshafen | alt = Medizin Campus Bodensee | type = hospital | wikidata = Q1774614 | fax = +49 07541 961185 | hours = 24/7 (Zentrale Notaufnahme) | lastedit = 2026-06-02 }} == Praktische Hinweise == Seit 2024 gibt es in Tettnang mit den „StadttoileTTen“ und „LadestaTTionen“ ein kostenloses Angebot an öffentlich nutzbaren Toiletten und Ladestationen für E-Bikes. Teilnehmende Geschäfte sind an einem grünen Aufkleber erkennbar ([https://www.tettnang.de/de/besuchen/weitere-informationen/toilette-ladestattion/ weitere Infos]). * {{vCard | name = Tourist Information Tettnang | type = tourist information | url = https://www.tettnang.de/de/besuchen/ | address = Montfortstr. 41, 88069 Tettnang | lat = 47.67202 | long = 9.58856 | phone = +49 (0)7542 510-500 | email = tourist-info@tettnang.de | hours = Mär-Nov: Mo-Fr 9:00-12:00 und 13:00-17:00; Dez-Feb: Mo, Di 10:00-12:00, Do 14:00-16:00 | lastedit = 2025-06-23 }} == Ausflüge == {{Featured Destinations | Design= 1 | Heading=Rund um Tettnang | Picture1=[[Bild:Buchhornbrunnen und Rathaus Friedrichshafen (2021).jpg|180px]] | Text1= '''[[Friedrichshafen]]''' – Die Stadt am Bodensee hält ihre Luftfahrtgeschichte lebendig, die im Zeppelin- und Dorniermuseum erzählt wird. | Picture2=[[Bild:LindauInsel.jpg|145px]] | Text2= '''[[Lindau]]''' – Die Inselstadt am Bodensee ist bekannt für ihren malerischen Hafen und mediterranes Flair mit Alpenpanorama. | Picture3= [[Bild:Blick von der Veitsburg auf Ravensburg mit dem Turm "Mehlsack" im Vordergrund (2025).jpg|140px]] | Text3= '''[[Ravensburg]]''' – Die lebendige Stadt der Türme begeistert mit ihrer mittelalterlichen Altstadt, charmanten Plätzen und dem berühmten Spieleland vor den Toren der Stadt. }} * Tettnangs „Hausstrand“ am '''[[Bodensee]]''' ist das {{Marker|type=beach|name= Malereck |lat=47.58921 |long=9.54945}} in Langenargen in rund 12&#x202F;km Entfernung. An dem ruhigen Kieselstrand, der nicht im Zentrum des Massentourismus liegt, lässt sich kostenlos baden. * Den Badeausflug kann man perfekt mit einem Besuch von {{Marker|type=castle|name= Schloss Montfort |name-map= |lat=47.59712 |long=9.53622 | image = Schloss Montfort am Bodensee.jpg}} in Langenargen verbinden, dessen Turm sich besichtigen lässt (Eintritt: 2&#x202F;€). Besucher genießen einen spektakulären Panoramablick über den See, die Schweizer Alpen und die Altstadt Langenargens. Besonders empfehlenswert ist der Aufstieg am spätnachmittag, wenn das Abendlicht die Landschaft in warme Töne taucht. Das Schloss beherbergt ein empfehlenswertes Restaurant mit regionaler Küche und Seeterrasse. * Lohnenswert ist auch ein Abstecher ins bayerische '''[[Lindau]]''' (21&#x202F;km), das mit seinem auf einer Insel gelegenen Stadtkern zu den schönsten Orten am Bodensee gehört. An Regentagen bietet sich ein Ausflug in die dortige '''Therme''' an, die zu den besten der Region zählt und deren Saunalandschaft (inklusive Seezugang) kaum Wünsche offen lässt. * Nur einen Katzensprung von Tettnang entfernt (rund 10 Minuten mit dem Auto) liegt '''[[Friedrichshafen]]'''. Die industriell geprägte Stadt ist zwar keine Schönheit, jedoch ein ideales Ziel für Technik- und Luftfahrtbegeisterte und bietet mit die interessantesten Museen der Region. Auf über 4000 Quadratmetern vermittelt das {{Marker|type=museum|name= Zeppelinmuseum |wikidata = Q191427}} die faszinierende Geschichte der einst in Friedrichshafen gebauten Luftschiffe – inklusive begehbarer Rekonstruktion eines Teils der legendären „[[w:LZ 129|Hindenburg]]“. Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch im {{Marker|type=museum|name= Dornier Museum |wikidata = Q786797}} das sich der Geschichte der Luft- und Raumfahrt widmet. Originalflugzeuge, Prototypen und interaktive Ausstellungen bringen die technischen Pionierleistungen der Firma Dornier anschaulich nahe und lassen Besucher jeden Alters staunen. Friedrichshafen bietet darüber hinaus eine schöne Uferpromenade mit Blick auf die Alpen, zahlreiche Cafés und Restaurants sowie gute Fährverbindungen zu anderen Bodenseestädten. * Rund 10&#x202F;km südwestlich von Tettnang liegt eines der faszinierendsten Naturschutzgebiete am nördlichen Bodenseeufer: das {{Marker|type=natural monument|name= Eriskircher Ried |wikidata = Q1354855}}. Es gilt als das größte erhaltene Streuwiesenried am Bodensee und bietet zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen geschützten Lebensraum. Auf gut ausgebauten Wegen und Holzstegen lässt sich die Landschaft bequem erkunden, sei es zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Besonders beeindruckend ist die Blütezeit der wilden Schwertlilien im Juni, wenn sich weite Flächen des Rieds in ein violettes Blütenmeer verwandeln. * Der {{Marker|type=zoo |name= Wildpark Sonnenhalde |lat=47.64945 |long=9.68489|wikidata = | url = https://www.wildpark-sonnenhalde.de/}} bietet nur rund 8,5&#x202F;km östlich von Tettnang (Kreuzweiherstraße 11, 88099 Neukirch) ein ideales Ausflugsziel für Familien. Dort begegnet man Damwild, Mufflons, Eseln, Ziegen und vielen anderen heimischen Tierarten, die in naturnahen Gehegen leben und oft ganz nah an den Besucher herankommen. Besonders Kinder sind begeistert, wenn sie die Tiere füttern oder streicheln dürfen. Auch Ponyreiten ist möglich. Öffnungszeiten: März bis Oktober täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr; November bis Februar: 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Eintritt frei. * '''[[Wasserburg am Bodensee|Wasserburg]]''' vor Lindau (15&#x202F;km von Tettnang ) ist einer der romantischsten Orte am bayerischen Bodenseeufer – eine Halbinsel mit einem kleinen Hafen, einer Kirche und einem malerischen Schlossensemble. Die Kulisse wirkt wie aus dem Bilderbuch: Segelboote vor der Alpenkulisse, historische Häuser und ein gemütlicher Uferweg, der zu Spaziergängen einlädt. Ein besonderer Ort der Stille ist der kleine Friedhof der Pfarrkirche St. Georg. Hier befindet sich das Grab des Schriftstellers [[w:Martin Walser|Martin Walser]], der mit dem Bodensee und der Region tief verbunden war. Nördlich von Wasserburg befindet sich mit der {{Marker|type=chapel|name= Antoniuskapelle |wikidata = Q41307903}} ein schöner Aussichtspunkt inmitten von Obstplantagen auf einem Drumlinhügel. * Die historische freie Reichsstadt '''[[Ravensburg]]''' liegt nur rund 10&#x202F;km von Tettnang entfernt und begeistert mit ihrer gut erhaltenen Altstadt, engen Gassen, charmanten Cafés und den markanten Stadttürmen wie dem Mehlsack oder dem Blaserturm, die fantastische Ausblicke über die Dächer der Stadt bis hin zu den Alpen bieten. Ein Besuch lohnt sich immer, insbesondere das Rutenfest (letztes Wochenende vor den Sommerferien im Juli) sollte man sich nicht entgehen lassen. Das Fest zählt zu den größten und traditionsreichsten Stadtfesten in Oberschwaben. * Familien mit Kindern können im {{Marker|type=amusement park |name= Ravensburger Spieleland |wikidata = Q2133667 | url = https://spieleland.de/}} (ca. 8&#x202F;km von Tettnang in der Gemeinde Meckenbeuren) ohne Mühe einen ganzen Tag verbringen. {{Umgebung |Ti= Umgebung von Tettnang|Breite=400px; |Mitte= |NW=[[Salem (Baden)|Salem]] 33&#x202F;km |N= [[Ravensburg]] 15&#x202F;km |NO= [[Leutkirch im Allgäu|Leutkirch]] 45&#x202F;km |W= [[Meersburg]] 30&#x202F;km |O= [[Wangen im Allgäu|Wangen]] 22&#x202F;km|SW= [[Friedrichshafen]] 10&#x202F;km|S=[[Kressbronn am Bodensee|Kressbronn]] 10&#x202F;km |SO=[[Lindau]] 21&#x202F;km }} == Literatur == Der Schriftsteller [[w:Martin Walser|Martin Walser]] hat Tettnang und die Bodenseeregion in seinem Roman „Seelenarbeit“ verewigt. * {{Buch|Titel=Seelenarbeit|Autor=Walser, Martin|Ort=Frankfurt a. Main|Verlag=Suhrkamp|Datum=2016|ISBN=978-3518398616}} == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} {{class-4}} {{GeoData| lat= 47.66667| long= 9.58333| radius= 5000}} {{ZdM|Art=Abseits|Datum=2026-05}} {{IstInKat|Schwäbischer Bodensee}} k5qyfu9rz3q7o90z8ndsaglwqphhg7s 1794535 1794534 2026-08-06T01:29:00Z Marcel601 35278 /* Einkaufen */ 1794535 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | TouriInfoWeb= [https://www.tettnang.de/de/besuchen/ Tourist Information Tettnang] | TouriInfoTel= +49 (0)7542 510-500 }} '''Tettnang''' ist eine Stadt in der Region [[Schwäbischer Bodensee]]. Sie liegt in etwa&nbsp;7&#x202F;km Entfernung vom Bodensee auf einer Anhöhe zwischen dessen Zuflüssen Argen und Schussen. Östlich von Tettnang beginnt das [[Westallgäu]], weshalb man Tettnang geographisch auch als das „Tor zum Allgäu“ betrachten kann. Highlight im Stadtkern ist das barocke Neue Schloss, das von der historischen Altstadt und idyllischen Obstgärten umgeben ist. Eine weitere Besonderheit ist das Hopfenmuseum mit dem „Hopfenpfad“: Auf dem 7,5&#x202F;km langen Rundweg erfährt man alles über den traditionellen '''Hopfenanbau''' der Region und genießt von den Anhöhen über Tettnang aus bei gutem Wetter freie Bergsicht auf die Alpen am anderen Seeufer. Im malerischen Tettnanger Argental kommen Natur- und Wanderfreunde voll auf ihre Kosten. Seit 2025 führt die Stadt die Zusatzbezeichnung ''Hopfenstadt''. == Hintergrund == {{Mapframe|47.67|9.59|zoom=15|type=geoline}} Tettnang wurde erstmals im Jahr&nbsp;882 urkundlich erwähnt. Der Ort kam 1260 in den Besitz der [[w:Montfort (Adelsgeschlecht) |Grafen von Montfort]] und erhielt 1297 die Stadtrechte. Die Gegend um Tettnang war ein Hotspot des Deutschen Bauernkrieges, ein Teilort war sogar die Keimzelle des Aufstands in Oberschwaben. Am 21.&nbsp;Februar&nbsp;1525 versammelten sich auf dem Blasenberg in der Tettnanger Ortschaft Rappertsweiler rund 8000 Bauern, was wenige Tage später zur Gründung des sogenannten [[w:Seehaufen|Seehaufens]] führte. Nach der weitgehend friedlichen Übergabe mehrerer Schlösser im Argental wurde im März auch das Tettnanger Schloss den Aufständischen übergeben, die Dienstleute der Grafenfamilie mussten einen Eid auf die Bauern ablegen. Eine herbe Zäsur brachte der Dreißigjährige Krieg: 1633 setzten schwedische Truppen Burg und Stadt in Brand, und binnen kurzer Zeit fiel die Einwohnerzahl von rund 3500 auf nur noch etwa 150 in Folge von Brandschatzung, Pest und Hungersnot. Im Wiederaufbau rückte das Grafenhaus von Montfort ins Rampenlicht: Unter ihrer Herrschaft wurde 1667 das Alte Schloss erbaut, 1712-1720 erfolgte der Bau des Neuen Schlosses. Nach einem verheerenden Brand wurde es 1753 wieder neu erbaut, doch nur wenige Jahre später mussten die hoch verschuldeten Grafen ihre Residenz verkaufen: 1780 kam Tettnang in den Besitz der Habsburger und damit zu Österreich. 1805 wurde Tettnang bayerisch, aber bereits 1810 kam die Stadt zu Württemberg. [[File:DEU_Tettnang_COA.svg|right|80px]] Im Jahr 1844 kam der Hopfenanbau nach Tettnang, der den Weinanbau nach und nach vollständig verdrängte. Heute ist Tettnang bekannt für seinen hochwertigen Hopfen, der bis nach China exportiert wird und in zahlreichen Craft-Bieren zum Einsatz kommt. In Tettnang werden etwa 7 Prozent des in Deutschland produzierten Hopfens angebaut. 1841 gab es sechs Brauereien im Stadtgebiet. Heute sind es mit der „Krone“, dem „Hopfengut No20“ und der „Schöre“ noch drei. Besonders reizvoll ist ein Besuch der Tettnanger Hopfengärten zur Zeit der Blüte ab Ende Juni sowie während der Erntezeit im September. Der Aufschwung durch den Hopfenanbau brachte für Tettnang auch den Aufstieg zu einem kleineren Verwaltungszentrum im Königreich Württemberg. Der Anschluss an die Eisenbahn 1895 beschleunigte das Wachstum, gegen Ende des Jahrhunderts entstanden die ersten Villen wohlhabender Beamter und Geschäftsleute sowie kleine Fabriken. Der Zuzug württembergischer Verwaltungsbeamter führte 1854 zur Gründung des ersten evangelischen Gotteshauses im Neuen Schloss, bis dahin war Tettnang rein katholisch geprägt. Tettnang ist flächenmäßig die größte Stadt im Bodenseekreis und war bis 1973 noch Kreisstadt. Die Stadt selbst ist relativ kompakt im Verhältnis zu ihrem 71&#x202F;km² großen Gemeindegebiet. Diesem gehören die ehemals selbstständigen Gemeinden ''Kau'', ''Tannau'' und ''Langnau'' sowie etliche Dörfer, Weiler und Höfe an. Das im Südosten gelegene und unter Naturschutz stehende Tettnanger Argental zählt mit seinen zahlreichen verwunschenen Burgruinen und ursprünglichen Flusslandschaften zu den landschaftlich reizvollsten Gegenden im östlichen Bodenseekreis. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === Nächster Flughafen ist der {{Marker |type=airport |name=Bodensee Airport Friedrichshafen |wikidata=Q682232}} in etwa 6&#x202F;km Entfernung. Mit dem Auto ist der Flughafen in rund 10&#x202F;Minuten zu erreichen, zudem besteht Busverkehr. Er wird primär für europäische Touristikziele genutzt und bietet Inlandsverbindungen nach Berlin, Hamburg und Düsseldorf an. In etwa 70&#x202F;km Entfernung befindet sich der Flughafen {{marker|type = airport|name = Memmingen |wikidata = Q651281}} mit Verbindungen ins europäische Ausland. Die nächsten größeren Flughäfen sind die Flughäfen in {{marker|type = airport|name = München |wikidata = Q131402}}, {{marker|name = Stuttgart |type=airport |wikidata = Q158732}} und {{marker|name = Zürich |type=airport |wikidata=Q15114}}, die mit dem Auto in rund zwei Stunden zu erreichen sind. === Mit der Bahn === Tettnang selbst liegt nicht an der Bahn. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich im benachbarten [[Meckenbeuren]] (6,5&#x202F;km) und [[Friedrichshafen]] (10&#x202F;km). Von München aus halten die nächsten Züge in Hergatz bei [[Wangen im Allgäu]] (25&#x202F;km). Zwischen Tettnang und den Bahnhöfen in Friedrichshafen/Meckenbeuren verkehren regelmäßig Busse (tagsüber alle 30 Minuten). === Mit dem Bus === Nach Tettnang verkehren keine Fernbusse. Die nächstgelegene Flixbus-Haltestelle ist der rund 10&#x202F;km entfernte Friedrichshafener Stadtbahnhof. Die zentrale Haltestelle für den überregionalen Busverkehr ist am Bärenplatz. Tettnang und seine Teilorte sind über mehrere Stadtbuslinien ([https://www.strauss-reisen.de/linie/ Linienplan]) miteinander verbunden. Über den regionalen Vekehrsverbund bodo ([https://bodo.de/fahren/fahrplanauskunft/ Fahrplanauskunft]) besteht regelmäßiger Busverkehr zwischen Tettnang und Meckenbeuren, Friedrichshafen, Eriskirch, [[Kressbronn am Bodensee|Kressbronn]], [[Lindau]], [[Ravensburg]] und Wangen im Allgäu. === Auf der Straße === Tettnang liegt an der Bundesstraße {{RSIGN|DE|B|467}} zwischen [[Kressbronn am Bodensee]] und Ravensburg. Die nächste Autobahn {{RSIGN|DE|A|96 }} erreicht man über die {{RSIGN|DE|L|333}} bei Anschlussstelle {{Ausfahrt| 5 |[[Wangen im Allgäu|Wangen]]-West}} (21&#x202F;km) und über die stärker frequentierte Bundesstraße {{RSIGN|DE|B|31}} bei Anschlussstelle {{Ausfahrt|3|Sigmarszell}} (20&#x202F;km). === Mit dem Schiff === Von der Schweiz kommend bietet sich die Anreise über die Autofähre von [[Romanshorn]] nach [[Friedrichshafen]] an (verkehrt stündlich, Dauer: ca. 45 Minuten, Preis für einfache Fahrt: 13&#x202F;€). Zwischen Konstanz und Friedrichshafen besteht eine stündliche Katamaranverbindung (einfache Fahrt: 14&#x202F;€). Während der Hauptsaison (bis Ende September) verkehrt zwischen Langenargen und [[Arbon]] zweimal täglich ein Passagierschiff der ''Weißen Flotte''. Fahrplan und weitere Infos auf der [https://www.bsb.de/de Website der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB)]. == Mobilität == * Tettnang gehört zum [https://www.bodo.de/ Verkehrsverbund Bodensee-Oberschwaben] (''bodo''). * In der Stadt gibt es ausreichend Parkplätze und ein zentral gelegenes Parkhaus in der Grabenstraße (Samstags kostenlos). Die Gebühren der meisten Innenstadtparkplätze betragen werktags bis 18 Uhr und Samstags bis 13 Uhr 60 Cent pro Stunde, an beliebten Plätzen gibt es teilweise Höchstparkdauern. Am Stadtrand, z.&#x202F;B.&nbsp;an der {{Marker|type=parking|name= BayWa |name-map= Parkplatz BayWa |lat=47.67486 |long=9.59051}} in der Bahnhofsstraße, am {{Marker|type=parking|name= Loretopark |name-map=Parkplatz Loretopark |lat=47.66441 |long=9.59151}} oder auf dem {{Marker Kopie|name=Wanderparkplatz Alpenblickstraße}} '''Wanderparkplatz in der Alpenblickstraße''', kann kostenlos geparkt werden. Am ehemaligen Klinikum gibt es die günstigsten kostenpflichtige Plätze (5&#x202F;€ für ein Tagesticket). * In Tettnang gibt es mehrere Ladesäulen in kommunaler Hand, an denen für die Dauer des Ladevorgangs kostenlos geparkt werden kann (Typ 2 mit 22&#x202F;kW). Sie befinden sich u.a. an der Polizeiwache am Schlosspark, am Parkhaus Grabenstraße, bei der Feuerwehr in der Wangener Straße und am Parkplatz BayWa. Hinter dem McDonald's in Bürgermoos gibt es eine Schnelladestation mit 300&#x202F;kW und beim Kaufland Bürgermoos kann mit bis zu 50&#x202F;kW geladen werden (Typ 2/CHAdeMO). * Am besten lässt sich die Stadt zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Wer die Stadt oder die Umgebung mit dem Rad erkunden möchte und sein eigenes nicht dabei hat, kann sich eins leihen bei: :: {{vCard | name = Bikestation | type = bicycle rental | url = https://www.bikestation-argental.de/ | address = Dentenweiler 7, 88069 Tettnang | lat = 47.6098 | long = 9.6809 | mobile = +49 (0)171 1990647 | email = arne@bikestation-argental.de | hours = Mi 10:00-12:00 und 14:00-17:00 und nach Vereinbarung | price = ab 10&#x202F;€ pro Tag | lastedit = 2025-06-11 }} == Sehenswürdigkeiten == === Schlösser und Altstadt === [[File:Aerial image of the Tettnang Castle (view from the east).jpg|thumb|Neues Schloss]] [[File:Altes Schloss Tettnang.jpg|thumb|Altes Schloss]] * {{vCard | name = Neues Schloss | type = castle | wikidata = Q13479850 | url = https://www.schloss-tettnang.de/ | description = Das imposante Neue Schloss am Montfortplatz zählt zu den bedeutendsten Barockbauten Süddeutschlands und war die letzte Residenz der Grafen von Montfort. Erbaut zwischen 1712 und 1720 unter Graf Anton III. nach Plänen von Christoph Gessinger, ersetzte es das heutige Alte Schloss (Rathaus) und entstand auf den Ruinen einer mittelalterlichen Burg. Nach einem verheerenden Brand 1753 wurde es ab 1755 im Rokoko-Stil wiederaufgebaut – mit prunkvollen Innenräumen, die von damaligen Elitekünstlern wie Joseph Anton Feuchtmayer (Stuck) und Angelika Kauffmann (Gemälde) gestaltet wurden. Doch bereits von außen lassen die Dimensionen des Schlosses erahnen, warum der barocke Repräsentativbau die Montforter einst in den finanziellen Ruin getrieben hat. Dahinter verbirgt sich eine interessante Geschichte, die im Rahmen geführter Touren erzählt wird. Heute beherbergt das Schloss sowohl das Amtsgericht im Erdgeschoss als auch ein öffentliches Museum in den restaurierten Fürstenappartements. Schloss und Schlosspark dienen häufig als Bühne für Veranstaltungen und Open-Air-Konzerte, doch auch abseits der Veranstaltungen lädt der Schlosspark zum Flanieren ein. }} * {{vCard | name = Montfortstraße | type = road | address = Montfortstraße, 88069 Tettnang | lat = 47.67074 | long = 9.58642 | image = Tettnang, die Montfortstraße.jpg | description = Nördlich vom Schlosspark beginnt die Montfortstraße, eine der stimmungsvollsten Gassen Tettnangs und Marktort. Sie bildet gemeinsam mit der parallel verlaufenden Schulstraße den Kern der mittelalterlichen Stadtstruktur. Die gepflasterte Straße beginnt mit dem sehenswerten alten Mühlrad an der Mittelmühe und endet am Torschloss. In der Montfortstraße befinden sich viele etablierte Handwerksbetriebe in teilweise denkmalgeschützten Gebäuden. }} * {{vCard | name = Torschloss & Bärenplatz | type = castle | wikidata = Q1675100 | url = https://www.tettnang.de/de/besuchen/sehenswuerdigkeiten/stadtrundgang/torschloss/ | address = Bärenplatz, 88069 Tettnang | description = Herzstück der Altstadt bildet an ihrem nördlichen Ende das Torschloss mit dem Bärenplatz. In der Zeit nach 1330 wurde es als Teil der Stadtmauer und Stadttor errichtet. Später folgten Erweiterungen in den Jahren 1464 und 1629, vorübergehend diente es als Residenz der Grafen von Montfort. Ebenso wie die Montfortstraße ist auch der Bärenplatz von zahlreichen mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Gebäuden geprägt, die Gaststätten, eine der drei Tettnanger Bierbrauereien und alteingesessene Handwerksbetriebe beherbergen. }} * {{vCard | name = Altes Schloss | type = castle | wikidata = Q439567 | url = https://www.tettnang.de/de/besuchen/sehenswuerdigkeiten/stadtrundgang/altes-schloss-rathaus/ | description = Das imposante Alte Schloss, heute Sitz des Tettnanger Rathauses, dominiert den Montfortplatz am südlichen Ende der Altstadt. Erbaut im Jahr 1667 als Residenz der Grafen von Montfort, ersetzte es ein älteres Schloss. Beeindruckend ist seine repräsentative barocke Fassade, die von seinem Voralberger Baumeister Michael Kuen gestaltet wurde. Obwohl als Rathaus genutzt, kann das Foyer mit wechselnden Ausstellungen besichtigt werden. }} === Museen === [[File:D-Tettnang-Hopfenmuseum.jpg|thumb|Hopfenmuseum Tettnang]] * {{vCard | name = Hopfenmuseum | type = museum | wikidata = Q134708266 | hours = Di–So 10:30–17:00 | price = Normal: 6&#x202F;€, ermäßigt: 3-5&#x202F;€ | image = Tettnanger Hopfenmuseum.jpg | lastedit = 2025-06-20 | description = Lohnenswertes Museum zur Geschichte des Hopfenanbaus in Tettnang auf dem Gelände eines der bekanntesten Hopfengüter der Stadt im Ortsteil Siggenweiler. Zu sehen gibt es alte Geräte und Maschinen sowie lebensecht dargestellte Szenen vom Arbeiten und Leben im Hopfengarten. Und man erfährt, was Hopfen und Hanf gemeinsam haben. Der Besuch lässt sich gut mit einer kleinen Wanderung vom Stadtzentrum aus über den herrlichen Hopfenpfad verbinden (ca. 3,6 Kilometer vom Torschloss). Das zum Museum gehörende Hopfengut No20 verfügt über eine eigene Gastronomie samt Mikrobrauerei. }} * {{vCard | name = Elektronikmuseum | type = museum | wikidata = Q106784930 | url = https://www.emuseum-tettnang.de/ | address = Montfortstraße 41, 88069 Tettnang | lat = 47.67198 | long = 9.58852 | mobile = +49175 736 837 0 | email = info@emuseum-tettnang.de | hours = Di–So 14:00–18:00 (April bis Oktober) | price = Normal: 6&#x202F;€, ermäßigt: 4&#x202F;€ | image = D-BW-Tettnang - Montfortstraße 39 und 41.JPG | lastedit = 2025-06-20 | description = Die Oberschwaben sind Bastler und Tüftler. Kein Wunder also, dass auch im ländlich geprägten Tettnang ein Elektronikmuseum steht. Seit 2002 erzählt das Museum die Geschichte sowohl der in Tettnang gewachsenen Elektronikunternehmen, als auch die der Elektronik insgesamt. Es besitzt zahlreiche Exponate, unter anderem zur Computergeschichte sowie zur Ton- und Bildspeicherung. Regulär geöffnet ist das Museum zwar nur von April bis Oktober, Führungen mit Voranmeldung sind jedoch ganzjährig möglich. }} * {{vCard | name = Schlossmuseum | type = museum | url = https://www.tettnang.de/de/besuchen/sehenswuerdigkeiten/neues-schloss/ | address = Montfortplatz 1, 88069 Tettnang | directions = Südflügel, 1. OG | lat = 47.66974 | long = 9.58463 | phone = +49 (0)7542 510500 | email = tourist-info@tettnang.de | hours = Di–So 11:00–17:00 (April bis Oktober) | price = Normal: 7&#x202F;€, ermäßigt: 3,50&#x202F;€ | image = Cabinet des mendiants, Neues Schloss, Tettnang.jpg | lastedit = 2025-07-10 | description = Geführte Touren durch das Tettnanger Barockschloss gibt es von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 16 Uhr jeweils zur vollen Stunde (nur von April bis Oktober). Darüber hinaus bietet das Schlossmuseum regelmäßig thematische Sondertouren an, die sich u.&#x202F;a. speziell an Kinder und Familien richten. Treffpunkt ist die Museumskasse am Südflügel im 1.&nbsp;OG. }} * {{vCard | name = Stadtmuseum Tettnang | type = museum | wikidata = Q76632137 | address = Montfortstraße 43, 88069 Tettnang | description = Nach einer gescheiterten Neugestaltung ist das Tettnanger Stadtmuseum seit 2019 auf unbestimmte Zeit geschlossen. }} === Kirchen und Kapellen === * {{vCard | name = Stadtpfarrkirche St. Gallus | type = church | wikidata = Q15056383 | description = Im Jahr 1860 auf dem Standort eines älteren Sakralbaus errichtet. }} * {{vCard|type=chapel | name=Loreto-Kapelle | wikidata=Q14544901 | url=https://kath-kirche-tettnang.de/loretokapelle | hours = Tägl. 09:00–18:00 | lastedit = 2025-06-05 | description = Kleine, aber schmucke Kapelle. Eines der raren Bauwerke, die während des Dreißigjährigen Krieges errichtet wurden (erbaut: 1624–27). }} * {{vCard | name = St.-Georg-Kapelle | type = chapel | wikidata = Q59562133 | url = https://kath-kirche-tettnang.de/st-georg | lat = 47.67071 | long = 9.58612 | description = Erstmals 1436 erwähnt, 1633 während des Dreißigjährigen Krieges zerstört und 1682 wiederaufgebaut. }} * {{vCard | name = Evangelische Schlosskapelle | type = chapel | url = https://www.schloss-tettnang.de/erlebnis-schloss-garten/schloss-garten/gebaeude/schlosskapelle | lat = 47.67003 | long = 9.58469 | description = Erstes protestantisches Gotteshaus der Stadt, das Mitte des 19. Jahrhunderts im Neuen Schloss eingerichtet wurde. }} * {{vCard | name = St.-Anna-Kapelle | type = chapel | wikidata = Q116681371 | url = https://kath-kirche-tettnang.de/kapelle-st-anna | lat = 47.66239 | long = 9.59264 | description = Von 1513. }} * {{vCard | name = Heilig-Kreuz-Kapelle | type = chapel | address = Montfortstraße 41, 88069 Tettnang | directions = am Bärenplatz | lat = 47.67192 | long = 9.58882 }} === Weitere Bauwerke === * Im Schlosspark befindet sich ein barockes Gebäudeensemble mit Wachgebäuden, Kavaliershaus, Forsthaus und dem {{Marker|type=house|name= ehemaligen Schießhaus |name-map= Ehemaliges Schießhaus |lat=47.66883 |long=9.58424 | image = D-BW-Tettnang - Ehemaliges Schießhaus.JPG}} der gräflichen Residenz, das in einen kleinen barocken Garten eingebettet ist. * {{vCard | name = Erstes Tettnanger Schulhaus |name-map= Erstes Tettnanger Schulhaus | type = house | lat = 47.67147 | long = 9.58795 | image = D-BW-Tettnang_-_Ehemaliges_Schulhaus.JPG | description = Es stammt aus dem 16. Jahrhundert und zählt zu den ältesten noch erhaltenen Fachwerkhäusern der Stadt. }} * {{vCard | name = Obermühle | type = house| address = | lat = 47.67045 | long = 9.59405 | image = D-BW-Tettnang_-_Obermühle_2803.JPG| description = Sie ist die älteste Mühle der Stadt wurde erstmals 1393 erwähnt. Noch heute befindet sich direkt nebenan eine Bäckerei und ein kleiner Weiher. }} * {{vCard | name = Ehemaliges Oberamtskrankenhaus | type = house | lat = 47.66643 | long = 9.59279 | image = D-BW-Tettnang_-_Musikschule.JPG | description = Erbaut im Jahr 1886 durch den international anerkannten Stuttgarter Architekten Emil Otto Tafel (1838–1914). Als Zentralbau zählt das Backsteingebäude zu den architektonisch fortschrittlichsten Krankenhausbauten des 19. Jahrhunderts. Heute sind hier die städtische Musikschule und eine Grundschule zu Hause. }} * {{vCard | name = Josefine-Kramer-Haus | type = house | address = Wilhelmstraße 6, 88069 Tettnang | lat = 47.67438 | long = 9.58961 | description = Aus der jüngeren Geschichte hervorhebenswert ist das 2014 für seine Architektur prämierte moderne öffentliche Gebäude, welches eine Kindertagesstätte sowie mehrere soziale Vereine beherbergt. }} == Aktivitäten == Tettnang bietet einen guten Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge in der Region. Den perfekten Einstieg bietet der Tettnanger Hopfenpfad, der in der Innenstadt startet. Südöstlich der Stadt beginnt der Tettnanger Teil des naturbelassenen Argentals, das mit seinen zahlreichen Burgruinen, kleinen Weilern und Höfen sowie seiner Bauernkriegsgeschichte lockt. Auch für Ausflüge zum Bodensee eignet sich die Stadt als Basis. Die nächsten Strände befinden sich in Eriskirch (8,5 km), Kressbronn (9 km) und Langenargen (9,5 km). === Wandern === [[File:Schöreblick.jpg|thumb|Blick von den Tettnanger Hopfengärten auf den Bodensee]] [[File:D-BW-Achberg - Argental.JPG|thumb|Die Argen bei Schloss Achberg]] Tettnang liegt an der [[Oberschwäbische Barockstraße|Oberschwäbischen Barockstraße]]. Die Umgebung der Stadt ist mit ihren ursprünglichen Kultur- und Naturräumen ein Paradies für Wanderer und Naturfreunde – wobei Geschichtsinteressierte voll auf ihre Kosten kommen. Die abwechslungsreiche Landschaft ist von eiszeitlichen Drumlinhügeln geprägt. * {{vCard | name = Tettnanger Hopfenpfad | type = trail | wikidata = Q1388811 | url = https://www.tettnang.de/de/geniessen/sport/wandern/tettnanger-hopfenpfad/ | lat = 47.67446 | long = 9.59086 | image = D-Tettnang-Hopfenpfad-Infotafel-Stangenhopfen.jpg | description = 7,5&#x202F;km langer Rundweg zwischen der Innenstadt und dem Hopfenmuseum in Siggenweiler. Los geht es ab dem BayWa-Gelände hinter dem Kreisverkehr bei der Bahnhofsstraße bergan in Richtung Nordosten. Wer mit dem Auto anreist, kann am {{Marker|type=parking|name= Wanderparkplatz Alpenblickstraße |lat=47.67651 |long=9.59576}} kostenlos parken und von dort aus starten. Highlight ist die {{Marker|type=hiking|name= Brünnensweiler Höhe|lat=47.68309 |long=9.60977}} mit ihrer kleinen Kapelle, von wo aus man die beste Aussicht auf die Region genießt. Unterwegs warten inmitten von Hopfenäckern und Obstplantagen mehrere Hofläden, sowie Rast- und Aussichtspunkte. Informationsschilder gewähren auf dem Weg Einblick in den Hopfenanbau. Für die gesamte Strecke mit ihren 100 Höhenmetern benötigt man rund zwei Stunden. }} * '''Schloss Achberg / Argenzusammenfluss''': Diese Rundwanderung führt durch eine der schönsten Ecken des Argentals. Los geht es am {{Marker|type=parking|name= Wanderparkplatz Flunau |lat=47.63356 |long=9.70701}}, von wo aus eine Hängebrücke auf das südliche Argenufer führt. Von hier führt der Weg direkt auf das barocke {{Marker|type=castle|name= Schloss Achberg |wikidata = Q2239949}} zu, das bis 1982 noch im Privatbesitz der Hohenzollern war und heute in seinem Schlosscafé Gäste empfängt. Der reizvolle Hasenweg entlang der Argen ist seit einigen Jahren aufgrund fehlender Erhaltungsmaßnahmen gesperrt, jedoch gibt es noch genug andere Wege im Schlosswald entlang der Argen Richtung Norden. Beim malerischen {{Marker|type=natural monument|name= Argenzusammenfluss |lat=47.65281 |long=9.74258}} wechselt man wieder die Flussseite. Hier kann man auch gut eine kleine Rast einlegen. Zurück geht es auf der nördlichen Argenseite über Blumegg. Die Tour ist etwa 9&#x202F;km lang und dauert ca. 2,5 Stunden. Wer mehr möchte, kann einen kleinen Abstecher auf das in die Argen hineinragende längliche Waldstück machen (Flurname Sack), wo man den Fluss in seiner vollen Ursprünglichkeit erleben kann. * '''Auf den Spuren des Bauernkrieges nach Rappertsweiler''': Das kleine Örtchen {{Marker|type=village |name= Rappertsweiler |wikidata = Q134432821}} war einst Ausgangspunkt des Bauernkrieges im südlichen Oberschwaben. Mehr als 8000 Bauern versammelten sich im Februar 1525 auf dem dortigen Blasenberg, um den Aufstand gegen die Obrigkeit zu organisieren. Heute erinnern zwei Denkmäler in dem Ort an die Revolte, in deren Rahmen mit den „Zwölf Rappertsweiler Artikeln“ eine der ersten Freiheitserklärungen des europäischen Festlandes aufgeschrieben wurden. Eines davon steht am denkmalgeschützten Rappertsweiler {{Marker|type=building|name= Kehlhof|lat=47.64065 |long=9.66097}}, ein längliches Holzhaus, bei dem die Bauern einst die Abgaben an das benachbarte {{Marker|type=monastery |name= Paulinerkloster |name-map=Ehemaliges Paulinerkloster |lat=47.63098 |long=9.65851}} abgeben mussten. Das Kloster wurde Ende des 18. Jahrhunderts aufgegeben, viele Gebäude stehen aber noch. Sie finden sich auf der anderen Argenseite, wenn man von Rappertsweiler Richtung Süden nach Unterlangnau geht. Von dort geht es weiter Richtung Oberlangnau bis zum ehemaligen Kloster (Argenstraße 10, 88069 Tettnang). * '''Burgruinen im Argental bei Laimnau''': Auf den Spuren des Mittelalters führt diese gemütliche Wanderung ins Tettnanger Argental. Ausgangspunkt ist der {{Marker|type=parking|name= Parkplatz |name-map= Parkplatz Argentalhalle |lat=47.63673 |long=9.63465}} an der Stadthalle von {{Marker|type=village |name= Laimnau |wikidata = Q1610023}}. Der malerische Ort lädt zum Erkunden ein. Wer mag kann gleich zu Beginn einen Abstecher zur Ehemaligen {{Marker|type=castle|name= Ringburg Drackenstein |wikidata = Q1011485}} machen. Die Burg ist zwar nicht mehr zu erkennen, aber man bekommt von der Anhöhe einen Überblick über die Landschaft. Weiter zum eigentlichen Ziel geht es entlang der Argen in Richtung Osten. Hinter dem {{Marker Kopie|name=Campingplatz Gutshof Badhütten}} '''Campingplatz Badhütten''' quert man den Fluss über die kleine Brücke nach Unterlangnau. Von hier aus geht es weiter nach Westen durch das kleine Waldstück in Richtung Rattenweiler. Dort befindet sich die {{Marker|type=castle|name= Burgruine Altsummerau |wikidata = Q2175196}}, deren Reste noch gut sichtbar sind. Sie wurde im 13. Jahrhundert erneuert und im Laufe des Dreißigjährigen Krieges zwischen 1633 und 1660 zerstört. Etwas westlich von Rattenweiler befindet eine alte {{Marker|type=castle|name= Keltenschanze |wikidata = Q14545551}} und ehemaliger Burgstall, von dem man allerdings nicht mehr viel sieht. Von hier aus geht es durch den Wald und an der Argen zurück nach Laimnau. Die rund 7&#x202F;km lange Tour dauert rund zwei Stunden. * [[w:Geowanderweg_Tettnang|Geowanderweg Tettnang]]: Wanderweg zur Geologie des Tettnanger Waldes. Als Startpunkt kann der {{Marker|type=parking|name= Wanderparkplatz Hagenbuchen |lat=47.65193 |long=9.57809}} verwendet werden. * [[w:Jubiläumsweg_Bodenseekreis|Jubiläumsweg Bodenseekreis]]: Die 2.&nbsp;Etappe des Wanderweges verläuft im Norden von Tettnang * '''Jakobswanderweg''': durch Tettnang verläuft die Etappe Meckenbeuren-Nonnenhorn des Jakobswanderweges * [[Image:HW4 (SAV).PNG|32px]]: Der [[w:Main-Donau-Bodensee-Weg|Main-Donau-Bodensee-Weg]] des Schwäbischen Albvereins verläuft durch Tettnang * [[Image:HW9 (SAV).PNG|32px]]: Der [[w:Heuberg-Allgäu-Weg|Heuberg-Allgäu-Weg]] des Schwäbischen Albvereins verläuft durch Tettnang === Radfahren === * '''[https://www.tettnang.de/de/geniessen/sport/radfahren/tettnanger-hopfenschlaufe/ Hopfenschlaufe]''': Rund um Tettnang gibt es eine ausgezeichnete Radroute. Sie verläuft von Tettnang aus über Laimmau entlang des Bodensees nach Langenargen und Eriskirch zurück nach Tettnang. Die Tour ist 42&#x202F;km lang, davon etwa 10&#x202F;km als befestigter Schotterweg. In ihrem Verlauf sind ungefähr 160 Höhenmeter zu bewältigen. === Schwimmen === Wer in Tettnang Erfrischung im Wasser sucht, muss nicht unbedingt den Weg zum Bodensee antreten. Die Stadt bietet selbst attraktive Bademöglichkeiten direkt vor Ort und in unmittelbarer Nähe: * {{vCard | name = Degersee | type = swimming | wikidata = Q1182865 | url = https://www.degerseestube.de/Strandbad/ | address = Degersee 3, 88069 Tettnang | lat = 47.61308 | long = 9.65397 | hours = Mi–So 10:00–20:30 (ab April) | price = 3,50&#x202F;€ (Erwachsene), 2,50&#x202F;€ (Kinder) | subtype = paid parking | lastedit = 2025-06-13 | description = Ein idyllisch gelegener Waldsee ca.&nbsp;12&#x202F;km südöstlich von Tettnang im Argental. Strandband mit Liegewiese, sanitären Anlagen und Gastronomie. In der Regel wärmer als der Bodensee, zudem ausgezeichnete Wasserqualität. }} * {{vCard | name = Freibad Ried | type = swimming | url = https://www.tettnang.de/de/geniessen/freizeit/baden/freibad-ried/ | address = Riedstraße 22, 88069 Tettnang | lat = 47.66906 | long = 9.59622 | phone = +49 (0)7542 8324 | email = Freibad.tettnang@tettnang.de | hours = Di–So 12:00–19:00 (ab Mai, bei gutem Wetter) | price = 4,90&#x202F;€ (Erwachsene), 2,60&#x202F;€ (Kinder u. Jugendliche bis 17) | lastedit = 2026-06-02 | description = Beliebtes Freibad im Stadtbereich mit Nichtschwimmerbecken und Rutsche. }} * {{vCard | name = Freibad Obereisenbach | type = swimming | url = https://freibad-obereisenbach.de/ | address = An der Schule 9, 88069 Tettnang | lat = 47.68318 | long = 9.64136 | phone = +49 (0)7542 8130 | email = freibad@vaude.com | hours = Do-Di 12:00–19:00 (ab Mai) | price = 4,90&#x202F;€ (Erwachsene), 2,60&#x202F;€ (Kinder u. Jugendliche bis 17) | lastedit = 2026-06-02 | description = Gemütliches, familienfreundliches Freibad im Teilort Obereisenbach, ca.&nbsp;5&#x202F;km nordöstlich von Tettnang. }} === Kultur === Im Neuen Schloss finden regelmäßig Konzerte und Liveacts statt. Darüber hinaus sind das Kino „KITT“ und die benachbarte Stadtbibliothek fester Standort von Kulturveranstaltungen und Lesungen. Das Foyer des Rathauses beherbergt oft wechselnde Kunstausstellungen. * {{vCard | name = KITT | type = cinema | wikidata = Q50842509 | lat = 47.66954 | long = 9.58696 | email = info@kitt-tettnang.de | description = Kino und Kleinkunstbühne in Trägerschaft eines ehrenamtlichen Vereins. }} * {{vCard | name = Flieger | type = bar, music | url = https://www.flieger-tettnang.de/ | address = Bahnhofplatz 1, 88069 Tettnang | lat = 47.67448 | long = 9.5901 | mobile = +49 (0)176 19600906 | email = hardy@flieger-tettnang.de | facebook = 100057256068427 | description = Bis 2023 regulär geöffnete Musik-Szenekneipe im ehemaligen Bahnhofsgebäude. Heute finden im Flieger Konzerte und Events statt. Das aktuelle Programm findet sich auf der Website und auf der Facebook-Seite (am besten beides überprüfen). Übernachtungsmöglichkeiten für auftretende Künstler. }} * {{vCard | name = FS.Art | type = gallery | url = https://www.fs-art.de/ | address = Karlstraße 16, 88069 Tettnang | lat = 47.66993 | long = 9.58873 | phone = +49 (0)7543 9530388 | email = kontakt@fs-art.de | hours = Do 16:00–19:00, Sa 11:00–14:00 | lastedit = 2025-06-11 | description = Kunstgalerie in der Karlstraße. }} === Feste und Veranstaltungen === [[File:Hopfennarr mit Roter Spinne.jpg|thumb|Hopfennarr und Rote Spinne]] [[File:Montfortfest2025 BauernkriegFahne.jpg|thumb|Bauernkriegsszene auf dem Tettnanger Montfortfest]] Tettnangs [https://www.tettnang.de/de/kalender/ Veranstaltungskalender] verbindet schwäbisch-alemannische Traditionen mit modernen Festen. Hier ein Überblick durchs Jahr: * '''[[w:Schwäbisch-alemannische Fastnacht|Fasnet]]''': Von Januar bis Aschermittwoch bestimmt das Treiben der Narren die Straßen in Tettnang. Die ganze Stadt ist zu ihrer „fünften Jahreszeit“ festlich dekoriert, es finden regelmäßige Umzüge und Bälle statt. Typisch für die schwäbisch-allemanische Fasnet sind die aufwändig gestalteten Holzmasken und traditonellen Kostüme (''[[w:Narrenhäs|Häs]]''), die teilweise über Generationen vererbt werden. In Tettnang und seinen Ortschaften gibt es mehrere Narrenzünfte mit ihren jeweils eigenen Figuren. Die Tettnanger Narrenzunft hat den Hopfennarr, die Hopfensau, die Rote Spinne, das Gätterlet und den Gickeler; ihr Ruf lautet: „Montfort – Jehu“. Darüber hinaus sind die [https://www.feuerhexen.de/ Tettnanger Feuerhexen], die [https://waldteufel.chayns.site/ Kauer Waldteufel], die [https://kogenmale.de/ Obereisenbacher Kogemale] und mehrere weitere Zünfte Bestandteil der Tettnanger Fasnet. Höhepunkt ist die symbolische Übergabe des Rathauses am ''Gumpigen/Schmotzigen Dunschtig'' (dem letzten Donnerstag vor Aschermittwoch) an die Narren. An diesem Tag findet auch der Ball der ''Weiberfasnet'' statt. Am ''Fasnetsdienstag'' gibt es einen großen Umzug (''Narrensprung'') in der Stadt. Sehenswert ist auch der nächtliche ''Hemdglonkerumzug'' am ''Fasnetssonntagabend'', bei dem hunderte mit weißem Nachthemd bekleidete mit Laternen durch die Altstadt ziehen. Der aktuelle Veranstaltungskalender findet sich auf den Seiten der [https://www.narrenzunft-tettnang.de/ Narrenzunft Tettnang]. * '''[[w:Funkenfeuer|Funken]]''': Am ersten Sonntag nach Aschermittwoch (meist Ende Februar/Anfang März, hier ''Funkensonntag'' genannt) wird mit einem spektakulären Feuer der Winter vertrieben. Der alte heidnische Brauch wird im gesamten Bodenseeraum sowie in vielen alpinen Gebieten praktiziert. Schon Tage vor dem Funkensonntag sammeln Gruppen der Dorfjugend bzw. örtlicher Narrenvereine hunderte alte Christbäume, Holzpaletten und Reisigzweige um daraus einen meterhohen Holzhaufen, den ''Funken'', zu errichten. Auf die Spitze kommt in der Regel eine „Funkenhexe“, eine mit Silvesterböllern gefüllte Strohpuppe, die symbolisch das Böse oder den Winter darstellt. Das Feuer wird am frühen Abend in einem einem feierlichen Akt, der oft einen Fackelzug umfasst, von Kindern oder Mitgliedern der Funkenzunft entzündet. Wenn die Funkenhexe explodiert, gilt das als gutes Zeichen für den Frühling. Vor Ort gibt es oft Glühwein und regionale Spezialitäten. Im Gemeindegebiet von Tettnang gibt es in Bürgermoos, Kau und im Weiler Krumbach jeweils einen Funken, wobei der in Bürgermoos der größte ist. Er findet auf dem dortigen Sportgelände (Semliner Straße 40, 88069 Tettnang) statt und wird durch die [https://www.nz-buergermoos.de/ Narrenzunft Bürgermoos] veranstaltet. * {{vCard|name=Montfortfest |wikidata=|type=festival |address=|phone=|email=|url=https://www.tettnang.de/de/geniessen/veranstaltungen/highlights/montfortfest/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2025-12-23 |description=Am ersten Juliwochenende verwandelt sich der Schlosspark in eine große Festmeile. Das Montfortfest, benannt nach dem Adelsgeschlecht, das die Geschichte der Stadt rund 500 Jahre geprägt hat, ist ein dreitägiges Kinder- und Heimatfest. Beginn ist am Freitag mit dem Bieranstich durch die Hopfenhoheiten im Schlosspark. Das Fest zieht mit Sternmarsch, Wiesenparty, Schlossparkfest samt Feuerwerk und einem beeindruckenden historischen Festumzug am Sonntag zahlreiche Besucher an. Über 1000 Kinder und Erwachsene präsentieren in rund 100 Gruppen Themenwelten wie „Unser täglich Brot“ oder „Tettnanger Geschichte“, begleitet von Fanfarenzügen und Musikkapellen aus der Region. Für Kinder gibt es Mitmachangebote, während ein Vergnügungspark mit Fahrgeschäften und Verpflegungsständen für Unterhaltung und Genuss sorgt.}} * {{vCard|name=Bähnlesfest |wikidata=|type=festival |address=|phone=|email=|url=https://www.tettnang.de/de/geniessen/veranstaltungen/highlights/baehnlesfest/ |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2025-12-23 |description=Ursprünglich als Reaktion auf die Einstellung der Bahnverbindung nach Meckenbeuren im Jahr 1976 ins Leben gerufen, gehört das Bähnlesfest heute zu den beliebtesten Tettnanger Festen und zieht zahlreiche Besucher aus der Umgebung an. Am zweiten Sonntag im September (der zugleich verkaufsoffen ist) verwandelt sich die Tettnanger Altstadt in eine einzige Festmeile mit Flohmarkt, Essensbuden und Jahrmarkt. Auf dem Montfortplatz gibt es Livemusik und Kleinkunst, während im Schlosspark eine Miniatureisenbahn für Kinder verkehrt.}} == Einkaufen == [[File:Tettnang, die Montfortstraße.jpg|thumb|Städtlesmarkt in der Montfortstraße]] Der malerische mittelalterliche Stadtkern weist eine hohe Dichte an kleinen, inhabergeführten Geschäften verschiedenster Art auf. Die besten Straßen für einen Einkaufsbummel sind die Montfortstraße und die Karlstraße. Jeden Samstag findet von 7.00 bis 13.00 Uhr in der Montfortstraße der ''Städtlesmarkt'' statt, wo regionale und frische Produkte wie Obst, Gemüse, Brotwaren, Fisch und anderes feilgeboten werden. Zudem gibt es jeden Dienstag von 8.00 bis 12.00 Uhr auf dem Montfortplatz vor dem Rathaus einen Wochenmarkt mit vergleichbarem Angebot. An vielen Höfen im Gemeindebereich gibt es Hofläden und Verkaufsautomaten, an denen saisonales Obst, Beeren, Milch und andere landwirtschaftliche Produkte erhältlich sind. Zentrumsnah bietet {{Marker|type=shop |name= Ruthers Hofladen |name-map= |lat=47.67046 |long=9.59230 | url = https://www.ruthers-hofladen.de/}} rund um die Uhr ein breites Sortiment regionaler Lebensmittel in seinem Automatenladen an. In der Innenstadt gibt es vier Supermärkte. Der größte Supermarkt in Tettnang ist die „Kaufland“-Filiale im Ortsteil Bürgermoos (Klausenburger Str. 12), die auch am Samstag bis 22 Uhr geöffnet hat. Der {{Marker|type=shop |name= Bären Kiosk |name-map= |lat=47.67145 |long=9.58954}} hat als einziges Geschäft Sonntags geöffnet (bis 23 Uhr) und verkauft neben Lebensmitteln und Getränken auch Bedarfsartikel. In Tettnang gibt es einen Weltladen (Storchenstraße 7) und mit dem „Klamöttchen“ (Grabenstraße 2) auch ein Second-Hand-Geschäft. == Küche == Die Tettnanger gelten als gemütlich und gehen gerne auswärts essen – wenn auch manchmal nur für eine der beliebten überbackenen „[[w:Seele (Gebäck)|Seelen]]“ zum Bier. In den 1970er Jahren hatte Tettnang die höchste Dichte an Restaurants pro Quadratmeter Innenstadt in ganz Baden-Württemberg. Obwohl seitdem einige Traditionsgaststätten schließen mussten, bietet Tettnang gemessen an der Größe der Stadt noch immer eine üppige Auswahl an Speiselokalen. Neben der empfehlenswerten traditionellen schwäbischen Küche gibt es auch auch mehrere italienische und asiatische Restaurants in der Stadt. In der wärmeren Jahreszeit laden Biergärten und [[w:Besenwirtschaft|Besenwirtschaften]] zum geselligen verweilen ein. In der Karlstraße und der Montfortstraße muss man egal für welche Mahlzeit nie lange suchen, hier gibt es die meisten Cafés, Eisdielen und Imbisse. === Günstig === * {{vCard | name = Bäckerei Frick | type = restaurant | url = https://www.baeckerei-frick.de/ | address = Karlstraße 16/2, 88069 Tettnang | lat = 47.67038 | long = 9.58853 | phone = +49 (0)7542 952589 | facebook = 100063606609745 | instagram = baeckerei.frick | hours = Mo-Fr 07:00-18:00; Sa 07:00-12:30 | lastedit = 2025-06-10 | description = Ein Leberkäswecken vom Frick ist der günstige & gute Imbiss-Klassiker der Stadt. }} * {{vCard | name = Forsters Vesper & Mittagstisch | type = restaurant | url = https://www.forster-metzgerei.de/speisekarte | address = Kirchstraße 1, 88069 Tettnang | lat = 47.67179 | long = 9.58899 | phone = +49 (0)7542 6825 | instagram = metzgerei_forster | hours = Mo-Fr 10:00-15:00; Sa 10:00-13:00 | image = Tettnang, die Metzgerei Forster.jpg | lastedit = 2025-06-11 | description = Preiswerter Mittagstisch mit täglich wechselnden Gerichten (oft schwäbische Küche) zwischen 8 und 11&#x202F;€ mit Kantinencharme. }} * {{vCard | name = Sen Viet Imbiss | type = restaurant | address = Karlstraße 19, 88069 Tettnang | lat = 47.67032 | long = 9.58815 | phone = +49 (0)7542 2919836 | facebook = 61550680495352 | hours = Mo-Sa 11:00-20:00 | lastedit = 2025-06-11 | description = Vietnamesische Küche, besonders empfehlenswert ist die Pho-Suppe nach nordvietnamesischer Art. Hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis und gute vegetarische Gerichte. }} ==== Besenwirtschaften ==== Ungefähr von Ostern bis Oktober haben in Tettnang mehrere [[w:Besenwirtschaft|Besenwirtschaften]] geöffnet. Sie bieten einfache und günstige, aber sehr gute schwäbische Hausmannskost sowie oft hofeigenen Most in ungezwungener Atmosphäre. Öffnungszeiten variieren, vorher erkundigen! * {{vCard | name = Besenwirtschaft Leuthold | type = restaurant | url = | address = Reutenen 7, 88069 Tettnang | lat = 47.65250 | long = 9.59504 | phone = +49 (0)7542 52329 | email = | description = Beliebte Besenwirtschaft südlich der Stadt. }} * {{vCard | name = Besenwirtschaft Oßwald | type = restaurant | url = https://www.besenwirtschaft-osswald.de/ | address = Zimmerberg 2/1, 88069 Tettnang | lat = 47.66093 | long = 9.60696 | phone = +49 (0)7542 6824 | email = info@besenwirtschaft-fewo-osswald.de | description = Beliebte Besenwirtschaft in Zimmerberg. }} === Mittel === * {{vCard | name = Brauereigasthof Schöre | type = restaurant | url = https://schoere.de/gasthof/ | address = Dietmannsweiler 2, 88069 Tettnang | lat = 47.65667 | long = 9.65884 | phone = +49 (0)7528 2317 | email = info@schoere.de | facebook = brauereigasthofschoere | instagram = brauereigasthof_schoere | hours = Mi-Fr 16:00–23:30; Sa-So 10:00–23:30 | lastedit = 2026-05-19 | description = Rusikaler Landgasthof mit deftiger regionaler Küche in gemütlicher Atmosphäre und eigenem Bier, das geschmacklich zu den besten Tettnanger Bieren zählt. Im Sommer hat ein schöner Biergarten geöffnet, oft gibt es Musikevents. An Wochendenden und Feiertags großer Andrang, Reservierung wird empfohlen. }} * {{vCard | name = Degerseestube | type = restaurant | url = https://www.degerseestube.de/ | address = Degersee 3, 88069 Tettnang | lat = 47.61329 | long = 9.65396 | phone = +49 (0)7543 8350 | email = degerseestube@web.de | instagram = degerseestube | hours = Mo-So 9:30-22:00 | lastedit = 2025-06-11 | description = Bodenständige schwäbische Küche mit Wildgerichten am Ufer des Degersee. Lässt sich im Sommer wunderbar mit einem Badeausflug verbinden. Bei schlechtem Wetter am Montag und Dienstags eventuell geschlossen (außer an Feiertagen). }} * {{vCard | name = Adler Trattoria Pizzeria | type = restaurant | address = Karlstraße 33, 88069 Tettnang | lat = 47.67108 | long = 9.58881 | phone = +49 (0)7542 6967 | email = adler@speth.org | instagram = adlertettnang | hours = Di-Sa 18:00-21:00 | lastedit = 2025-06-11 | description = Hervorragendes italienisches Restaurant. }} * {{vCard | name = Pizzeria Ristorante i Cassonello | type = restaurant | address = Reutenen 2, 88069 Tettnang | lat = 47.65356 | long = 9.59387 | phone = +49 (0)7542 4075285 | facebook = https://www.facebook.com/i.cassonello/ | instagram = https://www.instagram.com/i_cassonello/ | hours = Di-So 11:00-14:00, 17:00-22:00 | lastedit = 2025-07-24 | description = Italienisches Restaurant & Pizzeria in schöner Lage am Stadtrand im ehemaligen "Grünen Baum". Große Außengastronomie. }} * {{vCard | name = Gasthof zum Löwen | type = restaurant | url = https://httpwwwprestenbe-2yeoe44ju6.live-website.com/ | address = Prestenberg 1, 88069 Tettnang | lat = 47.69006 | long = 9.64961 | phone = +49 (0)7542 7356 | email = gesslerj@gmx.de | hours = Do-Sa 17:00-21:00; So 11:00-14:00 | lastedit = 2025-12-23 | description = 500 Jahre alter Traditionsgasthof bei Obereisenbach. Regionale und traditionelle Küche. Besonders zu empfehlen sind die Dampfnudeln und der hausgemachte Most. Im Sommer Biergarten. Jedes letzte Wochenende im Monat geschlossen. }} * {{vCard | name = China Schloss | type = restaurant | url = https://www.china-schloss.de/ | address = Karlstraße 3, 88069 Tettnang | lat = 47.66957 | long = 9.58755 | phone = +49 (0)7542 8926 | email = info@china-schloss.de | hours = Di-Sa 11:30-14:00,17:30-22:00; So 11:30-14:00, 17:30-21:00 | lastedit = 2025-06-10 | description = Ältestes chinesisches Restaurant der Stadt. }} * {{vCard | name = Gasthof Traube | type = restaurant | url = https://www.traube-tettnang.de/ | address = Storchenstraße 1, 88069 Tettnang | lat = 47.67147 | long = 9.58987 | phone = +49 (0)7542 7307 | email = info@traube-tettnang.de | hours = Mi-So 10:00-14:00, 17:00-23:00 | lastedit = 2025-07-22 | description = Schwäbische Küche und Fischgerichte in zentraler Innenstadtlage am Bärenplatz, Treffpunkt für die lokale Bevölkerung. }} === Gehoben === * {{vCard | name = Restaurant Torstuben | type = restaurant | url = https://www.torstuben.de/restaurant.html | address = Bärenplatz 8, 88069 Tettnang | copy-marker = Torstuben Tettnang | phone = +49 (0)7542 93860 | email = rezeption@torstuben-tettnang.de | facebook = torstuben | instagram = torstuben | hours = Mo-Di, Fr 10:00-14:00,16:30-23:00; Sa 10:00-23:00; So 10:00-14:00, 16:30-22:00 | image = D-BW-Tettnang - Gasthof Torstuben.JPG | lastedit = 2025-06-11 | description = Regionale gutbürgerliche Küche mit Wild. }} * {{vCard | name = Krea New Style Sushi | type = restaurant | url = https://www.krea-store.de/ | address = Bärenplatz 8, 88069 Tettnang | lat = 47.67127 | long = 9.5868 | phone = +49 (0)7542 9478694 | email = kontakt@krea-store.de | instagram = restaurant_krea | hours = Mi-Sa 17:30-21:30 | lastedit = 2025-09-30 | description = Ambitioniertes Sushirestaurant. Derzeit nur zum Mitnehmen. }} == Nachtleben == Als etwas verschlafenes Landstädtchen ist Tettnang – abgesehen von der Fasnet – nicht für sein quirliges Nachtleben bekannt. Die feiernde Jugend zieht es meist nach Friedrichshafen, Lindau oder Ravensburg, wo es Nachtclubs gibt. Wer sich jedoch mit dem ein oder anderen Kaltgetränk in Gesellschaft begnügt, wird auch in Tettnang zu später Stunde noch fündig. * {{vCard | name = Café Bar City | type = bar | url = https://cafe-bar-city.metro.bar/ | address = Bärenplatz 6, 88069 Tettnang | lat = 47.67144 | long = 9.58905 | phone = +49 (0)7542 53711 | facebook = CafeBarCity | hours = Mo-Sa 11:00-01:00, So 17:00-23:59 | lastedit = 2025-11-11 | description = Beliebter Anlaufpunkt des Nachtlebens am Bärenplatz, im Sommer auch draußen bestuhlt. }} * {{vCard | name = NullSechsNeun | type = bar | url = https://www.nullsechsneun-tt.de/ | address = Schloßstraße 1, 88069 Tettnang | lat = 47.66998 | long = 9.58652 | mobile = +49 (0)176 43831543 | facebook = NullSechsNeun.tt | instagram = nullsechsneun.tt | hours = Mo-Do 18:00-01:00, Fr-Sa 18:00-04:00, So 17:00-01:00 | lastedit = 2025-06-11 | description = Cocktailbar und Lounge, am Wochenende lange geöffnet. }} * {{vCard | name = Joga Bar | type = bar | address = Montfortstraße 3, 88069 Tettnang | lat = 47.6711 | long = 9.58658 | phone = +49 (0)155 68290050 | instagram = joga.bar_tettnang | hours = Mo-Di 14:00-00:00, Fr 14:00-02:00, Sa 10:00-02:00 | lastedit = 2025-07-24 | description = Moderne Bar in der Altstadt. }} * {{vCard | name = Montfort-Bistro | type = bar | url = https://montfort-bistro.de/ | address = Montfortstraße 21, 88069 Tettnang | lat = 47.67173 | long = 9.58747 | phone = +49 (0)7542 9539044 | facebook = MontfortBistro | instagram = montfort_bistro | hours = Di-Do 15:00-01:00, Fr-Sa 14:00-03:00, So 14:00-23:00 | lastedit = 2025-06-11 | description = Raucherkneipe im Herzen der Altstadt. }} * {{vCard | name = Zur Mittelmühle | type = bar | address = Montfortstraße 1, 88069 Tettnang | lat = 47.67089 | long = 9.58627 | phone = +49 (0)7542 6455 | hours = Mi 10:00-01:00; Do 10:00-18:00; Fr-Sa 10:00-01:00; So 10:00-16:00 | payment = Bar | lastedit = 2025-11-11 | description = Urige Raucherkneipe im Untergeschoss der ehemaligen Mittelmühle. Gemütliche & günstige Nachbarschaftskneipe mit Darts und Billard. }} == Unterkunft == Im Schatten des touristisch geprägten Bodensees gelegen, bietet Tettnang Unterkünften für so gut wie jeden Geschmack. Vier Hotels, zahlreiche Apartments und ein Wohnmobilstellplatz warten in der Innenstadt. Feriengäste finden zudem idyllische Ferienwohnungen auf den Höfen der Umgebung. Der einzige Campingplatz der Gemeinde befindet sich südöstlich von Laimnau im Tettnanger Argental. Besucher in der Hochsaison (ca. Ostern bis Oktober) sollten bei spontanen Buchungen mit teilweise deutlich höheren Preisen rechnen. === Camping=== * {{vCard | name = Campingplatz Gutshof Badhütten | type = campsite | url = https://www.gutshof-camping.de/ | address = Laimnau/Badhütten 1/2, 88069 Tettnang | lat = 47.63298 | long = 9.6469 | phone = +49 (0)7543 96 33-0 | email = info@gutshof-camping.de | checkin = tägl. 14:00-18:00 | price = Einfacher Stellplatz ab 29&#x202F;€, zwei Personen: 39&#x202F;€ | image = D-BW-Tettnang-Badhütten - Gasthof.JPG | lastedit = 2025-06-11 | description = Campingplatz an der Argen, guter Ausgangspunkt für Wanderungen im Argental. Mindestaufenthaltsdauer 3 Nächte. Bietet auch verschiedene Zimmer und Apartments im Gutshof ab ca. 120&#x202F;€ pro Nacht. }} * {{vCard | name = Wohnmobilstellplatz Loretostraße | type = campsite | lat = 47.66414 | long = 9.59133 | price = 10&#x202F;€ pro Nacht | lastedit = 2025-07-22 | description = Günstiger, zweckmäßig ausgerichteter Stellplatz in Laufreichweite zur Altstadt. Anmeldung über Tourist-Information. }} === Hotels === *{{vCard | name = Torstuben Tettnang | type = hotel, restaurant | url = https://www.torstuben.de/ | address = Bärenplatz 8, 88069 Tettnang | lat = 47.67166 | long = 9.5887 | phone = +49 07542 93860 | email = hotel@torstuben-tettnang.de | facebook = torstuben | instagram = torstuben | price = EZ ab 70&#x202F;€/Ü, DZ ab 100&#x202F;€/Ü | subtype = wlan, restaurant | image = D-BW-Tettnang - Gasthof Torstuben.JPG | lastedit = 2025-06-11 | description = Gasthof & Restaurant am Bärenplatz. }} * {{vCard | name = Hotel Bären | type = hotel | url = https://www.baeren-tettnang.de/ | address = Bärenplatz 1, 88069 Tettnang | lat = 47.67158 | long = 9.58955 | phone = +49 07542 69 45 | email = info@baeren-tettnang.de | price = EZ ab 70&#x202F;€, DZ ab 110&#x202F;€ | image = Tettnang-0074-Bearbeitet.jpg | lastedit = 2025-06-10 }} * {{vCard | name = Hotel Ritter | type = hotel | url = https://www.ritter-tettnang.de/ | address = Karlstraße 2-4, 88069 Tettnang | lat = 47.66916 | long = 9.58787 | phone = +49 07542 5302-0 | email = ritter.tettnang@t-online.de | price = EZ ab 85&#x202F;€; DZ ab 135&#x202F;€ | lastedit = 2025-06-10 }} * {{vCard | name = Hotel Rad | type = hotel | url = https://www.hotel-rad.com/ | address = Lindauer Str. 2, 88069 Tettnang | lat = 47.67091 | long = 9.58966 | phone = +49 07542 540-0 | email = info@hotel-rad.com | facebook = hotelradtettnang | instagram = hotel_rad | price = EZ ab 110&#x202F;€, DZ ab 150&#x202F;€ | lastedit = 2025-06-10 }} == Lernen == Tettnang verfügt über ein städtisches Gymnasium sowie mehrere Grund- und weiterführende Schulen. Architektonisch interessant ist das gründerzeitliche Ensemble aus Uhland- und Schillerschule mit der angrenzen Jahn-Turnhalle aus dem Jahr 1914. Die Manzenberg-Grundschule im ehemaligen Oberamtskrankenhaus, einem ungewöhnlichen Backsteinrundbau aus dem 19.&nbsp;Jahrhundert, ist ebenfalls denkmalgeschützt. Mit der Elektronikschule hat die Stadt seit 1961 ein Ausbildungszentrum für technische Berufe. Die Stadtbibliothek bietet eine gute Auswahl an regionalgeschichtlicher Literatur. * {{vCard | name = Stadtbücherei Tettnang | type = library | url = https://www.stadtbuecherei-tettnang.de/ | address = Schloßstraße 9-11, 88069 Tettnang | lat = 47.6695 | long = 9.587 | phone = +49 (0)7542 5102831 | fax = +49 (0)7542 510283 | email = info@stadtbuecherei-tettnang.de | hours = Di-Fr 10:00-18:00, Sa 10:00-13:00 | subtype = free wlan, changing table, public toilet | lastedit = 2025-07-22 | description = Zweistöckige Bibliothek mit guter Zeitschriftenauswahl, in der manchmal auch Lesungen und andere Veranstaltungen stattfinden. }} == Sicherheit == Wie die gesamte Bodenseeregion gilt auch Tettnang als sehr sicher. Die Kriminalitätsrate ist niedrig. Die Polizei hält sich meist im Hintergrund und hat vor allem mit Verkehrsdelikten zu tun. Während der [[w:Schwäbisch-alemannische_Fastnacht|Fasnet]] und anderer Feste kommt es gehäuft zu Alkoholkontrollen. * {{vCard | name = Polizeiposten Tettnang | type = police | address = Schloßstraße 16, 88069 Tettnang | lat = 47.66912 | long = 9.58672 | phone = +49 7542 93710 }} == Gesundheit == In der Tettnang finden sich zahlreiche niedergelassene Ärzte. In der Bahnhofsstraße (Bahnhofsstraße 14-18) gibt es ein großes Gesundheitszentrum mit mehreren Spezialisten, Apotheke und Reformhaus. Auch am Bärenplatz (Am Stadtbach 2) sowie in der Karlstraße (Karlstraße 14) gibt es jeweils ein Ärztehaus mit Apotheke. Das städtische Krankenhaus wurde im Mai 2026 geschlossen, die nächste Klinik befindet sich in Friedrichshafen. * {{vCard | name = Klinikum Friedrichshafen | alt = Medizin Campus Bodensee | type = hospital | wikidata = Q1774614 | fax = +49 07541 961185 | hours = 24/7 (Zentrale Notaufnahme) | lastedit = 2026-06-02 }} == Praktische Hinweise == Seit 2024 gibt es in Tettnang mit den „StadttoileTTen“ und „LadestaTTionen“ ein kostenloses Angebot an öffentlich nutzbaren Toiletten und Ladestationen für E-Bikes. Teilnehmende Geschäfte sind an einem grünen Aufkleber erkennbar ([https://www.tettnang.de/de/besuchen/weitere-informationen/toilette-ladestattion/ weitere Infos]). * {{vCard | name = Tourist Information Tettnang | type = tourist information | url = https://www.tettnang.de/de/besuchen/ | address = Montfortstr. 41, 88069 Tettnang | lat = 47.67202 | long = 9.58856 | phone = +49 (0)7542 510-500 | email = tourist-info@tettnang.de | hours = Mär-Nov: Mo-Fr 9:00-12:00 und 13:00-17:00; Dez-Feb: Mo, Di 10:00-12:00, Do 14:00-16:00 | lastedit = 2025-06-23 }} == Ausflüge == {{Featured Destinations | Design= 1 | Heading=Rund um Tettnang | Picture1=[[Bild:Buchhornbrunnen und Rathaus Friedrichshafen (2021).jpg|180px]] | Text1= '''[[Friedrichshafen]]''' – Die Stadt am Bodensee hält ihre Luftfahrtgeschichte lebendig, die im Zeppelin- und Dorniermuseum erzählt wird. | Picture2=[[Bild:LindauInsel.jpg|145px]] | Text2= '''[[Lindau]]''' – Die Inselstadt am Bodensee ist bekannt für ihren malerischen Hafen und mediterranes Flair mit Alpenpanorama. | Picture3= [[Bild:Blick von der Veitsburg auf Ravensburg mit dem Turm "Mehlsack" im Vordergrund (2025).jpg|140px]] | Text3= '''[[Ravensburg]]''' – Die lebendige Stadt der Türme begeistert mit ihrer mittelalterlichen Altstadt, charmanten Plätzen und dem berühmten Spieleland vor den Toren der Stadt. }} * Tettnangs „Hausstrand“ am '''[[Bodensee]]''' ist das {{Marker|type=beach|name= Malereck |lat=47.58921 |long=9.54945}} in Langenargen in rund 12&#x202F;km Entfernung. An dem ruhigen Kieselstrand, der nicht im Zentrum des Massentourismus liegt, lässt sich kostenlos baden. * Den Badeausflug kann man perfekt mit einem Besuch von {{Marker|type=castle|name= Schloss Montfort |name-map= |lat=47.59712 |long=9.53622 | image = Schloss Montfort am Bodensee.jpg}} in Langenargen verbinden, dessen Turm sich besichtigen lässt (Eintritt: 2&#x202F;€). Besucher genießen einen spektakulären Panoramablick über den See, die Schweizer Alpen und die Altstadt Langenargens. Besonders empfehlenswert ist der Aufstieg am spätnachmittag, wenn das Abendlicht die Landschaft in warme Töne taucht. Das Schloss beherbergt ein empfehlenswertes Restaurant mit regionaler Küche und Seeterrasse. * Lohnenswert ist auch ein Abstecher ins bayerische '''[[Lindau]]''' (21&#x202F;km), das mit seinem auf einer Insel gelegenen Stadtkern zu den schönsten Orten am Bodensee gehört. An Regentagen bietet sich ein Ausflug in die dortige '''Therme''' an, die zu den besten der Region zählt und deren Saunalandschaft (inklusive Seezugang) kaum Wünsche offen lässt. * Nur einen Katzensprung von Tettnang entfernt (rund 10 Minuten mit dem Auto) liegt '''[[Friedrichshafen]]'''. Die industriell geprägte Stadt ist zwar keine Schönheit, jedoch ein ideales Ziel für Technik- und Luftfahrtbegeisterte und bietet mit die interessantesten Museen der Region. Auf über 4000 Quadratmetern vermittelt das {{Marker|type=museum|name= Zeppelinmuseum |wikidata = Q191427}} die faszinierende Geschichte der einst in Friedrichshafen gebauten Luftschiffe – inklusive begehbarer Rekonstruktion eines Teils der legendären „[[w:LZ 129|Hindenburg]]“. Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch im {{Marker|type=museum|name= Dornier Museum |wikidata = Q786797}} das sich der Geschichte der Luft- und Raumfahrt widmet. Originalflugzeuge, Prototypen und interaktive Ausstellungen bringen die technischen Pionierleistungen der Firma Dornier anschaulich nahe und lassen Besucher jeden Alters staunen. Friedrichshafen bietet darüber hinaus eine schöne Uferpromenade mit Blick auf die Alpen, zahlreiche Cafés und Restaurants sowie gute Fährverbindungen zu anderen Bodenseestädten. * Rund 10&#x202F;km südwestlich von Tettnang liegt eines der faszinierendsten Naturschutzgebiete am nördlichen Bodenseeufer: das {{Marker|type=natural monument|name= Eriskircher Ried |wikidata = Q1354855}}. Es gilt als das größte erhaltene Streuwiesenried am Bodensee und bietet zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen geschützten Lebensraum. Auf gut ausgebauten Wegen und Holzstegen lässt sich die Landschaft bequem erkunden, sei es zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Besonders beeindruckend ist die Blütezeit der wilden Schwertlilien im Juni, wenn sich weite Flächen des Rieds in ein violettes Blütenmeer verwandeln. * Der {{Marker|type=zoo |name= Wildpark Sonnenhalde |lat=47.64945 |long=9.68489|wikidata = | url = https://www.wildpark-sonnenhalde.de/}} bietet nur rund 8,5&#x202F;km östlich von Tettnang (Kreuzweiherstraße 11, 88099 Neukirch) ein ideales Ausflugsziel für Familien. Dort begegnet man Damwild, Mufflons, Eseln, Ziegen und vielen anderen heimischen Tierarten, die in naturnahen Gehegen leben und oft ganz nah an den Besucher herankommen. Besonders Kinder sind begeistert, wenn sie die Tiere füttern oder streicheln dürfen. Auch Ponyreiten ist möglich. Öffnungszeiten: März bis Oktober täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr; November bis Februar: 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Eintritt frei. * '''[[Wasserburg am Bodensee|Wasserburg]]''' vor Lindau (15&#x202F;km von Tettnang ) ist einer der romantischsten Orte am bayerischen Bodenseeufer – eine Halbinsel mit einem kleinen Hafen, einer Kirche und einem malerischen Schlossensemble. Die Kulisse wirkt wie aus dem Bilderbuch: Segelboote vor der Alpenkulisse, historische Häuser und ein gemütlicher Uferweg, der zu Spaziergängen einlädt. Ein besonderer Ort der Stille ist der kleine Friedhof der Pfarrkirche St. Georg. Hier befindet sich das Grab des Schriftstellers [[w:Martin Walser|Martin Walser]], der mit dem Bodensee und der Region tief verbunden war. Nördlich von Wasserburg befindet sich mit der {{Marker|type=chapel|name= Antoniuskapelle |wikidata = Q41307903}} ein schöner Aussichtspunkt inmitten von Obstplantagen auf einem Drumlinhügel. * Die historische freie Reichsstadt '''[[Ravensburg]]''' liegt nur rund 10&#x202F;km von Tettnang entfernt und begeistert mit ihrer gut erhaltenen Altstadt, engen Gassen, charmanten Cafés und den markanten Stadttürmen wie dem Mehlsack oder dem Blaserturm, die fantastische Ausblicke über die Dächer der Stadt bis hin zu den Alpen bieten. Ein Besuch lohnt sich immer, insbesondere das Rutenfest (letztes Wochenende vor den Sommerferien im Juli) sollte man sich nicht entgehen lassen. Das Fest zählt zu den größten und traditionsreichsten Stadtfesten in Oberschwaben. * Familien mit Kindern können im {{Marker|type=amusement park |name= Ravensburger Spieleland |wikidata = Q2133667 | url = https://spieleland.de/}} (ca. 8&#x202F;km von Tettnang in der Gemeinde Meckenbeuren) ohne Mühe einen ganzen Tag verbringen. {{Umgebung |Ti= Umgebung von Tettnang|Breite=400px; |Mitte= |NW=[[Salem (Baden)|Salem]] 33&#x202F;km |N= [[Ravensburg]] 15&#x202F;km |NO= [[Leutkirch im Allgäu|Leutkirch]] 45&#x202F;km |W= [[Meersburg]] 30&#x202F;km |O= [[Wangen im Allgäu|Wangen]] 22&#x202F;km|SW= [[Friedrichshafen]] 10&#x202F;km|S=[[Kressbronn am Bodensee|Kressbronn]] 10&#x202F;km |SO=[[Lindau]] 21&#x202F;km }} == Literatur == Der Schriftsteller [[w:Martin Walser|Martin Walser]] hat Tettnang und die Bodenseeregion in seinem Roman „Seelenarbeit“ verewigt. * {{Buch|Titel=Seelenarbeit|Autor=Walser, Martin|Ort=Frankfurt a. Main|Verlag=Suhrkamp|Datum=2016|ISBN=978-3518398616}} == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} {{class-4}} {{GeoData| lat= 47.66667| long= 9.58333| radius= 5000}} {{ZdM|Art=Abseits|Datum=2026-05}} {{IstInKat|Schwäbischer Bodensee}} 6mry1pq3s9mi7gz9cxka1qlu87uxl40 Prerow 0 29196 1794550 1772037 2026-08-06T05:33:37Z Dirk Schmidt 15181 /* Mit dem Fahrrad */ + erg rad 1794550 wikitext text/x-wiki {{ZdM|Datum=2013-06}} {{Quickbar Ort | TouriInfoWeb= [https://www.ostseebad-prerow.de/de/tourismus-kurbetrieb/willkommen-in-prerow.html Touristen-Information in Prerow] | TouriInfoTel= +49 (0)38233 6100 }} Das '''Ostseebad Prerow''' ist ein beliebter Badeort und ehemalige Künstlerkolonie auf dem [[Fischland-Darß-Zingst|Darß]] in Mecklenburg-Vorpommern. == Hintergrund == {{Mapframe|54.45|12.57|zoom=13|height=300|width=400|type=geoline}} Das Ostseebad Prerow gilt als eines der schönsten Ostseebäder auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Der Ort liegt im [[Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft]], der mit dem Prerow umgebenden Darßwald, den verschiedenen Küstenformen und der variantenreichen Boddenlandschaft Naturliebhabern die Möglichkeit bietet, ein breites Spektrum an Flora und Fauna zu entdecken. Auch das Natureum, eine Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums am Leuchtturm Darßer Ort bereichert die Naturerlebnisse in und um Prerow. Aktiven Urlaubern bieten die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten in der Natur und am Strand und die Wassersportmöglichkeiten auf der Ostsee wie auf dem Prerower Strom und dem Bodden eine abwechslungsreiche Zeit, zumal Strandwanderungen und Fahrradtouren beinahe zum Standardprogramm eines Urlaubs in Prerow gehören. Aber auch Anhänger des ausgedehnten Strandlebens kommen am lebendigen Nordstrand und am urigen, naturbelassenen Weststrand auf ihre Kosten. Das Fischerdorf Prerow kann von seinen Ursprüngen in der mittelalterlichen Hertesburg bis zum heutigen Badeort auf eine fast 1000jährige Geschichte zurückblicken. Seit dem 17. Jahrhundert war Prerow Schifffahrtszentrum, so existierten in den folgenden zwei Jahrhunderten drei Segelschiffwerften im Ort. Nach dem Niedergang der Segelschifffahrt wurde Prerow Bade- und Kurort, der auch zahlreiche Künstler unter anderem der expressionistischen Stilrichtung anzog. Die Tradition des Badeortes blieb auch über die 40jährige DDR-Geschichte hinaus erhalten. Damals wie heute wird während der Hochsaison der feine Sandstrand Prerows von tausenden von Urlaubern bevölkert. Obwohl touristisch sehr gut erschlossen, hat sich Prerow im Ortskern teilweise seine Ursprünglichkeit erhalten können und bietet zumindest in der Nebensaison noch eine gewisse Beschaulichkeit. In {{PAGENAME}} wird die auf ganz Fischland-Darß-Zingst gültige, einheitliche [[#Kurabgabe|Kurabgabe]] sowohl für Übernachtungs- wie auch Tagegäste erhoben. == Anreise == [[File:Prerow Luftbild.jpg|thumb|Prerow aus der Luft]] === Mit dem Flugzeug === * Der {{Marker | type = airport | name = Ostseeflughafen Stralsund-Barth |wikidata = Q317619}} ist ein bei Barth gelegener Regionalflughafen mit Verkehrszulassung, der aber derzeit nicht von Linienflügen angeflogen wird. * Auch der {{marker|type=airport|name = Flughafen Rostock-Laage|wikidata = Q820223}} wird nicht im Linienverkehr angeflogen. * Verkehrsflughäfen mit zahlreichen Linienflügen sind der :* {{Marker|type=airport|name=Flughafen Hamburg|wikidata=Q27706|show=none}} (etwa 248&#x202F;km) und der :* {{Marker|type=airport|name=Flughafen Berlin Brandenburg|wikidata=Q160556|show=none}} (etwa 305&#x202F;km). === Mit der Bahn === Der nächste regionale {{Marker|type=train|wikidata=Q4865184|name=Bahnanschluss}} befindet sich in [[Barth]]. Die eingleisige Nebenbahnstrecke der Usedomer Bäderbahn führt von Barth weiter nach [[Velgast]], wo Anschluss an den Fernverkehr Richtung [[Stralsund]] bzw. [[Rostock]] besteht. Auch im etwas weiter entfernten [[Ribnitz-Damgarten]] halten die ICs auf der Strecke Hamburg - Stralsund. Die als Darßbahn bezeichnete Strecke führte bis zum 2.&#x202F;Weltkrieg von Velgast über Barth auf den Darß bis nach Prerow. Über eine seit langem diskutierte Wiederaufnahme der nach dem 2.&#x202F;Weltkrieg teilweise demontierten Verbindung Barth - Prerow ist noch nicht entschieden. Dafür müsste die Brücke über den Meinigenstrom wieder für den Bahnverkehr geöffnet und eine Lösung für den früheren Bahndamm gefunden werden, der inzwischen vom Ostseeküstenradweg genutzt wird. Die Gleise bis zur Meinigenbrücke sind indes noch vorhanden, so dass dieser Abschnitt ab Barth relativ einfach zu reaktivieren wäre. === Mit dem Bus === Die regionale '''Buslinie 210''' verbindet Prerow sowohl mit Barth als auch mit [[Ribnitz-Damgarten]], den nächstgelegenen Bahnhöfen. === Auf der Straße === Von [[Rostock]] kommend fährt man für ca.&nbsp;18&#x202F;km auf der B&nbsp;105 und biegt nach Gelbensande auf die L&nbsp;21. Nach ca.&nbsp;36&#x202F;km gelangt man nun auf der sogenannten ''Bäderstraße'' u.&#x202F;a. über [[Wustrow (Fischland)|Wustrow]], [[Ahrenshoop]] und [[Wieck auf dem Darß|Wieck]] nach Prerow. Von [[Stralsund]] kommend fährt man für ca.&nbsp;20&#x202F;km über die B&#x202F;105 bis Kamin, dann ca.&nbsp;10&#x202F;km bis Barth und für weitere 20&#x202F;km auf der L&#x202F;21 bis Prerow. Zwischen Barth und Prerow führt der Weg über den Meiningenstrom. === Mit dem Schiff === [[File:Prerow Hafen 07.jpg|thumb|Die Ausflugs- und Fahrgastschiffe ''MS Ostseebad Prerow'' und ''Baltic Star'' (dahinter)im Hafen .]] Der {{Marker | name = Hafen Prerow | type = port | wikidata=Q130403870 | lat = 54.44494 | long = 12.58646 }} wird – anders als in früheren Zeiten – heute nur noch für Fahrgastsschiffe auf dem Bodden, genauer: auf dem Prerower Strom und dem Bodstedter Bodden genutzt. Vom Hafen besteht keine direkte Verbindung zur Ostsee. * {{vCard|type=shipping company |name=MS River Star|address=|phone=+49 (0)38234 239|email=info@reederei-poschke.de|fax=|url=http://www.reederei-poschke.de/fahrplaene.html|hours=Saison ab 15.03. Drei - vier Abfahrten täglich. Fahrtdauer ca.&nbsp;2&#x202F;h|price=Erw. 12&#x202F;€, Kinder (bis 12 J.) 6&#x202F;€|lat=|long=|description= Die Rundfahrten mit dem originalgetreuen Mississippi-Dampfer gehen vom Prerower Hafen durch den Bodstedter Bodden und retour.}} * {{vCard|type= shipping company|name=MS Ostseebad Prerow|address=|phone= +49 (0)38234 210 |email=reederei-rasche@gmx.de |fax=+49 (0)38234 309903|url=http://www.fahrgastschiff-darss.de/|hours=Tägliche Abfahrten 10:30, 13:30, 15:30, Fahrtdauer ca.&nbsp;2&#x202F;h|price=|lat=|long=|description= Die Fahrt führt über den Prerower Strom und den Bodstedter Bodden bis zur Meiningenbrücke, dann retour. }} * {{vCard|type=shipping company |name=Fährschiff MS Heidi|address=|phone=+49 (0)38234 210|email=reederei-rasche@gmx.de|fax=+49 (0)38234 309903|url=http://www.fahrgastschiff-darss.de/|hours=|price=|lat=|long=|description= 2 tägliche Fährverbindungen auf der Strecke Born - Fuhlendorf - Prerow und retour. Fahrräder werden mitgenommen und das Schiff ist für Rollstuhlfahrer zugänglich.}} * {{vCard|type=marina |name=Hafenmeister|address=Krabbenort, 18375 Prerow|phone=+49 (0)38233 709958|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|description= '''Sportboote''' ; Zufahrtstiefe 2,50&#x202F;m ; 50 Gast-Liegeplätze }} === Mit dem Fahrrad === [[File:Darßbahn vor Meiningenbrücke.jpg|thumb|Radweg neben der ehemaligen Darßbahn durch die Boddenwiesen.]] Der '''[[Ostseeküsten-Radweg (Mecklenburg-Vorpommern)|Ostseeküsten-Radweg]]''' führt von '''[[Warnemünde]]''' (68&#x202F;km) kommend durch Prerow. Nach einem kleinen Schlenker durch den Ort, der Radler auch bis kurz vor den Strand führt, geht es ortsauswärts auf dem Deich weiter Richtung Zingst (5&#x202F;km). Von '''[[Barth]]''' (Regionalbahnanschluss mit Fahrradmitnahme) kommend folgt man der Trasse der ehemaligen [[:Wikipedia:de:Darßbahn|Darßbahn]] über die Brücke über den Meiningenstrom Richtung Zingst. Kurz vor Zingst in einem Wäldchen links auf kleinen gepflasterten Damm abbiegen. Bei dessen Ende am Campingplatz "Am Freesenbruch" nach links abbiegen und auf dem Radweg auf dem Deich noch etwa 5&#x202F;km bis Prerow radeln (insgesamt 19&#x202F;km ab Barth). Auf dem Ostseeküsten-Radweg liegt auch die [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]]. == Mobilität == '''Zu Fuß''' ist innerhalb von Prerow alles gut zu erreichen, auch wenn sich der Ort vom Boddenhafen bis zum Darßwald doch recht weitläufig zeigt. Da viele umliegende Gebiete, so vor allem der Darßwald, für den PKW gesperrt sind, gibt es im Ort auch ein größeres und vor allem eher ungewöhnliches '''Netz an Transportmitteln''': * Mehrere Anbieter von '''Kutschfahrten''' sorgen für eine gute Verbindung in den Darßwald und zum [[w:Leuchtturm Darßer Ort |Leuchtturm]] [[w:Darßer Ort|Darßer Ort]]. * {{vCard|type=tour operator |name=Darßbahn|address=Hafenstraße 21b, 18375 Prerow |phone=+49 (0)38233 60081|email=|fax=+49 (0)38233 70242|url=https://darssbahn.de/|hours=|price=|lat=|long=|description= die beiden kleine Straßen-Lokomotiven ''Nele'' und ''Anna'' mit ihren bunten Waggons bedienen in den Sommermonaten eine feste Route zwischen dem Hafen am Prerow-Strom, der Tourist-Info am Gemeindeplatz und dem [[w:Nothafen Darßer Ort |Hafen Darßer Ort]]. Einen Fahrplan findet man an der Tourist-Info und auf der Website, die Bahn hält an markierten Haltestellen.}} '''Radfahren''' ist eine der wichtigsten Fortbewegungsarten in und um Prerow. Zahlreiche Fahrradverleiher haben sich mit einem guten Angebot darauf eingestellt, normalerweise kann man spontan vorbei gehen und Räder mieten. Bei besonderen Wünschen (Kinderanhänger, Tandems) ist eine Reservierung in der Hauptsaison möglicherweise angebracht. * {{vCard|type=bicycle rental|name=Fahrradverleih Kuhlenbeck|address=Bergstr. 6, 18375 Ostseebad Prerow|phone=+49 (0)38233 70561|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=}} * {{vCard|type=bicycle rental|name=Fahrradverleih Wiedner|address=Grüne Str. 2b und 20a, 18375 Ostseebad Prerow|phone=+49 (0)38233 60187|email=karin@wiedner-prerow.de|fax=+49 (0)38233 7039977 |url=https://www.wiedner-prerow.de/fahrradverleih/|hours=|price=|lat=|long=|description= Mobile Pannenhilfe unter {{LinkPhone|phone=+49 (0)175 4485588}} }} == Sehenswürdigkeiten == * Die 1728 erbaute {{Marker | name = Seemannskirche | type = church | wikidata=Q1491100 }}, die älteste Kirche auf dem Darß, besitzt eine Sammlung von Votivschiffen, die aus Dank von geretteten Seeleuten gespendet wurden. <gallery mode="packed" heights="200"> Seemannskirche Prerow.jpg|Die Seemannskirche Votivschiff Seemannskirche Prerow.jpg|Votivschiff in der Kirche Prerowkirche Votivschiff Peter Kraft.JPG|Votivschiff "Peter Kraft" </gallery> [[File:Seebrücke Prerow Eröffnung 2024-10-16 (5).JPG|thumb|Eröffnung der Seebrücke am 16.10.2024]] * Die am 16.10.2024 eröffnete neue {{Marker | name = Seebrücke | type = bridge | wikidata=Q20826881 | lat = 54.45341 | long = 12.57013 | image = Seebruecke Prerow 001.jpg }} ist jetzt etwa 720&#x202F;m lang und damit die längste Seebrücke im Ostseeraum. An der Spitze der verlängerten Seebrücke entstand auch der neue Hafen. Er dient jetzt als Startpunkt für den Seenotkreuzer der DGzRS. Es gibt jetzt Not- und Etappenliegeplätze für Sportboote und Liegeplätze für die örtlichen Fischer sowie ein Fahrgastschiffanleger. Der neue Hafen wurde als Ersatzhafen für den im September 2023 geschlossenen Nothafen am Darßer Ort errichtet. Die Seebrücke ist tagsüber ein Ort zum Flanieren und Sonnenbaden, doch lohnt sich auch am Abend ein Spaziergang bis auf die Plattform am Ende der Seebrücke, von wo aus man die Sonne über der Nordspitze des Darß untergehen sehen kann. * {{vCard|type=museum |name=Darß-Museum| wikidata =Q76635446 | address=Waldstraße 48, 18375 Prerow|phone=+49 (0)38233 69750|email=darss-museum@ostseebad-prerow.de|fax=|url=|hours=April: Mi-So 10:00-17:00, Mai-Okt: Di-So 10:00-18:00, Nov-Mär: Fr-So 13:00-17:00 |price=|lat= 54.44728|long=12.55948}} * {{Marker|name= Rettungsschuppen der Seenotrettungsstation Prerow/Wieck | wikidata= Q103499710 }} * Vor allem aber ist die '''Natur rund um Prerow''' eine der größten Sehenswürdigkeiten der Gemeinde: ** der '''Darßwald''' mit den vielen Gewässern und vielen, kleinen Wasserlöcher. Hier ist Mückenschutz ratsam. ** der '''Weststrand''' mit den zahlreichen Windflüchtern ** der '''Prerower Strom''' mit der vielfältigen Flora und Fauna der Boddenlandschaft == Aktivitäten == * '''Zwei Strände''' bieten in und um Prerow ausreichend Platz für alle Strandurlauber: ** Der '''Nordstrand''' direkt am Ort wächst durch natürliche Sandablagerungen kontinuierlich weiter - und gilt mit seinem ungewöhnlich feinen, weißen Sand und seiner Breite von mehreren Kilometern schon jetzt als einer der schönsten Strände an der Ostseeküste. Die aus der DDR-Zeit stammende FKK-Tradition am Nordstrand hat sich bis heute erhalten. ** Der '''Weststrand''' liegt am Darßwald und ist wesentlich ursprünglicher und rauer als der Nordstrand, und damit eher das Ziel von Ruhesuchenden denn von Fans quirligen Strandlebens. Von Prerow gelangt man per Rad, zu Fuß oder mit einer Kutsche an den Weststrand. <gallery mode="packed" heights="200"> Seebruecke Prerow 001.jpg|Seebrücke von Osten gesehen Nordstrand Prerow.jpg|Nordstrand westlich der Seebrücke </gallery> * {{vCard|type=library, theater |name=Kulturkaten Kiek In|address=Waldstraße 24, 18375 Prerow|phone=+49 (0)38233 6100|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=54.44726 |long= 12.56201| description = Kulturzentrum mit Kleinkunstbühne und Bibliothek }} * '''Tai Chi und Qi Gong-Kurse''' werden im Hotel Gingko Mare angeboten. * '''Boddenrundfahrten''' kann man vom Hafen am Bodden aus unternehmen. Die Schiffe - moderne Flussschiffe, Barkassen und ein Raddampfer - fahren mehrfach täglich den Prerower Strom entlang. * '''Angeln''' ist sowohl an der Ostsee als auch im Bodden möglich. * '''Radfahren''' ist aufgrund der Sperrung vieler Gebiete rund um Prerow für den motorisierten Individualverkehr eine der nächstliegenden und vermutlich am häufigsten ausgeübten Aktivitäten. Leihräder gibt es zahlreich im Ort zu mieten. * {{vCard |type=surfing | name=Kiteschule Darss | alt= | url=http://www.kiteschule-darss.de/ | email=info@kiteschule-darss.de | address= Strandübergang 34, 18375 Prerow | lat= | long= | directions= | mobile=+49 (0)170 2712527 | tollfree= | fax= | hours= | price=zweitägiger Anfängerkurs 195&#x202F;€ | lastedit= | description=Kitesurfing-Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene; Stand-up-Paddeltouren; Ferienlager für Kinder und Jugendliche.}} === Regelmäßige Aktivitäten === * Am Abend des Ostersamstages wird am Strand neben der Seebrücke ein '''Osterfeuer''' entzündet. * Anfang August findet das Prerower '''Hafenfest''' statt. == Einkaufen == Prerow bietet eine gute touristische Infrastruktur, so ist unter anderem durch einen täglich (auch Sonntag 8:00-18:00) geöffneten Supermarkt und einige Bäckereien eine Versorgung mit Lebensmitteln auch am Wochenende problemlos möglich. == Küche == Im Ortskern: * {{vCard|type= restaurant |name=Darsser Leuchtturm |address=Waldstraße 5a, 18375 Prerow |phone=+49 (0)38233 448|email=|fax=|url=http://www.darsser-leuchtturm.de/ |hours=|price=|lat= 54.44726 |long=12.56201 |lastedit= |description=Anders als der Name glauben machen mag, liegt dieses traditionelle Restaurant in der Ortsmitte gleich neben dem Kino.}} * {{vCard|type=restaurant |name=Strandburg & Café Groth |address=Waldstraße 40, 18375 Prerow |phone=+49 (0)38233 703310 |email=|fax=|url=https://www.strandburg-prerow.de/ |hours=|price=|lat=54.44728 |long= 12.56287 |lastedit=|description=}} Direkt am Strand finden sich mehrere Restaurants und Imbisse: * {{vCard|type=restaurant |name=Achtern Diek |address=Bernsteinweg 17, 18375 Prerow |phone=+49 (0)38233 60665 |email=|fax=|url=http://www.achtern-diek.de |hours=|price=|lat=54.45071 |long=12.55621 |lastedit=|description=}} * {{vCard|type=restaurant |name=Binnen un Buten |address=Hauptübergang 2a, 18375 Prerow |phone=+49 (0)38233 60188 |email=|fax=|url=https://www.binnen-un-buten.de/ |hours=|price=|lat=54.45101 |long= 12.56939 |lastedit= |description=Fischrestaurant beim Zugang zur Seebrücke mit schönem Biergarten.}} * {{vCard | type = restaurant, bar | name = Fischrestaurant Seeblick | url = https://www.wolff-prerow.de/seeblick/ | address = Hauptübergang, 18375 Ostseebad Prerow | lat = 54.452317 | long = 12.569712 | phone = +49 (0)38233 348 | hours = täglich ab 11:30, durchgehend warme Küche | lastedit = 2018-09-23 | facebook = Fischrestaurant.Seeblick | description = Das älteste Haus an der Ladenstraße aus dem Jahr 1895, direkt an der Seebrücke, mit drei Dachterrassen mit Blick auf die Ostsee. Die Spezialitäten sind Wild- und Fischgerichte. }} <gallery mode="packed" heights="200"> Prerow Hauptuebergang Seeblick 01.jpg|Fischrestaurant Seeblick Prerow Seeblick 2018 innen (1).jpg|Seeblick innen </gallery> * {{vCard | type = brewery, restaurant | name = Darßer Brauhaus | url = https://www.darsser-brauhaus.de/ | address = Bergstraße 1, 18375 Ostseebad Prerow | lat = 54.446811 | long = 12.567413 | phone = +49 (0)38233 717757 | hours = täglich ab 12:00, durchgehend warme Küche bis 20:30 | price = Hauptgerichte 11&#x202F;€ - 23&#x202F;€ | lastedit = 2018-09-26 | description = Hausgebrautes Pils, Dunkel, Weizen, I.P.A. (India Pale Ale) und weitere Spezialbiere. }} == Nachtleben == {{vCard|type=pub |name=Die kleine Kneipe|address=Strandstraße 12, 18375 Ostseebad Prerow |phone=+49 (0)38233 60615 |email=|fax=|url=https://www.kleine-kneipe-prerow.de|hours=Mo-Sa 17:00-22:00|price=|lat=|long=}} == Unterkunft == Unübersehbar ist in Prerow - wie eigentlich überall auf dem Darß - das große Angebot an Ferienwohnungen und -häusern, in kontinuierlich entstehenden Neubauten wie in alten, schön renovierten Gebäuden. In der Hauptsaison sollte man eine Wohnung besser vorbuchen. In der Nebensaison sind dank der hohen Dichte an Ferienwohnungen in vielen Straßen zahlreiche Schilder "Ferienwohnung frei" zu finden. Als klassischer Badeort bietet Prerow darüber hinaus jedoch auch zahlreiche Pensionen und Hotels unterschiedlicher Preisklassen. Die auch in {{PAGENAME}} zu entrichtende Kurtaxe wird von den Gastgebern einbehalten und an die Gemeinde weitergeleitet. Als Beleg und Ausweis für Vergünstigungen erhält der Gast die [[#Kurabgabe|Gästekarte]] der Region Fischland-Darß-Zingst. === Günstig === * {{vCard | name = Regenbogen-Camp | type = campsite | url = https://www.regenbogen.ag/ferienanlagen/prerow.html | lat = 54.4589 | long = 12.5398 | description = Der Campingplatz liegt westlich von Prerow im Wald, nur 100&#x202F;m vom Strand entfernt. }} === Mittel === * {{vCard| type = hotel |name=Hotel Haus Linden|address=Gemeindeplatz, 18375 Prerow|phone=+49 (0)38233 636|email=|fax=|url=https://haus-linden.de/hotel/zimmer/ |hours=|price=|lat=54.4477|long=12.5725}} * {{vCard| type = appartment |name=Sternengucker|address=Schulstraße 15, 18375 Prerow|phone=+49 (0)38233 60206 |email=info@sternengucker-prerow.de |fax=|url=http://www.sternengucker-prerow.de/index.html|hours=|price=|lat=54.4425|long=12.5713|description= Apartmenthotel in der restaurierten Vornavigationsschule von 1848, in der die Schiffsjungen in die Grundlagen der Seefahrt und Navigation eingeführt wurden.}} * {{vCard| type = hotel |name=Alter Bahnhof|address=Kirchenort 1, 18375 Prerow|phone=+49 (0)38233 7070|email=|fax=|url=http://www.prerow-bahnhof.de/index.php?id=2|hours=|price=|lat=54.4479|long=12.5873|description= Im alten Bahnhofsgebäude - dem Endhaltepunkt der früheren Darßbahn - findet man Zimmer, Wohnungen und Bungalows. Angeschlossenes Restaurant ''Zum Prellbock''.}} === Gehoben === * {{vCard|type=hotel |name=Medical Wellness Hotel Gingko Mare|address=Buchenstraße 41a, 18375 Prerow|phone=+49 (0)38233 7013 |email=|fax=|url=http://www.ginkgomare.de/Home.1.0.html|hours=|price=|lat=54.4449|long=12.5531}} * {{vCard|type=hotel|name=Hotel Waldschlösschen | subtype = 4 |address=Bernsteinweg 9, 18375 Prerow|phone=+49 (0)38233 6170|email=|fax=|url=http://www.waldschloesschen-prerow.de/index.php?content_id=1|hours=|price=|lat=54.4499|long=12.5563}} * {{vCard|type=hotel |name=Travel Charme Hotel Bernstein | subtype = 4 |address=Buchenstraße 42, 18375 Prerow|phone=+49 (0)38233 64000|email=|fax=|url=http://www.travelcharme.com/hotels/bernstein.html|hours=|price=|lat=54.4449|long=12.5484}} * {{vCard|type=hotel |name=Wellnesshotel Carpe Diem|address=Grüne Straße 31 b, 18375 Prerow|phone=+49 (0)38233 7080|email=|fax=|url=http://www.carpe-diem-prerow.de/carpe_diem.html|hours=|price=|lat=54.4428|long=12.5553}} == Sicherheit == Das größte Sicherheitsrisiko für Urlauber stellen vermutlich die '''Kreuzottern''' dar, auf die man im Darßwald oder in den Dünengebieten treffen kann. Festes Schuhwerk und einige [[Nationalpark_Vorpommersche_Boddenlandschaft#Flora_und_Fauna|Verhaltensregeln]] minimieren dieses Risiko jedoch enorm. Auf den seltenen Notfall eines Schlangenbisses sind alle Ärzte der Region vorbereitet. * {{vCard|type=police |name=Polizeistation Prerow|address=Hafenstraße 21a, 18375 Prerow|phone= +49 (0)38233 70930 |fax=+49 (0)38233 709320|lat=54.44243534953804 |long=12.575485757415326}} {{Baderegeln Ostsee}} == Gesundheit == === Apotheken === * {{vCard | type=pharmacy | name=Adler-Apotheke | address=Strandstraße 17, 18375 Prerow | phone=+49 (0)38233 60192 | email=adler-apotheke-prerow@t-online.de | url=https://www.adler-apotheke-prerow.de |hours=|price=|lat=54.4442|long=12.5769}} === Ärzte === === Krankenhäuser === * {{vCard | type=hospital | name=Bodden-Kliniken | wikidata=Q108105095 | description=Die Bodden-Kliniken in Ribnitz-Damgarten sind mit 180&nbsp;Betten das größte Krankenhaus der medizinischen Grundversorgung in der Region Fischland-Darß-Zingst. Es verfügt neben einer Notaufnahme über 10&nbsp;Fachbereiche. Die „Bodden-Kliniken Ribnitz-Damgarten GmbH“ ist eine gemeinnützige GmbH, deren alleiniger Gesellschafter der Landkreis Vorpommern-Rügen ist.}} == Praktische Hinweise == [[File:Touristeninformation Prerow.JPG|miniatur|Tourist-Informstion Prerow]] *{{vCard | name = Touristinformation und Kurverwaltung | wikidata=Q136416304 | type = tourist information | lat = 54.44724 | long = 12.57231 |address=Gemeindeplatz 1, 18375 Prerow|phone=+49 (0)38233 6100|email=info@ostseebad-prerow.de |fax=+49 (0)38233 61020|url=https://www.ostseebad-prerow.de/de/tourismus-kurbetrieb/kontakt-service/wir-sind-fuer-sie-da.html}} === Kurabgabe === Seit Januar 2023 gilt auch in {{PAGENAME}} die Gästekarte Fischland-Darß-Zingst. Mit ihr erhalten Tages- und Übernachtungsgäste Ermäßigungen bei einer Vielzahl von Freizeit- und Erlebnisangeboten an Land sowie zu Wasser. Zudem dient die Gästekarte in allen beteiligten Gemeinden als Nachweis für die Kurabgabe und berechtigt zur Nutzung der kommunalen Einrichtungen. Übernachtungsgäste erhalten die Gästekarte bei Anreise von Ihrem Gastgeber. Tagekäste haben bei Ankunft ihre Gästekarte beim Kurbetrieb (Tourist-Information) oder an Automaten zu bezahlen. ([https://www.ostseebad-prerow.de/de/tourismus-kurbetrieb/kontakt-service/kurkarte-gaestekarte.html Details]) :{| class="prettytable" ! Hauptsaison<br />01.05.-30.09. !! Nebensaison<br />01.10.-30.04. !! Wer zahlen muss<br /> {{Stand|2023|03}} |- | {{Center|2,50&#x202F;€}} || {{Center|1,50&#x202F;€}} || Übernachtungs- und Tagesgäste (je angefangener Tag!) |- | {{Center|1,25&#x202F;€}} || {{Center|0,75&#x202F;€}} || Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehrpflichtige und Zivildienstleistende; Schwerbehinderte Personen (ab 70&#x202F;% Grad der Behinderung) |- | {{Center|0,00&#x202F;€}} || {{Center|0,00&#x202F;€}} || Kinder u. Jugendliche bis einschließlich 6&#x202F;Jahren und Menschen mit einer Behinderung von 100&#x202F;% und ggf. deren Begleitperson, sofern dies im Schwerbehindertenausweis mit einem „B“ für ständige Begleitung gekennzeichnet ist. |- |} === Mitnahme von Hunden === Hundebesitzer sollten beachten, dass im gesamten Gemeindegebiet - auch am Strand - Leinenzwang herrscht. Vom 01.10. bis 30.04. ist der gesamte Strand für Hunde freigegeben, vom 01.05. bis 30.09. sind spezielle Hundegebiete am Strand ausgewiesen: Zwischen den Strandzugängen 22 und 23 (Hohe Düne) am östlichen Ortsrand und westlich von Strandzugang 34 bis zum Regenbogencamp. Hundetüten gibt es kostenlos u.&#x202F;a. bei der Tourist-Information und bei den Parkplatzwärtern der Strandzugänge 19 bis 22. == Ausflüge == [[File:Leuchtturm Darßer Ort-wv.jpg|thumb|upright|Leuchtturm Darßer Ort]] * Nach '''[[Ahrenshoop]]''' auf Spurensuche der früheren Künstlerkolonie. :* {{vCard | name = Kunstmuseum Ahrenshoop | type = museum | wikidata = Q18410545 | hours = Di-So 11:00–18:00 | price = Erw. 10,-&nbsp;€, Kinder (ab 6 J.) 4,-&nbsp;€, Familie (2+3) 25,-&nbsp;€ | lastedit = 2021-08-17 | description = In einem ungewöhnlichen, modernen Gebäude untergebracht, bietet das Museum eine Sammlung von Gemälden, Graphiken und Skulpturen von Künstlern, die in oder um Ahrenshoop gelebt und gearbeitet haben. }} * {{vCard|type=museum |name=Natureum|wikidata=Q1970271|description=Das Natureum ist eine Außenstelle des Deutschen Meeresmuseum in [[Stralsund]]. Hier werden den Besuchern mit dem ''Ostsee-Aquarium'', zahlreichen Tierpräparaten und einem Blick vom 35&#x202F;m hohen, in das Natureum integrierten '''Leuchtturm Darßer Ort''' die einzigartige Beschaffenheit und die Flora und Fauna der Darßer Landschaft anschaulich präsentiert. Ein Museumscafé ergänzt das Angebot.|directions=am '''Darßer Ort''' }} * {{vCard | name = Klarissenkloster Ribnitz | alt = Sankt-Klaren-Kloster Ribnitz, Kloster St. Claren | type = monastery, museum | wikidata = Q1125108 | description = Ehemaliges Nonnenkloster der Klarissen. Von der ursprünglichen Klosteranlage ist nur die Kirche aus dem Ende des 14.&nbsp;Jahrhunderts erhalten geblieben. In der Kirche wird heute die Ausstellung „Dame von Welt, aber auch Nonne – Vom Klarissenkloster zum Adligen Damenstift, zur Kloster- und Stiftsgeschichte“ gezeigt. Die ehemaligen Wohngebäude stammen aus dem 18. und 19.&nbsp;Jahrhundert. In ihnen sind heute das Deutsche Bernsteinmuseum und eine Kunstgalerie untergebracht. }} :* {{vCard | name = Deutsches Bernsteinmuseum | type = museum | wikidata = Q1205561 | lat = 54.24138969856261 | long = 12.431999210540498 | phone = +49 (0)3821 4622 | subtype = wheelchair | description = Das Deutsche Bernsteinmuseum im ehemaligen Klarissenkloster Ribnitz bietet die bedeutendste Bernstein-Sammlung in Deutschland. Besonderheiten der Sammlung sind seltene Inklusen wie beispielsweise Insekten und sogar eine Eidechse. }} * {{vCard | name = Freilichtmuseum Klockenhagen | type = open air museum | wikidata = Q1454520 | subtype = wheelchair partially, dogs | description = Sechs Hektar großes „Dorf“, in das historische 20&nbsp;Häuser aus 18&nbsp;Dörfern Mecklenburgs und Vorpommerns umgetragen wurden, mit dem Ziel, das Leben im Nordosten Deutschlands in vergangenen Jahrhunderten sicht- und erlebbar zu machen. In den Gebäuden gibt es Schau- und Ausstellungsräume, Gärten sind angelegt und Haustiere werden gehalten. Überall finden sich lebendige Eindrücke und Mitmachmöglichkeiten für Groß und Klein. Dazu gehört auch die Museumskirche (ehemalige Dorfkirche Dargelütz) und die Bockwindmühle Groß Ernsthof von 1795. }} * In '''[[Born]]''' in den '''[https://www.kletterwald-darss.de/ Kletterwald Darß]'''. * Ein etwas weiter entferntes Ausflugsziel ist '''[[Stralsund]]''' mit seiner schönen Altstadt und dem Ozeaneum; und wer noch mehr Zeitreserven hat, fährt über die Brücke über den Strelasund hinüber nach '''[[Rügen]]'''. == Weblinks == * {{Offizielle_Webseite}} [[Kategorie:Kurort in Mecklenburg-Vorpommern]] {{GeoData| lat= 54.45| long= 12.56667| radius= 3000}} {{IstInKat|Fischland-Darß-Zingst}} {{class-4}} 2twolmac5agx6mhsrvmno6mzf3tdqd9 Barth 0 29517 1794551 1793564 2026-08-06T05:34:30Z Dirk Schmidt 15181 /* Mit dem Fahrrad */ + erg Rad 1794551 wikitext text/x-wiki {{quickbar Ort | Bild=[[File:20130529.Barth.-015.jpg|296px]] | TouriInfoWeb= [https://www.stadt-barth.de/urlaub-in-barth/barth-information/ Barth Information] | TouriInfoTel= +49 (0)38231 37400 }} Die Vinetastadt '''Barth''' ist eine Stadt in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Durch ihre hervorragend sanierte Altstadt und die Lage am Bodden mit dem idyllischen Hafen ist sie ein ideales Reiseziel. == Hintergrund == {{Mapframe|54.36419|12.726|zoom=14|type=geoline}} Barth, am südlichen Ufer des Barther Boddens und gegenüber der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst gelegen, feierte im Jahr 2005 bereits den 750. Jahrestag der Verleihung des Stadtrechts. Die Stadt, Mitte des 13.&nbsp;Jahrhunderts mit entsprechenden Rechten ausgestattet, geht auf slawische Wurzeln zurück, war zeitweise Residenzstadt. Eine alte Slawenburg befand sich südlich des heutigen Bahnhofes an Stelle der heutigen Anlagen und der Freilichtbühne. In den Hexenverfolgungen 1578 bis 1653 sind 44 Verfahren wegen Hexerei und Zauberei belegt. Mindestens 15 Menschen im Amt Barth wurden in den Hexenprozessen hingerichtet. Die Stadt war in vielfacher Weise an die Verkehrssysteme angebunden, doch die meisten wurden nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgegeben. Ab Juli 1940 wurde ''Am Vogelsang'' ein Stammlager ({{Wikipedia|Stalag Luft 1|Q7597195}}) für alliierte Kriegsgefangene eingerichtet, in dem insgesamt ca.&nbsp;9.000{{nnbsp}}Gefangene untergebracht waren. 1943 wurde auf dem Gelände des Barther Fliegerhorstes das {{Wikipedia|KZ-Außenlager Barth|Q151444}} des KZ{{nnbsp}}Ravensbrück errichtet, wo etwa 6.000{{nnbsp}}Häftlinge aus 18{{nnbsp}}Nationen in den Ernst Heinkel Flugzeugwerken unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit verrichten mussten. Mit seinem nach der Wende gründlich sanierten Stadtkern, dem Marktplatz mit den vielen bunten Häusern, der imposanten Marienkirche und dem neugestalteten Hafen ist es ein attraktiver Anziehungspunkt für Reisende im nördlichen Vorpommern. Seit einigen Jahren wird Barth als einer der möglichen Standorte der versunkenen Stadt ''Vineta'' aufgeführt, und nennt sich in Anlehnung hieran auch ''Vinetastadt Barth''. Die Attraktivität der Stadt zeigt sich in der Anzahl der Touristen, die innerhalb eines Jahres Barth besuchen. Im Jahr 2024 gab es in der Stadt Barth 52.535 Übernachtungen.<ref>[https://www.laiv-mv.de/Statistik/Ver%C3%B6ffentlichungen/Statistische-Berichte/G/ destatis.de/Gemeindeverzeichnis2024]</ref> Zu Barth gehören fünf Ortsteile, nämlich Barth selbst, dann Tannenheim und Planitz im Westen und Südwesten, Glöwitz und Fahrenkamp im Osten und Nordosten. In Barth wird die auf ganz Fischland-Darß-Zingst gültige, einheitliche [[#Kurabgabe|Kurabgabe]] sowohl für Übernachtungs- wie auch für Tagesgäste erhoben. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * Zu den Flughäfen {{Marker|type=airport|name=Hamburg|wikidata=Q27706}} und {{Marker|type=airport|name=Berlin Brandenburg|wikidata=Q160556}} sind es über 250 bzw. 300&#x202F;km. Man benötigt mit öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils über 3,5&#x202F;Stunden. * {{vCard | name = Flughafen Rostock Laage | type = airport | wikidata = Q820223 | description = Der etwa 90&#x202F;km südlich gelegene Verkehrsflughafen Rostock Laage ist ein Regionalflughafen mit nur wenigen Charterflugverbindungen. Eine sinnvolle Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin gibt es nicht. }} * {{vCard | name = Ostseeflughafen Stralsund-Barth | type = airport | wikidata = Q317619 | description = Der {{Wikipedia|Verkehrslandeplatz|Q2516330}} Barth bietet sich als ehemaliger Militärflughafen nicht nur Kleinflugzeugen als Ziel an. Auch Maschinen über 5,7&#x202F;t können hier landen. Er wird aber derzeit nicht mit Linienflügen angeflogen. }} * {{vCard | name = Flugplatz Stralsund | type = landing site | wikidata = Q12695159 | directions = etwa 30&#x202F;km östlich | description = Der {{Wikipedia|Sonderlandeplatz|Q2301048}} Stralsund verfügt über eine 900&#x202F;m lange und 40&#x202F;m breite Graspiste und ist für Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultraleichtflugzeuge und Motorflugzeuge mit einem Höchstabfluggewicht von bis zu 5,7&#x202F;t zugelassen. }} === Mit der Bahn === [[File:Zug am Bahnhof Barth Usedomer Bäderbahn GmbH (6332738738).jpg|mini|Bahnhof in Barth]] {{vCard | name = Bahnhof Barth | type = rail | wikidata = Q4865184 | description = Der Bahnhof ist Endpunkt der eingleisigen Bahnstrecke von [[Velgast]], wo Anschluss an den Fernverkehr besteht. Die Strecke Stralsund - Barth wird durch die [https://www.dbregio-berlin-brandenburg.de/db-regio-no DB-Regio] mit modernen Niederflurschienenfahrzeugen betrieben, in denen die Fahrradmitnahme möglich ist. Die Bahngleise dieser Strecke sind Teil der früheren {{Wikipedia|Darßbahn|Q833219}}, die über die Meiningenbrücke bis nach Prerow auf den Darß führte. 2020 beschloss die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern die Wiedererrichtung der Strecke von Barth über Zingst nach Prerow. Stand 2025 rechnet die Landesregierung mit einer Inbetriebnahme der Gesamtstrecke in den 2030er-Jahren. }} === Mit dem Bus === * Fernbuslinien führen nach [[Zingst]], Rostock oder Stralsund, weiter geht es dann mit der [https://vvr-bus.de/ Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen] (VVR) ganz schnell nach Barth. * Buslinien der [https://www.vmv-mbh.de/ Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern] (VMV) verbinden Barth mit den vielen Orten im Umland. Diese treffen sich am zentralen Omnibus-Bahnhof gegenüber dem Bahnhof Barth. === Auf der Straße === * Die Küstenautobahn {{RSIGN|DE|A|20}} von [[Lübeck]] über [[Stralsund]] Richtung [[Stettin]] führt in großem Abstand an Barth vorbei. Von der Ausfahrt {{Ausfahrt | Bad Sülze, | 20,}} sind es noch etwa 40&#x202F;km auf der {{RSIGN|DE|L|23}} bis Barth. * In Löbnitz gibt es einen Abzweig von der Bundesstraße {{RSIGN|DE|B|105}} ([[Rostock]] – Stralsund), der gut ausgebaut ist. Von dort sind es noch etwa 10&#x202F;km auf der {{RSIGN|DE|L|23}} bis Barth. === Mit dem Schiff === [[File:Hafenbehörde im Stadthafen Barth (2022).jpg|thumb|Stadthafen, Hafenbüro]] [[File:Barthe-bei-Barth-2025.jpg|thumb|Hafen Barth-Vogelsang an der Barthe]] * Der {{Marker|name=Hafen Barth | type = port | wikidata= Q136387490 | lat = 54.3727 | long = 12.72887}} ist der größte Hafen in den Boddengewässern zwischen Barhöft und Ribnitz-Damgarten. Segler und Wassersportler aus vielen Teilen Europas kommen in das Revier, um das reizvolle maritime Wechselspiel von Ostsee und Boddengewässer zu genießen. Der Hafen verfügt über moderne Liegeplätze und ist Ziel und Ausgangsbasis für Törns in die Boddengewässer oder über die Ostsee nach Skandinavien. Aber auch [https://www.stadt-barth.de/kreuzfahrtschiffe-im-barther-hafen.html Kreuzfahrtschiffe] haben in den letzten Jahren verstärkt Barth als Zielhafen entdeckt. An der zentral gelegenen Mole, der sog. Ballastkiste, legen zudem Fahrgastschiffe für Ausflugsfahrten nach Zingst und Hiddensee ab. (siehe [[#Ausflüge|Abschnitt Ausflüge]]) :* {{vCard | name = Hafenbüro | type = marina, quay | url = https://www.stadt-barth.de/hafen.html | address = Büro Steuerhaus, Hafenstraße 10 a, 18356 Barth | lat = 54.37123 | long = 12.7287 | phone = +49 (0)38231 66964 | email = hafenmeister@stadt-barth.de | description = Sitz des Hafenmeisters und zentraler Informationspunkt für Wassersportler. (VHF Kanal 15, Rufzeichen Barth Port). }} * {{vCard | name = Hafen Barth-Vogelsang | type = marina | url = https://www.stadt-barth.de/stammdaten/7649-hafen-barth-vogelsang.html | address = Waldstraße 27b, 18356 Barth | directions = westlich des Kernortes, am Ende des schiffbaren Teils der Barthe | lat = 54.3686 | long = 12.688 | phone = +49 (0)38231 3158 | mobile = +49 (0)171 9137140 | email = dirk.rammin@web.de | description = Im Hafen Vogelsang stehen weitere sehr ruhig gelegene Liegeplätze zur Verfügung. Auch eine Werft für Bedarfsreparaturen ist vor Ort. }} === Mit dem Fahrrad === Von [[Prerow]] (19 km) kommend führt der '''[[Ostseeküsten-Radweg (Mecklenburg-Vorpommern)|Ostseeküsten-Radweg]]''' entlang der Strecke der früheren Darßbahn nach Barth und von hier weiter nach [[Stralsund]] (43 km). Auf dem Ostseeküsten-Radweg liegt auch die [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]]. <!--=== Zu Fuß (optional) ===--> == Mobilität == Die Größe und die Lage der Sehenswürdigkeiten erlauben, den Ort zu Fuß zu erkunden. Für etwas größere Entfernungen gibt es den ÖPNV der [https://vvr-bus.de/ Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen] (VVR) mit einer manchmal recht ungünstigen Taktung. Zusätzlich bietet die VVR noch einen [https://vvr-bus.de/rufbus/ Rufbus] an. Beliebtes Fortbewegungsmittel, nicht nur in der Stadt, sondern auch für Ausflüge ins Umland, ist das Fahrrad. Wer sein eigenes nicht dabei hat, kann sich eins leihen bei: * {{vCard | name = Fahrradverleih Pantel | id = Fahrradverleih Pantel | type = bicycle rental | url = https://fahrradverleih-pantel8.webnode.page/ | address = Hunnenstraße 15, 18356 Barth | lat = 54.36771 | long = 12.72778 | phone = +49 (0)38231 400222 | mobile = +49 (0)1522 6305514 | email = pantel.jens@gmx.de | lastedit = 2026-01-30 | description = Der Fahrradverleih Pantel bietet nicht nur unterschiedliche Fahrräder für Erwachsene (auch Pedelecs), sondern auch Kinderräder und Kinder- oder Hundeanhänger an. }} == Sehenswürdigkeiten == === Kirchen === {{Scroll Gallery | title = Kirchen |Barth (MV) - Marktplatz & Marienkirche (2022).jpg|upright{{!}}St. Marien-Kirche |Barth Kirche.jpg|upright{{!}}St. Marien-Kirche |Barth Marien 4 2013 1.JPG|upright{{!}}St. Marien-Kirche, Eingangsportal |Barth Chor.jpg|St. Marien-Kirche, Innenraum |Barth, church St. Marien, the altar.jpg|upright{{!}}St. Marien-Kirche, Altar |Barth Taufbecken.jpg|upright{{!}}St. Marien-Kirche, Taufbecken |Buchholz-Orgel in der Barther St. Marien-Kirche (2008-09-14).JPG|upright{{!}}St. Marien-Kirche, Orgel |Barth, the church St. Marien, the pulpit.jpg|upright{{!}}St. Marien-Kirche, Kanzel |Barth Marien 4 2013 11.JPG|St. Marien-Kirche, Glasfenster und Ausmalung |Barth Katholische Kirche.jpg|St. Maria – Trösterin der Betrübten }} * {{vCard | name = St. Marien-Kirche | comment = ev | type = church | wikidata = Q2316453 | description = Die Marienkirche, eine Hallenkirche im Baustil der Norddeutschen Backsteingotik, dominiert den Ort bereits von weitem deutlich. Von der Grundsteinlegung 1250 bis zur Vollendung des 80{{nnbsp}}m hohen Turmes baute man 200{{nnbsp}}Jahre an der Kirche. Die letzte umfassende Umgestaltung erfolgte in den Jahren 1857–1863. So bekam die Kirche einen Altar mit Baldachin. Die Kanzel und die Emporen wurden erneuert bzw. neu eingebaut, die Ausmalung und die ornamentale Gestaltung erneuert. Die Kirche besitzt eine wertvolle Orgel von 1821. In zirka 55{{nnbsp}}m Höhe gibt es eine Aussichtsebene, von der sich ein Rundblick über Barth, die weite Umgebung der Boddenlandschaft und bei klarer Sicht bis zum Hiddenseer Dornbusch sowie den Stralsunder Kirchtürmen bietet. Zur Aussichtsebene führt eine Treppe mit 180{{nnbsp}}Stufen. Im Innern der Kirche ist sehenswert die [https://www.stadt-barth.de/stammdaten/30181-barther-kirchenbibliothek.html '''Barther Kirchenbibliothek'''] (Biblioteca Bardensis), eine ruhende Traditionsbibliothek mit in reicher Anzahl vorhandenen Drucken und Handschriften des späten Mittelalters und der Reformationszeit (Besichtigung auf Anfrage). }} * {{vCard | name = St. Maria – Trösterin der Betrübten | comment = kath. Kirche | type = church | wikidata = Q47897588 | phone = +49 (0)3831 292042 | email = pfarramt@heiliger-bernhard.de | description = Beim Bau der 1927 eröffneten Kirche orientierte sich der Architekt am Stil der Backsteingotik. Die 25&#x202F;m hohe Kirche hat an der Ostseite ein kleines Seitenschiff. Schon 1931 erfolgte eine erste Umgestaltung des Altarraums, ein Bild des Letzten Abendmahls wurde als Altarbild hinzugefügt. 1960 wurde der Altarraum umgestaltet. Im Altarraum sind vier gestaltete Fenster. }} === Bauwerke === {{Scroll Gallery | title = Bauwerke |Dammtor Barth.jpg|upright{{!}}Dammtor |Barth Fangelturm.jpg|upright{{!}}Fangelturm |Stadtbäckerei Junge in Barth (2022).jpg|Ehem. Kaiserliches Postamt |Adliges Fräuleinstift Barth.jpg|Adliges Fräuleinstift |Barth, Adliges Fräuleinstift04.jpg|Adliges Fräuleinstift |Barth Wasserturm.jpg|upright{{!}}Wasserturm }} Im Stadtbereich sind von der Stadtbefestigung nur teilweise erkennbare Wälle vorhanden. * {{vCard| type = tower |name=Dammtor|wikidata=Q1158673 | description = Das Dammtor war Bestandteil der mittelalterlichen Wehranlage der Stadt und sicherte den Zugang zur Stadt nach Westen ab. Der jetzige Bau wurde vermutlich um 1425 errichtet und später mehrfach verändert. Der 35{{nnbsp}}m hohe, fünfgeschossige Backsteinbau hat eine 4{{nnbsp}}m breite Durchfahrt. An der Außenseite ist das Mauerwerk über 2{{nnbsp}}m dick. Das Tor ist das letzte von ursprünglich vier Stadttoren. Begehbar war das Tor nur über Leitern, die von Etage zu Etage hochgezogen werden mussten. }} * {{vCard | name = Fangelturm | type = tower | wikidata = Q1395594 | url = https://www.stadt-barth.de/stammdaten/11833-fangelturm-barth.html | description = Der Fangelturm (auch: Gefangenenturm) ist ein Wehrturm und war Teil der Stadtbefestigung. Der jetzt bestehende Backsteinturm wurde im 16.&nbsp;Jahrhundert das erste Mal als „nova turis“ (neuer Turm) erwähnt. Er ist 12&#x202F;m hoch, bei einem Durchmesser von 7,7&#x202F;m und eine Wandstärke von 1,90&#x202F;m. Der Turm wurde auch als Gefangenenturm genutzt. Im ersten Geschoss befindet sich unter einer runden Bodenöffnung ein 5&#x202F;m tiefes Verlies. Dieses wurde im 18.&nbsp;Jahrhundert zugemauert, stattdessen hat man zwei Gefängniszellen eingebaut. Im Zuge der Restaurierungen 1996 und 2007 wurde das Verlies wieder zugänglich gemacht. Der Turm ist in den unteren Etagen mit einer kleinen Ausstellung gestaltet und kann zu besonderen Anlässen bestiegen werden. Von seiner Aussichtsplattform bietet er einen weiten Blick über die Stadt und über das Land. Seit 1965 befindet sich auf dem Dach des Turmes eine [https://www.stadt-barth.de/barth-lexikon/detailansicht/schulsternwarte-barth.html Schulsternwarte]. }} * {{vCard | name = Ehem. Kaiserliches Postamt | type = building | wikidata = Q47897091 | description = Das ehemalige Postamt Barth (Kaiserliches Postamt von 1888) ist ein denkmalgeschütztes Gebäude, heute Teil eines Bäckereigeschäfts mit Café. 1907 erfolgten Umbauten in Folge des stetig ansteigenden Postverkehrs in der Stadt und aus dem Umland. Eingefügt in die Nachbargebäude wird im Stil der Neugotik die Straßenseite geprägt. Zum 3.&#x202F;Oktober&#x202F;1990 wurde im Zuge der Deutschen Wiedervereinigung die Deutsche Post mit der Deutschen Bundespost verschmolzen. Das Barther Postamt wurde in die Deutsche Bundespost eingegliedert. Nach längerem Leerstand wurde in den 2000er Jahren das Gebäude als Wohn- und Geschäftshaus umfangreich saniert und an der denkmalgeschützten Fassade des Altbaus blieben einige Details aus der Postzeit erhalten. }} * {{vCard | name = Adliges Fräuleinstift | type = building complex | wikidata = Q47896926 | url = https://www.stadt-barth.de/stammdaten/9831-adliges-fraeuleinstift.html | description = Das Adlige Fräuleinstift Barth, auch Kloster Barth genannt, war ein evangelisch-lutherisches Frauenstift, es bestand von 1733 bis 1948. Anders als die meisten historischen Damenstifte in Norddeutschland geht dieses nicht auf ein vorreformatorisches Kloster zurück. Das Barther Fräuleinstift wurde unter schwedischer Herrschaft auf dem Gelände des nach dem Dreißigjährigen Krieg verfallenen Stadtschlosses der Herzöge von Pommern gebaut. Das Fräuleinstift diente der Versorgung unverheirateter und verwitweter Frauen des Landadels. Jede Stiftsdame hatte eine Wohnung mit vier Räumen und ein Stück Garten zur Eigennutzung. 1840 lebten 15 Damen im Kloster. Das ehemalige Schlossgrundstück am Nordostrand der historischen Altstadt ist ein langgezogenes Rechteck in Nord-Süd-Richtung. Der barocke Stiftsbau lässt die Westseite frei. Dort befindet sich neben dem Torwärterhaus das Eingangstor von der Klosterstraße her, die zum Marktplatz und zur Marienkirche führt. Seit 2001 sind in dem denkmalgerecht sanierten Komplex altersgerechte Wohnungen sowie Räumlichkeiten für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen eingerichtet. }} * {{vCard | name = Rathaus | type = town hall | wikidata = Q47897807 | url = https://www.amt-barth.de/gemeinden/stadt-barth/ | description = Im Jahre 1925 erhielt Barth den Status einer Kreisstadt. Das Gebäude wurde 1926 als Landratsamt des Kreises Franzburg-Barth errichtet. In Anlehnung an den norddeutschen Backsteinbau ist es mit schönen Giebeln und einem giebelartigen Mittelbau geschmückt. Die Wohnung des Landrates war in einem Seitenflügel untergebracht. Seit 1946 ist das Gebäude Sitz der Stadtverwaltung Barth und wurde bis 1992 auch durch die Poliklinik genutzt. Seit 2005 ist es nicht nur Rathaus der Stadt Barth, sondern auch Amtssitz des Amtes Barth. }} * {{vCard | name = Wasserturm | type = tower, hydraulic structure | wikidata = Q47897795 | url = https://www.stadt-barth.de/barth-lexikon/detailansicht/wasserturm.html | image = Barth Wasserturm.jpg | description = Der 35&#x202F;m hohe Barther Wassertum wurde1926 in Betrieb genommen. Mit seinem quadratischem Grundriss und seinem Aussehen passt er stilistisch in das Stadtbild Barths. Der Wasserturm ist heute außer Betrieb, steht unter Denkmalschutz, kann leider nicht besichtigt werden. }} === Museen === {{Scroll Gallery |title = Museen |Barth-Museum-140904-032.JPG|Vineta-Museum |Barth - Lange Straße 16 Wappen.jpg|Vineta-Museum, Wappen an Fassade |Barth Bibelzentrum1 2011-05-29.jpg|Bibelzentrum |Niederdeutsches Bibelzentrum St. Jürgen 06 2014 08.JPG|upright{{!}}Bibelzentrum, Wandmalereien |Barth Hafenstrasse 22.jpg|Windjammer-Museum |Dampfmaschine Barth.jpg|Museum Barther Dampfmaschinen |Barth-Lange-Str-30-110826-064.JPG|Museum in der Alten Druckerei |Portal Lange Str. 30 in Barth (Vorpommern).jpg|upright{{!}}Museum in der Alten Druckerei, Portal }} * {{vCard | name = Vineta-Museum | type = museum | wikidata = Q76635235 | lastedit = 2026-01-21 | description = Das Vineta-Museum in den Räumen eines ehemaligen Kaufmannshauses des 18.&nbsp;Jahrhunderts zeigt auf drei Etagen neben der Barther Stadtgeschichte ständig wechselnde Sonderausstellungen. Im Obergeschoß befindet sich eine Abteilung, die dem „Mythos Vineta“ nachspürt. Sämtliches Quellenmaterial zur Vineta-Theorie wird hier dem Besucher erlebnisreich präsentiert. }} * {{vCard | name = Bibelzentrum Barth | type = museum | wikidata = Q1987673 | lastedit = 2026-01-30 | description = Das Bibelzentrum versteht sich auch als Bildungsstätte vor allem für den schulischen Bereich. Es wurde in der ehemaligen Hospitalkirche des St.-Jürgen-Hospitals in Barth eingerichtet und zeigt unter anderem die 1588 in der Stadt gedruckte {{Wikipedia|Barther Bibel|Q809281}} in mittelniederdeutscher Sprache. Die nur noch mit dem Chorbereich erhaltene Backsteinkirche St. Jürgen wurde 1380 gebaut. Das Kirchenschiff wurde später vermutlich bei einem Brand oder durch Krieg vernichtet, stattdessen baute man an den verbliebenen Chor ein Hospitalgebäude im Fachwerkstil an. Seit dem 19.&nbsp;Jahrhundert wurde das Hospitalgebäude für Wohnzwecke umgebaut und genutzt, 1988 zog der letzte Bewohner aus. Ab 1998 begann mit einer umfassenden Restaurierung der Umbau zum Niederdeutschen Bibelzentrum, das zum Reformationstag 2001 eröffnet wurde. Bei diesen Restaurierungen wurden in der Kapelle die Wandmalereien der Heiligen Christophorus und Antonius freigelegt. Seit 2001 ist im Hospitalgebäude mit der Kapelle die Ausstellung des Niederdeutschen Bibelzentrums St. Jürgen untergebracht, daneben ein neues Funktionsgebäude mit Gästezimmern und Schulungsräumen. Zeitgleich mit der Errichtung der Ausstellung um den Barther Bibeldruck in dem Hospitalgebäude wurde 2001 ein sehenswerter Bibelgarten eröffnet, der im Laufe der Jahre immer erweitert worden ist. Der Garten ist unterteilt in Lehr- und Klostergarten und Rosengarten. }} * {{vCard | name = Windjammer-Museum | type = museum | wikidata = Q63030554 | hours = 16.Apr.-31.Okt.: Di-So 10:00-18:00; 1. Dez.-15.Apr.: Sa, So 10:00-17:00 | price = Erw. 6,00&#x202F;€, Sen. 5,00&#x202F;€, erm. 4,00&#x202F;€, Kinder (7-17&#x202F;J.) 3,00&#x202F;€, Fam. 14,00&#x202F;€ | lastedit = 2026-01-24 | description = In einer stilvollen Villa aus dem Jahr 1895 präsentiert das Windjammer-Museum mit mehr als 400 Exponaten die wohl größte Ausstellung historischer Schiffsporträts, sogenannter Kapitänsbilder, und Segelschiffdioramen in Mecklenburg-Vorpommern. Das Museum erinnert mit dieser Sammlung an die vielen Geschichten über Kap Hoorn, stürmische Überfahrten und Begegnungen mit Seeungeheuern. Eine Gemäldeausstellung mit mehr als 20 Werken des Malers {{Wikipedia|Louis Douzette|Q873339}} zeigt einen repräsentativen Querschnitt seines Schaffens. Sonderausstellungen geben Einblicke in rund 250 Jahre Handelsschifffahrt unter Segeln. }} * {{vCard | name = Museum Barther Dampfmaschinen | type = museum | url = https://www.barther-dampfmaschinen.de | address = Am Wirtschaftshafen 4, 18356 Barth | lat = 54.36951 | long = 12.73871 | phone = +49 (0)38231 82848 | email = info@barther-dampfmaschinen.de | hours = nach telef. Vereinbarung | lastedit = 2026-01-25 | description = Das Museum im Maschinenhaus der ehemaligen Zuckerfabrik präsentiert in sehr schöner Art und Weise alte Dampfmaschinen, sowohl der Zuckerfabrik wie auch aus anderen Bereichen der Stadt Barth. }} * {{vCard | name = Museum Papenhof | type = museum | wikidata = Q47897302 | description = Das Museum Papenhof lädt ein zu einer eindrucksvollen Reise durch die Geschichte Vorpommerns. Untergebracht in einem außergewöhnlichen historischen Profanbau verbindet der Papenhof eindrucksvolle Backsteinarchitektur mit lebendiger Stadt- und Regionalgeschichte. Das Museum richtet sich an neugierige Entdeckerinnen und Entdecker, die Geschichte nicht nur betrachten, sondern verstehen möchten – authentisch, vielschichtig und nah am Ort ihres Geschehens. Das Museum Papenhof ist kein klassisches Heimatmuseum. Es ist ein Ort der Auseinandersetzung mit Geschichte, Identität und gebautem Erbe. }} * {{vCard | name = Museum in der Alten Druckerei | type = museum | url = https://www.stadt-barth.de/stammdaten/29574-museum-in-der-alten-druckerei.html | address = Lange Str. 30, 18356 Barth | lat = 54.36760 | long = 12.72522 | phone = +49 (0)38231 77388 | hours = Mai-Okt: tägl. 11:00-15:00 | image = Barth-Lange-Str-30-110826-064.JPG | lastedit = 2026-01-30 | description = In der alten Druckerei befinden sich 3 Ausstellungsräume mit den Themen: Leben & Werk von Martha Müller-Grählert, Geschichte des Hauses und der Druckerei, die Geschichte der Familie Dahlfeld sowie das Leben und Werk von Wilhelm Schmidthild. Beeindruckend ist auch das Eingangsportal. }} === Galerien, Ausstellungen === * {{vCard | name = Galerie Café | type = cafe, gallery, handicraft | url = https://www.galerie-cafe-barth.com/ | address = Klosterstraße 1, 18356 Barth | phone = +49 (0)38231 499057 | email = info@galerie-cafe-barth.com | hours = Apr-Okt: tägl. 12:00-17:00; Nov-Mär: Fr-So 12:00-17:00 | lastedit = 2026-01-30 | description = Das Galerie Café vereint Café, Galerie und Kunsthandwerk. Außer Kaffee und hausgemachten Torten gibt es hier auch Geschmackvolles für Geist und Auge. Ebenso finden Veranstaltungen in diesen einmaligen gemütlichen Räumen statt. | copy-marker = Galerie Café }} * {{vCard | name = kunstvoll | comment = Die Galerie für Jedermann | type = gallery | url = https://www.kunstvoll-barth.de/ | address = Sundische Straße 16, 18356 Barth | lat = 54.36396 | long = 12.72684 | phone = +49 (0)38231 774200 | email = kunstvoll-barth@web.de | hours = Mär-Okt: So-Do 10:00-17:00 | lastedit = 2026-01-30 | description = Die etwas andere Galerie, in der Kunst, Kunsthandwerk, Keramik, Schmuck, Holz, Metall zu finden ist, von Künstlern - Hobby-, Semi-, oder Vollprofi - auf alle Fälle aus der Region, Barth und Vorpommern-Rügen. Und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Ein Garten zum Verweilen und Kaffee trinken, ein Märchenrätsel für Kinder und viele kleine Feinheiten gibt es für Besucher zu entdecken. [https://www.kunstvoll-barth.de/gaestebuch/index.html Veranstaltungen] wie Lesungen und Konzerte und [https://www.kunstvoll-barth.de/kurse--veranstaltungen/index.html Kurse] ergänzen das Programm. }} === Verschiedenes === * {{vCard | name = Vineta-Bürgerhaus | type = building | url = https://www.stadt-barth.de/stammdaten/34723-vineta-buergerhaus.html | address = Papenstraße 8, 18356 Barth | lat = 54.3697 | long = 12.7236 | description = Das Vineta-Bürgerhaus liegt mitten im Herzen der Vinetastadt Barth. In ihm sind mehrere öffentliche Einrichtungen vereint: }} :* die [[#vCard_Barth Information|Barth Information]], die Touristen-Info der Stadt. :* die [https://www.stadt-barth.de/stadtbibliothek.html Stadtbibliothek] können auch Urlaubsgäste der Vinetastadt Barth mit Vorlage Ihrer Kurkarte nutzen. :* die Vineta-Erlebniswelt entführt die jungen Gäste in eine Spielwelt rund um die versunkene Stadt, die Barth ihren Beinamen verlieh. :* das [https://www.stadt-barth.de/stammdaten/29581-dok-barth.html DOK-Informationszentrum] mit der ständigen Ausstellung „12 von 750 Jahren. Barth im Nationalsozialismus 1933 – 1945". Die Ausstellung ist in der Saison (ab Mai) am Mittwoch und Donnerstag 10:00-14:00 für Besucher geöffnet. * {{Marker|name=Marktplatz| type = square |wikidata=Q104588797}} mit den sanierten und unterschiedlich, teilweise leuchtend farbig gestalteten Bürgerhäusern. == Aktivitäten == Wesentlicher Anziehungspunkt ist insbesondere der Hafen, wo man im Sommer den Seglern zusehen und dabei eines der Cafés oder Restaurants besuchen kann. Auch bieten sich Spaziergänge durch die sanierte Altstadt oder Fahrradtouren ins Umland an. In der Barther Marienkirche finden regelmäßig Führungen statt, einschließlich einiger Spezialführungen, wie zum Beispiel einer „Dunkelführung“. === Kultur === * {{vCard | name = Barther Boddenbühne | type = theater | address = Trebin 35a, 18356 Barth | lat = 54.3688 | long = 12.7361 | phone = +49 (0)3971 2688800 (Kartenservice, Di-Fr 14:00-17:00) | description = Das Kulturhaus der ehemaligen Zuckerfabrik ist heute eine der Spielstätten der Vorpommerschen Landesbühne Anklam. Die aktuellen Stücke der Landesbühne werden gezeigt, Konzerte, Gastspiele, z.&#x202F;B.des „Barther Jugendensemble“ und des „Barther Amateurensemble“, ergänzen das Angebot. ([https://vorpommersche-landesbuehne.de/bartherboddenbuehne/?id=180%20_blank%20-%20Spielplan aktueller Spielplan]) }} * {{vCard | name = Mecklenburger Bühne | type = theater | address = Markt 13, 18356 Barth | directions = In Pension/Restaurant Eshramo | before = {{Marker Kopie|name=Pension Eshramo}} | description = Dinnertheater }} === Baden === * Barth verfügt mit dem {{Marker | name = Naturstrand in Barth-Glöwitz |type = beach | lat = 54.371 | long = 12.764}} über einen kleinen Strand, etwa 3&#x202F;km östlich der Stadt. Er ist durch seinen sehr langsamen Anstieg der Wassertiefe und die milderen Wassertemperaturen bei Familien mit Kindern beliebt. Von der Stadt aus ist die Badestelle in wenigen Minuten leicht mit dem Fahrrad erreichbar, es sind aber auch ausreichend kostenlose Parkmöglichkeiten vorhanden. Vor Ort lädt das Beachvolleyballfeld ein und auf dem ruhigen Wasser ist das Stand-up-Paddling möglich. === Wandern und Radfahren === Entlang der Boddenufer, nach Fischland-Darß-Zingst oder ins Landesinnere: Es gibt viele Möglichkeiten die Gegend zu erwandern oder mit dem Rad zu erkunden. Eine Auswahl von Routenvorschlägen hat die Touristen-Information auf ihrer [https://www.stadt-barth.de/wandern-und-radfahren.html Internetseite] zusammengestellt. Wem für die Radtour das Fahrrad fehlt kann sich in Barth bei [[#vCard_Fahrradverleih Pantel|Fahrradverleih Pantel]] eins leihen. === Wassersport === Die Lage der Stadt unmittelbar am Barther Bodden ermöglicht alle Arten von Wassersport, sowohl aktiv wie auch passiv. * An der Westseite des Hafens bietet der [https://www.barther-seglerverein.de/ Barther Segler-Verein&nbsp;e.{{nnbsp}}V.] in der vereinseigenen Segelschule einen Segelkurs an. Der Verein besitzt 40 Liegeplätze an der Pier, am festen Steg sowie am Schwimmsteg. Hier sind in der Saison immer bis zu 10 Gastliegeplätze frei.<!-- --> * Wer gerne ein Boot selbst steuern möchte, kann in Barth sich Segelboote und auch Boote mit Motor (bis 15{{nnbsp}}PS ohne Führerschein!) ausleihen. Boote gibt es z.{{nnbsp}}B. bei [https://kuestensegler.de/ Küstensegler Yachtcharter] und beim [https://www.nordostcharter.de Yachtservice Charter Herbert Leps] am Osthafen.<!-- --> * Die flachen Wasser des Surfreviers im Barther Bodden sind geradezu ideal für Anfänger, die das Surfen erlernen möchten. Aber auch geübte Surfer finden hier Möglichkeiten.<!-- --> * Wer es lieber passiv möchte, für den bietet sich eine Boddentour auf einem Zeesboot an. === Reiten === * Östlich der Stadt liegt der Erlebnisreiterhof {{Marker | type = farm | name = Bernsteinreiter | url = https://www.bernsteinreiter.de/locations.html#barth | lat= 54.369 | long = 12.7595}} mit 100 Pferden, Naturbadestrand und Unterkünften in Blockhütten.<!-- --> * Nicht weit entfernt gibt es in Rubitz den {{Marker | name = Bauernhof Reinecke, | type = farm | url = https://www.stadt-barth.de/stammdaten/12797-bauernhof-reinecke-reiterhof-ferienhof-reitwanderstation.html |lat = 54.335 | long = 12.7609}} einen Reiterhof, Ferienhof und Reitwanderstation. Die 8 Pferde (Tinker, Kaltblut, Pony) werden natürlich gehalten, behandelt und gebisslos geritten. Hier lernt man die Grundlagen für den Umgang und das Wesen des Pferdes beim Natural Horsemanship. === Angeln === Angler haben in den Gewässern vor Barth viele Möglichkeiten, ihre Angel auszuwerfen. Ob mit dem eigenen Boot oder auf einem Fischkutter auf Fangfahrt zum Hochseeangeln mit einem erfahrenen Kapitän in der Ostsee, das Revier scheint unendlich groß. Für das Angeln benötigt man einen Fischereischein und eine Angelerlaubnis für das jeweilige Gewässer. Touristenfischereischeine und Angelerlaubniskarten für die Barther Küstengewässer gibt es bei der {{Marker Kopie|name=Vineta-Bürgerhaus}} [[#vCard_Barth Information|Touristen-Information]] und im {{Marker Kopie|name=Barther Angelpunkt}} [[#vCard_Barther Angelpunkt|Barther Angelpunkt]], wo es auch Tipps und Zubehör gibt. === Rundflüge === * {{vCard | name = Ostseeflughafen Stralsund-Barth | type = airport | wikidata = Q317619 | show = copy | description = Am Flughafen Barth kann man nicht nur dem Flugbetrieb zusehen, sondern auch selbst abheben. Von hier werden [https://www.edbh.de/fuer-besucher/rundfluege Rundflüge] sowohl über Fischland-Darß-Zingst wie auch über Rügen angeboten. Ganz mutige können sich bei einem [https://www.edbh.de/fuer-besucher/fallschirmsport-ueber-barth Fallschirm-Tandemsprung] beweisen, während der Rest der Familie es sich in der [https://www.edbh.de/fuer-besucher/cafeteria Cafeteria] gut gehen läßt. Wer mag kann auch einen [https://ostseeflug.com/flugschule/ Schnupperkurs] „Pilot für einen Tag“ belegen und dabei die Faszination des Selberfliegens erleben. }} === Veranstaltungen === Insbesondere im Sommer finden immer wieder klassische Konzerte in verschiedenen Speichern am Hafen sowie in der Marienkirche statt. Das Programm variiert von Jahr zu Jahr. Eine stets aktuelle, detaillierte Übersicht bietet der [https://www.stadt-barth.de/events.html Veranstaltungskalender] der Touristen-Information. * Ostersonnabend: Großes Barther '''„Osterfeuer“''' auf der {{Marker | name = Festwiese | type = event venue | lat = 54.366 | long = 12.706}}<!-- --> * April: '''„Kammermusiktage“''' Barth im {{Marker Kopie|name=Vineta-Bürgerhaus}} '''Vineta-Bürgerhaus'''<!-- --> * Anfang Mai: '''„Tonnenabschlagen“''' auf dem {{Marker | name = Festplatz Trebin am Theater |type = event venue | lat = 54.368 | long = 12.735}}<!-- --> * Ende Mai: '''„Musikalische Pfingstpartie“''' an verschieden Orten in der Stadt<!-- --> * Mitte Juni: '''„Barther Kinderfest“''' in den {{Marker | name = Barther Anlagen | type = park | lat = 54.36 | long = 12.727}}<!-- --> * Ende Juni: '''„Mittsommer am Bodden“''' am {{Marker Kopie|name=Naturstrand in Barth-Glöwitz}} '''Naturstrand in Barth-Glöwitz.'''<!-- --> * Ende Juli: '''„Barther Segel- und Hafentage“''' am {{Marker | name = Hafenvorplatz am Stadt-Hafen | type = square | lat = 54.371 | long = 12.728}}<!-- --> * Anfang August: '''„Barther Kammermusiktage“''' im {{Marker Kopie|name=Vineta-Bürgerhaus}} '''Vineta-Bürgerhaus'''<!-- --> * Ende August: '''Barther Metal Open Air (BMOA)''' auf der {{Marker | name = Freilichtbühne | type = theater | lat = 54.3587 | long = 12.7269}} == Einkaufen == [[File:Barth, the Lange Straße.jpg|thumb|Blick in die Lange Straße]] Die wichtigsten Einkaufszentren finden sich an der (ehemaligen) Umgehungsstraße L21, der Barthestraße, wo man sich mit allem Notwendigen versorgen kann und auch eine gute Auswahl hat. In der Innenstadt gibt es vorwiegend kleine, oft touristisch geprägte Geschäfte überwiegend in der Lange Straße, die jedoch den einen oder anderen Besuch wert sind. * Der {{Marker Kopie|Q104588797}}&#x202F;Marktplatz wird von Mai bis Oktober immer dienstags zu einem regionalen Erzeugermarkt.<!-- --> * {{vCard | name = Markthalle | type = shop | url = https://www.markthalle-barth.de/ | address = Lange Str. 25, 18356 Barth | lat = 54.36769 | long = 12.72551 | phone = +49 (0)38231 402610 | email = markthalle@altepommernkate.de | facebook = markthallebarth | instagram = markthallebarth | hours = Mo-Fr 9:00-18:00, Sa 9:00-12:00 | lastedit = 2026-01-25 | description = Regionalladen mit Erzeugnissen, die es nicht überall gibt. }} * {{vCard | name = Barther Angelpunkt | type = shop | url = https://www.stadt-barth.de/stammdaten/29553-barther-angelpunkt.html | address = Lange Str. 33, 18356 Barth | lat = 54.36724 | long = 12.72559 | phone = +49 (0)38231 452222 | hours = Mo-Fr 9:00-18:00, Sa 9:00-12:00 | lastedit = 2026-01-26 | description = Angelfachgeschäft mit großer Auswahl und fachlicher Beratung. Angelberechtigungen sind hier auch erhältlich. }} * {{vCard | name = LandDelikat | comment = Bio Rösterei | type = shop | url = https://www.bio-roesterei.de | address = Nelkenstraße 16 / Tor 17, 18356 Barth | directions = im Gewerbegebiet | lat = 54.35433 | long = 12.71143 | phone = +49 (0)38231 450695 | email = info@landdelikat.de | instagram = bioroesterei_landdelikat | hours = Di, Do 9:00-15:00 | lastedit = 2026-01-26 | description = Die Bio-Rösterei LandDelikat begeistert seit 2009 mit biologischen Hochlandkaffees, Kakao-Raritäten und heimischen Kaffee-Alternativen. Es werden alle Rohstoffe mit einer gasbetriebenen, in Deutschland einzigartigen Trommelröstmaschine produziert. }} * {{vCard | name = Barther Yachtservice | type = shop | url = https://www.barther-yacht-service.de/ueber-uns/ladengeschaeft | address = Hafenstraße 28, 18356 Barth | lat = 54.37059 | long = 12.72268 | phone = +49 (0)38231 2740 | email = info@barther-yacht-service.de | facebook = bartheryachtservice | hours = Mo-Fr 9:00-17:00 | lastedit = 2026-01-31 | description = Auf über 300&#x202F;m² Ladenfläche bietet der Yachtservice ein breites Spektrum rund um Boot, Yacht oder Caravan. Dazu gehört auch passende maritime Bekleidung und das ein und andere interessante Souvenir sowie Anglerbedarf. }} == Küche == ==== Cafés ==== [[File:Lesecafé St. Marien in Barth (Vorpommern).jpg|thumb|Lesecafé St. Marien]] [[File:Barth - Marktplatz 1.jpg|thumb|Jannys Eis am Marktplatz]] * {{vCard | name = Galerie Café | type = cafe, gallery, handicraft | group = eat | url = https://www.galerie-cafe-barth.com/ | address = Klosterstraße 1, 18356 Barth | lat = 54.36933 | long = 12.72673 | phone = +49 (0)38231 499057 | email = info@galerie-cafe-barth.com | hours = Apr-Okt: tägl. 12:00-17:00; Nov-Mär: Fr-So 12:00-17:00 | lastedit = 2026-01-29 | description = Direkt am Markt sind ein Café, eine Galerie und ein Kunsthandwerkladen vereint. Hier gibt es leckere hausgemachte Torten, aber auch Geschmackvolles für Geist und Auge. Ebenso finden Veranstaltungen in diesen Räumen statt. }} * {{vCard | name = Kaffeehaus Barth | type = restaurant, cafe | address = Markt 5, 18356 Barth | lat = 54.36891 | long = 12.72524 | phone = +49 (0)38231 662844 | description = Schon zum Frühstücken auch bei Einheimischen beliebtes Café. }} * {{vCard | name = Café am Stadtwall | type = cafe | address = Wallstraße 25, 183 Barth | lat = 54.36752 | long = 12.72843 | phone = +49 (0)38231 83281 | email = cafe@inbarth.de | description = Nettes kleines Café in ruhiger Umgebung mit kleinen Kunstausstellungen, die privaten und weniger privaten Künstlern eine Plattform bieten. }} * {{vCard | name = Lesecafé im Lila Haus | type = cafe | address = Papenstraße 6, 18356 Barth | lat = 54.36952 | long = 12.72463 | hours = Mo-Sa 11:00-16:00; Feiertage geschlossen | lastedit = 2026-05-17 | description = Lesecafé gegenüber der St.-Marien-Kirche - ein ruhiger, gemütlicher Ort. Hier kann man nicht nur Kaffee und Tee trinken, sondern es gibt auch eine Auswahl an fair gehandelten Produkten („Eine-Welt-Laden"), Informationen über St. Marien und den Kirchturm (hier auch zur Turmbesteigung anmelden!), Bücher, Postkarten uvm. zum Kauf und eine Kinder Spiel- & Leseecke. }} * {{vCard | name = Stadtbäckerei u. Café Kühl | type = bakery, cafe | group = eat | url = https://www.stadtbaeckerei-kuehl.de/ | address = Markt 8/9, 18356 Barth | lat = 54.36918 | long = 12.72514 | fax = +49 (0)38231 66754 | hours = tägl. 7:00-17:00 | lastedit = 2026-01-29 | description = Traditionsreiche Bäckerei mit Café und großer Terrasse im Zentrum der Stadt. }} * {{vCard | name = Barther Eismanufaktur | type = ice cream | url = https://barthereismanufaktur.de/ | address = Am Westhafen 18, 183 Barth | mobile = +49 (0)176 57641390 | email = info@barthereismanufaktur.de | facebook = BartherEismanufaktur | instagram = barthereismanufaktur | hours = tägl. 12:00-19:30 | subtype = terrace | show = none | lastedit = 2026-01-29 | before = {{Marker Kopie|name=Pension Hafenblick}} | description = Eismanufaktur in 2.&#x202F;Generation direkt am Hafen mit großer Sonnenterrasse.. Hier gibt es immer neue, aufregende Sorten, von klassisch-cremig bis hin zu ausgefallenen, saisonalen Geschmacksrichtungen. }} * {{vCard | name = Jannys Eis | type = ice cream | url = https://www.jannys-eis.com/About | address = Markt 6, 183 Barth | lat = 54.36904 | long = 12.72527 | mobile = +49 (0)1525 4269033 | hours = Mär-Mitte Okt: tägl. 12:00-17:00 | subtype = terrace | lastedit = 2026-01-29 | description = Eisdiele mit großer Terrasse auf dem Marktplatz. }} ==== Restaurants ==== * {{vCard | name = Ingo's Restaurant | type = hotel, restaurant | url = https://ingos-restaurant.de/ | directions = Im Hotel Speicher Barth | phone = +49 (0)38231 667977 | email = info@ingos-speiselokal.de | facebook = ingosspeiselokal | instagram = ingosspeiselokal | hours = Restaurant: Mi-So 17:00-21:30; Frühstück: Mo-Fr 7:00-10:00, Sa, So 7:30-10:30 | subtype = german | image = Giencke Barth Speicherhotel.jpg | lastedit = 2026-01-28 | before = {{Marker Kopie|name=Hotel Speicher Barth}} | description = In Ingo's Restaurant wird klassische, deutsche Gerichte neu entdeckt: Mit Liebe und Finesse werden altbekannte Gerichte mit verschiedensten Länderküchen kombiniert. }} * {{vCard | name = Ingo's Speiselokal | type = restaurant | url = https://ingos-speiselokal.de/ | address = Am Westhafen 10, 18356 Barth | lat = 54.371 | long = 12.7258 | phone = +49 (0)38231 402837 | email = info@ingos-speiselokal.de | facebook = ingosspeiselokal | instagram = ingosspeiselokal | hours = Mo-Fr 11:00-16:00 | subtype = terrace, regional, fish restaurant | description = In Ingo's Speiselokal gibt es knusprige Fischbrötchen, regionale Klassiker und saisonale Küche – direkt am Bodden. Von der Terrasse gibt es bei gutem Wetter einen wundervollen Ausblick direkt aufs Wasser. }} * {{vCard | name = Restaurant Eshramo | type = boarding house, restaurant | url = https://www.eshramo.com/restaurant/restaurant | address = Markt 13, 18356 Barth | directions = direkt auf dem Marktplatz | phone = +49 (0)38231 450004 | mobile = +49 (0)171 4807456 | email = info@eshramo.com | facebook = eshramo | instagram = eshramobarth | hours = Mi-Fr 17:00-21:00, Sa, So 12:00-14:00 und 17:00-21:00 | subtype = terrace, mediterranean | lastedit = 2026-01-28 | description = Leidenschaft (= ESHRAMO) ist der „Motor“ für das Team des Restaurants. Bei schönem Wetter sitzt man gemütlich auf der Terrasse am Rande des Markplatzes. | copy-marker = Pension Eshramo }} * {{vCard | name = Restaurant Hafenblick | type = boarding house, ice cream, restaurant | url = https://www.hafenblick-barth.de/unser-restaurant | address = Am Westhafen 24, 18356 Barth | directions = an der Westseite des Hafenplatzes | copy-marker = Pension Hafenblick | phone = +49 (0)38231 499720 | email = info@hafenblick-barth.de | facebook = HafenblickBarth | instagram = hafenblickbarth | subtype = regional, ice cream, steakhouse | description = Unmittelbar am Hafenplatz gelegenes Restaurant und Eismanufaktur, es gibt kaum einen maritimeren Platz in Barth. }} * {{vCard | name = Vinetablick | type = restaurant | address = Am Westhafen 15, 18356 Barth | lat = 54.37199 | long = 12.72528 | phone = +49 (0)38231 2782 | facebook = 840445140161715 | instagram = vinetablick | hours = tägl. 11:00-21:30 | subtype = terrace, home style, fish restaurant | lastedit = 2026-01-29 | description = Die Gaststätte befindet sich in einzigartiger Lage direkt am Hafen mit herrlichem Blick auf die Hafeneinfahrt. }} * {{vCard | name = Restaurant Vollbarth | type = restaurant | url = https://vollbarth-burger.de/ | address = Markt 10, 18356 Barth | lat = 54.36941 | long = 12.72560 | mobile = +49 (0)157 55510522 | facebook = 100090897069420 | instagram = restaurant_vollbarth | hours = So-Do 16:59-22:01; Fr, Sa 16:59- | subtype = burger | lastedit = 2026-01-29 | description = Stilvolles Burger Restaurant mit einer großen Auswahl an Burgern und Kartoffelspezialitäten, jeden Dienstag ab 17 Uhr Spieleabend und immer mal wieder Veranstaltungen. }} * {{vCard | name = lecker und schnell | type = restaurant | url = https://lecker-und-schnell.de/ | address = Lange Str. 70, 18356 Barth | lat = 54.36546 | long = 12.72550 | phone = +49 (0)38231 450 689 | mobile = +49 (0)160 3465045 | email = lecker.schnell@web.de | facebook = leckerundschnellbarth | instagram = leckerundschnell.barth | hours = Mo-Fr 10:30-14:00 | subtype = german, takeaway | lastedit = 2026-01-29 | description = Kleines Restaurant mitten in der Barther Altstadt mit täglich 2 verschiedenen Tagesgerichten. }} * {{vCard | name = Leonardi Pizza & More | type = pizzeria | address = Lange Straße 42, 18356 Barth | lat = 54.36708 | long = 12.72519 | mobile = +49 (0)160 4205499 | hours = Do-Di 15:00-21:00 | lastedit = 2026-01-29 | description = Kleine Pizzeria in der Altstadt. }} * {{vCard | name = Restaurant Jorgos | type = restaurant | url = https://www.jorgos-barth.de/restaurant-jorgos-barth | address = Zingster Straße 1, 18356 Barth | directions = an der L21 Richtung Zingst | lat = 54.36545 | long = 12.68106 | phone = +49 (0)38231 89573 | hours = Jul-Aug: tägl. 11:30-23:00; Sep-Jun: tägl. 12:00-14:30 und 17:00-22:00, Fr, Sa bis 23:00 | subtype = terrace, greek, takeaway | lastedit = 2026-01-29 | description = Großes Restaurant mit großer Terrasse. Gekocht wird nach original griechischen Rezepten mit griechischer Tradition, Verwendung von Originalprodukten wie reines Olivenöl, Lamm- und Hammelfleisch, Schafskäse und Gewürze des Landes. }} * {{vCard | name = Zur Seekiste | type = restaurant | url = https://www.zur-seekiste.de/ | address = Blaue Wiese 2, 18356 Barth | lat = 54.35662 | long = 12.72098 | phone = +49 (0)38231 81177 | email = hallo@zur-seekiste.de | hours = Mo-Fr 11:00-13:30 | subtype = home style, delivery, takeaway | lastedit = 2026-01-29 | description = Kleine Mittagsgaststätte mit gemütlichem Seemanns-Ambiente. }} == Nachtleben == * {{vCard | name = Jambolaya | comment = Cocktailbar & Café | type = bar, cafe | url = https://jambolaya.de/ | address = Am Osthafen 3, 18356 Barth | lat = 54.37101 | long = 12.73151 | phone = +49 (0)38231 450409 | email = kontakt@jambolaya.de | hours = Mär-Okt: Do, Fr 18:00-24:00; Sa, So 14:00-24:00 | lastedit = 2026-01-29 | description = Bar und Café in exotisch-chilliger Atmosphäre, umgeben von dem Flair Afrikas, vom Mobiliar bis zur Deko. Außer Cocktails, Snacks, Suppen & Eintöpfen, leckeren Kaffee-Spezialitäten und nachmittags selbstgebackenem Kuchen gibt es afrikanisches, faires Kunsthandwerk, Stoffe, Schmuck oder Taschen, zu kaufen. Man sitzt drinnen oder draußen unmittelbar an der Kaimauer des Barther Hafens und lauscht der Livemusik. }} * {{vCard | name = Granitz | comment = Die Bar im Hafen | type = bar | address = Am Osthafen 3, 18356 Barth | lat = 54.37054 | long = 12.72980 | mobile = +49 (0)170 8559839 | email = ms-granitz@hotmail.com | facebook = GranitzDieBarImHafen | hours = tägl. 18:00-02:00 | lastedit = 2026-01-29 | description = Kleine feine Bar auf einem ehemaligen Fischkutter, mit Live Musik und Sky Bar. }} * {{vCard | name = Janinas Spelunke | type = pub | address = Lange Straße 50, 18356 Barth | lat = 54.36666 | long = 12.72531 | email = Janina.Cottonbeater@gmail.com | facebook = 100057300976098 | hours = Do-Sa 17:00-01:00, So 17:00-23:00 | lastedit = 2026-01-29 | description = Urige Raucherkneipe im Herzen der Stadt, die Wirtin hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen, die Luft ist zeitweise zum Schneiden, manchmal Livemusik. }} * {{vCard | name = Weltenbummler | comment = Café und Kneipe | type = pub | address = Baustraße 70, 18356 Barth | lat = 54.36601 | long = 12.72427 | hours = tägl. ab 16:00 | lastedit = 2026-01-29 | description = Der Weltenbummler ist die letzte von ehemals 16 typischen Bierkneipen in Barth und hat einen Raucher-, sowie einen Nichtraucherraum. Im Sommer kann man auch den Biergarten im Innenhof nutzen. }} == Unterkunft == Die auch in Barth zu entrichtende Kurtaxe wird von den Gastgebern einbehalten und an die Gemeinde weitergeleitet. Als Beleg und Ausweis für Vergünstigungen erhält der Gast die [[#Kurabgabe|Gästekarte]] der Region Fischland-Darß-Zingst. === Camping === * {{vCard | name = Naturcamp Pruchten | type = campsite | url = https://www.naturcamp.de/ | address = Am Campingplatz 1, 18356 Pruchten | directions = ca.&nbsp;6{{nnbsp}}km westlich | lat = 54.37962 | long = 12.66192 | phone = +49 (0)38231 2045 | email = info@naturcamp.de | facebook = naturcamp | hours = Apr-Anf. Nov. tägl. 8:00-22:00; und über Silvester | subtype = playground, restaurant, bicycle rental | lastedit = 2026-02-02 | description = Familienfreundlicher Campingplatz mit Stellplätzen für Zelte, Wohnwagen und Wohnmobile. Auch stehen Blockhütten und Ferienwohnungen auf dem Platz zur Verfügung. }} * {{vCard | name = Camping am Hafen Dabitz | type = campsite, caravan site | url = https://www.hafen-dabitz.de/camping/ | address = Hafenstraße 1, 18314 Kenz-Küstrow | directions = ca.&nbsp;6,5{{nnbsp}}km östlich | lat = 54.36182 | long = 12.80622 | mobile = +49 (0)1520 8060242 | email = Hafenmeister@hafen-dabitz.de | subtype = free wlan, bistro | description = Zeltmöglichkeit für Radreisende und Paddler und Stellplätze für Wohnmobile, Wohnwagen direkt am idyllisch gelegenen kleinen Hafen. Auch sind im Hafen Gastliegeplätze und eine Slipmöglichkeit vorhanden. }} * {{vCard | name = Bernsteinreiter NaturCampingPlatz | type = campsite | url = https://www.bernsteinreiter.de/naturcamping.html | address = Glöwitz 1, 18356 Barth | directions = ca.&nbsp;3{{nnbsp}}km östlich | lat = 54.36897 | long = 12.76229 | mobile = +49 (0)174 8530842 | email = info@bernsteinreiter-barth.de | hours = 15.03.-31.10; ganzjährig für autarke Camper | lastedit = 2026-02-02 | description = Auf dem NaturCampingplatz am Erlebnisreiterhof stehen Stellplätze für Wohnmobile, Wohnwagen und Zelte zur Verfügung. Der Platz ist eigebettet in das Naturparkgelände des Donnerbergs, direkt am Naturstrand in Barth-Glöwitz. }} ==== Stellplätze ==== * {{vCard | name = Vineta Caravaning | type = caravan site | url = https://barther-yacht-service.de/ueber-uns/caravan-stellplaetze | address = Hafenstraße 28, 18356 Barth | lat = 54.37094 | long = 12.72359 | phone = +49 (0)38231 2740 | mobile = +49 (0)176 43334300 | email = info@barther-yacht-service.de | hours = Apr-Okt | checkin = ab 9:00 | checkout = bis 18:00 | subtype = free wlan, leashed dogs | lastedit = 2026-02-02 | description = Stellplatz direkt am Westhafen für ca.&nbsp;70{{nnbsp}}Wohnmobile. Es ist keine Reservierung möglich - aber freie Platzwahl. Im zugehörigen Ladengeschäft des [[#vCard_Barther Yachtservice|Barther Yachtservice]] gibt es alles für Boot, Yacht oder Caravan, passende Bekleidung und das ein und andere interessante Souvenir. }} * {{vCard | name = Stellplatz am Barther Seglerverein | type = caravan site | url = https://www.barther-seglerverein.de/ | address = Am Westhafen 15, 18356 Barth | lat = 54.37178 | long = 12.72472 | phone = +49 (0)38231 82021 | email = Barther-Seglerverein@web.de | hours = Apr-Okt | lastedit = 2026-01-28 | description = Der Segelverein bietet auf seinem Vereinsgelände einen kleinen naturnahern Campingplatz mit allen notwendigen Versorgungseinrichtungen. }} * {{vCard | name = Caravanstellplatz Barthestraße | type = caravan site, parking | url = https://www.stadt-barth.de/stammdaten/39540-caravanstellplatz-barthestrasse.html | address = Barthestraße 91, 18356 Barth | directions = am westlichen Stadtrand | lat = 54.36860 | long = 12.71225 | hours = 24/7 | price = 10,00&#x202F;€/Ü | subtype = nowlan, dogs | lastedit = 2026-01-28 | description = Stellplatz für ca.&nbsp;10{{nnbsp}}Wohnmobile auf öffentlichem Parkplatz, 2 Stromsäulen vorhanden (Strom gegen Gebühr von 50{{nnbsp}}c/kWh), Bezahlung am Parkscheinautomaten. }} === Hotels, Pensionen === * {{vCard | name = Hotel Speicher Barth | type = hotel, restaurant | wikidata = Q111852140 | price = EZ ab 80,00&#x202F;€/ÜF, DZ/AP ab 110,00&#x202F;€/ÜF, Suite ab 135,00&#x202F;€/ÜF, ggf. zzgl. 20,00&#x202F;€/Hund | subtype = bicycle stand, restaurant | lastedit = 2026-01-28 | description = Sehr schön unmittelbar am Hafen gelegenes Designhotel in einem ehemaligen Speicher mit traumhaften Blick auf Hafen und Barther Bodden. Die meisten Appartements erstrecken sich über zwei Etagen, die mit einer Wendeltreppe verbunden sind und haben eine kleine Küche. }} * {{vCard | name = Pommernhotel Barth | type = hotel garni | url = https://www.pommernhotel.de/ | address = Divitzer Weg 2, 18356 Barth | directions = am südlichen Stadtrand, 2,4{{nnbsp}}km vom Hafen | lat = 54.34916 | long = 12.72337 | phone = +49 (0)38231 45580 | email = info@pommernhotel.de | checkin = 15:00-20:00 | price = EZ ab 77,50&#x202F;€/ÜF, DZ ab 113,00&#x202F;€/ÜF | subtype = free wlan, bicycle stand, free parking, charging station, nopets | lastedit = 2026-01-28 | description = Ruhig gelegenes Garni-Hotel in einem kleinen Wald am südlichen Stadtrand. }} * {{vCard | name = Vinetahotel Stadt Barth | type = hotel garni | url = https://www.bernsteinreiter.de/vinetahotel.html | address = Lange Straße 58 – 60, 18356 Barth | lat = 54.36630 | long = 12.72520 | mobile = +49 (0)174 3336334 | email = info@bernsteinreiter-barth.de | checkin = ab 15:00 | checkout = 8:00-11:00 | price = EZ ab 59&#x202F;€/Ü, DZ ab 69,00&#x202F;€/Ü ggf. zzgl. Frühstück 16,90&#x202F;€/P, ggf. zzgl. 15,00&#x202F;€/Hund | subtype = lgbt, bicycle stand, dogs | lastedit = 2026-01-28 | description = Hotel im historischen Herzen der Altstadt von Barth in einem der ältesten Gebäude der Stadt, nur wenige Schritte vom Hafen entfernt. }} * {{vCard | name = Pension Eshramo | type = boarding house, restaurant | group = sleep | url = https://www.eshramo.com/ | address = Markt 13 18356 Barth | directions = direkt auf dem Marktplatz | lat = 54.36931 | long = 12.72627 | phone = +49 (0)38231 450004 | email = info@eshramo.com | facebook = eshramo | instagram = eshramobarth | price = EZ ab 65,50&#x202F;€/Ü, DZ ab 75,50&#x202F;€/Ü, ggf. zzgl. Frühstück 8,50&#x202F;€/P | subtype = free wlan, nopets | lastedit = 2026-01-30 | description = Die Pension verfügt über 2 Einzelzimmer, 6 Doppelzimmer und 2 Doppelzimmer superio sowie über ein bekanntes Restaurant. Auch ist hier der Stammsitz der Theaterschauspielbühne „Mecklenburger Bühne“. }} * {{vCard | name = Pension Hafenblick | type = boarding house, restaurant | url = https://www.hafenblick-barth.de/zimmer-buchung | address = Am Westhafen 24, 18356 Barth | directions = an der Westseite des Hafenplatzes | lat = 54.37079 | long = 12.72684 | phone = +49 (0)38231 402600 | email = info@hafenblick-barth.de | facebook = HafenblickBarth | instagram = hafenblickbarth | price = DZ ab 80,00&#x202F;€/Ü | lastedit = 2026-01-29 | description = Unmittelbar am Hafenplatz gelegen mit Restaurant und Eismanufaktur gibt es kaum einen maritimeren Platz in Barth. }} * {{vCard | name = Pension Rotfuchs | type = boarding house | url = https://www.pension-rotfuchs.de/barth.html | address = Badstüberstrasse 11, 183 Barth | lat = 54.36826 | long = 12.72672 | phone = +49 (0)38231 6820 | mobile = +49 (0)151 53909588 | email = info@pension-rotfuchs.de | checkin = bis 18:00 | price = EZ ab 60,00&#x202F;€/Ü, DZ ab 80,00&#x202F;€/Ü, ggf. zzgl.Frühstück 2,50&#x202F;€/P | subtype = paid parking | lastedit = 2026-01-28 | description = Preiswerte, gemütliche und absolut ruhig gelegene Pension ohne Schnickschnack im Herzen der Stadt mit abgeschlossenem Parkplatz im historisch interessanten Innenhof. }} === Ferienhäuser, Hausboote === * {{vCard | name = Floating Houses Barth | type = chalet | url = https://rueckenwind-ferien.de/ihre-urlaubsziele/region-ostsee/barth/ | address = Hafenstraße, 18356 Barth | lat = 54.372 | long = 12.7236 | phone = +49 (0)4731 3902846 | email = info@rueckenwind-ferien.de | price = ab 100,00&#x202F;€/Ü | subtype = free wlan, dogs, smoking ban | lastedit = 2026-01-28 | description = Die 5 Floating Houses (schwimmende Ferienhäuser, Hausboote) liegen in einem separaten Teil des Barther Yachthafens. Die Häuser haben jeweils 3 Schlafzimmer auf 75{{nnbsp}}m² und sind für 6 Personen geeignet. }} * {{vCard | name = FjordLink-Hausboote | type = chalet | url = https://www.fjordlink.de/de/suchen/deutschland/barth.html | address = Hafenstraße, 18356 Barth | lat = 54.3716 | long = 12.7231 | phone = +49 (0)431 80659540 | email = buchung@fjordlink.de | facebook = fjordlink | instagram = fjord_link | price = ab 139,00&#x202F;€/Ü | subtype = sauna, free parking, tv, dogs, smoking ban | description = Im Hafen Barth liegen 6 fest vertäute Hausboote für bis zu 4 Personen, tlw. mit Biosuna. }} == Sicherheit == Die Stadt ist nicht für besondere Sicherheitsrisiken bekannt. Wer aber dennoch Hilfe benötigt, findet sie im * {{vCard | name = Polizeirevier Barth | type = police | address = Baustraße 16, 18356 Barth| lat = 54.36796 | long = 12.72385 | phone = +49 (0)38231 6720 | email = pr.barth@polmv.de | url = https://www.polizei.mvnet.de/Polizei/PPNB/PI-HST/ | description = }} * {{vCard | name = Wasserschutzpolizeistation Barth | type = police | address = Baustraße 16, 18356 Barth | copy-marker = Polizeirevier Barth | url = https://www.polizei.mvnet.de/Polizei/LWSPA/Inspektionen-der-Landeswasserschutzpolizei/ | phone = +49 (0)38231 67231 }} == Gesundheit == === Krankenhäuser === * {{vCard | name = Bodden-Kliniken | type = hospital | wikidata = Q108105095 | lastedit = 2021-08-15 | description = Die Bodden-Kliniken im 28&#x202F;km entfernten [[Ribnitz-Damgarten]] sind mit 180&#x202F;Betten das größte Krankenhaus der medizinischen Grundversorgung in der Region Fischland-Darß-Zingst. Es verfügt neben einer Notaufnahme über 10&#x202F;Fachbereiche. Die „Bodden-Kliniken Ribnitz-Damgarten GmbH“ ist eine gemeinnützige GmbH, deren alleiniger Gesellschafter der Landkreis Vorpommern-Rügen ist. }} * {{vCard | name = Helios Hanseklinikum Stralsund | alt = Krankenhaus am Sund | comment = Somatische Versorgung | type = health center, hospital | url = https://www.helios-gesundheit.de/kliniken/stralsund/ | address = Große Parower Straße 47-53, 18435 Stralsund | lat = 54.32894 | long = 13.08 | phone = +49 (0)3831 35-0 | fax = +49 (0)3831 35-2005 | email = info.stralsund@helios-gesundheit.de | facebook = HeliosHanseklinikumStralsund | instagram = helioshanseklinikumstralsund | youtube = UCRfTrfxtWvCx41A56J9GtDg | hours = 24/7 | description = Das Helios Hanseklinikum Stralsund ist mit 19&#x202F;Fachabteilungen und 923&#x202F;Betten das größte Krankenhaus in der Region. Das Hanseklinikum ist akademisches Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin Greifswald und beschäftigt mehr als 1.500&#x202F;Mitarbeiter. }} == Praktische Hinweise == * {{vCard | name = Barth Information | alt = Touristen-Information | type = tourist information | url = https://www.stadt-barth.de/urlaub-in-barth/barth-information/ | address = Papenstraße 8, 18356 Barth | directions = im Vineta-Bürgerhaus | phone = +49 (0)38231 37400 | email = info@stadt-barth.de | hours = Jul-Aug: Mo-Fr 10:00-18:00; Sep-Jun: Mo-Fr 10:00-17:00 | subtype = souvenir shop, ticket shop | lastedit = 2026-01-31 | description = In der Touristen-Information gibt es nicht nur Informationen, hier kann man auch Unterkünfte direkt buchen, Touristenfischereischeine und Angelerlaubniskarten für die Barther Küstengewässer erwerben, Tickets für Veranstaltungen in Barth und der Region kaufen und Stadtführungen in Barth und themenbezogene Stadtführungen buchen. Auch Rad- und Wanderkarten für die Region und viele Tipps gibt es hier. | copy-marker = Vineta-Bürgerhaus }} === Kurabgabe === Seit Januar 2023 gilt auch in {{PAGENAME}} die Gästekarte Fischland-Darß-Zingst. Mit ihr erhalten Tages- und Übernachtungsgäste Ermäßigungen bei einer Vielzahl von Freizeit- und Erlebnisangeboten an Land sowie zu Wasser. Zudem dient die Gästekarte in allen beteiligten Gemeinden als Nachweis für die Kurabgabe und berechtigt zur Nutzung der kommunalen Einrichtungen. Übernachtungsgäste erhalten die Gästekarte bei Anreise von Ihrem Gastgeber. Tagesgäste haben bei Ankunft ihre Gästekarte beim Kurbetrieb (Tourist-Information) oder an Automaten zu bezahlen. ([https://www.stadt-barth.de/kurabgabe.html Details]) :{| class="prettytable" ! &nbsp;&nbsp;Ganzjährig&nbsp;&nbsp;<br />01.01.-31.12. !! Wer zahlen muss<br /> {{Stand|2026|04}} |- | {{Center|2,50&#x202F;€}} || Übernachtungs- und Tagesgäste (je angefangener Tag!) |- | {{Center|0,00&#x202F;€}} || Personen unter 18 Jahren, Schwerbehinderte Personen (ab 80&#x202F;% Grad der Behinderung) und ggf. deren Begleitperson, sofern dies im Schwerbehindertenausweis mit einem „B“ für ständige Begleitung gekennzeichnet ist. |- |} == Ausflüge == * Orte und Strände auf der Halbinsel {{Marker | name = Fischland-Darß-Zingst |type = peninsula | wikidata = Q702188}} * {{Marker | name = Hansestadt Stralsund | type = city | wikidata = Q4065}} * {{Marker | name = Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten | type = city | wikidata = Q571959}} * {{Marker | name = Freilichtmuseum Klockenhagen | type = open air museum | wikidata = Q1454520}} * {{Marker | name = Vogelpark Marlow | type = zoo | wikidata = Q2530027}} * {{Marker | name = Marienkirche Kenz | type = church | wikidata = Q2316458 }} eine ehemalige Wallfahrtskirche mit beachtlichen Glasmalereien. * '''Schiffsausflüge''' mit der [https://reederei-poschke.de/ Reederei Porschke] :* von April bis Oktober: nach Zingst (mehrmals täglich) und Hiddensee (täglich ab Zingst), ab Hafen Barth (sonntags 1.7.-30.8.), :* ganzjährig: Boddenrundfahrten ab Hafen Zingst mit dem Pseudo-Schaufelraddampfer „River Star“, :* von Mitte September bis Mitte Oktober, montags und freitags: Kranich-Expedition ab Hafen Barth, :* von September bis Oktober: Kranich-Expedition ab Hafen Zingst mehrmals täglich. == Literatur == * {{Buch | Autor= |Titel= Fischland, Darß, Zingst und Barth mit Umland | Kommentar= | Verlag=Verlag: Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2010| ISBN= 978-3-412-09806-3 }} * {{Buch | Autor= Jürgen Hamel (Hrsg.)|Titel= Beiträge zur Geschichte der Stadt und des Amtes Barth| Kommentar= Veröffentlichungen des Stadtarchivs Barth, Bd. 3| Verlag=Verlag: Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2019, S. 71–110| ISBN= 978-3-946281-07-8 }} * {{Buch | Autor= Jörg Scheffelke, Gerd Garber (Hrsg.)|Titel= Stadt Barth 1255–2005. Beiträge zur Stadtgeschichte| Kommentar= | Verlag=Verlag: Thomas Helms Verlag, Schwerin 2005| ISBN= 3-935749-48-1 }} === Presse, Zeitungen, Medien === * Die '''[https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-ruegen/ lokale Ausgabe der Ostseezeitung]''' wird in der Region Vorpommern-Rügen gelesen, '''[https://www.ostsee-zeitung.de/themen/barth/ Barth]''' ist davon eine Teilausgabe. * Die Regionalausgabe des '''[https://www.nordkurier.de/regional/mecklenburg-vorpommern/ Nordkurier]''' informiert an allen Wochentagen zuverlässig. * Der '''[https://www.blitzverlag.de/e-paper/ Vorpommern-Blitz]''' ist eine am Sonntag erscheinende Anzeigenzeitung. * Der '''[https://epaper.wittich.de/frontend/mvc/catalog/by-name/3408/newest Barther Boddenblick]''', das Mitteilungsblatt mit öffentlichen Bekanntmachungen der Stadt Barth, erscheint monatlich. == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} * [https://www.esys.org/rev_info/Deutschland/Barth.html esys.org] Online-Hafenhandbuch * [https://www.stadt-barth.de/webcam.html Webcam] mit Blick über den Hafen == Einzelnachweise == <references /> {{class-4}} {{GeoData| lat= 54.36419| long= 12.72631| zoom = 14}} {{ZdM|Art=ZdM|Datum=2026-05}} {{IstInKat|Vorpommern}} 84lbs5s82igmijyiz8913z450cjbpmn Iron Curtain Trail 0 36286 1794401 1786316 2026-08-05T12:22:25Z Dirk Schmidt 15181 /* Russische Exklave Kaliningrad */ akt. 1794401 wikitext text/x-wiki {{Radweg|kat=Radwege in Europa}} [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der Route auf einer Europakarte]] Der '''Iron Curtain Trail''', kurz: ''ICT''; teilweise auch als '''Europa-Radweg Eiserner Vorhang''' bezeichnet ist die [[EuroVelo]]-Route 13 (EV 13) und führt von [[Norwegen]] über [[Mitteleuropa]] zum [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]]. Er folgt dabei der als Eiserner Vorhang bekannt gewordenen ehemaligen Blockgrenze zwischen der „westlichen“ und „östlichen“ Welt. In Deutschland wird die Route seit 2025 im [[Radnetz Deutschland]] als D13 geführt. == Streckenprofil == [[Datei:Cycling route sign near Malé Leváre.jpg|miniatur|hochkant|EuroVelo Beschilderung in der Slowakei]] * '''Länge:''' über 10.000&#x202F;km * '''Ausschilderung:''' unterschiedlich, meist sehr schlecht (bisher) * '''Steigungen:''' aufgrund seiner Länge durchquert der Weg sowohl Tiefland als auch Gebirge * '''Wegzustand:''' wechselnd * '''Verkehrsbelastung:''' wechselnd * '''Geeignetes Fahrrad:''' Reiserad mit breiteren Reifen * '''Familieneignung:''' nein == Hintergrund == Der Radweg wurde von dem grünen Europaabgeordneten [[w:Michael Cramer (Politiker)|Michael Cramer]] ins Leben gerufen und wird seit 2005 offiziell vom Europäischen Parlament unterstützt. Er folgt als kulturell-geschichtliche Themenroute der ehemaligen Grenze zwischen Ost und West vom Nordpolarmeer bis zum südlichen Schwarzen Meer. == Vorbereitung == Vor Reiseantritt sollte unbedingt ein Radführer gekauft werden, denn die Ausschilderung ist nur sehr lokal begrenzt. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Das nördliche Ende der Route bei [[Kirkenes]] ist praktisch nur mit dem Flugzeug zu erreichen. Zum Flughafen Kirkenes gibt es Linienflüge via Oslo. Für das südöstliche Ende empfiehlt sich die Anreise über [[Burgas]], dort gibt es einen Flughafen mit Direktflügen aus dem deutschsprachigen Raum und einen Bahnhof (33 Stunden mit dem Zug von Wien, 38 Stunden von München). Wenn man auf den letzten Zipfel der Strecke verzichtet, kann man auch nach [[Edirne]] anreisen (30 Stunden mit dem Zug von Wien). Wer nicht die gesamte Strecke vom einen bis zum anderen Ende abfahren will, kann auch direkt in Deutschland oder Österreich einsetzen. Hier empfiehlt sich die Anreise nach [[Rostock]], [[Lübeck]], [[Wolfsburg]], [[Eisenach]], [[Břeclav]], [[Bratislava]] oder [[Hegyeshalom]]. === Mit dem Fahrrad === Als „Zubringer“ zum Iron Curtain Trail kann man von Berlin/Brandenburg, dem Raum Dessau bzw. Münster oder Ostwestfalen-Lippe den [[Europaradweg R1]] nehmen, er kreuzt den EV 13 bei Ilsenburg im Harz. Von Hamburg kann man den [[Elberadweg (Magdeburg - Cuxhaven)|Elbe-Radweg]] bis [[Lauenburg/Elbe|Lauenburg]] nehmen, wo man auf den EV 13 kommt. Die östliche [[Mittellandroute]] (D4) von Dresden, Chemnitz und Erfurt stößt westlich von Eisenach auf das „Grüne Band“, die westliche von Bonn, Siegen und Marburg bei Heimboldshausen (zwischendurch teilen sie sich den Weg). Ab Bamberg geht es auf dem Itzgrund-Radweg nach Coburg, wo eine Anbindung an den ICT besteht. Der [[Saaleradweg]] bzw. die Ostsee–Oberbayern-Route (D11) von Halle und Jena auf der einen, Hof und dem Raum Bayreuth auf der anderen Seite kreuzt den EV 13 bei Blankenberg (Thüringen). Auf dem [[Fichtelgebirgsradweg]] kommt man von Bayreuth nach Hohenberg an der Eger/Libá-Dubina, wo man auf den Europa-Radweg Eiserner Vorhang wechseln kann. Der [[Main-Radweg]] stellt die Verbindung von weiter westlich gelegenen Orten wie Würzburg und Frankfurt am Main her. Von Nürnberg führt der [[Paneuropa-Radweg]] nach Železná, wo er den EV 13 kreuzt. Von Wien aus kann man auf dem [[EuroVelo 9]] (Ostsee–Adria) nach Altlichtenwarth gelangen oder auf dem [[Donau-Radweg (Wien - Budapest)|Donau-Radweg]] nach Bratislava, wo man jeweils in den Iron Curtain Trail einsteigen kann. === Auf der Straße === == Streckenbeschreibung == Da der ICT ein Grenzradweg ist, wechselt er mehrfach an einer Landesgrenze die Seiten. Hier werden die Länder mithilfe der Ersteinfahrt sortiert: <!--Hier könnte eine Linkliste zu den einzelnen Teilabschnitten entstehen.--> === Durch die Weiten Skandinaviens === ==== Norwegen ==== Die Route beginnt in [[Kirkenes]] im Norden [[Norwegen]]s. Hier endet auch die Norwegische Küstenroute 1. Die EV-Route 13 ist zwar schon geplant, jedoch noch nicht umgesetzt, bspw. in der Beschilderung. Fortan geht es über norwegisches Gebiet bis zur finnischen Grenze. Grenzübertritte zu Russland gibt es nicht. ==== Finnland ==== Aufgrund des [[Inarisee|Inarijärvi]], des drittgrößten Sees [[Finnland]]s, der auf Deutsch Inarisee heißt, muss ein großer Bogen um den Grenzabschnitt gezogen werden, bis man wieder langsam näher an Russland herankommt und der ICT wieder eine echte Grenzroute wird. Auch weiterhin wird Russland nicht angefahren, doch das ändert sich mit der Ankunft am Finnischen Meeresbusen. Vorher geht es noch durch [[Lappeenranta]]. Der Iron Curtain Trail in Finnland gliedert sich in 43 Etappen. Jede dieser Etappen ist zwischen 6 und 80 Kilometer lang.<ref>http://www.karelia.fi/of/index.php?option=com_content&view=article&id=22&Itemid=8</ref> ===== Etappen ===== Die in den Fußnoten angegebenen Nachweise verlinken direkt auf die Karten zum jeweiligen Abschnitt. * Näätämö - Suojanperä 64&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1oRValrCPoGKuPSavyH-gQqrTO-U</ref> * Suojanperä - Inari 80&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1bB_QyzjXJ5qaerAhSpLMXeNdUps</ref> * Inari - Saariselkä 71&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1uwvf9j_WgSknB_ARPb1BKHJy53Q</ref> * Saariselkä - Peurasuvanto 77&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=15bqFbvT8dje_QCCSvj9jBvRMhB4</ref> * Peurasuvanto - Sodankylä 54&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1o9YLZE_x6zNgMPMOuQ8_Fekhdg8</ref> * Sodankylä - Pyhäjärvi 62&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1RJcVfThE0fjLTBpDPvK1t4_NoJU</ref> * Pyhäjärvi - Savukoski 60&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=18NmmqiuV8If41-ayEqSiwbqBO38</ref> * Savukoski - Salla 80&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1EH_jrTtCPo02NWWglE1djIkJGck</ref> * Salla - Oulanka, Nordösterbotten 52&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=19XzzsGeLr98Q_ZPqvb2CvI9bow8</ref> * Oulanka, Nordösterbotten - Kuusamo 63&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1RPfqEI0NxA3JHZKlspqNJV0wjuw</ref> * Kuusamo - Poussuntie 16&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1b-7MOGB-OJK3DFKo2sI1-Y_cpVo</ref> * Poussuntie - Teeriranta, Kainuu 54&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1KQcIbQtiSShwK0DuqquJ_rfj77E</ref> * Teeriranta, Kainuu - Ruhtinansalmi 40&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1ajL-rwaGlTdqkFXXTBU1ttpYgJA</ref> * Ruhtinansalmi - Suomussalmi 62&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1Orbr6yGrkCBzt8jVAjzJYr0zzCM</ref> * Suomussalmi, Ämmänsaari - Raatteentie 23&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=11cbtDpr4t5jQp-aEGyLwVK1YjsY</ref> * Raatteentie - Ala-vuokki 27&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1cAtGpdmcSbIzkXU6rtkSd10zwds</ref> * Ala-Vuokki - Lentiira 61&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1z6WdpElLOUI-2OTGEhwjtHSVNpI</ref> * Lentiira - Kuhmo 42&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1x8h85VoT3ZbOLMzFbE2g39wp5eQ</ref> * Kuhmo - Teljo, Nordkarelien 51&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1G0PpJLo6_jcpvz-cwvMjgzyCtjY</ref> * Teljo, Nordkarelien - Nurmijärvi 27&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1f2Bpedi8ju-6SAJBvqD8gAlBHwI</ref> * Nurmijärvi - Lieksa 29&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1TTWEZokJJFAWg9kXcn6kItavbkc</ref> * Lieksa - Pötsönvaara 61&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1C68wRD6LC__2W-aeqGUvElaGe7Y</ref> * Pötsönvaara - Hattujärvi 27&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1oWS6YEKXdRTTSn6Bd49Q9p4ptBw</ref>, Schotter * Hattujärvi - Ilomantsi 43&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1a0P-g0wBF_xpDdgZ04LFu539FAM</ref> * Ilomantsi - Niirala 76&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1OEZDnl9HODvITnUi5eEAUreA5HQ</ref> * Niirala - Tohmajärvi 17&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1wJeyHIj806EaJR1vSc6R9_Lqi2g</ref> * Tohmajärvi - Kitee 20&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1S9u3--xmlwJxTyinABDgmi9j59Y</ref> * Kitee - Raikuu, Südsavo 37&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1CWIm6WYccjFID54ghAE7tcruzX0</ref> * Raikuu, Südsavo- [[Savonlinna]] 47&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1saVZij-gq7zl6ptyXaQXxrl8ZQM</ref> * Savonlinna - [[Punkaharju]] 53&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1AouMpsOrNNwYrJQ8Ky7j2tgu-vU</ref> * Punkaharju - Vapanen, Südkarelien 7&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1TVY7p723WG89PY4sxX64vG11ACE</ref> * Vapanen, Südkarelien - Parikkala 15&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1Xq1I1SPtCH_qcHhgF5qvF9XKHMQ&mid=1323341679</ref> * Parikkala - Huhtanen 55&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1n5oL7z-rE6lFn34R7rH70Ri6v-I</ref> * Huhtanen - Imatra 19&nbsp;km<ref name="google.com">https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1Y0x5kjEANaYRanfD_62dbSxkapo</ref> * Imatra - Nuijamaa 40&nbsp;km<ref name="google.com"/> * Nuijamaa - Lauritsala 22&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=126NBk3gp5oWoFQ4cOLHrw61Q2K0</ref> * Lauritsala - Lappeenranta 9&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1gA-k_cr5i-NaW__BHAMpVzocagk</ref> * Lappeenranta - Vainikkala 27&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1_umo3y-j7qt5e5ERY7np3KIW0C8</ref> * Vainikkala - Hyttilä 19&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1Iym-nOdGkv0wIrvVTAJunyasQxc</ref> * Hyttilä - Muurikkala 25&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1dtpVmE9VhRCnqnlUWmjr9I4xWZA</ref> * Muurikkala - Miehikkälä 13&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1i9JD3mtMFxCpl6yqzCH1R1ckY3E</ref> * Miehikkälä - Virolahti 9&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1e_7KhG-CleTO45CkdB9ngRt5l3M</ref> * Virolahti - Vaalimaa 6&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1R33LiURPLW_NvOZqZEJWPvF2giw</ref> ==== Russland ==== Über das russische [[Wyborg]] soll es in Zukunft bis [[Sankt Petersburg]] gehen. Leider ist diese Strecke noch nicht geplant. Die Strecke von St. Petersburg bis zur estnischen Grenze gibt es zumindest schon auf dem Papier, umgesetzt wurde hier jedoch nichts. Das Schicksal in [[Russland]] teilen Grenzradler mit den Kollegen, die den [[Ostseeküsten-Radweg]] (EV10) fahren wollen. Dieser wird übrigens ab der finnisch-russischen Grenze unser ständiger Begleiter bis Travemünde. Gelegentlich gibt es kleine Abweichungen, etwa zu Gedenkstätten. Russland wird uns nochmal begegnen, dann aber in der Form seiner [[Europa-Radweg Eiserner Vorhang#Russische Exklave Kaliningrad|Exklave Kaliningrad]]. === Entlang den Küsten des Baltikums === ==== Estland ==== Auch hier weitgehend parallel zum [[Ostseeküsten-Radweg/Estland|Ostseeküsten-Radweg]], doch wird das Inselhopping auf der Hälfte der Strecke ausgelassen. Die Strecke wurde auf nationalen Radwegen realisiert. Die Hauptstadt [[Tallinn]] und [[Pärnu]] im Süden werden durchfahren. ==== Lettland ==== (~560&nbsp;km) Die Strecke gibt es hier bisher nur auf dem Blatt und unterscheidet sich teilweise über mehrere zig Kilometer vom Bruder EV10. Die Hauptstadt Riga im ersten Drittel des Länderabschnitts ist eine Station auf dem Weg nach Süden. Anzumerken ist, dass laut ''eurovelo.com'' unser Radweg mehr an der Küsten entlangführen soll als der nationale Küstenradweg. ==== Litauen ==== Hier wird dem bereits viel zitierten Ostseeküstenradweg gefolgt, der voll ausgeschildert ist. Unterwegs wird [[Klaipėda]] passiert, bevor es auf die Kurische Nehrung geht. Kurz vor der Grenze zu Kaliningrad gibt es einen letzten Stopp in [[Nida]]. === Kaliningrader und Polnische Ostseeküste === ==== Russische Exklave Kaliningrad ==== Wie im [[Europa-Radweg Eiserner Vorhang#Russland|nördlichen Teil Russlands]] ist auch hier bisher nur geplant worden, und zwar eine gemeinsame Route mit dem EV10. Der erste Ort nach der Grenze zu Litauen ist Morskoje und liegt noch auf der Kurischen Nehrung. Von hier geht es weiter Richtung Süden nach [[Kaliningrad]] (''früher deutsch:'' Königsberg). Dort angekommen folgt man der Küste bis zur polnischen Grenze. ACHTUNG: Aufgrund der politischen Lage seit 2022 sollte von Reisen nach [[Russland]] und auch in die russische Exklave Kaliningrad Abstand genommen werden. Die Exklave sollte über Litauen und Polen östlich auf EU-Gebiet umfahren werden. <!--ACHTUNG: Es sollte unbedingt ein passendes Visum gekauft werden, die Zöllner sind da nach Informationen von Reisenden rigoros. --> ==== Polen ==== Bis 2017 soll die Route ausgeschildert sein. Dabei gibt es von [[Danzig]] bis zur deutschen Grenze zwei Alternativen: Entweder parallel zum [[Ostseeküsten-Radweg (Polen)|Ostseeküsten-Radweg]] oder durch das Landesinnere bis [[Stettin]] und von dort zurück zur Ostsee. === Deutsche Ostseeküste und innerdeutsche Grenze === [[Datei:ICT Beschilderung.JPG|miniatur|Das blaue Route-Signet taucht nur äußerst selten in Deutschland auf.]] ==== Von der Ostsee zum Harz ==== Vorbei an der alten Grenzübergangsstelle lassen wir Polen hinter uns und folgen nun dem [[Ostseeküsten-Radweg (Mecklenburg-Vorpommern)|deutschen Ostseeküsten-Radweg]] über '''[[Rostock]]'''-[[Warnemünde]] bis [[Travemünde]]. Hier wenden wir uns nach Süden und fahren über '''[[Lübeck]]''' mit seinem Holstentor nach [[Lauenburg/Elbe|Lauenburg]] an der Elbe. Weiter geht es auf dem [[Elberadweg (Magdeburg - Cuxhaven)|Elbe-Radweg]] nach Schnackenburg. Zwischendurch fallen einem immer öfter die Gelben Kreuze am Wegesrand auf. Diese sind ein Symbol des Protests gegen das Atommüll-Endlager in Gorleben, wo es jedes Jahr zu größeren Protesten kommt. In Schnackenburg verlassen wir den großen Fluss und schlagen uns entlang der Niedersächsisch-Sachsen-Anhaltischen Grenze weiter nach Westen. Dabei passieren wir den [[Arendsee]], in dem man nach längerer Etappe seine Füße kühlen lassen kann. Kurz nach Wüstrow macht die Route eine Wende Richtung Süden. In '''[[Wolfsburg]]''' (18&nbsp;km abseits der Route) gibt es einen relativ nah am Streckenverlauf gelegenen Fernbahnhof, sodass, wer nur eine Teilstrecke fahren will, hier gut ein- oder aussteigen kann. Als „Zubringer“ fungiert der [[Aller-Radweg]], der bei Oebisfelde auf den Europa-Radweg stößt. Nach einer Weile gelangt man nahe [[Helmstedt]] zur ehemaligen Grenzübergangsstelle (GÜSt) Marienborn. Hier steht nun eine Gedenkstätte, in der man sich über das Leben an der GÜSt und die Überwachungsmaßnahmen unterrichten kann. Das Museum liegt direkt an der Autobahn. Kurze Zeit später kommt man an einem ehemaligen Braunkohletagebau vorbei. Der Tagebau Schöningen ist als besonders zu betrachten, weil er früher mitten auf der innerdeutschen Grenze lag. Die Ressourcen teilten sich die beiden verfeindeten Staaten. An einem Info-Punkt kann man sich dazu weiter informieren. [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|miniatur|Der Brocken aus der Nähe, die bekannten Plattenwege im Vordergrund]] Mittlerweile kann man in der Ferne (Süden) schon den [[Harz]] entdecken. Über den muss man später drüber. Doch bis dahin geht es über Felder und Wiesen über Homburg nach Ilsenburg am Fuße des Mittelgebirges. Hier kreuzt sich der „Eiserne Vorhang“ mit dem [[Europaradweg R1]] (EuroVelo 2) von Berlin und Münster. Nach dem verwöhnenden Norddeutschen Tiefland geht es jetzt erstmals in die Berge. Doch ist man nach ein paar Stunden oben, wird die Anstrengung – je nach Wetterlage – mit einer schönen Aussicht auf das Umland belohnt. Wer will, kann sich in die Schmalspurbahn zum [[Brocken]] setzen und dort die Natur genießen. ==== Vom Harz bis Tschechien ==== Nun geht es wieder bergab und im nahen [[Bad Sachsa]] wird das [[Eichsfeld]] (Vorharz) erreicht. In diesem geht es über [[Duderstadt]] zur Werra. Hinter uns liegt eine hügelige Etappe, vor uns einer der meistbefahrenen Radwege Deutschlands, der [[Werratal-Radweg]]. Nach einer Weile gelangt man nach [[Eschwege]], die erste größere Stadt seit langem. Kurze Zeit später fahren wir einige Kilometer entfernt an '''[[Eisenach]]''' vorbei, der Stadt der Wartburg, die sich gut für eine Unterbrechung bzw. als Start- oder Zielort für eine Teilstrecke eignet (mit Fernbahnhof). Bis zum Dorf Heimboldshausen teilen sich nun der Werraradweg, die [[D-Route 4: Mittelland-Route]] und unser EV13 dieselbe Strecke. Dabei fahren wir durch den Schatten des „Monte Kali“, eine Abraumhalde des Kalibergbaus, der weithin sichtbar ist. Ein paar Kilometer nach Heimboldshausen geht der Werraradweg wieder seiner eigenen Wege. Wir verlassen diesen in Phillipstal, wo wir mit gelegentlichen Abweichungen dem [[Ulstertal-Radweg]] folgen. Wir verlassen ihn beispielsweise, wenn es bei Geisa hinauf zum ''Point Alpha'', einer Gedenkstätte der deutschen Teilung, geht. Kurz danach vereinigen sich die beiden Wege wieder. Im folgenden geht es viel über eine ehemalige Bahntrasse. [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|miniatur|Mödlareuth noch vor der Errichtung des Grenzzauns]] Bis kurz nach Hilders geht es weiter auf dem Ulstertal- und [[Rhön-Radweg]]. Hier überqueren wir die Rhön, nachdem wir das Dorf [[Frankenheim]] hinter uns gelassen haben. Auf der anderen Seite erwartet uns schon nach einer erfrischenden Abfahrt [[Fladungen]]. Noch einen Berg überqueren und es bleibt die nächsten Kilometer flacher. Dabei kommt man beispielsweise an Zimmerau vorbei, einem Ortsteil von [[Sulzdorf an der Lederhecke]], wo es den Bayernturm gibt. Hier kann man einen weiten Ausblick genießen. Nun geht es weiter bis [[Coburg]] und danach über [[Neustadt bei Coburg]] und [[Kronach]] in die Höhen des [[Thüringer Wald]]es. Hier teilen wir uns immer öfter den Weg mit dem [[Rennsteig]] bzw. seinem kleinen Bruder, dem [[Rennsteig-Radwanderweg]]. In [[Blankenstein]], wo der Rennsteig endet, treffen wir auf die [[Saale-Radweg|Saale]] (und die [[D-Route 11: Ostsee–Oberbayern|D-Route 11]]), der wir ein Stück folgen. Danach geht es zum Drei-Ländereck Bayern-Sachsen-Thüringen und kurz darauf zum als „Klein-Berlin“ bekannt gewordenen Dorf [[Töpen|Mödlareuth]]. Das Dorf ist heute immer noch getrennt, allerdings nur noch in zwei Bundesländer des wiedervereinigten Deutschlands und nicht mehr durch den Eisernen Vorhang. Über den Tannbach, der einst die Zonengrenze bildete, kann wieder gesprungen werden. Das nächste Drei-Ländereck steht an: das von Bayern, Sachsen und Tschechien bei [[Hof]]. Hier endet der Innerdeutsche Grenzradweg und es geht weiter entlang der Deutsch-Tschechischen Grenze bis Österreich. === Zwischen Tschechien und Bayern === * [[Cheb]], Gedenkstätte Svatý Kříž * [[Nationalpark Šumava]] * [[Passau]] Zwischen Bayern und Tschechien führt die Route durch das Kernland der mitteleuropäischen Braukunst. === Durch die ehemalige Donaumonarchie === ==== Österreich/Tschechien ==== [[Bild:Valtice Castle (2).jpg|mini|Schloss Valtice]] * [[Windhaag bei Freistadt]] ([[Mühlviertel]]): Green Belt Center * [[Nationalpark Podyjí]] * [[Znojmo]], in den Sandsteinfels gehauene Weinkeller * Gedenkstätte [[Mikulov]] * [[Kulturlandschaft Lednice-Valtice]], zwei Schlösser der Liechtensteiner und umgebende Landschaftsarchitektur, gilt als der „Garten Europas“ – UNESCO-Welterbe * [[Břeclav]], Grenzstadt mit Fernverkehrsbahnhof (Strecke Wien–Prag) ==== Österreich/Slowakei ==== [[File:Most DNV Schlosshof 11.JPG|mini|Fahrradbrücke der Freiheit]] [[File:Dévény EuroVelo-13 kerékpárút a Dévényi vár alatt 2014-08-13.JPG|mini|Eurovelo 13 bei Burg Devín]] (93&#x202F;km) * [[Engelhartstetten#vCard Q696851|Barockschloss Hof]] bei Engelhartstetten, größtes der Marchfeldschlösser * ''Fahrradbrücke der Freiheit'' zwischen Engelhartstetten und Bratislava * Burg Devín, spektakulär über der Donau gelegene Festungsanlage aus dem 8. Jahrhundert, der Zeit des Großmährischen Reichs * [[Bratislava]], Hauptstadt der Slowakei * tschechoslowakische Bunker aus den 1930er-Jahren ==== Österreich/Ungarn ==== (134&nbsp;km) * [[Hegyeshalom]], österreichisch-ungarischer Grenzbahnhof, an dem auch Fernverkehrszüge halten * Brücke von Andau ([[Burgenland]]), zum Ende des Ungarnaufstands 1956 der letzte offene Fluchtweg nach Österreich * [[Neusiedler See]] * [[Fertőszéplak]], Landhäuser * Schloss Esterhaz in [[Fertőd]], Barockschloss nach dem Vorbild von Versailles * Park des Paneuropäischen Picknicks zwischen [[Sopron]] und [[Sankt Margarethen im Burgenland]] * [[Sopron]], Feuerturm * Schloss Jurisics bei [[Kőszeg]] * Grenzerfahrungsweg Bildein bei [[Güssing]] ==== Ungarn/Slowenien ==== (75&nbsp;km) * [[Őrség-Nationalpark]] * [[Lendava]] * Mineralquellen von [[Lenti]] === Über den nördlichen Balkan === ==== Ungarn/Kroatien ==== (310&nbsp;km) * Grenzbefestigungen und Bunker bei [[Páka]] * Zusammenfluss von Mur und Drau (Vereinigung von zwei verschiedenfarbigen Flüssen), Mur-Drau-Regionalpark (Kroatien) und [[Donau-Drau-Nationalpark]] (Ungarn), unberührte Landschaft und Bio­sphä­ren­re­ser­vat * [[Koprivnica]], Fahrradmuseum * [[Hlebine]], Galerie für naive Kunst * [[Villány]], Ungarns führendes Weinanbaugebiet * [[Mohács]] ==== Ungarn/Serbien ==== [[Bild:Szeged 55-ös főút és 140-es vasútvonal kereszteződése (As 1125) 3013-03-17.JPG|mini|Separater Radweg mit Bahnübergang bei Szeged]] (138&nbsp;km) * Fortsetzung des Donau-Drau-Nationalparks * [[Subotica]] * [[Szeged]] ==== Serbien/Rumänien ==== [[Bild:Danube near Iron Gate 2006 3.JPG|mini|hochkant|Donau am Eisernen Tor]] (518&nbsp;km) * [[Kikinda]] Da die [[Donau]] streckenweise den Grenzfluss zwischen Serbien und Rumänien bildet, läuft die Route hier parallel mit dem [[Donau-Radweg]] (EuroVelo 6). Sie führt durch das [[Eisernes Tor|Eiserne Tor]] (begrifflich kein Bezug zum Eisernen Vorhang, der Name ist schon deutlich älter), das imposante Durchbruchstal der Donau durch die Karpaten – einer der landschaftlich spektakulärsten Abschnitte des Weges. * 40 Meter hohe, in den Fels gehauene Statue des Dakerkönigs Decebalus * Kloster Mraconia bei [[Orșova]] === Über den südlichen Balkan zum Schwarzen Meer === ==== Serbien/Bulgarien ==== (475&nbsp;km) * Wachturm bei Halovo ==== Bulgarien/Mazedonien ==== [[Bild:Nevestino Kadin Most.JPG|mini|Kadin-Brücke]] (291&nbsp;km) * [[Kjustendil]] * Kadin-Brücke bei Nevestino, 100 Meter lange mittelalterliche Bogenbrücke aus dem 15. Jahrhundert * Bergdörfer in der Region Delčevo–Pehčevo * [[Strumica]] * Smolare-Wasserfall ==== Bulgarien/Griechenland ==== (689&nbsp;km) * [[Nationalpark Pirin]] * [[Kerkini-See]] * Festung Roupel, 1914 errichtete Grenzfestung, war Teil der Metaxas-Linie, half im Zweiten Weltkrieg, die deutsch-bulgarische Invasion Griechenlands aufzuhalten * Festung Lisse, weitere griechische Grenzfestung auf der Metaxas-Linie * [https://www.mikridoxipara-zoni.gr/mainMenu_german.html Ausgrabungsstätte Mikri Doxipara-Zoni], Grabstätten aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. * Evros, Grenzfluss zwischen Griechenland und Türkei, verschiedene Lebensräume, die Schutzgebiet für zahlreiche Arten sind ==== Bulgarien/Türkei ==== [[Bild:Selimiye camii.JPG|mini|Selimiye-Moschee in Edirne]] (360&nbsp;km) * [[Edirne]], die Selimiye-Moschee gehört zum UNESCO-Welterbe * [[Strandscha]]-Gebirge * [[Bulgarische Schwarzmeerküste|Schwarzmeerküste]] mit bulgarischen und türkischen Wachtürmen Die Route endet bei Rezovo (Oblast [[Burgas (Oblast)|Burgas]]). == Sicherheit == Allgemein von Land zu Land unterschiedlich. Bitte diesbezüglich im jeweiligen Länderreiseführer nachsehen! Ansonsten einige sehr einsame Strecken. == Ausflüge == Die EuroVelo-Routen 2, 6, 7, 9, 10 und 11 kreuzen den Iron Curtain Trail und verbinden ihn mit den anderen Routen des Netzwerks. == Literatur- und Kartenhinweise == * [https://pro.eurovelo.com/download/document/brochure_iron_curtain_trail.pdf Broschüre] zum Europa-Radweg Eiserner Vorhang von Michael Cramer, MdEP und Initiator der Route * nordisch.info (2018): :* [https://www.nordisch.info/estland/die-entdeckung-estlands/ ''Die Entdeckung Estlands mit dem Fahrrad''], Teil 1/6 :* [https://www.nordisch.info/estland/lihula-eurovelo10-radtour/ ''Lihula, my Love – Auf der EuroVelo 10/13 in Estland''], Teil 2/6 :* [https://www.nordisch.info/estland/schotterstrasse-nach-paernu/ ''Die Schotterstraße nach Pärnu''], Teil 4/6 * [[s:Touren-Buch von Estland mit Fortführung der Touren bis in die Städte Nord-Livlands|''Touren-Buch von Estland mit Fortführung der Touren bis in die Städte Nord-Livlands'', 1897]], Scan und vollständige Transkription in Wikisource * [https://commons.m.wikimedia.org/wiki/File:Baltischer_Radfahrer-Kalender_f%C3%BCr_das_Jahr_1897.pdf ''Baltischer Radfahrer-Kalender für das Jahr 1897''], Scan mit Tourenteil == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} == Einzelnachweise == <references /> {{class-3}} {{IstIn|EuroVelo}} [[Kategorie:Radwege in Europa]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] ivet4b9vxgmpi0s8q119hw7xhwy1eto 1794403 1794401 2026-08-05T12:24:51Z Dirk Schmidt 15181 /* Kaliningrader und Polnische Ostseeküste */ 1794403 wikitext text/x-wiki {{Radweg|kat=Radwege in Europa}} [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der Route auf einer Europakarte]] Der '''Iron Curtain Trail''', kurz: ''ICT''; teilweise auch als '''Europa-Radweg Eiserner Vorhang''' bezeichnet ist die [[EuroVelo]]-Route 13 (EV 13) und führt von [[Norwegen]] über [[Mitteleuropa]] zum [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]]. Er folgt dabei der als Eiserner Vorhang bekannt gewordenen ehemaligen Blockgrenze zwischen der „westlichen“ und „östlichen“ Welt. In Deutschland wird die Route seit 2025 im [[Radnetz Deutschland]] als D13 geführt. == Streckenprofil == [[Datei:Cycling route sign near Malé Leváre.jpg|miniatur|hochkant|EuroVelo Beschilderung in der Slowakei]] * '''Länge:''' über 10.000&#x202F;km * '''Ausschilderung:''' unterschiedlich, meist sehr schlecht (bisher) * '''Steigungen:''' aufgrund seiner Länge durchquert der Weg sowohl Tiefland als auch Gebirge * '''Wegzustand:''' wechselnd * '''Verkehrsbelastung:''' wechselnd * '''Geeignetes Fahrrad:''' Reiserad mit breiteren Reifen * '''Familieneignung:''' nein == Hintergrund == Der Radweg wurde von dem grünen Europaabgeordneten [[w:Michael Cramer (Politiker)|Michael Cramer]] ins Leben gerufen und wird seit 2005 offiziell vom Europäischen Parlament unterstützt. Er folgt als kulturell-geschichtliche Themenroute der ehemaligen Grenze zwischen Ost und West vom Nordpolarmeer bis zum südlichen Schwarzen Meer. == Vorbereitung == Vor Reiseantritt sollte unbedingt ein Radführer gekauft werden, denn die Ausschilderung ist nur sehr lokal begrenzt. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Das nördliche Ende der Route bei [[Kirkenes]] ist praktisch nur mit dem Flugzeug zu erreichen. Zum Flughafen Kirkenes gibt es Linienflüge via Oslo. Für das südöstliche Ende empfiehlt sich die Anreise über [[Burgas]], dort gibt es einen Flughafen mit Direktflügen aus dem deutschsprachigen Raum und einen Bahnhof (33 Stunden mit dem Zug von Wien, 38 Stunden von München). Wenn man auf den letzten Zipfel der Strecke verzichtet, kann man auch nach [[Edirne]] anreisen (30 Stunden mit dem Zug von Wien). Wer nicht die gesamte Strecke vom einen bis zum anderen Ende abfahren will, kann auch direkt in Deutschland oder Österreich einsetzen. Hier empfiehlt sich die Anreise nach [[Rostock]], [[Lübeck]], [[Wolfsburg]], [[Eisenach]], [[Břeclav]], [[Bratislava]] oder [[Hegyeshalom]]. === Mit dem Fahrrad === Als „Zubringer“ zum Iron Curtain Trail kann man von Berlin/Brandenburg, dem Raum Dessau bzw. Münster oder Ostwestfalen-Lippe den [[Europaradweg R1]] nehmen, er kreuzt den EV 13 bei Ilsenburg im Harz. Von Hamburg kann man den [[Elberadweg (Magdeburg - Cuxhaven)|Elbe-Radweg]] bis [[Lauenburg/Elbe|Lauenburg]] nehmen, wo man auf den EV 13 kommt. Die östliche [[Mittellandroute]] (D4) von Dresden, Chemnitz und Erfurt stößt westlich von Eisenach auf das „Grüne Band“, die westliche von Bonn, Siegen und Marburg bei Heimboldshausen (zwischendurch teilen sie sich den Weg). Ab Bamberg geht es auf dem Itzgrund-Radweg nach Coburg, wo eine Anbindung an den ICT besteht. Der [[Saaleradweg]] bzw. die Ostsee–Oberbayern-Route (D11) von Halle und Jena auf der einen, Hof und dem Raum Bayreuth auf der anderen Seite kreuzt den EV 13 bei Blankenberg (Thüringen). Auf dem [[Fichtelgebirgsradweg]] kommt man von Bayreuth nach Hohenberg an der Eger/Libá-Dubina, wo man auf den Europa-Radweg Eiserner Vorhang wechseln kann. Der [[Main-Radweg]] stellt die Verbindung von weiter westlich gelegenen Orten wie Würzburg und Frankfurt am Main her. Von Nürnberg führt der [[Paneuropa-Radweg]] nach Železná, wo er den EV 13 kreuzt. Von Wien aus kann man auf dem [[EuroVelo 9]] (Ostsee–Adria) nach Altlichtenwarth gelangen oder auf dem [[Donau-Radweg (Wien - Budapest)|Donau-Radweg]] nach Bratislava, wo man jeweils in den Iron Curtain Trail einsteigen kann. === Auf der Straße === == Streckenbeschreibung == Da der ICT ein Grenzradweg ist, wechselt er mehrfach an einer Landesgrenze die Seiten. Hier werden die Länder mithilfe der Ersteinfahrt sortiert: <!--Hier könnte eine Linkliste zu den einzelnen Teilabschnitten entstehen.--> === Durch die Weiten Skandinaviens === ==== Norwegen ==== Die Route beginnt in [[Kirkenes]] im Norden [[Norwegen]]s. Hier endet auch die Norwegische Küstenroute 1. Die EV-Route 13 ist zwar schon geplant, jedoch noch nicht umgesetzt, bspw. in der Beschilderung. Fortan geht es über norwegisches Gebiet bis zur finnischen Grenze. Grenzübertritte zu Russland gibt es nicht. ==== Finnland ==== Aufgrund des [[Inarisee|Inarijärvi]], des drittgrößten Sees [[Finnland]]s, der auf Deutsch Inarisee heißt, muss ein großer Bogen um den Grenzabschnitt gezogen werden, bis man wieder langsam näher an Russland herankommt und der ICT wieder eine echte Grenzroute wird. Auch weiterhin wird Russland nicht angefahren, doch das ändert sich mit der Ankunft am Finnischen Meeresbusen. Vorher geht es noch durch [[Lappeenranta]]. Der Iron Curtain Trail in Finnland gliedert sich in 43 Etappen. Jede dieser Etappen ist zwischen 6 und 80 Kilometer lang.<ref>http://www.karelia.fi/of/index.php?option=com_content&view=article&id=22&Itemid=8</ref> ===== Etappen ===== Die in den Fußnoten angegebenen Nachweise verlinken direkt auf die Karten zum jeweiligen Abschnitt. * Näätämö - Suojanperä 64&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1oRValrCPoGKuPSavyH-gQqrTO-U</ref> * Suojanperä - Inari 80&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1bB_QyzjXJ5qaerAhSpLMXeNdUps</ref> * Inari - Saariselkä 71&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1uwvf9j_WgSknB_ARPb1BKHJy53Q</ref> * Saariselkä - Peurasuvanto 77&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=15bqFbvT8dje_QCCSvj9jBvRMhB4</ref> * Peurasuvanto - Sodankylä 54&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1o9YLZE_x6zNgMPMOuQ8_Fekhdg8</ref> * Sodankylä - Pyhäjärvi 62&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1RJcVfThE0fjLTBpDPvK1t4_NoJU</ref> * Pyhäjärvi - Savukoski 60&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=18NmmqiuV8If41-ayEqSiwbqBO38</ref> * Savukoski - Salla 80&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1EH_jrTtCPo02NWWglE1djIkJGck</ref> * Salla - Oulanka, Nordösterbotten 52&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=19XzzsGeLr98Q_ZPqvb2CvI9bow8</ref> * Oulanka, Nordösterbotten - Kuusamo 63&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1RPfqEI0NxA3JHZKlspqNJV0wjuw</ref> * Kuusamo - Poussuntie 16&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1b-7MOGB-OJK3DFKo2sI1-Y_cpVo</ref> * Poussuntie - Teeriranta, Kainuu 54&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1KQcIbQtiSShwK0DuqquJ_rfj77E</ref> * Teeriranta, Kainuu - Ruhtinansalmi 40&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1ajL-rwaGlTdqkFXXTBU1ttpYgJA</ref> * Ruhtinansalmi - Suomussalmi 62&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1Orbr6yGrkCBzt8jVAjzJYr0zzCM</ref> * Suomussalmi, Ämmänsaari - Raatteentie 23&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=11cbtDpr4t5jQp-aEGyLwVK1YjsY</ref> * Raatteentie - Ala-vuokki 27&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1cAtGpdmcSbIzkXU6rtkSd10zwds</ref> * Ala-Vuokki - Lentiira 61&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1z6WdpElLOUI-2OTGEhwjtHSVNpI</ref> * Lentiira - Kuhmo 42&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1x8h85VoT3ZbOLMzFbE2g39wp5eQ</ref> * Kuhmo - Teljo, Nordkarelien 51&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1G0PpJLo6_jcpvz-cwvMjgzyCtjY</ref> * Teljo, Nordkarelien - Nurmijärvi 27&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1f2Bpedi8ju-6SAJBvqD8gAlBHwI</ref> * Nurmijärvi - Lieksa 29&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1TTWEZokJJFAWg9kXcn6kItavbkc</ref> * Lieksa - Pötsönvaara 61&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1C68wRD6LC__2W-aeqGUvElaGe7Y</ref> * Pötsönvaara - Hattujärvi 27&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1oWS6YEKXdRTTSn6Bd49Q9p4ptBw</ref>, Schotter * Hattujärvi - Ilomantsi 43&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1a0P-g0wBF_xpDdgZ04LFu539FAM</ref> * Ilomantsi - Niirala 76&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1OEZDnl9HODvITnUi5eEAUreA5HQ</ref> * Niirala - Tohmajärvi 17&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1wJeyHIj806EaJR1vSc6R9_Lqi2g</ref> * Tohmajärvi - Kitee 20&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1S9u3--xmlwJxTyinABDgmi9j59Y</ref> * Kitee - Raikuu, Südsavo 37&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1CWIm6WYccjFID54ghAE7tcruzX0</ref> * Raikuu, Südsavo- [[Savonlinna]] 47&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1saVZij-gq7zl6ptyXaQXxrl8ZQM</ref> * Savonlinna - [[Punkaharju]] 53&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1AouMpsOrNNwYrJQ8Ky7j2tgu-vU</ref> * Punkaharju - Vapanen, Südkarelien 7&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1TVY7p723WG89PY4sxX64vG11ACE</ref> * Vapanen, Südkarelien - Parikkala 15&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1Xq1I1SPtCH_qcHhgF5qvF9XKHMQ&mid=1323341679</ref> * Parikkala - Huhtanen 55&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1n5oL7z-rE6lFn34R7rH70Ri6v-I</ref> * Huhtanen - Imatra 19&nbsp;km<ref name="google.com">https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1Y0x5kjEANaYRanfD_62dbSxkapo</ref> * Imatra - Nuijamaa 40&nbsp;km<ref name="google.com"/> * Nuijamaa - Lauritsala 22&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=126NBk3gp5oWoFQ4cOLHrw61Q2K0</ref> * Lauritsala - Lappeenranta 9&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1gA-k_cr5i-NaW__BHAMpVzocagk</ref> * Lappeenranta - Vainikkala 27&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1_umo3y-j7qt5e5ERY7np3KIW0C8</ref> * Vainikkala - Hyttilä 19&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1Iym-nOdGkv0wIrvVTAJunyasQxc</ref> * Hyttilä - Muurikkala 25&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1dtpVmE9VhRCnqnlUWmjr9I4xWZA</ref> * Muurikkala - Miehikkälä 13&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1i9JD3mtMFxCpl6yqzCH1R1ckY3E</ref> * Miehikkälä - Virolahti 9&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1e_7KhG-CleTO45CkdB9ngRt5l3M</ref> * Virolahti - Vaalimaa 6&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1R33LiURPLW_NvOZqZEJWPvF2giw</ref> ==== Russland ==== Über das russische [[Wyborg]] soll es in Zukunft bis [[Sankt Petersburg]] gehen. Leider ist diese Strecke noch nicht geplant. Die Strecke von St. Petersburg bis zur estnischen Grenze gibt es zumindest schon auf dem Papier, umgesetzt wurde hier jedoch nichts. Das Schicksal in [[Russland]] teilen Grenzradler mit den Kollegen, die den [[Ostseeküsten-Radweg]] (EV10) fahren wollen. Dieser wird übrigens ab der finnisch-russischen Grenze unser ständiger Begleiter bis Travemünde. Gelegentlich gibt es kleine Abweichungen, etwa zu Gedenkstätten. Russland wird uns nochmal begegnen, dann aber in der Form seiner [[Europa-Radweg Eiserner Vorhang#Russische Exklave Kaliningrad|Exklave Kaliningrad]]. === Entlang den Küsten des Baltikums === ==== Estland ==== Auch hier weitgehend parallel zum [[Ostseeküsten-Radweg/Estland|Ostseeküsten-Radweg]], doch wird das Inselhopping auf der Hälfte der Strecke ausgelassen. Die Strecke wurde auf nationalen Radwegen realisiert. Die Hauptstadt [[Tallinn]] und [[Pärnu]] im Süden werden durchfahren. ==== Lettland ==== (~560&nbsp;km) Die Strecke gibt es hier bisher nur auf dem Blatt und unterscheidet sich teilweise über mehrere zig Kilometer vom Bruder EV10. Die Hauptstadt Riga im ersten Drittel des Länderabschnitts ist eine Station auf dem Weg nach Süden. Anzumerken ist, dass laut ''eurovelo.com'' unser Radweg mehr an der Küsten entlangführen soll als der nationale Küstenradweg. ==== Litauen ==== Hier wird dem bereits viel zitierten Ostseeküstenradweg gefolgt, der voll ausgeschildert ist. Unterwegs wird [[Klaipėda]] passiert, bevor es auf die Kurische Nehrung geht. Kurz vor der Grenze zu Kaliningrad gibt es einen letzten Stopp in [[Nida]]. === Kaliningrader und Polnische Ostseeküste === ==== Russische Exklave Kaliningrad ==== Wie im [[Europa-Radweg Eiserner Vorhang#Russland|nördlichen Teil Russlands]] ist auch hier bisher nur geplant worden, und zwar eine gemeinsame Route mit dem EV10. Der erste Ort nach der Grenze zu Litauen ist Morskoje und liegt noch auf der Kurischen Nehrung. Von hier geht es weiter Richtung Süden nach [[Kaliningrad]] (''früher deutsch:'' Königsberg). Dort angekommen folgt man der Küste bis zur polnischen Grenze. ACHTUNG: Aufgrund der politischen Lage seit 2022 sollte von Reisen nach [[Russland]] und auch in die russische Exklave Kaliningrad dringend Abstand genommen werden. Die Exklave sollte über Litauen und Polen östlich auf EU-Gebiet umfahren werden. Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland hat dazu eine Reisewarnung veröffentlicht. Von Reisen in die Russische Föderation wird dringend abgeraten. <!--ACHTUNG: Es sollte unbedingt ein passendes Visum gekauft werden, die Zöllner sind da nach Informationen von Reisenden rigoros. --> ==== Polen ==== Bis 2017 soll die Route ausgeschildert sein. Dabei gibt es von [[Danzig]] bis zur deutschen Grenze zwei Alternativen: Entweder parallel zum [[Ostseeküsten-Radweg (Polen)|Ostseeküsten-Radweg]] oder durch das Landesinnere bis [[Stettin]] und von dort zurück zur Ostsee. === Deutsche Ostseeküste und innerdeutsche Grenze === [[Datei:ICT Beschilderung.JPG|miniatur|Das blaue Route-Signet taucht nur äußerst selten in Deutschland auf.]] ==== Von der Ostsee zum Harz ==== Vorbei an der alten Grenzübergangsstelle lassen wir Polen hinter uns und folgen nun dem [[Ostseeküsten-Radweg (Mecklenburg-Vorpommern)|deutschen Ostseeküsten-Radweg]] über '''[[Rostock]]'''-[[Warnemünde]] bis [[Travemünde]]. Hier wenden wir uns nach Süden und fahren über '''[[Lübeck]]''' mit seinem Holstentor nach [[Lauenburg/Elbe|Lauenburg]] an der Elbe. Weiter geht es auf dem [[Elberadweg (Magdeburg - Cuxhaven)|Elbe-Radweg]] nach Schnackenburg. Zwischendurch fallen einem immer öfter die Gelben Kreuze am Wegesrand auf. Diese sind ein Symbol des Protests gegen das Atommüll-Endlager in Gorleben, wo es jedes Jahr zu größeren Protesten kommt. In Schnackenburg verlassen wir den großen Fluss und schlagen uns entlang der Niedersächsisch-Sachsen-Anhaltischen Grenze weiter nach Westen. Dabei passieren wir den [[Arendsee]], in dem man nach längerer Etappe seine Füße kühlen lassen kann. Kurz nach Wüstrow macht die Route eine Wende Richtung Süden. In '''[[Wolfsburg]]''' (18&nbsp;km abseits der Route) gibt es einen relativ nah am Streckenverlauf gelegenen Fernbahnhof, sodass, wer nur eine Teilstrecke fahren will, hier gut ein- oder aussteigen kann. Als „Zubringer“ fungiert der [[Aller-Radweg]], der bei Oebisfelde auf den Europa-Radweg stößt. Nach einer Weile gelangt man nahe [[Helmstedt]] zur ehemaligen Grenzübergangsstelle (GÜSt) Marienborn. Hier steht nun eine Gedenkstätte, in der man sich über das Leben an der GÜSt und die Überwachungsmaßnahmen unterrichten kann. Das Museum liegt direkt an der Autobahn. Kurze Zeit später kommt man an einem ehemaligen Braunkohletagebau vorbei. Der Tagebau Schöningen ist als besonders zu betrachten, weil er früher mitten auf der innerdeutschen Grenze lag. Die Ressourcen teilten sich die beiden verfeindeten Staaten. An einem Info-Punkt kann man sich dazu weiter informieren. [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|miniatur|Der Brocken aus der Nähe, die bekannten Plattenwege im Vordergrund]] Mittlerweile kann man in der Ferne (Süden) schon den [[Harz]] entdecken. Über den muss man später drüber. Doch bis dahin geht es über Felder und Wiesen über Homburg nach Ilsenburg am Fuße des Mittelgebirges. Hier kreuzt sich der „Eiserne Vorhang“ mit dem [[Europaradweg R1]] (EuroVelo 2) von Berlin und Münster. Nach dem verwöhnenden Norddeutschen Tiefland geht es jetzt erstmals in die Berge. Doch ist man nach ein paar Stunden oben, wird die Anstrengung – je nach Wetterlage – mit einer schönen Aussicht auf das Umland belohnt. Wer will, kann sich in die Schmalspurbahn zum [[Brocken]] setzen und dort die Natur genießen. ==== Vom Harz bis Tschechien ==== Nun geht es wieder bergab und im nahen [[Bad Sachsa]] wird das [[Eichsfeld]] (Vorharz) erreicht. In diesem geht es über [[Duderstadt]] zur Werra. Hinter uns liegt eine hügelige Etappe, vor uns einer der meistbefahrenen Radwege Deutschlands, der [[Werratal-Radweg]]. Nach einer Weile gelangt man nach [[Eschwege]], die erste größere Stadt seit langem. Kurze Zeit später fahren wir einige Kilometer entfernt an '''[[Eisenach]]''' vorbei, der Stadt der Wartburg, die sich gut für eine Unterbrechung bzw. als Start- oder Zielort für eine Teilstrecke eignet (mit Fernbahnhof). Bis zum Dorf Heimboldshausen teilen sich nun der Werraradweg, die [[D-Route 4: Mittelland-Route]] und unser EV13 dieselbe Strecke. Dabei fahren wir durch den Schatten des „Monte Kali“, eine Abraumhalde des Kalibergbaus, der weithin sichtbar ist. Ein paar Kilometer nach Heimboldshausen geht der Werraradweg wieder seiner eigenen Wege. Wir verlassen diesen in Phillipstal, wo wir mit gelegentlichen Abweichungen dem [[Ulstertal-Radweg]] folgen. Wir verlassen ihn beispielsweise, wenn es bei Geisa hinauf zum ''Point Alpha'', einer Gedenkstätte der deutschen Teilung, geht. Kurz danach vereinigen sich die beiden Wege wieder. Im folgenden geht es viel über eine ehemalige Bahntrasse. [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|miniatur|Mödlareuth noch vor der Errichtung des Grenzzauns]] Bis kurz nach Hilders geht es weiter auf dem Ulstertal- und [[Rhön-Radweg]]. Hier überqueren wir die Rhön, nachdem wir das Dorf [[Frankenheim]] hinter uns gelassen haben. Auf der anderen Seite erwartet uns schon nach einer erfrischenden Abfahrt [[Fladungen]]. Noch einen Berg überqueren und es bleibt die nächsten Kilometer flacher. Dabei kommt man beispielsweise an Zimmerau vorbei, einem Ortsteil von [[Sulzdorf an der Lederhecke]], wo es den Bayernturm gibt. Hier kann man einen weiten Ausblick genießen. Nun geht es weiter bis [[Coburg]] und danach über [[Neustadt bei Coburg]] und [[Kronach]] in die Höhen des [[Thüringer Wald]]es. Hier teilen wir uns immer öfter den Weg mit dem [[Rennsteig]] bzw. seinem kleinen Bruder, dem [[Rennsteig-Radwanderweg]]. In [[Blankenstein]], wo der Rennsteig endet, treffen wir auf die [[Saale-Radweg|Saale]] (und die [[D-Route 11: Ostsee–Oberbayern|D-Route 11]]), der wir ein Stück folgen. Danach geht es zum Drei-Ländereck Bayern-Sachsen-Thüringen und kurz darauf zum als „Klein-Berlin“ bekannt gewordenen Dorf [[Töpen|Mödlareuth]]. Das Dorf ist heute immer noch getrennt, allerdings nur noch in zwei Bundesländer des wiedervereinigten Deutschlands und nicht mehr durch den Eisernen Vorhang. Über den Tannbach, der einst die Zonengrenze bildete, kann wieder gesprungen werden. Das nächste Drei-Ländereck steht an: das von Bayern, Sachsen und Tschechien bei [[Hof]]. Hier endet der Innerdeutsche Grenzradweg und es geht weiter entlang der Deutsch-Tschechischen Grenze bis Österreich. === Zwischen Tschechien und Bayern === * [[Cheb]], Gedenkstätte Svatý Kříž * [[Nationalpark Šumava]] * [[Passau]] Zwischen Bayern und Tschechien führt die Route durch das Kernland der mitteleuropäischen Braukunst. === Durch die ehemalige Donaumonarchie === ==== Österreich/Tschechien ==== [[Bild:Valtice Castle (2).jpg|mini|Schloss Valtice]] * [[Windhaag bei Freistadt]] ([[Mühlviertel]]): Green Belt Center * [[Nationalpark Podyjí]] * [[Znojmo]], in den Sandsteinfels gehauene Weinkeller * Gedenkstätte [[Mikulov]] * [[Kulturlandschaft Lednice-Valtice]], zwei Schlösser der Liechtensteiner und umgebende Landschaftsarchitektur, gilt als der „Garten Europas“ – UNESCO-Welterbe * [[Břeclav]], Grenzstadt mit Fernverkehrsbahnhof (Strecke Wien–Prag) ==== Österreich/Slowakei ==== [[File:Most DNV Schlosshof 11.JPG|mini|Fahrradbrücke der Freiheit]] [[File:Dévény EuroVelo-13 kerékpárút a Dévényi vár alatt 2014-08-13.JPG|mini|Eurovelo 13 bei Burg Devín]] (93&#x202F;km) * [[Engelhartstetten#vCard Q696851|Barockschloss Hof]] bei Engelhartstetten, größtes der Marchfeldschlösser * ''Fahrradbrücke der Freiheit'' zwischen Engelhartstetten und Bratislava * Burg Devín, spektakulär über der Donau gelegene Festungsanlage aus dem 8. Jahrhundert, der Zeit des Großmährischen Reichs * [[Bratislava]], Hauptstadt der Slowakei * tschechoslowakische Bunker aus den 1930er-Jahren ==== Österreich/Ungarn ==== (134&nbsp;km) * [[Hegyeshalom]], österreichisch-ungarischer Grenzbahnhof, an dem auch Fernverkehrszüge halten * Brücke von Andau ([[Burgenland]]), zum Ende des Ungarnaufstands 1956 der letzte offene Fluchtweg nach Österreich * [[Neusiedler See]] * [[Fertőszéplak]], Landhäuser * Schloss Esterhaz in [[Fertőd]], Barockschloss nach dem Vorbild von Versailles * Park des Paneuropäischen Picknicks zwischen [[Sopron]] und [[Sankt Margarethen im Burgenland]] * [[Sopron]], Feuerturm * Schloss Jurisics bei [[Kőszeg]] * Grenzerfahrungsweg Bildein bei [[Güssing]] ==== Ungarn/Slowenien ==== (75&nbsp;km) * [[Őrség-Nationalpark]] * [[Lendava]] * Mineralquellen von [[Lenti]] === Über den nördlichen Balkan === ==== Ungarn/Kroatien ==== (310&nbsp;km) * Grenzbefestigungen und Bunker bei [[Páka]] * Zusammenfluss von Mur und Drau (Vereinigung von zwei verschiedenfarbigen Flüssen), Mur-Drau-Regionalpark (Kroatien) und [[Donau-Drau-Nationalpark]] (Ungarn), unberührte Landschaft und Bio­sphä­ren­re­ser­vat * [[Koprivnica]], Fahrradmuseum * [[Hlebine]], Galerie für naive Kunst * [[Villány]], Ungarns führendes Weinanbaugebiet * [[Mohács]] ==== Ungarn/Serbien ==== [[Bild:Szeged 55-ös főút és 140-es vasútvonal kereszteződése (As 1125) 3013-03-17.JPG|mini|Separater Radweg mit Bahnübergang bei Szeged]] (138&nbsp;km) * Fortsetzung des Donau-Drau-Nationalparks * [[Subotica]] * [[Szeged]] ==== Serbien/Rumänien ==== [[Bild:Danube near Iron Gate 2006 3.JPG|mini|hochkant|Donau am Eisernen Tor]] (518&nbsp;km) * [[Kikinda]] Da die [[Donau]] streckenweise den Grenzfluss zwischen Serbien und Rumänien bildet, läuft die Route hier parallel mit dem [[Donau-Radweg]] (EuroVelo 6). Sie führt durch das [[Eisernes Tor|Eiserne Tor]] (begrifflich kein Bezug zum Eisernen Vorhang, der Name ist schon deutlich älter), das imposante Durchbruchstal der Donau durch die Karpaten – einer der landschaftlich spektakulärsten Abschnitte des Weges. * 40 Meter hohe, in den Fels gehauene Statue des Dakerkönigs Decebalus * Kloster Mraconia bei [[Orșova]] === Über den südlichen Balkan zum Schwarzen Meer === ==== Serbien/Bulgarien ==== (475&nbsp;km) * Wachturm bei Halovo ==== Bulgarien/Mazedonien ==== [[Bild:Nevestino Kadin Most.JPG|mini|Kadin-Brücke]] (291&nbsp;km) * [[Kjustendil]] * Kadin-Brücke bei Nevestino, 100 Meter lange mittelalterliche Bogenbrücke aus dem 15. Jahrhundert * Bergdörfer in der Region Delčevo–Pehčevo * [[Strumica]] * Smolare-Wasserfall ==== Bulgarien/Griechenland ==== (689&nbsp;km) * [[Nationalpark Pirin]] * [[Kerkini-See]] * Festung Roupel, 1914 errichtete Grenzfestung, war Teil der Metaxas-Linie, half im Zweiten Weltkrieg, die deutsch-bulgarische Invasion Griechenlands aufzuhalten * Festung Lisse, weitere griechische Grenzfestung auf der Metaxas-Linie * [https://www.mikridoxipara-zoni.gr/mainMenu_german.html Ausgrabungsstätte Mikri Doxipara-Zoni], Grabstätten aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. * Evros, Grenzfluss zwischen Griechenland und Türkei, verschiedene Lebensräume, die Schutzgebiet für zahlreiche Arten sind ==== Bulgarien/Türkei ==== [[Bild:Selimiye camii.JPG|mini|Selimiye-Moschee in Edirne]] (360&nbsp;km) * [[Edirne]], die Selimiye-Moschee gehört zum UNESCO-Welterbe * [[Strandscha]]-Gebirge * [[Bulgarische Schwarzmeerküste|Schwarzmeerküste]] mit bulgarischen und türkischen Wachtürmen Die Route endet bei Rezovo (Oblast [[Burgas (Oblast)|Burgas]]). == Sicherheit == Allgemein von Land zu Land unterschiedlich. Bitte diesbezüglich im jeweiligen Länderreiseführer nachsehen! Ansonsten einige sehr einsame Strecken. == Ausflüge == Die EuroVelo-Routen 2, 6, 7, 9, 10 und 11 kreuzen den Iron Curtain Trail und verbinden ihn mit den anderen Routen des Netzwerks. == Literatur- und Kartenhinweise == * [https://pro.eurovelo.com/download/document/brochure_iron_curtain_trail.pdf Broschüre] zum Europa-Radweg Eiserner Vorhang von Michael Cramer, MdEP und Initiator der Route * nordisch.info (2018): :* [https://www.nordisch.info/estland/die-entdeckung-estlands/ ''Die Entdeckung Estlands mit dem Fahrrad''], Teil 1/6 :* [https://www.nordisch.info/estland/lihula-eurovelo10-radtour/ ''Lihula, my Love – Auf der EuroVelo 10/13 in Estland''], Teil 2/6 :* [https://www.nordisch.info/estland/schotterstrasse-nach-paernu/ ''Die Schotterstraße nach Pärnu''], Teil 4/6 * [[s:Touren-Buch von Estland mit Fortführung der Touren bis in die Städte Nord-Livlands|''Touren-Buch von Estland mit Fortführung der Touren bis in die Städte Nord-Livlands'', 1897]], Scan und vollständige Transkription in Wikisource * [https://commons.m.wikimedia.org/wiki/File:Baltischer_Radfahrer-Kalender_f%C3%BCr_das_Jahr_1897.pdf ''Baltischer Radfahrer-Kalender für das Jahr 1897''], Scan mit Tourenteil == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} == Einzelnachweise == <references /> {{class-3}} {{IstIn|EuroVelo}} [[Kategorie:Radwege in Europa]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] ci5v8takau9y6kyncwglame6k7t8tqn 1794529 1794403 2026-08-05T22:12:51Z Dirk Schmidt 15181 erg 1794529 wikitext text/x-wiki {{Radweg|kat=Radwege in Europa}} [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der Route auf einer Europakarte]] Der '''Iron Curtain Trail''', kurz: ''ICT''; teilweise auch als '''Europa-Radweg Eiserner Vorhang''' bezeichnet ist die [[EuroVelo]]-Route 13 (EV 13) und führt von [[Norwegen]] über [[Mitteleuropa]] zum [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]]. Er folgt dabei der als Eiserner Vorhang bekannt gewordenen ehemaligen Blockgrenze zwischen der „westlichen“ und „östlichen“ Welt. In Deutschland wird die Route seit 2025 im [[Radnetz Deutschland]] als [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]] geführt. == Streckenprofil == [[Datei:Cycling route sign near Malé Leváre.jpg|miniatur|hochkant|EuroVelo Beschilderung in der Slowakei]] * '''Länge:''' über 10.000&#x202F;km * '''Ausschilderung:''' unterschiedlich, meist sehr schlecht (bisher) * '''Steigungen:''' aufgrund seiner Länge durchquert der Weg sowohl Tiefland als auch Gebirge * '''Wegzustand:''' wechselnd * '''Verkehrsbelastung:''' wechselnd * '''Geeignetes Fahrrad:''' Reiserad mit breiteren Reifen * '''Familieneignung:''' nein == Hintergrund == Der Radweg wurde von dem grünen Europaabgeordneten [[w:Michael Cramer (Politiker)|Michael Cramer]] ins Leben gerufen und wird seit 2005 offiziell vom Europäischen Parlament unterstützt. Er folgt als kulturell-geschichtliche Themenroute der ehemaligen Grenze zwischen Ost und West vom Nordpolarmeer bis zum südlichen Schwarzen Meer. == Vorbereitung == Vor Reiseantritt sollte unbedingt ein Radführer gekauft werden, denn die Ausschilderung ist nur sehr lokal begrenzt. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Das nördliche Ende der Route bei [[Kirkenes]] ist praktisch nur mit dem Flugzeug zu erreichen. Zum Flughafen Kirkenes gibt es Linienflüge via Oslo. Für das südöstliche Ende empfiehlt sich die Anreise über [[Burgas]], dort gibt es einen Flughafen mit Direktflügen aus dem deutschsprachigen Raum und einen Bahnhof (33 Stunden mit dem Zug von Wien, 38 Stunden von München). Wenn man auf den letzten Zipfel der Strecke verzichtet, kann man auch nach [[Edirne]] anreisen (30 Stunden mit dem Zug von Wien). Wer nicht die gesamte Strecke vom einen bis zum anderen Ende abfahren will, kann auch direkt in Deutschland oder Österreich einsetzen. Hier empfiehlt sich die Anreise nach [[Rostock]], [[Lübeck]], [[Wolfsburg]], [[Eisenach]], [[Břeclav]], [[Bratislava]] oder [[Hegyeshalom]]. === Mit dem Fahrrad === Als „Zubringer“ zum Iron Curtain Trail kann man von Berlin/Brandenburg, dem Raum Dessau bzw. Münster oder Ostwestfalen-Lippe den [[Europaradweg R1]] nehmen, er kreuzt den EV 13 bei Ilsenburg im Harz. Von Hamburg kann man den [[Elberadweg (Magdeburg - Cuxhaven)|Elbe-Radweg]] bis [[Lauenburg/Elbe|Lauenburg]] nehmen, wo man auf den EV 13 kommt. Die östliche [[Mittellandroute]] (D4) von Dresden, Chemnitz und Erfurt stößt westlich von Eisenach auf das „Grüne Band“, die westliche von Bonn, Siegen und Marburg bei Heimboldshausen (zwischendurch teilen sie sich den Weg). Ab Bamberg geht es auf dem Itzgrund-Radweg nach Coburg, wo eine Anbindung an den ICT besteht. Der [[Saaleradweg]] bzw. die Ostsee–Oberbayern-Route (D11) von Halle und Jena auf der einen, Hof und dem Raum Bayreuth auf der anderen Seite kreuzt den EV 13 bei Blankenberg (Thüringen). Auf dem [[Fichtelgebirgsradweg]] kommt man von Bayreuth nach Hohenberg an der Eger/Libá-Dubina, wo man auf den Europa-Radweg Eiserner Vorhang wechseln kann. Der [[Main-Radweg]] stellt die Verbindung von weiter westlich gelegenen Orten wie Würzburg und Frankfurt am Main her. Von Nürnberg führt der [[Paneuropa-Radweg]] nach Železná, wo er den EV 13 kreuzt. Von Wien aus kann man auf dem [[EuroVelo 9]] (Ostsee–Adria) nach Altlichtenwarth gelangen oder auf dem [[Donau-Radweg (Wien - Budapest)|Donau-Radweg]] nach Bratislava, wo man jeweils in den Iron Curtain Trail einsteigen kann. === Auf der Straße === == Streckenbeschreibung == Da der ICT ein Grenzradweg ist, wechselt er mehrfach an einer Landesgrenze die Seiten. Hier werden die Länder mithilfe der Ersteinfahrt sortiert: <!--Hier könnte eine Linkliste zu den einzelnen Teilabschnitten entstehen.--> === Durch die Weiten Skandinaviens === ==== Norwegen ==== Die Route beginnt in [[Kirkenes]] im Norden [[Norwegen]]s. Hier endet auch die Norwegische Küstenroute 1. Die EV-Route 13 ist zwar schon geplant, jedoch noch nicht umgesetzt, bspw. in der Beschilderung. Fortan geht es über norwegisches Gebiet bis zur finnischen Grenze. Grenzübertritte zu Russland gibt es nicht. ==== Finnland ==== Aufgrund des [[Inarisee|Inarijärvi]], des drittgrößten Sees [[Finnland]]s, der auf Deutsch Inarisee heißt, muss ein großer Bogen um den Grenzabschnitt gezogen werden, bis man wieder langsam näher an Russland herankommt und der ICT wieder eine echte Grenzroute wird. Auch weiterhin wird Russland nicht angefahren, doch das ändert sich mit der Ankunft am Finnischen Meeresbusen. Vorher geht es noch durch [[Lappeenranta]]. Der Iron Curtain Trail in Finnland gliedert sich in 43 Etappen. Jede dieser Etappen ist zwischen 6 und 80 Kilometer lang.<ref>http://www.karelia.fi/of/index.php?option=com_content&view=article&id=22&Itemid=8</ref> ===== Etappen ===== Die in den Fußnoten angegebenen Nachweise verlinken direkt auf die Karten zum jeweiligen Abschnitt. * Näätämö - Suojanperä 64&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1oRValrCPoGKuPSavyH-gQqrTO-U</ref> * Suojanperä - Inari 80&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1bB_QyzjXJ5qaerAhSpLMXeNdUps</ref> * Inari - Saariselkä 71&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1uwvf9j_WgSknB_ARPb1BKHJy53Q</ref> * Saariselkä - Peurasuvanto 77&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=15bqFbvT8dje_QCCSvj9jBvRMhB4</ref> * Peurasuvanto - Sodankylä 54&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1o9YLZE_x6zNgMPMOuQ8_Fekhdg8</ref> * Sodankylä - Pyhäjärvi 62&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1RJcVfThE0fjLTBpDPvK1t4_NoJU</ref> * Pyhäjärvi - Savukoski 60&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=18NmmqiuV8If41-ayEqSiwbqBO38</ref> * Savukoski - Salla 80&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1EH_jrTtCPo02NWWglE1djIkJGck</ref> * Salla - Oulanka, Nordösterbotten 52&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=19XzzsGeLr98Q_ZPqvb2CvI9bow8</ref> * Oulanka, Nordösterbotten - Kuusamo 63&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1RPfqEI0NxA3JHZKlspqNJV0wjuw</ref> * Kuusamo - Poussuntie 16&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1b-7MOGB-OJK3DFKo2sI1-Y_cpVo</ref> * Poussuntie - Teeriranta, Kainuu 54&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1KQcIbQtiSShwK0DuqquJ_rfj77E</ref> * Teeriranta, Kainuu - Ruhtinansalmi 40&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1ajL-rwaGlTdqkFXXTBU1ttpYgJA</ref> * Ruhtinansalmi - Suomussalmi 62&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1Orbr6yGrkCBzt8jVAjzJYr0zzCM</ref> * Suomussalmi, Ämmänsaari - Raatteentie 23&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=11cbtDpr4t5jQp-aEGyLwVK1YjsY</ref> * Raatteentie - Ala-vuokki 27&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1cAtGpdmcSbIzkXU6rtkSd10zwds</ref> * Ala-Vuokki - Lentiira 61&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1z6WdpElLOUI-2OTGEhwjtHSVNpI</ref> * Lentiira - Kuhmo 42&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1x8h85VoT3ZbOLMzFbE2g39wp5eQ</ref> * Kuhmo - Teljo, Nordkarelien 51&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1G0PpJLo6_jcpvz-cwvMjgzyCtjY</ref> * Teljo, Nordkarelien - Nurmijärvi 27&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1f2Bpedi8ju-6SAJBvqD8gAlBHwI</ref> * Nurmijärvi - Lieksa 29&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1TTWEZokJJFAWg9kXcn6kItavbkc</ref> * Lieksa - Pötsönvaara 61&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1C68wRD6LC__2W-aeqGUvElaGe7Y</ref> * Pötsönvaara - Hattujärvi 27&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1oWS6YEKXdRTTSn6Bd49Q9p4ptBw</ref>, Schotter * Hattujärvi - Ilomantsi 43&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1a0P-g0wBF_xpDdgZ04LFu539FAM</ref> * Ilomantsi - Niirala 76&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1OEZDnl9HODvITnUi5eEAUreA5HQ</ref> * Niirala - Tohmajärvi 17&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1wJeyHIj806EaJR1vSc6R9_Lqi2g</ref> * Tohmajärvi - Kitee 20&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1S9u3--xmlwJxTyinABDgmi9j59Y</ref> * Kitee - Raikuu, Südsavo 37&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1CWIm6WYccjFID54ghAE7tcruzX0</ref> * Raikuu, Südsavo- [[Savonlinna]] 47&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1saVZij-gq7zl6ptyXaQXxrl8ZQM</ref> * Savonlinna - [[Punkaharju]] 53&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1AouMpsOrNNwYrJQ8Ky7j2tgu-vU</ref> * Punkaharju - Vapanen, Südkarelien 7&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1TVY7p723WG89PY4sxX64vG11ACE</ref> * Vapanen, Südkarelien - Parikkala 15&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1Xq1I1SPtCH_qcHhgF5qvF9XKHMQ&mid=1323341679</ref> * Parikkala - Huhtanen 55&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1n5oL7z-rE6lFn34R7rH70Ri6v-I</ref> * Huhtanen - Imatra 19&nbsp;km<ref name="google.com">https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1Y0x5kjEANaYRanfD_62dbSxkapo</ref> * Imatra - Nuijamaa 40&nbsp;km<ref name="google.com"/> * Nuijamaa - Lauritsala 22&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=126NBk3gp5oWoFQ4cOLHrw61Q2K0</ref> * Lauritsala - Lappeenranta 9&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1gA-k_cr5i-NaW__BHAMpVzocagk</ref> * Lappeenranta - Vainikkala 27&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1_umo3y-j7qt5e5ERY7np3KIW0C8</ref> * Vainikkala - Hyttilä 19&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1Iym-nOdGkv0wIrvVTAJunyasQxc</ref> * Hyttilä - Muurikkala 25&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1dtpVmE9VhRCnqnlUWmjr9I4xWZA</ref> * Muurikkala - Miehikkälä 13&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1i9JD3mtMFxCpl6yqzCH1R1ckY3E</ref> * Miehikkälä - Virolahti 9&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1e_7KhG-CleTO45CkdB9ngRt5l3M</ref> * Virolahti - Vaalimaa 6&nbsp;km<ref>https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1R33LiURPLW_NvOZqZEJWPvF2giw</ref> ==== Russland ==== Über das russische [[Wyborg]] soll es in Zukunft bis [[Sankt Petersburg]] gehen. Leider ist diese Strecke noch nicht geplant. Die Strecke von St. Petersburg bis zur estnischen Grenze gibt es zumindest schon auf dem Papier, umgesetzt wurde hier jedoch nichts. Das Schicksal in [[Russland]] teilen Grenzradler mit den Kollegen, die den [[Ostseeküsten-Radweg]] (EV10) fahren wollen. Dieser wird übrigens ab der finnisch-russischen Grenze unser ständiger Begleiter bis Travemünde. Gelegentlich gibt es kleine Abweichungen, etwa zu Gedenkstätten. Russland wird uns nochmal begegnen, dann aber in der Form seiner [[Europa-Radweg Eiserner Vorhang#Russische Exklave Kaliningrad|Exklave Kaliningrad]]. === Entlang den Küsten des Baltikums === ==== Estland ==== Auch hier weitgehend parallel zum [[Ostseeküsten-Radweg/Estland|Ostseeküsten-Radweg]], doch wird das Inselhopping auf der Hälfte der Strecke ausgelassen. Die Strecke wurde auf nationalen Radwegen realisiert. Die Hauptstadt [[Tallinn]] und [[Pärnu]] im Süden werden durchfahren. ==== Lettland ==== (~560&nbsp;km) Die Strecke gibt es hier bisher nur auf dem Blatt und unterscheidet sich teilweise über mehrere zig Kilometer vom Bruder EV10. Die Hauptstadt Riga im ersten Drittel des Länderabschnitts ist eine Station auf dem Weg nach Süden. Anzumerken ist, dass laut ''eurovelo.com'' unser Radweg mehr an der Küsten entlangführen soll als der nationale Küstenradweg. ==== Litauen ==== Hier wird dem bereits viel zitierten Ostseeküstenradweg gefolgt, der voll ausgeschildert ist. Unterwegs wird [[Klaipėda]] passiert, bevor es auf die Kurische Nehrung geht. Kurz vor der Grenze zu Kaliningrad gibt es einen letzten Stopp in [[Nida]]. === Kaliningrader und Polnische Ostseeküste === ==== Russische Exklave Kaliningrad ==== Wie im [[Europa-Radweg Eiserner Vorhang#Russland|nördlichen Teil Russlands]] ist auch hier bisher nur geplant worden, und zwar eine gemeinsame Route mit dem EV10. Der erste Ort nach der Grenze zu Litauen ist Morskoje und liegt noch auf der Kurischen Nehrung. Von hier geht es weiter Richtung Süden nach [[Kaliningrad]] (''früher deutsch:'' Königsberg). Dort angekommen folgt man der Küste bis zur polnischen Grenze. ACHTUNG: Aufgrund der politischen Lage seit 2022 sollte von Reisen nach [[Russland]] und auch in die russische Exklave Kaliningrad dringend Abstand genommen werden. Die Exklave sollte über Litauen und Polen östlich auf EU-Gebiet umfahren werden. Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland hat dazu eine Reisewarnung veröffentlicht. Von Reisen in die Russische Föderation wird dringend abgeraten. <!--ACHTUNG: Es sollte unbedingt ein passendes Visum gekauft werden, die Zöllner sind da nach Informationen von Reisenden rigoros. --> ==== Polen ==== Bis 2017 soll die Route ausgeschildert sein. Dabei gibt es von [[Danzig]] bis zur deutschen Grenze zwei Alternativen: Entweder parallel zum [[Ostseeküsten-Radweg (Polen)|Ostseeküsten-Radweg]] oder durch das Landesinnere bis [[Stettin]] und von dort zurück zur Ostsee. === Deutsche Ostseeküste und innerdeutsche Grenze === [[Datei:ICT Beschilderung.JPG|miniatur|Das blaue Route-Signet taucht nur äußerst selten in Deutschland auf.]] siehe Artikel ''[[D-Route 13: Iron Curtain Trail]]''. ==== Von der Ostsee zum Harz ==== Vorbei an der alten Grenzübergangsstelle lassen wir Polen hinter uns und folgen nun dem [[Ostseeküsten-Radweg (Mecklenburg-Vorpommern)|deutschen Ostseeküsten-Radweg]] über '''[[Rostock]]'''-[[Warnemünde]] bis [[Travemünde]]. Hier wenden wir uns nach Süden und fahren über '''[[Lübeck]]''' mit seinem Holstentor nach [[Lauenburg/Elbe|Lauenburg]] an der Elbe. Weiter geht es auf dem [[Elberadweg (Magdeburg - Cuxhaven)|Elbe-Radweg]] nach Schnackenburg. Zwischendurch fallen einem immer öfter die Gelben Kreuze am Wegesrand auf. Diese sind ein Symbol des Protests gegen das Atommüll-Endlager in Gorleben, wo es jedes Jahr zu größeren Protesten kommt. In Schnackenburg verlassen wir den großen Fluss und schlagen uns entlang der Niedersächsisch-Sachsen-Anhaltischen Grenze weiter nach Westen. Dabei passieren wir den [[Arendsee]], in dem man nach längerer Etappe seine Füße kühlen lassen kann. Kurz nach Wüstrow macht die Route eine Wende Richtung Süden. In '''[[Wolfsburg]]''' (18&nbsp;km abseits der Route) gibt es einen relativ nah am Streckenverlauf gelegenen Fernbahnhof, sodass, wer nur eine Teilstrecke fahren will, hier gut ein- oder aussteigen kann. Als „Zubringer“ fungiert der [[Aller-Radweg]], der bei Oebisfelde auf den Europa-Radweg stößt. Nach einer Weile gelangt man nahe [[Helmstedt]] zur ehemaligen Grenzübergangsstelle (GÜSt) Marienborn. Hier steht nun eine Gedenkstätte, in der man sich über das Leben an der GÜSt und die Überwachungsmaßnahmen unterrichten kann. Das Museum liegt direkt an der Autobahn. Kurze Zeit später kommt man an einem ehemaligen Braunkohletagebau vorbei. Der Tagebau Schöningen ist als besonders zu betrachten, weil er früher mitten auf der innerdeutschen Grenze lag. Die Ressourcen teilten sich die beiden verfeindeten Staaten. An einem Info-Punkt kann man sich dazu weiter informieren. [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|miniatur|Der Brocken aus der Nähe, die bekannten Plattenwege im Vordergrund]] Mittlerweile kann man in der Ferne (Süden) schon den [[Harz]] entdecken. Über den muss man später drüber. Doch bis dahin geht es über Felder und Wiesen über Homburg nach Ilsenburg am Fuße des Mittelgebirges. Hier kreuzt sich der „Eiserne Vorhang“ mit dem [[Europaradweg R1]] (EuroVelo 2) von Berlin und Münster. Nach dem verwöhnenden Norddeutschen Tiefland geht es jetzt erstmals in die Berge. Doch ist man nach ein paar Stunden oben, wird die Anstrengung – je nach Wetterlage – mit einer schönen Aussicht auf das Umland belohnt. Wer will, kann sich in die Schmalspurbahn zum [[Brocken]] setzen und dort die Natur genießen. ==== Vom Harz bis Tschechien ==== Nun geht es wieder bergab und im nahen [[Bad Sachsa]] wird das [[Eichsfeld]] (Vorharz) erreicht. In diesem geht es über [[Duderstadt]] zur Werra. Hinter uns liegt eine hügelige Etappe, vor uns einer der meistbefahrenen Radwege Deutschlands, der [[Werratal-Radweg]]. Nach einer Weile gelangt man nach [[Eschwege]], die erste größere Stadt seit langem. Kurze Zeit später fahren wir einige Kilometer entfernt an '''[[Eisenach]]''' vorbei, der Stadt der Wartburg, die sich gut für eine Unterbrechung bzw. als Start- oder Zielort für eine Teilstrecke eignet (mit Fernbahnhof). Bis zum Dorf Heimboldshausen teilen sich nun der Werraradweg, die [[D-Route 4: Mittelland-Route]] und unser EV13 dieselbe Strecke. Dabei fahren wir durch den Schatten des „Monte Kali“, eine Abraumhalde des Kalibergbaus, der weithin sichtbar ist. Ein paar Kilometer nach Heimboldshausen geht der Werraradweg wieder seiner eigenen Wege. Wir verlassen diesen in Phillipstal, wo wir mit gelegentlichen Abweichungen dem [[Ulstertal-Radweg]] folgen. Wir verlassen ihn beispielsweise, wenn es bei Geisa hinauf zum ''Point Alpha'', einer Gedenkstätte der deutschen Teilung, geht. Kurz danach vereinigen sich die beiden Wege wieder. Im folgenden geht es viel über eine ehemalige Bahntrasse. [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|miniatur|Mödlareuth noch vor der Errichtung des Grenzzauns]] Bis kurz nach Hilders geht es weiter auf dem Ulstertal- und [[Rhön-Radweg]]. Hier überqueren wir die Rhön, nachdem wir das Dorf [[Frankenheim]] hinter uns gelassen haben. Auf der anderen Seite erwartet uns schon nach einer erfrischenden Abfahrt [[Fladungen]]. Noch einen Berg überqueren und es bleibt die nächsten Kilometer flacher. Dabei kommt man beispielsweise an Zimmerau vorbei, einem Ortsteil von [[Sulzdorf an der Lederhecke]], wo es den Bayernturm gibt. Hier kann man einen weiten Ausblick genießen. Nun geht es weiter bis [[Coburg]] und danach über [[Neustadt bei Coburg]] und [[Kronach]] in die Höhen des [[Thüringer Wald]]es. Hier teilen wir uns immer öfter den Weg mit dem [[Rennsteig]] bzw. seinem kleinen Bruder, dem [[Rennsteig-Radwanderweg]]. In [[Blankenstein]], wo der Rennsteig endet, treffen wir auf die [[Saale-Radweg|Saale]] (und die [[D-Route 11: Ostsee–Oberbayern|D-Route 11]]), der wir ein Stück folgen. Danach geht es zum Drei-Ländereck Bayern-Sachsen-Thüringen und kurz darauf zum als „Klein-Berlin“ bekannt gewordenen Dorf [[Töpen|Mödlareuth]]. Das Dorf ist heute immer noch getrennt, allerdings nur noch in zwei Bundesländer des wiedervereinigten Deutschlands und nicht mehr durch den Eisernen Vorhang. Über den Tannbach, der einst die Zonengrenze bildete, kann wieder gesprungen werden. Das nächste Drei-Ländereck steht an: das von Bayern, Sachsen und Tschechien bei [[Hof]]. Hier endet der Innerdeutsche Grenzradweg und es geht weiter entlang der Deutsch-Tschechischen Grenze bis Österreich. === Zwischen Tschechien und Bayern === * [[Cheb]], Gedenkstätte Svatý Kříž * [[Nationalpark Šumava]] * [[Passau]] Zwischen Bayern und Tschechien führt die Route durch das Kernland der mitteleuropäischen Braukunst. === Durch die ehemalige Donaumonarchie === ==== Österreich/Tschechien ==== [[Bild:Valtice Castle (2).jpg|mini|Schloss Valtice]] * [[Windhaag bei Freistadt]] ([[Mühlviertel]]): Green Belt Center * [[Nationalpark Podyjí]] * [[Znojmo]], in den Sandsteinfels gehauene Weinkeller * Gedenkstätte [[Mikulov]] * [[Kulturlandschaft Lednice-Valtice]], zwei Schlösser der Liechtensteiner und umgebende Landschaftsarchitektur, gilt als der „Garten Europas“ – UNESCO-Welterbe * [[Břeclav]], Grenzstadt mit Fernverkehrsbahnhof (Strecke Wien–Prag) ==== Österreich/Slowakei ==== [[File:Most DNV Schlosshof 11.JPG|mini|Fahrradbrücke der Freiheit]] [[File:Dévény EuroVelo-13 kerékpárút a Dévényi vár alatt 2014-08-13.JPG|mini|Eurovelo 13 bei Burg Devín]] (93&#x202F;km) * [[Engelhartstetten#vCard Q696851|Barockschloss Hof]] bei Engelhartstetten, größtes der Marchfeldschlösser * ''Fahrradbrücke der Freiheit'' zwischen Engelhartstetten und Bratislava * Burg Devín, spektakulär über der Donau gelegene Festungsanlage aus dem 8. Jahrhundert, der Zeit des Großmährischen Reichs * [[Bratislava]], Hauptstadt der Slowakei * tschechoslowakische Bunker aus den 1930er-Jahren ==== Österreich/Ungarn ==== (134&nbsp;km) * [[Hegyeshalom]], österreichisch-ungarischer Grenzbahnhof, an dem auch Fernverkehrszüge halten * Brücke von Andau ([[Burgenland]]), zum Ende des Ungarnaufstands 1956 der letzte offene Fluchtweg nach Österreich * [[Neusiedler See]] * [[Fertőszéplak]], Landhäuser * Schloss Esterhaz in [[Fertőd]], Barockschloss nach dem Vorbild von Versailles * Park des Paneuropäischen Picknicks zwischen [[Sopron]] und [[Sankt Margarethen im Burgenland]] * [[Sopron]], Feuerturm * Schloss Jurisics bei [[Kőszeg]] * Grenzerfahrungsweg Bildein bei [[Güssing]] ==== Ungarn/Slowenien ==== (75&nbsp;km) * [[Őrség-Nationalpark]] * [[Lendava]] * Mineralquellen von [[Lenti]] === Über den nördlichen Balkan === ==== Ungarn/Kroatien ==== (310&nbsp;km) * Grenzbefestigungen und Bunker bei [[Páka]] * Zusammenfluss von Mur und Drau (Vereinigung von zwei verschiedenfarbigen Flüssen), Mur-Drau-Regionalpark (Kroatien) und [[Donau-Drau-Nationalpark]] (Ungarn), unberührte Landschaft und Bio­sphä­ren­re­ser­vat * [[Koprivnica]], Fahrradmuseum * [[Hlebine]], Galerie für naive Kunst * [[Villány]], Ungarns führendes Weinanbaugebiet * [[Mohács]] ==== Ungarn/Serbien ==== [[Bild:Szeged 55-ös főút és 140-es vasútvonal kereszteződése (As 1125) 3013-03-17.JPG|mini|Separater Radweg mit Bahnübergang bei Szeged]] (138&nbsp;km) * Fortsetzung des Donau-Drau-Nationalparks * [[Subotica]] * [[Szeged]] ==== Serbien/Rumänien ==== [[Bild:Danube near Iron Gate 2006 3.JPG|mini|hochkant|Donau am Eisernen Tor]] (518&nbsp;km) * [[Kikinda]] Da die [[Donau]] streckenweise den Grenzfluss zwischen Serbien und Rumänien bildet, läuft die Route hier parallel mit dem [[Donau-Radweg]] (EuroVelo 6). Sie führt durch das [[Eisernes Tor|Eiserne Tor]] (begrifflich kein Bezug zum Eisernen Vorhang, der Name ist schon deutlich älter), das imposante Durchbruchstal der Donau durch die Karpaten – einer der landschaftlich spektakulärsten Abschnitte des Weges. * 40 Meter hohe, in den Fels gehauene Statue des Dakerkönigs Decebalus * Kloster Mraconia bei [[Orșova]] === Über den südlichen Balkan zum Schwarzen Meer === ==== Serbien/Bulgarien ==== (475&nbsp;km) * Wachturm bei Halovo ==== Bulgarien/Mazedonien ==== [[Bild:Nevestino Kadin Most.JPG|mini|Kadin-Brücke]] (291&nbsp;km) * [[Kjustendil]] * Kadin-Brücke bei Nevestino, 100 Meter lange mittelalterliche Bogenbrücke aus dem 15. Jahrhundert * Bergdörfer in der Region Delčevo–Pehčevo * [[Strumica]] * Smolare-Wasserfall ==== Bulgarien/Griechenland ==== (689&nbsp;km) * [[Nationalpark Pirin]] * [[Kerkini-See]] * Festung Roupel, 1914 errichtete Grenzfestung, war Teil der Metaxas-Linie, half im Zweiten Weltkrieg, die deutsch-bulgarische Invasion Griechenlands aufzuhalten * Festung Lisse, weitere griechische Grenzfestung auf der Metaxas-Linie * [https://www.mikridoxipara-zoni.gr/mainMenu_german.html Ausgrabungsstätte Mikri Doxipara-Zoni], Grabstätten aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. * Evros, Grenzfluss zwischen Griechenland und Türkei, verschiedene Lebensräume, die Schutzgebiet für zahlreiche Arten sind ==== Bulgarien/Türkei ==== [[Bild:Selimiye camii.JPG|mini|Selimiye-Moschee in Edirne]] (360&nbsp;km) * [[Edirne]], die Selimiye-Moschee gehört zum UNESCO-Welterbe * [[Strandscha]]-Gebirge * [[Bulgarische Schwarzmeerküste|Schwarzmeerküste]] mit bulgarischen und türkischen Wachtürmen Die Route endet bei Rezovo (Oblast [[Burgas (Oblast)|Burgas]]). == Sicherheit == Allgemein von Land zu Land unterschiedlich. Bitte diesbezüglich im jeweiligen Länderreiseführer nachsehen! Ansonsten einige sehr einsame Strecken. == Ausflüge == Die EuroVelo-Routen 2, 6, 7, 9, 10 und 11 kreuzen den Iron Curtain Trail und verbinden ihn mit den anderen Routen des Netzwerks. == Literatur- und Kartenhinweise == * [https://pro.eurovelo.com/download/document/brochure_iron_curtain_trail.pdf Broschüre] zum Europa-Radweg Eiserner Vorhang von Michael Cramer, MdEP und Initiator der Route * nordisch.info (2018): :* [https://www.nordisch.info/estland/die-entdeckung-estlands/ ''Die Entdeckung Estlands mit dem Fahrrad''], Teil 1/6 :* [https://www.nordisch.info/estland/lihula-eurovelo10-radtour/ ''Lihula, my Love – Auf der EuroVelo 10/13 in Estland''], Teil 2/6 :* [https://www.nordisch.info/estland/schotterstrasse-nach-paernu/ ''Die Schotterstraße nach Pärnu''], Teil 4/6 * [[s:Touren-Buch von Estland mit Fortführung der Touren bis in die Städte Nord-Livlands|''Touren-Buch von Estland mit Fortführung der Touren bis in die Städte Nord-Livlands'', 1897]], Scan und vollständige Transkription in Wikisource * [https://commons.m.wikimedia.org/wiki/File:Baltischer_Radfahrer-Kalender_f%C3%BCr_das_Jahr_1897.pdf ''Baltischer Radfahrer-Kalender für das Jahr 1897''], Scan mit Tourenteil == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} == Einzelnachweise == <references /> {{class-3}} {{IstIn|EuroVelo}} [[Kategorie:Radwege in Europa]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] lfj3ss44nnvc7d5200njskw3swf2p96 Boltenhagen 0 41192 1794528 1779934 2026-08-05T22:10:50Z Dirk Schmidt 15181 /* Mit dem Fahrrad */ akt 1794528 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Bild=[[File:Weiße Wiek, (Yacht-)Hafen von Boltenhagen (10577744454).jpg|300px|thumb|Hafen von Boltenhagen]] | TouriInfoWeb= [https://www.boltenhagen.de/service/Tourist-Information/index.html Tourist Info Boltenhagen] | TouriInfoTel= +49 (0)38825 3600 }} '''Boltenhagen''' ist ein staatlich anerkanntes Seeheilbad an der Ostsee in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Die Gemeinde liegt in der Region [[Klützer Winkel]] direkt an der Ostseeküste der Boltenhagenbucht als Teil der Mecklenburger Bucht und gehört dem Amt Klützer Winkel an. == Hintergrund == [[File:Wappen Boltenhagen.svg|left|80px]] {{Mapframe|53.984|11.206|zoom=12|height=300|width=400|type=geoline}} Das Ostseebad Boltenhagen liegt ca.&nbsp;47&#x202F;km östlich von Lübeck und 24&#x202F;km westlich von [[Wismar]] an der Ostsee. Boltenhagen ist ein anerkanntes Seeheilbad, das besondere Kurmaßnahmen durch Nutzung des Seeklimas anbietet. Der Küstenort lebt vom Tourismus und verfügt über eine entsprechende Infrastruktur sowie diverse Freizeiteinrichtungen. Im Jahr 2019 wurden 1.150.127 Übernachtungen gezählt. Die östlich des Kernortes gelegene Halbinsel Tarnewitz mit der Tarnewitzer Huk und dem daneben angelegten Fischereihafen wurde in den 1930er Jahren durch den Reichsarbeitsdienst auf den festlandnahen Resten der ehemaligen Halbinsel Lieps aufgespült. Das befestigte Gelände diente bis 1945 als militärischer Versuchsflughafen zur Erprobung von Flugzeugbordwaffen. An die Strandküste schließt sich nach Westen eine bis 35&#x202F;m hohe Steilküste an. Davor liegt ein schmaler ursprünglicher Naturstrand. In Boltenhagen wird ein [[#Kurbeitrag|Kurbeitrag]] für Übernachtungsgäste erhoben. Dieser wird vom jeweiligen Vermieter eingezogen. Tagesgäste erhalten ihre Tageskurkarte für den bewirtschafteten Strandbereich am Strandeingang oder bei der Tourist-Information. === Geschichtliches === Erstmals urkundlich erwähnt wurde Boltenhagen als ''Longa Indago'' 1325 und 1336 dann erstmals als Boltenhagen. Der Ort nimmt für sich in Anspruch, das zweitälteste Seebad Mecklenburgs zu sein. Um 1803 wurde der erste Badekarren zum Strand gebracht und damit der Badebetrieb eröffnet, 1840 gab es etwa zehn Karren, 1890 wurden schon 1260 Badegäste gezählt und um 1900 standen bereits 50 Badekarren am Strand. 1810 überließen einige Bauern Fremden ihre eigene Stube in Boltenhagen und schliefen in ihren Wirtschaftsgebäuden. Ab 1830 avancierte Boltenhagen vom Fischer- und Bauerndorf und zu einem der in der Folgezeit bedeutendsten Ostseebäder. Das erste Logierhaus ''Hotel Baltique'' wurde 1838 errichtet, 1845 das noble ''Kurhaus Großherzog von Mecklenburg''. 1911 wurde eine 300&#x202F;m lange Seebrücke in der Nähe des Kurhauses gebaut. Den Titel Ostseebad erhielt Boltenhagen am 5.&#x202F;Juli&#x202F;1929. Mit dem Zweiten Weltkrieg brach der Badeverkehr zusammen. Die Gästequartiere waren mit Evakuierten und Flüchtlingen belegt. Im Eiswinter 1941/1942 wurde die Seebrücke zerstört, seit 1992 ragt die neue Seebrücke 290&#x202F;m weit in die Ostsee. Auf der Halbinsel Tarnewitz eröffnete 2008 der Yacht- und Fischereihafen den Betrieb. Weitere Hotels und ein Ferienresort kamen hinzu, es entstand die ''Weiße Wiek'' mit der Marina Boltenhagen, einem Hafen für Skipper, Wasserwanderer und Berufsfischer. Eine neue Ferienanlage mit zwei neu errichteten Hotels und Häusern mit Ferienappartements nahm den Betrieb auf. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Boltenhagen, Redewisch, Tarnewitz und Wichmannsdorf. == Anreise == [[File:Ostseebad Boltenhagen.jpg|thumb|Seebrücke Boltenhagen]] === Mit dem Flugzeug === * Der {{Marker|type=airport|wikidata=Q27706|name=Flughafen Hamburg}} ist der nächstgelegene Verkehrsflughafen mit internationalen Verbindungen. * {{vCard | name = Flughafen Lübeck | alt = Flughafen Hamburg-Lübeck | type = airport | wikidata = Q706450 | lastedit = 2025-01-08 | description = Der Flughafen Lübeck wird ab April 2025 von London-Stansted, Malaga und Mallorca im Linienverkehr angeflogen. Er steht auch weiterhin Geschäfts- und Sportfliegern offen. }} * Der {{Marker|type=airport|wikidata=Q820223|name=Flughafen Rostock Laage}} liegt östlich und bietet nur sehr wenige Charterflugverbindungen. * Der {{Marker|type=airport|wikidata=Q1433949|name=Flugplatz Wismar}} liegt am nördlichen Stadtrand von Wismar und steht Sport- und Geschäftsfliegern von 07:00 bis 17:00 offen. === Mit der Bahn === Die Deutsche Bahn fährt bis nach [[Wismar]] oder [[Grevesmühlen]]. Von beiden Bahnhöfen gibt es direkte Busverbindungen nach Boltenhagen mit dem [https://www.nahbus.de/ NAHBUS], von Wismar mit der Linie [https://www.nahbus.de/fileadmin/fahrplaene/240/Linie_240_ab_12.12.2021.pdf 240] und von Grevesmühlen mit den Linien [https://www.nahbus.de/fileadmin/fahrplaene/320/Linie_320_ab_12.12.2021.pdf 320] und [https://www.nahbus.de/fileadmin/fahrplaene/345/Linie_345_ab_12.12.2021.pdf 345]. === Mit dem Bus === * Mit dem Fernbus kommt man derzeit nur nach Wismar oder Lübeck. Die Weiterreise in den Klützer Winkel kann dann gut mit dem [https://www.nahbus.de/ NAHBUS] erfolgen. === Auf der Straße === * Die Ostseeautobahn (''Küstenautobahn'') {{RSIGN|DE|A|20|Bundesautobahn 20|22}} verläuft südlich des Klützer Winkels. * Die {{RSIGN|DE|B|105}} ([[Lübeck]] ↔ [[Wismar]]) führt durch Dassow und Grevesmühlen. === Mit dem Schiff === [[File:Weiße Wiek, (Yacht-)Hafen von Boltenhagen (10577693015).jpg|thumb|Die Weiße Wiek in Tarnewitz]] * Einen Linien-Schiffsverkehr zum Klützer Winkel gibt es nicht. * Ausflugsschiffe verkehren von der Weißen Wiek im OT-Tarnewitz zur Insel [[Poel]]. * Im Ortsteil Tarnewitz bietet die {{Marker|type=marina |lat=53.9733 |long=11.2499 |name=Weiße Wiek |url=https://yachtwelt.de}} Liegeplätze für Sportboote in der Marina Boltenhagen. * {{vCard | name = Marina Hohen Wieschendorf | type = marina | url = https://www.marina-hohenwieschendorf.de/ | address = Zum Anleger 51, 23968 Hohen Wieschendorf | lat = 53.94744560853423 | long = 11.346998811852822 | mobile = +49 (0)177 8884480 (Hafenmeister) | email = marinahohenwieschendorf@gmail.com | description = In der Marina im nahegelegenen [http://www.hohen-wieschendorf.com/ Hohen Wieschendorf] ist Platz für 100&#x202F;Boote mit bis zu 5&#x202F;m Tiefgang. Auch steht dort ein Kran (max.&nbsp; 4&#x202F;t) zur Verfügung. }} === Mit dem Fahrrad === * Der internationale '''[[Ostseeküsten-Radweg|Ostseeküsten-Radweg]]''' führt entlang der deutschen Ostseeküste von der Grenze zu Polen unter anderem über [[Greifswald]], [[Stralsund]], [[Warnemünde]] und [[Wismar]] durch Boltenhagen und weiter über [[Travemünde]] entlang der Ostsee zur dänischen Grenze bei [[Flensburg]]. * Die '''[[D-Route 13: Iron Curtain Trail]]''' (gehört zur EuroVelo 13/„Grünes Band Deutschland“) führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze von der Grenze zu Tschechien unter anderem über den [[Harz]] und die [[Elbe]] nach [[Travemünde]]. Von dort sind geht es dann über den Ostseeküsten-Radweg nach Boltenhagen. * Die '''[[Alte Salzstraße (Radroute)|Alte Salzstraße]]''' verbindet [[Lüneburg]] über [[Lauenburg]], [[Mölln]] und [[Ratzeburg]] mit [[Lübeck]]. Von Lübeck geht es dann entweder direkt oder über Travemünde über den Ostseeküsten-Radweg nach Boltenhagen. === Zu Fuß === Durch den Klützer Winkel verlaufen der [[Europäischer Fernwanderweg E9|Europäische Fernwanderweg E9]] und der [[Hanseatenweg]]. Beide treffen südlich von Travemünde auf den [[Europäischer Fernwanderweg E1|Europäischen Fernwanderweg E1]] und den [[Europäischer Fernwanderweg E6|Europäischen Fernwanderweg E6]]. == Mobilität == [[File:Boltenhagen Wegebahn.jpg|thumb|upright|Bäderbahn Carolinchen]] * Innerhalb des Kernortes kommt man gut zu Fuß überall hin. Durch die Uferpromenade sind die wesentlichen Bereiche gut erschlossen. * {{Rolli|gruen}} In Boltenhagen verkehrt die [https://www.carolinchen.net/ Bäderbahn Carolinchen] und der Mini Bus mit der [https://www.nahbus.de/fileadmin/fahrplaene/325/Linie_325_ab_01.06.2022.pdf Liniennummer 325] (Redewisch - Boltenhagen - Weiße Wiek). Beide sind für den Transport von Rollatoren und Rollstühlen ausgelegt. * Der langgestreckte Kernort, seine Ortsteile und die Umgebung laden ein zum Radfahren. Wenn das eigene Rad zu Hause geblieben ist, kann man sich bei mehreren [https://www.boltenhagen.de/boltenhagen/sport-aktivitaeten/radfahren/fahrradverleih/ Anbietern] in Boltenhagen eins ausleihen. == Sehenswürdigkeiten == {{Scroll Gallery |title=Impressionen |Strandpromenade im Ostseebad Boltenhagen - panoramio.jpg|An der Strandpromenade |2019 Boltenhagen Strandpromenade 34 01.jpg|An der Strandpromenade |2014 Boltenhagen 02.jpg|An der Strandpromenade |2014 Seebrücke Boltenhagen 03.jpg|Seebrücke |Ostseebad Boltenhagen.jpg|Seebrücke |2014 Boltenhagen 01.jpg|Ortskern am Kurpark |Boltenhagen bei der Seebrücke.JPG|Boltenhagen bei der Seebrücke |Boltenhagen Kirche 2009-01-02 028.jpg|Kirche zur Paulshöhe |Boltenhagen Kirche 2009-01-02 022.jpg|Kirche zur Paulshöhe |Boltenhagen Kirche Innenraum 2009-01-02 027.jpg|Kirche zur Paulshöhe, Innenraum |Boltenhagen Kirche Empore Orgel 2009-01-02 026.jpg|Kirche zur Paulshöhe, Orgelempore |2014 Großklützhöved 03.jpg|Steilküste bei Großklützhöved |Steilküste nähe Boltenhagen.jpg|Steilküste bei Großklützhöved |Nsg tarnewitzer huk 01.jpg|Naturschutzgebiet Tarnewitzer Huk |Crowded beach near Boltenhagen - 200807.jpg|Hochsaison am Strand }} * Die begrünte, ebenerdige {{ Marker | type = promenade | name = Strandpromenade | lat = 53.986946295704605 | long = 11.208484640841585 }} entlang des ca. 4&#x202F;km langen Badestrandes mit vielen sehenswerten Ferienhäusern ist die Flaniermeile des Ortes. * Die 1992 neu errichtete {{Marker | type = bridge | name = Seebrücke | wikidata = Q2264638 }} ragt 290&#x202F;m ins Meer und bietet tollen einen Ausblick auf den Strand, die Steilküste und hinüber bis zur Insel [[Poel]]. Als Schiffsanleger wird die Seebrücke nicht mehr genutzt. {{Rolli|gruen}} * Im {{Marker | type = park | name = Kurpark | lat = 53.98788729939947 | long = 11.205011159316982 }} kann man auf Bänken in der Sonne entspannen. In der Konzertmuschel gibt es regelmäßig Veranstaltungen und Konzerte. * {{vCard | name = Kirche zur Paulshöhe | comment = ev.-luth | type = church | wikidata = Q1381008 | url = https://www.kirche-mv.de/index.php?id=983&type=0 | phone = +49 (0)38825 22274 (Gemeindebüro Klütz) | email = kluetz@elkm.de | description = Die Evangelische Kirche zur Paulshöhe, ursprünglich eine Kapelle, steht am Ende einer Düne auf der Paulshöhe. Der neugotische Backsteinbau wurde von 1872 bis 1873 errichtet und steht heute unter Denkmalschutz. Von der ursprünglichen Ausstattung sind erhalten: das Altargemälde mit der Kreuzigungsszene (1873), die Taufschale (1948), die 1879 gegossene Glocke im Westgiebel und die im Dachreiter aus den 1950er Jahren. Nordöstlich der Kapelle erinnert ein Gedenkstein an das Hochwasser vom November 1872, bei dem fast der gesamte Ort zerstört wurde. In der Kirche finden häufig Konzerte statt, ein Blick in den [https://www.boltenhagen.de/veranstaltungen Veranstaltungskalender] lohnt sich. }} == Aktivitäten == * Wenn man ans Meer fährt, dann ist '''Baden''' wohl die wichtigste Aktivität, die man an der frischen Luft ausüben möchte. Das Baden gehört in den Sommermonaten mit zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten in Boltenhagen. Denn die [https://www.badewasser-mv.de/ Badewasserqualität] ist überwiegend mit „ausgezeichnet“ eingestuft. Trotz regelmäßiger Überwachung bestehen immer gewisse Risiken beim Aufenthalt in natürlichen Gewässern, man sollte daher die allgemeinen [[#Baden|Baderegeln]] unbedingt beachten. * '''Radfahren:''' Das flache, teilweise leicht hügelige Land ist ideal für kurze und längere Radtouren. Eine sehr schöne, 38&#x202F;km lange Strecke ist die [https://www.ostseeferien.de/aktivitaeten/aktiv-in-der-natur/radfahren/radtour-durch-den-kluetzer-winkel/ Rundtour im Klützer Winkel]. Eine Karte der Region Klützer Winkel, des Ostseeküsten Radweges oder weiterer Fahrradtouren gibt es bei der [[#vCard_Tourist Info Boltenhagen|Tourist Info]]. Wer nicht selber seine Tour planen und organisieren will, kann sich einer [https://www.boltenhagen.de/boltenhagen/sport-aktivitaeten/radfahren/radtouren-mit-volker-jakobs/ geführten Radtour] durch den Klützer Winkel anschließen. Wenn das eigene Rad zu Hause geblieben ist, kann man sich bei mehreren [https://www.boltenhagen.de/boltenhagen/sport-aktivitaeten/radfahren/fahrradverleih/ Anbietern] in Boltenhagen eins ausleihen. * '''Wandern, Nordic-Walking, Joggen:''' Das Klima und die natürliche Umgebung des Ortes wirken sich positiv auf Herz- und Kreislaufsystem sowie Atemwege aus. Auf vier ausgewiesenen [https://www.boltenhagen.de/boltenhagen/gesundheit-wellness/terrainkurwege/ Terrainkurwegen] ist gesundheitsförderndes, heilklimatisches Gehen und Wandern möglich. [[File:Kletterpark Boltenhagen - panoramio.jpg|thumb|Kletterpark Boltenhagen]] * {{vCard | name = Kletterpark | type = ropes course | url = https://kletterpark-boltenhagen.de/ | address = Ostseeallee 101, 23946 Ostseebad | directions = neben der Strandklinik | lat = 53.98149 | long = 11.22855 | mobile = +49 (0)172 6074054 | email = kletterpark-boltenhagen@t-online.de | hours = Mitte Apr-Anf. Nov. [https://kletterpark-boltenhagen.de/einlasszeiten/ Details] | price = Erw. 21,-&nbsp;€, Jugendl. (6-17&nbsp;J.) 16,-&nbsp;€, Kids-Parcours 11,-&nbsp;€ | lastedit = 2022-06-05 | description = Der Kletterpark bietet 5 Parcours mit 80 Elementen in bis zu 11&#x202F;m Höhe, ergänzt durch einen Kids-Parcours für Kinder ab 5 Jahren. Eine 80&#x202F;m langeSeilbahn durchquert den Park. Vom Kletterpark ist der ungetrübte Blick auf die Ostsee sicher. }} * {{vCard | name = Swin Golf | type = cafeteria, golf | group = do | url = http://www.swingolf-boltenhagen.de | address = Ausbau 16, 23946 Ostseebad Boltenhagen | lat = 54.008545912622175 | long = 11.170418123821557 | phone = +49 (0)38825 979797 | fax = +49 (0)3212 1071808 | email = swingolf@web.de | hours = Apr.-Okt. tägl. 10:00-18:00, HS 10:00-20:00 | price = Erw. 12,-&nbsp;€, Jugendl. (bis 15&nbsp;J.) 8,50&#x202F;€ | subtype = cafe, playground | lastedit = 2022-06-05 | description = Die 18-Loch-SwinGolfanlage befindet sich auf einem 13&nbsp;ha großen Areal direkt am Steilufer. SwinGolf ähnelt dem traditionellen Golf, hebt sich aber von diesem durch eine Reihe von Merkmalen ab. So ist z.&#x202F;B. keine teure Clubmitgliedschaft erforderlich, auch gibt es keine spezielle Kleiderordnung. SwinGolf ist ein echter Freizeitspaß für die ganze Familie. Ziel des Spiels ist es, einen Ball mittels nur eines Schlägers mit möglichst wenig Schlägen ins jeweilige Loch zu befördern. Die Kaffeepause kann im Café Großklützhöved mit Terrasse genossen werden. }} * {{vCard | name = Beachvolleyball | type = beachvolleyball | url = https://www.boltenhagen.de/boltenhagen/am-strand/sportliches-am-strand/beachvolleyball/ | directions = am Strand | lat = 53.985929175175364 | long = 11.212956520813728 | description = An 4 Stellen (neben und östlich der Seebrücke, am FKK-Strand, bei der Strandklinik) kann direkt am Strand Beachvolleyball gespielt werden. }} * {{vCard | name = Tennis | type = tennis | url = https://www.boltenhagen.de/boltenhagen/sport-aktivitaeten/sportanlage/ | address = Zum Sportplatz 1, 23946 Ostseebad Boltenhagen | directions = am Ortseingang | lat = 53.98185799110093 | long = 11.193440030391322 | mobile = +49 (0)151 42049743 (Platzwart) | email = thomaslange@boltenhagen.de | price = 12,-&nbsp;€/h (Platzmiete, inkl. Schläger & Ball) | lastedit = 2022-06-05 | description = Für Sportsfreunde bietet die Sport- und Freizeitanlage zahlreiche Möglichkeiten: ob Fußball, Tennis, Volleyball, Kindersport, Aerobic, Basketball, Seniorensport oder Radwandern. Die Sportstätten können gegen eine kleine Gebühr von allen Sportbegeisterten (ob Mitglied, Einheimischer oder Urlauber) genutzt werden. }} * {{vCard | name = Tauchen | comment = Tauchschule-Nord | type = scuba diving | url = https://tauchschule-nord.de/ | address = Am Waldrand, 23946 Ostseebad Boltenhagen OT-Tarnewitz | lat = 53.97742375573581 | long = 11.255325669359031 | mobile = +49 (0)171 4868148 | email = info@tauchschule-nord.de | price = Schnuppertauchen: 55,-&nbsp;€ (ab 12&nbsp;J.), Kinder 40,-&nbsp;€ (8-11&nbsp;J.) inkl. Ausrüstung | lastedit = 2022-06-05 | description = Tauchbegeisterte Anfänger werden vom geschulten Team in der Weißen Wiek ausgebildet. }} * {{vCard | name = Surfen, SUP | comment = Wassersportschule | type = surfing | url = https://surfknopf.de/ | address = Wohlenberger Wiek 1, 23968 Gramkow | directions = am Strand in Beckerwitz | lat = 53.930623458658275 | long = 11.287974780464195 | mobile = +49 (0)170 4446354 | email = robert@surfknopf.de | description = Ob Anfänger oder Crack, die Wassersportschule Wohlenberger Wieck bietet jede Menge Spaß und Action im Urlaub oder Freizeit. Hier kann man Windsurfen, Kitesurfen und Stand Up Paddling lernen. Die Wohlenberger Wiek ist durch ihren großen Stehbereich zum Erlernen der Sportarten sehr gut geeignet. Außerdem werden Tretboote, SUP und Seekajaks sowie Surfmaterial vermietet. }} === Veranstaltungen === Mit mehr als 300 Veranstaltungen kann man in Boltenhagen eine Menge erleben. Festivals, Konzerte, Kinderveranstaltungen, Märkte, Führungen, Vorträge und Feste mit Tradition locken die Gäste zu den unterschiedlichen Veranstaltungsorten. Der sehr ausführliche und stets aktuelle [https://www.boltenhagen.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/ Veranstaltungskalender] der Tourist Info ist ein idealer Führer durch den Urlaub. ==== Jährlich wiederkehrende Veranstaltungen ==== * '''Ende Juli:''' (am Strand) Beim DLRG-Nivea-Strandfest werden Eltern und Kinder spielerisch an das sichere Verhalten im Wasser herangeführt. Bei dem dreistündigen kostenlosen Strandfest steht vor allem der Spaß im Vordergrund wie z.&#x202F;B. auf der Hüpfburg, beim Baderegeln puzzeln und Rettungsgeräte ausprobieren, beim Erlernen von Erste-Hilfe-Techniken wie auch beim Puppentheater. * '''Ende Juli:''' (am Strand) Der Boltenhagener Beach-Tennis-Cup ist mehr als nur Tennis im Sand. Hier geht es mit Athletik und Spaß um Punkte. Aus einer fixen Idee ist ein sportliches Event geworden, das aus dem Boltenhagener Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken ist, der Spaß steht dabei im Vordergrund. Anmeldung: {{mailto|beachtennis-boltenhagen@gmx.de}} oder {{LinkPhone|phone=+49 (0)178 2345946}} * '''Ende Juli:''' (Hafen Tarnewitz) Großes Hafenfest in der Weißen Wiek beim Dorfhotel, Iberohotel und Fischereihof * '''Anfang August:''' (Kurpark) Das ''Silent Dance Festival'' fand zum ersten Mal am 18.07.2018 im Ostseebad statt. Bei der sogenannten Kopfhörer-Party bekommt jeder Besucher Köpfhörer (gegen Pfand) und kann zwischen drei Musikkanälen seine Partymusik auswählen. * '''Ende Oktober:''' (Sport- und Freizeitanlage) Boltenhagener Drachenfest == Einkaufen == Zum Einkaufen gibt es in Boltenhagen alles, was man zum Leben braucht. Mehrere Supermärkte und Discounter bieten Selbstversorgern ausreichend Auswahl. Überall in der Gegend findet man Hofläden. Schöne Dinge kann man bei diversen Künstlern und Kunsthandwerkern erstehen. In Klütz gibt es auch jeden Donnerstag am Vormittag einen Wochenmarkt. Wer mehr zum Shopping tendiert, sollte sich nach Wismar, Lübeck oder Schwerin aufmachen. Im 14-tägigen Rhythmus jeweils am Dienstag gibt es auch in Boltenhagen an der Promenade zur Seebrücke einen [https://www.boltenhagen.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender/?veranstaltungsid=100168 Grünen Markt] mit Wurst, Teigwaren, Käse, Obst, Molkereiprodukten, Honig, Sanddorn, Gemüse, Geflügel, Eier, Blumen, Gartenkräuter und mehr aus der Region… == Küche == Das Angebot an Restaurationsbetrieben in Boltenhagen ist riesig. Alle Geschmacksrichtungen sind vertreten. Hier kommt keiner zu kurz und es wird niemand verhungern. Nachfolgend eine -nicht komplette- Übersicht. === Cafés, Eiscafés === * {{vCard | name = Café Pralinchen & Co. | type = cafe | url = https://www.cafe-pralinchen-boltenhagen.de/ | address = Ostseeallee 6a, 23946 Ostseebad Boltenhagen | directions = Direkt neben dem Kurhaus | lat = 53.987133183233595 | long = 11.203649997938596 | phone = +49 (0)38825 21701 | facebook = cafe.pralinchen | hours = Apr-Okt: Mo-Fr 08:30-17:30, Sa,So 09:30-17:30; Nov-Mär: Mo,Do,Fr 11:00-17:30, Sa,So 09:30-17:30 | subtype = terrace | lastedit = 2022-06-06 | description = Der Geheimtipp in Boltenhagen an der Ostsee. Selbstgemachte Torten und Kuchen und handgemachte Pralinen (mit Suchtpotential), großes, leckeres Frühstücksbuffett und tolle Kaffeespezialitäten, aber auch Tagesgerichte und Eintöpfe. Tipp: Sanddorn-Sahne-Torte und Steilküstentorte. }} * {{vCard | name = Strandcafé Muschel | type = cafe | url = https://strandvillamuschel-boltenhagen.de/ | address = Mittelpromenade 31, 23946 Ostseebad Boltenhagen | directions = am Strandaufgang No. 9 | lat = 53.98556798525305 | long = 11.209911048694353 | phone = +49 (0)38825 268028 | email = cafe@strandvillamuschel-boltenhagen.de | facebook = 308922159560687 | hours = Mi-So 12:00-17:00 | subtype = terrace | lastedit = 2022-06-06 | description = Wechselndes Angebot an leckeren selbst gebackenen Kuchen, Quiche und Suppen, ausgewählte Kaffee und Teesorten. }} * {{vCard | name = Café Lindquist | type = cafe, ice cream | url = https://cafe-lindquist.de/ | address = Strandpromenade 36a, 23946 Ostseebad Boltenhagen | directions = am Strandaufgang 12 | lat = 53.98430139572063 | long = 11.214517674104785 | phone = +49 (0)38825 859900 | mobile = +49 (0)160 99168826 | fax = +49 (0)38825 959714 | email = info@cafe-lindquist.de | facebook = cafelindquist | hours = Mo,Do-Sa 11:00-17:30, Si 11:00-17:00 | subtype = terrace | lastedit = 2022-06-06 | description = Café mit skandinavischer Seele, finnische Schokokuchen, bodenständige Blechkuchen und verführerische Murmeln in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Es gibt Eis mit Lakritzsoße, Lakritzkuchen, Lakritzschnaps und Lakritze zu kaufen. Zur Mittagszeit wird eine kleine Auswahl an frischen Speisen angeboten, z.&#x202F;B. Smörrebröd, Fischsuppe LINDQUIST, verschiedene Burger und Salate. }} * {{vCard | name = Eiscafé Venezia | type = cafe, ice cream | address = Dünenweg 1, 23946 Ostseebad Boltenhagen | lat = 53.98930935440171 | long = 11.201047045919871 | phone = +49 (0)38825 385420 | mobile = +49 (0)162 8783284 | facebook = 176220389104480 | hours = tägl. 11:00-21:30 | subtype = terrace | lastedit = 2022-06-06 | description = }} * {{vCard | name = Eiscafé La Dolce Vita | type = cafe, ice cream | address = Ostseeallee 9, 23946 Ostseebad Boltenhagen | lat = 53.98699022382841 | long = 11.204873967322776 | phone = +49 (0)38825 386364 | hours = tägl. 11:30-18:00 | subtype = terrace, vegan | lastedit = 2022-06-06 | description = }} === Deutsche Küche === * {{vCard | name = Restaurant "Clipper" | type = restaurant | url = https://www.seehotel-boltenhagen.de/de/gastronomie-restaurant/restaurant-essen-trinken-ostsee- | address = Ostseeallee 1, 23946 Ostseebad Boltenhagen | directions = im Seehotel Großherzog von Mecklenburg | phone = +49 (0)38825 500 | facebook = seehotelboltenhagen | instagram = seehotel_boltenhagen | hours = tägl. 12:00-21:30 | subtype = wheelchair, terrace | lastedit = 2022-06-06 | before = {{Marker Kopie|Seehotel Großherzog von Mecklenburg|name}} | description = 100%ige Biospeisekarte mit regionalen Produkten. }} * {{vCard | name = Restaurant Wagenknecht | type = restaurant, cafe | url = https://www.boltenhagen.de/boltenhagen/cafes-und-restaurants/fischrestaurants/restaurant-wagenknecht/ | address = Mittelpromenade 25, 23946 Ostseebad Boltenhagen | lat = 53.986596221050185 | long = 11.207648981169175 | phone = +49 (0)38825 262840 | email = wagenknecht-boltenhagen@web.de | facebook = 1875289452724507 | hours = tägl. 12:00-22:00 | subtype = terrace | lastedit = 2022-06-06 | description = Das "Wagenknecht" bietet frisch zubereitete Speisen aus ausgewählten Produkten an. }} * {{vCard | name = Kleine Büdnerei | type = restaurant | url = http://www.kleinebuednerei.de/ | address = Mittelpromenade 33, 23946 Ostseebad Boltenhagen | lat = 53.985317941157305 | long = 11.210539601690037 | phone = +49 (0)38825 37803 | email = kleinebuenderei@web.de | hours = tägl. 11:30-22:00 | subtype = terrace, regional, seafood, vegetarian | lastedit = 2022-06-06 | description = Beliebtes Restaurant, gemütliche Atmosphäre, manchmal mit Live-Musik. }} * {{vCard | name = Fischrestaurant Blinkfür | type = restaurant | url = https://www.blinkfuer-boltenhagen.de/ | address = Ostseeallee 64, 23946 Ostseebad Boltenhagen | lat = 53.98060068011906 | long = 11.222960898360647 | phone = +49 (0)38825 22114 | email = kardellsfischrestaurant@t-online.de | facebook = blinkfuer.boltenhagen | instagram = fischrestaurant | hours = Di,Do 17:30-21:00, Fr,Sa 17:30-22:00 | subtype = international, seafood, vegetarian | lastedit = 2022-06-06 | description = Sehr beliebtes Fischrestaurant mit tollen Bewertungen. }} * {{vCard | name = Fischereihof Kamerun | type = restaurant, farm shop | group = eat | url = http://www.kamerunweb.de/ | address = Zum Hafen 1a, 23946 Ostseebad Boltenhagen OT-Tarnewitz | lat = 53.9737 | long = 11.246 | phone = +49 (0)38825 267231 | email = fischereihof-kamerun@web.de | hours = Restaurant: tägl. ab 11:00, Hofladen: tägl. 10:00-18:00 | subtype = terrace, regional | lastedit = 2022-06-09 | description = Traditionsreiches Fischrestaurant direkt am Hafen mit eigenem Kutter, eigener Räucherei und Fischverkauf im Hofladen. Interessant ist das Dach des Hofladens, bei dem es sich um einen umgedrehten Fischkutter handelt. Wer möchte, kann auch auf dem Kutter USCHI zum Fischen mitfahren (Kontakt: {{LinkPhone|phone=+49 (0)170 2352326}}). Zum Fischereihof Kamerun gehört auch noch der Fischimbiss „Fischerstuw“ in der Strandpromenade 47a. }} === Internationale Küche === * {{vCard | name = Pizzeria Da Fabio | type = restaurant | address = Mittelpromenade 4, 23946 Ostseebad Boltenhagen | lat = 53.98827652669614 | long = 11.203907966270286 | phone = +49 (0)38825 21028 | instagram = pizzeria_dafabio | subtype = wheelchair, terrace, italian, pizza, vegetarian, takeaway | description = }} * {{vCard | name = Ristorante Amarone | type = restaurant | address = Mittelpromenade 2, 23946 Ostseebad Boltenhagen | lat = 53.987908034122746 | long = 11.20299970722634 | phone = +49 (0)38825 385508 | facebook = RistoranteAmarone | subtype = italian | description = }} * {{vCard | name = Hellas | type = restaurant | url = https://www.hellas-boltenhagen.de/ | address = Mittelpromenade 5, 23946 Ostseebad Boltenhagen | lat = 53.988504937643846 | long = 11.203976629439907 | phone = +49 (0)38825 29367 | email = hellas-boltenhagen@hotmail.com, info@hellas-boltenhagen.de | subtype = terrace, greek | description = Gastfreundschaft und Speisen, die an das Mittelmeer und Griechenland erinnern. }} * {{vCard | name = Cheng Du | type = restaurant | url = https://www.chengdu-restaurant.de/ | address = Dünenweg 1d, 23946 Boltenhagen | lat = 53.989316377461456 | long = 11.200848218856603 | phone = +49 (0)38825 385112 | fax = +49 (0)38825 383748 | subtype = chinese, vegetarian | description = }} * {{vCard | name = Goa | type = restaurant | url = https://goa-restaurant.com/ | address = Dünenweg 1B, 23946 Ostseebad Boltenhagen | lat = 53.9891882617557 | long = 11.200417351673936 | phone = +49 (0)38825 383991 | email = info@goa-restaurant.com | hours = Di-Fr 17:00-21:30, Sa,so 12:00-14:30 + 17:00-21:30 | subtype = indian | lastedit = 2022-06-06 | description = Traditionelle indische Rezepte, Currys, Butter Chicken, vegetarische und vegane Gerichte oder Street Food: Geschmacksvielfalt Indiens. }} == Nachtleben == * {{vCard | name = Zum Klausner | alt = Dorfkrug | type = bar, pub, restaurant | address = Tarnewitzer Straße, 23946 Ostseebad Boltenhagen OT-Tarnewitz | lat = 53.973384970649256 | long = 11.234562243258587 | phone = +49 (0)38825 29852 | facebook = 170590239662793 | hours = tägl. 16:00-03:00 | lastedit = 2022-06-06 | description = Urige Kneipe mit Live-Musik und einer riesen Auswahl an belgischem Bier. }} == Unterkunft == In Boltenhagen wird ein [[#Kurbeitrag|Kurbeitrag]] für Übernachtungsgäste erhoben. Dieser wird vom jeweiligen Vermieter eingezogen. Tagesgäste erhalten ihre Tageskurkarte für den bewirtschafteten Strandbereich am Strandeingang oder bei der Tourist-Information. === Camping === ==== Stellplätze ==== * {{vCard | name = Steinbeck Parkplatz | type = caravan site | url = https://www.campercontact.com/de/deutschland/mecklenburg-vorpommern/ostseebad-boltenhagen/97390/steinbeck-parkplatz | address = Dorfstraße Hafthagen, 23946 Ostseebad Boltenhagen | lat = 54.00893752458674 | long = 11.146318442293639 | price = 24,-&nbsp;€/Tag | subtype = dogs | lastedit = 2022-06-01 | description = Stellplätz für 15 Wohnmobile auf Parkplatz des Imbiss Strandnixe, beim Naturstrand Steinbeck, kein Stromanschluss, Toiletten geg. Gebühr vorhanden. }} * {{vCard | name = Stellplatz am Swin Golf | type = caravan site | url = https://www.promobil.de/stellplatz/stellplatz-am-swin-golf-boltenhagen-588f1e18721d54a52815eadc.html | address = Ausbau 16, 23946 Ostseebad Boltenhagen | lat = 54.008611 | long = 11.17055 | phone = +49 (0)38825 26320 | email = info@swingolf-boltenhagen.de | price = 18,-&nbsp;€/Tag inkl. Entsorgung, zzgl. Strom | subtype = wlan, grill, dogs | lastedit = 2022-06-01 | description = Stellplatz für 15 Wohnmobile am Swin Golf Boltenhagen mit Wasser und Strom. }} * {{vCard | name = Banana Jack Wohnmobilpark | type = caravan site | url = http://www.bananajack.de/wohnmobilstellplatz/ | address = Ostseeallee 58, 23946 Ostseebad Boltenhagen | lat = 53.98128868171277 | long = 11.218165619695355 | phone = +49 (0)38825 21030 | mobile = +49 (0)163 1418141 | facebook = BananaJackBoltenhagen | price = 20,-&nbsp;€/Tag inkl. 2 Pers., ggf. zus. 1,-&nbsp;€/T/Hund, zzgl. Strom,Wasser, Entsorg | subtype = nowlan, playground, animals | lastedit = 2022-06-01 | description = Stellplatz für 50 Mobile am Ortsrand von Boltenhagen. }} * {{vCard | name = Krämers Wohnmobilhafen | type = caravan site | url = https://www.kraemerswohnmobilhafen.de/ | address = Ostseeallee 58b, 23946 Boltenhagen | lat = 53.980556 | long = 11.218889 | phone = +49 (0)38825 23288 | mobile = +49 (0)177 2928198 | email = info@kraemerswohnmobilhafen.de | hours = ganzjährig (Nov-Jan auf Anfrage) | price = 01.10.-30.04.: 18,-&nbsp;€/T; 01.05.-30.09.: 20,-&nbsp;€/T zzgl. Strom 3,-&nbsp;€ | subtype = nowlan, bike rental, dogs | lastedit = 2022-06-01 | description = Stellplatz für 45 Wohnmobile am Ortsrand von Boltenhagen. }} ==== Campingplätze ==== * {{vCard | name = Campingplatz Regenbogen Boltenhagen | type = campsite | url = https://www.regenbogen.ag/camping.html | address = Ostseeallee 54, 23946 Ostseebad Boltenhagen | lat = 53.980833 | long = 11.216389 | phone = +49 (0)431 2372370 | email = boltenhagen@regenbogen.ag | hours = Apr-Nov | subtype = wlan, bike rental, restaurant, grill, dogs | lastedit = 2022-06-01 | description = Wohnmobilstell- und Campingplatz im Grünen, wenige hundert Meter von der Ostsee entfernt. }} Weitere Campingplätze gibt es östlich von Boltenhagen, aber per Fahrrad immer noch gut erreichbar: * {{vCard | name = Ostseecamping Beckerwitzer Strand | type = campsite | url = http://www.ostseecampingbeckerwitz.de/ | address = Ostseestraße 10, 23968 Hohenkirchen | lat = 53.941389 | long = 11.315 | phone = +49 (0)38428 60265 | mobile = +49 (0)177 6031354, +49 (0)163 8101087 | subtype = free wlan, dogs | description = Campingplatz direkt am kurtaxfreien Naturstrand in Hohenkirchen, mit Wohnmobilstellplatz vor der Schranke. }} * {{vCard | name = Campingplatz Ostseequelle | type = campsite | url = https://www.ostsee-campingplatz.de/ | address = Strandstraße 21, 23968 Hohenkirchen | lat = 53.929444 | long = 11.27 | phone = +49 (0)38428 60222 | email = buchen@ostsee-campingplatz.de | hours = Mai-Sep | checkin = 13:00-22:00 | subtype = free wlan, sauna, grill, dogs | lastedit = 2022-06-01 | description = Der Campingplatz liegt am Meer zwischen Wald und Wiesen und wird von einem kleinen Bach namens Ostseequelle durchquert. Der 3,5&#x202F;km lange Sandstrand der Wohlenberger Wiek hat ein sehr flach abfallendes Wasser und ist daher immer etwas wärmer und besonders für Kinder geeignet. }} [[File:Campingplatz "Liebeslaube" - panoramio.jpg|thumb|Campingplatz Liebeslaube]] * {{vCard | name = Campingplatz Liebeslaube | type = campsite | url = https://campingplatz-liebeslaube.de/ | address = Wohlenberger Wiek 1, 23968 Hohenkirchen | lat = 53.931389 | long = 11.291389 | phone = +49 (0)38428 60219 | email = info@campingplatz-liebeslaube.de | hours = Ganzjährig | subtype = free wlan, wheelchair, bike rental, playground, grill, dogs | lastedit = 2022-06-01 | description = Der Campingplatz mit separatem Wohnmobilstellplatz liegt direkt am langen Naturstrand, es liegt keine Straße zwischen Campingplatz und Strand. Der Uferbereich ist sehr flach und damit für Kinder geradezu ideal. }} * {{vCard | name = Ostseecamping Ferienpark Zierow | type = campsite | url = https://www.ostsee-camping.de | address = Strandstraße 19C, 23968 Zierow | lat = 53.93444 | long = 11.37284 | phone = +49 (0)38428 63820 | fax = +49 (0)38428 63833 | email = info@ostsee-camping.de | facebook = ostseecampingzierow | youtube = UCmIcInzFA0oWAdHO5L_cMGQ | hours = Ganzjährig | subtype = indoorpool, restaurant, sauna, dogs | lastedit = 2022-06-01 | description = Campingplatz mit 300 Stellplätzen außerhalb von Zierow direkt am Ostseestrand. }} === Hotels === In Boltenhagen und der näheren Umgebung gibt es eine große Zahl von Unterkünften. Außer den nachfolgend genannten Hotels findet man auf der [https://www.boltenhagen.de/unterkuenfte/#/uebernachtungen Internetseite der Tourist Information] eine Vielzahl weiterer Unterkünfte mit direkter Verfügbarkeitsprüfung. ==== Mittel ==== * {{vCard | name = Hotel John Brinckman | type = hotel, restaurant | url = https://hotel-john-brinckman.de | address = Mittelpromenande 24, 23946 Boltenhagen | directions = Parkplatzzufahrt über Ostseeallee | lat = 53.986599434431724 | long = 11.207353855102935 | phone = +49 (0)38825 400 | fax = +49 (0)38825 29306 | email = info@hotel-john-brinckman.de | hours = 14:00-18:00 | checkin = bis 10:00 | price = EZ ab 47,-&nbsp;€/ÜF, DZ ab 87,-&nbsp;€/ÜF (ggf. zus. 7,-&nbsp;€/Ü/Hund) | subtype = 3, free wlan, bike rental, fitness center, sauna, free parking, animals | description = Das Hotel liegt nur 50&#x202F;m vom Strand entfernt in unmittelbarer Nähe des Kurparks und der Seebrücke. Es verfügt über 2 Appartements, 100 tlw. einfache Doppel- und Einzelzimmer. }} * {{vCard | name = Hotel Auszeit | type = cafeteria, hotel garni | group = sleep | url = https://www.auszeit-boltenhagen.de/ | address = Tarnewitzer Chaussee 25, 23946 Ostseebad Boltenhagen OT-Tarnewitz | lat = 53.97833173733725 | long = 11.236512271374272 | phone = +49 (0)38825 38930 | email = info@auszeit-boltenhagen.de | price = EZ ab 70,-&nbsp;€/ÜF, DZ ab 85,-€/ÜF | subtype = free wlan, bicycle stand, garden, free parking, noanimals | lastedit = 2022-06-04 | description = Das Hotel mit seinen 16 Zimmern (14 DZ + 2 EZ) hebt sich durch seine Architektur und durch seinen tollen Standort aus der Masse ab, es liegt nur 300&#x202F;m vom Strand entfernt. }} * {{vCard | name = Hotel Gutshaus Redewisch | type = hotel, bar, cafeteria, restaurant | group = sleep | url = https://www.gutshaus-redewisch.de/hotel/ | address = Redewischer Straße 46, 23946 Ostseebad Boltenhagen OT-Redewisch | lat = 53.98762553943584 | long = 11.176624010165902 | phone = +49 (0)38825 3760 | fax = +49 (0)38825 37637 | email = info@gutshaus-redewisch.de | facebook = 215055938539153 | instagram = gutshaus_redewisch | price = EZ ab 80,-€/ÜF, DZ ab 120,-&nbsp;€/ÜF, Suite ab 130,-&nbsp;€/ÜF (ggf. zus. 13,-&nbsp;€/Hund/Ü | subtype = free wlan, parking, wheelchair, bicycle stand, bike rental, fitness center, lift, restaurant, sauna, terrace, dogs | lastedit = 2022-06-04 | description = Das über eine 130&#x202F;m lange Lindenallee mit dem typischen Gutshausrondell zu erreichende Haus wird über eine Freitreppe betreten. Nach langer wechselvoller Geschichte wurde 2001 das Hotel in dem ehemaligen Gutshaus eröffnet. Jedes der 16 Doppel- (bzw. 3 oder 4 Bettsuiten; teilweise mit Balkon) und 5 Einzelzimmer hat seinen eigenen Charme und Reiz. }} * {{vCard | name = Ostseehotel Boltenhagen | type = hotel garni | url = https://www.ostseehotel-boltenhagen.com/ | address = Ostseeallee 58c, 23946 Ostseebad Boltenhagen | lat = 53.98047 | long = 11.22155 | phone = +49 (0)38825 385700 | fax = +49 (0)38825 385702 | email = info@ostseehotel-boltenhagen.com | facebook = 488906571144903 | price = EZ ab 59,-&nbsp;€/ÜF, DZ ab 99,-&nbsp;€/ÜF, Fam.Zi. 189,-&nbsp;€ | subtype = 3s, free wlan, wheelchair, bike rental | lastedit = 2022-06-05 | description = Nur 200&#x202F;m vom feinen Sandstrand entfernt liegt das modernesUrlaubshotel mit insgesamt 46 Zimmern, alle mit Balkon oder Terrasse. }} [[File:Dorfhotel Boltenhagen.jpg|thumb|Dorfhotel Boltenhagen]] * {{vCard | name = Dorfhotel Boltenhagen | type = hotel, appartment, restaurant | url = https://www.dorfhotel.com/boltenhagen | address = Mecklenburger Allee 1, 23946 Ostseebad Boltenhagen OT-Tarnewitz | lat = 53.97497 | long = 11.25349 | phone = +49 (0)38825 3840 | fax = +49 (0)38825 3848701 | email = info@dorfhotelboltenhagen.de | checkin = ab 15:00 | checkout = bis 10:00 | subtype = free wlan, restaurant, free parking, dogs | lastedit = 2022-06-05 | description = Das Familienhotel gehört zum Ferienresort Weiße Wiek und liegt direkt am Meer, jedes Appartement hat Meerblick. }} * {{vCard | name = Tarnewitzer Hof | comment = Hotelanlage | type = hotel, holiday flat, restaurant | url = https://www.tarnewitzer-hof.de/ | address = Tarnewitzer Strasse 15, 23946 Ostseebad Boltenhagen OT-Tarnewitz | lat = 53.97401 | long = 11.23499 | phone = +49 (0)38825 29841 | email = info@tarnewitzer-hof.de | facebook = tarnewitzerhof | price = EZ ab 93,-&nbsp;€/ÜF, DZ ab 117,-€/ÜF, Bungalow ab 69,-&nbsp;€/Ü | subtype = free wlan, bike rental, restaurant, sauna, free parking | lastedit = 2022-06-05 | description = Die Hotelanlage besteht aus dem Haupthaus und mehreren einzelnen Gebäuden. Die Zimmer, Appartements, Wohnungen und Bungalows können sowohl ohne Verpflegung wie auch mit Frühstück oder Halbpension gebucht werden. Die Hotelanlage „Tarnewitzer Hof“ liegt im ruhig und idyllisch gelegenen, östlichen Boltenhagener Ortsteil Tarnewitz – nahe der Weißen Wiek. Bis zum Ortskern mit der Seebrücke sind es ca. 2,5&#x202F;km und der Ostseestrand ist etwa 1.100&#x202F;m entfernt. }} * {{vCard | name = Hotel Gutshaus Parin | comment = Bio- und Gesundheitshotel | type = hotel, cafeteria, restaurant | group = sleep | url = https://www.gutshaus-parin.de | address = Wirtschaftshof 1, 23948 Parin | directions = etwa 12&#x202F;km südlich | lat = 53.91271521639649 | long = 11.190579827194227 | phone = +49 (0)3881 756890 | fax = +49 (0)3881 75689 555 | email = info@gutshaus-parin.de | facebook = gutshaus.parin | youtube = https://www.youtube.com/watch?v=mEcurW8Bv0A&t=2s | price = EZ ab 79,-&nbsp;€/ÜF, DZ ab 110,-&nbsp;€/ÜF (tlw. mit Etagendusche) | subtype = wlan, bike rental, sauna, terrace, dogs | lastedit = 2022-05-30 | description = Fast am Ende der Welt liegt das 2009 eröffnete Biohotel Gutshaus Parin mit 30 Zimmern, die kleine Schwester des Gutshauses Stellshagen. Wer Ruhe und Verbundenheit mit der Natur sucht, ist hier genau richtig. In dem restaurierten Gebäude befinden sich die Rezeption, das Restaurant mit seinem Gewölbekeller, das Café sowie einige Gästezimmer. Direkt neben dem historischen Herrenhaus befindet sich das Zirbenhaus mit weiteren Gästezimmern und Räumen für Seminare und Tagungen sowie ein Badeteich und Saunawagen. Die Räumlichkeiten wurden baubiologisch gestaltet, die Energieversorgung berücksichtigt Nachhaltigkeit und alle Speisen und Getränke im Restaurant entsprechen100% Bio-Qualität. }} ==== Gehoben ==== * {{vCard | name = Seehotel Großherzog von Mecklenburg | type = hotel, bar, cafeteria, restaurant | group = sleep | url = https://www.seehotel-boltenhagen.de | address = Ostseeallee 1, 23946 Boltenhagen | lat = 53.98873088366266 | long = 11.202312186717075 | phone = +49 (0)38825 500 | fax = +49 (0)38825 50900 | email = info@seehotel-boltenhagen.de | facebook = seehotelboltenhagen | instagram = seehotel_boltenhagen | subtype = 4, free wlan, bike rental, pool, sauna, spa | lastedit = 2022-06-04 | description = Das Hotel in bester Lage an der Strandpromenade mit 156 Zimmern, Juniorsuiten und Suiten wurde 1995 eröffnet. Das Hotel ist nur durch die Promenade vom feinsandigen Ostseestrand getrennt. }} [[File:Ferienresort Weiße Wiek in der Nähe vom Ostseebad Boltenhagen - panoramio.jpg|thumb|Iberotel Boltenhagen, Marina Weiße Wiek]] * {{vCard | name = Iberotel Boltenhagen | type = hotel, restaurant | url = https://www.iberotel.de/iberotel-boltenhagen-ostsee-deutschland.html | address = Baltische Allee 1, 23946 Ostseebad Boltenhagen OT-Tarnewitz | lat = 53.97458 | long = 11.24891 | phone = +49 (0)38825 3840 | fax = (0)38825 3848701 | email = info@iberotelboltenhagen.de | checkin = ab 15:00 | checkout = bis 11:00 | subtype = 4s, free wlan, wheelchair, bike rental, fitness center, lift, minigolf, sauna, spa, tennis, dogs | lastedit = 2022-06-05 | description = Das Hotel liegt am Ortsrand des Ostseebad Boltenhagen auf der Ostsee-Halbinsel Tarnewitz, etwa 3&#x202F;km vom Ortszentrum entfernt. Es gibt aus jedem der 191 Zimmer einen herrlichen Meerblick und die wohltuende Ostseebrise. }} == Sicherheit == * Am Steilufer westlich des Kernortes ist besondere Vorsicht geboten. Dort gibt es häufig Abbrüche, Rutschungen und Steinschläge. Jeder ist gefährdet, der sich am Geröllstrand vor den Steilufern aufhält. Auch vorspringende Kliffkanten am Hochufer können abstürzen. * {{vCard | name = Polizeistation Boltenhagen | type = police | address = Kastanienallee 2a, 23946 Boltenhagen | lat = 53.98750737604684 | long = 11.19645094033565 | phone = +49 (0)38825 24424 | fax = +49 (0)38825 24424 | hours = Sprechzeiten: Mo 09:00-11:00, Do 16:00-18:00 | lastedit = 2022-05-29 | description = }} * {{vCard | name = Polizeihauptrevier Wismar | type = police | address = Rostocker Straße 80, 23970 Wismar | lat = 53.89225 | long = 11.47099 | phone = +49 (0)3841 2030 | fax = +49 (0)3841 203226 | email = phr.wismar@polmv.de | hours = 24/7 | lastedit = 2021-05-02 | description = }} * {{vCard | name = Wasserschutzpolizeiinspektion Wismar | type = police | address = Kopenhagener Straße 1, 23966 Wismar | lat = 53.89891353787679 | long = 11.464147532221386 | phone = +49 (0)3841 2553-0 | fax = +49 (0)3841 2553-226 | email = wspi.wismar@polmv.de | description = Die Wasserschutzpolizeiinspektion Wismar ist auch für die Häfen ''Weiße Wiek'' und in Hohen Wieschendorf zuständig. }} {{Baderegeln Ostsee}} == Gesundheit == Im Ostseebad Boltenhagen herrscht ein mildes Reizklima. Dieses zeichnet sich durch seine salzhaltige Luft und die besondere Luftreinheit aus. Dieses Klima – verbunden mit der Brandungszone und dem weißen Sandstrand – ist besonders geeignet für Menschen mit Atemwegsbeschwerden und Allergien. Aus diesen Gründen spielt der Gesundheitstourismus in Boltenhagen eine große Rolle. === Apotheken === In Boltenhagen und im nahen Klütz gibt es je eine Apotheke. Der [https://www.aponet.de/apotheke/notdienstsuche/Boltenhagen/%20/5 Notdienst] kann auch schon mal nach Grevesmühlen oder Wismar führen. Einen stets aktuellen Hinweis findet man aber auch an der Eingangstür der örtlichen Apotheken. * {{vCard | name = Sonnen-Apotheke | type = pharmacy | url = https://www.apotheke-boltenhagen.de | address = Ostseeallee 11e, 23946 Ostseebad Boltenhagen | lat = 53.98672753508119 | long = 11.205802278663153 | phone = +49 (0)38825 9019 | fax = +49 (0)38825 9020 | email = info@apotheke-boltenhagen.de | facebook = SonnenApothekeBoltenhagen | hours = Mo-Fr 08:00-18:00, Sa 09:00-12:00 | lastedit = 2022-05-29 | description = }} * {{vCard | name = Klützer Apotheke | type = pharmacy | url = https://www.apothekekluetz.de/ | address = Am Markt 2, 23948 Klütz | lat = 53.96667881234345 | long = 11.165178256031524 | phone = +49 (0)38825 3080 | fax = +49 (0)38825 30819 | email = info@apothekekluetz.de | hours = Mo-Fr 08:00-18:00, Sa 08:00-12:00 | lastedit = 2022-05-29 | description = }} === Ärzte === * {{vCard | name = Dr. Kerstin Schmiedeberg | comment = Allgemeinmedizin | type = surgery | address = Ostseeallee 12a, 23946 Boltenhagen | lat = 53.98675963717809 | long = 11.2047508885663 | phone = +49 (0)38825 23280 | description = }} * {{vCard | name = Dipl.-Med. Thorsten Marquardt | comment = Allgemeinmedizin, Kurarzt | type = surgery | url = http://www.kurarzt-in-boltenhagen.de/ | address = Ostseeallee 24, 23946 Boltenhagen | lat = 53.98513433122919 | long = 11.208156200314702 | phone = +49 (0)38825 9026 | description = }} * {{vCard | name = Dr. med. Beata Loj, Christiane Stodt-Kirchholtes | comment = Frauenheilkunde und Geburtshilfe | type = surgery | address = Tarnewitzer Straße 6, 23946 Boltenhagen | lat = 53.974725055329216 | long = 11.237916640678248 | phone = +49 (0)38825 29375 | description = }} === Zahnärzte === * {{vCard | name = Dr. Thomas Hoehle | comment = Zahnarzt | type = dentist | address = Ostseeallee 10, 23946 Boltenhagen | lat = 53.986964313032544 | long = 11.204179498360922 | phone = +49 (0)38825 29260 | description = }} * {{vCard | name = Dr. Bernd Czieschnek | comment = Zahnarzt | type = dentist | url = https://www.dr-bernd-czieschnek.de/ | address = Ostseeallee 22, 23946 Boltenhagen | lat = 53.98562116326293 | long = 11.20699449651157 | phone = +49 (0)38825 29815 | email = dr-czieschnek@web.de | description = }} === Krankenhäuser === Die nächstgelegenen Krankenhäuser befinden sich ca. 20&#x202F;km von Boltenhagen entfernt: * {{vCard | type = hospital | name = DRK-Krankenhaus Grevesmühlen | wikidata=Q110253187 }} * {{vCard | type = hospital | name = Sana HANSE-Klinikum Wismar | wikidata=Q62023499 }} === Rehabilitationseinrichtungen === * {{vCard | name = Strandklinik Boltenhagen | type = clinic | url = https://www.strandklinik.de/ | address = Ostseeallee 103, 23946 Boltenhagen | lat = 53.98087880274626 | long = 11.23040144809284 | phone = +49 (0)38825 470 | fax = +49 (0)38825 47999 | email = info@strandklinik.de | description = Fachklinik für Kardiologie, Angiologie, Hämatologie und internistische Onkologie. }} * {{vCard | name = Ostseeklinik Boltenhagen | type = clinic | url = http://www.ostseeklinik-boltenhagen.de/ | address = Ostseeallee 108, 23946 Boltenhagen | lat = 53.97931148737558 | long = 11.233258915785596 | phone = +49 (0)38825 480 | fax = +49 (0)38825 48398 | email = info@ostseeklinik-boltenhagen.de | description = Fachklinik für Mutter/Vater und Kind, Kinder- und Jugendrehabilitation und Kinderkardiologie. }} == Praktische Hinweise == [[File:Kurhaus - panoramio - dysy31039 (1).jpg|thumb|Kurhaus und Tourist Information]] * {{vCard | name = Tourist Info Boltenhagen | id = Tourist Info Boltenhagen | alt = Kurverwaltung | type = tourist information | url = https://www.boltenhagen.de/service/Tourist-Information/index.html | address = Ostseeallee 4, 23946 Ostseebad Boltenhagen | lat = 53.987331044030945 | long = 11.203286980119602 | phone = +49 (0)38825 36010, +49 (0)38825 36016, +49 (0)38825 36021 | email = info@boltenhagen.de | hours = tägl. 09:00-17:00 | lastedit = 2022-05-30 | description =In der Tourist-Info gibt es jede Menge Informationen und Broschüren, Stadtpläne und Kartenmaterial zu Wander-, oder Radwegen, Tickets für Veranstaltungen, die Ostseeangelkarte und Souvenirs sowie Tipps für den Aufenthalt und zu Veranstaltungen und Ausflügen. }} === Kurbeitrag === In Boltenhagen wird ein Kurbeitrag für Übernachtungsgäste erhoben. Dieser wird vom jeweiligen Vermieter eingezogen. Tagesgäste erhalten ihre Tageskurkarte für den bewirtschafteten Strandbereich am Strandeingang oder bei der Tourist-Information. Die [https://www.boltenhagen.de/service/kurbeitrag-und-satzungen/index.html Höhe des Kurbeitrags] beträgt: {{Stand|2024}} * 01.05. - 30.09.: Erw. (ab 16&nbsp;J.) 2,80&#x202F;€/T, Behind. (>50%): 1,40&nbsp;€/T * 01.10. - 30.04.: Erw. (ab 16&nbsp;J.) 1,90&#x202F;€/T, Behind. (>50%): 0,95&#x202F;€/T Ganzjährig von der Kurabgabe befreit sind: * Kinder/Jugendliche bis zum vollendeten 16.&#x202F;Lebensjahr, * Schwerbehinderte mit einem Grad der Behinderung zwischen 80&#x202F;% und 100 %. == Ausflüge == * '''[https://www.ms-seebaer-boltenhagen.de/ Schiffsausflüge]''' ab Weiße Wiek {{Marker|type=quay |lat=53.97352 |long=11.25349 |name=Steg D }} im OT-Tarnewitz zur Seehundsandbank oder zur Insel Poel * '''[http://www.kamerunweb.de/40617.html Kutterfahrten]''' zum Fischen mit dem Kutter "USCHI" morgens um 6:00 ab Weiße Wiek, {{Marker|type=quay |lat=53.97304 |long=11.24683 |name=Steg A }} (Kontakt: Uwe Dunkelmann, {{LinkPhone|phone=+49 (0)170 2352326}}) * '''Klütz''' (4&#x202F;km südlich) Kleinstadt und Sitz der Amtsverwaltung des [[Klützer Winkel]] * '''[[Klützer Winkel#vCard_Q802358|de Lütt Kaffeebrenner]]''' ist eine Schmalspurbahn, die vom {{Marker|type=train|name=Bahnhof Klütz| lat = 53.9638325591589 | long = 11.161821434132325}} in den Sommermonaten mehrmals täglich zum 20&nbsp;Minuten entfernten Reppenhagen fährt. * Der '''[[Klützer Winkel]]''' mit seinen [[Klützer Winkel#Sehenswürdigkeiten|Sehenswürdigkeiten]] wie z.&#x202F;B. prächtigen Schlössern und Herrenhäusern kann sehr gut per Fahrrad erkundet werden. * '''Hansestadt [[Wismar]]''' (24&#x202F;km südöstlich von Klütz): Die prächtig herausgeputzte Hansestadt ist ein schönes Ausflugs- und Shoppingziel. Die Altstadt wurde 2002 in die [[Welterbe/Europa#Deutschland|Weltkulturerbeliste der UNESCO]] aufgenommen. * '''[[Travemünde]]''' (29&#x202F;km westlich von Klütz), Heilbad und der größte Fährschiffhafen Europas. == Literatur == * {{Buch | Autor= |Titel= '''Klützer Winkel aus der Vogelperspektive''' | Kommentar= Der Bildband zeigt den Klützer Winkel mit seinen Städten und Ortschaften aus der Vogelperspektive | Verlag= Verlag: Rein-Design| ISBN= 978-3-947466-24-5 }} * {{Buch | Autor= Wolf Karge |Titel= '''Boltenhagen und der Klützer Winkel''' | Kommentar= | Verlag=Verlag: Hinstorff | ISBN= 978-3-356-01361-0 }} * {{Buch | Autor= |Titel= '''Ostseebad Boltenhagen - Klützer Winkel''' | Kommentar= Rad- und Wanderkarte mit Ausflugszielen, Einkehr- & Freizeittipps | Verlag=Verlag: Freytag-Berndt und ARTARIA | ISBN= 978-3-7473-0514-0 }} * {{Buch | Autor= Dr.&#x202F;Frank Löser, Evemarie Löser |Titel= '''Sagen und Geschichten Klützer Winkel, Dassow - Grevesmühlen''' | Kommentar= 114 Sagen und Geschichten, mit Sagen in Plattdeutsch | Verlag= Verlag: Rockstuhl | ISBN= 978-3-95966-528-5 }} * {{Buch | Autor= Martin Brüsehafer |Titel='''Klütz im Winkel: Eine heimatgeschichtliche Plauderei''' | Kommentar= | Verlag=Verlag: CW Nordwest Media | ISBN= 978-3-9374-3183-3 }} * {{Buch | Autor= Anne Rätzke, Rainer Schmidt |Titel='''Boltenhagen bittet zu Tisch''' | Kommentar= Die besten Privatrezepte der Region | Verlag=Verlag:Boltenhagen Verlag | ISBN= 978-3-9377-2312-9}} === Presse, Zeitungen === * Die [https://www.ostsee-zeitung.de/ Ostsee-Zeitung] berichtet mit ihren Regionalausgaben für Grevemühlen und Wismar auch aus und über den Klützer Winkel. * Die [https://www.svz.de/lokales/grevesmuehlen-kluetzer-winkel SVZ] mit ihrem Lokalteil für den Klützer Winkel ist eine in der Region vielgelesene Tageszeitung. * Der [https://www.lokale-wochenzeitungen.de/express/nordwest/e-paper/ Nordwest-Express] ist eine Wochenzeitung für Nordwestmecklenburg. * Der [https://www.blitzverlag.de/e-paper/ Wismarer Blitz], ein Anzeigenblatt, wird sonntags kostenlos verteilt. * Das [https://www.gemeinde-zierow.de/unsere-gemeinde/das-lindenblaettchen Lindenblättchen] ist die monatlich erscheinende Zeitung der Gemeinde Zierow. == Weblinks == * {{Offizielle_Webseite}} * [https://www.kluetzer-winkel.de/ www.kluetzer-winkel.de] Offizielle Webseite des Amt Klützer Winkel * [https://kluetz-mv.de/startseite.html Schloßstadt Klütz] Touristische Seite der Stadt Klütz * [https://www.hohenkirchen-ostsee.de/ Gemeinde Hohenkirchen] Internetauftritt der Gemeinde Hohenkirchen * [https://gemeinde-zierow.de/ Gemeinde Zierow] Internetauftritt der Gemeinde Zierow * [https://www.youtube.com/channel/UCGb8XSCKTii02WZ_A4tbqCg Videoimpressionen] {{IstInKat|Mecklenburgische Ostseeküste}} {{GeoData| lat=53.984 | long= 11.206 | zoom=11 }} [[Kategorie:Kurort in Mecklenburg-Vorpommern]] {{class-4}} 14gvvxcudf5dom0crcra2zcjgjoezfq Wasserwandern auf der Weser 0 46389 1794470 1745067 2026-08-05T20:03:28Z Dirk Schmidt 15181 1794470 wikitext text/x-wiki {{Reiseroute}} Die '''Wasserwanderroute auf der Weser''' führt von [[Hann. Münden]] über [[Minden]] nach [[Bremerhaven]] zur Mündung der Weser in die [[Nordsee]]. == Hintergrund == [[Datei:Hann.Münden - Fulda und Werra bilden die Weser,vom Tanzwerder.jpg|mini|Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser]] Die '''Weser''' gilt als einer der beliebtesten Paddelflüsse in Deutschland. Aufgrund der idealen Bedingungen - im Bereich der Oberweser mit einer Fließgeschwindigkeit von 4-5&#x202F;km/h und frei von Wehren und Umtragestellen - ist sie auch für Anfänger ein geeignetes Revier. Die Weser ist jedoch nicht nur mit Kanadiern oder Kajaks gut zu befahren, sie ist auch für Ruderer geeignet. Daneben ist die Weser auch für Motorboote freigegeben. [[Datei:Weserwehr - Hameln - 20090522-02.jpg|mini|Weser in Hameln]] Die '''Oberweser''' von [[Hann. Münden]] bis [[Minden]] ist ohne Behinderungen durch Wehre zu befahren, daher bieten sich sämtliche Orte als Einsatzstellen an, abhängig davon, wie lange man seine Tour ausdehnen möchte. Von Halbtagestouren mit Rücktransport des Bootes durch den Bootsverleiher bis hin zu einer selbstorganisierten mehrwöchigen gemütlichen Befahrung der Oberweser und ggf. weiter Richtung Mittelweser hat man hier alle Möglichkeiten. Die abwechslungsreiche Landschaft des Wesertals, das die letzten Höhenzüge vor der norddeutschen Tiefebene durchschneidet, macht die Fahrt auf der Oberweser ebenso reizvoll wie die vielen sehenswerten kleinen Dörfer, Fachwerkstädte, ehemalige Klosteranlagen und Denkmäler am Ufer. Thematisch begleitet die [[Deutsche Märchenstraße]] die Oberweser auf längeren Abschnitten, das Wesertal war aber auch Entstehungsort zahlreicher Sagen und Mythen, an die in den anliegenden Orten bis heute erinnert wird. [[Datei:Bremen Blick auf weser.jpg|mini|Weser in Bremen]] Als '''Mittelweser''' wird die Weser in ihrem Abschnitt von Minden bis zum [[Bremen|Bremer]] Weserwehr bezeichnet. Hier sind einige Staustufen und Schleusenkanäle zu überwinden. [[Datei:Estuary mouth Weser Bremerhaven.JPG|mini|Blick auf die Außenweser bei Bremerhaven]] Ab Bremen wird die Weser bis zur Mündung in die [[Nordsee]] als '''Unterweser''' bezeichnet, der Mündungsbereich in der Nordsee dann als '''Außenweser'''. Hier trifft man als Bootsreisender auf Tidenhub und starke Befahrung durch Berufsschifffahrt, so dass sich hier zusätzliche Herausforderungen stellen und mehr Erfahrungen und Kenntnisse erforderlich sind. == Vorbereitung == '''Bootsmaterial''': Wer kein eigenes Boot besitzt, wird sich an einen der Bootsverleiher wenden, die insbesondere an der Oberweser zahlreich vertreten sind. Hier sollte man darauf achten, dass man eine gründliche Einweisung in Material, Befahrensregeln und ggf. auch die Einhaltung von Befahrensverboten in Schutzgebieten erhält. Bekommt man diese als unerfahrener Paddler nicht, sollte man sich einen anderen Bootsverleiher suchen! '''Ausrüstung''': Die erforderliche Ausrüstung hinsichtlich Kleidung, Sicherheitsausrüstung, Proviant etc. ist natürlich in hohem Maße von den eigenen Ansprüchen wie der Dauer der Tour abhängig. Wer sich auf eine mehrtägige Paddeltour mit Selbstversorgung begibt, wird natürlich eine größere Menge an Ausrüstung benötigen als Paddler auf einer Halbtagestour mit Einkehr im Biergarten. Für Ausrüstungshinweise sind die einschlägigen Fachforen wie die des [https://www.kanu.de/ Deutschen Kanu-Verbands] oder das [https://www.faltboot.org/wiki/index.php/Hauptseite Faltbootwiki] hilfreich. Im Interesse der eigenen Sicherheit wie der möglicher Retter ist das Tragen einer Schwimmweste bzw. Schwimmhilfe auch auf einem Gewässer wie der Weser anzuraten. '''Übernachtung und Verpflegung''': Die meisten Wasserwanderer, die auf eine längere Tour auf die Weser paddeln gehen, nehmen eine Campingausrüstung mit. Wer mit eigenem Zelt reist, hat insbesondere an der Oberweser reichlich Möglichkeiten für die Übernachtung. Zahlreiche Campingplätze haben sich auf die Kanuten ebenso eingestellt wie die meisten Bootsvereine, die gegen eine geringere Gebühr als die Campingplätze und teilweise nur auf Voranmeldung Bootsreisenden die Übernachtung auf dem Vereinsgelände, ggf. auch im Bootshaus ermöglichen. Die Übernachtungsmöglichkeiten für Bootsreisende mit Zelt werden in diesem Artikel ebenso aufgelistet wie Gastronomie und Berherbergungsbetriebe außerhalb von Ortschaften direkt am Fluss. Wer eine feste Unterkunft bevorzugt, findet entsprechende Informationen in den verlinkten Ortsartikeln. Die Dichte der Übernachtungsmöglichkeiten nimmt ab Hameln rapide ab, ab Minden werden für Reisende mit Zelt die erforderlichen Etappen zur nächsten offiziellen Übernachtungsmöglichkeit dann z.&#x202F;T.&nbsp;recht lang, so dass über Alternativen nachgedacht werden muss. [[File:Gelbe Welle Bootshaus Beverungen.jpg|mini|Gelbe Welle]] '''Die Gelbe Welle Kanu''': Seit 2006 sind Lager- und Rastplätze für Kanuten an der Weser mit dem Symbol der [http://www.deutschertourismusverband.de/qualitaet/wassertourismus/gelbe-welle/gelbe-welle-kanu.html Gelben Welle] gekennzeichnet, das als Leitsystem für Wasserwanderer deutschlandweit zunehmend eingeführt wird. Gekennzeichnet werden damit Anlegestellen, die sich speziell auf die Bedürfnisse von Kanuten eingestellt haben, meist extra Anleger, z.&#x202F;T.&nbsp;als Ponton-Stege, haben, und oftmals mit Rastanlagen und Toiletten ausgestattet sind. === Kanuverleih === Kanuverleiher findet man u.a. flussabwärts gesehen in [[Hann. Münden]], [[Bad Karlshafen]], [[Corvey]], [[Grohnde]], [[Hameln]], [[Großenwieden]]. <!-- Alphabetisch geordnet nach dem Eigennamen: * [http://www.growi-kanu.de/ Kanu-Verleih Grossenwieden] - Tourenschwerpunkt zwischen Bodenwerder und Hameln * [http://www.kanu-hameln.de Hamelner Kanuvermietung] * [http://www.kanutouristik-mitte.de Kanutouristik Mitte] - Tourenangebot mit Schwerpunkt obere Weser * [http://www.kanu-schumacher.de/ Kanu Schumacher] - Kanubasis in Bad Karlshafen * [http://www.kanuverleih-hannover.de kanu-sports] - Veranstalter aus Hannover mit Touren auch auf der Weser * [http://www.paddeltouren.de paddeltouren.de] - auch Touren auf der Weser * [http://www.weserbergland-kanu.de Weserberland Kanu] mit Kanuzentrum am Schloss Corvey bei Höxter * [http://werre-weser-kanutouren.de werre-weser-kanutouren.de] - Tourenangebot im Raum Rinteln, Porta Weserfalica Bad Oeynhausen --> == Anreise == === Anreise Oberweser === Da es insbesondere an der Oberweser praktisch an jedem kleineren Ort eine Einsetzstelle gibt, ist die Anreise von den individuellen Vorlieben und den Transportmöglichkeiten für das Boot abhängig. Faltbootfahrer sind hier flexibler, da sie ggf. mit der gesamten Ausrüstung per Bahn und Bus anreisen können. Wer sein Auto am Startort stehen lässt und dieses nach der Tour wieder selbstorganisiert abholen muss, ist auf eine gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Transport- und Verkehrsmitteln angewiesen (alternativ bringt man das Auto zum anvisierten Zielort und kehrt dann per ÖPNV an den Start zurück). Dies ist bei der Oberweser in der Regel gut möglich, Orte mit Bahnanschluss sind (von Süd nach Nord): [[Hann. Münden]], [[Bodenfelde]], [[Bad Karlshafen]], [[Beverungen]] bzw. der Bahnhof im benachbarten [[Lauenförde]], [[Höxter]], [[Holzminden]], [[Hameln]], [[Hessisch Oldendorf]], [[Rinteln]], [[Minden]]. === Anreise Mittelweser === Ab [[Minden]], also ab dem Beginn der Mittelweser am Wasserstraßenkreuz, werden die mit ÖPNV erreichbaren Einsetzstellen seltener, ebenso die Anzahl der Bootsverleiher. Bester Startpunkt für das Bepaddeln der Mittelweser ist natürlich Minden, dann folgen [[Petershagen]], [[Windheim (Petershagen)|Windheim]] und die Staustufe Schlüsselburg als geeignete Einsetzstellen. == Verhaltensregeln auf dem Wasser == [[Datei:Weser Beverungen Personenschifffahrt.jpg|mini|Personenschifffahrt hat Vorfahrt]] Bis Minden hat man als Paddler, Ruderer und Motorbootfahrer freie Fahrt, was Umsetzen angeht. Lediglich in Hameln ist eine Staustufe per Schleuse, Umtragung oder Bootsgasse zu umgehen. Darüberhinaus sind jedoch zahlreiche Verhaltensregeln zu beachten, um im teilweise regen sommerlichen Treiben an Booten und Personen- wie Fährschifffahrt den Überblick zu behalten: * '''Berufsschifffahrt hat Vorfahrt''', d.&#x202F;h.&nbsp;sowohl den Personenschiffen als auch den Fähren auf der Oberweser, später auch den Frachtschiffen ist auszuweichen bzw. man hat als Paddler zu warten. Bei den Fährschiffen ist zu warten, bis die Fähre wieder am Ufer festgemacht hat, bevor man die Stelle passiert. Während auf der Oberweser die Personenschifffahrt dominiert, die vor allem an den Wochenenden, in geringerem Maße an Wochentagen fährt, muss ab dem Wasserstraßenkreuz in [[Minden]] mit zunehmendem Frachtschiffverkehr insbesondere an Wochentagen gerechnet werden. * Dort, wo sie unter Segel fahren, stehen '''Segler an zweiter Stelle''' der Vorfahrtsberechtigten. Mit Segelbooten rechnen muss man jedoch erst auf der Mittelweser etwa ab [[Petershagen]], wenn nach dem Wehr ein ruhiger Abschnitt der Weser beginnt, derweil die Berufsschifffahrt durch den Schleusenkanal geführt wird. * '''Muskelgetriebene Boote haben Vorfahrt vor motorbetriebenen Booten''', was letztere aber nicht immer wissen und beherzigen. Motorsportboote sind diejenigen, die auf der Weser allen anderen auszuweichen haben. * Auf der '''Oberweser''' gilt kein generelles Rechtsfahrgebot, es wird empfohlen, '''bei Begegnung mit der Berufsschifffahrt nach Möglichkeit die Innenkurve zu fahren'''. * Auf der '''Mittelweser''' richtet man sich nach der Fahrwassermarkierung, als Paddler bewegt man sich '''außerhalb des Fahrwassers''' und kreuzt dieses nur bei freier Fahrt. * An Wochenenden herrscht oftmals reger Betrieb auf den ausgeschilderten '''Wasserski- und Jetski-Strecken''' (meist ca. 3&#x202F;km lang). Hier hält man sich als Paddler möglichst nah am Ufer und durchpaddelt den Abschnitt möglichst zügig. * Die ausgeschilderten '''Aalreusen''' sind mit ausreichend Abstand zu passieren, ebenso die alten Aalangelschiffe nach den Wehren auf der Mittelweser. == Flussbeschreibung Oberweser == === Hann. Münden - Oedelsheim (25&#x202F;km) === {{Mapframe}} {{Scroll Gallery |title = |Image:Alter Weserstein.jpg|Alter Weserstein |Image:Werra und Fulda werden Weser - panoramio.jpg|Werra und Fulda vereinigen sich |Image:1009-Hann-Muenden.jpg|Fulda-Schleuse in Hann.Münden |Image:1219-Hann-Muenden.jpg|Einsetzstelle in die Fulda, kurz oberhalb des Wesersteins |Image:1231-Hann-Muenden.jpg|Pegelhäuschen |Image:Weser nach HMÜ.jpg|Die Weser kurz nach Hann. Münden |Image:Schwimmsteg JuHe HMÜ.jpg|Km 1,2: Schwimmsteg an der Jugendherberge |Image:Weser Bramwald.jpg|Blick zurück auf den Bramwald links im Vordergrund und Reinhardswald dahinter }} * {{Marker | name = [[Hann. Münden]] | type = city | lat = 51.41551 | long = 9.65634 }} ist der klassische Startpunkt für eine Weserbefahrung und bietet mit dem Campingplatz und den '''Einsetzstellen auf dem Tanzwerder''' ideale Bedingungen für einen guten Start und ebenso gute An- und Abreisemöglichkeiten per Bahn (Regionalverkehr bis Göttingen, von da via Hameln oder Hannover Anschluss an die nördlichen Orte an der Weser) für den Bring- oder Rückholtransport von Ausrüstung bzw. Pkw (Parkplatz kostenpflichtig, kostenlos beim Bahnhof). Für kürzere Touren finden sich Bootsverleiher, die auch den Rücktransport der Boote übernehmen. Und nicht zuletzt lässt sich der Vorabend einer Tour in der Fachwerkstadt am Zusammenfluss von Fulda und Werra zur Weser gut mit einem Stadtbummel und einer Einkehr in der breit aufgestellten Gastronomie verbringen. : Wer die Weser als Fortsetzung der Fulda paddeln will, muss an der Schleuse des Nebenarms der Fulda schleusen (Anmeldung mittels Telephon an der Säule am Schwimmsteg im Oberwasser der Schleuse re, beladene Boote werden als "Gepäckfahrt" geschleust) oder hier umtragen (Bootswagen vorhanden). Falls eine Besichtigung und/oder Übernachtung in Hann. Münden geplant ist, sollte man die Umtragestelle vor der Schleusenkammer zum Aussteigen nutzen. * {{vCard | name = Km - 0,3: Campingplatz Hann. Münden | type = campsite | url = http://www.busch-freizeit.de/ | address = Tanzwerder 1, 34346 Hann. Münden | lat = 51.41667 | long = 9.64726 | phone = +49 55 41 66 07 77 | email = info@busch-freizeit.de | description = Für Wasserwanderer bietet sich die kleine Zeltwiese direkt an der Schleuse an. Einkaufsmöglichkeiten fußläufig.}} * {{vCard| name= Camping Mündener Kanu-Club e.V.|wikidata=|type=campsite |address=|phone=+49 1 52 34370863 |email=info@mkc-muenden.de|url= https://www.mkc-muenden.de/camping/|hours=|price=|lat=51.41052 | long=9.64897 |lastedit=|description=Zeltwiese und Campingplatz des Mündener Kanu-Club, mit Schwimmsteg und Sliprampe, Altstadt & Bahnhof in 10 Min. erreichbar.}} :'''Einsetzen''': Auf dem Tanzwerder an der {{Marker|type=waypoint |lat=51.41769 |long=9.64749 |zoom=18 |name=Umtragungsstrecke der Fulda-Schleuse }} auf der westlichen Seite unterhalb der Schleusenkammer (auf der Seite des Campingplatzes). Bootswagen vorhanden. Alternativ kann man auch an der {{Marker | name = Einsetzstelle beim Parkplatz Tanzwerder| type = waypoint | lat=51.41993 |long=9.64767 | zoom = 18 }} beginnen (Betonstufen, keine Rampe). * Die ersten Meter paddelt man noch auf der Fulda, bevor man unterhalb des Wesersteins in die nordwärts führende Weser einbiegt. Hier trägt einen die Strömung sogleich zügig mit sich, vorbei am Pegelhäuschen verlässt man [[Hann. Münden]]. * {{vCard|type=youth hostel |name=Km 1,2: Jugendherberge Hann. Münden|address=Prof.-Oelkers-Straße 10, 34346 Hann. Münden|phone=+49 55 41 88 53|email=hann-muenden@jugendherberge.de|fax=+49 55 41 73 439|url= https://www.jugendherberge.de/jugendherbergen/hann-muenden-300/portraet/ |hours=|price=|lat= 51.42939|long= 9.63699| description=Die etwas außerhalb Hann. Mündens direkt an der Weser liegende Jugendherberge hat einen eigenen Schwimmsteg für Wasserwanderer.}} * '''Km 2,2 rechts''' Gelbe Welle-Anleger in '''Gimte''', sehr kleiner Naturstrand. Sehenswert im Ort die Marienkirche, eine Radwegekirche am Weserradweg. Unterkünfte. * '''Km 3,5''' Nach der Peterskirche und dem ehemaligen Klostergut Hilwartshausen am linken Ufer windet die Weser sich erstmals deutlich nach links. Folgend wird in weiteren Flusswindungen zwischen Km 8 und 9 die erste Engtalstelle der Weser durchfahren. Man paddelt zwischen den Hängen des hessischen '''Reinhardswaldes''' auf der westlichen Uferseite und den Hängen des niedersächsischen '''Bramwaldes''' auf der östlichen Uferseite entlang, die einen bis Oedelsheim begleiten werden. * '''Km 10 links''': Im zu Veckerhagen gehörenden Ortsteil {{Marker|type=city |lat=51.4817 |long=9.6171 |zoom=17 |name=Vaake}} mit der spätromanischen Wehrkirche und einer schönen Fachwerkshäuserreihe am Weserufer gibt es einen Campingplatz, der allerdings nicht vom Wasser aus zugänglich ist. In '''[[Reinhardshagen]]-Veckerhagen''' am westlichen Weserufer gibt es zwei '''Supermärkte''' und eine Busanbindung. * {{vCard | name = Terrassen-Camping-Ahletal | type = campsite | url = http://www.reinhardshagen.de/freizeit-tourismus/essen-schlafen/campingplatz/ | address = Ahletal 6, 34359 Reinhardshagen | lat = 51.47293 | long = 9.620772 | phone = +49 55 44 408 | email = info@campingplatz-reinhardshagen.de | description = }} * '''Km 11,3 rechts:''' Der kleine Ort '''[[Hemeln]]''' am östlichen Weserufer ein kurzes Stück weiter bietet einen Campingplatz und das in der Region gut bekannte Gasthaus '''Zur Fähre''' (ACHTUNG: HIER KEINE ÜBERNACHTUNGSMÖGLICHKEITEN! Bitte nicht verwechseln mit dem anderen Gasthaus „Zur Fähre“ - dies ist ca 35&#x202F;km weiter flussabwärts) an der Fähre zum gegenüberliegenden Veckerhagen, Ortsteil von Reinhardshagen. '''Anlegen''' für das Gasthaus an Steinstufen rechtsufrig etwa 50&#x202F;m '''vor''' der Gierseilfähre, die Rampe an der Fähre darf nicht zum Anlegen genutzt werden, was man im Interesse der eigenen Sicherheit auch beachten sollte. Nach der Fähre passiert man die 1681 erbaute Marienkirche. * Gute Übernachtungsmöglichkeit auf dem “Liederhof” in Hemeln - bitte vorher reservieren. Ca. 7 Minuten Fußweg von der Gaststätte “Zur Fähre” [[File:Veckerhagen 05.jpg|thumb|Gierseilfähre Veckerhagen]] : ''' Vorfahrt der Seilfähre''' beachten! An warmen Sommertagen und insbesondere an Wochenenden pendelt die Fähre tagsüber fast ohne Unterbrechung. [[Datei:Weser Bursfelde.jpg|mini|Kloster Bursfelde vom Wasser aus]] : {{vCard | name = Km - 12,8 rechts, Weser-Camping | type = waypoint, campsite | url = https://www.wesercamping.de/ | email = info@wesercamping.de | address = Unterdorf 34, 34346 Hann. Münden OT Hemeln | phone = +49 (0)5544 14 14 | fax = +49 (0)5544 14 39 | description = Bootsverleih, Bistro (Di Ruhetag). Anlegen auf Slipanlage des Campingplatzes. }} * Bei Km 15 windet sich die Weser in eine weitere deutliche Kurve. Bei '''Km 16''' liegt rechts über der Weser die '''Bramburg''' oben im Bramwald, kurz darauf folgt auf der gleichen Uferseite bei '''Km 16,5''' der Jugendzeltplatz '''Glashütte''' mit einer am bewaldeten Ufer rasch zu übersehenden Anlegemöglichkeit beim Schild “Gelbe Welle”. Das Dorf Glashütte selbst liegt bei Km 17. * '''Km 18,7 rechts, [[Kloster Bursfelde]]''', {{Marker | name = Schwimmsteg als Anlegemöglichkeit| type = waypoint | lat = 51.54161 | long = 9.62246 | zoom = 17 }}. Die romanische Stiftskirche der 1083 als Benediktinerabtei gegründeten ehemaligen Klosters mit ihren beiden Kirchenschiffen Lohnt unbedingt eine Besichtigung. Gastronomie und Unterkunft im Gasthaus Klostermühle. Eine {{Marker | name = öffentliche Toilette | type = toilet | lat = 51.54225 | long = 9.62474 | zoom = 18 }} findet man in der zur Straße hin gelegenen Scheune (WC-Container im Gebäude). * {{vCard|type=campsite |name= Km 22,2 links, Campingplatz Weißehütte am westlichen Ufer|address=Weißehütte 1, 34399 Wesertal |phone=+49 (0)5574 998 99 94, (0)152 57 55 15 98 |url=https://weissehuette.com/|email = campingweissehuette@gmail.com |price=|lat = 51.560755 |long = 9.600807 }} * {{Marker|type=picnic |lat=51.5715 |long=9.5916 |zoom=17 |name=Picknickplatz "Bei den Eichen"}}, Grillplatz und Schutzhütte. === Oedelsheim - Bad Karlshafen (20&#x202F;km) === * '''Km 25,0 rechts. [[Wesertal|Oedelsheim]]''' am östlichen Ufer mit Fährbetrieb. Unterkünfte, Gastronomie, Hallenbad und Weserpromenade. ''Gestiefelter Kater'' am Dorfmuseum. : '''Vorfahrt der Seilfähre''' beachten! Die Fähre ist eher eine "Museumsfähre", die aufgrund der nahen Brücke in Gieselwerder nur noch eine sehr geringe Bedeutung für den motorisierten Verkehr hat, allerdings gerne von Radfahrern genutzt wird. * '''Km 25,5 rechts''' : {{vCard | name = Campingplatz Wesertal | type = campsite | url = https://www.campingplatz-wesertal.eu | address = Am Hallenbad, 34399 Oedelsheim | lat = 51.5923 | long = 9.588 | phone = +49 5574 94 599 60 | email = info@campingplatz-wesertal.eu | price = 14,50&#x202F;€ pro Person ohne Strom | lastedit = 2025-08-12 | description = Slipanlage Oedelsheim am Campingplatz (hinter den Stegen für Motorboote ganz am Ende des Ortes), Zeltplatz für Kanuten direkt neben der Slipanlage. Gastronomie, Brötchenservice. Die Nutzung des benachbarten Hallenbades sowie des Freibads Gieselwerder ist für Gäste frei. 10&#x202F;% Rabatt für DKV-Mitglieder/ Behindertenausweis.}} {{Scroll Gallery |title = |Image:Gieselwerder-Bruecke.jpg|Weserbrücke Gieselwerder |Image:Weser Gieselwerder.jpg|Gieselwerder nach der Weserbrücke |Image:Kassel Ferry Lippoldsberg 2.jpg|Gierfähre Lippoldsberg |Image:Lippoldsberg Klosterkirche.jpg|Klosterkirche Lippoldsberg }} * '''Km 28,0 links [[Gieselwerder]]''' mit Schwimmsteg-Anleger nach dem Campingplatz, gleich vor der Weserbrücke. Schattige Rastmöglichkeit unter Bäumen, auch mit Unterstand, viele Weser-Radler. Kleiner Supermarkt 150&#x202F;m vom Anleger entfernt. Unterkünfte, Gastronomie, Apotheke, Bäcker. ''Schneewittchenplatz''. Sehenswert: Das Fachwerk-Rathaus direkt an der Weser und der Mühlenplatz mit Mühlen- und Burgenminiaturen (ca. 1,2&#x202F;km Fußweg vom Kanuanleger). : Gleich hinter der Weserbrücke finden sich die Steinstufen eines weiteren Anlegers. : {{vCard | name = Camping Gieselwerder | type = campsite | url = https://www.camping-gieselwerder.de | address = In der Klappe 21, 34399 Wesertal/ Gieselwerder | lat = 51.59942 | long = 9.55492 | phone = 05572-7611 | fax = 05572-999499 | email = info@camping-gieselwerder.de | description = Der Campingplatz direkt an der Weser liegt nur ein paar Meter vom Kanuanleger entfernt. Vermietung von Blockhütten, Gastronomie. Die Nutzung des benachbarten Freibades ist für Gäste frei. }} * '''Km 32,2 rechts [[Wesertal|Lippoldsberg]]''' mit Fährbetrieb. Sehenswert ist die '''Klosterkirche'''. Gastronomie und Unterkünfte. Die ''Schwülme'' mündet hier von Osten kommend in die Weser. Im Museum an der Klosterkirche findet man eine {{Marker | name = öffentliche Toilette| type = toilet| lat = 51.62537 | long = 9.55706 | zoom = 18 }} (frei zugänglich? oder nur benutzbar wenn Museum geöffnet?). Am Ende des Ortes überragt der hohe Schornstein eines Grillkohleproduzenten das Weserufer und markiert den Übergang zum Nachbarort Bodenfelde. [[File:Weser kanu bodenfelde steuerbord ds wmc 13 07 2013.jpg|miniatur|Km 32,5: Bodenfelde Steuerbord voraus; rechts ist in klein der Steg des komfortablen Kanuanlegers zu sehen.]] : '''Vorfahrt der Hochseilfähre Lippoldsberg''' beachten! * '''Km 32,9''' {{Marker|type=city |lat=51.63791 |long=9.55617 |zoom=18 |name= [[Bodenfelde]] }} mit Unterkünften, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten. Der trutzige Turm der Christuskirche ist von weitem her sichtbar. Bahnanschluss. Der Kanu - Schwimmsteg mit Rastplatz liegt knapp 100&#x202F;m südlich des Parkplatzes am Hafen (kein direkter Kfz-Zugang, Boote müssen vom Parkplatz getragen werden). Cafe & Restaurant "Kretaliano" mit griechisch - italienischer Küche und Panoramaterrasse direkt an der alten Hafenmauer, alternativ kann kurz nach der Kaimauer am steinigen flachen Ufer angelandet werden. * Bei Bodenfelde macht die Weser wieder eine starke Windung nach Westen, dabei fährt man auf dem Abschnitt bis Wahmbeck unterhalb des am rechten Ufer aufragenden Kahlbergs (235 m) entlang. [[Datei:Weser Wahmbeck.jpg|mini|Fähre Wahmbeck - Gewissenruh, Blick auf Wahmbeck von der Weser aus.]] * '''Km 35,8 rechts [[Wahmbeck]]''', hübscher kleiner Ort mit Fährbetrieb. Unterkunft und Gastronomie, Rastplatz oberhalb des Fähranlegers. Kurz nach der Fähre Gelbe-Welle-Anleger mit Schwimmsteg, auf der Wiese kann wohl nach Rücksprache mit dem Fährmann für eine Nacht gezeltet werden. * '''Km 35,8 links [[Wesertal|Gewissenruh]]'''. Rastplatz neben dem Fähranleger, das Hugenotten - Dorf Gewissenruh liegt etwas im Hinterland. : '''Vorfahrt der Fähre''' beachten! * Nach Wahmbeck folgt die '''dritte Engtalstelle der Weser'''. Von '''Km 37,1 bis Km 39,8''' ist in der Zeit vom 01.06. - 30.09. '''Jetski- und Wasserskibetrieb''' erlaubt. Auf dem hier relativ schmalen Fluss sollte man sich als Wasserwanderer dicht am Ufer halten. Vorsicht in der Kurve ab Km 40, nicht alle Motorboote/Wasserskifahrer halten sich an das Ende der Strecke bei Km 40 und kommen unvermittelt von Norden aus der Kurve geschossen, daher ggf. besser in der Innenkurve bleiben. An Wochentagen präsentiert sich dieser Abschnitt der Weser jedoch meist als einsam und ruhig, der Wasserskibetrieb beschränkt sich meist aufs Wochenende. Rechts und links dominieren Rinder- und Eselherden die Ufer, Ansiedlungen am Ufer sieht man bis Bad Karlshafen nicht mehr. * Ab Km 41 erheben sich rechts der Weser (nördliche Himmelsrichtung) nun die Hügel des '''[[Solling]]s''' als Begrenzung des Wesertals. === Bad Karlshafen - Höxter (25&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = |Image:Karlshafen mit Weser.jpg|Bad Karlshafen an der Weser |Image:Kassel Bad Karlshafen 1.jpg|Bad Karlshafen |Image:Weser, 4, Bad Karlshafen, Landkreis Kassel.jpg|Weser mit Bad Karlshafen |Image:Kassel Bad Karlshafen Aerial.jpg|Bad Karlshafen, Luftbild |Image:Saunaboot Bad Karlshafen.jpg|Saunaboot |Image:Weser Skywalk Bad Karlshafen 1.jpg|Blick vom Weser Skywalk }} {{Scroll Gallery |title = <!--|Image:Weser Herstelle.jpg|Herstelle mit Abtei und Schloss--> |Image:Herstelle mit Weserfaehre.jpg|Herstelle mit Weserfähre |Image:Weserfähre.jpg|Weserfähre Herstelle |Image:Weser fahrgastschiff hessen vor herstelle ds wv 04 2010.jpg|Weserschiff vor Herstelle |Image:Bootshaus Beverungen.jpg|Zeltwiese am Bootshaus Beverungen }} {{Scroll Gallery |title = |Image:Beverungen Anleger.jpg|Beverungen: Anleger |Image:Beverungen - 2017-04-27 - Weser von Weserbrücke nach Lauenförde (02).jpg|Beverungen (linksufrig) und Lauenförde |Image:Bootshaus Beverungen.jpg|Zeltwiese am Bootshaus Beverungen }} * '''Km 44 - 45 links''' {{Marker|type=city |lat=51.6428 |long=9.4515 |zoom=17 |name=[[Bad Karlshafen]]}}, die Barockstadt mit ihrem mit einer Schleuse mit der Weser verbundenen Hafen ist an sich sehenswert und bietet zudem eine gute touristische Infrastruktur mit Einkaufsmöglichkeiten, Unterkünften und Gastronomie. Bahnhaltepunkt auf der rechten Uferseite. Wer nur schnell zum Einkaufen anlegen will, hat allerdings das Problem, dass beide offiziellen Anleger (Beim MSC Weser-Diemel und am Campingplatz) am rechten Weserufer liegen und einen längeren Fußmarsch zur Innenstadt erfordern. Alternativ und inoffiziell kann am linken Ufer unterhalb der Altstadt kurz vor der Alten Schleuse ins Hafenbecken, direkt hinter den (wenn anliegenden) Personenschiffen an Steinstufen angelegt werden - allerdings ist dies nicht ratsam, wenn die Personenschiffe sich gerade im An- oder Ablegemanöver befinden. : '''Km 44 links''': Schwimmsteg und Slipanlage des MSC Weser-Diemel. : Kurz darauf eine Kuriosität: Am Ufer vertäut liegt ein Saunaschiff der benachbarten Weser-Therme, aus dem heraus die Wasserwanderer von den Saunagästen beobachtet werden können. : '''Km 44,5 Weserbrücke''' * {{vCard | name = Km 44,6 rechts, Campingplatz Bad Karlshafen | type = campsite | url = http://www.campingplatz-bad-karlshafen.de/ | address = Am Rechten Weserufer 2, 34385 Bad Karlshafen | lat = 51.64407 | long = 9.44711 | phone = +49 56 72 710 | email = info@camper-karli-event.de | hours = ganzjährig| price = Pro Nacht 9.50&#x202F;€ / Person; Zelt 5&#x202F;€ Strom ab 4&#x202F;€ | lastedit = 2025-08-12 | description = Gelbe-Welle-Anleger mit Schwimmsteg (unterhalb WoMo-Stellplatz) und Slipanlage etwas weiter flussabwärts bei der Zeltwiese.}} : Bei '''Km 44,6 links''' sieht man nach den möglicherweise vor Anker liegenden Personenschiffen die Schleusentore, die in den Alten Hafen führen. Hier finden sich links neben der Schleuseneinfahrt (hinter den Personenschiffen) auch die o.g. Steinstufen als alternative Anlegemöglichkeit (nicht für Dauerhalt geeignet, eine Person sollte ggf. wegen möglichem Wellengang bei An- und Ablegen der Personenschiffe beim Boot verbleiben). : '''Km 44,7''': Die Diemel mündet von links in die Weser; in der Diemel-Flusschleife liegt südlich Helmarshausen mit der Burgruine '''Krukenburg''' aus dem 13. Jhdt. * Zwischen hohen Hängen schlängelt sich nun die Weser zuerst wieder nach Nordwesten. Am rechten Ufer kann man bei '''Km 46''' oben am Hang den '''Weser-Skywalk an den [[Hannoversche Klippen|Hannoverschen Klippen]]''' erspähen. Nach dem Pegelhäuschen und den Felsenklippen weitet sich das Tal wieder etwas. * '''Km 47 Vorfahrt der Personen- Hochseilfähre''' beachten! * '''Km 47 - 48 [[Herstelle]]''' am linken Ufer und '''[[Würgassen]]''' am rechten Ufer liegen sich hier gegenüber, verbunden durch die kleine Personenfähre. In '''Herstelle''' auf der Anhöhe liegt die Burg, die Benediktinerinnenabtei mit kleinem Klosterladen, im Ort befinden sich zudem ein Bäcker, Gastronomie und Unterkünfte. : '''Km 47,1''': rechtsseitig Anleger des Dorfs Würgassen. * '''Km 48,2 Weserbrücke''' * '''Km 49 - 50''': In der langgezogenen Weserkurve stehen am rechten Ufer unübersehbar die Überreste des stillgelegten '''KKW Würgassen'''. Es war von 1975 bis 1994 in Betrieb und wurde heruntergefahren, nachdem man Haarrisse im Reaktormantel entdeckt hatte. Der Rückbau des KKW ist 2014 abgeschlossen worden. Auf dem Gelände wurde 2020 ein Zwischenlager installiert. Die alten Kaianlagen am KKW sind noch immer vollständig erhalten und können in ihrer Größe inmitten der ansonsten beschaulichen Landschaft etwas irritierend wirken. Abgesehen von der riesigen KKW-Ruine paddelt man hier auf einem ruhigen Weserabschnitt. * '''Km 50 - 51''': Am rechten Ufer liegen die Seen der Freizeitanlage '''Axelsee''' mit einem Campingplatz, der aber für Weserpaddler nicht direkt zu erreichen ist. * {{vCard | name = Campingplatz am Axelsee | type = campsite | url = http://www.axel-see.de | address = 37688 Beverungen-Würgassen | lat = 51.645 | long = 9.3833 | phone = +49 52 73 88 818 | email = axel-see@freenet.de}} * {{vCard | name = Km 51,7 links, Bootshaus Wassersportverein Beverungen | type = campsite | url = https://www.campingambootshaus.de/de/camping/ | address = Hersteller Straße 51, 37688 Beverungen | lat = 51.65093 | long = 9.37338 | phone = +49 (0) 5273 5335 | email = info@campingambootshaus.de | hours = 15 März - 31 Oktober | price = Kl. Zelt 5 &#x202F;€, Erw. 3,80&#x202F;€, Ki 4 - 15 J. 3,30&#x202F;€. Doppelzimmer mit Hochbett 35&#x202F;€ | lastedit = 2025-08-12 | description = Gastronomie. Gelbe-Welle-Anleger (Schwimmsteg). Große Zeltwiese, auch Wohnmobile. Betten in Mehrbettzimmer, auf Anfrage auch für Großgruppen im Saal. Alle Preise für Mitglieder im DKV 1&#x202F;€ günstiger. Das Bootshaus liegt etwa 1&#x202F;km vor Beverungen.}} * {{vCard | name = Km 51,8 rechts, Campingplatz Yachthafen Dreiländereck | type = campsite | url = http://www.yachthafen-dreilaendereck.de/ | lat = 51.64984 | long = 9.38025 | phone = +49 52 73 21 836 | mobile = 0172 84 86 890 | email = wvoessing@t-online.de | price = 4,50&#x202F;€ pro Zelt + Nacht zuzüglich 2.50&#x202F;€ pro Nacht für Strom 5,20&#x202F;€ pro Nacht und Person im Alter ab 16 Jahre | lastedit = 2025-08-12 | description = Der Campingplatz wurde nach ökologischen Gesichtspunkten saniert. Brötchen-Service, Schwimmsteg und Slipanlage am Hafenbecken.}} * '''Km 53,1 links:''' {{Marker|type=city |lat=51.6641 |long=9.3762 |zoom=17 |name=Beverungen}} und '''[[Lauenförde]]''' rechts werden durch die Weserbrücke miteinander verbunden. Gute touristische Infrastruktur in Beverungen, Bahnanschluss Richtung Northeim/Göttingen bzw. Paderborn in Lauenförde. Von der sehenswerten Altstadt Beverungens sieht man von der Weser aus nicht viel mehr als die Kirchturmspitze. : Direkt hinter der '''Weserbrücke''' an beiden Ufern Schwimmstege, rechts von [[Lauenförde]] und links von [[Beverungen]], wo auch Kanuvermieter gern einsetzen. Nach dem Dampferanleger das Einkaufszentrum Weser Center in Ufernähe. Nach dem Getreidesilo wird es wieder ruhig auf der Weser. [[Datei:Weser Blankenau.jpg|mini|Blick auf den Durchgang nach Blankenau ]] * '''Km 57,5 links: [[Blankenau]]''' mit Rastplatz. Von weitem sieht man schon das imposante Gebäude der Burg Blankenau oben über der Weser thronen. Kurz darauf sieht man den Durchgang zum Ort unter der alten Eisenbahntrasse. Ein Anleger mit Schwimmsteg befindet sich ewa 100&#x202F;m nach diesem Durchgang in einer Buhne. Schattiger Rastplatz etwas oberhalb unter alten Bäumen, den man sich mit Weser-Radlern teilt. * '''Km 58,5 Eisenbahnbrücke''' - ein imposantes, reichlich rostig aussehendes Bauwerk, das aber genutzt wird: Hier überquert die Bahnstrecke Bodenfelde - Ottbergen die Weser. Kurz darauf kommt die vierte Engtalstelle der Weser. * '''Km 60 links [[Wehrden]]''': Rastplatz mit Gastronomie und Biwakplatz, hier kann nach Rücksprache mit dem Fährmann das Zelt aufgeschlagen werden. * '''Km 60,2''' '''Vorfahrt der Hochseil - Personenfähre''' beachten! * '''Km 63,2 rechts [[Fürstenberg (Weser)]]'''. Schon von weitem sieht man oben auf dem Berg oberhalb der Weser das '''Schloss Fürstenberg''' mit der bekannten Porzellanmanufaktur liegen. Gastronomie im Schloss. Am Fluss Schwimmsteg und Rastplatz, von hier aus kann man zum Schloss Fürstenberg hinauf wandern. * '''Km 65,5 Boffzen''': Anlegemöglichkeit an einem Schwimmsteg, ein kurzer Weg führt hinauf in den Ort mit der Erlöserkirche aus dem Jahr 1737. === Höxter - Heinsen (20&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = |Image:Höxter von der Weser aus.jpg|Blick von der Weser auf Höxter |Image:Höxter Rathaus.jpg|Höxter: Rathaus |Image:Höxter Germany Alte-Dechanei-01.jpg|Höxter: Alte-Dechanei |Image:Höxter Germany Corvey-Abbey-10.jpg|Abtei Corvey}} {{Scroll Gallery |title = |width = 250 |align = right |maxHeight = 200 |Image:Höxter- Lüchtringen mit Weser.jpg|Lüchtringen bei Höxter |Image:2431-Höxter-Holzminden.jpg|Lüchtringen, Blick von der Weser }} {{Scroll Gallery |title = |Image:2440-Höxter-Holzminden.jpg|Holzminden, Blick von der Weser |Image:Holzminden weserufer.jpg|Holzminden |Image:Lutherkirche Holzminden.jpg|upright{{!}}Lutherkirche Holzminden |Image:Grabenstraße 43, 1, Holzminden, Landkreis Holzminden.jpg|Tillyhaus, Holzminden |Image:2450-Höxter-Holzminden.jpg|Getreidespeicher Fa. Rieke, Holzminden }} * '''Km 68 - 69''' {{Marker|type=city |lat=51.7740 |long=9.3812 |zoom=17 |name=[[Höxter]]}} : Das mittelalterliche Städtchen Höxter erhielt 1250 die Stadtrechte und ist mit der um 1100 erbauten St.Kiliani-Kirche, der 1283 im gotischen Stil erbauten Marienkirche und dem von rosettengeschmückten Fachwerkhäusern umgebenen Marktplatz unbedingt einen Besuch wert. Im Städtchen diverse Restaurants, Unterkunftsmöglichkeiten und Ladengeschäfte, der Bahnhof Höxter liegt unmittelbar neben der Weser und ist durch eine Unterführung zu erreichen. * {{vCard | name = Wesercamping Höxter | type = campsite | url = https://www.wesercamping-hoexter.de/home.html | address = Km 67,3 rechts | lat = 51.76587 | long = 9.38312 | description = Grosser Campingplatz, Kanuanleger etwas versteckt in einer Buhne auf der rechten Seite.}} * {{vCard|name= Wassersport Höxter e.V.|wikidata=|type=campsite |address=Sportzentrum 5, 37671 Höxter|phone=+49 52712164|email=|url=https://wassersport-hoexter.de/|hours=|price=|lat=51.76626 |long=9.38196 |lastedit=|description=Schwimmsteg kurz nach dem Anleger des Campingplatzes, Übernachtung für Wanderpaddler auf der Zeltwiese, Toiletten und Gästeküche, Booshauscode nach telephonischer Kontaktaufnahme mit dem Bootshauswart. Zum Besuch der Altstadt muss das sich weserabwärts anschliessende Schwimmbad umrundet und die Strassenbrücke benutzt werden, es sei denn, man mag noch bis zu den Steinstufen des Anlegers paddeln.}} * {{vCard|name=Ruderverein Höxter 1898 e.V.|wikidata=|type=campsite|address=Sportzentrum 18, 37671 Höxter|phone=+49 1 627576541|email=info@ruderverein-hoexter.de|url=https://www.ruderverein-hoexter.de/|hours=|price=|lat=51.76884 |long=9.38171|lastedit=|description=Der Anleger des Rudervereins Höxter liet weitere 200{{nnbsp}}m weiter noch vor der Weserbrücke, Wanderpaddler können auf der Zeltwiese oder in einem Gruppenraum übernachten.}} : '''Betreten verboten''': Nach der Weserbrücke in Höxter ist am rechtsseitigen Ufer auf etwa 1&#x202F;km das Anlegen verboten (militärisches Gelände). * '''Km 71 [[Corvey]]''' - das ehemalige im 9. Jhdt. gegründete Kloster, heute Schloss [[Corvey]], liegt noch im Stadtgebiet von Höxter und gehört zum UNESCO-Welterbe. Die Herberge von Krone Kanu bietet sich als Übernachtungsplatz sowie als Ein- oder Aussetzstelle für kürzere Touren an. : '''Km 71''' (links) Gelbe-Welle-Anleger von Krone Kanu am linken Ufer gleich nach der wiederum rostig erscheinenden Bahnbrücke (einfache Slipanlage). Wer bei Krone-Kanu übernachten will, muss das Boot gut 150&#x202F;m in den Domänenhof transportieren oder es hochziehen und über Nacht am Anleger liegenlassen. * {{vCard| type = hotel |name=Krome Kanu|address=Schloss Corvey Domänenhof, 37671 Höxter|phone=+49 52 71 69 46 866|email=mail@krome-kanu.de|fax=+49 52 71 69 46 867|url=http://www.weser-aktivhotel-corvey.de |hours=|price= |description= Kanuverleih, einfaches Hotel auf Jugendherbergsniveau, kleine Zeltwiese in den ehrwürdigen Klostermauern. Frühstück kann gebucht werden, Getränkeverkauf im Hotel, sonst keine Einkaufsmöglichkeit. Sanitäranlagen im Hotel, diese sind aber bei voller Belegung knapp bemessen.|lat=51.77709 |long=9.41005 }} * '''Km 73 Lüchtringen''': Die 854 erstmals in Annalen des Klosters Corvey erwähnte Ortschaft, Stammsitz der Ritter von Lüchtringen, ist heute Ortsteil von Höxter. Die neugotische St. Johannes Baptist Kirche entstand 1901 und ersetzte eine Barockkirche, die einem Blitzschlag zum Opfer fiel. Der Fährbetrieb, von dem noch die Sliprampen zeugen, wurde nach dem Neubau der Weserbrücke bei Km 73.5 im Jahr 1977 eingestellt. Ein Schwimmsteg befindet sich kurz nach der Rampe des ehem. Fähranlegers. [[File:Tonenburg Albaxen 2009.jpg|thumb|Tonenburg, Albaxen]] * '''Km 77,1 Albaxen''': mit der Tonenburg, heute Burghotel und Restaurant * '''Km 80''' {{Marker|type=city |lat=51.82841 |long=9.44646 |zoom=18 |name=[[Holzminden]]}}: In der Stadt der Düfte und Aromen, in der auch das ''Vanillin'' erfunden wurde, lohnt ein Rundgang durch die Altstadt, die östlich direkt an die Weser angrenzt. Sehr gute touristische Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. : Die Infrastruktur für Wasserwanderer findet sich eher am linken, westlichen Weserufer: Geeignete Einsetzstellen und Raststellen befinden sich links auf Höhe des Campingplatzes, der Schwimmsteg von Kanu Club und DLRG gleich links nach der Weserbrücke. Das Anlegen an der Kaimauer am östlichen Ufer ist zwar erlaubt, sofern man die Berufsschifffahrt nicht behindert - bei Niedrigwasser sind die Steinstufen aber praktisch unerreichbar, so dass Paddler sich eher ans linke Ufer halten. Die frühere Jugendherberge mit dem markanten Turm an rechten Ufer wurde 2014 umgebaut und wurde zum Weserhotel Schwager. Den Gästen werden Kanutouren beim örtlichen Bootsvermieter vermittelt. : ''' Km 79,9 '''(links): * {{vCard | name = Mobilcamping Holzminden | type = campsite | url = https://www.mobilcamping.de/ | address = Stahler Ufer 16, 37603 Holzminden | lat = 51.82586 | long = 9.43919 | phone = +49 55 31 99 09 65 | mobile = +49 175 56 03 075 | email = info@mobilcamping.de | description = Der Campingplatz liegt direkt am westlichen Weserufer noch vor der Weserbrücke. Neben Wohnmobilen, an die sich das Angebot hauptsächlich richtet, sind auch Zeltübernachtungen möglich.}} : '''Km 80,1 '''(links): * {{vCard | name = Kanu-Klub Holzminden | type = hotel | url = https://www.kanu-klub-holzminden.de/ | address = Försterstieg 8, 37603 Holzminden | lat = 51.82835 | long = 9.44124 | description = Ausstieg am Schwimmsteg links nach der Weserbrücke. Unterkunft auf der Zeltwiese beim Clubhaus nur für Wasserwanderer, Gruppen ab 10 Personen nach Voranmeldung.}} : '''Km 87,3 ''' (rechts): das Dorf Forst mit dem an der Weser gelegenen "Weserhof", in dem Ferienwohnungen angeboten werden. In Hinterland liegt in drei Kilometern Entfernung der Ort [[Bevern]] mit dem Schloss, das zu den eindrücklichsten Schlossbauten der Weserrenaissance gezählt wird. === Heinsen - Bodenwerder (20&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = |width = 250 |align = right |maxHeight = 200 |Image:Heinsen a.jpg|Heinsen |Image:Heinsen c.jpg|Heinsen, Blick von der Weser}} {{Scroll Gallery |title = |width = 250 |align = right |maxHeight = 200 |Image:Polle-Burgruine mit Weserfähre.jpg|Polle-Burgruine mit Weserfähre |Image:Polle-Weserfähre.jpg|Blick von der Burgruine auf die Fähre und auf die Weser nach Südosten}} {{Scroll Gallery |title = |width = 250 |align = right |maxHeight = 200 |Image:Brevörde a.jpg|Brevörde |Image:Grave - Faehre.jpg|Fähre von Grave (Brevörde)}} [[File:Rühle 2022-3.jpg|thumb|Rühle]] * '''Km 89,9 Heinsen''': Das Schifferdorf Heinsen mit seinen 700 Einwohnern hat eine lange Tradition von Weserschiffern und Flössern. Die um 1300 erbaute Kirche St. Liborius mit dem spitzen Kirchturm aus dem 16. Jhdt. ist von weithin sichtbar. Nach dem Fähranleger befindet sich oberhalb einer Kaimauer eine Gaststätte, geeigneter Aussetzpunkt ist eine Sliprampe wenige Meter flussabwärts. : Vor dem Dorf sind rechterhand die Sandsteinklippen des Kapenbergs (236 m) zu sehen, linkerhand erhebt sich im Hinterland der 496{{nnbsp}}m hohe Köterberg. Von hier aus ergibt sich eine schöne Rundsicht ins Weserbergland, allerdings sind für die 10{{nnbsp}}km zweieinhalb Stunden Fussweg allein zum Aufstieg einzurechnen. : '''Km 89,8''' '''Vorfahrt der Fähre von Heinsen''' beachten! * '''Km 89,4''' : {{vCard | name = Weserbergland-Camping Heinsen | type = campsite | url = https://www.weserbergland-camping.com/ | address = Weserstraße 66, D-37649 Heinsen | lat = 51.88548 | long = 9.44239 | phone = +49 55 35 87 33 | email = info@weserbergland-camping.de | hours = Geöffnet Ende März - Ende Okt}} : '''Km 92,1''' '''Vorfahrt der Fähre bei Polle''' beachten! Die Fähre muss wegen starker Strömungen unbedingt rechts passiert werden. Legt sie gerade am rechten Ufer an, sollte man u. U. besser warten, bis sie wieder auf die linke Seite wechselt, um sie zu passieren. Zum Anlanden am Schwimmsteg muss man dann allerdings zügig ans linke Ufer wechseln. * '''Km 92,3 [[Polle]]''': Kleiner Ort am linken Ufer mit guter Infrastruktur, Supermarkt nur wenige Meter vom Fähranleger entfernt. Oben auf dem Berg die '''Burgruine Polle''', die als Wohnsitz von Aschenputtel vermarktet wird. Ein Aufstieg zur Ruine lohnt nicht nur wegen des goldenen Schuhs von Aschenputtel, den man in der Parkanlage am Fuße der Burg entdecken kann, sondern vor allem wegen des hervorragenden Blicks über das Wesertal von oben. * '''Km 92,5''' : {{vCard | name = Campingplatz Weserterrasse | type = campsite | url = http://www.weserterrasse-campingplatz.de | address = Mühlenweg 1, 37648 Polle | lat = 51.89875 | long = 9.40835 | phone = +49 55 35 94 18 0 | email = friedrich.koester@t-online.de | description = Langgezogene Wiesenanlage am linken Weserufer, auf der sich viele Stellplätze direkt am Wasser auch für Durchgangscamper befinden. Im hinteren Bereich neue Sanitäranlagen. Gastronomie, Frühstück (nur nach Vorbestellung), Zimmer. Schwimmsteg und etwas weiter flussabwärts Slipanlage.}} * ''' Km 95 Brevörde''' (links): Das Dorf mit seinen 540 Einwohnern liegt malerisch am linken Weserufer, imposant ist die Kirche St.Urban mit dem Kirchturm mit beidseitigem Treppengiebel, die um 1200 erbaut wurde. Leider bietet sich keine günstige Aussetzgelegenheit an, touristische Infrastruktur fehlt weitgehend. * '''Km 97,7 Reileifzen''' (rechts): Aussetzen an Steinstufen, bei Niedrigwasser problematisch. Schöner Rastplatz mit Imbiss und Bänken. Ein Toilettengebäude ist ebenfalls vorhanden. * '''Km 99 Grave''': Das kleine Dorf mit einer schönen Kirche gehört zum Ort Brevörde. : '''Km 99,1''' Solarfähre Grave, freilaufendes Fährboot setzt Fussgänger und Radfahrer über, betrieben von einem Freiwilligenverein. Ersetzt für frühere 1977 eingestellte Fährverbindung. * {{vCard|type=campsite |name=Campingplatz Grave, Fam. Stapel|address=Hauptstr. 1, 37647 Brevörde-Grave|phone=+49 55 35 363|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=51.91277 |long=9.46430 | description = Zeltwiese für Wanderpaddler und Radfahrer, Ausstieg direkt hinter der Fähre. Die Zeltwiese liegt oberhalb des Fähranlegers und nicht bei den Wohnwagen / Wohnmobilen, die etwas flussaufwärts zu sehen waren. Telephonische Kontaktaufnahme nach Ankunft (Tel.nummern sind angeschlagen) mit der Campingplatzwartin, die den Schlüssel für Toiletten & Duschen vorbeibringt, Brötchen auf Rücksprache erhältlich, da im Ort keine Einkaufsmöglichkeiten (ausser Eiswagen mit italienischem Eis jeden DI 18.30 h... Die Umgebung direkt an der Weser ist nachts traumhaft ruhig.}} * {{Marker| type = restaurant |lat=51.91333 |long=9.46456 |zoom=18 |name=Aus-Zeit,}} Imbiss mit Bio-Burgern vom Biohof Stapel jeweils SA und SO geöffnet, die Umgebung ist '''nicht''' die Zeltwiese. * '''Km 100''': bei einem Engstelle bei einem weiteren Weserdurchbruch sind 100 Kilometer ab Hann.Münden geschafft. * '''Km 101,5 Steinbühle'''(links): inzwischen geschlossene ehemalige Gaststätte und Mühle mit sehenswertem Wasserrad, hier keine vernünftige Möglichkeit zum Aussetzen. Oberhalb auf der Klippe Denkmal für den Hamelner Senator Meyer, den Begründer der Weser-Personendampfschiffahrt. * '''Km 102,1 Dölme''' (rechts): die Ortschaft mit der St. Markus - Kirche liegt etwas landeinwärts, Anlanden an Steinstufen resp. bei Niedrigwasser Kiesufer möglich. Keine touristische Infrastruktur. * '''Km 104,4 Pegestorf''' (links): die Ortschaft mit der 1749 erbauten Dorfkirche bietet keine touristische Infrastruktur, Aussetzen an Steinstufen möglich. Altarm etwas flussabwärts nicht befahren! * '''Km 105,2 Rühle''' (rechts): Das Dorf mit seinen etwas 800 Einwohnern wurde 1155 erstmals urkundlich erwähnt und wurde 1973 nach [[Bodenwerder]] eingemeindet. Die Michaeliskirche stammt aus den Jahren 1728/40, der romanische quadratische Turm ist wesentlich älter. Vom Herzog Wilhelm-Denkmal oberhalb des Orts beim Weinberg ergibt sich ein schöner Blick auf die Weser. Von Rühle nach Osten erstreckt sich die "[[Rühler Schweiz]]", die Gegend mit Obst- und Kirschbäumen und einem Passübergang zum Nachbarort Golmbach soll an die Schweiz erinnern und hatte bis in die Achziger Jahre touristische Bedeutung (die kurvenreiche L580 ist heute vor allem bei Motorradfahrern beliebt), hohe Felsengebirge sucht man allerdings selten, Highlight ist das Kirschblütefest. Der Fährbetrieb nach Pegestorf wurde in den Achzigerjahren eingestellt. : Anlegen bei Steinstufen beim {{Marker|type=cafe |lat=51.92790 |long=9.50788 |zoom=18 |name=Strandcafé}}. * '''Km 106,7''' : {{vCard | name = Campingplatz Rühler Schweiz | type = campsite | url = http://www.brader-ruehler-schweiz.de/ | address = Im Großen Tal, 37619 Bodenwerder, OT Rühle | lat = 51.94245 | long = 9.51046 | phone = +49 0 5533 2486 | email = info@brader-ruehler-schweiz.de | description = Ca 5&#x202F;km südlich von Bodenwerder auf der östlichen Weserseite gelegen, zum Besuch der Stadt aufgrund des langen Fussmarsches wenig geeignet, eher für Wanderungen in der [[Rühler Schweiz]].}} * '''Km 108,8''' : {{vCard | name = Campingplatz an der Himmelspforte | type = campsite | url = https://www.camping-weserbergland.de/ | address = Ziegeleiweg 1, 37619 Bodenwerder | lat = 51.96011 | long = 9.50468 | phone = +49 05533 4938 | fax = +49 05533 4432 | email = Himmelspforte01@yahoo.de | description = Auch wenn dies der zu Bodenwerder nächstgelegene Campingplatz ist, ist er für Wasserwanderer nur eingeschränkt zu empfehlen. Kein Laden auf dem Platz, aber Gastronomie. Zum nächsten Supermarkt läuft man gut 1,5&#x202F;km, in die Innenstadt von Bodenwerder 2&#x202F;km. Kein Fahrradverleih. Slipbahn am Mooterboothafen.}} === Bodenwerder - Hameln (25&#x202F;km) === [[File:Bodenwerder.jpg|thumb|Bodenwerder]] [[File:Münchhausen-Museum, Schulenburg Bodenwerder (2021).jpg|thumb|Bodenwerder: Münchhausenmuseum]] [[File:Hehlen Schloss 6.jpg|thumb|Wasserschloss Hehlen]] {{Scroll Gallery |title = |Image:Grohnder Fähre 01.jpg|Grohnder Fähre mit Gasthaus |Image:Grohnder Fähre 02.jpg|Grohnder Fähre |Image:Grohnde-faehre.jpg|Blick von Grohnde auf die Weserfähre am rechten Weserufer. Die Anlegestelle für Boote befindet sich links von der Fähre.}} * ''' Km 110,8''': Strassenbrücke Bodenwerder, mittig fahren; rechts davor Pegelhaus Bodenwerder. * '''Km 110''' {{Marker|type=city |lat=51.9770 |long=9.5153 |zoom=17 |name=[[Bodenwerder]]}}: Die Stadt des Lügenbarons von Münchhausen lohnt für eine Besichtigungstour, sehenswert sind das Rathaus (in dem der Baron lebte), das Münchhausen - Museum (in dem Carl Friedrich Hieronymus von Münchhausen 1720 geboren wurde); auch die Grotte in einem "Gartenhaus", in der der Baron Münchhausen seine Geschichten zum Besten gegeben hat, wird gezeigt. Sehenswerte Altstadt mit Fachwerkhäusern und gute touristische Infrastruktur, Unterkünfte, Gastronomie & Supermarkt. Aussetzstelle am Kiesufer links nach der Brücke, beim Motorbootsteg (wenig geeignet) und am Schwimmsteg unterhalb des Dampferanlegers am Ende der Altstadt. * '''Km 111''' (rechts) : {{vCard|type=do |name=Ruderverein Bodenwerder|address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.ruderverein-bodenwerder.de/|hours=|price=|lat=51.9764 |long=9.5192 }} Übernachtungen im Bootshaus und wohl auch Zelten auf der Wiese für Wanderpaddler nach Voranmeldung (Kontaktformular auf Website) möglich, der Steg liegt etwa 150{{nnbsp}}m '''vor''' dem Clubhaus, danach am steinigen Ufer keine vernünftige Anlandemöglichkeit (zumindest bei Niedrigwasser). * '''Km 112''' (rechts): ehemalige '''Eisenbahnbrücke''', Einfahrt zum '''Hafen''' des Motorbootclubs Bodenwerder. : '''Strassenbrücke''', von der Umfahrungsstrasse aus Fussweg zum Bismarckturm, von hier aus schöner Ausblick auf die Weser. * '''Km 116,2 Hehlen''' (links): Wasserschloss Hehlen, erbaut 1579/84 von der Familie von Schulenburg; angrenzend die Schlosswirtschaft. * '''Km 116,8 Hehlen''' (links) / Daspe (rechts), verbunden durch die Weser-Strassenbrücke mit beidseitigen Anlegemöglichkeiten. * '''Km 120 Hajen''' (rechts): Beidseitig die Fähranleger, an denen angelegt werden kann. Die Gierseilfähre stellte 2010 den Betrieb einund wurde 2011 demontiert. : Am linken Ufer am ehem. Fähranleger das Gasthaus "zum Ruhberg". : Am rechten Ufer das seit 1973 in Emmerthal eingemeindete Dorf '''Hajen''' mit seiner aus dem 15. Jhdt stammenden und in der Mitte des 17. Jhdt. erweiterten Dorfkirche und dem Café Have beim ehem. Fähranleger. : Linksufrig liegt etwas unterhalb von Hajen der '''Hungerstein''', der grosse Sandsteinfindling ist mit Jahrzahlen beschriftet, in denen es zu Dürre und Niedrigwasser kam. * '''Km 122,2 Vorfahrt der Autofähre''' am Grohnder Fährhaus beachten! * '''Km 122,2 [[Grohnde]]''' (links): An der der Weser zugewandten Seite des Dorfs Grohnde steht das aus dem 15. Jhdt. stammende '''Schloss Grohnde'''; die ehemalig vierflügelige Anlage war ein Wasserschloss an einem Weseraltarm oberhalb der Weserbrücke von Grohnde, die im Dreissigjährigen Krieg 1633 zerstört wurde. Seither verbindet eine Gierseilfähre mit der Gemeinde Börry. : Im Ortszentrum steht die Philipp-Spitta-Kirche. * '''Km 122,2 Grohnder Fährhaus''' (rechts): : {{vCard | name = Campingplatz, Hotel und Restaurant am Grohnder Fährhaus | type = campsite, hotel, restaurant | url = https://www.grohnder-faehrhaus.de/ | address = Grohnder Fähre 1, 31860 Emmerthal / Grohnde | lat = 52.01783 | long = 9.42657 | phone = +49 51 55 380 | email = info@grohnder-faehrhaus.de | description = Gasthaus mit Biergarten, Hotel und grosser Wohnmobilpark und Campingplatz. Fahrradverleih am Hotel. Anleger des Grohnder Fährhaus mit Schwimmsteg und Slipanlage rechts vor dem Dampferanleger und der Fähre.}} : {{vCard|type=boat rental |name=Bootsverleih|address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.kanuspass-weser.de |hours= |price= |lat=|long=| description= Bootsverleih direkt hinter der Fähre, Infos beim Fährmann.}} * '''Km 123,5 Latferdes Klippen''': Kurz vor dem Dorf Latferde gibt es eine '''Engstelle''' bei den '''Latferder Klippen'''. Diese bestehen aus flachen stufenartigen Sandsteinklippen, die nur bei Niedrigwasser ein wenig aus dem Wasser ragen, es ist also nicht nach hoch aufragenden Felswänden Ausschau zu halten. * '''Km 124,1 Latferde''' (rechts): Steinstufen erlauben das Anlegen beim Dorf, das heute in Emmerthal eingemeindet ist. * '''Km 125 AKW Grohnde''' (links): Am linken Ufer passiert man nun endlich die bereits von weitem her sichtbaren Kühltürme des '''AKW Grohnde''', das 2012 aufgrund des Antransports plutoniumhaltiger Brennelemente aus Sellafield eine Protestbewegung ausgelöst hatte und leider den Anblick der lieblichen Weserlandschaft empfindlich schmälert. Kaimauer mit Kühlwasserkanal zum AKW und Ausflussbereich rechtsufrig passieren. * '''Km 126,6 Hagenohsen''' (rechts): Das Dorf gehört zur Gemeinde Emmerthal. Namensgebend ist die Burg Ohsen. : Zunächst kommt man zum in einer Buhne liegenden Schwimmsteg mit dem "Gelbe Welle"-Anleger, auf der anderen Strassenseite das Restaurant Korfu. : Nach Passieren der Strassenbrücke der L431 steht, teils von einigen Bäumen versteckt, die Burg und landeinwärts die Domäne Ohsen. * '''Km 126,6 Kirchohsen''' (links): Vom Dorf mit der aus der Zeit um 1300 stammenden Petri-Kirche ist von der Weser her nicht viel zu sehen. Es ist heute Teil der Gemeinde Emmerthal. * '''Km 126,8 Eisenbahnbrücke''': Mit dem Passieren der Eisenbahnbrücke hat man die beiden Dörfer hinter sich gelassen. Etwas später mündet von links die Emmer in die Weser. * '''Km 129 Tündern''' (rechts): Von der Ortschaft Tündern, die etwas im Hinterland gelegen ist, ist bis auf die Windmühle nicht viel zu sehen: der Ortskern ist nicht auf die Weser hin ausgerichtet. * '''Km 129,9 Rittergut Ohr'''(links): Das Rittergut Ohr mit dem nahe der Weser befindlichen Türmchengebäude ist in Privatbesitz, kein Anlanden. : '''Slipstelle Tündern''' (rechts) am gegenüberliegenden Ufer * '''Km 130,3 Ohrbergpark''' (links): zum Besuch des Ohrbergparks mit seinen grossen exotischen Bäumen und einer schönen Aussicht auf die Weser, Tündern und Hameln kann links an Steinstufen eines "Gelbe Welle" Anlegers angelandet werden. Nun macht sich der Rückstau des Hamelner Wehrs deutlich bemerkbar und die Weser zieht kaum mehr. * '''Km 132,3 Motorbootclub Hameln''' (rechts): mit dem grossen Clubhaus, dem Sportbootanleger und der Einfahrt zum Sportboothafen. * '''Km 132,5 Gasthaus Tündernsche Warte'''(rechts), Übernachtung im Zimmer möglich. * '''Km 132,6 Ruderverein Hameln''' mit dem Clubhaus und dem Ruderbootanleger. : {{vCard|name=Ruderverein "Weser" Hameln 1885 e.V.|wikidata=| type = hotel |address=|phone=+49 151 743 843 77|email=|url=https://blog.rvweser.de/zu-gast-im-rvw/|hours=|price=|lat=52.08537 |long=9.36896 |lastedit=|description=Auf Anmeldung Übernachtungsmöglichkeit für Flusswanderer}} === Hameln - Rinteln (25&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = Bootsgasse am Hamelner Wehr |File:Weserwehr - Hameln - 20090522-02.jpg|Weserwehr, am gegenüberliegenden Ufer die Mündung der Bootsgasse |File:Einfahrt Bootsrutsche Hameln.jpg|Einfahrt zur Bootsgasse |File:Bootsrutsche Hameln.jpg|upright{{!}}Bootsrutsche, leer |File:Weserschleuse - Hameln - 20090522.jpg|Schleusenkammer, links davon sind Bootsgasse und Umtragestelle zu sehen }} * '''Km 132,6 - Km 136 {{Marker|type=city |lat=52.10452 |long=9.35639 |zoom=18 |name=Hameln }}'''. In der ''Rattenfängerstadt'' treffen Wasserwanderer nun auf das erste Hindernis der Weser: Das Hamelner Wehr, die älteste Staustufe der Weser, die aus einem mittelalterlichen Mühlenwehr hervorging. Die Stadt Hameln mit ihren Bauten der Weserrenaissance und Fachwerkhäusern, dem vielfältigen Einkaufs- und Verpflegungsangebot, lohnt unbedingt einen Besuch und vielleicht auch einen paddel-freien Tag. Dann kann man auch die Flussituation mit der Schleuse, den Wehren und die zwischen den Wehren liegende Insel Werder besichtigen. Einen lohnenswerten Blick auf die Stadt ergibt sich bei einer Wanderung auf den Klüt und Besteigung des Klütturms, zum Ausgangspunkt der Wanderung gelangt man über die moderne Autobrücke. : '''Km 134,3''' * {{vCard | name = Kanu-Club Hameln | type = hotel | lat = 52.09567 | long = 9.35647 | phone = +49 51 51 24 447 | email = camping@kanu-club-hameln.de | url = https://www.kanu-club-hameln.de/campingplatz/ | price = Erw. 7&#x202F;€, Ki. 4&#x202F;€, Zelt 4&#x202F;€, WoMo 10&#x202F;€. Rabatt für DKV-Mitglieder | description = Der Platz des Kanu-Clubs liegt am rechten Ufer kurz vor der Eisenbahnbrücke und bietet einen Schwimmsteg zum Ein- und Aussetzen für Kanus. Bei Niedrigwasser kann man die Landspitze umpaddeln, in den Altarm der Fluthamel einfahren und am dortigen Schwimmsteg anlegen, bei Niedrigwasser muss man das Boot weniger hoch aus dem Wasser heben.}} : Übernachtung auf der Zeltwiese nach vorgängiger Buchung und Zahlung per Paypal pder Überweisung (Webformular). Neben Paddlern trifft man auch viele Weser-Radler an. Da der Kanu-Club auch von Kanu-Vermietern aus dem Weserbergland als Zieladresse für die Abgabe von Miet-Booten angegeben wird, kann es in den Sommermonaten recht voll auf dem Wiesengelände werden. Die Anzahl Wohnmobile von Gästen ist stark beschränkt und wird nur nach Reservation freigegeben. Die Gastronomie wird derzeit nicht bewirtschaftet, die Sanitäranlagen (nur jeweils zwei Duschen und Toiletten) kann bei voller Belegung des Platzes kanpp. Daher ist der Platz in der Saison eher für Durchgangscamper für eine Nacht, weniger für einen längeren Aufenthalt zu empfehlen. 10 Minuten Fußweg in die Altstadt. * '''Km 134,7''' (rechts) hinter dem Museumsschiff Neptun Schwimmsteg und Sliprampe zum Anlanden zur Altstadtbesichtigung. Von hier aus '''keinesfalls flussabwärts weiterpaddeln''', lebensgefährliche '''Wehranlage'''. * '''Km 134,8''' (rechts): zwei '''Wehre''': Die Überfallwehre, die in den ersten 200{{nnbsp}}km das erste ernsthafte Hindernis auf der Weserbefahrung darstellen, sind '''unfahrbar''' und '''lebengefährlich'''. : '''Km 134,8 Schleuse für die Grossschiffahrt''' (links): Seitdem die Bootsgasse 2024 wegen Defekt und fehlender Ersatzteile geschlossen wurde, werden Wanderpaddler auf telephonische Voranmeldung geschleust. : {{vCard|name=Schleuse Hameln|wikidata=|type=go|address=|phone=+49 51 51 63 600|email=|url=https://www.wsa-weser.wsv.de/Webs/WSA/Weser/DE/01_Wasserstrassen/02_BauwerkeAnlagen/Schleusen/Weser/Hameln/Hameln-node.html|hours=07:00-18:00 ausser SO 08:00-16:00 h|price=frei |lat=52.09864 |long=9.35211 |lastedit=|description=Schleusenbenutzung auf telephonische Anmeldung}}. : Etwas rechts neben der Einfahrt zum oberen Schleusentor hinter angelegten Booten finden Wasserwanderer die erste deutsche '''Bootsgasse''', die 1959 eröffnet wurde, derzeit (2025) allerdings defekt ist. Hier ebenfalls eine gute '''Aus- und Einsetzmöglichkeit zum Umtragen'''. * ''' Km 136 Hameln - Thiewallbrücke''': linksufrig nach dem Wohnmobilstellplatz folgt der '''Campingplatz''' (mit Slipanlage) und rechtsufrig die '''Jugendherberge'''. Die Distanzen zur Altstadt sind allerdings deutlich länger, vor allem vom Campingplatz aus, von wo aus noch die Weser auf der Brücke überquert werden muss. Nach Hameln beginnt ein relativ dünn besiedelter und auch touristisch weniger erschlossener Abschnitt der Weser, viele Ortschaften liegen in einiger Distanz zur Weser und zwischen den einzelnen Versorgungsmöglichkeiten liegen nun etwas längere Distanzen. * ''' Km 139,5 Gut Helpensen''' (links), Besichtigung nicht möglich * ''' Km 139,8 Weserpegel Wehrbergen''' (rechts) * ''' Km 142 [[Fischbeck]]''' (rechts): Das Stift Fischbeck im Ort ist nach rechtsseitigem Anlanden auf einem zehnminütigen Fussweg zu erreichen. Das Stift Fischbeck wurde im Jahr 955 gegründet, 1147 ging es in einer Schenkung an die Benediktinerabtei Corvey. Die Ursprünge der Stiftskirchestammen aus dem 12. Jhdt., nach einem Brand 1234 erhielt die Kirche die heutige Form einer kreuzförmigen Basilika. Der Westflügel des Stifts geht auf das 13. Jhdt., der Ostflügel in dem heute evanglischen Stiftsdamen leben, stammt aus dem 19. Jhdt. * '''Km 146,5 Fuhlen''' (links), '''Strassenbrücke''': nach rechtsseitig im Hinterland liegenden Bagger- und Fischteichen und der Einfahrt linksseitig zu einem weiteren Kiesabbbaugebiet gelangt man zur Strassenbrücke von Fuhlen. Aussetzmöglichkeiten beidseitig im Bereich der Brücke und linksseitig etwas weiter an einer Slipanlage. : '''Rechts''' im Hinterland in ca. 1{{nnbsp}}km Entfernung [[Hessisch Oldendorf]] mit Bahnhof. * '''Km 148,8''' (rechts): Baggersee, heute Angelteich, Einfahrt nicht gestattet. * '''Km 149,7 Yachthafen''' (links): Hafen des Motorbootclubs Sonnensee Rumbeck. * '''Km 150 Rumbeck''' (links): Kaum gegeignete Anlegemöglichkeiten, kurz nach dem Ort rechts Kiesabbau mit Baggersee. [[File:Großenwieden Fähre.jpg|thumb|Fähre Großenwieden]] [[File:Paschenburg und Schaumburg von unten.jpg|thumb|Paschenburg und Schaumburg]] * '''Km 151,9 Großenwieden''' (rechts): '''Gierseilfähre''' : Übernachtungsmöglichkeit auf der Wiese beim Fähranleger für Wanderpaddler mit Zelt, nach Rücksprache mit dem Fährmann : Im Ort '''Grossenwieden''' ist die St. Matthaei-Kirche, die aus dem 13. Jhdt. stammt, sehenswert. Der um 1300 errichtete Tabernakel wurde mit der Reformation in ein Fenster umgewandelt. : Das Schloss Schaumburg als Stammsitz des Adelshauses von Schaumburg - Lippe und die etwas höher gelegene Paschenburg imt 6 resp. 7{{nnbsp}}km Distanz können erwandert werden. * '''Km 157 Auengebiet Hohenrode''' (links): Einfahrt ins Auengebiet der ehem.Kiesgrube Hohenrode untersagt, landseitig Vogelbeobachtungsturm und Rundweg durchs Naturschutzgebiet. : Rechtsufrig der Weiler '''Ahe''' * '''Km 158,5 - 160 Wasserskistrecke''' vom 1.6. - 30.9. jedes Jahres * '''Km 161 Kiesverladestation''', Vorsicht bei der Ausfahrt von Kiesfrachtschiffen. * '''Km 162,2 Strassenbrücke B238''' * '''Km 163 Kanu-Club Rinteln''' : {{vCard | name = Rintelner Kanu-Club e.V. | type = hotel | url = https://www.rkc-rinteln.de/ | address = Am Weseranger 21, 31737 Rinteln | lat = 52.19174 | long = 9.08578 | phone = +49 57 51 64 27 (Bootshaus) | description = Übernachtung im Zelt, Wohnwagen oder auf dem Dachboden des Bootshauses möglich, letzteres ist jedoch nur bis zu einer Außentemperatur von 27&#x202F;°C. Camperküche. Neben dem Freibad, welches zum Weg in die Altstadt umrundet werden muss.}} === Rinteln - Vlotho (20&#x202F;km) === [[File:Rinteln Marktplatz.jpg|thumb|Marktplatz Rinteln]] * '''Km 163 {{Marker|type=city |lat=52.1875 |long=9.0801 |zoom=17 |name=Rinteln }}''' (links): Über die Strassenbrücke der '''L435''' "Hindenburgbrücke" gelangt man direkt auf die zentrale Weserstrasse, in die Altstadt und zum Marktplatz mit der Nikolaikirche. Auch der Kollegienplatz mit der Jakobi-Kirche lohnt einen Besuch. * '''Km 166,4 Doktorsee''' (links): In den ehemaligen Baggerseen des Kieswerks wurde mit dem '''Freizeitpark Doktorsee''' ein Naherholungsgebiet eingerichtet. Der westliche Doktorsee II ist für Paddler zugänglich, hier findet sich die Hafenanlage des Motor- und Segelclubs Bielefeld (MSC Bielefeld) und die Slip- und Hafenanlage des Motoryachtclubs Rinteln (MYC Rinteln) mit gleich daneben dem Clubhaus des Wassersportvereins Rinteln, hier kann bei den Ruderern im Zelt oder im Bootshaus auf Voranmeldung übernachtet werden. : {{vCard|name=Wasser-Sport-Verein Rinteln e.V.|wikidata=| type = hotel |address=Doktorsee II|phone=0174 7104213|email=|url=https://wsv-rinteln.com/fuer-unsere-gaeste/|hours=|price=|lat=52.18743 |long=9.04920|lastedit=|description=Auf der Wiese oder im Bootshaus des WSV Rinteln können Wanderpaddler auf Voranmeldung (Online-Formular) übernachten.}} : Der östliche Doktorsee I mit Campingplatz und Badestrand ist gut von der Strasse aus aber nicht direkt von der Weser aus erreichbar. Somit eignet sich der Campingplatz Doktorsee für Wanderpaddler nur bedingt. * '''Km 168,7 Strassenbrücke Eisbergen''' mit dem Ort '''Eisbergen''' (rechts) : Linksufrig eine Steganlage mit Rastplatz und Schutzhütte * '''Km 170 Gutshof Ellerburg'''(links): Vogelschutzzone * '''Km 170 - 171''': der Flusskilometer 170 ist mit 1600{{nnbsp}}m aussergewöhnlich lang, bedingt durch einen alten Vermessungsfehler paddelt man hier etwas länger. Naturschutzgebiet Eisberger Werder in einem Baggerseegebiet rechts. * '''Km 171 Windmühle Veltheim''' (rechts), etwas im Hinterland * '''Km 171,8 Kiesabbau''' (links), Baggersee, Einfahrt nicht gestattet. * '''Km 173,2 "Schweinebucht"''' (links): Hafenanlage des Wassersportclubs Rietberg * '''Km 174,1 Weserfähre Varenholz - Veltheim''': Gierseilfähre, regulärer Fährbetrieb an Wochenenden, '''Vorfahrt der Fähre beachten''' : Gleich hinter dem Fähranleger links ein weiteres Kiesabbaugebiet, Einfahrt in den Baggersee untersagt. * '''Km 175,5 Yachthafen''' (links): : {{vCard|name=Westfälischer Motoryachtclub Dortmund|wikidata=| type = hotel |address=|phone=0152 34297962|email=info.wmyc@gmail.com|url=https://www.wmyc.de/unser-platz/|hours=|price=|lat=52.18071 |long=8.95804 |lastedit=|description=Zeltübernachtung auf dem Clubgelände des WMYC nach telephonischer Rücksprache.}} * '''Km 177,1 Erder''' (links): Hier bestanden unter Fürstin Pauline zur Lippe 1733 Pläne zum Bau eines grossen Weserhafens, von Preussen wurde der Bau dann aber nicht genehmigt. * '''Km 177,2 Kühlwasserentnahme''' (rechts) des Gemeinschaftskraftwerks Veltheim. : '''Km 177,4 Campingplatz Julianna''' mit Kanuverleih Weserbergland * '''Km 177,7 Motorboothafen''' (rechts) des Weser-Yacht-Clubs Erder; Kühlwasserauslauf * '''Km 178 - Km 181 Wasserskistrecke''', in Ufernähe bleiben * '''Km 179,7 Borlefzen''' (rechts): Im Ortsteil von [[Vlotho]] finden sich gleich zwei aneinandergrenzende grosse Campingplätze, gegenüber ein kleinerer: : {{vCard|name=Campingparadies Sonnenwiese|wikidata=|type=campsite|address=|phone=+49 5733 8217|email=|url=https://sonnenwiese.com/|hours=|price=|lat=52.1733 |long=8.9095|lastedit=|description=Grosser Campingplatz, Kanuverleih "Rio Negro"}} * '''Km 179,9''' (rechts): : {{vCard|name=Überland Vlotho / Camp Feuerland|wikidata=|type=campsite|address=|phone=+49 5733 80008|email=|url=https://www.ueberland-vlotho.de/|hours=|price=|lat=52.1723 |long=8.9062|lastedit=|description=Grosser Campingplatz beim Bootshafen Borlefzen mit Slipanlage und Zeltwiese in der Nähe, der nördliche Badesee ist mit dem Boot nicht zugänglich.}} * '''Km 180,0''' (links) : {{vCard|name=Naturcamp an der Weser|wikidata=|type=campsite|address=|phone=+49 5733 18708|email=|url=http://www.anderweser.de/|hours=|price=|lat=52.1668 |long=8.9063 |lastedit=|description=Kleinerer Campingplatz, Zeltwiese bei der Slipbahn.}} === Vlotho - Minden (20&#x202F;km) === * '''Km 181,5 Eisenbahnbrücke Vlotho''' * '''Km 183 {{Marker|type=city |lat=52.1675 |long=8.8613 |zoom=17 |name=Vlotho }}''': Aussetzen am Schwimmsteg vor der Kaimauer und der Strassenbrücke. Über die Hafenstrasse entlang der Kaimauer und vorbei am Wohnmobilstellplatz ist über die Bahnunterführung und den Zollweg die Altstadt zu erreichen; die Unterführung gleich oberhalb der Aussetzstelle führt ebenfalls zur Altstadt, allerdings mit einem kurzen Umweg über die befahrene B514 Weserstrasse. Zur Alstadt quert man die Auffahrten zur Weserbrücke und gelangt über eine Fussgängerbrücke über den Forellenbach ins Ortszentrum. : Die sehenswerte '''Altstadt''' von [[Vlotho]] erstreckt sich nicht entlang der Hauptstrasse L778, sondern die Flaniermeile mit Einkaufsläden und Gaststätten ist die teils verkehrsberuhigte '''Lange Strasse''' etwas nördlich, zwischen Rathaus, Kirche St. Johannis und Grundschule. Vlotho mit seinem Weserhafen war ein bedeutender Stützpunkt der Schiffer, mit mit Männern und Pferden Lastschiffe weseraufwärts treidelten. : Das Burgsträsschen und Fusswege führen hinauf auf den Amtshausberg mit der Burg Vlotho, die um 1250 erbaut wurde. * '''Km 183,2 Strassenbrücke L778''', danach Bahnhof Vlotho (links), allerdings hier kein direkter Zugang von der Weser (Steg vor der Kaimauer & Strassenbrücke benutzen) * '''Km 185 - 188,5 Wasserskistrecke''', vor allem an Wochenenden viel Sportbootverkehr, ufernah paddeln * '''Km 185,4 Gut Deesberg''' (links), Herrenhaus und Verkauf von Bio-Fleischprodukten * '''Km 187,4 Vössen''' (rechts): Ortsteil von Holstrup, das wiederum zu [[Porta Westfalica]] gehört. : {{vCard|name=Campingplatz "In Vössen"|wikidata=|type=campsite|address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=52.2044 |long=8.8568|lastedit=|description=}} * '''Km 187,5 Fähranleger Vössen''': Schwimmsteg rechts, gleich danach die Slipanlage der '''ehemaligen Fähre Vössen''', die ebenfalls zum Auswassern genutzt werden kann. * '''Km 187,7 Autobahnbrücken A2''', dazwischen Steg links * '''Km 188,3 Eisenbahnbrücke Weserbahn''' * '''Km 189,4 Restaurant Altes Fährhaus''' (links): Ausstieg an der grasbewachsenen Böschung nicht einfach, davor und dahinter historische Ladekräne * '''Km 189,8 Anleger der freifahrenden Weserfähre''': Das Fährschiff "Amanda" verkehrt zwischen Mai - Oktober und setzt Fussgänger und Radfahrer über. : Kurz vor dem rechtsufrigen Anleger der Zugang / Überlauf zum Südlichen See der Camping- und Freizeitanlage "Grosser Weserbogen". Um in den Südlichen See zugelangen muss man das Boot überheben. : {{vCard|name=Campingpark Grosser Weserbogen|wikidata=|type=campsite|address=|phone=+49 573 16188|email=|url=https://www.grosserweserbogen.de/|hours=|price=|lat=52.2222 |long=8.8375|lastedit=|description=Campingplatz, auf telephon. Voranmeldung Übernachtung für Paddler möglich.}} * '''Km 190,2 Mündung der Werre''' (links), überbrückt von einer Brücke des Weserradwegs : Rechtsseitig das Flösserdenkmal, welches an die 1962 aufgegebene Flösserei auf der Weser erinnert. : Linksseitig im Hinterland liegt die Kurstadt [[Bad Oeynhausen]], der sehenswerte Kurpark liegt 4{{nnbsp}}km entfernt, ca. eine Stunde Gehdistanz. * '''Km 191 Dehme''' (links), Ortsteil von {{Marker|type=city |lat=52.2033 |long=8.7932 |zoom=16 |name=Bad Oeynhausen}}; Anlandemöglichkeit am Schwimmsteg * '''Km 192,1 Lohbusch''' (links), Anlandemöglichkeit bei einer Buhne mit Kiesstrand, Rastplatz : Café '''Das Mauerwerk''' in ca. 500{{nnbsp}}m Distanz, bekannt für Kaffee und den hausgemachten Kuchen (MO, DI geschlossen) * '''Km 192,7 - 194 Jetski - Strecke''', vor allem an Wochenenden Gefahr durch Sportbootverkehr, ufernah paddeln : Blick auf das '''Wiehengebirge''' links und das '''Wesergebirge''' rechts, dazwischen der Weserdurchbruch der '''Porta Westfalica'''. : Linksseitig sind die Burg auf dem '''Wittekindsberg''' und das '''Kaiser Wilhelm - Denkmal''' zu sehen. * '''Km 197,5 {{Marker|type=city |lat=52.2388 |long=8.9206 |zoom=17 |name=Porta Westfalica}}''' (rechts): der Ort liegt rechtsufrig etwas im Hinterland. * '''Km 197,6 Strassenbrücke B1 - B482''' welche die Bundesstrassen zu beiden Seiten der Weser verbindet * '''Km 197,8 Bahnhof [[Porta Westfalica]]''' (rechts), direkt beim Bahnhof keine Anlandemöglichkeit und Schienenübergang, am besten beim WSV aussetzen. * '''Km 198 Wassersportverein Porta''' (rechts): Slipanlage : {{vCard|name=WSC Porta|wikidata=|type=campsite|address=An der Pforte 1a, Porta Westfalica|phone=05731 776 10|email=|url=|hours=|price=|lat=52.24601 |long=8.92119 |lastedit=|description=Wassersportverein, DKV Kanustation, Übernachtung im Zelt oder im Bootshaus, telephonische Anmeldung; Fussweg zum Bahnhof ca. 5 Min.}} * '''Km 198 Zur alten Fähre''' (links): Anleger mit Rastplatz, Gasthaus "Zur alten Fähre" : Über die Fährstrasse gelangt man hinein in den Ortsteil '''Barkhausen''', von dort aus gelangt man hinauf auf den Wittekindsberg mit dem von Weitem her sichtbaren Kaiser Wilhelm Denkmal. Von hier aus ergibt sich eine tolle Rundsicht auf den letzten Weserdurchbruch und auf die sich gegen Norden hin öffnende norddeutsche Tiefebene. * '''Km 198,4 Pegelhaus Porta Westfalica'''(rechts) * '''Km 199,8 Eisenbahnbrücke''' (nicht mehr befahren), rechts Ortsteil '''Neesen'''. Die Bundesstrasse '''B61''' wird durch den Weserauentunnel unterirdisch der Weser entlang bis Barkhausen geführt. * '''Km 200''': ab Hann.Münden sind nun 200{{nnbsp}}km gepaddelt * '''Km 201,1 Strassenbrücke B65''' mit links Ausfahrt Minden-Süd * '''Km 201,3 - 202,1 Truppenübungsplatz''' der Bundeswehr, mit zeitweisen Sperrungen und Behinderungen muss gerechnet werden. * '''Km 202 - 205 {{Marker|type=city |lat=52.2885 |long=8.9169 |zoom=17 |name=Minden }}''' (links): man gelangt nun ins Stadtgebiet von Minden. Hier kreuzt der Schifffahrtskanal des Mittellandkanals die Weser, die Bundeswasserstrassen sind mit Schleusen verbunden, um der Berufsschiffahrt Wasserwege in alle Richtungen offen zu halten. In Minden endet die Etappe der Oberweserbefahrung, es beginnt die Mittelweser. : Die historische Altstadt von [[Minden]] liegt links, sehenswert sind der um 799 von Karl dem Grossen begründete Dom, der im 13. Jhdt. im romanischen Stil weitgehend neu errichtet wurde, das historische Rathaus, der Marktplatz und auf einer Anhöhe die Martinikirche aus dem Jahr 1029, die Marienkirche aus dem Jahr 1022 und die "Alte Münze", ein historisches Steinhaus aus 1260. Rechtsufrig sind der Bahnhof von [[Minden]] (zur Rückkehr an an Ausgangspunkt der Weserbefahrung), Hafen- und Industrieanlagen und Wohnquartiere gelegen. * '''Km 202,2 Faltboot- & Skiclub Minden''' (links): : {{vCard|name=Faltboot- & Skiclub Minden|wikidata=|type=campsite|address=Weserpromenade 8, 32423 Minden|phone=+49 571 21144|email=|url=https://fsm-minden.de/|hours=|price=|lat=52.28106 |long=8.91967|lastedit=|description=Anladen am Schwimmsteg, Zeltwiese, DKV-Kanustation}} * '''Km 202,3 Mindener Ruderverein 1905''' (links): : {{vCard|name=Mindener Ruderverein 1905|wikidata=|type=campsite|address=Weserpromenade 10, 32423 Minden|phone=|email=|url=https://www.mrv1905.de/|hours=|price=|lat=52.28160 |long=8.91965|lastedit=|description=Zeltwiese beim Ruderclub zur Übernachtung für Wanderruderer, Anmeldung per email}} * '''Km 202,5 Kanusportgemeinschaft Minden''' (links): : {{vCard|name=Kanusportgemeinschaft Minden|wikidata=|type=campsite|address=Weserpromenade 17, 32423 Minden|phone=+49 571 8290130|email=|url=https://www.ksg-minden.de/|hours=|price=|lat=52.28351 |long=8.91932 |lastedit=|description=Anladen am Schwimmsteg, Zeltwiese zur Übernachtung für Wanderpaddler auf Anfrage}} : Rechtsufrig Slip - Anlage * '''Km 202,6 Mündung Bastau, Glacisbrücke''' (links) : Vor der Mündung der '''Bastau''' liegt links der Schwimmsteg des Sportvereins Minden : {{vCard|name=Sportverein 1860 Minden|wikidata=|type=do|address=|phone=|email=|url=https://www.sv1860minden.de/sportarten/kanusport|hours=|price=|lat=52.28548 |long=8.92035 |lastedit=|description=Der SV Minden hat eine Kanusportgruppe, Einsetzen am Schwimmsteg.}} : Gleich nebenan das Clubhaus der DLRG, deren Mitglieder gelegentlich mit ihren Schlauchbooten unterwegs sind. : Über den Steg der '''Glacisbrücke''' gelangt man auf die Kanzlersweide mit einem Weserstrand, Wohnmobilstellplatz, im Sommer Freizeitaktivitäten und Anlässe. * '''Km 203,1 Anleger für die Personenschifffahrt''', Weserhochwasserstein * '''Km 203,2 Strassenbrücke L534''', links liegt die Altstadt, rechts gelangt man ins Quartier "Zwischen den Brücken". Über eine zweite Brücke über einen Talabschnitt gelangt man zum {{Marker|type=go |lat=52.2905 |long=8.9345 |zoom=16 |name=Bahnhof Minden}}, von hier Bahnverbindungen über [[Hannover]] - [[Göttingen]] nach [[Hann.Münden]]. * '''Km 203,5 Kanu Klub Minden''' (rechts) und '''TV Jahn Minden''', Aussetzen am Schwimmsteg; auf der Wiese Zeltverbot, da Überschwemmungsgebiet. : {{vCard|name=Kanu Klub Minden|wikidata=|type=campsite|address=Brückenkopf 12, 32423 Minden|phone=+49 571 52239|email=|url=https://www.kanu-klub-minden.de/|hours=|price=|lat=52.29128 |long=8.92647 |lastedit=|description=Telephonische Anmeldung, Übernachtung auf der ruhigen Zeltwiese hinter dem oder im Klubhaus (nicht an der Wiese bei der Aussetzstelle zelten, wegen Hochwassergefahrenzone droht Platzverweis), um das Boot zum Klubhaus zu bringen, ist ein Bootswagen hilfreich. Eine ruhige Übernachtungsalternative zu den Wassersportvereinen am linken Weserufer, die bei Anlässen auf der Kanzlersweide die Musikbeschallung durch die halbe Nacht abbekommen. Bahnhof in zehn Minuten Fussweg erreichbar.}} * '''Km 203,7 Eisenbahnbrücke''' der Mindener Kreisbahn * '''Km 204,2 Strassenbrücke L764''' * '''Km 204,5 Einmündung des Verbindungskanals Süd''' zum '''Mittellandkanal''' * '''Km 204,9 Zwei Brücken des Mittellandkanals''': Schiffe der Berufsschiffahrt fahren über die und nicht in der Weser... == Flussbeschreibung Mittelweser == Ab dem Wasserstraßenkreuz Minden befindet man sich auf der Mittelweser. Ab hier kommt es regelmäßig zur Begegnung mit Frachtschiffen, die allerdings innerhalb der markierten Fahrrinne fahren. Als Paddler muss man außerhalb fahren und darf die Fahrrinne auch nur auf direktem Wege kreuzen. === Minden - Staustufe Schlüsselburg === * '''[[Wasserstraßenkreuz Minden]]''' * '''[[Petershagen]]''' * '''Gernheim''' * '''[[Windheim (Petershagen)|Windheim]]''' * '''[[Buchholz (Weser)]]''' * '''Heimsen''' * '''[[Stolzenau]]''' * '''Staustufe Schlüsselburg''' == Flussbeschreibung Unterweser == == Flussbeschreibung Außenweser == == Sicherheit == == Ausflüge == == Literatur == {{IstInKat|Wasserwandern auf der Weser}} [[Kategorie:Wasserwandern in Deutschland|Weser]] [[Kategorie:Wassersport]] {{class-3}} 54qprm7vh7v6nbu7pv7phujic8durg6 1794475 1794470 2026-08-05T20:06:40Z Dirk Schmidt 15181 1794475 wikitext text/x-wiki {{Reiseroute}} Die '''Wasserwanderroute auf der Weser''' führt von [[Hann. Münden]] über [[Minden]] nach [[Bremerhaven]] zur Mündung der Weser in die [[Nordsee]]. == Hintergrund == [[Datei:Hann.Münden - Fulda und Werra bilden die Weser,vom Tanzwerder.jpg|mini|Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser]] Die '''Weser''' gilt als einer der beliebtesten Paddelflüsse in Deutschland. Aufgrund der idealen Bedingungen - im Bereich der Oberweser mit einer Fließgeschwindigkeit von 4-5&#x202F;km/h und frei von Wehren und Umtragestellen - ist sie auch für Anfänger ein geeignetes Revier. Die Weser ist jedoch nicht nur mit Kanadiern oder Kajaks gut zu befahren, sie ist auch für Ruderer geeignet. Daneben ist die Weser auch für Motorboote freigegeben. [[Datei:Weserwehr - Hameln - 20090522-02.jpg|mini|Weser in Hameln]] Die '''Oberweser''' von [[Hann. Münden]] bis [[Minden]] ist ohne Behinderungen durch Wehre zu befahren, daher bieten sich sämtliche Orte als Einsatzstellen an, abhängig davon, wie lange man seine Tour ausdehnen möchte. Von Halbtagestouren mit Rücktransport des Bootes durch den Bootsverleiher bis hin zu einer selbstorganisierten mehrwöchigen gemütlichen Befahrung der Oberweser und ggf. weiter Richtung Mittelweser hat man hier alle Möglichkeiten. Die abwechslungsreiche Landschaft des Wesertals, das die letzten Höhenzüge vor der norddeutschen Tiefebene durchschneidet, macht die Fahrt auf der Oberweser ebenso reizvoll wie die vielen sehenswerten kleinen Dörfer, Fachwerkstädte, ehemalige Klosteranlagen und Denkmäler am Ufer. Thematisch begleitet die [[Deutsche Märchenstraße]] die Oberweser auf längeren Abschnitten, das Wesertal war aber auch Entstehungsort zahlreicher Sagen und Mythen, an die in den anliegenden Orten bis heute erinnert wird. [[Datei:Bremen Blick auf weser.jpg|mini|Weser in Bremen]] Als '''Mittelweser''' wird die Weser in ihrem Abschnitt von Minden bis zum [[Bremen|Bremer]] Weserwehr bezeichnet. Hier sind einige Staustufen und Schleusenkanäle zu überwinden. [[Datei:Estuary mouth Weser Bremerhaven.JPG|mini|Blick auf die Außenweser bei Bremerhaven]] Ab Bremen wird die Weser bis zur Mündung in die [[Nordsee]] als '''Unterweser''' bezeichnet, der Mündungsbereich in der Nordsee dann als '''Außenweser'''. Hier trifft man als Bootsreisender auf Tidenhub und starke Befahrung durch Berufsschifffahrt, so dass sich hier zusätzliche Herausforderungen stellen und mehr Erfahrungen und Kenntnisse erforderlich sind. == Vorbereitung == '''Bootsmaterial''': Wer kein eigenes Boot besitzt, wird sich an einen der Bootsverleiher wenden, die insbesondere an der Oberweser zahlreich vertreten sind. Hier sollte man darauf achten, dass man eine gründliche Einweisung in Material, Befahrensregeln und ggf. auch die Einhaltung von Befahrensverboten in Schutzgebieten erhält. Bekommt man diese als unerfahrener Paddler nicht, sollte man sich einen anderen Bootsverleiher suchen! '''Ausrüstung''': Die erforderliche Ausrüstung hinsichtlich Kleidung, Sicherheitsausrüstung, Proviant etc. ist natürlich in hohem Maße von den eigenen Ansprüchen wie der Dauer der Tour abhängig. Wer sich auf eine mehrtägige Paddeltour mit Selbstversorgung begibt, wird natürlich eine größere Menge an Ausrüstung benötigen als Paddler auf einer Halbtagestour mit Einkehr im Biergarten. Für Ausrüstungshinweise sind die einschlägigen Fachforen wie die des [https://www.kanu.de/ Deutschen Kanu-Verbands] oder das [https://www.faltboot.org/wiki/index.php/Hauptseite Faltbootwiki] hilfreich. Im Interesse der eigenen Sicherheit wie der möglicher Retter ist das Tragen einer Schwimmweste bzw. Schwimmhilfe auch auf einem Gewässer wie der Weser anzuraten. '''Übernachtung und Verpflegung''': Die meisten Wasserwanderer, die auf eine längere Tour auf die Weser paddeln gehen, nehmen eine Campingausrüstung mit. Wer mit eigenem Zelt reist, hat insbesondere an der Oberweser reichlich Möglichkeiten für die Übernachtung. Zahlreiche Campingplätze haben sich auf die Kanuten ebenso eingestellt wie die meisten Bootsvereine, die gegen eine geringere Gebühr als die Campingplätze und teilweise nur auf Voranmeldung Bootsreisenden die Übernachtung auf dem Vereinsgelände, ggf. auch im Bootshaus ermöglichen. Die Übernachtungsmöglichkeiten für Bootsreisende mit Zelt werden in diesem Artikel ebenso aufgelistet wie Gastronomie und Berherbergungsbetriebe außerhalb von Ortschaften direkt am Fluss. Wer eine feste Unterkunft bevorzugt, findet entsprechende Informationen in den verlinkten Ortsartikeln. Die Dichte der Übernachtungsmöglichkeiten nimmt ab Hameln rapide ab, ab Minden werden für Reisende mit Zelt die erforderlichen Etappen zur nächsten offiziellen Übernachtungsmöglichkeit dann z.&#x202F;T.&nbsp;recht lang, so dass über Alternativen nachgedacht werden muss. [[File:Gelbe Welle Bootshaus Beverungen.jpg|mini|Gelbe Welle]] '''Die Gelbe Welle Kanu''': Seit 2006 sind Lager- und Rastplätze für Kanuten an der Weser mit dem Symbol der [http://www.deutschertourismusverband.de/qualitaet/wassertourismus/gelbe-welle/gelbe-welle-kanu.html Gelben Welle] gekennzeichnet, das als Leitsystem für Wasserwanderer deutschlandweit zunehmend eingeführt wird. Gekennzeichnet werden damit Anlegestellen, die sich speziell auf die Bedürfnisse von Kanuten eingestellt haben, meist extra Anleger, z.&#x202F;T.&nbsp;als Ponton-Stege, haben, und oftmals mit Rastanlagen und Toiletten ausgestattet sind. === Kanuverleih === Kanuverleiher findet man u.a. flussabwärts gesehen in [[Hann. Münden]], [[Bad Karlshafen]], [[Corvey]], [[Grohnde]], [[Hameln]], [[Großenwieden]]. <!-- Alphabetisch geordnet nach dem Eigennamen: * [http://www.growi-kanu.de/ Kanu-Verleih Grossenwieden] - Tourenschwerpunkt zwischen Bodenwerder und Hameln * [http://www.kanu-hameln.de Hamelner Kanuvermietung] * [http://www.kanutouristik-mitte.de Kanutouristik Mitte] - Tourenangebot mit Schwerpunkt obere Weser * [http://www.kanu-schumacher.de/ Kanu Schumacher] - Kanubasis in Bad Karlshafen * [http://www.kanuverleih-hannover.de kanu-sports] - Veranstalter aus Hannover mit Touren auch auf der Weser * [http://www.paddeltouren.de paddeltouren.de] - auch Touren auf der Weser * [http://www.weserbergland-kanu.de Weserberland Kanu] mit Kanuzentrum am Schloss Corvey bei Höxter * [http://werre-weser-kanutouren.de werre-weser-kanutouren.de] - Tourenangebot im Raum Rinteln, Porta Weserfalica Bad Oeynhausen --> == Anreise == === Anreise Oberweser === Da es insbesondere an der Oberweser praktisch an jedem kleineren Ort eine Einsetzstelle gibt, ist die Anreise von den individuellen Vorlieben und den Transportmöglichkeiten für das Boot abhängig. Faltbootfahrer sind hier flexibler, da sie ggf. mit der gesamten Ausrüstung per Bahn und Bus anreisen können. Wer sein Auto am Startort stehen lässt und dieses nach der Tour wieder selbstorganisiert abholen muss, ist auf eine gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Transport- und Verkehrsmitteln angewiesen (alternativ bringt man das Auto zum anvisierten Zielort und kehrt dann per ÖPNV an den Start zurück). Dies ist bei der Oberweser in der Regel gut möglich, Orte mit Bahnanschluss sind (von Süd nach Nord): [[Hann. Münden]], [[Bodenfelde]], [[Bad Karlshafen]], [[Beverungen]] bzw. der Bahnhof im benachbarten [[Lauenförde]], [[Höxter]], [[Holzminden]], [[Hameln]], [[Hessisch Oldendorf]], [[Rinteln]], [[Minden]]. === Anreise Mittelweser === Ab [[Minden]], also ab dem Beginn der Mittelweser am Wasserstraßenkreuz, werden die mit ÖPNV erreichbaren Einsetzstellen seltener, ebenso die Anzahl der Bootsverleiher. Bester Startpunkt für das Bepaddeln der Mittelweser ist natürlich Minden, dann folgen [[Petershagen]], [[Windheim (Petershagen)|Windheim]] und die Staustufe Schlüsselburg als geeignete Einsetzstellen. == Verhaltensregeln auf dem Wasser == [[Datei:Weser Beverungen Personenschifffahrt.jpg|mini|Personenschifffahrt hat Vorfahrt]] Bis Minden hat man als Paddler, Ruderer und Motorbootfahrer freie Fahrt, was Umsetzen angeht. Lediglich in Hameln ist eine Staustufe per Schleuse, Umtragung oder Bootsgasse zu umgehen. Darüberhinaus sind jedoch zahlreiche Verhaltensregeln zu beachten, um im teilweise regen sommerlichen Treiben an Booten und Personen- wie Fährschifffahrt den Überblick zu behalten: * '''Berufsschifffahrt hat Vorfahrt''', d.&#x202F;h.&nbsp;sowohl den Personenschiffen als auch den Fähren auf der Oberweser, später auch den Frachtschiffen ist auszuweichen bzw. man hat als Paddler zu warten. Bei den Fährschiffen ist zu warten, bis die Fähre wieder am Ufer festgemacht hat, bevor man die Stelle passiert. Während auf der Oberweser die Personenschifffahrt dominiert, die vor allem an den Wochenenden, in geringerem Maße an Wochentagen fährt, muss ab dem Wasserstraßenkreuz in [[Minden]] mit zunehmendem Frachtschiffverkehr insbesondere an Wochentagen gerechnet werden. * Dort, wo sie unter Segel fahren, stehen '''Segler an zweiter Stelle''' der Vorfahrtsberechtigten. Mit Segelbooten rechnen muss man jedoch erst auf der Mittelweser etwa ab [[Petershagen]], wenn nach dem Wehr ein ruhiger Abschnitt der Weser beginnt, derweil die Berufsschifffahrt durch den Schleusenkanal geführt wird. * '''Muskelgetriebene Boote haben Vorfahrt vor motorbetriebenen Booten''', was letztere aber nicht immer wissen und beherzigen. Motorsportboote sind diejenigen, die auf der Weser allen anderen auszuweichen haben. * Auf der '''Oberweser''' gilt kein generelles Rechtsfahrgebot, es wird empfohlen, '''bei Begegnung mit der Berufsschifffahrt nach Möglichkeit die Innenkurve zu fahren'''. * Auf der '''Mittelweser''' richtet man sich nach der Fahrwassermarkierung, als Paddler bewegt man sich '''außerhalb des Fahrwassers''' und kreuzt dieses nur bei freier Fahrt. * An Wochenenden herrscht oftmals reger Betrieb auf den ausgeschilderten '''Wasserski- und Jetski-Strecken''' (meist ca. 3&#x202F;km lang). Hier hält man sich als Paddler möglichst nah am Ufer und durchpaddelt den Abschnitt möglichst zügig. * Die ausgeschilderten '''Aalreusen''' sind mit ausreichend Abstand zu passieren, ebenso die alten Aalangelschiffe nach den Wehren auf der Mittelweser. == Flussbeschreibung Oberweser == === Hann. Münden - Oedelsheim (25&#x202F;km) === {{Mapframe}} {{Scroll Gallery |title = |Image:Alter Weserstein.jpg|Alter Weserstein |Image:Werra und Fulda werden Weser - panoramio.jpg|Werra und Fulda vereinigen sich |Image:1009-Hann-Muenden.jpg|Fulda-Schleuse in Hann.Münden |Image:1219-Hann-Muenden.jpg|Einsetzstelle in die Fulda, kurz oberhalb des Wesersteins |Image:1231-Hann-Muenden.jpg|Pegelhäuschen |Image:Weser nach HMÜ.jpg|Die Weser kurz nach Hann. Münden |Image:Schwimmsteg JuHe HMÜ.jpg|Km 1,2: Schwimmsteg an der Jugendherberge |Image:Weser Bramwald.jpg|Blick zurück auf den Bramwald links im Vordergrund und Reinhardswald dahinter }} * {{Marker | name = [[Hann. Münden]] | type = city | lat = 51.41551 | long = 9.65634 }} ist der klassische Startpunkt für eine Weserbefahrung und bietet mit dem Campingplatz und den '''Einsetzstellen auf dem Tanzwerder''' ideale Bedingungen für einen guten Start und ebenso gute An- und Abreisemöglichkeiten per Bahn (Regionalverkehr bis Göttingen, von da via Hameln oder Hannover Anschluss an die nördlichen Orte an der Weser) für den Bring- oder Rückholtransport von Ausrüstung bzw. Pkw (Parkplatz kostenpflichtig, kostenlos beim Bahnhof). Für kürzere Touren finden sich Bootsverleiher, die auch den Rücktransport der Boote übernehmen. Und nicht zuletzt lässt sich der Vorabend einer Tour in der Fachwerkstadt am Zusammenfluss von Fulda und Werra zur Weser gut mit einem Stadtbummel und einer Einkehr in der breit aufgestellten Gastronomie verbringen. : Wer die Weser als Fortsetzung der Fulda paddeln will, muss an der Schleuse des Nebenarms der Fulda schleusen (Anmeldung mittels Telephon an der Säule am Schwimmsteg im Oberwasser der Schleuse re, beladene Boote werden als "Gepäckfahrt" geschleust) oder hier umtragen (Bootswagen vorhanden). Falls eine Besichtigung und/oder Übernachtung in Hann. Münden geplant ist, sollte man die Umtragestelle vor der Schleusenkammer zum Aussteigen nutzen. * {{vCard | name = Km - 0,3: Campingplatz Hann. Münden | type = campsite | url = http://www.busch-freizeit.de/ | address = Tanzwerder 1, 34346 Hann. Münden | lat = 51.41667 | long = 9.64726 | phone = +49 55 41 66 07 77 | email = info@busch-freizeit.de | description = Für Wasserwanderer bietet sich die kleine Zeltwiese direkt an der Schleuse an. Einkaufsmöglichkeiten fußläufig.}} * {{vCard| name= Camping Mündener Kanu-Club e.V.|wikidata=|type=campsite |address=|phone=+49 1 52 34370863 |email=info@mkc-muenden.de|url= https://www.mkc-muenden.de/camping/|hours=|price=|lat=51.41052 | long=9.64897 |lastedit=|description=Zeltwiese und Campingplatz des Mündener Kanu-Club, mit Schwimmsteg und Sliprampe, Altstadt & Bahnhof in 10 Min. erreichbar.}} :'''Einsetzen''': Auf dem Tanzwerder an der {{Marker|type=waypoint |lat=51.41769 |long=9.64749 |zoom=18 |name=Umtragungsstrecke der Fulda-Schleuse }} auf der westlichen Seite unterhalb der Schleusenkammer (auf der Seite des Campingplatzes). Bootswagen vorhanden. Alternativ kann man auch an der {{Marker | name = Einsetzstelle beim Parkplatz Tanzwerder| type = waypoint | lat=51.41993 |long=9.64767 | zoom = 18 }} beginnen (Betonstufen, keine Rampe). * Die ersten Meter paddelt man noch auf der Fulda, bevor man unterhalb des Wesersteins in die nordwärts führende Weser einbiegt. Hier trägt einen die Strömung sogleich zügig mit sich, vorbei am Pegelhäuschen verlässt man [[Hann. Münden]]. * {{vCard|type=youth hostel |name=Km 1,2: Jugendherberge Hann. Münden|address=Prof.-Oelkers-Straße 10, 34346 Hann. Münden|phone=+49 55 41 88 53|email=hann-muenden@jugendherberge.de|fax=+49 55 41 73 439|url= https://www.jugendherberge.de/jugendherbergen/hann-muenden-300/portraet/ |hours=|price=|lat= 51.42939|long= 9.63699| description=Die etwas außerhalb Hann. Mündens direkt an der Weser liegende Jugendherberge hat einen eigenen Schwimmsteg für Wasserwanderer.}} * '''Km 2,2 rechts''' Gelbe Welle-Anleger in '''Gimte''', sehr kleiner Naturstrand. Sehenswert im Ort die Marienkirche, eine Radwegekirche am Weserradweg. Unterkünfte. * '''Km 3,5''' Nach der Peterskirche und dem ehemaligen Klostergut Hilwartshausen am linken Ufer windet die Weser sich erstmals deutlich nach links. Folgend wird in weiteren Flusswindungen zwischen Km 8 und 9 die erste Engtalstelle der Weser durchfahren. Man paddelt zwischen den Hängen des hessischen '''Reinhardswaldes''' auf der westlichen Uferseite und den Hängen des niedersächsischen '''Bramwaldes''' auf der östlichen Uferseite entlang, die einen bis Oedelsheim begleiten werden. * '''Km 10 links''': Im zu Veckerhagen gehörenden Ortsteil {{Marker|type=city |lat=51.4817 |long=9.6171 |zoom=17 |name=Vaake}} mit der spätromanischen Wehrkirche und einer schönen Fachwerkshäuserreihe am Weserufer gibt es einen Campingplatz, der allerdings nicht vom Wasser aus zugänglich ist. In '''[[Reinhardshagen]]-Veckerhagen''' am westlichen Weserufer gibt es zwei '''Supermärkte''' und eine Busanbindung. * {{vCard | name = Terrassen-Camping-Ahletal | type = campsite | url = http://www.reinhardshagen.de/freizeit-tourismus/essen-schlafen/campingplatz/ | address = Ahletal 6, 34359 Reinhardshagen | lat = 51.47293 | long = 9.620772 | phone = +49 55 44 408 | email = info@campingplatz-reinhardshagen.de | description = }} * '''Km 11,3 rechts:''' Der kleine Ort '''[[Hemeln]]''' am östlichen Weserufer ein kurzes Stück weiter bietet einen Campingplatz und das in der Region gut bekannte Gasthaus '''Zur Fähre''' (ACHTUNG: HIER KEINE ÜBERNACHTUNGSMÖGLICHKEITEN! Bitte nicht verwechseln mit dem anderen Gasthaus „Zur Fähre“ - dies ist ca 35&#x202F;km weiter flussabwärts) an der Fähre zum gegenüberliegenden Veckerhagen, Ortsteil von Reinhardshagen. '''Anlegen''' für das Gasthaus an Steinstufen rechtsufrig etwa 50&#x202F;m '''vor''' der Gierseilfähre, die Rampe an der Fähre darf nicht zum Anlegen genutzt werden, was man im Interesse der eigenen Sicherheit auch beachten sollte. Nach der Fähre passiert man die 1681 erbaute Marienkirche. * Gute Übernachtungsmöglichkeit auf dem “Liederhof” in Hemeln - bitte vorher reservieren. Ca. 7 Minuten Fußweg von der Gaststätte “Zur Fähre” [[File:Veckerhagen 05.jpg|thumb|Gierseilfähre Veckerhagen]] : ''' Vorfahrt der Seilfähre''' beachten! An warmen Sommertagen und insbesondere an Wochenenden pendelt die Fähre tagsüber fast ohne Unterbrechung. [[Datei:Weser Bursfelde.jpg|mini|Kloster Bursfelde vom Wasser aus]] : {{vCard | name = Km - 12,8 rechts, Weser-Camping | type = waypoint, campsite | url = https://www.wesercamping.de/ | email = info@wesercamping.de | address = Unterdorf 34, 34346 Hann. Münden OT Hemeln | phone = +49 (0)5544 14 14 | fax = +49 (0)5544 14 39 | description = Bootsverleih, Bistro (Di Ruhetag). Anlegen auf Slipanlage des Campingplatzes. }} * Bei Km 15 windet sich die Weser in eine weitere deutliche Kurve. Bei '''Km 16''' liegt rechts über der Weser die '''Bramburg''' oben im Bramwald, kurz darauf folgt auf der gleichen Uferseite bei '''Km 16,5''' der Jugendzeltplatz '''Glashütte''' mit einer am bewaldeten Ufer rasch zu übersehenden Anlegemöglichkeit beim Schild “Gelbe Welle”. Das Dorf Glashütte selbst liegt bei Km 17. * '''Km 18,7 rechts, [[Kloster Bursfelde]]''', {{Marker | name = Schwimmsteg als Anlegemöglichkeit| type = waypoint | lat = 51.54161 | long = 9.62246 | zoom = 17 }}. Die romanische Stiftskirche der 1083 als Benediktinerabtei gegründeten ehemaligen Klosters mit ihren beiden Kirchenschiffen Lohnt unbedingt eine Besichtigung. Gastronomie und Unterkunft im Gasthaus Klostermühle. Eine {{Marker | name = öffentliche Toilette | type = toilet | lat = 51.54225 | long = 9.62474 | zoom = 18 }} findet man in der zur Straße hin gelegenen Scheune (WC-Container im Gebäude). * {{vCard|type=campsite |name= Km 22,2 links, Campingplatz Weißehütte am westlichen Ufer|address=Weißehütte 1, 34399 Wesertal |phone=+49 (0)5574 998 99 94, (0)152 57 55 15 98 |url=https://weissehuette.com/|email = campingweissehuette@gmail.com |price=|lat = 51.560755 |long = 9.600807 }} * {{Marker|type=picnic |lat=51.5715 |long=9.5916 |zoom=17 |name=Picknickplatz "Bei den Eichen"}}, Grillplatz und Schutzhütte. === Oedelsheim - Bad Karlshafen (20&#x202F;km) === * '''Km 25,0 rechts. [[Wesertal|Oedelsheim]]''' am östlichen Ufer mit Fährbetrieb. Unterkünfte, Gastronomie, Hallenbad und Weserpromenade. ''Gestiefelter Kater'' am Dorfmuseum. : '''Vorfahrt der Seilfähre''' beachten! Die Fähre ist eher eine "Museumsfähre", die aufgrund der nahen Brücke in Gieselwerder nur noch eine sehr geringe Bedeutung für den motorisierten Verkehr hat, allerdings gerne von Radfahrern genutzt wird. * '''Km 25,5 rechts''' : {{vCard | name = Campingplatz Wesertal | type = campsite | url = https://www.campingplatz-wesertal.eu | address = Am Hallenbad, 34399 Oedelsheim | lat = 51.5923 | long = 9.588 | phone = +49 5574 94 599 60 | email = info@campingplatz-wesertal.eu | price = 14,50&#x202F;€ pro Person ohne Strom | lastedit = 2025-08-12 | description = Slipanlage Oedelsheim am Campingplatz (hinter den Stegen für Motorboote ganz am Ende des Ortes), Zeltplatz für Kanuten direkt neben der Slipanlage. Gastronomie, Brötchenservice. Die Nutzung des benachbarten Hallenbades sowie des Freibads Gieselwerder ist für Gäste frei. 10&#x202F;% Rabatt für DKV-Mitglieder/ Behindertenausweis.}} {{Scroll Gallery |title = |Image:Gieselwerder-Bruecke.jpg|Weserbrücke Gieselwerder |Image:Weser Gieselwerder.jpg|Gieselwerder nach der Weserbrücke |Image:Kassel Ferry Lippoldsberg 2.jpg|Gierfähre Lippoldsberg |Image:Lippoldsberg Klosterkirche.jpg|Klosterkirche Lippoldsberg }} * '''Km 28,0 links [[Gieselwerder]]''' mit Schwimmsteg-Anleger nach dem Campingplatz, gleich vor der Weserbrücke. Schattige Rastmöglichkeit unter Bäumen, auch mit Unterstand, viele Weser-Radler. Kleiner Supermarkt 150&#x202F;m vom Anleger entfernt. Unterkünfte, Gastronomie, Apotheke, Bäcker. ''Schneewittchenplatz''. Sehenswert: Das Fachwerk-Rathaus direkt an der Weser und der Mühlenplatz mit Mühlen- und Burgenminiaturen (ca. 1,2&#x202F;km Fußweg vom Kanuanleger). : Gleich hinter der Weserbrücke finden sich die Steinstufen eines weiteren Anlegers. : {{vCard | name = Camping Gieselwerder | type = campsite | url = https://www.camping-gieselwerder.de | address = In der Klappe 21, 34399 Wesertal/ Gieselwerder | lat = 51.59942 | long = 9.55492 | phone = 05572-7611 | fax = 05572-999499 | email = info@camping-gieselwerder.de | description = Der Campingplatz direkt an der Weser liegt nur ein paar Meter vom Kanuanleger entfernt. Vermietung von Blockhütten, Gastronomie. Die Nutzung des benachbarten Freibades ist für Gäste frei. }} * '''Km 32,2 rechts [[Wesertal|Lippoldsberg]]''' mit Fährbetrieb. Sehenswert ist die '''Klosterkirche'''. Gastronomie und Unterkünfte. Die ''Schwülme'' mündet hier von Osten kommend in die Weser. Im Museum an der Klosterkirche findet man eine {{Marker | name = öffentliche Toilette| type = toilet| lat = 51.62537 | long = 9.55706 | zoom = 18 }} (frei zugänglich? oder nur benutzbar wenn Museum geöffnet?). Am Ende des Ortes überragt der hohe Schornstein eines Grillkohleproduzenten das Weserufer und markiert den Übergang zum Nachbarort Bodenfelde. [[File:Weser kanu bodenfelde steuerbord ds wmc 13 07 2013.jpg|miniatur|Km 32,5: Bodenfelde Steuerbord voraus; rechts ist in klein der Steg des komfortablen Kanuanlegers zu sehen.]] : '''Vorfahrt der Hochseilfähre Lippoldsberg''' beachten! * '''Km 32,9''' {{Marker|type=city |lat=51.63791 |long=9.55617 |zoom=18 |name= [[Bodenfelde]] }} mit Unterkünften, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten. Der trutzige Turm der Christuskirche ist von weitem her sichtbar. Bahnanschluss. Der Kanu - Schwimmsteg mit Rastplatz liegt knapp 100&#x202F;m südlich des Parkplatzes am Hafen (kein direkter Kfz-Zugang, Boote müssen vom Parkplatz getragen werden). Cafe & Restaurant "Kretaliano" mit griechisch - italienischer Küche und Panoramaterrasse direkt an der alten Hafenmauer, alternativ kann kurz nach der Kaimauer am steinigen flachen Ufer angelandet werden. * Bei Bodenfelde macht die Weser wieder eine starke Windung nach Westen, dabei fährt man auf dem Abschnitt bis Wahmbeck unterhalb des am rechten Ufer aufragenden Kahlbergs (235 m) entlang. [[Datei:Weser Wahmbeck.jpg|mini|Fähre Wahmbeck - Gewissenruh, Blick auf Wahmbeck von der Weser aus.]] * '''Km 35,8 rechts [[Wahmbeck]]''', hübscher kleiner Ort mit Fährbetrieb. Unterkunft und Gastronomie, Rastplatz oberhalb des Fähranlegers. Kurz nach der Fähre Gelbe-Welle-Anleger mit Schwimmsteg, auf der Wiese kann wohl nach Rücksprache mit dem Fährmann für eine Nacht gezeltet werden. * '''Km 35,8 links [[Wesertal|Gewissenruh]]'''. Rastplatz neben dem Fähranleger, das Hugenotten - Dorf Gewissenruh liegt etwas im Hinterland. : '''Vorfahrt der Fähre''' beachten! * Nach Wahmbeck folgt die '''dritte Engtalstelle der Weser'''. Von '''Km 37,1 bis Km 39,8''' ist in der Zeit vom 01.06. - 30.09. '''Jetski- und Wasserskibetrieb''' erlaubt. Auf dem hier relativ schmalen Fluss sollte man sich als Wasserwanderer dicht am Ufer halten. Vorsicht in der Kurve ab Km 40, nicht alle Motorboote/Wasserskifahrer halten sich an das Ende der Strecke bei Km 40 und kommen unvermittelt von Norden aus der Kurve geschossen, daher ggf. besser in der Innenkurve bleiben. An Wochentagen präsentiert sich dieser Abschnitt der Weser jedoch meist als einsam und ruhig, der Wasserskibetrieb beschränkt sich meist aufs Wochenende. Rechts und links dominieren Rinder- und Eselherden die Ufer, Ansiedlungen am Ufer sieht man bis Bad Karlshafen nicht mehr. * Ab Km 41 erheben sich rechts der Weser (nördliche Himmelsrichtung) nun die Hügel des '''[[Solling]]s''' als Begrenzung des Wesertals. === Bad Karlshafen - Höxter (25&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = |Image:Karlshafen mit Weser.jpg|Bad Karlshafen an der Weser |Image:Kassel Bad Karlshafen 1.jpg|Bad Karlshafen |Image:Weser, 4, Bad Karlshafen, Landkreis Kassel.jpg|Weser mit Bad Karlshafen |Image:Kassel Bad Karlshafen Aerial.jpg|Bad Karlshafen, Luftbild |Image:Saunaboot Bad Karlshafen.jpg|Saunaboot |Image:Weser Skywalk Bad Karlshafen 1.jpg|Blick vom Weser Skywalk }} {{Scroll Gallery |title = <!--|Image:Weser Herstelle.jpg|Herstelle mit Abtei und Schloss--> |Image:Herstelle mit Weserfaehre.jpg|Herstelle mit Weserfähre |Image:Weserfähre.jpg|Weserfähre Herstelle |Image:Weser fahrgastschiff hessen vor herstelle ds wv 04 2010.jpg|Weserschiff vor Herstelle |Image:Bootshaus Beverungen.jpg|Zeltwiese am Bootshaus Beverungen }} {{Scroll Gallery |title = |Image:Beverungen Anleger.jpg|Beverungen: Anleger |Image:Beverungen - 2017-04-27 - Weser von Weserbrücke nach Lauenförde (02).jpg|Beverungen (linksufrig) und Lauenförde |Image:Bootshaus Beverungen.jpg|Zeltwiese am Bootshaus Beverungen }} * '''Km 44 - 45 links''' {{Marker|type=city |lat=51.6428 |long=9.4515 |zoom=17 |name=[[Bad Karlshafen]]}}, die Barockstadt mit ihrem mit einer Schleuse mit der Weser verbundenen Hafen ist an sich sehenswert und bietet zudem eine gute touristische Infrastruktur mit Einkaufsmöglichkeiten, Unterkünften und Gastronomie. Bahnhaltepunkt auf der rechten Uferseite. Wer nur schnell zum Einkaufen anlegen will, hat allerdings das Problem, dass beide offiziellen Anleger (Beim MSC Weser-Diemel und am Campingplatz) am rechten Weserufer liegen und einen längeren Fußmarsch zur Innenstadt erfordern. Alternativ und inoffiziell kann am linken Ufer unterhalb der Altstadt kurz vor der Alten Schleuse ins Hafenbecken, direkt hinter den (wenn anliegenden) Personenschiffen an Steinstufen angelegt werden - allerdings ist dies nicht ratsam, wenn die Personenschiffe sich gerade im An- oder Ablegemanöver befinden. : '''Km 44 links''': Schwimmsteg und Slipanlage des MSC Weser-Diemel. : Kurz darauf eine Kuriosität: Am Ufer vertäut liegt ein Saunaschiff der benachbarten Weser-Therme, aus dem heraus die Wasserwanderer von den Saunagästen beobachtet werden können. : '''Km 44,5 Weserbrücke''' * {{vCard | name = Km 44,6 rechts, Campingplatz Bad Karlshafen | type = campsite | url = http://www.campingplatz-bad-karlshafen.de/ | address = Am Rechten Weserufer 2, 34385 Bad Karlshafen | lat = 51.64407 | long = 9.44711 | phone = +49 56 72 710 | email = info@camper-karli-event.de | hours = ganzjährig| price = Pro Nacht 9.50&#x202F;€ / Person; Zelt 5&#x202F;€ Strom ab 4&#x202F;€ | lastedit = 2025-08-12 | description = Gelbe-Welle-Anleger mit Schwimmsteg (unterhalb WoMo-Stellplatz) und Slipanlage etwas weiter flussabwärts bei der Zeltwiese.}} : Bei '''Km 44,6 links''' sieht man nach den möglicherweise vor Anker liegenden Personenschiffen die Schleusentore, die in den Alten Hafen führen. Hier finden sich links neben der Schleuseneinfahrt (hinter den Personenschiffen) auch die o.g. Steinstufen als alternative Anlegemöglichkeit (nicht für Dauerhalt geeignet, eine Person sollte ggf. wegen möglichem Wellengang bei An- und Ablegen der Personenschiffe beim Boot verbleiben). : '''Km 44,7''': Die Diemel mündet von links in die Weser; in der Diemel-Flusschleife liegt südlich Helmarshausen mit der Burgruine '''Krukenburg''' aus dem 13. Jhdt. * Zwischen hohen Hängen schlängelt sich nun die Weser zuerst wieder nach Nordwesten. Am rechten Ufer kann man bei '''Km 46''' oben am Hang den '''Weser-Skywalk an den [[Hannoversche Klippen|Hannoverschen Klippen]]''' erspähen. Nach dem Pegelhäuschen und den Felsenklippen weitet sich das Tal wieder etwas. * '''Km 47 Vorfahrt der Personen- Hochseilfähre''' beachten! * '''Km 47 - 48 [[Herstelle]]''' am linken Ufer und '''[[Würgassen]]''' am rechten Ufer liegen sich hier gegenüber, verbunden durch die kleine Personenfähre. In '''Herstelle''' auf der Anhöhe liegt die Burg, die Benediktinerinnenabtei mit kleinem Klosterladen, im Ort befinden sich zudem ein Bäcker, Gastronomie und Unterkünfte. : '''Km 47,1''': rechtsseitig Anleger des Dorfs Würgassen. * '''Km 48,2 Weserbrücke''' * '''Km 49 - 50''': In der langgezogenen Weserkurve stehen am rechten Ufer unübersehbar die Überreste des stillgelegten '''KKW Würgassen'''. Es war von 1975 bis 1994 in Betrieb und wurde heruntergefahren, nachdem man Haarrisse im Reaktormantel entdeckt hatte. Der Rückbau des KKW ist 2014 abgeschlossen worden. Auf dem Gelände wurde 2020 ein Zwischenlager installiert. Die alten Kaianlagen am KKW sind noch immer vollständig erhalten und können in ihrer Größe inmitten der ansonsten beschaulichen Landschaft etwas irritierend wirken. Abgesehen von der riesigen KKW-Ruine paddelt man hier auf einem ruhigen Weserabschnitt. * '''Km 50 - 51''': Am rechten Ufer liegen die Seen der Freizeitanlage '''Axelsee''' mit einem Campingplatz, der aber für Weserpaddler nicht direkt zu erreichen ist. * {{vCard | name = Campingplatz am Axelsee | type = campsite | url = http://www.axel-see.de | address = 37688 Beverungen-Würgassen | lat = 51.645 | long = 9.3833 | phone = +49 52 73 88 818 | email = axel-see@freenet.de}} * {{vCard | name = Km 51,7 links, Bootshaus Wassersportverein Beverungen | type = campsite | url = https://www.campingambootshaus.de/de/camping/ | address = Hersteller Straße 51, 37688 Beverungen | lat = 51.65093 | long = 9.37338 | phone = +49 (0) 5273 5335 | email = info@campingambootshaus.de | hours = 15 März - 31 Oktober | price = Kl. Zelt 5 &#x202F;€, Erw. 3,80&#x202F;€, Ki 4 - 15 J. 3,30&#x202F;€. Doppelzimmer mit Hochbett 35&#x202F;€ | lastedit = 2025-08-12 | description = Gastronomie. Gelbe-Welle-Anleger (Schwimmsteg). Große Zeltwiese, auch Wohnmobile. Betten in Mehrbettzimmer, auf Anfrage auch für Großgruppen im Saal. Alle Preise für Mitglieder im DKV 1&#x202F;€ günstiger. Das Bootshaus liegt etwa 1&#x202F;km vor Beverungen.}} * {{vCard | name = Km 51,8 rechts, Campingplatz Yachthafen Dreiländereck | type = campsite | url = http://www.yachthafen-dreilaendereck.de/ | lat = 51.64984 | long = 9.38025 | phone = +49 52 73 21 836 | mobile = 0172 84 86 890 | email = wvoessing@t-online.de | price = 4,50&#x202F;€ pro Zelt + Nacht zuzüglich 2.50&#x202F;€ pro Nacht für Strom 5,20&#x202F;€ pro Nacht und Person im Alter ab 16 Jahre | lastedit = 2025-08-12 | description = Der Campingplatz wurde nach ökologischen Gesichtspunkten saniert. Brötchen-Service, Schwimmsteg und Slipanlage am Hafenbecken.}} * '''Km 53,1 links:''' {{Marker|type=city |lat=51.6641 |long=9.3762 |zoom=17 |name=Beverungen}} und '''[[Lauenförde]]''' rechts werden durch die Weserbrücke miteinander verbunden. Gute touristische Infrastruktur in Beverungen, Bahnanschluss Richtung Northeim/Göttingen bzw. Paderborn in Lauenförde. Von der sehenswerten Altstadt Beverungens sieht man von der Weser aus nicht viel mehr als die Kirchturmspitze. : Direkt hinter der '''Weserbrücke''' an beiden Ufern Schwimmstege, rechts von [[Lauenförde]] und links von [[Beverungen]], wo auch Kanuvermieter gern einsetzen. Nach dem Dampferanleger das Einkaufszentrum Weser Center in Ufernähe. Nach dem Getreidesilo wird es wieder ruhig auf der Weser. [[Datei:Weser Blankenau.jpg|mini|Blick auf den Durchgang nach Blankenau ]] * '''Km 57,5 links: [[Blankenau]]''' mit Rastplatz. Von weitem sieht man schon das imposante Gebäude der Burg Blankenau oben über der Weser thronen. Kurz darauf sieht man den Durchgang zum Ort unter der alten Eisenbahntrasse. Ein Anleger mit Schwimmsteg befindet sich ewa 100&#x202F;m nach diesem Durchgang in einer Buhne. Schattiger Rastplatz etwas oberhalb unter alten Bäumen, den man sich mit Weser-Radlern teilt. * '''Km 58,5 Eisenbahnbrücke''' - ein imposantes, reichlich rostig aussehendes Bauwerk, das aber genutzt wird: Hier überquert die Bahnstrecke Bodenfelde - Ottbergen die Weser. Kurz darauf kommt die vierte Engtalstelle der Weser. * '''Km 60 links [[Wehrden]]''': Rastplatz mit Gastronomie und Biwakplatz, hier kann nach Rücksprache mit dem Fährmann das Zelt aufgeschlagen werden. * '''Km 60,2''' '''Vorfahrt der Hochseil - Personenfähre''' beachten! * '''Km 63,2 rechts [[Fürstenberg (Weser)]]'''. Schon von weitem sieht man oben auf dem Berg oberhalb der Weser das '''Schloss Fürstenberg''' mit der bekannten Porzellanmanufaktur liegen. Gastronomie im Schloss. Am Fluss Schwimmsteg und Rastplatz, von hier aus kann man zum Schloss Fürstenberg hinauf wandern. * '''Km 65,5 Boffzen''': Anlegemöglichkeit an einem Schwimmsteg, ein kurzer Weg führt hinauf in den Ort mit der Erlöserkirche aus dem Jahr 1737. === Höxter - Heinsen (20&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = |Image:Höxter von der Weser aus.jpg|Blick von der Weser auf Höxter |Image:Höxter Rathaus.jpg|Höxter: Rathaus |Image:Höxter Germany Alte-Dechanei-01.jpg|Höxter: Alte-Dechanei |Image:Höxter Germany Corvey-Abbey-10.jpg|Abtei Corvey}} {{Scroll Gallery |title = |width = 250 |align = right |maxHeight = 200 |Image:Höxter- Lüchtringen mit Weser.jpg|Lüchtringen bei Höxter |Image:2431-Höxter-Holzminden.jpg|Lüchtringen, Blick von der Weser }} {{Scroll Gallery |title = |Image:2440-Höxter-Holzminden.jpg|Holzminden, Blick von der Weser |Image:Holzminden weserufer.jpg|Holzminden |Image:Lutherkirche Holzminden.jpg|upright{{!}}Lutherkirche Holzminden |Image:Grabenstraße 43, 1, Holzminden, Landkreis Holzminden.jpg|Tillyhaus, Holzminden |Image:2450-Höxter-Holzminden.jpg|Getreidespeicher Fa. Rieke, Holzminden }} * '''Km 68 - 69''' {{Marker|type=city |lat=51.7740 |long=9.3812 |zoom=17 |name=[[Höxter]]}} : Das mittelalterliche Städtchen Höxter erhielt 1250 die Stadtrechte und ist mit der um 1100 erbauten St.Kiliani-Kirche, der 1283 im gotischen Stil erbauten Marienkirche und dem von rosettengeschmückten Fachwerkhäusern umgebenen Marktplatz unbedingt einen Besuch wert. Im Städtchen diverse Restaurants, Unterkunftsmöglichkeiten und Ladengeschäfte, der Bahnhof Höxter liegt unmittelbar neben der Weser und ist durch eine Unterführung zu erreichen. * {{vCard | name = Wesercamping Höxter | type = campsite | url = https://www.wesercamping-hoexter.de/home.html | address = Km 67,3 rechts | lat = 51.76587 | long = 9.38312 | description = Grosser Campingplatz, Kanuanleger etwas versteckt in einer Buhne auf der rechten Seite.}} * {{vCard|name= Wassersport Höxter e.V.|wikidata=|type=campsite |address=Sportzentrum 5, 37671 Höxter|phone=+49 52712164|email=|url=https://wassersport-hoexter.de/|hours=|price=|lat=51.76626 |long=9.38196 |lastedit=|description=Schwimmsteg kurz nach dem Anleger des Campingplatzes, Übernachtung für Wanderpaddler auf der Zeltwiese, Toiletten und Gästeküche, Booshauscode nach telephonischer Kontaktaufnahme mit dem Bootshauswart. Zum Besuch der Altstadt muss das sich weserabwärts anschliessende Schwimmbad umrundet und die Strassenbrücke benutzt werden, es sei denn, man mag noch bis zu den Steinstufen des Anlegers paddeln.}} * {{vCard|name=Ruderverein Höxter 1898 e.V.|wikidata=|type=campsite|address=Sportzentrum 18, 37671 Höxter|phone=+49 1 627576541|email=info@ruderverein-hoexter.de|url=https://www.ruderverein-hoexter.de/|hours=|price=|lat=51.76884 |long=9.38171|lastedit=|description=Der Anleger des Rudervereins Höxter liet weitere 200{{nnbsp}}m weiter noch vor der Weserbrücke, Wanderpaddler können auf der Zeltwiese oder in einem Gruppenraum übernachten.}} : '''Betreten verboten''': Nach der Weserbrücke in Höxter ist am rechtsseitigen Ufer auf etwa 1&#x202F;km das Anlegen verboten (militärisches Gelände). * '''Km 71 [[Corvey]]''' - das ehemalige im 9. Jhdt. gegründete Kloster, heute Schloss [[Corvey]], liegt noch im Stadtgebiet von Höxter und gehört zum UNESCO-Welterbe. Die Herberge von Krone Kanu bietet sich als Übernachtungsplatz sowie als Ein- oder Aussetzstelle für kürzere Touren an. : '''Km 71''' (links) Gelbe-Welle-Anleger von Krone Kanu am linken Ufer gleich nach der wiederum rostig erscheinenden Bahnbrücke (einfache Slipanlage). Wer bei Krone-Kanu übernachten will, muss das Boot gut 150&#x202F;m in den Domänenhof transportieren oder es hochziehen und über Nacht am Anleger liegenlassen. * {{vCard| type = hotel |name=Krome Kanu|address=Schloss Corvey Domänenhof, 37671 Höxter|phone=+49 52 71 69 46 866|email=mail@krome-kanu.de|fax=+49 52 71 69 46 867|url=http://www.weser-aktivhotel-corvey.de |hours=|price= |description= Kanuverleih, einfaches Hotel auf Jugendherbergsniveau, kleine Zeltwiese in den ehrwürdigen Klostermauern. Frühstück kann gebucht werden, Getränkeverkauf im Hotel, sonst keine Einkaufsmöglichkeit. Sanitäranlagen im Hotel, diese sind aber bei voller Belegung knapp bemessen.|lat=51.77709 |long=9.41005 }} * '''Km 73 Lüchtringen''': Die 854 erstmals in Annalen des Klosters Corvey erwähnte Ortschaft, Stammsitz der Ritter von Lüchtringen, ist heute Ortsteil von Höxter. Die neugotische St. Johannes Baptist Kirche entstand 1901 und ersetzte eine Barockkirche, die einem Blitzschlag zum Opfer fiel. Der Fährbetrieb, von dem noch die Sliprampen zeugen, wurde nach dem Neubau der Weserbrücke bei Km 73.5 im Jahr 1977 eingestellt. Ein Schwimmsteg befindet sich kurz nach der Rampe des ehem. Fähranlegers. [[File:Tonenburg Albaxen 2009.jpg|thumb|Tonenburg, Albaxen]] * '''Km 77,1 Albaxen''': mit der Tonenburg, heute Burghotel und Restaurant * '''Km 80''' {{Marker|type=city |lat=51.82841 |long=9.44646 |zoom=18 |name=[[Holzminden]]}}: In der Stadt der Düfte und Aromen, in der auch das ''Vanillin'' erfunden wurde, lohnt ein Rundgang durch die Altstadt, die östlich direkt an die Weser angrenzt. Sehr gute touristische Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. : Die Infrastruktur für Wasserwanderer findet sich eher am linken, westlichen Weserufer: Geeignete Einsetzstellen und Raststellen befinden sich links auf Höhe des Campingplatzes, der Schwimmsteg von Kanu Club und DLRG gleich links nach der Weserbrücke. Das Anlegen an der Kaimauer am östlichen Ufer ist zwar erlaubt, sofern man die Berufsschifffahrt nicht behindert - bei Niedrigwasser sind die Steinstufen aber praktisch unerreichbar, so dass Paddler sich eher ans linke Ufer halten. Die frühere Jugendherberge mit dem markanten Turm an rechten Ufer wurde 2014 umgebaut und wurde zum Weserhotel Schwager. Den Gästen werden Kanutouren beim örtlichen Bootsvermieter vermittelt. : ''' Km 79,9 '''(links): * {{vCard | name = Mobilcamping Holzminden | type = campsite | url = https://www.mobilcamping.de/ | address = Stahler Ufer 16, 37603 Holzminden | lat = 51.82586 | long = 9.43919 | phone = +49 55 31 99 09 65 | mobile = +49 175 56 03 075 | email = info@mobilcamping.de | description = Der Campingplatz liegt direkt am westlichen Weserufer noch vor der Weserbrücke. Neben Wohnmobilen, an die sich das Angebot hauptsächlich richtet, sind auch Zeltübernachtungen möglich.}} : '''Km 80,1 '''(links): * {{vCard | name = Kanu-Klub Holzminden | type = hotel | url = https://www.kanu-klub-holzminden.de/ | address = Försterstieg 8, 37603 Holzminden | lat = 51.82835 | long = 9.44124 | description = Ausstieg am Schwimmsteg links nach der Weserbrücke. Unterkunft auf der Zeltwiese beim Clubhaus nur für Wasserwanderer, Gruppen ab 10 Personen nach Voranmeldung.}} : '''Km 87,3 ''' (rechts): das Dorf Forst mit dem an der Weser gelegenen "Weserhof", in dem Ferienwohnungen angeboten werden. In Hinterland liegt in drei Kilometern Entfernung der Ort [[Bevern]] mit dem Schloss, das zu den eindrücklichsten Schlossbauten der Weserrenaissance gezählt wird. === Heinsen - Bodenwerder (20&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = |width = 250 |align = right |maxHeight = 200 |Image:Heinsen a.jpg|Heinsen |Image:Heinsen c.jpg|Heinsen, Blick von der Weser}} {{Scroll Gallery |title = |width = 250 |align = right |maxHeight = 200 |Image:Polle-Burgruine mit Weserfähre.jpg|Polle-Burgruine mit Weserfähre |Image:Polle-Weserfähre.jpg|Blick von der Burgruine auf die Fähre und auf die Weser nach Südosten}} {{Scroll Gallery |title = |width = 250 |align = right |maxHeight = 200 |Image:Brevörde a.jpg|Brevörde |Image:Grave - Faehre.jpg|Fähre von Grave (Brevörde)}} [[File:Rühle 2022-3.jpg|thumb|Rühle]] * '''Km 89,9 Heinsen''': Das Schifferdorf Heinsen mit seinen 700 Einwohnern hat eine lange Tradition von Weserschiffern und Flössern. Die um 1300 erbaute Kirche St. Liborius mit dem spitzen Kirchturm aus dem 16. Jhdt. ist von weithin sichtbar. Nach dem Fähranleger befindet sich oberhalb einer Kaimauer eine Gaststätte, geeigneter Aussetzpunkt ist eine Sliprampe wenige Meter flussabwärts. : Vor dem Dorf sind rechterhand die Sandsteinklippen des Kapenbergs (236 m) zu sehen, linkerhand erhebt sich im Hinterland der 496{{nnbsp}}m hohe Köterberg. Von hier aus ergibt sich eine schöne Rundsicht ins Weserbergland, allerdings sind für die 10{{nnbsp}}km zweieinhalb Stunden Fussweg allein zum Aufstieg einzurechnen. : '''Km 89,8''' '''Vorfahrt der Fähre von Heinsen''' beachten! * '''Km 89,4''' : {{vCard | name = Weserbergland-Camping Heinsen | type = campsite | url = https://www.weserbergland-camping.com/ | address = Weserstraße 66, D-37649 Heinsen | lat = 51.88548 | long = 9.44239 | phone = +49 55 35 87 33 | email = info@weserbergland-camping.de | hours = Geöffnet Ende März - Ende Okt}} : '''Km 92,1''' '''Vorfahrt der Fähre bei Polle''' beachten! Die Fähre muss wegen starker Strömungen unbedingt rechts passiert werden. Legt sie gerade am rechten Ufer an, sollte man u. U. besser warten, bis sie wieder auf die linke Seite wechselt, um sie zu passieren. Zum Anlanden am Schwimmsteg muss man dann allerdings zügig ans linke Ufer wechseln. * '''Km 92,3 [[Polle]]''': Kleiner Ort am linken Ufer mit guter Infrastruktur, Supermarkt nur wenige Meter vom Fähranleger entfernt. Oben auf dem Berg die '''Burgruine Polle''', die als Wohnsitz von Aschenputtel vermarktet wird. Ein Aufstieg zur Ruine lohnt nicht nur wegen des goldenen Schuhs von Aschenputtel, den man in der Parkanlage am Fuße der Burg entdecken kann, sondern vor allem wegen des hervorragenden Blicks über das Wesertal von oben. * '''Km 92,5''' : {{vCard | name = Campingplatz Weserterrasse | type = campsite | url = http://www.weserterrasse-campingplatz.de | address = Mühlenweg 1, 37648 Polle | lat = 51.89875 | long = 9.40835 | phone = +49 55 35 94 18 0 | email = friedrich.koester@t-online.de | description = Langgezogene Wiesenanlage am linken Weserufer, auf der sich viele Stellplätze direkt am Wasser auch für Durchgangscamper befinden. Im hinteren Bereich neue Sanitäranlagen. Gastronomie, Frühstück (nur nach Vorbestellung), Zimmer. Schwimmsteg und etwas weiter flussabwärts Slipanlage.}} * ''' Km 95 Brevörde''' (links): Das Dorf mit seinen 540 Einwohnern liegt malerisch am linken Weserufer, imposant ist die Kirche St.Urban mit dem Kirchturm mit beidseitigem Treppengiebel, die um 1200 erbaut wurde. Leider bietet sich keine günstige Aussetzgelegenheit an, touristische Infrastruktur fehlt weitgehend. * '''Km 97,7 Reileifzen''' (rechts): Aussetzen an Steinstufen, bei Niedrigwasser problematisch. Schöner Rastplatz mit Imbiss und Bänken. Ein Toilettengebäude ist ebenfalls vorhanden. * '''Km 99 Grave''': Das kleine Dorf mit einer schönen Kirche gehört zum Ort Brevörde. : '''Km 99,1''' Solarfähre Grave, freilaufendes Fährboot setzt Fussgänger und Radfahrer über, betrieben von einem Freiwilligenverein. Ersetzt für frühere 1977 eingestellte Fährverbindung. * {{vCard|type=campsite |name=Campingplatz Grave, Fam. Stapel|address=Hauptstr. 1, 37647 Brevörde-Grave|phone=+49 55 35 363|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=51.91277 |long=9.46430 | description = Zeltwiese für Wanderpaddler und Radfahrer, Ausstieg direkt hinter der Fähre. Die Zeltwiese liegt oberhalb des Fähranlegers und nicht bei den Wohnwagen / Wohnmobilen, die etwas flussaufwärts zu sehen waren. Telephonische Kontaktaufnahme nach Ankunft (Tel.nummern sind angeschlagen) mit der Campingplatzwartin, die den Schlüssel für Toiletten & Duschen vorbeibringt, Brötchen auf Rücksprache erhältlich, da im Ort keine Einkaufsmöglichkeiten (ausser Eiswagen mit italienischem Eis jeden DI 18.30 h... Die Umgebung direkt an der Weser ist nachts traumhaft ruhig.}} * {{Marker| type = restaurant |lat=51.91333 |long=9.46456 |zoom=18 |name=Aus-Zeit,}} Imbiss mit Bio-Burgern vom Biohof Stapel jeweils SA und SO geöffnet, die Umgebung ist '''nicht''' die Zeltwiese. * '''Km 100''': bei einem Engstelle bei einem weiteren Weserdurchbruch sind 100 Kilometer ab Hann.Münden geschafft. * '''Km 101,5 Steinbühle'''(links): inzwischen geschlossene ehemalige Gaststätte und Mühle mit sehenswertem Wasserrad, hier keine vernünftige Möglichkeit zum Aussetzen. Oberhalb auf der Klippe Denkmal für den Hamelner Senator Meyer, den Begründer der Weser-Personendampfschiffahrt. * '''Km 102,1 Dölme''' (rechts): die Ortschaft mit der St. Markus - Kirche liegt etwas landeinwärts, Anlanden an Steinstufen resp. bei Niedrigwasser Kiesufer möglich. Keine touristische Infrastruktur. * '''Km 104,4 Pegestorf''' (links): die Ortschaft mit der 1749 erbauten Dorfkirche bietet keine touristische Infrastruktur, Aussetzen an Steinstufen möglich. Altarm etwas flussabwärts nicht befahren! * '''Km 105,2 Rühle''' (rechts): Das Dorf mit seinen etwas 800 Einwohnern wurde 1155 erstmals urkundlich erwähnt und wurde 1973 nach [[Bodenwerder]] eingemeindet. Die Michaeliskirche stammt aus den Jahren 1728/40, der romanische quadratische Turm ist wesentlich älter. Vom Herzog Wilhelm-Denkmal oberhalb des Orts beim Weinberg ergibt sich ein schöner Blick auf die Weser. Von Rühle nach Osten erstreckt sich die "[[Rühler Schweiz]]", die Gegend mit Obst- und Kirschbäumen und einem Passübergang zum Nachbarort Golmbach soll an die Schweiz erinnern und hatte bis in die Achziger Jahre touristische Bedeutung (die kurvenreiche L580 ist heute vor allem bei Motorradfahrern beliebt), hohe Felsengebirge sucht man allerdings selten, Highlight ist das Kirschblütefest. Der Fährbetrieb nach Pegestorf wurde in den Achzigerjahren eingestellt. : Anlegen bei Steinstufen beim {{Marker|type=cafe |lat=51.92790 |long=9.50788 |zoom=18 |name=Strandcafé}}. * '''Km 106,7''' : {{vCard | name = Campingplatz Rühler Schweiz | type = campsite | url = http://www.brader-ruehler-schweiz.de/ | address = Im Großen Tal, 37619 Bodenwerder, OT Rühle | lat = 51.94245 | long = 9.51046 | phone = +49 0 5533 2486 | email = info@brader-ruehler-schweiz.de | description = Ca 5&#x202F;km südlich von Bodenwerder auf der östlichen Weserseite gelegen, zum Besuch der Stadt aufgrund des langen Fussmarsches wenig geeignet, eher für Wanderungen in der [[Rühler Schweiz]].}} * '''Km 108,8''' : {{vCard | name = Campingplatz an der Himmelspforte | type = campsite | url = https://www.camping-weserbergland.de/ | address = Ziegeleiweg 1, 37619 Bodenwerder | lat = 51.96011 | long = 9.50468 | phone = +49 05533 4938 | fax = +49 05533 4432 | email = Himmelspforte01@yahoo.de | description = Auch wenn dies der zu Bodenwerder nächstgelegene Campingplatz ist, ist er für Wasserwanderer nur eingeschränkt zu empfehlen. Kein Laden auf dem Platz, aber Gastronomie. Zum nächsten Supermarkt läuft man gut 1,5&#x202F;km, in die Innenstadt von Bodenwerder 2&#x202F;km. Kein Fahrradverleih. Slipbahn am Mooterboothafen.}} === Bodenwerder - Hameln (25&#x202F;km) === [[File:Bodenwerder.jpg|thumb|Bodenwerder]] [[File:Münchhausen-Museum, Schulenburg Bodenwerder (2021).jpg|thumb|Bodenwerder: Münchhausenmuseum]] [[File:Hehlen Schloss 6.jpg|thumb|Wasserschloss Hehlen]] {{Scroll Gallery |title = |Image:Grohnder Fähre 01.jpg|Grohnder Fähre mit Gasthaus |Image:Grohnder Fähre 02.jpg|Grohnder Fähre |Image:Grohnde-faehre.jpg|Blick von Grohnde auf die Weserfähre am rechten Weserufer. Die Anlegestelle für Boote befindet sich links von der Fähre.}} * ''' Km 110,8''': Strassenbrücke Bodenwerder, mittig fahren; rechts davor Pegelhaus Bodenwerder. * '''Km 110''' {{Marker|type=city |lat=51.9770 |long=9.5153 |zoom=17 |name=[[Bodenwerder]]}}: Die Stadt des Lügenbarons von Münchhausen lohnt für eine Besichtigungstour, sehenswert sind das Rathaus (in dem der Baron lebte), das Münchhausen - Museum (in dem Carl Friedrich Hieronymus von Münchhausen 1720 geboren wurde); auch die Grotte in einem "Gartenhaus", in der der Baron Münchhausen seine Geschichten zum Besten gegeben hat, wird gezeigt. Sehenswerte Altstadt mit Fachwerkhäusern und gute touristische Infrastruktur, Unterkünfte, Gastronomie & Supermarkt. Aussetzstelle am Kiesufer links nach der Brücke, beim Motorbootsteg (wenig geeignet) und am Schwimmsteg unterhalb des Dampferanlegers am Ende der Altstadt. * '''Km 111''' (rechts) : {{vCard|type=do |name=Ruderverein Bodenwerder|address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.ruderverein-bodenwerder.de/|hours=|price=|lat=51.9764 |long=9.5192 }} Übernachtungen im Bootshaus und wohl auch Zelten auf der Wiese für Wanderpaddler nach Voranmeldung (Kontaktformular auf Website) möglich, der Steg liegt etwa 150{{nnbsp}}m '''vor''' dem Clubhaus, danach am steinigen Ufer keine vernünftige Anlandemöglichkeit (zumindest bei Niedrigwasser). * '''Km 112''' (rechts): ehemalige '''Eisenbahnbrücke''', Einfahrt zum '''Hafen''' des Motorbootclubs Bodenwerder. : '''Strassenbrücke''', von der Umfahrungsstrasse aus Fussweg zum Bismarckturm, von hier aus schöner Ausblick auf die Weser. * '''Km 116,2 Hehlen''' (links): Wasserschloss Hehlen, erbaut 1579/84 von der Familie von Schulenburg; angrenzend die Schlosswirtschaft. * '''Km 116,8 Hehlen''' (links) / Daspe (rechts), verbunden durch die Weser-Strassenbrücke mit beidseitigen Anlegemöglichkeiten. * '''Km 120 Hajen''' (rechts): Beidseitig die Fähranleger, an denen angelegt werden kann. Die Gierseilfähre stellte 2010 den Betrieb einund wurde 2011 demontiert. : Am linken Ufer am ehem. Fähranleger das Gasthaus "zum Ruhberg". : Am rechten Ufer das seit 1973 in Emmerthal eingemeindete Dorf '''Hajen''' mit seiner aus dem 15. Jhdt stammenden und in der Mitte des 17. Jhdt. erweiterten Dorfkirche und dem Café Have beim ehem. Fähranleger. : Linksufrig liegt etwas unterhalb von Hajen der '''Hungerstein''', der grosse Sandsteinfindling ist mit Jahrzahlen beschriftet, in denen es zu Dürre und Niedrigwasser kam. * '''Km 122,2 Vorfahrt der Autofähre''' am Grohnder Fährhaus beachten! * '''Km 122,2 [[Grohnde]]''' (links): An der der Weser zugewandten Seite des Dorfs Grohnde steht das aus dem 15. Jhdt. stammende '''Schloss Grohnde'''; die ehemalig vierflügelige Anlage war ein Wasserschloss an einem Weseraltarm oberhalb der Weserbrücke von Grohnde, die im Dreissigjährigen Krieg 1633 zerstört wurde. Seither verbindet eine Gierseilfähre mit der Gemeinde Börry. : Im Ortszentrum steht die Philipp-Spitta-Kirche. * '''Km 122,2 Grohnder Fährhaus''' (rechts): : {{vCard | name = Campingplatz, Hotel und Restaurant am Grohnder Fährhaus | type = campsite, hotel, restaurant | url = https://www.grohnder-faehrhaus.de/ | address = Grohnder Fähre 1, 31860 Emmerthal / Grohnde | lat = 52.01783 | long = 9.42657 | phone = +49 51 55 380 | email = info@grohnder-faehrhaus.de | description = Gasthaus mit Biergarten, Hotel und grosser Wohnmobilpark und Campingplatz. Fahrradverleih am Hotel. Anleger des Grohnder Fährhaus mit Schwimmsteg und Slipanlage rechts vor dem Dampferanleger und der Fähre.}} : {{vCard|type=boat rental |name=Bootsverleih|address=|phone=|email=|fax=|url=https://www.kanuspass-weser.de |hours= |price= |lat=|long=| description= Bootsverleih direkt hinter der Fähre, Infos beim Fährmann.}} * '''Km 123,5 Latferdes Klippen''': Kurz vor dem Dorf Latferde gibt es eine '''Engstelle''' bei den '''Latferder Klippen'''. Diese bestehen aus flachen stufenartigen Sandsteinklippen, die nur bei Niedrigwasser ein wenig aus dem Wasser ragen, es ist also nicht nach hoch aufragenden Felswänden Ausschau zu halten. * '''Km 124,1 Latferde''' (rechts): Steinstufen erlauben das Anlegen beim Dorf, das heute in Emmerthal eingemeindet ist. * '''Km 125 AKW Grohnde''' (links): Am linken Ufer passiert man nun endlich die bereits von weitem her sichtbaren Kühltürme des '''AKW Grohnde''', das 2012 aufgrund des Antransports plutoniumhaltiger Brennelemente aus Sellafield eine Protestbewegung ausgelöst hatte und leider den Anblick der lieblichen Weserlandschaft empfindlich schmälert. Kaimauer mit Kühlwasserkanal zum AKW und Ausflussbereich rechtsufrig passieren. * '''Km 126,6 Hagenohsen''' (rechts): Das Dorf gehört zur Gemeinde Emmerthal. Namensgebend ist die Burg Ohsen. : Zunächst kommt man zum in einer Buhne liegenden Schwimmsteg mit dem "Gelbe Welle"-Anleger, auf der anderen Strassenseite das Restaurant Korfu. : Nach Passieren der Strassenbrücke der L431 steht, teils von einigen Bäumen versteckt, die Burg und landeinwärts die Domäne Ohsen. * '''Km 126,6 Kirchohsen''' (links): Vom Dorf mit der aus der Zeit um 1300 stammenden Petri-Kirche ist von der Weser her nicht viel zu sehen. Es ist heute Teil der Gemeinde Emmerthal. * '''Km 126,8 Eisenbahnbrücke''': Mit dem Passieren der Eisenbahnbrücke hat man die beiden Dörfer hinter sich gelassen. Etwas später mündet von links die Emmer in die Weser. * '''Km 129 Tündern''' (rechts): Von der Ortschaft Tündern, die etwas im Hinterland gelegen ist, ist bis auf die Windmühle nicht viel zu sehen: der Ortskern ist nicht auf die Weser hin ausgerichtet. * '''Km 129,9 Rittergut Ohr'''(links): Das Rittergut Ohr mit dem nahe der Weser befindlichen Türmchengebäude ist in Privatbesitz, kein Anlanden. : '''Slipstelle Tündern''' (rechts) am gegenüberliegenden Ufer * '''Km 130,3 Ohrbergpark''' (links): zum Besuch des Ohrbergparks mit seinen grossen exotischen Bäumen und einer schönen Aussicht auf die Weser, Tündern und Hameln kann links an Steinstufen eines "Gelbe Welle" Anlegers angelandet werden. Nun macht sich der Rückstau des Hamelner Wehrs deutlich bemerkbar und die Weser zieht kaum mehr. * '''Km 132,3 Motorbootclub Hameln''' (rechts): mit dem grossen Clubhaus, dem Sportbootanleger und der Einfahrt zum Sportboothafen. * '''Km 132,5 Gasthaus Tündernsche Warte'''(rechts), Übernachtung im Zimmer möglich. * '''Km 132,6 Ruderverein Hameln''' mit dem Clubhaus und dem Ruderbootanleger. : {{vCard|name=Ruderverein "Weser" Hameln 1885 e.V.|wikidata=| type = hotel |address=|phone=+49 151 743 843 77|email=|url=https://blog.rvweser.de/zu-gast-im-rvw/|hours=|price=|lat=52.08537 |long=9.36896 |lastedit=|description=Auf Anmeldung Übernachtungsmöglichkeit für Flusswanderer}} === Hameln - Rinteln (25&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title = Bootsgasse am Hamelner Wehr |File:Weserwehr - Hameln - 20090522-02.jpg|Weserwehr, am gegenüberliegenden Ufer die Mündung der Bootsgasse |File:Einfahrt Bootsrutsche Hameln.jpg|Einfahrt zur Bootsgasse |File:Bootsrutsche Hameln.jpg|upright{{!}}Bootsrutsche, leer |File:Weserschleuse - Hameln - 20090522.jpg|Schleusenkammer, links davon sind Bootsgasse und Umtragestelle zu sehen }} * '''Km 132,6 - Km 136 {{Marker|type=city |lat=52.10452 |long=9.35639 |zoom=18 |name=Hameln }}'''. In der ''Rattenfängerstadt'' treffen Wasserwanderer nun auf das erste Hindernis der Weser: Das Hamelner Wehr, die älteste Staustufe der Weser, die aus einem mittelalterlichen Mühlenwehr hervorging. Die Stadt Hameln mit ihren Bauten der Weserrenaissance und Fachwerkhäusern, dem vielfältigen Einkaufs- und Verpflegungsangebot, lohnt unbedingt einen Besuch und vielleicht auch einen paddel-freien Tag. Dann kann man auch die Flussituation mit der Schleuse, den Wehren und die zwischen den Wehren liegende Insel Werder besichtigen. Einen lohnenswerten Blick auf die Stadt ergibt sich bei einer Wanderung auf den Klüt und Besteigung des Klütturms, zum Ausgangspunkt der Wanderung gelangt man über die moderne Autobrücke. : '''Km 134,3''' * {{vCard | name = Kanu-Club Hameln | type = hotel | lat = 52.09567 | long = 9.35647 | phone = +49 51 51 24 447 | email = camping@kanu-club-hameln.de | url = https://www.kanu-club-hameln.de/campingplatz/ | price = Erw. 7&#x202F;€, Ki. 4&#x202F;€, Zelt 4&#x202F;€, WoMo 10&#x202F;€. Rabatt für DKV-Mitglieder | description = Der Platz des Kanu-Clubs liegt am rechten Ufer kurz vor der Eisenbahnbrücke und bietet einen Schwimmsteg zum Ein- und Aussetzen für Kanus. Bei Niedrigwasser kann man die Landspitze umpaddeln, in den Altarm der Fluthamel einfahren und am dortigen Schwimmsteg anlegen, bei Niedrigwasser muss man das Boot weniger hoch aus dem Wasser heben.}} : Übernachtung auf der Zeltwiese nach vorgängiger Buchung und Zahlung per Paypal pder Überweisung (Webformular). Neben Paddlern trifft man auch viele Weser-Radler an. Da der Kanu-Club auch von Kanu-Vermietern aus dem Weserbergland als Zieladresse für die Abgabe von Miet-Booten angegeben wird, kann es in den Sommermonaten recht voll auf dem Wiesengelände werden. Die Anzahl Wohnmobile von Gästen ist stark beschränkt und wird nur nach Reservation freigegeben. Die Gastronomie wird derzeit nicht bewirtschaftet, die Sanitäranlagen (nur jeweils zwei Duschen und Toiletten) kann bei voller Belegung des Platzes kanpp. Daher ist der Platz in der Saison eher für Durchgangscamper für eine Nacht, weniger für einen längeren Aufenthalt zu empfehlen. 10 Minuten Fußweg in die Altstadt. * '''Km 134,7''' (rechts) hinter dem Museumsschiff Neptun Schwimmsteg und Sliprampe zum Anlanden zur Altstadtbesichtigung. Von hier aus '''keinesfalls flussabwärts weiterpaddeln''', lebensgefährliche '''Wehranlage'''. * '''Km 134,8''' (rechts): zwei '''Wehre''': Die Überfallwehre, die in den ersten 200{{nnbsp}}km das erste ernsthafte Hindernis auf der Weserbefahrung darstellen, sind '''unfahrbar''' und '''lebengefährlich'''. : '''Km 134,8 Schleuse für die Grossschiffahrt''' (links): Seitdem die Bootsgasse 2024 wegen Defekt und fehlender Ersatzteile geschlossen wurde, werden Wanderpaddler auf telephonische Voranmeldung geschleust. : {{vCard|name=Schleuse Hameln|wikidata=|type=go|address=|phone=+49 51 51 63 600|email=|url=https://www.wsa-weser.wsv.de/Webs/WSA/Weser/DE/01_Wasserstrassen/02_BauwerkeAnlagen/Schleusen/Weser/Hameln/Hameln-node.html|hours=07:00-18:00 ausser SO 08:00-16:00 h|price=frei |lat=52.09864 |long=9.35211 |lastedit=|description=Schleusenbenutzung auf telephonische Anmeldung}}. : Etwas rechts neben der Einfahrt zum oberen Schleusentor hinter angelegten Booten finden Wasserwanderer die erste deutsche '''Bootsgasse''', die 1959 eröffnet wurde, derzeit (2025) allerdings defekt ist. Hier ebenfalls eine gute '''Aus- und Einsetzmöglichkeit zum Umtragen'''. * ''' Km 136 Hameln - Thiewallbrücke''': linksufrig nach dem Wohnmobilstellplatz folgt der '''Campingplatz''' (mit Slipanlage) und rechtsufrig die '''Jugendherberge'''. Die Distanzen zur Altstadt sind allerdings deutlich länger, vor allem vom Campingplatz aus, von wo aus noch die Weser auf der Brücke überquert werden muss. Nach Hameln beginnt ein relativ dünn besiedelter und auch touristisch weniger erschlossener Abschnitt der Weser, viele Ortschaften liegen in einiger Distanz zur Weser und zwischen den einzelnen Versorgungsmöglichkeiten liegen nun etwas längere Distanzen. * ''' Km 139,5 Gut Helpensen''' (links), Besichtigung nicht möglich * ''' Km 139,8 Weserpegel Wehrbergen''' (rechts) * ''' Km 142 [[Fischbeck]]''' (rechts): Das Stift Fischbeck im Ort ist nach rechtsseitigem Anlanden auf einem zehnminütigen Fussweg zu erreichen. Das Stift Fischbeck wurde im Jahr 955 gegründet, 1147 ging es in einer Schenkung an die Benediktinerabtei Corvey. Die Ursprünge der Stiftskirchestammen aus dem 12. Jhdt., nach einem Brand 1234 erhielt die Kirche die heutige Form einer kreuzförmigen Basilika. Der Westflügel des Stifts geht auf das 13. Jhdt., der Ostflügel in dem heute evanglischen Stiftsdamen leben, stammt aus dem 19. Jhdt. * '''Km 146,5 Fuhlen''' (links), '''Strassenbrücke''': nach rechtsseitig im Hinterland liegenden Bagger- und Fischteichen und der Einfahrt linksseitig zu einem weiteren Kiesabbbaugebiet gelangt man zur Strassenbrücke von Fuhlen. Aussetzmöglichkeiten beidseitig im Bereich der Brücke und linksseitig etwas weiter an einer Slipanlage. : '''Rechts''' im Hinterland in ca. 1{{nnbsp}}km Entfernung [[Hessisch Oldendorf]] mit Bahnhof. * '''Km 148,8''' (rechts): Baggersee, heute Angelteich, Einfahrt nicht gestattet. * '''Km 149,7 Yachthafen''' (links): Hafen des Motorbootclubs Sonnensee Rumbeck. * '''Km 150 Rumbeck''' (links): Kaum gegeignete Anlegemöglichkeiten, kurz nach dem Ort rechts Kiesabbau mit Baggersee. [[File:Großenwieden Fähre.jpg|thumb|Fähre Großenwieden]] [[File:Paschenburg und Schaumburg von unten.jpg|thumb|Paschenburg und Schaumburg]] * '''Km 151,9 Großenwieden''' (rechts): '''Gierseilfähre''' : Übernachtungsmöglichkeit auf der Wiese beim Fähranleger für Wanderpaddler mit Zelt, nach Rücksprache mit dem Fährmann : Im Ort '''Grossenwieden''' ist die St. Matthaei-Kirche, die aus dem 13. Jhdt. stammt, sehenswert. Der um 1300 errichtete Tabernakel wurde mit der Reformation in ein Fenster umgewandelt. : Das Schloss Schaumburg als Stammsitz des Adelshauses von Schaumburg - Lippe und die etwas höher gelegene Paschenburg imt 6 resp. 7{{nnbsp}}km Distanz können erwandert werden. * '''Km 157 Auengebiet Hohenrode''' (links): Einfahrt ins Auengebiet der ehem.Kiesgrube Hohenrode untersagt, landseitig Vogelbeobachtungsturm und Rundweg durchs Naturschutzgebiet. : Rechtsufrig der Weiler '''Ahe''' * '''Km 158,5 - 160 Wasserskistrecke''' vom 1.6. - 30.9. jedes Jahres * '''Km 161 Kiesverladestation''', Vorsicht bei der Ausfahrt von Kiesfrachtschiffen. * '''Km 162,2 Strassenbrücke B238''' * '''Km 163 Kanu-Club Rinteln''' : {{vCard | name = Rintelner Kanu-Club e.V. | type = hotel | url = https://www.rkc-rinteln.de/ | address = Am Weseranger 21, 31737 Rinteln | lat = 52.19174 | long = 9.08578 | phone = +49 57 51 64 27 (Bootshaus) | description = Übernachtung im Zelt, Wohnwagen oder auf dem Dachboden des Bootshauses möglich, letzteres ist jedoch nur bis zu einer Außentemperatur von 27&#x202F;°C. Camperküche. Neben dem Freibad, welches zum Weg in die Altstadt umrundet werden muss.}} === Rinteln - Vlotho (20&#x202F;km) === [[File:Rinteln Marktplatz.jpg|thumb|Marktplatz Rinteln]] * '''Km 163 {{Marker|type=city |lat=52.1875 |long=9.0801 |zoom=17 |name=Rinteln }}''' (links): Über die Strassenbrücke der '''L435''' "Hindenburgbrücke" gelangt man direkt auf die zentrale Weserstrasse, in die Altstadt und zum Marktplatz mit der Nikolaikirche. Auch der Kollegienplatz mit der Jakobi-Kirche lohnt einen Besuch. * '''Km 166,4 Doktorsee''' (links): In den ehemaligen Baggerseen des Kieswerks wurde mit dem '''Freizeitpark Doktorsee''' ein Naherholungsgebiet eingerichtet. Der westliche Doktorsee II ist für Paddler zugänglich, hier findet sich die Hafenanlage des Motor- und Segelclubs Bielefeld (MSC Bielefeld) und die Slip- und Hafenanlage des Motoryachtclubs Rinteln (MYC Rinteln) mit gleich daneben dem Clubhaus des Wassersportvereins Rinteln, hier kann bei den Ruderern im Zelt oder im Bootshaus auf Voranmeldung übernachtet werden. : {{vCard|name=Wasser-Sport-Verein Rinteln e.V.|wikidata=| type = hotel |address=Doktorsee II|phone=0174 7104213|email=|url=https://wsv-rinteln.com/fuer-unsere-gaeste/|hours=|price=|lat=52.18743 |long=9.04920|lastedit=|description=Auf der Wiese oder im Bootshaus des WSV Rinteln können Wanderpaddler auf Voranmeldung (Online-Formular) übernachten.}} : Der östliche Doktorsee I mit Campingplatz und Badestrand ist gut von der Strasse aus aber nicht direkt von der Weser aus erreichbar. Somit eignet sich der Campingplatz Doktorsee für Wanderpaddler nur bedingt. * '''Km 168,7 Strassenbrücke Eisbergen''' mit dem Ort '''Eisbergen''' (rechts) : Linksufrig eine Steganlage mit Rastplatz und Schutzhütte * '''Km 170 Gutshof Ellerburg'''(links): Vogelschutzzone * '''Km 170 - 171''': der Flusskilometer 170 ist mit 1600{{nnbsp}}m aussergewöhnlich lang, bedingt durch einen alten Vermessungsfehler paddelt man hier etwas länger. Naturschutzgebiet Eisberger Werder in einem Baggerseegebiet rechts. * '''Km 171 Windmühle Veltheim''' (rechts), etwas im Hinterland * '''Km 171,8 Kiesabbau''' (links), Baggersee, Einfahrt nicht gestattet. * '''Km 173,2 "Schweinebucht"''' (links): Hafenanlage des Wassersportclubs Rietberg * '''Km 174,1 Weserfähre Varenholz - Veltheim''': Gierseilfähre, regulärer Fährbetrieb an Wochenenden, '''Vorfahrt der Fähre beachten''' : Gleich hinter dem Fähranleger links ein weiteres Kiesabbaugebiet, Einfahrt in den Baggersee untersagt. * '''Km 175,5 Yachthafen''' (links): : {{vCard|name=Westfälischer Motoryachtclub Dortmund|wikidata=| type = hotel |address=|phone=0152 34297962|email=info.wmyc@gmail.com|url=https://www.wmyc.de/unser-platz/|hours=|price=|lat=52.18071 |long=8.95804 |lastedit=|description=Zeltübernachtung auf dem Clubgelände des WMYC nach telephonischer Rücksprache.}} * '''Km 177,1 Erder''' (links): Hier bestanden unter Fürstin Pauline zur Lippe 1733 Pläne zum Bau eines grossen Weserhafens, von Preussen wurde der Bau dann aber nicht genehmigt. * '''Km 177,2 Kühlwasserentnahme''' (rechts) des Gemeinschaftskraftwerks Veltheim. : '''Km 177,4 Campingplatz Julianna''' mit Kanuverleih Weserbergland * '''Km 177,7 Motorboothafen''' (rechts) des Weser-Yacht-Clubs Erder; Kühlwasserauslauf * '''Km 178 - Km 181 Wasserskistrecke''', in Ufernähe bleiben * '''Km 179,7 Borlefzen''' (rechts): Im Ortsteil von [[Vlotho]] finden sich gleich zwei aneinandergrenzende grosse Campingplätze, gegenüber ein kleinerer: : {{vCard|name=Campingparadies Sonnenwiese|wikidata=|type=campsite|address=|phone=+49 5733 8217|email=|url=https://sonnenwiese.com/|hours=|price=|lat=52.1733 |long=8.9095|lastedit=|description=Grosser Campingplatz, Kanuverleih "Rio Negro"}} * '''Km 179,9''' (rechts): : {{vCard|name=Überland Vlotho / Camp Feuerland|wikidata=|type=campsite|address=|phone=+49 5733 80008|email=|url=https://www.ueberland-vlotho.de/|hours=|price=|lat=52.1723 |long=8.9062|lastedit=|description=Grosser Campingplatz beim Bootshafen Borlefzen mit Slipanlage und Zeltwiese in der Nähe, der nördliche Badesee ist mit dem Boot nicht zugänglich.}} * '''Km 180,0''' (links) : {{vCard|name=Naturcamp an der Weser|wikidata=|type=campsite|address=|phone=+49 5733 18708|email=|url=http://www.anderweser.de/|hours=|price=|lat=52.1668 |long=8.9063 |lastedit=|description=Kleinerer Campingplatz, Zeltwiese bei der Slipbahn.}} === Vlotho - Minden (20&#x202F;km) === * '''Km 181,5 Eisenbahnbrücke Vlotho''' * '''Km 183 {{Marker|type=city |lat=52.1675 |long=8.8613 |zoom=17 |name=Vlotho }}''': Aussetzen am Schwimmsteg vor der Kaimauer und der Strassenbrücke. Über die Hafenstrasse entlang der Kaimauer und vorbei am Wohnmobilstellplatz ist über die Bahnunterführung und den Zollweg die Altstadt zu erreichen; die Unterführung gleich oberhalb der Aussetzstelle führt ebenfalls zur Altstadt, allerdings mit einem kurzen Umweg über die befahrene B514 Weserstrasse. Zur Alstadt quert man die Auffahrten zur Weserbrücke und gelangt über eine Fussgängerbrücke über den Forellenbach ins Ortszentrum. : Die sehenswerte '''Altstadt''' von [[Vlotho]] erstreckt sich nicht entlang der Hauptstrasse L778, sondern die Flaniermeile mit Einkaufsläden und Gaststätten ist die teils verkehrsberuhigte '''Lange Strasse''' etwas nördlich, zwischen Rathaus, Kirche St. Johannis und Grundschule. Vlotho mit seinem Weserhafen war ein bedeutender Stützpunkt der Schiffer, mit mit Männern und Pferden Lastschiffe weseraufwärts treidelten. : Das Burgsträsschen und Fusswege führen hinauf auf den Amtshausberg mit der Burg Vlotho, die um 1250 erbaut wurde. * '''Km 183,2 Strassenbrücke L778''', danach Bahnhof Vlotho (links), allerdings hier kein direkter Zugang von der Weser (Steg vor der Kaimauer & Strassenbrücke benutzen) * '''Km 185 - 188,5 Wasserskistrecke''', vor allem an Wochenenden viel Sportbootverkehr, ufernah paddeln * '''Km 185,4 Gut Deesberg''' (links), Herrenhaus und Verkauf von Bio-Fleischprodukten * '''Km 187,4 Vössen''' (rechts): Ortsteil von Holstrup, das wiederum zu [[Porta Westfalica]] gehört. : {{vCard|name=Campingplatz "In Vössen"|wikidata=|type=campsite|address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=52.2044 |long=8.8568|lastedit=|description=}} * '''Km 187,5 Fähranleger Vössen''': Schwimmsteg rechts, gleich danach die Slipanlage der '''ehemaligen Fähre Vössen''', die ebenfalls zum Auswassern genutzt werden kann. * '''Km 187,7 Autobahnbrücken A2''', dazwischen Steg links * '''Km 188,3 Eisenbahnbrücke Weserbahn''' * '''Km 189,4 Restaurant Altes Fährhaus''' (links): Ausstieg an der grasbewachsenen Böschung nicht einfach, davor und dahinter historische Ladekräne * '''Km 189,8 Anleger der freifahrenden Weserfähre''': Das Fährschiff "Amanda" verkehrt zwischen Mai - Oktober und setzt Fussgänger und Radfahrer über. : Kurz vor dem rechtsufrigen Anleger der Zugang / Überlauf zum Südlichen See der Camping- und Freizeitanlage "Grosser Weserbogen". Um in den Südlichen See zugelangen muss man das Boot überheben. : {{vCard|name=Campingpark Grosser Weserbogen|wikidata=|type=campsite|address=|phone=+49 573 16188|email=|url=https://www.grosserweserbogen.de/|hours=|price=|lat=52.2222 |long=8.8375|lastedit=|description=Campingplatz, auf telephon. Voranmeldung Übernachtung für Paddler möglich.}} * '''Km 190,2 Mündung der Werre''' (links), überbrückt von einer Brücke des Weserradwegs : Rechtsseitig das Flösserdenkmal, welches an die 1962 aufgegebene Flösserei auf der Weser erinnert. : Linksseitig im Hinterland liegt die Kurstadt [[Bad Oeynhausen]], der sehenswerte Kurpark liegt 4{{nnbsp}}km entfernt, ca. eine Stunde Gehdistanz. * '''Km 191 Dehme''' (links), Ortsteil von {{Marker|type=city |lat=52.2033 |long=8.7932 |zoom=16 |name=Bad Oeynhausen}}; Anlandemöglichkeit am Schwimmsteg * '''Km 192,1 Lohbusch''' (links), Anlandemöglichkeit bei einer Buhne mit Kiesstrand, Rastplatz : Café '''Das Mauerwerk''' in ca. 500{{nnbsp}}m Distanz, bekannt für Kaffee und den hausgemachten Kuchen (MO, DI geschlossen) * '''Km 192,7 - 194 Jetski - Strecke''', vor allem an Wochenenden Gefahr durch Sportbootverkehr, ufernah paddeln : Blick auf das '''Wiehengebirge''' links und das '''Wesergebirge''' rechts, dazwischen der Weserdurchbruch der '''Porta Westfalica'''. : Linksseitig sind die Burg auf dem '''Wittekindsberg''' und das '''Kaiser Wilhelm - Denkmal''' zu sehen. * '''Km 197,5 {{Marker|type=city |lat=52.2388 |long=8.9206 |zoom=17 |name=Porta Westfalica}}''' (rechts): der Ort liegt rechtsufrig etwas im Hinterland. * '''Km 197,6 Strassenbrücke B1 - B482''' welche die Bundesstrassen zu beiden Seiten der Weser verbindet * '''Km 197,8 Bahnhof [[Porta Westfalica]]''' (rechts), direkt beim Bahnhof keine Anlandemöglichkeit und Schienenübergang, am besten beim WSV aussetzen. * '''Km 198 Wassersportverein Porta''' (rechts): Slipanlage : {{vCard|name=WSC Porta|wikidata=|type=campsite|address=An der Pforte 1a, Porta Westfalica|phone=05731 776 10|email=|url=|hours=|price=|lat=52.24601 |long=8.92119 |lastedit=|description=Wassersportverein, DKV Kanustation, Übernachtung im Zelt oder im Bootshaus, telephonische Anmeldung; Fussweg zum Bahnhof ca. 5 Min.}} * '''Km 198 Zur alten Fähre''' (links): Anleger mit Rastplatz, Gasthaus "Zur alten Fähre" : Über die Fährstrasse gelangt man hinein in den Ortsteil '''Barkhausen''', von dort aus gelangt man hinauf auf den Wittekindsberg mit dem von Weitem her sichtbaren Kaiser Wilhelm Denkmal. Von hier aus ergibt sich eine tolle Rundsicht auf den letzten Weserdurchbruch und auf die sich gegen Norden hin öffnende norddeutsche Tiefebene. * '''Km 198,4 Pegelhaus Porta Westfalica'''(rechts) * '''Km 199,8 Eisenbahnbrücke''' (nicht mehr befahren), rechts Ortsteil '''Neesen'''. Die Bundesstrasse '''B61''' wird durch den Weserauentunnel unterirdisch der Weser entlang bis Barkhausen geführt. * '''Km 200''': ab Hann.Münden sind nun 200{{nnbsp}}km gepaddelt * '''Km 201,1 Strassenbrücke B65''' mit links Ausfahrt Minden-Süd * '''Km 201,3 - 202,1 Truppenübungsplatz''' der Bundeswehr, mit zeitweisen Sperrungen und Behinderungen muss gerechnet werden. * '''Km 202 - 205 {{Marker|type=city |lat=52.2885 |long=8.9169 |zoom=17 |name=Minden }}''' (links): man gelangt nun ins Stadtgebiet von Minden. Hier kreuzt der Schifffahrtskanal des Mittellandkanals die Weser, die Bundeswasserstrassen sind mit Schleusen verbunden, um der Berufsschiffahrt Wasserwege in alle Richtungen offen zu halten. In Minden endet die Etappe der Oberweserbefahrung, es beginnt die Mittelweser. : Die historische Altstadt von [[Minden]] liegt links, sehenswert sind der um 799 von Karl dem Grossen begründete Dom, der im 13. Jhdt. im romanischen Stil weitgehend neu errichtet wurde, das historische Rathaus, der Marktplatz und auf einer Anhöhe die Martinikirche aus dem Jahr 1029, die Marienkirche aus dem Jahr 1022 und die "Alte Münze", ein historisches Steinhaus aus 1260. Rechtsufrig sind der Bahnhof von [[Minden]] (zur Rückkehr an an Ausgangspunkt der Weserbefahrung), Hafen- und Industrieanlagen und Wohnquartiere gelegen. * '''Km 202,2 Faltboot- & Skiclub Minden''' (links): : {{vCard|name=Faltboot- & Skiclub Minden|wikidata=|type=campsite|address=Weserpromenade 8, 32423 Minden|phone=+49 571 21144|email=|url=https://fsm-minden.de/|hours=|price=|lat=52.28106 |long=8.91967|lastedit=|description=Anladen am Schwimmsteg, Zeltwiese, DKV-Kanustation}} * '''Km 202,3 Mindener Ruderverein 1905''' (links): : {{vCard|name=Mindener Ruderverein 1905|wikidata=|type=campsite|address=Weserpromenade 10, 32423 Minden|phone=|email=|url=https://www.mrv1905.de/|hours=|price=|lat=52.28160 |long=8.91965|lastedit=|description=Zeltwiese beim Ruderclub zur Übernachtung für Wanderruderer, Anmeldung per email}} * '''Km 202,5 Kanusportgemeinschaft Minden''' (links): : {{vCard|name=Kanusportgemeinschaft Minden|wikidata=|type=campsite|address=Weserpromenade 17, 32423 Minden|phone=+49 571 8290130|email=|url=https://www.ksg-minden.de/|hours=|price=|lat=52.28351 |long=8.91932 |lastedit=|description=Anladen am Schwimmsteg, Zeltwiese zur Übernachtung für Wanderpaddler auf Anfrage}} : Rechtsufrig Slip - Anlage * '''Km 202,6 Mündung Bastau, Glacisbrücke''' (links) : Vor der Mündung der '''Bastau''' liegt links der Schwimmsteg des Sportvereins Minden : {{vCard|name=Sportverein 1860 Minden|wikidata=|type=do|address=|phone=|email=|url=https://www.sv1860minden.de/sportarten/kanusport|hours=|price=|lat=52.28548 |long=8.92035 |lastedit=|description=Der SV Minden hat eine Kanusportgruppe, Einsetzen am Schwimmsteg.}} : Gleich nebenan das Clubhaus der DLRG, deren Mitglieder gelegentlich mit ihren Schlauchbooten unterwegs sind. : Über den Steg der '''Glacisbrücke''' gelangt man auf die Kanzlersweide mit einem Weserstrand, Wohnmobilstellplatz, im Sommer Freizeitaktivitäten und Anlässe. * '''Km 203,1 Anleger für die Personenschifffahrt''', Weserhochwasserstein * '''Km 203,2 Strassenbrücke L534''', links liegt die Altstadt, rechts gelangt man ins Quartier "Zwischen den Brücken". Über eine zweite Brücke über einen Talabschnitt gelangt man zum {{Marker|type=go |lat=52.2905 |long=8.9345 |zoom=16 |name=Bahnhof Minden}}, von hier Bahnverbindungen über [[Hannover]] - [[Göttingen]] nach [[Hann.Münden]]. * '''Km 203,5 Kanu Klub Minden''' (rechts) und '''TV Jahn Minden''', Aussetzen am Schwimmsteg; auf der Wiese Zeltverbot, da Überschwemmungsgebiet. : {{vCard|name=Kanu Klub Minden|wikidata=|type=campsite|address=Brückenkopf 12, 32423 Minden|phone=+49 571 52239|email=|url=https://www.kanu-klub-minden.de/|hours=|price=|lat=52.29128 |long=8.92647 |lastedit=|description=Telephonische Anmeldung, Übernachtung auf der ruhigen Zeltwiese hinter dem oder im Klubhaus (nicht an der Wiese bei der Aussetzstelle zelten, wegen Hochwassergefahrenzone droht Platzverweis), um das Boot zum Klubhaus zu bringen, ist ein Bootswagen hilfreich. Eine ruhige Übernachtungsalternative zu den Wassersportvereinen am linken Weserufer, die bei Anlässen auf der Kanzlersweide die Musikbeschallung durch die halbe Nacht abbekommen. Bahnhof in zehn Minuten Fussweg erreichbar.}} * '''Km 203,7 Eisenbahnbrücke''' der Mindener Kreisbahn * '''Km 204,2 Strassenbrücke L764''' * '''Km 204,5 Einmündung des Verbindungskanals Süd''' zum '''Mittellandkanal''' * '''Km 204,9 Zwei Brücken des Mittellandkanals''': Schiffe der Berufsschiffahrt fahren über die und nicht in der Weser... == Flussbeschreibung Mittelweser == Ab dem Wasserstraßenkreuz Minden befindet man sich auf der Mittelweser. Ab hier kommt es regelmäßig zur Begegnung mit Frachtschiffen, die allerdings innerhalb der markierten Fahrrinne fahren. Als Paddler muss man außerhalb fahren und darf die Fahrrinne auch nur auf direktem Wege kreuzen. === Minden - Staustufe Schlüsselburg === * '''[[Wasserstraßenkreuz Minden]]''' * '''[[Petershagen]]''' * '''Gernheim''' * '''[[Windheim (Petershagen)|Windheim]]''' * '''[[Buchholz (Weser)]]''' * '''Heimsen''' * '''[[Stolzenau]]''' * '''Staustufe Schlüsselburg''' == Flussbeschreibung Unterweser == == Flussbeschreibung Außenweser == == Sicherheit == == Ausflüge == == Literatur == {{IstIn|Wasserwandern in Deutschland}} [[Kategorie:Wasserwandern in Deutschland|Weser]] [[Kategorie:Wassersport]] {{class-3}} i7lkv9b9yjzo08p3i3ym51s35v2lfyx Vennbahn 0 47523 1794614 1794020 2026-08-06T07:42:07Z Dirk Schmidt 15181 /* Aufenthaltstag in Monschau: Tagestour zum Signal de Botrange (etwa 40 bis 45{{nnbsp}}km) */ erg 1794614 wikitext text/x-wiki {{Radweg|kat=Radwege in Nordrhein-Westfalen}} [[Datei:2018-11-06 Kornelimünster Viadukt DJI (31).jpg|mini|Rolleftalviadukt bei Kornelimünster]] Der 125{{nnbsp}}km lange '''Vennbahn-Radweg''' ist ein [[Bahntrassenradwege|Bahntrassenradweg]] der in [[Aachen]] startet. Die komplett asphaltierte Route führt zu 80 Prozent auf Bahntrassen bzw. als Bahnradweg. Von Aachen geht es hinauf in das [[Hohes Venn|Hohe Venn]]. Vorbei am historischen [[Monschau]] und [[Sankt-Vith]] schlängelt sich der Vennbahnradweg in das Tal der Our. Endpunkt ist der Bahnhof Troisvierges in Luxemburg. Mit mehreren gut ausgebauten Anbindungen erschließt sich Radreisenden ein Radwegenetz in höchster Qualität. Wer sehr sportlich ist, kann die Strecke an einem Tag abspulen. Für Genussradler bietet sich ein verlängertes Wochenende an. == Streckenprofil == [[Datei:Vennbahn Radweg Logo.svg|mini| Logo Vennbahn-Radweg]] [[Datei:Höhenprofil Vennbahnradweg.JPG|mini|Höhenprofil Vennbahn-Radweg]] * '''Länge: 125&nbsp;km''' (+2&#x202F;km zum Hbf.) * '''Ausschilderung:''' sehr gut, als „Vennbahn“ und auch als „RAVeL“ (Réseau Autonome de Voies Lentes). * '''Steigungen:''' Wo die Bahntrasse genutzt wird, hat die Route maximal 3&#x202F;% Steigung/Gefälle. Steilere Abschnitte (bis 12&nbsp;%) gibt es im Ortsbereich Sankt-Vith, im Ourtal und in Luxemburg. * '''Wegzustand:''' Die Strecke ist komplett asphaltiert bzw. gleichwertig befestigt. wassergebundene Abschnitte gibt es nicht mehr. * '''Verkehrsbelastung:''' In Deutschland ist die Vennbahn bis auf Kreuzungen verkehrsfrei. In Belgien sind kurze Abschnitte für Kfz freigegeben. Außerdem verlaufen kurze Abschnitte auf Orts- und Landstraßen. * '''Geeignetes Fahrrad:''' einfaches, verkehrssicheres Alltagsrad ausreichend. Ab Lengeler bergig, hier 7-Gang- Naben- oder Kettenschaltung erforderlich. Ein Pedelec ist daher hilfreich. * '''Familieneignung:''' für Familien und Senioren geeignet * '''Inlinereignung:''' sehr gut zwischen Raeren und Lammersdorf, Leykaul und Faymonville. [[File:Venn-sign.jpg|thumb|Knotenpunktwegweisung in NRW]] [[File:Vennbahn-02.jpg|thumb|Wegweiser in Belgien]] [[File:Vennbahn-sign-lux.jpg|thumb|Wegweiser in Luxembourg]] == Hintergrund == Vor dem ersten Weltkrieg verband die Bahnlinie „Vennbahn“ die Industrie des Aachener Reviers auf dem kürzesten Wege mit Luxemburg, das unter anderem Eisenerz lieferte. Sie verlief komplett auf deutschem Territorium und hatte auch eine militärisch-strategische Bedeutung. Nach dem Ersten Weltkrieg ging der westlichste Teil der Rheinprovinz an [[Belgien]], was den Betrieb der Bahnlinie einschränkte. Die Siegermächte legten fest, dass die Bahntrasse belgisches Hoheitsgebiet ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg sank die Auslastung der teilweise nach dem Krieg wieder hergerichteten Strecke stetig, so dass die Strecke schließlich bis 1989 vollständig stillgelegt wurde. Bereits im Jahr 2001 wurde auf dem Streckenabschnitt St. Vith - Waimes ein Radweg angelegt. In Deutschland wurde 2008 in Aachen mit dem Bau des Radweges begonnen. Am 02. Juli 2013 ist in St. Vith die Radroute offiziell in einem Festakt eröffnet worden. Da im Bereich der Draisinenstrecke Braunkehlchen nisten, musste eine Umgehung gebaut werden. Der Lengeler Tunnel wurde wegen Fledermäusen nicht ausgebaut, weshalb die Tour nach Luxemburg sehr mühselig ist. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich bisher auf 14,7 Millionen Euro [August 2013], allein für Werbung wurden über 200.000&#x202F;€ ausgegeben. Der belgische Abschnitt (auch quasi in Deutschland) ist Teil des RAVeL, also des wallonischen Wegenetzes für langsamen Verkehr (Wanderer, Reiter und Radfahrer). Die Namen der ehemaligen Bahnlinien 47 und 48 („Ligne 47“ und „Ligne 48“) wurden hinzugefügt. Die Linie 48 verläuft von Raeren nach St. Vith. Hinter Lommersweiler wird zur Umfahrung eines weiteren, allerdings verschlossenen Tunnels ein Stück der Linie 46 genutzt, anschließend nur noch die 47. Viele RAVeL-Routen haben eine Kilometrierung, darunter auch der Vennbahnradweg. Bis auf Waimes sind alle Orte deutschsprachig. Im Rahmen einer Neuordnung des wallonischen Radwegenetzes hat die Vennbahn die Nummer 9 erhalten, die bereits auf zahlreichen Wegweisern erscheint. Die Vennbahn bildet nun den größten Teil der Route [http://ravel.wallonie.be/home/itineraires/regional/w9-la-veloroute-grandeur-nature.html '''La Véloroute grandeur Nature'''](„Route der großartigen Natur“), die über Bastogne führt und dann Teil der [[EuroVelo]]-Route 5 wird. Der pré-RAVeL Ligne 618 führt im ruhigen Tal der hohen Sauer nach [[Martelange]] (''dt.'' Martelingen). Dort wird erneut die Grenze zu Luxemburg erreicht, wo sich die europäische Route auf Bahntrassenradwegen fort setzt. Es ist geplant, diese technisch nicht immer gute Strecke qualitativ auf zu bessern. In [[Luxemburg]] hat die hier nur 8&#x202F;km lange Vennbahn die Nummer 21 im nationalen Radwegenetz. Amts- und auch Muttersprache ist im Norden Luxemburgs französisch. [[File:Vennbahn-10.jpg|thumb|Belgien: Der grüne Radweg kreuzt die rote Landstraße. Autofahrer müssen nicht anhalten!]] 2015 ist die Route unter der Bezeichnung '''Vennbahn Plus''' um 16 teilweise angebundende „Nebenstrecken“, meist Runden, ergänzt worden. Diese Routen, die man meist nur über eine Anfahrt erreicht, haben allerdings keine RAVeL-Qualität. Die [https://www.eastbelgium.com/de/radfahren-in-ostbelgien/radwandern/vennbahn-plus-touren Ostbelgien-Seite] bietet Karten und Tracks für diese Routen. In Deutschland ist das Reiten auf dem Radweg untersagt. == Vorbereitung == Wer sehr sportlich ist, kann die Vennbahn an einem Tag abspulen. Es bietet sich aber an, sich mehr Zeit zu nehmen. Hier im Artikel wurde der Vennbahn-Radweg in drei gemütlichere Etappen eingeteilt. Die Strecke eignet sich so für ein verlängertes Wochenende. Ein Aufenthaltstag lohnt vor allem in Monschau. So kann hier das Hohe Venn mit seinen Mooren besucht werden. === Reisezeit und Klima === Beste Reisezeit ist Mai bis September. Die Höhenlage der Vennbahn kann bereits in den Übergangsjahreszeiten zu erheblicher Kälte und damit auch zur Vereisung von Streckenabschnitten führen. Ein vorheriger Blick auf die Wetterkarte ist daher wichtiger als bei den meisten Fluss-Radwegen. == Anreise == {{Mapframe|50.5|6.123|zoom=9|width=260 |height=450| type=geoline | name= blau = Verlauf Radweg auf der Vennbahn. rot = Tagesrundtour ab Monschau ins Hohe Venn.}} {{Mapshape|wikidata=Q14535978|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|from = Monschau Tagestour Hohes Venn MAP.map|type=geoline|stroke=#ff0000|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} === Mit Öffentlichen Verkehrsmitteln === * Nach [[Aachen]] ist eine Anreise mit der Bahn möglich (Hauptbahnhof oder Bahnhof Rothe Erde). Von Aachen aus fahren an Wochenenden in den Sommermonaten mehrere [https://www.avv.de/ressorts/freizeit/rund-ums-rad/fahrradbus-eifel/ Fahrradbus]se des AVV. Eine Schnellfahrt der Linie 66 fährt morgens direkt bis zum Bahnhof Kalterherberg, von wo aus man bequem (bergab) zurück nach Aachen radeln kann. * Aus Richtung Köln kann man z.&nbsp;B. auch nach Jünkerath mit der Regionalbahn anreisen und dort auf dem [[Kylltal-Radweg]] nach Westen starten. In Weywertz trifft man auf die Vennbahn. === Mit dem Fahrrad === * Aachen ist überregional in die '''Eurovelo-Route 3 Pilgrims Route (EV3)''' eingebunden. Die Pilgerroute kommt aus Paris und führt über Aachen weiter Richtung Bonn ([https://en.eurovelo.com/ev3/belgium Info EV3]). Ab Aachen nutzt die EV3 ein Stück die Vennbahn. Der deutsche Abschnitt der EV3 ist identisch mit der [[D-Route 7: Pilgerroute]]. * Aus den Raum Düsseldorf gibt es Stand 2026 '''keine verbindungsorientierte durchgehend beschilderte Radroute''' nach Aachen. Hier muss man sich individuell vom Radnavi in der Outdoor-App leiten lassen. * Aus dem Radnetz der Niederlande bestehen darüber hinaus individuelle Verbindungen im Knotenpunktnetz der Niederlande z. B. aus Maastricht bzw. vom Mass-Radweg nach Aachen. Sich hier von Radnavi in der Outdoor-App leiten lassen. wichtige Anschlüsse auf der Strecke siehe Streckenbeschreibung und auch Abschnitt [[#Weiter geht's|Weiter geht's]]. [[Bild:Radweg auf der Vennquerbahn-8427.jpg|mini|Sommer Mitte Juli 2015 auf der Vennquerbahn. Der 38 km lange Bahnradweg ist ab Bahnhhof Jünkerath ein attraktiver Einstieg in die Vennbahn.]] === Auf der Straße === Aufgrund der Fülle von Möglichkeiten ein paar Tipps: * Die A&nbsp;44 bis Aachen-Brand, dann auf der belebten Trierer Straße entweder zum Bahnhof Rothe Erde (Parkplätze meist kostenpflichtig) oder in die Gegenrichtung nach Walheim. * Die A&nbsp;44 bis Raeren an der belgischen Grenze (Ausfahrt Lichtenbusch). Von den Grenzparkplätzen aus sind es ca. 3&#x202F;km nach Schmithof, das man auf der B&nbsp;258 erreicht. Dieser Ort hat keinen Parkplatz, aber doch Parkmöglichkeiten neben der Vennbahn. * Die A&nbsp;1 von Köln aus an der Ausfahrt 111-Wißkirchen verlassen und nach Leykaul fahren. Die gute Infrastruktur macht den Ort zu einem guten Startpunkt. * Die A&nbsp;60 nach Sankt-Vith. Man kann auch die Ausfahrt Winterspelt nutzen und in Steinebrück auf der Linie 46 starten. Nach wenigen Metern ist man dann auf der Vennbahn. ==== Parkplätze ==== * In Aachen- Brand (Anfahrt über die A44, Anschluss 3 Aachen-Brand) {{marker | name = Parkmöglichkeit Am alten Wasserwerk / Rombachstraße | type = parking | lat = 50.752072 | long = 6.152676}} * erreichbar über die B&nbsp;258: {{marker | name = Parkplatz in Roetgen | type = parking | lat = 50.64842 | long = 6.18455 }} * Küchelscheid / Leykaul an der belgisch-deutschen Grenze bei Kalterherberg: {{marker | name = Parkplatz in Leykaul| type = parking | lat = 50.52020 | long = 6.20597 }} * von D aus nicht erste Wahl, aber dieser Parkplatz ist auf der Route: {{marker | name =Parkplatz in Born | type = parking | lat = 50.3325 | long = 6.1176 }} == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == === 1. Etappe: Aachen-Hauptbahnhof - Monschau (etwa 50&#x202F;km) === Auf dieser 1. Etappe schlängelt sich die Vennbahn sanft bergauf in das Hohe Venn. Bis Lammersdorf werden rund 380 Höhenmeter überwunden. [[File:Vennbahn-00.jpg|thumb|Erste(?) Kilometertafel an der Goffartstraße]] Die Kilometrierung mit großen Schildern auf hohen Masten beginnt in Aachen. In der Großstadt nimmt man am Verkehrsgeschehen teil und muss an einigen Ampeln warten und Straßen ohne Ampel queren. '''Km 0:''' {{Marker | name =Aachen Hbf | type= rail | wikidata = Q300706|url = https://www.bahnhof.de/aachen-hbf}} - Seit 2017 ist die Vennbahn bereits vom Hauptbahnhof in {{Marker | name = Aachen | type= city | wikidata = Q1017}} aus ausgeschildert und auch kilometriert. Rund 200&#x202F;m vom Hbf. entfernt befindet sich auf der rechten Seite die {{Marker | name = Radstation Aachen |type= waypoint |group = gold | lat = 50.769558| long = 6.090953 | url = https://www.wabe-aachen.de/de/radstation-radwerkstatt}}. Hier können Fahrräder gemietet, gekauft oder repariert werden. Auch 250 Fahrradparkplätze finden sich hier. Wer Aachen zu Fuß erkunden möchte kann hier sein Rad sicher einstellen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Diese Anbindung vom Hauptbahnhof durch die Aachener Innenstadt hat allerdings nur selten die Qualität eines Bahnradwegs. Teilweise radelt man mitten im Großstadtverkehr. Über fehlende Abwechslung kann man allerdings nicht klagen. Das Angebot an Gaststätten ist beinahe umfangreicher als auf den übrigen 125&#x202F;km. Als Sehenswürdigkeit ist die [[w:Burg Frankenberg (Aachen)|Burg Frankenberg]] zu nennen. :~> Ein kurzes Stück des Abschnitts nutzt eine ehemalige Bahntrasse, die von Rothe Erde zum ehemaligen [[w:Aachen Güterbahnhof|Güterbahnhof aachen (Moltkebahnhof)]] führte. Dieser kurze, erste verkehrsfreie Abschnitt startet an der {{Marker | name = Goffartstraße | name-map = Kilometer 1,5 des Vennbahnradwegs an der Goffartstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 50.767196 | long = 6.104163| image = Vennbahn-00.jpg}} . [[File:Vennbahn-01.jpg|thumb|Eigentlicher Start - Aachen-Arkaden rechts, Bahnstrecke links]] '''Km 3:''' {{Marker | name = Bahnhof Aachen Rothe Erde| type= rail | wikidata = Q323235 |url = https://www.bahnhof.de/aachen-rothe-erde}} - Die eigentliche Vennbahn als historische Bahnstrecke beginnt hier. Unmittelbar neben dem Streckenbeginn liegt das Einkaufszentrum „Aachen-Arkaden“ mit lebensmittelmarkt (Netto). Der Startpunkt ist mit 170 m Höhe gleichzeitig der Tiefpunkt der Route. Gegenüber gibt es eine Brot-Von-Gestern-Filiale der Leo-Kette, wo man u.a. Belgische Reisfladen kaufen kann, die sich durchaus als Proviant für die Tour eignen (auch gutes Preis-Leistungsverhältnis). Die Trierer Straße gehört zur B 258, der wir im Verlauf der Tour öfter begegnen werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Strecke überquert die Autobahn A 44. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schutzhütte am Spielplatz Brander Bahnhof |type= shelter | lat = 50.753959 | long = 6.158556| show = symbol}}. Der nahe, ehemalige {{marker | name = Brander Bahnhof | type = restaurant | lat = 50.7527813 | long = 6.1586 | url = https://www.brander-bahnhof.de }} bietet jetzt ein gastronomisches Angebot. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hinter '''Aachen-Brand''' überquert man das {{Marker | name = Viadukt über den Rollefbach | type= monument | lat = 50.74039 | long = 6.16848 }} (128 m lang, 25 m hoch, erbaut 1885 im Zuge der Vennbahn). '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Aachen/Kornelimünster-Walheim|Kornelimünster]] | type= village | wikidata = Q154048}} - Der Bahnhof ehemalige Bahnhof Kornelimünster beherbergt jetzt das [[Aachen/Kornelimünster-Walheim#Küche|Restaurant Bahnhofsvision]]. Etwas abseits der Route liegt das {{Marker | type = monastery | name = [[Aachen/Kornelimünster-Walheim#Sehenswürdigkeiten|Reichsabtei Kornelimünster]] | wikidata = Q152432 | url = https://www.kunsthaus.nrw }} Die ehemalige Reichsabtei mit Abteikirche beherbergt heute u.a. ein Museum für moderne Kunst. :: → Abzweig der [[D-Route 4: Mittelland-Route]] und [[D-Route 7: Pilgerroute]] Richtung Bonn : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kornelimünster und Walheim geht es über den Viadukt über den Iternbach, den man am Besten sieht, wenn man den Trassenweg kurz verlässt. '''Km 17:''' {{Marker | name = Walheim | type= village | wikidata = Q944071| lat = 50.705524 | long = 6.181478}} - stillgelegter Bahnhof, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Einkaufsmöglichkeiten am Weg (Lebenmittelmärkte REWE und Penny). Das Strecke verläuft hier neben einem Bahngleis, das zur Strecke Stolberg - Walheim - Raeren - Eupen gehört. Diese Strecke soll in Zukunft evtl. wieder in Betrieb genommen werden. Der Radweg ist durch einen Zaun abgegrenzt. [[File:Vennbahn-03.jpg|thumb|Wasserspender und Radweg hinter vielen Gleisen in Raeren]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf '''Schmithof''' wird die Hauptstraße gleich zwei Mal gekreuzt. Der Bahnhof war einst die Grenzstation zu Belgien, für Personenzüge war hier Endstation. {{Marker | name = Rastplatz Schmithof (kein Regenschutz) |type= waypoint |group = gold | lat = 50.693626 | long = 6.163990}} '''Km 23:''' {{Marker | name = Knotenpunkt 48 bei Raeren (B) auf 318&#x202F;m Höhe |type= waypoint |group = gold | lat = 50.664584 | long = 6.126745 | image = Vennbahnweg Bahnhofscafé Raeren Stellwerk.jpg}} - Hier finden sich eine '''Toilette''', '''E-Bike-Ladestation''', Werkzeugstation und das beliebte '''Bahnhofscafe''' (große Bierauswahl, Selbstbedienung, am sitzt in bzw. auf alten Waggons). Teil des Ortes '''[[Raeren]]''' ist eine {{marker | name = Wasserburg | type = castle | lat = 50.678688 | long = 6.120726 }} aus dem 14. Jahrhundert, in der ein Töpfermuseum untergebracht ist (Abstecher abseits der Route). [[Datei:Vennbahn in September 2019 28.jpg|mini|Strecke zwischen Raeren und Roetgen: Das Hohe Venn ist als erstes Gebirge von Westen sehr windreich.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> In einer großen Schleife im Wald gewinnt die Route weiter an Höhe. Es gibt eine Steigung von 100 Höhenmetern auf ca. 10&#x202F;km Strecke '''Km 23:''' {{Marker | name = Roetgen | type= town | wikidata = Q200743}} '''(D) auf 419&#x202F;m Höhe''' - Gastronomie, Toilette, Spielplatz, Einkaufmöglichkeiten nah der Route (Lebenmittelmärkte Netto und Aldi), Tourist-Information in Ort [[File:Hohes-venn-02.jpg|thumb|Kein Radeln auf den Stegen im Venn]] ::→ Anschluss an das Knotenpunktsystem mit der Möglichkeit, zur '''[[w:Wesertalsperre|Wesertalsperre]]''' zu gelangen. Erster Knotenpunkt an dem Stausee ist die 46 (ca. 7 km). Knotenpunkt 41 ist an der Talsperre, wo man dann auch nach [[Eupen]] abzweigen kann. Dieser Punkt liegt ca 50&#x202F;m tiefer als Roetgen. Alternativ kann man wieder zurück zur Vennbahn bei Konzen oder Mützenich und somit die Vennlandschaft erleben. Die Wege sind überwiegend asphaltiert. '''Km 40:''' {{Marker | name = [[Simmerath|Simmerath-Lammersdorf]] | type= village | lat = 50.631627| long = 6.272925| wikidata = }} (D) (554&#x202F;m Höhe) - Erster Sattel der Vennbahn. {{Marker | name = Rastplatz |type= shelter | lat = 50.633123| long = 6.271788 | show = symbol | image = Lammersdorf - Vennbahn.jpg}} mit Schutzhütte. '''Km 45:''' {{Marker | name = Rastplatz ehem. Bahnhof Konzen an Knotenpunkt 24 |type= shelter | lat = 50.598780| long = 6.248919| show = symbol}} ::*Mit der {{marker | name = [[w:Pankratiuskapelle (Konzen)|Pankratiuskapelle]] | type = church | url= | lat = 50.5862| long = 6.2519}} besitzt das große Dorf '''Konzen''' das älteste Bauwerk in der Region, Die Kapelle ist der Rest einer größeren Kirche aus dem 9. Jahrhundert. Sie ist Teil des Friedhofs und leicht von der Vennbahn aus zu erreichen. Der Ort ist auch ein guter Startpunkt für einen Abstecher in das Hohe Venn, da die Wege hier recht flach sind. ::*Ein Burger King und eine Kaufland-Filiale, beide südlich des Ortes, sind ebenfalls recht nahe an der Radroute. [[Datei:Burg Monschau 2.jpg|mini|Blick auf Burg Monschau]] '''Km 49:''' {{Marker | name = Rastplatz ehem. Bahnhof Mützenich an Knotenpunkt 27 |type= shelter | lat = 50.564806| long = 6.234055| show = symbol}} (D) - Rastplatz mit Schutzhütte am ehemaligen Bahnhof. Von der Stadt {{Marker | name = Monschau | type= town | wikidata = Q200783}} sieht man nicht viel, da die Strecke oberhalb durch den Ortsteil Mützenich führt. Der Abstecher talwärts in die schmucke viel besuchte '''Altstadt''' lohnt in jedem Fall. ==== Aufenthaltstag in Monschau: Tagestour zum Signal de Botrange (etwa 40 bis 45{{nnbsp}}km) ==== {{Mapframe| lat= 50.5152 | long = 6.14 |zoom=11|width=400 |height=400| type=geoline | name= blau = Verlauf Radweg auf der Vennbahn. rot = Tagesrundtour ab Monschau ins Hohe Venn.}} {{Mapshape|wikidata=Q14535978|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} {{Mapshape|from = Monschau Tagestour Hohes Venn MAP.map|type=geoline|stroke=#ff0000|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} [[Datei:Waimes - la Butte Baltia - monument 2016.jpg|mini|Der 700er-Hügel am Signal de Botrange]] [[Datei:1031360 Botrange Turm.jpg|mini|Startpunkt des Radroute am Signal de Botrange]] Mit einem Aufenthaltstag in Monschau bzw. Mützenich lässt sich gut das hohe Venn entdecken. Die 40 bis 45{{nnbsp}}km lange Tagesrunde ist '''bergig''' und führt '''öfter auf geschotterten Fahrwegen''' entlang. Geschotterte Forstwege können je nach Witterung und Jahreszeit eine sehr unterschiedliche Befahrbarkeit aufweisen. Nach längerer Feuchter Witterung oder Holzeinschlag im Frühjahr können die Fahrwege im Wald evtl. schlechter befahrbar sein. '''Streckenverlauf der Tagesrundtour:''' Von Monschau (Knotenpunkt 33) geht es auf Schotterwegen den RurUfer-Radweg aufwärts. Über die Knoten 32, 30 und 39 wird Küchelscheid an der Vennbahn erreicht. Hier liegt am Bahnradweg Knoten 38. Über 71, 86, 83, 80 und 51 wird bei 52 das {{Marker | name = [[w:Signal de Botrange|Signal de Botrange]] | type= see | wikidata = Q322824}} angefahren. Hierbei handelt es sich um die höchste Erhebung von Belgien. Mit einem künstlichen Hügel wurde die Erhebung auf genau 700 m über dem Meer erhöht. Hier findet sich ferner Ausflugsgastronomie mit Turm. Nachdem Signal de Botrange kann das 1{{nnbsp}}km südlich gelegene {{Marker | name = Naturparkzentrum Botrange | type= tourist information | lat = 50.493409| long = 6.099609| url = https://botrange.be/de/}} mit Austellung über das Hohe Venn besuchen. Rückweg ohne Zentrumsbesuch sonst wieder über 51, 80 bis 83. '''Hier nun Richtung Knoten 84 halten.''' Von 83 erreicht man über 84 und 85 schließlich Knoten 69 an der Nationalstraße. Hier am '''Wanderparkplatz "Grenzweg" das Rad abstellen.''' Die Bohlenstege im Moor sind für das Fahrrad gesperrt. [[Datei:Weismes (BE), Brackvenn -- 2022 -- 0002.jpg|mini|Steg auf der Moorwanderung]] [[Datei:Weismes (BE), Brackvenn -- 2022 -- 0061.jpg|mini|Auf der Rundwanderung]] '''Kleine Moorwanderung:''' Von {{Marker | name = Start / Ende Rundwanderung am Wanderparkplatz |type= waypoint |group = gold | lat = 50.566039 | long =6.187808 | show = noname}} am Wanderparkplatz nach {{Marker | name = Wegpunkt Rundwanderung |type= waypoint |group = gold | lat =50.567061| long = 6.179064 | show = noname}} am Moorauge Hellketel. Von hier über {{Marker | name = Wegpunkt Rundwanderung |type= waypoint |group = gold | lat = 50.564223| long = 6.169148| show = noname}} und {{Marker | name = Wegpunkt Rundwanderung |type= waypoint |group = gold | lat = 50.569474 | long = 6.165672| show = noname}} eine große Schleife durch das reizvolle Hochmoor Wandern. Runde insgesamt ab Wanderparkplatz "Grenzweg" etwa 4,5{{nnbsp}}km. Nach dieser Moorwanderung 3{{nnbsp}}km über die Landstraße abwärts zurück nach Monschau. Sinnvolle direkte Alternativwege zur Straße bestehen hier nicht. Nach dieser Erlebnistour kann man den Tag im gemütlichen Monschau ausklingen lassen. === 2. Etappe: Monschau - Waimes : ca. 29&#x202F;km (+ 12 km Abstecher Bütgenbacher See) === Dieser Abschnitt ist ruhiger und wird von der Vennlandschaft geprägt. Interessant sind die Abzweigungen nach [[Malmedy]] und nach [[Hellenthal|Losheim]] in Deutschland. Ein Besuch am Bütgenbacher See (ca. 6&#x202F;km ab Weywertz) ist in dieser Etappe inbegriffen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Rastplatz ehem. Bahnhof Mützenich an Knotenpunkt 27 |type= shelter | lat = 50.564806| long = 6.234055| show = symbol}} (D) - Etappenstart. Wer in der Altstadt von Monschau genächtigt hat, kann über den Rurufer-Radweg im Tal nach Kalterherberg radeln (geschotterte Wirtschaftwege). : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Mützenich und Küchelscheid überquert man das [http://www.gv-mon.de/html/reichenstein.html Viadukt Reichenstein]. Zur Linken sieht man die noch junge Rur, die sich in ihrem Tal schlängelt und vom Radweg mehrfach überbrückt wird. Bereits kurz hinter dem Viadukt gibt es einen zuweilen rutschigen Trampelpfad links in das Tal, wo man den [[RurUfer-Radweg]] erreicht. Der von hier aus abschüssige Weg bietet eine interessante Möglichkeit, nach Monschau zu kommen oder das Kloster Reichenstein zu sehen. '''Km 7:''' {{Marker | name = Knotenpunkt 38 am ehemaligen Bahnhof Kalterherberg (D)/Leykaul (B)|type= shelter | lat = 50.521272| long = 6.206610 | show = symbol | image = Ravel_L.48,_St.Vith-Aachen_(Vennbahnradweg).jpg}} - Rastplatz mit Schutzhütte am ehemaligen Grenzübergang. Zwischen Leykaul und Sourbrodt gibt es die Möglichkeit auf der alten Bahnstrecke mit einer [https://www.railbike.be/de/ Fahrraddraisine] zu fahren. Radfahrer radeln hier neben der Trasse. An Start- und Endpunkt der Draisinen gibt es ein gastronomisches Angebot. Das ehemalige Zollhaus („Douanehof“) bietet jetzt Unterkunft. Die Rur, die als junges Flüssschen auf diesem Teilstück die Route begleitet, wird noch drei Mal gekreuzt. :→ Hier kreuzt die Vennbahn den [[RurUfer-Radweg]]. Wer Richtung Aachen radelt, kann den Weg an der Rur für einen Besuch der mittelalterlichen Stadt Monschau nutzen. Es geht stetig bergab und das Rurtal ist hier besonders schön. Die Alternativen sind deutlich steiler (allerdings erst bergab) und nicht so schön. [[File:Vennbahn-05.jpg|thumb|Die Schutzhütte für die Bahnpassagiere in Faymonville dient jetzt den Radlern]] '''Km 15:''' {{Marker | name = Ehemaliger Bahnhof Sourbrodt |type= waypoint |group = gold | lat =50.473372| long = 6.143932 }} (B) (''dt''. Surbrot) '''(564&#x202F;m Höhe)''' - stillgelegter, großer Bahnhof. Einkehrmöglichkeiten. Heute Endpunkt der Draisinenbahn. Früher Anschluss an den ursprünglich kaiserlich-deutschen, jetzt belgischen Truppenübungsplatz „[https://www.worldwartours.be/camp_elsenborn.html Camp Elsenborn]“. 5,4&#x202F;km von diesem Bahnhof entfernt ist der {{Marker | name = Signal de Botrange | type= landscape | wikidata = Q113833931}}, also der mit 694&#x202F;m höchste Berg Belgiens. Vor dem Signal de Botrange kann das 1{{nnbsp}}km südlich gelegene {{Marker | name = Naturparkzentrum Botrange | type= tourist information | lat = 50.493409| long = 6.099609| url = https://botrange.be/de/}} mit Austellung über das Hohe Venn besuchen. ::→ ca. 5&#x202F;km lange Abzweigung (nur für MTB!) nach Ovifat (Ortsteil von Waimes), wo man das {{marker | name = Château de Reinhardstein | type = castle | lat = 50.4526224 | long = 6.1003383 }} anschauen kann. Die aus dem 14. Jahrhundert stammende und zwischenzeitlich zerstörte Burg wurde 1965/66 von Wallonen wieder aufgebaut. Neben Unterkunft beherbergt die Burg auch ein Museum.<ref>http://www.reinhardstein.net/de</ref>. Dahinter fällt der mit 60 Metern höchste Wasserfall Belgiens ins tiefe Warchetal hinunter, das an dieser Stelle nur durch eine Wanderung zu erreichen ist. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vorbei an '''[[Weywertz]]''' (B) wird der Abzweig zur Ligne 45A erreicht. '''Km 21:''' {{Marker | name = Knotenpunkt 14 mit Rastplatz: Anschluss an die Ligne 45A |type= waypoint |group = gold | lat = 50.424070 | long = 6.169488}} ::→ Anschluss Ligne 45A / Bahnradweg Vennquerbahn nach [[Hellenthal|Losheim]] (deutsche Grenze) und Jünkerath (D) (ehemalige '''[[w:Vennquerbahn|Vennquerbahn]]'''). Dieser ca. 38&#x202F;km lange Bahntrassenradweg zum Bahnhof Jünkerath ist schön zu fahren. Die Strecke ist komplett asphaltiert. Ab {{Marker | name = Bahnhof Jünkerath | type= rail | wikidata = Q23924993|url = https://www.bahnhof.de/juenkerath}} besteht Anschluss an die Eifelbahn Trier–Köln. Die komplett asphaltierte Strecke führt insbesondere in Belgien durch eine ruhige Naturlandschaft. Man kommt an zwei Stauseen vorbei: {{Marker | name = Bütgenbach | type= village | wikidata = Q160005}} mit {{Marker | name = Bütgenbacher See | type=lake | wikidata = Q470432 }} und {{Marker | name = Kronenburg | type= village | wikidata = Q830799 }} mit {{Marker | name = Burgruine Kronenburg | type= castle | wikidata = Q1533373 | show = symbol}} und {{Marker | name = Kronenburger See | type= lake | wikidata = Q1351129}}. Ab Losheim gehört der Bahnradweg auch zum [[Kylltal-Radweg]], der zahlreiche weitere Verbindungen in der [[Eifel]] erschließt und in [[Trier]] endet. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> {{Marker | name = Rastplatz |type= shelter | lat = 50.406965| long =6.141261 | show = symbol}} - Rastplatz mit Schutzhütte in '''[[Faymonville]]''' (B).Eine Schutzhütte für die Bahnpassagiere dient jetzt den Radlern. [[Datei:Vennbahnweiche am bahnfof waimes.jpg|mini|Rastplatz am ehemaligen Bahnhof Waimes. Die Vennbahn geht links weiter]] '''Km 29:''' {{Marker | name = Routenverzweig am ehemaligen Bahnhof Waimes |name-map = Routenverzweig am ehemaligen Bahnhof Waimes: Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 50.410364 | long = 6.121659 |image = Vennbahnweiche am bahnfof waimes.jpg | show = symbol }} (B) - am ehemaligen Bahnhof ist ein '''großer Rastplatz mit Schutzhütte''' und Schautafel. Routenverzweig von zwei ehemaligen Bahnlinien. Mit 1,5 km Abstecher auf der Route Ligne 45 finden sich in der Ortsmitte von {{Marker | name = Waimes | type= city | wikidata = Q159961 | lat = 50.41576 | long = 6.11172}} (Knotenpunkt 10) Einkehr- und übernachtungsmöglichkeiten. Hier auch kleiner Lebensmittelmarkt (Vrac & Co). ::→ Anschluss an die Ligne 45 (sehr gute Strecke) nach '''[[Malmedy]]''' und letztendlich Trois-Ponts (Bahnhof Bahnstrecke Lüttich-Luxemburg). Auf dieser Strecke kommt man auch durch den alten Ort Weismes (deutsche Bezeichnung). In Stavelot zweigt die Pre-RAVeL Ligne 44A über Francorchamps (Formel1 - Rundkurs) nach [[Spa]] ab. Letztere hat bis Hockai eine mäßige Asphaltqualität und eine anhaltende Steigung. === 3. Etappe: Waimes - Troisvierges (etwa 50&#x202F;km) === [[Datei:Ondenval from the RAVeL L48 (DSCF5793).jpg|mini|Blick von der Vennbahn auf Ondenval.]] Dieser Abschnitt ist bis Troisvierges durchgehend asphaltiert. Südlich von Lengeler gibt es in den luxemburgischen [[Ardennen]] mehrere knackige Steigungen mit bis zu 12&#x202F;%. '''Km 0:''' {{Marker | name = Routenverzweig am ehemaligen Bahnhof Waimes |name-map = Routenverzweig am ehemaligen Bahnhof Waimes: Rastplatz mit Schutzhütte |type= shelter | lat = 50.410364 | long = 6.121659 |image = Vennbahnweiche am bahnfof waimes.jpg | marker-copy = Routenverzweig am ehemaligen Bahnhof Waimes }} (B) '''490 m Höhe''' - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Weiler {{Marker | name = Ondenval | type= city | wikidata = Q830433}} (B) (dt. Niedersteinbach) liegt zur Rechten im Tal. Die Route schlängelt sich durch die offene Landschaft. '''Km 8:''' {{Marker | name = Montenau | type= city | lat = 50.355719| long =6.125506 | wikidata = Q2588109}} (B) '''430 m Höhe''' - Gastronomie und Schutzhütte am alten Bahnhof. '''E-Bike-Ladestation''' und '''Tourist-Information'''. Montenau ist bekannt durch den [http://www.montenauer.com/de/startseite.htm Montenauer Schinken]<ref>http://www.montenauer.com/de/startseite.htm Montenauer Schinken</ref>. Ein Schinkenkühllager befindet sich neben dem Radweg. {{Scroll Gallery |title = Freiherr-von-Korff-Viadukt |width = 250 |align = right |maxHeight=250 |Bild:ViaduktBorn2.JPG|Freiherr-von-Korff-Viadukt |Bild:Born (Amel) 01.jpg|Kirche in Born mit Freiherr-von-Korff-Viadukt in Detail |Bild:Eisenbahnviadukt born.jpg|Aufstieg auf das Viadukt }} '''Km 10:''' {{Marker | name = Knotenpunkt 21 bei Born | name-map = Knotenpunkt 21 bei Born: Abzweig '''Ravel Ligne 47a''' nach Vielsalm |type= waypoint |group = gold | lat = 50.33522 | long =6.11750 }} - Abzweig '''Ravel Ligne 47a''' nach [[Vielsalm]]. Im Ort {{marker | name = Born | type = village | lat = 50.3325 | long = 6.114167 }} (B) imponiert der {{Marker | name = [[w:Friedrich Bernard Hubert Freiherr von Korff|Freiherr-von-Korff-Viadukt]] | type= see | lat = 50.332957| long = 6.118435}}. Der militärische Brückenschlag aus dem 1. Weltkrieg gehört zur abzweigenden Bahnstrecke Vielsalm–Born. Der Viadukt wird unterquert und kann dadurch gut in ganzer Länge bewundert werden. Das Auffahren auf den Viadukt ist möglich. Ein Münzfernglas bietet weite Blicke. Südlich gibt es die Überreste einer ehemaligen Lokomotiven-Drehscheibe zu sehen (links abzweigen!), wobei sonstige Bahnbauten oder Gleise nicht mehr erkennbar sind. [[File:Vennbahn-06.jpg|thumb|Emmelstal? südlich von Born]] '''Km 17:''' {{Marker | name = Sankt-Vith | type= village | wikidata = Q152748 | lat = 50.280592| long = 6.130146 }} (480&#x202F;m Höhe) - Das Hauptgebäude des ehemaligen Bahnhofes, zur Rechten des Radweges, dient jetzt als Museum. Im Orts abseits der Route Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Bereich '''Neidingen''' wird die Trasse kaum genutzt. Man radelt auf Nebenstraßen durch das Dorf. Süddlich Neidingen beginnt wieder der Bahnradweg. Das muntere, sich schlängelnde Flüssschen im Tal ist '''der''' Braunlauf. [[Datei:Ein Tunnel auf der Vennbahn.jpg|150px|mini|Im Tunnel bei Lommersweiler]] : ~> {{Marker | name = Tunnel bei Lommersweiler | type= monument | lat = 50.236549| long = 6.155831 | image = Ein Tunnel auf der Vennbahn.jpg }} '''(B)''' - Das rund 150{{nnbsp}}m lange Bauwerk ist ganzjährig geöffnet. Für den Radweg wurde die kürzere von 2 Röhren ausgebaut. : ~> Es geht weiter talwärts. '''Km 25:''' {{Marker | name = Knotenpunkt 55 (390{{nnbsp}}m Höhe): Abzweig Eifel-Ardennen-Radweg |type= waypoint |group = gold | lat = 50.234068 | long = 6.173775 }} :: → Anschluss an den [[Eifel-Ardennen-Radweg]] über [[Bleialf]] und Pronsfeld nach [[Prüm]]. Dieser Anschluss bildet eine gerade Fortsetzung mit sehr guter Wegequalität auf der Trasse der ehemaligen [[w:Westeifelbahn]]. Schildern vor Ort zu Folge war Bleialf ein Jahr lang Endstation der Vennbahn. Nach Prüm sind es 2&#x202F;km mehr als nach Troisvierges, die Strecke ist durchgehend asphaltiert. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Vennbahn zweigt hier scharf rechts ab in das grüne und sehr ruhige [[w:Our|Ourtal]]. In diesem Bereich wurden 1944 zahlreiche Bahnbrücken durch die Wehrmacht gesprengt, die Vennbahn dadurch stillgelegt und nie wieder genutzt, auch als Radweg wird sie nur hier und da verwendet. Von Süden fuhren aber noch bis 1964 Züge nach Reuland. [[File:Vennbahn-13.jpg|thumb|Neue Ortsschilder an den ehemaligen Bahnhöfen und Schautafel]] : ~> '''Hemmeres''' (D) - Ein kurzer Besuch in Deutschland. Vor dem Ort kann man die Brückenlager einer zerstörten Vennbahnbrücke sehen. : ~> Die Our fließt in Schleifen, die die Vennbahn mit Brücken schneidet. Unterwegs ein {{Marker | name = Rastplatz |type= shelter | lat = 50.21743| long = 6.17571 | show = symbol}}. Der Ort '''Auel''' (B) wird am Ortsrand passiert. : ~> Die Route verlässt, beinahe unbemerkt, das Ourtal und geht in das Tal des Nebenfluss namens [[w:Ulf (Our)|Ulf]] über ({{Marker | name = Schutzhütte |type= shelter | lat = 50.19755| long = 6.15333 | show = symbol}}). [[File:Vennbahn-reuland.jpg|thumb|Blick auf Burg Reuland]] '''Km 32:''' {{Marker | name = Knotenpunkt 72 | type= waypoint | group = gold | lat = 50.194382| long = 6.136304 }} bei '''[[Burg-Reuland|Reuland]]''' (B) - Stillgelegter Bahnhof, der als Villa ausgebaut wurde. Hier liegt {{marker | name = Burgruine Reuland| type = castle | lat = 50.196 | long = 6.134444}}, die man am Besten vom Radweg aus sieht. Anders als üblich liegt diese Burg keinesfalls auf einer Anhöhe, sondern ist Teil des Dorfes und kann bequem besichtigt werden. Das liegt daran, dass bereits die Römer an dieser Stelle ein gar nicht so kleines Kastell errichtet hatten, das von den neuen Bauherren als Fundament genutzt wurde. Im Burghof wartet ein gastronomisches Angebot. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hinter dem Ort ist die Bahntrasse wieder deutlich erkennbar und es geht leicht bergauf, so dass sich einige schöne Blicke in das Ulftal ergeben. Es beginnt ein 2019 neu asphaltierter Abschnitt. '''Km 43:''' {{Marker | name = Sattel über den Tunnel Huldange (etwa 550 m Höhe) |type= waypoint |group = gold | lat = 50.160309| long = 6.02860 }} - Die Hauptstraße wird sicher per Unterführung gequert: Rastplatz, Schutzhütte, E-Bike-Ladestation, :: → Abschluss an den '''RAVeL W9 La Véloroute grandeur Nature''' Richtung {{Marker | name = Bastogne | type= town | wikidata = Q34021}}. Die Radroute ist bis Bastogne überwiegend als Bahnradweg ausgebaut. ::* '''Tunnel Huldange''' Unter dem Sattel befindet sich der 790&#x202F;m lange Tunnel, der als Quartier für Fledermäuse nicht zugänglich ist. Es gibt eine Umfahrung mit bis zu 12&#x202F;% Steigung). : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hinter dem Tunnel ist Luxemburg, wo die Bahntrasse nur noch teilweise genutzt wird. Die Strecke besitzt mehrere, aufeinander folgende steile Rampen, ist aber durchgehend asphaltiert. Ausgeschildert ist der Weg in Luxemburg nun als '''„Piste Cyclable du Nord 21“'''. [[File:Vennbahn-11.jpg|thumb|10&nbsp;% Gefälle bei Wilwerdange - bald geht's wieder aufwärts]] : ~> Die ehemalige Bahnbrücke bei '''Wilwerdange''' wurde abgerissen und zwingt nun zur Tal- und Bergfahrt auf zwei Rampen. '''Km 50:''' {{Marker | name = [[Troisvierges]] | type= city | wikidata = Q24454}} '''(L) auf 420 m Höhe''' - übersetzt bedeutet der Ortsname „Drei Jungfrauen“. Auf Deutsch heißt er '''Ulflingen'''. Die letzten Meter vor dem '''Bahnhof Troisvierges''' haben ein Gefälle von 10&nbsp;%. Das wichtigste und vielleicht sogar größte Bauwerk im Ort ist der Bahnhof, der vor allem Richtung Belgien einige interessante Verbindungen ermöglicht. So kann man z.&nbsp;B. nach Trois-Point fahren, wo man mit dem Rad auf schöner Strecke (Ligne 45) wieder Richtung Vennbahn radeln kann. : → auch hier kann man nach Westen weiter radeln, bis man auf die Linie 163 trifft. In Belgien gibt es Radwegweiser, in Luxemburg aber nicht. [[Datei:Gare Elwen Panorama.jpg|mini|center|600px|Bahnhof Troisvierges. Hier besteht über Luxemburg Bahnanschluss Richtung Trier]] == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern. [[Checkliste Ausrüstung auf Radreisen#Fahrradhelm|Weitere Infos zum Helm siehe hier]]. == Weiter geht's == Der Vennbahn-Radweg besitzt folgende bedeutende Anschlüsse: * '''Aachen-Kornelimünster''': Abzweig [[D-Route 4: Mittelland-Route]] und [[D-Route 7: Pilgerroute]] richtung Bonn * '''Kalterherberg''': [[RurUfer-Radweg]] und [[Eifelhöhenroute]] * '''Lommersweiler''': [[Eifel-Ardennen-Radweg]] nach [[Prüm]] * '''Weywertz''': Bahnradweg '''Ligne 45A''' nach Jünkerath (D) bzw. weiter zum [[Kylltal-Radweg]] * '''Waimes''': Bahnradweg '''Ligne 45''' nach Malmedy, Stavelot und letztendlich Trois-Ponts (Bahnanschluss). * '''Goedange''': Bahnradweg '''Ligne 163''' nach Bastogne Weitere lokale und regionale Routen / Anschlüsse siehe Fahrradkarten auf Openstreetmap.org bzw. ebene „Radwege“ hier im Plan diese Artikels (Radnetz von Openstreetmap). == GPX-Daten == * Streckenverlauf Vennbahn-Radweg als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen (GPX-Download) als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=84204&type=relation&map=9.0/50.4472/6.5513 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch | Titel = Vennbahn-Radweg: Von Aachen durch den Naturpark Hohes Venn nach Luxemburg, 1:50.000 - 227&#x202F;km | Verlag = Esterbauer | Jahr = 2025 | ISBN = 978-3711102874 }} * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel=Flüsse und Bahntrassen Eifel: Ahr, Enz, Erft, Kalkeifel, Kyll, Maare-Mosel, Prüm, Urft, Vennbahn, 722&#x202F;km|Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=2018|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=978-3850006828|Kommentar=|Sprache=|Online= }} == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} * '''[http://www.achim-bartoschek.de/details/be047.htm?w Ligne 47 auf Bahntrassenradeln]''' * '''[http://www.achim-bartoschek.de/details/be048.htm?w Ligne 48 auf Bahntrassenradeln]''' == Einzelnachweise == <references /> {{ZdM|Art=Thema|Datum=2017-05}} {{class-4}} {{IstIn|Radreisen in Europa}} [[Kategorie:Radwege in Nordrhein-Westfalen]] [[Kategorie:Radwege in Belgien]] [[Kategorie:Radwege in Luxemburg]] [[Kategorie:Hohes Venn]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] ldhfjijvmu4ezd1u4saki67c9yzfnb7 Wolgast 0 58197 1794523 1747377 2026-08-05T22:04:09Z Dirk Schmidt 15181 /* Mit dem Fahrrad */ 1794523 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | TouriInfoWeb= [https://wolgast.de wolgast.de] | TouriInfoTel= +49 (0)3836 600118 }} '''Wolgast''' ist eine Hafenstadt in [[Vorpommern]]. Über sie führt die westliche Anbindung an die Insel Usedom, mit der Wolgast direkt über die Peenebrücke verbunden ist. Die Stadt wird daher auch als „Tor zu Usedom“ bezeichnet. Im Ort selbst gibt es eine liebevoll sanierte Altstadt, einen Museumshafen und urige Kneipen zu entdecken. == Hintergrund == {{Mapframe|54.0541|13.7779|zoom=14|height=300|width=300|type=geoline}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * Der {{Marker|type=airport|name=Flughafen Heringsdorf|wikidata=Q531664}} liegt auf der Insel Usedom etwa 40&#x202F;km von Wolgast, erreichbar mit der Usedomer Bäderbahn. * Zum deutlich häufiger angeflogenem {{Marker|type=airport|name=Flughafen Berlin Brandenburg|wikidata=Q160556}} sind es etwa 200{{nnbsp}}km. === Mit der Bahn === Man erreicht Wolgast aus Richtung Berlin mit dem Regionalexpress mit Umsteigen in Züssow. Von [[Stralsund]] aus gibt es umsteigefreie Verbindungen nach Wolgast mit den Triebwagen der Usedomer Bäderbahn Richtung Usedom. Der {{marker|type=train|name =Bahnhof Wolgast|wikidata= Q19355068}} liegt etwa einem Kilometer südwestlich des Zentrums. Ein stadtnaher Verkehrshalt ist {{marker|type=train|name=Bahnhof Wolgast-Hafen| wikidata= Q50349880}}. === Mit dem Bus === Ein {{marker|type=bus|name=Fernbushalt|lat=54.0533 | long=13.7801}} von Flixbus befindet sich in der Kronewieckstrasse. === Mit dem Schiff === === Mit dem Fahrrad === Wolgast ist eine Station am [[Ostseeküsten-Radweg (Mecklenburg-Vorpommern)|Ostseeküsten-Radweg]] und der [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]]. == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == [[Datei:Wolgast Peenebrücke 2013-06-21 51.JPG|miniatur|Peenebrücke]] * '''Historische Altstadt''' mit barockem {{marker|name=Rathaus|wikidata=Q1621024}} * {{marker|name=St.Petri-Kirche|wikidata=Q2316685}}, eine der großen Stadtkirchen der Backsteingotik * {{marker|name=Gertrudenkapelle|wikidata=Q1403959}}, ein origineller Zentralbau der Backsteingotik in der Art englischer Kapitelsäle der Gotik * {{marker|name=Rungehaus|wikidata=Q2176400|type=building}}, das Geburtshaus des Malers der Romantik [[w:Philipp Otto Runge|Philipp Otto Runge]] * {{marker|name=Fährschiff ''Stralsund''|wikidata=Q1250370|type=monument}}, ein ehemaliges Fährschiff der Fährlinie über den Strelasund und einzigartiges technisches Denkmal * {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}}, eine Klappbrücke welche zu festgelegten Zeiten für den Schiffsverkehr hochgezogen wird == Aktivitäten == Die naturnahe Umgebung von Wolgast ist ideal für Wassersportler. Der {{marker|name=Peenestrom|wikidata=Q79185}} ist ein Naturparadies, das zum Segeln und Wasserwandern einlädt (Achtung: Zeitweise starke Strömung.). Für alle, die den Peenestrom kennenlernen wollen, bietet die [https://www.schiff-usedom.de/ Fahrgastschiffahrt Wolgast] Schiffsausflüge von Wolgast aus an. Ideal für Naturfreunde und Hobbyfotografen. == Einkaufen == == Küche == In den Cafes im Zentrum am Rathausplatz läßt es sich angenehm entspannen. Nach 17:00 schließen hier jedoch alle Lokale. Restaurants befinden sich auf der Schlossinsel. == Nachtleben == == Unterkunft == * {{vCard | type = hostel | name = Postel Wolgast | url = http://www.post-aus-wolgast.de/ | email = info@post-aus-wolgast.de | address = Breite Strasse 26, 17438 Wolgast | lat = 54.05314 | long = 13.77425 | phone = +49 (0)3836 2374383 | price = ab 48,-&nbsp;€/DZ | description = Hostel, Hotel mit Doppel- und Familienzimmern, Ferienwohnungen, free WLAN/Internet }} * {{vCard | type = hotel | name = City Hotel | url = https://www.city-hotel-wolgast.de | address = Chausseestr. 8, 17348 Wolgast | lat = 54.05277 | long = 13.77358 |phone=+49 03836 600480 |email=info@city-hotel-wolgast.de | lastedit = 2026-01-10 | description = }} * {{vCard | type = hotel | name = Hotel "Peenebrücke" | url = https://www.hotel-peenebruecke.de |phone=+49 03836 27260 |fax=+49 03836 272699 |email=info@hotel-peenebruecke.de | address = Burgstr. 2, 17438 Wolgast | lat = 54.0537 | long = 13.77935 |price=EZ ab 70&#x202F;€, DZ ab 80&#x202F;€ | lastedit = 2026-01-10 | description = }} == Gesundheit == * {{vCard | name = Kreiskrankenhaus Wolgast | type = hospital | wikidata = Q137647127 | hours = 24/7 (Notaufnahme) | lastedit = 2025-12-31 | description = Krankenhaus für die Grund- und Regelversorgung von Ostvorpommern. }} == Ausflüge == * [[Greifswald]], belebte Universitätsstadt nahe Wolgast. * [[Usedom]], direkt hinter Wolgast gelegen. * [[Rügen]], größte deutsche Insel. == Literatur == * Norbert Buske und Sabine Bock: ''Wolgast. Herzogliche Residenz und Schloss, Kirchen und Kapellen, Hafen und Stadt.'' Thomas Helms Verlag Schwerin 1995, {{ISBN|3-931185-05-2}} * Adrian Bueckling: Die neuvorpommersche Seestadt Wolgast. Historisch-maritime Notizen. Thomas Helms Verlag, Schwerin 2000, {{ISBN|3-931185-69-9}} == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} {{class-2}} {{GeoData| lat= 54.05| long= 13.7666| radius= }} {{IstInKat|Vorpommern}} 83zw2m8l2269sh7pp7ho4fqoumew71x Tuzla 0 68464 1794435 1762921 2026-08-05T15:50:51Z EuroTrivStatej-Nightservice 52259 /* Anreise */ Update Zugverkehr 1794435 wikitext text/x-wiki {{AndereOrte}} {{quickbar Ort}} '''Tuzla''' ist die drittgrößte Stadt in [[Bosnien und Herzegowina]] und liegt im Nordosten des Landes. == Hintergrund == Die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons ist bekannt als großer Industriestandort, und die Kohlekraftwerke vor den Toren sollen markant sein. Durch die Stadt fließt die Jala. Während des Krieges in den 1990er Jahren gab es ein Massaker, das tiefe Wunden hinterlassen hat. Dennoch gilt die Stadt als sehr offen. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === Die Stadt besitzt einen eigenen {{marker|type = airport|name = Flughafen Tuzla |wikidata = Q1433133}}, der ca. 15&#x202F;km südlich des Stadtzentrums liegt. Es gibt Flüge u.a. von und nach {{marker|type = airport|name = Dortmund|wikidata = Q313587 |show = none}} . === Mit der Bahn === Der Zugverkehr nach Tuzla ist inzwischen komplett eingestellt. Der nächste im Personenzugverkehr bediente Bahnhof ist Petrovo Novo. === Mit dem Bus === * {{vCard|type=bus | name=Tuzla bus station | alt=Autobuska stanica Tuzla | url= | email= | address=Bosne Srebrene 60 | lat= 44.53438 | long= 18.65705| lastedit=2015-10-05 | description=Im Bahnhof gibt es einen Kiosk, einen Fahrkartenschalter und eine Toilette. Man sollte immer am Fahrkartenschalter/an der Information nach dem aktuellen Fahrplanv fragen. Der Fahrplan im Busbahnhof deckt nicht alle Verbindungen ab und ist nicht immer aktuell. }} Die etwa 200&#x202F;km lange Strecke von [[Belgrad]] mit dem Bus nach Tuzla dauert drei bis vier Stunden und wird teilweise ohne Zwischenhalt bedient. === Auf der Straße === <!--=== Mit dem Fahrrad (optional) ===--> <!--=== Zu Fuß (optional) ===--> == Mobilität == {{mapframe|44.53847175161187|18.676483041504667|zoom=14|width= 350|height= 350|type=geoline }} == Sehenswürdigkeiten == == Aktivitäten == In einem alten Sumpfgebiet wurde ein '''Salzsee''' angelegt, der für die Stadtbevölkerung als Ersatz für die weit entfernte [[Adriatisches Meer|Adria]] dienen soll. == Einkaufen == == Küche == * {{vCard | name = Restaurant Limenka | type = restaurant | url = https://limenka.ba/ | address = Patriotske lige 24, Tuzla 75000 | lat = 44.53912817074886 | long = 18.67817504287986 | phone = +38735250800 | facebook = limenka.ba | hours = täglich 07:00–22:00 Uhr | lastedit = 2022-11-27 | description = Das Restaurant ist für seine Ćevapčići bekannt. Die Ćevapčići werden vorgekocht und dann nur noch kurz angebraten. Ob sie dadurch besser schmecken muss jeder für sich entscheiden. Vor dem Lokal gibt es kostenlose Parkplätze auf der Straße. Das WLAN ist kostenlos. }} == Nachtleben == * {{vCard|type=club |name=Club Viva |address=im Tuzla Hotel |phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=Der Eintritt ist frei |lat=|long=|lastedit= |description=Der Club ist sehr beliebt und gilt bei vielen als der beste der Stadt.}} == Unterkunft == == Sicherheit == == Gesundheit == Tuzla steht mit an der Spitze der am stärksten durch Feinstaub belasteten Städte Europas. Die EU-Grenzwerte werden hier um ein vielfaches überschritten. Im Winter werden Notfallambulanzen für Smog-Patienten eingerichtet, die Lungenkrebsrate liegt weit über dem europäischen Durchschnitt. Ein penetranter Geruch verbrannter Kohle ist allgegenwärtig, besonders wenn es kühler wird und geheizt wird. Tragischerweise wird das Problem, dass sich Jahr für Jahr verschlimmert, von der Politik totgeschwiegen bzw. marginalisiert. Die Monate Juni und Juli sind im Jahresdurchschnitt am wenigsten belastet, im Vergleich zum Rest des Jahres. Hier kann die aktuelle Gesundheitsgefahr durch Feinstaub überprüft bzw. mit Messwerten anderer Städte verglichen werden: https://aqicn.org/map/world/de/#@g/0.4535/156.0938/0z == Praktische Hinweise == Die Taxipreise hier gelten als günstig, allerdings nur, wenn der Taxifahrer ein Taxameter besitzt und dieses auch anschaltet. So können die Beträge recht unterschiedlich ausfallen. Die offizielle Preisliste von [https://www.tuzlataxi.com tuzlataxi.com] verkündet: * 06:00 - 23:00 Uhr ab 3,00 KM, umgerechnet 1,50 Euro(bis zu 4 km) * 23:00 - 06:00 Uhr 5,00 KM, umgerechnet 3 Euro (bis zu 6 km)  == Ausflüge == == Literatur == * {{Internetquelle|titel=Der Mann, der das Meer brachte|url=https://www.zeit.de/2015/29/bosnien-tuzla-badesee|autor=Ladurner, Ulrich|datum=2015-07-30|werk=ZEIT Online}} == Weblinks == * {{Offizielle Webseite}} {{class-2}} {{GeoData| lat=44.538056 | long= 18.676111| radius= }} {{IstInKat|Föderation Bosnien und Herzegowina}} exqam3q66qhdh2ewb5pl60h09g57vd5 Benutzer Diskussion:Eduard47 3 68956 1794448 1793546 2026-08-05T17:20:44Z Ousw 57729 Neuer Abschnitt /* WV-Flyer */ 1794448 wikitext text/x-wiki {{Autoarchiv |Alter =365 |Ziel ='((Lemma))/Archiv/1' |Übersicht =[[Spezial:Präfixindex/Benutzer Diskussion:Eduard47/Archiv|Archiv]] |Mindestbeiträge =1 |Mindestabschnitte =3 |Frequenz =monatlich }} <!--{{Abwesend}}--> {{-}} == Anfrage zur Mithilfe == Moin Edu, ich bräuchte mal deine Hilfe als Veteran hier bei Wikivoyage, wenn du da die Tage Zeit für hast mal drüber zu schauen: 1. Die unterschiedlichen Sprachversionen für den Artikel ''Venlo ''sind nicht miteinander verlinkt, der DE Artikel linkt zb nicht auf die Artikel in der EN oder NL-Wikivoyage, und der EN Artikel ist nicht mit DE oder NL verknüpft. Bist du bei Wikidata bestätigt, der Eintrag ist halbgeschützt und ich hab noch keine Bestätigung dort um das zu reparieren. : Ich habe den Wikidata-Eintrag repariert. Venlo ist sowohl als Stadt als auch als Gemeinde vorhanden, hat aber noch niemand aufgeräumt. Dies hat auch damit zu tun, dass dies in einigen Wikipedias auch angepasst werden müsste. --[[Benutzer:RolandUnger|RolandUnger]] ([[Benutzer Diskussion:RolandUnger|Diskussion]]) 19:34, 18. Apr. 2025 (CEST) :Vielen Dank dir. Die unterschiedlichen Ränge von Gemeinden und Orten sind besonders bei einem so großen Projekt wie hier, welches auch noch global ist, ein Problem. Besonders wenn Orte in früheren Kommunalreformen aus mehreren Orten zusammengefasst wurden. Nochmal danke! [[Benutzer:Deutschereditor|Deutschereditor]] ([[Benutzer Diskussion:Deutschereditor|Diskussion]]) 20:10, 18. Apr. 2025 (CEST) 2. Ähnlich wie oben ein Mangel an Nutzerrechten meinerseits bei Wikidata, wärst du mal so freundlich und würdest mir den deutschen Artikel zu ''Doetinchem'', Graafschap bzw. Achterhoek, Provinz Gelderland, Niederl. (siehe auch englischer WV-Artikel) erstellen und in der Wikidata einfügen bzw. mit den englischen und nl Versionen verknüpfen. Dann könnte der deutsche von mir bearbeitet werden. Der englische ist zwar recht ausführlich, aber es wäre gut wenn nach und nach die größeren und wichtigen Städte in Grenznähe vorhanden sind. Vielen Dank und frohe Feiertage dir. [[Benutzer:Deutschereditor|Deutschereditor]] ([[Benutzer Diskussion:Deutschereditor|Diskussion]]) 19:17, 18. Apr. 2025 (CEST) :Werde mir das in den nächsten Tagen mal ansehen, bis dahin: FO (Frohe Ostern), wünscht [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 19:27, 18. Apr. 2025 (CEST) : Ich habe den Artikel [[Doetinchem]] angelegt. --[[Benutzer:RolandUnger|RolandUnger]] ([[Benutzer Diskussion:RolandUnger|Diskussion]]) 19:50, 18. Apr. 2025 (CEST) ::Ich bin begeistert, danke [[Benutzer:RolandUnger|Roland]] sagt [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 20:14, 18. Apr. 2025 (CEST) :danke für deine Verlinkung im wikidata, könntest du dir auch mal den artikel Rheinberg selber anschauen, müsste dort nicht zwischen „NRW“ und „Rheinberg“ noch „Niederrhein“ stehen, oben im header? Mfg [[Benutzer:Deutschereditor|Deutschereditor]] ([[Benutzer Diskussion:Deutschereditor|Diskussion]]) 17:07, 9. Apr. 2026 (CEST) ::Ich habe mich mit der "Brotkrümel-Navigation" noch nie befasst, aber schau mal [[Wikivoyage:Geografische Hierarchie|hier]], vielleicht hilft dir das. Wenn nicht kann bestimmt {{Ping|DerFussi}} helfen. [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 17:40, 9. Apr. 2026 (CEST) :::[https://de.wikivoyage.org/w/index.php?title=Rheinberg&diff=1767431&oldid=1767196 Erledigt] {{s}} Im Diff-Link sieht man, was zu tun war. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 18:43, 9. Apr. 2026 (CEST) == Evtl. etwas Zurückhaltung == Ich weiß, dass du letzte Änderungen gewissenhaft kontrollierst und Artikel verbesserst. Das ist absolut ok. Ich sehe nur gerade, dass ihr euch bei Bad Steben im Minutentakt abwechselt. Die Gefahr von Bearbeitungskonflikten ist groß und andere Mitarbeitende könnte es nerven, auch wenn sie es nicht äußern, ist schließlich ein Wiki. Aber vielleicht lässt man sie doch erst zu Ende arbeiten und guckt am nächsten Tag noch mal rein, gerade bei bekannten Autoren. Ist ja nicht so, dass es uns an Betätigungsfeldern mangelt. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 13:13, 23. Aug. 2025 (CEST) :Ich werde die Bremse anziehen und nur mit gebremstem Schaum agieren. Danke, dass Du mich mal wieder darauf hingewiesen hast, sagt [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 13:16, 23. Aug. 2025 (CEST) == Berg & Spa Hotel Urslauerhof == Lieber Eduard, danke für die Info bzw. dem Hinweis, dass das Hotel besser in der vcard beschrieben werden soll. Ich Depp hab einfach auf der Hauptseite den Quelltext gelöscht für den Urslauerhof - aber da bleibt doch die Seite bestehen. Kannst du ev. nochmal einen Löschantrag reinstellen oder kann ich das selber machen? Lg {{unsigniert|Urslauerhof|19:43, 27. Sep. 2025}} :Hallo [[Benutzer:Urslauerhof|Urslauerhof]], jetzt sieht das alles schon etwas besser aus. Was jetzt noch zu sehen ist, ist der Abschnitt auf Deiner Benutzerseite ([[Benutzer:Urslauerhof]]). Wenn Du auf dieser den kompletten Abschnitt (also auch mit Überschrift markierst und dann entfernst), ist er wirklich weg. Dann hast Du eine leere Benutzerseite, die Du beliebig nutzen kannst, also z.{{nnbsp}}B. mit einer kleinen Vorstellung Deiner Person o.{{nnbsp}}ä. Viele Grüße sagt --[[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 10:24, 28. Sep. 2025 (CEST) :Ergänzung: Den leeren eigenständigen Artikel [[Berg & Spa Hotel Urslauerhof]] habe ich jetzt gelöscht. Gruß --[[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 11:43, 28. Sep. 2025 (CEST) ::Dankeschön!!! [[Benutzer:Urslauerhof|Urslauerhof]] ([[Benutzer Diskussion:Urslauerhof|Diskussion]]) 10:10, 29. Sep. 2025 (CEST) == Wer steckt dahinter, was soll das? == Diese Benutzer fluten -tlw. erst seit ein paar Tagen- das System mit m.{{nnbsp}}E. völlig überflüssigen Daten, z.{{nnbsp}}B. Quickbars und Symbole, in den Abschnitten Mobilität und Anreise: * {{Lu|Rintvieh}} - seit 12:10, 18. Jun. 2025 * {{Lu|47.64.51.198}} - seit 05:02, 20. Aug. 2025 (eröffnete [[Bremen/West]], fehlende Relevanz) * {{Lu|2003:e5:9f49:9f00:4878:c8db:b0a0:1b28}} - seit 12:19, 24. Aug. 2025 (eröffnete [[Lilienthal]], inzwischen class-4) * {{Lu|2003:e5:9f49:9f00:2534:2f27:1e4a:ac55}} - seit 17:49, 30. Aug. 2025 (eröffnete [[Osterholz-Scharmbeck]], inzwischen class-4) * {{Lu|Schwanzwedel}} - seit 10:32, 9. Okt. 2025 * {{Lu|~2025-28192-59}} (217.225.128.151) - seit 12:09, 9. Okt. 2025 (eröffnet [[Hörsel]], fehlende Relevanz, 12.10.25: Vorlage {{Tl|RK}} durch {{Lu|Zeitumstellung abschaffen}} entfernt dabei mageres Skelett eingefügt) * {{Lu|Systemtakt}} - seit 08:13, 10. Okt. 2025 * {{Lu|~2025-28367-59}} (2003:E5:9F37:D500:F1F4:EB71:13F4:B5C9) - seit 18:35, 10. Okt. 2025 * {{Lu|~2025-28383-99}} (2003:E5:9F37:D500:AD72:5484:46A4:4874) - seit 04:51, 11. Okt. 2025 (eröffnet [[Königsbrunn]], fehlende Relevanz, 12.10.25: Vorlage {{Tl|RK}} durch {{Lu|Zeitumstellung abschaffen}} entfernt dabei mageres Skelett eingefügt) --[[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 17:58, 11. Okt. 2025 (CEST) : Der Benutzer ist wohl noch unter weiteren Benutzernamen bekannt und beglückt uns mit Bahnhofsangaben, Angaben zu Straßenbahn- u.a. Haltestellen. Das Ganze grenzt schon an Trollerei. --[[Benutzer:RolandUnger|RolandUnger]] ([[Benutzer Diskussion:RolandUnger|Diskussion]]) 08:37, 12. Okt. 2025 (CEST) :: Ja, genau deshalb habe ich mal angefangen, seine "Tätigkeit" hier für mich aufzulisten. Die Frage ist nur: Was kann man dagegen unternehmen? Seine fortwährenden Einträge müssen täglich auch kontrolliert werden, das nervt! --[[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 10:16, 12. Okt. 2025 (CEST) :::Kann man IP seit dieser neuen Umstellung dieses neuen "Zahlensystems" mittlerweile nicht mehr sperren lassen, wenn auffällt, dass es dieselbe Person ist? [[Benutzer:RaveDog|RaveDog]] ([[Benutzer Diskussion:RaveDog|Diskussion]]) 17:11, 12. Okt. 2025 (CEST) :::: Natürlich könnte man die IP sperren, aber morgen hat er eine neue IP (siehe oben).--[[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 18:10, 12. Okt. 2025 (CEST) :::: Man könnte alle sperren, wenn man nachweisen kann, dass es Sockenpuppen sind. Ich vermute auch so ein bissel ::::* {{Lu|ChiemseeTraunstein}} und ::::* {{Lu|Rechtsberatung für Südostasien}} :::: in diesem Pool. Die Hürden liegen für eine [[Wikivoyage:Checkuser|Checkuseranfrage]] liegen aber hoch. Wäre zu klären, ist es Vandalismus/Trollerei oder nur nervig? Im letzteren Fall müssen wir es „nur“ wegräumen oder auch einfach zurücksetzen, fachliche Diskussionen sind ja eher nicht zu erwarten. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 05:59, 13. Okt. 2025 (CEST) ::::: {{Lu|~2025-29238-68}} löscht seitenweise Fotos von Straßenbahnen mit Kommentar "Eigentlich brauch auch niemand Bilder von Straßenbahnen SAGT ER". Aber: Wer ist ER? --[[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 19:02, 18. Okt. 2025 (CEST) ::::::: Nebenbei: Mit ER meint er mich, weil unser Anonymous sich wohl angegriffen fühlt. Aber ich lösche keine Straßenbahnen, dass mach unser Anonymous selbst. --[[Benutzer:RolandUnger|RolandUnger]] ([[Benutzer Diskussion:RolandUnger|Diskussion]]) 08:04, 23. Okt. 2025 (CEST) ::::::Ich hab langsam auch stark den Verdacht, den DerFussi pflegte. Die provokativen Kommentare ähneln dem aggressivtönigen Bahnartikel-Schreiber von vor ein paar Monaten. Seit dieser Zeit ist dieses Problem hier doch, mit mehrwöchentlichen Pausen, vorhanden. [[Benutzer:RaveDog|RaveDog]] ([[Benutzer Diskussion:RaveDog|Diskussion]]) 19:52, 18. Okt. 2025 (CEST) :::::::Hallo! Als {{Lu|~2025-29221-66}} hat er eine völlig themenfremde Bearbeitung von mir im Artikel ''Roßleben'' ohne Begründung rückgängig gemacht, weil ich zuvor die von ihm eingefügte Karte aus dem Artikel ''Plauen'' entfernt habe. Aus meiner Sicht eindeutig Vandalismus. Gruß! --[[Benutzer:Hamsteraner|Hamsteraner]] ([[Benutzer Diskussion:Hamsteraner|Diskussion]]) 10:53, 22. Okt. 2025 (CEST) :::::::* Unter {{Lu|Landkreis Gotha}} ist auch nicht das Landratsamt tätig. Gruß! --[[Benutzer:Hamsteraner|Hamsteraner]] ([[Benutzer Diskussion:Hamsteraner|Diskussion]]) 11:23, 22. Okt. 2025 (CEST) :::::::: Ich denke, dass wir dieses Konto sperren sollten. In jedem Fall eine Aufforderung, dass er einen Beleg vorlegt, der ihn als offiziellen Mitarbeiter des Landkreisamtes ausweist. --[[Benutzer:RolandUnger|RolandUnger]] ([[Benutzer Diskussion:RolandUnger|Diskussion]]) 07:55, 24. Okt. 2025 (CEST) :::::::*:[[Benutzer:Bilder von Straßenbahnen]] gehört vermutlich auch zur gleichen Sockenpuppen-Troll-Gruppe. Es wird Zeit dagegen wikimediaintern vorzugehen! [[Benutzer:RaveDog|RaveDog]] ([[Benutzer Diskussion:RaveDog|Diskussion]]) 18:29, 23. Okt. 2025 (CEST) ::::::::: Weitere Kandidaten: [[User:Cottbus Tram|Cottbus Tram]], [[User:Heilbronn-Franken|Heilbronn-Franken]], [[User:Hamburg Foolsbüttel|Hamburg Foolsbüttel]] und [[User:Bremen West|Bremen West]]. Vielleicht sollten wir den Benutzer [[w:User:DerHexer|DerHexer]] kontaktieren. Ich kann mir gut vorstellen, dass unser Troll auch in der Wikipedia bekannt ist/war. --[[Benutzer:RolandUnger|RolandUnger]] ([[Benutzer Diskussion:RolandUnger|Diskussion]]) 07:55, 24. Okt. 2025 (CEST) ::::::::::@DerFussi: Heilbronn-Franken ist ein offizieller Regionalverband; könnte das auch ein Nachweispflichtskanditat wie "Landkreis Gotha" sein? :::::::::::Kurz vor- und nacheinander nach der Selbstlöschung der Diskussionsseite von [[Benutzer:Landkreis Gotha]] wurden die Nicknames mit ähnlichem Namensstil [[Benutzer:Fahner Höhe]], [[Benutzer:Haunstetten]] und [[Benutzer:Lauchstadt]] erstellt. Die ersten beiden Namen sind echte Toponyme; Lauchstadt hingegen ein Fantasiename (Lauch war übrigens ein Begriff der Jugendsprache der 2010er-Jahre für Trottel). Bei den drei Benutzern steht erstmal kein großer Verdacht auf Sockenpuppen. Aufgrund des Erstellungszeitraumes rund um die Diskussion mit Benutzer:Landkreis Gotha und dem ähnlichen Namensstil sollten sie allerdings m. E. erstmal mit einer gewissen Skepsis beobachtet werden. ::::::::::[[Benutzer:RaveDog|RaveDog]] ([[Benutzer Diskussion:RaveDog|Diskussion]]) 15:13, 24. Okt. 2025 (CEST) :::::::::::Ich hatte überlegt sie gleich zu sperren, oder ob wir der Form halber eine Nachricht mit dem Hinweis auf die Wikimedia Benutzerverifizierungsadresse hinterlassen. Da ich eigentlich arbeiten muss war nicht viel Zeit zum überlegen. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 16:06, 24. Okt. 2025 (CEST) ::::::::::::Fällt das Handeln dieses Trolls nicht auch unter "Mobbing" gemäß StGB? Wäre toll! [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 18:40, 24. Okt. 2025 (CEST) : * [[Benutzer:~2025-30152-88]]: Der nächste "Troll" in der Lounge-Unterhaltung --[[Benutzer:RaveDog|RaveDog]] ([[Benutzer Diskussion:RaveDog|Diskussion]]) 22:57, 26. Okt. 2025 (CET) ::Da haben wir noch ::* {{Lu|Der echte Hexer}} ::* {{Lu|Kassel Hbf}} {{unsigniert|DerFussi| 07:57, 27. Okt. 2025 (CEST)}} :::* {{Lu|Unser Troll}} :::* {{Lu|Haunstettenerin}} --[[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 12:00, 27. Okt. 2025 (CET) ::::*{{Lu|LGBT ist klasse}}, jetzt nachdem ich den LGBT-Raum bearbeitet hatte. Gehört vermutlich zur gleichen Gruppe wie die oben; der Troll liest bewusst den Verlauf (alos auch mit hoher Wahrscheinlichkeit diese Diskussion hier und lacht sich ins Fäustchen, weil nichts geschieht)... [[Benutzer:RaveDog|RaveDog]] ([[Benutzer Diskussion:RaveDog|Diskussion]]) 11:42, 30. Okt. 2025 (CET) :::::* {{Lu|Einfach ignorieren}} wohl auch! --[[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 12:17, 30. Okt. 2025 (CET) :::::* {{Lu|Alles im Griff}} - deutet auch darauf hin --[[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 11:13, 31. Okt. 2025 (CET) :::::* {{Lu|Herr Sockenpuppe}} - ??? --[[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 17:13, 31. Okt. 2025 (CET) Den Sockenpuppen-Namen hat er sich von der [[Heuchelberg]]-Diskussion geschnappt. Dann dürfte [[Benutzer:~2025-30640-40]] auch dazu gehören. Zeigt '''endlich''', dass ihr gegen diesen Spinner wikimediaintern was macht. Es '''nervt''' tierisch seit über einem Monat keine vernünftige Diskussion auf Wikivoyage führen zu können, ohne dass Herr Sockenpuppe irgendeinen Quatsch von sich gibt oder täglich mindestens 5 neue Accounts eröffnet. Die Sammlung der Namen hier nützt seit mindestens zwei Wochen nichts mehr. Wenn Menschen wie der hier Narrenfreiheit genießen dürfen, ohne dass es weitreichende Konsequenzen gibt, führt das zu der Situation, die wir nun haben. Er findet kein Ende sondern sieht sich in seinem Handeln sogar noch bestätigt. Da frag ich mich ernsthaft, wofür ihr mich überhaupt als Admin benötigt. Meine Freizeit opfere ich garantiert nicht dafür, für mehrere Wochen oder gar Monate täglich dem klitzegleichen Kindergartenkind hinterher zu sperren und Artikel zurückzusetzen, weil es seinen realen Frust mit Trollerei auf Wikivoyage kompensieren muss. So einer verekelt sogar (potentielle) Schreiber; nicht zuletzt weil ich schon mittlerweile jeden Nummernnutzer generalverdächtige zu seiner Puppencrew zu gehören. Es tut mir leid, dass ich überhaupt so eine Frage stellen muss; denn im Grunde genommen habe ich Wikivoyage ins Herz geschlossen... --[[Benutzer:RaveDog|RaveDog]] ([[Benutzer Diskussion:RaveDog|Diskussion]]) 22:33, 31. Okt. 2025 (CET) : Auf de.wikivoyage.org können wir selbst nichts machen außer sperren. Aber ohne Nachweise geht das nicht. Eigentlich benötigen wir einen/mehrere Checkuser, der/die auf deutlich mehr Informationen zurückgreifen kann/können. Wir können nur den zentralen Service auf [[m:SRCU]] nutzen. Das schaffe ich aber nicht vor Mitte nächster Woche. Das Sockenpuppenproblem gibt es auch auf dem englischen Wikivoyage, auf dem erst vor Kurzem eigene Checkuser gewählt wurden. Das Einrichten erfolgt dann von zentraler Stelle. --[[Benutzer:RolandUnger|RolandUnger]] ([[Benutzer Diskussion:RolandUnger|Diskussion]]) 05:58, 1. Nov. 2025 (CET) :Ich habe dort eine Anfrage gestellt. Schaut mal selbst mit drauf und reagiert, falls Rückfragen sind. Ich bin bissel unterwegs hier die nächsten Tage. GHabe auch mal [[Wikivoyage:Lounge#Checkuser_wählen|eigene Checkuser]] angeregt. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 08:24, 1. Nov. 2025 (CET) ::Abgefragt [https://meta.wikimedia.org/w/index.php?title=Steward_requests%2FCheckuser&diff=29552814&oldid=29552684], lasst mich wissen, wenn ich sonst noch helfen kann. [[Benutzer:Johannnes89|Johannnes89]] ([[Benutzer Diskussion:Johannnes89|Diskussion]]) 09:24, 1. Nov. 2025 (CET) :::Nachtrag: Vielen Dank für eure Arbeit. Auch mir fällt ein Stein vorm Herzen. Hoffentlich wars das jetzt mit dieser Nase. [[Benutzer:RaveDog|RaveDog]] ([[Benutzer Diskussion:RaveDog|Diskussion]]) 22:34, 2. Nov. 2025 (CET) == vCards == :Hallo Klaus, vielleicht kannst Du mir helfen. Wenn ich eine Bearbeitung durchführen möchte, dann ist im Eingabefeld bei mir plötzlich die vCard Vorlage verschwunden! Weißt Du wie ich die wieder da reinbekomme? Danke vorab und viele Grüße, --[[Benutzer:Scholless|Scholless]] ([[Benutzer Diskussion:Scholless|Diskussion]]) 21:31, 5. Nov. 2025 (CET) ::Hallo Michael, ich habe jetzt mal eben meinen PC wieder hochgefahren (abends "spiele" ich sonst nur am Smartphone) und habe Artikel aufgerufen und versucht im Quelltext einen Abschnitt zu bearbeiten. Auch bei mir fehlt unter dem Eingabefeld die komplette Zeile mit den verschiedenen Vorlagen/Formatierungen, Kurzzeichen usw. Die Ursache ist mir völlig unklar. Du kannst Dir aber helfen, wenn Du eine neue vCard anlegen willst, dieses über "Eintrag hinzufügen" zu machen. In der dann erscheinenden Maske kannst Du viel bequemer DEine Daten eingeben. Zum Ändern einer bestehenden vCard klickst Du in der normalen Ansicht am Ende der vCard auf "bearbeiten", schon öffnet sich die Maske und Du kannst in den Feldern Deine Daten eingeben. So arbeite ich fast immer, nur selten im Quelltext. Versuch's mal, das Problem mit der fehlenden Zeile wird sich bestimmt bald lösen, irgendwer wird's wohl reparieren können. Sonst gönn' Dir mal ein schönes Franken-Bier, Prost! [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 21:54, 5. Nov. 2025 (CET) :::Dank Dir Klaus für die umgehende Antwort. Ich glaube, für heute laß ich es sein, die Idee mit dem Franken-Bier hat mich überzeugt :-) Viele herzliche Grüße in den Norden --[[Benutzer:Scholless|Scholless]] ([[Benutzer Diskussion:Scholless|Diskussion]]) 22:02, 5. Nov. 2025 (CET) ::::Moin [[Benutzer:Scholless|Michael]], dank der Hilfe des unermüdlichen [[Benutzer Diskussion:RolandUnger#Quelltext-Editor|Rolands]] ist die Zeile nun wieder da. Viele Grüße, Klaus [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 15:53, 6. Nov. 2025 (CET) :::::Servus [[Benutzer:Eduard47|Klaus]], ja ich habe es gesehen, gott sei Dank! Und danke natürlich an [[Benutzer:RolandUnger|Roland]]!!! Herzliche Grüße, --[[Benutzer:Scholless|Scholless]] ([[Benutzer Diskussion:Scholless|Diskussion]]) 15:57, 6. Nov. 2025 (CET) == Unser Troll ist wieder da == Da ist er wieder [[User:~2025-33545-94]] ([[Spezial:Beiträge/~2025-33545-94|Beiträge]]). Er stammt wohl aus [[Mannheim]]. [[Benutzer:RolandUnger|RolandUnger]] ([[Benutzer Diskussion:RolandUnger|Diskussion]]) 19:46, 8. Dez. 2025 (CET) :Ja, das habe ich auch schon bemerkt. Seine Edits sind aber tlw. nicht schlecht, manche sogar konstruktiv. Trotzdem müssen wir ihn weiter beobachten. [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 19:55, 8. Dez. 2025 (CET) ::Wenn er wieder anfängt unangenehm aufzufallen, müssen wir diesmal sofort handeln. -- [[Benutzer:RaveDog|RaveDog]] ([[Benutzer Diskussion:RaveDog|Diskussion]]) 20:37, 8. Dez. 2025 (CET) == Größe Mapframe == Zum Verständnis: Auslöser der folgenden Diskussion war [https://de.wikivoyage.org/w/index.php?title=Unsere_Liebe_Frau_im_Walde-St._Felix&diff=next&oldid=1752475 diese Änderung] und nachfolgende. Wenn die Karte zu breit ist, sollte man sich innerhalb der Community auf eine andere Standardgröße einigen. Es macht keinen Sinn, wenn jeder individuell Mapframe-Breiten setzt. Jeder Artikel sieht dann anders aus. Ich schmeiße Mapframe-Breiten generell raus (genauso wie bei Bildern), du setzt sie wieder rein. Von dem Frust aller Beteiligten und völlig unnötiger Editiererei mal abgesehen. Wo soll das enden? Wer individuell andere Breiten möchte, kann sie sich doch sicherlich in seinen eigenen Style-Anweisungen generell kleiner machen. Machen ja einige bei den Bildern auch. Kannst ja noch mal Roland dazu befragen. Aber Abweichungen von Standardgrößen sollten immer die Ausnahme bleiben, egal bei welchem Objekt. Allein schon wegen der Gefahr der Bearbeitungskonflikte. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 22:18, 12. Feb. 2026 (CET) :Außerdem funktionieren dann Änderungen an Vorlagen nicht, wenn bei der Anwendung in den meisten Fällen individuelle Einstellungen benutzt werden. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 22:22, 12. Feb. 2026 (CET) ::Du hast ja im Prinzip recht. Dein Bearbeitungskommentar lautete aber "Standardangaben aus MApframe entfernt". Die Größe sollten wir tatsächlich diskutieren. Roland äußerte früher einmal 300px würden reichen. Bei vielen Markern ist dann aber kaum noch etwas zu erkennen. Außerdem sollten Sondergrössen erlaubt bleiben (Beispiele: [[Hiddensee]], [[Juist]]). [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 22:35, 12. Feb. 2026 (CET) :::Ach du hast es wegen meinem Kommentar entfernt, nicht wegen der 420px? {{s}} Meistens schreibe ich nur "Parameter entfernt" oder "Standard". Sicherlich sollten Standardgrößen erlaubt sein, habe ich ja auch geschrieben. Unabhängig davon finde ich 300px viel zu klein. Sieht auf meinem Bildschirm viel zu verloren aus - ganz schlimm, wenn noch viele Marker drauf sind. Bildschirme von 27" sind heutzutage durchaus üblich. Ich finde heutzutage auch Größenangaben in "px" absolut ungeeignet (falls doch jemand auf dem Tablet in der Klassik-Ansicht arbeitet). Mittlerweile kann man auch Prozentangaben der Browserfensterbreite nutzen. Es sollte auf keinen fall Ziel sein, einen Standard zu haben und de-facto überall per Hand Designelemente abweichend zu parametrieren, egal, ob WB, Mapframe, Scroll Gallery usw. Abweichende Angaben sollten eine Ausnahme sein und auch immer eine Wartungskategorie setzen, damit man später bei Weiterentwicklungen solche Abweichenden Angaben auch prüfen kann. -- 08:25, 13. Feb. 2026 (CET) <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 08:25, 13. Feb. 2026 (CET) ::::Auf dem Smartphone, das ich nutze, sind die Karten oft zu groß. -- [[Spezial:Beiträge/&#126;2026-58111-0|&#126;2026-58111-0]] ([[Benutzer Diskussion:&#126;2026-58111-0|Diskussion]]) 09:43, 13. Feb. 2026 (CET) :::::Ich bin aber nicht der einzige, der vom Standard (420) abweichende Größen verwendet. Auf meinen 24" Monitoren (= noch heutiger Standard) entscheide ich dann, ob das darstellbar ist oder eben nicht. Selten sind quadratische Mapframes (heutiger Standard) passend, häufig passe ich die Größe den Umrissen der Orte bzw. der Verteilung der Marker an (siehe [[Hiddensee]], [[Juist]]). Es wäre aber bestimmt sinnvoll, die Größe in Prozenten angeben zu können. Außerdem: Wie setzt man abweichende Angaben in eine Wartungkategorie? Dieses sollte automatisch erfolgen! Zuletzt: In der Vorlage {{Tl|Mapframe}} heißt es zwar bzgl. der Größe "Standard", ein Hinweis darauf, dass andere Größen die Ausnahme bleiben sollten, finde ich dort nicht. Aber ich sehe schon: Das ganze Thema ist ein größeres Projekt und wird uns vermutlich länger beschäftigen. [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 10:18, 13. Feb. 2026 (CET) ::::::Auf dem Smartphone gibt es mit Sicherheit die mobile Darstellung, die von dem in der Vorlage angegebenen Standard einer Pixelzahl abweicht - davon gehe ich gerade aus, weiß es aber nicht. Dort sollte, wie bei der Quickbar, die Karte einfach die Smartphonebreite einnehmen. Aber ich habe die aktuelle Konfiguration nicht auf dem Schirm. Was heißt "oft zu groß" auf einem Smartphone? ::::::Generell ist es schlecht, wenn Autor*innen aufgrund ihrer eigener Hardware individuelle Größeneinstellungen vornehmen und damit allen anderen Nutzenden eine persönliche Darstellung aufzwingen. Deshalb haben aus meiner Sicht Größenangaben im Artikeltext generell nichts zu suchen. Selbst Sonderfälle wie Hiddensee, sollten mit fertigen Style und Schaltern wie "extrabreit" oder "hochkant" umgesetzt werden. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 10:33, 13. Feb. 2026 (CET) :::::::Sonderfälle wie [[Hiddensee]], [[Juist]]: Diese ''fertigen Style und Schaltern wie "extrabreit" oder "hochkant"'' wären eine gute Variante (wie bei Bildern), besser als px-Angaben. [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 10:51, 13. Feb. 2026 (CET) :::::::Ich nutze die Desktop-Version, weil bei der mobilen Version in der Homepage der Hyperlink zu "zuletzt bearbeitet" fehlt. Da ständig die Ansicht umzuswitchen ist unnötiger DV-Verbrauch. -- [[Spezial:Beiträge/&#126;2026-58111-0|&#126;2026-58111-0]] ([[Benutzer Diskussion:&#126;2026-58111-0|Diskussion]]) 12:29, 13. Feb. 2026 (CET) ::::::::Desktop-Version auf dem Handy, ok, darauf können wir nun wirklich keine Rücksicht nehmen. Zur Verfügungstellung von Funktionen/Links in der mobilen Ansicht sollte man Feature-Requests einreichen. Die Verwendung von Viewport-Prozent-Einheiten anstatt Pixelangaben könnte vielleicht sogar dort etwas Abhilfe schaffen. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 13:19, 13. Feb. 2026 (CET) :::::::::Wie macht man das? -- [[Spezial:Beiträge/&#126;2026-58111-0|&#126;2026-58111-0]] ([[Benutzer Diskussion:&#126;2026-58111-0|Diskussion]]) 13:57, 13. Feb. 2026 (CET) ::::::::::{{Ping|DerFussi}}: Nur zur Info: Zu ''Style und Schaltern wie "extrabreit" oder "hochkant"'': In der Vorlage {{Tl|Scroll Gallery}} gibt es jetzt bzgl. der Bildgröße (upright-Faktoren) interessante Hinweise und Beispiele. Wäre ja schön, wenn man das gleiche wording auch hier anwanden könnte. Dazu müsste man m.{{nnbsp}}E. auch nicht erst die Community befragen und ewig dauernde Abstimmungen riskieren, wenn die Standardgröße unverändert bleibt und veränderte Größen als Ausnahmen deklariert werden. Änderungen in bestehenden Artikeln könnten dann im Rahmen von "normalen" Überarbeitungen erfolgen., oder sehe ich das falsch? [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 18:42, 13. Feb. 2026 (CET) :::::::::::Extrabreit und Hochkant als einfach mal hingeworfene Stichwörter beim Mapframe wären etwas anderes als das Hochkant in der Scroll Gallery, das ja der Verkleinerung einzelner Bilder dient. Die spontane Idee war dabei, damit zusätzlich mit einfachen Angaben einen breiter als hoch und umgedreht zu ermöglichen, ohne px-Angaben machen zu müssen. Den zweiten Teil deiner Frage verstehe ich nicht. :::::::::::Eine Diskussion wäre eh nötig, wenn wir den Standard ändern wöllten. Jetzt steht er wohl auf 420px, wie ich gestern erfuhr. Ich bin bisher sehr zufrieden mit der Größe, andere scheinbar auch, also keinen Grund, andere Größen anzugeben, erst recht nicht bei quadratischen Karten. Deinem Kommentar gestern bei der Rücksetzung meiner Änderung entnahm ich, dass du die Dinger offensichtlich aus ästhetischen oder technischen Gründen auf 300px setzt. Wenn dem so ist, ist das meiner Meinung nach der völlig falsche Ansatz. Abgesehen vom unnötigen Tippaufwand und unbemerkten "Edit-Wars" (wer weiß, wie viele deiner 300px ich schon wieder rausgeschmissen habe), zwingt man anderen seine persönlichen Präferenzen auf. Darüber hinaus funktionieren persönliche Einstellungen und Helferlein anderer Nutzer*innen bei solchen Objekten im Regelfall nicht mehr. Alternativen gibt es da bestimmt (die sich sogar automatisch auf alle Artikel auswirken, ohne Edit): :::::::::::* eine persönliche CSS-Datei, in der man sich Objekte nach Bedarf verkleinert lässt. Wie [[Benutzer:DerFussi/common.css|meine]], in der ich zwar keine Größenänderung vornehme, aber unsere runden blauen und grünen Boxen (die ich schon seit langem nicht mehr ertragen kann) etwas entschärfe. :::::::::::* ein Helferlein in den Einstellungen, dass Mapframes kleiner darstellt. :::::::::::Wie gesagt, individuelle Gestaltung (Größe, Farbe, Rand, Schriftart....) gehört aus meiner Sicht nicht in den Wikitext. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 22:47, 13. Feb. 2026 (CET) {{Outdent}} Nur kurz vorab: Es geht hier nicht um meine Ansicht einer Seite, sondern um die Seite wie sie sich nicht angemeldeten Lesern präsentiert! Meine persönlichen Einstellungen stehen überhaupt nicht zur Debatte! [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 23:21, 13. Feb. 2026 (CET) :So habe ich aber deinen Kommentar interpretiert ''"Mapframe: Wieder kleiner, ist groß genug (Standard ist 420px!)"''. Mit Ausrufezeichen. Offensichtlich missfällt dir der Standard persönlich. So halt meine Interpretation. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 16:10, 14. Feb. 2026 (CET) ::Ich wiederhole: Es geht darum, wie die Seite sich '''nicht''' angemeldeten Lesern präsentiert. "Meine persönlichen Einstellungen" bedeutet: Einstellungen der WV-Seite (mit Helferlein usw.), nicht "Empfindungen". Kleiner Ort und wenig Marker, da reichen doch eigentlich 300 [px], wirkt sonst etwas kahl. Aber ich bin ja tolerant. Zukunft: Wenn wir meinen Vorschlag umsetzen würden, wäre das dann aber größer, nämlich Variante 1 (Standard). Var.4 sollte wirklich die Ausnahme bleiben. [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 16:25, 14. Feb. 2026 (CET) :::Die Kartengröße hat doch nichts mit der Artikelgröße zu tun. Wir werden doch nicht ernsthaft hingehen und Artikelgrößen prüfen und später die Karte vergrößern. Mit einer Klonarmee mag das vielleicht machbar sein. Genau deswegen gibt es eigentlich Standards - alles sieht gleich aus. Und eine Änderung an der Vorlage ändert alle Artikel ohne einen Edit. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 16:33, 14. Feb. 2026 (CET) Wir müssen doch klar unterscheiden zwischen der Ansicht auf dem eigenen Monitor als angemeldeter Benutzer und den -hoffentlich- vielen nicht angemeldeten Lesern unserer Artikel, denn um die geht es uns doch! Ich kann mir noch so viele Helferlein einrichten und andere Programmiertricks einfallen lassen um die eigene Ansicht meinem persönlichen Geschmack anzupassen, der unangemeldete Leser sieht das alles nicht. Der Hinweis auf die Scroll Gallery sollte nur zeigen, dass auch Abweichungen möglich sind und wie sie beispielhaft vorgestellt werden können. Mir ist völlig klar, dass Bilder durch "upright" bzw. "hochkant" in der Breite '''und''' in der Höhe um den '''gleichen Faktor''' verkleinert werden. Beim Mapframe wird aber nur der Rahmen -nicht die Karte- durch veränderte Breiten- und Höhenangaben verändert, und zwar nicht um einen Faktor, sondern durch Angabe von fixen Werten (z.{{nnbsp}}B. 300px). Eine Ideallösung wäre, sowohl bei Bildern wie auch beim Mapframe eine Angabe von Prozentwerten der Bildschrirmgröße. Aber das wäre ein noch größeres Projekt. Beschränken wir uns also auf den Mapframe:<br /> Ich habe mal auf meiner [[Benutzer:Eduard47/Test2|Benutzer-Testseite]] ein paar Gegenüberstellungen eingebaut. Hier nun ein Vorschlag: # Die Standardgröße bleibt bei 420 [px] für Breite '''und''' Höhe wie in der Vorlage {{Tl|Mapframe}} genannt. # Für "extrabreite" Rahmen bleibt die Breite bei 420 [px], die Höhe wird auf 300 [px] reduziert. (300 [px] entspricht ungefähr Faktor 0,76) # Für "extraschmale" (hochkant) Rahmen wird die Breite auf 300 [px] reduziert, die Höhe bleibt bei 420 [px]. # Sondergrößen mit individuellen Breiten- und Höhenangaben werden als zulässige, aber nicht gewünschte Ausnahmen zugelassen. Wäre das eine Alternative, und könnte man das umsetzen ohne unnötige Diskusionen? --[[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 11:42, 14. Feb. 2026 (CET) :Was meinst du mit ''"Beim Mapframe wird aber nur der Rahmen -nicht die Karte- durch veränderte Breiten- und Höhenangaben verändert"''. Tut mir leid, ich verstehe es nicht. Die Karte wird genau so groß wie der Rahmen abzüglich ein paar Pixel. Die Karte ist 422px, der Rahmen 430px breit auf deiner Testseite, wenn man die Standardeinstellung benutzt. Es werden also immer Rahmen UND Karte skaliert, dazwischen ist immer ein 4 Pixel breiter Streifen. :Mir gehts auch nicht um Sonderformate. Ich habe nur nicht verstanden, warum man eine quadratische Karte vom Standard händisch auf 300px mal 300px setzen muss und nicht den Standard benutzt, über den sich bisher offensichtlich niemand beschwert hat. Was (anonyme) Lesende mehr mögen wissen wir nicht. Ich habe keine Ahnung, ob Reisende lieber den Standard oder 300px hätten. Ich sehe hier nur das Problem, das Laute ihre wenige kostbare Zeit damit zubringen, händisch von Standards abweichende Basteleien einzugeben und sich teilweise unwissend gegenseitig wieder wegnehmen. Ich habe auch keine Lust, mir eine Liste zu machen, wer welche Größen bevorzugt, zumal ich mir nicht die Arbeit mache, nachzusehen, wer es eingetragen hat. Wenn ich eine (annähernd) quadratische Karte vorfinde, schmeiße ich die Dimensionen raus. Bei Bildern und Galerien generell. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 16:30, 14. Feb. 2026 (CET) :Wegen mir kannst auch Roland fragen, wie er auf die 420px gekommen ist und ob er die ändern würde, kann auch sein, dass das der Wiki-Software-Standard ist. Wie gesagt, mir isses egal. Ich halte mich immer an Standards. Vielleicht mag er auch einen breiten und hochkantförmigen optionalen Standard implementieren. Das sollte aus meiner Sicht reichen. Für jede Insel einen pixelscharfen Mapfarme einzusetzen macht keinen Sinn. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 16:43, 14. Feb. 2026 (CET) ::Ich sehe schon: Wir kommen nicht zueinander, du willst mich vermutlich nicht verstehen. Hab' keine Lust mehr, bin hier jetzt raus: Ende der Diskussion. [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 17:15, 14. Feb. 2026 (CET) :::Ich verstehe deine oben zitierte Aussagen aus technischer Sicht tatsächlich nicht. Vielleicht hätte ein Screenshot geholfen. Ich will ebenso wenig die Anwendungsregeln ändern. Das ist alles wieder viel zu speziell und kompliziert geworden. Spezielle Kartenangaben für "unförmige" Objekte wie Chile oder Hiddensee sind auch völlig unstrittig. Mir geht es nur um die Verwendung von Standards, wenn es keinen Grund für eine Ausnahmeanwendung gibt. Standardeinstellungen sind ja auch gerade für die angesprochenen anonymen Benutzer da. Aber ich will ungewollte Konflikte vermeiden und dass sich Leute gegenseitig unbewusst die Artikel zurücksetzen, wie es uns passiert ist. Nur deshalb habe ich den Hintergrund für die 300px mal 300px hinterfragt. Das war auch nur Zufall, dass ich es bemerkt habe, da ich mir ja Änderungen mir bekannter Autor*innen generell nicht anschaue. Es war eigentlich nur der Kommentar. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 11:53, 15. Feb. 2026 (CET) ::::Genau, Auslöser war dein Kommentar ''Standardangaben aus MApframe entfernt.'' Du hattest nicht die Standardangaben entfernt, sondern durch das Entfernen meiner Angaben (300x300) das Gegenteil getan, nämlich den Standard hergestellt. Nach wie vor bin ich der Meinung, dass die Standardgröße (420x420) für diesen kleinen (flächenmäßig kleinen) Ort mit den wenigen Markern überdimensioniert ist und daher recht traurig aussieht. Aber das ist wohl Geschmacksache. Auf alle Fälle sollte die Vorlage {{Tl|Mapframe}} vom Standard abweichende Größen bzw. deren Verwendung stärker einschränken oder -wie von mir vorgeschlagen- alternative, aber eben auch standardisierte, Größen erlauben. Diese würden dann ja auch bei einer automatischen Programmänderung mit geändert. Selbst in den Beispielen wird 200 [px] verwendet. [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 13:02, 15. Feb. 2026 (CET) :::::Ja, ok, unglücklich formuliert. Falls wir Haare Spalten wollen, habe ich nicht ganz genau das Gegenteil getan. Ich hatte nicht weiter nachgedacht und dachte, ich würde nur überflüssige Angaben entfernen. Mir war wohl nicht klar, welche Standardeinstellung derzeit herrscht. Meine Intention ist immer, Standards auch zu benutzen. Auch wenn es ein Marker und ein kleines Dorf ist, ist es aus meiner Sicht nicht schlimm. Man kann eine größere Zoomstufe verwenden und sieht bei wenigen Pins sogar ohne Vergrößerung wo die Objekte liegen. Ich hadere da eher mit den recht großen Sprüngen zwischen den Zoomstufen. <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 20:09, 15. Feb. 2026 (CET) ::::Erkenntnis: Ich werde zukünftig Mapframes ausschließlich im Standardformat verwenden und auch an ihrem vom ursprünglichen Autor vorgesehenem Platz belassen (sh. [[Benutzer_Diskussion:Wowo2024#Anordnung_Mapframe|hier]]).--[[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 13:04, 15. Feb. 2026 (CET) :::::Ausschließlich muss nicht sein, das haben wir lang und breit diskutiert. Wenn Roland wieder im Dienst ist, könnte man ihn fragen, ob es Sinn macht, zwei weitere abweichende Seitenverhältnisse als simples Optionswort zu implementieren, hat dann auch den Charme eines einheitlichen Verhaltens. Was die Position angeht spricht nichts dagegen, weiterhin den Artikelanfang zu benutzen, sehe ich nach wie vor als Präferenz und ist immerhin als [[Wikivoyage:Vorgabe für Städte#Karte|grober Leitfaden]] definiert. Die kürzliche Diskussion zur Position hat sogar mich ermüdet. Ich habe die letzten Beiträge gar nicht erst mehr gelesen. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 20:17, 15. Feb. 2026 (CET) ::::::Das klingt gut! Bzgl. Anordnung: Wäre eine Neuflage der Diskussion mit Abstimmung sinnvoll? [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 20:24, 15. Feb. 2026 (CET) :::::::Ich befürchte da kommen wir nicht weiter. In der ersten Diskussionen vor Jahren kamen wir zu keinem echten Ergebnis, bzw. wann man es aufdröselt, zu der bisherigen Tendenz. Bei der "Begeisterung" für dieses Thema und Diskussionen generell wird es auf irgend so ein 3:2 hinauslaufen, mit dem einige sicher nicht glücklich sind, wegen der zu geringen Beteiligung und dem zu knappen Ergebnis. Klar, aufgrund unserer [[WV:Regeln zur Entscheidungsfindung|Regeln zur Entscheidungsfindung]] könnten man eine Abstimmung ansetzen und erzwingen. Am Ende... Alle kommen derzeit klar und es gibt keinen Stress wegen der Position - wohl auch dem Umstand geschuldet, dass jeder geografisch in "seinem" Teil herumackert. Ich würde warten, bis jemand ganz Neues damit wieder anfängt. Ich bin auch müde... -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 08:49, 16. Feb. 2026 (CET) ::::::::...und ich auch. Also: Legen wir uns wieder hin {{S|;)}}. [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 10:07, 16. Feb. 2026 (CET) :::::::::Genau! Wenn man kollidiert, wie wir beide, muss man halt mal drüber diskutieren. Aber ansonsten habe ich auch da erstmal die Energie verloren. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 11:59, 16. Feb. 2026 (CET) == entdecke-deutschland.de == Hallo, auf den ersten Blick sieht https://entdecke-deutschland.de/impressum/ ganz gut aus; ich bin so darüber gestolpert: https://entdecke-deutschland.de/bundeslaender/thueringen/bad-langensalza-natuerlich-du/ Kennst Du das Portal schon? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 15:48, 4. Apr. 2026 (CEST) :{{Ping|Ousw}} Das kannte ich noch nicht. Sieht gut aus bietet aber wenig Informationen. Ich halte mich gerne an die Webseiten der regionalen Touristenorganisationen. Die sind meistens ausführlicher und auch aktueller. Im Zweifelsfall ruf ich dort auch schon mal an und hole mir zusätzliche und/oder aktuelle Infos (siehe [[Diskussion:Bad Langensalza#Stadt-Umland-Garten ?!|hier]]). Da hatte ich auch angerufen und erfahren, dass es diesen Garten schon lange nicht mehr gibt. Man sollte ohnehin mit Infos von irgendwelchen nicht unmittelbar beteiligten Stellen sehr vorsichtig sein. Hatte vor ein paar Wochen wieder so ein Erlebnis: Der Tourismusverband MV warb mit einem Museum das bereits 2014 (!) geschlossen wurde. Anderer Fall: Restaurant hat auf 3 Portalen (Homepage, Facebook, Google) unterschiedliche Öffnungszeiten, auf Anruf meldet sich niemand, Nachfrage bei der Touri-Info ergab 4. Variante: Der Laden war schon seit 6 Monaten pleite! [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 16:50, 4. Apr. 2026 (CEST) == You may be an eligible candidate for the U4C election == <div lang="en" dir="ltr" class="mw-content-ltr"> Greetings, The [[m:Special:MyLanguage/Universal_Code_of_Conduct/Coordinating_Committee|Universal Code of Conduct Coordinating Committee (U4C)]] seeks candidates for the 2026 election. The U4C is the global committee responsible for overseeing enforcement of the [[foundation:Special:MyLanguage/Policy:Universal Code of Conduct|Universal Code of Conduct]]. Elections are held annually, if elected a committee member serves for two years. This year the U4C requires candidates to hold administrator rights on at least one wiki, which is why you are being contacted as you appear to hold this right. There are other requirements, such as candidates must be at least 18 years old and may not be employed by the Wikimedia Foundation or other related chapters and affiliates. You can find more information in the [[m:Special:MyLanguage/Universal_Code_of_Conduct/Coordinating_Committee/Election/2026#Call_for_Candidates|call for candidates on Meta-wiki]]. Additionally, the committee's working language is English; some ability to communicate in English is required. The election opens on 18 May, if you are eligible and interested you have until 10 May to submit your candidacy. There will week between for candidates to answer questions from the community. Voting takes place privately in [[m:Special:MyLanguage/SecurePoll|SecurePoll]], successful candidates must receive at least 60% support. More information is available on [[m:Special:MyLanguage/Universal_Code_of_Conduct/Coordinating_Committee/Election/2026|the 2026 Elections page]], including timelines and other candidacy information. If you read over the material and consider yourself qualified, please consider submitting your name to run for the committee. If you think someone else in your community might be interested and qualified, please encourage them to run. In partnership with the U4C -- [[m:User:Keegan (WMF)|Keegan (WMF)]] ([[m:User_talk:Keegan (WMF)|talk]]) 20:32, 28. Apr. 2026 (CEST) </div> == "file mover"-Rechte auf commons.wikimedia.org == Hallo, kannst Du mir vieleicht einen Tipp geben, wie man auf commons.wikimedia.org "file mover"-Rechte bekommen kann? Da ich oft am Smartphone oder im wackelnden Zug hochlade, verhunze ich leider regelmäßig Filenamen beim Upload und es muss dann jedes Mal ein anderer freigeben... Thx! [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 20:35, 18. Jun. 2026 (CEST) :Tut mir Leid, da bin ich überfragt. Habe in solchen Fällen auch immer Hilfe beantragen müssen. [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 21:19, 18. Jun. 2026 (CEST) ::Habs zufällig gesehen, daher habe ich mich mal eingemischt. [[c:Commons:Requests_for_rights#Filemover|dort...]] geht es. Kannst mir auch Bescheid geben, wenn was umzubenennen ist. Ich bin Dateiverschieber auf Commons. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 07:56, 19. Jun. 2026 (CEST) :::Danke für den Tipp, ich habe dort mal einen Antrag mit hoffentlich guter Begründung hinterlassen - es macht einfach Sinn, anderen Arbeit zu ersparen. [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 13:42, 19. Jun. 2026 (CEST) ::::Danke euch beiden für die Infos und euer Engagement. Wenn ich denn mal was umzubenennen habe, weiß ich jetzt ja an wen ich mich direkt wenden kann. Viele Grüße [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 17:52, 19. Jun. 2026 (CEST) :::::@[[Benutzer:DerFussi|DerFussi]]: :::::* Könntest Du bitte die 4 Artikel als Suchergebnis von "Egapark Erfurt Mainzgarten Wissenswald" umbenennen? Ich hatte da beim Hochladen zu viel kopiert. Danke! :::::* Ich habe mich vor ein paar Tagen mal mit Begründung unter "dort" eingetragen. :::::[[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 12:51, 24. Jun. 2026 (CEST) ::::::{{erledigt}} -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 13:52, 24. Jun. 2026 (CEST) == „In Bearbeitung“ == Moin Eduard47, meine Lieblingssuchmaschinen finden keine Antwort, die interne Hilfe habe ich durchforstet: Ich möchte für eine Woche einen Artikel mit „Wird gerade bearbeitet“ markieren, damit es möglichst keine Bearbeitungskonflikte gibt – wie mache ich das? Es grüßt herzlich die [[Benutzer:Taigatrommel|Taigatrommel]] ([[Benutzer Diskussion:Taigatrommel|Diskussion]]) 16:08, 27. Jun. 2026 (CEST) :Schau doch mal [[Vorlage:In Bearbeitung|'''hier''']]. Wird eingetragen oberhalb der Quickbar. Das hilft aber immer nur einen Tag, muss man also täglich erneuern. Dann funkt dir hoffentlich keiner mehr dazwischen (so wie ich). [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 16:40, 27. Jun. 2026 (CEST) ::Vielen Dank, Eduard47! Dazwischenfunken? Vielleicht schaffen wir es ja, konstruktiv ''miteinander'' zu funken, dann wird das Ergebnis noch besser! In diesem Sinne melde ich ''Out'', mit bestem Empfang grüßt die [[Benutzer:Taigatrommel|Taigatrommel]] ([[Benutzer Diskussion:Taigatrommel|Diskussion]]) 17:14, 27. Jun. 2026 (CEST) :::{{Ping|Taigatrommel}} Wenn du inuse eingetragen hast, dann empfiehlt es sich, zu "Feierabend" noch schnell manuell die Zeitangabe zu ändern. So verschafft du dir etwas mehr zeitlichen Spielraum. [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 21:10, 2. Jul. 2026 (CEST) == egapark-Artikel == Hai, [[Benutzer:Dirk_Schmidt|Dirk Schmidt]] hat mich dazu motiviert, den Artikel [[Egapark Erfurt|egapark]] anzugehen, da ich mich dort auch gut auskenne. Wenn Du Lust hat, kannst Du ja mal einen Blick auf den derzeitigen Zustand werfen... Deswegen ist bei [[Bad Langensalza]] nicht so viel passiert -- ganz davon abgesehen, dass eine Reise dorthin eh nur krasse Schweißausbrüche verursacht hätte (das kühle [[Egapark Erfurt#Deutsches Gartenbaumuseum|Deutsche Gartenbaumuseum]] als Teil des egapark-Artikels hier und für den auf [[w:Deutsches Gartenbaumuseum|WP]] war da besser)... [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 14:09, 28. Jun. 2026 (CEST) :Ich habe eine wichtige Frage: Wie verlinkt man einen Marker anderswo im Text? Bei einer vCard geht das ja mit #vCard_q-Nr oder falls id=idtext gesetzt ist, mit #vCard_idtext. [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 17:18, 28. Jun. 2026 (CEST) ::{{Ping|Ousw}} hatte dieses Problem noch nicht und bin mir deshalb auch nicht sicher. Versuch es mal mit #id|Text bzw. #Q-Nr|Text. Sonst hilft u.{{nnbsp}}U. "Marker Kopie+Text" zur Anzeige des Markers oder "Marker Kopie+WP-Link". In allen Fällen müsste ich selber erst einmal probieren. [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 19:17, 28. Jun. 2026 (CEST) :::Thx, ein id=idname beim Marker und Referenz darauf im Text mit diversen Versuchen #ausprobier war erfolglos, ich habe es dann um der Fehlerbeseitigung willen mit {{Anker|idname}} gelöst, sonst wären viele der Links im Übersichtsteil oben fehl gegangen. Man hatte mich ja dazu genötigt, die Zwischenüberschriften zu beseitigen -- jetzt sind mir bei den "Sehenswürdigkeiten Parks und Gärten" die Durschschüsse zwischwn den "* {{Marker" zu klein (es wirkt leider sehr gedrängt) und links in der Navigationsleiste ist natürlich auch nüschd mehr... [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 19:27, 28. Jun. 2026 (CEST) ::::Kannst du aus den Markern vCards machen und dann verlinken? [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 19:30, 28. Jun. 2026 (CEST) :::::Vom Prinzip her schon, aber eigentlich ist bei der Einsatzstelle in [[Egapark Erfurt#Sehenswürdigkeiten - Parks und Gärten]] eine vCard ein Overkill (und ein Riesenaufwand mit der Umstellung denke ich mal)... [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 19:48, 28. Jun. 2026 (CEST) ::::::Die Frage ist doch: Was willst du mit der Kopie erreichen? Nur einen bunten Marker in den Text setzen? Dann reicht doch völlig die Vorlage:Marker Kopie. Wenn du zusätzlich etwas anzeigen willst dann kannst du es ja als einfachen Text dahinter schreiben. [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 19:52, 28. Jun. 2026 (CEST) :::::::Ich möchte im Text (z.B. bei einem Marker wie Waldpark) auf einen anderen Marker (Wissenswald) verweisen. [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 19:55, 28. Jun. 2026 (CEST) ::::::::Was das Verlinken angeht, arbeiten VCard und Marker identisch beide kann man mit {{Code|#vCard_Qxxxxx}} oder {{Code|#vCard_IDtext}} anvisieren. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 20:59, 28. Jun. 2026 (CEST) :::::::::Danke, man lernt ja nie aus. Wäre schön, wenn das irgendwo auch nachzulesen wäre. [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 22:07, 28. Jun. 2026 (CEST) == Untertypenliste == Moin, FYI da war einer fleissig: {{s}} https://de.wikivoyage.org/wiki/Wikivoyage:Lounge#Liste_Marker-Subtypen_gesucht führte zu https://de.wikivoyage.org/wiki/Hilfe:Erstellen_einer_VCard/Untertypenliste [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 11:41, 17. Jul. 2026 (CEST) == WV-Flyer == Hi, kann man Dich zu [[Wikivoyage:Entwurf Faltblatt über Wikivoyage 2026|Entwurf Faltblatt über Wikivoyage 2026]] motivieren? LG [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 19:20, 5. Aug. 2026 (CEST) hu6eoe8ivt2ciofnf9v6sd8calzxxoz Wikivoyage:Unerwünschte Inhalte 4 75024 1794446 1695543 2026-08-05T17:07:09Z Ousw 57729 /* Blacklist */ Plural 1794446 wikitext text/x-wiki {{Wikivoyage}} {{Shortcut|WV:UI|WV:BL|WV:Blacklist}} Nicht alle Informationen sind für einen Reiseführer für wie Wikivoyage geeignet. In erster Linie sind dies Texte und Medien, die in irgendeiner Form dem Urheberrecht unterliegen. Urheberrechtlich geschützte Inhalte können nicht auf Wikivoyage eingestellt werden. Aber auch stilistisch und inhaltlich haben wir einige Vorgaben. Dieser Artikel listet einige Sachverhalte, die wir nicht in unsere Reiseführerartikel aufnehmen. == Bücher == Es kann sicherlich hilfreich sein, vor einer Reise Romane oder Reisebeschreibungen über das Reiseziel zu lesen. Eine allgemeine Liste an "Ferienbüchern" oder "Flugzeugbüchern" ist aber unangebracht. Und wenn man gar beginnt, "gute" Bücher im allgemeinen aufzulisten, hat man sich sicherlich in den Fallstricken verheddert. Wikivoyage ist kein Server, der Bücher rezensiert, deshalb sollten wir uns nur auf Bücher beschränken, die zu Reisezielen passen oder allgemeine Reisethemen behandeln. == Musik == Ähnlich ist es mit Musik. Du kannst viel über ein Reiseziel, über die Menschen dort und ihre Kultur erfahren, wenn du Musik aus dieser Gegend hörst. So ist es sicherlich ein großer Gewinn, mehr über nordafrikanische Rai Musik zu erfahren und einige bekannte Musiker von dort kennenzulernen. Wenn wir aber beginnen, möglichst ''alle'' Alben von ''allen'' Rai Musikern aufzuzählen, haben wir uns in den Fallstricken verfangen. Ebenso, wenn wir zunächst Zug- oder Flugzeugmusik empfehlen und von da aus einen Rundumschlag durch gute Musik im allgemeinen zu starten. Wikivoyage ist kein Server für Musikliebhaber und -kritiker. Wenn hier Musik empfohlen wird, sollte sie immer in engem Zusammenhang mit dem jeweiligen Reiseziel stehen. == Sex-Tourismus == [[File:Sex worker statue Oudekerksplein Amsterdam.jpg|thumb|upright|Statue für die unbekannte Sex-Arbeiterin, 2007, im Amsterdamer Rotlichtbezirk ''De Wallen'']] Wir nehmen auf Wikivoyage keine Informationen für Sex-Touristen auf, insbesondere: * Orte oder Aufzählungen von Bordellen, Bordellstraßen sowie Bars, in denen Prostituierte zu finden sind * wertende Preisinformationen über Prostitution * Hinweise zu Straßenstrichen Allgemeine Beschreibungen von Bereichen, wo Prostituierte zu finden sind, also sogenannten "Rotlichtbezirken", können allerdings auch für normale Touristen von Interesse sein, so sind zum Beispiel St. Pauli in Hamburg oder der Rotlichtbezirk in Amsterdam touristische Sehenswürdigkeiten und als solche ist ihre Erwähnung und kurze Beschreibung sicherlich angebracht. Diese Regelung ist nicht in prüder Abscheu vor Prostitution im allgemeinen zu suchen, andere Gründe sind für diese Entscheidung ausschlaggebend gewesen: * Informationen für Sex-Touristen in Wikivoyage vermitteln schnell den Eindruck, als wäre dies eine Website vorzugsweise für Sextouristen. Wir möchten aber, dass Wikivoyage für alle Reisenden von Nutzen ist, nicht nur für jene, die bezahlten Sex suchen. * Informationen für Sex-Touristen bereitzuhalten, kann in manchen Staaten zu rechtlichen Verwicklungen führen. Prostitution und deren Förderung ist in einigen Ländern nicht legal. Hinzu kommt der Bereich, der Kindesprostitution berührt. * Im übrigen sind vom Bereisen durch Sex-Touristen häufig ärmere Länder betroffen. Dies mündet oft in eine Form entwürdigender Ausbeutung der ärmsten und schwächsten Glieder dieser Gesellschaften. Solchen Entwicklungen Vorschub zu leisten, ist nicht unser Ziel. Also: Wikivoyage soll ein möglichst breites Publikum ansprechen, keinesfalls aber jedes um jeden Preis. == Blacklist == Die folgenden Objekte fügen wir nicht unsere Artikel ein. Sie entsprechen entweder nicht unserem Stilhandbuch oder sind für Reisende von geringerer Bedeutung und lassen sich mit einem Blick in ein Telefonbuch besser auffinden. '''Einrichtungen:''' * '''Baumärkte:''' Können im Fließtext über ein großes Einkaufszentrum erwähnt werden, rechtfertigen aber nur in den seltensten Fällen einen eigenen Eintrag. * '''Bordelle''' und '''Swinger-Clubs:''' Natürlich erwähnen wir in Artikeln Rotlichtviertel. Dies ist normal für einen Reiseführer, schließlich wollen einige Reisende auch solche Gegenden bewusst vermeiden. Empfehlungen für Bordelle und Preise geben wir aber nicht.<ref>[[Wikivoyage:Lounge/Archiv_2011-06-25#Adults-Only-Angebote|Lounge: Adults-Only-Angebote; 05/2011]]</ref> * '''Elektrofachmärkte:''' Maximal einen Hinweis bei Einkaufszentren, aber keine separaten Einträge. * '''Friseursalons:''' Es sei denn, ein überregional bekannter Vertreter hat sein Geschäft im Ort, so kann dies eher als Trivia im Hintergrund des Artikels auftauchen. * '''Schlüsseldienste:''' Wer sich aus der Ferienwohnung ausschließt, sollte den Vermieter kontaktieren. '''Zielgruppen:''' * '''Nur für Mitglieder''': Bestimmte Einrichtungen (z.&#x202F;B. Fitnesscenter, Golfplatz) mit exklusiven Zugangsbeschränkungen (z.&#x202F;B. nur Jahresmitgliedschaft, nur auf Einladung anderer Mitglieder) sind für einen Reisenden, der i.d.R. nur kurze Zeit am Zielort ist, nicht relevant. Besser ist es, frei zugängliche Alternativen aufzulisten. '''Spezielle Reisethemen:''' * '''Extremistische Ideologien''': Ein Ort, der für eine bestimmte extremistische Ideologie Kultstatus hat, aber nicht aufgearbeitet ist (z.&#x202F;B. als Museum, Gedenkstätte) und auch sonst keinen touristischen Wert hat, soll in Wikivoyage nicht genannt werden. Beispiel: Grabstätten oder ehem. Wohnhäuser diverser Nazi-Größen; Reisetipps in Richtung Islamischer Staat. Wir wollen keine Pilgerstätten für menschenverachtende Ideologien schaffen oder fördern! * '''Hinweise auf illegale Aktionen'''. Z.&#x202F;B. eine archäologische Fundstelle, die eingezäunt und nicht frei zugänglich ist, wird das aus gutem Grund sein. Wir wollen keine Tipps geben, wo man über den Zaun am besten drüberklettern kann. Tipps, wo man am Zielort illegale Dinge kaufen kann (z.&#x202F;B. Alkohol in Saudi Arabien), sollen ebenfalls unterlassen werden. * '''Arbeiten''': Die Abschnitte „Arbeiten“ waren in der Vergangenheit selten befüllt. Die letzten Diskussionen in der Community zeigten, dass das Thema in den Artikeln nicht mehr behandelt werden soll. Inzwischen können solche Einträge aus den Artikeln entfernt werden. Die [[Wikivoyage:Vorgabe für Länder|Ländervorgabe]] enthält den Abschnitt mittlerweile nicht mehr.<ref>[[Spezial:Permanentlink/1496006#Vandalismus:_Spanien#Arbeit|Lounge: Vandalismus: Spanien#Arbeit; 11/2022]]</ref><ref>[[Spezial:Permanentlink/1505945#nochmal_"Arbeiten"|Lounge: nochmal "Arbeiten"; 12/2022]]</ref> == Einzelnachweise == <references /> == Siehe auch == ===== Projektseiten ===== * [[Wikivoyage:Was wir wollen und was nicht|Was wir wollen und was nicht]] – Eine Beschreibung unserer Zielsetzungen * [[Wikivoyage:Wohin damit|Wohin damit?]] – Du möchtest ein interessantes Objekt eintragen, bist dir aber nicht sicher, in welchen Abschnitt? Dieser Artikel könnte dir weiterhelfen. {{IstIn|Artikelinhalte}} [[Kategorie:Wikivoyage:Stilhandbuch|Unerwünschte Inhalte]] s8a3ag3vpq0mkhp3oh2a5q4ccjcgkk8 Kairo/Sultan Ḥasan und Mīdān el-Qalʿa 0 104296 1794399 1782308 2026-08-05T12:20:02Z RolandUnger 3 /* Schāriʿ Muḥammad Karīm */ 1794399 wikitext text/x-wiki '''Sultan Ḥasan und Mīdān el-Qalʿa''' ist ein Gebiet in der [[Kairo/Islamische Altstadt|Islamischen Altstdt]] von [[Kairo]] im Nordwesten der [[Kairo/Zitadelle|Zitadelle]]. == Hintergrund == {{Mapframe | 30.0318 | 31.2590 | zoom = 15 | width = 300 | height = 200 | name = Lageplan der Monumente im Bereich des Mīdān el-Qalʿa }} == Anreise == == Sehenswürdigkeiten == === Plätze === * {{Marker | name = Mīdān el-Qalʿa | name-local = ميدان القلعة | type = square | lat = 30.0313 | long = 31.25708 | wikidata = Q12246605 }}, auch Mīdān Ṣalāḥ ed-Dīn, {{ar|ميدان صلاح الدين}}. Kreisverkehr mit Stele in der Mitte. === Moschee des Sultans Ḥasan === * {{vCard | name = Moschee und Madrasa des Sultans Ḥasan | name-local = جامع ومدرسة السلطان حسن | type = mosque | wikidata = Q1430119 | alt = {{Abk|MMC}} 133 | lat = 30.03201 | long = 31.25645 | price = Eintritt {{EGP|220}}, für Studenten {{EGP|110}}, Stand 11/2024, zusammen mit er-Rifa'i-Moschee | description = Errichtet 757–764 {{Abk|AH}} (1356–1363 {{Abk|AD}}). | status = top-sight }} === Moschee er-Rifāʿī === * {{vCard | name = er-Rifāʿī-Moschee | name-local = مسجد الرفاعي | type = mosque | wikidata = Q311441 | lat = 30.03263 | long = 31.25703 | price = Eintritt {{EGP|220}}, für Studenten {{EGP|110}}, Stand 11/2024, zusammen mit Sultan-Ḥasan-Moschee | description = Der Bau der Moschee für die Mitglieder der königlichen Familie der Muḥammad-ʿAlī-Dynastie wurde 1286–1298 {{Abk|AH}} (1869–1880) nach Plänen des Architekten Hussein Fahmi Pascha im neo-mamlukischen Stil an der Stelle einer früheren Sufi-Moschee durchgeführt, aber im unvollendeten Zustand abgebrochen. 1324–1331 {{Abk|AH}} (1905–1912) wurde der Bau auf Weisung des Khediven [[w:Abbas II. (Ägypten)|ʿAbbās Ḥilmī II.]] von den Architekten Max Herz Bey (1856–1919) und Carlo Virgilio Silvagni (1868–1938) vollendet. Namensgeber ist der irakische Gründer des Rifāʿī-Sufi-Ordens, Scheich Ahmad er-Rifāʿī (512–578 {{Abk|AH}}, 1118–1182), dessen Schrein, aber nicht dessen Grab, sich an der Rückseite der Moschee befindet. In der Moschee befand sich kurzzeitig die Grablege des persischen Schahs [[w:Reza Schah Pahlavi|Reza Schah Pahlavi]] (1878–1944) und befindet sich seit 1980 die seines Sohns, [[w:Mohammad Reza Pahlavi|Mohammad Reza Pahlavi]] (1919–1980). | status = top-sight }} === Schāriʿ er-Rifāʿī === Die Schāriʿ er-Rifāʿī umrundet die genannten Moscheen. Die Monumente befinden sich im Uhrzeigesinn beginnend im Nordosten. * {{vCard | name = Tor des Manǧak es-Silaḥdār | name-local = باب منجك السلاحدار | type = gate | alt = {{Abk|MMC}} 247 | lat = 30.034 | long = 31.25632 | description = Errichtet 747–748 {{Abk|AH}} (1346–1347 {{Abk|AD}}). }} * {{vCard | name = Museum Ǧawharat el-Lālā | name-local = متحف جوهرة اللالا | type = museum | lat = 30.03345 | long = 31.25711 }} * {{vCard | name = Moschee des Gawhar el-Lālā | name-local = مسجد جوهر اللالا | type = mosque | group = see | wikidata = Q12241679 | alt = {{Abk|MMC}} 134 | lat = 30.03316 | long = 31.25795 | description = Errichtet 833 {{Abk|AH}} (1430 {{Abk|AD}}). | status = top-sight }} === Schāriʿ Muḥammad Karīm === Die Schāriʿ Muḥammad Karīm führt vom Mīdān el-Qalaʿ nach Nordwesten. * {{vCard | name = Palast des Prinzen Yaschbak | wikidata = Q7126258 | name-local = قصر الأمير يشبك | type = palace | alt = auch Palast des Qawṣūn, {{ar|قصر الأمير قوصون}}, {{Abk|MMC}} 266 | lat = 30.03246 | long = 31.25458 | description = Errichtet 738 {{Abk|AH}} (1337 {{Abk|AD}}). }} * {{vCard | name = Madrasa und Turba des Sunqur es-Saʿdī | name-local = مدرسة وتربة سنقر السعدي | type = mausoleum | wikidata = Q23976404 | alt = auch Turba des Ḥasan Ṣadaqa, {{ar|تربة حسن صدقة}}, {{Abk|MMC}} 263, Mevlevi Complex | lat = 30.03316 | long = 31.25383 | price = {{EGP|100}}, für ausländische Studenten {{EGP|50}}, Fotogebühr {{EGP|50}} (Stand 12/2023) | status = top-sight | description = Errichtet 715–721 {{Abk|AH}} (1315–1321, Bahri-Mamlukenzeit). Sunqur es-Saʿdī war der Bauherr der Madrasa und des Mausoleums, musste aber nach einer Auseinandersetzung mit dem Prinzen Qawṣūn Ägypten verlassen. An seiner Stelle wurde hier sein Zeitgenosse Ḥasan Ṣadaqa bestattet. }} ** Fisqīya (Brunnen) aus der Tulunidenzeit (um 850) ** Frauenkonvent ** El-Takīya el-Mawlawīya, {{ar|التكية المولوية}}, Unterkunft für Anhänger des Derwisch-Ordens ** Bis 1942 genutztes Derwisch-Theater (1810) mit Dekorationen von 1857 ** Garten ''Siehe auch:'' [[Kairo/Bāb Zuweila bis Schāriʿ eṣ-Ṣalība|Bāb Zuweila bis Schāriʿ eṣ-Ṣalība]]. === Darb el-Labbāna === Der Darb el-Labbāna führt vom Mīdān el-Qalaʿ nach Nordosten. * {{vCard | name = Moschee des Qānībāy er-Rammāḥ | name-local = مسجد قاني باي الرماح | type = mosque | group = see | wikidata = Q12241698 | alt = auch Moschee des Prinzen Achūr, {{ar|مسجد قانيباي السيفي أمير آخور}}, {{Abk|MMC}} 136 | lat = 30.03229 | long = 31.25788 | description = Errichtet 909 {{Abk|AH}} (1503–1504 {{Abk|AD}}). }} * {{vCard | name = Haus des ʿAlī Afandī Labīb | name-local = بيت علي أفندي لبيب | type = house | wikidata = Q28715507 | alt = {{Abk|MMC}} 497 | lat = 30.03244 | long = 31.25825 | price = Eintritt {{EGP|100}}, für ausländische Studenten {{EGP|50}} (Stand 12/2023) | description = Errichtet Ende 12. Jahrhundert {{Abk|AH}} (18. Jahrhundert {{Abk|AD}}). }} * {{vCard | name = Tor zum Darb el-Labbāna | name-local = باب بدرب اللبانة | type = gate | alt = {{Abk|MMC}} 325 | lat = 30.03252 | long = 31.2586 | description = Errichtet 8. Jahrhundert {{Abk|AH}} (14. Jahrhundert {{Abk|AD}}). }} * {{vCard | name = Takīya des Taqī ed-Dīn el-Bisṭāmī | name-local = تكية تقي الدين البسطامي | type = building | wikidata = Q23976360 | alt = {{Abk|MMC}} 326 | lat = 30.03269 | long = 31.25873 | description = Errichtet 847 {{Abk|AH}} (1443 {{Abk|AD}}). Von der Takīya existiert nur noch der Vorbau. }} * {{vCard | name = Krankenhaus des el-Muʾayyad Scheich | name-local = بيمارستان المؤيد شيخ | type = building, hospital | wikidata = Q75263761 | alt = {{Abk|MMC}} 257 | lat = 30.03286 | long = 31.25934 | description = Errichtet 821–823 {{Abk|AH}} (1418–1420 {{Abk|AD}}). }} === Sikkat el-Maḥgar (Straße nördlich der Zitadelle), Bāb el-Gadīd, Bāb el-Wadaʿ === Die Straßen führen vom Mīdān el-Qalaʿ nach Osten in der Reihenfolge Sikkat el-Maḥgar, {{ar|شارع سكة المحجر}}, Bāb el-Gadīd, {{ar|باب الجديد}}, und Bāb el-Wādaʿ, {{ar|باب الوداع}}. * {{vCard | name = el-Maḥmūdīya-Moschee | name-local = مسجد المحمودية | type = mosque | group = see | wikidata = Q12242780 | alt = auch Moschee des Maḥmūd Bāschā, {{ar|مسجد محمود باشا}}, {{Abk|MMC}} 135 | lat = 30.03159 | long = 31.25777 | description = Errichtet 975 {{Abk|AH}} (1567 {{Abk|AD}}). | status = top-sight }} * {{vCard | name = Bāb el-ʿAzab | name-local = باب العزب | type = gate | alt = {{Abk|MMC}} 555 | lat = 30.03108 | long = 31.25807 | description = Errichtet 1168 {{Abk|AH}} (1754 {{Abk|AD}}). Westtor der [[Kairo/Zitadelle|Zitadelle]]. }} * {{vCard | name = Turba des Qānṣūh Abū Saʿīd | name-local = تربة قانصوه أبو سعيد | type = mausoleum | wikidata = Q23976344 | alt = {{Abk|MMC}} 257 | lat = 30.032 | long = 31.25906 | description = Errichtet 904 {{Abk|AH}} (1499 {{Abk|AD}}). }} * {{vCard | name = Zawīya des Ḥasan er-Rūmī | wikidata = Q23976406 | name-local = زاوية حسن الرومي | type = mosque | group = see | alt = {{Abk|MMC}} 258 | lat = 30.03176 | long = 31.25925 | description = Errichtet 929 {{Abk|AH}} (1522 {{Abk|AD}}). }} * {{vCard | name = Turba des Raǧab esch-Schīrāzī | name-local = تربة رجب الشيرازي | type = mausoleum | alt = {{Abk|MMC}} 476 | lat = 30.03248 | long = 31.2604 | description = Errichtet 781 {{Abk|AH}} (1379 {{Abk|AD}}). }} * {{vCard | name = Moschee des Manǧak el-Yūsufī | name-local = مسجد منجك اليوسفي | type = mosque | group = see | alt = {{Abk|MMC}} 138 | lat = 30.03323 | long = 31.26177 | description = Errichtet 750 {{Abk|AH}} (1349 {{Abk|AD}}). }} * {{vCard | name = Sabīl und Ḥōḍ des ʿAbd er-Rahmān Katchudā | name-local = سبيل وحوض عبد الرحمن كتخدا | type = well | alt = {{Abk|MMC}} 260 | lat = 30.03318 | long = 31.26225 | description = Errichtet 12. Jahrhundert {{Abk|AH}} (18. Jahrhundert {{Abk|AD}}). }} * {{vCard | name = Turba des Yūnus ed-Dawādār | name-local = تربة يونس الدوادار | type = mausoleum | wikidata = Q23975600 | alt = {{Abk|MMC}} 139 | lat = 30.03366 | long = 31.2625 | description = Errichtet 783 {{Abk|AH}} (1382 {{Abk|AD}}). }} * {{vCard | name = Sabīl des Scheichū | name-local = سبيل شيخو | type = well | wikidata = Q23975598 | alt = {{Abk|MMC}} 144 | lat = 30.03363 | long = 31.2628 | description = Errichtet 755 {{Abk|AH}} (1354 {{Abk|AD}}). }} * {{vCard | name = Moschee und Chānqāh des Niẓām ed-Dīn | name-local = مسجد وخانقاه نظام الدين | type = mosque | group = see | wikidata = Q23975599 | alt = {{Abk|MMC}} 140 | lat = 30.0337 | long = 31.26373 | description = Errichtet 757 {{Abk|AH}} (1356 {{Abk|AD}}). }} === Schāriʿ Ṣalāḥ ed-Dīn === Die Schāriʿ Ṣalāḥ ed-Dīn, {{ar|شارع صلاح الدين}}, führt vom Mīdān el-Qalaʿ nach Süden * {{vCard | name = Matḥaf Muṣṭafā Kāmil | name-local = متحف مصطفى كامل | type = museum | wikidata = Q59049963 | lat = 30.02957 | long = 31.25735 | description = Das Mausoleum wurde 1947 nach Plänen des Architekten Ahmed Charmi im Stil eines traditionellen Kuppelgrabes, {{ar|قبة|w=Qubba}}, für den nationalistischen Aktivisten {{Wikipedia | Muṣṭafā Kāmil Pascha | Q2669418 }} (1874–1908) errichtet, dessen sterbliche Überreste 1953 hierher umgebettet wurden. Später wurden auch die sterblichen Überreste seiner Unterstützer [[w:Mohammad Farid|Muḥammad Farīd]] (1868–1919), ʿAbd er-Rahmān er-Rāfiʿī und Fatḥī Raḍwān hierher überführt. Das Gebäude dient seit 2001 als Museum, wurde 2011 zerstört und ausgeraubt und 2016 wiedereröffnet. Im Museum werden Bücher, Briefe, Handschriften, persönliche Gegenstände wie Kleidung und das Büro des Muṣṭafā Kāmil gezeigt. Im Museum hängt auch ein Gemälde zum Übergriff empörter Bauern auf einen britischen Offizier im Dorf Dinschawāi (Gouvernement [[Minūfīya|el-Minūfīya]]) am 13. Juni 1906. }} Die Monumente in der nach Westen führenden Schāriʿ eṣ-Ṣalīb sind im separaten Artikel [[Kairo/Ibn Ṭūlūn und Schāriʿ eṣ-Ṣalība|Ibn Ṭūlūn und Schāriʿ eṣ-Ṣalība]] beschrieben. == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Unterkunft == == Ausflüge == [[Kairo/Zitadelle]], [[Kairo/Ibn Ṭūlūn und Schāriʿ eṣ-Ṣalība]] == Literatur == {{class-2}}{{Unesco}} {{GeoData | lat = 30.0318 | long = 31.2590 | zoom = 16 }} {{IstIn|Kairo/Islamische Altstadt}} [[Kategorie:Kairo]] [[Kategorie:Islamische Architektur in Ägypten]] 5hfqpf20mjcl9guhuytuh1kq5o8yx6b Kairo/Bāb Zuweila bis Schāriʿ eṣ-Ṣalība 0 104326 1794396 1782294 2026-08-05T12:17:03Z RolandUnger 3 /* Schāriʿ el-Ḥilmīya el-Qadīma */ Koordinate 1794396 wikitext text/x-wiki '''Bāb Zuweila bis Schāriʿ eṣ-Ṣalība''' ist eine Region bzw. ein Straßenzug in der [[Kairo/Islamische Altstadt|Islamischen Altstadt]] von [[Kairo]]. Die Straße beginnt im Norden am Stadttor ''Bāb Zuweila'' und endet im Süden an der Straße ''Schāriʿ eṣ-Ṣalība''. == Hintergrund == {{Mapframe | 30.0368 | 31.2552 | zoom = 15 | width = 300 | height = 400 | name = Lageplan der Monumente zwischen Bāb Zuweila und Schāriʿ eṣ-Ṣalība }} == Anreise == == Sehenswürdigkeiten == === Bāb Zuweila bis Schāriʿ Muḥammad ʿAlī === Der erste Streckenabschnitt führt durch die Straßen Schariʿ Qaṣabat Raḍwān ({{ar|شارع قصبة رضوان}}, Handelsstraße), Schariʿ el-Chiyamiya (Zeltmacher), Schariʿ el-Migharbilīn, {{ar|شارع المغربلين}}, und Schariʿ es-Sirūgīya * {{#lst:Kairo/Stadtmauern, en-Naṣr-Friedhof und Azhar-Park|babZuweila}} * {{vCard | name = Zāwīya und Sabīl des Farag ibn Barqūq | name-local = زاوية وسبيل فرج بن برقوق | type = mosque | group = see | wikidata = Q23975559 | alt = {{Abk|MMC}} 203 | lat = 30.04257 | long = 31.25765 | status = top-sight| description = Errichtet 811 {{Abk|AH}} (1408, Burdschi-Mamlukenzeit). }} * {{vCard | name = Moschee des eṣ-Ṣāliḥ Ṭalāʾiʿ | name-local = مسجد الصالح طلائع | type = mosque | group = see | wikidata = Q3397019 | alt = {{Abk|MMC}} 116 | lat = 30.04226 | long = 31.25808 | status = top-sight | description = Errichtet 555 {{Abk|AH}} (1160, Fatimidenzeit). }} * {{vCard | name = Qaṣaba des Raḍwān Bey | name-local = قصبة رضوان بك | type = building | wikidata = Q23976325 | alt = {{Abk|MMC}} 408 (Ostseite), 409 (Westseite) | lat = 30.04219 | long = 31.25761 | status = top-sight | description = Errichtet um 1060 {{Abk|AH}} (1650, osmanische Zeit). Überdachte Handelsstraße. }} * {{vCard | name = Moschee des Maḥmūd el-Kurdī | name-local = مسجد محمود الكردي | type = mosque | group = see | wikidata = Q43033418 | alt = {{Abk|MMC}} 117 | lat = 30.04177 | long = 31.25766 | description = Errichtet 797 {{Abk|AH}} (1395, Burdschi-Mamlukenzeit). }} * {{vCard | name = Maqʿad des Raḍwān Bey | name-local = مقعد رضوان بك | alt = {{Abk|MMC}} 208 | type = palace | wikidata = Q126924571 | lat = 30.04137 | long = 31.25701 | description = Palast errichtet 1060 {{Abk|AH}} (1650, osmanische Zeit). }} * {{vCard | name = Sabīl el-Wafāʾīya | name-local = سبيل الوفائية | type = well | wikidata = Q23976284 | lat = 30.04133 | long = 31.2575 | description = }} * {{vCard | name = Moschee-Madrasa des Īnāl el-Yūsufī | name-local = مسجد ومدرسة إينال اليوسفي | alt = auch Moschee-Madrasa des Īnāl el-Atābkī, {{ar|مسجد ومدرسة إينال الأتابكي}}, {{Abk|MMC}} 118 | type = mosque, school | group = see | wikidata = Q25452754 | lat = 30.04122 | long = 31.25751 | description = Errichtet 794–795 {{Abk|AH}} (1392–1393, Burdschi-Mamlukenzeit). }} * {{vCard | name = Haus des Afandī Ibrāhīm Schanan | name-local = منزل إبراهيم أفندي شنن | type = house | lat = 30.04063 | long = 31.25703 | description = }} * {{vCard | name = Palast des Qāitbāy | name-local = دار قايتباي | type = palace | lat = 30.04038 | long = 31.25778 | description = }} * {{vCard | name = Zāwīya des ʿAbd er-Rahmān Katchudā | name-local = زاوية عبد الرحمان كتخدا | type = mosque | group = see | wikidata = Q23975556 | alt = {{Abk|MMC}} 214 | lat = 30.04019 | long = 31.25703 | description = Errichtet 1142 {{Abk|AH}} (1729, osmanische Zeit). }} * {{vCard | name = Moschee des Prinzen Gāni Bak | name-local = مسجد الأمير جاني بك | type = mosque | group = see | wikidata = Q25454250 | alt = {{Abk|MMC}} 119 | lat = 30.03976 | long = 31.25692 | description = Errichtet 830 {{Abk|AH}} (1426–1427, Burdschi-Mamlukenzeit). }} * {{vCard | name = Qubba der Awlād el-Asyād | name-local = قبة أولاد الأسياد | type = mausoleum | wikidata = Q23976432 | alt = {{Abk|MMC}} 215 | lat = 30.03879 | long = 31.25653 | description = Errichtet Mitte 8. Jahrhundert {{Abk|AH}} (14. Jahrhundert, Burdschi-Mamlukenzeit). }} * {{vCard | name = Maqʿad des el-Manāwī | name-local = مقعد المناوي | type = palace | lat = 30.03838 | long = 31.25573 | description = Palast. }} * {{vCard | name = Sabīl und Wikāla des el-Manāwī | name-local = سبيل ووكالة المناوي | type = well, building | wikidata = Q23976295 | lat = 30.03806 | long = 31.25595 | description = }} * {{vCard | name = Tor der Moschee des Qawṣūn | name-local = باب جامع قوصون | type = gate | alt = {{Abk|MMC}} 224 (Tor), 202 (Überreste) | lat = 30.03775 | long = 31.25555 | description = Errichtet 730 {{Abk|AH}} (1329–1330, Bahri-Mamlukenzeit). Von der einstigen Moschee existieren nur spärliche Überreste. }} * {{vCard | name = Moschee des Qawṣūn | name-local = مسجد قوصون | type = mosque | group = see | wikidata = Q25453976 | lat = 30.038 | long = 31.25476 | description = Mitte des 19. Jahrhunderts unter Muḥammad ʿAlī abgerissen. Neu errichtet unter [[w:Abbas II. (Ägypten)|ʿAbbās Ḥilmī II.]] 1311 {{Abk|AH}} (1893) und trägt nur noch den alten Namen. }} * {{vCard | name = Moschee und Qubba des Gānim el-Bahlawān | name-local = مسجد وقبة جانم البهلوان | type = mosque, mausoleum | group = see | alt = {{Abk|MMC}} 129 | lat = 30.03749 | long = 31.25575 | status = top-sight | description = Errichtet 883–916 {{Abk|AH}} (1478–1510, Burdschi-Mamlukenzeit). }} * {{vCard | name = Takīya es-Suleimānīya | name-local = تكية السليمانية | type = building | wikidata = Q23976430 | alt = {{Abk|MMC}} 225 | lat = 30.03676 | long = 31.25547 | description = Errichtet 950 {{Abk|AH}} (1543, osmanische Zeit). }} Am {{Marker | name = Mīdān el-Bībānī | type = square | lat = 30.03633 | long = 31.25495 }}, {{ar|ميدان البيباني}} überquert man die Schāriʿ Muḥammad ʿAlī und läuft geradeaus in der Schāriʿ el-Ḥilmīya el-Qadīma weiter. Wenn man hingegen nach Südosten in die breitere Schāriʿ Muḥammad ʿAlī einbiegt, gelangt man zur [[Kairo/Sultan Ḥasan und Mīdān el-Qalʿa|Sultan-Ḥasan-Moschee]]. Auf dem Weg dahin gibt es keine bedeutsamen Monumente. === Schāriʿ Muḥammad ʿAlī bis Schāriʿ eṣ-Ṣalība === Die Madrasa und Turba des Sunqur es-Saʿdī und der Palast des Prinzen Tāz sind die bedeutendsten und weiträumigsten Monumente des folgenden Streckenabschnitts. Die Madrasa des Sunqur es-Saʿdī besitzt mit dem ehemaligen Zentrum der Derwisch-Bruderschaft ein Alleinstellungsmerkmal. ==== Schāriʿ el-Ḥilmīya el-Qadīma ==== * {{vCard | name = Moschee und Qubba des Prinzen Ulmās el-Ḥāgib | name-local = مسجد وقبة الأمير الماس الحاجب | type = mosque, mausoleum | group = see | alt = {{Abk|MMC}} 130 | lat = 30.03521 | long = 31.25477 | description = Errichtet 730 {{Abk|AH}} (1329–1330, Bahri-Mamlukenzeit). }} * {{vCard | name = Qubba des Prinzen el-Muẓaffar ʿAlam el-Dīn Sangar | name-local = قبة الأمير المظفر علم الدين سنجر | type = mausoleum | wikidata = Q23976405 | alt = {{Abk|MMC}} 261 | lat = 30.03378 | long = 31.25405 | description = Errichtet 722 {{Abk|AH}} (1322, Bahri-Mamlukenzeit). }} * {{vCard | name = Sabīl des Yūsuf Bey | name-local = سبيل يوسف بك | type = well | alt = {{Abk|MMC}} 262 | lat = 30.03371 | long = 31.25399 | description = Errichtet 1186 {{Abk|AH}} (1772, osmanische Zeit). }} * {{vCard | name = Madrasa und Turba des Sunqur es-Saʿdī | name-local = مدرسة وتربة سنقر السعدي | type = mausoleum | wikidata = Q23976404 | alt = auch Turba des Ḥasan Ṣadaqa, {{ar|تربة حسن صدقة}}, {{Abk|MMC}} 263, Mevlevi Complex | lat = 30.03316 | long = 31.25383 | price = {{EGP|100}}, für ausländische Studenten {{EGP|50}}, Fotogebühr {{EGP|50}} (Stand 12/2023) | status = top-sight | description = Errichtet 715–721 {{Abk|AH}} (1315–1321, Bahri-Mamlukenzeit). Sunqur es-Saʿdī war der Bauherr der Madrasa und des Mausoleums, musste aber nach einer Auseinandersetzung mit dem Prinzen Qawṣūn Ägypten verlassen. An seiner Stelle wurde hier sein Zeitgenosse Ḥasan Ṣadaqa bestattet. }} ** Fisqīya (Brunnen) aus der Tulunidenzeit (um 850) ** Frauenkonvent ** El-Takīya el-Mawlawīya, {{ar|التكية المولوية}}, Unterkunft für Anhänger des Derwisch-Ordens ** Bis 1942 genutztes Derwisch-Theater (1810) mit Dekorationen von 1857 ** Garten * {{vCard | name = Sabīl-Kuttāb und Rabʿ des el-Qizlār | name-local = سبيل وكتاب وربع القزلار | type = well, school | wikidata = Q23976403 | alt = {{Abk|MMC}} 265 | lat = 30.03321 | long = 31.25362 | description = Errichtet 1028 {{Abk|AH}} (1618, osmanische Zeit). }} * {{vCard | name = Palast des Prinzen Yaschbak | name-local = قصر الأمير يشبك | type = palace | wikidata = Q7126258 | alt = auch Palast des Prinzen Qawṣūn, {{ar|قصر الأمير قوصون}}, {{Abk|MMC}} 266 | lat = 30.03246 | long = 31.25458 | description = Errichtet um 738 {{Abk|AH}} (1337, Bahri-Mamlukenzeit). }} * {{vCard | name = Zāwīya des el-ʿAbbār | name-local = زاوية الأبار | type = mosque | group = see | wikidata = Q23975597 | alt = auch Chānqāh el-Bunduqdārīya, {{ar|خانقاه البندقدارية}}, {{Abk|MMC}} 146 | lat = 30.03244 | long = 31.25346 | description = Errichtet 683 {{Abk|AH}} (1284–1285, Bahri-Mamlukenzeit). }} ==== Schāriʿ es-Siyūfīya ==== * {{vCard | name = Palast des Prinzen Tāz | name-local = قصر الأمير طاز | type = palace | wikidata = Q3360993 | alt = {{Abk|MMC}} 267 | lat = 30.03204 | long = 31.25334 | status = top-sight | description = Errichtet 753 {{Abk|AH}} (1352, Bahri-Mamlukenzeit). }} * {{vCard | name = Sabīl-Kuttāb des ʿAlī Aghā es-Saʿāda | name-local = سبيل وكتاب علي أغا السعادة | type = well, school | wikidata = Q23976402 | alt = {{Abk|MMC}} 268 | lat = 30.0318 | long = 31.25294 | description = Errichtet 1088 {{Abk|AH}} (1677, osmanische Zeit). }} * {{vCard | name = Sabīl-Kuttāb der Umm ʿAbbās | name-local = سبيل وكتاب أم عباس | type = well, school | wikidata = Q23976206 | description = Errichtet 1284 {{Abk|AH}} (1867, Dynastie des Muḥammad ʿAlī). }} Die Sabīl-Kuttāb der Umm ʿAbbās befindet sich an der westlichen Ecke des Straßenabzweigs von der Schāriʿ eṣ-Ṣalība. == Aktivitäten == == Einkaufen == Einkaufsmöglichkeiten bietet die Schariʿ Qaṣabat Raḍwān, die aber im Gegensatz zu anderen touristischen Gegenden auf den Bedarf der Einheimischen ausgerichtet ist. == Küche == == Unterkunft == == Ausflüge == [[Kairo/Ibn Ṭūlūn und Schāriʿ eṣ-Ṣalība]], [[Kairo/Maschāhid]]. == Literatur == * Allgemein ** {{Islamic Monuments in Cairo | Kommentar = Kapitel 7. }} * Madrasa des Sunqur es-Saʿdī und die Kairoer Mawlawīya ** {{Zeitschrift | Autor = Fanfoni, G. | Titel = Il complesso architettonico dei Dervisci Mewlewi in Cairo | Zeitschrift = Rivista degli studi orientali | Abk = RSO | ISSN = 0392-4866 | Band = 57 | Jahr = 1983 | Seiten = 77-92 | JSTOR = 41881193 }} ** {{Zeitschrift | Autor = Fanfoni, Giuseppe | Titel = The Foundation and Organization of the Cairo Mawlawiyya | Zeitschrift = Quaderni di Studi Arabi | Abk = QSA | ISSN = 1121-2306 | Band = 17 | Jahr = 1999 | Seiten = 105-122 | JSTOR = 25802870 }} == Weblinks == * [https://my.matterport.com/show/?m=UCDj6MdbCes Zāwīya und Sabīl des Farag ibn Barqūq], virtueller Rundgang {{class-2}}{{Unesco}} {{GeoData | lat = 30.0368 | long = 31.2552 | zoom = 14 }} {{IstIn|Kairo/Islamische Altstadt}} [[Kategorie:Kairo]] [[Kategorie:Islamische Architektur in Ägypten]] 0mti59xa042m9upiz4f6bp85hjtp1j6 Les Sables-d'Olonne 0 113415 1794466 1743338 2026-08-05T20:00:50Z Scholless 15050 /* Sehenswürdigkeiten */ vCard 1794466 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Les Sables-d&#39;Olonne''' ist eine Hafen-, Fischer- und Badestadt im Département [[Vendée]] in der [[Frankreich|französischen]] Region [[Pays de la Loire]]. == Hintergrund == Die Stadt am Atlantik ist der Sitz der Unterpräfektur des gleichnamigen Arrondissements. Sie ist der zweitgrößte Badeort des Landes. Sie wurde 2019 mit zwei Nachbargemeinden (Olonne-sur-Mer und Château-d’Olonne) vereinigt. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === In Betracht kommt der {{marker|type = airport|name =Flughafen Nantes |wikidata = Q1432144 |show = none}} oder der Flughafen {{vCard|type=airport|name=La Rochelle - Île de Ré|alt= |address=|url= https://www.larochelle.aeroport.fr/|facebook=|twitter=|lat=46.179167 |long=-1.195278|phone=|show=none|description=(keine Direktverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum)}}. === Mit der Bahn === Von Paris (Gare Montparnasse) besteht eine direkte tägliche TGV-Verbindung über Nantes nach Les Sables-d'Olonne (Fahrzeit 3 1/2 Std.).. === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Von [[Paris]] auf der französischen [[w:Autorute A 11|Autoroute A 11]] (L'Océane) nach [[Angers]] und weiter auf der [[w:Autoroute A 87|Autoroute A 87]] über [[Cholet]] nach [[La Roche-sur-Yon]] und weiter auf der als Schnellstraße ausgebauten D 160 bis in die Stadt. Alternativ: auf der [[w:Autoroute A 10|Autoroute A 10]] bis zum Abzweig der [[w:Autoroute A 83|Autoroute A 83]] kurz vor [[Niort]] und auf dieser an [[Fontenay-le-Comte]] vorbei, die A 83 an der Ausfahrt 7.1 verlassen und auf der D 949 in die Stadt. === Mit dem Schiff === Die Anreise mit einem seegängigen Boot ist möglich. <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == {{Mapframe|46.496389|-1.784722|zoom=14}} == Sehenswürdigkeiten == * {{vCard|name=Musée de l'Abbaye Sainte-Croix |wikidata=|type=museum |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}}. == Aktivitäten == *{{vCard|type=zoo|name=Ecozoo des Sables |wikidata=Q3364797|auto=|address=Route du Tour de France 85100 Les Sables-d'Olonne |phone=+33251951410 |email=info@zoodessables.fr |fax=|url=https://www.zoodessables.fr |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Einkaufen == == Küche == <!-- evtl. unterteilen in günstig, mittel und gehoben --> == Nachtleben == == Unterkunft == * {{vCard|type=hotel|name=PatioDelMar|wikidata=|auto=|address=56 rue des Corderies |phone=+33251221685|email=beatrice@patiodelmar.com|fax=|url=|hours=|price=64 EUR|lat=46.49505 |long=-1.78308 |lastedit=|description=freies WLAN}} <!-- == Lernen == == Arbeiten == == Sicherheit == --> == Gesundheit == == Praktische Hinweise == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle Webseite}} {{Stub}} {{GeoData| lat= | long= | radius= }} {{IstInKat|Vendée}} fdyhla0mc2c2uqufjusxgz64yaim2ey 1794467 1794466 2026-08-05T20:01:09Z Scholless 15050 /* Sehenswürdigkeiten */ Ergänzung 1794467 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Les Sables-d&#39;Olonne''' ist eine Hafen-, Fischer- und Badestadt im Département [[Vendée]] in der [[Frankreich|französischen]] Region [[Pays de la Loire]]. == Hintergrund == Die Stadt am Atlantik ist der Sitz der Unterpräfektur des gleichnamigen Arrondissements. Sie ist der zweitgrößte Badeort des Landes. Sie wurde 2019 mit zwei Nachbargemeinden (Olonne-sur-Mer und Château-d’Olonne) vereinigt. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === In Betracht kommt der {{marker|type = airport|name =Flughafen Nantes |wikidata = Q1432144 |show = none}} oder der Flughafen {{vCard|type=airport|name=La Rochelle - Île de Ré|alt= |address=|url= https://www.larochelle.aeroport.fr/|facebook=|twitter=|lat=46.179167 |long=-1.195278|phone=|show=none|description=(keine Direktverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum)}}. === Mit der Bahn === Von Paris (Gare Montparnasse) besteht eine direkte tägliche TGV-Verbindung über Nantes nach Les Sables-d'Olonne (Fahrzeit 3 1/2 Std.).. === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Von [[Paris]] auf der französischen [[w:Autorute A 11|Autoroute A 11]] (L'Océane) nach [[Angers]] und weiter auf der [[w:Autoroute A 87|Autoroute A 87]] über [[Cholet]] nach [[La Roche-sur-Yon]] und weiter auf der als Schnellstraße ausgebauten D 160 bis in die Stadt. Alternativ: auf der [[w:Autoroute A 10|Autoroute A 10]] bis zum Abzweig der [[w:Autoroute A 83|Autoroute A 83]] kurz vor [[Niort]] und auf dieser an [[Fontenay-le-Comte]] vorbei, die A 83 an der Ausfahrt 7.1 verlassen und auf der D 949 in die Stadt. === Mit dem Schiff === Die Anreise mit einem seegängigen Boot ist möglich. <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == {{Mapframe|46.496389|-1.784722|zoom=14}} == Sehenswürdigkeiten == * {{vCard|name=Musée de l'Abbaye Sainte-Croix |wikidata=|type=museum |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=}} == Aktivitäten == *{{vCard|type=zoo|name=Ecozoo des Sables |wikidata=Q3364797|auto=|address=Route du Tour de France 85100 Les Sables-d'Olonne |phone=+33251951410 |email=info@zoodessables.fr |fax=|url=https://www.zoodessables.fr |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Einkaufen == == Küche == <!-- evtl. unterteilen in günstig, mittel und gehoben --> == Nachtleben == == Unterkunft == * {{vCard|type=hotel|name=PatioDelMar|wikidata=|auto=|address=56 rue des Corderies |phone=+33251221685|email=beatrice@patiodelmar.com|fax=|url=|hours=|price=64 EUR|lat=46.49505 |long=-1.78308 |lastedit=|description=freies WLAN}} <!-- == Lernen == == Arbeiten == == Sicherheit == --> == Gesundheit == == Praktische Hinweise == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle Webseite}} {{Stub}} {{GeoData| lat= | long= | radius= }} {{IstInKat|Vendée}} pnr101g08c9s1q1ukuq55fsnt26xxri 1794468 1794467 2026-08-05T20:01:25Z Scholless 15050 /* Küche */ gestrafft 1794468 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Les Sables-d&#39;Olonne''' ist eine Hafen-, Fischer- und Badestadt im Département [[Vendée]] in der [[Frankreich|französischen]] Region [[Pays de la Loire]]. == Hintergrund == Die Stadt am Atlantik ist der Sitz der Unterpräfektur des gleichnamigen Arrondissements. Sie ist der zweitgrößte Badeort des Landes. Sie wurde 2019 mit zwei Nachbargemeinden (Olonne-sur-Mer und Château-d’Olonne) vereinigt. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === In Betracht kommt der {{marker|type = airport|name =Flughafen Nantes |wikidata = Q1432144 |show = none}} oder der Flughafen {{vCard|type=airport|name=La Rochelle - Île de Ré|alt= |address=|url= https://www.larochelle.aeroport.fr/|facebook=|twitter=|lat=46.179167 |long=-1.195278|phone=|show=none|description=(keine Direktverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum)}}. === Mit der Bahn === Von Paris (Gare Montparnasse) besteht eine direkte tägliche TGV-Verbindung über Nantes nach Les Sables-d'Olonne (Fahrzeit 3 1/2 Std.).. === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Von [[Paris]] auf der französischen [[w:Autorute A 11|Autoroute A 11]] (L'Océane) nach [[Angers]] und weiter auf der [[w:Autoroute A 87|Autoroute A 87]] über [[Cholet]] nach [[La Roche-sur-Yon]] und weiter auf der als Schnellstraße ausgebauten D 160 bis in die Stadt. Alternativ: auf der [[w:Autoroute A 10|Autoroute A 10]] bis zum Abzweig der [[w:Autoroute A 83|Autoroute A 83]] kurz vor [[Niort]] und auf dieser an [[Fontenay-le-Comte]] vorbei, die A 83 an der Ausfahrt 7.1 verlassen und auf der D 949 in die Stadt. === Mit dem Schiff === Die Anreise mit einem seegängigen Boot ist möglich. <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == {{Mapframe|46.496389|-1.784722|zoom=14}} == Sehenswürdigkeiten == * {{vCard|name=Musée de l'Abbaye Sainte-Croix |wikidata=|type=museum |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=}} == Aktivitäten == *{{vCard|type=zoo|name=Ecozoo des Sables |wikidata=Q3364797|auto=|address=Route du Tour de France 85100 Les Sables-d'Olonne |phone=+33251951410 |email=info@zoodessables.fr |fax=|url=https://www.zoodessables.fr |hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == * {{vCard|type=hotel|name=PatioDelMar|wikidata=|auto=|address=56 rue des Corderies |phone=+33251221685|email=beatrice@patiodelmar.com|fax=|url=|hours=|price=64 EUR|lat=46.49505 |long=-1.78308 |lastedit=|description=freies WLAN}} <!-- == Lernen == == Arbeiten == == Sicherheit == --> == Gesundheit == == Praktische Hinweise == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle Webseite}} {{Stub}} {{GeoData| lat= | long= | radius= }} {{IstInKat|Vendée}} o4vmot4q9ktaryussiluc4ano3domiv 1794469 1794468 2026-08-05T20:03:09Z Scholless 15050 /* Unterkunft */ gestrafft 1794469 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Les Sables-d&#39;Olonne''' ist eine Hafen-, Fischer- und Badestadt im Département [[Vendée]] in der [[Frankreich|französischen]] Region [[Pays de la Loire]]. == Hintergrund == Die Stadt am Atlantik ist der Sitz der Unterpräfektur des gleichnamigen Arrondissements. Sie ist der zweitgrößte Badeort des Landes. Sie wurde 2019 mit zwei Nachbargemeinden (Olonne-sur-Mer und Château-d’Olonne) vereinigt. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === In Betracht kommt der {{marker|type = airport|name =Flughafen Nantes |wikidata = Q1432144 |show = none}} oder der Flughafen {{vCard|type=airport|name=La Rochelle - Île de Ré|alt= |address=|url= https://www.larochelle.aeroport.fr/|facebook=|twitter=|lat=46.179167 |long=-1.195278|phone=|show=none|description=(keine Direktverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum)}}. === Mit der Bahn === Von Paris (Gare Montparnasse) besteht eine direkte tägliche TGV-Verbindung über Nantes nach Les Sables-d'Olonne (Fahrzeit 3 1/2 Std.).. === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Von [[Paris]] auf der französischen [[w:Autorute A 11|Autoroute A 11]] (L'Océane) nach [[Angers]] und weiter auf der [[w:Autoroute A 87|Autoroute A 87]] über [[Cholet]] nach [[La Roche-sur-Yon]] und weiter auf der als Schnellstraße ausgebauten D 160 bis in die Stadt. 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Man verlässt die D 137 in Saint-Genis-de-Saintogne und fährt auf der D 2 noch 12&#x202F;km bis Jonzac. === Mit dem Schiff === <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == [[File:Jonzac 17 Église façade 2013.jpg|mini|Saint-Gervais-Saint Protais]] * Die Kirche {{marker|type=church|name=Saint-Gervais-Saint-Protais|wikidata=Q3581682}}, vielleicht aus dem 10. Jahrhundert. Auf dem Vorplatz wurden Gräber mit Steinsärgen aus der Merowingerzeit freigelegt. * Das alte {{marker|type=monastery|name=Karmeliterkloster|wikidata=Q113886870}}, der bestehende Bau aus dem Jahr 1657 * {{marker|type=chateau|name=Schloss Jonzac|wikidata=Q2779370}}, Sitz von Verwaltungsbehörden * Die {{marker|type=market|name=Markthalle|wikidata=Q114069978}} * '''Thermalquellen''' == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == <!-- evtl. unterteilen in günstig, mittel und gehoben --> <!-- == Lernen == == Arbeiten == == Sicherheit == --> == Gesundheit == == Praktische Hinweise == == Ausflüge == * '''Pons''' (Aussprache: Pon), 19&#x202F;km nordnordwestlich, u.a. mit altem Schloss mit 30&#x202F;m hohem Donjon aus dem 12. Jahrhundert, Kirche Saint-Vivien und Pilgerhospiz, etwas außerhalb das Renaissanceschloss Château d'Usson. == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle Webseite}} {{Stub}} {{GeoData| lat= | long= | radius= }} {{IstInKat|Charente-Maritime}} jfp8sz07ws38t3vw8vnppyajj8yngz7 1794477 1794476 2026-08-05T20:07:23Z Scholless 15050 /* Unterkunft */ gestrafft 1794477 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Bild= | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Jonzac''' ist eine Kleinstadt im [[Frankreich|französischen]] Départemnt [[Charente-Maritime]] in der historischen Region [[Poitou-Charentes]], die seit 2016 einen Teil der Großregion [[Neu-Aquitanien]] bildet. == Hintergrund == Die Stadt an der [[w:Seugne|Seugne]] ist Sitz der Unterpräfektur des gleichnamigen Arrondissements. {{Mapframe|45.446667|-0.433611|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === Nächstgelegener Flughafen ist der {{marker|type=airport|name=Flughafen Bordeaux-Mérignac|wikidata=Q612731|show=none}}. === Mit der Bahn === Der {{marker|type=train|name=Bahnhof Jonzac|wikidata=Q1870480}} wird von Regional-(TER)-Zügen bedient. === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Jonzac liegt auf der Straße 12&#x202F;km südöstlich der D 137, die von [[Saintes]] parallel zur [[Paris]] mit [[Bordeaux]] verbindenden [[w:Autoroute A 10|Autoroute A 10]] über Pons nach Süden führt. Man verlässt die D 137 in Saint-Genis-de-Saintogne und fährt auf der D 2 noch 12&#x202F;km bis Jonzac. === Mit dem Schiff === <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == [[File:Jonzac 17 Église façade 2013.jpg|mini|Saint-Gervais-Saint Protais]] * Die Kirche {{marker|type=church|name=Saint-Gervais-Saint-Protais|wikidata=Q3581682}}, vielleicht aus dem 10. Jahrhundert. Auf dem Vorplatz wurden Gräber mit Steinsärgen aus der Merowingerzeit freigelegt. * Das alte {{marker|type=monastery|name=Karmeliterkloster|wikidata=Q113886870}}, der bestehende Bau aus dem Jahr 1657 * {{marker|type=chateau|name=Schloss Jonzac|wikidata=Q2779370}}, Sitz von Verwaltungsbehörden * Die {{marker|type=market|name=Markthalle|wikidata=Q114069978}} * '''Thermalquellen''' == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == == Gesundheit == == Praktische Hinweise == == Ausflüge == * '''Pons''' (Aussprache: Pon), 19&#x202F;km nordnordwestlich, u.a. mit altem Schloss mit 30&#x202F;m hohem Donjon aus dem 12. Jahrhundert, Kirche Saint-Vivien und Pilgerhospiz, etwas außerhalb das Renaissanceschloss Château d'Usson. == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle Webseite}} {{Stub}} {{GeoData| lat= | long= | radius= }} {{IstInKat|Charente-Maritime}} 8f5fbzs61e9ssnz22n04edzp588igl7 Kaysersberg 0 113499 1794478 1551616 2026-08-05T20:09:12Z Scholless 15050 /* Museen */ vCards 1794478 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Bild= | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Kaysersberg''' ist eine Kleinstadt im [[Frankreich|französischen]] Département [[Haut-Rhin]] (Oberelsass) in der früheren Region [[Elsass]] (Alsace), die seit 2016 Teil der Großregion [[Grand Est]] ist. == Hintergrund == Kaysersberg (elsässisch: Kaisersbari), seit 2016 mit den Nachbargemeinden Kientzheim und Sigolsheim zu einer Commune nouvelle mit dem Namen Kaysersberg Vignoble vereinigt, ist der Geburtsort von [[w:Albert Schweitzer|Albert Schweitzer]] (Friedensnobelpreis 1952). Die Stadt an der [[Route des vins d’Alsace|Elsässer Weinstraße]] liegt rund 12&#x202F;km nordwestlich von [[Colmar]] am Rand der [[Vogesen]]. {{Mapframe|48.139167|7.260833|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === In Betracht kommen: * Der {{marker|type = airport|name = Flughafen Straßburg |wikidata = Q1165367 |show = none}}, rund 75&#x202F;km entfernt, und * der {{marker|name = EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg |wikidata = Q156971 |show = none}}, rund 80&#x202F;km südlich. === Mit der Bahn === Günstig gelegen ist der {{Marker|name=Bahnhof Colmar|wikidata=Q958671}}. Dieser ist stündlich von [[Straßburg]] oder [[Basel]] mit dem TER200 zu erreichen (auch TGV-Anbindung). === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Von Colmar auf der D 425, die weiter zum Vogesenpass Col du Bonhomme führt, in das Tal der Weiss, an der Kaysersberg liegt. Colmar erreicht man aus Westdeutschland über die mautfreie französische [[w:Autoroute A 35|Autoroute A 35]] (nur die Umfahrung von [[Straßburg]] ist mautpflichtig, kann aber vermieden werden) und die RN 83, aus [[Freiburg im Breisgau]] über [[Breisach]] und an dem Festungsstädtchen [[Neuf-Brisach]] vorbei über die [[w:Bundesstraße 31|Bundesstraße 31]] und die französische D 415, von [[Basel]] über die französische Autoroute A 35. === Mit dem Schiff === <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == Die Stadt lässt sich recht gut zu Fuß bewältigen. == Sehenswürdigkeiten == * Die mittelalterliche '''[[w:Burg Kaysersberg|Burg Kaysersberg]]''' ist Burgruine erhalten. Zu ihr führen von der Stadt zwei Fußwege. * Die '''[[w:Heilig-Kreuz-Kirche (Kaysersberg)|Heilig-Kreuz-Kirche (Sainte-Croix)]]''' besitzt eine übergroße Christusfigur und ein Schnitzaltar von [[w:Hans Bongart|Hans Bongart]] aus dem Jahr 1518. * Das ehemalige '''Rathaus''' ist ein sehenswerter Renaissancebau aus dem Jahr 1604 mit einem Innenhof. * In der '''Altstadt''' reich verzierte Fachwerkhäuser, beachtenswert auch die in der Stadt reichlich zu findenden Störche. * Teile der '''Stadtbefestigung'''; erhalten sind auch zwei Türme. === Museen === [[File:Kaysersberg.Casa.A.Schweitzer.JPG|mini|Albert-Schweitzer-Museum]] * {{vCard|name=Musée local historique |wikidata=|type=museum |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Das historische Museum in einem Steinhaus aus dem Jahr 1521.}} * {{vCard|name=Musée Albert Schweitzer |wikidata=|type=museum |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Das Albert-Schweitzer-Museum mit Ausstellungsstücken aus dem Leben von Albert Schweitzer.}} <gallery> Datei:Kaysersberg Château.JPG|Burg Kaysersberg Datei:Kaysersberg 060.JPG|Sainte-Croix Datei:Kaysersberg HotelVille12.JPG|Ehemaliges Rathaus Datei:Kaysersberg 2010 6.1.jpg|Geburtshaus von Albert Schweitzer </gallery> == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == <!-- evtl. unterteilen in günstig, mittel und gehoben --> == Nachtleben == == Unterkunft == <!-- evtl. unterteilen in günstig, mittel und gehoben --> <!-- == Lernen == == Arbeiten == == Sicherheit == --> == Gesundheit == == Praktische Hinweise == == Ausflüge == * [[Colmar]] mit dem Unterlinden-Museum (Isenheimer Altar) * [[Riquewihr]] (Reichenweier) * [[w:Trois-Épis|Les Trois-Épis]] (Drei Ähren) * [[w:Route des Crêtes (Vogesen)|Route des Crêtes (Vogesenkammstraße)]] == Literatur == * Walter Hotz: ''Handbuch der Kunstdenkmäler im Elsass und in Lothringen.'' 2. Aufl. Darmstadt 1970: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, S. 90 - 93. == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= | long= | radius= }} {{IstInKat|Haut-Rhin}} pkqwcbwmbso84rcv09schfm5rqtunz0 1794479 1794478 2026-08-05T20:09:51Z Scholless 15050 /* Museen */ Ergänzung 1794479 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Bild= | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Kaysersberg''' ist eine Kleinstadt im [[Frankreich|französischen]] Département [[Haut-Rhin]] (Oberelsass) in der früheren Region [[Elsass]] (Alsace), die seit 2016 Teil der Großregion [[Grand Est]] ist. == Hintergrund == Kaysersberg (elsässisch: Kaisersbari), seit 2016 mit den Nachbargemeinden Kientzheim und Sigolsheim zu einer Commune nouvelle mit dem Namen Kaysersberg Vignoble vereinigt, ist der Geburtsort von [[w:Albert Schweitzer|Albert Schweitzer]] (Friedensnobelpreis 1952). Die Stadt an der [[Route des vins d’Alsace|Elsässer Weinstraße]] liegt rund 12&#x202F;km nordwestlich von [[Colmar]] am Rand der [[Vogesen]]. {{Mapframe|48.139167|7.260833|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === In Betracht kommen: * Der {{marker|type = airport|name = Flughafen Straßburg |wikidata = Q1165367 |show = none}}, rund 75&#x202F;km entfernt, und * der {{marker|name = EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg |wikidata = Q156971 |show = none}}, rund 80&#x202F;km südlich. === Mit der Bahn === Günstig gelegen ist der {{Marker|name=Bahnhof Colmar|wikidata=Q958671}}. Dieser ist stündlich von [[Straßburg]] oder [[Basel]] mit dem TER200 zu erreichen (auch TGV-Anbindung). === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Von Colmar auf der D 425, die weiter zum Vogesenpass Col du Bonhomme führt, in das Tal der Weiss, an der Kaysersberg liegt. Colmar erreicht man aus Westdeutschland über die mautfreie französische [[w:Autoroute A 35|Autoroute A 35]] (nur die Umfahrung von [[Straßburg]] ist mautpflichtig, kann aber vermieden werden) und die RN 83, aus [[Freiburg im Breisgau]] über [[Breisach]] und an dem Festungsstädtchen [[Neuf-Brisach]] vorbei über die [[w:Bundesstraße 31|Bundesstraße 31]] und die französische D 415, von [[Basel]] über die französische Autoroute A 35. === Mit dem Schiff === <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == Die Stadt lässt sich recht gut zu Fuß bewältigen. == Sehenswürdigkeiten == * Die mittelalterliche '''[[w:Burg Kaysersberg|Burg Kaysersberg]]''' ist Burgruine erhalten. Zu ihr führen von der Stadt zwei Fußwege. * Die '''[[w:Heilig-Kreuz-Kirche (Kaysersberg)|Heilig-Kreuz-Kirche (Sainte-Croix)]]''' besitzt eine übergroße Christusfigur und ein Schnitzaltar von [[w:Hans Bongart|Hans Bongart]] aus dem Jahr 1518. * Das ehemalige '''Rathaus''' ist ein sehenswerter Renaissancebau aus dem Jahr 1604 mit einem Innenhof. * In der '''Altstadt''' reich verzierte Fachwerkhäuser, beachtenswert auch die in der Stadt reichlich zu findenden Störche. * Teile der '''Stadtbefestigung'''; erhalten sind auch zwei Türme. === Museen === [[File:Kaysersberg.Casa.A.Schweitzer.JPG|mini|Albert-Schweitzer-Museum]] * {{vCard|name=Musée local historique |wikidata=|type=museum |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=Das historische Museum in einem Steinhaus aus dem Jahr 1521.}} * {{vCard|name=Musée Albert Schweitzer |wikidata=|type=museum |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=Das Albert-Schweitzer-Museum mit Ausstellungsstücken aus dem Leben von Albert Schweitzer.}} <gallery> Datei:Kaysersberg Château.JPG|Burg Kaysersberg Datei:Kaysersberg 060.JPG|Sainte-Croix Datei:Kaysersberg HotelVille12.JPG|Ehemaliges Rathaus Datei:Kaysersberg 2010 6.1.jpg|Geburtshaus von Albert Schweitzer </gallery> == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == <!-- evtl. unterteilen in günstig, mittel und gehoben --> == Nachtleben == == Unterkunft == <!-- evtl. unterteilen in günstig, mittel und gehoben --> <!-- == Lernen == == Arbeiten == == Sicherheit == --> == Gesundheit == == Praktische Hinweise == == Ausflüge == * [[Colmar]] mit dem Unterlinden-Museum (Isenheimer Altar) * [[Riquewihr]] (Reichenweier) * [[w:Trois-Épis|Les Trois-Épis]] (Drei Ähren) * [[w:Route des Crêtes (Vogesen)|Route des Crêtes (Vogesenkammstraße)]] == Literatur == * Walter Hotz: ''Handbuch der Kunstdenkmäler im Elsass und in Lothringen.'' 2. 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Die Stadt an der [[Route des vins d’Alsace|Elsässer Weinstraße]] liegt rund 12&#x202F;km nordwestlich von [[Colmar]] am Rand der [[Vogesen]]. {{Mapframe|48.139167|7.260833|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === In Betracht kommen: * Der {{marker|type = airport|name = Flughafen Straßburg |wikidata = Q1165367 |show = none}}, rund 75&#x202F;km entfernt, und * der {{marker|name = EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg |wikidata = Q156971 |show = none}}, rund 80&#x202F;km südlich. === Mit der Bahn === Günstig gelegen ist der {{Marker|name=Bahnhof Colmar|wikidata=Q958671}}. Dieser ist stündlich von [[Straßburg]] oder [[Basel]] mit dem TER200 zu erreichen (auch TGV-Anbindung). === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Von Colmar auf der D 425, die weiter zum Vogesenpass Col du Bonhomme führt, in das Tal der Weiss, an der Kaysersberg liegt. Colmar erreicht man aus Westdeutschland über die mautfreie französische [[w:Autoroute A 35|Autoroute A 35]] (nur die Umfahrung von [[Straßburg]] ist mautpflichtig, kann aber vermieden werden) und die RN 83, aus [[Freiburg im Breisgau]] über [[Breisach]] und an dem Festungsstädtchen [[Neuf-Brisach]] vorbei über die [[w:Bundesstraße 31|Bundesstraße 31]] und die französische D 415, von [[Basel]] über die französische Autoroute A 35. === Mit dem Schiff === <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == Die Stadt lässt sich recht gut zu Fuß bewältigen. == Sehenswürdigkeiten == * Die mittelalterliche '''[[w:Burg Kaysersberg|Burg Kaysersberg]]''' ist Burgruine erhalten. Zu ihr führen von der Stadt zwei Fußwege. * Die '''[[w:Heilig-Kreuz-Kirche (Kaysersberg)|Heilig-Kreuz-Kirche (Sainte-Croix)]]''' besitzt eine übergroße Christusfigur und ein Schnitzaltar von [[w:Hans Bongart|Hans Bongart]] aus dem Jahr 1518. * Das ehemalige '''Rathaus''' ist ein sehenswerter Renaissancebau aus dem Jahr 1604 mit einem Innenhof. * In der '''Altstadt''' reich verzierte Fachwerkhäuser, beachtenswert auch die in der Stadt reichlich zu findenden Störche. * Teile der '''Stadtbefestigung'''; erhalten sind auch zwei Türme. === Museen === [[File:Kaysersberg.Casa.A.Schweitzer.JPG|mini|Albert-Schweitzer-Museum]] * {{vCard|name=Musée local historique |wikidata=|type=museum |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=Das historische Museum in einem Steinhaus aus dem Jahr 1521.}} * {{vCard|name=Musée Albert Schweitzer |wikidata=|type=museum |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=Das Albert-Schweitzer-Museum mit Ausstellungsstücken aus dem Leben von Albert Schweitzer.}} <gallery> Datei:Kaysersberg Château.JPG|Burg Kaysersberg Datei:Kaysersberg 060.JPG|Sainte-Croix Datei:Kaysersberg HotelVille12.JPG|Ehemaliges Rathaus Datei:Kaysersberg 2010 6.1.jpg|Geburtshaus von Albert Schweitzer </gallery> == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == <!-- evtl. unterteilen in günstig, mittel und gehoben --> <!-- == Lernen == == Arbeiten == == Sicherheit == --> == Gesundheit == == Praktische Hinweise == == Ausflüge == * [[Colmar]] mit dem Unterlinden-Museum (Isenheimer Altar) * [[Riquewihr]] (Reichenweier) * [[w:Trois-Épis|Les Trois-Épis]] (Drei Ähren) * [[w:Route des Crêtes (Vogesen)|Route des Crêtes (Vogesenkammstraße)]] == Literatur == * Walter Hotz: ''Handbuch der Kunstdenkmäler im Elsass und in Lothringen.'' 2. 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Die Stadt an der [[Route des vins d’Alsace|Elsässer Weinstraße]] liegt rund 12&#x202F;km nordwestlich von [[Colmar]] am Rand der [[Vogesen]]. {{Mapframe|48.139167|7.260833|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === In Betracht kommen: * Der {{marker|type = airport|name = Flughafen Straßburg |wikidata = Q1165367 |show = none}}, rund 75&#x202F;km entfernt, und * der {{marker|name = EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg |wikidata = Q156971 |show = none}}, rund 80&#x202F;km südlich. === Mit der Bahn === Günstig gelegen ist der {{Marker|name=Bahnhof Colmar|wikidata=Q958671}}. Dieser ist stündlich von [[Straßburg]] oder [[Basel]] mit dem TER200 zu erreichen (auch TGV-Anbindung). === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Von Colmar auf der D 425, die weiter zum Vogesenpass Col du Bonhomme führt, in das Tal der Weiss, an der Kaysersberg liegt. Colmar erreicht man aus Westdeutschland über die mautfreie französische [[w:Autoroute A 35|Autoroute A 35]] (nur die Umfahrung von [[Straßburg]] ist mautpflichtig, kann aber vermieden werden) und die RN 83, aus [[Freiburg im Breisgau]] über [[Breisach]] und an dem Festungsstädtchen [[Neuf-Brisach]] vorbei über die [[w:Bundesstraße 31|Bundesstraße 31]] und die französische D 415, von [[Basel]] über die französische Autoroute A 35. === Mit dem Schiff === <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == Die Stadt lässt sich recht gut zu Fuß bewältigen. == Sehenswürdigkeiten == * {{vCard|name=[[w:Burg Kaysersberg|Burg Kaysersberg]] |wikidata=|type=castle |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Die mittelalterliche Burg Kaysersberg ist als Burgruine erhalten. Zu ihr führen von der Stadt zwei Fußwege.}} * {{vCard|name=[[w:Heilig-Kreuz-Kirche (Kaysersberg)|Heilig-Kreuz-Kirche (Sainte-Croix)]] |wikidata=|type=church |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Die Heilig-Kreuz-Kirche (Sainte-Croix) besitzt eine übergroße Christusfigur und ein Schnitzaltar von [[w:Hans Bongart|Hans Bongart]] aus dem Jahr 1518.}} * {{vCard|name=Rathaus |wikidata=|type=town hall |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Das ehemalige Rathaus ist ein sehenswerter Renaissancebau aus dem Jahr 1604 mit einem Innenhof.}} * In der '''Altstadt''' reich verzierte Fachwerkhäuser, beachtenswert auch die in der Stadt reichlich zu findenden Störche. * Teile der '''Stadtbefestigung'''; erhalten sind auch zwei Türme. === Museen === [[File:Kaysersberg.Casa.A.Schweitzer.JPG|mini|Albert-Schweitzer-Museum]] * {{vCard|name=Musée local historique |wikidata=|type=museum |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=Das historische Museum in einem Steinhaus aus dem Jahr 1521.}} * {{vCard|name=Musée Albert Schweitzer |wikidata=|type=museum |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=Das Albert-Schweitzer-Museum mit Ausstellungsstücken aus dem Leben von Albert Schweitzer.}} <gallery> Datei:Kaysersberg Château.JPG|Burg Kaysersberg Datei:Kaysersberg 060.JPG|Sainte-Croix Datei:Kaysersberg HotelVille12.JPG|Ehemaliges Rathaus Datei:Kaysersberg 2010 6.1.jpg|Geburtshaus von Albert Schweitzer </gallery> == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == <!-- evtl. unterteilen in günstig, mittel und gehoben --> <!-- == Lernen == == Arbeiten == == Sicherheit == --> == Gesundheit == == Praktische Hinweise == == Ausflüge == * [[Colmar]] mit dem Unterlinden-Museum (Isenheimer Altar) * [[Riquewihr]] (Reichenweier) * [[w:Trois-Épis|Les Trois-Épis]] (Drei Ähren) * [[w:Route des Crêtes (Vogesen)|Route des Crêtes (Vogesenkammstraße)]] == Literatur == * Walter Hotz: ''Handbuch der Kunstdenkmäler im Elsass und in Lothringen.'' 2. 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Die Stadt an der [[Route des vins d’Alsace|Elsässer Weinstraße]] liegt rund 12&#x202F;km nordwestlich von [[Colmar]] am Rand der [[Vogesen]]. {{Mapframe|48.139167|7.260833|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === In Betracht kommen: * Der {{marker|type = airport|name = Flughafen Straßburg |wikidata = Q1165367 |show = none}}, rund 75&#x202F;km entfernt, und * der {{marker|name = EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg |wikidata = Q156971 |show = none}}, rund 80&#x202F;km südlich. === Mit der Bahn === Günstig gelegen ist der {{Marker|name=Bahnhof Colmar|wikidata=Q958671}}. Dieser ist stündlich von [[Straßburg]] oder [[Basel]] mit dem TER200 zu erreichen (auch TGV-Anbindung). === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Von Colmar auf der D 425, die weiter zum Vogesenpass Col du Bonhomme führt, in das Tal der Weiss, an der Kaysersberg liegt. Colmar erreicht man aus Westdeutschland über die mautfreie französische [[w:Autoroute A 35|Autoroute A 35]] (nur die Umfahrung von [[Straßburg]] ist mautpflichtig, kann aber vermieden werden) und die RN 83, aus [[Freiburg im Breisgau]] über [[Breisach]] und an dem Festungsstädtchen [[Neuf-Brisach]] vorbei über die [[w:Bundesstraße 31|Bundesstraße 31]] und die französische D 415, von [[Basel]] über die französische Autoroute A 35. === Mit dem Schiff === <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == Die Stadt lässt sich recht gut zu Fuß bewältigen. == Sehenswürdigkeiten == * {{vCard|name=[[w:Burg Kaysersberg|Burg Kaysersberg]] |wikidata=|type=castle |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=Die mittelalterliche Burg Kaysersberg ist als Burgruine erhalten. 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Die Stadt an der [[Route des vins d’Alsace|Elsässer Weinstraße]] liegt rund 12&#x202F;km nordwestlich von [[Colmar]] am Rand der [[Vogesen]]. {{Mapframe|48.139167|7.260833|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === In Betracht kommen: * Der {{marker|type = airport|name = Flughafen Straßburg |wikidata = Q1165367 |show = none}}, rund 75&#x202F;km entfernt, und * der {{marker|name = EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg |wikidata = Q156971 |show = none}}, rund 80&#x202F;km südlich. === Mit der Bahn === Günstig gelegen ist der {{Marker|name=Bahnhof Colmar|wikidata=Q958671}}. Dieser ist stündlich von [[Straßburg]] oder [[Basel]] mit dem TER200 zu erreichen (auch TGV-Anbindung). === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Von Colmar auf der D 425, die weiter zum Vogesenpass Col du Bonhomme führt, in das Tal der Weiss, an der Kaysersberg liegt. Colmar erreicht man aus Westdeutschland über die mautfreie französische [[w:Autoroute A 35|Autoroute A 35]] (nur die Umfahrung von [[Straßburg]] ist mautpflichtig, kann aber vermieden werden) und die RN 83, aus [[Freiburg im Breisgau]] über [[Breisach]] und an dem Festungsstädtchen [[Neuf-Brisach]] vorbei über die [[w:Bundesstraße 31|Bundesstraße 31]] und die französische D 415, von [[Basel]] über die französische Autoroute A 35. === Mit dem Schiff === <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == Die Stadt lässt sich recht gut zu Fuß bewältigen. == Sehenswürdigkeiten == * {{vCard|name=[[w:Burg Kaysersberg|Burg Kaysersberg]] |wikidata=|type=castle |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=Die mittelalterliche Burg Kaysersberg ist als Burgruine erhalten. Zu ihr führen von der Stadt zwei Fußwege.}} * {{vCard|name=[[w:Heilig-Kreuz-Kirche (Kaysersberg)|Heilig-Kreuz-Kirche (Sainte-Croix)]] |wikidata=|type=church |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=Die Heilig-Kreuz-Kirche (Sainte-Croix) besitzt eine übergroße Christusfigur und ein Schnitzaltar von [[w:Hans Bongart|Hans Bongart]] aus dem Jahr 1518.}} * {{vCard|name=Rathaus |wikidata=|type=town hall |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=Das ehemalige Rathaus ist ein sehenswerter Renaissancebau aus dem Jahr 1604 mit einem Innenhof.}} * In der '''Altstadt''' reich verzierte Fachwerkhäuser, beachtenswert auch die in der Stadt reichlich zu findenden Störche. * Teile der '''Stadtbefestigung'''; erhalten sind auch zwei Türme. === Museen === [[File:Kaysersberg.Casa.A.Schweitzer.JPG|mini|Albert-Schweitzer-Museum]] * {{vCard|name=Musée local historique |wikidata=|type=museum |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=Das historische Museum in einem Steinhaus aus dem Jahr 1521.}} * {{vCard|name=Musée Albert Schweitzer |wikidata=|type=museum |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=Das Albert-Schweitzer-Museum mit Ausstellungsstücken aus dem Leben von Albert Schweitzer.}} <gallery> Datei:Kaysersberg Château.JPG|Burg Kaysersberg Datei:Kaysersberg 060.JPG|Sainte-Croix Datei:Kaysersberg HotelVille12.JPG|Ehemaliges Rathaus Datei:Kaysersberg 2010 6.1.jpg|Geburtshaus von Albert Schweitzer </gallery> == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == == Gesundheit == == Praktische Hinweise == == Ausflüge == * [[Colmar]] mit dem Unterlinden-Museum (Isenheimer Altar) * [[Riquewihr]] (Reichenweier) * [[w:Trois-Épis|Les Trois-Épis]] (Drei Ähren) * [[w:Route des Crêtes (Vogesen)|Route des Crêtes (Vogesenkammstraße)]] == Literatur == * Walter Hotz: ''Handbuch der Kunstdenkmäler im Elsass und in Lothringen.'' 2. Aufl. Darmstadt 1970: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, S. 90 - 93. == Weblinks == {{class-2}} {{GeoData| lat= | long= | radius= }} {{IstInKat|Haut-Rhin}} o1mbiqznl4kc2kgtgji97zg19du95qj Issoire 0 113532 1794453 1632940 2026-08-05T19:50:49Z Scholless 15050 /* Küche */ gestrafft 1794453 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort}} '''Issoire''' ist eine Stadt im [[Frankreich|französischen]] Département [[Puy-de-Dôme]] in der 2016 geschaffenen Großregion [[Auvergne-Rhône-Alpes]] (historische Region: [[Auvergne]]). == Hintergrund == Die Stadt an der Einmündung des ''Couze Pavin'' in den [[w:Allier|Allier]], rund 37 Kilometer südlich von [[Clermont-Ferrand]], bekannt durch Ereignisse in der Reformationszeit (Kapitän Merle) und durch seine metallurgische Industrie, bezieht ihren Ruhm aber hauptsächlich von der romanischen Kirche Saint-Austremoine. {{Mapframe|45.544|3.249|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === === Mit der Bahn === Der {{marker|type=train|name=Gare d'Issoire|wikidata=Q3095800}} wird von den Zügen des TER Auvergne aus/nach [[Clermont-Ferrand]], [[Aurillac]], [[Brioude]] und [[Le Puy-en-Velay]] bedient. === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Die Stadt liegt rund 30&#x202F;km südlich von [[Clermont-Ferrand]] an der (mautfreien) [[w: Autoroute A 75|Autoroute A 75]]. Von [[Saint-Étienne]] gelangt man über [[Montbrison]] und die D 496/D996 über den Col de la Croix de l'Homme Mort, die Kleinstadt [[Ambert]] und den Col des Fourches landschaftlich reizvoll, aber kurvenreich nach Issoire. === Mit dem Schiff === Der Allier ist nicht schiffbar, für Kanutouren siehe den Reiseführer [[Wasserwandern auf dem Allier]]. <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == Die Innenstadt ist nicht groß und lässt sich gut zu Fuß bewältigen. == Sehenswürdigkeiten == [[File:Issoire JPG01.jpg|mini|upright|Saint-Austremoine]] [[File:Issoire Église Saint-Austremoine Jugement 703.jpg|mini|Saint-Austremoine, Jüngstes Gericht]] Hauptsehenswürdigkeit ist die {{marker|type=church|name=Kirche Saint-Austremoine|wikidata=Q2315418}} aus dem 12. Jahrhundert, eine der berühmtesten der romanischen Kirchen der Auvergne. Allerdings hat die Kirche in der Reformationszeit und durch wenig sachgemäße Restaurierungen und Rekonstruktionen (Fassade, Türme) im 19. Jahrhundert gelitten. Besonders sehenswert sind die Kapitelle des Chors, die Krypta und das Wandgemälde des Jüngsten Gerichts im Narthex. Der Uhrturm {{marker|type=tower|name=Tour de l'Horloge|wikidata=Q101593749}} liegt in der Rue du Ponteil. == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == <!-- evtl. unterteilen in günstig, mittel und gehoben --> == Sicherheit == == Gesundheit == == Praktische Hinweise == == Ausflüge == [[File:Saint-Nectaire Église20.JPG|mini|Kirche Saint-Nectaire]] * '''Saint-Nectaire''', 26&#x202F;km westlich, über die D 996, mit bedeutender romanischer Kirche [[w:St-Nectaire (Saint-Nectaire)|Saint-Nectaire]], einer der romanischen Hauptkirchen der Niederen Auvergne. * '''Nonette''', 9&#x202F;km südlich am Allier, Kirche mit typischem Acgteckturm und Burgruine (beides Monument historique). == Literatur == * Der Allier: Kanuführer von der Quelle bis zur Mündung, Martin Schulze, Pollner Verlag (2010), {{ISBN|978-3899610482}}. == Weblinks == {{Offizielle_Webseite}} {{class-2}} {{GeoData| lat= | long= | radius= }} {{IstInKat|Puy-de-Dôme}} na619yturjnpjp44ii71aiae061wfch 1794454 1794453 2026-08-05T19:51:06Z Scholless 15050 /* Unterkunft */ gestrafft 1794454 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort}} '''Issoire''' ist eine Stadt im [[Frankreich|französischen]] Département [[Puy-de-Dôme]] in der 2016 geschaffenen Großregion [[Auvergne-Rhône-Alpes]] (historische Region: [[Auvergne]]). == Hintergrund == Die Stadt an der Einmündung des ''Couze Pavin'' in den [[w:Allier|Allier]], rund 37 Kilometer südlich von [[Clermont-Ferrand]], bekannt durch Ereignisse in der Reformationszeit (Kapitän Merle) und durch seine metallurgische Industrie, bezieht ihren Ruhm aber hauptsächlich von der romanischen Kirche Saint-Austremoine. {{Mapframe|45.544|3.249|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === === Mit der Bahn === Der {{marker|type=train|name=Gare d'Issoire|wikidata=Q3095800}} wird von den Zügen des TER Auvergne aus/nach [[Clermont-Ferrand]], [[Aurillac]], [[Brioude]] und [[Le Puy-en-Velay]] bedient. === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Die Stadt liegt rund 30&#x202F;km südlich von [[Clermont-Ferrand]] an der (mautfreien) [[w: Autoroute A 75|Autoroute A 75]]. Von [[Saint-Étienne]] gelangt man über [[Montbrison]] und die D 496/D996 über den Col de la Croix de l'Homme Mort, die Kleinstadt [[Ambert]] und den Col des Fourches landschaftlich reizvoll, aber kurvenreich nach Issoire. === Mit dem Schiff === Der Allier ist nicht schiffbar, für Kanutouren siehe den Reiseführer [[Wasserwandern auf dem Allier]]. <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == Die Innenstadt ist nicht groß und lässt sich gut zu Fuß bewältigen. == Sehenswürdigkeiten == [[File:Issoire JPG01.jpg|mini|upright|Saint-Austremoine]] [[File:Issoire Église Saint-Austremoine Jugement 703.jpg|mini|Saint-Austremoine, Jüngstes Gericht]] Hauptsehenswürdigkeit ist die {{marker|type=church|name=Kirche Saint-Austremoine|wikidata=Q2315418}} aus dem 12. Jahrhundert, eine der berühmtesten der romanischen Kirchen der Auvergne. Allerdings hat die Kirche in der Reformationszeit und durch wenig sachgemäße Restaurierungen und Rekonstruktionen (Fassade, Türme) im 19. Jahrhundert gelitten. Besonders sehenswert sind die Kapitelle des Chors, die Krypta und das Wandgemälde des Jüngsten Gerichts im Narthex. Der Uhrturm {{marker|type=tower|name=Tour de l'Horloge|wikidata=Q101593749}} liegt in der Rue du Ponteil. == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == == Sicherheit == == Gesundheit == == Praktische Hinweise == == Ausflüge == [[File:Saint-Nectaire Église20.JPG|mini|Kirche Saint-Nectaire]] * '''Saint-Nectaire''', 26&#x202F;km westlich, über die D 996, mit bedeutender romanischer Kirche [[w:St-Nectaire (Saint-Nectaire)|Saint-Nectaire]], einer der romanischen Hauptkirchen der Niederen Auvergne. * '''Nonette''', 9&#x202F;km südlich am Allier, Kirche mit typischem Acgteckturm und Burgruine (beides Monument historique). == Literatur == * Der Allier: Kanuführer von der Quelle bis zur Mündung, Martin Schulze, Pollner Verlag (2010), {{ISBN|978-3899610482}}. == Weblinks == {{Offizielle_Webseite}} {{class-2}} {{GeoData| lat= | long= | radius= }} {{IstInKat|Puy-de-Dôme}} hvsyb38x47pvzy73mfv8gjnmwa8tk5a L'Haÿ-les-Roses 0 113823 1794455 1593594 2026-08-05T19:51:23Z Scholless 15050 /* Küche */ gestrafft 1794455 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Bild= | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''L&#39;Haÿ-les-Roses''' ist eine Stadt im [[Frankreich|französischen]] Département [[Val-de-Marne]] in der Region [[Île-de-France]]. == Hintergrund == Die Stadt an der weitgehend unterirdisch verlaufenden, teilweise aber wieder freigelegten [[w:Bièvre (Seine)|Bièvre]] ist der Sitz der Unterpräfektur des gleichnamigen Arrondissements. {{Mapframe|<breite>|<länge>|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === In Betracht kommen die Pariser Flughäfen; am nächsten ist der '''Flughafen Orly'''. === Mit der Bahn === Die nächste Station der S-Bahn Réseau express régional d’Île-de-France befindet sich in der Nachbargemeinde [[w:Bourg-la-Reine|Bourg-la-Reine]] (Linie RER B) rund&nbsp;1,7 km westlich von L’Haÿ-les-Roses, das selbst keinen Bahnhof hat. === Mit dem Bus === === Auf der Straße === An der Stadt führt die [[w:Autoroute A 6|Autoroute A 6]], allerdings ohne direkte Ausfahrt, vorbei. So bietet sich die D 920 an, die bei der Porte d'Orléans auf die Pariser Ringschnellstraße [[w:Boulevard périphérique|Boulevard périphérique]] trifft. === Mit dem Schiff === Die schiffbare [[w:Seine|Seine]] fließt rund 56&#x202F;km östlich vorbei. <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == [[File:St Cyr - ste Julitte-pignon nord.jpg|mini|Saint-Cyr-Sainte Julitte in Villejuif]] * {{vCard|type=see|name=Roseraie du Val-de-Marne|wikidata=Q1364985|auto=|address=Rue Albert-Watel, L'Haÿ-les-Roses|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=gegründet 1899, ältestes noch bestehendes Rosarium}} im benachbarten [[w:Villejuif|Villejuif]]: * {{vCard|type=church|name=Kirche St-Cyr-Ste-Julitte|wikidata=Q2366561|auto=|address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=als Monument historique eingeschrieben, 13. und 16. Jahrhundert, mit interessanten Renaissancekapitellen}} == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == <!-- evtl. unterteilen in günstig, mittel und gehoben --> <!-- == Lernen == == Arbeiten == == Sicherheit == --> == Gesundheit == == Praktische Hinweise == == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle Webseite}} {{Stub}} {{GeoData| lat= | long= | radius= }} {{IstInKat|Val-de-Marne}} pzj87z0aey3u7gv2lsmy21u29idv6va 1794456 1794455 2026-08-05T19:51:39Z Scholless 15050 /* Unterkunft */ gestrafft 1794456 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Bild= | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''L&#39;Haÿ-les-Roses''' ist eine Stadt im [[Frankreich|französischen]] Département [[Val-de-Marne]] in der Region [[Île-de-France]]. == Hintergrund == Die Stadt an der weitgehend unterirdisch verlaufenden, teilweise aber wieder freigelegten [[w:Bièvre (Seine)|Bièvre]] ist der Sitz der Unterpräfektur des gleichnamigen Arrondissements. {{Mapframe|<breite>|<länge>|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === In Betracht kommen die Pariser Flughäfen; am nächsten ist der '''Flughafen Orly'''. === Mit der Bahn === Die nächste Station der S-Bahn Réseau express régional d’Île-de-France befindet sich in der Nachbargemeinde [[w:Bourg-la-Reine|Bourg-la-Reine]] (Linie RER B) rund&nbsp;1,7 km westlich von L’Haÿ-les-Roses, das selbst keinen Bahnhof hat. === Mit dem Bus === === Auf der Straße === An der Stadt führt die [[w:Autoroute A 6|Autoroute A 6]], allerdings ohne direkte Ausfahrt, vorbei. So bietet sich die D 920 an, die bei der Porte d'Orléans auf die Pariser Ringschnellstraße [[w:Boulevard périphérique|Boulevard périphérique]] trifft. === Mit dem Schiff === Die schiffbare [[w:Seine|Seine]] fließt rund 56&#x202F;km östlich vorbei. <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == [[File:St Cyr - ste Julitte-pignon nord.jpg|mini|Saint-Cyr-Sainte Julitte in Villejuif]] * {{vCard|type=see|name=Roseraie du Val-de-Marne|wikidata=Q1364985|auto=|address=Rue Albert-Watel, L'Haÿ-les-Roses|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=gegründet 1899, ältestes noch bestehendes Rosarium}} im benachbarten [[w:Villejuif|Villejuif]]: * {{vCard|type=church|name=Kirche St-Cyr-Ste-Julitte|wikidata=Q2366561|auto=|address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=als Monument historique eingeschrieben, 13. und 16. 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In der Stadt liegt ein bedeutender Luftwaffenstützpunkt. {{Mapframe|<breite>|<länge>|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * Der {{marker|type=airport |name=Flughafen Marseille-Provence |wikidata=Q651190 | show =none}} in Marignane ist 40&#x202F;km entfernt. === Mit der Bahn === * {{vCard|type=train|name=Gare SNCF d'Istres |wikidata=Q2130806|auto=|address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Der Bahnhof wird vom TER PACA bedient, der Miramas mit Marseille auf der Linie der Côte Bleue über Martigues verbindet.}} === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Istres wird von der [[w:Autoroute A 7|Autoroute A 7]] (Autoroute du Soleil) über die A 54und die [[w:Route nationale 569|Route nationale 569]] erreicht, von [[Marseille]] über die A 55 am Étang de Berre entlang bis [[Martigues]] und weiter über die D 5. === Mit dem Schiff === <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == * {{vCard|name=Kirche Notre-Dame-de-Beauvoir |wikidata=|type=church |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Aus dem 13. Jahrhundert.}} * {{vCard|name=Tour de la Reine Jeanne |wikidata=|type=tower |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard|name=Chapelle à Entressen |wikidata=|type=chapel |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=14. Jahrhundert.}} * {{vCard|name=Porte d'Arles |wikidata=|type=gate |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Das Tor aus dem 18. Jahrhundert.}} * {{vCard|name=Chapelle Saint-Sulpice |wikidata=|type=chapel |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Aus dem 9. Jahrhundert.}} * {{vCard|type=see|name=Oppidum du Castellan|wikidata=Q3354393|auto=|address=|phone=|email=| fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Felsiges Vorgebirge nördlich der Stadt}} == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == <!-- evtl. unterteilen in günstig, mittel und gehoben --> == Nachtleben == == Unterkunft == <!-- evtl. unterteilen in günstig, mittel und gehoben --> <!-- == Lernen == == Arbeiten == == Sicherheit == --> == Gesundheit == == Praktische Hinweise == * {{vCard|type=tourist information|name=Office de tourisme d'Istres|wikidata=|auto=|address=30 allée Jean Jaurès|phone=+33442817600|email=|fax=|url=http://www.istres-tourisme.com|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Stub}} {{GeoData| lat= | long= | radius= }} {{IstInKat|Bouches-du-Rhône}} 6jyikuqqub3s0h6swxbwbce9ef1c09u 1794463 1794462 2026-08-05T19:59:37Z Scholless 15050 /* Sehenswürdigkeiten */ Ergänzungen 1794463 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Bild= | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Istres''' ist eine Stadt im [[Frankreich|französischen]] Département [[Bouches-du-Rhône]] in der Region [[Provence-Alpes-Côte d’Azur]]. == Hintergrund == Istres ist der Sitz der Unterpräfektur des gleichnamigen Arrondissements. Die Stadt liegt am Nordwestrand des Sees ''Étang de Berre''. In der Stadt liegt ein bedeutender Luftwaffenstützpunkt. {{Mapframe|<breite>|<länge>|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * Der {{marker|type=airport |name=Flughafen Marseille-Provence |wikidata=Q651190 | show =none}} in Marignane ist 40&#x202F;km entfernt. === Mit der Bahn === * {{vCard|type=train|name=Gare SNCF d'Istres |wikidata=Q2130806|auto=|address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Der Bahnhof wird vom TER PACA bedient, der Miramas mit Marseille auf der Linie der Côte Bleue über Martigues verbindet.}} === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Istres wird von der [[w:Autoroute A 7|Autoroute A 7]] (Autoroute du Soleil) über die A 54und die [[w:Route nationale 569|Route nationale 569]] erreicht, von [[Marseille]] über die A 55 am Étang de Berre entlang bis [[Martigues]] und weiter über die D 5. === Mit dem Schiff === <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == * {{vCard|name=Kirche Notre-Dame-de-Beauvoir |wikidata=|type=church |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=Aus dem 13. 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In der Stadt liegt ein bedeutender Luftwaffenstützpunkt. {{Mapframe|<breite>|<länge>|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * Der {{marker|type=airport |name=Flughafen Marseille-Provence |wikidata=Q651190 | show =none}} in Marignane ist 40&#x202F;km entfernt. === Mit der Bahn === * {{vCard|type=train|name=Gare SNCF d'Istres |wikidata=Q2130806|auto=|address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Der Bahnhof wird vom TER PACA bedient, der Miramas mit Marseille auf der Linie der Côte Bleue über Martigues verbindet.}} === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Istres wird von der [[w:Autoroute A 7|Autoroute A 7]] (Autoroute du Soleil) über die A 54und die [[w:Route nationale 569|Route nationale 569]] erreicht, von [[Marseille]] über die A 55 am Étang de Berre entlang bis [[Martigues]] und weiter über die D 5. === Mit dem Schiff === <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == * {{vCard|name=Kirche Notre-Dame-de-Beauvoir |wikidata=|type=church |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=Aus dem 13. 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Die Stadt liegt am Nordwestrand des Sees ''Étang de Berre''. In der Stadt liegt ein bedeutender Luftwaffenstützpunkt. {{Mapframe|<breite>|<länge>|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === * Der {{marker|type=airport |name=Flughafen Marseille-Provence |wikidata=Q651190 | show =none}} in Marignane ist 40&#x202F;km entfernt. === Mit der Bahn === * {{vCard|type=train|name=Gare SNCF d'Istres |wikidata=Q2130806|auto=|address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Der Bahnhof wird vom TER PACA bedient, der Miramas mit Marseille auf der Linie der Côte Bleue über Martigues verbindet.}} === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Istres wird von der [[w:Autoroute A 7|Autoroute A 7]] (Autoroute du Soleil) über die A 54und die [[w:Route nationale 569|Route nationale 569]] erreicht, von [[Marseille]] über die A 55 am Étang de Berre entlang bis [[Martigues]] und weiter über die D 5. === Mit dem Schiff === <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == * {{vCard|name=Kirche Notre-Dame-de-Beauvoir |wikidata=|type=church |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=Aus dem 13. Jahrhundert.}} * {{vCard|name=Tour de la Reine Jeanne |wikidata=|type=tower |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=}} * {{vCard|name=Chapelle à Entressen |wikidata=|type=chapel |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=14. Jahrhundert.}} * {{vCard|name=Porte d'Arles |wikidata=|type=gate |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=Das Tor aus dem 18. Jahrhundert.}} * {{vCard|name=Chapelle Saint-Sulpice |wikidata=|type=chapel |address=|phone=|email=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=2026-08-05 |description=Aus dem 9. Jahrhundert.}} * {{vCard|type=see|name=Oppidum du Castellan|wikidata=Q3354393|auto=|address=|phone=|email=| fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Felsiges Vorgebirge nördlich der Stadt}} == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == == Gesundheit == == Praktische Hinweise == * {{vCard|type=tourist information|name=Office de tourisme d'Istres|wikidata=|auto=|address=30 allée Jean Jaurès|phone=+33442817600|email=|fax=|url=http://www.istres-tourisme.com|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} == Ausflüge == == Literatur == == Weblinks == {{Stub}} {{GeoData| lat= | long= | radius= }} {{IstInKat|Bouches-du-Rhône}} 3od2uo5au7bevq4cwsnglraan7vcxl2 Lesparre-Médoc 0 114286 1794460 1582364 2026-08-05T19:55:18Z Scholless 15050 /* Küche */ gestrafft 1794460 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Bild= | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Lesparre-Médoc''' ist eine Stadt im [[Frankreich|französischen]] Département [[Gironde]] in der Region [[Neu-Aquitanien]] (vor 2016 Region [[Aquitanien]]). == Hintergrund == Die Stadt im Zentrum der durch ihren Weinbau berühmten Halbinsel [[w:Médoc|Médoc]], die im Osten vom Gironde-Ästuar und im Westen vom Atlantischen Ozean begrenzt wird, ist der Sitz der Unterpräfektur des gleichnamigen Arrondissements. {{Mapframe|45.306944|-0.937778|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === {{vCard | name = Flughafen Bordeaux | type = airport | wikidata = Q612731 | show = none | description = }}, rund 65&#x202F;km entfernt. === Mit der Bahn === Der {{marker|type=train|name=Bahnhof Gare de Lesparre|wikidata=Q3096876}} liegt an der Bahnstrecke des Médoc (Bordeaux-Le Verdon-sur-Mer/Pointe de Grave), die vom TER Nouvelle-Aquitaine bedient wird. === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Entweder von [[Royan]] mit der Fähre über das Gironde-Ästuar oder von Süden über [[Bordeaux]] auf der D 1215. === Mit dem Schiff === <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == [[File:Tour de l'Honneur de Lesparre.jpg|mini|upright|Tour de l'Honneur]] * {{marker|type=building|name=Tour de l’Honneur|wikidata=Q2969698}}, Monument historique == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == <!-- evtl. unterteilen in günstig, mittel und gehoben --> <!-- == Lernen == == Arbeiten == == Sicherheit == --> == Gesundheit == == Praktische Hinweise == == Ausflüge == [[File:Cordouan 2010 marée montante.JPG|mini|Leuchtturm von Cordouan]] * '''[[w:Hourtin|Hourtin]]''' am 57&nbsp;km² großen Süßwassersee [[w:Lac de Hourtin et de Carcans|Lac de Hourtin et de Carcans]] (17&nbsp;km südwestlich) bietet Sport- und Bademöglichkeinen; Sandstrand am Atlantischen Ozean in ''Hourtin-Plage''. * Die berühmten '''Weinbauorte des Médoc''' wie [[w:Pauillac|Pauillac]] oder [[w:Saint-Estèphe (Gironde)|Saint-Estèphe]] liegen einige Kilometer östlich an der Gironde. * Zur Landspitze '''Pointe de Grave''' (Fährverbindung nach [[Royan]]). * Im Atlantik: der '''[[w:Leuchtturm von Cordouan|Leuchtturm von Cordouan]].''' == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle Webseite}} {{Stub}} {{GeoData| lat= | long= | radius= }} {{IstInKat|Gironde}} 1yfqyy1k963r5fo6ip2299xmvfait7n 1794461 1794460 2026-08-05T19:55:35Z Scholless 15050 /* Unterkunft */ gestrafft 1794461 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Bild= | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Lesparre-Médoc''' ist eine Stadt im [[Frankreich|französischen]] Département [[Gironde]] in der Region [[Neu-Aquitanien]] (vor 2016 Region [[Aquitanien]]). == Hintergrund == Die Stadt im Zentrum der durch ihren Weinbau berühmten Halbinsel [[w:Médoc|Médoc]], die im Osten vom Gironde-Ästuar und im Westen vom Atlantischen Ozean begrenzt wird, ist der Sitz der Unterpräfektur des gleichnamigen Arrondissements. {{Mapframe|45.306944|-0.937778|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === {{vCard | name = Flughafen Bordeaux | type = airport | wikidata = Q612731 | show = none | description = }}, rund 65&#x202F;km entfernt. === Mit der Bahn === Der {{marker|type=train|name=Bahnhof Gare de Lesparre|wikidata=Q3096876}} liegt an der Bahnstrecke des Médoc (Bordeaux-Le Verdon-sur-Mer/Pointe de Grave), die vom TER Nouvelle-Aquitaine bedient wird. === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Entweder von [[Royan]] mit der Fähre über das Gironde-Ästuar oder von Süden über [[Bordeaux]] auf der D 1215. === Mit dem Schiff === <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == [[File:Tour de l'Honneur de Lesparre.jpg|mini|upright|Tour de l'Honneur]] * {{marker|type=building|name=Tour de l’Honneur|wikidata=Q2969698}}, Monument historique == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == == Gesundheit == == Praktische Hinweise == == Ausflüge == [[File:Cordouan 2010 marée montante.JPG|mini|Leuchtturm von Cordouan]] * '''[[w:Hourtin|Hourtin]]''' am 57&nbsp;km² großen Süßwassersee [[w:Lac de Hourtin et de Carcans|Lac de Hourtin et de Carcans]] (17&nbsp;km südwestlich) bietet Sport- und Bademöglichkeinen; Sandstrand am Atlantischen Ozean in ''Hourtin-Plage''. * Die berühmten '''Weinbauorte des Médoc''' wie [[w:Pauillac|Pauillac]] oder [[w:Saint-Estèphe (Gironde)|Saint-Estèphe]] liegen einige Kilometer östlich an der Gironde. * Zur Landspitze '''Pointe de Grave''' (Fährverbindung nach [[Royan]]). * Im Atlantik: der '''[[w:Leuchtturm von Cordouan|Leuchtturm von Cordouan]].''' == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle Webseite}} {{Stub}} {{GeoData| lat= | long= | radius= }} {{IstInKat|Gironde}} in3iihlqbqprsdrnluo0r5lqvvsv8x2 Les Andelys 0 114420 1794473 1660036 2026-08-05T20:04:51Z Scholless 15050 /* Küche */ gestrafft 1794473 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Bild= | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Les Andelys''' ist eine Stadt im [[Frankreich|französischen]] Département [[Eure]] in der Region [[Normandie]]. == Hintergrund == Andelys, ursprünglich aus den zwei Orten Petit-Andely an der Seine und Grand-Andely, knapp einen Kilometer weiter östlich bestehend (daher der Ortsname im Plural), ist der Sitz der Unterpräfektur des gleichnamigen Arrondissements. {{Mapframe|49.245556|1.411667|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === === Mit der Bahn === === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Von [[Paris]] über die A 15/N 14/D 14/D 6014, bei Villers-en-Vexin nach links auf die D 125 abbiegen. Oder auf der [[w:Autoroute A 13|Autoroute A 13]] bis zur Ausfahrt 17 und dann nach Nordosten auf der D 316/S 313. Von [[Rouen]] über die D 6014 und die D 1. === Mit dem Schiff === Die [[Seine]] ist schiffbar. Flusskreuzfahrtschiffe legen am {{marker|name=Anleger Petit Andely|type=pier|wikidata=Q131438353}} an. <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == [[File:Chateau Gaillard.jpg|mini|Château Gaillard, Vorburg und Hauptburg von Südosten]] * {{vCard|type=building|name=Château Gaillard|wikidata=Q1090492|auto=|address=| phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Ruine einer mächtigen, unter [[w:Richard Löwenherz|Richard Löwenherz]] errichteten Verteidigungsanlage über der Seineschleife}} *{{vCard | name = Église Saint-Sauveur du Petit Andelys | type = church | wikidata = Q22337599 }} * {{vCard | name = Collégiale Notre-Dame des Andelys | type = church | wikidata = Q2983939 }} * {{vCard|type=museum|name=Musée Nicolas-Poussin|wikidata=Q3329293|auto=|address=|phone=| email=|fax=|url=http://www.museenicolaspoussin.fr/|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard | name = Normandie-Niemen Denkmal | type = memorial | wikidata = Q3333122 | description = Denkmal für eine Jagdfliegergruppe mit einem Jagdflugzeug Mirage F1. }} * {{vCard | name = Saint-Jacques Hospital | type = building | wikidata = Q22950217 | description = denkmalgeschütztes Krankenhausgebäude. }} == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == <!-- evtl. unterteilen in günstig, mittel und gehoben --> <!-- == Lernen == == Arbeiten == == Sicherheit == --> == Gesundheit == == Praktische Hinweise == == Ausflüge == *{{vCard|type=see|name=Côte des Deux-Amants|wikidata=Q3010683|auto=|address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=sagenumwobene Höhe bei Pîtres an der Seine, rund 20&#x202F;km nordwestlich}} == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle Webseite}} {{Stub}} {{GeoData| lat= | long= | radius= }} {{IstInKat|Eure}} ibnngr5ngy5qqzaa46ralc1k8h9csqg 1794474 1794473 2026-08-05T20:05:08Z Scholless 15050 /* Unterkunft */ gestrafft 1794474 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Bild= | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Les Andelys''' ist eine Stadt im [[Frankreich|französischen]] Département [[Eure]] in der Region [[Normandie]]. == Hintergrund == Andelys, ursprünglich aus den zwei Orten Petit-Andely an der Seine und Grand-Andely, knapp einen Kilometer weiter östlich bestehend (daher der Ortsname im Plural), ist der Sitz der Unterpräfektur des gleichnamigen Arrondissements. {{Mapframe|49.245556|1.411667|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === === Mit der Bahn === === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Von [[Paris]] über die A 15/N 14/D 14/D 6014, bei Villers-en-Vexin nach links auf die D 125 abbiegen. 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Flusskreuzfahrtschiffe legen am {{marker|name=Anleger Petit Andely|type=pier|wikidata=Q131438353}} an. <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == [[File:Chateau Gaillard.jpg|mini|Château Gaillard, Vorburg und Hauptburg von Südosten]] * {{vCard|type=building|name=Château Gaillard|wikidata=Q1090492|auto=|address=| phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=Ruine einer mächtigen, unter [[w:Richard Löwenherz|Richard Löwenherz]] errichteten Verteidigungsanlage über der Seineschleife}} *{{vCard | name = Église Saint-Sauveur du Petit Andelys | type = church | wikidata = Q22337599 }} * {{vCard | name = Collégiale Notre-Dame des Andelys | type = church | wikidata = Q2983939 }} * {{vCard|type=museum|name=Musée Nicolas-Poussin|wikidata=Q3329293|auto=|address=|phone=| email=|fax=|url=http://www.museenicolaspoussin.fr/|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=}} * {{vCard | name = Normandie-Niemen Denkmal | type = memorial | wikidata = Q3333122 | description = Denkmal für eine Jagdfliegergruppe mit einem Jagdflugzeug Mirage F1. }} * {{vCard | name = Saint-Jacques Hospital | type = building | wikidata = Q22950217 | description = denkmalgeschütztes Krankenhausgebäude. }} == Aktivitäten == == Einkaufen == == Küche == == Nachtleben == == Unterkunft == == Gesundheit == == Praktische Hinweise == == Ausflüge == *{{vCard|type=see|name=Côte des Deux-Amants|wikidata=Q3010683|auto=|address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=sagenumwobene Höhe bei Pîtres an der Seine, rund 20&#x202F;km nordwestlich}} == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle Webseite}} {{Stub}} {{GeoData| lat= | long= | radius= }} {{IstInKat|Eure}} e0mrvtx2iapxt6artf0f1l95b9rtaur Issoudun 0 114476 1794457 1583201 2026-08-05T19:52:54Z Scholless 15050 /* Sehenswürdigkeiten */ vCard 1794457 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Bild= | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Issoudun''' ist eine Stadt im [[Frankreich|französischen]] Département [[Indre]] in der Region [[Centre-Val de Loire]]. == Hintergrund == Issoudun, auf halbem Weg zwischen [[Bourges]] und [[Châteauroux]] gelegen, ist der Sitz der Unterpräfektur des gleichnamigen Arrondissements. Die Stadt geht auf das gallische Uxeldunum zurück. Seit dem Ende des 14. Jahrhunderts ist sie Marienwallfahrtsort. {{Mapframe|46.948056|1.993333|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === === Mit der Bahn === Am Bahnhof {{marker|type=train|name=Gare d'Issoudun|wikidata=Q2379431}} verkehren u.a. Intercité-Züge der Strecke Paris - Brive-la-Gaillarde. === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Von [[Paris]] auf der [[w:Autoroute A 10|Autoroute A 10]] nach [[Orléans]], weiter auf der [[w:Autoroute A 71|Autoroute A 71]] nach [[Vierzon]] und auf der mautfreien [[w:Autoroute A 20|Autoroute A 20]] bis zur Ausfahrt 10 und über die D 960 nach Issoudun. === Mit dem Schiff === <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == [[File:Issoudun (Indre). (35747794261).jpg|mini|Tour blanche]] * {{vCard|type=building|name=Tour blanche d'Issoudun|wikidata=Q21505571|auto=| address=|phone=+33254217402|email=|fax=|url=http://www.tourblanche.issoudun.fr/|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=12. Jahrhundert, Monument historique, Höhe 28&nbsp;m}} * {{vCard|type=church|name=Saint-Cyr|wikidata=Q3581288|auto=|address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=15. 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Die Stadt geht auf das gallische Uxeldunum zurück. Seit dem Ende des 14. Jahrhunderts ist sie Marienwallfahrtsort. {{Mapframe|46.948056|1.993333|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === === Mit der Bahn === Am Bahnhof {{marker|type=train|name=Gare d'Issoudun|wikidata=Q2379431}} verkehren u.a. Intercité-Züge der Strecke Paris - Brive-la-Gaillarde. === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Von [[Paris]] auf der [[w:Autoroute A 10|Autoroute A 10]] nach [[Orléans]], weiter auf der [[w:Autoroute A 71|Autoroute A 71]] nach [[Vierzon]] und auf der mautfreien [[w:Autoroute A 20|Autoroute A 20]] bis zur Ausfahrt 10 und über die D 960 nach Issoudun. === Mit dem Schiff === <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == [[File:Issoudun (Indre). (35747794261).jpg|mini|Tour blanche]] * {{vCard|type=building|name=Tour blanche d'Issoudun|wikidata=Q21505571|auto=| address=|phone=+33254217402|email=|fax=|url=http://www.tourblanche.issoudun.fr/|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=12. Jahrhundert, Monument historique, Höhe 28&nbsp;m}} * {{vCard|type=church|name=Saint-Cyr|wikidata=Q3581288|auto=|address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=15. 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Die Stadt geht auf das gallische Uxeldunum zurück. Seit dem Ende des 14. Jahrhunderts ist sie Marienwallfahrtsort. {{Mapframe|46.948056|1.993333|zoom=14}} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === === Mit der Bahn === Am Bahnhof {{marker|type=train|name=Gare d'Issoudun|wikidata=Q2379431}} verkehren u.a. Intercité-Züge der Strecke Paris - Brive-la-Gaillarde. === Mit dem Bus === === Auf der Straße === Von [[Paris]] auf der [[w:Autoroute A 10|Autoroute A 10]] nach [[Orléans]], weiter auf der [[w:Autoroute A 71|Autoroute A 71]] nach [[Vierzon]] und auf der mautfreien [[w:Autoroute A 20|Autoroute A 20]] bis zur Ausfahrt 10 und über die D 960 nach Issoudun. === Mit dem Schiff === <!-- === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == == Sehenswürdigkeiten == [[File:Issoudun (Indre). (35747794261).jpg|mini|Tour blanche]] * {{vCard|type=building|name=Tour blanche d'Issoudun|wikidata=Q21505571|auto=| address=|phone=+33254217402|email=|fax=|url=http://www.tourblanche.issoudun.fr/|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=12. Jahrhundert, Monument historique, Höhe 28&nbsp;m}} * {{vCard|type=church|name=Saint-Cyr|wikidata=Q3581288|auto=|address=|phone=|email=|fax=|url=|hours=|price=|lat=|long=|lastedit=|description=15. 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Sein breiter Sandstrand und die vielen hübschen Bauten im Stil der Bäderarchitektur erinnern an die „Adria der Ostsee“. == Hintergrund == [[File:DEU Lubmin COA.svg|80px|left]] {{mapframe}} Der Ort wird bereits im Jahr 1271 urkundlich erwähnt. Zunächst war Lubmin ein kleines Bauerndorf und hieß noch „Lubbenin“ oder „Lubbemyn“. Der Fischfang entwickelte sich im 13. Jahrhundert zur primären Lebensgrundlage. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Lubmin auch als Badeort bekannter und erhielt 1886 die Auszeichnung zum Seebad. == Anreise == === Mit dem Fahrrad === * [[Ostseeküsten-Radweg (Mecklenburg-Vorpommern)|Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern]] * [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] === Mit Bahn und Bus === Lubmin wird von [[Greifswald]] und Wolgast aus mit dem Bus 138 der Anklamer Verkehrsgesellschaft angefahren. In beiden Orten kann direkt am DB Bahnhof der Wechsel in den Bus erfolgen, um die letzten Kilometer zurückzulegen. === Auf der Straße === Mit dem Auto gelangt man über die L262 von Greifswald aus nach Lubmin. Aus Richtung Anklam über die B109 bis Hanshagen, dann die L262 bis Lubmin und aus Richtung Wolgast über die B111 bis Lubmin. Ein Netz von Ortsstraßen schafft kurze Weg zum Einkauf, zu Gasstätten und zum Strand. === Mit dem Schiff === Eine regelmäßige Fähr-Verbindung gibt es leider nicht. In den Sommermonaten fahren allerdings einige Ausflugsfahrten von Greifswald oder dem benachbarten Ort Freest aus auf den Bodden. === Mit dem Fahrrad === *[[Ostseeküsten-Radweg (Mecklenburg-Vorpommern)|Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern]] *[[D-Route 13: Iron Curtain Trail]] == Mobilität == Der beschauliche Ort ist recht schnell zu Fuß komplett erschlossen. Es gibt einige Möglichkeiten ein Fahrrad zu leihen um Ausflüge in die nähere Umgebung sowie die Nachbardörfer zu machen. == Sehenswürdigkeiten == * Der '''Strand''' ist das Highlight des Seebades und mit der zentral gelegenen Seebrücke ein hervorragender Startpunkt für einen Rundgang durch den Ort. * Spazieren auf der '''Promenade''' oder auf dem darunter liegenden Holz-Bohlen-Weg ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. * {{vCard | name = Petrikirche | type = church | wikidata = Q2080589| description = Ein schlichter giebelständiger Backsteinbau und eine der wenigen zu DDR-Zeiten erbauten Gotteshäuser. }} * {{vCard | name = Marina Lubmin | type = marina | wikidata = Q1898262 | description = Am östlichen Strandende liegt die Marina. Hier gehen viele Segelboote vor Anker. Der angrenzende Strandabschnitt ist außerdem beliebtes Revier für Surfer und Kiter. }} * {{vCard | name = Kernkraftwerk Greifswald „Bruno Leuschner | type = power | wikidata = Q655947 | hours = n | description = Unweit der Marina und des Küstenwaldes liegt das stillgelegte Kraftwerk. Ein Besuch mit Führung durch die Anlage ist für technikgeschichtlich Interessierte sehr zu empfehlen. }} == Aktivitäten == * Kiten, Surfen & Wassersport am Strand - Für fast alle Wassersportarten bietet Lubmin traumhafte Bedingungen. Die flach beginnende Brandung ist besonders bei Einsteigern und Familien sehr beliebt. * Reiten, Wandern & Radfahren - Die zwei Reiterhöfe im Ort bieten vielfältige Touren an. Auch zu Fuß und mit dem Rad ist die Umgebung der Lubminer Heide sehr eindrucksvoll. * Ein Cocktail zum Sonnenuntergang direkt in der Strandbar neben der Seebrücke sei an dieser Stelle wärmstens empfohlen. == Einkaufen == Im Ortskern befinden sich Bäckereien und ein Getränkemarkt. * {{vCard | type = shop | name = Stadtbäckerei Kühl | url = https://www.stadtbaeckerei-kuehl.de/ | address = Wusterhusener Str. 17, 17507 Lubmin | lat = 54.1323775 | long = 13.6158858 | hours = Mo-Fr 07:00-19:00, Sa 07:00-18:00 | lastedit = 2022-09-18 | comment = Bäckerei | description = }} * {{vCard | type = shop | name = Getränkeland | url = https://www.getraenkeland.com/ | address = Wusterhusener Str. 17, 17507 Lubmin | lat = 54.1323775 | long = 13.6158858 | hours = Mo-Fr 07:00-19:00, Sa 07:00-18:00 | lastedit = 2022-09-18 | comment = Getränke-Markt | description = }} == Unterkunft == Es gibt viele Unterkünfte in Ferienwohnungen, Appartements, Pensionen und Hotels. Einige Vermittler hier: * Ferienwohnungen privater Vermieter bei der [https://lubmin.de Lubminder Kurverwaltung] * große Auswahl privater Vermieter und Hotels bei [https://unser-lubmin.de unser-lubmin.de] == Sicherheit == * {{vCard | type = police | name = Polizeistation Lubmin | address = Freester Str. 40, 17509 Lubmin | lat = 54.1344521 | long = 13.621262 | phone = +49 (0)3835 431068 | lastedit = 2022-09-18 | description = }} == Gesundheit == === Apotheke === * {{vCard | type = pharmacy | name = Bodden Apotheke | url = https://www.boddenapotheke.de/ | email = badapothekebinz@yahoo.de | address = Waldstraße 6A, 17509 Lubmin | lat = 54.13567 | long = 13.61415 | phone = +49 (0) 3835 422053 | hours = Aep-Mai: Mo-Fr 08:00-12:00, 15:00-18:00 | lastedit = 2022-09-18 | description = }} === Ärzte === * {{vCard | type = surgery | name = Claudia Scholz | url = https://www.hausarztpraxis-lubmin.de/ | address = Freester Str. 11, 17509 Lubmin | lat = 54.13468 | long = 13.61879 | phone = +49 (0)3835 422850 | lastedit = 2022-09-18 | comment = Fachärztin für Allgemeinmedizin | payment = Kasse, Privat und Selbstzahler | description = }} * {{vCard | type = surgery | name = Dr. med. Sabine Kropf | url = http://www.hausarzt-lubmin.de/ | address = Waldstraße 6a, 17509 Lubmin | lat = 54.13567 | long = 13.61415 | phone = +49 (0)38354 339945 | lastedit = 2022-09-18 | comment = Fachärztin für Allgemeinmedizin | payment = Kasse, Privat und Selbstzahler | description = }} === Krankenhaus === * {{vCard | name = Kreiskrankenhaus Wolgast | type = hospital | wikidata = Q137647127 | directions = ca.&nbsp;17{{nnbsp}}km entfernt | hours = 24/7 (Notaufnahme) | lastedit = 2025-12-31 | description = Krankenhaus für die Grund- und Regelversorgung. }} == Ausflüge == Die nahe und weitere Umgebung hält viele schöne Ausflugsziele bereit: * Schloss Ludwigsburg * Fischerdorf [[Freest]] * [[Greifswald]] * [[Peenemünde]] == Impressionen == <gallery> File:Lubmin Strand August 2011.jpg|Blick durch die Dünen auf den Strand und Greifswalder Bodden File:Lubmin Seebrücke seewärts July-2009.jpg|Die Seebrücke File:Lubmin Juli-2012 SL277183.JPG|Die Luftaufnahme zeigt den Strand und das ehemalige Kernkraftwerk File:Lubmin Seebrücke landwärts July-2009.jpg|Die Seebrücke mit Blick auf den Ort File:Lubmin Strandansicht August 2011.jpg|Blick auf den Stand vom Küstenwald aus File:Lubmin Strandpromenade.jpg|Die "Promenade über den Wellen" File:Lubmin strand.jpg|Der Strand </gallery> == Weblinks == * '''[http://www.lubmin.de/ Offizielle Webseite Seebad Lubmin]''' * '''[https://www.unser-lubmin.de/ Urlaubstipps und mehr für Lubmin und Umgebung]''' {{class-2}} {{GeoData| lat= 54.134169 | long= 13.611031 | radius= }} {{IstInKat|Vorpommern||Kurort in Mecklenburg-Vorpommern||Seebad in Mecklenburg-Vorpommern}} f1xmvdgkvtx91tj0qowji581fjd9ypb Benutzer:Wowo2024 2 123687 1794398 1794174 2026-08-05T12:19:33Z Wowo2024 53507 1794398 wikitext text/x-wiki {{Babel|de|en-4|fr-3|pt-2|nl-1|af-1|:Vorlage/aus Deutschland|:Vorlage/aus Nordrhein-Westfalen}} Ich bin privat und auch dienstlich viel in der Welt herumgekommen. Dazu bedurfte es insbesondere bei privaten, selbst organisierten Reisen einer dezidierten Reisevorbereitung. Als Analyst in der Länderrisiko-Analyse einer Düsseldorfer Großbank besitze ich auch volkswirtschaftliche Kenntnisse über die bereisten Staaten. Dieses Wissen, fundiert durch Quellenangaben, möchte ich Wikivoyage zur Verfügung stellen. == Bereiste Länder == Bereiste Länder und dortige geografische Objekte sind (alphabetisch): {| class="wikitable" style="padding:1em; vertical-align:top; border:2px;" |- ! Staat ! Städte ! Fernstraßen / Eisenbahnen ! Flüsse/Binnenseen/Landschaften |- | [[Bild:Flag of Argentina.svg|20px]] [[Argentinien]] || [[Buenos Aires]] || [[Ruta Nacional 9]] || [[Pampa]], [[Río-de-la-Plata-Region|Rio de la Plata]] |- | [[Bild:Flag of Australia.svg|20px]] [[Australien]] || [[Adelaide]], [[Alice Springs]], [[Brisbane]], [[Cairns]], [[Darwin]], [[Melbourne]], [[Sydney]] || [[Stuart Highway]], [[The Ghan]] || [[Outback]] |- |[[Bild:Flag of Bolivia.svg|20px]] [[Bolivien]] || [[La Paz]] || || [[Anden]], [[Titicacasee]] |- | [[Bild:Flag of Botswana.svg|20px]] [[Botswana]] || [[Kasane]], [[Maun]] || || [[Okavangodelta]] |- | [[Bild:Flag of Brazil.svg|20px]] [[Brasilien]] || [[Brasilia]], [[Manaus]], [[Olinda]], [[Porto Velho]], [[Recife]], [[Rio de Janeiro]], [[Salvador]] || [[BR-101]], [[BR-319]], [[Transpantaneira]] || [[Amazonas (Fluss)|Amazonas]], [[Rio de Janeiro#Guanabara|Guanabara-Bucht]] |- | [[Bild:Flag of Ecuador.svg|20px]] [[Ecuador]] || [[Quito]] || || |- | [[Bild:Flag of France.svg|20px]] [[Frankreich]] || [[Paris]] || || [[Seine]] |- | [[Bild:Flag of Hong Kong.svg|20px]] [[Hongkong]] || [[Hongkong]], [[Macau]] || || |- | [[Bild:Flag of India.svg|20px]] [[Indien]] || [[Agra]], [[Jaipur]], [[Mumbai]], [[New Delhi]] || || [[Corbett-Nationalpark]] |- | [[Bild:Flag of Indonesia.svg|20px]] [[Indonesien]] || [[Bandung]], [[Borobudur]], [[Jakarta]], [[Makassar]], [[Medan]], [[Rantepao]], [[Surabaya]], [[Yogyakarta]] || || [[Toba-See]] |- | [[Bild:Flag of Italy.svg|20px]] [[Italien]] || [[Genua]], [[Mailand]] || || |- | [[Bild:Flag of Canada.svg|20px]] [[Kanada]] || [[Banff]], [[Calgary]], [[Edmonton]], [[Jasper]], [[Kamloops]], [[Prince George]], [[Vancouver]] || [[Icefields Parkway]], [[Klondike Highway]], [[Trans-Canada Highway]], [[Yellowhead Highway]] || [[Lake Louise]], [[Peyto Lake]] |- | [[Bild:Flag of Kenya.svg|20px]] [[Kenia]] || [[Mombasa]], [[Kisumu]], [[Nairobi]] || [[Nairobi–Mombasa Road]] || [[Viktoriasee]] |- | [[Bild:Flag of Malaysia.svg|20px]] [[Malaysia]] || [[George Town (Malaysia)|Georgetown]], [[Kuantan]], [[Kuala Lumpur]], [[Malakka]] || [[East-West Highway]] || |- | [[Bild:Flag of Namibia.svg|20px]] [[Namibia]] ||[[Swakopmund]], [[Walfischbucht]], [[Windhoek]] || {{RSIGN|BW|A|3}},{{RSIGN|BW|A|35}} || |- | [[Bild:Flag of the Netherlands.svg|20px]] [[Niederlande]] || [[Amsterdam]] || || [[Rhein]] |- | [[Bild:Flag of Peru.svg|20px]] [[Peru]] || [[Cusco]], [[Lima]], [[Puno]] || [[Andenbahn]] || [[Titicacasee]] |- | [[Bild:Flag of Switzerland.svg|20px]] [[Schweiz]] || [[Altdorf UR]], [[Basel]], [[Lugano]], [[Luzern]] || [[Axenstraße]] || [[Vierwaldstättersee]] |- | [[Datei:Flag of Zimbabwe.svg|20px]] [[Simbabwe]] || [[Bulawayo]], [[Harare]] || || |- | [[Bild:Flag of Singapore.svg|20px]] [[Singapur]] || [[Singapur]] || || |- | [[Datei:Flag of South Africa.svg|20px]] [[Südafrika]] || [[Durban]], [[East London]], [[Johannesburg]], [[Kapstadt]], [[Port Elizabeth]] || [[Chapman’s Peak Drive]], [[Garden Route]] || |- | [[Bild:Flag of Tanzania.svg|20px]] [[Tansania]] || [[Arusha]] || || [[Ngorongoro-Nationalpark|Ngorongoro-Kratersee]] |- | [[Bild:Flag of United States.svg|20px]] [[Vereinigte Staaten]] || [[Anchorage]], [[Albuquerque]], [[Chicago]], [[Denver]], [[Fairbanks]], [[Honolulu]], [[Las Vegas]], [[Miami]], [[New York City]], [[Phoenix]], [[Salt Lake City]], [[St. Louis]], [[San Francisco]], [[Seattle]], [[Washington DC]] || [[Alaska Highway]], [[Alaska Route 3]], [[Alaska Route 5]], [[California State Route 1]], [[Dalton Highway]], [[Route 66]], [[Top of the World Highway]], [[U.S. Highway 101]], [[17-Mile Drive]] || [[Eriesee]], [[Großer Salzsee]], [[Lake Powell]], [[Michigansee]], [[Yellowstone-Nationalpark|Yellowstone Lake]] |- | [[Bild:Flag of United Kingdom.svg|20px]] [[Vereinigtes Königreich]] || [[London]] || || |} Besuchte Inseln: [[Bali]], [[Borneo]], [[Fiji]], [[Hawaii]], [[Mauritius]], [[Seychellen]], [[Sulawesi]], [[Sumatra]], [[Vancouver Island]]. Meine Hauptaufgabe besteht zunächst darin, die obigen Rotlinks durch Artikelinhalte in Blaulinks zu verwandeln. == Neu verfasste Artikel == * [[Viktoriasee]] * [[Massai Mara]] * [[Seine]] * [[Amazonas (Fluss)]] * [[Transamazônica]] * [[National Highway 1]] * [[Interstate Highways]] * [[The Ghan]] * [[Dalton Highway]] * [[U.S. Highway 101]] * [[California State Route 1]] * [[Golden Gate Bridge]] * [[Alaska Route 3]] * [[Million Dollar Highway]] * [[Alaska Route 1]] * [[Alaska Route 4]] * [[Alaska Route 2]] * [[Rocky Mountaineer]] * [[Axenstraße]] * [[Alaska Railroad]] * [[Whitehorse]] * [[Yellowhead Highway]] * [[Blue Train]] * [[Transoceánica]] * [[Klondike Highway]] * [[BR-101]] * [[17-Mile Drive]] * [[Panoramastraße]] * [[Top of the World Highway]] * [[Andenbahn]] * [[Alaska Route 5]] * [[Corniche Inférieure]] * [[Lhasa-Bahn]] * [[BR-364]] * [[Reise]] * [[Milford Road]] * [[Chepe Express]] * [[Qinghai-Tibet Highway]] * [[Banff-Nationalpark]] * [[Petrified Forest-Nationalpark]] * [[Jasper-Nationalpark]] * [[Yungas-Straße]] * [[Atlantikstraße]] * [[Lake Louise]] * [[Arches National Park]] * [[Anden]] * [[Colorado River]] * [[The Canadian]] * [[Great Basin National Park]] * [[Waterton-Lakes-Nationalpark]] * [[Glacier National Park (Kanada)]] * [[Glacier National Park (USA)]] * [[Glacier Bay-Nationalpark]] * [[Mount-Revelstoke-Nationalpark]] * [[British Columbia Highway 99]] * [[Großer Salzsee]] * [[Carlsbad Caverns-Nationalpark]] * [[Nationalparks in den Vereinigten Staaten]] * [[Redwood National Park]] * [[Nationalparks in Kanada]] * [[Gateway Arch National Park]] * [[Kootenay National Park]] * [[Kluane National Park and Reserve]] * [[Badlands-Nationalpark]] * [[Black Canyon of the Gunnison-Nationalpark]] * [[Nordkalifornien]] * [[U.S. Highway 20]] * [[Reiseversicherung]] * [[Yoho National Park]] * [[California Zephyr]] * [[Mount Rainier-Nationalpark]] * [[Alaska Marine Highway]] * [[North-Cascades-Nationalpark]] * [[Chapman’s Peak Drive]] * [[Channel-Islands-Nationalpark]] * [[Trans-Kalahari Corridor]] * [[Kairo-Gaborone-Kapstadt-Highway]] * [[Nairobi–Mombasa Road]] * [[Kalifornische Südküste]] * [[Muir Woods National Monument]] * [[Chyulu Hills National Park]] * [[Hāna Highway]] * [[Hawaiʻi-Volcanoes-Nationalpark]] * [[Yukon River]] * [[Loire]] * [[Wrangell-St. Elias-Nationalpark]] * [[Lake Nakuru National Park]] * [[Parque Nacional da Tijuca]] * [[Zambezi National Park]] * [[East-West Highway]] * [[BR-319]] * [[Taman Negara-Nationalpark]] * [[Pan Borneo Highway]] * [[Nordlandbahn]] * [[Gallup]] * [[Tren de la Nariz del Diablo]] * [[St. Augustine]] * [[Great Sand Dunes-Nationalpark]] * [[Outback]] * [[Nationalpark Amazônia]] * [[Northern Explorer]] * [[Pride of Africa]] * [[Coastal Pacific]] * [[Kuranda Scenic Railway]] * [[TranzAlpine]] * [[Corbett-Nationalpark]] * [[Katmai-Nationalpark]] * [[Great Southern]] * [[The Overland]] * [[Overseas Highway]] * [[Birdsville Track]] * [[Allee der Vulkane]] * [[Birdsville]] * [[Key Largo]] * [[Trans-Java toll road]] * [[Argo Bromo Anggrek]] * [[Bromo Tengger Semeru National Park]] * [[Trans-Papua Highway]] * [[Große Sundainseln]] * [[Lorentz-Nationalpark]] * [[Sumbawa]] * [[Kalimantan Utara]] == Wesentlich ergänzte Artikel == * [[Serengeti]] * [[Panamericana]] * [[Stuart Highway]] * [[Garden Route]] * [[Alaska Highway]] * [[Route 66]] * [[Icefields Parkway]] * [[Trans-Canada Highway]] * [[Oodnadatta Track]] * [[Kruger National Park]] * [[Pantanal]] * [[Westküste der USA]] * [[Große Seen]] * [[Yellowstone-Nationalpark]] * [[Nationalparks]] * [[Denali National Park]] * [[Rocky Mountain National Park]] * [[Grand Canyon]] * [[Bryce Canyon National Park]] * [[Death-Valley-Nationalpark]] * [[Im Norden des Tal des Todes]] * [[Canyonlands National Park]] * [[Rocky Mountains]] * [[Reisewarnungen]] * [[Saguaro National Park]] * [[Mesa Verde National Park]] * [[Zion National Park]] * [[Joshua Tree National Park]] * [[Sequoia and Kings Canyon National Parks]] * [[Kalifornische Wüste]] * [[Olympic-Nationalpark]] * [[Mojave National Preserve]] * [[Yosemite-Nationalpark]] * [[Grand Teton National Park]] * [[Point Reyes National Seashore]] * [[Bay Area]] * [[Praslin]] * [[Kalifornien/Sierra Nevada]] * [[Lassen-Volcanic-Nationalpark]] * [[Bodie]] * [[Vancouver Island]] * [[Juneau]] * [[Olympic-Halbinsel]] * [[Crater-Lake-Nationalpark]] * [[Etosha Nationalpark]] * [[Safaris]] * [[Pazifischer Nordwesten]] * [[Kalahari]] * [[Okawangodelta]] * [[Tsodilo]] * [[Kalifornische Zentralküste]] * [[Amboseli-Nationalpark]] * [[Chobe-Nationalpark]] * [[Tsavo-West-Nationalpark]] * [[Hawaii]] * [[Amerika]] * [[Mittelamerika]] * [[Nordamerika]] * [[Südamerika]] * [[Ozeanien und Australien]] * [[Mikronesien]] * [[Melanesien]] * [[Tren a las Nubes]] * [[Polynesien]] * [[Hawai'i (Insel)]] * [[Oahu]] * [[Inka-Pfad]] * [[Maui]] * [[Kauai]] * [[Machu Picchu]] * [[Namibia]] * [[Kilimanjaro]] * [[Cusco]] * [[Urubamba-Tal]] * [[Rhein]] * [[Stilfser Joch]] * [[Nationalpark Stilfser Joch]] * [[Ngorongoro-Nationalpark]] * [[La Digue]] * [[Salt Lake City]] * [[Iguaçu-Wasserfälle]] * [[Wasserfälle]] * [[Victoriafälle]] * [[Niagarafälle]] * [[Canyon Country]] * [[Monument Valley]] * [[Südwesten der USA]] * [[Lake Powell]] * [[Lake Mead]] * [[Canyon de Chelly National Monument]] * [[Capitol Reef National Park]] * [[Ruta Nacional 40]] * [[Navajo Nation]] * [[Ruta Nacional 9]] * [[Breitachklamm]] * [[Ruta del Califato]] * [[Phoenix (Arizona)]] * [[Hwange Nationalpark]] * [[Slot Canyons bei Page]] * [[Page]] * [[Las Vegas]] * [[St. George (Utah)]] * [[Brasília]] * [[Santa Fe (New Mexico)]] * [[Foz do Iguaçu]] * [[Victoria Falls (Stadt)]] * [[Niagara Falls (New York)]] * [[Rio de Janeiro]] * [[Kapstadt]] * [[Table-Mountain-Nationalpark]] * [[Singapur]] * [[Borneo]] * [[Kuching]] * [[Malakka]] * [[Bako-Nationalpark]] * [[Albuquerque]] * [[St. Louis]] * [[Arizona]] * [[Springfield (Illinois)]] * [[Colorado]] * [[Tucson]] * [[Kingman]] * [[Seligman]] * [[Utah]] * [[Everglades]] * [[Williams (Arizona)]] * [[Florida]] * [[Tsavo-East-Nationalpark]] * [[Bahnreisen in den USA]] * [[Great Ocean Road]] * [[Vancouver]] * [[North Vancouver]] * [[Grönland]] * [[Pacific Coast Highway (Neuseeland)]] * [[Nordinsel (Neuseeland)]] * [[Anne Beadell Highway]] * [[Coober Pedy]] * [[Südinsel (Neuseeland)]] * [[Kuranda]] * [[Alice Springs]] * [[Queensland]] * [[Sydney]] * [[Anchorage]] * [[Canberra]] * [[Australian Capital Territory]] * [[New South Wales]] * [[Blue Mountains (Australien)]] * [[Blue Mountains National Park]] * [[Reiseapotheke]] * [[Melbourne]] * [[Victoria (Australien)]] * [[Adelaide]] * [[Südaustralien]] * [[Känguru-Insel]] * [[Flinders-Chase-Nationalpark]] * [[Indian-Pacific Railway]] * [[Katoomba]] * [[Kingscote]] * [[Westaustralien]] * [[Florida Keys]] * [[Northern Territory]] * [[Katherine]] * [[Marree]] * [[Darwin]] * [[Kununurra]] * [[Florida Keys]] * [[Key West]] * [[Victoria Highway (Australien)]] * [[Brisbane]] * [[Kakadu National Park]] * [[Miami]] * [[Miami Beach]] * [[Neuguinea]] * [[Westneuguinea]] * [[Indonesien]] * [[Borobudur]] * [[Yogyakarta]] * [[Java]] * [[Jakarta]] * [[Sumatra]] * [[Kinabalu-Nationalpark]] * [[Bandung]] * [[Surabaya]] * [[Toba-See]] * [[Medan]] * [[Makassar]] * [[Sulawesi]] * [[Rantepao]] * [[Bali]] * [[Tana Toraja]] * [[Komodo]] * [[Tanah Lot]] * [[Indien]] * [[Seattle]] * [[Kalimantan]] * [[Silicon Valley]] * [[San Francisco]] * [[Delhi]] * [[Fatehpur Sikri]] * [[New York City/Manhattan]] e4q74j0uwsl1md803vll3xu7jwb8mjt Panoramastraße 0 124273 1794621 1774580 2026-08-06T08:34:14Z Wowo2024 53507 /* Berühmte Panoramastrecken */ +Great Southern 1794621 wikitext text/x-wiki Als '''Panoramastraße''' (oder ''Panoramaroute''; {{enS|''scenic route''}}) wird eine [[w:Straße|Straße]] bezeichnet, von der aus [[w:Sehenswürdigkeit|Sehenswürdigkeiten]] in großer Häufigkeit beobachtet werden können. Auch die Eisenbahn bietet Strecken an, von denen aus touristisch interessante Objekte erblickt werden können. == Hintergrund == Als „Panoramastraße“ wird eine Straße eingestuft, die zahlreiche Ausblicke (''Panorama'') auf landschaftliche Schönheiten ermöglicht.<ref>Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (Hrsg.), ''Begriffsbestimmungen, Teil: Verkehrsplanung, Straßenentwurf und Straßenbetrieb'', FGSV Verlag/Köln, 2000, S. 49 ff.; {{ISBN|978-3864460241}}</ref> Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Straße sind die ''Natur'' (Berge, Flüsse, Gebirge, Gletscher, Seen, Wasserfälle), menschengemachte ''Kulturbauwerke'' (wie Gebäude, Denkmäler) oder ''Verkehrsbauwerke'' (wie Brücken, Kehrschleifen, Serpentinen, Tunnels oder Viadukte). Charakteristisch für Panoramastraßen ist die Häufung mehrerer dieser Sehenswürdigkeiten. Führen an ihnen Straßen entlang, werden diese Straßen als Panoramastraße bezeichnet. Als Straßen sind sie von Fahrzeugen (Busse, Fahrräder, Motorräder oder Pkw) befahrbar, als Wanderwege können sie zu Fuß erschlossen werden. Vielerorts wird die Panoramastraße aufgrund ihres Erholungswertes auch als ''Ferienstraße'' vermarktet. Neben Gebirgsstraßen zählen häufig auch Küstenstraßen zu den Panoramastraßen. Dies alles trifft auch auf Panoramazüge zu, die zur Verbesserung der Sicht besondere ''Panoramawagen'' mitführen und häufig – insbesondere bei längeren Strecken – auch Speise- und Übernachtungsmöglichketen (''Speise- und Schlafwagen'') anbieten und nicht selten als ''Luxuszug'' eingestuft werden. == Panoramazüge == Eisenbahnen bieten spezielle Panoramawaggons mit größeren Fenstern oder Dachverglasung ({{enS|''dome cars'', ''ultra dome cars''}}) an, welche die Sicht auf viele Sehenswürdigkeiten ermöglichen oder verbessern. Teilweise sind die Waggons luxuriös ausgestattet und/oder es werden gehobene Speisen und Getränke angeboten, so dass man von Luxuszügen spricht (wie der [[Blue Train]]). Weltweit werden für Nostalgiker Reisezüge renoviert und alte Bahnstrecken revitalisiert, auf denen früher Züge gefahren sind. Beispiele sind der im Mai 1987 eingestellte [[w:Rheingold (Zug)|Rheingold]] in Deutschland oder die [[w:White Pass and Yukon Railway|White Pass and Yukon Railway]] in Kanada/Alaska. Die Luxuszüge werden oft von den staatlichen Bahnunternehmen angeboten (wie der [[The Canadian]] in Kanada) oder von privaten Betreibern (wie der [[Rocky Mountaineer]] in Kanada). == Reiseziel == Panoramastraßen und Panoramazüge können ein alleiniges Reiseziel darstellen. So kann der [[Alaska Highway]] bzw. der Blue Train eine ganze Urlaubsdauer ausfüllen. Beispielsweise können die [[Axenstraße]] oder die [[w:Schwarzwaldbahn (Baden)|badische Schwarzwaldbahn]] mit weiteren Reisezielen in der Region kombiniert werden. == Berühmte Panoramastrecken == Weltweit gibt es insbesondere folgende Panoramastraßen bzw. Gleisstrecken:<ref>[https://www.reisereporter.de/reiseinspiration/roadtrip/roadtrip-das-sind-die-schoensten-panoramastrassen-der-welt-OKUENR67FZEC7EMP2TY7NJPEXE.html Reisereporter.de, ''Das sind die schönsten Panoramastraßen der Welt'']</ref><ref>[https://www.derstandard.de/story/3000000232165/die-acht-schoensten-panoramastrassen-der-welt Der Standard vom 16. August 2024, ''Die acht schönsten Panoramastraßen der Welt'']</ref> {| class="wikitable" style="padding:1em; vertical-align:top; border:2px;" |- ! [[w:Kontinent|'''Kontinent''']] ! [[w:Staat|'''Staat''']] ! '''Panoramastraße''' ! '''Panoramazug''' |- | [[Europa]] || || || |- | || [[Deutschland]] || [[Bergstraße]], [[Bernsteinstraße]], [[Burgenstraße]], [[Deutsche Alleenstraße]], [[Deutsche Fachwerkstraße]], [[Deutsche Märchenstraße]], [[Deutsche Weinstraße]], [[Romantische Straße]], [[w:Roßfeld-Panoramastraße|Roßfeld-Panoramastraße]], [[Schwarzwaldhochstraße]] || [[w:Bodenseegürtelbahn|Bodenseegürtelbahn]], [[w:Höllentalbahn (Schwarzwald)|Höllentalbahn]], [[w:Marschbahn|Marschbahn]], [[w:Trans Regio|Mittelrheinbahn]], [[w:Schwarzwaldbahn (Baden)|Schwarzwaldbahn]] |- | || [[Österreich]] || [[w:Goldeck-Panoramastraße|Goldeck-Panoramastraße]], [[Großglockner-Hochalpenstraße]], [[w:Villacher Alpenstraße|Villacher Alpenstraße]] || [[w:Mittenwaldbahn|Mittenwaldbahn]], [[w:Salzkammergutbahn|Salzkammergutbahn]], [[w:Semmeringbahn|Semmeringbahn]] |- | || [[Schweiz]] || [[Axenstrasse]], [[Flüelapass]], [[Furkapass]], [[w:Glaubenbielen|Glaubenbielenpass]], [[Gotthardpass]], [[Nufenenpass]], [[San-Bernardino-Pass]], [[Splügenpass]] || [[Arlbergbahn]], [[w:Arosa Bergbahnen|Arosa-Bergbahnen]], [[w:Berninabahn|Berninabahn]], [[w:Centovallibahn|Centovallibahn]], [[Glacier-Express]] |- | || Sonstige || [[w:Strada Statale 163 Amalfitana|Amalfitana]], [[Atlantikstraße]], [[Corniche Inférieure]], [[Jakobsweg]], [[w:Kaunertaler Gletscherstraße|Kaunertaler Gletscherstraße]], [[Ring of Kerry]], [[Ruta del Califato]], [[w:Ruta de los Pueblos Blancos|Ruta de los Pueblos Blancos]], [[w:Route des Crêtes (Vogesen)|Route des Crêtes]], [[Stilfser Joch]], [[Val d’Orcia]], [[w:Via Appia|Via Appia]], [[w:Via Egnatioa|Via Egnatioa]], [[Via Pontica]], [[Via Regia]] || [[Bergenbahn]], [[Nordlandbahn]], [[w:Petit train d’Artouste|Petit train d’Artouste]], [[w:Royal Scotsman|Royal Scotsman]], [[West Highland Line]] |- | [[Afrika]] || || [[Chapman’s Peak Drive]], [[Garden Route]], [[Cape to Cairo Road|Kairo-Gaborone-Kapstadt-Highway]], [[Nairobi–Mombasa Road]], [[Panorama Route]], [[Trans-Kalahari Corridor]] || [[Blue Train]], [[w:Desert Express|Desert Express]], [[Pride of Africa|Pride of Africa]] |- | [[Amerika]] || || || |- | || [[Nordamerika]] || [[Alaska Highway]], [[Alaska Route 4]], [[w:Cabot Trail|Cabot Trail]], [[California State Route 1]], [[w:El Camino Real|El Camino Real]], [[Hāna Highway]], [[Icefields Parkway]], [[Klondike Highway]], [[Million Dollar Highway]], [[w:Moki Dugway|Moki Dugway]], [[Overseas Highway]], [[Route 66]], [[17-Mile Drive]], [[w:Skyline Drive|Skyline Drive]], [[Top of the World Highway]], [[Trans-Canada Highway]], [[U.S. Highway 101]], [[Yellowhead Highway]] || [[California Zephyr]], [[w:Coast Starlight|Coast Starlight]], [[Rocky Mountaineer]], [[w:Texas Eagle (Amtrak)|Texas Eagle]], [[The Canadian]], [[w:White Pass and Yukon Railway|White Pass and Yukon Railway]] |- | || [[Südamerika]] || [[Allee der Vulkane|Allee der Vulkane]], [[BR-101]], [[Carretera Austral]], [[Panamericana]], [[Ruta Nacional 40]], [[Transoceánica]], [[Transpantaneira]], [[Yungas-Straße]] || [[Andenbahn]], [[Chepe Express]], [[w:Eastern and Oriental Express|Eastern and Oriental Express]], [[w:Ferrocarril Austral Fueguino|Ferrocarril Austral Fueguino]], [[w:Ferrocarril Chihuahua al Pacífico|Ferrocarril Chihuahua al Pacífico]], [[w:Serra Verde Express|Serra Verde Express]], [[w:Tren Crucero|Tren Crucero]], [[Tren a las Nubes]], [[Tren de la Nariz del Diablo]] |- | [[Asien]] || || [[Die Straße der Könige]], [[East-West Highway]], [[Karakorum Highway|Karakorum Highway]], [[Auf dem Pamir Highway von Chorugh nach Osch|Pamir-Highway]], [[Pan Borneo Highway]], [[w:Seidenstraße|Seidenstraße]], [[w:Tianmen Mountain|Tianmen Mountain Road]], [[Via Dolorosa]] || [[w:Eastern and Oriental Express|Eastern and Oriental Express]], [[Lhasa-Bahn]], [[w:Shinkansen|Shinkansen]], [[Transsibirische Eisenbahn]], [[w:Venice-Simplon-Orient-Express|Venice-Simplon-Orient-Express]] |- | [[Australien]] / [[Neuseeland]] || || [[Great Ocean Road]], [[Milford Road]], [[National Highway 1]], [[Pacific Coast Highway (Neuseeland)|Pacific Coast Highway]], [[Stuart Highway]], [[Victoria Highway (Australien)|Victoria Highway]] || [[The Ghan]], [[Great Southern]], [[Indian-Pacific Railway]], [[Kuranda Scenic Railway]], [[The Overland]], [[Coastal Pacific]], [[Northern Explorer]], [[TranzAlpine]] |} Nicht alle Gesamtstrecken einer Fernstraße sind Panoramastraßen, so etwa lediglich die Teilstrecke [[Rio de Janeiro]] – [[w:Santos|Santos]] der [[BR-101]] oder die Teilstrecke [[Brisbane]] – [[Cairns]] des [[National Highway 1]]. Zu den Panoramastraßen gehören auch die durch [[Nationalparks]] verlaufenden Strecken wie im [[Yellowstone-Nationalpark]]. Die meisten Panoramastraßen sind in das nationale Straßennetz und Nummernsystem integriert und tragen deshalb eine Straßennummer wie die Roßfeld-Panoramastraße ([[Datei:Bundesstraße 999 number.svg|30px]]) in [[Berchtesgaden]] oder der Yellowhead Highway ([[Datei:BC-16 (Yellowhead).svg|25px]]) in [[British Columbia]]. Erkennbar einzige Privatstraße ist der [[17-Mile Drive]]. Weltweit gibt es zahlreiche, [[w:Corniche|Corniche]] genannte Panoramastraßen, für welche die [[Corniche Inférieure]] zwischen [[Menton]] und [[Nizza]] an der [[Côte d’Azur]] in [[Südfrankreich]] das Vorbild war.<ref>[https://www.google.de/books/edition/C%C3%B4te_d_%CC%81Azur_ein_Rausch_von_Licht_und/ioLzEAAAQBAJ?hl=de&gbpv=1&dq=K%C3%BCstenstra%C3%9Fe+panoramastra%C3%9Fe&pg=PA57&printsec=frontcover Eva Filice, ''Côte d ́Azur: Ein Rausch von Licht und Farben'', story.one publishing, 2024, S. 57 f.]</ref> Besonders in Städten arabischer Staaten wie Abu Dhabi, Beirut, Doha oder Dschidda gibt es „Corniche“ genannte Panoramastraßen. == Bilder == ;Panoramastraßen <gallery> Bergstraße(gwz).jpg|Blick von der Bergstraße auf [[w:Leutershausen an der Bergstraße|Leutershausen an der Bergstraße]] mit dem Melibokus (517&#x202F;m) / Deutschland AlleenstrasseRuegen1.jpg|Die Deutsche Alleenstraße auf Rügen / Deutschland Großglockner-hochalpenstraße5864.JPG|Die Serpentinen der Großglockner-Hochalpenstraße an der Fuscherlacke (2262&#x202F;m) / Österreich Axenstrasse 02.jpg|Die Axenstrasse in der Nähe von Sisikon / Schweiz Stelvio Pass Bolzano side 2.jpg|Serpentinen zum Stilfserjoch in Südtirol / Italien 17 Mile Drive at Pebble Beach.jpg|Hinter dem ''Pebble Beach'' verläuft der 17-Mile-Drive / USA Bow Lake - Icefields Parkway, Alberta, Canada - Summer 1990.jpg|Der Icefields Parkway am ''Bow Lake'' / Kanada Silnice Panamericana Sur - panoramio.jpg|Die Panamericana nahe Nazca / Peru Pamir Highway Truck and Panj.jpg|Auf dem Pamir-Highway mit Blick Richtung Chorugh / Tadschikistan </gallery> ;Panoramazüge <gallery> Blick auf Falkensteig mit einem Doppelstockzug der Höllentalbahn (cropped).jpg|Einfahrt in das Höllental oberhalb von [[w:Buchenbach|Falkensteig]] / Deutschland Karwendelbahn.jpg|Die Mittenwaldbahn auf dem Abschnitt Seefeld-Innsbruck / Österreich CH Landwasser 2.jpg|Der Glacier-Express auf dem 65&#x202F;m hohen [[w:Landwasserviadukt|Landwasserviadukt]] mit dem [[w:Landwassertunnel (Bahn)|Landwassertunnel]] / Schweiz VSOE at Nendeln.jpg|Der Venice-Simplon-Orient-Express in [[w:Nendeln|Nendeln]] / Liechtenstein Tunnel Hexrivier 4 West Approach.JPG|Der Blue Train fährt in den [[w:Hex-River-Tunnel|Hex-River-Tunnel 4 der Hex River Mountains / Südafrika Eastern and oriental express 20190401 jb.jpg|Der Eastern and oriental express in [[Johor Bahru]] / Malaysia Copper Canyon Railway.jpg|Der Chihuahua al Pacífico unterwegs im [[w:Copper Canyon|Copper Canyon]] / Mexico El Tren del Fin del Mundo - Train of the End of the World (25825195567).jpg|Der „Zug zum Ende der Welt” nahe [[Ushuaia]] / Argentinien </gallery> == Infrastruktur == Auf Panoramastraßen ist insbesondere in der Hochsaison mit einem höheren Verkehrsaufkommen zu rechnen, weil neben dem üblichen Straßenverkehr zusätzlich Touristen unterwegs sind. Das hat zur Folge, dass auch touristische Fazilitäten (wie Hotels, Campingplätze, Souvenirläden) in der Nähe der Straße entstehen oder vergrößert werden. Dadurch kann die Straße zur „Marke“ werden wie dies bei der [[Route 66]] der Fall ist. Einige Panoramastraßen wurden eigens für den Tourismus und dessen Förderung gebaut wie der [[Icefields Parkway]], bei anderen hat sich ihr touristischer Zweck erst nachträglich herausgestellt. == Literatur == * ADAC (Hrsg.), ''Campingführer'', Gräfe und Unzer Verlag, 2023; {{ISBN|978-3986450281}} == Einzelnachweise == <references /> {{IstIn|Reiserouten}} {{IstIn|Reiserouten in Europa}} {{IstIn|Reiserouten in Afrika}} {{Reiseroute|kat=Reiserouten in Nord- und Mittelamerika und Karibik}} {{IstIn|Reiserouten in Asien}} {{Reiseroute|kat=Europa}} {{Reiseroute|kat=Afrika}} {{Reiseroute|kat=Amerika}} {{Reiseroute|kat=Asien}} {{Class-4}} ilw0qjkjmw4psloed7llux1ptn741x1 D-Route 4: Mittelland-Route 0 127590 1794567 1793801 2026-08-06T06:27:11Z Dirk Schmidt 15181 /* 12. Etappe: Gera – Chemnitz (etwa 80&#x202F;km) */ 1794567 wikitext text/x-wiki Die rund 1000 km lange '''D-Route 4 Mittelland-Route''' führt von [[Aachen]] über [[Bonn]] und die deutschen Mittelgebirge nach Thüringen. Hier stehen die Städte Thürigens mit ihren Kulturschätzen auf dem Programm. Über [[Chemnitz]] wird die Metropole [[Dresden]] an der Elbe erreicht. Durch das Bergland der [[Oberlausitz]] wird schließlich [[Zittau]] an der Neiße angefahren. Für die Gesamtstrecke sollte man etwa 3 Wochen einplanen. Die Route lässt sich mit Rad und Bahn auch gut in mehreren kürzeren Radurlauben erkunden. Aufgrund der Steigungen ist ein E-Bike bzw. Pedelec sinnvoll. == Streckenprofil == [[Datei:D-Route D4 Logo 2023.svg|mini|das neue Logo der D4. Oft sind noch die alten Logos zu finden.]] [[Datei:R2 ruhlkirchen.jpg|mini|Spiegelblicke an der D 4 in Hessen.]] * '''Länge: 1026 km''' * '''Ausschilderung:''' Das Logo der D-Route 4 ist an der vorhandenen Wegweisung vorhanden. In NRW, Hessen und Thüringen ist das Logo wohl komplett vorhanden. Oft ist hier dann aber eine regionale Radroute ausgeschildert. Wer dieser Wegweisung folgt kommt in der Regel so auch ans Ziel. Ob das Logo in Sachsen an allen Teilen der Strecke montiert ist, ist Stand 04-2026 unklar. Laut [https://sachsen.adfc.de/artikel/saechsische-staedteroute Artikel des ADFC Sachsen] besitzt die Sächsische Städtekette, die zwischen Landegrenze Sachsen/Thüringen in Bündelung mit der D4 verläuft wohl teilweise Beschilderungsmängel. Aber: In Sachsen ist das "Landesweite Sachsennetz Rad" wohl noch unvollständig beschildert (?, [https://www.mobilitaet.sachsen.de/sachsennetz-rad-4296.html Info]). Falls dort teilweise gar keine Radwegweisung stehen sollte, gibt es noch das Radnavi auf der App bzw. die altbekannte Radwanderkarte. * '''Steigungen:''' Im Mittelgebirgsgürtel gibt es einige Steigungen. Ein Pedelec ist sinnvoll. * '''Wegzustand:''' Da die Route bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts meist verkehrsfrei geführt, je nach Region werden stellenweise allerdings auch stärker befahrene Landes- und Bundesstraßen befahren. Dies ist beispielsweise im Siegtal der Fall. Hier ist der Routenausbau noch nicht abgeschlossen. Als "Umleitung" bestehen so teilweise Routenführungen mit knackigen Anstiegen über die Höhen. Auch in Sachsen bestehen noch Ausbaulücken. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Nabenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben * '''Inlinereignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben == Hintergrund == Die D-Route 4: Mittelland-Route gehört zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == {{mapframe | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken.}} {{Mapshape|wikidata=Q42301985|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} Für diese Radreise durch die Mitte Deutschlands sind drei Wochen eine sinnvolle Zeitplanung. Die Strecke lässt sich auch in z. B. drei Teilurlauben von je einer Woche absolvieren. Oft verläuft eine Bahnlinie parallel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Sowohl Aachen, wie auch Zittau sind an das Deutsche Bahnnetz angeschlossen. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Aachen ist an die länderübergreifende EuroVelo-Route EV3 angeschlossen. Weiteres dazu siehe Artikel [[EuroVelo]] bzw. Wikipedia als [[w:Pilgerroute (EV3)|Pilgerroute (EV3)]]. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == ===1. Etappe: Aachen – Heimbach (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === [[Datei:Blick auf das Rathaus und den Dom Aachens aufgenommen von St Jakob.jpg|300px|mini|Blick auf Aachen: Rechts das Rathaus, links der Dom]] Die erste Etappe startet gleich bergig. Es geht in die Ausläufer des Hohen Venn bzw. der Nordeifel. * {{Marker | name = [[Aachen]] | type= City | wikidata = Q1017}} - Bekannt für seinen Dom. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die ersten Höhenmeter werden aber komfortabel auf dem sanft ansteigenden Bahnradweg der [[Vennbahn]] zurückgelegt. Nach rund 10 km wird der Bahnradweg bei Kornelinmünster verlassen. * {{Marker | name = Kornelinmünster | type= city | wikidata = Q154048}} - Stadtteil von Aachen. Hier findet sich das {{Marker | name = Benediktinerkloster Kornelimünster | type= see | wikidata = Q152432}}. Die Anlange beherbergt heute als Kunstmuseum das [https://www.kunsthaus.nrw/ Kunsthaus nrw Kornelimünster]. Sammlungsschwerpunkt ist moderne Kunst. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über meist asphaltierte Nebenstraßen geht es bergig hinüber ins Tal der Rur. * {{Marker | name = [[Nideggen]] | type= City | wikidata =Q200105}} - Burg hoch über dem Tal. Die Altstadt von Nideggen liegt ebenfalls abseits der Route auf der Höhe. * {{Marker | name = [[Heimbach]] | type= City | wikidata = Q200138}} - Etappenort an der Rur mit Burganlage. ===2. Etappe: Heimbach - Bad Godesberg (etwa 70&nbsp;km) === Ab Heimbach rund 150 Höhenmeter auf Schotter auf die Höhen der Nordeifel. Bis zum Rhein bleibt es bergig bzw. hügelig. Je näher man Bonn kommt, um so urbaner wird es. * {{Marker | name = [[Euskirchen]] | type= City | wikidata = Q4074}} * {{Marker | name = [[Meckenheim]] | type= City | wikidata = Q12464}} * {{Marker | name = Bad Godesberg | type= city | wikidata = Q153260}} - Kurstadtteil von [[Bonn]] ===3. Etappe: Bad Godesberg - Eitorf: etwa 60&#x202F;km === Diese Etappe geht das Siegtal aufwärts. Die Strecke zwischen Bonn und Siegen besitzt allerdings noch Lücken. Entweder geht es mangels Talweg steil auf die Höhe, oder man muss abschnittsweise direkt auf der stark befahrenen Bundesstraße radeln. Überbrückung per Bahn ist möglich. * {{Marker | name = [[Bonn]] | type= City | wikidata = Q586}} * {{Marker | name = [[Eitorf]] | type= city | wikidata = Q254649}} ===4. Etappe: Eitorf – Siegen (etwa 70&#x202F;km) === Weiter das Siegtal aufwärts. * {{Marker | name = [[Siegburg]] | type= City | wikidata = Q14870}} * {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 }} ===5. Etappe: Siegen – Biedenkopf (etwa 60&#x202F;km) === [[Datei:Biedenkopf mit Schloss.jpg|mini|Biedenkopf mit Schloss]] Es geht hinauf auf rund 650{{nnbsp}}m Höhe am Kamm des südlichen Rothaargebirges. Gut zu wissen: Der Anstiegim Wald östlich Netphen mit gut 350 Höhenmetern ist komplett asphaltiert. Oben kommt man auf die nur wenig bis mäßig befahrene Kammstraße. Hier oben hat man die höchste Stelle der gesamten D4 erreicht. * '''[[Siegen]]''' - Etappenstart * {{Marker | name = [[Netphen]] | type= City | wikidata = Q10950}} * {{Marker | name = [[Bad Laasphe]] | type= City | wikidata =Q6755 }} * {{Marker | name = [[Biedenkopf]] | type= City | wikidata = Q552554}} ===6. Etappe: Biedenkopf – Schwalmstadt (etwa 80&#x202F;km) === Erst geht es das Obere Lahntal hinunter, dann entlang der Ohm fLussaufwärts. Die Wasserscheide Rhein-Weser quert man unmerktlich zwischen Stadtallendorf und Neustadt. Je nach individueller Etappeneinteilung kann man auch der lebendigen Universitätsstadt [[Marburg]] einen Besuch abstatten. Hier laden die Fachwerkaltstadt und das Landgrafenschloss zum Besuch ein. * {{Marker | name = [[Kirchhain]] | type= City | wikidata = Q569684}} * {{Marker | name = [[Amöneburg]] | type= City | wikidata = Q373902 }} - Ein Abstecher per Pedelec in das Bergstädtchen lohnt, schöne Talsicht von der Ruine. * {{Marker | name = [[Stadtallendorf]] | type= City | wikidata =Q573514 }} * {{Marker | name = [[Neustadt (Hessen)]] | type= City | wikidata = Q502991}} - Am {{Marker | name = Junker-Hansen-Turm |type= building |wikidata = Q108017921| group = see | lat = 50.851178 | long = 9.115777 | image = Neustadt-Junker-Hansen-Turm-by-Maseltov-1.jpg }} lohnt ein Stopp. Mit einer Gesamthöhe von über 50{{nnbsp}}m und einem Durchmesser von rund 13{{nnbsp}}m ist er der größte Fachwerkrundbau der Welt. * {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= City | wikidata =Q516599 }} - Etappenende in Treysa. Treysa besitzt eine kleine aber gemütlich Fachwerkaltstadt. [[Datei:Bahnradweg rotkäppchenland rastplatz bei steinmühle ds wv 22 09 2011.jpg|mini|Ländliche Idylle im Knüll: Bahnradweg Höhe "Rastplatz Steinmühle"]] ===7. Etappe: Schwalmstadt - Bad Hersfeld: etwa 63&#x202F;km === Auf dieser Etappe von der Schwalm an die Fulda wird das {{Marker | name = [[Knüllgebirge]] | type= landscape | wikidata = Q446023}} gequert. Die D 4 nutzt dafür den sanft ansteigenden [[Bahnradweg Rotkäppchenland]]. Der Bahnradweg besitzt übrigens keine Umlaufsperren und ist somit gut mit Kinderanhänger und auch [[w:Fahrradwohnwagen|Fahrradwohnwagen]] fahrbar. Statt Umlaufsperren wurden die Querungen mit Pflasterinseln abgesichert ([[Bahnradweg_Rotkäppchenland#Sicherheit|Bild siehe hier]]). '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= City | wikidata =Q516599 | show= copy }} - Etappenstart in Treysa: Wasenberger Brücke an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bahnradweg durch die Schwalmniederung Richtung Knüllgebirge '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Neukirchen (Knüll)]] | type= City | wikidata = Q624847}} - Rastplatz und Gastronomie an der Strecke, gemütliche Altstadt abseits der Route. [[Datei:Rotkäppchenradweg_vor_weissenborn_im_anstieg_zum_pass_ds_wv_09_2012.jpg|mini|Bahnradweg Rotkäppchenland im Anstieg zum Pass bzw. der Wasserscheide vor Weißenborn]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Bahnradweg windet sich mit weiten Kehren hinauf in das [[Knüll|Knüllgebirge]]. Von Treysa werden sanft rund 220 Höhenmeter überwunden. Am Sattel findet sich der {{Marker | name = ehem. Bahnhof Olberode | type= waypoint | group= gold | lat = 50.85230 | long = 9.42684 }}. Hier hat man auf 420{{nnbsp}}m die Wasserscheide zwischen Schwalm und Fulda erreicht. Der alte Bahnhof ist teilweise Bewirtschaftet. Im Bereich Hausen vor Oberaula dann eine nette Abfahrt. Das Schloss Hausen ist privat (kein Zugang). '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Oberaula]] | type= City | wikidata = Q622420}} - Die Ortsmitte liegt nicht direkt an der Strecke. Ein Abstecher ist möglich: Lebensmittelmarkt (Edeka), öffentliche {{Marker | name = Toilette |type= toilet | lat = 50.857904| long = 9.470097 | show = symbol}} und Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Kurz hinter Oberaula endet der Bahnradweg. Es geht auf asphaltierten Wirtschaftswegen durch die Dörfer im Tal der Aula. '''Km 54:''' {{Marker | name = Kirchheim | type= village | wikidata = Q694605}} - an der Autobahn A7 gelegen. Im Gewerbegebiet viel Kfz-Verkehr, aber auch mehrere Lebenmittelmärkte und Einkehrmöglichkeiten (Fast Food). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Unterhalb Kirchheim wird es außerorts schnell wieder ruhig. Verkehrsfreie Asphaltwege führen zum Fuldaradweg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Abzweig am Fuldaradweg bei Niederaula |type= waypoint |group = gold | lat = 50.793905 | long = 9.605752}} - Bei {{Marker | name = Niederaula | type= village | wikidata = Q625888}} ist das Fuldatal erreicht. Hier trifft man auf den [[Fuldaradweg]] bzw. die darauf verlaufende D-Route{{nnbsp}}9. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> An der Aulabrücke bei Niederaula findet sich der beliebte {{Marker | name = Biergarten Am Eck |type= restaurant | lat = 50.799063 |long = 9.609502 }} direkt am Radweg. :~> Auf dem Fuldaradweg (mit Asphalt oder Beton) ist schnell Bad Hersfeld erreicht. Die D-Route{{nnbsp}}4 verläuft hier an der Altstadt vorbei. Zum Übernachtungen vor der modernen, geschwungenen {{Marker | name = Fahrradbrücke | type= monument | lat = 50.857689 | long = 9.702821| url = https://www.sbp.de/projekt/fussgaengerbruecke-bad-hersfeld/}} geradeaus in das Zentrum fahren. Die Breite der Radbrücke beträgt übrigens 3{{nnbsp}}m. Das Bauwerk ist auch mit Kinderanhänger oder Fahrradwohnwagen gut querbar. Die Angabe von Openstreetmap mit 2{{nnbsp}}m ist Stand 05-2026 falsch. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Bad Hersfeld]] | type= City | wikidata = Q16145}} in der Altstadt: Kurstadt an der Fulda, sehenswerte Altstadt, bekannt für die [[w:Bad Hersfelder Festspiele|Bad Hersfelder Festspiele]]. ===8. Etappe: Bad Hersfeld – Eisenach (etwa 90&#x202F;km) === [[Datei:Heringen Germany Monte-Kali-01.jpg|mini|Landschaftsblick im Kalidreieck an der Werra.]] [[Datei:Eisenach von Göpelskuppe.jpg|mini|Blick auf Eisenach von Göpelskuppel]] * {{Marker | name = Hessisches Kegelspiel | type= landscape | wikidata = Q1615977}} - Vulkanlandschaft in der nördlichen Rhön. Wie Spielkegel erheben sich die Bergkuppen. Fast bis zur Werra Bahnradweg auf dem [[Solztal-radweg]]. * {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata =Q570334 }} - Gelegen im Kalidreieck. Der [[w:Monte Kali|Monte Kali]] bei Heringen kann übrigens auf angemeldeten Führungen besichtigt werden (Infos Führungen siehe [https://www.kalimuseum.de www.kalimuseum.de] * {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Hier beginnt der bekannte Höhenwanderweg [[Rennsteig]]. Parallel gibt es übrigens als [[Rennsteig-Radwanderweg]] auch eine anspruchsvoll Höhenroute für das Fahrrad. * {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= City | wikidata = Q7070}} - Wahrzeichen ist die Wartburg. ===9. Etappe: Eisenach – Erfurt (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title= Bilderbogen Erfurt |Erfurt Krämerbrücke (1).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Erfurt Krämerbrücke (4).JPG|Auf der Krämerbrücke |Erfurt Krämerbrücke (5).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Am Domplatz in Erfurt...2H1A4451WI.jpg|Domplatz mit Erfurter Dom und Severikirche. Im Vordergrund der [[w:Erthal-Obelisk|Erthal-Obelisk]]. |2011-05-19-erfurt-by-RalfR-05.jpg|Blick von der Zitalle zum Domplatz (Bild von 2011). 2021 zur Bundegartenschau wurde hier ein neuer freistehender Panoramaufzug errichtet. Der Aufzug ist kostenfrei zugänglich. |2021-09-16 WikiEule in Erfurt 1DX 3973 by Stepro.jpg|Erfurter Dom und Severikirche bei Nacht. |2021-09-16 Erfurt bei Nacht 1DX 3958 by Stepro.jpg|Lichtspiele: Blick von der Zitalle zum Domplatz bei Nacht. |Egapark_Zentrales_Blumenbeet_1.jpg|Egapark: Zentrales Blumenbeet }} * {{Marker | name = [[Gotha]] | type= City | wikidata = Q6986}} * {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)|Drei Gleichen]] | type= City | wikidata = Q682044}} - Wahrzeichen der Gemeinde sind die drei Burgen. * {{Marker | name = [[Erfurt]] | type= City | wikidata = Q1729}} ===10. Etappe: Erfurt – Jena (etwa 50&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Weimar]] | type= City | wikidata = Q3955}} * {{Marker | name = [[Jena]] | type= City | wikidata = Q3150}} ===11. Etappe: Jena – Gera (etwa 60&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Thüringer Holzland]] | type= landscape | wikidata = Q2430791}} * {{Marker | name = [[Hermsdorf]] | type= City | wikidata =Q552692 }} * {{Marker | name = [[Eisenberg]] | type= City | wikidata = Q486568 }} * {{Marker | name = [[Bad Köstritz]] | type= City | wikidata = Q4431}} * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750}} ===12. Etappe: Gera – Chemnitz (etwa 80&#x202F;km) === [[Datei:Das ehemalige Karl-Marx-Forum in Chemnitz 2015.jpg|mini|Lichtspiele in Chemnitz]] * {{Marker | name = [[Chemnitz]] | type= City | wikidata = Q2795 | show = copy}} - Etappenstart * {{Marker | name = [[Ronneburg (Thüringen)|Ronneburg]] | type= City | wikidata = Q554655}} * {{Marker | name = [[Crimmitschau]] | type= City | wikidata = Q20070}} * {{Marker | name = [[Meerane]] | type= City | wikidata = Q20083}} * {{Marker | name = [[Glauchau]] | type= City | wikidata = Q20071}} * {{Marker | name = [[Hohenstein-Ernstthal]] | type= City | wikidata = Q20073 }} * {{Marker | name = [[Chemnitz]] | type= City | wikidata = Q2795}} ===13. Etappe: Chemnitz – Freiberg (etwa 50&#x202F;km) === Auf dieser bergigen Etappe steht Schloss Augustusburg auf dem Programm. * {{Marker | name = [[Augustusburg]] | type= City | wikidata = Q71090 }} * {{Marker | name = [[Oederan]] | type= City | wikidata = Q71141}} * {{Marker | name = [[Freiberg]] | type= City | wikidata = Q14819}} ===15. Etappe: Freiberg – Dresden (etwa 50&#x202F;km) === Von Freiberg macht die Strecke erst einen bergigen Schlenker nach Süden, um dann aber nördlich um den Tharanter WAld herum zu führen. Wer möchte kann hier individuell mit dem Radnavi in der Outdoor-App abkürzen. Bergig bleibt es aber auch auf den Abkürzungen. * {{Marker | name = [[w:Tharandter Wald|Tharandter Wald]] | type= landscape | wikidata = Q2409158}} * {{Marker | name = [[Tharandt]] | type= City | wikidata = Q8245}} - Schlossruine mit Talblick, Forstbotanischer Garten * {{Marker | name = [[Dresden]] | type= City | wikidata = Q1731}} ===16. Etappe: Dresden – Neustadt in Sachsen (etwa 70&#x202F;km) === [[Datei:Luftbild Stolpen 07.jpg|mini|Luftbild von Stolpen: Altstadt mit Burg]] Höhepunkt diese Etappe sind Schloss Pillnitz und die Burg Stolpen. Bis Fähre Birkwitz geht es auf dem Elberadweg entlang. Hier gibt es beiderseits des Flusses Radrouten. Östlich der Elbe wird es bis Neustadt bergig. [[Bild:Schloss_pillnitz_wasserpalais_ds_wv_05_2008.jpg|mini|Schloss Pillnitz - Wasserpalais]] * {{Marker | name = Schloss Pillnitz | type= see | wikidata = Q462239}} * {{Marker | name = [[Stolpen]] | type= City | wikidata = Q8243}} - Der Abstecher als „Bergwertung“ hinauf in die Altstadt mit Burg Stolpen lohnt. Von der Burg ergeben sich schöne Ausblicke. * {{Marker | name = [[Neustadt in Sachsen]] | type= City | wikidata = Q8210}} ===17. Etappe: Neustadt in Sachsen – Zittau (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === Die letzte Etappe führt bergig durch das Lausitzer Bergland. Es gibt sowohl anspruchsvolle Schotterpassagen über die Höhe wie auch gemütliche Talstrecken durch die Dörfer. [[Datei:Blick vom Nonnenfelsen - panoramio.jpg|mini|Zittauer Gebirge: Blick vom Nonnenfelsen bei Jonsdorf]] * {{Marker | name = [[Neugersdorf]] | type= City | wikidata = Q572595}} * {{Marker | name = [[Zittau]] | type= City | wikidata = Q157200}} - Wer möchte kann am Ende der Radreise noch einen Aufenthaltstag dran hängen und das kleine, aber interessante [[Zittauer Gebirge]] erkunden. == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern. [[Checkliste Ausrüstung auf Radreisen#Fahrradhelm|Weitere Infos zum Helm siehe hier]]. == Weiter geht's == * [[Oder-Neiße-Radweg]] == GPX-Daten == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDaten_DE.asp offizielle GPX-Daten zu den D-Routen] * Streckenverlauf D-Route 4 von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=545127&type=relation&map=7.0/51.028/12.7242 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel=Mittellandroute; Von Aachen nach Zittau – Einmal quer durch Deutschland 1:75.000|Ort=Rodingersdorf|Verlag=Esterbauer|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=978-3-7111-0092-4|Kommentar=|Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D4 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Nordrhein-Westfalen]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} nuzz0ube868dut94evydhhwb9kn6x1v 1794571 1794567 2026-08-06T06:30:45Z Dirk Schmidt 15181 /* 12. Etappe: Gera – Chemnitz (etwa 80&#x202F;km) */ 1794571 wikitext text/x-wiki Die rund 1000 km lange '''D-Route 4 Mittelland-Route''' führt von [[Aachen]] über [[Bonn]] und die deutschen Mittelgebirge nach Thüringen. Hier stehen die Städte Thürigens mit ihren Kulturschätzen auf dem Programm. Über [[Chemnitz]] wird die Metropole [[Dresden]] an der Elbe erreicht. Durch das Bergland der [[Oberlausitz]] wird schließlich [[Zittau]] an der Neiße angefahren. Für die Gesamtstrecke sollte man etwa 3 Wochen einplanen. Die Route lässt sich mit Rad und Bahn auch gut in mehreren kürzeren Radurlauben erkunden. Aufgrund der Steigungen ist ein E-Bike bzw. Pedelec sinnvoll. == Streckenprofil == [[Datei:D-Route D4 Logo 2023.svg|mini|das neue Logo der D4. Oft sind noch die alten Logos zu finden.]] [[Datei:R2 ruhlkirchen.jpg|mini|Spiegelblicke an der D 4 in Hessen.]] * '''Länge: 1026 km''' * '''Ausschilderung:''' Das Logo der D-Route 4 ist an der vorhandenen Wegweisung vorhanden. In NRW, Hessen und Thüringen ist das Logo wohl komplett vorhanden. Oft ist hier dann aber eine regionale Radroute ausgeschildert. Wer dieser Wegweisung folgt kommt in der Regel so auch ans Ziel. Ob das Logo in Sachsen an allen Teilen der Strecke montiert ist, ist Stand 04-2026 unklar. Laut [https://sachsen.adfc.de/artikel/saechsische-staedteroute Artikel des ADFC Sachsen] besitzt die Sächsische Städtekette, die zwischen Landegrenze Sachsen/Thüringen in Bündelung mit der D4 verläuft wohl teilweise Beschilderungsmängel. Aber: In Sachsen ist das "Landesweite Sachsennetz Rad" wohl noch unvollständig beschildert (?, [https://www.mobilitaet.sachsen.de/sachsennetz-rad-4296.html Info]). Falls dort teilweise gar keine Radwegweisung stehen sollte, gibt es noch das Radnavi auf der App bzw. die altbekannte Radwanderkarte. * '''Steigungen:''' Im Mittelgebirgsgürtel gibt es einige Steigungen. Ein Pedelec ist sinnvoll. * '''Wegzustand:''' Da die Route bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts meist verkehrsfrei geführt, je nach Region werden stellenweise allerdings auch stärker befahrene Landes- und Bundesstraßen befahren. Dies ist beispielsweise im Siegtal der Fall. Hier ist der Routenausbau noch nicht abgeschlossen. Als "Umleitung" bestehen so teilweise Routenführungen mit knackigen Anstiegen über die Höhen. Auch in Sachsen bestehen noch Ausbaulücken. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Nabenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben * '''Inlinereignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben == Hintergrund == Die D-Route 4: Mittelland-Route gehört zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == {{mapframe | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken.}} {{Mapshape|wikidata=Q42301985|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} Für diese Radreise durch die Mitte Deutschlands sind drei Wochen eine sinnvolle Zeitplanung. Die Strecke lässt sich auch in z. B. drei Teilurlauben von je einer Woche absolvieren. Oft verläuft eine Bahnlinie parallel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Sowohl Aachen, wie auch Zittau sind an das Deutsche Bahnnetz angeschlossen. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Aachen ist an die länderübergreifende EuroVelo-Route EV3 angeschlossen. Weiteres dazu siehe Artikel [[EuroVelo]] bzw. Wikipedia als [[w:Pilgerroute (EV3)|Pilgerroute (EV3)]]. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == ===1. Etappe: Aachen – Heimbach (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === [[Datei:Blick auf das Rathaus und den Dom Aachens aufgenommen von St Jakob.jpg|300px|mini|Blick auf Aachen: Rechts das Rathaus, links der Dom]] Die erste Etappe startet gleich bergig. Es geht in die Ausläufer des Hohen Venn bzw. der Nordeifel. * {{Marker | name = [[Aachen]] | type= City | wikidata = Q1017}} - Bekannt für seinen Dom. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die ersten Höhenmeter werden aber komfortabel auf dem sanft ansteigenden Bahnradweg der [[Vennbahn]] zurückgelegt. Nach rund 10 km wird der Bahnradweg bei Kornelinmünster verlassen. * {{Marker | name = Kornelinmünster | type= city | wikidata = Q154048}} - Stadtteil von Aachen. Hier findet sich das {{Marker | name = Benediktinerkloster Kornelimünster | type= see | wikidata = Q152432}}. Die Anlange beherbergt heute als Kunstmuseum das [https://www.kunsthaus.nrw/ Kunsthaus nrw Kornelimünster]. Sammlungsschwerpunkt ist moderne Kunst. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über meist asphaltierte Nebenstraßen geht es bergig hinüber ins Tal der Rur. * {{Marker | name = [[Nideggen]] | type= City | wikidata =Q200105}} - Burg hoch über dem Tal. Die Altstadt von Nideggen liegt ebenfalls abseits der Route auf der Höhe. * {{Marker | name = [[Heimbach]] | type= City | wikidata = Q200138}} - Etappenort an der Rur mit Burganlage. ===2. Etappe: Heimbach - Bad Godesberg (etwa 70&nbsp;km) === Ab Heimbach rund 150 Höhenmeter auf Schotter auf die Höhen der Nordeifel. Bis zum Rhein bleibt es bergig bzw. hügelig. Je näher man Bonn kommt, um so urbaner wird es. * {{Marker | name = [[Euskirchen]] | type= City | wikidata = Q4074}} * {{Marker | name = [[Meckenheim]] | type= City | wikidata = Q12464}} * {{Marker | name = Bad Godesberg | type= city | wikidata = Q153260}} - Kurstadtteil von [[Bonn]] ===3. Etappe: Bad Godesberg - Eitorf: etwa 60&#x202F;km === Diese Etappe geht das Siegtal aufwärts. Die Strecke zwischen Bonn und Siegen besitzt allerdings noch Lücken. Entweder geht es mangels Talweg steil auf die Höhe, oder man muss abschnittsweise direkt auf der stark befahrenen Bundesstraße radeln. Überbrückung per Bahn ist möglich. * {{Marker | name = [[Bonn]] | type= City | wikidata = Q586}} * {{Marker | name = [[Eitorf]] | type= city | wikidata = Q254649}} ===4. Etappe: Eitorf – Siegen (etwa 70&#x202F;km) === Weiter das Siegtal aufwärts. * {{Marker | name = [[Siegburg]] | type= City | wikidata = Q14870}} * {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 }} ===5. Etappe: Siegen – Biedenkopf (etwa 60&#x202F;km) === [[Datei:Biedenkopf mit Schloss.jpg|mini|Biedenkopf mit Schloss]] Es geht hinauf auf rund 650{{nnbsp}}m Höhe am Kamm des südlichen Rothaargebirges. Gut zu wissen: Der Anstiegim Wald östlich Netphen mit gut 350 Höhenmetern ist komplett asphaltiert. Oben kommt man auf die nur wenig bis mäßig befahrene Kammstraße. Hier oben hat man die höchste Stelle der gesamten D4 erreicht. * '''[[Siegen]]''' - Etappenstart * {{Marker | name = [[Netphen]] | type= City | wikidata = Q10950}} * {{Marker | name = [[Bad Laasphe]] | type= City | wikidata =Q6755 }} * {{Marker | name = [[Biedenkopf]] | type= City | wikidata = Q552554}} ===6. Etappe: Biedenkopf – Schwalmstadt (etwa 80&#x202F;km) === Erst geht es das Obere Lahntal hinunter, dann entlang der Ohm fLussaufwärts. Die Wasserscheide Rhein-Weser quert man unmerktlich zwischen Stadtallendorf und Neustadt. Je nach individueller Etappeneinteilung kann man auch der lebendigen Universitätsstadt [[Marburg]] einen Besuch abstatten. Hier laden die Fachwerkaltstadt und das Landgrafenschloss zum Besuch ein. * {{Marker | name = [[Kirchhain]] | type= City | wikidata = Q569684}} * {{Marker | name = [[Amöneburg]] | type= City | wikidata = Q373902 }} - Ein Abstecher per Pedelec in das Bergstädtchen lohnt, schöne Talsicht von der Ruine. * {{Marker | name = [[Stadtallendorf]] | type= City | wikidata =Q573514 }} * {{Marker | name = [[Neustadt (Hessen)]] | type= City | wikidata = Q502991}} - Am {{Marker | name = Junker-Hansen-Turm |type= building |wikidata = Q108017921| group = see | lat = 50.851178 | long = 9.115777 | image = Neustadt-Junker-Hansen-Turm-by-Maseltov-1.jpg }} lohnt ein Stopp. Mit einer Gesamthöhe von über 50{{nnbsp}}m und einem Durchmesser von rund 13{{nnbsp}}m ist er der größte Fachwerkrundbau der Welt. * {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= City | wikidata =Q516599 }} - Etappenende in Treysa. Treysa besitzt eine kleine aber gemütlich Fachwerkaltstadt. [[Datei:Bahnradweg rotkäppchenland rastplatz bei steinmühle ds wv 22 09 2011.jpg|mini|Ländliche Idylle im Knüll: Bahnradweg Höhe "Rastplatz Steinmühle"]] ===7. Etappe: Schwalmstadt - Bad Hersfeld: etwa 63&#x202F;km === Auf dieser Etappe von der Schwalm an die Fulda wird das {{Marker | name = [[Knüllgebirge]] | type= landscape | wikidata = Q446023}} gequert. Die D 4 nutzt dafür den sanft ansteigenden [[Bahnradweg Rotkäppchenland]]. Der Bahnradweg besitzt übrigens keine Umlaufsperren und ist somit gut mit Kinderanhänger und auch [[w:Fahrradwohnwagen|Fahrradwohnwagen]] fahrbar. Statt Umlaufsperren wurden die Querungen mit Pflasterinseln abgesichert ([[Bahnradweg_Rotkäppchenland#Sicherheit|Bild siehe hier]]). '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= City | wikidata =Q516599 | show= copy }} - Etappenstart in Treysa: Wasenberger Brücke an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bahnradweg durch die Schwalmniederung Richtung Knüllgebirge '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Neukirchen (Knüll)]] | type= City | wikidata = Q624847}} - Rastplatz und Gastronomie an der Strecke, gemütliche Altstadt abseits der Route. [[Datei:Rotkäppchenradweg_vor_weissenborn_im_anstieg_zum_pass_ds_wv_09_2012.jpg|mini|Bahnradweg Rotkäppchenland im Anstieg zum Pass bzw. der Wasserscheide vor Weißenborn]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Bahnradweg windet sich mit weiten Kehren hinauf in das [[Knüll|Knüllgebirge]]. Von Treysa werden sanft rund 220 Höhenmeter überwunden. Am Sattel findet sich der {{Marker | name = ehem. Bahnhof Olberode | type= waypoint | group= gold | lat = 50.85230 | long = 9.42684 }}. Hier hat man auf 420{{nnbsp}}m die Wasserscheide zwischen Schwalm und Fulda erreicht. Der alte Bahnhof ist teilweise Bewirtschaftet. Im Bereich Hausen vor Oberaula dann eine nette Abfahrt. Das Schloss Hausen ist privat (kein Zugang). '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Oberaula]] | type= City | wikidata = Q622420}} - Die Ortsmitte liegt nicht direkt an der Strecke. Ein Abstecher ist möglich: Lebensmittelmarkt (Edeka), öffentliche {{Marker | name = Toilette |type= toilet | lat = 50.857904| long = 9.470097 | show = symbol}} und Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Kurz hinter Oberaula endet der Bahnradweg. Es geht auf asphaltierten Wirtschaftswegen durch die Dörfer im Tal der Aula. '''Km 54:''' {{Marker | name = Kirchheim | type= village | wikidata = Q694605}} - an der Autobahn A7 gelegen. Im Gewerbegebiet viel Kfz-Verkehr, aber auch mehrere Lebenmittelmärkte und Einkehrmöglichkeiten (Fast Food). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Unterhalb Kirchheim wird es außerorts schnell wieder ruhig. Verkehrsfreie Asphaltwege führen zum Fuldaradweg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Abzweig am Fuldaradweg bei Niederaula |type= waypoint |group = gold | lat = 50.793905 | long = 9.605752}} - Bei {{Marker | name = Niederaula | type= village | wikidata = Q625888}} ist das Fuldatal erreicht. Hier trifft man auf den [[Fuldaradweg]] bzw. die darauf verlaufende D-Route{{nnbsp}}9. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> An der Aulabrücke bei Niederaula findet sich der beliebte {{Marker | name = Biergarten Am Eck |type= restaurant | lat = 50.799063 |long = 9.609502 }} direkt am Radweg. :~> Auf dem Fuldaradweg (mit Asphalt oder Beton) ist schnell Bad Hersfeld erreicht. Die D-Route{{nnbsp}}4 verläuft hier an der Altstadt vorbei. Zum Übernachtungen vor der modernen, geschwungenen {{Marker | name = Fahrradbrücke | type= monument | lat = 50.857689 | long = 9.702821| url = https://www.sbp.de/projekt/fussgaengerbruecke-bad-hersfeld/}} geradeaus in das Zentrum fahren. Die Breite der Radbrücke beträgt übrigens 3{{nnbsp}}m. Das Bauwerk ist auch mit Kinderanhänger oder Fahrradwohnwagen gut querbar. Die Angabe von Openstreetmap mit 2{{nnbsp}}m ist Stand 05-2026 falsch. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Bad Hersfeld]] | type= City | wikidata = Q16145}} in der Altstadt: Kurstadt an der Fulda, sehenswerte Altstadt, bekannt für die [[w:Bad Hersfelder Festspiele|Bad Hersfelder Festspiele]]. ===8. Etappe: Bad Hersfeld – Eisenach (etwa 90&#x202F;km) === [[Datei:Heringen Germany Monte-Kali-01.jpg|mini|Landschaftsblick im Kalidreieck an der Werra.]] [[Datei:Eisenach von Göpelskuppe.jpg|mini|Blick auf Eisenach von Göpelskuppel]] * {{Marker | name = Hessisches Kegelspiel | type= landscape | wikidata = Q1615977}} - Vulkanlandschaft in der nördlichen Rhön. Wie Spielkegel erheben sich die Bergkuppen. Fast bis zur Werra Bahnradweg auf dem [[Solztal-radweg]]. * {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata =Q570334 }} - Gelegen im Kalidreieck. Der [[w:Monte Kali|Monte Kali]] bei Heringen kann übrigens auf angemeldeten Führungen besichtigt werden (Infos Führungen siehe [https://www.kalimuseum.de www.kalimuseum.de] * {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Hier beginnt der bekannte Höhenwanderweg [[Rennsteig]]. Parallel gibt es übrigens als [[Rennsteig-Radwanderweg]] auch eine anspruchsvoll Höhenroute für das Fahrrad. * {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= City | wikidata = Q7070}} - Wahrzeichen ist die Wartburg. ===9. Etappe: Eisenach – Erfurt (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title= Bilderbogen Erfurt |Erfurt Krämerbrücke (1).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Erfurt Krämerbrücke (4).JPG|Auf der Krämerbrücke |Erfurt Krämerbrücke (5).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Am Domplatz in Erfurt...2H1A4451WI.jpg|Domplatz mit Erfurter Dom und Severikirche. Im Vordergrund der [[w:Erthal-Obelisk|Erthal-Obelisk]]. |2011-05-19-erfurt-by-RalfR-05.jpg|Blick von der Zitalle zum Domplatz (Bild von 2011). 2021 zur Bundegartenschau wurde hier ein neuer freistehender Panoramaufzug errichtet. Der Aufzug ist kostenfrei zugänglich. |2021-09-16 WikiEule in Erfurt 1DX 3973 by Stepro.jpg|Erfurter Dom und Severikirche bei Nacht. |2021-09-16 Erfurt bei Nacht 1DX 3958 by Stepro.jpg|Lichtspiele: Blick von der Zitalle zum Domplatz bei Nacht. |Egapark_Zentrales_Blumenbeet_1.jpg|Egapark: Zentrales Blumenbeet }} * {{Marker | name = [[Gotha]] | type= City | wikidata = Q6986}} * {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)|Drei Gleichen]] | type= City | wikidata = Q682044}} - Wahrzeichen der Gemeinde sind die drei Burgen. * {{Marker | name = [[Erfurt]] | type= City | wikidata = Q1729}} ===10. Etappe: Erfurt – Jena (etwa 50&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Weimar]] | type= City | wikidata = Q3955}} * {{Marker | name = [[Jena]] | type= City | wikidata = Q3150}} ===11. Etappe: Jena – Gera (etwa 60&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Thüringer Holzland]] | type= landscape | wikidata = Q2430791}} * {{Marker | name = [[Hermsdorf]] | type= City | wikidata =Q552692 }} * {{Marker | name = [[Eisenberg]] | type= City | wikidata = Q486568 }} * {{Marker | name = [[Bad Köstritz]] | type= City | wikidata = Q4431}} * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750}} ===12. Etappe: Gera – Chemnitz (etwa 80&#x202F;km) === [[Datei:Das ehemalige Karl-Marx-Forum in Chemnitz 2015.jpg|mini|Lichtspiele in Chemnitz]] * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750 | show = copy}} - Etappenstart * {{Marker | name = [[Ronneburg (Thüringen)|Ronneburg]] | type= City | wikidata = Q554655}} * {{Marker | name = [[Crimmitschau]] | type= City | wikidata = Q20070}} * {{Marker | name = [[Meerane]] | type= City | wikidata = Q20083}} * {{Marker | name = [[Glauchau]] | type= City | wikidata = Q20071}} * {{Marker | name = [[Hohenstein-Ernstthal]] | type= City | wikidata = Q20073 }} * {{Marker | name = [[Chemnitz]] | type= City | wikidata = Q2795}} ===13. Etappe: Chemnitz – Freiberg (etwa 50&#x202F;km) === Auf dieser bergigen Etappe steht Schloss Augustusburg auf dem Programm. * {{Marker | name = [[Augustusburg]] | type= City | wikidata = Q71090 }} * {{Marker | name = [[Oederan]] | type= City | wikidata = Q71141}} * {{Marker | name = [[Freiberg]] | type= City | wikidata = Q14819}} ===15. Etappe: Freiberg – Dresden (etwa 50&#x202F;km) === Von Freiberg macht die Strecke erst einen bergigen Schlenker nach Süden, um dann aber nördlich um den Tharanter WAld herum zu führen. Wer möchte kann hier individuell mit dem Radnavi in der Outdoor-App abkürzen. Bergig bleibt es aber auch auf den Abkürzungen. * {{Marker | name = [[w:Tharandter Wald|Tharandter Wald]] | type= landscape | wikidata = Q2409158}} * {{Marker | name = [[Tharandt]] | type= City | wikidata = Q8245}} - Schlossruine mit Talblick, Forstbotanischer Garten * {{Marker | name = [[Dresden]] | type= City | wikidata = Q1731}} ===16. Etappe: Dresden – Neustadt in Sachsen (etwa 70&#x202F;km) === [[Datei:Luftbild Stolpen 07.jpg|mini|Luftbild von Stolpen: Altstadt mit Burg]] Höhepunkt diese Etappe sind Schloss Pillnitz und die Burg Stolpen. Bis Fähre Birkwitz geht es auf dem Elberadweg entlang. Hier gibt es beiderseits des Flusses Radrouten. Östlich der Elbe wird es bis Neustadt bergig. [[Bild:Schloss_pillnitz_wasserpalais_ds_wv_05_2008.jpg|mini|Schloss Pillnitz - Wasserpalais]] * {{Marker | name = Schloss Pillnitz | type= see | wikidata = Q462239}} * {{Marker | name = [[Stolpen]] | type= City | wikidata = Q8243}} - Der Abstecher als „Bergwertung“ hinauf in die Altstadt mit Burg Stolpen lohnt. Von der Burg ergeben sich schöne Ausblicke. * {{Marker | name = [[Neustadt in Sachsen]] | type= City | wikidata = Q8210}} ===17. Etappe: Neustadt in Sachsen – Zittau (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === Die letzte Etappe führt bergig durch das Lausitzer Bergland. Es gibt sowohl anspruchsvolle Schotterpassagen über die Höhe wie auch gemütliche Talstrecken durch die Dörfer. [[Datei:Blick vom Nonnenfelsen - panoramio.jpg|mini|Zittauer Gebirge: Blick vom Nonnenfelsen bei Jonsdorf]] * {{Marker | name = [[Neugersdorf]] | type= City | wikidata = Q572595}} * {{Marker | name = [[Zittau]] | type= City | wikidata = Q157200}} - Wer möchte kann am Ende der Radreise noch einen Aufenthaltstag dran hängen und das kleine, aber interessante [[Zittauer Gebirge]] erkunden. == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern. [[Checkliste Ausrüstung auf Radreisen#Fahrradhelm|Weitere Infos zum Helm siehe hier]]. == Weiter geht's == * [[Oder-Neiße-Radweg]] == GPX-Daten == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDaten_DE.asp offizielle GPX-Daten zu den D-Routen] * Streckenverlauf D-Route 4 von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=545127&type=relation&map=7.0/51.028/12.7242 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel=Mittellandroute; Von Aachen nach Zittau – Einmal quer durch Deutschland 1:75.000|Ort=Rodingersdorf|Verlag=Esterbauer|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=978-3-7111-0092-4|Kommentar=|Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D4 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Nordrhein-Westfalen]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} c5us76jo3a11niuomkk20i9ghv57uh8 1794577 1794571 2026-08-06T06:47:14Z Dirk Schmidt 15181 /* 5. Etappe: Siegen – Biedenkopf (etwa 60&#x202F;km) */ erg 1794577 wikitext text/x-wiki Die rund 1000 km lange '''D-Route 4 Mittelland-Route''' führt von [[Aachen]] über [[Bonn]] und die deutschen Mittelgebirge nach Thüringen. Hier stehen die Städte Thürigens mit ihren Kulturschätzen auf dem Programm. Über [[Chemnitz]] wird die Metropole [[Dresden]] an der Elbe erreicht. Durch das Bergland der [[Oberlausitz]] wird schließlich [[Zittau]] an der Neiße angefahren. Für die Gesamtstrecke sollte man etwa 3 Wochen einplanen. Die Route lässt sich mit Rad und Bahn auch gut in mehreren kürzeren Radurlauben erkunden. Aufgrund der Steigungen ist ein E-Bike bzw. Pedelec sinnvoll. == Streckenprofil == [[Datei:D-Route D4 Logo 2023.svg|mini|das neue Logo der D4. Oft sind noch die alten Logos zu finden.]] [[Datei:R2 ruhlkirchen.jpg|mini|Spiegelblicke an der D 4 in Hessen.]] * '''Länge: 1026 km''' * '''Ausschilderung:''' Das Logo der D-Route 4 ist an der vorhandenen Wegweisung vorhanden. In NRW, Hessen und Thüringen ist das Logo wohl komplett vorhanden. Oft ist hier dann aber eine regionale Radroute ausgeschildert. Wer dieser Wegweisung folgt kommt in der Regel so auch ans Ziel. Ob das Logo in Sachsen an allen Teilen der Strecke montiert ist, ist Stand 04-2026 unklar. Laut [https://sachsen.adfc.de/artikel/saechsische-staedteroute Artikel des ADFC Sachsen] besitzt die Sächsische Städtekette, die zwischen Landegrenze Sachsen/Thüringen in Bündelung mit der D4 verläuft wohl teilweise Beschilderungsmängel. Aber: In Sachsen ist das "Landesweite Sachsennetz Rad" wohl noch unvollständig beschildert (?, [https://www.mobilitaet.sachsen.de/sachsennetz-rad-4296.html Info]). Falls dort teilweise gar keine Radwegweisung stehen sollte, gibt es noch das Radnavi auf der App bzw. die altbekannte Radwanderkarte. * '''Steigungen:''' Im Mittelgebirgsgürtel gibt es einige Steigungen. Ein Pedelec ist sinnvoll. * '''Wegzustand:''' Da die Route bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts meist verkehrsfrei geführt, je nach Region werden stellenweise allerdings auch stärker befahrene Landes- und Bundesstraßen befahren. Dies ist beispielsweise im Siegtal der Fall. Hier ist der Routenausbau noch nicht abgeschlossen. Als "Umleitung" bestehen so teilweise Routenführungen mit knackigen Anstiegen über die Höhen. Auch in Sachsen bestehen noch Ausbaulücken. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Nabenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben * '''Inlinereignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben == Hintergrund == Die D-Route 4: Mittelland-Route gehört zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == {{mapframe | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken.}} {{Mapshape|wikidata=Q42301985|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} Für diese Radreise durch die Mitte Deutschlands sind drei Wochen eine sinnvolle Zeitplanung. Die Strecke lässt sich auch in z. B. drei Teilurlauben von je einer Woche absolvieren. Oft verläuft eine Bahnlinie parallel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Sowohl Aachen, wie auch Zittau sind an das Deutsche Bahnnetz angeschlossen. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Aachen ist an die länderübergreifende EuroVelo-Route EV3 angeschlossen. Weiteres dazu siehe Artikel [[EuroVelo]] bzw. Wikipedia als [[w:Pilgerroute (EV3)|Pilgerroute (EV3)]]. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == ===1. Etappe: Aachen – Heimbach (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === [[Datei:Blick auf das Rathaus und den Dom Aachens aufgenommen von St Jakob.jpg|300px|mini|Blick auf Aachen: Rechts das Rathaus, links der Dom]] Die erste Etappe startet gleich bergig. Es geht in die Ausläufer des Hohen Venn bzw. der Nordeifel. * {{Marker | name = [[Aachen]] | type= City | wikidata = Q1017}} - Bekannt für seinen Dom. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die ersten Höhenmeter werden aber komfortabel auf dem sanft ansteigenden Bahnradweg der [[Vennbahn]] zurückgelegt. Nach rund 10 km wird der Bahnradweg bei Kornelinmünster verlassen. * {{Marker | name = Kornelinmünster | type= city | wikidata = Q154048}} - Stadtteil von Aachen. Hier findet sich das {{Marker | name = Benediktinerkloster Kornelimünster | type= see | wikidata = Q152432}}. Die Anlange beherbergt heute als Kunstmuseum das [https://www.kunsthaus.nrw/ Kunsthaus nrw Kornelimünster]. Sammlungsschwerpunkt ist moderne Kunst. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über meist asphaltierte Nebenstraßen geht es bergig hinüber ins Tal der Rur. * {{Marker | name = [[Nideggen]] | type= City | wikidata =Q200105}} - Burg hoch über dem Tal. Die Altstadt von Nideggen liegt ebenfalls abseits der Route auf der Höhe. * {{Marker | name = [[Heimbach]] | type= City | wikidata = Q200138}} - Etappenort an der Rur mit Burganlage. ===2. Etappe: Heimbach - Bad Godesberg (etwa 70&nbsp;km) === Ab Heimbach rund 150 Höhenmeter auf Schotter auf die Höhen der Nordeifel. Bis zum Rhein bleibt es bergig bzw. hügelig. Je näher man Bonn kommt, um so urbaner wird es. * {{Marker | name = [[Euskirchen]] | type= City | wikidata = Q4074}} * {{Marker | name = [[Meckenheim]] | type= City | wikidata = Q12464}} * {{Marker | name = Bad Godesberg | type= city | wikidata = Q153260}} - Kurstadtteil von [[Bonn]] ===3. Etappe: Bad Godesberg - Eitorf: etwa 60&#x202F;km === Diese Etappe geht das Siegtal aufwärts. Die Strecke zwischen Bonn und Siegen besitzt allerdings noch Lücken. Entweder geht es mangels Talweg steil auf die Höhe, oder man muss abschnittsweise direkt auf der stark befahrenen Bundesstraße radeln. Überbrückung per Bahn ist möglich. * {{Marker | name = [[Bonn]] | type= City | wikidata = Q586}} * {{Marker | name = [[Eitorf]] | type= city | wikidata = Q254649}} ===4. Etappe: Eitorf – Siegen (etwa 70&#x202F;km) === Weiter das Siegtal aufwärts. * {{Marker | name = [[Siegburg]] | type= City | wikidata = Q14870}} * {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 }} ===5. Etappe: Siegen – Biedenkopf (etwa 60&#x202F;km) === [[Datei:Biedenkopf mit Schloss.jpg|mini|Biedenkopf mit Schloss]] Es geht hinauf auf rund 650{{nnbsp}}m Höhe am Kamm des südlichen Rothaargebirges. Gut zu wissen: Der Anstiegim Wald östlich Netphen mit gut 350 Höhenmetern ist komplett asphaltiert. Oben kommt man auf die nur wenig bis mäßig befahrene Kammstraße. Hier oben hat man die höchste Stelle der gesamten D4 erreicht. '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 | show = copy }}. Etappenstart in {{Marker | name = Siegen Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q324364 | show = copy}} (240{{nnbsp}}m Höhe) - Einstieg in die Tour hinauf zur Lahnquelle : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Hauptbahnhof der [[D-Route 4: Mittelland-Route]] folgen. Es geht unterhalb der Hochstraße Richtung {{Marker | name = Siegen-Weidenau | type= quarter | wikidata = Q831279}}. Wer noch Verpflegung benötigt: Im Siegland-Center findet sich ein Lebensmittelmarkt (Rewe). Östlich von {{Marker | name = Dreis-Tiefenbach | type= quarter | wikidata = Q1258051}} wird es grüner. '''Km 10:''' {{Marker | name = Netphen | type= town | wikidata = Q10950}} (280{{nnbsp}}m Höhe) - Hier noch ein Lebensmittelmarkt (Rewe) an der Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Netphen beginnt der eigentliche Anstieg hinauf zur Lahnquelle. Die Forstwege sind im Steigungsbereich asphaltiert. Man kommt an der schön gelegenen {{Marker | name = Obernautalsperre | type= lake | wikidata = Q46480345}} (370{{nnbsp}}m Höhe, Km 15) vorbei. [[Datei:Netphen Obernautalsperre.jpg|mini|Blick auf die Obernautalsperre mit Entnahmeturm. In der Trinkwassertalsperre ist Baden verboten.]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Forsthaus Hohenroth mit Cafe |type= restaurant | lat = 50.930522 | long = 8.190855| url= https://cafe-hohenroth.de/}} (640{{nnbsp}}m Höhe) - Hier ist der Kamm erreicht. Hohenroth steht für „Hohe Rodung“. Wildgehege mit Beobachtungspunkt, [https://www.waldland-hohenroth.de/ Waldinformationszentrum]. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Knotenpunkt 17 nach rechts auf die Kammstraße auffahren. Diese ruhige Landstraße führt hügelig bis zu Lahnquelle. '''Km 28:''' {{Marker | name = Lahnquelle | type = spring | wikidata = Q17577217 | show = copy}} - Im [https://www.forsthaus-lahnquelle.de/ Forsthaus Lahnquelle] Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit. Von hier sind es bis Bad Laasphe etwa 20{{nnbsp}}km. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route führt nun auf Landstraßen bergab durch ein ruhiges Waldtal. : ~> {{Marker | name = Zwischensteigung westlich Banfe |type= waypoint |group = gold | lat = 50.91396 | long = 8.33073}}. Es folgt der auf der Landstraße vor Banfe eine Abfahrt mit gut 100 Höhenmeter bei bis zu 12{{nnbsp}}%). '''Km 38:''' {{Marker | name = Banfe | type = village | wikidata = Q80421}} - Dorf bereits im Tal. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Banfe gemütlich auf Landstraßen abwärts zur Lahn. '''Km 44:''' {{Marker | name = Bad Laasphe | type = town | wikidata = Q6755 }} (323&#x202F;m) - Mit vollständig erhaltener historische Altstadt mit Fachwerkhäusern, einer durchgehenden Kopfsteinbepflasterung, dem Altstadtbrunnen sowie Fragmenten der alten Stadtmauer. '''Km 56:''' {{Marker | name = [[Biedenkopf]] | type= City | wikidata = Q552554}} - Etappenende am Bahnhof. Gemütliche Altstadt, Burg bzw. Schloss Biedenkopf über der Stadt ===6. Etappe: Biedenkopf – Schwalmstadt (etwa 80&#x202F;km) === Erst geht es das Obere Lahntal hinunter, dann entlang der Ohm fLussaufwärts. Die Wasserscheide Rhein-Weser quert man unmerktlich zwischen Stadtallendorf und Neustadt. Je nach individueller Etappeneinteilung kann man auch der lebendigen Universitätsstadt [[Marburg]] einen Besuch abstatten. Hier laden die Fachwerkaltstadt und das Landgrafenschloss zum Besuch ein. * {{Marker | name = [[Kirchhain]] | type= City | wikidata = Q569684}} * {{Marker | name = [[Amöneburg]] | type= City | wikidata = Q373902 }} - Ein Abstecher per Pedelec in das Bergstädtchen lohnt, schöne Talsicht von der Ruine. * {{Marker | name = [[Stadtallendorf]] | type= City | wikidata =Q573514 }} * {{Marker | name = [[Neustadt (Hessen)]] | type= City | wikidata = Q502991}} - Am {{Marker | name = Junker-Hansen-Turm |type= building |wikidata = Q108017921| group = see | lat = 50.851178 | long = 9.115777 | image = Neustadt-Junker-Hansen-Turm-by-Maseltov-1.jpg }} lohnt ein Stopp. Mit einer Gesamthöhe von über 50{{nnbsp}}m und einem Durchmesser von rund 13{{nnbsp}}m ist er der größte Fachwerkrundbau der Welt. * {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= City | wikidata =Q516599 }} - Etappenende in Treysa. Treysa besitzt eine kleine aber gemütlich Fachwerkaltstadt. [[Datei:Bahnradweg rotkäppchenland rastplatz bei steinmühle ds wv 22 09 2011.jpg|mini|Ländliche Idylle im Knüll: Bahnradweg Höhe "Rastplatz Steinmühle"]] ===7. Etappe: Schwalmstadt - Bad Hersfeld: etwa 63&#x202F;km === Auf dieser Etappe von der Schwalm an die Fulda wird das {{Marker | name = [[Knüllgebirge]] | type= landscape | wikidata = Q446023}} gequert. Die D 4 nutzt dafür den sanft ansteigenden [[Bahnradweg Rotkäppchenland]]. Der Bahnradweg besitzt übrigens keine Umlaufsperren und ist somit gut mit Kinderanhänger und auch [[w:Fahrradwohnwagen|Fahrradwohnwagen]] fahrbar. Statt Umlaufsperren wurden die Querungen mit Pflasterinseln abgesichert ([[Bahnradweg_Rotkäppchenland#Sicherheit|Bild siehe hier]]). '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= City | wikidata =Q516599 | show= copy }} - Etappenstart in Treysa: Wasenberger Brücke an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bahnradweg durch die Schwalmniederung Richtung Knüllgebirge '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Neukirchen (Knüll)]] | type= City | wikidata = Q624847}} - Rastplatz und Gastronomie an der Strecke, gemütliche Altstadt abseits der Route. [[Datei:Rotkäppchenradweg_vor_weissenborn_im_anstieg_zum_pass_ds_wv_09_2012.jpg|mini|Bahnradweg Rotkäppchenland im Anstieg zum Pass bzw. der Wasserscheide vor Weißenborn]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Bahnradweg windet sich mit weiten Kehren hinauf in das [[Knüll|Knüllgebirge]]. Von Treysa werden sanft rund 220 Höhenmeter überwunden. Am Sattel findet sich der {{Marker | name = ehem. Bahnhof Olberode | type= waypoint | group= gold | lat = 50.85230 | long = 9.42684 }}. Hier hat man auf 420{{nnbsp}}m die Wasserscheide zwischen Schwalm und Fulda erreicht. Der alte Bahnhof ist teilweise Bewirtschaftet. Im Bereich Hausen vor Oberaula dann eine nette Abfahrt. Das Schloss Hausen ist privat (kein Zugang). '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Oberaula]] | type= City | wikidata = Q622420}} - Die Ortsmitte liegt nicht direkt an der Strecke. Ein Abstecher ist möglich: Lebensmittelmarkt (Edeka), öffentliche {{Marker | name = Toilette |type= toilet | lat = 50.857904| long = 9.470097 | show = symbol}} und Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Kurz hinter Oberaula endet der Bahnradweg. Es geht auf asphaltierten Wirtschaftswegen durch die Dörfer im Tal der Aula. '''Km 54:''' {{Marker | name = Kirchheim | type= village | wikidata = Q694605}} - an der Autobahn A7 gelegen. Im Gewerbegebiet viel Kfz-Verkehr, aber auch mehrere Lebenmittelmärkte und Einkehrmöglichkeiten (Fast Food). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Unterhalb Kirchheim wird es außerorts schnell wieder ruhig. Verkehrsfreie Asphaltwege führen zum Fuldaradweg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Abzweig am Fuldaradweg bei Niederaula |type= waypoint |group = gold | lat = 50.793905 | long = 9.605752}} - Bei {{Marker | name = Niederaula | type= village | wikidata = Q625888}} ist das Fuldatal erreicht. Hier trifft man auf den [[Fuldaradweg]] bzw. die darauf verlaufende D-Route{{nnbsp}}9. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> An der Aulabrücke bei Niederaula findet sich der beliebte {{Marker | name = Biergarten Am Eck |type= restaurant | lat = 50.799063 |long = 9.609502 }} direkt am Radweg. :~> Auf dem Fuldaradweg (mit Asphalt oder Beton) ist schnell Bad Hersfeld erreicht. Die D-Route{{nnbsp}}4 verläuft hier an der Altstadt vorbei. Zum Übernachtungen vor der modernen, geschwungenen {{Marker | name = Fahrradbrücke | type= monument | lat = 50.857689 | long = 9.702821| url = https://www.sbp.de/projekt/fussgaengerbruecke-bad-hersfeld/}} geradeaus in das Zentrum fahren. Die Breite der Radbrücke beträgt übrigens 3{{nnbsp}}m. Das Bauwerk ist auch mit Kinderanhänger oder Fahrradwohnwagen gut querbar. Die Angabe von Openstreetmap mit 2{{nnbsp}}m ist Stand 05-2026 falsch. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Bad Hersfeld]] | type= City | wikidata = Q16145}} in der Altstadt: Kurstadt an der Fulda, sehenswerte Altstadt, bekannt für die [[w:Bad Hersfelder Festspiele|Bad Hersfelder Festspiele]]. ===8. Etappe: Bad Hersfeld – Eisenach (etwa 90&#x202F;km) === [[Datei:Heringen Germany Monte-Kali-01.jpg|mini|Landschaftsblick im Kalidreieck an der Werra.]] [[Datei:Eisenach von Göpelskuppe.jpg|mini|Blick auf Eisenach von Göpelskuppel]] * {{Marker | name = Hessisches Kegelspiel | type= landscape | wikidata = Q1615977}} - Vulkanlandschaft in der nördlichen Rhön. Wie Spielkegel erheben sich die Bergkuppen. Fast bis zur Werra Bahnradweg auf dem [[Solztal-radweg]]. * {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata =Q570334 }} - Gelegen im Kalidreieck. Der [[w:Monte Kali|Monte Kali]] bei Heringen kann übrigens auf angemeldeten Führungen besichtigt werden (Infos Führungen siehe [https://www.kalimuseum.de www.kalimuseum.de] * {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Hier beginnt der bekannte Höhenwanderweg [[Rennsteig]]. Parallel gibt es übrigens als [[Rennsteig-Radwanderweg]] auch eine anspruchsvoll Höhenroute für das Fahrrad. * {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= City | wikidata = Q7070}} - Wahrzeichen ist die Wartburg. ===9. Etappe: Eisenach – Erfurt (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title= Bilderbogen Erfurt |Erfurt Krämerbrücke (1).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Erfurt Krämerbrücke (4).JPG|Auf der Krämerbrücke |Erfurt Krämerbrücke (5).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Am Domplatz in Erfurt...2H1A4451WI.jpg|Domplatz mit Erfurter Dom und Severikirche. Im Vordergrund der [[w:Erthal-Obelisk|Erthal-Obelisk]]. |2011-05-19-erfurt-by-RalfR-05.jpg|Blick von der Zitalle zum Domplatz (Bild von 2011). 2021 zur Bundegartenschau wurde hier ein neuer freistehender Panoramaufzug errichtet. Der Aufzug ist kostenfrei zugänglich. |2021-09-16 WikiEule in Erfurt 1DX 3973 by Stepro.jpg|Erfurter Dom und Severikirche bei Nacht. |2021-09-16 Erfurt bei Nacht 1DX 3958 by Stepro.jpg|Lichtspiele: Blick von der Zitalle zum Domplatz bei Nacht. |Egapark_Zentrales_Blumenbeet_1.jpg|Egapark: Zentrales Blumenbeet }} * {{Marker | name = [[Gotha]] | type= City | wikidata = Q6986}} * {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)|Drei Gleichen]] | type= City | wikidata = Q682044}} - Wahrzeichen der Gemeinde sind die drei Burgen. * {{Marker | name = [[Erfurt]] | type= City | wikidata = Q1729}} ===10. Etappe: Erfurt – Jena (etwa 50&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Weimar]] | type= City | wikidata = Q3955}} * {{Marker | name = [[Jena]] | type= City | wikidata = Q3150}} ===11. Etappe: Jena – Gera (etwa 60&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Thüringer Holzland]] | type= landscape | wikidata = Q2430791}} * {{Marker | name = [[Hermsdorf]] | type= City | wikidata =Q552692 }} * {{Marker | name = [[Eisenberg]] | type= City | wikidata = Q486568 }} * {{Marker | name = [[Bad Köstritz]] | type= City | wikidata = Q4431}} * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750}} ===12. Etappe: Gera – Chemnitz (etwa 80&#x202F;km) === [[Datei:Das ehemalige Karl-Marx-Forum in Chemnitz 2015.jpg|mini|Lichtspiele in Chemnitz]] * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750 | show = copy}} - Etappenstart * {{Marker | name = [[Ronneburg (Thüringen)|Ronneburg]] | type= City | wikidata = Q554655}} * {{Marker | name = [[Crimmitschau]] | type= City | wikidata = Q20070}} * {{Marker | name = [[Meerane]] | type= City | wikidata = Q20083}} * {{Marker | name = [[Glauchau]] | type= City | wikidata = Q20071}} * {{Marker | name = [[Hohenstein-Ernstthal]] | type= City | wikidata = Q20073 }} * {{Marker | name = [[Chemnitz]] | type= City | wikidata = Q2795}} ===13. Etappe: Chemnitz – Freiberg (etwa 50&#x202F;km) === Auf dieser bergigen Etappe steht Schloss Augustusburg auf dem Programm. * {{Marker | name = [[Augustusburg]] | type= City | wikidata = Q71090 }} * {{Marker | name = [[Oederan]] | type= City | wikidata = Q71141}} * {{Marker | name = [[Freiberg]] | type= City | wikidata = Q14819}} ===15. Etappe: Freiberg – Dresden (etwa 50&#x202F;km) === Von Freiberg macht die Strecke erst einen bergigen Schlenker nach Süden, um dann aber nördlich um den Tharanter WAld herum zu führen. Wer möchte kann hier individuell mit dem Radnavi in der Outdoor-App abkürzen. Bergig bleibt es aber auch auf den Abkürzungen. * {{Marker | name = [[w:Tharandter Wald|Tharandter Wald]] | type= landscape | wikidata = Q2409158}} * {{Marker | name = [[Tharandt]] | type= City | wikidata = Q8245}} - Schlossruine mit Talblick, Forstbotanischer Garten * {{Marker | name = [[Dresden]] | type= City | wikidata = Q1731}} ===16. Etappe: Dresden – Neustadt in Sachsen (etwa 70&#x202F;km) === [[Datei:Luftbild Stolpen 07.jpg|mini|Luftbild von Stolpen: Altstadt mit Burg]] Höhepunkt diese Etappe sind Schloss Pillnitz und die Burg Stolpen. Bis Fähre Birkwitz geht es auf dem Elberadweg entlang. Hier gibt es beiderseits des Flusses Radrouten. Östlich der Elbe wird es bis Neustadt bergig. [[Bild:Schloss_pillnitz_wasserpalais_ds_wv_05_2008.jpg|mini|Schloss Pillnitz - Wasserpalais]] * {{Marker | name = Schloss Pillnitz | type= see | wikidata = Q462239}} * {{Marker | name = [[Stolpen]] | type= City | wikidata = Q8243}} - Der Abstecher als „Bergwertung“ hinauf in die Altstadt mit Burg Stolpen lohnt. Von der Burg ergeben sich schöne Ausblicke. * {{Marker | name = [[Neustadt in Sachsen]] | type= City | wikidata = Q8210}} ===17. Etappe: Neustadt in Sachsen – Zittau (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === Die letzte Etappe führt bergig durch das Lausitzer Bergland. Es gibt sowohl anspruchsvolle Schotterpassagen über die Höhe wie auch gemütliche Talstrecken durch die Dörfer. [[Datei:Blick vom Nonnenfelsen - panoramio.jpg|mini|Zittauer Gebirge: Blick vom Nonnenfelsen bei Jonsdorf]] * {{Marker | name = [[Neugersdorf]] | type= City | wikidata = Q572595}} * {{Marker | name = [[Zittau]] | type= City | wikidata = Q157200}} - Wer möchte kann am Ende der Radreise noch einen Aufenthaltstag dran hängen und das kleine, aber interessante [[Zittauer Gebirge]] erkunden. == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern. [[Checkliste Ausrüstung auf Radreisen#Fahrradhelm|Weitere Infos zum Helm siehe hier]]. == Weiter geht's == * [[Oder-Neiße-Radweg]] == GPX-Daten == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDaten_DE.asp offizielle GPX-Daten zu den D-Routen] * Streckenverlauf D-Route 4 von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=545127&type=relation&map=7.0/51.028/12.7242 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel=Mittellandroute; Von Aachen nach Zittau – Einmal quer durch Deutschland 1:75.000|Ort=Rodingersdorf|Verlag=Esterbauer|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=978-3-7111-0092-4|Kommentar=|Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D4 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Nordrhein-Westfalen]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} 9ym8jsw0xtvkqmxu0i7iwhsgi5kadr7 1794578 1794577 2026-08-06T06:47:56Z Dirk Schmidt 15181 /* 5. Etappe: Siegen – Biedenkopf (etwa 60&#x202F;km) */ 1794578 wikitext text/x-wiki Die rund 1000 km lange '''D-Route 4 Mittelland-Route''' führt von [[Aachen]] über [[Bonn]] und die deutschen Mittelgebirge nach Thüringen. Hier stehen die Städte Thürigens mit ihren Kulturschätzen auf dem Programm. Über [[Chemnitz]] wird die Metropole [[Dresden]] an der Elbe erreicht. Durch das Bergland der [[Oberlausitz]] wird schließlich [[Zittau]] an der Neiße angefahren. Für die Gesamtstrecke sollte man etwa 3 Wochen einplanen. Die Route lässt sich mit Rad und Bahn auch gut in mehreren kürzeren Radurlauben erkunden. Aufgrund der Steigungen ist ein E-Bike bzw. Pedelec sinnvoll. == Streckenprofil == [[Datei:D-Route D4 Logo 2023.svg|mini|das neue Logo der D4. Oft sind noch die alten Logos zu finden.]] [[Datei:R2 ruhlkirchen.jpg|mini|Spiegelblicke an der D 4 in Hessen.]] * '''Länge: 1026 km''' * '''Ausschilderung:''' Das Logo der D-Route 4 ist an der vorhandenen Wegweisung vorhanden. In NRW, Hessen und Thüringen ist das Logo wohl komplett vorhanden. Oft ist hier dann aber eine regionale Radroute ausgeschildert. Wer dieser Wegweisung folgt kommt in der Regel so auch ans Ziel. Ob das Logo in Sachsen an allen Teilen der Strecke montiert ist, ist Stand 04-2026 unklar. Laut [https://sachsen.adfc.de/artikel/saechsische-staedteroute Artikel des ADFC Sachsen] besitzt die Sächsische Städtekette, die zwischen Landegrenze Sachsen/Thüringen in Bündelung mit der D4 verläuft wohl teilweise Beschilderungsmängel. Aber: In Sachsen ist das "Landesweite Sachsennetz Rad" wohl noch unvollständig beschildert (?, [https://www.mobilitaet.sachsen.de/sachsennetz-rad-4296.html Info]). Falls dort teilweise gar keine Radwegweisung stehen sollte, gibt es noch das Radnavi auf der App bzw. die altbekannte Radwanderkarte. * '''Steigungen:''' Im Mittelgebirgsgürtel gibt es einige Steigungen. Ein Pedelec ist sinnvoll. * '''Wegzustand:''' Da die Route bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts meist verkehrsfrei geführt, je nach Region werden stellenweise allerdings auch stärker befahrene Landes- und Bundesstraßen befahren. Dies ist beispielsweise im Siegtal der Fall. Hier ist der Routenausbau noch nicht abgeschlossen. Als "Umleitung" bestehen so teilweise Routenführungen mit knackigen Anstiegen über die Höhen. Auch in Sachsen bestehen noch Ausbaulücken. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Nabenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben * '''Inlinereignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben == Hintergrund == Die D-Route 4: Mittelland-Route gehört zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == {{mapframe | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken.}} {{Mapshape|wikidata=Q42301985|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} Für diese Radreise durch die Mitte Deutschlands sind drei Wochen eine sinnvolle Zeitplanung. Die Strecke lässt sich auch in z. B. drei Teilurlauben von je einer Woche absolvieren. Oft verläuft eine Bahnlinie parallel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Sowohl Aachen, wie auch Zittau sind an das Deutsche Bahnnetz angeschlossen. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Aachen ist an die länderübergreifende EuroVelo-Route EV3 angeschlossen. Weiteres dazu siehe Artikel [[EuroVelo]] bzw. Wikipedia als [[w:Pilgerroute (EV3)|Pilgerroute (EV3)]]. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == ===1. Etappe: Aachen – Heimbach (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === [[Datei:Blick auf das Rathaus und den Dom Aachens aufgenommen von St Jakob.jpg|300px|mini|Blick auf Aachen: Rechts das Rathaus, links der Dom]] Die erste Etappe startet gleich bergig. Es geht in die Ausläufer des Hohen Venn bzw. der Nordeifel. * {{Marker | name = [[Aachen]] | type= City | wikidata = Q1017}} - Bekannt für seinen Dom. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die ersten Höhenmeter werden aber komfortabel auf dem sanft ansteigenden Bahnradweg der [[Vennbahn]] zurückgelegt. Nach rund 10 km wird der Bahnradweg bei Kornelinmünster verlassen. * {{Marker | name = Kornelinmünster | type= city | wikidata = Q154048}} - Stadtteil von Aachen. Hier findet sich das {{Marker | name = Benediktinerkloster Kornelimünster | type= see | wikidata = Q152432}}. Die Anlange beherbergt heute als Kunstmuseum das [https://www.kunsthaus.nrw/ Kunsthaus nrw Kornelimünster]. Sammlungsschwerpunkt ist moderne Kunst. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über meist asphaltierte Nebenstraßen geht es bergig hinüber ins Tal der Rur. * {{Marker | name = [[Nideggen]] | type= City | wikidata =Q200105}} - Burg hoch über dem Tal. Die Altstadt von Nideggen liegt ebenfalls abseits der Route auf der Höhe. * {{Marker | name = [[Heimbach]] | type= City | wikidata = Q200138}} - Etappenort an der Rur mit Burganlage. ===2. Etappe: Heimbach - Bad Godesberg (etwa 70&nbsp;km) === Ab Heimbach rund 150 Höhenmeter auf Schotter auf die Höhen der Nordeifel. Bis zum Rhein bleibt es bergig bzw. hügelig. Je näher man Bonn kommt, um so urbaner wird es. * {{Marker | name = [[Euskirchen]] | type= City | wikidata = Q4074}} * {{Marker | name = [[Meckenheim]] | type= City | wikidata = Q12464}} * {{Marker | name = Bad Godesberg | type= city | wikidata = Q153260}} - Kurstadtteil von [[Bonn]] ===3. Etappe: Bad Godesberg - Eitorf: etwa 60&#x202F;km === Diese Etappe geht das Siegtal aufwärts. Die Strecke zwischen Bonn und Siegen besitzt allerdings noch Lücken. Entweder geht es mangels Talweg steil auf die Höhe, oder man muss abschnittsweise direkt auf der stark befahrenen Bundesstraße radeln. Überbrückung per Bahn ist möglich. * {{Marker | name = [[Bonn]] | type= City | wikidata = Q586}} * {{Marker | name = [[Eitorf]] | type= city | wikidata = Q254649}} ===4. Etappe: Eitorf – Siegen (etwa 70&#x202F;km) === Weiter das Siegtal aufwärts. * {{Marker | name = [[Siegburg]] | type= City | wikidata = Q14870}} * {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 }} ===5. Etappe: Siegen – Biedenkopf (etwa 60&#x202F;km) === [[Datei:Biedenkopf mit Schloss.jpg|mini|Biedenkopf mit Schloss]] Es geht hinauf auf rund 650{{nnbsp}}m Höhe am Kamm des südlichen Rothaargebirges. Gut zu wissen: Der Anstiegim Wald östlich Netphen mit gut 350 Höhenmetern ist komplett asphaltiert. Oben kommt man auf die nur wenig bis mäßig befahrene Kammstraße. Hier oben hat man die höchste Stelle der gesamten D4 erreicht. '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 | show = copy }}. Etappenstart in {{Marker | name = Siegen Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q324364 | show = copy}} (240{{nnbsp}}m Höhe) - Einstieg in die Tour hinauf zur Lahnquelle : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Hauptbahnhof geht unterhalb der Hochstraße Richtung {{Marker | name = Siegen-Weidenau | type= quarter | wikidata = Q831279}}. Wer noch Verpflegung benötigt: Im Siegland-Center findet sich ein Lebensmittelmarkt (Rewe). Östlich von {{Marker | name = Dreis-Tiefenbach | type= quarter | wikidata = Q1258051}} wird es grüner. '''Km 10:''' {{Marker | name = Netphen | type= town | wikidata = Q10950}} (280{{nnbsp}}m Höhe) - Hier noch ein Lebensmittelmarkt (Rewe) an der Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Netphen beginnt der eigentliche Anstieg hinauf zur Lahnquelle. Die Forstwege sind im Steigungsbereich asphaltiert. Man kommt an der schön gelegenen {{Marker | name = Obernautalsperre | type= lake | wikidata = Q46480345}} (370{{nnbsp}}m Höhe, Km 15) vorbei. [[Datei:Netphen Obernautalsperre.jpg|mini|Blick auf die Obernautalsperre mit Entnahmeturm. In der Trinkwassertalsperre ist Baden verboten.]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Forsthaus Hohenroth mit Cafe |type= restaurant | lat = 50.930522 | long = 8.190855| url= https://cafe-hohenroth.de/}} (640{{nnbsp}}m Höhe) - Hier ist der Kamm erreicht. Hohenroth steht für „Hohe Rodung“. Wildgehege mit Beobachtungspunkt, [https://www.waldland-hohenroth.de/ Waldinformationszentrum]. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Knotenpunkt 17 nach rechts auf die Kammstraße auffahren. Diese ruhige Landstraße führt hügelig bis zu Lahnquelle. '''Km 28:''' {{Marker | name = Lahnquelle | type = spring | wikidata = Q17577217 | show = copy}} - Im [https://www.forsthaus-lahnquelle.de/ Forsthaus Lahnquelle] Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit. Von hier sind es bis Bad Laasphe etwa 20{{nnbsp}}km. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route führt nun auf Landstraßen bergab durch ein ruhiges Waldtal. : ~> {{Marker | name = Zwischensteigung westlich Banfe |type= waypoint |group = gold | lat = 50.91396 | long = 8.33073}}. Es folgt der auf der Landstraße vor Banfe eine Abfahrt mit gut 100 Höhenmeter bei bis zu 12{{nnbsp}}%). '''Km 38:''' {{Marker | name = Banfe | type = village | wikidata = Q80421}} - Dorf bereits im Tal. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Banfe gemütlich auf Landstraßen abwärts zur Lahn. '''Km 44:''' {{Marker | name = Bad Laasphe | type = town | wikidata = Q6755 }} (323&#x202F;m) - Mit vollständig erhaltener historische Altstadt mit Fachwerkhäusern, einer durchgehenden Kopfsteinbepflasterung, dem Altstadtbrunnen sowie Fragmenten der alten Stadtmauer. '''Km 56:''' {{Marker | name = [[Biedenkopf]] | type= City | wikidata = Q552554}} - Etappenende am Bahnhof. Gemütliche Altstadt, Burg bzw. Schloss Biedenkopf über der Stadt ===6. Etappe: Biedenkopf – Schwalmstadt (etwa 80&#x202F;km) === Erst geht es das Obere Lahntal hinunter, dann entlang der Ohm fLussaufwärts. Die Wasserscheide Rhein-Weser quert man unmerktlich zwischen Stadtallendorf und Neustadt. Je nach individueller Etappeneinteilung kann man auch der lebendigen Universitätsstadt [[Marburg]] einen Besuch abstatten. Hier laden die Fachwerkaltstadt und das Landgrafenschloss zum Besuch ein. * {{Marker | name = [[Kirchhain]] | type= City | wikidata = Q569684}} * {{Marker | name = [[Amöneburg]] | type= City | wikidata = Q373902 }} - Ein Abstecher per Pedelec in das Bergstädtchen lohnt, schöne Talsicht von der Ruine. * {{Marker | name = [[Stadtallendorf]] | type= City | wikidata =Q573514 }} * {{Marker | name = [[Neustadt (Hessen)]] | type= City | wikidata = Q502991}} - Am {{Marker | name = Junker-Hansen-Turm |type= building |wikidata = Q108017921| group = see | lat = 50.851178 | long = 9.115777 | image = Neustadt-Junker-Hansen-Turm-by-Maseltov-1.jpg }} lohnt ein Stopp. Mit einer Gesamthöhe von über 50{{nnbsp}}m und einem Durchmesser von rund 13{{nnbsp}}m ist er der größte Fachwerkrundbau der Welt. * {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= City | wikidata =Q516599 }} - Etappenende in Treysa. Treysa besitzt eine kleine aber gemütlich Fachwerkaltstadt. [[Datei:Bahnradweg rotkäppchenland rastplatz bei steinmühle ds wv 22 09 2011.jpg|mini|Ländliche Idylle im Knüll: Bahnradweg Höhe "Rastplatz Steinmühle"]] ===7. Etappe: Schwalmstadt - Bad Hersfeld: etwa 63&#x202F;km === Auf dieser Etappe von der Schwalm an die Fulda wird das {{Marker | name = [[Knüllgebirge]] | type= landscape | wikidata = Q446023}} gequert. Die D 4 nutzt dafür den sanft ansteigenden [[Bahnradweg Rotkäppchenland]]. Der Bahnradweg besitzt übrigens keine Umlaufsperren und ist somit gut mit Kinderanhänger und auch [[w:Fahrradwohnwagen|Fahrradwohnwagen]] fahrbar. Statt Umlaufsperren wurden die Querungen mit Pflasterinseln abgesichert ([[Bahnradweg_Rotkäppchenland#Sicherheit|Bild siehe hier]]). '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= City | wikidata =Q516599 | show= copy }} - Etappenstart in Treysa: Wasenberger Brücke an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bahnradweg durch die Schwalmniederung Richtung Knüllgebirge '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Neukirchen (Knüll)]] | type= City | wikidata = Q624847}} - Rastplatz und Gastronomie an der Strecke, gemütliche Altstadt abseits der Route. [[Datei:Rotkäppchenradweg_vor_weissenborn_im_anstieg_zum_pass_ds_wv_09_2012.jpg|mini|Bahnradweg Rotkäppchenland im Anstieg zum Pass bzw. der Wasserscheide vor Weißenborn]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Bahnradweg windet sich mit weiten Kehren hinauf in das [[Knüll|Knüllgebirge]]. Von Treysa werden sanft rund 220 Höhenmeter überwunden. Am Sattel findet sich der {{Marker | name = ehem. Bahnhof Olberode | type= waypoint | group= gold | lat = 50.85230 | long = 9.42684 }}. Hier hat man auf 420{{nnbsp}}m die Wasserscheide zwischen Schwalm und Fulda erreicht. Der alte Bahnhof ist teilweise Bewirtschaftet. Im Bereich Hausen vor Oberaula dann eine nette Abfahrt. Das Schloss Hausen ist privat (kein Zugang). '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Oberaula]] | type= City | wikidata = Q622420}} - Die Ortsmitte liegt nicht direkt an der Strecke. Ein Abstecher ist möglich: Lebensmittelmarkt (Edeka), öffentliche {{Marker | name = Toilette |type= toilet | lat = 50.857904| long = 9.470097 | show = symbol}} und Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Kurz hinter Oberaula endet der Bahnradweg. Es geht auf asphaltierten Wirtschaftswegen durch die Dörfer im Tal der Aula. '''Km 54:''' {{Marker | name = Kirchheim | type= village | wikidata = Q694605}} - an der Autobahn A7 gelegen. Im Gewerbegebiet viel Kfz-Verkehr, aber auch mehrere Lebenmittelmärkte und Einkehrmöglichkeiten (Fast Food). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Unterhalb Kirchheim wird es außerorts schnell wieder ruhig. Verkehrsfreie Asphaltwege führen zum Fuldaradweg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Abzweig am Fuldaradweg bei Niederaula |type= waypoint |group = gold | lat = 50.793905 | long = 9.605752}} - Bei {{Marker | name = Niederaula | type= village | wikidata = Q625888}} ist das Fuldatal erreicht. Hier trifft man auf den [[Fuldaradweg]] bzw. die darauf verlaufende D-Route{{nnbsp}}9. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> An der Aulabrücke bei Niederaula findet sich der beliebte {{Marker | name = Biergarten Am Eck |type= restaurant | lat = 50.799063 |long = 9.609502 }} direkt am Radweg. :~> Auf dem Fuldaradweg (mit Asphalt oder Beton) ist schnell Bad Hersfeld erreicht. Die D-Route{{nnbsp}}4 verläuft hier an der Altstadt vorbei. Zum Übernachtungen vor der modernen, geschwungenen {{Marker | name = Fahrradbrücke | type= monument | lat = 50.857689 | long = 9.702821| url = https://www.sbp.de/projekt/fussgaengerbruecke-bad-hersfeld/}} geradeaus in das Zentrum fahren. Die Breite der Radbrücke beträgt übrigens 3{{nnbsp}}m. Das Bauwerk ist auch mit Kinderanhänger oder Fahrradwohnwagen gut querbar. Die Angabe von Openstreetmap mit 2{{nnbsp}}m ist Stand 05-2026 falsch. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Bad Hersfeld]] | type= City | wikidata = Q16145}} in der Altstadt: Kurstadt an der Fulda, sehenswerte Altstadt, bekannt für die [[w:Bad Hersfelder Festspiele|Bad Hersfelder Festspiele]]. ===8. Etappe: Bad Hersfeld – Eisenach (etwa 90&#x202F;km) === [[Datei:Heringen Germany Monte-Kali-01.jpg|mini|Landschaftsblick im Kalidreieck an der Werra.]] [[Datei:Eisenach von Göpelskuppe.jpg|mini|Blick auf Eisenach von Göpelskuppel]] * {{Marker | name = Hessisches Kegelspiel | type= landscape | wikidata = Q1615977}} - Vulkanlandschaft in der nördlichen Rhön. Wie Spielkegel erheben sich die Bergkuppen. Fast bis zur Werra Bahnradweg auf dem [[Solztal-radweg]]. * {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata =Q570334 }} - Gelegen im Kalidreieck. Der [[w:Monte Kali|Monte Kali]] bei Heringen kann übrigens auf angemeldeten Führungen besichtigt werden (Infos Führungen siehe [https://www.kalimuseum.de www.kalimuseum.de] * {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Hier beginnt der bekannte Höhenwanderweg [[Rennsteig]]. Parallel gibt es übrigens als [[Rennsteig-Radwanderweg]] auch eine anspruchsvoll Höhenroute für das Fahrrad. * {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= City | wikidata = Q7070}} - Wahrzeichen ist die Wartburg. ===9. Etappe: Eisenach – Erfurt (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title= Bilderbogen Erfurt |Erfurt Krämerbrücke (1).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Erfurt Krämerbrücke (4).JPG|Auf der Krämerbrücke |Erfurt Krämerbrücke (5).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Am Domplatz in Erfurt...2H1A4451WI.jpg|Domplatz mit Erfurter Dom und Severikirche. Im Vordergrund der [[w:Erthal-Obelisk|Erthal-Obelisk]]. |2011-05-19-erfurt-by-RalfR-05.jpg|Blick von der Zitalle zum Domplatz (Bild von 2011). 2021 zur Bundegartenschau wurde hier ein neuer freistehender Panoramaufzug errichtet. Der Aufzug ist kostenfrei zugänglich. |2021-09-16 WikiEule in Erfurt 1DX 3973 by Stepro.jpg|Erfurter Dom und Severikirche bei Nacht. |2021-09-16 Erfurt bei Nacht 1DX 3958 by Stepro.jpg|Lichtspiele: Blick von der Zitalle zum Domplatz bei Nacht. |Egapark_Zentrales_Blumenbeet_1.jpg|Egapark: Zentrales Blumenbeet }} * {{Marker | name = [[Gotha]] | type= City | wikidata = Q6986}} * {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)|Drei Gleichen]] | type= City | wikidata = Q682044}} - Wahrzeichen der Gemeinde sind die drei Burgen. * {{Marker | name = [[Erfurt]] | type= City | wikidata = Q1729}} ===10. Etappe: Erfurt – Jena (etwa 50&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Weimar]] | type= City | wikidata = Q3955}} * {{Marker | name = [[Jena]] | type= City | wikidata = Q3150}} ===11. Etappe: Jena – Gera (etwa 60&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Thüringer Holzland]] | type= landscape | wikidata = Q2430791}} * {{Marker | name = [[Hermsdorf]] | type= City | wikidata =Q552692 }} * {{Marker | name = [[Eisenberg]] | type= City | wikidata = Q486568 }} * {{Marker | name = [[Bad Köstritz]] | type= City | wikidata = Q4431}} * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750}} ===12. Etappe: Gera – Chemnitz (etwa 80&#x202F;km) === [[Datei:Das ehemalige Karl-Marx-Forum in Chemnitz 2015.jpg|mini|Lichtspiele in Chemnitz]] * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750 | show = copy}} - Etappenstart * {{Marker | name = [[Ronneburg (Thüringen)|Ronneburg]] | type= City | wikidata = Q554655}} * {{Marker | name = [[Crimmitschau]] | type= City | wikidata = Q20070}} * {{Marker | name = [[Meerane]] | type= City | wikidata = Q20083}} * {{Marker | name = [[Glauchau]] | type= City | wikidata = Q20071}} * {{Marker | name = [[Hohenstein-Ernstthal]] | type= City | wikidata = Q20073 }} * {{Marker | name = [[Chemnitz]] | type= City | wikidata = Q2795}} ===13. Etappe: Chemnitz – Freiberg (etwa 50&#x202F;km) === Auf dieser bergigen Etappe steht Schloss Augustusburg auf dem Programm. * {{Marker | name = [[Augustusburg]] | type= City | wikidata = Q71090 }} * {{Marker | name = [[Oederan]] | type= City | wikidata = Q71141}} * {{Marker | name = [[Freiberg]] | type= City | wikidata = Q14819}} ===15. Etappe: Freiberg – Dresden (etwa 50&#x202F;km) === Von Freiberg macht die Strecke erst einen bergigen Schlenker nach Süden, um dann aber nördlich um den Tharanter WAld herum zu führen. Wer möchte kann hier individuell mit dem Radnavi in der Outdoor-App abkürzen. Bergig bleibt es aber auch auf den Abkürzungen. * {{Marker | name = [[w:Tharandter Wald|Tharandter Wald]] | type= landscape | wikidata = Q2409158}} * {{Marker | name = [[Tharandt]] | type= City | wikidata = Q8245}} - Schlossruine mit Talblick, Forstbotanischer Garten * {{Marker | name = [[Dresden]] | type= City | wikidata = Q1731}} ===16. Etappe: Dresden – Neustadt in Sachsen (etwa 70&#x202F;km) === [[Datei:Luftbild Stolpen 07.jpg|mini|Luftbild von Stolpen: Altstadt mit Burg]] Höhepunkt diese Etappe sind Schloss Pillnitz und die Burg Stolpen. Bis Fähre Birkwitz geht es auf dem Elberadweg entlang. Hier gibt es beiderseits des Flusses Radrouten. Östlich der Elbe wird es bis Neustadt bergig. [[Bild:Schloss_pillnitz_wasserpalais_ds_wv_05_2008.jpg|mini|Schloss Pillnitz - Wasserpalais]] * {{Marker | name = Schloss Pillnitz | type= see | wikidata = Q462239}} * {{Marker | name = [[Stolpen]] | type= City | wikidata = Q8243}} - Der Abstecher als „Bergwertung“ hinauf in die Altstadt mit Burg Stolpen lohnt. Von der Burg ergeben sich schöne Ausblicke. * {{Marker | name = [[Neustadt in Sachsen]] | type= City | wikidata = Q8210}} ===17. Etappe: Neustadt in Sachsen – Zittau (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === Die letzte Etappe führt bergig durch das Lausitzer Bergland. Es gibt sowohl anspruchsvolle Schotterpassagen über die Höhe wie auch gemütliche Talstrecken durch die Dörfer. [[Datei:Blick vom Nonnenfelsen - panoramio.jpg|mini|Zittauer Gebirge: Blick vom Nonnenfelsen bei Jonsdorf]] * {{Marker | name = [[Neugersdorf]] | type= City | wikidata = Q572595}} * {{Marker | name = [[Zittau]] | type= City | wikidata = Q157200}} - Wer möchte kann am Ende der Radreise noch einen Aufenthaltstag dran hängen und das kleine, aber interessante [[Zittauer Gebirge]] erkunden. == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern. [[Checkliste Ausrüstung auf Radreisen#Fahrradhelm|Weitere Infos zum Helm siehe hier]]. == Weiter geht's == * [[Oder-Neiße-Radweg]] == GPX-Daten == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDaten_DE.asp offizielle GPX-Daten zu den D-Routen] * Streckenverlauf D-Route 4 von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=545127&type=relation&map=7.0/51.028/12.7242 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel=Mittellandroute; Von Aachen nach Zittau – Einmal quer durch Deutschland 1:75.000|Ort=Rodingersdorf|Verlag=Esterbauer|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=978-3-7111-0092-4|Kommentar=|Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D4 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Nordrhein-Westfalen]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} qqyqru110xqo64mjcj5io8hcj6lmoy7 1794580 1794578 2026-08-06T06:49:45Z Dirk Schmidt 15181 /* 5. Etappe: Siegen – Biedenkopf (etwa 60&#x202F;km) */ korr 1794580 wikitext text/x-wiki Die rund 1000 km lange '''D-Route 4 Mittelland-Route''' führt von [[Aachen]] über [[Bonn]] und die deutschen Mittelgebirge nach Thüringen. Hier stehen die Städte Thürigens mit ihren Kulturschätzen auf dem Programm. Über [[Chemnitz]] wird die Metropole [[Dresden]] an der Elbe erreicht. Durch das Bergland der [[Oberlausitz]] wird schließlich [[Zittau]] an der Neiße angefahren. Für die Gesamtstrecke sollte man etwa 3 Wochen einplanen. Die Route lässt sich mit Rad und Bahn auch gut in mehreren kürzeren Radurlauben erkunden. Aufgrund der Steigungen ist ein E-Bike bzw. Pedelec sinnvoll. == Streckenprofil == [[Datei:D-Route D4 Logo 2023.svg|mini|das neue Logo der D4. Oft sind noch die alten Logos zu finden.]] [[Datei:R2 ruhlkirchen.jpg|mini|Spiegelblicke an der D 4 in Hessen.]] * '''Länge: 1026 km''' * '''Ausschilderung:''' Das Logo der D-Route 4 ist an der vorhandenen Wegweisung vorhanden. In NRW, Hessen und Thüringen ist das Logo wohl komplett vorhanden. Oft ist hier dann aber eine regionale Radroute ausgeschildert. Wer dieser Wegweisung folgt kommt in der Regel so auch ans Ziel. Ob das Logo in Sachsen an allen Teilen der Strecke montiert ist, ist Stand 04-2026 unklar. Laut [https://sachsen.adfc.de/artikel/saechsische-staedteroute Artikel des ADFC Sachsen] besitzt die Sächsische Städtekette, die zwischen Landegrenze Sachsen/Thüringen in Bündelung mit der D4 verläuft wohl teilweise Beschilderungsmängel. Aber: In Sachsen ist das "Landesweite Sachsennetz Rad" wohl noch unvollständig beschildert (?, [https://www.mobilitaet.sachsen.de/sachsennetz-rad-4296.html Info]). Falls dort teilweise gar keine Radwegweisung stehen sollte, gibt es noch das Radnavi auf der App bzw. die altbekannte Radwanderkarte. * '''Steigungen:''' Im Mittelgebirgsgürtel gibt es einige Steigungen. Ein Pedelec ist sinnvoll. * '''Wegzustand:''' Da die Route bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts meist verkehrsfrei geführt, je nach Region werden stellenweise allerdings auch stärker befahrene Landes- und Bundesstraßen befahren. Dies ist beispielsweise im Siegtal der Fall. Hier ist der Routenausbau noch nicht abgeschlossen. Als "Umleitung" bestehen so teilweise Routenführungen mit knackigen Anstiegen über die Höhen. Auch in Sachsen bestehen noch Ausbaulücken. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Nabenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben * '''Inlinereignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben == Hintergrund == Die D-Route 4: Mittelland-Route gehört zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == {{mapframe | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken.}} {{Mapshape|wikidata=Q42301985|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} Für diese Radreise durch die Mitte Deutschlands sind drei Wochen eine sinnvolle Zeitplanung. Die Strecke lässt sich auch in z. B. drei Teilurlauben von je einer Woche absolvieren. Oft verläuft eine Bahnlinie parallel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Sowohl Aachen, wie auch Zittau sind an das Deutsche Bahnnetz angeschlossen. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Aachen ist an die länderübergreifende EuroVelo-Route EV3 angeschlossen. Weiteres dazu siehe Artikel [[EuroVelo]] bzw. Wikipedia als [[w:Pilgerroute (EV3)|Pilgerroute (EV3)]]. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == ===1. Etappe: Aachen – Heimbach (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === [[Datei:Blick auf das Rathaus und den Dom Aachens aufgenommen von St Jakob.jpg|300px|mini|Blick auf Aachen: Rechts das Rathaus, links der Dom]] Die erste Etappe startet gleich bergig. Es geht in die Ausläufer des Hohen Venn bzw. der Nordeifel. * {{Marker | name = [[Aachen]] | type= City | wikidata = Q1017}} - Bekannt für seinen Dom. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die ersten Höhenmeter werden aber komfortabel auf dem sanft ansteigenden Bahnradweg der [[Vennbahn]] zurückgelegt. Nach rund 10 km wird der Bahnradweg bei Kornelinmünster verlassen. * {{Marker | name = Kornelinmünster | type= city | wikidata = Q154048}} - Stadtteil von Aachen. Hier findet sich das {{Marker | name = Benediktinerkloster Kornelimünster | type= see | wikidata = Q152432}}. Die Anlange beherbergt heute als Kunstmuseum das [https://www.kunsthaus.nrw/ Kunsthaus nrw Kornelimünster]. Sammlungsschwerpunkt ist moderne Kunst. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über meist asphaltierte Nebenstraßen geht es bergig hinüber ins Tal der Rur. * {{Marker | name = [[Nideggen]] | type= City | wikidata =Q200105}} - Burg hoch über dem Tal. Die Altstadt von Nideggen liegt ebenfalls abseits der Route auf der Höhe. * {{Marker | name = [[Heimbach]] | type= City | wikidata = Q200138}} - Etappenort an der Rur mit Burganlage. ===2. Etappe: Heimbach - Bad Godesberg (etwa 70&nbsp;km) === Ab Heimbach rund 150 Höhenmeter auf Schotter auf die Höhen der Nordeifel. Bis zum Rhein bleibt es bergig bzw. hügelig. Je näher man Bonn kommt, um so urbaner wird es. * {{Marker | name = [[Euskirchen]] | type= City | wikidata = Q4074}} * {{Marker | name = [[Meckenheim]] | type= City | wikidata = Q12464}} * {{Marker | name = Bad Godesberg | type= city | wikidata = Q153260}} - Kurstadtteil von [[Bonn]] ===3. Etappe: Bad Godesberg - Eitorf: etwa 60&#x202F;km === Diese Etappe geht das Siegtal aufwärts. Die Strecke zwischen Bonn und Siegen besitzt allerdings noch Lücken. Entweder geht es mangels Talweg steil auf die Höhe, oder man muss abschnittsweise direkt auf der stark befahrenen Bundesstraße radeln. Überbrückung per Bahn ist möglich. * {{Marker | name = [[Bonn]] | type= City | wikidata = Q586}} * {{Marker | name = [[Eitorf]] | type= city | wikidata = Q254649}} ===4. Etappe: Eitorf – Siegen (etwa 70&#x202F;km) === Weiter das Siegtal aufwärts. * {{Marker | name = [[Siegburg]] | type= City | wikidata = Q14870}} * {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 }} ===5. Etappe: Siegen – Biedenkopf (etwa 54&#x202F;km) === [[Datei:Biedenkopf mit Schloss.jpg|mini|Biedenkopf mit Schloss]] Es geht hinauf auf rund 650{{nnbsp}}m Höhe am Kamm des südlichen Rothaargebirges. Gut zu wissen: Der Anstiegim Wald östlich Netphen mit gut 350 Höhenmetern ist komplett asphaltiert. Oben kommt man auf die nur wenig bis mäßig befahrene Kammstraße. Hier oben hat man die höchste Stelle der gesamten D4 erreicht. '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 | show = copy }}. Etappenstart in {{Marker | name = Siegen Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q324364 | show = copy}} (240{{nnbsp}}m Höhe) - Einstieg in die Tour hinauf zur Lahnquelle : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Hauptbahnhof geht unterhalb der Hochstraße Richtung {{Marker | name = Siegen-Weidenau | type= quarter | wikidata = Q831279}}. Wer noch Verpflegung benötigt: Im Siegland-Center findet sich ein Lebensmittelmarkt (Rewe). Östlich von {{Marker | name = Dreis-Tiefenbach | type= quarter | wikidata = Q1258051}} wird es grüner. '''Km 10:''' {{Marker | name = Netphen | type= town | wikidata = Q10950}} (280{{nnbsp}}m Höhe) - Hier noch ein Lebensmittelmarkt (Rewe) an der Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Netphen beginnt der eigentliche Anstieg hinauf zur Lahnquelle. Die Forstwege sind im Steigungsbereich asphaltiert. Man kommt an der schön gelegenen {{Marker | name = Obernautalsperre | type= lake | wikidata = Q46480345}} (370{{nnbsp}}m Höhe, Km 15) vorbei. [[Datei:Netphen Obernautalsperre.jpg|mini|Blick auf die Obernautalsperre mit Entnahmeturm. In der Trinkwassertalsperre ist Baden verboten.]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Forsthaus Hohenroth mit Cafe |type= restaurant | lat = 50.930522 | long = 8.190855| url= https://cafe-hohenroth.de/}} (640{{nnbsp}}m Höhe) - Hier ist der Kamm erreicht. Hohenroth steht für „Hohe Rodung“. Wildgehege mit Beobachtungspunkt, [https://www.waldland-hohenroth.de/ Waldinformationszentrum]. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Knotenpunkt 17 nach rechts auf die Kammstraße auffahren. Diese ruhige Landstraße führt hügelig bis zu Lahnquelle. '''Km 28:''' {{Marker | name = Lahnquelle | type = spring | wikidata = Q17577217 | show = copy}} - Im [https://www.forsthaus-lahnquelle.de/ Forsthaus Lahnquelle] Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit. Von hier sind es bis Bad Laasphe etwa 20{{nnbsp}}km. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route führt nun auf Landstraßen bergab durch ein ruhiges Waldtal. : ~> {{Marker | name = Zwischensteigung westlich Banfe |type= waypoint |group = gold | lat = 50.91396 | long = 8.33073}}. Es folgt der auf der Landstraße vor Banfe eine Abfahrt mit gut 100 Höhenmeter bei bis zu 12{{nnbsp}}%). '''Km 38:''' {{Marker | name = Banfe | type = village | wikidata = Q806421 }} - Dorf bereits im Tal. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Banfe gemütlich auf Landstraßen abwärts zur Lahn. '''Km 44:''' {{Marker | name = Bad Laasphe | type = town | wikidata = Q6755 }} (323&#x202F;m) - Mit vollständig erhaltener historische Altstadt mit Fachwerkhäusern, einer durchgehenden Kopfsteinbepflasterung, dem Altstadtbrunnen sowie Fragmenten der alten Stadtmauer. '''Km 56:''' {{Marker | name = [[Biedenkopf]] | type= City | wikidata = Q552554}} - Etappenende am Bahnhof. Gemütliche Altstadt, Burg bzw. Schloss Biedenkopf über der Stadt ===6. Etappe: Biedenkopf – Schwalmstadt (etwa 80&#x202F;km) === Erst geht es das Obere Lahntal hinunter, dann entlang der Ohm fLussaufwärts. Die Wasserscheide Rhein-Weser quert man unmerktlich zwischen Stadtallendorf und Neustadt. Je nach individueller Etappeneinteilung kann man auch der lebendigen Universitätsstadt [[Marburg]] einen Besuch abstatten. Hier laden die Fachwerkaltstadt und das Landgrafenschloss zum Besuch ein. * {{Marker | name = [[Kirchhain]] | type= City | wikidata = Q569684}} * {{Marker | name = [[Amöneburg]] | type= City | wikidata = Q373902 }} - Ein Abstecher per Pedelec in das Bergstädtchen lohnt, schöne Talsicht von der Ruine. * {{Marker | name = [[Stadtallendorf]] | type= City | wikidata =Q573514 }} * {{Marker | name = [[Neustadt (Hessen)]] | type= City | wikidata = Q502991}} - Am {{Marker | name = Junker-Hansen-Turm |type= building |wikidata = Q108017921| group = see | lat = 50.851178 | long = 9.115777 | image = Neustadt-Junker-Hansen-Turm-by-Maseltov-1.jpg }} lohnt ein Stopp. Mit einer Gesamthöhe von über 50{{nnbsp}}m und einem Durchmesser von rund 13{{nnbsp}}m ist er der größte Fachwerkrundbau der Welt. * {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= City | wikidata =Q516599 }} - Etappenende in Treysa. Treysa besitzt eine kleine aber gemütlich Fachwerkaltstadt. [[Datei:Bahnradweg rotkäppchenland rastplatz bei steinmühle ds wv 22 09 2011.jpg|mini|Ländliche Idylle im Knüll: Bahnradweg Höhe "Rastplatz Steinmühle"]] ===7. Etappe: Schwalmstadt - Bad Hersfeld: etwa 63&#x202F;km === Auf dieser Etappe von der Schwalm an die Fulda wird das {{Marker | name = [[Knüllgebirge]] | type= landscape | wikidata = Q446023}} gequert. Die D 4 nutzt dafür den sanft ansteigenden [[Bahnradweg Rotkäppchenland]]. Der Bahnradweg besitzt übrigens keine Umlaufsperren und ist somit gut mit Kinderanhänger und auch [[w:Fahrradwohnwagen|Fahrradwohnwagen]] fahrbar. Statt Umlaufsperren wurden die Querungen mit Pflasterinseln abgesichert ([[Bahnradweg_Rotkäppchenland#Sicherheit|Bild siehe hier]]). '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= City | wikidata =Q516599 | show= copy }} - Etappenstart in Treysa: Wasenberger Brücke an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bahnradweg durch die Schwalmniederung Richtung Knüllgebirge '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Neukirchen (Knüll)]] | type= City | wikidata = Q624847}} - Rastplatz und Gastronomie an der Strecke, gemütliche Altstadt abseits der Route. [[Datei:Rotkäppchenradweg_vor_weissenborn_im_anstieg_zum_pass_ds_wv_09_2012.jpg|mini|Bahnradweg Rotkäppchenland im Anstieg zum Pass bzw. der Wasserscheide vor Weißenborn]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Bahnradweg windet sich mit weiten Kehren hinauf in das [[Knüll|Knüllgebirge]]. Von Treysa werden sanft rund 220 Höhenmeter überwunden. Am Sattel findet sich der {{Marker | name = ehem. Bahnhof Olberode | type= waypoint | group= gold | lat = 50.85230 | long = 9.42684 }}. Hier hat man auf 420{{nnbsp}}m die Wasserscheide zwischen Schwalm und Fulda erreicht. Der alte Bahnhof ist teilweise Bewirtschaftet. Im Bereich Hausen vor Oberaula dann eine nette Abfahrt. Das Schloss Hausen ist privat (kein Zugang). '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Oberaula]] | type= City | wikidata = Q622420}} - Die Ortsmitte liegt nicht direkt an der Strecke. Ein Abstecher ist möglich: Lebensmittelmarkt (Edeka), öffentliche {{Marker | name = Toilette |type= toilet | lat = 50.857904| long = 9.470097 | show = symbol}} und Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Kurz hinter Oberaula endet der Bahnradweg. Es geht auf asphaltierten Wirtschaftswegen durch die Dörfer im Tal der Aula. '''Km 54:''' {{Marker | name = Kirchheim | type= village | wikidata = Q694605}} - an der Autobahn A7 gelegen. Im Gewerbegebiet viel Kfz-Verkehr, aber auch mehrere Lebenmittelmärkte und Einkehrmöglichkeiten (Fast Food). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Unterhalb Kirchheim wird es außerorts schnell wieder ruhig. Verkehrsfreie Asphaltwege führen zum Fuldaradweg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Abzweig am Fuldaradweg bei Niederaula |type= waypoint |group = gold | lat = 50.793905 | long = 9.605752}} - Bei {{Marker | name = Niederaula | type= village | wikidata = Q625888}} ist das Fuldatal erreicht. Hier trifft man auf den [[Fuldaradweg]] bzw. die darauf verlaufende D-Route{{nnbsp}}9. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> An der Aulabrücke bei Niederaula findet sich der beliebte {{Marker | name = Biergarten Am Eck |type= restaurant | lat = 50.799063 |long = 9.609502 }} direkt am Radweg. :~> Auf dem Fuldaradweg (mit Asphalt oder Beton) ist schnell Bad Hersfeld erreicht. Die D-Route{{nnbsp}}4 verläuft hier an der Altstadt vorbei. Zum Übernachtungen vor der modernen, geschwungenen {{Marker | name = Fahrradbrücke | type= monument | lat = 50.857689 | long = 9.702821| url = https://www.sbp.de/projekt/fussgaengerbruecke-bad-hersfeld/}} geradeaus in das Zentrum fahren. Die Breite der Radbrücke beträgt übrigens 3{{nnbsp}}m. Das Bauwerk ist auch mit Kinderanhänger oder Fahrradwohnwagen gut querbar. Die Angabe von Openstreetmap mit 2{{nnbsp}}m ist Stand 05-2026 falsch. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Bad Hersfeld]] | type= City | wikidata = Q16145}} in der Altstadt: Kurstadt an der Fulda, sehenswerte Altstadt, bekannt für die [[w:Bad Hersfelder Festspiele|Bad Hersfelder Festspiele]]. ===8. Etappe: Bad Hersfeld – Eisenach (etwa 90&#x202F;km) === [[Datei:Heringen Germany Monte-Kali-01.jpg|mini|Landschaftsblick im Kalidreieck an der Werra.]] [[Datei:Eisenach von Göpelskuppe.jpg|mini|Blick auf Eisenach von Göpelskuppel]] * {{Marker | name = Hessisches Kegelspiel | type= landscape | wikidata = Q1615977}} - Vulkanlandschaft in der nördlichen Rhön. Wie Spielkegel erheben sich die Bergkuppen. Fast bis zur Werra Bahnradweg auf dem [[Solztal-radweg]]. * {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata =Q570334 }} - Gelegen im Kalidreieck. Der [[w:Monte Kali|Monte Kali]] bei Heringen kann übrigens auf angemeldeten Führungen besichtigt werden (Infos Führungen siehe [https://www.kalimuseum.de www.kalimuseum.de] * {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Hier beginnt der bekannte Höhenwanderweg [[Rennsteig]]. Parallel gibt es übrigens als [[Rennsteig-Radwanderweg]] auch eine anspruchsvoll Höhenroute für das Fahrrad. * {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= City | wikidata = Q7070}} - Wahrzeichen ist die Wartburg. ===9. Etappe: Eisenach – Erfurt (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title= Bilderbogen Erfurt |Erfurt Krämerbrücke (1).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Erfurt Krämerbrücke (4).JPG|Auf der Krämerbrücke |Erfurt Krämerbrücke (5).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Am Domplatz in Erfurt...2H1A4451WI.jpg|Domplatz mit Erfurter Dom und Severikirche. Im Vordergrund der [[w:Erthal-Obelisk|Erthal-Obelisk]]. |2011-05-19-erfurt-by-RalfR-05.jpg|Blick von der Zitalle zum Domplatz (Bild von 2011). 2021 zur Bundegartenschau wurde hier ein neuer freistehender Panoramaufzug errichtet. Der Aufzug ist kostenfrei zugänglich. |2021-09-16 WikiEule in Erfurt 1DX 3973 by Stepro.jpg|Erfurter Dom und Severikirche bei Nacht. |2021-09-16 Erfurt bei Nacht 1DX 3958 by Stepro.jpg|Lichtspiele: Blick von der Zitalle zum Domplatz bei Nacht. |Egapark_Zentrales_Blumenbeet_1.jpg|Egapark: Zentrales Blumenbeet }} * {{Marker | name = [[Gotha]] | type= City | wikidata = Q6986}} * {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)|Drei Gleichen]] | type= City | wikidata = Q682044}} - Wahrzeichen der Gemeinde sind die drei Burgen. * {{Marker | name = [[Erfurt]] | type= City | wikidata = Q1729}} ===10. Etappe: Erfurt – Jena (etwa 50&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Weimar]] | type= City | wikidata = Q3955}} * {{Marker | name = [[Jena]] | type= City | wikidata = Q3150}} ===11. Etappe: Jena – Gera (etwa 60&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Thüringer Holzland]] | type= landscape | wikidata = Q2430791}} * {{Marker | name = [[Hermsdorf]] | type= City | wikidata =Q552692 }} * {{Marker | name = [[Eisenberg]] | type= City | wikidata = Q486568 }} * {{Marker | name = [[Bad Köstritz]] | type= City | wikidata = Q4431}} * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750}} ===12. Etappe: Gera – Chemnitz (etwa 80&#x202F;km) === [[Datei:Das ehemalige Karl-Marx-Forum in Chemnitz 2015.jpg|mini|Lichtspiele in Chemnitz]] * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750 | show = copy}} - Etappenstart * {{Marker | name = [[Ronneburg (Thüringen)|Ronneburg]] | type= City | wikidata = Q554655}} * {{Marker | name = [[Crimmitschau]] | type= City | wikidata = Q20070}} * {{Marker | name = [[Meerane]] | type= City | wikidata = Q20083}} * {{Marker | name = [[Glauchau]] | type= City | wikidata = Q20071}} * {{Marker | name = [[Hohenstein-Ernstthal]] | type= City | wikidata = Q20073 }} * {{Marker | name = [[Chemnitz]] | type= City | wikidata = Q2795}} ===13. Etappe: Chemnitz – Freiberg (etwa 50&#x202F;km) === Auf dieser bergigen Etappe steht Schloss Augustusburg auf dem Programm. * {{Marker | name = [[Augustusburg]] | type= City | wikidata = Q71090 }} * {{Marker | name = [[Oederan]] | type= City | wikidata = Q71141}} * {{Marker | name = [[Freiberg]] | type= City | wikidata = Q14819}} ===15. Etappe: Freiberg – Dresden (etwa 50&#x202F;km) === Von Freiberg macht die Strecke erst einen bergigen Schlenker nach Süden, um dann aber nördlich um den Tharanter WAld herum zu führen. Wer möchte kann hier individuell mit dem Radnavi in der Outdoor-App abkürzen. Bergig bleibt es aber auch auf den Abkürzungen. * {{Marker | name = [[w:Tharandter Wald|Tharandter Wald]] | type= landscape | wikidata = Q2409158}} * {{Marker | name = [[Tharandt]] | type= City | wikidata = Q8245}} - Schlossruine mit Talblick, Forstbotanischer Garten * {{Marker | name = [[Dresden]] | type= City | wikidata = Q1731}} ===16. Etappe: Dresden – Neustadt in Sachsen (etwa 70&#x202F;km) === [[Datei:Luftbild Stolpen 07.jpg|mini|Luftbild von Stolpen: Altstadt mit Burg]] Höhepunkt diese Etappe sind Schloss Pillnitz und die Burg Stolpen. Bis Fähre Birkwitz geht es auf dem Elberadweg entlang. Hier gibt es beiderseits des Flusses Radrouten. Östlich der Elbe wird es bis Neustadt bergig. [[Bild:Schloss_pillnitz_wasserpalais_ds_wv_05_2008.jpg|mini|Schloss Pillnitz - Wasserpalais]] * {{Marker | name = Schloss Pillnitz | type= see | wikidata = Q462239}} * {{Marker | name = [[Stolpen]] | type= City | wikidata = Q8243}} - Der Abstecher als „Bergwertung“ hinauf in die Altstadt mit Burg Stolpen lohnt. Von der Burg ergeben sich schöne Ausblicke. * {{Marker | name = [[Neustadt in Sachsen]] | type= City | wikidata = Q8210}} ===17. Etappe: Neustadt in Sachsen – Zittau (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === Die letzte Etappe führt bergig durch das Lausitzer Bergland. Es gibt sowohl anspruchsvolle Schotterpassagen über die Höhe wie auch gemütliche Talstrecken durch die Dörfer. [[Datei:Blick vom Nonnenfelsen - panoramio.jpg|mini|Zittauer Gebirge: Blick vom Nonnenfelsen bei Jonsdorf]] * {{Marker | name = [[Neugersdorf]] | type= City | wikidata = Q572595}} * {{Marker | name = [[Zittau]] | type= City | wikidata = Q157200}} - Wer möchte kann am Ende der Radreise noch einen Aufenthaltstag dran hängen und das kleine, aber interessante [[Zittauer Gebirge]] erkunden. == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern. [[Checkliste Ausrüstung auf Radreisen#Fahrradhelm|Weitere Infos zum Helm siehe hier]]. == Weiter geht's == * [[Oder-Neiße-Radweg]] == GPX-Daten == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDaten_DE.asp offizielle GPX-Daten zu den D-Routen] * Streckenverlauf D-Route 4 von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=545127&type=relation&map=7.0/51.028/12.7242 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel=Mittellandroute; Von Aachen nach Zittau – Einmal quer durch Deutschland 1:75.000|Ort=Rodingersdorf|Verlag=Esterbauer|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=978-3-7111-0092-4|Kommentar=|Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D4 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Nordrhein-Westfalen]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} 23wsoacz58z17tgg8cq27qkwdgco411 1794583 1794580 2026-08-06T06:51:41Z Dirk Schmidt 15181 /* 6. Etappe: Biedenkopf – Schwalmstadt (etwa 80&#x202F;km) */ 1794583 wikitext text/x-wiki Die rund 1000 km lange '''D-Route 4 Mittelland-Route''' führt von [[Aachen]] über [[Bonn]] und die deutschen Mittelgebirge nach Thüringen. Hier stehen die Städte Thürigens mit ihren Kulturschätzen auf dem Programm. Über [[Chemnitz]] wird die Metropole [[Dresden]] an der Elbe erreicht. Durch das Bergland der [[Oberlausitz]] wird schließlich [[Zittau]] an der Neiße angefahren. Für die Gesamtstrecke sollte man etwa 3 Wochen einplanen. Die Route lässt sich mit Rad und Bahn auch gut in mehreren kürzeren Radurlauben erkunden. Aufgrund der Steigungen ist ein E-Bike bzw. Pedelec sinnvoll. == Streckenprofil == [[Datei:D-Route D4 Logo 2023.svg|mini|das neue Logo der D4. Oft sind noch die alten Logos zu finden.]] [[Datei:R2 ruhlkirchen.jpg|mini|Spiegelblicke an der D 4 in Hessen.]] * '''Länge: 1026 km''' * '''Ausschilderung:''' Das Logo der D-Route 4 ist an der vorhandenen Wegweisung vorhanden. In NRW, Hessen und Thüringen ist das Logo wohl komplett vorhanden. Oft ist hier dann aber eine regionale Radroute ausgeschildert. Wer dieser Wegweisung folgt kommt in der Regel so auch ans Ziel. Ob das Logo in Sachsen an allen Teilen der Strecke montiert ist, ist Stand 04-2026 unklar. Laut [https://sachsen.adfc.de/artikel/saechsische-staedteroute Artikel des ADFC Sachsen] besitzt die Sächsische Städtekette, die zwischen Landegrenze Sachsen/Thüringen in Bündelung mit der D4 verläuft wohl teilweise Beschilderungsmängel. Aber: In Sachsen ist das "Landesweite Sachsennetz Rad" wohl noch unvollständig beschildert (?, [https://www.mobilitaet.sachsen.de/sachsennetz-rad-4296.html Info]). Falls dort teilweise gar keine Radwegweisung stehen sollte, gibt es noch das Radnavi auf der App bzw. die altbekannte Radwanderkarte. * '''Steigungen:''' Im Mittelgebirgsgürtel gibt es einige Steigungen. Ein Pedelec ist sinnvoll. * '''Wegzustand:''' Da die Route bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts meist verkehrsfrei geführt, je nach Region werden stellenweise allerdings auch stärker befahrene Landes- und Bundesstraßen befahren. Dies ist beispielsweise im Siegtal der Fall. Hier ist der Routenausbau noch nicht abgeschlossen. Als "Umleitung" bestehen so teilweise Routenführungen mit knackigen Anstiegen über die Höhen. Auch in Sachsen bestehen noch Ausbaulücken. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Nabenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben * '''Inlinereignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben == Hintergrund == Die D-Route 4: Mittelland-Route gehört zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == {{mapframe | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken.}} {{Mapshape|wikidata=Q42301985|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} Für diese Radreise durch die Mitte Deutschlands sind drei Wochen eine sinnvolle Zeitplanung. Die Strecke lässt sich auch in z. B. drei Teilurlauben von je einer Woche absolvieren. Oft verläuft eine Bahnlinie parallel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Sowohl Aachen, wie auch Zittau sind an das Deutsche Bahnnetz angeschlossen. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Aachen ist an die länderübergreifende EuroVelo-Route EV3 angeschlossen. Weiteres dazu siehe Artikel [[EuroVelo]] bzw. Wikipedia als [[w:Pilgerroute (EV3)|Pilgerroute (EV3)]]. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == ===1. Etappe: Aachen – Heimbach (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === [[Datei:Blick auf das Rathaus und den Dom Aachens aufgenommen von St Jakob.jpg|300px|mini|Blick auf Aachen: Rechts das Rathaus, links der Dom]] Die erste Etappe startet gleich bergig. Es geht in die Ausläufer des Hohen Venn bzw. der Nordeifel. * {{Marker | name = [[Aachen]] | type= City | wikidata = Q1017}} - Bekannt für seinen Dom. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die ersten Höhenmeter werden aber komfortabel auf dem sanft ansteigenden Bahnradweg der [[Vennbahn]] zurückgelegt. Nach rund 10 km wird der Bahnradweg bei Kornelinmünster verlassen. * {{Marker | name = Kornelinmünster | type= city | wikidata = Q154048}} - Stadtteil von Aachen. Hier findet sich das {{Marker | name = Benediktinerkloster Kornelimünster | type= see | wikidata = Q152432}}. Die Anlange beherbergt heute als Kunstmuseum das [https://www.kunsthaus.nrw/ Kunsthaus nrw Kornelimünster]. Sammlungsschwerpunkt ist moderne Kunst. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über meist asphaltierte Nebenstraßen geht es bergig hinüber ins Tal der Rur. * {{Marker | name = [[Nideggen]] | type= City | wikidata =Q200105}} - Burg hoch über dem Tal. Die Altstadt von Nideggen liegt ebenfalls abseits der Route auf der Höhe. * {{Marker | name = [[Heimbach]] | type= City | wikidata = Q200138}} - Etappenort an der Rur mit Burganlage. ===2. Etappe: Heimbach - Bad Godesberg (etwa 70&nbsp;km) === Ab Heimbach rund 150 Höhenmeter auf Schotter auf die Höhen der Nordeifel. Bis zum Rhein bleibt es bergig bzw. hügelig. Je näher man Bonn kommt, um so urbaner wird es. * {{Marker | name = [[Euskirchen]] | type= City | wikidata = Q4074}} * {{Marker | name = [[Meckenheim]] | type= City | wikidata = Q12464}} * {{Marker | name = Bad Godesberg | type= city | wikidata = Q153260}} - Kurstadtteil von [[Bonn]] ===3. Etappe: Bad Godesberg - Eitorf: etwa 60&#x202F;km === Diese Etappe geht das Siegtal aufwärts. Die Strecke zwischen Bonn und Siegen besitzt allerdings noch Lücken. Entweder geht es mangels Talweg steil auf die Höhe, oder man muss abschnittsweise direkt auf der stark befahrenen Bundesstraße radeln. Überbrückung per Bahn ist möglich. * {{Marker | name = [[Bonn]] | type= City | wikidata = Q586}} * {{Marker | name = [[Eitorf]] | type= city | wikidata = Q254649}} ===4. Etappe: Eitorf – Siegen (etwa 70&#x202F;km) === Weiter das Siegtal aufwärts. * {{Marker | name = [[Siegburg]] | type= City | wikidata = Q14870}} * {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 }} ===5. Etappe: Siegen – Biedenkopf (etwa 54&#x202F;km) === [[Datei:Biedenkopf mit Schloss.jpg|mini|Biedenkopf mit Schloss]] Es geht hinauf auf rund 650{{nnbsp}}m Höhe am Kamm des südlichen Rothaargebirges. Gut zu wissen: Der Anstiegim Wald östlich Netphen mit gut 350 Höhenmetern ist komplett asphaltiert. Oben kommt man auf die nur wenig bis mäßig befahrene Kammstraße. Hier oben hat man die höchste Stelle der gesamten D4 erreicht. '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 | show = copy }}. Etappenstart in {{Marker | name = Siegen Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q324364 | show = copy}} (240{{nnbsp}}m Höhe) - Einstieg in die Tour hinauf zur Lahnquelle : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Hauptbahnhof geht unterhalb der Hochstraße Richtung {{Marker | name = Siegen-Weidenau | type= quarter | wikidata = Q831279}}. Wer noch Verpflegung benötigt: Im Siegland-Center findet sich ein Lebensmittelmarkt (Rewe). Östlich von {{Marker | name = Dreis-Tiefenbach | type= quarter | wikidata = Q1258051}} wird es grüner. '''Km 10:''' {{Marker | name = Netphen | type= town | wikidata = Q10950}} (280{{nnbsp}}m Höhe) - Hier noch ein Lebensmittelmarkt (Rewe) an der Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Netphen beginnt der eigentliche Anstieg hinauf zur Lahnquelle. Die Forstwege sind im Steigungsbereich asphaltiert. Man kommt an der schön gelegenen {{Marker | name = Obernautalsperre | type= lake | wikidata = Q46480345}} (370{{nnbsp}}m Höhe, Km 15) vorbei. [[Datei:Netphen Obernautalsperre.jpg|mini|Blick auf die Obernautalsperre mit Entnahmeturm. In der Trinkwassertalsperre ist Baden verboten.]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Forsthaus Hohenroth mit Cafe |type= restaurant | lat = 50.930522 | long = 8.190855| url= https://cafe-hohenroth.de/}} (640{{nnbsp}}m Höhe) - Hier ist der Kamm erreicht. Hohenroth steht für „Hohe Rodung“. Wildgehege mit Beobachtungspunkt, [https://www.waldland-hohenroth.de/ Waldinformationszentrum]. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Knotenpunkt 17 nach rechts auf die Kammstraße auffahren. Diese ruhige Landstraße führt hügelig bis zu Lahnquelle. '''Km 28:''' {{Marker | name = Lahnquelle | type = spring | wikidata = Q17577217 | show = copy}} - Im [https://www.forsthaus-lahnquelle.de/ Forsthaus Lahnquelle] Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit. Von hier sind es bis Bad Laasphe etwa 20{{nnbsp}}km. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route führt nun auf Landstraßen bergab durch ein ruhiges Waldtal. : ~> {{Marker | name = Zwischensteigung westlich Banfe |type= waypoint |group = gold | lat = 50.91396 | long = 8.33073}}. Es folgt der auf der Landstraße vor Banfe eine Abfahrt mit gut 100 Höhenmeter bei bis zu 12{{nnbsp}}%). '''Km 38:''' {{Marker | name = Banfe | type = village | wikidata = Q806421 }} - Dorf bereits im Tal. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Banfe gemütlich auf Landstraßen abwärts zur Lahn. '''Km 44:''' {{Marker | name = Bad Laasphe | type = town | wikidata = Q6755 }} (323&#x202F;m) - Mit vollständig erhaltener historische Altstadt mit Fachwerkhäusern, einer durchgehenden Kopfsteinbepflasterung, dem Altstadtbrunnen sowie Fragmenten der alten Stadtmauer. '''Km 56:''' {{Marker | name = [[Biedenkopf]] | type= City | wikidata = Q552554}} - Etappenende am Bahnhof. Gemütliche Altstadt, Burg bzw. Schloss Biedenkopf über der Stadt ===6. Etappe: Biedenkopf – Schwalmstadt (etwa 80&#x202F;km) === Erst geht es das Obere Lahntal hinunter, dann entlang der Ohm flussaufwärts. Die Wasserscheide Rhein-Weser quert man unmerktlich zwischen Stadtallendorf und Neustadt. Je nach individueller Etappeneinteilung kann man auch der lebendigen Universitätsstadt [[Marburg]] einen Besuch abstatten. Hier laden die Fachwerkaltstadt und das Landgrafenschloss zum Besuch ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Biedenkopf]] | type= town | wikidata = Q552554}} - Etappenende am Bahnhof. * {{Marker | name = [[Kirchhain]] | type= town | wikidata = Q569684}} * {{Marker | name = [[Amöneburg]] | type= town | wikidata = Q373902 }} - Ein Abstecher per Pedelec in das Bergstädtchen lohnt, schöne Talsicht von der Ruine. * {{Marker | name = [[Stadtallendorf]] | type= town | wikidata =Q573514 }} * {{Marker | name = [[Neustadt (Hessen)]] | type= village | wikidata = Q502991}} - Am {{Marker | name = Junker-Hansen-Turm |type= building |wikidata = Q108017921| group = see | lat = 50.851178 | long = 9.115777 | image = Neustadt-Junker-Hansen-Turm-by-Maseltov-1.jpg }} lohnt ein Stopp. Mit einer Gesamthöhe von über 50{{nnbsp}}m und einem Durchmesser von rund 13{{nnbsp}}m ist er der größte Fachwerkrundbau der Welt. * {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= town | wikidata =Q516599 }} - Etappenende in Treysa. Treysa besitzt eine kleine aber gemütlich Fachwerkaltstadt. [[Datei:Bahnradweg rotkäppchenland rastplatz bei steinmühle ds wv 22 09 2011.jpg|mini|Ländliche Idylle im Knüll: Bahnradweg Höhe "Rastplatz Steinmühle"]] ===7. Etappe: Schwalmstadt - Bad Hersfeld: etwa 63&#x202F;km === Auf dieser Etappe von der Schwalm an die Fulda wird das {{Marker | name = [[Knüllgebirge]] | type= landscape | wikidata = Q446023}} gequert. Die D 4 nutzt dafür den sanft ansteigenden [[Bahnradweg Rotkäppchenland]]. Der Bahnradweg besitzt übrigens keine Umlaufsperren und ist somit gut mit Kinderanhänger und auch [[w:Fahrradwohnwagen|Fahrradwohnwagen]] fahrbar. Statt Umlaufsperren wurden die Querungen mit Pflasterinseln abgesichert ([[Bahnradweg_Rotkäppchenland#Sicherheit|Bild siehe hier]]). '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= City | wikidata =Q516599 | show= copy }} - Etappenstart in Treysa: Wasenberger Brücke an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bahnradweg durch die Schwalmniederung Richtung Knüllgebirge '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Neukirchen (Knüll)]] | type= City | wikidata = Q624847}} - Rastplatz und Gastronomie an der Strecke, gemütliche Altstadt abseits der Route. [[Datei:Rotkäppchenradweg_vor_weissenborn_im_anstieg_zum_pass_ds_wv_09_2012.jpg|mini|Bahnradweg Rotkäppchenland im Anstieg zum Pass bzw. der Wasserscheide vor Weißenborn]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Bahnradweg windet sich mit weiten Kehren hinauf in das [[Knüll|Knüllgebirge]]. Von Treysa werden sanft rund 220 Höhenmeter überwunden. Am Sattel findet sich der {{Marker | name = ehem. Bahnhof Olberode | type= waypoint | group= gold | lat = 50.85230 | long = 9.42684 }}. Hier hat man auf 420{{nnbsp}}m die Wasserscheide zwischen Schwalm und Fulda erreicht. Der alte Bahnhof ist teilweise Bewirtschaftet. Im Bereich Hausen vor Oberaula dann eine nette Abfahrt. Das Schloss Hausen ist privat (kein Zugang). '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Oberaula]] | type= City | wikidata = Q622420}} - Die Ortsmitte liegt nicht direkt an der Strecke. Ein Abstecher ist möglich: Lebensmittelmarkt (Edeka), öffentliche {{Marker | name = Toilette |type= toilet | lat = 50.857904| long = 9.470097 | show = symbol}} und Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Kurz hinter Oberaula endet der Bahnradweg. Es geht auf asphaltierten Wirtschaftswegen durch die Dörfer im Tal der Aula. '''Km 54:''' {{Marker | name = Kirchheim | type= village | wikidata = Q694605}} - an der Autobahn A7 gelegen. Im Gewerbegebiet viel Kfz-Verkehr, aber auch mehrere Lebenmittelmärkte und Einkehrmöglichkeiten (Fast Food). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Unterhalb Kirchheim wird es außerorts schnell wieder ruhig. Verkehrsfreie Asphaltwege führen zum Fuldaradweg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Abzweig am Fuldaradweg bei Niederaula |type= waypoint |group = gold | lat = 50.793905 | long = 9.605752}} - Bei {{Marker | name = Niederaula | type= village | wikidata = Q625888}} ist das Fuldatal erreicht. Hier trifft man auf den [[Fuldaradweg]] bzw. die darauf verlaufende D-Route{{nnbsp}}9. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> An der Aulabrücke bei Niederaula findet sich der beliebte {{Marker | name = Biergarten Am Eck |type= restaurant | lat = 50.799063 |long = 9.609502 }} direkt am Radweg. :~> Auf dem Fuldaradweg (mit Asphalt oder Beton) ist schnell Bad Hersfeld erreicht. Die D-Route{{nnbsp}}4 verläuft hier an der Altstadt vorbei. Zum Übernachtungen vor der modernen, geschwungenen {{Marker | name = Fahrradbrücke | type= monument | lat = 50.857689 | long = 9.702821| url = https://www.sbp.de/projekt/fussgaengerbruecke-bad-hersfeld/}} geradeaus in das Zentrum fahren. Die Breite der Radbrücke beträgt übrigens 3{{nnbsp}}m. Das Bauwerk ist auch mit Kinderanhänger oder Fahrradwohnwagen gut querbar. Die Angabe von Openstreetmap mit 2{{nnbsp}}m ist Stand 05-2026 falsch. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Bad Hersfeld]] | type= City | wikidata = Q16145}} in der Altstadt: Kurstadt an der Fulda, sehenswerte Altstadt, bekannt für die [[w:Bad Hersfelder Festspiele|Bad Hersfelder Festspiele]]. ===8. Etappe: Bad Hersfeld – Eisenach (etwa 90&#x202F;km) === [[Datei:Heringen Germany Monte-Kali-01.jpg|mini|Landschaftsblick im Kalidreieck an der Werra.]] [[Datei:Eisenach von Göpelskuppe.jpg|mini|Blick auf Eisenach von Göpelskuppel]] * {{Marker | name = Hessisches Kegelspiel | type= landscape | wikidata = Q1615977}} - Vulkanlandschaft in der nördlichen Rhön. Wie Spielkegel erheben sich die Bergkuppen. Fast bis zur Werra Bahnradweg auf dem [[Solztal-radweg]]. * {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata =Q570334 }} - Gelegen im Kalidreieck. Der [[w:Monte Kali|Monte Kali]] bei Heringen kann übrigens auf angemeldeten Führungen besichtigt werden (Infos Führungen siehe [https://www.kalimuseum.de www.kalimuseum.de] * {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Hier beginnt der bekannte Höhenwanderweg [[Rennsteig]]. Parallel gibt es übrigens als [[Rennsteig-Radwanderweg]] auch eine anspruchsvoll Höhenroute für das Fahrrad. * {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= City | wikidata = Q7070}} - Wahrzeichen ist die Wartburg. ===9. Etappe: Eisenach – Erfurt (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title= Bilderbogen Erfurt |Erfurt Krämerbrücke (1).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Erfurt Krämerbrücke (4).JPG|Auf der Krämerbrücke |Erfurt Krämerbrücke (5).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Am Domplatz in Erfurt...2H1A4451WI.jpg|Domplatz mit Erfurter Dom und Severikirche. Im Vordergrund der [[w:Erthal-Obelisk|Erthal-Obelisk]]. |2011-05-19-erfurt-by-RalfR-05.jpg|Blick von der Zitalle zum Domplatz (Bild von 2011). 2021 zur Bundegartenschau wurde hier ein neuer freistehender Panoramaufzug errichtet. Der Aufzug ist kostenfrei zugänglich. |2021-09-16 WikiEule in Erfurt 1DX 3973 by Stepro.jpg|Erfurter Dom und Severikirche bei Nacht. |2021-09-16 Erfurt bei Nacht 1DX 3958 by Stepro.jpg|Lichtspiele: Blick von der Zitalle zum Domplatz bei Nacht. |Egapark_Zentrales_Blumenbeet_1.jpg|Egapark: Zentrales Blumenbeet }} * {{Marker | name = [[Gotha]] | type= City | wikidata = Q6986}} * {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)|Drei Gleichen]] | type= City | wikidata = Q682044}} - Wahrzeichen der Gemeinde sind die drei Burgen. * {{Marker | name = [[Erfurt]] | type= City | wikidata = Q1729}} ===10. Etappe: Erfurt – Jena (etwa 50&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Weimar]] | type= City | wikidata = Q3955}} * {{Marker | name = [[Jena]] | type= City | wikidata = Q3150}} ===11. Etappe: Jena – Gera (etwa 60&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Thüringer Holzland]] | type= landscape | wikidata = Q2430791}} * {{Marker | name = [[Hermsdorf]] | type= City | wikidata =Q552692 }} * {{Marker | name = [[Eisenberg]] | type= City | wikidata = Q486568 }} * {{Marker | name = [[Bad Köstritz]] | type= City | wikidata = Q4431}} * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750}} ===12. Etappe: Gera – Chemnitz (etwa 80&#x202F;km) === [[Datei:Das ehemalige Karl-Marx-Forum in Chemnitz 2015.jpg|mini|Lichtspiele in Chemnitz]] * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750 | show = copy}} - Etappenstart * {{Marker | name = [[Ronneburg (Thüringen)|Ronneburg]] | type= City | wikidata = Q554655}} * {{Marker | name = [[Crimmitschau]] | type= City | wikidata = Q20070}} * {{Marker | name = [[Meerane]] | type= City | wikidata = Q20083}} * {{Marker | name = [[Glauchau]] | type= City | wikidata = Q20071}} * {{Marker | name = [[Hohenstein-Ernstthal]] | type= City | wikidata = Q20073 }} * {{Marker | name = [[Chemnitz]] | type= City | wikidata = Q2795}} ===13. Etappe: Chemnitz – Freiberg (etwa 50&#x202F;km) === Auf dieser bergigen Etappe steht Schloss Augustusburg auf dem Programm. * {{Marker | name = [[Augustusburg]] | type= City | wikidata = Q71090 }} * {{Marker | name = [[Oederan]] | type= City | wikidata = Q71141}} * {{Marker | name = [[Freiberg]] | type= City | wikidata = Q14819}} ===15. Etappe: Freiberg – Dresden (etwa 50&#x202F;km) === Von Freiberg macht die Strecke erst einen bergigen Schlenker nach Süden, um dann aber nördlich um den Tharanter WAld herum zu führen. Wer möchte kann hier individuell mit dem Radnavi in der Outdoor-App abkürzen. Bergig bleibt es aber auch auf den Abkürzungen. * {{Marker | name = [[w:Tharandter Wald|Tharandter Wald]] | type= landscape | wikidata = Q2409158}} * {{Marker | name = [[Tharandt]] | type= City | wikidata = Q8245}} - Schlossruine mit Talblick, Forstbotanischer Garten * {{Marker | name = [[Dresden]] | type= City | wikidata = Q1731}} ===16. Etappe: Dresden – Neustadt in Sachsen (etwa 70&#x202F;km) === [[Datei:Luftbild Stolpen 07.jpg|mini|Luftbild von Stolpen: Altstadt mit Burg]] Höhepunkt diese Etappe sind Schloss Pillnitz und die Burg Stolpen. Bis Fähre Birkwitz geht es auf dem Elberadweg entlang. Hier gibt es beiderseits des Flusses Radrouten. Östlich der Elbe wird es bis Neustadt bergig. [[Bild:Schloss_pillnitz_wasserpalais_ds_wv_05_2008.jpg|mini|Schloss Pillnitz - Wasserpalais]] * {{Marker | name = Schloss Pillnitz | type= see | wikidata = Q462239}} * {{Marker | name = [[Stolpen]] | type= City | wikidata = Q8243}} - Der Abstecher als „Bergwertung“ hinauf in die Altstadt mit Burg Stolpen lohnt. Von der Burg ergeben sich schöne Ausblicke. * {{Marker | name = [[Neustadt in Sachsen]] | type= City | wikidata = Q8210}} ===17. Etappe: Neustadt in Sachsen – Zittau (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === Die letzte Etappe führt bergig durch das Lausitzer Bergland. Es gibt sowohl anspruchsvolle Schotterpassagen über die Höhe wie auch gemütliche Talstrecken durch die Dörfer. [[Datei:Blick vom Nonnenfelsen - panoramio.jpg|mini|Zittauer Gebirge: Blick vom Nonnenfelsen bei Jonsdorf]] * {{Marker | name = [[Neugersdorf]] | type= City | wikidata = Q572595}} * {{Marker | name = [[Zittau]] | type= City | wikidata = Q157200}} - Wer möchte kann am Ende der Radreise noch einen Aufenthaltstag dran hängen und das kleine, aber interessante [[Zittauer Gebirge]] erkunden. == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern. [[Checkliste Ausrüstung auf Radreisen#Fahrradhelm|Weitere Infos zum Helm siehe hier]]. == Weiter geht's == * [[Oder-Neiße-Radweg]] == GPX-Daten == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDaten_DE.asp offizielle GPX-Daten zu den D-Routen] * Streckenverlauf D-Route 4 von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=545127&type=relation&map=7.0/51.028/12.7242 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel=Mittellandroute; Von Aachen nach Zittau – Einmal quer durch Deutschland 1:75.000|Ort=Rodingersdorf|Verlag=Esterbauer|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=978-3-7111-0092-4|Kommentar=|Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D4 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Nordrhein-Westfalen]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} ayx5ly6og0670rrqg5k0pptkppstwrc 1794591 1794583 2026-08-06T07:03:58Z Dirk Schmidt 15181 /* 6. Etappe: Biedenkopf – Schwalmstadt (etwa 80&#x202F;km) */ 1794591 wikitext text/x-wiki Die rund 1000 km lange '''D-Route 4 Mittelland-Route''' führt von [[Aachen]] über [[Bonn]] und die deutschen Mittelgebirge nach Thüringen. Hier stehen die Städte Thürigens mit ihren Kulturschätzen auf dem Programm. Über [[Chemnitz]] wird die Metropole [[Dresden]] an der Elbe erreicht. Durch das Bergland der [[Oberlausitz]] wird schließlich [[Zittau]] an der Neiße angefahren. Für die Gesamtstrecke sollte man etwa 3 Wochen einplanen. Die Route lässt sich mit Rad und Bahn auch gut in mehreren kürzeren Radurlauben erkunden. Aufgrund der Steigungen ist ein E-Bike bzw. Pedelec sinnvoll. == Streckenprofil == [[Datei:D-Route D4 Logo 2023.svg|mini|das neue Logo der D4. Oft sind noch die alten Logos zu finden.]] [[Datei:R2 ruhlkirchen.jpg|mini|Spiegelblicke an der D 4 in Hessen.]] * '''Länge: 1026 km''' * '''Ausschilderung:''' Das Logo der D-Route 4 ist an der vorhandenen Wegweisung vorhanden. In NRW, Hessen und Thüringen ist das Logo wohl komplett vorhanden. Oft ist hier dann aber eine regionale Radroute ausgeschildert. Wer dieser Wegweisung folgt kommt in der Regel so auch ans Ziel. Ob das Logo in Sachsen an allen Teilen der Strecke montiert ist, ist Stand 04-2026 unklar. Laut [https://sachsen.adfc.de/artikel/saechsische-staedteroute Artikel des ADFC Sachsen] besitzt die Sächsische Städtekette, die zwischen Landegrenze Sachsen/Thüringen in Bündelung mit der D4 verläuft wohl teilweise Beschilderungsmängel. Aber: In Sachsen ist das "Landesweite Sachsennetz Rad" wohl noch unvollständig beschildert (?, [https://www.mobilitaet.sachsen.de/sachsennetz-rad-4296.html Info]). Falls dort teilweise gar keine Radwegweisung stehen sollte, gibt es noch das Radnavi auf der App bzw. die altbekannte Radwanderkarte. * '''Steigungen:''' Im Mittelgebirgsgürtel gibt es einige Steigungen. Ein Pedelec ist sinnvoll. * '''Wegzustand:''' Da die Route bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts meist verkehrsfrei geführt, je nach Region werden stellenweise allerdings auch stärker befahrene Landes- und Bundesstraßen befahren. Dies ist beispielsweise im Siegtal der Fall. Hier ist der Routenausbau noch nicht abgeschlossen. Als "Umleitung" bestehen so teilweise Routenführungen mit knackigen Anstiegen über die Höhen. Auch in Sachsen bestehen noch Ausbaulücken. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Nabenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben * '''Inlinereignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben == Hintergrund == Die D-Route 4: Mittelland-Route gehört zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == {{mapframe | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken.}} {{Mapshape|wikidata=Q42301985|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} Für diese Radreise durch die Mitte Deutschlands sind drei Wochen eine sinnvolle Zeitplanung. Die Strecke lässt sich auch in z. B. drei Teilurlauben von je einer Woche absolvieren. Oft verläuft eine Bahnlinie parallel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Sowohl Aachen, wie auch Zittau sind an das Deutsche Bahnnetz angeschlossen. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Aachen ist an die länderübergreifende EuroVelo-Route EV3 angeschlossen. Weiteres dazu siehe Artikel [[EuroVelo]] bzw. Wikipedia als [[w:Pilgerroute (EV3)|Pilgerroute (EV3)]]. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == ===1. Etappe: Aachen – Heimbach (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === [[Datei:Blick auf das Rathaus und den Dom Aachens aufgenommen von St Jakob.jpg|300px|mini|Blick auf Aachen: Rechts das Rathaus, links der Dom]] Die erste Etappe startet gleich bergig. Es geht in die Ausläufer des Hohen Venn bzw. der Nordeifel. * {{Marker | name = [[Aachen]] | type= City | wikidata = Q1017}} - Bekannt für seinen Dom. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die ersten Höhenmeter werden aber komfortabel auf dem sanft ansteigenden Bahnradweg der [[Vennbahn]] zurückgelegt. Nach rund 10 km wird der Bahnradweg bei Kornelinmünster verlassen. * {{Marker | name = Kornelinmünster | type= city | wikidata = Q154048}} - Stadtteil von Aachen. Hier findet sich das {{Marker | name = Benediktinerkloster Kornelimünster | type= see | wikidata = Q152432}}. Die Anlange beherbergt heute als Kunstmuseum das [https://www.kunsthaus.nrw/ Kunsthaus nrw Kornelimünster]. Sammlungsschwerpunkt ist moderne Kunst. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über meist asphaltierte Nebenstraßen geht es bergig hinüber ins Tal der Rur. * {{Marker | name = [[Nideggen]] | type= City | wikidata =Q200105}} - Burg hoch über dem Tal. Die Altstadt von Nideggen liegt ebenfalls abseits der Route auf der Höhe. * {{Marker | name = [[Heimbach]] | type= City | wikidata = Q200138}} - Etappenort an der Rur mit Burganlage. ===2. Etappe: Heimbach - Bad Godesberg (etwa 70&nbsp;km) === Ab Heimbach rund 150 Höhenmeter auf Schotter auf die Höhen der Nordeifel. Bis zum Rhein bleibt es bergig bzw. hügelig. Je näher man Bonn kommt, um so urbaner wird es. * {{Marker | name = [[Euskirchen]] | type= City | wikidata = Q4074}} * {{Marker | name = [[Meckenheim]] | type= City | wikidata = Q12464}} * {{Marker | name = Bad Godesberg | type= city | wikidata = Q153260}} - Kurstadtteil von [[Bonn]] ===3. Etappe: Bad Godesberg - Eitorf: etwa 60&#x202F;km === Diese Etappe geht das Siegtal aufwärts. Die Strecke zwischen Bonn und Siegen besitzt allerdings noch Lücken. Entweder geht es mangels Talweg steil auf die Höhe, oder man muss abschnittsweise direkt auf der stark befahrenen Bundesstraße radeln. Überbrückung per Bahn ist möglich. * {{Marker | name = [[Bonn]] | type= City | wikidata = Q586}} * {{Marker | name = [[Eitorf]] | type= city | wikidata = Q254649}} ===4. Etappe: Eitorf – Siegen (etwa 70&#x202F;km) === Weiter das Siegtal aufwärts. * {{Marker | name = [[Siegburg]] | type= City | wikidata = Q14870}} * {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 }} ===5. Etappe: Siegen – Biedenkopf (etwa 54&#x202F;km) === [[Datei:Biedenkopf mit Schloss.jpg|mini|Biedenkopf mit Schloss]] Es geht hinauf auf rund 650{{nnbsp}}m Höhe am Kamm des südlichen Rothaargebirges. Gut zu wissen: Der Anstiegim Wald östlich Netphen mit gut 350 Höhenmetern ist komplett asphaltiert. Oben kommt man auf die nur wenig bis mäßig befahrene Kammstraße. Hier oben hat man die höchste Stelle der gesamten D4 erreicht. '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 | show = copy }}. Etappenstart in {{Marker | name = Siegen Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q324364 | show = copy}} (240{{nnbsp}}m Höhe) - Einstieg in die Tour hinauf zur Lahnquelle : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Hauptbahnhof geht unterhalb der Hochstraße Richtung {{Marker | name = Siegen-Weidenau | type= quarter | wikidata = Q831279}}. Wer noch Verpflegung benötigt: Im Siegland-Center findet sich ein Lebensmittelmarkt (Rewe). Östlich von {{Marker | name = Dreis-Tiefenbach | type= quarter | wikidata = Q1258051}} wird es grüner. '''Km 10:''' {{Marker | name = Netphen | type= town | wikidata = Q10950}} (280{{nnbsp}}m Höhe) - Hier noch ein Lebensmittelmarkt (Rewe) an der Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Netphen beginnt der eigentliche Anstieg hinauf zur Lahnquelle. Die Forstwege sind im Steigungsbereich asphaltiert. Man kommt an der schön gelegenen {{Marker | name = Obernautalsperre | type= lake | wikidata = Q46480345}} (370{{nnbsp}}m Höhe, Km 15) vorbei. [[Datei:Netphen Obernautalsperre.jpg|mini|Blick auf die Obernautalsperre mit Entnahmeturm. In der Trinkwassertalsperre ist Baden verboten.]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Forsthaus Hohenroth mit Cafe |type= restaurant | lat = 50.930522 | long = 8.190855| url= https://cafe-hohenroth.de/}} (640{{nnbsp}}m Höhe) - Hier ist der Kamm erreicht. Hohenroth steht für „Hohe Rodung“. Wildgehege mit Beobachtungspunkt, [https://www.waldland-hohenroth.de/ Waldinformationszentrum]. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Knotenpunkt 17 nach rechts auf die Kammstraße auffahren. Diese ruhige Landstraße führt hügelig bis zu Lahnquelle. '''Km 28:''' {{Marker | name = Lahnquelle | type = spring | wikidata = Q17577217 | show = copy}} - Im [https://www.forsthaus-lahnquelle.de/ Forsthaus Lahnquelle] Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit. Von hier sind es bis Bad Laasphe etwa 20{{nnbsp}}km. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route führt nun auf Landstraßen bergab durch ein ruhiges Waldtal. : ~> {{Marker | name = Zwischensteigung westlich Banfe |type= waypoint |group = gold | lat = 50.91396 | long = 8.33073}}. Es folgt der auf der Landstraße vor Banfe eine Abfahrt mit gut 100 Höhenmeter bei bis zu 12{{nnbsp}}%). '''Km 38:''' {{Marker | name = Banfe | type = village | wikidata = Q806421 }} - Dorf bereits im Tal. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Banfe gemütlich auf Landstraßen abwärts zur Lahn. '''Km 44:''' {{Marker | name = Bad Laasphe | type = town | wikidata = Q6755 }} (323&#x202F;m) - Mit vollständig erhaltener historische Altstadt mit Fachwerkhäusern, einer durchgehenden Kopfsteinbepflasterung, dem Altstadtbrunnen sowie Fragmenten der alten Stadtmauer. '''Km 56:''' {{Marker | name = [[Biedenkopf]] | type= City | wikidata = Q552554}} - Etappenende am Bahnhof. Gemütliche Altstadt, Burg bzw. Schloss Biedenkopf über der Stadt ===6. Etappe: Biedenkopf – Schwalmstadt (74&#x202F;km) === Erst geht es das Obere Lahntal hinunter, dann entlang der Ohm flussaufwärts. Die Wasserscheide Rhein-Weser quert man unmerktlich zwischen Stadtallendorf und Neustadt. Je nach individueller Etappeneinteilung kann man auch der lebendigen Universitätsstadt [[Marburg]] einen Besuch abstatten. Hier laden die Fachwerkaltstadt und das Landgrafenschloss zum Besuch ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Biedenkopf]] | type= town | wikidata = Q552554}} - Etappenende am Bahnhof. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Dörfer der Gemeinde {{Marker | name = Lahntal | type = village | wikidata = Q263773}} geht es flussabwärts. '''Km 25:''' '''[[Lahntal|Goßfelden]]''' (216&#x202F;m) - Vor dem Dorf befindet sich das {{marker |name=Otto-Ubbelohde-Haus |wikidata=Q76633990|type=museum |lat=50.86770 |long=8.74749 |url=https://www.otto-ubbelohde.de/| show = symbol }} mit Museum. Otto Ubbelohde war ein bedeutender Landschaftsmaler und illustrierte die Grimm'schen Märchen. Das Schaffen von Ubbelohde in wechselnden Ausstellungen wird präsentiert. ::→ Im Ortsteil Sarnau beginnt der [[Lahn-Eder-Radweg]] Richtung Frankenberg. Im Bereich des Museum findet sich auch ein Picknickplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Sarnau steht eine {{Marker | name = Sitzgruppe mit Wetterdach |type= shelter | lat = 50.868571 | long = 8.753861| show = symbol}}. Auf breiten Asphaltwegen ist durch die Lahnauen schnell Cölbe erreicht. Unterwegs hat man an der {{Marker | name = Lahnbrücke | name-map = Lahnbrücke mit schönem Flussblick|type= waypoint |group = gold | lat = 50.868989 | long = 8.780887}} einen schönen Flussblick. Hier mündet die [[w:Wetschaft|Wetschaft]] in die Lahn. '''Km 31:''' {{Marker | name = Cölbe | type = village | wikidata = Q560951}} (206&#x202F;m) - Abzweig des [[Hessischer Radfernweg R2|Hess. Radfernweges R2]] nach Osten Richtung [[Stadtallendorf]]. Der {{Marker | name = Bahhof Cölbe | wikidata = Q800639| url = https://www.bahnhof.de/coelbe}} ist ein Knotenpunkt mit Zügen in 4 Richtungen (Frankenberg, Biedenkopf, Treysa, Marburg), leider bisher nicht mit Aufzügen ausgestattet. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut ausgebauten Radroute entlang der Ohm ist schnell Kirchhain erreicht. Die Asphaltwege führen oft schnurgerade entlang der Bahn. '''Km 43:''' {{Marker | name = [[Kirchhain]] | type= town | wikidata = Q569684}} - Hier lohnt ein Abstecher in die gemütliche Fachwerkaltstadt, die zur Pause einlädt. Am Markt steht das schmucke Fachwerkrathaus. ::→ {{Marker | name = [[Amöneburg]] | type= town | wikidata = Q373902 }} - Ein Abstecher per Pedelec in das Bergstädtchen lohnt, schöne Talsicht von der Ruine. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Auffahrt von Kirchhain aus dem Amöneburger Becken hinauf nach Stadtallendorf ist recht sanft (50 Höhenmeter). '''Km 53:''' {{Marker | name = [[Stadtallendorf]] | type= City | wikidata =Q573514 }} - Wohnstadt mit Industrie :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Stadtallendorf und Neustadt findet sich die Wasserscheide Rhein - Weser. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Neustadt (Hessen)]] | type= village | wikidata = Q502991}} - Am {{Marker | name = Junker-Hansen-Turm |type= building |wikidata = Q108017921| group = see | lat = 50.851178 | long = 9.115777 | image = Neustadt-Junker-Hansen-Turm-by-Maseltov-1.jpg }} lohnt ein Stopp. Mit einer Gesamthöhe von über 50{{nnbsp}}m und einem Durchmesser von rund 13{{nnbsp}}m ist er der größte Fachwerkrundbau der Welt. '''Km 74:''' {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= town | wikidata =Q516599 }} - Etappenende in Treysa am Zugang zur Altstadt. Treysa besitzt eine kleine aber gemütlich Fachwerkaltstadt. [[Datei:Bahnradweg rotkäppchenland rastplatz bei steinmühle ds wv 22 09 2011.jpg|mini|Ländliche Idylle im Knüll: Bahnradweg Höhe "Rastplatz Steinmühle"]] ===7. Etappe: Schwalmstadt - Bad Hersfeld: etwa 63&#x202F;km === Auf dieser Etappe von der Schwalm an die Fulda wird das {{Marker | name = [[Knüllgebirge]] | type= landscape | wikidata = Q446023}} gequert. Die D 4 nutzt dafür den sanft ansteigenden [[Bahnradweg Rotkäppchenland]]. Der Bahnradweg besitzt übrigens keine Umlaufsperren und ist somit gut mit Kinderanhänger und auch [[w:Fahrradwohnwagen|Fahrradwohnwagen]] fahrbar. Statt Umlaufsperren wurden die Querungen mit Pflasterinseln abgesichert ([[Bahnradweg_Rotkäppchenland#Sicherheit|Bild siehe hier]]). '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= City | wikidata =Q516599 | show= copy }} - Etappenstart in Treysa: Wasenberger Brücke an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bahnradweg durch die Schwalmniederung Richtung Knüllgebirge '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Neukirchen (Knüll)]] | type= City | wikidata = Q624847}} - Rastplatz und Gastronomie an der Strecke, gemütliche Altstadt abseits der Route. [[Datei:Rotkäppchenradweg_vor_weissenborn_im_anstieg_zum_pass_ds_wv_09_2012.jpg|mini|Bahnradweg Rotkäppchenland im Anstieg zum Pass bzw. der Wasserscheide vor Weißenborn]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Bahnradweg windet sich mit weiten Kehren hinauf in das [[Knüll|Knüllgebirge]]. Von Treysa werden sanft rund 220 Höhenmeter überwunden. Am Sattel findet sich der {{Marker | name = ehem. Bahnhof Olberode | type= waypoint | group= gold | lat = 50.85230 | long = 9.42684 }}. Hier hat man auf 420{{nnbsp}}m die Wasserscheide zwischen Schwalm und Fulda erreicht. Der alte Bahnhof ist teilweise Bewirtschaftet. Im Bereich Hausen vor Oberaula dann eine nette Abfahrt. Das Schloss Hausen ist privat (kein Zugang). '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Oberaula]] | type= City | wikidata = Q622420}} - Die Ortsmitte liegt nicht direkt an der Strecke. Ein Abstecher ist möglich: Lebensmittelmarkt (Edeka), öffentliche {{Marker | name = Toilette |type= toilet | lat = 50.857904| long = 9.470097 | show = symbol}} und Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Kurz hinter Oberaula endet der Bahnradweg. Es geht auf asphaltierten Wirtschaftswegen durch die Dörfer im Tal der Aula. '''Km 54:''' {{Marker | name = Kirchheim | type= village | wikidata = Q694605}} - an der Autobahn A7 gelegen. Im Gewerbegebiet viel Kfz-Verkehr, aber auch mehrere Lebenmittelmärkte und Einkehrmöglichkeiten (Fast Food). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Unterhalb Kirchheim wird es außerorts schnell wieder ruhig. Verkehrsfreie Asphaltwege führen zum Fuldaradweg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Abzweig am Fuldaradweg bei Niederaula |type= waypoint |group = gold | lat = 50.793905 | long = 9.605752}} - Bei {{Marker | name = Niederaula | type= village | wikidata = Q625888}} ist das Fuldatal erreicht. Hier trifft man auf den [[Fuldaradweg]] bzw. die darauf verlaufende D-Route{{nnbsp}}9. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> An der Aulabrücke bei Niederaula findet sich der beliebte {{Marker | name = Biergarten Am Eck |type= restaurant | lat = 50.799063 |long = 9.609502 }} direkt am Radweg. :~> Auf dem Fuldaradweg (mit Asphalt oder Beton) ist schnell Bad Hersfeld erreicht. Die D-Route{{nnbsp}}4 verläuft hier an der Altstadt vorbei. Zum Übernachtungen vor der modernen, geschwungenen {{Marker | name = Fahrradbrücke | type= monument | lat = 50.857689 | long = 9.702821| url = https://www.sbp.de/projekt/fussgaengerbruecke-bad-hersfeld/}} geradeaus in das Zentrum fahren. Die Breite der Radbrücke beträgt übrigens 3{{nnbsp}}m. Das Bauwerk ist auch mit Kinderanhänger oder Fahrradwohnwagen gut querbar. Die Angabe von Openstreetmap mit 2{{nnbsp}}m ist Stand 05-2026 falsch. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Bad Hersfeld]] | type= City | wikidata = Q16145}} in der Altstadt: Kurstadt an der Fulda, sehenswerte Altstadt, bekannt für die [[w:Bad Hersfelder Festspiele|Bad Hersfelder Festspiele]]. ===8. Etappe: Bad Hersfeld – Eisenach (etwa 90&#x202F;km) === [[Datei:Heringen Germany Monte-Kali-01.jpg|mini|Landschaftsblick im Kalidreieck an der Werra.]] [[Datei:Eisenach von Göpelskuppe.jpg|mini|Blick auf Eisenach von Göpelskuppel]] * {{Marker | name = Hessisches Kegelspiel | type= landscape | wikidata = Q1615977}} - Vulkanlandschaft in der nördlichen Rhön. Wie Spielkegel erheben sich die Bergkuppen. Fast bis zur Werra Bahnradweg auf dem [[Solztal-radweg]]. * {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata =Q570334 }} - Gelegen im Kalidreieck. Der [[w:Monte Kali|Monte Kali]] bei Heringen kann übrigens auf angemeldeten Führungen besichtigt werden (Infos Führungen siehe [https://www.kalimuseum.de www.kalimuseum.de] * {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Hier beginnt der bekannte Höhenwanderweg [[Rennsteig]]. Parallel gibt es übrigens als [[Rennsteig-Radwanderweg]] auch eine anspruchsvoll Höhenroute für das Fahrrad. * {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= City | wikidata = Q7070}} - Wahrzeichen ist die Wartburg. ===9. Etappe: Eisenach – Erfurt (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title= Bilderbogen Erfurt |Erfurt Krämerbrücke (1).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Erfurt Krämerbrücke (4).JPG|Auf der Krämerbrücke |Erfurt Krämerbrücke (5).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Am Domplatz in Erfurt...2H1A4451WI.jpg|Domplatz mit Erfurter Dom und Severikirche. Im Vordergrund der [[w:Erthal-Obelisk|Erthal-Obelisk]]. |2011-05-19-erfurt-by-RalfR-05.jpg|Blick von der Zitalle zum Domplatz (Bild von 2011). 2021 zur Bundegartenschau wurde hier ein neuer freistehender Panoramaufzug errichtet. Der Aufzug ist kostenfrei zugänglich. |2021-09-16 WikiEule in Erfurt 1DX 3973 by Stepro.jpg|Erfurter Dom und Severikirche bei Nacht. |2021-09-16 Erfurt bei Nacht 1DX 3958 by Stepro.jpg|Lichtspiele: Blick von der Zitalle zum Domplatz bei Nacht. |Egapark_Zentrales_Blumenbeet_1.jpg|Egapark: Zentrales Blumenbeet }} * {{Marker | name = [[Gotha]] | type= City | wikidata = Q6986}} * {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)|Drei Gleichen]] | type= City | wikidata = Q682044}} - Wahrzeichen der Gemeinde sind die drei Burgen. * {{Marker | name = [[Erfurt]] | type= City | wikidata = Q1729}} ===10. Etappe: Erfurt – Jena (etwa 50&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Weimar]] | type= City | wikidata = Q3955}} * {{Marker | name = [[Jena]] | type= City | wikidata = Q3150}} ===11. Etappe: Jena – Gera (etwa 60&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Thüringer Holzland]] | type= landscape | wikidata = Q2430791}} * {{Marker | name = [[Hermsdorf]] | type= City | wikidata =Q552692 }} * {{Marker | name = [[Eisenberg]] | type= City | wikidata = Q486568 }} * {{Marker | name = [[Bad Köstritz]] | type= City | wikidata = Q4431}} * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750}} ===12. Etappe: Gera – Chemnitz (etwa 80&#x202F;km) === [[Datei:Das ehemalige Karl-Marx-Forum in Chemnitz 2015.jpg|mini|Lichtspiele in Chemnitz]] * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750 | show = copy}} - Etappenstart * {{Marker | name = [[Ronneburg (Thüringen)|Ronneburg]] | type= City | wikidata = Q554655}} * {{Marker | name = [[Crimmitschau]] | type= City | wikidata = Q20070}} * {{Marker | name = [[Meerane]] | type= City | wikidata = Q20083}} * {{Marker | name = [[Glauchau]] | type= City | wikidata = Q20071}} * {{Marker | name = [[Hohenstein-Ernstthal]] | type= City | wikidata = Q20073 }} * {{Marker | name = [[Chemnitz]] | type= City | wikidata = Q2795}} ===13. Etappe: Chemnitz – Freiberg (etwa 50&#x202F;km) === Auf dieser bergigen Etappe steht Schloss Augustusburg auf dem Programm. * {{Marker | name = [[Augustusburg]] | type= City | wikidata = Q71090 }} * {{Marker | name = [[Oederan]] | type= City | wikidata = Q71141}} * {{Marker | name = [[Freiberg]] | type= City | wikidata = Q14819}} ===15. Etappe: Freiberg – Dresden (etwa 50&#x202F;km) === Von Freiberg macht die Strecke erst einen bergigen Schlenker nach Süden, um dann aber nördlich um den Tharanter WAld herum zu führen. Wer möchte kann hier individuell mit dem Radnavi in der Outdoor-App abkürzen. Bergig bleibt es aber auch auf den Abkürzungen. * {{Marker | name = [[w:Tharandter Wald|Tharandter Wald]] | type= landscape | wikidata = Q2409158}} * {{Marker | name = [[Tharandt]] | type= City | wikidata = Q8245}} - Schlossruine mit Talblick, Forstbotanischer Garten * {{Marker | name = [[Dresden]] | type= City | wikidata = Q1731}} ===16. Etappe: Dresden – Neustadt in Sachsen (etwa 70&#x202F;km) === [[Datei:Luftbild Stolpen 07.jpg|mini|Luftbild von Stolpen: Altstadt mit Burg]] Höhepunkt diese Etappe sind Schloss Pillnitz und die Burg Stolpen. Bis Fähre Birkwitz geht es auf dem Elberadweg entlang. Hier gibt es beiderseits des Flusses Radrouten. Östlich der Elbe wird es bis Neustadt bergig. [[Bild:Schloss_pillnitz_wasserpalais_ds_wv_05_2008.jpg|mini|Schloss Pillnitz - Wasserpalais]] * {{Marker | name = Schloss Pillnitz | type= see | wikidata = Q462239}} * {{Marker | name = [[Stolpen]] | type= City | wikidata = Q8243}} - Der Abstecher als „Bergwertung“ hinauf in die Altstadt mit Burg Stolpen lohnt. Von der Burg ergeben sich schöne Ausblicke. * {{Marker | name = [[Neustadt in Sachsen]] | type= City | wikidata = Q8210}} ===17. Etappe: Neustadt in Sachsen – Zittau (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === Die letzte Etappe führt bergig durch das Lausitzer Bergland. Es gibt sowohl anspruchsvolle Schotterpassagen über die Höhe wie auch gemütliche Talstrecken durch die Dörfer. [[Datei:Blick vom Nonnenfelsen - panoramio.jpg|mini|Zittauer Gebirge: Blick vom Nonnenfelsen bei Jonsdorf]] * {{Marker | name = [[Neugersdorf]] | type= City | wikidata = Q572595}} * {{Marker | name = [[Zittau]] | type= City | wikidata = Q157200}} - Wer möchte kann am Ende der Radreise noch einen Aufenthaltstag dran hängen und das kleine, aber interessante [[Zittauer Gebirge]] erkunden. == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern. [[Checkliste Ausrüstung auf Radreisen#Fahrradhelm|Weitere Infos zum Helm siehe hier]]. == Weiter geht's == * [[Oder-Neiße-Radweg]] == GPX-Daten == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDaten_DE.asp offizielle GPX-Daten zu den D-Routen] * Streckenverlauf D-Route 4 von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=545127&type=relation&map=7.0/51.028/12.7242 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel=Mittellandroute; Von Aachen nach Zittau – Einmal quer durch Deutschland 1:75.000|Ort=Rodingersdorf|Verlag=Esterbauer|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=978-3-7111-0092-4|Kommentar=|Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D4 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Nordrhein-Westfalen]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} 6c98lmze1b52xq0xbxpe63q6dji64dp 1794595 1794591 2026-08-06T07:05:03Z Dirk Schmidt 15181 /* 7. Etappe: Schwalmstadt - Bad Hersfeld: etwa 63&#x202F;km */ 1794595 wikitext text/x-wiki Die rund 1000 km lange '''D-Route 4 Mittelland-Route''' führt von [[Aachen]] über [[Bonn]] und die deutschen Mittelgebirge nach Thüringen. Hier stehen die Städte Thürigens mit ihren Kulturschätzen auf dem Programm. Über [[Chemnitz]] wird die Metropole [[Dresden]] an der Elbe erreicht. Durch das Bergland der [[Oberlausitz]] wird schließlich [[Zittau]] an der Neiße angefahren. Für die Gesamtstrecke sollte man etwa 3 Wochen einplanen. Die Route lässt sich mit Rad und Bahn auch gut in mehreren kürzeren Radurlauben erkunden. Aufgrund der Steigungen ist ein E-Bike bzw. Pedelec sinnvoll. == Streckenprofil == [[Datei:D-Route D4 Logo 2023.svg|mini|das neue Logo der D4. Oft sind noch die alten Logos zu finden.]] [[Datei:R2 ruhlkirchen.jpg|mini|Spiegelblicke an der D 4 in Hessen.]] * '''Länge: 1026 km''' * '''Ausschilderung:''' Das Logo der D-Route 4 ist an der vorhandenen Wegweisung vorhanden. In NRW, Hessen und Thüringen ist das Logo wohl komplett vorhanden. Oft ist hier dann aber eine regionale Radroute ausgeschildert. Wer dieser Wegweisung folgt kommt in der Regel so auch ans Ziel. Ob das Logo in Sachsen an allen Teilen der Strecke montiert ist, ist Stand 04-2026 unklar. Laut [https://sachsen.adfc.de/artikel/saechsische-staedteroute Artikel des ADFC Sachsen] besitzt die Sächsische Städtekette, die zwischen Landegrenze Sachsen/Thüringen in Bündelung mit der D4 verläuft wohl teilweise Beschilderungsmängel. Aber: In Sachsen ist das "Landesweite Sachsennetz Rad" wohl noch unvollständig beschildert (?, [https://www.mobilitaet.sachsen.de/sachsennetz-rad-4296.html Info]). Falls dort teilweise gar keine Radwegweisung stehen sollte, gibt es noch das Radnavi auf der App bzw. die altbekannte Radwanderkarte. * '''Steigungen:''' Im Mittelgebirgsgürtel gibt es einige Steigungen. Ein Pedelec ist sinnvoll. * '''Wegzustand:''' Da die Route bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts meist verkehrsfrei geführt, je nach Region werden stellenweise allerdings auch stärker befahrene Landes- und Bundesstraßen befahren. Dies ist beispielsweise im Siegtal der Fall. Hier ist der Routenausbau noch nicht abgeschlossen. Als "Umleitung" bestehen so teilweise Routenführungen mit knackigen Anstiegen über die Höhen. Auch in Sachsen bestehen noch Ausbaulücken. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Nabenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben * '''Inlinereignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben == Hintergrund == Die D-Route 4: Mittelland-Route gehört zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == {{mapframe | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken.}} {{Mapshape|wikidata=Q42301985|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} Für diese Radreise durch die Mitte Deutschlands sind drei Wochen eine sinnvolle Zeitplanung. Die Strecke lässt sich auch in z. B. drei Teilurlauben von je einer Woche absolvieren. Oft verläuft eine Bahnlinie parallel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Sowohl Aachen, wie auch Zittau sind an das Deutsche Bahnnetz angeschlossen. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Aachen ist an die länderübergreifende EuroVelo-Route EV3 angeschlossen. Weiteres dazu siehe Artikel [[EuroVelo]] bzw. Wikipedia als [[w:Pilgerroute (EV3)|Pilgerroute (EV3)]]. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == ===1. Etappe: Aachen – Heimbach (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === [[Datei:Blick auf das Rathaus und den Dom Aachens aufgenommen von St Jakob.jpg|300px|mini|Blick auf Aachen: Rechts das Rathaus, links der Dom]] Die erste Etappe startet gleich bergig. Es geht in die Ausläufer des Hohen Venn bzw. der Nordeifel. * {{Marker | name = [[Aachen]] | type= City | wikidata = Q1017}} - Bekannt für seinen Dom. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die ersten Höhenmeter werden aber komfortabel auf dem sanft ansteigenden Bahnradweg der [[Vennbahn]] zurückgelegt. Nach rund 10 km wird der Bahnradweg bei Kornelinmünster verlassen. * {{Marker | name = Kornelinmünster | type= city | wikidata = Q154048}} - Stadtteil von Aachen. Hier findet sich das {{Marker | name = Benediktinerkloster Kornelimünster | type= see | wikidata = Q152432}}. Die Anlange beherbergt heute als Kunstmuseum das [https://www.kunsthaus.nrw/ Kunsthaus nrw Kornelimünster]. Sammlungsschwerpunkt ist moderne Kunst. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über meist asphaltierte Nebenstraßen geht es bergig hinüber ins Tal der Rur. * {{Marker | name = [[Nideggen]] | type= City | wikidata =Q200105}} - Burg hoch über dem Tal. Die Altstadt von Nideggen liegt ebenfalls abseits der Route auf der Höhe. * {{Marker | name = [[Heimbach]] | type= City | wikidata = Q200138}} - Etappenort an der Rur mit Burganlage. ===2. Etappe: Heimbach - Bad Godesberg (etwa 70&nbsp;km) === Ab Heimbach rund 150 Höhenmeter auf Schotter auf die Höhen der Nordeifel. Bis zum Rhein bleibt es bergig bzw. hügelig. Je näher man Bonn kommt, um so urbaner wird es. * {{Marker | name = [[Euskirchen]] | type= City | wikidata = Q4074}} * {{Marker | name = [[Meckenheim]] | type= City | wikidata = Q12464}} * {{Marker | name = Bad Godesberg | type= city | wikidata = Q153260}} - Kurstadtteil von [[Bonn]] ===3. Etappe: Bad Godesberg - Eitorf: etwa 60&#x202F;km === Diese Etappe geht das Siegtal aufwärts. Die Strecke zwischen Bonn und Siegen besitzt allerdings noch Lücken. Entweder geht es mangels Talweg steil auf die Höhe, oder man muss abschnittsweise direkt auf der stark befahrenen Bundesstraße radeln. Überbrückung per Bahn ist möglich. * {{Marker | name = [[Bonn]] | type= City | wikidata = Q586}} * {{Marker | name = [[Eitorf]] | type= city | wikidata = Q254649}} ===4. Etappe: Eitorf – Siegen (etwa 70&#x202F;km) === Weiter das Siegtal aufwärts. * {{Marker | name = [[Siegburg]] | type= City | wikidata = Q14870}} * {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 }} ===5. Etappe: Siegen – Biedenkopf (etwa 54&#x202F;km) === [[Datei:Biedenkopf mit Schloss.jpg|mini|Biedenkopf mit Schloss]] Es geht hinauf auf rund 650{{nnbsp}}m Höhe am Kamm des südlichen Rothaargebirges. Gut zu wissen: Der Anstiegim Wald östlich Netphen mit gut 350 Höhenmetern ist komplett asphaltiert. Oben kommt man auf die nur wenig bis mäßig befahrene Kammstraße. Hier oben hat man die höchste Stelle der gesamten D4 erreicht. '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 | show = copy }}. Etappenstart in {{Marker | name = Siegen Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q324364 | show = copy}} (240{{nnbsp}}m Höhe) - Einstieg in die Tour hinauf zur Lahnquelle : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Hauptbahnhof geht unterhalb der Hochstraße Richtung {{Marker | name = Siegen-Weidenau | type= quarter | wikidata = Q831279}}. Wer noch Verpflegung benötigt: Im Siegland-Center findet sich ein Lebensmittelmarkt (Rewe). Östlich von {{Marker | name = Dreis-Tiefenbach | type= quarter | wikidata = Q1258051}} wird es grüner. '''Km 10:''' {{Marker | name = Netphen | type= town | wikidata = Q10950}} (280{{nnbsp}}m Höhe) - Hier noch ein Lebensmittelmarkt (Rewe) an der Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Netphen beginnt der eigentliche Anstieg hinauf zur Lahnquelle. Die Forstwege sind im Steigungsbereich asphaltiert. Man kommt an der schön gelegenen {{Marker | name = Obernautalsperre | type= lake | wikidata = Q46480345}} (370{{nnbsp}}m Höhe, Km 15) vorbei. [[Datei:Netphen Obernautalsperre.jpg|mini|Blick auf die Obernautalsperre mit Entnahmeturm. In der Trinkwassertalsperre ist Baden verboten.]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Forsthaus Hohenroth mit Cafe |type= restaurant | lat = 50.930522 | long = 8.190855| url= https://cafe-hohenroth.de/}} (640{{nnbsp}}m Höhe) - Hier ist der Kamm erreicht. Hohenroth steht für „Hohe Rodung“. Wildgehege mit Beobachtungspunkt, [https://www.waldland-hohenroth.de/ Waldinformationszentrum]. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Knotenpunkt 17 nach rechts auf die Kammstraße auffahren. Diese ruhige Landstraße führt hügelig bis zu Lahnquelle. '''Km 28:''' {{Marker | name = Lahnquelle | type = spring | wikidata = Q17577217 | show = copy}} - Im [https://www.forsthaus-lahnquelle.de/ Forsthaus Lahnquelle] Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit. Von hier sind es bis Bad Laasphe etwa 20{{nnbsp}}km. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route führt nun auf Landstraßen bergab durch ein ruhiges Waldtal. : ~> {{Marker | name = Zwischensteigung westlich Banfe |type= waypoint |group = gold | lat = 50.91396 | long = 8.33073}}. Es folgt der auf der Landstraße vor Banfe eine Abfahrt mit gut 100 Höhenmeter bei bis zu 12{{nnbsp}}%). '''Km 38:''' {{Marker | name = Banfe | type = village | wikidata = Q806421 }} - Dorf bereits im Tal. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Banfe gemütlich auf Landstraßen abwärts zur Lahn. '''Km 44:''' {{Marker | name = Bad Laasphe | type = town | wikidata = Q6755 }} (323&#x202F;m) - Mit vollständig erhaltener historische Altstadt mit Fachwerkhäusern, einer durchgehenden Kopfsteinbepflasterung, dem Altstadtbrunnen sowie Fragmenten der alten Stadtmauer. '''Km 56:''' {{Marker | name = [[Biedenkopf]] | type= City | wikidata = Q552554}} - Etappenende am Bahnhof. Gemütliche Altstadt, Burg bzw. Schloss Biedenkopf über der Stadt ===6. Etappe: Biedenkopf – Schwalmstadt (74&#x202F;km) === Erst geht es das Obere Lahntal hinunter, dann entlang der Ohm flussaufwärts. Die Wasserscheide Rhein-Weser quert man unmerktlich zwischen Stadtallendorf und Neustadt. Je nach individueller Etappeneinteilung kann man auch der lebendigen Universitätsstadt [[Marburg]] einen Besuch abstatten. Hier laden die Fachwerkaltstadt und das Landgrafenschloss zum Besuch ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Biedenkopf]] | type= town | wikidata = Q552554}} - Etappenende am Bahnhof. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Dörfer der Gemeinde {{Marker | name = Lahntal | type = village | wikidata = Q263773}} geht es flussabwärts. '''Km 25:''' '''[[Lahntal|Goßfelden]]''' (216&#x202F;m) - Vor dem Dorf befindet sich das {{marker |name=Otto-Ubbelohde-Haus |wikidata=Q76633990|type=museum |lat=50.86770 |long=8.74749 |url=https://www.otto-ubbelohde.de/| show = symbol }} mit Museum. Otto Ubbelohde war ein bedeutender Landschaftsmaler und illustrierte die Grimm'schen Märchen. Das Schaffen von Ubbelohde in wechselnden Ausstellungen wird präsentiert. ::→ Im Ortsteil Sarnau beginnt der [[Lahn-Eder-Radweg]] Richtung Frankenberg. Im Bereich des Museum findet sich auch ein Picknickplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Sarnau steht eine {{Marker | name = Sitzgruppe mit Wetterdach |type= shelter | lat = 50.868571 | long = 8.753861| show = symbol}}. Auf breiten Asphaltwegen ist durch die Lahnauen schnell Cölbe erreicht. Unterwegs hat man an der {{Marker | name = Lahnbrücke | name-map = Lahnbrücke mit schönem Flussblick|type= waypoint |group = gold | lat = 50.868989 | long = 8.780887}} einen schönen Flussblick. Hier mündet die [[w:Wetschaft|Wetschaft]] in die Lahn. '''Km 31:''' {{Marker | name = Cölbe | type = village | wikidata = Q560951}} (206&#x202F;m) - Abzweig des [[Hessischer Radfernweg R2|Hess. Radfernweges R2]] nach Osten Richtung [[Stadtallendorf]]. Der {{Marker | name = Bahhof Cölbe | wikidata = Q800639| url = https://www.bahnhof.de/coelbe}} ist ein Knotenpunkt mit Zügen in 4 Richtungen (Frankenberg, Biedenkopf, Treysa, Marburg), leider bisher nicht mit Aufzügen ausgestattet. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut ausgebauten Radroute entlang der Ohm ist schnell Kirchhain erreicht. Die Asphaltwege führen oft schnurgerade entlang der Bahn. '''Km 43:''' {{Marker | name = [[Kirchhain]] | type= town | wikidata = Q569684}} - Hier lohnt ein Abstecher in die gemütliche Fachwerkaltstadt, die zur Pause einlädt. Am Markt steht das schmucke Fachwerkrathaus. ::→ {{Marker | name = [[Amöneburg]] | type= town | wikidata = Q373902 }} - Ein Abstecher per Pedelec in das Bergstädtchen lohnt, schöne Talsicht von der Ruine. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Auffahrt von Kirchhain aus dem Amöneburger Becken hinauf nach Stadtallendorf ist recht sanft (50 Höhenmeter). '''Km 53:''' {{Marker | name = [[Stadtallendorf]] | type= City | wikidata =Q573514 }} - Wohnstadt mit Industrie :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Stadtallendorf und Neustadt findet sich die Wasserscheide Rhein - Weser. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Neustadt (Hessen)]] | type= village | wikidata = Q502991}} - Am {{Marker | name = Junker-Hansen-Turm |type= building |wikidata = Q108017921| group = see | lat = 50.851178 | long = 9.115777 | image = Neustadt-Junker-Hansen-Turm-by-Maseltov-1.jpg }} lohnt ein Stopp. Mit einer Gesamthöhe von über 50{{nnbsp}}m und einem Durchmesser von rund 13{{nnbsp}}m ist er der größte Fachwerkrundbau der Welt. '''Km 74:''' {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= town | wikidata =Q516599 }} - Etappenende in Treysa am Zugang zur Altstadt. Treysa besitzt eine kleine aber gemütlich Fachwerkaltstadt. [[Datei:Bahnradweg rotkäppchenland rastplatz bei steinmühle ds wv 22 09 2011.jpg|mini|Ländliche Idylle im Knüll: Bahnradweg Höhe "Rastplatz Steinmühle"]] ===7. Etappe: Schwalmstadt - Bad Hersfeld (etwa 63&#x202F;km) === Auf dieser Etappe von der Schwalm an die Fulda wird das {{Marker | name = [[Knüllgebirge]] | type= landscape | wikidata = Q446023}} gequert. Die D 4 nutzt dafür den sanft ansteigenden [[Bahnradweg Rotkäppchenland]]. Der Bahnradweg besitzt übrigens keine Umlaufsperren und ist somit gut mit Kinderanhänger und auch [[w:Fahrradwohnwagen|Fahrradwohnwagen]] fahrbar. Statt Umlaufsperren wurden die Querungen mit Pflasterinseln abgesichert ([[Bahnradweg_Rotkäppchenland#Sicherheit|Bild siehe hier]]). '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= City | wikidata =Q516599 | show= copy }} - Etappenstart in Treysa: Wasenberger Brücke an der Altstadt (Zugang zur Altstadt). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bahnradweg durch die Schwalmniederung Richtung Knüllgebirge '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Neukirchen (Knüll)]] | type= City | wikidata = Q624847}} - Rastplatz und Gastronomie an der Strecke, gemütliche Altstadt abseits der Route. [[Datei:Rotkäppchenradweg_vor_weissenborn_im_anstieg_zum_pass_ds_wv_09_2012.jpg|mini|Bahnradweg Rotkäppchenland im Anstieg zum Pass bzw. der Wasserscheide vor Weißenborn]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Bahnradweg windet sich mit weiten Kehren hinauf in das [[Knüll|Knüllgebirge]]. Von Treysa werden sanft rund 220 Höhenmeter überwunden. Am Sattel findet sich der {{Marker | name = ehem. Bahnhof Olberode | type= waypoint | group= gold | lat = 50.85230 | long = 9.42684 }}. Hier hat man auf 420{{nnbsp}}m die Wasserscheide zwischen Schwalm und Fulda erreicht. Der alte Bahnhof ist teilweise Bewirtschaftet. Im Bereich Hausen vor Oberaula dann eine nette Abfahrt. Das Schloss Hausen ist privat (kein Zugang). '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Oberaula]] | type= City | wikidata = Q622420}} - Die Ortsmitte liegt nicht direkt an der Strecke. Ein Abstecher ist möglich: Lebensmittelmarkt (Edeka), öffentliche {{Marker | name = Toilette |type= toilet | lat = 50.857904| long = 9.470097 | show = symbol}} und Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Kurz hinter Oberaula endet der Bahnradweg. Es geht auf asphaltierten Wirtschaftswegen durch die Dörfer im Tal der Aula. '''Km 54:''' {{Marker | name = Kirchheim | type= village | wikidata = Q694605}} - an der Autobahn A7 gelegen. Im Gewerbegebiet viel Kfz-Verkehr, aber auch mehrere Lebenmittelmärkte und Einkehrmöglichkeiten (Fast Food). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Unterhalb Kirchheim wird es außerorts schnell wieder ruhig. Verkehrsfreie Asphaltwege führen zum Fuldaradweg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Abzweig am Fuldaradweg bei Niederaula |type= waypoint |group = gold | lat = 50.793905 | long = 9.605752}} - Bei {{Marker | name = Niederaula | type= village | wikidata = Q625888}} ist das Fuldatal erreicht. Hier trifft man auf den [[Fuldaradweg]] bzw. die darauf verlaufende D-Route{{nnbsp}}9. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> An der Aulabrücke bei Niederaula findet sich der beliebte {{Marker | name = Biergarten Am Eck |type= restaurant | lat = 50.799063 |long = 9.609502 }} direkt am Radweg. :~> Auf dem Fuldaradweg (mit Asphalt oder Beton) ist schnell Bad Hersfeld erreicht. Die D-Route{{nnbsp}}4 verläuft hier an der Altstadt vorbei. Zum Übernachtungen vor der modernen, geschwungenen {{Marker | name = Fahrradbrücke | type= monument | lat = 50.857689 | long = 9.702821| url = https://www.sbp.de/projekt/fussgaengerbruecke-bad-hersfeld/}} geradeaus in das Zentrum fahren. Die Breite der Radbrücke beträgt übrigens 3{{nnbsp}}m. Das Bauwerk ist auch mit Kinderanhänger oder Fahrradwohnwagen gut querbar. Die Angabe von Openstreetmap mit 2{{nnbsp}}m ist Stand 05-2026 falsch. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Bad Hersfeld]] | type= City | wikidata = Q16145}} in der Altstadt: Kurstadt an der Fulda, sehenswerte Altstadt, bekannt für die [[w:Bad Hersfelder Festspiele|Bad Hersfelder Festspiele]]. ===8. Etappe: Bad Hersfeld – Eisenach (etwa 90&#x202F;km) === [[Datei:Heringen Germany Monte-Kali-01.jpg|mini|Landschaftsblick im Kalidreieck an der Werra.]] [[Datei:Eisenach von Göpelskuppe.jpg|mini|Blick auf Eisenach von Göpelskuppel]] * {{Marker | name = Hessisches Kegelspiel | type= landscape | wikidata = Q1615977}} - Vulkanlandschaft in der nördlichen Rhön. Wie Spielkegel erheben sich die Bergkuppen. Fast bis zur Werra Bahnradweg auf dem [[Solztal-radweg]]. * {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata =Q570334 }} - Gelegen im Kalidreieck. Der [[w:Monte Kali|Monte Kali]] bei Heringen kann übrigens auf angemeldeten Führungen besichtigt werden (Infos Führungen siehe [https://www.kalimuseum.de www.kalimuseum.de] * {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Hier beginnt der bekannte Höhenwanderweg [[Rennsteig]]. Parallel gibt es übrigens als [[Rennsteig-Radwanderweg]] auch eine anspruchsvoll Höhenroute für das Fahrrad. * {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= City | wikidata = Q7070}} - Wahrzeichen ist die Wartburg. ===9. Etappe: Eisenach – Erfurt (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title= Bilderbogen Erfurt |Erfurt Krämerbrücke (1).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Erfurt Krämerbrücke (4).JPG|Auf der Krämerbrücke |Erfurt Krämerbrücke (5).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Am Domplatz in Erfurt...2H1A4451WI.jpg|Domplatz mit Erfurter Dom und Severikirche. Im Vordergrund der [[w:Erthal-Obelisk|Erthal-Obelisk]]. |2011-05-19-erfurt-by-RalfR-05.jpg|Blick von der Zitalle zum Domplatz (Bild von 2011). 2021 zur Bundegartenschau wurde hier ein neuer freistehender Panoramaufzug errichtet. Der Aufzug ist kostenfrei zugänglich. |2021-09-16 WikiEule in Erfurt 1DX 3973 by Stepro.jpg|Erfurter Dom und Severikirche bei Nacht. |2021-09-16 Erfurt bei Nacht 1DX 3958 by Stepro.jpg|Lichtspiele: Blick von der Zitalle zum Domplatz bei Nacht. |Egapark_Zentrales_Blumenbeet_1.jpg|Egapark: Zentrales Blumenbeet }} * {{Marker | name = [[Gotha]] | type= City | wikidata = Q6986}} * {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)|Drei Gleichen]] | type= City | wikidata = Q682044}} - Wahrzeichen der Gemeinde sind die drei Burgen. * {{Marker | name = [[Erfurt]] | type= City | wikidata = Q1729}} ===10. Etappe: Erfurt – Jena (etwa 50&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Weimar]] | type= City | wikidata = Q3955}} * {{Marker | name = [[Jena]] | type= City | wikidata = Q3150}} ===11. Etappe: Jena – Gera (etwa 60&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Thüringer Holzland]] | type= landscape | wikidata = Q2430791}} * {{Marker | name = [[Hermsdorf]] | type= City | wikidata =Q552692 }} * {{Marker | name = [[Eisenberg]] | type= City | wikidata = Q486568 }} * {{Marker | name = [[Bad Köstritz]] | type= City | wikidata = Q4431}} * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750}} ===12. Etappe: Gera – Chemnitz (etwa 80&#x202F;km) === [[Datei:Das ehemalige Karl-Marx-Forum in Chemnitz 2015.jpg|mini|Lichtspiele in Chemnitz]] * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750 | show = copy}} - Etappenstart * {{Marker | name = [[Ronneburg (Thüringen)|Ronneburg]] | type= City | wikidata = Q554655}} * {{Marker | name = [[Crimmitschau]] | type= City | wikidata = Q20070}} * {{Marker | name = [[Meerane]] | type= City | wikidata = Q20083}} * {{Marker | name = [[Glauchau]] | type= City | wikidata = Q20071}} * {{Marker | name = [[Hohenstein-Ernstthal]] | type= City | wikidata = Q20073 }} * {{Marker | name = [[Chemnitz]] | type= City | wikidata = Q2795}} ===13. Etappe: Chemnitz – Freiberg (etwa 50&#x202F;km) === Auf dieser bergigen Etappe steht Schloss Augustusburg auf dem Programm. * {{Marker | name = [[Augustusburg]] | type= City | wikidata = Q71090 }} * {{Marker | name = [[Oederan]] | type= City | wikidata = Q71141}} * {{Marker | name = [[Freiberg]] | type= City | wikidata = Q14819}} ===15. Etappe: Freiberg – Dresden (etwa 50&#x202F;km) === Von Freiberg macht die Strecke erst einen bergigen Schlenker nach Süden, um dann aber nördlich um den Tharanter WAld herum zu führen. Wer möchte kann hier individuell mit dem Radnavi in der Outdoor-App abkürzen. Bergig bleibt es aber auch auf den Abkürzungen. * {{Marker | name = [[w:Tharandter Wald|Tharandter Wald]] | type= landscape | wikidata = Q2409158}} * {{Marker | name = [[Tharandt]] | type= City | wikidata = Q8245}} - Schlossruine mit Talblick, Forstbotanischer Garten * {{Marker | name = [[Dresden]] | type= City | wikidata = Q1731}} ===16. Etappe: Dresden – Neustadt in Sachsen (etwa 70&#x202F;km) === [[Datei:Luftbild Stolpen 07.jpg|mini|Luftbild von Stolpen: Altstadt mit Burg]] Höhepunkt diese Etappe sind Schloss Pillnitz und die Burg Stolpen. Bis Fähre Birkwitz geht es auf dem Elberadweg entlang. Hier gibt es beiderseits des Flusses Radrouten. Östlich der Elbe wird es bis Neustadt bergig. [[Bild:Schloss_pillnitz_wasserpalais_ds_wv_05_2008.jpg|mini|Schloss Pillnitz - Wasserpalais]] * {{Marker | name = Schloss Pillnitz | type= see | wikidata = Q462239}} * {{Marker | name = [[Stolpen]] | type= City | wikidata = Q8243}} - Der Abstecher als „Bergwertung“ hinauf in die Altstadt mit Burg Stolpen lohnt. Von der Burg ergeben sich schöne Ausblicke. * {{Marker | name = [[Neustadt in Sachsen]] | type= City | wikidata = Q8210}} ===17. Etappe: Neustadt in Sachsen – Zittau (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === Die letzte Etappe führt bergig durch das Lausitzer Bergland. Es gibt sowohl anspruchsvolle Schotterpassagen über die Höhe wie auch gemütliche Talstrecken durch die Dörfer. [[Datei:Blick vom Nonnenfelsen - panoramio.jpg|mini|Zittauer Gebirge: Blick vom Nonnenfelsen bei Jonsdorf]] * {{Marker | name = [[Neugersdorf]] | type= City | wikidata = Q572595}} * {{Marker | name = [[Zittau]] | type= City | wikidata = Q157200}} - Wer möchte kann am Ende der Radreise noch einen Aufenthaltstag dran hängen und das kleine, aber interessante [[Zittauer Gebirge]] erkunden. == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern. [[Checkliste Ausrüstung auf Radreisen#Fahrradhelm|Weitere Infos zum Helm siehe hier]]. == Weiter geht's == * [[Oder-Neiße-Radweg]] == GPX-Daten == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDaten_DE.asp offizielle GPX-Daten zu den D-Routen] * Streckenverlauf D-Route 4 von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=545127&type=relation&map=7.0/51.028/12.7242 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel=Mittellandroute; Von Aachen nach Zittau – Einmal quer durch Deutschland 1:75.000|Ort=Rodingersdorf|Verlag=Esterbauer|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=978-3-7111-0092-4|Kommentar=|Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D4 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Nordrhein-Westfalen]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} kt50srbe24cqu9gc0cezdoljbm73sgu 1794597 1794595 2026-08-06T07:07:25Z Dirk Schmidt 15181 /* 6. Etappe: Biedenkopf – Schwalmstadt (74&#x202F;km) */ + Bild, hier in Etappe Textteile von mir aus Artikel Lahnradweg verwendet. 1794597 wikitext text/x-wiki Die rund 1000 km lange '''D-Route 4 Mittelland-Route''' führt von [[Aachen]] über [[Bonn]] und die deutschen Mittelgebirge nach Thüringen. Hier stehen die Städte Thürigens mit ihren Kulturschätzen auf dem Programm. Über [[Chemnitz]] wird die Metropole [[Dresden]] an der Elbe erreicht. Durch das Bergland der [[Oberlausitz]] wird schließlich [[Zittau]] an der Neiße angefahren. Für die Gesamtstrecke sollte man etwa 3 Wochen einplanen. Die Route lässt sich mit Rad und Bahn auch gut in mehreren kürzeren Radurlauben erkunden. Aufgrund der Steigungen ist ein E-Bike bzw. Pedelec sinnvoll. == Streckenprofil == [[Datei:D-Route D4 Logo 2023.svg|mini|das neue Logo der D4. Oft sind noch die alten Logos zu finden.]] [[Datei:R2 ruhlkirchen.jpg|mini|Spiegelblicke an der D 4 in Hessen.]] * '''Länge: 1026 km''' * '''Ausschilderung:''' Das Logo der D-Route 4 ist an der vorhandenen Wegweisung vorhanden. In NRW, Hessen und Thüringen ist das Logo wohl komplett vorhanden. Oft ist hier dann aber eine regionale Radroute ausgeschildert. Wer dieser Wegweisung folgt kommt in der Regel so auch ans Ziel. Ob das Logo in Sachsen an allen Teilen der Strecke montiert ist, ist Stand 04-2026 unklar. Laut [https://sachsen.adfc.de/artikel/saechsische-staedteroute Artikel des ADFC Sachsen] besitzt die Sächsische Städtekette, die zwischen Landegrenze Sachsen/Thüringen in Bündelung mit der D4 verläuft wohl teilweise Beschilderungsmängel. Aber: In Sachsen ist das "Landesweite Sachsennetz Rad" wohl noch unvollständig beschildert (?, [https://www.mobilitaet.sachsen.de/sachsennetz-rad-4296.html Info]). Falls dort teilweise gar keine Radwegweisung stehen sollte, gibt es noch das Radnavi auf der App bzw. die altbekannte Radwanderkarte. * '''Steigungen:''' Im Mittelgebirgsgürtel gibt es einige Steigungen. Ein Pedelec ist sinnvoll. * '''Wegzustand:''' Da die Route bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts meist verkehrsfrei geführt, je nach Region werden stellenweise allerdings auch stärker befahrene Landes- und Bundesstraßen befahren. Dies ist beispielsweise im Siegtal der Fall. Hier ist der Routenausbau noch nicht abgeschlossen. Als "Umleitung" bestehen so teilweise Routenführungen mit knackigen Anstiegen über die Höhen. Auch in Sachsen bestehen noch Ausbaulücken. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Nabenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben * '''Inlinereignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben == Hintergrund == Die D-Route 4: Mittelland-Route gehört zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == {{mapframe | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken.}} {{Mapshape|wikidata=Q42301985|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} Für diese Radreise durch die Mitte Deutschlands sind drei Wochen eine sinnvolle Zeitplanung. Die Strecke lässt sich auch in z. B. drei Teilurlauben von je einer Woche absolvieren. Oft verläuft eine Bahnlinie parallel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Sowohl Aachen, wie auch Zittau sind an das Deutsche Bahnnetz angeschlossen. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Aachen ist an die länderübergreifende EuroVelo-Route EV3 angeschlossen. Weiteres dazu siehe Artikel [[EuroVelo]] bzw. Wikipedia als [[w:Pilgerroute (EV3)|Pilgerroute (EV3)]]. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == ===1. Etappe: Aachen – Heimbach (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === [[Datei:Blick auf das Rathaus und den Dom Aachens aufgenommen von St Jakob.jpg|300px|mini|Blick auf Aachen: Rechts das Rathaus, links der Dom]] Die erste Etappe startet gleich bergig. Es geht in die Ausläufer des Hohen Venn bzw. der Nordeifel. * {{Marker | name = [[Aachen]] | type= City | wikidata = Q1017}} - Bekannt für seinen Dom. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die ersten Höhenmeter werden aber komfortabel auf dem sanft ansteigenden Bahnradweg der [[Vennbahn]] zurückgelegt. Nach rund 10 km wird der Bahnradweg bei Kornelinmünster verlassen. * {{Marker | name = Kornelinmünster | type= city | wikidata = Q154048}} - Stadtteil von Aachen. Hier findet sich das {{Marker | name = Benediktinerkloster Kornelimünster | type= see | wikidata = Q152432}}. Die Anlange beherbergt heute als Kunstmuseum das [https://www.kunsthaus.nrw/ Kunsthaus nrw Kornelimünster]. Sammlungsschwerpunkt ist moderne Kunst. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über meist asphaltierte Nebenstraßen geht es bergig hinüber ins Tal der Rur. * {{Marker | name = [[Nideggen]] | type= City | wikidata =Q200105}} - Burg hoch über dem Tal. Die Altstadt von Nideggen liegt ebenfalls abseits der Route auf der Höhe. * {{Marker | name = [[Heimbach]] | type= City | wikidata = Q200138}} - Etappenort an der Rur mit Burganlage. ===2. Etappe: Heimbach - Bad Godesberg (etwa 70&nbsp;km) === Ab Heimbach rund 150 Höhenmeter auf Schotter auf die Höhen der Nordeifel. Bis zum Rhein bleibt es bergig bzw. hügelig. Je näher man Bonn kommt, um so urbaner wird es. * {{Marker | name = [[Euskirchen]] | type= City | wikidata = Q4074}} * {{Marker | name = [[Meckenheim]] | type= City | wikidata = Q12464}} * {{Marker | name = Bad Godesberg | type= city | wikidata = Q153260}} - Kurstadtteil von [[Bonn]] ===3. Etappe: Bad Godesberg - Eitorf: etwa 60&#x202F;km === Diese Etappe geht das Siegtal aufwärts. Die Strecke zwischen Bonn und Siegen besitzt allerdings noch Lücken. Entweder geht es mangels Talweg steil auf die Höhe, oder man muss abschnittsweise direkt auf der stark befahrenen Bundesstraße radeln. Überbrückung per Bahn ist möglich. * {{Marker | name = [[Bonn]] | type= City | wikidata = Q586}} * {{Marker | name = [[Eitorf]] | type= city | wikidata = Q254649}} ===4. Etappe: Eitorf – Siegen (etwa 70&#x202F;km) === Weiter das Siegtal aufwärts. * {{Marker | name = [[Siegburg]] | type= City | wikidata = Q14870}} * {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 }} ===5. Etappe: Siegen – Biedenkopf (etwa 54&#x202F;km) === [[Datei:Biedenkopf mit Schloss.jpg|mini|Biedenkopf mit Schloss]] Es geht hinauf auf rund 650{{nnbsp}}m Höhe am Kamm des südlichen Rothaargebirges. Gut zu wissen: Der Anstiegim Wald östlich Netphen mit gut 350 Höhenmetern ist komplett asphaltiert. Oben kommt man auf die nur wenig bis mäßig befahrene Kammstraße. Hier oben hat man die höchste Stelle der gesamten D4 erreicht. '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 | show = copy }}. Etappenstart in {{Marker | name = Siegen Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q324364 | show = copy}} (240{{nnbsp}}m Höhe) - Einstieg in die Tour hinauf zur Lahnquelle : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Hauptbahnhof geht unterhalb der Hochstraße Richtung {{Marker | name = Siegen-Weidenau | type= quarter | wikidata = Q831279}}. Wer noch Verpflegung benötigt: Im Siegland-Center findet sich ein Lebensmittelmarkt (Rewe). Östlich von {{Marker | name = Dreis-Tiefenbach | type= quarter | wikidata = Q1258051}} wird es grüner. '''Km 10:''' {{Marker | name = Netphen | type= town | wikidata = Q10950}} (280{{nnbsp}}m Höhe) - Hier noch ein Lebensmittelmarkt (Rewe) an der Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Netphen beginnt der eigentliche Anstieg hinauf zur Lahnquelle. Die Forstwege sind im Steigungsbereich asphaltiert. Man kommt an der schön gelegenen {{Marker | name = Obernautalsperre | type= lake | wikidata = Q46480345}} (370{{nnbsp}}m Höhe, Km 15) vorbei. [[Datei:Netphen Obernautalsperre.jpg|mini|Blick auf die Obernautalsperre mit Entnahmeturm. In der Trinkwassertalsperre ist Baden verboten.]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Forsthaus Hohenroth mit Cafe |type= restaurant | lat = 50.930522 | long = 8.190855| url= https://cafe-hohenroth.de/}} (640{{nnbsp}}m Höhe) - Hier ist der Kamm erreicht. Hohenroth steht für „Hohe Rodung“. Wildgehege mit Beobachtungspunkt, [https://www.waldland-hohenroth.de/ Waldinformationszentrum]. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Knotenpunkt 17 nach rechts auf die Kammstraße auffahren. Diese ruhige Landstraße führt hügelig bis zu Lahnquelle. '''Km 28:''' {{Marker | name = Lahnquelle | type = spring | wikidata = Q17577217 | show = copy}} - Im [https://www.forsthaus-lahnquelle.de/ Forsthaus Lahnquelle] Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit. Von hier sind es bis Bad Laasphe etwa 20{{nnbsp}}km. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route führt nun auf Landstraßen bergab durch ein ruhiges Waldtal. : ~> {{Marker | name = Zwischensteigung westlich Banfe |type= waypoint |group = gold | lat = 50.91396 | long = 8.33073}}. Es folgt der auf der Landstraße vor Banfe eine Abfahrt mit gut 100 Höhenmeter bei bis zu 12{{nnbsp}}%). '''Km 38:''' {{Marker | name = Banfe | type = village | wikidata = Q806421 }} - Dorf bereits im Tal. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Banfe gemütlich auf Landstraßen abwärts zur Lahn. '''Km 44:''' {{Marker | name = Bad Laasphe | type = town | wikidata = Q6755 }} (323&#x202F;m) - Mit vollständig erhaltener historische Altstadt mit Fachwerkhäusern, einer durchgehenden Kopfsteinbepflasterung, dem Altstadtbrunnen sowie Fragmenten der alten Stadtmauer. '''Km 56:''' {{Marker | name = [[Biedenkopf]] | type= City | wikidata = Q552554}} - Etappenende am Bahnhof. Gemütliche Altstadt, Burg bzw. Schloss Biedenkopf über der Stadt ===6. Etappe: Biedenkopf – Schwalmstadt (74&#x202F;km) === Erst geht es das Obere Lahntal hinunter, dann entlang der Ohm flussaufwärts. Die Wasserscheide Rhein-Weser quert man unmerktlich zwischen Stadtallendorf und Neustadt. Je nach individueller Etappeneinteilung kann man auch der lebendigen Universitätsstadt [[Marburg]] einen Besuch abstatten. Hier laden die Fachwerkaltstadt und das Landgrafenschloss zum Besuch ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Biedenkopf]] | type= town | wikidata = Q552554}} - Etappenende am Bahnhof. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Dörfer der Gemeinde {{Marker | name = Lahntal | type = village | wikidata = Q263773}} geht es flussabwärts. '''Km 25:''' '''[[Lahntal|Goßfelden]]''' (216&#x202F;m) - Vor dem Dorf befindet sich das {{marker |name=Otto-Ubbelohde-Haus |wikidata=Q76633990|type=museum |lat=50.86770 |long=8.74749 |url=https://www.otto-ubbelohde.de/| show = symbol }} mit Museum. Otto Ubbelohde war ein bedeutender Landschaftsmaler und illustrierte die Grimm'schen Märchen. Das Schaffen von Ubbelohde in wechselnden Ausstellungen wird präsentiert. ::→ Im Ortsteil Sarnau beginnt der [[Lahn-Eder-Radweg]] Richtung Frankenberg. Im Bereich des Museum findet sich auch ein Picknickplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Sarnau steht eine {{Marker | name = Sitzgruppe mit Wetterdach |type= shelter | lat = 50.868571 | long = 8.753861| show = symbol}}. Auf breiten Asphaltwegen ist durch die Lahnauen schnell Cölbe erreicht. Unterwegs hat man an der {{Marker | name = Lahnbrücke | name-map = Lahnbrücke mit schönem Flussblick|type= waypoint |group = gold | lat = 50.868989 | long = 8.780887}} einen schönen Flussblick. Hier mündet die [[w:Wetschaft|Wetschaft]] in die Lahn. '''Km 31:''' {{Marker | name = Cölbe | type = village | wikidata = Q560951}} (206&#x202F;m) - Abzweig des [[Hessischer Radfernweg R2|Hess. Radfernweges R2]] nach Osten Richtung [[Stadtallendorf]]. Der {{Marker | name = Bahhof Cölbe | wikidata = Q800639| url = https://www.bahnhof.de/coelbe}} ist ein Knotenpunkt mit Zügen in 4 Richtungen (Frankenberg, Biedenkopf, Treysa, Marburg), leider bisher nicht mit Aufzügen ausgestattet. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut ausgebauten Radroute entlang der Ohm ist schnell Kirchhain erreicht. Die Asphaltwege führen oft schnurgerade entlang der Bahn. [[Datei:Kirchhain rathaus d schmidt wv 11 2006.jpg|mini|Das Rathaus in Kirchhain]] '''Km 43:''' {{Marker | name = [[Kirchhain]] | type= town | wikidata = Q569684}} - Hier lohnt ein Abstecher in die gemütliche Fachwerkaltstadt, die zur Pause einlädt. Am Markt steht das schmucke Fachwerkrathaus. ::→ {{Marker | name = [[Amöneburg]] | type= town | wikidata = Q373902 }} - Ein Abstecher per Pedelec in das Bergstädtchen lohnt, schöne Talsicht von der Ruine. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Auffahrt von Kirchhain aus dem Amöneburger Becken hinauf nach Stadtallendorf ist recht sanft (50 Höhenmeter). '''Km 53:''' {{Marker | name = [[Stadtallendorf]] | type= City | wikidata =Q573514 }} - Wohnstadt mit Industrie :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Stadtallendorf und Neustadt findet sich die Wasserscheide Rhein - Weser. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Neustadt (Hessen)]] | type= village | wikidata = Q502991}} - Am {{Marker | name = Junker-Hansen-Turm |type= building |wikidata = Q108017921| group = see | lat = 50.851178 | long = 9.115777 | image = Neustadt-Junker-Hansen-Turm-by-Maseltov-1.jpg }} lohnt ein Stopp. Mit einer Gesamthöhe von über 50{{nnbsp}}m und einem Durchmesser von rund 13{{nnbsp}}m ist er der größte Fachwerkrundbau der Welt. '''Km 74:''' {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= town | wikidata =Q516599 }} - Etappenende in Treysa am Zugang zur Altstadt. Treysa besitzt eine kleine aber gemütlich Fachwerkaltstadt. [[Datei:Bahnradweg rotkäppchenland rastplatz bei steinmühle ds wv 22 09 2011.jpg|mini|Ländliche Idylle im Knüll: Bahnradweg Höhe "Rastplatz Steinmühle"]] ===7. Etappe: Schwalmstadt - Bad Hersfeld (etwa 63&#x202F;km) === Auf dieser Etappe von der Schwalm an die Fulda wird das {{Marker | name = [[Knüllgebirge]] | type= landscape | wikidata = Q446023}} gequert. Die D 4 nutzt dafür den sanft ansteigenden [[Bahnradweg Rotkäppchenland]]. Der Bahnradweg besitzt übrigens keine Umlaufsperren und ist somit gut mit Kinderanhänger und auch [[w:Fahrradwohnwagen|Fahrradwohnwagen]] fahrbar. Statt Umlaufsperren wurden die Querungen mit Pflasterinseln abgesichert ([[Bahnradweg_Rotkäppchenland#Sicherheit|Bild siehe hier]]). '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= City | wikidata =Q516599 | show= copy }} - Etappenstart in Treysa: Wasenberger Brücke an der Altstadt (Zugang zur Altstadt). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bahnradweg durch die Schwalmniederung Richtung Knüllgebirge '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Neukirchen (Knüll)]] | type= City | wikidata = Q624847}} - Rastplatz und Gastronomie an der Strecke, gemütliche Altstadt abseits der Route. [[Datei:Rotkäppchenradweg_vor_weissenborn_im_anstieg_zum_pass_ds_wv_09_2012.jpg|mini|Bahnradweg Rotkäppchenland im Anstieg zum Pass bzw. der Wasserscheide vor Weißenborn]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Bahnradweg windet sich mit weiten Kehren hinauf in das [[Knüll|Knüllgebirge]]. Von Treysa werden sanft rund 220 Höhenmeter überwunden. Am Sattel findet sich der {{Marker | name = ehem. Bahnhof Olberode | type= waypoint | group= gold | lat = 50.85230 | long = 9.42684 }}. Hier hat man auf 420{{nnbsp}}m die Wasserscheide zwischen Schwalm und Fulda erreicht. Der alte Bahnhof ist teilweise Bewirtschaftet. Im Bereich Hausen vor Oberaula dann eine nette Abfahrt. Das Schloss Hausen ist privat (kein Zugang). '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Oberaula]] | type= City | wikidata = Q622420}} - Die Ortsmitte liegt nicht direkt an der Strecke. Ein Abstecher ist möglich: Lebensmittelmarkt (Edeka), öffentliche {{Marker | name = Toilette |type= toilet | lat = 50.857904| long = 9.470097 | show = symbol}} und Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Kurz hinter Oberaula endet der Bahnradweg. Es geht auf asphaltierten Wirtschaftswegen durch die Dörfer im Tal der Aula. '''Km 54:''' {{Marker | name = Kirchheim | type= village | wikidata = Q694605}} - an der Autobahn A7 gelegen. Im Gewerbegebiet viel Kfz-Verkehr, aber auch mehrere Lebenmittelmärkte und Einkehrmöglichkeiten (Fast Food). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Unterhalb Kirchheim wird es außerorts schnell wieder ruhig. Verkehrsfreie Asphaltwege führen zum Fuldaradweg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Abzweig am Fuldaradweg bei Niederaula |type= waypoint |group = gold | lat = 50.793905 | long = 9.605752}} - Bei {{Marker | name = Niederaula | type= village | wikidata = Q625888}} ist das Fuldatal erreicht. Hier trifft man auf den [[Fuldaradweg]] bzw. die darauf verlaufende D-Route{{nnbsp}}9. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> An der Aulabrücke bei Niederaula findet sich der beliebte {{Marker | name = Biergarten Am Eck |type= restaurant | lat = 50.799063 |long = 9.609502 }} direkt am Radweg. :~> Auf dem Fuldaradweg (mit Asphalt oder Beton) ist schnell Bad Hersfeld erreicht. Die D-Route{{nnbsp}}4 verläuft hier an der Altstadt vorbei. Zum Übernachtungen vor der modernen, geschwungenen {{Marker | name = Fahrradbrücke | type= monument | lat = 50.857689 | long = 9.702821| url = https://www.sbp.de/projekt/fussgaengerbruecke-bad-hersfeld/}} geradeaus in das Zentrum fahren. Die Breite der Radbrücke beträgt übrigens 3{{nnbsp}}m. Das Bauwerk ist auch mit Kinderanhänger oder Fahrradwohnwagen gut querbar. Die Angabe von Openstreetmap mit 2{{nnbsp}}m ist Stand 05-2026 falsch. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Bad Hersfeld]] | type= City | wikidata = Q16145}} in der Altstadt: Kurstadt an der Fulda, sehenswerte Altstadt, bekannt für die [[w:Bad Hersfelder Festspiele|Bad Hersfelder Festspiele]]. ===8. Etappe: Bad Hersfeld – Eisenach (etwa 90&#x202F;km) === [[Datei:Heringen Germany Monte-Kali-01.jpg|mini|Landschaftsblick im Kalidreieck an der Werra.]] [[Datei:Eisenach von Göpelskuppe.jpg|mini|Blick auf Eisenach von Göpelskuppel]] * {{Marker | name = Hessisches Kegelspiel | type= landscape | wikidata = Q1615977}} - Vulkanlandschaft in der nördlichen Rhön. Wie Spielkegel erheben sich die Bergkuppen. Fast bis zur Werra Bahnradweg auf dem [[Solztal-radweg]]. * {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata =Q570334 }} - Gelegen im Kalidreieck. Der [[w:Monte Kali|Monte Kali]] bei Heringen kann übrigens auf angemeldeten Führungen besichtigt werden (Infos Führungen siehe [https://www.kalimuseum.de www.kalimuseum.de] * {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Hier beginnt der bekannte Höhenwanderweg [[Rennsteig]]. Parallel gibt es übrigens als [[Rennsteig-Radwanderweg]] auch eine anspruchsvoll Höhenroute für das Fahrrad. * {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= City | wikidata = Q7070}} - Wahrzeichen ist die Wartburg. ===9. Etappe: Eisenach – Erfurt (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title= Bilderbogen Erfurt |Erfurt Krämerbrücke (1).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Erfurt Krämerbrücke (4).JPG|Auf der Krämerbrücke |Erfurt Krämerbrücke (5).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Am Domplatz in Erfurt...2H1A4451WI.jpg|Domplatz mit Erfurter Dom und Severikirche. Im Vordergrund der [[w:Erthal-Obelisk|Erthal-Obelisk]]. |2011-05-19-erfurt-by-RalfR-05.jpg|Blick von der Zitalle zum Domplatz (Bild von 2011). 2021 zur Bundegartenschau wurde hier ein neuer freistehender Panoramaufzug errichtet. Der Aufzug ist kostenfrei zugänglich. |2021-09-16 WikiEule in Erfurt 1DX 3973 by Stepro.jpg|Erfurter Dom und Severikirche bei Nacht. |2021-09-16 Erfurt bei Nacht 1DX 3958 by Stepro.jpg|Lichtspiele: Blick von der Zitalle zum Domplatz bei Nacht. |Egapark_Zentrales_Blumenbeet_1.jpg|Egapark: Zentrales Blumenbeet }} * {{Marker | name = [[Gotha]] | type= City | wikidata = Q6986}} * {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)|Drei Gleichen]] | type= City | wikidata = Q682044}} - Wahrzeichen der Gemeinde sind die drei Burgen. * {{Marker | name = [[Erfurt]] | type= City | wikidata = Q1729}} ===10. Etappe: Erfurt – Jena (etwa 50&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Weimar]] | type= City | wikidata = Q3955}} * {{Marker | name = [[Jena]] | type= City | wikidata = Q3150}} ===11. Etappe: Jena – Gera (etwa 60&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Thüringer Holzland]] | type= landscape | wikidata = Q2430791}} * {{Marker | name = [[Hermsdorf]] | type= City | wikidata =Q552692 }} * {{Marker | name = [[Eisenberg]] | type= City | wikidata = Q486568 }} * {{Marker | name = [[Bad Köstritz]] | type= City | wikidata = Q4431}} * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750}} ===12. Etappe: Gera – Chemnitz (etwa 80&#x202F;km) === [[Datei:Das ehemalige Karl-Marx-Forum in Chemnitz 2015.jpg|mini|Lichtspiele in Chemnitz]] * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750 | show = copy}} - Etappenstart * {{Marker | name = [[Ronneburg (Thüringen)|Ronneburg]] | type= City | wikidata = Q554655}} * {{Marker | name = [[Crimmitschau]] | type= City | wikidata = Q20070}} * {{Marker | name = [[Meerane]] | type= City | wikidata = Q20083}} * {{Marker | name = [[Glauchau]] | type= City | wikidata = Q20071}} * {{Marker | name = [[Hohenstein-Ernstthal]] | type= City | wikidata = Q20073 }} * {{Marker | name = [[Chemnitz]] | type= City | wikidata = Q2795}} ===13. Etappe: Chemnitz – Freiberg (etwa 50&#x202F;km) === Auf dieser bergigen Etappe steht Schloss Augustusburg auf dem Programm. * {{Marker | name = [[Augustusburg]] | type= City | wikidata = Q71090 }} * {{Marker | name = [[Oederan]] | type= City | wikidata = Q71141}} * {{Marker | name = [[Freiberg]] | type= City | wikidata = Q14819}} ===15. Etappe: Freiberg – Dresden (etwa 50&#x202F;km) === Von Freiberg macht die Strecke erst einen bergigen Schlenker nach Süden, um dann aber nördlich um den Tharanter WAld herum zu führen. Wer möchte kann hier individuell mit dem Radnavi in der Outdoor-App abkürzen. Bergig bleibt es aber auch auf den Abkürzungen. * {{Marker | name = [[w:Tharandter Wald|Tharandter Wald]] | type= landscape | wikidata = Q2409158}} * {{Marker | name = [[Tharandt]] | type= City | wikidata = Q8245}} - Schlossruine mit Talblick, Forstbotanischer Garten * {{Marker | name = [[Dresden]] | type= City | wikidata = Q1731}} ===16. Etappe: Dresden – Neustadt in Sachsen (etwa 70&#x202F;km) === [[Datei:Luftbild Stolpen 07.jpg|mini|Luftbild von Stolpen: Altstadt mit Burg]] Höhepunkt diese Etappe sind Schloss Pillnitz und die Burg Stolpen. Bis Fähre Birkwitz geht es auf dem Elberadweg entlang. Hier gibt es beiderseits des Flusses Radrouten. Östlich der Elbe wird es bis Neustadt bergig. [[Bild:Schloss_pillnitz_wasserpalais_ds_wv_05_2008.jpg|mini|Schloss Pillnitz - Wasserpalais]] * {{Marker | name = Schloss Pillnitz | type= see | wikidata = Q462239}} * {{Marker | name = [[Stolpen]] | type= City | wikidata = Q8243}} - Der Abstecher als „Bergwertung“ hinauf in die Altstadt mit Burg Stolpen lohnt. Von der Burg ergeben sich schöne Ausblicke. * {{Marker | name = [[Neustadt in Sachsen]] | type= City | wikidata = Q8210}} ===17. Etappe: Neustadt in Sachsen – Zittau (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === Die letzte Etappe führt bergig durch das Lausitzer Bergland. Es gibt sowohl anspruchsvolle Schotterpassagen über die Höhe wie auch gemütliche Talstrecken durch die Dörfer. [[Datei:Blick vom Nonnenfelsen - panoramio.jpg|mini|Zittauer Gebirge: Blick vom Nonnenfelsen bei Jonsdorf]] * {{Marker | name = [[Neugersdorf]] | type= City | wikidata = Q572595}} * {{Marker | name = [[Zittau]] | type= City | wikidata = Q157200}} - Wer möchte kann am Ende der Radreise noch einen Aufenthaltstag dran hängen und das kleine, aber interessante [[Zittauer Gebirge]] erkunden. == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern. [[Checkliste Ausrüstung auf Radreisen#Fahrradhelm|Weitere Infos zum Helm siehe hier]]. == Weiter geht's == * [[Oder-Neiße-Radweg]] == GPX-Daten == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDaten_DE.asp offizielle GPX-Daten zu den D-Routen] * Streckenverlauf D-Route 4 von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=545127&type=relation&map=7.0/51.028/12.7242 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel=Mittellandroute; Von Aachen nach Zittau – Einmal quer durch Deutschland 1:75.000|Ort=Rodingersdorf|Verlag=Esterbauer|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=978-3-7111-0092-4|Kommentar=|Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D4 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Nordrhein-Westfalen]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} gt9dag7h7usb0uv706eeg6qac1ko9ii 1794599 1794597 2026-08-06T07:11:05Z Dirk Schmidt 15181 /* Streckenprofil */ erg. 1794599 wikitext text/x-wiki Die rund 1000 km lange '''D-Route 4 Mittelland-Route''' führt von [[Aachen]] über [[Bonn]] und die deutschen Mittelgebirge nach Thüringen. Hier stehen die Städte Thürigens mit ihren Kulturschätzen auf dem Programm. Über [[Chemnitz]] wird die Metropole [[Dresden]] an der Elbe erreicht. Durch das Bergland der [[Oberlausitz]] wird schließlich [[Zittau]] an der Neiße angefahren. Für die Gesamtstrecke sollte man etwa 3 Wochen einplanen. Die Route lässt sich mit Rad und Bahn auch gut in mehreren kürzeren Radurlauben erkunden. Aufgrund der Steigungen ist ein E-Bike bzw. Pedelec sinnvoll. == Streckenprofil == [[Datei:D-Route D4 Logo 2023.svg|mini|das neue Logo der D4. Oft sind noch die alten Logos zu finden.]] [[Datei:R2 ruhlkirchen.jpg|mini|Spiegelblicke an der D 4 in Hessen.]] * '''Länge: 1026 km''' * '''Ausschilderung:''' Das Logo der D-Route 4 ist an der vorhandenen Wegweisung vorhanden. In NRW, Hessen und Thüringen ist das Logo wohl komplett vorhanden. Falls Logo D4 nicht vorhanden: Oft ist hier dann aber eine regionale Radroute ausgeschildert. Wer dieser Wegweisung folgt kommt in der Regel auch ans Ziel. Ob das Logo in Sachsen an allen Teilen der Strecke montiert ist, ist Stand 04-2026 unklar. Laut [https://sachsen.adfc.de/artikel/saechsische-staedteroute Artikel des ADFC Sachsen] besitzt die Sächsische Städtekette, die zwischen Landegrenze Sachsen/Thüringen in Bündelung mit der D4 verläuft wohl teilweise komplette Beschilderungsmängel. Aber: In Sachsen ist das "Landesweite Sachsennetz Rad" wohl noch unvollständig beschildert (?, [https://www.mobilitaet.sachsen.de/sachsennetz-rad-4296.html Info]). Falls dort teilweise gar keine Radwegweisung stehen sollte, gibt es noch das Radnavi auf der App bzw. die altbekannte Radwanderkarte. * '''Steigungen:''' Im Mittelgebirgsgürtel besitzt die D4 es einige Steigungen. Ein Pedelec bzw. E-Bike ist sinnvoll. * '''Wegzustand:''' Da die Route bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts meist verkehrsfrei geführt, je nach Region werden stellenweise allerdings auch stärker befahrene Landes- und Bundesstraßen befahren. Dies ist beispielsweise im Siegtal der Fall. Hier ist der Routenausbau noch nicht abgeschlossen. Als "Umleitung" bestehen so teilweise Routenführungen mit knackigen Anstiegen über die Höhen. Auch in Sachsen bestehen noch Ausbaulücken. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben * '''Inlinereignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben == Hintergrund == Die D-Route 4: Mittelland-Route gehört zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == {{mapframe | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken.}} {{Mapshape|wikidata=Q42301985|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} Für diese Radreise durch die Mitte Deutschlands sind drei Wochen eine sinnvolle Zeitplanung. Die Strecke lässt sich auch in z. B. drei Teilurlauben von je einer Woche absolvieren. Oft verläuft eine Bahnlinie parallel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Sowohl Aachen, wie auch Zittau sind an das Deutsche Bahnnetz angeschlossen. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Aachen ist an die länderübergreifende EuroVelo-Route EV3 angeschlossen. Weiteres dazu siehe Artikel [[EuroVelo]] bzw. Wikipedia als [[w:Pilgerroute (EV3)|Pilgerroute (EV3)]]. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == ===1. Etappe: Aachen – Heimbach (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === [[Datei:Blick auf das Rathaus und den Dom Aachens aufgenommen von St Jakob.jpg|300px|mini|Blick auf Aachen: Rechts das Rathaus, links der Dom]] Die erste Etappe startet gleich bergig. Es geht in die Ausläufer des Hohen Venn bzw. der Nordeifel. * {{Marker | name = [[Aachen]] | type= City | wikidata = Q1017}} - Bekannt für seinen Dom. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die ersten Höhenmeter werden aber komfortabel auf dem sanft ansteigenden Bahnradweg der [[Vennbahn]] zurückgelegt. Nach rund 10 km wird der Bahnradweg bei Kornelinmünster verlassen. * {{Marker | name = Kornelinmünster | type= city | wikidata = Q154048}} - Stadtteil von Aachen. Hier findet sich das {{Marker | name = Benediktinerkloster Kornelimünster | type= see | wikidata = Q152432}}. Die Anlange beherbergt heute als Kunstmuseum das [https://www.kunsthaus.nrw/ Kunsthaus nrw Kornelimünster]. Sammlungsschwerpunkt ist moderne Kunst. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über meist asphaltierte Nebenstraßen geht es bergig hinüber ins Tal der Rur. * {{Marker | name = [[Nideggen]] | type= City | wikidata =Q200105}} - Burg hoch über dem Tal. Die Altstadt von Nideggen liegt ebenfalls abseits der Route auf der Höhe. * {{Marker | name = [[Heimbach]] | type= City | wikidata = Q200138}} - Etappenort an der Rur mit Burganlage. ===2. Etappe: Heimbach - Bad Godesberg (etwa 70&nbsp;km) === Ab Heimbach rund 150 Höhenmeter auf Schotter auf die Höhen der Nordeifel. Bis zum Rhein bleibt es bergig bzw. hügelig. Je näher man Bonn kommt, um so urbaner wird es. * {{Marker | name = [[Euskirchen]] | type= City | wikidata = Q4074}} * {{Marker | name = [[Meckenheim]] | type= City | wikidata = Q12464}} * {{Marker | name = Bad Godesberg | type= city | wikidata = Q153260}} - Kurstadtteil von [[Bonn]] ===3. Etappe: Bad Godesberg - Eitorf: etwa 60&#x202F;km === Diese Etappe geht das Siegtal aufwärts. Die Strecke zwischen Bonn und Siegen besitzt allerdings noch Lücken. Entweder geht es mangels Talweg steil auf die Höhe, oder man muss abschnittsweise direkt auf der stark befahrenen Bundesstraße radeln. Überbrückung per Bahn ist möglich. * {{Marker | name = [[Bonn]] | type= City | wikidata = Q586}} * {{Marker | name = [[Eitorf]] | type= city | wikidata = Q254649}} ===4. Etappe: Eitorf – Siegen (etwa 70&#x202F;km) === Weiter das Siegtal aufwärts. * {{Marker | name = [[Siegburg]] | type= City | wikidata = Q14870}} * {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 }} ===5. Etappe: Siegen – Biedenkopf (etwa 54&#x202F;km) === [[Datei:Biedenkopf mit Schloss.jpg|mini|Biedenkopf mit Schloss]] Es geht hinauf auf rund 650{{nnbsp}}m Höhe am Kamm des südlichen Rothaargebirges. Gut zu wissen: Der Anstiegim Wald östlich Netphen mit gut 350 Höhenmetern ist komplett asphaltiert. Oben kommt man auf die nur wenig bis mäßig befahrene Kammstraße. Hier oben hat man die höchste Stelle der gesamten D4 erreicht. '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 | show = copy }}. Etappenstart in {{Marker | name = Siegen Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q324364 | show = copy}} (240{{nnbsp}}m Höhe) - Einstieg in die Tour hinauf zur Lahnquelle : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Hauptbahnhof geht unterhalb der Hochstraße Richtung {{Marker | name = Siegen-Weidenau | type= quarter | wikidata = Q831279}}. Wer noch Verpflegung benötigt: Im Siegland-Center findet sich ein Lebensmittelmarkt (Rewe). Östlich von {{Marker | name = Dreis-Tiefenbach | type= quarter | wikidata = Q1258051}} wird es grüner. '''Km 10:''' {{Marker | name = Netphen | type= town | wikidata = Q10950}} (280{{nnbsp}}m Höhe) - Hier noch ein Lebensmittelmarkt (Rewe) an der Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Netphen beginnt der eigentliche Anstieg hinauf zur Lahnquelle. Die Forstwege sind im Steigungsbereich asphaltiert. Man kommt an der schön gelegenen {{Marker | name = Obernautalsperre | type= lake | wikidata = Q46480345}} (370{{nnbsp}}m Höhe, Km 15) vorbei. [[Datei:Netphen Obernautalsperre.jpg|mini|Blick auf die Obernautalsperre mit Entnahmeturm. In der Trinkwassertalsperre ist Baden verboten.]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Forsthaus Hohenroth mit Cafe |type= restaurant | lat = 50.930522 | long = 8.190855| url= https://cafe-hohenroth.de/}} (640{{nnbsp}}m Höhe) - Hier ist der Kamm erreicht. Hohenroth steht für „Hohe Rodung“. Wildgehege mit Beobachtungspunkt, [https://www.waldland-hohenroth.de/ Waldinformationszentrum]. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Knotenpunkt 17 nach rechts auf die Kammstraße auffahren. Diese ruhige Landstraße führt hügelig bis zu Lahnquelle. '''Km 28:''' {{Marker | name = Lahnquelle | type = spring | wikidata = Q17577217 | show = copy}} - Im [https://www.forsthaus-lahnquelle.de/ Forsthaus Lahnquelle] Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit. Von hier sind es bis Bad Laasphe etwa 20{{nnbsp}}km. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route führt nun auf Landstraßen bergab durch ein ruhiges Waldtal. : ~> {{Marker | name = Zwischensteigung westlich Banfe |type= waypoint |group = gold | lat = 50.91396 | long = 8.33073}}. Es folgt der auf der Landstraße vor Banfe eine Abfahrt mit gut 100 Höhenmeter bei bis zu 12{{nnbsp}}%). '''Km 38:''' {{Marker | name = Banfe | type = village | wikidata = Q806421 }} - Dorf bereits im Tal. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Banfe gemütlich auf Landstraßen abwärts zur Lahn. '''Km 44:''' {{Marker | name = Bad Laasphe | type = town | wikidata = Q6755 }} (323&#x202F;m) - Mit vollständig erhaltener historische Altstadt mit Fachwerkhäusern, einer durchgehenden Kopfsteinbepflasterung, dem Altstadtbrunnen sowie Fragmenten der alten Stadtmauer. '''Km 56:''' {{Marker | name = [[Biedenkopf]] | type= City | wikidata = Q552554}} - Etappenende am Bahnhof. Gemütliche Altstadt, Burg bzw. Schloss Biedenkopf über der Stadt ===6. Etappe: Biedenkopf – Schwalmstadt (74&#x202F;km) === Erst geht es das Obere Lahntal hinunter, dann entlang der Ohm flussaufwärts. Die Wasserscheide Rhein-Weser quert man unmerktlich zwischen Stadtallendorf und Neustadt. Je nach individueller Etappeneinteilung kann man auch der lebendigen Universitätsstadt [[Marburg]] einen Besuch abstatten. Hier laden die Fachwerkaltstadt und das Landgrafenschloss zum Besuch ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Biedenkopf]] | type= town | wikidata = Q552554}} - Etappenende am Bahnhof. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Dörfer der Gemeinde {{Marker | name = Lahntal | type = village | wikidata = Q263773}} geht es flussabwärts. '''Km 25:''' '''[[Lahntal|Goßfelden]]''' (216&#x202F;m) - Vor dem Dorf befindet sich das {{marker |name=Otto-Ubbelohde-Haus |wikidata=Q76633990|type=museum |lat=50.86770 |long=8.74749 |url=https://www.otto-ubbelohde.de/| show = symbol }} mit Museum. Otto Ubbelohde war ein bedeutender Landschaftsmaler und illustrierte die Grimm'schen Märchen. Das Schaffen von Ubbelohde in wechselnden Ausstellungen wird präsentiert. ::→ Im Ortsteil Sarnau beginnt der [[Lahn-Eder-Radweg]] Richtung Frankenberg. Im Bereich des Museum findet sich auch ein Picknickplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Sarnau steht eine {{Marker | name = Sitzgruppe mit Wetterdach |type= shelter | lat = 50.868571 | long = 8.753861| show = symbol}}. Auf breiten Asphaltwegen ist durch die Lahnauen schnell Cölbe erreicht. Unterwegs hat man an der {{Marker | name = Lahnbrücke | name-map = Lahnbrücke mit schönem Flussblick|type= waypoint |group = gold | lat = 50.868989 | long = 8.780887}} einen schönen Flussblick. Hier mündet die [[w:Wetschaft|Wetschaft]] in die Lahn. '''Km 31:''' {{Marker | name = Cölbe | type = village | wikidata = Q560951}} (206&#x202F;m) - Abzweig des [[Hessischer Radfernweg R2|Hess. Radfernweges R2]] nach Osten Richtung [[Stadtallendorf]]. Der {{Marker | name = Bahhof Cölbe | wikidata = Q800639| url = https://www.bahnhof.de/coelbe}} ist ein Knotenpunkt mit Zügen in 4 Richtungen (Frankenberg, Biedenkopf, Treysa, Marburg), leider bisher nicht mit Aufzügen ausgestattet. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut ausgebauten Radroute entlang der Ohm ist schnell Kirchhain erreicht. Die Asphaltwege führen oft schnurgerade entlang der Bahn. [[Datei:Kirchhain rathaus d schmidt wv 11 2006.jpg|mini|Das Rathaus in Kirchhain]] '''Km 43:''' {{Marker | name = [[Kirchhain]] | type= town | wikidata = Q569684}} - Hier lohnt ein Abstecher in die gemütliche Fachwerkaltstadt, die zur Pause einlädt. Am Markt steht das schmucke Fachwerkrathaus. ::→ {{Marker | name = [[Amöneburg]] | type= town | wikidata = Q373902 }} - Ein Abstecher per Pedelec in das Bergstädtchen lohnt, schöne Talsicht von der Ruine. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Auffahrt von Kirchhain aus dem Amöneburger Becken hinauf nach Stadtallendorf ist recht sanft (50 Höhenmeter). '''Km 53:''' {{Marker | name = [[Stadtallendorf]] | type= City | wikidata =Q573514 }} - Wohnstadt mit Industrie :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Stadtallendorf und Neustadt findet sich die Wasserscheide Rhein - Weser. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Neustadt (Hessen)]] | type= village | wikidata = Q502991}} - Am {{Marker | name = Junker-Hansen-Turm |type= building |wikidata = Q108017921| group = see | lat = 50.851178 | long = 9.115777 | image = Neustadt-Junker-Hansen-Turm-by-Maseltov-1.jpg }} lohnt ein Stopp. Mit einer Gesamthöhe von über 50{{nnbsp}}m und einem Durchmesser von rund 13{{nnbsp}}m ist er der größte Fachwerkrundbau der Welt. '''Km 74:''' {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= town | wikidata =Q516599 }} - Etappenende in Treysa am Zugang zur Altstadt. Treysa besitzt eine kleine aber gemütlich Fachwerkaltstadt. [[Datei:Bahnradweg rotkäppchenland rastplatz bei steinmühle ds wv 22 09 2011.jpg|mini|Ländliche Idylle im Knüll: Bahnradweg Höhe "Rastplatz Steinmühle"]] ===7. Etappe: Schwalmstadt - Bad Hersfeld (etwa 63&#x202F;km) === Auf dieser Etappe von der Schwalm an die Fulda wird das {{Marker | name = [[Knüllgebirge]] | type= landscape | wikidata = Q446023}} gequert. Die D 4 nutzt dafür den sanft ansteigenden [[Bahnradweg Rotkäppchenland]]. Der Bahnradweg besitzt übrigens keine Umlaufsperren und ist somit gut mit Kinderanhänger und auch [[w:Fahrradwohnwagen|Fahrradwohnwagen]] fahrbar. Statt Umlaufsperren wurden die Querungen mit Pflasterinseln abgesichert ([[Bahnradweg_Rotkäppchenland#Sicherheit|Bild siehe hier]]). '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= City | wikidata =Q516599 | show= copy }} - Etappenstart in Treysa: Wasenberger Brücke an der Altstadt (Zugang zur Altstadt). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bahnradweg durch die Schwalmniederung Richtung Knüllgebirge '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Neukirchen (Knüll)]] | type= City | wikidata = Q624847}} - Rastplatz und Gastronomie an der Strecke, gemütliche Altstadt abseits der Route. [[Datei:Rotkäppchenradweg_vor_weissenborn_im_anstieg_zum_pass_ds_wv_09_2012.jpg|mini|Bahnradweg Rotkäppchenland im Anstieg zum Pass bzw. der Wasserscheide vor Weißenborn]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Bahnradweg windet sich mit weiten Kehren hinauf in das [[Knüll|Knüllgebirge]]. Von Treysa werden sanft rund 220 Höhenmeter überwunden. Am Sattel findet sich der {{Marker | name = ehem. Bahnhof Olberode | type= waypoint | group= gold | lat = 50.85230 | long = 9.42684 }}. Hier hat man auf 420{{nnbsp}}m die Wasserscheide zwischen Schwalm und Fulda erreicht. Der alte Bahnhof ist teilweise Bewirtschaftet. Im Bereich Hausen vor Oberaula dann eine nette Abfahrt. Das Schloss Hausen ist privat (kein Zugang). '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Oberaula]] | type= City | wikidata = Q622420}} - Die Ortsmitte liegt nicht direkt an der Strecke. Ein Abstecher ist möglich: Lebensmittelmarkt (Edeka), öffentliche {{Marker | name = Toilette |type= toilet | lat = 50.857904| long = 9.470097 | show = symbol}} und Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Kurz hinter Oberaula endet der Bahnradweg. Es geht auf asphaltierten Wirtschaftswegen durch die Dörfer im Tal der Aula. '''Km 54:''' {{Marker | name = Kirchheim | type= village | wikidata = Q694605}} - an der Autobahn A7 gelegen. Im Gewerbegebiet viel Kfz-Verkehr, aber auch mehrere Lebenmittelmärkte und Einkehrmöglichkeiten (Fast Food). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Unterhalb Kirchheim wird es außerorts schnell wieder ruhig. Verkehrsfreie Asphaltwege führen zum Fuldaradweg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Abzweig am Fuldaradweg bei Niederaula |type= waypoint |group = gold | lat = 50.793905 | long = 9.605752}} - Bei {{Marker | name = Niederaula | type= village | wikidata = Q625888}} ist das Fuldatal erreicht. Hier trifft man auf den [[Fuldaradweg]] bzw. die darauf verlaufende D-Route{{nnbsp}}9. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> An der Aulabrücke bei Niederaula findet sich der beliebte {{Marker | name = Biergarten Am Eck |type= restaurant | lat = 50.799063 |long = 9.609502 }} direkt am Radweg. :~> Auf dem Fuldaradweg (mit Asphalt oder Beton) ist schnell Bad Hersfeld erreicht. Die D-Route{{nnbsp}}4 verläuft hier an der Altstadt vorbei. Zum Übernachtungen vor der modernen, geschwungenen {{Marker | name = Fahrradbrücke | type= monument | lat = 50.857689 | long = 9.702821| url = https://www.sbp.de/projekt/fussgaengerbruecke-bad-hersfeld/}} geradeaus in das Zentrum fahren. Die Breite der Radbrücke beträgt übrigens 3{{nnbsp}}m. Das Bauwerk ist auch mit Kinderanhänger oder Fahrradwohnwagen gut querbar. Die Angabe von Openstreetmap mit 2{{nnbsp}}m ist Stand 05-2026 falsch. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Bad Hersfeld]] | type= City | wikidata = Q16145}} in der Altstadt: Kurstadt an der Fulda, sehenswerte Altstadt, bekannt für die [[w:Bad Hersfelder Festspiele|Bad Hersfelder Festspiele]]. ===8. Etappe: Bad Hersfeld – Eisenach (etwa 90&#x202F;km) === [[Datei:Heringen Germany Monte-Kali-01.jpg|mini|Landschaftsblick im Kalidreieck an der Werra.]] [[Datei:Eisenach von Göpelskuppe.jpg|mini|Blick auf Eisenach von Göpelskuppel]] * {{Marker | name = Hessisches Kegelspiel | type= landscape | wikidata = Q1615977}} - Vulkanlandschaft in der nördlichen Rhön. Wie Spielkegel erheben sich die Bergkuppen. Fast bis zur Werra Bahnradweg auf dem [[Solztal-radweg]]. * {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata =Q570334 }} - Gelegen im Kalidreieck. Der [[w:Monte Kali|Monte Kali]] bei Heringen kann übrigens auf angemeldeten Führungen besichtigt werden (Infos Führungen siehe [https://www.kalimuseum.de www.kalimuseum.de] * {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Hier beginnt der bekannte Höhenwanderweg [[Rennsteig]]. Parallel gibt es übrigens als [[Rennsteig-Radwanderweg]] auch eine anspruchsvoll Höhenroute für das Fahrrad. * {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= City | wikidata = Q7070}} - Wahrzeichen ist die Wartburg. ===9. Etappe: Eisenach – Erfurt (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title= Bilderbogen Erfurt |Erfurt Krämerbrücke (1).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Erfurt Krämerbrücke (4).JPG|Auf der Krämerbrücke |Erfurt Krämerbrücke (5).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Am Domplatz in Erfurt...2H1A4451WI.jpg|Domplatz mit Erfurter Dom und Severikirche. Im Vordergrund der [[w:Erthal-Obelisk|Erthal-Obelisk]]. |2011-05-19-erfurt-by-RalfR-05.jpg|Blick von der Zitalle zum Domplatz (Bild von 2011). 2021 zur Bundegartenschau wurde hier ein neuer freistehender Panoramaufzug errichtet. Der Aufzug ist kostenfrei zugänglich. |2021-09-16 WikiEule in Erfurt 1DX 3973 by Stepro.jpg|Erfurter Dom und Severikirche bei Nacht. |2021-09-16 Erfurt bei Nacht 1DX 3958 by Stepro.jpg|Lichtspiele: Blick von der Zitalle zum Domplatz bei Nacht. |Egapark_Zentrales_Blumenbeet_1.jpg|Egapark: Zentrales Blumenbeet }} * {{Marker | name = [[Gotha]] | type= City | wikidata = Q6986}} * {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)|Drei Gleichen]] | type= City | wikidata = Q682044}} - Wahrzeichen der Gemeinde sind die drei Burgen. * {{Marker | name = [[Erfurt]] | type= City | wikidata = Q1729}} ===10. Etappe: Erfurt – Jena (etwa 50&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Weimar]] | type= City | wikidata = Q3955}} * {{Marker | name = [[Jena]] | type= City | wikidata = Q3150}} ===11. Etappe: Jena – Gera (etwa 60&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Thüringer Holzland]] | type= landscape | wikidata = Q2430791}} * {{Marker | name = [[Hermsdorf]] | type= City | wikidata =Q552692 }} * {{Marker | name = [[Eisenberg]] | type= City | wikidata = Q486568 }} * {{Marker | name = [[Bad Köstritz]] | type= City | wikidata = Q4431}} * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750}} ===12. Etappe: Gera – Chemnitz (etwa 80&#x202F;km) === [[Datei:Das ehemalige Karl-Marx-Forum in Chemnitz 2015.jpg|mini|Lichtspiele in Chemnitz]] * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750 | show = copy}} - Etappenstart * {{Marker | name = [[Ronneburg (Thüringen)|Ronneburg]] | type= City | wikidata = Q554655}} * {{Marker | name = [[Crimmitschau]] | type= City | wikidata = Q20070}} * {{Marker | name = [[Meerane]] | type= City | wikidata = Q20083}} * {{Marker | name = [[Glauchau]] | type= City | wikidata = Q20071}} * {{Marker | name = [[Hohenstein-Ernstthal]] | type= City | wikidata = Q20073 }} * {{Marker | name = [[Chemnitz]] | type= City | wikidata = Q2795}} ===13. Etappe: Chemnitz – Freiberg (etwa 50&#x202F;km) === Auf dieser bergigen Etappe steht Schloss Augustusburg auf dem Programm. * {{Marker | name = [[Augustusburg]] | type= City | wikidata = Q71090 }} * {{Marker | name = [[Oederan]] | type= City | wikidata = Q71141}} * {{Marker | name = [[Freiberg]] | type= City | wikidata = Q14819}} ===15. Etappe: Freiberg – Dresden (etwa 50&#x202F;km) === Von Freiberg macht die Strecke erst einen bergigen Schlenker nach Süden, um dann aber nördlich um den Tharanter WAld herum zu führen. Wer möchte kann hier individuell mit dem Radnavi in der Outdoor-App abkürzen. Bergig bleibt es aber auch auf den Abkürzungen. * {{Marker | name = [[w:Tharandter Wald|Tharandter Wald]] | type= landscape | wikidata = Q2409158}} * {{Marker | name = [[Tharandt]] | type= City | wikidata = Q8245}} - Schlossruine mit Talblick, Forstbotanischer Garten * {{Marker | name = [[Dresden]] | type= City | wikidata = Q1731}} ===16. Etappe: Dresden – Neustadt in Sachsen (etwa 70&#x202F;km) === [[Datei:Luftbild Stolpen 07.jpg|mini|Luftbild von Stolpen: Altstadt mit Burg]] Höhepunkt diese Etappe sind Schloss Pillnitz und die Burg Stolpen. Bis Fähre Birkwitz geht es auf dem Elberadweg entlang. Hier gibt es beiderseits des Flusses Radrouten. Östlich der Elbe wird es bis Neustadt bergig. [[Bild:Schloss_pillnitz_wasserpalais_ds_wv_05_2008.jpg|mini|Schloss Pillnitz - Wasserpalais]] * {{Marker | name = Schloss Pillnitz | type= see | wikidata = Q462239}} * {{Marker | name = [[Stolpen]] | type= City | wikidata = Q8243}} - Der Abstecher als „Bergwertung“ hinauf in die Altstadt mit Burg Stolpen lohnt. Von der Burg ergeben sich schöne Ausblicke. * {{Marker | name = [[Neustadt in Sachsen]] | type= City | wikidata = Q8210}} ===17. Etappe: Neustadt in Sachsen – Zittau (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === Die letzte Etappe führt bergig durch das Lausitzer Bergland. Es gibt sowohl anspruchsvolle Schotterpassagen über die Höhe wie auch gemütliche Talstrecken durch die Dörfer. [[Datei:Blick vom Nonnenfelsen - panoramio.jpg|mini|Zittauer Gebirge: Blick vom Nonnenfelsen bei Jonsdorf]] * {{Marker | name = [[Neugersdorf]] | type= City | wikidata = Q572595}} * {{Marker | name = [[Zittau]] | type= City | wikidata = Q157200}} - Wer möchte kann am Ende der Radreise noch einen Aufenthaltstag dran hängen und das kleine, aber interessante [[Zittauer Gebirge]] erkunden. == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern. [[Checkliste Ausrüstung auf Radreisen#Fahrradhelm|Weitere Infos zum Helm siehe hier]]. == Weiter geht's == * [[Oder-Neiße-Radweg]] == GPX-Daten == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDaten_DE.asp offizielle GPX-Daten zu den D-Routen] * Streckenverlauf D-Route 4 von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=545127&type=relation&map=7.0/51.028/12.7242 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel=Mittellandroute; Von Aachen nach Zittau – Einmal quer durch Deutschland 1:75.000|Ort=Rodingersdorf|Verlag=Esterbauer|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=978-3-7111-0092-4|Kommentar=|Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D4 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Nordrhein-Westfalen]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} md0cjttanbwovv9d17gzlh5iq7y8y07 1794601 1794599 2026-08-06T07:12:40Z Dirk Schmidt 15181 /* 6. Etappe: Biedenkopf – Schwalmstadt (74&#x202F;km) */ 1794601 wikitext text/x-wiki Die rund 1000 km lange '''D-Route 4 Mittelland-Route''' führt von [[Aachen]] über [[Bonn]] und die deutschen Mittelgebirge nach Thüringen. Hier stehen die Städte Thürigens mit ihren Kulturschätzen auf dem Programm. Über [[Chemnitz]] wird die Metropole [[Dresden]] an der Elbe erreicht. Durch das Bergland der [[Oberlausitz]] wird schließlich [[Zittau]] an der Neiße angefahren. Für die Gesamtstrecke sollte man etwa 3 Wochen einplanen. Die Route lässt sich mit Rad und Bahn auch gut in mehreren kürzeren Radurlauben erkunden. Aufgrund der Steigungen ist ein E-Bike bzw. Pedelec sinnvoll. == Streckenprofil == [[Datei:D-Route D4 Logo 2023.svg|mini|das neue Logo der D4. Oft sind noch die alten Logos zu finden.]] [[Datei:R2 ruhlkirchen.jpg|mini|Spiegelblicke an der D 4 in Hessen.]] * '''Länge: 1026 km''' * '''Ausschilderung:''' Das Logo der D-Route 4 ist an der vorhandenen Wegweisung vorhanden. In NRW, Hessen und Thüringen ist das Logo wohl komplett vorhanden. Falls Logo D4 nicht vorhanden: Oft ist hier dann aber eine regionale Radroute ausgeschildert. Wer dieser Wegweisung folgt kommt in der Regel auch ans Ziel. Ob das Logo in Sachsen an allen Teilen der Strecke montiert ist, ist Stand 04-2026 unklar. Laut [https://sachsen.adfc.de/artikel/saechsische-staedteroute Artikel des ADFC Sachsen] besitzt die Sächsische Städtekette, die zwischen Landegrenze Sachsen/Thüringen in Bündelung mit der D4 verläuft wohl teilweise komplette Beschilderungsmängel. Aber: In Sachsen ist das "Landesweite Sachsennetz Rad" wohl noch unvollständig beschildert (?, [https://www.mobilitaet.sachsen.de/sachsennetz-rad-4296.html Info]). Falls dort teilweise gar keine Radwegweisung stehen sollte, gibt es noch das Radnavi auf der App bzw. die altbekannte Radwanderkarte. * '''Steigungen:''' Im Mittelgebirgsgürtel besitzt die D4 es einige Steigungen. Ein Pedelec bzw. E-Bike ist sinnvoll. * '''Wegzustand:''' Da die Route bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts meist verkehrsfrei geführt, je nach Region werden stellenweise allerdings auch stärker befahrene Landes- und Bundesstraßen befahren. Dies ist beispielsweise im Siegtal der Fall. Hier ist der Routenausbau noch nicht abgeschlossen. Als "Umleitung" bestehen so teilweise Routenführungen mit knackigen Anstiegen über die Höhen. Auch in Sachsen bestehen noch Ausbaulücken. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben * '''Inlinereignung:''' durchgehend nein, lokal evtl. gegeben == Hintergrund == Die D-Route 4: Mittelland-Route gehört zum [[Deutschland per Rad#D-Routen|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 13 Routen. == Vorbereitung == {{mapframe | name = Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken.}} {{Mapshape|wikidata=Q42301985|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} Für diese Radreise durch die Mitte Deutschlands sind drei Wochen eine sinnvolle Zeitplanung. Die Strecke lässt sich auch in z. B. drei Teilurlauben von je einer Woche absolvieren. Oft verläuft eine Bahnlinie parallel. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === Sowohl Aachen, wie auch Zittau sind an das Deutsche Bahnnetz angeschlossen. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Aachen ist an die länderübergreifende EuroVelo-Route EV3 angeschlossen. Weiteres dazu siehe Artikel [[EuroVelo]] bzw. Wikipedia als [[w:Pilgerroute (EV3)|Pilgerroute (EV3)]]. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == ===1. Etappe: Aachen – Heimbach (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === [[Datei:Blick auf das Rathaus und den Dom Aachens aufgenommen von St Jakob.jpg|300px|mini|Blick auf Aachen: Rechts das Rathaus, links der Dom]] Die erste Etappe startet gleich bergig. Es geht in die Ausläufer des Hohen Venn bzw. der Nordeifel. * {{Marker | name = [[Aachen]] | type= City | wikidata = Q1017}} - Bekannt für seinen Dom. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die ersten Höhenmeter werden aber komfortabel auf dem sanft ansteigenden Bahnradweg der [[Vennbahn]] zurückgelegt. Nach rund 10 km wird der Bahnradweg bei Kornelinmünster verlassen. * {{Marker | name = Kornelinmünster | type= city | wikidata = Q154048}} - Stadtteil von Aachen. Hier findet sich das {{Marker | name = Benediktinerkloster Kornelimünster | type= see | wikidata = Q152432}}. Die Anlange beherbergt heute als Kunstmuseum das [https://www.kunsthaus.nrw/ Kunsthaus nrw Kornelimünster]. Sammlungsschwerpunkt ist moderne Kunst. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über meist asphaltierte Nebenstraßen geht es bergig hinüber ins Tal der Rur. * {{Marker | name = [[Nideggen]] | type= City | wikidata =Q200105}} - Burg hoch über dem Tal. Die Altstadt von Nideggen liegt ebenfalls abseits der Route auf der Höhe. * {{Marker | name = [[Heimbach]] | type= City | wikidata = Q200138}} - Etappenort an der Rur mit Burganlage. ===2. Etappe: Heimbach - Bad Godesberg (etwa 70&nbsp;km) === Ab Heimbach rund 150 Höhenmeter auf Schotter auf die Höhen der Nordeifel. Bis zum Rhein bleibt es bergig bzw. hügelig. Je näher man Bonn kommt, um so urbaner wird es. * {{Marker | name = [[Euskirchen]] | type= City | wikidata = Q4074}} * {{Marker | name = [[Meckenheim]] | type= City | wikidata = Q12464}} * {{Marker | name = Bad Godesberg | type= city | wikidata = Q153260}} - Kurstadtteil von [[Bonn]] ===3. Etappe: Bad Godesberg - Eitorf: etwa 60&#x202F;km === Diese Etappe geht das Siegtal aufwärts. Die Strecke zwischen Bonn und Siegen besitzt allerdings noch Lücken. Entweder geht es mangels Talweg steil auf die Höhe, oder man muss abschnittsweise direkt auf der stark befahrenen Bundesstraße radeln. Überbrückung per Bahn ist möglich. * {{Marker | name = [[Bonn]] | type= City | wikidata = Q586}} * {{Marker | name = [[Eitorf]] | type= city | wikidata = Q254649}} ===4. Etappe: Eitorf – Siegen (etwa 70&#x202F;km) === Weiter das Siegtal aufwärts. * {{Marker | name = [[Siegburg]] | type= City | wikidata = Q14870}} * {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 }} ===5. Etappe: Siegen – Biedenkopf (etwa 54&#x202F;km) === [[Datei:Biedenkopf mit Schloss.jpg|mini|Biedenkopf mit Schloss]] Es geht hinauf auf rund 650{{nnbsp}}m Höhe am Kamm des südlichen Rothaargebirges. Gut zu wissen: Der Anstiegim Wald östlich Netphen mit gut 350 Höhenmetern ist komplett asphaltiert. Oben kommt man auf die nur wenig bis mäßig befahrene Kammstraße. Hier oben hat man die höchste Stelle der gesamten D4 erreicht. '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Siegen]] | type= City | wikidata = Q3167 | show = copy }}. Etappenstart in {{Marker | name = Siegen Hauptbahnhof | type= rail | wikidata = Q324364 | show = copy}} (240{{nnbsp}}m Höhe) - Einstieg in die Tour hinauf zur Lahnquelle : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Hauptbahnhof geht unterhalb der Hochstraße Richtung {{Marker | name = Siegen-Weidenau | type= quarter | wikidata = Q831279}}. Wer noch Verpflegung benötigt: Im Siegland-Center findet sich ein Lebensmittelmarkt (Rewe). Östlich von {{Marker | name = Dreis-Tiefenbach | type= quarter | wikidata = Q1258051}} wird es grüner. '''Km 10:''' {{Marker | name = Netphen | type= town | wikidata = Q10950}} (280{{nnbsp}}m Höhe) - Hier noch ein Lebensmittelmarkt (Rewe) an der Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Netphen beginnt der eigentliche Anstieg hinauf zur Lahnquelle. Die Forstwege sind im Steigungsbereich asphaltiert. Man kommt an der schön gelegenen {{Marker | name = Obernautalsperre | type= lake | wikidata = Q46480345}} (370{{nnbsp}}m Höhe, Km 15) vorbei. [[Datei:Netphen Obernautalsperre.jpg|mini|Blick auf die Obernautalsperre mit Entnahmeturm. In der Trinkwassertalsperre ist Baden verboten.]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Forsthaus Hohenroth mit Cafe |type= restaurant | lat = 50.930522 | long = 8.190855| url= https://cafe-hohenroth.de/}} (640{{nnbsp}}m Höhe) - Hier ist der Kamm erreicht. Hohenroth steht für „Hohe Rodung“. Wildgehege mit Beobachtungspunkt, [https://www.waldland-hohenroth.de/ Waldinformationszentrum]. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Knotenpunkt 17 nach rechts auf die Kammstraße auffahren. Diese ruhige Landstraße führt hügelig bis zu Lahnquelle. '''Km 28:''' {{Marker | name = Lahnquelle | type = spring | wikidata = Q17577217 | show = copy}} - Im [https://www.forsthaus-lahnquelle.de/ Forsthaus Lahnquelle] Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit. Von hier sind es bis Bad Laasphe etwa 20{{nnbsp}}km. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route führt nun auf Landstraßen bergab durch ein ruhiges Waldtal. : ~> {{Marker | name = Zwischensteigung westlich Banfe |type= waypoint |group = gold | lat = 50.91396 | long = 8.33073}}. Es folgt der auf der Landstraße vor Banfe eine Abfahrt mit gut 100 Höhenmeter bei bis zu 12{{nnbsp}}%). '''Km 38:''' {{Marker | name = Banfe | type = village | wikidata = Q806421 }} - Dorf bereits im Tal. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Banfe gemütlich auf Landstraßen abwärts zur Lahn. '''Km 44:''' {{Marker | name = Bad Laasphe | type = town | wikidata = Q6755 }} (323&#x202F;m) - Mit vollständig erhaltener historische Altstadt mit Fachwerkhäusern, einer durchgehenden Kopfsteinbepflasterung, dem Altstadtbrunnen sowie Fragmenten der alten Stadtmauer. '''Km 56:''' {{Marker | name = [[Biedenkopf]] | type= City | wikidata = Q552554}} - Etappenende am Bahnhof. Gemütliche Altstadt, Burg bzw. Schloss Biedenkopf über der Stadt ===6. Etappe: Biedenkopf – Schwalmstadt (etwa 74&#x202F;km) === Erst geht es das Obere Lahntal hinunter, dann entlang der Ohm flussaufwärts. Die Wasserscheide Rhein-Weser quert man unmerktlich zwischen Stadtallendorf und Neustadt. Je nach individueller Etappeneinteilung kann man auch der lebendigen Universitätsstadt [[Marburg]] einen Besuch abstatten. Hier laden die Fachwerkaltstadt und das Landgrafenschloss zum Besuch ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Biedenkopf]] | type= town | wikidata = Q552554}} - Etappenende am Bahnhof. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die Dörfer der Gemeinde {{Marker | name = Lahntal | type = village | wikidata = Q263773}} geht es flussabwärts. '''Km 25:''' '''[[Lahntal|Goßfelden]]''' (216&#x202F;m) - Vor dem Dorf befindet sich das {{marker |name=Otto-Ubbelohde-Haus |wikidata=Q76633990|type=museum |lat=50.86770 |long=8.74749 |url=https://www.otto-ubbelohde.de/| show = symbol }} mit Museum. Otto Ubbelohde war ein bedeutender Landschaftsmaler und illustrierte die Grimm'schen Märchen. Das Schaffen von Ubbelohde in wechselnden Ausstellungen wird präsentiert. ::→ Im Ortsteil Sarnau beginnt der [[Lahn-Eder-Radweg]] Richtung Frankenberg. Im Bereich des Museum findet sich auch ein Picknickplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Sarnau steht eine {{Marker | name = Sitzgruppe mit Wetterdach |type= shelter | lat = 50.868571 | long = 8.753861| show = symbol}}. Auf breiten Asphaltwegen ist durch die Lahnauen schnell Cölbe erreicht. Unterwegs hat man an der {{Marker | name = Lahnbrücke | name-map = Lahnbrücke mit schönem Flussblick|type= waypoint |group = gold | lat = 50.868989 | long = 8.780887}} einen schönen Flussblick. Hier mündet die [[w:Wetschaft|Wetschaft]] in die Lahn. '''Km 31:''' {{Marker | name = Cölbe | type = village | wikidata = Q560951}} (206&#x202F;m) - Abzweig des [[Hessischer Radfernweg R2|Hess. Radfernweges R2]] nach Osten Richtung [[Stadtallendorf]]. Der {{Marker | name = Bahhof Cölbe | wikidata = Q800639| url = https://www.bahnhof.de/coelbe}} ist ein Knotenpunkt mit Zügen in 4 Richtungen (Frankenberg, Biedenkopf, Treysa, Marburg), leider bisher nicht mit Aufzügen ausgestattet. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der gut ausgebauten Radroute entlang der Ohm ist schnell Kirchhain erreicht. Die Asphaltwege führen oft schnurgerade entlang der Bahn. [[Datei:Kirchhain rathaus d schmidt wv 11 2006.jpg|mini|Das Rathaus in Kirchhain]] '''Km 43:''' {{Marker | name = [[Kirchhain]] | type= town | wikidata = Q569684}} - Hier lohnt ein Abstecher in die gemütliche Fachwerkaltstadt, die zur Pause einlädt. Am Markt steht das schmucke Fachwerkrathaus. ::→ {{Marker | name = [[Amöneburg]] | type= town | wikidata = Q373902 }} - Ein Abstecher per Pedelec in das Bergstädtchen lohnt, schöne Talsicht von der Ruine. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Auffahrt von Kirchhain aus dem Amöneburger Becken hinauf nach Stadtallendorf ist recht sanft (50 Höhenmeter). '''Km 53:''' {{Marker | name = [[Stadtallendorf]] | type= City | wikidata =Q573514 }} - Wohnstadt mit Industrie :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Stadtallendorf und Neustadt findet sich die Wasserscheide Rhein - Weser. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Neustadt (Hessen)]] | type= village | wikidata = Q502991}} - Am {{Marker | name = Junker-Hansen-Turm |type= building |wikidata = Q108017921| group = see | lat = 50.851178 | long = 9.115777 | image = Neustadt-Junker-Hansen-Turm-by-Maseltov-1.jpg }} lohnt ein Stopp. Mit einer Gesamthöhe von über 50{{nnbsp}}m und einem Durchmesser von rund 13{{nnbsp}}m ist er der größte Fachwerkrundbau der Welt. '''Km 74:''' {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= town | wikidata =Q516599 }} - Etappenende in Treysa am Zugang zur Altstadt. Treysa besitzt eine kleine aber gemütlich Fachwerkaltstadt. [[Datei:Bahnradweg rotkäppchenland rastplatz bei steinmühle ds wv 22 09 2011.jpg|mini|Ländliche Idylle im Knüll: Bahnradweg Höhe "Rastplatz Steinmühle"]] ===7. Etappe: Schwalmstadt - Bad Hersfeld (etwa 63&#x202F;km) === Auf dieser Etappe von der Schwalm an die Fulda wird das {{Marker | name = [[Knüllgebirge]] | type= landscape | wikidata = Q446023}} gequert. Die D 4 nutzt dafür den sanft ansteigenden [[Bahnradweg Rotkäppchenland]]. Der Bahnradweg besitzt übrigens keine Umlaufsperren und ist somit gut mit Kinderanhänger und auch [[w:Fahrradwohnwagen|Fahrradwohnwagen]] fahrbar. Statt Umlaufsperren wurden die Querungen mit Pflasterinseln abgesichert ([[Bahnradweg_Rotkäppchenland#Sicherheit|Bild siehe hier]]). '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Schwalmstadt]] | type= City | wikidata =Q516599 | show= copy }} - Etappenstart in Treysa: Wasenberger Brücke an der Altstadt (Zugang zur Altstadt). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bahnradweg durch die Schwalmniederung Richtung Knüllgebirge '''Km 13:''' {{Marker | name = [[Neukirchen (Knüll)]] | type= City | wikidata = Q624847}} - Rastplatz und Gastronomie an der Strecke, gemütliche Altstadt abseits der Route. [[Datei:Rotkäppchenradweg_vor_weissenborn_im_anstieg_zum_pass_ds_wv_09_2012.jpg|mini|Bahnradweg Rotkäppchenland im Anstieg zum Pass bzw. der Wasserscheide vor Weißenborn]] :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Bahnradweg windet sich mit weiten Kehren hinauf in das [[Knüll|Knüllgebirge]]. Von Treysa werden sanft rund 220 Höhenmeter überwunden. Am Sattel findet sich der {{Marker | name = ehem. Bahnhof Olberode | type= waypoint | group= gold | lat = 50.85230 | long = 9.42684 }}. Hier hat man auf 420{{nnbsp}}m die Wasserscheide zwischen Schwalm und Fulda erreicht. Der alte Bahnhof ist teilweise Bewirtschaftet. Im Bereich Hausen vor Oberaula dann eine nette Abfahrt. Das Schloss Hausen ist privat (kein Zugang). '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Oberaula]] | type= City | wikidata = Q622420}} - Die Ortsmitte liegt nicht direkt an der Strecke. Ein Abstecher ist möglich: Lebensmittelmarkt (Edeka), öffentliche {{Marker | name = Toilette |type= toilet | lat = 50.857904| long = 9.470097 | show = symbol}} und Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten im Ort. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Kurz hinter Oberaula endet der Bahnradweg. Es geht auf asphaltierten Wirtschaftswegen durch die Dörfer im Tal der Aula. '''Km 54:''' {{Marker | name = Kirchheim | type= village | wikidata = Q694605}} - an der Autobahn A7 gelegen. Im Gewerbegebiet viel Kfz-Verkehr, aber auch mehrere Lebenmittelmärkte und Einkehrmöglichkeiten (Fast Food). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Unterhalb Kirchheim wird es außerorts schnell wieder ruhig. Verkehrsfreie Asphaltwege führen zum Fuldaradweg. '''Km 50:''' {{Marker | name = Abzweig am Fuldaradweg bei Niederaula |type= waypoint |group = gold | lat = 50.793905 | long = 9.605752}} - Bei {{Marker | name = Niederaula | type= village | wikidata = Q625888}} ist das Fuldatal erreicht. Hier trifft man auf den [[Fuldaradweg]] bzw. die darauf verlaufende D-Route{{nnbsp}}9. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|22px]] ~> An der Aulabrücke bei Niederaula findet sich der beliebte {{Marker | name = Biergarten Am Eck |type= restaurant | lat = 50.799063 |long = 9.609502 }} direkt am Radweg. :~> Auf dem Fuldaradweg (mit Asphalt oder Beton) ist schnell Bad Hersfeld erreicht. Die D-Route{{nnbsp}}4 verläuft hier an der Altstadt vorbei. Zum Übernachtungen vor der modernen, geschwungenen {{Marker | name = Fahrradbrücke | type= monument | lat = 50.857689 | long = 9.702821| url = https://www.sbp.de/projekt/fussgaengerbruecke-bad-hersfeld/}} geradeaus in das Zentrum fahren. Die Breite der Radbrücke beträgt übrigens 3{{nnbsp}}m. Das Bauwerk ist auch mit Kinderanhänger oder Fahrradwohnwagen gut querbar. Die Angabe von Openstreetmap mit 2{{nnbsp}}m ist Stand 05-2026 falsch. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Bad Hersfeld]] | type= City | wikidata = Q16145}} in der Altstadt: Kurstadt an der Fulda, sehenswerte Altstadt, bekannt für die [[w:Bad Hersfelder Festspiele|Bad Hersfelder Festspiele]]. ===8. Etappe: Bad Hersfeld – Eisenach (etwa 90&#x202F;km) === [[Datei:Heringen Germany Monte-Kali-01.jpg|mini|Landschaftsblick im Kalidreieck an der Werra.]] [[Datei:Eisenach von Göpelskuppe.jpg|mini|Blick auf Eisenach von Göpelskuppel]] * {{Marker | name = Hessisches Kegelspiel | type= landscape | wikidata = Q1615977}} - Vulkanlandschaft in der nördlichen Rhön. Wie Spielkegel erheben sich die Bergkuppen. Fast bis zur Werra Bahnradweg auf dem [[Solztal-radweg]]. * {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata =Q570334 }} - Gelegen im Kalidreieck. Der [[w:Monte Kali|Monte Kali]] bei Heringen kann übrigens auf angemeldeten Führungen besichtigt werden (Infos Führungen siehe [https://www.kalimuseum.de www.kalimuseum.de] * {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Hier beginnt der bekannte Höhenwanderweg [[Rennsteig]]. Parallel gibt es übrigens als [[Rennsteig-Radwanderweg]] auch eine anspruchsvoll Höhenroute für das Fahrrad. * {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= City | wikidata = Q7070}} - Wahrzeichen ist die Wartburg. ===9. Etappe: Eisenach – Erfurt (etwa 70&#x202F;km) === {{Scroll Gallery |title= Bilderbogen Erfurt |Erfurt Krämerbrücke (1).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Erfurt Krämerbrücke (4).JPG|Auf der Krämerbrücke |Erfurt Krämerbrücke (5).JPG|Krämerbrücke von der Seite |Am Domplatz in Erfurt...2H1A4451WI.jpg|Domplatz mit Erfurter Dom und Severikirche. Im Vordergrund der [[w:Erthal-Obelisk|Erthal-Obelisk]]. |2011-05-19-erfurt-by-RalfR-05.jpg|Blick von der Zitalle zum Domplatz (Bild von 2011). 2021 zur Bundegartenschau wurde hier ein neuer freistehender Panoramaufzug errichtet. Der Aufzug ist kostenfrei zugänglich. |2021-09-16 WikiEule in Erfurt 1DX 3973 by Stepro.jpg|Erfurter Dom und Severikirche bei Nacht. |2021-09-16 Erfurt bei Nacht 1DX 3958 by Stepro.jpg|Lichtspiele: Blick von der Zitalle zum Domplatz bei Nacht. |Egapark_Zentrales_Blumenbeet_1.jpg|Egapark: Zentrales Blumenbeet }} * {{Marker | name = [[Gotha]] | type= City | wikidata = Q6986}} * {{Marker | name = [[Drei_Gleichen_(Gemeinde)|Drei Gleichen]] | type= City | wikidata = Q682044}} - Wahrzeichen der Gemeinde sind die drei Burgen. * {{Marker | name = [[Erfurt]] | type= City | wikidata = Q1729}} ===10. Etappe: Erfurt – Jena (etwa 50&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Weimar]] | type= City | wikidata = Q3955}} * {{Marker | name = [[Jena]] | type= City | wikidata = Q3150}} ===11. Etappe: Jena – Gera (etwa 60&#x202F;km) === * {{Marker | name = [[Thüringer Holzland]] | type= landscape | wikidata = Q2430791}} * {{Marker | name = [[Hermsdorf]] | type= City | wikidata =Q552692 }} * {{Marker | name = [[Eisenberg]] | type= City | wikidata = Q486568 }} * {{Marker | name = [[Bad Köstritz]] | type= City | wikidata = Q4431}} * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750}} ===12. Etappe: Gera – Chemnitz (etwa 80&#x202F;km) === [[Datei:Das ehemalige Karl-Marx-Forum in Chemnitz 2015.jpg|mini|Lichtspiele in Chemnitz]] * {{Marker | name = [[Gera]] | type= City | wikidata = Q3750 | show = copy}} - Etappenstart * {{Marker | name = [[Ronneburg (Thüringen)|Ronneburg]] | type= City | wikidata = Q554655}} * {{Marker | name = [[Crimmitschau]] | type= City | wikidata = Q20070}} * {{Marker | name = [[Meerane]] | type= City | wikidata = Q20083}} * {{Marker | name = [[Glauchau]] | type= City | wikidata = Q20071}} * {{Marker | name = [[Hohenstein-Ernstthal]] | type= City | wikidata = Q20073 }} * {{Marker | name = [[Chemnitz]] | type= City | wikidata = Q2795}} ===13. Etappe: Chemnitz – Freiberg (etwa 50&#x202F;km) === Auf dieser bergigen Etappe steht Schloss Augustusburg auf dem Programm. * {{Marker | name = [[Augustusburg]] | type= City | wikidata = Q71090 }} * {{Marker | name = [[Oederan]] | type= City | wikidata = Q71141}} * {{Marker | name = [[Freiberg]] | type= City | wikidata = Q14819}} ===15. Etappe: Freiberg – Dresden (etwa 50&#x202F;km) === Von Freiberg macht die Strecke erst einen bergigen Schlenker nach Süden, um dann aber nördlich um den Tharanter WAld herum zu führen. Wer möchte kann hier individuell mit dem Radnavi in der Outdoor-App abkürzen. Bergig bleibt es aber auch auf den Abkürzungen. * {{Marker | name = [[w:Tharandter Wald|Tharandter Wald]] | type= landscape | wikidata = Q2409158}} * {{Marker | name = [[Tharandt]] | type= City | wikidata = Q8245}} - Schlossruine mit Talblick, Forstbotanischer Garten * {{Marker | name = [[Dresden]] | type= City | wikidata = Q1731}} ===16. Etappe: Dresden – Neustadt in Sachsen (etwa 70&#x202F;km) === [[Datei:Luftbild Stolpen 07.jpg|mini|Luftbild von Stolpen: Altstadt mit Burg]] Höhepunkt diese Etappe sind Schloss Pillnitz und die Burg Stolpen. Bis Fähre Birkwitz geht es auf dem Elberadweg entlang. Hier gibt es beiderseits des Flusses Radrouten. Östlich der Elbe wird es bis Neustadt bergig. [[Bild:Schloss_pillnitz_wasserpalais_ds_wv_05_2008.jpg|mini|Schloss Pillnitz - Wasserpalais]] * {{Marker | name = Schloss Pillnitz | type= see | wikidata = Q462239}} * {{Marker | name = [[Stolpen]] | type= City | wikidata = Q8243}} - Der Abstecher als „Bergwertung“ hinauf in die Altstadt mit Burg Stolpen lohnt. Von der Burg ergeben sich schöne Ausblicke. * {{Marker | name = [[Neustadt in Sachsen]] | type= City | wikidata = Q8210}} ===17. Etappe: Neustadt in Sachsen – Zittau (etwa 70 bis 75&#x202F;km) === Die letzte Etappe führt bergig durch das Lausitzer Bergland. Es gibt sowohl anspruchsvolle Schotterpassagen über die Höhe wie auch gemütliche Talstrecken durch die Dörfer. [[Datei:Blick vom Nonnenfelsen - panoramio.jpg|mini|Zittauer Gebirge: Blick vom Nonnenfelsen bei Jonsdorf]] * {{Marker | name = [[Neugersdorf]] | type= City | wikidata = Q572595}} * {{Marker | name = [[Zittau]] | type= City | wikidata = Q157200}} - Wer möchte kann am Ende der Radreise noch einen Aufenthaltstag dran hängen und das kleine, aber interessante [[Zittauer Gebirge]] erkunden. == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern. [[Checkliste Ausrüstung auf Radreisen#Fahrradhelm|Weitere Infos zum Helm siehe hier]]. == Weiter geht's == * [[Oder-Neiße-Radweg]] == GPX-Daten == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDaten_DE.asp offizielle GPX-Daten zu den D-Routen] * Streckenverlauf D-Route 4 von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=545127&type=relation&map=7.0/51.028/12.7242 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel=Mittellandroute; Von Aachen nach Zittau – Einmal quer durch Deutschland 1:75.000|Ort=Rodingersdorf|Verlag=Esterbauer|Jahr=2023|Auflage=2|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=978-3-7111-0092-4|Kommentar=|Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D4 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Nordrhein-Westfalen]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} 13b7nwdalnq0kmrginsbcbzj51d2y8p Eisenach/Hörschel 0 127682 1794552 1781471 2026-08-06T05:35:40Z Dirk Schmidt 15181 /* Mit dem Fahrrad */ + erg Rad 1794552 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Bild=[[Datei:ESA HOERSCHEL 2.jpg|250px]] | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= 0049 03691 7923-0 }} '''Hörschel''' ist ein Stadtteil von [[Eisenach]] in Thüringen. Das kleine Dorf ist eine Drehscheibe für den Aktivtourismus. Hier beginnt der berühmte Kammweg [[Rennsteig]]. Auch verschiedene Radwanderstrecken führen durch den Ort. Die Stadmitte von [[Eisenach]] mit Wartburg liegt etwa 7{{nnbsp}}km östlich. == Hintergrund == {{Mapframe|lat= 51.006599 |long= 10.228765|zoom= 15 }} Das rund 240 Einwohner zählende Dorf kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die Geschichte ist im Wikipediaartikel [[w:Hörschel#Geschichte|Hörschel]] gelistet. Im Dorf mündet der kleine Fluss Hörschel in die Werra. Die Werra hat sich am [[w:Hörschelberg|Hörschelberg]] einen Durchbruch geschaffen, der heute von der Werratabrücke der Autobahn A4 überragt wird. Das Bauwerk bestimmt die Szenerie über dem Ort. == Anreise == === Mit dem Flugzeug === Der nächste Flughafen ist {{Marker|type=airport|name=Flughafen Erfurt-Weimar|wikidata=Q703794}}, etwa&nbsp;50{{nnbsp}}km östlich. Der Regionalflughafen wird allerdings ausschließlich vom Charterflugverkehr und von Geschäfts- und Sportfliegern genutzt. === Mit der Bahn === [[Datei:ESA HOERSCHEL 6.jpg|mini|Basaltgang am Bahnhof Hörschel. Wer am Bahnsteig Richtung Eisenach wartet kann gegenüber der Gleise diesen Gesteinsaufschluss betrachten.]] {{Marker | name = Bahnhof Hörschel| type= rail | lat = 51.007781| long = 10.233293 | url = https://www.bahnhof.de/hoerschel}} - Hörschel besitzt Bahnanschluss an die Strecke Bebra - Eisenach. Hier halten stündlich Regionalbahnen der Linie Bebra - Eisenach. Nächster Fernverkehrshalt ist Eisenach (IC/ICE-Halt). Achtung: Für die Züge Richtung Bebra sollte man nicht auf dem letzten Drücker kommen, denn es muss von der Ortmitte her die Bahnschranke passiert werden. Die Bahnsteige sind ohne Treppen zugänglich. Vom Bahnhof läuft man 500{{nnbsp}}m bis zum Rennsteigbeginn an der Werra. === Mit dem Bus === Die Stadtbuslinie 2 von Eisennach-Hauptbahnhof nach Lauchröden hält im Ort. === Auf der Straße === * Von Westen: Autobahn {{RSIGN|DE|A|71}} bis zur Anschlussstelle {{Ausfahrt | Herleshausen | 38,}}: Von hier über die Landstraße entlang der Werra nach Hörschel. * Von Osten: Autobahn {{RSIGN|DE|A|4}} bis zur Anschlussstelle {{Ausfahrt | Eisenach-West | 39,}}: Von hier über das Industriegebiet Deubachshof nach Hörschel. === Mit dem Schiff === Die Werra kann mit dem Kanu befahren werden. === Mit dem Fahrrad === * Durch Hörschel verläuft der [[Werratal-Radweg]]. * Auch der [[Herkules-Wartburg-Radweg]] von Kassel nach Eisenach quert den Ort. * Die [[Waldrandroute]] entlang des Thüringer Waldes nach Saalfeld start hier. * Über die übergeordnete [[D-Route 4: Mittelland-Route]] verfügt Hörschel Anschluss an das [[Radfahren in Deutschland #Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. * Hörschel liegt ferner an der [[D-Route 13: Iron Curtain Trail]]. === Zu Fuß === * Beginn des berühmten Kammweg [[Rennsteig]]. * Ende des [[w:Fernwanderweg Harz – Eichsfeld – Thüringer Wald|Fernwanderweg Harz – Eichsfeld – Thüringer Wald]]. * Westschlaufe des [[Lutherweg Thüringen]]. * Pilgerroute [[w:Elisabethpfad|Elisabethpfad]] von Marburg nach Eisenach. * Jakobsweg Via Scandinavica von Fehmarn bzw. Norddeutschland kommend. == Mobilität == Der Ort ist schnell zu Fuß erkundet. * {{vCard | name = Wanderparkplatz | type = parking | lat = 51.00729 | long = 10.22998 | price = kostenlos | lastedit = 2025-10-02 | description = Ein gebührenfreier Wanderparkplatz findet sich in Hörschel direkt am Ortseingang. }} == Sehenswürdigkeiten == [[Datei:EA24 Kirche Hörschel 01 Fornax.jpg|mini|Kirche Hörschel]] [[Datei:ESA HOERSCHEL 1.jpg|mini|Werratalbrücke über dem Ort]] *{{Marker | name = Beginn des Rennsteig an der Werra | type = see | lat = 51.00777 | long = 10.22759 }} - Schutzhütte, Rastplatz, Toilette (Gebühr 50 Cent), "Wanderschuhdenkmal", Blick auf die drei Werrabrücken nördlich Hörschel. Hier findet sich auch ein "Steinbehälter" mit Vorrratssteinen als "Rennsteigstein". Denn nach alter Sitte ist es Brauch, einen Stein aus der Werra auf die Rennsteigwanderung mitzunehmen und in Blankenstein in die Selbnitz zu werfen. * {{vCard | name = Ausstellung im Rennsteigwanderhaus | type = museum | lat = 51.00596 | long = 10.22705 | phone = 0049 03691 7923-0 | hours = zwischen April und Oktober Mo-Fr 8.30 - 16.30 Uhr, Sa 9-11 und 14-16 Uhr, Sonn- und Feiertags 9-11 Uhr | lastedit = 2025-10-02 | description = Ausstellung über den Rennsteig, Natur und Geologie des Werratals und des nördlichen Thüringer Waldes. Hier hat auch die Tourist-Information ihren Sitz. }} * {{vCard | name = Kirche Hörschel | type = monument | lat = 51.00684 | long = 10.22775 | description = 1904 bis 1905 im Stil des Historismus errichtet. }} * {{Marker | name = Aussichtspunkt oberhalb des Bahnhof | type= see | lat = 51.008189 | long = 10.232880}} - Am felsigen Südhang des Hörschelberges findet sich hier eine keine Talsicht. Wer gerade seinen Zug verpasst hat kann mit einem Aufstieg die Wartezeit verkürzen. Aufstieg von der Ortsmitte bzw. von den Bahnsteigen: Erst unter der Bahnbrücke hin durch und dann gleich rechts halten. * {{vCard | name = Werratalbrücke Hörschel | type = monument | lat = 51.0102 | long = 10.23012 | description = Die monumentale Brücke der Autobahn A 4 überragt den Ort. Das Bauwerk ist 80{{nnbsp}}m hoch und 723{{nnbsp}}m lang. Ob man die Betonbrücke als "Sehenswürdigkeit" ansieht ist sicherlich persönliche Geschmackssache. Je nach Windrichtung ist das Rauschen des Verkehrs mal mehr, mal weniger stark zu hören. }} * {{Marker | name = Einheitseiche am Spielplatz| type= see | lat = 51.007806 | long = 10.230777}} - zu finden an der Ecke Rennsteigstraße / Spichraer Straße, wurde am 1. Mai 1990 gepflanzt. Ein Gedenkstein ist vorhanden. * {{Marker | name = Einheitsfichte | type= see | lat = 51.007100| long = 10.228837 }} - zu finden an Rennsteigstraße / Ecke An der Hörsel, wurde am 3. Oktober 1990 gepflanzt. Fotodokumentation auf [https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Einheitsfichte_in_H%C3%B6rschel Wikimedia Commons] == Aktivitäten == * '''Wandern:''' Tageswanderung am Hörschel auf dem Nördlichen Rennsteig * '''Radfahren:''' Ein schönes Ziel für eine kleine Radtour auf dem [[Werratal-Radweg]] ist [[Creuzburg]] mit alter Brücke an der Werra (etwa 8{{nnbsp}}km einfach). * {{Marker | name = Spielplatz | type= playground | lat =51.007836 | long = 10.230541}} - Nördlich der Hörschel zwischen Parkplatz und Bahnhof gelegen. == Einkaufen == Einkaufsmöglichkeiten bestehen hier nicht. Die nächsten Märkte finden sich im nahen [[Eisenach]]. == Küche == * {{vCard | name = Gasthaus Tor zum Rennsteig | type = restaurant | url = https://www.rennsteig-beginn.de | address = Unterstraße 2, 99817 Eisenach-Hörschel | lat = 51.00717 | long = 10.22817 | phone = 0049 036928 90605 | email = tzr-kirchner@gmx.de | hours = Mi-Sa 18:00-22:00 Uhr, So 12:00-15:00 Uhr und 18:00-22:00 Uhr | lastedit = 2025-10-02 | description = Platz für bis zu 80 Personen. Öffnungszeiten können sich nach Saison ändern. }} == Nachtleben == Ein Nachtleben besitzt Hörschel nicht. Dafür muss man ins nahe [[Eisenach#Nachtleben|Eisenach]]. == Unterkunft == * {{vCard | name = Pension Tor zum Rennsteig | type = boarding house | url = https://www.rennsteig-beginn.de | address = Unterstraße 2-4, 99817 Hörschel / Eisenach | lat = 51.00683 | long = 10.22842 | phone = 0049 036928 92 699 | mobile = 0175 482 4387 | lastedit = 2025-10-02 | description = Vermietung von Zimmern, verschiedenen Ferienwohnungen und Ferienhäusern. Anreise ab 14.00 Uhr über Schlüsseltresor möglich. }} * {{vCard | name = Pension Bindel | type = boarding house | url = | address = Mühlstraße 34, 99817 Hörschel / Eisenach | lat = 51.005995 | long = 10.230967 | phone = 0049 36928 90276 | mobile = 0173 6902807 | lastedit = 2025-10-02 | description = }} * '''Hinweis Camping:''' In der Vergangenheit gab es auf dem Bereich des Kanuclubs einen kleinen Campingplatz. Stand 2025 ist der Platz für dieses Jahr geschlossen. Für Aktuelles in der Zukunft [https://www.kanuclub-hoerschel.de/zeltplatz.html hier nachschauen]. == Sicherheit == Besondere Hinweise bezüglich Kriminalität sind nicht zu beachten. == Gesundheit == Eine Gesundheitsversorgung besteht in Hörschel nicht. Die nächste Ärzte und Krankenhäuser finden sich in [[Eisenach#Gesundheit|Eisenach]]. == Praktische Hinweise == * {{vCard | name = Tourist-Information im Rennsteigwanderhaus | type = office | lat = 51.006039 | long = 10.227137 | phone = 0049 03691 7923-0 | hours = zwischen April und Oktober Mo-Fr 8.30 - 16.30 Uhr, Sa 9-11 und 14-16 Uhr, Sonn- und Feiertags 9-11 Uhr | lastedit = 2025-10-02 | description = Ausstellung über den Rennsteig, Natur und Geologie des Werratals und des nördlichen Thüringer Waldes. }} * Bei der Übernachtung in Hörschel bzw. im Raum der Stadt Eisenach ist zu beachten, dass Stand 2025 pro Übernachtung und Person eine Tourismusförderabgabe, je nach Unterkunftskategorie, von 1 bis 2&#x202F;€ anfällt ([https://www.eisenach.info/service/aktuelles/content/detail/ewt-begru-t-neue-gastefuhrer-7286822 Info Stadt Eisenach]). Die Abgabe ist bei der Bezahlung der Unterkunft zu entrichten. == Ausflüge == * Zur Wartburg nach [[Eisenach]]. * In den [[Nationalpark Hainich]] mit Baumkronenpfad. == Literatur == == Weblinks == * Ortsinfos auf [https://www.eisenach.de/rathaus/ortsteile-raete-und-buergermeister/neuenhof-hoerschel/ www.eisenach.de] - offizielle Seite der Stadt Eisenach. {{class-3}} {{GeoData| lat= 51.006599 |long= 10.228765| radius= }} {{IstInKat|Eisenach}} jxvj57byt1rp45xdb7c67ev740unpue Egapark Erfurt 0 129051 1794440 1793710 2026-08-05T16:34:09Z Eduard47 17518 /* Einzelnachweise */ →class-4 1794440 wikitext text/x-wiki {{DISPLAYTITLE:egapark Erfurt}} {{Quickbar Ort | Bild =[[File:Egapark Zentrales Blumenbeet 1.jpg|292px]] | TouriInfoWeb = | TouriInfoTel = }} Der '''egapark Erfurt''' ist eine beliebte Parkanlage mit einer Fläche von 36{{nnbsp}}Hektar in [[Erfurt]]. Das Gelände bietet eine vielfältige Mischung aus Gartenschau, Freizeit- und Erholungspark sowie auch botanischem Garten. Innerhalb liegen das ''Danakil'' Wüsten- und Urwaldhaus sowie das Deutsche Gartenbaumuseum. „ega“ steht für „Erfurter Gartenbauausstellung“. Zu sehen sind saisonale und ganzjährige Pflanzenausstellungen sowie Sonderausstellungen, die durch Veranstaltungen ergänzt werden. Eine Rundfahrt mit dem [[#egapark-Express|egapark-Express]] vermittelt in kurzer Zeit einen Gesamteindruck von der Parkanlage. Auch die Kulinarik kommt nicht zu kurz, und es gibt an vielen Stellen unterschiedlichste Sitzgelegenheiten sowie abgelegene Bereiche, in denen man gut zur Ruhe kommen kann. Zu den Attraktionen im egapark zählen, neben dem mit 6.000 Quadratmetern größten zusammenhängenden [[#vCard_Blumenbeet|Blumenbeet]] Europas, das [[#vCard_Danakil|''Danakil'' Wüsten- und Urwaldhaus]], der [[#vCard_Japangarten|Japanische Fels- und Wassergarten]], der [[#vCard_Rosengarten|Rosengarten]], etliche weitere [[#Sehenswürdigkeiten — Parks und Gärten|Themengärten]], ein [[#vCard_Aussichtsturm|Aussichtsturm]], der [[#vCard_Karl-Foerster-Staudengarten|''Karl-Foerster''-Staudengarten]], sowie der größte [[#vCard_Spielplatz Gärtnerreich|Kinderspielplatz]] [[Thüringen|Thüringens]], ein [[#vCard_Bauernhof|Bauernhof]] und das einzige [[#vCard_Q1205649|Deutsche Gartenbaumuseum]] des Landes. Seit 2024 gibt es den [[#vCard_Denkort|Denkort Bücherverbrennung 1933]], der an die Bücherverbrennung der Hitlerjugend auf dem Gelände unterhalb der Cyriaksburg erinnert. Mit über 500.000 Besuchern pro Jahr<ref>{{Internetquelle |url=https://www.stadtwerke-erfurt.de/pb/die_swe/die+swe/presse/besucherbilanz+egapark |titel=Besucherbilanz egapark 2024 | hrsg=Stadtwerke Erfurt | werk=stadtwerke-erfurt.de | datum = 2025-01 | abruf=2026-07-08}}</ref> ist der egapark – neben der weithin bekannten [[w:Wartburg|Wartburg]] mit etwas weniger Besuchern<ref>{{Internetquelle |url=https://www.wartburg.de/nachricht/presseinformationen-der-wartburg-stiftung-2?file=files/inhalte/presse/presse-downloads/202502_jahrespressemitteilung.pdf |titel=Presseinformationen der Wartburg-Stiftung - Jahresprogramm 2025 |werk=wartburg.de |hrsg=Wartburg-Stiftung |datum=2025-03-03 |sprache=de |abruf=2026-07-08}}</ref> – die meistbesuchte [[w:Destination (Tourismus)|touristische Attraktion]] in [[Thüringen]]. Der Park feiert 2026 sein 65-jähriges Jubiläum, aus diesem Anlass wurden einige Ausstellungsbereiche überarbeitet und es gibt etliche [https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/veranstaltungen/65jahre Sonderveranstaltungen]. Er ist zudem mit dem Qualitäts- und Komfortsiegel für barrierefreies Reisen „Reisen für Alle“ (im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz)<ref name=":0">{{Internetquelle |url=https://reisen-fuer-alle.de/impressum/ |titel=Impressum {{!}} Reisen für alle |datum=2025-12-01 |sprache=de |abruf=2026-06-22}}</ref> ausgezeichnet.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.erfurt-tourismus.de/fileadmin/tourismus/download/barrierefrei/ega_park/Kurzbericht_egapark_Erfurt_PA-02279-2025_de.pdf |titel=Reisen für Alle: Kurzbericht egapark Erfurt (Zertifikats-ID: PA-02279-2025) |werk=www.erfurt-tourismus.de |hrsg=Reisen für Alle, www.reisen-fuer-alle.de; Bayern Tourist GmbH, Türkenstraße 7, 80333 München |datum=2026-04 |sprache=de |abruf=2026-06-28}}</ref> == Aktuelle Highlights == <!-- Template * {{hilite | Text | #ffffff | {{#time: Y-m-d|2026-01-01}} | hide = yes }} /Template Bitte die abgelaufenen sich wiederholnden Termine als Vorlage für das nächste Jahr stehen lassen - danke! {{Scroll Gallery | title = XXX | align = left | xxx | xxx | xxx | xxx }} --> '''egapark''' * {{hilite | Freitag/Samstag, den 14./15. August 2026, findet ab 18:00 als Geburtstagsparty zum 65-Jährigen das [https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/veranstaltungen/lichterfest+2026 '''''Lichterfest'''''] statt. Geboten werden viele Lichter in unterschiedlichen Farben, Lichtobjekte, Lasershows, vielfältige Musik u.{{nnbsp}}a. auf der Parkbühne, mobile Künstler uvm. Das Deutsche Gartenbaumuseum lädt zum abendlichen Museumsbesuch und auch die Sternwarte ist geöffnet. Es gelten gesonderte Veranstaltungspreise, Zugang mit Lichterfest-Ticket ab 14:00. | #ffffff | {{#time: Y-m-d|2026-08-16}} | hide = yes }} * {{hilite | Samstag/Sonntag, den 28./30. August 2026, werden ab 9:00 die [https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/veranstaltungen/gartentage+2026 '''''Thüringer Gartentage'''''] bei ermäßigtem Eintritt veranstaltet. | #ffffff | {{#time: Y-m-d|2026-08-31}} | hide = yes }} * {{hilite | Samstag/Sonntag, den 12./13. September 2026, lädt der [https://fantasy-park.de/ '''''Fantasypark'''''] v.{{nnbsp}}a. Comicfreunde bei gesonderten Veranstaltungspreisen zum Besuch ein. | #ffffff | {{#time: Y-m-d|2026-09-14}} | hide = yes }} '''Deutsches Gartenbaumuseum''' * {{hilite | 15. August 2026 bis 13. Juni 2027 Möglichkeit zum Besuch der Jubiläumsausstellung [https://gartenbaumuseum.de/ausstellungen/vorschau/iga-61-die-ddr-durch-die-blume '''''„iga*61. Die DDR durch die Blume“'''''] | #ffffff | {{#time: Y-m-d|2027-06-14}} | hide = yes }} == Hintergrund == {{Mapframe|lat= 50.96633 |long= 11.00369 |zoom= 15 |height= 500|width= 500|name= Karte des ''egaparks''}} Die lange und wechselvolle Geschichte des egaparks mit Geländeerweiterungen und dem harten Einschnitt nach der Wende ist im Wikipediaartikel [[w:egapark#Geschichte|egapark]] ausführlich beschrieben. '''Einige Etappen in Stichpunkten:''' * 1873 Bedeutungsverlust der [[w:Zitadelle Cyriaksburg|Zitadelle Cyriaksburg]] nach der Gründung des [[w:Deutsches Reich|Deutschen Reiches]] 1871 * Schrittweise [[w:Schleifung|Schleifung]] der [[w:Festung|Stadtfestung]] nach Verlust der [[w:Erfurter Stadtbefestigung|Festungseigenschaft der Stadt]] * Öffentliche Zugänglichkeit angrenzender Bereiche mit Pflanzungen, Bänken etc. durch ''Erfurter Verschönerungsverein'' * Ende der militärischen Nutzung mit Ende des 1.&nbsp;Weltkriegs * [[w:Preußen|Preußen]] erwirbt den Cyriaksberg * Erholungsstätte aber auch Schleifung von Teilen der Burg * 1928 Park mit 13,2&nbsp;Hektar * Jugendherberge * Aussichtsturm * Waidmühle * Militärische Nutzung im 2.&nbsp;Weltkrieg '''DDR-Zeit''' * Nach Kriegsende erste Gartenschauen in der Thüringenhalle * Kulturpark Cyriaksburg mit Ausstellungshallen und diversen Themengärten * Volkssternwarte * 1950 erste Gartenschau unter dem Motto ''Erfurt blüht'' auf 35&nbsp;Hektar * Dauer-, Lehr- und Blumenschau * 1953 Kulturpark Cyriaksburg auf 40&nbsp;Hektar als Erholungszentrum mit Gaststätten, Tiergehegen, Kinderspielplatz, Freilichtbühne * 1955 erste ''Samenexportschau und Gartenbauausstellung der DDR'' auf 45&nbsp;Hektar * Messe im zweijährlichen Turnus in Erfurt * 1958 Gründung der ''Internationalen Gartenbauausstellung der DDR'' in Erfurt * Geländeerweiterung auf 57&nbsp;Hektar, 13&nbsp;Ausstellungshallen mit 9.300&nbsp;m<sup>2</sup>, 1.200&nbsp;m<sup>2</sup> Gewächshausfläche, 9&nbsp;kleinere Pavillons, Wasserflächen, Springbrunnen, Kleinarchitekturen, Großbäumen, 10&nbsp;Hektar Rasenflächen und Blumenbeete * 28. April 1961 Eröffnung der ''Ersten internationalen Gartenbauausstellung der sozialistischen Länder (iga)'' * In den Folgejahren Lehr- und Leistungsschauen * 1966 ''iga 66'' erstmals mit Beteiligung der BRD * 1971 Anwachsen des Geländes auf 104&nbsp;Hektar * 1974 Arbeiterfestpiele mit neuem Freizeitzentrum auf gut 3&nbsp;Hektar * 1974–1986 [[w:Quadriennale des Kunsthandwerks sozialistischer Länder|Quadriennalen des Kunsthandwerks sozialistischer Länder]] * 1976 20-millionster Gast * Anfang 1980er Jahre 4&nbsp;Hektar großer Rosengarten, erstes Pflanzenschauhaus * Mitte 1980er Jahre Finanzielle Probleme bedingen Reduzierung von Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten — dies setzt sich mehr oder weniger bis heute fort 1961–1989 waren 37&nbsp;Millionen Besucher auf den etwa 700 Gartenbau- und Spezialausstellungen sowie Sonderschauen zu Gast. '''Nachwendezeit''' * [[w:Deutsche Wiedervereinigung|Deutsche Wiedervereinigung]] bedingt Besucherverlust * 1991 Übergang der Trägerschaft vom DDR-Ministerium für Land- und Forstwirtschaf auf neugegründete ''Erfurter Garten- und Ausstellungs GmbH (ega)'' * Verbraucherausstellungen und Messen, auch Vorläufer der Verbrauchermesse ''Thüringen-Ausstellung'' * Musteranlage für Fertighäuser und Gartenlauben * 1991 Fortsetzung der Kunstausstellungen in Form der ''Configura 1'', 1995 zweite Auflage * Stiftung des Mainzgartens als Zeichen der Städtepartnerschaft von Mainz zum 1250-jährigen Stadtjubiläum * 1994 Nutzungskonzept führt zur Dreiteilung * 1995 36&nbsp;Hektar großes Teilstück im Osten wird städtisches Eigentum; der größere Rest geht an den [[w:Mitteldeutscher Rundfunk|Mitteldeutschen Rundfunk]], den [[w:KiKa|KiKa]] und ganz im Westen an die [[w:Messe Erfurt|Messe Erfurt]] * Neben Geländeverlust auch Abriss der meisten Ausstellungshallen * 1996 Abriss der sanierungsbedürftigen Zentralgaststätte samt Rendezvousbrücke * Ende der Bibliothek * Investitionen für Rekonstruktion und Neugestaltung lassen Besucherzahlen wieder steigen * 2003 94 Prozent der ega–Geschäftsanteile gehen an Stadtwerke Erfurt * 2006 Umbenennung in ''egapark'' * 2007 Neugestaltung Tropenhaus und Ansiedlung [[w:Das KinderMedienZentrum|KinderMedienZentrum]] * 2008 Anlage des Skulpturengartens * 2021 Gartenschaustandort der [[w:BUGA2021|Bundesgartenschau]] mit Errichtung des Zwei-Zonen-Klimahauses ''Danakil'' am Ort der abgerissenen ehemaligen Zentralgaststätte * 2026 65-jähriges Jubiläum „Der egapark 1961 bis 2026“ == Anreise == === Mit dem Öffentlichen Verkehr === * '''Haupteingang:''' Anfahrt mit der [https://www.evag-erfurt.de/evag/home/fahrplan/haltestellenfahrplaene?linie=2 Linie{{nnbsp}}{{rint|erfurt|2}}] (Richtung Messe) bis zur Haltestelle „ega“, man durchquert dann einen künstlerisch gestalteten Tunnel und hat anschießend die Wahl zwischen Treppen, einem gemächlich ansteigenden Zickzack-Weg oder dem vorhandenen Lift * '''Eingang am Gothaer Platz:''' Anfahrt mit der [https://www.evag-erfurt.de/evag/home/fahrplan/haltestellenfahrplaene?linie=2 Linie{{nnbsp}}{{rint|erfurt|2}}] (Richtung Messe) oder der [https://www.evag-erfurt.de/evag/home/fahrplan/haltestellenfahrplaene?linie=4 Linie{{nnbsp}}{{rint|erfurt|4}}] (Richtung Bindersleben) bis zur Haltestelle „Gothaer Platz“, dann sind es wenige Minuten bis zum entsprechenden Eingang, und danach geht es doch etwas steiler einen Hang hinauf – ganz links in den [[#vCard_Waldpark|Waldpark]], halb links über den [[#vCard_Wissenswald|Wissenswald]] zum [[#vCard_Q1205649|Deutschen Gartenbaumuseum]] oder rechts zum [[#vCard_Karl-Foerster-Staudengarten|Karl-Foerster-Staudengarten]] {{hilite | [[File:Qsicon Achtung Orange.svg]] '''Achtung:''' Vom 6. Juli 2026 bis zum 16. August 2026 finden in zwei Bauabschnitten umfangreiche Bauarbeiten an den [[w:Straßenbahn Erfurt|Tram]]-Gleisen statt, nur die Linie{{nnbsp}}{{rint|erfurt|4}} fährt durchgehend regulär — bitte entsprechend informieren. [https://www.evag-erfurt.de/evag/home/fahrplan/bauabschnitt+1 ''Linienführung Bauabschnitt{{nnbsp}}1 vom 06.07.–01.08.2026''], [https://www.evag-erfurt.de/evag/home/fahrplan/bauabschnitt+2 ''Linienführung Bauabschnitt{{nnbsp}}2 vom 02.08.–16.08.2026''] | #ffffff | {{#time: Y-m-d|2026-08-17}} | hide = yes }} [[File:Bundesgartenschau 2021-Egapark 08.jpg|mini|Farbenpracht]] === Auf der Straße === * Eingabe im Navi: Gothaer Straße 38, 99094 Erfurt * Rechts vor dem Haupteingang befindet sich ein großer Parkplatz (Tagespreis 5{{nnbsp}}€) und es stehen kostenfreie P+R-Parkplätze am Messegelände zur Verfügung. Behindertenparkplätze sind ca. 30{{nnbsp}}m vom ebenerdigen Haupteingang entfernt. === Mit dem Fahrrad === * Der 75{{nnbsp}}km lange [[Gera-Radweg]] führt von den Höhen des [[Thüringer Wald|Thüringer Waldes]] über [[Arnstadt]] und [[Erfurt]] bis zur Unstrut in den Weiten des [[Thüringer Becken]]s. * Der 228{{nnbsp}}km lange [[Radfernweg Thüringer Städtekette]] führt von [[Eisenach]] über [[Gotha]], [[Erfurt]], [[Weimar]], [[Jena]], und [[Gera]] nach [[Altenburg]]. In Erfurt bietet sich jeweils ein Abstecher in den egapark an, die Stadt ist recht fahrradfreundlich. == Zugang und Öffnungszeiten == [[File:EGApark- Wasserkugel - geo.hlipp.de - 14539.jpg|mini|Wasserkugel]] [[File:Bundesgartenschau 2021 egapark 427.JPG|mini|Kunst]] [[File:Egapark Erfurt (04).jpg|mini|Wasserspiele]] [[File:Egapark Erfurt Kletterwand (2021a).jpg|mini|Kletterwand]] [[File:Egapark Erfurt (02).jpg|mini|Gartenkunst]] [[File:Egapark Erfurt 114 Japangarten unterer Teil.jpg|mini|Wasserfall im Japangarten]] Ganzjährig geöffnet, außer Juli und August sowie an Feiertagen montags geschlossen, Sondereintrittszeiten bei Veranstaltungen === Kontakt === * Tel.: {{LinkPhone | phone = +49 (0)361 564 37 37}} * E-Mail: {{mailto|1=info@egapark-erfurt.de|2=info@egapark-erfurt.de}} * Web: https://www.egapark-erfurt.de/ === Öffnungszeiten === <!-- vorbei, als Template aber weiterhin brauchbar {{hilite | [[File:Qsicon Achtung Orange.svg]] '''Achtung:''' Sa/So 4./5. Juli 2026 sind der egapark und das Gartenbaumuseum aufgrund des Bundesparteitags der AfD in der Messe Erfurt und der dafür angekündigten Gegendemonstrationen '''geschlossen'''. | #ffffff | {{#time: Y-m-d|2026-07-06}} | hide = yes }} --> '''egapark''' * '''HS''' (Anfang April bis Mitte Oktober): : Besuch 9:00 bis Sonnenuntergang, Kassen 9:00-18:00 geöffnet, letzter Einlass 18:00, letzter Einlass Danakil 17:15 (mit Jahreskarte Zutritt über die Drehkreuze an allen Eingängen bis 19:00) * '''NS''' (Mitte März bis Anfang April und Mitte bis Ende Oktober): : Besuch 9:00-18:00, letzter Einlass Danakil 17:15 * '''WS''' (Anfang November bis Mitte März): : Besuch 10:00-16:00, letzter Einlass Danakil 15:15 * Genaue Zeiträume siehe [https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/besuch+planen/oeffnungszeiten+_+anreise Webseite] '''Deutsches Gartenbaumuseum''' * Geöffnet Di–So,Fe 10:00–17:00, letzter Einlass 16:30 * Im Winter teilweise geschlossen, genauen Zeitraum siehe [https://gartenbaumuseum.de/ihr-besuch/oeffnungszeiten-preise Webseite] === Eintritt === * '''HS:''' Erw. 17,00 € * Rabatte in NS und in WS, in HS und NS günstige Feierabendkarte ab 17:00 * Andere Preise sowie Sonderpreise bei Veranstaltungen siehe [https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/besuch+planen/Preisuebersicht Webseite] * Eine Jahreskarte ist verfügbar * Tipp 1: In den ''Familienwochen'' erhalten diese 20% Rabatt, vgl. [[#Familienwochen | hier]]. * Tipp 2: An Tagen, an denen Verkaufsveranstaltungen stattfinden, ist der Eintritt meist deutlich reduziert („du und dein garten“ im April; „Thüringer Gartentage“ 29./30. August 2026: Erw. nur 10{{nnbsp}}€) Der Eintritt für das Deutsche Gartenbaumuseum ist damit ebenfalls abgegolten, man sollte aber die Eintrittsakarte aubewahren, da sie dort eingescannt wird. === Zugänge === * {{vCard | name = Haupteingang an der Gothaer Straße | comment = Eintrittskartenverkauf, Drehkreuze mit Scanner auch für Onlinetickets und Jahreskarten | type = entrance | directions = Anfahrt mit der [https://www.evag-erfurt.de/evag/home/fahrplan/haltestellenfahrplaene?linie=2 Linie{{nnbsp}}{{rint|erfurt|2}}] (Richtung Messe) bis zur Haltestelle „ega“ | lat = 50.96406 | long = 10.99816 }} * {{vCard | name = Eingang am Gothaer Platz | comment = Rechts vom Eingang kann man beim Pförtner des Wirtschaftseingangs Eintrittskarten erwerben – das Verkaufshäuschen links ist geschlossen, Drehkreuz mit Scanner auch für Onlinetickets und Jahreskarten | type = entrance | directions = Anfahrt am einfachsten mit [https://www.evag-erfurt.de/evag/home/fahrplan/haltestellenfahrplaene?linie=2 Linie{{nnbsp}}{{rint|erfurt|2}}] (Richtung Messe) oder [https://www.evag-erfurt.de/evag/home/fahrplan/haltestellenfahrplaene?linie=4 Linie{{nnbsp}}{{rint|erfurt|4}}] (Richtung Bindersleben) bis zur Haltestelle „Gothaer Platz“, dann sind es wenige Minuten bis zum Eingang | lat = 50.97036 | long = 11.00973 }} * {{vCard | name = Südeingang an der Cyriakstraße | comment = Eintrittskartenautomat, Drehkreuz mit Scanner auch für Onlinetickets und Jahreskarten | type = entrance | directions = In der Nähe der Bushaltestelle „Cyriakstraße“, die vom [https://www.evag-erfurt.de/evag/haltestellenfahrplaene?linie=51 Bus{{nnbsp}}51] bedient wird, Linienweg Urbicher Kreuz — Schloss Molsdorf | lat = 50.96460 | long = 11.00917 }} * {{vCard | name = Eingang am Burg-Gleichen-Weg | comment = kein Eintrittskartenverkauf, nur Drehkreuz mit Scanner für Onlinetickets und Jahreskarten | type = entrance | lat = 50.96509 | long = 11.00321 }} === Lageplan === * [https://www.egapark-erfurt.de/pb/site/egapark/get/documents_E692247759/egapark/dokumente/Sonstiges/Gelaendeplan/Gelaendeplan_web.pdf '''Geländeplan des Gartens''' (PDF)] (geringfügig veraltet) === Besucherzentrum === Das Besucherzentrum am Haupteingang dient nicht nur als als Anlaufstelle für den Ticketkauf, Informationen und den Erwerb von Souvenirs, sondern es ist auch die Mietstation für Rollstühle, Rollatoren, Elektroscooter und Bollerwagen, vgl. [[#Praktische Hinweise|hier]]. Neben dem Besuchershop erwartet die Gäste zudem ein Multimediaraum, in dem es nicht nur Kurzfilme über den Park, sondern auch solche über Thüringen zu sehen gibt. == Sehenswürdigkeiten — Bauwerke und Museen == {{Scroll Gallery |title=Gebäude und Wüste |Danakil (Erfurt).jpg|Blick auf das ''Danakil'' |Danakil 726.jpg|Blick auf die Salztonebene der namensgebenden Wüste [[w:Danakil-Somalia|Danakil]] im Nordosten [[Afrika]]s an der Küste des Roten Meeres im [[w:Afar-Dreieck|Afar-Dreieck]] in [[Eritrea]], [[Äthiopien]] und [[Dschibuti]], die einst zu den fruchtbarsten Regionen der Erde gehörte (von [[w:Dallol|Dallol]] aus gesehen) }} === ''Danakil'' === Das weltweit erste {{marker | type = museum | name = Wüsten- und Urwaldhaus ''Danakil'' | id = Danakil | url = https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/der-egapark/danaki | lat = 50.9665 | long = 11.00291}} wurde zur [[w:Bundesgartenschau 2021|Bundesgartenschau 2021]] eröffnet, trat an die Stelle der bereits früher abgerissenen ehemaligen '''Zentralgaststätte''' von Reihold Linger (1961) und zeigt in einem großen Gebäude (Urwaldhaus 820 m², Wüstenhaus 1.250 m², gesamt 33.000 m³) zwei Klimazonen in einem Gebäude, und ausgerechnet das Wasser ist das verbindende Element der beiden sehr unterschiedlichen Welten. Die an die Zentralgaststätte anschließende „Rendezvousbrücke“ über den Hauptweg mit dem Blick über das gesamte große Blumenbeet, Teile der Blumenfelder und die Altstadt von Erfurt blieb erhalten. Beim Aufeinandertreffen der beiden Klimazonen zeigen die Pflanzen und Tiere aus Wüsten- und Regenwaldregionen ihre raffinierten Überlebensstrategien im Umgang mit wenig und viel Wasser. Es liegt in der Mitte das Parks und ist nach der Wüste [[w:Danakil-Somalia|Danakil]] im Nordosten Afrikas an der Küste des Roten Meeres im [[w:Afar-Dreieck|Afar-Dreieck]] in [[Eritrea]], [[Äthiopien]] und [[Dschibuti]] benannt, die einst zu den fruchtbarsten Regionen der Erde gehörte. Für alle Besucher, die die fünf ehemaligen Pflanzenschauhäuser noch kannten: Sie wurden durch das an anderer Stelle erbaute ''Danakil'' abgelöst und existieren noch. Wie zu DDR-Zeiten werden sie als Gewächshäuser genutzt, in denen Teile der für die Ausstellungen benötigten Pflanzen gezüchtet werden. Ein vor diesen Schauhäusern errichtetes höheres (nicht öffentlich zugängliches) Überwinterungsgewächshaus für kälteempfindliche Pflanzen verstellt die Sicht auf sie. Eine Gedenktafel vor ihnen beschreibt, wie sie und andere Teile der Ausstellung ehedem beheizt wurden. [[File:Egapark Erfurt Danakil 002 Wadi.jpg|mini|upright|left|Wadi zum Wüstenbereich]] Im Eingangsbereich wird durch automatische Zählung sicherstellt, dass nicht mehr als 200 Besucher gleichzeitig Einlass erhalten.<ref>{{Internetquelle |autor=Ousw |url=https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Egapark_Erfurt_Danakil_068_Eingangsbereich.jpg |titel=Egapark Erfurt Danakil Eingangsbereich Besucherzähler |datum=2026-06-16 |abruf=2026-06-23}}</ref> Hoffen wir, dass Sie nicht der 201. Besucher sind... {{Scroll Gallery |title=Wüstenbereich |Egapark Erfurt Danakil 015 Wüstenteil.jpg|Kakteen I |Egapark Erfurt Danakil 021 Wüstenteil.jpg|Kakteen II |Egapark Erfurt Danakil 006 Wüstenteil.jpg|Goldene [[w:Wüstenameise|Wüstenameisen]] |Egapark Erfurt Danakil 016 Wüstenteil.jpg|Oase }} Zunächst gelangt man durch einen Gang zwischen künstlichen Felswänden ([[w:Wadi|Wadi]]) mit in die Wand eingelassenen und daher leicht zu übersehenden herausziehbaren Schubladen mit Objekten und Erklärungen in den Wüstenteil. Neben der in verschiedene Themenbereiche gegliederten Pflanzenausstellung gibt es hier auch dazugehörige diverse [[w:Terrarium|Terrarien]] mit Tieren wie beispielsweise Goldene [[w:Wüstenameise|Wüstenameisen]]', einen Mauren[[w:Skorpione|skorpion]], eine Westliche [[w:Tannenzapfenechse|Tannenzapfenechse]], eine [[w:Fettschwanz-Rennmaus|Fettschwanz-Rennmaus]], [[w:Afrikanische Ochsenfrösche|Afrikanische Ochsenfrösche]] sowie jeweils ein offenes Gehege für [[w:Gemeine Wildmeerschweinchen|Gemeine Wildmeerschweinchen]] und ehemals [[w:Erdmännchen|Erdmännchen]]. Letztere zogen 2026 in den Erlebnistierpark Memleben um, wo sie mit einem zusätzlichen Außengehege artgerechter leben können, und werden vsl. durch anpassungsfähigere [[w:Zwergmangusten|Zwergmangusten]] ersetzt.<ref>{{Internetquelle |autor=Ousw |url=https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Egapark_Erfurt_Danakil_010_W%C3%BCstenteil.jpg |titel=Egapark Erfurt Danakil Wüstenteil Erdmännchen-Aushang |datum=2026-06-16 |abruf=2026-06-20}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.facebook.com/MDRThueringen/posts/die-erdm%C3%A4nnchen-sind-aus-dem-w%C3%BCsten-und-tropenhaus-danakil-im-erfurter-ega-park-/1273165888345742/ |titel=Keine Erdmännchen mehr im Wüsten/Tropenhaus „Danakil“ |werk=facebook.com |hrsg=MDR Thüringen |datum=2026-05-04 |sprache=de |abruf=2026-07-16}}</ref><ref>{{Internetquelle |autor=Frank Karmeyer |url=https://www.thueringer-allgemeine.de/lokales/erfurt/article411898549/adieu-erdmaennchen-tausch-im-erfurter-danakil-soll-dem-tierwohl-dienen.html |titel=Adieu Erdmännchen: Tausch im Erfurter Danakil soll dem Tierwohl dienen |datum=2026-05-04 |sprache=de |abruf=2026-07-16}}</ref> Die Gruppierung der Pflanzenwelt erfolgt nach den Strategien der Sonnenflüchter, der Schattenmacher und der Verdunstungsgegner. U.{{nnbsp}}a. in der ''Danakiloase'' können die Besucher Audio-Geschichten lauschen. {{Scroll Gallery |title=Urwaldbereich |Egapark Erfurt Danakil 039 Urwaldteil.jpg|Wasserfall |Egapark Erfurt Danakil 043 Urwaldteil.jpg|Brücke über den Teich |Egapark Erfurt Danakil 044 Urwaldteil.jpg|Teich mit Nebel |Egapark Erfurt Danakil 049 Urwaldteil.jpg|[[w:Grüner Baumpython|Grüner Baumpython]] |Egapark Erfurt Danakil 053 Urwaldteil.jpg|[[w:Pantherchamäleon|Pantherchamäleon]] }} Durch eine Art Schleuse kommt man dann in den Urwaldbereich, in dem den Besucher neben den Pflanzen auch etliche Arten freilaufender Vögel (u.{{nnbsp}}a. Himalaya-[[w:Pfaufasanen|Pfaufasanen]], [[w:Straußwachtel|Straußwachteln]], [[w:Madagaskarweber|Madagaskarweber]]), [[w:Aquarium|Aquarien]] mit unterschiedlichen Fischen und Glattrücken-[[w:Schlangenhalsschildkröten|Schlangenhalsschildkröten]], ein kleiner Teich, ein durch die beiden Ebenen ermöglichter Wasserfall, sowie ganzjährig diverse frei fliegende tropische Schmetterlinge, deren [[w:Kokon|Kokons]] regelmäßig von einer Zuchtstation bezogen werden, erwarten. Des Weiteren gibt es eine Kolonie [[w:Blattschneiderameise|Blattschneiderameisen]], die in zwei verbundenen [[w:Terrarium|Terrarien]] untergebracht sind und über durchsichtige Plastikrohre zu der Futterquelle gelangen, eine [[w:Goliath-Vogelspinne|Goliath-Vogelspinne]], ein [[w:Grüner Baumpython|Grüner Baumpython]] (der eigentlich immer wie auf dem Bild auf einem Ast unter einer Lampe zusammengerollt ist), ein [[w:Gelbgebänderter Baumsteiger|Gelbgebänderter Baumsteiger]], ein [[w:Pantherchamäleon|Pantherchamäleon]] zu sehen. In einem dunklen Bereich warten Fledermäuse der Art [[w:Brillenblattnase|Brillenblattnase]] und [[w:Zwerggleitbeutler|Zwerggleitbeutler]] auf gut an die Dunkelheit [[w:Adaptation (Auge)|adaptierte]] Augen<ref>{{Internetquelle |url=https://www.psychologie.uni-heidelberg.de/ae/allg/lehre/wct/w/w4_helligkeit/w420_adaptation.htm |titel=Helligkeitswahrnehmung – Adaption | werk=psychologie.uni-heidelberg.de|abruf=2026-06-21}}</ref>, wie man sie insbesondere aus der [[w:Beobachtende Astronomie|beobachtenden Astronomie]] kennt.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.astrozoom.de/index.php/theorie-und-praxis/39-grundsaetzliches-zur-dunkeladaption-aus-der-praxis.html |titel=Grundsätzliches zur Dunkeladaption (aus der Praxis) | werk=astrozoom.de |abruf=2026-06-21}}</ref> {{Scroll Gallery |title=Schmetterlinge & Lehrreiches |Egapark Erfurt Danakil 058 Urwaldteil.jpg|upright{{!}}Schmetterlingskokons |Egapark Erfurt Danakil 070 Eingangsbereich.jpg|Schmetterlingskokon-Lieferung |Egapark Erfurt Danakil 013 Wüstenteil.jpg|upright{{!}}Interaktive Wand |Egapark Erfurt Danakil 061 Endbereich.jpg|Teil der Station über Wasserverwendung und -sparen am Ausgang |Egapark Erfurt Danakil 069 Eingangsbereich.jpg|Auch die Ohren kommen nicht zu kurz... }} Am Ende des Urwaldteils gelangt man nach einem Blick auf aufgehängte Schmettlings[[w:Kokon|kokons]], wo man mit Glück dem Schlüpfen der Falter als Ende der [[w:Metamorphose (Zoologie)|Metamorphose]]<ref>{{Internetquelle |url=https://www.geo.de/natur/tierwelt/metamorphose--wundersame-verwandlung-der-schmetterlinge-33737454.html |titel=Die wundersame Verwandlung der Schmetterlinge | werk=geo.de | autor = Nora Saager | datum=2025-05-11 |sprache=de |abruf=2026-06-21}}</ref> zusehen kann und Details über die das Danakil beliefernde Schmetterlingsfarm in [[Costa Rica]] in [[Mittelamerika]] erfährt, zu einer Fragen-Station, die sich mit dem sparsamen Verbrauch von Wasser anhand unterschiedlicher Medien auseinandersetzt. Wenn man keine Schließfächer braucht oder auf die Toilette muss, versäumt man glatt im Untergeschoß den abschließenden guten Blick in das Aquarium mit den großen Fischen. Auch didaktisch kommen interessierte Besucher nicht zu kurz. Landschaftsscanner, Bodenschnitte mit Erklärung, Bildschirme mit Touchscreen, eine interaktive Wand (Scrollen von der Oberfläche in den Boden bzw. in die Luft mit Bild und eingeblendeten Daten von Lichteinfall, Feuchtigkeit, Temperatiur, Windstärke) sowie eine eigens entwickelte App unterstützten auf dem Rundweg. Das Video [https://www.youtube.com/watch?v=PKy-z33bJA4 ''Kurzführung Danakil''] des egaparks zur [[w:BUGA 2021|BUGA 2021 in Erfurt]] liefert einen schönen Überblick (die interaktive Wand 3:43–3:57 gibt es nicht mehr und einige aktuelle Exponate fehlen noch). === Deutsches Gartenbaumuseum === {{Scroll Gallery | title = Ausstellungsvielfalt Gartenbaumuseum | Deutsches_Gartenbaumuseum_Erfurt_08.jpg | ''Pomologisches Kabinett'' – Raum voller Apfel-Nachbildungen inkl. Reichsapfel von Metallgestalter ''J. Kaiser'' | Deutsches Gartenbaumuseum Erfurt 51 vom Aussichtsturm aus, links Skulpturengarten.jpg | Blick vom Aussichtsturm des egaparks auf das Museum mit Glasanbau inklusive Lift, links Skulpturengarten | Deutsches_Gartenbaumuseum_Erfurt_11.jpg | Hochbeete | Deutsches_Gartenbaumuseum_Erfurt_15.jpg | Kräutergarten | Deutsches_Gartenbaumuseum_Erfurt_21.jpg | Digitale Bilderrahmen der Ahnengalerie | Deutsches Gartenbaumuseum Erfurt 06.jpg | „Shoppingregal“ | Deutsches Gartenbaumuseum Erfurt 44.jpg | DIY-Projekte | Deutsches Gartenbaumuseum Erfurt 50.jpg | Wasserdampf-Destillation zur Gewinnung ätherischer Öle (im Gewächshaus) | Deutsches Gartenbaumuseum Erfurt 25.jpg | Vergitterter Brunnen | Deutsches Gartenbaumuseum Erfurt 26.jpg | upright{{!}}Beschreibungstafel | Deutsches Gartenbaumuseum Erfurt 27.jpg | upright{{!}}Blick in den Schacht }} [[Datei:Deutsches Gartenbaumuseum Erfurt 32.jpg|mini|upright|Beispiel für die Barrierefreiheit: Gewölbegang mit Treppenlift zu den Gewächshäusern]] Das {{marker | name = Deutsche Gartenbaumuseum | name-map = Deutsches Gartenbaumuseum | type = museum | wikidata = Q1205649 | url = http://www.gartenbaumuseum.de | lat = 50.9676 | long = 11.0077}} hat seinen Sitz in der historischen '''[[w:Cyriaksburg|Cyriaksburg]]''' von 1825 und liegt innerhalb des Parks. Hinter dicken Festungsmauern (sehr angenehm im Hochsommer!) werden auf 1.500 Quadratmetern 30 Themengebiete aus dem Gartenbau präsentiert. Das Museum zählt jedes Jahr über 40.000 Besucher und wird jährlich mit fast einer Million Euro vom Land gefördert.<ref>{{Internetquelle |url=https://gartenbaumuseum.de/media/pages/das-museum/presse/fc985a58eb-1773317521/pressemappe_dgm2026_finmpm.pdf |titel=Pressemappe zum Jubiläum: 65 Jahre Deutsches Gartenbaumuseum |werk=gartenbaumuseum.de |hrsg=Deutsches Gartenbaumuseum |datum=2026-03-12 |sprache=de |abruf=2026-07-10}}</ref> Besonders zu erwähnen ist die mehrfach ausgezeichnete interaktive Dauerausstellung ''Garten! Vom Paradies ins Einkaufsregal''.<ref>{{Internetquelle |hrsg=Deutsches Gartenbaumuseum |url=https://gartenbaumuseum.de/ausstellungen/aktuell/garten-vom-paradies-ins-einkaufsregal |titel=Garten! Vom Paradies ins Einkaufsregal |werk=gartenbaumuseum.de |sprache=de |abruf=2026-06-22}}</ref><ref>{{Internetquelle |hrsg=Verlag Eugen Ulmer |url=https://www.dega-gartenbau.de/article-7279813-51839/das-deutsche-gartenbaumuseum-erhaelt-fuer-ihre-dauerausstellung-den-renommierten-red-dot-design-award-.html |titel=Das Deutsche Gartenbaumuseum erhält für ihre Dauerausstellung den renommierten Red Dot Design Award |datum=2022-10-27 |sprache=de |abruf=2026-06-22}}</ref><ref>{{Internetquelle |hrsg=Verlag Eugen Ulmer |url=https://www.dega-gartenbau.de/article-7527611-51839/german-design-award-special-2023-fuer-dauerausstellung-.html |titel=German Design Award Special 2023 für Dauerausstellung |datum=2023-04-17 |sprache=de |abruf=2026-06-22}}</ref><ref>{{Internetquelle |hrsg=Patzer Verlag GmbH & Co KG |url=https://stadtundgruen.de/artikel/if-design-award-2024-gartenbaumuseum-erneut-preisgekroent-19614 |titel=iF Design Award 2024: Gartenbaumuseum erneut preisgekrönt |datum=2024-03-20 |sprache=de |abruf=2026-06-22}}</ref> Neben der Dauerausstellung ermöglicht die inzwischen integrierte ehemalige Sonderausstellung ''Kultiviert – Ein Jahrtausend Gartenbau in Erfurt'' einen Einblick in die wechselvolle Geschichte des Gartenbaus in Erfurt (Themen ''Mittelalter bis Beginn der Industrialisierung'','' Gartenbau bis 1945'' und ''Gartenbau 1945 bis heute''). Neben diversen Hörstationen und der Nutzung der App Garten+ ist die an vielen Stellen angebrachte digitale Ahnengalerie (Persönlichkeiten des Gartenbaus) eine Besonderheit. Ein Kuriosum ist die kinetische Pflanze ''Valentine'' zur Bedeutung der Fotosynthese. Im Eingangsbereich findet sich ein Shop, der die Produktvielfalt des Gartenbaus sowie Literatur anbietet. Auch ohne etwas zu kaufen, kann das sehr informativ sein. Last but not least ist das Museum mit dem Qualitäts- und Komfortsiegel für barrierefreies Reisen „Reisen für Alle“ (im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz)<ref name=":0" /> ausgezeichnet.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.erfurt-tourismus.de/fileadmin/tourismus/images/meta/service/barrierefreiheit_geprueft/Gartenbaumuseum/Kurzbericht_Deutsches_Gartenbaumuseum_PA-12098-2025_de.pdf |titel=Reisen für Alle: Kurzbericht Deutsches Gartenbaumuseum (Zertifikats-ID: PA-12098-2025) |werk=www.erfurt-tourismus.de |hrsg=Reisen für Alle, www.reisen-fuer-alle.de; Bayern Tourist GmbH, Türkenstraße 7, 80333 München |datum=2026-04 |sprache=de |abruf=2026-06-22}}</ref> ==== Kriegsbrunnen ==== Im Untergeschoss bietet sich die Gelegenheit, den Kriegsbrunnen von 1530, der bis 1914 genutzt wurde und über den alten Gewölbegang zugänglich ist, zu besichtigen. Oben vor dem Museumsgebäude befindet sich zudem eine Säule, in der man das Bild einer Live-Kamera des Brunnenraums betrachten kann. ==== 65-jähriges Jubiläum des Gartenbaumuseums 2026 ==== Das Jahr 2026 steht im Zeichen des 65-jährigen Jubiläums, das mit dem gleich langen Jubiläum des egaparks unter dem Motto „Der egapark 1961 bis 2026“<ref>{{Internetquelle |url=https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/veranstaltungen/65jahre |titel=Der egapark wird 65! |werk=www.egapark-erfurt.de |hrsg=egapark |abruf=2026-06-21}}</ref> zusammenfällt.<ref>{{Internetquelle |hrsg=Patzer Verlag GmbH & Co KG |url=https://stadtundgruen.de/artikel/institutsgeschichte-deutsches-gartenbaumuseum-und-egapark-feiern-65-jubilaeum-20968 |titel=Erfurt: Deutsches Gartenbaumuseum und egapark feiern 65. Jubiläum |datum=2026-04-10 |sprache=de |abruf=2026-06-21}}</ref> Das Deutsche Gartenbaumuseum bietet wie der Park<ref>{{Internetquelle |url=https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/veranstaltungen/vorschau+2026 |titel=Veranstaltungen 2026 im egapark Erfurt |werk=www.egapark-erfurt.de |hrsg=egapark |datum=2026 |sprache=de |abruf=2026-06-23}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/veranstaltungen/veranstaltungskalender |titel=Veranstaltungen im egapark |werk=www.egapark-erfurt.de |hrsg=egapark |datum=2026 |sprache=de |abruf=2026-06-23}}</ref> Sonderveranstaltungen an:<ref>{{Internetquelle |hrsg=Deutsches Gartenbaumuseum |werk=gartenbaumuseum.de |url=https://gartenbaumuseum.de/aktuelles/jubilaeum-2026 |titel=Jubiläumsjahr 2026 |sprache=de |abruf=2026-06-21}}</ref> * „Chernobyl Herbarium“ von ''Anaïs Tondeur'' (26. April bis 21. Juni 2026)<ref>{{Internetquelle |hrsg=Deutsches Gartenbaumuseum |werk=gartenbaumuseum.de |url=https://gartenbaumuseum.de/ausstellungen/aktuell/chernobyl-herbarium |titel=Chernobyl Herbarium |sprache=de |abruf=2026-06-21}}</ref> * „Die iga in der DDR. Geschmack und Impulse“ (23. April bis 11. Oktober 2026) auf der [[w:Landesgartenschau Leinefelde-Worbis 2026|Landesgartenschau Leinefelde-Worbis 2026]]<ref>{{Internetquelle |hrsg=Deutsches Gartenbaumuseum |werk=gartenbaumuseum.de |url=https://gartenbaumuseum.de/ausstellungen/aktuell/die-iga-in-der-ddr-geschmack-und-impulse |titel=Die iga in der DDR. Geschmack und Impulse |sprache=de |abruf=2026-06-21}}</ref> * „iga*61. Die DDR durch die Blume“ (15. August 2026 bis 13. Juni 2027)<ref>{{Internetquelle |hrsg=Deutsches Gartenbaumuseum |werk=gartenbaumuseum.de |url=https://gartenbaumuseum.de/ausstellungen/vorschau/iga-61-die-ddr-durch-die-blume |titel=iga*61. Die DDR durch die Blume |sprache=de |abruf=2026-06-21}}</ref> === Aussichtsturm === [[File:Egapark Erfurt Aussichtsturm.jpg|mini|upright|Aussichtsturm]] Der {{Marker | name = Aussichtsturm | type = tower | id = Aussichtsturm | lat = 50.96680744521544 | long = 11.00732216095615 }}, ein ehemaliger Geschützturm, ist in der warmen Jahreszeit von maximal 50&nbsp;Besuchern gleichzeitig begehbar und bietet im Inneren eine Ausstellung. Auf der Aussichtsplattform hat man auf Erfurts höchstem Aussichtspunkt auf 272 Metern über [[w:Normalnull|NN]] einen Überblick über Teile des Gartens sowie bei guter Sicht einen genialen Blick über die Silhouette von Erfurt. Dies ist die doch etlichen Stufen der Wendeltreppe rauf und runter allemal wert. Die „Spirale“ oben auf dem Turm sieht man sogar trotz des Sommergrüns der Bäume in Zügen Richtung Süden. === Volieren === Die {{Marker | name = Volieren | type= building | id = Volieren | lat = 50.96512274938993 | long = 11.002762556431362 }} sind links neben der (nicht öffentlichen) Halle&nbsp;4 gelegen und leider ein wenig versteckt, so dass man sie beim Vorbeigehen schnell übersehen kann, wenn man nichts von ihnen weiss. === Stiftung Naturschutz Thüringen === Das Naturschutzzentrum der {{marker | type = museum | name = Stiftung Naturschutz Thüringen | id = Stiftung Naturschutz Thüringen | lat = 50.96543256222308 | long = 10.999082413773513}} zeigt eine moderne '''Ausstellung zum Grünen Band'''. Zum Einsatz kommen Multimedia-Angebote wie Filme, Hörstationen und Augmented Reality. Hier sind auch die Räume des [[#egaCampus|Grünen Klassenzimmers, egaCampus]] zu finden. === Überwinterungsgewächshaus === Das {{Marker | name = Überwinterungsgewächshaus | type = building | id = Überwinterungsgewächshaus | lat = 50.96539692966519 | long = 11.003999287977196 }} ist zwar nicht öffentlich, aber man kann im Winter durch die Glaswände gut hineinsehen und dort die untergestellten kälteempfindlichen Pflanzen wie beispielsweise Palmen betrachten. Teilweise beginnen die Pflanzen dort im Frühjahr schon üppig zu blühen, bevor sie ins Freiland umgezogen werden – da lohnt sich ein Blick hinein besonders. === Volkssternwarte === [[File:Egapark Erfurt Sternwarte.jpg|mini|upright|Geschützturm mit Sternwarte]] Die {{Marker | name = Sternwarte | type = observatory | id = Sternwarte | lat = 50.96756502988281 | long = 11.006186210801404 }} befindet sich auf einem ehemaligen Geschützturm und wird von einen Verein betrieben. Die [[w:Volkssternwarte|Volkssternwarte]] wurde zur ersten Gartenschau ''Erfurt blüht'' 1950 eröffnet. Die Ausrüstung, insbesondere der [[w:Refraktor|Refraktor]], stammt größtenteil von der [[w:Humboldt-Schule (Erfurt)|Humboldt-Schule]]. Die drehbare [[w:Teleskopkuppel|Kuppel]] hat einen Durchmesser von 5 Metern und war seinerzeit die erste vom [[w:Carl Zeiss (Unternehmen)|VEB Carl Zeiss Jena]] nach dem Zweiten Weltkrieg hergestellte. Mit jährlich mehreren zehntausend Besuchern gehörte die Einrichtung zu den erfolgreichsten ihrer Art in der DDR. Bis heute ist es die erste und einzige öffentliche Sternwarte in der Geburtsstadt des bedeutenden Astronomen [[w:Johann Hieronymus Schroeter|Johann Hieronymus Schroeter]]. Die [https://volkssternwarte-erfurt.de/ Volkssternwarte Erfurt] wird vom Verein der ''Erfurter Sternfreunde e.&nbsp;V.'' betrieben und ist bei klarem Himmel nur im Winterhalbjahr (Oktober bis März) jeden zweiten und letzten Mittwoch im Monat ab 19 Uhr (bzw. nach Terminvereinbarung) für die Offentlichkeit zugänglich<ref>{{Internetquelle |url=https://volkssternwarte-erfurt.de/aktiv-werden/oeffnungszeiten |titel=Öffnungszeiten |werk=Volkssternwarte Erfurt |datum=2013-01-21 |sprache=de |abruf=2026-03-03}}</ref>. <div style="clear:both;"></div> == Sehenswürdigkeiten — Parks und Gärten == <!-- hier vielleicht eine Gallerie mit Impressionen... {{Scroll Gallery | title = Impressionen | align = left | }}--> * Die {{Marker | name = Dahlienschau | alt = August – Oktober | type = garden | id = Dahlienschau | lat = 50.96614588731484 | long = 11.00194273498466 }} ist einer der Höhepunkte im Herbst, die seit dem Spätsommer durch 250 Sorten aus 15 unterschiedlichen Klassen zur Hochform aufläuft. Die Farben der Dahlie sind vielfältig unw je Blüte nicht unbedingt nur einfarbig. Ergänzt qird die Schau durch Gräser und Sommerblumen wie Eiesenkraut, Silberblatt oder Zinnien. Auch die die älteste deutsche Dahliensorte ''Kaiser Wilhelm'' (seit 1881!) fehlt nicht. * Die {{Marker | name = Fuchsienschau | alt = Juni – September | type = garden | id = Fuchsienschau | lat = 50.964149 | long = 11.000943 }} hat ihren Ursprung in einer Schenkung der aus circa 250 Arten und Sorten bestehenden Fuchsienssammlung von ''Willi Grund'' aus [[Treuchtlingen]] im Jahre 1991. {{Scroll Gallery | title = Gräsergarten Mitte Juni | Egapark Erfurt 102.jpg|Rechts Sternwarte-Turm | Egapark Erfurt 103.jpg|Links Laubengang }} * Der {{Marker | name = Gräsergarten | alt = März – Oktober | type = garden | id = Gräsergarten | lat = 50.96733388431306 | long = 11.005489333112719 }} hat nach der denkmalgerechten Umgestaltung im Jahre 2015 einen Schwerpunkt auf Wildarten und Neuzüchtungen. [[File:Egapark Zentrales Blumenbeet 2.jpg|mini|upright|Zentrales Blumenbeet, 370{{nnbsp}}m&nbsp;lang, über 6.000{{nnbsp}}m<sup>2</sup>]] * Erfurts {{Marker | name = Großes Blumenbeet | alt = Frühjahrsflor: März – Mitte Mai, Sommerflor: Mitte Juni − Anfang Oktober | type = garden | id = Blumenbeet | lat = 50.96461361430824 | long = 11.000948189721461 }}, auch zentrales Blumenbeet genannt, ist Europs größtes ornamental bepflanztes Blumenbeet und insbesondere im 65.&nbsp;Jubiläumsjahr 2026 eine Remineszenz an seine lange Geschichte, denn auch zur Gartenschau im Jahre 1966 existierte es schon. Es ist 6.000 Quadratmeter groß und verbindet mit seinen 370 Metern Länge optisch die Haupthalle (Halle&nbsp;1) und das ''Danakil''. Charakteristisch sind die Formgebung und die Farbabstufungen, die mittels gut 250.000 Blumen im Frühjahr und im Sommer realisiert werden. Im Herbst ergänzen den Anblick unterschiedliche Gräser und verändern damit auch die Stimmung. * Beim {{Marker | name = Ideengarten | alt = Juni – August | type = garden | id = Ideengarten | lat = 50.96707326178594 | long = 11.002475483972445 }} ist richtig, wer sich für Gärtner-Trends interessiert oder nach neuen Ideen sucht. Auf den 4.500 Quadratmetern finden sich Anregungen von Fachleuten und Neuerungen. Das Duft- und Tastbeet ersetzt den ehemaligen Blindengarten von 1987. Der dort befindliche runde Glaspavillon dient regelmäßig als Drehort der bekannten MDR-Gartensendung ([https://www.mdr.de/mdr-garten Homepage], [https://www.ardmediathek.de/sendung/mdr-garten/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kZXJlaWhlbi9lNWUwYzA3MS1kZWJiLTQ0YmUtYjUwMy0xNzc3NmRmZDc5ZGI Mediathek]), siehe auch [[#vCard_MDR Garten-Reich|MDR Garten-Reich]]. * Der {{Marker | name = Irisgarten | alt = Mai & Juni | type = garden | id = Irisgarten | lat = 50.96530563144003 | long = 11.008588684786334 }} wurde anfänglich als Schau- und Sichtungsgarten konzipiert und ist jetzt die Heimat eine der wichtigsten Sammlungen von ''Alexander-Steffen''-Züchtungen der Bart-Iris. Weitere alte und neu Züchtungen der Bart-Iris vermitteln einen Eindruck deren Vielfalt an Farben on Formen. Viele Pfanzenbegleiter verwandeln den terrassenförmig angelegten Irisgarten ganzjährig in eine Farbenpracht. Auch wenn er fast etwas abgelegen ist, lohnt sich der Weg dorthin. {{Scroll Gallery | title=Japanischer Garten | Egapark Erfurt 104 Japangarten oberer Teil.jpg|Eingang oberer Teil mit Torii | Egapark Erfurt 106 Japangarten oberer Teil.jpg|Trockenbachlauf | Egapark Erfurt 111 Japangarten unterer Teil.jpg|Eingang unterer Teil mit Laternen | Egapark Erfurt 113 Japangarten unterer Teil.jpg|Wasserfall{{nnbsp}}I | Egapark Erfurt 120 Japangarten unterer Teil.jpg|Wasserfall{{nnbsp}}II | Egapark Erfurt 119 Japangarten unterer Teil.jpg|Impression | Egapark Erfurt 112 Japangarten unterer Teil.jpg|Eingang zum Teehaus | Egapark Erfurt 125 Japangarten unterer Teil.jpg|Gelegenheit für eine Pause }} * Der {{Marker | name = Japangarten | alt = ''Japanischer Fels- und Wassergarten''; Kirschblüte April & Mai, Azaleenblüte Mai & Juni | type = garden | id = Japangarten | lat = 50.968843 | long = 11.006010 }} mit einer Fläche von 7.000 Quadratmetern gliedert sich in einen oberen und einen unteren Teil. Der obere Teil wird oben und unten von gut sichtbaren roten Torii eingerahmt, unterhalb einen Weges liegt dann der untere Teil. : Zum Teich- und Felsengarten gehören mehrere Wasserfälle, ein [[w:Kare-san-sui|Zen-Garten]] und ein [[w:Teehaus|Teehaus]] mit Teehausgarten. Weitere typische Gestaltungselemente sind Pavillons, Steinlaternen, [[w:Torii|stilisierte Tore]] sowie eine entsprechende Vegetation. : Beim Bau wurden die Regeln japanischer Handwerkstechnik berücksichtigt und u.{{nnbsp}}a. mit 5.000 Tonnen Felsgestein ein Gartenensemble im Stil japanischer Gartenkunst (Felsen, Wasser und fernöstliche Pflanzen im Einklang) gestaltet. : Zu den ostasiatischen Pflanzen gehören Magnolien, Azaleen, Rhododendren, in Form geschnittene Kiefern und natürlich Zierkirschen. [[File:Egapark Erfurt 127 Karl-Foerster-Park.jpg|mini|Sonderausstellung Karl-Foerster-Garten]] * Der {{Marker | name = Karl-Foerster-Staudengarten | alt = März – Oktober | type = garden | id = Karl-Foerster-Staudengarten | lat = 50.969316 | long = 11.007260 }} ist nach dem bedeutenden Staudenzüchter ''Karl Foerster'' benannt, der sich zudem mit Gartenphilosophie und Lyrik beschäftigte sowie als Sachbuchautor und Pionier moderner Gartenkunst beschöftigte. Der Bereich wurde von Walter Funcke schon 1950 zur ersten Gartenschau ''Erfurt blüht'' mit 80.000 [[w:Staude|Stauden]] gestaltet. : Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass auch der im Jahre 2008 eröffnete [[#Skulpturengarten|Skulpturengarten]] eine ähnliche symmetrische Gliederung aufweist, die mit Kunstwerken verschönert wurde. : Die heutige Form geht auf die Erstgestaltung in den Jahren 1962/63 durch Walter Funcke und [[w:Hermann Göritz|Hermann Göritz]] zurück. : Der Garten ist eine Oase der Ruhe, da er meist wenig besucht wird, und zeigt einen Teil seiner Farbenpracht bereits früh im Jahr, wenn die restliche Flora großteils noch im Winterschlaf ruht. : Eine Besonderheit bietet dieser Garten auch: Man kann einen schönen Blick auf den Erfurter Dom erhaschen, wenn man weiß, wo – siehe [[#vCard_Domblick|Domblick]]. : Derzeit ist dort eine Sonderausstellung zu sehen. * Die historische {{Marker | name = Kleingartenanlage „iga 61 e.V.“ | type = garden | id = Kleingartenanlage | lat = 50.967769422542624 | long = 11.003317933030623 }} besteht aus rund 30 Parzellen, die seit über 60 Jahren fester Bestandteil des egaparks sind und auch Bestandteil der [[w:BUGA 2021|BUGA 2021]] waren. Einzelne Familie gärtnern dort seit über 40 Jahren, die Kleingärten waren früher sogar Vorzeigegärten. Leider ging es zwischen dem egapark und den Kleingärtnern nicht immer friedlich zu.<ref>{{Nachricht|Autor=Holger Wetzel|Titel=Erfurter Kleingärtner verlieren Klage gegen den Egapark - Die Ega hatte den Kleingärtnern des Vereins „iga `61“ verboten, tagsüber zu ihren Gärten zu fahren.|URL=https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/erfurt/article236615621/Erfurter-Kleingaertner-verlieren-Klage-gegen-den-Egapark.html|Website=Thüringer Allgemeine|Site-URL=thueringer-allgemeine.de|Verlag=Thüringer Allgemeine|Datum=2022-10-07|Abruf=2026-07-02|Sprache=de}}</ref> * Die {{Marker | name = Klimaringe | type = garden | id = Klimaringe | lat = 50.96627100691248 | long = 11.002693193772847 }}, eine Reihe kreisrunder, von weißen Ringen aus Sichtbeton umrandete Beete<ref>{{Internet|Titel=Klimaringe aus weißem Sichtbeton - Außengestaltung auf der Bundesgartenschau 2021|URL=https://www.this-magazin.de/artikel/tis_Klimaringe_aus_weissem_Sichtbeton-3699146.html|Website=THIS|Site-URL=this-magazin.de|Verlag=Bauverlag BV GmbH, Friedrich-Ebert-Str. 66, 33330 Gütersloh|Datum=2021|Abruf=2026-07-02|Sprache=de}}</ref> vor dem Wüsten- und Urwaldhaus ''Danakil'', waren ursprünglich als Rosenbeete angelegt und wurden für die Bundesgartenschau [[w:BUGA 2021|Buga 2021]] neu gestaltet. Sie veranschaulichen mit Gehölzen und Stauden verschiedene Klimazonen der Erde und dienen den Besuchern auch zum Ausruhen. * Der {{Marker | name = Klimawald | type = garden | id = Klimawald | lat = 50.96651370164531 | long = 11.003576405087406 }} zeigt 82 Bäume in 23 Arten, gennant ''Zukunftsbäume'', da sie sich geänderten klimatischen Bedingungen anpassen können und das Stadtklima verbessern. {{Scroll Gallery |title = Lilienterrasse & Liliengarten |Egapark Erfurt (04).jpg|Wasserspiele Lilienterrasse |Egapark Erfurt Liliengarten.jpg|Lilienterrasse mit Liliengarten rechts }} * Der {{Marker | name = Liliengarten | alt = Juni – August | type = garden | id = Liliengarten | lat = 50.9655091202212 | long = 11.007271452406648 }} ist eine Erinnerung an die frühere iga'61 auf dem Plateau des Südhangs, gibt auf 670 Quadratmetern der Lilie eine Heimat und bietet mit der * {{Marker | name = Lilienterrasse | type = garden | id = Lilienterrasse | lat = 50.965728135134434 | long = 11.00748841639549 }} für kleine und große Kinder eine Besonderheit: Man kann an zwei Steuerpulten mittels Tastern die unterschiedlichen Wasserspiele in Betrieb nehmen - diesen Anblick sollte man sich nicht entgehen lassen. : Bei der Veranstaltung „Winterleuchten“ werden hier auf durch den mehrere Düsen in die Luft verteilten Nebel aus Wassertröpfchen Muster projiziert und dazu gibt es Musik – ein echtes Muss für alle Besucher dieser Veranstaltung! {{Scroll Gallery |title = Mainzgarten |Egapark Erfurt Mainzgarten 143 in den Stadtfarben Rot und Weiß.jpg|Stadtfarben Rot und Weiß |Bundesgartenschau 2021 egapark 401.JPG|upright{{!}}Tordenkmal mit Inschrift |Egapark Erfurt Mainzgarten 100.jpg|Blick vom Tordenkmal aus |Egapark Erfurt Mainzgarten 099.jpg|Hinten Mainzpavillon |Egapark Erfurt Mainzgarten 075.jpg|Brunnen |Egapark Erfurt Mainzgarten 086 Mainzpavillon.jpg|Mainzpavillon }} * Der {{Marker | name = Mainzgarten | alt = März – Oktober | type = garden | id = Mainzgarten | lat = 50.96687701392193 | long = 11.004348685897575 }} ist nach der Partnerstadt benannt und zu ihm gehört der Mainzpavillon (ehemals Chemiepavillon). : Der Garten zum existierenden Pavillon wurde von der Partnerstadt Mainz gestiftet und 2013 anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft erneuert.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.erfurt.de/ef/de/service/aktuelles/am/2013/116966.html |titel=Pressemitteilung von 18.07.2013: Neugestaltung Mainzgarten und Sanierung Mainzpavillon anlässlich der 25-jährigen Städtepartnerschaft |abruf=2026-03-09}}</ref> Ein stationäres Denkmal steht für die historischen Verbindungen beider Städte. Der Garten beheimatet neben Stauden und Gräsern mehr als 300 [[w:Hortensien|Hortensien]] und ist überwiegend in den Stadtfarben Rot und Weiß gehalten. : Der heutige Mainzpavillon ist ein fast unverändert gebliebener Ausstellungspavillon der ''iga 1961''. Er diente ursprünglich aus ''Chemiekontor'' mit Chemikalien für den Gartenbau (daher auch die Bezeichnung ''Chemiepavillon'') und wandelte sich dann zu einem Ladengeschäft (u.{{nnbsp}}a. beherbergte er zeitweise einen [[w:Intershop (Handel)|Intershop]]). : Die Lage ist vom Haupteingang aus betrachtet hinter dem [[#vCard_Danakil|Danakil]]. Der Pavillon ist für Veranstaltungen zu mieten.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.erfurt-tourismus.de/fileadmin/tourismus/tagungen_und_kongresse/egapark/Expose_Mainzpavillon.pdf |titel=PDF "Vermietung Mainzpavillon" |format=PDF |abruf=2026-03-09}}</ref> {{Scroll Gallery |title=Bücherverbrennung 1933 |Egapark Erfurt Mainzgarten 078 Denkort.jpg|upright{{!}}Einer der fünf Kegel |Egapark Erfurt Mainzgarten 080 Denkort.jpg|Drucklettern I |Egapark Erfurt Mainzgarten 081 Denkort.jpg|Drucklettern II |Egapark Erfurt Mainzgarten 077 Denkort.jpg|upright{{!}}Infotafel |Egapark Erfurt Mainzgarten 082 Denkort.jpg|upright{{!}}Kegel mit QR-Code }} :: Beim Mainzgarten findet sich Seit 2024 auch der {{Marker | name = Denkort Bücherverbrennung 1933 | id = Denkort | type = memorial | lat = 50.96695266869052 | long = 11.004040919845371 }}<ref>{{Internetquelle |url=https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/der-egapark/denkort+buecherverbrennung+1933 |titel="Denkort Bücherverbrennung 1933" auf egapark-erfurt.de |hrsg=Erfurter Garten- und Ausstellungs gemeinnützige GmbH (ega), Magdeburger Allee 34, 99086 Erfurt |abruf=2026-03-09}}</ref> der dauerhaft an die Bücherverbrennung in Erfurt, organisiert von der Hitlerjugend am 29. Juni 1933 auf dem Gelände eines Sportplatzes für Jugend- und Volksspiele unterhalb der [[w:Zitadelle Cyriaksburg|Cyriaksburg]], erinnert. :: Die 28 im Boden eingelassenen „Drucklettern“ stehen für das gedruckte und die fünf Kegel als „Lautsprecher“ für das gesprochene Wort. Die Gedenkstätte befindet sich am Rande des Mainzgartens neben dem Mainzpavillon.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.erfurt.de/ef/de/service/aktuelles/pm/2024/149327.html |titel=Pressemitteilung vom 15.11.2024 "Neues Denkmal im Egapark erinnert an Erfurter Bücherverbrennung 1933" |datum=2024-11-15 |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20250519045433/https://www.erfurt.de/ef/de/service/aktuelles/pm/2024/149327.html |archiv-datum=2025-05-19 |abruf=2026-03-09}}</ref> Am Gedenkort werden auch Workshops für Schüler angeboten.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.egapark-erfurt.de/pb/site/egapark/get/documents_E-2131235473/egapark/dokumente/Denkort%20B%C3%BCcherverbrennung/PDFs/01_Einfuehrung.pdf |titel=Denkort Bücherverbrennung 1933 - Bücherverbrennung und Menschenfeindlichkeit im Nationalsozialismus - 90-Minuten-Workshop für und von Jugendlichen ab Klassenstufe 9 |hrsg=Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung {{!}} Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz {{!}} Sorbenweg 7, 99099 Erfurt |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20250113023101/https://www.egapark-erfurt.de/pb/site/egapark/get/documents_E-2131235473/egapark/dokumente/Denkort%20B%C3%BCcherverbrennung/PDFs/01_Einfuehrung.pdf |archiv-datum=2025-01-13 |abruf=2026-03-09}}</ref> * Zum {{Marker | name = MDR Garten-Reich | type = garden | id = MDR Garten-Reich | lat = 50.96721278384571 | long = 11.002726781995449 }} siehe [[#vCard_Ideengarten|Ideengarten]]. * Der {{Marker | name = Miniaturengarten | alt = Garten der Miniaturen | type = garden | id = Miniaturengarten | lat = 50.964716 | long = 11.001837 }} zeigt Miniaturlandschaften, Zwerggehölze sowie Steingartenbereiche und wird u.{{nnbsp}}a. vom Verein ''egapark-Freunde e.{{nnbsp}}V.'' gepflegt. * In der {{Marker | name = Pelargonienschau | alt = Juni – September | type = garden | id = Pelargonienschau | lat = 50.965385814213995 | long = 11.002736129083955 }} sind 135 historische Sorten an Wild- und Duftarten zu Hause. Haben Sie gewusst, dass die Pelargonie aus dem südlichen Afrika stammt? * Das {{Marker | name = Piet-Oudolf-Beet | alt = besonders Sommer und Herbst | type = garden | id = Piet-Oudolf-Beet | lat = 50.963477924786766 | long = 10.997994855989088 }} liegt vom Hautpeingang aus gesehen hinter den vier Brunnen. Das Staudenbeet trägt die Handschrift des niederländischen Gartenkünstlers [[w:Piet Oudolf|Piet Oudolf]] und insbesondere in der warmen Jahreszeit kann man die die einzigartige Gestaltung der Bepflanzung bewundern. Einen guten Eindruck vermittelt das YouTube-Video [https://www.youtube.com/watch?v=eMvOPVZBPjk&t=8s Ein meisterlich geplantes Staudenbeet im egapark Erfurt], man sollte allerdings die Untertitel nicht beachten, die Transkription ist allea andere als gelungen. [[File:Egapark Erfurt 140 Blick auf Teil des Rosengartens.jpg|mini|Blick auf Teil des Rosengartens]] * Der {{Marker | name = Rosengarten | alt = Mai – Oktober | type = garden | id = Rosengarten | lat = 50.965350| long = 11.006016 }} erhielt anlässlich der BUGA 2021 seine heutige Form. Im Frühjahr blühen hier 20.000 Zwiebelblumen, die in Sommer und Herbst von 4.000 Rosen abgelöst werden, viele verscheidene Stauden dienen der Unterteilung und Strukturierung. Es gibt verschiedene Themenbereiche wie moderne Rosenverwendung, Züchtungen der DDR, Duftrosen, bienenfreundliche Rosen, Sorten für den Halbschatten sowie einen mediterranen Rosengarten zu bewundern. * Die {{Marker | name = Rosenringe | type = garden | id = Rosenringe | lat = 50.96451069552994 | long = 11.001314984616643 }} befinden sich vor allen drei Hallen 2, 3 und 4 (die Hallen selbst sind nicht öffentlich). {{Scroll Gallery |title=Skulpturengarten |Egapark Erfurt 142 Skulpturengarten vom Aussichtsturm aus.jpg|Blick vom Aussichtsturm |Egapark Erfurt 141 Skulpturengarten vom Aussichtsturm aus.jpg|Rechts oben Dt. Gartenbaumuseum }} * Der {{Marker | name = Skulpturengarten | alt = März – Oktober, Pfingstrosenblüte Mai & Juni | type= garden | id = Skulpturengarten | lat = 50.96716769264181 | long = 11.00697645187872 }} ist direkt neben dem Deutschen Gartenbaumuseum gelegen und beheimatet die Pfingstrosensammlung des egaparks mit mehr als 200 Sorten. Er wird durch hohe Hecken in museale Bereiche untergliedert und bildet so einen passenden Rahmen für mehr als 70 Plastiken unterschiedlicher Künstler verschiedener Generationen und Regionen. Viele Bänke laden die Besucher zum Verweilen ein. * Die {{Marker | name = Staudenschau an der Wasserachse | alt = März – Oktober | type = garden | id = Staudenschau | lat = 50.966461461278236 | long = 11.004754293832809 }} nimmt genauso wir das Große Blumenbeet eine Fläche von 6.000 Quadratmetern ein. Bereit seit 1961 werden die Staudenkombinationen den jeweilis üblichen Vorstellungen angepasst. Durch den Rasenstreifen inmitten der Schau lässt sich die Bepflanzung aus der Nähe betrachten. * Im {{Marker | name = Waldpark | type = forest | id = Waldpark | lat = 50.96808488294252 | long = 11.008825082124162 }} mit seinem alten Baumbestend findet sich nicht nur der [[#vCard_Wissenswald|Wissenswald]], er ist auch insgesamt eine Oase der Ruhe. Alle Freunde des Waldbadens kommen sicher auf Ihre Kosten! {{Scroll Gallery | title = Wasserachse | Erfurt, Egapark, BUGA_2021, Springbrunnenachse.jpg|upright{{!}}Springbrunnen an der Wasserachse | Egapark Erfurt 092.jpg|Blick entlang der Wasserachse | Egapark Erfurt Wasserachse.jpg|Wasserachse mit Sternwarte im Hintergrund }} * Die {{Marker | name = Wasserachse | type = lake | id = Wasserachse | lat = 50.9664430274187 | long = 11.005100198050602 }} mit ihren Springbrunnen und der Brücke ist ein Blickfang und auch ein guter Ort, um es sich gut gehen zu lassen und zur Ruhe zu kommen. Beim Café an der angrenzenden Phillipswiese findet man dazu auch das passende Getränk. === Aussichtspunkte === * {{Marker | name = Buchenwaldblick | type = viewpoint | id = Buchenwaldblick | lat = 50.96660477931427 | long = 11.009536245707244 }} [[File:Egapark Erfurt Buchenwaldblick.jpg|mini|''Buchenwaldblick'' — früher Terrassenbatterie, heute Stadtblick]] : Etwas abgelegen neben dem Gästehaus ''[[#vCard_Pulverhütte|Pulverhütte]]'' (ein 1842 erbautes Friedenspulvermagazin) liegt die ehemalige Terrassenbatterie, die im Zuge der 1885 begonnenen Umgestaltung zur öffentlichen Grünanlage zu einem Aussichtspunkt ausgebaut und zur ersten internationalen Gartenbauausstellung um 1960 wiederum umgebaut wurde. : Hier bietet sich neben dem Buchenwald-Denkmal ein schöner östlicher Stadtblick in aller Ruhe. Leider werden links der Dom und die Severikirche zunehmend von einem wachsendem Baum verdeckt. * {{Marker | name = Domblick | type = viewpoint | id = Domblick | group = | lat = 50.96905388502465 | long = 11.006532035877408 }} : An dieser Stelle im [[#vCard_Karl-Foerster-Staudengarten|Karl-Foerster-Staudengarten]] hat man einen guten Blick auf den Erfurter Dom. == Aktivitäten == === egapark-Express === : Alle 30 Minuten startet von Anfang April bis Ende Oktober zwischen 10:00 und 17:00 am Besucherzentrum eine Rundfahrt mit dem egapark-Express, der 50&nbsp; Sitzplätze bietet. Sie ist barrierefrei und kostet ab 7 Jahren 2,50{{nnbsp}}€, die Fahrkarten erhält man an den Kasssen oder im Besucherzentrum. Ein Ausstieg ist am Aussichtsturm (nahe dem Deutschen Gartenbaumuseum und dem Restaurant ''Caponniere'') möglich, die Fahrt kann dann später fortgesetzt werden. === Veranstaltungen und Führungen === Sowohl der egapark als auch das Deutsche Gartenbaumuseum bieten eine Vielzahl von Veranstaltungen an, insbesonderer im Jubiläumsjahr 2026 gibt es zusätzliche [https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/veranstaltungen/65jahre Sonderveranstaltungen] (inklusive Vorträge zum Jubiläum) des egaparks und die noch verbleibende [https://gartenbaumuseum.de/ausstellungen/vorschau/iga-61-die-ddr-durch-die-blume Sonderausstellung „''iga*61. Die DDR durch die Blume''“] des Deutschen Gartenbaumuseums. '''egapark''' * Eine allgemeine Übersicht zu den Veranstaltungen findet sich im [https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/veranstaltungen/veranstaltungskalender Veranstaltungskalender]. * Schöne '''Geschichten unterm Lesebaum''' von Geschichtenerzählern für kleine und große Kinder :* Mai bis September zweimal im Monat samstags von 15:00–16:00 :* Verbleibende Termine 2026: ::* 1. August: Ali Baba und die 40 Räuber – ein zauberhaftes Märchenmitmachtheater, Galli-Theater ::* 22. August: Regentropfen gehen auf Reisen, TUT`S Erfurt ::* 29. August: Quatschgeschichtenlieder zum Mitmachen mit Liedermacher Björn Sauer ::* 5. September: Einäuglein, Zweiäuglein, Dreiäuglein, Musikalisches Erzähltheater mit Antje Horn & Johannes Gräbner ::* 26. September: Fritzi geht auf die ega, Theater im Palais Erfurt * Sportangebot '''AOK PLUS Gesundheitsangebote''' am AOK Plus-Pavillon für jeden :* Mai bis September ::* Jeden Di 17:30–18:30 Yoga ::* Jeden Do 17:30–18:30 Bodybalance (Mix aus Yoga, Tai Chi und Pilates) :* Sportmatte nicht vergessen * '''Sonntagsführungen''' mit egapark-Gartenexperten :* Verbleibende Termine 2026: ::* 26. Juli: Die Staudenschau – Vielfalt und Farbenpracht der Staudenwelt (Treffpunkt: 9:50 Uhr Rendezvousbrücke am Danakil) ::* 9. August: Historischer egapark – 65 Jahre Gartenkultur auf geschichtsträchtigem Boden (Treffpunkt: 9:50 Uhr Besucherzentrum am Haupteingang) ::* 6. September: Historischer egapark – 65 Jahre Gartenkultur auf geschichtsträchtigem Boden (Treffpunkt: 9:50 Uhr Besucherzentrum am Haupteingang) ::* 4. Oktober: Historischer egapark – 65 Jahre Gartenkultur auf geschichtsträchtigem Boden (Treffpunkt: 9:50 Uhr Besucherzentrum am Haupteingang) ::* 11. Oktober: Dahlien – Königinnen des Spätsommers (Treffpunkt: 9:50 Uhr Besucherzentrum am Haupteingang) * Kreative Workshops im [https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/veranstaltungen/egacampus egaCampus] * Entdeckerführungen im Wüsten- und Urwaldhaus ''Danakil'' * Vorträge * [https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/veranstaltungen/lichterfest+2026 '''Lichterfest'''] Fr/Sa 14./15. August 2026 ab 18:00 :* Viele Lichter in unterschiedlichen Farben sowie Lichtobjekte tauchen den Garten in eine besondere Stimmung. Dazu kommen Lasershows, Musik von ''Antenne Thüringen'' und Musikern u.{{nnbsp}}a. auf der Parkbühne, mobile Künstler und vieles mehr. :* Das Deutsche Gartenbaumuseum lädt zum abendlichen Museumsbesuch bis 22:30. :* Die Sternwarte ist von 18:00 bis 23:00 geöffnet. :* Gesonderte Veranstaltungsspreise, Zugang mit Lichterfest-Ticket ab 14:00. * [https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/veranstaltungen/gartentage+2026 '''Thüringer Gartentage'''] Sa/So 29./30. August 2026 :* Eintritt für EW nur 10{{nnbsp}}€ * [https://fantasy-park.de/ '''Fantasypark'''] Sa/So 12./13. September 2026 v.{{nnbsp}}a. für Comicfreunde bei gesonderten Veranstaltungsspreisen * Winterleuchten zum Jahreswechsel * {{Anker|Familienwochen}}Und last but not least ein besonderer Tipp: Der Park bietet regelmäßig '''Familienwochen''' an, die Familien mit 20% Rabatt auf die ''Familientageskarte'' (2&nbsp;EW + max. 5&nbsp;Kinder) und die ''Familientageskarte Mini'' (1&nbsp;EW + max. 5&nbsp;Kinder) besuchen können. : Verbleibende Termine 2026: :* Familienwoche 2 vom 3. bis 9. August 2026: Sommer, Sonne, Badespaß – das Ferienfinale im egapark :* Familienwoche 3 vom 15. bis 29. September 2026: Die Kürbisausstellung und der ''NaturErlebnisTag'' am Weltkindertag sorgen für jede Menge Unterhaltung :* Familienwoche 4 vom 13. bis 18. Oktober 2026: Herbstferien – perfekte Tage für die ganze Familie '''Deutsches Gartenbaumuseum''' * Eine allgemeine Übersicht zu den Bildungsangeboten und dem Programm des Museums findet sich [https://gartenbaumuseum.de/bildung-und-programm hier]. * Alle Veranstaltungen mit einer Möglichkeit, diese zu filtern, werden [https://gartenbaumuseum.de/bildung-und-programm/veranstaltungen hier] aufgelistet. * Jeden 1. Dienstag im Monat findet um 14:00 eine öffentliche Führung durch das Museum und die Dauerausstellung statt (ab Anfang April). * Jeden Sonntag werden von 14:00–17:00 Workshops zu unterschiedlichen Themen angeboten, die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich (ab Mai). === Feste Angebote === * Thüringens größter {{Marker | name = Spielplatz ''Gärtnerreich'' | type = playground | id = Spielplatz Gärtnerreich | lat = 50.966755486176254 | long = 11.000551242808898 }} mit 35.000&nbsp;Quadratmetern bietet viele Spielgeräte, ein großes {{Marker | name = Planschbecken | type = swimming pool | id = Planschbecken | lat = 50.965968197502534 | long = 10.99954726838947 }} (geöffnet Mitte Mai bis Ende August) sowie barrierefreie Angebote. * Auf dem {{Marker | name = Bauernhof mit Tierkoppel | type = farm | id = Bauernhof | lat = 50.96675442061982 | long = 11.002011958412318 }} für Kinder leben u.{{nnbsp}}a. Esel, Schafe, Ziegen, Kaninchen, Puten und Hühner. Im typischen ''Thüringer Dreiseitenhof'' bestehend aus Bauernhaus, Garten, Stallungen und Scheune lernt man den traditionellen bäuerlichen Alltag kennen, wie er in vergangenen Zeiten üblich war. * Der im {{Marker | name = Bienengarten | type = garden | id = Bienengarten | lat = 50.96482412256271 | long = 11.006742196500475 }} gelegene Schau- und Lehrbienenstand der Bienenhäuser wird betrieben vom [https://www.imkerverein-erfurt.de/ Imkerverein Erfurt e.{{nnbsp}}V.] und ist täglich geöffnet, sonntags von 13:00–17:00 gibt es Führungen durch Imker. : PDF „Die kleine Bienenkunde - Entdecke sie in unserem Bienenhaus im egapark Erfurt“<ref>{{Internetquelle |url=https://www.egapark-erfurt.de/pb/site/egapark/resourceCached/1.7/views.bsys/img/bees/EGA_Bienen_Infoblatt.pdf |titel=Die kleine Bienenkunde - Entdecke sie in unserem Bienenhaus im egapark Erfurt |werk=egapark-erfurt.de |hrsg=egapark |sprache=de |abruf=2026-07-03}}</ref> * Der {{Marker | name = Schulgarten | type = garden | id = Schulgarten | lat = 50.96681467935091 | long = 11.002385955019227 }} ist gelegen zwischen dem Ideengarten und dem ''Thüringer Dreiseitenhof'' des Bauernhofs. : Da in Thüringen der Schulgartenunterricht ein Pflichtfach darstellt, gibt es das Schulgartenprojekt „Ab ins Beet“ des egaparks. Seit 2016 lernen viele junge Gärtner unter Anleitung von Beetpaten an insgesamt elf Hochbeeten neben der Gartenarbeit auch die dazugehörigen Grundlagen kennen.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.stadtwerke-erfurt.de/pb/die_swe/die+swe/fuer+erfurt/schauschulgarten |titel=Schauschulgarten |werk=stadtwerke-erfurt.de |hrsg=Stadtwerke Erfurt |sprache=de |abruf=2026-07-04}}</ref> Siehe auch beim [[#egaCampus|Grünen Klassenzimmer, egaCampus]]. {{Scroll Gallery |title=Wissenswald |Egapark Erfurt 146 Wissenswald mit großem Vogelhäuschen "Zum Einnisten" für Kinder.jpg|Beispielstation mit großem Vogelhäuschen „Zum Einnisten“ für Kinder |Egapark Erfurt 130 Wissenswald.jpg|upright{{!}}Übersichtsplan |Egapark Erfurt 131 Wissenswald.jpg|upright{{!}}Weitere Beispielstation |Egapark Erfurt 148 Wissenswald - auch zur Erholung.jpg|Hängematten für den gemütlichen Teil |Egapark Erfurt 145 Wissenswald mit großem Vogelhäuschen "Zum Einnisten" für Kinder.jpg|Demonstrations-Vogelhäuschen für verschiedene Vögel und rechts die Station „Vogelstimmen“ }} * Der {{Marker | name = Wissenswald | type = forest | id = Wissenswald | lat = 50.968791583082904 | long = 11.007763038811394 }} entstand zur [[w:Bundesgartenschau 2021|BUGA 2021]] am Hang von der [[w:Cyriaksburg|Cyriaksburg]] mit dem [[#vCard_Q1205649|Deutschen Gartenbaumuseum]] hinunter zum Eingang [[w:Gothaer Platz|Gothaer Platz]]. Einen guten Überblick erhält man bei [https://rehwaldt.de/projekt.php?proj=ELE-Wissenswald ''Rehwald Landschaftsarchitekten'']. : In diesem alten Waldpark werden Flora und Fauna an über 30 Stationen beleuchtet. Es gibt beispielsweise eine Nistkastenmusterhaussiedlung, ein lebensgroßes Vogelhaus zum Klettern, Audiostationen, Infopunkte zu Pilzen, Gesteinen oder den „BIGA 5“, den fünf großen heimischen [[w:Wildtier|Wildtier]]en des [[Thüringer Wald]]es ([[w:Wildkatze|Wildkatze]], [[w:Luchse|Luchs]], [[w:Rothirsch|Rothirsch]], [[w:Wildschwein|Wildschwein]] sowie [[w:Auerhuhn|Auerhuhn]]). Dabei wird versucht, Spaß mit Lernen zu verbinden, und es bietet sich an, den Besuch als Natur- und Wissensrallye zu gestalten. Es gibt Hörstationen wie beispielsweise zu heimischen Vogelstimmen und QR-Codes führen zu erweiterten Informationen sowie kleinen Spielen. : Angenehm ergänzt wird der Wissenswald durch viele Hängematten zum Ausruhen, insbesondere bei den nebeneinander gelegenen Stationen mit den Vogelhäuschen und den Vogelstimmen. == Veranstaltungsorte == *{{Marker | name = Bogenwiese | type = waypoint | group = gold | lat = 50.96320254270671 | long = 10.997621546118655 }} *{{Marker | name = Danakil Veranstaltungsraum | type = waypoint | group = gold | lat = 50.966384777692504 | long = 11.003201973709928 }} : im Obergeschoß des ''Danakil'' : Nutzung u.{{nnbsp}}a. für Tagungen, Workshops, Vorträge sowie Firmen- und Privatevents (326{{nnbsp}}m<sup>2</sup> Veranstaltungsraum mit Wüstenblick und 100{{nnbsp}}m<sup>2</sup> angrenzender Foyerbereich) *{{Marker | name = Empfangshalle | type = waypoint | group = gold | lat = 50.96377281038545 | long = 10.997509024100816 }} *{{Marker | name = Festplatz | type = waypoint | group = gold | lat = 50.963608154613745 | long = 10.998643961379704 }} *{{Marker | name = Große Wiese | type = waypoint | group = gold | lat = 50.96528167685652 | long = 11.000948611134733 }} : Auf diesem Gelände zwischen Haupteingang und Dankil sind diverse '''Ausstellungspavillons''' zu finden. :* Einer davon wird vom ''[[w:KiKA|KiKA]]'' betrieben, der ja direkter Nachbar des egaparks ist. :* Ein weiterer ist der ''[[w:AOK PLUS|AOK PLUS]] Pavillon'', dort finden [[#Veranstaltungen und Führungen|Sportangebote]] statt. <!-- WICHTIG: Anker bitte stehen lassen, "id = egaCampus" funktioniert hier warum auch immer NICHT, danke! --> *{{Anker|egaCampus}}{{Marker | name = Grünes Klassenzimmer, egaCampus | type = waypoint | group = gold | lat = 50.9655329121713 | long = 10.999314183821522 }} : Ort für kreative Workshops ([https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/veranstaltungen/egacampus Programmangebot]) : Neben den Räumen des Grünen Klassenzimmers im Gebäude der [[#Stiftung Naturschutz Thüringen|Stiftung Naturschutz Thüringen]] finden an weiteren [https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/veranstaltungen/veranstaltugnsorte fünf Standorten] Veranstaltungen des egaCampus statt: Praxisnahes Lernen im Danakil, im Rosengarten, im Japanischen Garten, im Wissenswald und im Schulgarten ergänzt die Vermittlung von theoretischen Kenntnissen. : Zusätzlich zum :* [https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/veranstaltungen/gruenes+klassenzimmer Grünen Klassenzimmer] : gibt es noch: :* [https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/veranstaltungen/schulgartenprojekt Ab is Beet – das Schulgarten-Projekt], zum Schulgarten siehe auch [[#Schulgarten|hier]] :* [https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/veranstaltungen/know-how+_lehrerfortbildung Know-how für pädagogische Fackräfte – Lehrerfortbildung] :* [https://www.egapark-erfurt.de/pb/egapark/Home/veranstaltungen/gartenwerk Garten-Werk – Workshops für alle / Erwachsene] *{{Marker | name = Haupthalle (Halle{{nnbsp}}1) | type = waypoint | group = gold | lat = 50.963193397036875 | long = 10.999067075592526 }} : Hier finden regelmäßig Sonderausstellungen statt, sie ist aber auch Teil von Verkaufsausstellungen. : Nutzung u.{{nnbsp}}a. für Präsentationen, Firmenevents, Ausstellungen und große Hochzeitsgesellschaften (1.200{{nnbsp}}m<sup>2</sup>, Kapazität: 400 Personen) *{{Marker | name = Lesebaum | type = waypoint | group = gold | lat = 50.9648556501036 | long = 10.999842353789237 }} : „Geschichten unterm Lesebaum“ vgl. [[#Veranstaltungen und Führungen|hier]] *{{Marker | name = Mainzpavillon | type = waypoint | group = gold | lat = 50.96667998303508 | long = 11.003859141713393 }} : Gehört zum Maingarten (Partnerstadt) und war ehemals der Chemiepavillon. : Nutzung u.{{nnbsp}}a. für private Feiern wie Geburtstage, Tagungen, Workshops, Vorträge und kleine Firmenevents (140{{nnbsp}}m<sup>2</sup>, Kapazität: 80 Personen) [[File:Egapark Erfurt 135 Parkbühne.jpg|mini|Parkbühne mit Sichtschutz links]] *{{Marker | name = Parkbühne | type = waypoint | group = gold | lat = 50.968183560759186 | long = 11.006472638021759 }} : Nutzung u.{{nnbsp}}a. für Firmenevents, Sommerfeste, Konzerte (525{{nnbsp}}m<sup>2</sup> regensichere Location, Kapazität: max. 550 Personen unter dem Dach, max. 1.200 Personen im gesamten Bereich); große Projektionsleinwand *{{Marker | name = Philippswiese | type = waypoint | group = gold | lat = 50.9661683977944 | long = 11.005334448545788 }} == Einkaufen == * {{vCard | name = egapark Shop | type = office | lat = 50.96421 | long = 10.99842 | description = Andenken und Geschenke gibt es im egapark Shop direkt neben dem Haupteingang. }} == Küche == * {{vCard | name = Danakil Restaurant | type = restaurant | url = http://www.gastro-egapark.de/ | lat = 50.96643 | long = 11.00310 | phone = +49 (0)361 23003600 | email = info@gastro-egapark.de | hours = '''HS:''' Di–So 10:00–18:00 (warme Küche ab 11:00), Mo nur Jul+Aug; '''NS:''' Di–So 10:00–18:00; '''WS:''' Di–So 10:00–16:00 | subtype = terrace | lastedit = 2026-06-28 | description = im Wüsten- und Tropenhaus, Mittagessen, Kindergerichte, Kaffeespezialitäten, Kaltgetränke. }} * {{vCard | name = Restaurant Caponniere | type = restaurant | url = https://caponniere.de/ | lat = 50.96678 | long = 11.00804 | email = kontakt@caponniere.de | hours = '''HS+NS:''' Mi–So,Fe 11:30–20:00 | subtype = thuringian, beer garden | lastedit = 2026-06-28 | description = am Aussichtsturm, Biergarten und á la carte Restaurant, herzhafte Thüringer Gerichte. }} * {{vCard | name = Café im Rundbau | type = restaurant | url = http://www.gastro-egapark.de/ | lat = 50.96632 | long = 11.00082 | phone = +49 (0)361 23003600 | email = info@gastro-egapark.de | hours = '''HS:''' Di–So,Fe 10:00–18:00, Jul+Aug tägl. geöffnet | lastedit = 2026-06-28 | description = nahe Bauernhof bzw. Spielplatz, süße Leckerein, herzhafte Snacks, Kaffeespezialitäten. }} * {{vCard | name = Eismanufaktur Konfetti | type = restaurant | lat = 50.96501 | long = 10.99946 | hours = '''HS:''' Mi–So,Fe 10:00–18:00 | lastedit = 2026-06-28 | description = Eis in zwölf wechselnden Sorten, dazu fröhlich-bunte Toppings. }} * {{vCard | name = Kiosk am Danakil / Eisdiele | type = snack bar | lat = 50.96594 | long = 11.00309 | hours = '''HS:''' Di–So,Fe 10:00–15:00, Jul+Aug tägl. geöffnet | lastedit = 2026-06-28 | description = Softeis mit verschiedenen Saucen, Eis am Stiel, alkoholfreie Getränke und Bier vom Fass, Kaffee to go. }} * {{vCard | name = Grillkiosk am Rundbau | type = restaurant | lat = 50.96633 | long = 11.00153 | hours = '''HS:''' Di–So,Fe 10:00–15:00, Jul+Aug tägl. geöffnet | subtype = snack bar | lastedit = 2026-06-28 | description = Thüringer Rostbratwurst, Brätel, Pommes, alkoholfreie Getränke und Bier. }} * {{vCard | name = Café Grün an der Phillipswiese / Food Court | type = snack bar, cafe | lat = 50.96588 | long = 11.00471 | hours = '''HS+NS:''' Mi–So,Fe 10:00–17:00 | lastedit = 2026-06-28 }} == Unterkunft == {{vCard | name = Pulverhütte | alt = Gästehaus im egapark | id = Pulverhütte | type = hotel | url = https://www.gaestehaeuser-erfurt.de/pulverhuette | address = Gothaer Straße 38, 99094 Erfurt | lat = 50.96679 | long = 11.00926 | phone = +49 (0)361 600 72 10 | fax = +49 (0)361 6007 189 | email = info@gaestehaeuser-erfurt.de | lastedit = 2026-06-28 | description = u.{{nnbsp}}a. für Tagungsgäste. }} == Praktische Hinweise == === Erste Hilfe === Am {{Marker | name = Haupteingang (egapark Shop) | type = first aid | group = | lat = 50.964267646453 | long = 10.99860167730416 }} und am {{Marker | name = Spielplatz | type = first aid | group = | lat = 50.96570108762567 | long = 10.999937996474962 }} gibt es eine '''Erste-Hilfe-Station'''. === Schließfächer === Schließfächer befinden sich im '''Besuchershop (egapark Shop)''' und im '''''Danakil'''''. === Bollerwagenvermietung === * Mitte März bis Ende Oktober * Besonders geeignet für Familien * Miete am Haupteingang: 4,00{{nnbsp}}€ Servicegebühr, 30{{nnbsp}}€ Kaution === Rollstuhl- und Rollatorenvermietung === * März bis Oktober * Für Menschen mit Handicap * Miete am Haupteingang: 4,00{{nnbsp}}€ Servicegebühr, 30{{nnbsp}}€ Kaution * Vorabreservierung der Mobilitätshilfen unter {{mailto|1=besucherzentrum-egapark@stadtwerke-erfurt.de|2=besucherzentrum-egapark@stadtwerke-erfurt.de}} empfohlen, Ansprechpartner für diesen Service ist die Partnerfirma [https://www.juettner.de/ Jüttner] === Elektroscootervermietung === * Anfang Aptil bis Ende Oktober * Leicht bedienbare Elektroscooter * Vorabreservierung unter {{LinkPhone | phone = +49 (0)3603 564 3737}} oder unter {{mailto|1=besucherzentrum-egapark@besucherzentrum-egapark@stadtwerke-erfurt.de|2=besucherzentrum-egapark@stadtwerke-erfurt.de}} empfohlen * Vermietung im Besucherzentrum (nach dem Haupteingang auf der linken Seite): dort Gebühr bezahlen und Schlüssel erhalten :* 1-Sitzer: ::* bis 1{{nnbsp}}Stunde: 10{{nnbsp}}€ ::* bis 2{{nnbsp}}Stunden: 18{{nnbsp}}€ ::* bis 4{{nnbsp}}Stunden: 25{{nnbsp}}€ ::* bis 8{{nnbsp}}Stunden: 50{{nnbsp}}€ :* 2-Sitzer: ::* bis 1{{nnbsp}}Stunde: 18{{nnbsp}}€ ::* bis 2{{nnbsp}}Stunden: 34{{nnbsp}}€ ::* bis 4{{nnbsp}}Stunden: 45{{nnbsp}}€ ::* bis 8{{nnbsp}}Stunden: 65{{nnbsp}}€ === Toiletten === Die Parkanlage ist gut mit sanitären Anlagen ausgestattet. In der '''Neben- und Wintersaison''' sind viele davon geschlossen, offen haben mindestens die '''Toilette beim Haupteingang / egapark Shop''' und die '''Toilette nahe des Überwinterungsgewächshauses'''. * {{vCard | name = Toilette beim Haupteingang / egapark Shop | type = toilet | lat = 50.96433 | long = 10.99864 | subtype = accessible, baby change | show = symbol }} * {{VCard | name = Toilette beim Eingang Gothaer Platz | type = toilet | subtype = accessible, baby change | alt = | lat = 50.97028464564927 | long = 11.009791953929911 | comment = | directions = | show = symbol }} * {{VCard | name = Toilette im ''Danakil'' | type = toilet | subtype = accessible, baby change | alt = | lat = 50.96656013980032 | long = 11.003028651354093 | comment = | directions = | show = symbol }} * {{VCard | name = Toilette im Deutschen Gartenbaumuseum | type = toilet | subtype = | alt = | lat = 50.967712310366714 | long = 11.007540370812935 | comment = | directions = | show = symbol }} * {{VCard | name = Toilette im Restaurant ''Caponniere'' | type = toilet | subtype = accessible, baby change | alt = | lat = 50.9667745864242 | long = 11.00809212421897 | comment = | directions = | show = symbol }} * {{VCard | name = Toilette nahe des Überwinterungsgewächshauses | type = toilet | subtype= | alt = | lat = 50.96572672929893 | long = 11.003492317113556 | comment = | directions = | show = symbol }} * {{vCard | name = Toilette nahe des Sternwarte-Turms | type = toilet | lat = 50.96765 | long = 11.00645 | show = symbol }} * {{vCard | name = Toilette im Rundbau | type = toilet | lat = 50.96633 | long = 11.00080 | show = symbol }} * {{VCard | name = Toilette nahe des Spielplatzes | type = toilet | subtype = accessible, baby change | alt = | lat = 50.96570653019434 | long = 10.999845031778179 | comment = | directions = | show = symbol }} * {{VCard | name = Toilette nahe der Haupthalle (Halle{{nnbsp}}1) | type = toilet | subtype = accessible, baby change | alt = | lat = 50.962867935541645 | long = 10.998381028273027 | comment = | directions = | show = symbol }} == Ausflüge == * Die Thüringer Landeshauptstadt [[Erfurt]] besitzt vielfältige Sehenswürdigkeiten. * Bis zum 11. Oktober 2026 lohnt sich ein Besuch auf der thüringischen [https://www.lgs-leinefelde-worbis.de/ Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis] zum Thema „Aussöhnung zwischen Stadt und Landschaft“. Mit dem Auto braucht man für die rund 90{{nnbsp}}km über die B247 knapp eineinhalb Stunden. Tipp: Mit einem aktuellen egapark-Ticket erhalten Erwachsene 2{{nnbsp}}€ Rabatt auf die Tageskarte (und umgekehrt 10% auf die egapark-Tageskarten für Erwachsene). == Literatur == * Martin Baumann: ''Die I. Internationale Gartenbauausstellung der sozialistischen Länder in Erfurt 1961''. In: [[w:Die Gartenkunst|Die Gartenkunst]]&nbsp;19 (1/2007), S.&nbsp;163–178. * Martin Baumann, [[w:Steffen Raßloff|Steffen Raßloff]] (Hrsg.): ''Blumenstadt Erfurt. Waid – Gartenbau – iga/egapark''. Sutton Verlag, Erfurt 2011. {{ISBN|978-3-86680-812-6}} * Susanne Karn: ''Freiflächen- und Landschaftsplanung in der DDR – Am Beispiel von Werken des Landschaftsarchitekten Walter Funcke (1907–87)''. LIT Verlag, Münster 2004. {{ISBN|978-3-8258-6039-4}} * ''Der Kulturpark Cyriaksburg in Erfurt und seine Geschichte''. Aus der Schriftenreihe: ''Aus der Vergangenheit der Stadt Erfurt''. 3. Auflage. Erfurt 1956. * Alice von Plato: ''Gartenkunst und Blütenzauber''. In: Adelheid von Saldern (Hrsg.): ''Inszenierte Einigkeit''. Franz Steiner Verlag 2003. {{ISBN|978-3-515-08301-0}} == Weblinks == * [https://www.egapark-erfurt.de egapark-erfurt.de] - offizielle Webseite * [https://www.egaparkfreunde.de ega-Park-Freunde e.{{nnbsp}}V.] - Förderverein * [https://www.gartenbaumuseum.de/ gartenbaumuseum.de] - offizielle Webseite == Einzelnachweise == <references /> {{class-4}} {{GeoData| lat= 50.96668 | long= 11.00367| radius= 1000}} {{IstInKat|Thüringen}} tdo6ni55tsjqaxlp3nfa71h7hwts1q9 Diskussion:Egapark Erfurt 1 129052 1794439 1793716 2026-08-05T16:18:14Z Ousw 57729 /* Artikelklasse */ Antwort 1794439 wikitext text/x-wiki == Egapark Struktur == So, von meiner Seite das erst mal als grobe Vorlage fertig. Im Wikipediaartikel blicke ich ehrlich gesagt nicht mehr so richtig durch [[w:Egapark#Komplex_der_Pflanzenschauhäuser]]? gibt es die Schauhäuser nun noch oder 2021 mit Danakil überbaut...? naja der WP-Artikel mal wieder super ausführlich, aber in Wikivoyage sollte man das klar bedeutend kürzer halten. Alles relevante eben auf einem Blick kompakt beschrieben. [[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 23:03, 25. Jun. 2026 (CEST) :Moin, ich hoffe, die Sache mit den Pflanzenschauhäusern vs. Danakil wird jetzt zumindest hier klar. [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 19:44, 26. Jun. 2026 (CEST) ::Ok, jetzt in WP verstanden. Naja was früher mal war, im Detail hier für Wikivoyage nicht so wichtig. Die ganze Parkgeschichte habe ich beim Palmengarten FRankfurt sehr kurz gehalten: https://de.wikivoyage.org/wiki/Palmengarten_Frankfurt#Hintergrund, klar etwas ausführlicher könnte man das da noch formulieren, aber warum das doppelt machen? Es steht doch schon alles in Wikipedia ausführlich drin. --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 10:25, 27. Jun. 2026 (CEST) {{Ausrückung}} Ich würde unter „Sehenswürdigkeiten — Parks und Gärten“ nicht für jede Sehenswürdigkeit eine eigene Überschrift machen - auch nicht Marker und Text separat. Pro Sehenswürdigkeit eine VCard oder Marker inklusive Text zusammen als ein einziger Listenpunkt. Es gibt auch einen Unterschied zwischen Sätzen und Absätzen. Sorry, dass ich meine ehrliche Meinung so raushaue (das soll nicht eure Leistung am Artikel schmälern), aber das sieht furchtbar aus, wenn jeder Satz auch ein Absatz ist. Das geht auch so: === Sehenswürdigkeiten === * Der {{Marker | name = Japangarten | alt = Kirschblüte April & Mai, Azaleenblüte Mai & Juni | type = garden | lat = 50.968843 | long = 11.006010 | image = }} mit einer Fläche von 7.000 Quadratmetern gliedert sich in einen oberen und einen unteren Teil. Der obere Teil wird oben und unten von gut sichtbaren roten Torii eingerahmt, unterhalb einen Weges liegt dann der untere Teil. Zum Teich- und Felsengarten gehören mehrere Wasserfälle, ein [[w:Kare-san-sui|Zen-Garten]] und ein [[w:Teehaus|Teehaus]] mit Teehausgarten. Weitere typische Gestaltungselemente sind Pavillons, Steinlaternen, [[w:Torii|stilisierte Tore]] sowie eine entsprechende Vegetation. Beim Bau wurden die Regeln japanischer Handwerkstechnik berücksichtigt und u.{{nnbsp}}a. mit 5.000 Tonnen Felsgestein ein Gartenensemble im Stil fernöstlicher Gartenkunst gestaltet. * Der {{Marker | name = Karl-Foerster-Garten | alt = März – Oktober | type = garden | group = | lat = 50.969316 | long = 11.007260 | image = }} wurde von Walter Funcke schon 1950 zur ersten Gartenschau ''Erfurt blüht'' mit 80.000 [[w:Staude|Stauden]] gestaltet. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass auch der im Jahre 2008 eröffnete Skulpturengarten eine ähnliche symmetrische Gliederung aufweist, die mit Kunstwerken verschönert wurde. Die heutige Form geht auf die Erstgestaltung in den Jahren 1962/63 durch Walter Funcke und [[w:Hermann Göritz|Hermann Göritz]] zurück. Der Garten ist eine Oase der Ruhe, da er meist wenig besucht wird, und zeigt einen Teil seiner Farbenpracht bereits früh im Jahr, wenn die restliche Flora großteils noch im Wingterschlaf ruht. Sorry für mein Genörgle -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 16:04, 27. Jun. 2026 (CEST) :Thx, an sowas hatte ich auch gedacht, auf die andere Art erscheint aber erstens links im Seitenverzeichnis ein Unterpunkt, zweitens ist so IMHO intern schneller zu verlinken und drittens gewinne ich damit Platz für Bilder, der ist sowieso immer zu knapp. Mal sehen, wie sich die Textlängen der einzelnen Parks/Gärten entwickeln, wenn da mehr und mehr dazu kommt - je länger die Texte, desto eher passen Überschrift plus Marker... Ist ja alles noch ziemlich im Fluss gerade. :P.S.: Die Unterteilung in zweimal Sehenswürdigkeiten ist auch praktisch, wenn man den ganzen Teil z.B. für Formatierungen ofder Umstellungen editiert, dann ist der Quelltext nur ca. halb so lang. [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 16:27, 27. Jun. 2026 (CEST) ::Dann stellt sich die Frage, ob man nicht mit den Bilder übertreibt, wenn man nicht mehr weiß wohin damit. Eine Scroll Gallery für die Sehenswürdigkeiten mit je einem Bild eines jeden Teilgartens reicht aus meiner Sicht. Die Bilder sollen die Besucher selber machen. Wir müssen an den Zweck dieses Projektes nachdenken. Es ist kein Lexikon/Bildband/Reisebericht/Dokumentation. Es ist ein Reiseführer. Bilder sollen Lust auf den Besuch machen. Ebenso braucht man nicht für jedes Objekt eine Überschrift. Die Reisenden, die es nutzen, kennen das Reiseziel und die ganzen Teilobjekte (noch) nicht und werden wahrscheinlich eher von oben nach unten durchgehen, wissen also gar nicht was sie in dieser dann recht langen Verzeichnisliste anklicken sollen. Immer dran denken, wir machen das nicht für uns. Zwei Abschnitte zu machen, weil es für den Editierenden bequemer ist, wäre falsch. Bei uns gibt es ein Motto: "The traveller comes first". Also was ist für die Nutzenden besser, nicht für uns bequemer. Wenn man Gärten und Gebäude trennt, dann als Abschnitte unter einem einzigen "Sehenswürdigkeiten" somit entspricht das auch unserer generellen Struktur aller anderen Artikel (Ortsartikel usw.) und jeder fühlt sich immer gleich zurecht. Bei Parks wäre es auch möglich, die Objekte entlang eines Rundweges (denn man auch in die Karte basteln könnte) aufzulisten. Jetzt ist es alphabetisch, was ja niemandem hilft. Am Ende sollte man mit Worten und Struktur die Reisenden etwas an die Hand nehmen - zuminsdest sollten sie nicht das wichtigste verpassen - weil der schönste Garten mit "Z" anfängt und alle schon 15 km gelatscht sind. Ich bin überhaupt kein Freund dieser Highlightsterne. Vielleich aber eine Zusammenfassung an den Anfang, das Wichtigste zuerst auf listen oder so. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 16:49, 27. Jun. 2026 (CEST) :::PS: Verlinken kann man MArker und VCards auch über ihre ID. Das geht auch einfach, ohne eine Überschrift. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 17:08, 27. Jun. 2026 (CEST) ::::Sorry, aber lass' mich einfach mal machen, ist ja eh gerade alles im Fluss. ::::* Die Gebäude sind so einigermaßen nach Relevanz sortiert, die Gärten brauche ich für das Editieren erstmal in alphabetischer Reihenfolge, weil der FF mobile auf dem Tablet nichts mit CTRL-F anfangen kann und mich das Mausgeeiere nervt. :-/ ::::* Eine Art Überblick ist oben rudimentär mit/als Gewichtung vorhanden, muss aber noch überarbeitet werden, das hat aber momentan keine Priorität. ::::* Wenn ich mit dem Editierwahnsinn fertig bin, kann man ja die beiden Sehenswürdigkeiten-Teile wieder zusammenziehen. Und: Wenn Du gelesen hast, was mir gestern alles hops gegangen ist, bietet sich eine Teilung auch an. Ich war von WP gewohnt, das bei Abspeicher-Problemen ein "Retry?" kommt, aber das blieb hier aus. ::::* Die IDs muss man aber von Hand einbauen, wenn bei der vCard nicht zufällig mit Q-irgendwas von Wikidata verlinkt ist (bei Markern habe ich damit noch nicht gearbeitet, vermutlich ist das aber gleich). ::::[[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 17:38, 27. Jun. 2026 (CEST) == Toiletten usw. == Toiletten usw. (auch Parkplätze, wenn man nicht noch Größenangaben machen will) brauchen nicht mit irgend einer Bezeichnung in den Artikeltext. Diese tote Liste bläht es nur sinnlos auf. Man kann auch Symbole in der Karte darstellen, ohne dass sie im Text auftauchen. Gerne mal im Artikel [[Singapur/Jurong Lake Gardens]] gucken wie es geht - steht alles in der Mapframe-Vorlage drin. Das gilt für viele Objekte wie Erste-Hilfe-Stationen, Geldautomaten, möglicherweise auch Spielplätze - in der Regel alles namenlose. <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 17:06, 27. Jun. 2026 (CEST) :* Die Toiletten hatte [[Benutzer:Dirk_Schmidt|Dirk Schmidt]] so eingebaut und er hat sie auch so in dem Artikel, den er mir als Vorlage gezeigt hat. Und ich finde so eine Liste eigentlich auch ganz praktisch, weil da die Orte namentlich stehen und die Karte eh sehr voll ist mit Markierungen. :* Erste Hilfe auf einer Karte zu suchen, wenn ich sie dringend brauche, wäre mir zu unpraktisch. :* Und DER Spielplatz wird sicher NICHT namenlos. :[[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 17:25, 27. Jun. 2026 (CEST) ::Die Toilette sind ja so oder so auf der (vollen) Karte - auch jetzt. Aber ehrlich... ihr findet eine Toilette schneller, wenn ihr eine Liste von 10 benamten Toiletten habt, von denen ihr die Namen (als Reisende*r) nicht kennt? Ihr kennt als Reisender, die "Toilette beim Rundbau" auf dem EGA-Gelände? OK. Hut ab! Ich war schon paar mal in Erfurt. Ich kenne sie nicht. Ich gucke auf die Karte... Aber OK.... <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 22:05, 27. Jun. 2026 (CEST) ::"Unpraktisch" bei erster Hilfe? Das einzige praktische ist die 112. Im Artikel steht "Erste Hilfe nahe des Spielplatzes" - sorry, bis dahin habe ich wahrscheinlich ein Überlebensproblem. Wenn ich im Notfall Hilfe brauche, öffne ich keinen Wikivoyage-Artikel (kämst du auf die Idee, im Notfall ausgerechnet in einem Wikivoyage Artikel erstmal zu recherchieren?) und durchsuche den Text nach - was eigentlich? Sorry, Leute... ich fasse mich gerade an den Kopf. Man schaut höchstens im Vorfeld auf eine Karte und merkt sich die wichtigsten Positionen, wenn es wichtig sein sollte. Da reden wir aber eher von abgelegenen Nationalparks, nicht von einer innerstädtischen Parkanlage. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 00:33, 28. Jun. 2026 (CEST) Toiletten sind zumindest für mich essentielle praktische Reiseinfos, die durchaus auch im Artikel gelistet werden können. Klar: Wenn die Toilettenliste da 25 % des gesamten Artikelinhalts ausmachen würde, wäre das unpassend. Und auch bei dem Thema natürlich je nach Einzelfall: Es macht an einer 5 km langen Seepromenade wenig Sinn die Toiletten , die es da evtl. alle 250 m bis 300 m gibt, alle im Artikel zu listen. Da reichen dann, wenn überhaupt, die Symbole im Mapframe. Aber in einem verwinkelten Park ergibt so eine Liste schon Sinn. Und stehen ja auch noch Zusatzinfos dabei (Rollstuhlgeeignet). --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 18:58, 27. Jun. 2026 (CEST) :Ich bin jemand, der (übertrieben gesagt) jede Latrine in den Wikivoyage-Artikeln hinterlegt, und überlege jedes mal, ob es ok ist, oder ob ich Ärger bekomme. Aber ich verstehe die Logik nicht - gerade in einem "verwinkeltem Park" wie du es beschreibst, ist der Name - ich will nicht sagen "der Toilette", aber des Gebäudes, in dem sie untergebracht ist - nicht hilfreich, wenn man nicht weiß, wo das Gebäude ist. Auf einer Karte mit Symbolen hingegen sollte man sich zurechtfinden. Sorry, aber sind die hinterlegten "Toilettennamen" in dem Artikel offiziell, oder von dir erfunden? -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 00:06, 28. Jun. 2026 (CEST) :Sorry, wir reden hier von einem Gelände von welcher Größe? und in der Karte sind alle Klos eingezeichnet. Trotzdem noch alle in Textform mit einem erfundenen Namen im Artikel? -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 00:12, 28. Jun. 2026 (CEST) {{Ausrückung}} * ad Größe zitiere ich den ersten Satz des Artikels: "Der egapark Erfurt ist eine beliebte Parkanlage mit einer Fläche von 36  Hektar in Erfurt." * ad Erste Hilfe: Wenn ich kleine Kinder hätte, die auf diesem riesigen Spielplatz unterwegs wären, wäre es sicher gut, im Vorfeld gesehen zu haben, dass man dort ein Pflaster oder einen Verband bekommt, ohne dass man die 112 anrufen muss - da ist es IMHO hilfreich, wenn da "beim Spielplatz" steht. * ad Toiletten: Die meisten Ortsbezeichnungen sind für mich selbst für Erstbesucher selbsterklärend, und selbst die zwei oder drei anderen werden klar, wenn man neben den Objekten steht und mal muss... [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 08:25, 28. Jun. 2026 (CEST) *:Gerade bei 36 ha hilft mit die Textform nicht. Aber gut, macht. Ich werde natürlich nicht weiter intervenieren und möchte auch nicht mit arg konstruierten Argumenten kommen. Ich verstehe es nur nicht ganz, da ich als ortsunkundiger ja auch bei gegebenem "Namen" in die Karte gucken muss, weil ich nicht weiß wo das Gebäude steht, ist vielleicht aber nur meine Art von Reiseführernutzung. Mit deinem Spielplatzargument gehe ich aber mit, da hast du mich überzeugt. Da reicht aber ein Satz in der Art "Am Haupteingang und am Spielplatz gibt es eine Erste-Hilfestation". Wegen mir auch mit Markern im Fließtext, gleich neben den Worten. Aber so ein lose und langweilige VCard-Liste mit jeweils nur einem Wort ist aus meiner Sicht nicht hilfreich, mir reicht die Karte, aber jetzt wiederhole ich mich. {{s}} Schönen Sonntag und schwitzt nicht so dolle. Immerhin habe ich etwas Zeit für Wikivoyage heute, weil ich nicht raus will. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 08:57, 28. Jun. 2026 (CEST) == Artikelklasse == Ich habe den Artikel mal auf Stufe 3 - brauchbar gesetzt (class-3). Wann der Artikel fertig ist, weiß ich natürlich nicht. In jedem Fall schöner Parkartikel geworden. [[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 23:31, 29. Jun. 2026 (CEST) :Thx für die Blumen, ich bin beim Text noch dran und danach kümmere ich mich um die Formatierung der Bilder, evtl. werden auch noch ein paar ergänzt (der WD-Fundus gibt nicht alles Notwendige her, also muss ich demnächst mit der Handykamera selbst nochmal ran)... :Noch was Wichtiges: Ich wollte eine Weiterleitung von "egpark" (kleines e) -> "Egapark Erfurt" erstellen, es ging aber nur mit großem E (auf WP ist es zudem auch ein kleines e). Das macht die Sache leichter, wenn man von anderen Artikeln hierher verlinkt (wie ich vorhin bei [[Erfurt]] feststellen musste, insbesondere wenn man den Link von WP auf WV intern umstellt). Muss das vielleicht einer mit mehr Rechten umbiegen, oder geht das auf WV gar nicht wie auf WP? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 16:00, 30. Jun. 2026 (CEST) ::Ich wollte die Struktur schon unter "egapark Erfurt" anlegen. Aber das hat Wiki hier nicht akzeptiert: Also Artikel müssen wohl immer mit Großbuchstaben beginnen...? kein Ahnung da. --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 17:45, 30. Jun. 2026 (CEST) :::Update: Unter WP kann man neue Artikel auch nur mit Großbuchstaben vorne anlegen, selbst wenn man es mit Kleinbuchstaben versucht. Vermutlich muss also ein Admin oder so dann die Umbenennung vornehmen. :::@all: Weiß hierzu jemand mehr? ''egapark'' ist ja ein Name, und wenn der selbst in WP kleingeschrieben ist, heißst das ja was. [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 18:06, 30. Jun. 2026 (CEST) ::::Einzige Lösung: erste Zeile :::::<nowiki>{{DISPLAYTITLE:egapark Erfurt}}</nowiki> ::::Dummerweise ändert das die Ausgaben von <nowiki>{{Quickbar Ort...</nowiki> nicht :-/ [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 14:04, 2. Jul. 2026 (CEST) {{Ausrückung}} '''V 1.0 erreicht''' Ich würde sagen, dass jetzt V 1.0 erreicht ist, da eigentlich zu jedem Punkt zumindest etwas geschrieben wurde. To-dos: # So einige Beschreibungen sollten noch ergänzt werden. # Einige Bilder muss ich auch noch aufnehmern, da der WD-Fundus nicht alles hergibt. # Je nach den finalen Textlängen bei "Parks und Gärten" werde ich vielleicht die alphabetische Reihenfolge wie bei "Bauwerke und Museen" aufgeben und gewichtet umstellen. Schön wäre es allerdings, wenn bei "Parks und Gärten" die einzelnen Punkte/Marker auch links in der Gliederung erscheinen würden... # Wenn Texte und Bilder ergänzt sind, ist das Layout dran, damit die Bilder neben den zugehörigen Texten erscheinen - vorher macht das ja nur bedingt Sinn. Vermutlich braucht es dann ein paar mehr <nowiki>{{Scroll Gallery}}</nowiki>s... <s>Update: Es sind doch noch der Bienen- und der Schulgarten offen.</s> erledigt [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 19:51, 3. Jul. 2026 (CEST) :Nachdem ich jetzt auch die lange holprige Geschichte in Stichpunkten ergänzt habe, würde ich class-4 vorschlagen, weil eigentlich wirklich alles Vorhandene drin ist. Ein paar Textergänzungen und zusätzliche Bilder sowie einige Umstellungen (und vielleicht der eine oder andere Parkrundgang auch auf der Karte) kommen, sobald ich nochmal dort zum Fotografieren war, aber das ist IMHO Dreingabe. [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 17:13, 1. Aug. 2026 (CEST) ::Meinungen dazu? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 18:18, 5. Aug. 2026 (CEST) == Parkrundgang als Textabschnitt vorne im Artikel und Linie dazu? == Ich weiß nicht ob das hier als ein Rundgang überhaupt sinnvoll machbar ist (Frage an [[Benutzer:Ousw]]?). Palmengarten ja um einiges kompakter... Im Palmengarten hatte ich das textlich auch schon so als Rundgang angeordnet, ALso so bin ich da auch bei meinen bisherigen Besuchen gelaufen... Habe jetzt noch Linie dazu gemacht [[Palmengarten_Frankfurt#Hintergrund]]. Falls gewünscht zeichne ich auch gerne Linie hier für egapark. Aber vorher müsste man oben bei Sehenwürdigkeiten oder Mobilität kompakten Abschnitt "Parkrundgang" einbauen (als Abschnitt 3. Kategorie). Hier könnte man kurz zusammenfassend alles Wichtige als Kurztext der Runde beschreiben (also mit verlinkungen auf die bestehenden Abschnitte Bei Sehenswürdigkeiten usw.). Wenn der Abschnitt drin ist würde ich danach Linie zeichnen. VG --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 08:21, 4. Jul. 2026 (CEST) :Moin, an einen Rundgang hatte ich auch schon gedacht (und der könnte vielleicht auch den Absatz beginnend mit "Zu den Attraktionen..." ersetzen - obwohl, der macht sich da oben eigentlich gut in der Einleitung und überarbeitet muss er eh noch werden). Vermutlich sollte man mehrere Rundgänge anbieten (kürzer / länger oder nach Themen oder outside / inside oder vielbesucht / "einsam" oder mit / ohne Kinder). Daran sollte man sich aber IMHO sowieso erst machen, wenn der Text- und Bildteil fertig ist - und bis dahin fließt wohl noch einiges Wasser die Isar runter... ;-) [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 11:15, 4. Jul. 2026 (CEST) ::Eilt ja nicht. Mehrere Linien sind farblich möglich. naja mehr als 3 Linien würde ich nicht machen, wird irgendwann unübersichtlich. --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 12:43, 4. Jul. 2026 (CEST) == Deutsches Gartenbaumuseum als "#WEITERLEITUNG <nowiki>[[Egapark Erfurt#Deutsches Gartenbaumuseum]]</nowiki>" oder eigener WV-Artikel? == * Ich habe es nicht geschafft, dass die vCard des Deutschen Gartenbaumuseums im '''Erfurt-Artikel''' auf "Egapark Erfurt#Deutsches Gartenbaumuseum" statt auf url="<nowiki>https://www.gartenbaumuseum.de/</nowiki>" zu setzen (ausser als externer Link url="<nowiki>https://de.wikivoyage.org/wiki/Egapark_Erfurt#Deutsches_Gartenbaumuseum</nowiki>", aber das ist ja doof). Hat jemand einen besseren Vorschlag als die in der Überschrift genannte Weiterleitung? * Alternativ könnte man dem Deutschen Gartenbaumuseum auf WV genauso einen eigenen Artikel widmen wie auf WP. Meinungen? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 15:18, 14. Jul. 2026 (CEST) :Also geht jetzt, alt natürlich raus genommen. Eigenen Artikel braucht es für Museen in der Regel nicht. Das passt schon gut in den Egapark, ja auch inkl. Eintritt sogar noch. --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 15:45, 14. Jul. 2026 (CEST) ::Thx, das "name=" überschreibt also das noch vorhandene "url="? Und wo/wie bringt man dann das www.gartenbaumuseum.de der offiziellen Webseite unter? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 16:33, 14. Jul. 2026 (CEST) ::::www.gartenbaumuseum.de doch im Artikel [[Erfurt#Museen]] bei der Weltkugel eingeblendet. --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 20:01, 14. Jul. 2026 (CEST) :::::Das sieht gut aus, thx. Wie geht das? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 14:07, 15. Jul. 2026 (CEST) <nowiki>{{vCard | name = [[Egapark Erfurt#Deutsches Gartenbaumuseum|Deutsches Gartenbaumuseum]] | alt = | type = museum | wikidata = Q1205649 | url = https://www.gartenbaumuseum.de/ .... </nowiki> also soweit eben Link intern auf den entsprechenden Abschnitt. --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 15:10, 15. Jul. 2026 (CEST) :Jetzt scheint es "Klick" zu machen: Wenn unter name= ein WV-Artikelname oder ein [[-Link steht, wird url= als Weltkugel dargestellt? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 15:47, 15. Jul. 2026 (CEST) ::Ja, der name ja mit internem Verweis auf Artikel versehen, Link Extern dann extra in der Weltkugel. Also so habe ich das mitbekommen. Für weitere Hintergründe musst du die Programmierer der Vcard fragen. Das Ding ja, wie auch die Marker, recht komplex was Parameter usw. angeht. https://de.wikivoyage.org/wiki/Vorlage:Marker --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 17:01, 15. Jul. 2026 (CEST) oumdx3xlz94vzus1u527naduq3g3jug 1794441 1794439 2026-08-05T16:36:33Z Eduard47 17518 /* Artikelklasse */ Antwort 1794441 wikitext text/x-wiki == Egapark Struktur == So, von meiner Seite das erst mal als grobe Vorlage fertig. Im Wikipediaartikel blicke ich ehrlich gesagt nicht mehr so richtig durch [[w:Egapark#Komplex_der_Pflanzenschauhäuser]]? gibt es die Schauhäuser nun noch oder 2021 mit Danakil überbaut...? naja der WP-Artikel mal wieder super ausführlich, aber in Wikivoyage sollte man das klar bedeutend kürzer halten. Alles relevante eben auf einem Blick kompakt beschrieben. [[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 23:03, 25. Jun. 2026 (CEST) :Moin, ich hoffe, die Sache mit den Pflanzenschauhäusern vs. Danakil wird jetzt zumindest hier klar. [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 19:44, 26. Jun. 2026 (CEST) ::Ok, jetzt in WP verstanden. Naja was früher mal war, im Detail hier für Wikivoyage nicht so wichtig. Die ganze Parkgeschichte habe ich beim Palmengarten FRankfurt sehr kurz gehalten: https://de.wikivoyage.org/wiki/Palmengarten_Frankfurt#Hintergrund, klar etwas ausführlicher könnte man das da noch formulieren, aber warum das doppelt machen? Es steht doch schon alles in Wikipedia ausführlich drin. --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 10:25, 27. Jun. 2026 (CEST) {{Ausrückung}} Ich würde unter „Sehenswürdigkeiten — Parks und Gärten“ nicht für jede Sehenswürdigkeit eine eigene Überschrift machen - auch nicht Marker und Text separat. Pro Sehenswürdigkeit eine VCard oder Marker inklusive Text zusammen als ein einziger Listenpunkt. Es gibt auch einen Unterschied zwischen Sätzen und Absätzen. Sorry, dass ich meine ehrliche Meinung so raushaue (das soll nicht eure Leistung am Artikel schmälern), aber das sieht furchtbar aus, wenn jeder Satz auch ein Absatz ist. Das geht auch so: === Sehenswürdigkeiten === * Der {{Marker | name = Japangarten | alt = Kirschblüte April & Mai, Azaleenblüte Mai & Juni | type = garden | lat = 50.968843 | long = 11.006010 | image = }} mit einer Fläche von 7.000 Quadratmetern gliedert sich in einen oberen und einen unteren Teil. Der obere Teil wird oben und unten von gut sichtbaren roten Torii eingerahmt, unterhalb einen Weges liegt dann der untere Teil. Zum Teich- und Felsengarten gehören mehrere Wasserfälle, ein [[w:Kare-san-sui|Zen-Garten]] und ein [[w:Teehaus|Teehaus]] mit Teehausgarten. Weitere typische Gestaltungselemente sind Pavillons, Steinlaternen, [[w:Torii|stilisierte Tore]] sowie eine entsprechende Vegetation. Beim Bau wurden die Regeln japanischer Handwerkstechnik berücksichtigt und u.{{nnbsp}}a. mit 5.000 Tonnen Felsgestein ein Gartenensemble im Stil fernöstlicher Gartenkunst gestaltet. * Der {{Marker | name = Karl-Foerster-Garten | alt = März – Oktober | type = garden | group = | lat = 50.969316 | long = 11.007260 | image = }} wurde von Walter Funcke schon 1950 zur ersten Gartenschau ''Erfurt blüht'' mit 80.000 [[w:Staude|Stauden]] gestaltet. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass auch der im Jahre 2008 eröffnete Skulpturengarten eine ähnliche symmetrische Gliederung aufweist, die mit Kunstwerken verschönert wurde. Die heutige Form geht auf die Erstgestaltung in den Jahren 1962/63 durch Walter Funcke und [[w:Hermann Göritz|Hermann Göritz]] zurück. Der Garten ist eine Oase der Ruhe, da er meist wenig besucht wird, und zeigt einen Teil seiner Farbenpracht bereits früh im Jahr, wenn die restliche Flora großteils noch im Wingterschlaf ruht. Sorry für mein Genörgle -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 16:04, 27. Jun. 2026 (CEST) :Thx, an sowas hatte ich auch gedacht, auf die andere Art erscheint aber erstens links im Seitenverzeichnis ein Unterpunkt, zweitens ist so IMHO intern schneller zu verlinken und drittens gewinne ich damit Platz für Bilder, der ist sowieso immer zu knapp. Mal sehen, wie sich die Textlängen der einzelnen Parks/Gärten entwickeln, wenn da mehr und mehr dazu kommt - je länger die Texte, desto eher passen Überschrift plus Marker... Ist ja alles noch ziemlich im Fluss gerade. :P.S.: Die Unterteilung in zweimal Sehenswürdigkeiten ist auch praktisch, wenn man den ganzen Teil z.B. für Formatierungen ofder Umstellungen editiert, dann ist der Quelltext nur ca. halb so lang. [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 16:27, 27. Jun. 2026 (CEST) ::Dann stellt sich die Frage, ob man nicht mit den Bilder übertreibt, wenn man nicht mehr weiß wohin damit. Eine Scroll Gallery für die Sehenswürdigkeiten mit je einem Bild eines jeden Teilgartens reicht aus meiner Sicht. Die Bilder sollen die Besucher selber machen. Wir müssen an den Zweck dieses Projektes nachdenken. Es ist kein Lexikon/Bildband/Reisebericht/Dokumentation. Es ist ein Reiseführer. Bilder sollen Lust auf den Besuch machen. Ebenso braucht man nicht für jedes Objekt eine Überschrift. Die Reisenden, die es nutzen, kennen das Reiseziel und die ganzen Teilobjekte (noch) nicht und werden wahrscheinlich eher von oben nach unten durchgehen, wissen also gar nicht was sie in dieser dann recht langen Verzeichnisliste anklicken sollen. Immer dran denken, wir machen das nicht für uns. Zwei Abschnitte zu machen, weil es für den Editierenden bequemer ist, wäre falsch. Bei uns gibt es ein Motto: "The traveller comes first". Also was ist für die Nutzenden besser, nicht für uns bequemer. Wenn man Gärten und Gebäude trennt, dann als Abschnitte unter einem einzigen "Sehenswürdigkeiten" somit entspricht das auch unserer generellen Struktur aller anderen Artikel (Ortsartikel usw.) und jeder fühlt sich immer gleich zurecht. Bei Parks wäre es auch möglich, die Objekte entlang eines Rundweges (denn man auch in die Karte basteln könnte) aufzulisten. Jetzt ist es alphabetisch, was ja niemandem hilft. Am Ende sollte man mit Worten und Struktur die Reisenden etwas an die Hand nehmen - zuminsdest sollten sie nicht das wichtigste verpassen - weil der schönste Garten mit "Z" anfängt und alle schon 15 km gelatscht sind. Ich bin überhaupt kein Freund dieser Highlightsterne. Vielleich aber eine Zusammenfassung an den Anfang, das Wichtigste zuerst auf listen oder so. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 16:49, 27. Jun. 2026 (CEST) :::PS: Verlinken kann man MArker und VCards auch über ihre ID. Das geht auch einfach, ohne eine Überschrift. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 17:08, 27. Jun. 2026 (CEST) ::::Sorry, aber lass' mich einfach mal machen, ist ja eh gerade alles im Fluss. ::::* Die Gebäude sind so einigermaßen nach Relevanz sortiert, die Gärten brauche ich für das Editieren erstmal in alphabetischer Reihenfolge, weil der FF mobile auf dem Tablet nichts mit CTRL-F anfangen kann und mich das Mausgeeiere nervt. :-/ ::::* Eine Art Überblick ist oben rudimentär mit/als Gewichtung vorhanden, muss aber noch überarbeitet werden, das hat aber momentan keine Priorität. ::::* Wenn ich mit dem Editierwahnsinn fertig bin, kann man ja die beiden Sehenswürdigkeiten-Teile wieder zusammenziehen. Und: Wenn Du gelesen hast, was mir gestern alles hops gegangen ist, bietet sich eine Teilung auch an. Ich war von WP gewohnt, das bei Abspeicher-Problemen ein "Retry?" kommt, aber das blieb hier aus. ::::* Die IDs muss man aber von Hand einbauen, wenn bei der vCard nicht zufällig mit Q-irgendwas von Wikidata verlinkt ist (bei Markern habe ich damit noch nicht gearbeitet, vermutlich ist das aber gleich). ::::[[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 17:38, 27. Jun. 2026 (CEST) == Toiletten usw. == Toiletten usw. (auch Parkplätze, wenn man nicht noch Größenangaben machen will) brauchen nicht mit irgend einer Bezeichnung in den Artikeltext. Diese tote Liste bläht es nur sinnlos auf. Man kann auch Symbole in der Karte darstellen, ohne dass sie im Text auftauchen. Gerne mal im Artikel [[Singapur/Jurong Lake Gardens]] gucken wie es geht - steht alles in der Mapframe-Vorlage drin. Das gilt für viele Objekte wie Erste-Hilfe-Stationen, Geldautomaten, möglicherweise auch Spielplätze - in der Regel alles namenlose. <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 17:06, 27. Jun. 2026 (CEST) :* Die Toiletten hatte [[Benutzer:Dirk_Schmidt|Dirk Schmidt]] so eingebaut und er hat sie auch so in dem Artikel, den er mir als Vorlage gezeigt hat. Und ich finde so eine Liste eigentlich auch ganz praktisch, weil da die Orte namentlich stehen und die Karte eh sehr voll ist mit Markierungen. :* Erste Hilfe auf einer Karte zu suchen, wenn ich sie dringend brauche, wäre mir zu unpraktisch. :* Und DER Spielplatz wird sicher NICHT namenlos. :[[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 17:25, 27. Jun. 2026 (CEST) ::Die Toilette sind ja so oder so auf der (vollen) Karte - auch jetzt. Aber ehrlich... ihr findet eine Toilette schneller, wenn ihr eine Liste von 10 benamten Toiletten habt, von denen ihr die Namen (als Reisende*r) nicht kennt? Ihr kennt als Reisender, die "Toilette beim Rundbau" auf dem EGA-Gelände? OK. Hut ab! Ich war schon paar mal in Erfurt. Ich kenne sie nicht. Ich gucke auf die Karte... Aber OK.... <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 22:05, 27. Jun. 2026 (CEST) ::"Unpraktisch" bei erster Hilfe? Das einzige praktische ist die 112. Im Artikel steht "Erste Hilfe nahe des Spielplatzes" - sorry, bis dahin habe ich wahrscheinlich ein Überlebensproblem. Wenn ich im Notfall Hilfe brauche, öffne ich keinen Wikivoyage-Artikel (kämst du auf die Idee, im Notfall ausgerechnet in einem Wikivoyage Artikel erstmal zu recherchieren?) und durchsuche den Text nach - was eigentlich? Sorry, Leute... ich fasse mich gerade an den Kopf. Man schaut höchstens im Vorfeld auf eine Karte und merkt sich die wichtigsten Positionen, wenn es wichtig sein sollte. Da reden wir aber eher von abgelegenen Nationalparks, nicht von einer innerstädtischen Parkanlage. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 00:33, 28. Jun. 2026 (CEST) Toiletten sind zumindest für mich essentielle praktische Reiseinfos, die durchaus auch im Artikel gelistet werden können. Klar: Wenn die Toilettenliste da 25 % des gesamten Artikelinhalts ausmachen würde, wäre das unpassend. Und auch bei dem Thema natürlich je nach Einzelfall: Es macht an einer 5 km langen Seepromenade wenig Sinn die Toiletten , die es da evtl. alle 250 m bis 300 m gibt, alle im Artikel zu listen. Da reichen dann, wenn überhaupt, die Symbole im Mapframe. Aber in einem verwinkelten Park ergibt so eine Liste schon Sinn. Und stehen ja auch noch Zusatzinfos dabei (Rollstuhlgeeignet). --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 18:58, 27. Jun. 2026 (CEST) :Ich bin jemand, der (übertrieben gesagt) jede Latrine in den Wikivoyage-Artikeln hinterlegt, und überlege jedes mal, ob es ok ist, oder ob ich Ärger bekomme. Aber ich verstehe die Logik nicht - gerade in einem "verwinkeltem Park" wie du es beschreibst, ist der Name - ich will nicht sagen "der Toilette", aber des Gebäudes, in dem sie untergebracht ist - nicht hilfreich, wenn man nicht weiß, wo das Gebäude ist. Auf einer Karte mit Symbolen hingegen sollte man sich zurechtfinden. Sorry, aber sind die hinterlegten "Toilettennamen" in dem Artikel offiziell, oder von dir erfunden? -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 00:06, 28. Jun. 2026 (CEST) :Sorry, wir reden hier von einem Gelände von welcher Größe? und in der Karte sind alle Klos eingezeichnet. Trotzdem noch alle in Textform mit einem erfundenen Namen im Artikel? -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 00:12, 28. Jun. 2026 (CEST) {{Ausrückung}} * ad Größe zitiere ich den ersten Satz des Artikels: "Der egapark Erfurt ist eine beliebte Parkanlage mit einer Fläche von 36  Hektar in Erfurt." * ad Erste Hilfe: Wenn ich kleine Kinder hätte, die auf diesem riesigen Spielplatz unterwegs wären, wäre es sicher gut, im Vorfeld gesehen zu haben, dass man dort ein Pflaster oder einen Verband bekommt, ohne dass man die 112 anrufen muss - da ist es IMHO hilfreich, wenn da "beim Spielplatz" steht. * ad Toiletten: Die meisten Ortsbezeichnungen sind für mich selbst für Erstbesucher selbsterklärend, und selbst die zwei oder drei anderen werden klar, wenn man neben den Objekten steht und mal muss... [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 08:25, 28. Jun. 2026 (CEST) *:Gerade bei 36 ha hilft mit die Textform nicht. Aber gut, macht. Ich werde natürlich nicht weiter intervenieren und möchte auch nicht mit arg konstruierten Argumenten kommen. Ich verstehe es nur nicht ganz, da ich als ortsunkundiger ja auch bei gegebenem "Namen" in die Karte gucken muss, weil ich nicht weiß wo das Gebäude steht, ist vielleicht aber nur meine Art von Reiseführernutzung. Mit deinem Spielplatzargument gehe ich aber mit, da hast du mich überzeugt. Da reicht aber ein Satz in der Art "Am Haupteingang und am Spielplatz gibt es eine Erste-Hilfestation". Wegen mir auch mit Markern im Fließtext, gleich neben den Worten. Aber so ein lose und langweilige VCard-Liste mit jeweils nur einem Wort ist aus meiner Sicht nicht hilfreich, mir reicht die Karte, aber jetzt wiederhole ich mich. {{s}} Schönen Sonntag und schwitzt nicht so dolle. Immerhin habe ich etwas Zeit für Wikivoyage heute, weil ich nicht raus will. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 08:57, 28. Jun. 2026 (CEST) == Artikelklasse == Ich habe den Artikel mal auf Stufe 3 - brauchbar gesetzt (class-3). Wann der Artikel fertig ist, weiß ich natürlich nicht. In jedem Fall schöner Parkartikel geworden. [[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 23:31, 29. Jun. 2026 (CEST) :Thx für die Blumen, ich bin beim Text noch dran und danach kümmere ich mich um die Formatierung der Bilder, evtl. werden auch noch ein paar ergänzt (der WD-Fundus gibt nicht alles Notwendige her, also muss ich demnächst mit der Handykamera selbst nochmal ran)... :Noch was Wichtiges: Ich wollte eine Weiterleitung von "egpark" (kleines e) -> "Egapark Erfurt" erstellen, es ging aber nur mit großem E (auf WP ist es zudem auch ein kleines e). Das macht die Sache leichter, wenn man von anderen Artikeln hierher verlinkt (wie ich vorhin bei [[Erfurt]] feststellen musste, insbesondere wenn man den Link von WP auf WV intern umstellt). Muss das vielleicht einer mit mehr Rechten umbiegen, oder geht das auf WV gar nicht wie auf WP? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 16:00, 30. Jun. 2026 (CEST) ::Ich wollte die Struktur schon unter "egapark Erfurt" anlegen. Aber das hat Wiki hier nicht akzeptiert: Also Artikel müssen wohl immer mit Großbuchstaben beginnen...? kein Ahnung da. --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 17:45, 30. Jun. 2026 (CEST) :::Update: Unter WP kann man neue Artikel auch nur mit Großbuchstaben vorne anlegen, selbst wenn man es mit Kleinbuchstaben versucht. Vermutlich muss also ein Admin oder so dann die Umbenennung vornehmen. :::@all: Weiß hierzu jemand mehr? ''egapark'' ist ja ein Name, und wenn der selbst in WP kleingeschrieben ist, heißst das ja was. [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 18:06, 30. Jun. 2026 (CEST) ::::Einzige Lösung: erste Zeile :::::<nowiki>{{DISPLAYTITLE:egapark Erfurt}}</nowiki> ::::Dummerweise ändert das die Ausgaben von <nowiki>{{Quickbar Ort...</nowiki> nicht :-/ [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 14:04, 2. Jul. 2026 (CEST) {{Ausrückung}} '''V 1.0 erreicht''' Ich würde sagen, dass jetzt V 1.0 erreicht ist, da eigentlich zu jedem Punkt zumindest etwas geschrieben wurde. To-dos: # So einige Beschreibungen sollten noch ergänzt werden. # Einige Bilder muss ich auch noch aufnehmern, da der WD-Fundus nicht alles hergibt. # Je nach den finalen Textlängen bei "Parks und Gärten" werde ich vielleicht die alphabetische Reihenfolge wie bei "Bauwerke und Museen" aufgeben und gewichtet umstellen. Schön wäre es allerdings, wenn bei "Parks und Gärten" die einzelnen Punkte/Marker auch links in der Gliederung erscheinen würden... # Wenn Texte und Bilder ergänzt sind, ist das Layout dran, damit die Bilder neben den zugehörigen Texten erscheinen - vorher macht das ja nur bedingt Sinn. Vermutlich braucht es dann ein paar mehr <nowiki>{{Scroll Gallery}}</nowiki>s... <s>Update: Es sind doch noch der Bienen- und der Schulgarten offen.</s> erledigt [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 19:51, 3. Jul. 2026 (CEST) :Nachdem ich jetzt auch die lange holprige Geschichte in Stichpunkten ergänzt habe, würde ich class-4 vorschlagen, weil eigentlich wirklich alles Vorhandene drin ist. Ein paar Textergänzungen und zusätzliche Bilder sowie einige Umstellungen (und vielleicht der eine oder andere Parkrundgang auch auf der Karte) kommen, sobald ich nochmal dort zum Fotografieren war, aber das ist IMHO Dreingabe. [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 17:13, 1. Aug. 2026 (CEST) ::Meinungen dazu? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 18:18, 5. Aug. 2026 (CEST) :::Dazu gibt es m.{{nnbsp}}E. keine 2 Meinungen. Habe dem Artikel mal die class-4 verpasst. Das hättest Du auch gerne selber machen können und dürfen, sie [[Wikivoyage:Artikelstatus|hier]]. Weiter so! [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 18:36, 5. Aug. 2026 (CEST) == Parkrundgang als Textabschnitt vorne im Artikel und Linie dazu? == Ich weiß nicht ob das hier als ein Rundgang überhaupt sinnvoll machbar ist (Frage an [[Benutzer:Ousw]]?). Palmengarten ja um einiges kompakter... Im Palmengarten hatte ich das textlich auch schon so als Rundgang angeordnet, ALso so bin ich da auch bei meinen bisherigen Besuchen gelaufen... Habe jetzt noch Linie dazu gemacht [[Palmengarten_Frankfurt#Hintergrund]]. Falls gewünscht zeichne ich auch gerne Linie hier für egapark. Aber vorher müsste man oben bei Sehenwürdigkeiten oder Mobilität kompakten Abschnitt "Parkrundgang" einbauen (als Abschnitt 3. Kategorie). Hier könnte man kurz zusammenfassend alles Wichtige als Kurztext der Runde beschreiben (also mit verlinkungen auf die bestehenden Abschnitte Bei Sehenswürdigkeiten usw.). Wenn der Abschnitt drin ist würde ich danach Linie zeichnen. VG --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 08:21, 4. Jul. 2026 (CEST) :Moin, an einen Rundgang hatte ich auch schon gedacht (und der könnte vielleicht auch den Absatz beginnend mit "Zu den Attraktionen..." ersetzen - obwohl, der macht sich da oben eigentlich gut in der Einleitung und überarbeitet muss er eh noch werden). Vermutlich sollte man mehrere Rundgänge anbieten (kürzer / länger oder nach Themen oder outside / inside oder vielbesucht / "einsam" oder mit / ohne Kinder). Daran sollte man sich aber IMHO sowieso erst machen, wenn der Text- und Bildteil fertig ist - und bis dahin fließt wohl noch einiges Wasser die Isar runter... ;-) [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 11:15, 4. Jul. 2026 (CEST) ::Eilt ja nicht. Mehrere Linien sind farblich möglich. naja mehr als 3 Linien würde ich nicht machen, wird irgendwann unübersichtlich. --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 12:43, 4. Jul. 2026 (CEST) == Deutsches Gartenbaumuseum als "#WEITERLEITUNG <nowiki>[[Egapark Erfurt#Deutsches Gartenbaumuseum]]</nowiki>" oder eigener WV-Artikel? == * Ich habe es nicht geschafft, dass die vCard des Deutschen Gartenbaumuseums im '''Erfurt-Artikel''' auf "Egapark Erfurt#Deutsches Gartenbaumuseum" statt auf url="<nowiki>https://www.gartenbaumuseum.de/</nowiki>" zu setzen (ausser als externer Link url="<nowiki>https://de.wikivoyage.org/wiki/Egapark_Erfurt#Deutsches_Gartenbaumuseum</nowiki>", aber das ist ja doof). Hat jemand einen besseren Vorschlag als die in der Überschrift genannte Weiterleitung? * Alternativ könnte man dem Deutschen Gartenbaumuseum auf WV genauso einen eigenen Artikel widmen wie auf WP. Meinungen? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 15:18, 14. Jul. 2026 (CEST) :Also geht jetzt, alt natürlich raus genommen. Eigenen Artikel braucht es für Museen in der Regel nicht. Das passt schon gut in den Egapark, ja auch inkl. Eintritt sogar noch. --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 15:45, 14. Jul. 2026 (CEST) ::Thx, das "name=" überschreibt also das noch vorhandene "url="? Und wo/wie bringt man dann das www.gartenbaumuseum.de der offiziellen Webseite unter? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 16:33, 14. Jul. 2026 (CEST) ::::www.gartenbaumuseum.de doch im Artikel [[Erfurt#Museen]] bei der Weltkugel eingeblendet. --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 20:01, 14. Jul. 2026 (CEST) :::::Das sieht gut aus, thx. Wie geht das? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 14:07, 15. Jul. 2026 (CEST) <nowiki>{{vCard | name = [[Egapark Erfurt#Deutsches Gartenbaumuseum|Deutsches Gartenbaumuseum]] | alt = | type = museum | wikidata = Q1205649 | url = https://www.gartenbaumuseum.de/ .... </nowiki> also soweit eben Link intern auf den entsprechenden Abschnitt. --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 15:10, 15. Jul. 2026 (CEST) :Jetzt scheint es "Klick" zu machen: Wenn unter name= ein WV-Artikelname oder ein [[-Link steht, wird url= als Weltkugel dargestellt? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 15:47, 15. Jul. 2026 (CEST) ::Ja, der name ja mit internem Verweis auf Artikel versehen, Link Extern dann extra in der Weltkugel. Also so habe ich das mitbekommen. Für weitere Hintergründe musst du die Programmierer der Vcard fragen. Das Ding ja, wie auch die Marker, recht komplex was Parameter usw. angeht. https://de.wikivoyage.org/wiki/Vorlage:Marker --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 17:01, 15. Jul. 2026 (CEST) 9jy674o5p9412l3jbgyazjmzleirblx 1794447 1794441 2026-08-05T17:13:49Z Ousw 57729 /* Artikelklasse */ Antwort 1794447 wikitext text/x-wiki == Egapark Struktur == So, von meiner Seite das erst mal als grobe Vorlage fertig. Im Wikipediaartikel blicke ich ehrlich gesagt nicht mehr so richtig durch [[w:Egapark#Komplex_der_Pflanzenschauhäuser]]? gibt es die Schauhäuser nun noch oder 2021 mit Danakil überbaut...? naja der WP-Artikel mal wieder super ausführlich, aber in Wikivoyage sollte man das klar bedeutend kürzer halten. Alles relevante eben auf einem Blick kompakt beschrieben. [[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 23:03, 25. Jun. 2026 (CEST) :Moin, ich hoffe, die Sache mit den Pflanzenschauhäusern vs. Danakil wird jetzt zumindest hier klar. [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 19:44, 26. Jun. 2026 (CEST) ::Ok, jetzt in WP verstanden. Naja was früher mal war, im Detail hier für Wikivoyage nicht so wichtig. Die ganze Parkgeschichte habe ich beim Palmengarten FRankfurt sehr kurz gehalten: https://de.wikivoyage.org/wiki/Palmengarten_Frankfurt#Hintergrund, klar etwas ausführlicher könnte man das da noch formulieren, aber warum das doppelt machen? Es steht doch schon alles in Wikipedia ausführlich drin. --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 10:25, 27. Jun. 2026 (CEST) {{Ausrückung}} Ich würde unter „Sehenswürdigkeiten — Parks und Gärten“ nicht für jede Sehenswürdigkeit eine eigene Überschrift machen - auch nicht Marker und Text separat. Pro Sehenswürdigkeit eine VCard oder Marker inklusive Text zusammen als ein einziger Listenpunkt. Es gibt auch einen Unterschied zwischen Sätzen und Absätzen. Sorry, dass ich meine ehrliche Meinung so raushaue (das soll nicht eure Leistung am Artikel schmälern), aber das sieht furchtbar aus, wenn jeder Satz auch ein Absatz ist. Das geht auch so: === Sehenswürdigkeiten === * Der {{Marker | name = Japangarten | alt = Kirschblüte April & Mai, Azaleenblüte Mai & Juni | type = garden | lat = 50.968843 | long = 11.006010 | image = }} mit einer Fläche von 7.000 Quadratmetern gliedert sich in einen oberen und einen unteren Teil. Der obere Teil wird oben und unten von gut sichtbaren roten Torii eingerahmt, unterhalb einen Weges liegt dann der untere Teil. Zum Teich- und Felsengarten gehören mehrere Wasserfälle, ein [[w:Kare-san-sui|Zen-Garten]] und ein [[w:Teehaus|Teehaus]] mit Teehausgarten. Weitere typische Gestaltungselemente sind Pavillons, Steinlaternen, [[w:Torii|stilisierte Tore]] sowie eine entsprechende Vegetation. Beim Bau wurden die Regeln japanischer Handwerkstechnik berücksichtigt und u.{{nnbsp}}a. mit 5.000 Tonnen Felsgestein ein Gartenensemble im Stil fernöstlicher Gartenkunst gestaltet. * Der {{Marker | name = Karl-Foerster-Garten | alt = März – Oktober | type = garden | group = | lat = 50.969316 | long = 11.007260 | image = }} wurde von Walter Funcke schon 1950 zur ersten Gartenschau ''Erfurt blüht'' mit 80.000 [[w:Staude|Stauden]] gestaltet. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass auch der im Jahre 2008 eröffnete Skulpturengarten eine ähnliche symmetrische Gliederung aufweist, die mit Kunstwerken verschönert wurde. Die heutige Form geht auf die Erstgestaltung in den Jahren 1962/63 durch Walter Funcke und [[w:Hermann Göritz|Hermann Göritz]] zurück. Der Garten ist eine Oase der Ruhe, da er meist wenig besucht wird, und zeigt einen Teil seiner Farbenpracht bereits früh im Jahr, wenn die restliche Flora großteils noch im Wingterschlaf ruht. Sorry für mein Genörgle -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 16:04, 27. Jun. 2026 (CEST) :Thx, an sowas hatte ich auch gedacht, auf die andere Art erscheint aber erstens links im Seitenverzeichnis ein Unterpunkt, zweitens ist so IMHO intern schneller zu verlinken und drittens gewinne ich damit Platz für Bilder, der ist sowieso immer zu knapp. Mal sehen, wie sich die Textlängen der einzelnen Parks/Gärten entwickeln, wenn da mehr und mehr dazu kommt - je länger die Texte, desto eher passen Überschrift plus Marker... Ist ja alles noch ziemlich im Fluss gerade. :P.S.: Die Unterteilung in zweimal Sehenswürdigkeiten ist auch praktisch, wenn man den ganzen Teil z.B. für Formatierungen ofder Umstellungen editiert, dann ist der Quelltext nur ca. halb so lang. [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 16:27, 27. Jun. 2026 (CEST) ::Dann stellt sich die Frage, ob man nicht mit den Bilder übertreibt, wenn man nicht mehr weiß wohin damit. Eine Scroll Gallery für die Sehenswürdigkeiten mit je einem Bild eines jeden Teilgartens reicht aus meiner Sicht. Die Bilder sollen die Besucher selber machen. Wir müssen an den Zweck dieses Projektes nachdenken. Es ist kein Lexikon/Bildband/Reisebericht/Dokumentation. Es ist ein Reiseführer. Bilder sollen Lust auf den Besuch machen. Ebenso braucht man nicht für jedes Objekt eine Überschrift. Die Reisenden, die es nutzen, kennen das Reiseziel und die ganzen Teilobjekte (noch) nicht und werden wahrscheinlich eher von oben nach unten durchgehen, wissen also gar nicht was sie in dieser dann recht langen Verzeichnisliste anklicken sollen. Immer dran denken, wir machen das nicht für uns. Zwei Abschnitte zu machen, weil es für den Editierenden bequemer ist, wäre falsch. Bei uns gibt es ein Motto: "The traveller comes first". Also was ist für die Nutzenden besser, nicht für uns bequemer. Wenn man Gärten und Gebäude trennt, dann als Abschnitte unter einem einzigen "Sehenswürdigkeiten" somit entspricht das auch unserer generellen Struktur aller anderen Artikel (Ortsartikel usw.) und jeder fühlt sich immer gleich zurecht. Bei Parks wäre es auch möglich, die Objekte entlang eines Rundweges (denn man auch in die Karte basteln könnte) aufzulisten. Jetzt ist es alphabetisch, was ja niemandem hilft. Am Ende sollte man mit Worten und Struktur die Reisenden etwas an die Hand nehmen - zuminsdest sollten sie nicht das wichtigste verpassen - weil der schönste Garten mit "Z" anfängt und alle schon 15 km gelatscht sind. Ich bin überhaupt kein Freund dieser Highlightsterne. Vielleich aber eine Zusammenfassung an den Anfang, das Wichtigste zuerst auf listen oder so. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 16:49, 27. Jun. 2026 (CEST) :::PS: Verlinken kann man MArker und VCards auch über ihre ID. Das geht auch einfach, ohne eine Überschrift. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 17:08, 27. Jun. 2026 (CEST) ::::Sorry, aber lass' mich einfach mal machen, ist ja eh gerade alles im Fluss. ::::* Die Gebäude sind so einigermaßen nach Relevanz sortiert, die Gärten brauche ich für das Editieren erstmal in alphabetischer Reihenfolge, weil der FF mobile auf dem Tablet nichts mit CTRL-F anfangen kann und mich das Mausgeeiere nervt. :-/ ::::* Eine Art Überblick ist oben rudimentär mit/als Gewichtung vorhanden, muss aber noch überarbeitet werden, das hat aber momentan keine Priorität. ::::* Wenn ich mit dem Editierwahnsinn fertig bin, kann man ja die beiden Sehenswürdigkeiten-Teile wieder zusammenziehen. Und: Wenn Du gelesen hast, was mir gestern alles hops gegangen ist, bietet sich eine Teilung auch an. Ich war von WP gewohnt, das bei Abspeicher-Problemen ein "Retry?" kommt, aber das blieb hier aus. ::::* Die IDs muss man aber von Hand einbauen, wenn bei der vCard nicht zufällig mit Q-irgendwas von Wikidata verlinkt ist (bei Markern habe ich damit noch nicht gearbeitet, vermutlich ist das aber gleich). ::::[[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 17:38, 27. Jun. 2026 (CEST) == Toiletten usw. == Toiletten usw. (auch Parkplätze, wenn man nicht noch Größenangaben machen will) brauchen nicht mit irgend einer Bezeichnung in den Artikeltext. Diese tote Liste bläht es nur sinnlos auf. Man kann auch Symbole in der Karte darstellen, ohne dass sie im Text auftauchen. Gerne mal im Artikel [[Singapur/Jurong Lake Gardens]] gucken wie es geht - steht alles in der Mapframe-Vorlage drin. Das gilt für viele Objekte wie Erste-Hilfe-Stationen, Geldautomaten, möglicherweise auch Spielplätze - in der Regel alles namenlose. <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 17:06, 27. Jun. 2026 (CEST) :* Die Toiletten hatte [[Benutzer:Dirk_Schmidt|Dirk Schmidt]] so eingebaut und er hat sie auch so in dem Artikel, den er mir als Vorlage gezeigt hat. Und ich finde so eine Liste eigentlich auch ganz praktisch, weil da die Orte namentlich stehen und die Karte eh sehr voll ist mit Markierungen. :* Erste Hilfe auf einer Karte zu suchen, wenn ich sie dringend brauche, wäre mir zu unpraktisch. :* Und DER Spielplatz wird sicher NICHT namenlos. :[[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 17:25, 27. Jun. 2026 (CEST) ::Die Toilette sind ja so oder so auf der (vollen) Karte - auch jetzt. Aber ehrlich... ihr findet eine Toilette schneller, wenn ihr eine Liste von 10 benamten Toiletten habt, von denen ihr die Namen (als Reisende*r) nicht kennt? Ihr kennt als Reisender, die "Toilette beim Rundbau" auf dem EGA-Gelände? OK. Hut ab! Ich war schon paar mal in Erfurt. Ich kenne sie nicht. Ich gucke auf die Karte... Aber OK.... <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 22:05, 27. Jun. 2026 (CEST) ::"Unpraktisch" bei erster Hilfe? Das einzige praktische ist die 112. Im Artikel steht "Erste Hilfe nahe des Spielplatzes" - sorry, bis dahin habe ich wahrscheinlich ein Überlebensproblem. Wenn ich im Notfall Hilfe brauche, öffne ich keinen Wikivoyage-Artikel (kämst du auf die Idee, im Notfall ausgerechnet in einem Wikivoyage Artikel erstmal zu recherchieren?) und durchsuche den Text nach - was eigentlich? Sorry, Leute... ich fasse mich gerade an den Kopf. Man schaut höchstens im Vorfeld auf eine Karte und merkt sich die wichtigsten Positionen, wenn es wichtig sein sollte. Da reden wir aber eher von abgelegenen Nationalparks, nicht von einer innerstädtischen Parkanlage. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 00:33, 28. Jun. 2026 (CEST) Toiletten sind zumindest für mich essentielle praktische Reiseinfos, die durchaus auch im Artikel gelistet werden können. Klar: Wenn die Toilettenliste da 25 % des gesamten Artikelinhalts ausmachen würde, wäre das unpassend. Und auch bei dem Thema natürlich je nach Einzelfall: Es macht an einer 5 km langen Seepromenade wenig Sinn die Toiletten , die es da evtl. alle 250 m bis 300 m gibt, alle im Artikel zu listen. Da reichen dann, wenn überhaupt, die Symbole im Mapframe. Aber in einem verwinkelten Park ergibt so eine Liste schon Sinn. Und stehen ja auch noch Zusatzinfos dabei (Rollstuhlgeeignet). --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 18:58, 27. Jun. 2026 (CEST) :Ich bin jemand, der (übertrieben gesagt) jede Latrine in den Wikivoyage-Artikeln hinterlegt, und überlege jedes mal, ob es ok ist, oder ob ich Ärger bekomme. Aber ich verstehe die Logik nicht - gerade in einem "verwinkeltem Park" wie du es beschreibst, ist der Name - ich will nicht sagen "der Toilette", aber des Gebäudes, in dem sie untergebracht ist - nicht hilfreich, wenn man nicht weiß, wo das Gebäude ist. Auf einer Karte mit Symbolen hingegen sollte man sich zurechtfinden. Sorry, aber sind die hinterlegten "Toilettennamen" in dem Artikel offiziell, oder von dir erfunden? -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 00:06, 28. Jun. 2026 (CEST) :Sorry, wir reden hier von einem Gelände von welcher Größe? und in der Karte sind alle Klos eingezeichnet. Trotzdem noch alle in Textform mit einem erfundenen Namen im Artikel? -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 00:12, 28. Jun. 2026 (CEST) {{Ausrückung}} * ad Größe zitiere ich den ersten Satz des Artikels: "Der egapark Erfurt ist eine beliebte Parkanlage mit einer Fläche von 36  Hektar in Erfurt." * ad Erste Hilfe: Wenn ich kleine Kinder hätte, die auf diesem riesigen Spielplatz unterwegs wären, wäre es sicher gut, im Vorfeld gesehen zu haben, dass man dort ein Pflaster oder einen Verband bekommt, ohne dass man die 112 anrufen muss - da ist es IMHO hilfreich, wenn da "beim Spielplatz" steht. * ad Toiletten: Die meisten Ortsbezeichnungen sind für mich selbst für Erstbesucher selbsterklärend, und selbst die zwei oder drei anderen werden klar, wenn man neben den Objekten steht und mal muss... [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 08:25, 28. Jun. 2026 (CEST) *:Gerade bei 36 ha hilft mit die Textform nicht. Aber gut, macht. Ich werde natürlich nicht weiter intervenieren und möchte auch nicht mit arg konstruierten Argumenten kommen. Ich verstehe es nur nicht ganz, da ich als ortsunkundiger ja auch bei gegebenem "Namen" in die Karte gucken muss, weil ich nicht weiß wo das Gebäude steht, ist vielleicht aber nur meine Art von Reiseführernutzung. Mit deinem Spielplatzargument gehe ich aber mit, da hast du mich überzeugt. Da reicht aber ein Satz in der Art "Am Haupteingang und am Spielplatz gibt es eine Erste-Hilfestation". Wegen mir auch mit Markern im Fließtext, gleich neben den Worten. Aber so ein lose und langweilige VCard-Liste mit jeweils nur einem Wort ist aus meiner Sicht nicht hilfreich, mir reicht die Karte, aber jetzt wiederhole ich mich. {{s}} Schönen Sonntag und schwitzt nicht so dolle. Immerhin habe ich etwas Zeit für Wikivoyage heute, weil ich nicht raus will. -- <span style="font-variant:small-caps">[[Benutzer:DerFussi|Der]][[Benutzer Diskussion:DerFussi|Fussi]]</span> 08:57, 28. Jun. 2026 (CEST) == Artikelklasse == Ich habe den Artikel mal auf Stufe 3 - brauchbar gesetzt (class-3). Wann der Artikel fertig ist, weiß ich natürlich nicht. In jedem Fall schöner Parkartikel geworden. [[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 23:31, 29. Jun. 2026 (CEST) :Thx für die Blumen, ich bin beim Text noch dran und danach kümmere ich mich um die Formatierung der Bilder, evtl. werden auch noch ein paar ergänzt (der WD-Fundus gibt nicht alles Notwendige her, also muss ich demnächst mit der Handykamera selbst nochmal ran)... :Noch was Wichtiges: Ich wollte eine Weiterleitung von "egpark" (kleines e) -> "Egapark Erfurt" erstellen, es ging aber nur mit großem E (auf WP ist es zudem auch ein kleines e). Das macht die Sache leichter, wenn man von anderen Artikeln hierher verlinkt (wie ich vorhin bei [[Erfurt]] feststellen musste, insbesondere wenn man den Link von WP auf WV intern umstellt). Muss das vielleicht einer mit mehr Rechten umbiegen, oder geht das auf WV gar nicht wie auf WP? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 16:00, 30. Jun. 2026 (CEST) ::Ich wollte die Struktur schon unter "egapark Erfurt" anlegen. Aber das hat Wiki hier nicht akzeptiert: Also Artikel müssen wohl immer mit Großbuchstaben beginnen...? kein Ahnung da. --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 17:45, 30. Jun. 2026 (CEST) :::Update: Unter WP kann man neue Artikel auch nur mit Großbuchstaben vorne anlegen, selbst wenn man es mit Kleinbuchstaben versucht. Vermutlich muss also ein Admin oder so dann die Umbenennung vornehmen. :::@all: Weiß hierzu jemand mehr? ''egapark'' ist ja ein Name, und wenn der selbst in WP kleingeschrieben ist, heißst das ja was. [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 18:06, 30. Jun. 2026 (CEST) ::::Einzige Lösung: erste Zeile :::::<nowiki>{{DISPLAYTITLE:egapark Erfurt}}</nowiki> ::::Dummerweise ändert das die Ausgaben von <nowiki>{{Quickbar Ort...</nowiki> nicht :-/ [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 14:04, 2. Jul. 2026 (CEST) {{Ausrückung}} '''V 1.0 erreicht''' Ich würde sagen, dass jetzt V 1.0 erreicht ist, da eigentlich zu jedem Punkt zumindest etwas geschrieben wurde. To-dos: # So einige Beschreibungen sollten noch ergänzt werden. # Einige Bilder muss ich auch noch aufnehmern, da der WD-Fundus nicht alles hergibt. # Je nach den finalen Textlängen bei "Parks und Gärten" werde ich vielleicht die alphabetische Reihenfolge wie bei "Bauwerke und Museen" aufgeben und gewichtet umstellen. Schön wäre es allerdings, wenn bei "Parks und Gärten" die einzelnen Punkte/Marker auch links in der Gliederung erscheinen würden... # Wenn Texte und Bilder ergänzt sind, ist das Layout dran, damit die Bilder neben den zugehörigen Texten erscheinen - vorher macht das ja nur bedingt Sinn. Vermutlich braucht es dann ein paar mehr <nowiki>{{Scroll Gallery}}</nowiki>s... <s>Update: Es sind doch noch der Bienen- und der Schulgarten offen.</s> erledigt [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 19:51, 3. Jul. 2026 (CEST) :Nachdem ich jetzt auch die lange holprige Geschichte in Stichpunkten ergänzt habe, würde ich class-4 vorschlagen, weil eigentlich wirklich alles Vorhandene drin ist. Ein paar Textergänzungen und zusätzliche Bilder sowie einige Umstellungen (und vielleicht der eine oder andere Parkrundgang auch auf der Karte) kommen, sobald ich nochmal dort zum Fotografieren war, aber das ist IMHO Dreingabe. [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 17:13, 1. Aug. 2026 (CEST) ::Meinungen dazu? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 18:18, 5. Aug. 2026 (CEST) :::Dazu gibt es m.{{nnbsp}}E. keine 2 Meinungen. Habe dem Artikel mal die class-4 verpasst. Das hättest Du auch gerne selber machen können und dürfen, sie [[Wikivoyage:Artikelstatus|hier]]. Weiter so! [[Benutzer:Eduard47|Eduard47]] ([[Benutzer Diskussion:Eduard47|Diskussion]]) 18:36, 5. Aug. 2026 (CEST) ::::Besten Dank, ich verteile an mich selbst eher ungern "Blumen" - uns soo lange bin ich hier ja nun auch noch nicht dabei (was man mich an diversen anderen Stellen in der WXY-Welt schon hat merken lassen). Ist ausser dem Ändern von "-3" auf "-4" noch etwas zu tun? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 19:13, 5. Aug. 2026 (CEST) == Parkrundgang als Textabschnitt vorne im Artikel und Linie dazu? == Ich weiß nicht ob das hier als ein Rundgang überhaupt sinnvoll machbar ist (Frage an [[Benutzer:Ousw]]?). Palmengarten ja um einiges kompakter... Im Palmengarten hatte ich das textlich auch schon so als Rundgang angeordnet, ALso so bin ich da auch bei meinen bisherigen Besuchen gelaufen... Habe jetzt noch Linie dazu gemacht [[Palmengarten_Frankfurt#Hintergrund]]. Falls gewünscht zeichne ich auch gerne Linie hier für egapark. Aber vorher müsste man oben bei Sehenwürdigkeiten oder Mobilität kompakten Abschnitt "Parkrundgang" einbauen (als Abschnitt 3. Kategorie). Hier könnte man kurz zusammenfassend alles Wichtige als Kurztext der Runde beschreiben (also mit verlinkungen auf die bestehenden Abschnitte Bei Sehenswürdigkeiten usw.). Wenn der Abschnitt drin ist würde ich danach Linie zeichnen. VG --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 08:21, 4. Jul. 2026 (CEST) :Moin, an einen Rundgang hatte ich auch schon gedacht (und der könnte vielleicht auch den Absatz beginnend mit "Zu den Attraktionen..." ersetzen - obwohl, der macht sich da oben eigentlich gut in der Einleitung und überarbeitet muss er eh noch werden). Vermutlich sollte man mehrere Rundgänge anbieten (kürzer / länger oder nach Themen oder outside / inside oder vielbesucht / "einsam" oder mit / ohne Kinder). Daran sollte man sich aber IMHO sowieso erst machen, wenn der Text- und Bildteil fertig ist - und bis dahin fließt wohl noch einiges Wasser die Isar runter... ;-) [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 11:15, 4. Jul. 2026 (CEST) ::Eilt ja nicht. Mehrere Linien sind farblich möglich. naja mehr als 3 Linien würde ich nicht machen, wird irgendwann unübersichtlich. --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 12:43, 4. Jul. 2026 (CEST) == Deutsches Gartenbaumuseum als "#WEITERLEITUNG <nowiki>[[Egapark Erfurt#Deutsches Gartenbaumuseum]]</nowiki>" oder eigener WV-Artikel? == * Ich habe es nicht geschafft, dass die vCard des Deutschen Gartenbaumuseums im '''Erfurt-Artikel''' auf "Egapark Erfurt#Deutsches Gartenbaumuseum" statt auf url="<nowiki>https://www.gartenbaumuseum.de/</nowiki>" zu setzen (ausser als externer Link url="<nowiki>https://de.wikivoyage.org/wiki/Egapark_Erfurt#Deutsches_Gartenbaumuseum</nowiki>", aber das ist ja doof). Hat jemand einen besseren Vorschlag als die in der Überschrift genannte Weiterleitung? * Alternativ könnte man dem Deutschen Gartenbaumuseum auf WV genauso einen eigenen Artikel widmen wie auf WP. Meinungen? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 15:18, 14. Jul. 2026 (CEST) :Also geht jetzt, alt natürlich raus genommen. Eigenen Artikel braucht es für Museen in der Regel nicht. Das passt schon gut in den Egapark, ja auch inkl. Eintritt sogar noch. --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 15:45, 14. Jul. 2026 (CEST) ::Thx, das "name=" überschreibt also das noch vorhandene "url="? Und wo/wie bringt man dann das www.gartenbaumuseum.de der offiziellen Webseite unter? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 16:33, 14. Jul. 2026 (CEST) ::::www.gartenbaumuseum.de doch im Artikel [[Erfurt#Museen]] bei der Weltkugel eingeblendet. --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 20:01, 14. Jul. 2026 (CEST) :::::Das sieht gut aus, thx. Wie geht das? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 14:07, 15. Jul. 2026 (CEST) <nowiki>{{vCard | name = [[Egapark Erfurt#Deutsches Gartenbaumuseum|Deutsches Gartenbaumuseum]] | alt = | type = museum | wikidata = Q1205649 | url = https://www.gartenbaumuseum.de/ .... </nowiki> also soweit eben Link intern auf den entsprechenden Abschnitt. --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 15:10, 15. Jul. 2026 (CEST) :Jetzt scheint es "Klick" zu machen: Wenn unter name= ein WV-Artikelname oder ein [[-Link steht, wird url= als Weltkugel dargestellt? [[Benutzer:Ousw|Ousw]] ([[Benutzer Diskussion:Ousw|Diskussion]]) 15:47, 15. Jul. 2026 (CEST) ::Ja, der name ja mit internem Verweis auf Artikel versehen, Link Extern dann extra in der Weltkugel. Also so habe ich das mitbekommen. Für weitere Hintergründe musst du die Programmierer der Vcard fragen. Das Ding ja, wie auch die Marker, recht komplex was Parameter usw. angeht. https://de.wikivoyage.org/wiki/Vorlage:Marker --[[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 17:01, 15. Jul. 2026 (CEST) lmv7grb8dx5e49bepiz6wgwpy1ubtyn Kerasia 0 129230 1794449 1794300 2026-08-05T19:34:42Z Mboesch 6934 Kerasia - Arbeit am Artikel, lg mb 1794449 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Bild= | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Kerasia''' (griech.: Κερασιά Καρδίτσας oder Κερασέα) ist ein Bergdorf oberhalb des nördlichen Ende des [[Plastira-See]]s in den Bergen im westlichen Thessalien. == Hintergrund == Das Dorf Kerasia liegt auf einer Höhe von 920 - 950&#x202F;m oberhalb des nördlichen Endes des [[Plastira-See|Plastira-Stausees]] am Fuss der Berge des westlichen Thessalien, es liegt 9&#x202F;km westlich des Verwaltungssitzes [[Morfovouni]] und ist knapp 30&#x202F;km von der Provinzstadt [[Karditsa]] entfernt. Das Dorf ist landwirtschaftlich geprägt, hier gibt es viele Kirschbäume (worauf der Name hinweist), die Hügel ringsherum sind von Nadelwäldern bedeckt. Erstmalig erwähnt wird das Dorf in der Goldenen Bulle des serbischen Fürsten Stephan Dusan im Jahr 1343 als Besitztum des Klosters Loukousada ([[Loxada]]). Es gehörte zu den Dörfern in der Umgebung, in denen griechische Freiheitskämpfer Unterschlupf finden konnten. {{Mapframe|lat=39.3409 |long=21.6761|zoom= 13 }} == Anreise == === Mit dem Flugzeug === Die meisten ausländischen Besucher werden über den [[Flughafen Athen]] anreisen. === Mit der Bahn / Mit dem Bus === An Athen kann man kann man morgens und abends mit dem Zug bis Paleofarsalos und weiter mit dem Bus bis [[Karditsa]] gelangen. Mit den Bussen von [http://www.ktel-karditsas.gr KTEL Karditsa] gelangt man achtmal täglich von [[Athen]], einmal täglich von [[Lamia]] und viermal täglich von [[Thessaloniki]] nach [[Karditsa]]. Eine Busverbindung der [http://www.ktel-karditsas.gr KTEL Karditsa] jeweils ab 5:15 h und 14:00 h ab Karditsa bedient die Dörfer [[Mesenikola]] - [[Morfovouni]] - [[Kerasia]] - [[Kryoneri]] - [[Kalavia]] - Filakti - [[Neochori]] - [[Belokomiti]] ( - [[Karitsa]] (nur MI)). Eine Anreise mit dem öffentlichen Verkehr ist somit möglich, bedarf aber einiger Planung. === Auf der Straße === Von '''Norden''' (z.&#x202F;B.&nbsp;der Autobahn '''A2 Egnatia Odos''' herkommend nimmt man die '''EO6''' bis [[Kalambaka]] und kann von dort die neugebaute Autobahn '''A3''' bis auf Höhe [[Karditsa]] nehmen. Von dort aus führt eine gut ausgebaute Hauptstrasse über [[Mitropoli]] und dann einen Passübergang über die erste Hügelkette vorbei an [[Morfovouni]] zum Plastiras See. Von der den See im Westen umrundenden Hauptstrasse führt eine Stichstrasse zum Dorf Kerasia hinauf. Von Süden resp. aus der Richtung Athen herkommend nimmt man ab [[Lamia]] die Autobahn '''A3''' bis [[Karditsa]] und kann die oben beschriebene Route ans Nordende des Sees nehmen. Es gibt auch die Möglichkeit von Norden her von [[Pyli]] über [[Mouzaki]] und [[Anthochori]] nach Kerasia zu gelangen, die Route folgt den Flusstälern des Pamisos und des Kerasiotikos, der westlich von Kerasia entspringt und nicht zum See, sondern nach Norden hin abfliesst. <!-- === Mit dem Schiff === === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == Das Dorf kann zu Fuss erkundet werden, für die Umgebung ist ein Privatfahrzeug von Vorteil. == Sehenswürdigkeiten == * {{Marker|type=church |lat=39.34114 |long=21.67671 |zoom=18 |name=Ortskirche Zoodochou Pigi|image=}}, die im Jahr 1875 erbaut wurde * Das Kirchlein {{Marker|type=church |lat=39.34403 |long=21.67281 |zoom=18 |name=Profitis Ilias|image=}} liegt in schöner Aussichtslage auf einer Anhöhe über dem Dorf == Aktivitäten == * Wandern : * Der gut ausgeschilderte Wanderweg B15 beginnt oberhalb des Dorfes und führt zum Profitis Ilias Kirchlein und in einer Runde durch den Wald zum Ort zurück. Die Route auf der alten Streckenführung hinab zum Bachlauf des Kerasiotikos ist im steilen Abstieg nur noch mit Mühe zu erahnen. : * Wanderung auf den {{Marker|type=summit |lat=39.3227 |long=21.6305 |zoom=17 |name=Zygourolivado |image=}}(1977 m), vom Sattel von {{Marker|type=church |lat=39.32196 |long=21.60377 |zoom=18 |name=Agios Nikolaos|image=}} aus. == Einkaufen == == Küche == * {{Marker|type=restaurant |lat=39.34086 |long=21.67638 |zoom=18 |name=Kafepantopoleio Zakardas |image=}}, Kafeneion auch mit einfachen Speisen und Lebensmittelladen in einem == Nachtleben == Nachts ist es im Ort ruhig. == Unterkunft == Im Ort ist kein Hotel bekannt, es gibt aber Hotels und Appartments in den Dörfern am Westrufer des Plastira-Sees == Praktische Hinweise == == Ausflüge == * Auf jeden Fall sollte ein Ausflug zum [[Plastira-See]] gemacht werden * entlang des Verlaufs des Flüsschens Kerasiotis nach [[Mouzaki]] und [[Pyli]] * Sogar [[Kalambaka]] mit den Meteora-Klöstern ist von Kerasia aus als Tagesausflug gut erreichbar. == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle Webseite}} {{Stub}} {{GeoData| lat=39.3409 |long=21.6761 | radius=13 }} {{IstInKat|Thessalien}} 95vics18985lt52m1q3iji24fql3lbn 1794450 1794449 2026-08-05T19:43:06Z Mboesch 6934 Kerasia - Arbeit am Artikel, lg mb 1794450 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Bild=[[File:Kerasia - view over Lake Plastira.jpg|thumb|Kerasia: Blick über den Plastira See]] | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Kerasia''' (griech.: Κερασιά Καρδίτσας oder Κερασέα) ist ein Bergdorf oberhalb des nördlichen Ende des [[Plastira-See]]s in den Bergen im westlichen Thessalien. == Hintergrund == Das Dorf Kerasia liegt auf einer Höhe von 920 - 950&#x202F;m oberhalb des nördlichen Endes des [[Plastira-See|Plastira-Stausees]] am Fuss der Berge des westlichen Thessalien, es liegt 9&#x202F;km westlich des Verwaltungssitzes [[Morfovouni]] und ist knapp 30&#x202F;km von der Provinzstadt [[Karditsa]] entfernt. Das Dorf ist landwirtschaftlich geprägt, hier gibt es viele Kirschbäume (worauf der Name hinweist), die Hügel ringsherum sind von Nadelwäldern bedeckt. Erstmalig erwähnt wird das Dorf in der Goldenen Bulle des serbischen Fürsten Stephan Dusan im Jahr 1343 als Besitztum des Klosters Loukousada ([[Loxada]]). Es gehörte zu den Dörfern in der Umgebung, in denen griechische Freiheitskämpfer Unterschlupf finden konnten. {{Mapframe|lat=39.3409 |long=21.6761|zoom= 13 }} == Anreise == [[File:Kerasia - view towards Mouzaki.jpg|thumb|Blick ins Flusstal Richtung Mouzaki]] === Mit dem Flugzeug === Die meisten ausländischen Besucher werden über den [[Flughafen Athen]] anreisen. === Mit der Bahn / Mit dem Bus === An Athen kann man kann man morgens und abends mit dem Zug bis Paleofarsalos und weiter mit dem Bus bis [[Karditsa]] gelangen. Mit den Bussen von [http://www.ktel-karditsas.gr KTEL Karditsa] gelangt man achtmal täglich von [[Athen]], einmal täglich von [[Lamia]] und viermal täglich von [[Thessaloniki]] nach [[Karditsa]]. Eine Busverbindung der [http://www.ktel-karditsas.gr KTEL Karditsa] jeweils ab 5:15 h und 14:00 h ab Karditsa bedient die Dörfer [[Mesenikola]] - [[Morfovouni]] - [[Kerasia]] - [[Kryoneri]] - [[Kalavia]] - Filakti - [[Neochori]] - [[Belokomiti]] ( - [[Karitsa]] (nur MI)). Eine Anreise mit dem öffentlichen Verkehr ist somit möglich, bedarf aber einiger Planung. === Auf der Straße === Von '''Norden''' (z.&#x202F;B.&nbsp;der Autobahn '''A2 Egnatia Odos''' herkommend nimmt man die '''EO6''' bis [[Kalambaka]] und kann von dort die neugebaute Autobahn '''A3''' bis auf Höhe [[Karditsa]] nehmen. Von dort aus führt eine gut ausgebaute Hauptstrasse über [[Mitropoli]] und dann einen Passübergang über die erste Hügelkette vorbei an [[Morfovouni]] zum Plastiras See. Von der den See im Westen umrundenden Hauptstrasse führt eine Stichstrasse zum Dorf Kerasia hinauf. Von Süden resp. aus der Richtung Athen herkommend nimmt man ab [[Lamia]] die Autobahn '''A3''' bis [[Karditsa]] und kann die oben beschriebene Route ans Nordende des Sees nehmen. Es gibt auch die Möglichkeit von Norden her von [[Pyli]] über [[Mouzaki]] und [[Anthochori]] nach Kerasia zu gelangen, die Route folgt den Flusstälern des Pamisos und des Kerasiotikos, der westlich von Kerasia entspringt und nicht zum See, sondern nach Norden hin abfliesst. <!-- === Mit dem Schiff === === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == Das Dorf kann zu Fuss erkundet werden, für die Umgebung ist ein Privatfahrzeug von Vorteil. [[File:Kerasia.jpg|thumb|Blick über die Dächer von Kerasia]] == Sehenswürdigkeiten == [[File:Kerasia Zoodochou Pigi Church a.jpg|thumb|Zoodochou Pigi Kirche]] [[File:Kerasia Profitis Elias church.jpg|thumb|Profitis Ilias Kirche]] * {{Marker|type=church |lat=39.34114 |long=21.67671 |zoom=18 |name=Ortskirche Zoodochou Pigi|image=}}, die im Jahr 1875 erbaut wurde * Das Kirchlein {{Marker|type=church |lat=39.34403 |long=21.67281 |zoom=18 |name=Profitis Ilias|image=}} liegt in schöner Aussichtslage auf einer Anhöhe über dem Dorf == Aktivitäten == * Wandern : * Der gut ausgeschilderte Wanderweg B15 beginnt oberhalb des Dorfes und führt zum Profitis Ilias Kirchlein und in einer Runde durch den Wald zum Ort zurück. Die Route auf der alten Streckenführung hinab zum Bachlauf des Kerasiotikos ist im steilen Abstieg nur noch mit Mühe zu erahnen. : * Wanderung auf den {{Marker|type=summit |lat=39.3227 |long=21.6305 |zoom=17 |name=Zygourolivado |image=}}(1977 m), vom Sattel von {{Marker|type=church |lat=39.32196 |long=21.60377 |zoom=18 |name=Agios Nikolaos|image=}} aus. == Einkaufen == == Küche == * {{Marker|type=restaurant |lat=39.34086 |long=21.67638 |zoom=18 |name=Kafepantopoleio Zakardas |image=}}, Kafeneion auch mit einfachen Speisen und Lebensmittelladen in einem == Nachtleben == Nachts ist es im Ort ruhig. == Unterkunft == Im Ort ist kein Hotel bekannt, es gibt aber Hotels und Appartments in den Dörfern am Westrufer des Plastira-Sees == Praktische Hinweise == == Ausflüge == * Auf jeden Fall sollte ein Ausflug zum [[Plastira-See]] gemacht werden * entlang des Verlaufs des Flüsschens Kerasiotis nach [[Mouzaki]] und [[Pyli]] * Sogar [[Kalambaka]] mit den Meteora-Klöstern ist von Kerasia aus als Tagesausflug gut erreichbar. == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle Webseite}} {{Stub}} {{GeoData| lat=39.3409 |long=21.6761 | radius=13 }} {{IstInKat|Thessalien}} ifdp5yd39tieaxsfacod4p6k5ph9i51 1794451 1794450 2026-08-05T19:45:11Z Mboesch 6934 /* Aktivitäten */ 1794451 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Bild=[[File:Kerasia - view over Lake Plastira.jpg|thumb|Kerasia: Blick über den Plastira See]] | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Kerasia''' (griech.: Κερασιά Καρδίτσας oder Κερασέα) ist ein Bergdorf oberhalb des nördlichen Ende des [[Plastira-See]]s in den Bergen im westlichen Thessalien. == Hintergrund == Das Dorf Kerasia liegt auf einer Höhe von 920 - 950&#x202F;m oberhalb des nördlichen Endes des [[Plastira-See|Plastira-Stausees]] am Fuss der Berge des westlichen Thessalien, es liegt 9&#x202F;km westlich des Verwaltungssitzes [[Morfovouni]] und ist knapp 30&#x202F;km von der Provinzstadt [[Karditsa]] entfernt. Das Dorf ist landwirtschaftlich geprägt, hier gibt es viele Kirschbäume (worauf der Name hinweist), die Hügel ringsherum sind von Nadelwäldern bedeckt. Erstmalig erwähnt wird das Dorf in der Goldenen Bulle des serbischen Fürsten Stephan Dusan im Jahr 1343 als Besitztum des Klosters Loukousada ([[Loxada]]). Es gehörte zu den Dörfern in der Umgebung, in denen griechische Freiheitskämpfer Unterschlupf finden konnten. {{Mapframe|lat=39.3409 |long=21.6761|zoom= 13 }} == Anreise == [[File:Kerasia - view towards Mouzaki.jpg|thumb|Blick ins Flusstal Richtung Mouzaki]] === Mit dem Flugzeug === Die meisten ausländischen Besucher werden über den [[Flughafen Athen]] anreisen. === Mit der Bahn / Mit dem Bus === An Athen kann man kann man morgens und abends mit dem Zug bis Paleofarsalos und weiter mit dem Bus bis [[Karditsa]] gelangen. Mit den Bussen von [http://www.ktel-karditsas.gr KTEL Karditsa] gelangt man achtmal täglich von [[Athen]], einmal täglich von [[Lamia]] und viermal täglich von [[Thessaloniki]] nach [[Karditsa]]. Eine Busverbindung der [http://www.ktel-karditsas.gr KTEL Karditsa] jeweils ab 5:15 h und 14:00 h ab Karditsa bedient die Dörfer [[Mesenikola]] - [[Morfovouni]] - [[Kerasia]] - [[Kryoneri]] - [[Kalavia]] - Filakti - [[Neochori]] - [[Belokomiti]] ( - [[Karitsa]] (nur MI)). Eine Anreise mit dem öffentlichen Verkehr ist somit möglich, bedarf aber einiger Planung. === Auf der Straße === Von '''Norden''' (z.&#x202F;B.&nbsp;der Autobahn '''A2 Egnatia Odos''' herkommend nimmt man die '''EO6''' bis [[Kalambaka]] und kann von dort die neugebaute Autobahn '''A3''' bis auf Höhe [[Karditsa]] nehmen. Von dort aus führt eine gut ausgebaute Hauptstrasse über [[Mitropoli]] und dann einen Passübergang über die erste Hügelkette vorbei an [[Morfovouni]] zum Plastiras See. Von der den See im Westen umrundenden Hauptstrasse führt eine Stichstrasse zum Dorf Kerasia hinauf. Von Süden resp. aus der Richtung Athen herkommend nimmt man ab [[Lamia]] die Autobahn '''A3''' bis [[Karditsa]] und kann die oben beschriebene Route ans Nordende des Sees nehmen. Es gibt auch die Möglichkeit von Norden her von [[Pyli]] über [[Mouzaki]] und [[Anthochori]] nach Kerasia zu gelangen, die Route folgt den Flusstälern des Pamisos und des Kerasiotikos, der westlich von Kerasia entspringt und nicht zum See, sondern nach Norden hin abfliesst. <!-- === Mit dem Schiff === === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == Das Dorf kann zu Fuss erkundet werden, für die Umgebung ist ein Privatfahrzeug von Vorteil. [[File:Kerasia.jpg|thumb|Blick über die Dächer von Kerasia]] == Sehenswürdigkeiten == [[File:Kerasia Zoodochou Pigi Church a.jpg|thumb|Zoodochou Pigi Kirche]] [[File:Kerasia Profitis Elias church.jpg|thumb|Profitis Ilias Kirche]] * {{Marker|type=church |lat=39.34114 |long=21.67671 |zoom=18 |name=Ortskirche Zoodochou Pigi|image=}}, die im Jahr 1875 erbaut wurde * Das Kirchlein {{Marker|type=church |lat=39.34403 |long=21.67281 |zoom=18 |name=Profitis Ilias|image=}} liegt in schöner Aussichtslage auf einer Anhöhe über dem Dorf == Aktivitäten == * Wandern : * Der gut ausgeschilderte '''[https://hiking.waymarkedtrails.org/#route?id=20367193&type=relation Wanderweg B15]''' beginnt oberhalb des Dorfes und führt zum Profitis Ilias Kirchlein und in einer Runde durch den Wald zum Ort zurück. Die Route auf der alten Streckenführung hinab zum Bachlauf des Kerasiotikos ist im steilen Abstieg nur noch mit Mühe zu erahnen. : * Wanderung auf den {{Marker|type=summit |lat=39.3227 |long=21.6305 |zoom=17 |name=Zygourolivado |image=}}(1977 m), vom Sattel von {{Marker|type=church |lat=39.32196 |long=21.60377 |zoom=18 |name=Agios Nikolaos|image=}} aus. == Einkaufen == == Küche == * {{Marker|type=restaurant |lat=39.34086 |long=21.67638 |zoom=18 |name=Kafepantopoleio Zakardas |image=}}, Kafeneion auch mit einfachen Speisen und Lebensmittelladen in einem == Nachtleben == Nachts ist es im Ort ruhig. == Unterkunft == Im Ort ist kein Hotel bekannt, es gibt aber Hotels und Appartments in den Dörfern am Westrufer des Plastira-Sees == Praktische Hinweise == == Ausflüge == * Auf jeden Fall sollte ein Ausflug zum [[Plastira-See]] gemacht werden * entlang des Verlaufs des Flüsschens Kerasiotis nach [[Mouzaki]] und [[Pyli]] * Sogar [[Kalambaka]] mit den Meteora-Klöstern ist von Kerasia aus als Tagesausflug gut erreichbar. == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle Webseite}} {{Stub}} {{GeoData| lat=39.3409 |long=21.6761 | radius=13 }} {{IstInKat|Thessalien}} bqzqkx3x1glrkuwbm73ugves4tdbupz 1794452 1794451 2026-08-05T19:46:11Z Mboesch 6934 /* Aktivitäten */ 1794452 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Bild=[[File:Kerasia - view over Lake Plastira.jpg|thumb|Kerasia: Blick über den Plastira See]] | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Kerasia''' (griech.: Κερασιά Καρδίτσας oder Κερασέα) ist ein Bergdorf oberhalb des nördlichen Ende des [[Plastira-See]]s in den Bergen im westlichen Thessalien. == Hintergrund == Das Dorf Kerasia liegt auf einer Höhe von 920 - 950&#x202F;m oberhalb des nördlichen Endes des [[Plastira-See|Plastira-Stausees]] am Fuss der Berge des westlichen Thessalien, es liegt 9&#x202F;km westlich des Verwaltungssitzes [[Morfovouni]] und ist knapp 30&#x202F;km von der Provinzstadt [[Karditsa]] entfernt. Das Dorf ist landwirtschaftlich geprägt, hier gibt es viele Kirschbäume (worauf der Name hinweist), die Hügel ringsherum sind von Nadelwäldern bedeckt. Erstmalig erwähnt wird das Dorf in der Goldenen Bulle des serbischen Fürsten Stephan Dusan im Jahr 1343 als Besitztum des Klosters Loukousada ([[Loxada]]). Es gehörte zu den Dörfern in der Umgebung, in denen griechische Freiheitskämpfer Unterschlupf finden konnten. {{Mapframe|lat=39.3409 |long=21.6761|zoom= 13 }} == Anreise == [[File:Kerasia - view towards Mouzaki.jpg|thumb|Blick ins Flusstal Richtung Mouzaki]] === Mit dem Flugzeug === Die meisten ausländischen Besucher werden über den [[Flughafen Athen]] anreisen. === Mit der Bahn / Mit dem Bus === An Athen kann man kann man morgens und abends mit dem Zug bis Paleofarsalos und weiter mit dem Bus bis [[Karditsa]] gelangen. Mit den Bussen von [http://www.ktel-karditsas.gr KTEL Karditsa] gelangt man achtmal täglich von [[Athen]], einmal täglich von [[Lamia]] und viermal täglich von [[Thessaloniki]] nach [[Karditsa]]. Eine Busverbindung der [http://www.ktel-karditsas.gr KTEL Karditsa] jeweils ab 5:15 h und 14:00 h ab Karditsa bedient die Dörfer [[Mesenikola]] - [[Morfovouni]] - [[Kerasia]] - [[Kryoneri]] - [[Kalavia]] - Filakti - [[Neochori]] - [[Belokomiti]] ( - [[Karitsa]] (nur MI)). Eine Anreise mit dem öffentlichen Verkehr ist somit möglich, bedarf aber einiger Planung. === Auf der Straße === Von '''Norden''' (z.&#x202F;B.&nbsp;der Autobahn '''A2 Egnatia Odos''' herkommend nimmt man die '''EO6''' bis [[Kalambaka]] und kann von dort die neugebaute Autobahn '''A3''' bis auf Höhe [[Karditsa]] nehmen. Von dort aus führt eine gut ausgebaute Hauptstrasse über [[Mitropoli]] und dann einen Passübergang über die erste Hügelkette vorbei an [[Morfovouni]] zum Plastiras See. Von der den See im Westen umrundenden Hauptstrasse führt eine Stichstrasse zum Dorf Kerasia hinauf. Von Süden resp. aus der Richtung Athen herkommend nimmt man ab [[Lamia]] die Autobahn '''A3''' bis [[Karditsa]] und kann die oben beschriebene Route ans Nordende des Sees nehmen. Es gibt auch die Möglichkeit von Norden her von [[Pyli]] über [[Mouzaki]] und [[Anthochori]] nach Kerasia zu gelangen, die Route folgt den Flusstälern des Pamisos und des Kerasiotikos, der westlich von Kerasia entspringt und nicht zum See, sondern nach Norden hin abfliesst. <!-- === Mit dem Schiff === === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == Das Dorf kann zu Fuss erkundet werden, für die Umgebung ist ein Privatfahrzeug von Vorteil. [[File:Kerasia.jpg|thumb|Blick über die Dächer von Kerasia]] == Sehenswürdigkeiten == [[File:Kerasia Zoodochou Pigi Church a.jpg|thumb|Zoodochou Pigi Kirche]] [[File:Kerasia Profitis Elias church.jpg|thumb|Profitis Ilias Kirche]] * {{Marker|type=church |lat=39.34114 |long=21.67671 |zoom=18 |name=Ortskirche Zoodochou Pigi|image=}}, die im Jahr 1875 erbaut wurde * Das Kirchlein {{Marker|type=church |lat=39.34403 |long=21.67281 |zoom=18 |name=Profitis Ilias|image=}} liegt in schöner Aussichtslage auf einer Anhöhe über dem Dorf == Aktivitäten == * Wandern : * Der gut ausgeschilderte '''[https://hiking.waymarkedtrails.org/#route?id=20367193&type=relation&map=17.0/39.3418/21.6709 Wanderweg B15]''' beginnt oberhalb des Dorfes und führt zum Profitis Ilias Kirchlein und in einer Runde durch den Wald zum Ort zurück. Die Route auf der alten Streckenführung hinab zum Bachlauf des Kerasiotikos ist im steilen Abstieg nur noch mit Mühe zu erahnen. : * Wanderung auf den {{Marker|type=summit |lat=39.3227 |long=21.6305 |zoom=17 |name=Zygourolivado |image=}}(1977 m), vom Sattel von {{Marker|type=church |lat=39.32196 |long=21.60377 |zoom=18 |name=Agios Nikolaos|image=}} aus. == Einkaufen == == Küche == * {{Marker|type=restaurant |lat=39.34086 |long=21.67638 |zoom=18 |name=Kafepantopoleio Zakardas |image=}}, Kafeneion auch mit einfachen Speisen und Lebensmittelladen in einem == Nachtleben == Nachts ist es im Ort ruhig. == Unterkunft == Im Ort ist kein Hotel bekannt, es gibt aber Hotels und Appartments in den Dörfern am Westrufer des Plastira-Sees == Praktische Hinweise == == Ausflüge == * Auf jeden Fall sollte ein Ausflug zum [[Plastira-See]] gemacht werden * entlang des Verlaufs des Flüsschens Kerasiotis nach [[Mouzaki]] und [[Pyli]] * Sogar [[Kalambaka]] mit den Meteora-Klöstern ist von Kerasia aus als Tagesausflug gut erreichbar. == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle Webseite}} {{Stub}} {{GeoData| lat=39.3409 |long=21.6761 | radius=13 }} {{IstInKat|Thessalien}} 7cxm3hkda8vhew20v1a4nt5gdfizkwo 1794495 1794452 2026-08-05T20:51:49Z Mboesch 6934 1794495 wikitext text/x-wiki {{Quickbar Ort | Bild=[[File:Kerasia - view over Lake Plastira.jpg|thumb|Kerasia: Blick über den Plastira See]] | TouriInfoWeb= | TouriInfoTel= }} '''Kerasia''' (griech.: Κερασιά Καρδίτσας oder Κερασέα) ist ein Bergdorf oberhalb des nördlichen Ende des [[Plastira-See]]s in den Bergen im westlichen Thessalien. == Hintergrund == Das Dorf Kerasia liegt auf einer Höhe von 920 - 950&#x202F;m oberhalb des nördlichen Endes des [[Plastira-See|Plastira-Stausees]] am Fuss der Berge des westlichen Thessalien, es liegt 9&#x202F;km westlich des Verwaltungssitzes [[Morfovouni]] und ist knapp 30&#x202F;km von der Provinzstadt [[Karditsa]] entfernt. Das Dorf ist landwirtschaftlich geprägt, hier gibt es viele Kirschbäume (worauf der Name hinweist), die Hügel ringsherum sind von Nadelwäldern bedeckt. Erstmalig erwähnt wird das Dorf in der Goldenen Bulle des serbischen Fürsten Stephan Dusan im Jahr 1343 als Besitztum des Klosters Loukousada ([[Loxada]]). Es gehörte zu den Dörfern in der Umgebung, in denen griechische Freiheitskämpfer Unterschlupf finden konnten. {{Mapframe|lat=39.3409 |long=21.6761|zoom= 13 }} == Anreise == [[File:Kerasia - view towards Mouzaki.jpg|thumb|Blick ins Flusstal Richtung Mouzaki]] === Mit dem Flugzeug === Die meisten ausländischen Besucher werden über den [[Flughafen Athen]] anreisen. === Mit der Bahn / Mit dem Bus === An Athen kann man kann man morgens und abends mit dem Zug bis Paleofarsalos und weiter mit dem Bus bis [[Karditsa]] gelangen. Mit den Bussen von [http://www.ktel-karditsas.gr KTEL Karditsa] gelangt man achtmal täglich von [[Athen]], einmal täglich von [[Lamia]] und viermal täglich von [[Thessaloniki]] nach [[Karditsa]]. Eine Busverbindung der [http://www.ktel-karditsas.gr KTEL Karditsa] jeweils ab 5:15 h und 14:00 h ab Karditsa bedient die Dörfer [[Mesenikola]] - [[Morfovouni]] - [[Kerasia]] - [[Kryoneri]] - [[Kalavia]] - Filakti - [[Neochori]] - [[Belokomiti]] ( - [[Karitsa]] (nur MI)). Eine Anreise mit dem öffentlichen Verkehr ist somit möglich, bedarf aber einiger Planung. === Auf der Straße === Von '''Norden''' (z.&#x202F;B.&nbsp;der Autobahn '''A2 Egnatia Odos''' herkommend nimmt man die '''EO6''' bis [[Kalambaka]] und kann von dort die neugebaute Autobahn '''A3''' bis auf Höhe [[Karditsa]] nehmen. Von dort aus führt eine gut ausgebaute Hauptstrasse über [[Mitropoli]] und dann einen Passübergang über die erste Hügelkette vorbei an [[Morfovouni]] zum Plastiras See. Von der den See im Westen umrundenden Hauptstrasse führt eine Stichstrasse zum Dorf Kerasia hinauf. Von Süden resp. aus der Richtung Athen herkommend nimmt man ab [[Lamia]] die Autobahn '''A3''' bis [[Karditsa]] und kann die oben beschriebene Route ans Nordende des Sees nehmen. Es gibt auch die Möglichkeit von Norden her von [[Pyli]] über [[Mouzaki]] und [[Anthochori]] nach Kerasia zu gelangen, die Route folgt den Flusstälern des Pamisos und des Kerasiotikos, der westlich von Kerasia entspringt und nicht zum See, sondern nach Norden hin abfliesst. <!-- === Mit dem Schiff === === Mit dem Fahrrad (optional) === --> <!-- === Zu Fuß (optional) === --> == Mobilität == Das Dorf kann zu Fuss erkundet werden, für die Umgebung ist ein Privatfahrzeug von Vorteil. [[File:Kerasia.jpg|thumb|Blick über die Dächer von Kerasia]] == Sehenswürdigkeiten == [[File:Kerasia Zoodochou Pigi Church a.jpg|thumb|Zoodochou Pigi Kirche]] [[File:Kerasia Profitis Elias church.jpg|thumb|Profitis Ilias Kirche]] * {{Marker|type=church |lat=39.34114 |long=21.67671 |zoom=18 |name=Ortskirche Zoodochou Pigi|image=}}, die im Jahr 1875 erbaut wurde * Das Kirchlein {{Marker|type=church |lat=39.34403 |long=21.67281 |zoom=18 |name=Profitis Ilias|image=}} liegt in schöner Aussichtslage auf einer Anhöhe über dem Dorf == Aktivitäten == * Wandern : * Der gut ausgeschilderte '''[https://hiking.waymarkedtrails.org/#route?id=20367193&type=relation&map=17.0/39.3418/21.6709 Wanderweg B15]''' beginnt oberhalb des Dorfes und führt zum Profitis Ilias Kirchlein und in einer Runde durch den Wald zum Ort zurück. Die Route auf der alten Streckenführung hinab zum Bachlauf des Kerasiotikos ist im steilen Abstieg nur noch mit Mühe zu erahnen. : * Wanderung auf den {{Marker|type=summit |lat=39.3227 |long=21.6305 |zoom=17 |name=Zygourolivado |image=}}(1977 m), vom Sattel von {{Marker|type=church |lat=39.32196 |long=21.60377 |zoom=18 |name=Agios Nikolaos|image=}} aus. == Einkaufen == == Küche == * {{Marker|type=restaurant |lat=39.34086 |long=21.67638 |zoom=18 |name=Kafepantopoleio Zakardas |image=}}, Kafeneion auch mit einfachen Speisen und Lebensmittelladen in einem == Nachtleben == Nachts ist es im Ort ruhig. == Unterkunft == Im Ort ist kein Hotel bekannt, es gibt aber Hotels und Appartments in den Dörfern am Westrufer des Plastira-Sees == Praktische Hinweise == == Ausflüge == * Auf jeden Fall sollte ein Ausflug zum [[Plastira-See]] gemacht werden * entlang des Verlaufs des Flüsschens Kerasiotis nach [[Mouzaki]] und [[Pyli]] * Sogar [[Kalambaka]] mit den Meteora-Klöstern ist von Kerasia aus als Tagesausflug gut erreichbar. == Literatur == == Weblinks == {{Offizielle Webseite}} {{class-3}} {{GeoData| lat=39.3409 |long=21.6761 | radius=13 }} {{IstInKat|Thessalien}} bk24lrzmp6h4pr0mtiq9gb5f4hsbv7j Wikivoyage:Entwurf Faltblatt über Wikivoyage 2026 4 129239 1794482 1794180 2026-08-05T20:12:32Z Dirk Schmidt 15181 /* Mitarbeit */ + Textbaustein Aktivtourismus und Reiserouten, das muss reichen ja wenig platz auf einem Din A4-Blatt 1794482 wikitext text/x-wiki Diese Seite dient dem '''Entwurf eines Faltblatts über Wikivoyage'''. === Ideensammlung – Vorschläge für den Inhalt === * WV als ein Wikimedia-Projekt (Entstehungsgeschichte weglassen?) * Soll man den Verein „WV e.{{nnbsp}}V.“ erwähnen? Nicht mal Tante Gockel findet viel mehr als [[Wikivoyage:Über uns]]... * Warum freier Reiseführer * Anzahl deutscher Artikel (fast 21.000) – nach englischen die meisten * Artikel-"Arten" wie Städte, Radwege, Parks/Gärten, <was noch?> * Jeder kann mitarbeiten * . * . * . <bitte ergänzen> === Mitarbeit === * [[Benutzer:Ousw|Ousw]] * [[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] Also paar Sätze allgemein zu den Radrouten kann ich dort dann gerne beisteuern. * . * . * . <bitte eintragen> == Textbausteine == === Reiserouten und Aktivtourismus === Neben den Ortsreiseführern beisitzt Wikivoyage auch eine ganze Anzahl an Artikeln zu Reiserouten. Hier reicht die Bandbreite von bekannten Ferienstraßen in Deutschland bis zu berühmten Strecken in Übersee, wie der '''Route 66''' in den USA. Aber auch eher unbekannte Schotterpisten, wie der '''Birdsville Track''' in Australien, sind in der Datenbank vertreten. Im Bereich Aktivtourismus finden sich Themenartikel zu Radwegen und Wanderwegen. Wikivoyage besitzt rund 230 Themenartikel zur Radwanderstrecken in Deutschland. Hier reicht die Bandbreite von kleinen Regionalstrecken für einen Tagesausflug bis zu den über 1000{{nnbsp}}km langen Strecken im Radnetz Deutschland. Einstieg ist hier der Artikel „'''Radfahren in Deutschland'''“, International siehe „'''Reisen mit dem Fahrrad'''“. Wichtig: Ein Radroutenartikel von Wikivoyage ersetzt weder eine Papierkarte noch ein Radnavi in der Outdoor-App. Auch Reiseführer zu Wanderwegen sind vorhanden. So gibt es einen ausführlichen Artikel zum berühmten „'''Rennsteig'''“ im Thüringer Wald. Einstieg ist hier das Thema „'''Wandern'''“. Aber auch Infos zum Thema '''Wasserwandern in Deutschland''' bietet Wikivoyage. 62t01ts2v15wnw5hj463w56348pav6i 1794483 1794482 2026-08-05T20:14:59Z Dirk Schmidt 15181 /* Reiserouten und Aktivtourismus */ 1794483 wikitext text/x-wiki Diese Seite dient dem '''Entwurf eines Faltblatts über Wikivoyage'''. === Ideensammlung – Vorschläge für den Inhalt === * WV als ein Wikimedia-Projekt (Entstehungsgeschichte weglassen?) * Soll man den Verein „WV e.{{nnbsp}}V.“ erwähnen? Nicht mal Tante Gockel findet viel mehr als [[Wikivoyage:Über uns]]... * Warum freier Reiseführer * Anzahl deutscher Artikel (fast 21.000) – nach englischen die meisten * Artikel-"Arten" wie Städte, Radwege, Parks/Gärten, <was noch?> * Jeder kann mitarbeiten * . * . * . <bitte ergänzen> === Mitarbeit === * [[Benutzer:Ousw|Ousw]] * [[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] Also paar Sätze allgemein zu den Radrouten kann ich dort dann gerne beisteuern. * . * . * . <bitte eintragen> == Textbausteine == === Reiserouten und Aktivtourismus === Neben den Ortsreiseführern beisitzt Wikivoyage auch eine ganze Anzahl an Artikeln zu Reiserouten. Hier reicht die Bandbreite von bekannten Ferienstraßen in Deutschland bis zu berühmten Strecken in Übersee, wie der '''Route 66''' in den USA. Aber auch eher unbekannte Schotterpisten, wie der '''Birdsville Track''' in Australien, sind in der Datenbank vertreten. Im Bereich Aktivtourismus finden sich Themenartikel zu Rad- und Wanderwegen. Wikivoyage besitzt rund 230 Themenartikel zur Radwanderstrecken in Deutschland. Hier reicht die Bandbreite von kleinen Regionalstrecken für einen Tagesausflug, über diverse Flussradwege bis hin zu den über 1000{{nnbsp}}km langen Strecken im Radnetz Deutschland. Einstieg ist hier der Artikel „'''Radfahren in Deutschland'''“, International siehe „'''Reisen mit dem Fahrrad'''“. Wichtig: Ein Radroutenartikel von Wikivoyage ersetzt weder eine Papierkarte noch ein Radnavi in der Outdoor-App. Auch Reiseführer zu Wanderwegen sind vorhanden. So gibt es einen ausführlichen Artikel zum berühmten „'''Rennsteig'''“ im Thüringer Wald. Einstieg ist hier das Thema „'''Wandern'''“. Aber auch Infos zum Thema „'''Wasserwandern in Deutschland'''“ finden auch auf Wikivoyage. 4mqjcoyeretyzenjy18pa1c64ykwsto 1794489 1794483 2026-08-05T20:21:13Z Dirk Schmidt 15181 /* Reiserouten und Aktivtourismus */ 1794489 wikitext text/x-wiki Diese Seite dient dem '''Entwurf eines Faltblatts über Wikivoyage'''. === Ideensammlung – Vorschläge für den Inhalt === * WV als ein Wikimedia-Projekt (Entstehungsgeschichte weglassen?) * Soll man den Verein „WV e.{{nnbsp}}V.“ erwähnen? Nicht mal Tante Gockel findet viel mehr als [[Wikivoyage:Über uns]]... * Warum freier Reiseführer * Anzahl deutscher Artikel (fast 21.000) – nach englischen die meisten * Artikel-"Arten" wie Städte, Radwege, Parks/Gärten, <was noch?> * Jeder kann mitarbeiten * . * . * . <bitte ergänzen> === Mitarbeit === * [[Benutzer:Ousw|Ousw]] * [[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] Also paar Sätze allgemein zu den Radrouten kann ich dort dann gerne beisteuern. * . * . * . <bitte eintragen> == Textbausteine == === Reiserouten und Aktivtourismus === Neben den Ortsreiseführern besitzt Wikivoyage auch eine ganze Anzahl an Artikeln zu Reiserouten. Hier reicht die Bandbreite von bekannten Ferienstraßen in Deutschland bis zu berühmten Strecken in Übersee wie der '''Route 66''' in den USA. Aber auch eher unbekannte Schotterpisten wie der '''Birdsville Track''' in Australien sind in der Datenbank vertreten. Im Bereich Aktivtourismus finden sich Themenartikel zu Rad- und Wanderwegen. Wikivoyage besitzt rund 230 Themenartikel zu Radwanderstrecken in Deutschland. Hier reicht die Bandbreite von kleinen Regionalstrecken für einen Tagesausflug über diverse Flussradwege bis hin zu den über 1000{{nnbsp}}km langen Strecken im Radnetz Deutschland. Einstieg ist hier der Artikel „'''Radfahren in Deutschland'''“, international siehe „'''Reisen mit dem Fahrrad'''“. Wichtig: Ein Radroutenartikel von Wikivoyage ersetzt weder eine Papierkarte noch ein Radnavi in der Outdoor-App. Auch Reiseführer zu Wanderwegen sind vorhanden. So gibt es einen ausführlichen Artikel zum berühmten „'''Rennsteig'''“ im Thüringer Wald. Einstieg ist hier das Thema „'''Wandern'''“. Aber auch Infos zum Thema „'''Wasserwandern in Deutschland'''“ finden sich auf Wikivoyage. 7wh2wl29h76fvu3y6t0pdxjbx9knk8q D-Route 13: Iron Curtain Trail 0 129244 1794496 2026-08-05T21:11:48Z Dirk Schmidt 15181 erg, mit Textbrocken von mir aus Ostseeküstenradweg, Werraradweg 1794496 wikitext text/x-wiki D-Route 13: Iron Curtain Trail Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin-Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde.Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | Show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}}''' - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Hennberg | type= village | wikidata = Q559751}} mit {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort (Aussichtpunkt am Bergfried). : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teileei '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. '''Km 30:''' {{Marker | name = Stockheim | type= village | wikidata = Q512827}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hniab ins Tal der Loquiz und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. === 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) === Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= village | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem Internationen [[Iron-Curtain-Trail]] Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} gnbo8isw15ps2t5hyru8qpyvdvpgis0 1794497 1794496 2026-08-05T21:13:01Z Dirk Schmidt 15181 1794497 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin-Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde.Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | Show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}}''' - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Hennberg | type= village | wikidata = Q559751}} mit {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort (Aussichtpunkt am Bergfried). : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teileei '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. '''Km 30:''' {{Marker | name = Stockheim | type= village | wikidata = Q512827}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hniab ins Tal der Loquiz und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. === 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) === Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= village | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem Internationen [[Iron-Curtain-Trail]] Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} 7sd6dud70ev6rdjxtwjjl0c0f7opf2s 1794498 1794497 2026-08-05T21:14:42Z Dirk Schmidt 15181 /* 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) */ 1794498 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin-Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee]] | type = village | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde.Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | Show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}}''' - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teileei '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. '''Km 30:''' {{Marker | name = Stockheim | type= village | wikidata = Q512827}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hniab ins Tal der Loquiz und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. === 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) === Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= village | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem Internationen [[Iron-Curtain-Trail]] Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} 7l0b936xym1exbg0r9m6a1rqsixpu3j 1794500 1794498 2026-08-05T21:16:59Z Dirk Schmidt 15181 /* 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) */ 1794500 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin-Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde.Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | Show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}}''' - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teileei '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. '''Km 30:''' {{Marker | name = Stockheim | type= village | wikidata = Q512827}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hniab ins Tal der Loquiz und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. === 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) === Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= village | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem Internationen [[Iron-Curtain-Trail]] Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} 9d5fqs8mmazj86q1oliac4lof5vg5iq 1794502 1794500 2026-08-05T21:18:23Z Dirk Schmidt 15181 /* 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) */ 1794502 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin-Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde.Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | Show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}}''' - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teileei '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. '''Km 30:''' {{Marker | name = Stockheim | type= village | wikidata = Q512827}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hniab ins Tal der Loquiz und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. === 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) === Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= village | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem Internationen [[Iron-Curtain-Trail]] Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} syaekv6itakbvbbicfupm9gfxkhz7f9 1794503 1794502 2026-08-05T21:19:30Z Dirk Schmidt 15181 /* 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) */ 1794503 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin-Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde.Unterwegs kommt man an {{Marker | type=village | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type=village | name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | Show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}}''' - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teileei '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. '''Km 30:''' {{Marker | name = Stockheim | type= village | wikidata = Q512827}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hniab ins Tal der Loquiz und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. === 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) === Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= village | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem Internationen [[Iron-Curtain-Trail]] Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} b69ed8jt6obed44703n59m7zhzvfz37 1794505 1794503 2026-08-05T21:22:15Z Dirk Schmidt 15181 /* 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) */ 1794505 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin-Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= city | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= city | wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | Show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}}''' - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teileei '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. '''Km 30:''' {{Marker | name = Stockheim | type= village | wikidata = Q512827}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hniab ins Tal der Loquiz und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. === 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) === Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= village | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem Internationen [[Iron-Curtain-Trail]] Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} 3iqqj605x603y4v6u2mhpljflufmfme 1794506 1794505 2026-08-05T21:23:25Z Dirk Schmidt 15181 /* 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) */ 1794506 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin-Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | Show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}}''' - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teileei '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. '''Km 30:''' {{Marker | name = Stockheim | type= village | wikidata = Q512827}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hniab ins Tal der Loquiz und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. === 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) === Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= village | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem Internationen [[Iron-Curtain-Trail]] Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} 27r25ihqb84kjygz9kfau2ah1k0qa18 1794507 1794506 2026-08-05T21:23:58Z Dirk Schmidt 15181 /* Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten */ 1794507 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin-Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | Show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}}''' - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teileei '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. '''Km 30:''' {{Marker | name = Stockheim | type= village | wikidata = Q512827}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hniab ins Tal der Loquiz und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. === 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) === Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= village | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem Internationen [[Iron-Curtain-Trail]] Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} aw4f5af6orxyz27nexwf0iqwqaci6dv 1794508 1794507 2026-08-05T21:24:52Z Dirk Schmidt 15181 /* 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) */ 1794508 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin-Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | Show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}}''' - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teileei '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. '''Km 30:''' {{Marker | name = Stockheim | type= village | wikidata = Q512827}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hniab ins Tal der Loquiz und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem Internationen [[Iron-Curtain-Trail]] Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} jndre8m13xz83crbxtxor0871q2xvgg 1794509 1794508 2026-08-05T21:26:52Z Dirk Schmidt 15181 /* Travemünde – Harz */ 1794509 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin-Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}}''' - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teileei '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. '''Km 30:''' {{Marker | name = Stockheim | type= village | wikidata = Q512827}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hniab ins Tal der Loquiz und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem Internationen [[Iron-Curtain-Trail]] Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} 6wsoqndek1ea93ahnonhp39hs94n93e 1794510 1794509 2026-08-05T21:27:35Z Dirk Schmidt 15181 /* Travemünde – Harz */ 1794510 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin-Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teileei '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. '''Km 30:''' {{Marker | name = Stockheim | type= village | wikidata = Q512827}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hniab ins Tal der Loquiz und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem Internationen [[Iron-Curtain-Trail]] Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} tkgnmx86id6mszsmrtl98kd6aj7fnnq 1794511 1794510 2026-08-05T21:30:37Z Dirk Schmidt 15181 /* 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) */ 1794511 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin-Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teileei '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Stockheim | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q512827}} ('''Km 30:''') geht es hinauf in den [[Frankenwald]]. '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hniab ins Tal der Loquiz und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem Internationen [[Iron-Curtain-Trail]] Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} pws26bk5q01ilj4dan82ua6csbzmtno 1794512 1794511 2026-08-05T21:31:29Z Dirk Schmidt 15181 /* Weiter geht's */ 1794512 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin-Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teileei '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Stockheim | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q512827}} ('''Km 30:''') geht es hinauf in den [[Frankenwald]]. '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hniab ins Tal der Loquiz und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem internationalen [[Iron Curtain Trail]] (EV13) Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} s15j4hefs642a4r6ibvioo9x1dqtqlz 1794513 1794512 2026-08-05T21:32:24Z Dirk Schmidt 15181 /* 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) */ 1794513 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin-Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teilweise bergig und auf Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Stockheim | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q512827}} ('''Km 30:''') geht es hinauf in den [[Frankenwald]]. '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hniab ins Tal der Loquiz und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem internationalen [[Iron Curtain Trail]] (EV13) Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} oq5beuzzrk2hibftqoq6upwpqwezcsy 1794514 1794513 2026-08-05T21:34:42Z Dirk Schmidt 15181 /* 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) */ 1794514 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin-Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teilweise bergig und auf Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Stockheim | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q512827}} ('''Km 30:''') geht es hinauf in den [[Frankenwald]]. '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hinab ins Tal und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem internationalen [[Iron Curtain Trail]] (EV13) Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} 8sz4oqt4om2brk6mc7dwp0eugmlmvgm 1794515 1794514 2026-08-05T21:35:16Z Dirk Schmidt 15181 /* Fahrrad */ 1794515 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radweg Berlin–Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teilweise bergig und auf Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Stockheim | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q512827}} ('''Km 30:''') geht es hinauf in den [[Frankenwald]]. '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hinab ins Tal und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem internationalen [[Iron Curtain Trail]] (EV13) Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} 3r264nh06hqvwtr50ljug46hpp64nzy 1794516 1794515 2026-08-05T21:35:54Z Dirk Schmidt 15181 /* Fahrrad */ 1794516 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin–Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teilweise bergig und auf Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Stockheim | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q512827}} ('''Km 30:''') geht es hinauf in den [[Frankenwald]]. '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hinab ins Tal und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem internationalen [[Iron Curtain Trail]] (EV13) Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} di06392avx07d2zsh4e86e52a9vfr33 1794517 1794516 2026-08-05T21:38:03Z Dirk Schmidt 15181 /* 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) */ 1794517 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin–Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= museum | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teilweise bergig und auf Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Stockheim | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q512827}} ('''Km 30:''') geht es hinauf in den [[Frankenwald]]. '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hinab ins Tal und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem internationalen [[Iron Curtain Trail]] (EV13) Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} rrn1o5r75kjknhrbi1pp1msdsp7mvr7 1794518 1794517 2026-08-05T21:39:55Z Dirk Schmidt 15181 /* 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) */ 1794518 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin–Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[File:Boddenhafen Wustrow (Fischland).jpg|mini|Der Boddenhafen von Wustrow]] '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= museum | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teilweise bergig und auf Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Stockheim | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q512827}} ('''Km 30:''') geht es hinauf in den [[Frankenwald]]. '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hinab ins Tal und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem internationalen [[Iron Curtain Trail]] (EV13) Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} ia0v7bp3r31d1tnpx24s0dtgnt79x5h 1794519 1794518 2026-08-05T21:41:58Z Dirk Schmidt 15181 /* 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) */ 1794519 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin–Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[File:Boddenhafen Wustrow (Fischland).jpg|mini|Der Boddenhafen von Wustrow]] '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= museum | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884 | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teilweise bergig und auf Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Stockheim | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q512827}} ('''Km 30:''') geht es hinauf in den [[Frankenwald]]. '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hinab ins Tal und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem internationalen [[Iron Curtain Trail]] (EV13) Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} 72dsthjntqt8u2yej4w4kwqkub5y3z3 1794520 1794519 2026-08-05T21:43:57Z Dirk Schmidt 15181 /* 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) */ 1794520 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin–Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[File:Boddenhafen Wustrow (Fischland).jpg|mini|Der Boddenhafen von Wustrow]] '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= museum | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884 | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = 701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teilweise bergig und auf Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Stockheim | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q512827}} ('''Km 30:''') geht es hinauf in den [[Frankenwald]]. '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hinab ins Tal und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem internationalen [[Iron Curtain Trail]] (EV13) Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} pweqy1jkvteep2xpwgxew0tbzdyoz08 1794521 1794520 2026-08-05T21:44:58Z Dirk Schmidt 15181 /* 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) */ 1794521 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin–Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[File:Boddenhafen Wustrow (Fischland).jpg|mini|Der Boddenhafen von Wustrow]] '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= museum | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884 | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = Q701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teilweise bergig und auf Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Stockheim | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q512827}} ('''Km 30:''') geht es hinauf in den [[Frankenwald]]. '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hinab ins Tal und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem internationalen [[Iron Curtain Trail]] (EV13) Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} plrsoo1k7u9hez729knc92ommn5367l 1794530 1794521 2026-08-05T22:13:54Z Dirk Schmidt 15181 /* Hintergrund */ 1794530 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] (EV13) selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km drei Wochen einplanen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin–Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[File:Boddenhafen Wustrow (Fischland).jpg|mini|Der Boddenhafen von Wustrow]] '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= museum | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884 | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = Q701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teilweise bergig und auf Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Stockheim | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q512827}} ('''Km 30:''') geht es hinauf in den [[Frankenwald]]. '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hinab ins Tal und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem internationalen [[Iron Curtain Trail]] (EV13) Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} 7pv1fo2460st5i5nwgdxvedzea4eo8w 1794532 1794530 2026-08-05T22:22:54Z Dirk Schmidt 15181 /* Vorbereitung */ 1794532 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] (EV13) selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km vier Wochen einplanen. Es bietet sich daher an die Strecke in mehrere Radreisen aufzuteilen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin–Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[File:Boddenhafen Wustrow (Fischland).jpg|mini|Der Boddenhafen von Wustrow]] '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= museum | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884 | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = Q701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - Abstecher von hier nach [[Eisenach]] zur Wartburg möglich, ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]]: 8,5{{nnbsp}}km einfach. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= village | wikidata =Q2175213}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt {{Marker | name = Untersuhl | type= village | wikidata = Q1477519}}. Der Ort imponiert mit einer {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teilweise bergig und auf Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Stockheim | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q512827}} ('''Km 30:''') geht es hinauf in den [[Frankenwald]]. '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hinab ins Tal und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem internationalen [[Iron Curtain Trail]] (EV13) Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} pejlcbgm732667fxbyack0kgfqe2vxh 1794545 1794532 2026-08-06T05:15:53Z Dirk Schmidt 15181 /* 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) */ korr 1794545 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] (EV13) selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km vier Wochen einplanen. Es bietet sich daher an die Strecke in mehrere Radreisen aufzuteilen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin–Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[File:Boddenhafen Wustrow (Fischland).jpg|mini|Der Boddenhafen von Wustrow]] '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= museum | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884 | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = Q701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) ==== weitgehend ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung auf den Heldrastein ist möglich. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - hier beginnt der berühmte Wanderweg [[Rennsteig]]. ::→Von hier ist ein Abstecher nach {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= City | wikidata = Q7070}} zur {{Marker | name = [[Eisenach#Wartburg|Wartburg]] | type= castle | wikidata = Q151545| show = symbol}}. möglich. Eisennach eignet sich bei Interesse auch auch als alternstive Etappenstadt zu Creuzburg. Die ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]] ist einfach 8,5{{nnbsp}}km lang. Für die Besichtigung ist allerdings ein Aufenthaltstag sinnvoll. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= castle | wikidata =Q2175213 | show = symbol}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt der Gerstunger Ortsteil Untersuhl. Das Dorf besitzt eine interessante {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teilweise bergig und auf Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Stockheim | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q512827}} ('''Km 30:''') geht es hinauf in den [[Frankenwald]]. '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hinab ins Tal und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem internationalen [[Iron Curtain Trail]] (EV13) Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} krh7h7nx164a8cy3c7utgogzixxu019 1794546 1794545 2026-08-06T05:22:35Z Dirk Schmidt 15181 /* 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg (knapp 50{{nnbsp}}km) */ 1794546 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] (EV13) selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km vier Wochen einplanen. Es bietet sich daher an die Strecke in mehrere Radreisen aufzuteilen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin–Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[File:Boddenhafen Wustrow (Fischland).jpg|mini|Der Boddenhafen von Wustrow]] '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= museum | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884 | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = Q701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg bzw. Eisenach (40{{nnbsp}}km, bzw. 55{{nnbsp}}km) ==== Kurze ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung per Pedelec auf den Heldrastein ist möglich. Wer möchte, kann statt Creuzburg auch Eisenach als Etappenstadt wählen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - hier beginnt der berühmte Wanderweg [[Rennsteig]]. ::→Von hier ist ein Abstecher nach {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= City | wikidata = Q7070}} zur {{Marker | name = [[Eisenach#Wartburg|Wartburg]] | type= castle | wikidata = Q151545| show = symbol}}. möglich. Eisennach eignet sich bei Interesse auch auch als alternstive Etappenstadt zu Creuzburg. Die ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]] ist einfach 8,5{{nnbsp}}km lang. Für die Besichtigung ist allerdings ein Aufenthaltstag sinnvoll. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= castle | wikidata =Q2175213 | show = symbol}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt der Gerstunger Ortsteil Untersuhl. Das Dorf besitzt eine interessante {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teilweise bergig und auf Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Stockheim | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q512827}} ('''Km 30:''') geht es hinauf in den [[Frankenwald]]. '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hinab ins Tal und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem internationalen [[Iron Curtain Trail]] (EV13) Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} 97aw4bk1nw7v52ohq3x20piplu4luyu 1794547 1794546 2026-08-06T05:24:06Z Dirk Schmidt 15181 /* 21. Etappe: Creuzburg – Vacha (etwa 52{{nnbsp}}km) */ 1794547 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600 km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] (EV13) selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80 km vier Wochen einplanen. Es bietet sich daher an die Strecke in mehrere Radreisen aufzuteilen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin–Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[File:Boddenhafen Wustrow (Fischland).jpg|mini|Der Boddenhafen von Wustrow]] '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= museum | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5 km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300 m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884 | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2014884}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = Q701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8 km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650 m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640 m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg bzw. Eisenach (40{{nnbsp}}km, bzw. 55{{nnbsp}}km) ==== Kurze ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung per Pedelec auf den Heldrastein ist möglich. Wer möchte, kann statt Creuzburg auch Eisenach als Etappenstadt wählen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg bzw. Eisenach – Vacha (52{{nnbsp}}km bzw. 6052{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842}} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - hier beginnt der berühmte Wanderweg [[Rennsteig]]. ::→Von hier ist ein Abstecher nach {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= City | wikidata = Q7070}} zur {{Marker | name = [[Eisenach#Wartburg|Wartburg]] | type= castle | wikidata = Q151545| show = symbol}}. möglich. Eisennach eignet sich bei Interesse auch auch als alternstive Etappenstadt zu Creuzburg. Die ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]] ist einfach 8,5{{nnbsp}}km lang. Für die Besichtigung ist allerdings ein Aufenthaltstag sinnvoll. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= castle | wikidata =Q2175213 | show = symbol}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt der Gerstunger Ortsteil Untersuhl. Das Dorf besitzt eine interessante {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3 km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5 km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2 km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teilweise bergig und auf Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Stockheim | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q512827}} ('''Km 30:''') geht es hinauf in den [[Frankenwald]]. '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hinab ins Tal und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z. B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem internationalen [[Iron Curtain Trail]] (EV13) Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} hudbmbi56sv2azj580aifaij25p5zto 1794565 1794547 2026-08-06T06:24:19Z RolandUnger 3 Abk. z. B.; Einheit und schmales Leerzeichen; falsche WD, show = copy 1794565 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600{{nnbsp}}km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] (EV13) selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80{{nnbsp}}km vier Wochen einplanen. Es bietet sich daher an die Strecke in mehrere Radreisen aufzuteilen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin–Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[File:Boddenhafen Wustrow (Fischland).jpg|mini|Der Boddenhafen von Wustrow]] '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= museum | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300{{nnbsp}}m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884 | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2554197}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = Q701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8{{nnbsp}}km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650{{nnbsp}}m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640{{nnbsp}}m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg bzw. Eisenach (40{{nnbsp}}km, bzw. 55{{nnbsp}}km) ==== Kurze ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung per Pedelec auf den Heldrastein ist möglich. Wer möchte, kann statt Creuzburg auch Eisenach als Etappenstadt wählen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg bzw. Eisenach – Vacha (52{{nnbsp}}km bzw. 6052{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - hier beginnt der berühmte Wanderweg [[Rennsteig]]. ::→Von hier ist ein Abstecher nach {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= City | wikidata = Q7070}} zur {{Marker | name = [[Eisenach#Wartburg|Wartburg]] | type= castle | wikidata = Q151545| show = symbol}}. möglich. Eisennach eignet sich bei Interesse auch auch als alternstive Etappenstadt zu Creuzburg. Die ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]] ist einfach 8,5{{nnbsp}}km lang. Für die Besichtigung ist allerdings ein Aufenthaltstag sinnvoll. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= castle | wikidata =Q2175213 | show = symbol}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt der Gerstunger Ortsteil Untersuhl. Das Dorf besitzt eine interessante {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3{{nnbsp}}km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| typ= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2{{nnbsp}}km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teilweise bergig und auf Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Stockheim | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q512827}} ('''Km 30:''') geht es hinauf in den [[Frankenwald]]. '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hinab ins Tal und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z.{{nnbsp}}B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem internationalen [[Iron Curtain Trail]] (EV13) Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} h79s7ai2quwofk2d5kd9u8gmn6or9ni 1794569 1794565 2026-08-06T06:28:57Z RolandUnger 3 /* 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) */ Typ 1794569 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600{{nnbsp}}km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] (EV13) selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80{{nnbsp}}km vier Wochen einplanen. Es bietet sich daher an die Strecke in mehrere Radreisen aufzuteilen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin–Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[File:Boddenhafen Wustrow (Fischland).jpg|mini|Der Boddenhafen von Wustrow]] '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= museum | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300{{nnbsp}}m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884 | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2554197}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = Q701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8{{nnbsp}}km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650{{nnbsp}}m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640{{nnbsp}}m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg bzw. Eisenach (40{{nnbsp}}km, bzw. 55{{nnbsp}}km) ==== Kurze ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung per Pedelec auf den Heldrastein ist möglich. Wer möchte, kann statt Creuzburg auch Eisenach als Etappenstadt wählen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg bzw. Eisenach – Vacha (52{{nnbsp}}km bzw. 6052{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - hier beginnt der berühmte Wanderweg [[Rennsteig]]. ::→Von hier ist ein Abstecher nach {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= City | wikidata = Q7070}} zur {{Marker | name = [[Eisenach#Wartburg|Wartburg]] | type= castle | wikidata = Q151545| show = symbol}}. möglich. Eisennach eignet sich bei Interesse auch auch als alternstive Etappenstadt zu Creuzburg. Die ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]] ist einfach 8,5{{nnbsp}}km lang. Für die Besichtigung ist allerdings ein Aufenthaltstag sinnvoll. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= castle | wikidata =Q2175213 | show = symbol}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt der Gerstunger Ortsteil Untersuhl. Das Dorf besitzt eine interessante {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3{{nnbsp}}km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| type= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 | Show = no}} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2{{nnbsp}}km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teilweise bergig und auf Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Stockheim | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q512827}} ('''Km 30:''') geht es hinauf in den [[Frankenwald]]. '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hinab ins Tal und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z.{{nnbsp}}B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem internationalen [[Iron Curtain Trail]] (EV13) Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} npfrpagfnec9giiksim4cvg8sh1ehvb 1794570 1794569 2026-08-06T06:30:21Z RolandUnger 3 /* 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) */ show 1794570 wikitext text/x-wiki Der '''Iron Curtain Trail''' (Eurovelo-Route EV13) verläuft entlang des ehemaligen Eisernen Vorhang durch Europa. Der Deutsche Anteil zwischen Usedom und dem Vogtland wurde 2025 als 1600{{nnbsp}}km lange '''D-Route 13''' in das [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]] aufgenommen. Die Route führt bis Travemünde auf dem Ostseeküstenradweg. Ab Travemünde verläuft die D-Route 13 entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis ins Vogtland an die Grenze zu Tschechien. Südlich des Harzes besitzt die Strecke ein sehr sportliches Höhenprofil mit diversen Steigungen. [[Datei:Sign EV13.svg|mini|Logo EV13]] == Streckenprofil == * '''Länge: etwa 1600 bis 1800 km''' von Usedom bis ins Vogtland. Auf radnetz-Deutschland.de finden sich unterschiedliche Längenangaben. * '''Ausschilderung:''' **An der Ostseeküste, soweit bekannt nur als Ostseeküstenradweg beschildert. Einfach dem bekannten Routenloge des Ostseeküstenradwegs folgen. **In Schleswig-Holstein / Mecklenburg Vorpommern zwischen Travemünde findet sich, soweit bekannt, das Routenlog des Iron Curtain Trail. **Im Bereich Sachsen-Anhalt ist die EV13 laut Wikipedia Stand Ende 2025 nicht beschildert. Sich hier an die offizielle GPX-Datei bzw. den Streckendaten in den Autdoor-Apps halten. ** Im Bereich Hessen, Thüringen und Bayern ist die EV13, soweit bekannt, vom Südharz bis ins Vogtland neu beschildert worden. * '''Steigungen:''' Die Route ist bis zum Harz weitgehend eben. Vom Nordrand des Harzes bis ins Vogtland an der an die Grenze zu Tschechien sehr bergig. Insgesamt besitzt besitzt die D-Route 13 nach offiziellen Angaben um die 12.000 Höhenmeter. * '''Wegzustand:''' Da die Route in großen Teilen bestehende Radrouten nutzt, ist der Ausbauzustand meist gut. * '''Verkehrsbelastung:''' Außerorts teilweise verkehrsfrei geführt. Es werden aber je nach Region auch überwiegend ruhigere bis mäßig befahrene Landstraßen genutzt. * '''Geeignetes Fahrrad:''' Fahrrad mit mindestens 7-Gang-Naben- oder Kettenschaltung. Aufgrund der Steigungen ist aber ein Pedelec zweckmäßig. * '''Familieneignung:''' durchgehend nein, lokal z.{{nnbsp}}B. an der Ostseeküste oft gegeben. * '''Inlinereignung:''' nein == Hintergrund == Die D-Route 13 gehört zum [[Radfahren in Deutschland#Radnetz Deutschland|Radnetz Deutschland]]. Das Netz besitzt knapp 11.000&#x202F;km Gesamtlänge verteilt auf 14 Routen. Der komplette [[Iron Curtain Trail]] (EV13) selbst verläuft von der Barentsee in der Arktis durch Europa bis zum Schwarzen Meer. Als Eurovelo-Route 13 (EV13) gehört die Strecke zum Netz der Eurovelo-Routen. Die EV13 folgt dem ehemaligen Eisenernen Vorhang im Kalten Krieg. An dieser Grenzlinie standen sich der [[w:Warschauer Pakt|Warschauer Pakt]] und Westeuropa bzw. die NATO gegenüber. [[Datei:EuroVelo Route 13.svg|miniatur|Verlauf der EV13.]] == Vorbereitung == === Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail === {{mapframe | name = Karte der D-Route 13: Iron Curtain Trail. Für die Darstellung der Anschlussstrecken bei den Ebenen "Radwege" anklicken}} {{Mapshape|wikidata=Q1289628|type=geoline|stroke=#0000ff|stroke-width=4|stroke-opacity=1}} In der interaktiven Karte des Radweg sind die wichtigsten "Point of Interests" (POI), also Orte der Etappen gelistet. Gastronomie, Unterkünfte und weitere Sehenswürdigkeiten sind in den Ortsartikeln vermerkt. Dieser Artikel kann und soll nur einen groben Überblick über die Route geben. Für die Navigation entsprechende Outdoor-Apps nutzen. === Etappen und Dauer === Für die komplette Strecke von Usedom bis Hof sollte man bei üblichen Etappenlängen von 60 bis 80{{nnbsp}}km vier Wochen einplanen. Es bietet sich daher an die Strecke in mehrere Radreisen aufzuteilen. === Unterkunft === Unterkünfte werden in den Ortsartikeln gelistet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe bundesweit sind im ADFC Projekt Bett+Bike gelistet. Für die Aufnahme müssen die Betriebe bestimmte Kriterien erfüllen. So muss die Buchung auch für nur eine Nacht möglich sein und es muss eine sichere Fahrradabstellmöglichkeit vorhanden sein. Weiteres siehe [https://www.bettundbike.de www.bettundbike.de] Campingplätze siehe auch [https://opencampingmap.org opencampingmap.org]. Einige etappenbezogene Campingplätze sind mit Position und Verweis auf Ortsartikel in Ausnahme im Artikel vermerkt. Achtung: Auf Einigen Etappen sind Einkehrmöglichkeiten dünn gesät. Hier genügend Verpflegung mit nehmen. == Anreise == === Öffentliche Verkehrsmittel === [[Ahlbeck]] auf Usedom ist per Bahn erreichbar. Wer an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einsteigne möchte findet in Travemünde einen Bahnanschluss. Die D13 des Radnetz Deutschland endet östlich Hof am Dreiländereck. Ein sinnvoll Abreisepunkt ist hier der Bahnhof [[Hof]]. Bei den reservierungspflichtigen Stellplätzen im Fernverkehr evtl. frühzeitig buchen. Je nach Strecke sind die Plätze zu beliebten Reisezeiten oft bereits Monate vorher ausgebucht. === Fahrrad === Über den [[Radfernweg Berlin–Usedom]] kann Ahlbeck erreicht werden. === Auto === Da es sich um eine längere Streckentour handelt, am besten mit der Bahn anreisen. == Streckenbeschreibung mit Etappen und Sehenswürdigkeiten == === Ostseeküste === Die Strecke folgt hier dem Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern. ==== 1. Etappe: Ahlbeck – Wolgast (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Etappe durch die Seebäder auf Usedom '''Km 0:''' {{Marker | name = Ahlbeck | type = town | wikidata = Q149899 | lat = 53.94223| long = 14.19024}} - Etappenende an der Seebrücke. '''Km 2:''' {{Marker | name = [[Heringsdorf|Heringsdorf an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q543232 | lat =53.956250 | long = 14.170078}} '''Km 5:''' {{Marker | name = [[Bansin|Bansin an der Seebrücke]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q313975 | lat = 53.974727 | long = 14.142542}} '''Km 13:''' {{Marker | name = Strandstraße Ückeritz |type= waypoint |group = gold | lat = 54.016721| long = 14.066556 }} - Strandzugang, der Ort {{Marker | name = [[Ückeritz]]| type = village | wikidata = Q334669}} liegt landeinwärts. '''Km 17:''' {{Marker | name = [[Loddin-Kölpinsee|Kölpinsee Strandstraße]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q456377| lat = 54.041034| long = 14.029208}} - Strandstraße, die Radroute umgeht hier eine Treppe. Der Ort Kölpinsee liegt landeinwärts. '''Km 20:''' {{Marker | name = [[Koserow]] | type = village | wikidata = Q654107| lat = 54.05819 | long =13.99819}} - an der Seebrücke '''Km 24:''' {{Marker | name = [[Zempin|Zempin: Abzweig Strand zur Konzertmuschel]] | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q189384 | lat = 54.069412| long = 13.953168 }} - Abzweig Strand zur Konzertmuschel, Gastronomie '''Km 27:''' {{Marker | name = [[Zinnowitz]]| type = village | wikidata = Q205132| lat = 54.081190| long = 13.914624 }} - Seebrücke '''Km 29:''' {{Marker | name = Strandpromenade Trassenheide |type= waypoint |group = gold | lat = 54.095506| long = 13.880528}} :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen {{Marker | name = Trassenheide | type = village | wikidata = Q179934 |lat = 54.08756| long = 13.86131}} und '''Mölschow''' rollt man leicht auf Asphalt dahin. :~> Es folgt ein Schotterweg Richtung Peenebrücke. Auf dem Radweg an der Südseite wird die viel befahrene {{marker|name=Peenebrücke|wikidata=Q2067016|type=bridge}} gequert. Die imposante Klappbrücke wird teilweise für den Schiffsverkehr geöffnet. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 }} - Etappenende am Fischmarkt bzw. Stadthafen. Hier findet sich eine öffentliche Toilette (mit Gebühr). Ferner gibt es Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert ist der Rathausplatz mit barockem Rathaus. Der Platz mit Gastronomie liegt 250{{nnbsp}}m abseits der Route. Ein Wahrzeichen ist die große St. Petri-Kirche in Backsteingotik. [[Datei:20040629020DR Wolgast Blick vom Hafen zur Petrikirche.jpg|mini|Wolgast: Blick vom Hafen zur Petrikirche]] ==== 2. Etappe: Wolgast – Greifswald (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wolgast | type = city | wikidata = Q492543 | lat = 54.055480| long = 13.778701 | show = copy}} - Etappenstart am Fischmarkt :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Wolgast erst ruhige Wege am Wasser. Ab Groß Ernsthof Fahrt auf Radwegen entlang mäßig bis stärker befahrener Landstraßen. [[Datei:Freest Hafen.JPG|mini|Freest Hafen]] '''Km 12''' {{Marker | name = Freest | type= village | wikidata = Q1453627}} - Fischereihafen :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht auf Radwegen an der Straßen vorbei am ehemaligen Atomkraftwerks Lubmin. '''Km 21:''' {{Marker | name = Lubmin | type= village | wikidata = Q652146}} - Seebad :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Vierow und Gahlkow erreicht man bei Gahlkow-Bungalowsiedlung wieder Küste. :~> Auf naturnahen Schotterwegen geht es durch den Wald Lanken zur Landspitze am Dänischen Wiek. Hier findet sich ein uriger Naturstrand und in Alleinlage das {{Marker | name = Cafe „Zum Boddenblick” |type= cafe | lat = 54.116911 | long =13.478197 }}. Der Radweg führt entlang des Flusses Ryck zum Ortsteil '''Wieck (Km 5).''' Hier findet sich eine '''historische Klappbrücke'''. Die Route führt über Eldena weiter nach Kemnitz. Hinter Neuendorf und Ludwigsburg erreicht man dann die östliche Seite des Dänischen Wiek und die Nordseite des Greifswalder Boddens. Hinter der Gahlkow-Bungalowsiedlung entfernt sich der Radweg von der Ostsee und geht über Gahlkow und Vierow zum Seebad Lubmin. [[Datei:Greifswald - Town Hall.jpg|mini|Das historische Greifswald]] '''Km 51:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667}} - Etappenende. Die lebendige Universitätsstadt {{Marker | name = Greifswald | type = city | wikidata = Q4098 }} besitzt eine attraktive Innenstadt: mit Markt und Rathaus, Dom St. Nikolai. Der Turm ist [https://www.kirche-mv.de/greifswald-dom-nikolai übrigens besteigbar]. ==== 3. Etappe: Greifswald – Stralsund (etwa 30 bis 35{{nnbsp}}km) ==== Kurze Etappe, so nachmittags Zeit Stralsund zu erkunden. '''Km 0:''' {{Marker | name = Am Museumshafen Greifswald |type= waypoint |group = gold | lat = 54.098969| long = 13.382512 | wikidata = Q14545667|show = copy}} - Etappenstart. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bis Mesekenhagen gut asphaltierte Radwege. Die Ortsdurchfahrt Mesekenhagen ist zwar Pflaster, aber es gibt extra asphaltierte Seitenstreifen. [[Datei:Mesekenhagen Gristower Kirche Blick auf Halbinsel Fahrenbrink.JPG|mini|Blick von der Gristower Kirche Blick auf die Halbinsel Fahrenbrink (vorne) und zur Insel Riem (hniten). auf Riem hat das [[w:Friedrich-Loeffler-Institut|Friedrich-Loeffler-Institut]] seinen Hauptsitz mit 450 Mitarbeitern. Hier wird an der Bekämpfung von Tierseuchen geforscht.]] '''Km 10:''' {{Marker | name = Abzweig Gristow |type= waypoint |group = gold | lat =54.16711 | long =13.30472 }} - Von hier führt ein gut asphaltierter Radweg entlang der Ortszufahrt nach Gristow. Der Abstecher von hin- und zurück 4{{nnbsp}}km lohnt. In Gristow findet kann der '''Turm''' der malerisch am Bodden gelegenen {{Marker | name = Dorfkirche | type = church| wikidata = Q1742542 | url = https://gristower-kirche.de }} bestiegen werden. Von oben ergibt sich ein '''schöner Rundblick''' über den Bodden. Ganz am Horizont ist Rügen zu erkennen. Am Hafen findet sich ein Rastplatz. Einkehrmöglichkeit im Restaurant [http://www.fischer-gristow.de "De Fischer un sin Fru"] (Fischgerichte aus eigenem Fang). :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Abzweig Gristow und Reinberg '''6{{nnbsp}}km Pflasterstraße.''' Der Belag der historischen Pflasterstraße ist zwar noch halbwegs glatt (gerade behauene Steine). Aber diese Straße ist trotzdem eine nervige Herausforderung für Mensch und Material. '''Km 16:''' {{Marker | name = Reinberg | type = village | wikidata = Q561694 }} - Der Ort besitzt ein schmucke {{Marker | name = Dorfkirche | type = church | wikidata = Q1244650 }}. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter auf der alten Pflasterstraße nach Stralsund. '''Km 32:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727}} − Etappenende am Hafen in der Altstadt: historische Altstadt vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannt ist das Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums. [[File:Stralsund rathaus.jpg|thumb|Rathaus von Stralsund]] ==== 4. Etappe: Stralsund – Prerow (etwa 63{{nnbsp}}km) ==== Landschaftlich schöne Etappe auf den Darß. Es geht oft am Bodden entlang. '''Km 0:''' {{marker | name = Stralsund | type = city | wikidata = Q4065 | lat =54.316580|long = 13.094727 | show = copy }} − Etappenstart am Hafen in der Altstadt '''Km 11: {{Marker | name = [[w:Prohner Stausee|Prohner Stausee]]: Rastplatz mit Schutzhütte und Badestelle|type= waypoint |group = gold| lat = 54.382832| long = 13.042746 |wikidata = Q2112304 }} ''' - Wer möchte kann im Bodden baden. '''Km 13:''' '''Klausdorf''' - Abstecker nach Barhöft möglich (hin und zurück etwa 7 km), in Barhöft Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Wasserlandschadft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. gemütlicher kleiner Hafen mit Gastronomie. ::→ Abstecher für Vogelinteressierte: {{Marker | name = Naturerlebniszentrum Kranichwelten | type = museum | url = https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/nabu-zentren/mecklenburg-vorpommern/24036.html | lat = 54.36600 | long = 12.91030 }} Das in Günz liegende Zentrum zeigt eine Ausstellung rund um das Thema Kraniche (Eintritt). Die Kraniche ziehen im Frühjahr und Herbst durch die Region (NABU-Seite zum Thema [https://www.kraniche.de www.kraniche.de]). ::→ Abstecher für Liebhaber von Dorfkirchen: In Flemendorf befindet sich die {{marker | name = St.-Marien-Kirche | type = church | wikidata = Q2316455 }}, ein aus dem 14.&nbsp;Jahrhundert stammendes Kirchengebäude. '''Km 43:''' {{Marker | name = Barth | type = city | wikidata = Q161943 }} - Historische Hansestadt mit Altstadt. Barth bietet sich für eine Pause an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der stillgelegten Trasse der '''Darßbahn''' geht es zu Drehbrücke bei Bresewitz. Hier wird die Halbinsel Zingst erreicht. '''Km 55:''' {{Marker | name = [[Zingst]] | type= City | wikidata = Q204529}} - Ostseebad. Von Zingst in östlicher Richtung liegt auf der Halbinsel Zingst die Weite des {{Marker | name = Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft | type = landscape | wikidata = Q708477 }}. Er stellt die Naturschönheiten dieser einmaligen Region vor. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Der Ostseeküsten-Radweg führt westlich am Seebad Zingst vorbei. Auf dem Deich führt ein breit asphaltierter Radweg nach Prerow. '''Km 63:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531}} - Die ehemalige Künstlerkolonie ist heute ein beliebtes Seebad. Hier bietet sich ein Aufenthaltstag an. So kann in Ruhe der Darßer Ort mit Weststrand erkundet werden. ==== 5. Etappe: Prerow – Warnemünde (etwa 57{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = [[Prerow]] | type= City | wikidata = Q543184 |lat =54.446303 | long= 12.574531 | show = Copy}} - Etappenstart :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die reizvollen Dörfer {{Marker | name = Wieck auf dem Darß | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q672088}} und {{Marker | name = [[Born|Born a. Darß]] | type= waypoint |group = gold| wikidata = Q388839 }} am Bodden entlang. '''Km 20:''' {{Marker | name = Ahrenshoop | type = city | wikidata = Q402819 | lat = 54.372349 | long = 12.418724 }} − Ahrenshoop ist ein Seebad mit Wasser auf zwei Seiten: auf der einen die Ostsee, auf der anderen den Saaler Bodden. Das bekannte Fotomotiv "Pappeln mit Haus am Strand" gibt es leider seit 2024 nicht mehr. Die Bäume mussten aufgrund mangelnder Standsicherheit gefällt werden. [[File:Boddenhafen Wustrow (Fischland).jpg|mini|Der Boddenhafen von Wustrow]] '''Km 24:''' {{Marker | name = Am Strandzugang Seebrücke Wurstow | type= waypoint |group = gold | lat = 54.35167 | long =12.38764}} − Das ehemalige Fischerdorf {{marker | name = Wustrow | type = city | wikidata = Q503759 |lat= 54.34786 |long =12.39883}} ist heute ein gern besuchtes Seebad. Wustrow ist ebenfalls westlich durch die Ostsee und östlich durch den Saaler Bodden begrenzt. Tipp: Der Turm der {{Marker | name = Fischlandkirche | type = church| lat = 54.34485 | long = 12.39671}} kann bestiegen werden. Das Gotteshaus in Wustrow wurde 1873 im neugotischen Stil errichtet. Von oben schöner Rundblick über den Ort und die Boddenlandschaft). Öffnungszeiten siehe Artikel [[Wustrow (Fischland)#vCard_Q1742762|Wustrow]] '''Km: 32''' {{marker | name = Dierhagen | type = city | lat = 54.292316 | long = 12.332979| wikidata = Q634653 }} - Ostseebad mit langem Sandstrand. Am Plateau (Hauptstrandzugang) Toiletten, Gastronomie und auch eine E-Bike-Ladestation, zwei Häfen an den Dorfern am Bodden. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von der Dierhagen auf Feinschotterwegen schnurgerade entlang der Küste nach Graal-Müritz. Nah an der Küste, aber wenig direkte Strandblicke da Dünenkette und viel grün. [[Datei:Graal-Müritz_Ostsee_(50732454052).jpg|mini|Strandblick bei Graal-Müritz Richtung Dierhagen. Der Ostseeküsten-Radweg verläuft auf Feinschotter direkt hinter der Dünenkette.]] '''Km 40:''' {{marker | name = Graal-Müritz | type = village | wikidata = Q570568 |lat= 54.258303 |long= 12.242466}} - An der Seebrücke von Graal-Müritz bietet sich ein Stop an: diverse Einkehrmöglichkeiten, Toilette. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Graal-Müritz taucht die Route in das große Waldgebiet der '''Rostocker Heide''' ein. Es werden Schotterwege genutzt. Mit der {{Marker | name = Warnow-Fähre| type= ferry | lat = 54.177190| long = 12.095320| url = https://www.weisse-flotte.de/fahrplan/warnow-faehre}} erreicht man Warnemünde. '''Km 57:''' {{Marker | name = Warnemünde | type = city | wikidata = Q311849 }} - Etappenende am Kirchenplatz. Das urbane Seebad der Stadt Rostock liegt an der Mündung der Warnow. Wahrzeichen ist der Leuchtturm. Gemütliche Altstadt mit Einkehrmöglichkeiten. Über die Warnow verlassen Fähren und Seeschiffe den Hafen von Rostock. Ein Abstecher in die Stadtmitte von {{Marker | name = Rostock | type = city | wikidata = Q2861 }} ist möglich. Dazu bietet sich ein Aufenthaltstag in Warnemünde an. ==== 6. Etappe: Warnemünde – Wismar (etwa 70{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Warnemünde am Fähranlager |type= waypoint |group = gold | lat = 54.176575| long = 12.092423}} - Etappenbeginn am Kirchenplatz. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Die Route verläuft als Feinschotterweg landseitig oberhalb der Steilküste. Für Seeblicke kann man kurze Abstecher an die Steilküste unternehmen. '''Km 13:''' {{marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)|Nienhagen]] | type = village | wikidata = Q699220 | lat = 54.164262 | long = 11.948023}} - kleines Seebad, Einkehrmöglichkeiten und Toiletten am Strandzugang. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Landschaftlich besonders schön wird die Strecke westlich Nienhagen. Auf Feinschotterwegen geht es direkt entlang der Steilküste. Es geht durch dichtes Waldgebiet mit Buchen und Eichen. Aufgrund der wilden Szenerie mit vom Wind geformten Buchen an der Abbruchkante wird das Gebiet auch {{Marker | name = [[Nienhagen (Landkreis Rostock)#Hintergrund| Gespensterwald]] | type= landscape | lat = 54.16108 | long = 11.93257 }} genannt. Der naturnahe Weg schlängelt sich oberhalb der aktiven Steilküste. {{Scroll Gallery |title = Im Gespensterwald Nienhagen |Bild:Gespensterwald Ostseebad Nienhagen.jpg|Im Gespensterwald |Bild:L_54a_Kühlung_-_Gespensterwald_bei_Nienhagen_(30).jpg|Seeblick mit Schattenspiel |Bild:Gespensterwald Nienhagen im Landschaftsschutzgebiet Kühlung.jpg|An der Abbruchkante. Der offizielle Rad- und Wanderweg verläuft hinten rechts im Bild |Bild:Gespensterwald_Nienhagen,_Sollbruchstelle_Uferkante.jpg|Abbruchkante vom Srand gesehen |Bild:Gespensterwald Nienhagen Panorama.jpg|Die Küste in der Gesamtansicht }} '''Km 21:''' {{marker | name = [[Heiligendamm]] | type = city | lat= 54.144554| long= 11.850238| wikidata = Q164690}} - die "Weiße Stadt am Meer" gehört heute zur Stadt [[Bad Doberan]]. Der älteste Seebadeort Deutschlands wird heute als Grandhotel genutzt. Wer die historische Kulisse bewundern möchte parkt das Rad am besten am {{Marker | name = Strandzuggang Seedeichstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 54.144498 | long = 11.850117 }} . Hier ist auch auch eine Fahrrad-Reparaturstation, eine Toilette und Gastronomie vorhanden. Von hier läuft man 500{{nnbsp}}m die Promenade bis zur Seebrücke entlang. Der historische Ortskern ist nicht zugänglich, da Hotelbereich. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Heiligendamm ist es auf einem schattigen Feinschotterweg nicht weit bis zur Marina Kühlungsborn. Es geht oberhalb der Steilküste entlang. '''Km 26:''' {{Marker | name = Kühlungsborn | type = city | wikidata = Q565620 }} - Der nächste Höhepunkt ist das historische Seebad Kühlungsborn mit langer Promende: Bei einem Aufenthalt lädt das Hügelland der {{Marker | name = [[w:Kühlung_(Höhenzug)|Kühlung]] | type= landscape | wikidata = Q1796967}} zu Erkundungen ein. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Zwischen Kühlungsborn und Rerik lohnt der kleine Abstecher zum {{Marker | name = Leuchttturm Buk | type= viewpoint | wikidata = Q1821409 |image= Bastorf,_Leuchtturm_--_2024_--_0005.jpg}} bei Basdorf: [https://www.valentins-cafe.de Cafe], schöne Panoramablicke auf die Ostsee (auch bereits von der 79{{nnbsp}}m hohen Erhebung). '''Km 40:''' {{Marker | name = Rerik | type = city | wikidata = Q536844 }} - Seebad mit Strand, Promenade am Salzhaff. Tipp: einen schönen Küstenblick hat man vom kleinen {{Marker | name = Schmiedeberg | type= viewpoint | lat = 54.105571 | long =11.608032| image = Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg}}. Die Seebrücke am Strand wurde abgerissen, ein Neubau ist geplant. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch kleine Dörfer führt die Route entlang des Salzhaffs. Es werden Radwege an Landstraßen genutzt. Der Verkehr hält sich in Grenzen. '''Km 51:''' {{Marker | name = Groß-Strömkendorf: Abstecher zu Insel Poel (15&#x202F;km hin und zurück) | type= waypoint |group = gold | lat =53.962183 | long = 11.489350}} - Von hier kann ein reizvoller Abstecher auf die {{Marker | name = [[Poel|Insel Poel]] | type = island | wikidata = Q32062459 }} unternommen werden. Die Insel ist über einen Damm an das Festland angebunden. Man kann die Strecke Poel - Wismar zur Abwechslung auch mit dem [http://www.reederei-clermont.de/ Fahrgastschiff] zurücklegen. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Groß-Strömkendorf wird auf straßenbegleitenden Radwegen Redentin erreicht. Bei Redentin fällt ein im Flachwasser liegendes Schiffswrack auf. Weiteres zum "Betonschiff von Redentin" siehe entsprechender [[w:Betonschiff von Redentin|Wikipediaartikel]]. Durch die Industrie am Hafen Richtung Stadtmitte von Wismar. '''Km 71:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 }}. Die Hansestadt kann ebenfalls mit einer historischen Altstadt aufwarten. Wismar hat drei monumentale Stadtkirchen der Backsteingotik. ==== 7. Etappe: Wismar – Travemünde (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Wismar | type = city | wikidata = Q7030 |show =copy }} - Am Hafen: Etappenstart an der Altstadt. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Wismar sind es rund 30&#x202F;km bis zum Seebad Boltenhagen. An der Wohlenberger Wiek rund 5{{nnbsp}}km Radweg an stärker befahrener Landstraße. '''Km 27:''' {{marker | name = Boltenhagen | type = village | wikidata = Q631074 }} - Seebad an der Küste, langer Strand mit Promende und Seebrücke. Falls genügend Zeit, bietet sich ab Boltenhagen ein Abstecher nach {{marker | name = Klütz | type = city | wikidata = Q507165 }} zum Schloss Bothmer an. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Am Großklützhöved findet sich ein {{Marker | name = Cafe mit Golfanlage für Jedermann (Swinggolf) | type= cafe | lat = 54.008701| long = 11.170450|url = http://www.swingolf-boltenhagen.de/}}. Davor bietet sich ein kurzer Abstecher an die {{Marker | name = Steilküste Großklützhöved | type= viewpoint | lat = 54.013137| long = 11.184055}} an. Je nach Wind und Wetter finden sich hier Paraglider, die den Berg- oder Hangaufwind über den Klippen zum Fliegen nutzen. Das "Coastal Soaring" oder auf Deutsch der "Küsten-Hangflug" ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin des Paralgleitens. Um den Hangaufwind nutzen zu können wird teilweise recht nah an der Hangkante geflogen. {{Scroll Gallery |title = "Coastal Soaring" am Großklützhöved |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee - Ins Getreide oder ins Wasser? (2018).jpg|Küsten-Hangflug |Bild:Gleitschirmfliegen an der südlichen Ostsee (2018).jpg|teilweise ganz nah an der Kante }} '''Km 40:''' {{Marker | name = Abzweig Warnkenhagen |type= waypoint |group = gold | lat = 54.00272| long = 11.08070}} - Hier bietet sich bei schönem Wettter ein Abstecher zur {{Marker | name = Aussichtsplattform Hoher Schönberg | type = viewpoint | wikidata = Q30602005}} an (etwa 3,5{{nnbsp}}km einfach). Von hier oben auf 93{{nnbsp}}m Höhe ergibt sich ein weiter Rundblick. :~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Boltenhagen sind es etwa 25{{nnbsp}}km über den landschaftlich sehr schönen [[Klützer Winkel]] bis zum Seebad Travemünde. Unterwegs kommt man an den Dörfern {{Marker | type= waypoint |group = gold | name=Barendorf | wikidata=Q28325713}} und {{Marker | type= waypoint |group = gold| name=Rosenhagen | wikidata=Q28205131 }} vorbei. Dies sind beides Ortsteile von [[Dassow]], die mit ihren Naturstränden zum Baden einladen (keine Kurtaxe). Die hügelige Route verläuft oft oben am Hochufer auf der Feldseite und ist überwiegend asphaltiert. '''Km 54:''' {{Marker | name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792}}. Vom Abzweig am Privall ist es mit 4{{nnbsp}}km nicht weit zur Altstadt von Travemünde (Fähre an der Trave). Das zur Hansestadt Lübeck gehörende Seebad ist ein viel besuchter Ort an der Lübecker Bucht. In der Hafenstadt legen auch viele Fähren Richtung Skandinavien an. Wer möchte kann das markante Segelschiff Passat besichtigen. === Travemünde – Harz === ==== 8. Etappe: Travemünde – Ratzeburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker Kopie| name = Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall |type= waypoint |group = gold | lat = 53.955877| long = 10.908136 }} '''Abzweig Ostseeküstenradweg / am Privall''' bei {{Marker | name = Travemünde | type= town | wikidata = Q321792 | show = copy}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein geschotterter Radweg führt entlang der Landstraße nach {{Marker | name = Pötenitz | type= village | wikidata = Q28152479}}. Auf Nebenstraßen und asphaltierten Radwegen entlang von Landstraßen wird Dassow erreicht. '''Km 8:''' {{Marker | name = Dassow | type= town| wikidata = Q536647}} - Toilette in der Ortsmitte : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhige Schotterwege führen landeinwärts Richtung Schönberg '''Km 17:''' {{Marker | name = Schönberg | type= town| wikidata = Q645854}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> sehr hügelig über Nebenstraßen nach Selmsdorf. Ab hier Radwege an der Bundesstraße nach Lübeck-Schlutup. : ~> Südlich der Umgehungsstraße von Schlutup ist es auf Schotterwegen im Wald wieder ruhig. '''Km 34:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Norden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.87261| long = 10.74826 }} - Von Lübeck ab der Wesloer Straße kann in 6{{nnbsp}}km die historische Altstadt erreicht werden. Wer möchte kann einen Abstecher unternehmen. Um die historische Hansestadt richtig kennenzulernen benötigt man einen Aufenthaltstag. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch die östlich Vororte von Lübeck geht es nach Süden. An der Bahnlinie quert man die Wakenitz. '''Km 40:''' {{Marker | name = [[Lübeck|Abzweig Lübeck-Altstadt von Süden kommend]] |type= waypoint |group = gold | lat = 53.83631 | long = 10.71800}} - Von der Altstadt kann man über die Ratzeburger Allee hier wieder die Route erreichen. Die Radwege an der Ratzeburger Allee ausgebaut, da sie Teil eines Radschnellwegs in Lübeck werden. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Naturnah geht es im Bereich der [[w:Wakenitz|Wakenitz]] Richtung Ratzeburger See. Es werden Schotterwege im Wald genutzt. '''Km 50:''' {{Marker | name = Rothenhusen | type= village | wikidata = Q2168689}} am Ratzeburger See: Gastronomie. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es östlich des Ratzeburgersee über Nebenstraße und geschotterte Wirtschaftswege. Im Dorf Bäk ('''Km 59''') Abzweig von der EV13 nach Ratzeburg. '''Km 62:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025}} - Etappenende am Marktplatz. Schöne Altstadt, die mitten im See liegt. [[Datei:2023 05 01 Ratzeburg PANO0001.jpg|mini|Luftbild Altstadt Ratzeburg]] ==== 9. Etappe: Ratzeburg – Zarrentin (etwa 48{{nnbsp}}km) ==== Hügelige Etappe durch die landschaftlich schöne Lauenburgische Seenplatte. '''Km 0:''' {{Marker | name = Ratzeburg | type= town |lat = 53.699254 | long = 10.774165 | wikidata = Q490025| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Im Dorf Bäk ('''Km 3''') ist man zurück auf der EV13. '''Km 8:''' {{Marker | name = Schlagsdorf | type= village | wikidata = Q638895}} - Hier findet sich das Museum {{Marker | name = GRENZHUS Schlagsdorf | type= museum | wikidata = Q76635542}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hügelig geht es auf meist ruhigen Nebenstraße durch die Dörfer der Lauenburgischen Seenplatte. Man kommt an einigen Seen vorbei. '''Km 38:''' {{Marker | name = Seedorf | type= village | wikidata = Q669055}} - gelegen am {{Marker | name = Schaalsee | type= lake | wikidata = Q704782}}. Bedingt durch die ehemalige innerdeutsche Grenze, die mitten durch den See verlief, hatte hier die Natur im kalten Krieg einen wertvollen Rückzugsraum. '''Km 48:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091}} - Etappenende am Markt. Zarrentin ist das touristische Zentrum am Schaalsee. Wer möchte kann das Naturerlebniszentrum besuchen. [[Datei:Schaalsee.png|mini|ehemalige innerdeutsche Grenze im Schaalsee]] ==== 10. Etappe: Zarrentin – Bleckede (etwa 71{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Zarrentin | type= town | wikidata = Q148091 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es Richtung Büchen. Die Route wechselt zwischen Landstraßen und Feldwegen. Teilweise hier aich schlechtere Obeflächen dabei. '''Km 27:''' {{Marker | name = Büchen | type= village | wikidata = Q631683}} - Die Route tangiert Büchen nur am östlichen Rand. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Büchen schlägt die Router einen Harken nach {{Marker | name = Schwanheide | type= village | wikidata = Q674183}}. Wer möchte kann ab Büchen auch auf dem [[Radfernweg Alte Salzstraße]] entlang des Elbe-Lübeck-Kanals nach Lauenburg radeln. So spart man knapp 4{{nnbsp}}km und fährt direkt am Wasser. [[Datei:Lauenburg Blick in die Elbstraße bei Nr95.jpg|mini|Lauenburg: Blick in die idyllische Elbstraße mit Kopfsteinpflaster.]] [[Datei:Raddamper_Kaiser_Wilhelm_2024_mit_uferweg.JPG|mini|Lauenburg: Blick vom Ruferplatz auf den Raddampfer Kaiser Wilhelm.]] '''Km 47:''' {{Marker | name = [[Lauenburg]] | type= town | wikidata = Q492380}} - Die Kleinstadt an der Elbe besitzt eine schmucke Altstadt. Der Abstecher von rund einem Kilometer einfach lohnt, aber viel Kopfsteinpflaster. Hier kann das Elbeschifffahrtsmuseum besichtigt werden. Tipp: Das Fahrrad am Ruferplatz oder Kirchplatz abstellen und zu Fuß die Altstadt erkunden. Dabei auch zum Askanierblick am Neuen Schloss aufsteigen. Hier oben ergeben sich schöne Elbblicke. In der Touristinformation am Kirchplatz gibt es übrigens Schließfächer. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> auf dem nördlichen Elberadweg flussaufwärts Richtung Boizenburg. '''Km 59:''' {{Marker | name = Boizenburg | type= village | wikidata = Q160879}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Weiter die Elbe aufwärts. Mit der {{Marker | name = Elbfähre "Amt Neuhaus" | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 |url = https://faehrbetrieb-wilhelm.com}} über die Elbe. '''Km 71:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445}} - Etappenende in der Ortsmitte. Im ehemaligen Elbschloss findet sich das [[Bleckede#Sehenswürdigkeiten|Biosphaerium Elbtalaue]]. Hier gibt es eine Ausstellung zum Biosphärenreservat Elbtalaue mit Aquarium und Biberfreianlage zu sehen. ==== 11. Etappe: Bleckede – Dömitz (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bleckede | type= town | wikidata = Q567445 | show = copy }} - Etappenstart in der Ortsmitte. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem südlichen Elberadweg bis Neu Darchau. '''Km 13:''' {{Marker | name = Neu Darchau | type= village | wikidata = Q630467}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Neu Darchau wechselt die EV13 mit der {{Marker | name = Fähre Tanja (Elbfähre Neu Darchau–Darchau) | type= ferry | lat = 53.29935| long = 10.73738 | wikidata = Q2392642|url = https://www.faehrbetrieb-tanja.de}} wieder auf die Nordseite der Elbe. Es geht am, oder alternativ auch direkt auf dem Elbdeich stromaufwärts. '''Km 29:''' {{Marker | name = Fahrradfähre bei Hitzacker | type = ferry | lat = 53.15863 | long = 11.04525 |url = https://www.faehre-hitzacker-elbe.de}} (Betrieb 1. April bis 15. Oktober). Wer möchte kann hier nach {{Marker | name = Hitzacker | type= City | wikidata = Q572535}} übersetzen. Das charmante Fachwerkstädtchen bietet einige Einkehrmöglichkeiten und ist bei anderer Etappenplanung auch eine attraktive Etappenstadt. ::→ Variante: Wer Hitzacker besucht hat, kann bis zu Elbbrücke vor Dömitz auch südlich des Flusses bleiben. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom nördlichen Fähranleger der Fahrradfähre bei Hitzacker weiter durch die weite Elbtalaue Richtung Dömitz. '''Km 50:''' {{Marker | name = Dömitz | type= town | wikidata = Q536781}} - Etappenende am der Festung. Die mächtige Festungsanlage soll in den nächsten Jahren saniert werden. Im Bauwerk hat das Infozentrum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe seinen sitz (Bauwerk und Infozentrum kostenlos zugänglich, Spende erwünscht, [https://www.elbetal-mv.de/ausstellungen/informationszentrum-festung-doemitz Öffnungszeiten und weitere Infos]). Im Ort Einkehrmöglichkeiten. ::→ Abzweig [[Elbe-Oderhaff-Radweg]] [[Datei:20210605-1 - Festung Dömitz.jpg|mini|Festung Dömitz direkt am Elbe-Oderhaff-Radweg]] ==== 12. Etappe: Dömitz – Arendsee (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name =Dömitz | type= town | wikidata = Q536781 | show = copy }} - Etappenstart an der Festung. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht über die Elbbrücke bei Dömitz auf die Südseite. Hier kommt man an der {{Marker | name = Ruine der Eisenbahnbrücke Dömitz | type= bridge | wikidata = Q1325066}} vorbei. Das Bauwerk kann zu Fuß auf einem Aussichtssteg begangen werden. [[Datei:Alte Brücke bei Dömitz.jpg|mini|Blick auf die alte Eisenbahnbrücke bei Dömitz. Hier mit Hochwasser.]] '''Km 19:''' {{Marker | name = Gorleben | type= village | wikidata = Q572203}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> '''Bei Km 28:''' {{Marker | name = Fähre Pevestorf-Lenzen | type= ferry |lat = 53.078494 | long = 11.451595| url = https://www.amtlenzen.de/seite/630583/fahrplan.html}} - Die Route führt über die Fähre wieder auf die Nordseite der Elbe. Wer möchte kann individuell auch südlich der Elbe nach Schnackenburg fahren. Das spart zwei Fährfahrten. : ~> '''Wichtig:''' Stand 2026 muss man sowieso südlich der Elben bleiben, da die Fähre bei Schnackenburg nicht verkehrt. [[Bild:Grenzschild Elbe Schnackenburg.jpg|mini|Ehemalige Innerdeutsche Grenze bei Schnackenburg]] '''Km 41:''' {{Marker | name = Schnackenburg | type= village | wikidata = Q638404}} mit Grenzlandmuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Schnackenburg geht es auf ruhigen bis mäßig befahrenen Landstraßen Richtung Arendsee. Die letzten 3{{nnbsp}}km gibt es ab Ziemendorf dann einen Radweg an der Straße. '''Km 64:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960}} - Etappenende am Marktplatz. ==== 13. Etappe: Arendsee – Bad Bodenteich (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Abkürzung der Etappe: * Fahrt zwischen Arendsee - Salzwedel auf dem Altmarkrundkurs * dann westlich Salzwedel auf Radwegen entlang der Bundesstraße B 71. Beides spart etwa 12{{nnbsp}}km bis 15{{nnbsp}}km ein. '''Km 0:''' {{Marker | name = Arendsee | type= town | wikidata = Q490960 | show = copy }} -Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über Land geht es nach Salzwedel. '''Km 29:''' {{Marker | name = Salzwedel | type= village | wikidata = Q486985}} am Bahnhof. Die Stadtmitte liegt einem Kilometer südlich der Route. Der Abstecher lohnt. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ein Stück Radweg an der Bundesstraße, dann vor Wustrow wieder ruhige Strecken. '''Km 39:''' {{Marker | name = Wustrow | type= village | wikidata = Q572549}} wieder im Wendland bzw. Niedersachsen : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf Nebenstraßen und ruhigen Landstraße geht es weiter durch die Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 81:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village | wikidata = Q631355}} - Der Kurort liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. Der Abzweig nach Bad Bodenteich findet sich im Weiler Schafwedel. ==== 14. Etappe: Bad Bodenteich – Oebisfelde (etwa 65{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Bodenteich | type= village| wikidata = Q631355 | show = copy }} - Im Dorf Langenbrügge erreicht man wieder die Route. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es geht durch die ruhigen Dörfer der Grenzregion Niedersachsen / Sachsen-Anhalt. '''Km 39:''' {{Marker | name = Brome | type= village | wikidata = Q659900}} - Rastplatz am Ohresee, Einkehrmöglichkeiten im Ort, Lebensmittelmarkt (Lidl) 300{{nnbsp}}m abseits der Route in der Bahnhofstraße. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Nördlich Oebisfelde kommt man durch die weite ruhige Sumpflandschaft des Drömling. Weite Wiesen bestimmen hier das Bild. Nach Querung des Mittellandkanals ist bald Oebisfelde erreicht '''Km 67:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884}} - Etappenende am Rathaus. Burganlage im Ort. ==== 15. Etappe: Oebisfelde – Schöningen (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== '''Km 0:''' {{Marker | name = Oebisfelde | type= town | wikidata = Q2014884 | show = copy }} - Etappenstart am Rathaus. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem [[Allerradweg]] südwärts. '''Km 19:''' {{Marker | name = Weferlingen | type= village | wikidata = Q2554197}} '''Km 24:''' {{Marker | name = Walbeck | type= village | wikidata = Q701404}} '''Km 30:''' {{Marker | name = Beendorf| type= village | wikidata = Q554878}} - Schacht Marie ([[w:https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-_und_Steinsalzwerk_Bartensleben#Schachtanlage_Marie|Infos in der Wikipedia]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Durch den Wald Richtung Autobahn A 2. '''Km 35:''' {{Marker | name = Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn | type= museum | wikidata = Q76638462}} - Hier an der A 2 fand sich bis 1999 der größte [[w:Grenzübergang Helmstedt/Marienborn|deutsche Grenzübergang]]. [[Datei:Gedenkstätte_Marienborn.jpg|mini|Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ruhig über die Dörfer Richtung Schöningen. Es werden öfter Landstraßen genutzt. '''Km 56:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304}} - Etappenende ==== 16. Etappe: Schöningen – Ilsenburg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Ruhige Etappe durch das Große Bruch Richtung Harz. '''Km 0:''' {{Marker | name = Schöningen | type= town | wikidata = Q628304| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Lange Strecke über Land mit wenig Ortsdurchfahrten. '''Km 39:''' {{Marker | name = Hornburg | type= village | wikidata = Q542386}} - Hübsche Kleinstadt mit Fachwerkhäusern : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> ab Abbenrode entlang des Flusses Ecker Richtung Harz. Vor Ilsenburg wird es bergig. '''Km 64:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928}} - Etappenende am Marktplatz, Ferienort am Harzrand === Harz – Vogtland === ==== 17. Etappe: Ilsenburg – Walkenried (etwa 45{{nnbsp}}km) ==== Kürzere, aber sehr bergige Etappe durch den Harz. Wer möchte kann abseits der EV13 zum Brocken auffahren. Die Variante lohnt, denn der Brocken ist schon alleine eine Reise wert. Der Borkenkäfer hat übrigens im Harz in den Trockenjahren um 2018 ganze Arbeit geleistet. Viele Fichtenbestände mussten gefällt werden. Im Nationalpark wurden die Baumruinen stehen gelassen. Hier wächst nun ein natürlicher Berg-Mischwald nach. * '''Km 0:''' {{Marker | name = Ilsenburg | type= town | wikidata = Q529928| show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Von Ilsenburg radelt man in den [[Nationalpark Harz]]. Es geht auf Schotterwegen das Ilsetal aufwärts. [[Datei:Harz_ilsetal_per_rad_untere_ilsefälle_ds_wmc_28_04_2012.jpg|mini|Abstecher auf den Brocken? Auffahrt im Ilsetal abseits des EV13.]] [[File:Brocken plattenweg gipfelblick wv ds 07 2007.jpg|mini|Brocken am ehemaligen Kolonnenweg von Norden. Die Plattenwege sind noch im Original erhalten. Aber diese Strecke ist sehr holprig und geschätzt bis zu 25 Prozent steil. Daher unbedingt über die BRockenstraße auffahren.]] '''Variante über den {{Marker | name = Brocken | type= landscape | wikidata = Q155721}}:''' ::→ '''Km 3:''' {{Marker | name = Abzweig Strecke zum Brocken im Ilsetal | type= landscape | wikidata = Q1659245 | lat = 51.83989 | long = 10.65174 }} ::→ Die attraktive Variante über den Brocken ist etwa 8{{nnbsp}}km länger und hat rund 500 Höhenmeter extra. Bis 1990 verlief die Innerdeutsche Grenze fast über den Brocken. Die Brockenspitze lag in der DDR. Im kalten Krieg war die Bergkuppe militärisches Sperrgebiet. ::→ Durch das romantische Obere Ilsetal kann auf geschotterten Wegen die {{Marker | name = Ilsenburger Kurve an der Brockenstraße |type= waypoint |group = gold | lat = 51.790721| long = 10.644958 }} erreicht werden. Von hier ist es auf der Brockenstraße nicht mehr weit zum Gipfel. Gut zu Wissen: Die Brockenstraße ist verkehrsfrei und asphaltiert. Bitte auf Wanderer achten. Tagestour mit nur 30{{nnbsp}}km hin und zurück aber rund 1000 Höhenmetern. Der direkt am ehemaligen eisernen Vorhang gelegene Brocken war im kalten Krieg millitärisches Sperrgebiet. Seit der Wende ist der höchste Berg Norddeutschlands ein bekannter Touristenmagnet. '''Strecke der D-Route 13 östlich des Brocken:''' : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Vom Ilsetal führt die EV13 über geschotterte Waldwege östlich am Brockengebirge vorbei. Die Strecke steigt trotzdem auf bis zu 650{{nnbsp}}m Höhe an. Es geht hier oberhalb der Renneklippen vorbei. '''Km 15:''' {{Marker | name = Drei Annen Hohne | type= village | wikidata = Q1256928}} - Gastronomie, hier zweigt die Brockenbahn von der Harzquerbahn ab. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf geschotterten Waldwegen geht es nach hügelig {{Marker | name = Elend | type= village | wikidata = Q700552}}. Hier steht die angeblich kleinste Holzkirche Deutschlands. ~> Von Elend auf einer mäßig befahrenen Landstraße nach {{Marker | name = Sorge | type= village | wikidata = Q699155}}. ~> Zwischen Sorge und Hohegeiss schlechte Wege im Wald. '''Km 34:''' {{Marker | name = Hohegeiß | type= town | wikidata = Q320166}} '''auf 640{{nnbsp}}m Höhe''' - Erholungsort. Die kleine Bergstadt gehört heute zu Braunlage. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Südlich Hohegeiss geht es auf geschotterten Waldwegen hinab in das Tal der Zorge. : ~> Weitehend eben wird über Zorge und {{Marker | name = Ellrich | type= town | wikidata = Q518240}} schließlich Walkenried erreicht. '''Km 51:''' {{Marker | name = Walkenried | type= village | wikidata = Q656314}} - Etappenende am Bürgerpark in der Ortsmitte. Im Ort findet sich eine monumentale Klosterruine, die den Status Weltkulturerbe besitzt. [[datei:Walkenried-Zisterzienserkloster_2011_börste.jpg|mini|Zisterzienserkloster Walkenried]] ==== 18. Etappe: Walkenried – Heilbad Heiligenstadt (etwa 82{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Harz durch das [[Eichsfeld]] an die Leine. '''Km 0:''' {{Marker | name = Walkenried | type= town | wikidata = Q656314 | show = copy }} Etappenstart am Bürgerpark in der Ortsmitte. '''Km 36:''' {{Marker | name = Duderstadt | type= town| wikidata = Q498596}} - Die hübsche Fachwerkstadt liegt etwas abseits der Route. Die EV 13 macht einen Schlenker südöstlich der Stadt. Diesen kann man über die Altstadt abkürzen. Südlich der Stadt findet sich das {{Marker | name = Grenzlandmuseum Eichsfeld | type= museum | wikidata = Q14210361}} '''Km 82:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765}} - Ab Mengelrode Richtung Heiligenstadt, die Stadt liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route. ==== 19. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Eschwege (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergig vom Leinetal an die Werra. '''Km 0:''' {{Marker | name = Heilbad Heiligenstadt | type= town | wikidata = Q564765| show = copy }} - Etappenstart '''Km 19:''' {{Marker | name = Burg Hanstein | type= castle | wikidata = Q883888}} '''Km 37:''' {{Marker | name = Bad Sooden-Allendorf | type= town | wikidata = Q564821}} - Fachwerkaltstadt und Grenzmuseum Schifflersgrund '''Km 59:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468}} - Etappenende am Marktplatz, hübsche Fachwerkaltstadt {{Scroll Gallery |title = Sehenswertes in Eschwege |Eschwege_landgrafenschloss_ds_wv_08_2009.jpg|Landgrafenschloss – Der Bau ist heute Sitz der Kreisverwaltung. Links auf dem vorderen Gebäudeteil ist die Dachlaterne des Dietemannes zu erkennen, des Wahrzeichens von Eschwege. Die Figur bläst stündlich während ihres Umlaufs. |Dietemann-in-Eschwege.jpg|Der Dietemann mit Figur während eines Umlaufs. |Marktstraße_39,_Marktplatz_2_Eschwege_20180209_002.jpg|Marktplatz mit Fachwerkzeilen. |Eschwege_nikolaiturm_ds_wv_08_2009.jpg|Nikolaiturm: Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. |Eschwege_blick_nikolaiturm_meissner_ds_wv_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm Richtung Hoher Meissner. |Eschwege_blick_vom_nikolaiturm_ds_08_2009.jpg|Blick vom Nikolaiturm auf Eschwege. Im Hintergrund ist hinten links der Leuchtberg mit Bismarckturm zu erkennen. |Eschwege_duenzebacher_torturm_ds_wv_08_2009.jpg|Der Dünzebacher Torturm ist als einziges größeres Bauwerk von der Stadtbefestigung erhalten. }} ==== 20. Etappe: Eschwege – Creuzburg bzw. Eisenach (40{{nnbsp}}km, bzw. 55{{nnbsp}}km) ==== Kurze ebene Etappe weitgehend im Flusstal der Werra. Eine Bergwertung per Pedelec auf den Heldrastein ist möglich. Wer möchte, kann statt Creuzburg auch Eisenach als Etappenstadt wählen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Eschwege | type= town | wikidata = Q1468 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 10:''' {{Marker | name = Wanfried | type= town | wikidata = Q1432}} - hübsche kleine Fachwerkaltstadt '''Km 21:''' {{Marker | name = Treffurt | type= town | wikidata = Q546754}} - Fachwerkaltstadt und Burg : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Ab Treffurt wird der Werratal verlassen. Es geht bergig nach Ifta. Wer möchte kann per Pedelec auf den {{Marker | name = Heldrastein | type= Landscape | wikidata = Q1601770}} auffahren. Oben findet sich aus Traumblick ins Werratal. Und ein alter Radarturm der Grenze dient als Aussichtsturm. '''Km 33:''' {{Marker | name = Ifta | type= village | wikidata = Q665813}} '''Km 40:''' {{Marker | name = Creuzburg| type= town | wikidata = Q529842}} - Etappenende am Marktplatz ==== 21. Etappe: Creuzburg bzw. Eisenach – Vacha (52{{nnbsp}}km bzw. 6052{{nnbsp}}km) ==== ebene Etappe im Flusstal der Werra durch das "Kali-Dreieck". Die EV13 liegt auf dem Werratal-Radweg. '''Km 0:''' {{Marker | name = Creuzburg | type= town| wikidata = Q529842 | show = copy }} - Etappenstart am Marktplatz '''Km 6:''' {{Marker | name = [[Hörschel]] | type= City | wikidata = Q1548490}} - hier beginnt der berühmte Wanderweg [[Rennsteig]]. ::→Von hier ist ein Abstecher nach {{Marker | name = [[Eisenach]] | type= City | wikidata = Q7070}} zur {{Marker | name = [[Eisenach#Wartburg|Wartburg]] | type= castle | wikidata = Q151545| show = symbol}}. möglich. Eisennach eignet sich bei Interesse auch auch als alternstive Etappenstadt zu Creuzburg. Die ausgeschilderte Strecke der D-Route 4 bzw. des [[Radfernweg Thüringer Städtekette|Thüringer Städtekette]] ist einfach 8,5{{nnbsp}}km lang. Für die Besichtigung ist allerdings ein Aufenthaltstag sinnvoll. '''Km 13:''' {{Marker | name = Herleshausen | type= village | wikidata = Q628498}} - Hier gab es zu DDR-Zeiten Grenzübergang Herleshausen-Wartha. Heute ist hier jetzt ein großer Autohof an der BAB4. Der Ort bietet viel Fachwerk und einige Einkehrmöglichkeiten. ::→ Südlich Herleshausen bei Lauchröden: Hier ist ein Abstecher zur {{Marker | name = Ruine Brandenburg | type= castle | wikidata =Q2175213 | show = symbol}} möglich. Ein Besuch der Burgruine lohnt. Die imposante Doppelburgruine besteht aus den Überresten der Ost- und Westburg. Das Areal ist frei zugänglich. '''Km 25:''' {{Marker | name = Gerstungen | type= village | wikidata = Q675672}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Es folgt der Gerstunger Ortsteil Untersuhl. Das Dorf besitzt eine interessante {{Marker | name = Rundkirche | type= church | wikidata = Q2176258 | url = http://www.untersuhl.de/derort_kirche.htm | show = symbol}}. Es folgt ein asphaltierter Wirtschaftsweg bis Gerstungen. {{Scroll Gallery |title = Rundkirche Untersuhl |Untersuhl kirche1.jpg|upright{{!}}Ist ein besonderes Gotteshaus: die Fachwerkrundkirche Untersuhl (weitere Infos siehe auch entsprechender [[w:Rundkirche Untersuhl|Wikipediaartikel]]) |WAK UNTERSUHL KIRCHE2.jpg|Der Rundbau in der Nahaufnahme |WAK UNTERSUHL KIRCHE 1.jpg|Fachwerkdorf mit Kirche }} '''Km 39:''' {{Marker | name = [[Heringen (Werra)]] | type= City | wikidata = Q570334}} - Hier findet sich das [https://www.kalimuseum.de Werra-Kali-Bergbaumuseum]. Das Museum ist wegen Umbau bis 2028 geschlossen. Auf der Internetseite kann die Sammlung teilweise digital angesehen werden. '''Km 48:''' {{Marker | name = [[Philippsthal (Werra)]] | type= village | wikidata = Q279508}} mit {{Marker | name = Schlosses Philippsthal | type= castle | wikidata = Q2242919}} - Hier gibt die EV13 Richtung Rhön ab. es '''Km 52:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954}} - Etappenstädtchen 3{{nnbsp}}km abseits der Route, kleine Fachwerkaltstadt [[Datei:Werrabrücke Vacha 346.jpg|mini|Die alte Werrabrücke bei Vacha ("Brücke der Einheit")]] ==== 22. Etappe: Vacha – Fladungen (etwa 66{{nnbsp}}km) ==== Die Route führt das Ulstertal aufwärts. Oberhalb Hilders eine Bergwertung hinüber in Tal der Streu. '''Km 0:''' {{Marker | name = Vacha | type= town | wikidata = Q551954| show = copy }} - Etappenstart : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Unterbreizbach | type= village | wikidata = Q631418}} mit seinem Kalibergwerk geht es bergan zur Gedenkstätte Point Alpha. [[Datei:Geisa_point_alpha_blick_ulstertal_ds_wv_30_09_2011.jpg|mini|Blick von Point Alpha ins Ulstertal nach Geisa]] '''Km 20:''' {{Marker | name = Point Alpha | type= Museum | wikidata = Q318112}} - Gedenkstätte und Museum. Es handelt such um einen ehemaligen US-Beobachtungspunkt an der innerdeutschen Grenze. Die Militärstrategen erwarteten hier bevorzugt einen Angriff der Wahrschauer Paktes. Denn hier war man wichtigen Zielen in Westdeutschland relativ nah. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Wieder bergab ins Ulstertal. Auf dem gut ausgebauten Ulstertal-Radweg geht es nun das Tal aufwärts. Bis Hilders bleibt man im Tal. '''Km 24:''' {{Marker | name = Geisa | type= town | wikidata = Q539040}} - Altstadt '''Km 35:''' {{Marker | name = Tann (Rhön)| type= town | wikidata = Q585043}} - Altstadt '''Km 45:''' {{Marker | name = Hilders | type= village | wikidata = Q636117}} - Einkehrmöglichkeiten : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Oberhalb Hilders geht es kräftig den Berg hinauf. Hier werden rund 350 Höhenmeter auf Schotterwegen zum {{Marker | name = Schwarzen Moor | name-map = Schwarzes Moor | type= landscape | wikidata = Q32174534}} erklommen. Hier oben findet sich kurz von dem Schwarzen Moor eine ehemalige Grenzbefestigung. : ~> Die Abfahrt nach Fladungen erfolgt auf asphaltierten Wirtschaftswegen bzw. auf Nebenstraßen. '''Km 66:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town | wikidata = Q582942}} - Historische Altstadt mit Rhönmuseum ==== 23. Etappe: Fladungen – Bad Königshofen (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe in der östlichen Rhön. Es werden viele, meist ruhige Landstraßen genutzt. Teilweise gibt es auch Wirtschaftswege mit Schotter. '''Km 0:''' {{Marker | name = Fladungen | type= town| wikidata = Q582942| show = copy }} '''Km 25:''' {{Marker | name = Burgruine Henneberg| type= castle | wikidata = Q874292}} über dem Ort [[Hennberg]]. Aussichtpunkt am Bergfried. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Bei Herbstädt die Route verlassen. Über die Landstraße geht es nach Bad Königshofen. '''Km 57:''' {{Marker | name = Bad Königshofen| type= town | wikidata = Q571926}} - liegt 5{{nnbsp}}km abseits der Route, aber hier größter Ort. ==== 24. Etappe: Bad Königshofen – Bad Rodach (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe durch die Dörfer in den [[Haßberge|Haßbergen]]. Genutzt werden meist ruhige bis mäßig befahrene Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Königshofen | type= town | wikidata = Q571926| show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem Radweg Fränkische Saale erreicht man bei Eyershausen wieder die EV13. '''Km 38:''' {{Marker | name = Bad Colberg| type= village | wikidata = Q798655 }} '''Km 48:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118}} - Etappenende am Markt [[Datei:Bad-Rodach-Marktplatz-Brunnen.jpg|mini|Bad Rodach Marktplatz]] ==== 25. Etappe: Bad Rodach – Sonneberg (etwa 60{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe im Grenzland Südthüringen / Franken nördlich Coburg '''Km 0:''' {{Marker | name = Bad Rodach | type= town | wikidata = Q491118| show = copy }} - Etappenstart am Markt '''Km 27:''' {{Marker | name = Schalkau | type= town | wikidata = Q535603}} '''Km 35:''' {{Marker | name = Froschgrundsee| type= lake | wikidata = Q1470390}} '''Km 51:''' {{Marker | name = Neustadt bei Coburg| type= village | wikidata = Q32074}} '''Km 60:''' {{Marker | name = Sonneberg | type= town | wikidata = Q499278}} - 2{{nnbsp}}km abseits der Route gelegen. Sonneberg ist eine traditionelle Spielzeugstadt mit Spielzeugmusem. ==== 26. Etappe: Sonneberg – Tettau (etwa 50{{nnbsp}}km) ==== Etappe hinauf in den Frankenwald zum Rennsteig. Etappe teilweise bergig und auf Landstraßen. '''Km 0:''' {{Marker | name = Sonneberg| type= town | wikidata = Q499278| show = copy }} '''Km 15:''' {{Marker | name = Mitwitz | type= village | wikidata = Q506228}} - 1,5{{nnbsp}}km abseits der Route findet sich hier ein Wasserschloss. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Über {{Marker | name = Stockheim | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q512827}} ('''Km 30:''') geht es hinauf in den [[Frankenwald]]. '''Km 51:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364}} ==== 27. Etappe: Tettau – Blankenstein (Saale) (etwa 55{{nnbsp}}km) ==== Bergig im Frankenwald Richtung Saale. '''Km 0:''' {{Marker | name = Tettau | type= village | wikidata = Q504364| show = copy }} '''Km 12:''' {{Marker | name = Burg Lauenstein | type= castle | wikidata = Q1012867}} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Hinab ins Tal und dann gleich wieder auf die Höhe nach Lehesten. '''Km 26:''' {{Marker | name = Lehesten | type= village | wikidata = Q559802}} mit Schiefermuseum : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Strecke auf dem [[Rennsteig-Radweg]]. Südlich Lehesten kann ein Abstecher zum {{Marker | name = Altvaterturm | type= viewpoint | wikidata = Q446327}} (Zugang nur zu den Öffnungszeiten, siehe [https://www.altvaterturm.de Altvaterturmverein e. V.])) [[Bild:Wetzstein - Altvaterturm.jpg|thumb|upright|Der schmucke Altvaterturm im August 2010.]] '''Km 54:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 }} - Hier endet der bekannte Wanderweg [[Rennsteig]]. ==== 28. Etappe: Blankenstein (Saale) – Dreiländereck – Hof (etwa 80{{nnbsp}}km) ==== Bergige Etappe an der Grenze zum Vogtland. '''Km 0:''' {{Marker | name = Blankenstein (Saale) | type= village | wikidata = Q627672 | show = copy }} : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf dem bergigen Saaleradweg flussaufwärts. teilweise verkehrsfreie Radwege, teilweise Landstraße. : ~> In Pottiga gibt es eine Aussichtsplattform. '''Km 12:''' {{Marker | name = Hirschberg | type= village | wikidata = Q630383}} -Abstecher zum Schloss mit Ausblick möglich. Wer möchte kann auch das Rad im Tal lassen und eine kleine Wanderung zum Ausblick unternehmen. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> An der Fattigsmühle mit Gastronomie wird das Saaletal verlassen. : ~> Bergig geht es auf Schotterwegen über der Aussichtspunkt Petersgrat Richtung Mödlareuth. '''Km 30:''' {{Marker |name=Mödlareuth |type= village |wikidata=Q672150}} - Das Dorf war wie Berlin zum Kaltenkrieg geteilt. An diese Zeit erinnert das {{Marker | name = [[Töpen#Mödlareuth|Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth]] | type= museum | wikidata = Q1454519}} [[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0415-363, Mödlareuth, Zonengrenze.jpg|mini|Mödlareuth bevor der Grenzzaun gebaut wurde.]] : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf meist Ruhigen Landstraßen hügelig bis Bergig durch die Dörfer : ~> In Heinersgrün Ausblick an der Kapelle St. Clara : ~> Zwischen Heinersgrün und Wiedersberg Schlechte Wegstrecke. in Wiedersberg Burgruine Wiedersberg '''Km 60:''' {{Marker | name = Dreiländereck | type= waypoint |group = gold | wikidata = Q22691707}} - Bayern, Sachsen und Tschechien. Hier endet die D-Route 13 nach den offiziellen Routendaten. Der Iron-Curtain-Trail EV13 führt weiter entlang der bayerisch-tschechischen Grenze. : ~ [[File:Fahrrad-Symbol 01 KMJ.png|20px]] ~> Auf der EV13 wieder zurück bis Nentschau. Von hier der lokalen Radwegweisung über Regnitzlosau nach Hof folgen. '''Km 78:''' {{Marker | name = Hof | type= town | wikidata = Q6938}} - Gute Bahnanbindung an den regionalen Nahverkehr Richtung Nürnberg <!-- == Weitere Übernachtungsorte == --> == Sicherheit == Auch beim Radwandern kann ein Fahrradhelm die Schwere von Kopfverletzungen bei Stürzen entscheidend mindern (siehe z.{{nnbsp}}B. auch dieser Fachartikel zum [https://www.asklepios.com/konzern/gesundheitsmagazin/gesund-leben/praevention/helmpflicht-kopfverletzungen Thema]). == Weiter geht's == * auf dem internationalen [[Iron Curtain Trail]] (EV13) Richtung Österreich == GPX-Daten == * Streckenverlauf D-Route 13: Iron Curtain Trail als GPX-Track von Openstreetmap zum Herunterladen als [https://cycling.waymarkedtrails.org/#route?id=8868&map=9.0/51.2602/11.5188 GPX- und KML-Datei auf waymarkedtrails.org]. Es kann die Richtung der GPX-Daten gewählt werden. Ferner kann hier auch ein Höhenprofil eingesehen werden. Achtung: Die Daten des Höhenprofil auf Basis von Openstreetmap sind insbesondere auf weitgehend ebenen Routen mit Vorsicht zu betrachten. Oft ist die Zahl der Höhenmeter hier durch Datenfehler des Höhenmodells bedeutend größer als real auf der Strecke. == Literatur- und Kartenhinweise == * {{Buch|Autor=|Herausgeber=|Titel= Europa-Radweg Eiserner Vorhang 3: Deutsch-Deutscher Radweg |Ort=|Verlag=Esterbauer|Jahr=|Auflage=|Band=|Seiten=|Seitenanzahl=| Reihe = bikeline |ISBN=|Kommentar= Strecke Lübeck bis Hof |Sprache=|Online= }} == Weblinks == * [https://www.radroutenplaner-deutschland.de/veraDNetz_DE.asp Radnetz Deutschland radroutenplaner-deutschland.de] - offizielle Infos zum Netz bzw. auch zur D13 (Routeninfos sehr kurz gehalten) {{IstIn|Radfahren in Deutschland}} [[Kategorie:Radwege in Mecklenburg-Vorpommern]] [[Kategorie:Radwege in Schleswig-Holstein]] [[Kategorie:Radwege in Niedersachsen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen-Anhalt]] [[Kategorie:Radwege in Thüringen]] [[Kategorie:Radwege in Hessen]] [[Kategorie:Radwege in Sachsen]] [[Kategorie:Radwege in Bayern]] [[Kategorie:Radrouten in Deutschland gesamt]] {{class-2}} k00l792aaehw6cioh28phlwy2rou6oa Diskussion:D-Route 13: Iron Curtain Trail 1 129245 1794531 2026-08-05T22:20:44Z Dirk Schmidt 15181 Neuer Abschnitt /* Texte von mir aus anderen Artikel verwendet */ 1794531 wikitext text/x-wiki == Texte von mir aus anderen Artikel verwendet == Textbrocken von mir aus Artikel Ostseeküstenradweg, Werraradweg und Eschwege hier verwendet [[Benutzer:Dirk Schmidt|Dirk Schmidt]] ([[Benutzer Diskussion:Dirk Schmidt|Diskussion]]) 00:20, 6. Aug. 2026 (CEST) 71a7cz97pro47qwzmsp33m0r8lrc6nx